Skip to main content

2017 02 07 top lehrlinge

Page 1

Top-Lehrlinge

Bild: Getzner Textil GmbH

Eigene Stärken erkennen Lehrberufe mit Zukunft Der erste Eindruck zählt


Dienstag, 7. Februar 2017

2   Top-Lehrlinge

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für die Lehrstellensuche Eine Lehre verbindet Beruf und Schule auf optimale Art und Weise und bildet damit die perfekte Grundlage für eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Jetzt ist für Jugendliche der richtige Zeitpunkt, sich aktiv mit der konkreten Suche nach einer Lehrstelle zu beschäftigen.

Arbeitsalltag zwischen theoretischer Ausbildung in der Schule und praktischer Anwendung im Ausbildungsbetrieb ist spannend und abwechslungsreich. Die Karrierechancen und Weiterbildungsmöglichkeiten mit einem erfolgreichen Lehrabschluss sind vielfältig: Von der Matura über die Meisterprüfung oder der Ausbildung zum Lehrlingsausbildner bis zu einem Studium stehen Lehrlingen alle Türen offen.

Egal, für welchen Ausbildungsweg sich ein Jugendlicher entscheidet. Wichtig ist, dass man sich frühzeitig mit der eigenen (beruflichen) Zukunft beschäftigt und eine Ausbildung wählt, die zu den eigenen Interessen und Fähigkeiten passt. „Eine duale Ausbildung ist die Basis für eine chancenreiche Zukunft, denn die heimische

Dr. Christoph Jenny Stv. Direktor der WKV

Einer der größten Vorteile einer Lehre ist, dass engagierte Ausbildungsbetriebe und die Berufsschulen eng zusammenarbeiten. Wirtschaft braucht gut ausgebildete Fachkräfte – sie sind der Motor unserer Wirtschaft“, betont Dr. Christoph Jenny, stellvertretender Direktor der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV), und erklärt: „Der größte Vorteil einer Lehre ist, dass engagierte Ausbildungsbetriebe und die Berufsschulen eng zusammenarbeiten, um für die motivierten, jungen Menschen die optimalen Voraussetzungen zu schaffen.“ Hoher Stellenwert der Lehre Das AMS hat erst kürzlich bescheinigt, dass eine Lehre das Risiko, arbeitslos zu werden, um das Dreieinhalbfache re-

Der Arbeitsalltag zwischen theoretischer Ausbildung in der Schule und praktischer Anwendung im Betrieb ist spannend. duziert. Denn mit einer Lehre absolviert man eine moderne Ausbildung am Puls der Zeit: Weil die heimischen Betriebe im Wettbewerb stetig gefordert sind, lernen die Lehrlinge schon während der Lehrzeit die neuesten Technologien und Verfahren kennen. Die Erfordernisse an die beruflichen Qualifikationen steigen weiter, weil durch die Digitalisierung und die starke internationale Ausrichtung unserer Wirtschaft auch die Anforderungen an die Fachkräfte steigen. Im Rahmen der Lehre können Unternehmen zeitnah und flexibel auf diese Herausforderungen reagieren und sichern mit der Ausbildung qualifizierter Fachkräfte die Zukunft un-

seres Wirtschaftsstandorts. „Angesichts dieser Tatsachen kann man den Stellenwert der dualen Ausbildung nicht hoch genug bewerten“, sagt der stellvertretende WKVDirektor. Die Lehre – ein attraktives Paket Die Gründe, sich für eine Lehre zu entscheiden, sind so vielfältig wie die Berufe selbst, die man in einem der zahlreichen Ausbildungsbetriebe in Vorarlberg erlernen kann. In erster Linie ist die duale Ausbildung für Jugendliche eine attraktive Möglichkeit, sich nach den eigenen Interessen und Fähigkeiten beruflich zu verwirklichen. Schritt für Schritt werden die Lehrlinge zu Profis auf

ihrem Gebiet und sind nach der Lehrabschlussprüfung gefragte Fachkräfte am Arbeitsmarkt. Während der Lehrzeit

ist Teamwork gefragt: Neben den Arbeitskollegen sind vor allem Ausbildner und Lehrer die Ansprechpartner. Der

Eine passende Lehrstelle finden Gerade das Internet bietet viele informative und hilfreiche Seiten bei der Suche nach offenen Lehrstellen. Auf der BIFO-Homepage (www. bifo.at) sind unter „Lehrstellenbörse“ zum Beispiel viele hilfreiche Links für die Lehrstellensuche zusammengefasst. Aber auch die Internetauftritte der Lehrbetriebe weisen offene Ausbildungsstellen aus. Die Liste aller „Ausgezeichneten Lehrbetriebe“ in Vorarlberg ist ebenfalls eine gute Möglichkeit, sich zu informieren: www. ausgezeichneter-lehrbetrieb. at. Auch Check.Check.Lehre!, das Magazin zur Lehre der Wirtschaftskammer Vorarlberg, unterstützt Jugendliche und deren Eltern auf dem Weg zur passenden Lehrstelle – siehe Factbox.

Wissenswertes In Check.Check.Lehre!, dem Magazin der WKV zur dualen Ausbildung in Vorarlberg, finden Jugendliche und deren Eltern alles Wissenswerte rund um das Thema Lehre. Anhand von fünf Kapiteln – den sogenannten Checkpoints – können die Jugendlichen ihren Weg zur Lehre mit den wichtigsten Informationen und spannendsten Tipps beschreiten. Daneben gibt es Interviews, Postings von Vorarlberger Lehrlingen über ihren Lehrberuf, informative Grafiken und Tipps von der Berufsorientierung bis hin zur Bewerbung. Check.Check.Lehre! online lesen: www.wkv.at/bildung

Was zeichnet Ihr Unternehmen als renommierten Lehrbetrieb aus?

U

nsere Firma ist ein familiärer Betrieb mit erfahrenen Facharbeitern. Lehrlinge werden bei uns so früh wie möglich in den Arbeitsprozess integriert. Aufgrund unseres vielfältigen Leistungsspektrums, das sich vom Hausbau über den Innenausbau bis zum An- und Umbau erstreckt, erhalten unsere Lehrlinge auch eine breite Ausbildung. Derzeit bilden wir drei Lehrlinge aus.

