Top-Arbeitsplätze mit Zukunft 17./18. März 2018
Chancen Die Zukunft der Arbeit
Up-to-date 17 neue Lehrberufe
Goldener Boden Jobs im Handwerk
2 Top-Arbeitsplätze mit Zukunft
Samstag/Sonntag, 17./18. März 2018 Vorarlberger Nachrichten
Arbeiterkammerpräsident Hubert Hämmerle ist bei den Arbeitnehmern vor Ort. Er fordert Rahmenbedingungen, die sicherstellen, dass die arbeitenden Menschen am Schluss nicht die Verlierer sind.
Die Zukunft der Arbeit als Chance nutzen
Veränderungen in der Arbeitswelt sind nichts Neues. Die Frage ist, wie sich diese auf die Menschen auswirken. Werden wir durch die bereits laufende Digitalisierung massiv Arbeitsplätze verlieren, und wo entstehen neue Beschäftigungsmöglichkeiten? Eine schlüssige Antwort darauf gibt es aus heutiger Sicht nicht, meint AK-Präsident Hubert Hämmerle. Für ihn ist klar, dass solche Entwicklungen nicht aufgehalten werden können. Allerdings – und das zeigen die Erfahrungen früherer technologischer Entwicklungsschritte – braucht es gesetzliche und kollektivvertragliche Rahmenbedingungen, die
sicherstellen, dass die arbeitenden Menschen am Schluss nicht die Verlierer sind. Vorarlberg hat große Strukturveränderungen hinter sich. Aus dem ehemaligen Textilland wurde innerhalb weniger Jahrzehnte ein sehr erfolgreicher Wirtschaftsstandort für die Metall- und Elektroindustrie. Geordnete Arbeitszeitregelungen, gute Bezahlung und eine sozialstaatliche Absicherung haben trotz Verwerfungen am Arbeitsmarkt dazu geführt, dass es uns heute besser geht. Erst seit Mit-
te der Neunzigerjahre hat sich die Situation der Arbeitnehmer laufend verschlechtert. Während die durchschnittlichen Realleinkommen seither stagnieren, sind die Unternehmensgewinne explodiert. „Das darf uns bei der Digitalisierung nicht passieren“, warnt AK-Präsident Hubert Hämmerle.
Garantiert ist nichts Die Digitalisierung weiter Bereiche der Produktions- und Dienstleistungsbranchen schafft neue Aufgabenfelder und somit auch neue Arbeitsplätze. Die Produktivität wird steigen, Arbeit wird flexibler, neue Arbeitsmodelle werden sich entwickeln. Das kann das Leben der Arbeitnehmer und Konsumenten bereichern und erleichtern und ihnen auch mehr gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. „Aber garantiert ist davon nichts“, sagt AK-Präsident Hämmerle. Deshalb muss auf überbetrieblicher Ebene zusammen mit dem Gesetzgeber und der Wirtschaft ein gesamtgesellschaftlicher Konsens gefunden werden, wie die künftigen Herausforderungen so gemeistert werden können, dass es den Menschen nützt. Die Antwort ist analog und digital Für das, was es an digitalen Leistungen gibt bzw. noch geben wird, braucht es immer eine weitgehend analoge Produktion, Distribution und die entsprechenden Arbeitskräfte. Es wäre daher laut AK-Präsident Hubert Hämmerle ein großer Fehler, wenn bestehende Strukturen, Betriebe oder Branchen ihre Investitionen zurückfahren. Eine kontinuierliche Weiterentwicklung im Bereich der Prozess- und Produktinnovation ist seiner Ansicht nach immer noch der beste Weg, die anstehenden Herausforderun-
gen zu meistern. Denn eines zeigt auch der jetzige Erfolg der Vorarlberger Wirtschaft: Basierend auf gut ausgebildeten Handwerkern, auf Facharbeitern der verschiedensten Branchen, hat sich unser Industriestandort trotz des Fehlens
„Wir brauchen auf allen Ebenen mehr Mitsprachemöglichkeiten, wie die Arbeit der Zukunft organisiert wird.“ Hubert Hämmerle Präsident der Arbeiterkammer
von universitären Einrichtungen ständig weiterentwickelt und seine Wettbewerbsfähigkeit auf einem Spitzenniveau stabilisiert.
Koalition der Vernünftigen Für die Vorarlberger Arbeiterkammer ist das Vertrauen zwischen den Sozialpartnern eine der wesentlichen Voraussetzungen, um die durch die Digitalisierung entstehenden Veränderungen ohne große gesellschaftliche Verwerfungen zu meistern. Hämmerle: „Wer die Chancen der Digitalisierung für
anonyme Crowdworking-Plattformen, für neue Möglichkeiten der Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen oder zum Ausstieg aus fairen Arbeitsverträgen missbrauchen will, der macht einen doppelten Fehler. Zum einen wird er die in der Digitalisierung steckenden Potenziale nicht ausschöpfen können, weil ihm die dazu notwendigen motivierten Mitarbeiter abhandenkommen, und zum anderen, weil es zu einer Spirale der Auseinandersetzung zwischen Unternehmen und Arbeitnehmern führen wird.“
Zukunft ist so, wie wir sie gestalten Weil vernünftig denkende Menschen das nicht wollen können, Arbeiterkammerpräsident setzt Hubert Hämmerle auf Dialog und Zusammenarbeit. „Wir brauchen auf allen Ebenen mehr Mitsprachemöglichkeiten, wie die Arbeit der Zukunft organisiert wird. Das kann seinen Niederschlag in flexiblen, familienfreundlichen Arbeitszeiten finden. Wir brauchen aber auch eine Sicherung unserer Sozialsysteme, die es den Menschen erst richtig ermöglicht, Risiken in Kauf zu nehmen und durch gesteigerten Einsatz zum Wohle der gesamten Gesellschaft beizutragen.“
HÄMMERLES WEGWEISER IN DIE ZUKUNFT
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eine Ausbildungsoffensive für die Arbeitnehmer, damit sie das Rüstzeug für die Bewältigung des digitalen Wandels haben entsprechend bessere Einkommen für die besser ausgebildeten Arbeitnehmer eine faire Lastenverteilung zwischen Arbeitnehmern und Wirtschaft zur Sicherung der sozialen Sicherungssysteme
einen modernen Arbeitnehmerschutz, insbesondere was die Beschäftigtendaten, die Überwachung der Arbeitsprozesse und den Gesundheitsschutz betrifft bessere Rahmenbedingungen zur Erhöhung der Erwerbschancen, wie flächendeckende Ganztagsbetreuung und Ganztagsschulen mit flexiblen Öffnungszeiten, um vor allem Frauen aus der Teilzeitfalle herauszuhelfen
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Lehrberufe mit Fokus auf der Digitalisierung Ausbildungen werden um digitale Kompetenzen erweitert.
Die Bundesregierung präsentiert eine Gesamtstrategie zur dualen Ausbildung. Laut Wirtschaftsministerin Margarethe Schramböck sind ab 1. Juni sieben neue und sechs überarbeitete Lehrberufe mit dem Fokus auf Digitalisierung geplant. WIEN, FELDKIRCH
Sieben neue Lehrberufe Bautechnische Assistenz, drei Jahre Lehrdauer: Trägt dem zunehmenden Anspruch an Bauabrechnung und Materialdisposition Rechnung. Kompetenzen Digitalisierung: Abrechnen von Bauvorhaben mittels Abrechnungssoftware, Anwenden von technischer Branchensoftware, Netzwerken, Internet, Intranet und Datenbanken E-Commerce-Kaufmann/-frau, drei Jahre: E-Commerce wächst dynamisch; ein neuer Lehrberuf soll für Handelsunternehmen mit Onlineshops eingeführt werden. Schwerpunkte: Shopmanagement, Marketing, Kundenverhalten, Verbesserungen des Shops, LogistikKnow-how. Glasverfahrenstechnik, 3,5 Jahre: Der neue Lehrberuf zielt vor allem auf die hochtechnisierte, zum Großteil automatisierte Produktion von Hohlglasprodukten sowie Isolierglas ab. Digitalisierung: Ausrichtung des Berufs auf Automatisierung und Robotereinsatz. Maskenbildner, drei Jahre: Den künstlerischen und technischen Anforderungen des Berufs soll
durch eine Ausbildung im Rahmen eines Lehrberufs Maskenbildner Rechnung getragen werden. Steinmetztechnik, vier Jahre: Der neue Lehrberuf bietet eine Erweiterung der Fertigkeiten und umfasst rechnergestütztes Erstellen und Bearbeiten von Zeichnungen, Planen und Herstellen von Steinerzeugnissen einschließlich des Erstellens von CNC-Programmen sowie kaufmännische Kompetenz. OrdinationsassisTierärztliche tenz, drei Jahre: Der neue Lehrberuf für tierärztliche Assistenten soll den Beruf attraktiver machen. Das Berufsbild umfasst das Betreuen der Patienten und Tierhalter, das Assistieren des Tierarztes bei Behandlungen und Operationen, die Dokumentation sowie das Organisieren des täglichen Praxisablaufs. Zahntechnische Fachassistenz, drei Jahre: Zum Einstieg für die Ausbildung in Unternehmen mit traditioneller Fertigung wird der dreijährige Lehrberuf Zahntechnische Fachassistenz eingerichtet, der so gestaltet ist, dass zwar neue Elemente vermittelt werden, allerdings in geringerem Ausmaß, ein Anschluss in den Lehrberuf ist ohne Laufbahnverlust möglich.
Überarbeitet und modernisiert Chemieverfahrenstechnik, 3,5 Jahre: Die Neuordnung dient der Anpassung an den neuesten technologischen Stand, insbesondere werden digitale Kompetenzen wie Big Data
Management, IT-Kompetenzen, Vernetzung von Maschinen in die Grundausbildung integriert. Steinmetz, drei Jahre: Überarbeitung des bestehenden dreijährigen Lehrberufs Steinmetz entsprechend der technischen Entwicklung. Medienfachmann/Medienfachfrau, drei Jahre: Bei der Entwicklung der neuen Ausbildungsordnung für den Lehrberuf Medienfachmann/ Medienfachfrau wurde erstmals das Modell der Kompetenzorientierung umgesetzt. Das Berufsbild legt zunächst die allgemeinen, in allen Schwerpunkten erworbenen Kompetenzbereiche fest: Dazu zählen Intrapreneurship, Kundenberatung und -betreuung, Projektmanagement, Konzeptentwicklung sowie qualitätsorientiertes Arbeiten. Polsterer, 3 Jahre: Berücksichtigung der technischen Entwicklung (u. a. neue Maschinen für die Verarbeitung von Leder) sowie der Entwicklungen bei den verwendeten Materialien und bei den Arbeitstechniken (z. B. beim Kleben). Rauchfangkehrer, drei Jahre: Zu den klassischen Arbeiten kommen heute v. a. Überprüfungs- und Beratungstätigkeiten als öffentliche Aufgaben hinzu. Zahntechnik, vier Jahre: Die Neuordnung des Lehrberufs Zahntechnik berücksichtigt die technischen, durch die Digitalisierung geprägten Entwicklungen im Bereich Materialien und Fertigungstechnik.
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Die Neuordnung des Berufs Zahntechnik berücksichtigt die durch die Digitalisierung geprägten Entwicklungen im Bereich Materialien und Fertigungstechnik.
4 Top-Arbeitsplätze mit Zukunft
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„Zauberer Merlin“ rief zum ersten Einsatz Fabian Marchetti (33) lebt als Alpinpolizist auch persönliche Interessen aus.
DORNBIRN Eigentlich stand der Beruf des Polizeibeamten ursprünglich nicht auf Fabian Marchettis Wunschliste der Traumjobs. Aber das tat seine vorherige Tätigkeit als Vertreter für Sportartikel auch nicht. „Ich wusste nur, dass sich etwas verändern musste. Ich stand vor einem Wendepunkt“, schildert der nunmehr 33-Jährige seine einstige Situation.
Der Funke auf der Skipiste Der Wendepunkt trat schließlich eines Tages auf einer sonnigen Skipiste ein. „Ich beobachtete einen Pistenpolizisten beim Dienst, und da sprang so etwas wie ein Funke über.“ Da waren der Sport, die frische Luft, Abwechslung und Skifahren in einem verschmolzen. Genau nach Fabians Geschmack. „Ich erkundigte mich zunächst per Internet über den Beruf bei der Alpinpolizei, und die Entscheidung fiel. Ich schickte die Bewerbungsunterlagen ab.“ Alles funktionierte auf Anhieb. Die Aufnahmeprüfung bei der Polizeischule ging glatt, auch die Ausbildungszeit selbst war eine Zeit, die den gebürtigen Feldkircher begeisterte, wie er sagt. „Auch bei Familie und Freunden kam mein Berufsweg hervorragend an“, erinnert sich Fabian. Der Ernst des aktiven Dienstes begann schließlich bei der Polizeiinspektion Dornbirn. „Ich war angespannt, denn ich wusste ja nicht wirklich, was mich erwartet“, dachte sich der damals frischgebackene Polizist. Attacke mit Eispickel Der erste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten. „Da waren Hilfeschreie aus dem zweiten Stock eines Hauses. Ein junger Mann schrie aus dem Fenster. Die Sachlage war
Glücklich mit seinem Beruf als Beamter der Alpinpolizei: Fabian Marchetti von der Inspektion Dornbirn.
