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Nutzfahrzeuge_okt_2018

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Nutzfahrzeuge & Transport

Bild: DB Schenker

19. Oktober 2018

Digitalisierung Wie sich die Logistik verändert

Autonomie Die Revolution im Fernverkehr

Lebensretter Bremsassistenten sind die Zukunft


2 Nutzfahrzeuge & Transport

Freitag, 19. Oktober 2018 Extra

Bischof Transporte bietet Lehre zum Berufskraftfahrer an Der Beruf des Berufkraftfahrers leidet heute unter vielen Vorurteilen, die Auswirkungen auf den immer weiter zunehmenden Fahrermangel haben. Dem wirkt Bischof Transporte in Vorarlberg jetzt entgegen. Als erstes Logistikunternehmen in Vorarlberg bietet Bischof Transporte eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer an, die mehr bietet als nur Lkw fahren zu lernen. Elke Böhler, COO von Bischof Transporte in Feldkirch, erklärt im Interview die Inhalte der Ausbildung und verrät, welche Voraussetzungen man mitbringen sollte. Wie kamen Sie auf die Idee, eine Ausbildung als Berufskraftfahrer in Ihrem Unternehmen einzuführen? Jeder Frächter, jeder Spediteur kennt das zunehmende Problem „Fahrermangel“. Nicht nur wir in Österreich suchen händeringend nach Berufskraftfahrern. Die Transport- und Logistikbranche zählt zu den bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren. Ohne unsere Berufskraftfahrer sind unsere Regale leer und unsere Produktionen stehen still. Für uns stand fest: Jammern nützt nichts. Wir müssen etwas gegen den Fahrermangel unternehmen. Daher stellten wir für uns die Fragen: Wie können wir die Fachkräftesituation bei den Berufskraftfahrern

in unserer Region verbessern, dem Fachkräftemangel entgegenwirken? Wie bekommen wir die wertvolle Arbeit des Berufskraftfahrers wieder in die Köpfe der Wirtschaft und

Zirka 20 Schulabgänger und auch ältere Personen. Wie viele Berufskraftfahrerauszubildende sind derzeit bei Bischof beschäftigt? Die letzten Jahre wurden bei Bischof keine Lehrlinge ausgebildet. Daher freut es uns, dass wir ab heuer wieder mit der Lehrlingsausbildung gestartet haben. Unser ITLehrling hat bereits im Juni gestartet. Am 3. September sind zwei weitere Lehrlinge, welche den Lehrberuf der Speditionskauffrau erlernen, gestartet. Wünschenswert wäre auch der Start von zwei Lehrlingen mit dem Berufsbild des „Berufskraftfahrers“.

Elke Böhler, MSc. Chief Operating Officer Bischof Transporte

Heutzutage wird von unseren Fahrern immer mehr erwartet. Unser Lkw-Fahrer ist sozusagen die Visitenkarte des Unternehmens.

vor allem in die Köpfe der jungen auszubildenden Menschen? Wie schaffen wir es, das Berufsbild des Berufskraftfahrers wieder attraktiv werden zu lassen? Nicht nur uns als Bischof Transporte beschäftigen diese Fragen. Für uns war jedoch klar, wir müssen handeln und Aktionen setzen. Wie ist die Resonanz auf das Angebot bisher? Leider ist die Resonanz derzeit noch alles andere als zufriedenstellend. Bis dato haben wir eine Zusage. Das Prob-

Dominik Rüscher, Lehrling im ersten Lehrjahr.

Bischof Transporte bietet als erstes Unternehmen in Österreich eine Ausbildung zum Lkw-Fahrer an. lem liegt sicherlich daran, dass dieses Berufsbild bei uns noch nicht bekannt ist. Wir haben das Berufsbild mit Werbefilm und Werbespot sowie mit Schreiben an den Polytechnischen und in der Landwirtschaftsschule beworben. Jedoch ist dies noch zu wenig. Der nächste Schritt ist die Vorstellung auf den Lehrlingsmessen und die persönliche Präsentation in den Schulen. Hier hoffen wir auf eine gute Zusammenarbeit mit den Vorarlberger Schulen. Derzeit gibt es österreichweit lediglich 20 Schüler, verteilt von der ersten bis zur dritten Klasse, welche die Lehrlingsausbildung des Berufskraftfahrers absolvieren. Viele haben ein falsches Bild und können sich unter dem Lehrberuf ‚Berufskraftfahrer‘ nicht viel außer Lkw fahren vorstellen. Wie müssen sich die Lehrlinge die Ausbildung denn vorstellen? Was erwartet sie in ihrer Ausbildung? Neben der attraktiven Lehrlingsausbildung und Karriere-

chancen in verschiedenen Bereichen hat der Auszubildende nicht nur einen ansehnlichen Lehrabschluss, sondern auch noch den kostenlosen Pkwund Lkw-Führerschein bereits mit ungefähr 18 Jahren erworben. Die Lehrlinge werden bei uns eine 3-jährige Ausbildung absolvieren. Im Rotationssystem lernen die Auszubildenden den organisatorischen Aufbau des Betriebes sowie die betrieblichen Arbeitsabläufe kennen. Sie erlangen Kenntnisse über die Marktstellung und Organisation unseres Unternehmens und über das wirtschaftliche Umfeld am Markt. Die Lehrlingsausbildung umfasst auch das Ausführen von kaufmännischen Arbeiten. Dazu gehören Schriftverkehr, Ausfertigen der erforderlichen Transportpapiere, kaufmännisches Rechnen, Kenntnisse des einschlägigen Zahlungsverkehrs, Strecken- und Terminplanung. Zollabwicklung und anderes. Weiter geht es mit den Grundkenntnissen der Pneumatik, Hydraulik, Elektrik und Elektronik am

Fahrzeug. Wir haben eine eigene Werkstatt in Feldkirch, beschäftigen sechs Mechaniker und können auch hier das Wissen an die jungen Menschen weitergeben. Spätestens ab dem 3. Lehrjahr lernen die Lehrlinge als Beifahrer den Berufsalltag des Berufskraftfahrers in der Praxis kennen. Mit 17,5 Jahren besuchen die Lehrlinge die Fahrschule und erwerben fast zeitgleich den B- sowie den C-Führerschein, gefolgt von der Lehrabschlussprüfung am Ende des 3. Lehrjahres. Dies sind nur wenige Auszüge des Berufsbildes der Berufskraftfahrer(in). So sind wir sicher, unserer Jugend einen Beruf mit Zukunft, Abwechslung, Technik und Karrierechancen bieten zu können. Nach dieser Ausbildung eröffnen sich durch die vielfältigen Qualifikationen Aufstiegschancen nicht nur als Kraftfahrer, sondern auch in anderen Berufen im Transport- und Logistikbereich. Wie viele Auszubildende haben sich bereits beworben?

Wie sieht der Joballtag aus? Die Digitalisierung und das autonome Fahren wird uns den Berufskraftfahrer nicht ersetzen. Heutzutage wird von unseren Fahrern immer mehr erwartet. Es wird nicht einfach nur von A nach B gefahren. Unser Lkw-Fahrer ist sozusagen die Visitenkarte des Unternehmens. Der LkwFahrer hat ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, besitzt ein hohes Maß an Organisationstalent. Neben dem reibungslosen Ablauf des Transportes, der Ladungssicherung, Erstellung der Transportpapiere, Kommissionierung, Zuverlässigkeit und Kommunikationsfähigkeit gehören auch Wartungsarbeiten, welche am Fahrzeug durchzuführen sind, zum Berufsalltag des Lkw-Fahrers. Welche Voraussetzungen müssen die Bewerber mitbringen? Eine abgeschlossene Pflichtschulausbildung, geografisches Interesse, Organisationstalent, Interesse an Hydraulik und Elektronik, kaufmännisches Interesse, Spaß am Umgang mit Menschen und natürlich ein großes Interesse an Fahrzeugen. Mehr Infos zur Ausbildung gibt es unter www.wko.at

Karriere im Wachstumsmarkt Logistik Die Logistikbranche in Vorarlberg wächst und wächst. Nicht zuletzt ist auch die gute Konjunktur ein Grund dafür. Dennoch leiden die Firmen unter Fachkräftemangel. Auf der Straße, auf den Schienen, zu Wasser und in der Luft werden täglich tonnenweise Güter und Waren transportiert. Aus China, aus den USA, aus dem europäischen Ausland – von überall her beziehen wir heute unsere Einkäufe. Bis zum Jahr 2050 wird eine Vervierfachung des internationalen Frachtvolumens erwartet. Dies bedeutet vor allem für den Logistikmarkt ein erhebliches Wachstum und für die Arbeitnehmer vermehrt Karrierechancen. Vielseitige Jobmöglichkeiten Disponenten, Lageristen, Zolldeklaranten, Kraftfahrer, Speditions- und Betriebslogistikkaufleute, Supply-Chain-Manager und viele weitere sind Berufe in der Logistik. Dabei

Im Logistikbereich werden dringend Fachkräfte gesucht. müssen die Abteilungen Einkauf, Produktion, Verteilung sowie Lagerung und Transport zusammenspielen, um den Anforderungen des Markts gerecht zu werden.

Der Personalbedarf wird also weiter wachsen und die Karrieremöglichkeiten bis weit über die nationalen Grenzen hinausgehen. Auch im Ländle gibt es viele Möglichkeiten.

Topausbildung in Österreich Der Logistikbereich bietet attraktive Berufsziele, die Ausbildungsmöglichkeiten in Österreich sind auf höchstem Level. Es gibt Ausbildungen im Bereich der Spedition und Betriebslogistik ebenso wie Lehrgänge an den Fachhochschulen und Universitäten. All dies ist eine gute Basis für eine aufstrebende Karriere. Mit Motivation zur Weiterentwicklung stehen verschiedene Karrieremöglichkeiten offen. Derzeit sind im Logistikbereich mehr als 250 Stellen offen. Fünf Lehrstellen als Betriebslogistikkaufmann/frau sind unbesetzt (Stand: Juli 2018, Quelle AMS).

Ausbau des Online-Handels führen dazu, dass auch in der Logistikbranche die Anforde-

Verschiebung des Berufsbildes Laut dem Arbeitsmarktservice Vorarlberg wird die Zukunft der Branche vor allem durch die Globalisierung sowie die digitale Transformation bestimmt sein. „Die technische Entwicklung, die internationale Vernetzung sowie der

rungen steigen und Fachkräfte händeringend gesucht werden“, sagt Thomas Metzler vom AMS Vorarlberg. Möglicherweise wird es innerhalb der Branche auch zu Verlagerungen kommen. „Es werden mehr Menschen in der Planung, Organisation und Kun-

Mag. Thomas Metzler, MSc. Öffentlichkeitsarbeit AMS Vorarlberg

Wenn junge Menschen eine abwechslungsreiche berufliche Tätigkeit suchen, dann ist eine Ausbildung im Bereich Logistik zu empfehlen.

denbetreuung tätig sein, dafür weniger im manuellen Bereich oder im Transport. Das kommt beispielsweise durch den Einsatz künstlicher Intelligenz wie dem autonomen Fahren“, erklärt Metzler weiter. Die Anforderungen in der Logistikbranche steigen, die meisten Berufsbilder sind sehr komplex und reichen vom Einkauf über das Kundenmanagement bis hin zu logistischen Tätigkeiten, für die Sprachkenntnisse und technisch-digitale Fertigkeiten Voraussetzung sind. Dennoch sieht Thomas Metzler den Karriere- und Zukunftschancen der Logistikbranche positiv entgegen: „Wenn junge Menschen eine abwechslungsreiche berufliche Tätigkeit suchen, sich für Zukunftsfragen wie Mobilität und Handel interessieren und sich für ein grenzenübergreifendes Arbeiten begeistern, dann ist eine Ausbildung im Bereich Logistik zu empfehlen“, so Metzler.

Impressum | Redaktion und Texte: Sabrina Galehr, Jasmin Quast Bilder: Porsche Austria GmbH & Co OG, Auto Gerster, Bischof, cargo-partner GmbH, Yannick BROSSARD/Renault Österreich GmbH, Shutterstock Anzeigen­beratung: Russmedia Verlag GmbH, Gutenberg­straße 1, 6858 Schwarzach


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Digitalisierung und Globalisierung in der Logistik Die Digitalisierung revolutioniert Transport und Logistik, sie verändert unsere Welt und unser Denken. Logistik bei Nacht.

Irgendwo ist immer Tag Für den Dichter verkörpern Abend und Nacht so etwas wie den Urquell aller Romantik. Dagegen beginnt für die Logistik nach Sonnenuntergang die Fortsetzung des Tages mit künstlicher Beleuchtung.

Digitalisierung bringt Vorteile Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand: Datensätze können besser verknüpft und ver-

Mehr Effizienz und weniger Fehler durch die Digitalisierung.

Die Logistikbranche wird immer digitaler und globaler.

netzt werden, die Auftragsabwicklung profitiert von digitalen Verwaltungssystemen und sorgt so am Ende des ­Tages für eine Entlastung der Umwelt, da Papier eingespart werden kann. Doch dies sind nicht die einzig positiven Auswirkungen: Mit der Verringerung der Fahrten reduzieren sich automatisch die Feinstaubbelastung, der Verkehr auf den regionalen Straßen und somit auch der Lärm. Jede Medaille hat allerdings zwei Seiten und digitale Technologien biergen auch

­efahren und HerausfordeG rungen: Zum einen muss sich die Unternehmenskultur an die neuen Technologien anpassen, zum anderen müssen auch die Mitarbeiter einen Umgang mit den neuen ­Medien und der digitalen Welt lernen. Diese müssen flexibel auf die Veränderungen ihres Berufsbildes reagieren und IT-Kenntnisse vertiefen. Die Zukunft Social Media gilt als neue Informationsquelle für Logistik-

unternehmen, da Kunden hier ihre Meinung vermehrt äußern. Durch das Internet entstehen aber auch neue Serviceangebote. Der Transport steht vor einer Veränderung hin zur Autonomie: Drohnen und Future Trucks eröffnen neue Möglichkeiten. Besonders die Entwicklungen im Bereich der Sensorik treiben den technologischen Fortschritt in der Logistikbranche voran und führen zu einer vollständigen Überwachung der Lieferkette und der autonomen Fahrzeuge.

Boeing 747 Triebwerk

Global gibt es keine Nacht Bei einem logistischen Globalplayer wie DB Schenker gilt „Arbeit nach Anbruch der Dunkelheit“ ohnehin als relativer Begriff. Man denke an die See- und Luftfracht. Wer sich über Kontinente bewegt, für den ist Zeitzonenhopping normal: Ob Singapur oder Sao Paulo – irgendwo sind die Dienste von DB Schenker gefragt. Und irgendwo ist immer Tag. Wenn die Uhrzeiger auf Sturm stehen, dann interessiert es nicht, ob sie drei Uhr morgens oder drei Uhr nachmittags meinen. Deshalb nehmen Kunden die nächtliche Einsatzbereitschaft regelmäßig in Anspruch.

Oder wer hätte gedacht, dass Uber ohne ein einziges eigenes Fahrzeug zum weltweit größten Taxiunternehmen werden würde? Oder dass Airbnb ohne ein Hotelzimmer die weltweit größte Agentur für Unterkünfte werden würde? Längst hat die Digitalisierung auch die Logistikbranche verändert. Neue, disruptive Konzepte haben auch in der Logistik Einzug gehalten. Die neuen Technologien sorgen für automatisierte Datenerfassung und -verarbeitung.

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Familienunternehmen mit Pioniergeist: 35 Jahre cargo-partner Der internationale Transportund Info-Logistik-Anbieter cargo-partner feiert dieses Jahr sein 35-Jahr-Jubiläum. Ein guter Anlass, einen Schritt zurückzutreten und auf die letzten dreieinhalb Jahrzehnte und ihre größten Meilensteine und Herausforderungen zurückzublicken.

mental cargo-partners“ mit dem Ziel, praktische Schritte zur Entwicklung ressourcenschonender Technologien und zur Reduktion schädlicher Emissionen zu setzen. Zusätzlich engagiert sich cargo-partner seit über zehn Jahren gemeinsam mit einer Reihe von Organisationen auf der ganzen Welt für soziale Projekte, darunter „Licht für die Welt“, „Jugend Eine Welt“, „SOS Kinderdorf“ und zahlreiche andere internationale sowie lokale Institutionen.

1983 gründete CEO Stefan Krauter das Unternehmen „air cargo partner“ mit nur fünf Personen am Wiener Flughafen. Das kleine Team spezialisierte sich zunächst auf Luftfracht und begann bald, seine Expertise auf Seefracht-Services auszuweiten. Dank einem wachsenden Netzwerk von Lkw-Partnern war der Transportanbieter bald in der Lage, auch den Vor- und Nachlauf abzuwickeln und integrierte Logistiklösungen anzubieten. Vorreiter in Osteuropa Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs machte der Logistikanbieter rasch von seinem ideal gelegenen Hub in Wien Gebrauch, um seine Präsenz zu den Nachbarländern im Osten auszuweiten. „Wir waren unter den ersten Logistikunternehmen, die zu dieser Zeit den Schritt nach Osteuropa wagten. Diese Entscheidung gab uns einen wichtigen Vorsprung, auf dem wir allmählich weiter aufbauten“, erinnert sich Stefan Krauter. Im Jahr 2000 hatte cargo-partner Niederlassungen

CEO Stefan Krauter denkt gerne an die ersten großen Erfolge des Unternehmens zurück. in der Tschechischen Republik, der Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Polen, Deutschland und Rumänien errichtet. Internationale Expansion in großen Schritten Im Zeitraum von 2000 bis 2005 nahm cargo-partner gleich drei neue Herausforderungen an: Asien, die USA und, was vielleicht am wichtigsten war: die Info-Logistik. „Im Zuge der Globalisierung und Digitalisierung hat sich das Auf-

gabenfeld der Logistik stark erweitert. Es geht nicht mehr nur darum, Waren von A nach B zu bringen. Der Fokus liegt heute auf intelligentem Informationsmanagement, oder in anderen Worten: Info-Logistik“, erklärt der CEO von cargo-partner. Im Jahr 2000 begann cargo-partner, die SPOT Visibility & Collaboration Platform für alle Aspekte des Transportund Supply-Chain-Managements einzusetzen. Zeitgleich trieb das Unternehmen in im-

mer größeren Schritten seine internationale Expansion voran. 2001 öffnete der Logistikanbieter sein erstes Büro in New York, 2004 wurden die ersten Niederlassungen in China und Taiwan gegründet. Heute betreibt cargo-partner 12 Büros in den USA sowie 21 Standorte in der Region Asia-Pazifik. Nachhaltige Verbesserungen über Grenzen hinweg Im Jahr 2006 gründete cargopartner den Verein „environ-

Pioniergeist mit viel unternehmerischer Ambition Ein Thema kristallisiert sich bei dieser Rückblende auf die letzten 35 Jahre heraus: ein stark zukunftsorientierter Pioniergeist mit viel unter­ nehmerischer Ambition. Für die nahe Zukunft hat sich cargo-partner vorerst zwei strategische Ziele gesetzt: zum einen die weitere Entwicklung seiner IT-Lösungen, zum an-

deren den Ausbau der weltweiten Lagerkapazitäten und Kontraktlogistik-Services. Zu den jüngsten Investitionen in das Kontraktlogistik-­ Netzwerk von cargo-partner zählen neben dem nachhaltigen iLogistics Center in Fischamend, das im Juni 2018 den Betrieb aufgenommen hat, auch das iLogistics Center in Sofia, das ebenfalls im ­frühen Sommer 2018 eröffnet wurde, sowie Erweiterungen und Neueröffnungen in Hamburg, Ljubljana, Dunajska Streda, Clarksville, Chicago, ­ Bangkok, Singapur und Hongkong. Im Bereich der Info-Logistik konzentriert sich cargo-partner derzeit verstärkt auf das „Vendor Management“. Mit diesem Service unterstützt cargo-partner seine Kunden bei der Optimierung der Kooperation mit Lieferanten, wodurch eine höhere Liefertreue und Terminsicherheit erzielt werden kann.

Unternehmensprofil cargo-partner ist ein privat geführter Info-LogistikKomplettanbieter mit einem breiten Portfolio an Luft-, See-, Landtransport- und Logistik-Services und besonderen Stärken in den Bereichen Informationstechnologie sowie Supply-Chain-Optimierung. Mit 130 Standorten in 30 Ländern stellt das Unternehmen schnelle und effiziente Lösungen für seine Kunden auf der ganzen Welt zur Verfügung. www.cargo-partner.com

Innovativer Transport- und Logistikdienstleister Auf Wachstumskurs in den weltweiten Märkten: DB Schenker verfügt über eine große Leistungsexpertise als integrierter Logistikdienstleister. Expertenteams verknüpfen die Module des Dienstleistungsangebotes zu komplexen Wertschöpfungsketten. DB Schenker unterstützt die Industrie und den Handel beim globalen Güteraustausch: im Landverkehr, bei der weltweiten Luft- und Seefracht sowie in der Kontraktlogistik und im Supply-ChainManagement. DB Schenker Vorarlberg beschäftigt 77 Mitarbeiter und verfügt über eine Betriebs­ fläche von 31.576 Quadrat­ metern, einen Speditionsterminal von 2552 Quadratmetern und ein 6588 Quadratmeter großes Außenlager. Pro Woche initiiert die Geschäftsstelle in Röthis rund 104 Import­linien sowie 72 Exportlinien nach Europa. Das B ­ esondere ist, dass diese Niederlassung an das globale Netzwerk mit insgesamt mehr als 2000 Standorten in über 120 Ländern angebunden und Thomas Radauer Geschäftsleiter DB Schenker Vorarlberg

Wir passen uns bestmöglich an die erschwerten Rahmenbedingungen an und entwickeln mit unseren Kunden innovative Komplettlösungen.

DB Schenker verbindet die wesentlichen Wirtschaftsregionen in über 40 europäischen Ländern. aktiv in das dichteste Landesverkehrsnetz Europas integriert ist. Besondere Lage Die Geschäftsstelle Vorarlberg ist für DB Schenker aufgrund ihrer Lage von besonderer Bedeutung. Sie liegt im Vierlädereck und fungiert mithilfe ge-

takteter Systemverkehre als Drehscheibe zwischen Österreich, der Schweiz, Deutschland und Liechtenstein. Durch diese Hubfunktion ist es möglich, attraktive Transportlösungen von Liechtenstein oder der Schweiz aus in die EU und umgekehrt anzubieten. Die generell schwierige Anbindung des

Standortes erfordert genaue Planung, Bündelung und Optimierung aller Lösungen. Die Lage bedingt einen sehr genauen und noch effizienteren Umgang mit den gegebenen Ressourcen sowie Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. „Nicht alles, was für andere Standorte gilt, gilt auch für un-

seren. Beispielsweise ist im Zuge der EU-Erweiterung und der Globalisierung allgemein der Bedarf an Zollexperten niedriger, während genau diese Expertise für das Vierländereck von essenzieller Bedeutung ist“, erklärt Thomas Radauer, Geschäftsleiter DB Schenker Vorarlberg. Die Geschäftsstelle

in Vorarlberg trotzt den erschwerten Rahmenbedingungen des Standorts indem sie ihren Kunden günstige und vor allem attraktive Transportlösungen anbietet: vom Einzelpaket (über 1 Million Paketsendungen pro Jahr) über Luftund Seefrachtlösungen bis hin zum Ganzzug (Chinatrain).


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Der neue Grand California: Start in eine neue Dimension Volkswagen Nutzfahrzeuge zeigte als Weltpremiere auf dem Caravan Salon in Düsseldorf im August den Grand California. Das komplett neu entwickelte Reisemobil basiert auf dem hochmodernen Crafter. Mit dem Grand California erweitert Volkswagen Nutzfahrzeuge das Programm seiner Reisemobile um ein Modell der Sechs-Meter-Klasse inklusive Nasszelle. Parallel zum großen Schlafbereich im Heck wird der Grand California mit einem Hochbett für Kinder erhältlich sein. Die Markteinführung des neuen Reisemobils wird 2019 erfolgen. Der 1988 erstmals vorgestellte California auf der Basis des Bulli ist mit mehr als 160.000 verkauften Exemplaren das weltweit erfolgreichste Reisemobil. Die in drei Jahrzehnten mit dieser Camperikone gewonnenen Erfahrungen hat Volkswagen Nutzfahrzeuge genutzt, um den neuen Grand California auf der technischen Plattform des Crafter zu konzipieren. Beide California-Baureihen werden fortan parallel angeboten. Für alles gerüstet Das Interieur folgt mit seiner frischen Klarheit und clever durchdachten Detaillösungen jenen Eigenschaften, die bereits den California zum Bestseller machten. Die Dekore der Schränke sind im Grand California generell in Weiß gehal-

Das neue Modell der Sechs-Meter-Klasse bietet eine Nasszelle und einen Schlafbereich im Heck. ten. Diese Farbgebung sorgt ebenso für eine helle, großzügige Atmosphäre wie die aufstellbaren Camperfenster im Heck und den Seiten sowie die großen Dachluken über dem Doppelbett im Heck und dem Wohnbereich. Alle Camper-fenster sind mit zweiteiligen Plissees (Moskitonetz und Verdunklung) ausgestattet. Für das Fahrerhaus gibt es ein neu konzipiertes Verdunklungskonzept. Zur weiteren Serienausstattung

gehören neben der Küche und der geräumigen Nasszelle (840 x 800 mm) Details wie eine Außenbeleuchtung über der Schiebetür. Der ebenfalls serienmäßige Anschluss für die Außendusche (mit einstellbarer Wassertemperatur) im Heckbereich perfektioniert das Leben auf dem Stellplatz. Eine elektrisch ausfahrbare Trittstufe an der Schiebetür erleichtert den Ein- und Ausstieg; ein zweiteiliges Moskitonetz in

der Schiebetür ist ebenfalls Bestandteil der Serienausstattung.Ein innovatives Feature ist die optionale Steuerung der Lautsprecher im Wohnbereich per Bluetooth. So kann unabhängig vom Infotainmentsystem mit dem Smartphone, Tablet oder Laptop Musik gehört werden. Der Grand California ist mit Drehsitzen vorn und einer Zweiersitzbank im Wohnbereich ausgestattet. Familien mit Kleinkindern werden die

ISOFIX-Halterungen samt Topteather in der Rücksitzbank zu schätzen wissen. Ein großer Esstisch bietet ausreichend Platz für Mahlzeiten zu viert. Zur Küchenausstattung gehören ein ausziehbarer 70-Liter-Kühlschrank inklusive Gefrierfach (auch von außen durch die Schiebetür erreichbar), ein zweiflammiger Gaskocher, eine Spüle sowie ­ diverse Schubkästen, Schubladen und klappbare Ablagefächer. Ein wesentliches Differenzierungsmerkmal zum California „T6“ ist die Nasszelle des Grand California. Neben Toilette und Dusche ist das Bad unter anderem mit einem klappbaren Waschbecken, Regalen mit Fixierung der ­ ­D uschutensilien, einem Schrank mit integriertem Toilettenpapierhalter (bietet Schutz vor Feuchtigkeit), Handtuchhaltern und einer Dachluke für die Entlüftung ausgestattet. 110 Liter Frischwasser kann der Grand California aufnehmen. Einen Lichtschalter sucht man vergebens – die Beleuchtung wird automatisch per Bewegungsmelder eingeschaltet – serienmäßig. Campingspaß bei jeder Temperatur Optional wird es neben dem Hochbett samt darüber integriertem Panoramadach weitere Details wie eine zusätzliche Dachklimaanlage im

Heck, eine Markise, einen Heckfahrradträger, Campingtisch und Campingstühle (in den Flügeltüren verstaubar) geben. Die serienmäßige Gasheizung kann optional auch als Gas/Strom- und Diesel/ Strom-basiertes Heizsystem erweitert werden. Eine Solaranlage für das Dach sowie eine SAT-Schüssel (TV-Empfang) und einen LTE-WLANHotspot (Router) wird es auch geben. Praktische Assistenzsysteme Der Grand California wird zudem mit den Assistenz-, Komfort- und Infotainmentsystemen des Crafter erhältlich sein. Zu den Assistenzsystemen gehören u. a. das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion, der Spurhalteassis-tent „Lane Assist“, der Spurwechselassistent „Blind Spot-Sensor“, der Ausparkassistent „Rear Traffic Alert“, der sensorgesteuerte Flankenschutz, der Parklenkassistent, der Tempomat mit ACC (automatische Distanzregelung) und die Rückfahrkamera „Rear View“. Reisemobile wie der Grand California umrunden die Welt. Deshalb wird Volkswagen Nutzfahrzeuge das neue Modell auch mit Allradantrieb (4MOTION) anbieten. Das neu entwickelte Camperhochdach wurde aerodynamisch gestaltet, um Verbrauchsnachteile zu vermeiden.

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Verbrauch: 4,7–7,4 l/100 km. CO2-Emission: 124 –193 g/km. Erdgas (CNG): 6,6 – 6,9 m3/100 km. CO2-Emission: 118 –123 g/km.


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Fernverkehr der Zukunft: Die vierte industrielle Revolution? Der autonom fahrende Lkw und die Automatisierung sind längst Gegenwart. Bekannte Fahrzeughersteller wie Daimler, MAN und Volvo revolutionieren nach und nach den modernen Fernverkehr.

Die Haftungsfrage Die Rechtslage bei einem Unfall sieht das sogenannte DreiSäulen-Modell vor: Dieses besteht aus der Fahrer-, Halterund Herstellerhaftung. Der Fahrer ist für die Fahraufgabe verantwortlich und muss beispielsweise bei teilautomatisierten Fahrfunktionen das Fahrzeug stets überwachen und im Ernstfall eingreifen. Kommt er seinen Sorgfaltspflichten nicht nach und verursacht dadurch einen Unfall, haftet er neben dem Halter für den dadurch eingetretenen Schaden. Daneben kann der Hersteller im Rahmen der Produkt- und Produzentenhaftung für Schäden haften, die durch einen Produktfehler hervorgerufen wurden.

Er fährt selbstständig, bremst und beschleunigt ganz ohne Fahrer, nur in Abhängigkeit von Strecke, Topografie und Verkehrslage, ohne das menschliche Überwachungssystem: Der Future Truck. Es ist eine stufenweise Entwicklung, die Schritt für Schritt Form annimmt und die Transportbranche vor neue Herausforderungen stellt. Vorteile und Gefahren Andreas Refenner, Fachgruppengeschäftsführer der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Sparte Transport und Verkehr, sieht im autonomen Fernverkehr einen entscheidenden Mag. Andreas Refenner Fachgruppengeschäftsführer Transport & Verkehr WKV

Die Fahrzeuge können nur auf Standardsituationen vorbereitet werden. Ist diese wegen einer Baustelle außer Kraft gesetzt, muss der Mensch wieder eingreifen.

Im Jahr 2018 ist der autonom fahrende Lkw zwar nach wie vor Zukunftsmusik, aber Andreas Refenner ist sich sicher: „Es werden Fahrzeuge kommen, bei denen der Fahrer nicht mehr viel tun muss.“ Dass die Fahrzeuge jemals vollständig autonom agieren werden, schließt er allerdings aus: „Die Fahrzeuge können nur auf Standardsituationen vorbereitet werden. Ist diese beispielsweise wegen einer Baustelle außer Kraft gesetzt, muss der Mensch wieder eingreifen“, so der Experte. Es ist eben wie beim Flugzeug auch: Die Technik ermöglicht es längst, dass Flugzeuge autonom starten, landen und die Passagiere an den richtigen Urlaubsort bringen, dennoch sitzt ein Pilot im Cockpit.

Wissenswertes Ein Buch lesen oder noch schnell die Bürounterlagen wälzen – das soll bald möglich sein. Vorteil: „Dadurch können ganz andere Effizienzpotenziale ausgeschöpft werden: Der Lenker kann neben seiner Tätigkeit das Fahrzeug zu führen, auch noch andere Aufgaben übernehmen und die Berufssparte wird dadurch qualifizierter.“ Aber auch die Nachteile seien nicht zu unterschätzen. So würden zunehmende Kosten bei der Fahrzeugbestellung und der Beschaffung entstehen. „Desto mehr Technik ­verbaut ist, desto mehr kann auch kaputt gehen“, so ­ efenner. R

Rechtliche Rahmenbedingungen Automatisiert oder autonom? Das ist vor dem gesetzlichen Hintergrund die entscheidende Frage, denn die beiden Begriffe unterscheiden sich wesentlich. Während die schon heute eingesetzten Technologien wie der Spurwechselassistent den Fahrer nur teilautomatisiert unterstützen, würde ein autonom fahrendes Fahrzeug voll­ kommen selbstständig agieren. Unter anderem regelt das ­Wiener Übereinkommen über den Straßenverkehr von 1968

die rechtlichen Rahmenbedinungen. Automatisierte Systeme waren 1968 noch nicht ­bekannt und wurden dementsprechend auch nicht geregelt. Die Bestimmungen gingen damals von einer Fahrzeugsteuerung durch den mensch­ lichen Fahrer aus. Nach der letzten Änderung im März 2016 sind automatisierte ­Systeme erlaubt. Autonomes Fahren ist allerdings noch nicht möglich, denn das Übereinkommen sieht nach wie vor einen Fahrer vor.

In den USA sind bereits die ersten autonom fahrenden Lastwagen unterwegs: Dort gibt es 2,8 Millionen Trucker, die dadurch allerdings auch um ihre Jobs bangen. Laut einer Schätzung der früheren Obama-Regierung Ende 2016 könnten 1,3 bis 1,7 Millionen von ihnen dem technologischen Wandel zum Opfer ­fallen. Die „Roboter-Trucks“ werden zukünftig wahrscheinlich vor allem in der Landwirtschaft, im Bergbau und bei der Abfallsammlung vermehrt eingesetzt. Schließlich bietet der Nutzfahrzeugmarkt ein riesiges Potenzial. Alleine in den USA wird das Volumen des Lkw-Markts auf 700 Milliarden Dollar geschätzt. Marktführer dort ist Daimler. In Österreich ist mit Ende 2016 der Startschuss für autonomes Fahren gefallen. Während auf Autobahnen rund um Graz Testläufe mit Pkw beginnen, die eigenständig lenken, bremsen und beschleunigen, bereiten weitere Regionen Teststrecken für autonomes Fahren vor. Auch auf der A9 zwischen Nürnberg und München werden schon autonom fahrende Lkw getestet.

Lebensretter Notbremsassistent Rund ein Viertel aller Unfälle sind Auffahrunfälle, die durch einen Notbremsassistenten vermieden werden können. Daher gelten ab 1. November 2018 auch verschärfte EU-Verordnungen für Lastwagen. Es sind die häufigsten Unfallursachen bei Unfällen mit Lkw-Lenkern: Unachtsamkeit oder Ablenkung. Rund 40 Prozent aller Unfälle mit Lastwagen werden dadurch verschuldet. Die Verschärfung der Notbremsassistenzpflicht soll diese Unfallrate senken. Verschärfung ab 1. November Bereits seit 2015 ist der Notbremsassistent für Lastwagen ab acht Tonnen gesetzlich Pflicht. Doch ab 1. November 2018 werden die EU-Bestimmungen nochmals verschärft, denn dann müssen auch Lkw ab 3,5 Tonnen mit einem Bremsassistenten ausgestattet sein. Der ÖAMTC begrüßt die Entscheidung des europäischen Parlaments: „Ist ein

Lkw in einen Unfall verwickelt, sind die Folgen in der Regel schwerwiegender und die Leidtragenden sind meistens Pkw-Insassen, Radfahrer oder Fußgänger“, erklärt ÖAMTCUnfallforscher Felix Etl. Durch die strengeren Vorgaben können Unfälle und damit auch die Zahl der Verletzten und Toten gesenkt werden. Weitere Änderungen Pflicht Doch dies ist nicht die einzige Verschärfung: Als Mindestvoraussetzung für Lastwagen wird zudem ein System vorgeschrieben, welches stehende Fahrzeuge erkennen kann, Warnungen ausgibt, ggf. eine Teilbremsung einleitet und die Geschwindigkeit auf stehende Hindernisse um mindestens 20 km/h reduziert. So funktioniert der Notbremsassistent Durch eine Kombination aus Radarvorrichtung und Kamera werden vorausfahrende Fahrzeuge identifiziert und Ab 1. November gelten neue EU-Richtlinien zu Notbremsassistenten in Lastkraftwagen.

Der Notbremsassistent kann Leben retten.

überwacht. Sowohl stehende als auch fahrende Fahrzeuge können vom System erfasst und Zusammenstöße verhindert werden. Der Notbremsassistent erkennt Fahrzeuge, auf die der Lkw mit aktueller Geschwindigkeit auffahren würde, und aktiviert eine ununterbrochen aufleuchtende rote Lichtleiste in der Windschutzscheibe, um die Aufmerksamkeit des Fahrers wieder auf die Straße zu lenken. Wenn jedoch vom System

keine Reaktion des Fahrers, wie Lenkbewegungen oder Bremsen, festgestellt werden kann, beginnt die rote Lichtleiste zu blinken und wird von einem Piepton begleitet. Falls eine Reaktion des Fahrers weiterhin ausbleibt, werden vom System die Bremsen leicht betätigt. Wenn auch das keine Wirkung und Reaktion beim Fahrer zeigt, wird das Notbremssystem aktiviert und der Lastwagen zum Stillstand gebracht.

Zusätzliche Warnung Bei der Notbremsung wird zusätzlich zu den Bremslichtern das Notbremssignal ESS (Emergency Stopping Signal) aktiviert – die Warnblinkanlage signalisiert den Verkehrsteilnehmern mit erhöhter Blinkfrequenz die Notsituation und verringert so die Gefahr eines Auffahrunfalls. Notbremsassistenten im Test Im Bereich der Assistenzsysteme hat sich in den vergan-

genen Jahren einiges getan. Der ÖAMTC untersuchte deshalb die Wirksamkeit der neuesten Notbremssysteme dreier Hersteller. Hierfür wurden Fahrversuche auf einem Testgelände durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass alle getesteten Notbremsassistenten Auffahrunfälle aus einer Geschwindigkeit von 80 km/h verhindern. Die untersuchten Modelle leisteten somit mehr als vom Gesetzgeber verlangt wird.


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Passender Begleiter Das Besondere an den OpelNutzfahrzeugmodellen ist die Individualisierungsmöglichkeit, denn mehr als 330 verschiedene Varianten stehen von den einzelnen Modellen zur Ver­ fügung. Zusätzlich sorgen Umbauspezialisten dafür, dass viele weitere – von Opel zertifizierte – Versionen erhältlich sind, die jedem noch so speziellen Bedarf mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 4,5 t entsprechen. Dazu zählen zum Beispiel Regalsysteme für Liefer­ wagen, Kühlaufbauten sowie Spezialanfertigungen für Rettungs-, Polizei- oder Feuerwehrfahrzeuge, um hier nur einige zu erwähnen! Simon Plaickner Markenleiter Opel, Auto Gerster

Vielseitigkeit und Innovation machen den Combo Cargo zum perfekten Partner. Für jeden Einsatz bereit Ob Logistik, Transport oder Vertrieb: Wir bieten Ihnen eine große Auswahl an Opel-Nutzfahrzeugen vom Lieferwagen über

Gewerbewochen bei Auto Gerster Bei Ford unterscheidet man zwischen den TransitModellen und den Tourneo-Modellen. Die Transit-Modelle sind spezialisiert auf Warentransporte aller Art. Die sprichwörtliche Zuverläss-

Daniel Pfeifer

Der Combo Cargo bietet fortschrittliche Sicherheitssysteme. unterschiedliche Fahrgestelle, Kabinen und Umbauten ab Werk bis zu speziellen Aufbauten. Kurz: Bei uns werden Sie genau das Opel Nutzfahrzeug finden, das perfekt zu Ihrem Geschäft passt. Zusätzlich erhalten Sie die notwendige Expertise und das passende Zubehör für Ihre vielseitigen Aufgaben. Smarte Ausstattung Ab sofort ist der neue Opel Combo Cargo verfügbar. Mit smarten Sicherheitssystemen wie z. B. die automatische Gefahrenbremsung mit Fußgängererkennung warnt vor möglichen Kollisionen mit Passanten oder Fahrzeugen. Eine erhöhte Sitzposition, zahlreiche Ablagemöglichkeiten, einfache Bedienung

und einmalige Vielseitigkeit – der Innenraum ist ein echter Alleskönner und komplett auf seinen Fahrer zugeschnitten.
 Weiters hat der Combo Cargo jede Menge Stauraum. Außen kompakt und innen extrem geräumig: Dank einer beeindruckenden maximalen Ladelänge von 3090 mm eignet sich der Combo Cargo perfekt für Transporte aller Art. Ausgezeichnete Beratung Auto Gerster ist als Nutzfahrzeugzentrum ausgezeichnet und erfüllt dadurch höchste Standards und internationale Normen. Am besten Sie überzeugen sich selbst bei einem unverbindlichen Gespräch mit einem unserer Verkaufsberater. ANZEIGE

Verkaufsleiter Ford, Auto Gerster

Der robuste Transit Custom bietet jetzt noch mehr Funktionen und Technologien.

Das Ergebnis: Sie können sich darauf freuen, in einem Fahrzeug Platz zu nehmen, das raffinierter und anspruchsvoller ist, als je zuvor. Hingegen glänzen die Tourneo-Modelle durch Komfort wie zum Beispiel die großartige Sicht, die bequemen Sitze, welche elektrisch verstellbar sind und vor allem auch wegen dem I n f o t a i n m e n t - Sy s t e m , welches auf Sprachbefehle reagiert. Schwerpunkte Allrad und Vorsteuerabzug Mit der vielseitigen Produktpalette und den ­

vorsteuerabzugsfähigen Modellen hat Auto Gerster für jedes Unternehmen das passende Firmenfahrzeug verfügbar. Im Ländle besonders wichtig ist die extrem breite Allrad-Palette im Hause Gerster, mit rund 16 Modellen. Der Herbst steht im Zeichen der Gewerbekunden Spezielle Fahrzeugan­ gebote und Vorteile erwarten die Interessenten während der Gerster-Gewerbe­ wochen. Am besten man informiert sich persönlich und unverbindlich bei uns im AutoANZEIGE haus.

igkeit dieser Baureihe geht Hand in Hand mit einem größeren Stauraum, der sich dank durchdachter Detaillösung einfach nutzen lässt. Zwei verschiedene Gruppen Die Transit-Modelle waren schon immer für ihre Robustheit, Funktionalität und Zuverlässigkeit bekannt. Jetzt bieten sie eine noch größere Auswahl an innovativen Funktionen und intelligenten Technologien, die Ihren Arbeitsalltag erleichtern.

Der Transit Custom ist für seine Zuverlässigkeit bekannt.

Der neue Ford Transit Custom Smarter. Professioneller. Beständiger.

Netto ab €

15.790,–1) 1) Brutto ab € 18.950,– Auto Gerster Vertriebs GmbH Herrschaftswiesen 14, 6842 Koblach Auto Gerster Vertriebs GmbH +43 (0)5523 62806, Herrschaftswiesen 14,, 6842 Koblach +43 (0)5523 62806, ,

Flottenzentrum Auto Gerster & die Opel Partner im Ländle www.autogerster.at | office@autogerster.at | 05572 3751 177

Ford TRANSIT CUSTOM: Kraftstoffverbrauch innerorts 7,4 – 8,0 l / außerorts 5,9 – 6,8 l / kombiniert 6,3 – 7,2 l / CO2-Emission 163 – 187innerorts g / km. 7,4 – 8,0 l / außerorts 5,9 – 6,8 l / Ford TRANSIT CUSTOM: Kraftstoffverbrauch Symbolfoto I6,3 1) Unverbindlich empfohlener163 nicht kartellierter kombiniert – 7,2 l / CO2-Emission – 187 g / km. Aktionspreis (beinhaltet Importeurs- und

Händlerbeteiligung) inkl. bzw.empfohlener exkl. USt. Aktion nur gültig für Gewerbekunden. Unternehmervorteil Symbolfoto I 1) Unverbindlich nicht kartellierter Aktionspreis (beinhaltet Importeurs- und abhängig von der Kundenfuhrparkgröße dem nur gewählten Modell. Nähere Informationen auf www. Händlerbeteiligung) inkl. bzw. exkl. USt.und Aktion gültig für Gewerbekunden. Unternehmervorteil ford.at. Freibleibendes Angebot. abhängig von der Kundenfuhrparkgröße und dem gewählten Modell. Nähere Informationen auf www.

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8 Nutzfahrzeuge & Transport

Freitag, 19. Oktober 2018 Extra

Ein Pickup für Arbeit und Freizeit Vielseitig wie sein Einsatzgebiet präsentiert sich der neue Renault-Pickup Alaskan. Mit Doppelkabine, variablem Allradantrieb, großer Ladef­ läche und effizientem, 190 PS starkem Twin-Turbo-Diesel­ motor bietet er beispielhafte Flexibilität in der Nutzlastklas­ se von einer Tonne. Basis hier­ für bildet das robuste Leiter­ rahmenchassis. Neben hervorragender Verwin­ dungssteifigkeit sorgt es für ei­ ne Anhängelast von 3,5 Ton­ nen, die beispielsweise das Zie­ hen von Pferde- und Bootstrai­ lern erlaubt. Mit dem Mid-Size-Pick Up Alaskan stellt Renault Gewer­ betreibenden und Outdoor­ fans ein kräftiges Allroundta­ lent zur Seite. Der 190 PS und 450 Newtonmeter starke, so­ wohl mit Sechsgang-Hand­

schaltung und Siebengang-Au­ tomatikgetriebe erhältliche 2,3-Liter-Twin-Turbo-Diesel­ motor ermöglicht in Verbin­ dung mit dem serienmäßigen Allradantrieb Ausflüge und Ar­ beitsfahrten in beinahe jedes Gelände. Für besonders an­ spruchsvolle Wege stehen eine zuschaltbare Untersetzung und eine – wahlweise elektro­ nische oder mechanische – Differenzialsperre bereit. Auf befestigten Wegen ist der Pick­ up kraftstoffsparend mit Hin­ terradantrieb unterwegs. Immer in der richtigen Spur Ein weiteres technisches High­ light des Alaskan ist die neu entwickelte Mehrlenker-Hinter­ radaufhängung mit Schrauben­ federn. Diese Konstruktion er­ möglicht eine präzise Radfüh­ rung, die sich durch hohen Fahrkomfort sowie verringerte

Der robuste Renault Pickup-Alaskan steht ab Ende Oktober dieses Jahres bei den Händlern zum Verkauf.

Als Einparkhilfe dient eine 360-Grad-Rundumsichtkamera.

Fahrwerksgeräusche und Vibra­ tionen bemerkbar macht. Die Hinterachse selbst ist als hoch belastbare Starrachse mit ho­ her Verschränkungsfähigkeit für Fahrten im Gelände ausge­ führt. Ein Panhardstab sorgt für maximale Spurtreue. Die Vor­ derräder werden an doppelten Dreiecksquerlenkern geführt. Ein Querstabilisator verringert die Seitenneigung.

Kamera mit Vogelperspektive Um stets sicher zu rangieren, ist der Alaskan mit Pure Vision Voll-LED-Scheinwerfern und ei­ ner 360-Grad-Rundumsichtka­ mera erhältlich. Letztere er­ leichtert das Einparken, Fahrten im Gelände und das Ankup­ peln von Anhängern, indem das Fahrzeug auf dem Bild­ schirm aus der Vogelperspekti­ ve, von vorne, von den Seiten

und von hinten dargestellt wird. Dadurch werden auch sol­ che Hindernisse sichtbar, die sich unterhalb der Fensterlinie oder hinter dem Fahrzeug be­ finden und von dem Fahrer normalerweise nicht erkannt werden können. Verschiedene Ausführungen In der mit schlüssellosem Zu­ gang, Touchscreen-Radio-Navi­

gationssystem und Tempomat ausgerüsteten Einstiegsversion ZEN ist der Alaskan bereits ab 35.490 Euro zuzüglich Mehr­ wertsteuer erhältlich. Die TopAusführung INTENS mit seri­ enmäßiger Lederpolsterung, 360-Grad-Rundumsichtkame­ ra und Pure Vision Voll-LEDScheinwerfern kommt handge­ schalten auf 36.590 Euro zu­ züglich Mehrwertsteuer.

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Angebotspreise exkl. USt und NoVA, inkl. Bonus und Händlerbeteiligung, gültig für Firmenkunden bei Kauf ab 01.10.2018 bis auf Widerruf bei teilnehmenden Renault Partnern. 1) Renault 4 Jahres Garantie gültig bei Alaskan, Kangoo und Master Z.E. für insgesamt 4 Jahre bzw. max. 100.000 km Laufleistung, bei Trafic und Master (Verbrennermotor) gültig für insgesamt 4 Jahre bzw. max. 150.000 km Laufleistung, je nachdem was zuerst eintritt; nähere Informationen unter www.renault.at. Änderungen, Satz- und Druckfehler vorbehalten. Symbolfotos.

Gesamtverbrauch Renault Kangoo/Trafic/Master/Alaskan 4,3–9,5 l/100 km, CO2 -Emission 112–247 g/km, homologiert gemäß NEFZ. Renault empfiehlt


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