Top-Lehrlinge
Bild: Blum
22. Jänner 2019
Richtige Berufswahl So einfach findest du deinen Traumberuf
Ab durch die Mitte Alles zum verdienten Urlaub in der Lehre
Lehrlingszahlen 2018 Die Zahl der Lehrlinge in Vorarlberg steigt
2 Top-Lehrlinge
Dienstag, 22. Jänner 2019 Extra
Bewerbungsschreiben: Überzeuge mit Originalität und Kreativität Ein Unternehmen kann nur so gut sein wie seine Mitarbeiter. Gerade deshalb brauchen TopArbeitgeber auch Top-Lehrlinge. Und die werden auch in diesem Jahr wieder gesucht. Nach der Entscheidung für den Wunschberuf steht ein wichtiger Punkt an: das Bewerbungsschreiben. Wirft man einen Blick auf den Stellenmarkt, sind jedes Jahr aufs Neue interessante Lehrstellen bei namhaften Firmen ausgeschrieben. Stellenbeschreibungen, die sicherlich viele junge Bewerber ansprechen. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, von Anfang an zu überzeugen. Als Eintrittskarte in ein Unterneh-
men fungiert immer noch die Bewerbung, stellt sie doch die erste Kontaktaufnahme dar. Und diese schriftliche Bewerbung ist viel mehr als Lebenslauf, Foto und Interessen – sie ist die Visitenkarte, die ein poten zieller Arbeitgeber als Erstes zu Gesicht bekommt. Umso wichtiger ist es, dass diese Unterlagen fehlerfrei und überzeugend sind. Strukturiert und fehlerfrei Es sind nur ein paar kleine Regeln, die eine Bewerbung zu einer guten Bewerbung machen. Zunächst sei vorweggeschickt: Je sauberer und klarer strukturiert die Unterlagen sind, umso eher werden sie auch wahrgenom-
Um Tippfehler zu vermeiden, gilt bei Bewerbungsunterlagen die Devise: Vier Augen sehen mehr als zwei.
men. Eine Bewerbung sollte aus einem Begleitschreiben, einem tabellarischen Lebenslauf, einem guten Porträtfoto, dem letzten Jahreszeugnis und einem aktuellen Zeugnis (auch Halbjahreszeugnisse oder Bestätigungen von Ferial praktika) bestehen. Im Begleitschreiben sollte aus geführt werden, warum man Interesse an der angebotenen Lehrstelle genau in diesem Unternehmen hat, weshalb man sich dafür geeignet fühlt und wie der Bewerber in das Unternehmen passt. Die Motivation für den jeweiligen Lehrberuf sollte klar erkennbar sein. Generell lässt sich sagen: Bitte keine Romane schreiben. Schließlich soll das Schreiben den Leser neugierig machen. Für solch ein Motivationsschreiben reichen oft einige Sätze – die aber in absolut fehlerfreiem Deutsch verfasst sein sollten. Denn Rechtschreibfehler fallen sofort negativ auf. Wenn man in diesem Bereich Schwächen hat, sollte man sich helfen lassen. Neben Rechtschreibfehlern und einer unsauberen Form mögen Personalverantwortliche keine Bewerbungen, die eins zu eins aus dem Internet übernommen wurden. Nichts gegen das Ideensammeln, sie sollten aber individualisiert und an das Unternehmen angepasst werden. Nur so hebt sich die Bewerbung von den vielen anderen ab, die tagtäg-
Eine individuell gestaltete Bewerbung hebt sich von anderen ab. Somit steigt die Chance, vom Unternehmen auf ein Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. lich auf dem Schreibtisch eines Personalchefs landen. Foto nicht unterschätzen Ebenfalls fehlerfrei, lückenlos und aktuell sollte der Lebenslauf sein. Hier kann es sich zudem lohnen, Fähigkeiten und Hobbys zu nennen, die für den gewählten Beruf hilfreich sein könnten. Auf was im Eifer des Gefechts nicht vergessen werden darf – ist auch noch vielen Arbeitgebern wichtig – Name, Alter, welche Sprachen spricht der
Bewerber und die Unterschrift am Ende des Lebenslaufs. Zum Lebenslauf gehört in der Regel auch das Foto des Bewerbers, wenn man es nicht schon auf dem Begleitschreiben platziert. Das Bild sollte nicht zu groß und nicht zu klein sein. Ebenso empfehlenswert sind natürliche Aufnahmen, keine gekünstelten „Kreationen“, die den Bewerber im völlig falschen Licht zeigen. Für das Foto sollte der Bewerber eines aussuchen, auf dem er offen und freund-
lich aussieht. Idealerweise ist es eines mit neutralem Hintergrund. Urlaubs- und Partybilder kommen für eine Bewerbung nicht in Frage. Und noch ein Tipp: Vor dem Abschicken an die zuständige Person im Unternehmen sollte man die gesamten Unter l agen von einem Erwachsenen, seien es Eltern oder Lehrer, auf Rechtschreib- und Grammatik fehler sowie die Form kontrollieren lassen.
