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Extra Bildung und Seminare

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Bildung und Seminare

Bild: shutterstock

3. November 2020

Digitale Welt Angebote und Skills werden „smarter“

Gut informiert Vielfältige Ausund Weiterbildung

Karrierekick Die Bildungskarenz macht es möglich


2 Bildung und Seminare

Dienstag, 3. November 2020 Extra

Willkommen in der digitalen Welt Schon Charles Darwin wusste: „Nichts in der Geschichte des Lebens ist beständiger als der Wandel.“ Und gerade befinden wir uns mittendrin. Die Welt und damit verbunden auch Arbeit und Freizeit werden immer digitaler. Angebote und nötige Fähigkeiten passen sich dementsprechend an. Stichwort Arbeitswelt. Hier ­digitalisieren sich viele Berufs­ bilder von Grund auf. Es än­ dern sich die Ausbildungen und die Anforderungen und es kommen immer mehr digitale Elemente in allen Bereichen. Natürlich gibt es nach wie vor Berufsbilder, bei denen mehr Kompetenz im digitalen Be­ reich gefragt wird, a ­llerdings kann davon aus­gegangen wer­ den, dass es in einigen Jahren kaum noch ­einen Beruf gibt, bei dem nicht ein grund­ legendes Wissen im Bereich

Digitalisierung benötigt wird. Viele Menschen, wollen sich durch die digitalen Möglich­ keiten schon im Vorfeld ein Bild davon machen, ob ein Be­ ruf oder eine Ausbildung zu ihnen passt. Viele Informatio­ nen sind online zu finden – das ist natürlich eine Chance. Gleichzeitig wird man von der Fülle an Informationen aber oft überflutet. Von klassisch bis online Auch beim „Bifo – Beratung für Bildung und Beruf“ bemerkt man, dass sich Kundinnen und Kunden heutzutage auch ein entsprechendes digitales ­Angebot erwarten. Informati­ onsangebote im Web gewin­ nen immer mehr an Bedeu­ tung. Beispielsweise gibt es von Land Vorarlberg und Bifo den Pfiffikus. Unter www.pfif­ fikus.at sind über 2200 Weiter­ bildungen in Vorarlberg sicht­

Eine wichtige Aufgabe mit Blick auf die Zukunft: Mädchen noch mehr für IT und Technikberufe zu begeistern.

Digitalisierung bietet die Chance, Neues entstehen zu lassen und Prozesse dafür zu entwickeln. bar – klassische Kurse vor Ort aber auch Onlineangebote. Vor allem in diesem Jahr gab es verständlicherweise eine stär­ kere Nachfrage nach Online­ seminaren und -kursen. Und die Anbieter und Bildungshäu­ ser haben schnell reagiert, das dementsprechende Angebot wurde ausgebaut. Seit dem Lockdown im Frühjahr bietet das Bifo so beispielsweise auch Onlineberatungen per Video an. Diese werden angenom­ men, allerdings entscheidet sich der Großteil der Interes­ senten, wenn die Wahl mög­ lich ist, für ein Beratungsge­ spräch im Bifo vor Ort.

Das „Persönliche“ als Ergän­ zung und als finale Entschei­ dungshilfe hat einfach nach wie vor einen hohen Stellen­ wert. Offen sein für Veränderungen Bei der Suche nach dem rich­ tigen Beruf sind digitale Skills heute sehr wichtig – sowohl bei Jugendlichen als auch bei Er­ wachsenen. Denn sie befähi­ gen uns, die Komplexität, Unsi­ cherheit und Veränderungen im Digitalzeitalter zu meistern. Hier zählen Fähigkeiten wie Agilität, Eigenverantwortung, Veränderungsbereitschaft und zukunftsorientiertes Denken.

Gerade bei Erwachsenen braucht es die Offenheit, neue Fähigkeiten zu erlangen, den Wandel im Arbeitsalltag anzu­ nehmen und sich mit neuen Angeboten und Möglichkeiten zu beschäftigen. Viele Unter­ nehmen fördern mit Weiterbil­ dungen oder internen Angebo­ ten eine Entwicklung in die­ sem Bereich. Aber auch bei Jugendlichen, die als „digital Natives“ gel­ ten, ist es nicht selbstver­ ständlich, dass die ganze Breite an digitalen Kompe­ tenzen abgedeckt wird. Na­ türlich besteht hier fast im­ mer ein großes Grundwissen

Fotos: Shutterstock

und der Umgang mit digi­ talen Tools ist von klein auf erlernt. Dennoch müssen auch Kompetenzen zu The­ men wie Datenschutz und Medienkompetenz vermit­ telt werden. Dies geschieht in der Ausbildung. Chance und Herausforderung Wie auch immer sich die Welt weiterentwickelt, die Digitali­ sierung bleibt ein span­ nendes Thema, das zugleich auch vor Herausforderungen stellt. Der Zugang zur Digita­ lisierung für alle und das „smarte“ Denken klassischer Berufe sind nur zwei davon.

