Bildung und Seminare
Foto: Gerhard Berger | Universität Innsbruck
22. Jänner 2019
Beruf mit Berufung Das Arbeiten mit und für die Menschen
Wissen ist für immer Rund 900 interessante Kurse und Lehrgänge
Wählen Sie weise Wie die Weiterbildung bestimmt gelingt
2 Bildung und Seminare
Dienstag, 22. Jänner 2019 Extra
Man lernt niemals aus ... „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Dieses Sprichwort hat seine Gültigkeit in der heutigen Arbeitswelt längst verloren. Denn auch Hans lernt sehr wohl noch! Direkt an seinem Arbeitsplatz ebenso wie begleitend bei externen Anbietern. Weiterbildung lautet das Zauberwort. Und diese kann sich wirklich lohnen – nicht nur in puncto Karriereleiter und Chancen, sondern auch für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel und mit Blick auf den demografischen Wandel ist es unerlässlich, am Ball zu bleiben. Lebenslanges Lernen ist dabei mehr als nur ein Schlagwort. Denn lebensbegleitendes Lernen stellt heutzutage eine notwendige Grundvoraussetzung dar, um mit der rasanten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technologischen Entwicklung Schritt halten zu können. Wer irgendwann nicht einfach ersetzt werden möchte, muss sicherstellen, dass er nicht ersetzbar ist. Denn die Arbeitswelt befindet sich heute in einem permanenten Wandel. Beruflich und persönlich Während sich bestehende Berufe verändern, entstehen zeitgleich neue Berufsbilder und
Branchen. Diese Veränderungen führen dazu, dass auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gefordert sind. So kann Weiterbildung nicht nur eine größere Arbeitsplatzsicherheit bedeuten, sie kann letztendlich auch Freude bringen am Bewältigen neuer Herausforderungen und an der persönlichen Weiterentwicklung. Und das eröffnet nicht nur weitere Möglichkeiten innerhalb des Unternehmens, es steigert auch den eigenen Wert auf dem Arbeitsmarkt. Der Bereich der Weiterbildung bietet also die Möglichkeit, den sich stellenden Herausforderungen gezielt begegnen zu können. Ein Blick auf die Trends Vor allem der digitale Wandel wirkt sich stark auf das tägliche Arbeiten aus. Die Vernetzung von Anlagen und Anwendungen nimmt zu, die Produktionsprozesse verändern sich und Teams arbeiten vermehrt virtuell miteinander. Damit Arbeitnehmende fit für die digitalisierte Arbeitswelt sind, benötigen sie vielseitige Fähigkeiten in diesem Bereich. Diese zunehmende Komplexität und das immer schneller zu aktualisierende Wissen führen auch zu einer immer höheren Anforderung an die Weiterbildung. So geben 87 Prozent der für die Kantar TNS Infratest-Studie „Weiterbildungstrends in
Die Digitalisierung wirkt sich immer stärker auf die Arbeit aus.
Wer beruflich nicht auf der Strecke bleiben möchte, muss sicherstellen, dass er auf dem Laufenden bleibt. Deutschland 2018“ 300 befragten Personaler an, dass durch die Digitalisierung der Weiterbildungsbedarf stark bis äußerst stark steigt. Neben aktuellem (digitalen) Wissen müssen aber auch Soft Skills vermittelt werden. Denn wer in seine Persönlichkeit investiert, punktet auch auf dem Arbeitsmarkt. Die Fähigkeit zur selbstorganisierten Problemlösungssuche wie auch Teamfähigkeit und kommunikative Fähigkeiten werden weiterhin ganz oben auf der Anforderungsliste stehen. Ebenso die offene Haltung gegenüber lebenslangem Lernen. Sozialkompetenz, Konfliktlösungsfähigkeit, Projekt- als auch Selbstmanagementkompetenz zählen auch zukünftig in einer digitalisierten Arbeitswelt. Damit Unternehmen auf Dauer im globalen Wettbewerb bestehen können, wird die Fähigkeit „Innovationskompetenz“ bei den Mitarbeitern immer gefragter. Zentrale Punkte der Ausund Weiterbildung werden zudem weiterhin das EDV-Know-
