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Energie und Umwelt

Bild: illwerke vkw

3. Oktober 2017

Biomasse-Hochburg Zürs setzt zu 100 Prozent auf Biomasse

Lichtlösungen Licht-Contracting am Beispiel Hard

Wertvolle Rohstoffe Kostbare Wertstoffe – Rohstoffe von morgen


Dienstag, 3. Oktober 2017 Anzeigen

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Informationsveranstaltungen rund ums Thema Bauen, Sanieren und Wohnen: aufgepasst: VN-Leser/-innen Infoabend n de Sie en ch Besu nzhausGa als en lof „Kache Einfach ! os nl ste heizung“ ko nmeldung bei der Online-A Bemers „VN-Rabatt“ in ben. kungsfeld schrei

Einfach 100 Euro Stromkosten sparen Wie kann der Stromverbrauch ohne großen Aufwand dauerhaft reduziert werden, um ganz einfach 100 Euro Stromkosten zu sparen? Termin: Mo., 9. 10. 2017, 18.30 bis 19.30 Uhr Kosten: keine Ort: Energieinstitut Vorarlberg, Dornbirn Anmeldung erforderlich Der Kachelofen als Ganzhausheizung An diesem Informationsabend erfahren Sie, wie der traditionelle Kachelofen als modernes und komfortables Heizsystem eingesetzt werden kann. Termin: Mi., 18. 10. 2017, 18 bis 20 Uhr Kosten: 20 Euro/Person (30 Eur0/Paar) Ort: Junker-Jonas-Schlössle, Götzis Anmeldung erforderlich Gut in die Sanierungsplanung starten An diesem Informationsabend erfahren Sie, wie eine gute Sanierung abläuft und warum eine gute Planung das A und O beim Sanieren ist. Praxiserprobte Tipps helfen Ihnen, gut in die Planung Ihrer Sanierung zu starten. Termin: Mo., 20. 11. 2017, 17.30 bis 19 Uhr Kosten: keine Ort: Energieinstitut Vorarlberg, Dornbirn Anmeldung erforderlich Anmeldung und Information Energieinstitut Vorarlberg Campus V, Stadtstraße 33, 6850 Dornbirn 05572 31202-0 bildung@energieinstitut.at www.energieinstitut.at/ bildung

Schneller Rat am Energietelefon Das Energietelefon im Energieinstitut ist eine erste Anlaufstelle für alle Fragen zu Themen wie Bauen, Sanieren, Heizen, Solarthermie oder Photovoltaik. Fünf Berater beantworten die Fragen produktneutral und praxisnah und informieren über das weiterführende Beratungsangebot.

Christoph Rettenbacher beantwortet gemeinsam mit seinen Energieberaterkollegen rund tausend Anfragen im Jahr. Das Energietelefon ist werktags von 8.30 bis 12 Uhr unter 05572 31202 112 und rund um die Uhr erreichbar unter energieberatung@ energieinstitut.at

Die ganze Kompetenz der Energieberatung Offene Energieberatung und der Austausch mit anderen Bauleuten warten beim ersten Bau- und Sanierungstreff im Energieinstitut Vorarlberg am 10. Oktober 2017. Wer sich den Traum von den eigenen vier Wänden verwirklicht, steht vor einer Reihe von Fragen und Entscheidungen. Ob Ausführungsvarianten, Heizungs- und Haustechnikentscheidungen oder Förderfragen. Alle Fragen auf den Tisch Beim ersten Bau- und Sanierungstreff im Energieinstitut Vorarlberg beantworten Energieberater, Haustechnikexperten und Planungsprofis alle Detailfragen und helfen bei der Entscheidungsfindung. „Wir helfen auch Bauleuten, die ganz am Anfang ihres BauEckhart Drössler Leitung Energieberatung Energieinstitut Vorarlberg

Beim Bau- und Sanierungstreff teilen wir unser Wissen und unseren Erfahrungsschatz mit Ihnen. oder Sanierungsprozesses stehen und noch nicht darüber nachdenken, ob eine PV- oder eine Solaranlage aufs Dach soll“, so der Leiter der Energieberatung im Energieinstitut Vorarlberg Eckart Drössler. „Wenn es noch darum geht, die Potenziale bestehender Gebäude mit den künftigen Bauleuten zu entdecken und zu heben.“ Dies geschieht im Rahmen der Sanierungsbegleitung, die Bauleuten von der Planung bis zur Förderabrechnung be-

Die Beratungsprofis aus dem Energieinstitut Vorarlberg teilen beim Sanierungstreff am 10. Oktober 2017 ihr Wissen und ihren ErfahFoto: Markus Gmeiner rungsschatz in ungezwungener Atmosphäre. darfsgerecht durch den Sanierungsprozess hilft und die man beim Sanierungstreff am 10. Oktober kennenlernen kann. Denn insbesondere vor dem Gang zum Planer und je nach Bedarf der Bauleute auch während der Ausführung und der Abrechnung bewährt sich die Unterstützung durch einen produktneutralen und erfahrenen Berater. Produktneutral und praxisnah „Die Energieberater verkaufen keine Produkte und stehen keinen Herstellern oder Händlern nahe“, stellt Drössler klar und betont: „Wir vertreten nur ein Interesse, und das ist es, im Sinne der Bauleute und der Umwelt beste Lösungen zu finden.“ Produktneutralität ist eine wesentliche Anforderung

dafür, aber nicht die einzige. Die Energieberater verfügen über fundierte Ausbildungen und einen breiten Erfahrungsschatz aus zahllosen begleiteten und eigenen Projekten, den sie im Rahmen des Sanierungstreffs mit den Bauleuten teilen. Geselliger Austausch mit Profis und anderen Bauleuten Beim Sanierungstreff am 10. Oktober treffen sich Beratung und Austausch mit Profis und anderen Bauleuten. In ungezwungener Atmosphäre und bei einem Imbiss lassen sich Fragen leicht stellen und ausführlich beantworten. Das Austauschen von Erfahrungen hilft anderen Bauleuten und liefert neue Ideen für das eigene Projekt.

Der erste Bau- und Sanierungstreff findet am Dienstag, den 10. Oktober, zwischen 17.30 und 20 Uhr im Energieinstitut Vorarlberg in Dorn-

birn statt. Die Teilnahme am Sanierungstreff ist kostenlos. Details und Anmeldung unter www.energieinstitut.at

1. Bau- und Sanierungstreff Erster Bau- und Sanierungstreff am Dienstag, 10. Oktober 2017, zwischen 17.30 und 20 Uhr im Energieinstitut Vorarlberg (Campus V, Stadtstraße 33, 6850 Dornbirn). Vor Ort sind Profis zu: b • Nachverdichtung, Sanierungsbegleitung Sanierungsb • Energie und Ökologie am Gebäude Gebä ä • Heizung und Haustechnik • Solarthermie, Photovoltaik, Speich • Energieausweis n • Förderungen und Finanzierung Finanzierun Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten unter www.energieinstitut.at

Ist Ihre Heizung schon winterfit? Für viele von uns hat die Heizsaison dieser Tage begonnen. Eine gute Gelegenheit, ein paar Punkte zur Heizung zumindest gedanklich abzuarbeiten. Einstellung der Heizungspumpe prüfen Stromfresser Nummer eins im Heizungskeller ist die Umwälzpumpe. Sie macht bis zu zehn Prozent des gesamten Stromverbrauchs im Haushalt aus. Ihr etwas Aufmerksamkeit zu widmen, ist daher immer lohnenswert. Oft laufen Pumpen auf der maximalen Stufe. Drehen Sie die Pumpe von drei auf zwei oder von zwei auf eins. Wenn es dann nicht warm genug wird, drehen Sie die Pumpe einfach wieder um eine Stufe hoch. Heizungspumpe tauschen In so gut wie jedem Fall lohnt es sich, die stufengeregelte Pumpe durch eine neue zu tauschen. Hocheffizienzpumpen verfügen über verbrauchsarme Motoren und eine Regelung, die es der Pumpe erlaubt, ihre Leistung (und damit den Stromverbrauch) besser an die Anforderungen im Heizsystem anzupassen. Im Gegensatz zu einer ungeregelten Pumpe, die

ihre Leistung einfach ins Verteilsystem pumpt – vergleichbar mit einem Radfahrer, der

Wilhelm Schlader Energieinstitut Vorarlberg

Ein schlecht gewartetes oder eingestelltes Heizsystem verbrennt unnötig Energie und Geld. bergauf kräftig in die Pedale tritt und, wenn es flacher wird gleichzeitig bremst, anstatt weniger stark zu treten. Der Tausch von Pumpen wird derzeit von illwerke vkw und den Vorarlberger Installateuren mit insgesamt 80 Euro gefördert. Thermostatventile montieren Mit Thermostatventilen lässt sich der Energieverbrauch für die Heizung und die neue Umwälzpumpe deutlich senken. Thermostatventile sorgen – einmal richtig eingestellt – zudem ohne weiteren Betreuungsbedarf dafür, dass Räume nicht überheizt werden.

Geräusche im Heizkörper nicht ignorieren Geräusche in Heizkörpern signalisieren immer Handlungsbedarf. Ein Rauschen ist Indiz für eine zu hohe Fließgeschwindigkeit und empfiehlt, die Pumpe zumindest eine Stufe niedriger zu stellen. Glucksen hingegen deutet auf Luft im Heizkreis hin und behindert die gute Verteilung der Wärme im System. Entlüften ist angesagt. Heizungsrohre dämmen Wird es im Heizkeller wärmer, als im Wohnzimmer, gilt das Augenmerk der Dämmung von Rohren und Speicher. Ge-

nerell sollte im Heizraum kein Kupfer sichtbar sein. Eine kleine Investition in Dämmmanschetten aus dem Baumarkt oder vom Fachhandel lohnt sich dann in jedem Fall. Heizung regelmäßig prüfen lassen Die Heizung ist grundsätzlich ein strapaziertes System. Lange Betriebszeiten von Oktober bis Mai und kalte Tage im Winter fordern es ordentlich. Alle zwei bis vier Jahre lohnt sich daher ein Service. Er stellt sicher, dass die Heizkurve richtig eingestellt und die Warmwassertemperatur im Speicher an die Anforderun-

Ein regelmäßiger Blick lohnt sich bei allen Heizungen. Ist ein Tausch fällig, hilft die Energieberatung kostenlos und produktneutral.

gen angepasst ist. Die richtige Einstellung der Elektro-Patrone ermöglicht es, dass das Warmwasser im Winter über das Heizsystem und damit deutlich kostengünstiger bereitgestellt wird. Das Prüfen der Heizanlage auf Undichtigkeiten macht in regelmäßigen Abständen ebenfalls Sinn und muss vom Profi vorgenommen werden. Blick auf die Solaranlage werfen Ein sonniger Herbsttag eignet sich auch bestens, die Solaranlage zu überprüfen. Insbesondere, wenn der Installateur wegen des Tausches der Umwälzpumpe oder dem Heizungsservice ohnehin im Haus ist. Kostenlosen Rat holen Die gute Wartung der Heizung ist kein überflüssiger Luxus. Der Energiebedarf eines ungewarteten oder schlecht eingestellten Systems kann sich um einen zweistelligen Prozentbetrag erhöhen und kostet weitgehend unbemerkt Energie und Geld. Fragen zur Heizung beantworten die Haustechnikberater am Energietelefon im Energieinstitut Vorarlberg (siehe Randspalte).


Energie und Umwelt 3

Dienstag, 3. Oktober 2017 Extra

Arlberg wird Biomasse-Hochburg Hackschnitzel und Baumrinden: Zürs stellt seine Wärmeversorgung zu 100 Prozent mit Biomasse sicher. Es darf als Meilenstein in der Biomasse-Historie des Landes gewertet werden, als Anfang des Jahres die letzten beiden Gebäude in Zürs an das Netz des Biomasse-Heizwerks angeschlossen wurden. Die Tourismushochburg am Arlberg ist die vorarlbergweit erste Ortschaft, die ihre Wärme-Energieversorgung zu 100 Prozent mit Biomasse abdeckt – und somit mit Hackschnitzeln und Baumrinden aus der Region. Eine Erfolgsgeschichte, die anfänglich nicht nur Befürworter hatte. „Man muss sich mit guter Leistung Vertrauen in der Bevölkerung erarbeiten. Anfänglich gab es natürlich Skeptiker, die sowohl in Sachen Funktionalität als auch Preis ihre Bedenken hatten“, erklärt Marcell Strolz, Planer und Betreiber des 2010 eröffneten Biomasse-Heizwerks in Zürs. Sieben Jahre nach Inbetriebnahme habe man diese voll-

ständig ausräumen können. Ein Blick auf die Zahlen des Biomasse-Heizwerks zeigt warum: In Zürs werden dank Biomasse jährlich rund 1,3 Millionen Liter Öl und 4500 Tonnen CO2 eingespart. Das 3000 Meter lange Netz verbindet 37 Wärmeabnehmer mit dem Nahwärmekraftwerk. Keine Wartungskosten Dass die Erfolgsgeschichte der Biomasse Zürs kein Zufall ist legt die berufliche Vergangenheit von Betreiber und Geschäftsführer Strolz nahe. Bereits als Prokurist beim ­ Biomasseheizwerk Lech, das ­ heute mehr als 300 Gebäude mit Wärme versorgt und rund 96 Prozent der Heizlast der Gemeinde trägt, leitete er am Arlberg eine ökologische Heizwende ein. Warum gerade der Arlberg eine so Biomasse-affine Region ist? „Hoteliers haben sehr viele Aufgaben zu bewältigen und sind darum bemüht, möglichst viele Agenden auszulagern. Hier liegen die Vorteile von Biomasse klar auf der Hand“, betont Strolz mit

17.000 Schüttraummeter Biomasse werden jährlich verarbeitet.

Erich Schwärzler Landesrat

Wasserkraft, Sonne, Biogas und Holz haben in Vorarlberg einen Anteil von beinahe 40 Prozent am Gesamt­ energieverbrauch. ­erweis auf die geringen V ­Betriebskosten. So gibt es bei einem Biomasse-Anschluss weder Service- noch Wartungs­ kosten. Vorarlberg setzt Schwerpunkte Mit dem Biomasse-Schwerpunktprogramm läutete das Land Vorarlberg bereits im Jahre 1993 eine Zeitwende im Bereich Heizen ein. Denn: Der damals in Relation günstige Preis von fossilen Rohstoffen wie Öl und Gas führte dazu, dass der heimische und erneuerbare Rohstoff Holz Anfang der 1990er-Jahre mit 3,1 Prozent einen verschwindend geringen Anteil am Gesamt­ energieverbrauch in Vorarlberg einnahm. „Die energetische Nutzung von Biomasse ist aus energiewirtschaftlicher und auch aus forstlicher Sicht zu begrüßen“, erklärt Christian Vögel, Programmleiter der Energieautonomie Vorarlberg. Mit Erfolg: Im Jahre 2010 entfielen bereits acht Prozent des Gesamtenergieverbrauchs auf Biomassse. „Heute ist der

Mit dem Biomasse-Heizwerk Zürs werden jährlich 1,3 Millionen Liter Heizöl eingespart. Fotos: Bruno Klomfar Anteil der Biomasse am Gesamtenergieverbrauch zehn Prozent“, so Vögel. „Erneuerbare im Vormarsch“ Der Anteil von Holz an der Energiegewinnung wurde von 510 GWh um 73 Prozent auf 881 GWh gesteigert, im Jahre 2012 wurde Heizöl erstmals auf die Plätze verwiesen. „Wasserkraft, Sonne, Biogas und Holz haben in Vorarlberg einen Anteil von beinahe 40 Prozent am Gesamtenergieverbrauch. Wir sind derzeit auf Zielpfad“, freut sich der zuständige Landesrat Erich Schwärzler. Mit attraktiven

Förderungen soll diese österreichweite Vorreiterrolle weiter ausgebaut werden. So werden auch 2017 Holzheizungen und Anschlüsse an Nah­ wärme-Heizwerke gefördert – je nach Heiz­wärmebedarf des Gebäudes zwischen 1500 und

Wo wären die 21 Milliarden Glasverpackungen, die Zahl ist zugegebenermaßen gerundet, die wir in den vergangenen 40 Jahren gesammelt und den Glaswerken als Rohstoff überlassen haben? Dazu meint Prokurist Dr. Haymo Schöner von Austria Glas Recycling: „Ein Fußballfeld wäre unter drei Kilometern Altglas begraben. Wahrlich kein schöner Berg in Österreichs Landschaft. Ebenfalls unschön wären die Steinbrüche, wo ­ Quarzsand, Kalk und Dolomit als wichtigste Zutaten für die Glasproduktion der Natur entnommen werden müssten. Gleichfalls unerfreulich schlügen der massiv höhere ­Verbrauch an Schmelzenergie und der dadurch höhere Ausstoß an CO2-Emissionen ­ bei der Glasproduktion zu ­Buche."

• Leitungslänge: 3000 Meter • Abnehmer: 37 • Wärmeertrag: 11 GWh pro Jahr • Einsparungen Heizöl: 1,3 Millionen Liter • CO2-Einsparungen: 4500 Tonnen pro Jahr • Verarbeitete Biomasse: 17.000 Schüttraummeter

Wichtiger Beitrag Das österreichische Glasrecyclingsystem trägt maßgeblich zur Erreichung der Ziele der österreichischen Abfallwirtschaft bei. Das Abfallwirtschaftsgesetz zielt ab auf: • Den Schutz von Menschen, Tieren, Pflanzen, deren Lebensgrundlagen und ­deren natürlicher Umwelt. • Die Geringhaltung der Emissionen von Luftschadstoffen und klimarelevanten Gasen

• Durch die Reduktion des Dieselverbrauchs je transportierter Tonne und durch den vermehrten Einsatz möglichst umweltfreundlicher Lastkraftwagen wurden von 2012 bis 2016 die Staubemissionen von 1100 Kilo pro Jahr auf 360 Kilo pro Jahr gesenkt. Das entspricht einem Prozentsatz von 67 Prozent. Um die Ökologisierung der ­ edistributionslogistik weiter R zu forcieren, ist eines der Zu-

In den letzten 40 Jahren wurden 21 Milliarden Glasver­packungen in Österreich gesammelt.

Je zehn Prozent Altglas bei der Produktion von neuen Glasverpackungen spart drei Prozent Energie. • Die Schonung von Ressourcen (Rohstoffen, Wasser, Energie, Landschaft, Flächen, ­Deponievolumen) • Kein höheres Gefährdungspotenzial aus der Verwertung gegenüber Primär­ rohstoffen • Die Ablagerung von Abfällen aus der Behandlung ohne ­Gefährdung nachfolgender Generationen. Dank Glasrecycling sparen wir jährlich Rohstoffe und zwar: • 164.000 Tonnen Quarzsand • 53.000 Tonnen Kalk und Dolomit • 41.000 Tonnen Soda • 573.000 m³ Abbauvolumen • 213.000 m³ Deponievolumen

• 225.000.000 kWh elektri­sche Energie • 6.000.000 m³ Erdgas. Energieverbrauch wird gesenkt Je zehn Prozent Altglas bei der Produktion von neuen Glasverpackungen spart drei Prozent Energie und reduziert die CO2-Emissionen um sieben Prozent. Das reduziert den ökologischen Fußabdruck ­Österreichs. Die jährliche Einsparung an elektrischer Energie entspricht dem Bedarf von etwa 51.000 Haushalten. Die Glaswerke Österreichs arbeiten daran, den Energie­ verbrauch bei der Glasproduktion so weit wie möglich zu senken.

Green Logistics Altglas sammeln bringt unerwünschte Nebeneffekte. Beispielsweise Emissionen. Glas Austria Recycling und die Partnerunternehmen arbeiten daran, Altglas möglichst umweltfreundlich und emissionsarm zu sammeln und zu transportieren. Das konnte in diesem Zu­ sammenhang bereits erreicht ­werden: • Kontinuierliche Steigerung der Sammeleffizienz und ökologisches Fuhrpark­ management reduzieren Emissionen. Von 2012 bis 2016 wurde die Sammel­ effizienz um sechs Prozent gesteigert.

Alle Details zu den Energie­ förderungen 2017 sind unter www.vorarlberg.at/energieautonomie abrufbar.

Biomasse-Heizwerk Zürs

Das Glasrecycling ist notwendig für Klimaschutz und Ressourcenschonung Glasrecycling ist ein wesentlicher Bestandteil zur Ressourcenschonung und zum ­Klimaschutz. Es trägt zur Erreichung der Ziele der österreichischen Abfallwirtschaft bei.

3500 Euro. Die Förderung ist mit 25 Prozent der Gesamt­ kosten gedeckelt.

Prokurist Haymo Schöner Austria Glas Recycling

schlagskriterien im Zuge der Ausschreibungen von Frachtleistungen für das österreichische Glasrecyclingsystem der Einsatz möglichst ökologischer Sammel-Lastkraft­ wagen. Wo technisch möglich und ökonomisch vertretbar kommt die Bahn als Transportpartner zum Einsatz. Glasrecycling ist klimapositiv. Das heißt der Einsatz von Altglas in der Glasproduktion bringt erheblich mehr Energieeinsparung, als durch die Sammel- und Transportleistungen Energie verbraucht wird. Informationen zum Glasrecycling rund um die Uhr: www.agr.at; www.glasrecycling.at; www.ara.at

Die EnBW will weg von der Kohle Der deutsche Stromkonzern EnBW, ein Hauptkunde der Vorarlberger Illwerke, will verstärkt Infrastrukturleistungen über den Energiebereich hinaus anbieten und geht davon aus, dass konventionelle Kraftwerke künftig nur noch wenig zum Ergebnis beitragen. Das letzte EnBW-Atomkraftwerk geht 2022 vom Netz, und zur Kohle heißt es: „Wir gehen davon aus, dass die Kohlekraftwerke auf das politisch gewollte Ende zusteuern“, sagte eine EnBW-Sprecherin. Die EnBW ist mit mehr als 20.000 Mitarbeitern und 19 Mrd. Euro Umsatz das drittgrößte deutsche Energie­ unternehmen. Es betreibt nach eigenen Angaben schon heute eines der größten Schnellladenetze für EAutos in Deutschland und will etwa E-Mobil-Leistungen und Telekommunikationsangebote ausbauen.

Das Ende ist in Sicht.


4 Energie und Umwelt

Dienstag, 3. Oktober 2017 Extra

Das Rellswerk geht in Betrieb – ­eine ­Ergänzung zum Lünerseewerk Auf 1460 Meter Seehöhe hat die Vorarlberger Illwerke AG im Rellstal im Gemeindegebiet von Vandans in den vergangenen knapp drei Jahren das Pumpspeicherkraftwerk „Rellswerk“ errichtet. Jetzt geht das Pumpwerk in Betrieb. Mit einer Gesamtpumpleis­ tung von maximal 15 Mega­ watt und einer maximalen Turbinenleistung von zwölf Mega­watt bildet das Kraftwerk die ideale Ergänzung zum ­bestehenden Lünerseewerk. Seit der ersten Erprobung ist die Pumpspeicherung die ein­ zige Möglichkeit, große Men­ gen an Strom zu speichern und mit einem enormen Wir­ kungsgrad von über 80 Pro­ zent wieder einzuspeisen. Ein weltweites Aushänge­ schild der modernen Pump­ speicherung sind die Kraft­ werke Kopswerk II und Ober­ vermuntwerk II (im Bau) der Vorarlberger Illwerke AG. Die drei Maschinensätze des Kopswerks II arbeiten im sogenannten hydraulischen Kurzschluss und können in­ nerhalb von weniger als 20 Sekunden von Turbinen- auf Pumpbetrieb umschalten. Die Betriebserfahrungen zeigen, dass täglich bis zu 60 Wechsel zwischen den Betriebsweisen stattfinden – je nachdem, ob gerade Leistung aus dem Netz aufgenommen oder ans Netz abgegeben werden muss.

Grund für diese Schwan­ kungen ist die sogenannte „Volatilität“ der Energieerzeugung aus Wind- oder Sonnen­ energie. Wind- und Sonnenstärke sind oftmals starken Schwankungen unterworfen. Um die Stabilität im Netz immer ga­ rantieren zu können, müssen die Pumpspeicherkraftwerke rasch reagieren können. Die Bedeutung dieser Kraftwerke wird daher in Zukunft deut­ lich zunehmen. Zunehmend wichtiger wird es also, die vor­ handene Infrastruktur optimal einzusetzen – ein beson­ deres Beispiel für eine Effizi­ enzsteigerung bei der Nutzung der natürlichen Ressourcen ist das neue Rellswerk. Bereits seit den Achtzigerjah­ ren des vorigen Jahrhunderts verfolgten die Illwerke die ­Projektidee, im Bereich der so­ genannten Rellskapelle im ­Gemeindegebiet von Vandans im Montafon den oberen Rellsbach zu fassen und im bestehenden Lünerseewerk zu nutzen. Von 2014 bis 2017 wur­ de das Projekt umgesetzt. Turbinen- und Pumpbetrieb Dazu wird das gefasste Wasser über eine Druckrohrleitung in den Taldüker der Triebwasser­ führung Lünersee – Latschau im Saloniental und weiter in den Lünersee gepumpt. Damit kann die Gefällstufe des Rells­ bachs von der Rellskapelle bis

Im Lünerseewerk erhöht sich die Erzeugung von Spitzenenergie.

Die Projektidee der Illwerke, die jetzt realisiert wurde, geht auf die achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts zurück. auf Höhe Latschau, zusätzlich zu den bestehenden Anlagen, genutzt werden. Darüber hi­ naus wird das Rellswerk auch im Turbinenbetrieb betrieben und kann damit zur Wälz­ pumpspeicherung eingesetzt werden. Das Kraftwerk wird den Zu­ fluss zum Lünersee um rund 17 Millionen Kubikmeter pro Jahr erhöhen. Durch die Nut­ zung des Wassers ab der Rellskapelle – 1450 m ü. A. – anstatt ab der bestehenden Rells-bachfassung – 1000 m ü. A. – wird zusätzlich Primär­ energie von rund 18 GWh/Jahr gewonnen. Gleichzeitig er­ höht sich die Erzeugung von hochwertiger Spitzen- und Re­ gelenergie im Lünerseewerk in der Größenordnung von etwa 40 GWh/Jahr. Das beste­ hende Lünerseewerk ist seit 1958 in Betrieb und verfügt mit fünf Maschinen über eine Engpassleistung von 232 ­Megawatt.

Die aufgenommene Motor­ leis­tung im Pumpbetrieb be­ trägt 224 Megawatt. Das Kraft­ werk verfügt derzeit über ein Regelarbeitsvermögen von 371 Millionen kWh/Jahr. Harmonische Eingliederung Zur Erzielung eines optimalen Pump- und Turbinenbetriebs wurde im Bereich unterhalb der Rellskapelle ein Aus­ gleichsbecken mit einem Nutzvolumen von rund 44.000 Kubikmeter errichtet. Die Ausformung des Beckens sowie die Gestaltung der Ufer­ bereiche erfolgte in natur­ naher Weise und fügt sich har­ monisch in die alpine Land­ schaft ein. Das Krafthaus Rells ist als voll­ kommen unterirdisches Bau­ werk mit vier Tiefgeschoßen und einem fast zur Gänze mit Erdreich überdeckten Erdge­ schoß gebaut. Lediglich zwei oberirdisch sichtbare Ele­ mente treten mit der Umge­

bung in Verbindung: Einer­ seits das Portalbauwerk mit dem Zugangstor und anderer­ seits eine als Landmark ge­ setzte Säule. Beide architekto­ nischen Elemente nehmen verschiedenste funktionale und technische Aufgaben wahr. Die Anbindung an die Trieb­ wasserführung des Lünersee­ werks beim Taldüker Salonien erfolgt über eine 2,3 Kilometer lange Druckrohrleitung mit einem Durchmesser von zirka einem Meter. Nach einem umfangreichen UVP-Verfahren hat die Vorarl­ berger Landesregierung am­ 4. Mai 2010 die Genehmigung nach dem Umweltverträglich­ keitsprüfungsgesetz für den Bau und Betrieb des Rellswerks in Vandans erteilt. Am 10. Juli 2012 fiel mit den Vorarbeiten an der sogenannten Sperr­ kammer im hinteren Saloni­ ental der Startschuss für den Bau des neuen Kraftwerks.

