KMU 2018 Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
Prämierung in den Kategorien
Handel, Dienstleistung/Tourismus und Gewerbe/Handwerk
KMU-Preisträger 2018
Günter Grabher, Grabher Group
„Unternehmertum auf Vorarlberger Art, das heißt, nicht nur auf sich selber schauen, sondern auch für das größere Ganze eine Verantwortung spüren.“ Hans Peter Metzler Präsident Wirtschaftskammer Vorarlberg
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Inhalt 04 Statements der Jury 05 Ideenreich, engagiert, vielfältig: die Vorarlberger Klein- und Mittelbetriebe 06 KMU sind wesentliche Stütze der Ausbildung in Vorarlberg 08/09 Unternehmer des Jahres: Textilvisionär Günter Grabher 10/11 Gewinner im Bereich Handel 13/15 Ausgezeichnete im Bereich Handel 16/17 Gewinner im Bereich Dienstleistung/Tourismus 19/21 Ausgezeichnete im Bereich Dienstleistung/Tourismus 22/23 Gewinner im Bereich Gewerbe/Handel 25/27 Ausgezeichnete im Bereich Gewerbe/Handel 31 Alle Teilnehmer des KMU-Preises 2018
IMPRESSUM Verleger (Medieninhaber) und Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach Redaktion: Hanna Reiner, Andreas Scalet, Marion Hofer Fotos: Roland Paulitsch, Phillip Steurer, Dietmar Stipovsek, VLK, Russmedia-Archiv Layout: Felix Holzer, Umsetzung: Anja Schutti Anzeigenberatung: Russmedia Verlag GmbH Telefon 05572 501-0, Fax 05572 501-145 Erscheinungstag: Freitag, 5. Oktober 2018
Eine Initiative von Partner
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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten
„Herzstück der Wirtschaft“ Seit zehn Jahren macht die Verleihung des KMU-Preises die besonderen Leistungen der kleinen und mittleren Unternehmen in Vorarlberg sichtbar. Uns als Wirtschaftskammer ist das ein besonderes Anliegen, weil sie das Herzstück der heimischen Wirtschaft sind. KMU sind verlässliche Arbeitgeber und Top-Lehrlingsausbildner und tragen damit wesentlich zur hohen Lebensqualität und zum Wohlstand in unserem Land bei. Durch ihre Dynamik, Flexibilität und ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen sind die heimischen Klein- und Mittelbetriebe ein entscheidender Erfolgsfaktor für den Standort Vorarlberg – so prägen sie das Bild des Wirtschaftens auf Vorarlberger Art. Damit die Stärken unserer KMU auch in herausfordernden Zeiten bestehen können, unterstützen wir sie mit verschiedenen Services. Es freut mich daher sehr, dass diese vorbildlichen Vorarlberger Firmen im Rahmen der gemeinsamen Aktion mit den Vorarlberger Nachrichten große Aufmerksamkeit bekommen. Wir dürfen in Vorarlberg stolz auf so viel unternehmerisches Engagement sein! Hans Peter Metzler, Wirtschaftskammer Vorarlberg ist eine der führenden Wirtschaftsund Exportregionen in ganz Österreich. Einen maßgeblichen Anteil daran haben die vielen Klein-, Mittel- und Familienbetriebe, die unsere Wirtschaftsstruktur prägen. Unternehmen aus den verschiedensten Branchen steigern durch hohe Innovationskraft die Wettbewerbsfähigkeit am Markt und sind über die Landesgrenzen hinaus erfolgreich. Umso erfreulicher ist es, dass wir viele davon als Bankpartner begleiten dürfen und sie über den KMU-Preis einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. Als die unternehmerische Bank bieten wir unseren Kunden bei all ihren Vorhaben die bestmögliche Beratung und haben dabei immer das Ziel, gemäß unserem Motto „Gemeinsam Großes leisten“. Unsere Experten beraten also die Unternehmen umfassend zu allen Bankthemen, die bei ihren geschäftlichen Aktivitäten von Bedeutung sind. Das beginnt bei der Beratung und Abwicklung von Förderungen, geht über Zins- und Währungsabsicherung und beinhaltet natürlich auch alle Finanzierungs- und Veranlagungsfragen. Wilfried Amann, Hypo Vorarlberg
Wie könnten wir ...? Jetzt ist die Zeit, die Digitalisierung im eigenen Betrieb zu verwirklichen. Hand aufs Herz: Sehen Sie beispielsweise Ihre Zahlen in Echtzeit – oder bekommen Sie (ohne dass Sie es je zugeben müssten) von Ihrem Buchhalter mit etwas Glück halbjährlich eine Übersicht? Oder können Sie gar Ihr Unternehmen vom Smartphone aus managen? Und was müsste passieren, dass das ginge? Hier möchte ich einen Moment innehalten und Sie anregen, die vorangegangene Frage noch einmal zu lesen. „Wie könnten wir ...“ („How might we ...“) ist die Schlüsselfrage unternehmerischen Tuns. Die Fragestellung ist zwischenzeitlich so berühmt, dass sie namensgebend für die HMW-Methode ist: „How might we“ verändert den Blick auf Probleme. Das Problem wird nicht mehr als erdrückend wahrgenommen, sondern die Frage, wie sich das Problem lösen lassen würde, motiviert, darüber noch mehr nachzudenken. Sie ist Teil des Design Thinking, eines kreativen Ansatzes, um Probleme zu meistern und neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Maßgeblich entwickelt von StanfordProfessor David Kelley hat Design Thinking schon in vielen Bereichen gezeigt, was plötzlich möglich ist, wenn man das Interesse der Kunden in den Mittelpunkt stellt – und Vertreter mehrerer Disziplinen sich gemeinsam den Kopf zerbrechen. Auch für die Politik hat Vorarlberg „How might we“-Fragen parat. Wie könnten wir es schaffen, dass Vorarlberg zurück an die innovative Spitze kommt? Wie könnten wir es schaffen, dass Start-upUnternehmer aktiv in Vorarlberg gründen? Wie könnten wir es schaffen, dass schon heute erfolgreiche Vorarlberger KMU über ihren angestammten Bereich hinaus wachsen können? Erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer werden sich die Fragen selbst beantworten, denn sie haben sich noch nie auf die Politik verlassen. Für Vorarlberg wär es überlebensnotwendig, wenn klare Konzepte abseits von heißer Luft in Angriff genommen werden. Denn die Digitalisierung ist für Vorarlberg schon eine Herausforderung, vor allem aber ist sie eine große Chance. Gerold Riedmann, Vorarlberger Nachrichten
Bereits zum zehnten Mal werden heuer Vorarlbergs beste Kleinund Mittelbetriebe geehrt. Ich gratuliere allen Gewinnern zur Nominierung und Auszeichnung. Es ist für mich jedes Jahr aufs Neue beeindruckend, wie viele herausragende Unternehmen wir in Vorarlberg haben. Diese innovativen Unternehmen tragen sehr wesentlich dazu bei, dass Vorarlberg wirtschaftlich eine der stärksten Regionen in Österreich und Europa ist. KMU-Betriebe ermöglichen regionales Wirtschaftswachstum und sind ein verlässlicher Arbeitgeber. Die VLV, bei der ebenfalls alle Entscheidungen ausschließlich in Vorarlberg getroffen werden, unterstützt nicht nur diesen KMUPreis, sondern steht den KMU-Betrieben in allen Versicherungsfragen zur Seite. „Im Ländle sicher besser“ gilt nicht nur für die VLV, sondern auch für die „Säulen der Wirtschaft“, welche verdientermaßen ausgezeichnet werden. Wir sehen alle Teilnehmer als Gewinner, denn sie beweisen tagtäglich ihr wirtschaftliches Geschick, ihr unternehmerisches Denken und nachhaltiges Handeln. Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg! Robert Sturn, Vorarlberger Landesversicherung Es ist keine Übertreibung: Die kleinen und mittleren Unternehmen halten den Wirtschaftsstandort Vorarlberg am Laufen. Rund 99 Prozent der Firmen in Vorarlberg zählen zu dieser Kategorie und die Bandbreite ihrer Tätigkeiten ist unendlich – vom Traditionshandwerker bis zum Start-up, vom Kaufladen bis zum Luxushotel reicht das Angebot, das die kleinen Vorarlberger Unternehmen abdecken. Sie sind in der Region verankert, sie schaffen Arbeitsplätze und Mehrwert für die Gemeinschaft. Unser Unternehmen hat zwar inzwischen mehr Mitarbeiter als für den KMU-Preis zugelassen sind, aber im Kern agieren wir nach wie vor wie die Kleinen – für uns sind die Kunden keine Nummern, wir betreuen jeden mit Respekt und Professionalität. Die KMU sind für uns eine sehr wichtige Kundengruppe und sie sind Partner. Uns ist es wichtig, dass sie mobil sind. Deshalb bieten wir eine umfassende Modellpalette an Nutzfahrzeugen für jeden Zweck und was noch wichtiger ist – hoch professionelle Dienstleistungen, die gewährleisten, dass sie immer einsatzbereit sind. Christoph Gerster, Auto Gerster
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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten
Verdient hätten den Preis alle der Teilnehmer. Darin waren sich die Juroren bei ihrer Sitzung für den KMU-Preis einig.