zu diesem Zeitpunkt noch völlig unklar“, weiß der Inspektor noch. „Im Haus selbst trafen wir dann den Vater des Mannes an. Er wies Verletzungen auf. Wie sich herausstellte,
ist er von seinem Sohn mit einem Eispickel attackiert worden.“ Fabian Marchetti unterzog den mutmaßlichen Täter einer ersten Einvernahme. Mit Überraschungs-
POLIZEIBEAMTER BERUFSBILD Tätigkeit als Exekutivbeamter, Schutz der Bevölkerung AUSBILDUNGSDAUER Zwei Jahre Sicherheitsakademie in Feldkirch-Gisingen SPEZIFIKA keine Vorstrafen, Alterslimit und Körpergröße nicht mehr definiert ARBEITSMÖGLICHKEITEN IN VORARLBERG sämtliche Polizeiinspektionen, Alpinpolizei, Flugpolizei, Landeskriminalamt
effekt: „Er fragte mich, ob er denn sagen dürfe, wer er wirklich sei. Anschließend bezeichnete er sich als Zauberer Merlin“, lacht der Inspektor heute. Mittlerweile hat der Feldkircher natürlich zahlreiche Erfahrungen im dienstlichen Alltag gesammelt, aber: „Immer wieder steigt bei Einsätzen der Puls, das ist das Aufregende. Schließlich gehen wir dorthin, wo andere Leute weglaufen. Aber man geht mit einer Einstellung der größten Bedachtnahme, was passieren kann, zum Einsatz.“
Inzwischen hat der 33-Jährige sein ursprüngliches Traumziel, den Dienst bei der Alpinpolizei, erreicht. In der Skisaison geht es dann auf die Pisten der Bezirke Bregenz und Dornbirn, zur Überwachung und Aufnahme von Unfällen. „Der Reiz des Polizeiberufs besteht für mich vor allem in der Abwechslung und der Möglichkeit, mehrere Interessen beruflich verbinden zu können. Man hat Umgang mit allerlei Menschen und trägt große Verantwortung. Ich kann diese Aufgabe jedem nur empfehlen“, resümiert er.
Gute Gründe und große Vielfalt sprechen für eine Karriere im Handel
Der Handel verfügt über eine unglaubliche Branchenvielfalt. Viele Möglichkeiten für eine Karriere mit Zukunftsperspektive.
FELDKIRCH Es gibt nicht nur den Lebensmittelhandel, daneben gibt es Handel mit Arzneimitteln, Drogerie- und Parfümeriewaren sowie Farben und Chemikalien; Agrarhandel; Energiehandel; Markt-, Straßen- und Wanderhandel; Außenhandel; Handel mit Mode und Freizeitartikeln; Direktvertrieb; Papier- und Spielwarenhandel; Handelsagenten; Juwelen-, Uhren-, Kunst-, Antiquitäten- und Briefmarkenhandel; Baustoff-, Eisen-, Hartwaren- und Holzhandel; Handel mit Maschinen, Computersystemen, technischem und industriellem Bedarf; Fahrzeughandel; Foto-, Optik- und Medizinproduktehandel; Elektround Einrichtungsfachhandel; Versand-, Internet- und allgemeiner Handel; Sekundärrohstoff- und Altwarenhandel; Versicherungsagenten. Ein breites Spektrum also, das für eine Karriere mit Zukunftsperspektive im Handel zutrifft.
Der Umgang mit Menschen und die Freude am Fachgebiet sind im Handel die besten Eigenschaften, um Karriere zu machen.
Großer Ausbilder Im Jahr 2017 wurden im Vorarlberger Handel rund 1200 Lehrlinge ausgebildet. Der Handel ist somit drittgrößter Lehrlingsausbilder in
Vorarlberg: 14,8 Prozent aller Lehrlinge werden im Handel ausgebildet. Ein weiterer Aspekt, der das Interesse der Handelsbetriebe an Lehrlingsausbildung belegt, zeigt sich in der Unterstützung von Berufsschulen durch Händler. Zahlreiche Betriebe wickeln Projekte in Zusammenarbeit mit Berufsschulen ab und unterstützen so die praktische Ausbildung von Lehrlingen.
Kompetenzen fördern Zusätzlich bieten Unternehmen eigene Ausbildungsinstitutionen und -programme für Lehrlinge an: An einer solchen gibt es seit Jahren „Kulturpflege“ als Unterrichtsgegenstand: Die Lehrlinge kommen aus den unterschiedlichen Kulturen. In der Ausbildung werden jedem und jeder von ihnen bewusst Sozialkompetenz, interkulturelle und interreligiöse Kompetenz näDIE CHANCEN IM HANDEL BERUFSBILD je nach Fachrichtung spezifische Berufsbilder bzw. Ausbildungen, mehr als 20 Ausbildungen. Zahlreiche Möglichkeiten, sich weiterzubilden und Spezialausbildungen zu machen AUSBILDUNGSDAUER in der Regel drei Jahre SPEZIFIKA Umgang mit Menschen und Umgang mit Zahlen ARBEITSMÖGLICHKEITEN IN VORARLBERG 2046 Arbeitgeberbetriebe im Handel in Vorarlberg, über 20.000 Beschäftigte
hergebracht. Zuerst Ausbildung im Betrieb, anschließend Weiterbildung innerhalb und außerhalb des Betriebs. Zahlreiche Handelsbetriebe ermöglichen es den Mitarbeitern, sich im Unternehmen zu verändern: Sowohl im Einzel-, Groß- und im Außenhandel gibt es interessante Berufe. Speziell Frauen betonen die Wichtigkeit von Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Gerade der Handel bietet vielen Mitarbeitern die Möglichkeit, Arbeit und Familie zu verbinden. Eine flexible Einteilung von Arbeitszeit und Freizeit ermöglicht es den Mitarbeitern, auf die jeweilige Lebenssituation einzugehen.
Nachhaltigkeit im Handel Der Begriff Nachhaltigkeit wird meist in erster Linie mit Umweltund Energiepolitik in Verbindung gebracht. Er umfasst aber viel mehr: nämlich alle Entscheidungen, die nicht nur auf den Moment, sondern auch auf zukünftige Entwicklungen Bedacht nehmen. So fällt der schonende Umgang mit Ressourcen genauso darunter wie etwa eine effiziente Bildungspolitik , eine maßvolle Lohnpolitik, die Planung attraktiver Nahversorgungsstrukturen und deren Durchsetzung und eine ausgewogene Pensionspolitik, die auch künftigen Generationen im letzten Lebensabschnitt ein angemessenes Einkommen und dem Handel damit auch in Zukunft die Kaufkraft der „best ager“ sichert.
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6 Top-Arbeitsplätze mit Zukunft
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Ausbildung mit vielen Perspektiven Pflegefachkräfte sind derzeit gefragt wie noch nie.
FELDKIRCH Pflegekräfte braucht das Land, und das nicht zu knapp. Sowohl in der Akutpflege, vor allem jedoch in der Langzeitpflege steigt der Bedarf an gut ausgebildetem Personal in den kommenden Jahren stark. In Vorarlberg gibt es drei Schulen, die für Nachschub in diese Richtung sorgen. Eine, nämlich die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch, feiert heuer ihr 50-jähriges Bestehen. Mit elf Schülerinnen und Schülern startete 1968 der erste Lehrgang. „Seitdem haben nicht weniger als 3285 Personen die Schule absolviert“, konnte Direktor Guntram Rederer zum Jubiläum eine äußerst positive Bilanz ziehen. Das Interesse am Pflegeberuf ist nach wie vor groß. Was der Schule allerdings fehlt, sind Lehrkräfte. „Davon bräuchten wir dringend mehr“, gesteht Rederer.
Eine Erfolgsgeschichte Am Beginn der Erfolgsgeschichte stand der Zusammenschluss des Unfallkrankenhauses sowie des
Stadtspitals in Feldkirch. „Um ausreichend Pflegekräfte ausbilden zu können, wurde beschlossen, eine Pflegeschule zu etablieren“, erzählt Guntram Rederer. Allerdings war die Schule damals formell dem Krankenhaus Bludenz zugeteilt, da dieses über alle erforderlichen Abteilungen und die notwendige Bettenanzahl verfügte. Nach Jahren der Wanderschaft fand die Schule am jetzigen Standort in der Nähe des Landeskrankenhauses Feldkirch eine fixe Bleibe. Geboten wird die ganze Bandbreite an Pflegeausbildungsmöglichkeiten. Derzeit besuchen 320 Schülerinnen und Schüler die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch. Weiters ermöglicht eine Kooperation mit der privaten Universität für Gesundheitswissenschaften, medizinische Informatik und Technik (UMIT) in Hall den Abschluss eines Bachelorstudiums. Im Herbst 2018 startet an der Fachhochschule Vorarlberg das erste Bachelorstudium für den gehobenen Pflegedienst. „Das eröffnet neue spannende
DER JOB BERUFSBILD Drei Ausbildungsstufen: die Pflegeassistenz, die Pflegefachassistenz und der gehobene Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege. AUSBILDUNGSDAUER Die Ausbildung zur Pflegeassistenz dauert zwölf Monate, ein Jahr länger die Ausbildung zur Pflegefachassistenz, das Studium zum gehobenen Dienst startet im Herbst 2018 an der FH Vorarlberg ARBEITSMÖGLICHKEITEN IN VORARLBERG bieten sich in der Akutpflege in Krankenhäusern, in der Langzeitpflege in Pflegeheimen oder in der Hauskrankenpflege.
Wege“, ist Direktor Guntram Rederer überzeugt. Die 2016 durchgeführte Reform der Pflegeausbildung bietet mit der Pflegeassistenz sowie der Pflegefachassistenz weitere zukunftsträchtige Perspektiven. Haben die Schüler nach der Grundausbildung noch Interesse an einer Weiterentwicklung, können sie sich beispielsweise auf die psychiatrische Pflege, die Pflege von Kindern und Jugendlichen oder den Intensiv- und OPBereich spezialisieren. Rederer: „Den Absolventen der Pflegeschulen stehen also viele hochinteressante Möglichkeiten offen.“
Hohe Anforderungen Die Anforderungen sind allerdings hoch. „Die Schüler müssen viel Fingerspitzengefühl im Umgang mit Menschen haben, ihnen respektvoll und wertschätzend gegenübertreten, kommunikativ sein sowie über gute Deutschkenntnisse verfügen“, listet Guntram Rederer auf. Dafür sind die Arbeitsplatzchancen bestens. Die meisten Absolventen finden sofort eine Anstellung. Immer öfter finden auch Quereinsteiger den Weg in die Pflegeschule. „Gesundheits- und Krankenpflege ist auch Berufung“, weiß Rederer. Sein Ziel: Die Gesundheitsinstitutionen weiterhin mit qualifiziertem Pflegepersonal zu versorgen. Bewerbungen für den Oktober-Lehrgang sind noch bis 30. April möglich.
Praxis und Theorie ergänzen sich in der Pflegeausbildung optimal. Das gewährleistet eine gute Abstimmung zwischen allen Erfordernissen.
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IT-Fachkräfte werden dringend gesucht In Vorarlberg wird einiges getan, um den Anforderungen an zukünftige IT-Fachkräfte gerecht zu werden.
Erstmals befindet sich der Lehrberuf IT-Techniker unter den Top-Ten-Lehrberufen bei Burschen in Vorarlberg. Das ist sehr erfreulich, denn in fast allen Unternehmensbranchen findet die IT Einzug. Trotz der aktuellen Erfolgsmeldung setzt die Fachgruppe UBIT auf eine Weiterentwicklung der IT-Lehrausbildung. Ziel ist eine Verdoppelung der Lehrlingszahlen bis zum Jahr 2020. Um das zu erreichen, müssen Maßnahmen gesetzt werden, welche die Hürden für Ausbildungsbetriebe und Lehrlinge reduzieren. „Jedes Unternehmen, das in Zukunft IT-Fachkräfte benötigt, sollte in der Lage sein, diese selbst auszubilden“, ist Karl Obexer, Lehrgangsleiter der IT-Werkstatt der Vorarlberg, Wirtschaftskammer überzeugt. Eine solide Ausbildung, bei der das Wissen auch angewendet werden kann, ist im IT-Bereich jedoch oft nicht einfach umzusetzen. Um dem entgegenzuwirken,
entlastet und Lehrlinge werden früher produktiv. Die Zahlen sprechen für sich. Die Zahl der Teilnehmer hat sich in den vergangenen Jahren stetig erhöht. „Unsere Erfahrungen sind sehr positiv, besonders von den Unternehmen hören wir, dass durch die IT-Werkstatt das Wissensspektrum der Lehrlinge enorm gesteigert wird und diese früher voll einsetzbar sind, besonders für kleine Betriebe ein Anreiz, selbst Lehrlinge auszubilden“, freut sich FG-Obmann Christian Bickel.
FELDKIRCH
In fast allen Branchen findet die IT Einzug. Trotz der aktuellen Erfolgsmeldung setzt die Fachgruppe UBIT auf eine Weiterentwicklung der IT-Lehrausbildung.
wurde die IT-Werkstatt ins Leben gerufen.
Die IT-Werkstatt IT-Lehrlinge bekommen dort im ersten und zweiten Lehrjahr, begleitend zum Schulunterricht und in Abstimmung mit den Lehrinhalten der Berufsschule, zusätzlich praxisorientiertes Fachwissen ver-
mittelt. „In der IT-Ausbildung ist es sehr wichtig, Erfahrungen am ‚lebenden System‘ zu sammeln. Lernen heißt, Fehler machen zu dürfen und voneinander zu lernen. Genau das bieten wir in der IT-Werkstatt“, erklärt Obexer. Ein Vorteil für Unternehmen und Lehrlinge: Die Attraktivität der Lehre wird gesteigert, die Lehrbetriebe
Unterricht in Vorarlberg Noch wird in Vorarlberg nur der Lehrberuf IT-Technik ausgebildet. Die derzeit in Ausbildung befindlichen IT-Informatik-Lehrlinge müssen noch in Innsbruck die Schulbank drücken. Doch das soll sich ändern. Die Fachgruppe UBIT hat sich mit der Landesberufsschule Feldkirch dafür eingesetzt, dass auch dieser Lehrberuf wieder in Vor-
arlberg unterrichtet wird. Fachgruppenobmann Bickel: „Dank der Unterstützung durch den Vorarlberger Landesschulrat wird es ab dem Schuljahr 2022/23 möglich sein, eine Lehrausbildung zum ITInformatiker in Vorarlberg zu absolvieren, eine Hürde weniger auf dem Weg zu mehr IT-Fachkräften in der Region.“ KARRIEREMÖGLICHKEITEN INFORMATIONSTECHNOLOGEN arbeiten entweder in speziellen Softwarebetrieben oder aber in großen Unternehmen beliebiger Branchen und Wirtschaftsbereiche, die eigene EDV-Abteilungen besitzen und selbst Datenverarbeitungsprogramme erstellen bzw. für die eigenen Zwecke anpassen. Insgesamt verzeichnet der IT-Bereich ein stetiges Wachstum und einen laufenden Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern. Die Berufsaussichten sind auf jeden Fall als sehr gut einzuschätzen.
Digitalisierung trifft vor allem Hilfskräfte Computer, die Maschinenwartungen organisieren, Roboter, die rechtzeitig für Materialnachschub sorgen: Der Einzug des Internets in die Produktionshallen wird viele Berufsbilder in diesem Bereich verändern - mit schwerwiegenden Folgen vor allem für Hilfskräfte. Von der zunehmenden Digitalisierung der deutschen Wirtschaft werden nach Prognosen von Arbeitsmarktforschern voraussichtlich Hilfskräfte ohne Berufsausbildung am stärksten betroffen sein. Umgekehrt verringerten gute Bildung und eine solide berufliche Qualifikation das Risiko, in Zukunft teilweise oder sogar ganz durch computergesteuerte Maschinen ersetzt zu werden, geht aus einer Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. So seien schon jetzt 58 Prozent der von Hilfskräften geleisteten Arbeiten theoretisch von Computern oder Robotern zu ersetzen, berichtet die Denkfabrik der deutschen Bundesagentur für Arbeit (BA). Der Anteil steige stetig; innerhalb der vergangenen drei Jahre habe er in der Gruppe der sogenannten Helferberufe um zwölf Prozentpunkte zugenommen. NÜRNBERG
Smarte Bildung im Zeitalter smarter Maschinen Smarte Bildung im Zeitalter smarter Maschinen bedeutet eine vollkommene Umkehr der Kompetenzen, nämlich weg vom reproduzierenden hin zum kreativen und interaktiven Lernen. „Wir müssen danach fragen, wie Roboter und künstliche Intelligenz unsere Skills und Fähigkeiten ergänzen“, so der Leiter der bildungspolitischen Abteilung der WKÖ, Michael Landertshammer. Pia Zimmermann, IT Expertin, Vortragende an FH und Universitäten in CH, USA, Deutschland, Autorin von „Generation Smartphone,“ berichtete über die Vor- und Nachteile von Smartphone und Social Media, etwa wenn es um den Download von Nachhilfe und Lernmaterialien im Netz gehen. Digitale Mittel würden den Lernprozess durch mehr Motivation und Freude am Lernen und einem leichteren Zugang zu Informationen unterstützen. Zudem wirke sich der virtuelle Kontakt mit Fremdsprachen positiv aus. Kritisch sei natürlich der Datenschutz zu sehen und hier insbesondere in den sozialen Medien. „Der Umgang mit digitalen Medien ist aber generell eine gute Vorbereitung auf lebenslanges Lernen.“ SCHWARZACH
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IMPRESSUM TEXTE/REDAKTION Andreas Scalet, Marlies Mohr, Gerhard Sohm, Klaus Hämmerle FOTOS AK, Bertsch, Roland Paulitsch, EPA, KHBG, Polizei, WKV, Oliver Lerch
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8 Top-Arbeitsplätze mit Zukunft
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Auch beim Theaterspielen beweisen Schulkinder ihre große Begeisterungsfähigkeit.
Arbeit mit dem größten Schatz
Der Lehrberuf stellt gerade heute mannigfaltige Anforderungen an jene, die ihn ausführen. In Vorarlberg gibt es 167 Volksschulen, 58 Mittelschulen, 17 Sonderpädagogische Zentren, 11 Polytechnische Schulen, 9 Be rufsschulen, 16 Gymnasien, 19 Be rufsbildende mittlere Schulen und 16 Berufsbildende höhere Schulen. An diesen Bildungsstätten werden knapp 50.000 Schülerinnen und Schüler von über 6000 Pädaogin nen und Pädagogen unterrichtet. Sind es 6000 Traumjobs, die es quer übers Land verstreut für quali fiziertes Personal gibt? SCHWARZACH
Ersatzmama „Der Lehrberuf kann ein Traum job sein“, sagt eine, die es wissen muss: Karin Engstler, Landesschul inspektorin für Pflichtschulen und früher selbst Lehrerin und Direk torin. „Wenn man mit Kindern ar
beitet, ist das immer Action und Überraschung. Man erlebt viele emotionale Momente“, sagt Engst ler ohne zu zögern. Gerne kramt sie dabei in ihren persönlichen Erinnerungen und kommt dabei zu einem Erlebnis, das sie nie vergisst. „Es war eine Be gegnung mit einem Bub, die mich tief berührt hat. Ich war damals noch Lehrerin. Der Bub kommt auf mich zu und sagt zu mir: ‚Ich habe keine Mama mehr. Jetzt bist du meine Mama, weil du so gut mit mir warst‘. So etwas geht ganz tief und bleibt dir für immer.“
Das Privileg Lehrer sein ist das Privileg, sich tag täglich mit den größten Schätzen einer Gesellschaft beschäftigen zu dürfen - mit Kindern und Jugend
lichen. „Es ist faszinierend, einen jungen Menschen in seiner Ent wicklung zu begleiten. Dabei geht LEHRER BERUFSBILD Lehrer in Österreich decken ein breites Feld an schulischer Bildung ab. Sie sollen Kinder und Jugendliche sowohl fachlich als auch menschlich und charakterlich formen und sie für das Leben vorbereiten. AUSBILDUNGSDAUER Die Ausbildung für Lehrer an Grund- und Sekundarschulen umfasst ein achtsemestriges Bachelorstudium sowie zwei bis drei Semester für die Masterausbildung SPEZIFIKA Lehrer agieren auf Basis spezifischer gesetzlicher Rahmenbedingungen ARBEITSMÖGLICHKEITEN IN VORARLBERG Vorarlberg bietet das ganze Spektrum an Schultypen an.
es ja nicht nur um Wissensvermitt lung, sondern auch um die Formung einer Persönlichkeit“, sagt Engstler. Oft hat sie wie viele ihrer Kollegen erlebt, wie sich Kinder in Gruppen zu Jugendlichen entwickeln, reifen und ihrer Individualität mehr und mehr zum Durchbruch verhelfen. Was ihr an den Kindern besonders gefällt, ist ihre Spontaneität und Kreativität. „Schulkinder sind nicht immer planbar. Das heißt: Man be reitet eine Stunde detailliert vor, und doch kann dann alles anders werden, weil etwas Unvorhergese henes eintritt und die Schüler be schäftigt“, weiß Engstler. Traumjob Lehrer? Das ist er in den Augen der Landesschulin spektorin dann, wenn Lehrer das ganze pädagogische Spektrum im Umgang mit den Kindern nicht nur
erfassen, sondern positive Impul se darin einbringen können. Der Lohn sind junge Menschen, die sich entfalten und als konstruktive Menschen ins Leben und in die Ge sellschaft entlassen werden. „Bei Kindern und Jugendlichen wird zu dem sehr viel Energie freigesetzt. Energie, von der auch die Lehrper sonen profitieren“, wirft Engstler den Blick auf das große Ganze von Unterricht und Lernen. Immer wieder freut sich die Päd agogin deshalb, wenn sie auf Schul veranstaltungen einen Teil dieser Energie für sich selbst wahrneh men und beziehen darf. „Ich freue mich immer wieder, wenn ich diese spontane Begeisterung der Kinder für eine bestimmte Sache erfahren darf.“ So etwas, weiß Engstler, wird nie zur Routine.
Arbeitgeber auf Vorarlberger Art
Neuer Zertifizie rungsprozess „Great Place to Work“ für die Vorarlberger Tou rismusbranche.
Die Vorarlberger Tou rismusbranche stellt den Menschen in den Mittelpunkt und präsentiert sich als herausragende Arbeitgeber branche. Die Tourismusarbeitgeber ergreifen mit neuen Strategien die große Chance, im Wettbewerb der Destinationen die Nase vorn zu ha ben, denn der saisonbedingte Fach kräftemangel und eine schwächer werdende Mobilitätsbereitschaft auf dem europäischen Arbeits markt zwingt die Vorarlberger Tou rismusbranche zum Handeln. „Die Frage ist, was hebt uns ab von den anderen Alpenregionen? Daher wollen und müssen wir das Arbeiten im Vorarlberger Touris mus zu einer Marke entwickeln“, FELDKIRCH
GREAT PLACE TO WORK DIE ERSTEN ZERTIFIZIERTEN „GREAT PLACE TO WORK“-BETRIEBE IM VORARLBERGER TOURISMUS Gasthof Mohren ***, Rankweil Hotel Gasthof Krone****, Hittisau Hotel Krone****, Au Hotel Zimba, Schruns Hotel-Gasthof Adler, Schoppernau im Palast, Hohenems Naturhotel Chesa Valisa, Hirschegg Restaurant Mangold, Lochau Steakhouse Indigo, Dornbirn
betont Harald Furtner und erklärt weiter: „Arbeitgeber auf Vorarl berger Art sollen die beste Wahl für touristische Mitarbeiter sein. Neben der Konzentration auf Regi onen und Gästemarken setzen wir die Vision von der Gastfreundschaft zur Mitarbeiterfreundschaft mit zahlreichen konkreten Maßnah men um. Alle Investitionen, die wir heute in unsere Mitarbeiter tätigen, sind Investitionen in die Dienstleis tungsqualität am Gast von morgen. Nur die besten Mitarbeiter werden uns helfen, unseren Qualitätstou rismus langfristig abzusichern.“
Arbeitgebermarke Die Aktivitäten beinhalten neben dem neuen Ausbildungssystem, der Kaderschmiede, Imagekam pagnen, Qualitätsverbünden, Pilotprojekten und zahlreichen Serviceangeboten (Star Card, Mit arbeiterbetreuung, Anlaufstelle für Mitarbeiter, Sprachcafés etc.) für die Branche auch bewusst den Auf bau einer Arbeitgebermarke. Ein Schritt zur Arbeitgebermarke ist die Auszeichnung „Great Place to Work“, die weltweite Nummer 1 für vertrauensbasierte Arbeitsplatz kultur. Mit über 25-jähriger weltwei ter Erfahrung und millionenfach erprobter Methodik ist Great Place to Work global gesehen die mit Abstand wertvollste Arbeitgeber marke. Ein solches Gütesiegel gilt bei aktuellen wie auch potenziellen Mitarbeitern als Qualitätsbeweis für Arbeitgeber. Die Auszeichnung wird regelmäßig vergeben und wur
Vorzeigearbeitgeber im Tourismus. SeitKurzem gibt es eine externe Zertifizierung.
de nun für die Tourismusbetriebe in Vorarlberg mit einem spezifischen Zertifizierungsprozess und redu zierten Kosten für Klein- und Mit telbetriebe angepasst.
Arbeitsplatzkultur Im Fokus des Zertifizierungspro zesses steht die Arbeitsplatzkultur. Neben einer hohen fachlichen Qua lität wird in ,Great Place to Work‘-
Betrieben echte Vertrauenskultur gelebt. Die Auszeichnung als Vorarlbergs „Beste Arbeitgeber Tourismus“ wird nach einem einzigartigen Zer tifizierungsverfahren vergeben. Dieses berücksichtigt die Darstel lung des betrieblichen Arbeitsplatz konzepts und das Feedback der Mitarbeitenden zu gleichen Teilen. Um „Gastgeber für Tourismusjobs“
zu werden, der den Nutzen der be vorzugten Mitarbeitervermittlung lukrieren kann, ist entweder die Zertifizierung nach „Great Place to Work“ oder eine qualifizierte Mit arbeiterbefragung Voraussetzung. Rund 60 Betriebe in Vorarlberg wenden dieses Instrument bereits an, geplant ist, die Zahl der Betrie be, die solche Befragungen durch führen, weiter zu steigern.
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Die Vorarlberger Landeskrankenhäuser Die Gesundheit ist unser ureigenster Unternehmensauftrag - für unsere 450.000 PatientInnen jährlich sowie für unsere 4.000 MitarbeiterInnen. Sie machen unsere Institutionen zu Orten, an denen Hilfe im Mittelpunkt steht. Wir bedanken uns für das Vertrauen und verpflichten uns auch weiterhin einer hochqualitativen Gesundheitsversorgung in Vorarlberg. Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H.
Carinagasse 41 I 6800 Feldkirch I T 05522 303 I www.khbg.at
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10 Top-Arbeitsplätze mit Zukunft
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Karriere im Technikland Vorarlberg Hervorragende Ausbildungs- und Berufschancen in der V.E.M.
FELDKIRCH Die Unternehmen der Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie sind in vielerlei führend: als Innovatoren von Produkten, als Antreiber einer immer noch höher entwickelten Produktion, als Pioniere der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung der Region. Nicht wenige von ihnen sind Weltmarktführer, viele haben durch ihre Innovationskraft international Geltung erreicht, andere erschaffen als erfolgreiche Newcomer Märkte, die es vorher noch nicht gab. Sie entwickeln und produzieren Maschinen und Anlagen, Steuerungssysteme, Krane, Werkzeuge, Leuchten und Lichttechnologie, Seilbahnen, Möbelbeschläge, Bauteile für Smartphones, Satelliten und Flugzeuge, für Autos und Motorräder ... und vieles andere mehr. Vor allem bieten sie jungen Leuten hervorragende Ausbildungs- und Berufschancen.
Über 100 Unternehmen Vor 40 Jahren wurde die V.E.M., Vorarlberger Elektro- und Metall-
industrie aus einem kleinen Kreis engagierter Techniker gegründet. Aus ihren Ideen entwickelte sich eine Plattform von über 100 Unternehmen. Alles begann mit der Idee, die Ausbildung junger Techniker zu revolutionieren. In dieser Zeit hatten die Unternehmen der Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie einen Anteil von etwa 13 Prozent an der industriellen Wert schöpfung des Landes. Heute sind es 65 Prozent.
Technische Umwälzungen Dazwischen hat die V.E.M. nicht nur tech nische Umwälzungen durch geführt, sie hat alle tech nischen Lehrberufe revolutioniert und neue geschaffenm inklusive höchster Ausbildungsstandards, die weltweit als Vorbild gelten. Das war ohne Zweifel eine der Grund lagen für das erstaunliche Wachs tum der Branche. Wer, wenn nicht die Menschen, macht den Erfolg der Unternehmen aus? Sie sind es, die neue und inno vative Produkte erdenken. Sie sind
ELEKTRO- UND METALLINDUSTRIE BERUFSBILD Mehr als 30 Ausbildungsberufe in der Metall- und ElektroIndustrie. Zahlreiche Möglichkeiten für Absolventen technischer Studien und Fachhochschulabsolventen. AUSBILDUNGSDAUER ab drei Jahren, je nach Ausbildungsziel und -beruf. ARBEITSMÖGLICHKEITEN IN VORARLBERG über 100 Betriebe sind Mitglied der Elektro- und Metallindustrie, daneben zahlreiche Betriebe im Elektro- und Metallgewerbe sowie in anderen Branchen (als Techniker, Entwickler etc.)
es, die jene Anlagen konstruieren und bauen, auf denen die Produkte rationell herge stellt werden können, so, dass die Unternehmen im globalen Wettbewerb vorne liegen. Deshalb arbeiten die Unterneh men der V.E.M. jeden Tag daran, die Arbeitswelt so zu gestalten, dass Inno vation und Leis tung möglich sind. Dahin führen viele Wege und jedes Unternehmen hat seinen eigenen. Trotzdem und weil miteinander eben noch mehr möglich ist, setzen sie auch gemeinsame Initiativen, vor allem in Zusammenarbeit mit Schulen, Fachhochschulen und Universitäten, aber auch mit anderen Institutionen wie der Pädago gischen Hochschule Vorarlberg.
Raum zum Arbeiten Was die Unternehmen der V.E.M. noch gemeinsam haben, ist der hohe Bedarf an hervorragenden Mitarbeitern, allen voran Technikerinnen und Technikern. Die kommen immer öfter aus allen möglichen Ländern, sprechen viele Sprachen und verstehen sich doch – und sie verstehen sich gut, denn das Klima in den Unternehmen und in Vorarlberg ist ein weltoffenes, eine Mischung aus herzlicher Bodenständigkeit, Direktheit, Respekt und dem Bewusstsein gemeinsamer Werte und Ziele. Das schafft Freiraum: Raum zum Arbeiten, für Entfaltung und Entwicklung.
Auf dem Weg zur erfolgreichen Laufbahn sind die Lehrlinge der Metall- und Elektroindustrie, z. B. die Lehrlinge der Firma Bertsch.
Schwerpunktthemen 2018
Aus- und Weiterbildung Sa., 7. April: FH/UNI Guide Fr., 6. Juli: Vorarlbergs Maturanten Di., 18. September: Top-Lehrlinge Di., 18. September: Bildung und Seminare Di., 9. Oktober: Top Arbeitgeber
Ess dreht sich allles um DICH. Gem meinsam. Für deinen Weg.
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Auch in Zukunft ein „goldener Boden“ Top-Arbeitskräfte mit besten Karrierechancen sichern die Zukunft erfolgreicher Unternehmen.
Gewerbe und Handwerk profitieren vom aktuellen Hoch der Konjunktur. Allerdings bremst der akute Mangel an Fachkräften derzeit viele Betriebe ein. Facharbeiter haben ausgezeichnete Karrierechancen, ihre hervorragende Ausbildung ist stets gefragt. Gewerbe und Handwerk beschäftigen im Land Vorarlberg rund 30.000 Mitarbeiter, aktuell werden 3200 Lehrlinge ausgebildet. „Heimische Unternehmen stehen mit ihren Leistungen in zahlreichen Bereichen an der Spitze. Grundlage für diesen Erfolg ist die hohe Kompetenz der Mitarbeiter.“ Darauf verweist Thomas Peter, Geschäftsführer der Sparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Zur guten Ausbildung gehört auch die Bereitschaft, sich laufend neuen Herausforderungen zu stellen und sich weiterzubilden. „Das ist Basis für beste Karrierechancen. Angebote wie die Lehre mit Matura oder der Besuch FELDKIRCH
Mit einer soliden Ausbildung im Handwerk und Gewerbe kann man an seiner Karriere bauen.
der Werkmeisterschule mit anschließender Meisterprüfung sind Beispiele dafür.“
Triale Ausbildung Fachkräfte sind gefragt, unabhängig davon, ob die Konjunktur gerade brummt wie derzeit oder ob die Nachfrage nachlässt. Thomas Peter: „In jedem Fall müssen die Unternehmen konkurrenzfähige
Produkte und Dienstleistungen bieten. Das klappt nicht mit ungelernten Hilfskräften, dafür sind Spezialisten erforderlich.“ Das ist mit ein Grund dafür, dass Unternehmen, die viele Jahr lang keine Lehrlinge ausgebildet haben, aktuell auf den Nachwuchs aus dem eigenen Betrieb setzen. „Andere Firmen haben das bereits bisher mit Engagement praktiziert, wie etwa einzel-
ne Baufirmen im Ländle. Sie haben deutlich weniger Sorgen, gute Fachkräfte zu finden“, erläutert Thomas Peter. Die duale Ausbildung mit der Lehre im Betrieb und dem Unterricht an der Berufsschule wird in etlichen Branchen des Gewerbe und Handwerks sehr erfolgreich durch ein drittes Standbein ergänzt. „Beispiele für diese triale Ausbildung sind etwa der Maurerberuf sowie die Zimmerleute. An der Bauakademie im Wifi Hohenems haben Maurerlehrlinge für mehrere Wochen pro Lehrjahr die Möglichkeit, sich auch in jenen Spezialbereichen fortzubilden, die im Lehrbetrieb vielleicht nicht täglich benötigt werden. Hier wird beispielsweise die Fertigkeit geübt, exakte Ziegelmauern zu errichten.“ Für den Spartengeschäftsführer ist diese Abrundung der Ausbildung gerade im Baubereich besonders wichtig. Auch angehende Zimmerleute bilden sich auf Projektwochen ihrer
Interessensvertretung gemeinsam weiter. Erfahrene Ausbilder und das Wissen von Arbeitskollegen aus anderen Firmen tragen dazu bei, dass der Nachwuchs auch in dieser Branche optimale Chance auf ein gediegenes Berufswissen erhält. Dass Handwerk goldenen Boden hat, das beweist sich laufend in der täglichen Praxis. HANDWERK UND GEWERBE BERUFSBILD Im Gewerbe und Handwerk gibt es die meisten Lehrberufe nach Branchen. Eine Liste aller Berufe halten das BIFO und die Sparte Gewerbe und Handwerk (WKV) bereit. AUSBILDUNGSDAUER zwischen drei und vier Jahren je nach Lehrziel. SPEZIFIKA Freude an handwerklicher Tätigkeit, breitgefächertes Angebot, kleinere Arbeitgeber mit individueller Betreuung. ARBEITSMÖGLICHKEITEN IN VORARLBERG Kleine und mittlere Unternehmen in allen Bereichen und Regionen.
Industrie 4.0 als Evolution statt Revolution ST. PÖLTEN Mit der Industrie 4.0 ändert sich die Nachfrage nach bestimmten Qualifikationen. Jene nach IT-Kompetenzen wie ITSicherheit, Mechatronik und den Umgang mit digitalen Technologien steigt laut einer Studie zum Thema, die von der FH St. Pölten durchgeführt wurde. Neben fachlichen Qualifikationen seien jedoch auch Prozess- und Interdisziplinarität, Projektmanagement, Kommunikation und Teamfähigkeit zunehmend gefragt. Sowohl Spezialisten- als auch das Generalistenwissen sind laut der Studie zukünftig von Relevanz. Einfache manuelle Tätigkeiten wie Hilfsarbeiten werden stark zurückgehen, da Industrie 4.0 und steigende Automatisierung höhere Qualifikationen bzw. Zusatzqualifikationen der Mitarbeiter erfordern. Auch die Vernetzung komplexer Systeme erfordere höhere Qualifikationen.
Auslandsstudium als wichtiger Karrierebaustein WIEN 2017 absolvierten 15.800 Österreicher in der Schul-, Berufs-, Hochschul- und Erwachsenenbildung einen geförderten Auslandsaufenthalt über Erasmus+. In den vergangenen 30 Jahren haben 100.000 österreichische Studierende Auslandserfahrungen gesammelt. Zusätzlich wurden von der österreichischen Nationalagentur 420 Erasmus+ Projekte genehmigt. Allein seit 2000 haben über 25.000 Schüler in der beruflichen Erstausbildung im Ausland wertvolle Erfahrungen gesammelt, mehr als 7000 österreichische Lehrlinge haben ein gefördertes Auslandspraktikum in einem anderen EU-Land absolviert. Für besonderes Engagement gibt es auch Preise. Mit dem Erasmus+ Award wurden 2017 auch die FH Vorarlberg für die Mobilität von Studierenden und Mitarbeitern in der Hochschulbildung ausgzeichnet.
Ihr Traumjob wartet auf Sie Doppelmayr baut Seilbahnen weltweit - ob für Olympia, südamerikanische Großstädte, asiatische Ausflugsziele oder die europäischen Alpen. Begeisterung für Technik liegt Ihnen im Blut? Sie arbeiten gerne in einem internationalen Umfeld? Dann wartet bereits Ihr Traumjob beim Weltmarktführer im Seilbahnbau auf Sie. Wir suchen für unsere Teams der Doppelmayr Seilbahnen GmbH in Wolfurt Verstärkung. Bei sämtlichen Stellen sind Frauen und Männer gleichermaßen angesprochen.
Technik/Elektrotechnik/IT Steuerungstechniker - Hardware Software-Programmierer für Seilbahnsteuerung und HMI Technischer CAx-Support Mitarbeiter für die IT-Programmierung Kundendienst Elektrotechniker für den Technischen Kundendienst Servicetechniker für Seilbahnkomponenten
Auftragsleitstelle Mitarbeiter für das interne Projekt- und Auftragsmanagement / Auftragsleitstelle Verwaltung Trade & Export Finance-Spezialist Personalreferent Vertrieb Projektleiter/Vertriebsingenieur (ABS)
Produktion CNC-Fräser und CNC-Dreher für die Großteilefertigung Einkäufer mit Erfahrung im Elektrobereich Mitarbeiter für den Bereich Qualitätsprüfung Erfahrener und verlässlicher Lagerist
Für nähere Details zu Ihrem Traumjob (inkl. KV-Mindestentgeltangabe) besuchen Sie unsere Webseite. Bewerben Sie sich ganz einfach online über die entsprechende Stellenausschreibung im Jobportal. doppelmayr.com/jobs
Plattform „Dual studieren in Österreich“ DORNBIRN Die FH CAMPUS 02, FH JOANNEUM, FH Oberösterreich, FH St. Pölten, FH Technikum Wien und FH Vorarlberg sowie die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria und die 3s Unternehmensberatung haben sich zur Plattform „Dual studieren in Österreich“ zusammengeschlossen. Die Institutionen haben eine Definition für duale Studien ausgearbeitet. Ein duales Studium kombiniert Theoriephasen an einer FH und Praxisphasen in Partnerunternehmen. Praxis- und Ausbildungsblöcke im Unternehmen sind nach Vorgaben der Fachhochschule als fixe Bestandteile in das Curriculum integriert. Studium und Beruf werden durch einen Ausbildungsvertrag noch enger verzahnt als in herkömmlichen berufsbegleitenden Studiengängen.
Doppelmayr Seilbahnen GmbH, Konrad-Doppelmayr-Straße 1, Postfach 20, 6922 Wolfurt / Österreich
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Stark durch unsere Werte Hirschmann Automotive schafft und sichert Arbeitsplätze weltweit. Als global agierendes Hightechunternehmen bewahrt es die Nähe zum Kunden und steigert die Wettbewerbsdynamik. Auch für die Mitarbeitenden ist dies eine herausragende Chance. Hirschmann Automotive beschäftigt rund 5000 Mitarbeitende am Stammsitz in Rankweil und an sechs weiteren Standorten in Deutschland, Tschechien, Rumänien, Marokko, China und Mexiko. Als Experte für hoch spezialisierte und innovative automotive Technik ist der international gefragte Automobilzulieferer damit den globalen Strukturen seiner Kunden gefolgt. Gemeinsam stark Marktorientiertes Handeln, Dynamik und Innovation sind essentiell für den Erfolg eines Unternehmens. Das weiß CEO Volker Buth. Und dass es für die Umsetzung solcher
Leitsätze kompetente und hoch motivierte Mitarbeitende braucht, erläutert er mit emphatischen Worten: „Einer der wichtigsten strategischen Erfolgsfaktoren sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Denn nur gemeinsam mit ihnen können wir die Werte Leidenschaft, Zusammenhalt und Zielorientierung ergebnisreich verfolgen. Und dies macht uns stark.“ Aufwand, der sich auszahlt Vor großen Investitionen schreckt das Unternehmen deshalb nicht zurück. Insbesondere, wenn es um die Qualifizierung sowie die Lebens- und Arbeitsqualität der Mitarbeitenden an den jeweiligen Produktionsstandorten geht, ist Hirschmann Automotive gut aufgestellt. Seien es die umfangreichen Weiterbildungsprogramme in der Hirschmann Academy oder die zielgerichteten Personalentwicklungsmaßnahmen, um Führungspositionen aus den eigenen Reihen besetzen zu können; seien es die vielfältigen Sozialleistun-
gen, wie flexible Arbeitszeiten und Gesundheitsprogramme, oder die Einrichtung modernster Arbeitsplätze inklusive umfassender Digitalisierung und modernster Hightechinstrumente – die nachhaltige Optimierung liegt dem Arbeitgeber in allen Bereichen und egal an welchem Standort am Herzen. „Wir sehen unsere Mitarbeitenden als beste Werber für einen attraktiven Arbeitgeber“, pointiert Thomas Mayer die HR-Strategie seines Hauses. Leidenschaft, die verbindet In der Entwicklung und Herstellung von innovativen und individuellen Kundenlösungen liegen die Stärken von Hirschmann Automotive. Dabei machen die Begeisterung für Innovation und gemeinsamen Fortschritt den Kern des unternehmerischen Wertekanons aus. Spannende Herausforderungen in den Bereichen Auto und Hightech sowie äußerst attraktive Aufstiegschancen in globalen Strukturen bietet das Unternehmen ANZEIGE hierbei allemal.
Top Aufstiegschancen in einem globalen Umfeld mit modernsten Arbeitsplätzen.
Zu Mittag gibt es in der Kantine frisch gekochte Mahlzeiten.
Daten und Fakten Hirschmann Automotive GmbH
Oberer Paspelsweg 6-8 6830 Rankweil info@hirschmann-automotive.com www.hirschmann-automotive.com Hirschmann-Movie 2018.
Die Geschäftsführung: Volker Buth und Thomas Mayer.
KARRIERE MIT LEHRE IM VORARLBERGER GEWERBE & HANDWERK
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