Impressum | Redaktion: Sabine Carotta, Yvonne Tscherner, Russmedia Verlag GmbH Bilder: wie gekennzeichnet Anzeigen: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach

Neue Studiengänge im Bereich Umwelt und Energie Master „Nachhaltige Energiesysteme“ Das Masterstudium richtet sich an Berufstätige, die zusätzliche Entwicklungschancen suchen. Norbert Menke erläutert: „Unsere Studierenden erwerben Kernkompetenzen für die Gestaltung einer nachhaltigen Energieversorgung von Unternehmen und Gesellschaft. Dieser Sektor entwickelt sich ausgesprochen dynamisch. Energie wird digitaler, smarter und erneuerbarer. Unser berufsbegleitendes Master-studium bildet Fachkräfte aus, die diese Entwicklungen mitgestalten.“ Tätigkeitsfelder bieten die Bereiche Energiemanage-

ment, regenerative Energien, Digitalisierung, Produktengineering, Elektromobilität sowie in Forschung und Entwicklung. Der fundamentale Wandel von Energietechnik und Energiemärkten berührt viele Unternehmen und verändert deren Prozesse, Produkte und Geschäftsmodelle nachhaltig. „Diese Entwicklung fördert auch die Entstehung neuer Unternehmen – häufig mit digitalen Geschäftsmodellen im Start-up-Umfeld sowie in traditionellen Konzernen, zum Beispiel der Automobilwirtschaft oder Energiewirtschaft“, ANZEIGE so Menke.

Studiengänge Bachelorstudium „Umwelt und Technik”* •

Abschluss Bachelor of Science in Engineering (BSc)

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Vollzeitstudium, 6 Semester (180 ECTS)

*vorbehaltlich der Akkreditierung durch die AQ Austria; geplanter Studienstart im Wintersemester 2021

Die FH Vorarlberg bietet den Bachelor „Umwelt und Technik“ und den Master „Nachhaltige Energiesysteme“ an. „Studieren, um die Welt zu verändern“ – das ist das Ziel vieler junger Menschen. Die FH Vorarlberg bietet dazu den Bachelor „Umwelt und Technik“ und den Master „Nachhaltige Energiesysteme“ an. Ausgemusterten Batterien von Elektroautos ein zweites Leben einhauchen. Eine Kleinwindkraftanlage bauen. Oder Menschen in Entwicklungsländern beim Bau einer Photovoltaikanlage helfen. Das sind Dinge, die dazu beitragen, unsere Welt zu verändern. Und es sind Dinge, die Studierende der FH Vorarlberg im Rahmen ihres Studiums bereits realisiert haben. Wer also nach einem Stu-

dium sucht, dass sowohl Sinn stiftet als auch zu gefragten Experten im Bereich „Umwelt“ oder „Energie“ ausbildet, ist an der FH Vorarlberg richtig.

Prof. Dr.-Ing. Norbert Menke Studiengangsleiter

Um dem Klimawandel beizukommen, braucht es Veränderungswillen und Fachkräfte mit dem nötigen Know-how.“

Ab Herbst 2021 gibt es hier die Möglichkeit für ein neues Bachelorstudium „Umwelt und Technik“ sowie für ein bereits etabliertes Masterstudium „Nachhaltige Energiesysteme“. Bachelor „Umwelt u. Technik“ Prof. Dr. Norbert Menke ist für den neuen Bachelor verantwortlich. Er hat viele Berufsjahre in Unternehmen der Umweltwirtschaft verbracht und kennt den Fachkräftebedarf: „In den nächsten 20 Jahren wollen wir in Österreich den Wandel zur Klimaneutralität schaffen. Gleiches gilt für Europa bis 2050. Mit dem neuen Studiengang qualifizieren wir junge Men-

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schen für die vielfältigen Aufgaben, die dieser Wandel mit sich bringt. Dazu zählen unter anderem Dinge wie die Planung, der Bau und der Betrieb von umwelttechnischen Anlagen oder der effiziente Einsatz von Rohstoffen, Materialien und Energie zur Herstellung von Produkten.“ Die Tätigkeitsfelder der zukünftigen Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs sind z. B. in den Bereichen Umwelttechnik, Ressourcenmanagement, Einführung und Steuerung von betrieblichen Umweltmanagementsystemen sowie der Digitalisierung von Umweltmanagementprozessen.

Beratung und Anmeldung

Patrizia Rupprechter T +43 5572 792 5802 technik@fhv.at www.fhv.at/technik Infoabend@home Bachelor

11. Nov., 17–20 Uhr www.fhv.at/infoabend-bachelor

Master „Nachhaltige Energiesysteme“ •

Abschluss Master of Science in Engineering (MSc)

•

Berufsbegleitendes Studium, 4 Semester (120 ECTS)

Beratung und Anmeldung

Birgit Berger T +43 5572 792 5700 energie-master@fhv.at www.fhv.at/technik Infoabend@home Master

12. Nov., 17–20 Uhr www.fhv.at/infoabend-master


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Dienstag, 3. November 2020 Extra