Inhaus motiviert seine Lehrlinge Inhaus bietet vier spannende Lehrberufe für eine gesicherte Zukunft. Bei der Ausbildung von jungen Menschen geht es vor allem darum, Potenziale und Talente zu entfalten und zu fördern.
Wer seine Interessen kennt, ist auf der Suche nach dem passenden Lehrberuf im Vorteil.
Wie finde ich meinen Traumberuf?
Unentschlossene Jugendliche entdecken ihre Talente, indem sie ihre Ideen ernst nehmen. Dabei können in die Überlegung ruhig Berufe einfließen, die schon als Kind interessant waren oder gerade spannend sind. Oder gibt es Verwandte, Bekannte oder Freunde, die einen tollen Job haben? Nachdem sämtliche Ideen notiert wurden, geht es darum, sich einen Überblick über die Berufswelt zu verschaffen. Interessen und Stärken kennen
Um eine passende Ausbildungsstelle zu finden und flexibel zu sein, ist es hilfreich, verwandte Berufe kennenzulernen. Wer sich auf Lehrstellensuche macht, sollte sich selbst gut kennen sowie wis-
sen, was ihm/ihr Spaß macht, was er kann und was er besser bleiben lässt. Diese Interessen und Stärken finden angehende Lehrlinge heraus, indem sie sich überlegen, was sie in der Schule sowie in ihrer Freizeit gerne machen und gut können. Dann geht es darum, die Berufsideen liste mit der Liste der Wünsche, Interessen und Fähigkeiten zu vergleichen und eine Auswahl von etwa zehn möglichen Berufen zu erstellen. Informationen sammeln
In einem weiteren Schritt sollten die Jugendlichen Informationen über diese Berufe sammeln: Welches sind die typischen Tätigkeiten? Welche Anforderungen gibt es? Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen? Ei-
ne übersicht liche Auswahl bieten Berufsinformationszentren (AMS oder BIFO) oder das Internet. Eltern und Lehrer können bei der Informationsb eschaffung ebenfalls unterstützen. Schnupperlehre Von der Theorie geht es schließlich in die Praxis. Etwa fünf Berufe von der Liste sollten für eine Schnupperlehre in Frage kommen. Diese Schnupperzeit sollten angehende Lehrlinge dazu nutzen, möglichst viel über den Beruf zu erfahren und bei Ausbildnern und Lehrlingen Fragen zu stellen. Nach dem Schnuppern steht dann die Entscheidung an, ob eine Lehre in diesem Job oder doch eine weitere Schnupperlehre in Frage kommt.
Aus diesem Grund gibt es bei Inhaus das Rotationsprinzip. Hier erhalten junge Menschen während der Lehrzeit die Chance, in alle Arbeitsbereiche des Unternehmens reinzuschnuppern, um zu erfahren, welcher Job wirklich zu ihnen passt. Der Vorteil liegt auf der Hand: Gut ausgebildete Lehrlinge bleiben dem Unternehmen als Fachkräfte, die gut in das passende Team integriert sind, erhalten. Fördern und fordern
Inhaus bietet vier verschiedene Lehrberufe an: Großh a n de l s k a u f m a n n / - f ra u , Einzelhandelskaufmann/frau Schwerpunkt Einrichtungsberatung, Betriebslogistikkauf-mann/-frau und seit Herbst –als eines der ersten Unternehmen in Vorarlberg – den Lehrberuf E-CommerceKaufmann/-frau. „Fördern und fordern“ hat sich Inhaus auf seine Fahnen geschrieben, denn allen Mitarbeitern und
Eine Lehre bei Inhaus bedeutet: „Talente entfalten, Ideen einbringen, Innovationen verwirklichen.“ Mitarbeiterinnen wird eine Vielzahl an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten. In der „hauseigenen“ Lehrlingsakademie werden sogar Lern- und Förderangebote für die Installations- und Heizungstechniklehrlinge der Kunden und Partnerbetriebe angeboten. Ganz unter dem Motto: Wissen macht stark. Mehr Lehre. Mehr Wissen.
Als ausgezeichneter Lehrbetrieb nimmt Inhaus seine
Verantwortung gegenüber der kommenden Generationen Ernst. „Die Freude am Lernen und an Weiterbildung wird von uns stark gefördert und so unterstützen wir beispielsweise die Jugendlichen, sollten sie sich für das Modell „Lehre mit Matura“ entscheiden. So erreichen alle unsere Lehrlinge ihre persönlichen Ziele“, freut sich Ursula Humpeler als Lehrlingsbeauftragte.
Kontakt
Mehrfach ausgezeichneter Betrieb: Bei Inhaus wird Wert auf eine gute Lehrlingsausbildung gelegt.
