Skip to main content

2018 06 05 luag journal

Page 1

M C

06/2018 | Ausgabe N° 1

Land der Käsespezialitäten

B

Kalzium – knochenstark

Y

Fischspezialitäten aus Mäder

M

Grilltipps vom Ländle Metzger

C Y

Unsere Land- und Forstwirtschaft. Wertvoll fürs Land.

B

Essig – sauer macht lustig

M C B Y M C B Y M Y M C B Y M C B Y M C B Y M C B Y

Greif zu Ländle!

M


N

EU

M Y B C M Y B C M Y

Die Aromen der Bergkräuter verleihen dem 5 Monate gereiften Ländle Arlberger ein unvergleichliches Geschmackserlebnis. Geröstete Erdnüsse, helles Karamell und Rahm sind in der Nase zu vernehmen.

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Foto: Lech-Tourismus Alex Kaiser

Y

M

C

B

Y

M

Y

M

C

B

Y

M

C

B

AUS HEUMILCH


M C

Vorarlberg entdecken!

B Y M C

Mit der V-CARD über 80 Ausflugsziele besuchen –

B

vom 1. Mai bis 31. Oktober

Y

Ausflugstipps online

B Y

Bezahlte Anzeige

M

Seine Entdeckungstouren stellt man entweder selber zusammen oder lässt sich von den Anregungen für Familienausflüge auf www.v-card.at inspirieren. Von Bregenz bis Lech am Arlberg, vom Montafon bis ins Kleinwalsertal führen Tages- und Halbtages-Programme zu Bekanntem und weniger Bekanntem. Die Öffnungszeiten der V-CARD-Partner sind ebenso angeführt wie Tipps zu Wanderungen, Grill- und Spielplätzen oder zu Einkehrmöglichkeiten. Alle beteiligten Ziele finden sich auf www.v-card.at und im V-CARDFolder mit Landkarte. Interaktiv informiert die kostenlose App „Vorarlberg – Urlaub und Freizeit“.

C

trägt etwa ebotenen Leistungen be Der Gesamtwert der ang AR D ist reises der Karte. Die V-C das Achtfache des Kaufp erhältlich. mehreren Verkaufsstellen online bestellbar und an tet die rger Familienpasses kos Für Inhaber des Vorarlbe niger. V-CAR D ein Drittel we www.v-card.at

M

Erwachsene: EU R 65,– bis 2011) bis 15 Jahre, Jg. 2003 Kinder: EU R 32,50 (7

Y

Oktober 2018 Gilt vom 1. Mai bis 31. lberg und über 80 Zielen in Vorar Für je einen Besuch von nuspartnern. Bo i be se h Preisnachläs Liechtenstein. Zusätzlic

B

Die V-CARD

Bergbahnen, Museen, Hallen- und Freibäder sowie weitere Attraktionen. Jahr für Jahr kommen neue Ziele dazu. Seit 2018 erweitern das Alte-Zeiten-Museum Hohenems und die Bergbahnen Gargellen die Auswahl. Zudem gewährt die V-CARD Ermäßigungen bei Bonuspartnern. Ländle SUP (Stand Up Paddling) ist seit 2018 neuer Bonuspartner.

C

er Bergbahn hinauf zum Wandern? Ins Museum oder ins Schwimmbad? Oder gleich alles zusammen? Für abwechslungsreiche Familienausflüge liefert die V-CARD die besten Ideen. Sie gilt für über 80 Ausflugsziele in Vorarlberg und Liechtenstein, wobei man jedes Ziel einmal kostenlos besuchen kann. Mit dabei sind

M

P

Y M C B Y M C B Y M C B

Mit der V-CARD ganz Vorarlberg entdecken! Viele attraktive Ausflüge inkludiert die V-CARD. Sie gilt für über 80 Ausflugsziele wie Bergbahnen, Museen und Freibäder.

Y

Jedes Ziel können Sie zwischen 1. Mai und 31. Oktober 2018 einmal kostenlos besuchen.

M C B

Die V-CARD ist ein Produkt der Vorarlberg Tourismus GmbH, Poststraße 11, 6850 Dornbirn, T +43.(0)5572.377033-0. Sie erhalten die V-CARD unter info@v-card.at und bei den Vorverkaufsstellen auf www.v-card.at

Y M


M Y B C

In Vorarlberg halten rund 1.250 Betriebe im Schnitt 20 Milchkühe plus Jungvieh. Seite 6

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

N° 1 | 06/2018

Inhalt

KLEINSTRUKTURIERT

Milchland Vorarlberg Kleine Betriebe, große Käsespezialitäten Vor allem die Produktion hochwertiger Käsespezialitäten hält den Milchpreis in Vorarlberg stabil.

6

Milch-Quiz Wie gut sind Sie über die Milchproduktion im Ländle informiert? Stellen Sie beim Milch-Quiz Ihr Wissen unter Beweis!

8

Milch-Glücksrad on Tour Drehen Sie am Rad und freuen Sie sich über leckere Sofortgewinne oder einen Korb voller Milchprodukte der Vorarlberg Milch.

11

Kein Dreikäsehoch in Sachen Milch Jakob Sieber, der neue Betriebsleiter der Alpenkäse Bregenzerwald Sennerei, gibt Einblicke in die Produktion am Standort Bezau.

12

KARTOFFELN AUS NENZING Am Steinerhof von Rosa & Lothar Kaufmann gibt‘s ab Juni die ersten Frühkartoffeln. Seite 20

19

Schule am Bauernhof 35 Betriebe öffnen regelmäßig ihre Stalltüren für Schulklassen und Kindergärten.

25

Singen und Lachen verbindet Bäuerin Simone Amann-Ledetzky vom Hof „Neue Heimat“ in Brederis bringt als Chorleiterin Frauen zum Singen.

29

30

M

Vielfalt Landwirtschaft Eine landesweite Lockpfosten-Aktion soll auf die Leistungen und Angebote der Vorarlberger Bauernfamilien aufmerksam machen. Regionale Produkte

Das Lauteraacher Ried bie etet optimale Bodenverhältnisse für den Heidelbeerenanbau der Familie Sohm. Seite 28 17

Kartoffelzeit! Der Steinerhof in Nenzing ist in der Region bestens bekannt für seine Früh- und Lagerkartoffeln.

20

Rinder in Vollpension Rindermäster Michael Fritsche legt größten Wert auf tierwohlgerechte Haltung – einen Drittel des Jahres verbringen seine Rinder auf der Weide.

23

B C M

G E SU N D E S FÜ R NASCH KATZ E N

Frisch & knackig Seit zehn Jahren bringt die Ländle Gemüsekiste zertifiziertes Ländle Gemüse direkt vor die Haustür. Jetzt abonnieren!

Y

M

C

B

Y

M

C

B

C

B

Y

M

Bäuerlichen Grundsätzen treu bleiben Neu-Landesrat Christian Gantner sprach mit luag über den Wert regionaler Lebensmittel und einer guten Nahversorgung.

Y

Landwirtschaft

luag 4


M

32

Regional & robust Die Gärtnerei Angeloff produziert robuste, an die Klimaverhältnisse angepasst Pflanzen. Basis dafür sind gesunde Samen und gutes Substrat.

34

Frischgemüse aus Vorarlberg Viele Vorarlberger Gärtnereien produzieren und verkaufen auch Gemüse. Jetzt ist Saison dafür!

35

Spitzenqualität trotz Jahrhundertfrost Trotz Ernteausfällen konnten bei der Vorarlberger Landesprämierung veredelte Obsterzeugnisse von hoher Qualität ausgezeichnet werden.

36

Y M C B Y M C B Y M

Gesundheit Kalzium – Baumeister unserer Knochen Apothekerin Susanne Tschann über die Gefahren von Kalziummangel und wie eine knochenstarke Ernährung aussehen soll.

14

Sekundäre Pflanzenstoffe Diätologin Sibylle Leis über Vorkommen, Wirkung und bestmögliche Aufnahme von sekundären Pflanzenstoffen.

18

Naturkosmetik Iris Lins über die gesundheitsfördernde Wirkung von Essig – auch für Haut und Haar.

26

Y M C B

Aktuell

Y

40

Wandertipp Die wildromantische Üble Schlucht, schöne Familienwanderwege, bekannte Bikestrecken – das Laternsertal bietet für jeden etwas.

42

Termine Interessante Veranstaltungen zu den Themen Landwirtschaft und regionale Lebensmittel.

43

C

Vorarlberger Umweltwoche Über 80 Veranstaltungen geben einen Einblick, was Vorarlberg für die Umwelt tut.

M B Y M C

Ich lade auch Sie ein. Besuchen Sie die Hoffeste, gehen Sie auf die Märkte und in die Hofläden oder zu einer der vielen bäuerlichen Veranstaltungen im Land und machen Sie sich ihr eigenes Bild von unserer Landwirtschaft. Die Bauernfamilien freuen sich über Ihren Besuch und stellen sich gerne Ihren Fragen, freuen sich aber auch über Ihre Wertschätzung für die vielfältige und oft arbeitsintensive Tätigkeit, die sie täglich leisten.

Heiße Grilltipps der Ländle Metzger Ob es um‘s richtige Marinieren geht, Sous-Vide oder Plank Grilling ... Ihr Ländle Metzger berät Sie gerne!

B

Wir als Landwirtschaftskammer unterstützen unsere Bauernfamilien auf diesem Weg in die Zukunft durch ein breites Bildungs- und Beratungsangebot. Dazu gehören z. B. auch verpflichtende Schulungen in Sachen Tierwohl und Pflanzenschutz. Durch verschiedene öffentliche Aktionen und Events wollen wir nun gerade die Jungen motivieren neue betriebliche Wege zu gehen und mit Freude Landwirt bzw. Landwirtin zu sein.

31

C

Diese Vielfalt wollen wir verstärkt thematisieren. Ähnlich wie die Diskussion zum sparsamen Umgang mit Grund und Boden, die 2015 von der Landwirtschaftskammer angestoßen wurde, sollen auch Themen wie Ernährung oder Landschaftspflege, also die Aufgaben der Landwirtschaft mit all ihren Facetten ins rechte Licht gerückt werden. Das hilft allen, wenn mehr Menschen wissen, was Fakt und was Fake ist. Wir wollen mit dem Schwerpunkt „Vielfalt Landwirtschaft“ auch die Bäuerinnen und Bauern motivieren, diese Vielfalt konsumentenorientiert weiter auszubauen.

Wels aus Mäder Als zweites Standbein neben der Milchviehhaltung ist die Familie Stadler aus Mäder in die Fischzucht eingestiegen – mit Erfolg.

M

Das sind nur einige Beispiele der bäuerlichen Vielfalt. Darüber hinaus bieten unsere Bauern vielfältige Spezialitäten aus den Bereichen Obst, Beeren oder auch der Fischerei. Nicht zu vergessen die zahlreichen Dienstleistungen wie z. B. Urlaub am Bauernhof, Grünraumpflege, Winterdienst und die Pflege unserer Kulturlandschaften. Nachhaltige Bau- und Energiestoffe und vieles mehr runden dieses umfassende Angebot ab.

28

Y

ussten Sie, dass unsere Vorarlberger Milchbetriebe und die Sennereien rund 80 verschiedene Milchprodukte in mehr als 300 Variationen anbieten? Einheimische und Gäste schätzen diese Spezialitätenvielfalt, die auch im Export sehr gefragt ist. Die heimische Käsevielfalt ist Teil der Vorarlberger Identität und bereichert das Angebot der regionalen Landwirtschaft. Auch die Vielfalt bei unseren Gemüsebauern ist enorm – sie bauen über 50 Gemüsearten in verschiedenen Sorten an. Allein die Kartoffelbauern erzeugen 20 verschiedene Kartoffelsorten.

Wie eine Familie ihr blaues Wunder erlebt Familie Sohm baut im Lauteracher Ried Heidelbeeren an. Optimale Bodenverhältnisse sind das Geheimnis ihres guten Ertrages.

B

W

24

C

Vielfalt Landwirtschafft

Honig im Topf Die Schwarzacherin Heike Menghin hat sich auf die Vermarktung von Honig spezialisiert.

B Y M

www.laendle.at

C

Josef Moosbrugger Präsident der Landwirtschaftskammer Vorarlberg

B Y

luag 5

M


M Y B C M Y B C M Y B C M Y B C M Y

Kleine Betriebe, große Käsespezialitäten Die Landwirtschaft in Vorarlberg ist eher klein strukturiert. Selbst die Betriebe, die im Ländle als groß gelten (über 60 Milchkühe plus Jungvieh), fallen im internationalen Vergleich in die

I

n Vorarlberg werden im landwirtschaftlichen Hauptproduktionszweig Milch, rund 25.000 Milchkühe gehalten. Der Vergleich mit Restösterreich zeigt, dass Vorarlberg mit seinem Tierbestand vor Burgenland g (ca. 4.000 Milchkühe) auf dem vorletzten Platz landet und weit hinter Oberösterreich (ca. 166.000 Milchkühe) liegt. In Bayern werden vergleichsweise ca. 1,2 Millionen Milchkühe gehalten.

C

B

Y

M

C

B

Y

M

Kategorie Klein- bzw. Kleinstbetriebe.

M

Viele kleine FamiliV enbetriebe

M

C

B

Y

M

C

B

Y

In der Vorarlberger Landwirtschaft dominieren kleine Familienbetriebe. Von den insgesamt ca. 3.600 landwirtschaftlichen Betrieben halten rund 1.250 Betriebe im Schnitt 20 Milchkühe plus Jungvieh. luag 6

Nur gesunde Tiere bringen gute Leistung Die Milchleistung im Ländle liegt durchschnittlich bei ca. 7.300 Liter Milch pro Kuh und Jahr. Eine gute Milchleistung ist wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Bauern. Es gibt im Ländle auch Kühe, die je nach Rasse (meist Holstein) und Fütterung über 10.000 Liter Jahresleistung haben. Nur gesunde und fruchtbare Tiere mit guter Fütterung können derartige Leistungen erbringen.

Kraftfutter in der Milchviehhaltung besteht vorwiegend aus Nebenprodukten Eine Kuh kann täglich zwischen zehn und 25 Kilogramm Trockenmasse (Futter ohne Wassergehalt) an Futter fressen. Die geringste Futteraufnahme findet zum Zeitpunkt des Abkalbens statt. Die größte Menge an Futter vertilgt die Kuh ca. 60 bis 100 Tage nach dem Abkalben. Je nach Haltungs- und Fütterungsart (bio oder konventionell sowie nochmals unterschieden in Heumilch- oder Silagefütterung) gibt es Richtlinien, wie hoch der Anteil von Ergänzungsfutter an der Jahresration Trockenmasse sein darf. Zwischen 70 und 100 Prozent liegt der Anteil an Grund- bzw. Raufuttermittel. Zu diesem Futter gehören Gras und Heu für alle Milcharten sowie Mais- und Grassilage bei Silagefütterung. Zum Ergänzungsfutter, auch Kraftfutter genannt, gehören Vollgetreide wie Gerste, Weizen, Mais und Nebenprodukte der Getreideverarbeitung und Lebensmittelerzeugung (z.B. Kleie aus Mehlproduktion, Trockenschnitzel aus Zuckerproduktion, Biertreber und Rapsschrot). Neben Salz wird Kühen auch Mineralfutter angeboten. Im Mineralfutter sind die wichtigsten Spuren- und Mengenelemente sowie Vitamine enthalten. Je nach Wassergehalt im Futter nimmt eine Milchkuh zudem pro Tag zwischen 60 und 140 Liter Wasser zu sich.


M C

Gentechnikfreie Futtermittel aus Europa

B

Vorarlberg nimmt bei gentechnikfreier Fütterung von Milchkühen seit jeher eine Vorreiterrolle ein. Bereits im Jahr 2006 stellten die Landwirte, welche an milchverarbeitende Betriebe im Ländle liefern, auf eine gentechnikfreie Fütterung um. Seit 2016 wird sogar komplett auf Soja aus Übersee verzichtet.

Y M C B

Heumilch ist die Basis für Bergkäse

Y

70 Prozent der in Vorarlberg erzeugten Milch ist Heumilch. Diese Heumilch wird sowohl in konventioneller, als auch in Bio Qualität hergestellt. Im internationalen Vergleich ist der Anteil an Heumilch gering. Sie ist nämlich viel aufwändiger (Trocknen von Gras zu Heu für die Winterfütterung und damit verbundener Lagerflächenbedarf, Wet-

M C B Y C B Y M

Vorarlberg ist ein Bergland und es fehlen ausgedehnte Flächen für den Ackerbau. So hat sich die weltweit einzigartige Drei-StufenMilchwirtschaft mit Talbetrieb, Vorsäß und Alpe entwickelt. Im Frühling wird ein Teil der Kühe im Ländle auf das Vorsäß gebracht. Das Vorsäß liegt in der Regel auf ca. 1.000 Meter Seehöhe. Dort grasen die Tiere einige Wochen – die Milch wird weiterhin in die Sennerei geliefert und dort verarbeitet. Anfang Juni, wenn das Vorsäß abgegrast ist, wird der Viehbestand auf die Alpe gebracht. Auf der Alpe werden die Kühe dann 70 bis 120 Tage gehalten. Von über 500 Alpen im Land sind 120 Sennalpen. Die Milch wird direkt auf der Alpe zu Berg- bzw. Alpkäse verarbeitet.

