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2017 03 10 extra private banking

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Private Banking

Bild: Reuters

Inflation wieder ein Thema Aktien als groĂ&#x;e Gewinner Renditen durch Dividenden


Freitag, 10. März 2017

2   Private Banking

An der Wall Street in New York herrscht derzeit Partystimmung Der Dow-Jones-Index durchbrach am 1. März dieses Jahres erstmals die Marke von 21.000 Punkten. Erst Ende Jänner ­hatte der Index den Stand von 20.000 erreicht. Seit Beginn der Hausse im März 2009 hat er um fantastische 162 Prozent zu­ gelegt.

zuletzt eine Reihe uner­ warteter Wahlergebnisse neue Kräfte frei. So hat besonders die überraschende Wahl von Donald Trump zu einem ­unglaublichen Stimmungswandel „zum Guten“ geführt und „animal spirits“ wach­ gerufen.

„Es ist dies der längste Aktienanstieg in der Geschichte der Wall Street. Auch die europäischen Indizes haben sich zuletzt wacker bis sehr gut geschlagen. In Großbritannien hat das schwache Pfund den FTSE-Index auf den höchsten Stand aller Zeiten getrieben. In Deutschland und der Schweiz stehen bekannte Kursbarometer wie der DAX oder der Swiss-PerformanceIndex kurz vor dem Erklimmen neuer Hochs. Auch der österreichische ATX Index erreichte in diesem Jahr den höchsten Stand seit Mai 2011“, erläutert dazu im VN Gespräch Prokurist Roland Rupprechter, MBA, Leiter Asset- und Portfoliomanagement bei der Hypo-Landesbank Vorarlberg.

Stimmungsindikatoren Rupprechter: „Dies unterstreicht der Blick auf die Entwicklung verschiedener Stimmungsindikatoren, die Laune amerikanischer Konsumenten und Firmen ist so gut wie schon lange nicht mehr. So erreichte das US-Verbrauchervertrauen im vergangenen Monat den höchsten Stand seit 2007. Viele Analysten und Marktteilnehmer sind also der festen Überzeugung, dass die

Woher kommt die Zuversicht? Und er stellt sich die Frage: „Wie konnte es zu dieser erstaunlichen Zuversicht kommen, nachdem Anleger und Investmentstrategen noch vor wenigen Monaten leidenschaftlich und besorgt über Themen wie geringes Wachstum, hohe Schulden, strukturelle Stagnation, flauen ­Welthandel sowie Deflations­ risiken und ihre negativen Folgen für die Finanzmärkte diskutiert hatten?“ Offensichtlich setzten Phänomene wie

Die europäischen Indizes haben sich wacker bis sehr gut geschlagen. Auch der ATX erreichte Höchstwerte seit 2011. Roland Rupprechter Hypo-Landesbank Vorarlberg

amerikanische Volkswirtschaft vor einem großen Wachstumsschub steht. Der Abbau regulatorischer Hürden, Steuersenkungen und gezielte Investitionen in die Infrastruktur des Landes werden trotz hoher Schulden der USA als Gründe dafür angeführt. Dies soll die Firmen in die Lage versetzen, ihre Umsätze, Erlöse und Gewinne deutlich zu steigern.“ Nicht nur in den USA ist die Stim-

In Europa überraschen Unternehmen positiv mit ihren Berichten.

Seit Beginn der Hausse an der Wall Street im März 2009 hat der Dow-Jones-Index um fantastische 162 Prozent zugelegt. mung in der Industrie und im Dienstleistungssektor ziemlich gut, sondern auch global. In vielen Regionen ­haben sich die Konjunktur­daten in jüngster Zeit verbessert, sowohl in den Industrie- als auch in den Schwellen­ländern. Viele Analysten und auch die Experten der Hypo-Vorarlberg erwarten, dass die Weltwirtschaft 2017 möglicherweise das stärkste Wachstum der vergangenen fünf Jahre erreichen könnte. Die entscheidende Frage ist nun, ob die Anleger nicht längst so euphorisch geworden sind, dass die Aktienkurse der wirtschaftlichen Realität weit vorausgeeilt sind. Und viele Sentiment-Indikatoren können auch kontra-intuitiv interpretiert werden, sobald sie extreme Werte angenommen haben. Der Blick auf traditionelle Bewertungsmaß­ stäbe macht ohnehin deutlich, dass US-amerikanische und viele europäische Aktien ziemlich teuer geworden sind.

technischen Marktkorrektur, bleiben aber auf Jahressicht dank ermutigender Konjunkturdaten, den Plänen Trumps und Fed-Chefin Yellens Aussagen zur Zinspolitik weiter positiv für US-Aktien. Bei Rücksetzern empfehlen wir die Sektoren Technologie und Konsumgüter aufzustocken, wo wir ein hohes Potenzial für Gewinnsteigerungen im Vergleich zum Konsens an der Wallstreet erkennen. Zudem bevorzugen wir zyklische Titel wie Finanz- und Industrie­ werte angesichts der Trendwende bei den US-Inflationsaussichten, die bereits vor den potenziellen Konjunktur­ impulsen von Donald Trump einsetzte, sowie aufgrund der besseren Aussichten für das

Technische Korrektur „Wir rechnen daher in den nächsten Wochen mit einer

Roland Rupprechter Hypo-Landesbank Vorarlberg

Wir rechnen in den nächsten Wochen mit einer technischen Marktkorrektur bei den US-Aktien.

globale BIP und den Rohstoffsektor im Anschluss an die umfassenden weltweiten quantitativen Lockerungsprogramme“, betont der Finanzexperte. Nach dem auch die europäischen Aktien mit dem jüngsten Kursanstieg bereits viel „Trump“ vorweggenommen haben, müssen sie ihre Impulse zukünftig von der Gewinnseite holen. Hier sieht es zunehmend besser aus. Den bereits angehobenen Schätzungen folgen harte Fakten. Vor allem in Europa überraschten Unternehmen positiv mit ihren Berichten zum Geschäftsjahr 2016 und dieses Jahr könnte das erste positive Gewinnjahr seit über drei J­ ahren werden. Gute Binnenkonjunktur Die gute ­ Binnenkonjunktur, der unterbewertete Euro und auslaufende Sonderbelas­ tungen im Finanz­ s ektor rmöglichen sogar ein zwei­ e­ stelliges Plus. unehmenden „Trotz der z­ ­politischen ­Risiken sehen wir keinen Anlass, von unserer übergewichteten Aktien­

Roland Rupprechter HypoLandesbank Vorarlberg

Die interessantesten Aktienmärkte in Europa sind für mich der DAX und der ATX. Sie sind derzeit relativ fair bewertet. positionierung abzurücken. Mit Blick auf die Sektoren bevorzugen wir wegen des die Rohstoff­p reis­a nstiegs Energiebranche und den ­ ­Gesundheitssektor, wo es viele Unternehmen mit vielversprechender Produkt-Pipeline gibt. Die zwei interessantesten Aktienmärkte in Europa sind ­ für uns der ATX und DAX. Beide überzeugen aufgrund ihrer zyklischen Ausrichtung und der – im Gegensatz zu anderen Indizes – noch relativ fairen Bewertung“, stellt Roland Rupprechter abschließend fest.


Freitag, 10. März 2017

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Donald Trump bewegt die Märkte Trump beherrscht die Überschriften der Gazetten und das Internet. Er will das Momentum der Frühphase seiner Präsidentschaft nutzen. Mit der Rede vor dem Kongress hat er präsidial überrascht. Die VN sprachen mit HypoVorstandsmitglied Dr. Johannes Hefel über die möglichen Entwicklungen sowie die Erwartungen der Bank. Was bewegte die Märkte bislang in diesem Jahr? Trump ist im Amt und er tut auch noch, was er vorab versprochen hat. Das führt dazu, dass die globale Unsicherheit zunimmt. Nach der TrumpRallye an den Börsen kehrte im Februar wieder etwas Ernüchterung an den Märkten ein. Der US-Dollar verlor gegenüber dem Euro, Aktien entwickelten sich außerhalb der USA leicht schwächer und

die Zinsen für Staatsanleihen sind wieder gefallen. Die Wirtschaft ist im Jahr 2016 gewachsen: in der Eurozone um 1,7 Prozent, in der USA um 1,6 Prozent. Erfreulich entwickeln sich auch die Frühindikatoren für die Wirtschaft. Sie sind in allen Ländern der Welt – mit Ausnahme Brasiliens – im expansiven Bereich. Gestiegen ist in den ersten Monaten auch die Inflationsrate in Europa. Welche Maßnahmen Trumps können die Wirtschaft am ehesten beflügeln? Dies sind in erster Linie die angedachten Infrastrukturprojekte. In Summe liegen sie weit jenseits von 100 Mrd. USDollar. Es gibt seriöse Schätzungen, die von Investitionen in Höhe von 275 Mrd. US-Dollar in fünf Jahren ausgehen. Trump selbst spricht von 1000 Mrd. US-Dollar. Derzeit sind es

50 Projekte, eine Gesamtzahl von 300 steht im Raum. Die mit Abstand größte Investitionssumme ist für den Eisenbahn- und den öffentlichen Personennahverkehr vorgesehen. Die erwartete Anzahl zusätzlicher direkter und indirekter Arbeitsplätze wird auf über 400.000 taxiert. Welche Schritte der TrumpAdministration könnten sich negativ auswirken? Hier sticht zuallererst die „Border Adjustment Tax“ ins Auge. Diese Steuer wirkt im Kern wie ein Zoll auf Einfuhren in die USA, ergänzt durch eine Subvention der Ausfuhren. Wenn Trump den Handel erschwert und Zölle verhängt, wäre dies negativ für die Weltwirtschaft.   Wie ist es mit der Inflation? Nach einem bereits starken Anstieg im Dezember hat die

Inflation im Euroraum auch im Jänner einen großen Sprung von 1,1 Prozent auf 1,8 Prozent gemacht. Diese Steigerung ist vorwiegend auf die höheren Energiepreise zurückzuführen. Die „Kernrate der Inflation“ (u. a. ohne Energiepreise) hat erst in den letzten Monaten begonnen, wieder leicht zu steigen. Die seit Jahren gestiegene Kapazitätsauslastung könnte hier für zusätzlichen Druck sorgen. Die langfristigen Zinsen sind dem Teuerungsschub tendenziell gefolgt – sie haben aber noch deutliches Nachholpotenzial gegenüber den gestiegenen Inflationserwartungen. Wie sieht es mit den Unternehmensgewinnen aus? Sowohl in den USA als auch in Europa sind die Berichte zu den Unternehmensgewinnen im 4. Quartal 2016 über­ wiegend positiv. Eine gute

setzung für InvestVoraus­ ments in Unternehmen. Was heißt dies alles für den Anleger? Wie schon seit Jahren kommt ein Anleger an Aktieninvestments nicht vorbei, auch wenn alle Märkte bereits überdurchschnittlich hoch bewertet sind und Kurs­ korrekturen jederzeit passieren können. Neben den guten Unternehmensaussichten spricht auch die gestiegene Inflationserwartung für ein Aktieninvestment und gegen ein Investment Dr. in Nominalwerte ­Johannes (Anleihen). Hefel. Bei den Anleihen scheinen nach wie vor Unternehmensanleihen das bessere

Investment als Staatsanleihen zu sein. Gold behält in unsicheren Zeiten (Trump, Terror) und auch bei steigender In­ flation als Beimischung in physischer Form seine Berechtigung.

Leidenschaftlich. Gut. Beraten.

So geht Veranlagung heute. Durch Bargeld ist die Privatsphäre geschützt.

Schweizer wollen ­am Bargeld festhalten Die Schweizerische Nationalbank (SNB) will am Bargeld festhalten. „Die Gerüchte über den Tod des Bargeldes sind stark übertrieben“, sagte SNB-Vizepräsident Fritz Zurbrügg in einer Rede am World Banknote Summit in Basel in Anlehnung an Mark Twain. Er begründete dies damit, dass Zuverlässigkeit und Datenschutz die Nachfrage nach Bargeld anhalten ließen. Die Nachfrage nach Bargeld sei weiterhin robust, sagte Zurbrügg. Bargeld trotz neuer Bezahlalternativen In einigen Ländern sei das Verhältnis von Bargeldumlauf zur jeweiligen Wirtschafts­ leistung sogar angestiegen. Dieser Anstieg stehe im Zusammenhang mit der globalen Finanzkrise und ihren langwierigen Auswirkungen. Als Beispiele nannte Zurbrügg Sorgen um die Stabilität der Banken und die tiefen Zinsen. Trotz neuer Bezahlalternativen wie Bezahl-Apps werde weiterhin rege mit Bargeld bezahlt. „Ein vermehrter Einsatz von Bezahl-Apps könnte vielmehr die Zahlungen mit ‚Plastikgeld‘ ablösen.“ Ein vollständiges Verschwinden der Bargeldnachfrage erscheint laut dem SNB-Direktoriumsmitglied zudem schon aufgrund einiger Eigenschaften unrealistisch. So habe Bargeld den Vorzug, dass Bargeldzahlungen weniger stark von einer funktionierenden technischen ­Infrastruktur abhängig seien. Zudem biete Bargeld die Gewähr, dass die finanzielle Privatsphäre geschützt sei. Zwar seien die ­ existierenden Systeme bargeldloser Anwendungen grundsätzlich als gut gesichert einzustufen. Dank Bargeld könne jedoch jeder Einzelne selbst darüber entscheiden, als wie sicher er diese erachte und welchem Akteur er welche Informationen überlassen wolle. Wahlfreiheit als wichtiger Punkt Ohnehin ist laut Zurbrügg die Wahlfreiheit zwischen Bargeld und bargeldlosen Zahlungsmitteln ein wichtiger Punkt. Die Möglichkeit, Zahlungen auszuführen, sei eine grund­ legende Voraussetzung für die Teilnahme am Wirtschaftsleben und müsse allen offen­ stehen. „Sie darf nicht an Bedingungen, wie beispielsweise die Notwendigkeit, ein Bankkonto zu führen, geknüpft sein.“

Regeln und steuern mit dem Hypo PF Absolute Return. Klassische Anlagestrategien stoßen im aktuellen Marktumfeld an ihre Grenzen. Alternativ versuchen Absolute Return Strategien in jeder Marktphase eine positive Rendite mit möglichst geringem Risiko zu erzielen. Der Hypo PF Absolute Return soll durch breite Streuung und Anwendung verschiedener Investmentstile einen stetigen Wertzuwachs generieren. Informieren Sie sich. Gerne in einem persönlichen Gespräch oder auf www.hypovbg.at.

Hypo Landesbank Vorarlberg 17x in Vorarlberg sowie in Wien, Graz, Wels und St. Gallen

Hierbei handelt es sich um eine Marketingmitteilung im Sinne des Wertpapieraufsichtsgesetzes. Diese dient lediglich Informationszwecken und stellt weder eine Anlageberatung und umfassende Risikoaufklärung, noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Die Informationen beruhen auf eigenen Einschätzungen der Marktsituation, für die Richtigkeit und den Eintritt eines bestimmten Erfolges kann keine Gewähr übernommen werden. Investments in Derivate sind Teil der Anlagestrategie. Da Investmentfonds Kursschwankungen unterliegen, kann der Wert der Veranlagung nicht garantiert werden. Auf die Möglichkeit einer erhöhten Volatilität wird hingewiesen. Der zugehörige Prospekt samt allfälligen sich ändernden oder ergänzenden Angaben sowie die wesentlichen Anlegerinformationen (KID) sind auf der Börsenplattform unter www.hypobvbg.at einsehbar. Auf Wunsch können Prospekte oder die wesentlichen Anlegerinformationen (KID) in Papierversion zu den üblichen Geschäftszeiten in den Filialen kostenlos abgeholt werden. Der Prospekt und das KID werden in deutscher Sprache zur Verfügung gestellt.


Freitag, 10. März 2017

4   Private Banking

Der Ölpreis hat im Verlauf der vergangenen zwölf Monate deutlich zugelegt. Es gilt aber als unwahrscheinlich, dass er wieder auf frühere Höchstwerte von mehr als 100 Dollar steigt.

Inflation wird wieder ein Thema Aktien können eine Absicherung gegen Inflation bieten, die Anleger müssen mit einer erhöhten Volatilität rechnen. „Inflation war lange Zeit kein Thema, stattdessen dominierten Deflationssorgen die Eurozone. Mit den wieder anziehenden Rohstoffpreisen und dem Wahlsieg Donald Trumps in den USA ist das nun vorbei. Die Inflation und Inflationserwartungen sind in den vergangenen Monaten wieder gestiegen. So ist das Thema Inflation in Anlagegesprächen ein wichtiges Thema. Besonders im derzeitigen Zinsumfeld hat das Thema Inflation eine hohe Relevanz. Denn anders als in früheren Zeiten steht die wieder zunehmende Teuerungsrate einem historischen Niedrigzins gegenüber.“ Das erklärt im Gespräch mit den VN Jürgen Rupp, Teamleiter Wertpapier Consulting bei der Raiffeisen Landesbank Vorarlberg. Ölpreis kommt zu Hilfe Und Rupp weiter: „Seit 2013 war die Teuerungsrate in der Eurozone im Sinkflug und ab Ende 2014 verlief sie an und unter der Nulllinie. Diese Entwicklung war ein wichtiger Faktor für die Etablierung einer völlig neuen EZB-Politik zur Vermeidung von Deflati-

Rekordjahr für die deutsche Fondsbranche Deutschlands Fondsbranche blickt auf ein weiteres Rekordjahr zurück – dank steigender Börsenkurse und anhaltend hoher Nachfrage nach Fonds in Zeiten extrem niedriger Sparzinsen. Mit 2,8 Billionen Euro verwalteten Fondsgesellschaften Ende 2016 so viel Geld wie nie, wie der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) in Frankfurt mitteilte. Ein Jahr zuvor waren es 2,6 Billionen Euro. Seit 2011 ging es stetig bergauf. Unter dem Strich steckten Anleger im abgelaufenen Jahr allerdings deutlich weniger neue Gelder in Investmentfonds als im Ausnahmejahr 2015.

onstendenzen. Die massiven Zentralbankspritzen von zuerst 60 Mrd. Euro und nunmehr 80 Mrd. Euro monatlich halfen der Teuerung bisher jedoch nicht richtig auf die Sprünge. Trotzdem zeichnet sich eine Trendwende ab. Dafür ist aber nicht der EZB-Chef Mario Draghi verantwortlich, sondern der Ölpreis kommt zu Hilfe. Der Ölpreis, der uns auch in den vergangenen Jahren die Nullinflation mit markant rückläufigen Preisen beschert hat.“ Kernrate unverändert Der Ölpreis hat im Verlauf der vergangenen zwölf Monate deutlich zugelegt und in Verbindung mit höheren Nahrungsmittelpreisen bedeutet dies, dass die Gesamtinfla­ tionsrate durch Energie und Nahrungsmittel nicht mehr preisdämpfend nach unten wirkt, sondern preiserhöhend nach oben. So sind die Werte des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) im Euroraum im Jänner deutlich um 0,7 Prozentpunkte auf 1,8 Prozent zum Vorjahr angestiegen und für Februar wird mit zwei Prozent gerechnet, so hoch lag die Inflation zuletzt 2013. Die Kernrate ohne Energie und unverarbeitete Nahrungsmittel zeigt sich jedoch unverändert bei 0,9 Prozent p. a.

Jürgen Rupp Raiffeisen Landesbank Vorarlberg

Preissteigerungen um zwei Prozent sind keine ungesunde oder gar gefährliche Entwicklung sondern von den Zen­ tralbanken gewünscht. Als Vorbote für eine Phase dauerhaft höherer Teuerungsraten ist dieser Ansprung ­jedoch nicht zu sehen. Der Anstieg stellt überwiegend einen ausgeprägten Basiseffekt aufgrund des Ölpreistiefs vor einem Jahr dar. Ölangebot könnte steigen „Auch gilt es eher als unwahrscheinlich, dass der Ölpreis von derzeit 50 bis 60 US-Dollar je Barrel bald wieder auf frühere Höchstwerte von mehr als 100 Dollar steigen wird. Die Erdöl exportierenden Länder haben sich selten an ihre verringerten Förderquoten gehalten. Außerdem wollen die USA das Ölfracking wieder hochfahren. Ein größeres Ölangebot drückt in der Regel den Preis. Eine

Ölpreisprognose von durchschnittlich 55 US-Dollar für 2017 respektive 61 US-Dollar für 2018 impliziert, dass die Energiepreise bis in die erste Jahreshälfte 2018 die Steigerungsrate des HVPI der Eurozone nach oben Richtung maximal zwei Prozent ziehen dürften“, meint Rupp. Preissteigerungen um die Zwei-Prozent-Marke sind keine ungesunde oder gar gefährliche Entwicklung, sondern ein von den Zentralbanken seit Langem angestrebter, wünschenswerter Prozess. Vorerst rechnen Experten zudem ab April 2017 wieder mit einer eher rückläufigen Inflationsrate, da der Ölpreis im April 2016 seinen Tiefpunkt vom Jänner 2016 bereits deutlich überwunden hatte. Die Veranlagung „Um für Inflationstendenzen gewappnet zu sein, gibt es mehrere Möglichkeiten in der Veranlagung. Inflationsgeschützte Anleihen bieten einen nachhaltigen Schutz vor Inflation und machen es dadurch möglich, auch bei hohen Teuerungsraten eine kaufkrafterhaltende reale Rendite zu erwirtschaften. Da inflationsgeschützte An­ leihen eine geringe Korre­ lation gegenüber Aktien und sonstigen Anleihen aufwei­ sen, eignen sie sich zudem

­ azu, die Diversifikation eines d ­Portfolios zu erhöhen und so das Rendite-Risiko-Profil zu verbessern“, rät der Finanz­ experte. Inflationsgeschützte Anleihen garantieren eine fixe reale Rendite, unabhängig von der Entwicklung der Teuerung. Die realisierte Inflation kann dabei auf zwei unterschiedliche Arten abgegolten werden. Einerseits indem die Zinskupons um die realisierte Inflation angepasst werden und der Rückzahlungswert konstant bleibt, andererseits, indem der Rückzahlungswert an die Inflation angepasst wird. Die Bonuszertifikate Es gibt auch Bonuszertifikate wie das „Europa Inflations Bonus & Sicherheit“, das mit einem Fixkupon von 2,0 Prozent p. a. ausgestattet ist, der auf jeden Fall zur Auszahlung kommt. Zudem partizipiert der Anleger an der positiven jährlichen Veränderung des Europäischen Verbraucherpreisindex, der die Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte in der EU repräsentiert (HVPI exklusive Tabak). Konkret ist ein Zusatzzins in Höhe der jährlichen Inflationsrate vorgesehen. Liegt diese beispielsweise wie im Jänner dieses Jahres bei 1,8 Prozent, kommen insgesamt

3,8 Prozent p.a. zur Auszahlung. Am Laufzeitende kommt es zur Rückzahlung des Nennwerts, wenn der Euro Stoxx 50 niemals 51 Prozent oder mehr verloren hat. Sollte der hohe Sicherheitspuffer nicht halten, erfolgt die Rückzahlung am Fälligkeitstag entsprechend der Indexentwicklung, also der prozentualen Entwicklung des Index vom Startwert bis zum Schlusskurs am letzten Bewertungstag. Das Zertifikat ist mit einer Laufzeit von fünf Jahren ausgestattet und eignet sich speziell für Anleger, denen eine Mindestverzinsung wichtig ist und die sich zusätzlich gegen steigende Verbraucherpreise absichern wollen. „Auch Aktien können eine Absicherung gegen Inflation ­ bieten, allerdings müssen Anleger mit einer erhöhten ­ Volatilität rechnen und einen längeren Anlagehorizont mitbringen“, so Rupp abschließend.

Vorerst rechnen die Experten ab April dieses Jahres wieder mit einer eher rückläufigen Inflationsrate. Jürgen Rupp Raiffeisen Landesbank

Die Kreditvergabe an Firmen legt zum Jahresstart in der Eurozone zu Die Geldschwemme der Europäischen Zentralbank (EZB) findet im Europäischen Währungsraum inzwischen allmählich den Weg zu den Unternehmen. Im Jänner 2017 vergaben die Banken im Euro-Gebiet 2,3 Prozent mehr Kredite an Firmen als vor Jahresfrist, wie die EZB in Frankfurt mitteilte. Auch im Dezember hatte das Plus bei 2,3 Prozent gelegen. Auch mehr für Private An Privathaushalte reichten die Institute im Jänner 2,2 Prozent mehr Darlehen aus als ein Jahr zuvor. Die EZB hält die Zinsen bereits seit Längerem extrem niedrig.

So will sie für günstige Finanzierungsbedingungen sorgen. Zudem pumpen die EuroWächter Woche für Woche über den Kauf von Staatsanleihen Milliarden in das Finanzsystem, um die aus ihrer Sicht zu niedrige Inflation anzuschieben und die Banken zur stärkeren Kreditvergabe zu bewegen, um die Wirtschaft anzukurbeln. Kaufprogramm verlängert Erst im Dezember hatten sie ihr unter anderen auch in Deutschland umstrittenes Kaufprogramm um neun Monate bis Ende 2017 verlängert. Dadurch steigt der Gesamtumfang der Käufe bis Programmende auf 2,28 Billionen

Euro. Die für die 19-LänderGemeinschaft wichtige Geldmenge M3 stieg im Jänner um 4,9 Prozent. Experten hatten 4,8 Prozent erwartet. Geldmenge steigend Zur Geldmenge M3 zählen unter anderem Bargeld, Ein­ ­ lagen auf Girokonten, kurzfristige Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen mit bis zu zwei Jahren Laufzeit. Wächst die Geldmenge stark, signalisiert dies eine potenzielle Inflationsgefahr. Die Deflationsgefahr in der Eurozone dürfte damit vorerst vom Tisch sein. Die EZB strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent oder knapp darüber an.

Der Präsident der EZB, Mario Draghi.


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Trotz Niedrigstzinsen eine Rendite Wie kann man heute sein Ver­ mögen noch sicher und trotz­ dem gewinnbringend anlegen und wie lange dauert die ­Niedrigzinsphase noch an?

die Kaufkraft ihres Vermögens zu erhalten. Wir raten dabei zu einer möglichst breiten Streu­ ung und einem aktiven Ma­ nagement durch Experten.

Ein Gespräch der VN mit Jo­ hannes Böhler, Landesdirek­ tor Private Banking der Bank Austria für Tirol und Vorarl­ berg:

Haben denn private Anleger das Know-how für ein aktives Umschichten des Portfolios? Und was ist mit den versteckten Kosten solcher Transaktionen? Die meisten vermögenden Kunden haben weder die Zeit noch die nötigen brandaktu­ ellen Marktinformationen um rasch und flexibel reagieren zu können. Wir raten diesen, ihr Portfolio von einem pro­ fessionellen Expertenteam verwalten zu lassen. Dafür bie­ ten wir zwei Betreuungsvari­ anten an: Einerseits unser Ver­ mögensmanagement 5Invest. Bei dieser Variante legt der Kunde seine Risikoneigung vertraglich fest, überlässt aber die konkreten Anlageentschei­

Was raten Sie Kunden, die zwischen historisch niedrigen Sparzinsen und sich ändernden Märkten immer verunsicherter werden? Generell kann man sagen, dass die Zeiten vorbei sind, in denen man sein Vermögen auf ein Sparbuch legen und zusehen konnte, wie es wächst. Die Sparzinsen liegen zudem unter der Inflations­ rate, daher müssen auch Pri­ vatanleger in ertrags-, aber auch risikoreichere Invest­ mentklassen wechseln, um

Viele Unternehmen auf ­eiden Seiten des Atlantiks b ­haben zuletzt bei den Gewinn­ wachstumsraten positiv über­

dungen dem Expertenteam. Für den Kunden, der seine An­ lageentscheidungen selber treffen möchte, aber auch nicht auf professionelle Marktmeinungen und Infor­ mationen verzichten möchte, haben wir das neue Service­ modell Univers entwickelt. Hier wird der Kunde mit ei­ gens dafür entwickelten Tools aktiv beraten, trifft aber seine Anlageentscheidungen selbst.

die EZB in ihrer Geldpolitik weiter expansiv. Wie lange werden die Zinsen in Europa noch so niedrig bleiben? Die US-Notenbank Fed setzte im Dezember ihren Zins­a nhebungszyklus fort und stellte für 2017 drei wei­ tere Zinsschritte in Aussicht. In der Eurozone bleibt die Geld­politik der EZB zwar vor­ erst äußerst expansiv, die zu­ letzt gestiegenen Verbrau­ cherpreise sollten jedoch die Ansicht der EZB untermauern, dass die Abwärtsrisiken für die europäische Konjunktur lang­ sam auslaufen. Insofern könnte sich die E ­uropäische (EZB) daher in Zentralbank ­ ­naher Zukunft dazu durchrin­ gen, den Hinweis auf eine mögliche Ausweitung der A nleihekäufe ­ aus ihren ­Stellungnahmen zu streichen.

Während die amerikanische Fed die Zinsen anhebt, bleibt

Und was bedeutet das für Anleger in Europa?

Johannes Böhler, Landesdirek­ tor Private Banking.

Nähere Hinweise, wie die EZB mit dem Kaufprogramm 2018 fortzufahren gedenkt, erwarten wir erst im September. Johannes Böhler Landesdirektor

rascht. In Europa scheint sich die aktuelle Berichtssaison zur stärksten seit mehr als sechs Jahren zu entwickeln. Dagegen trüben das anzie­ hende Weltwirtschaftswachs­ tum sowie steigende Inflati­ onsraten den Ausblick am An­ leihemarkt. Daher gewichten wir Aktien über und sehen in dieser Anla­ geklasse, speziell in den Regi­ onen Europa, Japan und den Schwellenländern, auch das größte Potenzial. Renten ge­ wichten wir aufgrund des Trends zu höheren Renditen, d. h. fallende Kursen, in Sum­ me unter. Alternative Veranlagungen wie beispielsweise Absolute-/ Total-Return-Produkte oder Rohstoffe nutzen wir in der jetztigen Situation vor allem zur Steigerung der Diversifikation sowie zur ­ ­Optimierung des Risiko-/­ Ertrags-Verhältnisses.

Ich weiß genau auf wen ich mich verlassen kann.

94.000 Personen bekommen eine Zusatz­ pension aus der betrieblichen Altersvorsorge.

Pensionskassen mit 4,2 Prozent Ertrag Die österreichischen Pensionskassen haben 2016 im Durchschnitt einen Veranlagungs­ ertrag von 4,2 Prozent erwirtschaftet. Dies gab die Finanzmarktaufsicht (FMA) ­bekannt. Mitte Jänner 2017 hatte der PensionskassenFachverband ebenfalls eine Performance von rund 4,2 Prozent veröffentlicht. 20,8 Mrd. Euro verwaltetes Vermögen Im vierten Quartal wurde ein Veranlagungs­ ertrag von 0,9 Prozent erwirtschaftet, geht aus dem FMA-Bericht zum vierten Quartal der österreichischen Pensionskassen her­ vor. Für die vergangenen drei Jahre sei die durchschnittliche Jahres-Performance bei 4,8 Prozent gelegen, für die letzten fünf ­Jahre bei 5,5 Prozent und für die vergange­ nen zehn Jahre bei 2,7 Prozent, so die Auf­ sicht in einer Pressemitteilung. Das verwaltete Vermögen betrug Ende des vierten Quartals 20,8 Mrd. Euro, um 1,3 Pro­ zent mehr als im dritten Quartal. Die Kundenzahl belief sich zu Jahresende auf 903.000 Anwartschafts- und Leistungs­ berechtigte, um 0,9 Prozent mehr als Ende des Vorquartals. Davon bezogen rund 94.000 Personen bzw. 10,4 Prozent eine Zu­ satzpension aus der betrieblichen Alters­ vorsorge. Vermögen zu 96 Prozent in Investmentfonds Den größten Anteil am Portfolio hatten im vierten Quartal Schuldverschreibungen mit 40,2 Prozent des Gesamtvermögens. Auf Aktien entfielen 32,7 Prozent, auf Guthaben bei Kreditinstituten 13,9 Prozent. Den Rest machten Immobilien, Darlehen und Kredite sowie sonstige Vermögens­ werte aus. Ende 2016 war das Vermögen, nach Währungs­absicherungsgeschäften, zu rund 21 Prozent in ausländischer Währung veranlagt. Das Vermögen der Pensions­ kassen wurde zu 96 Prozent über Invest­ mentfonds gehalten.

11 AUSGEWÄHLTE FONDSPARTNER

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Freitag, 10. März 2017

6   Private Banking Daniel Bernecker, geschäftsführender Gesellschafter der Bernecker Verlagsgesellschaft mbH, Herausgeber des Börsenbriefes „Der Aktionärsbrief“

Eindeutiger Gewinner ist die Aktie Zusammenfassung eines Vor­ trages, den Daniel Bernecker beim Private-Banking-Forum der Hypo Vorarlberg in der Otten Gravour in Hohenems ­ gehalten hat. Am 9. November 2016 veränderte sich das politische Ko­ ordinatensystem der Welt. Die Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der Vereinigten Staaten führte zu einer ähnlich tiefgreifenden Zäsur wie der Fall der Berliner Mauer 27 Jahre zuvor. Die Schockwellen konnte man in den folgenden Wochen in der Presse verfolgen und sie sind immer noch nicht abgeklungen. Während sich die politische und gesellschaftliche Welt weiter echauffierte, reagierten die Kapitalmärkte prompt. Trump als Präsident der größten und wichtigsten Volkswirtschaft der Welt liefert die Vorlage, an der sich alle Industrienationen und auch Schwellenländer in den nächsten Jahren orientieren müssen. Die Kehrtwende war abrupt, ist aber spannend und unglaublich lukrativ. Es geht um Neugewichtung Für die Kapitalmärkte wie auch für die Volkswirtschaften ist der wirtschaftliche Ansatz ein tiefer Einschnitt. Es geht nicht um Globalisierung gegen Protektionismus, aber um eine Neugewichtung, wie weit eine Wirtschaftspolitik zu lagern ist. Dabei werden Dogmen infrage gestellt, die zwar das weltpolitische Bild einer ganzen Generation prägten, sich aber trotz ihres grundsätzlich positiven Ansatzes zwischenzeitlich überholt haben. Realität und Theorie sind zu weit auseinandergedriftet. Unter Trump orientiert sich eine Wirtschaftspolitik an den neuen Realitäten. Das mag nicht jedem gefallen, ist aber im Ansatz richtig. Seit 25 Jahren jagt das Kapital weltweit den größten Wachs-

tumsraten hinterher. Nach der politischen Wende 1990 meinte man dies in den aufstrebenden Schwellenländern zu finden, während die etablierten Industriestaaten das Nachsehen hatten. Kapital floss also von West nach Ost und Süd, folgte damit auch den Auslagerungen von Investitionen und Arbeitsplätzen, was im Aggregat immer spektakulärere Wachstumsgrößen mit sich brachte, die aber anschließend ebenso spektakulär in Krisen mündeten. Die gleiche Logik galt auch in Europa. Mit Einführung des Euro und der Erweiterung der EU wurde auch hier Kapital von West nach Ost und Süd gepumpt und finanzierte dort einen tollen Boom, der jedoch anschließend in einer Finanzkrise mündete, von der wir heute noch in Ländern wie Italien und Griechenland die Folgewirkungen sehen. Kapitalströme ändern sich Mit Trump ändern sich die Kapitalströme. Nun fließt Kapital nach Nord und West, zurück in die größte Volkswirtschaft der Welt, die den Anspruch erhebt, sich selber neu zu defi-

Durch Präsident Donald Trump sind die Zinsen nicht gestiegen, aber er ist der Brand­ beschleuniger. Daniel Bernecker Finanz- und Börsenexperte

nieren und ihren wirtschaftlichen Führungsanspruch zu zementieren. Was als maßlose Übertreibung aus dem Mund eines Europäers oder Asiaten klingen würde, ist, von Amerikanern geäußert, glaubwürdig. Anfänglich wollte man darüber lachen, wie man auch über Reagan Anfang der 80erJahre gelacht hat. Die neue Re-

Daniel Bernecker.

(Foto: Bernecker Verlagsgesellschaft mbH)

gierung meint es aber ernst, sie will die absolute Nummer eins sein und wird dies auch wieder erreichen. Die politische Zäsur ist das eine Standbein, auf dem die Kapitalmärkte 2017 stehen werden, die Zinswende in den wichtigsten Währungen das andere. Durch Trump sind die Zinsen nicht gestiegen, das deutete sich schon vorher sowohl im Dollar als auch im Euro an, aber er ist der Brandbeschleuniger. Die Choreografie ist beeindruckend. Nach 30 Jahren permanent fallender Kapitalmarktzinsen haben die Anleihenmärkte wieder begonnen, Risiken und Bonitäten in der Findung des Kapitalmarktzinses einzupflegen, was nicht nur zu steigenden Zinsen führt, sondern vor allem auch zu Zinsdifferenzen. Damit eröffnet sich dem ­Kapitalmarkt ein Spielfeld, das ihm gut 20 Jahre lang völlig verwehrt war. Beide Standbeine sind miteinander verwoben, das eine bedingt das andere. Dabei kommen alte Mechanismen wieder zum

Vorschein, die viele längst vergessen hatten. Wie ist das zu verstehen? Die Inflation ist zurück. Ob mit Trump oder ohne ist eigentlich irrelevant und es ist sekundär, ob die Geld­ politik der Notenbanken dies letztlich bewirkte. Der Geist der Inflation ist da und es ist offen, wie lange man sich darüber freut, ihn gerufen zu haben. Inflation bedeutet steigende Zinsen und mit steigenden Zinsen verteuern sich die Refinanzierungskosten sämtlicher Volkswirtschaften. Inwiefern sich Brems- und Beschleunigungseffekte gegeneinander aufwiegen oder das eine das andere übertrumpft, wird sich in den nächsten Jahren zeigen. Inflation und Inflationserwartung sind jedenfalls diffizile Gebilde. Sie können schnell aus dem Ruder geraten. Darin liegt die zweite große Verschiebung, die sich 2016 vollzogen hat. Stresstest für Kapitalmärkte Ab sofort bestimmen die Kapitalmärkte die Zinsen, nicht mehr die Notenbanken – so,

wie es in den Lehrbüchern steht und eigentlich auch sein muss. Damit geht eines der problematischsten Kapitel der jüngeren geldpolitischen Geschichte zu Ende, augenscheinlich ohne größere Katastrophen verursacht zu haben, die sonst mit exzessiv billigem Kapital einhergehen. Mit steigenden Zinsen werden aber die Kapitalmärkte einem Stresstest unterzogen. Welche Bewertung hält sich jetzt und welche muss sich drastisch reduzieren? Die Anleihen­märkte sind natürlich das erste Opfer. Die durch steigende Zinsen entstehende Kapitalvernichtung in der größten aller Assetklassen zwingt zu der größten und wichtigsten Umschichtung von Kapital in den letzten 25 Jahren. Wo fließt dieses Kapital hin und welche Tendenzen entstehen daraus? Der eindeutige Gewinner all dieser Verschiebungen ist die Aktie als Kapitalanlage. Ihre Renaissance läuft bereits, aber mit dem Ausscheiden von Immobilien- und Anleihenmärkten als Alternative rückt sie völlig in den Mittelpunkt. In erster Linie natürlich in den USA gemäß der eingangs genannten Logik, mittelfristig werden aber auch die europäischen und asiatischen Börsen davon mitgezogen. In einer dynamischen Volkswirtschaft profitieren Unternehmen und damit ihre Aktienkurse überproportional Diese neue Welt trifft auf eine Generation von Anlegern, die sie nicht versteht. Wie man mit steigenden Inflations­ raten und Zinsen sowie neuen geopolitischen Risiken an den Kapitalmärkten umgeht, ist einem Großteil der heutigen Anleger völlig unbekannt. Da helfen keine Algorithmen, Computerprogramme oder Trendfolgesysteme. Entscheidend ist ökonomischer Sachverstand und Marktkenntnis. Doch beides ist vielen Marktteilnehmern in den letzten

Jahren abhandengekommen. Wer war schon in den 70erund 80er-Jahren aktiv dabei und kann abschätzen, wie verschiedene Assetklassen wie kommunizierende Röhren zusammenhängen? Liquidität bzw. Kapital muss nun abwägen, wie die einzelnen Assetklassen zueinander stehen. Die Zeit der großen Korrelation ist vorüber, es muss wieder selektiert und differenziert werden.

Ab sofort bestimmen die Kapitalmärkte die Zinsen, nicht mehr die Notenbanken, wie es in den Lehrbüchern steht. Daniel Bernecker Finanz- und Börsenexperte

Dass ausgerechnet eine solche Zäsur an den Kapitalmärkten mit dem 50. Jubiläum unseres „Wegweisers“ einhergeht, erscheint wie eine Ironie des Schicksals. Als der erste „Wegweiser“ erschien, war Lyndon B. Johnson Präsident im Weißen Haus und die Amerikaner erlitten ihr erstes Debakel in Vietnam. Es folgten Jahre der Stagnation, nicht nur in den USA, ­sondern auch in Europa, die selbst nach dem Mauerfall nur zögerlich bewältigt wurden. Immer wieder schafften es aber die Amerikaner in den 50 Jahren, sich neu zu erfinden und der Welt zu zeigen, wo es langgeht. Aus dem Untergang der amerikanischen Rüstungsindustrie nach dem Ende des Kalten Krieges wurden jene Technologien für den privaten Sektor freigesetzt, denen wir heute das Internet verdanken. Die Amerikaner gaben vor und die Welt musste hinterher. Letztlich zum Wohle aller, aber immer begleitet von Missgunst und Neid.

Das Finanzwissen wirkt sich auf die Pensionsvorsorge aus Studie der Fachhochschule St. Pölten und der Hochschule Luzern. Die Finanzkompetenz ­ ­zwischen den Ländern ist sehr unterschiedlich. Eine Studie der FH St. Pölten und der Hochschule Luzern hat untersucht, wie sich ­Finanzkompetenz auf die Pensionsvorsorge und das Anlageverhalten in Österreich und ­ er in der Schweiz auswirkt: W besser über Finanzthemen Bescheid weiß, sorgt für die ­ Pension eher vor. Die Ergebnisse zeigen auch, dass Schweizerinnen und Schweizer im Vergleich zur österreichischen Bevölkerung über mehr Finanzwissen verfügen und infolge besser für die Zeit nach dem Erwerbs­ leben vorsorgen. Komplexes Angebot Die Verantwortung für die Pensionsvorsorge wird zunehmend aus dem staatlichen in den privaten Bereich verschoben. Gleichzeitig sind die Möglichkeiten der Veranlagung sehr zahlreich bis un-

den individuellen und sozialen Wohlstand fördern, aber auch gefährden können“, sagt Monika Kovarova-Simecek, FH-Dozentin am Department Medien und Wirtschaft der FH St. Pölten und Co-Autorin der Studie.

Pensionsvorsorge braucht exzellente Beratung. durchschaubar und die einzelnen Finanzprodukte durchaus komplex. Die Entscheidung, wie für die Pension am besten vorgesorgt werden kann, stellt viele vor eine große Herausforderung, schreiben die Autorinnen der Studie. Um den Lebensstandard auch in der Pension halten zu können, kann insbesondere für jüngere Generationen ein Min-

(Symbolbild)

destmaß an Finanzkompetenz entscheidend sein. „Studien zeigen, dass Finanz(in)kompetenz sowohl zwischen Ländern als auch ­innerhalb von Gesellschaften signifikant divergiert. Wir wissen, dass sich diese Unterschiede stark auf die Pensionsvorsorge, das Investitions- und Informationsverhalten auswirken, und infolge

Financial Literacy Unter Financial Literacy versteht man einerseits Kenntnis und Verständnis von Finanzprodukten, Finanzmärkten und den wesentlichen finanzwirtschaftlichen Zusammenhängen, andererseits die ­Fähigkeit, dieses Wissen anzuwenden. Dabei geht es nicht um ­hochprofessionelle Finanz­ expertise, sondern um Basiswissen, um den finanziellen Alltag besser zu bewerk­ stelligen. Finanzwissen fördern Da die Pensionsvorsorge zunehmend vom Staat in die Privatsphäre verschoben wird, raten die Autorinnen der Studie dazu, das Finanzwissen zu fördern.

Der Kunde hat heute viele Vergleichsmöglichkeiten.

Bei Konten steht die Sicherheit ganz oben Untersuchungen zeigen, dass die Kunden mit den Ange­ boten ihrer Hausbanken zu­ frieden sind. Bei Konten heimischer Banken wird insbesondere die Sicherheit großgeschrieben, was angesichts steigender Cyberkriminalität ein Gebot der Stunde ist. Mit dem im Herbst des Vorjahres in Kraft getretenen Verbraucherzahlungskontogesetz wurden Informa-

tions-, Transparenz- und Vergleichsmöglichkeiten nochmals ausgeweitet. Diese gesetzliche Neuerung brachte auch eine vom Konsumentenschutz urgierte Informationspflicht bei Überziehungen. Mit dem von der AK betriebenen Banken-Vergleichsrechner stehen überdies, wohl auch aus Verbraucherschutzsicht, dem Kunden weitere zusätzliche Vergleichsmöglichkeiten offen.


Freitag, 10. März 2017

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Private Banking

Investition in nachhaltige Themen Europäische Aktien sind das bevorzugte Anlageziel. Veranlagungsphilosophie wurde auf ein „achtsames Konzept“ umgestellt. Die VN sprachen mit Dr. Petra Stieger, Bereichsleiterin Private Banking in der Volksbank Vorarlberg. Die Volksbank Vorarlberg forciert das Private Banking mit einem neuen Standort am Dornbirner Marktplatz. Worauf dürfen sich die Kunden freuen? Es war uns bereits seit Längerem ein Anliegen, unsere Private-Banking-Philosophie besser nach außen zu transportieren und diese für den Kunden, aber auch Nichtkunden, erlebbarer und sichtbarer zu machen. Der Marktplatz in Dornbirn steht für Regionalität, ein pulsierendes Leben, aber gleichzeitig auch für ganz

viel Tradition. Diese Aspekte wollen wir für Kunden in unserem neuen Standort zum Leben erwecken: Eine persönliche Betreuung, welche traditionelle Anlagekonzepte mit neuen Ideen verknüpft und einen achtsamem Umgang mit dem Vermögen unserer Kunden in den Mittelpunkt stellt. In Zeiten, in welchen viele Bankfilialen geschlossen werden, wollen wir ein Zeichen setzen und in unsere Kundenbeziehungen investieren. Sie haben das Thema ,achtsam‘ bereits angesprochen. Was ist die Besonderheit dieser Anlagephilosophie im Private Banking? Im Gegensatz zu vielen anderen Banken, wo Kunden meist nur aus ein, zwei Nachhaltigkeitsprodukten wählen können, haben wir unsere ­Veranlagungsphilosophie vollständig und ohne Kom-

Handel an der Börse in Shanghai.

China: 700 Firmen wollen an die Börse In China werden Technologiekonzerne künftig womöglich schneller an die Börse ­ ­gelassen. Die Wertpapieraufsicht erwägt für solche Fälle ein verkürztes Genehmigungsverfahren, wie die Nachrichtenagentur Reuters von mehreren Personen erfuhr, die mit den Vorschlägen vertraut sind. Infrage kämen etwa die Alibaba-Tochter Ant Financial, der Online-Versicherer Zhong An und der Sicherheitssoftware-Anbieter Qihoo. Bisher müssen sich die Börsen­ anwärter in China in einer langen Schlange anstellen. Zurzeit harren etwa 700 Firmen auf grünes Licht der Behörde für ein Listing in Shanghai oder beträgt normalerShenzhen. Die Wartezeit ­ weise mindestens eineinhalb Jahre. Das dauert vielen aufstrebenden Technologiefirmen zu lange. Dies ist ein Grund, warum sich manche für eine Notierung in New York entschieden haben. An die Wall Street ging etwa 2014 der Online-Handelsriese Alibaba, dessen Erstnotierung (IPO) mit 25 Mrd. Dollar (23,7 Mrd. Euro) Rekordniveau erreichte. Alibabas Ableger Ant Financial wurde bei der jüngsten Finanzierungsrunde im vergangenen Jahr mit 60 Mrd. Dollar bewertet und ist damit die wertvollste Finanztechnologie-­ firma (Fintech) der Welt. Experten gehen bisher davon aus, dass das Unternehmen wegen der Warteschlange an den anderen chinesischen Handelsplätzen einen Börsengang (IPO – initial public offering) in Hongkong ­anstrebt. Notierungen in der Volksrepublik bieten für heimische Firmen den Vorteil, dass sie dort höhere Bewertungen erzielen können als an den internationalen Märkten. Daher hatte ­Qihoo 2016 seine Aktien für 9,3 Mrd. Dollar von der New Yorker Börse genommen und peilt nun ein Listing in China an. Impressum | Redaktion und Texte: Ernest F. Enzels­ berger Bilder: Russmedia-­Archiv, Agenturbilder, Shutterstock Umsetzung: Anja Schutti Anzeigen­beratung: ­Russ­media, ­Guten­bergstraße 1, 6858 Schwarzach

promisse auf ein „achtsames“ Konzept umgestellt. Dabei werden bei sämtlichen Anlage­entscheidungen neben finanziellen stets auch soziale sowie ökologische Faktoren berücksichtigt. Gleichzeitig schließen wir in den von uns betreuten Fonds und Port­ folien Investments in Bereichen wie Tabak, Rüstung oder Atomenergie konsequent aus und bevorzugen stattdessen Investitionen in nachhaltige Themen wie erneuerbare Energien oder die Wasseraufbereitung. Neo-US-Präsident Donald Trump gilt nicht gerade als Fan erneuerbarer Energien sowie von Abkommen zum globalen Klimaschutz. Drohen hier negative Einflüsse für Anleger? Das Klimaabkommen von Paris 2015 war natürlich ein historischer Erfolg, da es erst-

mals gelang, die beiden Großmächte USA und China im Klimaschutz zu vereinen. Dass Donald Trump als Förderer der USÖl- und Schiefergasindustrie gilt, ist kein Ge-

Petra Stieger, Leiterin ­Private ­Banking.

heimnis. Um seine Wähler zufrieden zu stellen, wird er auch zwingend Investitionen in der Ölbranche fördern müssen. Nichtsdestotrotz ist mittlerweile selbst die Mehrheit der Wähler der Republikaner davon überzeugt, dass die globale Erwärmung real ist. In anderen Regionen der Welt, wie Europa und China, ist der Übergang zu erneuerbaren Energien weiterhin voll im Gange. Dennoch sehen wir ein großes Potenzial in ver-

schiedenen nachhaltigen Unternehmen sowie speziellen Branchen. Was darf man als Anleger vom Börsenjahr 2017 erwarten? Wir erwarten, dass sich die sich abzeichnenden positiven Tendenzen der ersten Wochen im Jahresverlauf fortsetzen: Die globale Wirtschaftstätigkeit sollte ebenso wie die Inflationsrate anziehen, die Unternehmensgewinne folglich steigen und die politische Unsicherheit in der Eurozone im Jahresverlauf abnehmen. Europäische Aktien sind daher unser bevorzugtes Anlageziel, während wir speziell das Anleihesegment mit größerer Vorsicht betrachten. Trotz der grundsätzlich positiven Aussichten erwarten wir aber auch eine anziehende Schwankungsfreude der Kurse im Jahresverlauf.

WIR GEBEN 8 AUF IHR GELD. UND AUF DIE WELT. ai in M b A n am r i b n Dor tplatz. Mark

Das erste nachhaltige Anlagekonzept Österreichs.

Immer mehr unserer Kunden achten bei Investments nicht nur auf wirtschaftliche, sondern auch auf ökologische und soziale Kriterien. Unser nachhaltiges Anlagekonzept (8) berücksichtigt diese Wünsche, investiert gezielt in nachhaltige Segmente und vermeidet Investments in unethische Branchen wie die Waffen- und Tabakindustrie. Ergebnis: Gute Erträge mit gutem Gewissen. Erfahren Sie mehr über die acht Prinzipien der nachhaltigen Geldanlage: Auf www.private-banking.at oder ab Mai in unserem Private Banking Standort in Dornbirn am Marktplatz.


Freitag, 10. März 2017

8   Private Banking

„Private Banking ist individuell“ Niedrigzins und geringe Rendite rufen allerorts „Experten“ auf den Plan. Sie buhlen mit attraktiven Lösungen um die Kunden in Vorarlberg. Worauf es dabei wirklich ankommt und wem man vertrauen kann, weiß Komm.-Rat Betriebsökonom Wilfried Hopfner, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg. Eines gleich vorweg: „Die eine Lösung gibt es nicht. Wenn jemand die Top-Anlagemöglichkeit präsentiert, die für jeden passt und dabei beste Rendite verspricht, ist Vorsicht geboten“, so Hopfner. Private Banking ist etwas sehr Individuelles. Denn Lösungen hängen ab: von zahlreichen Dingen ­ „Die eigenen finanziellen Möglichkeiten, Absichten, ­Risikobereitschaft, Anlagehorizont – vieles ist für das optimale Investment ent­

scheidend. Von der Stange sind echte Lösungen daher nicht zu bekommen. Wer sich die Aussicht auf Rendite wahren will, sollte immer ein individuelles Angebot einfordern.“ Immer eine Herausforderung Sein Vermögen lukrativ zu veranlagen, ist heute mehr denn je eine Herausforderung. „Einen schlechten Zeitpunkt für Investments gibt es nicht. Nur hat jede Zeit ihre eigenen attraktiven Anlagemöglichkeiten“, weiß der Raiffeisen Vorstand. Deshalb wird von Beratern im Private Banking höchste Kompetenz abverlangt. „Eine solide Ausbildung, ständige Fortbildungen, Zugang zu Expertenwissen und Informationsquellen sind unabdingbar, um bei der Vielzahl der Möglichkeiten den Überblick zu behalten. Gerade in Phasen niedriger Zinsen und oftmals geringer Renditen

zeigt sich, wer im Private Banking fit ist.“ Hopfner plädiert an die Kunden, sich selbst ein genaues Bild über die Kompetenz des Beraters zu machen. Auch der Blick auf renommierte und anerkannte Gütesiegel hilft dabei. Netzwerk bringt Vorteile Klar im Vorteil ist, dessen Berater auf ein breites Netzwerk bauen kann: „Fachspezialisten in allen Bereichen zu haben, Kontakte herstellen zu können und über das eigene Büro hinaus Partner bei der Hand zu haben, das schafft einen Rundumblick, den nur wenige bieten können.“ Wilfried Hopfner betont dabei: „Ein gutes Netzwerk kann sich selbstverständlich auch in einer möglichen Rendite niederschlagen.“ Der Vorstand der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg animiert die Kunden, anspruchsvoll zu sein: „Wer sein

Informationen gilt es Lösungen auszuarbeiten und zu präsentieren. B ­ erater müssen über Risiken aufklären und fair über Kosten informieren. Auch ein regelmäßiger Report über die ­Entwicklung der Anlage ist wichtig.“ Der Tipp ist klar: Nur j­ener Berater, der sich Zeit nimmt und auf den Kunden eingeht, kann ein guter ­Finanzberater sein.

Vorstandsvorsitzender Komm.-Rat Wilfried Hopfner. Geld zur Bank bringt, darf etwas verlangen.“ Die Menschen haben in ihren Augen dabei nicht nur Anspruch auf optimale Finanz­lösungen, sie ver-

dienen auch eine Top-Beratung: „Kundenberater müssen sich Zeit nehmen. Sie sollen den Menschen zu allererst zuhören. Mit den gewonnenen

Immer eine Vertrauenssache „Schlussendlich ist Private Banking immer auch Vertrauenssache. Harte Fakten zählen, aber auch eine gewisse Sympathie gegenüber dem Berater ist notwendig.“ Wilfried Hopfner macht deutlich: „Vertraut man jemandem sein hart erarbeitetes Ver­ mögen an, so muss auch die Chemie stimmen.“ Ob sie passt, lässt sich am besten in einem persönlichen Gespräch herausfinden.

Spekulationen um ­Siemens-Börsenpläne Nach Ankündigung des Börsengangs für die Siemens-Medizintechnik gibt es Spekulationen um ähnliche Pläne des Elektrokonzerns für andere Sparten. In den Fokus rückt dabei die renditestarke Sparte digitale Fabrik, die eines Tages ebenfalls an die Börse kommen könnte. Laut Industriekreisen gebe es dafür zwar noch keine konkreten Pläne, doch sei es nach Angaben von Insidern und Investoren offensichtlich, dass Siemens stärker den ­Charakter einer Dachgesellschaft bekomme. Hintergrund der Spekulationen sind Interview­ äußerungen von Konzernchef Joe ­Kaeser. Er hatte gesagt, er könnte sich „eine Zukunft vorstellen, wo wir Anlegern die Möglichkeit geben, nicht nur in ein Unternehmen Siemens Healthineers oder Siemens-Gamesa Erneuerbare Energien gezielt zu investieren, sondern auch in ein leistungsstarkes digitales Industrieunternehmen“.

Wenn’s um starkes Private Banking geht, ist nur eine Bank meine Bank. Die Natur schenkt ihren Blumen Flügel zum Wachsen. Vermögen braucht dafür das perfekte Zusammenspiel von Management, Servicequalität und Performance. Die Private-Banking-Berater von den Vorarlberger Raiffeisenbanken entfalten maßgeschneiderte Lösungen und wissen, Ihrer Vermögensverwaltung Kraft zu geben. www.raiba.at

Qualitätskontrolle an einem Generator.

Banken entdecken Frauen als Kunden Angesichts einer wachsenden Zahl vermögender Frauen rüsten Schweizer Banken in der Vermögensberatung um. Sie wollen das Potenzial besser ausschöpfen, wie die UBS und Credit Suisse berichten. „Unsere Industrie hat noch viel zu tun, um Dienstleistungen für Frauen ansprechender zu gestalten“, sagte Olga Miler, Managing Director in der Vermögensberatung der UBS. Frauen haben bei Anlagen andere Kriterien und suchten oft andere Anlageprodukte aus als Männer, haben die Banken festgestellt. „Männer haben bei Anlageentscheidungen weniger Kriterien als Frauen. Sie haben üblicherweise mehr emotionalen Abstand zu Geld“, so Fabienne Briggeler, bei der Credit Suisse im Vermögensmanagement tätig. Als Kunden werden vermögende Frauen immer interessanter: Mehr Frauen schafften durch berufliche Tätigkeit eigenes Vermögen und viele erbten sowohl von Eltern als auch vom Ehemann, so die Banken.


Freitag, 10. März 2017

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Private Banking

Österreichs Industrie gut in Fahrt Der zu Jahresbeginn begonnene Industrieaufschwung setzt sich fort – Einkaufspreise steigen den zehnten Monat in Folge stärker als die Verkaufspreise – Optimismus hält an.

tionsausweitung durch ein nicht mehr ganz so starkes Plus im Neugeschäft geringfügig nachgelassen, doch die aktuellen Lagertrends und ­ steigende Lieferzeiten unterstreichen die sehr gute Ge­ schäftslage. Zudem hat sich der Jobaufbau beschleunigt“, kommentiert Bruckbauer ­ einige Detailergebnisse der monatlichen Befragung von Einkaufs­ ­ managern österreichischer Industriebetriebe.

Nach dem starken Start ins Jahr 2017 setzt die österreichische Industrie ihren kräftigen Wachstumskurs fort. „Auch wenn gegenüber Jänner das Tempo des Aufschwungs etwas nachgelassen hat, die Industriekonjunktur läuft ausgezeichnet“, meint Bank-­ Austria-Chefökonom Stefan Gutes Neugeschäft Bruckbauer. Seit dem Frühjahr Die entscheidende Unterstüt2015 verzeichnet die österrei- zung für den weiterhin kräftichische Industrie einen konti- gen Aufwärtstrend des Einnuierlichen Aufwärtstrend, kaufsmanagerindex im Februder sich lange Zeit nur sehr ar kommt von der anhaltend günstigen Entwicklung im moderat entwickelte. Mit Beginn dieses Winters hat Neugeschäft. Vor allem im das Wachstumstempo jedoch Vorleistungsgüterbereich deutlich zugelegt und sich die füllten sich die AuftragsbüErholung zu einem stabilen cher rasch, doch auch die Aufschwung gewandelt. „Zwar Nachfrage im Investitionshat das Tempo der Produk­ und Konsumgüterbereich zog weiter an. Neben der weiterhin starken Binnennachfrage, die bis in den Herbst vorigen Walter Jahres die alleinige treibende Pudschedl Kraft war, hat auch die NachÖkonom frage aus dem Ausland deutBank Austria lich zugelegt. Insbesondere mehr Neugeschäft aus Europa, dem asiatischen Raum und den USA Die Aussichten für die können die heimischen Indusheimische Industrie triebetriebe derzeit verbusind weiterhin sehr chen. Binnennachfrage und Exportbestellungen liegen günstig, zumal sich das derzeit im Auftragsplus beinainter­nationale Umfeld he gleich auf. „Aufgrund der ver­bessert hat. anhaltend starken Nachfrage sowohl aus dem In- als auch

Stefan Bruckbauer Chefökonom Bank Austria

Auch wenn gegenüber Jänner das Tempo des Aufschwungs etwas nachgelassen hat, die Industriekonjunktur läuft ausgezeichnet. Das verspricht für d ­ ie kommenden Monate unmit­ telbare Vorteile für die exportorientierten heimischen ­Industriebetriebe, die als Zulieferer sehr stark auf den deutschen Markt ausgerichtet sind. Der Index für die Produktionserwartung liegt nahezu dem Allzeithoch. dem Ausland haben die österreichischen Industrieunternehmen im Februar die Produktion wieder sehr stark ausgeweitet. Der Produktionsindex war mit 59,1 Punkten kaum niedriger als im Vormonat, in dem ein 70-Monats-Hoch erreicht worden war“, so Bank-AustriaÖkonom Walter Pudschedl. Neue Arbeitsplätze Die gute Entwicklung der Konjunktur schafft Arbeitsplätze in der Industrie. 2016 hat sich erstmals seit drei Jahren der Beschäftigtenstand in der

Sachgütererzeugung in Österreich wieder erhöht. „Als Folge des in den vergangenen Monaten noch stärkeren Aufschwungs hat sich der Stellenaufbau in der heimischen Industrie im Februar nicht nur fortgesetzt, sondern sogar spürbar gegenüber dem Vormonat erhöht. Der aktuelle Beschäftigungsindex erreicht mit 55,7 Punkten sogar den höchsten Wert seit Juni 2011“, so Pudschedl. Das Wachstumstempo im ­heimischen Produktionssektor ist weiter hoch und die ­bestehende Auftragsdynamik

macht angesichts der derzeitigen Lagerbestände in den kommenden Monaten eine weitere starke Ausweitung der Produktion notwendig – allerdings mit nicht mehr ganz so hohem Tempo wie zu Jahresbeginn. „Die Aussichten für die heimische Industrie sind weiterhin sehr günstig, zumal sich das internationale Umfeld verbessert hat.“ Der vorläufige Einkaufsmanagerindex für die Eurozone ist auf aktuell 55,5 Punkte gestiegen, maßgeblich beeinflusst vom deutschen Indikator, der 57 Punkte erreicht.

Positive Stimmung hält an Die gute Stimmung in den ­österreichischen Industrie­ betrieben hält zudem an. ­Beflügelt von den guten Konjunkturprognosen für Österreich und Deutschland blieb der Jahresausblick im Februar sehr optimistisch. Der Index für die Produktionserwartung ist nahe dem Allzeithoch und nur geringfügig unter dem beinahe euphorischen Wert des Vormonats. „Aus heutiger Sicht könnte die Industrieproduktion 2017 erstmals nach 2011 wieder über 3,0 Prozent liegen“, so Chefökonom Bruckbauer abschließend.

Semper Constantia – die unternehmerische Privatbank Die Semper Constantia Privatbank ist ein hervorragender Partner für Private, Family Offices, Unternehmen und Institutionelle Investoren, die höchste Ansprüche an Leistung und Service stellen. Mit einem betreuten Vermögen von rund 14 Milliarden Euro ist die Semper Constantia eine der führenden Privatbanken in Österreich. Sie steht im Eigentum erfolgreicher Industrieller und erfahrener Bankiers. Diese Eigentümer sind Garanten für Langfristigkeit, Flexibilität und unternehmerisches Handeln. Bestens aufgestellt Das Haus hat mehrere, sehr solide Standbeine. Neben dem klassischen Private Banking und der Vermögensverwaltung für institutionelle Kun-

den liegen seine Stärken in der hervorragenden Plattform für Investmentfonds- und Depotbankdienstleistungen sowie traditionell im Bereich der Veranlagungen in Immobilien. Wie in den vergangenen Jahren plant die Bank auch 2017 in allen Geschäftsfeldern weiter organisch, aber auch durch Zukäufe zu wachsen. Höchste Qualität Der Claim „Ihre Bank. Ihr Partner.“ spiegelt den hohen Anspruch an Beratungs- und Servicequalität des Bankhauses wider. Erfahrene Kundenbetreuer und ausgewiesene Experten in Depotbank, Kapitalanlagegesellschaft und Vermögensverwaltung sind mit großem persönlichen Einsatz bestrebt, optimale Lösungen für die individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden zu erarbei-

Semper Constantia – eine der führenden österreichischen Privatbanken. ten. Im Mittelpunkt einer Privatbank steht immer der Kunde, denn Private Banking ist Vertrauenssache – und ein People’s Business. Neben der exzellenten technologischen Plattform stellt die Flexibilität, allen Kunden rasch individuelle Lösungen anbieten zu können, einen wesentlichen USP der Semper Constantia dar. Er kann in dieser Form nur von einer unternehmergeführten Privatbank mit schnellen Entscheidungswegen angeboten werden.

Mag. Harald Friedrich ist Mitinhaber und Vorstand Markt.

Mag. Johannes Wolf ist Leiter des Private & Institutional Banking.

Klare Investmentphilosophie Da sie nicht Teil eines größeren Konzerns ist, kann die

Semper Constantia bei der Auswahl von Produkten frei von allen Nebeninteressen ganz auf Basis der Expertise ihres Teams und ausschließlich im Interesse der Performance des Kunden agieren. Diese klare und transparente I nve s t m e n t p h i l o s o p h i e schätzen ihre Kunden in hohem Maße. Eine relativ neue Produktfamilie, die sehr gut angenommen wird, sind die Semper Owners Portfolios, in die auch die Eigentümer investieren. Dies gibt dem Anleger zusätzliche Sicherheit, dass sich sein Geld in besten Händen befindet.

Stark in Westösterreich Der regionale Schwerpunkt der Semper Constantia liegt in und um Österreich. Heimische wohlhabende Kunden schätzen vor allem Seriosität und exzellentes Know-how als Grundlage für eine erfolgreiche Partnerschaft. Die Bank ist stets bemüht, ihre Kunden sowie deren Bedürfnisse eingehend kennenzulernen und zu verstehen. Gerade für Vorarlberg sowie die angrenzenden Länder Liechtenstein, Schweiz und Deutschland ist dafür Mag. Johannes Wolf, der den Geschäftsbereich Private & Institutional Banking verantwortet, prädestiniert. Als gebürtiger Vorarlberger kennt

der erfahrene Banker, der bereits seit über zwölf Jahren für die Semper Constantia tätig ist, nicht nur alle inhaltlichen Belange, sondern versteht auch die Mentalität und Anliegen seiner Landsleute besonders ANZEIGE gut.

Informationen Semper Constantia Privatbank Aktiengesellschaft Hessgasse 1, 1010 Wien Telefon: +43 1 53616-0 contact@semperconstantia.at www.semperconstantia.at


Freitag, 10. März 2017

10   Private Banking

Schöne Renditen durch Dividenden Obwohl sich der Gesamtertrag bei Aktienveranlagungen aus Kursgewinnen und Dividendenerträgen zusammensetzt, legen viele Investorinnen und Investoren ihren Fokus allein auf die Kursentwicklung. Dabei können Dividenden eine schöne jährliche Rendite bescheren, was angesichts des aktuell niedrigen Zinsniveaus ein weiteres gutes Argument für Aktien ist. Während die allgemeine Wirtschaftslage, Angebot und Nachfrage, der wirtschaftliche Erfolg in der Gegenwart und die Zu­ kunftsaussichten eines Unternehmens die Kursentwicklung beeinflussen, sind Dividenden ein konkreter Teil des Jahresgewinns, den

Meist sind Unternehmen mit einem stabilen Geschäftsmodell in der Lage, attraktive Dividenden auszuschütten. Ines Frei Private Banking, Sparkasse

eine Aktiengesellschaft an ihre Aktionäre ausschüttet. Welchen Anteil am Gesamterfolg einer Aktie haben nun Dividendenerträge? Dividendenerträge spielen insbesondere für langfristig orientierte Anleger eine wesentliche Rolle. So legte der „MSCI World“-Aktienindex in den letzten 40 Jahren im Durchschnitt um jährlich 8,9 Prozent zu. 20 bis 30 Prozent des Gesamtertrags gingen ­dabei auf das Konto von Dividenden. Besonders hoch war während dieses Zeitraums der Dividendenanteil in Großbritannien, Australien aber auch in Österreich. In der Schweiz macht der Anteil der Dividendenerträge über diesen Zeitraum gerechnet rund 22 Prozent aus, an der Wiener Börse sind es sogar rund 36 Prozent.

Ines Frei, Private-Banking-Spezialistin.

Die Dividende hängt davon ab, wie erfolgreich

in einem Unternehmen gewirtschaftet wurde. Wer legt ihre Höhe fest und wer kann überhaupt von Dividenden profitieren? Die Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft ent­ scheidet ein Mal pro Jahr, ob und welcher Anteil des ­Gewinns an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Beim Aktienkauf sollte man sich aber auch nicht alleine von der Dividendenhöhe verführen lassen. Ganz im Gegenteil: Wenn nicht der ganze Gewinn in die Dividende fließt, ist das ein gutes Zeichen. Denn umsichtig wirtschaftende Unter­ nehmen bilden Rücklagen und tätigen Investitionen, um auch in Zukunft erfolgreich zu bleiben. Und langfristig ausschlaggebend ist immer die Unternehmenssubstanz. Die Höhe einer Dividende wird als Betrag oder Prozentsatz des Aktiennennwertes angegeben. Unabhängig von der Haltedauer eines Titels sind all jene anspruchsberechtigt, bei denen eine Aktie zum Dividendenstichtag im Wertpapierdepot verbucht ist. Ausgezahlt wird meist am Tag nach der Jahreshauptversammlung, dem sogenannten Ex-Tag. Wenn es um Dividenden geht, zu welchem Zeitpunkt profitiert man am meisten vom Kauf einer Aktie? Das beste Umfeld für Aktien mit einer hohen Dividendenrendite sind grundsätzlich fallende oder niedrige Renditen

sich durch hohe Dividendenausschüttungen, hohe Marktkapitalisierung und niedrigere Volatilität auszeichnen. Darüber hinaus ist der Erwerb von Investmentfonds auch mit geringerem Einstiegskapital möglich und setzt automatisch auf die Risikostreuung. Auf dem Markt sind sogar interessante Dividendenfonds erhältlich, die nachhaltige, soziale und ethische Kriterien berücksichtigen. Sicherheit geben dabei international gültige Qualitätssiegel.

Der Erfolg eines Unternehmens bestimmt die Höhe der Dividende. bei Staatsanleihen und gleichzeitig steigende Rohstoffpreise, allen voran steigende Ölpreise. Um konkret von Dividendenzahlungen profitieren zu können, müssen Aktien allerdings rechtzeitig vor der Hauptversammlung gekauft werden. Wer den Stichtag zum Kauf verpasst, kommt erst beim nächsten Zahlbarkeitstag zum Zuge. Doch muss das nicht unbedingt ein Nachteil sein, da mit der Auszahlung der ­Dividende in der Regel auch der Aktienkurs um einen ­bestimmten Betrag sinkt. Renditejäger, die darauf spekulieren, Dividenden in der Hauptversammlungssaison durch schnelle An- und Verkäufe zu ergattern, sollten beachten, dass Kursverluste ­

die Dividende überkompensieren könnten. Das passiert dann, wenn sich der Kurs nach der Hauptversammlung nicht erholt und weiter sinkt. Kurzfristig orientierte Anleger können dann nur mehr mit ­ Verlust verkaufen. Um hier die richtige Anlageentscheidung zum richtigen Zeitpunkt zu treffen, muss man sich intensiv mit dem Aktienmarkt auseinandersetzen. Können Dividendenfonds eine Alternative sein? Nur wer sich selbst das Know-how für ein Aktieninvestment zutraut, sollte direkt in die in Frage kommenden Titel investieren. Bei Investmentfonds wählt ein professioneller Fondsmanager gezielt jene Unternehmen aus, die

Welche Anlagestrategie empfehlen aktuell die Vorarlberger Sparkassen? Grundsätzlich unterstützt vor dem aktuellen Hintergrund sicherlich eine stärkere Betonung von Sachwerten die Vermögenssicherung. Wir empfehlen – je nach Risikotragfähigkeit – die Berücksichtigung gut ausbalancierter Investmentfonds, ausgewählter Aktien und Anleihen sowie Immobilien. Die Investition in Unternehmen mit nachhaltigem Gewinnwachstum und wertbeständigen Markenprodukten, die langfristig nachgefragt werden, macht dabei insbesondere Sinn. Durch Streuung des Vermögens können Kursschwankungen im Portfolio vermindert werden, ohne die Renditechancen zu sehr zu schmälern. Es empfiehlt sich eine strategische Aufteilung auf unterschiedliche Anlageklassen und Ausrichtung auf langfristige Trends.

www.sparkasseprivatebanking.at

PERSÖNLICHE BERATUNG KENNT KEINE INFLATION. Seit der Gründung der ersten Sparkasse in Vorarlberg 1822 hat vieles an Wert verloren. Eines nicht: unser Engagement für unsere Kunden.


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