Fit & Gesund Gesundheitsbeilage
Freitag, 20. Dezember 2019
Multitalent Die weiße Pracht versüßt uns Weihnachten, macht Lust auf Bewegung und taucht die Natur in Beständigkeit.
lindbergh.at
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Lebensqualität ohne Brille Ich habe leider öfters meine Linsen verloren oder meine Brille kaputt gemacht – das war wirklich lästig. Schon deshalb bin ich durch die Behandlung viel unabhängiger geworden. Übrigens habe ich mir das auch preislich angeschaut und auf lange Sicht ist es günstiger, sich die Augen lasern zu lassen als ständig Linsen oder neue Brillen zu kaufen.
Nadine Pavlicek, Bludenz
Informationsabende zur Augenlaserbehandlung Freitag, 17. Januar, 19:00 Uhr, Augenlaserzentrum Bregenz Referent: Dr. med. Adrian Arbunescu-Pecher Donnerstag, 23. Januar, 19:00 Uhr, Augenlaserzentrum Bregenz Referent: Dr. med. Stephan Maschauer Anmeldung unter 05574/58179 oder info@oculovision.at. Alle Infoabende finden Sie stets aktuell auf unserer Website www.oculovision.at.
OculoVision Seestraße 6 // Haus am Hafen // 6900 Bregenz 05574 58179 // info@oculovision.at
Mithilfe präziser und technologisch modernster Methoden führen unsere Laserchirurgen und Fachärzte für Augenheilkunde jährlich rund 800 Behandlungen durch. Behandelt werden dabei Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung und Altersweitsichtigkeit.
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Trotz süßen Verführungen Kekse, Lebkuchen, Glühwein und Co gehören in der Advent- und Weihnachtszeit einfach dazu. Das Angebot ist groß und man greift gerne und öfters zu. In kürzester Zeit nehmen wir mehr Zucker auf, als wir sollten und wollen. Dabei sind Kekse und Co sehr kalorienreich und sättigen nicht. Zudem verursachen sie schnell neuen Hunger. „Alles ist erlaubt – aber nur in Maßen.“ Wenn Sie diesem Motto auch in der Weihnachtszeit treu bleiben, müssen Sie auf nichts verzichten, kommen aber fit und gesund durch die Feiertage. Nachfolgend finden Sie nun einige Tipps und Tricks, wie Sie Kekse und Co sowie das Essen an Weihnachten ohne schlechtes Gewissen genießen können: BREGENZ
REZEPT FÜR BRATÄPFEL ZUTATEN für 4 Portionen 4 mittelgroße Äpfel (Boskop) 1 TL Zucker 1 Banane 1 EL gehackte Walnüsse 2 EL Naturjoghurt Butterflocken ZUBEREITUNG Äpfel waschen und das Kerngehäuse entfernen. Die Banane mit der Gabel zerdrücken. Walnüsse, Zucker und Joghurt unterrühren. Die Masse in die Äpfel füllen, Butterflocken darauf geben und auf ein mit Backtrennpapier ausgelegtes Backblech setzen. Im vorgeheizten Backofen bei 225°C etwa 30 Minuten garen.
» Greifen Sie beim Naschen auf Obst zurück. Genießen Sie Äpfel, Mandarinen, Orangen oder auch Bratäpfel. » Getrocknete Früchte wie Äpfel, Marillen bieten sich ebenfalls zum Naschen an, wie auch Nüsse, die gesunde pflanzliche Fette enthalten. » Verbieten Sie sich Kekse und Co nicht. Genießen Sie sie in Maßen. Wer genießt und bewusst isst, isst weniger, ist zufrieden und satt. » Essen Sie regelmäßig (Frühstück, Mittag- und Abendessen) EXPERTENTIPP
ERNÄHRUNG und achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Gemüse, Salat und Vollkornprodukten, die satt machen, wenig Kalorien und reichlich Vitamine und Mineralstoffe enthalten. » Trinken Sie statt Glühwein lieber einen alkoholfreien Punsch oder einen heißen Früchtetee mit Gewürzen. » Wenn Sie selbst backen, können Sie die Zuckermenge im Rezept um 20 bis 25 Prozent reduzieren, ohne dass der Geschmack darunter leidet. Süßungsmittel wie Honig, brauner Zucker und Co sind in Bezug auf Kalorien meist keine Alternative. Auch das Mehl können Sie zur Hälfte oder gänzlich durch Vollkornmehl ersetzen. Sibylle Leis ist Diätologin bei der aks gesundheit GmbH
IMPRESSUM REDAKTION Heidemarie Netzer, Tel. 05552 62471-14, E-Mail: heidemarie.netzer@vn.at ANZEIGENBERATUNG Petra Kremmel, 0676 88005-356, petra.kremmel@russmedia.com BEITRÄGE, FOTOS, QUELLEN VN-Archiv, Bergbahnen Sonnenkopf, Shutterstock VERLEGER, MEDIENINHABER UND HERSTELLER Russmedia Verlag GmbH, 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße1 ERSCHEINUNGSTAG 20. Dezember 2019
Editorial
Heidemarie Netzer
Aufs Wohlsein Geht es Ihnen auch so: Wenn ich eine Backstube betrete, steigt in mir das Gefühl von Wohligsein, Gemütlichkeit und Geborgenheit auf. Ein Gefühl, das ich gerade auch in den Vorweihnachtstagen beim Keksebacken in der eigenen Küche
„Zeit und Liebe – Tugenden nicht nur beim Brotbacken sondern fürs ganze Leben.“ immer wieder erlebe und nicht nur als Kind unbeschreiblich geliebt habe. Es ist unglaublich, was für eine Magie von diesen wirklich puristisch gehaltenen Gemischen aus Mehl, Hefe, Wasser und mitunter wohltuenden Gewürzen und Saaten ausgeht. Doch spätestens beim Reinbeißen in die Kostbarkeiten weiß man warum: Brot in all seinen Facetten ist einfach ein Wohlgenuss für Körper, Geist und Seele. Schade nur, dass Massenproduktion und Zeitmangel in unserer Zeit verstärkt an der Qualität des Gebäcks nagen. Umso beachtenswerter ist es da, dass sich die verbliebenen, traditionellen Bäckereien diesem Trend mit allen Mitteln entgegenstellen und mit ihrer Handarbeit die