Inhaus Handels GmbH Barnabas-Fink-Straße 2 6845 Hohenems Tel. +43 5576 77877-338 lehre@inhaus.eu
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Mach mal Pause: Urlaub in der Lehre Endlich Urlaub. Endlich ausspannen und relaxen, auf andere Gedanken kommen und abschalten. Über ein paar freie Tage freuen sich wohl die meisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Auch als Lehrling hat man Anspruch auf Urlaub. Aber wie viel und wann eigentlich?
zwei Wochen zufrieden, kann man beruhigt zwei Wochen in den Urlaub gehen. Kann man mich in den Zwangsurlaub schicken? Nein, das geht nicht. Auch in der Zeit, in dem deine Ausbildungsstätte durch Betriebsferien geschlossen ist, musst du deinen Urlaub nicht automatisch konsumieren, außer es wird im Lehrvertrag ausdrücklich erwähnt. Dein gesamter Jahresurlaub darf jedoch nicht vom Betriebsurlaub erfasst werden.
Wie viele Urlaubstage stehen mir in der Lehre zu? Jeder Lehrling hat Anspruch auf Urlaub. Hierzulande sind dies meist 25 Arbeitstage. Eine Ausnahme bilden Betriebe, die auch samstags geöffnet haben, wie zum Beispiel der Einzelhandel: Dann hat man als Lehrling einen Anspruch auf 30 Tage Urlaub. Die gesetzlichen Feiertage werden nicht mitgerechnet. Ab wann darf ich in den Urlaub gehen? Zu Beginn der Lehre muss man in der Regel die ersten sechs Monate „überstehen“ und hat dann vollen Anspruch auf seinen Urlaub. Wenn man jedoch vorher schon Urlaub braucht oder machen möchte, steht einem dieser anteilig zu. Das heißt, nach einem Monat Lehrzeit besteht das Recht auf 2,5 Urlaubstage. Ab Beginn des zweiten Lehrjahres hat man sofort Anspruch auf die gesamte Jahresurlaubszeit und kann diese – natürlich in Absprache mit dem Vorgesetzten – nach eigenem Bedarf nehmen. Ausnahmen bestätigen die Regel Wer seine Lehre vor Vollendung des 18. Lebensjahres
Kann mir bereits genehmigter Urlaub wieder gestrichen werden? Nein, das geht rechtlich nicht. Aber auch hier bestätigen Ausnahmen wieder die Regel: Sollte es im Betrieb einen Notfall geben, kann vom Lehrling eine Unterbrechung oder Verschiebung des Urlaubs verlangt werden. Kann ich meinen Urlaub auch aufsparen? Das geht. Sollte man als Lehrling seinen gesamten Urlaub im Jahr nicht aufbrauchen, wird dieser ins neue Jahr übernommen und verfällt erst nach dem dritten Lehrjahr.
Auch Lehrlinge haben Anspruch auf Urlaub. beginnt, hat im Sommer das Recht auf zwei Wochen durchgehend Urlaub. Dieser Anspruch gilt im Zeitraum vom 15. Juni bis 15. September. Bevor man jedoch seine freien Tage antrittt, benötigt man
eine Urlaubsvereinbarung vom Lehrbeauftragten, also eine schriftliche Erlaubnis. Die Dauer und der Beginn des Urlaubes müssen vorab besprochen und bewilligt werden. Geht man einfach ohne
diese Vereinbarung auf Urlaub, kommt das einem unerlaubten Fernbleiben des Lehrplatzes gleich. Dies kann zu einer fristlosen Kündigung und damit einer Beendigung der Lehre führen.
Wie lange darf ich mir Urlaub nehmen? Die Dauer hängt zum einen vom eigenen Wunsch, zum anderen von der Einwilligung durch den Betrieb ab. Sind beide Parteien zum Beispiel mit
Werde ich während meiner freien Tage bezahlt? Natürlich muss der Lehrbetrieb den Lehrling während seines Urlaubs bezahlen. Außerdem stehen jedem Lehrling Urlaubs- bzw. Weihnachtsgeld (lt. KV) zu. Die Überweisung des Urlaubsgeldes ist so geregelt, dass du dieses vor deinem Urlaub auf dem Konto hast.
Nimm deine Zukunft selbst in die Hand Im Technikland Vorarlberg kannst du aus einem vielfältigen Angebot an beruflichen Möglichkeiten wählen – ganz nach deinen Talenten und Interessen. Ob Lehre, HTL oder Studium – du entscheidest dich für eine zukunftssichere und praxisnahe Ausbildung auf internationalem Spitzenniveau. Die Unternehmen der Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie (V.E.M.) freuen sich auf dich!