In Theorie und Praxis Die Ausbildung zur Pflege bietet viele Chancen und Wege in eine sichere berufliche Zukunft. Die Gesundheits- und Krankenpflegeschulen Feldkirch und Rankweil verbessern das breite Aus- und Weiterbildungsspektrum laufend. Seit September ist DPGKP Mario Wölbitsch MSc Direk­ tor beider Ausbildungsstät­ ten. Mit der Verschmelzung dieser Positionen können die Schulen gestärkt werden, be­ tont Wölbitsch: „Mein Ziel ist es, die Schulen enger mit­ einander zu verbinden. Dabei sollen sie ihren persönlichen Charakter bewahren und auch weiterhin in einer posi­ tiven Konkurrenz zueinander stehen.“ Darüber hinaus ­können jetzt Synergieeffekte wie z. B. ein gemeinsames A­ufnahmeassessment, die Abstimmung der theore­ tischen und praktischen Aus­ bildung und der Austausch von Lehrer-Know-how auf al­ len Ebenen u ­nkompliziert, schnell und unbürokratisch genutzt werden. Chancen und Möglichkeiten Als bisheriger Leiter der ­Schule in Rankweil konnte der 54-Jährige, der seine beruf­ liche Karriere im LKH Rank­ weil begann, schon sehr viel Positives erreichen: „Gemein­ sam mit meinem Team durfte ich in den letzten 14 Jahren die Ausbildungsqualität sukzessi­ ve erhöhen. Die Gesundheitsund Krankenpflegeschule ge­ nießt nicht nur einen ausge­ zeichneten Ruf, unsere Absolventinnen und Absol­ venten sind auch begehrte

Kräfte bündeln Ein Blick in die Zukunft mit dem neuen Leiter der Gesundheits- und Krankenpflegeschulen Feldkirch und Rankweil, Mario Wölbitsch. Was zeichnet die Ausbildung in den Gesundheits- und Krankenpflegeschulen aus? Die Ausbildung in beiden Schulen ist gekennzeichnet durch einen ganzheitlichen Ansatz. Das Fachwissen, also das Wissen „warum“, wird lau­ fend mit dem Erlernen und der Umsetzung praktischer In­ halte kombiniert – somit sind die Auszubildenden optimal für die Praktikumseinsätze und das spätere Berufsleben vorbereitet.

Geschäftsführer Prim. Dr. Peter Fraunberger, Personalleiter Dr. Andreas Stieger und Geschäftsführer Dr. Gerald Fleisch von der Vlbg. Krankenhaus-Betriebsgesellschaft (hinten, v. l. n. r.) verabschiedeten Foto: Dietmar Mathis Dr. Guntram Rederer und hießen DPGKP Mario Wölbitsch MSc willkommen. Fachkräfte. Viele von ihnen bekleiden Führungspositi­ onen in und außerhalb Vorarl­ bergs“, freut sich Wölbitsch. Zuletzt machte die Schule mit der neuen Schulstation am LKH Rankweil auf sich auf­ merksam. Das Skill Lab stellt einen Meilenstein in der praktischen Ausbildung dar, ­ indem es realitätsnahe Vor­ aus­setzungen für den Praxis­ unterricht schafft. Die jetzige gemeinsame ­Leitung der Schulen eröffnet neben der einen oder ande­ ren Herausforderung – wie der Pflegelehre oder dem Auslaufen der Diplomausbil­ dung – vor allem eine Fülle an Chancen und Möglichkeiten, ist sich der Direktor sicher. „Eine der ersten großen Auf­

gaben besteht darin, das Aufnahmeverfahren für die ­ ­Diplomausbildung zu verein­ heitlichen. Da stehen wir schon in den Startlöchern – das Projektteam kommt bereits in zwei Wochen ­ ­zusammen.“ Bislang mussten sich die Interessenten an allen drei Schulen Vorarl­ ­ bergs separat und differen­ ziert bewerben. Standortleitung in Rankweil Neben Direktor Mario Wöl­ bitsch ist DGKP Susanne Wechselberger MSc die Stand­ ortleiterin der Gesund­ heitsund Krankenpflegeschule Rankweil. Sie hat vor über 25 Jahren im Landeskranken­ haus Rankweil zu arbeiten be­ gonnen, 2007 hat sie dann als

Lehrerin an die Schule ge­ wechselt. Die Lehre findet sie sehr bereichernd: Interessier­ te Menschen für den Pflege­ beruf „fit“ zu machen und die Begeisterung für die Unter­ stützung von Menschen in Krisen zu wecken, liegen ihr am Herzen. „Es benötigt eine enge Zusammenarbeit mit den Praktikern auf den Stati­ onen und im ambulanten Be­ reich. Nur so können das in der Schule gelernte theore­ tische Wissen und die ge­ übten praktischen Fähigkei­ ten eingesetzt, erweitert und vertieft werden“, erläutert ­Susanne Wechselberger. Die­ se gute Zusammenarbeit mit den Praktikumsstellen zu er­ halten bzw. zu intensivieren, ist daher ihr wesentliches Ziel.