Ideenreich, engagiert und vielseitig – Vorarlbergs KMU Schwere Entscheidung: Die Jury zeichnet die besten KMU aus.
Die Sitzung der Jury des Vorarlberger KMU-Preises hat keine leichte Aufgabe. Auch heuer, bei der Verleihung des zehnten KMU-Preises, war das nicht anders. Knapp hundert erfolgreiche und innovative kleine und mittlere Betriebe sind im Jubiläumsjahr wieder dem Aufruf der Vorarlberger Nachrichten und ihrer Partner Wirtschaftskammer, Land Vorarlberg, Hypo Vorarlberg, Vorarlberger Landesversicherung, Auto Gerster und Vorarlberg Online gefolgt und haben ihr Unternehmen der Jury mit fundierten Unterlagen präsentiert und für den heurigen KMU-Preis eingereicht. Die Aufgabe für die Jury war wie in den vergangenen Jahren eine schwere, wie die Juroren bestätigen: „Wir sehen alle Teilnehmer als Gewinner, denn Sie beweisen tagtäglich ihr wirtschaftliches Geschick, ihr unternehmerisches Denken und nachJURY
haltiges Handeln“, formulierte VLV-Direktor Robert Sturn und beschreibt damit die Wertschätzung aller Juroren für die Vorarlberger Klein- und Mittel-Unternehmen. Mit der Mittelstandsinitiative „Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe – KMU 2018“ machen die VN und die Wirtschaftskammer ein weiteres Mal auf die herausragende Bedeutung der über 20.000 Unternehmen für die Wirtschaft und Gesellschaft in diesem Land aufmerksam. Gerade die klein- und mittelständischen Unternehmen spielen in der Wirtschaft Vorarlbergs eine dominierende Rolle. Sie stellen über 95 Prozent aller in Vorarlberg tätigen Firmen. Sie prägen damit maßgeblich die Wirtschaftsstruktur des westlichsten Bundeslandes Österreichs. Ohne Übertreibung kann fest gestellt werden, dass Vorarlberg ein Land der kleinen und mittleren Unternehmen
und ein Land der Familienbetriebe ist. Die kleinen und mittleren Unternehmen leisten zudem den größten Beitrag zur Mitarbeiterqualifizierung, ganz vorne steht bei der Ausbildung junger Menschen das Gewerbe und Handwerk. DIE JURY HANS PETER METZLER Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg HARALD MOOSBRUGGER Land Vorarlberg, Leiter Wirtschaftsabteilung WILFRIED AMANN Vorstand Hypo V orarlberg ROBERT STURN Direktor Vorarlberger Landesversicherung CHRISTOPH GERSTER Auto Gerster HANNA REINER Wirtschaftsredaktion Vorarlberger Nachrichten ANDREAS SCALET Wirtschaftsredaktion Vorarlberger Nachrichten
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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten
„Unsere KMU zählen zu den innovativsten der Welt“ Kleine und mittlere Unternehmen tragen zum Wohlstand des Landes bei.
Landeshauptmann Markus Wallner hat das Ohr bei den vielen kleinen und mittleren Unternehmen, die er regelmäßig besucht. STANDORTPOLITIK Vorarlberg hat sich in den letzten Jahren zu einem äußerst leistungsfähigen Wirtschaftsstandort entwickelt. Wir profitieren von einer hohen Branchenvielfalt und einem gesunden Mix an verschiedenen Wirtschaftsbereichen. Einer der Erfolgsfaktoren dieser Entwicklung sind die zahlreichen Vorarlberger Klein- und Mittelbetriebe, die über 95 Prozent der Unternehmen im Land darstellen. Die KMU zählen in den Branchen und Sektoren, in denen sie aktiv sind, in der Regel zu den innovativsten der Welt. Vielfach handelt es sich dabei zudem um traditionsreiche Familienunternehmen, die sich durch erstaunliche Weitsicht sowie durch ein beträchtliches Qualitäts- und Technologieniveau am Markt auszeichnen und behaupten. Mit ihren innovativen Produkten, der starken Verantwortung für den Lebensraum und durch ihre tüchtigen Mitarbeiter bilden sie das Rückgrat unserer Wirtschaft im Land und tragen wesentlich zum Wohlstand in Vorarlberg bei. Ein weiterer wichtiger Baustein ihrer
Arbeit stellt die Rolle als Ausbildungs betriebe für unsere Jugend dar. Denn wir verdanken es zu einem wesentlichen Teil der hervorragenden Lehrlingsausbildung, dass Vorarlberg zu einer der Regionen mit
„Mit innovativen Produkten und der Veranwortung für den Lebensraum bilden sie das Rückgrat der Wirtschaft.“ Markus Wallner Landeshauptmann
der niedrigsten Jugendarbeitslosigkeit in Europa zählt. Vor diesem Hintergrund ist die Ausbildungsarbeit, die von den KMU geleistet wird, unverzichtbar. Indem sie Lehrlinge ausbilden geben sie jungen Menschen die Chance, den Karriereweg erfolgreich zu beschreiten. Für einen konkurrenzfähigen Produktions- und Wirtschaftsstandort stellt eine hochwertige enschen Berufsausbildung für junge M eine ganz grundlegende Basis dar. B ildung
und Ausbildung ist die wichtigste Grundlage für den zukünftigen Erfolg Vorarlbergs – aber auch für die persönliche Entwicklung der Jugendlichen. Der Einsatz auf allen Ebenen für eine erstklassige Lehrlingsausbildung zahlt sich aus: Mehr als die Hälfte aller Jugendlichen in Vorarlberg entscheidet sich jedes Jahr für eine qualifizierte Lehre. Das ist ein absoluter Spitzenwert im Österreichvergleich. An vorderster Linie sind es die vielen hochmotivierten Ausbildnerinnen und Ausbildner in unseren Betrieben und natürlich auch die engagierten Lehrkräfte in unseren Landesberufsschulen, die sich mit viel Engagement für die Jungen einsetzen. Hinter ihnen stehen die Ausbildungsbetriebe, die mit ihrem Dienst für die Jugend eine großartige Leistung erbringen. Das ist ungemein wichtig, denn die Lehrlinge von heute, sind die Fachkräfte von morgen! Landeshauptmann Markus Wallner
„
Sarah - Lehrling bei Lercher:
damit könnte man das
größte flugzeug der welt stemmen.„
Mit über 130 Mitarbeitern sind wir das führende Werkzeugbau-Unternehmen der Region. Mit den von uns gebauten Stahlformen produzieren wir auch gleich die entsprechenden Kunststoffprodukte - in Millionenauflagen: Gehäuse für medizinische Geräte, Stecker und Lenk-Komponenten für die Automobilindustrie, Beschlägeteile für Küchen, Rollen für Maschinenhersteller. Dafür nutzen wir Kunststoff-Spritzgussmaschinen, die mit einer Kraft von 300 Tonnen die Formen schließen, in die dann der flüssige Kunststoff eingespritzt wird. Mit dieser Power könnte man auch locker einen Airbus stemmen. Komm schnuppern in eine Hightech-Welt, die Zukunft hat. Wir bilden in den Berufen Werkzeugbautechnik und Kunststofftechnik die Profis von morgen aus.