Lukas Peter Zumtobel Group, Dornbirn
Fabio Marchetti z-werkzeugbau-gmbh, Dornbirn
Antonia Ederer Collini, Hohenems
www.technikland.at
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Erfolgsgarant Technikland Vorarlberg Ein besonderes Fleckchen Erde war Vorarlberg schon immer. Mit seiner Begeisterung für Technik und Innovation ist das umtriebige Ländle heute ein Global Player der Elektro- und Metallbranche. Etwa 17.000 Menschen setzen sich in der Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie und ihren weltweiten Niederlassungen ein. Damit gehören die über 100 heimischen Top-Unternehmen auf vielen Kontinenten zu den Marktführern der Branche. Pro Jahr stellen sie Produkte im Wert von rund vier Mrd. Euro her – weit über 90 Prozent davon werden in die ganze Welt exportiert. Perfekte Rahmenbedingungen für den Nachwuchs! Egal ob Lehre, HTL oder Studium – junge Talente profitieren von praxisnahen Ausbildungswegen und einem breiten Angebot an beruflichen Möglichkeiten. So wird im Technik-
land Vorarlberg schon heute Zukunft gemacht. Der ideale Start ins Leben Wer einen der zahlreichen Lehrberufe im Technikland Vorarlberg erlernt, profitiert von einer international hoch angesehenen Ausbildung, die weltweit als Vorbild dient. Rund 1800 Jugendliche absolvieren derzeit solch eine Lehre. „Als angehende TechnikerInnen haben Lehrlinge die besten Chancen auf tolle Karrieren, denn sie werden am Arbeitsmarkt dringend gebraucht. Das bedeutet einen sicheren Arbeitsplatz und hervorragende Verdienstmöglichkeiten“, so Mag. Mario Kempf, Geschäftsführer der V.E.M. (Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Vorarlberg). Um einen der begehrten Lehrausbildungsplätze zu erhalten, sind neun absolvierte Pflichtschuljahre vorzuweisen. Viel wichtiger allerdings als die Frage, welche Schule mit wel-
Rund 1800 Jugendliche absolvieren aktuell ihre Lehre im Technikland Vorarlberg. chem Notendurchschnitt abgeschlossen wurde, ist die ei-
gene Bereitschaft zu lernen und ein Interesse für Technik.
Von Metall- über Kunststoff- bis hin zur Elektrotechnik: Die Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen sind vielfältig.
Der Mensch im Fokus Neben der Vermittlung von fachlichem Wissen geht es in der Ausbildung aber auch um menschliche Werte, denn die sind in der Berufswelt sehr wichtig. Erst wo alle Fähigkeiten gut zusammenwirken, ist die Grundlage für Erfolg im Beruf und ein erfülltes Leben gewährleistet. Man lernt nie aus Heute lernt man ein Leben lang. Darum stehen im Technikland Vorarlberg nach einer erfolgreich absolvierten Lehre viele weitere Optionen offen. Neben innerbetrieblichen Weiterbildungs möglichkeiten bieten sich
z. B. Berufsreifeprüfung, HTL oder Studium an.
Wissenswertes Das Technikland Vorarlberg in Zahlen Die Unternehmen der V.E.M. (Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie) engagieren sich mit hochwertigen Ausund Weiterbildungen für den Erfolg junger Menschen. • über 100 V.E.M.-Betriebe • über 30 Lehrberufe • rund 1800 Lehrlinge in Ausbildung Weitere Informationen: www.technikland.at
Auf unterschiedlichsten Wegen zur Hightech-Ausbildung bei Blum Manche jungen Menschen wissen bereits am Ende ihrer Schulpflicht, dass sie eine Lehre machen möchten. Andere wiederum gehen andere Wege, bis sie ankommen – in einem spannenden Lehrberuf mit vielfältigen beruflichen Möglichkeiten. Den direkten Weg zur Lehre wählte Nadine. „Mir war schon früh klar, dass ich in die Metallbranche gehen möchte: seit ich die Schleifmaschine in der Werkstatt meines Papas bedienen durfte. Im Poly habe ich dann erfahren, dass es ei-
nen Beruf gibt, in dem Werkstücke für Maschinen und Werkzeuge hergestellt werden“, beschreibt sie, wie sie auf die Zerspanungstechnikerlehre kam. Sicherheitshalber hat sie vorher schon einmal in den Beruf „reingeschnuppert“ – und ist tatsächlich geblieben. Heute darf sie in ihrer Ausbildung nicht nur schleifen, sondern auch fräsen, drehen, bohren und erodieren. Und sie ist begeistert! Vom Kaufmann zum Techniker Auch Simon hatte nach seiner Pflichtschulzeit schon einen
Nadine Schwendinger wusste schon früh, dass sie mit Metall arbeiten will.
Plan, wenngleich die Wahl des richtigen Berufs für ihn doch nicht so leicht war. Bürokaufmann hat sich in der Schule ganz gut angehört. Rechnen und Maschinenschreiben waren schließlich seine Lieblingsfächer. Also hat er eine kaufmännische Lehre gemacht, sich aber schnell gefragt: „Tagtäglich Büro?“ Das war dann doch nichts für ihn. Beim Schnuppern bei Blum wurde ihm dann klar, dass er computergesteuerte Maschinen programmieren und bedienen, Metall bearbeiten und selbst etwas erschaffen wollte.
„Also habe ich mich für die Zerspanungstechnikerlehre entschieden. Hier arbeite ich mit Zahlen, sogar im 1000stelMillimeter-Bereich“, ist er fasziniert von seiner Ausbildung bei Blum. Lehre statt Studium Anders bei Lisa: Sie hat ihre Lehrstelle – im wahrsten Sinn des Wortes – aufgegabelt. Eigentlich wollte sie erst Matura machen und dann zum Architekturstudium. Direkt nach der Schule gönnte sie sich eine kleine Lernpause und wollte noch etwas Geld verdienen.
Tagtäglich Büro war nicht das Richtige für Simon Geser – Maschinen und Technik faszinieren ihn.
