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2018 07 03 extra bewusst leben

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Bewusst leben

Schule Langenegg

3. Juli 2018

Regionalentwicklung im globalen Kontext sehen und umsetzen

Ländlestrategie ist regional, fair und schon erfolgreich

Energieautonomie braucht gesamtheitliche Sichtweise


2 Bewusst leben

Dienstag, 3. Juli 2018 Vorarlberger Nachrichten

VN-INTERVIEW. Dr. Angelika Hilbeck (57), Umweltsystemwissenschafterin an der ETH Zürich

Im Permakulturgarten lernen Kinder mit viel Spaß den Naturkreislauf kennen und wissen, wo gesunde Lebensmittel herkommen.

„Planetarische Prozesse erkennen“

„Die postulierte Unabdingbarkeit von Pestiziden war eine fatale Ideologie, die fürchterlich eskaliert ist.“ DORNBIRN „Wir sind seit 70 Jahren einer unglaublichen Propaganda ausgesetzt, einem Experiment ohne Kontrolle, das uns als alternativlos verkauft wird. Der Kollateralschaden ist zunehmend katastrophal. Daher muss Schluss sein mit Privilegien für die Agrarchemiemultis, und die Pestizid-Industrie muss und wird der Verlierer sein“, fordert Dr. Hilbeck von politischen Entscheidungsträgern den nötigen Mut zu handeln.

Ein krankes System, basierend auf Gier und Gewalt vergiftet die Natur und damit das Leben – wie wird der auf Druck der Zivilgesellschaften entfachte Pestizid-Streit ausgehen? HILBECK Pestizide haben in der Umwelt und im Essen nichts verloren. Der Pestizideinsatz ist inakzeptabel und gehört nach meinem Dafürhalten abgeschafft. Und das wissen wir nicht erst seit heute. Kommt eine Agrarwende in Richtung Kleinbauerntum? HILBECK Sagen wir, auf Druck der Gesellschaft etwas in Richtung bäuerliche Landwirtschaft. Jedoch kommt bäuerliche Landwirtschaft, ob Kleinbauern oder nicht, in der Vision der Agrarindustrie praktisch nicht vor. Hier wird voll auf Digitalisierung und Robotics gesetzt und das lokale Wissen der Landwirte als weitgehend überflüssig erachtet oder in digitaler Form privatisiert. Im Rahmen einer Agrarwende gilt es jedoch, wieder an den Naturkreisläufen und bäuerlichem Wissen anzuknüpfen, und das mithilfe moderner Technik. Es will ja niemand wieder zurück ins Mittelalter.

Naturkreislauf und Technik sind positiv zu verbinden. Zukünftige Landwirtschaftssysteme müssen von den Zielen her neu gedacht werden und nicht ausgehend von irgendwelchen Technologien. Brauchen wir Gift & Gene von Monsanto/Bayer & Co.? HILBECK Gifte haben wir nie gebraucht. Gene schon – im Rahmen der Züchtung. Die postulierte Unabdingbarkeit von Pestiziden war eine fatale Ideologie, die eine fürchterliche Eskalationsspirale auslöste zu Lasten der Natur und ihrer Lebewesen, einschließlich der Menschen. Die Natur bahnt sich immer ihren Weg, doch der Kollateralschaden für Wasser, Pflanzen, Insekten,

Bienen, alle Tiere und die Menschen ist zunehmend katastrophal. Wie sieht die Lösung aus? HILBECK Wir können nicht vier Planeten verbrauchen und vergiften, wenn wir nur den einen haben. Die planetarischen Prozesse – die Naturkreisläufe – geben den Rahmen vor. Nach deren Regeln muss sich ein ethisches Wirtschaftssystem einschließlich dem der Nahrungsmittelproduktion in der Zukunft richten. Wir müssen uns aber schleunigst gemeinsam auf den Weg machen für eine gesamtgesellschaftliche Transformation, die Ökonomie, Ökologie und Soziologie in Einklang bringt. Wir brauchen einen Gesamtentwurf, wie das

Lokale im globalen Kontext funktionieren kann, oder wie der WBGU,

es ausdrückt: einen neuen Gesellschaftsvertrag. Derzeit haben wir nur Stückwerk aus entstehenden Basisbewegungen und Solidargemeinschaften, Industrie-Lobbyismus und mutloser Politik, die die Problematik von sich aus nicht einmal thematisiert.