how und dessen Aktualisierung sein. Moderne Bildung benötigt neben den Grundkompetenzen Rechnen, Schreiben und Lesen die Fähigkeit zum abstrakten Denken, um die automatisierten Vorgänge verstehen zu können. Virtuelle Kompetenz wird ebenfalls eine der Schlüsselqualifikationen werden. Weitere wichtige Zukunftsthemen: Datenschutz und Medienrecht. Gut überlegt Vom eintägigen Workshop bis hin zum mehrjährigen Studium, vom Training on the job bis zum Lehrgang bei Bildungsträgern – die Vielfalt an Weiterbildungsmaßnahmen ist enorm. Es geht darum, die passende zu finden. Daher ist es wichtig, sich vorab einige wichtige Fragen zu stellen, wie zum Beispiel nach dem Ziel der Weiterbildung. Welche Lernart passt zu Ihnen? Wie viel Zeit und Energie können Sie investieren und welche Weiterbildung passt zum Arbeitsmarkt? Danach folgt die Frage nach dem Abschluss: Reicht es, ein
spezielles Thema in einem Kurs zu vertiefen? Oder benötigt man einen höheren akademischen Abschluss, beispielsweise, um für Führungspositionen ins Spiel zu kommen? In einem zweiten Schritt geht es schließlich darum, die verschiedenen Angebote und Anbieter zu prüfen. Hier bietet es sich an, eine Liste zu erstellen, denn es ist nicht immer einfach, unter einer Vielzahl von Seminaren, Kursen und Institutionen das Richtige auszuwählen. Oftmals unterschätzt wird auch das Thema „eigene Ressourcen und Kräfte“. Während zum Weiterbildungsstart Motivation und Tatendrang vorherrschen, lassen diese bei den meisten mitten in der Weiterbildung nach. Deshalb sollte man in der Überlegungsphase ehrlich zu sich selbst sein und realistisch abschätzen, wie viel Zeit pro Woche in die Weiterbildung investiert werden kann. Im Interesse der Gesellschaft Die Wirtschaft hat ein großes Interesse an gut ausgebildeten
Fachkräften. Dementsprechend investieren Unternehmen in die Personalentwicklung. Dabei geht es vor allem auch darum, das vorhandene Potenzial der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich zu fördern. Für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist es wichtig, im Rahmen ihres Berufes neues Wissen und neue Fähigkeiten zu erlangen. Viele Unternehmen beteiligen sich daher an den Weiterbildungskosten oder übernehmen diese ganz, wenn die Weiterbildung im überwiegenden Interesse des Unternehmens erfolgt. Das Weiterbildungsangebot wird von vielen Mitarbeitenden geschätzt und kann maßgeblich zur Mitarbeiterzufriedenheit beitragen. Doch Bildung zahlt sich nicht nur für die Wirtschaft aus. Letztendlich ist es auch im Interesse der Gesellschaft, ein breites Aus- und Weiterbildungsangebot zur Verfügung zu stellen sowie zu gewährleisten, dass möglichst viele Menschen Zugang dazu haben.
Größter Bildungsträger des Landes 32.500 Teilnehmende in 2530 Veranstaltungen pro Jahr: Die Vorarlberger Volkshochschulen sind weiterhin der größte Bildungsträger des Landes Vorarlberg. Mit fünf Standorten sind sie in ganz Vorarlberg präsent und bieten Kurse in 56 Gemeinden an.
sucher nahmen an 1,6 Prozent mehr Veranstaltungen teil. In Zahlen: 32529 (31.600 im Jahr 2017) Personen besuchten 2527 (2488) Veranstaltungen. Diese Zahlen zeigen einmal mehr, dass bei den Volkshochschulen Dinge ge-plant werden, die tatsächlich ankommen.
Die Volkshochschulen bieten im Frühjahr 2019 wieder mehr als 1300 Veranstaltungen an, und das mit einem abwechslungsreichen Programm: Gesellschaft und Kultur, der zweite Bildungsweg, Naturwissenschaften, Technik und Umwelt, berufliche Bildung, Sprachen, Kreativität und Gestalten sowie Gesundheit und Bewegung sind die breite Palette des Angebots. Schwerpunkte der Volkshochschultätigkeit sind dabei traditionell Sprachen, Kreativität und Gesundheit. Daneben stehen die Volkshochschulen aber auch für Basisbildungsangebote, für den Zweiten Bildungsweg – ganz besonders im Bereich Berufsreifeprüfung und Lehre mit Matura – und für Deutsch-Integrationskurse.