M

Die Drei-Stufen-Wirtschaft und das Alpschwein

Y M C

terrisiko) und daher für Großbetriebe eher ungeeignet. Heumilch ist die Grundlage für die Produktion des beliebten Vorarlberger Alp- und Bergkäses. Denn silofreie Heumilch hat einen sehr geringen Gehalt der in der Käserei gefürchteten Clostridien Sporen, auch Buttersäurebazillen genannt. Daher kann Heumilch direkt ohne Behandlung und Zusätze verkäst werden.

B Y M C

Wertschöpfungssteigerung durch Käseerzeugung

M C B

Viel diskutiertes Kraftfutter auf den Alpen

Y

Als Nebenprodukt der Käseherstellung fällt Molke an – rund 90 Liter pro 100 kg Alpmilch. Um die Molke zu verwerten, werden Schweine gehalten. Schweine sind auf der Alpe die ideale Ergänzung zu den Kühen. Mit dieser Weiterverwertung der Molke wird der Kreislauf umweltschonend und sinnvoll geschlossen. Gleichzeitig wird dadurch der Alpbetrieb rentabler.

B C B Y

luag 7

M

Auf der Alpe ist der Energieverbrauch der Kuh größer, da sie viel Bewegung hat. Dadurch fließt weniger Energie in die Milchleistung. Wird die Kuh im Tal zusätzlich mit Ergänzungsfutter, sprich Kraftfutter gefüttert, muss diese Fütterung auf der Alpe beibehalten werden. Denn der höhere Energiebedarf auf der Alpe und die geringere Kalorienzufuhr wären schädlich für die Tiergesundheit.

Y

Vor allem die hochwertigen Käsespezialitäten halten in Vorarlberg den Milchpreis stabil. In der Käseproduktion wird für die Landwirte und deren genossenschaftlich organisierten, milchverarbeitenden Betriebe am meisten Wertschöpfung generiert. Von den 150 Millionen Kilogramm Milch, die pro Jahr in Vorarlberg verarbeitet werden, gehen 125 Millionen Kilogramm, also 80 Prozent, in die Käseerzeugung (inkl. Frischkäse und Topfen). Die Eigenversorgung bei Käse liegt in Vorarlberg bei 147 Prozent. Die Versorgung an Trinkmilch, Butter etc. liegt deutlich unter 100 Prozent. Da beim Käse die höchste Wertschöpfung für die Milch erreichbar und die Nachfrage im Ländle und auch in Deutschland nach Vorarlberger Hartkäse groß ist, positioniert sich die Vorarlberger Milchverarbeitung dementsprechend auf dem Markt.

M


M M

C

B

Y

M

C

B

Y

QUIZ Frage 1: Wie viel Milchkühe werden im Ländle gehalten?

Frage 3: Wie viel Bauernbetriebe im Ländle halten Milchkühe?

M

C

B

Y

M

C

B

Y

Zeig‘ wie st! i b u d u a l h c s

b) 25.000

a) 1.250

b) 25.000

c) 166.000

d) 500

c) 7.500

d) 70

Y

a) 2.500

Frage 4: Wie viele Kühe hält ein Milchbetrieb durchschnittlich im Ländle?

a) Braunvieh (Milchrasse)

a) 120

b) 20

b) Angus (Fleischrasse)

c) 10

d) 70

C

B

Y

M

Frage 2: Welches ist die am weitesten verbreitete Kuhrasse im Ländle?

d) Holstein Friesian (Milchrasse)

Frage 5: Wie viel Liter Milch gibt eine Vorarlberger Kuh im Schnitt pro Jahr?

Y

M

C

B

Y

M

c) Fleckvieh (Fleisch- und Milchrasse)

b) 7.300

c) 300

d) 3.500

M

C

B

Y

M

C

B

a) 22.000


M C

Frage 6: Welche Meilensteine gibt es in der Ländle Michviehfütterung?

Frage 10: Warum werden viele Kühe enthornt?

B

(Mehrfachnennungen möglich)

(Mehrfachnennungen möglich)

Y M

b) Seit 1991 darf lila Kühen auch Schokolade gefüttert werden.

b) Enthornte Kühe geben laktosefreie Milch.

c) Seit 2006 werden nur gentechnikfreie Futtermittel eingesetzt.

c) Geringere Verletzungsgefahr für Rind und Mensch.

d) 2009 wurde die maximale Futtermenge auf 1 kg pro Tag und Kuh begrenzt.

d) Das traditionelle Enthornungsfest am 5. Jänner soll nicht aussterben.

B

a) Kühe können platzsparender gehalten werden (weniger Rangordnungsgebahren).

C

a) Seit 2016 wird nur noch Soja aus EU-Anbaugebieten eingesetzt.

Y M C B Y M C B

b) 50 Mio.

c) 10 Mio.

d) 100 Mio.

M

a) 125 Mio.

Y

Frage 7: Wie viel der im Ländle verarbeiten Milchmenge von 150 Mio. kg gelangen in die Käseherstellung?

Y

Frage 8: Wie hoch ist der Heumilch-Anteil an der in Vorarlberg produzierten Milch?

M C

b) 20 %

c) 100 %

d) 90 %

B

a) 70 %

Y M C

Frage 9: Was kontrolliert das Milchlabor? (Mehrfachnennungen möglich)

B Y M

a) Fettgehalt und Eiweißgehalt

C

b) Hemmstoffe und Harnstoffe

B

c) Keimzahl und Zellzahl

Y M

Frage 1 | b) Frage 4 | b) Frage 7 | a) Frage 10 | a) c)

C B

Lösung

Frage 2 | a) Frage 5 | b) Frage 8 | a)

Frage 3 | a) Frage 6 | a) c) Frage 9 | a) b) c)

d) Rübezahl und Lockstoff

Y M


M Y B C M

Y B C

Mit dem Ländle Arlberger erweitert die Vorarlberg Milch ihr Käsesortiment!

Spargel-Speck-Flan

D

er Arlberg, bekannt als „Wiege des Skisports“, mit seiner einzigartigen Natur und seiner atemberaubenden Landschaft, Sommer wie Winter – hier hat der Ländle Arlberger seine Wurzeln.

Y

M

C

B

Y

Heumilch-Produkte liegen im Trend.

Ländle Arlberger – würzig im Geschmack

Ein echtes Ländle Produkt Wie alle Vorarlberg Milch Produkte ist natürlich auch der Ländle Arlberger mit dem Ländle Gütesiegel und dem AMA-Gütesiegel ausgezeichnet, d. h. höchste Qualität und 100 Prozent Vorarlberg.

Speck in Würfel oder Streifen schneiden. Spargel säubern und kurz im kochenden Salzwasser blanchieren. Im Eiswasser abschrecken, trocknen und 1 cm große Stücke schneiden. Schinken und Spargel mischen und in einer Tortelettform oder in Förmchen (ca. Ø 20 cm) verteilen. Eier und Eigelb verquirlen. Käse reiben. Rahm aufkochen und 2/3 des Käses unterrühren. Käsesauce vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen. Eier einrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Den Guss über das Spargel-Speckgemisch gießen. Form in ein Blech setzen. 1 Liter heißes Wasser in das Blech gießen. Flan zugedeckt bei 75 bis 80 °C 20 bis 25 Minuten garen. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen. Form entfernen. Restlichen Käse darüber streuen und kurz im heißen Backrohr gratinieren. Weitere Rezepte unter: w ww ww.v-milch.at

Ländle Schokomilch in der 1-Liter-Familienpackung Beste Ländle Milch und

N E U!

hochwertige Schokolade vereint in einer be-

C M Y B C M

Gut geschüttelt und kalt getrunken sind die Ländle Milchdrinks eine köstliche Versuchung und auch ein bekömmliches Frühstücks- oder Pausengetränk für die ganze Familie.

quemen Packungsgröße.

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

Der Ländle Arlberger besticht durch seinen würzigen, aussagekräftigen Charakter. Mit einem Fettgehalt von 55 Prozent Fett i. Tr. erhält er seine intensive Cremigkeit und feine Textur. Während der fünfmonatigen Reifezeit im Naturkeller erhält er seine ausgeprägte bräunlichorange Naturrinde. Geröstete Erdnüsse, Butter und Maroni sind in der Nase zu vernehmen. Vollmundig ist der Eindruck am Gaumen mit seinem geschmeidigen, zart-schmelzenden Teig. Im Ländle Arlberger spiegeln sich Aromen von Bergkräutern sowie helles Karamell, Rahm und gekochte Erdäpfel. Dieses Geschmackserlebnis macht ihn zu einer unvergleichlichen Käsespezialität.

300 g grüner Spargel 160 g würziger Speck (oder Schinken) 150 g Ländle Rahm 80 g Ländle Arlberger (oder fein-würziger Ländle Klostertaler) 3 Eier + 2 Eigelb

D

ie Ländle Milchdrinks der Vorarlberg Milch in den vier klassischen Geschmacksrichtungen (Erdbeere, Vanille, Schokolade und Banane) werden jetzt um die Ländle Schokomilch in der praktischen 1-Liter-Familienpackung erweitert. luag 10

• • • •

ideale Familienpackung innovative Frischeschutz-Packung praktischer Schraubverschluss längere Haltbarkeit durch ESL-Verfahren

Bezahlte Anzeige

B

Y

M

aus Heumilch

M

C

Ländle Arlberger -


C

Vorarlbergs Bäuerinnen mit der „Mmmmilch“

B

Glücksrad-Tour die Aufmerksamkeit

Y

auf ihr wichtigstes Produkt: die Milch.

M

e für heuer! c n a h C e tz le e di ie S n Nutze

M

Milch-Glücksrad

Anlässlich des Weltmilchtages lenken

C B Y

Drehen Sie am Milch-Glücksrad in Feldkirch und gewinnen Sie leckere Sofortpreise!

M C B

Feldkirch: Samstag, 2. Juni, Bauernmarkt, Sparkassenplatz

Y M C

Als Hauptn preise locke ller vo e rb ö fünf K te der Milchproduk ilch! Vorarlberg M

B Y M Y

So entstehen unsere Käsespezialitäten!

M

lebnisrundgang Besuchen Sie unseren Er en des während der Öffnungszeit Auf Anfrage Sennereiladens in Bezau! hrungen an. bieten wir auch gerne Fü

C B Y B

Au, Bezau, Dornbirn Lauterach, Lustenau

C Y

Online-Shop:

C

www.alpenkaese.at

M

Täglich produzieren wir besten Käse aus frischer Heumilch – und das schmeckt man!

M

Sennereiläden:

B Y M C B Y

Alpenkäse Bregenzerwald Sennerei eGen, Ach 586, 6870 Bezau, T 05514/30020, office@alpenkaese.at

M


M B

Y

M

C

B

Y

Kein Dreikäsehoch in Sachen

C M

Jakob Sieber der neue Betriebsleiter der

Y

Alpenkäse Bregenzerwald Sennerei

B

Genossenschaft in Bezau.

C

Für den 26-jährigen Schwarzenberger ist dies eine große Herausforderung.

Y

Seit Mai dieses Jahres ist

M

B

Y

M

C

Milchveredelung

akob Sieber ist kein Mann der vielen Worte. Lieber steckt er seine Leidenschaft in jenes Produkt, für das er nun sozusagen als „Sennereichef“ hauptverantwortlich ist. Er ist der Nachfolger von Herbert Nenning, der die elterliche Landwirtschaft übernahm. Ein Lächeln kommt ihm dann aber doch über die Lippen, als er auf seine neue Tätigkeit angesprochen wird. „Ich weiß, dass ich mit 26 Jahren noch ziemlich jung bin, um einen Betrieb zu leiten. Aber mich fasziniert die Käseherstellung seit jeher und ich nehme diese neue Aufgabe gerne an.“ Während der in Schwarzenberg lebende Bregenzerwälder spricht, beschäftigt er sich schon wieder mit den Maschinen, die in der großen Produktionshalle in Bezau sieben Tage die Woche laufen. Denn in einem Betrieb, in dem die Milch täglich frisch geliefert und verarbeitet wird, gibt es keinen Ruhetag.

Einblick in die Käseproduktion Für den außenstehenden Betrachter ist es ein faszinierendes Schauspiel, wenn das Bruch-Molke-Gemisch über einen Schlauch und einen Maschinenarm vollautomatisch in die runden Formen gefüllt wird. Immer wieder fährt der Arm hin und her. Irgendwie erinnert es

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

J

Transparente Produktion In der Sennerei in Bezau ist dies ein Prozess, der transparent abläuft. Bewusst hat sich die aus 436 Mitgliedern und 190 Milchlieferanten bestehende Genossenschaft dafür entschieden, die Käseherstellung zum öffentlich zugänglichen Erlebnis zu machen. „Wir wollen die Einblicke in die Sennerei fördern“, legt Vorstand Hermann Metzler sogar eigens ein Bekenntnis dafür ab, „damit die Besucher auch einen Bezug zum Lebensmittel bekommen.“ Ein Rundgang ist während der Öffnungszeiten jederzeit möglich. Ab zehn Personen kann auch eine Führung gebucht werden, in der alle Vorgänge hautnah erlebt werden. Für Jakob Sieber ist das seit seiner Jugendzeit ohnehin der Fall. Schon in seiner Kindheit hat er im Sommer u. a. auf der Alpe Oberlose gesennt und sich dann für eine Lehre in diesem Bereich entschlossen. Ein Dreikäsehoch ist er also trotz seiner Jugend ganz und gar nicht mehr. „Es geht auch um das Verständnis“, sagt der aus einer Landwirtschaftsfamilie stammende Wälder.

B

Frische Heumilch als wichtigster Faktor

Y

M

C

Damit der Käse eine entsprechende Qualität erhält, sind Nuancen ausschlaggebend. Wichtigster Faktor ist natürlich die Milch, die im Fall der Alpenkäse Sennerei ausschließlich von Kühen stammt, die mit Gräsern oder Heu gefüttert werden. Damit die Milch zu Käse wird, sind verschiedenste Produktionsschritte und die Zugabe von Fermenten und Mikroorganismen notwendig. Es erfolgt eine Veredelung.

B C M

ein wenig an ein großes Eiswürfelfach, das mit Wasser vollgefüllt wird, um dann Stunden später die fertige Version in den Händen zu halten. Aber freilich wird bei der Käseherstellung in ganz anderen Zeitmaßstäben gerechnet. Denn bis aus dem gelblichen Gemisch in den Formen schnittfertiger Käse wird, vergehen Monate. Daher muss die Produktionskette auch ständig am Laufen gehalten werden.

luag 12


M C

Modernste Produktion und Lagerung

B

Langsam verdickt sich die Milch zu einer formbaren Masse, die nun zusätzlich gepresst wird. Die flüssige Molke rinnt in ein Becken ab und wird dann weiterverarbeitet. Auch sie kann verwendet werden, schließlich soll der Kreislauf ein nachhaltiger sein. Darauf wurde beim Bau der neuen Sennerei, die nunmehr seit fünf Jahren in Betrieb ist, Rücksicht genommen. Für die Mitarbeiter bedeutet dies, dass sie in allen Bereichen moderne Arbeitsplätze zur Verfügung haben. Insgesamt sechs Angestellte sind in der Käseherstellung tätig, hinzu kommen noch 33 weitere Beschäftigte, die zum Großteil in den fünf Sennereiläden arbeiten.

Y M C B Y M B Y M C B

Stolze 13 Millionen Liter Milch werden hier pro Jahr verarbeitet. Macht 35.000 Liter pro Tag. Daraus entstehen 1.200 Tonnen Käse und 130 Tonnen Butter. Doch nicht allein die Menge ist es, sondern vielmehr die Qualität, die über allem steht. Auszeichnungen wie bei der Käseprämierung in Schwarzenberg oder das Kasermandl unterstreichen dies. Für Geschäftsführer Hermann Metzler liegt das Geheimnis darin, dass die Erzeuger auch einen starken Bezug zur Landwirtschaft haben: „Sie kennen also das Grundprodukt haargenau.“

C

Mehrfach ausgezeichnet

Y

Alpenkäse Bregenzerwald Sennerei eGen 6870 Bezau, Ach 586 T 05514/30020 E office@alpenkaese.at

C B Y

Online-Shop: www.alpenkaese.at

M

Sennereiläden: • Bezau, Ach 586 • Au, Argenau 354 • Dornbirn, Schlossgasse 9 • Lauterach, Montfortplatz 1 • Lustenau, Radetzkystraße 20

Y

Jakob Sieber nimmt derweil einen noch jungen Laib in die Hände, den er soeben aus der Form genommen hat. Als nächster Schritt steht das Salzbad an, dann die Einlagerung des Schnittkäses in den eigenen Reifekeller, wo er maschinell regelmäßig gebürstet und gewaschen wird. Rund 50.000 Laib davon werden pro Jahr hergestellt. Hinzu kommt der Bergkäse, der im Käsekeller in Lingenau eingelagert wird.

