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Festspielzeitung Ausgabe 03, Sommer 2018

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Kultur und Freizeit während der Bregenzer Festspiele

3. Ausgabe August 2018

SPIEL AUF DEM SEE Georges Bizets erfolgreiche Oper Carmen geht am See ins Final .

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Interview mit Svetlina Stoyanova KĂźnstlertour am Bodensee Kunst und Kultur rund um den See

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VIEL PROGRAMM ZUM FINALE

Auch in den letzten zehn Tagen ist abseits der großen Bühne noch viel los.

einer Oper. Bei „Der Barbier von Sevilla“ wird Sängerin Svetlina Stoyanova am 13. August im Theater am Kornmarkt erstmals ihre Traumrolle singen.

Erfolgreicher könnte eine Saison für Intendantin Elisabeth Sobotka wohl kaum laufen. So gut wie alle Aufführungen beim Spiel auf dem See waren ausverkauft und sowohl Kritiker als auch das Publikum zeigten sich begeistert von der Bregenzer Version der beliebten Oper Carmen. Wie es klappt, dass die Aufführung Abend für Abend reibungslos abläuft, erfahren Sie in dieser Ausgabe.

Sobald nach der letzten Aufführung der Abbau des Bühnenbildes beginnt, darf man gespannt sein, welches Kunstwerk bei „Rigoletto“ ab 2019 den See zieren wird. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine schöne Zeit bei den Bregenzer Festspielen!

Zwei große Programmpunkte stehen allerdings in den nächsten Tagen noch an: Bei „Das Jagdgewehr“ (Premiere am 15. August) feiert Filmemacher Karl Markovics sein Debut als Regisseur bei

Herzlichst Ihre

Beate Rhomberg

INHALT

Spiel auf dem See: Eine tragische Liebesgeschichte

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Künstlertour: Ein kulinarischer Abend mit den Sängern

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Interview mit Sängerin Svetlina Stoyanova

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Kultursommer-Festival im Conrad Sohm Dornbirn

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Das Jagdgewehr Premiere für Filmemacher Karl Markovics

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Von Mäusen und Menschen Illustrationsausstellung im Magazin 4

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Gastgeberstadt Bregenz Kultur und Erholung am See

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Genau getimt Masterplan sorgt für den reibungslosen Ablauf bei Carmen

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Impressum

Festspielzeitung. Herausgeber: Russmedia Verlag GmbH; Layout: Nicol Metzler; Redaktion und Umsetzung: Beate Rhomberg (beate.rhomberg@ russmedia.com); Fotos: Beate Rhomberg (Titelbild), Philipp Steurer, Bregenzer Festspiele, Lisa Mathis, Karl Forster, Dietmar Mathis, Anja Köhler, andereart, pigrafik, atelier pi, Laurence Feider, Andreas Hornoff, Bernhard Strauss, Johannes Wahl Chaya Fuera, NordSüd Verlag AG, visitbregenz, Othmar Heidegger, Udo Mittelberger. Anzeigenberatung: Manfred Schmid (manfred.schmid@russmedia.com). Festspielzeitung :: Kultur und Freizeit während der Bregenzer Festspiele

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Fotos: Beate Rhomberg

TOLLE ZWISCHENBILANZ Zehn Mal wird Georges Bizets Oper Carmen noch als Spiel auf dem See zu sehen sein.

Am 3. August luden die Bregenzer Festspiele zum Pressetag und zogen eine erste Bilanz zur zweiten Saison. Mit der 14. Carmen-Vorstellung hatten (ohne Generalprobe und crossculture night) 91.000 Besucher die Inszenierung von Kasper Holten erlebt, denn alle bisherigen Aufführungen waren ausverkauft. Auch für die letzten verbleibenden Aufführungen stehen nur noch wenige Restkarten zur Verfügung. „Carmen ist heuer noch eine Spur spannender geworden, das Team ist zusammengewachsen“, freut sich Intendantin

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Elisabeth Sobotka über den Erfolg. Wer die Oper noch nicht gesehen hat, muss also schnell sein und etwas Glück haben, noch eine Karte zu ergattern. 2019 bringen die Bregenzer Festspiele erstmals Giuseppe Verdis „Rigoletto“ auf die Seebühne. DIE GESCHICHTE Sie wird von allen begehrt und fasziniert die Wachsoldaten in ihrem Alltag zwischen Rauchen und Kartenspielen: Carmen. Eigentlich soll der Soldat Don José sie nach einer Auseinandersetzung verhaften, doch sie wickelt ihn um den Finger. Für seine Schwäche wird er verhaftet, kommt aber schnell wieder frei. Die Blume, die Carmen ihm zugeworfen hat, versteht er als Zeichen ihrer Liebe und träumt von einer gemeinsamen Zukunft, wofür er seine Stellung aufs Spiel setzt. Er verschanzt sich mit ihrer Schmugglerbande, überhört Micaëlas mahnende Worte und sieht sich selbst dem stolzen Stierkämpfer Escamillo überlegen. Dieser hat aber längst Carmen erobert und bringt Don Josés Eifersucht zum Rasen ...

Festspielzeitung :: Kultur und Freizeit während der Bregenzer Festspiele

Der glühenden Liebe des Soldaten Don José verlieh der französische Komponist Georges Bizet ebenso eine unsterblich gewordene Melodie wie der Titelfigur Carmen, wenn sie von ihrer Arbeit aus der Zigarettenfabrik tritt und in ihrer Habanera die Widerspenstigkeit der Liebe besingt.

„Carmen“ von Georges Bizet Musikalische Leitung: Antonino Fogliani, Jordan de Souza Inszenierung: Kasper Holten Bühne: Es Devlin Kostüme: Anja Vang Kragh Chorleitung: Lukáš Vasilek, Benjamin Lack Dramaturgie: Olaf A. Schmitt Carmen: Gaëlle Arquez, Lena Belkina, Annalisa Stroppa Don José: Daniel Johansson, Martin Muehle, David Pomeroy Escamillo: Andrew Foster-Williams, Kostas Smoriginas Micaëla: Mojca Bitenc, Cristina Pasaroiu, Corinne Winters Frasquita: Cornelie Isenbürger, Léonie Renaud Aufführungen: jeweils um 21 Uhr: 10., 11., 12., 14., 15., 16., 17., 18., 19., 20. August


AUS DEM LEBEN ROSSINIS ROSINA Fünf Fragen an Sängerin Svetlina Stoyanova, die im Musiktheater „Der Barbier von Sevilla“ die Hauptrolle Rosina singt.

