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2017 09 19 extra bildung und seminare

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Bildung und Seminare

Foto: Vlbg. Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H. | Alexander Ess

19. September 2017

Qualifizierung Mit Projekt „Chance“ zum Facharbeiter

Pflegebereich Assistenz-Ausbildung weiterhin gefragt

Weiterbildung Breites Angebot im Herbst 2017


Dienstag, 19. September 2017 Extra

2 Bildung und Seminare

Selbsteinschätzung ist das Um und Auf Da sich die Arbeitswelt schnell verändert, ist lebenslanges Lernen angesagt. Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es viele, die passende zu finden, ist nicht so einfach. Warum ist lebenslanges Lernen notwendig? Diese Notwendigkeit lässt sich einfach mit einigen Zahlen unterlegen: Berufliches Fachwissen verliert nach fünf Jahren die Hälfte seiner Bedeutung. Technologiewissen bereits nach drei Jahren. IT-Wissen hat eine Halbwertszeit von nur einem Jahr. Schon jetzt arbeiten sieben von zehn Beschäftigten im wissensintensiven Dienstleistungssektor. Einige Fragen vorab Doch wie finden Weiterbildungswillige aus der Vielfalt an Angeboten die passende Ausbildung? Zuerst sollte man sich klar werden, welche Ziele mit der Weiterbildung erreicht werden sollen? Am besten nehmen Sie sich Zeit und schreiben die Ziele und Beweggründe für eine Weiterbildung auf. Welche Lernart passt zu Ihnen? Wie viel Zeit und Energie können Sie investieren und welche Weiterbildung passt zum Arbeitsmarkt? Und nicht zu unterschätzen: Das Fach oder Thema sollten Interessenten danach wählen, was sie im Beruf damit erreichen möchten. Danach folgt die Frage nach dem Abschluss: Reicht es, ein spezielles Thema in einem Kurs zu vertiefen? Oder benötige ich einen höheren akademischen Abschluss, beispielsweise, um für Führungspositionen ins Spiel zu kommen? Angebote und Ruf prüfen Dies sind nur einige der Fragen, die man sich stellen sollte, bevor man sich dem zweiten Schritt zuwendet. In diesem geht es nämlich darum, die verschiedenen Angebote und Anbieter zu prüfen. Hier bietet es sich an, eine Liste zu erstellen, denn es ist nicht einfach, unter einer Vielzahl von Seminaren, Kursen und Institutionen das Richtige auszuwählen. Interessenten sollten auch den Ruf und die Erfahrung des Anbieters unter die Lupe zu nehmen. Wer an ein Studium neben dem Beruf denkt, muss darauf achten, dass der Studiengang durch eine Akkreditierungsbehörde geprüft und zugelassen ist. Was ebenfalls zählt, ist die Markterfahrung des Bildungsanbieters und seine Bekanntheit in den Personalabteilungen. Das Thema „eigene Res-

Damit während der Weiterbildung die Lust und Freude nicht dem Frust weicht, sollten Weiterbildungswillige von Anfang an ehrlich zu sich selbst sein. sourcen und Kräfte“ wird von den meisten Weiterbildungswilligen unterschätzt. Während zum Weiterbildungsstart Motivation und Tatendrang vorherrschen, lässt dies bei den meisten mitten in der Weiterbildung nach. Deshalb sollte man in der Überlegungsphase ehrlich zu sich selbst sein und realistisch abschätzen, wie viel Zeit pro Woche in die Weiterbildung investiert werden kann. Als kleiner Anhaltspunkt: Fernstudierende sollten sich etwa 15 Wochenstunden Zeit nehmen. Neben dem eigenen Zeitplan sollte man auch die Flexibilität des Weiterbildungsanbieters oder der Hochschule kritisch hinterfragen: Ist eine Unterbrechung möglich, falls es Job oder Familie nötig machen? Wie einfach kann ich angemeldete Prüfungen verschieben oder sogar ganz absagen? Private Krisen lassen sich nicht planen – das sollten Bildungswillige unbedingt bedenken.

Weiterbildung in der Nähe Je intensiver und häufiger die gewünschte Weiterbildung Anwesenheitspflicht bei Lehrveranstaltungen fordert, desto mehr sollte man von vornherein darauf achten, dass der Standort des Anbieters nah am eigenen Wohn- oder Arbeitsort liegt. Denn je aufwendiger die Anreise, desto größer ist die Verlockung, die Weiterbildung schon nach wenigen Wochen abzubrechen. Fernstudiengänge fordern dagegen wenig oder gar keine Präsenz vor Ort. Gelernt wird im Selbststudium zu Hause oder man organisiert sich in einer Lerngruppe. Kostentransparenz Ein wichtiger Punkt sind die Weiterbildungskosten. So gehen beispielsweise seriöse Anbieter auch mit den anfallenden Gebühren transparent um und listen alle Kosten für Seminare, für Lernmaterial und Prüfungen genau auf. Es gilt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Daten und Fakten Gedanken zur Weiterbildungsplanung: – Zeitmanagement: • Erstellung eines detaillierten Jahresplans (Ausbildungsziele, Kursangebot, Zeitaufwand) • Konkrete Meilensteine im Zeitplan formulieren und setzen • Fortschritte prüfen • lieber kleine Ziele stecken, die wirklich umgesetzt werden – Motivation: •optimistisch bleiben • Belohnen Sie sich, wenn Sie ein Ziel erreicht haben • Im Arbeitsraum mit guten Materialien, Lichtverhältnissen, Arbeitsposition eine lernfreundliche Atmosphäre schaffen – Mehr Ansporn: • Arbeitsgruppen bilden • Feedback holen • Themen im Team diskutieren – Mehr Konzentration: • genügend Schlaf, ausreichend trinken, regelmäßig lüften, bewusste Ernährung) • Keine Ablenkungen (Tür zu, Handy aus) • Aufmerksamkeit fokussieren mithilfe von Mitschreiben, eigene Fragen formulieren

Mit welchen Vorteilen ist eine fundierte Aus- und Weiterbildung verbunden?

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ch bin davon überzeugt, dass mehr Bildung auch zu mehr Lebensqualität führt. Sie schafft uns neue Perspektiven – im privaten wie auch im beruflichen Bereich. Die Art der Weiterbildung kann hierbei vielfältig sein – ob aus dem Selbststudium von Büchern, Workshops und Seminaren oder weiterführenden Lehrgängen bis zu kompletten Ausbildungen. Arbeitszeit – Lebenszeit. Bildung verschafft uns hier Freiheit.

Martin Marignoni Vitalakademie Dornbirn

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flegeberufe sind jederzeit sehr attraktiv, momentan befinden sie sich in einem dynamischen Wandel: Die neuen Ausbildungsgesetze ermöglichen einen Zugang von einem einjährigen Modell bis hin zur Akademisierungsebene. Alle unsere Absolventen erwartet ein wert- und sinnorientiertes Berufsfeld im Akut- und Langzeitbereich mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten und mit einer soliden Bezahlung. Gerne beraten wir Sie auf Ihrem Weg in die Pflege. Dr. Guntram Rederer Dir. Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch

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eben der persönlichen Entwicklung erhöht eine fundierte Aus- und Weiterbildung die Chancen am Arbeitsmarkt erheblich. Die Praxis zeigt, dass Menschen mit hohen fachlichen Qualifikationen ein geringeres Risiko haben, arbeitslos zu werden. Zudem eröffnen sich durch die persönliche Lernbereitschaft Perspektiven, die sowohl der eigenen Person, dem Unternehmen, als auch der gesamten Wirtschaftsregion zugute kommen.

a sich die Halbwertszeit des Wissens in den letzten Jahren stark verkürzt hat, wird laufende Bildung immer wichtiger. Sei es, um sich ausoder umzubilden oder einfach im bestehenden Bereich weiterzubilden. Zusätzlich erfährt auch die Persönlichkeitsbildung neuen Aufwind. Neben beruflichen Updates steigt der individuelle Bedarf an zwischenmenschlichen Kompetenzen wie Kommunikation und Interaktion, die uns im Miteinander sicherer agieren lassen.

Thomas Metzler Öffentlichkeitsarbeit AMS

Mag. Daniela Genser, MA Leiterin der universitären Weiterbildung Uni Innsbruck

Dem Tutorial über Videokonferenz von zu Hause aus folgen.

Option Fernstudium Ein Fernstudium richtet sich vorwiegend an Berufstätige und Personen aus universitätsfernen Regionen. Diese Studiengänge fordern wenig oder gar keine Präsenz vor Ort, denn viele Lehrveranstaltungen werden heute im Web in Form von Online-Seminaren und -Tutorien abgewickelt. Gelernt wird im

Selbststudium zu Hause oder man organisiert sich in einer Lerngruppe. Interessierte sollten darauf achten, dass wohnungsnahe Prüfungszentren vorhanden sind, damit der künftige Studierende nicht alle paar Monate Urlaub nehmen und Hotels buchen muss, um zu Prüfungen zu reisen.


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Gelebte Vielfalt und Internationalität Die Universität Innsbruck ist der Standort für Hochschulbildung im Westen Österreichs. Mit einem breiten Studienangebot, ausgezeichneten Forscherinnen und Forschern sowie einem umfassenden Weiterbildungsangebot bildet die Alma Mater die nächste Generation von Akademikerinnen und Akademikern aus.

Lehrveranstaltungen werden zum größten Teil von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern abgehalten, die mitten im Forschungsprozess stehen und ihre Erkenntnisse unmittelbar in den Unterricht einbringen. Die Weiterbildungsformate werden entlang der Bedürfnisse der Gesellschaft ausgerichtet.

Studierende können an der Universität Innsbruck aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Studien wählen. Das Angebot umfasst mehr als 170 verschiedene Studienmöglichkeiten und Weiterbildungsprogramme. „Als Rektor der Universität Innsbruck ist es mir ein Anliegen, die Vielfalt der Wissenschaften zu erhalten und zu fördern. Ziel ist es auch, die Spitzenposition der Universität Innsbruck österreichweit und international zu halten und auszubauen“, betont Rektor Tilmann Märk. Die Studierenden profitieren in allen Ausbildungsphasen von der forschungsgeleiteten Lehre an der Universität Innsbruck: Die

Internationale Ausrichtung Die Universität Innsbruck zählt zu den Hochschulen mit der stärksten internationalen Ausrichtung in Lehre und Forschung weltweit. Das zeigt unter anderem das Times Higher Education World University Ranking, das die Universität Innsbruck regelmäßig unter den internationalsten Universitäten auf der ganzen Welt reiht. Beispiele für die internationale Schwerpunktsetzung sind die beiden erfolgreichen Masterprogramme Erasmus Mundus Joint Master Program in Astrophysics und European Master in Classical Cultures. In beiden Studien wird großer Wert auf Kooperationen mit

An den sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten der Universität Innsbruck wird Internationalität gelebt. ausländischen Universitäten und somit auf internationale Vernetzung gelegt. Durch die Ausbildung an mehreren Universitäten bringen Absolventinnen und Absolventen dieser Studienrichtungen wertvolle Erfahrungswerte mit, die bei der Berufswahl von entscheidendem Vorteil sein können.

Das Angebot umfasst mehr als 170 verschiedene Studienmöglichkeiten und Weiterbildungsprogramme.

Fortschrittliche Studien Mit dem neuen Mechatronik-Studium wurde der Nerv der Zeit getroffen. Damit kommt die Universität Innsbruck gemeinsam mit der UMIT auch dem starken Interesse der in diesem Bereich tätigen Unternehmen in Westösterreich nach. Mit dem Bachelorstudium Wirtschaft, Gesundheits- und Sporttou-

rismus am Standort Landeck werden Studierende auf leitende, planende, analysierende und beratende Tätigkeiten in Unternehmen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft vorbereitet. Identitätsstiftende Grundlagen Zur Professionalisierung von Lehrerinnen und Lehrern hat die die Universität Innsbruck mit der School of Education eine eigenständige Fakultät geschaffen. Mit dieser institutionellen Verankerung signalisiert die Universität, dass sie die Besten für den Lehrberuf gewinnen will. Das Lehramtsstudium für den Bereich der Sekundarstufe (Allgemeinbildung) führt die Universität Innsbruck gemeinsam mit den anderen

lehrerbildenden Hochschulen in Vorarlberg und Tirol durch. Lebensbegleitende Weiterbildung Neben Lehre und Forschung ist die Weiterbildung eine wichtige Aufgabe der Universität. Einmal erlernte Berufe, ein hoher Wissensstand und abgeschlossene Ausbildungen sind keine Garantie mehr für einen erfolgreichen Karriereverlauf. Kompetenzen, Fertigkeiten und Qualifikationen müssen lebensbegleitend neu erworben und auf den neuesten Stand gebracht werden. Dafür bietet die Universität Innsbruck ein vielfältiges und international anerkanntes Weiterbildungsprogramm. Weitere Infos unter: www.uibk.ac.at/studium

Neue Ausbildungen in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch

Pflegeassistenz & Pflegefachassistenz

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4 Bildung und Seminare

Neue Pflegeassistenzberufe ab 2018 Die Ausbildungen Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz starten mit 1. April 2018 in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch. Die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch bietet die volle Bandbreite an Pflegeausbildungsmöglichkeiten an: die gehobene Pflegeausbildung, Pflegeassistenz, Pflegefachassistenz und zahlreiche Sonderausbildungen. Insgesamt werden 320 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Der Anteil der Männer liegt zwischen zehn und 15 Prozent mit leichter Tendenz nach oben. Die Reform der Krankenpflegeausbildung wurde 2016 per Gesetz erlassen und wird derzeit in Österreich umgesetzt. „Wir haben mit den beiden Ausbildungen Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz die Nase vorn und sorgen damit für personellen Nachschub in den Spitälern, den Pflegeheimen und der Hauskrankenpflege“, erklärt Gun-

tram Rederer, Direktor der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch. Neue Ausbildung, neue Chance Mit 1. April 2018 starten zum zweiten Mal die beiden Ausbildungen Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch. Bereits nach ein oder zwei Ausbildungsjahren haben die Absolventen eine tolle Berufsperspektive erworben und sind berechtigt, hochinteressante Pflegemaßnahmen in einem multiprofessionellen Team durchzuführen. Pflegeassistenz in einem Jahr Die einjährige Pflegeassistenzausbildung umfasst mindestens 1600 Stunden und gliedert sich in mehrere Theorie- und Praxisblöcke, die sich abwechseln. „Der praxisorientierte Unterricht gibt dabei einen Einblick in den Berufsalltag. Der Ab-

Die Assistenz-Ausbildungen stellen ein sehr attraktives Angebot dar und helfen, den steigenden Bedarf an professionellen Pflegepersonen abzudecken. Dr. Guntram Rederer Direktor GUKPS Feldkirch

schluss berechtigt zu pflegerischer Arbeit in Pflegeheimen, in Krankenhäusern, in Behinderteneinrichtungen und bei der Hauskrankenpflege“, so Rederer. Diplom in nur zwei Jahren In zwei Jahren und 3200 Stunden erlangt man dieses Diplom. Der spätere Aufgabenbereich umfasst die Durchführung der Grundpflege, prophylaktische Maßnahmen, Mitarbeit bei der Therapie (im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen), die soziale Betreuung der Bewohner und Patienten und vieles mehr.

Da Pflegepersonal gesucht wird, sind die Arbeitsplatzchancen ausgezeichnet.

Zukunft in der Pflege „Die Arbeitsplatzchancen sind ausgezeichnet, Pflegepersonal wird überall dringend gesucht. Auch die soziale Anerkennung und die Bezahlung sind sehr hoch“, fasst der Direktor der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch die Vorteile dieser neuen attraktiven Ausbildungen zusammen.

Am Stand der Technik LTS Ludescher technische Systeme stattet seit 23 Jahren Seminar-, Schulungs- und Konferenzräume mit audio-visuellem Equipment aus. Da auf der ganzen Welt kommuniziert und konferiert wird, ist das Einsatzgebiet für Heinz Ludescher und sein Team entsprechend groß. Die Experten aus Klaus statten nämlich Räumlichkeiten komplett mit Medientechnik aus. Das Unternehmen LTS Ludescher technische Systeme stellt dabei seit 23 Jahren die jeweils benötigten Komponenten zusammen, um Besprechungsräume und Veranstaltungssäle technisch (audio-visuell) einzurichten. Die Hardware wird dabei zum Großteil zugekauft, Sonderanfertigungen jedoch selbst gebaut. Rasante technische Entwicklung Da sich die Technik in den letzten Jahren rasant entwickelt hat, legt LTS-Geschäftsführer Heinz Ludescher besonderen Wert

Das Team von LTS bietet keine Lösungen von der Stange.

Wir planen und fertigen für unsere Kunden audio-visuelle Syteme nach Maß. So macht das Lernen und das Weiterbilden Spaß. Heinz Ludescher Geschäftsführer LTS

auf die Weiterbildung seiner Techniker. „Mir ist es wichtig, dass wir unseren Kunden Anlagen bieten, die mit den technischen Entwicklungen der nächsten zehn Jahre mithalten können. Deshalb müssen wir uns ständig auf dem Laufenden halten“, so Ludescher. Interaktives Touchdisplay gefragt Durch seine langjährige Erfahrung weiß Heinz Ludescher natürlich, welches technisches Equipment im Weiterbildungsbereich derzeit gefragt ist. „Da die Kosten-Nutzen-Rechnung bei den interaktiven Touchdisplays stimmt, sind sie stark nachgefragt“, so Ludescher. Diese zeichnen sich durch ihre Interaktivität aus. Dies bedeutet, dass Vortragende direkt während ihrer Präsentation mit einem Stift Kommentare und Anmerkungen in ihr Dokument schreiben können. Dieses Dokument können sie dann auch gleich in der aktualisierten Version abspeichern und versenden. Das mobile Konferenzraumsystem LTS Junior – eine Eigenproduktion – ist bei den Kunden durch seine mobilen Einsatzmöglichkeiten und Anwenderfreundlichkeit ebenfalls beliebt.

Freude an der Arbeit mit Menschen ist das Um und Auf.

Daten und Fakten Nähere Informationen auf www.krankenpflegeschulen.at Anmeldungen online bis 30. Oktober 2017. Nach einem erfolgreichen Aufnahmeverfahren Start der Ausbildung. Ausbildungsdauer: 1 bzw. 2 Jahre (Vollzeit) Theorie (800 h/1870 h): Montag bis Freitag, 8 bis 16.10 Uhr (spätere Termine in Ausnahmefällen) Praxis (800 h/1330 h): Montag bis Sonntag laut Dienstplan Beginn: 1. April 2018 Anmeldeschluss: 30. Oktober 2017 Voraussetzungen: Freude an der Arbeit mit Menschen, 17 Jahre, Unbescholtenheit, 10. Schulstufe oder Lehrabschluss für Ausbildung zur Pflegefachassistenz, 9. Schulstufe und ein Erstberuf für Ausbildung zur Pflegeassistenz, gesundheitliche Eignung, Deutschniveau B2

Vortragsherbst startet Die Reihe der WIFI Stars Vorträge, in deren Rahmen im Laufe des Jahres vier international anerkannten Top-Speaker, Managementberater und Bestsellerautoren zu Gast sind, geht im Herbst in die nächste Runde. Den Anfang macht am 11. Oktober Profi-Zauberkünstler Jörg Alexander. Die vier WIFI Stars Vorträge können auch heuer wieder jeweils einzeln oder aber als Jahresabo gebucht werden. Der Vorteil des Abos liegt auf der Hand: Man verpasst keinen Vortrag und braucht keine Extra-Anmeldung. Das Abo ist zudem auch übertragbar. „Die Übertragbarkeit ist vor allem für Unternehmen interessant. So können sie jeweils andere Teilnehmer zu den Vorträgen schicken und dabei Geld sparen“, erklärt WIFI-Institutsleiter Dr. Thomas Wachter. Einzeln kosten die Vorträge jeweils 55 Euro, werden sie im Abo gebucht, bezahlt man insgesamt 200 Euro und spart so 20 Euro im Vergleich zum Einzelpreis. Realität und andere Illusionen Die Welt, die wir in unserem Kopf erschaffen, hat mit der realen Welt „dort draußen“ oftmals wenig zu tun. Als Diplom-Ingenieur, Kommunikations-Psychologe und professioneller Zauberkünstler macht uns Jörg Alexander diese so elementare Tatsache in ihrer ganzen Tragweite bewusst. Egal ob Mitarbeiter oder Führungskraft, Teamplayer oder Einzelkämpfer: Jörg Alexander bietet seinen Zuhörern die Chance, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Und wer dies tut, dem eröffnen sich neue Spielräume, Konflikte kreativ zu lösen und sich nicht länger von falschen „Wahrheiten“ behindern zu lassen – im beruflichen Umfeld ebenso wie im persönlichen Alltag. Fortgesetzt wird die Reihe dann am 27. November mit dem Vortrag „How to change the World“ von

Jörg Alexander deckt mit seinen Zauberkunststücken unterschiedliche „Wahrheiten“ auf. Innovationsforscher und Buchautor Christoph Burkhardt. Weitere Referenten Am 21. Februar veranschaulicht Psychologin und Kabarettistin Vera Deckers unter dem Titel „Männer führen, Frauen denken“ die verschiedenen Kommunikationsmuster von Frauen und Männern. Unternehmensberaterin Ulrike Aichhorn zeigt dann am 25. April, welche Wirtschaftskraft Frauen besitzen. Immerhin werden 80 (!) Prozent der Kaufentscheidungen werden von Frauen getroffen bzw. beeinflusst.

Daten und Fakten Vier WIFI Stars im Abo 11. 10. 2017, 19 Uhr, WIFI Dornbirn: Jörg Alexander – „Realität ... und andere Illusionen“ 27. 11. 2017, 19 Uhr, WIFI Dornbirn: Christoph Burkhardt – „How to change the World“ 21. 2. 2018, 19 Uhr, WIFI Dornbirn: Vera Deckers – „Männer führen, Frauen denken“ 25. 4. 2018, 19 Uhr, WIFI Dornbirn: Ulrike Aichhorn – „So gewinnen Sie die stärkste Zielgruppe der Welt“ Anmeldungen: info@vlbg.wifi.at oder unter 05572 3894-425. Weitere Infos: www.vlbg.wifi.at


Dienstag, 19. September 2017 Vorarlberger Nachrichten | Anzeigen

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Koordinationsstelle für universitäre Weiterbildung

Leben & Lernen –

universitäre Weiterbildung

20 Universitätslehrgänge | 27 Universitätskurse und Seminare 55 Unternehmenspartner | 850 Teilnehmende fachspezifische Kompetenzen erweitern

| aktueller

Praxisbezug

berufsbegleitend studieren www.uibk.ac.at/weiterbildung

Ich geh mal ins BIZ bist du richttig, wenn es um deine Berufswahl geht. erufswahl geh Ob du mit der Schulklasse, mit Freundinnen und Freunden oder allein kommst – die Berater/innen der BerufsInfoZentren (BIZ) des AMS informieren und beraten dich gerne rund um deine Ausbildungs- und Berufswahl. Weitere Infos unter www.ams.at/biz

www.ams.at/app

www.ams.at/biz

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6 Bildung und Seminare

Über Projekt „Chance“ Fachkräfte finden Der interkontinental tätige Logistikdienstleister DB Schenker sucht laufend gut ausgebildete Fachkräfte. Diese findet das Unternehmen auch über das Projekt „Chance“ des AMS.

Wochen im Block. Sein berufliches Aufgabengebiet liegt im Nahverkehr, von Telefonakquise über Entladeberichte und Warenkontrolle hat er schon einiges kennengelernt. „Selbstständiges und sehr genaues Arbeiten ist gefragt“, weiß Adrien Ventura, „beim kleinsten Fehler kann es passieren, dass eine Lieferung statt in Nürnberg in Polen landet.“ Gabriela Lugmayr ist zufrieden mit der Entwicklung des jungen Mannes und der Zusammenarbeit mit dem FAB. „Wir haben überwiegend gute Erfahrungen mit den Leuten, die über das FAB zu uns kommen, so haben wir zum Beispiel über diese Schiene einen Betriebslogistiker ausgebildet, der nun als Schichtleiter bei uns tätig ist.“ Bei DB Schenker läuft das Recruiting für Österreich über die Zentrale in Wien. „Wir sehen dann, ob die Bewerber zu uns passen und in welchem Bereich sie am besten einzusetzen sind“, sagt sie. Die Zusammenarbeit mit dem AMS und dem FAB wird auch in Zukunft im Bereich der Personalausbildung eine wesentliche Rolle spielen.

Weltweite Lieferketten maßgeschneidert für jeden Kunden, dafür steht das Unternehmen DB Schenker Logistics. Am Standort Röthis beschäftigt es derzeit rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon zehn Lehrlinge und zwei Auszubildende über das Projekt „Chance“. „Es ist schwierig, Fachkräfte zu finden“, berichtet Gabriela Lugmayr, Assis-tentin der Geschäftsleitung, „der Markt in unserer Branche ist überschaubar. Daher setzen wir auf die eigene Ausbildung und achten

Wir suchen belastbare und zuverlässige Mitarbeiter, die gut mit Termindruck und noch besser mit Kunden umgehen können. Gabriela Lugmayr DB Schenker

darauf, dass wir die Leute nach der Lehre weiterbeschäftigen.“ Ausgebildet werden Speditionskaufmänner bzw. -frauen, Speditions- und sporadisch Betriebslogistikerinnen und -logistiker. Die Anforderungen sind anspruchsvoll, das Aufgabengebiet vielfältig. „Wir brauchen belastbare und zuverlässige Mitarbeiter, die gut mit Termindruck umgehen können und – das ist das Allerwichtigste – gut geeignet für den Kundenkontakt sind.“ Zweijährige Ausbildung Einer, der in das Anforderungsprofil des Unternehmens passt, ist Adrien

Daten und Fakten Das Projekt „Chance“, durchgeführt vom FAB (Verein für Arbeit und Beschäftigung), bietet Unternehmen die Möglichkeit, arbeitsuchende Menschen betriebsnah und praxisorientiert zu qualifizieren. Die Chance für Arbeitsuchende, eine (Lehr-)Ausbildung zu machen und für Unternehmen, Fachkräfte zu finden. Infos unter www.ams.at/vbg

Adrien Ventura hat über das Projekt „Chance“ eine Ausbildung zum Speditionskaufmann bei DB Schenker begonnen. Ventura. Der 29-Jährige hat Anfang Februar seine Ausbildung zum Speditionskaufmann begonnen. Zuvor hat er in der Schweiz als Fenstermonteur und später als Montageleiter gearbeitet. Durch einen Arbeitsunfall muss-

te er sich beruflich neu orientieren. Er wollte schon immer ins Büro und interessiert sich für Transport und Logistik. „Ein Freund von mir arbeitet bei Schenker“, erzählt er, „so habe ich es mit einer Blindbewerbung pro-

biert. Es hat gleich geklappt.“ Nach einer abgebrochenen Spenglerlehre kann er nun über „Chance“ eine verkürzte, zweijährige Ausbildung absolvieren. Im November steht die Berufsschule auf dem Programm, zehn

Der Weiterbildung steht nichts im Weg Als größter Bildungsträger des Landes bieten die Volkshochschulen im Herbst 2017 in mehr als 1000 Veranstaltungen wieder ein interessantes Programm. Gesellschaft und Kultur, der Zweite Bildungsweg, Naturwissenschaften, Technik und Umwelt, berufliche Bildung, Sprachen, Kreativität und Gestalten sowie Gesundheit und Bewegung bilden die Palette des Angebots. Hier ein kleiner Auszug: VHS Bludenz Hier stehen u. a. spannende Vorträge bzw. Vortragsreihen auf dem Programm. Deutsch als Fremdsprache wird wieder ein zentrales Thema sein, daneben gibt es – neu – zwei Russisch-Kurse. Für SängerInnen und jene, die es werden wollen, hat die VHS Bludenz zwei Kurse für „Stimmbildung und Gesang“ im Angebot.

Mag. Stefan Fischnaller (VHS Götzis), Dr. Elisabeth Schwald (VHS Bludenz), Silke Kromer (VHS Rankweil), Dipl. EB Bernadette Madlener (VHS Hohenems) und Dr. Michael Grabher (VHS Bregenz) bei der Vorstellung des neuen Programms. Schlosserhus – VHS Rankweil Bei ca. 170 Kursen bieten viele interessante Veranstaltungen im Bereich der Kreativität und Gesundheit die Möglichkeit, Talente zu entdecken und zu entfalten. In Kooperation mit der

Volksschule gibt es auch wieder Kreativprojekte in den Ganztagesklassen. VHS Götzis Hier beginnen im Herbst 2017 wieder Vorbereitungslehrgänge für den

ZUM WUNSCHBERUF »

Pflichtschulabschluss, die Berufsreifeprüfung und die Aufnahmeprüfung Polizei Vorarlberg. Ebenfalls werden wieder Veranstaltungen der „Inklusiven Volkshochschule“ angeboten. Im Rahmen der „Vorarlberg Akademie“ sowie der „Engagement-Werkstatt Flüchtlingsintegration“ organisiert die VHS eine breite Palette an Kursen und Workshops für ehrenamtlich engagierte Vorarlberger. Ein Angebot der Engagement-Werkstatt beschäftigt sich mit „Trauma und seine Folgen bei geflüchteten Menschen“. VHS Hohenems Der regionale Bildungsträger der Stadt bietet im Herbst mehr als 240 Veranstaltungen und ein interessantes Programm: Sprach- oder Musikkurse, kulinarische oder Kreativkurse, Vorträge oder Exkursionen bereichern Wissen und Freizeit. Zum

ersten Mal bietet die VHS einen Lehrgang „Allgemeinwissen für Erwachsene“ an. Dieser vermittelt einen Querschnitt durch die Themenbereiche Geschichte, Wirtschaft, Politik, Musik, Umwelt/Biologie und Theologie. VHS Bregenz Mit einem umfassenden Bildungsangebot wird in Bregenz ins 69. Jahr gestartet. Deutsch als Fremdsprache, Berufsreifeprüfung, Lehre und Matura und Lehrabschluss sind hier wichtige Themen. Erneut im Programm ist das sog. „KernJahr“ für Jugendliche. Mit einer Reihe weiterer Kurse wie Sport-Sponsoring und Marketing für Vereine oder dem Top-Vortrag „Die Wiederentdeckung der Kindheit“ werden weitere spannende Akzente gesetzt. Bewegung und Gesundheit kommen ebenfalls nicht zu kurz. Infos unter: www.vhs-vorarlberg.at

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Bildung und Seminare Dienstag, 7. November 2017 Mittwoch, 10. Jänner 2018 Dienstag, 23. Jänner 2018 Dienstag, 13. Februar 2018 Unsere Schwerpunktthemen bieten Ihnen das ideale Umfeld für Ihre effiziente Werbung. Mit Ihrer Anzeige erreichen Sie Ihre Zielgruppe punktgenau! Kontakt

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Digitale Kompetenzen Unternehmen sehen Weiterbildungsbedarf bei digitalen Kompetenzen. Marketing- und Verkaufsthemen sind jene Weiterbildungsmaßnahmen, die Firmen als sinnvoll erachten. Die „Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung“ (PbEB) hat im Sommer die Studie „Weiterbildung 2017“ präsentiert, für die von MAKAM Research Führungskräfte und Personalverantwortliche von 500 Firmen ab 20 Beschäftigten befragt wurden. 90 % der Betriebe sehen großen Weiterbildungsbedarf im Bereich „Digitale Kompetenzen“. Beschäftigte sollen laut der Umfrage vor allem im Bereich IT-Sicherheit und Datensicherheit noch mehr digitale Kompetenzen erwerben – 60 % orten hier großen Weiterbildungsbedarf. Wichtig

Digital Natives haben es leichter.

sind außerdem kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Aspekte der Digitalisierung (43 %, z. B. Entwicklung neuer Geschäftsmodelle), technologische Aspekte (39 %, z. B. Automatisierungstechnik), soziale Handlungskompetenzen (36 %, z. B. kollaboratives Arbeiten) und kommunikativ-kreative Aspekte (34 %, z. B. Webshops). Weiterbildungsmaßnahmen und höhere Weiterbildungsbudgets 75 % der Unternehmen haben im Bereich der Digitalisierung bereits Bildungsmaßnahmen gesetzt, und hier wiederum meist im Sicherheitsbereich. 50 % der befragten Führungskräfte und PersonalistInnen planen weitere Bildungsmaßnahmen, um digitale Kompetenzen der Beschäftigten zu stärken. Außerdem planen 18 % der Unternehmen heuer mehr in Weiterbildung zu investieren. Im Gegensatz dazu planen nur 5 % der Unternehmen im laufenden Jahr weniger für Weiterbildung auszugeben als bisher. Die Weiterbildungsbudgets in den meisten Unternehmen bleiben heuer meist gleich: 69 % der Unternehmen haben gleich viel Weiterbildungsbudget vorgesehen wie im Vorjahr. Wichtigste Weiterbildungsmaßnahmen: Verkauf/Marketing Wie bei den Untersuchungen der Vorjahre wurden die Unternehmen auch heuer wieder gefragt, welche Bedeutung sie einzelnen Weiterbildungsmaßnahmen zuordnen. Den größten Konkurrenzvorsprung erwarten sich die Unternehmen wie schon im Vorjahr durch Marketing- und Verkaufstrainings, gefolgt von Persönlichkeitsentwicklung und Weiterbildung in den Bereichen Technik und Produktion sowie Informatik und EDV-Anwendungen.

Weiterbildung muss auch mit der familiären Situation vereinbar sein.

Weiterbildung verbessert Berufschancen deutlich Weiterbildungsmaßnahmen erhöhen die Arbeitsplatzsicherheit. Allerdings sollte bei einer Weiterbildung nicht auf die Familie und die finanzielle Situation vergessen werden. Eine Studie des Forschungsinstituts FORBA im Auftrag von AK Wien und AMS Wien zeigt, dass Weiterbildung die Berufschancen deutlich erhöht und ein wichtiger Beitrag zur Arbeitsplatzsicherung ist. Hauptmotive für ArbeitnehmerInnen Weiterbildungsmaßnahmen zu ergreifen sind die Sicherung des Arbeitsplatzes und die Verbesserung der beruflichen Situation. Verbesserung der beruflichen Situation Beide Ziele werden erreicht: Nahezu alle (bis auf einen) Befragten hatten nach der Ausbildung eine Beschäftigung, entweder beim bisherigen Arbeitgeber, oft mit Verbesserung der beruflichen Position, oder in einem anderen

Unternehmen. Diese wurden zum Teil kurzfristig, von manchen zumindest mittelfristig erreicht. Private und finanzielle Situation Die Studie zeigt aber auch, welche Hürden es bei Aus- und Weiterbildung für ArbeitnehmerInnen zu überwinden gilt. Neben der Vereinbarkeit von Ausbildungsmaßnahmen und familiären Pflichten ist es vor allem die Existenzsicherung, die viele vor ganz große Probleme stellt. Da öffentliche Förderungen am Einkommen anknüpfen, ist daher bei geringem Einkommen auch die Leistung während der Ausbildung geringer. Die zweite große Herausforderung, die Vereinbarkeit mit familiären Verpflichtungen, insbesondere Kinderbetreuung oder die Verantwortung für ältere Familienmitglieder. Speziell für AlleinerzieherInnen stellt dies eine Belastung dar.

Impressum | Redaktion und Texte: Sabine Blechschmidt und Patrizia Gunz Bilder: Gerhard Berger (Universität Innsbruck), KHBG, WIFI, VHS, LTS, AMS, Shutterstock Anzeigenberatung: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach

Das WIFI legt im neuen Kursjahr den Fokus auf das Thema Digitalisierung. Die Digitalisierung prägt derzeit die öffentliche Diskussion. Massive Veränderungen bei Arbeitsabläufen und Gesellschaft werden prognostiziert. Damit ergeben sich neue Anforderungen an notwendige Qualifikationen sowohl für Führungskräfte wie auch für Mitarbeiter. Deshalb hat das WIFI heuer erstmals ein digitales Programm mit 52 Ausbildungen aus den Bereichen IT, Technik, BWL, Persönlichkeit und Sprachen zusammengestellt. NEU: Ausbildung zum Digitalisierungsexperten In den einzelnen Modulen der neuen Ausbildung zum Chief Digital Officer (CDO) werden die Chancen der Digitalisierung in allen Unternehmensbereichen und Branchen aufgezeigt. Übergreifende Spezialmodule vervollständigen die Ausbildung zum Digitalisierungsexperten. Für das Diplom

„Chief Digital Officer“ sind mindestens 12 der insgesamt 19 Module erforderlich. Die Teilnehmer erwerben ein praxisnahes Fachwissen, um in ihrem Unternehmen die Digitalisierung zukunftsorientiert umzusetzen. WIFI Software Developer Heimische Firmen suchen händeringend nach qualifizierten Software-Entwicklern. Das WIFI bildet sie aus. Die Ausbildung zum Software Developer mit C# ist die Kernausbildung des WIFI zum Erlernen der Programmiersprache. Der Lehrgang beginnt bei den Grundlagen der strukturierten Programmierung, reicht bis zur Umsetzung von umfangreichen Softwareprojekten und deckt auch Bereiche wie Datenbankdesign, Internet-programmierung sowie Applikationsentwicklung und Projektmanagement ab. Diplomlehrgang Online-Marketing Der professionelle Umgang mit Online-Instrumenten wird

immer mehr zum Schlüsselfaktor für den Unternehmenserfolg. In Zukunft müssen Marken, Produkte und Dienstleistungen auch digital positioniert und verkauft werden. Wer Digitalmarketing beherrscht und die digitalen Instrumente versteht, hat bessere Chancen für den unternehmerischen Erfolg und die berufliche Karriere. Der WIFI Diplomlehrgang Online-Marketing Management liefert fundiertes Experten-Wissen zu den verschiedenen OnlineMarketing Instrumenten.

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Das WIFI bietet heuer verstärkt Ausbildungen an, die der digitaliFoto: Wifi sierten Arbeitswelt Rechnung tragen.

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Dienstag, 19. September 2017 Vorarlberger Nachrichten | Anzeigen

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Auf „du und du“ mit dem digitalen Zwilling Durch die Digitalisierung und Vernetzung von autonomen und automatisierten Maschinen, Robotern, Systemen und Ressourcen werden sich ungeahnte Möglichkeiten eröffnen. Die engere Verzahnung von physischen und digitalen Technologien und somit die Verschmelzung der realen Welt mit ihrem virtuellen Abbild - ihrem „digitalen Zwilling“ - beeinflusst das menschliche Denken, Lernen und Arbeiten positiv. Produkte und Systeme werden virtuell entwickelt, oft mit Hilfe der erweiterten Realität („Augmented Reality“). Absolventen und Absolventinnen des interdisziplinären Ingenieurstudiums Systemtechnik werden an der NTB

Interstaatlichen Hochschule für Technik und ihrem Standort in St. Gallen durch Dozenten, Projektarbeiten und eine Bachelorarbeit optimal auf solche Aufgaben in der Welt des „digitalen Zwillings“ vorbereitet. So werden z. B. in den Instituten der NTB, in welchen auch die Dozenten des Ingenieurstudiums arbeiten, „Virtual und Augmented Reality“-Technologien bereits eingesetzt. Mit ihrem Abschluss „Bachelor of Science FHO in Systemtechnik“ sind die Ingenieure und Ingenieurinnen zudem optimal darauf vorbereitet, komplexe Systeme und Prozesse zu beherrschen. Auch wenn die Zukunft digitaler, „binärer“ wird: Bei der NTB stehen die Menschen im Mittelpunkt,

sei es als Studierende oder als Mitarbeitende. Heute für die Welt von morgen studieren Maschinenbau, Photonik, Informatik, Mikrotechnik und Elektronik sind Technologiebereiche mit großem Zukunftspotenzial und besten Jobaussichten. Die NTB hat auf diesen Gebieten jahrzehntelange Praxiserfahrung, sowohl in der Hochschullehre wie auch in der angewandten Forschung und Entwicklung. Sie ist sehr gut vernetzt mit den Technologiebetrieben im Rheintal, beidseits des Rheins sowie in der gesamten Bodenseeregion. Optimal ausgestattete Labors und Reinräume für die Forschung und das Studium bieten beste Voraussetzungen

für eine erfolgreiche Zukunft. Die NTB in Buchs bietet jungen Menschen mit Visionen die Möglichkeit, sich innerhalb des Systemtechnik-Studiums unter anderem in den Zukunftstechnologien Mikrotechnik und Photonik zu spezialisieren. Solch optimale Studienvoraussetzungen sind auch weit über die Region hin-aus einzigartig. Auch berufsbegleitend studieren Die NTB Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs bietet das Studium „Bachelor of Science FHO in Systemtechnik“ als Vollzeitstudium und als berufsbegleitenden Variante an. Die drei Standorte (Buchs, Chur und St. Gallen) und der modulare Aufbau erlauben dabei größtmögliche Flexibilität.

Beste Zukunftsaussichten dank Systemtechnik-Studium Studierende der Systemtechnik können nach dem Erwerben der Ingenieurgrundlagen aus sechs attraktiven Studienrichtungen wählen: Maschinenbau Die Integration mechanischer Komponenten mit Aktoren, Sensoren und Steuerungen bis hin zu autonomen Systemen durchdringt alle Bereiche der Technik. Die Studienrichtung Maschinenbau bietet weit gefächerte Möglichkeiten diesen Fortschritt mitzugestalten. Die Absolventinnen und Absolventen sind daher nicht nur für klassische Fragen des Maschinenbaus, sondern auch für interdisziplinäre Aufgabenstellungen hervorragend vorbereitet. Mikrotechnik Die Studienrichtung Mikrotechnik spricht Studierende an, die Interesse haben an der Entwicklung und Herstellung kleinster Systeme oder deren Komponenten wie z.B. Sensoren und Mikroaktoren. Die

Konsumelektronik, Fahrzeugtechnik, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, industrielle Produktion und viele Dinge des täglichen Lebens sind ohne Mikro- und Nanotechnologien nicht mehr denkbar. Elektronik und Regelungstechnik In der Studienrichtung Elektronik und Regelungstechnik befassen sich die Studierenden mit Leistungselektronik, analoger und digitaler Schaltungstechnik. Sie entwerfen intelligente Systeme mit Sensorik und Aktorik, programmieren Mikrocontroller und entwickeln komplexe Sensorsysteme. Die Studierenden setzen ihr Wissen zum Steuern, Regeln und Automatisieren ein. Die Kompetenzen der Absolventinnen und Absolventen sind deshalb überall gefragt. Photonik Licht und die Wechselwirkungen von Licht mit Materie nutzbar einsetzen: unter

Photonik versteht man die Anwendung von optischen Verfahren und Technologien. Ob im Computer, im Smartphone, in der Medizintechnik, ob als Laser oder optischer Sensor – überall sind photonische Komponenten und Systeme im Einsatz. Mit der Studienrichtung Photonik erschließen sich Absolventinnen und Absolventen diese faszinierende Welt der Zukunft. Photonikspezialisten sind in allen Bereichen des Maschinenbaus, der Elektrotechnik und der Informations- und Kommunikationstechnik gefragt. Ingenieurinformatik Absolventinnen und Absolventen der SystemtechnikStudienrichtung Ingenieurinformatik arbeiten an der Verbindungsstelle zwischen Informatik und Ingenieurwissenschaften. Sie Verbinden die virtuelle Welt mit der Realität. Das Aufgabenspektrum spannt sich vom Entwurf und der Realisierung eingebette-

ter Systeme (Embedded Systems) mit parallelen Abläufen, harten Echtzeitanforderungen und spezifischer Hardwareentwicklung bis hin zu vernetzten und verteilten Software-Applikationen auf unterschiedlichsten Plattformen. Es gibt inzwischen keine modernen technischen Systeme ohne integrierte Intelligenz. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach qualifizierten Ingenieuren mit diesem Profil. Informations- und Kommunikationssysteme Praxisorientierte Softwareentwicklung mit Fokus auf Web- und mobile Applikationen sowie für die Kommunikationstechnik in Internet und IP-basierten Kommunikationsnetzen stehen für die Absolventinnen und Absolventen der SystemtechnikStudienrichtung Informations- und Kommunikationssysteme im Vordergrund. Hier werden Internet-Ingenieure und -Ingenieurinnen ausgebildet.

JETZT EREN I INFORM Bachelor of Science FHO in Systemtechnik Buchs – St. Gallen – Chur

www.ntb.ch


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