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2018 05 12 extra vorsorgen und versichern

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Vorsorgen, Versichern und Anlegen

Bernadette Prassl

12. Mai 2018

Aktien Sie sind ein wichtiges Vorsorgeinstrument

Regionalität Versicherungen brauchen Nähe zu den Menschen

Exporte Risiken der Zielländer im Vergleich


2 Vorsorgen und Versichern

Samstag, 12. Mai 2018 Extra

Wachstumstempo verliert Schwung Nach einem ausgezeichneten Start ins Jahr 2018 haben sich die Anzeichen vermehrt, dass das rasante Wachstumstempo der österreichischen Wirtschaft etwas an Schwung einbüßt. Der nach dem Allzeithoch des UniCredit Bank Austria Kon­ junkturindikators Ende 2017 einsetzende leichte Abwärts­ trend hat sich im März mit einem Rückgang auf 4,4 Punkte weiter fortgesetzt. Damit liegt der Indikator je­ doch immer noch auf einem sehr hohen Niveau, das abge­ sehen vom aktuellen Kon­ junkturzyklus zuletzt im Früh­ jahr 2007 erreicht wurde. Günstige Bedingungen Trotz der leicht sinkenden Tendenz seit dem Jahreswech­ sel erreichte der Konjunktur­ indikator in den ersten drei Monaten 2018 einen durch­ schnittlichen Wert von 4,5 Punkten und hat damit sogar den Quartalsrekord aus dem Frühjahr 2007 eingestellt. Ge­ tragen von der hervorra­ genden Stimmung im ersten Quartal 2018, die zu einem Quartalsrekord des Konjunk­

Sehr guter Start im Jahr 2018.

turindikators beitrug, fiel das Wirtschaftswachstum zu Jah­ resbeginn sehr kräftig aus. Die österreichische Wirtschaft hat einen fulminanten Start ins Jahr 2018 hingelegt und konn­ te im ersten Quartal um ge­ schätzte drei Prozent im Jah­ resvergleich zulegen. Sorge um Aktienmärkte Neben der geringfügig nach­ lassenden Stimmung in der österreichischen Wirtschaft weisen auch einige Frühindi­ katoren seit dem Jahresbeginn auf eine Verlangsamung der Konjunktur hin. Zudem geben auch die Signale seitens der Aktienmärkte An­ lass zur Sorge, jedoch nicht Grund zur Panik, denn ausge­ hend von einer Phase der Hochkonjunktur ist ein mode­ rater Rückgang einiger Indika­ toren nicht überraschend. In den kommenden Monaten wird sich das Wirtschafts­ wachstum in Österreich auf­ grund weniger Unterstützung durch die Investitionen und in geringerem Ausmaß auch des Konsums wie erwartet etwas verlangsamen. Trotzdem wird Österreichs Wirtschaft 2018 mit 2,8 Prozent erneut stark wachsen. Für 2019 wird weiterhin von einem Wirtschaftswachstum von zwei Prozent ausgegan­ gen. Allerdings gesellen sich zum leicht rückläufigen Wachstumstrend zusätzliche Risiken mit hohem Störpoten­ zial für die weitere Konjunk­ turentwicklung. Protektionismus wächst Die protektionistischen Maß­ nahmen im Außenhandel aus­ gehend von den USA, die glo­ bal weiter zunehmen könnten, sowie die Verschärfung geo­ politischer Dissonanzen mit Russland könnten die zu

Die österreichische Wirtschaft konnte im ersten Quartal um geschätzte drei Prozent im Jahresvergleich zulegen. ­erwartende Konjunkturver­ langsamung noch weiter be­ schleunigen. Angesichts der guten Kon­ junktursituation wird sich die Verbesserung der Lage am ös­ terreichischen Arbeitsmarkt fortsetzen. 2017 war erstmals seit 2011 die Arbeitslosenquote in Öster­ reich zurückgegangen, von 9,1 auf 8,5 Prozent im Jahres­ durchschnitt. Bis März 2018 ist die saisonbereinigte Arbeits­ losenquote sogar auf 7,8 ­Prozent gesunken. Mit nach­ lassender konjunktureller Unter­stützung ist in den kom­ menden Monaten mit einem

geringeren Beschäftigungs­ wachstum zu rechnen. Inflation wird steigen Die Teuerung hat sich im ­ersten Quartal 2018 auf durch­ schnittlich 1,8 Prozent im Jah­ resvergleich verringert. Aufgrund des höheren Öl­ preises wird die Inflation in den kommenden Monaten die Marke von zwei Prozent jedoch wieder überschreiten, trotz des anhaltend dämpfenden Effekts durch die Kursstärke ­ des Euro. Im Jahresdurchschnitt 2018 erwarten die Experten mit 2,0 Prozent eine geringfügig nied­

Die protektionistischen Maßnahmen im Außenhandel könnten die zu erwartende Verlangsamung beschleunigen. Konjunkturindikator UniCredit Bank Austria

rigere Inflation als im Vorjahr. Auch 2019 rechnen sie bedingt durch einen anhaltenden Preisdruck vor allem bei Dienstleistungen mit einer Teuerung im Bereich von rund zwei Prozent.

Die Inflation in Österreich wird damit weiterhin spürbar über dem Vergleichswert im Euroraum liegen, das zehnte Jahr in Folge. Im Euroraum lag die durch­ schnittliche Inflation im ers­ ten Quartal 2018 bei nur 1,3 Prozent. Der anhaltende Rück­ gang der Produktionslücke sollte jedoch für einen flachen Aufwärtstrend der Kerninfla­ tion sorgen. Daher wird die Europäische Zentralbank ihre quantitative Lockerung Ende 2018 voraussichtlich abschlie­ ßen und Mitte 2019 mit einer Anhebung des Einlagenzins­ satzes beginnen.

Die finanzielle Zuversicht der Schweizer nimmt im Alter ab Wie zuversichtlich sind die Schweizerinnen und Schweizer, was ihre Finanzen betrifft? Eine repräsentative Studie von Swiss Life gibt Antworten auf diese Frage. Das Leben in die eigene Hand nehmen und es selbstbe­ stimmt gestalten: Für die überwiegende Mehrheit der Schweizerinnen und Schwei­ zer macht das ein gutes Leben aus. Ein selbstbestimmtes Leben hängt wesentlich von ­ den verfügbaren Finanzen ab. Vor diesem Hintergrund wollte Swiss Life wissen, wie zuversichtlich die Menschen ihre persönliche finanzielle Zukunft – aber auch die eigene Vergangenheit und Gegen­ wart – einschätzen. Herausgekommen sind sechs Finanztypen, die eine sehr un­ terschiedliche Sicht auf ihre eigene finanzielle Situation haben. Ein Land von Aufsteigern Erfreulich ist, dass die Schweiz ein Land von Aufsteigern ist – zumindest was ihre finanzi­ elle Zuversicht angeht: Mit 25 Prozent kommt der Finanz­ typ Aufsteiger am häufigsten vor. Als ausgeprägter Zukunftsop­ timist, Sparer und Planer schätzt er seine persönliche Finanzsituation rückblickend zwar als wenig rosig, für die Zukunft jedoch als sehr posi­ tiv ein. Mehr als zwei Drittel

wicklung der Finanzen an­ geht.

