Vorsorgen und Versichern
Altersteilzeit wurde ein Renner Die PensionslĂźcke schlieĂ&#x;en Managementrisiko absichern
Freitag, 12. Mai 2017
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Es ist nie zu früh, mit der Altersvorsorge zu beginnen. Bei der staatlichen Vorsorge ist mit weiteren Einschnitten zu rechnen. Das bringt eine größere Pensionslücke, die geschlossen werden soll. (Symbolbild)
Die Altersteilzeit wurde ein Renner Im Vorjahr haben 27.712 ältere Arbeitnehmer den gleitenden Übergang in die Pension in Anspruch genommen. Während zuvor die Zahl der Bezieher rund um die 17.000 gependelt ist, hat vor allem seit 2015 ein Boom eingesetzt – in den letzten drei Jahren ist die Zahl um mehr als 10.000 angewachsen. Hacklerpension erschwert Experten des Sozialministeriums nennen den erschwerten Zugang zur sogenannten Hacklerpension als einen wahrscheinlichen Haupt-
grund für den Anstieg bei der Altersteilzeit. Überdurchschnittlich fiel dieser Anstieg vor allem im Handel, in der öffentlichen Verwaltung und in den Gesundheits- und Sozialberufen aus. Laufzeit maximal fünf Jahre Ältere Arbeitnehmer können ihre Arbeitszeit vor der Pension um 40 bis 60 Prozent verringern. Sie erhalten neben dem Arbeitsentgelt für ihre verringerte Arbeitszeit zusätzlich einen Lohnausgleich in der Höhe von 50 Prozent der Differenz zwischen dem bisherigen Arbeitsentgelt und
Ein Hauptgrund für die Steigerung der Altersteil zeit ist der erschwerte Zugang zur Hacklerpen sion. Expertenstudie Sozialministerium
dem der verringerten Arbeitszeit entsprechenden Entgelt. Die Laufzeit der Altersteilzeit ist grundsätzlich auf fünf Jahre beschränkt. Der frühestmögliche Antrittszeitpunkt ist sieben Jahre vor
der Regelpension. Die Arbeitszeit kann entweder kontinuierlich oder in Form eines Blockzeitmodells reduziert werden. Bei Blockmodellen muss spätestens mit Beginn der Freizeitphase eine Ersatzarbeitskraft eingestellt werden. Frauen in der Mehrzahl Zwischen 2010 und 2013 ist die Zahl der Bezieher kontinuierlich um die 17.000 gependelt, 2014 wurde dann ein Anstieg um 700 Personen auf 18.214 verzeichnet. 2015 ist die Zahl dann um knapp 4000 gewachsen und im Vorjahr um wei-
tere 5600 auf 27.712 Personen. Die Mehrzahl davon sind Frauen – nämlich 15.875, im Vergleich zu 11.837 Männern. Die Blockvariante, für die seit 2013 eine Ersatzarbeitskraft eingestellt werden muss, war bis 2011 das beliebtere Modell. In der Zwischenzeit nehmen mehr als doppelt so viele Personen die kontinuierliche Variante in Anspruch (18.778 zu 8934). Steigerung der Kosten Gestiegen sind dementsprechend auch die Kosten. Während der Aufwand zwischen 2010 und 2013 von 255,1 Millio-
nen Euro auf 204,1 Millionen gesunken ist, ist er bis 2015 wieder auf 268,9 Millionen Euro angewachsen. Im Vorjahr wurden dann schon ganze 349,2 Millionen Euro dafür ausgegeben.
Veränderungen gab es bei den Kosten. Zwischen 2010 und 2013 sind sie gesunken, seither aber wieder gestiegen. Expertenstudie Sozialministerium
Österreicher zahlen 758 Euro im Jahr für Lebensversicherungen Derzeit bestehen 9,2 Millionen Lebensversicherungsverträge in Österreich. 46 Prozent der Haushalte haben einen Lebensversicherungsvertrag.
Österreichs Lebensversicherungen leisten pro Jahr 8,4 Mrd. Euro.
Der Einzelne profitiert von der Sicherheit und Flexibilität einer Lebensversicherung. Die Lebensversicherung ist darüber hinaus ein Konjunkturmotor, Risikoträger und Stabilisator des Pensionssystems
„Durststrecke hält an“ Wann kommt die ersehnte Zinswende? Die VN sprachen dazu mit Roland Rupprechter, MBA, Leiter Asset- und Portfolio Management bei der HypoLandesbank Vorarlberg. Er meint, dass während es in den USA noch heuer zwei Leitzinserhöhungen geben dürfte, und zwar wahrscheinlich eine im Sommer und eine im Dezember, die Durststrecke für die Sparer in Europa doch noch weiter anhalten wird.
Dies deshalb, weil seitens der Europäischen Zentralbank (EZB) derzeit keine Zins erhöhung in Sicht ist. Gute Chancen 2018 Allerdings sieht Rupprechter für das kommende Jahr relativ gute Chancen, dass es zu einer Leitzinserhöhung auch in Eu ropa kommen wird. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) rechnet unterdessen mit einer „baldigen“ Abkehr von der bis-
her ultralockeren Geldpolitik in Europa. „Die Zinsentwicklung wird ja auch wieder demnächst anfangen, sich zu normalisieren“, sagte Schäuble in Berlin. „Das kann man ja auch aus der Kommunikation der EZB schließen“, ergänzte er. Schäuble hatte sich in letzter Zeit wiederholt für einen behutsamen Einstieg in den Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik ausgesprochen. Andernfalls fürchtet er wachsende Stabilitätsgefahren.
und ein zentraler Eckpfeiler der österreichischen Volkswirtschaft. Wichtiges Instrument Private Lebensversicherungen sind in Österreich ein elementar wichtiges Instrument, wenn es um Sicherheit und um die persönliche Vorsorgeplanung geht. Durchschnittlich geben Österreicher(innen) 785 Euro pro Jahr für Lebens-
versicherungen aus. Lebensversicherungen verwalten in Österreich ein Vermögen von rund 70 Mrd. Euro. Das entspricht rund 12 Prozent des Veranlagungsvermögens der privaten Haushalte. Eine Lebensversicherung beinhaltet nicht nur die (oftmals alleinig zitierte) Sparkomponente, sondern dient vor allem auch der Vorsorge gegenüber Schicksalsschlägen.
Neben den Risiken Berufsunfähigkeit, Invalidität und Pflegebedürftigkeit wird auch das Ablebensrisiko abgedeckt. Univ.-Prof. Dr. Christoph Badelt, Leiter des WIFO in Wien merkt an, dass „gerade in Zeiten niedriger Zinsen die eigentliche Aufgabe einer Lebensversicherung, nämlich die Risikoabdeckung, wieder in den Vordergrund rücken sollte“.
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„Wer mehr weiß, sorgt besser vor“ Warum Unsicherheit die finanziellen Möglichkeiten in der Pension schmälert. Die private Pensionsvorsorge ist der einzige Stellhebel, um die finanzielle Situation im Ruhestand zu beeinflussen. Nichtsdestotrotz wird das Thema allzu oft auf die lange Bank geschoben oder gar völlig verdrängt. Denn die Möglichkeiten der Veranlagung sind überaus zahlreich und durchaus komplex und die Unsicherheiten der Österreicherinnen und Österreicher hinsichtlich der Wahl einer passenden Pensionsvorsorge entsprechend groß. Ein folgenschwerer Mix: denn der Umgang mit persönlicher Unsicherheit resultiert nicht selten in einer „VogelStrauß-Taktik“ der Betroffenen. Doch selbst „Vogel Strauß“ zieht seinen Kopf eines Tages aus dem Sand. Die
finanzielle Situation im Ruhestand ist für die meisten Menschen ein wichtiges Thema. Unter dem Aspekt, dass in der Pension langersehnte Wünsche und Träume realisiert werden können, für die während der Lebensarbeitszeit zu wenig Zeit zur Verfügung stand, sollte dieser mit Freude, und möglichst frei von finanziellen Ängsten, entgegen geblickt werden dürfen. Relativ wenig Vorsorge Wenn Herr und Frau Öster reicher an ihre Pension denken, sind sie jedoch alles andere als optimistisch und Geldsorgen folglich die erste Assoziation, wenn es um ihre Pension geht. So glauben 75 Prozent der Bevölkerung zwischen 20 und 45 Jahren, dass sie mit ihrem Ruhestands bezug nur schlecht oder sogar überhaupt nicht auskommen werden.
Susanne Lorenzi Filiale Lauterach
Der Kunde muss eine selbstbestimmte Entscheidung treffen können. Dies ist mit ein Grund, wieso beispielsweise im Vergleich zu den europäischen Nachbarn nur unterdurchschnittlich privat für die Pension vorgesorgt wird, denn die Entscheidung, wie dies am besten gemacht werden soll, stellt viele Menschen vor Herausforderungen. Wohlstand nicht gefährden Grundsätzlich gilt: Wer besser über Finanzthemen Bescheid
weiß, sorgt für die Pension eher und besser vor. Die notwendige Finanzkompetenz, d. h. das Wissen über Finanzprodukte und -märkte, aber auch die Fähigkeit, dieses Wissen anzuwenden, gibt die notwendige Sicherheit um Geld- und Finanzfragen ohne (oder trotz) Unbehagen zu besprechen und für die Zukunft zu planen. Wem diese Sicherheit fehlt, der läuft Gefahr, gar keine Anlageentscheidungen zu treffen und so seine finanziellen Möglichkeiten in der Pension zu schmälern bzw. seinen individuellen Wohlstand zu gefährden. Unsicherheiten reduzieren Nur wer sich, entgegen der „Vogel-Strauß-Taktik“, bewusst dafür entscheidet, für die Pension vorzusorgen, reduziert die anstehende Pensionslücke und sichert seinen Lebens-
standard auch in Zukunft. Ein Gespräch mit einer Beraterin oder einem Berater bietet die dafür notwendige professionelle Hilfestellung:
Die Pensionslücke wird vielfach unterschätzt.
es verschafft Klarheit über die eigenen Pensions aussichten, zeigt auf, welche Kriterien bei der Pensionsvorsorge zu berücksichtigen sind, erläutert anhand praxisnaher Pensions-Beispiele, wie die Pensionslücke – zwischen zu erwartender Pension und Eigenvorstellung – leistbar geschlossen werden kann und bietet durchdachte und sicherheitsorientierte Pensionsvorsorgemodelle. „Das Ziel jeder Vorsorgeberatung ist es, den Kunden so zu beraten, dass dieser danach über eine solide Grundlage verfügt, die ihm eine selbst bestimmte Entscheidung hinsichtlich seiner zukünftigen Pensionsvorsorge ermög licht“, meint dazu Susanne Lorenzi, die Privatkunden beraterin in der Filiale Lauterach.
Leidenschaftlich. Gut. Beraten.
2016 betrug die Arbeitsunfallrate 24,59.
Arbeitsunfallrate ist 2016 weiter gesunken Im Jahr 2016 ist die Unfallrate (Zahl der Arbeitsunfälle pro 1000 Beschäftigte) auf den neuen Tiefstwert von 24,59 gesunken. Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle sank um 18. In Österreich verzeichnete die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) nach den aktuellen statistischen Auswertungen im vergangenen Jahr 159.088 Schadensfälle. Davon entfielen 102.874 Arbeitsunfälle auf Erwerbstätige, 55.032 Unfälle betrafen Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler sowie Studierende, 1182 Fälle von Berufskrankheiten wurden anerkannt.
Pensionszuschuss auch heuer niedriger Der Bundeszuschuss zu den Pensionen soll auch heuer deutlich niedriger ausfallen. Das geht aus dem „Stabilitätsprogramm“ der Regierung hervor. Darin hofft die Regierung auch, die Staatsschulden bis 2028 unter 60 Prozent der Wirtschaftsleistung zu drücken. Das Stabilitätsprogramm muss an die EUKommission gehen und dient zur Beurteilung der heimischen Staatsfinanzen bis 2021. Daraus geht hervor, dass Österreich das „strukturelle Nulldefizit“ im Vorjahr entgegen der Zusage von Fin a n z m i n i s te r Schelling (ÖVP) nicht eingehalten hat. 2014 und 2015 hatte Österreich das Budgetziel 2016 verfehlt. EU-Budgetziel erfüllt und will das auch heuer schaffen. Damit hofft Schelling, die Staatsschulden von heuer 80,8 bis 2028 auf unter 60 Prozent der Wirtschafts leistung zu drücken. Impressum | Redaktion und Texte: Ernest F. Enzels berger Bilder: Russmedia-Archiv, Agenturbilder, Shutterstock Umsetzung: Anja Schutti Anzeigenberatung: Russmedia, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach
Vermögensaufbau regeln und steuern Hypo PF Absolute Return Der Hypo PF Absolute Return hat das Ziel, eine positive Rendite mit möglichst geringem Risiko zu erzielen. Durch breite Streuung und intelligente Anwendung verschiedener Investmentstile soll in jeder Marktphase, selbst in fallenden Märkten, ein regelmäßiger Wertzuwachs erreicht werden. Bereits mit einer monatlichen Investition von EUR 50,– in den Hypo PF Absolute Return nutzen Sie die Vorteile des Hypo Vermögensmanagements. Einmaleinlagen sind ab EUR 1.000,– möglich. Informieren Sie sich. Gerne in einem persönlichen Gespräch oder auf www.hypovbg.at.
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Hierbei handelt es sich um eine Marketingmitteilung im Sinne des Wertpapieraufsichtsgesetzes. Diese dient lediglich Informationszwecken und stellt weder eine Anlageberatung und umfassende Risikoaufklärung, noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Investments in Derivate sind teilweise Teil der Anlagestrategie. Da Investmentfonds Kursschwankungen unterliegen, kann der Wert der Veranlagung nicht garantiert werden. Auf die Möglichkeit einer teilweise erhöhten Volatilität wird hingewiesen. Der zugehörige Prospekt samt allfälligen sich ändernden oder ergänzenden Angaben sowie die wesentlichen Anlegerinformationen (KID) sind unter www.hypovbg.at einsehbar. Auf Wunsch können Prospekte oder die wesentlichen Anlegerinformationen (KID) in Papierversion zu den üblichen Geschäftszeiten in den Filialen kostenlos abgeholt werden. Der Prospekt und das KID werden in deutscher Sprache zur Verfügung gestellt. Die steuerliche Behandlung hängt von den persönlichen Verhältnissen des Kunden ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein. Notieren Werte in fremder Währung, unterliegt der Anleger Währungsschwankungen. Der Hypo PF Absolute Return Fonds kann bis zu 100 % seines Vermögens in andere Investmentfonds, in Sichteinlagen oder kündbare Einlagen investieren. Emittent jener Wertpapiere, mit denen die 35 %ige Emittentengrenze für Staatsanleihen überschritten werden darf, sind die Staaten Österreich, Deutschland, Frankreich, Niederlande und Finnland. Die Fondsbestimmungen wurden durch die FMA (Finanzmarktaufsicht) bewilligt.
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Der Konjunkturaufschwung hält an In Österreich hat zu Jahresbeginn der Konjunkturaufschwung angehalten und sich laut Bank Austria auf alle Sektoren der heimischen Wirtschaft verbreitert.
Stefan Bruckbauer Chefökonom Bank Austria
Der Konjunkturindikator des Instituts stieg im März auf den höchsten Stand seit dem Frühjahr 2011. Das kräftige Wachstum von rund 2 Prozent sollte sich in den kommenden Monaten fortsetzen und sich auch positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken.
Der Konjunkturaufschwung hat angehalten und sich auf alle Sektoren in der heimischen Wirtschaft verbreitert.
Anhaltende Hochstimmung „Zu Frühlingsbeginn haben der Dienstleistungssektor und die Bauwirtschaft zur anhaltenden Hochstimmung in der Industrie aufgeschlossen“, betont Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer. Das kräftige und robuste Wirtschaftswachstum, zu dem vor allem die Inlandsnachfrage beigetragen habe, werde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2017 mit 1,8 Prozent auf ein Sechsjahreshoch hieven, 2018 werde es allerdings zu einer leichten Verlangsamung auf 1,5 Prozent kommen. Höhepunkt der Inflation Das hohe Beschäftigungswachstum und der geringere Anstieg des Arbeitskräfteangebotes dürfte zudem die Arbeitslosenquote auf 8,7 Prozent senken. Gleichzeitig sollte 2017 auch der Höhepunkt bei der Infla tion erreicht werden. Diese erwartet Bruckbauer durch-
schnittlich bei 1,8 Prozent. Die Auftragslage sei gut, sowohl aus dem In- und Ausland. Während die europäische Wirtschaft mehr Nachfrage entwickle, biete vor allem die US-Industrie weniger Rückenwind. Zum zweiten Mal in Folge liege auch das heimische Verbrauchervertrauen über dem langjährigen Durchschnitt. Die Konsumenten hätten ihre langjährige Skepsis vor allem durch die Stabilisierung der Lage am Arbeitsmarkt abgelegt, wo eine Trendwende eingeleitet worden sei. Die Arbeitslosenquote werde 2017 erstmals seit 2011 niedriger als im Vorjahr sein. Weniger Arbeitslose „Wir erwarten einen Rückgang der Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt 2017 auf 8,7 Prozent, nach 9,1 Prozent im Vorjahr“, so Bank Austria-Ökonom Walter Pudschedl. Dafür
Die Auftragslage ist sowohl aus dem In- und Ausland gut. Vor allem die europäische Wirtschaft entwickelt mehr Nachfrage. sorge das kräftige Beschäftigungswachstum von 1,5 Prozent, das ein Plus von rund 50.000 Jobs in Österreich bedeute. Die Entwicklung des Arbeitskräfteangebots könnte der optimistischen Prognose allerdings einen Strich durch die Rechnung machen. Der Zustrom von EU-Bürgern auf den österreichischen Arbeitsmarkt werde voraussichtlich weiter stark bleiben. Die Anzahl der Asylberechtigten, die auf den Arbeitsmarkt drängen, könnte jedoch geringer
sein als bisher erwartet, gedämpft unter anderem durch die Einführung eines verpflichtenden Integrationsjahres mit Schulungsmaßnahmen für bis zu 15.000 Personen. Ausländerbeschäftigung Im ersten Quartal 2017 sei die Arbeitslosenquote sowohl bei In- als auch Ausländern zurückgegangen. Während die Zahl der inländischen Arbeitssuchenden zurückgehe, steige sie bei den arbeitssuchenden Ausländern weiter an.
„Während die gute Konjunktur zu einer tatsächlichen Verringerung der Arbeitslosigkeit unter österreichischen Arbeitskräften führt, findet unter ausländischen Arbeitskräften eine starke Verdrängung statt. Das Beschäftigungswachstum reicht nicht aus, um den Zustrom neuer Arbeitskräfte aus dem Ausland zu absorbieren und die hohe Anzahl von in Österreich ansässigen ausländischen Arbeitssuchenden zu verringern“, führt Pudschedl abschließend aus.
Walter Pudschedl Ökonom Bank Austria
Der Zustrom von Bürgern aus der EU auf den österreichischen Arbeitsmarkt wird voraussichtlich weiter stark bleiben.
Schwere Krankheiten bringen oft auch f inanzielle Probleme Die Donau Versicherung bietet eine Krebsversicherung an. Die VN sprachen dazu mit dem Vorarlberger Landesdirektor Jürgen Gmeiner. Warum wurde eine Krebsversicherung auf den Markt gebracht? Jährlich erkranken in Österreich rund 39.000 Menschen an Krebs. Jeder vierte Österreicher wird im Laufe seines Lebens mit der Diagnose Krebs konfrontiert. Dieser Personengruppe möchten wir die bestmögliche finanzielle Absicherung ermöglichen.
SecurMed Stationär Für die Gesundheit nur das Beste. Ob in der Klinik oder beim Spezialisten in der Praxis, ob im Inland oder im Ausland - mit der DONAU-Krankenversicherung bleiben keine Wünsche nach optimaler medizinischer Betreuung offen. Für nähere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung und freuen uns auf ein persönliches Gespräch.
Landesdirektion Vorarlberg Arlbergstraße 15, 6850 Dornbirn Telefon: 050 330 - 70190 E-Mail: vbg@donauversicherung.at
Bei einer bedingungs gemäßen (bösartigen) Krebserkrankung leisten wir die vereinbarte Versicherungssumme. Jürgen Gmeiner Landesdirektor Donau
rung entscheidet, desto güns tiger ist die Prämie für die gewünschte Versicherungsleistung. Wann tritt eine Leistung in Kraft?
Wir leisten bei einer bösartigen Krebserkrankung die Versicherungssumme. Die monatliche Prämie beinhaltet eine „Medical Second Option“. Was ist das? Eine Harvard-Studie belegt, dass durch die Zweitmeinung der Behandlungsplan in den meisten Fällen verbessert werden konnte. Deshalb gibt MediGuide Krebspatienten und deren Ärzten die Möglichkeit, die Diagnose und den Behandlungsplan von weltweit führenden Krankenhäusern überprüfen zu lassen.
Warum soll ich eine Krebsversicherung abschließen? Bedenken Sie: Fixkosten fallen weiterhin an, auch wenn man über Monate oder Jahre durch die Therapie nur teilweise erwerbsfähig ist. Hinzu kommen mögliche weitere Kosten, wie zum Beispiel eine Haushaltshilfe, eine Kinderbetreuung, eine Auszeit des Partners oder komplementäre Methoden zur Verträglichkeitsverbesserung von Chemo- und Strahlentherapie. Wie wird das Risiko versichert? Versicherungssummen in Höhe von 25.000, 50.000 oder 100.000 Euro werden angeboten. Je früher man sich für eine Krebsversiche-
Rauchen ist eine der häufigsten Ursachen für Krebs.
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Das Managementrisiko absichern Versicherungsmakler Reicht zeigt gegenüber den VN auf, welche Versicherungen für Unternehmensleiter unumgänglich sind. Leiter eines Unternehmens stehen täglich im Spannungs verhältnis zwischen der Ver antwortung, unternehme risch rasch handeln zu müs sen und dem Risiko, dass sich schnelle Entscheidungen spä ter als fehlerhaft herausstellen können. „Eine Fülle unüberschaubarer Normen im Unternehmens recht, die Schaffung zusätz licher Ermittlungsbehörden und erhöhte Anforderungen an Organisation und Doku mentation erschweren den Alltag als Manager oder Fir meninhaber und erhöhen das Risiko eines Management fehlers, für den der Unterneh mensleiter persönlich haftbar gemacht werden kann“, sagt
Dietmar Reicht, Leiter des Volksbank Vorarlberg Versi cherungsmaklers. Dabei haftet der Unterneh mensleiter nach den sehr strengen gesetzlichen Grund sätzen als sogenanntes Unter nehmensorgan – das bedeu tet, dass er grundsätzlich per sönlich und uneingeschränkt mit seinem Privatvermögen haftet. Unter besonderen Um ständen kann sich der Geschä digte mit seinen Ansprüchen sogar direkt an den Unterneh mensleiter oder Manager wenden. Es geht um hohe Beträge Da es bei Schäden im Zusam menhang mit Management fehlern stets um sehr hohe Geldbeträge geht, steht in die sen Fällen das private Vermö gen wie Haus, Wohnung sowie das eigene Ersparte auf dem Spiel. Es lohnt sich also, mit einer Organ- oder Manager
haftpflichtversicherung, auch D&O-Versicherung genannt, vorzusorgen. Durch gezielten Versiche rungsschutz haben Manager die Möglichkeit, unberech tigte Ansprüche abzuwehren. Stellt sich ein Anspruch als berechtigt heraus, so wird der Schadensersatzanspruch
Dietmar Reicht Volksbank Vorarlberg
Eine Fülle von Normen erhöhen das Risiko eines Managementfehlers für den der Unternehmensleiter persönlich haftbar gemacht werden kann.
durch den Versicherer getra gen. Zum Schutz des Unter nehmensvermögens gegen Schäden, die vorsätzlich durch unerlaubte Handlungen von Hackern oder eigenen Mitar beitern verursacht werden, kann zusätzlich eine Vertrau ensschadensversicherung ab geschlossen werden. Erweiterung des Schutzes Die Erweiterung des Manager schutzes (D&O) um die Ver trauensschadensversicherung eignet sich ideal zur Absiche rung, umso mehr als Schäden in Unternehmen durch Cyber attacken oder Vorsatztaten eigener Mitarbeiter an der Tagesordnung stehen und de ren Risikomanagement und Abwälzung der Verantwor tung dem Management ob liegen. Dietmar Reicht empfiehlt darüber hinaus eine Kombi nation aus D&O- und Spezial
Schäden durch Cyberattacken sind an der Tagesordnung. strafrechtsschutzversiche rung, aus folgenden Gründen: Österreichische Konzepte der D&O-Versicherung sind vorrangig auf zivilrechtliche und nicht auf strafrechtliche Ansprüche ausgelegt.
Für die Übernahme der Ver teidigungskosten bei straf rechtlichen Inanspruchnah men durch die D&O-Versiche rung ist grundsätzlich ein zu erwartender, versicherter Ver mögensschaden Vorausset zung. Das Bestehen einer Kombi deckung schützt vor einem vorzeitigen Verzehr der D&OVersicherungssumme durch ein Strafverfahren. Durch konzentrierte und zielgerichtete anwaltliche und sachverständige Aktivitäten kann ein Strafverfahren ver hindert werden. Dies stellt die beste strategische Maßnahme für die Abwehr der folgenden zivilrechtlichen Ansprüche dar. Das nahtlose Ineinander greifen der aufeinanderabge stimmten Bedingungswerke der Kombideckung gewährt einen optimalen Versiche rungsschutz.
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Beschäftigungsquote der 55- bis 64-Jährigen in ausgewählten europäischen Ländern 2016 in Prozent Schweden 75,5 Norwegen 72,6 Deutschland 68,6 Dänemark 67,8 Niederlande 63,5 Vereinigtes Königreich 63,4 Tschechien 58,5 Irland 57,2 EU-28 55,3 Portugal 52,1 Italien 50,3 Ungarn 49,8 Frankreich 49,8 ÖSTERREICH 49,2 Spanien 49,1 49,0 Slowakei Polen 46,2 Belgien 45,4 Slowenien 38,5 Kroatien 38,1 Griechenland 36,3 Quelle: Eurostat
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Betrieblicher Lärmschutz ist wichtig.
Lärmschwerhörigkeit ist eine der häufigsten Berufskrankheiten Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) hat per Aussendung auf die besonders intensive Belastung im Beruf aufmerksam gemacht. Rund 400.000 Menschen arbeiten in Österreich demnach aktuell an einem Arbeitsplatz mit gehörgefährdendem Lärm. Lärmschwerhörigkeit zählt daher laut AUVA zu den häufigsten Berufskrankheiten – 2016 wurden von der Allgemeinen Unfallversiche rungsanstalt nach eigenen Angaben mehr als 560 Fälle anerkannt. Ein Großteil der berufs bedingten Fälle könne durch entsprechende Maßnahmen verhindert werden. Oft fehle aber das Problembewusstsein, obwohl die technische Entwicklung in Sachen Lärm schutzprodukte bereits sehr fortschrittlich sei, verlautete.
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Dieses Produkt ist eine Lebensversicherung der ERGO Versicherung Aktiengesellschaft. Die vorliegende Information ist unverbindlich, dient ausschließlich Werbezwecken und kann eine persönliche Beratung nicht ersetzen.
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Mehr Sicherheit für Unternehmer Eine private Pensionsvorsorge ist das einzige Vorsorgeinstrument, das dem Kunden eine lebenslange Rente garantieren kann. Die persönliche Vorsorge planung ist nach wie vor sehr wichtig und gibt Sicherheit im Alter. „Daher ist es der Vorarl berger Landes-Versicherung V.a.G. (VLV) ein Anliegen, ih ren Kunden bestmögliche Konditionen für die eigene Pensionsvorsorge bieten zu können. Trotz gesenktem Rechnungszins, mit welchem die einbezahlten Sparbeiträge verzinst werden, bieten wir unseren Kunden nach wie vor eine hohe Gesamtverzinsung.“ Das erklären im Gespräch mit den VN die Vorstände Direktor Robert Sturn und Direktor Mag. Klaus Himmelreich. Sie verweisen darauf, dass auf grund von bereits beschlos senen Reformen durch die Bundesregierung und zu er
Dir. Mag. Klaus Himmelreich VLV Vorstand
Regionalität stärkt uns als Unternehmen im Gesamten. Unsere Strategie sichert nachhaltig das Kapital unserer Kunden.
sich gegen mögliche Risiken versichert. „Daher bieten wir unseren Ge werbekunden die Möglichkeit, sich gegen grobe Fahrlässig keit zu versichern. Wie schnell vergisst man etwas und steht dann womöglich vor einem brennenden Betriebsgebäu
Direktor Robert Sturn VLV Vorstand
Im Sinne unserer Kunden erfolgt eine ausgewogene Kapitalveranlagung. Wir wollen auch künftig beste Konditionen bieten. Den Gewerbekunden wird die Möglichkeit geboten, sich gegen grobe Fahrlässigkeit zu versichern. wartenden Entwicklungen mit einem Rückgang der staatli chen Pensionsleistungen zu rechnen ist. Dies kann durch eine zusätzliche private Pensi onsvorsorge abgefedert wer den. Hohe Gesamtverzinsung „Für unsere Kunden beträgt die Gesamtverzinsung (Rech nungszinssatz plus Gewinn beteiligung) derzeit 3,5 Pro zent pro Jahr. Mit dieser Ver zinsung erreichen wir eine Spitzenposition in Österreich. Diese Verzinsung ist KEST-frei und eine gleichwertige Veran lagung mit dieser Sicherheit
ist praktisch nicht zu finden. Wir als regionale Versicherung sind bemüht, unseren Kunden auch zukünftig beste Konditi onen für ihre persönliche Al tersvorsorge zu garantieren“, bekennt sich Direktor Robert Sturn dazu. In der heutigen Zeit ist es wichtig, eine lebenslang ga rantierte Pension zu erhalten, gerade wenn die durchschnitt liche Lebenserwartung über schritten wird. Die Veranlagungsstrategie wird so gestaltet, dass trotz hoher Sicherheit bei der Ver anlagung eine sehr gute Ren dite auf das veranlagte Kapital
erwirtschaftet werden kann. „Unsere Veranlagung sichert nachhaltig das Kapital unserer Kunden und stärkt unser Unternehmen im Gesamten“, betont Direktor Mag. Klaus Himmelreich die Notwendig keit einer ausgewogenen Ver anlagungsstrategie. Die Pensionslücke schließen Eine private Pensionsvorsorge (Rentenversicherung) ist das einzige Vorsorgeinstrument, welches dem Kunden eine le benslange Rente garantieren kann. Dies ermöglicht die Schaffung eines persönlichen Mehrwerts durch eine private
Pensionsvorsorge als optima le Ergänzung zur staatlichen Pension. Dabei kann die Höhe der Rente heute schon fixiert werden, auch wenn die Rentenauszahlung erst zu einem späteren Zeitpunkt beginnt. Damit wird die bekannte „Pensionslücke“ individuell geschlossen oder zumindest verringert. Eine private Pensi onsvorsorge ist gerade in der heutigen Zeit unverzichtbar für die finanzielle Absiche rung im Alter. Neben einer privaten Vorsor ge ist es wichtig, dass auch der Unternehmer vorsorgt und
de? Um im Schadensfall Fra gen oder lange Diskussionen zu vermeiden, bieten wir den Einschluss der groben Fahrläs sigkeit im Rahmen der LändleGewerbe-Versicherung an. Schließlich hat man im Scha densfall andere Dinge wie zum Beispiel Existenzängste, Kundenaufträge oder Perso nalkosten im Kopf. Inhaber von Unternehmen oder deren Geschäftsführer können versichert werden und schlussendlich ist da durch auch der Kunde auf der sicheren Seite“, so Direktor Robert Sturn abschließend zu den VN.