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2018 04 20 extra nutzfahrzeuge transport und logistik

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Transport & Logistik Nutzfahrzeuge

Bild: DB Schenker

20. April 2018

Neuvorstellung Transporter von Opel und Ford

Hรถhenflug Wie sinnvoll sind Inventurdrohnen?

Gutes Gespann Das Parkassistenzsystem von VW


2 Transport und Logistik

Freitag, 20. April 2018 Extra

Neuer innerbetrieblicher Transport Jahrelang hat sich die Industrie getrieben von den führenden Automobilherstellern und der zweiten Industriellen Revolution fast ausschließlich auf die wertschöpfenden Prozesse konzentriert. Mittlerweile verschmelzen Logistik und Produktion immer mehr zu einer Einheit. „Dabei sind die Intralogistikströme einer Fabrik gleichbedeutend mit der Blutbahn des Menschen“, sagt Christian Beer, Geschäftsführer der Servus Intralogistics GmbH, und führt aus: „Wenn es einen Engpass oder einen Infarkt gibt, sterben die Organe ab.“ Und eben genau so ist dies in der Produktion, wenn die Logistikprozesse nicht ideal auf den Organismus Fabrik abgestimmt sind. Mehr Qualität garantiert Ein Teil der 4. Industriellen Revolution ist laut dem Fraunhofer Institut die intralogistische Verknüpfung sämtlicher Bereiche in einem Unternehmen. Schafft man das schnittstellenlos mit einem einzigen System, so

eröffnet das einem Unternehmen unzählige Möglichkeiten. Sorgt ein System von Wareneingang über Kommissionierung, AKL, Montage und Büro bis hin zum Warenausgang, wird das Feedback in Echtzeit von Produkt- und Produktionsdaten in jeder Phase der

Christian Beer Inhaber und Geschäfts­ führer der Heron Gruppe

Das Servus-System vernetzt alle Bereiche in einem Unternehmen. Sämtliche Daten werden damit in Echtzeit verfügbar. Wertschöpfung möglich. „Das führt zu einem enormen Qualitätsanstieg in den Prozessen, denn Suchzeiten gehören der Vergangenheit an und ich erhalte eine schnellere Fehleridentifikation.

Die autonomen Transportroboter von Servus verbinden Lager und Produktion. Da sie über Kopf unter der Hallendecke fahren bleiben die wertvollen Flächen für die Produktion frei. Endkunden können zudem stets über den aktuellen Stand ihrer Bestellung informiert werden“, sagt Beer.

Die Transportroboter fahren aus dem Lager und versorgen die Produktion zur richtigen Zeit mit dem richtigen Material.

Industrie 4.0 bereits Realität Bei den Kunden von Servus Intralogistics ist die Industrie 4.0 bereits Realität. Für den weltmarktführenden Hörgerätehersteller Sonova verantwortet Servus die komplette Inhouse-Logistik von Warenein- bis Warenausgang. Erfolgt in den USA ein Verkauf eines Produktes, löst das gleichzeitig einen Produktionsauftrag in der Schweiz aus. Der Dornbirner Intralogistik-

Spezialist hat einen SystemBaukasten im Einsatz, mit dem nahezu jedes Transportgut, egal ob Kartons, Boxen, Trays, Schüttgut oder Werkstücke bis 50 Kilogramm in einem optimalen Fließprozess in jeden Bereich des Unternehmens befördern kann und somit das Feedback in Echtzeit realisiert wird. „Das ServusSystem vernetzt alle Bereiche in einem Unternehmen“, erklärt Beer. Dezentralität als Gebot der Stunde In Industrie 4.0 werden aber auch Systeme wie auch

System­komponenten autonom und intelligent. Kernstück des Baukastens von Servus sind daher autonom agierende Schwarmroboter, die sich selbstständig den kürzesten Weg zum Ziel suchen. „Unser System kann man sich wie ein Taxiunternehmen in Manhattan vorstellen. Die Taxizentrale vergibt einen Fahrauftrag an das Taxi mit dem kürzesten Weg zur Quelladresse. Den kürzesten Weg von der Quelle zum Ziel findet jedes Taxi dann selbst“, erläutert Beer. So bleibe das System immer gleich einfach. Egal ob man zwei Fahrten pro Stunde

benötige oder 20.000 Fahrten. Solch dezentral organisierte Systeme sind ein absolutes Gebot der Stunde, um der immer höher werdenden Komplexität Herr zu werden und flexibel zu bleiben. Ebenso wird das Ausfallsrisiko minimiert. Um die Losgröße 1, so das Ziel von Industrie 4.0, wirtschaftlich realisieren zu können, müssen in Zukunft Schnittstellen vermieden und Intralogistiksysteme dezentral organisiert werden. Ebenso müssen Logistik und Produktion zu einer Einheit verschmelzen.

Höhenflug: Inventurdrohnen im Einsatz Unter freiem Himmel haben Drohnen meist einen schlechten Ruf: Sie dringen in die ­Privatsphäre ein oder gefährden Flugzeuge und Tiere. Doch hinter geschlossenen ­Türen liefern sie einen wertvollen Beitrag für Unternehmen. Drohnen schaffen das, wo der Mensch oft an seine Grenzen stößt: Die Automatisierung von Prozessen in Unter­ nehmen, insbesondere aber in Lagerhallen. Insbesondere Inventurabläufe könnten in ­ der Logistik damit in Zukunft ­optimiert werden.

Die kleinen Fluggeräte erreichen weit oben gelegene Regale und können dabei gleichzeitig ruhig in der Luft stehen bleiben, um die Perspektive optimal einzufangen. Dank des elektronischen Antriebs sind sie in geschlossenen Räumen problemlos einsetzbar. Einzig die Steuerung mittels einem Piloten am Boden muss noch von Menschenhand übernommen werden. Wenn ein Unternehmen über GPS-Empfang verfügt, kann die Drohne sogar vollkommen allein fliegen und die ­Inventur erledigen.

Die Inventur könnte bald von Drohnen übernommen werden.

Ihr größter Vorteil ist gleichzeitig aber auch ihr größter Nachteil: Der elektrische Antrieb verfügt über eine nur geringe Akkulaufzeit und das Fliegen selbst ist sehr energieintensiv. Fehlerquellen ausmerzen Drohnen werden in der Logistik bereits vielseitig eingesetzt. Insbesondere Hochregallager können mittels Drohne, einfach und unkompliziert erreicht werden. Das Gerät hilft dabei, fehlerhafte Ware und aufgebrochene Palettenware zu identifizieren. Damit wird die Kontrolle in Lagerhallen maßgeblich erleichtert. Einige Voraussetzungen sind entscheidend Mit der richtigen Kameratechnik und einem Barcode-Scanner an Bord werden Drohnen schnell zum selbstständig agierenden Roboter, der die Zählungen und Kontrollen übernimmt. Dadurch werden auch die Mitarbeiter am ­Boden entlastet. Doch damit die Drohne diese Arbeit fehlerfrei leisten kann, müssen Ware und Stellplatz ebenfalls mit dem entsprechenden Barcode ausgestattet sein. Zudem ist eine gute Beleuchtungsqualität unabdingbar für den Einsatz von Drohnen.

Die unbemannten Flugfahrzeuge unterstützen Abläufe und Prozesse. Zukunftsmusik oder Technologie der Gegenwart? Drohnen könnten aufgrund ihrer modernen Technik künftig auch die Inventur in Firmen übernehmen und die Mitarbeiter so entlasten. Bislang sind die kleinen „fliegenden Augen“ zur Bestandsaufnahme noch im Testversuch. Es gibt zwar einige Prototypen, wie beispielsweise von Linde Material Handling sowie erste Indoor-Flug­ ­

versuche von DB Schenker Logistik, aber vor dem ­ flächendeckenden Einsatz bei ­ Unternehmen wird wohl noch etwas Zeit vergehen. Erik Wirsing, Innovationsleiter bei DB Schenker erklärt, warum: „Mit einer Flugdrohne muss man schon umgehen können. Dazu gehört ein gewisses ­ Talent und natürlich noch mehr Training – besonders im IndoorEinsatz.“ Dazu komme, dass Drohnen nicht die einzige

technische Möglichkeit zur Durchführung einer Inventur sein kann. „Je nach Anwendungsfall könnten diesen Job auch andere Transportmittel übernehmen, sei es beispielsweise ein Indoor-Luftschiff, wegen seiner langen Flugdauer, oder auch ein am Regal sich fortbewegender Lagerroboter, in der Art eines „RackRacer“ des Fraunhofer IML“, erklärt Erik Wirsing. Ein hilfreiches Werkzeug sind sie dennoch allemal.