Sie singen in Der Barbier von Sevilla die Hauptrolle Rosina. Wie haben Sie sich vorbereitet? Svetlina Stoyanova: Ich finde, dass diese Rolle perfekt zu meiner Stimmlage passt. Lange habe ich auf die Möglichkeit gewartet, diesen Part singen zu dürfen. Die Handlung der Oper kannte ich bereits, also musste ich noch die Rolle auswendig lernen, meine Stimme darauf anpassen und mich näher mit dem Charakter der Rosina beschäftigen. Es ist eine andauernde Entdeckungsreise, jeden Tag lerne ich mehr über Rosina, wer genau sie ist und wie sie sich im Verlauf der Oper entwickelt. Die Bregenzer Festspiele sind für viele junge Sängerinnen und Sänger eine Traumgelegenheit – wie ist es für Sie, hier zu singen? Svetlina Stoyanova: Es ist großartig. Wir sind die ganze Oper im Detail mit dem Dirigenten Daniele Squeo durchgegangen und hatten einen mehrtägigen Meisterkurs mit der Regisseurin Brigitte Fassbaender. Es ist eine wunderbare Möglichkeit für mich, zum ersten Mal die Rosina zu singen und so viel Unterstützung von einem großartigen Team zu erhalten. Ich fühle mich geehrt, ein Teil dieser Besetzung zu sein. Letztes Jahr gewannen Sie den Int. Gesangswettbewerb „Neue Stimmen“. Inwieweit waren der Wettbewerb und die nachfolgende Begleitung für Sie prägend? 6

Foto: Breg. Festspiele/Karl Forster

Svetlina Stoyanova singt in Der Barbier von Sevilla die Rolle der Rosina. Premiere ist am 13. August im Theater am Kornmarkt. Weitere Vorstellungen folgen am 14., 16. und 18. August, jeweils um 19.30 Uhr.

Svetlina Stoyanova: Wenn jemand keinerlei Kontakte hat und nicht aus einer Musikerfamilie stammt so wie ich, sind internationale Wettbewerbe eine riesige Chance. Der Gesangswettbewerb hat mir viele Türen geöffnet. Nur wenige Tage nach Ende des Wettbewerbs wurde ich bereits von der Oper Nizza eingeladen, den Cherubino zu singen. Bei den Bregenzer Festspielen darf ich als Rosina in „Der Barbier in Sevilla“ meine Traumrolle singen. Im Herbst beginnen Sie Ihre Arbeit an der Wiener Staatsoper. Sie nehmen regelmäßig an Meisterkursen und Wettbewerben teil. Das ist harte Arbeit. Was hat Sie dazu bewegt, diesen Weg einzuschlagen? Svetlina Stoyanova: Meine Großmutter hat mich oft zu Opernund Ballettaufführungen mitgenommen. Laut ihren Erzählungen saß ich immer ganz vorne und habe mit großem Staunen die Musiker beobachtet. Trotzdem habe ich diesen Weg nicht von vornherein eingeschlagen. Zuerst habe ich mich für ein Studium in Psychologie und Musik entschieden. Schnell war mir

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das Fach Musik zu theoretisch, also bewarb ich mich beim Royal Conservatoire of Scotland. Nachdem ich dort ein Angebot bekommen habe, stellte ich mir die Frage, ob ich Menschen in privaten Gesprächen dazu verhelfen möchte, sich besser zu fühlen, oder ihnen ihre Sorgen durch Musik nehmen will. Die Antwort darauf fiel mir leicht. Wurden Sie während ihrer Ausbildung auf die Herausforderungen des Berufs gut vorbereitet? Svetlina Stoyanova: Bevor ich am Royal Conservatoire of Scotland studierte, hatte ich neun Jahre lang in einem Chor gesungen, aber noch nie eine Gesangsstunde gehabt. Darum wusste ich nicht, was mich erwarten würde. Nach harter Arbeit und dank meines Ehrgeizes fühle ich mich nun gut auf diesen Beruf vorbereitet. Ich hatte am Konservatorium eine fantastische Gesangslehrerin, die mir dabei half, meinen ganz eigenen Stimmklang zu finden und mir die nötige Geduld anzueignen, um die Eigenschaften meiner Stimme zu verstehen und sie stetig weiterzuentwickeln.


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Beim Pressetag der Bregenzer Festspiele gab es einen kleinen Einblick in die Proben von „Das Jagdgewehr“.

Foto: Festspiele/Anja Köhler

DAS JAGDGEWEHR

Filmemacher Karl Markovics feiert bei den Bregenzer Festspielen seine Premiere am Regiepult einer Oper. Yasushi Inoues 1949 erschienenes Buch erzählt von widersprüchlichen Gefühlen und verborgenen Geheimnissen. Es enthüllt die Einsamkeit des Jägers, dessen Jagdgewehr die „ganze Last tief in Seele und Leib des einsamen Mannes“ drückt und „eine seltsame, blutbefleckte Schönheit“ ausstrahlt. Nach diesem Bestseller schrieb der aus Tirol stammende Komponist und Pianist Thomas Larcher seine erste Oper, die am 15. August bei den Bregenzer Festspielen uraufgeführt wird. Bei „Das Jagdgewehr“ fallen aber gleich mehrere Premieren zusammen: Es handelt sich um eine Auftragskomposition der Bregenzer Festspiele. Für den Komponisten Thomas Larcher ist es die erste Oper. Gleiches gilt für den Schauspieler, Drehbuchautor und Filmemacher Karl Markovics am Regie8

pult. Elisabeth Sobotka betonte beim Pressetag mit Blick auf den zeitgenössischen Stoff die „Notwendigkeit, die Lebendigkeit der Oper zu erhalten“. Wie der Probenbesuch zeigte, ist Markovics auch im Opernfach ein souveräner Regisseur. „Es ist ein unheimliches Geschenk, bei dem Entstehungsprozess einer Oper dabei sein zu dürfen. Ich habe so etwas noch nie gemacht – das ist genau das, was ich mir erhofft habe“, zeigte er sich vor den Journalisten begeistert. Er wolle keine Figuren auf der Bühne zeigen, sondern Menschen. ERNST-KRENEK-PREIS Wie gerade erst bekannt wurde, erhält Komponist Thomas Larcher den Ernst-Krenek-Preis der Stadt Wien. Der Tiroler empfindet seine momentane Rolle in der Proben-

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phase „mehr als Genesungsurlaub denn als Arbeit“. Er zeigte sich sehr erleichtert, sich mit der Intendantin, dem Regisseur sowie dem Dirigenten Michael Boder auf „starke Säulen“ stützen und verlassen zu können. Boder ist die Zugänglichkeit des komplexen Stoffes sehr wichtig: „Wir müssen in dem, was wir vorstellen, so klar sein, dass es der Zuschauer beim einmaligen Hören begreift.“

Informationen Das Jagdgewehr Thomas Larcher Werkstattbühne, Festspielhaus Aufführungen: 15. August, 20 Uhr (Premiere) 17. August, 20 Uhr, 18. August, 20 Uhr Karten: 32 Euro Einführungsvortrag: 45 Minuten vor Beginn (Eintritt frei)


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Foto: Beate Rhomberg

NACH DEM SPIEL IST VOR DEM SPIEL So stellen die Bregenzer Festspiele die „Carmen“-Aufführungen sicher.

