Private Banking 14. September 2018
Biotechnologie Familienbetriebe Richtiges Portfolio Seit Mai geht der Trend Sie arbeiten auf der Die Bankexperten wieder nach oben ganzen Welt profitabler stellen richtige Fragen
2 Private Banking
Freitag, 14. September 2018 Extra
Von der verstärkten Auslandsnachfrage profitiert vor allem die sehr stark exportorientierte Vorarlberger Wirtschaft. Im Bild der Güterbahnhof Wolfurt.
Auslandsnachfrage bringt Schwung Die österreichischen Betriebe weiten ihre Produktion erneut verstärkt aus, da das Neu geschäft aus dem Ausland nun wieder zunimmt. Die öster reichische Industrie geht mit etwas mehr Zuversicht in den Herbst: Kräftiger Produktions anstieg um fünf Prozent für 2018 in Reichweite. Nach der kontinuierlichen Verlangsamung seit dem Jah reswechsel hat sich über den Sommer die Industriekon junktur stabilisiert. „Der UniCredit Bank Austria Ein kaufsManagerIndex erreicht im August nach einem nur minimalen Rückgang gegen über dem Vormonat sehr soli de 56,4 Punkte. Der Abwärts trend der ersten Jahreshälfte setzt sich also nicht fort“, meint „UniCredit Bank Austria“-Chefökonom Stefan Bruckbauer und ergänzt: „Den dritten Monat in Folge liegt der Indikator auf diesem über durchschnittlich hohen Wert, der einen im Vergleich zum Jahresbeginn zwar etwas mo derateren, aber weiterhin sehr kräftigen Wachstumskurs der heimischen Industrie signali siert.“ Steigende Einkaufsmengen Insbesondere im Vergleich zur Entwicklung in anderen Län dern zeigt die Industrie wei terhin stark auf. Seit zweiein halb Jahren läuft die Industrie konjunktur in Österreich im europäischen Vergleich über durchschnittlich gut. Der vorläufige EinkaufsManager Index für die Eurozone ist mit 54,6 Punkten weiterhin deut
lich niedriger und auch der deutsche Wert, der im August auf 56,1 Punkte gesunken ist, wird in Österreich übertrof fen. „Die österreichischen Indus triebetriebe haben im August die Produktion erneut stärker ausgeweitet, um der wieder kräftiger steigenden Nach frage, insbesondere aus dem Ausland, nachkommen zu können. Steigende Einkaufs mengen und wachsende Auf
Stefan Bruckbauer Chefökonom UniCredit Bank Austria
Der Abwärtstrend der ersten Jahreshälfte setzt sich nicht fort. Einzig der Beschäftigungsaufbau hat im August spürbar an Tempo verloren. tragspolster bestätigen den anhaltend starken Rücken wind für die heimische Indus trie. Einzig der Beschäfti gungsaufbau hat im August spürbar an Tempo verloren“, erläutert Bruckbauer die wich tigsten Detailergebnisse der monatlichen Umfrage unter österreichischen Einkaufs managern. Nach der Verlangsamung in der ersten Jahreshälfte haben die heimischen Industrie betriebe im August nun bereits den dritten Monat in
Folge die Produktionsleistung stärker ausgeweitet. Der Pro duktionsindex erreicht mitt lerweile wieder 56,8 Punkte. „Das Neugeschäft hat wieder spürbar zugenommen, da die heimischen Betriebe im Au gust mehr Aufträge aus dem Ausland verbuchen konnten. Obwohl die Produktionslei stung wieder stärker ausge weitet wurde, sind die Auf tragsrückstände dennoch ge wachsen“, meint „UniCredit Bank Austria“-Ökonom Walter Pudschedl. Verlängerte Lieferzeiten Mit der gestiegenen Nachfra ge haben sich die Lieferzeiten weiter verlängert, allerdings im Vergleich zu den Vormona ten mit geringerem Tempo. Gestützt auf das etwas güns tigere Nachfrageumfeld ha ben die heimischen Betriebe die Beschaffungsmenge an Vormaterialien und Roh stoffen den vierten Monat in Folge erhöht und profitierten dabei von einer im August wieder etwas nachlassenden Preisdynamik im Einkauf. Die durchschnittlichen Bestände in den Vormateriallagern er höhten sich folglich, jedoch nicht mehr so stark wie im Vormonat. Die Bestände in den Verkaufslagern wurden hingegen den zweiten Monat in Folge geringfügig reduziert. Trotz der verbesserten Nach frageentwicklung wurde in den Betrieben infolge der Ver unsicherungen durch zuneh mende protektionistische Tendenzen in der Handels politik einer vorsichtigen La gerpolitik der Vorzug einge
Das Neugeschäft in der heimischen Industrie hat im August spürbar zugenommen. räumt. „Die geringer als in den beiden Vormonaten gestie genen Kosten im Einkauf konnten weitgehend auf die Verkaufspreise übertragen werden, sodass die Ertragslage der Betriebe gegenüber dem Vormonat im Durchschnitt unverändert blieb. Die Anhe bung der Abgabepreise war dabei zuletzt vor eineinhalb Jahren so moderat“, so Pudschedl. Beschäftigungsdynamik Trotz Rückenwinds durch das wieder wachsende Neugeschäft und der verstärkten Produkti onsausweitung hat sich im Au gust der Beschäftigungsaufbau spürbar verlangsamt. „Die Be schäftigung in der heimischen Industrie steigt zwar weiter kräftig, aber die Dynamik lässt mittlerweile deutlich nach. Der
Teilindex für die Beschäftigung ist im August auf 56,2 zurück gegangen. Das ist der niedrigste Wert seit Anfang 2017“, meint Pudschedl. Trotz der einset zenden Verlangsamung der Be schäftigungsdynamik wird in der heimischen Sachgüterer zeugung die Anzahl der Jobs 2018 um rund drei Prozent im Jahresvergleich zunehmen. Da mit werden im Jahresdurch schnitt fast 620.000 Beschäf tigte im Sektor tätig sein, so viele wie zuletzt Mitte der 1990er-Jahre. Verbesserte Aussichten Nach der Phase der Konjunk turverlangsamung bestätigt der aktuelle EinkaufsMana gerIndex die vom Vormonats wert bereits signalisierte Sta bilisierung des Wachstums tempos in der heimischen
Foto: Symbolbild
Industrie. Der aktuelle Indika tor ist zwar geringfügig gegen über Juli gesunken, dies ist je doch überwiegend auf die Ver langsamung der weiterhin sehr hohen Beschäftigungs dynamik zurückzuführen.
Walter Pudschedl Ökonom UniCredit Bank Austria
Die Beschäftigung in der Industrie steigt zwar kräftig, aber die Dynamik lässt deutlich nach. Die Zahl der Jobs wird aber weiter zunehmen.
Die Österreicher halten bei Einkäufen am Bargeld fest Nach wie vor sind Österreicher wie Deutsche mit einer Bar zahlungsquote von 48 Prozent Europaspitze bei Einkäufen im Geschäft. Gleichzeitig herrscht große Offenheit für digitale Zah lungsdienste. Die Frage ist: Brauchen wir in Zukunft noch Bargeld?
Mit 48 Prozent Barzahlungsquote im Geschäft liegen die Öster reicher und Deutschen an der Spitze.