Wie steht es um den „Nachwuchs“ im Pflegebereich? Kann der Bedarf an Fachpersonal gedeckt werden? Aktuell noch ganz gut. Für die Zukunft wird vor allem die Deckung des Bedarfs im geho­ benen Dienst (Diplompflege) eine Herausforderung werden. Wichtig finde ich im Bezug da­ rauf immer, die schönen Sei­ ten des Pflegeberufs mehr her­

Mario Wölbitsch

Wir bieten tolle Ausbildungen! www.krankenpflegeschulen.at

vorzuheben. In der Kranken­ pflege erlebt man sehr viele, sehr schöne „Dinge“ – diese sind einerseits für viele Men­ schen die Motivation in die Pflege einzusteigen und geben andererseits ein Gefühl der Zu­ friedenheit, eben etwas Gutes, Sinnvolles geleistet zu haben. Denken Sie der Blick auf den Pflegeberuf wird sich nach 2020 ändern? Insgesamt bin ich da eher skeptisch. Die Menschen ver­ gessen sehr schnell – heute „Held“ morgen Selbstver­ ständlichkeit. Einzig die her­ vorragenden Rahmenbedin­ gungen in der Pflege werden für viele Menschen in den Fo­ kus rücken – ein sehr interes­ santer, hochqualifizierter Be­ ruf mit massig Fortbildungsund Weiterbildungsmöglichkeiten, der auch noch krisensicher ist und gut bezahlt wird. Ich hoffe schon, dass das Inte­ resse für den Pflegeberuf da nochmals steigen wird. Welche Pläne haben Sie für die Zukunft der Schulen? Die Schulen müssen ihre Kräfte bündeln und zu einem Ausbildungszentrum ver­ schmelzen. Somit könnten viele Synergien genützt und für Interessenten mehr Übersicht hergestellt werden. Zusätzlich wird die Aufgabe als Kooperati­ onspartner immer wichtiger. Dabei hat die Sicherstellung der pflegerischen Ausbildungsqua­ lität höchste Priorität. Bei be­ reits umgesetzten Kooperati­ onen wie z. B mit der FH Vorarl­ berg, dem BFI und dem Institut St. Josef haben wir schon sehr gute Erfahrungen gemacht.


4 Bildung und Seminare

Dienstag, 3. November 2020 Extra

Die Vorarlberger Volkshochschulen Ein starker Bildungspartner in Vorarlberg sind die Volkshochschulen. Zur Auswahl stehen zahlreiche Kurse aus sieben Bereichen – das Angebot erstreckt sich von Themen wie Sport und Bewegung über Sprachen bis hin zum 2. Bildungsweg. 30.000 Teilnehmende in 2500 Veranstaltungen pro Jahr: Dies sind normalerweise die Zahlen, die Vorarlberger Volkshochschulen zum größten Bildungsträger des Landes Vorarlberg machen. Mit ihren fünf Standorten sind sie im ganzen Land präsent, bieten Kurse in 56 Gemeinden des Landes an und sind so der starke Bildungspartner für die Vorarlberger(innen) vor Ort. Präsenzveranstaltungen Nachdem im Mai Hunderte Kurse aufgrund der Coronavirus-Krise abgesagt werden mussten, sind die Vorarlberger Volkshochschulen im Herbst wieder voll durchgestartet. Online-Kurse bleiben

zwar ein unverzichtbarer Bestandteil des Kursangebotes, trotzdem wird an den 56 Volkshochschulstandorten in ganz Vorarlberg wieder auf Präsenz gesetzt. VHS-Obmann Stefan Fischnaller: „Die Volkshochschule ist auch ein Ort

Stefan Fischnaller GF VHS Götzis, Obmann VHS

Durch kürzere Kurse haben die Teilnehmenden jetzt die Möglichkeit, sich monatlich neu für einen Kurs oder Fortsetzungskurs anzumelden. der Begegnung, ein Ort der Kommunikation, des sozialen Miteinanders. Daher sind wir

Auch im Kursangebot: Back- und Kochkurse.

Foto: Shutterstock

Stefan Fischnaller, Elisabeth Schwald, Wolfgang Tschallener, Bernadette Madlener und Michael Grabher mit dem Programm. sehr optimistisch in den Herbst gestartet und haben dafür gesorgt, dass sich unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch wieder bei uns treffen können.“ Sicherheitskonzept Ändern wird sich dennoch einiges müssen: Die Kurse wurden teilweise verkürzt, die maximale Teilnehmeranzahl aus Sicherheitsgründen reduziert. Ziel ist es, das Risiko für die Teilnehmenden möglichst zu senken. Zunehmend bemerkbar ist auch das Bedürfnis, sich nicht zu lange zu binden. Durch kürzere Kurse haben

die Teilnehmenden jetzt die Möglichkeit, sich monatlich neu für einen Kurs oder Fortsetzungskurs anzumelden.“ In Sachen Hygiene wird auf vermehrtes Lüften, Desinfektion und Sicherheitsabstände gesetzt, die Kursräume in Götzis wurden mit Plexiglasscheiben als Tischtrenner ausgestattet. Zahlreiche Veranstaltungen Insgesamt werden an den Volkshochschulen im Herbst 2020 wieder mehr als 1000 Veranstaltungen aus den Bereichen Gesellschaft und Kultur, Zweiter Bildungsweg, Naturwissenschaften, Technik

und Umwelt, berufliche Bildung, Sprachen, Kreativität und Gestalten sowie Gesundheit und Bewegung angeboten. Neben den traditionellen Schwerpunkten der Volkshochschultätigkeit – Fremdsprachen, Kreativität und Gesundheit – stehen die Volkshochschulen zudem für Basisbildungsangebote, für den Zweiten Bildungsweg – ganz besonders im Bereich Berufsreifeprüfung und Lehre mit Matura – und für Deutsch als Zweitsprache, unterrichtet in den Integrationskursen, abgeschlossen mit Integrationsprüfungen. ANZEIGE

Foto: VHS

Kontakt Infos und Anmeldung VHS Bregenz: 05574 525240, www.vhs-bregenz.at VHS Bludenz: 05552 65205, www.vhs-bludenz.at VHS Götzis: 05523 55150-0, www.vhs-goetzis.at VHS Hohenems: 05576 73383, www.vhs-hohenems.at VHS Rankweil: 05522 46562, www.schlosserhus.at

Online-Infoabend der FH Vorarlberg Ein Studium sollte langfristig geplant werden. Deshalb finden am 11. und 12. November 2020 die ersten Online-Infoabende für den Studienstart 2021 statt. Mit den Infoabenden@home haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich umfangreich über ihr Wunschstudium an der FH Vorarlberg zu informieren. Welche Studienmöglichkeiten bietet die FH Vorarlberg? Welche Voraussetzungen brauche ich für ein Studium? Und was kann ich neben meinem Beruf studieren? Das sind nur einige der Fragen, die Studieninteressierte haben. Damit alle Interessentinnen und Interessenten Antworten auf ihre individuellen Fragen bekommen,

gibt es zwei Online-Infoabende für alle Studiengänge. Von 17 bis 20 Uhr werden am 11. November 2020 alle Bachelor-Studiengänge präsentiert. Die Studiengangleiterinnen und -leiter erklären den Aufbau des jeweiligen Studiums, welche Voraussetzungen notwendig sind und welche beruflichen Möglichkeiten nach dem Studium offenstehen. Darüber hinaus berichten Studierende von ihren Erfahrungen. In einem Live-Chat können die eingeloggten Besucherinnen und Besucher im Anschluss an die Präsentationen ihre Fragen stellen. Wege zum Studium Ein Informationsschwerpunkt ist an diesem Abend dem Thema „Wege zum

Studium ohne allgemeine Hochschulreife“ gewidmet. Durch die Absolvierung von Zusatzprüfungen an der FH Vorarlberg ist es möglich, auf der Basis einer facheinschlägigen beruflichen Qualifikation, Zugangsvoraussetzungen für Studiengänge zu erlangen. Beratung dazu erhalten Interessierte ebenfalls online. Am 12. November, ebenfalls von 17 bis 20 Uhr, findet der Infoabend@home für die Masterstudiengänge statt.

Studium an der FH Vorarlberg Präsentation aller Studiengänge und Live-Chat für Ihre Fragen

Anmeldung Wenn Sie sich jeweils einen Tag vorher unter www.fhv. at/infoabend-bachelor bzw. www.fhv.at/infoabend-master anmelden, erhalten Sie detaillierte Informationen über den Ablauf im virtuellen Raum.

BACHELOR 11. November 2020 17.00 — 20.00 Uhr

MASTER 12. November 2020 17.00 — 20.00 Uhr

Programm und Anmeldung unter www.fhv.at/infoabend-bachelor

Programm und Anmeldung unter www.fhv.at/infoabend-master

INFOABEND @HOME Infoabend@home 11. und 12. November Das erwartet Sie ... •

Aufbau des jeweiligen Studiums

•

notwendige Voraussetzung für Ihr Wunschstudium

•

berufliche Möglichkeiten nach dem Studium

•

Studierende berichten von ihren Erfahrungen

•

Live-Chat für Fragen

Anmeldung unter www.fhv.at/infoabend-bachelor bzw. www.fhv.at/infoabend-master Information und Online-Beratung zu allen Studiengängen an der FH Vorarlberg.

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Dienstag, 3. November 2020 Extra

Welcher Beruf passt zu mir? Die BerufsInfoZentren (BIZ) des Arbeitsmarktservice Vorarlberg in Bludenz, Bregenz und Feldkirch bieten umfassende Informationen zu allen Fragen der Aus- und Weiterbildung. Welche weiterführende Schule oder welcher Lehrberuf passt zu mir? Wie soll es nach der Matura weitergehen? Welche Alternativen gibt es für mich, wenn ich mich beruflich verändern will? Welche Kenntnisse und Fähigkeiten sind am Arbeitsmarkt gefragt? Welche Jobchancen habe ich nach der Lehre?

stellen in Sachen Berufsinformation und Bildungsberatung Rat und Orientierung in allen Fragen zu Arbeitsmarkt und Beruf sowie Aus- und We i t e r b i l d u n g s m ö g l i c h keiten. Auch wenn man sich individuell beraten lassen möchte: im BIZ ist man richtig. Neben PCs mit Internetzugang sowie Broschüren und Videos zu Berufen und Weiterbildung liegt ein wesentlicher Schwerpunkt auf der persönlichen Berufs- und Bildungsberatung.

Auch während der CoronaZeit geben die BIZ des AMS Vorarlberg als erste Anlauf-

Individuelle Berufsberatung Es ist herausfordernd, aus der Vielzahl an Weiterbildungs-

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Bleiben Sie mit dem AMS in Kontakt: mit den Online-Angeboten zur Berufsorientierung. möglichkeiten in einer sich immer schneller wandelnden Arbeitswelt die richtige auszuwählen. Daher unterstützt das BIZ dabei, eine fundierte Entscheidung über den Bildungsund Berufsweg zu treffen. Wer sich beruflich orientieren möchte, profitiert von der ­individuellen Beratung durch unsere Expertinnen und Experten. Diese kann nach ­ Vereinbarung persönlich, ­telefonisch oder per E-Mail erfolgen. Jugend­liche oder auch

Eltern können sich bei Un­ sicherheiten oder Unterstützungsbedarf beim BIZ ihres Bezirkes melden. ­Eine Terminvereinbarung ist dabei auch zur vorherigen Abklärung der gerade aktuellen Hygiene­ bestimmungen sinnvoll. Die AMS Job App Auch unterwegs auf dem Laufenden bleiben mit der AMS Job App. Sie liefert alle Stellenangebote aus dem AMS eJobRoom, Österreichs größter

Online-Jobbörse, direkt auf das Smartphone oder Tablet, kostenlos und ohne Registrierung. Neben den aktuellen Jobs finden Nutzer auch zahlreiche Lehrstellen. Zudem können Sie sich über passende Angebote mit PushNachrichten informieren lassen. Die AMS Job App finden Interessierte im Google Play Store, im Apple App Store, in der Windows Phone App, der Windows 8 App (Tablet) oder unter www.ams.at/jobapp

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Kontakt Die BerufsInfoZentren befinden sich am jeweiligen Standort des AMS in Bludenz (Bahnhofplatz 1B), Bregenz (Rheinstraße 33) und Feldkirch (Reichsstraße 151). Telefon: ServiceLine 05574 691-0 E-Mail: biz.bludenz@ams.at, biz.bregenz@ams.at, biz.feldkirch@ams.at

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6 Bildung und Seminare

Dienstag, 3. November 2020 Extra

Crossmedial in die Karriere starten Russmedia bietet mit seinem crossmedialen Ausbildungsprogramm ein Sprungbrett zum Journalisten oder Medienverkaufsprofi von morgen. Denn nichts ist wichtiger, als „handfeste“ Erfahrungen zu sammeln. Dabei geht es beim Redaktionstrainee-Programm nicht nur um Schreibtechnik und passende Recherche. Die Art, wie man Interviews richtig ­angeht, zeitgemäße Kommunikationskanäle nutzt oder ­erfolgreich Kundentermine führt, sind weitere wichtige Kompetenzen. Denn diese erweisen sich als unschätzbarer Wert, wenn man eine berufliche Karriere in der Medienbranche anstrebt. Alles unter einem Dach Wie praktisch, dass es ein ­Unternehmen im Land gibt, das sämtliche Medien unter einem Dach vereint. Mit den zwei Ausrichtungen – Verkauf und Redaktion – bietet Russmedia idealerwei-

se ein Ausbildungsprogramm an, das mehr als nur Einblicke in sämtliche Medienbereiche ermöglicht.

Simone Kitzmüller Personalentwicklung

Trainees werden sofort in den Arbeitsalltag integriert. In der Russmedia Akademie erhalten sie zudem eine fundierte, theoretische Ausbildung. Integriertes Teammitglied von Anfang an So erlebt man als Trainee bei Russmedia eine abwechslungsreiche Zeit in den verschiedenen Abteilungen des Hauses. Dazu gehören nicht nur die diversen Print-Redaktionen (Vorarlberger Nachrichten, Wann & Wo, Neue),

In Schwarzach wirken Trainees in einem der fortschrittlichsten Medienunternehmen Europas mit.

Ob Redaktion oder Verkauf – Russmedia bietet mehr als nur Einblicke in sämtliche Medienbereiche. sondern auch der lokale­ Von lokal bis international Radiosender Antenne Vor­ Ob Redaktion oder Verkauf – arlberg sowie das Online- für beide Bereiche gilt: Newsportal VOL.AT. Nicht als Man wirkt in einem der fortGast, sondern als echtes, ge- schrittlichsten Medienunterschätztes Mitglied des jewei- nehmen Europas mit, in dem ligen Teams bekommt man das lokale Geschehen ebenso die Chance, sich mit den Auf- Stellenwert hat wie internagaben eines Journalisten bzw. tionale Tätigkeiten und entMediaberaters auseinander- sprechende Netzwerke. zusetzen. Zudem genießt man auch Kolleginnen und Kollegen als Trainee zahlreiche Mit­ sorgen dafür, dass die Trai- arbeitervorteile und erlebt nees rasch ins Team finden. ­tolle Teamevents wie Skitage, Schulungen ergänzen das ­r egelmäßige informative Programm. ­Insides und Ausflüge.

Fotos: Russmedia, Frederick Sams

Wissenswertes Crossmediale Ausbildung zum Mediaberater/Verkäufer: Dauer: 6 Monate Sechs Stationen im Bereich Print, Radio, Digital Start: 1. Februar 2021, Bewerbungsfrist: 14. November 2020 Crossmediales Redaktionstrainee-Programm Dauer: 12 Monate Sechs Stationen im Bereich Print, Radio, Online, Video Start: 1. September 2021 Alle Infos zur Bewerbung für beide Programme gibt es online unter www.russmedia.com/trainee

Online-Marketing: Patentrezepte gibt es nicht

Mit WIFI zum Digitalisierungs-Experten

WIFI-Diplom-Lehrgang vermittelt Expertenwissen zu Instrumenten und Strategien des OnlineMarketings. Info-Abend am 19. November im WIFI Dornbirn.

Ein Info-Abend am 12.11. 2020 um 17 Uhr im WIFI Dornbirn informiert über Inhalte und Ablauf der Ausbildung zum diplomierten Digitalisierungsexperten.

Wissen rund ums OnlineMarketing gehört heute zum Standardrepertoire jedes Unternehmens. Denn die meisten Menschen suchen heute online nach Produktinformationen und -bewertungen, Öffnungszeiten oder auch Anfahrtswegen. Werden die gesuchten Informationen nicht gefunden, sind die potenziellen Kunden schnell beim nächstbesten Mitbewerber. Dadurch kommen die Unternehmen in Zugzwang und versuchen mit ausgefeilten Maßnahmen, ihre Kunden digital zu erreichen. „Patentrezepte gibt es kei-

ne. Jede Produktkategorie und jede Branche funktioniert hier anders“, erklärt Florian Salzmann, Inhaber der Digitalagentur beFranz und Lehrgangsleiter des WIFI-Diplom-Lehrgangs Online-Marketing Management. Online-Marketing Management Der Diplom-Lehrgang liefert den Teilnehmern Expertenwissen zu den verschiedenen Online-Marketing-Instrumenten. Sie verschaffen sich einen weitreichenden Einblick in erfolgreiche Online-Marketing-Strategien und lernen diese zielgerichtet zu planen und einzusetzen. Ausgewählte Online-Marketing-Instrumente werden anschaulich und praxisnah vorgestellt und im Rahmen von Übungen und Fallstudien vertieft.

Mehr Kurse zum Thema Online-Marketing Das WIFI Vorarlberg hat eine ganze Reihe von Workshops und Kursen rund um das Thema Online-Marketing im Programm: Das Angebot reicht dabei von digitalen Marketing-Strategien bis hin zu spezialisierten Marekting-Kursen für EPUs.

Info – Diplom-Lehrgang Online-Marketing Management Info-Abend: 19.11.2020, 18 Uhr, WIFI Dornbirn Start: 15.1.2021 Trainingseinheiten: 92

– Digital Marketing Strategy Start: 27.11.2020 Trainingseinheiten: 15

– Modernes OnlineMarketing auf Instagram Start: 20.1.2021 Trainingseinheiten: 12

– Marketing für EPUs Start: 21.5.2021 Trainingseinheiten: 3,5

Beratung und Anmeldung T: 05572/3894-425 E: info@vlbg.wifi.at

Die Teilnehmer erhalten Expertenwissen zu den verschiedenen Online-Marketing-Instrumenten. ANZEIGE

Digitalisierung bedeutet Veränderung im Ausmaß der Erfindung der Dampfmaschine, der Elektrizität oder des Automobils. Digitale Fähigkeiten sind in der modernen Arbeitswelt ein Muss und digitale Bildung ist der Schlüssel, um alle Unternehmen fit für den Wandel zu machen und unser Land international wettbewerbsfähig zu halten. Unternehmen brauchen Experten, die Prozesse verstehen und verändern können. Digitalisierungsexperten sind Bindeglieder zwischen der Fachabteilung und der IT und helfen mit, Unternehmensprozesse zu digitalisieren. Ideal für Führungskräfte und IT-Profis Der WIFI-Diplomlehrgang zum Digitalisierungsexperten wendet sich daher an Führungskräfte aus den Fachbereichen und ITProfis, die sich dafür interessieren, wie Unternehmensprozesse durch EDVUnterstützung optimiert werden können. Im Laufe von insgesamt zehn Module beschäftigen sich die Teilnehmer mit Themen

Der Diplomlehrgang ist ideal für Führunskräfte und IT-Profis. wie Technologietrends, Innovations- und Prozessmanagement, Smart Data und vielem mehr. Da das Thema Digitalisierung auch im Bankensektor eine große Rolle spielt, absolvierte Richard Karlinger, einer der Direktoren der Hypo Bank Filiale Dornbirn, die Ausbildung zum Digitalisierungsexperten im WIFI Vorarlberg. Sein Ziel war es, das Handwerkszeug und auch Tipps für den Digitalisierungs- und Prozessbereich zu erhalten, um so Abläufe und Strategien in diesem Kontext besser verstehen zu können. „In unserer Branche spielt das Thema Digitalisierung bei jeder Überlegung – sei es hinsichtlich des Geschäftsmodells oder der Abläufe eine große Rolle. Ich konnte durch den Lehrgang meinen Blickwinkel erweitern und neue Ideen mitnehmen“, so Karlinger.

IT Info-Abende Digitalisierungsexperte Termin: 12. 11. 2020, 17 Uhr, WIFI Dornbirn Start: 20. 11. 2020

Fachakademien Termin: 11. 12. 2020, WIFI Dornbirn Angewandte Informatik: 15–16.30 Uhr Medieninformatik & Mediendesign: 16.30–18 Uhr Beratung und Anmeldung: DI (FH) Thomas Giselbrecht T: 05572 3894-470 E: giselbrecht.thomas@ vlbg.wifi.at

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Dienstag, 3. November 2020 Extra

Bildungskarenz und Weiterbildungsgeld Karrierekick gefällig? Die Bildungskarenz macht es möglich und unterstützt zahlreiche Weiter- und Ausbildungsmaßnahmen. Geld gibt‘s vom AMS. Wieso nicht die Zeit der Corona-Krise nutzen und in ­ die eigene Karriere investieren? Zahlreiche Vorarlberger Bildungsinstitute bieten hierfür Kurse und Studien an – der Situation angepasst auch online. Das lässt sich nicht finanzieren? Das stimmt nicht unbedingt, denn das Weiterbildungsgeld des AMS steht vielen Bildungshungrigen unter bestimmten Voraussetzungen zur Verfügung. Die Bildungskarenz Eine Auszeit nehmen, um die eigene Karriere durch Weiterbildung voranzutreiben, ist mit der Bildungskarenz möglich. Voraussetzung hierfür ist ein Anspruch Arbeitslosengeld beim auf ­

AMS, das heißt Anwärter auf die Bildungskarenz müssen mindestens sechs Monate in einem arbeitslosenversicherungspflichtigen Verhältnis gestanden haben – beim sel­ rbeitgeber – und aktuell ben A auch noch beschäftigt sein. Das Stundenausmaß spielt dabei keine Rolle, es ist lediglich notwendig, dass das Arbeitsverhältnis über der Geringfügigkeitsgrenze liegt. Tipp: Auch im direkten Anschluss an das Kinderbetreuungsgeld ist eine Bildungskarenz möglich. Ebenso in Zeiten der Kurzarbeit. Ausmaß der Weiterbildung Der Arbeitgeber muss mit der Freistellung für die Dauer der Bildungskarenz einverstanden sein. Die Mindestdauer der Bildungskarenz beträgt zwei Monate. Maximal können zwölf Monate innerhalb von vier Jahren vom AMS gefördert werden. Dabei ist es auch möglich

Jetzt könnte für viele ein passender Zeitpunkt sein, um die eigene Karriere mit Hilfe der Bildungskarenz voranzutreiben. die Dauer zu stückeln, wobei ein Teil immer zwei ­ Monate dauern muss. ­ Eine weitere ­Voraussetzung ist die Teilnahme an einer Weiterbildung im Ausmaß von 20 Wochenstunden. Personen, die ein Studium absolvieren oder Betreuungspflichten haben, müssen zum Teil einen anderen Nachweis ihrer Weiterbildung erbringen. ­Personen, die ein Kind unter sieben Jahren betreuen, müssen lediglich 16 Wochenstunden Kurs inklusive Lernzeit schriftlich nachweisen.

Die Bildungskarenz ist auch direkt im Anschluss an das Kinder­ Fotos: Shutterstock betreuungsgeld möglich.

Finanzielle Förderung Das Weiterbildungsgeld vom AMS kann während der Bil-

dungskarenz unter bestimmten Voraussetzungen bezogen werden. Und zwar in Höhe des Arbeitslosengeldes, mindestens jedoch in der Höhe von 14,53 Euro täglich. Der Antrag muss frühzeitig beim AMS gestellt werden. Voraussetzung für die Auszahlung des Weiterbildungsgeldes ist, dass der Antragsteller oder die Antragstellerin eine Weiterbzw. Ausbildung besucht, die beruflich föderlich ist – sprich den Teilnehmer höher qaulifiziert. Das heißt, Hobbykurse sind nicht förderungswürdig, das Nachholen von Schul- oder Studienabschlüssen oder das Erlernen von Fremdsprachen

wahrscheinlich schon. Es spielt übrigens keine Rolle, ob der Kurs im In- oder im Ausland stattfindet. Zuverdienst möglich Wem das geringere Einkommen Sorgen bereitet, dem steht die Möglichkeitt offen, bis zur Geringfügigkeitsgrenze – das sind aktuell monatlich 460,66 Euro – dazuzuverdienen. Auch beim selben Arbeitgeber. Achtung – wichtig! Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Bildungskarenz und auch kein Rückkehrrecht zum alten Arbeitsplatz.

AMS-Förderung Voraussetzungen für das Weiterbildungsgeld: Es muss ein Anspruch auf Arbeitslosengeld b ­ estehen. Dem AMS muss eine Bildungskarenzvereinba­ rung mit dem Arbeitgeber vorliegen. Das Weiterbildungsvorhaben muss dem AMS erklärt werden. Außerdem müssen die erforderlichen wöchentlichen Weiterbildungsstunden belegt werden.

Schwerpunktthemen 2021

Bildung & Seminare Die Volkshochschulleiter v. l.: Fischnaller (Götzis), Schwald (Bludenz), Tschallener (Rankweil), Madlener (Hohenems), Grabher (Bregenz)

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