Transport & Logistik Nutzfahrzeuge
Bild: JCL Logistics
Das Güterzentrum wächst Die Trends der Zukunft Von Lkw mit Eigenleben
Freitag, 21. April 2017
2 Transport und Logistik
Innovative IT-Lösungen für Kunden Auf Wachstumskurs in den weltweiten Märkten: DB Schenker verfügt über eine große Leistungsexpertise als integrierter Logistikdienstleister. Expertenteams verknüpfen die Module des Dienstleistungsangebotes zu komplexen Wertschöpfungsketten. DB Schenker unterstützt Industrie und Handel beim globalen Güteraustausch: im Landverkehr, bei der weltweiten Luft- und Seefracht sowie in der Kontraktlogistik und im Supply-Chain-Management. Rund um den Globus erwirtschafteten die etwa 66.000 Mitarbeiter an rund 2000 Standorten im Jahr 2015 einen Umsatz von 15,451 Milliarden Euro. Als Spezialist für Landverkehre in Europa, auf Straße und Schiene, verbindet DB Schenker mit einem dichten Netz von Linienverkehren nach Fahrplan die wesentlichen Wirtschaftsregionen in über 40 europäischen Ländern. Das Unternehmen ist gleichermaßen auf weltweite Lösungen in der Luft- und Seefracht sowie alle damit verbundenen logistischen Dienstleistungen spezialisiert. Die integrierten Logistikzentren an den Schnittstellen der globalen Güterströme schaffen eine wirkungsvolle Verbindung zwischen allen Verkehrsträgern und ermöglichen eine breite Palette an Value AddedServices.
Bedeutung des Standorts Vorarlberg Die Geschäftsstelle Vorarlberg ist für DB Schenker aufgrund ihrer Lage von besonderer Bedeutung. Sie liegt im Vierländereck und fungiert mithilfe getakteter Systemverkehre als Drehscheibe zwischen ÖsterThomas Radauer Geschäftsleiter DB Schenker Vorarlberg
Wir passen uns bestmöglich an die erschwerten Rahmenbedingungen an und entwickeln gemeinsam mit unseren Kunden innovative Komplettlösungen. reich, der Schweiz, Deutschland und Liechtenstein. Durch diese Hubfunktion ist es möglich, attraktive Transportlösungen von Liechtenstein oder der Schweiz aus in die EU und umgekehrt anzubieten. Die generell schwierige Anbindung des Standortes erfordert genaue Planung, Bündelung und Optimierung aller Lösungen. Die Lage bedingt einen sehr genauen und noch effizienteren Umgang mit den gegebenen Ressourcen sowie Flexibilität und Anpassungs-
Aufgrund seiner Lage ist Vorarlberg ein besonderer Standort.
Mit Investitionen in zukunftsträchtige Technologien setzt DB Schenker neue Maßstäbe im Supply-Chain-Management seiner Kunden. fähigkeit. „Nicht alles, was für andere Standorte gilt, gilt auch für unseren. Beispielsweise ist im Zuge der EU-Erweiterung und der Globalisierung allgemein der Bedarf an Zollexperten niedriger, während genau diese Expertise für das Vierländereck von essenzieller Bedeutung ist“, erklärt Thomas Radauer, Geschäftsleiter DB Schenker Vorarlberg. Die Geschäftsstelle in Vorarlberg trotzt den erschwerten Rahmenbedingungen des Standorts indem sie ihren Kunden günstige und vor allem attraktive Transportlösungen anbietet: vom Einzelpaket (über 1 Million Paketsendungen pro Jahr) über Luft- und Seefrachtlösungen bis hin zum Ganzzug (Chinatrain). „Wir passen uns bestmöglich an die erschwerten Rahmenbedingungen an und entwickeln mit unseren Kunden innovative Komplett lösungen“, so Radauer.
Neue IT-Plattformen Die Strategie für 2020 legt die Basis für nachhaltigen Unternehmenserfolg von DB Schenker. Sie berücksichtigt sämtliche Nachhaltigkeitsdimensionen: wirtschaftlichen Erfolg, Verantwortung für Mitarbeiter und Gesellschaft sowie Umweltschutz. „Es ist ausschlaggebend Mitarbeiter an Bord zu haben, die sich genau mit dieser sportlichen Strategie identifizieren. Am Ende des Tages ist aber ein Unternehmen nur so gut wie seine Mitarbeiter, und wir haben richtig gute“, erklärt Thomas Radauer. Damit der Marktführer weiterhin seinen Kunden innovative Transport- und Logistikdienstleistungen anbieten kann, wird die neue ITPlattform „Drive4Schenker“ (Webbasierte Plattform für Frachtbrokerage) aktuell in Vorarlberg erstausgerollt und die kürzlich für 24 Millionen Euro gekaufte Beteiligung an der Plattform „uShip“ (Ver-
sandkunden finden Spediteure) sorgt dafür, dass das Unternehmen innovativ bleibt. Die „uShip-Plattform“, die erfolgreich Absender und Transporteure in mehr als 19 Ländern zusammenbringt, ist in der Logistikbranche führend darin, Gütertransporte über mobile Geräte wie Handys und Tablets zu organisieren. Sie wird zunächst im Landverkehr von DB Schenker angewendet.
Mit diesen neuen IT-Plattformen sollen die rund 30.000 Transportpartner des europäischen Landverkehrsnetzwerkes künftig online über „Drive4Schenker“ und „uShip“-Technik mit ihrer Fracht zusammengebracht werden. „Drive4Schenker“ startet in Deutschland und ausgewählten europäischen Ländern. Das gesamte europäische Landverkehrsnetzwerk wird schrittweise integriert.
DB Schenker Vorarlberg DB Schenker Vorarlberg: 77 Mitarbeiter Betriebsfläche: 31.576 m2, Speditionsterminal: 2552 m2 Außenlager: 6588 m2 Pro Woche initiiert die Geschäftsstelle in Röthis rund 104 Importlinien sowie 72 Exportlinien nach Europa. Das Besondere ist, dass diese Niederlassung an das globale Netzwerk mit insgesamt mehr als 2000 Standorten in über 120 Ländern angebunden und aktiv in das dichteste Landesverkehrsnetz Europas integriert ist.
Sensorik gewinnt mehr an Bedeutung Sprechende Verpackungen, kühlende Wellpappe, Mehrwegverpackungen? Die Verpackungsmittelindustrie entwickelt für ihre Kunden innovative Produkte.
Digitale Hilfsmittel wie z. B. Brillen sind vielversprechend in der Logistik, da sie Funktionen wie Informationsanzeige und Scannen beherrschen und dabei beide Hände frei bleiben.
Heutzutage sind die Ansprüche an die Verpackung hoch: Sie muss das Produkt schützen, umweltfreundlich und mit Elektronik ausgestattet sein. Die Verpackung mit Sensorik auszustatten, bedeutet Live-Daten vom Transport zu erhalten. So ist es Verpackern, Logistikern und Kunden möglich, nicht nur zu verfolgen, wo sich das Paket gerade befindet, Temperatur und Feuchtigkeit im Inneren des Päckchens können auch gemessen und verfolgt werden. Außerdem ist es durch die Sensorik möglich, durch die Echtzeitdaten rechtzeitig auf Temperaturschwankungen zu reagieren. Dies ist beispielsweise für die Lebensmittel- und Pharmabranche besonders interessant.
Vielfältige Verpackungen Gerade beim Verpacken von verderblichen Lebensmitteln hat die Schutzfunktion gegenüber äußeren Einflüssen wie Sauerstoff, Licht, aber auch Feuchtigkeit, Fremdgeruch oder Verschmutzung, große Bedeutung. Für den Lebensmittelversand gibt es beispielsweise innovative Kartons, die beim Versand von gekühlten Lebensmitteln bis zu 24 Stunden optimale Frische garantieren. Das System besteht zu 100 Prozent aus Wellpappe, zusätzliches Isolationsmaterial ist nicht mehr erforderlich. Neue Lebensmittelfolien enthalten weder Chlor noch Weichmacher. Die Pharmabranche legt hingegen bei den pharmazeutischen Produkten Wert auf sichere und sterile Verpackungen und Materialien, die auch die vorgeschriebene Temperatur während des Transportes halten. Diese intelligenten Verpackungen in Verbindung mit
RFID-Technik werden laut Verpackungsexperten immer mehr kommen. Die Entwicklung in diesem Bereich stehe erst am Anfang und biete noch viele Möglichkeiten. Einen entscheidenden Anteil werden in Zukunft integrierte Informationsplattformen, die Logistikprozesse über alle Prozessstufen hinweg transparent machen, einnehmen und gleichzeitig die Gefahren für die Liefersicherheit reduzieren. Nachhaltigkeit Ein Thema, das bei Transportverpackungen in den Mittelpunkt rückt, ist die Nachhaltigkeit. Laut einer Studie von PwC werden recycelte Materialien und Biokunststoffe künftig eine große Rolle spielen. Immer mehr Branchen setzen auch auf Mehrwegverpackungen. Diese müssen natürlich auch für den nächsten Transport optimal gereinigt werden können.
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Transport und Logistik
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Zukunftsmusik: Lkw mit Eigenleben In zehn Jahren – so eine aktuelle Studie – könnte jeder dritte verkaufte Lkw in Europa einen Autopiloten an Bord haben. Doch kann sich die Logistikbranche das leisten? Wenige Hundert Meter nach der Autobahnauffahrt drückt der Fahrer den Knopf und nimmt die Hände vom Steuer. Der Lastwagen übernimmt – bis zur nächsten Baustelle. Dann blinkt das System. Der Fahrer ist wieder in der Pflicht. Was Daimler in Testfahrzeugen einbaut, ist noch Zukunftsmusik. Doch in nicht allzu ferner Zeit soll der Lastwagen weitgehend ohne Fahrer auskommen. Dass Fahrzeug muss dann nicht nur Spur und Abstand halten, sondern auch Überholmanöver starten und sich dabei möglichst mit anderen Verkehrsteilnehmern verständigen. Schon 2025 – so die Erwartung der Beratungsfirma McKinsey – wird jedes dritte verkaufte
Nutzfahrzeug in Europa in Fahrsituationen wie auf der Autobahn vollautonom fahren können. Serienreife Helferlein Bereits heute sind moderne Lastwagen mit allerlei Helferlein ausgestattet. In der Logistikbranche verfolgt man die Entwicklung der neuesten Technologien aufmerksam: „Das automatisierte Fahren wird schnell Realität“, sagt Frank Huster, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Speditions- und Logistikverbands. Noch sind für die Spediteure vor allem Spritspartechnik und Fahrerassistenz wichtig. Automatisiertes Fahren steht laut einer Umfrage im Auftrag des Zulieferers Continental nur bei 20 Prozent der Logistiker auf der Wunschliste. Die Fahrer selbst beschäftigen ganz praktische Probleme: Anzeigesysteme für freie Rasthöfe etwa und Navigationssysteme. Gleichzeitig rechnet
2025 sollen etwa 30 % der Lkw autonom fahren.
die Branche mit spitzem Bleistift. Der Continental-Umfrage zufolge müssen sich Investitionen in spritsparendes Fahren beispielsweise in zwei Jahren rechnen. „Sobald die entsprechenden Systeme Serienreife erlangen, rechnen sie sich auch“, glaubt Huster. Aus Sicht des Verbands könnte mittelfristig vor allem das sogenannte Platooning interessant werden, bei dem mehrere miteinander vernetzte Lastwagen hintereinander in einem automatisierten Verbund fahren. Durch den geringeren Luftwiderstand und die gleichmäßige Fahrweise soll der Spritverbrauch um bis zu zehn Prozent sinken, so die Hersteller. Allerdings dürfte die Einigung auf neue Regelungen länger dauern, als die Entwicklung der technischen Möglichkeiten, sagt Huster. Kosteneinsparungen und mehr Sicherheit Durch die Vernetzung könnte sich auch die Auslastung der Lastwagen ändern. Elektronische Frachtbörsen etwa könnten eine höhere Auslastung gewähren, die Vernetzung mit Verladeterminals könnte Wartezeiten reduzieren. Außerdem sollen Echtzeitanalysen der Fahrzeuge Wartungsarbeiten vereinfachen. Peter Fuß von der Unternehmensberatung EY sieht noch einen anderen Aspekt: „Es ist zwingend notwendig, die Sicherheit bei Lastwagen zu erhöhen“, sagt er. „Es gibt zu viele Auffahrunfälle durch
Beim sogenannten Platooning fahren mehrere Lkw in einem automatisierten Verbund. übermüdete Fahrer.“ Außerdem stehe die Branche auch unter Druck, weil der Nachwuchs fehle, sagt Joris D’Incà, Logistik-Experte bei Oliver Wyman. Der Beruf des Lastkraftfahrers ist schlecht mit dem Privatleben vereinbar. „Vollautomatische Lastwagen wären eine Möglichkeit, den Fahrermangel abzuschwächen.“ Ganz ohne Fahrer dürften 40-Tonner auf lange Sicht kaum über die Autobahn donnern. Mit etwas Fantasie seien aber Szenarien denkbar, in denen ein Lastwagenfahrer acht Stunden fährt und ihn ein Fahrerassistenzsystem stark entlastet, sagt Fuß. „Das könnte so weit gehen, dass Fahrzeiten
nicht als Lenkzeiten angerechnet werden.“ Damit ergäbe sich eine neue Kalkulation. „Es könnte zum Beispiel auf Pflichtstopps verzichtet werden“, so Fuß. Denn jede Minute, in der der Lastwagen rollt, bringt einen Effizienzgewinn für die Spedition. Die Beratung McKinsey hält eine Halbierung der Gesamtkosten für möglich. „Die Effizienzgewinne bei vollautomatischen Systemen liegen bei 20 bis 25 Prozent. Bei halbautonomen ist es nur etwa die Hälfte“, sagt Joris D’Incà. Technisch werden die Systeme schon in den nächsten fünf Jahren so weit sein. „Die Frage ist, in welcher Geschwindigkeit die Systeme
aufgrund der Gesetzgebung kommen werden.“ Kosten für Spediteure Außerdem stehen vor den Einsparungen erst einmal Investitionen – etwa für das Flottenmanagement, das miteinander vernetzte Lastwagen aufeinander abstimmt. Spannend werde, wer diese tragen wird. „Die Spediteure selbst sind bereits im einstelligen Margenbereich tätig“, sagt D’Incà. Ihnen dürfte daher die Finanzkraft fehlen, Flotten umzustellen. „Wahrscheinlicher werden Leasing- und Flottenmanagementmodelle von Herstellern und spezialisierten Anbietern sein.“
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Ein unterirdischer Warentransport Ein unterirdisches Verkehrsnetz, in dem unbemannte Elektrofahrzeuge Waren transportieren? Klingt nach ScienceFiction. Doch in der Schweiz gibt es konkrete Pläne, verstopfte Straßen durch eine Güter-U-Bahn zu entlasten. Mit Cargo sous terrain (CST) soll ab 2030 ein innovatives Gütertransportsystem entstehen, das die Transportinfrastruktur der Schweiz entscheidend verbessern und mittelfristig die Logistikwelt verändern wird. Cargo sous terrain schafft in der Schweiz einen neuen Verkehrsweg, der ausschließlich Gütern vorbehalten ist und den knappen Straßen- und Schienenraum entlastet. Es ist ein System, das von der Wirtschaft für die Wirtschaft entwickelt wurde. Angesichts der Güterverkehrsprognosen, welche einen Zuwachs von 45 % zwischen 2010 und 2030 erwarten las-
sen, sind Lösungen zum Auffangen der zunehmenden Verkehrsströme ein dringendes Anliegen im Interesse der Wirtschaft und der ganzen Gesellschaft. Der neue Verkehrsweg Cargo sous terrain soll zwei Bestandteile umfassen: einen unterirdischen Transporttunnel und eine effiziente, umweltfreundliche Feinverteilung von Gütern in den städtischen Zentren (City-Logistik). Ab 2030 soll stufenweise in der Schweiz ein Netzwerk dieses Gesamtlogistiksystems mit einer neuen Infrastruktur für den Güterverkehr entstehen. Machbarkeitsstudie mit positiven Resultaten Der Förderverein CST hat eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Diese hat gezeigt, dass das System CST sowohl in technischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht realisierbar ist. In dreispurigen Tunnels werden Transportfahr-
Die unbemannten Elektrofahrzeuge verkehren auf Induktionsschienen. Ihr Fassungsvermögen umfasst zwei Europaletten.
„Cargo sous terrain“-Fahrzeuge transportieren Waren durch den Tunnel. zeuge auf Rädern mit konstanter Geschwindigkeit von 30 km/h verkehren. An den Zugangspunkten (Hubs) können Güter auf Paletten und Behälter vollautomatisch ins System eingespeist oder diesem entnommen werden. In den städtischen Zentren verteilt CST die Güter an ihren Bestimmungsort mit gebündelten Fahrten in umweltfreundlichen, leisen Fahrzeugen. Die Inbetriebnahme der ersten Teilstrecke HärkingenNiederbipp bis Zürich ist im
Jahr 2030 vorgesehen. Danach soll CST stufenweise zu einem gesamtschweizerischen Netz ausgebaut werden, in dem sich Güter an jedem beliebigen Punkt einspeisen und an jeden beliebigen Ort, von Genf bis St. Gallen und von Basel bis Luzern, transportieren lassen. Änderung der Logistikströme Anstelle von konzentrierten Lastwagentransporten ermöglicht das System CST den laufenden, kostengünstigen Ab-
transport von Einzelpaletten und Behältern. Dies führt zu massiven Veränderungen der Logistikströme und reduziert den Bedarf an Lagerfläche, das Handling und den Aufwand für die Bereitstellung der Paletten und Behälter für Anhängerzüge. Die Investitionskosten für die Realisierung der ersten Etappe liegen bei 3,5 Milliarden Franken. Die Machbarkeitsstudie hat gezeigt, dass CST wirtschaftlich attraktiv ist und somit privatwirtschaftlich finan-
Tunnelsperre ab Montag Der Arlbergtunnel geht in den kommenden Monaten wieder in die „Sommerpause“. Vom 24. April bis 2. Oktober 2017 wird der Tunnel auf der S 16 Arlberg Schnellstraße zwischen Tirol und Vorarlberg in beiden Fahrtrichtungen für den gesamten Verkehr gesperrt. Der knapp 14 Kilometer lange Arlbergstraßentunnel ist nicht nur der längste einröhrige Straßentunnel in Österreich. Er ist am hochrangigen Straßennetz auch die einzige wintersichere Ost-West-Verbindung zwischen Tirol und Vorarlberg. Nach 38 Jahren Betriebszeit werden nun sämtliche elektrotechnische Einrichtungen wie Videoüberwachung, Not-
ruf- und Funkeinrichtungen, Brandmeldung sowie die Straßenentwässerung und Löschwasserleitungen auf den modernsten Stand der Technik gebracht. Für den Fahrraum des Tunnels wird eine Hochdruck-Sprühnebelanlage installiert. Während der Bauzeit entstehen zudem 37 zusätzliche Fluchtwegmöglichkeiten und acht weitere Pannenbuchten. Sämtliche Sicherheitsmaßnahmen sowie neueste technische Innovationen wie ein Thermoscanner oder das akustische Tunnelmonitoring helfen, den Arlbergtunnel für täglich 8000 Autofahrer noch sicherer zu machen. Die ASFINAG hat im Vorfeld in Zusammenarbeit mit Behör-
den, Einsatzorganisationen und den Ländern sämtliche Maßnahmen ergriffen, damit der Verkehr möglichst ohne Probleme über die Umleitungsstrecken fließen kann. Diese führen über die ArlbergpassStraße oder großräumig über die Schweiz oder Deutschland. Wer darf über den Arlbergpass ausweichen? Freie Fahrt über den Pass gilt für Pkw, Kombis und Lkw ohne Anhänger sowie für Pkw und Kombis mit Anhänger (auch Wohnwagengespanne), solange der Anhänger nicht schwerer als 750 Kilogramm (hzG) ist. Pkw und Kombis mit Anhänger über 750 Kilogramm (hzG) müssen im Zeitraum vom 1. Juli
Weil die Sicherheitseinrichtungen im Arlbergtunnel erneuert werden, ist die Vollsperre nötig. Umgeleitet wird über den Pass. bis 2. Oktober 2017 an Samstagen, Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 9 bis 17 Uhr großräumig über Deutschland, den Fernpass oder die Schweiz aus-
weichen. Vom 24. April bis 30. Juni 2017 gibt es für diese Fahrzeuge keine Einschränkungen. Für Lkw mit Anhänger sowie für Sattelkraftfahrzeuge gilt
ziert werden kann. In ökologischer Hinsicht entlastet CST die Umwelt insbesondere beim CO2-Ausstoß und beim Lärm. Im Vergleich zum konventionellen Transport ist der CO2-Ausstoß pro transportierte Tonne Güter um 80 % tiefer. Das System wird ausschließlich mit erneuerbarer Energie betrieben werden. Damit CST wie vorgesehen realisiert werden kann, ist die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage auf Bundesebene notwendig. für die B 197/L 197 Arlbergpass-Straße für die Dauer der Vollsperre des Arlbergtunnels ein generelles Fahrverbot. Diese Fahrzeuge müssen großräumig ausweichen. Ein klar definierter Ziel- und Quellverkehr ermöglicht es auch Lkw mit Anhänger und Sattelkraftfahrzeugen, den Arlbergpass zu befahren, sofern die Fahrten den entsprechenden Ausnahmeregelungen entsprechen. An den Wochenenden (Samstag, 9 Uhr, bis Sonntag, 22 Uhr) besteht für Lkw samt Anhänger sowie Sattelkraftfahrzeuge ein generelles Fahrverbot. Für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen, die keinen Anhänger ziehen, sowie für Busse mit und ohne Anhänger und Wohnmobile gibt es keine Einschränkungen für die Fahrt über den Arlbergpass.
Schwerpunktthemen 2017
Motor, Transport und Logistik Sa., 3. Juni: Die schönsten Kombis Sa., 1. Juli: Alternative Antriebe Sa., 5. August: Die besten Kompakt-SUV Sa., 16. September: IAA Frankfurt
Sa., 30. September: Premium SUV Fr., 13. Oktober: Nutzfahrzeuge/Transport und Logistik Sa., 4. November: Allradautos im Überblick Sa., 2. Dezember: Die besten Kompakt-SUV
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Transport und Logistik
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Verdoppelte Umschlagkapazität Im August 2018 wird der Ausbau des Güterzentrums Wolfurt abgeschlossen sein.
nach Projektabschluss besonders wirtschaftlich durchgeführt werden.
In den vergangenen drei Jahrzehnten hat der Umschlag im Güterzentrum Wolfurt stetig zugenommen. Durch die ungebrochene Exportorientierung der dynamischen Vorarlberger Unternehmen ist die bestehende Anlage an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen. Wenn der Ausbau im August 2018 abgeschlossen ist, wird das Güterzentrum die doppelte Umschlagkapazität als bisher anbieten. Containerzüge werden ohne Verschub direkt zu zwei Containerkränen geführt und können unmittelbar entladen werden. Durch ausreichende Zwischenlagerfläche reduziert sich zusätzlich der Manipulationsaufwand. Um Kunden rasch auch geeignete Leercontainer zur Verfügung stellen zu können, wird eine Lagerfläche für 3500 Einheiten eingerichtet. Ergänzt wird der Service durch Werkstätten für die Containerwartung. Alle Manipulationsund Servicevorgänge können
Schwieriger Baugrund Besondere Herausforderungen für die ÖBB-Planer und die ausführenden Firmen waren die für das Untere Rheintal typischen Bodenverhältnisse. Die torfigen Schichten im Untergrund wurden in mehrwöchiger Arbeit aufwendig stabilisiert und für die weitere Verbauung vorbereitet. Anschließend erfolgten die Herstellung der Entwässerungsanlagen, der Gleisbau sowie die Einrichtung der Zufahrten und Ladestraßen. Eine moderne Hochspannungsanlage zur Stromversorgung komplettiert das abgeschlossene Bauprogramm. Alle Arbeiten wurden bei laufendem Betrieb im Güterterminal durchgeführt. Nächste Bauphase Auf der Baustelle in Wolfurt werden die Arbeiten mit Nachdruck fortgesetzt. Bis Mitte 2017 wird die gesamte Logistik des Containerum-
Bei diesem Projekt nutzen wir beim Rücktransport die Bahncontainer für die Anlieferung von Stahl in Ganzzügen und vermeiden so leere Container. Wir arbeiten seit Jahren daran, den Bahnanteil bei der Auslieferung unserer Produkte über die 40-Prozent-Marke zu steigern. Der Ausbau ist ein wichtiger Baustein bei der Realisierung unserer Auslieferungsvorhaben per Bahn.“
Daten und Fakten
Während der Bauarbeiten läuft der Betrieb im Güterterminal weiter. schlags umgestellt. Es werden dann bereits zwei Containerkräne zur Verfügung stehen und der Bahnverkehr aus Richtung Norden in das Güterzentrum eingebunden. Weichen, die derzeit noch per Hand bedient werden, sind dann ferngesteuert und erleichtern so die Betriebsführung. Die Gesamtfertigstellung des Terminals ist für Mitte 2018 vorgesehen.
Anbindung an die Nordsee Was der Ausbau des Terminals für die Vorarlberger Exportwirtschaft bedeutet, erläutert etwa Ingmar Blum, Leiter Transportlogistik bei Blum in Höchst: „Für ein international tätiges Unternehmen, wie wir es sind, ist die umweltfreundliche Anbindung an die Nordseehäfen per Bahn sehr wichtig. Wesentliche Voraussetzungen dafür sind, dass wir am
Terminal Wolfurt längere Geleise erhalten, um Ganzzüge abfertigen zu können, und auch ausreichend Abstellplätze für unsere Container zur Verfügung gestellt bekommen. Mit dem Ausbau des Güterbahnhofs können wir die Bahn künftig noch besser nutzen. Das heißt: Unsere ressourcenschonenden Bahnprojekte, wie unser ,Rotterdam-Shuttle‘, können noch effizienter greifen.
• vier neue Containerlade- gleise, je etwa 750 Meter, auf 600 Meter kranbar • Einfahrt der Container- züge ohne Verschub • zwei neue Containerkräne • vier Containerstapler • 700 Stellplätze für beladene Container • 200 Meter Abstellgleise zur Abstellung von Containerwagen • 500 Meter neue Gleise für Wagenladungsverkehr • 500 Leercontainer auf neuer Lagerfläche
Kranbau ist weit mehr als nur Stahlbau Künz ist ein international führender Anbieter von Containerkranen und Anlagen für die Wasserwirtschaft. Das Unternehmen ist vor allem für modernsten Maschinen- und Stahlbau bekannt. Weniger bekannt ist, dass der Harder Anlagenbauer auch ein Innovationsführer in Softwareentwicklung und Automatisierungstechnik für Krane ist. Firmengründer Hans Künz begann 1932 mit dem Bau von Hebezeugen, wobei der Schwerpunkt lange Zeit auf Hochbaukranen lag. In den Siebzigerjahren baute Künz dann den ersten Containerkran. Seither hat sich einiges getan.
Vollautomatische Stapelkrane APM Terminals Maasvlakte II, Rotterdam.
Innovation Der Erfolg des Harder Tradi tionsunternehmens ist das Ergebnis höchster Innovationsfreude. Und so ist es nicht verwunderlich, dass neben vielen zukunftsweisenden Entwicklungen im mechanischen Bereich zunehmend Steuerungstechnik und Softwareentwicklung an Bedeutung gewinnen.
„Heute steckt unheimlich viel moderne Technologie in unseren Produkten. Betreiber von Containerterminals machen sich Gedanken, wie sie ihren Betrieb automatisieren können. Dabei unterstützen wir sie“, so die Künz-Geschäftsführung. Die Anforderungen der Zukunft sind eine Mischung aus optimalen mechanischen
Lösungen und elektrotechnischen Konzepten, die ein hohes Maß an Automatisierung zulassen. Derzeit arbeitet Künz an mehreren solchen Projekten, z. B. 32 automatische Stapelkrane in Marokko, zwei vollautomatische Bahnverladeanlagen inkl. Stapelbereich in Deutschland und vier ferngesteuerte Bahnkrane in Florida.
Automatisierung Ein Schlüssel zur Automatisierung liegt in der Sensorik. Hochpräzise Kamerasysteme werden mit 2D- und 3D-Lasersystemen kombiniert, um die standardisierten Container zu finden und zu manipulieren. Container werden mit einer Genauigkeit von wenigen Millimetern übereinander gestapelt – und das unabhängig von äußeren Einflüssen. Krane mit einer Masse von mehr als 400 Tonnen werden dabei über frequenzgesteuerte Motoren mit Gesamtleistungen von zum Teil über 1000 kW in vier Achsen millimetergenau positioniert. Bei Verladung auf Lkw und Bahnwaggon kommen, abhängig vom Kunden und dessen Sicherheitsanforderungen, meist sogenannte Fernsteuerstände zum Einsatz – Bedienstationen, die sich oft mehrere Kilometer entfernt befinden und mit welchen der Kran gesteuert werden kann. Angenehme Büroumgebung und eine optimale Sicht auf den Arbeitsbereich mittels Kameras erlauben dem Kranfah-
rer, die finalen Positionieraufgaben zu erledigen. In Ludwigshafen, an einem der größten Industriestandorte Europas, werden Künz-Krane künftig auch Lkw- und Zugbeladung vollautomatisch durchführen, eine Neuentwicklung die in dieser Form weltweit noch nicht zu finden ist. Kranmanagementsystem und Datenmanagement „Software wird für uns immer wichtiger. Derzeit ist die fünfte Generation des Künz Kranmanagementsystems in Ausarbeitung. In der Art, wie man Krane analysieren und reparieren kann, werden wir damit neue Maßstäbe setzen.“ Ein modularer Aufbau der Software und ein optimiertes Userinterface sind wesentliche Elemente. In der Projektorganisation werden moderne Tools der SoftwareEntwicklung, wie die SCRUMMethode, eingesetzt. Auch bei den Programmiersprachen setzt Künz auf neueste Technik. In Betrieb befindliche KünzAnlagen im Feld erzeugen laufend Daten. Diese Daten sind
wertvoll, da sie Rückschlüsse auf Betrieb, Wartung und letztlich auch die Konstruktion neuer Anlagen ermöglichen. Daher sollen sie in Zukunft besser genutzt werden. Verschiedene Sensoren auf dem Kran erfassen und speichern sie in die Cloud. Anschließend werden sie mit einem flexiblen Tool ausgewertet. Dabei wird berücksichtigt, dass unterschiedliche Adressaten unterschiedliche Informationsbedürfnisse haben. Die Daten sind mit wenigen Mausklicks konfigurierbar, was jedem User seine persönliche Sicht auf die Krandaten ermöglicht. Fazit Krane sind heute nicht mehr nur große Stahlkolosse mit Maschinenbau-Komponenten. Es handelt sich vielmehr um hochpräzise, zunehmend automatisierte Anlagen, die mit moderner Software gesteuert werden. Dementsprechend sieht man den Kranbau bei Künz gleichzeitig als tradi tionsreiches, aber auch sehr modernes Fachgebiet.
Impressum | Redaktion und Texte: Sabine Blechschmidt, Ernest F. Enzelsberger, Patrizia Gunz Bilder: AFP-Photo/Alberto Pizzoli, Deutsche Bahn AG/DB Schenker, Deutsche Bahn AG/Ralf Kreuels, dpa, Empa, Förderverein Cargo sous terrain, Künz, Mercedes-Benz Österreich GmbH, Peugeot, Philipp Steurer, © Renault Communications Anzeigenberatung: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach
AUER OMAS RAD
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LEITUNG ESCHÄFTS BERUF: G UR-GUIDE HAFT: TO LEIDENSC
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Was darf ich für Sie tun? info@schenker.at
Thomas Radauer, einer von 65.000 DB Schenker-MitarbeiterInnen, die Ihr Transport-Business begleiten. „Ich biete Ihnen nicht eine Lösung an, sondern genau Ihre Lösung. In einem gemeinsamen Prozess entwickeln wir den besten Weg, um Ihr Geschäft voranzubringen. Auf der Schiene, am Land, auf dem Wasser oder in der Luft. Immer mit einem Ziel: Sie erfolgreicher zu machen.“
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Verbindungen aufbauen, Leistungen potenzieren – nur funktionieren ist zu wenig Was bewegt die Logistikbranche aktuell und was bringt die Zukunft? Gerhard Gau, Leiter Road Österreich des internationalen Logistikkonzerns JCL Logistics, über die Chancen und Anforderungen der Transportlogistik und steigende Komplexität von Kundenbedürfnissen. Bereits im vergangenen Jahr musste sich die Logistikbranche in einem schwierigen Umfeld behaupten. Was für Veränderungen nehmen Sie wahr im Logistikmarkt? Die Anforderungen an Logistikdienstleistungen nehmen stetig zu. Der Verkauf geht mehr in die Tiefe und die Kundenseite ist gegenüber früher deutlich anspruchsvoller. Der Preisdruck hat zugenommen und eine hervorragende Dienstleistungsqualität gilt heute als Grundvoraussetzung für das Bestehen im Markt. Wie beurteilen Sie allgemein die Aktivität in der Logistikbranche in Österreich und wie bewältigt JCL diese komplexen Herausforderungen im Bereich Transportlogistik speziell für den LkwLandverkehr? Zunehmend sind innovative, kundenindividuelle Lösungen gefragt, wir sehen uns als Bestandteil der Wertschöpfungskette unserer Kunden. Für den Transport auf der Straße steht uns in der Gruppe eine eigene Flotte von mehr als 300 hochmoderner Fahrzeuge mit spezifischem Equip-
JCL Logistics, Tradition trifft auf Innovation seit 1777 in der Logistik-Branche. ment wie Mega, Doppelstock, Coilmulden, Wechselaufbauten, Container etc. zur Verfügung. Darüber hinaus arbei-
Gerhard Gau JCL Logistics Leiter Road Österreich
Jeder Auftrag profitiert von jahrzehntelanger Erfahrung.
ten wir nur mit erfahrenen Partnern zusammen. Mit unseren Transportlösungen schaffen wir Transparenz in der Wertschöpfungskette, Kosteneffizienz und „Just in Time“-Lieferungen.
zukünftigen Mitarbeitern, somit steigen immer mehr hochqualifizierte Studienabgänger in die Logistik ein. Unternehmen, die den Wert der Logistik erkennen, werden
Fotos: JCL Logistics
Synergien nutzen können und dadurch die Qualität ihrer Logistikprozesse steigern können. Dadurch können zum Teil noch immer hohe Überkapazitäten abgebaut werden.
Die IT wird einen immer wichtigeren Stellenwert einnehmen und Transparenz schaffen und somit die Logistik als höchst effizienten und wertsteigernden Prozess fördern.
Daten und Fakten Wie sehen Sie den Logistikmarkt in 10 Jahren? Der Markt wird sich weltweit weitgehend hin zu intermodalen Lösungen entwickeln. Generell wird der Logistik ein höherer Stellenwert beigemessen werden: Man erkennt bereits heute den ansteigenden Ausbildungrad von
Kontakt
JCL Logistics mit Hauptsitz in Zug (Schweiz) betreibt innovative Logistik und bietet operative Aktivitäten in den Bereichen Road, Rail, Air & Ocean, Kontraktlogistik und Warehouse Management unter seinem Produktnamen Plus+. Mit rund 40 Standorten und 1500 Mitarbeitern in Europa und Asien macht das globale JCL-Netzwerk jeden Handelsplatz „just in time“ erreichbar.
JCL Logistics Austria GmbH Gerhard Gau Senderstraße 28 6961 Wolfurt www.jcl-logistics.com
Einer für alle – alle in einen! Der Familientransporter Vito Tourer Family von MercedesBenz meistert die Herausforderungen des Lebens. Für Großes gebaut und bereit für alle, die viel vorhaben, bietet er nicht nur Stauraum, sondern auch Spielraum. Für alle, die Wert auf Geräumigkeit und Flexibilität in praktischer Form legen, ist dieser Family Van in drei erhältlichen Längen nicht nur DER Spezialist für professionelle Personenbeförderung, sondern auch der perfekte „Möglichmacher“.
Ausstattung im Handumdrehen vom 5- zum 9-Sitzer umwandeln und ist bereits mit einem Isofix-Befestigungssystem für Kindersitze ausgestattet. Ebenso einfach entsteht durch Ausbau der Sitzbänke ein geräumiger Laderaum, in dem sich alle Utensilien für einen perfekten Familienausflug praktisch verstauen lassen. Die optionalen Verankerungsschienen bieten jede Menge Möglichkeiten, um zum Beispiel Fahrräder, Kinderwägen oder Möbel sicher im Fahrgastraum zu transportieren.
Hohe Funktionalität Der Vito Tourer Family überzeugt aber nicht nur mit seiner Geräumigkeit, sondern setzt auch in Sachen Funktionalität und Praxisnutzen neue Maßstäbe. Dank Sitzbefestigungen mit Schnellverriegelung im Fahrgastraum lässt sich der Family Tourer je nach
In jeder Lage mit dabei In Sachen Ausstattung überzeugt der Familientransporter mit nützlichen und gut verarbeiteten Details. Das in Neigung und Höhe einstellbare Lenkrad ermöglicht Fahrern unterschiedlicher Größe eine individuelle ergonomische Sitzhaltung. Die serienmäßige
Kindersitze können bequem fixiert werden.
Für Alltag, Freizeit, Beruf und Familienleben: Der Vito Tourer Family bietet bis zu neun Personen Platz. Klimaanlage Tempmatic garantiert, dass bei Familienausflügen alle einen kühlen Kopf bewahren. Mit Vorder-, Hinter- oder Allradantrieb und fünf verschiedenen Motorisierungen fühlt er sich in jedem Terrain wohl und bringt seine Fahrgäste dank zahlreicher Assistenzsysteme sicher ans Ziel. Neben einem ausgeklügelten Airbagsystem helfen Seitenwindassistent und Attention Assist (warnt den Fahrer vor Übermüdung) serienmäßig. Auch in puncto Verbrauch ist der Vito Tourer Family nicht
nur familien- sondern auch umweltfreundlich und überzeugt mit niedrigen Verbrauchswerten ab 6,0 l/100 km (Wert gültig für das Model Vito Tourer Family 114 CDI mit 7G-Tronic. Ausstattungsabhängig können sich abweichende Verbrauchswerte ergeben). Egal ob Kinderwagen, Fahrräder oder ein Möbel transport – der Familientransporter ist einfach praktisch. Er vereint Flexibilität, Sparsamkeit und Praxisnutzen und tiert Fahrspaß für die garan ganze Familie.
Das Lenkrad lässt sich in Neigung und Höhe einstellen.
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Nutzfahrzeuge
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Nutzfahrzeuge – 5 Trends Die Nutzfahrzeugwelt im Umbruch: Das kommende Jahrzehnt wird die Branche stärker verändern als die letzten 50 Jahre vorher. Fünf Trends im Überblick.
Die Variante Braeburn des künstlichen Fruchtsensors der Empa.
„Früchte“ überwachen den Obsttransport Die Temperatur beim Transport entscheidet, ob Früchte den langen Weg von der Plantage in den Laden heil überstehen oder entsorgt werden müssen. Forscher in der Schweiz haben nun künstliches Obst mit Sensoren entwickelt, mit denen sich die Innentemperatur der Früchte überwachen lässt. Das teilte die Materialforschungsanstalt Empa mit. Sie haben die Form und Größe von Äpfeln, Mangos, Orangen oder Bananen und simulieren auch deren Zusammensetzung: Die künstlichen Früchte tragen in ihrem Inneren jedoch einen Temperatursensor. Reist eine solche Sensorfrucht beim Obsttransport mit, sammelt sie fortlaufend Daten über die Temperatur, die der im Inneren der Früchte entspricht. Verschiedene Obstsorten bringen Klarheit Bisherige Methoden, die Temperaturen im Frachtcontainer zu überwachen, hätten aber deutliche Nachteile, schrieb die Empa. Beispielsweise wird zwar die Lufttemperatur gemessen, diese entspricht aber nicht unbedingt der Temperatur im Inneren der Frucht. Und auch wenn die Kerntemperatur der Früchte gemessen wird, dann oft nur an Stichproben aus äußeren Kisten. Je nach Position im Container kann diese Temperatur jedoch schwanken. Das sensorbestückte Obst soll Abhilfe schaffen: Es kann quasi als „Spion“ in den Kisten mitreisen. Die Forschenden um Thijs Defraeye haben sogar verschiedene Typen ihrer Sensorfrüchte für unterschiedliche Obstsorten hergestellt, die deren Eigenschaften ge- Die künstliche Mango geht nau nach- mit echten Mangos auf Reisen. empfinden.
Vernetzung: In der kostensensiblen Nutzfahrzeugbranche müssen Vernetzungsmöglichkeiten handfeste Vorteile bringen, damit sie gekauft werden. Mercedes beispielsweise verspricht durch den Einsatz seines Konnektivitätssystems Fleetboard Kraftstoffeinsparungen von 10 bis 15 Prozent. Proaktives Handeln durch den Mercedes-Dienst „Uptime“ oder den Telematikdienst „Rio“ von VW soll teure Ausfallzeiten minimieren. Platooning: Künftig fahren Lkw im Windschatten und machen damit die Straße sicherer, den Transport effizienter und das Fahren komfortabler. Beim sogenannten Platooning fahren zwei oder mehrere Lkw-Trailer-Kombinationen mit Hilfe aktueller Fahrassistenz-
Alternativer Antrieb: Der Dieselmotor ist und bleibt unangefochtenes Arbeitstier im Nutzfahrzeugbereich. Zu einer relevanten Antriebsalternative haben sich in den vergangenen Jahren mit Erdgas betriebene Motoren entwickelt. Rein batterieelektrische leichte Nutzfahrzeuge werden bereits in verschiedenen Flotten erprobt.
Keine Klimaanlage? Von wegen. Transporter sind luxuriöser ausgestattet. sys-teme und Vernetzung in geringem Abstand von rund 10 bis 15 Metern hintereinander. Assistenzsysteme: Hersteller und Zulieferer setzen auf aktive Sicherheitstechnik: Assistenzsysteme sollen künftig 90 Prozent der schweren Lkw-Unfälle verhindern können. Zum Beispiel mit verschiedenen Weiterentwicklungen des Notbremsassistenten:
So stellen die Zulieferer ZF und Wabco einen Ausweichassistenten vor, der den Truck automatisiert am Stauende vorbeilenkt. Der plötzliche Spurwechsel während einer Notbremsung wäre für menschliche Fahrer extrem schwierig. Mercedes hat die automatische Notbremse für den Stadtverkehr weiterentwickelt, sodass das System nun auch Fußgänger erkennt.
Luxuriöse Transporter: Heute hält immer mehr Pkw-Technologie in die Lastesel Einzug. Der neue VW Crafter hat ESP mit Gespannstabilisierung, Tempomat (adaptiv), LED-Scheinwerfer, Rückfahrkamera, Auspark-, Seitenwindund Anhängerrangierassistent. Die Drillinge Peugeot Experte, Citroen Jumpy und Toyota Proace bieten u. a. Schiebetüren, die sich per Fußkick öffnen lassen, SiebenZoll-Touchscreen im Cockpit und Navi mit Echtzeitdaten. Ob im Fuhrparkbudget allerdings genug Geld für die teuren Luxusextras übrig ist, muss die Zukunft zeigen.
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Der Bulli von VW feiert sein 70. Jubiläum Kult in der 6. Generation: Der Bulli ist zu Recht die Ikone unter den Camping- und Freizeitfahrzeugen, steht wie kein anderes Fahrzeug seiner Art für Reisen, Unabhängigkeit, Spaß – und das weltweit. Der T1 war das erste Modell des VW-Busses und wird offiziell als VW Transporter und inoffiziell als Typ 2 geführt. Erfunden wurde der Bulli vom niederländischen Geschäftsmann Ben Pon, der 1947 mit einem gezeichneten Entwurf die Entwicklung des VW-Busses in die Wege leitete. Bei einem Besuch in Wolfsburg hatte Ben Pon die Idee, die von den Wolfsburgern aufgegriffen wurde. Bereits Ende 1949 wurde der T1 vorgestellt. Und es dauerte nicht lange, bis der Bulli zum Renner wurde. Von 1950 bis 1967 liefen 1,8 Millionen Exemplare des Verkaufsschlagers von den Förderbändern der Volkswagenwerke Wolfsburg und Hannover. Das Symbol des deutschen Wirtschaftswunders war während seiner gesamten Bauzeit Marktführer und wurde in alle Welt exportiert. Der Bulli war in verschiedenen Varianten erhältlich. Es gab ihn als Kastenwagen, Kombi, Kleinbus und späterauch als Campingbus.
Einfach praktisch. Praktisch einfach. Der Vito Tourer FAMILY: Für alle, die viel Platz brauchen und Wert auf Funktion und Praxisnutzen legen. In drei verschiedenen Längen erhältlich, bietet der Familientransporter jede Menge Möglichkeiten, gut verarbeitete Details und Platz für bis zu neun Personen. Kraftstoffverbrauch (NEFZ) 5,8–6,6 l/100 km, CO₂-Emission 153–174 g/km ¹ Unverbindlich empfohlener, nicht kartellierter Richtpreis des serienmäßigen Fahrzeugs ab österreichischer Vertretung. ² Bei Abschluss eines Service-Vertrags BestBasic für 4 Jahre/60.000 km od. 120.000 km. Angebote gültig bis 30.06.2017.
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Der Bulli wird 70 und hat Kultstatus.
Freitag, 21. April 2017
8 Nutzfahrzeuge
Effizient mit Elektroantrieb unterwegs Renault setzt seine Elektroauto-Offensive fort: den aktualisierten Citylieferwagen Kangoo Z.E. und den komplett neu entwickelten Elektrotransporter Master Z.E. Der technisch gründlich überarbeitete Kangoo Z.E. ermöglicht dank neuem E-Motor und neuer Batterie eine um über 50 Prozent auf 270 Kilometer gestiegene Reichweite. Damit weist das Renault-Modell den größten Aktionsradius in der Klasse der rein elektrisch betriebenen leichten Nutzfahrzeuge auf. Der Master Z.E. im Segment der großen Transporter bietet je nach Aufbau bis zu 1400 Kilogramm Zuladung und 200 Kilometer Reichweite. Mit den beiden Neuerscheinungen untermauert Renault seine Position als führender Anbieter von Elektrofahrzeugen. Offensive bei großen Transportern Mit dem neuen Master Z.E. weitet Renault seine Elektrofahrzeug-Offensive erstmals in die Klasse der großen Transporter aus. Die technische Basis bildet der Master mit Verbrennungsmotor in der Klasse von 2,8 bis 4,5 Tonnen Gesamtgewicht, von dem Renault seit dem Debüt der aktuellen Baureihe Ende 2011 über 475.000 Exemplare verkauft hat. Die Variante mit elektrischem Antrieb zielt vor allem auf den innerstädtischen Lieferverkehr zum Endkunden ab („letzte Meile“). Als weitere
potenzielle Kunden sieht Re nault Gemeindeverwaltungen in Großstädten. Zahlreiche Assistenzsysteme erleichtern Arbeitsalltag Zusätzlich besticht der Master Z.E. durch intelligente Detaillösungen. Hierzu zählt der Weitwinkelrückspiegel, der dem Fahrer hilft, rechtzeitig andere Fahrzeuge, Hindernisse oder Personen im toten Winkel zu erkennen. Außerdem bietet Renault für den Master Z.E. eine Weitwinkelrückfahrkamera an. Das Bild erscheint in der Sonnenblende auf der Beifahrerseite und erleichtert das Manövrieren auch unter engsten Platzverhältnissen. Darüber hinaus ist für den Elektrotransporter die akustische Einparkhilfe hinten erhältlich. Wärmepumpe mit Klimaanlage verbunden Kernstück des Kangoo Z.E. ist eine neue Lithium-Ionen-Batterie mit 33 kWh Kapazität. Trotz der Kapazitätssteigerung um 11 kWh benötigt der neue Akku nicht mehr Platz als sein Vorgänger. Renault erreicht den Kapazitätsanstieg vor allem durch den Einsatz neuer Reaktionssubstanzen in den Zellen, woraus sich eine höhere Energiedichte ohne Einbußen bei Sicherheit und Zuverlässigkeit ergibt. Renault stattet den Kangoo Z.E. serienmäßig mit einem Ladekabel aus, das gleichermaßen für die Wall-Box und öffentliche Ladepunkte geeignet ist. Zur ho-
Renault Master: Neuer Fullsize-Transporter mit Elektroantrieb und einer Reichweite von bis zu 200 Kilometern. hen Energieeffizienz und damit zur gesteigerten Reichweite des Kangoo Z.E. trägt auch die mit der Klimaanlage verbundene Wärmepumpe bei, eine Neuheit für elektrisch angetriebene Nutzfahrzeuge. Da sie einen Großteil der Energie zum Heizen aus der Umgebungsluft bezieht, benötigt das System deutlich weniger Energie. Um Energie zu sparen und noch mehr Reichweite zu gewinnen, verfügt das Klimatisierungssystem außerdem über die Vorschaltfunktion. Solange das Fahrzeug an der
Ladestation angeschlossen ist, wird hierfür ausschließlich Strom aus dem Netz genutzt. So hat der Elektrolieferwagen bereits beim Einsteigen eine angenehme Innenraumtemperatur. Der Fahrer kann die Vorklimatisierung mit Hilfe von Lenkradtasten oder per Smartphone vorprogrammieren. Für Märkte mit besonders kaltem Klima bietet Renault darüber hinaus eine Zusatzheizung an, die mit Dieselkraftstoff betrieben wird und so auch im Winter eine optimale Reichweite sicherstellt.
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