Quote bei 48 Prozent Österreicher und Deutsche sind „Bargeld-Fans“ und kön nen sich von ihren Scheinen und Münzen am schwersten trennen. Mit einer Quote von je 48 Prozent sind sie in Sa chen Barzahlung im Geschäft Europaspitze. Dies ergab die
jüngste Umfrage der ING-Di Ba, durchgeführt in insgesamt 13 Ländern Europas sowie den USA und Australien. So waren es im Durchschnitt der befragten Länder insge samt 32 Prozent, die bevor zugt mit Cash zahlen – also deutlich weniger als im deutschsprachigen Raum. Mit ihrer Bankomatkarte bezahlen die Österreicher derzeit 28 Prozent ihrer Einkäufe und liegen damit im Europadurch schnitt. Die Kreditkarte kommt in Österreich nur halb so oft zum Einsatz. 15 Prozent reichen sie hierzulande über den Ladentisch, während es im Durchschnitt ganze 31 Pro zent sind.
Sonstige Zahlungsservices wie Kundenkarte oder BankenApp machen nur neun Pro zent der Transaktionen in Österreich aus. Kärnten an der Spitze In keinem anderen österrei chischen Bundesland ist die Vorliebe für Bargeld so groß wie in Kärnten. 59 Prozent der Kärntner Einkäufe erfolgen in bar. Zu 25 Prozent wird mit Bankomatkarte bezahlt. Kre dit- und Kundenkarte sind im südlichsten Bundesland weni ger beliebt. Hingegen sind es vor allem die Burgenländer, die auf Scheine und Münzen am ehesten verzichten. Nur 39
Prozent bezahlen ganz im Os ten mit Vorliebe in bar und sind damit am Ende der öster reichischen Barzahlerskala. 35 Prozent der Burgenländer rei chen die Bankomat- und 16 Prozent die Kreditkarte über den Ladentisch. In allen ande ren Bundesländern, auch in Vorarlberg, bewegt sich die Barzahlungsquote zwischen 46 Prozent und 49 Prozent. Kaffee und Snacks werden zu meist bar bezahlt. Hier liegt die Barzahlungsquote bei 85 Prozent, gefolgt vom Restau rant mit 80 Prozent. Im Gas tronomiebereich ist Österrei ch Spitzenreiter – in keinem anderen Land wird hierbei so oft Bares verwendet.
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Die Finanzmärkte sind angespannt Die VN sprachen mit Hypo Vor arlberg-Vorstand Dr. Johannes Hefel über aktuelle Ein flussfaktoren an den Finanz märkten. Folgt dem heißen Sommer ein heißer BörsenHerbst? Welche Themen beschäftigen die Märkte aktuell? Die Stimmung an den Kapitalmärkten wird derzeit von fünf potenziellen Belastungen beeinflusst: Allen voran steht die drohende Zuspitzung der Handelskonflikte zwischen den USA und anderen großen Volkswirtschaften. Auch der bevorstehende Brexit, die Sorge um die weitere Entwicklung Italiens, die momentane Währungskrise in Schwellenländern wie der Türkei sowie die Saisonalität am Aktienmarkt führen dazu, dass die Märkte angespannt sind. Wie könnte sich die Türkei-Krise weiter auswirken?
Dr. Johannes Hefel, Hypo Vorarlberg.
Neben der Türkei könnten insbesondere Südafrika, Argentinien (das bereits um Finanzhilfe beim IWF angesucht hat), Kolumbien und Marokko auch von einer Währungskrise betroffen sein. All diese Staaten haben etwas gemeinsam: Sie weisen ein signifikantes Leistungsbilanzdefizit auf und finanzieren dieses durch sehr leicht „flüchtige“ ausländische Portfolioinvestitionen hauptsächlich in US-Dollar. Durch die Krise der Türkei und Argentinien ist eine Ansteckung anderer Schwellenländer wahrscheinlicher geworden, was zu einer steigenden Risikoaversion an den Finanzmärkten führt. Ein – nicht zu erwartender – schwächerer USDollar würde die Situation entschärfen. Und wie steht es um den Handelsstreit der USA? Über den Sommer fanden einige konstruktive Entwicklungen statt – u. a. ein Treffen zwischen USPräsident Trump und EU-Kommissionschef Juncker – was die Eskalationsspirale zumindest vorerst gestoppt hat und zu einem „Waffenstillstand“ der USA mit der EU geführt hat. Auch das Abkom-
men mit Mexiko (evtl. folgt auch eine Einigung mit Kanada) gibt Hoffnung trotz mannigfaltiger Drohungen von Präsident Trump. Vorallem die Differenzen im Handelskonflikt zwischen China und Amerika schweben weiter wie ein Damoklesschwert über den Märkten. Entscheidend ist nun die Frage, ob es gelingt, diesen Konflikt zu deeskalieren. Was könnte Trump dazu bringen, es nicht eskalieren zu lassen? Es gibt Schätzungen von Experten, dass es bei der Einführung von Strafzöllen auf chinesische Importe in der Höhe von über 200 Mrd. US-Dollar zu einem spürbaren Anstieg der Inflation in den USA kommen würde. Aufgrund der hohen Auslastung der US-Industrie müsste ein Teil dieser Importe durch teurere Importe aus anderen Ländern ersetzt werden. Eine Eskalation im Handelsstreit mit China würde also nicht nur die Teuerung deutlich in die Höhe treiben, sondern könnte gleichzeitig die US-Notenbank Fed zu rascheren Zinserhöhungen veranlassen. Trumps Politik zur Unzeit könnte also zu einem „Totengräber“ für den wirtschaftlichen Aufschwung in den USA werden – und das wird auch er nicht wollen. Was heißt das nun? Alljährlich spukt der September durch die Köpfe der Anleger – es kommt in diesem Monat öfters zu stärkeren Kursschwankungen und es war in der Vergangenheit eher
Zumindest kurzfristig könnte eine ruppige Zeit mit einigen Erschütterungen vor uns liegen. selten ein Indexanstieg an den Weltbörsen zu beobachten. Es sind aus heutiger Sicht auch einige Risiken da, die zu einem heißen Herbst führen könnten. Dennoch gibt es berechtigte Chancen für eine positive Entwicklung an den Börsen im weiteren Verlauf des Jahres, vor allem basierend auf der guten weltweiten Konjunktursituation und -entwicklung. Die US-Wirtschaft wächst weiterhin robust und die Löhne und Beschäftigung in Amerika steigen. Positive Signale liefern auch die Industriedaten aus der uro-Zone – insbesondere E
VERMÖGEN AUFBAUEN
Was bedeutet das für die Anleger? Anleger sollten sich vorsichtshalber auf einen turbulenten Herbstbeginn einstellen. Es könnte zumindest
kurzfristig eine ruppige Zeit mit einigen Erschütterungen vor uns liegen. Dennoch sind trotz der hohen Bewertungen – insbesondere in den USA – Aktien nach wie vor ein wesentliches Basisinvestment. Positiv für die Aktienmärkte ist, dass die Stimmung unter den Anlegern inzwischen insbesondere in Europa auf einem Tiefpunkt angelangt ist. Nicht selten verheißt das gute Kurschancen für die darauffolgenden Monate. Bei den Anleihen sind nach wie vor ausgewählte Unternehmensanleihen attraktiver als Staatsanleihen.
Marketingmitteilung im Sinne des Wertpapieraufsichtsgesetzes.
WAR SCHON IMMER EINE FRAGE DER BALANCE.
