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2020_05_16_Extra_Vorsorgen und Versichern

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Vorsorgen und Versichern

Foto: Bernadette Prassl

16. Mai 2020

Anlagetipps Experte gibt Rat fĂźr Krisenzeiten

Gefahren im Internet Versicherungen bieten entsprechenden Schutz

Vorsorgeberater Ein Beruf, der viele Chancen bietet


2 Vorsorgen und Versichern

Samstag, 16. Mai 2020 Extra

Österreichs Versicherer helfen in der Krise verstärkt ihren Kunden Österreichs Versicherer stehen in Krisenzeiten verstärkt zu ­ihren Kundinnen und Kunden und helfen ihnen durch diese schwierige Zeit. So haben sich die Versicherer in Österreich auf einen gemeinsamen Verhaltenskodex geeinigt. Zudem unterstützen die österreichischen Versicherer KMUs und Einzelunternehmerinnen und -unternehmer. Der Verhaltenskodex Die österreichischen Versicherer spielen eine wichtige Rolle in der Gesellschaft. Sie schützen Privatpersonen, Haushalte und Unternehmen vor existenzbedrohenden Risiken, in dem sie die finanziellen ­Folgen von Sachschäden, bei Unfällen, Krankheit und auch Ableben abfedern. Die Coronakrise stellt derzeit zahlreiche Versicherungskunden vor neue, unerwartete ­Herausforderungen. Manche trifft es finanziell z. B. durch krisenbedingte Arbeitslosigkeit besonders hart. „Wir wollen als Versicherungswirtschaft einen Beitrag leisten und den Betroffenen ent­ gegenkommen“, betont Kurt Svoboda, Präsident des österreichischen Versicherungs­ verbandes VVO. Sollten Verbraucher oder Klein­unternehmen durch die Coronakrise in Zahlungsprobleme oder Zahlungsverzüge geraten, werden die Versicherer ihren Kund(inn)en in Härtefällen auf freiwilliger Basis individuell unter die Arme greifen. Dazu gehört die möglichst rasche Schadenabwicklung und Auszahlung von Leistungen genauso wie der individuelle, flexible und ­lösungsorientierte Umgang mit Prämienzahlungen. Hier gibt es beispielsweise die Möglichkeit, die Prämienzahlungen vorübergehend zu stunden und so den Vertrag – und damit den vereinbarten Versicherungsschutz – auch in dieser Phase aufrechtzuerhal-

Die Coronakrise stellt derzeit zahlreiche Versicherungskunden vor neue, unerwartete Herausforderungen. ten. Eine andere Möglichkeit ist, die Prämien – und damit einhergehend aber auch den Versicherungsschutz – zu reduzieren. Ein dauerhaftes Aussetzen der Prämienzahlung führt zum Entfall des Versicherungsschutzes. Diese Möglichkeiten sollen bis 30. Juni 2020 gelten, können aber – abhängig von der weiteren Entwicklung der Coronakrise – auch verlängert werden. Nachstehend eine Übersicht der Möglichkeiten nach Ver­sicherungssparten. Für die individuelle Lösung wird empfohlen, den persön­ ersicherungsberater zu lichen V kontaktieren: Lebensversicherung Den Kund(inn)en stehen je nach vertraglicher Vereinbarung folgende Möglichkeiten offen:

Kurt Svoboda Präsident des Versicherungsverbandes

Wir wollen in den krisenhaften Zeiten als Versicherungswirtschaft unseren Beitrag leisten, und den Betroffenen entgegenkommen. Bei einer Stundung kann die Zahlung für einige Monate ausgesetzt werden. Der Versicherungsschutz bleibt dabei in vollem Umfang aufrecht. Die gestundeten Versicherungsprämien können zu

einem späteren Zeitpunkt nachgezahlt werden. Eine Prämienpause kann für einige Monate bis zu einem Jahr – abhängig von den jeweiligen vertraglichen Bedingungen – vereinbart werden. Die Prämien für den Zeitraum der Prämienpause müssen nach deren Ende nicht nachgezahlt werden, die vertraglichen Leistungen reduzieren sich entsprechend. Während der Prämienpause besteht eingeschränkter Ver­ sicherungsschutz im Ab­ lebensfall und kein Versicherungsschutz aus Zusatzver­ sicherungen. Bei einer Prämienreduktion wird die Prämie, aber auch der Versicherungsschutz auf Dauer herabgesetzt. Eine Prämienfreistellung wird lösung fixiert, die als Dauer­

Leistungen sinken demgemäß. Krankenversicherung Bei einer privaten Krankenversicherung ist ein Ruhendstellen oder eine Prämienreduktion möglich. Dadurch reduziert sich der Versicherungs­ schutz. Die Versicherer sind bemüht, individuell Ruhendstellungen und Prämienreduktionen auch unterjährig durchzuführen. Die Versicherer raten aber davon ab, den privaten Krankenversicherungsschutz auszusetzen oder zu reduzieren, weil Leistungen im Krankheitsfall wichtig sein können. Haushaltsversicherung Für sie sowie Eigenheim-, Rechtsschutz- und Betriebsversicherung (KMU) kann neben einer Prämienstun­

dung auch eine Prämienreduktion mit verringertem Versicherungsschutz vereinbart werden. Darüber hinaus können Zusatzbausteine ausgeschlossen oder höhere Selbstbehalte vereinbart werden. Kfz-Versicherung In der Kfz-Haftpflichtversicherung können die Prämien gestundet werden. Der Vertrag kann auch durch Hinter­ legung des Kfz-Kennzeichens ruhend gestellt werden (mindestens für 45 Tage). In der Kfz-Kaskoversicherung ist ­eine Prämienreduktion bei geringerer Deckung durch Umstieg auf andere Produktvarianten wie etwa Teilkasko statt Vollkasko möglich. Eine Prämienreduktion mit sofortiger Wirkung ist durch Erhöhung des Selbstbehalts möglich.

Versicherungen warnen vor Waldbrandgefahr Gewinne steigen vorerst.

Rücklagen für Schäden durch Corona Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück kann sich wegen der Coronakrise weiterhin zu keiner Gewinnprognose für 2020 durchringen. Für die zu erwartenden Versicherungsschäden infolge der Coronavirus-Pandemie wie den Ausfall von Großveranstaltungen legte das Unternehmen im ersten Quartal rund 220 Millionen Euro zurück. Dennoch verdiente der Rückversicherer in den Monaten Jänner bis März mehr als ein Jahr zuvor.

