Top-Arbeitsplätze mit Zukunft
Foto: Oliver Lerch
5. April 2019
Perspektive im OP Ausbildung auf neues Niveau gestellt
Karriere-Akademie Technics & Informatik im Mittelpunkt
Beste Arbeitgeber Great Place to work in Vorarlberg
2 Top-Arbeitsplätze mit Zukunft
Freitag, 5. April 2019 Vorarlberger Nachrichten
Auf dem Weg in die Zukunft gibt es eine Reihe von Berufen, die besonders gebraucht werden.
Gute Aussichten für die Zukunft
Der Arbeitsmarkt ist im Umbruch: Studie zeigt zehn Berufe, die in Zukunft besonders gute Chancen haben. ZUKUNFT Ein Job ist im Idealfall mehr als nur ein Job und bloßer Broterwerb: Die eigenen Interessen sollten bei der Berufswahl immer an erster Stelle stehen – trotzdem schadet es nicht, die Karrierechancen ebenfalls im Auge zu behalten. Eine Studie des Karrierenetzwerkes LinkedIn zeigt nun, welche Jobs auch in Zukunft gute Aufstiegs- und Entwicklungschancen bereithalten. Berufe verändern sich kontiniuerlich oder verschwinden im Zuge des Umbruchs in der Wirtschaft und am Arbeitsmarkt vielleicht ganz. Jobwechsel wurden bereits und werden häufiger, Kehrtwendungen im beruflichen Lebenslauf deshalb immer öfter wahrscheinlich. Der
ideale Beruf hält Entwicklungschancen bereit. Aufgrund der Analyse sind diese Berufe auch in Zukunft eine sichere Wahl: IT-Spezialist Eine gute Wahl, 1 auch in Zukunft: IT-Spezialisten sind Mangelware und sehr gefragt und bleiben das auch weiterhin. Ein Berufsfeld, das auch Autodidakten hervorragende Karrierechancen bietet. Marketing- und Kommunikati2 onsmanager Produkte oder Dienstleistungen an den Kunden zu bringen, an diesem Bedarf wird sich grundsätzlich nichts ändern: Marketingstrategen sind auch in Zukunft gefragt.
HR-Manager Wie neue Mitarbeiter gesucht werden und wie sich Jobsuchende bewerben – das ändert sich in Zukunft bestimmt weiterhin. Eines ist aber fix: Ohne HR-Manager wird es auch in Zukunft nicht gehen. Das Tätigkeitsfeld umfasst nicht nur Recruiting, sondern auch die Arbeit mit bestehenden Mitarbeitern: Arbeitsrecht, Weiterentwicklung, Fortbildungen – HR-Manager haben auch weiterhin jede Menge zu tun. Projektmanager Kein Unter4 nehmen ohne Projekte. Wer gerne plant, steuert, kontrolliert und am liebsten den Überblick über das große Ganze behält, ist mit dem
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Job des Projektmanagers auch in Zukunft gut beraten. Business-Development-Mana5 ger Neue Geschäftsfelder erschließen, Märkte und Konkurrenten analysieren, Organisationen weiterentwickeln. Der Beruf des Business-Development-Managers bleibt eine sichere Wahl. Arzt Mediziner werden auch 6 in Zukunft benötigt. Arzt ist somit auch in den nächsten Jahren eine sichere Berufswahl, die individuelle Interessen berücksichtigt. Physiker Forschung, Entwick7 lung oder doch lieber in die Lehre? Wer sich für das Studium der Physik entscheidet, hat die Wahl.
Designer Gutes, userfreundliches Design wird auch in Zukunft benötigt – und damit auch Personen, die sich mit Mediendesign auskennen. Ideal für alle, die ihre kreative Ader in einem zukunftsträchtigen Beruf ausleben möchten. 9 Qualitätsmanager Den Beruf des Qualitätsmanagers wird es weiterhin geben – der Job schafft es in diesem Ranking auf Platz 9. Mathematiker Sie werden in 10 vielen Branchen benötigt und das bleibt auch so. Die Wahl zwischen Jobs in unterschiedlichen Branchen ermöglicht außerdem die Schärfung des eigenen Profils anhand persönlicher Interessen.
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Freitag, 5. April 2019 Vorarlberger Nachrichten
Duale Akademie ab Herbst
WKV-Strategieprozess Dis.Kurs Zukunft Duale Akademie geht noch in diesem Jahr in die Umsetzung. Der Fachkräftemangel ist und bleibt auf Weiteres eines der Top-Themen in der Vorarlberger Wirtschaft. Gleichzeitig steigt der Anteil der Maturanten in den nächsten Jahren österreichweit weiter an. Darauf reagierend hat die Wirtschaftskammer Vorarlberg im Rahmen ihres Strategieprozesses Dis.Kurs Zukunft eine neue Ausbildungsschiene nach dem Vorbild der oberösterreichischen Wirtschaftskammer konzipiert: Die Duale Akademie.