Die benachbarte Schweiz ist ein Land von Aufsteigern. dieser Aufsteiger glauben, dass sich ihr Lebensstandard in zehn Jahren markant ver­ bessern wird (Der Schweizer Durchschnitt: 37 Prozent). Am anderen Ende der Zu­ versichtsskala steht der Finanztyp Absteiger, dem ­ zwölf P ­rozent der Schweizer Bevölkerung angehören. 76 Prozent dieses Typs denken, dass sich ihr Lebensstandard in den kommenden zehn Jahren deutlich verschlechtern wird. Große Differenzen Vergleicht man die sechs Fi­ nanztypen der Schweiz nach verschiedenen Kriterien wie

Alter, Region oder Bildung, zeigen sich große Unter­ schiede. Grundsätzlich gilt: Je älter die Befragten, desto mehr sehen sie sich als Absteiger. Markant steigt die Anzahl Absteiger ab 60 Jahren. Bei den 18- bis 29-Jährigen sehen sich 43 Pro­ zent als Aufsteiger, bei den über 60-Jährigen sind es gera­ de noch acht Prozent. Bei den Älteren zeigt sich zudem eine starke Polarisierung: Ein knap­ pes Drittel der über 60-Jäh­ rigen sieht sich als finanzielle Absteiger, ein Drittel dersel­ ben Alterskategorie hingegen ist optimistisch, was die Ent­

Regionale Unterschiede Auch im regionalen Vergleich liefert die Studie überra­ schende Resultate. Während sich die Tessiner überpropor­ tional oft finanziell abgehängt und sich die Romands häu­ figer fremdbestimmt fühlen als der Rest der Schweiz, freuen sich die Deutsch­ ­ schweizer am häufigsten auf ihre Pensionierung. Der ­Finanztyp „Im Tränental“, der sich aktuell auf seinem finan­ ziellen Tiefpunkt einschätzt, kommt im Tessin mit 25 Pro­ zent am häufigsten vor (Deutschschweiz: 18 Prozent; Romandie: 22 Prozent). Demgegenüber glaubt knapp jeder dritte Romand, dass er wenig Einfluss auf sein Le­ ben und seine Zukunft hat (Deutschschweizer: jeder Fünfte; Tessiner: knapp jeder Vierte). Positiv eingestellt sind die Tessiner hingegen in Be­ zug auf ihre Lebenserwartung: Mit geschätzten 83,7 Jahren glauben sie, von allen Schwei­ zern am längsten zu leben (Deutschschweizer: 81,9 Jahre; Romands: 79,8 Jahre). Geht es jedoch um die Vorbereitung auf das eigene Alter ändert sich das Bild: Jeder fünfte Deutschschweizer freut sich darauf älter zu werden. Bei den Romands und den Tessi­ nern ist es nicht einmal jeder Zehnte.

Die Digitalisierung ist eine der großen Herausforderungen.

Leitfaden für die ­ igitale Sicherheit d von Kreditinstituten Österreichs Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat einen Leitfaden zur Sicherheit von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Kreditinstituten veröffentlicht. Mit der zunehmenden Be­ deutung von Informationsund Kommunikationstech­ nologien in den Banken stei­ gen auch die damit verbundenen Risiken. Großes Schadenspotenzial Wenn IT-Systeme ausfallen oder missbraucht werden, zum Beispiel durch tech­ nische Mängel oder Hacker­ angriffe, können einzelne In­ stitute, deren Kunden, und sogar die Stabilität des Fi­ nanzmarktes erheblichen

Schaden nehmen. „Die Chan­ cen und Risiken der Digita­ lisierung am Finanzmarkt sind derzeit einer der großen FMA-Schwerpunkte. Mit die­ sem Leitfaden stellen wir klar, was wir von den Banken in Bezug auf IT-Sicherheit er­ warten. Das schafft Transparenz für die Institute und fördert das Vertrauen der Bankkunden in digitale Technologien und in die Datensicherheit“, so die Vorstände der FMA, Hel­ mut Ettl und Klaus Kumpf­ müller. Bei der Umsetzung des Leitfadens können so­ wohl die Art als auch der Um­ fang und die Komplexität der Geschäfte sowie der Risiko­ struktur eines Instituts ­individuell berücksichtigt werden.


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Samstag, 12. Mai 2018 Extra

Die persönliche Vorsorge ist heute wichtiger denn je Starinvestor Warren Buffett.

Buffett warnt vor Bitcoin Der Starinvestor Warren Buffett hat erneut vor Kryp­ towährungen wie Bitcoin gewarnt. Mit dem Digital­ geld werde es ein böses Ende nehmen, sagte der ­ 87-Jährige. Cyberdevisen seien eine unproduktive Anlage, er bevorzuge pro­ duktive. Buffett hatte schon im Jänner erklärt, er werde niemals Geld in Cyber­ devisen stecken. Investieren will er indes in weitere Apple-Aktien – wenn denn der Preis stimmt. Zudem lobte er die jüngste Entscheidung des iPhone-Herstellers, eigene Aktien im Volumen von bis zu 100 Mrd. Dollar (83,55 Mrd. Euro) zurückzukau­ fen. Erst kurz zuvor hatte Buffett erklärt, Berkshire habe weitere 75 Millionen Apple-Papiere gekauft. Die Nachricht hatte – zusam­ men mit der Rückkauf-An­ kündigung und den zuvor präsentierten Quartals­ zahlen – die Apple-Aktie auf ein Rekordhoch getrieben.

Persönlich aktiv tätig zu sein, um in der Zukunft ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung zu haben, ist dringend notwendig. Das Spektrum der Vorsorgemöglichkeiten ist breit gefächert. Selten verläuft das Leben wie geplant und leider bleibt auch Unvorhergesehenes nicht aus. Diesen sich ständig wechseln­ den Lebensbedingungen eines jeden angepasst, wurde ein besonderes Produkt entwi­ ckelt: „Mit dem Generali Life­ Plan haben wir eine lebens­ begleitende Vorsorge auf dem Markt, die nicht nur ein großes Maß an Flexibilität in Hinblick auf die Prämienein­ zahlung und Auszahlung bie­ tet. Das Produkt ermöglicht auch ein flexibles Umschich­ ten der Prämie und des Be­ standes zwischen fondsge­ bundener und klassischer Ver­ anlagung und folgt damit genau der individuellen bereitschaft des jewei­ Risiko­ ligen Kunden“, informiert Markus Winkler, Generali ­Regionaldirektor für Tirol und Vorarlberg. Individuelle Möglichkeiten Sowohl der Anteil der klas­ sischen Veranlagung als auch die Zusammensetzung des fondsgebundenen Anteils kann individuell gewählt wer­ den. Hinsichtlich des Fonds­ portfolios steht eine Auswahl – von Anleihen über gemischte bis hin zu Aktien- und vermö­

gensverwaltenden Fonds – zur Verfügung. So kombiniert der Plan die Sicherheit der klas­ sischen Lebensversicherung mit zusätzlichen Ertragschan­ cen aus Investmentfonds, wo­ durch sich das Produkt auch ­ twa als Vorsorgemöglichkeit – e für die Zeit nach dem Arbeits­ leben – eignet.

Markus Winkler Generali Regional­ direktor

Ob als Ansparhilfe für eine größere Anschaffung oder als Vorsorge für die eigene Pension: Die Flexibilität und Sicherheit stehen bei unserem Plan im ­Vordergrund. Die Pensionsvorsorge ist jener Bereich, mit dem möglichst frühzeitig begonnen werden sollte, um über die Laufzeit hinweg langsam einen finan­ ziellen Polster aufzubauen. In diesem Zusammenhang weist gerade der Plan für Regional­ direktor Winkler einen ganz anderen, wesentlichen Vorteil auf: seine Flexibilität in Sa­ chen Leistungsbezug. „Flexi­ ble und individuell entscheid­ bare Auszahlungsmöglich­

Das Leben ist nicht immer planbar, aber die finanziellen Möglichkeiten sind breit gefächert. keiten wurden bei der Entwicklung der neuen Vor­ sorgelösung großgeschrie­ ben.“ So ist eine Auszahlung bereits bis zu fünf Jahre vor Vertrags­ ablauf möglich, sei es als vor­ zeitige Kapitalauszahlung oder als Überbrückungspensi­ on bei Altersarbeitslosigkeit oder Altersteilzeit. Zudem kann – ähnlich der ­reinen klassischen Lebensver­ sicherung – ein Pensionswahl­

recht inkludiert werden. Statt einer einmaligen Kapitalaus­ zahlung entscheidet sich der Kunde zum Ablauf des Ver­ trages für eine laufende ­Zusatzpension. Oder sogar für einen Mix aus beidem. Genau so flexibel, wie man sich auf das Leben selbst ein­ stellen muss. „Denn das Leben ist nicht immer planbar, die finanzielle ­ Vorsorge aber schon“, resümiert Regional­ direktor Markus Winkler.

Daten und Fakten Generali Vorarlberg K ­ undendienst (Tel. 05574 4941-0, E-Mail: office.vlbg.at@generali.com) Eine Landesdirektion und sechs Geschäftsstellen in ganz Vorarlberg. Über 70 Kundenberater und Konzern­agenten.

ENDE. ANFANG.

Lebenssituationen sind vielfältig. Unsere Lösungen auch. Um zu verstehen, muss man zuhören. Sprechen Sie mit uns und wir finden die Lösung, die am besten zu Ihnen passt. Nähere Informationen erhalten Sie beim Kundendienst der Generali in Vorarlberg, T +43 5574 4941 0, office.vlbg.at@generali.com, in jeder Generali Geschäftsstelle oder bei Ihrem persönlichen Generali Kundenbetreuer bzw. Versicherungsagenten.

Unter den Flügeln des Löwen.


4 Vorsorgen und Versichern

Samstag, 12. Mai 2018 Extra

Vorsicht besser als Nachsicht Wer mitten im Leben steht, rechnet nicht unbedingt damit, von einem Unfall oder einer schweren Krankheit aus der Bahn geworfen zu werden.

Prof. Dr. Elgar Fleisch.

Neue UniqaAufsichtsräte Die RCB-Bankmanagerin Valerie Brunner und der Technologieforscher Elgar Fleisch, ein Vorarlberger, sollen am 28. Mai bei der Hauptversammlung der UNIQA Insurance Group AG neu in den Aufsichtsrat des Versicherungskonzerns einziehen. Dafür scheiden Eduard Lechner und Kle­ mens Breuer mit Ablauf der HV aus dem AR aus. Brunner, Mitglied des Vor­ stands der Raiffeisen Cen­ trobank AG (RCB), blickt auf eine über 25-jährige Erfah­ rung im Finanzbereich zu­ rück. Seit 2016 verantwor­ tet sie im RCB-Vorstand u.a. die Bereiche Risikomanage­ ment und Finanzen. Fleisch gehört u. a. dem Aufsichts­ rat der Robert Bosch GmbH an und ist Ordinarius an der Uni St. Gallen sowie der ETH Zürich mit Schwer­ punkt Informations- und Technologiemanagement. Er forscht speziell zur Ver­ schmelzung der physischen Welt zu einem Internet der Dinge.

Plötzlich kann man vielleicht seinen Beruf nicht mehr aus­ üben und muss mit weit weni­ ger Einkommen als gewohnt das Auslangen finden. Mit ­einer entsprechenden Risiko­ versicherung kann man für den Ernstfall vorsorgen – da­ mit schützt man nicht nur sich selbst, sondern auch sei­ ne Angehörigen. Wir alle machen uns gelegent­ lich Gedanken über die Zu­ kunft und stellen uns Fragen wie „Werde ich in meiner Pen­ sion mit dem Geld auskom­ men?“, „Bin ich versorgt, wenn mir etwas passiert?“, „Sind meine Kinder gut genug abge­ sichert?“ Zieldefinierung So vielseitig die Absicherungs­ bedürfnisse sind, so vielseitig sind auch die Angebote an ­Lebensversicherungen. „Als

Jürgen Gmeiner Landesdirektor Donau Versicherung

Als Versicherer stehen wir unseren Kundinnen und Kunden in allen Belangen rund um Vorsorge und Absicherung zur Seite.

Bereits jeder dritte Arbeitnehmer scheidet aus gesundheitlichen Gründen aus dem Arbeitsleben aus. Versicherer stehen wir un­ seren Kundinnen und Kunden in allen Belangen rund um Vorsorge und Absicherung zur Seite. Wir definieren gemein­ sam den Zweck und das Absi­ cherungsziel und unterstüt­ zen bei der Erreichung“, be­ tont Jürgen Gmeiner, Landesdirektor der Donau Versicherung AG Vienna Insu­ rance Group in Vorarlberg. Sinnvolle Ergänzung Die Leistungen der Sozialver­ sicherung gleichen den Ein­ kommensverlust meist nur in geringem Maße aus. Bereits jeder dritte Arbeitnehmer

scheidet aus gesundheitlichen Gründen aus dem Arbeitsle­ ben aus. Plötzlich steht man vor der Herausforderung, mit weit weniger Geld auskommen zu müssen. Meistens betreffen einen solche Lebenseinschnit­ te nicht nur selbst, sondern auch die Angehörigen. Wer sich gegen Risiken wie Able­ ben, Unfälle, schwere Krank­ heiten und Berufsunfähigkeit absichert, ist klar im Vorteil und wird bei der Aufrechter­ haltung des ­ g ewohnten ­Lebensstandards unterstützt. Je früher das Bewusstsein für derartige Risiken geschaffen

In Vorarlberg sind wir mit einer Landesdire­k­ tion und zusätzlich mehreren Servicestellen vertreten. Jürgen Gmeiner Landesdirektor Donau

und mit der Vorsorge begon­ nen wird, desto vorteilhafter sind die Prämien. Beratung für optimalen Schutz Jürgen Gmeiner ist überzeugt: „Über Vorsorge- und Absiche­

(Symbolbild)

rungsbedarf spricht man am besten persönlich mit den Kundinnen und Kunden. Nur wer seine Kunden gut kennt und sich ausreichend Zeit nimmt, kann die bestmög­ liche Absicherung bieten.“ In Vorarlberg ist die Donau Ver­ sicherung mit einer eige­ nen Landesdirektion und Ser­ vicestellen in Dornbirn, Bre­ genz, Bludenz und Feldkirch vertreten. So hat jeder einen Berater in der Nähe. Infos über Versicherungslösungen der Donau im Vorsorge­bereich findet man unter https://www.donau­ versicherung.at/privatkunden/leben/

Meiner Donau geht’s um mich.

Was mir an meiner Donau so gefällt? Bei Versicherungen gibt‘s viele wichtige Informationen. Die Donau erklärt mir das alles nicht im Versicherungschinesisch, sondern so, dass ich‘s verstehe. Es geht ihr darum, dass ich mir selbst ein Bild davon machen kann, was für mich als Frau und Mutter am besten ist. So stell ich mir das vor. Mehr auf donauversicherung.at


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Samstag, 12. Mai 2018 Extra

Optimale private Pensionsvorsorge bietet Sicherheit und Flexibilität Die private Pensionsvorsorge ergänzt staatliche Vorsorge­ leistungen. Die persönliche Vorsorgeplanung ist nach wie vor sehr wichtig und gibt Si­ cherheit im Alter.

unser U ­ nternehmen im Gesamten“, betont Direktor Mag. Klaus Himmelreich die Notwendigkeit einer ausgewogenen ­Veranlagungsstrategie. Vorsorge mit Mehrwert Eine private Pensionsvorsorge (Rentenversicherung) ist das einzige Vorsorgeinstrument,

Daher ist es der Vorarlberger Landes-Versicherung V.a.G. (VLV) ein Anliegen, ihren ­Kunden bestmögliche Konditionen für die eigene Pensionsvorsorge bieten zu können. Trotz gesenktem Garantiezins, mit welchem die einbezahlten Sparbeiträge mindestens verzinst werden, bietet die VLV ihren Kunden dank hoher Gewinnbeteiligung eine attraktive Gesamtverzinsung.

Direktor Robert Sturn VLV Vorstand

Wir sind ständig bemüht, unseren Kunden auch künftig die besten Konditionen für ihre persönliche Alters­vor­sorge zu bieten.

Dir. Mag. Klaus Himmelreich VLV Vorstand

Regionalität stärkt uns als Unternehmen im Gesamten. Unsere Veranlagung sichert nachhaltig das Kapital unserer Kunden. Die Prognosen zeigen, dass nach wie vor mit einem Rückgang der staatlichen Pensionsleistungen zu rechnen ist. Mit einer zusätzlichen privaten

Mit der persönlichen privaten Pensionsvorsorge sollte möglichst frühzeitig begonnen werden. Pensionsvorsorge kann dies abgefedert werden. Hohe Gesamtverzinsung Für Kunden beträgt die Gesamtverzinsung (Garantiezinssatz plus Gewinnbeteiligung) derzeit 3,5 Prozent pro Jahr. Mit dieser Verzinsung wird laut Eigenaussage der VLV eine Spitzenposition in Öster-

reich erreicht. Diese Verzinsung ist KEST-frei und eine gleichwertige Veranlagung mit dieser Sicherheit ist laut Aussendung praktisch nicht zu finden. „Wir als regionale Versicherung sind bemüht, unseren Kunden auch zukünftig beste Konditionen für ihre persönliche ­ Altersvorsorge zu bieten“, b ­ekennt sich Direktor

­ obert Sturn zur hohen GeR winnbeteiligung. Sparform mit Mehrwert In der heutigen Zeit ist es wichtig, eine lebenslang ­garantierte Pension zu erhalten, da die Lebenserwartung stetig steigt. Eine Lebensver­ sicherung als Pensionsvor­sorge ist die einzige Sparform, welche die

­ öhe der Pension über e H ­ inen langen Zeitraum garantieren kann. Die Ver­a n­l agungs­strategie wird so gestaltet, dass trotz hoher ­ Sicherheit bei der Veran­ lagung eine sehr gute Rendite auf das veranlagte ­Kapital ­erwirtschaftet werden kann. „Unsere Veranlagung ­sichert nachhaltig das Kapital unserer Kunden und stärkt

welches dem Kunden eine ­lebenslange Rente garantieren kann. Dies ermöglicht die Schaffung eines persönlichen Mehrwerts durch eine private Altersvorsorge als optimale Ergänzung zur staatlichen Pension. Dabei kann die Höhe der Rente schon heute fixiert werden, auch wenn die Rentenauszahlung erst zu einem späteren Zeitpunkt beginnt. Damit wird die bekannte „Pensionslücke“ individuell geschlossen oder zumindest verringert.


6 Vorsorgen und Versichern

Samstag, 12. Mai 2018 Extra

Zum langfristigen Vermögensaufbau sind die Aktien einfach unschlagbar. Blick auf das Handelsgeschehen an der New York Stock Exchange (NYSE), die „Wallstreet“.

Aktien gehören zur Vorsorge dazu Die private Vorsorge und Vermögensplanung haben in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Derzeit ist das anhaltend tiefe Zinsumfeld im Hinblick auf die Vorsorge eine besondere Herausforderung. Der Kapitalerhalt, den eine klassische Sparanlage bietet, ist derzeit nur eine relative Sicher­ heit. Denn die Inflation ist ­ insen, deutlich höher als die Z und somit verliert das Ersparte

Jürgen Rupp Raiffeisenlandesbank Vorarlberg

Portfolios mit höherem Aktienanteil erwirtschaf­ ten langfristig die attraktivsten Renditen. Das ist für die Zukunfts­ vorsorge wichtig. real an Wert. Somit ist es umso wichtiger die finanzielle Zu­ kunft bereits heute aktiv und ertragreich zu gestalten. Hier sollten Anleger auf eine ausge­ wogene und zukunftsfähige Veranlagung setzen.

„Portfolios mit einem hö­ heren Aktienanteil erwirt­ schaften langfristig die attrak­ tivsten Renditen. So bietet sich für die Zukunftsvorsorge eine Investition in Aktien an. Zum langfristigen Vermö­ gensaufbau sind Aktien ein­ fach unschlagbar“, so Jürgen Rupp, Teamleiter Wertpapier Consulting bei der Raiffeisen­ landesbank Vorarlberg im Ge­ spräch mit den VN. Hoher historischer Schnitt Im historischen Schnitt be­ trug der jährliche Wert­ zuwachs einer Veranlagung in einen internationalen Aktien­ korb rund acht Prozent per anno. Wichtig dabei ist, mög­ lichst zeitig zu beginnen und regelmäßig zu investieren. Wer langfristig anlegt, sollte sich von den Kursschwan­ kungen nicht beeindrucken lassen. Denn wer regelmäßig gleich hohe Beträge in Aktien inves­ tiert, kauft bei niedrigen Akti­ enkursen eine höhere Stück­ zahl, bei höheren Aktien­ kursen hingegen eine kleinere Stückzahl und wird so die Ak­ tien zu einem attraktiven Durchschnittskurs erwerben. Langfristig bringt dieser „Cost Average Effect“ einen beacht­ lichen Mehrertrag für den ­Anleger.

Und Rupp weiter: „Beliebte Produkte, um finanziell vor­ zusorgen, sind Fondss­ par­ lösungen. Fondssparer kön­ nen den monatlich gewählten Betrag in einen vorher defi­ nierten Fonds investieren.“ Dabei geht es um das lang­ fristige Anlegen und nicht um das schnelle Geld. Es geht d ­ arum, das Geld arbei­ ten zu lassen. Wichtig ist, die Anlage­ beträge breit und in verschiedene Anlageklassen zu streuen. Je nach Risikonei­ gung sollte die richtige Veran­ lagung gewählt werden. Es gibt reine global gestreute Ak­ tienfonds, jedoch sind Pro­ dukte mit einer Kombination aus Anleihen- und Aktien­ fonds zu empfehlen. Diese ­ sogenannten Misch­ fonds sind aufgrund ihrer breiten Diversifikation in ver­ schiedene Anlageklassen zu bevorzugen. Je länger der Anlagezeitraum, desto höher ­ darf der Aktienanteil sein. Umgekehrt gilt: Je kürzer der Anlagezeitraum, desto höher sollte der Anleiheanteil sein. „So darf bei einer geplanten Laufzeit von 30 Jahren zu Be­ ginn die Aktienquote 70 Pro­ zent der eingezahlten Beiträge ­ äre betragen, bei zehn Jahren w eine anfängliche Aktienfonds­ quote noch 50 Prozent ange­ bracht.

Um die Volatilität etwas he­ rauszunehmen, wäre es sinn­ voll vor Beginn der Auszahl­ phase die Aktienquote Schritt für Schritt zu senken“, emp­ fiehlt Rupp. Zudem machen sich Anleger mit automatisierten Sparplä­ nen das Leben leicht. Das Geld wird automatisch abgebucht, und zu einem bestimmten Tag im Monat investiert. So kann der Anleger die großen Riffe an den Kapitalmärkten elegant umschiffen. Korrek­ turen und auch Crashs gehö­ ren zu den Kapitalmärkten dazu. Doch die Geschichte zeigt auch: Wer investiert bleibt und stur weiter spart, steht meist schon kurze Zeit nach einer solchen Krise bes­ ser da als zuvor. Das Durchhal­ ten wird mit einer sehr attrak­ tiven Rendite belohnt. Rupp: „Angesichts real nega­ tiver Zinsen ist es an der Zeit, seine Berührungsängste abzu­ legen und über Alternativen am Aktienmarkt nachzuden­ ken. Besonders der Start für ei­ ne persönliche Vorsorge ist ein guter Anlass dazu.“ Grundsätz­ lich sollte jeder Anleger seine persönliche Risikoneigung und Risikofähigkeit mit sei­ nem Berater besprechen. Da­ nach bieten sich für jeden An­ legertyp zahlreiche Anlage­ möglichkeiten an. Welche

Wertpapiere eignen sich für eine langfristige Vorsorge? Aktienfonds Wie der Name schon sagt, le­ gen diese Fonds in Aktien an. Aufgrund der breiten Anlage­ streuung ist ein Investment in Aktienfonds weniger risiko­ reich als eine Direktanlage in Einzeltitel. Aktienfonds haben spezielle Anlageschwerpunkte, be­ stimmte Branchen, Regionen oder Themen. Dabei sind die Dividendenfonds ein interes­ santes Anlage­instrument. Die­ se Fonds investieren in Unter­ nehmen, welche über Jahre hinweg attraktive und konti­ nuierliche Dividenden bezah­ len. Langfristig machen die Di­ videnden bis zu 50 Prozent der gesamten Wertentwicklung ei­ ner Aktie aus. Deutlich wird das am deutschen Aktienindex Dax. Der Dax ist ein Perfor­ mance-Index und somit flie­ ßen die Dividenden der 30 Dax-Aktien in die Berechnung ein. Derzeit notiert er um die 12.800 Punkte. Ohne die Divi­ denden steht der Dax hinge­ gen bei nur rund 6000 Punk­ ten, die der Dax Kursindex abbildet. „Ebenso sind The­ ­ menfonds, welche in die Mega­ trends der kommenden Jahre investierenn, besonders reiz­ voll. Hier wird in Unterneh­

Immobilien als Anlage Der Besitz einer Immobilie wird von mehr als einem Viertel der Österreicher(innen) als Anlageobjekt gesehen. Besonders Wohnungseigentü­ mer (47 Prozent) sehen ihre Immobilie als Geld- und Wert­ anlage, aber auch als Alters­ vorsorge. Die Hälfte aller Österreicher(innen) wünscht sich eine Veränderung in der Wohnsituation und sogar jeder Fünfte (20 Prozent) hat in nächster Zukunft Bau- oder Re­ novierungspläne für seine ei­ genen vier Wände. Mehr als die Hälfte davon braucht eine Fi­ nanzspritze. „Wer einen Kredit benötigt, sollte bald handeln. Wir gehen davon aus, dass spä­ testens 2019 wieder Bewegung in den Zinsmarkt kommt. Des­ halb raten wir zu Fixzinsen“, so Thomas Schaufler, Privatkun­ denvorstand der Erste Bank Oesterreich. Für 86 Prozent der

Österreicher(innen) ist eine schnelle Kreditentscheidung wichtig. Aufnahme von Wohnkrediten Um die derzeit anhaltende Niedrigzinsphase auszunut­ zen, ziehen viele Österreiche­ rinnen und Österreicher Bauund Renovierungsarbeiten im Wohnbereich vor. Karin Kied­ ler, Leiterin der Marktfor­ schung bei der Erste Bank merkt an: „Besonders interes­ sant ist die Tatsache, dass gera­ de Frauen mit 72 Prozent das Thema Energieeffizienz bei ­Renovierungsvorhaben sehr wichtig finden, während Män­ ner dem Thema mit nur 55 Prozent eine geringere Priori­ tät geben.“ Laut einer IMASStudie würden mehr als ein Drittel der Österreicher, die ih­ re Renovierungsvorhaben fi­ nanzieren möchten, früher als geplant umsetzen.

Mischfonds „Diese Fonds legen in Aktien und Anleihen an. Der Fonds­ manager kann in fallenden Aktienmärkten verzinsliche Wertpapiere übergewichten, sowie bei steigenden Aktien­ kursen den Anlageschwer­ punkt auch wieder anpassen. Ziel ist es, einen höheren Er­ trag als reine Anleihefonds zu erzielen und beim Risiko nied­ riger als bei einem Aktien­ fonds zu liegen. Der typische Aktienanteil liegt zwischen 20 und 70 Prozent. Je nach Risi­ koneigung kann der Anleger sein Aktienengagement be­ stimmen“, meint Rupp ab­ schließend.

Themenfonds, die in die Megatrends der kommenden Jahre investieren, sind be­ sonders reizvoll. Jürgen Rupp Raiffeisenlandesbank

Benetton stockt auf

Im Falle eines Finanzierungs­ bedarfs würden aktuell drei Viertel aller befragten Österrei­ cher zu einer fixen Verzinsung tendieren. Ein Viertel der Bür­ ger bevorzugt variable Zinsen. Kreditnehmer sollten sich das niedrige Niveau noch recht­ zeitig sichern. Wunsch nach Eigentum 61 Prozent der Österreicher be­ sitzen ihr eigenes Haus oder ihre eigene Wohnung. 39 Pro­ zent leben in Miete, die Hälfte davon wünscht sich Eigentum. Fragt man die Öster­ reicher(innen), ob sie an ihrer derzeitigen Wohnsituation ­etwas ändern wollen, stimmt jeder Zweite zu. Ein typischer österreichischer Haushalt umfasst 2,5 Personen. Die durchschnittliche Wohn­ fläche beträgt 115 m². Die mo­ natlichen Kosten belaufen sich im Schnitt auf 651,10 Euro.

men, welche sich mit den glo­ balen Zukunftsthemen wie Technologie, ­Klimawandel, Mobilität, Wasser und demo­ grafischer Wandel beschäfti­ gen, investiert“, erläutert der Kapitalmarkt­experte.

Wohnungseigentümer sehen ihre Immobilie als Wertanlage.

Italienische Aktionäre ha­ ben ihren Anteil an der Ver­ sicherungsgesellschaft Ge­ nerali aufgestockt. Edizione Holding, Finanzgesell­ schaft der Modegruppe Be­ netton, hat ihren GeneraliAnteil von einem auf drei Prozent erhöht, berichte­ ten italienische Medien. Zuvor hatte auch der italie­ nische Baulöwe Francesco Gaetano Caltagirone sei­ nen Anteil von drei auf vier Prozent erhöht. Zu Jahres­ beginn betrug Caltagirones Anteil noch ein Prozent. Mit seiner vierprozentigen Beteiligung ist Caltagirone zum zweitstärksten Gene­ rali-Aktionär vor der Invest­ mentbank Mediobanca avanciert. Diese hält eine 13-prozentige Beteiligung an Generali. Drittstärkster Generali-Aktionär ist der Brillenkonzern Luxottica.


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Samstag, 12. Mai 2018 Extra

Vorteile einer Zusatzversicherung Immer mehr Österreicher entscheiden sich für eine zusätzliche private Krankenversicherung. Versicherungsexperte Thomas Haupt vom Volksbank Vorarlberg Versicherungsmakler zeigt auf, welche Vorteile eine solche Zusatz­ ver­sicherung bringt. Freie Arztwahl, bessere Unter­ bringung im Krankenhaus, Zahnzusatztarife – aus sol­ chen Gründen entscheiden sich immer mehr Menschen für eine zusätzliche private Krankenversicherung. In Ös­ terreich ist die gesetzliche So­ zialversicherung bis auf weni­ ge Ausnahmen Pflicht, eine weitere Versicherung kann darüber hinaus abgeschlossen werden. Unabhängig von der Einkom­ menshöhe stellt die gesetz­ liche Sozialversicherung eine Pflichtversicherung dar, sodass etwa 99 Prozent der ­ Österreicher damit abgedeckt sind. Auch Werkvertragsneh­ mer, die einen bestimmten

Umsatz überschreiten, sind der Versicherungspflicht un­ terworfen. Während die ge­ setzliche Sozialversicherung unter einem „Annahme­ zwang“ steht, also jeden ­Erwerbstätigen aufnehmen muss, können private Ver­ sicherungen auf Basis freier Vereinbarungen geschlossen werden. Je früher, desto besser Gerade im Alter ist eine pri­ vate Krankenversicherung sinnvoll – aber leider auch teu­ er. Die gesetzliche Versiche­ rung kommt für viele Behand­ lungen auf. Dabei sind die zu entrichtenden Beiträge festge­ legt und werden auf Basis des Einkommens berechnet. Die Berechnung der Prämien in der zusätzlichen privaten Krankenversicherung erfolgt hingegen nach finanzmathe­ matischen Kriterien in Hin­ blick auf gesundheitliches ­Risiko, also Alter und Gesund­ heitszustand. „Im Idealfall sollten Eltern daher bereits in

frühen Jahren eine private ­usatzvorsorge für ihr Kind Z abschließen“, sagt Thomas Haupt. Und weiter: „Somit sind Vorerkrankungen über­ schaubar und die Prämie wird günstiger.“ Wer einen Wahlarzt konsultie­ ren möchte, sollte die Tarife der verschiedenen Versicherungen ve r g l e i c h e n . Mit einer pri­ vaten Kran­ kenversiche­

Thomas Haupt, ­ Versicherungsmakler Volksbank Vorarlberg.

rung können Ärzte, die in ­keinem Vertragsverhältnis stehen, aufgesucht werden. „Erfahrungsgemäß erhält man mit einer Zusatzkranken­ versicherung somit oft ra­ scher einen Termin beim Arzt oder im Krankenhaus“, so der Versicherungsexperte. Zudem kann ein erhöhter Kom­ fort in der Sonder­ klasse des jewei­ ligen Spitals oder in einem Privat­ spital in An­ spruch genom­ men werden. Die Kranken­ hauskosten­ versicherung kommt für ei­ nen Mehrauf­ wand des Auf­ enthalts in der Sonderklasse

auf. Die meisten Kranken­ hauskostentarife inkludieren die Übernahme der entste­ henden Spesen durch die Son­ derklasse, die Direktverrech­ nung von Spesen mit dem Spital, freie Arztwahl und Krankenhauswahl, Begleit­ kostenersatz für Kinder (bis zwölf Jahren), Transportspe­ sen, Unterbringung im Einoder Zweibettzimmer und

­rsatztagegeld anstelle ande­ E rer Leistungen (Tagegeldversi­ cherung). „Zusammengefasst sind die großen Vorteile der privaten Krankenversicherung also die freie Arztwahl, der Sonder­ klassestatus im Spital und die Möglichkeit, einen zusätz­ lichen ambulanten oder Zahn­ zusatztarif zu kombinieren“, sagt Haupt abschließend.

Daten und Fakten Tipps des Versicherungsmaklers • Vergleichen Insgesamt gibt es in Österreich etwa zehn Anbieter von ­privaten Krankenversicherungen. Ein Tarifvergleich und ein Beratungs­ gespräch mit einem Versicherungsmakler lohnen sich! • Frühe Entscheidung Die Versicherungsbeiträge richten sich nach Alter und Gesund­ heitszustand. Wer sich früh für eine private Krankenversiche­ rung entscheidet, hat in der Regel ­geringere Prämien zu b ­ ezahlen. • Selbstbehaltsvarianten Es besteht auch die Möglichkeit, einen Tarif mit Selbstbehalt zu wählen. Dadurch werden die monatlichen Beiträge deutlich günstiger.

Sturmschäden in der Karibik und Puerto Rico.

Wirbelstürme machten 2017 zu einem teuren Katastrophenjahr Wirbelstürme, Überschwemmungen und Waldbrände bescherten den Versiche­ rungen 2017 das teuerste Jahr überhaupt. Die versicherten Schäden waren mit 144 Mrd. Dollar (117 Mrd. Euro) fast drei Mal so hoch wie im Jahr davor, wie aus der SigmaStudie des Rückversicherers Swiss Re her­ vorgeht. Das weltweit größte versicherte Schaden­ ereignis des Jahres 2017 war Hurrikan Maria in der Karibik und in Puerto Rico, das Scha­ denforderungen in Höhe von 32 Mrd. Dollar nach sich zog. Das vergangene Jahr kam die Versicherer noch teurer zu stehen als das Katastrophen­ jahr 2011 mit den Erdbeben in Japan, Neuseeland und Überschwemmungen in ­ Thailand. Der wirtschaftliche Gesamtscha­ den durch Natur- und von Menschen verur­ sachte Katastrophen erreichte mit 337 Mrd. Dollar den zweithöchsten Wert, wie Swiss Re weiter schreibt.

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Deutschland: Privates Geldvermögen im V ­ orjahr auf R ­ ekordhoch

Wir als unabhängiger Versicherungs-Makler empfehlen Ihnen mindestens alle drei Jahre eine Überprüfung der laufenden Polizzen vorzunehmen. Dadurch können Sie sicher sein, dass Ihr Versicherungsschutz stets Ihren Anforderungen entspricht.

Trotz der Zinsflaute werden die Menschen in Deutschland in der Summe immer ver­ mögender. Bis Ende 2017 stieg das Geldver­ mögen der privaten Haushalte im Vergleich zum Vorjahr um knapp fünf Prozent auf den Rekordwert von 5857 Mrd. Euro, wie die Deutsche Bundesbank in Frankfurt mit­ teilte. Berücksichtigt werden dabei Bargeld, Bankeinlagen, Wertpapiere und Ansprüche an Versicherungen – nicht jedoch Immobili­ en. Getrieben wurde die Entwicklung auch durch Kursgewinne an den Aktienmärkten.

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8 Vorsorgen und Versichern

Samstag, 12. Mai 2018 Extra

Exportländer im Vergleich – wo die Zahlung am häufigsten ausbleibt Die österreichische Kreditversicherung ACREDIA veröffentlicht für das vierte Quartal 2017 die „Top 10“-Exportländer mit den höchsten Zahlungsverzügen gegenüber ihren Versicherungsnehmern. Verglichen wurden dabei die Zahlen zum Ende des vierten Quartals mit jenen des dritten Quartals 2017. Rund 80 Prozent der österreichischen ­Exporte beliefern den europäischen Markt. Eine Stabilisierung der Zahlungsgebarungen in so wichtigen Exportmärkten wie Deutschland, Polen und Bulgarien ist daher die gute Nachricht. Auch für die Vorarlberger Exporteure. Die Tschechische Republik und Kroatien überraschen aber mit zum Teil signifikanten Anstiegen in den Zahlungsverzügen. Kroatien findet sich dabei erstmals unter den Top-Ten-Ländern mit den höchsten Zahlungsverzügen.

Karolina Offterdinger Vorständin ACREDIA

Auch wenn Sie innerhalb der EU liefern, sollten Sie ihre Außenstände im Auge behalten und bei Ausbleiben der Zahlung sofort mahnen. Die stabilen, aber in Summe hohen Verzüge sind eine Folge der „Agrokor“-Pleite. Sehr deutliche Signale erreichen heimische Exporteure aus Süd­ amerika: Nur langsam wach-

sende Volkswirtschaften, politische Instabilitäten und die Angst vor US-Protektionismus bringen neben Mexiko nun auch Chile und Argentinien unter die aktuellen TopTen-Länder mit den höchsten Zahlungsver­zügen. Vorsichtig positiv Den aktuellen Spitzenreiter Chile kennzeichnen politische Unsicherheiten aufgrund der Präsidentenstichwahlen im Dezember 2017, was sich auch bei zurückgehaltenen Infrastruktur-Investitionen zeigte. Mit den mittlerweile erfolgten Weichenstellungen für eine neue Regierung, dem Amtsantritt des neuen – schon von 2010 bis 2014 erstmals regierenden – Präsidenten und der prognostizierten Verdoppelung des BIP-Wachstums gibt es für 2018 allerdings wieder einen vorsichtig positiven Ausblick. „Wir beobachten die Situation in Ländern wie Chile, Mexiko und Argentinien genau. Derzeit werden verschiedene Handelsabkommen wieder neu zwischen der EU und dieser Region verhandelt. Andere wichtige Einflussfaktoren sind die Gefahr eines eingeschränkten Freihandels, Korruption und politische Instabilitäten“, kommentiert ACREDIA Vorständin Karolina Offterdinger die aktuelle Entwicklung bei Exportpartnern aus Südamerika.

Die österreichische und besonders die Vorarlberger Wirtschaft sind vom Export abhängig.

men und auch für heimische Exporteure neue BusinessChancen bringen. Deutschland – der wichtigste Exportmarkt Österreichs – war zuletzt durch eine Großinsolvenz eines Küchenherstellers in Poleposition der Liste jener ­ Länder mit den höchsten Verzügen. Diese Großinsolvenz schlägt sich nun im Anstieg Deutschland und Polen stabil der Schäden aus ZahlungsausBulgarien, im dritten Quartal fällen nieder, wohingegen die eines jener Länder mit stark Zahlungsverzüge wieder zusteigender Verzugstendenz, rückgehen. stabilisiert sich nachhaltig, Polen ist einer der wichtigsten unter anderem auch mithilfe Außenhandelspartner östervon Finanzmitteln aus EU-­ reichischer Unternehmer und Förderungen, deren Projekt­ zählt zu den sich am dynaumsetzungen Fahrt aufneh- mischsten entwickelnden

Volkswirtschaften in Europa. Wachsender Konsum, prognostizierte Unternehmens­ investitionen und Zuwächse im Außenhandel tragen zur Konjunkturbelebung bei. Das wirkt sich auch positiv auf die Zahlungsmoral aus: Nach dem sprunghaften Anstieg der Zahlungsverzüge polnischer Abnehmer im Vorquartal, sind die Verzüge nun wieder leicht gesunken, bewegen sich allerdings nach wie vor auf hohem Niveau. Der leichte Anstieg der Schäden ist demnach eine Folge der im Vorquartal gestiegenen Verzüge. Trotz insgesamt positiver Entwicklung bleibt ­

Karolina Offterdinger in ihrer Einschätzung vorsichtig: „Ich kann es nicht oft genug betonen: Auch wenn Sie innerhalb der EU liefern, behalten Sie Ihre Außenstände im Auge und mahnen Sie sofort, wenn eine Zahlung ausbleibt.“ Kroatien und „Agrokor“-Pleite Erstmals unter den Top-TenLändern mit den höchsten Zahlungsverzügen findet sich Kroatien. „Die schlechte Nachricht ist, dass mit der ­laufenden Sanierung des Agrokor-Konzerns weiterhin ­Un­sicherheiten im Hinblick auf fristgerechte Zahlungen verbunden sein können.

Die gute Nachricht ist, dass Reformprogramme auch mithilfe von EU-Fördergeldern dem Land Zugriff auf Struktur- und Investitionshilfen ermöglichen“, so Offterdinger in ihrer Einschätzung zur Lage des jüngsten EU-Mitgliedslandes. Auf Verzug folgt Schaden In 75 Prozent der Fälle ist ein Zahlungsverzug Vorläufer für einen Schadensfall. „Steigende Zahlungsverzüge sind ein wichtiger Indikator für die ­zukünftige wirtschaftliche Entwicklung eines Landes“, unterstreicht Karolina Offterdinger.

Bauversicherungen richtig abschließen So lautet der Titel eines soeben im Linde Verlag in Wien erschienenen Buches des Autors Norbert Jagerhofer.

Bei der Mehrheit der Kunden sind transparente Gebührenmodelle ein wichtiges Asset.

Bei Anlageentscheidungen ist die Meinung der Experten gefragt Kunden wollen die Anlageentscheidungen allerdings mehrheitlich selbst treffen – Transparente Gebührenmodelle sind ein wichtiges Asset. In einer aktuellen Umfrage zum Thema „Beratungstrends bei der Veranlagung“ gab eine klare Mehrheit der Anlegerinnen und Anleger (76 Prozent) an, sich Empfehlungen von ausgewiesenen Expertinnen und Experten bei Veranlagungsentscheidungen zu wünschen. 54 Prozent davon wollen ihre Anlageentscheidungen nach erfolgter Beratung allerdings selbst treffen. Nur eine Minderheit von 23 Prozent denkt im aktuellen

Umfeld auf die Expertenberatung verzichten zu können. Für ein knappes Drittel der Befragten (27 Prozent) ist eine transparente Pauschalgebühr wichtig, die alle Transaktionskosten inkludiert. Dieser Prozentsatz steigt bei den Besitzern größerer Portfolios (über 70.000 Euro) auf 32 Prozent an. Weibliche Anlegerinnen stehen einer All-in-fee mit 43 Prozent am positivsten gegenüber. Analyse des eigenen Portfolios Beinahe die Hälfte der Befragten (45 Prozent) interessiert sich für eine tiefgreifende Analyse des eigenen Portfolios, bevor sie neue

Anlageentscheidungen treffen. Bei Anlegerinnen und Anlegern mit größeren Veranlagungssummen erhöht sich dieser Anteil auf 57 Prozent. Gleichzeitig kennen aber nur acht Prozent der Befragten professionelle Portfolio-Analyse-Tools. Ein Teil der befragten Anlegerinnen und Anleger (etwa jeder Zehnte) würde für eine fundierte Analyse ihres bestehenden Portfolios bis zu 200 Euro bezahlen. Die INTEGRAL Markt- und Meinungsforschungsges.m.b.H. hat im Februar 2018 im Auftrag der UniCredit Bank Austria 300 OnlineInterviews mit Wertpapieranlegerinnen und -anlegern durchgeführt.

Dabei geht es laut Untertitel um die Vertragsgestaltung und Schadensabwicklung bei Bau- und Montageversicherungsschäden. Planungsfehler bei Versickerungsschächten, feuchte Wände durch Hochwasser, Risse am Nachbargebäude – auf Baustellen stehen die am Projekt beteiligten Unternehmer immer wieder vor (unvorhersehbaren) Herausforderungen und sehen sich im Schadens-

fall mit Gewährleistungs- und Schadenersatzansprüchen der Auftraggeber oder Dritten konfrontiert. Umso wichtiger ist es, sich gegen die entsprechenden Risiken abzusichern. Bei Bauversicherungen sind insbesondere folgende Faktoren zu beachten: ür wen gilt der Schutz? •F • Ab und bis zu welchem Zeitpunkt und für welche Baustellen besteht die Versicherung? • Welche Gefahren sind versichert, wofür bestehen Haftungsausschlüsse? • Welche Zusatzdeckungen können vereinbart werden?

Am Bau entstehen oft (unvorhersehbare) Herausforderungen.

• Und vor allem: Welche ­Versicherung ist überhaupt notwendig und auch sinnvoll? Jahrzehntelange Erfahrung Der Leitfaden beruht auf dem Wissen von 35 Jahren Praxis in der Bauversicherung und verknüpft Erfahrungen aus dem Versicherungsalltag mit richtungsweisenden Entscheidungen aus der Judikatur des Obersten Gerichtshofes (OGH). Über 100 Praxistipps helfen bei der Entscheidung, welche Klauseln im Versicherungswording jedenfalls enthalten sein sollen. Damit gehört dieses Werk in die Bibliothek von jedem, der mit der Vertragserrichtung und Abwicklung von Schadensfällen auf dem breiten Gebiet der Bauversicherungen zu tun hat. Der ­Buchautor Norbert Jagerhofer ist Prokurist bei der RVM Raiffeisen-Versicher­ ungs­­­makler GmbH und selbstständiger Versicherungsmakler sowie Berater in Versicherungsangelegenheiten, allgemein gerichtlich beeideter und zertifizierter Sachverständiger für Ver­ sicherungswesen.


9

Samstag, 12. Mai 2018 Extra

Regionalität und große Nähe zu den Menschen Professionelle Kundenkontakte vor Ort. 84 Mitarbeiter­i­nnen und Mitarbeiter sind in Vorarlberg tätig. Die Wiener Städtische Ver­ sicherung ist in allen Bundes­ ländern mit eigenen Landes­ direktionen und einem ­dichten Geschäftsstellennetz vertreten. „Seit 1962 ist die Vorarlberger Landesleitung in Feldkirch beheimatet. 2007 haben wir mit der neuen Lan­ desdirektion in der Waldfried­ gasse die Zukunft der professi­ onellen Kundenberatung in Feldkirch und von Vorarlberg ausgerichtet“, so Landesdirek­ tor Burkhard Berchtel. Leichte Erreichbarkeit Und weiter: „Seit 2006 verant­ worte ich unsere Aktivitäten in Vorarlberg und habe mich hier immer bestens aufgehoben gefühlt. Unsere Landes­ direktion liegt am Tor zu Feld­ kirch und wir sind für unsere Kundinnen und Kunden bes­ tens erreichbar. Besonders schätze ich die guten Kontakte zur Stadt Feldkirch, speziell zu Bürgermeister Wilfried Berch­ told, der auch in unserem ­Landesbeirat aktiv ist.“ In der Landesdirektion und in vier

Kundenservice- und Zulas­ sungsstellen bieten 84 Mit­ arbeiterinnen und Mitarbeiter den Vorarlberger Kundinnen und Kunden Beratung und Service. In der Landesleitung in Feld­ kirch selbst sind 42 Mitarbei­ terinnen und Mitarbeiter tä­ tig. Das Team im Ländle wird darüber hinaus durch neun Lehrlinge ergänzt. Berchtel: „Wir gehören zu den größten Lehrlingsausbildnern und ge­ rade im Großraum Feldkirch sind die Lehrlinge unsere Teamverstärker, die tatkräftig unterstützen und zur Versi­ cherungskauffrau bzw. zum

Burkhard Berchtel Wiener Städtische

Als zuverlässiger Sicherheits- und Vorsorgepartner sind uns die Bedürfnisse und Anforderungen der Menschen in ­Vorarlberg wichtig.

Versicherungskaufmann aus­ gebildet werden. Junges, motiviertes Team In der Landesdirektion Feld­ kirch ist ein junges moti­ viertes Team sowie engagierte und bestens ausgebildete Mit­ arbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv, die sich mit Ideen und Impulsen einbringen sowie auf die aktuellen Anforderun­ gen einstellen. Gerade in einer serviceorien­ tierten Branche wie dem Ver­ sicherungsgeschäft sind quali­ fizierte und einfühlsame Be­ schäftigte der Schlüssel zur Kundenzufriedenheit. Ein we­ sentlicher Grundstein des Er­ folges sind das überdurch­ schnittliche Engagement, die ausgeprägte Serviceorientie­ rung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Kundennähe. Mehr als 40.000 Kunden Der Vorarlberger Markt wird von Feldkirch aus bearbeitet. Mehr als 40.000 Kundinnen und Kunden vertrauen uns in Vorarlberg, wenn es um ihre Sicherheit und Vorsorge geht. Die Versicherung beweist sich auch als Partner der Vorarlber­ ger Wirtschaft und begleitet

Von Feldkirch aus werden mehr als 40.000 Kundinnen und Kunden betreut. diese in Versicherungsfragen auch über die Grenzen Öster­ reichs hinaus. Dabei steht die persönliche Beratung im Fokus. Die Kun­ dinnen und Kunden sind im Zentrum der Bemühungen. Als Garant für Sicherheit und Stabilität werden gemeinsam mit ihnen die maßgeschnei­ derten Versicherungslö­ sungen erarbeitet. Dabei sind Vertrauen und Kundennähe besonders wichtig. Sicherheit ist allem voran ein mensch­

liches Grundbedürfnis. Es ist festzustellen, dass die Vorarl­ berger sehr risikobewusst sind und traditionell ihre Werte – wie Haushalt, Eigenheim und Kfz – entsprechend absichern. Vorsorge ist ein Top-Thema Die Vorsorge in allen Facetten ist darüber hinaus ein TopThema für die Menschen. „Wir schaffen Bewusstsein und entwickeln innovative Produkte auf Basis der aktu­ ellen Anforderungen und kon­

kreten Bedürfnisse. Schon jetzt sind wir mit steigender Lebenserwartung, längeren Ausbildungszeiten und Ge­ burtenrückgang konfrontiert. Eine private Vorsorge sollte somit ein fixer Bestandteil der Lebensplanung sein, um sich für alle Eventualitäten zu wappnen. Denn: Vorsorge ist nicht nur auf das Alter bezo­ gen, sondern betrifft das ge­ samte Leben“, so Landesdirek­ tor Burkhard Berchtel ab­ schließend.

Impressum | Redaktion und Texte: Ernest F. Enzelsberger­ Bilder: Russmedia Archiv, Agenturbilder, Shutterstock Umsetzung: Anja Schutti Anzeigen­beratung: Russmedia Verlag GmbH, Gutenberg­straße 1, 6858 Schwarzach

UNSERE BUSINESS-CLASS: Mit der Business Class-Versicherung der Wiener Städtischen können Sie einzelne Deckungsbausteine ganz nach Ihrem Bedarf auswählen und den optimalen Deckungsschutz für Ihren Betrieb finden. /wienerstaedtische

IHRE SORGEN MÖCHTEN WIR HABEN


10 Vorsorgen und Versichern

Samstag, 12. Mai 2018 Extra

Lebensversicherungen wurden neu positioniert und kostengünstiger „Als Marktführer in der Lebensversicherung in Vorarlberg freue ich mich, dass wir durch die Produktrevolution der fondsgebundenen Lebensversicherung unseren Kunden eine zeitgerechte Kostenstruktur bieten können und uns so deutlich vom Mitbewerb abheben“, so Markus Stadelmann, Uniqa Landesdirektor für Vorarlberg. Und weiter: „Aber auch die Neugestaltung der Veranla­ gungsmöglichkeiten, auf Basis von institutionellen Fonds, bringt jede Menge Vorteile, welche wir 1:1 an unsere ­Kunden weitergeben.“ Österreich revolutio­ Uniqa ­ niert nach der klassischer ­Lebensversicherung laut Aus­

Direktor Markus Stadelmann.

sendung nun auch die fonds­ gebundene: • deutlich niedrigere Kosten, verteilt über die gesamte Laufzeit • Kunden können zwischen gemanagten Veranlagungs­ formen und Fondspicking wählen. Beide Produkte wurden völlig neu positioniert: Die Ab­ schlusskosten gesenkt und die Produkte insgesamt viel fle­ xibler gemacht. Die Vorteile liegen nicht nur in der neuen Beweglichkeit der Produkte – bei beiden Versicherungen sind Entnahmen und Zuzah­ lungen während der Laufzeit möglich, ohne dass zusätz­ liche Kosten anfallen. Zudem werden die Kosten bei den neuen Produkten laufend verrechnet. Das spüren Kun­ den vor allem darin, dass jetzt ein größerer Teil der Prämie direkt in die Veranlagung geht. Damit wird mehr Kapital ver­ anlagt und der Kunde kann so auf lange Sicht einen höheren Ertrag generieren. ­ Dieser E ­ffekt ergibt sich dadurch, dass von der ein­ ­ bezahlten Prämie, zum ­Beispiel 100 Euro, nur die vier­ prozentige Versicherungs­ steuer und die nun redu­ zierten Abschluss­kos­ten abge­ zogen werden. Zudem werden von der neuen fondsgebundenen Versiche­ rung die Verwaltungskosten ­ verrechnet. vom D epot Einen weiteren Vorteil haben

Kunden bei den flexibel ­einschließbaren Zusatztarifen, bei diesen keine Unterjährig­ keitszuschläge mehr verrech­ net wird. Veranlagungsmodelle Die neue fondsgebundene Le­ bensversicherung bietet zwei verschiedene Veranlagungs­ modelle: Entweder der Kunde entscheidet sich für eine der vier, von Uniqa Capital Mar­ kets, gemanagten Veranla­ gungsformen oder man wählt Einzelfonds aus der dafür ­vorgesehenen Fondspalette und betreibt eigenständiges Fondspicking. Dabei können Kunden nicht nur Fonds der Raiffeisen KAG wählen sondern auch von KAGs wie etwa Franklin Temp­ leton, BlackRock, Fidelity, Invesco, Carmignac oder ­ iShares. Die Fonds wurden nicht nur danach ausgesucht, wie re­ nommiert die Geldhäuser sind, sondern auch danach, bei welchen es institutionelle Tranchen gibt. Breite Fondspalette Somit haben Kunden eine brei­ te, kostengünstige Fondspalet­ te aus der sie selbst auswählen können. Kunden, die nicht so sattelfest sind, können auf Experten aus dem eigenen ­ Haus vertrauen. Neben der einfach und trans­ parent gehaltenen Pensions­ vorsorge mit Kapitalwahlrecht werden auch zahlreiche

Die Kunden haben eine breite Fondspalette aus der sie wählen können. ­Zusatztarife und ­Features angeboten, die der Kunde ­ wählen kann, wie etwa eine ­ ­Ab­lebens- oder Berufsunfähig­ keits­versiche­r­ung und eine Sonderklasse nach Unfall und schwerer Erkrankung. Als Zusatztarif können Kun­ den auch eine lebenslange

Rente, eine Prämienbefreiung bei Unfallinvalidität, Pflege oder Arbeitsunfähigkeit sowie eine Dread-Disease-Versiche­ rung wählen. Mit dem neuen Produkt sollen Kunden angesprochen wer­ den, die aufgrund von län­ geren Vertragslaufzeiten auch

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höheres Risiko tragen können. Aber auch eine Alternative für Kunden bieten, die ihrem Portfolio eine etwas risikorei­ chere, aber dafür chancenrei­ chere Veranlagung beimi­ schen wollen. Beide Produkte weisen die maximale Transpa­ renz für den Kunden auf.


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