ureigene Backkunst weiter betreiben. Die angesprochenen Mittel sind jedoch keine künstlichen, meist unverträglichen Zusatzstoffe, die heute viel zu oft den Backwerken aus den Industriebackstuben beigemischt werden. Vielmehr besinnen sich die Landbäcker landauf, landab verstärkt auf alte Getreidesorten und Saaten. Solche, die weder überzüchtet noch überbeansprucht werden. Schön auch, dass immer mehr Private der ureigenen Backkunst, wie beim beschriebenen Backkurs, frönen und dabei ebenso eine willkommene Auszeit erleben. (Seite 4 und 5). Im Familienschwerpunkt wiederum kommen jugendliche Bewegungsmuffel aufs Tableau. Denn nicht nur WHO-Statistiken sprechen von zu wenig Bewegung unseres Nachwuchses, auch der konsultierte Kinderarzt weiß von diesem Umstand und gibt einige Anregungen, damit ein bewegter Alltag gelingen kann. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen bewegte Weihnachtsfeiertage und einen bewegten Start ins neue Jahr. HEIDEMARIE NETZER heidemarie.netzer@vn.at 05552 62471-14
GEWINNER – Im Rahmen des „VN Fit & Gesund“Gewinnspiels hat Monika Zraunig aus Frastanz zwei Übernachtungen im Impuls Hotel Tirol inklusive Halbpension und Ayurveda-Behandlung gewonnen. Das neue Wellness- und Gesundheitshotel in Bad Hofgastein verfügt über eine Therme und ein eigenes Yoga- und TCM-Programm. Petra Kremmel überreichte der glücklichen Gewinnerin (r.) den Gutschein.
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Freitag, 20. Dezember 2019 Vorarlberger Nachrichten
VN-INTERVIEW. Walter Stüttler (59), Bäckermeister mit Leib und Seele
Lebenselixier Brot
Oder wie der Nährstoff- und Kohlenhydratlieferant wieder zu neuem Wert gelangt. ST. ANTON I. M. Schon seit Menschengedenken hat Brot einen besonderen Stellenwert. Einst als Grundnahrungsmittel unverzichtbar, dann allzu oft zum unverträglichen Nahrungsmittel degradiert, erfährt das Gemisch aus Mehl, Hefe, Salz und Wasser heute eine wahre Renaissance, gerade durch die Abkehr von zu intensiv behandelten Zutaten hin zu naturbelassenen Kostbarkeiten. So wie dies in Walter’s Brotlädele in St. Anton i. M. schon seit über 20 Jahren praktiziert wird. Von kurz vor Mitternacht bis um 8 Uhr in der Früh mischt, knetet und formt dort Bäckermeister Walter Stüttler mit seinen zwei Meistern, vier Gesellen, einer Gesellin und dem weiblichen Lehrling neben 60 verschiedenen Brotlaiben, 40 Arten an Kleingebäcken, 70 süße Variationen, aktuell auch Kekse. Die Bäckerei ist dabei eine derjenigen, die das Handwerk des ureigenen Brotbackens noch hochhält. Doch was macht ein Brot zum wertvollen Nahrungsmittel? Fit&Gesund unterhielt sich mit dem Bäckermeister über die entscheidenden Faktoren.
Was bedeutet Brot für Sie? STÜTTLER Brot ist für mich ein Gemisch aus lebendigen Zutaten, die mit viel Herzblut durch kreatives Schaffen, nach einer langen Reifezeit und würzig abgeschmeckt in Handarbeit zu einem Ganzen geformt wird. Entscheidend sind sicherlich auch die Wahl und die Qualität der Zutaten. Apropos Zutaten: Was kommt bei Ihnen ins Brot? STÜTTLER Ich bin sehr bedacht darauf, dass Mehl, Hefe, Eier, Saaten und Co aus der Region kommen. So beziehe ich das Mehl ausschließlich aus Vorarlberg, ebenso die Eier. Die Milch kommt vom Milchhof, wie auch die Butter und der Topfen. Das Korn, das wir für unsere Vollwertbrote täglich frisch ausmahlen, ist selbstredend in Bioqualität. Hefe wird immer öfters durch ein selbst hergestell-
In der Bäckerei von Walter Stüttler (r.) wird Handarbeit groß geschrieben.
tes, über 36 Stunden vergorenes Hefewasser, bestehend aus Wasser und Datteln, ersetzt. Das Wasser ist in Grander-Qualität.
Einkorn in Einsatz. Auch bei den Saaten wie Sesam, Kürbiskernen oder Sonnenblumenkernen wird mit dem vollen Wert hantiert.
Wie entstehen in Ihrer Backstube neue Kreationen? STÜTTLER Einerseits arbeite ich eng mit dem Schnitzer-Back institut im deutschen Offenburg zusammen. Dort werden immer wieder neue biologische Brot sorten, gerade mit Einbezug von alten Getreidesorten, kreiert. Das Ergebnis sind Inspirationen, die in unserer Backstube zu neuen Errungenschaften gemischt und geformt werden. Andere neue Brote entstehen auch in unserer Kreativwerkstätte. Ein Beispiel: Meiner Tochter verursachen Hefe und Sauerteig Beschwerden. Durch Tüfteln ist dann Walters Urkornbrot entstanden, das ohne diese Zutaten auskommt und dessen Teig viel Zeit zum Gären hat und somit sehr gut verträglich ist.