Viel Sonnenschein seit Wochen, aber kaum nennenswerte Niederschläge. Vielerorts, auch in Vorarlberg, haben sich schon Waldbrände entzündet. Der ­österreichische Versicherungsverband VVO rät zu erhöhter Vorsicht und Wachsamkeit. „Eine achtlos weggeworfene Zigarette, ein kleines Lager­ feuer, das Auto mit dem heißen Auspuff in der Wiese abgestellt, das sind nur einige mögliche Brandquellen, die zur Gefahr werden können“, so Mag. Kurt Svoboda, Präsident des österreichischen Versicherungsverbandes VVO. „Wir ­bitten daher besonders in der Natur aufzupassen und nicht leichtsinnig mit Brandquellen umzugehen.“ Vegetationsbrände „Interessant ist die Entwicklung der Vegetationsbrände“, so Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit). „Hier sehen wir derzeit eine Steigerung hin zu einem besonders

brandintensiven Frühling.“ Als Vegetationsbrand versteht man unkontrolliertes Feuer im Außenraum, bei dem Vegetation betroffen war; neben allen Waldbränden sind das auch Flurbrände, Heckenbrände, Bahndammbrände, brennende Einzelbäume u. ä. Waren es im Zeitraum von Jänner bis April 2019 102 Vegetationsbrände, so sind es laut Waldbranddatenbank Austria im Zeitraum Jänner bis April 2020 bereits 138. Das ist eine Steigerung um rund 35 Pro-

zent. Der April 2020 ist mit 73 Bränden (bis 21. April) damit sogar einer der vier brand­ intensivsten Frühlingsmonate der letzten 25 Jahre. „Diese Vegetationsbrände sind neben den Bränden von landwirtschaftlichen Gebäuden und Fahrzeugen eine große Gefahrenquelle für die Forstund Landwirtschaft. Wenn es brennt, hat das sehr große Auswirkungen auf die Umwelt und auch auf die finanzielle ­Situation der Betroffenen“, so Svoboda abschließend.

Tipps gegen Waldbrände • Vorsicht beim Rauchen im Wald! Ein Funke oder eine achtlos weggeworfene Zigarette können ausreichen, um einen folgen­schweren Brand auszulösen. • Lassen Sie keine Glasflaschen oder Dosen im Wald zurück! Durch die Spiegelung oder Bündelung des Sonnenlichts kann ein Brand ausgelöst werden. • Kein offenes Feuer in Waldnähe! Das Entzünden eines ­offenen Feuers wie Lagerfeuer, Kerzen oder Fackeln kann zu Bränden führen. • Autos nicht auf trockenes Gras stellen! Schon ein heißer ­Auspuff eines Pkw kann schnell zum Auslöser eines Waldbrandes werden.

Große Gefahrenquelle für die Land- und Forstwirtschaft.


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Vorsorge und Sicherheit nach Maß Gemeinsam durch besondere Zeiten Die aktuelle Situation zeigt uns wieder, wie wichtig es ist, sich diszipliniert zu verhalten und auf die eigene Sicherheit zu schauen.

Pensionsvorsorge (Renten­ versicherung) ist das einzige ­Vorsorgeinstrument, welches dem Kunden eine ­lebenslange Rente garantieren kann. Dies ermöglicht die Schaffung eines persönlichen Mehrwerts durch eine private Altersvorsorge als optimale Ergänzung

Daher ist es der Vorarlberger Landes-Versicherung V.a.G. (VLV) ein wichtiges Anliegen, ihren Kunden auch in Krisenzeiten ein zuverlässiger Partner zu sein. Derzeit besteht erhöhter Bedarf, sich um die Kunden und deren Anliegen zu kümmern. Dank einem eingespielten Team von Mitarbeiter(inne)n kann die VLV die gewohnten Dienstleistungen anbieten. Das bedeutet weiterhin optimale Beratung für alle Lebenssituationen und termin­ gerechte Schadenabwicklung.

Klaus Himmelreich VLV Vorstand

Als regionale Versicherung sind wir bemüht, den Kunden beste Konditionen für ihre persönliche Alters­­vor­sorge zu bieten.

Verantwortung für die Kunden Als Versicherung hat das Unternehmen die Aufgabe, ­ Eine private Pensionsvorsorge ist das einzige Vorsorgeinstrument, welches eine lebenslange Rente garantieren kann. Robert Sturn VLV Vorstand

Wir können unseren Kunden garantieren, dass wir auch in der aktuellen Situation in der Lage sind, unseren Verpflichtungen nachzukommen.

auch in schwierigen Zeiten insbesondere die Schaden­ zahlungen an die Kunden sowie die Leistungen aus Lebens­ versicherungen an die Bezugsberechtigten zu gewähr­ leisten. Auch der Versicherungsschutz für die Kunden muss aufrecht, bleiben, um nicht versicherte Schäden möglichst zu vermeiden. „Wir können unseren Kunden garantieren, dass wir auch in der aktuellen Situati-

on in der Lage sind, unseren Verpflichtungen nachzukommen“, informiert Direktor Komm.-Rat Robert Sturn. In der heutigen Zeit dürfen wir trotzdem die private ­Vorsorge nicht außer Acht lassen. Man sollte sich rechtzeitig Gedanken machen, wie man die staatlichen Leistungen durch private Vorsorgebausteine ergänzen kann, um für die Zukunft gerüstet zu sein: Dies fängt an mit der

richtigen Wahl einer privaten Vorsorge, einer entsprechenden Risikoabsicherung im Todesfall und endet mit der Absicherung von Pflege und der letzten Ruhe. Statis­ tisch gesehen steigen die ­L ebenserwartungen stetig und man möchte auch im ­Alter einen gewissen Lebensstandard erhalten und so lange es die Gesundheit zu­ lässt zu Hause leben. Es ist sehr wichtig, sich mit der eige-

nen Zukunft auseinander­ zusetzen und entsprechende Vorsorgemaßnahmen zu ­treffen. Bewusstsein schaffen Der Staat wird auch zukünftig eine wichtige Rolle in Bezug auf Pension und Pflege ­spielen. Die Ergänzung durch ­private Vorsorgebausteine ermöglicht wichtige, individuelle Freiräume und finanzielle Unabhängigkeit. Eine private

zur staatlichen Pension. Dabei kann die Höhe der Rente schon heute fixiert werden, auch wenn die Rentenauszahlung erst zu einem späteren Zeitpunkt beginnt. Damit wird die bekannte „Pensionslücke“ individuell geschlossen oder zumindest verringert. „Wir als regionale Versicherung sind bemüht, unseren Kunden auch zukünftig beste Konditionen für ihre persönliche, maßgeschneiderte Altersvorsorge zu bieten“, so Direktor Mag. Klaus Himmelreich.