Der erste Ton der Aufführung des Vortags ist noch nicht einmal erklungen, beginnt schon der Countdown für die darauf folgende Carmen-Vorstellung. Während ihres Engagements bei den Bregenzer Festspielen sollen sich Künstler nur innerhalb eines 50-Kilometer-Radius um Bregenz aufhalten. „Fällt jemand kurzfristig aus, soll der Ersatz schnell hier sein“, erklärt Operndirektorin Susanne Schmidt. STEIGENDER ADRENALINSPIEGEL Passieren kann immer was und das Zeitfenster knapp werden. Selbst wenn man weiß, dass sich die gesuchte Person in der Nähe aufhält. Susanne Schmidt: „Vergangenes Jahr hatten wir so etwas erlebt. Eine Sängerin hatte sich zwei Stunden vor Beginn warm gesungen und gemerkt, dass die Stimme nicht ganz ansprach. Ihre Kollegin, die einspringen sollte, war für uns bei einem Sponsoring-Event auf der Hohentwiel weit auf dem Bodensee. Keine Handy-Verbindung. Unser 10

Bühnenmeister erreichte dann den Kapitän über Funk. So konnte sich die Sängerin innerlich schon darauf einstellen, dass Kostüm und Maske bereits auf sie warten, sobald sie am Steg anlegt. Das sind Vorkommnisse, die möchte man nicht zu oft haben. Da steigt dann schon das Adrenalin.“ Zu den Vorkehrungen gilt für das Spiel auf dem See folgende Daumenregel: Wer große Arien und Duette hat, wird dreifach besetzt, die anderen Rollen werden zweifach besetzt. „Selbst wenn alles glatt läuft, möchten wir nicht, dass jemand die großen Rollen jeden Abend singen soll. Das wäre zu belastend. Das muss man auf mehrere Schultern verteilen.

die Festspielsaison verteilt: „Der gleiche Don José singt mit der gleichen Carmen und der gleichen Micaëla.“ Soweit die Theorie. Sie geht nicht immer auf, wenn eine Künstlerin oder ein Künstler zwischendurch zu einem Konzert, zu einem Vorsingen oder einer CD-Aufnahme muss. Die Kernfrage für die Operndirektorin lautet dann, tauscht man dann das ganze Trio auf einen anderen Platz oder nimmt man nur die eine Person heraus? „Carmen und Don José tausche ich lieber gemeinsam, weil sie für den Sterbeakt, die Ertränkungsszene gut aufeinander eingespielt sind.“ Geprobt wird dennoch auch über Kreuz, damit alle aneinander gewöhnt sind.

„UNSER MASTERPLAN“ Es ist eine riesige Excel-Tabelle („Unser Masterplan“, Schmidt), auf der vor Spielbeginn die Einsätze aller Künstler fixiert wurden. Im Verlauf des Probenprozesses wurden dazu für die drei Hauptrollen feste Trios gebildet und gleichmäßig auf

BEI ANRUF „UNDER THE WEATHER“ Um Carmen glatt über die Bregenzer Seebühne zu bringen, stehen an Aufführungstagen rund 400 Personen im Einsatz. Der organisatorische Aufwand im Hintergrund ist entsprechend groß. Allein auf der Seebühne müssen etwa 250 Mitwirkende,

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Techniker und „gute Geister“ zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. „Unsere Bibel“, erläutert Susanne Schmidt, „ist der ,Tagesprobenplan‘, der soll idealerweise bis 15 Uhr für den Folgetag rausgehen.“ Erfahrene Künstler merken sehr früh, dass sich eine Erkältung anschleicht und rufen schon am Vortag an. Dann wird ein Kollege oder eine Kollegin auf „Stand-by“ gesetzt. Hier kommt wieder die 50-km-Regel ins Spiel. „Ansonsten heißt es, sie sollen sich bis 12 Uhr am Tag der Aufführung melden, ob sie sich unwohl fühlen, ,under the weather‘, wie man englisch sagt. Ansonsten gehen wir davo da n aus, dass die geplante Besetzung abends singt.“ Dass das Räderwerk schon mehr als 24 Stunden in Gang gesetzt wird, „ist dann besonders wichtig, wenn wir einen wirklich dauerhaft kranken Sänger haben und vielleicht einen neuen einfliegen und ihn nachproben müssen.“ Eine absolute Ausnahme, aber auch sie gab es schon. In einem solchen Fall muss man mit dem Team besprechen, wann man ihn am nächsten n V Vormittag, Mittag oder Nachmittag einstudiert. WHATS-APP DÄMPFT STRESSPEGEL Kontaktperson für diee K Künstler ist die Company Managerin. Sie schaut auch dazu, ob alle pünktlich in der Maske sind und hakt notfalls nach. Eigene WhatsApp-Gruppen dämpfen den Stresspegel. Maskentermin für die meisten großen Rollen ist etwa zwei Stunden vor Beginn im Festspielhaus. Für Feindetails sowie aufwendige Kostüme wird in den kleinen Garderoben auf der Seebühne Hand angelegt. Dort gibt es keine Klimaanlage oder Heizung. „Sie sind sehr basic, das ist alles andere als

glamourös“, sagt Susanne Schmidt. Auch die Statisten und Choristen werden auf der Seebühne vorbereitet, nachdem sie sich in einem schalterähnlichen Minibüro angemeldet haben. So wird sichergestellt, dass niemand d ffehlt. Am längsten Zeit haben die Wiener Symphoniker und der Prager Chor. Sie agieren im Festspielhaus und kommen bereits in ihrer Arbeitskleidung. Für sie ist Deadline eine halbe Stunde vor der Ouvertüre. Dann, wenn alle, die am See singen, über den Steg sein müssen. Das Publikum soll vom Gewusel, das einer so großen Produktion vorangeht, unbehelligt bleiben.

warte nach Zürich. Von ihnen lässt sich das Team bestätigen, ob man die Radarbilder richtig interpretiert hat. „W n das Wetter ruhig ist, zerstreu„Wen en wir uns alle noch einmal, gehen unseren Sachen nach, rufen in der Maske ,Toi! Toi! Toi!‘. Ist es unruhig, dann kleben wir oft in der Wetterküche fest. Dann muss man die Platzsprecherin informiert halten, den Abendspielleiter und natürlich das Publikumsservice“, schildert Susanne Schmidt die wenigen Abende, die eine À-la-minute-Entscheidung erfordern, ob gespielt werden kann oder nicht. Gewitter und eine bestimmtee W Windstärke sind No-Gos.

STANDLEITUNGEN ZU DEN WETTERWARTEN Die Operndirektorin ist in der Regel ab 19 Uhr im Areal. 20 Uhr ist Fixtermin in einem zum See offenen Fensterraum, den die Bregenzer Festspielee „„Wetterküche“ getauft haben. Über die Bildschirme laufen uf ufen Wetterprognosen und es existiert eine Telefonverbindung zur Wetter-

FAHRPLAN FÜR ALTERNATIVE Carmen ist open-air. Das beeinflusst auch den Ablauf in Details wie diesen: Tritt der Torero heute Abend im Boot stehend auf oder einfach von links auf der Bühne? Das hängt vom vorausgesagten Wellengang ab. Auch für diese Entscheidung ist der Zeitpunkt in einem eigenen Fahrplan für die alternative Regiee ffestgesetzt.

Operndirektorin Susanne Schmidt kümmert sich um den reibungslosen Ablauf.

Foto: Lisa Mathis

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PROGRAMMPLAN 27. JULI – 20. AUGUST 2018 Infos und Tickets erhalten Sie unter Tel. +43 5574 407-6 • www.bregenzerfestspiele.com Termin

Veranstaltungsort

Fr. 10. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

Sa. 11. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

So. 12. August

9.30 Uhr

Festspielfrühstück

Seefoyer

So. 12. August

11.00 Uhr

Brass Italiano

Festspielhaus

So. 12. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

Mo. 13. August

19.30 Uhr

Der Barbier von Sevilla, Premiere

Theater am Kornmarkt

Di. 14. August

19.30 Uhr

Der Barbier von Sevilla

Theater am Kornmarkt

Di. 14. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

MIT BUS UND BAHN ZU DEN FESTSPIELEN

Mi. 15. August

20.00 Uhr

Das Jagdgewehr, Premiere

Werkstattbühne

Mi. 15. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

Do. 16. August

19.30 Uhr

Der Barbier von Sevilla

Theater am Kornmarkt

Das Festspielticket ist gleichzeitig eine Gratisfahrkarte für Bus und Bahn.

Do. 16. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne Festspielhaus

Genuss bereits bei der Anreise garantiert das Festspielticket: Es gilt als Gratisfahrkarte für Bus und Bahn in ganz Vorarlberg sowie ab Lindau am Tag des Aufführungsbesuchs. Bequem und entspannt erreichen Festspielgäste den Bahnhof Bregenz, der nur drei Gehminuten von der Seebühne entfernt liegt.Nach Vorstellungsende bringen die „Öffis“ die Besucherinnen und Besucher zum Ausgangspunkt zurück, teilweise stehen dafür Sonderlinien zur Verfügung. Neu sind eine Gültigkeit auch für Scheidegg im Allgäu sowie eine um zwanzig Minuten kürzere Fahrzeit in den Bregenzerwald.

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Veranstaltung

17. August

20.00 Uhr

Das Jagdgewehr

Werkstattbühne

Fr. 17. August

Fr.

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

Sa. 18. August

19.30 Uhr

Der Barbier von Sevilla

Theater am Kornmarkt

Sa. 18. August

20.00 Uhr

Das Jagdgewehr

Werkstattbühne

Sa. 18. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

So. 19. August

11.00 Uhr

Orchestermartinee

Festspielhaus

So. 19. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

Mo.20. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

EINFÜHRUNGEN

FRÜHSTÜCK

FÜHRUNGEN

Um 19 und um 19.30 Uhr vor dem Spiel auf dem See geben Beteiligte der Aufführung auf der Seebühne einen Überblick über die Entstehungsgeschichte, die Handlung und die Komposition des Werks. Gäste erfahren Geheimnisse der Inszenierung und technische Details.

Am Sonntag, 12. August, um 9.30 Uhr findet das letzte der vier Festspielfrühstücke im Festspielhaus statt. Zu Gast ist diesmal Karl Markovics (Regisseur "Das Jagdgewehr"). Um Anmeldung unter freunde@bregenzerfestspiele.com wird gebeten.

Bei den Führungen entdecken Interessierte 50 Minuten lang die GeheimnissederBregenzerFestspiele und gehen auf eine spannende Reise ins Innere des Theaterbetriebs. Bis 20. August finden täglich um 10.30, 11.30, 12.30, 13.30, 14.30 und 15.30 Uhr Führungen statt.

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BREGENZ

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A 22

SEHENSWÜRDIGKEITEN 1

Festspielhaus mit Seebühne

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Gefangenenhaus

2

Vorarlberg Museum

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Ehreguta-Platz

3

Kunsthaus Bregenz

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Deuringschlössle

4

Theater am Kornmarkt

15

Seeanlagen

5

Pfänder (Tal (T station)

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Stadtpfarrkirche St. Gallus

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Oberstadt

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Herz-Jesu-Kirche

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Rathaus

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Seekapelle

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Leutbühel

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Nepomukkapelle

9

Vorarlberger Landhaus

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Martinskapelle/Martinsturm

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Künstlerhaus Palais Thurn & Taxis

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Evangelische Kreuzkirche

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Altes Rathaus

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Strandbad

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CasinoStadion

Mehrerauer-S raße

VERANSTALTUNGEN

Casino Damentag Jollydays, Dinner & Roulette, Pokerturnier

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BeachBar Bregenz beim Musikpavillon Strandbar mit Urlaubsfeeling. Geöffnet bis 9. September

E/15 Seeanlagen Brunch mit Livemusik im Wirtshaus am See, BeachBar Bregenz und bewirteter Fischersteg F

KUB Billboards Alicia Frankovich „After blue Marble“

G/2 Vorarlberg Museum Sonderausstellung: Bildhauer Herbert Meusburger (bis 16. September)

Galerie Lisi Hämmerle Elisabeth von Samsonow (bis 19. August 2018)

M/5 Pfänder Ausstellung: Hor(s)t der Kunst in der ehem. Adlerwarte, bei gutem Wetter von 10.30 bis 15 Uhr (bis 31. August) N

Magazin4 Kulturabteilung der Landeshauptstadt Bregenz

O/8 Leutbühel Jeden Mittwoch und Samstag findet ein regionaler Markt statt P

Hard, CH

Galerie Arthouse Ausstellung: Veronika Dirnhofer (bis 18. August 2018)

Bregenz Tourismus Tickets für die Bregenzer Festspiele und diverse andere Veranstaltungen

Q /6 Martinsturm/Oberstadt Ausstellung: „Bregentz. Stadt am Bodensee“

I

Sonnenkönigin Dreiländerfahrt (17. 17. Juli) 17 Captains Brunch (22. Juli),

R/10 Palais Thurn &Taxis Ausstellung: Walter Kölbl "Sinnliche Suche nach Systemen"

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K/4 Theater am Kornmarkt Schauspiel, Bregenzer Festspiele Aufführung Böhm (25. u. 26. Juli)

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Hohentwiel Festspiel-Gourmetfahrten

Kunsthaus Bregenz Ausstellung: David Clearbout (bis 7. Oktober)

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A/1 Festspielhaus mit Seebühne Bregenzer Festspiele „Carmen“

Dornbirn, Lauterach

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Lochau, Lind dau (D)

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Hauptbahnhof Bregenz

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Landeskrankenhaus Bregenz

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KÜNSTLERTOUR

Fotos: Laurence Feider

Viva Cantina Mexicana Bar, Bregenz

Léonie Renaud, Mojca Bitenc, Rafael Fingerlos und Dariusz Perczak wurden im VIVA Cantina kulinarisch verwöhnt.

FEURIG-HEISSER START IM VIVA Sänger des Spiels auf dem See ließen sich kulinarisch verwöhnen.

Bei schweißtreibenden 33 Grad startete heuer die traditionelle Künstlertour in der Besetzung Mojca Bitenc (Micaëla), Léonie Renaud (Frasquita), Rafael Fingerlos (Moralès) und Dariusz Perczak (Dancaïro) „Die Temperaturen sind zumindest richtig mexikanisch“, begrüßte Christoph Wellinger, Chef des VIVA Cantina Mexicana Bar das Künstler-Quartett zum Auftakt des kulinarischen Trips. Mit kühlen Drinks von Gin Tonic bis Ipanema sorgte er für willkommene Abkühlung. Die heißen Temperaturen gaben dann auch den Gesprächsstoff vor. „Es ist auch am Abend noch richtig heiß, gerade wenn man auf der Seebühne die schweren Kostüme inklusive Strumpfhosen anhat“, be-

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richtete die Schweizer Sopranistin Léonie Renaud, die als wahrsagende Frasquita auf der Festspielbühne steht. Ganz arg sei es beim dreiminütigen Freeze, wenn man hilflos spüre wie einem die Schweißtropfen über die Nase laufen, meinte Dancaïro alias Dariusz Perczak. Der in Graz lebende polnische Bariton weiß der Hitzewelle aber auch Positives abzugewinnen. „Ich liebe es zu wandern – die Bergwelt in Vorarlberg ist ein wahres Paradies. Vor ein paar Tagen erst war ich auf der Kanisfluh.“ Auch seine Sänger-Kollegen schwärmten vom Ländle – lediglich die Sprache bereitet Schwierigkeiten. „Ich bin gerade dran, mein Deutsch aufzufrischen, da ist der Vorarlberger Dialekt eine richtige Herausforderung“,

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meinte die aus Slowenien stammende Sopranistin Mojca Bitenc. MEXIKANISCHES UND TIERISCHES Mittlerweile hatte sich der Tisch mit Tortillachips mit frischer Guacamole, hausgemachtem Knoblauchbrot, Chicken Wings und Garnelen gefüllt. Rafael Fingerlos unterhielt die Runde dazu mit tierischen Geschichten rund um die Festspiele. Seine Instagram-Posts zur Blässhuhnfamilie, die zur diesjährigen Carmen-Premiere für Aufsehen sorgte, waren auf großes Interesse gestoßen. „Jetzt haben wir einen riesigen Wels entdeckt, der unter der Bühne lebt“, berichtete der österreichische Bariton.


Seerestaurant Glashaus, Höchst

Mit einem Glas Riesling und kulinarischen Köstlichkeiten wie den Fischvariationen aus heimischen Gewässern ging es im Glashaus weiter. Fotos: Laurence Feider

KÜNSTLERTOUR

STÜRMISCHER ABEND IM GLASHAUS Die zweite Station der kulinarischen Künstlertour führte nach Höchst.

Nach dem mexikanischen Auftakt in Bregenz fuhr der Minibus – gesteuert von Christopher von der Presseabteilung der Festspiele – weiter zum Glashaus nach Höchst. Ein leichtes Tröpfeln zu Fahrtbeginn verwandelte sich rasch in eine richtige Sintflut und die internationale Runde erlebte das Ländle von einer ganz neuen Seite. Die geplante Sonnenuntergangs-Fotosession fiel regelrecht ins Wasser, aber der stürmische Bodensee war nicht weniger eindrucksvoll. Im Glashaus waren die nassen Füße dann schnell getrocknet und die Künstlerrunde startete in die zweite Hälfte ihrer Verwöhntour. Bei der umfangreichen Speisekarte fiel die Auswahl nicht leicht – schließlich entschied sich die Mehrheit für verschiedene Fischvariationen aus heimischen Gewässern, die Dariusz Perczak als „bsondrigs lecker“ bezeichnete. Bei einem kühlen Riesling lernte man sich besser kennen und das ein oder andere Geheimnis aus der Vergangenheit wurde gelüftet. Mojca Bitenc erzählte, dass sie über

den Umweg der Oberkrainer-VolksmusikeherperZufallzumklassischen Gesang kam und anfänglich eine Karriere als Ärztin anstrebte. „Ich genieße aber jetzt das Leben als Sängerin – von einem falschen Ton ist nämlich noch nie jemand gestorben.“ Auch Léonie Renaud interessierte sich zuerst für eine berufliche Laufbahn als Gerichtsmedizinerin „ich wollte wissen und verstehen, woran die Leute sterben“, bevor sie erfolgreiche Sängerin und Pianistin wurde. Ähnlich verlief es für Rafael Fingerlos – mit einem Jazzmusiker als Vater war ihm zwar die Musik quasi in die Wiege gelegt – doch bevor er sich endgültig für die Ge-

sangskarriere entschied, war er unter anderem als Kindergärtner und Notfallsanitäter tätig. „Einmal musste ich eine dringend benötigte Blutkonserve holen – dafür raste ich mit 200 km/h durch den Tauerntunnel, der eigens für mich gesperrt worden war.“ GEMÜTLICHER ABEND Inzwischen hatten sich die Teller geleert. Nach den feinen GlashausKöstlichkeiten hatte niemand mehr Platz für eine Nachspeise, dafür wurden Espressi bestellt und man unterhielt sich noch lange angeregt über das Leben auf und neben der Bühne.