Diese dient der späteren Anbindung der Druckrohr­ ­ leitung des Rellswerks an die bestehende Triebwasserfüh­ rung des Lünerseewerks. Die Bauarbeiten für den Rohbau waren notwendige Vorarbei­ ten, um einen reibungsfreien Ablauf der Hauptbauarbeiten, welche in den Jahren 2014 bis 2017 ­erfolgten, zu garantieren.

Daten und Fakten Technische Daten des Rellswerks: Nutzinhalt des Ausgleich­ beckens Rells 44.000 m³ min./max. Rohfallhöhe 442 m/522 m Nennleistung Turbine ca. 12 MW Aufgenommene Motor­ leistung im Pumpbetrieb ca. 15 MW Durchfluss der reversiblen Pumpturbine ca. 2,6 m³/s

2860 Kilometer/Jahr autofrei Fast die Hälfte der Autofahrten sind kürzer als fünf Kilometer – sechs von zehn fahren mit dem Auto zur Arbeit. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass die Vorarlberge­ rinnen und Vorarlberger im Schnitt rund 2860 Kilometer pro Jahr mit öffentlichen Ver­ kehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen. Aber mit dem Auto hinter dem Lenkrad sitzend werden im Schnitt fast doppelt so viele Kilometer zurückgelegt. Sechs von zehn kommen mit dem Auto zur Arbeit. Der VCÖ spricht sich für steuerliche Anreize für die Umsetzung von betrieblichem Mobilitäts­ management aus. Zudem sind Bahn- und Busverbindungen sowie Radinfrastruktur weiter auszubauen. Eine Milliarde Kilometer Rund eine Milliarde Kilometer legen die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger pro Jahr mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Fahrrad oder zu Fuß im Alltagsverkehr zurück. Das entspricht der Distanz von rund drei Mal zur Sonne und wieder retour. Pro Person und

Jahr sind es rund 2860 Kilo­ meter. Beitrag zum Klimaschutz „Die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger leisten dadurch, dass sie Alltagswege zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öf­ fentlichen Verkehrsmitteln statt mit dem Auto zurück­ legen einen wichtigen Beitrag

zum Klimaschutz und auch zur Verringerung der Ver­ kehrsprobleme. Aber die Staus erinnern täg­ lich daran, dass der Autover­ kehr in Vorarlberg noch zu reduzieren ist“, betont die ­ ­Expertin Ulla Rasmussen. Das Potenzial für einen ­höheren Anteil an autofreier Mobilität ist auch in Vorarl­

Bahn- und Busverbindungen sind noch ausbaufähig.

berg noch hoch. Fast die Hälf­ te der Autofahrten ist kürzer als fünf Kilometer und damit in Radfahrdistanz. „Es können natürlich nicht alle kurze Au­ tofahrten auf das Fahrrad ver­ lagert werden. Aber durch die weitere Verbesserung der In­ frastruktur zum Radfahren, Bewusstseinsarbeit und An­ reize kann der Anteil des Rad­ verkehrs auch in Vorarlberg weiter erhöht werden“, so ­Rasmussen weiter. Besetzungsgrad sinkt Verschärft wird das Problem, dass in vielen Autos nur eine Person sitzt. Der Besetzungs­ grad – also die Zahl der Per­ sonen, die im Auto sitzen – ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Heute sitzen im Schnitt nur mehr ­ 116 Personen in 100 Pkw. Rund 60 Prozent der Vorarl­ berger Beschäftigten fahren mit dem Auto zur Arbeit. Viele Beispiele zeigen, dass mit ­b etrieblichem Mobilitäts­ management Beschäftigte zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahr­ rad motiviert werden können. Hier braucht es verstärkte steuerliche Anreize.

Bis 2030 sollen die Emissionen um ein Viertel sinken.

Aktionsplan Verkehr Der Startschuss für die Erarbeitung des „Aktions­ ­ plan für Sauberen Verkehr – Mobilitätswende 2030“ ist gefallen. Das Verkehrs­ ministerium will die Emis­ sionen aus dem Verkehr bis 2030 um ein Viertel sen­ ken. Ein Verbot von Autos mit ­Ver­brennungsmotoren schloss Minister Jörg Leichtfried (SPÖ) dezidiert aus. Der Plan soll dazu dienen, dass Österreich die Klima­ ziele im Verkehrsbereich schafft. Leichtfried will,

dass es gelingt, abgasfreie Autos bis 2030 derart leist­ bar und praxistauglich zu machen, damit dann frei­ willig – und ohne irgend­ welche Verbote – nur mehr emissionsfreie Fahrzeuge zur Neuzulassung ange­ meldet werden. Dafür soll es bis 2020 rund 5000 öffentlich zugäng­ liche E-Auto-Ladestationen geben. Derzeit sind es rund 2600. Der Aktionsplan sieht vor, dass die Fahr­ zeugflotten von Bund und Ländern abgasfrei werden.


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Dienstag, 3. Oktober 2017 Extra

Blum-Beschläge hat die Mobilität der Mitarbeiter im (Umwelt)auge Mit energieeffizienten Maßnahmen versucht der Höchster Beschlägehersteller Blum seit Jahren den CO2-Ausstoß in der Produktion zu verringern. Auch in der Region – konkret bei der Mobilität der Mitarbeiter – setzt Blum umweltfreundliche Anreize.

nach Hause. Hier ist gerade eine raffinierte Mitfahr-App im Probelauf. Auch für die Ter­ mine der Mitarbeiter in be­ nachbarten Werken stellt das Unternehmen umweltfreund­ liche Alternativen zur Verfü­ gung: 9 E-Autos und firmen­ eigene Fahrräder.

Blum zählt zu den großen In­ dustriebetrieben des Landes und damit auch zu den größ­ ten Arbeitgebern Vorarlbergs. Seit Jahren bemüht sich der Höchster Beschlägehersteller nicht nur um einen energie­ effizienten Verbrauch in sämtlichen Bereichen seiner Produktion. In der Region hat Blum stets auch die Mobilität seiner rund 5500 Mitarbeiter im Auge. Da­ bei geht es vor allem um ihre Fahrten zur Arbeit und wieder

Neue App: ,flinc‘ – ich fahr mit Neu im Testlauf benutzt Blum auch eine komfortable Mit­ fahr-App, ‚flinc‘ genannt. Denn das eigene Auto stehen lassen und bei Kollegen mit­ fahren, bringt aus Blum-Sicht gleich mehrere Vorteile. So werden die Mitfahrer adress­ genau von Tür zu Tür mitge­ nommen und der Umwelt zu­ sätzliche Emissionen erspart. Außerdem fördert die soziale Komponente des gemein­ samen Autofahrens die gute Zusammenarbeit am Arbeits­ platz. Die Mitfahr-App ist kinder­ leicht zu bedienen. Einfach registrieren und in ein paar ­ Schritten die nächste Fahrt mit Freunden und Kollegen buchen. Auch an die Sicher­ heit wurde gedacht: Alle ‚flincUser‘ sind mit EMail-Adresse und

Handynummer erfasst. „Wir bei Blum sind vom Erfolg ­dieser neuen Online-Mitfahr­ börse überzeugt“, erklärt ­Pascal Grosskopff, Umweltver­ antwortlicher bei Blum.

Pascal Grosskopff, Umweltverantwortlicher bei Blum, mit der Mitfahr-App ‚flinc‘.

Umweltfreundliche Flotte Blum hatte im innerbetrieb­ lichen Verkehr als eines der ersten Unternehmen des Lan­ des ein Elektroauto in Betrieb. Heute sind es bereits neun E-Fahrzeuge, die knapp zehn Prozent der Blum-Flotte aus­

Blum hat heute neun Elektrofahrzeuge auf Kurzstrecken in der Region im Einsatz. machen. „Wir sind überzeugt, dass auf Kurzstrecken – regio­ nal und innerstädtisch – Elektrofahrzeuge eine um­ ­ weltschonende Variante sind“, erklärt der Umweltverant­ ­ wortliche bei Blum die deut­ liche Aufstockung der E-Autos in diesem Jahr. Für die Fahrten zwischen nahe­gelegenen Werken bietet Blum seinen Mitarbeitern ei­ ne weitere saubere Alternative an: So können für Termine an den anderen Standorten fir­

meneigene Fahrräder verwen­ det werden. Bei den Wegen zur Arbeit fördert Blum den eige­ nen Werksverkehr. Umweltbewusste Mitarbeiter Großes Umweltbewusstsein beweisen auch die Blum-Mit­ arbeiter selbst. Über 750 ha­ ben letztes Jahr am landesweit durchgeführten Fahrrad-Wett­ bewerb RADIUS teilgenom­ men. Wie die Zwischenbilanz zeigt, werden es heuer sicher ebenso viele sein. Von Früh­

jahr bis Herbst sammeln die radbegeisterten Mitarbeiter von Blum unzählige „FahrradKilometer“. Im Landesver­ gleich liegen die Blum-Radler damit stets ganz vorn. Als Un­ ternehmen bringt sich der Höchster Beschlägehersteller im regionalen Netzwerk ‚Wirt­ schaft Mobil‘ ein. Ziel ist es, gemeinsam mit anderen Betrieben mehr in Sachen ­ sanfte Mobilität zu erreichen. Weitere Infos: www.blum.com

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Dienstag, 3. Oktober 2017 Extra

Die sichere Versorgung mit Strom ist für die Bevölkerung lebensnotwendig und für die heimische Wirtschaft ein wichtiger Standortfaktor.

Das Rückgrat der Energieversorgung Das Vorarlberger Stromnetz ist eines der ausfallsichersten und leistungsfähigsten in ganz Eu­ ropa. Damit das so bleibt, wird laufend investiert. Die sichere Versorgung mit Strom ist für die Vorarlberger Bevölkerung lebensnotwen­ dig und für die regionale Wirt­ schaft ein wichtiger Standort­ faktor – denn Ausfälle oder minimale Spannungsschwan­ kungen können bereits Pro­ duktionsausfälle mit großem Schaden für Unternehmen an­ richten. „Im vergangenen Jahr war die Stromversorgung für einen Vorarlberger Netzkun­ den nur 4,8 Minuten nicht verfügbar – im Vergleich dazu hatte der Durchschnitts­ österreicher 28 Minuten im Jahr keinen Strom. Die lau­ fenden Investitionen in unser Netz zeigen also Wirkung“, er­ klärt Ing. Horst Klehenz von Vorarlberg Netz. Entscheidender Vorteil Einer der Gründe, warum sich Vorarlberg über eine so hohe Versorgungszuverlässigkeit freuen darf, liegt unter ande­ rem am hohen Verkabelungs­ grad im Mittel- und Nieder­ spannungsnetz. „Die Ursa­ chen für atmosphärisch bedingte Stromausfälle sind vielfältig und können durch Gewitter, Stürme oder auch starken Schneefall ausgelöst werden. Früher war das Vorarl­ berger Netz häufiger von ­solchen Naturereignissen be­ troffen. Mittlerweile wurde aber ein Großteil der Stromlei­ tungen als Erdkabel verlegt – genau 9890 km“, sagt Dipl.Ing. Hannes Buzanich, der bei Vorarlberg Netz für die Netz­ planung und -führung zustän­

dig ist: „Das entspricht in etwa der Entfernung zwischen Bre­ genz und Los Angeles.“ Seit den Achtzigerjahren ar­ beitet das Unternehmen kon­ sequent daran, kritische Frei­ leitungen zu verkabeln. Dabei verhalten sich Stromnetze nicht statisch, sondern sind einerseits historisch gewach­ sen und orientieren sich ande­ rerseits an den aktuellen An­ forderungen. „Wir möchten die Chancen nützen, die der Technologiefortschritt mit sich bringt, um auch zukünf­

Ing. Horst Klehenz Vorarlberg Netz

Im vergangenen Jahr war die Versorgung mit Strom für einen Netz­ kunden in Vorarlberg nur 4,8 Minuten nicht verfügbar. tig eine technisch wirkungs­ volle und wirtschaftliche Netzinfrastruktur zu gewähr­ leisten“, verdeutlicht Hannes Buzanich. So werden neben den operativen Arbeiten auch neue Strategien erarbeitet. „Die Stromnetze ‚leben‘ und müssen ständig überwacht und weiterentwickelt werden. Die Energiewende, allen voran die Integration erneuerbarer Energie, die Digitalisierung und die Elektromobilität for­ dern die Netze laufend“, infor­ miert Klehenz. Denn nur wenn die Stromnetze die tech­

nischen Anforderungen erfül­ len, kann die Energiewende gelingen – sie bilden somit das Rückgrat dieser Entwick­ lungen. Intelligent vernetzt Nicht nur die Art und Weise, wie Strom erzeugt wird, hat sich in den vergangenen Jah­ ren geändert, sondern auch die Anforderung an die Ener­ gienetze: „Die Energievertei­ lung ist keine Einbahnstraße mehr. Heute haben wir ‚Ge­ genverkehr‘ in unseren Net­ zen – dezentrale Erzeugungs­ anlagen wie Kleinwasserkraft, Photovoltaik oder Windkraft können mit Hilfe intelligenter Lösungskonzepte ins Strom­ netz integriert werden. Der Kunde wird somit auch zum Stromlieferanten“, schildert Buzanich. Damit das reibungslos funkti­ oniert, muss das Unterneh­ men die Netze laufend für die neuen Gegebenheiten fit ma­ chen. Die intensive Zusam­ menarbeit mit allen Fachab­ teilungen macht dies erst möglich. Künftig wird auch der neue, intelligente Strom­ zähler eine bedeutende Rolle spielen, betont Klehenz: „Hier­ bei ermöglicht es die digitale Vernetzung, die Stromversor­ gung weiterzuentwickeln und noch besser zu machen.“ Intel­ ligente Stromzähler helfen dabei, Unterbrechungen in ­ der Stromversorgung genau zu lokalisieren und schneller beheben zu können. Herausforderung meistern Neben einem hohen Verkabe­ lungsgrad und einem War­ tungskonzept ermöglichen es aber vor allem die Mitarbeiter, dass die Vorarlberger zuverläs­

Die ständigen Investitionen in das Vorarlberger Netz zeigen Wirkung. sig mit Strom versorgt wer­ den. Gehirn der Stromvertei­ lung ist die Hauptschaltlei­ tung, die sich in Bregenz-Weidach befindet. Rund um die Uhr überwachen und steuern zwei Mitarbeiter vor Ort das gesamte Netz im Ländle. Sie erkennen über riesige Mo­ nitore auf einen Blick, ob be­ ziehungsweise wo Störungen vorliegen und können gegebe­ nenfalls sofort eingreifen. „Zu­ sätzlich haben wir mit dem mobilen Netzbetrieb eine Möglichkeit geschaffen, die Netze effizienter zu betreiben und noch schneller reagieren zu können“, erklärt Klehenz. Die Mitarbeiter sind täglich in ganz Vorarlberg unterwegs, warten und inspizieren bei­

spielsweise die Umspann­ werke und Trafostationen, in­ stallieren Baustrom- und Hausanschlüsse. Außerdem können sie im Störfall direkt und gezielt zum entspre­ chenden Einsatzort aus­ schwärmen. „Das mobile System erleich­ tert die Planung, zudem erhal­ ten die Mitarbeiter alle nöti­ gen Informationen digital auf ihre Geräte und können eigen­ ständig und effizient arbeiten. Durch ihre tägliche Arbeit wis­ sen sie, was auch in kritischen Situationen zu tun ist und be­ halten dabei stets einen küh­ len Kopf“, schildert Klehenz. Auf alles vorbereitet Um das Team auf unterschied­ liche Vorfälle, Notfälle und kri­

tische Ereignisse vorzuberei­ ten, finden jährlich Schu­ lungen statt. „Die Stromnetze werden im­ mer komplexer. Das hat natür­ lich auch Auswirkungen auf die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Unter anderem werden daher in ­ ­regelmäßigen gemeinsamen Trainings unterschiedliche Netz­ szenarien und Situati­ onen behandelt“, so Buzanich. Vorarlberg Netz hat dafür eigens ein Störungskonzept ­ erarbeitet. Dort ist im Falle eines Stromausfalles genau definiert, nach welchen Check­ listen die Mitarbeiter vorge­ hen müssen. „Wir sind somit auf kommende Situationen bestmöglich vorbereitet“, er­ klärt Hannes Buzanich.

Ein Masterplan für die Donau Mit einem gemeinsamen Kon­ zept wollen das bayerische Um­ weltministerium und der Bund Naturschutz gemeinsam mit weiteren Institutionen die Ar­ tenvielfalt entlang der Donau erhalten.

Die Donau ist ein Hort der Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen. APA-Foto: Nationalpark Donau-Auen/Kern

Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) stellte in Moos im Landkreis Deggendorf den „Masterplan Lebensraum Bay­ erische Donau“ vor. Im „Info­ zentrum Isarmündung“ gab sie den Startschuss für das erste Projekt, die Wiederher­ stellung einer dynamischen,

wilden Flussnatur entlang der Isar an der Mündung in die Donau. Hort der Artenvielfalt „Die Donau ist ein Hort der Artenvielfalt, ein Eldorado an Tieren und Pflanzen“, sagte Scharf. „Hier können wir er­ messen, wie verletzlich diese Vielfalt ist.“ Die Isarmündung bezeichnete die Ministerin als eines der „wertvollsten und kostbarsten Naturjuwele in Bayern“. Wich­ tig sei jedoch auch, alles für die Sicherheit der Menschen

an der Donau zu tun. Auch Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund des Naturschutz (BN) in Bayern, verwies vor dem Hintergrund der Hoch­ wasserkatastrophe im Land­ kreis Deggendorf im Jahr 2013 auf die große Verantwortung für die vielen entlang des Flusses lebenden Menschen. Die Donau sei der bedeu­ tendste Fluss Europas. Der Masterplan beschreibe konkrete Maßnahmen zur Re­ naturierung. Für den Landes­ bund für Vogelschutz (LBV) betonte der Vorsitzende Nor­

bert Schäffer den Wert der Ar­ tenvielfalt an der Donau und nannte ein Beispiel: „Im Jahr 2020 werden wir die Ufer­ schnepfe verloren haben.“ Wie auch Weiger forderte Schäffer mehr Personal in den Natur­ schutzbehörden in Bayern. EU-Donauraumstrategie Der Masterplan wurde im Rahmen der EU-Donauraum­ strategie angestoßen. Er um­ fasst 15 Schlüsselprojekte, die schrittweise und mit den Menschen vor Ort umgesetzt werden sollen.


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Dienstag, 3. Oktober 2017 Extra

Aus den Abfällen von heute die Rohstoffe von morgen gewinnen Wie eine kaputte Waschmaschine zum Lieferanten kostbarer Materialsorten wird. Bei Loacker Recycling in Götzis steht eine der modernsten Shredderanlagen Europas. Das selbst weiterentwickelte Hightech-Aggregat zerkleinert und sortiert täglich Tonnen unseres Haushaltsschrotts und sorgt so für den wichtigen Nachschub an wiederverwertbaren Rohstoffen. Die Materialien durchlaufen im Shredder einen Prozess von bis zu sieben Sortierschritten. Recycling ist wichtiger denn je „Recycling ist heute wichtiger denn je. Es leistet einen wichtigen Beitrag, der internationalen Rohstoffabhängigkeit entgegenzuwirken. Darüber hinaus sinkt auch die Nutzungsdauer vieler Dinge, die

Die Rohstoffe von morgen.

Waschmaschine von den nichteisernen Teilen wie den Kupferkabeln, der Waschtrommel und den Kunststoffschläuchen. Alle von der Magnettrommel „ignorierten“ Nichteisen gelangen zum Sieb.

Karl Loacker Geschäftsführer Loacker Unternehmensgruppe

Die Nachsortierung ist aufwendig, aber sehr wichtig. Sie sorgt dafür, dass kostbare Wertstoffe wieder in den Rohstoffkreislauf gelangen. wir verwenden, wodurch viel mehr Schrott entsteht: Früher hielt eine Waschmaschine 20 Jahre oder mehr, heute ist sie oftmals schon nach fünf Jahren zu ersetzen“, gibt Chris­ toph Ortner, Leiter Umwelt, Sicherheit und Qualität bei Loacker Recycling, zu bedenken. Mehrere Sortierschritte Der rund 350 Tonnen schwere und 2000 PS starke Shredder von Loacker Recycling sorgt dafür, dass jene Dinge, die die Verbraucher als Schrottabfall entsorgen, wieder zu brauchbaren Wertstoffen werden. Er zerkleinert und sortiert alle eingehenden „Abfälle“ so, dass sie größtenteils wieder in den Wirtschaftskreislauf gelangen können. In den Shredder kommen – nach vorheriger Entfernung der Schadstoffe – selbst große Reststoffe

Der Shredder sorgt dafür, dass Dinge, die die Verbraucher als Schrottabfall entsorgen, wieder zu brauchbaren Wertstoffen werden. wie Haushaltsgeräte oder anderer Mischschrott. Die Materialien durchlaufen bis zu sieben Sortierschritte. Wie das genau funktioniert, ist am Beispiel der Waschmaschine einfach erklärt. Beispiel Waschmaschine Eine Waschmaschine gelangt, nach der Entfernung der Schadstoffe wie jene in den Kondensatoren, im Ganzen in den Shredder. In einem ersten Schritt bricht ein Hammerwerk die einzelnen Ver­

bundstoffe mechanisch auf, ­wodurch sich die unterschiedlichen Materialien voneinander lösen. Es zerlegt die Waschmaschine ­ in die ­verschiedenen Einzelteile: Schleudertrommel, Gehäuse, Motor sowie verschiedene Kunststoffe. Kleinund Kleinst­ teile sowie Staub und Schmutz saugt eine Anlage zeitgleich ab. Alle anderen Teile fallen durch einen Rost und gelangen so zum nächs­ ten Verarbeitungsschritt. So splittet in der zweiten Sortier-

stufe zum Beispiel ein Vibrationsförderer die Bestandteile mit Hilfe von Rütteln weiter auf. Ein sogenannter Windsichter trennt die Materialien abermals mechanisch. Sortenreine Sekundärrohstoffe Die nächste Station der einstmaligen Waschmaschine ist die Magnettrommel. Hier wird mithilfe eines Magneten Eisen von Nichteisen getrennt. Die Magnettrommel teilt bei der Waschmaschine also zum Beispiel das Gehäuse der

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Die Nachsortierung Am Ende aller Sortiervorgänge gelangen die Materialien zur händischen Nachsortierung. Die Mitarbeiter dieser Station selektieren die letzten Störstoffe wie Kunststoff oder Glas aus. „Diese aufwendige, aber wichtige ‚Nachsortierung‘ sorgt dafür, dass möglichst reine Sekundärrohstoffe aus dem Sortierprozess hervorgehen. Diese Aufgabe ist sehr verantwortungsvoll, denn sie stellt sicher, dass wir kostbare Wertstoffe wieder dem Rohstoffkreislauf zuführen können“, erklärt Karl Loacker, Geschäftsführer der ­Loacker Unternehmensgruppe.

Daten und Fakten Shredder • liefert pro Tag bis zu mehrere Hundert Tonnen wiederverwertbare Rohstoffe • liefert pro Stunde bis zu e ­ iner Waggonladung E ­ isenschrott • splittet Mischschrotte in verschiedene Rohstofffraktionen auf Leistung: 2000 PS Gesamtgewicht: 350 t


8 Energie und Umwelt

Dienstag, 3. Oktober 2017 Extra

Weg zur besten Lichtlösung Harder Handballprofis erhal­ ten bestes Licht für die nächs­ ten zehn Jahre. Möglich wird das durch das sogenannte Licht-Contracting.

Auch der Bodensee ist von dem Phänomen betroffen.

Erwärmung intensiviert Farbe der Seen Große Seen bekommen bei höheren Temperaturen tendenziell eine intensivere Färbung. Vor dem Hintergrund der Klima­ erwärmung sei zu erwarten, dass blaue Seen in ­Zukunft blauer und grüne Seen grüner werden, erklärte Studienautor Benjamin Kraemer vom Berliner Leibniz-Institut für Ge­ wässerökologie und Binnenfischerei (IGB). Wie er mit Kollegen berichtet, hängt dies mit dem Gehalt an Phytoplankton in den Seen zusammen. Warme Jahre können der Studie zufolge dazu führen, dass sich die jeweilige Ausgangslage im See verschärft: Der Reichtum oder die Armut an Phytoplankton tendiere jeweils dazu, zuzunehmen. Fehlt es an Phytoplankton, fehlt Fischen die Nahrungsgrundlage. „So hat zum Beispiel im Bodensee und im ­Tanganjikasee in Afrika der reduzierte Phytoplanktongehalt zu einer verringerten Produktivität der Fischerei geführt“, erklärt Kraemer.

Die Zumtobel Group Services (ZGS) und die Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW) betreuen mit dem Serviceangebot NOW die Sporthalle des Handballclubs Hard ab sofort in allen Belangen rund um die ­ Beleuchtung – ein neues Serviceangebot, das Schule ­ machen sollte. Das auf zehn Jahre vereinbarte Licht-Contracting inkludiert unter anderem die Modernisierung der Beleuchtung, aber auch die zuverlässige Wartung und Optimierung der Beleuchtungsanlage zu einer fixen monatlichen Rate. Gutes Licht als Pflicht Die Sporthalle in Hard am Bodensee ist Trainings- und Spielzentrum für das Herrenteam des Handballclubs Hard. Für die Heimspiele in der höchsten Handballliga Österreichs verfügt die 2700 Quadratmeter große Halle über Tribünen mit rund 1200 Sitzund 1100 Stehplätzen. Ein gutes und angenehmes Licht, das zudem perfekt funktionieren muss, ist hier Pflicht.

Der Servicevertrag gibt uns für die kommenden Jahre Sicherheit und Flexibilität für die Hallenbeleuchtung. Erich Lindner Geschäftsführer

Daher hat sich die Gemeinde Hard, Inhaber der Sporthalle, entschieden, die Beleuchtung aus dem Jahr 2006 zu modernisieren. Dabei setzt die Gemeinde auf ein neuartiges

Serviceangebot von Zumtobel Group Services, das in Kooperation mit der VKW entwickelt wurde. Anstelle eines einmaligen Leuchtenkaufs mit hohen Investitionskosten beinhaltet NOW einen Servicevertrag über mehrere Jahre, der sämtliche Leistungen – von der Planung einer modernen Lichtlösung über die Beleuchtungserneuerung, die Demontage der alten und die Montage der neuen Beleuchtung bis hin zur regelmäßigen Wartung – einschließt. Gebündelt werden die Dienstleistungen in einer fixen monatlichen Rate. Dadurch ­ profitiert die Gemeinde vom ers­ ten Monat ab Vertrags­ abschluss von einer Licht­ lösung, die über die Jahre auf dem aktuellen Technologiestand bleibt, einem Projektmanagementteam von ZGS und VKW, das ihr alle Aufgaben rund um die Beleuchtung abnimmt und von enormen Einsparungen bei Strom- und Wartungskosten. Alles aus einer Hand Durch diese Partnerschaft macht sich die Gemeinde Hard genau diese Vorteile zunutze: Der Servicevertrag wurde für zehn Jahre vereinbart. ZGS und VKW übernehmen die komplette Abwicklung und Betreuung der Beleuchtungsanlage für diesen Zeitraum. Geschäftsführer der Harder Sport- und Freizeitanlagen Betriebsgesellschaft mbH Erich Lindner resümiert: „Der Servicevertrag gibt uns für die kommenden Jahre Sicherheit und Flexibilität für die Hallenbeleuchtung: Die Modernisierung hat uns ein Licht geliefert, dass wir nun sogar TVÜbertragungen im HD-Format realisieren und mit verschiedenen Lichtszenen optimal auf die jeweiligen Nutzungs-

Durch den Einsatz der neuen LED-Beleuchtung reduzieren sich die Kosten drastisch. bedingungen, vom Schul­ betrieb, Training bis hin zu einem Meisterschaftsspiel ­reagieren können. Durch die vereinbarten Wartungs­ services bleiben wir lichttechnisch auf dem aktuellsten Stand, ohne, dass wir uns darum kümmern müssen – ­ ­eine perfekte Kombination.“ Neue LED-Beleuchtung Die Halle hatte bis vor Kurzem durch die knapp 200 Metalldampflampen mit 400 W und 250 W eine Anschlussleistung von insgesamt 72,4 kW. Durch

die Zusammenarbeit mit Zumtobel Group Services und VKW wurde die Beleuchtung über dem Spielfeld und den Tribünen mit einer modernen LED-Beleuchtung erneuert und an das LichtmanagementSystem angebunden. Die LED-Hallenleuchten reduzieren die Anschlussleistung um 30k W auf 42 kW. Das entspricht einer jährlichen ­ Reduzierung des Energiever­ brauchs von etwa 89.000 kWh und einer Einsparung von 33 Tonnen CO2. Gleichzeitig garantiert das Licht-Contracting-

Modell der Gemeinde Hard durch jährliche Wartungsund Inspektionseinheiten ­Beleuchtungsstärken von 360 bis 2600 Lux, abhängig von der jeweils gewählten Szene im Lichtmanagement-System. Durch den Einsatz der neuen LED-Beleuchtung reduzieren sich die Energie- und Wartungskosten drastisch. Kurz: Eine neue Beleuchtung mit verbesserter Lichtqualität zu einer monatlichen Rate, die im Vergleich zu den früheren Kosten ab dem ersten Monat sogar Geld spart.

Studie untermauert Wirtschaftlichkeit eines europaweiten Atomausstieges Ein europaweiter Ausstieg aus der Atomkraft ist möglich und vor allem wirtschaftlich dar­ stellbar: Davon ist der Grüne oberösterreichische Landesrat Rudi Anschober voll überzeugt.

fordert der Politiker. Beispielsweise kritisierte er die Laufzeitverlängerung für das AKW Krsko in Slowenien nahe zur Steiermark und Kärnten scharf. „Jedes zusätzliche Jahr ist eine Risikoerhöhung.“ Entscheidend für die Erreichung des Ausstiegsziels werden laut Anschober Gerichtsund Finanzierungsentscheidungen rund um „das wirtschaftlich dümmste Projekt aller Zeiten“, das in Großbritannien geplante AKW Hinkley Point C, sein.

Er präsentierte in Wien gemeinsam mit Friedrich Hinterberger vom SERI-Institut Teile einer neuen, vom Land Oberösterreich beauftragten Studie, die Vorteile eines Atomausstieges Europas untermauert.

Rudi Anschober „Grüner“ Landesrat

Es geht um eine langfristige Weichenstellung. Es braucht eine strategische Grundsatzentscheidung der EU hin zur Energiewende. Allianz der Regionen Nicht zuletzt die Studienergebnisse sollen helfen, auch die von Oberösterreich initiierte Allianz von Europaregionen für einen Ausstieg aus der Atomkraft zu stärken.

Laufzeitverlängerung für Krsko: Jedes zusätzliche Jahr ist eine Risikoerhöhung. Denn Anschober will gerne osteuropäische und französische Regionen mit ins Boot holen - und die Studienergebnisse deswegen auch beispielsweise in Tschechien und Frankreich präsentierten. Ihm geht es sehr stark darum, die Wirtschaftlichkeit eines Atomausstiegs, von der er überzeugt ist, darzustellen, wie er vor Journalisten betonte. Schlussendlich sei das Nutzen von Atomkraft wirtschaftlich nicht mehr darstellbar, da die

erneuerbaren Energien durch verstärkte Erzeugung leistbar geworden seien. Europa 2050 atomstromfrei 2050 könne Europa wirtschaftlich erfolgreich atomstromfrei sein, sagen Anschober und die Studie, an der neben dem Wiener Nachhaltigkeitsforschungsinstitut SERI auch die in der deutschen Stadt Osnabrück ansässige Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) be-

teiligt war. Selbes gelte für Einzelstaaten in Europa, die noch auf Atomstrom setzen. „Es geht um eine langfristige Weichenstellung. Nicht nur die Subventionen für den Bau von Atomkraftwerke gehören gestoppt und Laufzeitverlängerungen limitiert, es braucht eine strategische Grundsatzentscheidung der EU hin zur Energiewende. Das soll keine Hauruck-Aktion sein. Es ist ein planbarer, wirtschaftlich berechenbarer Kurs notwendig“,

Grundsatzentscheidung 2019 Österreich und andere Staaten haben vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) dagegen geklagt. Am 5. Oktober ist die erste mündliche Verhandlung; Anschober rechnet zwei Monate danach mit einem ­e rstinstanzlichen Urteil. Mit einer endgültigen Entscheidung zur Grundsatzfrage von Subventionen für AKW rechnet er spätestens Anfang 2019. Die Regionsinitiative gegen Atomkraft will Anschober vorantreiben, um in Brüssel ordentliches Lobbying zu machen. Bei der Gentechnik sei es schließlich gelungen, dass die Regionen Selbstbestimmung erhalten hätten“ sagt der Grün-Politiker in einer Stellungnahme.

Emmanuel Macron.

Verschmutzer sollen mehr zahlen müssen Der französische Präsident Macron hat eine Reform des europäischen Handels mit Kohlendioxid-Verschmutzungsrechten (CO2) gefordert. Ein Preis von unter 25 bis 30 Euro pro Tonne CO2 sei nicht ausreichend. Derzeit liegt der Preis an der Börse bei etwa sieben Euro. Macron fordert auch eine europäische Steuer auf den Ausstoß von Kohlenstoff. Im Kampf gegen den Klimawandel verlangte er zudem eine, europäisches Förderprogramm für saubere Technologie bei Autos. Impressum | Redaktion/Texte: Ernest F. Enzelsberger, Russmedia Verlag GmbH Umsetzung: Anja Schutti Bilder: Russmedia-­ Archiv, Österreichisches Glasrecycling, APA, VKW, Loacker Recycling Anzeigen: Russmedia Verlag GmbH, Verkäufer P ­ atrick Fleisch, Michael Märk, Nadja M ­ auser, ­Gutenbergstr. 1, 6858 Schwarzach


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Dienstag, 3. Oktober 2017 Extra

Chancen mit Nachhaltigkeit Die Österreichische Post sieht in der nachhaltigen Ausrichtung ihrer Tätigkeiten große Chancen für das gesamte Unternehmen.

Wolfgang Urbantschitsch.

Auch 2016 wieder mehr Ökostrom Der Anteil des mit staatlichen Mitteln geförderten Ökostroms am gesamten Stromverbrauch ist in Österreich 2016 im Ver­ gleich zu 2015 erneut gestiegen. Das geht aus dem neuen Ökostrombericht der Regulierungsbehörde E-Control hervor.

Globale Ziele „Umwelt- und Wertstoffmanagement bekommen einen immer höheren Stellenwert in unserem Unternehmen“, führt dort Generaldirektor Dipl.-Ing. Dr. Georg Pölzl aus. Er ist überzeugt davon, dass eine nachhaltige Entwicklung nur stattfinden kann, wenn die Unternehmensaktivitäten auf ein größeres, globales Ziel ausgerichtet sind.

Dr. Georg Pölzl General­ direktor Österreichische Post AG

Das Umwelt- und das Wertstoffmanagement bekommen in unserem Unternehmen einen immer höheren Stellenwert.

Nachhaltigkeitsziele der UNO So bekennt sich die Post auch zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, die seit Jänner 2017 gültig sind und hat diese in ihre Nachhaltigkeitsstrategie integriert. Dass die Österreichische Post auch aus Sicht des Kapitalmarktes nachhaltig agiert, betätigt die seit 2007 beste­ hende Aufnahme in den Nachhaltigkeitsindex VÖNIX der Wiener Börse. Auch beim ­Carbon Disclosure Project, der weltweit größten Datenbank für unternehmensrelevante Umwelt- und Klimainformationen, die von Kapitalmarktteilnehmern stark zur Beurteilung potenzieller Investments genutzt wird, konnte sich die Post laut Eigenangaben erneut verbessern. Hoher Anteil an E-Fahrzeugen Die Nachhaltigkeitsaktivitäten der Österreichischen Post wurden auch von oekom research, einer der weltweit führenden Ratingagenturen im nachhaltigen Anlagesegment analysiert und positiv bewertet. Besonders hervorgehoben wurden dabei die Ziele und Maßnahmen im Bereich Umwelt- und Klimaschutz, wie beispielsweise der relativ h ­ ohe Anteil an E-Fahrzeugen, sowie

Entgeltliche Einschaltung des Landes Vorarlberg

Anteil von 16,7 Prozent Der Anteil des geförderten Ökostroms hat sich 2016 von 16 Prozent auf 16,7 Prozent erhöht und stieg um sieben Prozent von 9168 Gigawattstunden (GWh) auf 9770 GWh. Die Stromabgabe an Endverbraucher betrug 2015 57.417 GWh, 2016 waren es 58.335 GWh. „Der Ausbau geht weiter voran“, sagte E-Control-­ Vorstand Wolfgang Urbantschitsch. Gefördert ­werden Ökostromte chnologien mittels staatlich garantierter Einspeisetarife, also fixen Abnahmepreisen für den Strom.

Bei der Unternehmensführung spielen daher neben wirtschaftlichen auch die ökologischen und sozialen Faktoren eine Rolle, um den langfristigen Erfolg des Unternehmens zu sichern. Das geht aus dem Nachhaltigkeitsbericht 2016 der Österreichischen Post hervor, der den Vorarlberger Nachrichten vorliegt.

Bereits seit 2007 ist die Österreichische Post deshalb Mitglied beim UNO Global Compact und orientiert sich bei der Umsetzung ihrer Ziele und Aktivitäten an dessen Prinzipien bezüglich Menschenrechten, Arbeitsrechten, Umweltschutz und Antikorruption.

h c o d s ’ h c a M wie n a i r o l F d n Heimo u Heimo und Florian sind wahre Energiebündel. Deshalb nutzen sie die unerschöpfliche Kraft der Sonne. So erzeugen sie Energie für ihr Heim. Das schont die Umwelt und die Haushaltsrechnung.

www.vorarlberg.at/energieautonomie

Schritt für Schritt zur Energieautonomie

Nachhaltigkeit ist für die Post kein Zustand, den man erreicht hat, sondern ein Prozess. die Implementierung von Standards im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Organisatorisch ist das Thema Nachhaltigkeit direkt bei Generaldirektor Dipl.-Ing. Dr. Georg Pölzl in der Abteilung „Corporate Social Responsibility und Umweltmanagement“ verankert. Als oberstes Kontrollorgan nimmt der Aufsichtsrat seine Aufgaben hinsichtlich ökonomischer sowie sozialer und ökologischer Verantwortung im Unternehmen wahr. Zudem gibt es für jeden Bereich unternehmensübergreifende Arbeitsgruppen, die

mindestens einmal jährlich zusammentreffen. Zusammen behandeln diese aktuelle, nachhaltigkeitsrelevante Themen, leiten entsprechende Ziele ab und definieren Maßnahmen. Interdisziplinäre Ausrichtung Hierbei wird ein besonderes Augenmerk auf die interdisziplinäre Ausrichtung und Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Bereichen gelegt. Im Jahre 2016 hat die Österreichische Post intensiv an ihrer Nachhaltigkeitsstrategie gearbeitet. Um zu unterstreichen, dass Nachhaltigkeit für die Post kein Zustand ist, den man

einmal erreicht hat, sondern ein fortlaufender Prozess, trägt das neue Programm den Titel „PRO AKTIV!Die Post. Nachhaltig für Österreich“. Klimaschutzbekenntnis Die Post hat 2016 ihr Bekenntnis zum Klimaschutz nochmals verstärkt. Die Initiative wird vom WWF unterstützt und verfolgt das Ziel, Unternehmen aktiv in den Klimaschutz einzubinden. In diesem Rahmen hat sich die Post ein wissenschaftliches Klimaziel bis 2025 gesetzt. Es leistet somit einen Beitrag, die globale Erderwärmung auf unter zwei Grad C zu beschränken.


Dienstag, 3. Oktober 2017 Anzeigen

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Ölheizung sanieren: Das zahlt sich aus! Mit einem hocheffizienten Öl-Brennwertgerät senkt ein Haushalt seinen Heizölverbrauch um bis zu 40 Prozent. Heizungsbesitzer können sich bis zu 3000 Euro sichern, wenn sie ihren Kessel jetzt tauschen. Heizen mit Öl ist günstig, das steht fest – Voraussetzung dafür ist jedoch eine neue, effiziente Ölheizung mit einem deutlich niedrigeren Energieverbrauch. Denn dank modernster Technik verbrauchen neue Öl-Brennwertgeräte bis zu 40 Prozent weniger Heizöl. Ersparnis durch Effizienz „Wer eine mehr als 20 Jahre alte Ölheizung hat, sollte rasch eine Renovierung in Betracht ziehen“, rät Martin Reichard, Geschäftsführer des IWO-Österreich: „Die Ersparnis ist enorm: Für ein durchschnittlich großes Einfamilienhaus bedeutet das eine Ersparnis

bei den Heizkosten von mehreren Hundert Euro im Jahr.“ Zudem ist die Effizienzmaßnahme gut für das Klima. „Wer weniger Öl braucht, kommt nicht nur billiger durch den Winter, sondern tut auch et-

Mag. Martin Reichard Geschäftsführer IWOÖsterreich

Wer weniger Öl braucht, kommt nicht nur billiger durch den Winter, sondern tut auch etwas für die Umwelt.

was für die Umwelt. Der geringere Verbrauch senkt die Emissionen“, erklärt Reichard.

Im nächsten Winter viel Geld sparen – eine neue Ölheizung macht‘s möglich.

Ölkessel tauschen und Förderung erhalten.

Foto: IWO Deutschland

3516 getauschte Ölkessel Bereits 3516 Vorarlberger Haushalte haben in den letzten acht Jahren ihre Ölheizung erneuert. Mit einem Kesseltausch sparen sie wertvolle Energie – das schont das Haushaltsbudget und auch die Umwelt. Über die Jahre haben die Vorarlberger so zu einer Einsparung von 290 Gigawattstunden Energie und 77.600 Tonnen CO2 beigetragen.

Bis zu 3000 Euro Wer sich für die Modernisierung seiner Ölheizung entscheidet, kann sich außerdem über finanzielle Unterstützung der Initiative „Heizen mit Öl“ (HMÖ) freuen, die den Kesseltausch mit bis zu 3000 Euro fördert. Antragsformulare sind unter www. heizenmitoel.at, foerderung@ heizenmitoel.at oder unter der Nummer 01-890 90 36 erANZEIGE hältlich.

Foto: istock

Neue Heizung zu gewinnen Seit dem Start der Förderaktion im Jahr 2009 stellten österreichweit bereits fast 49.000 Haushalte einen Antrag auf Unterstützung beim Ölkesseltausch. Noch heuer wird die Marke von 50.000 HMÖ-Anträgen erreicht sein. Dem 50.000. Antragsteller spendiert HMÖ ein neues Öl-Brennwertgerät im Wert von maximal 10.000 Euro. Dabei handelt es sich um einen Gutschein für die Modernisierung einer alten Ölheizung. Nach erfolgter Heizungserneuerung wird dem Gewinner der Betrag rückerstattet. Wer Chancen auf den Gewinn haben will, sollte bald einen Antrag stellen.

Mehr Service für Kunden Komfort und Services bei der Paketzustellung bietet die Post mit Optionen wie der kostenlosen Post App oder der neuen Post Flexibox. Viele Menschen shoppen gerne online und warten gespannt auf ihr Paket mit den bestellten Waren. Komfortable wie zuverlässige Services der Österreichischen Post in der Zustellung machen das Empfangen von Paketen noch einfacher. Praktische Paketumleitung Mit der Paketumleitung per Post App können Privatkunden die Zustellung je nach Bedarf individuell wählen: an eine nahe gelegene Post-Geschäftsstelle oder Abholstation, an einen Wunsch-Nachbarn oder an einen sicheren Ort zu Hause. Auch die Auswahl, an welchem Tag die Sendung geliefert werden soll, ist

mit dem digitalen Service möglich. Sollen Sendungen regelmäßig an eine der alternativen Zustelladressen geliefert werden, hilft die dauerhafte Paketumleitung. Einzelne Sendungen davon auszunehmen, ist in der App per Knopfdruck möglich. Post Empfangsbox und Post Flexibox Rund 20.000 Post Empfangsboxen stehen in ganz Österreich bereit, um Pakete, Briefe und Einschreibsendungen (außer RSa- und RSb-Sendungen) zuzustellen, die nicht persönlich übergeben werden können. Besonders bequem: Mit der neuen Post Flexibox warten Pakete sicher verstaut und direkt vor der Wohnungstür auf den Empfänger. Mit diesen Lösungen gelangen Sendungen noch rascher zu den Kunden.

Pakete warten in der Post Flexibox abholbereit vor der Wohnungstür.

Post Empfangsbox in einem Wohnhaus.

Foto: Österreichische Post AG

Ausgefeilte Logistik macht‘s möglich Die moderne Logistik der Österreichischen Post in sechs Brief- und sieben Paketlogistikzentren ermöglicht die schnelle und zuverlässige Verarbeitung und Zustellung von Kundensendungen. Im Jahr 2016 wurden rund 81 Millionen Pakete zugestellt – ein neuer Rekord, der auch dem boomenden Onlinehandel zuzuschreiben ist. In ganz Österreich stellt die Post Sendungen zuverlässig und flächendeckend zu – auch an abgelegene Haushalte.

Foto: Christoph Meissner/Österreichische Post AG

Umweltfreundliche Zustellung Die Österreichische Post bietet umfangreiche Services und schützt dabei die Umwelt: Denn im Rahmen der Initiative CO2 NEUTRAL ZUGESTELLT werden alle Pakete, Briefe, Zeitschriften und Werbesendungen in Österreich CO2ANZEIGE neutral zugestellt.

Daten & Fakten www.post.at/co2neutral www.post.at/flexibox www.post.at/meinesendung www.post.at/app

In den Logistikzentren der Österreichischen Post werden Pakete maschinell nach PLZ sortiert. Foto: Österreichische Post/Werner Streitfelder


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