REE H E L HN . O ERE LE
Schau Dir die Videos auf unserer ite an Lehrlings-Webs
werkzeugbau kunststoffspritzguss
Entgeltliche Einschaltung des Landes Vorarlberg
45174
rcher Werkzeugbau GmbH rc ietstraß ße 1, 6833 Klaus l. +43 55 523 3 624170 re@lerc cher.at ww.lerch w her.at
Lehre = Zukunft
Die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sind in der Lehrausbildung ein verlässlicher und wichtiger Partner. 4200 von 7200 Lehrlingen werden von den kleinen und mittleren Unternehmen ausgebildet, um dann mit besten beruflichen Chancen durchzustarten und mitzuhelfen, die Zukunft des Wirtschaftstandortes zu sichern. www.vorarlberg.at/wirtschaft
BEGRÜNDUNG DER JURY
Günter Grabher hat sich vom Niedergang der Textilindustrie nicht beirren lassen. Vielmehr setzte er auf die Vision intelligenter Textilien und baute Kooperationen auf. Seine Vision ist heute Realität und wichtiger Erfolgsgarant der heimischen Textilbetriebe.
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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten
KMU-UNTERNEHMER DES JAHRES Günter Grabher, Grabher Group
Ein Visionär, der textile Brücken baut
Günter Grabher gilt als Vordenker im Bereich intelligenter Textilien. LUSTENAU Günter Grabher ist das, was man einen Vordenker nennt. Denn als er damit begann, sich mit technischen Textilien zu beschäftigen, tat das noch kein anderer. Dementsprechend skeptisch waren viele. Heute sind die intelligenten Textilien längst als Zukunftsbereich etabliert und finden ihre Anwendung in Beton, im Fensterrahmen des Airbus A380, in medizinischen Implantaten, in Kleidung, Betteinlagen, Stromspeichern oder im BMW i8. Dabei fing Günter Grabher zunächst ganz klassisch an. Er absolvierte eine textile Ausbildung an der HTL Dornbirn und
„Bei der Smart-Textiles-Plattform sitzen Konkurrenten am Tisch, die gemeinsam an neuen Projekten arbeiten.“ Günter Grabher Grabher Group
startete vor 23 Jahren in die Selbstständigkeit. Zunächst mit dem Fokus auf die Bearbeitung von Stickereien und die Veredelung von Textilien. Aber er begann auch zu tüfteln. Allerdings - und auch das ist nicht alltäglich - nicht für sich alleine, sondern er holte Mitbewerber ins Boot, um gemeinsam Projekte zu entwickeln. ZUR PERSON Günter Grabher Geschäftsführer der Grabher Group GEBOREN 29. Oktober 1969 AUSBILDUNG HTL Dornbirn (Stickerei) LAUFBAHN 1995 Start in die Selbstständigkeit; heute Gesellschafter Tegra GmbH, Lustenau; Emstex Textilveredelung GmbH, Hohenems; Grabher Günter Textilveredelungs GmbH, Lustenau; Lohnveredelung Fussenegger & Grabher GmbH, Dornbirn; Plasmabionic Grabher GmbH, Lustenau; Rac-GmbH, Lustenau; V-trion GmbH, Hohenems; Grabher und Vetter Ausschneiderei OG, Lustenau
Der KMU-Unternehmer des Jahres Günter Grabher (3.v.l.) mit den Juroren Christoph Gerster (Autohaus), Robert Sturn (VLV), Hanna Reiner (VN) und Wilfried Amann (Hypo Vorarlberg).
„Wir haben Innovationsgruppen gebildet und uns die Möglichkeiten angeschaut, die wir mit der Technologie haben, vom Flugzeugbau bis hin zur Medizintechnik. Wenn man zu einem Endprodukt möchte, braucht es das Know-how aller Beteiligten“, ist Grabher überzeugt. Der große Vorteil in Vorarlberg sei dabei dieFertigungstiefe, weil hier die komplette Textilkette vorhanden sei, so Grabher, der in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an Kooperationen mit anderen Unternehmen startete. Zudem initiierte er die Smart Textiles Plattform, die die weltweit größte Organisation in diesem Bereich ist. Somit kann das Textilland Vorarlberg, trotz großer Umbrüche in der Vergangenheit, weiterhin mit enormem Know-how punkten und verfügt heute über ein Institut für Textilchemie und Textilphysik sowie ein Textiles Kompetenzzentrum.
Von Militär bis Medizin Günter Grabher gilt als Mastermind der intelligenten Textilien in Vorarlberg. Seine Grabher Group besteht dabei aus mehreren Firmen mit unterschiedlichen Spezialgebieten. Ein Besuch bei ihm ähnelt dem Betreten des Schlaraffenlandes.
Denn die Produkte sind so vielfältig wie forschungsintensiv. Sechs Jahre dauerte es beispielsweise bis zur Marktreife des Textilbetons, bei dem gestickter Karbon zum Einsatz kommt. „Karbon ist siebenmal stärker als Stahl“, sagt Grabher. Der Textilbeton habe daher enormes Potenzial für Brückensanierungen. Einen Zukunftsbereich sieht er genauso bei Batterieelektroden. Sie kommen im intelligenten Bürostuhl zum Einsatz, der dank Sensortextil beheizbar und kühlbar ist. Genauso zählen das Militär und die Feuerwehr, die Formel I oder die Medizintechnik zu den Kunden. Oder Supermärkte, wo die Mitarbeiter dank textiler Gewichtssensoren genau wissen, wann ein Regal aufgefüllt werden muss. Was noch kommt? Die Ideenschublade ist jedenfalls gut gefüllt. Man darf also gespannt sein. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Lustenau, Hohenems GRÜNDUNGSJAHR 1995 UNTERNEHMENSGENERATION 1. Generation MITARBEITER 46 STANDORTE Lustenau, Hohenems
BEGRÜNDUNG DER JURY
Die Frastanzer Brauerei hat sich mit Bierspezialitäten erfolgreich in Nischen etabliert und geht sowohl im Markting als auch im Vertrieb neue Wege, die sich deutlich von den Mitbewerbern abheben.
