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2020_01_10_Extra Top-Lehrlinge_Bildung_Seminare

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Top-Lehrlinge Bildung & Seminare

Bild: Auto Gerster

10. Jänner 2020

Happy New Lehre Das sind die neuen Lehrberufe 2020

Die Welt wartet Lehrlingspraktika im Ausland

Weiterbildung Finanzierung und FĂśrderprogramme


2 Top-Lehrlinge Fünf Tipps für den ersten Arbeitstag Ein bekanntes Sprichwort besagt: Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Das gilt auch für den ersten Lehrtag: 1.) Informiere dich über deinen Arbeitsplatz! Nutze ­ dafür die Webseite und ­Social-Media-Kanäle. Oft haben Firmen auch eine TeamSeite mit allen zuständigen Mitarbeiter(inne)n. 2.) Kenne deinen Arbeitsweg! Es lohnt sich, schon am Vortag den Arbeitsweg einmal abzufahren. So weißt du, wie lange du in etwa für die Strecke brauchst. 3.) Kläre offene Fragen vorab! Wenn dir vor deinem ersten Lehrtag noch etwas unklar sein sollte, (z.B. wann Arbeitsbeginn ist), dann frag lieber einmal zu viel als zu wenig nach. Du kannst dir auch schon ein paar Fragen, die dich interessieren, für deinen ersten Arbeitstag überlegen. So zeigst du Interesse. 4.) Wähle das richtige Outfit! Richte dir am besten schon am Vortag ein passendes Outfit her (Schuhe putzen nicht vergessen)! 5.) Starte erholt und motiviert in deine Lehre! Die ersten Lehrtage sind die anstrengendsten. Schlaf dich deshalb am Vortag gut aus und freue dich auf deine Lehrausbildung. Lass dir die Motivation anmerken.

Freitag, 10. Jänner 2020 Extra

Happy New Lehre 2020 2020 – ein Jahr, das für viele Firmen und Menschen besonders ist. 5G, Energiewende, Fußball-EM ... Doch auch im Ausbildungsbereich gibt es Neuerungen, nämlich vier neue Lehrberufe.

und Bauwerken für Brücken und andere Wasserbauten, Überplattungen, Stützwände und Böschungssicherungen spezialisiert. Betonbauspezialisten im Schwerpunkt Stahlbetonhochbau sind dagegen auf die Herstellung von Bauteilen, Bauwerksteilen und Bauwerken im mehrgeschossigen Hochbau und Hallenbau spezialisiert. Die Ausbildung dauert vier Jahre.

Was macht eigentlich ein Bauwerkabdichtungstechniker? Oder ein Hoch- bzw. Tiefbauspezialist? Welche Qualifikationen braucht man als Betonbauspezialist und welche Karriereaussichten hat ein Backtechnologe? Letzteren Beruf kann man bereits seit ­ dem Frühjahr 2019 in Vorarlberg erlernen. Alle anderen genannten sind seit 1. Jänner 2020 Bestandteil der Lehrlingsausbildung im Ländle. Lehre auf der Baustelle Eine dichte Gebäudehülle ist sowohl energietechnisch als auch zum Schutz vor Wassereintritt in Gebäude oder Brandgefahr von großer ­Bedeutung. Die Arbeit von Bauwerksabdichtungstechnikern ­ aher nicht nur vielseitig, ist d sondern sehr verantwortungsvoll. Bauwerksabdichtungstechniker richten die Baustelle ein, stellen Arbeits- und Schutzgerüste auf und bereiten die erforderlichen Materialien, Werkzeuge und Bau­geräte vor. Sie führen Abdichtungs­ arbeiten gegen Bodenfeuchtigkeit und gegen drückendes und nicht drückendes Wasser an Dächern und anderen Gebäudeteilen aus und ver­ ­ arbeiten Dämmstoffe. Bauwerksabdichtungstechniker arbeiten hauptsächlich auf ­ Baustellen an Gebäuden, ins­ besondere auf Dächern, sind

Seit dem 1. Jänner 2020 gibt es vier neue Lehrberufe im Land. aber auch in der Verkehrs­ flächenabdichtung tätig. Sie arbeiten im Team mit Berufskolleginnen und -kollegen und mit anderen Fachkräften des Baubereichs wie z. B. Dach­ deckern, Spenglern, Trockenausbauern oder Maurern. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Hochbauspezialist Der Lehrberuf Hochbauspezialist kann in zwei Schwerpunkten erlernt werden. Zum einen im Bereich Neubau, zum anderen im Bereich Sanierung. Hochbauspezialisten im Schwerpunkt Neubau errichten Bauwerke und Bauwerksteile wie z. B. Wohn- und Bürogebäude, Neubausiedlungen und Industriebauten. Sie ver­ arbeiten Natursteine, gebrannte Ziegel, Beton, Leicht-

Die Welt wartet! Auslandspraktika während der Lehrzeit sind eine besonders nachhaltige und interessante Chance für junge Menschen, erste internationale Erfahrungen zu sammeln. Aber nicht nur die Jugendlichen, auch die Betriebe profitieren von einem Auslandsaufenthalt ihrer Lehrlinge. Neben dem Kennenlernen anderer Länder, Leute und Kulturen verbessern Lehrlinge gleichzeitig ihre sprachlichen Kompetenzen. Außerdem können sie sich neue Arbeitsmethoden und -techniken aneignen und diese im eigeDr. Christoph Jenny Direktor der Wirtschaftskammer Vorarlberg

Auslandsaufenthalte sind ein wichti­ ger Baustein, die betrieb-liche Ausbil­ dung internationaler und attraktiver zu gestalten. nen Unternehmen anwenden. xchange ist ein Projekt der Arge Alp und der IBK (Internationale Bodenseekonferenz) und feiert 2021 das 20-jährige Bestehen. Es handelt sich um ein gefördertes Projekt zum Lehr-

beton und andere Formsteine. Sie planen die erforderlichen Arbeiten, richten die Baustellen ein und sichern sie ab, bauen Mauern und Wände auf, stellen Estriche und Treppen her und Leichtbauwände auf und führen Trockenbauarbeiten durch. Außerdem sind sie für Dämmarbeiten (Wärme-, Schall- und Brandschutz) und für das V ­ erputzen von Wänden und Fassaden zuständig. Hochbauspezialisten im Schwerpunkt Sanierung sind auf die Instandsetzung und Wiederherstellung bestehender, insbesondere historischer Gebäude spezialisiert z. B. ältere Wohn-, Geschäfts- und Bürogebäude, öffentliche Bauten usw. Sie verarbeiten Natursteine, gebrannte Ziegel, Beton, Leichtbeton und andere Formsteine.

Sie verputzen Innen- und Außenflächen mit historischen Putzen wie z. B. Kalk- oder Lehmputz, stellen Schablonen her und ziehen Gesimse. Außerdem sind sie für die Dämmarbeiten (Wärme-, Schall- und Brandschutz) und stellen Sichtflächenmauerwerke her (z. B. Kaminköpfe). Die Ausbildung dauert vier Jahre. Betonbauspezialist Den Lehrberuf Betonbauspezialist kann man ebenfalls in zwei Schwerpunkten erlernen. Es gibt den Schwerpunkt des konstruktiven Betonbaus und den Schwerpunkt Stahlbetonhochbau. Betonbauspezialisten im Schwerpunkt Konstruktiver Betonbau sind besonders auf die Herstellung von Bauteilen, Bauwerksteilen

Backtechnologe Dieser Lehrberuf geht auf die Technologisierung in den Bäckereibetrieben ein. Die ­ Lehrinhalte sind gegenüber dem Bäckerberuf vertieft und erweitert und umfassen auch die Führung digital gesteuerter Anlagen, moderne Teigführung oder die Entwicklung neuer Produkte, die Durchführung von Backversuchen oder die Überprüfung von Back­ eigenschaften im Labor. Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre.