M

Das gilt auch für Jakob Sieber. Auf ihn wartet heute einige Arbeit. „Ich bin auch für die Technik und Wartung der Maschinen verantwortlich, für die Personaleinteilung, der Überwachung der Produktion und für die Qualitätssicherung.“ Zeit für viele Worte bleibt da ohnehin nicht.

M C

Besuchen Sie den Erlebnisrundgang im Sennereigebäude in Bezau. Auf Anfrage werden auch Führungen angeboten.

B Y M C B Y M C B Y M


B

Damit ist es der häufigste Mineralstoff im Organismus. 99 Prozent davon

C

sind als Kalziumphosphat als wichtiges Strukturelement im Skelett

M

gespeichert. Das soll aber nicht über seine Bedeutung für lebens-

Y

M Y

Der menschliche Körper enthält durchschnittlich ein Kilogramm Kalzium.

erhaltende Stoffwechselvorgänge außerhalb der Knochen hinwegtäuschen.

K

alzium ist verantwortlich für eine normale Reizleitung der Nervenzellen, Muskelfunktion und Energiestoffwechsel. Sowohl der Skelettmuskel als auch der Herzmuskel funktionieren nur dann optimal, wenn ausreichend Kalzium und unter anderem auch Magnesium zur Verfügung stehen. Darüber hinaus spielt Kalzium Mag. Susanne Tschann eine wichtige Rolle in der Blutgerinnung. Apothekerin, Rankweil Damit all diese wichtigen Stoffwechselvorgänge reibungslos ablaufen können, muss die Konzentration im Blut konstant gehalten werden. Ist zu wenig Kalzium vorhanden, kann es aus den Knochendepots mobilisiert werden. Die Ausscheidung über die Niere wird gebremst und die Aufnahme aus der Nahrung im Darm gesteigert. Ist der Kalziumspiegel zu hoch, können diese Vorgänge umgekehrt werden.

Wenn die Knochen brüchig werden Osteoporose, im Volksmund auch Knochenschwund genannt, ist eine Störung des Knochenstoffwechsels. Es wird mehr Knochenmasse ab-

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

C

Wird der Körper längerfristig mit Kalzium unterversorgt, können sich Mangelsymptome in Form von Muskelkrämpfen, schlechter Zahnqualität, Karies und Parodontose, Blutgerinnungsstörungen oder erhöhter Erregbarkeit des Nervensystems äußern. Die bekannteste Auswirkung eines Kalziummangels ist die Osteoporose. Um akut lebenserhaltende Vorgänge im Gewebe aufrecht zu erhalten, muss der Körper weniger wichtige Organe im Sinne der Versorgung „opfern“ – im Falle des Kalziums, das Skelett.

M

B

Y

M

Y

M

C

B

Y

M

C

B

C

B

Y M

Kalzium - Baumeister unserer Knochen

als aufgebaut, die Knochen werden zerbrechlich und verlieren an Elastizität. Alle diese Veränderungen in der Mikroarchitektur des Skelettes erhöhen das Risiko einer Knochenfraktur durch Sturz oder Bewegung – besonders an Wirbelsäule, Oberschenkel, Unterarm und Schulter. luag 14

Etwa ab dem 30. Lebensjahr beginnt die Knochenmasse natürlich abzunehmen. Bei Osteoporose verläuft dieser Vorgang schneller. Risikofaktoren können das Fortschreiten beschleunigen: z. B. Geschlecht (Frauen sind häufiger betroffen), Untergewicht, Bewegungsmangel, Alkohol, Rauchen oder bestimmte Medikamente.

Knochen schützen und stützen Essenzielle Maßnahmen zur Erhaltung der Knochengesundheit sind Bewegung, Ernährung und Lebensstil. Bewegung ist deshalb wichtig, da die Knochenneubildung sehr stark von Beanspruchung und Belastung abhängig ist. Regelmäßige Muskelaktivität, Kraft- und Körperbalance wie zügiges Gehen, Joggen, Treppensteigen, Tanzen und Krafttraining helfen, die Knochen fit zu halten. Das Schlüsselalter für ein gesundes und starkes Knochengerüst liegt zwischen dem 10. und 25. Lebensjahr. Die in dieser Zeit aufgebaute Spitzenknochenmasse hat einen großen Einfluss auf die weitere Knochengesundheit.

Knochenstarke Ernährung Damit der Körper hochwertige Knochensubstanz bilden kann, braucht er zahlreiche Nährstoffe, die über die Ernährung zugeführt werden müssen. Kalzium spielt dabei zusammen mit Vitamin D eine Hauptrolle, aber ein gesunder Knochen benötigt weit mehr. Eine knochenstarke Ernährung ist ebenso reich an Vitamin K und C, BVitaminen, Magnesium, Mangan und Kupfer sowie bestimmten Aminosäuren (z. B. Lysin und Prolin). Hauptlieferanten für Kalzium sind Milch und Milchprodukte, grünes Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und bestimmte Mineralwässer. Wer sich vegetarisch oder vegan ernährt bzw. lactoseintolerant ist, kann mit Gemüse wie Broccoli, Grünkohl, Lauch, Fenchel oder Kresse und Soja seinen Bedarf decken. Vitamin D ist wichtig, da es die Kalziumaufnahme aus der Nahrung und den Einbau in den Knochen ermöglicht. Die Hauptquelle für Vitamin D ist die sonnenabhängige Eigenproduktion in der Haut. 15 Minuten Sonnenbestrahlung (ohne Sonnenschutz) an Gesicht, Händen und Armen täglich reichen, um den körpereigenen Speicher aufzufüllen. Um eine ausreichende Versorgung auch von November bis April zu gewährleisten, sollte der Vitamin D Status im Blut bestimmt werden. Ist der Blutspiegel zu niedrig, kann mit einem Supplement ausgeglichen werden. Im Essen ist Vitamin D kaum zu finden – außer in Leber, Eigelb und fettreichem Fisch.


M C B

Vitamin K wird einerseits im Darm synthetisiert (Voraussetzung ist eine gesunde Darmflora) und andererseits durch Vitamin K-reiche Nahrungsmittel wie Spinat, Kohlgemüse oder Rapsöl zugeführt.

Y M

Eiweiß ist wichtig für die Versorgung mit allen essenziellen Aminosäuren. Fleisch ist ein wichtiger Eiweißlieferant, eine zu einseitige Ernährung mit fetten Fleischsorten ist jedoch entzündungsförderlich und säurelastig. Besonders hochwertige Proteinquellen sind mageres Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte. Pflanzliche Alternativen wie Hülsenfrüchte, Quinoa oder Amaranth sind wertvolle EiweißLieferanten sowie kalorienarm und nachhaltig.

C B Y M C B

Ernährungstipps

Anorganisch, organisch oder proteingebunden Organische und proteingebundene Mineralstoffe und Spurenelemente besitzen die besten Bioverfügbarkeiten (z.B. Kalziumcitrat, Magnesiumglycinat)

M

Nährstoffverhältnis Für eine optimale Aufnahme sollte das Verhältnis der Nährstoffe zueinander den physiologischen Bedingungen entsprechen. Kalzium und Magnesium beispielsweise sollten in einem Verhältnis von 2-3:1 dosiert sein.

Y M C B Y M C B Y M C B Y

luag 15

B

Sommer, Sonne, Juckreiz Rinnende Nase, tränende Augen, juckender Hautausschlag – Heuschnupfen und Sonnenallergien können den Frühling und den Sommer mit unangenehmen Symptomen überschatten. Der Übeltäter ist Histamin. Kalzium kann die allergischen Reaktionen des Immunsystems reduzieren, indem es die sogenannten Mastzellen stabilisiert und so die Histamin-Ausschüttung reduziert. Eine tägliche Einnahme von 500 mg bis 1.000 mg ist für diesen Zweck empfehlenswert.

C

Vorsicht vor „Kalziumdieben“ Kalziumräuber sind Nahrungsbestandteile, die Kalzium binden oder die Ausscheidung fördern. Oxalsäuren (z. B. in Spinat, Tomaten, Rhabarber, Schokolade) und Phytinsäuren (z. B. in Getreide, Mais Hülsenfrüchten) binden Kalzium und verschlechtern so die Aufnahmebilanz deutlich. Phosphate (z. B. in Wurst- und Fleischwaren, Fertiggerichten, Softdrinks) sollten möglichst eingeschränkt werden, da sie die Kalziumaufnahme im Darm behindern. Das gleiche gilt für Kaffee und Tee. Ein zu hoher Kochsalz- und Eiweißanteil in der Ernährung steigert die Ausscheidung von Kalzium.

M

Natürlich oder synthetisch Die Bioverfügbarkeit von Vitamin D hängt maßgeblich von seiner Quelle ab. Vitamin D3 (Cholecalciferol), jene Form, die auch vom Körper synthetisiert wird, ist deutlich besser bioverfügbar und wirksam, als künstlich hergestelltes Vitamin D2 (Ergocalciferol).

Y

107 mg 79 mg 64 mg 113 mg 201 mg 225 mg 783 mg 164 mg 318 mg 21 mg 88 mg 48 mg

Y

Alternative Kalziumquellen 50 g Amaranth (roh) 100 g Hafer 100 g Roggen 100 g Bohnen weiß 100 g Sojabohnen 100 g Haselnüsse 100 g Sesam 150 g Fenchel 150 g Kraut 10 g Kresse 200 g Brombeeren 200 g Erdbeeren

B

250 ml Sauermilch 40 g Butterkäse 60 % 40 g Camembert 60 % 100 g Topfen 40 % (*übliche Verzehrmengen)

300 mg 180 mg 300 mg 240 mg 160 mg 95 mg

Primär sollte die tägliche Kalziumzufuhr über die Ernährung erfolgen. Kann die Aufnahme nicht in ausreichender Form sichergestellt werden, ist bei der Auswahl eines geeigneten und hochwertigen Nährstoff-Supplements Hinsichtlich der Qualität Einiges zu beachten.

C

Lebensmittel* Kalzium- und Fettgehalt 250 ml Milch 3,6 % 180 g Fruchtjoghurt 3,6 %

Kalzium ist nicht gleich Kalzium

M

• Kalziumreiche Lebensmittel über den Tag verteilen, da kleine Mengen mehrmals täglich im Darm besser aufgenommen werden. • Regelmäßige Zufuhr einer Kalziumreichen Mahlzeit am Abend. • Zufuhr von Vitamin C. Es fördert die Kalziumaufnahme im Darm (z. B. Fruchtsaft aufgespritzt mit Kalziumreichem Mineralwasser). • 2 bis 3 EL Nüsse täglich als Snack zwischendurch. (z. B. Mandeln, Walnüsse, Pistazien, Haselnüsse) • Unterschiedliche eiweißliefernde Nahrungsmittel kombinieren, damit möglichst alle essenziellen Aminosäuren zugeführt werden. (z. B. Kartoffel mit Ei oder einem Milchprodukt, Getreide mit Hülsenfrüchten oder einem Milchprodukt)

Y

Um den Tagesbedarf von 1.000 mg Kalzium abzudecken, reicht eine Mahlzeit mit drei Scheiben Käse, 250 ml Milch (oder ein anderes Milchprodukt) und ein Glas Kalziumangereicherter Orangensaft.

M


M Y B C M Y B C M

2

3

4

5

6

7

8

9

M

C

B

Y

1

1 Pius Blum, Rotachstraße 21, 6971 Hard 2

3

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

Y

M

C

B

Y

Symbolfoto

4 5

T 0664/1688128, Verkauf im Selbstbedienungsladen am Hof Jungpflanzen und Gemüsebau Gehrer, Walter Gehrer Frühlingsstraße 35, 6973 Höchst, T 05578/75440 Öffnungszeiten Hofladen: Mai bis Allerheiligen Montag bis Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr und 13:30 bis 18:00 Uhr Samstag 8:00 bis 12:00 Uhr Rosi Hämmerle Alpstraße 1a, 6890 Lustenau, T 05577/86247 Selbstbedienung und nach telefonischer Vereinbarung Gemüsebau Gebrüder Karg, Markus Karg, Wolfurt keine Direktvermarktung Mahlerhof, Martin Brunner Birnbaumstraße 20, 6973 Höchst, T 05578/75344 Öffnungszeiten Hofladen: Montag bis Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr, Samstag 8:00 bis 12:00 Uhr

6 Gärtnerei Metzler, Paul Metzler Walgaustraße 118, 6713 Ludesch, T 05550/3334-0 Öffnungszeiten Hofladen: Montag bis Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr und 13:30 bis 18:00 Uhr, Samstag 8:00 bis 13:00 Uhr 7 Gemüsebau Meusburger, Jürgen Meusburger Au 5a, 6842 Koblach, T 0664/1429056 oder 0664/2200756 Öffnungszeiten Hofladen (Selbstbedienung): Montag bis Freitag 7:00 bis 19:00 Uhr, Samstag 7:00 bis 13:00 Uhr 8 Bio-Gemüsebau Ströhle, Elmar Ströhle, 6840 Götzis T 05523/53434, Direktverkauf während der Saison am Feld (nähe Staudenkopf, Sulz) 9 Winder Beeren, Martin und Peter Winder Sebastianstraße 7, 6850 Dornbirn, T 0664/73655086 Verkauf von weißem Spargel während der Saison jederzeit ab Hof im Selbstbedienungsladen sowie bei Sutterlüty

www.laendle.at/gemuese


M

G

C B

10 JAHRE

Y

sekiste ü m e G Ländle

M C Y

www.laendle.gemuesekiste.at

M

llaendle@gemuesekiste.at aendle@gemuesek ki

B

05522-41785

C C B Y

Regionales Gemüse aus Vorarlberg

M

Zehn Jahre begeistert nun die Ländle Gemüsekiste ihre Kunden mit einem einfachen, regionalen Konzept: Die Verbindung von heimischem, qualitativ hochwertigem Gemüseanbau in Vorarlberg und kurzen, schnellen Wegen zum Kunden, ermöglicht vielen Vorarlbergern den einfachen Zugang zu gesunden, regionalen Lebensmitteln.

M

von der Ländle Gemüsekiste.

Der Qualitätsanspruch von Familie Fessler und ihren Kooperationspartnern ist sehr hoch: „Wir wollen dem Kunden eine hohe Produktqualität und einen tollen Kundenservice bieten!“ Alle Jungpflanzen für den Gemüseanbau produziert die Familie Gehrer in Höchst. Dadurch ist die Rückverfolgung der fertigen Frucht, von der Aussaat bis zur Ernte, kontrollierbar und bis zum Ursprung gegeben. Exakte Feldhygiene wirkt der Pilzbildung auf natürlichem Wege entgegen. Der Einsatz von Kulturschutznetzen hält Ungeziefer fern, Mulchfolien schützen gegen Unkraut und Verunreinigungen. Im geschützten Anbau kommen Nützlinge und Hummelvölker zum Einsatz. Sie sind für die natürliche Schädlingsbekämpfung und für die Bestäubung zuständig.

Y

Zehn Jahre Gaumenfreude pur

B

Frisch & knackig

Höchste Qualität mit Ländle Gütesiegel

Feldfrüchte nach dem natürlichen Biorhythmus

Y

Geliefert wird von Anfang Mai, wenn es im Land wieder frisches Gemüse gibt, bis ca. Mitte Dezember wöchentlich bzw. nach Kundenwunsch 14-tägig und im Jänner und Februar jeweils einmal pro Monat. Für kreative Kochideen befindet sich in jeder Gemüsekiste ein Rezeptzettel mit Vorschlägen. „Es ist uns wichtig, dass die Leute auch wissen, was sie mit dem frischen Gemüse alles zubereiten können“, so Daniela Fessler. Wer also mehr Vitamine, Mineralstoffe und Geschmack in seinen Gerichten haben möchte, sollte zugreifen.

M C B Y Y M C

Bestellmöglichkeiten/Kontakt: • Online-Formular: www.laendle.g emuesekiste.at • telefonisch: T 05522/41785 ode r 0699/17076778 • E-Mail: laendle@gemuesekiste.at

B C B

Das Abo kann jederzeit unterbrochen oder verändert werden, immer bis Montag, 18:00 Uhr der jeweiligen Lieferwoche.

M

Bezahlte Anzeige

Y

T 05574/73757, office@v-lz.at

Größen: • Gemüsekiste (2 bis 3 Personen ) für EUR 15,30 • Familienkiste (3 bis 4 Personen) für EUR 18,98 • s‘Kischtle (1 bis 2 Personen) für EUR 13,50

B

Ihr persönliches Abo: ab 6,90 € (für 7 Zeitschriften wöchentlich) Sie sparen bis zu 40% gegenüber dem Einzelkauf im Handel. Die Zeitungsauswahl finden sie auf www.vorarlberger-lesezirkel.at

C

Der Vorarlberger Lesezirkel ist jetzt ganz neu. Werden Sie bei uns Abo-Kunde, Privat oder mit Ihrer Firma.