„Brauchen gut organisierte bäuerliche Landwirtschaft, die mit Naturgesetzen arbeitet.“

Was können und müssen wir alle gemeinsam tun? HILBECK Die Menschen wollen weder Gift in der Nahrung, noch die Zerstörung der Natur – unserer Lebensgrundlage. Sie wollen einen fairen Prozess des Wandels ohne Beibehaltung der Privilegien für die Agrochemie-Industrie. Jetzt tobt der Streit darüber, wie es weitergehen soll. „Big Pharma“ will den Wandel kontrollieren mit einer digital-technisierten, optimierten, aber nach wie vor industrialisierten Landwirtschaft, in dieser Vision kommen wie gesagt kaum Natur oder Kleinbauern vor, sie werden für weitgehend überflüssig erachtet. Wir müssen daher von vorne anfangen und das Ganze neu denken. Die Ideologien des privatwirtschaftlichen Kapitalismus wie auch des staatlichen namens Kommunismus sind in meinen Augen gescheitert und fahren unsere Existenzgrundlage an die Wand. Die zukunftsfähige Vision ist die dezentralisierte, ökologische Landwirtschaft mit einer mutigen Politik, die im planetarischen Kontext die entsprechenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen schafft. Dabei muss und wird die Pestizid-Industrie der Verlierer sein.

Dr. Angelika Hilbeck Umweltforscherin

der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umwelt

Von mehr als 100 neu gepflanzten Bäumen und einem erlebnisreichen Waldtag berichteten die Schüler der Schule Langenegg beim Abschlussevent des Projekts „Klima, lecker, los“.


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Dienstag, 3. Juli 2018 Vorarlberger Nachrichten

Naturvielfalt und Tierwohl im Ökoland

Landwirtschaft, die allen nützt: Gesellschaft, Umwelt und Bauern. Aktuell will das Land Vorarlberg 440.000 Euro ins „Ökoland - regional und fair“ investieren. Und zwar konkret in die vier Handlungsfelder „Bildung, soziale Verantwortung und Partnerschaft“, in die Wertschöpfung, in „Umwelt, Naturvielfalt und Tierwohl“ sowie in die „Kulturlandschaft Berg und Tal“, die die Verankerung der Flächensicherung für die Landwirtschaft unter besonderer Berücksichtigung der bodenabhängigen Lebensmittelproduktion in den Zielen des Raumplanungsgesetzes und den räumlichen Entwicklungskonzepten der Gemeinden vorsieht. Für Landesrat Christian Gantner ist dabei der verstärkte Dialog der Landwirtschaft mit der Bevölkerung wichtig, das gelebte Miteinander sowie die Wahrnehmung der Chancen durch neue Technologien und die Stärkung von Partnerschaften und Vertragslandwirtschaft wie auch der Ausbau des Unternehmertums und der Kooperation in den bäuerlichen Betrieben. BREGENZ

Mit gutem Beispiel voran „Neben den Kernbotschaften soll die Wertschätzung für Menschen, Tiere, Natur und Lebensmittel hervorgehoben werden, indem Vorbilder medial präsentiert werden. Die V5-Zertifizierung ,Vorarlberg am Teller‘, die Einrichtung der landwirtschaftlichen höheren Schule in Hohenems, die Erweiterung des LQM Programmes und die ,Tage der Alpe‘

Editorial

Verena Daum

Gut oder schlecht, richtig oder falsch An jedem neuen Tag können wir durch unser Verhalten entweder Nutzen stiften oder Schaden verursachen. Es kann gut oder schlecht, richtig oder falsch sein. Den sieben Todsünden stehen

„Wir haben die Wahl, die zukunftsfähige Wende herbeizuführen.“

Landesrat Christian Gantner will verstärkt Wertschätzung für Menschen, Tiere, Natur und Lebensmittel erreichen und Vorbilder vor den Vorhang holen.

sind solche Leuchtturmprojekte. Die Erweiterung ,Landwirt.schafft.

„Land.schafft.Leben heißt Lebensmittel, Lebensräume, Lebensqualität und Lebensfreude.“ Christian Gantner Landesrat

Leben‘ im Logo soll in der nächsten Umsetzungsphase der Ökoland-

Strategie das Bild einer modernen, offenen, in die Gesellschaft integrierten Landwirtschaft in den Blickpunkt rücken. Das Wort ,leben‘ steht dabei für Lebensmittel, Lebensräume, Lebensqualität und Lebensfreude an der Landwirtschaft und die damit einhergehende Leidenschaft, die Landwirte für ihren Beruf in sich tragen. Das Wort ,schafft‘ steht für das Gestalten und Tun, für die tatsächliche Arbeit, das Erschaffen von Neuem und die positive Einstellung im Sinne von gelingen.“