CHANCEN FÜR DIE ZUKUNFT
Neue Ausbildungsform Diese neue Ausbildungsform ist besonders auf die Bedürfnisse der Ausbildungsgruppe AHS-Absolventen zugeschnitten, zielt auf den Arbeitsmarkt von morgen und bietet eine praxisorientierte Ausbildung
STATEMENTS
„Die Duale Akademie steht für ein innovatives, neues Ausbildungsformat, das junge Menschen ansprechen soll, um ihnen neue Perspektiven zu eröffnen und unseren Betrieben wichtige neue Mitarbeiter zu bringen – ein wichtiger Schritt zur Erweiterung des Bildungsangebotes.“ Hans Peter Metzler, Präsident der Wirtschaftskammer
„Viele Gymnasiasten haben großes Interesse an der Technik, das es zu wecken gilt. Ich finde diesen Ansatz daher äußerst sinnvoll. Die Kooperationen zwischen Betrieb und Jugendlichen sollten schon vor der Matura beginnen. Besonders für Mädchen bedarf es spezieller Formate.“ Helmut Abl, Direktor des BG Bludenz
„Wir bekennen uns zur Dualen Akademie. Wichtig wird es aber sein, dass die konkrete Konzeption dieses Modells in enger und guter Abstimmung mit den Betrieben erfolgt, dann wird das neue Ausbildungsangebot sicher erfolgreich für alle Seiten werden.“ Otmar Meyer, Ausbildungsleiter bei Liebherr Nenzing
IMPRESSUM REDAKTION Marlies Mohr, Hanna Reiner, Andreas Scalet FOTOS Oliver Lerch, Philipp Steurer, Frederick Sams, Daniel Nuderscher, Blum, Hefel Wohnbau, Fotolia, Studio Fasching LAYOUT Stefan Eder
in attraktiven Unternehmen. Sie richtet sich neben der Zielgruppe der AHS-Maturanten aber auch an Studierende bzw. Studien abbrecher. „Die Duale Akademie steht für ein innovatives, neues Ausbildungsformat, das genau diese jungen Menschen ansprechen soll, um ihnen neue Perspektiven zu eröffnen und unseren Betrieben wichtige neue Mitarbeiter zu bringen“, erklärt WirtschaftskammerPräsident Hans Peter Metzler und führt weiter aus: „Damit ist ein wichtiger Schritt zur Erweiterung des Bildungsangebotes – sowohl für die Jugend als auch für die gesamte Wirtschaft – gelungen. Die Maturanten profitieren, da sie für eine profunde Berufsausbildung nicht zwingend an Universitäten oder an einer Fachhochschule weiterstudieren müssen, sondern sofort nach der Matura Geld verdienen und zusätzlich eine wertvolle, praxisgerechte Ausbildung bekommen. Die Unternehmen profitieren, weil ihnen eine weitere Zielgruppe zur dualen Ausbildung zur Verfügung stehen wird. Wir hoffen, dass viele AHS-Absolventen und viele Unternehmen dieses neue Angebot nutzen werden.“
Feinschliff für Akademie Abstimmungsgespräche mit den relevanten Bildungseinrichtungen haben bereits stattgefunden, das Interesse in den Vorarlberger Unternehmen ist groß. Im Entwicklungsprozess läuft derzeit der Feinschliff der Ausbildungsinhalte. Gestartet wird im Herbst, die Bewerbungsphase beginnt bereits in diesem Monat, im April. Otmar Meyer, Ausbildungsleiter bei Liebherr, begrüßt diese neu angedachte Ausbildungsschiene: „Wir bekennen uns zur Dualen Akademie. Wichtig wird es aber sein, dass die konkrete Konzeption dieses Modells in enger und guter Abstimmung mit den Betrieben erfolgt, dann wird es erfolgreich für alle Seiten werden.“ Auch der Direktor des Bundesgymnasiums Bludenz, Helmut Abl, kann der Dualen Akademie einiges abgewinnen. „Viele Gymnasiasten haben großes Interesse an der Technik, das es zu wecken gilt. Ich finde diesen Ansatz daher äußerst sinnvoll. In diesem Zusammenhang sollten die Kooperationen zwischen Betrieb und Jugendlichen schon vor der Matura beginnen, um frühzeitig Verbundenheit und Vertrauen aufzubauen bzw. Hemmschwellen abzubauen. Besonders für Mädchen bedarf es spezieller Formate, da sie ja über 50 Prozent der Absolventen bilden.“ Technics und Informatik Die Duale Akademie gliedert sich in folgende Ausbildungsschwerpunkte: Betriebliches Trainee programm direkt im Unternehmen, die Vermittlung der Fachtheorie durch Kompetenzzentren in den Berufsschulen sowie die Vermittlung von Zukunftskompetenzen in dem Themenbereichen Internationalisierung, Digitalisierung sowie Sozial- und Selbstkompetenz durch das Unternehmen sowie durch Bildungsanbieter und externe Partner. Auch eine Kooperation mit der FH Vorarlberg wird angestrebt. Die Teilnehmer durchlaufen maßgeschneiderte Traineeprogram-
me von grundsätzlich 1,5 bis 2,5 Jahren. Etwa 70 Prozent der Ausbildungszeit findet dabei im ausbildenden Betrieb statt, 20 Prozent
in eigenen Berufsschulklassen und zehn Prozent bei weiteren Bildungsanbietern wie Universität, Fachhochschule oder WIFI. In Vorarlberg startet sie im Herbst vorerst
mit „Technics“ (Schwerpunkt Mechatronik) und Informatik (Schwerpunkt Coding), in weiterer Folge werden die angebotenen Berufe sukzessive erweitert.
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Freitag, 5. April 2019 Vorarlberger Nachrichten
Neue digitale Skills am Arbeitsmarkt Welche neuen Kompetenzen Mitarbeiter im Zuge der Digitalisierung brauchen.
ARBEITSWELT Die fortschreitende Digitalisierung verändert rasch sämtliche Lebensbereiche, auch den Arbeitsmarkt. Damit verändern sich auch die Anforderungen der Unternehmen an die Beschäftigten. Welche neuen Kompetenzen brauchen Mitarbeiter im Zuge der Digitalisierung? Das Arbeitsmarktservice (AMS) setzt 2019 im Rahmen der Projektreihe „Standing Committee für New Skills“ einen eigenen Schwerpunkt zum Thema „Digitalisierung“. Gemeinsam mit den Forschungsabteilungen sowie Personalentwicklern und -verantwortlichen großer und mittlerer Unternehmen wird der künftige Qualifikationsbedarf der Wirtschaft im Hinblick auf die Digitalisierung am Arbeitsmarkt erforscht. In eigenen Workshops mit Unternehmen aus den Bereichen Tourismus, Handel, Bau und Bauökologie, Produktion sowie Büro und Verwaltung werden die relevanten Aus- und Weiterbildungsbedarfe der Unternehmen identifiziert, die sich aus dem Themenkomplex der Digitalisierung am Arbeitsmarkt ergeben. Die Ende des Jahres vorliegenden Ergebnisse werden – wie auch schon bei den vorangegangenen AMS New Skills Projekten – die Grundlage für gezielte Weiterbildungsangebote des AMS bilden und den Unternehmen als Information zur Planung ihrer betrieblichen Weiterbildungen zur Verfügung gestellt.