Thomas Berchtel, Firma Zimmerei Berchtel

M

it acht Lehrberufen, einem engagiertem Ausbildner-Team und verschiedenen Ausbildungsstätten bietet Blum technikinteressierten Jugendlichen viele Chancen, sich beruflich zu entfalten. Dabei erstreckt sich das Angebot weit über die reine Wissensvermittlung hinaus. Wir unterstützen Lehrlinge auch bei der persönlichen Entwicklung – stets mit dem Anspruch, das richtige Maß zwischen ,fördern‘ und ,fordern‘ zu finden. Dieter Hämmerle, Ausbildungsverantwortlicher bei Blum

U

nser junger Lehrlingsausbildner ist Ende Zwanzig und hat deshalb einen super Draht zu den Lehrlingen. Wir bilden auf neuesten Hightech-Maschinen aus und alle sind von Anfang an ins Team integriert. Statt monatelangem Feilen an Übungsstücken übernehmen unsere Youngsters schnell Verantwortung in echten Produktionsabläufen. So entwickeln sie ein starkes Bewusstsein für ihre Arbeit. Lehre ohne Leere eben. Ing. Dominik Lercher, B.Sc., Geschäftsleitung Lercher Werkzeugbau GmbH

U

nsere Lehrlinge erhalten eine breitgefächerte Ausbildung auf hohem Niveau und dem neuesten Stand der Technik. Wir fördern unseren Nachwuchs an wechselnden Stellen im Unternehmen, z. B. in der Produktentwicklung, im Einkauf oder in der Elektrotechnik. Die Ausbildung berücksichtigt die fachliche als auch persönliche Entwicklung der jungen Menschen. Neben der eigenständigen Durchführung von Projekten wird bereichsübergreifendes, vernetztes Denken gefördert. Michaela Schmid, HRM Junior Specialist bei Ölz Meisterbäcker

W

ir haben keine Lehrwerkstatt. Einerseits ist das eine große Herausforderung. Andererseits ist es auch genau das, was uns auszeichnet. Unsere Lehrlinge steigen vom ersten Tag an voll ins Tagesgeschäft ein. Sie schätzen das Vertrauen, das wir ihnen entgegenbringen. Wir fördern und fordern Selbstständigkeit.

Marko Walz, Lehrlingsbeauftragter bei Rauch Fruchtsäfte GmbH & Co OG

W

er sich für eine Lehre in der Wiener Städtischen entscheidet, der profitiert von einer Top-Ausbildung. Jeder Lehrling wird von einer Mentorin oder einem Mentor begleitet und so optimal auf den späteren Berufsalltag vorbereitet. Die Wiener Städtische zählt außerdem zu den größten Lehrlingsausbildnern der Branche und ist ständig auf der Suche nach neuen Talenten, auch in diesem Jahr bieten wir österreichweit 100 Lehrstellen! Gudrun Huber, Lehrlingsbeauftragte der Wiener Städtischen


Dienstag, 7. Februar 2017

Anzeigen  3

Hoch hinaus mit der Wiener Städtischen Schule fertig – und jetzt? Mit einer Lehre zur/zum Versicherungskauffrau/-mann in der Wiener Städtischen Versicherung wird der Grundstein für einen Beruf mit Zukunft gelegt. Lucas Bitschnau, Lehrling der Wiener Städtischen Landesdirektion Vorarlberg, im Interview. Wie sieht die Ausbildung in der Wiener Städtischen aus? Die Ausbildung ist sehr praxisorientiert, neben der fachlichen Komponente wird vor allem die Persönlichkeitsentwicklung fokussiert. Eine zentrale Rolle spielen die Mentorinnen und Mentoren, erfahrene Versicherungsberaterinnen und Versicherungsberater, die schon länger im Unternehmen tätig sind. Jeder Lehrling wird während der gesamten Lehre von einer

Mentorin oder einem Mentor begleitet: Sie unterstützen uns mit wertvollen Tipps und helfen uns, das Gelernte in die Praxis umzusetzen. Ich schätze meine Mentorin sehr, da sie mich bestens unterstützt und ich viel von ihr lernen kann. Was waren Ihre Beweggründe, eine Lehre in diesem Unternehmen zu beginnen? In Zeiten wie diesen war es mir wichtig, einen krisensicheren Beruf mit guten Zukunftsaussichten zu wählen. Die Themen Vorsorge und Sicherheit werden immer wichtiger, die Versicherungsbranche wächst – und mit ihr der Bedarf an kompetenten Versicherungsberaterinnen und Versicherungsberatern. Für die Wiener Städtische spricht außerdem, dass sie zu

Lehrling Lucas Bitschnau mit seiner Mentorin Edith Marchel

den größten Lehrlingsausbildnern der Branche zählt. Davon kann ich nur profitieren. Was erwartet Sie nach der Lehre? Welche Karrieremöglichkeiten bieten sich in der Wiener Städtischen? Zahlreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten eröffnen uns vielfältige Perspektiven. Die Karrierechancen sind nach oben hin offen. Nach erfolgreichem Lehrabschluss besteht die Möglichkeit, in den Außendienst übernommen zu werden. Ein Ziel, das auch ich mir gesetzt habe, um später mit einem eigenen Kundenstock arbeiten zu können. Als Lehrling gestartet, kann man es, bei entsprechendem Engagement und Fleiß, durchaus bis zur Direktorin oder zum Direktor im Außendienst schaffen.

Fotos: Wiener Städtische

Wie kann man sich den Berufsalltag einer Versicherungsberaterin oder eines Versicherungsberaters vorstellen? Für die Kundinnen und Kunden sind wir persönliche Sicherheitsberaterinnen und Sicherheitsberater sowie Vertrauenspersonen in jeder Lebenslage. Neben der kompetenten Beratung zählt auch die persönliche Betreuung bei Anliegen oder im Schadensfall zu unseren Aufgaben. In jedem Beratungsgespräch gehen wir auf die individuellen Bedürfnisse und Lebensumstände ein, um so optimale, maßgeschneiderte Versicherungslösungen anbieten zu können. Welche Eigenschaften sollte man für diesen Beruf mitbringen? Wie bereits erwähnt, sind wir für unsere Kundinnen und Kunden wichtige Bezugspersonen. Soziale Kompetenz und Kommunikationsstärke sind somit unverzichtbar. Wer zudem zielstrebig, engagiert und fleißig ist sowie über Ausdauer und Verkaufsgespür verfügt, ist in der Wiener Städtischen genau richtig! Wie hoch sind die Verdienstmöglichkeiten? Wir genießen eine hohe soziale Absicherung und ein fixes Angestelltenverhältnis, darüber hinaus bietet das Unternehmen ausgezeichnete Verdienstmöglichkeiten. Nach dem Prinzip „Hoher Einsatz wird geschätzt und entsprechend entlohnt“ liegt es also im eigenen Ermessen, wie hoch das Einkommen schlussendlich ist. ANZEIGE