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HANDEL GEWINNER Brauerei Frastanz eGen
Bier im Zeichen von Tradition und Innovation
Brauerei Frastanz setzt auf Bio-Biere, die hervorragend nachgefragt werden. FRASTANZ Was vor über 110 Jahren als Zusammenschluss regionaler Wirte begann, ist bis heute eine Erfolgsgeschichte. Damals wie heute gilt der Grundsatz: Gemeinsam stark. Und zwar als Genossenschaftsbrauerei. Heute zählt das Traditionsunternehmen 1000 Genossenschaftsmitglieder aus der Region und macht damit auch die Verwurzelung sichtbar.
Mit Nische zum Erfolg Um sich erfolgreich am umkämpften Markt zu behaupten, positionierte sich Frastanzer in einer Nische und stellte einen Großteil der Biersorten auf Bio um. Als erster und immer noch einziger Anbieter in Vorarlberg. „Wenn man das Reinheitsgebot wirklich ernst nimmt, kann man eigentlich nur Bio einsetzen“, ist Geschäftsführer Kurt Michelini überzeugt und der Erfolg gibt ihm Recht. Die Brauerei Frastanz hat deutlich an Wert zugelegt und wird österreichweit zunehmend als Spezialitätenbrauerei wahrgenommen. Das machte sich im vergangenen Jahr auch am Umsatz bemerkbar. Der 48-Jährige durfte sich über eine Steigerung von plus sechs Prozent freuen. Dieses neu gewonnene Kapital fließt nun im Rah-
„Wenn man das Reinheitsgebot wirklich ernst nimmt, kann man eigentlich nur Bio einsetzen.“ Kurt Michelini Geschäftsführer
men einer Modernisierung unmittelbar in die Brauerei zurück. In den kommenden Jahren investiert das Unternehmen insgesamt sechs Millionen Euro. Dabei soll der gesamte Neu- und Erweiterungsbau strengen ökologischen Vorgaben folgen. „Wir wollen uns in eine echte Bio-Brauerei
Die Brauerei Frastanz hat deutlich an Wert zugelegt und wird österreichweit zunehmend als Spezialitätenbrauerei wahrgenommen.
verwandeln“, nennt Michelini den Hintergrund.
Geben und nehmen Eine langjährige Kooperation zwischen Sunnahof Tufers und Frastanzer Brauerei steht außerdem für ein gelebtes Miteinander und für gesellschaftliche Verantwortung. So werden unter anderem die Holzkisten für das Bio-Kellerbier von Menschen mit Behinderung hergestellt und Mitarbeiter der aqua mühle übernehmen das Einsortieren der Flaschen in die Kisten. Was die 40 Mitarbeiter der Frastanzer Brauerei betrifft, hat Wertschätzung oberste Priorität. Auch Weiterbildung wird unterstützt und ermöglicht. Ebenso
wie das Kennenlernen von Partnern wie zum Beispiel den Hopfenlieferanten Bentele, zu dem ein Ausflug organisiert wurde oder das Teilnehmen an einer Schulungsreise nach Dublin. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Brauerei Frastanz eGen Bahnhofstraße 22 6820 Frastanz Tel. 05522 51701 GESCHÄFTSFÜHRER Kurt Michelini GRÜNDUNGSJAHR 1902 MITARBEITER 40 LEHRLINGE 1 STANDORT Frastanz
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HANDEL AUSZEICHNUNG Wälder Metzge in Warth
In der Wälder Metzge ist der Käse nicht Wurst
Alois „Wise“ Feurstein setzt auf regionale Kreisläufe und Synergien. WARTH Der Wälder Metzge ist Käse nicht Wurst. Daraus hat sich eine Erfolgsgeschichte entwickelt, der die Erhaltung der Warther Sennerei die Initialzündung gab. Alois „Wise“ Feurstein übernahm Vorarlbergs höchstgelegene Sennerei und begann sein Konzept einer Kombination aus Milch- und Fleischverarbeitung zu entwickeln. Dafür nahm der Unternehmer vor inzwischen mehr als zehn Jahren rund 1,5 Millionen Euro in die Hand und errichtete auf 1500 Meter Seehöhe ein multifunktionales Gebäude, in dem ein Verkaufsraum, ein Imbissbereich für gut 80 Personen, eine Schaukäserei, die Wälder Metzge und die Appartement-Vermietung Raum finden. Auch die Familientradition findet darin eine Fortsetzung.
Tradition und Innovation Trotz aller Innovation darf auch die Tradition nicht zu kurz kommen. Ganz im Sinne der altbewährten Firmenphilosophie, die auch in dritter Generation ein großer Teil des Erfolgsgeheimnisses ist, wird in der Produktion ausschließlich auf regionale Produkte gesetzt. „Wir verarbeiten
„Landwirtschaft funktioniert nur in kleinen Strukturen und heißt Vielfalt, nicht Spezialisierung.“ Alois Feurstein Wälder Metzge in Warth
ausschließlich die hochalpine Rohmilch, die uns die Bergbauern in der nächsten Umgebung liefern“, ist Feurstein sichtlich stolz. Dasselbe gelte aber auch für alle Fleisch-, Schinken-, Speckprodukte. Hier ergibt sich im Übrigen eine Synergie inBEGRÜNDUNG DER JURY
Auf 1500 Meter Seehöhe befinden sich ein Verkaufsraum, ein Imbissbereich für gut 80 Personen, eine Schaukäserei, die Wälder Metzge und die Appartement-Vermietung.
nerhalb der Familie. Denn für den Einkauf und die Schlachtung im Stammhaus in Andelsbuch zeichnet sich Bruder Norbert (Feurstein Fleisch) verantwortlich.
Molke für die Schweine Die Sennerei bringt den Bauern noch einen weiteren Vorteil: Mit der bei der Käseherstellung anfallenden Molke können sie wiederum ihre Schweine mästen. Damit schließt sich der lokale Kreislauf wieder. „Regionalität ist bei uns keine leere Phrase, sondern gelebtes Handwerk“, bestätigt der Firmenchef der Wälder Metzge Sennerei Warth, der seinen Mitarbeitern so auch die Chance bieten kann, beides – Handwerk und Landwirtschaft – in seiner Gesamtheit zu erlernen und zu leben. So
gewährt der Bregenzerwälder Unternehmer unter anderem auch eine sechsmonatige Freistellung für Alparbeiten in einem anderen Betrieb. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Wälder Metzge Käse u. Schinkenerzeugungs GmbH 6767 Warth, Nr. 73 Tel. 05583 3598 INHABER/GESCHÄFTSFÜHRER Alois Feurstein GRÜNDUNGSJAHR 2003 UNTERNEHMENSGENERATION 3 MITARBEITER 7 LEHRLINGE 1 STANDORT Warth
Dass man mit einem überzeugenden Konzept und vor allem mit höchster Qualität auch weitab der Zentren auf 1500 Meter Seehöhe Erfolg haben kann, wird von der Wälder Metzge eindrucksvoll bewiesen.
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HANDEL AUSZEICHNUNG Simplon Fahrrad GmbH
Die Marke Simplon steht für Leidenschaft
Fahrradproduzent setzt sich am Markt gegen internationale Konzerne durch. LAUTERACH „Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden wie beim Fahrrad.“ Dieses Zitat von Opel-Gründer Adam Opel hat heute mehr Gültigkeit denn je und bestätigt sich spätestens in dem Moment, in dem man die Firmenzentrale von Simplon in Hard betritt. Vor allem das moderne Testcenter kann in diesem Zusammenhang in den Fokus gestellt werden. Es wird dem aktuellen Trend gerecht, nachdem immer mehr Fahrradfahrer auf eine Maßanfertigung setzen. „Wir bieten mit unserem Baukastensystem über 100.000 Varianten an“, informiert Gesellschafter und Geschäftsführer Stefan Vollbach. Dabei geben
„Wir bieten bei Simplon mit unserem Baukasten system über 100.000 Varianten an.“ Stefan Vollbach Geschäftsführender Gesellschafter
die vom 3D-Body-Scanner errechneten Daten zu Körpergröße und Beinlänge eine grobe Richtlinie. „Gemeinsam mit dem Gefühl und der Einschätzung des Kunden entsteht dann in unserer Manufaktur sein ganz persönliches Fahrrad.“ Simplon gilt deshalb in der Branche als Vorreiter in der Entwicklung von besonders leichten Rädern nach den individuellen Wünschen der Kunden.
Der Tradition treu geblieben Diese Firmenstrategie verfolgt das Unternehmen seit der Gründung im Jahr 1961. Und ist ihr auch immer treu geblieben. „Jedes Jahr überzeugt die Marke Simplon BEGRÜNDUNG DER JURY
Die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern zeigt sich bei Fahrradproduzent Simplon durch besondere Zusatzleistungen.
aufs Neue und befindet sich bei Produkttests immer unter den Testsiegern“, so der 53-Jährige, der damit in dritter Generation auf Klasse statt auf Masse setzt. Dennoch wird durch die Erweiterung des Stammsitzes um rund eine Million Euro in Zukunft die Montage von bis zu 20.000 Fahrrädern pro Jahr möglich sein. Übrigens: Der Vertrieb funktioniert über den Fachhandel. Rund 70 Prozent der Räder gehen ins Ausland, hauptsächlich nach Deutschland, in die Schweiz und die Niederlande.
Toller Arbeitgeber, fantastisches Produkt Die Wertschätzung den Mitarbeitern gegenüber zeigt sich bei Simplon durch besondere Zusatzleistungen wie den Zugang zur Fahrradtestflotte und Ver günstigungen beim Fahrradkauf. Außerdem gibt es kostenfreie Messekarten und eine wöchentliche Fahrradausfahrt.
Und nicht zuletzt ist es das familiäre Klima, das für eine angenehme und produktive Atmosphäre sorgt. Beschäftigt werden aktuell 95 Mitarbeiter. Darunter auch sieben Flüchtlinge, die unter anderem für die Kontrolle der Radrahmen zuständig sind. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Simplon Fahrrad GmbH Oberer Achdamm 22 6971 Hard Tel. 05574 72564-0 GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Vollbach GRÜNDUNGSJAHR 1961 UNTERNEHMENSGENERATION 3. MITARBEITER 95 LEHRLINGE 0 STANDORT Lauterach
Ein hohes Maß an Individualisierung und eine große Portion an Innovation ermöglichen es dem Harder Fahrradhersteller Simplon, in der europäischen Topklasse am Fahrradmarkt erfolgreich zu sein.
BEGRÜNDUNG DER JURY
Müller Bau überzeugt nicht nur mit seinem nachhaltigen Baukonzept, sondern auch mit dem hohen gesellschaftlichen Engagement und mit den neuen Wegen in der Mitarbeiterführung.
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DIENSTLEISTUNG/TOURISMUS GEWINNER Müller Wohnbau
Erfolgsrezept mit der großen Portion Leidenschaft Müller Wohnbau ist einzige gemeinwohlzertifizierte Baufirma in Vorarlberg.
Bei Müller Wohnbau kocht man auch nur mit Wasser. Das jedoch mit ganz viel Leidenschaft und einem starken Bedürfnis nach Nachhaltigkeit. „Als Bauunternehmen tragen wir Verantwortung für die Region, für unsere Mitarbeiter, aber auch für Ökologie und Ressourcenschonung“, sagt Geschäftsführer Gerhard Müller. Müller ist deshalb Mitglied im Klimaneutralitätsbündnis 2025 und das einzige gemeinwohlzertifizierte Bauunternehmen in Vorarlberg. Bereits 2004 wurde die erste Öko-2-Wohnanlage mit der höchsten Förderung realisiert, später die ersanlage in Mäder er te Passivhauswohn richtet. ALTACH
Gesundes und nachhaltiges Bauen Des Weiteren setzt das Altacher Unternehmen auf das Motto: Weniger ist mehr. So wurden auf den Baustellen chemische Stoffe wie Bauschaum und Abdichtungskitt entfernt. Aber auch Dämmfassaden hätten ausgedient. „Es entspricht dem Zeitgeist, dass eine durchdachte Architektur auch eine intelligente Auswahl der Baustoffe berücksichtigt“, so der Chef, dessen Bauunternehmen seit 2017 sogar Ökoprofit-Plus-zertifiziert ist. Überhaupt ist die Liste an Maßnahmen
„Als Bauunternehmen tragen wir Verantwortung. Für die Mitarbeiter und für Ökologie und Ressourcenschonung.“ Gerhard Müller Geschäftsführer
und damit verbunden an Zertifikaten und Auszeichnungen lang. Jüngst durfte man sich über den zweiten Platz beim Staatspreis „Familienfreundlichste Betriebe Österreichs“ in der Kategorie „Private Wirtschaftsunternehmen mit 21 bis 100 Mitarbeitern“ freuen. Denn auch hier
Neben gesundem Essen auf der Baustelle gibt es bei Müller Wohnbau auch flexible Arbeitszeitmodelle, eine Elternförderung und einen Zuschuss zur Kinderbetreuung.
kann sich das soziale Engagement sehen lassen.
Gesundes Essen und Väterkarenz „Mampfred“ nennt sich beispielsweise eine der jüngeren Aktionen. Die Idee dahinter. „Wir wollen gesundes Essen auf die Baustelle bringen“, erklärt Müller. „Statt Fast Food gibt es jetzt für die Mitarbeiter Currygeschnetzeltes oder Chili con Carne.“ Die Produkte dazu stammen u. a. aus dem eigenen Garten und von den Hühnern, die hinterm Bürogebäude glücklich gackern. Zudem gibt es flexible Arbeitszeitmodelle, die auf Betreuungszeiten und familiäre Bedürfnisse abgestimmt sind, eine Elternförderung, die auch die Karenz für den Mann ermöglicht, und einen Zuschuss zur Kinderbetreuung, um einige weitere Beispiele zu nennen. Außerdem werden jedes Jahr mindestens zwei Lehrlinge eingestellt. Müller
Wohnbau ist natürlich ausgezeichneter Lehrbetrieb. Gegründet von Vater Karl im Jahr 1967 blickt man auf eine erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurück. 1550 Einfamilienhäuser inklusive Sanierungen und 800 Wohnungen wurden realisiert. Neueste Entwicklung ist das leistbare und flexible MODU-Haus. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Müller Bau GmbH & Co KG Badstraße 23 6844 Altach Tel. 05576 71380 INHABER/GESCHÄFTSFÜHRER Gerhard Müller GRÜNDUNGSJAHR 1967 UNTERNEHMENSGENERATION 2. MITARBEITER 43 LEHRLINGE 6 STANDORT Altach
vorarlberg museum, Bregenz
LÄNDLE. KLINGT NIEDLICH,
WENN MAN NICHT DIE KONKURRENZ IST. WER VIEL VORHAT, KOMMT ZU UNS.