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Deutschland weist ein überraschend starkes 2. Quartal 2018 aus, zu dem der private Konsum entscheidend beigetragen hat. Die Stimmung der deutschen Unternehmen hat sich im August deutlich aufgehellt. So ist der Geschäftsklima-Index stärker gestiegen als erwartet, die Angst vor weniger Wachstum scheint vorerst vertrieben.
Staufenblick, Dornbirn
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Die Anleger werden von der Digitalisierung profitieren Die Digitalisierung ist ein Zukunftsthema und verein facht bereits heute viele Bereiche des Alltags. FMA-Vorstand Helmut Ettl.
Leitfaden für IT-Sicherheit Die Österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat ihre Leitfäden zur IT-Sicherheit bei Verwaltungsgesellschaften und Wertpapierdienst leistern veröffentlicht. Diese Leitfäden runden eine Initiative ab, mit der die FMA als integrierte Aufsichtsbehörde in allen Bereichen des Finanzmarktes einheitliche Rahmenbedingungen für die Digitalisierung geschaffen hat. „Für uns ist es wichtig, mit diesen Leitfäden am gesamten österreichischen Finanzmarkt transparente und einheitliche Standards zu etablieren.“ Sicherheit für die Kunden „Kunden müssen sicher sein können, dass ihre Daten vor Missbrauch geschützt sind und die angebotenen digitalen Services durchgehend zur Verfügung stehen, egal ob ihr Anbieter eine Bank, Ver sicherung, oder Wert papierfirma ist“, so die FMAVorstände Helmut Ettl und Klaus Kumpfmüller. IT-Sicherheit ist einer der FMA-Aufsichts- und Prüfschwerpunkte für das Jahr 2018.
Deutsche Bank fällt aus Leitindex Die Deutsche Bank und der Versorger E.ON fallen aus dem europäischen Leitindex EuroStoxx50. Die Deutsche Börse, zu der der Index anbieter Stoxx gehört, wollte sich nicht äußern. Ein Sprecher der Deutschen Bank erklärte, das Institut erwarte, dass sich die Bewertung der Bank durch den Finanzmarkt wieder verbessert und sich dadurch auch die Marktkapitalisierung er höhen werde. Die Entwicklung hatte sich abgezeichnet. Die Aktien der Deutschen Bank haben seit Jahresbeginn fast 40 Prozent verloren.
Die Zentrale in Frankfurt. Impressum | Redaktion/Texte: Ernest F. Enzelsberger, Russmedia Verlag GmbH Umsetzung: Anja Schutti Bilder: Russmedia-Archiv, Agenturbilder, Fotolia, Shutterstock Anzeigen: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach
Der Fortschritt in diesem Bereich ist nicht aufzuhalten. Die großen Gewinner der Digitalisierung sind vor allem die Internetplattformen. Kein Medium ist in den letzten 20 Jahren so stark gewachsen wie das Internet. Die „Wertvollsten“ „So ist es nicht verwunderlich, das sich unter den weltweit wertvollsten sechs Unternehmen ausschließlich Digitalkonzerne befinden. Angeführt wird das Ranking von Apple, es folgen Amazon, die GoogleMutter Alphabet, Microsoft, Facebook und Alibaba. Darüber hinaus hat die Digitalisierung auch außerhalb des ITSektors einen hohen Einfluss auf die Entwicklung. Diese technologischen Fortschritte bieten, außer Arbeitsplatz ängsten, auch erhebliche Vorteile für die Menschen und
Jürgen Rupp Anlageexperte Raiffeisen Landesbank
Wer als Anleger das Potenzial neuer Geschäftsideen erkennt, der kann hohe Renditen einfahren. Aber eine Streuung empfiehlt sich. Unternehmen. Technologie und Innovation machen viele Produkte und Arbeitsplätze sicherer, und ermöglichen insgesamt bessere Produkte und Dienstleistungen.“ Das erläutert Jürgen Rupp, Anlageexperte bei der Raiffeisen Landesbank Vorarlberg, gegenüber den VN.
Die Digitalisierung wird unser Leben auch in Zukunft prägen. Darum gehören die Digitalisierer zu den großen Gewinnern. Und weiter: „Aufgrund der Digitalisierung verändert sich die Wettbewerbslage deutlich. Unternehmen aller Branchen werden sich mit der Digitalisierung auseinandersetzen müssen. So wird die Digitalisierung unser Leben auch in Zukunft prägen. Darum dürften die sogenannten Digitalisierer auch zu den großen Gewinnern der kommenden Jahre gehören.“ Große Chancen für alle Auch für Unternehmen außerhalb des IT-Sektors bietet die Digitalisierung interessante Chancen. Bekannte Beispiele sind etwa Taxiunternehmen oder Hotels, die von innovativen Konkurrenten wie Uber oder Airbnb herausgefordert werden. Beide Unternehmen streben für das Jahr 2019 den Börsengang an. „Künftig werden die Aktien jener Unternehmen profitieren, die sich am besten auf die neuen Gegebenheiten einstellen. Auch im Bereich der Ferti-
gung ist die Digitalisierung weit fortgeschritten. Anders als bei Tablets und Smartphones funktioniert Digitalisierung in Fabriken nicht über zentrale Steuerungschips, sondern über Mikrocontroller. Microchip Technology ist der Weltmarktführer bei Mikrocontrollern. Das Unternehmen profitiert speziell von der starken Nachfrage der Auto industrie“, so Rupp. Gerade die Automobilbranche steht vor einem rasanten Umbruch. Hochautomatisierte Systeme, mit denen sich der Fahrer zeitweise anderen Tätigkeiten zuwenden kann, dürften 2020 auf den Markt kommen. Der nächste Schritt ist das vollautonome Roboterauto, bei dem kein Fahrer mehr notwendig ist. Neue Roboterautos Heute fahren Autos mithilfe leistungsstarker Computer, Sensoren und Kameras halbautonom und parken selbstständig ein. Bei Autobauern
wie Audi, BMW, Daimler und Volvo geht die Entwicklung rasch voran. Analysten rechnen mit enormen Wachstums chancen für solche Fahr systeme. Das Geschäft ist so lukrativ, dass auch bereits Technologiefirmen wie Alphabet oder Apple an der Entwicklung von Roboterautos für autonomes Fahren arbeiten. Tesla liegt bei den Elektro autos weit vorne. Tesla-Boss Musk scheut auf dem Weg zum Massenhersteller keine Innovation. So setzt auch er in Teslas Auto- und Batterie fabriken auf einen hohen Automatisierungsgrad. Die Roboter halten auch Einzug in Bereiche außerhalb der Industrie. Weltweit arbeiten Unternehmen mit Hochdruck an Robotern, die etwa in der Altenpflege zum Einsatz kommen oder gefährliche Tätigkeiten übernehmen sollen. Unangenehme Haushaltstätigkeiten führen schon heute die kleinen Saugroboter und Wisch-
roboter von iRobot durch. Selbst vor dem Operationssaal machen die Roboter nicht Halt. Das DaVinci-Operationssystem des Medizintechnikunternehmens Intuitive Surgical ist schon heute bei unterschiedlichen Eingriffen weltweit im Einsatz. Die Potenziale erkennen „Im Bereich der Digitalisierung entstehen fast täglich neue Geschäftsideen. Wer als Anleger das Potenzial solcher Ideen erkennt, kann hohe Renditen erzielen. Wer im Jahre 2004 zum Börsenstart in Google investiert hat, erzielte ein Plus von rund 2500 Prozent. Trotzdem ist eine Streuung in verschiedene Unternehmen über einen Fonds empfehlenswert. So kann ein Investment in einen speziell auf Digitalisierungsthemen und Megatrends ausgerichteten Fonds auch in der Zukunft dem Portfolio einen attraktiven Renditebeitrag liefern“, rät Rupp abschließend.