Volkshochschule Bludenz Die VHS Bludenz bietet seit genau 30 Jahren Kurse für bildungsinteressierte Erwachsene, aber auch Kinder an. 2019 steht im Zeichen dieses Jubiläums. Das Frühjahrsprogramm wartet mit über 250 Kursen und vielen Highlights auf. Sprachen sind nach wie vor ein großes Thema. So organisiert und koordiniert die VHS Bludenz, neben den traditionellen Fremdsprachenkursen, ein vorarlbergweites Projekt für Deutsch als Zweitsprache. Auf dem Gebiet der Musik gibt es neben Mundharmonika und Liedbegleitung auf der Gitarre erstmals die Möglichkeit, das Alphornspielen zu erlernen. Im Bereich Gesundheit und Bewegung enthält das Kursprogramm spannende Neuerungen: Positive Birth, die Vorbereitung auf eine entspannte Geburt, Mama-Baby-Yoga und Ernährungslehre. Bei den Kindern werden die seit Jahren
Positive Entwicklung 2018 Das vergangene Jahr 2018 war für die Vorarlberger Volkshochschulen wieder ein positives Jahr: 2,9 Prozent mehr Kursbe-
legende Kenntnisse des modernen Journalismus, sowohl im Bereich der Printmedien und des Medienrechts als auch auf dem Gebiet des Radio- und TV-Journalismus und der digitalen Medien/Social Media. Der große Renner in Götzis im Bereich der Bewegung ist Jumping Fitness. Bei verschiedensten internationalen und traditionellen Kochkursen werden Speisen aus verschiedenen Ländern unter fachkundiger Leitung auf die Tische der Teilnehmenden gezaubert. Die Volkshochschulen bieten ein breitgefächertes und spannendes Aus- und Weiterbildungsangebot für Jung und Alt. erfolgreichen Englischkurse weitergeführt, auch klassisches Ballett sowie Funky Kids gehen in die nächste Runde. Vom Meerjungfrauschwimmen bis zum Bouldern in der Kletterhalle sollte für jedes Kind das Passende dabei sein. Volkshochschule Rankweil In diesem Semester bietet Ihnen die VHS Rankweil gleich zwei Highlights im Schlosserhus. Vom 13. bis 19. Mai wird das Festival der Weiblichkeit mit vielen frauenspezifischen Kursen gefeiert. Die Keramiktage finden vom 10. bis 18. Au-
gust statt, an denen auch international bekannte Keramikkünstler anwesend sein werden. Volkshochschule Götzis An der VHS Götzis beginnen wieder Vorbereitungslehrgänge für den Pflichtschulabschluss, die Berufsreifeprüfung und die Aufnahmeprüfung der Polizei Vorarlberg. Es werden auch wieder Veranstaltungen der „Inklusiven Volkshochschule“ angeboten. Neu aufgelegt wird 2019 auch die „Vorarlberger Journalistenakademie“. Erfahrene Journalisten und Experten vermitteln grund-
Volkshochschule Hohenems Das qualitätsvolle Programm der VHS Hohenems bietet 2019 wieder 250 Kurse und Einzelveranstaltungen in den verschiedensten Fachbereichen wie Persönlichkeitsbildung, Sprachen, Kultur, Natur und Technik, Bewegung und Gesundheit, Kreativität, Kulinarik und vieles mehr an. Der achtsame Umgang mit der Natur ist ein Schwerpunkt des Frühjahrsprogramms. Ein Naturpädagogiklehrgang, Wanderungen zu grandiosen Baumdenkmälern, das Kennenlernen und Verarbeiten von Kräutern, Wildgemüse und Heilpflanzen, ein Vortrag über die Geschichte des Alpenrheins mit anschließender Erkundung der
nach der Rheinbegradigung entstandenen Naturlandschaft per Segway sowie ein Workshop „Waldbaden – das neue Spazierengehen“ sind nur einige der Highlights. Die beliebte Genuss- und Kulturreise führt ins geheimnisvolle Trentino. Gleich sieben Wein- und Gourmetstraßen versprechen dort wahre Gaumenfreuden. Volkshochschule Bregenz Die VHS Bregenz startet mit einem umfassenden BildungsAngebot in ihr 71. Jahr. Deutsch als Fremdsprache, Basisbildung, Berufsreifeprüfung, Lehre und Matura und Lehrabschluss sind wichtige Themen im Frühjahr 2019. Neu im Programm sind u. a. ein Flamenco-Gitarrenkurs, ein Spargelkochkurs, ein Kunstexperiment für Kinder sowie ein „Crashkurs Wald“ am Pfänder. Und auch für die Kleinsten ist gesorgt: In Lustenau wird am 13. April die Gewinnerin des Deutschen Rock & PopPreises Ingrid Hofer bei einem Livekonzert die beliebtesten Hits aus ihren beiden „Teddy Eddy“-Alben zum Besten geben. Bewegung und Gesundheit kommen ebenfalls nicht zu kurz, u. a. dank Zumba, Qi-Gong, Pilates, Yoga Power Fitness oder Kraulschwimmen.