Viele regionale Unternehmen schätzen die Hypo Vorarlberg für ihre Finanzexpertise. Und für die Menschen, die sie täglich unter Beweis stellen: Exzellente Berater, die die internationalen Märkte genauso gut kennen wie Ihre Nachbarschaft. Bleibt eigentlich nur noch die Frage: Was planen Sie Großes? Hypo Vorarlberg – Ihre persönliche Beratung in Vorarlberg, Wien, Graz, Wels und St. Gallen (CH). www.hypovbg.at
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DIENSTLEISTUNG/TOURISMUS AUSZEICHNUNG Alpenhotel Küren
Ein Kleinbetrieb, der Großes zu bieten hat
Im Alpenhotel Küren hat die Ausbildung einen sehr hohen Stellenwert. HIRSCHEGG „Nur wenn es den Mitarbeitern gut geht, haben sie Lust auf ihren Job und sind ,Glücksbringer‘ für unsere Gäste“, betont Geschäftsführer Peter Hermann Liebl. Diese einfache, jedoch altbewährte Philosophie ist das Erfolgsgeheimnis des Alpenhotels Küren in Hirschegg. Mit 17 Zimmern ist das Küren ein Kleinbetrieb, der sich aber dennoch vorgenommen hat Großes zu bieten. Und das nicht nur den Gästen, sondern eben auch den Mitarbeitern. Beim Gastronomie-Ehepaar aus dem Kleinwalsertal fängt alles schon in der Ausbildung an. „Die Lehre ist das, was wir als gut ausgebildete Fachleute neben dem leidenschaftlichen Feuer für die Branche an unseren Nachwuchs weitergeben, ja sogar weitergeben müssen“, sehen sich die Liebls in der Pflicht. Denn der Tourismus ist für die Talschaft ein sehr wichtiger Wirtschaftsmotor.
Schnupperpraktikanten willkommen Doch damit die Passion für den Beruf erst einmal erwachen kann, wird die Lust beim Schnuppern geweckt. Denn Ausprobieren
„Nur wenn es den Mitarbeitern gut geht, haben sie Lust auf ihren Job und sind Glücksbringer für die Gäste.“ Peter Hermann Liebl Geschäftsführer
ist das erste Körnchen Salz der beruflichen Zukunft. Chefin Renate Liebl organisiert deshalb mit einem Kollegenteam aus dem Kleinwalsertal regelmäßig einen „Genusshandwerkertag“ und nimmt an Aktionen wie „Tag der offenen Hoteltüre“ BEGRÜNDUNG DER JURY
Die Zufriedenheit der Mitarbeiter ist eine altbewährte Philosophie und das Erfolgsgeheimnis des Alpenhotels Küren in Hirschegg.
teil. Außerdem gehört das Küren zu den Betrieben der neuen GASCHT. Dass das Alpenhotel natürlich auch die Prädikate „ausgezeichneter Lehrbetrieb“ und „Die besten Lehrbetriebe“ trägt, versteht sich fast schon von selbst. Doch es ist nicht nur das Engagement in Sachen Lehrausbildung, das das Alpenhotel als Arbeitgeber auszeichnet. Auch den Bedürfnissen der beiden Mütter, die im Betrieb arbeiten, will Renate Liebl gerecht werden. „Wir sprechen ganz offen darüber, was geht und was nicht“, sagt die Hotelier-Chefin, „sie sollen keinesfalls das Gefühl bekommen, sich zwischen Familie und Beruf entscheiden zu müssen.“
Beste Marillenknödel Übrigens gibt es das Alpenhotel Küren bereits 86 Jahre. Irma Krämer hat unter dem Namen Haus Küren den Pensionsbetrieb und die Gastwirtschaft 1932 eröffnet. Mit
der Übernahme durch Renate und Peter Liebl 1991 begann auch die Phase der Modernisierung. Heute stehen die Liebls für entspanntes Relaxen in der Natur und im hauseigenen Wellnessbereich, fürs Bücherlesen und für die besten Marillenknödel, die es im Kleinwalsertal gibt. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Alpenhotel Küren Wäldelestraße 44 6992 Hirschegg Tel. 05517 68900 INHABER/GESCHÄFTSFÜHRER Peter Hermann Liebl GRÜNDUNGSJAHR 1991 UNTERNEHMENSGENERATION 1. MITARBEITER 13 LEHRLINGE 2 STANDORT Hirschegg
Je besser die Mitarbeiter, desto höher ist auch die Zufriedenheit der Gäste. Die Familie Liebl reagiert in ihrem Hotel auf den Fachkräftemangel – mit viel Ausbildung und mit individuellen Arbeitszeiten.
ZUM LEBENSERHALT. ZUR LEBENSFREUDE.
Lebenssituationen sind vielfältig. Unsere Lösungen auch. Um zu verstehen, muss man zuhören. Sprechen Sie mit uns und wir finden die Lösung, die am besten zu Ihnen passt. www.generali.at Unter den Flügeln des Löwen.
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DIENSTLEISTUNG/TOURISMUS AUSZEICHNUNG Yummy Publishing GmbH
Der digitale Zeitungskiosk für die Handtasche Yummy Publishing hilft mit der Plattform Yumpu digital zu publizieren.
Ein starkes Team – die Mannschaft von Yummy Publishing GmbH in Dornbirn. DORNBIRN Online-Magazine, die auf dem Smartphone oder Tablet gelesen werden können, finden immer mehr Anhänger. Ob im Zug oder Bus, im Wartezimmer eines Arztes oder im Café, einfach das Handy aus der Tasche nehmen, reinklicken und los geht’s. So ist man ohne großen Aufwand immer bestens unterhalten und informiert. Besonders beliebt sind bei den digitalen Leseratten die Varianten, in denen das Online-Magazin die Optik von einem klassischen Blätterkatalog hat. Und genau da setzt Yumpu.com an. Das erst zwei Jahre alte Vorarlberger Start-up Yummy Publishing mit Sitz in Dornbirn stellt diese Plattform zur Verfügung. Wer möchte, kann innerhalb von wenigen Minuten aus einem PDF eine interaktive Publikation erstellen, die dann auf Webseiten, Blogs oder auf Sozialen Netzwerke eingebun-
BEGRÜNDUNG DER JURY
den und zum Verkauf angeboten werden kann. Sie sind dann für Suchmaschinen wie Google lesbar und bringen somit nach wenigen Wochen Tausende Leser.
Zahlreiche Mitarbeiterangebote Geschäftsführer ist Norbert Rom, Spezialist für E-Mail und Dialog-Marketing. Er hat die Zeichen der Zeit frühzeitig erkannt, denn am Kanal Online wird künftig kaum ein Druckerzeugnis mehr vorbeikommen. Das Team von Yummy Publishing zählt am Sitz in Dornbirn aktuell 35 Mitarbeiter. Es gilt als attraktiver Arbeitgeber, nicht nur wegen der allerneuesten Cloud- und Web-Technologien, sondern auch aufgrund zahlreicher Mitarbeiterangebote wie flexible Arbeitszeiten durch Gleitzeit, Trainee-Programme, interne und externe Weiterbildungsmöglichkeiten sowie
kostenlose Getränke, Obst und Snacks. Nicht zu vergessen die überdurchschnittliche Entlohnung. Die Innovationskraft des Yummy-Publishing-Teams bestätigt sich außerdem im weltweiten Alexa-Website-Ranking und einem unter den besten 3000 Websites der Welt. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Yummy Publishing GmbH Lustenauer Straße 66 6850 Dornbirn Tel. 0720 881834 INHABER/GESCHÄFTSFÜHRER Norbert Rom GRÜNDUNGSJAHR 2016 UNTERNEHMENSGENERATION 1. MITARBEITER 35 LEHRLINGE 0 STANDORT Dornbirn
Start-up funktioniert nicht nur in großen Metropolen. Wie gute Ideen auf die Straße gebracht werden können, zeigt dieses noch junge Unternehmen mit seinem 35-köpfigen Team in Dornbirn.
BEGRÜNDUNG DER JURY
Dorner ist ein Nischenchampion. Der Fokus auf eine Zielgruppe und die ständige Innovationskraft machen aus einem kleinen Bregenzerwälder Unternehmen einen großen internationalen Spieler.
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GEWERBE/HANDWERK GEWINNER Dorner Electronic
Die Geschäftsführer Michael Jäger (l.) und Peter Germann mit Inhaber Andreas Dorner.
Traditionsunternehmen mit einem weltoffenen Blick Dorner Electronic beliefert Baustellen weltweit.
EGG Dorner Electronic entwickelt Softwarelösungen für die Beton- und Baustoffindustrie. Vor mehr als 50 Jahren in Egg im Bregenzerwald gegründet, ist das Familienunternehmen mit seinem Wissen und Erfahrungsschatz längst Europas Marktführer und sowohl für kleine Firmen als auch für große Konzerne der erste Ansprechpartner. Weltweit sind derzeit über 2000 Dorner-Systeme im Einsatz.
„Wir wollen mit dem eigenen Standort die Länder Australien und Neuseeland verstärkt bearbeiten.“ Andreas Dorner Eigentümer
Gerade in den letzten Jahren hat sich der Nischenchampion mehrfach bei der Umsetzung von nationalen und internationalen Projekten einen Namen gemacht.
Weltweit Beachtung fand etwa der Einsatz der Dorner-Systeme beim Ausbau des Panama-Kanals. Für die Weiterführung der Internationalisierung, neue Softwareentwicklungen sowie die Einführung eines neuen ERP-Systems und andere Maßnahmen steht 2018 ein Investitionsvolumen von mehr als 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Außerdem wurde im April in Perth in Australien ein eigenes Tochterunternehmen eröffnet. „Wir wollen mit diesem eigenen Standort die Länder Australien und Neuseeland verstärkt bearbeiten“, erklärt Eigentümer Andreas Dorner den Grund für diese Entscheidung.
Entwicklungsmöglichkeiten Bei Dorner Electronic arbeiten die Mitarbeiter in modernen Büros mit er gonomisch ausgestatteten Arbeitsplätzen. Flache Hierarchien ermöglichen unkompliziertes Arbeiten. Flexible Arbeitszeiten sorgen für die bestmögliche Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Außerdem er
möglicht das Unternehmen die Teilnahme an externen Weiterbildungsveranstaltungen und bietet auch interne Entwicklungsund Veränderungsmöglichkeiten. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte das Unternehmen mit 93 Mitarbeitern einen Umsatz von 11,8 Millionen Euro, ein Plus von rund fünf Prozent gegenüber 2016. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Dorner Electronic GmbH Kohlgrub 914 6863 Egg Tel. 05512 2240-0 Perth/Australien GESCHÄFTSFÜHRER Michael Jäger, Peter Germann INHABER Andreas Dorner GRÜNDUNGSJAHR 1964 UNTERNEHMENSGENERATION 2. MITARBEITER 93 LEHRLINGE 0 STANDORTE Egg, Australien
Der neue Ford FOCUS
Der neue Maßstab in der Business-Klasse. KLASSENBESTE CO2-WERTE UG 1,5 % SACHBEZ
Mehr Platz, mehr Komfort und mehr Sicherheit: Nehmen Sie hinter dem Lenkrad Platz und spüren Sie das beste Raumangebot in seiner Klasse. Starten Sie den Motor – zum Beispiel den vielfach ausgezeichneten, besonders effizienten EcoBoost 8-Gang-Automatik Benziner mit klassenbesten CO2-Werten und 1,5 % Sachbezug – und schalten Sie den Ford Co-Pilot360 ein: Teilautonom, also selbstständig lenkend, beschleunigend und bremsend, bringt Sie Ihr neuer Ford Focus sicher durch den Verkehr. Das und viele weitere Highlights im neuen Ford Focus können Sie übrigens ab sofort bei einer Probefahrt selbst erleben! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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Ford FOCUS: Kraftstoffverbrauch (Prüfverfahren: WLTP): innerorts 3,8 – 7,8 l / außerorts 3,3 – 5,2 l / kombiniert 3,5 – 6,2 l / CO2-Emission 91 – 138 g / km. Symbolfoto I 1) Unverbindlich empfohlener nicht kartellierter Aktionspreis (beinhaltet Importeurs- und Händlerbeteiligung sowie Ford Bank Bonus) inkl. USt, NoVA und 5 Jahre Garantie (beginnend mit Auslieferungsdatum, beschränkt auf 100.000 km), gu ltig bis 31.12.2018 bei Ford Bank Leasing. Leasingrate € 39,– zzgl. € 200,– Bearbeitungsgebühr und 1,17 % gesetzlicher Vertragsgebühr, Laufzeit 36 Monate, 30 % Anzahlung, 30.000 km Gesamtfahrleistung, Fixzinssatz 4,4 %, Gesamtbelastung € 15.537,61, vorbehaltlich Bonitätsprüfung der Ford Bank Austria. Aktion gültig so lange der Vorrat reicht. Nähere Informationen auf www.ford.at.
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GEWERBE/HANDWERK AUSZEICHNUNG Tischlerei Josef Feuerstein
Familienfreundlich und vielseitig auf dem Erfolgsweg Feuerstein deckt als eine der wenigen Tischlereien das komplette Spektrum ab.
Wiedereinsteigerinnen, allein erziehende Männer, werdende Väter. In der Tischlerei Feuerstein ist Platz für jede Familiensituation. Dass die Arbeitszeiten flexibel sind und auch an die Kinder betreuungszeiten angepasst werden kön nen, versteht sich da von selbst. Außer roblem dar, dem stellt es überhaupt kein P die Kinder auch mal mit in den Betrieb zu nehmen. „Auch wir sind in der Tischle rei groß geworden“, erzählen die beiden Geschäftsführer Alexander und Thomas Feuerstein und fügen mit einem Augen zwinkern hinzu: „Für uns war es als Kin der auch immer äußerst spannend, wenn wir mal mithelfen durften.“ NÜZIDERS
Siebte Generation Klar, dass die beiden da in die Fußstapfen ihrer Vorfahren traten und das Traditi onsunternehmen nun in siebter Gene ration weiterführen. Und das mit einer Philosophie, die ihresgleichen sucht. So dürfen beide auf eine Vielzahl von Aus zeichnungen stolz sein, darunter die Titel „inklusionsfreundlicher Betrieb“ und „Ökoprofitbetrieb“, das Gütesiegel
„Wir sind einer der wenigen Betriebe, die das komplette Spektrum des Tischler handwerks abdecken.“ Thomas Feuerstein Geschäftsführer
„salvus“, das Prädikat „ausgezeichneter Lehrbetrieb“ und klarerweise auch die Landesauszeichnung „familienfreund licher Betrieb“. Für die rund 54 Mitarbei ter ist die Einstellung ihrer Vorgesetzten natürlich auch Motivation. Das gilt für die BEGRÜNDUNG DER JURY
Thomas Feuerstein bildet zusammen mit Alexander die siebte Generation des Tischlereiunternehmens in Nüziders.
sieben Lehrlinge ebenso wie für die erfah renen und langjährigen Mitarbeiter.
Exportmarkt ausbauen Ausschlagebend für den Erfolg des Unter nehmens ist unter anderem auch die Viel seitigkeit. Im Gegensatz zu den meisten anderen Tischlereien deckt das Unterneh men mit Sitz in Nüziders als Komplettan bieter alle Wünsche ab, die mit Holz, Glas und Metall zu tun haben. „Wir sind einer der wenigen Betriebe, die das komplet te Spektrum des Tischlerhandwerks von Fenster- und Türenbau bis Küchen- und Möbelbau abdecken“, erklärt Thomas Feuerstein. Außerdem baut beispielswei se dasjenige Team, das von Beginn bis zur Übergabe für das Produkt verantwortlich zeichnet, die Möbel auch ein. Die Tischlerei Josef Feuerstein wächst und baut auch kontinuierlich den Export markt aus. In Bludenz ist das Unterneh
men mit dem Türencenter, in Dornbirn mit einem Schauraum und im Schweize rischen Balgau seit 2011 mit einer Filiale vertreten. So werden neben dem Haupt markt in Vorarlberg zunehmend auch Pro jekte im Ausland ausgeführt. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Tischlerei Josef Feuerstein Bundesstraße 31c 6714 Nüziders Tel. 05552 6222140 INHABER/GESCHÄFTSFÜHRER Alexander und Thomas Feuerstein GRÜNDUNGSJAHR 1865 UNTERNEHMENSGENERATION 7. MITARBEITER 54 LEHRLINGE 7 STANDORTE Nüziders, Bludenz, Dornbirn, Balgach
Während oft die Konzentration auf eine Nische zu Erfolg führt, ist es bei der Tischlerei Feuerstein in Nüziders anders. Dort sind es die breite Aufstellung und die Fokussierung auf das Handwerk.
35. Vorarlberger Wirtschaftsforum Internationale Tagung
„In den Anfangsjahren der Republik herrschte Aufbauzeit, wir hatten richtigen Spaß am Gestalten. Heute sind die Dinge geordnet, oft überreguliert durch den Staat.“ Reinhold Würth, Unternehmer, Industriepionier und Kunstförderer
Donnerstag, 8. November 2018 Festspielhaus Bregenz
Europa und die Welt. In welche Richtung drehen wir uns? Jetzt anmelden und Firmenbonus sichern! Weitere Infos und Anmeldung unter wirtschaftsforum.vn.at
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Freuen Sie sich auf Reinhold Würth, Unternehmer, Industriepionier und Kunstförderer. Er ist überzeugt, dass nicht Computer und Roboter die Wirtschaft antreiben, sondern die Menschen.
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GEWERBE/HANDWERK AUSZEICHNUNG tecnoseal e.U.
Junges Unternehmen mit großen Entwicklungen
tecnoseal hat sich mit Dichtungs- und Kunststofftechnik einen Namen gemacht. LUSTENAU Auf Silikon-3D-Drucke hat sich das vor acht Jahren gegründete Lustenauer Unternehmen spezialisiert. Die Besonderheit ist, dass tecnoseal ein neues Verfahren entwickelt hat, das es möglich macht, Silikonmodelle völlig ohne Form zu erstellen. Das vereinfacht das Prüfen von Dichtungsentwicklungen in komplexen Formen deutlich und spart zudem viel Zeit und Geld. Die Innovation kann auch für viele andere Bauteile eingesetzt werden. „Wir sind damit in Österreich einzigartig und betreten eine neue Grenze der Technologie, die unser Geschäft verändern wird und es uns ermöglicht, vernetzter, kreativer und produktiver zu sein als je zuvor“, spricht Gründer und Geschäftsführer Gernot Stoppel von einem großen Entwicklungsschritt.
Dichtungs-Schnellservice Das junge Unternehmen hat sich in seinem Bereich einen guten Namen gemacht und ist stetig gewachsen. Dank Kooperationen – wie mit der niederösterreichischen Klinger-Gruppe – konnten die Geschäftsfelder und die Kompetenz entsprechend
„Wir betreten eine neue Grenze der Technologie, die unser Geschäft verändern wird.“ Gernot Stoppel Inhaber, Geschäftsführer
erweitert werden. Dass der 3D-Markt großes Zukunftspotenzial hat, liegt auf der Hand. tecnoseal produziert in Lustenau mit modernsten Maschinen und größtmöglicher Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit sämtliche Dichtungen BEGRÜNDUNG DER JURY
Inhaber und Geschäftsführer Gernot Stoppel hat in seinem Unternehmen viele Entwicklungs schritte erfolgreich umgesetzt.
vom Prototyp bis zur Serie. Ergänzt mit dem Dichtungs-Schnellservice an 365 Tagen und 24 Stunden bietet die Firma den Vorarlberger Industriebetrieben höchste Verfügbarkeit auch in Notfällen.
Lauftreff für die Mitarbeiter Doch nicht nur die Industrie oder die Medizintechnologie profitiert von den Leistungen des Dichtungsspezialisten, sondern beispielsweise auch Ausdauersportler. Der selbst seit Jahren in der Triathlonszene tätige Gernot Stoppel – er ist Obmann des Hellblau.Powerteam Dornbirn – verweist auf eine Sohle, die eigens für einen Laufschuh entwickelt wurde. Seine sportliche Affinität spiegelt sich auch in der Firmenphilosophie wider. Jeden Donnerstag findet ein organisierter Lauftreff statt, an dem die insgesamt sieben Mitarbeiter teilnehmen können.
Zur weiteren Gesundheitsförderung gibt es Gratisobst am Arbeitsplatz. Ein weiteres Benefit ist die Durchrechnung der Arbeitszeit, wodurch die Mitarbeiter bei einer Vollzeitbeschäftigung jeden zweiten Freitag frei haben. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ tecnoseal e.U. Dichtungs- und Kunststofftechnik Millenium Park 1 6890 Lustenau Tel. 05577 62794 INHABER/GESCHÄFTSFÜHRER Gernot Stoppel GRÜNDUNGSJAHR 2010 UNTERNEHMENSGENERATION 1. MITARBEITER 7 LEHRLINGE 0 STANDORT Lustenau
tecnoseal hat als kleines Unternehmen kräftig in Forschung und Entwicklung investiert sowie seine Mitarbeiter gezielt gefördert und steht damit in der Branche auch international ganz vorne.
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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten
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