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Vorsorge_Versichern_2019

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Vorsorgen und Versichern

Foto: Bernadette Prassl

12. April 2019

Es ist nie zu fr체h Wer bald anf채ngt, der hat mehr Geld

Gesundheitskosten Mit steigendem Alter wird es teurer

Aufholbedarf Vorschl채ge f체r die Pensionskassen


2 Vorsorgen und Versichern

Freitag, 12. April 2019 Extra

So viel kostet uns die Gesundheit Steigende Lebenserwartung ­erhöht die Gesundheitskosten bis 2060 von momentan 10,4 Prozent auf mindestens 12,3 Prozent der gesamten österreichischen Wirtschaftsleistung, es könnten sogar bis zu 14,4 Prozent sein. Am 7. April war der Welt­ gesundheitstag – ein Tag, der dazu anregt, über Gesundheit und die Kosten im Gesund­ heitssystem nachzudenken. Schließlich werden Herr und Frau Österreicher immer älter. Und es ist eine Tatsache, dass die Kosten für die Gesundheit mit steigendem Alter auch entsprechend anwachsen. Sehr starke Steigerungen Bis 39 Jahre kostet die medizi­ nische Betreuung im Durch­ schnitt 1800 Euro pro Jahr. Für Menschen zwischen 50 und 59 Jahren sind die Ausgaben schon doppelt so hoch, bis zum 75. Lebensjahr verfünf­

Franz Xaver Zobl, Ökonom.

fachen sie sich. Ist ein Mensch über 90 Jahre alt, müssen im Schnitt 27.000 Euro pro Jahr für seine Gesundheit aufge­ wendet werden. „Wir haben diese Fakten aus einem Grund erhoben: Es ist wichtig, wis­ senschaftlich fundierte Zah­ len für den öffentlichen Dis­ kurs zur Verfügung zu stellen. Die wirklich erfreuliche Tat­ sache, dass die Bevölkerung altert hat nachweislich Effekte auf die Finanzierbarkeit nicht nur des Pensionssystems, son­ dern auch des Gesundheits­ systems“, so der Ökonom und Co-Autor der Studie Franz ­ aver Zobl. X Allein der demografische Wandel führt dazu, dass die Gesundheitsausgaben von ak­ tuell 10,4 Prozent der Wirt­ schaftsleistung bis 2060 um 3,0 Prozentpunkte auf 13,4 Prozent ansteigen. Denn 2018 waren erst 9,4 Prozent der ö ­ sterreichischen Bevölkerung 75 oder älter. Bis zum Jahr 2060 wird der Anteil der über 75-jährigen auf 16,5 Prozent stark zunehmen.

Die Kosten für die Gesundheit erhöhen sich mit zunehmendem Alter entsprechend.

Maßgebliche Faktoren Mit steigendem Lebensalter erhöht sich auch die Zahl der gesunden Lebensjahre. Wer­ den zusätzliche gesunde Le­ bensjahre berücksichtigt, dann würden die Gesund­ heitsausgaben bis 2060 um 2,0 Prozentpunkte auf 12,3 Prozent des Bruttoinlands­ produkts ansteigen. Gesundheitsausgaben neh­ men aber mit steigendem ProKopf-Einkommen auch einen

höheren Anteil der Haushalts­ ausgaben ein. Wird dieser Ef­ fekt wiederum berücksichtigt, dann werden die Gesund­ heitsausgaben bis 2060 um 3,8 Prozentpunkte auf 14,2 Prozent der Wirtschafts­ leistung steigen. Man kann es drehen wie man will: Je nachdem, welche Ef­ fekte man berücksichtigt oder kombiniert, werden die Ge­ sundheitsausgaben bis 2060 von momentan 10,4 Prozent

auf mindestens 12,3 Prozent der gesamten österreichi­ schen Wirtschaftsleistung steigen, es könnten sogar bis zu 14,4 Prozent sein. Das wä­ ren dann in heutigen Preisen 28,5 Milliarden Euro. 19 Prozent selbst gezahlt Übrigens: 2016 hat die öffent­ liche Hand rund drei Viertel der Gesundheitskosten über­ nommen, wobei das Geld da­ für zu 40 Prozent über Steu­

ern finanziert wurde und der Rest aus den Sozialversiche­ rungsbeiträgen stammt. Seit Jahren unverändert entfallen rund fünf Prozent der Ge­ sundheitsversorgung auf pri­ vate Krankenversicherungen. Und 19 Prozent haben die ­Österreicher direkt aus der ei­ genen Tasche bezahlt, wäh­ rend in Schweden 15 Prozent, in Deutschland 12,4 Prozent und in den Niederlanden so­ gar nur elf Prozent aus der

Geldbörse der Betroffenen ­ ezahlt werden mussten. g

Daten und Fakten Studie: Gesundheitsausgaben im demografischen Licht von Martin Ertl und Franz Xaver Zobl http://press-uniqagroup.com/News_Detail. aspx?id=82078&menueid=1 684&l=deutsch

Die Österreicher sind mit ihrer finanziellen ­Situation zufrieden 37 Prozent der Österreicher ­ lanen 2019 eine größere Anp schaffung. Die Österreicher und Österei­ cherinnen wollen heuer mit rund 5700 Euro (plus 21 Pro­ zent) mehr Geld anlegen. 30 Prozent nehmen sich dazu ein Wertpapier-Investment vor. Die durchschnittliche Kredit­ summe geht auf 59.100 Euro zurück, das ist ein Minus von 25 Prozent. 30 Prozent (plus 2) der Öster­ reicher und Österreicherinnen wollen im Jahr 2019 Geld in Wertpapiere investieren. „Auch wir sehen bei Fonds­ sparplänen seit Jahresbeginn

sehr deutliche Zuwächse“, so Thomas Schaufler, Privatkun­ denvorstand der Erste Bank Oesterreich. Aber auch das Sparbuch bleibt weiterhin beliebt und legt um drei Prozentpunkte zu: 65 Prozent legen ihr Geld auf ­ das Sparbuch. Bausparen bleibt für j­ eden zweiten Öster­ reicher ­ interessant (49 Pro­ zent, minus 1). Die Österreicher(innen) sind mit ihrer persönlichen finan­ ziellen Situation auch in Sum­ me sehr zufrieden. 61 Prozent sind zufrieden, 25 Prozent zu­ mindest teilweise. Nur 13 Pro­ zent sind mit der momen­ tanen Lage ihrer Finanzen

65 Prozent legen ihr Geld auf das Sparbuch.

Bei Fondssparplänen sehen wir seit Jahresbeginn deutliche Zuwächse. Das Sparbuch bleibt aber weiterhin beliebt. Thomas Schaufler Privatkundenvorstand

nicht zufrieden. Das ist das Ergebnis einer Integral-Studie im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen. Kreditsumme rückläufig 37 Prozent der Österreicher planen 2019 eine größere An­ schaffung. Der Anteil jener, die über einen Kredit oder ein Bauspardarlehen finanzieren wollen, ist mit 17 Prozent (plus 9) stark gestiegen. Ein Grund dafür dürften die nach wie vor sehr gün­ stigen Zinsen, sowohl bei ­Konsum- als auch bei Wohn­ baufinanzierungen, sein. Die durchschnittliche Kreditsum­ me, die die Österreicher(innen) planen aufzunehmen, ist im Vergleich aber deutlich nied­ riger. Laut Umfrage sind es im Schnitt 59.100 Euro, während es Ende 2017 noch 78.800 Euro waren. Beim Sparen und Ver­ anlagen nehmen sich die Ös­ terreicher deutlich höhere Summen vor. Durchschnitt­ lich wird davon ausgegangen, dass 5700 Euro für Neu- und Wiederveranlagungen zur Verfügung stehen. Das sind 1000 Euro mehr, als im Ver­ gleichszeitraum.

Jeder dritte Österreicher hat 2018 einen privaten Versicherungsabschluss getätigt.

Bei Versicherungsabschlüssen zählt der persönliche Kontakt Die Fakten einer aktuellen Studie auf einen Blick: Ein Drittel (31 Prozent) hat zuletzt eine Kfz-Versicherung abgeschlossen; über die Hälfte (56 Prozent) bei einem ­Versicherungsvertreter. Nur sieben Prozent der Ös­ terreicher sind aufgeschlos­ sen für Online-Beratung. Versicherungsvertreter sind für 40 Prozent die erste In­ formationsquelle und im Vertrauensranking liegen die Versicherer hinter Ban­ ken auf Platz zwei. 2018 war ein starkes Jahr für Versicherungen: Jeder dritte Österreicher (34 Prozent) hat in den vergangenen zwölf Monaten einen pri­ vaten Versicherungsab­ schluss getätigt – 2017 waren es gut ein Viertel (26 Pro­ zent), 2016 gar nur 15 Pro­ zent. Für jeden Vierten (25 Prozent) liegt der Abschluss einer Versicherung noch länger zurück. Im Vorjahr waren Kfz-Versicherungen

besonders beliebt (31 Pro­ zent), gefolgt von Haushalts­ versicherungen (20 Prozent) und Unfallversicherungen (sieben Prozent). Das sind Ergebnisse einer Analyse der Prüfungs- und Beratungsorganisation EY, bei der 1007 Österreicher zum Thema Digitalisierung bei Versicherungen befragt wurden. 82 Prozent waren offline Beim Versicherungsab­ schluss zählt für den Groß­ teil der Österreicher der per­ sönliche Kontakt: Acht von zehn Österreichern (82 Prozent) haben ihre letzte ­ Ver­sicherung offline bei V ­ ersicherungsvertretern (56 Prozent), Maklern (zehn ­Prozent) und Bankberatern (acht Prozent) abgeschlos­ sen. 47 Prozent stehen einer Online-Beratung, beispiels­ weise in Form von Chats, Co-Browsing oder Video­ ­ beratung, ablehnend gegen­ über.

Nur sieben Prozent schätzen die Online-Beratung als qua­ litativ besser ein – am be­ liebtesten ist dabei das Tex­ ten via Chatprogramm. Wenn es um den letzten Abschluss einer Versiche­ ­ rung geht, haben 39 Prozent der Österreicher eine Bera­ tung – sei es online oder offline – in Anspruch ge­ nommen. Wie die aktuellen Ergebnisse zeigen, spielt dabei der per­ sönliche Kontakt zu Bera­ tern eine große Rolle, und zwar schon vor dem Ver­ tragsabschluss: 28 Prozent der Befragten geben an, dass Versicherungsvertreter sie als Initiatoren auf die Not­ wendigkeit der Versiche­ rung hingewiesen haben. Für mehr als die Hälfte (59 Prozent) gelten Versiche­ rungsvertreter auch wäh­ rend der Kaufentscheidung als Ratgeber Nummer eins, 56 Prozent schließen die Versicherung dann auch tat­ sächlich bei Vertretern ab.


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Die private Pensionsvorsorge nach Maß bietet eine hohe Sicherheit Die persönliche Vorsorgeplanung ist nach wie vor sehr wichtig und gibt Sicherheit im Alter. Daher ist es der Vorarlberger Landes-Versicherung V.a.G. (VLV) ein Anliegen, ihren Kunden bestmögliche Konditionen für die eigene Pensionsvorsorge bieten zu können. Trotz gesenktem Garantie­ zins, mit welchem die einbe­ zahlten Sparbeiträge mindes­ tens verzinst werden, bietet die Versicherung ihren Kun­ den dank hoher Gewinnbetei­ ligung eine attraktive Gesamt­ verzinsung. Lebensstandard gestalten In Zukunft ist damit zu rech­ nen, dass die staatlichen Pen­ sionsleistungen weiter rück­ läufig sein werden. Mit einer zusätzlichen privaten Pensi­ onsvorsorge kann diese Tatsa­

che abgefedert und selber über den Lebensstandard im Alter entschieden werden. Hohe Gewinnbeteiligung Für Kunden der VLV beträgt die Gesamtverzinsung (Garan­ tiezinssatz plus Gewinnbetei­ ligung) derzeit 3,5 Prozent pro Jahr. Mit dieser Verzinsung wird laut Unternehmensanga­ ben eine Spitzenposition in Österreich erreicht. Diese Verzinsung ist KEST-frei und eine gleichwertige Rendi­ te mit dieser Sicherheit ist praktisch nicht zu finden. „Wir als regionale Versiche­ rung sind bemüht, unseren Kunden auch zukünftig beste Konditionen für ihre per­ sönliche, maßgeschneiderte ­Altersvorsorge zu bieten“, be­ kennt sich Dir. KommR Robert Sturn zur hohen Gewinnbetei­ ligung.

Die Direktoren Robert Sturn und Klaus Himmelreich (v. l.).

Eine private Pensionsvorsorge (Rentenversicherung) kann dem Kunden eine lebenslange Rente garantieren. In der heutigen Zeit ist es wichtig, eine lebenslang ga­ rantierte Pension zu erhalten, da die Lebenserwartung stetig steigt und man auch im Alter einen gewissen Lebensstan­ dard halten möchte. Eine Le­ bensversicherung als Pensi­ onsvorsorge ist die einzige Sparform, welche eine monat­ liche Pension auf Lebenszeit garantieren kann. Die Veranlagungsstrategie wird so festgelegt, dass trotz hoher Sicherheit bei der Ver­ anlagung ein sehr guter Ertrag aus dem veranlagten Kapital erwirtschaftet werden kann.

„Unsere Veranlagung sichert nachhaltig das Kapital unserer Kunden und stärkt unser Un­ ternehmen im Gesamten“, be­ tont Dir. Mag. Klaus Himmel­ reich die Notwendigkeit einer ausgewogenen Veranlagungs­ strategie. Lebenslange Rente Eine private Pensionsvorsorge (Rentenversicherung) ist das einzige Vorsorgeinstrument, welches dem Kunden eine le­ benslange Rente garantieren kann. Dies ermöglicht die Schaffung eines persönlichen Mehrwerts durch eine private

Altersvorsorge als optimale Ergänzung zur staatlichen Pension. Dabei kann die Höhe der Rente schon heute fixiert werden, auch wenn die Ren­ tenauszahlung erst zu einem späteren Zeitpunkt beginnt. Damit wird die bekannte „Pensionslücke“ individuell geschlossen oder zumindest verringert. Welches andere Produkt leis­ tet eine lebenslang garantierte Rente? Die Antwort ist eindeu­ tig: Es gibt kein anderes Produkt. Eine private Pensi­ ­ onsvorsorge ist daher gerade in der heutigen Zeit unver­

zichtbar für die finanzielle ­Absicherung im Alter.

Veranstaltungstipp Podiumsdiskussion „Pflege und Pension – der Weg in die Altersarmut?“ Mo., 20. Mai 2019, 10.30 Uhr, vorarlberg museum Bregenz Teilnehmer: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal, Lt.-Präs. Mag. Harald Sonderegger, Bernhard Heinzle, Dir.-Prof. Dr. Louis Norman-Auden­ hove


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Besonders interessant ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung für junge, gut ausgebildete Menschen, wie etwa auch technische Fachkräfte.

Die Österreicher sind kaum gegen eine Berufsunfähigkeit versichert In Österreich haben nur vier Prozent der Beschäftigten eine private Berufsunfähigkeitsversicherung – in Deutschland und den USA je ein Drittel. Zudem sind die versicherten Summen bei uns recht niedrig. Besonders profitieren von der Versicherung können junge Menschen mit steiler Berufskarriere, zeigt eine neue Wifo-Studie. Der Staat zahlt bei Berufsunfähigkeit nur 70 Prozent des Letzteinkommens. Wichtige Zielgruppen Besonders interessant ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung für junge, gut ausgebildete Menschen, denen potenziell eine große Karriere bevorsteht, zum Beispiel Akademiker oder technische Fachkräfte, sagte der Versicherungsexperte Thomas Url, einer der Autoren der Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo): „Gerade für diese Berufsgruppen steigt im Falle einer Berufsunfähigkeit die Einkommenslücke im Schnitt von 30 auf 50 Prozent.“ Denn die staatliche Absicherung über die obligate Sozialversicherung berücksichtigt nur das aktuelle Einkommen, nicht

aber künftige Karrieren: „Es wird so getan, als bliebe das Einkommen gleich.“ So gesehen ist das Produkt auch für Aufsteiger in anderen Berufen spannend.

Die privaten Versicherer können das Risiko einer Berufsunfähigkeit bzw. mögliche Lücken recht günstig abdecken. Thomas Url Wifo Wien

Es drohen hohe Verluste Im Durchschnitt verlieren 25-Jährige Männer im Risikofall ohne Versicherung - je nach Beruf - ein Drittel bis etwas mehr als die Hälfte ihres künftig noch zu erwartenden Nettolebenseinkommens. Bei Frauen ist es weniger als ein Drittel bzw. maximal etwas unter der Hälfte ihres Lebenseinkommens. Mit steigendem Lebensalter nimmt die Einkommenslücke durch eine Berufsunfähigkeit langsam ab – im Alter von 60 schwankt sie bei Männern zwischen sechs und zehn Prozent, bei Frauen wegen der höheren Lebenserwartung (weil

sie ihre Pension länger bekommen) zwischen acht und elf Prozent, erläutert Url. Günstige Abdeckung Private Versicherer können das Risiko einer Berufsunfähigkeit bzw. die gegenüber der staatlichen Abdeckung verbleibende Lücke recht günstig abdecken, weil die Eintrittswahrscheinlichkeit sehr gering sei, betont Url. Bei 25-Jährigen sei nur eine von 10.000 Personen von einer Berufsunfähigkeit betroffen, bei 45-Jährigen 14 von 10.000 und bei 60-Jährigen 110 von 10.000. Für die Gruppe der 25-Jährigen müssten somit 10.000 Personen zusammen nur einen Risikofall finanzieren, rechnet der Experte vor, „es handelt sich also um ein eher seltenes Risiko, das aber eben nur teilweise durch eine öffentliche Versicherung gedeckt ist“. Wichtige Kaufanreize Das vorhandene Angebot der privaten Assekuranz für eine Berufsunfähigkeitspension scheine den Erwerbstätigen nicht in vollem Umfang bekannt zu sein, auch können sie den möglichen Schaden, der auftreten kann, offenbar nicht abschätzen. Die Studienautoren – Url und Serguei Ka-

niovski – sind überzeugt, dass die Höhe der potenziellen Einkommensverluste für risikoadverse Personen angesichts der niedrigen Eintrittswahrscheinlichkeit schon einen ausreichend hohen Anreiz zum Kauf eines solchen Produkts erzeugen sollte. Viele Menschen würden aber etwa eine Polizze für nicht leistbar halten, eine falsche Wahrnehmung des Risikos von Eintrittswahrscheinlichkeiten oder überhöhte Erwartungen in die Leistungen der öffentlichen Berufsunfähigkeitsversicherung haben. Auch bei Naturkatastrophen werde das Risiko oft nicht richtig eingeschätzt, sagt Url. Vorsorgesparen ist zu wenig Mit einem reinen „Vorsorgesparen“, also dem Zur-SeiteLegen von Ersparnissen, kann das Risiko der Berufsunfähigkeit individuell jedenfalls nur schwer abgesichert ­werden, sagen die beiden Experten. Denn besonders in jungen Jahren würde dies „einen in der Praxis unmöglich hohen Sparbetrag erfordern“. Denn selbst bei Vorliegen einer staatlichen Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitsversicherung würden 25-Jährige in

Auch für junge Akademiker mit großer Karriere ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung eine wichtige Investition. ­ erufsgruppen mit „flachem B Lebenseinkommensprofil“ mehr als ein Drittel ihres Lebenseinkommens individuell angespart haben müssen, um den Einkommensverlust aus der Berufsunfähigkeit voll abzusichern. Für 25-Jährige in

akademischen Berufsgruppen wären es sogar 50 Prozent des Lebenseinkommens. Außerdem scheine Sparen als Absicherung gegen Risiken mit kleiner Eintrittswahrscheinlichkeit für Versicherte offenbar als unattraktiv.

Die Sparquote bleibt niedrig Die Österreicher haben im Jahr 2018 erneut verhältnismäßig wenig Geld gespart, obwohl das verfügbare Einkommen der Haushalte gestiegen ist. Auch der private Konsum hat im vergangenen Jahr zugelegt, geht aus vorläufigen Daten der Statistik Austria hervor. Blick in den Handelsraum der Wiener Börse.

Österreicher sind Aktienmuffel In Österreich sind je nach Statistik fünf bis sieben Prozent in heimische Unter­ nehmen investiert. Das entspricht nicht der Wirtschaftskraft des Landes, so der Präsident des Interes-

senverbandes für Anleger (IVA) Wilhelm Rasinger. Der Streubesitz der börsen­ notierten Unternehmen befindet sich hierzulande zu 85 Prozent in ausländischer Hand.

Konstant unter acht Prozent Mit einem Anteil von 7,4 Prozent des nominell verfügbaren Einkommens stieg die Sparquote der heimischen Haushalte im vergangenen Jahr nur leicht an, nach 6,8 Prozent im Jahr 2017. Die Quote bewegt sich damit weiterhin in etwa auf dem niedrigen Niveau der vergangenen Jahre. Seit 2013 liegt die

Sparquote in Österreich kons­ tant unter acht Prozent. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren, also 2008, war der Anteil dagegen mit 12,4 Prozent noch deutlich höher. Verfügbares Einkommen Insgesamt hielten die privaten Haushalte 2018 ein verfügbares Einkommen – nominell, also ohne Berücksichtigung der Inflation – von 214,3 Mrd. Euro, das ist ein Plus von 4,5 Prozent zum Vorjahr. Besonders deutlich fielen dabei die Zuwächse in den beiden Einkommenskategorien „Arbeitnehmerentgelte“ (plus 4,6 Prozent) und „Selbstständigeneinkommen, Betriebs­ überschuss und Vermögenseinkommen“ (plus 6,9 Pro-

zent) aus. Bei den monetären Sozialleistungen, darunter fallen vor allem Pensionen, be­ lief sich der Anstieg auf 2,6 Prozent. Von den 214,3 Mrd. Euro wurden 15,9 Mrd. gespart. „Sparen ist im Wesentlichen jener Teil des verfügbaren Einkommens, der nicht für den Konsum verwendet wird“, definiert die Statistik Austria den Begriff.

Der private Konsum legte 2018 spürbar zu.

Privater Konsum legt zu Indessen fielen 199,5 Mrd. ­Euro Konsumausgaben an. Sowohl nominell (plus 3,7 Prozent) als auch nach Abzug der Inflation, also real (plus 1,6 Prozent), legte der private Konsum im Vergleich zum Vorjahr damit spürbar zu, so die Statistik Austria.


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„Wir agieren als aktive Manager“ BTV-Vermögensmanagement zum neunten Mal in Folge von „firstfive“ für herausragende Ergebnisse in der Vermögensverwaltung ausgezeichnet. Eine ausgezeichnete Kapital­ anlage braucht Expertise, langjährige Erfahrung und be­ währte Grundsätze. Durch diese Eigenschaften wurde das Vermögensmanagement vom unabhängigen Bewertungsins­ titut „firstfive“ zum neunten Mal in Folge für herausra­ gende Ergebnisse mit der Höchstnote ausgezeichnet. Christof Kogler, der als regio­ naler Geschäftsleiter das Vorarlberger Privatkundenge­ schäft der BTV verantwortet, gewährt einen Einblick in den Anlageprozess des Vermö­ gensmanagements.

zur Meinung, indem wir uns nicht streng an Benchmarks orientieren, sondern als aktive Manager agieren. Dieser Managementansatz ist nur durch ausgeprägte Ex­ pertenmeinungen zu jeder Anlageklasse möglich. Bei uns wird diese in drei Investment­ stufen umgesetzt: Überge­ wichtung, neutrale Gewich­ tung und Untergewichtung. Durch diese Stufen erreichen wir nicht nur eine dynamische Steuerung der Portfoliostruk­ tur, sondern tragen auch der Risikostimmung im Markt Rechnung und sorgen für aus­ gewogene Rendite-Risiko-Ei­ genschaften der Portfolios. Unser übergeordnetes Ziel für unsere Kunden ist es, eine ab­ solut positive Rendite zu er­ wirtschaften.

Wodurch unterscheidet sich Ihr Investmentprozess von dem der anderen Vermögensverwalter? In unserem Vermögensma­ nagement beweisen wir Mut

Wie informieren Sie Ihre Kunden über die Portfolioentwicklung und Anlagestrategie? Wir sind bestrebt, unseren Kunden zu jedem Zeitpunkt

den bestmöglichen Service und detaillierte Informatio­ nen bereitzustellen. Durch re­ gelmäßige Gespräche erhält der Kunde jene Informationen und Erklärungen, die zum Ver­ ständnis von Markt- und Port­ folioentwicklungen unver­ zichtbar sind. Aufgrund kurzer Entschei­ dungswege können wir auf unbürokratische und daher zeitnahe Art und Weise infor­

Christof Kogler Regionaler Geschäftsleiter

Wir sind bestrebt, unseren Kunden zu jedem Zeitpunkt best­ möglichen Service und Informationen zur Verfügung zu stellen.

mieren. Wichtig dabei ist, langfristig zu denken und zu investieren und sich nicht von zwischenzeitlichen Markt­ schwankungen verunsichern und von seiner Anlagestrate­ gie abbringen zu lassen. Was sind wichtige Elemente in Ihrem Vermögensmanagement? Für uns zählt Eigenständig­ keit zu den obersten Prin­ zipien. Dies spiegelt sich in unseren Entscheidungspro­ zessen und somit in der AssetAllokation wider. Dies ermög­ licht auf Basis unserer Markt­ meinung eine freie und ungebundene Anlageent­ scheidung sowie eine Auswahl der Investmentvehikel für den Kunden. Mehr Informationen zu den Auszeichnungen erhalten Sie unter www.btv.at/auszeichnungen. Hinweis: Aus Auszeichnungen und Erfolgen der Vergangenheit kann nicht auf zukünftige Erfolge oder Wertentwicklungen geschlossen werden.

Die Eigenständigkeit zählt bei der BTV zu den obersten Prinzipen.

Vermögen anvertrauen heißt für uns Chancen für Sie ergreifen. Der „Graue Markt“ birgt erhebliche Risiken.

Sicherheitsbedürfnis schützt nicht vor ­riskanten Anlagen Verbraucher entscheiden sich bei Geldanla­ gen trotz eines ausgeprägten Sicherheitsbe­ dürfnisses einer Studie zufolge auch für riskante Geschäfte. Wie aus einer Umfrage der Marktwächter der Verbraucherzentrale Hessen hervorgeht, legen Verbraucher großen Wert auf Sicherheit bei einem In­ vestment. Für 40 Prozent ist es wichtig, dass es dabei einen greifbaren Gegenwert gibt, zum Beispiel eine Immobilie oder einen Container. Anlagen in Sachwerte führen den Angaben zufolge allerdings nicht selten zu Produkten des „Grauen Kapitalmarktes“, der weniger streng reguliert ist. Hier bestünden fast im­ mer erhebliche Risiken – „bis hin zum Total­ verlust“, erläuterte Wolf Brandes, Teamleiter Marktwächter Finanzen bei der Verbrau­ cherzentrale Hessen. Den Angaben zufolge wollen 72 Prozent der 1300 befragten Verbraucher bei der Geldan­ lage kein hohes Risiko. Für 93 Prozent ist es wichtig, dass ihr Geld nicht komplett verloren geht. Dennoch entschieden sich ­ 14 Prozent derjenigen, die investierten, für Produkte des „Grauen Kapitalmarkts“.

Vorsorgekassen und Vergaberecht Die Auswahl einer betrieblichen Vorsorge­ kasse unterliegt dem EU-Vergaberecht. Dies entschied der EU-Gerichtshof in einem Rechtsstreit zwischen der Allianz Vorsorge­ kasse einerseits und der BundestheaterHolding GmbH sowie der fair-finance Vor­ sorgekasse andererseits. Impressum | Redaktion/Texte: Ernest F. Enzelsberger, Russmedia Verlag GmbH Umsetzung: Anja Schutti ­Bilder: Russmedia-Archiv, Agenturbilder, BTV, Erich Roth, shutterstock Anzeigen: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach

DIE BANK FÜR ANLEGER Vernunft, Verantwortung und Ertrag. Ertrag beginnt dort, wo die Chancen die Risiken überwiegen. Gemeinsames Ziel ist der langfristige Erfolg. Dafür setzen wir unsere Erfahrung und Expertise ein, dafür aktivieren wir unser gesamtes Potenzial. Unternehmerische Unabhängigkeit, verlässliche Werte und ein Betreuungsteam, das Ihre individuellen Bedürfnisse versteht: das macht die BTV zur idealen Veranlagungsbank für Privatkunden. Ihrem Vermögen verpflichtet. Unserem Weg verbunden. Seit 115 Jahren.

Mehr über unsere Auszeichnungen auf btv.at/auszeichnungen

btv.at/privatkunden Aus Auszeichnungen und Erfolgen in der Vergangenheit kann nicht auf zukünftige Erfolge oder Wertentwicklungen geschlossen werden. Mehr Infos zu den Auszeichnungen erhalten Sie unter: www.btv.at/auszeichnungen. Diese Marketingmitteilung/Werbemitteilung ist keine individuelle Anlageempfehlung, kein Angebot zur Zeichnung bzw. zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten.


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Bei den Pensionskassen gibt es erheblichen Aufholbedarf Die zweite Säule bei den Pen­ sionen hat aus Sicht des Seni­ orenrats und der Pensions­ kassen erheblichen Aufhol­ bedarf. Doris Wendler, Direktorin.

Umstellung bringt mehr Kfz-Unfälle In der Woche nach der Zeitumstellung steige für KfzLenker die Gefahr, im Durchschnitt um mehr als elf Prozent, einen Auto­ unfall zu verursachen. Das berichtete die Wiener Städtische. „Wie aus unserer Statistik hervorgeht, passierten in den vergangenen zehn Jahren 2120 Kfz-Unfälle mehr in der Woche nach der Zeitumstellung“, sagte Doris Wendler, Vorstandsdirektorin des Unternehmens. In Salzburg ereignen sich in den Tagen nach dem Uhrendrehen sogar um 19,4 Prozent mehr Kfz-Unfälle, gefolgt von Niederöster­ reich (16,2 Prozent), Oberös­ terreich (15,3 Prozent) und Vorarlberg (12,9 Prozent). Im Landeshauptstadtvergleich sei der Unterschied „noch eklatanter“: Auch in Bregenz krachte es mit 13,3 Prozent öfter als in GesamtÖsterreich.

Um dem System auf die Sprünge zu helfen, wurden nun gemeinsame Vorschläge präsentiert. Unter anderem sollen Pensionisten in Aufsichtsräten der Pensionskas-

Andreas Zakostelsky Obmann des Fachverbandes

Bei jeder Pensionskasse soll künftig eine Ombudsstelle eingerichtet werden. Das ist bisher erst bei einer Pensionskasse der Fall. Schon länger auf dem Tisch liegt die Forderung nach Steuererleichterungen für die betriebliche Altersvorsorge. sen vertreten sein. Schon länger am Tisch liegt die Forderung nach steuerlichen Erleichterungen für die betriebliche Altersvorsorge. Angestrebte Gleichstellung Mit der angekündigten Steuerreform soll es laut dem Österreichischen Seniorenrat und dem Fachverband der Pensionskassen zu einer Gleichstellung zwischen Arbeitnehmern und Arbeitge-

bern bei der steuerlichen Absetzbarkeit von Beiträgen kommen. Für Geringverdiener, die von der steuerlichen Absetzbarkeit nicht profitieren würden, wurde erneut ein Prämienmodell gefordert. „Zudem sollte die steuerfreie Auszahlung der Pensionskassenpensionen aus versteuerten Arbeitnehmerbeiträgen erfolgen“, so Seniorenratpräsident Peter Kostelka (SPÖ).

Damit soll Doppelbesteuerung vermieden werden. Auf die steuerlichen Anreize hofft Fachverbandsobmann Andreas Zakostelsky bereits im Jahr 2020. Mehr Mitspracherechte Pensionisten sollen künftig auch mehr mitreden können: Bei jeder Pensionskasse soll zumindest ein Leistungsberechtigter im Aufsichtsrat sitzen, fordert Seniorenratpräsi-

dentin Ingrid Korosec (ÖVP). Zudem soll für Fragen und Beschwerden bei jeder Pensionskasse eine Ombudsstelle eingeführt werden – aktuell ist das bei einer Pensionskasse der Fall, die weiteren sollen in den nächsten Monaten folgen, so Zakostelsky. Erst 25 Prozent erfasst Bisher sind rund 25 Prozent der Österreicher in einem Pensionskassenvertrag und

können somit eine Firmenzusatzpension beziehen. Um den Anteil zu erhöhen, soll es einen Generalpensionskassenvertrag für den Wechsel aus Vorsorgekassen sowie „Abfertigung Alt“ in die Pensionskasse geben, schlug Zakostelsky erneut vor. Das sei „eine relativ leichte Maßnahme“, um jene, die noch keinen Pensionskassenvertrag haben, an Bord zu ­holen.

Besondere Mission ist der Schutz der Kunden Werden Sie Versicherungs- und Vorsorgeberater bei der DONAU Wir unterstützen Sie vom Start weg mit einer TOP-Ausbildung.

Der Versicherungs- und Vor­ sorgeberater schützt die Kun­ den privat wie geschäftlich vor finanziellen Schwierigkeiten. Ein Beruf „mit Zukunft“, der laut Aussendung viele Vorteile hat, ist der eines Versicherungs- und Vorsorgeberaters bei der Donau. Die Donau ist ein österreichisches Unternehmen, das auch stark regional verankert ist. Tradition trifft auf modernes Service und Kundenorientierung. Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist für das Unternehmen ein großes Anliegen. Hohe Motivation Motive, um in der heimischen Versicherungsbranche zu arbeiten, sind unter anderem das beständige und wachsende Bedürfnis der Menschen nach Sicherheit und die Tatsache, dass die Versicherungsbranche einer der wich-

tigsten Wachstumsträger der Wirtschaft ist. Vorteile als Versicherungsund Vorsorgeberater bei der Donau sind: • Flexible Arbeitszeiten und ein nach oben offenes Einkommen, das der Berater selbst gestalten kann. • Die Wohnumgebung ist die Arbeitsumgebung. • Das Unternehmen garantiert während der Ausbildung ein geregeltes Einkommen. • Arbeitsgeräte wie Smartphone und Laptop in Verbindung mit modernen Beratungstools wie die Software „Klara“ werden kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Ausbildung Ein versicherungsspezifisches Vorwissen ist keine Voraussetzung, um eine Karriere bei der Donau zu starten. Die Ausbildung umfasst Fachkurse, ­Produkteinschulungen, Verkaufs- und EDV-Trainings so-

wie persönlichkeitsbildende Seminare, die die Interessenten in den ers­ten 18 Monaten begleiten. Während der praktischen Anwendung des Gelernten wird bereits der eigene Kundenstamm aufgebaut. Nach dieser Zeit wird die BÖV-Prüfung „Geprüfte(r Versicherungsfachmann/frau“ abgelegt. Die Voraussetzungen • Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit sowie Gespür und Interesse für Menschen. • Zuverlässig und zielorientiert, selbstsicheres und freundliches Auftreten. • Auch Quer- und Wiedereinsteigen sind willkommen. Gesellschaftliches und soziales Engagement sind der ­Donau wichtig. Mit dem Social Active Day wird den Mitarbeitern, die sich freiwillig engagieren möchten, ein Arbeitstag als Sonderurlaub zur Verfügung gestellt.

Nähere Infos, aktuelle Jobangebote oder die Möglichkeit für Ihre Initiativbewerbung finden Sie auf

donauversicherung.at/karriere Die Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben ist dem Unternehmen wichtig.


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Bruder Leichtsinn aufgepasst! Grobe Fahrlässigkeit jetzt versichern Beim Grillen unter dem Balkon wird dieser abgefackelt oder der unbeaufsichtigte Toaster fängt Feuer: Grobe Fahrlässigkeit kann für Haushalts- bzw. Eigenheimversicherungen ein möglicher Grund sein, nicht zu zahlen. Walter Felizeter Landes­ geschäftsstellenleiter Raiffeisen Versicherung

Die Absicherung beim Hausbau gehört zur Finanzplanung. Die sollte genauso umfangreich und exakt erfolgen wie die Bauplanung selbst.

Für derartige Fälle bietet die Raiffeisen Versicherung in der Wo h n u n g s - / E i g e n h e i m ver­sicherung eine Lösung an. ­Grobe Fahrlässigkeit kann bei „Meine Wohnungs-/Eigenheimversicherung“ als Baustein inkludiert werden. Wenn „Grobe Fahrlässigkeit“ gewählt wurde, leistet die Raiffeisen Versicherung für Schäden durch Feuer, Sturm oder Leitungswasser ab sofort sogar bis zu 100 Prozent der Versicherungssumme, wenn gerichtlich grobe Fahrlässigkeit als Ursache für den Schadenfall festgestellt wird. „Mit der Wohnungs- und Eigenheimver­sicherung helfen wir vom jungen Erwachsenen in seiner ersten Wohnung bis zum Häuslebauer allen, die sich vor elementaren Gefahren schützen wollen. Nicht nur Feuer, Sturm, Leitungs-

wasser, in der Wohnungsversicherung sind auch Einbruch sowie Glasbruch gedeckt. Auch die Privathaftpflichtversicherung in der Höhe von drei Millionen Euro ist inkludiert“, sagt Walter Felizeter, der als Landesgeschäftsstellenleiter für den Vertrieb der Raiffeisen Versicherungsprodukte zuständig ist. Eigenheimversicherung Mit der Raiffeisen Eigenheimversicherung können Ein- und Zweifamilienwohnhäuser, die maximal zu einem Drittel der Fläche betrieblich genutzt werden, versichert werden. Nebengebäude, die nicht betrieblich oder landwirtschaftlich genutzt sind bzw. zu Wohnzwecken genutzt werden, sind bis zu 35 m2 Innenfläche prämienfrei mitver­sichert.

Auch Rohbauten geschützt – zwei Jahre prämienfrei Beim Hausbau wird vom Keller bis zum Dach alles exakt geplant. In der ersten Eupho-

Beim Hausbau sollte man sich gut versichern.

rie vergisst man aber oft, was in der Bauphase alles schiefgehen kann. „Damit der Traum vom eigenen Haus nicht zum Albtraum wird, sollten sich Häuslebauer allerdings rechtzeitig mit ihren Pflichten vertraut machen“, rät Walter Felizeter. Denn Risiken gibt es auf einer Baustelle zahlreiche: Wenn etwa durch die Bauarbeiten am Nachbarhaus ein Sachschaden entsteht oder – schlimmer noch – ein Fußgänger von einem herabfallenden Bauteil getroffen wird. Für die Sicherheit auf der Baustelle ist in letzter Konsequenz der Bauherr selbst zuständig. „Die Absicherung beim Hausbau gehört zur Finanzplanung. Und die sollte genauso umfangreich und exakt erfolgen wie die Bauplanung selbst“, empfiehlt Walter Felizeter. Mit dem Rohbauschutz inklusive

­auherrenhaftpflicht ist der B Rohbau damit je nach Baufortschritt gegen Feuer, Sturm und Leitungswasser geschützt. Hier greift die Raiffeisen Versicherung den Häuslebauern unter die Arme und entlastet das Baukonto: Den Rohbauschutz inklusive Bauherrenhaftpflicht gibt es für die Rohbauzeit – für die Dauer von bis zu zwei Jahren – prämienfrei dazu. Wohnungsversicherung Während die Eigenheimver­ sicherung vor den finanziellen Folgen von Schäden am Gebäude schützt, bietet die Wohnungsversicherung Schutz für den Inhalt eines Hauses oder einer Wohnung. Darüber hinaus schützt die einge­ schlossene Privathaftpflichtversicherung vor Schadenersatzforderungen im PrivatANZEIGE und Sportbereich.

Verschiebungen auch in Tschechien.

Ergo verkauft vier weitere Töchter in Osteuropa Die Münchener-Rück-Tochter Ergo International AG verkauft vier weitere kleinere Gesellschaften in Osteuropa. Das Leben- und Sach-Geschäft in Rumänien und Tschechien sowie das Sachversicherungs-Geschäft in Weißrussland gehen an die in Ost- und Südosteuropa aktive Euroins Insurance Group (EIG), hinter der die bulgarische Eurohold steht. Die vier Firmen kamen 2017 zusammen auf Prämieneinnahmen von 72 Mill. Euro. Der Deal steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. Ergo erklärte, das Desinvestment sei ein weiterer Baustein zur Optimierung des Auslandsgeschäfts, wie es 2016 als strategische Marschrichtung formuliert worden war. Drei dieser vier Gesellschaften werden bisher von Wien aus – über die Ergo Austria International AG – gemanagt bzw. werden von hier aus die Anteile gehalten.

100 % Gro be Fahrläs sigkeit auf Wunsch einschließb ar

Generali gründet ein Joint Venture im ­Immobilienbereich Generali startet mit einem neuen Joint Venture im Immobilienbereich. Ziel ist die Förderung von Investitionen in Einkaufszentren in Mitteleuropa. Die neue Gesellschaft wird zusammen mit zwei Partnern mit solider Erfahrung im Immobilienbereich lanciert, berichtete Generali in einer Presse­ aussendung. Generali rechnet in Mitteleuropa mit weiterem Wachstum im Bereich Einkaufszentren, in dem es weiterhin interessante Inves­titionsgelegenheiten gebe, hieß es in der Presseaussendung. Bis Ende des ersten Halbjahres 2019 will Generali den ersten auf Einkaufszentren spezialisierte Fonds lancieren, der Generali Shopping Centre Fund heißen wird.

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www.raiffeisen-versicherung.at

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8 Vorsorgen und Versichern

Freitag, 12. April 2019 Extra

Wer früh anfängt, hat mehr Geld Für den Vermögensaufbau sollte man den allerstärksten Verbündeten wählen: die Zeit. Der Berufseinstieg ist deshalb ideal, um die Weichen fürs finanzielle Leben zu stellen. Mit einer ganzheitlichen Strategie kommt man dabei auch bei schmaler Geldbörse sehr weit. Die Generation der heute 20bis 35-Jährigen hat sehr konkrete Vorstellungen über ihre Zukunft: Da in der politisch und wirtschaftlich unsicheren Welt von heute „der“ Job fürs Leben der Vergangenheit angehört, wird in gute Aus- und Weiterbildung so viel inves­ tiert wie nie zuvor. Viele streben dabei aber weniger die große Karriere an, sondern vor allem eine Balance zwischen Beruf und Freizeit. Welche Auswirkungen hat das auf die persönliche Finanzplanung? Mit wenig viel erreichen Während sich frühere Generationen erst mit Mitte dreißig den Kopf über ihre Zukunftsvorsorge zerbrechen mussten, kann finanzielle Vorsorge im Niedrigzinsumfeld nicht früh genug beginnen. „Beim ersten selbstverdienten Geld denken die Wenigsten daran, wie sie in 50 oder 60 Jahren leben werden. Aber wer jetzt startet, hat genügend Zeit, nach und nach Wohlstand aufzubauen“, weiß Christoph Weber, diplomierter Finanzberater (BAK), EFA, Vorsorgeexperte von der Sparkasse. Für Berufsanfänger ist das Budget oft knapp. Genaue Planung in Form einer Haushaltsrechnung und die laufende Kontrolle des Kontostands

machen deshalb großen Sinn. Wer Banking-Apps für sich nutzt, hat auch unterwegs die Übersicht. So entsteht ein sehr genaues Bild über das eigene Ausgabeverhalten sowie die Basis zur umfassenden Finanzplanung: Wie viel Fix­ kosten fallen an? Was bleibt frei zur Verfügung? „Idealerweise sollten 80 bis 100 Prozent des Restbetrages gleich in Zukunftsvorsorge investiert werden“, rät der Filialleiter.

Christoph Weber Vorsorge­ experte Sparkasse

Wer nur konsumiert, riskiert, einmal zu wenig Geld zu haben. Eine ideale Vor­sorge ist auf lange Sicht deshalb unumgänglich. Vorsorge auf kurze Sicht Das Leben steckt voller Überraschungen, auf die man sich finanziell vorbereiten sollte. „Schaffen Sie sich zuallererst eine kurzfristig verfügbare Geldreserve in der Höhe von drei Nettomonatseinkommen. Damit können Sie größere Ausgaben auch ohne Kontoüberziehung und Kredit finanzieren“, empfiehlt Weber weiter: „Verlassen Sie sich dabei aber nicht darauf, dass am Ende des Monats schon etwas übrig bleiben wird. Viel weiter kommen Sie mit der Abbu-

chung eines Fixbetrages vom Gehaltskonto aufs Sparbuch oder Sparkonto.“ Rechtzeitig berücksichtigt werden sollte auch die Gefahr von Unfällen, denn gerade Jüngere zeigen risikobereiteres Freizeitverhalten als Ältere. Den Wenigsten ist dabei jedoch bewusst, dass Unfälle, die nicht auf dem Weg und während der Arbeitszeit passieren, nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt sind. Und da die meisten ihren Lebensunterhalt durch tägliche Arbeit verdienen, kommt deshalb vor jeder weiteren Vorsorgeüberlegung die Sicherung der laufenden Einkünfte. Eine private Unfallvorsorge kann deshalb schon manchen die Existenz sichern. Wertpapiersparen Um große Träume – Reisen, Wohneigentum oder eine besondere Ausbildung – zu verwirklichen, sollte man so früh als möglich damit beginnen, den finanziellen Grundstein zu legen. Hier eignet sich beispielsweise ein Bausparvertrag, der nicht nur einen soliden Kapitalsockel schafft, sondern in weiterer Folge ein Darlehen für Wohneigentum oder Ausbildungsmaßnahmen ermöglicht. Mit etwas mehr Risikobereitschaft und einem verfügbaren Sparbetrag von 50 Euro pro Monat aufwärts könnte auch ein Fondsplan sehr interessant sein. Beim Fondsplan kauft man in regelmäßigen Abständen Anteile an einem oder mehreren Investmentfonds nach individueller Wahl.

Der Berufseinstieg ist ideal, um die Weichen fürs finanzielle Leben zu stellen. Noch ein Vorteil für die Jüngeren: Die Einzahlungshöhe kann jederzeit nach oben oder unten angepasst oder gänzlich ausgesetzt werden – ohne Bindungsdauer. Die Renditechancen sind hier im Vergleich zu den Sparbuchzinsen deutlich höher. Da es sich um Aktienveranlagung handelt, sollte man sich auch dem Risiko eines Gesamtverlustes bewusst sein. „Alles in allem sollten sich bei einem längeren Veranlagungszeitraum die Kursschwankungen immer mehr ausgleichen, sodass ein günstiger Mischkurs und damit Ertrag erzielt werden kann“, weiß der Sparkassen-Experte. Deshalb könnten Fondspar-

pläne einen Hebel beim langfristigen Vermögensaufbau bieten. Auch an die Rente denken Auch wenn von Ruhestand noch lange keine Rede ist, sollte diese Zeit gründlich finanziell vorbereitet werden. „Wir müssen hier kräftig Überzeugungsarbeit leisten und die Augen für die Bedeutung finanzieller Vorsorge öffnen“, ist sich Kundenbetreuer Chris­ toph Weber sicher: „Bauen Sie dabei möglichst auf drei ­Säulen: die gesetzliche, die private und die betriebliche ­Altersvorsorge“. Die Basis für ein geregeltes Einkommen im Alter legen die gesetzlichen Pensionsansprü-

Symbolbild

che aus einem Arbeitsverhältnis. Aufgebessert kann dieser Sockel durch freiwillige Weiterversicherung bei Selbstständigen oder Selbstver­ sicherung bei geringfügig Beschäftigten werden. Ergänzend zur gesetzlichen Pension leistet eine private Rentenversicherung einen wesentlichen Beitrag zur Altersvorsorge. Wer hier früh mit der Einzahlung beginnt, sichert sich höhere Prämien. Hat man die Wahl, so sollte man sich unbedingt für Arbeitgeber entscheiden, die ­ mit Einzahlungen in eine ­betriebliche Altersvorsorge den Lebensabend für ihre ­Mitarbeitenden zusätzlich absichern.

#glaubandich

Die Zukunft kommt schneller, als man denkt.

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Bitte beachten Sie, dass eine Veranlagung in Wertpapiere neben Chancen auch Risiken birgt. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Den Prospekt, die „Informationen für Anleger nach § 21 AIFMG“, den vereinfachten Prospekt sowie die wesentliche Anlegerinformation (KID) können Sie in der jeweils aktuell gültigen Fassung auf www.erste-am.at/de/private-anleger/unsere-fonds/pflichtveroeffentlichungen bzw. www.ersteimmobilien.at abrufen.

sparkasse.at


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