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Fotos: Andreas Hornoff, Veranstalter, Beate Rhomberg

Kettcar gastieren am 16. August beim Conrad Sohm Kultursommer-Festival.

KULTURSOMMER IN DORNBIRN Das Conrad Sohm Kultursommer-Festival bringt noch bis 27. August internationale Acts nach Dornbirn.

Bereits zum 7. Mal und noch bis 27. August findet im Dornbirner Conrad Sohm das Kultursommer-Festival statt. Nach vielen tollen Konzertabenden mit „Parkway Drive“, „Clap Your Hands Say Yeah“, oder dem grandiosen Openair-Abend mit den legendärer US-Punkband „Bad Religion“ und zahlreichen anderen geht es am 16. August mit dem Konzert von „Kettcar“ weiter. KETTCAR MIT NEUER SINGLE Mit ihrem fünften Studioalbum „Ich vs. Wir“ spielten Kettcar gerade die größte Tour ihrer über 15-jährigen Bandgeschichte. Mit ihm Gepäck natürlich auch ihr Hit „Sommer ’89“ und ihre neue Single „Benzin und Kartoffelchips“ – einer dieser Storytelling-Songs, wie ihn 18

nur Marcus kann.

Wiebusch

schreiben

TANZEN, TANZEN, TANZEN Wenn „Shantel und das Bucovina Club Orkestar“ am 17. August die Bühne betreten, wird kein T-Shirt mehr trocken und kein Bein mehr ruhig bleiben, denn tanzen ist an diesem Abend garantiert. Mit „30 Jahre Club Guerilla“ schlägt Shantel ein neues Kapitel auf. Die neuen Alben sind voll mit unveröffentlichtem, neu aufgenommenem und bestens abgehangenem Material, das eindrücklich die zeitlose Hit-Qualität seiner Musik herausarbeitet. Einen Tag später gastieren die Neuseeländer „Fat Freddys Drop“ im Conrad Sohm. Seit die Groovemonster vor gut zehn Jahren auf ihrer

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Debütplatte DJ, Soul, Reggae, Dub, Jazz, HipHop-Beats und ein halbes Dutzend anderer tanzbarer Stile vermischt haben, stehen die Jungs für fabelhafte Live-Erlebnisse. Den Abschluss am 27. August machen die wunderbaren „Cigarettes After Sex“. Nach ausgiebigen Tourneen in den USA, Asien und ganz Europa beglücken Cigarettes After Sex ihre Fans beim Conrad Sohm KultursommerFestival!

Programm Conrad Sohm Kultursommer-Festival bis 27. August in Dornbirn 16. August Kettcar u. Fortuna Ehrenfeld 17. August Shantel & Bucovina Club Orkestar 18. August Fat Freddys Drop 27. August Cigarettes After Sex www.conradsohm.com/kultursommer


SKULPTURENGARTEN

Diee K Künstlerinnen Mercedes und Franziska Welte schaff haffen haff ffen unverwechselbare Skulpturen. ur uren. Die zeitgenössischen Arbeiten der Schwestern sind eine interessante Auseinandersetzung mit „Form und Farbe“, die gleichzeitig die Charakteristika ihrer NONOS Skulpturen sowie deren Erschaffer ff innen selbst bilden. Aus ffer Stahl , Fieberglas, Epoxydharz sowie lichtechten Pigmenten entstehen Skulpturen, die tanzend Bewegung und Farbe zu einer fließenden Form der Sinnlichkeit, purer Lebensfreude und d W Weiblichkeit verbinden. Durch die dynamische Bearbeitung sowie das Spiel mit Farb-, Material- und Lichtflächen umhüllt die NONOS eine ganz eigene, verletzliche Leichtigkeit. Während der Bregenzer Festspiele stellen sie ihre Werke in ihren

Arbeits- und Ausstellungsräumen im Ansitz Wellenstein in Lochau mit wunderschönem Blick auf den Bodensee aus. Lassen Sie sich verzaubern und geniessen Siee K Kunst im Skulpturengarten sowie im beinahe 500 jährigen Anwesen.

Informationen 23. Juli bis 20. August Öffnungszeiten: Mo. bis Fr., 14 bis 20 Uhr Sa., 10 bis 16 Uhr Wellenstein 1, 6911 Lochau NONOS art.design.gallery Mercedes und Franziskaa W Welte www.nonos.at; gallery@nonos.at

MADAME BUTTERFLY

Auf Rigoletto folgt 2021 und 2022 Au 20 Madame Butterfly. er erfly. Während die Bregenzer Festspiele in vollem Gange sind, laufen uf ufen die Planungen für die nächsten Jahre auf vollen Touren. Dass 2019 Rigoletta aufgeführt wird ist bekannt, aber auch die Planung bis ins Jahr 2022 ist längst abgeschlossen. Als Spiel auf dem See zeigt das Festival in den Sommern 2021 und 2022 Madame Butterfly von Giacomo Puccini. Die 1904 an der Mailänder Scala uraufgeführte Oper wird erstmals bei den Bregenzer Festspielen gezeigt. Für die Regie zeichnet Andreas Homoki verantwortlich, das Bühnenbild entwirft Michael Levine. Beide sind zum ersten Mal bei den Bregenzer Festspielen tätig. „Mit seiner wirkungsvollen und einfühlsamen Musik hat

Giacomo Puccini der tragischen Frauenfigur Cio-Cio San in Madame Butterfly ein ergreifendes Denkmal gesetzt. Die Naturschilderungen und der hoffnungsvolle Blick Butterflys auf die Weiten des Meeres machen den Bodensee zu einem idealen Hintergrund für das Drama um Liebe, Verrat und Entsagung“, ist sich Intendantin Elisabeth Sobotka sicher. AUFBAU FÜR RIGOLETTO Direkt nach Ende des Festspielsommers beginnt der Aufbau der Rigoletto-Kulisse. Diee V Verdi-Oper wird in der Regie und im Bühnenbild von Philipp Stölzl auf der Seebühne gezeigt. Tickets sind ab 20. August 2018 verfügbar.

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Fotos: Johannes Wahl Chaya Fuera, Veranstalter

Programm FOEN-X Festival 2018 19. Juli bis 18. August Musik 11. August, 21 Uhr Meena Cryle & The Cris Fillmore Band 14. August, 21 Uhr Benni Bilgeri 18. August, 21 Uhr Thomas Blug feat. Ralf Gutske Kabarett 16. August, 21 Uhr Uta Köbernick „Grund für Liebe“ Kinder 29. bis 31. August, 9 bis 12 Uhr Workshop Sing and Dance Tickets Karten sind an der Abendkassa sowie im VVK bei Musikladen, Ländleticket sowie allen Sparkassen und Raiffeisenbanken erhältlich. Reservierungen telefonisch unter +43 (0)5574 6970 oder +43 (0)5574 82731 sowie per Mail an kammgarn@hard.at Parkmöglichkeiten Bitte den Seeparkplatz nutzen bzw. mit dem Fahrrad oder Bus anreisen. Bushaltestelle Linie 17, Haltestelle Sägewerkstraße Alle weiteren Infos auf www.kammgarn.at/foen-x 20

FOEN-X FESTIVAL IN HARD Das Harder Kleinkunstfestival bietet noch bis 18. August ein tolles Programm.