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Mit Herz, Hirn und Verstand in die Welt der Pflege Info-Lounge und Open-House: Die Krankenpflegeschulen Feldkirch und Rankweil laden Interessierte dazu ein, die Welt der Pflegekräfte kennenzulernen. Wer sucht ihn nicht, den Beruf mit Berufung? Michael Ladurner hatte Mut zur Veränderung! Sein erster Berufsweg hat ihn nicht ganz erfüllt, eine Pflegeausbildung hat ihn schon immer gereizt. „Der Zivildienst bei der Rettung hat spannende Einblicke gegeben und den Stein einmal mehr ins Rollen gebracht“, so Michael. Mit 25 Jahren hat er den großen Entschluss gefasst und umgesattelt. 2017 hat er die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch abgeschlossen und arbeitet jetzt im akademischen Schwerpunktkrankenhaus Feldkirch. Mit viel Schwung Nach dem Abschluss des Slawistik-Studiums und drei Jahren als Projektmanagerin wusste Norin Jäger, dass sie sich beruflich umorientieren möchte. Sie gab ihrer psychologisch-sozialen Ader nach und begann im Herbst 2016 wieder die Schulbank in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Rankweil zu drücken. „Die Psyche des Menschen hat mich schon immer sehr fasziniert. Ich konnte mich schon immer gut in Menschen reinversetzen“, erklärt Norin die richtige Wahl ihres zweiten Bildungsweges.
Schülerin Norin Jäger: „Ich arbeite sehr gerne mit Menschen und will erfahren, was in ihnen vorgeht. Durch meine frühere Berufserfahrung bringe ich auch eine gewisse Lebensreife mit.“ Coole Möglichkeiten Nach einer Ausbildung an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule in Feldkirch oder in Rankweil sind die beruflichen Einsatzmöglichkeiten facettenreich: Neben der klassischen Pflege warten weitere vielversprechende Karriere chancen auf die Diplomkrankenschwestern und -pfleger.
Ob in einem Krankenhaus, in Langzeitpflegeeinrichtungen, Hilfsorganisationen oder der Gesundheitsindustrie – Pflegefachkräfte sind heute gefragter denn je. Viele Wege: Komm’ und informiere dich Eine Pflegeausbildung ist eine Entscheidung fürs Leben. Um
Absolvent Michael Ladurner: „Durch die Abwechslung von Theorie und Praxis sind wir ständig mit neuen Situationen und Teams konfrontiert gewesen. Die Sozialkompetenz ist stetig gestiegen.“
diese gut informiert treffen zu können, bieten die Krankenpflegeschulen Feldkirch und Rankweil Informationsveranstaltungen an: Die „Info-Lounge“ in der GKPS Feldkirch findet am 22. Februar 2019 von 13 bis 18 Uhr statt. Die PGKPS Rankweil lädt am 5. April 2019 von 13 bis 17 Uhr zum „OpenHouse“.
Interesse geweckt? Info-Lounge Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch 22. Februar 2019, 13 bis 18 Uhr Open House Gesundheits- und Krankenpflegeschule Rankweil 5. April 2019, 13 bis 17 Uhr
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Weiterbildung an der Lust auf eine eiterbildung? Universität Innsbruck W Vom Transfer des Forschungswissens in die Praxis profitieren Teilnehmende der Weiterbildungsangebote an der Uni Innsbruck. Neben den regulären Studienfächern werden berufsbegleitend Lehrgänge, Kurse und Seminare angeboten. Interessierte, die ihre fachspezifischen Kompetenzen aktualisieren, weiterentwickeln oder neue Aspekte ihres Berufsfeldes kennenlernen möchten, haben hier die Chance dazu. „Nicht nur die Studierenden lernen ihr Leben lang, auch die Lehrenden aus der Wissenschaft profitieren laufend von den praktischen Erfahrungen der Teilnehmenden“, betont Daniela Genser, Leiterin der Koordinationsstelle für universitäre Weiterbildung. An der Uni Innsbruck finden sich zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterbildung für Interessierte in Form von ein- bis zweitägigen Seminaren bis mehrmonatigen Kursen oder Lehrgängen – acht davon
Bis Ende Juli hat das WIFI Vorarlberg rund 900 Aus- und Weiterbildungen in nahezu jedem Wissensgebiet im Programm.