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Samstag, 16. Mai 2020 Anzeige

Mehr Mut, liebe Frauen! Frauen und Veranlagung – das ist selbst im Jahr 2020 noch bei Weitem kein Selbstverständnis. Was in der Konsequenz oft einen markanten finanziellen Nachteil, gerade auch im Hinblick auf die Pensionsvorsorge und den Aufbau von Vermögen, mit sich bringt. Simone Küng, Privatkundenberaterin der Hypo Vorarlberg in Dornbirn, über die Ursachen und Lösungsansätze für Frauen, die ihre finanzielle Zukunft ab sofort selbst in die Hand nehmen möchten. Mehr Bedeutung Sich mit den eigenen Finanzen auseinanderzusetzen ist das erste und oberste Gebot. Es geht letztlich darum, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Dazu zählt die Erhebung der finanziellen IstSituation ebenso wie die Erstellung eines finanziellen Lebensplans, der auch unangenehme Eventualitäten und fixe monatliche Ansparbeträge umfasst. „Ich appelliere an die Frauen, sich stärker mit Geldfragen auseinanderzusetzen. Noch immer sind Frauen bei Trennungen oder nach einem Schicksalsschlag nicht selten völlig überfordert, weil sie das Thema Finanzen gänzlich ihren Partnern überlassen hatten“, so Simone Küng. Mehr Selbstfürsorge Das Kinderglück bezahlen Frauen im Hinblick auf die Pension ungleich teurer als ihre Partner. Nicht nur, dass sie nach der Geburt oft nur in Teilzeit arbeiten, was ein Loch in den Pensionstopf reißt,

denn neben der Anzahl der Berufsjahre ist vor allem auch die Höhe des Einkommens für die gesetzliche Pension relevant. „Oft ist zudem das Geld nach der Geburt ohnehin knapp, was dazu führt, dass leider nicht selten auch die laufenden Ansparpläne für die Altersvorsorge der Frau gestoppt werden. Ich rate in dieser Situation, dass hier die

Der Cost-Average-Effekt: Durch dauerhaft gleiche Beträge wird ein günstigerer Durchschnittspreis erzielt.

Simone Küng, Privatkundenberaterin Hypo Vorarlberg: „Ich appelliere an die Frauen, sich stärker mit Geldfragen auseinanderzusetzen. Es geht darum, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. “ Partner einspringen oder Paare die Möglichkeit des Pensionssplittings nutzen.“ Mehr Risikobereitschaft Frauen trauen sich weniger, Veranlagungen abseits des Sparbuchs zu tätigen. Derzeit legen nur ca. 14% der österreichischen Frauen ihr Geld beispielsweise mit einem Fondssparplan an. Männer sind im Gegensatz dazu vielfältiger aufgestellt. Laut Simone Küng spiegelt sich die starke Sicher-

heitsorientierung von Frauen auch in Aussagen wider wie „wenn man in Aktien anlegt, verliert man leicht viel Geld“ oder „ich habe nicht so viel Geld, um dieses zu veranlagen“, denen Frauen viel öfter zustimmen als Männer. „Hinter diesen Aussagen steckt aber meiner Erfahrung nach oft eine fehlende Kenntnis über sinnvolle Alternativen.“ Mehr Finanzwissen So kann z. B. das Ansparen mit Fonds in Form eines Ansparplanes schon ab EUR 50,– im Monat getätigt werden. Das Besondere dabei ist, dass Kursschwankungen ausgeglichen werden können. Dieser sogenannte Cost-Average-Effekt tritt dann ein, wenn bei niedrigen Preisen mehr, bei hohen Preisen weniger Fondsanteile gekauft werden und sich dadurch ein niedrigerer Kaufpreis erzielen lässt. Daneben wirkt sich bei langfristigen Veranlagungen auch der Zinseszinseffekt positiv aus. Hierbei ist das regelmäßige Einzahlen

wichtig. Den monatlichen Betrag zu erhöhen oder zu reduzieren, ist immer möglich. Wenn es einmal knapp wird, kann man auch einmal eine Einzahlung aussetzen. „Diese hohe Flexibilität macht die Ansparform sehr interessant“, weiß Simone Küng. „Man muss beachten, dass die Entwicklung des Fonds nicht vorhergesagt

werden kann und Fondssparer nicht zu einem ungünstigen Zeitpunkt aussteigen sollten, um nicht einen allfälligen Verlust zu realisieren. Auch aus diesem Grund empfehlen wir, langfristig zu planen. Die Botschaft ist, dass auch kleine Beträge für eine Veranlagung reichen – auch im Hinblick auf die Pensionsvorsorge.“

Mehr Mut „Ich möchte Frauen ermutigen, mit ihrer Bankberaterin/ ihrem Bankberater eine Strategie zu finden, die zu ihren finanziellen Zielen und Verhältnissen passt. Wir nehmen uns gerne Zeit – ganz nach dem Motto der Hypo Vorarlberg: Wer viel vorhat, kommt zu uns.“

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Samstag, 16. Mai 2020 Anzeige

Ihrer Gesundheit zuliebe vorsorgen Der Trend zeigt: Immer mehr Menschen entscheiden sich für die private Gesundheitsvorsorge. Über unterschiedliche Vorsorgemöglichkeiten, entscheidende Vorteile und praktische Services spricht Burkhard Berchtel, Landesdirektor der Wiener Städtischen in Vorarlberg, im Interview. Herr Berchtel, wie hat sich die private Gesundheitsvorsorge in den letzten Jahren entwickelt? Wir bemerken, dass die Vorarlberger immer gesundheitsbewusster werden und sich eingehend damit befassen, welche Möglichkeiten das Gesundheitswesen bietet. Ganz wichtig dabei ist, dass die Menschen mit dem gesetzlichen Gesundheitssystem zufrieden sind – für das eigene Wohlbefinden dann aber doch mehr wollen, als dieses bieten kann. Welche Vorteile bietet eine private Versicherung? Welche Gründe sprechen dafür? Wie bereits gesagt, profitieren wir hier in Österreich von einem sehr guten öffentlichen Gesundheitswesen. Aber mittlerweile wollen die Menschen weit mehr, als dieses bietet. Die Vorarlberger wünschen sich zunehmend Service, Komfort und ganz wichtig: die Möglichkeit frei zu wählen – den Arzt, die Einrichtung, die Behandlungsmethode, den Termin. Darüber hinaus macht eine private Gesundheitsvorsorge auch für alle Sinn, die attraktive Angebote zur Gesundheitsprävention in Anspruch nehmen wollen. Welches Produkt empfehlen Sie, um privat vorzusorgen? Das vielfältige Gesundheitsangebot der Wiener Städtischen hat für sämtliche Bedürfnisse und für jedes Budget die passende Vorsorgemöglichkeit.

Mit der „MEDplus Sonderklasseversicherung“ hat man für alle Fälle gut vorgesorgt. Kunden können den Arzt ihres Vertrauens sowie das Spital, in dem sie behandelt werden möchten, auswählen – und genießen dabei im Ein- oder Zweibettzimmer mehr Komfort. Vor bevorstehenden Operationen kann man selbstverständlich auch eine zweite fachärztliche Meinung einholen. Und mit sinnvollen Ergänzungen lassen sich persönliche Bedürfnisse flexibel abdecken. Für jemanden, der beispielsweise alternative Behandlungsmethoden und Therapien nützt, deren Kosten nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, ist der Tarif „MEDplus Privatarzt“ mit seinem breitgefächerten Leistungsspek-

Mit der Wiener Städtischen haben Sie einen zuverlässigen Partner, wenn es um Ihre private Gesundheitsvorsorge geht.