29 Prozent der Österreicher wollen künftig Geld in Wertpapieren anlegen Acht von zehn Österreicherinnen und Österreichern wollen in den kommenden zwölf Monaten Geld sparen oder anlegen.
im 2. Quartal 2017. Zum überwiegenden Teil (82 Prozent) nschaffungen werden diese A durch eigene Ersparnisse finanziert. 18 Prozent (+3) wollen größere Ausgaben durch einen Bankkredit bzw. durch ein Bauspardarlehen finanzieren. Bei der Finanzierung über einen Bankkredit ist die durchschnittliche Kreditsumme geringer als im Vorjahr und beträgt aktuell 64.800 Euro (–15 Prozent). Fixzinskredite sind nach wie vor hoch im Kurs, da man so über einen Großteil der Laufzeit seine genaue Kreditrate kennt.
Die beliebtesten Anlageformen bleiben das Sparbuch mit 59 Prozent (+2), der Bausparvertrag mit 49 Prozent (+2) sowie der Abschluss einer Lebensversicherung mit 34 Prozent (+2). Positive Entwicklung Wertpapiere schneiden ins gesamt mit 29 Prozent ab, das sind fünf Prozentpunkte mehr als im 2. Quartal des Vorjahres. „Angesichts der anhaltenden Nullzinsen ist das eine gute Entwicklung. Ohne Wertpapiere im Port folio lässt sich heute kein Ertrag erwirtschaften“, so Thomas Schaufler, Privatkundenvorstand der Erste BankOesterreich. eliebtheit erWachsender B freut sich auch die Pensionsvorsorge mit 34 Prozent (+3), Immobilienkäufe sind für 18 Prozent (–1) ein Thema. Rund 17 Prozent der Österreicher
Der Bausparvertrag bleibt mit 49 Prozent weiterhin sehr beliebt. planen aber in den kommenden zwölf Monaten überhaupt keine wie immer geartete Geldanlage. 38 Prozent der österreichischen Bevölkerung
planen im nächsten Jahr eine größere Anschaffung (zum Beispiel ein neues Auto oder eine Renovierung). Das sind vier Prozentpunkte mehr als
Zur Niedrigzinspolitik Die Zinsen sind seit vielen Jahren niedrig. Am Sparbuch bekommt man aufgrund der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) fast keine Zinsen. Gut jeder zweite Österreicher hält die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank für schlecht. 19 Prozent finden die Situation mit den Zinsen
gut, weil sie meinen, dass es die Wirtschaft ankurbelt. Mehr als ein Viertel gab sogar an, dass ihnen das Zinsthema egal ist. Nur 16 Prozent macht die Zinspolitik der EZB Sorgen. Die EZB hat die Normalisierung ihrer Geldpolitik eingeläutet und beabsichtigt, mit Jahresende 2018 die Netto ankäufe von Anleihen zu beenden. Erst einige Zeit danach wird sie erstmals wieder Zins erhöhungen machen. Thomas Schaufler Privatkundenvorstand Erste Bank Oesterreich
Wertpapiere werden beliebter. Das ist positiv, denn ohne Wertpapiere im Portfolio lässt sich heute kein Ertrag mehr erwirtschaften.
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In die Nachhaltigkeit investieren War nachhaltige Geldanlage vor einigen Jahren nur ein Thema für Öko-Fans, Umweltschützer und soziale Verbände, ist die Idee den Kinderschuhen entwachsen und auf dem Weg zum Mainstream. Neben einem verstärkten Bewusstsein bei den Anlegern ist es auch die EU, die mit neuen Vorschriften die gewissenhafte Geldanlage in den Mittelpunkt rückt. Im Private Banking der Volksbank Vorarlberg setzt man seit nun knapp drei Jahren auf eine vollumfängliche nachhaltige Veranlagung. Aufgrund des zunehmenden Drucks der europäischen Gesetzeshüter haben in den letzten Monaten viele Banken und Anbieter ihre Anlagerichtlinien, Strategien und Prozesse überarbeitet und stellen das Thema Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt. Allerdings bedarf es weit mehr als der Integration von ein paar ESG-Aspekten (Environment,
Social, Government) oder eines eigenen ESG-Teams, dessen Einfluss auf die Anlageentscheidungen der Portfoliomanager mehr als fraglich ist. Ganzheitlicher Ansatz Wer sich als Anleger für eine nachhaltige Anlagephilosophie entscheidet, sollte deshalb einen ganzheitlichen Anbieter bevorzugen. Die Volksbank Vorarlberg hat laut Eigenangaben vor drei Jahren eine Vorreiterrolle übernommen und sich im Private Banking dafür entschieden, die Gesamtheit ihrer Vermögenswerte nachhaltig zu veranlagen. Dies zeigt, dass das Thema der Achtsamkeit sowie der verantwortungsbewussten Geldanlage nicht nur aus zwei, drei angebotenen Produkten und einem Werbeslogan besteht, sondern tief in ihrer Philosophie sowie ihren Grundwerten verankert ist. Unternehmen und öffentliche Körperschaften haben die Zeichen der Zeit bereits erkannt
z. B. die verschiedenen Klimaziele erreichen will. Alleine hierfür werden von der EU Kosten in der Höhe von 180 Milliarden Euro jährlich erwartet – eine Summe, die sich ohne Hilfe des Finanzsektors nicht aufbringen lässt. Zu diesem Zweck wird die EU in Zukunft Finanzprodukte bewerten und die „grünen“ Investments mit einheitlichen Labels kennzeichnen. Damit bietet sie den Anlegern eine unabhängige Orientierungshilfe, die angesichts der Vielzahl an vermeintlich nachhaltigen Produktangeboten zu befürworten ist.
Die Solarenergie spielt eine zunehmend wichtige Rolle. und investieren ihre Gelder verstärkt unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit, während der Privatkunde tendenziell noch zurückhaltender ist. Dies wird sich aber in den nächsten Jahren drastisch än-
dern, da die EU neue Gesetze und Regulierungen erlässt, welche Privatkunden und Bankanbieter zur verantwortungsbewussten Geldanlage zwingen. Das ist auch dringend notwendig, wenn man
dass sich auch das Versprochene in ihrem Portfolio befindet: So wurde der Volksbank Vorarlberg Aktienfonds „Premium Selection“ vom Nachhaltigkeitsspezialisten „CSSP AG“ unter die Top 100 der ESG-Fonds in Österreich und Deutschland gewählt. Dass sich die nachhaltige Geldanlage für Anleger auch in der Performance auszahlt, belegt der erste Platz beim internationalen „Performanceprojekt V“ des Vermögensverwaltungstests „Fuchsbriefe“. Dieser misst die reale Weiterentwicklung der angebotenen Fonds.
Mehrere Auszeichnungen Die Einhaltung der höchsten Qualitätsansprüche im Bereich der nachhaltigen Geldanlage lässt die Volksbank Vorarlberg laut Aussendung fortlaufend von unabhängigen Testern und international renommierten Organisationen überprüfen. Deshalb können Anleger sicher sein,
Die voestalpine liegt auf Rang 323.