Digital Skills im Tourismus „Digital Skills der Mitarbeiter sind das Topthema für die Tourismusdienstleistungen der Zukunft. Klar ist, dass wir daher vor allem in die Qualifikationen unserer Fachkräfte investieren müssen, damit diese mit der Digitalisierung auf Du sind. Mehr als 40 Prozent der Arbeitsplätze in Österreich werden sich einschneidend verändern und damit entstehen immer neue Jobprofile, wie das Beispiel der Veränderungen im Bereich der Hotel rezeptionisten zeigt. Deshalb setzt die Wirtschaftskammer in ihrer kürzlich gestarteten Bildungsoffensive durchgehend auf die digitale Komponente in der beruflichen Aus- und Weiterbildung“, betont WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz, die in diesem Zusammenhang auch auf die neue Doppellehre für Tourismus-Allrounder und das Lehrlingsplus von 1,2 Prozent im Tourismus verweist. In Hinblick auf das Mega-Thema Fachkräftemangel betonte Schultz das AMS „als wichtigen Partner“, der die überregionale Vermittlung als ganz wichtiges Thema in seiner Arbeit verankert hat. Zudem biete das AMS mit – nun unbefristet verlängert – Impulsberatung für Betriebe ein „maßgeschneidertes Instrument“, um Maßnahmen zur Erhöhung der Arbeitgeberattraktivität zu setzen, so Schultz. Positiver Zusammenhang „Die Digitalisierung ist eine große Herausforderung für jedes Unternehmen, für die einzelnen Arbeitnehmer, für unser Land und für Europa als Ganzes. Zurzeit sind es China und die USA, die die Digitalisierung vorantreiben, und sie sind uns Europäern gefühlte Lichtjahre voraus. Wenn Europa nicht zu einem Freilichtmuseum für angestaubte Technik und Vorgehensweisen aus dem letzten Jahrhundert verkommen will, dann müssen wir die richtigen Rahmenbedingungen für dieses digitale Zeitalter schaffen – und dabei spielt die Aus- und Weiterbildung eine ganz zentrale Rolle“, stellt Peter Bosek, Privat-
Zukünftig werden ein gutes Verhältnis und eine gute Verständigung zwischen künstlicher (KI) und menschlicher Intelligenz (MI) im Berufsleben immer wichtiger.
kundenvorstand der Erste Group Bank AG, fest. „Ich bin davon überzeugt, dass es einen positiven Zusammenhang zwischen Digitalisierung und regionalem Beschäftigungswachstum gibt, auch wenn die Digitalisierung zweifellos auch dazu führt, dass sich Berufsinhalte und Tätigkeitsschwerpunkte verschieben. Bei der Erste Group erleben wir durch die Digitalisierung einen stark gewachsenen Bedarf an Personen mit ausgeprägten analytischen und interdisziplinären Fähigkeiten – und diese Skills setzen gestiegene Ansprüche an Qualifi-
„In unserer Bildungsoffensive setzen wir durchgehend auf die digitale Komponente.“ Martha Schultz Wirtschaftskammer-Vizepräsidentin
kationen sowie der Ausbildung als solches voraus, ganz gleich ob es sich etwa um Softwareentwickler oder um Business Analysten handelt. Wir suchen händeringend nach qualifizierten Fachkräften, um unseren digitalen Vorsprung bei der Plattform George sowie in vielen anderen Bereichen auszubauen. So haben wir aktuell 50 offene Stellen bei unserem George-Team und auch unsere IT-Dienstleistungstochter s IT Solutions Austria sucht momentan etwa 40 IT-Experten – insbesondere Personen mit Skills in den Bereichen Agile, Cybersecuri-
ty, User Experience, Data Analysis, IT Architecture, Machine Learning und Artificial Intelligence sowie Robotics“, so Bosek weiter.
Neue Berufe durch Digitalisierung „Die Digitalisierung führt natürlich zur Entstehung neuer Berufe – auch im Verkauf. Bei Billa haben wir jetzt Lehrlinge, die Einzelhandelskaufmann/-frau mit Schwerpunkt „Digitaler Verkauf “ lernen. Da geht es um Verkaufstätigkeiten mit Hilfe mobiler oder stationärer digitaler Endgeräte, z.B. Tablets, aber auch um die Beratung von Kunden im Onlineshop. Die Rewe Group bildet als eine der ersten Lehrlinge zu „E-Commerce Kaufmann/-frau“ aus – hier liegt der Fokus klar auf Onlinehandel und Onlinevertriebskanälen. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass der Onlinehandel zunimmt, dementsprechend suchen wir auch auf dem Gebiet immer mehr Menschen mit digitalem Verständnis und Kompetenzen. Das zieht sich durch die Arbeitsbereiche genauso wie durch die Altersgruppen. Auch unsere Lagermitarbeiter im FFC Lager des Onlineshops müssen bei der Arbeit mit Kommissioniergeräten digitale Skills mitbringen. Das Schöne ist, dass man grundsätzlich alles lernen kann – man benötigt nur das Interesse, die Offenheit und den Willen sich neue Kompetenzen anzueignen. Auch wenn jüngere Arbeitnehmer mit dem Thema „Digitalisierung“ bereits von Kindheit an konfrontiert sind, wäre es falsch, der älteren Zielgruppe 50+ eine Lernbereitschaft mit neuen Medien abzusprechen. Wichtiger denn je ist vernetztes Denkvermögen, um komplexe Sachverhältnisse besser verstehen zu können“, betonte
Johannes Zimmerl, Direktor Konzernpersonalwesen der Rewe International AG.