Was macht generell die Qualität eines Mehls aus? STÜTTLER Entscheidend ist der Ausmahlungsgrad, der in der Type seinen Niederschlag findet – Mehle mit hohem Ausmahlungsgrad beinhalten viel von den äußeren Randschichten, niedrige Zahlen verweisen darauf, dass das Mehl wenig bis keine Randschichten enthält und daher der Mineralstoffgehalt geringer ist.
Vollwert – ein Begriff, der in Bezug auf Brot Bedeutung gewinnt. Was versteht man darunter? STÜTTLER Vollwertbrote sind Brote, die aus Mehlen mit einem hohen Schalenanteil hergestellt werden. In unserer Backstube kommen Vollwertmehle aus Weizen, Roggen, Hafer, Dinkel, bis hin zu Gerste, Amaranth oder
Gerade Weizen ist verstärkt in Verruf geraten, Dinkel gilt als das Getreide des 21. Jahrhunderts. STÜTTLER Weizen und Dinkel sind nahe verwandt. Doch während Dinkel in seiner Zucht, Bearbeitung und Verarbeitung immer den schonenden Weg sucht, wurde Weizen in der Vergangenheit extrem hochgezüchtet und geriet dadurch in Sachen Verträglichkeit immer mehr ins Hintertreffen. Entscheidend ist hier wie immer die Qualität des Produkts. Zum Vollkorn – diesen Broten wird gerne das Attribut schwer verdaulich angehaftet – stimmt das? STÜTTLER Vollkornbrote enthalten grundsätzlich über 60 Prozent
ganzes Korn. Doch geht es hier tendenziell in Richtung feiner gemahlener Saaten. Denn je feiner diese vermahlen werden, desto bekömmlicher, also verdaulicher ist das Endprodukt. Was sagen Sie zu aufbackbarem Brot? STÜTTLER Der Knackpunkt ist hier die Beimengung von Backmitteln. Wenn die Haltbarkeit der Teiglinge dadurch über Monate gesichert ist, dann kann etwas nicht stimmen. Wie lagert oder hält man Brot am besten frisch? STÜTTLER Idealerweise sollte Brot in Leinensäcken, am besten aufgehängt, oder in Römer- oder Tontöpfen sowie Zirbenholzgefäßen gelagert werden. So bleibt auch die Feuchtigkeit lange im Brot. Eine Aufbewahrung in Plastiksäcken ist der falsche Weg – dann gelangt die Feuchtigkeit nach außen und fördert den Schimmelbefall. Apropos Schimmel: Wenn dieser einmal oberflächlich auftaucht, dann ist er auch drinnen – leider muss das Brot dann weg.
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Wohlschmeckende Auszeit Brotbackkurse und somit eigenes Tun beliebter denn je.
RANKWEIL Sein Brot selbst zu backen, ist weder retro noch trendy. Es entspricht schlichtweg dem Wunsch nach eigenem Tun und ureigenem Genuss. Das wissen jene Profibäcker oder auch Autodidakten am besten, die erfolgreich Brotbackkurse anbieten. Zu Letzteren zählt die Ranklerin Sabine Wittwer. Seit ihrer Jugend leidenschaftliche Bäckerin treffen sich in ihrem Backhaus Bofa, im gleichnamigen Ortsteil von Partenen, regelmäßig Hobbybäcker, um sich einen Tag lang dem kreativen Handwerk zu widmen, ja hinzugeben.
PARTENEN,
Ureigene Zutaten Insbesondere die heimeligen Gerüche, das eigene Schaffen und die spürbare Natur tun das Wesentliche dazu. Denn in die Backstube der 51-jährigen, hauptberuflichen Rotkreuz-Mitarbeiterin schaffen
Kursleiterin Sabine Wittwer flankiert von den Teilnehmerinnen.
es nur natürliche und ureigene Zutaten, die hier zu wahren Kostbarkeiten verarbeitet werden. Nach einem gemütlichen Kennenlernen starten die Backkursteilnehmer mit dem Zubereiten der Teige: Erst werden die Zutaten abgewogen, dann vermischt. Die Knetarbeit leistet die riesige Maschine, bevor die fertig gemischten Teigwerke für ihre Ruhephase
zusammengelegt werden. Nach dem Mittagessen – übrigens selbst hergestellte Pizza – geht es ans Eingemachte: Jetzt werden die Teiglinge, vorweg für Dinkel- und Mischbrote, portioniert und kraftvoll per Hand geschliffen.
Tipps für die eigene Backstube Man steht rund um den gigantischen Bäckertisch, überall rieselt
Mehl, allerorts wird ausgelassen geplaudert und doch hoch konzentriert gewerkelt. Nach und nach werden die Brotteige in die Gärkörbchen gebettet, sie dürfen ruhen. Jetzt werden die kleinen Kostbarkeiten, u. a. Handsalzstengel und Hefegebäck, in Form gebracht. Zwischenzeitlich sind die ersten Laibe in den zwei riesigen Backöfen verschwunden. „Bei Ober- und Unterhitze und idealerweise 250 Grad“, empfiehlt die Kursleiterin. Leckerer Brotduft steigt in die Nase, kündet vom Lohn der liebevollen Handarbeit und den entstandenen Kostbarkeiten. Sie werden zufrieden betrachtet, man freut sich aufs Probieren. Nach sieben Stunden wird entspannt Abschied genommen. Im Gepäck: das eigene Brot und Kleingebäck, die Rezepte dazu und viele wertvolle Tipps für die heimische Backstube.
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Gesundheits- und Wohlfühlresort
Für ein gutes Bauchgefühl – F.X. Mayr für die Frau Nach den Feiertagen entschlacken – das funktioniert im la pura im Kamptal nahe Wien mal anders: Das europaweit einzige Gesundheitsund Wohlfühlresort nur für die Frau ist auf innovative Gesundheitsprogramme spezialisiert. Spezielle Detox-Programme lassen überflüssige Pfunde purzeln und befreien von Schadstoffen, die wir durch die Umwelt und mangelhafte Ernährung aufgenommen haben. Am umfassendsten aber wirkt die neu entwickelte erste F.X.-Mayr-Kur speziell für die Frau. „Der Anspruch auf eine frauenspezifische Diagnostik und Therapie darf auch vor der komplementären Medizin nicht haltmachen“, sagt Dr. med. univ. Alex Witasek, Präsident der Internationalen Gesellschaft der F.X.-Mayr-Ärzte, der als Koryphäe auf dem Gebiet der F.X.-Mayr-Medizin gilt. Er hat die neue Kur speziell fürs „la pura“ ausgearbeitet. „la pura“ im Kamptal bei Wien ist das europaweit einzige women‘s health resort im idyllischen Gars am Kamp, ein Rückzugsort nur für Frauen, der bewusst nicht trendy, sondern ein Wohlfühlort sein will. „Hier werden couragiert die Erkenntnisse der Gendermedizin in Gesund-
4-Sterne-Superior la pura – women’s health resort kamptal Hauptplatz 58 A-3571 Gars am Kamp Tel: +43 2985 2666-0 www.lapura.at
heitsprogramme umgesetzt“, erklärt „la pura“-Chefärztin und F.X. MayrSpezialistin Dr. Sabine Fröhlich. Denn gerade die Medizin nimmt immer mehr wahr, dass Frauen anders sind.
Im „la pura“ steht die Frau und ihre Gesundheit im Mittelpunkt.
Spezialität: Health-Programme speziell für Frauen Beauty: wissenschaftlich basierte, maßgeschneiderte Hautpflege UNIVERSKIN™ Wellness: Bio-Duft-Sauna, Sole-Dampfbad, Waldviertler Aufgusssauna, Rasulbad, Indoorpool etc. Sport: Frauenspezifisch – von Yoga bis Smowey Walking Restaurant: GourMed® Cuisine, auch in der Detox- und F.X. Mayr-Version.
Genderspezifische Gesundheit „Die Diagnostik und Therapie nach F.X. Mayr hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt und von so einigen Dogmen aus alten KurZeiten befreit“, weiß Dr. Witasek. Die ganzheitliche Methode, die den ganzen Körper mit all seinen Symptomen und Gegebenheiten berücksichtigt, eigne sich sowohl zur Prävention der Darmgesundheit wie zum Abnehmen. Mehr noch: „Geschlechtsspezifische Beschwerden und Erkrankungen prädestinieren die F.X. Mayr-Therapie für die Frau.“ So geht die frauenspezifische F.X. Mayr-Kur im „la pura“ gezielt auf die besonderen Anforderungen ein, die der weibliche Organismus mit sich bringt. Da wären zum Beispiel: Das von Natur aus dehnbare Bindegewebe, das einem
heranwachsenden Kind Platz bietet, aber auch Rückenschmerzen, eine Erschlaffung des Darms und mehr mit sich bringen kann, zudem die hormonelle Situation der Frau und die Tatsache, dass Frauen häufiger an einem Reizdarm leiden. „Viele buchen die frauenspezifische F.X. Mayr-Kur auch wegen Erschöpfung, Schmerzen im Bewegungsapparat und langjährigen Rückproblemen, wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Migräne und vielem mehr“, spricht Dr. Sabine Fröhlich aus „la pura“-Erfahrung. Selbst bei Menstruationsproblemen könne die Kur helfen, berichtet Dr. Alex Witsek. Zudem senke sie den Insulinspiegel und regeneriere Insulinrezeptoren. Die F.X. Mayr-Kur verspricht Regeneration, Entgiftung und Reinigung und hilft überflüssige Kilos loszuwerden.
Gesundheits- und Wohlfühlresort Für die Zeit nach der Kur gibt das „la pura“ viele Anregungen für ein gesundes Leben im Alltag. Ein wesentlicher Faktor ist dabei die Kunst, sich richtig zu ernähren, ohne hungern zu müssen. Im „la pura“ wird das mit der gesundschmackhaften GourMed®-Cuisine vorgelebt. „Unsere Küche ist auch auf Unverträglichkeiten hervorragend eingerichtet“, erzählt Dr. Susanne
„ Hier setzt man die Erkenntnisse der Gendermedizin in Gesundheitsprogramme um.“ Dr. Sabine Fröhlich, Leitung Medizin
Fröhlich, „und wenn Frau noch nicht so genau weiß, was sie verträgt, macht sie bei uns zusätzlich eine Austestung mit funktioneller Myodiagnostik“. Ein epigenetischer Test aus dem Healthy aging-Programm kann darüber hinaus sogar den individuellen Stoffwechseltyp bestimmen. Aber auch andere Therapien, die das „la pura“ anbietet, machen als Kur-Ergänzung Sinn – etwa Osteopathie, Myoreflextherapie oder Akupunktur. Gegen Rückenbeschwerden gibt es die einzigartige Unterwasser-Extensionsbehandlung, und wer seine Körperzusammensetzung wissen will, macht eine Bioimpedanzanalyse. Individuelle Bewegung, die Spaß macht, gehört im „la pura“ebenso zur F.X. Mayr-Kur wie etwa Detoxmassagen und -wickel. Und nicht zuletzt gibt es neben dem medizinischen Therapieangebot bewusst viel Beauty und Wellness im Resort. Für eine einzigartige F.X. Mayr-Kur speziell für und unter Frauen.
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Freitag, 20. Dezember 2019 Vorarlberger Nachrichten | Anzeigen
Eltern-Baby-Gruppe: „Wir treffen uns beim Purzelbaum!“ Purzelbaum-Gruppen gehören in Wolfurt schon jahrelang zum Angebot für Eltern von Kleinkindern, die Plätze sind begehrt. Seit heuer gibt es auch eine Eltern-Baby-Gruppe. „Wir freuen uns, wir freuen uns, dass wir beisammen sind. Du bist da, ich bin da, Marie ist da.“ Mit diesem Lied beginnt der Purzelbaum-Vormittag im Dachgeschoss des „Alten Schwanen“. Und in diesen Zeilen steckt schon sehr viel von der Philosophie dieser ElternKind-Gruppe. Es geht um Gemeinschaft, in der es für jede und jeden einen Platz gibt und jedes Kind beim Namen genannt wird. Außerdem füllen Lieder und Reime – inklusive Bewegungen – den ersten Teil des Vormittags. Kinder und Erwachsene lieben sie, alles geht längst auswendig.
In der Purzelbaum-Gruppe in Wolfurt hat natürlich jedes Kind seinen Platz. Fotos: Katholische Kirche Vorarlberg / Patricia Begle
Austausch Im zweiten Teil tauschen sich dann die Eltern – meist Mütter – zu aktuellen Fragen aus: Von Ernährung über Freizeitangebote bis hin zu eigenen Kraftquellen, die Themen werden von den Teilnehmenden ausgesucht, die Gruppenleiterin moderiert die Runde. Während dieser Zeit betreut die Purzelbaum-Helferin die Kinder. Sie experimentieren mit Knete oder spielen in der Kinderküche. Dann steht die gemeinsame Jause am Programm. Alle helfen ganz selbstverständlich mit, es läuft unkompliziert. Überhaupt ist die Atmosphäre im Raum trotz der vielen Kinder sehr friedlich, gestresst ist niemand.
Kreativität gefragt Die Purzelbaum Eltern-KindGruppen sind ein Angebot der Elternbildung des Katholischen Bildungswerkes Vorarlberg. In Wolfurt gibt es sie auch für Kinder unter einem Jahr – die Eltern-Baby-Gruppe. Geleitet wird diese von Sabrina Prattes. Die zweifache Mutter war selbst Teilnehmerin und Helferin und absolvierte dann den Lehrgang zur Purzelbaum-Leiterin. „Ich wollte etwas Kreatives machen“, erklärt die ehemalige Buchhalterin. „Mit den Kindern taugt es mir echt. Vor allem fasziniert mich zu sehen, wie sie sich entwickeln – da passiert so viel. Und ich kann ihnen viel mitgeben.“ Auch für Birsen Kalkan hat
» ELTERN BILDUNG
sich mit der Leitung von Purzelbaum-Gruppen eine neue berufliche Perspektive eröffnet. „Der Lehrgang war wirklich eine Herausforderung für mich“, erzählt die Wolfurterin. „Aber ich hatte so viele Aha-Erlebnisse, habe so viel Neues gelernt – ich gehe jetzt anders mit meinen eigenen Kindern um.“ Sie wird ihr Können in Zukunft auch als Kindergartenassistentin einsetzen und am spannenden Thema „Entwicklungspsychologie“ auf jeden Fall dranbleiben. Integration „Purzelbaum-Gruppen sind eine tolle Möglichkeit, Anschluss zu einer Gruppe und zu gleichaltrigen
Kindern zu finden“, erklärt Manuela Bundschuh, die in der Marktgemeinde Wolfurt für den Bereich „Soziales“ verantwortlich ist. Ihre Vorgängerin Isolde Gratt hat deshalb diese Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk begonnen, das Angebot fügt sich bestens in das Gesamtkonzept der Gemeinde, das auf unkomplizierte und sehr persönliche Art und Weise Familien begleitet. „Besonders für junge Eltern, die kein familiäres Umfeld im Ort haben, sind die Gruppen ideal – egal ob sie aus Lauterach, Kärnten oder Syrien hierher kommen.“ So werden immer zwei Plätze freigehalten, die seitens der Gemeinde gebucht werden können – für Familien, die diese Form der Unterstützung gerade brauchen.
Wissenswertes Purzelbaum Eltern-Kind-Gruppen oder Eltern-Baby-Gruppen sind Angebote der Elternbildung des Katholischen Bildungswerkes Vorarlberg. Die Gruppen treffen sich wöchentlich, eine Einheit umfasst 10 Treffen und kostet 55 Euro (für Alleinerziehende 45 Euro). Purzelbaumgruppen starten immer im Jänner, April und September und finden in unterschiedlichen Vorarlberger Gemeinden statt. Alle Informationen, Termine und Anmeldemöglichkeiten unter kath-kirche-vorarlberg.at/purzelbaum
Auf ins Abenteuer! Kleine Menschen stellen große Fragen. Kann ich, darf man, sollen wir …? Eltern brauchen Antworten. elternbildung@kath-kirche-vorarlberg.at www.elternbildung-vorarlberg.at Gabby Orcutt / unsplash.com
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Freitag, 20. Dezember 2019 Vorarlberger Nachrichten
DIE FAMILIE IN DEN FOKUS GERÜCKT. Interview mit Kinderarzt Dr. Bernhard Jochum
Zur Bewegung bewegen
Statistik spricht von jugendlichen Bewegungsmuffeln. BLUDENZ Der Umstand ist hin länglich bekannt: In einem ak tiven Körper stecken viel Power für den Alltag, schlagkräftige Abwehrkräfte, immenses Potent ial für eine gesunde Psyche und einen leistungsfähigen Geist. Die Grundpfeiler für ein aktives Le ben werden dabei in der Kindheit gesetzt. Doch: Verstärkte Mobi lität, höhere Leistungsanforde rungen, Multi-Bespaßung, neue Medien und Co. nagen an den ak tiven Grundfesten. Eine aktuelle Studie der WHO unterlegt diese Entwicklung, sie spricht von we niger als 60-minütiger Bewegung pro Tag der Sechs- bis 17-Jährigen und sogar von Bewegungsmangel als Epidemie des 21. Jahrhunderts. Fit&Gesund sprach mit dem Blu denzer Kinderarzt Bernhard Jo chum über bewegte Fakten, Aus wirkungen und Gegenstrategien.
Was steckt hinter der schwindenden Lust an Bewegung? JOCHUM Die heutige Zeit ist ex trem schnelllebig geworden, uns wird vielfach großer Zeitdruck aufgezwungen. Im Großteil der Familien sind beide Partner be rufstätig, ein anderer Teil erzieht allein. Oft reicht deswegen die Zeit gar nicht aus, sich um Dinge wie ausreichende Bewegung zu kümmern. So ergibt sich der Ein druck, dass vor lauter Berufs- und Medienstress einfach nicht genug Zeit bleibt, den Kindern Lust auf Bewegung zu vermitteln. Welche Auswirkungen sehen Sie schon heute? Welche Folgen werden langfristig erwartet? JOCHUM Man darf nicht verall gemeinern, aber es scheint, dass stark übergewichtige Kinder eher von Gruppen ausgeschlossen wer den. Das hat auch zur Folge, dass sie sich weniger körperlich betäti gen und deshalb ihr Übergewicht kaum loswerden. Die Ausgren zung führt auch zu seelischen
Bewegung im Freien für mindestens eine Stunde wäre ideal.
Folgen. Zudem nehmen verschie dene Erkrankungen kontinuier lich zu, die Zuckerkrankheit und Gefäßerkrankungen stehen im Vordergrund. Den Verantwortli chen muss klar sein, dass dadurch beträchtliche Mehrkosten auf die Gesundheitssysteme zukommen werden. Ein großes Problem bei uns ist, dass die kurative Medizin, d. h. die Behandlung von Erkran kungen und die Vorsorgemedizin
nicht aus einer Hand finanziert wird, sodass für Vorsorge weit we niger ausgegeben wird als für die Reparatur von Schäden. Wie reagieren offizielle Stellen?
JOCHUM Es gibt einige aks-Pro
gramme wie etwa schoolwalker, kinderzügle, gesunde Jause und das X-team für übergewichtige Kinder. Auch in Schulen und Kin dergärten selbst gibt es Bemühun gen zum Thema Bewegung und gesunde Ernährung.
Was raten Sie gerade Eltern als Inititativgebern als Gegenstrategie? JOCHUM Ein wichtiger Punkt wäre der Weg zu Schule und Kindergar ten. Dies bedeutet körperliche Be tätigung, ist aber auch wichtig für die soziale Entwicklung. Ebenso darf die Vorbildwirkung der Er wachsenen nicht außer Acht ge lassen werden. Zu empfehlen ist auch, sich gemeinsam zu überle gen, welche Sportart für das Kind in Frage kommen könnte. Meines Erachtens ist generell die Ablen kung durch verschiedene Medien einer der Hauptgründe, warum die Jugend heute ihre Freizeit we niger mit körperlicher Betätigung im Freien verbringt. Man kann El tern dabei nur raten, den Medien konsum streng zu begrenzen. Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und mit ihm neue Computerspiele, Handy und Co . . . JOCHUM Zum Computer und be sonders Handykonsum drängt sich mir als Kinderarzt immer mehr der Eindruck auf, dass diese Geräte für viele Kinder in hohem Maße schädlich sind. Hier soll te genauso streng gegensteuert werden wie bei ungesundem, ka lorienreichem Essen und Bewe gungsmangel. Ich befürchte die Folgen dieses überzogenen Me dienkonsums könnten die negati ven Folgen der Übergewichtswel le noch übertreffen.
Michael Thaler Leiter der ifs Familienberatung
Zeit der Besinnung Liebe Leserinnen und Leser, für viele Menschen sind der Advent und Weihnachten die schönste Zeit im Jahr. Die Sinne nehmen Unterschiedliches wahr: Weihnachtslieder, Keks- und Punschgeruch, Weihnachtsmärkte ... – und all das wollen wir in dieser Zeit auch wahrnehmen. Leider wird besinnliche Stille und Familienidylle zu oft von Stress und Streit verdrängt. Dabei zählen zu hohe und unerfüllte Erwartungen zu den Hauptgründen für Anspannungen und Konflikte. Jeder hat eine andere Vorstellung von der Weihnachtszeit und dem Heiligen Abend, das gehört besprochen und abgestimmt. Man sollte zudem Prioritäten setzen und sich darauf besinnen, was wirklich wichtig ist – Zeit für sich und seine Liebsten. Weihnachten kann aber auch zu einer belastenden Zeit werden. Ich denke vor allem an Leute, die gerade um einen geliebten Menschen trauern. Man wird sich bewusst, dass Weihnachten nicht mehr so sein wird wie zuvor. Es kann sogar so weit kommen, dass man die gesamte Weihnachtszeit am liebsten ausklammern möchte. Und nicht zu vergessen sind all die einsamen Menschen, denen in dieser Zeit ebenfalls nochmals verdeutlicht wird, dass es ein Fest der Familie ist. Hier rate ich zu Aktivität: Besuchen Sie Veranstaltungen und gehen Sie auf andere Menschen zu. Öffnen Sie sich und lassen Sie Neues geschehen. Die Adventzeit und Weihnachten dürfen zu einer besonderen Zeit gemacht werden. Speziell Kinder möchten diesen „Weihnachtszauber“ erleben und spüren. Wenn wir es schaffen, ein bisschen von dieser Atmosphäre während des Jahres zu erfahren und weiterzugeben, dann haben wir den Sinn von Weihnachten verstanden. Ich wünsche Ihnen ANZEIGE ein besinnliches Fest! Infos unter www.ifs.at
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Freitag, 20. Dezember 2019 Vorarlberger Nachrichten
Gestärkt auf die Piste FELDKIRCH, LAUTERACH
Längst sind die Berggipfel in prächtiges Weiß gepackt, die Skigebiete Vorarlbergs geöffnet. Für ein sicheres Pistenvergnügen ist dabei nicht nur die Hardware, sondern auch die Software und somit die körperliche Fitness essenziell. Um diese noch rechtzeiEXPERTENTIPP
FITNESS tig vor dem kommenden Skitag zu stärken, haben unsere Experten zwei Übungen in petto. Mit
den Übungen Ausfallschritt und Standwaage werden die Bein- und Gesäßmuskulatur gestärkt, die Koordination verbessert. Je größer nun der Ausfallschritt gewählt wird, desto mehr sind Gesäßmuskel und Beinbizeps involviert. Wird er kleiner gewählt, wandert der Fokus auf den vierköpfigen Oberschenkelmuskel. Die Standwaage wiederum gehört zu den funktionellen Ganzkörperübungen, die die Muskulatur am Po und an der Oberschenkelrückseite, aber auch den Rumpf und den Rücken stärken. Zudem werden Gleichgewicht und Stabilität gefördert. Wichtig: Legen Sie zwischen den Übungen immer wieder kleine Pausen ein.
AUSFALLSCHRITT Wählen Sie einen aufrechten Stand, die Bauchmuskeln sind leicht angespannt. Nun einen Schritt nach vorne machen. Jetzt beugen Sie Ihr Knie nach vorne, das Knie sollte dabei nicht über die Zehenspitzen ragen. Der Oberkörper bleibt in einer aufrechten Haltung; das hintere Knie nicht am Boden abstützen. Beugung und Streckung erfolgen über das vordere Bein. Position 5 bis 10 Sekunden halten. Nach 10 bis 15 Wiederholungen erfolgt der Beinwechsel, je 2 Serien pro Bein.
STANDWAAGE Verlagern Sie im aufrechten Stand das Gewicht auf ein Bein; Arme sind auf Schulterhöhe ausgebreitet. Der Oberkörper wird nun langsam nach vorne gebeugt, dabei werden Bein und Rücken parallel zum Boden gehalten und die Arme auf Schulterhöhe ausgebreitet. Position 5 bis 10 Sekunden halten. Nach fünf Wiederholungen das Standbein wechseln, je 2 Serien pro Bein.
Tipps von Bewegungstherapeut Manfred Scheel und Physiotherapeut Andrew Mixson
Über die Magie der Gewürze KRUMBACH Ge-
rade auch in der Ayurvedischen Gesundheitslehre spielen Gewürze eine besondere Rolle. Sie werden nicht nur dazu verwendet, um Speisen wohlschmeckender zu machen, sondern und vor allem auch wegen ihrer wertvollen Zusatzwirkungen. Sie werden wegen ihrer Heilkräfte geschätzt und zum Ausgleich der Doshas eingesetzt. Außerdem werden Gewürze verwendet, um Störungen zu beseitigen, die sonst zu Krankheiten werden können. In den folgenden Ausführungen finden Sie ein paar Gewürze und deren Wirkung. Pfeffer wird in der ayurvedischen Küche zum Beispiel als Appetitanreger und zur Unterstützung der Verdauung eingesetzt. Zudem soll er gegen Übelkeit, Schwindel, Verstopfung, Fieber und Erkältung helfen. Ganz viel verwendet wird in der kalten Jahreszeit der Ceylon-Zimt. Zimt wirkt erwärmend, aufbauend und anregend. Erhöhtes Vata
kann sich in kalten Händen und Füßen zeigen, Teezubereitungen mit Zimt wärmen wirkungsvoll. Auch Süßspeisen mit Zimt oder der morgendliche Getreidebrei EXPERTENTIPP
AYURVEDA profitiert von der wärmenden Qualität dieses beliebten Gewürzes. Zimt hilft unterstützend bei Kreislaufbeschwerden. Dafür wird Zimt mit etwas Honig eingenommen.
Der Kardamom ist eines der edelsten Gewürze, gut verträglich und sehr schmackhaft. Seine sattvischen Eigenschaften nähren und beruhigen den Geist. Er reduziert alle drei Doshas und wird traditionell in ayurvedischen Süßspeisen eingesetzt. Kardamom ist einer der wenigen Gewürze mit kühlender Wirkung. Alle KaffeeLiebhaber aufgepasst: Kardamom hat eine neutralisierende Wirkung auf, indem er die schädlichen Effekte des Koffeins verringert (er wirkt entsäuernd). Auch die Milch sollte nicht ohne Kardamom ge-
Gewürze bringen Farbe und wertvolle Inhaltsstoffe in unser Leben.
trunken werden, denn er hat auch eine entschleimende Wirkung. Kurkuma zählt zu den vielseitigsten und wichtigsten Gewürzen der ayurvedischen Ernährungslehre. Er balanciert und harmonisiert alle drei Doshas. Neben seiner positiven Wirkung auf das Hautbild haben Mediziner und Forscher der Kurkumawurzel noch sehr viele weitere gesundheitsfördernde Wirkungen nachgewiesen. Er ist verdauungsfördernd, hat eine blutreinigende und energiespendende Wirkung. Die Bioverfügbarkeit und damit die Wirksamkeit von Kurkuma kann deutlich gesteigert werden, wenn man ihn zusammen mit schwarzem Pfeffer einnimmt. Muskat gehört zu den Aphrodisiaka. Seine erhitzenden Eigenschaften sorgen für innere Wärme, wenn es draußen kalt ist. Eine Prise Muskat eignet sich gut in einer Schlafmilch. Muskat sollte generell nur in kleinen Mengen verwendet werden. Veronika Forster ist dipl. Ayurveda-Praktikerin
MedKonkret Treffpunkt Gesundheit
Eine Veranstaltungsreihe von
OA Dr. Andreas Berger Prim. Doz. Dr. Rene El Attal
Neue Gelenke – Neues Leben Traumatologie & Orthopädie Dienstag, 14. Jänner 2020, 19 Uhr Panoramasaal LKH Feldkirch Ein künstliches Gelenk kann nach einem Unfall oder infolge einer Erkrankung wieder Schmerzfreiheit und Lebensqualität bringen. Wir berichten über Anwendungsmöglichkeiten, Ergebnisse und neue Entwicklungen des Gelenkersatzes.
Moderation: VN-Redakteurin Marlies Mohr. Eintritt frei.
Partner
Getränkesponsor
12 Fit & Gesund
Freitag, 20. Dezember 2019 Vorarlberger Nachrichten | Anzeigen
VGKK-Obmann zieht Bilanz Mit 1. 1. 2020 wird die VGKK mit den anderen Gebietskrankenkassen zur ÖGK (Österreichische Gesundheitskasse) fusionieren. Damit verbunden sind weitreichende Veränderungen in der Struktur. Die Versicherten der VGKK können aber weiterhin bei den Vertragspartnern die gewohnten Gesundheitsleistungen beziehen. Diese Veränderung ist Anlass, einen Blick auf die Weiterentwicklung und Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Versicherten während der letzten 15 Jahre unter Obmann Manfred Brunner und seinem Team in der VGKK und der Selbstverwaltung zu beleuchten. Es ist keine Übertreibung, dass wir in vielen Bereichen österreichweit eine Vorreiterrolle eingenommen haben und Motor für Verbesserungen waren. Gesundheitsförderung und -vorsorge Darmkrebsvorsorge: Dieses Angebot ist in seiner Ausgestaltung einzigartig in Österreich. Seit der Einführung 2007 bis heute nahmen rund 42.000 Versicherte das Angebot der Vorsorge-Koloskopie in Anspruch. Brustkrebsfrüherkennungsprogramm: „früh erkennen“ wurde unter Verhandlungsleitung von Manfred Brunner federführend österreichweit mit Bund, Ländern, Krankenkassen und Ärztekammer verhandelt und 2014 eingeführt. DMP „Therapie Aktiv – Diabetes im Griff“: Das Gesundheitsprogramm „Therapie Aktiv – Diabetes im Griff“ wendet sich an „Diabetes Typ II“-Erkrankte. Es ermöglicht eine intensivere Betreuung durch Hausärzte/Internisten. REVAN – Richtig essen von Anfang an: Ernährungsworkshops für (werdende) Mütter. Projekte mit externen Partnern • Kindergarten- und Volksschulprojekt „Gesund aufwachsen in Vorarlberg“ • Viele Initiativen im Bereich Betriebliche Gesundheitsförderung • „Wieder frei atmen! ... Auf dem Weg zum Nichtraucher“ Maßnahmen zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in Vorarlberg Job-Sharing: Einführung und Ausbau verschiedener Job-Sharing-Modelle zur besse-
ren, nachhaltigen Versorgung der Versicherten und besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Ärztinnen/Ärzte. Einführung von Lehrpraxen: Jungärzte erhalten die Möglichkeit, in den Arbeitsalltag eines Allgemeinmediziners hineinzuschnuppern. 96 Arztstellen seit 2014 neu bzw. nachbesetzt: Damit wurden u. a. Pensionierungen abgedeckt und 15 seit 2014 neu geschaffene Stellen besetzt. Insgesamt wurden in den letzten 15 Jahren 28 Vertragsarztstellen neu geschaffen. Innovative Versorgungsformen Behandlungsmöglichkeiten für schwer kranke Menschen zu Hause geschaffen: mobile Krankenpflege für schwer kranke Kinder, mobiles Palliativteam und die Möglichkeit der Peritonealdialyse. Verbesserungen in den Abläufen Dringlichkeitsterminsystem: Mit Hilfe des Dringlichkeitsterminsystems konnten zusätzliche rund 3340 Arzttermine pro Quartal und ein elektronisches Buchungssystem zur Verringerung der Wartezeiten geschaffen werden. Telefonische Gesundheitsberatung 1450: Versicherten steht rund um die Uhr ein telefon- und webbasiertes Erstkontakt- und Beratungsservice zur Verfügung, das Patientinnen/ Patienten eine kompetente Auskunft über Dringlichkeit und optimale Versorgungswege gibt und diese auch organisiert. Innovative Versorgung im niedergelassenen Bereich: In der Honorarordnung für den niedergelassenen Bereich sind zwischen Ärztekammer und VGKK viele Behandlungsangebote und -möglichkeiten vorgesehen und durchfinanziert, die in dieser Form in keinem anderen Bundesland vorhanden sind. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die Ermöglichung von Herzschrittmacherkontrollen bei niedergelassenen Kardiologen. Einführung e-Medikation: Patienten, Ärzte, Apotheker und sonstige Gesundheitsdienstleister erhalten damit einen aktuellen Überblick über verordnete und in Apotheken abgegebene Medikamente.
www.vgkk.at
Manfred Brunner VGKK-Obmann
Niveau halten und ausbauen Die Vorarlberger Gebietskrankenkasse ist mit 1. 1. 2020 Geschichte. Im nebenstehenden Artikel geben wir einen kleinen, aber wesentlichen Einblick, was die VGKK in Zusammenarbeit mit ihren Partnern im Gesundheitsbereich für die Versorgung der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger in den letzten 15 Jahren erreichen konnte. Wir behaupten nicht, dass in der Gesundheitsversorgung alles perfekt ist, das kann es auch nie sein. Aber was wir zu Recht sagen können ist, dass wir was die Gesundheitsversorgung anbelangt, ein hohes Niveau erreicht haben. Dieses Niveau wollen wir für Vorarlberg auch als Teil der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) erhalten und weiter ausbauen. Das wird uns gelingen, wenn wir die gute Zusammenarbeit mit unseren Partnern vor Ort – Land Vorarlberg in der Landeszielsteuerung und mit unseren Vertragspartnern in der Gesundheitsversorgung – fortsetzen können, was auf jeden Fall unsere Absicht ist. Gleichzeitig sind wir natürlich auch gefordert, auf Bundesebene die Interessen speziell der Vorarlberger Versicherten entsprechend zu vertreten und die bestmöglichen Lösungen zu erzielen. Wir waren in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen österreichweit Vorreiter – ich denke an die Darmkrebsvorsorge, die Telefonische Gesundheitsberatung 1450 oder das Dringlichkeitsterminsystem – und wir möchten das natürlich im Interesse der Versicherten auch weiterhin sein. Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und alles Gute für das Jahr 2020.