Gelandet ist sie damals in der Produktion von Blum – als Staplerfahrerin. „Beim Transportieren der Materialien zwischen den Anlagen hat mich das Technikfieber gepackt. Also ging’s vom Stapeln zum Schnuppern und von dort aus in die Lehre zur Elektrotechnikerin“, erzählt sie. Ein Beruf, in
dem logisches Denken, räumliches Vorstellungsvermögen und genaues Arbeiten gefragt sind. Ganz zu schweigen von den vielen beruflichen Möglichkeiten, die sich ihr mit dieser Ausbildung eröffnen. Mehr Infos unter: www.lehre-bei-blum.at
Blum kennenlernen? Berufspraktische Tage (Schnupperlehre), 7. 1.–5. 3. 2019 Lehrlings-Infotag, 2. 2. 2019, 9–12 Uhr, Werk 3, Höchst Lehrlings-Infoabend, 22. 2. 2019, 16–19 Uhr, Lehrlingsaus bildung Dornbirn
Lisa Pressinger hat sich nach der Matura für eine technische Lehre bei Blum entschieden.
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Leichtes Plus bei Lehrlingszahlen Mit 7047 Lehrlingen, die 2018 in einem der 1873 ausbildenden Betriebe in Vorarlberg in Ausbildung standen, hat sich die Zahl der Lehrlinge im Land konstant entwickelt. „Die Lehre behauptet sich als attraktive Ausbildung“, kommentiert Dr. Christoph Jenny, Direktor der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV), die Lehrlingsstatistik 2018. Die Lehrlingsstatistik der Wirtschaftskammer weist für das vergangene Jahr eine stabile Entwicklung der Lehrlingszahlen im Land aus: Ende 2018 standen insgesamt 7047 Lehrlinge in Ausbildung, zusätzlich haben 114 Personen ihre Ausbildung in der sogenannten Teilqualifikation gemacht. Gegenüber dem Vergleichs-
Dr. Christoph Jenny Direktor WKV
Dass sich neben der Anzahl der Lehrlinge auch die Zahl der Ausbildungsbetriebe konstant weiterentwickelt hat, unterstreicht die ungebrochen hohe Motivation der Betriebe im Land. zeitraum 2017 bedeutet das ein leichtes Plus von 0,3 Prozent oder 21 Lehrlingen. 2018 wurden in Vorarlberg 3547
Das Interesse steigt: Immer mehr Jugendliche entscheiden sich für eine duale Ausbildung.
Österreichweit weist Vorarlberg die höchste Lehrlingsquote auf.
neue Lehrverträge abgeschlossen, was gegenüber 2017 einem Plus von 3,44 Prozent entspricht, im ersten Lehrjahr war mit 2223 Lehrlingen allerdings ein Minus von 2,41 Prozent zu verzeichnen. Der Anteil der Lehreintritte an der Zahl der 15-Jährigen ist im Vergleich zu 2017 (52,76 Prozent) um 1,08 Prozent gestiegen und liegt aktuell bei 53,84 Prozent. „Damit halten wir in Vorarlberg weiter die höchste Lehrlingsquote der österreichischen Bundesländer“, zeigt sich WKV-Direktor Jenny erfreut und betont: „Die Lehre behauptet sich mehr denn je als attraktive Ausbildung.“
www.inhaus.eu
Neue Zielgruppen für die Lehre ansprechen 33,24 Prozent der Lehrlinge kommen aus der Polytechnischen Schule, 29,69 Prozent aus der Neuen Mittelschule, der Haupt- oder sonstigen Schulen und 26,14 Prozent aus BMS, BHS und AHS. Bei den Burschen liegt der Anteil der Lehrlinge bei 71,03 Prozent, bei den Mädchen bei 36,18 Prozent. „Das zeigt uns, dass gerade weibliche Jugendliche noch verstärkt für die duale Ausbildung begeistert werden können“, sagt Jenny und führt aus: „Auch bei den Jugendlichen mit Migrationshintergrund gilt es, die Lehre weiter als chancenreichen Ausbil-
dungsweg zu positionieren. Die Ansprache neuer Zielgruppen ist eines unserer Hauptziele.“ 2018 waren knapp 85 Prozent der Lehrlinge in Vorarlberg österreichische Staatsbürger, der Ausländeranteil ist mit 15,03 Prozent im Vergleich zu 2017 etwas gestiegen. Den höchs-ten Anteil an ausländischen Lehrlingen stellen die Jugendlichen aus Deutschland (4,03 Prozent) und der Türkei (2,77 Prozent). Ausgebildet werden die 7047 Lehrlinge in 1873 Betrieben im Land. „Dass sich auch die Zahl der Ausbildungsbetriebe konstant weiterentwickelt hat, unterstreicht die ungebrochen hohe Motivation der Betriebe
im Land“, erklärt WKV-Direktor Christoph Jenny. Die beliebtesten Lehrberufe in Vorarlberg 2018 In der Beliebtheitsskala ganz oben steht bei den männlichen Jugendlichen der Beruf Metalltechniker, gefolgt von Elektrotechniker und Kraftfahrzeugtechniker. Bei weiblichen Lehrlingen befindet sich der Beruf Einzelhandelskauffrau an erster, Bürokauffrau an zweiter und Friseurin und Perückenmacherin an dritter Stelle. Weitere Informationen zur Lehrlingsstatistik 2018 finden Sie online unter news.wko.at
Generali Vorarlberg fördert die Vitalität Unter dem Motto „Vital und Gesund“ wurden Vorarlbergs jüngst eingetretene Vertriebsmitarbeiter(innen) des „geflügelten Löwen“ zu einem Innovations- und Motivationstag der ganz besonderen Art geladen. Das umfassende Wohl ihrer Mitarbeiter(innen) ist der Generali ein großes Anliegen. Neben sozialen Aspekten steht dabei deren Gesundheit im Vordergrund. Dem Leitsatz des Tages entsprechend, war mit dem Biobauernhof Lingenhel in Doren auch der Austragungsort gewählt, an dem Vorarlbergs Generali-Landesdirektor Gerhard Böhler die Teilnehmer(innen) begrüßen konnte.