Veränderung bestehender Berufe Neben der Entstehung neuer Berufe führt die Digitalisierung auch zur Veränderung bestehender Berufe und Berufsbilder. „So müssen beispielsweise Rezeptionisten mit Onlinebuchungen umgehen und Lagerarbeiter Lagerlogistiksoftware bedienen können. Während die Automatisierung in der Vergangenheit in erster Linie manuelle Arbeit ersetzt hat, wird es in Zukunft
„Hier entstehen viele neue Herausforderungen bei der Qualifizierung von Beschäftigten.“ Johannes Kopf Vorstand AMS Österreich
immer häufiger möglich werden, auch die sogenannte „Wissensarbeit“ zu automatisieren. Akademische Tätigkeiten werden sich hin zu Konzeption, Kontrolle und Bewertung von automatisierten Analysen verlagern. Fähigkeiten zur Selbstorganisation, Problemlösung und kritischem Bewerten von Informationen werden in Zukunft für Arbeitnehmer unabdingbar. Der Umgang mit digitalen Werkzeugen wird für alle Berufsgruppen zu einer Schlüsselkompetenz in der Arbeitswelt 4.0. So wird beispielsweise im AMS in ganz Österreich die eAkte
eingeführt, die entsprechenden digitalen Kompetenzen im Umgang mit der eAkte sind damit für alle Mitarbeiter(innen) Voraussetzung. In vielen bestehenden Berufen werden somit heute Fähigkeiten verlangt, die vor einigen Jahren noch nicht nachgefragt wurden. Dazu kommen Aspekte der Globalisierung, die Anforderungen an Fremdsprachenkenntnisse in wesentlich mehr Berufen stellen als früher. Hier entstehen viele neue Herausforderungen bei der Qualifizierung von Beschäftigten“, erklärte Johannes Kopf, Vorstand des Arbeitsmarktservice Österreich.
Zertifizierung notwendig „Um die digitalen Kompetenzen von Arbeitnehmern zu objektivieren und vergleichbar zu machen, ist deren Zertifizierung notwendig. Wir halten die Einführung eines „austrian certificate of digital competences“, das heißt eines Leistungsnachweises für digitale Kompetenzen für höchst sinnvoll, haben bereits erste Vorarbeiten dazu geleistet und werden daher auch die entsprechenden Bemühungen von Bundesministerin Margarete Schramböck tatkräftig unterstützen“, so Johannes Kopf. Das Zertifikat könnte Arbeitnehmer Basiskompetenzen – wie z.B. im Bereich Datenschutz, sozialer Netzwerke sowie Recherche und Bewertung von Informationen und Quellen im Internet – sowie darauf aufbauend weitere höhere Stufen der digitalen Kompetenz attestieren. Auch die Ausweitung der Zertifizierung digitaler Kompetenzen auf einzelne Branchen wäre aus Sicht von Arbeitnehmern, Unternehmen und Weiterbildungsinstitutionen nützlich, so Kopf.
Der Hauptsitz von Meusburger in Wolfurt ist auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar.
Fotos: Meusburger
Wohlfühlen ab dem ersten Arbeitstag Dank Werksbus, umfangreicher Einschulung, MitarbeiterInnen-Events und täglich wechselnden Menüs in der Kantine ist man bei Meusburger vom ersten Tag an gut aufgehoben. Der Wecker klingelt, die Augen gehen auf und sofort ist eine leichte Nervosität spürbar – der erste Arbeitstag im neuen Unternehmen steht bevor. Nach einer schnellen Tasse Kaffee geht es ab ins Auto und im starken Morgenverkehr zur Arbeit. Entspannt ankommen geht anders. Entspannt zur Arbeit Bei Meusburger läuft die Geschichte des ersten Arbeitstages ruhiger ab: Nach dem Klingeln des Weckers kann entspannt gefrühstückt werden – entspannt vor allem deshalb, weil man sich dank der über 40 Werksbusse nicht überlegen muss, wie man zur Arbeit kommt. Diese bringen die MitarbeiterInnen täglich nach Wolfurt und wieder nach
Hause. Zudem ist der Hauptsitz von Meusburger auch mit Bus und Bahn problemlos erreichbar und liegt direkt am dichten Radwegnetz Vorarlbergs. Aufgrund von E-BikeLadestationen ist zudem sichergestellt, dass E-Bike-Fahrer auch für den Nachhauseweg volle Akkus haben. Kulinarisch gut versorgt Entspannt aber auch, weil es dank der Firmenkantine täglich die Möglichkeit zur einfachen Jausenbestellung aus einem großen Sortiment und zur Auswahl von drei verschiedenen Mittagsmenüs plus frisches Salatbuffet gibt – so fällt am Vorabend zu Hause die Frage nach dem Mittagessen für den nächsten Tag weg. Für die Stärkung zwischendurch gibt es zudem frisches Obst und Kaffee für alle MitarbeiterInnen zur freien Verfügung. Umfangreiche Einschulungen Am Arbeitsplatz angekommen, erhält man bei Meusbur-
Roman Giesinger Leiter Personal, Mitglied der Geschäftsleitung
Ein gutes Miteinander ist der Grundstein, um gemeinsam zu wachsen und sich gemeinsam weiterzuentwickeln. Daher wird bei uns besonders viel Wert darauf gelegt. ger im ersten Monat zahlreiche auf den jeweiligen Beruf abgestimmte Einschulungen. Dieses umfangreiche Onboarding-Programm stellt sicher, dass alle MitarbeiterInnen bestens auf die bevorstehenden Aufgaben vorbereitet sind und das Unternehmen und die Geschäftsfelder gleich zu Beginn genau kennenlernen. Parallel dazu gibt
Besonders viel Wert wird bei Meusburger auf ein gutes Miteinander gelegt.