Lucas Bitschnau: „Meine Ausbildung zum Versicherungskaufmann ist äußerst spannend und sehr motivierend.“

Jetzt bewerben! Ihr Kontakt für Ihren Karrierestart: Gudrun Huber Lehrlingsbeauftragte Landesdirektion Vorarlberg Tel.: 050 350-47213 E-Mail: G.Huber@wienerstaedtische.at Tipps zur Bewerbung auch auf: facebook.com/wienerstaedtische


Dienstag, 7. Februar 2017

4   Top-Lehrlinge

Lehre sichert Qualität der Produkte Bereits 1818 als Familienunternehmen gegründet, beschäftigt Getzner Textil heute ca. 800 Mitarbeiter in Bludenz, darunter 54 Lehrlinge in den verschiedensten Ausbildungsberufen. Getzner Textil ist nicht nur im Bereich für hochwertige Blusen- und Hemdenstoffe und exklusive Damaste tätig, auch der Bereich technische Textilien soll ausgebaut werden. Neben dem Hauptfirmensitz in Bludenz hat das Unternehmen noch acht weitere Standorte. Ebenso gehören zum Unternehmen die Firmen Meyer – Mayor AG und die Weberei Russikon AG in der Schweiz, TFE Textil GmbH in Nüziders und Bludenz , Getzner Textil

Handel GmbH in Lustenau, SR Webatex GmbH und Blaha Textilveredelung Bayreuth GmbH in Deutschland sowie die Firma Herbert Kneitz GmbH in der Steiermark. Getzner Textil zählt heute zu den größten Buntwebern der Welt. Im Jahr 2016 erwirtschaftete das Unternehmen ca. 290 Millionen Euro. Für sein Engagement in der Lehrlingsausbildung erhielt das Unternehmen zum 6. Mal das Gütesiegel „ausgezeichneter Lehrbetrieb“. Der Betrieb investiert jedes Jahr sehr viel Geld in eine hochprofessionelle Lehrausbildung, denn das Bludenzer Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, künftig benötigte Fachkräfte selbst auszubilden

Mädchen sind in technischen Berufen gefragte Fachkräfte.

und damit das Fundament der hohen Produktgüte zu sichern. Sechs Lehrberufe Getzner Textil stellt ab Herbst 2017 Lehrlinge in den Fachbereichen Labortechnik, Elektrotechnik, Metalltechnik, Textiltechnologie, Textilchemie und Textilgestaltung ein. Die Ausbildungszeit variiert je nach Lehrberuf zwischen dreieinhalb und vier Jahren. Projekte, Seminare und Prämien Seit 2013 arbeitet Getzner Textil intensiv an den Mädchenprojekten von Amazone mit, denn Mädchen in technischen Berufen sind bei Getzner Textil sehr gefragt. Sie bringen oft andere Ideen und Herangehensweisen mit, die das Team bereichern. Ein Prämiensystem soll den Lehrlingen ermöglichen, zum normalen Gehalt noch bis zu 10.000 Euro in der Lehrzeit dazuzuverdienen. Und alle Nichtraucherlehrlinge dürfen sich auf eine Unterstützung von 1000 Euro für den Führerschein freuen. Getzner Textil veranstaltet für die Lehrlinge Seminare, Workshops und Vorträge zu diversen Themen wie „Kritikund Konfliktmanagement“, „Vom Lehrling zum Facharbeiter“ und auch Ethik und Moral sind Thema. „Die Rhetorikkurse sind super, ich konnte aus den Kursen schon viel für meine zukünftigen firmeninternen Präsentationen mit-

Getzner Textil investiert viel in Lehrlinge, denn sie sind die Fachkräfte von morgen. nehmen. Außerdem macht es immer Spaß mit den Lehrlingen aus anderen Ausbildungsbereichen zusammenzukommen“, gibt Katharina Bale, Lehrling im 3. Lehrjahr, Einblick. „Durch das ‚Kennenlernseminar‘ ist es mir viel leichter gefallen, Anschluss im Betrieb zu finden und Kontakte zu knüpfen“, so Natalie Kasper, Metalltechniklehrling im ersten Lehrjahr. Individuelle Entwicklung Getzner richtet sein Augenmerk auch auf die individuelle Entwicklung eines jeden

Lehrlings. „So können wir bei schulischen Problemen firmenintern Lernhilfeangebote unterbreiten. Wir arbeiten eng mit der Nachhilfelehrerin Manuela Raunegger von der Firma Lernprofis zu-

sammen. Den Lehrlingen wird hier neben der klassischen Nachhilfe auch das richtige Lernen beigebracht“, so Perrine Burtscher, Leiterin des Lehrlingswesens bei Getzner Textil.

Daten und Fakten Starte deine Lehre in einem erfolgreichen Unternehmen und du legst den Grundstein für deine erfolgreiche Zukunft. Schriftliche Bewerbungen an: Getzner Textil AG, z. H. Fr. Perrine Burtscher, Bleichestraße 1, 6700 Bludenz oder per Mail an perrine.burtscher@getzner.at Nähere Infos: www.getzner.at/lehre

Wir suchen Lehrlinge!

. Surfe a te e l l e fe w e r e i d r r a K

Mit einer Lehre bei Auto Gerster.