Es drreht sic allesmum DICH. Gemeinsam . Für deinen Weg. Wir bieten dir spannende Lehrberuffe in einem dynamischen Umfeld. Bei uns entstehen individuellle Badideen sowie wertvolle Energiekonzepte und eben auch h tolle Perspektiven für deine Zukkunft. Inhaus Handels GmbH | Barnabas-Fink-Str. 2 | 6845 Hohenems Ursula Humpeler | Tel.: +43 5576 77877-338 | lehre@inhaus.eu
Geschärfte Sinne
Nach spannenden Informationen zum Thema Food Design, in denen Fragen wie „Warum mögen Kinder zwar keinen Fisch, lieben aber Fischstäbchen?“ erörtert wur-
Die „Junglöwen“ der Generali Vorarlberg trafen sich zum gemeinsamen „Vitalitätstag“. den, ging es – gestärkt durch schmackhafte GemüseSmoothies – daran, die eigenen Sinne zu schärfen. In zehn Stationen konnten Gewürze und Öle erschmeckt und errochen werden, bevor gemeinsam mit Haubenkoch Wolfgang Plonier ein dreigängiges Abendessen zubereitet wurde. Alle Zutaten dazu stammten direkt vom Biobauernhof.
„Der Generali-Vitality-Spirit war allgegenwärtig“, resümiert Gerhard Böhler. So konnte sehr eindrucksvoll aufgezeigt werden, wie einfach es ist, gesunde Zutaten aus der Region zu verwenden und wie schnell ein gesunder Lebensstil nicht zuletzt bei der Ernährung umgesetzt werden kann. Motivationssteigerung im Alltag
Für Generali Vorarlberg Exklusivvertriebsleiter Böhler war an diesem Tag aber nicht nur der Gesundheitsaspekt rund um das Vitalitäts- & Belohnungsprogramm „Generali Vitality“ zentrales Thema. „Vielmehr ist es uns auch unternehmensseitig ein großes Anliegen, unseren Mitarbeitern einen Ausgleich und motivierende Abwechslung für die Herausforderungen des Arbeitslebens zu bieten.“ Auch für die Zukunft plant Haubenkoch Wolfgang Plonier (l.) zeigte, wie leicht mit regio- die Generali regelmäßig solnalen Zutaten ein gesundes Essen gezaubert werden kann. che Akzente zu setzen.
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Innovative Elektronik für Klimaschutz und Industrie 4.0 Seit 1970 beschleunigt Bachmann den Fortschritt in der Automatisierungstechnik und belegt die führende Position im Bereich der erneuerbaren Energien. Vom ersten Tag an erwartet die Lehrlinge eine spannende und zukunftsreiche Ausbildung in verschiedensten spannenden Lehrberufen. Wild und aufregend sind sie, die ersten drei Tage als Lehrling bei Bachmann electronic. Bei den Kennenlerntagen mit Kayaking im Bregenzerwald zeigen der Lehrlingsbetreuer und der Personalverantwortliche gleich zu Anfang, worum es beim Weltmarktführer Bachmann geht: Fortschritt, Respekt und Verantwortung. Diese Werte und der Teamgeist fließen in all unsere Tätigkeitsbereiche und leiten uns bei all
Die Lehrlinge motiviert es sehr, an Produkten für erneuerbare Energien mitzuarbeiten.