es in der neu gestalteten Meusburger-Akademie diverse Schulungsangebote zu den Themen Sicherheit, Gesundheit, Arbeitsmethodik, Kommunikation sowie Persönlichkeit mit internen und externen Trainern. Dies garantiert sowohl die fachliche Weiter bildung der MitarbeiterInnen als auch die persönliche Entwicklung jedes Einzelnen. Der Blick auf die Gesundheit Entspannt kann bei Meusburger auch mit Blick auf die eigene Gesundheit gearbeitet werden. Dafür sorgen zwei Betriebsärzte, die wöchentlich Ordinationszeiten im Unternehmen haben sowie mehrere Ersthelfer, die im Notfall in kürzester Zeit vor Ort sind. Über das Jahr verteilt gibt es zudem regelmäßige Seh- und Hörtests, diverse Impf-Aktionen und eine ergonomische Arbeitsplatz-Einrichtung. Für das nachhaltige Engagement im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung erhielt
Meusburger erst im März 2019 erneut das Vorarlberger Gesundheitsgütesiegel „Salvus“. „Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung und freuen uns, dass unsere Angebote bei den MitarbeiterInnen großen Anklang finden und gerne genutzt werden“, so Roman Giesinger, Leiter Personal und Mitglied der Geschäftsleitung. Vom Preisjassen bis zum Skitag Um sich voll auf seine Arbeit konzentrieren zu können, ist es besonders wichtig, sich am Arbeitsplatz und im Team wohlzufühlen. Daher gibt es bei Meusburger über das Jahr verteilt rund 20 verschiedene interne Events. Die Palette reicht hier von Eishockey und Skitag über ein Mountainbike-Wochenende bis hin zu Fußball und Preisjassen. So ist garantiert, dass für alle MitarbeiterInnen etwas dabei ist und gleichzeitig das Gemeinschaftsgefühl gefördert wird. All diese Maßnahmen sorgen dafür, dass sich die Mitarbei-
terInnen bei Meusburger vom ersten Tag an wohlfühlen. Weitere Informationen und alle derzeit offenen Stellen gibt es unter www. meusburger.com ANZEIGE
Daten und Fakten Umsatz 2018 308 Millionen Euro (Plus von 6%) Produkte Normalien, Werkstattbedarf, Heißkanal- und Regeltechnik und ERP-Software; WBI-Wissensmanagement Kunden Weltweit über 21.000 in 81 Ländern Tochtergesellschaften Indien, China, Türkei, USA, Mexiko MitarbeiterInnen 1700, davon 1130 in Vorarlberg Kontakt: Meusburger Georg GmbH & Co KG, Kesselstr. 42, Wolfurt, Tel. 05574 67060, office@meusburger.com, www.meusburger.com
Rund 40 Werksbusse bringen die MitarbeiterInnen täglich zur Arbeit und wieder retour.
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Von der Schule direkt an den OP-Tisch Neues Gesetz soll Ausbildung von OP-Pflegepersonal erleichtern.
Der berufliche Weg eines Pflegers in den OP ist derzeit, zumindest in Österreich, noch ein weiter. Zuerst muss das Diplom in allgemeiner Gesundheits- und Krankenpflege her, danach kann in die berufsbegleitende einjährige OP-Sonderausbildung gestartet werden. Ein weiteres Unikum: Diese Spezialisierung muss innerhalb von fünf Jahren nach Erwerb des Diploms erfolgen. Deshalb sind, um den OP-Betrieb personell nicht auszuhungern, die Kurse mit maximal acht bis zehn Teilnehmern relativ klein gehalten. Doch nun ist Besserung in Sicht. Ein neues Gesetz soll die Ausbildung zur OP-Pflege neu regeln. Wie in Deutschland soll künftig kein allgemeines Diplom mehr erforderlich sein. Ob die Ausbildung zwei oder drei Jahre dauert, ist noch nicht festgeschrieben. Der Direktor der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch, Guntram Rederer, befürwortet die Lösung in jedem Fall, weil es die Situation in den OPs entlasten würde, wie er sagt. FELDKIRCH
Herausforderungen Mirjam Burger (34) hat die lange Ausbildung zur OP-Pflegerin gerne auf sich genommen. „Ich wollte
das immer schon machen, obwohl ich nicht wusste, was auf mich zukommt“, erzählt die Schrunserin. Ein Praktikum bestärkte Burger in ihrem Berufswunsch, und so ging es für sie 2010 von der Schule direkt an den OP-Tisch. Mittlerweile arbeitet sie als stellvertretende Leiterin des Funktionsbereichs Pflege im Cluster 1 des neuen OP-Zentrums am LKH Feldkirch, das die Bereiche Gefäß- und Allgemeinchirurgie sowie Urologie und Gynäkologie umfasst. Daneben absolviert sie derzeit ein berufsbegleitendes Studium mit dem Schwerpunkt Pflegemanagement in Wien. Im Oktober steht die letzte große Prüfung an, dann ist Mirjam Burger bereit, die Leitung in Cluster 1 zu übernehmen. Sie freut sich schon jetzt auf die Herausforderung. Zudem lasse es sich in den lichten Räumlichkeiten viel besser arbeiten.
Schwierige Anerkennung Ihre Kollegin, Henrike Dreisvogt (35), kam vor zwei Jahren aus Deutschland ins LKH Feldkirch. Zum einen trieb sie die Liebe zu den Bergen ins Land, zum anderen wollte sie den immer schlechter werdenden Arbeitsbedingungen entkommen. „Hier steht noch der
Mirjam Burger hat als OP-Pflegerin ihren Traumjob gefunden.
„Um den OP-Betrieb personell nicht auszuhungern, sind die Kurse relativ klein gehalten.“ Guntram Rederer Direktor GKPS Feldkirch
Patient im Mittelpunkt“, sagt Dreisvogt, deren offizielle Berufsbezeichnung „Operationstechnische Assistentin“ (OTA) lautet. Nach ihrem Umzug war sie die erste OTA in Österreich. Allerdings dauerte es drei Monate, bis sie vom Ministerium die erforderliche Anerkennung erhielt. Inzwischen ist alles im Lot und Henrike Dreisvogt fühlt sich rundum wohl an ihrem hochmodernen Arbeitsplatz. Dort hat sie die Leitung des Funktionsbereichs Pflege für Cluster 3 inne. Er umfasst die Bereiche HNO, Mund-, Kiefer- und Gesichts chirurgie sowie Neurochirurgie. An ihrem Job schätzt Dreisvogt die Ab-
wechslung, die Arbeit an und mit Menschen sowie die technischen Innovationen, die so viel an Hilfe möglich machen. Dabei ist die Tätigkeit eine fordernde. „Man muss in jeder Sekunde hellwach und konzentriert sein, und jeder Handgriff muss sitzen“, sagt die junge Frau. Nicht umsonst dauert es ein Jahr, bis sich ein Diplompfleger in einem OP auskennt. „Für diese Kollegen ist es ein kompletter Neustart“, weiß Henrike Dreisvogt. Der nächste Kurs „Pflege im Operationsbereich“ startet im Herbst 2019 an der Krankenpflegeschule Feldkirch, Infos: www. krankenpflegeschulen.at
Foto: Philipp Steurer
Unsere Mitarbeiter haben abgestimmt – wir sind ein Great Place to Work®. Russmedia wurde in die Riege der besten Arbeitgeber Österreichs aufgenommen. Zudem hat uns die Jury mit dem Sonderpreis „Bester Arbeitgeber Österreichs für Betriebliche Bildung & Lebenslanges Lernen“ ausgezeichnet. Werde auch du ein Teil von Russmedia: russmedia.com/karriere
Beste Arbeitgeber 2018 Österreich
www.russmedia.com
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Arbeitsplätze der Zukunft bei Blum Industrie 4.0 trifft auf individuelle Vernetzung.