Auto Gerster in Dornbirn, Koblach und Bludenz sucht junge Talente für eine Ausbildung als

• • • • •

Bürokaufmann/-frau Großhandelskaufmann/-frau KFZ-Techniker/-in Karosseriebautechniker/-in Lackierer/-in

Lehrbeginn: September 2017 Informationen findest du unter www.autogerster.at und bei Fragen steht dir Sabine Gerster unter der Telefonnummer 0664/1808282 gerne zur Verfügung.

www.autogerster.at


Dienstag, 7. Februar 2017

5

Top-Lehrlinge

Bewerbungsschreiben oder keine zweite Chance für den ersten Eindruck Ein Unternehmen kann nur so gut sein wie seine Mitarbeiter. Gerade deshalb brauchen TopArbeitgeber auch Top-Lehrlinge. Und die werden auch in diesem Jahr wieder gesucht. Nach der Entscheidung für den Wunschberuf steht ein wichtiger Punkt an: das Bewerbungsschreiben. Wirft man einen Blick auf den Stellenmarkt, sind jedes Jahr aufs Neue interessante Lehr­ stellen bei namhaften Firmen ausgeschrieben. Stellenbe­ schreibungen, die sicherlich viele junge Bewerber anspre­ chen. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, von Anfang an zu überzeugen. Als Ein­ trittskarte in ein Unterneh­

men fungiert immer noch die Bewerbung, stellt sie doch die erste Kontaktaufnahme dar. Und diese schriftliche Bewer­ bung ist viel mehr als Lebens­ lauf, Foto und Interessen – sie ist die Visitenkarte, die ein poten­ zieller Arbeitgeber als Erstes zu Gesicht bekommt. Umso wichtiger ist es, dass diese Unterlagen fehlerfrei und überzeugend sind. Strukturiert und fehlerfrei Es sind nur ein paar kleine Regeln, die eine Bewerbung zu einer guten Bewerbung machen. Zunächst sei vorweg­ geschickt: Je sauberer und kla­ rer strukturiert die Unterla­ gen sind, umso eher werden sie auch wahrgenommen.

Um Tippfehler zu vermeiden, gilt bei Bewerbungsunterlagen die Devise: Vier Augen sehen mehr als zwei.

Eine Bewerbung sollte aus einem Begleitschreiben, einem tabellarischen Lebens­ lauf, einem guten Porträtfoto, dem letzten Jahreszeugnis und einem aktuellen Zeugnis (auch Halbjahreszeugnisse oder Bestätigungen von Ferial­ praktika) bestehen. Im Begleitschreiben sollte aus­ geführt werden, warum man Interesse an der angebotenen Lehrstelle genau in diesem Unternehmen hat, weshalb man sich dafür geeignet fühlt und wie der Bewerber in das Unternehmen passt. Die Mo­ tivation für den jeweiligen Lehrberuf sollte klar erkenn­ bar sein. Generell lässt sich sagen: Bitte keine Romane schreiben. Schließlich soll das Schreiben den Leser neugierig machen. Für solch ein Motiva­ tionsschreiben reichen oft ei­ nige Sätze – die aber in abso­ lut fehlerfreiem Deutsch ver­ fasst sein sollten. Denn Rechtschreibfehler fallen so­ fort negativ auf. Wenn man in diesem Bereich Schwächen hat, sollte man sich helfen las­ sen. Neben Rechtschreibfeh­ lern und einer unsauberen Form mögen Personalverant­ wortliche keine Bewerbungen, die eins zu eins aus dem Inter­ net übernommen wurden. Nichts gegen das Ideensam­ meln, sie sollten aber indivi­ dualisiert und an das Unter­ nehmen angepasst werden. Nur so hebt sich die Bewer­

Eine individuell gestaltete Bewerbung hebt sich von anderen ab. Somit steigt die Chance, vom Unternehmen auf ein Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. bung von den vielen anderen ab, die tagtäglich auf dem Schreibtisch eines Personal­ chefs landen. Bild nicht unterschätzen Ebenfalls fehlerfrei, lückenlos und aktuell sollte der Lebens­ lauf sein. Hier kann es sich zudem lohnen, Fähigkeiten und Hobbys zu nennen, die für den gewählten Beruf hilf­ reich sein könnten. Auf was im Eifer des Gefechts nicht vergessen werden darf – ist auch noch vielen Arbeitge­

bern wichtig – Name, Alter, welche Sprachen spricht der Bewerber und die Unterschrift am Ende des Lebenslaufs. Zum Lebenslauf gehört in der Regel auch das Foto des Be­ werbers, wenn man es nicht schon auf dem Begleitschrei­ ben platziert. Das Bild sollte nicht zu groß und nicht zu klein sein. Ebenso empfeh­ lenswert sind natürliche Auf­ nahmen, keine gekünstelten „Kreationen“, die den Bewer­ ber im völlig falschen Licht zeigen. Für das Foto sollte der

Bewerber eines aussuchen, auf dem er offen und freund­ lich aussieht. Idealerweise ist es eines mit neutralem Hin­ tergrund. Urlaubs- und Party­ bilder kommen für eine Be­ werbung nicht in Frage. Und noch ein Tipp: Vor dem Abschicken an die zuständige Person im Unternehmen sollte man die gesamten Unter­ lagen von einem Er­ wachsenen, seien es Eltern oder Lehrer, auf Rechtschreibund Grammatikfehler sowie die Form kontrollieren lassen.


Dienstag, 7. Februar 2017

6   Top-Lehrlinge

Lehre nach der Matura? Warum nicht? Beim Höchster Beschlägehersteller Blum kann man es weit bringen – mit und ohne Matura. Tobias Meusburger (23) hat zuerst an einem Gymnasium maturiert und dann bei Blum eine Lehre zum Maschinenbautechniker begonnen. Für ihn genau das Richtige, wie er nun im bereits 4. Lehrjahr seiner Ausbildung bestätigt. Bei der MaschinenbautechnikLehre, besonders bei der Spezialisierung Automatisierungstechnik, dreht sich fast alles um Mechanik, Elektrik, Pneumatik, Hydraulik bei Anlagen und Maschinen. Doch im Gegensatz zu einem Studium steht bei der Lehre das Lernen durch praktisches Arbeiten im Vordergrund. Und der Alltag eines Maschinenbautechnikers ist abwechslungsreich. Denn ist eine Anlage erst einmal aufgebaut, installiert und in Betrieb genommen, braucht es laufend das Know-how dieses Spezialisten für die Instandhaltung und Wartung. Sein Einsatz an den Anlagen sorgt dafür, dass alles in der

Produktion rund läuft. Die Ausbildung dauert vier Jahre. Nach zwei Jahren Grundausbildung in der Lehrwerkstatt geht es in verschiedene Abteilungen im Unternehmen, um bei den Spezialisten im entsprechenden Bereich weitere wichtige praktische Kenntnisse vermittelt zu bekommen. So lernt man als Lehrling die Bereiche kennen, in denen Maschinenbautechniker im Einsatz sind und kann wichtige Kontakte knüpfen. Ergänzt wird die Praxis durch die Theorie in der Berufsschule. So viel zu den Fakten dieses Lehrberufs. Doch was reizt einen jungen Mann daran, nach der Matura eine Lehre zu beginnen, anstatt zum Studium nach Innsbruck, Wien oder anders wohin zu gehen? Alles begann mit Schrauben „Ich war bereits mit acht Jahren ein richtiger Schrauber! In meiner eigenen kleinen Werkstatt schraubte ich jede freie Minute an meinem Moped herum“, erzählt Tobias von seiner großen Leidenschaft für Tech-

Einblicke in Unternehmen und Ausbildung gibt es am 24. Februar beim Lehrlings-Infoabend beim Werk 7 in Dornbirn.

