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Transport & Logistik Nutzfahrzeuge

Bild: Hämmerle Spezialtransporte GmbH

20. Oktober 2017

Know-how Wie die Ware zum Kunden kommt

Platooning Erste Versuche auf öffentlichen Straßen

Belastbar Begleiter für Straße und Baustelle


2 Transport und Logistik

Freitag, 20. Oktober 2017 Extra

Spezialist macht Schweres leicht Wenn es der Auftraggeber wünscht, so transportiert das Team von Hämmerle Spezialtransporte auch 760 fertiggebaute Studentenzimmer von der grünen Mark nach Hamburg. Für besondere Aufgaben werden Profis wie das Harder ­Unternehmen Hämmerle Spezialtransporte benötigt. Denn bei der Durchführung von Spezialtransporten geht es nicht ausschließlich um Größe und Gewicht eines LadeReinhard Hämmerle Geschäftsführer Hämmerle Spezialtransporte

Wir haben heuer bereits 760 fertiggebaute Zimmer für ein Studentenheim von der Steiermark nach Hamburg befördert. Wenn das zu transportierende Teil zu schwer und zu groß ist, kann es durchaus sein, dass es in mehrere Tranchen aufgeteilt wird. gutes. Vielmehr geht es darum, eine Strecke aus unterschiedlichsten Straßen und Wegen zu bewältigen und die Fracht sicher zum Ziel zu schaffen. Jeder Transport beginnt mit einer detaillierten Planung, wobei nicht alle Herausforderungen stets vorhersehbar sind: Manchmal sind es „nur“ schwierige Kurvenradien und Schräglagen der Fahrzeuge und Ladegüter mit außermittigen Schwerpunkten z. B. in engen Serpentinen, welche die größten Schwierigkeiten darstellen können. Dabei kann ein Maschinenteil

ganz normale Dimensionen und Gewichte haben. Geschäftsführer Reinhard Hämmerle: „Oft sind zusätzliche Lenkmöglichkeiten an Spezialaufliegern und Tieflader gefordert, um ein fast normales Maschinenteil auf einen Berg oder in eine Fabrik zu fahren. In erster Linie geht es aber darum, wie geschickt die agierenden Fahrzeuglenker und Spezialisten in Sachen Sonderund Schwertransport sind.“ Millimeterarbeit erforderlich Wenn es darum geht, mit einem 30 bis 35 Meter langen

Spezialtransporte erfordern eine gute Planung.

Kranteil in einem Tunnel mit bestehenden Kurven rückwärts zu fahren, bedarf es eines versierten Fahrers sowie eines guten Leistungsteams, da oftmals eine elektro-hydraulische Nachlenkung der zu ziehenden Transportgeräte erforderlich ist. Schließlich will der Kunde sein Produkt ohne jegliche Beschädigung erhalten, um es in der Kaverne oder in der Maschinenhalle zu montieren. Gute Vorbereitung hat einen erheblichen Anteil am Gelingen von Spezialtransporten. Ungefähr sechzig Prozent der Dienstleistung wird

von den Hämmerle-Arbeitsvorbereitern und -genehmigungsbeschaffern im Vorhinein erbracht. Gut geplante und vorbereite Spezialtransporte gewährleisten dem Kraftfahrer eine wesentliche Arbeitsvereinfachung – er muss „nur noch“ nach Plan agieren und fahren. Studentenzimmer – just in time Manchmal stellen die Liefermenge und Lieferabfolge eines Projektes eine besondere Herausforderung dar. Reinhard Hämmerle: „Heuer be-

Exaktes Arbeiten im Tunnel – vor allem im Rückwärtsgang.

förderten wir bereits 760 fertig eingebaute Zimmer für ein Studentenheim von der Steiermark nach Hamburg. Alle Zimmerboxen mussten „just in time“ und genau nach Montagereihenfolge an der Baustelle angeliefert werden. Wir lieferten sämtliche Transporte, allesamt mit Sonderabmessungen bis 4 Meter Breite, und übergaben diese punktgenau an der Baustelle. Derzeit führen wir wieder ca. 140 Holzboxen zu einem Kur- und Heilzentrum in Graz. Dabei sind die baulichen Voraussetzungen in Bezug auf Zufahrt und Beschaffenheit der Wege erschwerende Faktoren.“ Leistungsfähiges Team Ob lange und breite Teile aus Stahl, ob schwere und hohe Teile aus Beton oder natürlich Holzkonstruktionen in verschiedensten Dimensionen, es gibt täglich Herausforderungen für die Mitarbeiter der Firma Hämmerle Spezialtransporte in Hard. Aber gerade die schwierigen Dienstleistungen ergeben letztendlich das „Salz in der Suppe“ und sind die erfüllendsten Aufgaben. Wenn mit einem Fahrzeug nichts mehr geht, müssen händische und hydraulische Transportlösungen gesucht und gefunden werden.

Eine Druckmaschine mit 100 Tonnen Gesamtgewicht, zerlegt in zehn Stück à ca. Zehntonnenteile werden mit Spezialequipment und mit Mannkraft zum Montageplatz geführt. Dies ist alles lösbar, wenn die erforderliche Planung gut gemacht ist und die notwendigen Spezialgeräte zur Verfügung stehen. Aber all dies ist nur mit bestem Personal, mit guten, strebsamen, geschickten und fleißigen Leuten, die Interesse und Freude an dieser Spezialtransportsache haben, leistbar. Das Team – die Mannkraft – und somit die Leistung jedes Einzelnen ist die Eintrittskarte für den nächsten Job. Reinhard Hämmerle ist froh, qualifizierte und motivierte Personen im Unternehmen zu haben.

Daten & Fakten Hämmerle Spezialtransporte: Auszeichnung: Bronze beim „Österreichischen Transportpreis 2017 Fuhrpark: 19 Fahrzeuge Transportleistung: 1,7 Mill. Kilometer/Jahr Exportanteil :70 % Mitarbeiter: 30 Personen Umsatz: 5 Mill. Euro

Innovativer Transport- und Logistikdienstleister Auf Wachstumskurs in den weltweiten Märkten: DB Schenker verfügt über eine große Leistungsexpertise als integrierter Logistikdienstleister. Expertenteams verknüpfen die Module des Dienstleistungsangebotes zu komplexen Wertschöpfungsketten. DB Schenker unterstützt die Industrie und den Handel beim globalen Güteraustausch: im Landverkehr, bei der weltweiten Luft- und Seefracht sowie in der Kontraktlogistik und im Supply-ChainManagement. DB Schenker Vorarlberg beschäftigt 77 Mitarbeiter und verfügt über eine Betriebsfläche von 31.576 Quadratmetern, einen Speditionsterminal von 2552 Quadratmetern und ein 6588 Quadratmeter großes Außenlager. Pro Woche initiiert die Geschäftsstelle in Röthis rund 104 Importlinien sowie 72 Exportli-

nien nach Europa. Das Besondere ist, dass diese Niederlassung an das globale Netzwerk mit insgesamt mehr als 2000 Standorten in über 120 Ländern angebunden und aktiv in das dichteste Landesverkehrsnetz Europas integriert ist. Besondere Lage Die Geschäftsstelle Vorarlberg ist für DB Schenker aufgrund ihrer Lage von besonderer Bedeutung. Sie liegt im Vierländereck und fungiert mithilfe getakteter Systemverkehre als Drehscheibe zwischen Österreich, der Schweiz, Deutschland und Liechtenstein. Durch diese Hubfunktion ist es möglich, attraktive Transportlösungen von Liechtenstein oder der Schweiz aus in die EU und umgekehrt anzubieten. Die generell schwierige Anbindung des Standortes erfordert genaue Planung, Bündelung und Optimierung aller

Rahmenbedingungen des Standorts indem sie ihren Kunden günstige und vor allem attraktive Transportlösungen anbietet: vom Einzelpaket (über 1 Million Paketsendungen pro Jahr) über Luft- und Seefrachtlösungen bis hin zum Ganzzug (Chinatrain). Thomas Radauer

DB Schenker verbindet die wesentlichen Wirtschaftsregionen in über 40 europäischen Ländern. Lösungen. Die Lage bedingt einen sehr genauen und noch effizienteren Umgang mit den gegebenen Ressourcen sowie Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. „Nicht alles, was für andere Standorte gilt, gilt auch für unseren. Beispielsweise ist im Zuge der EU-Erweiterung und der Glo-

balisierung allgemein der Bedarf an Zollexperten niedriger, während genau diese Expertise für das Vierländereck von essenzieller Bedeutung ist“, erklärt Thomas Radauer, Geschäftsleiter DB Schenker Vorarlberg. Die Geschäftsstelle in Vorarlberg trotzt den erschwerten

Geschäftsleiter DB Schenker Vorarlberg

Wir passen uns bestmöglich an die erschwerten Rahmenbedingungen an und entwickeln mit unseren Kunden innovative Komplettlösungen.

Neue IT-Plattformen Die Strategie für 2020 legt die Basis für nachhaltigen Unternehmenserfolg von DB Schenker. Sie berücksichtigt sämtliche Nachhaltigkeitsdimensionen: wirtschaftlichen Erfolg, Verantwortung für Mitarbeiter und Gesellschaft sowie Umweltschutz. „Es ist ausschlaggebend Mitarbeiter an Bord zu haben, die sich genau mit dieser Strategie identifizieren. Am Ende des Tages ist aber ein Unternehmen nur so gut wie seine Mitarbeiter, und wir haben richtig gute“, erklärt Thomas Radauer. Damit der Marktführer weiterhin seinen Kunden innovative Transportund Logistikdienstleistungen anbieten kann, wird die neue IT-Plattform „Drive4Schenker“ in Vorarlberg erstausgerollt und die Beteiligung an der Plattform „uShip“ sorgt dafür, dass das Unternehmen innovativ bleibt.


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Freitag, 20. Oktober 2017 Extra

Wenn der Roboter Briefe bringt Fahren, folgen, stoppen: Mehr kann der neue Roboter der Post nicht. Doch sollte er seine Alltagstauglichkeit beweisen, könnte das ein Durchbruch werden. Ein Blick auf die Beine von Cindy Rexrodt – dann weiß der Roboter, wo es lang geht. Er setzt sich in Bewegung und folgt der 35-jährigen Postzustellerin auf Schritt und Tritt. Erst als ein Passant zwischen Briefträgerin und Roboter tritt, ist Schluss: Die Maschine erkennt die Gefahr und bremst abrupt. „Postbot“ hat die Deutsche Post die neue Maschine getauft. Getestet wird sie seit Mitte Oktober im nordhessischen Bad Hersfeld. Mit Vorbildern aus ScienceFiction-Filmen hat der gelbe Kasten auf Rädern wenig gemein. Das 1,50 Meter hohe Gefährt kann lediglich einem Menschen in Schrittgeschwindigkeit folgen und 150 Kilogramm Post transportieren. Austräger unterstützen Trotzdem setzt der Konzern große Hoffnungen in den Roboter: Das elektrisch fahrende Gerät soll Zusteller entlasten und den körperlichen Verschleiß verringern. „Es geht darum, den Menschen zu unterstützen, länger fit zu bleiben“, sagte Postvorstand Jürgen Gerdes. Denn in einigen Tausend Zustellbezirken in Deutschland muss die Post immer zu Fuß ausgetragen werden. Den klassischen, schweren Karren könnte der „Postbot“ ersetzen. 11.000 bis 14.000 Schritte macht Zustellerin Cindy Rexrodt an jedem

Premiere: Der Zustellroboter folgt der Postzustellerin in Schrittgeschwindigkeit. Arbeitstag. Der Körper gewöhne sich daran. „Doch anfangs war es wie jeden Tag Fitnessstudio“, sagt die 35-Jährige. Interesssierte Robotikforscher Auch Robotikforscher beobachten den sechswöchigen Versuch der Post genau: Der Transport auf der sogenannten letzten Meile – also die Wegstrecke zur Haustür des Kunden – sei ein Milliardenmarkt, sagt Alin Albu-Schäffer. Der Professor ist Leiter des Instituts für Robotik und Mechatronik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Unter Labor-

bedingungen habe es zwar schon oft erfolgreiche Transportsysteme gegeben. „Soweit ich weiß, gibt es aber keine Firma, die das zum Produkt machen konnte“, erklärt er. Die Herausforderung sei, es „kostengünstig und sicher“ zu gestalten. Denn ein Roboter mit 150 Kilogramm könne prinzipiell gefährlich werden, wenn er nicht rechtzeitig stoppe. Natürlich seien Versuche, komplett selbst fahrende Roboter zu nutzen, spektakulärer. „Aber vielleicht macht es Sinn, über kleine Schritte da heranzugehen“, sagt Albu-Schäffer.

Postzustellerin Cindy Rexrodt sortiert am Zustellroboter „Postbot“ Briefe. Die Deutsche Post testet erstmals in der Briefzustellung einen entsprechenden Prototypen. Keine Arbeitsplätze ersetzen Bedenken gegen die neue Technik versucht Postvorstand Gerdes zu zerstreuen: „Wir führen solche Geräte nicht ein, um Arbeitsplätze zu ersetzen.“ Der Roboter komme nicht an die Briefkästen heran und sei „völlig ahnungslos“. Auch die Leistung von Briefträgern könne er nicht überwachen: Der „Postbot“ erhebe und speichere keine Daten. Die Gewerkschaft sieht die Vorteile: „Hohe Gewichte sind für die Beschäftigten in der Zustellung ein Problem“, sagt Sigrun Rauch, zuständig bei Verdi für Postdienste, Spediti-

onen und Logistik. Man begrüße den Versuch mit dem Begleitroboter, vor allem, wenn solche technischen Hilfsmittel dazu beitrügen, die körperliche Belastung der Beschäftigten zu verringern. „Eine Sorge vor dem Verlust von Arbeitsplätzen haben wir nicht“, sagt Rauch. Dass der Roboter in einer nordhessischen Kleinstadt seinen ersten Alltagstest absolviert, liegt an Bad Hersfeld. Die Stadt bezeichnet sich selbst als „Smart City“, also vernetzte Stadt. Sie hat der Post den Test durch eine Ausnahmegenehmigung ermög-

licht. So gelte der Roboter-Bollerwagen als „elektrisch unterstützender Handkarren mit virtueller Deichsel“, sagt Bürgermeister Thomas Fehling. Diese Kategorie sei in der Straßenverkehrsordnung eigentlich nicht vorgesehen. Bad Hersfeld will den Roboter auch in der eigenen Verwaltung testen. Über die Technik und den Preis des „Postbots“ schweigt die Deutsche Post dagegen – aus Wettbewerbsgründen. Gerdes verrät nur, dass das Gefährt auf Basis eines französischen Roboters entwickelt wurde.

Automatisierte Lkw – nun Tests auf Straßen Bei Platooning gibt im vordersten Fahrzeug Mensch Richtung und Tempo vor, die hinteren Lkw fahren im Windschatten.

2016 schickten mehrere Lkw-Hersteller in einer Art Wettbewerb ihre Fahrzeuge in automatisierten Kolonnen per Sondererlaubnis auch von Deutschland aus ins niederländische Rotterdam.

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Der Lastwagen-Bauer Daimler testet in den USA automatisierte Kolonnenfahrten von Sattelschleppern. Die zuständige Behörde im US-Bundesstaat Oregon habe die Erlaubnis für die Fahrten auf öffentlichen Fernstraßen gegeben, teilte Daimler mit. Es geht um das „Platooning“, bei dem Laster digital vernetzt werden und dicht hintereinanderfahren. Im vordersten Fahrzeug

gibt ein Mensch das Tempo vor, in den Lastwagen dahinter gibt der Computer entsprechend Gas und bremst. Fahrer können aber stets eingreifen. „‚Platooning‘ ist dazu da, den Fahrer auf langen Fahrten zu entlasten“, sagte der Chef von Daimler Trucks Nordamerika, Roger Nielsen. Die hinteren Lkw fahren beim „Platooning“ im Windschatten und sparen dadurch Sprit. Zudem soll die Unfallgefahr entschärft werden, weil die Hauptursache für Zusammenstöße – menschliches Versagen – ausgeschaltet wird. Im nächsten Schritt will Daimler die Technologie

Partner gesucht?

in den USA 2018 im Realbetrieb von Flottenkunden testen. „Platooning“ ist für die ganze Lastwagenbranche ein großes Thema, ist aber noch in den Anfängen. 2018 will die VW-Tochter MAN digital gekoppelte Laster der Spedition DB Schenker auf der Autobahn zwischen Nürnberg und München erproben. „Wir rechnen damit, dass sich ‚Platooning‘ in den kommenden Jahren etablieren wird, wenn der Gesetzgeber die dafür notwendigen Voraussetzungen schaffen wird“, sagte eine Sprecherin von Volkswagen Truck & Bus.

Was darf ich für Sie tun? info@schenker.at

Thomas Radauer, einer von 65.000 DB Schenker-MitarbeiterInnen, die Ihr Transport-Business begleiten. „Ich biete Ihnen nicht eine Lösung an, sondern genau Ihre Lösung. In einem gemeinsamen Prozess entwickeln wir den besten Weg, um Ihr Geschäft voranzubringen. Auf der Schiene, am Land, auf dem Wasser oder in der Luft. Immer mit einem Ziel: Sie erfolgreicher zu machen.“

Kontaktieren Sie uns: +43 (0) 5 7686-255192

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4 Transport und Logistik

Freitag, 20. Oktober 2017 Extra

Eine „Alarmplane“ gegen Schlitzer Lastwagen, die nachts auf Parkplätzen stehen, sind leichte Beute für Diebe. Um Einbrecher in die Flucht zu schlagen, bietet ein Student aus Bremerhaven Spediteuren ein System an, das laut Alarm schlägt, wenn Langfinger versuchen, die Anhängerplane aufzuschlitzen. Sie kommen in der Nacht, wenn der Fernfahrer in der Kabine liegt und schläft. Sie schneiden mit einem scharfen Messer die Plane des Anhängers auf. Wenn sie Ware finden, mit der sie etwas anfangen können, räumen die Diebe den Lkw leer. „Planenschlitzer“ sind ein großes Thema in der Transportbranche. Da stößt die Idee eines Studenten aus Bremerhaven auf großes Interesse bei den Spediteuren: Er rüstet die Lastwagenplanen mit einer von außen unsichtbaren Alarmanlage aus. Schlitzt ein Täter mit einem Messer die Plane auf, ertönt ein schriller, lauter Alarmton, der den Dieb in die Flucht schlagen soll. „Inzwischen habe ich knapp 20 Kunden und viele Anfragen“, sagt der 33-jährige Andreas Gießler. Er studiert in Bremerhaven Transportwesen und Logistik und kam beim Besuch einer Fachmesse auf die Idee mit der „Alarmplane“. Hohe Schäden Sein Angebot ist eine Antwort auf ein großes Problem der Branche: Der Schaden durch „Planenschlitzer“ liegt laut

lich nicht für sinnvoll“, sagt Gießler, aber technisch sei es möglich, das Mobilfunknetz zu stören – dann würde der Alarmruf ins Leere laufen.

Spedition Koch International. Die Spedition schule regelmäßig die Fahrer, wie sie sich in solchen Situationen zu verhalten haben.

Lkw-Fahrer warnen Das System setzt also auf Abschreckung durch den Alarmton. Er solle nicht nur die Diebe in die Flucht schlagen und damit den Raub verhindern, sondern auch den LkwFahrer und seine Kollegen auf dem Parkplatz warnen. „Wir weisen unsere Mitarbeiter an, bei Zwischenfällen sicher im Fahrerhaus zu bleiben und die Polizei zu rufen“, sagt Frank Vinke, Leiter Nationale Verkehre bei der Osnabrücker

Kosten liegen bei ca. 3000 € Das Transportunternehmen hat seit Ende Juli in einem Fahrzeug eine Alarmplane verbaut und will einen neunmonatigen Testlauf machen. „Wir setzen den Auflieger mit der Plane vor allem im nationalen Verkehr ein und prüfen die Handhabung im Tagesgeschäft“, erklärt Vinke. Eine Alarmplane kostet etwa 3000 Euro, ebenso viel wie eine handelsübliche Plane. Infos unter http://alarmplane.de

Wissenswertes

Der Erfinder der Alarmplane für Lastkraftwagen, Andreas Gießler, auf der Ladefläche eines Lkws mit seiner Alarmanlage. Bundesamt für Güterverkehr bei etwa 300 Millionen Euro pro Jahr in Deutschland. Ob Computer, Baumaterial und Werkzeuge, Buntmetall, Unterhaltungselektronik, Nahrungsmittel, Bekleidung, Haushaltsgeräte, Spielzeug, und Tabak: „Es gibt eigentlich kaum etwas, was nicht gestohlen wird“, sagt Frank Federau, Sprecher beim Landeskriminalamt in Hannover. Die Beute werde häufig über Hehler abgesetzt. Zu vermuten sei, dass

an der Innenseite der Lastwagen-Planen angebracht werden. Wird ein Draht durchtrennt, geht der Alarm los. Das Besondere sei das eigene, fahrzeugunabhängige Stromnetz, mit der die Alarmanlage betrieben werde, sagt Gießler. Optional sei es auch möglich, dass die Alarmanlage keinen Alarmton auslöst, sondern über Mobilfunk die Polizei verständigt und etwa die GPSPosition des Fahrzeuges weitergibt. „Das halte ich persön-

größere Komplettladungen auch auf Bestellung gestohlen werden, sagt Federau. Die Schadenshöhen variieren zwischen 500 Euro bis zu Millionenbeträgen. Aber auch, wenn keine Ladung gestohlen wird, haben die Spediteure einen hohen Schaden, denn Werkstattarbeiten und Standzeiten verursachen Kosten. Feine Drähte an der Innenseite Das System der Alarmplane beruht auf feinen Drähten, die

Was auf Lkw-Anhängern nicht niet- und nagelfest ist, wird mitgenommen. Eine Auswahl: 3408 Tuben Zahnpasta klauen Diebe Dezember 2014 auf einem Parkplatz in Hessen. Sie schlitzen die Plane des Sattelschleppers auf und fingern insgesamt 284 Kartons heraus. Die Polizei beziffert das Diebesgut mit 8500 Euro. Aus einem geparkten Sattelzug in Baden-Württemberg werden Juli 2016 Fahrräder im Wert von 50.000 Euro gestohlen – während der Fahrer in der Kabine schläft. Als er nach seinem Auflieger schaut, klafft ein Loch in der Plane und 81 Räder fehlen. Nach seiner Nacht im Führerhaus auf einem Autobahnrastplatz in NRW staunt ein Fernfahrer Bauklötze: An einem Morgen im November 2016 entdeckt er, dass auf seinem Lastwagen 19 Paletten mit Legospielzeug im Wert von 95.000 Euro fehlen. Süße Beute ergattern Diebe in Hessen im April 2013. Rund 5000 Kilogramm Nutella entwenden sie vom Anhänger eines Lastwagens, nachdem sie das Schloss des abgestellten Containers aufbrachen. Diebesgut sind Tausende Gläser der süßen Schokocreme mit einem Wert von rund 15.000 Euro.

Impressum | Redaktion und Texte: Patrizia Gunz, Elmar Stephan (dpa), Göran Gehlen­ Bilder: Deutsche Bahn AG/Michael Neuhaus, Hämmerle Spezialtransporte, Swen Pförtner/dpa (am Lieferwagen ...), Deutsche Post DHL Group, AFP PHOTO/ ERIC LALMAND, Mohssen Assanimoghaddam/dpa, Porsche, Peugeot, Daimler AG, Yannick Brossard/Renault Anzeigen­beratung: Russmedia Verlag GmbH, Gutenberg­straße 1, 6858 Schwarzach

TISA – die persönlichste Spedition Mitteleuropas Das Ziel der TISA ist es, die persönlichste Spedition am Markt zu sein. Ist das in einer Zeit, wo die Digitalisierung die Unternehmensentwicklungen prägt, zeitgemäß? „Absolut“, findet Geschäftsführer Günther Adami. „Digitalisierung ist eine Grundvoraussetzung, um am Markt überhaupt bestehen zu können. Aber es hebt uns nicht von der Konkurrenz ab.“

Günther Adami Geschäftsführer TISA

Der Mensch zählt Wodurch unterscheidet sich der Service der TISA aber? „Wir sind daran interessiert, herauszufinden, wer uns am anderen Ende des Telefons einen Auftrag erteilt“, so Günther Adami. „Es entscheidet keine Firma, sondern ein Mensch! Dieser Mensch hat mal einen guten, mal einen schlechten Tag. Unsere Aufgabe ist es, herauszufinden, wie wir den Job unseres Gegenübers leichter machen können. Die Digitalisierung hilft uns dabei, ein noch persönlicheres Service anbieten zu können. Der Kunde entscheidet zum Beispiel, ob er angerufen, angemailt oder angechattet werden möchte oder per FacebookMessenger mit uns kommuniziert!“

Bei uns haben die Kunden einen Ansprechpartner. Sie sollen sich aufgehoben, jederzeit informiert und wahrgenommen fühlen. nischem Zollverfahren. Als Pilotprojektpartner des Schweizer Zolls führte die TISA die erste e-dec-Verzollung in der ganzen Schweiz durch und ist bereits seit 2012 beim Pilotbetrieb des EVV-Verfahrens (elektronische Veranlagungsverfügung) dabei, das ab 2018 verpflichtend wird. Mit LBASE

Foto: Marcel Hagen

Digitaler Pionier Die TISA war bereits 2005 der Vorreiter in Sachen elektro-

hat die TISA eines der modernsten Speditionsprogramme am Start, eine durchaus hochmoderne und potente IT-Lösung für das KMU.

Die TISA kann Waren ab Vorarlberg binnen 12 Stunden im ganzen Rheintal auch grenzüberschreitend in die Schweiz verteilen.

Flexible Kundenlösungen mit hohem Servicefaktor Der Service der TISA startet mit zuhören. Daraus wird ein maßgeschneidertes Produkt für den Kunden zusammengestellt. „Wir können uns erlauben, dass unser Lkw auch mal später losfährt, wenn der Kunde noch nicht fertig ist“, erklärt Günther Adami. Diese absolute Flexibilität ist bei vielen großen Speditionsbetrieben nicht mehr möglich, weil

Foto: Roland Maria Reininger

Die TISA Spedition sieht sich als Architekt für maßgeschneiderte Transportlösungen, Lagerlogistik und Verzollungen. Das Unternehmen ist familiengeführt, verfügt über sechs Standorte in der Schweiz und in Österreich und beschäftigt 44 Speditionsfachleute sowie 16 Zollspezialisten.

Die TISA Qualität ist auch bei der Wahl der Lkw und Fahrer sichtbar und spürbar. ausschließlich Systemverkehre mit fixen Abfahrtszeiten und entsprechenden Beschränkungen zum Zug kommen. Der Schwerpunkt der Transportlösungen sind dabei grenzüberschreitende Verkehre für ganz Österreich, die ganze Schweiz, Deutschland, Italien, Benelux, Frankreich, Osteuropa sowie Sonderfahrten. Das „Rundum-sorglos“-Zollpaket der TISA Auch den Respekt vor komplexen Zollanforderungen kann die TISA ihren Kunden mit dem „Rundum-sorglos“-Zoll-

paket nehmen. Auch hier stehen Beratung und Kompetenz im Mittelpunkt. „Da wir sowohl in der Schweiz als auch in der EU über den Zollstatus „zugelassener Empfänger und Versender“ verfügen, können wir Waren auch außerhalb der Zollöffnungszeiten von 6.30 bis 19.30 Uhr gegen Voranmeldung abfertigen, in Österreich sogar rund um die Uhr“, meint Günther Adami stolz. „Rheintal Express“ Besonders bewährt hat sich die Kombination dieser Services beim unschlagbaren „Rheintal Express“ der TISA.

Innerhalb von Vorarlberg kann die Ware binnen sechs Stunden ab Auftragsentgegennahme abgeholt und zugestellt werden. Grenzüberschreitend sind es innerhalb des Rheintals nur 12 Stunden, in die ganze Schweiz nur 24 Stunden. Dabei ist die speditionelle Leistung nur das Grundgerüst. „Wichtig ist uns, dass unsere Kunden bei uns betreut und nicht durchgereicht werden!“ so Günther Adami. Kein Wunder, dass die Handschlagqualität einer der wichtigsten Werte des Unternehmens ist. Auch oder gerade in Zeiten der Digitalisierung. ANZEIGE


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Freitag, 20. Oktober 2017 Extra

Für Unternehmen maßgeschneidert Volkswagen Nutzfahrzeuge hat mit dem neuen Crafter ein Nutzfahrzeug im Programm, das 69 Motor-, Antriebs- und Karosserievariationen bietet. Zum Debüt im Herbst 2016 startete der neue Crafter mit Frontantrieb und einem maximalen Gesamtgewicht von 3500 kg. Seitdem hat Volkswagen Nutzfahrzeuge die Anzahl der Antriebs- und Karosseriekombinationen konsequent ausgebaut – um für alle denkbaren Transportaufgaben maßgeschneiderte Lösungen bereitzuhalten. So wird der Crafter jetzt auch mit Heckund Allradantrieb (4Motion) angeboten; zudem ist die Hinterachse bei Heckantrieb wahlweise mit Single- und Zwillingsbereifung ausgestattet. Der Crafter 4Motion-Allradantrieb meistert auf Baustellen die schwierigsten Untergrundbedingungen; der heckgetriebene Crafter indes kann mit

einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 5000 kg gefahren werden. Drei Karosserielängen, Dachhöhen und Gewichtsgrenzen Karosserieseitig kann der Crafter als Kastenwagen, Kombi sowie Einzel- und Doppelkabine (Pritschenwagen und Fahrgestell) konfiguriert werden. Zudem sind zwei Radstände (3,64 und 4,49 Meter) erhältlich. Der Kastenwagen wird mit drei Gesamtlängen (5,99, 6,84 und 7,40 Meter) sowie drei Dachhöhen (2,35, 2,60 und 2,80 Meter) angeboten. Für den Crafter als Pritschenwagen ergeben sich Gesamtlängen von 6,20, 7,00 und 7,40 Meter. Im Fall des Crafter als Fahrgestell für individualisierte Aufbaulösungen sind es 5,99, 6,85 und 7,21 Meter. Je nach Antriebs-, Motor- und Getriebekombination ist der Crafter für verschiedenen Zuladungsgrenzen ausgelegt.

Assistenzsysteme erleichtern das Rangieren mit Anhänger.

Der neue Crafter bietet eine bessere Raumökonomie, optimalere Nutzlasten, ein innovatives Spektrum der Assistenz- und InfoFotos: APA tainmentsysteme sowie ein großes Spektrum an Antriebs- und Karosserievarianten. Vier effiziente Turbodiesel und eine 8-Gang-Automatik Alle Crafter werden von Vierzylinder-Turbodieselmotoren angetrieben; Dieselpartikelfilter und SCR-Katalysator reduzieren die Emissionen. Die drehmomentstarken Motoren (ab 300 Nm) gibt es in vier Leistungsstufen: 75 kW/102 PS, 90 kW/122 PS, 103 kW/140 PS und 130 kW/177 PS. Je nach Antriebsart (Front-, Heck-, Allradantrieb) werden unterschiedliche Kombinationen angeboten. Neue Assistenzsysteme optimieren Sicherheit und Komfort Mit dem neuen Crafter halten zahlreiche Technologien und

Lösungen erstmals in die Welt der großen Nutzfahrzeuge Einzug. Deutlich wird diese Tatsache am Beispiel der Assistenzsysteme: Der Crafter ist das erste Nutzfahrzeug dieser Klasse mit einer serienmäßigen Multikollisionsbremse (kann dazu beitragen, Folgeunfälle zu verhindern). Optional erstmals im Konfigurator: das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ inklusive City-Notbremsfunktion, der Spurwechselassistent „Blind Spot-Sensor“ inklusive Ausparkassistent, der Anhängerrangierassistent „Trailer Assist“ und der Parklenkassistent „Park Assist“.

Alle diese Systeme erhöhen die Sicherheit und/oder den Komfort. Der „Blind Spot-Sensor“ macht das Überholen auf der Autobahn sicherer. Der Ausparkassistent erkennt Fahrzeuge, die sich seitlich dem Heckbereich des Crafter nähern. „Front Assist“ und ­ ­C i t y - N o t b r e m s f u n k t i o n schützen im Rahmen der ­ Systemgrenzen vor Auffahrunfällen. Der „Park Assist“ macht das Ein- und Ausparken zum Kinderspiel und kann teure Kaskoschäden verhindern. Der „Trailer Assist“ erleichtert das Rangieren mit dem Anhänger. Ebenfalls als Mehrausstattung

wird der Crafter mit einer neuen automatischen Distanzkontrolle ACC, dem Spurhalteassistent „Lane Assist“ (Serie für Crafter 50) und einem sensorbasierten Flankenschutz angeboten. Letzter reduziert dank rund um den Crafter verteilter Ultraschallsensoren das Risiko, beim engen Rangieren den eigenen Wagen oder andere Fahrzeuge zu beschädigen. Der Crafter ist zudem das erste Nutzfahrzeug dieser Klasse mit einer elektromechanischen Servolenkung. Durch sie werden Systeme wie „Lane Assist“ oder „Trailer Assist“ erst möglich.

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Einziger seiner Klasse mit 8-Gang-Automatik für Front-, Heck- und Allradantrieb. Der Crafter. Einer, der Großes leistet. Genau die Arbeitskraft, die Sie brauchen: Der Crafter verfügt über einen kraftvollen Heckantrieb, einen vielseitigen Allradantrieb 4MOTION und erstmals auf über Frontantrieb. Alle Antriebsarten lassen sich mit dem einzigartigen 8-Gang-Automatikgetriebe kombinieren – womit der Crafter die größte Antriebsvielfalt seiner Klasse hat. Zudem ist er sparsam und komfortabel wie nie zuvor. Erleben Sie en Besten seiner Klasse bei Ihrem Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner.

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6 Nutzfahrzeuge

Freitag, 20. Oktober 2017 Extra

Peugeot Partner Electric – das emissionsfreie Nutzfahrzeug

Der Peugeot Expert ist ein idealer Transporter für alle Lebenslagen.

Eine Generation voraus Der Peugeot Expert zeichnet sich durch harmonische Proportionen zwischen Vorderwagen, Cockpit und Laderaum sowie Eleganz und moderne Erscheinung aus. In puncto Sicherheit erreicht er mit fünf Sternen im EuroNCAP-Test das bestmögliche Ergebnis. Angetrieben wird der Peugeot Expert von Dieselmotoren. Zur Auswahl stehen ein 1,6 Liter BlueHDi Motor mit 95 PS oder zwei 2,0 Liter BlueHDi Motoren mit 120 oder 180 PS. Die Motoren entsprechen der Euro6-Norm und sind mit dem effizientesten Abgasreinigungssystem auf dem Markt ausgestattet, dem SCR-System. Große Variantenvielfalt Der neue Peugeot Expert wird in vielen verschiedenen Varianten angeboten. Es gibt die Kompaktversion mit 4,6 m, die Standardversion mit 4,95 m und die Langversion mit 5,3 m, die maximale

Nutzlänge liegt zwischen 3,32 und 4,02 m, das maximale Nutzvolumen zwischen 5,1 m³ und 6,6 m³. Die Dreisitzer-Bank mit ModuworkTrennwand sorgt für eine im Kastenwagen-Segment unübertroffene Variabilität. Es ist Platz für drei Personen, der mittlere Sitz ist jedoch umklappbar und dient damit wahlweise als zusätzlicher Stauraum oder als mobiler Tisch, da eine schwenkbare Schreibfläche in die Rückenlehne integriert ist. In den Varianten mit Doppelkabine können bis zu sechs Personen transportiert und trotzdem die Vorteile eines Nutzfahrzeugs genutzt werden. Es gibt zwei Ausführungen, mit feststehender und mit umklappbarer Trennwand (jeweils 3,2–4 m³ Stauraum, bei umgeklappter Trennwand und Sitzen sogar bis zu 5,5 m³ Stauraum). Die Kombiversion für den Personentransport zeichnet sich durch vielfältige Sitzkonfigurationen mit zwei bis

neun komfortablen Plätzen aus. Mit neun Insassen weist der Stauraum ein Volumen von bis zu 1300 Liter auf, da die Sitze aus den Reihen 2 und 3 komplett ausgebaut werden können, lässt sich das Stauvolumen auf bis zu 4900 Liter steigern. Variable Ausstattung Der bis zu 2,5 Tonnen belastbare Peugeot Expert ist mit einer Handsfree-Schiebetüre ausgestattet, die sich mit einer Fußbewegung öffnen und schließen lässt, sowie zwei gleich großen Flügeltüren. Je nach Ausstattungsniveau sind außerdem verschiedenste Optionen möglich, wie zum Beispiel Grip Control, das besonders im Schnee und Schlamm seine Stärken ausspielt oder das Drive-Assist-Paket mit adaptiven Geschwindigkeitsregler, Abstandswarner und Active Safety Brake, das bei einer drohenden Kollision mit maximalem Bremsdruck für den Fahrer bremst.

Der PEUGEOT Partner Electric demonstriert, wie alltagstauglich, umwelteffizient und vielseitig ein Transporter heute sein kann. Er ist v. a. auf den gewerblichen und selbstständigen Bereich zugeschnitten – es handelt sich um einen rein elektrischen Stadtlieferwagen. Mit dem Partner Electric unterstreicht Peugeot einmal mehr seine Ambitionen, besonders umweltfreundliche Fahrzeuge anzubieten.

Mit seiner Reichweite von bis zu 170 Kilometern ohne Abgase und Lärm ist der Partner Electric ideal für den Einsatz im städtischen Raum. Für Firmen interessant Der Partner Electric bietet Ladekapazitäten bis zu 3,7 m³ und 695 kg Nutzlast. Das Fahrzeug selbst leistet 67 PS bei null Gramm CO2-Ausstoß. Es ist deshalb besonders interessant für Firmenkunden, weil es seitens ver-

schiedener öffentlicher Stellen Förderungen für den Ankauf von Elektrofahrzeugen gibt. Mithilfe der optionalen Schnellladefunktion können 80 Prozent der Akku-Kapazität innerhalb von 30 Minuten aufgeladen werden. An der Haushaltssteckdose werden ca. 8,5 Stunden für eine vollständige Aufladung der Batterien benötigt. Die Garantie auf die Antriebsbatterien wurde neulich auf 8 Jahre oder 100.000 Kilometer ausgeweitet.

Der Peugeot Partner Electric ist der ideale Lieferwagen für urbane Gebiete.

DER PEUGEOT EXPERT FLEETCAR OF THE YEAR 2017 01.10. – 30.11. PEUGEOT PROFESSIONAL DAYS

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AKTIONSPREIS AB 1)

LEASING MTL. 1)

€ 15.990,– € 140,– EXKL . MwSt .

EXKL . MwSt .

2 JAHRE + 2 JAHRE HERSTELLERGARANTIE

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GARANTIEVERLÄNGERUNG

1) Aktion gültig bei teilnehmenden Händlern bis 31.10. 2017. Leasingraten exkl. 20 % USt., 30 % Eigenleistung, zzgl. Bearbeitungs- und Rechtsgeschäftsgeb., Lfz. 48 Mon., Fahrleistung 25.000 km pro Jahr, Restwert garantiert – unterliegt nicht dem VKrG. Angebot der PSA BANK Österreich, Niederlassung der PSA BANK Deutschland GmbH. 2) 2 Jahre Optiway Garantie Plus GRATIS (Garantieverlängerung gemäß den Bedingungen der Peugeot Austria GmbH) für alle Nutzfahrzeuge, gilt nur für Businesskunden bei Finanzierung über die PSA BANK Österreich, Niederlassung der PSA BANK Deutschland GmbH, für Kaufverträge bis 31.10. 2017. Gesamtlaufzeit: 48 Monate, 100.000 km. Angebot unterliegt nicht dem VKrG. Stand September 2017. Druck- und Satzfehler vorbehalten. Alle Ausstattungsdetails sind modellabhängig serienmäßig, nicht verfügbar oder gegen Aufpreis erhältlich. Symbolfoto. Gesamtverbrauch: 5,5 – 6,2 l /100 km, CO2 -Emission: 144 –163 g / km


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Freitag, 20. Oktober 2017 Extra

Performance-Pick-up trifft Lifestyle Die neue X-Klasse vereint die typischen Eigenschaften eines Pick-ups mit den klassischen Stärken eines Mercedes: Überzeugende Robustheit mit modernem Design, eindrucksvolle Offroad-Fähigkeit mit hoher Fahrdynamik und Sicherheit, durchdachte Funktionalität mit stilvollem Komfort. Die neue X-Klasse bringt nicht nur das progressive Design des viel beachteten Concept X-CLASS größtenteils unverändert in die Serie, sondern auch die einzigartige Vielseitigkeit bei der Nutzung – vom robusten, geländegängigen Pick-up bis hin zum urbanen Lifestyle- und Familienfahrzeug. Die X-Klasse wurde gezielt auf die sich verändernden Anforderungen der internationalen Pickup-Märkte entwickelt. Die Nachfrage nach Midsize-Pickups mit Pkw-typischen Eigenschaften und Komfortausstattungen steigt seit Jahren kontinuierlich. Gleichzeitig

rienmäßige Beleuchtung der Ladefläche. In der dritten Bremsleuchte befinden sich LED-Lichter, die das gesamte Ladebett ausleuchten. Die Instrumententafel im Innenraum verfügt über das Mercedes-typische konkave Zierelement, das die gesamte Breite einnimmt – ein Novum in dieser Fahrzeugklasse.

wächst der Anteil privat genutzter Pick-ups. Diesen Veränderungen trägt MercedesBenz als erster Premiumhersteller Rechnung. Dynamisch und komfortabel Der Tough-Performance-Pickup bietet ein Fahr- und Handlingverhalten, das vielen Ansprüchen gerecht wird – sowohl im Hinblick auf Fahrdynamik als auch auf Fahrkomfort. Dies wird durch ein Komfortfahrwerk mit Mercedes-typischer Abstimmung realisiert. Es besteht aus Leiterrahmen, MehrlenkerHinterachse mit starrem Achsanteil, Einzelradaufhängung vorne und Schraubenfedern an beiden Achsen. Zugkräftiger Lastesel Die X-Klasse stemmt eine Nutzlast von bis zu 1,1 Tonnen. Das reicht beispielsweise für den Transport von 17 vollen 50-Liter-Bierfässern auf der Ladefläche. Mit einer Zugkraft von bis zu 3,5 Tonnen kann sie

Im Gelände haben beide 4-Matic-Varianten dank Low-Range-Untersetzung und optionaler Differenzialsperre an der Hinterachse dieselbe souveräne Durchsetzungskraft. einen Anhänger mit drei Pferden oder eine Acht-MeterYacht ziehen. Das Ladebett ist

in der Breite so konzipiert, dass auch zwischen den Radhäusern eine Europalette quer

Vito WORKER Kastenwagen 109 CDI kompakt

Sprinter WORKER Kastenwagen 211 CDI kompakt

65 kW (88 PS) Vorderradantrieb, 48 Monate Laufzeit

84 kW (114 PS), RS 3.250 mm, Normaldach, 48 Monate Laufzeit

Anzahlung

Anzahlung

Service-Leasing

€ 1.990 € 187 pro Monat

verladen werden kann. Als einziger Midsize-Pick-up verfügt die X-Klasse über eine se-

Service-Leasing

€ 1.990 € 246 pro Monat

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Zwei durchzugsstarke Dieselmodelle Beide Dieselmodelle (120 kW/163 PS und 140 kW/190 PS) sind sowohl mit reinem Hinterradantrieb als auch mit zuschaltbarem Allradantrieb erhältlich. Vierzylindermotoren zeichnen sich durch einen ruhigen, vibrationsarmen Lauf und beste Leistungsentfaltung bei niedrigen Verbrauchswerten aus. Die Kraftübertragung übernimmt ein 6-Gang-Schaltgetriebe. Für die 140 kW/190 PS starken Modelle steht auf Wunsch ein 7-Gang-Automatikgetriebe zur Verfügung.

Angebote für Unternehmer

+ 20.000 km/Jahr

Die X-Klasse überzeugt auch auf der Straße.

X-Klasse ist im Straßeneinsatz top Die X-Klasse ist der erste Pick-up, der neben Off- auch herausragende Onroad-Performance bietet. Die Besonderheit im Segment: Vorne und hinten kommen Schraubenfedern zum Einsatz, die zu einem harmonischen Federungskomfort beitragen. Das Komfortfahrwerk wurde so konzipiert, dass es im Onroad-Einsatz ein hohes Niveau an Fahrdynamik und Fahrkomfort erreicht und gleichzeitig in Verbindung mit dem 4-Matic-Allradantrieb beste Geländegängigkeit bietet. Das aufwendig konstruierte Komfortfahrwerk besteht aus einer Doppelquerlenker-Vorderachse und einer Mehrlenker-Hinterachse mit starrem Achsanteil und hoher Verschränkungsfähigkeit. Die Kombination sorgt für eine komfortable Federung und ein sicheres Fahrverhalten bei jedem zulässigen Beladungszustand.

Schon mal die Katze im Sack gekauft? Nicht bei uns! Keine versteckten Kosten, keine Lockangebote – einfach nur Vito und Sprinter im Service-Leasing inkl. 4 Jahre Service. Das rechnet sich. Wir rechnen es Ihnen gerne vor. Kraftstoffverbrauch (NEFZ) 6,2–10,9 l/100 km, CO₂ -Emission 162–223 g/km

Robust und geländegängig sowie ein urbanes Lifestyle- und Familienfahrzeug.

Alle Preise gültig für Unternehmer mit einer existierenden UID-Nummer. Satz- und Druckfehler sowie zwischenzeitliche Preisänderungen vorbehalten. Preise exkl. NoVA, exkl. MwSt., Leasingangebot: Nutzenleasingangebot von Mercedes-Benz Financial Services Austria GmbH mit garantiertem Restwert, Anzahlung o.a., 48 Monate Laufzeit, 20.000 km/Jahr, gesetzliche Vertragsgebühr nicht enthalten, zzgl. einmaliger Bearbeitungsgebühr in Höhe von 160,– Euro exkl. USt. Inklusive Servicepaket „BestBasic“ bei Abschluss einer Finanzierung über die MBFSA für maximal 4 Jahre bzw. maximal 80.000 km. Angebote gültig bis 31.12.2017 bzw. bis auf Widerruf bei allen teilnehmenden Händlern.

Umfangreiche Sicherheitsausstattung Die X-Klasse zeichnet sich durch einvorbildliches Sicherheitsniveau aus. Die Basis für hohen Insassenschutz bildet die besonders stabile Karosserie mit hochfester Fahrgastzelle und einer Struktur, deren Front und Heck durch gezielte Deformation Energie aufnehmen können. Darüber hinaus gehören für die passive Sicherheit sieben Airbags und das i-Size-Befestigungssystem für zwei Kindersitze zur Grundausstattung.

Schneider Automobil GmbH Autorisierter Mercedes-Benz Vertriebs- und Servicepartner, Nutzfahrzeugcenter 6840 Götzis, Lastenstraße 57, Tel. 0 55 23/57 5 50, Fax DW -440


8 Nutzfahrzeuge

Freitag, 20. Oktober 2017 Extra

Für Arbeit und Freizeit robust gebaut Mit dem neuen Alaskan präsentiert Renault seinen ersten Pick-up für den europäischen Markt. Der Newcomer in der Nutzlastklasse von einer Tonne ermöglicht mit seiner groß dimensionierten Ladefläche, seinen ausgeprägten Offroadfähigkeiten und seiner robusten Konstruktion ein vielseitiges Einsatzspektrum für Beruf und Freizeit. Renault wendet sich mit dem Alaskan an Handwerker, Gewerbetreibende und Landwirte, die ihn als robustes Arbeitsgerät schätzen ebenso wie an Privatkunden, die ihn als vielseitigen Begleiter für ihre Freizeitaktivitäten nutzen. Der Pick-up spielt für die internationale Wachstumsstrategie von Renault eine zentrale Rolle. Der französische Automobilhersteller bedient mit der Modellneuheit ein Marktsegment, das rund ein Drittel des globalen Absatzes im leichten Nutzfahrzeugsegment und rund fünf Millionen Fahrzeugverkäufe pro Jahr ausmacht. Dynamische Erscheinung Mit 5,39 Meter Länge, 1,81 Meter Höhe und 1,85 Meter Breite entspricht der Alaskan dem Maßkonzept der Midsize-Pickup-Klasse. Auch das Design folgt mit der Betonung von Kraft und Robustheit den Regeln des Pick-up-Segments. Kennzeichen sind der große Kühlergrill mit Chromeinsätzen und dem dominanten Renault Rhombus sowie die muskulös ausgeformte Motorhaube. Weiteres markentypisches Merkmal ist das C-för-

Hochwertige Materialien und viel Platz im Alaskan Pick-up.

Der Alaskan bietet eine komfortable Doppelkabine und zuschaltbaren Allradantrieb. mige LED-Tagfahrlicht in der Topausstattung „Intens“. Je nach Ausstattung sind auch die Hauptscheinwerfer in lichtstarker LED-Pure-VisionTechnik ausgeführt. Betont athletisch und spannungsvoll präsentieren sich ebenfalls die Fahrzeugflanken sowie die breit ausgestellten, prägnanten Radhäuser. Dank des langen Radstands von 3,15 Metern, des kurzen Überhangs vorne, der nach hinten

gesetzten Fahrgastzelle und des langen Überhangs hinten weist der Alaskan einen gestreckten Karosseriekörper auf, der das moderne und dynamische Erscheinungsbild stärkt. Große Ladefläche Der Alaskan kommt in Österreich in der Variante mit Doppelkabine und 2,46 Quadratmeter großer Ladefläche auf den Markt. Die Ladeflächen-

länge misst 1,58 Meter, die Ladeflächenbreite 1,56 Meter. Die Ladebetthöhe beträgt 47,4 Zentimeter. Die maximale Nutzlast liegt bei 960 Kilogramm. Die Ladefläche lässt sich durch die mit 500 Kilogramm belastbare Heckklappe noch verlängern, sodass beispielsweise ein schweres Motorrad problemlos aufgeladen werden kann. Für die Sicherung der Fracht sorgt das flexible C-Kanal-Verzurrsystem. Es

Die Ladefläche mit dem vielseitigen Verzurrsystem bietet Platz. besteht aus drei Schienen an den Seitenwänden und der hinteren Kabinenwand, die jeweils mit verschiebbaren Verzurrschlitten ausgestattet sind. Richtiges Zugtier Die Basis für die hohe Belastbarkeit des Alaskan bildet das steife Kastenrahmenchassis aus hochfestem und korrosionsgeschütztem Stahl. Die Konstruktion erlaubt hohe

Nutzlasten und überzeugt mit ausgezeichneter Verwindungssteifigkeit, wichtig u. a. für den Einsatz im Gelände und im Anhängerzugbetrieb. Der Pick-up kann bis zu 3,5 Tonnen an den Haken nehmen. Damit zählt das Modell zu den besten Zugwagen seiner Klasse und kann problemlos Pferde- und Bootstrailer, leistungsstarke Baukompressoren oder 2-Achs-Anhänger mit Minibagger ziehen.

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1) Renault Full Service Leasing enthält gesetzliche Vertragsgebühr im Gesamtbetrag und Bearbeitungsgebühr iHv netto € 250,– (brutto € 300,–) in der monatlichen Rate. Der Full Service Wartungsvertrag inkludiert alle Wartungs- und Garantiearbeiten zzgl. Verschleißteilen, die §57-Überprüfung und die Pannenhilfe Renault Assistance (gemäß den allg. Vertragsbedingungen). Fixer Sollzinssatz 2,99%. Berechnungsgrundlage: Kangoo Express Access ENERGY dCi 75, Angebotspreis netto € 9.990,– (brutto € 11.988,–), Anzahlung netto € 2.997,– (brutto € 3.597,–), Laufzeit 48 Monate, Kilometerleistung 15.000 km p.a., Gesamtbetrag netto € 10.989,– (brutto € 13.187,–). Freibleibendes Angebot von Renault Finance (RCI Banque SA Niederlassung Österreich) bei allen teilnehmenden Renault Partnern, gültig bis auf Widerruf. Nur für Firmenkunden. Angebotspreis inkl. Bonus und Händlerbeteiligung. 2) Garantieverlängerung auf insgesamt 4 Jahre und max. 100.000 km Laufleistung, je nachdem, was zuerst eintritt. Nähere Informationen unter www.renault.at. Änderungen, Satz- und Druckfehler vorbehalten. Symbolfoto. Renault empfiehlt


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