Amazon war im vergangenen Jahr der größte F&E-Investor Die Investitionen in Forschung und Entwicklung (F&E) nehmen weltweit rasant zu. Hier die wichtigsten Fakten aus dem Jahre 2017. Sie sind auch als Basis für Anlage entscheidungen interessant. • Amazon investiert am meisten: 20 Milliarden Euro, sechs Milliarden mehr als 2016 • Größter europäischer F&E-Investor ist Volkswagen mit 11,6 Milliarden Euro • Mit der voestalpine schafft es auch ein österreichisches Unternehmen unter die Top-500: Investitionen in der Höhe von 159 Millionen Euro bedeuten Rang 323 • Von den zehn Unternehmen mit den größten F&E-Budgets kommen sieben aus den USA • Europäische Konzerne steigern F&E-Ausgaben nur leicht • Chinas Top-Unternehmen erhöhen Inves titionen am stärksten.
Blockchain-Anleihe über Erwartungen Die Weltbank hat die weltweit erste Anleihe auf Grundlage der Blockchain-Technologie herausgegeben – und ist damit auf mehr Interesse von Investoren gestoßen als erwartet. Zunächst war die Weltbank davon ausgegangen, mit den zweijährigen Schuldverschreibungen rund 50 Mill. australische Dollar (31,5 Mill. Euro) einzusammeln, wie das Institut in Washington mitteilte. Stattdessen kam mit 110 Mill. australischen Dollar mehr als doppelt so viel zusammen. Weltbank-Finanzdirektorin Arunma Oteh äußerte sich „erfreut“ darüber, dass die „Pionier-Anleihe“ extrem gut bei den Inves toren angekommen sei.
WIR GEBEN 8 AUF IHR GELD. UND AUF DIE WELT. Das erste nachhaltige Anlagekonzept Österreichs. Immer mehr Kunden achten bei Investments nicht nur auf wirtschaftliche, sondern auch auf ökologische und soziale Kriterien. Unser nachhaltiges Anlagekonzept (8) berücksichtigt diese Wünsche, investiert gezielt in nachhaltige Segmente und vermeidet Investments in unethische Branchen wie die Waffen- und Tabakindustrie. Ergebnis: Gute Erträge mit gutem Gewissen. Erfahren Sie mehr über die acht Prinzipien der nachhaltigen Geldanlage: Auf www.private-banking.at oder in unserem Private Banking Standort in Dornbirn am Marktplatz.
Für die Erreichung der verschiedenen Klimaziele werden Kosten von 180 Mrd. Euro jährlich erwartet. Aussendung der Kommission der Europäischen Union
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Firmen in Familienhand arbeiten weltweit profitabler Börsennotierte Familienunter nehmen arbeiten laut einer Studie weltweit profitabler als andere Firmen. Jean-Claude Trichet.
Ihre Aktien hängen daher langfristig den breiten Markt ab, wie es in einer umfangreichen Studie der Großbank Credit Suisse heißt, die in London veröffentlicht wurde.
„Das System ist weiterhin verwundbar“
Höheres Umsatzwachstum Firmen in Familienhand erzielten ein höheres Umsatzwachstum bei einer niedrigeren Verschuldung, schreiben die Ökonomen in dem Papier, für das mehr als 1000 Unternehmen aus Europa, Asien und den USA über zehn Jahre analysiert wurden. Zudem bleibe bei ihnen mehr vom Umsatz als Betriebsgewinn (EBITDA) übrig, und die Rendite im operativen Geschäft sei höher. Die Unternehmen wurden gemessen an einer Kontrollgruppe aus 7000 nicht-familiengeführten Firmen. Familienunternehmen seien vorsichtiger und
Der ehemalige Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, schätzt die Lage an den Finanzmärkten heute genau so gefährlich ein wie zu Beginn der Finanzkrise vor zehn Jahren. Die Verschuldung der Schwellenländer mache das Finanzsystem heute „so verwundbar wie 2008 – wenn nicht noch mehr“, sagte Trichet. „Es ist mittlerweile herrschende Meinung, dass die massive Überschuldung in den Industriestaaten ein wesentlicher Faktor für das Ausbrechen der Finanz krise 2007 und 2008 war“, sagte der heute 75-Jährige, Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2003 bis 2011. „Das Wachstum der Verschuldung – vor allem der Privathaushalte – hat sich in den Industrie ländern zwar verlangsamt.“ Doch das werde wettgemacht durch die Verschuldung der Schwellenländer.
Familienunternehmen sind langfristiger aus gerichtet und hängen weniger stark von einer Fremdfinanzierung ab. Eugene Klerk Studienautor
Familienunternehmen können sich vom kurzfristigen Denken in Quartalszahlen an den Börsen ein Stück weit lösen. könnten sich vom kurzfris tigen Denken an der Börse mit dem Fokus auf Quartalszahlen ein Stück weit lösen. „Sie sind langfristiger ausgerichtet, hängen weniger stark von Fremdfinanzierung ab und investieren mehr in Forschung und Entwicklung“, erklärte Studienautor Eugene Klerk. Familienunternehmen schnit-
ten in jeder Region und jeder Branche besser ab als vergleichbare andere Firmen, unabhängig von der Größe. Regionale Verteilung Die Familienfirmen mit der besten Geschäftsentwicklung weltweit kommen demnach aus Deutschland, Italien, China und Indien. Beim Blick auf
warekonzern Nemetschek, gefolgt vom Medizintechnik- Unternehmen Sartorius, dem Leasing-Spezialisten Grenke und dem Autovermieter Sixt. Weit vorne liegen auch die großen Familienkonzerne Kering und Christian Dior aus Frankreich sowie der italienische Autobauer Fiat Chrysler.
Wiener Börse: Neuer Handelskalender 2019
Mein Anspruch: Immer und überall top-informiert.
Ab dem kommenden Kalen derjahr stellt die Wiener Börse ihre Handelssysteme auch an ausgewählten österreichi schen Feiertagen zur Ver fügung. 2019 kann an den Tagen Christi Himmelfahrt (30. Mai 2019), Fronleichnam (20. Juni 2019), Mariä Himmelfahrt (15. August 2019) und Allerheiligen (1. November 2019) regulär gehandelt werden. Die gesamte Infrastruktur – vom Clearing durch die Central Counterparty Austria GmbH (CCP.A) bis hin zur Abwicklung durch die OeKB CSD GmbH – steht an diesen Tagen bereit. Gleichklang mit der EU „Wir bieten unseren Kunden mehr Service und mehr Verfügbarkeit als je zuvor.
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die Aktien legten im europäischen Vergleich die deutschen Familienfirmen im Schnitt am stärksten zu, gefolgt von niederländischen. In der Rangliste mit der besten Börsenentwicklung über drei, fünf und zehn Jahre belegen deutsche Unternehmen alleine die obersten vier Plätze. An der Spitze steht der Soft-
85 Prozent unserer Handelsumsätze kommen aus dem Ausland. Die Nachfrage nach österreichischen Aktien ist auch an unseren Schließ tagen da. Handelsteilnehmer sollen an österreichischen Feiertagen nicht auf andere Handelsplätze ausweichen müssen,“ erklärt Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse und ihrer Holding CEESEG. Die Wiener Börse hatte im Vorjahr 13 Mal aufgrund eines Feiertages geschlossen. Mitgliedsbörsen der Federation of European Securities Exchanges (FESE) sowie US-Börsen hatten zwischen vier und neun Tage geschlossen. Der durchschnittliche Tagesumsatz an der Wiener Börse liegt 2018 bei rund 280 Millionen Euro. In den Folgejahren wird die Wiener Börse an nachste-
henden Feiertagen geöffnet sein, sofern diese nicht auf ein Wochenende fallen: • Heilige Drei Könige • Christi Himmelfahrt • Fronleichnam • Mariä Himmelfahrt • Allerheiligen • Maria Empfängnis Der Handelskalender der Wiener Börse wird in Zukunft jeweils im Herbst für das Folgejahr [auf der Website] (https://www.wienerborse.at/ handel/handelsinformationen/handelskalender/) veröffentlicht.