unseren Entscheidungen – egal ob man Lehrling oder Geschäftsführer ist. Das bedeutet für uns, zusammen Lösungen zu erarbeiten, Entscheidungen zu treffen und transparent zu machen – zusammen geradezustehen und zusammenzugehören. Probleme werden durch offene, ehrliche und faire Kommunikation behoben. Innovation und Qualität Bachmann electronic ist ein traditionelles Hightechunternehmen. Weltweit jede dritte Windenergieanlage ist mit Produkten von Bachmann ausgestattet. Damit sind wir Weltmarktführer in dem Bereich. Megathemen wie Industrie 4.0, Digitalisierung und Klimaschutz treiben unsere weitere Expansion im Maschinenbau, in der Schifffahrt und in den erneuerbaren Energien. Bachmann ist ein innovatives und qualitätsbewusstes Unternehmen, das komplette Systemlösungen im hoch spezialisierten Bereich der Automati sierungstechnik anbietet und herausragende Steuerungsund Automatisierungslösun gen entwickelt, produziert und vertreibt. Kundenorientiertes Arbeiten Bei Bachmann electronic nimmt man technische Herausforderungen an, um dem Kunden einen innovativen Fortschritt zu bringen. Die Betreuung des Kunden wird genauso wichtig genommen wie
Das sind die Bachmann-Lehrlinge 2018/19 (v. l. n. r.): Pascal Landler, Tobias Schwarz, Benjamin Frick, Naila Sulejmanagic, Samuel Fritz, Noah Brucker, Philipp Ilievski und Noah Ender. das eigentliche Produkt. Produkte mit höchstem Kundennutzen, die in der Regel auf partnerschaftlichem Wege entstehen, sind die Philosophie. Was gefällt den Lehrlingen bei Bachmann? Tamara: „Wir Lehrlinge halten uns auf dem Laufenden, was die beste Technik ist und sagen unsere Meinung, wie Abläufe und Produkte noch besser werden könnten. Neugierig an technischen Dingen war ich schon immer, aber hier kann ich damit richtig punkten.“
Nikolai: „Besonders gefällt mir, dass wir ein gutes Team sind. Wir haben Spaß zusammen und nehmen die Arbeit trotzdem ernst. Wir helfen einander und sagen ehrlich, was wir denken, egal ob unter den Lehrlingen oder gegenüber dem Chef. Wenn ich mal nicht weiterkomme, weiß ich, wen ich fragen kann: Unsere Ausbildner haben fast immer die Antwort.“ Viviane: „Dass wir Produkte für erneuerbare Energien entwickeln, macht mich schon stolz. Wir arbeiten an Projekten
mit, die für das Unternehmen wichtig sind. Dabei macht es einen Unterschied, ob ich dabei bin oder nicht. Bachmann
entwickelt innovative Produkte für die Energiewende und wir Lehrlinge sind Teil davon.“
Wissenswertes Die Steuerung ist das elektronische Gehirn einer Maschine oder Energieanlage. Unsere halten besonders viel aus – Temperaturen von –40 bis +70 Grad. Jede einzelne wird vor der Auslieferung auf Qualität getestet. Kunden: Windenergie, erneuerbare Energien, Maschinenbau, Schiffbau Gründung: 1970 durch Gerhard Bachmann in Feldkirch Werte: Fortschritt, Respekt, Verantwortung
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Entspannt zum Vorstellungsgespräch Da sich auf eine Lehrstelle meist mehrere Jugendliche bewerben, ist es besonders wichtig, beim Vorstellungsgespräch einen guten Eindruck zu hinterlassen. Das Vorstellungsgespräch hilft dem/der ArbeitgeberIn, sich ein erstes Bild zu machen. Im Vorstellungsgespräch will der Lehrbetrieb Genaueres über die Schülerin/den Schüler erfahren, vor allem auch über die Motivation, diesen Beruf zu erlernen.
Dieses Gespräch ist oft die letzte Hürde zur Lehrstelle. Eine gute Vorbereitung ist deshalb sehr wichtig. In einem Rollenspiel mit den Freunden, Freundinnen, Eltern oder Lehrpersonen kann das Vorstellungsgespräch geübt werden. Bei diesem Rollenspiel ist es von Vorteil, wenn von einem „Mitspieler“ die Beobachterposition eingenommen wird und dieser nach dem fiktiven Vorstellungsgespräch eine Rückmeldung gibt. So lernt der Ju-
Ein Bewerbungsschreiben benötigt Zeit: Zuerst die Recherche über den Lehrbetrieb und dann das Verfassen selbst.
gendliche, gelassener mit der Situation umzugehen. Er geht weniger nervös ins Bewerbungsgespräch und kommt nicht so leicht ins Stottern. Fragen, auf die sich der/die BewerberIn vorbereiten kann: • Was weißt du über diesen Lehrberuf? • Wie hast du dich über diesen Beruf informiert? • Warum glaubst du, dass du für diesen Lehrberuf geeig net bist? • Kennst du die Vor- und Nach teile dieses Berufes? • Was gefällt dir an diesem Be ruf? • Warum bewirbst du dich bei diesem Betrieb? • Was weißt du über diesen Be trieb? • Welche Hobbys hast du? • Wo liegen deine Stärken? • Welchen Beruf haben deine Eltern und Geschwister? • Hast du dich auch woanders beworben? Das Bewerbungsgespräch Oberste Pflicht beim Bewerbungsgespräch ist die Pünktlichkeit. Zehn Minuten vor dem Termin da zu sein, ist optimal. Daher sollte für den Weg genügend Zeit eingeplant werden. Ins Gespräch sollte der künftige Lehrling – der auch passend gekleidet ist – mit den vorbereiteten Unterlagen (Bewerbungsmappe
Der persönliche Eindruck zählt, deshalb nie unvorbereitet in ein Vorstellungsgespräch gehen. und Einladungsschreiben), einem Block und Stift. Damit kann sich der Jugendliche während des Gesprächs auch Notizen machen. Auf Fragen des Personalchefs sollte ehrlich und authentisch geantwortet werden. Es bringt nichts, sich zu verstellen oder gar zu lügen. Wenn nunmal
Sport und Musik die Lieblingsfächer waren, bringt es nichts zu sagen, dass es Englisch war. Mitunter führt dann der Personalchef das Gespräch auf Englisch weiter und dies könnte in eine unangenehme Richtung laufen. Bei fast jedem Vorstellungsgespräch fragt der Chef, ob
der Lehrling noch Fragen hat. Sind während der Recherche zum Lehrbetrieb oder während des Gesprächs welche aufgekommen, können diese gestellt werden. Dies signalisiert Interesse. Und bei der Verabschiedung nicht vergessen, sich für das nette Gespräch zu bedanken.