Burkhard Berchtel, Landesdirektor der Wiener Städtischen in Vorarlberg. trum ideal. Hier werden unter anderem die Kosten für modernste Untersuchungsmethoden, Physiotherapien, Heilmassagen, Medikamente oder Heilbehelfe übernommen. Darüber hinaus gibt es die Rundum-Gesundheitsvorsorge „MEDplus Kombi“. In der Kombination aus Sonderklasse- und Privatarztversicherung

sowie Vorsorgebausteinen bietet dieses Produkt umfassenden Schutz. Der Entfall des Selbstbehalts bis zum 40. Geburtstag, nach Unfall und bei Entbindung sowie die Prämienrückgewähr bei Leistungsfreiheit machen diese Gesundheitsvorsorge besonders für junge Menschen attraktiv. Kann man auch sinnvoll privat vorsorgen, wenn man nur ein kleineres Budget zur Verfügung hat? Auf jeden Fall. Die Sonderklasseversicherung gibt es beispielsweise in den drei Varianten Basic, Classic und Premium, wobei die Basic-Variante die besonders günstige Einstiegsmöglichkeit ist. Für all jene, denen es vor allem darum geht, einen Privatarzt kon-

Der Wunsch Wahlärzte zu konsultieren steigt.

sultieren zu können, haben wir „MEDplus Privatarzt SMART“ im Angebot. Leistungsansprüche wie Physiotherapie, Psychotherapie, Heilbehelfe oder Medikamente sind hier beispielsweise nicht enthalten. Dadurch wird diese Privatarztversicherung besonders günstig und ist somit optimal geeignet für jüngere Menschen, die noch nicht so viel Budget zur Verfügung haben, aber dennoch einen Privatarzt aufsuchen möchten. Inmitten der Coronakrise stellt sich natürlich auch die Frage, welche Vorteile man in solchen Krisenzeiten mit einer privaten Gesundheitsvorsorge hat? Speziell für den Fall des Coronavirus gilt, dass Kunden der Wiener Städtischen selbstverständlich die gewohnten Leistungen aus der Sonderklasse erhalten, sofern die Behandlung in der Sonderklasse stattfinden kann. Kunden können ebenso sämtliche Privatarztrechnungen einreichen, die mit dem Coronavirus in Verbindung stehen. Die Wiener Städtische übernimmt bei entsprechendem Versicherungsschutz die Kosten. Darüber hinaus haben wir in der Krise sehr schnell reagiert und unser Angebot um neue, praktische Gesundheitsservices erweitert, die unseren Sonderklasse- und Privatarztkunden zur Verfügung stehen. Um welche Angebote handelt es sich dabei? In Zusammenarbeit mit TeleDoc bieten wir ein spezielles Telemedizinservice an. Jeder-

zeit und ohne Wartezeit werden Sonderklasse- und Privatarztkunden mittels App zu einem österreichischen Arzt verbunden. So sind unsere Kunden für alle Fälle optimal medizinisch versorgt, sowohl bei medizinischen Fragen als auch bei akuten Beschwerden. Dieses Service können Kunden bis Ende Mai kostenlos nutzen. Darüber hinaus hat sich die Wiener Städtische ja auch etwas für werdende Eltern überlegt, worauf können sie sich freuen? Für werdende Eltern bieten wir gemeinsam mit deine-geburt.com einen Geburtsvorbereitungskurs online an. 16 Stunden Kursmaterial, die Expertise einer Frauenärztin und Hebamme, Ernährungstipps und vieles mehr bereiten die künftigen Mamas auch in dieser schwierigen Zeit auf die bevorstehende Geburt vor. Bis Ende Juni bieten wir unseren Kundinnen mit einer Sonderklasse- oder Privatarztversicherung dieses Service kostenlos an. Wie wichtig ist denn Prävention, wenn es um die eigene Gesundheit geht? Unverzichtbar – wir sind der Auffassung, dass Prävention immer besser ist, als entstandene gesundheitliche Schäden zu beheben. Das „BESSERLEBEN“-Paket der Wiener Städtischen bietet deswegen ein umfangreiches Programm an Wellness-Aufenthalten, Ernährungs- und Fitnessangeboten sowie Vorsor-

Gesundheitsguide Noch mehr Informationen über die Gesundheitssituation in Österreich und die Möglichkeiten der privaten Gesundheitsvorsorge finden Sie im Gesundheitsguide der Wiener Städtischen. QR-Code scannen oder den Guide auf www.wienerstaedtische.at/ gesundheitsguide öffnen!

Private Vorsorge Vereinbaren Sie einen Termin für Ihre individuelle Gesundheitsvorsorge bei Ihrem persönlichen Versicherungsberater der Wiener Städtischen Versicherung oder telefonisch unter 050 350-47000 oder per E-Mail an ld-vlbg@ wienerstaedtische.at

geuntersuchungen, aus dem sich frei wählen lässt. Darüber hinaus ist es uns ein großes Anliegen, die Bevölkerung zu einem gesunden, aktiven Lebensstil zu motivieren. Daher unterstützen wir als Sportsponsor ausgewählte Sportveranstaltungen und Mannschaftsportarten.

Digitale Services der Wiener Städtischen Ärztlicher Rat rund um die Uhr: Mit dem speziellen Telemedizinservice „TeleDoc“ können sich Sonderklasse- und Privatarztkunden bis Ende Mai kostenlos via App jederzeit und ohne Wartezeit mit akuten Problemen an Mediziner wenden. wienerstaedtische.at/telemedizin Geburtsvorbereitung online: Umfangreiches Kursmaterial, die Expertise einer Frauenärztin und einer Hebamme sowie zahlreiche Extras wie Yogakurse und Ernährungstipps bereiten werdende Mütter mit einer Gesundheitsvorsorge online und kostenlos bis Ende Juni auf die Geburt ihres Nachwuchses vor. wienerstaedtische.at/deinegeburt #fitbleiben beim Daheimbleiben: In Zusammenarbeit mit FitnessGoesOffice bietet die Wiener Städtische eine Fitnessvideoserie. Die Übungen können ganz einfach von zu Hause aus gemacht werden. wienerstaedtische.at/fitbleiben Digitale Zweitmeinung: Kunden können vor einer Operation eine Zweitmeinung von führenden und hochqualifizierten Spezialisten einholen: ohne Terminvereinbarungen und lange Wartezeiten. Die räumliche Distanz zum Arzt spielt keine Rolle. Die Digitale Zweitmeinung steht allen Kunden zur Verfügung, entweder zu reduzierten Kosten oder für Sonderklassekunden je nach Tarif sogar gratis. wienerstaedtische.at/zweitmeinung

Viele Informationen über die aktuelle Gesundheitssituation und die private Gesundheitsvorsorge Fotos: Shutterstock finden Sie im Guide auf www.wienerstaedtische.at/gesundheitsguide

Rechnungen per App einreichen: Mit der praktischen Gesundheits-App können Kunden ihre Honorarnoten vom Hausarzt, Kinderarzt, Facharzt oder Rechnungen für Medikamente mit wenigen Klicks übermitteln. Einfach Behandlung auswählen, Rechnung fotografieren oder eine PDF-Datei auswählen, Angaben zur Leistung der Sozialversicherung machen und absenden. Die Gesundheits-App erledigt den Rest. wienerstaedtische.at/gesundheits-app


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Samstag, 16. Mai 2020 Extra

Das Coronavirus hat sich wie zu erwarten war von der gesellschaftlichen Ebene voll in die wirtschaftliche Ebene übertragen.

