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Bildung und Seminare

Foto: Roland Paulitsch

9. Februar 2018

Unentbehrlich Weiterbildung in der digitalen Arbeitswelt

Kreativität Kunst und Kultur an Schulen im Fokus

Lernen lernen Dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen


2 Bildung und Seminare

Freitag, 9. Februar 2018 Extra

Digitale Skills werden unentbehrlich Die Digitalisierung hat im Arbeitsalltag Einzug gehalten. Mit der Arbeit 4.0 geht einher, dass sich auch die Weiterbildungsanforderungen ändern.

werden weiterhin ganz oben auf der Anforderungsliste ste­ hen. Ebenso die offene Hal­ tung gegenüber lebenslangem Lernen. Die Sozialkompetenz, die Konfliktlösungsfähigkeit, die Projekt- als auch die Selbst­ managementkompetenz zäh­ len auch weiterhin in einer digitalisierten Arbeitswelt. Da­ mit Unternehmen auf Dauer im globalen Wettbewerb be­ stehen können, wird die Fä­ higkeit „Innovationskompe­ tenz“ bei den Mitarbeitern immer gefragter.

Der digitale Wandel wirkt sich stark auf das tägliche Arbeiten aus. Die Vernetzung von Anla­ gen und Anwendungen nimmt zu, die Produktions­ prozesse verändern sich und Teams arbeiten vermehrt vir­ tuell miteinander. Der Einsatz von IT-Technologie ist mittler­ weile in fast allen Berufen selbstverständlich. Soft Skills bleiben wichtig Damit Arbeitnehmer fit für die digitalisierte Arbeitswelt sind, benötigen sie vielseitige Fähig­ keiten in diesem Bereich. Die­ se zunehmende Komplexität und das immer schneller zu aktualisierende Wissen führen auch zu einer immer höheren Anforderung an die Weiterbil­ dung. So geben 74 Prozent der für die TNS Infratest-Studie „Weiterbildungstrends in Deutschland 2017“ 300 be­ fragten Personaler an, dass durch die Digitalisierung der Weiterbildungsbedarf stark bis

Die Arbeitsabläufe werden immer vernetzter. Dies verlangt den Mitarbeitern einiges an digitalem Know-how ab. äußerst stark steigt. Neben ak­ tuellem (digitalen) Wissen müssen aber auch Soft Skills vermittelt werden. Wer in sei­

ne Persönlichkeit investiert, punktet auch auf dem Arbeits­ markt: Laut einer IMAS-Studie aus dem Jahr 2016 sagen 67

Prozent aller Unternehmer, dass ihnen die Persönlich­ keitsentwicklung ihrer Mitar­ beiter „sehr wichtig“ ist.

Die Fähigkeit zur selbstorgani­ sierten Problemlösungssuche wie auch Teamfähigkeit und kommunikative Fähigkeiten

EDV-Wissen erneuern Ein zentraler Punkt der Ausund Weiterbildung wird wei­ terhin das EDV-Know-how und dessen Aktualisierung sein. Moderne Bildung benötigt neben den Grundkompe­ tenzen Rechnen, Schreiben und Lesen die Fähigkeit zum abstrakten Denken, um die au­ tomatisierten Vorgänge ver­ stehen zu können. Virtuelle Kompetenz wird in Zukunft eine der Schlüsselqualifikati­ onen werden. Weitere wich­ tige Zukunftsthemen werden Datenschutz und Medienrecht sein.

Tage kultureller Bildung an Schulen Vom 23. bis 25. Mai 2018 werden die bundesweiten KuBiTage 2018, Tage kultureller Bildung an Schulen im Rahmen der UNESCO International Arts Education Week 2018, stattfinden. Auch Vorarlberger Schulen werden an der Aktion teilnehmen. Ziel der KuBi-Tage 2018 ist es, durch ein gemeinsames Auf­ treten die künstlerisch-krea­ tiven Aktivitäten an Schulen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und damit die Bedeu­ tung dieses Bereiches für die Persönlichkeitsentwicklung und die Kreativität der Schüle­ rInnen zu verdeutlichen. Anmeldung bis 5. März Bundesweit werden Schul­ standorte aller Schularten und aller Altersstufen eingeladen, an diesen Tagen Aktionen durchzuführen. Sie haben die Möglichkeit, ein spezielles

teilnehmenden Schulen und kündigt alle Aktionen durch ein Online-Gesamtverzeichnis auf der Website des ZSK an. Durch diese Bündelung und den gemeinsamen Rahmen vom 23. bis 25. Mai 2018 soll die Aufmerksamkeit der Öf­ fentlichkeit auf das kreative, künstlerische und kulturelle Potenzial der SchülerInnen ge­ lenkt werden.

Projekt für die KuBi-Tage 2018 zu planen und durchzufüh­ ren, ein bereits geplantes oder in Vorbereitung befindliches Projekt auf diese Tage zu le­ gen. Einige Vorarlberger Schu­ len, wie die VS Lauterach Dorf, das Gymnasium Schillerstra­ ße Feldkirch, das BRG-BORG Dornbirn Schoren oder das BORG Götzis, haben sich be­ reits für die Tage kultureller Bildung angemeldet, weitere Anmeldungen sind noch bis 5. März möglich unter www. bundeszentrum-zsk.at. Hier finden Interessierte auch alle Informationen zu den KuBiTagen 2018. Kulturelles Potenzial Kooperationspartner sind die Österreichische UNESCO-Kom­ mission und KulturKontakt Austria (KKA). Das Bundeszen­ trum für schulische Kulturar­ beit übernimmt Information, Beratung und Anmeldung der

Ob Ausstellung oder Performance – die künstlerisch-kreativen Projekte sollen die Bedeutung dieses Bereiches für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen ins öffentliche Bewusstsein rücken.

Große Bedeutung Bereits im Jahr 2016 zeigten die Schulklassen eine große Vielfalt an Darbietungen und Projekten. Dies demonstrierte auf hervorragende Weise das Potenzial an Österreichs Schu­ len und unterstrich die Bedeu­ tung von Kunst und Kultur für die Entwicklung der Einzel­ nen, der Schule und der Ge­ sellschaft. Dieser Bedeutung werden auch die KuBi-Tage 2018 mit Sicherheit wieder ge­ recht werden.

Foto: Alexander Ess

Welche Frage sollte man sich vor Beginn eines Weiterbildungskurses stellen?

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ichtig ist es, sich über die Zielset­ zung im Klaren zu sein. Was genau möchte ich erreichen? Möchte ich mich im aktuellen Job oder darüber hinaus weiterent­ ­ wickeln? Hilfreich ist es zu überlegen, welchen Nutzen die Weiterbildung zur Errei­ chung der Ziele bringt und wie ich das Gelernte am ­besten in die Praxis umset­ zen kann. Neben den In­ halten sollte die Praxisnähe ein Kriterium bei der Aus­ wahl des passenden Anbie­ ters und Kurses sein.

Sara Hämmerle Head of Corporate Learning & Development, ALPLA Hard

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n unserer schnelllebigen Zeit muss man sich ­beruflich immer wieder fragen: Reichen meine be­ reits erworbenen Fähig­ keiten und Fertigkeiten noch aus, um eine qualita­ tiv hochwertige Pflege gewährleisten zu können? ­ Welche Kompetenzen benö­ tigen e ­ine Auffrischung, Ergänzung oder Erweite­ ­ rung? Stetige Fort- und Weiter­bildungen sind unbe­ dingt erforderlich, um den Patienten adäquat unter­ stützen und die Berufslauf­ bahn erfolgreich meistern zu können. Mario Wölbitsch, MSc Direktor der PGKPS Rankweil

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s sind wohl mehrere Fragen, die man sich bei der Auswahl eines Weiterbildungsformates stellen muss: Zum einen, wo stehe ich persönlich in meinem Leben? Was möch­ te ich als Mensch erreichen, was beruflich? Wohin möchte ich mich entwi­ ckeln? Zum anderen wie viel Zeit will bzw. kann ich dafür aufbringen? Wie sieht es mit meinen familiären Aufgaben aus? Ein Ziel zu definieren, ist in jedem Fall der Beginn der Reise ,Wei­ terbildung’.

andelt es sich um ei­ ne berufliche Wei­ terbildung, sollte diese den aktuellen Ansprü­ chen des Arbeitsplatzes ent­ sprechen und im Arbeits­ alltag verwertbar sein. Es macht wenig Sinn, sich Kenntnisse anzueignen, die möglicherweise erst in einem Jahr oder noch später gefragt sind. Bis dahin ist das Gelernte meist schon vergessen. Und natürlich sollte das Lernen auch Freu­ de bereiten und für die zukünftige Arbeit motivie­ ­ ren.

ebenslanges Lernen wird – gerade in ­Sozial­berufen – durch sich ständig verändernde ­L ebenswelten, wichtiger denn je. Eine mehrjährige, duale Ausbildung setzt ­voraus, sich selbst und die eigene Ressourcen gut zu kennen und diese von ­Anfang an optimal zu nut­ zen. Selbstdisziplin und Ausdauer, Unterstützung aus dem persönlichen Um­ feld sind genau so wichtig wie eine realistische Pla­ nung in Bezug auf Finanzen und Zeit.

ildungspolitisch wird schon seit Langem auf die enorme Be­ deutung der Weiterbildung hingewiesen. Auch im Be­ wusstsein der Bevölkerung genießt die Weiterbildung eine hohe Priorität, wie Ein­ stellungsuntersuchungen zeigen. Da Weiterbildungen aber auch mit Fragen der Verfügbarkeit von Zeit und Geld zusammenhän­ gen, müssen die Angebote hinsichtlich der klaren Stei­ gerung von Chancen und der tatsächlichen Erweite­ rung von Kompetenzen be­ urteilt werden.

Mag. Daniela Genser, MA Leiterin der universitären Weiterbildung Uni Innsbruck

Mag. Thomas Metzler, MSc Öffentlichkeitsarbeit und Marketing AMS

Mag. Martina Mader SOB Bregenz, Schule für ­Sozialbetreuungsberufe

Univ.-Doz. Dr. Gernot Brauchle Rektor der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg


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Kreativ und leistungsbetont Die Universität Liechtenstein ist jung, regional verankert und international aktiv. Sie fokussiert sich als Denkplatz auf die Schwerpunkte Architektur und Wirtschaft und bietet mit dem europaweit herausragenden Betreuungsverhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden ein Studium auf exzellentem Niveau.

gen in der Aus- und Weiterbildung, ­ fokussierter Forschung, dynamischem Wissenstransfer und besten Rahmenbedingungen für Studierende. Kulturelle Vielfalt Internationalität hat einen hohen Stellenwert an der Universität Liechtenstein. Studierende und Lehrende aus über 30 Nationen sowie Forschung in internationalen Netzwerken und Partnerschaften mit über 80 Universitäten zeugen davon. Sie sorgen für kulturelle Vielfalt und garantieren neben der fachlichen auch für eine persönliche Weiterentwicklung auf internationalem Niveau.

Die Universität Liechtenstein ist fest in der internationalen Bodenseeregion verankert und wirkt im gesamten Rheintal als Wissens- und Transferzentrum. Auch überregional ist die Universität als exzellenter Wissenschaftsstandort bekannt und leistet wertvolle Beiträge an internationale Diskussionen und Forschungsprojekte, die zugleich einen starken Bezug zur regionalen Wirtschaft und Gesellschaft aufweisen. Studierende erhalten so tiefe Einblicke in Forschung und Praxis und ihnen eröffnen sich attraktive Karrierechancen. Dynamischer Wissenstransfer Die Universität Liechtenstein entspricht schweizerischen Qualitätsstandards und bietet ein einzigartiges Umfeld mit dem außerordentlich guten Betreuungsverhältnis von 1:12 ­ zwischen Dozierenden und Studierenden. Arbeit in kleinen Gruppen, direkter Kontakt zu den Professoren und die persönliche akademische Betreuung sorgen für eine Atmos­ phäre, die man nur an Privat­ universitäten antrifft. Die Universität Liechtenstein stellt sich den dringendsten Herausforderungen unserer Zeit – mit innovativen Studiengän-

Wissenswertes • Bachelorstudiengänge: Architektur, Betriebswirtschaftslehre • Masterstudiengänge: Architecture, Entrepreneurship, Finance, Information Systems • Doktoratsstudiengänge: Business Economics, Architecture and Planning • Weiterbildung: Executive Masterstudiengänge (LL.M., EMBA), Lehrgänge, Seminare und Tagungen in den ­Bereichen Banking and Finance, Entrepreneurship und Management, Recht, Steuern und Wirtschaftsinformatik Student for a day – Bachelor BWL: 7. 3. 2018, 8–12 Uhr Student for a day – Bachelor Architektur: 8. 3. 2018, 9.30–17 Uhr

Mit ihrem kreativen und leistungsbetonten Umfeld bietet die Universität Liechtenstein Raum für Entfaltung.

Weitere Infos und Anmeldung: www.uni.li

Erstmals Duales IT-Studium bei ALPLA Ein tolles Angebot wartet ab 1. Oktober 2018 auf zwei Maturanten: ALPLA, ein weltweit führendes Unternehmen in der Verpackungsindustrie, besetzt zwei Stellen für ein Duales ITStudium. Darüber hinaus gibt es weitere interessante Karrierechancen in der IT-Abteilung. Praxis und Theorie unter einen Hut bringen, gleichzeitig arbeiten und studieren: Diese Möglichkeit eröffnet ein Duales Studium. Der Kunststoffspezialist ALPLA mit Stammsitz in Hard

Sanel Dedic Leiter Corporate Master Data Services

Wir sehen im Dualen Studium die Chance, die Entwicklung der neuen Mitarbeitenden aktiv zu begleiten und mit­ zugestalten. hat nun erstmals zwei Studienplätze in der IT ausgeschrieben. Per Anfang Oktober sind an der Dualen Hochschule BadenWürttemberg (DHBW) ein Studienplatz für Wirtschaftsinformatik in Ravensburg sowie einer für Informatik in Friedrichshafen zu besetzen. Abwechselnd studieren und arbeiten „Wir sehen im Dualen Studium die Chance, die Entwicklung der neuen Mitarbeitenden aktiv zu begleiten und mitzugestalten“, schildert Sanel Dedic,

Leiter Corporate Master Data Services bei ALPLA, die Motivation seitens des Unternehmens: „Das Hineinwachsen in den Job und die Aneignung des theoretischen Rüstzeugs gehen Hand in Hand.“ So werden die beiden Studierenden ab Herbst abwechselnd das halbe Semester an der Hochschule und im Unternehmen absolvieren. Damit können Erkenntnisse aus dem Studium im Job ausprobiert und Erfahrungen aus der beruflichen Praxis ins Studium eingebracht werden. Nach sechs Semestern schließen die künftigen Studenten mit dem Bachelor ab. Spannende Aufgaben „ALPLA ist mit weltweit 19.300 Mitarbeitern in 176 Werken in 45 Ländern ein ‚Global Player‘ in der Verpackungsindustrie“, erklärt Michael Heinzle, Leiter Corporate Information Management. In der Firmenzen­ eiden trale in Hard werden die b Studierenden ihren Arbeitsplatz haben. „Wir betreuen nicht nur die Systeme vor Ort, sondern entwickeln auch Applikationen für den Einsatz

Bei einem Dualen Studium gehen das Hineinwachsen in den Job und die Aneignung des theoretischen Rüstzeugs Hand in Hand. Fotos: ALPLA, Lisa Mathis

Michael Heinzle Leiter Corporate Information Management

Durch das Wachstum des Unternehmens und die technologische Entwicklung sind Fachkräfte bei uns sehr gefragt.

rund um den Erdball“, schildert er die anspruchsvollen Aufgaben der Corporate IT. Dadurch können international Erfahrungen gesammelt werden. Während der Studienphasen arbeiten die Studierenden in Ravensburg beziehungsweise Friedrichshafen in Kleingruppen. Sowohl die Studienerfolgs- als auch die Übernahmequote liegen bei 85 Prozent. Ein deutliches Indiz für die Qualität und Relevanz des erworbenen Wissens. Davon ist auch Heinzle überzeugt:

„Durch die Partnerschaft mit der DHBW beschreiten wir einen neuen, innovativen Weg, um hochqualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen.“ Motivierte Fachkräfte gesucht Die ALPLA IT-Abteilung bietet über die beiden Studienplätze hinaus auch weitere attraktive Jobangebote (siehe Factbox): Systembetreuer, Softwareentwickler und Projektleiter werden gesucht und finden abwechslungsreiche Betätigungsfelder vor. ANZEIGE

Wissenswertes Stellenausschreibungen der ALPLA IT-Abteilung in Hard: • Duales Studium Wirtschaftsinformatik • Duales Studium Informatik • Projektleiter Master Data Services (m/w) • Corporate IT Systems Engineer – Voice, UC (m/w) • Junior IT Network Engineer (m/w) • Service Desk Engineer (m/w) • Solution Architect für Business Intelligence-Lösungen (m/w) • Application Engineer Corporate IT (m/w) • Software Entwickler (m/w) • Lehrstelle Informationstechnologie-Techniker (m/w) Mehr Infos und Bewerbungen unter https://career.alpla.com


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Kindern vermitteln, dass sie wichtig sind An der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg beginnt mit 1. März das Anmeldeverfahren für das kommende Studienjahr. Rektor Gernot Brauchle zum Beruf des Lehrers und den Studienmöglichkeiten im Verbund LehrerInnenbildung West.

Was macht einen guten Lehrer, eine gute Lehrerin aus? „Echtes Lernen findet nur dort statt, wo eine echte Beziehung besteht.“ Von Lehrern, die man nicht mag, lernt man nichts! Ein guter Pädagoge baut Beziehungen auf – auch Univ.-Doz. Dr. Gernot Brauchle Rektor Pädagogische Hochschule Feldkirch

Ein guter Pädagoge fördert und fordert die Talente seiner Schüler. zu jenen Kindern, die schwierig sind. Gute Pädagogen sind damit auch ein bisschen Schauspieler, die allen Kindern vermitteln können, dass sie wichtig sind. Stellen sie sich vor, wie unsere Welt aussehen könnte, wenn sie voller Kinder wäre, die keine Angst hätten Risiken einzugehen, und keine Angst haben, selbstständig zu denken, weil sie wenigstens einen Helden haben, der an sie glaubt? Kinder brauchen so einen Helden, einen Erwachsenen, der nicht aufhört, an sie zu glauben, der um die Kraft menschlicher

Die Pädagogische Hochschule Vorarlberg bietet das Primärstufenstudium sowie das Sekundarstufenstudium im Verbund an. Beziehungen weiß und sie immer wieder dazu ermutigt, das Beste aus sich herauszuholen. Wie weiß man, ob man die richtigen Voraussetzungen für den Beruf des Lehrers/ der Lehrerin mitbringt? Wir bieten jungen Menschen die Möglichkeit sich zuerst einmal selbst zu testen, ob sie für den Lehrerberuf geeignet sind. Dieser Test ist kostenlos und sie können ihn jederzeit von zu Hause aus einfach im Internet durchführen. Das Ergebnis, das nur die Person selbst sieht, soll die ­ Personen bei der Entschei-

dung für den Lehrerberuf unterstützen. Die Anmeldung zu ­diesem Test befindet sich auf unserer Homepage. Welche Fächer können in Vorarlberg studiert werden? Die PH Vorarlberg bietet derzeit das Primarstufenstudium an. Das Sekundarstufenstudium wird im Verbund angeboten, wobei man am Standort Feldkirch die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik, Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung sowie die Bildungswissenschaftlichen Grundlagen studieren kann.

Was sind Gründe, weshalb sich junge Menschen für den Lehrerberuf entscheiden? Die Gründe für das ‚Ja‘ zum Lehrerberuf sind viel­ fältig. Sie beginnen beim Interesse für bestimmte Fä­ cher, liegen in der kreativen und spannenden Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, aber auch in der späteren wissenschaftlichen Forschung im Praxisfeld der Schule. Der Beruf der Lehrerin oder des Lehrers wird enorm an gesellschaftlicher Bedeutung gewinnen und ist jetzt schon ein Beruf, der unglaublich nachgefragt ist.

Was ist Ihre Vorstellung einer guten Schule? Das wichtigste Ziel wird sein, die Benachteiligungen, die mache Kinder „mitbringen“ – wie beispielsweise die finanziellen Möglichkeiten einer Familie, die Sprachbe­ herrschung oder die unterschiedlichen Unterstützungsmöglichkeiten, wenn Kinder in der Schule Schwierigkeiten haben – in der Schule auszugleichen und somit mehr Chancengerechtigkeit herzustellen. Gleichzeitig müssen Begabungen und Talente gefordert und gefördert werden. Wenn wir ein besseres Bil-

dungssystem wollen, brauchen wir also einen hohen Standard im Bereich der Chancengerechtigkeit, wir müssen unbedingt sicherstellen, dass die Bildungsstandards erreicht werden und keine Jugendlichen mehr die Schule abbrechen. Ein bedeutsamer Schritt dazu ist die Schaffung von Ganztags-angeboten und Qualitätsanreizen für Schulen, andererseits aber auch eine besondere Unterstützung zur Schulentwicklung. Dass diese und weitere Maßnahmen tatsächlich nachhaltige Veränderungen bewirken können, zeigen etliche namhafte Studien.

Die Zukunft in vielen Bereichen entwickeln Die HTL Dornbirn bietet in den drei Ausbildungszweigen ihren SchülerInnen eine moderne Ausbildung. Dank dieser stehen den AbsolventInnen viele Türen in der Arbeitswelt offen. Zukunftsweisende Informatikund Netzwerktechnologien, Big Data, Smart-Textiles, Digitalisierung, Internet of Things, Logistik 4.0, 3D-Druck im Maschinenbau, Umwelt- und ­ Nahrungsmitteltechnologie, Sport- und Lifestyleprodukte – das sind die Bereiche, in denen die Vorarlberger Wirtschaft in Zukunft voll punkten kann. Die HTL Dornbirn bietet mit neun verschiedenen Ausbildungsbereichen in Wirtschaft & Technik, Chemie sowie Mode alle Möglichkeiten – ­ Gänsehauttechnik pur. Wirtschaftsingenieure – Hirnkribbeln für Zukunftsthemen Wirtschaftsingenieure können zwischen den Schwerpunkten Betriebsinformatik, Maschinenbau, Logistik sowie Produktmanagement und ­FutureTecs wählen. Die Ausbil-

dung basiert auf einer breiten Allgemeinbildung, betriebswirtschaftlichen Kompetenzen und dem jeweiligen technischen Schwerpunkt mit hohem Anteil an praktischem Unterricht in Werkstätten und Firmen. Die 5-jährigen Ausbildungen schließen mit einer Reife- und Diplomprüfung ab. Produktmanagement und FutureTecs Neueste Technologien – Leichtbauweise, fächerübergreifendes Know-how von IT über Maschinenbau, Elektronik bis hin zu technischen Textilien – sind Teil der Ausbildung der Zukunft. Die Absolventinnen und Absolventen sind nach fünf Jahren breit aufgestellte WirtschaftsingenieurInnen, die in vielen Branchen dringend gesucht werden. Gänsehauttechnik in der Analytik – wie bei CSI Chemie ist überall dabei – im Softdrink, im Hightech-Werkstoff, in jeder Outdoorjacke, sie wird benötigt zur Reinigung von Wasser und Luft und

Die Schüler und Schülerinnen des Ausbildungsschwerpunktes ­ eschäftigten sich mit einem Konzept für selbstfahrende Logistik b eBusse.

für die E-Mobilität. Neue chemische und biologische Technologien helfen den Chemieingenieuren, die Herausforderungen in den Bereichen Umweltschutz und Nahrungsmittelproduktion in Angriff zu nehmen. Bei der Ausbildung zur Chemikerin oder zum Chemiker geht es darum, die Vorgänge in der Natur und in der technischen Umwelt zu verstehen. Hierbei bedient sich die moderne Chemie einer sehr sensiblen und genauen instrumentellen Analytik – so ist man quasi den Methoden der CSI-Serie auf der Spur. Praxisorientierte Fachschulen – Technik (be)greifen Die 3 ½-jährigen Fachschulen Informationstechnik und Chemie bieten praxisnahe technische Ausbildungen, die einem Lehrabschluss im einschlägigen Fachbereich gleichgestellt sind. Sie beinhalten auch ein zehnwöchiges Betriebspraktikum, das unseren AbsolventInnen einen erfolgreichen Berufseinstieg in die IT-Branche oder in die Lebens-

Kleidung neu interpretiert von der 3. Klasse „Mode & Produktionstechniken“.

Am 16. Februar findet in der HTL Dornbirn der „HTL-Game-Hack-Hackathon 2018“ statt. mittel-, Werkstoff- und Textilindustrie ermöglicht. Mit guten Leistungen ist der Besuch eines Aufbaulehrgangs oder ein Übertritt in eine 5-jährige Ausbildung mit Reife- und Diplomprüfung möglich.

Höhere Technische Bundes-, Lehr- und Versuchsanstalt Dornbirn (Höchster Straße 73, 6850 Dornbirn)

Ideenspinnerei und Trendsetting seit 1889 Die Höhere Lehranstalt für Mode verbindet eigene Kreativität mit Gespür für Trends und Mode, hohen handwerklichen Fertigkeiten und Materialkenntnissen. Zwei Fremdsprachen, eine breite Allgemeinbildung und grundlegende Skills in Betriebswirtschaft und Marketing runden die solide Designausbildung mit Reife- und Diplomprüfung ab.

Chemieingenieure Chemische Betriebs- und Umwelttechnik (5 Jahre/ mit Reife- und Diplomprüfung) Textilchemie (5 Jahre/mit Reife- und Diplomprüfung) Fachschule Chemie (3,5 Jahre/mit Abschlussprüfung)

Wissenswertes

Wirtschaftsingenieure Betriebsinformatik (5 Jahre/mit Reife- und Diplomprüfung) Logistik (5 Jahre/mit Reife- und Diplomprüfung) Maschinenbau (5 Jahre/mit Reife- und Diplomprüfung) Produktmanagement und FutureTecs (5 Jahre/ mit Reife- und Diplomprüfung) Fachschule für Informationstechnik (3,5 Jahre/ mit Abschlussprüfung)

Höhere Lehranstalt für Mode Mode und Produktion (5 Jahre/mit Reife- und Diplomprüfung) www.htldornbirn.at; www.facebook.com/htldornbirn/


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Motiviert und bestens vorbereitet Die Arbeitswelt verändert sich schnell, lebenslanges Lernen ist angesagt. Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es viele, die passende zu finden, ist aber oft gar nicht so einfach.

kleiner Anhaltspunkt: Fern­ studierende sollten sich etwa 15 Wochenstunden Zeit nehmen. Neben dem eigenen Zeitplan sollte man auch die Flexibilität des Weiter­ bildungsanbieters oder der Hochschule hinterfragen: Ist eine Unterbrechung möglich, falls es Job oder Familie nötig ­infach kann machen? Wie e ich angemeldete Prüfungen verschieben oder sogar ganz absagen? ­ Private Krisen lassen sich nicht ­planen – das sollten ­Bildungswillige unbedingt bedenken.

Warum ist lebenslanges Lernen notwendig? Diese Notwendigkeit lässt sich einfach mit einigen Zahlen unterlegen: Berufliches Fachwissen verliert nach fünf Jahren die Hälfte seiner Bedeutung. Technologiewissen bereits nach drei Jahren. IT-Wissen hat eine Halbwertszeit von nur einem Jahr. Schon jetzt arbeiten ­sieben von zehn Beschäftigten im wissensintensiven Dienstleistungssektor. Vorab abklären Doch wie finden Weiterbildungswillige die passende Ausbildung? Zuerst sollte man sich klar werden, welche Ziele mit der Weiterbildung erreicht werden sollen? Am besten nehmen Sie sich die Zeit und schreiben die Ziele und Beweggründe für eine Weiterbildung auf. Welche Lernart passt zu Ihnen? Wie viel Zeit und Energie können Sie investieren und welche Weiterbildung passt zum Arbeitsmarkt? Und nicht zu unterschätzen: Das Fach oder Thema sollte man danach wählen, was man im Beruf damit erreichen möchte. Schließlich folgt die ­Frage nach dem Abschluss: Reicht es, ein spezielles Thema in einem Kurs zu vertiefen? Oder benötige ich ­einen höheren akademischen ­Abschluss, beispielsweise, um für Führungspositionen ins Spiel zu kommen?

Weiterbildung in der Nähe oder von zu Hause aus? Je intensiver und häufiger die gewünschte Weiterbildung Anwesenheitspflicht bei Lehrveranstaltungen fordert, desto mehr sollte man von vornherein darauf achten, dass der Standort des Anbieters nah am eigenen Wohn- oder Arbeitsort liegt. Denn je aufwendiger die Anreise, desto größer ist die Verlockung, die Weiterbildung schon nach wenigen Wochen abzubrechen. Fernstudiengänge fordern dagegen wenig oder gar keine Präsenz vor Ort. Gelernt wird im Selbststudium zu Hause oder man organisiert sich in einer Lerngruppe. Damit man eine Weiterbildung erfolgreich absolvieren kann, sollte man auch von Anfang an ehrlich zu sich selbst sein. Das Angebot prüfen Und so kann man sich dem zweiten Schritt zuwenden. In diesem geht es nämlich darum, die verschiedenen Angebote und Anbieter zu prüfen. Es bietet sich an, eine Liste zu erstellen, da es nicht immer

einfach ist, unter einer Vielzahl von Seminaren, Kursen und Institutionen das Richtige auszuwählen. Interessenten sollten auch den Ruf und die Erfahrung des A ­ nbieters unter die Lupe zu nehmen. Wer an ein Studium neben dem Beruf

denkt, muss darauf achten, dass der Studiengang durch eine Akkreditierungsbehörde geprüft und zugelassen ist. Was ebenfalls zählt, ist die Markterfahrung des Bildungsan­bieters und seine Bekanntheit in den Personalabteilungen.

Eigene Ressourcen ehrlich abschätzen Auch sollte man in der Überlegungsphase ehrlich zu sich selbst sein und realistisch abschätzen, wie viel Zeit pro Woche in die Weiterbildung investiert ­ werden kann. Als

Die Kosten im Blick Ein wichtiger Punkt sind natürlich auch die Weiterbildungskosten. So sollten Anbieter auch mit den anfallenden Gebühren transparent umgehen und alle Kosten für Seminare, Lernmaterial und Prüfungen für die Teilnehmer genau auflisten.

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6 Bildung und Seminare

Freitag, 9. Februar 2018 Extra

Berufsbegleitend Pädagogik studieren Schloss Hofen ermöglicht durch Kooperation mit Universität Innsbruck Studium.

Im Herbst startet das Wissenschafts- und Weiterbildungszentrum Schloss Hofen zum dritten Mal das berufsbegleitete Studium der Pädagogik. Dieses möchte Personen, die aufgrund familiärer oder beruflicher Verpflichtungen nicht den Wohn- und Lebensort wechseln können, einen qualifizierten Abschluss ermöglichen. Eine Kooperation mit der Universität Innsbruck eröffnet diese Chance. Berufschancen erhöhen Arbeiten und am Wochenende studieren heißt die Zauberformel, die zu einem akademischen Grad führt. Das hat auch Miriam Comploj aus Nüziders erfahren können. Sie arbeitete zunächst fünf Jahre im Marketing und Eventmanagement und war viel im Ausland unterwegs. Nach der Geburt ihrer Kinder holte sie die Berufsreifeprüfung nach und überlegte sich den beruflichen Wiedereinstieg. Dabei suchte sie eine neue Herausforderung. Mit Menschen ar-

beiten und diese in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung begleiten, war ein Gedanke, der sie nicht mehr losließ. Durch ihre eigenen Kinder hatte sie die Bedeutung von Beziehung und deren positive Auswirkung auf die Entwicklung von Menschen kennenlernen können. Nunmehr suchte sie nach einem entsprechenden Tätigkeitsfeld, bei dem die Begleitung von Menschen im Vordergrund steht. Heute initiiert Miriam Projekte zu Sozialem Lernen in der Grundschule – eine Aufgabe, die sie gerne macht und sie erfüllt. Mit akademischem Abschluss Das Studium der Erziehungswissenschaft bot ihr während der vier Jahre dazu das nötige fachliche Wissen und die Möglichkeit, sich auch in ent­ sprechenden Einrichtungen vorstellen zu können. Ihre kaufmännische Praxis, die ­ familiäre Erfahrung und das ­ ­daraus entstandene Organisations-geschick verbunden mit dem be-vorstehenden akademischen Studienabschluss waren der Schlüssel, der ihr dieses berufliche Feld eröffnete.

Das Studium der Erziehungswissenschaften eröffnet den AbsolventInnen neue berufliche Felder. Studium und Privatleben Das Bildungszentrum eröffnete ihr die Möglichkeit, eine berufliche Tätigkeit bzw. die Betreuung von Kindern mit einem Studium ideal zu verbinden. Da die Vorlesungen

und Seminare an den Wochenenden (Freitag und Samstag) ein- bis zweimal pro Monat stattfinden, ließ sich das Studium neben der beruflichen bzw. familiären Tätigkeit gut organisieren. Auch

das Lernen in kleinen Gruppen und guter Betreuung weiß Miriam zu schätzen. „Mir hat das Studium eine neue Sicht auf zentrale Fragen der Bildung und Erziehung eröffnet und ich konnte mir das wis-

senschaftliche Arbeiten aneignen. Auch beruflich hat es mich weitergebracht. Ich erkenne Zusammenhänge leichter und kann mich in Projekten besser einbringen“, meint sie rückblickend.

Pädagogik-Studium Ein Informationsnachmittag zum Pädagogik-Studium am 12. März 2018 um 16 Uhr mit Absolventen des zweiten Durchgangs soll Gelegenheit bieten, das Studienmodell vor Ort ­kennenzulernen. Interessenten werden gebeten, sich telefonisch unter Tel. 05574 4930-420 anzumelden. Nähere Informationen zum berufsbegleitenden Pädagogik-­ Studium bzw. zur Möglichkeit, den Universitätsabschluss in Vorarlberg machen zu können, erhalten Sie über Schloss Hofen unter Tel. 05574 4930-420 oder unter www.schlosshofen.at

Gelernt wird an Wochenenden in kleinen Gruppen.

Eine gute Betreuung erleichtert das berufsbegleitende Studium.

Mit Herz, Hirn und Verstand in die Welt der Pflege! Info-Lounge und Open House: Die Krankenpflegeschulen Feldkirch und Rankweil laden Interessierte dazu ein, die Welt der Pflegekräfte kennenzulernen. Michael Ladurner hatte Mut zur Veränderung! Sein erster Berufsweg hat ihn nicht ganz erfüllt, eine Pflegeausbildung hat ihn schon immer gereizt. „Der Zivildienst bei der ­Rettung hat spannende Einblicke gegeben und den Stein einmal mehr ins Rollen gebracht“, so Michael. Mit 25 Jahren hat er den großen Entschluss gefasst und umgesattelt. 2017 hat er die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch abgeschlossen und arbeitet jetzt im akademischen Schwerpunktkrankenhaus Feldkirch. Mit viel Schwung Nach dem Abschluss des Slawistikstudiums und drei Jahren als Projektmanagerin wusste Norin Jäger, dass sie

sich beruflich umorientieren möchte. Sie gab ihrer psychologisch-sozialen Ader nach und begann im Herbst 2016 wieder die Schulbank in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Rankweil zu drücken. „Die Psyche des Menschen hat mich schon immer sehr fasziniert. Ich konnte mich schon immer gut in Menschen reinversetzen“, erklärt Norin die richtige Wahl ihres zweiten Bildungsweges. Viele Wege: Komm und informiere dich Nach einer Ausbildung an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule (GKPS) in Feld­kirch oder an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule (GKPS) in Rankweil sind die beruflichen Einsatz­ möglichkeiten facettenreich: Neben der klassischen Pflege warten weitere vielversprechende Karrierechancen auf die Diplomkrankenschwestern und -pfleger.

Wissenswertes Info-Lounge (Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch): 23. Februar 2018, 13 bis 18 Uhr Open House (Gesundheits- und Krankenpflegeschule Rankweil): 16. März 2018, 13 bis 17 Uhr ACHTUNG! Bewerbungsfrist für den Diplomlehrgang ab Oktober 2018: GKPS Feldkirch: bis 30. April 2018, www.krankenpflegeschulen.at, www.pflegewege.at und auf Facebook GKPS Rankweil: bis 30. Mai 2018, www.krankenpflegeschulen.at und auf Facebook

Norin Jäger: „Ich arbeite sehr gerne mit Menschen und will erfahren, was in ihnen vorgeht. Durch meine frühere Berufserfahrung bringe ich auch eine gewisse Lebensreife mit.“

Michael Ladurner: „Durch die Abwechslung von Theorie und Praxis sind wir ständig mit neuen Situationen und Teams konfrontiert gewesen. Die Sozialkompetenz ist stetig gestiegen.“

Ob in einem Krankenhaus, in Langzeitpflegeeinrichtungen, Hilfsorganisationen oder der Gesundheitsindustrie – Pflegefachkräfte sind heute gefragter denn je. Eine Pflegeausbildung ist eine Entscheidung fürs Leben. Um diese gut

am 16. März 2018 von 13 bis 17 Uhr zum „Open House“.

informiert treffen zu können, bieten die Krankenpflegeschulen Feldkirch und Rankweil Informationsveranstaltungen an: Die „Info-Lounge“ in der GKPS Feldkirch findet am 23. Februar 2018 von 13 bis 18 Uhr statt. Die GKPS Rankweil lädt

Zwei besondere Anlässe Heuer gibt es an beiden Schulen zwei Besonderheiten: Die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch feiert

nämlich ihr 50-jähriges Bestehen und die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Rankweil startet mit dem Diplomaus­ bildungsPLUS neu durch. Ein besonderes Programm zum ­ besonderen Anlass und Detailinformationen gibt es vor Ort.


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Auf „Du und Du“ mit dem digitalen Zwilling Durch die Digitalisierung und Vernetzung von autonomen und automatisierten Maschinen, Robotern, Systemen und Ressourcen werden sich ungeahnte Möglichkeiten eröffnen. Die engere Verzahnung von physischen und digitalen Technologien und somit die Verschmelzung der realen Welt mit ihrem virtuellen Abbild – ihrem „digitalen Zwilling“ – beeinflusst das menschliche Denken, Lernen und Arbeiten positiv. Produkte und Systeme werden virtuell entwickelt, oft mit Hilfe der erweiterten Realität („Augmented Reality“). Absolventen und Absolventinnen des interdisziplinären Ingenieurstudiums Systemtechnik werden an der NTB

Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs und ihrem Standort in St. Gallen durch Dozenten, Projektarbeiten und eine Bachelorarbeit optimal auf solche Aufgaben in der Welt des „digitalen Zwillings“ vorbereitet. So werden z. B. in den Instituten der NTB, in welchen auch die Dozenten des Ingenieurstudiums arbeiten, „Virtual und Augmented Reality“-Technologien bereits eingesetzt. Mit ihrem Abschluss „Bachelor of Science FHO in Systemtechnik“ sind die Ingenieure und Ingenieurinnen zudem optimal darauf vorbereitet, komplexe Systeme und Prozesse zu beherrschen. Auch wenn die Zukunft digitaler, „binärer“ wird: Bei der NTB stehen die Menschen im Mittelpunkt,

sei es als Studierende oder als Mitarbeitende. Heute für die Welt von morgen studieren Maschinenbau, Photonik, Informatik, Mikrotechnik und Elektronik sind Technologiebereiche mit großem Zukunftspotenzial und besten Jobaussichten. Die NTB hat auf diesen Gebieten jahrzehntelange Praxiserfahrung, sowohl in der Hochschullehre wie auch in der angewandten Forschung und Entwicklung. Sie ist sehr gut vernetzt mit den Technologiebetrieben im Rheintal, beidseits des Rheins sowie in der gesamten Bodenseeregion. Optimal ausgestattete Labors und Reinräume für die Forschung und das Studium bieten beste Voraussetzungen

für eine erfolgreiche Zukunft. Die NTB in Buchs bietet jungen Menschen mit Visionen die Möglichkeit, sich innerhalb des Systemtechnik-Studiums unter anderem in den Zukunftstechnologien Mikrotechnik und Photonik zu spezialisieren. Solch optimale Studienvoraussetzungen sind auch weit über die Region hinaus einzigartig. Auch berufsbegleitend studieren Die NTB Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs bietet das Studium „Bachelor of Science FHO in Systemtechnik“ als Vollzeitstudium und als berufsbegleitende Variante an. Die drei Standorte (Buchs, Chur und St. Gallen) und der modulare Aufbau erlauben dabei größtmögliche Flexibilität.

MSE an der NTB: Ihr nächster Karriereschritt? Kältetechnik sowie der Leistungselektronik und können verantwortungsvolle Aufgaben in Industrie und öffentlichen Institutionen übernehmen.

Der Master of Science in Engineering (MSE) ist ein Bildungsangebot, das eine Spezialisierung in zahlreichen technischen Disziplinen erlaubt. Konzeptionell baut es direkt auf einem Bachelor of ScienceStudium auf. Die NTB Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs bietet Spezialisierungen in den Bereichen Mechanik, Elektronik, Informatik, Mikrotechnik, Photonik, Energietechnik und technische Mathematik an. Jeder Student wird in ein Forschungsteam integriert und durch das ganze Studium individuell von einem Advisor begleitet, der ihn fachlich und auch administrativ unterstützt. So wird die Qualität und Aktualität des Studiums gewährleistet. Profilierung und Fachgebiete Das MSE-Studium zeichnet sich durch die starke Kopplung an die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung der NTB aus. Dies äußert sich im hohen Anteil

Der „Master of Science in Engineering“ eröffnet neue Berufsperspektiven. an projektbezogener Ausbildung. Studierende profitieren direkt von der hohen Dichte an Hightechunternehmen im St. Galler Rheintal, die oft auch international tätig sind. Die NTB bearbeitet für diese Firmen regelmäßig angewandte Forschungs- und Entwicklungsprojekte, oft auch gekoppelt mit Vertiefungsoder Abschlussarbeiten von

MSE-Studierenden. Die Spezialisierungen innerhalb des MSE werden einem von sieben Fachgebieten zugeordnet, die für alle Schweizer Fachhochschulen einheitlich definiert sind. Masterstudenten können an der NTB aus drei Möglichkeiten wählen: •Energy and Environment Studierende werden Experten in den Bereichen Wärme- und

•Industrial Technologies Mechanik, Elektrotechnik bis hin zu hardwarenaher Software: Im Zentrum steht hier die Entwicklung mechanischer, elektrischer, elektronischer oder mechatronischer Produkte sowie das Erwerben vertiefter mathematischer Kompetenzen für Berechnung, Simulation, Analyse und Verifikation. •Information and Communication Technologies Spezialisierungen in Softwareentwicklung, Datenverarbeitung und Informationssystemen. Eingesetzt werden modernste Entwicklungs-, Simulations- und Modellierungswerkzeuge sowie systematische Tests. Ein weiteres Thema ist das Risikomanagement und entsprechende Maßnahmen in IT-Systemen.

TECH DEINE ZUKUNFT

AG T O F IN S 018 BUCEH R2 BRUA

4 SA , 2

.F

INGENIEURSTUDIUM Bachelor & Master NTB Campus Buchs 09.30 – 13.00 Uhr www.ntb.ch

NTB Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs FHO Fachhochschule Ostschweiz

Buchs │ St. Gallen │ Chur


8 Bildung und Seminare

Freitag, 9. Februar 2018 Extra

Dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen Misserfolge bei Prüfungen und schlechte Lernerfahrungen halten manche Menschen davon ab, sich gezielt weiterzubilden. Doch vielerlei Lernprobleme lassen sich durch Auseinandersetzung mit dem eigenen Lernverhalten lösen.

Lernen gelingt nur, wenn regelmäßige Pausen eingelegt werden. Ideal ist eine fünfminütige Pause nach 30 Minuten lernen. Sinnvoll ist es, den Lernstoff in kleine Teile aufzuteilen. Die Anzahl der Wiederholungen ist ausschlaggebend, wie gut etwas behalten wird.

Die Schulzeit liegt länger zurück. Das Thema Lernen ist in weite Ferne gerückt. Die Konzentration lässt zu Wünschen übrig. Mit einigen Techniken lassen sich die geistigen Kapazitäten rund ums Lernen neu beleben. Denn: Die Prüfung ist schneller da als gedacht. Lernen soll Spaß machen Um ernsthaftes Lernen zu ermöglichen, ist ein guter Arbeitsplatz wichtig. An seinen Schreibtisch sollte man sich gerne hinsetzen und nicht vom Handy abgelenkt sein. Konzentrationsfördernd sind außerdem fixe Lernzeiten, angenehmes Licht und Ruhe. Was den Lernstoff betrifft, sollte mit jenem begonnen werden, bei dem das Lernen am einfachsten fällt. Idealerweise wird zwischen mündlicher und schriftlicher Vorbereitung abgewechselt. Wenn möglich, sollten unterschiedliche Fächer/Themeninhalte nacheinander gelernt werden. Die Abwechslung sorgt dafür, dass dem Hirn nicht langweilig wird. Und beenden sollte man eine Lerneinheit mit einem Inhalt, der Spaß macht. Dieser Spaß sorgt nämlich für einen Motivationsschub. Effektives

Ein möglichst ruhiger Arbeitsplatz mit einem angenehmen Licht trägt zu einer konzentrationsfördernden Lernatmosphäre bei.

Unterschiedliche Lerntypen Jeder Mensch ist ein unterschiedlicher Lerntyp. Dies kann man für effektives Lernen nutzen. Hilfreich ist auch, viele Sinnesorgane am Lernprozess zu beteiligen. Folgende Lerntypen sind bekannt: • Lerntyp Lesen: Lernstoff in erster Linie durch Lesen an eignen. • Lerntyp Hören: Laut lesen, Lernstoff aufzeichnen und anhören. • Lerntyp Sehen: Skizzen, Gra fiken, Bilder verwenden, bild liches Vorstellungsvermögen schulen. • Lerntyp Grafomotorik: Durch Schreiben und Sehen besser merken. • Lerntyp Kinästhetik: Durch Bewegung Lernprozesse be schleunigen, z. B. Auswen diglernen beim Gehen. Gut im Gedächtnis bleiben Lerninhalte haften, die eine Verbindung zu altem Wissen herstellen. Je mehr Verbindungen zwischen den Wissensinhalten bestehen, umso besser kann das Hirn darauf zurückgreifen. Und das Beste: Ihr Arbeitsalltag profitiert auch davon, wenn die grauen Zellen auf Hochtouren laufen.

Impressum | Redaktion und Texte: Sabine Blechschmidt und Patrizia Gunz­ Bilder: Shutterstock, Schule für Sozialbetreuungsberufe, KHBG, Schloss Hofen, Roland Korner/Close Up AG, PH Vorarlberg, HTL Dornbirn Anzeigen­beratung: Russmedia Verlag GmbH, Gutenberg­straße 1, 6858 Schwarzach

Mut zur Veränderung Die Schule für Sozialbetreuungsberufe (SOB Bregenz) bildet ihre Studierenden zu kompetenten Fachkräften im Bereich Alten- und Familienarbeit aus.

Viktoria und Serap haben vieles gemeinsam. Das gleiche Alter, den Wohnsitz im Oberland, die Liebe zur Arbeit mit Menschen und seit 2014 auch die Ausbildung zur DiplomSozialbetreuerin/Familien­ arbeit an der SOB Bregenz. Wunsch nach Veränderung Als gelernte Tourismusfachfrau hatte es Serap bis in die mittlere Führungsebene geschafft. Irgendwann kam der Wunsch nach Veränderung, nach einer Tätigkeit, die

mussten abgeklärt und das persönliche Umfeld vorbereitet werden.

Anmeldungen für das Schuljahr 2018/2019 sind bis Ende März für Altenarbeit bzw. bis Ende April für die Kombi Familien-/Behindertenarbeit möglich. ­ enschen unterstützt und M ­begleitet. Wie Kinder mit Integrationsschwierigkeiten, ein Thema, das Serap am Herzen liegt. nViktoria war mehrere Jahre

im Büro und im Einzelhandel tätig. Nach zwei Praktika im sozialen Bereich wagte auch sie den Neustart. Beide informierten sich ausführlich, finanzielle Aspekte

Alten- und Familienarbeit Neben der Ausbildung Pflegeassistenz bietet ihnen die SOB Bregenz als einzige Schule in Vorarlberg die Möglichkeit der dualen Ausbildung in der Familien- bzw. Altenarbeit. „Gerade das macht die Schule so interessant, man lernt viele Berufsfelder und sich selbst kennen“, sind sich Serap und Viktoria einig. Bereut haben beide den Schritt nie und freuen sich nun auf den Abschluss und ihr Diplom. Mehr Informationen unter www.sozialberufe.net

Serap und Viktoria haben den Neustart gewagt.


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Alles, außer gewöhnlich Das AMS Vorarlberg unterstützt Mädchen und Frauen durch Lehrstellenförderung und FiT-Programm bei der Ausbildung in handwerklich-technischen Berufen.

www.ams.at/frauen

Hirnkribbler aufgepasst! 3 Ausbildungszweige bieten alle Möglichkeiten für die Zukunft. Wirtschaftsingenieure DAUER

Betriebsinformatik Logistik Maschinenbau Produktmanagement & FutureTecs Fachschule Informationstechnik

Zukunftsweisende Informatik- und Netzwerktechnologien, Big Data, Smart-Textiles, Digitalisierung, Internet of Things, Logistik 4.0, 3D-Druck im Maschinenbau, Umwelt- und Nahrungsmitteltechnologie, Sport- und Lifestyle-Produkte – das sind die Bereiche, in denen die Vorarlberger Wirtschaft voll punktet. Die neun Ausbildungen in den Bereichen Wirtschaft und Technik, Chemie und Mode bieten dir alle Möglichkeiten – Gänsehauttechnik pur!

Chemieingenieure DAUER

Chemische Betriebs- & Umwelttechnik Textilchemie Fachschule Chemie

Höhere Lehranstalt für Mode DAUER

Mode und Produktion

Höhere Technische Bundeslehrund Versuchsanstalt Dornbirn Höchsterstraße 73 | 6850 Dornbirn T +43 55 72 3883 | www.htldornbirn.at

615212


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Mit dem WIFI fit für die Digitalisierung

ura Mat au B ez H LT 2016 Jg.

Das WIFI legt mit einem eigenen Produktportfolio den Fokus auf Ausbildungen rund um das Thema Digitalisierung. Die digitale Transformation ist für viele Unternehmen vor allem eine Frage von Tools und Technologien. Themen wie Prozessmanagement, Organisation und Kommunikation sind heute jedoch ebenfalls entscheidend. Damit ergeben sich auch neue Anforderungen an Führungskräfte und Mitarbeiter. Senior Process Manager Die Digitalisierung ist auch im Prozessmanagement eine Herausforderung. Alle Prozesse im Unternehmen müssen analysiert und auf Digitalisierbarkeit geprüft werden. Der Lehrgang zum zertifizierten „Senior Process Manager“, der am 19. Februar star-

tet, vermittelt seinen Teilnehmern die Grundlagen und Methoden im Prozessmanagement. IT-Masterstudium „Designing Digital Business“ Das neue, viersemestrige Studium „Designing Digital Business“ führt Technologie, Design und Business zusammen. Es vermittelt technologisches Fachwissen als Basis für innovative Online-Lösungen, die gleichzeitig in Design und Benutzerfreundlichkeit den höchsten Ansprüchen entsprechen. Zusätzlich nimmt der Erwerb von Spezialkompetenzen im Bereich von Verkauf und Vertrieb einen breiten Raum in diesem Masterprogramm ein. MSc in Business Management Dass sich im digitalen Zeitalter auch die Anforderungen an Führungskräfte verändern,

K o m m z u m St u d e nt fo r a d a y !

zeigt eine aktuelle Meta-Studie des Instituts für Führungskultur im digitalen Zeitalter. Neben den Führungskompetenz-Klassikern wie Kommunikations- und Teamfähigkeit sollten Führungskräfte in der digitalen Zukunft auch vermehrt über Medien- und ITKompetenzen, Vernetzungsfähigkeiten und Datenverständnis verfügen. Der Management-Masterlehrgang „Business Manager MSc“ trägt diesen neuen Kompetenzen Rechnung, das Curriculum wurde auf die Herausforderungen der DigitalisieANZEIGE rung angepasst.

Daten & Fakten Senior Process Manager Start: 19. 2. 2018 MSc Business Management Info-Abend: Februar 2018 Weitere Informationen: T 05572/3894-461 MSc Designing Digital Business Info-Abend: 24. 4. 2018

A r c h i te kt u r 8 . M ä r z 2 0 1 8 BWL 7. März 2018 u n i . l i / fo r y o u

Informationen: WIFI Vorarlberg T +43 5572 3894-425 www.wifi.at/vlbg

uni.li/foryou

Bewerben Sie sich jetzt für die Ausbildungsgänge:

Das WIFI bietet zahlreiche Ausbildungen zum Thema DigitalisieFoto: Wifi rung an.

Koordinationsstelle für universitäre Weiterbildung

Ergotherapie (DVE-zertifiziert) in Weingarten bei Ravensburg Logopädie in Weingarten bei Ravensburg Physiotherapie in Weingarten bei Ravensburg Bachelor Logopädie (B.A. in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Weingarten), Ergotherapie (B.Sc.) und Physiotherapie (B.Sc.) in Kooperation mit der Fernhochschule Hamburg (Studienzentrum Stuttgart) ausbildungsbegleitend möglich.

Leben & Lernen – universitäre Weiterbildung Angebote im Sommersemester 2018

Mit Ihrem Erstberuf in ein soziales Arbeitsfeld wechseln

Arbeitserziehung/-therapie in Ravensburg

www.diakonisches-institut.de

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Sonderthema VN und VOL.AT

Vorarlbergs Maturanten

Nutzen Sie das Extra, um auf Ihr Angebot für junge Mitarbeiter aufmerksam zu machen.

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n | F iede t n ttrran nsf r ati n (Ju / Juli | Te le nd ol k | Europarech s eminar I The tice (21. Febru e ur

rsemester 201 nd Q e “. t nnsbruck ist die größ F Österreichs und biete als Vo eiterbildungspro .

19 Universitätslehrgänge | 27 Universitätskurse und Seminare über 100 Unternehmenspartner | 850 Teilnehmende fachspezifische Kompetenzen erweitern | aktueller Praxisbezug berufsbegleitend studieren

Kontakt

www.uibk.ac.at/weiterbildung *Quelle: GfK Austria, n = 500, Grundgesamtheit: Vorarlberger Bevölkerung ab 14 Jahren | Foto: Maturanten 2017

© BfÖ 2018

Weitere Informationen: Diakonisches Institut für Soziale Berufe Weingarten: +49 751 5696999-0 oder info-weingarten@diakonisches-institut.de Ravensburg: +49 751 994383-0 oder info-ravensburg@diakonisches-institut.de


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Freitag, 9. Februar 2018 Anzeigen

FiT oder Frauen in die Technik Die SOLA-Messwerkzeuge GmbH in Götzis steht für Innovation, Effizienz und Präzision. Der Familienbetrieb bietet ein breites Produktsortiment für das Messen und Markieren am Bau. Auch in der Lehrlingsausbildung wird auf Maßarbeit gesetzt.

bei SOLA, Otto Bechter. Es herrschten noch falsche Vorstellungen von der Arbeit in der Produktion, außerdem trauten sich viele Frauen zu wenig zu. SOLA bietet auch Teilzeitmodelle, aber viele hätten Angst vor dem „Schreckgespenst Schichtarbeit“.

SOLA beschäftigt in seinen zwei Werken in Götzis 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 28 Lehrlinge. Atypische Lehrverhältnisse hätten zugenommen, berichtet Betriebsleiter Günter Seebacher. „Wir bilden vermehrt Arbeitskräfte aus, die sich erst später zu einer Lehre entschieden haben, so zum Beispiel Maturanten oder Frauen, die schon in einem anderen Beruf gearbeitet haben“, sagt er, „wir wollen vermehrt Frauen ansprechen, sich für eine Karriere in einem technischen Beruf zu interessieren.“ Erklärtes Ziel ist eine Quote von durchschnittlich 50 Prozent Frauen im Lehrlingsbereich, derzeit beträgt der Anteil an weiblichen Lehrlingen ein Drittel. „Das Problem ist, dass sich zu wenige Frauen bewerben“, weiß auch der Leiter Kunststoffspritzguss

Schnuppern überzeugte Eine, die sich nach zwei Tagen „Schnuppern“ für eine Lehre bei SOLA entschieden hat, ist Klaudija Barunovic. Die 33-jährige Mutter von zwei Kindern ist gelernte Bürokauffrau, die im Einzelhandel gearbeitet hat. Über das FAB (Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung) hat sie eine Ausbildung zur Kindergartenassistentin gemacht. „Leider habe ich in dem Bereich keine Arbeit gefunden“, erzählt sie, „und deshalb habe ich mich schlussendlich für die Ausbildung zur Metalltechnikerin über das FiT-Programm entschieden.“ Sie hat am 1. September 2017 angefangen und fühlt sich wohl an ihrem Arbeitsplatz. „Ich bin jemand, der gerne anpackt. Die Arbeit hier macht mir Freude, weil ich von Anfang an etwas tun konnte

FiT – Frauen in Handwerk und Technik FiT – Frauen in Handwerk und Technik ist ein AMSProgramm, das die Qualifizierung von Frauen in handwerk­lich-technischen Berufen wie z. B. Mechatronikerin, Informations­technikerin, Elektrotechnikerin oder M ­ aschinenbautechnikerin fördert. FiT-Infotag am 20. 2. 2018 von 9 bis 16 Uhr im FAB, Färbergasse 15, 6858 Dornbirn Rhomberg’s Fabrik, Haus J.

Freude an der Arbeit: Klaudija Barunovic macht über das FiT-Programm eine Ausbildung zur Metalltechnikerin. und das Ergebnis gesehen habe.“ Ihr 11-jähriger Sohn kann über Mittag zu den Großeltern gehen, die ganz in der Nähe seiner Schule wohnen, und die fünfjährige Tochter besucht einen Ganztagskindergarten. „Es ist natürlich eine gewaltige Umstellung für die ganze Familie“, sagt Klaudija Barunovic, „aber auch mein Mann steht hinter mir, und so schaffen wir das alles gemeinsam.“

Vorbild für Familie Davon ist auch Otto Bechter überzeugt. „Klaudija besucht neben der praktischen Ausbildung im Betrieb zwei Jahre lang die Berufsschule in Bregenz und daneben auch noch ein Wifi-Bildungsprogramm zum Facharbeiter Metall“, berichtet er, „sie weiß genau, was sie will.“ Nach zwei bzw. zweieinhalb Jahren kann sie dann zur Lehrabschlussprü-

fung antreten. Ihre Motivation? „Ich möchte vor allem ein Vorbild für meine Kinder sein.“ „Ich frage mich, warum nicht mehr Frauen in technische Berufe gehen“, erklärt Günter Seebacher, „wer bei uns arbeitet, kann eine Familie erhalten.“ Deshalb fordert er interessierte Frauen auf, sich zumindest für ein paar Schnuppertage zu melden.

Fotos: AMS

FH offen Infos unter www.ams.at/frauen

Otto Bechter (l.), Klaudija Barunovic und Günter Seebacher.

Tag der offenen Tür an der FH Vorarlberg

02. März 2018 15.00 – 20.00

www.fhv.at

Studieren, wo die Jobs sind.


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HUMANWISSENSCHAFTEN

WIRTSCHAFT UND RECHT

Studium der Pädagogik, BA Berufsbegleitendes Studium in Kooperation mit der Universität Innsbruck

Executive MBA Masterprogramm der Universität Innsbruck Wirksam führen Hochschullehrgang der FH Vorarlberg Personal- und Organisationsentwicklung Universitätslehrgang der Universität Innsbruck Innovation und Produktmanagement, MSc Masterprogramm der FH Vorarlberg

GESUNDHEIT UND SOZIALES Studium der Psychologie, BSc MSc Berufsbegleitendes Studium in Kooperation mit der Hochschule Magdeburg-Stendal Supervision und Coaching, MSc Masterprogramm der FH Vorarlberg Organisationsberatung und -entwicklung, MSc Masterprogramm der FH Vorarlberg

TECHNIK UND GESTALTUNG Seilbahnen - Engineering & Management, M.Sc. Masterprogramm der FH Vorarlberg EUREM - Lehrgang für betriebliche Energieeffizienz Hochschullehrgang der FH Vorarlberg

STUDIENZULASSUNG Lehrgang zum MedAT-H/Z Intensivlehrgang für den Aufnahmetest Medizinstudium Lehrgang zur Studienbefähigung Kompaktlehrgang für Bachelorstudien der FH Vorarlberg

VERWALTUNGSAKADEMIE Aus- und Weiterbildungen für Landes- und Gemeindebedienstete, Gemeindemandatare und PolitikerInnen

SCHLOSS HOFEN Wissenschaft & Weiterbildung Hofer Straße 26, 6911 Lochau, Austria E info@schlosshofen.at W www.schlosshofen.at

LEHRERiNNENBILDUNG WEST

Studieren in Feldkirch kleine Gruppen . hochwertiges Studium . persönliche Betreuung . praxisnahe Ausbildung

Lehramt Primarstufe | Lehramt Sekundarstufe Info-Veranstaltung am 15. Februar 2018, 17.00 - 18.30 Uhr am 23. Februar 2018, 15.00 - 16.30 Uhr Anmeldung zum Studium vom 1. März bis 15. Mai 2018

www.ph- vorarlberg.ac.at


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