Egal wie groß oder komplex: Tobias Meusburger hat „seine“ Maschinen im Griff. Er war schon als Kind von Motoren fasziniert. Nach Feierabend schraubt der 23-Jährige an seiner Vespa. nik, die er bereits in seinen Kindertagen verspürte und zu Hause ganz real ausleben durfte. „Dabei ging natürlich auch Einiges schief. Aber jeder kleine Misserfolg hat mich richtig angespornt, immer wieder aufs Neue auszuprobieren und einfach dranzubleiben“, beschreibt der junge Mann, wie ihn seine kleinen Fehlschläge weitergebracht haben. Nach der AHS-Matura wollte Tobias daher zuerst Kfz-Mechaniker werden. Doch nach den Berufspraktischen Tagen bei Blum war ihm klar: „Die Maschinenbautechniker-Ausbildung ist

r findisch h e L e in d r fü ta sta Zuta

Dia be Informier di jetzt!

genau das Richtige für mich. Die Montageanlagen, die wir hier aufbauen, sind sehr komplex und voll automatisiert. Da bin ich jeden Tag gefordert und das macht richtig Spaß.“ Lehre nach der Matura, warum? Für Blum als Unternehmen ist der Qualifikationsmix wichtig, um als Unternehmen erfolgreich zu sein. Techniker aus unterschiedlichen Ausbildungswegen – von der Lehre bis zum Studium – werden in vielen Bereichen benötigt und zwar jeder mit genau seinen Fähigkeiten. Gegenseitige

Wertschätzung der jeweiligen Kompetenzen ist dabei ein wesentlicher Faktor. Was braucht man für Voraussetzungen, um eine Hightechlehre bei Blum zu machen? „Wichtig ist, dass man sich für Technik begeistern kann! In der Ausbildung steht für uns die Individualität klar im Vordergrund. Wir holen jeden Lehrling bei seinem Wissensstand ab, fordern und fördern ihn“, so Thomas Jenny, Ausbildungsmeister in der Lehrlingsausbildung in Dornbirn. „Matura ist bei unseren Hightechberufen eine gute Ergän-

zung.“ Generell gilt: Wer gerne praktisch arbeitet und geschickt ist, findet mit einer Hightechlehre im Bereich Maschinenbautechnik spannende Aufgabenfelder, die ein Berufsleben lang faszinieren können. Mit der Lehre hat man da nicht ausgelernt – das ist erst der Anfang!

Daten und Fakten Blum kennenlernen beim … Lehrlings-Infoabend, 24. 2. 2017, 16–19 Uhr, Werk 7, Dornbirn (beim Werk 7)

du bi üs!

I freu mi druf di kenna zum lerna! Michaela Schmid I Tel. 05572/3840-157 michaela.schmid@oelz.com I www.oelz.com/de/karriere/lehre

.. jeder schmeckt, dass Ölz mit Liebe bäckt!

Noch mehr Vorteile für dich :

• • • •

Maximo-Ticket Bus & Bahn n Prämien für deine Leistungeen Super Karrierechancen Matura neben der Lehre


Dienstag, 7. Februar 2017

7

Top-Lehrlinge

Kfz-Techniker, ein Hightech-Beruf Eine Ausbildung in der KfzBranche hat Zukunft. Auto Gerster bietet seinen Lehrlingen eine Ausbildung auf höchstem Niveau. Das Kfz-Gewerbe ist einer der größten Ausbildner im Handwerk. An den vier Standorten im Land sind aktuell 32 Auszubildende bei Auto Gerster beschäftigt. Bei der Ausbildung seiner Lehrlinge hat das Unternehmen dabei das Augenmerk auf hoher fachlicher Qualität sowie Sozialkompetenz und Selbstwertgefühl. Unter dem Motto „Service mit Persönlichkeit“ legt das Familienunternehmen seinen Fokus auf junge, motivierte Mitarbeiter mit guten Umgangsformen und einer hohen Bereitschaft zur Weiterbildung. Zukunftsträchtige Branche Auto Gerster bildet Jugendliche in technischen und kaufmännischen Berufen aus.

Sabine Gerster Auto Gerster

Unsere Lehrlinge in ihrer Entwicklung als Mensch in ihrer Gesamtpersönlichkeit zu unterstützen und zu fördern hat hohe Priorität in unserem Unternehmen. Vom Kfz-Techniker über den Automobilkaufmann bis hin zum Lack- und Karosseriebautechniker. Der Beruf des KfzTechnikers wird immer mehr zum Hightech-Beruf. „Daher sehen wir auch im relativ jungen Berufsbild des Mechatronikers große Chancen für Lehrlinge, die auf der Karriere-

Bei Auto Gerster werden die Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen ausgebildet.

Die Lehrlinge bekommen eine Top-Ausbildung auf technisch höchstem Niveau.

leiter nach oben steigen wollen“, schildert Sabine Gerster, Lehrlingsausbildnerin bei Auto Gerster. Die Mobilität, in welcher Form auch immer, wird ein wichtiges Thema bleiben. Der Markt zeigt, es geht in Richtung Zukunft. Elektroautos und Hybridmotoren sind auf dem Vormarsch. Eine Ausbildung in der Kfz-Branche hat definitiv Zukunft.

Neue Formen der Mobilität werden erprobt. Was heute zukunftsweisend erscheint, kann morgen schon belächelt werden. „Wir sind deshalb angehalten, mit der Zeit zu gehen und die Tendenzen der Zukunft rechtzeitig zu erkennen. Auf jeden Fall bleibt unsere Branche spannend“, so Gerster. Mobil bleibt das Autohaus aber auch bei seiner

DAS WKV KRAFTPAKET DER LEHRLINGSSTELLE WIR BERATEN BEI ALLEN FRAGEN RUND UMS THEMA LEHRLINGSAUSBILDUNG.

Das WK

- ow, U stützun di kten chleuten, die I en t und Von A wie sbildung bis Z wi Zukunftschance . W wko.at/vlbg/lehrlin ng

Lehrausbildung, die ständig optimiert wird. Durch seine Betriebsgröße ist Auto Gerster technisch auf höchstem Niveau und kann seinen Lehrlingen somit eine qualifizierte Ausbildung bieten. Gesamtentwicklung fördern Aber: „Fachwissen ist heutzutage nicht alleine ausschlaggebend für beruflichen Erfolg.

Ein ausgeglichenes Betriebsklima, Teamarbeit und soziale Kompetenz der Mitarbeiter sind mit Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Unsere Lehrlinge in ihrer Entwicklung als Mensch in ihrer Gesamtpersönlichkeit zu unterstützen und zu fördern hat Priorität in unserem Unternehmen“, so Sabine Gerster abschließend.


Dienstag, 7. Februar 2017

8   Top-Lehrlinge

Lehrausbildung hat Hand und Fuß Was ein/-e ZimmererIn in die Hand nimmt, hat Hand und Fuß. Weil es die Kraft der Bodenständigkeit mit der Kunst der Kreativität verbindet. Der Beruf des Zimmerers bewegt die „Holzbau-Zukunft“ in unserem Land und viele junge Menschen, die sich mit ihrer Arbeit eine erfolgreiche

Siegfried Fritz Innungsmeister Holzbau

Im österreichweiten Vergleich investieren die Vorarlberger Holzbaubetriebe am meisten für die Ausbildung ihrer Lehrlinge. Zukunft aufbauen wollen. Und eine spannende dazu. Denn die 3-jährige Lehre verspricht ein besonders abwechslungsreiches Programm. So steht im 1. Lehrjahr eine Projektwoche auf einer Alpe auf dem Lehrplan, wo es um die konstruktive Verbindung von traditioneller Handwerkskunst mit moderner Bautechnik geht. Workshops für die Persönlichkeitsentwicklung und coole Outdooraktivitäten runden das Programm ab. Die Lehrlinge des 2. Lehrjahres

werden von Fachlehrern der HTL begleitet und weitergebildet. Vielfalt nach Plan Ein kurzer Auszug aus dem Lehrplan des 2. Lehrjahres zeigt die Vielfältigkeit der Ausbildung des Zimmererberufs: Kenntnis der Lagerung, Pflege und Auswahl des Werkstoffes Holz sowie anderer Bau- und Bauhilfsstoffe, Mitarbeiten beim rechnerischen und computergestützten Abbinden zur Herstellung von Holzkonstruktionen, Wissensvermittlung über Wärme-, Kälte-, Feuchte-, Brand- und Schallschutz, über den Einbau bzw. der Montage von Energieanlagen wie Photovoltaik und Solaranlagen. Das Berufsbild des Zimmerers hat sich den letzten Jahren stark in Richtung kompetenter Ansprechpartne-

rIn für alles rund um den Holzbau profiliert. Mit den steigenden Ansprüchen an das Wissen und Können des Zimmerers erhöhen sich auch die beruflichen Karrierechancen. Lehrvoraussetzungen Der Zimmererberuf bringt viel und verlangt auf der anderen Seite auch etwas von seinen angehenden Lehrlingen. So gehören zum Beispiel körperliche Voraussetzungen wie Schwindelfreiheit, Freude am Arbeiten im Freien, aber auch technisches Verständnis und räumliches Vorstellungsvermögen zum „Startkapital“ des Zimmerernachwuchses. Handwerkliches Geschick, Selbstständigkeit und Durchhaltevermögen stehen ebenfalls im Anforderungskatalog. Mehr Informationen auf www. holzbauzukunft.at

Die angehenden Holzbauprofis sollten technisches Verständnis und räumliches Vorstellungsvermögen vorweisen.

Holzbauer arbeiten nicht nur auf einer Baustelle auf Montage. Sie arbeiten auch in der Werkstatt, bei der Herstellung von Bauelementen.

.. r i d k c u Pfl

e n i e D riere Kabr ! H C U A R ei : 7 1 0 2 e hrberuf

Le

,5 J 3 n i / niker h c e t l smitte n 3,5 J e n b i e / L r 5 J hnike , c 3 e t n r i o / - Lab niker h c e t iker) s n s h e c z e o t - Pr tions in 3 J k u d / o r r e P istik g o l r (ehem. e g iebsla r t e B -

g a t r e p p u n Sch

e

r bis e n n ä J . 9 von 17. März Mehr Infos unter: www.rauch.cc h cc 546533


Dienstag, 7. Februar 2017

9

Top-Lehrlinge

Die eigenen Stärken erkennen Welcher Beruf ist eigentlich der richtige für mich? So manchem Jugendlichen fällt die Antwort auf diese Frage nicht wirklich leicht. Kein Wunder, gibt es in Österreich schließlich über 200 Lehrberufe. Wichtig ist deshalb, sich vorab darüber klar zu werden, wo die eigenen Interessen und Fähigkeiten liegen. Und schon hat man den ersten Schritt in Richtung Ausbildung gemacht.

nend sind. Vielleicht gibt es aber auch Verwandte, Bekannte oder Freun­de, die einen tollen Job haben? Sämtliche Ideen sollten notiert werden, helfen sie doch dabei, sich einen Überblick über die Berufswelt zu verschaffen.

Doch oft ist auch das gar nicht so einfach – erkennen, wo die eigenen Stärken liegen, sich bewusst werden, wofür man die nötige Leidenschaft mitbringt. Viele Jugendliche machen sich ihre Interessen und Neigungen nicht so bewusst, doch genau das würde ihnen bei der Berufsorientierung helfen. Unterstützung bieten können in dieser Situation die Eltern. Gespräche mit dem Kind über seine Freizeitbeschäftigung können Hinweise auf Interessen und Fähigkeiten geben. Aber auch Interessentests oder eine Berufsberatung können weiterhelfen. Ein vielschichtiges Bild Ebenso richtungsweisend kann die Einteilung nach Lehrlingstypen sein. Schafft der Jugendliche zum Beispiel gerne Ordnung und behält den Überblick, könnte er in einer Ausbildung im Bereich Verwaltung gut aufgehoben sein. Gesellige Menschen, die flexibel sind

Wo liegen meine Interessen? Welche Fähigkeiten bringe ich mit? Nur zwei Fragen, die am Beginn der Lehrberufswahl stehen sollten. oder gerne auch am Wochenende arbeiten, könnten sich in der Gastronomie oder im Verkauf wohlfühlen. Und wer gerne mit den Händen arbeitet und vor allem kleinere, familiär geführte Unternehmen bevorzugt, für den ist eventuell

eine Lehre im Handwerk als FriseurIn, SchneiderIn oder Koch/Köchin denkbar. In der Berufsberatung wird natürlich noch weiter nachgefragt. So ergibt sich am Ende ein vielschichtiges Bild, das Grundlage für eine eigenständige Berufs-

orientierung werden kann. Auch ein Gespräch mit den Lehrpersonen kann ein weiterer Anhaltspunkt bei der Lehrstellenwahl sein, da Kinder in der Schule oftmals andere Interessen und Fähigkeiten zeigen als zu Hause.

Unentschlossene Jugendliche können ihre Talente entdecken, indem sie ihre eigenen Ideen ernst nehmen. Dabei dürfen in die Überlegung ruhig Berufe einfließen, die schon als Kind interessant waren oder im Moment span-

Von der Theorie in die Praxis Um schließlich eine passende Ausbildungsstelle zu finden und flexibel zu sein, ist es von Vorteil, verwandte Berufe kennenzulernen. Hilfreich ist daher, die Berufsideenliste mit der Liste der Wünsche, Interessen und Fähigkeiten ­ zu vergleichen und eine Auswahl von etwa zehn möglichen Berufen zu erstellen. Und dann geht es an die Informationsbeschaffung: Welches sind die typischen Tätigkeiten? Welche Anforderungen gibt es? Wie ist der Ablauf der Ausbildung? Eine übersicht­ liche Auswahl bieten hier Berufsinformationszentren (AMS oder BIFO) oder das Internet. Sind diese und weitere wichtige Fragen geklärt, folgt der Theorie die Praxis. Etwa fünf Berufe und Unternehmen sollten für einen Schnuppertag in Frage kommen. So können die Jugendlichen sehen, wie es hinter den Kulissen zugeht, wie der Alltag im jeweiligen Beruf aussieht. Wichtiges Wissen, das dabei hilft, am Ende die richtige Entscheidung zu treffen.

Impressum | Redaktion und Texte: Sabine Blechschmidt und Patrizia Gunz­ Bilder: Blum, Darko Todorovic, Getzner Textil, Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH & Co KG, studio 22 – Marcel Hagen/Landesinnung Holzbau, Shutterstock Anzeigen­beratung: Russmedia Verlag GmbH, Gutenberg­straße 1, 6858 Schwarzach

Nimm deine Zukunft selbst in die Hand Im Technikland Vorarlberg kannst du aus einem vielfältigen Angebot an beruflichen Möglichkeiten wählen – ganz nach deinen Talenten und Interessen. Ob Lehre, HTL oder Studium – du entscheidest dich für eine zukunftssichere und praxisnahe Ausbildung auf internationalem Spitzenniveau. Die Unternehmen der Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie (V.E.M.) freuen sich auf dich!

-------------

Jetzt informieren: www.technikland.at -------------

Lukas Peter Zumtobel Group, Dornbirn

Fabio Marchetti z-werkzeugbau-gmbh, Dornbirn

Antonia Ederer Collini, Hohenems


Dienstag, 7. Februar 2017

10   Top-Lehrlinge

Vielseitige Lehre – gefragte Fachkräfte Auf hochmodernem Niveau fördert Ölz Meisterbäcker seine Lehrlinge auf dem Weg zu qualifizierten Fachkräften. Aufgrund der großen Vielfalt an hochmodernen Anlagen und Technologien hat sich das Unternehmen Ölz entschieden, junge Menschen in den Bereichen Lebensmitteltechnik und Elektrotechnik zu Fachkräften auszubilden. LebensmitteltechnikerIn Wie die Berufsbezeichnung schon verrät, beschäftigt sich ein Lebensmitteltechniker sowohl mit Lebensmittel als auch mit der Technik, welche hinter den modernen Produktionslinien der Ölz Meisterbäckerei steckt. Da es im Familienunternehmen keine Lehrwerkstatt gibt, lernen die Lehrlinge direkt in den jeweiligen Bereichen von den Mitarbeitern und Abteilungsleitern. Als Lehrlingsausbildner im Bereich Lebensmitteltechnik hat Markus Ortner genauso eine Funktion. „Ich bin Ausbildner, weil es mir Spaß macht, junge Leute auf ihrem Weg in die Arbeitswelt zu begleiten“, erklärt er. In der Materialwirtschaft lernen die Auszubildenden alles zur Warenannahme, Qualitätskontrolle und Lagerung der Rohmaterialien. Sie lernen die Produktionslinien (Teigmischen, Bedienen, Steuern

Ausbildung verpflichtet Mit dem Start in eine Lehre haben Lehrlinge nicht nur Rechte, sie übernehmen gleichzeitig auch Pflichten. Mit dem Schritt in die Arbeitswelt erlernen Lehrlinge während ihrer Ausbildung Praktisches und Theoretisches auf ihrem Berufsweg. Darüber hinaus richtet sich das Leben der Berufsanfänger auch nach Rechten und Pflichten aus. Diese zu kennen, erleichtert das Berufsleben ungemein.

Die angehenden Lebensmitteltechniker lernen bei Ölz auch die Produktentwicklung kennen. und Reparieren kleiner Störungen der Anlagen bis hin zum Verpacken der verkaufsfertigen Produkte) bis ins Detail kennen. Nach 3,5 Lehrjahren stehen ihnen bei Ölz viele Türen offen. Nikolai Dorer, 3. Lehrjahr: „Da wir alle Bereiche kennenlernen, wird es nie langweilig. Außerdem ist die Kombination aus Lebensmittelkunde und Technik unglaublich spannend.“ ElektrotechnikerIn Auch die Ausbildung zum Elektrotechniker ist sehr abwechslungsreich und findet direkt in der Produktion statt. In diesem Bereich lernt man sowohl die elektrischen als auch die mechanischen Kenntnisse für die hochautomatisierten Anlagen an beiden Standorten in Dornbirn kennen. Alle zwölf Produktionsli-

nien sind Teil der 3,5-jährigen Ausbildung und durch dies erhalten die Lehrlinge beim Ölz Meisterbäcker ein breites Wissen zu den verschiedensten Bestandteilen der Anlagen. Patrick Gstöhl, Lehrlingsausbildner Elektrotechnik: „Für mich bedeutet die Lehre einen erfolgreichen Schritt in die Zukunft.“ Fabian Gutbrunner, 3. Lehrjahr: „Direkt im Team der Betriebstechnik mitzuarbeiten, macht mir sehr viel Spaß und ermöglicht es, sehr viel zu lernen.“ Jobangebot nach der Lehre Auch nach der Lehre werden die Lehrabsolventen auf ihrem beruflichen Weg unterstützt. „Wir können mit Stolz sagen, dass jeder Lehrabsolvent ein Angebot von uns erhält“, schildert Michaela Schmid, Verantwortliche Lehrlingswesen.