Bei den Weiterbildungsseminaren werden in kurzformatigen Workshops aktuelle Forschungsergebnisse, Vertiefungen sowie Zusatzqualifikationen angeboten. können mit einem Mastergrad abgeschlossen werden. Neue Angebote Kompetenzen im Bereich Digitalisierung werden im dynamischen Arbeitsumfeld immer wichtiger. Mit dem neuen Universitätslehrgang „Digital Business (MSc)“ reagiert die Universität sowohl auf die gestiegene Bedeutung der Digitalisierung für be-
Mit einer Weiterbildung zum nächsten Schritt auf der Karriereleiter.
triebswirtschaftliche Forschung, Unternehmen und Gesellschaft als auch auf die hohe Nachfrage nach Studiengängen zu diesem Thema. Ebenso wird die Digitalisierung den Tourismus nachhaltig verändern. Um Unternehmen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten, wird an der Universität Innsbruck der FFG-Innovationslehrgang „Digital Tourism Experts“ angeboten. Neu im Sommersemester 2019 wird auch der Universitätskurs „Professionalisierung für Aufsichtsund Kontrollorgane“ angeboten. Zusätzlich werden auch Projekte zwischen Universität und Unternehmen, die zur Kompetenzsteigerung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dienen, angeboten. Alle Infos und das vollständige Angebot finden Sie unter: www.uibk.ac.at/weiterbildung
Das WIFI als größter Weiterbildungsanbieter Vorarlbergs bietet auch im Frühjahr eine Vielzahl interessanter Kurse und Lehrgänge an. Der Bereich Persönlichkeit und Führung hat in den kommenden Monaten einige attraktive Angebote im Programm: Klassiker sind Lehrgänge zum Thema Führung und Persönlichkeit wie etwa die Soft Skills Akademie, über die man sich am 28. Jänner im Rahmen eines InfoAbends genauer informieren kann. In diesem 112 Trainingseinheiten umfassenden Diplomlehrgang wird die Persönlichkeit trainiert und
Dr. Thomas Wachter Institutsleiter WIFI
Die Digitalisierung ist der derzeit größte Treiber für Chancen im privaten, aber vor allem beruflichen Umfeld. Lebensbegleitendes Lernen ist ein wichtiger Eckpfeiler für die persönliche Weiterentwicklung.
Das WIFI-Frühjahrsprogramm: Bis Ende Juli hat das WIFI rund 900 Kurse und Ausbildungen im Programm. die eigenen sozialen und kommunikativen Kompetenzen verbessert. Ein spezielles Angebot gibt es im Bereich Persönlichkeit auch für Lehrlingsausbildner. Sie können sich ab Ende Jänner zum Lehrlingscoach ausbilden lassen. „Interessant für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter sind im kommenden Frühjahr natürlich auch unsere technischen Lehrgänge wie etwa der REFA Ausbildungsweg, die Werkmeisterschulen Maschinenbau oder Kunststofftechnik oder auch die Ausbildung zum Senior Prozess Manager“, erklärt Institutsleiter Dr. Thomas Wachter. BWL-Grundlagen erlernen Wer heute und in Zukunft in einem Unternehmen beruflich weiterkommen, d. h. sich als Fachkraft qualifizieren und Führungsaufgaben übernehmen will, kommt ohne ein „gesundes“ Verständnis betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge nicht aus.
Das gilt für gewerblich ausgebildete Berufstätige in gleicher Weise wie für Techniker, Juristen, Pädagogen oder Naturwissenschaftler. Das WIFI bietet daher für alle, die sich betriebswirtschaftlich orientieren bzw. im Betrieb künftig Verantwortung übernehmen und mitentscheiden wollen, den Lehrgang Betriebswirtschaft an. Im Zentrum dieser Weiterbildung, die am 28. Februar startet, steht ein Unternehmensplanspiel: Die Teilnehmer entscheiden und agieren als Unternehmen im Wettbewerb. Die Ausbildung von IT-Fachkräften ist weiterhin ein zentrales Thema im WIFI Vorarlberg. Im Frühjahr starten diverse Ausbildungen zu Themen wie „IT NetzwerkAdministrator „PC-Servicetechniker“ oder verschiedene Programmierkurse. Alle Angebote des Frühjahrsprogramms finden sich im Internet unter: www.wifi.at/vlbg
Wie finde ich das richtige Bildungsangebot? Lebenslanges Lernen liegt im Trend: Um ihre beruflichen Perspektiven zu verbessern, setzen immer mehr Menschen auf eine Weiterbildung neben dem Beruf. Aber nicht jedes Angebot eignet sich für die individuellen Bedürfnisse und beruflichen Absichten. Das Fach oder Thema der Weiterbildung sollten Interessenten danach wählen, was sie im Beruf damit erreichen möchten.