Rückfragen Rückfragehinweis: Wiener Börse AG Julia Resch +43 (0) 1 53165-186 julia.resch@wienerborse.at
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Die Wiener Börse wird ihren Kunden ab 2019 mehr Verfügbarkeit bieten.
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Der Weg zum richtigen Portfolio Die globale Konjunktur zeigt weiter nach oben. Doch wie es weitergeht, bleibt unsicher. Ge rade deshalb ist es heute wich tiger denn je, die Widerstands fähigkeit des eigenen Port folios zu prüfen. Die großen Wirtschaftsräume USA, Europa und China befinden sich im Aufwärtstrend. Die weitere Entwicklung ist jedoch ungewiss: Einerseits klettern US-Aktien aktuell auf ein neues Allzeithoch, andererseits taumeln Währungen der Emerging Markets neuen historischen Tiefs entgegen. Die türkische Lira und der argentinische Peso sind beste Beispiele dafür. So unklar die Zukunft der Weltwirtschaft ist, so unsicher ist die Entwicklung an den Finanzmärkten: Womöglich wächst die Wirtschaft in der nächsten Zeit noch schneller – getrieben vor allem durch die USA. Denkbar aber ist auch, dass eine überhitzende US-Wirtschaft und ein schwe-
kann ein Anleger entsprechende Gewinne erzielen. Wer zum Beispiel sein Wertpapierdepot bei den Vorarlberger Raiffeisenbanken hat, kann sich genau diese Vorgehensweise zunutze machen: Im Hintergrund arbeiten dabei eigene Teams der Genossenschaftsbanken in Vorarlberg und Österreich laufend daran, die Entwicklung der Anlageklassen zu berechnen, die Märkte zu analysieren und so die optimalen Wertpapiere für alle Anlageklassen zu finden. Im Vordergrund sind es die Berater, welche die richtigen Fragen stellen und so wissen, welche Anlageklasse zu jedem Kunden passt.
lender Handelsstreit das globale Wachstum wieder abwürgen. Ausbalancierte Einheit Der Blick auf die Kapitalmärkte macht eines deutlich: Ein gutes Portfolio ist mehr als eine lange Liste von Wertpapieren. Gefragt ist eine ausbalancierte Einheit verschiedener Papiere, die genau zum Anleger passt. Wer selbst ein optimales Portfolio haben will, sollte zu einer Bank gehen, die hierfür die richtigen Fragen stellt: Was sind die Anlageziele, wie sind die finanziellen Verhältnisse, wie steht es um die Risiko bereitschaft und welche Erfahrungen hat der Kunde? Mathematik und Expertise Ein höherer Anteil von Anleihen oder mehr Investition am Aktienmarkt? Mehr Rohstoffe oder die stärkere Konzentration auf die Emerging Markets? Für jedes Anlegerprofil gibt es eine eigene Anlageklasse.
Ein gutes Portfolio ist eine ausbalancierte Einheit verschiedener Papiere, die zum Anleger passt. Darin werden die verschiedenen Veranlagungsmöglichkeiten auch mit finanzmathematischen Methoden ins optimale Verhältnis gebracht.
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Laufend muss dieses gescreent und auf den Prüfstand gestellt werden. Doch selbst Anlegerprofil und Anlageklasse ergeben noch längst kein
ausreichendes Portfolio: Gefragt ist die Expertise von Finanzprofis. Sie müssen den Anlageklassen konkrete Wertpapiere zuordnen. Erst damit
Ineinandergreifen Damit greifen die Expertise absoluter Finanzmarkt-Spezialisten und die optimale Servicierung durch Berater vor Ort ineinander. Für jeden Anleger wird der Zugang zu den Finanzmärkten dieser Welt damit ein leichter.
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Die EZB startete mit der Normalisierung.
Für Normalisierung der Geldpolitik EZB-Rat und OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny spricht sich für eine „vorsichtige“ Normalisierung der Geldpolitik aus. Die Normalisierung sollte aber „etwas entschiedener gestalten“ sein, sagte Nowotny vor Journalisten. „Ein besonderer Schwerpunkt sollte sein, aus dem Bereich der Negativ zinsen herauszukommen.“ Wirtschaftsforscher rechnen für 2018 und 2019 mit einer Inflationsrate von jeweils 1,7 Prozent in der Eurozone. Damit sei eindeutig keine Deflationstendenz im Euroraum vorhanden, so Nowotny. Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat im Juni mit der Normalisierung der Geldpolitik begonnen, indem er das Ende der Anleihenkäufe in Aussicht gestellt hat. Die EZB kündigte Mitte Juni an, ihre Schlüsselzinsen noch bis mindestens über den Sommer 2019 hinaus nicht anzutasten. Der Leitzins liegt bereits seit März 2016 auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Um Europa weniger abhängig von den USA zu machen, plädiert Nowotny dafür, den Euro weiter zu stärken. Als Beispiel für eine gewisse Abhängigkeit führte der EZB-Rat das von den USA kontrollierte internationale Zahlungssystem SWIFT an. Der Euro habe sich bereits als zweite Weltwährung etabliert. „Es geht nicht darum, den Dollar zu bekämpfen“, so Nowotny. Ziel sei es, „sich aus einer einseitigen Dominanz zu befreien.“ Bei F r e m dwä h r u n g s reserven und Devisenumsätzen habe der Euro gegenüber dem Dollar noch Ewald Nowotny. Aufholbedarf.
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Freitag, 14. September 2018 Extra
Vor allem steigende Energiepreise und wachsende Wohnungskosten lassen die Inflationsraten auch in Europa ansteigen.
Absicherung vor Inflationsanstieg Die Inflation kommt zurück – zumindest in den USA. Davon gehen offenbar die Investoren aus. „Ihr Interesse an inflations geschützten US-Staatsan leihen ist zuletzt spürbar ge wachsen. So berichtete der Finanzinformationsdienst Lip per, dass sogenannte Treasury Inflation Protected Securities (TIPS) in diesem Jahr voraus sichtlich die höchsten Zuflüsse seit 2011 verzeichnen dürften.“ Das sagt Roland Rupprechter MBA, CPM, Leiter Asset Ma nagement bei der Hypo Vorar lberg. Und er fahrt fort: „Beflü gelt wird die Inflationserwar tung von den Ankündigungen des neuen US-Präsidenten Do nald Trump, die heimische Wirtschaft durch Investitions programme und Verhängung von Handelszöllen weiter nach vorne bringen zu wollen.“ Aktueller Preisanstieg In den letzten zwei Jahren be trug der aus dem Verbraucher preisindex (VPI) abgeleitete Preisanstieg rund 2,0 Prozent, nach einem Rückgang der In flation von einem Prozent in den beiden vorangegangenen Jahren. Aktuell liegt die US-In flationsrate bei 2,90 Prozent. Auch in der Eurozone hat sich die Inflation aufgrund gestie gener Mieten und höherer En ergiepreise zuletzt deutlich verstärkt. Die EU-Inflation ist im Juli 2018 auf 2,1 Prozent angestiegen. Ein Jahr zuvor
hatte sie 1,3 Prozent betragen. Steigende Inflationsraten be deuten, dass das Geld an Kauf kraft verliert. Dies ist derzeit vor allem bei den sehr tief ver zinsten EUR-Staatsanleihen hoher Bonität der Fall. Die No minalzinsen je nach Laufzeit betragen 0,05 Prozent (ein Jahr) bis 1,1 Prozent (30 Jahre). Sie sind damit nicht in der Lage, die Inflationsrate zu kompensieren. Mit inflationsindexierten An leihen können Anleger einen Teil ihres Portfolios gegen einen Inflationsanstieg ab sichern. Die Zinszahlungen und der Rückzahlungswert entsprechender Anleihen sind an einen Verbraucherpreis
index gekoppelt. Steigt dieser, erhöhen sich auch die Erträge. Neben ihrer Funktion als In flationsabsicherung können inflationsindexierte Anleihen auch als Renditetreiber wir ken. Rupprechter: „Werden beispielsweise die Inflations erwartungen von der tatsäch lichen Teuerung übertroffen, so ist mit einer spürbaren Mehrrendite der inflationsin dizierten Anleihen gegenüber Nominalzinsanleihen zu rech nen. Unter Umständen könnten die Inflationsanlei hen in einer solchen Situation sogar zusätzliche, nachfrage bedingte Kursgewinne ver zeichnen.“ Damit sich der Kauf von inflationsindexierten An
Ein ausgezeichnetes V ermögensmanagement Als Kundenbank lebt die Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV) das Bankgeschäft seit über hundert Jahren, so, wie es erfunden wurde. Einlagen aus der Region wer den in die Bilanz genommen und für Kredite und Projekte zur Verfügung gestellt. Die Entscheidungen fallen vor Ort. Durch die regionale Verwurze lung kennen die Mitarbeiter die Kunden und ihre Bedürf nisse und bieten maßge schneiderte Lösungen an. Kunden im Mittelpunkt Gerade unter herausfor dernden Rahmenbedin
gungen am Kapitalmarkt sind die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt für eine nachhaltige Geldanlage von größter Bedeutung. Das Anlagegeschäft hat für die BTV nichts mit Spekulation zu tun. Getreu dem Motto „Inves tieren statt spekulieren“ ent wickeln die Anlagespezialisten basierend auf dem individu ellen Rendite-Risiko-Profil die besten Lösungen mit einem breit gestreuten, global inves tierten Portfolio. Ein ausge wähltes Spektrum an Anlei hen, Aktien, Investmentfonds und innovativen Finanz instrumenten ist entschei dend für eine langfristige
ermögensanlage. Durch lau V fende Marktbeobachtung, fundiertes Fachwissen und beste Ausbildung der Mit arbeiter wird die Qualität der Leistungen sichergestellt. Hohes Kundenvertrauen Die Reputation der BTV als ver lässlicher Ansprechpartner führt zu einer hohen Weiter empfehlungsrate. Ein Beleg dafür ist der vom Finanz-Mar keting Verband Österreich (FM VÖ) an die BTV verliehene Recommender Award. Auch das firstfive-Siegel für herausragende Ergebnisse in der Vermögensverwaltung oder die Auszeichnung der
leihen gegenüber herkömm lichen Anleihen auch tatsäch lich lohnt, muss die Inflation eine gewisse Höhe erreichen. Diese erforderliche Inflations rate ist die sogenannte „Breakeven-Inflation“. Sie errechnet sich als Differenz zwischen der realen Rendite einer inflati onsindexierten Anleihe und der Rendite einer vergleich baren konventionellen An leihe. Ein Rechenbeispiel Ein Beispiel: Die 0,10 Prozent inflationsindexierte Anleihe des deutschen Bundes 2015 mit Laufzeit bis 15. April 2046 weist am 11. September 2018 eine Rendite von –0,56 Pro
zent p.a. auf, jene klassischer deutscher Staatsanleihen mit vergleichbarer Laufzeit liegt bei 1,09 Prozent p.a. Die Break-even-Inflation be trägt hier 1,65 Prozent. Das ist jene Inflationsrate, die der Markt auf die kommenden 27 Jahre bis zum Ende der Laufzeit pro Jahr theoretisch erwartet. Dieser Inflations level muss überschritten werden, damit diese Inflati onsschutzanleihe profitabler ist als eine klassische Staats anleihe. Für eine zusätzliche Sicherheit sorgt dabei, dass im Falle einer Deflation (also einer Phase sinkender Verbraucherpreise) die Tilgung nicht unter den ursprünglichen Nennwert sinken kann. Allerdings unter liegen auch die inflationsge schützten Anleihen dem Zinsänderungsrisiko. Wer sich davor schützen will, soll auf kurze Laufzeiten set zen oder statt dem Kauf infla tionsindexierter Anleihen auf inflationsgeschützte ETFs zu rückgreifen, mit deren Hilfe Anleger an den steigenden In flationserwartungen partizi pieren können, ohne dabei ein Zinsänderungsrisiko fürchten zu müssen. Dabei wird der Spread zwi schen traditionellen Anlage renditen und inflationsge schützten Anleihen genutzt. Auf der einen Seite wird eine Long-Position in inflations geschützten Anleihen ein ge gangen und auf der anderen
Seite eine Short-Position in klassischen Staatsanleihen gebildet. Der globale Markt für inflationsindexierte Anleihen umfasst heute rund drei Billi onen Dollar. Zu den größten Emittenten zählen die Vereini gten Staaten, gefolgt von Großbritannien und Frank reich mit 232 Milliarden Dol lar. Seit 2006 emittiert auch Deutschland inflationsinde xierte Anleihen. Empfehlung für Anleger „Da wir in Europa nicht mit weiter stark steigenden Inflati onsraten rechnen, empfehlen wir den Anteil inflationsge schützter Anleihen nicht höher als fünf Prozent des An lagevolumens zu gewichten. Die Laufzeiten der Inflations anleihen sollen dabei dem Veranlagungshorizont des Anlegers entsprechen“, so Rupprechter abschließend.
Roland Rupprechter Hypo Vorarlberg
Das Interesse der Investoren an den inflationsgeschützten US-Staatsanleihen ist zuletzt spürbar ge wachsen.
konzerneigenen Fondsgesell schaft, der 3 Banken-Generali I nve s t m e n t - G e s e l l s c h a f t m.b.H., als „beste Fondsgesell schaft in Österreich“ bestäti gen den Weg. Die BTV verwal tet Kundengelder von 14,2 Mrd. Euro. Die BTV wächst in all ihren Regionen. Dies ermögli chte auch ein Halbjahresergeb nis vor Steuern von plus 18,8 Prozent auf 80,9 Mill. Euro. Zudem weisen die Geschäfts volumina aller wichtigen Bilanzpositionen wie Finanzie rungen an Kunden, betreute Kundengelder, Eigenkapital oder Bilanzsumme die höchs ten Stände in der 114-jährigen Geschichte der Bank auf. Infos zu den Auszeichnungen erhalten Sie unter www.btv.at/ auszeichnungen. Hinweis: Aus Auszeichnungen und Erfolgen der Vergangenheit kann nicht auf zukünftige Erfolge oder Wertentwicklungen geschlossen werden.