Mit Schnuppern eine Lehrstelle finden Die „Berufspraktischen Tage“ bieten Jugendlichen einen Einblick in die Berufswelt zu bekommen und Unternehmen können geeignete Lehrlinge finden. Sich für den passenden Lehrberuf zu entscheiden, ist für manche ein Leichtes – wer immer schon wusste, welchen Berufsweg er einschlagen will, muss sich nur noch um die passende Lehrstelle oder entsprechende Ausbildung kümmern. Für die meisten aber bedarf es langer und detaillierter Überlegungen, wenn es darum geht, mit welchem Beruf zumeist langjährig die künftigen Brötchen verdient werden sollen. Schnupperlehre Die berufspraktischen Tage können im Rahmen der Berufsorientierung eine große Hilfe sein. Durch Zuschauen,
Fragen stellen und Ausprobieren verschiedener Tätigkeiten im Betrieb kann man den zukünftigen Beruf kennenlernen und feststellen, ob dieser Beruf wirklich den Vorstellungen entspricht oder ob dieser Beruf oder Ausbildungsbetrieb tatsächlich das Richtige für einen ist. Viele Ausbildungsbetriebe wählen Ihre nächsten Lehrlinge anhand dieser Schnuppertage aus. Man kann also mit solchen Schnuppertagen die Chance auf eine Lehrstelle deutlich steigern. Gesetzliche Bestimmungen Man hat während der Schnuppertage keinen Anspruch auf Lohn, ist aber bei AUVA unfallversichert. Dadurch kann man während der Schnuppertage einfache, ungefährliche Arbeiten verrichten, unterliegt aber keiner Arbeitspflicht, keiner bindenden Arbeitszeit
und keiner Weisungspflicht gegenüber dem Lehrbetrieb, Ausbildner etc. Lehrstellensuche Für die Suche stehen mehrere Online-Angebote zur Verfügung. Freie Lehrstellen können in der Lehrstellenbörse von WKO und AMS abgefragt werden. Häufig sind auf den Unternehmens-Websites auch Lehrstellen ausgeschrieben. Selbst wenn bei einem Betrieb keine freien Lehrstellen ausgeschrieben sind, können Jugendliche eigeninitiativ bei einem Unternehmen, das sie interessiert, nachfragen. Dadurch signalisieren sie, dass sie selbstständig und für eine berufliche Ausbildung geeignet sind. Oft ist es auch möglich, durch Mundpropaganda im Bekannten- und Freundeskreis eine Lehrstelle zu bekommen.
Von einer Schnupperlehre profitieren alle: Die Jugendlichen können sich ein Bild vom Beruf machen und Arbeitgeber und angehender Lehrling lernen sich währenddessen kennen.
Impressum | Redaktion und Texte: Sabrina Galehr und Jasmin Quast Bilder: INHAUS Handels GmbH, V.E.M., Blum, WKV, Generali Vorarlberg, Bachmann electronic GmbH, Shutterstock Anzeigenberatung: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach
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Schon ab Mitte des ersten Lehrjahres haben die Lehrlinge im Verkauf die Möglichkeit, durch Provisionen ihre Lehrlingsentschädigung deutlich zu steigern. Wir suchen Lehrlinge (m./w.) als Einrichtungsberater, Einzelhandelskaufleute, Bürokaufleute, Betriebslogistikkaufleute und in der Gastronomie!
BEwerbungen bitte AN: XXXLutz KG, Nicole Lindinger, jobs@xxxlutz.at Oder direkt über unsere Homepage: karriere.xxxlutz.at Die Lehrlingsentschädigung für Lehrlinge als Einrichtungsberater/in, Betriebslogistik-, Einzelhandels- und Bürokaufmann/ frau beträgt € 650,00 brutto. Als Koch/Köchin, Systemgastronomie-, Restaurant- und Gastronomiefachmann/frau beträgt die Lehrlingsentschädigung € 720,00 brutto. Lehrlinge als Bodenleger/in erhalten € 730,00 brutto. Bitte beachten Sie, dass nicht alle Lehrberufe in jeder Filiale angeboten werden können!
FREITAG 25.01.2019 -
TAG DER
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