bekanntlich die sieben Tugenden gegenüber. Statt habsüchtig, gierig, neidisch und unmäßig zu sein, können wir unser Verhalten ändern in Achtsamkeit, Erkenntnis und Weisheit, in Stärke und vor allem in Liebe und Empathie. Wir können eine ethische, ökologisch soziale und ökonomisch erfolgreiche Lebens- und Wirtschaftsweise wählen, wenn wir es wollen. Wir können unser Konsumverhalten und unsere Alltagsgestaltung im Rahmen unserer Möglichkeiten positiv verändern. Nicht auf „die Anderen“ zu warten, die alles richten sollen, sondern selbst zu entscheiden und aktiv zu werden,

dazu braucht es Mut. Allzuoft sind die richtigen Entscheidungen damit verbunden, auf gewisse Vorteile im System oder bisherige Privilegien verzichten zu müssen. Auf der anderen Seite steht dieser Mut für den Schutz der Natur als unsere Lebensgrundlage, für neue Lebensqualität und ausreichenden Wohlstand für alle - für eine gute Zukunft unserer Nachkommen. Wenn wir vom Satellit aus unseren blauen Planeten anschauen, dann wird deutlich, was wir auf Mutter Erde - ganz besonders in den letzten 70 Jahren - bereits angerichtet haben durch (Ressourcen)Kriege, Umweltgifte und nachhaltige Zerstörung. Wir haben die Wahl, jeder Einzelne von uns, den bisherigen Wahnsinn zu stoppen und selbst im eigenen Umfeld, in unserer Region und im globalen Kontext gemeinsam die zukunftsfähige Wende herbeizuführen. VERENA DAUM redaktion@vn.at 05572 501-263

IMPRESSUM LEITUNG Verena Daum REDAKTION Verena Daum, Heidemarie Netzer, Marion Hofer FOTOS Verena Daum, Schule Langenegg, VLK, Illwerke VKW, Bernd Hofmeister, Mary Rose, Alpla LAYOUT Stefan Eder

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Energiezukunft gestalten.


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Dienstag, 3. Juli 2018 Vorarlberger Nachrichten

Standort V lebenswert und krisenfest

„Krisen, Klimawandel und nervöse Finanzmärkte auch in Vorarlberg spürbar.“ BREGENZ „Was früher weit weg war,

rückt näher - auch ins beschauliche Vorarlberg. Klimawandel betrifft uns alle, Fluchtbewegungen stellen uns vor große Herausforderungen, den Fieberkurven der Finanzmärkte können wir uns nicht entziehen. Weltweite Handelsbeziehungen bieten heimischen Unternehmen Chancen, aber machen uns gleichzeitig zu Mitbetroffenen von Krisen“, zeichnet Umwelt- und Mobilitätslandesrat Johannes Rauch ein nüchternes Bild. „Aber wir sind noch immer extrem privilegiert: Demokratie und Rechtsstaatlichkeit bieten ein Leben in weitgehender Sicherheit. Sozial- und werden Gesundheitsversorgung von manchen, aber nicht von der Mehrheit in Frage gestellt. Mit der Energieautonomie setzen wir stark auf die Unabhängigkeit von Öl und Gas. Regionale, ökologische Lebensmittelversorgung soll ihren Stellenwert behalten und ausgebaut werden.“

Bewusstsein für Lebensmittel „Das Bewusstsein für die Erzeugung unserer Nahrungsmittel steigt wieder – nicht zuletzt durch Initiativen in den Gemeinden, wie beispielsweise durch gemeinsame Gartenprojekte. Wenn wir aber weiterhin heimische Obst- und Gemüsesorten wollen, müssen wir unsere Insektenvielfalt schützen. Dazu gehört natürlich auch der vollkom-

mene Verzicht auf den Einsatz von Neonicotinoiden wie Glyphosat. In den letzten drei Jahrzehnten sind bereits drei Viertel aller Insekten, dazu zählen auch Schmetterlinge und Bienen, verschwunden.“

Natur zurückholen „Unsere intakte Natur und Landschaft sind unser Kapital, das wir für kommende Generationen erhalten wollen. Dafür müssen wir sie aber auch erhalten und teilweise bereits zurückgewinnen“, ist Rauch überzeugt. „Das bedeutet auch, dass wir bewusster mit Böden umgehen müssen und anstatt Flächen neu zu versiegeln, lieber im Bau verdichten. Unsere wunderschönen Natura-2000-Gebiete, blühende Gemeindeflächen, begrünte Dächer und das aktive Anpacken vieler Einzelpersonen und Familien helfen dabei, die Schönheit unserer Natur zu bewahren. Lebenswert bleiben, krisenfest werden, nachhaltig leben - das sollen die Leitplanken sein. Darauf richten wir unsere Mobilitäts-, Bildungs-, Agrar- und Umweltpolitik aus. Unsere Wirtschaftspolitik muss ebenso wie unser Steuersystem sozial-ökologisch ausgerichtet werden.“ Ländle „Big Picture“ „Als Mobilitätslandesrat habe ich die Vision, dass Vorarlberg umweltschonend, im besten öffentlichen Verkehr Österreichs unterwegs ist:

beste Bedingungen für Füßgänger, etwa begrünte und zum Verweilen einladende Fußgängerzonen, ein sicheres und gut ausgebautes Radwegenetz, Bus und Bahn bestens aufeinander abgestimmt und mit hoher Taktung. Innovative Projekte wie eine Ringstraßenbahn sollen Wirklichkeit werden“, knüpft Rauch an die Miteinander-Bestrebungen

in der Klimaschutzdiskussionsrunde im LCT Dornbirn im März an. „Das Rheintal und der Walgau sind schon längst ein Ballungsraum und als solcher müssen sie gedacht, geplant und weiterentwickelt werden. Solidarität - oder um das schöne, altmodische Wort zu verwenden, ,Gemeinsinn‘ nicht zu verlieren, das könnte die größte Herausforderung

sein. Die Gräben zwischen Jung und Alt, Einheimisch und Zugewandert, in Wohlstand Geborenen und sozial wenig Privilegierten müssen kleiner werden. Den Kitt, der uns als Gesellschaft zusammenhält, nicht spröde werden zu lassen - darauf wird es ankommen. Schaffen werden wir das, wenn es gelingt, ein gutes Leben für alle sicherzustellen.“

Auf das Recycling kommt es an

PET-Flaschen haben eine lange Lebensdauer. Vorausgesetzt sie werden richtig entsorgt.

plette Kunststoffindustrie lediglich vier Prozent des Gesamtbedarfs. Die Verpackungsindustrie rund 1,5 Prozent. Zur Ressourcenschonung kann der Konsument durch die richtige Entsorgung einen entscheidenden Beitrag leisten.

Kunststoffflaschen sind längst schon zum Alltag geworden. Ihr Vorteil: Sie sind bruchfest, leicht zu transportieren und können überall mitgenommen werden. Kein Wunder, dass man gerne in den Regalen darauf zurückgreift. Dennoch sind sie – vor allem wegen des Plastikteppichs im Meer – in Verruf geraten. Außerdem wird für die Herstellung Erdöl benötigt. Global betrachtet, benötigt die kom-

Reinigung der Weltmeere „Selbst beim zehnten Recycling sprich mehrfachen Wiederverwertung, entspricht die Qualität noch dem Lebensmittelstandard Hygienerichtlinien für Lebensmittelverpackung“, unterstreicht Linda Mauksch die große Bedeutung des Recycelns von PET-Flaschen. Die 33-jährige studierte Umwelt- und Bioressourcen-Managerin ist beim Harder Kunststoffflaschenerzeuger

HARD

Rauch forciert Fußgängerzonen, Radwegenetz sowie beste Abstimmung von Bus und Bahn mit hoher Taktung.

Alpla für das Thema Nachhaltigkeit zuständig. Das spielt beim Weltkonzern eine große Rolle. Das beginnt bei der Produktion, wo durch innovative Weiterentwicklungen der Materialverbrauch in den letzten Jahren entscheidend reduziert werden konnte. „2008 hat man für eine 500-Milliliter-Flasche noch 21 Gramm Kunststoff benötigt, jetzt sind es nur noch elf Gramm“, nennt die gebürtige Deutsche ein Beispiel. Möglich wurde dies durch den Einbau von Rillen, die den Flaschen trotz Gewichtsreduktion mehr Stabilität verleihen. Zudem bestehen die PET-Flaschen mittlerweile aus 70 Prozent Recyclingmaterial. Zum Alpla-Engagement für eine saubere Umwelt gehört aber auch die Un-

Ob in Amerika, Europa oder Asien: Mit Handschuhen, Zangen und Müllsäcken ausgestattet, sammelten ALPLA Mitarbeiter Abfälle ein.

terstützung von diversen NGOs, die sich für Umweltprojekte und Reinigung der Weltmeere einsetzen. Am internationalen Recycling-Tag, der immer am 6. Juni stattfindet, haben Alpla-Mitarbeiter weltweit selbst Hand gelegt, um Strände von Müll zu befreien. Wie etwa an der berühmten Copacabana in Rio.

„Auch zehnmal wiederverwertet, entspricht die Qualität noch dem Lebensmittelstandard.“ Linda Mauksch Ressourcenmanagerin

Kreislaufsystem Abfall in den gelben Sack und in den Recycling-Kreislauf. Linda Mauksch: „Kunststoffe können viele Male gesammelt und wiederaufbereitet werden, bevor sich Material- und Qualitätseigenschaften grundlegend verändern. Am Ende sollte Kunststoff thermisch verwertet werden, um die Wärmeenergie zu nutzen. Deponierung sollte ausgeschlossen werden.“ Aus der in der Natur schlecht abbaubaren Kunststoffart Polyethylen – kurz PET genannt – wird bei der Wiederverarbeitung Granulat. Dieses wird zur neuerlichen PET-Flaschenherstellung verwendet. Der Kreislauf beginnt. „Verglichen mit anderen Getränkeverpackungen haben Mehrwegflaschen den niedrigsten CO2-Fußabdruck“, bestätigt die Expertin. Es stellt jedoch eine Herausforderung dar, die Materialien in ihrem ursprünglichen Anwendungsgebiet zu verwenden. Doch selbst wenn sie als Verpackung ausgedient haben, ist der Lebenszyklus der Kunststoffflaschen noch lange nicht zu Ende. Sie werden dann beispielsweise zu Textilfasern, Industriefolien oder Baumaterialien recycelt. Ganz zum Schluss entsteht thermische Energie daraus.


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Dienstag, 3. Juli 2018 Vorarlberger Nachrichten

2000 Jahre Mary Rose

Bereits vor Christi Geburt wurde in Denizli/Pamukkale Baumwolle im Einklang mit der Natur angebaut. DORNBIRN In der Mary-Rose-Produktionspartnerregion Izmir/Denizli ist das auch heute noch so, wovon sich Heimtextiliengroßhändler und Mary Rose/Tyrler-Inhaber Stefan Grabher regelmäßig persönlich überzeugt. Der Beweis dafür ist ein archäologisches Fundstück, eine ca. 2000 Jahre alte Steintafel mit der entsprechenden Inschrift zur Baumwoll- und Textilienproduktion in kleinbäuerlichen Strukturen in der heutigen Region Denizli/Pamukkale.

wird.“ Selbstverständlich ist Stefan Grabher regelmäßig persönlich in den Partnerregionen. So auch in der Türkei, wo schon während der Hochblüte des Römischen Reiches beste Qualität an Baumwolle gewonnen wurde.

Alle Partner investieren „Die Weberei ist nur eine kurze Wegstrecke vom Anbaugebiet entfernt und seit mehreren Generationen ein Familienbetrieb“, informiert Grabher. So wird der verstorbene Großvater noch als Aktionär geführt und seine Gewinnausschüttung geht an die Aufforstung, welche für den Wasserhaushalt entscheidend ist, und in die Jugendweiterbildung in Form von Stipendien. „Die ökosoziale Ausrichtung liegt allen Partnern am Herzen und diese Familie hat Nachhaltigkeit einverleibt. Sie freut sich, dass jemand interessiert und beeindruckt ist, wie sie Ökologie und Ökonomie in Einklang bringt. Wir haben das gleiche Verständnis, eine gute Basis und setzen Zertifizierungsvoraussetzungen auch am Produktionsort um.

Alte Textilkulturlandschaft „Unsere Produktionsstätte befindet sich demnach in einer uralten Textil-Kulturlandschaft, wo immer schon, seit Jahrtausenden, in kleinen Einheiten Baumwolle im Einklang mit der Natur angebaut und Textilien produziert wurden“, freut sich Grabher. Das funktioniert auch heute in regionenübergreifender Partnerschaft und zeige deutlich, dass es keine giftige Industrie braucht. Vier ökosoziale Säulen Die ökologisch sozialen Bemühungen von Mary Rose und des Großhandelsunternehmens stehen laut Stefan Grabher auf vier tragenden Säulen: „Ein Baustein ist unser Beitritt zum Klimaneutralitätsbündnis, ein weiterer ist der Ursprung der Produkte sowie der gesamte Produktionsprozess und die Social Compliance. Der Schwerpunkt bei Mary Rose heißt Organic, also Biobaumwolle, der durch neutrale Überwachung wie etwa die GOTS-Zertifizierung gesichert

Null-Schadstoff-Ziel Weberei und Färberei, ausgestattet mit einer eigenen Kläranlage, sind top modern und auf höchstem technischen Stand.“ Eine weitere Zukunftsinvestition von Stefan Grabher befindet sich in der Projektierungsphase, in der Türkei soll ein Solarkraftwerk auf den Dächern entstehen mit dem Ziel, „NullSchadstoff-Biotextilien“ herzustellen.

Stefan Grabher mit seinen türkischen Partnern Turgut und Sali. Der Unternehmer besichtigt den archäologischen Fund, die Weberei und Färbereit sowie die Kläranlage.

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Dienstag, 3. Juli 2018 Vorarlberger Nachrichten

ENERGIE FÜR UNSER LEBEN . Illwerke-VKW-Energiewanderungen

Symbiose aus Natur und Wasserkraft VKW-Energiewanderungen führen an historisch und technisch bedeutende Schauplätze.

Auch heuer laden die VKW zu spannenden Energiewanderungen ein. Im Verlauf der drei Touren tauchen die Teilnehmer in die Welt der Kleinwasserkraftwerke, aber auch großer Historie, neuester Kraftwerkstechnik und einmaliger Naturschauspiele ein. Das Ziel ist dabei klar definiert: Die Wasserkraft und ihre ökologischen Nutzung soll erlebbar gemacht werden. Geführt werden die Energiewanderer von engagierten Kraftwerksbetreibern und örtlichen Fachleuten, die spannende Begegnungen mit Geschichte, Topografie und Technik versprechen. BREGENZ

Natur hautnah Am Samstag, 21. Juli, eröffnet die VKW-Energiewanderung im Bereich Feldkirch die Wanderreihe. Die Gruppe trifft sich anlässlich des Jubiläumsjahres „800 Jahre Stadt Feldkirch“ am Morgen vor dem Montforthaus. Der Tag beginnt mit einer Altstadtführung mit spannenden Einblicken und einer Besichtigung des Kraftwerks Mühletorplatz. Von dort wandern die Teilnehmer durch die Kapfschlucht zum Kraftwerk der Spinnerei Hämmerle in Gisingen und dann weiter nach Nofels. Interessantes über die Renaturierung der Ill und das Naturschutzgebiet Matschelser Ried sowie eine Führung durch das Kraftwerk Illspitz der Stadtwerke Feldkirch runden die Energiewanderung ab. Nach einer stärkenden Jause bringt

2,5 Stunden zur Saarbrücker Hütte, wo auch die Nacht verbracht wird. Am zweiten Tag, Samstag, 11. August, wird erst der Aufstieg zum Litznersattel in Angriff genommen, bevor es weiter zum Silvrettasee geht. Dort geht der Tag für die Energiewanderer bei einer gemütlichen Jause zu Ende. Per Shuttlebus geht’s zurück zum IZM.

Die erste Energiewanderung führt die Teilnehmer von der Feldkircher Altstadt zum Kleinwasserkraftwerk Illspitz.

der Stadtbus die Wanderer zurück zum Bahnhof Feldkirch.

VKW-ENERGIEWANDERUNGEN 1. WANDERUNG, SAMSTAG, 21. JULI, FELDKIRCH Altstadt mit Kraftwerk Mühletorplatz – Kraftwerk Spinnerei Hämmerle – Matschelser Ried – Kraftwerk Illspitz Beginn 8.20 Uhr vor dem Montforthaus Reine Wanderzeit ca. 3 Stunden Ende ca. 15 Uhr Anmeldung bis spätestens 20. Juli um 12 Uhr 2. WANDERUNG, FREITAG UND SAMSTAG, 10./11. AUGUST, SILVRETTA Vermuntsee – Obervermuntwerk II – Saarbrücker Hütte – Litznersattel – Silvrettasee Beginn 13.30 Uhr (Freitag) beim Illwerke Zentrum Montafon (IZM)

Reine Wanderzeit ca. 7 Stunden (für beide Tage) Ende ca. 15 Uhr (Samstag) Anmeldung bis spätestens 9. August um 12 Uhr 3. WANDERUNG, SAMSTAG, 18. AUGUST, ALLGÄU Schüttentobel – Kraftwerk Poschenrieder – Eistobel – Freigericht – Bahndamm Rentershofen – Elektrizitätsgenossenschaft Röthenbach Beginn 8 Uhr Shuttlebus-Abfahrt beim Bahnhof Bregenz, 4,5 Std. Wanderzeit Ende ca. 17 Uhr Shuttlebus-Ankunft beim Bahnhof Bregenz Anmeldung spätestens 17. August, 12 Uhr

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Erlebbare Technik Die zweite und zweitägige Energiewanderung führt ins Silvrettagebiet. Dort steht das neueste Projekt der Illwerke-Pumpspeicherkraftwerke, nämlich das Obervermuntwerk II, im Mittelpunkt. Treffpunkt ist am Freitag, 10. August, am frühen Nachmittag vor dem Eingang des Illwerke Zentrums Montafon (IZM). Im Obervermuntwerk II gewinnen die Wanderer spannende Einblicke in die Entstehung und Entwicklung des im Bau befindlichen Hochdruck-Pumpspeicherkraftwerks. Von dort geht es in rund

Bei Partnern zu Gast Die dritte Energiewanderung führt am Samstag, 18. August, zu den VKW-Partnern ins Allgäu zur Elektrizitätsgenossenschaft Röthenbach. Zuvor bringt ein Shuttlebus die Teilnehmer vom Bregenzer Bahnhof ins Schüttentobel bei Grünenbach. Nach der Besichtigung des Kleinwasserkraftwerks Poschenrieder führt die Wanderung durch das Eistobel, ein beliebtes und geologisch interessantes Naturschutzgebiet an der Oberen Argen. Vom Parkplatz Eistobelbrücke geht es weiter nach Grünenbach und zum Freigericht. Über Röthenbach erreichen die Energiewanderer den größten von Menschenhand errichteten Bahndamm der Welt bei Rentershofen. In der Elektrizitätsgenossenschaft Röthenbach erfahren die Teilnehmer bei einer Jause mehr zur regionalen Elektrizitätsgeschichte des ländlichen Raums. Anmeldungen für die Energiewanderungen können ab Mittwoch, 4. Juli, unter www.vkw.at oder Tel. 05574 9000 erfolgen.

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Dienstag, 3. Juli 2018 Vorarlberger Nachrichten

„

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Mitmachen auf klima.vol.at

Speziell in der Öko-Gastronomie Zukunft gestalten. Im November wird der VNKlimaschutzpreis an engagierte Vorbilder vergeben, die sich ganz bewusst und nachhaltig für Natur-, Umwelt- und Klimaschutz einsetzen und diesen im Alltag leben. Es ist wichtig, positive Beispiele vor den Vorhang zu holen, um so viele Nachahmer wie möglich zu motivieren und das entsprechende Bewusstsein für eine zukunftsfähige Lebensund Arbeitsweise zu schaffen. In den Kategorien „Bewusste Lebensweise im privaten Haushalt“, „Schule und Jugend“, „Gemeinden und Öffentlichkeit“, „Öko-Gastronomie und -Tourismus“ sowie „Landwirtschaftliche Vielfalt“ kann man sich mit seinem Engagement bzw. Projekt auf klima.vol. SCHWARZACH

Eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur fürs Elektroauto gibt es nicht nur zu Hause, sondern praktisch an jeder Ecke. Es fährt und fährt und fährt. Das Elektroauto ist von Vorarlbergs Straßen schon längst nicht mehr wegzudenken. Der Boom der E-Boliden hält deswegen an, weil sich die Fahrzeugkonzepte stetig weiterentwickeln und verbessern. Umfragen zufolge ist das größte Hindernis zur Anschaffung eines E-Fahrzeugs die zu geringe Reichweite. Dabei belegen Statistiken in Österreich eindeutig, dass diese Barriere eine rein psychologische ist: 43 Prozent aller Autofahrten sind demnach nicht länger als 10 Minuten und stolze 94 Prozent unter 50 Kilometer. Und wenn schon, das Gefühl fährt eben mit und deshalb ist es eine gute Nachricht für alle, die mit einem Elektroauto liebäugeln, dass die Ladeinfrastruktur in Vorarlberg bereits jetzt flächendeckend vorhanden ist. BREGENZ

Flächendeckendes Ladenetz „In Vorarlberg betreiben wir derzeit ein Netzwerk von 450 öffentlichen Ladestationen und 18 Schnellladern. Damit ist das Ländle das Bundesland mit der dichtesten Lade­ infrastruktur in ganz Österreich“, berichtet Stefan Hartmann, Mobilitätsmanager bei der Vorarlberger Kraftwerke AG. „Normalerweise laden wir unsere Autos dort, wo wir uns sowieso länger aufhalten und das Auto naturgemäß lange

at noch bis zum 22. September anmelden. Ein ganz besonders wichtiges Lebensthema sind die gesunden Lebensmittel, die in „landwirtschaftlicher Vielfalt“ in Öko-Gastronomie und Tourismus produziert, verarbeitet und veredelt sowie angeboten werden und im Naturkreislauf auch automatisch Klimaschutz bedeuten. Daher sind Permakulturisten, bäuerliche sowie Gastro- und Tourismusbetriebe aufgerufen, beim VN-Klimaschutzpreis mitzumachen und aufzuzeigen, wie sie ganz bewusst „gesunde“ Zukunft gestalten. Gleich für den VN-Klimaschutzpreis anmelden in den verschiedenen Kategorien – noch bis 22. September auf klima.vol.at

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Mit voller Batterie auf die Straße steht – sprich: zu Hause oder am Arbeitsplatz“, so Hartmann. Diese Einschätzung bestätigen auch aktuelle Zahlen des österreichischen Klima- und Energiefonds, wonach nur jede zehnte Ladung unterwegs erfolgt. Aus diesem Grund ist auch die öffentliche Ladeinfrastruktur eher dort angesiedelt, wo längere Aufenthalte obligatorisch sind: beispielsweise im Orts- oder Stadtzen-

trum oder bei Supermärkten. Aber auch für das Laden zu Hause haben E-Auto-Kunden mehrere Optionen.

Laden zu Hause Geladen werden kann zum einen an einer haushaltsüblichen Steckdose. Hier müssen die Kunden aber in Kauf nehmen, dass die Ladedauer auf diese Weise schon einmal über Nacht und insgesamt rund acht

Stunden dauert. Wesentlich besser und vor allem sicherer ist da die Möglichkeit, sich zu Hause in der (Tief-)Garage oder im Carport eine so genannte VKW VLOTTE-Wallbox von einem zertifizierten Elektriker installieren zu lassen. Auf diese Weise verkürzt sich die Ladezeit auf einen Bruchteil. VKW VLOTTE bietet neben der Wallbox für den Hausgebrauch

Elektroautos sind Trend und die Ladeinfrastruktur wird immer besser bei inzwischen 450 öffentlichen Ladestationen und 18 Schnellladern.

auch intelligente „Rundum-sorglos-Pakete für Arbeitgeber an. Dies ermöglicht es innovativen Unternehmen, ihren Mitarbeitern eine kostengünstige Lademöglichkeit zu bieten und auf diese Weise in nachhaltige Mobilität zum Wohle der Umwelt zu investieren. Alle Infos zum vielfältigen Angebot von VKW VLOTTE gibt’s auf www.vlotte.at


Zukunft gestalten! Sie engagieren sich für ein Klimaschutzprojekt oder haben Schritte unternommen, den CO2-Ausstoß zu verringern? Wenn Ihr Projekt Vorbildwirkung besitzt und in Vorarlberg realisiert wurde, dann bewerben Sie sich in einer der 6 Kategorien für den VN-Klimaschutzpreis 2018:

Jetzt mitmachen!

1. Bewusste Lebensweise im privaten Haushalt 2. Schule und Jugend 3. Gemeinden und Öffentlichkeit 4. Innovative Unternehmen 5. Öko-Gastronomie und Tourismus 6. Landwirtschaftliche Vielfalt

Entlasten Sie unsere Umwelt mit gezielten Maßnahmen? Dann teilen Sie uns Ihr Projekt mit.

Alle Projekte sind willkommen und werden von einer unabhängigen Fachjury bewertet. Nicht die Größe des Projektes ist entscheidend, sondern Kreativität und Umsetzung.

1. Kategorie: Bewusste Lebensweise im privaten Haushalt Gewinnen Sie einen Hypo-Scheck mit Sparbuch im Wert von 2000 Euro (1. Platz), 1500 Euro (2. Platz) und 1000 Euro (3. Platz).

2. Kategorie: Schule und Jugend Die Gewinner dürfen sich über eine Zugreise zum neuen Wiener Hauptbahnhof mit zwei Übernachtungen in Österreichs Hauptstadt im Wert von 3500 Euro freuen. Auf Platz 2 und 3 wartet ein spannender Erlebnisausflug vom Klimabündnis Vorarlberg.

3. Kategorie: Gemeinden und Öffentlichkeit Für ihr Engagement in Sachen Klimaschutz wird den Gewinnern eine Auszeichnung verliehen.

4. Kategorie: Innovative Unternehmen Der Preisträger darf sich über einen „Klima-Tag“ im Montafon mit Besichtigung der Anlagen der illwerke vkw freuen.

5. Kategorie: Neu! Öko-Gastronomie und Tourismus NEU Der Gewinner erhält eine Auszeichnung sowie eine informative Hofführung inklusive regionaler Spezialitäten.

6. Kategorie: Landwirtschaftliche Vielfalt Die Gewinner erwartet eine Auszeichnung sowie eine Führung durch den LifeCycleTower für 20 Personen mit anschließendem Catering.

Sonderpreis Klimaschutzidee Sie tüfteln an einer bahnbrechenden Idee – dann bewerben Sie sich! Originalität und Ideenreichtum sind gefragt. Die Durchführbarkeit Ihrer Idee stellt kein Bewertungskriterium dar. Der Gewinnerhaushalt wird mit LED-Lampeen von Ledon ausgestattet. Jede weitere, von der Jury als auszeichnungswürdig bewertette e Einsendung erhält eine LED-Lampe*. *mit integriertem Einbruchsschutz/ledon-guard.com

Online-Anmeldung u und g gen Teilnahmebedingungen finden Sie auf klima.vol.at Einsendeschluss: 22. September 2018 PARTNER VN-KLIMASCHUTZPREIS 2018

AUF INITIATIVE

Sonderpreis: Die beste Klimaschutzidee Die beste Klimaschutzidee gewinnt eine komplette Ausstattung des Haushalts mit LED-Leuchten.

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