Industrie 4.0, also die Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung von Prozessen über alle Systemebenen im Unternehmen wie auch hin zu externen Partnern hat die Möbelindustrie längst erreicht. Der Vorarlberger Beschlägehersteller treibt seit vielen Jahren die Digitalisierung aktiv voran und ermöglicht den Mitarbeitern sich individuell in digitalen Räumen auszutauschen. HÖCHST
Kein Schlagwort Industrie 4.0 ist für Blum kein Schlagwort, sondern wird seit Jahren aktiv umgesetzt. Die Entwicklung zieht sich durch alle Bereiche des Unternehmens: Ob bei der Produktentwicklung mit der Verwendung von Mixed Reality und künstlicher Intelligenz, bei der Produktion und Logistik mit intelligenter Steuerung und fahrerlosen Transportfahrzeugen oder bei der Fertigungstechnik mit der Verwendung von 3D-Druck für die Herstellung von individualisierten Bauteilen mit hochspezialisierten Funktionen. Genauso kommt die Digitalisierung bei der Einbindung der Kunden und Partner mit der Versorgung von Produktdaten, der vernetzten Auftragsabwicklung oder der Unterstützung via Live-Support bei der Montage von Blum-Beschlägen zum Einsatz. Es gilt jedoch immer der Ansatz: „Der Fortschritt dient unseren Mitarbeitern, denn die technischen Entwicklungen müssen unsere gut ausgebildeten Fachkräfte unterstützen oder ihre Arbeit erleichtern. Denn hinter all der Technik steckt
Industrie 4.0 wird bei Blum nicht nur in der Produktion aktiv gelebt.
auch über die Abteilungsgrenzen hinaus. So können sich Projektleiter beispielsweise aus den entsprechenden Experten virtuelle Teams zusammenstellen, um die jeweilige Idee voranzutreiben.
Bei Blum ist man überzeugt, dass Teams umso erfolgreicher sind, je vielschichtiger sie zusammengesetzt sind.
immer der Mensch“, erzählt Bernhard Erkinger, verantwortlich für technische Berufe in der Personalabteilung von Blum. Der gebürtige Grazer ergänzt: „Das trifft natürlich auch auf die Digitalisierung zu.“ Unter „Industrie 4.0“ versteht Blum darüber hinaus, Mitarbeiter
zu vernetzen, moderne Arbeitsumgebungen zu schaffen und Zusammenarbeit mit digitalen Mitteln zu erleichtern. Das gemeinsame Arbeiten in digitalen Arbeitsräumen und die Nutzung neuer Kommunikationskanäle vereinfachen die persönliche Kommunikation
Viele berufliche Möglichkeiten Frühes Teilen von Inhalten, gemeinsam im gleichen Dokument weiterentwickeln, chatten, kommentieren und bloggen – dies sind keine Schlagworte, sondern bereits Alltag in den Projektteams: „Dabei sind ein offener Dialog und eine direkte Feedbackkultur sehr wichtig. Ergebnisse können einfacher gemeinsam erarbeitet und leichter miteinander ausgetauscht werden“, informiert Bernhard Erkinger. „Wir
Gemeinsam entwickeln wir kreative Maßnahmen für eine gute Bildung der zukünftigen Fachkräfte.
haben nicht nur bei unseren Digitalisierungsprojekten gemerkt, dass die Zusammensetzung der Teams entscheidend ist. Die Mischung aus jungen und erfahrenen Mitarbeitern, Arbeitnehmern mit traditionellen und ungewöhnlichen Ausbildungswegen sowie regionalen und internationalen Mitarbeitern macht den Erfolg aus“, so der 38-Jährige weiter. In Vorarlberg beschäftigt Blum mittlerweile 5800 Mitarbeiter und bietet viele berufliche Möglichkeiten − sei es im Rahmen einer Lehre, direkt nach der Schule und dem Studium oder aber auch beruflichen Quereinsteigern. Mehr Informationen unter www. blum.com/at/de/karriere/arbeiten-bei-blum
8 Top-Arbeitsplätze mit Zukunft
Freitag, 5. April 2019 Vorarlberger Nachrichten
Arbeiten und Leben im Chancenland
Initiative Chancenland Vorarlberg wirbt für Karrierestandort. Seit geraumer Zeit besteht am Standort Vorarlberg ein Mangel an technischen Fachkräften - so gut wie in jedem Bereich sind technisch qualifizierte Fachkräfte gefragt. Die starke Wirtschaftsentwicklung lässt den Bedarf an qualifizierten Fachkräften stetig ansteigen und betrifft gleichermaßen Absolventen von höheren Schulen, dual und tertiär gebildete Fachkräfte. Aufgrund der Schwierigkeiten, die eine Besetzung der Stellen am Standort Vorarlberg mit sich bringt, wären Unternehmen gezwungen, verfügbares Personal an anderen, überregionalen Standorten aufzubauen. Dadurch ginge der Vorarlberger Wirtschaft Wertschöpfung verloren und ein mögliches Wachstums potential am Standort bliebe ungenutzt. ARBEITSPLATZ VORARLBERG
Chancenland Vorarlberg Um dem Fachkräftemangel entgegenzusteuern und die Verfügbarkeit von technischen Fachkräften vor Ort zu erhöhen, wurde bereits 2011 von der Wirtschafts-StandortVorarlberg GmbH (WISTO) die Ini tiative Chancenland Vorarlberg ins Leben gerufen. Die Maßnahmen im Rahmen der Initiative sind vielseitig und reichen von der Bewerbung des Lebens- und Karrierestandorts Vorarlberg über die internationale Rekrutierung von Fachkräften bis hin zur Begeisterung von Kindern
STATEMENTS „Vorarlberg bietet eine breite Palette an starken Betrie ben und attraktiven Karrierechancen. Mit der Initiative Chancenland Vor arlberg möchten wir dies bewusst machen und die Begeisterung technischer Studierender und Ab solventen für die Region wecken.“ Dr. Joachim Heinzl, Geschäftsführer WISTO „BHM INGENIEURE ist seit 2013 regel mäßig bei den Netz werktreffen dabei. Die Veranstaltungen sind perfekt organisiert und bieten eine ganz entspannte Atmosphäre, um mit Studierenden und Unter nehmensvertretern aus Vorarlberg in Kontakt zu kommen. So konnten wir nicht nur neue Praktikant(inn) engewinnen, sondern auch unser berufliches Netzwerk ausweiten und unseren Bekanntheitsgrad erhöhen.“ Sabine Grassl, Assistenz der Geschäftsführung, BHM Inge nieure „Die Netzwerktreffen sind immer eine super Gelegenheit, die Personalverantwortli chen der Vorarlberger Firmen persönlich kennenzuler nen.“ Daniela Gerbis, Studentin Informatik - Software and Informa tion Engineering, FH Vorarlberg
und Jugendlichen für Technik und technische Berufe. Ein besonderes Augenmerk liegt in der Rückgewinnung auswärtig Studierender für den regionalen Arbeitsmarkt: Jene Vorarlberger, die sich für ein Studium außerhalb der Region entscheiden, sollen motiviert werden nach Abschluss ihrer Ausbildung nach Vorarlberg zurückzukehren.