Seriosität des Bildungsanbieters Neben dem Fach sollte der Interessent auch den Ruf und die Erfahrung des Anbieters unter die Lupe nehmen. Schließlich soll die Fortbildung den eigenen Vorgesetzten oder einen künftigen Personalverantwortlichen im Bewerbungsverfahren beeindrucken. Bei der Wahl der Weiterbildung sollte man daher auch auf das „Gütesiegel“ einer objektiven Kontrollstelle achten. Die Ak-
Eine persönliche Checkliste kann helfen, unter der Vielzahl von Kursen, Seminaren und Institutionen das Richtige auszuwählen.
kreditierung von Studiengängen an Universitäten und Fachhochschulen dient der Qualitätssicherung. Der Akkreditierung zugrunde liegen das Hochschul-Qualitätssicherungsgesetz (HS-QSG) sowie das Bundesgesetz über Privatuniversitäten (PUG). Hierdurch wird gewährleistet, dass auch Studiengänge an Privatuniversitäten mit denen an staatlichen Universitäten gleichwertig und Abschlüsse staatlich anerkannt sind. Nicht zuletzt zählen natürlich auch die Markterfahrung des Bildungsanbieters und seine Bekanntheit in Personalabteilungen. Zeitlicher Umfang und Flexibilität Der Start in die Weiterbildung ist meist voller Motivation und Tatendrang. Umso mehr, wenn sich damit konkrete berufliche Ziele verwirklichen lassen. Deswegen sollte man von Anfang an die eigenen Ressourcen nicht überschätzen. Machen Sie sich einen Plan, wie viel Zeit Sie pro Woche in die Weiterbildung investieren können und wollen. Wer hier von Anfang an ehrlich zu sich selbst ist, vermeidet es, später frustriert das Handtuch zu werfen. Vor allem um neben dem Beruf einen Hochschulabschluss zu erwerben, ist ein gutes Zeitmanagement sehr wichtig. Zehn bis 15 Stunden pro Wo-
Viele berufstätige Menschen setzen mittlerweile auf flexible Weiterbildungsmöglichkeiten. che sind die durchschnittliche Lernzeit von Fernstudenten. Neben dem eigenen Zeitplan sollte man auch die Flexibilität des Weiterbildungsanbieters oder der Hochschule kritisch hinterfragen: Ist eine Unterbrechung möglich? Wie einfach kann ich angemeldete Prüfungen verschieben oder ganz absagen? Private Krisen lassen sich nicht planen – das sollten Bildungswillige bedenken. Präsenz vor Ort Wenn die Anwesenheitspflicht bei der Weiterbildung einen hohen Stellenwert hat, sollte man von vornherein darauf achten, dass der Standort des Anbieters nah am eigenen Wohn- oder Arbeitsort liegt. Denn je aufwendiger die Anreise, desto größer ist die Verlo-
ckung, die Weiterbildung schon nach wenigen Wochen abzubrechen. Fernstudiengänge fordern dagegen wenig oder gar keine Präsenz vor Ort. Gelernt wird im Selbststudium Zuhause oder man organisiert sich in einer Lerngruppe. Doch auch hier sollten wohnungsnahe Prüfungszentren vorhanden sein, damit man nicht alle paar Monate Urlaub nehmen und Hotels buchen muss, um bei Prüfungen anwesend sein zu können. Wer die Weiterbildung neben dem Beruf absolvieren und parallel noch Zeit für Familie und Freunde finden will, ist häufig froh, wenn er nicht auch noch vor Ort zu Seminaren muss. Heutzutage lassen sich viele Lehrveranstaltungen aber schon in Form von Online-Seminaren und -Tutorien abwickeln.
Auf Kostentransparenz achten Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Die Gebühren für Vorlesungen, Seminare, Lernmaterial und Prüfungen sollte der Bildungsanbieter transparent auflisten. Gerade bei berufsbegleitenden Studiengängen, die an privaten Hochschulen sehr teuer sein können, sollten Sie sich vorab einen Überblick über die Kosten verschaffen, die auf Sie zukommen. Selbst wenn der Arbeitgeber bereit ist, einen Teil der Gebühren zu übernehmen – die Personalabteilung wird genau wissen wollen, worauf sie sich einlässt. Also Finger weg von Angeboten, bei denen die Kostenaufstellung im Voraus nicht ersichtlich ist. Seriöse Anbieter gehen auch mit den anfallenden Gebühren transparent um.
Impressum | Redaktion und Texte: Sabrina Galehr und Jasmin Quast Bilder: Gerhard Berger – Universität Innsbruck, WIFI Vorarlberg, Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H., Shutterstock Anzeigenberatung: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach
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Matthias Rhomberg
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Entscheidungshilfe auf Ihrem Weg zum Studium Am 30 Jänner lädt die FH Vorarlberg von 17 bis 20 Uhr zu einem Infoabend ein. Dort werden alle Studiengänge präsentiert und Interessierte können an den Infoständen mit den Mitarbeitenden und Studierenden des jeweiligen Studiengangs ins Gespräch
kommen. Darüber hinaus gibt es Führungen durch die Labore der Hochschule und eine Talkrunde zum Thema Studium und Beruf. Nutzen Sie diese Chance für eine ausführliche Beratung!
FH Vorarlberg
INFOABEND Mi, 30. JAN 17.00 - 20.00
Anmeldung: Bei einer Anmeldung bis 29. Jänner unter infoabend@fhv.at mit Informationen zu dem oder den interessanten Studiengang bzw. Studiengängen, erhalten BesucherInnen beim Infoabend eine individuell auf sie zugeschnittene Informationsmappe.
Information und Beratung zu allen Studiengängen Anmeldung unter www.fhv.at
Gut informiert zum richtigen Studium Infoabend der FH Vorarlberg, 30. Jänner 2019: 17–20 Uhr: •Information und Beratung zu allen Studiengängen •Präsentationen der einzelnen Studiengänge •Beratung zur Studienzulassung •Präsentation der Weiterbildungsprogramme von Schloss Hofen
19.30 Uhr:
Talkrunde „Beruf und Studium? Ja, es geht!“ Berufsbegleitend Studierende, Absolventinnen bzw. Absolventen und Arbeitgebende erzählen von ihren Erfahrungen und beantworten Fragen rund um das Thema „berufsbegleitend studieren“.
Gesamtes Programm unter www.fhv.at
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Leben & Lernen – universitäre Weiterbildung
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Mit «Future Skills» bereit für die Zukunft Heute eine Ingenieurausbildung für morgen absolvieren Um für die Arbeitswelt von morgen gerüstet zu sein, genügt es nicht Fachspezialist/in zu sein. Vielmehr sind Fachkräfte gefragt, welche nicht Spezialisten in einem Gebiet sind, sondern Wissen täglich neu verknüpfen können. An der NTB Interstaatlichen Hochschule für Technik Buchs erleben Studierende deshalb eine Ausbildung nach dem «T-Shape-Modell», welche die Vorteile von Spezialist und Generalist vereint. Get in Shape «T-Shaped Students» zeichnen sich durch ein breites Wissen in verschiedenen Disziplinen aus. Diese Kenntnisse bereiten sie auch auf zukünftige Veränderungen in der Arbeitswelt vor. Das Ingenieurstudium «Bachelor of Science FHO in Systemtechnik» kann an der NTB in Vollzeit oder berufsbegleitend absolviert werden. Für zusätzliche Flexibilität sorgen die drei Standorte: NTB Buchs, NTB Studienzentrum St. Gallen oder Chur (Kooperationspartner HTW Chur).
Breite Ausblldung / Generalistenkenntnisse Die Grundlagen des Ingenieurstudiums (horizontaler Balken des Ts) umfassen: - Mathematik - Physik - Mechanik - Werkstoffe / Chemie - Informatik - Elektrotechnik - Kultur und Kommunikation - Betriebswirtschaftslehre Spezialisierung Nach der Grundausbildung können die zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieure aus sechs Studienrichtungen wählen. Sie erhalten somit eine ver-
Kommunikation
Eigenes Denken (mit-) teilen können
Kollaboration
Mit anderen zusammen denken können
tikale TIEFE in ihrer Ausbildung. Zur Wahl für die persönliche Spezialisierung stehen: - Maschinenbau - Photonik - Mikrotechnik - Elektronik und Regelungstechnik - Informations- und Kommunikationssysteme - Ingenieurinformatik Future Skills Studierende eignen sich an der NTB zudem Fähigkeiten an, welche auch als «Future Skills» bezeichnet werden. Vier davon werden im sogenannten «4K-Modell» den Lern- und Innovations-Fähigkeiten zuge-
Kreativität
Neues denken können
Kritisches Denken
Selbst denken können
«Future Skills»: Diese 4 Kompetenzen werden in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen.
ordnet: Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und Kritisches Denken. Die These hierzu lautet: Wer unter gleichzeitiger Anwendung von zeitgemässer Kommunikation und Kollaboration, Kreativität und kritischem Denken lernt, erwirbt das notwendige Rüstzeug für die Zukunft. Systemtechnik-Projekt Eines der wichtigsten Instrumente zur Vermittlung dieser Fähigkeiten stellt an der NTB das Systemtechnik-Projekt dar: Zwei Teams an unterschiedlichen Standorten entwickeln zwei Roboter, welche zusammen eine komplexe Aufgabe lösen. Der Abschluss Der enge Praxisbezug zieht sich als roter Faden durch das gesamte Studium. In der Bachelor-Arbeit stellen die angehenden Ingenieure und Ingenieurinnen ihr Wissen in einer konkreten Problemstellung aus der Industrie unter Beweis. Die Arbeit ist deshalb oft ein Sprungbrett für den Berufseinstieg mit vielen neuen Möglichkeiten.
INGENIEURSTUDIUM NACH T-SHAPE MODELL Solide Grundlagenausbildung (BREITE)
Spezialistenkenntnisse (TIEFE)
Systemtechnik-Projekt Bau von kollaborierenden Robotern
Buchs
Kommunikation + Kollaboration
St.Gallen oder Chur
Kreativität + Kritisches Denken = innovative Lösungsansätze
Master of Science in Engineering (MSE) an der NTB: Ihr nächster Karriereschritt? Der Master of Science in Engineering (MSE) ist ein Bildungsangebot, das eine Spezialisierung in zahlreichen technischen Disziplinen erlaubt. Konzeptionell baut es direkt auf einem Bachelor of ScienceStudium auf. Die NTB Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs bietet Spezialisierungen in den Bereichen Mechanik, Elektronik, Informatik, Mikrotechnik, Photonik, Energietechnik und technische Mathematik an. Jeder Student wird in ein Forschungsteam integriert und durch das ganze Studium individuell von einem Advisor begleitet, der ihn fachlich und auch administrativ unterstützt. So wird die Qualität und Aktualität des Studiums gewährleistet.
Profilierung und Fachgebiete Das MSE-Studium zeichnet sich durch die starke Kopplung an die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung der NTB aus. Dies äußert sich im hohen Anteil an projektbezogener Ausbildung. Studierende profitieren direkt von der hohen Dichte an Hightechunternehmen im St. Galler Rheintal, die oft auch international tätig sind. Die NTB bearbeitet für diese Firmen regelmäßig angewandte Forschungs- und Entwicklungsprojekte, oft auch gekoppelt mit Vertiefungsoder Abschlussarbeiten von MSE-Studierenden. Die Spezialisierungen innerhalb des MSE werden einem von sieben Fachgebieten zugeordnet, die für alle Schweizer Fachhoch-
schulen einheitlich definiert sind. Masterstudenten können an der NTB aus vier Möglichkeiten wählen:
chanik, Elektrotechnik, bis hin zu hardwarenaher Software zugeordnet werden können. Im Zentrum stehen die Entwicklung mechanischer, elektrischer, elektronischer oder me-
chatronischer Produkte sowie das Erwerben vertiefter mathematischer Kompetenzen für Berechnung, Simulation, Analyse und Verifikation.
•Energy and Environment Innerhalb des Fachgebiets Energy and Environment bietet die NTB Spezialisierungen im Bereich Wärme-und Kältetechnik sowie der Leistungselektronik an. Mit dem Abschluss in Energy and Environment werden Studierende zum Experten in diesen Spezialbereichen und können verantwortungsvolle Aufgaben in Industrie und öffentlichen Institutionen übernehmen. •Industrial Technologies Innerhalb des Fachgebiets werden spezielle Kompetenzen erarbeitet, die den Bereichen Me-
Der „Master of Science in Engineering FHO“ eröffnet neue Berufsperspektiven.
INGENIEURSTUDIUM Bachelor & Master
•Information and Communication Technologies Das Fachgebiet spezialisiert sich auf die Bereiche Softwareentwicklung, Datenverarbeitung und Informationssysteme. Eingesetzt werden modernste Entwicklungs-, Simulationsund Modellierungswerkzeuge, systematische Tests. Ein weiteres Thema ist das Risikomanagement und entsprechende Massnahmen in IT-Systemen. •Business Engineering and Production Vermittelt Ingenieursmethoden, mit denen betriebliche Prozesse und Systeme analysiert, geplant und gesteuert werden können. So können z.B. Dienstleistungen oder Industriegüter als Massenprodukte entwickelt, produziert und vertrieben werden.
CH S 0 1 9 U B G 2 A INFOT. FEBRUAR R 3 SA, 2 –13.00 UH 09.30 .NTB.CH WWW