Impressum | Redaktion und Texte: Jasmin Quast­ Bilder: Servus Intralogistics GmbH, Shutterstock, Felicitas Matern, VW, Autohaus Gerster Anzeigen­beratung: Russmedia Verlag GmbH, Gutenberg­straße 1, 6858 Schwarzach


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Freitag, 20. April 2018 Extra

Kommt der 5-Achser LKW? Der österreichweite Fachverband Güterbeförderung fordert, dass 5-Achser mit 40 Tonnen Gesamtgewicht auf Baustellen zulässig sein sollen. Sie sollen als Alternative für Sattelzüge mit 40 Tonnen dienen.

EU-Transportsicherung Nachlässigkeit bei der Transport- und Ladungssicherung kann im Straßenverkehr schwerwiegende Folgen haben. Laut Unfallforschern könnten bis zu 20 Prozent der Unfälle durch eine korrekte Ladungssicherung vermieden werden. Schätzungen zufolge sind immer noch 40 Prozent der Lkw fehlerhaft gesichert und stellen ein potenzielles Risiko für Verkehrsteilnehmer dar. Ab Mai 2018 gelten neue Transport Vorschriften Bereits 2014 hat die EU Richtlinien zur „technischen Unterwegskontrolle“ von Fahrzeugen erlassen. Ab Mai 2018 sind nun alle EU-Länder dazu angehalten, diese Vorschriften in nationales Recht umzuwandeln und praktisch anzuwenden. Der Grund dafür: So können einheitliche Schwerverkehrskontrollen durchgeführt werden.

Nachbarländer machen es vor 5-Achs-Lkw werden aktuell fast ausschließlich in der Schweiz nachgefragt. Im Nachbarland sind nämlich 40 Tonnen Gesamtgewicht erlaubt. In den Niederlanden sind sogar bis zu 50 Tonnen zulässig. „Da hinkt Österreich noch etwas hinterher“, weiß Mag. ­

5-Achser Lkw könnten 5000 Tonnen CO2-Emissionen einsparen. Andreas Refenner, Fachgruppengeschäftsführer bei der Wirtschaftskammer Vorarlberg. „Derzeit sind 5-Achs-­ Solo-Lkw nur mit derselben Tonnage wie (billiger anzuschaffende) 4-Achser erlaubt und kommen daher kaum zum Einsatz.“

Bei Betonmischern wurde das zulässige Gesamtgewicht erhöht.

cargo-partner punktet nachhaltig

Ökologischer Mehrwert Laut einer Studie der Technischen Universität Wien können bei einer Erhöhung des Gesamtgewichts wie schon bei den Betonmischern etwa 20.000 Fahrten pro Jahr ein-

gespart werden, und das bei gleichbleibender Transportleistung. Dies entspricht einer Reduktion von cirka 5000 Tonnen CO2- Emissionen. Doch dies wäre nicht die einzig positive Auswirkung: Mit der Verringerung der Fahrten reduzieren sich automatisch die Feinstaubbelastung, der Verkehr auf den regionalen Straßen und somit auch der Lärm. Zudem würden drei gelenkte Achsen den 5-Achser deutlich wendiger machen und die oft beengte Situation auf Baustellen verbessern.

Daten und Fakten 20.000 Lkw-Fahrten pro Jahr könnten durch die Erhöhung des Gesamtgewichts eingespart werden. Die ÖVP/FPÖ spricht sich in ihrem Regierungsprogramm für eine Überarbeitung der gegenwärtigen Transportpraxis aus: „Das starre System von Achslasten und Gesamtgewicht enspricht nicht mehr überall den Praxisgegebenheiten.“

Boeing 747 Fahrwerk

In wenigen Wochen gelten innerhalb der EU einheitliche Richtlinien.

Branchenvertreter, Fachverbände und auch die Politik diskutieren derzeit vielfach über eine Frage: Kommt der 5-Achser Kipper-Lkw? Vor knapp drei Jahren konnte bereits der erste Meilenstein in der Transportgeschichte erzielt werden: Die Erhöhung des höchstzulässigen LkwGesamtgewichts bei 4-AchsBetonmischern von 32 auf 36 Tonnen.

Bei der Hermes Verkehrs.Logistik.Preis-Verleihung: (v. l. n. r.) Alexander Klacska, Christina Hainbuchner, Stefan Krauter, BM Norbert Hofer, Thomas Kargl. Bei der Verleihung des „HERMES-Stabs“ konnte sich der internationale Transportund Info-Logistik-Anbieter cargo-partner den Preis in der Sparte „Nachhaltigkeit“ sichern. Die Einreichung des nachhaltigen iLogistics Centers in Holzbauweise überzeugte aufgrund seiner ­Umweltfreundlichkeit. Die begehrte Auszeichnung wird jährlich im Rahmen der HERMES Verkehrs.Logistik. Gala in der Wiener Hofburg verliehen und würdigt in fünf Kategorien großartige Leistungen von Vertretern der heimischen Verkehrsund Logistikwirtschaft. cargo-partner wurde für das iLogistics Center in Fischamend am 21. März 2018 zum Sieger gekürt. Die Übergabe des Preises erfolgte durch den WKO­

Bundesspartenobmann Mag. Alexander ­Klacska und Verkehrsminister Ing. Norbert Hofer. Die Fachjury begründete die Auszeichnung des Bauprojekts mit seiner Innovationskraft im Sinne des Umweltschutzes. Das neue iLogistics Center wird über 10.000 Quadratmeter Lagerfläche bieten und ab Herbst 2018 in Betrieb gehen. Der Bau auf Holzbasis ermöglicht eine energie- und kostenschonende Temperaturführung zwischen 15°C und 26°C (+/- 2°C), konstante Luftfeuchtigkeit von bis zu 70 Prozent, niedrige Betriebskosten sowie erhebliche Emissionsersparnisse. Insgesamt werden 4200 m3 Holz in der Konstruktion verbaut, was 4200 Tonnen an gebundenem CO2 entspricht.

Diese Menge gleicht dem jährlichen Strombedarf von 620 Haushalten. Ausschließlich heimische Unternehmen gingen als ­ Bestbieter für die ausführenden Bauarbeiten hervor, sodass die Wertschöpfung innerhalb Österreichs blieb. Christina Hainbuchner, ­Director of Corporate Communications & Marketing, zeigte sich erfreut: „Mit der Bauweise des Lagers werden neue Wege begangen. Zeitgleich hat dieses Bauprojekt Modellcharakter für weitere iLogistics Center.“ „Derzeit investieren wir stark in den Ausbau unserer Kontraktlogistik, deshalb flossen wichtige Erfahrungen in die Gestaltung unserer aktuellen Bauprojekte an den Standorten Ljubljana und Sofia ein“, so Christina Hainbuchner.

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4 Nutzfahrzeuge

Freitag, 20. April 2018 Extra

Klimafreundlicher Güterverkehr In Zeiten, in denen Begriffe wie Dieselgate und Abgasskandal zunehmend die Medienberichterstattung bestimmen, sucht die Nutzfahrzeugbranche vermehrt nach umweltfreundlichen Alternativen.

Investitionen, vorausgesetzt die CO2-Relevanz kann nachgewiesen werden. LNG-Tankstelle für Lkws Im Herbst letzten Jahres hat die RAG in Ennshafen die erste eigene LNG-Tankstelle für Lastwagen eröffnet. Pro Tag werden hier zwei Tonnen LNG hergestellt. Damit können täglich bis zu 15 Lkws betankt werden.

Insbesondere Erdgas wird hier zum immer beliebteren Plan B für die Fahrzeugindustrie. Erdgas wird aus rein organischen Substanzen hergestellt und verbrennt umweltschonend ohne Rückstände. Im Vergleich zu Benzin und Diesel verursacht Erdgas 80 Prozent weniger Schadstoffe, also Feinstaub, Ruß und Staub. Zudem sind Erdgasmotoren geräuscharm. In der Automobilbranche bewährt Das sogenannte „Compressed Natural Gas“, kurz CNG, hat die Pkw-Branche schon längt erobert und kommt auch bei Kleintransportern verstärkt zum Einsatz. Auf Österreichs Straßen sind bislang gut 7000

Die Nutzfahrzeugbranche setzt mehr und mehr auf Erdgas. Erdgasfahrzeuge unterwegs. Kein Wunder: Die Autofahrer profitieren von zahlreichen

Vorteilen wie beispielsweise von einer Kosteneinsparung bei der Anschaffung und auch während der Nutzung. LNG als Alternative Da der gasförmige Treibstoff viel Platz im Fahrzeug benötigt und den großen Reichweiten von Nutzfahrzeugen kaum standhalten kann, konnte sich Erdgas bisher kaum in der Lkw-Branche durchsetzen. Diesem Problem haben sich die Hersteller der Nutzfahrzeuge angenommen und eine alternative Lösung zu Erdgas gefunden: LNG-Liquid Natural Gas. Beim LNG wird das Erdgas auf bis zu minus 160 Grad heruntergekühlt und damit

Durch das Abkühlen von Erdgas entsteht LNG.

verflüssigt. Durch das optimierte Expansionsverhältnis können so große Mengen an LNG transportiert werden. Aber das war noch nicht alles: Im Vergleich zu einem Euro6-Diesel spart ein Erdgasnutzfahrzeug, das mit LNG befüllt ist, bis zu 20 Tonnen CO2 jährlich ein. Das Feinstaubaufkommen kann ebenfalls drastisch gesenkt werden, nämlich um 95 Prozent. Günstiger fahren Neben dem Umweltaspekt bietet LNG auch für die Speditionen selbst einen Kostenvorteil: Der Treibstoff ist günsstiger als Diesel oder Benzin. Ein Kilo LNG kostet rund ei-

nen Euro und entspricht 1,3 Liter Diesel. Dies entspricht in etwa 30 Prozent Einsparung gegenüber dem Dieselpreis. Staatliche Förderung In Österreich gibt es verschiedenste Förderungen für Erdgasfahrzeuge. Je nach Bundesland werden bei der Förderung andere Schwerpunkte gesetzt. Vor allem für Unternehmen der Länder gibt es eine allgemeine Förderung des Bundes. Unternehmen, die ihren Fuhrpark auf Erdgas umstellen möchten, können bei der Kommualkredit Austria AG um Förderungen anfragen. Gefördert werden bis zu 30 Prozent der

Weniger Emissionen Allein in Vorarlberg werden 60 Prozent der Stickoxid Belastung durch den Straßenverkehr verursacht. Transporte tragen in der EU mit 28 Prozent zur CO2- Belastung bei. Im Hinblick auf den Klimaschutz nimmt die EU ab 2019 daher auch die Spediteure in die Pflicht: Ab dem kommenden Jahr schreibt die EU-Verordnung eine exakte Angabe zum CO2-Ausstoß von schweren Nutzfahrzeugen vor. So sollen die Emissionen gesenkt und die Umwelt geschont werden.

Daten und Fakten

23

Millionen Fahrzeuge mit Erdgasantrieb wurden bisher weltweit zugelassen.

28%

der CO2-Belas­tun­gen in der EU wird von Transporten ver­ursacht.

1860

wurde der erste Automotor mit Gas entwickelt. Doch erst in den 1990er-Jahren schaffte der Erdgasmotor seinen Durchbruch.

Starke Leistung im Ländle Nutzfahrzeuge werden von Verkehrsteilnehmern oft als lästig empfunden. Doch: Wie sähe eine Welt eigentlich ohne Nutzfahrzeuge aus? Transport ist zu einer für viele Menschen wichtigen Dienstleistung geworden. Viele Menschen lassen sich ihren täglichen Bedarf an Gütern bereits nach Hause liefern. Das reicht von Lebensmittel und Kleidung bis zum Fernseher bzw. Haushaltsgeräte.

Lastern auswählen.DAF setzt aber nicht nur bei den Lkws Maßstäbe, sondern auch in Punkto Service: „Mit dem Betriebsgelände in Rankweil wurden optimale Voraussetzungen

Markus Monz Leiter DanubeTruck Rankweil

Die Liste könnte unendlich so weiter gehen. In Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung rollt der Lastertransport weiter durch das Land und mit ihr wachsen zeitgleich die Ansprüche an qualitative Nutzfahrzeuge. Moderne Prüfstelle für LKW Mit sieben Standorten in Österreich und als DAF Partner ist DanubeTruck einer der Spezialisten auf dem Gebiet der Nutzfahrzeuge. Gewerbetreibende können bei DanubeTruck aus einem vielfältigen Angebot an neuen und gebrauchten

Kunden, die einen Truck für ihr erfolgreiches Geschäftsleben brauchen, suchen Produkte, die im Rahmen ihrer technischen Möglichkeiten optimiert sind. geschaffen. Wir haben uns richtig eingelebt und es läuft wirklich rund“ freut sich Geschäftsführer Markus Monz. Bei DanubeTrucks profitieren nicht nur DAF-Lkws, sondern

Der neue Ducato Pferdetransporter.

Fotos: DanubTruck

auch andere Marken von den modernen Service-Einrichtungen. „Ein Pluspunkt sind unsere Öffnungszeiten von Montag bis Freitag 7:30 bis 20 Uhr und am Samstag von 7:00 bis 12:25 Uhr unterstreicht Geschäftsführer Markus Monz. Truck of the Year Mit dem begehrtesten Titel „Truck of the Year“ den die europäische Trucker Branche zu bieten hat, zeichnen unabhängige Experten aus mehr als 20 Ländern die Leistung von DAF weithin sichtbar aus. So wurden die neuen DAF CF- und XFBaureihen zum „International Truck of the Year 2018“ gewählt. Die neuen DAF CF- und XF-Modelle verfügen über komplett neue Antriebsstränge mit hocheffizienten Getrieben und Hinterachsen. Zusammen mit

dem neuen, kompakten Nachbehandlungssystem sorgen die fortschrittliche Software und die optimierte Aerodynamik für einen niedrigeren Kraftstoffverbrauch und eine Verringerung der CO2-Emissionen um beeindruckende sieben Prozent. Die einsatzspezifischen Konfigurationen der neuen Lastwagen sorgen für Gewichtsreduktionen von bis zu 300 Kilogramm und verbessern damit die Einsatzeffizienz im Sinne des Kunden.

Wünsche der Kunden erfüllt DAF hat bei der jüngst erfolgten grundlegenden Überarbeitung der Lastwagen äußerlich nur wenig verändert, im inneren aber umso mehr. Das Ergebnis ist mit einem Einsparungspotential, abhängig vom Einsatzgebiet, von bis zu sieben Prozent sogar deutlich höher ausgefallen, als ursprünglich geplant. „Es war nicht möglich, den Truck neu zu erfinden und es war auch gar nicht nötig“, erklärt Markus Monz. „Kunden, die einen Truck für ihr erfolgreiches Geschäftsleben brauchen, wollen Produkte, die im Rahmen der technischen Möglichkeiten optimiert antreten und nicht als Versuchskaninchen der Industrie agieren und dafür auch noch viel Geld ausgeben.“

Neu bei DanubeTruck: Für alle, die noch mehr Leistung benötigen, bietet DanubeTruck ab sofort den neuen Fiat Ducato Pferdetransporter bis 3,5 Tonnen mit msg-Aufbau, jetzt mit Euro 6 Motor und noch mehr Nutzlast an. Für eine sichere Fahrt Ihrer wertvollen Vierbeiner! Mit bestem Preis-LeistungsverhältANZEIGE nis.

Kontakt DanubeTruck Am Damm 6 6830 Rankweil Tel.: 05522 81496 Mobil: 0664 2003286 markus.monz@ danubetruck.at www.danubetruck.at


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Freitag, 20. April 2018 Extra

Gutes Gespann: Der „Trailer Assist“ Jetzt, wo die warme Jahreszeit wieder vor der Tür steht, zieht es viele nach draußen – ob mit dem Wohnwagen in den Urlaub oder mit dem Pferdeanhänger zum Reitturnier. Ein Anhänger sorgt hierbei für den nötigen Platz, aber stellt gleichzeitig auch eine Herausforderung beim Fahren und Parken dar. Schnell rückwärts in die Parklücke oder kurzerhand wenden – mit einem Pkw meist kein Problem. Doch befindet sich noch ein Anhänger mit an Bord, verzweifeln auch geübte Autofahrer gern. Mit einem Anhänger zu rangieren ist oft kompliziert und zeitaufwendig. Um hier Abhilfe zu schaffen, hat Volkswagen ein neues ­Assistenzsystem entwickelt, das den Fahrern präzises ­Manövrieren ermöglicht. Kleiner Helfer, große Wirkung Das innovative System übernimmt beim Rangieren die Lenkung. Der Fahrer muss ­lediglich Gas und Bremse kontrollieren, um das Gespann

s­icher in die Parklücke zu ­manövrieren. Dabei wird der „Trailer Assist“ schnell und einfach per Knopfdruck aktiviert. Jetzt noch den Rückwärtsgang einlegen und die gewünschte Fahrtrichtung über den Spiegeleinstellschalter wählen und schon steuert das System automatisch und elektromechanisch die Servolenkung, um das Fahrzeug einzuparken. Einfaches Rückwärtsfahren Auch vor dem Rückwärtsfahren brauchen sich Fahrzeugführer nicht länger zu fürchten. Sofern der Anhänger in der richtigen Richtung steht, zieht der „Trailer Assist“ das Fahrzeug einfach und problemlos in einer Linie hinter sich her. Die Kamera macht es möglich Wie bei den Parkpiloten spielt die integrierte Kamera auch beim „Trailer Assist“eine entscheidende Rolle. So beobachtet die Rückfahrkamera den Knickwinkel des Anhängers, wertet diesen aus und erstellt mithilfe dieser Daten einen

Rückwärts fahren, rangieren, einparken: Mit dem neuen Park-Assistenten von VW für Anhänger kein Problem. sogenannten Bildverarbeitungsalgorithmus. Durch die optische Erfassung des Knickwinkels kann anschließend die Lenkwinkelberechnung erfolgen. Gleich, um welches Anhängermodell oder um welches Deichsel es sich handelt, der „Trailer Assist“ funktioniert bei allen Fahrzeugen.

Der „Trailer Assist“ von VW parkt selbstständig ein.

Assistenz beim Parken: Ein System mit Geschichte Wer glaubt, Park-AssistenzSysteme seien eine innovative

Neuerfindung, der irrt. Bereits den Fahrer vor sich nähr- und zeigt mittels LED-Symbol 1997 entwickelte Volkswagen ernden Verkehrsteilnehmern Fahrzeuge im toten Winkel an. die erste Einparkhilfe, die mit vier Ultraschallsensoren funkWissenswertes tionierte. Seit 2005 gibt es die Einpark1997 Einführung erste Einparkhilfe hilfen für vorne und hinten 2005 Einparkhilfe vorn und hinten und seit 2014 den Auspark-­ 2006 Weltweit erster Parkassistent (Park Assist) Assistent. Mit dem Ausparksy2010 Optisches Parksystem (OPS) stem ­werden die Fahrer mit2010 Park Assist 2.0 tels Heck-Radarsensoren beim 2012 Park Assist 2.0 mit Querparken Ausparken von unübersicht2014 Ausparkassistent lichen Parkplätzen oder 2014 Einführung Trailer Assist ­Q uerparklücken unterstützt. 2015 Park Assist 3.0 Gleichzeitig warnt das System

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Verbrauch: 4,7 – 7,4 l/100 km. CO2-Emission: 124 – 193 g/km. Erdgas (CNG): 6,6 – 6,9 m3/100 km. CO2-Emission: 118 – 123 g/km. Symbolfoto.


6 Nutzfahrzeuge

Freitag, 20. April 2018 Extra

Opel Vivaro: Büro auf vier Rädern Der Opel Vivaro ist vielseitig, praxistauglich und innovativ. Alltagsnutzen und Optik finden auf den wenigen Quadratmetern Innenraum maximalen Platz. Facelift: Der neue Ford Transit Custom erstrahlt in neuem Look.

Mehr Sicherheit. Mehr Komfort. Design kombiniert mit Funktion, modernste Technik ergänzt um qualitatives Material – der neue Ford Transit Custom vereint die Ansprüche an einen gewerblichen Kastenwagen mit Wohlfühlzone im Innenraum. Beim ersten Anblick des neuen Ford Kleintransporters sticht sofort das überarbeitete Exterior- wie auch Interiordesign ins Auge. Ford hat hier ordentlich renoviert und ein Facelift auf ganzer Linie konstruiert. Mobiles Büro Von außen präsentiert sich eine neuartige Front: Der Kühlergrill wurde deutlich vergrößert, die Motorhaube besticht durch eine klare ­Linienführung und sorgt für ein ansprechendes Äußeres. Im Innenraum des neuen Ford Transit Custom trifft

der Fahrer auf Komfort, Funktionalität und fortschrittliche Technologie wie dem sprachgesteuerten Unterhaltungs- und Kon­ nektivitätssystem Ford SYNC. Via Sprachbefehl lässt sich das Cockpit einfach steuern, der 8-Zoll-Display erleichtert die Navigation und ist auch o ­ptisch ein Hingucker. Mehr Sicherheit Der neue Ford wurde zudem mit neuen Assistenzsystemen versehen: Begonnen beim Tempomaten mit ­Fußgängererkennung über den Fahrspur-Assistenten bis hin zum Notruf-Assistenten. Letztere beiden S ­icherheitstechnologien wurden mit dem Euro NCAP Advanced Reward** für Technologie prämiert. Damit konnte sich ein Nutzfahrzeug zum ersten

Mal in der Automobil­ geschichte diese Auszeichnung sichern. Kraftvoll und leistungsfähig Der Ford Transit Custom wird von einem neuartig entwickelten „2,0 Liter TDCi“-Motor angetrieben. Dieser bietet mehr Leis-tung bei weniger Verbrauch. Zudem entspricht er der „Euro 6 Emissionsverordnung“. Das neue Modell ist, wie bisher auch, in drei Leistungsstufen erhältlich: in 77 kW/105 PS, 96 kW/130 PS sowie 125 kW/170 PS. „Der neue Ford Transit Custom ist smarter, professioneller und beständiger denn je – Sie können sich darauf freuen, am Steuer eines Transporters zu sitzen, der ausgereifter und ausgefeilter ist als je zuvor“, so Daniel Pfeiffer, Verkaufsleiter Ford.

Unternehmervorteil von bis zu

€9.000,–

Um den Ansprüchen und Bedürfnissen seiner Fahrer gerecht zu werden, wartet der Opel Vivaro mit einem mobilen Office im Cockpit auf: Gegenüber seinem ­Vorgänger-Modell wurde die Fahrerkabine deutlich vergrößert, die Sitze sind ergonomisch, es gibt aus­ ­ reichend Stauraum und der Mittelsitz der Doppelbank lässt sich in Kürze um­ klappen. So wird das Arbeiten von unterwegs ­ komfortabel. Umweltschonend Der Opel Vivaro ist mit 1.6 Turbo und BiTurbo Dieselaggregaten ausgestattet. Das Leistungsspektrum umfasst 95 PS bis 145 PS bei maximalem Drehmoment und geringen Verbrauchs- sowie Emissionswerten. Darüber hinaus ist das Fahrzeug mit der ecoFLEX- Spritspartechnologie erhältlich. Dieses bietet zusätzliches Sparpotenzial. Maximale Staufläche Gleich ob viel oder wenig Ladevolumen benötigt wird, der Kastenwagen von Opel hat für verschiedenste Ansprüche eine passende ­

Ein echtes Multitalent: der Opel Vivaro. Lösung parat: Er ist in zwei Längen und zwei Höhen erhältlich, es gibt die Möglichkeit eine extra lange Ladefläche zu ordern oder eine Trennwand mit Durchlade-

Simon Plaickner Markenleiter Opel

Der Opel Vivaro setzt Standards mit seiner optimierten praxistauglichen Funktionalität, seinem repräsentativen Design, seinen innovativen Motoren und seiner exzellenten Wirtschaftlichkeit.

funktion inklusive Ladungs­ sicherung zu erhalten. Umfassender Schutz Auch in puncto Sicherheit lässt sich der Opel Vivaro nicht lumpen. Er ist mit zahlreichen elektronischen Systemen ausgestattet, die zu ­jeder Zeit und bei jedem Beladungszustand ein hohes Maß an aktiver Sicherheit garantieren. Das Angebot reicht von einer adaptiven Ladekontrolle, einem Überrollschutz und Brems­assistenten bis zum Fußgängerschutz. Individuell Ein Kastenwagen muss viele Zwecke erfüllen. Der Vivaro ist daher in unterschiedlichen Varianten erhältlich. Die Kunden können ­zwischen dem klassischen Kasten­ wagen mit Serienausstattung, der Doppelkabine oder dem Transporter mit Plattform-Fahrgestell wählen.

Der neue Ford Transit Custom Smarter. Professioneller. Beständiger.

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