M

Bei uns gibt‘s was zu staunen!

Y

luaag 17

M


M Y B C M Y

sekundären Pflanzenstoffe informiert Sibylle Leis, Diätologin der aks gesundheit.

C

Über den gesundheitlichen Nutzen der

B

Sekundäre Pflanzenstoffe S Sibylle Leis Diätologin

Sie umfassen eine große Gruppe chemisch sehr unterschiedlicher Substanzen und kommen in pflanzlichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse und Kartoffeln aber auch Hülsenfrüchten, Nüssen und Vollkornprodukten vor. Im Gegensatz zu den primären Nährstoffen (Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett) sind sie in geringen Mengen enthalten, liefern keine Energie und sind nicht lebensnotwendig. Bislang sind 100.000 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe bekannt. Ein Teil davon (etwa 5.000 bis 10.000) kommt in unserer Nahrung vor. Mit einer abwechslungsreichen, pflanzenbetonten Ernährung nehmen wir schätzungsweise 1,5 Gramm sekundäre Pflanzenstoffe pro Tag auf.

Es wird empfohlen täglich drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst zu verzehren. Das Maß für eine Portion ist die eigene Hand. Daraus ergeben sich Mengen, die zu Alter und Körpergröße passen. Vorteilhaft ist der Verzehr vieler Arten, um unterschiedlich strukturierte sekundäre Pflanzenstoffe aufzunehmen. Vor allem Carotinoide wirken antioxidativ und regen das Immunsystem an. Bekannte Vertreter sind das Beta-Carotin und das Lycopin. Besonders reichlich sind Beta-Carotin in Karotten, Paprika, Marillen, Honigmelonen, Spinat, Grünkohl und Feldsalat enthalten. Lycopin steckt vor allem in gegarten Tomaten, roten Grapefruits und Wassermelonen.

Regional & saisonal – die bessere Wahl Höchstwahrscheinlich enthält regionales und saisonales Gemüse und Obst, das auf einem natürlichen Boden wächst, vor der Ernte ausreifen kann und möglichst frisch verzehrt wird, einen höheren Anteil an sekundären Pflanzenstoffen. Einzelne sekundäre Pflanzenstoffe in isolierter Form – also als Nahrungsergänzungsmittel – aufzunehmen, wird nicht empfohlen. Sie können auf diese Weise sogar negative Wirkungen haben.

Wirkung auf den menschlichen Organismus

Roh oder gekocht?

Für den Menschen galten sekundäre Pflanzenstoffe lange Zeit als nutzlos. Heute weiß man, dass sie unsere Gesundheit fördern. Sie können vor Infektionen durch Viren, Bakterien und Pilze schützen, Cholesterinspiegel und Blutdruck senken sowie das Risiko für HerzKreislauf-Krankheiten und wahrscheinlich auch das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen senken.

Beide Formen haben in einer ausgewogenen und gesunden Ernährung ihre Berechtigung. Verschiedene hitzeempfindliche Vitamine (z. B. Vitamin C, Folsäure) werden durch das Kochen zwar teilweise zerstört, Dämpfen oder Garen hilft aber auch, sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe optimal aufzuschließen. Z. B. Betacarotin und Lycopin sind bei gekochtem Gemüse für den Organismus besser verfügbar.

Pflanzenstoff Vorkommen Carotinoide Der derzeitige Kenntnisstand reicht nicht aus, um Zu-Karotten, Paprika, Aprikosen, e fuhrempfehlungen für einzelne sekundäre Pflanzenstoffe Tomaten, Kürbis, dunkelgrünes e zu geben. Wissenschaftler gehen davon aus, dass sie Gemüse n Flavonoide in ihrem natürlichen Verbund in Lebensmitteln wirken Rotkohl, Radieschen, rote Zwieund die Kombination mehrerer Substanzen für die ge-beln, rote Salate, Auberginen, Kire sundheitsfördernden Effekte verantwortlich sind. Die schen, Äpfel, Pflaumen, Pfirsiche Fachgesellschaften für Ernährung empfehlen deshalb Phytosterine Soja, Avocado, Sonnenblumeneinen täglichen Verzehr von Gemüse, Salat und Hülsenkerne, Sesam, Getreidekeime, früchten. Nüsse, kaltgepresste Öle PhytoSojabohnen, Getreide, östrogene Leinsamen, Erbsen, Linsen, Bohnen Sulfide Lauchgewächse wie Knoblauch, Zwiebel, Porree, Schnittlauch

Die Kombination macht‘s

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

ekundäre Pflanzenstoffe kommen in geringen Mengen in Pflanzen vor. Sie färben Karotten orange, Trauben blau und Erdbeeren rot. Sie sind zum Beispiel für den typischen Geruch der Zwiebeln und den scharfen Geschmack von Meerrettich (Kren) verantwortlich.

Fünf Portionen Gemüse & Obst pro Tag

Y

Saponine

M

C

B

Glucosinolate luag 18

Erbsen, Bohnen, Linsen, Spargel, Spinat, Rote Beete Kohlgemüse, Rettich, Kresse, Radieschen, Sauerkraut

Wirkung geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen möglicher Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, senken den Cholesterinspiegel Senkung des Risikos für bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen Beeinflussung der Blutgerinnung, möglicher Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen möglicher Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen möglicher Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen


M C B Y

Bäuerlichen Grundsätzen treu bleiben

M

luag sprach mit Christian Gantner, dem neuen Landesrat für Land- und Forstwirtschaft,

C

über seinen Bezug zur Vorarlberger Landwirtschaft sowie über den immensen

B

Wert regional erzeugter Lebensmittel und einer funktionierenden Nahversorgung.

Y M C B Y M

Wer kocht bei Ihnen zu Hause? Da meine Frau Claudia wirklich sehr gut kocht, gebe ich mir nur selten die Blöße und lass‘ lieber sie kochen (lacht). Wenn dann aber ausnahmsweise einmal der Papa kocht, muss es meist was Paniertes sein. Dass paniert auch ein bisschen „gesund“ sein kann, beweist meine Spezialität „Panierter Blumenkohl“. Unsere Kinder meinen dann immer, dass meine gesunden Sachen besser schmecken, wie die von Mama (lacht).

M

Was ist Ihr Leibgericht? Mein Leibgericht war neben Wiener Schnitzel tatsächlich schon immer die Vorarlberger Kalbsbratwurst. Um noch mehr Menschen von den Vorzügen dieser Ländle Spezialität zu überzeugen, haben wir es uns zum Ziel gesetzt, die Vorarlberger Kalbsbratwurst zur zweiten Nationalspeise Vorarlbergs, nach den Käsknöpfle, zu machen. Vom Zeltfest bis in die Haubenküche – die Vorarlberger Kalbsbratwurst darf künftig auf keinem Teller fehlen. Mit vereinten Kräften wird uns das gelingen. Y C B Y M

Sie haben neben der Landwirtschaft mit den Ressorts Sicherheit, Energie und Wasserwirtschaft ein umfangreiches Aufgabenfeld. Haben sie ein spezielles Lebensmotto oder eine Arbeisphilosopie? Ich möchte auch in der Politik den bäuerlichen Grundsätzen treu und weiter Bauer bleiben. Ein Bauer, der Zukunftsfelder bestellt, die Politlandschaft gestaltet und in Generationen denkt.

M C B Y M C B Y M C B

Wo kaufen Sie ein? Wir haben das große Glück, dass wir in unserem kleinen Dorf noch einen typischen Dorfladen mit einer sehr engagierten Kaufmannsfamilie haben. Wir kaufen alles was möglich ist dort ein und natürlich

Y

Bewusst und regional einkaufen liegt im Ländle im Trend – was denken Sie, woran liegt das? Der Mensch ist, was er isst. Dem Konsumenten ist es immer wichtiger zu wissen, woher seine Lebensmittel kommen und was wirklich drin steckt. Dies ist eine einzigartige Chance für die Vorarlberger Bäuerinnen und Bauern. Die Vorarlberger Landwirtschaft leistet Großartiges durch ihre tagtägliche Arbeit. Wir müssen den Konsumenten diesen Wert noch stärker näher bringen. Dazu braucht es einerseits die Politik, aber auch jede einzelne Bäuerin und jeden einzelnen Bauern. Wir müssen auch hinaus zu den Menschen und ihnen die Geschichten, die hinter unseren Lebensmitteln stecken, erzählen. Unsere Erzeugnisse haben einen Mehrwert – schauen wir gemeinsam, dass sie auch mehr wert werden.

B

Welchen Bezug haben Sie zur Landwirtschaft? Mein Bezug zur Landwirtschaft besteht schon seit Kindestagen. Ich bin sehr froh, dass ich als Bergbauernbub auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufwachsen durfte. Erfahren, was Arbeit bedeutet, dass jeder von uns eine Verantwortung für die Natur hat und dass man mit Fleiß und Gottes Segen sehr viel erreichen kann. Ich habe den elterlichen Betrieb zwischenzeitlich übernommen und bewirtschafte ihn gemeinsam mit meiner Familie. Die Arbeit am Bauernhof bedeutet mir sehr viel und gibt mir auch die notwendige Erdung in der sehr lauten und grellen Politwelt.

vorzugsweise Ländle Produkte. Zugegeben macht das jedoch meistens meine Frau (lacht) – wenn ich einkaufen gehe, eigentlich nur, um dort Leute zu treffen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

C

Woher kommt Ihr Interesse an Politik? Zum Ersten komme ich aus einem politisch geprägten Elternhaus. Mein Großvater war bereits Landwirtschaftskammerrat, mein Vater Gemeindevertreter und mein Cousin gründete mit den NEOS sogar seine eigene Partei. Meine Motivation kommt aber vor allem daher, weil es mir wichtig ist, mein persönliches Umfeld aktiv mitzugestalten. Dies durfte ich 13 Jahre lang als Bürgermeister meiner Heimatgemeinde Dalaas gemeinsam mit einem motivierten Team machen. Das ist auch in der aktuellen Aufgabe meine Triebfeder. Politik ist der Ort, wo wir uns ausmachen, wie wir zusammen leben – also nutzen wir die Chance. Wenn wir es nicht machen, machen es andere.

Y M


M Y B C M Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

Kartoffelzeit!

Am Steinerhof von Rosa und Lothar Kaufmann in Nenzing sind Früh- und Lagerkartoffeln mit

A

b Mitte März beginnt jährlich die Kartoffelzeit, da werden die ersten Saatkartoffeln angebaut. Nachdem sie in der fruchtbaren Erde 90 Tage zu essbaren Kartoffeln herangewachsen sind, können sie geerntet werden. Die erste Frühkartoffelsorte Impala ist ab Juni beim Steinerhof erhältlich. „Unsere Kunden warten schon sehnsüchtig darauf, bis es die erste Ernte gibt“, erklärt Rosa Kaufmann. Der Steinerhof, der von der Familie Rosa und Lothar Kaufmann bewirtschaftet wird, liegt im alten Ortskern von Nenzing. Der Hof ist für seine jährlichen Früh- sowie Lagerkartoffeln in der Region bereits bestens bekannt.

Steinerhof Rosa & Lothar Kaufmann Bazulstraße 26 6710 Nenzing T 05525/64446 oder 0664/93 88 074 Verkauf ab Hof: fonischer Voranmeldung tagsüber oder nach tele

Die Frühkartoffel Impala ist eine vorwiegend festkochende (halbmehlige) Kartoffel, die durch eine frühe Reifezeit und ihre gelbe Farbe gekennzeichnet ist. Sie eignet sich gut für alle Gerichte und ist durch ihre Vielseitigkeit bei den Kundinnen und Kunden sehr beliebt. Neben Frühkartoffeln vertreiben die Direktvermarkter auch Lagerkartoffeln. Diese werden Ende April angebaut, sind ab September beim Steinerhof erhältlich und können über den Winter gelagert werden. Die Sorte Ditta ist eine festkochende (speckige) Kartoffel und eignet sich besonders für Gerichte, bei denen die Knolle beim Kochen fest bleiben soll, wie beispielsweise Kartoffelsalate, Salz- und Bratkartoffeln sowie Pellkartoffeln. Eine mehlige Kartoffel hingegen ist die Sorte Agria, die aufgrund ihres hohen Stärkegehaltes beim Kochen nicht fest bleibt. Diese Sorte ist bestens geeignet für Suppen, Püree, Kartoffelteig und Eintöpfe. Die rotschalige Laura und die Tosca sind vorwiegend festkochende (halbmehlige) Kartoffeln, die vielseitig in der Küche verwendbar sind, besonders beliebt für selbstgemachte Pommes.

Beste Qualität durch gute Pflege Die Kartoffel ist ein basisches, gesundes, heilsames Nahrungsmittel. Sie ist reich an Nährstoffen und somit ein natürliches Haus- und Heilmittel für den Körper. Aufgrund dessen steht die Qualität und der Ansporn, ein gutes Kartoffelprodukt durch Eigenanbau zu erzeugen bei Familie Kaufmann im Vordergrund. „Auch mit jahrelanger Erfahrung im Kartoffelanbau ist es jedes Jahr wieder eine neue Herausforderung – dennoch kann man sich nichts Schöneres wünschen, als mit der Natur zu arbeiten“, beschreibt es Lothar Kaufmann treffend.

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

Ländle Gütesiegel erhältlich.

Verschiedene Kartoffelsorten erhältlich

M

C

B

www.laendle.at/kartoffel luag 20


M C

Frühkartoffeln direkt ab Hof

B Y M C B Y M

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

B

3

C

1

Y M C B Y M Y M C B Y M

13

Y C B

www.laendle.at/kartoffel

12

B

7

11

C

6

10

M

5

Y

4

9

Walgaustraße 118, 6713 Ludesch, T 05550/3334-0 Öffnungszeiten Hofladen: Montag bis Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr und 13:30 bis 18:00 Uhr, Samstag 8:00 bis 13:00 Uhr Gemüsebau Meusburger, Jürgen Meusburger Au 5a, 6842 Koblach, T 0664/1429056 oder 0664/2200756 Öffnungszeiten Hofladen (Selbstbedienung): Montag bis Freitag 7:00 bis 19:00 Uhr, Samstag 7:00 bis 13:00 Uhr Familie Mündle, Augasse 34, 6822 Satteins T 0664/5149969, Verkauf ab Hof in Selbstbedienung Familie Reiner, Fellentorstraße 8, 6923 Lauterach T 05574/75705, direkt ab Hof Kilian Schatzmann, Torkelgasse 5, 6800 Feldkirch-Gisingen T 0664/4922908, 24-Stunden-Selbstbedienung am Hof Ulrich und Andrea Tiefenthaler, Broßwaldenweg 15, 6830 Rankweil-Brederis, T 05522/38091 oder 0664/5117344 Ab Hof Verkauf nach Vereinbarung

B

3

8 Gärtnerei Metzler, Paul Metzler

C

2

T 0664/2204917, direkt ab Hof Pius Blum, Rotachstraße 21, 6971 Hard (ohne Foto) T 0664/1688128, Verkauf im Selbstbedienungsladen am Hof Familie Willi Burtscher, Unterbings 51, 6700 Bludenz T 0664/9251952, direkt ab Hof Dietmar Fechtig, Leha 10, 6841 Mäder T 05523/540008, 0664/3588088 Andreas Kalb, Pariserstraße 28, 6923 Lauterach T 0664/4616244, 24-Stunden-Selbstbedienung am Hof Rosa und Lothar Kaufmann, Bazulstraße 26, 6710 Nenzing T 05525/64446, direkt ab Hof Familie Ludescher/Fink, Klosterstraße 22 und Lerchenauerstraße 78, 6923 Lauterach, T 0664/4022053 Selbstbedienung am Hofladen rund um die Uhr

M

1 Familie Bischof, Allmeinteilweg 7, 6713 Ludesch

Y M


M Y B M

C

B

Y

M

C

FLEISCH MIT KLASSE

Mit dem TANN Ländle Rindfleisch genießen Sie beste Fleischqualität aus Vorarlberg. 100%ige Transparenz vom Ländle-Partnerlandwirt bis in die Fleischtheken der über 100 SPAR-Geschäfte, höchste Qualität sowie einzigartiger Genuss - dies versichert nicht nur TANN Dornbirn, der Fleischproduktionsbetrieb der SPAR in Vorarlberg, sondern auch das AMA- und das Ländle Gütesiegel.

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

stock.adobe.com

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

Ländle Rind

Exklusiv bei


M C

Unsere Rinder haben Vollpension

B Y M C B Y M

Michael und Marlies Fritsche bewohnen seit

C

50 Jahren ihren Hof in Ludesch. Ihre drei Kinder

B

sind mittlerweile ausgezogen, doch die Kühe

Y

bzw. Rinder sind ihnen geblieben.

M

Ein Drittel des Jahres auf der Weide

Y M

Auf tierwohlgerechte Haltung und gentechnikfreie Fütterung wird großer Wert gelegt. Im Fall von Michael und Marlies Fritsche bedeutet dies, dass die Rinder – eine Einkreuzung von Fleckvieh und Blonde d‘Aquitaine – einen Drittel des Jahres auf der Weide verbringen. Rund sieben bis acht Hektar Fläche stehen den 40 Tieren zur Verfügung. Die meiste Arbeit macht den Fritsches dabei, das Areal einzuzäunen. Wegen der Kälber braucht es gleich eine doppelte Umrandung. Auch die Jungstiere dürfen mit den Mutterkühen mit, bis sie etwa acht Monate alt sind. Neben Gras werden die Rinder mit Heu und Mais gefüttert. „Sie leben bei uns wie in Vollpension“, drückt es Marlies Fritsche mit einem Lächeln aus.

B

as Lächeln von Michael Fritsche strahlt eine gewisse Milde aus. Der 75-Jährige scheint überhaupt die Ruhe in Person zu sein. Er ist sparsam mit Worten, aber wenn er spricht, liegt in seinen Sätzen eine Klarheit. Man spürt, dass hier jemand sitzt, dem man kein X für ein U vormachen muss. Apropos U. Dieser Buchstabe spielt bei der Fleischqualität eine gewisse Rolle. In der Fachsprache bedeutet ein U, was die Fleischigkeit betrifft, dass der Schlachtkörper eine sehr gute Muskelfülle aufweist. Die Rinder von Michael Fritsche erfüllen diese Norm.

C

D

Landwirt mit Leib und Seele Y M C B Y

Eigentlich hätten sich die beiden schon längst in den Ruhestand begeben können. Doch ohne Tiere, das könnte sich Michael Fritsche wohl nicht vorstellen. Einst waren es Milchkühe, nun Fleischrinder, die den Hof beleben. „Seit meiner Kindheit bin ich mit der Landwirtschaft eng verbunden“, sagt er es wieder mit sparsamen Worten. „Und mein Mann ist immer noch Bauer mit Leib und Seele“, ergänzt es seine Frau treffend, „das war er immer schon und wird er auch bleiben.“ www.laendle.at/rind

M C

Fleisch in bester Qualität B Y

Michael & Marlies Fri tsche Barxerstraße 28, 6713 Ludesch T 0664/1669470

M C

Rindfleisch mit Ländle Gütesiegel

B Y

Erhältlich bei:

M C B

Seit 2005 ist der Ludescher beim Gütesiegelprogramm Ländle Rind dabei. Er zählt damit zu den derzeit 22 Landwirten, die bestes Vorarlberger Rindfleisch in AMA-Qualität nach den Richtlinien des Ländle Gütesiegels produzieren. Michael Fritsche, der den Hof gemeinsam mit seiner Frau Marlies betreut, hat mit TANN Dornbirn einen Abnehmer gefunden, der auf Regionalität setzt. Der Fleischproduktionsbetrieb, der zu SPAR Vorarlberg gehört, hat eigens in eine neue Verpackungstechnologie investiert, mit der ausschließlich Edelteile vom Ländle Rind verarbeitet werden – zwecks besserer Orientierung für die Konsumenten.

Y

luag 23

M


M Y B

hat sich auf die Vermarktung von Honig

C

spezialisiert. Besonders beliebt sind die Spezialsorten.

Y

Die Schwarzacherin Heike Menghin

M

M

C

B

Y

„Honig im Topf“ A

Zit volla Fröd, a Zit volla Hoffa, a Zit volla Planga … So beschreibt Heike Menghin Eines gleich vorweg: Die Herstellung der zähen goldenen Flüssigkeit ist für die Bienen kein Honiglecken. Vielmehr muss das fleißige Insekt dafür ganze Arbeit leisten. Unermüdlich sammelt es Nektar oder Honigtau und liefert diesen über die Honigblase an die Stockbienen ab. Dort werden die Produktionsschritte fortgesetzt. Immer wieder wird der Nektar aufgesaugt, dabei mit Enzymen, Eiweißen und Säuren angereichert und der Saft verdickt. Damit das Wasser schneller verdunstet, fächern die Bienen eifrig mit ihren Flügeln. Schließlich wird der Honig noch mit einem luftundurchlässigen Wachsdeckel überzogen. Nicht einmal ein menschliches Genie hätte solch einen genialen Herstellungsmechanismus erfinden können.

der Materie ist. Sein Leben hat er ganz den Bienen gewidmet. Seit seinem Ruhestand ist für den 73-Jährigen die Imkerei vom Hobby zum Erwerbsbetrieb angewachsen. Der frühere Landesbedienstete vertraut auf die Kraft der Natur und zaubert aus dem gewonnenen Honig köstliche Bienenprodukte, die frei von jeglichen Zusätzen oder Farbstoffen sind. So ist beispielsweise der Fruchthonig mit Heidelbeeren ein echter Bestseller. Ein besonderes Highlight sind auch die Blütenpollen im Honig. Verfeinert wird er mit Propolis und kostba-

Y

M

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Von links: Heike Menghin mit Tochter Sarah, Dr. Egon Gmeiner

Y

M

C

B

rem Gelee Royal. „Er ist sogar bei Allergikern wirksam“, erklärt Heike Menghin, die für die Vermarktung zuständig ist. Die Voraussetzung ist aber, dass es sich um die selben Blüten handelt, auf die man allergisch reagiert.

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Bei Allergikern wirksam Zu Recht wird der Honig vielfach auch als der eingefangene Sonnenschein bezeichnet. Denn nicht nur der Geschmack, sondern in erster Linie die gesunden – insgesamt 187 – Inhaltsstoffe machen ihn zu einem wertvollen und begehrten Lebensmittel. Das weiß auch Heike Menghin. Sie muss tatsächlich niemandem Honig ums Maul schmieren, um den Konsumenten die Vorzüge schmackhaft zu machen. Die Schwarzacherin ist die Tochter des Vorarlberger Imkerpräsidenten Dr. Egon Gmeiner, der ein ausgesprochener Kenner

Gelebte Artenvielfalt Im Honig steckt aber noch viel mehr drin. Beispielsweise gelebte Artenvielfalt. Denn ohne Bienen und andere Bestäuber wäre es um die Pflanzenwelt arg bestellt. Wer auf heimischen Honig setzt, fördert auch die Imker/-innen in ihren BeHeike Menghin mühungen für eine intakte Mühleweg 9, 6858 Schwarzach Natur. Honig ist also in jeT 0664/8554301 der Hinsicht ein absolutes Naturprodukt. Verkauf direkt sowie bei EUROSPAR, INTE RSPAR und www.laendle.at/honig in ausgewählten SPAR-Filialen


M C

Gehalten, gesammelt und geschleudert

B Y M

... in Vorarlberg!

C B

iegel • garantiert kontrolliert • 100 % rückverfolgbar • kurze Transportwege • gentechnikfrei

M C B Y M

von • echtes Ländle Produkt Vorarlberger Imkern nd) (Vorarlberger Imkerverba • reines Naturprodukt

Y

Honig mit Ländle Gütes

C

/ onigg a /h laendle.at www.la

B Y M

Erhältlich bei:

in ausgewählten Filialen

Ein Projekt für

Y

Groß & Klein!

M C

Wir sind eine Schule, die keine Schule ist, wie man sie kennt.

C

Lehrausgänge mit Praxisbezug

M

In n Vorarlberg gibt es ca. 35 Betriebe, die c rregelmäßig die Stallttüren für Schulklassen und Kindergärten öffnen und den Besuchern einzigartige Momente ermöglichen. Dabei ist das Schulgebäude die freie Natur, das Klassenzimmer der Acker, Klassen die Wiese, der Wald und das Stallgebäude. Die Lehrer/-innen sind die Pflanzen, die Tiere und die Menschen, die auf dem Hof leben.

Y

S

Über 5.000 Kinder und Jugendliche können jährlich bleibende Erfahrungen bei ganz unterschiedlichen Betrieben machen. Die Lehrausgänge dauern von einem halben Tag bis mehrere Tage und kosten EUR 4,– pro Kind und Halbtag.

B

eit 2001 wird in Vorarlberg das Projekt „Schule am Bauernhof“ angeboten. Kinder und Jugendliche haben dadurch die Möglichkeit, einen landwirtschaftlichen Betrieb mit allen Sinnen kennenzulernen.

B

Neben den landwirtschaftlichen Arbeiten und den Tieren auf dem Hof dürfen die Besucher/-innen auch bei der Veredelung von regionalen Produkten mithelfen. Bei manchen Betrieben wird Butter, Topfen und Käse zubereitet, bei anderen die eigene Schafwolle verfilzt oder die selbst angebauten Kartoffeln gekocht. So ist für jeden und jede etwas Passendes dabei.

Y M C B B

Bezahlte Anzeige

C Y

luag 25

M

Nähere Informationen bekommen Sie gerne beim LFI Vorarlberg unter T 05574/400-193 oder E jasmin.naegele@lk-vbg.at sowie im Web unter www.schuleambauernhof.at oder www.lfi.at/vbg.

Y

Auch private Kindergruppen von ca. acht Personen können diese Möglichkeiten im Zuge des Projektes „Bauernhof Detektiv“ nützen.

M


M Y B C M

Essig - sauer macht lustig! B

ei uns im Ländle erfreut sich der Essig großer Beliebtheit: Ob Weißweinessig, Balsamico oder der gute, alte Apfelessig. Früher war es in ländlichen Gegenden üblich, dass die Menschen ihren eigenen Essig-Ballon mit einer wunderbaren Essigmutter zu Hause hatten. Die Menschen machten sich die gesundheitsfördernde Wirkung von Apfelessig zu Iris Lins Nutze: Er enthält Mineralstoffe wie PhosGrüne Kosmetikphor, Magnesium oder Eisen, verschiepädagogin dene wertvolle Enzyme und Aminosäuren (Eiweißbausteine), einzelne B-Vitamine und lösliche Ballaststoffe. Für manche ist ein tägliches Ritual, ein Glas warmes Wasser mit einem Spritzer Essig zu trinken, und so den Tag zu beginnen. Das bringt den Kreislauf in Schwung und ist eine Wohltat für unsere Verdauung und unser Immunsystem.

LiLaLaune Essig für Kinder Vielen Anderen ist der Essig wahrscheinlich noch ein Begriff aus Kindertagen, wenn wir Fieber hatten und die Mutter oder die Großmutter mit den mehr oder weniger beliebten „Essigpotscha“ daherkam. Zwei meiner Nichten und Neffen sind große Salat-Liebhaber – kritisch wird es immer gegen Schluss, wenn sie verhandeln, wer denn jetzt die Apfelessig-Marinade austrinken darf. Für Kinder besonders attraktiv ist ein „bunter Essig“: Beispielsweise mit Veilchen oder unbehandelten Stiefmütterchen lässt sich wunderbar ein „LiLaLaune Essig“ zaubern. Aber auch verschiedene Beeren wie schwarze Johannisbeeren oder Himbeeren eignen sich bestens. So ein fruchtiger Essig schmeckt nicht nur hervorragend, sondern ist auch für die Hautpflege bestens geeignet.

oder andere Wunden wurden damit behandelt. So gibt es Überlieferungen mehrerer Hochkulturen wie Ägypten, Griechenland oder Babylonien, die die Verwendung der vergorenen Flüssigkeit beschreiben. Nicht nur in der Wundbehandlung, sondern auch als Durstlöscher in Form von Essig-Wasser. Wurden in unserer Region vor allem Äpfel zu Essig vergoren oder in Weinregionen die Trauben, so wurden in diesen Ländern unter anderem auch Gerste oder Feigen zu Essig verarbeitet.

Vinaigre des quatre voleurs – der französische Vier-Räuber-Essig Um diesen Kräuterauszug mit Essig ranken sich viele Geschichten – auch die Rezepturen sind vielfältig. Tatsache ist, dass man sich früher die desinfizierende Wirkung des Essigs in Kombination mit stark wirksamen Kräutern zunutze machte. Hier die abenteuerlichste Version zur Geschichte des Räuber-Essigs:

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

Vom Garten auf Haut & Haar.

Ein uraltes Heil- und Genussmittel Da Essig eine reinigende und sogar desinfizierende Wirkung hat, wurde er bereits vor Jahrtausenden als „Erste Hilfe Mittel“ in der Versorgung von Wunden eingesetzt: Schürfwunden, Schlangenbisse luag 26

Man schrieb das Jahr 1720. In der Gegend um Toulouse und Marseille hatte die Pest das Land fest im Griff und forderte viele Tote. Vier Räuber nutzten die Gelegenheit und machten das Land unsicher: Sie raubten Pestkranke aus und schreckten nicht einmal vor den Leichen zurück. Eines Tages wurden sie erwischt und vor Gericht gestellt. Weil der Umgang mit den Kranken eine riskante Angelegenheit darstellte, versprach man den Dieben Straffreiheit, wenn sie das Geheimnis preisgaben, das es ihnen ermöglichte, trotz der hohen Ansteckungsgefahr, die Pestkranken auszurauben. Für das hohe Gericht ein Mysterium – für die Räuber war die Lösung ein einfaches Hausmittel: ein Kräuteressig mit Wermut, Weinraute, Minze, Salbei, Lavendel, Kampfer usw. Mit ihm sollen sie sich eingerieben und Hände und Kleidung darin gewaschen haben. In ihre Pestmasken gaben sie einen Schwamm, getaucht in die auch „Spitzbubenessig“ genannte Flüssigkeit, um sich so zu schützen. Natürlich wollten sie ihren Hals retten und nannten dem Richter ihr Geheimrezept.


M C M

Iris Lins, Grüne Kosmetikpädagogin

C

Kräuteressig – vielseitig anwendbar

B M C B

Für ein Deo empfehlen sich erfrischende Kräuter wie verschiedene Minzen. Lavendel, Zitronen oder Rosengeranien eignen sich ideal für die Herstellung von Insektensprays um Juckreiz zu stillen. Wollen Sie Ihre Haut etwas in Schwung bringen, dann ist für die reifere Haut beispielsweise Rose fantastisch, generell wohltuend sind aber auch Melisse, Thymian oder Gänseblümchen.

Y

Diese Art der Hautpflege war im alten Rom populär: Für einen frischen, rosigen Teint wuschen sich die Römerinnen ihr Gesicht mit Kräuteressig – damals allerdings noch in deutlich höheren EssigKonzentrationen. Sie sahen dadurch zwar „rosig“ aus, die römischen Damen, allerdings war das eher auf die Hautreizung durch den zu hohen Essiggehalt zurückz kzuführen. Aber was tut Frau nicht alles für die Schönheit …

„Um solchen Hautreizungen entgegenzuwirken, sollte Essig immer verdünnt angewendet werden. Empfehlenswert ist ein Mischverhältnis von einem Teil Essig zu acht Teilen Wasser.“

Y

In der Schönheitspflege hat Essig eine lange Tradition: Bereits die schottische Königin Maria Stuart badete in Essig-Wasser. Und auch die österreichische Kaiserin Sisi ließ sich Lavendel-Tonikum mit Essig in die Haare sprühen.

B

Natürliche Hautpflege

Y M Y

Essig für Haut und Haar – die „Was-ich-grad-zur-Hand-habe“ Variante

M C B Y M

Rosmarin wirkt aktivierend – er regt unseren Kreislauf an, was gerade bei Menschen mit niedrigem Blutdruck und Erschöpfung hilfreich sein kann. Der Strauch aus dem Süden wirkt sich positiv auf unseren Magen-Darm-Trakt aus und hat auch krampflösende Eigenschaften. In der Badewanne oder als Einreibung/Öl wirkt er durchblutungsfördernd. Mittlerweile gewinnt auch seine stimmungsaufhellende und angstlösende Wirkung mehr an Bedeutung. Deshalb kann dieser Rosmarin-Essig neben der wohltuenden Haarspülung genauso gut im morgendlichen Essigwasser getrunken oder in der Salatmarinade gegessen werden.

Y

Noch wichtig zu erwähnen: Wer Hauterkrankungen, offene Hautstellen oder generell eine sehr empfindliche Haut hat, sollte vorher lieber mit einer Faach hfrau/einem frau/ Fachmann Rücksprache halten h alten.

B

Nach einem langen Tag an der Sonne, die zwar eine Wohltat ist, aber unsere Haut doch strapaziert, verdünne ich etwa 10 ml des Essigs mit 80 bis 100 ml kühlem Wasser (natürlich wählst du deine Wassertemperatur so, dass es für DICH angenehm ist.). Dann tauche ich eine Gesichtskompresse in das Essig-Wasser und lege mich damit für 10 bis 15 Minuten unter unseren Kirschbaum in den Schatten. Dazu ist ein Glas Wasser mit einem Esslöffel aromatischem Sauerhonig ein wahrer Durstlöscher!

C

Anwendung: 1 Teil Essig mit 8 – 10 Teilen lauwarmem Wasser gut mischen und nach dem Haare waschen als Spülung verwenden.

Dafür schneide ich die Kräuter klein, gebe sie in mein Braunglas und lasse sie in der Küche an einem nicht sonnigen Platz für 10 bis 14 Tage ziehen. Danach filtere ich die festen Bestandteile mit einem Sieb heraus und fülle den Essig wieder zurück ins Glas.

M

Die Rosmarin-Nadeln vom Zweig abzupfen und klein schneiden. Dann beides in ein Glas mit Schraubdeckel füllen und für 14 Tage bei Zimmertemperatur (nicht an der Sonne) stehen lassen. Zum Schluss abseihen, Honig unterrühren und in ein beschriftetes Glas füllen.

1 verschließbares Glas (ca. 250 ml) 200 ml Apfelessig 1 Handvoll geschnittene Kräuter (Zitronenmelisse, Rosmarin, Rose, Spitzwegerich, ...)

Y

200 ml Apfelessig 1 Handvoll Rosmarin oder 4 – 6 Triebspitzen 1TL Honig (wahlweise)

M

Haarspülung mit Rosmarin-Essig Ein einfaches aber sehr wohltuendes Rezept ist der RosmarinEssig. Den Einsatz von Rosmarin kenne ich noch von meinem Großvater, der zwar grundsätzlich eine Glatze hatte, aber seinen Haarflaum hinter den Ohren konsequent mit Rosmarinauszügen einrieb, damit dieser ihm nicht auch noch verloren ging. Für alle die noch ausreichend Haare auf dem Kopf haben: Diese Spülung macht seidig-weiche Haare und fördert die Durchblutung & Regeneration der Kopfhaut.

B

Besonders angenehm nach einem langen Tag draußen in der Sonne ist eine Kompresse mit verdünntem Kräuteressig:

C

Im Alltag leicht umzusetzen ist eine Spülung mit Essig nach dem Haare waschen. Mit der Wasser-Essig-Spülung werden letzte Seifenreste ausgewaschen und der Haarboden aktiviert.

C B Y M C B Y

luag 27

M


M Y B C M Y B C M Y B M

gesunde Alternative. Im Ländle werden sie in Lauterach von der Familie Sohm angebaut.

A

uf der rund 1,5 Hektar großen Plantage im Lauteracher Ried erlebt die Familie Sohm in den Sommermonaten alle Jahre wieder ihr blaues Wunder. Und das völlig gewollt. Denn Dietmar Sohm, seine Frau Joanna und Sohn Maximilian haben sich zusammen ganz dem Anbau von Heidelbeeren verschrieben. Die gut 2.500 Pflanzen werfen durchschnittlich 10.000 Kilogramm der kleinen süßen Früchtchen ab, die nicht nur lecker schmecken, sondern auch richtig gesund sind. Der Grund sind die sogenannten Antocyane, die als entzündungshemmend gelten und den Körper dabei unterstützen, freie Radikale abzufangen und sie zu neutralisieren. Sie sind es auch, die der Beere ihre typisch blaue Farbe verleihen.

Optimale Bodenverhältnisse Chemie ist für Familie Sohm übrigens ein Fremdwort. Vielmehr liegt das Geheimnis ihres Ertrages in den optimalen Bodenverhältnissen. „Kulturheidelbeeren mögen es lieber sauer“, erklärt Maximilian Sohm, der bereits in dritter Generation beim Familienbetrieb mit dabei ist. „Zudem saugt der Torfboden das Wasser wie ein Schwamm ein. Das ist wichtig, denn wenn das kühlende Nass nicht abrinnt, bedeutet dies den Tod für die Beeren“, bringt er es mit einer gewissen Dramaturgie auf den Punkt.

Direktvermarktung ausbauen Maximilians Großeltern waren es, die einst die ersten Sträucher gepflanzt haben. Vater Dietmar Sohm stieg dann ganz von Champignons auf Heidelbeeren um. Hauptabnehmer ist der Lebensmittelkonzern REWE, der Sutterlüty, ADEG, Billa und Merkur beliefert. Doch der Familienbetrieb, zu dem auch noch Oma Herlinde Sohm zählt, betreibt auch Direktvermarktung. Ein Zweig, der ausgebaut werden soll. „Wir setzen dabei vermehrt auf die Gastronomie und auch auf Privatkunden“, erläutert Joanna Sohm. Und wer sein eigenes blaues Wunder im positiven Sinne erleben will, hat die Gelegenheit dazu beim Bregenzer Wochenmarkt am Freitag oder zweimal im Jahr beim großen Sommermarkt in Lauterach. www.laendle.at/beeren

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

Y

M

C

B

Für alle Naschkatzen sind Heidelbeeren die

Y

C

Maximilian Sohm, Heidelbeerenanbauer in dritter Generation

Wie eine Familie ihr blaues Wunder erlebt

In den kommenden Monaten ist allerdings von Blau machen keine Rede. Im Gegenteil. Während der Erntezeit mag jeder Handgriff sitzen. Denn die Beeren werden einzeln von Hand gebrockt. Denn nicht alle Früchte auf einem Strauch reifen zur selben Zeit. Es werden auch verschiedene Sorten verwendet, um die Erntezeit auf rund drei Monate auszudehnen.

Rheintalbeeren Dietmar und Joanna Sohm Im Wiesengrund 7, 6923 Lauterac h, T 0650/8285756 Heidelbeeren mit Ländle Gütesiegel Erhältlich: ab Hof, Bregenzer Woc henmarkt (Freitag), Sommermarkt Lauterach, sowie im Handel bei:


M C B Y M

Singen und Lachen verbindet

Im Portrait

C B Y M C B Y M C B Y

Sie bezeichnet sich selbst

M

als „angelernte Bäuerin“ und bringt Frauen zum Singen: Simone Amann-Ledetzky vom Hof „Neue Heimat“ in Rankweil-Brederis ist Chorleiterin vom Chor ImPuls. Simone Amann-Ledetzky liebt die Natur mit ihren Pflanzen und Tieren.

Y M C B

Aktives Dorf- und Pfarrleben

Y B Y M C B Y

luag 29

C

Simone freut sich über das aktive Dorfleben in Brederis und beteiligt sich auch aktiv daran. Als Floristin bringt sie ihre Fähigkeiten etwa bei der Kirchendekoration im Blumenschmuckteam mit ein. Und gemeinsam mit zwei weiteren Frauen bereitet sie die Familienmessen vor, in denen vor allem Volksschulkinder in die Gottesdienstgestaltung mit einbezogen werden. Es freut sie immer wieder aufs Neue, mit Kindern zu arbeiten, zu singen und spielen. Gottesdienst in Brederis ist gelebte Pfarrgemeinschaft: Nach der Feier in der Kirche findet auf dem Kirchplatz oder beim monatlichen Pfarrkaffee ein fröhliches Aufeinandertreffen statt – ganz nach dem Motto: Lachen und Freude stecken an und verbinden!

M

Ein Fixpunkt in Simones Kalender sind die regelmäßigen Proben des Chores ImPuls. Vor 14 Jahren wurde, auf Anfrage des damaligen Pfarrers Paul Burtscher, zur musikalischen Gestaltung von Gottesdiensten ein kleiner Frauenchor gegründet. Mittlerweile umfasst der Chor ImPuls 33 Frauen – inklusive einer kleinen flotten Band, die jedes einfache Lied zu etwas Besonderem macht. Musik begleitet

Y

Singen erfrischt

B

Mama mit Leib und Seele In erster Linie bezeichnet sich Simone als Hausfrau und stolze Mutter ihrer zwei Jungs. Ein großer Vorteil des Lebens am Hof ist für sie die Verbindung von Beruf und Familie. Das gemeinsame Mittagessen nutzen die vier zum Austausch über Themen des alltäglichen Lebens. Die Tätigkeit auf einem Bauernhof ist mit viel Arbeit verbunden: frühes Aufstehen und lange Arbeitstage stehen auf der Tagesordnung der ganzen Familie. Jedes Familienmitglied ist gefragt. Kraft und Ausgleich findet Simone in der Natur und beim Singen.

Simone schon ihr Leben lang: von klein auf in der Familie, über den Besuch der Musikhauptschule mit Gesang- und Instrumentalausbildung, das Mitsingen im Chor bis hin zur Leitung des Chores ImPuls. Der Chor begleitet manche Heilige Messe in der Pfarrkirche Brederis musikalisch, singt aber nicht nur kirchliche Lieder. Ziel des Chores ist es nämlich, neben der eigenen Freude an der Musik auch andere Leute mit Liedern zu begeistern. Am 14. Oktober stellt sich der Chor in den Dienst der guten Sache. Für das Projekt ,,Emils kleine Sonne“ in Armenien gibt es im Rankweiler Vereinshaus gemeinsam mit zwei weiteren Chören eine Benefizveranstaltung.

C

urch die Liebe zu ihrem Mann Arnulf lernte die ausgebildete Floristin das Leben am Bauernhof kennen und schätzen. In Brederis – direkt neben dem Golfplatz – erzeugt die Familie Amann mit ihren Kühen Milch für den regionalen Markt. Als „angelernte Bäuerin“ ist sie zu einer wichtigen Stütze auf dem Bauernhof geworden.

M

D

M


M Y B C M Y B C M Y B C M Y B C M Y

Vielfalt Landwirtschaft Mit einer landesweiten „Lockpfosten-Aktion“ wollen Landwirtschaftskammer und Landjugend auf die vielfältigen Leistungen und Angebote der Vorarlberger Bauernfamilien aufmerksam machen.

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

W

enn man von der Vorarlberger Land- und Forstwirtschaft spricht, denken viele Menschen zuerst an unsere erfolgreiche Milchwirtschaft. Das hat auch gute Gründe. Die Milchproduktion und deren Veredelung zu Milch- und Käsespezialitäten spielen eine zentrale Rolle in der heimischen Landwirtschaft. Unsere Berglandschaft und das feuchte Klima sind ideal für die Grünlandwirtschaft und daher ist auch die einzigartige Dreistufen-Wirtschaft vom Tal bis auf die Alpen entstanden. So kann im Sommer, wenn die Tiere auf den Alpen sind, im Tal Futter für den Winter konserviert werden.

Erfolgreich durch Vielfalt und Spezialisierung Unsere Bauernfamilien erzeugen eine unglaubliche Vielfalt an Lebensmitteln, Produkten und Dienstleistungen, die uns in dieser Breite oft nicht bewusst ist. „Diese Vielfalt und Spezialisierung ist oft die einzige Möglichkeit, regionale Landwirtschaft erfolgreich zu betreiben. Deshalb hat die Landwirtschaftskammer Vorarlberg „Vielfalt Landwirtschaft“ zum Schwerpunktthema des Jahres erklärt. Ziel ist es, diese Vielfalt in der Landwirtschaft durch Beratungs- und Bildungsangebote zu fördern und nach außen sichtbar zu machen“, so LK-Präsident Josef Moosbrugger.

Lockpfosten mit spannenden Infos Eine der Aktivitäten zum Thema ist die gemeinsam mit der Landjugend Jungbauernschaft im Mai gestartete „Lockpfosten-Aktion“. Was ist denn ein Lockpfosten? Ein zwei Meter langer Pfosten, versehen mit einer bedruckten, weißen Tafel mitten in der Landschaft. Man tritt näher und liest darauf eine Erklärung, was im Umfeld des Pfostens Landwirtschaftliches geschieht. „Insgesamt wurden lanluag 30

desweit bisher knapp 200 Lockpfosten aufgestellt“, so LandjugendLandesleiterin Hannah Türtscher. Die verschiedenen Lockpfosten bieten Informationen über die Natur und über die Arbeit unserer Bauernfamilien. Sie stehen an ausgewählten Orten wie Äckern, Wiesen, Hecken oder bei Bauernhöfen und locken Vorbeikommende zum Nähertreten heran. Informationen zum Produkt oder zur Dienstleistung erhält der Passant bei der Beschreibung unter dem Lockwort, sowie mit einem QR-Code, der direkt auf die Websites der verschiedenen Produkte führt. Die Lockpfosten ermöglichen ungewöhnliche Einblicke in die Landwirtschaft und stellen deren Produkte und Leistungen ins Zentrum. Alle Lockpfosten unter vbglandjugend.at.

Gewinnspiel

gerne das SmartWer einen Lockpfosten sichtet, kann Foto bis 30. Juni phone zücken und ein Selfie machen. en. Die Anzahl send enz an das Landjugendbüro in Breg cheidet, wer ents ite der Likes auf unserer Facebook-Se ten gewonnen hat. Für die zwei beliebtes n. Fotos gibt es tolle Preise zu gewinne Kontakt: rlberg Landjugend Jungbauernschaft Vora enz Montfortstraße 9, 6900 Breg T 05574/400-130 E landjugend@lk-vbg.at


M C B Y M C B

Wels aus Mäder

Vielfalt t r i w d n a L schaft

Y M C B

Als Familie Stadler aus Mäder ein zusätzliches

Y

Standbein zur Milcherzeugung suchte, kam die

M

Idee für eine Fischproduktion. Nun bieten die

C

Stadlers „Welsfilet“ aus eigener Erzeugung an.

B

Fischfilet vom Bauernhof

M C B Y

Stadlerhof Josef Stadler Alte Landstraße 26, Mäder T 0664/32 66 893

M C B

Spezialitäten vom Wels aus eigener Aquakultur: frische Filets mit und ohne Haut, fasc hiertes Filet, heißgeräuchertes Welsfilet aus eige ner Verarbeitung

Y M

Erhältlich: • ab Hof Verkauf jeden Donnerstag 17:00 bis 19:00 Uhr • Wochenmarkt Am Garnmarkt Göt zis jeden Freitag 8:30 bis 12:30 Uhr • Dornbirner Wochenmarkt jeden Samstag 8:00 bis 12:00 Uhr

C B Y M C B

Die Wasseraufbereitung erfolgt vollbiologisch, was einen größeren Kontrollaufwand durch den Betreiber erfordert. Die Fische werden garantiert antibiotika- und gentechnikfrei produziert. Josef Stadler füttert die Fische zweimal täglich persönlich und kümmert sich darum, dass sie sich wohlfühlen. Während einer dreijährigen Ausbildung, vorwiegend im Ausland, hat sich der Mäderer die erforderlichen Kenntnisse angeeignet und darf sich nun „zertifizierter Kreislaufanlagenbetreiber“ nennen. Diese Ausbildung ist in Österreich zwingend, um eine derartige Fischprodukion führen zu dürfen.

Fischproduktion in Kreislaufanlagen Eine erfolgreiche Fischproduktion in Kreislaufanlagen bedarf einer intensiven Aus- und laufenden Weiterbildung. Denn je wohler sich die Fische in ihrem Wasser fühlen, desto besser gedeihen sie. Dazu gibt es – neben der richtigen Temperatur – noch viele weitere Wasserparameter, die zu beachten sind. Die jungen Fische, genannt „Setzlinge“, kommen mit zehn Gramm Körpergewicht von einem Partnerbetrieb aus dem Burgenland, der auf Fischaufzucht spezialisiert ist. Auf dem Stadlerhof gedeihen die Welse dann innerhalb von etwa sechs Monaten zu schlachtreifen Tieren mit einem Gewicht von je zwei Kilogramm heran. Pro Fisch gewinnt man etwa 800 Gramm verkaufsfertiges Filet, welches frisch oder geräuchert angeboten wird.

Y

Genau genommen ist es der afrikanische Wels, dem sich Josef Stadler verschrieben hat. Dieser wächst und gedeiht nur in warmem Wasser. Deshalb muss die Wasser- und Umgebungstemperatur immer 27 Grad betragen. Die wenige Energie, die der Wels zur Aufrechterhaltung der Körperwärme benötigt, bekommt er über das Futter. Die Welse werden in zwei Becken mit Gegenströmung gehalten, sodass die Fische praktisch immer in Bewegung sind. Der afrikanische Wels ist ein Schwarmfisch, der sich nur in größeren Schwärmen so richtig wohl fühlt und auch dementsprechend gedeiht.

M

ie Milchproduktion auf dem Stadlerhof hat eine lange Tradition. Doch anstatt den Kuhbestand zu erhöhen und viel Geld in einen Stallneubau zu stecken, suchte Josef Stadler ein neues Standbein – und ist dabei auf die Fischzucht gestoßen. Erstens, weil er Fisch selber gerne isst und zweitens, weil ihn Fische schon immer fasziniert haben. Nun werden in Mäder in großen Bottichen Welse gehalten.

Y

D

Y

luag 31

M


M Y B C M Y

r e g z t e M e l d n der Lä

M

schmerzlose Schlachtung und traditionelle Verarbeitung. Faire Preise für die Landwirte ermöglichen eine gute Haltung der Tiere. Gerne geben sie auch Tipps zur richtigen Zubereitung, damit Ihre gegrillten Schmankerln, Ihr Sonntagsbraten und vieles mehr stets perfekt gelingen.

Sous-vide „Sous-vide ist eine Profitechnik für Haubengrilller. Aber warum nicht einmal probieren? Üblicherweise werden bei der Sous-vide-Technik Speisen vakuumiert und auf den Punkt in einem Wasserbad gegart. Vorteil dieser Technik liegt darin, dass allee Aromen und Nährstoffe erhalten bleiben. Sous-vide eignet sich auch für die Vorbereitung mancher Fleischhteilstücke, die anschließend auf dem Grill landen sollen. Vorgegart und dann nur kurz auf den Grill gelegt eröffnen sich mit dieser Technik ungeahnte Geschmacksdimensionen.“ Jörg Mangold, Ländle Metzg Mangold in Weiler (Treiet 7)

Grillen mit Kräutern „Würzen Sie Ihr Griillgut miit frischeen Kräutern! Aber Vorsicht: das Fleisch nicht außen damit bestreuen, die Kräuteer veerbrennen sonst. Schneiden Sie stattdessen kleine Taschen in das Fleisch und geben Sie dort beispielsweise eine Paste aus Senf, Thymian und Rosmarin hinein. So bleibt das Aroma vollständig erhalten! Auch Knoblauch, Zitrone und Orange können mit in die Taschen gesteckt werden. Die Kräuter können auch vorab in Sojasauce oder Portwein geschwenkt werden.“ Thomas Nägele, Ländle Metzg Nägele in Feldkirch-Gisingen (Ringstraße 9)

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Die Ländle Metzger legen größten Wert auf heimische Lieferanten, kurze Transportwege,

Y

C

B

Heiße Grilltipps pp

Richtig marinieren „Für Grillfleisch sind saure Marinaden, Öl mit würziggen Kräutern odder Marinaden mit Bier, Zitronensaft oder Buttermilch sehr schmackhaft. Wicchtig ist, das Fleisch über einen längeren Zeitraum zu marinieren, am besten schon einen Tag vor dem Grillabend. Das Fleisch sollte kompleett in der Marinade liiegen und kalt gestellt werden. Auf keinen Fall sollte Salz zugefügt werden, dennn das entzieht Wasser und macht das Fleisch zäh.““ Konrad Dür, Ländle Metzg Dür in Hohenweiler (Leutenhofen 21)


M C Y M C B Y

„Besonders gesunde Öle mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind fürs Grillen ungeeignet, da sie schon bei niedrigen Temperaturen verbrennen. Statt kalt gepresster Öle (natives Olivenööl, Lein-,, Distel-, Walnuss-, oder Kürbbiskernööl) lieber hitzestabile Öle, wie raffiniertes Olivenöl, Argan-, Soja-, Erdnuss-, Sesam-, Raaps-, Sonnenblumen- und Kokosöl verwenden.“ Christof Klopfer, Ländle Metzg Klopfer in Lauterach (Alte Landstraße 12)

B

Welche Öle eignen sich?

M C B M C B Y M

„Damit das Fleisch schön saftig bleibt, ist es ratsam, die Fleischstücke nur einmal zu wenden. Ansonsten geht zu viel Bratensaft, der sich an der Oberfläche sammelt, verloren und das Fleisch wird trocken! Zudem bekommt es dann ein schönes Muster vom Rost und entspricht auch optisch den Vorstellungen der Gäste von einem richtigen Grillfleisch.“ Martin Fink, Ländle Metzg Fink in Dornbirn (Hatlerstraße 35)

Y

Einmal wenden bitte!

Beilagen gleich mitgrillen Y M C

„Neben Fleisch und Fisch lohnt es sich, auch Gemüse auf den Grill zu legen! Gefüllte Paprika, Champignons, Kürbisspieße, marinierte Zucchini undd Tomaten mit Mozzarella-FFüllung sowie Maiskolben erhalten ein wunderbares, leicht rauchiges Aroma! Dazu pikante Saucen, Salsa und Grillbutter reichen – so wird der Grillteller noch bunter und abwechslungsreicher.“ Ferdinand Pfleghar, Ländle Metzg Pfleghar in Bludenz (Untersteinstraße 1)

B Y M B Y M C B

„Plank Grilling bedeutet Grillen auf feuchten Holzbrettern. Diese Art des Grillen wurde von den Ureinwohnern Amerikas erfunden. Z. B. unbehandelte Holzplatte von Kirsche, Erle, Apfel, Kirsche, Rotzeder, Hickory, Mesquite, Ahorn oder Weißeiche über Nacht in Wasser einweicheen undd das Fleisch auf dem nassen Holz grillen. Jede Holzart hat ein typisches Aroma, das zum jew weiligen Grillgut passen sollte. Harzhaltige oder behandelte Bretter eignen sich nicht für das Plaank Grilling.“ Gerold Hosp, Ländle Metzg Hosp in Satteins (Rankweiler Straße 1)

C

Plank Grilling

Y M C B Y M


M Y B C M

Regional & robust

Y B C

Höchste Qualität und nachhaltige Erzeugung

M

stehen dabei an erster Stelle.

M

C

B

Y

angepasste Pflanzen mit Ländle Gütesiegel.

Y

us‘m Ländle

Die Gärtnerei Angeloff aus Rankweil produziert robuste, an die Klimaverhältnisse

S

eit 2017 baut Alexander Angeloff in seiner gleichnamigen Gärtnerei in Rankweil Pflanzen nach den Richtlinien des Ländle Gütesiegels an. Die Ländle Pflanzen sind bei den Konsument/-innen so beliebt, dass die Produktionsfläche von ursprünglich 1.200 bereits auf 3.600 Quadratmeter erweitert wurde. Vermarktet werden die Ländle Pflanzen unter dem Namen „Pflänzle us‘m Ländle“ sowohl im eigenen Betrieb als auch über verschiedene Vermarktungspartner.

Das verwendete Substrat ist eine eigene Mischung, an der die Gartenexperten lange getüftelt haben. „So ist es uns gelungen, den Torfgehalt um 30 Prozent zu reduzieren.“ Torf wird im Erwerbsgartenbau besonders geschätzt, weil es pH-neutral ist und strukturstabil. Für die Umwelt ist die Verwendung jedoch schlecht, denn der Abbau zerstört die jahrtausendealten Moore und damit den Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere. Derzeit laufen Versuche, den Torfanteil im Substrat noch weiter zu reduzieren. Alexander Angeloff hat deshalb eine Versuchsfläche von drei bis vier Quadratmetern mit verschiedensten Mischungen befüllt, um zu testen, wie sich verschiedene Mischverhältnisse auf das Wachstum der Pflanzen auswirken.

C

B

Pflänzle

Einsatz von Nützlingen Y

M

Wuchshormone und Hemmstoffe sowie die für Bienen gefährlichen Neonicotinoide werden nicht verwendet. Vielmehr kommen bei Angeloff Nützlinge zum Einsatz, die in den Gewächshäusern auf natürliche Art und Weise den Schädlingen auf die Pelle rücken.

Kontrollierte Top-Qualität

Gesunde Samen und Setzlinge Ein Großteil der angebotenen Beet-, Balkon-, Kräuter- und Gemüsepflanzen ziehen der Chef und sein Team selbst heran. Die Basis dafür sind gesunde Samen, Stecklinge oder Pflänzchen und ein gutes Substrat.

Das Ländle Gütesiegel steht in diesem Fall für robuste, an die Klimaverhältnisse in Vorarlberg angepasste Pflanzen. Gentechnikfreiheit ist zudem ein grundlegendes Kriterium in allen Richtlinien. Außerdem verpflichtet das Ländle Gütesiegel zur Einhaltung strenger Richtlinien, die auch regelmäßig und ohne Ankündigung überprüft werden.

Y

M

C

B

Y

M

Das Thema Nachhaltigkeit hat bei der Gärtnerei Angeloff oberste Priorität. Doch auch bei der Kundenzufriedenheit werden keine Abstriche gemacht. Alexander Angeloff ist es wichtig, den Kundinnen und Kunden „Pflanzen in die Hand geben, die auch wachsen“ – wie er es nennt. Denn, wer beim Pflanzenkauf bewusst auf Qualität achtet, hat auch längere Zeit etwas von der blühenden Pracht.

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Vermarktungspartner: Gärtnerei Angeloff GmbH Rüggelen 3, 6830 Rankweil T 05522/42351 E info@gaertnerei-angeloff.at Öffnungszeiten: Uhr Montag bis Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr 0 und 13:30 bis 18:0 Samstag 8:00 bis 16:00 Uhr 0 Uhr) (Jänner und Februar 8:00 bis 12:0

• Blütezeit, Bregenz • Martin Lenz, Dornbirn • Blumenwerkstatt Lenz, Dornbirn • Marietta‘s Blumenzauber, Lustenau ch • Riedmann, Super der Markt, Alta • reG REE Na, Andelsbuch • Blütenstil, Krumbach • Petra Gunz, Alberschwende www.laendle.at/pflanze www.gaertnerei-angeloff.at

Die Pflanztöpfe, die zu 90 Prozent aus recyceltem Kunststoff hergestellt sind, werden von Angeloff und seinen Vermarktungspartnern gerne wieder zurückgenommen.

NEU: Angeloff‘s „Kräuter us‘m Ländle“ mit Ländle Gütesiegel. Erhältlich ab sofort bei SPAR, EUROSPAR und INTERSPAR


M C

Frischgemüse aus Vorarlberg

B Y M

Sommerliche Kost ist gemüselastig. An heißen Tagen verlangt

C

unser Körper nach Erfrischung. Das geht am besten, mit erntereifem

B

Gemüse aus Vorarlberg. Jetzt ist Saison dafür.

Y M M C

Regional gewachsen, hat Gemüse einen klaren Vorteil: seine Frische. Jede Stunde unterwegs, reduziert sich der Vitamingehalt in Obst und Gemüse. Frisch geerntet hingegen ist es am gehaltvollsten. Es sind Kraftpakete aus Vitaminen und Mineralstoffen mit bestem Geschmack. Hier punkten die Produkte der Vorarlberger Gärtner klar! Am Morgen geerntet, zu Mittag am Tisch, das ist Frischerekord!

B Y M M C B Y M C B

Je besser die Bedingungen, desto höher der Genuss. Somit bekommen wir beim heimischen Gärtner immer das Beste, was saisonal verfügbar ist – mit optimalem Geschmack und Vorarlberger Gärtner in großer Vielfalt. Wiemit Gemüseverkauf: der ein klarer Punkt für unsere heimischen Prorten • Dornbirn, Gertruds Ga duzenten. Gehrer • Höchst, Gemüsebau • Höchst, Mahlerhof Viele Gründe, sich beim Meusburger • Koblach, Gemüsebau Vorarlberger Gärtner rtmann • Ludesch, Gärtnerei Ha mit Gemüse einzudetzler • Ludesch, Gärtnerei Me cken. Komm und kauf, Rauch • Rankweil, Gärtnerei wo’s wächst!

Y

Vorteil Nummer zwei ist, den Gärtner zu kennen. Die transparente Produktion, die Sauberkeit am Hof, ein Blick in Gewächshäuser und Felder zeigt mir, wie verantwortungsvoll Gemüse produziert wird. In Zeiten des globalen Angebotes ein unschlagbares Argument. Hier weiß man, wo es wächst und wer hinter dem Produkt steht.

Y

Der dritte Vorteil ist die Abwechslung. Natürlich bekommt man ganzjährig Tomaten, Zucchini und Co. Geschmacklich hinken diese Ganzjahresprodukte allerdings deutlich hinter den hochreifen saisonalen Früchten hinterher. Sonne, Wärme und die guten Böden im Land sorgen für besten Geschmack.

B

adieschen, Kohlrabi, die saftigen Mairübchen, Salate aller Art, Frühkartoffeln und die ersten Tomaten werden nun täglich in unseren Gärtnereien geerntet. Das ist gut so, denn nicht jeder hat einen eigenen Garten und nicht jeder steht auf Reisegemüse aus allen Teilen der Welt.

C

R

Y M

Frischer geht’s nicht! Gemüse von Deinem Gärtner!

C B Y M C B Y

luag 35

M


M Y B C M Y B C M Y B C M Y B C M Y

Die Moster und Brenner des Jahres 2018, von links nach rechts: Toni Schiefer, D I (F H) Ulrich Höfert (LK), Norbert B ertsch, LK-Präsident Josef Moosbrugger, Alex andra B attlogg, Herbert Battlogg, Mag. Marcel Strauß (Ländle Qualit ätsprodukte Marketing GmbH), LR Christian Gantner, Peter Mähr.

Spitzenqualität trotz Jahrhundertfrost M

Das 25-jährige Jubiläum der

Y

Vorarlberger Landesprämierung folgte

Die Obstbäume hatten 2017 schon früh sehr viele Blütenknospen angesetzt. Nach einem rekordverdächtig warmen März begannen die Bäume bereits um den 10. April herum zu blühen. Zehn Tage später kam ein Kälteeinbruch mit Temperaturen um –7 °C. Darauf erfolgte eine großflächige Zerstörung von Blüten und Fruchtansätzen. Nur vereinzelt gab es kleine Stellen im Land, wo nennenswert Obst geerntet werden konnte.

2018

2018

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

einem sehr schwierigen Obstjahr.

luag 36

Logische Folge: Gut ein Drittel weniger Proben wurden eingereicht. Warum dennoch so viele, hat zwei Gründe: Obstbrände werden oft ein Jahr oder länger gelagert, z. B. im Holzfass, so dass die meisten eingereichten Brände bereits aus dem Jahr 2016 stammen. Außerdem haben die Produzenten aus dem wenigen Obst mehrere kleinere Chargen hergestellt.

Die Qualität war, im Gegensatz zur Menge, herausragend. Knapp 90 Prozent der Proben erhielten das Ländle Gütesiegel – für viele Obstverarbeiter/-innen ein kleiner Trost nach einem schwierigen Jahr. Es heißt aber heuer: Schnell entscheiden! Denn die prämierten Produkte könnten bald ausverkauft sein.

Obstbaumpflanzaktion: 4.000 neue Bäume Dennoch wird in die Zukunft geschaut. Landwirtschaftskammer, Land Vorarlberg und die Fachverbände Obst- und Gartenkultur Vorarlberg, Baumwärter, Vereinigung der Abfindungs- und Kleinbrenner und die Vorarlberger Mostsommelierrs haben eine Obstbaumpflanzaktion inss Leben gerufen. 4.000 neue Obstbäu-me werden heuer im Ländle gepflanzt.

Broschüre Landesprämierung 2018 Die Broschüre mit allen prämierten Erzeugnissen und deren Anbieter kann unter www.laendle.at/obstveredelung heruntergeladen oder bei der Landwirtschaftskammer in gedruckter Form kostenlos angefordert werden.


M C B Y M C B Y M C B Y M

• Birnenbrände (punktegleich): Birnenbrand von Gerold & Günther Gassner, Höchst Birnenbrand von Andreas Tscholl, Thüringen • Sortenreine Birnenbrände: Birnenbrand Subirer von Werner Alge, Lustenau • Birnenbrände Zitronenbirne: Birnenbrand Zitronenbirne von Alexander Berchtel, Schnifis • Sonstige Kernobstbrände: Obstbrand Zitronenbirne Quitte von Erich Kuster, Fußach

C

Sortensieger 2018

M

Moster des Jahres 2018 Toni Schiefer, Götzis

Y

Brenner des Jahres 2018 Herbert Battlogg, St. Anton im Montafon Norbert Bertsch, Bludenz Peter Mähr, Feldkirch

• Sonstige Steinobstbrände (punktegleich): Kirschenbrand von Norbert Bertsch, Bludenz Kirschenbrand Wildkirsche von Norbert Bertsch, Bludenz • Beerenbrände: Traubenbrand Holzfass von Birgit Hefel, Wolfurt • Wurzelbrände (punktegleich): Enzian von Herbert Battlogg, St. Anton im Montafon Obstbrand Apfel Boskoop Enzian von Gilbert Hammerer, Egg • Liköre: Walnusslikör von Willi Schneller, Bludenz • Apfelmoste: Apfelmost von Bernhard Ritter, Au • Sortenreine Apfelmoste: Apfelmost Jonathan von Gerold Amann, Koblach • Moderne Moste: Birnenmost lieblich spritzig (Birnencider) von Bertram & Christine Nachbaur, Fraxern • Fruchtsaft (punktegleich): Apfel-Holundersaft naturtrüb von Gerold Amann, Koblach Apfel-Erdbeersaft naturtrüb von Gerold & Günther Gassner, Höchst • Essig: Birnenessig von Bertram & Christine Nachbaur, Fraxern

B

Die Sieger auf einen Blick

Y M C B Y M C B Y M C B Y M C B Y

luag 37

M


M Y B C M Y B C M Y B C M Y B C M

Entgeltliche Einschaltung des Landes Vorarlberg

Y M Y B C M Y B C M M

C

B

Y

M

C

B

Y

Tag der Alpe 2018 17. Juni 8. Juli 29. Juli 15. August

Alpe Staffelfeder in Raggal Alpe Gävis in Laterns Alpe Garnera in Gaschurn Alpe Schwarzenberger Platte in Hittisau

Wissenswertes über die Alpwirtschaft, vielseitiges Rahmenprogramm für Jung und Alt (z. B. vom Gräs zum Käs), Bewirtung, bei jeder Witterung.

Dank der nachhaltigen Bewirtschaftung der Vorarlberger Alpen tragen die rund 1.000 Älplerinnen und Älpler nicht nur eine große Verantwortung für das ihnen anvertraute Vieh, sondern produzieren auch hochwertige Alpprodukte und bewahren die Vielfalt, Funktionalität und Schönheit der Bergregionen für Einheimische und Gäste. Um die engagierte Arbeit der Alpverantwortlichen und Alpbewirtschafter hautnah zu erleben, besteht heuer die Möglichkeit, im Rahmen der Landwirtschaftsstrategie 2020 „Ökoland Vorarlberg – regional und fair“ beim „Tag der Alpe“ von Juni bis September tiefere Einblicke in das Älplerleben zu bekommen. www.vorarlberg.at/oekoland


M C B Y M C B Y

FEST

IN KooPERATIoN mIT

M C

16.06.2018

M

Wir schauen aufs Ganze

C

www.biovorarlberg.at

14:00 9 00 – 1 4 00 Uhr Uh 9:00

B

Die Biobäuerinnen & Biobauern

MIT UNTERSTÜTZUNG VON BUND, LÄNDERN UND EUROPÄISCHER UNION

M

Europäischer Landwirtscha fonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete

Y

onlilnleen bestetzt – je

Y

Biofleisch im Grillpaket

B

SPARKASSENPLATZ S PARKASSENPLATZ FELDKIRCH FELDKIRCH

Y M C B Y

Wir sichern

M

beste Bio-Qualität.

C

Wir schützen

B

Klima und Umwelt.

Y

Wir gestalten

M

lebenswerte Lebensräume.

C B

MIT UNTERSTÜTZUNG VON BUND, LÄNDERN UND EUROPÄISCHER UNION Y M

Europäischer Landw irtscha ft ftssfonds f ür die Ent w ick lung des ländlichen R aums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete

C B Y

luag 39

M


M Y B C M Y B C Y B

die Umwelt schützen. Die Vorarlberger

C

Umweltwoche 2018 rückt Aktionen und Aktivitäten in den Mittelpunkt.

W

er mehr weiß, kann bewusster leben und auch mehr genießen: In der Vorarlberger Umweltwoche laden daher Gemeinden, Schulen, Betriebe, Institutionen und viele andere wieder herzlich ein, in die Umweltarbeit des Jahres hineinzuschauen und Ideen für den persönlichen Alltag mitzunehmen. Die Umweltwoche läuft heuer vom 2. bis zum 10. Juni.

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

Vielfalt erleben und selbst aktiv werden Über 80 Veranstaltungen in neun Tagen – das Programm der Vorarlberger Umweltwoche ist so vielfältig und bunt wie unsere Umwelt. Während man bei spannenden Exkursionen unter anderem die Lebensräume unserer tierischen Mitbewohner entdecken kann, laden diverse Workshops dazu ein, selbst aktiv und kreativ zu werden. Die Themen reichen dabei von Glyphosat über „Reparieren statt wegwerfen“ bis hin zum Selbermachen von Kräuterkosmetik. Dem bewussten Umgang mit Lebensmitteln widmen sich einige Kochkurse, passend dazu bieten z. B. verschiedene Lokale in Bregenz und Feldkirch „2000-Watt-Menüs“ an. Einen umfassenden Überblick über die Aktionen und Veranstaltungen finden Sie immer aktuell auf www.umweltv.at/kalender.

Kinder lernen schneller – auch, wie sie die Umwelt schützen können Je früher das Bewusstsein für den wertschätzenden Umgang mit der Natur entwickelt wird, umso selbstverständlicher findet umweltbe-

wusstes Handeln den Weg in den Alltag. Zahlreiche Programmpunkte der Vorarlberger Umweltwoche wenden sich daher auch an die „jungen Retter“ im Land. So können unter anderem Futterhäuschen für Vögel gebaut, bei „Hannes und die Müllmonster“ im Bilderbuchkino mitgefiebert und mit den Großeltern der Wald entdeckt werden. Ein ganz besonderes Angebot für Schüler/-innen ist auch heuer wieder die Klimaakademie. Hier lernen Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren von Gleichaltrigen, was es mit dem Klima auf sich hat, was sie für mehr Klimagerechtigkeit tun können und was Bäume dazu beitragen. Die Klimaakademie 2018 findet am 6. Juni in der Volksschule Lauterach-Dorf statt, Teilnahme und Verpflegung sind kostenlos. Info und Anmeldung dazu auf www.umweltv.at.

Entspannt und umweltfreundlich ankommen Besonders günstig ist in der Umweltwoche auch das Bus- und Bahnfahren: Das VVV-Umweltwochen-Ticket kostet EUR 12,– und gilt eine Woche ab Kaufdatum, kann in der Umweltwoche also zweimal gekauft werden. Mit der Vorarlberger Familienkarte sind damit ganze Familien unterwegs. Wer anschließend eine Jahreskarte kauft, bekommt die EUR 12,– angerechnet. Zudem gelten alle DominoJahreskarten während der Umweltwoche als Maximo.

Vorarlberger Umweltwoche weitere Informationen Alle Veranstaltungen und auf umweltv.at! im Kalender finden Sie

ag, 10. Juni • Samstag, 2. bis Sonnt n Land n und Aktionen im ganze ge • Über 80 Veranstaltun hn: icket für Bus und Ba • VVV-Umweltwochent lberg für EU R 12,– eine Woche ganz Vorar staltungen und zum • Alle Infos zu den Veran et auf www.umweltv.at VVV-Umweltwochentick und bei den Gemeinden

Bezahlte Anzeige

Y

M

C

B

Y

Positive Impulse setzen, Wissen sammeln,

M

M

Umweltwoche sei dabei!


M C B Y M B Y

Wald und Holz ist aktiver Klimaschutz

C

Unser Holz ist einfach genial!

M C B Y M C B Y

Klimawirksames CO2 wird in unserer „Fabrik Wald“ gebunden und lebenswichtiger Sauerstoff wird produziert. Mit der CO2 Speicherung im Holz und der Substitution anderer Baustoffe wird der Klimaschutzeffekt zusätzlich um ein Vielfaches gesteigert!

M

Nicht nur gut fürs Klima: Holz wirkt entstressend und ist gesund für „Köper und Seele“. Ein starker Vorteil für Sie beim Wohnen und Arbeiten!

Y M C B Y M C B Y M C B

Infos zur Waldbewirtschaftung und Rundholzvermarktung im Fachbereich Forst, vbg.lko.at, thomas.oelz@lk-vbg.at

C

Wählen Sie zertifizierte Produkte aus unseren Wäldern

M

Bauen mit Holz von hier: Gute Beispiele aus Vorarlberg holzvonhier.regio-v.at

Y B

Energieholz mit Komfort und Qualität aus ihrer Umgebung (inkl. Richtpreise) unter www.ofen-holz.at

Y M


M Y B C M Y B

p

Wandern im Laternsertal

B C

interessanten Wanderwegen und mit dem Netschelweg eine bekannte Bikestrecke.

Y

Das Laternsertal bietet eine Vielzahl an

M

Y

M

C

B

Y

M

C

ip t s g u l f s u A

D

ie im Jahr 1313 von den Walsern gegründete Gemeinde Laterns weist ein umfangreiches, gut beschildertes Wanderwegenetz auf. Insgesamt gibt es 45 Wanderwege. Eine Besonderheit ist der Wandersteig durch die urbelassene, wildromantische „Üble Schlucht“. Aber es gibt auch viele schöne Wanderrouten für die ganze Familie inklusive Kinderwagen.

Eine von mehreren Rastmöglichkeiten im Laternsertal bietet sich auf der Alpe Leue. Die Alpe wird von Herlinde und Tobias Nigsch bewirtschaftet. Die frische Alpenmilch der Kühe wird an Ort und Stelle zu Alpkäse verarbeitet, den man dann auch in der gemütlichen Alpstube verkosten kann. Die Alpe Leue ist von Anfang Juni bis Anfang September täglich geöffnet. Tobias Nigsch ist unter T 0664/4432546 erreichbar. Die Familie Nigsch freut sich auf Ihren Besuch.

BAD LATERNS – RANKWEIL Den Netschelweg entlang von Bad Laterns bis Rankweil / Übersaxner Brücke, hier gibt es immer wieder Möglichkeiten zum Abzweigen nach Laterns: über das Werk nach Innerlaterns oder über die Mühle nach Bonacker oder durch die Üble Schlucht nach Laterns Thal. Der Netschelweg ist auch eine offizielle Bikestrecke. INNERLATERNS KÜHBODEN – BAD LATERNS – ALPE LEUE – INNERLATERNS KÜHBODEN Kühboden Laterns – über den Riedleweg nach Bad Laterns – Probst Alpe – Alpe Leue – zurück über Gerstenböden zum Kühboden. Gehzeit: ca. 3 Stunden BAD LATERNS – DÜNSERBERGER ÄLPELE Bad Laterns – Probst Alpe – Alpe Leue – untere Alpe Wüste – obere Alpe Wüste – obere Alpe Hensler – Dünserberger Älpele

Y

M

C

B

Y

M

Rast auf der Alpe Leue

BAD LATERNS – ALPE LEUE Über den Forstweg (Netschelweg) von Bad Laterns – Probst Alpe – Alpe Leue (familienfreundliche Wanderung, auch mit Kinderwagen möglich).

B

Y

M

C

B

ALPWANDERUNG Wanderung über die schönsten Alpen des Laternsertales: Bad Laterns Richtung Furkajoch – Agtenwaldalpe – Sacksteg – Sackalpe – Gampernestalpe – Furkajoch – Portlaalpe – Portla Fürkele – über den Stechweidweg zur Gäviserhöhe – Gävisalpe – Alpe Neugerach – Agtenwaldalpe – Badegg – Bad Laterns Gehzeit: ca. 5,5 Stunden

M

C

B

Y

M

C

LATERNS-THAL – FURX Laterns-Thal – über den Stöckweg zur Kapelle „Stöck“ – von dort rechts abbiegen und dem Weg folgend nach Furx – Peterhof – zurück über den Furxweg nach Laterns-Thal Gehzeit: ca. 1 1/4 Stunden Alpe Leue im Laternsertal luag 42


M

Termine im Ländle

C B Y

M IL LCH--GLÜ Ü C KSR RA R AD IN N FE E LDK KIRC CH AN N L ÄSS L I C H D ES WE LT TM IL LC HT TAGE ES Feldkirch h: Sam mstag, 2. Junii, Bau uernm marrkt (Spaarkkassse enp plattz))

M C B

VO O RAR LB B E RG G E R U MWE LT T WO C HE – 2. biss 10. Ju uni – www w.u umwe eltv.aat/kk alen nder

Y

Ko oche en fü ürs s Klim ma – Akttion nstt ag ge „2 2.0 000 0-W Watt--Men nü““ 2. bis 10. Ju uni, wirleb ben2 2000watt.c com www w.ffeld dkirc ch.aat

M C

DIIY Kräutterko osmetik zum Sellberm mach hen Workkshop ps mit Iriss Linss 4. Jun ni, 14 4:0 00 bis 16 6:30 0 und d 18:0 00 bis 20 0:0 00 Uhr 5. Ju un ni,, 9:00 0 biss 12 2:0 00 un nd 14 4:0 00 biss 16:30 0 Uhr Stt. Arb S bogasst, Montfo ortstrrasse e 88, Götzzis, Anmeldun ng: willkom mmen n@arrboga ast.aat Kein Ku urssbe eitrrag g, bezzah hlt wird d nac ch herge esttellte em Prrod dukkt

B Y M C

Krä äute ersalz z hersttelllen miit Melittt a So ohm 5. Juni, 17:0 00 biss 19::00 Uhr, im Gaarten n, Hörbran nzersstraße e 19 9, Loc chau Anm meldun ng: T 06 664/5 5031 1 831 1, Ko ostten n: E U R 4,– (nu ur be ei Sch hönw wettter))

B Y M

Aktio onsttag zu Bä äumen und „Leb bensmitttel siind kostb bar“ am Hard der Woche enmaarkt 6. Ju 6 uni, 8:0 00 biis 12 2:00 Uhr, Baagn noliplatz, Haard d, nurr bei Sc chö önw wette er! Kräu ute erw work ksh hop miit gesu und der Jaus se mit Nin na Hu umpe eler 6. Juni, Zeitt nac ch Vereinb barun ng, im m OJA AD-S St all Sc cheib ben nsttraaße e 28, Lautterac ch An nmeld dung g: seb basstian.m misc chiitz@ @ojad.aat Fa airres s Frü ühs stü ück im Weltlad den n Dorn nbiirn n! Koste en Siie Kaaffe ee, Te ee,, Ho onig und versc chied dene Aufsstrich he au us fairrer Herste ellung g 9. Juni, 9:00 0 biss 12:0 00 Uhr, Weltlaaden n, Sch hulgaassse 36, Dorn nbirn

Y

BII O-F FE ST VON N BII O AU STR IA Vora arlbe erg und den Vo ora arllbe erg ger Bio obäu uerin nne en und d Bio obau uerrn 16 6. Jun ni, 9:0 00 bis 14 4:00 Uhr, Spaark asssenp platz, Feldkkirch h

M C Y M

Wissenswe ertes über die Alpwirtschaft, viielseitiges Rah hme enp pro ogram mm für Jung g und d Alt (z. B. vo om Grääs zum Käs), mit Bewirtung, bei jeder Witterung. Näh herre Info os un nte er www..vo orarlb berg g.aat/o oeko olan nd

B

TA AG D E R ALP PE 17. Jun ni – Alpe Stafffellfed derr in Rag ggaal 8. Juli – Alpe Gävis in Laterns 29. Julli – Alpe e Garne eraa in Gassch hurn 15 5. Aug gust – Alp pe Sch hwaarzzen nbe erg gerr Plattte in Hiittissau

C B Y M C B Y

P R O D U K T E

C

uehrer f s f u a k .at/ein laendle

M

MIT UNTERSTÜTZUNG VON BUND, LAND UND EUROPÄISCHER UNION

Direkt beim Bauern einkaufen:

Y

Medieninhaber, Herausgeber und Redaktion: Landwirtschaftskammer Vorarlberg und Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, Montfort rtstraße 11/7, 6900 Bregenz, T 05574/400-700, E laendle@lk-vbg.at, ww www.laendle.at, vbg.lko.at, Redaktion/Layout: Bernhard Ammann, Sabine Hagspiel, Dietmar Hofer, Marion Hofer, Stefan Sauer, Armin Schwendinger, Sabrina Zerlauth; Bildnachweis: Landjugend Vorarlberg, LK Vorarlberg, Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, Ludwig Berchtold, Reinhard Fasching, Sebastian Gabriel, gettyimages, Sabine Hagspiel, Benjamin Hehle, Othmar Heidegger, Dietmar Hofer, Marion Hofer, Claudia Immler, Christian Kerber, Landjugend Vorarlberg, Christoph Pallinger, Alexandra Serra, Katharina Stögmüller, studio 22 Marcel Hagen, Darko Todorovic. Bildbearbeitung: Christoph Pallinger

B

Impressum

M


M Y B C M Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

C

B

Y

Mohren : Re ze p t T i p p ial z e p S r e g r Bu

Ein herzhaftes Stück Fleisch, ein feines, kühles Bier und der Zutaten für 4 Personen: Sommer kann beginnen! Unser Mohren Spezial harmoniert • 6 Burgerbrötchen mit seinem vollmundigen Geschmack und der angenehm • 1 kg Rinderfaschiertes • 1 Gemüsezwiebel, spürbaren Bittere ausgezeichnet mit Speisen vom Grill. geschält und gehackt Das Mohren Spezial genießt man zu Eintopf, gebratenem • 4 getrocknete Tomaten • 1 Ei, Größe M Fisch, Braten, Steak, Burger, würzigem Käse. • 1 EL BBQ-Rub Mohren Spezial, das Vorarlberger Bier. (alternativ Grillgewürz)

• 1/2 Salatgurke • 4 Scheiben Frühstücksspeck • 4 Scheiben Emmentaler Käse • 1 Tomate • frische Salatblätter • gute BBQ-Sauce

Vorbereitung:

B

Das Rinderfaschierte mit den Zwiebelwürfeln, den getrockneten Tomaten, dem Ei und dem BBQ-Rub mischen. In der Burgerpresse 6 gleich große Laibchen formen. Auf dem Grill oder in der Pfanne beidseitig je 2 Min. braten (das Fleisch darf ruhig in der Mitte rosa sein).

C

B

Y

M

Zubereitung:

C

Y

M

Eine Burgerpresse vorbereiten, um später die Laibchen zu formen. Die Brötchen dritteln und kurz in der Pfanne oder auf dem Grill unten anrösten und beiseite legen.

M

C

B

Y

M

C

B

Y

M

Hier geht’s zu den Mohren Rezepten

www.mohrenbrauerei.at facebook.at/Mohrenbrauerei

Die Burger schichten: Dafür einen Brötchenboden nehmen, ein Laibchen darauf legen, mit Käse, Salat, Tomaten & Gurken belegen und mit BBQ-Sauce toppen. Dann die nächste Schicht beginnen: Laibchen, Gurke, Tomate, Salat, Speck und BBQ Sauce. Abschließend den Deckel darauf geben und mit Pommes Frittes oder Potato Wedges servieren.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook