TOP 100 Vorarlbergs größte Unternehmen
VN-Wirtschaftspreis 2018 Volker Buth
Die größten Arbeitgeber in Vorarlbergs Industrie 2017
1. Julius Blum GmbH 2. Zumtobel Group AG 3. Liebherr-Werk Nenzing GmbH
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Was zählt, sind die Menschen.
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Top 100 Vorarlberger Nachrichten
STATEMENTS Die Aussichten für unseren Wirtschaftsraum sind auch für 2018 sehr positiv. Dies ist zu einem wesentlichen Teil der Vorarlberger Mentalität geschuldet. Die Sparkassen sind stolz, durch partnerschaftliches Handeln einen Beitrag zu dieser guten Entwicklung leisten zu können. Gratulation an alle Unternehmen, die anlässlich von Top 100 ausgezeichnet werden. Glückwunsch auch an alle anderen Betriebe, die für die Qualität „Made in Vorarlberg“ stehen. Werner Böhler, Vorarlberger Sparkassen Vorarlbergs Unternehmen haben in einem herausfordernden Umfeld auch 2017 ihre Wirtschaftskraft unter Beweis gestellt. Wir freuen uns, auch heuer wieder Partner bei ‚Top 100‘ zu sein und gratulieren den prämierten Unternehmen zu ihren großartigen Ergebnissen und Leistungen. Als Partner der Vorarlberger Wirtschaft ist die Wiener Städtische ein Garant für Sicherheit und Stabilität. Mit unserer Erfahrung begleiten wir Vorarlberger Unternehmen in Versicherungsfragen auch über die Grenzen Österreichs. Burkhard Berchtel, Landesdirektor Wiener Städtische Versicherung
Inhalt 5–7
Unternehmer des Jahres
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Die drei größten Unternehmen
10–13 „Top 100“-Industriebetriebe 14
Investitionssieger 2017
20 Die größten Handelsbetriebe 22 Die Top-Banken 24 Die größten Versicherungen 26
Die Sozialunternehmen
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Den Standort stärken
IMPRESSUM Verleger (Medieninhaber) und Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Redaktion, Layout und Technik: Andreas Scalet, Hanna Reiner, Felix Holzer, Anja Schutti, Rainer Tangl. Bilder: VN, Russmedia-Archiv, Werksfotos, Agenturen. Anzeigenberatung: Russmedia GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Erscheinungs datum: Mittwoch, 4. April 2018
Editorial
Gerold Riedmann
Silicon Valley versus Rheintal Alle predigen Digitalisierung, kaum einer lebt sie – auch weil wir alle etwas anderes darunter verstehen wollen. Während die einen auf künstliche Intelligenz hoffen, sich andere vor Verlust der Arbeitsplätze fürchten, fahren viele Firmen so weiter, als wäre nichts geschehen. Digitalisierung heißt jedenfalls nicht, alles wie bisher zu machen – nur statt dem Fax halt E-Mails zu senden. Fakt ist für Unternehmen: Bewährte Businessmodelle verändern sich, schneller, als man das heute in den Chefetagen glauben mag. Innovations-Dilemma nannte das schon Harvard-Professor Clayton Christensen. Er forschte, wieso etablierte Unternehmen den Wettbewerb um große Innovationen stets verlieren. Ingenieure bei Kodak hatten bereits 1975 die Digitalkamera fertig entwickelt – in welchem Jahr hielten Sie erstmals eine in Händen? Und welche Rolle spielt Kodak in der Fotografie heute? Ein vernichtendes Urteil also für die Dickschiffe der Wirtschaft, die von wendigen Schnellbooten schneller in Gefahr gebracht werden können, als man das je dachte. Europa beklagt sich dieser Tage heftig, von amerikanischen Konzernen wie Facebook oder Google datenmäßig ausgezuzelt zu werden. Tatsächlich kann Europa auf der Skala der globalen Skalierung im Digitalbereich nichts ganz Großes entgegensetzen. Doch es ist europäischen Unternehmen nicht verboten, die vorhandenen Schnittstellen zu künstlicher Intelligenz zu nutzen und in ihre Produkte und Services zu integrieren. Und auch wenn neue Dinge oft wie Spielzeug aussehen: sie selbst auszuprobieren, lässt einen mitreden. Viele, die heute im Silicon Valley die Technologie-Revolution mitgestalten, haben europäische Wurzeln – und hier nicht das richtige Umfeld gefunden. So baut ein Feldkircher bei Waymo am selbstfahrenden Google-Auto der
Zukunft und die Eltern von Googles oberstem Ingenieur, dem Futurist Raymond Kurzweil, flüchteten 1939 aus Österreich. Man muss bislang konstatieren: Unsere Zukunft wird an der Stanford Universität oder am Massachusetts Institute of Technology (MIT) geschrieben, nicht federführend an europäischen Bildungseinrichtungen. An Forschung und Entwicklung zu glauben, dies mit unserem Willen zur Veränderung zu kombinieren ist in Verbindung mit der alemannischen Genauigkeit und dem legendären Fleiß eine ziemlich unschlagbare Kombination. Ray Kurzweil ist übrigens ein technologischer Vordenker, der breitere Beachtung verdient. Er hat die These aufgestellt, dass die ganze technische Evolution exponentiell verläuft – und nicht nur das relativ bekannte „Mooresche Gesetz“, nach dem Computerprozessoren ihre Leistung innert 12 bis 24 Monaten verdoppeln. Verständlich ausgedrückt: Ab irgendeinem Punkt werden Maschinen mit künstlicher Intelligenz den technischen Fortschritt derart beschleunigen, dass nicht mehr vorhersehbar ist, wie es mit uns allen hinter dem Punkt weitergeht. Eines ist gewiss: Die Entwicklung wird also niemals mehr so langsam sein, wie sie heute ist. Um so mehr müssen wir beginnen, Veränderung zu begrüßen – ja, sie zu umarmen.
GEROLD RIEDMANN gerold.riedmann@vn.at 05572 501-320 Twitter: @gerold_rie Gerold Riedmann ist Chefredakteur der Vorarlberger Nachrichten.
UNTERNEHMER SEIN IN VORARLBERG.
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
VN-Wirtschaftspreis 2018 5
Der deutsche Hirschmann Automotive-Chef Volker Buth sagt, er habe seine Heimat gefunden: beruflich im Unternehmen, privat im Land Vorarlberg.
Von Technik begeistert Hirschmann-Chef Volker Buth ist Unternehmer des Jahres.
Technik begeisterte Volker Buth schon in seiner Kindheit, erzählt der Vorarlberger Unternehmer des Jahres 2018 und man sieht ihm heute noch an, dass er dafür brennt. Klar, dass er sich nach dem Abitur für ein Maschinenbaustudium entschied. Die dort erlernten naturwissenschaftlichen Gesetze helfen ihm bis in die heutige Zeit, technische Zusammenhänge schnell zu verstehen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, sagt er und attestieren im Fachleute und Geschäftspartner. Auch wenn der Studiengang nicht zu den einfachen Herausforderungen gehörte, so wäre es für ihn aus heutiger Sicht undenkbar, einen anderen Ausbildungsweg gewählt zu haben. RANKWEIL
BEGRÜNDUNG der Jury Der Geschäftsführer von Hirschmann Automotive hat konsequent und zusammen mit seinem Vorstandskollegen aus dem Unternehmen Hirschmann, das zuvor durch Besitzerwechsel und hausinterne Krisen schwere Zeiten durchmachte, auf die Erfolgsspur gebracht. Hirschmann ist heute international aufgestellt und Premium-Lieferant für Premium-Autohersteller. Die Mitarbeiterzahl wurde massiv erhöht, das Wachstum ist seit Jahren deutlich über dem Markt.
Da er seit Beginn seiner beruflichen Laufbahn immer in Unternehmen beschäftigt war, die innovative Technologien als strategischen Erfolgsfaktor in den Vordergrund gestellt haben, ging es mit seiner beruflichen Laufbahn sehr schnell voran. Seit er im Jahr 2007 sich für seinen jetztigen Arbeitgeber entschieden hat, fühlt er sich in seiner Aufgabe als CEO von Hirschmann Automotive angekommen. „Wir haben tolle und motivierte Mitarbeiter, erfolgreiche Produkte und kennen die Bedürfnisse unserer Kunden.“ Das ist die Basis für ein prosperierendes und damit für alle Mitarbeiter interessantes Unternehmen, ist er sich sicher.
Interessante Zeit und Herausforderung Die Faszination für Technik ist bei Buth nach wie vor im Fokus: „Ich wollte eigentlich nie jünger sein als ich bin, aber wenn ich die Herausforderungen sehe, die auf uns zukommen, würde ich gerne jünger werden, um diese mitzugestalten. Es gibt keine interessantere Zeit als jetzt“, sagt der Manager, der nach zehn Jahren bei Hirschmann nicht nur im Unternehmen, sondern auch privat im Land Vorarlberg angekommen ist, wie er im VN-Gespräch betont. „Das Schöne an unserem Unternehmen ist, dass wir uns immer wieder
verbessern können“, gibt er einen Ausblick in die Zukunft. „Wer glaubt, gut zu sein, hört auf, besser zu werden. Im Produktdesign gibt es permanent Möglichkeiten, weitere Funktionen zu integrieren. Genauso im Prozess, in der Digitalisierung oder in der Zusammenarbeit.“ Der deutsche Techniker ist privat inzwischen ein echter Vorarlberger. Die Menschen haben ihn mit offenen Herzen angenommen, so Buth. Er nutze auch in der Freizeit gerne die Möglichkeiten, die sich ihm in Vorarlberg bieten: Er gehe gerne in die Berge, zu Fuß, aber auch mit dem Fahrrad, das sei für ihn ein guter Ausgleich zur Arbeit, die er aber ausdrücklich liebt, wie er nicht vergisst, anzumerken. ZUR PERSON VOLKER BUTH GEBOREN 2. Juni 1959 AUSBILDUNG Maschinenbau-Ingenieur an der Ruhr-Universität Bochum mit Abschluss Diplom-Ingenieur LAUFBAHN 1987 Vertriebsingenieur bei der AMP; 1999 Sales und Marketing Verantwortung, 2001 Vice President Tyco Electronics, 2006 Vice President Global Sales, seit 2007 Geschäftsführer Hirschmann-Automotive FAMILIE verheiratet
6 VN-Wirtschaftspreis 2018
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Lichtdurchflutet: Die neue Lehrlingswerkstätte des Industrieunternehmens wurde im vergangenen Jahr in Betrieb genommen.
Die richtige Verbindung Hirschmann Automotive wächst doppelt so stark wie der Markt.
Die Richard Hirschmann GmbH wurde 1924 in Esslingen gegründet und fertigte ab dem Jahr 1933 Zimmerantennen für den Radioempfang, schnell spezialisierte sich Hirschmann dann auf Fernsehantennen, die bald auf jedem Dach zu sehen waren. Ende der 50er-Jahre begann die Internationalisierung des Unternehmens, u. a. wurde ein Werk in Rankweil-Brederis eröffnet. 1997 übernahm der deutsche Konzern Rheinmetall den Familienbetrieb. Es begannen turbulente Zeiten, das Unternehmen wurde geteilt und wieder verkauft, die heutige Hirschmann Automotive mit der Übernahme durch die F & R Industriebeteiligung (Rauch) auf ruhigere Straßen gelenkt. So hat sie Hindernisse wie die Restrukturierung geschafft und die Finanz- und Autokrise überstanden. Seit 2012 wächst das Unternehmen, das Steckverbindungen, Kontaktierungs- und Sensorsysteme und Spezialkabellösungen für Autos produziert, kontinuierlich. Hirschmann zählt mit dem Hauptquartier in Rankweil und Werken in Rumänien, Tschechien, China und Marokko zu den Technologieführern. Im Jahr 2017 investierte HirschmannAutomotive 60 Millionen Euro, heuer werden es 100 Millionen Euro sein. RANKWEIL
Der Erfolg von Hirschmann Automotive kann sich auch im internationalen Branchenvergleich sehen lassen. Volker Buth, der das Unternehmen zusammen mit Thomas Mayer seit dem Jahr 2007 führt: „Die Automotive-Branche ist eine der anspruchsvollsten Industriesparten weltweit. Unsere Kunden sind dazu noch im Premiumsegment vertreten. Mit unseren technischen Lösungen und den dazugehörigen Produktionsmitteln, mit unseren selbst erstellten Spritzgießformen und
den komplexen Automaten für Hochgeschwindigkeitsassemblagen setzen wir uns eindrucksvoll im Markt durch.“ Das Ergebnis ist seit zehn Jahren ein doppeltes Marktwachstum. Man habe sich in diesen zehn Jahren strategisch gut in einem zunehmend schwierigen Umfeld aufgestellt. Dabei habe das Führungsduo zusammen mit der Führungsmannschaft eine „Platzhirsch“Strategie entwickelt, die weltweit greift. „Für mich ist Hirschmann Automotive
Die Zentrale in Rankweil steht heuer im Mittelpunkt der Investitionen.
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Top 100 Vorarlberger Nachrichten
In Rankweil will Hirschmann Automotive heuer 150 neue Arbeitsplätze schaffen, auch die Zahl der Lehrlinge soll mittelfristig von 75 auf 90 erhöht werden. CHRONOLOGIE 1 9 59 Gründung der Richard Hirschmann GesmbH, Rankweil: Entwicklung und Produktion von nachrichtentechnischen Geräten 1 9 8 0 Einstieg in die Steckverbindungstechnik für die Automobilindustrie 1 9 8 8 Kabelsätze für den Motorbereich 1 9 91 Erweiterung der Produktionskapazität in Rankweil durch Neubau 1 9 93 erste Einparkhilfe – Leitungssätze; Joint Venture mit der Trend-V/Tschechien 1 9 9 4 Entwicklungslieferant für Kabelsätze im Fahrwerksbereich für das Premiumsegment; erste elektrische Zündeinheit für pyrotechnische Gurtstraffer 1 9 9 5 Vertriebsbüro Turin/Italien 1 9 97 Übernahme der Hirschmann-Gruppe durch die Rheinmetall AG 2 0 0 1 Einstieg in das Produktfeld Sensorik 2 0 0 2 Übernahme von Trend-V und Gründung der Firma Hirschmann Czech 2 0 0 3 Übernahme durch F&R Industrie Invest GmbH 2 0 07 Aufbau neue Produktionsstätte in Rumänien und Gründung Hirschmann Romania 2 0 0 8 Vertriebsbüro Braunschweig/D 2 0 1 0 Gründung Division Renewable Energy 2 0 1 2 Gründung und in Betriebnahme der Firma Hirschmann Kenitra in Marokko 2 0 1 3 Gründung von Hirschmann (Nantong) Automotive Co., Ltd. in China 2 0 1 5 Gründung von Hirschmann Automotive Mexico S. de R.L. de C.V.; Eröffnung Vertriebsbüro in Detroit 2 0 17 Erweiterung in Kenitra Eröffnung des Mitarbeiterzentrums, der Lehrlingswerkstatt, des Werkzeug- und Sondermaschinenbauzentrums sowie des Zentrallabors in Rankweil 2 0 1 8 Übernahme der „Geissler Präzisions erzeugnisse GmbH“
vor allem ein Unternehmen, welches sich durch tolle Mitarbeiterinnen und Mit arbeiter definiert“, so Buth dazu.
Mitarbeiter als Erfolgsrezept Es mache ihn stolz, eine Mannschaft füh ren zu dürfen, die in eine Richtung mar schiert, die lösungsorientiert handle und die Aufgaben mit Leidenschaft anpackt, die nicht immer einfach sind, streut er sei nen inzwischen rund 5000 Mitarbeitern Rosen. „Wir haben sehr viel junge Mit arbeitende, und wir registrieren, wie sehr sich diese Leute mit unserer Führung von Jahr zu Jahr weiterentwickeln und damit auch den Entwicklungsprozess unseres Unternehmens maßgeblich mitgestalten.“ Sein erstes Jahr im Unternehmen sei 2007 eine echte Herausforderung gewesen. Als wäre nicht die damalige Wirtschaftskri se Aufgabe genug gewesen, sorgte auch die Automotive-Krise für Handlungsbe darf. Dazu kam die selbst herbeigeführte Krise im Unternehmen selbst. „Das war schon eine heftige Herausforderung. Wir mussten sogar Maßnahmen ergreifen, um das Unternehmen nicht zu verlieren. Ohne diese Änderungen würde es für Hirschmann heute tatsächlich sehr bitter aussehen. Es kam anders, Hirschmann Automotive hat seither nicht nur Krisen überstanden, das Unternehmen ist auch dynamisch gewachsen. Für die Zukunft sei man gerüstet, so fern die Märkte nicht wieder einbrechen. Dagegen könne man als Einzelunterneh men allerdings sehr wenig tun. „Aber
wenn die derzeitigen Prognosen stim men, werden wir weiter um einen zwei stelligen Prozentsatz wachsen.“ Nachdem Hirschmann in den vergangenen Jahren viel Geld im Ausland investieren musste, um eine globale Präsenz zu erlangen, lie ge nun die Zentrale in Rankweil im Fokus der Investitionen. „Allein hier werden wir dieses Jahr wie bereits 2017 wieder deut lich mehr als 150 Mitarbeitende rekrutie ren. Die Lehrlingsanzahl wird mittelfristig von 75 auf über 90 Lehrlinge ansteigen.“ Insgesamt liegt der Mitarbeiterstand in Rankweil bereits bei rund 1000, weltweit bei rund 5000. Aber das Wichtigste sei die zukunfts orientierte Aufstellung: „Ob wir über hybrides oder vollelektrisches Fahren reden oder auch über das autonome Fahren, wir sind mit unseren Lösungen und Produkten voll dabei, wie auch jetzt beim traditionellen Verbrennungsmotor. Und den würde ich, wenn Sie mich ganz persönlich fragen, noch nicht abschrei ben.“ HIRSCHMANN IN ZAHLEN BRANCHE Maschinenbau EIGENTÜMER F&R Industrie Invest GESCHÄFTSFÜHRUNG Volker Buth, Thomas Mayer BESCHÄFTIGTE IN VORARLBERG 1000 BESCHÄFTIGTE AN ANDEREN STANDORTEN 4000 EXPORT 100 Prozent UMSATZ GESAMT 2017 593 Millionen Euro
8 Vorarlbergs größte Unternehmen
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Produktions- und Dienstleistungsbetriebe
Die Lichtbranche befindet sich in einem dynamischen Wandel, der viele neue Möglichkeiten für unsere Kunden eröffnet. Innovative, effiziente Leuchten und Lichtlösungen sind nach wie vor die Basis – wir sehen jedoch einen immer stärker werdenden Trend in Richtung vernetzter Beleuchtung, digitaler Services, Projektmanagement oder auch Licht- Contracting. Neben der konsequenten Entwicklung innovativer Lichtlösungen setzt die Zumtobel Group kontinuierlich auf den Ausbau dieser neuen Geschäftsfelder. Vor rund einem Jahr haben wir unsere Serviceeinheiten unter der Marke Zumtobel Group Services gebündelt und sehen eine sehr große Nachfrage und erfolgreiche Entwicklung in diesem Bereich. Wir erzielen mit den Service-Projekten steigende Umsätze und stellen den Konzern somit erfolgreich für die Zukunft auf. Alfred Felder, CEO Zumtobel Group
Innovationen sind für unseren unternehmerischen Erfolg sehr wichtig. Deshalb investieren wir auch konsequent jährlich vier Prozent unseres Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Ebenso wichtig ist unsere Präsenz auf den internationalen Märkten. Wir beliefern heute über 120 Märkte weltweit mit unseren Auszügen, Scharnieren und Klappen. Mit 29 Tochtergesellschaften bzw. Repräsentanzen sind wir nah an den Bedürfnissen und Wünschen unserer Kunden. Grundlage für die Erreichung unserer Ziele sind engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich durch hohe Flexibilität und Offenheit für Neues auszeichnen. Gerhard E. Blum, Geschäftsführer Julius Blum GmbH
Der Verlauf der letzten Geschäftsjahre bestätigt unsere vor mehreren Jahren erfolgreich eingeschlagene Fokussierung auf das Segment der Baumaschinen. Dabei entwickeln wir uns vom reinen Hersteller von Seilbaggern, Ramm- und Bohrgeräten sowie Raupenkranen zum Systempartner und Dienstleister mit einem innovativen Produktportfolio für digitale Lösungen. Liebherr hat sich zum Ziel gesetzt, mittels IT-Systemen Abläufe auf der Baustelle miteinander zu vernetzen und die Arbeit aller am Bau beteiligten Akteure wesentlich zu unterstützen! Manfred Brandl, GF Produktion Liebherr-Werk Nenzing GmbH
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DIGITALE PERSPEKTIVEN
10 Vorarlbergs größte Unternehmen
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Produktions- und Dienstleisungsbetriebe Umsatz Beschäf- an and. gesamt Ver- Investi- Eigentümer tigte Stand- Lehr- 2017 änderung tionen Export Rang Unternehmen Branche /Hauptaktionäre in Vlbg. orten linge (in Mill. €) (in %) (in Mill. €) (in %) 1 Blum Gruppe Beschläge Familie Blum, Blum Privatstiftung 5.639 1.801 326 Zumtobel Group AG Elektroindustrie Fam. Zumtobel (35,5 %) 2.157 6.562 86 2 3 Liebherr-Werk Nenzing GmbH Maschinenbau 1.634 492 124 4 Doppelmayr Anlagenbau Michael Doppelmayr (10 %), Holding AG AMD Stiftung (80 %), offenes Verlassenschafts verfahren zu AD (10 %) 1.350 1.370 103 5 illwerke vkw Energieunter nehmen 1.210 101 6 Grass Bewegungssysteme Metallindustrie Würth-Gruppe 1.055 877 52 7 Meusburger Gruppe Metallverarbeitung Guntram Meusburger 1.050 500 120 8 Alpla Werke Alwin Kunststoff Lehner verarbeiter, GmbH & Co KG -verpackungen Familie Lehner 1.031 18.269 86 9 Hirschmann Automobilzulie Automotive GmbH ferindustrie F&R Invest GmbH 1.000 5.000 75 10 Getzner Textil AG Textilindustrie Getzner, Mutter & Cie 960 640 55 11 Gebrüder Weiss Transport, Fam. Weiss & Jerie GmbH Logistik, IT (100 % über Holding) 916 5.808 52 12 Silvretta Montafon Tourismus und Holding Dienstleistung BTV AG 900 - 11 13 Rauch Fruchtsäfte Nahrungsmittel Rauch Beteiligungs GmbH GmbH & Co KG -industrie 836 994 31 i+R Gruppe Bauen, Immobilien, 14 Bagger Schertler Holding und Alge Holding 790 233 50 15 Wolford AG Textilindustrie WMP Familien-Privatstiftung (25 %), Sesam Privatstiftung (15 %), Ralph Bartel (25 %), Erste Asset Management gmbH (4 %), eigene Aktien (2 %), Freefloat (29 %) 637 839 30 Rhomberg Bau 16 Gruppe (Bau), Rhomberg Sersa Rail Bau, Bahntechnik, Group (Bahn) Ressourcen 633 2.109 12 17 Collini Holding AG Metallveredelung Fam. Collini und Drexel 600 950 50 Rudolf Ölz Backwaren, Brot18 Meisterbäcker und GmbH & Co KG Feinbackwaren Familie Ölz 588 330 11 19 Jäger Beteiligungs GmbH Bau, Transport Jäger Privatstiftung 532 58 16 20 Loacker Recycling GmbH Recycling Loacker Privatstiftung 484 735 2 21 Hilti AG Bautechnologie Hilti AG, Schaan (FL) 480 26.000 70 22 Russmedia Russmedia Holding GmbH, Verlag GmbH Medien und IT Sophie Kempf-Russ Privatstiftung 470 21 5 23 Omicron electronics GmbH Energietechnik Omicron Holding GmbH 427 281 - 24 Erne Group GmbH metallverarbei tende Industrie Pipes Holding GmbH 425 200 4 25 Hans Majer GmbH Gebäudereinigung Hans Majer 415 0 1 26 Hydro Extrusion Aluminium, Extru- Nenzing GmbH, sion, Bearbeitung Hydro Extrusion Nenzing Hydro Components und Oberflächen- (= Töchter der Norsk Nenzing GmbH behandlung Hydro ASA, Oslo, Norwegen) 410 345.000 13 Bäckerei Mangold Bäckerei Fam. Haag 410 0 31 26 28 Rupp AG Lebensmittel Josef Rupp, industrie Ludwig Rupp, Gertrud Fischli, Daniela Rupp 400 200 1 29 Mahle König KG Motorenteile für GmbH & Co KG Hochleistungs motoren 396 - 27 49
1.789 1.304
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Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Produktions- und Dienstleisungsbetriebe Umsatz Beschäf- an and. gesamt Ver- Investi- Eigentümer tigte Stand- Lehr- 2017 änderung tionen Export Rang Unternehmen Branche /Hauptaktionäre in Vlbg. orten linge (in Mill. €) (in %) (in Mill. €) (in %) 30 IMA Schelling Group Maschinenbau, Anlagenbau SAB Holding GmbH 31 Huber Holding AG Bekleidung, Textil Benger Brands Limited 32 Hilti & Jehle Bauwirtschaft BM Helmut Hilti 33 Ganahl AG Papier- und Wellpappever arbeitung Streubesitz 34 Haberkorn technischer Holding AG Handel Familie Haberkorn 35 Offsetdruckerei Druck und Schwarzach GmbH Verpackung VBG Holding AG 36 Graf Firmengruppe Elektro, Elektronik 37 Carcoustics Automobil Austria GmbH zulieferer Carcoustics-Gruppe (D), Dare Group 38 Head Sport GmbH Sportartikel Head Holding 39 Versluis Restaurant Gastronomie GmbH Gastronomie Loek Versluis 40 Flatz GmbH Verpackungen, Dämmstoffe Fam. Flatz Mondelez Österreich 40 Production GmbH Süßwaren Mondelez International, Inc. (USA) 11er Gruppe Nahrungs42 mittelindustrie Familienbesitz 42 Ginevra Holding Metallindustrie 100 % Tochter der JET Investment, a.s. GmbH und 100 % Teil von JET Gamma, a.s. 44 Walter Bösch Walter Bösch Privatstiftung (99,9 %), GmbH & Co KG Großhandel Grellet Holding GmbH (0,1 %) 45 Bachmann Elektro- und electronic GmbH Elektronikindustrie Bachmann Holding GmbH 46 Sodexo Service Solutions Austria GmbH Sodexo S. A. Wilhelm + Mayer 46 Bau GmbH Bau Fam. Wilhelm Privatstiftung 48 Bertsch Group Anlagenbau Energie-/Nah rungsmittel Ing. Hubert Bertsch 49 Glas Marte Gruppe Glasverarbeitung, Glasbau Familienbesitz 50 Getzner Chemische Werkstoffe GmbH Industrie Getzner, Mutter & Cie GmbH & Co KG Bischof Transport, 51 Holding GmbH Logistik Astrid Bischof, Michael Zimmermann 52 Rattpack Group Druck/-Her stellung von Erzeugnissen Stephan Ratt, Mag. Matthias Ratt 53 Künz Gruppe Maschinen- und Anlagenbau Familienbesitz 54 Schmidt‘s Gruppe Eisenwaren großhandel Familienbesitz 55 HERON Gruppe Metallgewerbe Christian Beer 56 R. N. Personal- Personal- Philipp Nitschmann agentur GmbH bereitstellung Harald Ritter faigle Kunststoff57 Kunststoffe Gruppe verarbeiter Fam. Faigle
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392 384 382
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12 Vorarlbergs größte Unternehmen
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Produktions- und Dienstleisungsbetriebe Umsatz Beschäf- an and. gesamt Ver- Investi- Eigentümer tigte Stand- Lehr- 2017 änderung tionen Export Rang Unternehmen Branche /Hauptaktionäre in Vlbg. orten linge (in Mill. €) (in %) (in Mill. €) (in %) Feinjersey Group Textilindustrie Jörg Büsel, 58 Eisbär Trockentechnik GmbH 230 59 Kral Elektro- und Kral Beteiligungs-GmbH, Metallindustrie Kräutler Privatstiftung 229 60 Hermann Pfanner Nahrungs- und Getränke GmbH Genussmittel industrie Fam. Pfanner, Dietrich, Schneider 213 61 Inhaus Handels Heizungs- und Pircher Beteiligungs GmbH, GmbH Sanitärgroßhandel Huwa Finanz- und Beteiligungs AG 198 62 SOLA Messwerk- Metall, Herstellung zeuge GmbH von Messwerk- SOLA Privatstiftung, zeugen Fam. Scheyer und Hörburger 196 62 Salzmann Form- Formblech blechtechnik GmbH komponenten Gerhard Salzmann 196 64 Tomaselli Gabriel Bau GmbH Bau Tomaselli Gabriel Privatstiftung 195 65 LTW Intralogistics Maschinen- und GmbH Stahlbauindustrie DM Holding 184 66 EHG Stahlzentrum Handel mit Stahl Gebr. Ulmer Holding GmbH, GmbH & Co OG und Metall Josef Pircher BeteiligungsGmbH 180 66 z-werkzeugbau-gmbh Metallindustrie DI Hermann Eberle, Johannes Steurer 180 68 Zech Gruppe Fenster, Türen, Garagentore Roman Zech 174 68 Amann Girrbach AG Metallgewerbe AGS Services GmbH, Aktionäre 194 1zu1 Prototypen Wolfgang Humml, 69 GmbH & Co KG Kunststoff Ing. Hannes Hämmerle 173 70 Auto Gerster Verkauf PKW und Nutzfahrz. Fam. Gerster 167 71 Dorfinstallateur Heizungs-, Sanitär- Mitarbeiterbeteiligung und Klimatechnik mit 13 Gesellschaftern 165 72 JCL Logistic Austria GmbH Transport, Logistik Stephan Jöbstl (100 &) 163 73 Walser GmbH Fahrzeugbau Gerhard Rauch 155 74 Schneider Kfz-Handel Automobil GmbH und -Service Ulrike Janschek 153 75 Etiketten Carini Druck und Andrea Sohm, Thomas Sohm, GmbH Verpackung Edgar Sohm 143 76 Alge Elastic GmbH Textilindustrie Familieunternehmen 139 77 Schoeller GmbH & Co KG Textilindustrie Schoeller Management GmbH 135 78 Fussenegger Holding GmbH & Co KG Textilindustrie Familienbesitz 134 79 Gantner Electronic Elektronik Ardian, AXA Expansion Fund III 130 79 Lercher Werkzeugbau und Werkzeugbau GmbH Kunststoff spritzguss 100 % Fam. Lercher 130 81 ZIMM Maschinen elemente GmbH & Co KG Metallindustrie Gunther Zimmermann 126 Müroll GmbH Verpackung, 82 Papierverarbeitung Privatstiftung (Johann u. Oswald Müller) 125 82 Mohrenbrauerei Vertriebs KG Brauereri Familie Huber 125 84 Vorarlberg Milch Nahrungsmittel eGen industrie 502 Landwirte 121 85 Fohrenburg Getränkeindustrie, Beteiligungs AG Handel Rauch Fruchtsäfte GmbH 118 86 Gunz Warenhandels Großhandel GmbH Lebensmittel Werner und Sonja Gunz (100 %) 110 87 Josef Mäser GmbH Handel Familien Mäser 105 88 Röfix AG Stein Fixit Trockenmörtel Holding AG 104 89 Vorarlberger Verlagsanstalt GmbH Druckindustrie Karl-Heinz und Daniela Milz 98 90 ZIMA Holding AG Immobilien entwicklung, Bauträger Mag. Alexander Nußbaumer 96
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Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Produktions- und Dienstleisungsbetriebe Umsatz Beschäf- an and. gesamt Ver- Investi- Eigentümer tigte Stand- Lehr- 2017 änderung tionen Export Rang Unternehmen Branche /Hauptaktionäre in Vlbg. orten linge (in Mill. €) (in %) (in Mill. €) (in %) 91 GIKO Verpackungen Verpackungs- MG Beteiligungen GmbH, industrie AZ Beteiligungen GmbH, bht Vermögensverwaltung GmbH, Alfons Giesinger Privatstiftung 91 Siemens Vorarlberg Elektroindustrie, Anlagenbau Siemens Konzernbeteiligungen GmbH 93 Buchdruckerei Lustenau GmbH Druck VBG Holding AG 94 Sika Österreich chemische GmbH Industrie Sika AG (CH) 95 Scheffknecht Transporte GmbH Spedition Fam. Scheffknecht 96 Schenker & Co AG Transport, Logistik DB Schenker 97 Fries Kunststoff- Kunststoff technik GmbH industrie Fam. Rhomberg 97 RIMC Seehotel Am Kaiserstrand AFV 1 Liegenschafts Hotel Betriebs GmbH Hotellerie besitz GmbH & Co KG 99 ENJO Inter- Gewerbe, national GmbH Handwerk Johannes Engl 100 Deurowood Produktions-GmbH Chemie Pinova, Walter Deuring
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Als Unternehmen brauchen Sie eine Bank, die Ihr Geschäft versteht. sparkasse.at/vorarlberg
14 Sonderpreis Investitionen 2017
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Derzeit das größte Investitionsprojekt der illwerke vkw: Das Kraftwerk Obervermunt II brachte für Vorarlberger Firmen 2017 Aufträge für 111 Millionen Euro.
Investitionen für Mitarbeiter und Standort illwerke vkw sind Investitionssieger 2017 in Vorarlberg.
INVESTITIONEN Dass Unternehmen in ihr Wachstum investieren, ist für die Volkswirtschaft das nötige Salz in der Suppe. Und Vorarlbergs Unternehmen haben in den vergangenen – auch in den schwierigen Jahren der globalen Wirtschaftskrise – nicht nachgelassen, in die Zukunft zu blicken. Nicht nur zu blicken, sondern – und das ist entscheidend – diese Zukunft selbst in die Hand zu nehmen, Voraussetzungen für die Entwicklung zu schaffen.
Voraussetzung für die Zukunft Investitionen alleine sind allerdings noch kein Parameter für Erfolg. Es kommt auch darauf an, in die richtigen Maßnahmen, in die richtigen Technologien, in den richtigen Standort – neben der für viele Firmen im exportorientieren Vorarlberg wichtigen globalen Aufstellung – zu investieren. Für die „VN Top 100“ wurde für den Sonderpreis „Investitionen“ die von den Firmen angegebene Investitionssumme für das Jahr 2017 ausgerechnet, wie viel das jeweilige Unternehmen pro Mitarbeiter in die Weiterentwicklung investiert, um ein objektives Bild zu bekommen. Wenn also
der Harder Verpackungshersteller Alpla rund 290 Millionen Euro investiert, wurde diese Summe durch alle Mitarbeiter weltweit (beim Harder Verpackungskonzern sind das 20.000 in über 170 Werken) dividiert.
„Investitionen in Kraftwerke und Netz sind wesentliche Bereiche unserer Wachstumsstrategie.“ Christof Germann Vorstand illwerke vkw
Eindrucksvolle Millionen-Euro-Budgets werden von zahlreichen Vorarlberger Unternehmen investiert, heuer aber haben die illwerke vkw bei den Investitionen pro Mitarbeiter die Nase vorne:
Grund dafür ist vor allem der Bau des Kraftwerks Obervermunt II. 192 Millionen Euro fließen in den Ausbau des Wasserkrafts sowie die Optimierung der vorhandenen Betriebsmittel. Bei 1210 Mitarbeitern sind das 158.677,69 Euro. Die Investition kommt in großem Maße der Vorarlberger Wirtschaft zugute, die den überwiegenden Teil der Arbeiten im Silvretta-Gebiet ausführt, wie in der Zentrale des Vorarlberger Energieunternehmens in Bregenz betont wird.
Impuls für Vorarlbergs Wirtschaft „Investitionen in neue Anlagen und Instandhaltungsmaßnahmen im Kraftwerksbereich sowie in die Netzinfrastruktur bilden wesentliche Bereiche der Wachstumsstrategie von illwerke vkw“, erklärt Christof Germann, zuständiger Vorstand. „Das Investitionsprogramm stellt aber auch einen wichtigen Impuls für die Vorarlberger Wirtschaft dar. So wurden allein beim Projekt Obervermuntwerk II bis Ende 2017 Aufträge mit einem Volumen von rund 111 Millionen Euro an Vorarlberger Unternehmen vergeben.“
Vorarlberg Museum, Bregenz
LÄNDLE. KLINGT NIEDLICH,
WENN MAN NICHT DIE KONKURRENZ IST. WER VIEL VORHAT, KOMMT ZU UNS.
Viele regionale Unternehmen schätzen die Hypo Vorarlberg für ihre Finanzexpertise. Und für die Menschen, die sie täglich unter Beweis stellen: Exzellente Berater, die die internationalen Märkte genauso gut kennen wie Ihre Nachbarschaft. Bleibt eigentlich nur noch die Frage: Was planen Sie Großes? Hypo Vorarlberg – 17 x in Vorarlberg sowie in Wien, Graz, Wels und St. Gallen (CH). www.hypovbg.at
16 Größter Arbeitgeber Industrie
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Durch ständige Weiterentwicklung der internen Prozesse will man bei Blum die Qualität der Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich steigern.
Blum: Dank hoher Qualität unter den Weltmarktführern Hoher Anspruch an Qualität zieht sich durch das ganze Unternehmen.
HÖCHST Um mit seinen Produkten in der Liga der Weltmarktführer mitspielen zu können, braucht es weit mehr als High techbeschläge von hoher Qualität. Beim Höchster Beschlägehersteller Blum zieht sich ein hoher Qualitätsanspruch durch das gesamte Unternehmen. Langfristig denken und nachhaltig handeln und so ziale Verantwortung übernehmen – auch das hat bei Blum mit Qualität zu tun, heißt es aus dem rund um den Globus erfolg reichen Unternehmen.
Die Bedürfnisse kennen Hohe Qualität – und das durchgängig im ganzen Unternehmen – dafür setzen sich die Mitarbeiter des Höchster Beschläge herstellers Blum Tag für Tag ein. „Ob Her steller, Händler, Monteur oder Küchen nutzer – alle, die mit uns zu tun haben, sollen ihren persönlichen Nutzen davon haben“, auf diesem Anspruch basiert das Qualitätsverständnis von Blum. Denn nur mit qualitativ hochwertigen Hightechbeschlägen, die ein Möbelleben lang gut funktionieren, kann man auf den interna tionalen Märkten erfolgreich sein. Doch
zuerst muss man die Bedürfnisse und Wünsche seiner Kunden genau kennen. Denn nur so können passende Möbel beschläge in hoher Qualität geliefert wer den.
Durchgängiger Qualitätsanspruch Der Blum-Qualitätskreislauf beginnt bereits in einer sehr frühen Phase und zwar mit weltweiten Praxisbeobach tungen durch die hauseigene Bedürf nisforschung. Die Erkenntnisse aus den internationalen Küchenbeobachtungen liefern wichtige Informationen über Nut zungszahlen und -verhalten. Sie fließen BLUM CHRONOLOGIE GRÜNDUNG 1. März 1952 durch Julius Blum ERSTES PRODUKT Hufstollen für Pferde ERSTER MÖBELBESCHLAG 1958 ANUBABand für Türen, Fenster und Möbel ERSTER EXPORT 1965 innerhalb Europas AUSBILDUNG 1970 Start der Lehrlingsaus bildung bei Blum FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG 2013 Auszeichnung „European Inventor Award“
in die Entwicklung neuer Produkte ein, aber auch in Optimierungen bestehender Lösungen. Qualität zieht sich bei Blum durch viele verschiedene Bereiche und wird entlang der gesamten Prozesskette kontrolliert. ulieferteile wird Selbst die Qualität der Z geprüft. Anhand von Qualitätssicherungs vereinbarungen regelt Blum die Zusam menarbeit mit Lieferanten – jedoch immer auf Augenhöhe und partnerschaftlich.
Nachhaltigkeit ist wichtig Qualität und Nachhaltigkeit sind bei Blum untrennbar miteinander verbunden. Auch im Arbeitsalltag von Blum prägt Nachhal tigkeit das Denken und Handeln der 5700 Blum-Mitarbeiter in Vorarlberg. Doch bei Blum geht es nicht nur um die Haltung jedes Einzelnen, sondern auch um die soziale Verantwortung eines großen In dustrieunternehmens. Denn als größter privater Arbeitgeber der Region ist die Fir ma Blum bestrebt, das Unternehmen für nachkommende Generationen zu erhal ten und ein attraktiver Arbeitgeber in der Region zu bleiben. Auch das hat mit Qua
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Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Wer die Bedürfnisse und Wünsche seiner Kunden genau kennt, kann Hightechbeschläge liefern, die in den Märkten gut ankommen.
lität zu tun. Durch konsequente Investitionen in Forschung und Entwicklung, aber auch in Gebäude und Anlagen schafft der Beschlägehersteller aus Höchst die Rahmenbedingungen, die es für eine Hightechproduktion braucht. All dies macht deutlich: Blum bezieht Qualität nicht allein auf seine Produkte und Services. Der hohe Blum-Qualitätsanspruch zieht sich durch das gesamte Unternehmen und ist aus seiner über 60-jährigen Tradition stetig gewachsen.
E-Services unterstützen Kunden und Partner entlang der Wertschöpfungskette. Zum Unternehmen zählen sieben Werke in Vorarlberg. Produktionsstandorte in Polen, Brasilien und den USA sowie 29
Tochtergesellschaften beziehungsweise Repräsentanzen weltweit. Die Lieferung erfolgt an industrielle M öbelhersteller und über Beschlagfachhändler an Handwerker in über 120 Ländern weltweit.
Weltweit tätig, in der Region aktiv Die Julius Blum GmbH ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen, das auf die Herstellung und den Vertrieb von Möbelbeschlägen spezialisiert ist. Die Hauptproduktgruppen sind Klappen-, Scharnier- und Auszugssysteme für Möbel, vorwiegend in Küchen. Für noch mehr Komfort können Verarbeiter Beschläge von Blum mit mechanischen und elektrischen Bewegungstechnologien kombinieren. Zahlreiche BLUM IN ZAHLEN BRANCHE Möbelbeschläge EIGENTÜMER Familie Blum, Blum Privatstiftung BESCHÄFTIGTE IN VORARLBERG 5639 BESCHÄFTIGTE AN ANDEREN STANDORTEN 1810 LEHRLINGE 326 EXPORT 97 Prozent UMSATZ GESAMT 2017 1,789 Mrd. Euro
Die solide Basis des hohen Qualitätsanspruchs von Blum bilden Hightechbeschläge: Scharniere, Auszüge und Klappen für den gesamten Wohnbereich.
18 Zweitgrößter Arbeitgeber Industrie
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Die Aufgabe einer präzisen Ausleuchtung der neuen Messehallen in Dornbirn löste Zumtobel mit einer innovativen Sonderlichtlösung.
Es werde LED
Zumtobel Group geht neue Wege mit innovativen Lichtlösungen. DORNBIRN Die Zumtobel Group ist ein internationaler Lichtkonzern und führender Anbieter von innovativen Lichtlösungen, Lichtkomponenten und dazugehörigen Services. Mit den Marken Thorn, Tridonic und Zumtobel, den Marken acdc und ThornEco sowie Zumtobel Group Services (ZGS) bietet der Konzern seinen Kunden in aller Welt ein umfassendes Produktund Serviceportfolio. Das Unternehmen beschäftigt rund 6600 Mitarbeiter.
Intelligente Lichtinfrastruktur Beispielhaft dafür steht in Vorarlberg die Modernisierung der Straßenbeleuchtung in der erweiterten Fußgängerzone in Dornbirn sowie der Gemeinde Nenzing durch intelligente LED-Lichtlösungen der Zumtobel Group. Zum Einsatz kam das flexible Lichtmanagementsystem InCity von ZGS gepaart mit LED-Straßenleuchten der Marke Thorn. Die intelligenten und vernetzten Lichtlösungen sparen Energie, vermeiden Lichtverschmutzung und erhöhen Komfort und Sicherheit. Leuchttürme in Vorarlberg Messe Dornbirn: Zumtobel entwickelt innovative Sonderlichtlösung für die neuen Hallen der Messe Dornbirn. Die Grundidee von Marte.Marte sah vor, die neuen
Hallen in einer Großform zu vereinen. Entstanden ist ein monolithischer Baukörper – eine „Black Box“ mit eingeschnittenen Ellipsen in einem leuchtenden Rot. Die Aufgabe einer präzisen, gleichmäßigen und flexiblen Ausleuchtung der gesamten Hallen trotz enormer Decken höhe löste Zumtobel mit einer innovativen Sonderlichtlösung namens Tecton Balanced White. Das rote Foyer wird durch das architektonische Beleuchtungssystem Panos infinity in Szene gesetzt, welches mit Flexibilität und Energieeffizienz punktet. Straßenbeleuchtung Dornbirn und Nenzing: Intelligente Lichtmanagementsysteme werden für Städte immer wichtiger, um auf Nutzungsgewohnheiten der Bürger und auf Veränderungen in der Infrastruktur reagieren zu können. Die erweiterte Fußgängerzone in Dornbirn verbindet jetzt den Marktplatz, den Kirchenpark und die Schulgasse mit dem Stadtzentrum. Bei der Beleuchtung des Areals kamen Civiteq LED-Lichtmodule von Thorn zum Einsatz. Nenzing setzt bei der neuen Beleuchtung auf 550 R2L2 Straßenleuchten von Thorn, welche durch das flexible Lichtmanagementsystem InCity von Zumtobel Group Services an die jeweiligen Gegebenheiten – gedimmtes Licht in Wohn-
gebieten und erhöhtes Lichtniveau bei hoher Verkehrsdichte – angepasst werden können. Sporthalle am See in Hard: Vorarlberger Handballprofis erhalten mit dem Finanzierungsmodell NOW von ZGS bestes Licht für die nächsten zehn Jahre. Die Modernisierung der Beleuchtung der Sporthalle am See der Harder Sport- und Freizeitanlagen BetriebsgesmbH wurde durch Zumtobel Group Services (ZGS) in Kooperation mit der Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW) geplant, realisiert und abgewickelt: Von der Planung über die Beleuchtungserneuerung, die Demontage der alten und die Installation der neuen Beleuchtung bis hin zur regelmäßigen Wartung. Zusätzlich zum Finanzierungsmodell NOW von ZGS wurden in der Halle moderne Craft LED-Hallenleuchten von Zumtobel installiert. ZUMTOBEL IN ZAHLEN BRANCHE Elektroindustrie EIGENTÜMER Fam. Zumtobel, Aktionäre BESCHÄFTIGTE IN VORARLBERG 2157 BESCHÄFTIGTE AN ANDEREN STANDORTEN 4678 LEHRLINGE 86 UMSATZ GESAMT 2017 1,304 Mrd. Euro
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Drittgrößter Arbeitgeber Industrie 19
Als Qualitäts- und Technologieführer in der Baumaschinenbranche steht die Liebherr Werk Nenzing GmbH seit über 40 Jahren für Innovationskraft.
Ganzheitliche Systeme
Vom virtuellen 3D-Erlebnis zum erfolgreichen Baustelleneinsatz mit Liebherr. NENZING Als Qualitäts- und Technologieführer in der Baumaschinenbranche steht die Liebherr-Werk Nenzing GmbH seit mittlerweile über 40 Jahren für hohe Innovationskraft. In den vergangenen vier Jahrzehnten hat sich zwar die Produkt palette des Unternehmens geändert, nicht aber der Anspruch, Lösungen zu erarbeiten, die auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind. Dabei geht es zunehmend darum, nicht nur Produkte, sondern auch Dienstleistungen anzubieten. Diesen Trend hat Liebherr erkannt und in die Strategie als ganzheitlicher Systemanbieter integriert. Um die Prozesse auf der Baustelle zu erleichtern, werden laufend digitale Lösungen entwickelt.
Digitalisierung der Baustelle Seine Stellung in der Branche als Full-Service-Anbieter untermauert Liebherr mit dem Crane Planner 2.0, einer intelligenten Software zur Planung von anspruchsvollen Hubeinsätzen. Die Einrichtung einer Baustelle ist eine komplexe Aufgabe. Oftmals fehlt es am notwendigen Platz, die Bodenbedingungen sind anspruchsvoll oder die Maschine hat eine begrenzte Traglast. Unter solchen Umständen ist der Crane Planner 2.0 das ideale Tool zur Auswahl der richtigen Ausrüstung für
den jeweiligen Anwendungsbereich. Dies spart nicht nur Zeit und Geld, sondern sorgt auch für die Einhaltung von Sicherheitsstandards bei Schwerhubeinsätzen.
Wesentlicher Mehrwert Der Crane Planner 2.0 kombiniert höchst detaillierte, interaktive 3D-Modelle mit allen relevanten Planungsdaten, basierend auf der Lastmomentbegrenzung (LMB) der entsprechenden Maschine. Diese Kombination ist ein wesentlicher Mehrwert des Crane Planner 2.0 gegenüber konventionellen Hubplanungen. Die Software zeigt eine Warnung an, sobald das Risiko einer möglichen Kollision zwischen Maschine, Last und Umgebung besteht oder Sicherheitsabstände nicht eingehalten werden. Außerdem können typische Abmessungen wie Hubhöhe oder Radius aktiviert und benutzerspezifische Abmessungen entsprechend definiert werden. Somit ist die Applikation das ideale Werkzeug für Planer und Ingenieure, die sowohl aktuelle als auch genaue 3DModelle der verwendeten Maschinenkonfiguration benötigen. Durch die Verwendung der aktuellsten Maschinendaten können sämtliche Konfigurationen aller verfügbaren Raupenkrane und Seilbagger in allen Positionen ausgewählt werden.
Die Virtual Reality ist eine Erweiterung des bestehenden Crane Planner. Mithilfe einer Virtual-Reality-Brille wird das geplante Crane-Planner-2.0-Projekt inklusive Kran, Last und Umgebung im virtuellen 3D-Raum erlebbar gemacht.
Im „Ego-Modus“ Am Planungstisch können das gesamte Projekt überblickt, die Maschinen bedient und die geplanten Arbeitsschritte vom Aufnehmen bis zum Absetzen der Last unmittelbar erlebt werden. Im „Ego-Modus“ bewegt sich der Betrachter frei im virtuellen Raum und betrachtet die Baustelle aus allen Blickwinkeln. Der Crane Planner 2.0 als neue Virtual-Reality-Lösung wird auf der heuer größten stattfindenden Bau maschinenmesse Intermat in Paris vom 23. bis 28. April 2018 präsentiert. LIEBHERR IN ZAHLEN BRANCHE Maschinenbau EIGENTÜMER Liebherr MCCtec GmbH BESCHÄFTIGTE IN VORARLBERG 1634 BESCHÄFTIGTE AN ANDEREN STANDORTEN 492 EXPORT 99 Prozent UMSATZ GESAMT 2017 593 Millionen Euro
20 Vorarlbergs größte Unternehmen
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Handelsketten und Einkaufszentren
31 Jahre Messepark beinhaltet Aufbau und Investition, Kontinuität und Beständigkeit, aber auch Innovation und Zukunftsdenken. Vieles hat sich verändert, manches ist geblieben: Shoppartner der ersten Stunde, treue Kunden und Mitarbeiter sowie langjährige Partner. Täglich sind wir bestrebt, unseren Kunden ein einmaliges Einkaufserlebnis zu bieten. Hinter diesem Anspruch stehen rund 940 Messepark-Mitarbeiter. Als Kundenmagnet im Vierländereck sind wir stolz, dies gemeinsam geleistet zu haben und sind bestrebt, dies auch in Zukunft zu bleiben. Burkhard Dünser, GF Messepark Dornbirn
Vor 60 Jahren hat die Familie Drexel gemeinsam mit 80 Kaufleuten die Spar-Organisation in Vorarlberg gegründet – eine Erfolgsgeschichte, an der heute 55 selbstständige Spar-Kaufleute, 40 Spar- bzw. Eurospar-Filialen und fünf Interspar-Märkte mit mehr als 3000 Mitarbeitenden jeden Tag ein neues Kapitel schreiben. Als Marktführer trägt Spar große Verantwortung für die Vorarlberger Volkswirtschaft. Deshalb forcieren wir – wo immer es geht – lokale und regionale Produkte von Partnerbetrieben aus der Vorarlberger Landwirtschaft und Industrie. Dadurch bleiben Wertschöpfung und Arbeitsplätze in unserer einzigartigen Region erhalten. Spar garantiert seit vielen Jahren eine flächendeckende, qualitativ hochwertige Nahversorgung. 99 Prozent der Vorarlberger Bevölkerung können ihre Lebensmittel nach wie vor in ihrer Wohngemeinde einkaufen. Der Dank dafür gilt großteils unseren Kaufleuten, unseren Mit arbeitern und ganz besonders unseren treuen Kunden, die sich damit auch ein Stückchen Lebensqualität sichern. Gerhard Ritter, Geschäftsführer Spar Vorarlberg
Das Jahr 2017 war wieder ein sehr erfolgreiches Jahr für die XXXLutz-Gruppe, vor allem auch in Vorarlberg. Mit dazu beigetragen hat auch der neue XXXLUTZ-Onlineshop. Mit unserem Onlineauftritt verhindern wir auch das Ausbreiten der Onlineshops aus Deutschland und den USA, die in vielen Branchen ja die Wertschöpfung aus Österreich absaugen. Das werden wir mit XXXLutz verhindern. Die Kunden kaufen gerne bei uns und durch die Verknüpfung von Filiale und Onlineauftritt profitieren wir bereits jetzt deutlich. Thomas Saliger, XXX-Lutz
Umsatz- Investi Eigentümer Beschäftigte Lehr- 2017 veränderung tionen Unternehmen Branche /Hauptaktionäre in Vlbg. linge (in Mill. €) (in %) (in Mill. €) dm drogeriemarkt GmbH Drogeriefachhandel Einkaufszentrum Messepark Handel Lidl Österreich Lebensmittelhandel SPAR Österreichische Warenhandels-AG Handel Sutterlüty Holding GmbH Handel
dm drogeriemarkt Verwaltungs GmbH (68%), ASPIAG Management (32 % = SPAR) JDL Leasinggesellschaft mbH Lidl Stiftung & Co KG österr. Gründerfamilien und selbstständige Kaufleute Jürgen Sutterlüty
Betriebliche Altersvorsorge bedeutet gelebte Verantwortung. sparkasse.at/vorarlberg
303 940 243
51 54 0
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3.501 653
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UNSERE BUSINESS-CLASS: Mit der Business Class-Versicherung der Wiener Städtischen können Sie einzelne Deckungsbausteine ganz nach Ihrem Bedarf auswählen und den optimalen Deckungsschutz für Ihren Betrieb finden. /wienerstaedtische
IHRE SORGEN MÖCHTEN WIR HABEN
22 Vorarlbergs größte Unternehmen
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Geld- und Kreditwesen
Trotz zahlreichen Herausforderungen konnten wir das Jahr 2017 mit einem sehr guten Ergebnis abschließen. Neben digitalen Dienstleistungen und Services für Private hat die Hypo Vorarlberg 2017 mit dem Hypo-Office-Banking eine innovative Lösung für den Zahlungsverkehr von Unternehmen entwickelt. Bei der Erreichung der wirtschaftlichen Ziele berücksichtigt die Hypo Vorarlberg auch die Auswirkungen ihrer Geschäfte auf Umwelt und Gesellschaft. Durch das 2016 gestartete Nachhaltigkeitsprogramm werden und wurden u. a. gezielte Umweltschutzmaßnahmen gesetzt, strengere Kriterien für das Kredit- und Anlagengeschäft erarbeitet und das Thema durch Mitarbeiterveranstaltungen noch stärker im Unternehmen verankert. Als Vorreiter am heimischen Markt hat die Hypo Vorarlberg im Herbst 2017 als erste österreichische Bank einen Green Bond platziert, der bei den Investoren großen Anklang gefunden hat – die nachhaltigen Bemühungen der Bank zeigen Wirkung. Wir stehen auch in Zukunft für hochwertige persön liche Beratung und ergänzen unser Angebot sinnvoll mit neuen technologischen Möglichkeiten. Michel Haller, Vorstands vorsitzender Hypo Vorarlberg
2018 feiert die Idee Raiffeisen ihren 200. Geburtstag. So bewährt sie ist, so aktuell ist sie zugleich. Diese Idee passt hervorragend zu den Menschen und Unternehmen in Vorarlberg, wo Eigenverantwortung, Fleiß und Solidarität zählen. Als größte Bankengruppe des Landes wollen wir den Menschen und der Wirtschaft in Vorarlberg das Werkzeug in die Hand geben, die eigenen Ziele zu erreichen – mit modernen Dienstleistungen, persönlichem Engagement und attraktiven Lösungen. So prägt die Idee Raiffeisen den Lebens- und Wirtschaftsraum Vorarlberg. Wilfried Hopfner, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Landesbank Vorarlberg
Über 22.200 aktive Unternehmer in der Vorarlberger Wirtschaft setzen auf Innovationen und laufende Entwicklungen mit enormer Wertschöpfung an diesem Standort. Die Vorarlberger Sparkassen stellen für diese Investitionen die erforderlichen Finanzierungen, aber vor allem langjährige Erfahrung und Know-how sowie ein regionales und internationales Netzwerk zur Verfügung. Entscheidungen treffen wir vor Ort. Denn für den Erfolg braucht man Partner, auf die man sich langfristig verlassen kann. Anton Steinberger, Vorarlberger Sparkassen
Bilanzsumme Ver- Investi Eigentümer Beschäftigte Lehr- 2017 änderung tionen Branche /Hauptaktionäre in Vlbg. linge (in Mill. €) (in %) (in Mill. €) Unternehmen Bank für Tirol und Finanzwirtschaft CABO Beteiligungsgesellschaft mbH (40,83 %), Generali 3 Banken Holding AG (15,77 %), Vorarlberg AG BKS Bank AG (14,78 %), Oberbank AG (14,38 %) 977 0 Hypo Vorarlberg Bank AG Bank Vorarlberger Landesbank-Holding (76,0308 %), Austria BeteiligungsgmbH (23,9692 %) 670 7 Raiffeisenbankengruppe Finanzwirtschaft Genossenschaft 1475 16 Vorarlberg Volksbank Vorarlberg e.Gen. Banken Mitglieder sowie Partizipationsscheininhaber 355 13 Vorarlberger Sparkassen Kreditinstitut 810 16
Modernstes Banking Österreichs für Ihr Unternehmen. sparkasse.at/vorarlberg
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12.228 2.420 5.397
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3,5 1,5
DSGVO-konformer CyberSchutz für Unternehmen Mit 25. Mai 2018 bleibt für Unternehmen, die über Kundendaten verfügen, kein Stein auf dem anderen: Nach zwei Jahren Vorbereitungszeit tritt die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) endgültig in Kraft. Mit der DSGVO werden die Regeln für die Verarbeitung personenbezogener Daten, die Rechte der Betroffenen und die Pflichten der Verantwortlichen EU-weit auf hohem Niveau vereinheitlicht. Das bedeutet, bis 25. Mai müssen alle Datenanwendungen an die neue Rechtslage angepasst und dokumentiert werden. Jedes Unternehmen, das in irgendeiner
Burkhard Berchtel Landesdirektor Wiener Städtische Vorarlberg
Unternehmen sollten sich auf jeden Fall absichern, denn durch einen Cyberangriff können sie selbst zum Opfer werden und unverschuldet gegen die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung verstoßen. Weise personenbezogene Daten verarbeitet (z. B. eine Kundendatei führt, Rechnungen ausstellt, Lieferantendaten speichert), ist betroffen. Somit stehen Unternehmen derzeit nicht nur vor der Herausforderung, rechtzeitig ihre organisatorischen und technischen Schutzmaßnahmen fertigzustellen – sie sehen sich bei möglichen Datenschutzverletzungen künftig mit einer massiven Verschärfung des Sanktionsrahmens konfrontiert. Die Wiener Städtische bietet mit „Cyber-Protect“ eine DSGVO-konforme Absicherung vor finanziellen Folgen nach einem Cyberangriff. IT-Sicherheit bei Österreichs KMU ausbaufähig Die IT-Sicherheit ist bei Österreichs Klein- und Mittelunternehmen noch stark ausbaufähig. Das bestätigt die Erfahrung, die die Experten der Wiener
Die Wiener Städtische bietet mit „Cyber Protect“ eine DSGVO-konforme Absicherung vor finanziellen Folgen nach einem Cyberangriff. Städtischen im Zuge von Anfragen zum Produkt „Cyber-Protect“ machen: „Weniger als ein Drittel der Unternehmen, mit denen wir diesbezüglich in Kontakt waren, achten auf die Verschlüsselung von Datenträgern und nur rund 60 Prozent verfügen über einen IT-Sicherheitsverantwortlichen. Dieser ist jedoch gemäß der Vorgaben der DSGVO verpflichtend“, skizziert Wiener Städtische Landesdirektor Burkhard Berchtel den beachtlichen Aufholbedarf. Hohe Strafen bei Verstößen Berchtel warnt außerdem: „Die Regeln der DSGVO sollten auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden, denn es drohen extrem hohe Strafen. Je nach Verstoß können das bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des weltweiten Vorjahresumsatzes sein – je nachdem, was mehr ist.“ Auch nach genauester Vorbereitung und Einhaltung der Regeln können Verstöße unverschuldet verursacht werden – beispielsweise durch Cyberkriminalität. „Daher sollten sich Unternehmen auch für den
Fall absichern, wenn sie durch einen Cyberangriff selbst zum Opfer werden und unverschuldet gegen die DSGVO verstoßen“, so Berchtel. wienerstaedtische.at
Daten & Fakten „Cyber-Protect“ greift bei zwei wesentlichen Szenarien: 1. Im Falle eines datenschutzrechtlichen Verfahrens sind die Kosten der Abwehr gedeckt. 2. Bei vorübergehender Betriebsschließung durch die Datenschutzbehörde wird maximal der pauschale Deckungsbeitrag für die Dauer von höchstens einem Monat ersetzt.
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24 Vorarlbergs größte Unternehmen
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Versicherungen
Bei Generali stehen die Kunden und deren Wünsche im Mittelpunkt – mit smarten und simplen Produkten, engagierten Mitarbeitern sowie einem der dichtesten Vertriebsnetze der Branche. Die Kombination aus innovativen, digitalen Serviceleistungen und der persönlichen Beratung und Betreuung durch unsere Mitarbeiter vor Ort, unterstreichen unsere Vision, Menschen aktiv abzusichern und so ihre Lebensqualität zu verbessern. Markus Winkler, Generali-Regionaldirektor für Tirol & Vorarlberg
Das Geschäftsjahr 2017 war für die Uniqa Vorarlberg ein ausgezeichnetes Jahr. So konnten wir über alle Sparten hinweg unseren Marktanteil in Vorarlberg behaupten. Dieser resultiert aus unserer regionalen Ausrichtung mit unseren 243 top ausgebildeten Mitarbeitern und Partnern sowie den stetigen Investitionen in unsere 40 Standorte im Ländle. Ein weiterer Anteil unseres Erfolgs ist unsere Innovationskraft. Worauf wir sehr stolz sind, ist unsere Betriebsversicherung. Um unsere Kundenzufriedenheit weiter auszubauen, forcieren wir verstärkt in unterstützende Digitalisierung wie z. B. der Uniqa App, mit der man rasch und unkompliziert – von zu Hause oder von unterwegs – Schäden melden, in Notfällen professionelle Hilfe organisieren, und Erste Hilfe leisten kann. An dieser Stelle möchte ich mich bei all unseren Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Markus Stadelmann, Landesdirektor Uniqa Vorarlberg
Gute und seriöse Beratung schätzen unsere Kunden sehr. Genauso wichtig für unsere Kunden ist die rasche und unbürokratische Hilfe im Schadensfall. Für die VLV als regionales Versicherungsunternehmen, bei dem alle Entscheidungen hier in Vorarlberg getroffen werden, stehen Vertrauen und Sicherheit an vorderster Stelle. Robert Sturn, Direktor Vorarlberger Landesversicherung
Prämien Ver- Investi- Schadens Eigentümer Beschäftigte Lehr- 2017 änderung tionen leistung Unternehmen Branche /Hauptaktionäre in Vlbg. linge (in Mill. €) (in %) (in Mill. €) (in Mill. €) Allianz Elementar Versicherungs-AG Versicherung Allianz SE, München Donau Versicherung AG Versicherung Generali Versicherung AG, Landesdirektion Vorarlberg Versicherung Generali Holding Vienna Group UNIQA Österreich UNIQA Versicherungsverein PrivatVersicherungen AG Versicherung stiftung (49 %), Streubesitz (36,9 %), RZB Versicherungs beteiligung GmbH (10,9 %), Collegialität Versicherungsverein Privat stiftung (2,5 %), eigene Aktien (0,7 %) Vorarlberger LandesVersicherung VaG Versicherung Versicherungsnehmer Wiener Städtische Versicherung Vienna Insurance Group
#glaubandich Wir tun es auch. sparkasse.at/vorarlberg
52 52
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26 Vorarlbergs größte Unternehmen
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Gesundheits- und Sozialwesen
Mit einem modernen, teilweise österreichweit einzigartigen Servicenetz und hochqualifizierten Vertragspartnern können wir Arzt-, Spitals- und Medikamentenleistungen auf hohem Niveau anbieten. Unsere Aufgabe ist es, die bestehenden Standards für unsere mehr als 325.000 Versicherten und Mitversicherten zu erhalten. Das wird uns nur gelingen, wenn die weitgehende Eigenständigkeit der VGKK künftig gewährleistet bleibt. Manfred Brunner, Obmann der Vbg. Gebietskrankenkasse Die Vorarlberger Landeskrankenhäuser sind ein Symbol für die Fortschrittlichkeit, die Wirtschaftlichkeit und die Menschlichkeit Vorarlbergs. Über 4000 hochqualifizierte innovative Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter quer durch alle Berufsgruppen ermöglichen eine effiziente Krankenhausmedizin verbunden mit sozialer Wärme. Wir haben den Anspruch, dass sich unsere jährlich rund 400.000 Patienten nicht nur medizinisch-fachlich bestens betreut fühlen, sondern auch in ihrer Ausnahmesituation eine besondere Geborgenheit wahrnehmen. Und auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Angehörige wollen wir ein gutes Umfeld bieten – so sind wir stolz darauf, dass alle 5 Landeskrankenhäuser als familienfreundlicher Betrieb ausgezeichnet wurden. Das ist auch ein besonderes Signal für unsere zahlreichen wertvollen Teilzeitbeschäftigten. Gerald Fleisch, Geschäftsführer Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H.
Ausbildung ist das Schlüsselwort. Wir setzen verstärkt auf arbeitsplatznahe Qualifizierung in enger Zusammenarbeit mit der Vorarlberger Wirtschaft und den Sozialpartnern, um dem Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken. Bernhard Bereuter, Geschäftsführer des AMS Vorarlberg.
Umsatz- Investi Eigentümer Beschäftigte Lehr- 2017 veränderung tionen Unternehmen Branche /Hauptaktionäre in Vlbg. linge (in Mill. €) (in %) (in Mill. €) Arbeitsmarktservice ArbeitsmarktVorarlberg verwaltung Republik Österreich Benevit – Vorarlberger Betreuung und Pflege Pflegemanagement GmbH von Menschen mit Unterstützungsbedarf Vorarlberger Gemeindeverband Caritas der Diözese Feldkirch Sozialorganisation Katholische Kirche Vorarlberg integra Vorarlberg soziales AK Vorarlberg, DOWAS, gem. GmbH Integrationsunter- ARB-Arbeitsinitiative, Regio Bodensee, nehmen (Non-Profit) Berufsschule am Werk Lebenshilfe Vorarlberg Sozialunternehmen Lebenshilfe Vorarlberg, Interessensvertretung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung Vorarlberger gesetzliche Gebietskrankenkasse Sozialversicherung Vorarlberger Krankenhaus- Gesundheits- Land Vorarlberg (96 %), Betriebsgesellschaft mbH unternehmen Landesvermögen-VerwaltungsmbH (4 %)
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Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Bundeskanzler Kurz und Landeshauptmann Wallner setzen auf Abbau der Bürokratie, Investitionsanreize und die Qualifizierung von Fachkräften.
Umfassende Strategie für den Wirtschaftsstandort
Bundeskanzler Kurz und Landeshauptmann Markus Wallner zum Standort. „Vorarlberg hat sich in den vergangenen Jahren zu einem äußerst leistungsfähigen Wirtschaftsstandort entwickelt. Wir profitieren von einer hohen Branchenvielfalt und einem gesunden Mix an verschiedenen Wirtschaftsbereichen: einen leistungsfähigen industriellen Kern, ein wettbewerbsfähiges Gewerbe und Handwerk und einen innovativen und kreativen Dienstleistungssektor. Knapp 40 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung werden durch Industrie und produzierendes Gewerbe erwirtschaftet. Sie sind für den Standort von enormer Bedeutung. Die Vorzeichen stehen derzeit gut für eine weiterhin positive Entwicklung: volle Auftragsbücher, hohe Investitionsquoten und hohes Wirtschaftswachstum sowie ein Rekord bei den Exporten 2017. Dennoch stehen wir vor Herausforderungen. Problematisch ist, dass ca. 45 Prozent der arbeitslos Vorgemerkten in Vorarlberg keine über den Pflichtschulabschluss hinausgehende Berufs- oder Schulausbildung haben. Gleichzeitig haben immer mehr Unternehmen ProLH MARKUS WALLNER
bleme, offene Stellen für Fachkräfte zu besetzen. Die Antwort kann deshalb nur Qualifikation und nochmals Qualifikation lauten. Zudem müssen wir Fachkräfte anziehen, indem wir junge Menschen für die duale Ausbildung begeistern, Perspektiven einer Lehrausbildung aufzeigen und die gesellschaftliche Wertschätzung weiter erhöhen. Denn unsere Lehrlinge von heute, sind unsere Fachkräfte von morgen! Nur so können wir unseren Wirtschaftsstandort weiter stärken.“ BUNDESKANZLER SEBASTIAN KURZ „Ein starker Wirtschaftsstandort ist der wichtigste Grundstein für unseren Wohlstand und sichere Arbeitsplätze. Die Konjunktur zieht an und die Arbeitslosigkeit geht zurück. Und auch Vorarlberg verzeichnet rückläufige Arbeitslosenzahlen, steigende Exporte und ein stetig hohes Wirtschaftswachstum. Darauf dürfen wir uns aber nicht ausruhen, denn der Wirtschaftsstandort Österreich ist im Vergleich mit unseren Nachbarn nicht mehr wettbewerbsfähig genug und hat den Anschluss an die Spitze Europas verloren.
Deshalb hat die Bundesregierung bereits in den ersten 100 Tagen ein umfassendes Standortpaket auf den Weg gebracht: Wir wollen, dass das Bekenntnis zu einem wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort als Staatsziel in der Verfassung verankert wird. Außerdem braucht es einen Abbau von überbordender Bürokratie. Der Entfall von Genehmigungspflichten für viele Betriebsanlagen ist ein erster wichtiger Schritt dahin. Und wir müssen sicherstellen, dass es ausreichend qualifizierte Fachkräfte gibt. Ein wichtiges Thema, insbesondere auch für Vorarlberg, da der Fachkräftemangel die Unternehmen zunehmend vor größere Herausforderungen stellt. Mit der Lehrlingsoffensive nutzen wir die neuen Chancen der Digitalisierung und setzen eine wichtige Maßnahme zur Attraktivierung des Lehrberufs. Indem wir Maßnahmen wie diese umsetzen und die besten wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und weitere Entlastung für Unternehmen schaffen, werden wir den Standort Österreich stärken und unser Land zukunftsfit machen.“
Unternehmer sein bedeutet Verantwortung wahrnehmen.
DIE BANK FÜR UNTERNEHMER In Chancen denken, verantwortungsvoll handeln. Warum können wir uns in Sie hineinversetzen? Weil auch wir Unternehmer sind und wie Sie agieren: als Stratege und Macher, als Entscheider und Fachmann, als Bewahrer und Innovator. Ein exzellenter Ruf, Klarheit ohne Umwege und ein Betreuungsteam, das Ihr Geschäftsmodell versteht. Das macht uns zur idealen Hausbank für eigentümergeführte, exportorientierte Mittelstandsbetriebe. Ihrem Erfolg verpflichtet. Unserem Weg verbunden. Seit 114 Jahren. btv.at/firmenkunden
Nahver sor gung Das ist echte
Mit 100 SPAR-, EUROSPAR- und INTERSPAR-Standorten sichert SPAR die qualitativ hochwertige Nahversorgung in 60 Vorarlberger Gemeinden. In 28 Gemeinden ist SPAR noch der einzige Laden im Dorf.
Jürgen Albrech ht, SPAR-Kaufmann in Feldkirch und Schwarzach „Mit vielen regionalen und internationalen Produkten bieten wir den Kunden in unserem topmodernen Markt in Feldkirch ein breites Sortiment und eine tolle Einkaufsatmosphäre.“
Bregenz
Schwarzach Dornbirn
Koblach
Röthis
Feldkirch
Bernhard Metzler, B h dM l SPAR-Kaufmann in Bregenz, Röthis und Koblach „In allen drei Märkten setzen wir auf Kundenfreundlichkeit, Frische und Qualität und vor allem auf Produkte aus der Region. Unsere Kunden schätzen saisonale Produkte von Landwirten aus der direkten Umgebung.“
Dietmar Brunner, SPAR-Kaufmann in Dornbirn „Als Nahversorger trumpfen wir vor allem mit persönlichem Service und täglich frischem Obst und Gemüse. Ein Mix aus regionalen Produkten und Markenwaren, angepasst an die Kundenbedürfnisse, ist für uns besonders wichtig.“
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Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Präsident Hans Peter Metzler: „Wir müssen die Grundpfeiler unseres Erfolges stärken und die sich ändernden Herausforderungen im Auge behalten.“
„Made in Vorarlberg“
Wirtschaftskammer-Präsident Metzler über den Standort Vorarlberg. STANDORT Vorarlberg ist ein international
höchst geschätzter Wirtschaftsstandort und gehört zu den Top-Playern in Europa. Wettbewerbs- und Wandlungsfähigkeit, Innovation, Know-how und beste Rahmenbedingungen in Sachen Aus- und Weiterbildung sind die Grundpfeiler des soliden Wirtschaftsstandorts, der maßgeblich zu der hohen Lebensqualität im Land beiträgt. Nirgendwo ist der soziale Wohlstand so hoch und die Arbeitslosigkeit so gering. Dass wir heute hier stehen, kommt aber nicht von ungefähr.
Erfolgreicher Strukturwandel Vorarlberg hat sich in den letzten Jahrzehnten von einem Textilstandort zu einer branchenreichen und wirtschaftsstarken Spitzenregion entwickelt. Kaum ein anderer Wirtschaftsstandort absolvierte einen solchen Strukturwandel so erfolgreich. Das muss uns unbedingt auch in den gegenwärtigen und zukünftigen Themen gelingen. Um sich so erfolgreich am hart umkämpften Weltmarkt zu behaupten, braucht es Ausdauer, harte Arbeit, Perfektion, Kompetenz und ein hohes Maß an Know-how. Vorarlbergs Wirtschaft bringt all das mit und bietet eine ausgesprochen hohe Konzentration international
bekannter Marken und Qualitätsprodukte, die auf der ganzen Welt gefragt sind. Eines muss gesagt sein: Wir dürfen uns glücklich schätzen, solche Unternehmen im Land zu haben. Deshalb ist es für uns unverzichtbar, stets für optimale Rahmenbedingungen zu sorgen, und zwar auf allen Ebenen, vom Ausbau der Infrastruktur bis hin zur Bildungs- und Beschäftigungspolitik. Unter den Top 100 haben sich die Zugpferde unserer Wirtschaft positioniert. Mit Feingefühl und Weitblick sorgen sie dafür, dass Qualität „Made in Vorarlberg“ auf den internationalen Märkten konkurrenzfähig nachgefragt bleibt. Dabei müssen sich die Arbeitgeber im Land stets auch auf hoch motivierte und bestens ausgebildete Fachkräfte verlassen können.
Spitzenreiter in Österreich Als Aushängeschild der heimischen Wirtschaft sichert die qualitativ hochwertige Lehrlingsausbildung in Vorarlberg den Nachwuchs an hochqualifizierten Fachkräften und den erfolgreichen Unternehmern von morgen. Kein Land kann eine derart hohe Lehrlingsquote vorweisen wie Vorarlberg. Rund die Hälfte aller Jugendlichen entscheidet sich für eine Leh-
re, mit dieser Quote sind wir Spitzenreiter in Österreich. Die Auszeichnungen für unsere Lehrlinge, Ausbildende und Lehrbetriebe dokumentieren einmal mehr die hohe Qualität der Ausbildung. Die TopAusbildung in diesen Top-Unternehmen hat über die Jahre viele KMU animiert, ebenfalls auf eine hochwertige eigene Kompetenzvermittlung zu setzen. Mit einer mitarbeiterorientierten, kinder- und familienfreundlichen Unternehmenskultur gelingt es heimischen Traditions- und Familienbetrieben, eine auch über das Dienstverhältnis hinausgehende Bindung zwischen Unternehmen und Arbeitnehmenden zu schaffen. Durch hervorragende Betriebsklimata und der Identifikation mit den Unternehmen sowie dem Wirtschaftsstandort ergibt sich eine Win-win-Situation für beide Seiten. Gerade weil die Vorarlberger Wirtschaft so gut dasteht, ist es umso wichtiger, dass wir die Grundpfeiler unseres Erfolges stärken und die Entwicklungen und sich ändernden Herausforderungen stets im Blick behalten. Angefangen bei Digitalisierung über Ausbildungs- und Beschäftigungs politik, Bürokratie- und Auflagenabbau bis hin zum Ausbau von Wissenschaft und Forschung.
Im E-Commerce überzeugen Ein ansprechendes Webdesign, Such- und Filterfunktionen und Übersichtlichkeit – fertig ist der Online-Auftritt. Diesem Irrtum erliegen viele Unternehmen. Wenige wissen, dass der Qualität der Produktinformationen eine wesentliche Rolle zukommt, wenn es darum geht, im E-Commerce zu überzeugen. Der PIM-Experte Stämpfli zeigt, wie mit perfektem Produktinformationsmanagement auf allen Kanälen Vertriebserfolge gesteigert werden können. Für erfolgreichen E-Commerce braucht es aktuelle, korrekte und ausführliche Produktinformationen. Basis dafür ist Product Information Management (PIM). „Mit der PIM-Lösung mediaSolution3 verwalten Sie alle Produktdaten zentral und können diese medienneutral an sämtliche Marketing- und Vertriebskanäle ausspielen“, erklärt Hansjörg B. Gutensohn, Geschäftsführer der Stämpfli GmbH. Mit der PIM-Software reagieren Sie rasch auf die immer komplexer werdende Costumer Journey der Kunden, in-
Hansjörg B. Gutensohn Geschäftsführer Stämpfli GmbH
Perfekte Produktvermarktung im E-Commerce setzt perfekte Produktinformation voraus. Mit unserer PIM-Software mediaSolution3 liefern wir Ihnen eine effiziente Lösung. dem Sie sicherstellen, dass dem Kunden auf allen Kanälen alle relevanten Produktinformationen aktuell zur Verfügung stehen. Ob Webshop, mobile Medien oder Online- und Printpublikationen – per Knopfdruck werden Drucksorten erstellt oder Online-Kanäle befüllt. Die Datenpflege wird dabei einfacher bei stei-
gender Datenqualität. Die PIM-Software aus dem Hause Stämpfli steht für Schweizer Qualität mit größtmöglichen Kundennutzen. Kunden wie Mercedes-Benz, Bauhaus und Messerle vertrauen in Sachen Produktkommunikation bereits auf mediaSolution3. Mit über 30 Jahren Projekterfahrung mit Publikationssystemen haben wir tiefe Kenntnisse, was die Finessen effizienter Prozesse sind.
Infobox Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung: Hansjörg B. Gutensohn, Geschäftsführer Stämpfli GmbH, Quellenstraße 16, 6900 Bregenz Tel. +43 5574 58998-10 hansjoerg.gutensohn@staempfli.at www.mediasolution3.com
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Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Die Lehrlingsmesse in Dornbirn war eine eindrucksvolle Demonstration davon, was eine Lehre alles kann.
Lehre bleibt die wichtigste Ausbildungsschiene Die Zahlen steigen in Vorarlberg wieder an.
FELDKIRCH Die Lehre bleibt in Vorarlberg weiterhin die wichtigste Ausbildungsschiene der Jugendlichen. Das zeigt die aktuelle Statistik der Wirtschaftskammer für das vergangene Jahr. Ende 2017 standen 7028 Lehrlinge in Ausbildung. Das ist ein Plus von 0,8 Prozent gegenüber dem Jahr 2016. Auch die Zahl der Lehrlinge im
ersten Lehrjahr hat sich weiter gesteigert. 2279 Jugendliche bedeuten ein Plus von 1,6 Prozent. Das bedeutet, dass sich die Lehrlingszahlen insgesamt wieder stabilisieren. Die Lehreintritte, gemessen an den 15-Jährigen, liegen bei 52,8 Prozent, ein Spitzenwert im Vergleich mit anderen Bundesländern und zugleich der höchste
Wert der vergangenen vier Jahre. Was zur positiven Lehrlingsstatistik beigetragen hat: Es gab eine merkliche Steigerung der Lehrlinge mit nicht-österreichischer Staatsbürgerschaft. Waren es 2016 noch 777 Personen, erhöhte sich 2017 die Zahl auf 926 Jugendliche. Nur die Zahl der Ausbildungsbetriebe hat sich von 1883 auf 1874 leicht reduziert. „Die Entwicklung der Betriebe und deren Struktur zeigen, dass fast die Hälfte der Betriebe überhaupt nur einen Lehrling ausbilden. Diese kleinen Unternehmen tun sich im Wettbewerb um die Jugendlichen am schwersten und finden oft keine geeigneten Kandidaten und fallen dann aus der Lehrlingsausbildung heraus“, bemerkt WKV-Direktor Christoph Jenny.
Metalltechniker und Einzelhandel In der Beliebtheitsskala ganz oben ist bei den männlichen Jugendlichen der Beruf Metalltechniker, bei weiblichen Lehrlingen befindet sich Einzelhandelskauffrau an erster Stelle. Bei den weiblichen Lehrlingen konzentriert sich die Ausbildung weiterhin auf einige wenige Lehrberufe.
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Top 100 Vorarlberger Nachrichten
1017 neue Unternehmen wurden 2017 in Vorarlberg gegründet. Um 5,3 Prozent mehr als im Vorjahr.
Zahl der Gründungen knackt 1000er-Marke 2017 betrug die Steigerung in Vorarlberg über fünf Prozent.
Die Zahl der Unternehmensgründungen ist 2017 in Vorarlberg erstmals seit 2010 wieder über die 1000erMarke gesprungen. 1017 Neugründungen (ohne selbstständige Personenbetreuerinnen) bedeuten ein Plus von 5,3 Prozent gegenüber 2016. Mit dieser Steigerung liegt Vorarlberg deutlich über dem Zuwachs FELDKIRCH
im Österreichschnitt von 1,9 Prozent. Das geht aus der Gründerstatistik der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hervor. „Die Motive, sich selbstständig zu machen, haben sich seit dem Vorjahr etwas verändert“, betont Christoph Mathis, Leiter des Gründerservice in der WKV. „Flexibler in der Zeit- und Lebensgestal-
tung zu sein“ hat mit 67 Prozent das Ziel „eigener Chef sein wollen“ (65,6 Prozent) als Hauptmotiv abgelöst. „Die Verantwortung, die sie als Angestellter zu tragen haben, in das eigene Unternehmen einbringen zu wollen“, lassen 59 Prozent den Sprung in die Selbstständigkeit wagen. Das Durchschnittsalter der Vorarlberger Selbstständigen beträgt 37,7 Jahre. Im Spartenvergleich dominierte im Jahr 2017 das Gewerbe und Handwerk mit einem Anteil von 41,8 Prozent gefolgt vom Handel mit 26,0 Prozent und Information und Consulting mit 18,5 Prozent. Gemessen an der Rechtsform Einzelunternehmen beläuft sich der Frauenanteil auf 45,7 Prozent. Um den zunehmenden Herausforderungen gerecht zu werden, hat das Gründerservice nun das Geschäftsfeld auf den Bereich Start-up/Digital erweitert. Ebenso wurde für Crowdfunding, als neue Art der Finanzierung, zusätzliches Know-how und Beratungsunterstützung aufgebaut. 2017 konnten 1074 Kunden via Gründungsberatungen und Workshops betreut werden.
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Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Der erste Studiengang an der Fachhochschule Vorarlberg startete im Jahr 1994.
Für den Prozess der Digitalisierung wappnen Neuer Informatikstudiengang ab 2019 an der Fachhochschule.
DORNBIRN Der Prozess der Digitalisierung stellt regional wie international agierende Unternehmen vor neue Herausforderungen und verändert die Anforderungen an bestehende Berufsbilder. Fach- und Führungskräfte, die die digitale Transformation begleiten und deren Chancen nützen, sind noch rar am Arbeitsmarkt. Im Oktober 2017 hat das Bundesministerium für Wissenschaft, For-
schung und Wirtschaft die Finanzierung von 30 neuen Studienplätzen freigegeben. Der Startschuss zur Entwicklung des neuen Bachelorstudiengangs „Informatik – Business Innovation“ an der FH Vorarlberg ist somit erfolgt. FH-Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl zeigt sich dementsprechend erfreut: „Mit diesem innovativen Studiengang können wir unsere gesetzten Ziele konsequent
Mit 1300 Studierenden eine neue Rekordmarke DORNBIRN Mit über 1300 Studierenden – eine neue Rekordmarke – ist die FH Vorarlberg in Dornbirn in ein neues Studienjahr gestartet. Erfreulich ist auch das Wachstum im Technikbereich. So ist der Anteil der Studierenden, die an der FH Vorarlberg einen technischen Studiengang absolvieren, in den letzten fünf Jahren um rund 46 Prozent angestiegen. Insgesamt sind 711 Studierende für
ein Vollzeitstudium und 620 in berufs begleitenden Studiengängen inskribiert. Auffallend ist die Zunahme von berufsbegleitend Studierenden um 115. 1994 startete die FHV mit einem der ersten Fachhochschulstudiengänge Österreichs. Ab dem Wintersemester 2018 werden insgesamt 22 Studienprogramme in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Gestaltung und Soziales angeboten.
weiterverfolgen: Gezielt Spitzenkräfte in jenen Bereichen ausbilden, in denen großer Bedarf am Arbeitsmarkt besteht. Damit nutzen wir die Chancen, die sich aus der Digitalisierung ergeben und bilden die dafür notwendigen Spezialisten direkt in Vorarlberg aus.“
Weitere Studienplätze im Fokus Es habe sich ausgezahlt, hier mit Nachdruck die entsprechenden Mittel für den innovativen Studiengang einzufordern, betont Landeshauptmann Markus Wallner. Vorarlberg werde weiter nicht nachlassen, sprich sich für weitere Studien plätze an der FH Vorarlberg einsetzen. Die Wissenschafts- und Forschungsstrategie Vorarlberg 2020+ sieht bis in drei Jahren einen Ausbau des Studienangebots der FH Vorarlberg auf 1500 Studienplätze vor. Mit der nun erfolgten Mittelzusage des Ministeriums beginnt die Fachhochschule unmittelbar mit den Vorbereitungen für die Akkreditierung und die Konzeption des neuen Bachelorstudiengangs „Informatik – Business Innovation“. Starten wird dieser mit Herbst 2019.
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Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Das EU-Parlament in Straßburg.
Europa im positiven Licht
Neue Initiative von Wirtschaftskammer, Land und Industriellenvereinigung. Themen wie die Flüchtlingsund Migrationsfrage, der Brexit oder der Euro verunsichern die Europäer und Österreicher. Eine Europa-Initiative von Wirtschaftskammer Vorarlberg, Land Vorarlberg und der Industriellenvereinigung Vorarlberg will nun mit gezielten Maßnahmen in Schulen, Betrieben und in der Bevölkerung eine offene und transparente Aufklärungsarbeit zum Thema Europäische Union leisten. „Die Skepsis gegenüber der EU rührt auch aus fehlender und oft missverständlicher Information innerhalb der Bevölkerung, deshalb ist dringend mehr Transparenz notwendig“, sagt Projektinitiator Michael Grahammer, WKV-Vizepräsident.
BREGENZ
„EU ist alternativlos“ „Wirtschaftlich unsichere Zeiten, eine protektionistische Politik Trumps oder Russland-Sanktionen zeigen, wie schnell sich ein Exportumfeld zum Negativen ändern kann“, betont WKV-Vizepräsident Michael Grahammer. Für das Exportland Vorarlberg sind, laut Grahammer, eine EU-Mitgliedschaft und die Einheitswährung Euro alternativlos. Es müsse populistischen Tendenzen, welche die EU gar in Abrede stellen, entgegengewirkt werden. Zudem gelte es auch, diverse Miss
verständnisse in der Bevölkerung aufzuklären und darzustellen.
Initiative „Wir sind Europa“ Ziel der neuen Initiative ist es, die europäische Idee zu stärken, Verständnis für die europäische Integration und die Eurozone zu schaffen, Aufklärungsarbeit zu leisten und Aufmerksamkeit für das Thema „Wir sind Europa“ zu erzeugen. Das Halbjahresprogramm für 2018 umfasst einen Mix aus Veranstaltungen, Vorträgen, Präsentationen, verschiedenen Angeboten für Schüler und Lehrlinge, EU-Botschaftern aus der Unternehmerschaft, die auf mehreren Ebenen Aufklärungsarbeit leisten, klassischer Medienarbeit, „Social Media“Aktivitäten, u. v. m. WKV-Vizepräsident Grahammer: „Im Zentrum des Handelns steht die Sensibilisierung für eine positive proeuropäische Position.“ Geplant sind Events zu EU-Themen mit unterschiedlichen Formaten und Zielpublikum. Zudem wird im 2. Halbjahr 2018 das Vorarlberger Wirtschaftsforum auf einen EuropaSchwerpunkt ausgerichtet sein. „Die EU-Mitgliedschaft Österreichs hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Vorarlberg heute in puncto Wirtschaftskraft und Lebensqualität zu den Spitzenregionen in Europa zählt“, betont Landeshauptmann
Markus Wallner. „Auch rein finanziell ergibt die EU-Mitgliedschaft für Vorarlberg eine ausgeglichene Bilanz“, hält Wallner fest. Die Einzahlungen (Land und Gemeinden) in den EU-Haushalt betrugen im Jahr 2015 rund 32,7 Mill. Euro und im Jahr 2016 ca. 33,5 Mill. Euro. In der Förderperiode 2014–2020 fließen bis dato über EU-Förderprogramme im Durchschnitt jährlich ca. 33 bis 34 Mill. Euro zurück.
Herzensthema Europa „Es gibt keine Argumente, warum wir nicht von der EU profitiert haben“, betont IV-Präsident Martin Ohneberg. „Wir haben uns ganz wesentlich für den EU-Beitritt Österreichs eingesetzt. Die Betriebe, die Mitarbeiter und die Bevölkerung haben profitiert und jetzt müssen wir uns weiter mit voller Überzeugung für die Weiterentwicklung einsetzen.“ Der IV-Präsident sieht in der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte eine einzigartige Gelegenheit für Österreich bei den notwendigen Weichenstellungen der EU mitzuarbeiten: „Erstens um die Menschen mehr über das Projekt Europa zu informieren. Zweitens um die Strukturen und Aufgaben der EU weiterzuentwickeln. Und drittens um die Industriepolitik neu auszurichten.“
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Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Der Arbeitsmarkt profitiert von der derzeit guten konjunkturellen Lage.
Arbeitsmarkt weiter im Entspannungsmodus Die Arbeitslosigkeit soll heuer weiter zurückgehen.
Die Aufschwungphase der Vorarlberger Wirtschaft macht sich auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Im vergangenen Jahr erhöhte sich die Zahl der unselbstständig Beschäftigten auf insgesamt 162.343. Das ist ein Plus von 1,9 Prozent. Dabei war der Anstieg der Beschäftigten laut AMS im Wesentlichen auf den Zuzug ausländischer Arbeitskräfte, insbesondere aus dem EU-Raum, zurückzuführen. Die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen reduzierte sich im Jahresdurchschnitt um 108 Personen oder 1,1 Prozent auf insgesamt 9959 Personen. Im Laufe des Jahres 2017 wurden 38.288 Neuzugänge in die Arbeitslosigkeit registriert. BREGENZ
2600 Personen mehr in Beschäftigung Für 2018 lässt die Entwicklung in Vorarlberg ein höheres Wirtschaftswachstum
als im österreichischen Durchschnitt erwarten. Dies wird sich erneut in einer kräftigen Beschäftigtenzunahme niederschlagen. Laut Synthesis-Prognose im Vergleich zum Vorjahr um 2600 Personen oder 1,6 Prozent mehr. Die Arbeitslosigkeit soll in Vorarlberg insgesamt leicht zurückgehen. Konkret um 1,5 Prozent oder um 150 Personen. Die prognostizierte durchschnittliche Arbeitslosenquote soll mit 5,7 Prozent in Vorarlberg deutlich niedriger sein als auf Bundesebene (Prognose: 8,4 %). Die Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt werden sich jedoch laut AMS nicht verringern. Denn das Anforderungsprofil der zusätzlich geschaffenen Stellen werde weiterhin vielfach nicht dem Ausbildungsniveau der vorgemerkten Arbeitsuchenden entsprechen.
Die geänderten Einstiegsbedingungen ins Pensionssystem, die verstärkte Betreuungseinbindung der bleibeberechtigten Flüchtlinge und der anhaltende Verdrängungswettbewerb durch den Zuzug aus dem Ausland hätten das Ungleichgewicht auf dem Arbeitsmarkt zwischen Angebot und Nachfrage eher noch erhöht, heißt es vom Arbeitsmarktservice.
Schwierige Eingliederung So werde sich die (Wieder-)Eingliederung in das Beschäftigtensystem bei Geringqualifizierten, Älteren und/oder Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen erneut schwierig gestalten. Auf der anderen Seite bereitet auch die Besetzung der offenen Stellen, vor allem bei Facharbeitern und Technikern, weiterhin Probleme.
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Export sichert Beschäftigung
Vorarlberg ist Exportland Nr. 1 in Österreich. Seit dem EU-Beitritt Österreichs 1994 hat sich die Exportleistung von 2,7 Mrd. Euro auf 10 Mrd. Euro erhöht. In diesem Zeitraum hat auch die Anzahl der Arbeitsplätze um 31.000 zugenommen. www.vorarlberg.at/wirtschaft
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McDonald’s Vorarlberg und die Raiffeisenbank feiern ihre Partnerschaft.
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Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Der Export ist ein wichtiger Eckpfeiler der Vorarlberger Wirtschaft.
Die Wachstumsrichtung zeigt klar nach oben Wirtschaft behält auch heuer die hohe Dynamik bei.
FELDKIRCH 2016 war die Vorarlberger Wirtschaft mit 2,0 Prozent Wirtschaftswachstum österreichischer Wachstumssieger. Einer der Hauptgründe für den Spitzenplatz war die überdurchschnittliche Entwicklung der Sachgüterproduktion (plus 3,4 Prozent). Für 2017 gibt es noch keine endgültigen Zahlen. Die Wachstumsrate wird aber aller Wahrscheinlichkeit nach deutlich über jener des Vorjahres liegen. In Österreich betrug das Wachstum im vergangenen Jahr 2,9 Prozent. Und auch heuer soll Österreichs Wirtschaft die hohe
Dynamik beibehalten und noch etwas stärker wachsen als bisher angenommen. Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) und das Institut für Höhere Studien (IHS) gehen von 3,2 bzw. 2,8 Prozent Realwachstum aus. Dies trägt auch dazu bei, dass die Arbeitslosigkeit rascher sinkt. Für 2019 sehen die Institute dann 2,2 bzw. 1,9 Prozent BIP-Plus. Träger des Wachstums ist vor allem der Export. Davon profitiert die Industrie in besonderem Maße. Unterschiedlich sehen die beiden Institute die Entwicklung des Privatkonsums. Das Wifo sieht ihn heuer und 2019 real
um 1,8 und 1,6 Prozent wachsen, das IHS jedoch nur um 1,4 und 1,2 Prozent. Grund: Das Wifo erwartet, dass zusätzliche Einkommen der Menschen stärker in den Konsum gehen, das Institut für Höhere Studien rechnet vor allem mit einem kräftigen Anstieg der Sparquote.
Inflation bleibt ruhig Die Inflation wird sich in Österreich aus Wifo-Sicht nicht beschleunigen, auch wenn die Löhne 2018 und 2019 etwas stärker anziehen. Die Rate sieht das Wifo heuer und 2019 bei je 1,9 Prozent.
FH Vorarlberg: Ihr Forschungspartner Die FH Vorarlberg ist heute eine der forschungsstärksten Fachhochschulen Österreichs: Fünf Forschungszentren und zwei Josef Ressel Zentren betreiben angewandte Forschung und experimentelle Entwicklung. Viele Fragestellungen leiten sich aus Problemen bzw. Anforderungen von Unternehmen und Institutionen ab oder kommen direkt aus den Betrieben. Melden auch Sie sich mit Ihren Anliegen bei uns. Rund 60 % der Forschungsprojekte werden im Auftrag und in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern durchgeführt. Insgesamt wurde an der FH Vorarlberg im Jahr 2017 an 65 Forschungs- und Entwicklungsprojekten und zahlreichen Praxisprojekten gearbeitet – mit 146 Kooperationspartnern: davon 63 Wirtschaftsunternehmen, 43 NGOs bzw. öffentliche Auftraggeber und 40 Wissen-
schaftspartner. Werden auch Sie ein Forschungspartner der FH Vorarlberg! Breites Forschungsspektrum an der FH Vorarlberg: • Mikrotechnik • Nutzerzentrierte Technologien • Prozess- & Produkt-Engineering • Energie • Sozial- und Wirtschaftswissenschaften • Design • Digitale Produktion Forschung und Dienstleistung für Unternehmen und Institutionen Nutzen Sie diese Chance: Ihr Unternehmen kann unsere Forschungszentren mit einem Projekt betrauen oder studentische Projektarbeiten in Auftrag geben.
Aufteilung der 146 Kooperationspartner der FH Vorarlberg im Bereich Forschung.
Kontakt Dipl. Soz.Päd. (FH) Hans-Jürgen Lofner, MA Forschungskoordination/-controlling T +43 5572 792 2003, forschung@fhv.at, www.fhv.at/forschung
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