Die 2018 eröffnete BTV Dornbirn ist einer von insgesamt sechs Copyright: Erich Roth Standorten in Vorarlberg.
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Megatrend Biotechnologie-Sektor Rund um den Biotech-Sektor, der lange Zeit mit Rekordmeldungen aufhorchen ließ, ist es ruhig geworden. Nach einer längeren Phase der Konsolidierung geht seit Mai der Trend wieder deutlich nach oben. Biotechnologie-Aktien gelten aufgrund der Innovations stärke des Sektors als chancenreich, neigen aber auch zu hohen Kursschwankungen in beide Richtungen. Die VN sprachen darüber mit Ines Frei, Private Banking Vorarlberger Sparkassen. Biotechnologie gilt als Sammelbegriff für eine Vielzahl von Verfahren, Produkten und Methoden. Man entwickelt damit Medikamente, züchtet neue Pflanzensorten, stellt aber auch Waschmittel oder Kosmetika her. Wie kann die Branche charakterisiert werden? Grundsätzlich unterscheidet man in der Biotechnologie drei Kategorien: die rote (Medizin), die grüne (Landwirt-
Ines Frei Private Banking Vorarlberger Sparkassen
Biotech-Anleger sollten einen langen Veranlagungshorizont sowie eine große Risikobereitschaft und -tragfähigkeit mitbringen.
schaft) und die weiße Klasse (Industrie). Schwerpunkt mäßig findet Biotechnologie ihren Einsatz vor allem in der Medizin – beispielsweise in der Antiköperproduktion oder der Gen-Analyse. Biotech-Produkte haben jedoch, im Unterschied zu Pharmazeutika, anstatt der chemischen eine biologische Basis, also lebende Organismen wie Enzyme oder Bakterien. Vielen Biotech-Unternehmen sind lange und kostenintensive Produktentwicklungsphasen gemeinsam. Sie schreiben während dieser Zeit häufig Verluste, bevor sie so richtig erfolgreich durchstarten und viel verdienen können. Das erklärt unter anderem auch die starke Kursschwankungsbreite. Dabei hört das Übernahmekarussell nicht auf sich zu drehen. Große Pharmakonzerne sind ständig auf der Suche nach kleinen innovativen Biotech-Unternehmen. So hat heuer der Schweizer Pharmariese Novartis die US-amerikanische Avexis um 8,7 Milliarden US-Dollar erworben, um seine Führungsposition in Gentherapie und Neuroscience auszubauen. Sanofi schluckte für 3,9 Milliarden Euro die belgische Ablynx, die an Medikamenten gegen seltene Erkrankungen des Blutsystems arbeitet. Die Fusion zwischen dem US-Unternehmen Shire mit dem japanischen Pharmakonzern Takeda, ein Deal im Umfang von 62 Milliarden Dollar, ist im Laufen. In letzter Zeit haben die Kurse von Biotech-Aktien wieder
deutlich angezogen. Was sind die treibenden Faktoren? Biotechnologie-Aktien kletterten bis zu ihrem All-TimeHigh Mitte 2015 mehr als sechs Jahre nach oben. Hillary Clintons Ansage im letzten US-Wahlkampf, eine Gesundheitsreform anzustreben, verpasste dem Sektor einen Dämpfer. Aber auch der amtierende US-Präsident Trump ließ der Branche ausrichten, dass ihm höhere Preise für Medikamente nicht gefallen. Eine gesetzliche Regulierung steht jedoch nicht zur Debatte. Dennoch ist der Sektor im heurigen Jahr ganz gut gelaufen. Biotech-Aktien sind an der Börse günstig bewertet – vor allem die großen zehn. Die Umsatz- und Gewinnschätzungen bis 2020 lassen immerhin Steigerungen im niedrigen zweistelligen Bereich erwarten. Darüber hinaus haben zahlreiche Forschungsergebnisse zuletzt die Fantasie der Investoren beflügelt und für positive Mittelzuflüsse gesorgt. So gab der US-Biotec-Riese Biogen bekannt, dass ein Alzheimer-Medikament, das Ablagerungen im Gehirn beseitigen soll, möglicherweise schon in zwei Jahren für den Vertrieb an Patienten freigegeben wird. Welche weiteren Anwendungsgebiete erscheinen erfolgversprechend? Das ist ganz klar die Genforschung und Gentechnik. Momentan ist die Gen-Editierung ein großes Thema. Darunter versteht man, vereinfacht gesagt, die Reparatur bzw. das
Biotech-Produkte haben eine lange und kostenintensive Produktentwicklungsphase. Entfernen defekter Gene mit gentechnischen Methoden. Da stehen wir erst am Beginn. Viele Krankheiten könnten möglicherweise schon in wenigen Jahren an ihren Wurzeln gepackt und geheilt werden, anstatt wie bisher nur die Symptome zu bekämpfen. Gibt es Faktoren, die zuletzt positive Branchen-Entwicklung dämpfen könnten? Die Preise dürften sich in Zukunft weniger rasant entwickeln, Steigerungsraten über der Inflationsrate nicht mehr
so leicht durchzusetzen sein. Außerdem hat ja Präsident Trump gedroht, einzugreifen, sollte man sich seinem Wunsch nach Preisstabilisierung nicht beugen. Was ist bei der Investition in Biotech-Titel zu beachten? Grundsätzlich sollten auch diese Branchenaktien nur einen Aspekt einer ganzheitlichen Anlagestrategie darstellen. Wir empfehlen dafür – je nach Risikotragfähigkeit – die Berücksichtigung gut ausbalancierter Investmentfonds,
ausgewählter Aktien und Anleihen sowie Immobilien. Die Investition in Unternehmen mit nachhaltigem Gewinnwachstum und wertbeständigen Markenprodukten, die langfristig nachgefragt werden, macht dabei Sinn. Durch Streuung des Vermögens können Kursschwankungen vermindert werden, ohne die Renditechancen zu sehr zu schmälern. Es empfiehlt sich eine strategische Aufteilung auf unterschiedliche Anlageklassen und Ausrichtung auf langfristige Trends.
Unser Land braucht Menschen, die an die nächste Generation glauben. Und eine Bank, die Werte über Generationen erhält. sparkasseprivatebanking.at
Vermögen anvertrauen heißt für uns das Agieren dem Reagieren vorziehen.
DIE BANK FÜR ANLEGER Vernunft, Verantwortung und Ertrag. Die Zukunft lässt sich nicht vorhersagen. Unsere Eigenständigkeit, Expertise und Erfahrung haben aber auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten vielfach ausgezeichnete Portfolios hervorgebracht und uns kerngesund erhalten. Unternehmerische Unabhängigkeit, verlässliche Werte und ein Betreuungsteam, das Ihre individuellen Bedürfnisse versteht: das macht die BTV zur idealen Veranlagungsbank für Privatkunden. Ihrem Vermögen verpflichtet. Unserem Weg verbunden. Seit 114 Jahren.
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btv.at/privatkunden Aus Auszeichnungen und Erfolgen in der Vergangenheit kann nicht auf zukünftige Erfolge oder Wertentwicklungen geschlossen werden. Mehr Infos zu den Auszeichnungen erhalten Sie unter: www.btv.at/auszeichnungen. Diese Marketingmitteilung/Werbemitteilung ist keine individuelle Anlageempfehlung, kein Angebot zur Zeichnung bzw. zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten.