Fit & Gesund Gesundheitsbeilage
Freitag, 29. Mai 2020
Planschen erlaubt Aufatmen bei allen Wasserratten: Ab sofort kรถnnen die Badeanlagen in die Saison starten.
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Lebensqualität ohne Brille Da ich nur auf die Weite scharf sehen konnte, musste ich im Job permanent die Brille aufund absetzen. Nach der Behandlung in Bregenz war die lästige Sehhilfe Geschichte und ich konnte schon am nächsten Tag wieder meiner Arbeit nachgehen. Auch die Lebensqualität beim Autofahren ist nicht zu vergleichen. Ich kann definitiv sagen, dass ich ein neuer Mensch bin.
Claudia Prossegger-Steffani, Langen bei Bregenz
Information zur aktuellen Corona-Situation Wir führen ab sofort gerne wieder Kurzchecks und persönliche Informationsgespräche durch!
Kontaktieren Sie uns für eine Terminvereinbarung bitte telefonisch oder per E-Mail.
OculoVision Seestraße 6 // Haus am Hafen // 6900 Bregenz 05574 58179 // info@oculovision.at
Infoabende finden voraus sichtlich wieder ab Juli statt!
Fit & Gesund 3
Freitag, 29. Mai 2020 Vorarlberger Nachrichten
ERNÄHRUNGSTIPP Evelyn Konrad , Diätologin bei der aks Gesundheit GmbH
Unschlagbare Wechselwirkung
Zusammenspiel von Bewegung und Ernährung. BREGENZ Bewegung gehört als wichtiger Baustein zu einem Leben in Gesundheit. Der Mensch von heute verbringt zu viel Zeit im Sitzen, früher war das anders. Unser Körper ist gebaut, um zu gehen, zu laufen oder zu rennen, so machten das auch unsere Vorfahren. Laut Weltgesundheitsorganisation ist Bewegungsmangel ein Risikofaktor und Auslöser für viele Erkrankungen. Körperliche Aktivität wirkt verbessernd auf unseren ganzen Körper, auf Knochen, Muskeln, Sehnen und Gelenke, ebenso wie auf das HerzKreislauf-System, unsere Atmung und die inneren Organe. Durch regelmäßige Bewegung wird Energie verbraucht und dies kann eine Gewichtsreduktion sinnvoll unterstützen. Aktivität an der frischen Luft versetzt außerdem unsere Hormone in Schwung. Stresshormone werden reduziert und Serotonin sorgt für gute Stimmung und Entspannung. Der „Vitamin D“- Spiegel erhöht sich bei einem Aufenthalt an der Sonne und auch der Blutzuckerspiegel wird gesenkt. Durch die Durchblutungssteigerung wird der Stoffwechsel angekurbelt, die Blutfette Cholesterin und Triglyzeride werden günstig beeinflusst.
Variantenreich Zu einem Leben in Gesundheit gehört neben der Bewegung auch eine abwechslungsreiche Ernährung. Kohlenhydrate beispielsweise sollten aus vollem Korn bestehen, Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen, Kichererbsen und Co
GEWINNER – Im Rahmen des „VN Fit & Gesund“-Gewinnspiels hat Doris Barbisch aus Dornbirn das „Entspannung & Moor“-Paket mit vier Übernachtungen im Gesundhotel Bad Reuthe gewonnen. In der fantastischen Bergwelt des Bregenzerwaldes lockt das Gesundhotel Bad Reuthe mit Bade- und Sauna-WellnessWelt, wohltuenden Behandlungen mit frischem Naturmoor und feiner Kulinarik. Hier lässt es sich herrlich genießen und Kraft tanken.
Aktiv unterwegs und abwechslungsreich ernährt – die Zutaten für ein gesundes Leben.
punkten mit bedeutenden Nährstoffen. Frisches, saisonales und regionales Gemüse und Obst, Nüsse und Saaten sowie ausreichend Wasser wirken sich positiv auf unsere Körperzellen aus. Auch Wildgemüse, wie Bärlauch, Brennnesselblätter oder Spitzwegerich, gesammelt auf naturbelassenden Plätzen, liefern eine geballte Ladung an Vitaminen und Mineralstoffen. Die Bewegungsempfehlungen für gesunde Erwachsene liegen bei 150 Minuten pro Woche. Schnelles Gehen, Wandern, Radfahren und wieder öfter zu Fuß unterwegs sein, damit kann ein gesundheitlicher Nutzen erzielt werden. Work-outs oder Bewegungsspiele für die Familie zu Hause sind eine gute Ergänzung für mehr körperliche Aktivität und Wohlbefinden.
Editorial
Heidemarie Netzer
Alles in Bewegung Nicht zuletzt die COVID19-Krise hat uns gezeigt, dass unbeschwertes Unterwegssein in der Natur, gerade in Bergeshöhen, einen unschätzbaren Wert hat. Hier können wir uns frei entfalten, tief durchatmen, uns körperlich fordern und unser Immunsystem fördern. Hier können wir noch einfacher Kummer, Sorgen und Ängste Tritt für Tritt abstreifen und bestenfalls für ein Quantum Zeit hinter uns belassen – kein leeres Geplänkel, vielmehr am eigenen Leib erspürt. Nach jeder noch so kleinen Tour lehne ich mich zufrieden und beruhigt zurück, bin wieder voll der positiven Gefühle. Ich bewege mich dabei ausschließlich abseits der heute oft bespaßten, sogenannten Eventbühnen in Bergeshöhen, vorzugsweise per pedes. Daneben bedienen sich zusehends mehr Pedalritter - mit oder ohne elektrischen Antrieb - und leichtfüßige Laufkünstler der Naturkulisse. Dass es dafür ein respektvolles Miteinander benötigt, ist selbstredend. Aber auch die Soft- und Hardware muss auf Herz und Niere geprüft und dem Unterfangen angepasst sein (Seite 4 und 5). Alle Stücke spielend Wird die entsprechende Hardware definiert, und hier gerade die Kleidung, bekommt Funktionalität einen ausschlaggebenden Stellenwert: Leibchen, Hose, Jacke und Co. sollen alle Stückchen spielen: Sie sollen atmungsaktiv, elastisch, wind- und/oder wasserdicht sein, und vor allem unserer Gesundheit beim Aktivsein förderlich sein (Seite 12 und 13). Bewegend und bewegt, das soll gerade in dieser doch besonderen Zeit diese Ausgabe des Journals auf jeden Fall sein – lehnen Sie sich erst zurück, um sich dann motiviert auf den Weg ins größte Fitnesscenter der Welt zu machen. HEIDEMARIE NETZER heidemarie.netzer@vn.at 05552 62471-14
IMPRESSUM Redaktion Heidemarie Netzer, 0676 88005-476, heidemarie.netzer@vn.at Anzeigenberatung Petra Kremmel, 0676 88005-356, petra.kremmel@russmedia.com Beiträge, Fotos, Quellen Shutterstock, VN-Steurer Verleger (Medieninhaber) und Hersteller Russmedia Verlag GmbH, 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße1
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Ob per pedes oder fahrbarem Untersatz: Damit das Bergsportvergnügen für Körper und Geist gelingen kann, braucht es eine gut durchdachte Hard- und Software.
Faszination Bergwelt
Wandern, Bergradeln oder Berglaufen stehen hoch im Kurs. BREGENZ Schon müde Beine, Schweißperlen auf der Stirn, etwas kurzatmig, doch mit großer Vorfreude auf das Ziel: Ein Hochgefühl, das eine zunehmende Anhängerschaft erlebt – immer mehr Menschen streben in die Höhen unserer Bergwelt und erobern Hütten, Alpenkämme und Gipfel – längst nicht mehr nur mit den klassischen Wanderschuhen. Immer öfters trifft man dieser Tage auch auf leicht beschuhte Trailrunner (Querfeldeinläufer) oder jene, die die Bergeshöhen auf fahrbaren Untersätzen erobern, die Mountainbiker – die Entwicklungen der elektrisch angetriebenen Fahrsätze revolutionierte die Sportart und lockt nun immer mehr Pedalritter denn je in Bergeshöhen.
Allroundtalent Natur Dabei steht bei all diesen Bergsportlern eines im Vordergrund: Sie nutzen das größte Fitnesscenter der Welt, um umfassend und nachhaltig zu trainieren. Körper, Geist und Seele erfahren hier wahre Ergüsse: Neben der
Muskelkraft und der Ausdauer wird das Herz-Kreislauf-System getrimmt, das Immunsystem gestärkt. Vor allem aber bietet die Natur einen willkommenen Ausgleich zur Hektik des Alltags. Gerade in unserer schnelllebigen, von unnatürlichen Bewegungen und künstlich erzeugten Bedürfnissen geprägten Welt steigt das Verlangen nach Natürlichkeit, Ursprünglichkeit und Reduktion aufs Wesentliche. Und was erfüllt diese Sehnsucht mehr als die Natur selbst, gerade in Bergeshöhen?
Fast unberührt Dort hat der Mensch noch (kaum) eingegriffen – fern sind Computer, Einkaufstempel, Verkehrslärm, Beschallung und Co. Hier kann die Interaktion mit dem Partner oder sich selbst noch funktionieren. Hier können Fauna und Flora in naturbelassener Form entdeckt werden. Vor allem kann der Geist neue Weiten erfahren: Sorgen, Ängste oder gar Depressionen verlieren an Bedeutung, neue Perspektiven werden erschlossen, der Fantasie freien Lauf gelassen.
Doch wie bei allem Sporttreiben heißt es langsam anfangen, sich je nach Verfassung und Vermögen zu steigern, um am Ende das wohltuende Erfolgserlebnis genießen zu können. Dabei bedarf nicht nur die Software einer optimalen Vorbereitung. Auch die Hardware soll durchdacht sein: Hier bietet der PEAK-Bergcheck, der von der Initiative Sicheres Vorarlberg zusammen mit der Bergrettung entwickelt wurde, wertvolle Anhaltspunkte.
PEAK-Check davor Die Buchstaben stellen dabei die einzelnen Schritte für die Planung vor und während einer Tour in Bergeshöhen dar: P steht für Planung und befasst sich mit Routenwahl, Länge und Dauer des Unterfangens, Wetterbericht, Bekleidung und Schuhwerk. E steht für Einschätzung und betrifft die Art der Tour – ist man allein oder in der Gruppe unterwegs, welcher Schwierigkeitsgrad wird in Angriff genommen? A steht nun für Ausrüstung und ist der Sportart angepasst. Das
Schuhwerk ist freilich bei allen drei genannten Bergvergnügen ein anderes. Doch ändert sich nichts daran, dass dieses dem Gelände entsprechen sollte – je alpiner, desto fester soll es sein. Bei der Kleidung wiederum gilt bei allen dasselbe Prinzip, nämlich das Zwiebelprinzip: Die Kleidung soll aus funktionalen Materialien und schichtweise aufgebaut sein. Sonnenschutz mit Kappe, Sonnencreme mit hohem LSF und eine Sonnenbrille sind unerlässlich. Dazu kommen unbedingt: ein geladenes Handy, eine kleine Rucksackapotheke, Flüssigkeit und eine kleine Jause, Regenschutz, bestenfalls eine entsprechende Wanderkarte. Und schlussendlich folgt das K wie Kontrolle: So sollten nicht nur die eigenen Kraftreserven und jene der Gruppe ständig bewertet werden; die verbleibende Wanderroute sowie das Wetter gehören ebenfalls unbedingt berücksichtigt. Experten raten gerade hier, nicht übertriebenen Ehrgeiz an den Tag zu legen, sondern Köpfchen zu beweisen und bei
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CHECKLISTEN FÜR DIE AUSRÜSTUNG FÜRS BERGVERGNÜGEN
Ermüdung oder Schlechtwettereinbruch lieber umzukehren.
Rücksichtnahme Gerade mit der zunehmenden Sehnsucht und Möglichkeit Bergeshöhen auch neben dem klassischen Wandern zu erklimmen, wuchs das Konfliktpotenzial – mit ein Grund, warum alpine Vereine Empfehlungen gerade für Biker definierten, darunter: „Fußgänger haben Vorrang. Nimm Rücksicht auf Fußgänger, indem du dein Kommen frühzeitig ankündigst und das Tempo reduzierst. Halte nötigenfalls an. Ein freundlicher Gruß fördert die Akzeptanz. Fahre in kleinen Bike-Gruppen und meide von Wanderern stark frequentierte Wege, passe deine Geschwindigkeit an. Fahre aufmerksam und bremsbereit.“
WANDERN/HIKING Angefangen beim an das Gelände angepassten Schuhwerk – Wander- oder Bergschuhe, die mindestens knöchelhoch und jedenfalls mit rutschfester Sohle ausgestattet sind – stellt die Bekleidung ein wesentliches Detail dar: Aus funktionalen Materialien hergestellt und somit atmungsaktiv, elastisch und wind- und wetterfest, soll für jeden Witterungsfall etwas dabei sein. Idealerweise ergänzen Wanderstöcke und eine Sportbrille das Equipment. Als Sonnenschutz dienen die Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und eine Kopfbedeckung. Der Rucksack ist bestenfalls ergonomisch aufgebaut und lässt eine Belüftung im Rückenbereich zu; die Größe richtet sich nach der Länge und Höhe des Unterfangens. In den Tourenbegleiter gehören jedenfalls die Rucksackapotheke mit Verbandsmaterial, Rettungsdecke, Blasenpflaster, ein Biwacksack, Wechselkleidung, Sonnenschutz und Regenschutz. Hinzu kommen eine leicht bekömmliche Jause und ausreichend zum Trinken. Ein Muss: das geladene Handy, ebenfalls eine regionale ÖK-Karte. Je nach Tour ergänzen Helm, Seil, Gurt und Co. die Ausrüstung.
Miteinander Daneben wurden einige Initiativen gestartet, die extra ausgewiesene Strecken oder angelegte Bikeparks für Mountainbiker anbieten und somit ein Aufeinandertreffen der verschiedenen Sportler erst gar nicht ermöglicht. Am Ende steht freilich die Bereitschaft aller, einander und der Natur respektvoll zu begegnen, um ein gedeihliches Nebeneinander zu ermöglichen.
BERGLAUFEN/TRAILRUNNING Selbstverständlich sind für einen Bergläufer seine Trailrunningschuhe das Um und Auf. Diese sollten bezüglich Sicherheit, Stabilität, Komfort, Dämpfung und Material auf das Unterfangen beziehungsweise den Untergrund abgestimmt sein und nicht zu locker, aber auch nicht zu eng sitzen. Die
Kleidung ist selbstredend funktional: atmungsaktiv, eng anliegend und schnell trocknend; Wind- und Wetteroberbekleidung, die ein kleines Packmaß aufweist, inklusive. Der eng am Körper anliegende Rucksack ist auf die jeweilige Strecke abgestimmt: Für Kurzstrecken reichen 2 Liter Fassungsvermögen, für Langstrecken sind jene mit 10 bis 15 Liter ideal. Eingepackt gehören: Essen in Form von Riegeln oder Gels, kleines Erste-HilfeSet, Rettungsdecke, Tape, Stirnlampe, eventuell Arm- und Beinlinge, Handschuhe. Sinnvoll sind auch GPS-Uhren, eventuell ergänzen Stöcke das Equipment. Die Aufnahme von Flüssigkeit – Wasser oder Energydrink – ermöglicht entweder eine auf dem Rücken befestigte Trinkblase oder ein umgebundener Trinkflaschenhalter. Und für alle Fälle ist das geladene Handy jederzeit griffbereit.
BERGRADELN/MOUNTAINBIKING Neben dem fahrbaren Untersatz – dieser wurde vorab auf seine Funktionstüchtigkeit kontrolliert und ist der Tour entsprechend – brauchen Mountainbiker entsprechende Kleidung und Schutzausrüstung: Zur funktionalen Bekleidung gehören ein atmungsaktives Trikot, das aus schnell trocknendem Material besteht; dies sollte auch die Radlerhose sein, die zudem gut gepolstert, im Weichteilbereich nahtfrei verarbeitet ist und ohne Unterwäsche getragen wird. Die Schuhe sind mit einer profilierten Gummisohle ausgestattet und sorgen für einen sicheren Tritt auf Schiebe- oder Tragestrecken. Unverzichtbar: Handschuhe für den sicheren Griff, Sportbrille für den Schutz vor UV-Strahlung und Insekten, Arm- und Beinlinge; ein Muss: der Helm, der vorzugsweise im sogenannten In-Mold-Verfahren hergestellt, mit Belüftung ausgestattet und immer mit dem Kinnriemen verschlossen ist. In den ergonomisch geformten und mit Helmhalterung ausgestatteten Rucksack gehören: Wetterbekleidung, Erste-Hilfe-Set mit Rettungsdecke, Dreieckstuch, Desinfektionsmittel und Blasenpflaster, Flickzeug bzw. Ersatzschlauch inklusive kleiner Luftpumpe. Auch Verpflegung – ein Trinksystem ist oft schon im Rucksack integriert – gehört eingepackt; selbstverständlich ist das geladene Handy ständiger Begleiter.
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HOMÖOPATHIE Elisabeth Majhenic, Therapeutin und Dozentin in klassischer Homöopathie
Gefangen in der Angst Alternative Behandlung bietet die Homöopathie.
LINDAU Die soziale Isolation oder Existenzangst kann mitunter zu Aggression oder Depression führen. Unter anderem bietet hier auch die Homöopathie entsprechende Arzneimittel. Die Liste der Indikationen für diese Themen ist sehr groß; das Mittel sollte in jedem Fall sehr individuell gewählt werden.
Bei tiefer Verzweiflung Aurum metallicum (Gold) wird bei Menschen indiziert, wenn sich bei ihnen tiefe Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit auftun. Gründe dafür können sein, dass gesteckte Ziele im Hinblick auf Karriere und Ruhm nicht erreicht und in Folge der Geldfluss und der Erfolg bedroht und unterbrochen sind. Die Betroffenen werden gereizt, mitunter gewalttätig. Am Ende zeigt sich eine schwere Depression mit suizidalen Gedanken, die sich am Abend und durch Musik bessern lässt. Die Themen bei Menschen, bei denen Calcium carbonicum zur Anwendung kommt, sind Stabilität, Sicherheit und Schutz. Sind diese von schutzbietenden, lieben Menschen getrennt, oder ist ihre finanzielle Sicherheit in Gefahr, brechen sie zusammen. Sie
Gerade in Krisenzeiten gerät unser Gefühlsleben aus den Fugen.
sind nicht mehr in der Lage, die alltäglichen Aufgaben zu bewältigen. Sie schwitzen während des Schlafs reichlich, besonders im Nacken und am Kopf, und leiden unter Schwindel bei schnellen Bewegungen des Kopfes. Ebenso ist Ignatia eines der wichtigsten homöopathischen Arzneimittel, wenn wir eine starke Empfindlichkeit auf Isolation und Verlassenheit sowie Geschäftsund Geldverlust sehen. Der Kummer bei diesen Menschen führt zur Verkrampfung im Solarplexus und Hysterie. Auch wollen wir Nux vomica erwähnen. Bei der Indikation dieses homöopathischen Arzneimittels
drückt sich in Zeiten von Job- und Geldverlust die Angst wie folgt aus: Die Betroffenen sind sehr lärm-, licht- und kälteempfindlich; alles wird ihnen zu viel und schlägt ihnen sofort auf den Magen. In weiterer Folge werden sie ungeduldig und gereizt, sie schreien, haben heftige cholerische Ausbrüche und werden immer schlafloser. Ein weiteres, sehr wichtiges homöopathisches Mittel ist Psorinum. Es kommt bei Menschen zur Anwendung, deren Angst vor Armut und Verzweiflung über die Zukunft enorm ist. Sie fangen an zu frieren und haben eine große Empfindlichkeit auf Kälte. Ihr Schweiß ist übelriechend und reichlich. Sie reagieren mit Hautausschlägen, deren Juckreiz sie zur Verzweiflung bringt.
Indikation Einnahme des jeweiligen homöopathischen Arzneimittels: 3 Globuli in der Potenz C200 unter der Zunge zergehen lassen. Anschließend 3 weitere Globuli in einer Tasse mit ¼ l kaltem Wasser auflösen und davon 3-mal täglich (für die Dauer von 2 Tagen) einen Schluck einnehmen. Die Wiederholung des Mittels erfolgt bei Rückfall frühestens nach 2 Wochen.
Die Galle im Visier der Experten SCHWARZACH Wie man Gallenbeschwerden mit der richtigen Ernährung lindern kann und welche medizinischen Möglichkeiten es für Betroffene gibt, zeigen Irmgard Fortis, Johanna Kriehuber und Ernst Kriehuber im neuen Ratgeber „Ernährung bei Gallensteinen und nach der Gallenblasenentfernung“. Denn, „Gallensteine können bei jedem entstehen,“ erklärt Medizinerin Fortis und konkretisiert: „In der Galle existiert eine feine Balance zwischen gelöstem Cholesterin und Gallensäure. Wird
dieses Gleichgewicht gestört und wird zusätzlich die Lösung eingedickt, so lagern sich Cholesterinkristalle ab. Mit der Zeit entstehen daraus Steine“. Verlegt so ein Stein die Gallenwege, kommt es zu starken, krampfartigen Oberbauchschmerzen, der Gallenkolik.“ Der Ratgeber inkludiert neben fundierten medizinischen Informationen zu Gallenerkrankungen und den aktuell besten Behandlungsmöglichkeiten auch über 200 Rezepte für fettreduzierte Ernährung.
Ernährung bei Gallensteinen und nach der Gallenblasenentfernung Irmgard Fortis, Johanna Kriehuber, Ernst Kriehuber maudrich, 160 Seiten, 16,90 € ISBN 978-3-99002-108-8
Mit der freudigen Nachricht von werdendem Lebens tauchen viele Fragen auf.
Online-Infos zum Thema Geburt SCHWARZACH Die Zeit rund um
Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett sind spannend und verunsichernd zugleich. Gefühle und Hormone schlagen Purzelbäume, Fragen und Ängste tauchen auf, in fachlicher, finanzieller und menschlicher Hinsicht. Am Montag, 8. Juni, informieren ab 18.30 Uhr Experten und das Team von schwanger.li alle Inte ressierten online.
Umfassende Infos Während die Beratungsstellen der Sophie von Liechtenstein Stiftung oder schwanger.li in normalen Zeiten regelmäßig zu Infoabenden bitten, bedingt die herausfordernde COVID19-Zeit auch außergewöhnliche Maßnahmen: In Liechtenstein schon erprobt, lädt das Team von schwanger.li in Kooperation mit VOL.AT nun auch in Vorarlberg zu einem digitalen Infoabend, konkret am Montag, 8. Juni, ab 18.30 Uhr. Dann sitzen die Experten im Medienhaus in Schwarzach und informieren per Webinar: Erfahrene Hebammen geben Einblicke in ihre Arbeit und Angebote, Experten der Arbeiterkammer erläutern die arbeitsrechtliche Seite und geben wertvolle Tipps. Zudem erfahren die angehenden Eltern vom schwanger.li-Team mehr von der kommenden Lebensphase bzw. von Beratungs- und Unterstützungsangeboten. Zu sehen und hören sind die Referenten unter www.schwanger.li oder www.vol.at - einfach die Adressen im Internet anwählen und den Link zum Vortrag anklicken. Beratungsstelle in Feldkirch, Bahnhofstraße 18, Tel. 0810 00 33 44, E-Mail beratung@schwanger.li
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FITNESSTIPP Bewegungstherapeut Manfred Scheel und Physiotherapeut Andrew Mixson
Die gestärkte Mitte
Übungen zur Stabilisation und Kräftigung der Muskulatur des Rumpfbereichs. FELDKIRCH, LAUTERACH Dynami-
sche Kraftentwicklung im Becken- und Hüftbereich sowie Stabilisation des Rumpfs verhindern oder beseitigen Probleme, die durch einseitige Belastungen verursacht werden. Viele Körperhaltungen ergeben sich aus dem Gebrauch des Körpers in sich wiederholenden Arbeits- und Lebenssituationen. Der moderne Mensch leidet jedoch meist an Bewegungsmangel. In diesem Sinne zeigen unsere Experten heute Übungen, mit denen die Stabilisation im Rumpfbereich erhöht und die Muskulatur gekräftigt werden.
ÜBUNG 1 Gehen Sie in den Vierfüßerstand. Versuchen Sie bei gestreckten Knien, beide Füße mit der ganzen Fußsohle auf den Boden zu stellen. Stützen Sie sich vorne mit beiden Händen ab. Nun bringen Sie das rechte Bein mit gebeugtem Knie nach vorne, so weit Sie können. Wiederholen Sie diese Übung abwechslungsweise auf jeder Seite 10-mal. Pro Wiederholung lassen Sie sich 2 Sekunden Zeit. Jetzt strecken Sie das rechte Bein nach hinten oben. Wiederholen Sie diese Übung abwechslungsweise auf jeder Seite 10-mal. Pro Wiederholung lassen Sie sich wiederum 2 Sekunden Zeit.
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ÜBUNG 2 Stützen Sie sich nun auf den Ellbogen und Füßen (Zehenballen) ab. Die Beine sind dabei gestreckt, der Körper bildet eine Linie. Halten Sie diese Position für ca. 5 Sekunden. Nun drehen Sie den Rumpf abwechslungsweise nach links und rechts. Ellbogen und Füße bleiben dabei auf dem Boden. Wiederholen Sie diese Übung 5-mal auf jeder Seite.
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10 Fit & Gesund Uneines Gespann: Brille und Maske WIEN Brillen zu tragen, ist gerade in Zeiten von COVID-19 eine besondere Herausforderung. Das Gesicht muss vor Keimen geschützt und das Beschlagen der Gläser bestenfalls vermieden werden. Die österreichischen Augenoptiker bzw. Optometristen geben nachfolgend Tipps zur richtigen Brillenpflege.
Artenvielfalt auf den Brillen Brillenträger fassen sich oft ins Gesicht, wenn sie die Brillen aufsetzen, abnehmen und nachjustieren. Da wundert es nicht, dass eine molekularbiologische Studie jüngst bei 30 Brillen 5232 verschiedene Arten von Bakterien nachgewiesen hat. Die größte Artenvielfalt gab es auf den Gläsern, die oft krankmachende Keime aus der Luft abbekommen. Nicht nur wegen des Coronavirus ist eine oftmalige und richtige Reinigung wesentlich. Markus Gschweidl, Bundesinnungsmeister der Augenoptiker, rät: „Wir empfehlen, die Brillen mit Wasser und Seife zu reinigen. Das ist die effektivste Methode gegen das Virus ebenso wie gegen die bakterielle Belastung. Unterwegs sind spezielle, feuchte Brillenreinigungstücher oder Reinigungssprays sinnvoll. Wichtig ist: Reinigen Sie Ihre Brillen genauso oft, wie Ihre Hände.“
Anti-Beschlagsprays Wer oft Mund-Nasen-Schutzmasken trägt, ist gerade nicht so glücklich mit seiner Brille. Die Atemluft entweicht nach oben, kondensiert auf den Gläsern und diese optiker beschlagen. Die Augen bieten nun Antibeschlagsprays, die dafür sorgen, dass die Gläser nicht anlaufen.
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TOUREN Marlies Mohr
Anders, aber nicht weniger schön
Abweichungen von wanderbaren Vorgaben können reizvoll sein. LINGENAU „Warum denn in die
Ferne schweifen…“ In Coronazeiten erlangt dieses Zitat plötzlich eine ganz neue Bedeutung. Vorarlberg ist schön, und es gibt viel zu erkunden. Dabei müssen es nicht immer steile Höhen sein. Auch zu ebener Erde finden sich wunderbare Plätze. Ein solcher Platz ist zweifellos der Quelltuff in Lingenau. Meine Schwester und ich haben ihn unlängst besucht. Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Eigentlich wollten wir eine Wanderung durch die Subersachschlucht unternehmen, Gschwendtobel, Gschwendtobelholzbrücke, Großdorf, Drahtsteg, Lingenau. Es kam anders, aber nicht weniger schön.
Ein ruhiger Ort Statt, wie angegeben, von der Dorfmitte marschieren wir von der St.-Anna-Kapelle am Ortseingang los und halten uns an die Wegbeschreibung „Naturlehrpfad Quelltuff “. Hinunter geht es schließlich überall. Nach einem kurzen, aber steilen Abstieg erreichen wir das Quelltuff, das mit schmalen Holztreppen begehbar gemacht wurde. Es plätschert und gluckert leise. Die Morgensonne blinzelt durchs Geäst und verleiht den gelben Gesteinsformationen zusätzlichen Glanz. Informationstafeln geben Aufschluss über die Entstehung dieses Naturdenkmals. Es ist ein ruhiger und beschaulicher Ort, einer, an dem es sich aushalten lässt.
Über Felder und Flure
Pro Händewascheinheit gilt es auch die Sehhilfe zu reinigen.
Wir gehen weiter und erreichen die über die Subersach führende Drahtbrücke. Auf der anderen Seite führt ein breiter Weg bis zu einer Abzweigung, bei der wir uns für den Hoftobelweg entscheiden. Schlussendlich war es zwar die falsche, aber nicht schlechteste
Die Drahtbrücke über die Subersach vermittelt ein bisschen Abenteuer.
Entscheidung. Nach einem schönen Spaziergang durch den Wald kommen wir oberhalb von Egg heraus, ein bisschen weit weg von Lingenau. Wir beschließen, uns in Richtung Großdorf zu orientieren INFOS DAUER dreieinhalb Stunden SCHWIERIGKEITSGRAD leicht, auf den Holztreppen im Quelltuff heißt es mitunter aufpassen, die können rutschig sein EINKEHRMÖGLICHKEITEN in den Ortschaften
und wandern dabei über weite Felder und Flure. Der Feldweg endet kurz vor der Lingenauer Brüke, die letzten Kilometer müssen wir auf der Straße absolvieren. Von dort aus sehen wir auch die von Alfred Negrelli erbaute Holzbrücke – dann ein andermal eben. Die läuft uns nicht weg. Schön war es trotzdem, wenn auch ein bisschen umständlich. MARLIES MOHR marlies.mohr@vn.at 05572 501-385
Denk WARTEZEITEN. ten i e z e art W e ohn t n, g e r d e o n g s r e r o n e ors che V ut-V o k e. e n r W A r e e n A s g a n ie NIQ e Hilfe .U S d U n n t i e e M ch ier Ab s i m r m n i o a z f medi gen und rInnen in ta te Feier isikobera und R
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12 Fit & Gesund Schwerpunkt Familie
Freitag, 29. Mai 2020 Vorarlberger Nachrichten
Ob für Klein oder Groß: Funktionsbekleidung soll vor Wind und Wetter schützen sowie durch den optimalen Feuchtigkeitstransport schnell trocknen und atmungsaktiv sein.
Fürs Abenteuer Natur gerüstet Oder was Outdoorbekleidung leisten sollte und das Zwiebelprinzip verrät.
SCHWARZACH Wie wichtig es für
unser körperliches und seelisches Wohlbefinden ist, in der Natur unterwegs und aktiv sein zu können, das bewiesen uns das heurige Covid19-Frühjahr und das damit verbundene Ans-Zuhause-gebunden-Sein. Nicht nur die erwachsenen Sportlerherzen nahmen nach den Ausgangslockerungen große Sprünge. Es waren gerade die kleinen Abenteurer, die wieder voller Tatendrang Spielplätze, Naturräume und Co. im Sturm eroberten. In Sachen Aktivklamotten ist es in Kreisen von kleinen und großen Joggern, Radlern, Rollerbladern, Ballspielern, auch Bergfexen und Klettermaxen heute längst Usus, sich von der Unterwäsche bis zur schützenden Wetterschicht in gut durchdachte Schichten zu packen bzw. gepackt zu werden: Funktionale Bekleidung soll uns und
unseren Nachwuchs dabei nicht nur effektiv vor Wind und Wetter, Auskühlung oder Überhitzung schützen, und somit gesund hal-
Schicht übergestülpt oder eben weggelassen, gleich einer Zwiebel – bei steigenden Temperaturen fallen die Hüllen, bei kühleren oder nassen Bedingungen wird wieder draufgepackt.
Atmungsaktiv
ten, sondern uns auch beim Bewegen, beim Tollen nicht behindern. Das Aufbauprinzip ist dabei einfach erklärt: Es wird Schicht für
Beginnen wir bei der ersten Lage – Unterwäsche und Socken stehen unter dem Stern der Hautsensorik: Sie sollen angenehm zu tragen sein, jede Bewegung mitmachen, die Feuchtigkeit von innen nach außen leiten und vor allem schnell trocknen. Idealerweise liegt die erste Schicht eng am Körper an. Neben Kunstfasern werden hier immer öfters Rohstoffe aus Naturfasern, unter anderem Merinowolle, Hanf, Viskose, Seide, verarbeitet. Beide Materialien bergen dabei Vor- und Nachteile: Während Kunstfaserteile sehr
leicht und schnell trocknend sind, punkten Naturfaserprodukte mit Attributen wie geruchsneutralisierend, wärmer und natürlichem Körperklima.
Für die Wärme Die zweite Schicht wiederum dient der Isolation und somit vorweg dem Schutz vor Kälte. Hier kommen hochfunktionale Materialien zum Einsatz, die zudem durch ihre Elastizität für optimale Bewegungsfreiheit und Tragekomfort sorgen. Wer es kuschelig mag, der greift zu Jacken, Pullovern oder Westen aus Fleece – ein Material mit sehr guter Wärmeleistung, das leicht, warm, weich, elastisch, knitterfrei und schnell trocknend, dabei sehr vielfältig einsetzbar ist. In Sachen Beinbekleidung bestechen elastische, funktionale Ausführungen, die
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MATERIALIEN, AUS DENEN FUNKTIONALE STOFFTRÄUME SIND die mittels chemischer Verfahren zu Endlosfasern gesponnen wird. Sie ist saugfähig, feuchtigkeitsregulierend und atmungsaktiv; leider knittert sie auch schnell und kann beim Waschen einlaufen. POLYESTER Polyester ist eine Kunstfaser, die sehr schnell trocknet, leicht ist und sich sehr gut zur Wärmeisolierung eignet. Durch spezielle Verarbeitungen wird das Material wind- und wasserdicht sowie atmungsaktiv. MODAL
POLYAMID Polyamid ist ebenfalls eine Kunstfaser, die strapazierfähig und reißfest, sehr leicht, knitterarm, formbeständig und elastisch, jedoch nur gering wärmeisolierend und feuchtigkeitsaufnahmefähig ist.
Modal ist eine reine Cellulosefaser, die durch ein spezielles industrielles Verfahren aus Buchenholz gewonnen wird und daher auch zu den Chemiefasern zählt. Modal überzeugt durch weichen Tragekomfort, Elastizität, Formbeständigkeit und schnellen Feuchtigkeitstransport.
LYOCELL
ELASTHAN
wiederum atmungsaktiv, windund wasserabweisend, wenn gewünscht innen zusätzlich aufgeraut sind.
Schützend Funktionalität spielt letztlich auch in Sachen abschließendem Schutz eine entscheidende Rolle: Denn mit der dritten und obersten Schicht wird dem Träger gewährt, dass er bei seinem Vorhaben gegen Wind und Wetter gewappnet ist – ob kompromisslos oder nur teilweise, das bestimmt das Material. Während das breite Sortiment an Softshelljacken (oder Windjacken) insbesondere vor Wind, weniger vor Regen schützt, heftet der Hardshelljacke das Attribut wasserdicht an. Die Angabe der sogenannten Wassersäule beschreibt dabei ab wie viel Druck ein Material Wasser durchlässt – je höher diese also ist, desto mehr entspricht das Produkt dem Merkmal wasserdicht. Wie viele und welche Lagen getragen werden, hängt freilich vom Unterfangen und den Wet-
terverhältnissen ab. Wichtig ist nur, dass die funktionale Kette nicht mit unzweckmäßigen Materialien, etwa nicht atmungsaktiv, durchbrochen wird. Und übrigens: Die Stoffe mit funktionalem Köpfchen können auch immer öfters mit UV-Schutz punkten.
Elasthan ist eine Chemiefaser, die anderen Fasern beigemischt wird und das Endprodukt elastisch, dehnbar und formbeständig macht. Ein zu hoher Anteil kann den Stoff statisch aufladen. MERINOWOLLE
UV-Schutz, Nachhaltigkeit Prinzipiell gilt hier, dass sowohl Kunstfaserprodukte als auch Wolltextilien vor UV-Strahlung schützen können. Entscheidend ist, wie fein ein Kleidungsstück gewebt ist – je feiner, desto weniger schädliche Strahlen werden durchgelassen. Diesbezüglich gibt es zudem weltweit verschiedene Kennzeichnungen – das Siegel „UV Standard 801“ gibt laut Bergexperten verlässlich Auskunft. Verstärkt spielt bei Funktionsbekleidung heute auch die Nachhaltigkeit eine bedeutende Rolle: Immer mehr Labels setzen auf nachwachsende, fair gehandelte Ausgangsstoffe; auch recycelte Materialien kommen bei der Herstellung zum Einsatz.
Lyocell ist eine aus natürlichen Rohstoffen (Holz) industriell hergestellte Faser, die weich ist und Feuchtigkeit sehr gut absorbiert.
FLEECE Fleece ist ein Velourstoff (aus synthetischer Wolle), der sehr leicht, weich, wärmeisolierend, schnelltrocknend, elastisch, dabei knitterfrei und langlebig, jedoch weder wind- noch wasserdicht und gegenüber Hitze und Feuer sehr empfindlich ist.
Merinowolle wird aus dem Fell des Merinoschafs gewonnen. Die Wolle wärmt bei Kälte und kühlt bei Hitze; sie ist atmungsaktiv und schnelltrocknend, wirkt antibakteriell und geruchsneutralisierend. Ebenso besitzt sie einen natürlichen Lichtschutzfaktor.
DAUNE
VISKOSE Viskose ist eine Kunstfaser mit natürlichem Ursprung; Ausgangsmaterial ist aus Holz gewonnene Zellulose,
Das Untergefieder von Enten und Gänsen ist sehr leicht, isolierend, verfügt über ein geringes Packmaß und sorgt durch den guten Feuchtigkeitstransport für ein angenehmes Körperklima. Jedoch: Sie nimmt Feuchtigkeit von außen auf und trocknet sehr langsam.
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Infos per Video Der Welt-Asthma-Tag (5. Mai) wird von der Global Initiative for Asthma (GINA) ausgerufen, um das Bewusstsein für Asthma auf der ganzen Welt zu verbessern. Im Rahmen einer neuen Video-Serie der Interessensgemeinschaft Allergenvermeidung (IGAV) (unter www.youtube.com/ allergenvermeidung abrufbar) werden nun drängende Fragen rund um Asthma von Experten beantwortet – insbesondere auch in Zusammenhang mit COVID19, denn viele Patienten sind hinsichtlich der Auswirkungen verunsichert. SYMBOLBILD
LEBENSBERATUNG Mag. Sabine Fleisch MSc, Psychologin und Psychotherapeutin
Gärtner des eigenen Glücks Wie im Garten braucht es auch im Leben den Willen selbst anzupacken. KLAUS Jetzt, wenn
die Natur in ihren prächtigsten Farben blüht und das Grün überall sprießt, halten wir uns gerne im Freien auf. Der eigene Garten ist für viele Menschen ein Wohlfühl- und Rückzugsort, eine Oase des Glücks. Auch wenn dessen Instandhaltung Pflege und bewusstes Handanlegen braucht, bietet dieser Boden auf besondere Art und Weise die Möglichkeit zur freien Gestaltung jener Umgebung, welche dem Besitzer auch entspricht.
der Welt angesehen werden. Und was, wenn man bemerkt, dass etwas Wichtiges darin fehlt, dass eine innere Sehnsucht nach Veränderung ruft?
Eigenverantwortlich In diesem Fall gibt es nur eine Möglichkeit: Hinzuhören, was die eigene Stimme sagt, um ihr
dann auch zu folgen und somit die Verantwortung für das persönliche Glück in die eigene Hand zu nehmen und nicht darauf zu warten, bis sich die Pflanzenvielfalt von selbst verändert oder jemand anderer das Unkraut jätet. Auch wenn es bequemer wäre. So führt kein Weg daran vorbei, für sein Handeln, Leugnen seiner
Für sein Glück eintreten
Spiegelbild An seiner Vegetation kann man einiges über die Persönlichkeit des Gärtners ablesen. Überwiegen darin eher die Nutzpflanzen oder wachsen viele Blumen und Wildkräuter, auf denen sich auch Bienen und Schmetterlinge tummeln? So kann der Garten als Sinnbild für den eigenen Lebensraum beziehungsweise Platz in
Bedürfnisse oder Nichthandeln geradezustehen. Denn alles hat seine Konsequenzen. Selbstverantwortlich zu leben, heißt jedoch nicht, dass alle Samen, die man sät, auch aufgehen und es nicht anstrengend ist, für nötige Veränderungen einzutreten. Dies sei an dieser Stelle realistischer Weise angemerkt.
Gärtnern verleiht Kraft und Muße, lädt gleichzeitig zum Kreativsein ein – der Garten verrät zugleich einiges über das Wesen seines Meisters.
Neben der Tatsache, dass nicht jede Pflanze zwangsläufig jenen Platz und jene Pflege bekommt, die ihr ursprünglich auch entspricht, so hat sie wohl aber einen eigenen Anteil daran, ob und wie sie sich unter den gegebenen Bedingungen weiterentwickelt. Das bedeutet im übertragenen Sinn: Je aktiver der Mensch für sein Glück eintritt, unabhängig davon, was andere tun, umso größer sind seine Chancen dafür, auch selbst irgendwann aufzublühen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein fröhliches und erfolgreiches Gärtnern.
MedKonkret Treffpunkt Gesundheit
Eine Veranstaltungsreihe von
Prim. Doz. Dr. René El Attal OA Doz. Dr. Michael Götzen
Rückenschmerzen und ihre chirurgische Behandlung Dienstag, 16. Juni 2020, 18 Uhr Wärmepflaster, Medikamente, Salben, Therapie und Ratschläge und Erfahrungsberichte von Betroffenen – was aber hilft wirklich bei Rückenleiden? Die Experten informieren über Behandlungsmöglichkeiten am Schwerpunktkrankenhaus.
Onlin Vortr eper W ag ebina r
So funktionierts: Bitte einwählen per Computer oder Smartphone über diese Internetadresse: http://VN.AT/sujpmV
Per Smartphone: iPhone https://zoom.us/download#client_iphone Android https://zoom.us/download#mobile_app
1. Am PC führt der Link Sie zur Webseite von zoom.us und bittet Sie, sich zu registrieren. Dies ist notwendig, um Fragen stellen zu können. 2. Zoom bittet Sie danach, einen Hilfsdienst zu installieren. Bitte führen Sie diese Installation aus, um Zoom am PC starten zu können.
Als Zuschauer werden Sie nicht gesehen oder gehört, aber Sie können Fragen stellen: Über die Option „F&A“ in der unteren Leiste ist es möglich, Ihre Fragen schriftlich in die Runde zu stellen (auch anonym). Sie können Ihre Fragen im Vorfeld auch per Mail an stammtisch@vn.at senden.
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Freitag, 29. Mai 2020 Vorarlberger Nachrichten | Anzeigen
ÖGK-Kursprogramm startet im Juni Schulungen finden unter Sicherheitsvorkehrungen statt Mit dem Rückgang der Corona-Erkrankungen startet die ÖGK in Dornbirn wieder ihren Schulungs- und Seminarbetrieb. Anmeldungen zu „Richtig essen von Anfang an“ (REVAN) und den Diabetikerschulungen sind ab sofort wieder möglich. Für die Teilnahme an den Schulungen gelten folgende Vorsichtsmaßnahmen: • Teilnahme ohne Begleitperson • Ein Mund- und Nasenschutz muss mitgebracht werden • Hände desinfizieren • Pro Gruppe sind max. 9 Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer möglich
• Keine Krankheitssymptome wie Husten, Fieber, Halsschmerzen, Geschmacksverlust etc. innerhalb von 14 Tagen vor Kursbeginn Anmeldungen für „Richtig essen von Anfang an“ sind möglich für die Kurse: • Ernährung während Schwangerschaft und Stillzeit • Einführung der Beikost • Ernährung für Ein- bis Dreijährige In den Diabetikerschulungen werden fünf abwechslungsreiche Schulungstermine zu jeweils zwei Stunden angeboten. Folgende Themen werden dabei behandelt:
• Verschiedene Behandlungsmöglichkeiten • Bewegung • Blutzuckermessen • Selbstkontrolle • Ernährung/Tipps und Tricks für den Alltag Schulungstermine für Diabetiker in Dornbirn, Feldkirch und Bludenz auf Anfrage. Anmeldung und Anfragen an: Kathrin Prantl, Diätologin E-Mail: kathrin.prantl@oekg.at, Telefon +43 50 766–191645 Alle Termine für REVAN sind auf unserer Website www.oekg.at ersichtlich.
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