„Rasches Hochfahren der Wirtschaft ist wichtiger als viel Liquidität“ Covid-19 wird nicht als strukturelle, sondern als temporäre Krise gesehen. Experte bleibt perspektivisch positiv für die Aktienmärkte. Wie zu erwarten war, hat sich das Coronavirus von der ge­ sellschaftlichen Ebene in die wirtschaftliche Ebene über­ tragen. So ist das Wirtschafts­ wachstum der größten Wirt­ schaftskraft der Welt, den USA, im ersten Quartal um 4,8 Pro­ zent heftig eingebrochen. Die US-Arbeitslosenquote kletterte von 3,5 Prozent auf 4,4 Prozent. Dazu sind viele Stimmungsindikatoren in das Bodenlose gefallen. Der Inter­ nationale Währungsfonds (IWF) schätzt, dass die Welt­ wirtschaft heuer um rund drei Prozent schrumpfen wird. In den Industrieländern geht der Fonds sogar von einer Kon­

Experte Roland Rupprechter.

traktion von sechs Prozent aus, wobei er die Eurozone mit Werten über sieben Prozent am schlimmsten betroffen sieht. Um vergleichbare oder tiefere Rezessionen zu finden, muss man bis zur Weltwirt­ schaftskrise 1929 zurück­ gehen. Weltweit stemmen sich Regie­ rungen und Notenbanken mit nie dagewesenen geld- und fiskalpolitischen Rettungs­ maßnahmen gegen die wirt­ schaftlichen Auswirkungen der Virus-Krise. Nebenwirkungen kommen „Ob diese Maßnahmen wir­ kungsvoll sein werden, lässt sich erst im Nachhinein be­ urteilen. Fest steht aber schon heute, dass die verabreichte Medizin Nebenwirkungen ha­ ben wird. Neben der Erhöhung der globalen Staatsschulden bleibt vor allem das Tiefzins­ umfeld auf viele Jahre hinaus zementiert.“ So Roland Rupprechter, MBA, CEO R&B Research und Ver­ mögensmanagement GmbH, gegenüber den VN. Und Rupprechter weiter: „In Konsequenz werden Spar­ bücher und Geldmarktanla­ gen länger als erwartet unat­ traktiv bleiben. Dies gilt auch für sichere EUR-Staatsanlei­ hen. Diese waren im März we­ gen der weltweiten Pandemie­ sorgen stark nachgefragt und ließen die Rendite der zehn­ jährigen Bundesanleihen auf

minus 0,90 Prozent einkni­ cken. Wir erwarten in der zweiten Jahreshälfte zwar eine leichte Erholung der Renditen, diese dürften aber weiterhin unter null bleiben. Positiv ­eingestellt sind wir gegenüber bonitätsstarken Euro Unter­ nehmensanleihen wegen ihrer interessanten Spreads. ­ Nicht empfehlenswert sind Euro Hochzinsanleihen, da die implizite Ausfallrate auf rund 50 Prozent gestiegen ist. Das ist der negativste Wert in der Geschichte. Schwellenländer­ anleihen hingegen sollten von der erwarteten Wirtschafts­ erholung im zweiten Halbjahr profitieren.“ Absturz und Erholung Auf den Rekordabsturz der Aktienmärkte folgte eine ­ ebenfalls rekordverdächtige Erholung. Der amerikanische S&P 500 Index hat von sei­ nem Jahrestief 30 Prozent auf­ geholt. Der deutsche DAX In­ dex hat eine ähnliche Entwick­ lung absolviert: Hier kam es zu einer Erholung von 27 Prozent. Damit haben die ­ Aktienkurse bereits viel von ­ der erwarteten positiven Ent­ wicklung der Konjunktur im zweiten Halbjahr vorweg­ genommen. Doch ist diese erste Erholung berechtigt und kann sie sich fortsetzen? Dazu der Experte: „Tatsache ist, dass alle großen supranationalen Organisati­ onen, aber auch die wich­

Um vergleichbare oder tiefere Rezessionen zu finden, muss man bis zur Weltwirtschaftskrise 1929 zurückgehen. tigsten Forschungsinstitute in Europa, von einem tiefen kon­ junkturellen Einschnitt zu­ mindest für die erste Jahreshälfte ausgehen. Die Unternehmensgewinne wer­ den entsprechend deutlich ge­ ringer ausfallen als noch zu Jahresbeginn prognostiziert.“ Im Hauptszenario erwartet man bei der R&B einen Rück­ gang der amerikanischen Un­ ternehmensgewinne um zehn Prozent. Die Höhe leitet sich von der Annahme ab, dass sich auf die Dauer von zwei­ einhalb Monaten die Gewinne der größten 500 amerika­ nischen Unternehmen, die im S&P 500 Aktienindex zusam­ mengefasst sind, aufgrund der

Mit mehr Sicherheitstechnik gegen Wohnungseinbrecher Viele Täter trauen sich aufgrund der vorhandenen Sicherheitstechnik erst gar nicht an ein Objekt heran. Viele Einbrüche in Häuser und Wohnungen ließen sich nach Ansicht von Bayerns Innen­ minister Joachim Herrmann (CSU) mit mehr Sicherheits­ technik verhindern. Laut einer Auswertung des bayerischen Landeskriminalamts (LKA), auf die sich Herrmann berief, konnten so 2019 in Bayern im­ merhin 1456 Einbrüche mit­ tels technischer Schutzmaß­

nahmen vereitelt werden. Hinzu kamen 289 verhinderte Einbrüche aufgrund aufmerk­ samer Bürger, die sofort rea­ giert und die Polizei verstän­ digt hätten. Die Polizei konnte dadurch 56 Einbrecher noch am Tatort oder in dessen Nähe festnehmen. Herrmann betonte, dass das Risiko, in Bayern Opfer eines Wohnungseinbruchs zu wer­ den, weiter abnehme – von 40 Fällen je 100.000 Einwohner im Jahr 2018 auf nur noch 33 Fälle im vergangenen Jahr. Das sei der mit Abstand niedrigste

Wert bundesweit. Der Innen­ minister appellierte an die Bürger: „Investieren Sie in den Schutz der eigenen vier Wän­ de und melden Sie verdäch­ tige Personen möglichst schnell der Polizei.“ Das Landeskriminalamt in Ba­ yern schätzt, dass die tatsäch­ liche Zahl der verhinderten Einbrüche deutlich höher liegt, da nicht alle Fälle gemel­ det würden und sich viele Täter aufgrund der vorhan­ ­ denen Sicherungstechnik erst gar nicht an das Objekt heran­ trauen.

Weniger Wohnungseinbrüche.

Auswirkungen des Corona­ virus halbieren werden. Der S&P 500 Index lag am 19. Fe­ bruar bei 3386 Punkten und hatte ein KGV von 23. Dies entspricht 147 „S&P-Gewinn­ punkten“. Bei einer Gewinnrevision von zehn Prozent mit rückläufigem KGV von 23 auf 21 ergibt sich ein „fairer“ S&P 500 Preis von 2772 Punkten. Kurse unterhalb dieser Marke stellen für Rup­ prechter daher sehr gute Kauf­ kurse dar. Erwarteter Rückgang Einen höheren Rückgang der Unternehmensgewinne erwartet Rupprechter für Deutschland. Zu stark sind die

bereits jetzt spürbaren Aus­ wirkungen des Coronavirus auf die Weltwirtschaft, deren Zustand maßgeblich für das produzierende Exportland Deutschlands ist. Meldungen über Personalabbau bei den Automobilherstellern, nach­ lassende Investitionstätigkeit in Asien sowie die schlep­ pende Produktion im Techno­ logiesektor sind in Bezug auf die laufende Konjunktur keine guten Nachrichten. Mit der gleichen Rechenmethodik er­ gibt sich bei einem von R&B angenommenen Gewinnrück­ gang von 20 Prozent ein „fairer“ DAX Preis von 9360 Punkten. „Da wir Covid-19 nicht als strukturelle, sondern tempo­ räre Krise sehen, bleiben wir perspektivisch positiv für die Aktienmärkte. Die extremen Maßnahmen der Regierungen und Notenbanken dürften sich als großes Auffangnetz erweisen, welches die Märkte vor einem Zusammenbruch bewahren sollte. Ein rasches weltweites Hochfahren der Wirtschaft ist für eine nach­ haltige Erholung der Aktien­ kurse aber wichtiger als viel Liquidität. Wir empfehlen den Neuaufbau eines Aktienport­ folios über mehrere Schritte vorzunehmen. Eine verblei­ bende Liquiditätsreserve soll der Ausnutzung außerordent­ licher Marktopportunitäten dienen“, so Roland Rup­ prechter abschließend.

Viele werden zum Sparen gezwungen Am wenigsten gespart wird bei den Medien sowie bei den Versicherungen. 43 Prozent der österreichi­ schen Haushalte müssen aufgrund der Coronakrise Einkommenseinbußen ver­ dauen. Drei Viertel davon müssen den Gürtel enger schnallen, um über die Run­ den zu kommen und ein Sechstel davon hat sogar Probleme, die Fixkosten zu ­ bestreiten. Das sind die Er­ gebnisse einer Umfrage von durchblicker.at mit 1200 Befragten. Demnach wollen ­ besonders viele beim Urlaub

beziehungsweise bei Hobbys sparen. Gleich acht von zehn befragten Haushalten wollen weniger für Urlaub oder Frei­ zeit ausgeben. 70 Prozent sind bereit, bei der Kleidung und Accessoires zu sparen. Rund die Hälfte der Haus­ halte legt weniger zur Seite, beim Wohnen reduziert ­jeder Dritte. Besonders wichtig für die Österreicher sind Familie ­ und Freunde, Sport, Lebens­ mittel und Mobilität. Hier spart nur jeder Vierte. Am wenigsten gespart wird bei Medien und Kommunikati­ on sowie bei Versicherungen.


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Vorsorgeberater und -beraterin ist ein Beruf, der viele Vorteile bringt Das spiegelt sich in der Betreuung unserer Kundinnen und Kunden und im Umgang mit­ einander wider. „Mein Name ist Jürgen Gmeiner, MBA und ich bin Landesdirektor der Donau Versicherungs AG in Vorarlberg. Ich bin stolz auf dieses Unternehmen und auf jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter. Persönlicher Kontakt, eine ­ Gesprächskultur auf Augen­ höhe und die Serviceorientierung sind Eckpfeiler unserer Unternehmenskultur.“ Die Versicherungs- und Vorsorgeberaterinnen bzw. -berater begleiten die Kundinnen und Kunden des Unternehmens in allen Lebensbereichen und -phasen und beraten sie. Nur durch ein starkes Team und gegenseitige Wertschätzung ist der Erfolg möglich. Karrieren, die bei der Lehre bzw. während des Studiums beginnen und in Expertenbzw. Führungskarrieren münden, sind keine Seltenheit. Warum Versicherungsbranche? • Das Bedürfnis der Menschen nach Sicherheit ist beständig. • Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglichen den Menschen Sicherheit und haben so einen gesellschaftlichen Auftrag. • Die Versicherungsbranche ist ein Wachstumsträger der Wirtschaft. Die Donau ist ein österreichisches Unternehmen und stark

einkommen und Pension oft unterschätzt. Die Mehrheit der Unfälle passieren in der Freizeit. Hier besteht speziell bei einer Invalidität eine finanzielle Gefahr. Mit einer Unfallrente oder einer Einmalleistung werden die Kunden geschützt. Vor schweren Erkrankungen ist niemand gefeit. Hier sind die Patienten über Monate oder im schlimmsten Fall über Jahre im Krankenstand. Sobald keine Entgeltzahlung seitens des Arbeitgebers mehr erfolgt, erhält man nur noch 60 Prozent der Letzteinkommens einschließlich Sonderzahlungen. Auch dafür werden Vorsorgelösungen angeboten.

Die Aufgabe der Versicherungsberater ist es, Kunden vor finanziellen Problemen zu schützen. regional verankert. Für das Unternehmen als Arbeitgeber ist unter anderem die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ein wichtiges Anliegen. Die Versicherungs- und Vorsorgeberater haben flexible Arbeitszeiten und ein Einkommen, das nach oben offen ist und das sie selbst gestalten können. Das Unternehmen lässt sich die Ausbildung seiner Mit­ arbeiterinnen und Mitarbeiter etwas kosten und investiert rund 20.000 Euro in eine ­qualitätsgeprüfte Ausbildung.

Jürgen Gmeiner Landesdirektor Donau Versicherung Vorarlberg

Wir sind ein österreichi­ sches Unternehmen und stark regional verankert. Die Berater und Berate­ rinnen haben flexible Arbeitszeiten.

Auch während dieser wird ein geregeltes Einkommen garantiert. Arbeitsgeräte wie Smartphone und Laptop in Verbindung mit modernsten Beratungstools (wie die Software „Klara“) werden kostenfrei zur Verfügung gestellt. Kundenschutz als Mission Die Aufgabe der Versicherungs- und Vorsorgeberater ist es, ihre Kunden privat wie geschäftlich vor finanziellen Schwierigkeiten zu schützen. Dazu einige Beispiele. So wird die Lücke zwischen Letzt­

Die Ausbildung Versicherungsspezifisches Vorwissen ist keine Voraus­ setzung. Die Ausbildung umfasst Fachkurse, Pro­ dukteinschulungen, Verkaufsund EDV-Trainings sowie ­persön­lichkeitsbildende Seminare, die die künftigen ­Berater in den ersten 18 Monaten begleiten. Während der praktischen Anwendung des Gelernten wird bereits ein e ­ igener Kundenstamm aufgebaut. Nach dieser Zeit wird die BÖV-Prüfung „Geprüfte/r Ver­ sicherungsfachmann/frau“ ­abgelegt. Die Voraussetzungen • Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und Gespür sowie Interesse für Menschen.

• Zuverlässigkeit und Zielorientiertheit sowie selbst­ sicheres und freundliches Auftreten. • Auch Quer- und Wieder­ einsteiger sind willkommen. Beratungstool „Klara“ „Klara“ ist ein spielerisches und innovatives Bedarfserhebungstool, das bei jedem Kundengespräch dazu beiträgt, Risiken aufzuzeigen und die passende Absicherung anzubieten. Damit wird jeder Beratungsprozess transparent.

Daten & Fakten Dafür steht das Unter­ nehmen: • Es ist in jeder Region ver­ treten und somit nah bei den Kunden. In neun Lan­ desdirektionen und einer Vielzahl an Servicestellen sind mehr als 1300 Mit­ arbeiter tätig. • Gesellschaftliches und ­soziales Engagement sind wichtig. Mit dem Social ­Active Day stellt sie bei­ spielsweise jenen Mitarbei­ tern, die sich freiwillig ­engagieren möchten, einen Arbeitstag als Sonderurlaub zur Verfügung. • Die Versicherung wurde 1867 gegründet. • Angeboten werden alle Versicherungssparten im Privatkunden- und Ge­ schäftskundenbereich.

Meine Donau ist auf meiner Wellenlänge.

Was mir an meiner Donau so gefällt? Meine Donau weiß worauf es mir ankommt und dass ich für meine Gesundheit nur das Beste will. Mit der Donau Krankenversicherung werden mir Spitalsaufenthalte so angenehm wie möglich gemacht. Bei ambulanten Behandlungen kann ich den Arzt frei wählen und die beste Hilfe in Anspruch nehmen. So stell ich mir das vor. Mehr auf donauversicherung.at


8 Vorsorgen und Versichern

Samstag, 16. Mai 2020 Extra

Die Krise verschont nur wenige Wirtschaftsbereiche Die positive Wirtschaftsentwicklung zu Jahresbeginn 2020 wurde mit dem Ausbruch der Coronakrise spätestens im März abrupt beendet. Katharina Hutter.

300.000 am Online-Portal Mit Katharina Hutter be­ grüßt die Generali Ver­ sicherung ihre 300.000ste Nutzerin des Generali-Kun­ denportals. Die Tirolerin aus dem Bezirk InnsbruckStadt ist seit mehr als zehn Jahren Kundin der Generali Versicherung, hat sich am Kundenportal registriert und ein Tablet gewonnen. Markus Winkler, Regional­ direktor für Tirol und Vorarlberg: „Mit dem Kun­ denportal leisten wir be­ reits seit Jahren einen ak­ tiven Beitrag zur Digitali­ sierung des heimischen Versicherungsmarktes. Un­ sere Kundinnen und Kun­ den können über das On­ line-Portal ihre Versiche­ rungsanliegen ganz einfach abwickeln und ihren Be­ treuer kontaktieren. Unser Ziel ist es, auch in Zukunft die Weiterentwicklung un­ seres digitalen Angebots voranzutreiben. So wollen wir unseren Kundinnen und Kunden den bestmög­ lichen Service bieten.“

• Die UniCredit Bank Austria Ökonomen erwarten auf­ grund der Coronakrise 2020 eine nominell um 10 Prozent geringere Wirtschaftsleistung als bei regulärem Verlauf, das entspricht einem Minus von 36 Milliarden Euro. • Die Industrie muss mit einem Wertschöpfungsminus von 13 Prozent rechnen; über­ durchschnittlich stark betrof­ fen sind Konsumgüterherstel­ ler mit Ausnahme versor­ gungsrelevanter Branchen.

Stefan Bruckbauer Bank Austria Chefökonom

Der Bau verbucht zwar erhebliche Einbußen, sollte die Krise aber relativ gut bewältigen.

Wir erwarten im Gesamtjahr eine um zehn Prozent geringere nominelle Wirtschaftsleistung in Österreich als ohne Pandemie. • Der Bau verbucht zwar in ­allen Sparten erhebliche Ein­ bußen, sollte die Krise aber relativ gut bewältigen. • Sehr hohe Verluste werden einige Einzelhandelssparten und tourismusnahe Branchen betreffen; in diesen Seg­ menten sinkt die Wertschöp­ fung 2020 um bis zu 40 Pro­ zent. • Wirtschaftsnahe Dienst­ leistungsbranchen sind sehr unterschiedlich betroffen. Gegenbewegung zu schwach Im Laufe des Aprils hat die Krise alle Wirtschaftssektoren und dabei fast alle Branchen erfasst. Eine aktuelle Analyse

Deutlich mehr „Aussteiger“.

Weniger Kfz-Schäden Die Ausgangsbeschrän­ kungen und die starke Ver­ lagerung der Berufstätig­ keit ins Home-Office haben auch in Österreich zu einem starken Rückgang des Autoverkehrs auf den Straßen geführt. Für die Kfz-Versicherungen bedeu­ tet das weniger Schadens­ fälle – doch gibt es auch deutlich mehr „Aussteiger“, also Versicherungsnehmer, die ihr Fahrzeug vorüber­ gehend stilllegen. Wir haben an einzelnen Ta­ gen einen Anstieg um rund das 15-Fache bei solchen Stilllegungen verzeichnet, so ein Vorstandsdirektor. Dabei wird das Autokenn­ zeichen beim Versicherer hinterlegt. Üblicherweise tritt dann nach 90 Tagen, also drei Monaten, eine Prämienbefreiung ein – ak­ tuell habe man diese Frist auf 45 Tage verkürzt. Impressum | Redaktion/Texte: ­Ernest F. Enzelsberger, Russmedia Verlag GmbH Umsetzung: Anja Schutti Bilder: Russmedia-Archiv, Shutterstock, Agenturbilder, ­Generali ­Anzeigen: Russ­media ­Verlag GmbH, ­Gutenberg­straße 1, 6858 Schwarzach

zu den Auswirkungen der Kri­ se auf die einzelnen Branchen geht davon aus, dass Österrei­ chs Wirtschaft trotz erster Lo­ ckerungen der Beschränkun­ gen im zweiten Quartal nur rund 75 bis 80 Prozent des normalen Leistungsniveaus erreichen wird. Zudem wird die erwartete Gegenbewegung zum aktuellen Konjunktur­ einbruch in der zweiten Jah­ reshälfte, obwohl beeindru­ ckend, in Summe nicht stark genug sein, damit die Kon­ sumnachfrage und die Investi­ tionen noch im laufenden Jahr auf ihren Wachstumspfad vor der Krise zurückkehren können. Szenario für 2020 Die Auswirkungen der Coro­ nakrise auf Sektor- und Bran­ chenebene 2020 basieren im Grundszenario auf der Annah­ me eines zwei Monate dau­ ernden „Einfrierens“ weiterer Bereiche des öffentlichen und

damit auch des Wirtschafts­ lebens, gefolgt von wenigstens zwei „Erholungsmonaten“ mit eingeschränkten Aktivitäten. Die Einschätzung der Auswir­ kungen von Nachholeffekten im zweiten Halbjahr basiert auf einem ausgewogenen An­ satz. Vielen Branchen, die un­ ter dem Lockdown massiv lei­ den, ist gemeinsam, dass sie die Umsatzeinbußen auch nach der Aufhebung der Maß­ nahmen nicht wieder ausglei­ chen werden können. Unter anderem sind das die Anbieter persönlicher Dienste oder die Kultur- und Sportveranstalter. „Unter der Annahme einer stufenweisen Wiederbelebung der Wirtschaftstätigkeit ab Mai erwarten wir im Gesamt­ jahr 2020 eine um etwa 10 Prozent beziehungsweise 36 Milliarden Euro geringere no­ minelle Wirtschaftsleistung in Österreich im Vergleich zu einem Szenario ohne Auswir­ kungen der Pandemie“, sagt

UniCredit Bank Austria Chefö­ konom Stefan Bruckbauer. Die Industrieproduktion ist schon 2019 abgekühlt und im Gesamtjahr um 0,2 Prozent gesunken. Die Anfang 2020 aufgrund der relativ optimisti­ schen Konjunktureinschät­ zungen der Unternehmen noch zu erwartende Erholung endete aber schon im Februar. Laut den vorläufigen Zahlen ist die Produktionsleistung der Investitionsgüterhersteller im Februar im Vergleich zum Vor­ jahr um rund 10 Prozent ge­ sunken. Das Ergebnis dürfte

Die österreichische Industrie muss mit einem Wertschöpfungsminus von 13 Prozent rechnen. Günter Wolf Bank Austria Ökonom

vor allem die Folge davon sein, dass in einigen Branchen die internationalen Zulieferketten schon frühzeitig zusammen­ gebrochen sind. Da die Einschränkungen in wichtigen Zuliefer- und Ab­ satzmärkten zumindest noch bis in den Mai hinein andau­ ern, wird die Industrie 2020 voraussichtlich einen stär­ keren Rückschlag als die Ge­ samtwirtschaft erleiden. Im Vergleich zum Basisszenario rechnen die BankAustria Öko­ nomen mit einem Minus der Industriewertschöpfung von 13 Prozent nominell bezie­ hungsweise einem Wertschöp­ fungsverlust von rund 8,5 Mil­ liarden Euro“, sagt UniCredit Bank Austria Ökonom Günter Wolf. In Summe ist das fast ein Viertel der gesamten Wert­ schöpfungseinbußen, die 2020 in Österreich zu erwarten sind. Im Vergleich dazu trägt die Industrie 19 Prozent zur Wirtschaftsleistung bei.

Mehr Schutz vor Gefahren im Internet „Leider nutzen Internetbetrüger gerade jetzt die Zeit, um sich zu bereichern“, warnt Thomas Neusiedler, CEO von ­ Helvetia Österreich. Dagegen kann man sich aber versichern.

Darauf folgt die Information via Nachrichten- und Web­ sites, die 73 Prozent stark in Anspruch nehmen. Fast sechs von zehn Österreichern halten täglich oder mehrmals pro

Woche Kontakt zu ihren Lie­ ben über Videokonferenz-, Chat-Tools und -Apps. OnlineBanking nutzt jeder Zweite laufend. Online-Shopping ist – ganz entgegen dem vorherr­

Das bestätigt eine aktuelle Stu­ die von marketagent im Auf­ trag von Helvetia Öster­ reich. Rund 40 Prozent wurden be­ reits selbst Opfer von Betrug im Internet oder haben es in ihrem nahen Umfeld erlebt.

Das Bewusstsein, dass einfach jeder zur Zielscheibe werden kann, ist zuletzt sicherlich gestiegen. Thomas Neusiedler Helvetia Österreich

E-Mail und Surfen Zu den häufigsten Dingen, die derzeit im Internet erledigt werden, zählen das Bearbeiten von E-Mails (94 Prozent) und Surfen (90 Prozent) – das tun neun von zehn Österreichern täglich oder zumindest mehr­ mals pro Woche. Soziale Medi­ en werden von mehr als drei Vierteln rege genutzt.

Viele haben bereits Erfahrungen mit Internetbetrug.

schenden Gefühl – kein so weit verbreiteter Zeitvertreib: Nur 15 Prozent shoppen häufig. Bevorzugter Schutz Doch wie schützen sich Öster­ reicher bei dem derzeit starken Internet-Traffic vor Cyberrisken oder -attacken? Sieben von zehn Befragten ga­ ben an, keine Links zu dubio­ sen Seiten der E-Mails im Spam-Ordner zu öffnen. Sechs von zehn sagen aus, auf einen kritischen Umgang mit sen­ siblen Daten zu setzen (63 Pro­ zent). „Das Bewusstsein, dass einfach jeder hier zur Ziel­ scheibe werden kann, ist si­ cherlich gestiegen. Erhöhte Wachsamkeit bezüglich dubi­ oser Links – Stichwort Phishing – und ein kritischer Umgang mit sensiblen Daten wie Adresse, Bank-Daten und ähnlichem, reichen als Schutz vor organisierter Kriminalität aber häufig nicht mehr aus“, erklärt Neusiedler. Der private Finanzbereich wird offensichtlich als verletz­ lich gesehen: 58 Prozent der Befragten geben an, sich mit regelmäßigen Kontrollen der Kontoauszüge vor Cyber­ kriminalität zu schützen. „Ein Angriff muss aber keine un­ mittelbare Auswirkung auf

das Bankkonto haben“, gibt der Helvetia-CEO zu beden­ ken. „Internetbetrüger haben sensible Daten aller Art im Vi­ sier. Neben finanziellen Schä­ den können sie damit auch Identitäten stehlen, Unterneh­ men erpressen oder Men­ schen stalken – die Gefahren im Internet sind vielfältig.“ Persönliche Erfahrungen Im starken Gegensatz zu den Schutzmaßnahmen stehen die persönlichen Erfahrungen der Befragten: Immerhin mehr als 40 Prozent der Studi­ enteilnehmer geben an, dass entweder sie selbst oder jemand aus ihrem engsten ­ Umfeld bereits einer Form von Internetbetrug zum Opfer gefallen ist. „Cyber-Schutzmaske“ Internetkriminalität ist das am stärksten wachsende Kri­ minalitätsfeld in Österreich, wie auch das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) be­ stätigt. Daher bieten Versiche­ rungsunternehmen Cyberver­ sicherung für Privatkunden, buchbar als Zusatzbaustein zur Haushaltsversicherung an. Vor Cyberangriffen sind auch Unternehmen alles andere als gefeit.


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