Netzwerktreffen Um dies zu erreichen, werden seither jährlich sogenannte ‚Netzwerktreffen‘ an jenen österreichischen Studienorten mit einer großen Anzahl an Technikstudierenden aus Vorarlberg durchgeführt. In Bregenz findet zusätzlich ein vorweihnachtliches Event statt, zu dem alle Vorarlberger Technik-Studierenden unabhängig ihres Studienorts eingeladen werden. Diese werden von Unternehmen aus dem Land begleitet und in Form eines informellen Abendessens abgehalten. Studierenden wird dadurch die Möglichkeit geboten, Einblicke in die Unternehmenslandschaft zu erhalten, persönliche Kontakte zu knüpfen und sich über Karrieremöglichkeiten, Praktika und Abschlussarbeiten zu informieren. Dabei spielt auch der Communityaufbau eine große Rolle: Kontakte zu anderen Studierenden und Unternehmensvertretern motivieren zusätzlich zur Rückkehr nach Vorarlberg.
Bei Chancenland-Netzwerktreffen werden Studierende in lockerer Atmosphäre in Kontakt
Weitere Maßnahmen von Chancenland Vorarlberg sind die Bereitstellung von zielgruppenspezifischem Informationsmaterial, die Unterstützung standortrelevanter Veranstaltungen und die gezielte Kommunikation über die www.
Mit Blum in die Zukunft Vielfältige Jobmöglichkeiten – spannend und herausfordernd www.blum.com/karriere
chancenland.at-Webseite und Facebook. Die Webseite gibt einen umfangreichen Überblick über die Wirtschafts-, Kultur- und Freizeitlandschaft Vorarlbergs und informiert mit 250 Firmenprofilen und einer Jobdatenbank mit über 500
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Freitag, 5. April 2019 Vorarlberger Nachrichten
und mittelständische Unternehmen. Die Konzeption und die Umsetzung der Maßnahmen erfolgen in Rücksprache mit den an der Initiative teilnehmenden Unternehmen. „BHM Ingenieureist seit 2013 regelmäßig bei den Netzwerktreffen dabei. Die Veranstaltungen sind perfekt organisiert und bieten eine ganz entspannte Atmosphäre, um mit Studierenden und Unternehmensvertretern aus Vorarlberg in Kontakt zu kommen. So konnten wir nicht nur neue Praktikanten gewinnen, sondern auch unser berufliches Netzwerk ausweiten und unseren Bekanntheitsgrad erhöhen“, zeigt sich Sabine Grassl von BHM Ingenieure, begeistert.
mit den Produkten und der Arbeitskultur der heimischen Unternehmen gebracht.
offenen Stellen über die ansässigen Unternehmen und deren Karrieremöglichkeiten. Chancenland Vorarlberg ist somit eine Kontaktstelle für Studierende, die sie bei Fragen zu Vorarlbergs Wirtschaft berät, bei der Suche nach Praktika, Themen
für Abschlussarbeiten und Jobs unterstützt und Kontakte zu Unternehmen herstellt.
Breite Akzeptanz Das Angebot von Chancenland Vorarlberg stößt auf reges Inte-
resse seitens der heimischen Unternehmen: Insgesamt sind rund 60 Vorarlberger Unternehmen regelmäßig an Aktivitäten und Veranstaltungen beteiligt, darunter befinden sich sowohl alle großen Leitbetriebe als auch viele kleine
Am Programm für das Chancenland Vorarlberg stehen – neben einer breit aufgestellten Standortkommunikation und der Überarbeitung der Informations- und Werbematerialien – fünf Netzwerktreffen, sieben Karrieremessen, die Umsetzung eines Schwerpunkts für Fachkräfte im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie sowie die Intensivierung der Social-Media-Kommunikation. Damit soll ein Beitrag geleistet werden, um den steigenden Fachkräftebedarf der heimischen Wirtschaft zu decken.
„Star-Activity“ Im vergangenen Jahr war Chancenland Vorarlberg mit insgesamt 51 Unternehmen an Netzwerktreffen und Karrieremessen an den Studienorten Leoben, Graz, Wien, Innsbruck, Karlsruhe, Kempten, Dresden und Bayreuth vertreten. Eines der Highlights war das vorweihnachtliche Netzwerktreffen im Festspielhaus Bregenz, an dem 26 heimische Unternehmen und 120 Vorarlberger Studierende aus zahlreichen Studienorten von Zürich bis Wien teilnahmen. Der Abend stand ganz im Zeichen der eigentlichen Stars im Unternehmen – also der Mitarbeiter – und bot neben knackigen Unternehmenspräsentationen und einem gemeinsamen Abendessen mit vielen Möglichkeiten zum Netzwerken einen interaktiven Teil, an dem die Studierenden aktiv werden mussten, um selbst potenzielle zukünftige Stars zu werden. Blick in die Zukunft Auch im Jahr 2019 ist ein ambitioniertes Arbeitsprogramm geplant:
TERMINE 2019 7. MAI 2019 Jobmesse Biberach 8. MAI 2019 Netzwerktreffen Graz 9. MAI 2019 Teconomy Graz 11. NOVEMBER 2019 Netzwerktreffen Innsbruck 12. NOV. 2019 Netzwerktreffen Wien 13. NOVEMBER 2019 Teconomy Wien 13. NOVEMBER 2019 Karriereforum Bayreuth 20. NOVEMBER 2019 Netzwerktreffen Bregenz ANMELDUNGEN für Unternehmen unter info@chancenland.at INFORMATIONSMATERIALIEN Broschüren für die Rekrutierung stehen unter www.chancenland.at zum Gratis-Download bereit oder können zu einem Druckkostenbeitrag als Print version unter info@chancenland.at bestellt werden. CHANCENLAND VORARLBERG www.chancenland.at www.facebook.com/ChancenlandVor arlberg Eine Initiative der Wirtschafts-Stand ort Vorarlberg GmbH (WISTO) Hintere Achmühlerstraße 1, 6850 Dornbirn, 05572/55252-0
VORARLBERGER LANDESKRANKENHÄUSER
Die Gesundheit ist unser ureigenster Unternehmensauftrag für unsere PatientInnen und für unsere MitarbeiterInnen.
Die Vorarlberger Landeskrankenhäuser stehen für: • 4.700 MitarbeiterInnen • 90.000 stationäre PatientInnen • 445.000 ambulante Frequenzen pro Jahr Unsere Spitäler sind Orte, an denen Hilfe im Mittelpunkt steht. Wir bedanken uns für das Vertrauen und verpflichten uns auch weiterhin einer hochqualitativen Gesundheitsversorgung in Vorarlberg.
www.landeskrankenhaus.at
10 Top-Arbeitsplätze mit Zukunft
Freitag, 5. April 2019 Vorarlberger Nachrichten
Ein guter Platz zum Arbeiten Great Place to Work zeichnete Vorarlberger Unternehmen aus.
WIEN Das unabhängige Great Place to Work®-Institut hat es sich zur Aufgabe gemacht, jene Unternehmen zu ehren, die durch vertrauensbasierte Unternehmenskultur bei ihren Arbeitnehmern punkten. Bereits zum 17. Mal in Folge sind nun „Österreichs beste Arbeitgeber“ ausgezeichnet worden. Darunter auch die Vorarlberger Unternehmen Henn, der Messtechnikspezialist Baur, Raiffeisenlandesbank Vorarlberg und Haberkorn. Der Special Award in der Kategorie „Betriebliche Bildung und lebenslanges Lernen“ ging an Dr. Pichler Rechtsanwälte. Bundesministerin Margarete Schramböck eröffnete den glanzvollen Abend mit bedeutungsträchtigen Worten: „Die Arbeitswelt bringt immer wieder neue Herausforderungen mit sich. Was Unternehmen zu einem Great Place to Work macht ist, dass sie den Anforderungen der modernen Arbeitswelt gerecht werden und auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingehen. Das motiviert und trägt entscheidend zur Verbindung in einem Unternehmen bei.“
Ein eigener Koch Martin Ohneberg, dem Geschäftsführer und Gesellschafter des Automotivezulieferers Henn, liegt sehr viel an der Qualität des Arbeitsplatzes. „Hier verbringen die Menschen die meiste Zeit des Tages, deshalb sollen sich die Mitarbeiter besonders wohlfühlen. Ein „Great Place to Work“ bedeutet für mich, dass die Mitarbeiter gerne zur Arbeit kommen, stolz auf das gemeinsam
Vorarlberg ist Standort von einigen der besten Arbeitgeberbetriebe, z. B. Haberkorn, Raiffeisen Landesbank und Russmedia.
Erreichte sind und Freude an der Zusammenarbeit im Team haben.“ Im neuen Hauptquartier im Dornbirner Steinebach gibt es eine Kantine mit eigenem Koch und auch ein Fitnessstudio.
Zum sechsten Mal in Folge Haberkorn erhält die Auszeichnung zum sechsten Mal in Folge. „Das bestätigt und belohnt unsere kontinuierliche Arbeit an der Erhöhung der Zufriedenheit unserer Mitarbeiter“, freut sich Haberkorn-Vorstand Christoph Winder. „Wir nut-
zen die Ergebnisse, um weiterhin konsequent an den richtigen Stellen weiterzuarbeiten.“ Beim technischen Händler sind die Mitarbeiter über eine freiwillige Gewinnbeteiligung am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens beteiligt. Im Programm „Betriebliche Gesundheitsförderung“ geht es neben der physischen auch um die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz. Die Raiffeisenlandesbank Vorarlberg ist ebenfalls ein „Great Place to Work“. Unter allen Betrieben mit 250 bis 499 Mitarbeitern österreich-
weit erreichte die Regionalbank den zweiten Platz. „Die Prämierung zu einem von Österreichs besten Arbeitgebern bestätigt uns auf unserem Weg und macht uns ehrlich gesagt auch ein wenig stolz“, so Vorstandsvorsitzender Wilfried Hopfner.
Coachings und Flatrate Clemens Pichler, Geschäftsführender Gesellschafter der Pichler Rechtsanwalt GmbH, ist es wichtig, das gesamte Potenzial der Mitarbeiter zu entwickeln. „Davon profitie-
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www.sutterluety.at Deine Bewerbung sendest Du bitte an Sutterlüty Handels GmbH · zH Sascha Scheffknecht Mühle 534 · 6863 Egg +43 / (0)5512 / 2266 - 0 bewerbung@sutterluety.at www.sutterluety.at
ren nicht nur die Mitarbeiter selbst, sondern auch das Unternehmen und das gesamte berufliche und private Umfeld.“ Die Weiterbildung in der Kanzlei umfasst interne sowie externe Coachings und Trainings. Zudem unterstützt eine interne Trainingsdatenbank neue Kollegen beim Einarbeiten. Eine (Hör-) Buch-Flatrate ermöglicht den Mitarbeitern kostenlosen Zugang zu Fach-, Sach- und Hörbüchern ihrer Wahl. „Unsere Firmenphilosophie zahlt sich aus“, freut sich Clemens Pichler über die Auszeichnung.
NEU AB JUNI 2019!