Das kleine, aber feine Festival FOEN-X in Hard am Bodensee bietet im Juli und August wie gewohnt ein wunderbares Sommerprogramm. Nach drei grandiosen ersten Wochen geht es noch bis zum 18. August mit hochkarätigem Programm weiter. Musikalisch werden Meena Cryle & The Chris Fillmore Band am 11. August für beste Stimmung sorgen. Wer auf Americana Musik steht, John Lee Hooker und Stevie Ray Vaughan Alben im Regal stehen hat und auf Tom Waits oder Janis Joplin abfährt, der sollte es auf keinen Fall verpassen, Meena Cryle und Chris Fillmore live auf der Bühne zu erleben. Benni Bilgeri hat sich international als Studiomusiker einen Namen gemacht und ist nun nach 35 Jahren Karriere mit seinem Debut-Album „Bad Boy“ auf Tournee. Am 14. August überzeugt er auch in Hard mit traditionellem Blues und fingerfertigen Fusion-Stücken. Uta Köbernick sucht am 16. Au-

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gust mit ihren verwirrenden, überraschenden Wortspielen den „Grund für Liebe“ und macht damit den Abschluss des diesjährigen Kabarett-Programms. Am 18. August wird schließlich noch Thomas Blug unter dem Motto „Rockanarchie“ feat. Ralf Gustke das FOEN-X-Publikum ordentlich rocken. Highlight für alle Kinder ist schließlich der Workshop „Sing and Dance“ vom 29. bis 31. August. EIN FEST FÜR ALLE SINNE Wie immer soll das FOEN-X aber ein Fest für alle Sinne sein. Ob bei einem guten Glas Wein, einem kühlen Bier oder einem erfrischenden Sommerdrink und mit kleinen Leckereien aus der Kammgarnküche ergeben sich das eine oder andere gute Gespräch oder angeregte Diskussionen im lauschigen FOEN-X-Gastgarten, der an Veranstaltungstagen ab 19.30 Uhr geöffnet ist.


AUGUST MACKE – FLANEUR IM GARTEN DER KUNST Werke des Expressionisten August Macke im Stadtmuseum Lindau – bis 26. August 2018.

Bis zum 26. August wird mit „August Macke“ der wohl beliebteste deutsche Künstler des 20. Jahrhunderts im Rahmen einer Sonderausstellung im Lindauer Stadtmuseum präsentiert. August Macke (1887 – 1914) fertigte in einer kurzen Schaffenszeit bahnbrechende Kunstwerke der Klassischen Moderne, bevor er mit nur 27 Jahren im Ersten Weltkrieg an der französischen Front fiel. Mit leuchtenden Farben malte der in Köln und Bonn aufgewachsene Künstler zeitlose und heiter wirkende Kompositionen, die zu den Meisterstücken des Expressionismus zählen. ZENTRALE ASPEKTE SEINER KUNST Anhand ausgewählter Arbeiten aus den für Macke charakteristischen Themenkreisen beleuchtet die Lindauer Ausstellung zentrale Aspekte seines Werkes. So vereint Macke in seinen Bildern häufig Stadtmilieu und Naturidylle. Die Schau stellt daher sowohl die Bedeutung des modernen urbanen Lebens für August Macke dar – die Flaneure in der Stadt mit ihren Boulevards, Schaufenstern, den Parkanlagen und Zoologischen Gärten – als auch seine häufigen Aufenthalte in der Natur und an ländlichen Orten. Andere Werke nehmen Bezug auf seine Kunstreisen, wie etwa die legendäre Tunisreise mit Paul Klee und Louis Moilliet im April 1914, sowie auf den Kreis seiner Familie. Ein wichtiger Schwerpunkt des Ausstellungsprogramms liegt auch 2018 bei der Vermittlungsarbeit im Rahmen von Besucherführungen und museumspädagogischen Angeboten für Kinder und Jugendliche.

Die Präsentation mit Arbeiten von August Macke ist für den Kurator Prof. Dr. Roland Doschka die ideale Fortsetzung seiner Lindauer Ausstellungsserie zur Klassischen Moderne, die seit 2011 mehr als 400.000 Besucher ins Stadtmuseum gelockt hat. Alexander Warmbrunn, Kulturamtsleiter der Stadt Lindau, freut sich, dass Prof. Dr. Roland Doschka bereits zum achten Mal in Folge eine Ausstellung für Lindau kuratiert. Bevor im Zuge der Cavazzensanierung das Stadtmuseum ab September für längere Zeit geschlossen wird, lädt die Sonderausstellung noch einmal zur Begegnung mit einer Künstlerpersönlichkeit ein, die den Umbrüchen der damaligen Zeit hoffnungsfrohe und von Glücksvorstellungen geprägte Bilder in einer eigenständigen Kunstsprache entgegenzusetzen vermochte. Innerhalb einer kurzen Zeitspanne von zehn Jahren schuf August Macke ein exzeptionelles Œuvre, von dem er selbst sagte: „Das Kunstwerk (…) ist ein Gesang von der Schönheit der Dinge.“

August Macke, Frau, eine Blumenschale tragend, 1910. Horst und Gabriele SiedleKunststiftung. Foto: Bernhard Strauss

Ausstellung August Macke Flaneur im Garten der Kunst. Stadtmuseum Lindau 24. März bis 26. August 2018 Mo.–So. 10–18 Uhr Öffentliche Führungen Mo.–So. 10.30 und 14 Uhr Gruppenführungen nach Vereinbarung, T 08382 260033 museum@kultur-lindau.de Stadtmuseum Lindau Marktplatz 6, 88131 Lindau T 08382 944073 www.kultur-lindau.de

Frauen im Park (Mit weißem Schirm), 1913 Stiftung Renate und Friedrich Johenning, courtesy of Beck & Eggeling - International Fine Art, Düsseldorf | Wien

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VON MÄUSEN UND MENSCHEN Illustrationsausstellung von Torben Kuhlmann.

Mäuseparade / Foto: NordSüd Verlag AG

Die Landeshauptstadt Bregenz widmet ihre erste Illustrationsausstellung dem mehrfach ausgezeichneten Illustrator und internationalen Bestsellerautor Torben Kuhlmann und seinen Maus-Abenteuern: Lindbergh, Armstrong und Edison. Die Ausstellung gibt einen Einblick in die faszinierende Welt der Kinderbuchillustration und zeigt die etwas anderen Geschichten der Luftfahrt, Raumfahrt und der Erfindung der Glühbirne. Neben originalen Skizzen und Zeichnungen sowie Drucken ergänzen unter anderem Leihgaben der Inatura Erlebnisschau, Mal- und Spielstationen sowie Hörbuchund Leseecken die Ausstellung. Geboten wird außerdem ein interessantes Begleitprogramm, das auf kultur@bregenz.at gebucht werden kann.

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Samstag, 22. September, 16 Uhr: Familienvernissage im Magazin 4 Sonntag, 23. September, 17 Uhr: Künstlergespräch mit Torben Kuhlmann und NordSüd-Verlagsleiter Herwig Bitsche im Magazin 4 Montag, 24. September, 15 Uhr: Workshop für Kinder mit Torben Kuhlmann im Magazin 4 (ab 6 Jahre). Gemeinsam ein Mausabenteuer entdecken und anschließend selbst weiter erzählen, schreiben, zeichnen und malen. Sonntag, 30. September, 15 Uhr: Erzählcafe im Magazin 4. In entspannter Atmosphäre – bei Kaffee und Kuchen – über Erlebnisse zu den Themen Mondlandung, Fliegen und Elektrizität plaudern und austauschen. Samstag, 6. Oktober, 18 Uhr: Bilderbuchkino im Rahmen der Langen Nacht der Museen im Magazin 4 (ab 6 Jahre) Montag, 8. Oktober, 15 Uhr: Bilderbuchkino in der Bücherei Lingenau (ab 6 Jahre) Das Abenteuer von Lindbergh der fliegenden Maus, auf einer großen Leinwand erleben und sich von Christian Rüscher und Fanny Mas verzaubern lassen. Samstag, 13. Oktober, 16 Uhr: Bilderbuchkino im Magazin 4 (ab 6 Jahre) Das Abenteuer von Lindbergh der fliegenden Maus auf einer großen Leinwand erleben und sich von Schauspieler Dominik Meusburger und einem Ensemble der Musikschule Bregenz verzaubern lassen.

Informationen Thorben Kuhlmann „Von Mäusen und Menschen“ Magazin 4, Bergmannstraße 6 Ausstellungsdauer: 23. September bis 21. Oktober 2018 Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 12 bis 18 Uhr


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1 Romantischer Fischersteg am See. 2 Der Martinsturm in der Bregenzer Oberstadt. 3 Das Museumscafé im Vorarlberg Museum. 4 Pfänderbahn. 5 Das Festspielhaus mit dem Platz der Wiener Symphoniker. 6 Der Kornmarktplatz. 7 Sonne genießen bei den Sunsetstufen am Bodensee.

KULTUR, NATUR UND GENUSS

Bregenz steht auch abseits der Festspiele für Kultur, Emotionen und Erlebnisse. In Bregenz gibt es viel Kunst und Kultur zu erleben. Vom Leutbühel kann man beispielsweise gemütlich über die Maurachgasse in die historische Oberstadt schlendern, wo die ältesten Gebäude von Bregenz zu bewundern sind, wie etwa das Wahrzeichen der Landeshauptstadt, der Martinsturm, mit dem größten Zwiebelturm im Bodenseeraum. Auf dem Weg zurück in die Innenstadt zahlt sich zum Beispiel ein Besuch im Künstlerhaus Palais Thurn & Taxis aus, das eine spannende Sommerausstellung bietet. Zeitgenössische Kunst und Architektur findet man auch im Kunsthaus Bregenz

TIPPS DER REDAKTION

Das sollten Sie gesehen haben!

(KUB), im Vorarlberg Museum und im Festspielhaus. PFÄNDER UND BODENSEE Wer lieber Natur erleben möchte, macht eine Schifffahrt oder fährt mit der Pfänderbahn auf den Hausberg von Bregenz. Sportliche können natürlich auch zu Fuß gehen und werden auf 1064 Meter mit einem traumhaften Panoramablick auf den Bodensee, auf Bregenz und in den Bregenzerwald belohnt. Bregenz bietet neben kulturellen Highlights auch kulinarische Gaumenfreuden. Zahlreiche Restaurants in der Innenstadt und am Bodenseeufer laden ein, sich

noch einmal zu stärken, bevor es zu einer Aufführung von Georges Bizets Carmen auf der Seebühne geht. BUMMELN IN BREGENZ In kleinen, aber feinen Boutiquen und einigen Concept-Stores finden Shoppingbegeisterte alles, wonach ihr Herz begehrt. Die Erlebnisqualitäten reichen von einem hochwertigen Gastronomieangebot bis hin zu gemütlichen Bars und Cafés. Historische Straßenzüge wie die AntonSchneider-Straße oder die Kirchstraße bieten neben dem modernen Kornmarktplatz eine wunderschöne Kulisse für einen Einkaufstag.

Top-Sonnenuntergänge beispielsweise vom Fischersteg aus, am Badesteg an der Pipeline oder auf einem der Schiffe.

Fotomotiv: Die schmalste Hausfassade Europas – mit nur 57 Zentimetern – finden Sie in der Kirchstraße 29. Ein echter Hingucker!

Martinsturm in der Oberstadt: Das Wahrzeichen von Bregenz – und zugleich die größte Turmzwiebel Europas.

Das Kloster Mehrerau ist das bedeutendste Zisterzienserkloster am Bodensee: Die jahrhundertealte Bibliothek und die prächtigen Räume sind beeindruckend.

Die älteste Badeanstalt am Bodensee „Milli“ strahlt ein besonderes und erlebenswertes Flair aus. Hier kann man sich an heißen Tagen im Bodensee erfrischen.

Panoramawanderung auf den Pfänder: Viele Wege führen auf den Pfänder. Einer davon von Lochau aus über den Haggen mit vielen tollen Blicken auf den Bodensee.

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Kultur bereichert, inspiriert, schafft neue Perspektiven. Als unternehmerische Bank, die stark in Vorarlberg verwurzelt ist, geben wir den Menschen in der Region finanzielle Sicherheit und unterstützen Initiativen, die unsere Heimat abwechslungsreich und lebendig gestalten. Hypo Vorarlberg – 17 x in Vorarlberg sowie in Wien, Graz, Wels und St. Gallen (CH). www.hypovbg.at


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Festspielzeitung Ausgabe 03, Sommer 2018 by Russmedia Digital GmbH - Issuu