Wissenswertes Neue Ausbildungen seit 1. Jänner 2020 auwerkabdichtungs­ •B techniker (Dauer 3 Jahre) • Hochbauspezialist/Tiefbau­ spezialist (Dauer 4 Jahre) •B etonbauspezialist (Dauer 4 Jahre) acktechnologe •B (Dauer 3,5 Jahre) Die neuen Lehrberufe ­ erden vorerst befristet bis w August 2025 bzw. 2026 angeboten. Mehr Infos unter wko.at

Potenzialanalyse für Berufswahl Das Testverfahren ist für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geeignet. Jugendliche erhalten einen speziell vergünstigten Preis.

Mit dem xchange-Programm ins Ausland. lingsaustausch. Die Lehrlinge haben die Möglichkeit, zwei bis sechs Wochen in einem Unternehmen in einem anderen Land zu arbeiten. „Jeder Lehrling kann im Rahmen von xchange drei bis vier Wochen seiner betrieblichen Ausbildung in einer Firma eines anderen Landes absolvieren“, erklärt Dr. Christoph Jenny, Direktor der Wirtschaftskammer Vorarlberg. „Solche Auslandsaufenthalte sind ein wichtiger Baustein, die betriebliche Ausbildung internationaler und attraktiver zu gestalten. Unternehmen können ihre Ausbildungsplätze so abwechslungsreicher gestalten und erfolgreich bewerben, die Lehrlinge sammeln neue Erfahrungen, sind motiviert und profitieren von neuen Kontakten.“ Mehr Infos zum xchange-Programm gibt es unter wkv.at/lehre

Daten und Fakten • xchange wird auch von Erasmus+ gefördert. • Die Lehrlinge sind zu­ sätzlich über xchange Unfall-, Kranken- und Haftpflicht versichert. • Fördermöglichkeit: Der Lehrling oder der Betrieb bekommt 5 ­Euro Taschengeld/ Tag und 25 Euro Unter­ kunftsgeld/Tag für den Lehrling und eine Anund Rückreise zurück­ erstattet. • Im November findet immer eine Zertifikats­ feier statt, bei der die Lehrlinge und Betriebe nochmals aufeinander­ treffen. Sie erhalten ein Zertifikat von xchange, das Sie für ihren weite­ ren Lebenslauf verwen­ den können. www.wkv.at/lehre

Was tun nach der Schule? Die Ergebnisse der vom BIFO angebotenen Potenzialanalyse bringen Erkenntnisse für die berufliche oder schulische Zukunft. Mit Hilfe der Kombination aus verschiedenen Test­ verfahren wird ein Profil über die individuellen Stärken, Neigungen, Interessen, ­ Begabungen und ­Persönlichkeitsmerkmale erstellt. „Wir führen die ­Potenzial-analyse immer in Verbindung mit einer Bildungs- und Berufsberatung durch. Das Ergebnis gibt Rückschlüsse über mögliche Berufsfelder bzw. Aus­ und Weiterbildungswege“, erklärt Christine Klas, ­

Eine Potenzialanalyse hilft bei der Berufs- und Schulwahl. B ­ ereichsleitung „Beratung“ im BIFO. Der Test dauert etwa drei Stunden. Dabei werden Testformulare zu den verschiedensten Bereichen, teilweise am Computer ausgefüllt. Die Testergebnisse werden durch eigens ausgebildete Berater(innen) vorausgewertet und gemeinsam besprochen. Daraus werden gemeinsam Schlüsse für mögliche Berufsfelder und

Ausbildungswege gezogen. Jugendliche können zu diesem Auswertungsgespräch ihre Eltern mitbringen. Eine Potenzialanalyse ist ­ für Jugendliche genauso wie für Erwachsene geeignet. Die Testverfahren sind dabei spezifisch angepasst. Der optimale Zeitpunkt für Jugendliche ist in der 8. oder 9. Schulstufe und vor der Matura. Bis 20 Jahre erhalten Jugendliche die PA inklusive Bildungs- und Berufsberatung um 69 Euro. Für Erwachsene kostet die Potenzialanalyse inklusive Beratung 220 Euro.

Daten und Fakten Weitere Informationen und Terminvereinba­ rung: 05572 31717 oder www.bifo.at/beratung

Die Testergebnisse werden gemeinsam besprochen.


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Freitag, 10. Jänner 2020 Extra

Die Lehre ist keine Einbahnstraße Das österreichische Bildungssystem bietet eine Reihe von Umstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten wie unter anderem die Spezialisierung im erlernten Beruf, die Weiterbildung zur Führungskraft, die Meisteroder Unternehmerprüfung sowie Auslandsaufenthalte wie über das IFA-Programm.

können sich alle Interessierten bei IFA. Im Anschluss stellt IFA eine Gruppe von vier bis zwölf Lehrlingen zusammen, organisiert den gesamten Aufenthalt, die Reise, die Unterkunft, den Praktikumsplatz, einen Sprachkurs etc. Für alle Lehrlingspraktika im Ausland

Der Verein IFA (Internationaler Fachkräfteaustausch) hat sich auf die Betreuung von Nicht-Akademiker(inne)n spezialisiert und ermöglicht jährlich rund 600 Lehrlingen,

Mag. Susanne Klimmer Geschäftsführerin IFA

Verena Eugster Vorsitzende der Jungen Wirtschaft Vorarlberg

Im Ausland Erfahrungen sammeln, andere Kulturen und Sprachen kennenlernen: Darin sehen wir einen großen Nutzen für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung der jungen Unternehmer und Berufstätigen. Am Wirtschaftsstandort Vorarlberg finden diese Erfahrungen Anwendung im täglichen Berufsleben. Schüler(inne)n aus berufs­ bildenden Schulen, Arbeit­ nehmer(inne)n und Ausbilder(inne)n ein Praktikum

Schnell die Fühler ausstrecken und ein Auslandspraktikum absolvieren. im Ausland. Der Verein IFA wurde 1995 als Servicestelle zur Förderung der Mobilität von Fachkräften gegründet. Mitglieder sind unter anderem die Wirtschaftskammer Vorarlberg, die Industriellenvereinigung, die Junge Wirtschaft Vorarlberg und die ­Junge Industrie. Führende Einrichtung Heute ist IFA die führende Einrichtung, wenn es um internationale Berufserfahrung geht. Als zentrale Anlaufstelle für Information und Beratung von Jugendlichen, Betrieben und Bildungseinrichtungen organisiert IFA Auslandspraktika, beantragt und vergibt die

dafür notwendigen Fördermittel und stellt die Anerkennung der im Ausland er­ worbenen Kompetenzen sicher. Jährlich nehmen 2000 Jugendliche, 150 Unternehmen, Schulen und weitere Bildungseinrichtungen diese Leistungen in Anspruch. Auslandserfahrung ist wichtig Doch warum sollten sich Lehrlinge oder Berufseinsteiger in ein fremdes Land wagen? Ganz einfach: „Bei Auslands-aufenthalten lernen Lehrlinge viel mehr als nur andere Länder, Leute und Kulturen kennen. Sie können sich neue Arbeitsmethoden und -tech­ niken in einer anderen Umge-

bung aneignen und verbessern gleichzeitig ihre sprachlichen und sozialen Kompetenzen“, erklärt IFA-Geschäftsführerin Susanne Klimmer. „Sie erfahren im Ausland, dass sie sich mit ihrer Ausbildung sehr gut behaupten können und stärken damit auch ihr Selbstbewusstsein. Betriebe schätzen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die selbstständig, flexibel und motiviert sind und sich gut in verschiedene Arbeitsumfelder integrieren können.“ Auch Verena Eugster, Vorsitzende der Jungen Wirtschaft Vorarlberg, ist überzeugt, dass Auslandserfahrungen enorm wichtig sind: „Im Ausland Erfahrungen sammeln, andere

Kulturen und Sprachen kennenlernen: Darin sehen wir einen großen Nutzen für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung der jungen Unternehmer und Berufstätigen. Am Wirtschaftsstandort Vorarlberg finden diese Erfahrungen Anwendung im täglichen Berufsleben und sind wichtig für den Berufseinstieg wie auch die Karriereleiter und die Verwirklichung eigener Ideen.“ Voraussetzungen für Lehrlinge Das Mindestalter für ein Auslandspraktikum ist 16 Jahre. Außerdem sollte man bereits das zweite Lehrjahr abgeschlossen haben. Bewerben

Bei Auslandsaufenthalten können sich Lehrlinge neue Arbeitsmethoden und -techniken in einer anderen Umgebung aneignen und verbessern gleichzeitig ihre sprachlichen und sozialen Kompetenzen. gilt zudem: Ein Auslandspraktikum während der Lehrzeit wird für die Ausbildung anerkannt. Das Praktikum ist unbezahlt, man bekommt aber wie gewohnt die Lehrlingsentschädigung vom Lehrbetrieb.
 Wenn man eine Ausbildung in einem Betrieb macht, kann man zudem für einen Sprachkurs finanzielle Unterstützung beantragen. Die Österreichische Bundesregierung fördert seit 1. Juli solche Sprachkurse im Ausland, die Förderung wird direkt von IFA abgewickelt. Mehr Infos gibt es unter www.ifa.or.at

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4 Top-Lehrlinge

Freitag, 10. Jänner 2020 Extra

„Ein Campus ganz nach unserem Geschmack“ illwerke vkw Lehrlinge präsentierten ihren neuen energie. campus montafon mittels Virtual Reality. Bei der Entstehung der neuen Ausbildungsstätte sind sie mittendrin – von der Planung über den Bau bis zur Bewerbung.

Wo lässt es sich besser seine Ausbildung genießen, als in ei­ ner völlig neuen, modernen Umgebung? Die illwerke vkw, Vorarlbergs größter Energie­ dienstleister, investiert rund 5,5 Millionen Euro in den hoch­ modernen energie.campus montafon beim illwerke vkw zentrum montafon in Vand­ ans. In dem viergeschoßigen Bau werden ab Herbst 2021 über 50 Lehrlinge in den Beru­ fen Metalltechnik, Elektrotech­ nik, Mechatronik, Seilbahn­ technik, IT und kaufmännische Berufe ausgebildet. Beim ener­ gie.campus montafon geht das Unternehmen im Baumanage­ ment mit einem Digitalisie­ rungspilotprojekt völlig neue

Wege. Neben dem erstmals eingesetzten Building Infor­ mation Modeling (BIM) wird die Baustelle zusätzlich aktiv in den Lehrausbildungsplan inte­ griert. Der Begriff Building Information Modeling be­ ­ schreibt eine Methode der ver­ netzten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden und anderen Bau­ ­ werken mithilfe von Software. Dabei werden alle relevanten Bauwerksdaten digital model­ liert, kombiniert und erfasst. Mitreden und mitarbeiten Wenn es um ihre neue ­Aus­bildungsstätte geht, sollen die illwerke vkw Lehrlinge da­ her nicht nur mitreden, son­ dern vor allem auch mit­ arbeiten. So übernehmen sie Tätigkeiten beim Planungsprozess, der Ver­ messung, der Elektroplanung und -installation, im Metall­ bau, der IT-Betreuung des Digi­ talisierungsprojekts und sogar in der Öffentlichkeitsarbeit.

Die illwerke vkw bietet spannende und zukunftsreiche Berufsaussichten im Bereich der Energiewirtschaft. Den Auftakt machte bereits im Sommer der virtuelle Spaten­ stich mit zahlreichen gela­ denen Gästen, den die beiden Lehrlinge Corina Stampfer und Felix Latzer souverän mode­ rierten. Via Augmented Reality am iPad erhielten die Besucher schon einen virtuellen Einblick in das neue Gebäude.

Die Planung des neuen energie.campus schreitet voran.

Jetzt Ausbildungsplatz sichern „Ich finde es toll, dass wir als Lehrlinge direkt mitentschei­ den und mitarbeiten dürfen,

um unseren energie.campus ideal zu gestalten. So entsteht ein Gebäude ganz nach un­ serem Geschmack, in dem wir und zukünftige Lehrlinge gerne und erfolgreich lernen werden“, erzählt Corina be­ geistert, „wenn auch du in dem neuen Gebäude eine wertvolle Ausbildung ma­ chen willst, dann sichere dir jetzt gleich deinen Schnup­ pertermin und bewirb dich für eine Lehrstelle. Wir freu­ en uns auf dich!“

Lehrberufe 2020 bei der illwerke vkw (Schnupperzeitraum 8. Jän­ ner bis 28. Februar 2020) • Elektrotechniker(in) • Metalltechniker(in) • NEU: Mechatroniker(in) • Informationstechnologe – Systemtechniker(in) • Applikationsentwickler(in) – Coding • B üro-, E-Commerce-Kaufmann(-frau) • Seilbahntechniker(in) (NEU: Doppellehrberuf Seilbahn­

technik/Elektrotechnik) • Geoinformationstechniker(in) • Vermessungstechniker(in)

Kontakt Jessica Vonderleu Tel. 05556 701-83136 lehre@illwerkevkw.at Alle weiteren Informationen zum Thema gibt es auf: lehrlinge.illwerkevkw.at

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Freitag, 10. Jänner 2020 Extra

Werde IT-Spezialist in den Vorarlberger Landeskrankenhäusern Ohne IT auf höchstem Niveau ist ein Krankenhaus nicht denkbar: Die leistungsstarke und unterstützende IT der Krankenhäuser steht für eine reibungslose A ­ bwicklung der täglichen Behandlungsabläufe.

IT-Sicherheit für die Landeskrankenhäuser Der Umgang mit sensiblen Daten in Spitälern ist ein sehr umfangreiches und präsentes Thema. Das hohe Sicherheitsniveau von Netz- und Informationssystemen muss eingehalten werden. Dabei werden nicht nur die gängigen technischen Maßnahmen wie Firewall, Virenscanner, redundante Systeme, Sicherungen usw. eingesetzt. Es wurde nicht nur ein IT-Risiko­ managementsystem, sondern auch ein Informationssicherheitsmanagementsystem auf Basis der Norm ISO 27001 ­etabliert.

Verschiedenste Diagnostikverfahren oder Behandlungen sind nur dank entsprechender Informationstechnologie möglich. Die IT-Spezialisten helfen, den effizienten Betrieb der Landeskrankenhäuser rund um die Uhr zu gewährleisten und stellen so einen wichtigen Teil der Gesundheitsversorgung in Vorarlberg dar. Zu den Aufgaben gehören: die Umsetzung von komplexen IT-Projekten, Betreuung von Spezialsoftware, eine 24-Stunden-Verfügbarkeit der Systeme u. v. m. Großer Fortschritt fordert Wachsamkeit Die IT in den Landeskrankenhäusern ist durch den stetigen Fortschritt in der Medizin, der Pflege und den medizinischtechnischen Diensten permanenten Innovationen – wie KI, Big Data, Robotik usw. – ausgesetzt und macht den Bereich so zu einem äußerst spannenden Feld. Die Krankenhaus-IT ist längst von einer einfachen Installationstruppe zu einem professionellen Expertenteam herangewachsen. Vielseitiges Aufgabengebiet Es gibt kein medizinisches Fachgebiet, welches nicht auf

Wissenswertes

IT-Spezialisten im Krankenhaus haben ein vielseitiges Aufgabengebiet. die Unterstützung von IT setzt. Die Aufgaben für die IT in den Landeskrankenhäusern sind demnach sehr vielfältig: Sie beginnen bei der einfachen Betreuung eines Computerarbeitsplatzes und der Adaption von eingesetzter Software zur Verbesserung der Arbeitsabläufe und gehen von der Integration medizinischer Geräte bis zu Videoübertragung von Operationen in Echtzeit direkt aus dem OP-Saal bei medizinischen Kongressen und vieles

mehr. Die IT-Anforderungen in einem hochmodernen Bereich wie dem neuen OP-Bereich im LKH Feldkirch ergeben spannende Anreize und Herausforderungen. Digitale medizinische Nachschlagewerke, Erstellung von digitalen Diktaten, automatische Interaktionsprüfung bei Medikamentenvergaben, die Unterstützung der interdisziplinären Zusammenarbeit gehören ebenso zum breiten Aufgabengebiet wie die Ortsungebundenheit für die

Erbringung notwendiger Informationen über Patienten. Ein weiteres Beispiel ist die Bereitstellung aktueller Informationen über mobile Arbeitsplätze in der digitalen Fieberkurve. Dadurch können medizinische Anweisungen sofort durchgeführt werden. IT-Spezialisten für effiziente Abläufe Die IT hat auch in der Medizintechnik enorme Bedeutung: Kaum ein medizintechnisches

Gerät, das nicht als Computersystem mit teilweise eigener Software aufgebaut ist. Die Geräte liefern Daten, welche direkt in den Diagnose- und Behandlungsprozess integriert werden müssen. Diese müssen daher an das Computernetzwerk angeschlossen und über verschiedenste Schnittstellentechnologien eingebunden werden. So sind die Ergebnisse direkt im Krankenhausinformationssystem zur weiteren Nutzung verfügbar.

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• 40 Mitarbeiter(innen) sind in der IT der Vorarlberger Landeskrankenhäuser beschäftigt. • Ca. 2800 Computer-Arbeitsplätze werden betreut. • Durch die IT werden im Jahr ca. 12000 Tickets ­ earbeitet. b • Der Speicherbedarf der umfangreichen medizinischen Dokumentation in den Landeskranken­ häusern beträgt derzeit knapp 500 TByte mit s­ teigender Tendenz. • Bei der letzten Systemumstellung wurden 36 Millionen medizinische Dokumente in ein neues System transferiert.


6 Top-Lehrlinge

Freitag, 10. Jänner 2020 Extra

Kfz-Techniker aus Leidenschaft Eine Ausbildung in der KfzBranche hat Zukunft. Auto Gerster bietet seinen Lehrlingen seit vielen Jahren eine Berufsausbildung auf höchstem technischem sowie zwischenmenschlichem Niveau. Das Kfz-Gewerbe ist einer der größten Ausbildner im Handwerk. An den vier Standorten im Land sind aktuell 32 Auszubildende bei Auto Gerster beschäftigt. Bei der Ausbildung seiner Lehrlinge hat das Unternehmen dabei das Augenmerk auf hoher fachlicher Qualität sowie Sozialkompetenz und Selbstwertgefühl. Unter dem Motto „Service mit Persönlichkeit“ legt das Familienunternehmen seinen Fokus auf junge, motivierte Mitarbeiter mit guten Umgangsformen und einer hohen Bereitschaft zur Weiterbildung. Zukunftsträchtige Branche Auto Gerster bildet Jugend­ liche in technischen und kauf-

Ausbildner Artur Bitriol spricht im Interview über seine Arbeit.

männischen Berufen aus. Vom Kfz-Techniker über den Automobilkaufmann bis hin zum Lack- und Karosseriebautechniker. Der Beruf des Kfz-Technikers wird immer mehr zum Hightech-Beruf. „Daher sehen wir auch im relativ jungen Berufsbild des Mechatronikers große Chancen für Lehrlinge, die auf der Karriereleiter nach oben steigen wollen“, schildert Sabine Gerster, Lehrlingsausbildnerin bei ­Auto Gerster. Die Mobilität, in welcher Form auch immer, wird ein wichtiges Thema bleiben, wie der Markt zeigt. Elektroautos und Hybridmotoren sind auf dem Vormarsch. Eine Ausbildung in der Kfz-Branche hat definitiv Zukunft. Neue Formen der Mobilität werden erprobt. Was heute zukunftsweisend erscheint, kann morgen schon belächelt werden. „Wir sind deshalb angehalten, mit der Zeit zu gehen und die Tendenzen der Zukunft rechtzeitig zu erkennen. Auf jeden Fall bleibt unsere Branche spannend“, so Gerster. Gesamtentwicklung fördern Mobil bleibt das Autohaus aber auch bei seiner Lehrausbildung, die ständig optimiert wird. Durch seine Betriebsgröße ist Auto Gerster technisch auf höchstem Niveau und kann seinen Lehrlingen somit eine qualifizierte Ausbildung bieten. Damit die Lehrausbildung auch weiterhin den besten Qualitätsstandards entspricht, darum kümmert sich unter anderem Kfz-Meister Artur Bitriol seit Jahren mit großem Engagement.

Was mögen Sie an Ihrem Beruf als Ausbildner junger Menschen am liebsten? Der Beruf des Kfz-Technikers ist sehr vielseitig und interessant. Es bereitet mir viel Freude, jungen Menschen

Sabine Gerster Lehrlingsausbildnerin Auto Gerster

Unsere Lehrlinge in ihrer Entwicklung als Mensch in ihrer Gesamtpersönlichkeit zu unterstützen und zu fördern, hat bei uns hohe Priorität. mein „Wissen“ weiterzuvermitteln. Es ist ein gutes Gefühl, wenn meine Arbeit mit den Lehrlingen schließlich Früchte trägt. Die Jugendlichen sind sehr unterschiedlich. Die einen sind sehr motiviert und zielstrebig – andere wiederum sind eher verschlossen und noch unschlüssig, was ihre Zukunft betrifft. Es gilt sich auf sie einzulassen und ihnen die individuelle Unterstützung zu geben, die sie benötigen. Welche persönlichen Eigenschaften helfen Ihnen in Ihrem Beruf? Der gute Kontakt zu jungen Menschen, handwerkliches Geschick und großes Interesse an allem, was sich bewegt. Außerdem meine Freude an ­

Bei Auto Gerster bekommen die Lehrlinge eine Top-Ausbildung auf höchstem Niveau. diesem Beruf mit den Jugendlichen zu teilen und für alle Aufgaben die passende Lösung zu finden. Wie kommen Sie an gute Auszubildende heran? Durch meine Vorträge an den Schulen, der Mitwirkung bei der i-Messe, durch meine Tätigkeit als Lehrlingsbotschafter und durch mündliche Empfehlungen in meinem Bekanntenkreis. Was würden sie jungen Menschen empfehlen, die eine Lehre machen möchten? Das Wichtigste ist, handwerkliches Geschick mit­

zubringen. Auch ein „gutes“ Zeugnis ist erforderlich, um die Berufsschule positiv abschließen zu können und ­ die Bereitschaft zum Lernen und zur Weiterbildung ist ­gefragt. Eine Kfz-Lehre bedeutet nicht nur „ein Auto zu reparieren“, es heißt auch sich in ein Team zu integrieren, sich immer weiterzubilden und offen für Neues zu sein. Welche Zukunftsperspektiven hat ein junger Mensch, der eine Lehre in der KfzBranche absolviert? Nach der Lehre und den Praxis­ jahren kann die Mei-

sterprüfung abgelegt werden. Durch die Möglichkeit der „Lehre mit Matura“ sind alle Richtungen offen – von der Weiterentwicklung im erlernten Berufszweig bis hin zur Geschäftsführerposition oder einem weiterführenden Studium. Würden Sie sich heute immer noch für die Lehre zum Kfz-Mechaniker entscheiden? Ich bin seit 42 Jahren in der Branche tätig. Ich würde auf jeden Fall die Lehre noch einmal machen – heute würde ich aber das Angebot der Lehre mit Matura nützen.

Lehre bei Getzner Getzner Textil bietet Lehrlingen alles, was einen guten Arbeitgeber ausmacht: Ein spannendes und interessantes berufliches Thema sowie einen modernen, zukunftssicheren Arbeitsplatz in einem international erfolgreichen Unternehmen, der jedoch genügend Raum für Privatleben lässt.

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Vor 200 Jahren als Familienbetrieb gegründet, zählt Getzner Textil zu den international führenden Herstellern von Bekleidungsdamasten, Modestoffen und technischen Textilien. Als Top-Arbeitgeber beschäftigt das Unternehmen am Standort Bludenz rund 960 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 57 Lehrlinge in verschiedenen Ausbildungsberufen. Durch innovative Produkte mit

höchstem Qualitätsanspruch, langjährige Erfahrung und unschlagbares Know-how ist Getzner Textil einer der bedeutendsten und modernsten Gewebehersteller der Welt. Ausbildungsmöglichkeiten Ab Herbst 2020 stellt Getzner Textil wieder motivierte Lehrlinge in den vielfältigen und spannenden Fachbereichen Labortechnik, Elektrotechnik, Metalltechnik, Textiltechnologie sowie Betriebslagerlogistik ein. Neben der fachlichen Qualifikation sollen die Jugendlichen aber auch in ihrer Persönlichkeit wachsen. Deshalb werden sowohl verschiedene Seminare zu den Themen Konfliktmanagement, Teamkompetenz sowie Ethik und Moral als auch

firmeninterne Lernhilfen angeboten. Bis hin zum Abteilungsleiter Seit dem Jahr 2000 wird Getzner Textil für das große Engagement in der Lehrlingsausbildung mit dem Gütesiegel „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ prämiert. Da dies nicht ohne gutes Fachpersonal möglich ist, wird die regelmäßige Weiterbildung der Ausbilder vom Betrieb aktiv gefördert, damit sie den Lehrlingen einen perfekten Start ins Berufsleben ermöglichen können. Viele ehemalige Auszubildende sind heute bei Getzner fest angestellt, manche sogar in Führungspositionen! Wer mehr über das Unternehmen und die Ausbildung erfahren möchte, findet weitere Infos auf lehre.getzner.at

Elektrotechnik | Labortechnik | Lagerlogistik | Metalltechnik | Textiltechnologie Deine Lehre bei Getzner Textil eröffnet dir neue Perspektiven und Möglichkeiten. Bewirb dich jetzt – wir freuen uns auf dich! Alle Infos findest du online unter lehre.getzner.at facebook.at/getznerlehrlinge |

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Getzner Textil zählt seit vielen Jahren zu den „Ausgezeichneten Lehrbetrieben.“ Foto: Frederick Sams

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Freitag, 10. Jänner 2020 Extra

(Dis-)Ability: So gelingt die Jobsuche Für Jugendliche ist es meist schwer, sich für eine Berufsausbildung zu entscheiden. Noch schwerer ist diese Entscheidung für Jugendliche mit Teilleistungsschwächen, Lernschwierigkeiten und/oder Behinderung. Diese Tipps und Tricks sollen dabei helfen, die Berufswahl und den Bewerbungsprozess einfacher zu gestalten. Eine Internetrecherche ist eine gute erste Orientierungshilfe. Als größtes Lehrstellenportal Österreichs bietet die Website Lehrberuf.info beispielsweise einen Überblick über rund 16.000 Lehrstellen und 3500 Lehrbetriebe. Interessierte finden außerdem viele Tipps und Infos rund um das Thema Berufswahl. Die Plattform unterstützt dadurch einerseits die Jugendlichen bei ihrer Entscheidung, andererseits auch die Unternehmen bei der idealen Besetzung ihrer Ausbildungsplätze. Zeig, was du kannst Wenn man von vornherein selbst die eigenen Kompetenzen in den Vordergrund stellt, rücken diese auch bei den Gesprächspartner(inne)n der Unternehmen ins Zentrum der Unterhaltung. Der Behinderung sollte so viel Raum gegeben werden wie nötig, um dem Unternehmen zu zeigen, welche Auswirkungen und ganz besonders Nicht-Auswirkungen es auf den beruflichen Alltag hat. Lass dich beraten Es gibt sehr viele unterschiedliche Behinderungen, daher gibt es auch viele verschiedene

Beratungsstellen zum Thema Arbeit und Behinderung. Um die ersten Fragen zu klären und sich vorab über die vielen Möglichkeiten im Klaren zu werden, ist die Arbeiterkammer Vorarlberg eine gute erste Anlaufstelle. Inwiefern die Beratungsstellen in den kon-

Hubert Hämmerle Präsident der AK Vorarlberg

So wie Arbeit ein Menschenrecht ist, so kann auch jeder Mensch einige Dinge besonders gut. Deshalb nur Mut! Die AK hilft euch gerne, die eigenen Stärken zu entdecken. Jugendliche mit Lernschwäche und/oder Behinderung können ihren Lehrabschluss unter besonderen Bedingungen machen. kreten Fällen tatsächlich unterstützen, ist jedoch immer individuell. Der Vorteil für Jobsuchende mit Behinderung liegt dabei in der Expertise der Berater(innen) und oftmals auch an deren Netzwerken aus Unternehmen. Diese meist kostenlosen Unterstützungen sollten genutzt werden. Sprich über deine Behinderung Ob die Behinderung schon im Bewerbungsschreiben thematisiert werden soll oder nicht, wird kontrovers diskutiert. Viele Berater(innen) tendieren eher dazu, davon abzuraten. Hier wird allerdings dazu gera-

ten, denn die Behinderung in der Bewerbung selbst zu erwähnen kann beim Auswahlverfahren durchaus einen Vorteil bedeuten. Ein Beispieltext für die Bewerbung wäre: „Ihre Stellenanzeige habe ich über die Plattform Lehrberuf.info gefunden. Ich gehöre der Zielgruppe der Jobsuchenden mit Behinderung an und möchte mich gerne für die von Ihnen ausgeschriebene Stelle bewerben.“ Kommt dann der ersehnte Anruf und die Zusage für ein Bewerbungsgespräch, sollte bei Bedarf die Barrierefreiheit abgeklärt werden. Dadurch wird einem selbst und

der Ansprechperson die Chance für eine respektvolle ­ und angenehme Gesprächs­ situation gegeben. Sei dein eigener Profi Es gibt die unterschiedlichsten Behinderungen. Das Gegenüber im Bewerbungsgespräch ist vielleicht kein Experte oder keine Expertin in diesem Thema. Daher liegt es am Bewerber oder an der ­ Bewerberin, das „Expert(inn)enwissen“ über ihre Behinderung und die alltags- und b ­ erufsspezifischen Zusammenhänge darzustellen. Als Experte oder Expertin für das eigene Leben und die

­igenen Kompetenzen wird e Unwissenheit und Vorurteilen selbst­bewusst und vorbereitet begegnet. D ­ adurch überzeugen Job­ suchende ihr zukünftiges Unternehmen von ihren ­Stärken. Kenn dich aus In Österreich gibt es das Behinderteneinstellungsgesetz zur Integration von Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt. Die Erfahrung zeigt, dass viele Unternehmen darüber nicht genug informiert sind. Es gibt viele Förderungen und Unterstützungsleistungen sowohl für Arbeitnehmer­

(innen) als auch für die Arbeitgeber(innen). Für Unternehmen ist es natürlich attraktiv, das Behinderteneinstellungsgesetz zu erfüllen und auch von Förderungen zu profitieren. Das kann auch ein gutes Argument für den oder die Bewerber(in) mit Behinderung sein. Durch Unterstützungsleistungen, Steuererleichtungen etc. wird ein behinderungsbedingter Mehraufwand ausgeglichen. Selber als Bewerber(in) darüber gut informiert zu sein, ist ein Vorteil, denn so kann man Fragen und mitunter auch Fehlinformationen kompetent begegnen.

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8 Bildung und Seminare

Freitag, 10. Jänner 2020 Extra

Du kannst was! Weiterbildung in Vorarlberg leicht gemacht Wie kann ich meine Weiterbildung finanzieren? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Hier ein Überblick für (Weiter-) Bildungsinteressierte.

Organisation und Abwicklung Die Organisation des Bildungszuschusses läuft über die Arbeiterkammer Vorarlberg, bei der auch die Förderungsanträge einzubringen sind. Informationen zu den unterschiedlichen Förderungsmöglichkeiten gibt es bei der Arbeiterkammer oder bei der Wirtschaftskammer sowie unter www.bildungszuschuss.at

Stetige Weiterbildung erhöht die Jobchancen des einzelnen und stärkt den Wirtschaftsstandort als Ganzes. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, eine Weiterbildung auch finanziell attraktiv zu gestalten. Seit 2004 gibt es beispielsweise den Bildungszuschuss. Land sowie Arbeiter- und Wirtschaftskammer sowie der Bund wollen damit möglichst vielen Personen den Zugang zu Bildungsmaßnahmen erleichtern. Für Arbeiterkammerpräsident Hubert Hämmerle hat sich der Bildungszuschuss bewährt: „Es handelt sich um einen einzigartigen Zusammenschluss von Vorarlberger Sozialpartnern, des Landes sowie des Bundes. Alle zahlen in den gleichen Topf für Bildungsförderung und managen diesen auch gemeinsam.“ Förderschwerpunkte Folgende Förderschwerpunkte gibt es beim Bildungszuschuss: Das Bildungskonto mit bis zu 300 Euro monatlich für Vollzeitausbildungen und Lehrverhältnisse. Des Weiteren können Wiedereinsteiger bis zu 50 Prozent Startkapital für Ausbildungskosten erhalten (maximal sind dies 5000

Fachkräftestipendium Seit 2017 gibt es wieder das Fachkräftestipendium und seit letztem Jahr ist sogar eine Verlängerung möglich. Mit dem Fachkräftestipendium werden Ausbildungen gefördert, die frühestens am 1. Jänner 2017 und spätestens am 31. Dezember 2020 begonnen werden. Beantragen können das Fachkräftestipendium alle Arbeitnehmer(innen), die für die Dauer der Ausbildung karenziert sind sowie Arbeitslose und ehemalige Selbst-

ständige, wenn die Tätigkeit ruht. Allerdings kann man das Fachkräftestipendium nur dann bekommen, wenn der höchste Bildungsabschluss unter dem FH-Niveau liegt. Voraussetzungen Wenn man ein Fachkräftestipendium in Anspruch nehmen möchte, müssen ­ ­folgende Voraussetzungen ­erfüllt sein: Der Antragsteller muss vier Jahre lang einer­ arbeitslosenversicherungspflichtigen Beschäftigung ­innerhalb der letzten 15 Jahre nachgegangen sein (Lehrjahre werden berücksichtigt). Man muss die Aufnahme­ voraussetzungen der jeweiligen Bildungseinrichtung erfüllen. Die Ausbildung ­ muss mit einer Dauer von mindestens drei Monaten und im Umfang von durchschnittlich 20 Stunden pro Woche absolviert w ­ erden und der Wohnsitz muss in Österreich liegen.

Weiterbildungsmöglichkeiten Pfiffikus: www.pfiffikus.at (Datenbank mit allen Weiterbildungsmöglichkeiten und -institutionen in Vorarlberg)

Wer sich weiterbilden möchte, kann auf zahlreiche Finanzierungsmodelle zurückgreifen. Euro). Es gibt den Wohnzuschuss für Lehrlinge und eine Förderung für die Berufsreifebzw. Studienberechtigungsprüfung. Gefördert werden zudem Arbeitnehmer(innen),

die berufsbegleitend eine Ausbildung absolvieren. Dies kann ein Universitäts- bzw. Fachhochschullehrgang sein, der Besuch einer WIFI-Fachakademie, der Besuch der

Werkmeisterschule oder die Teilnahme an Vorbereitungskursen auf die Meister- oder Befähigungsprüfung. Die ­sogenannte Bildungsprämie ­beträgt bis zu 2500 Euro.

Bildung und Beruf: www.bildung.at/home/adult-education/ (Informationen zu diversen Weiterbildungen) Fernstudium: www.fernstudien.at (Zentrum für Fernstudien, Bregenz) Alle Infos und Voraussetzungen zu Fördermöglichkeiten gibt es bei der AK, der WKV oder dem AMS.

Impressum | Redaktion und Texte: Sabrina Galehr und Jasmin Quast­ Bilder: Dietmar Mathis, Weissengruber Partner, AK Vorarlberg/ Miro Kuzmanovic, Auto Gerster, Dietmar Walser, Robert Lettner, Chris Gaethke, KHBG, illwerke vkw, Shutterstock Anzeigen­beratung: Russmedia Verlag GmbH, Gutenberg­straße 1, 6858 Schwarzach

Wirf ein Aug’ auf die Pflege! Die Gesundheits- und Krankenpflegeschulen Feldkirch und Rankweil öffnen ihre Türen und zeigen, was sie alles zu bieten haben. Vanessa Neier blickte bereits während ihrer Ausbildung an der HTL Dornbirn (Textilmanagement) in Richtung Pflege. Sie widmete ihre Abschlussarbeit dem Thema Kinesio-Tape (hochelastisches Pflaster) und dessen Einsatz bei Verletzungen von Muskeln, Bändern und Gelenken. Prompt kam Manuel Knünz Schüler der Gesundheitsund Krankenpflegeschule Rankweil

Nach einem Praktikum in einem Altersheim war der Entschluss sehr schnell gefasst und mein Weg in die Pflege war geebnet. sie darauf, dass sie dabei der medizinische Aspekt mehr reizte als die Materialkunde. Dennoch machte sie Erfahrungen in der Textilbranche. „Nach dem Schnuppern im ­Altersheim und dem Vorpraktikum war klar: Das Abenteuer kann starten! Ich bin jeden Tag aufs Neue froh über meine Entscheidung. Der Bezug zu Mensch und Medizin gefällt mir sehr“, so Vanessa, seit 2017 Schülerin der Gesundheits- und Krankenpflege-

schule Feldkirch. Die Aus­ bildung fordert Feingefühl. Zunehmend finden auch Quereinsteiger und Umsteiger ihr Glück im Pflegeberuf. Manuel Knünz ist familiär geprägt, bereits sein Opa, seine Schwester und sein Onkel arbeiten in der Pflege. Dadurch war der Beruf immer präsent. Trotzdem war der Weg in die Pflege nicht ganz geradlinig: Manuel absolvierte die Lehre zum Einzelhandelskaufmann und war dann in einer Bank tätig. Die Erfüllung fand er dort nicht, doch nach einem Praktikum in einem Altersheim war für ihn klar, dass er die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule beginnen möchte. Spätestens in dieser Lebensphase war ihm klar, er mag gerne mit Leuten arbeiten. Der Entschluss war gefasst! Seit September 2019 drückt er wieder die Schulbank in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Rankweil. Viele Wege zur Pflege Die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch bietet drei Ausbildungsstufen: Pflegeassistenz (Dauer: 1 Jahr), Pflegefachassistenz (Dauer: 2 Jahre) und Diplompflege (Dauer: 3 Jahre). In der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Rankweil kann man sich zur Diplompflegekraft ausbilden lassen, ein Schwerpunkt liegt hier auf der psychiatrischen Pflege. Das dreijährige Studium zum gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege erfolgt in Kooperation mit der Fachhochschule Vorarlberg. Nach der

Diplomausbildung stehen eine ganze Reihe von Spezialisierungsmöglichkeiten (Sonderausbildungen) offen, z. B. Psychiatrie, Kinder und Jugendliche, Intensiv- und ­ OP-Pflege. Facettenreicher Alltag Die beruflichen Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Ob in einem Krankenhaus, in Langzeitpflegeeinrichtungen, Hilfsorganisationen oder der Gesundheitsindustrie – Pflegefachkräfte sind heute gefragter denn je. Mit über 2000 Köpfen stellen die Pflegekräfte die größte Berufsgruppe in den Vorarlberger Landeskrankenhäusern dar.

Daten und Fakten Info-Lounge (Gesundheitsund Krankenpflegeschule Feldkirch): 28. Februar 2020, 13–18 Uhr Open House (Gesundheitsund Krankenpflegeschule Rankweil): 3. April 2020, 13–17 Uhr … es erwartet dich ein spannender Nachmittag mit ­vielen Infos rund um das Thema Gesundheit … Informiere dich über: • die riesengroße Vielfalt der Pflegeausbildungen • Studienmöglichkeiten in der Pflege •A rbeitsplatzmöglichkeiten • finanzielle Unterstützung während der Ausbildung Infos unter: www.krankenpflegeschulen.at und auf Facebook


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Freitag, 10. Jänner 2020 Anzeigen

WIFI startet ins Frühjahrssemester Insgesamt rund 900 Veranstaltungen werden zwischen Jänner und Juni in den WIFI-Standorten Dornbirn und Hohenems angeboten. Das WIFI Vorarlberg startet bereits Anfang Jänner sein Frühjahrsprogramm. Bis Ende Juni können rund 900 Ausbildungen, Kurse und Lehrgänge aus den Wissensgebieten Management, Persönlichkeit, Sprachen, Betriebswirtschaft, Informatik, Technik, Gewerbe und Handwerk, Handel, Tourismus und auch Gesundheit besucht werden. Umfassendes Kursangebot Das Frühjahrsprogramm hat für jedes Interesse etwas dabei. Im technischen Bereich starten Lehrgänge wie etwa der REFA Ausbildungsweg, die Werkmeisterschulen Maschinenbau, Kunststofftechnik oder Bio- und Lebensmitteltechnologie aber auch die Prozessmanagement-Ausbildung zum Senior Prozess Manager. Wer seine Führungskompetenzen erweitern will, ist in der Soft Skills Akademie oder auch in der Ausbildung zum Coach gut aufgebhoben. Kurse zum Thema Konfliktmanagement und ein HR-Crashkurs für KMU bieten den Teilnehmern die Möglichkeit nicht nur an

Die Vereinbarkeit von Familie und Weiterbildung ist für viele ein wichtiges Thema.

Das WIFI Vorarlberg startet Anfang Jänner mit 900 Veranstaltungen ins Frühjahrssemester. ihrer Führungs-Persönlichkeiten zu arbeiten. Sprachinteressierte können im Frühjahr zwischen rund 200 Sprachkursen in 18 verschiedenen Sprachen wählen. Und wer eine Führungsposition im IT-Bereich anstrebt, der kann im WIFI ein berufsbegleitendes IT-Masterstudium absolvieren. Ende Februar startet etwa der Masterlehrgang MSc Designing Digital Business. Ausbildung von IT Fachkräften Wie schon in den letzten Jahren ist die Ausbildung von IT-Fachkräften auch im kommenden Frühjahr ein zentrales Thema in der WI-

FI-Programmgestaltung. Im Frühjahr starten deshalb diverse Ausbildungen zum Thema Digitalisierung wie etwa der IT NetzwerkAdministrator, der PC-Servicetechniker, der WebFrontend-Entwickler aber auch zahlreiche CodingKurse. WIFI Info-Wochen Im Rahmen der Info-Wochen zwischen 27. Jänner und 7. Februar können sich Weiterbildungsinteressierte über zahlreiche Kurse und Lehrgänge, die im Frühjahr starten, informieren. Das gesamte Kursprogramm findet sich auf vlbg.wifi.at/fruehjahr

Weiterbildung = gute Berufschancen Weiterbildungen erhöhen die Arbeitsplatzsicherheit. Allerdings sollte bei einer Weiterbildung nicht auf die Familie und die finanzielle Situation vergessen werden. Eine Studie des Forschungsinstituts FORBA im Auftrag von AK Wien und AMS Wien zeigt, dass Weiterbildung die Berufschancen deutlich erhöht und ein wichtiger Beitrag zur Arbeitsplatzsicherung ist. Hauptmotive für Arbeitnehmer(innen) Weiterbildungsmaßnahmen zu ergreifen sind die Sicherung des Arbeitsplatzes und die Verbesserung der beruflichen Situation.

Verbesserung der beruflichen Situation Beide Ziele werden erreicht: Nahezu alle (bis auf einen) Befragten hatten nach der Ausbildung eine Beschäftigung, entweder beim bisherigen Arbeitgeber, oft mit Verbesserung der beruflichen Position, oder in einem anderen Unternehmen. Diese wurden zum Teil kurzfristig, von manchen zumindest mittelfristig erreicht. Private und finanzielle Situation Die Studie zeigt aber auch, welche Hürden es bei Ausund Weiterbildung für ­Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu über-

winden gilt. Neben der Vereinbarkeit von Ausbildungsmaßnahmen und familiären Pflichten ist es vor allem die Existenzsicherung, die viele vor ganz große Probleme stellt. Da öffentliche Förderungen am Einkommen anknüpfen, ist daher bei geringem Einkommen auch die Leis-tung während der Ausbildung geringer. Die zweite große Herausforderung, die Vereinbarkeit mit familiären Verpflichtungen, insbesondere Kinderbetreuung oder die Verantwortung für ­ ältere Familienmitglieder. Speziell für Alleinerziehende stellt dies eine Belastung dar.

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Schwerpunkthemen 2020

IT-Masterstudium

Aus- und Weiterbildung

Designing Digital Business Werden Sie mit dem WIFI zur gefragten IT-Fachkraft mit Skills wie technologischem Fachwissen, Designen von Applikationen, Online- und E-Business-Lösungen. Die Digitalisierung ist heute Teil unseres Alltags und schafft ständig neue BerufsProfile. Der berufsbegleitende akademische Lehrgang „MSc Designing Digital Business“ bildet die dafür notwendigen IT-Fachund Führungskräfte aus, indem er die Themen Technologie, Design und Business zusammenführt. Angeboten wird das IT-Masterprogramm in Kooperation mit der FH Wien der Wirtschaftskammer Wien. ITInteressierte erarbeiten sich in vier Semestern das Know-how für digitale Business-Lösungen: Vermittelt wird technologisches Fachwissen als Basis für innovative OnlineLösungen, die gleichzeitig in Design und Benutzerfreundlichkeit den höchsten Ansprüchen entsprechen. „Unsere Teilnehmer bekommen Einblicke in alle relevanten Bereiche der digitalen Transformation: Von der Problemanalyse über die Konzeption von Anwendungen und deren technischer Umsetzung bis hin zu Design, Benutzerfreundlichkeit und dem nötigen Business Know-how“, erklärt Thomas Giselbrecht,

Technologie, Design und Business sind die Themen des IT-Masterstudiums. Geschäftsbereichsleiter IT im WIFI Vorarlberg und für die Durchführung des Lehrgangs verantwortlich. Spezialkompetenzen für digitale Transformation Der Erwerb von Spezialkompetenzen im Bereich von Verkauf und Vertrieb über fertige Shop-Systeme und Social Media Plattformen nimmt in diesem Lehrgang einen breiten Raum ein. „Die Digitalisierung bringt neue Möglichkeiten in alle Bereiche unseres Lebens, stellt uns aber gleichzeitig vor viele Herausforderungen. Das Studium liefert mir neben dem fachlichen Rüstzeug auch die akademischen Methodenkompetenzen, um die digitale Transformation in meinem Tätigkeitsfeld aktiv mitgestalten

zu können“, erklärt Teilnehmer Harald Eberle. Der nächste Masterlehrgang startet am 25. Februar 2020 im WIFI Dornbirn.

Info-Abende MSc Designing Digital Business Start: 25.2.2020 Trainingseinheiten: ca. 690 (4 Semester) Beitrag: € 3.500,pro Semester Persönliche Beratung: Thomas Giselbrecht T 05572/3894-470 E giselbrecht.thomas @vlbg.wifi.at

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Dienstag, 21. Jänner: Top-Lehrlinge Dienstag, 21. Jänner: Bildung & Seminare Samstag, 1. Februar: Next Step – 4. Virtuelle Lehrlingsmesse Freitag, 7. Februar: Top-Lehrlinge Freitag, 7. Februar: Bildung & Seminare Samstag, 14. März: Top-Arbeitsplätze Samstag, 4. April: FH/UNI Guide Freitag, 10. Juli: Vorarlbergs Maturanten Unsere Schwerpunktthemen bieten Ihnen das ideale Umfeld für Ihre effiziente Werbung. Mit Ihrer Anzeige erreichen Sie Ihre Zielgruppe punktgenau! Kontakt: Jael Lins, T +43 5572 501-286, jael.lins@russmedia.com


10 Bildung und Seminare Umfassendes Studienangebot Studierende haben am MCI die Wahl aus insgesamt 27 Bachelor- und Masterstudien in den Bereichen Wirtschaft & Gesellschaft sowie Technologie & Life Sciences. Die Breite der zukunftsweisenden Studienrichtungen im Bereich der Management- und Wirtschaftswissenschaften reicht von Schwerpunkten wie Tourismus, Recht, Mediengestaltung oder Digital Business bis hin zu Sozialer Arbeit sowie Nonprofit- & Gesundheitsmanagement. Im Bereich Technologie & Life Sciences stehen Studienrichtungen wie Bio- & Lebensmitteltechnologie, Umwelt- & Energietechnik, Wirtschaftsingenieurwesen oder Mechatronik mit den Spezialisierungen Maschinenbau, Elektro- und Medizintechnik zur Verfügung.

Freitag, 10. Jänner 2020 Extra

MCI lädt zum Open House Studieninteressierte aus aller Welt erhalten am Samstag, den 18. Jänner 2020, Antworten auf alle Fragen rund um ein Studium an der Unternehmerischen Hochschule®. Serviceorientierung, Praxisnähe, exzellente Berufsaussichten: Ein Studium am MCI ist eine Investition in eine erfolgreiche Zukunft. Informieren Sie sich beim Open House über das zukunftsweisende Studienangebot in den Bereichen Wirtschaft & Gesellschaft (Universitätsstraße 15) sowie Technologie & Life Sciences (Maximilianstraße 2). Es erwarten Sie zahlreiche Infovorträge und Führungen, die einen authentischen Einblick in den Hochschulalltag geben.

Open Lab für Forschungsinteressierte Am Standort Maximilianstraße wartet an diesem Tag ein besonderes Angebot: Im Rahmen des Open Lab werden exklusive Einblicke in die Forschungsaktivitäten in den Bereichen Technologie & Life Sciences geboten.

Open House Samstag, 18. Jänner 2020, 9 bis 14 Uhr Universitätsstraße 15 (Wirtschaft & Gesellschaft, Executive Education) Maximilianstraße 2 (Technologie & Life Sciences) www.mci.edu/openhouse

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Am 18. Jänner 2020 von 9 bis 14 Uhr öffnet das MCI Studieninteressierten seine Türen und bietet zusätzFoto: MCI lich im Rahmen eines Open Labs spannende Einblicke in seine Forschungsaktivitäten.

Ein Studium an der Unternehmerischen Hochschule® bedeutet nicht nur inhaltliche Qualität, hohe Internationalität und intensive Betreuung, sondern ausgezeichnete Akzeptanz am Arbeitsmarkt. In aller Regel verfügen MCIAbsolventen bereits bei Abschluss ihres Studiums über mehrere Stellenangebote und weisen überdurchschnittliche Karriereverläufe auf.

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schule® inhaltlich hervorragend vorbereitet sind und wichtige Schlüsselqualifikationen wie Leistungsbereitschaft, Praxisnähe, Lösungsorientierung, verhandlungssicheres Englisch, IT- und Medienkompetenzen sowie Teamfähigkeit und interkulturelle Kompetenzen mitbringen. So sind 32,1 Prozent der Absolventen vier Jahre nach dem Studienabschluss im mittleren Management tätig. Auch die Gehaltsentwicklungen weisen beeindruckende Verläufe auf.

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