Arbeitsvertrag Wenn eine Lehrstelle gefunden ist, muss als Nächstes ein Lehrvertrag abgeschlossen werden. Bei Lehrlingen unter 18 Jahren müssen die Eltern diesem zustimmen. Der Lehrvertrag regelt beispielsweise die Dauer der Lehrzeit. Er muss binnen drei Wochen nach Lehrbeginn bei der Lehrlingsstelle angemeldet werden. Der Lehrberechtigte muss den Lehrling über die Anmeldung informieren. Kenntnis des Berufsbildes Jugendliche sollten sich über das Berufsbild ihres Lehrberufs genau informieren. Nur so können sie sich sicher sein, während ihrer Lehrzeit alles im Betrieb zu lernen, was sie für die Lehrabschlussprüfung am Ende der Lehre benötigen. Im Berufsbild sind – nach Lehrjahren

geordnet – all jene Fertigkeiten und Kenntnisse angeführt, die der Lehrbetrieb vermitteln sollte. Können Teile des Berufsbildes (bestimmte Kenntnisse und Fertigkeiten) nicht im Lehrbetrieb vermittelt werden, so ist ein entsprechender Kurs oder eine Ausbildung in einem anderen Betrieb zu absolvieren (Ausbildungsverbundmaßnahme). Lehrlingsrechte Lehrlinge haben Anspruch auf eine sogenannte Lehrlingsentschädigung inklusive Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie auf Urlaub und auf Freistellung für den Berufsschulbesuch. Wenn die Internatskosten höher sind als die Lehrlingsentschädigung, muss der/die Lehrberechtigte die Mehrkosten übernehmen. In manchen

Lehrlinge sollten ihre Rechte und Pflichten kennen.

Kollektivverträgen ist die vollständige Übernahme geregelt. Der Betrieb muss außerdem alle notwendigen Arbeitsmaterialien bereitstellen. Lehrlingspflichten Der Lehrling muss sich im Gegenzug bemühen, alle notwendigen Fertigkeiten und Kenntnisse zu erwerben, die für den Lehrberuf notwendig sind. Der regelmäßige Besuch der Berufsschule ist ebenfalls verpflichtend. Die Berufsschule vermittelt den Schülern theoretisches Wissen zu den erlernten praktischen Fertigkeiten. Zu den Lehrlingspflichten zählt es, den Lehrberechtigten zu verständigen, wenn er einmal verhindert sein sollte. Die Lehrlinge müssen den Arbeitgeber sofort informieren, wenn sie krank sind. Kündigung während der Lehre Während der Probezeit können sowohl Betrieb als auch Lehrling das Ausbildungsverhältnis jederzeit einseitig auflösen. Wenn ein noch minderjähriger Lehrling den Lehrvertrag während der Probezeit auflösen möchte, braucht er die Zustimmung der Eltern. Wenn der Lehrling seine Pflichten schwerwiegend vernachlässigt, kann dies auch zur vorzeitigen Auflösung des Lehrverhältnisses führen.

Mädchen sind eine Bereicherung Nadine Matus und Georg Diem von 1zu1 Prototypen in Dornbirn sind sich einig: ob Mann oder Frau macht keinen Unterschied. Aber es ist gut, dass Frauen zunehmend einen technischen Berufsweg einschlagen.

Genug Stoff für ein ganzes Leben.

Starte Deine Karriere bei Getzner – in den Bereichen für Labortechnik, Elektrotechnik, IT-Technik, Metalltechnik oder Textiltechnologie. www.lehre-bei-getzner.at

Getzner Textil AG · Bleichestrasse 1 · A – 6700 Bludenz

Nadine ist angehende Kunststofftechnikerin im dritten Lehrjahr, Georg ist ausgelernter Zerspanungstechniker und nach dem Bundesheer wieder zu 1zu1 Prototypen zurückgekehrt. Georg macht jene Werkzeuge, mit der Nadine nach der Lehre Prototypen oder Kleinserien fertigen wird. Derzeit macht sie noch die Tour durch alle Abteilungen. Obwohl sich das Unternehmen aktiv um Mädchen bemüht, ist nur jeder zehnte Lehrling weiblich. Georg führt das auf die Erziehung zurück. Aber für beide steht außer Zweifel: Das Geschlecht macht hinsichtlich der Eignung für einen technischen Beruf keinen Unterschied. Entscheidung nicht bereut Georg hat den direkten Weg genommen, in technischen Berufen geschnuppert und sich schließlich für 1zu1 Prototypen entschieden. Nadine hat einen Umweg genommen. Ursprünglich wollte sie im Tourismus durchstarten, hat aber dann in der Technik ihr Glück gefunden. Georg hat im vierten Lehrjahr Nadine und ihre Kollegin Michaela schon angeleitet, weil sich immer die älteren um die jüngeren Lehrlinge kümmern. Auch dabei

Zerspanungstechniker Georg Diem, Lehrling Nadine Matus und Lehrlingsausbildner Daniel Schäffler (r.) experimentieren und probieren, bis alles am Werkstück passt. hat er keinen Unterschied hinsichtlich des Talents feststellen können. Nun möchte er die Kolleginnen keinesfalls missen. Spätestens im Bundesheer ist ihm bewusst geworden, dass sich Frauen im Team positiv auf die Unternehmenskultur auswirken. Nadine hat die Entscheidung für einen technischen Beruf nicht bereut. Sie lobt die Kameradschaft: „In meiner derzeitigen Abteilung haben sich die Jungs zum Kartfahren nach der Arbeit verabredet, und sie haben mich gleich eingeladen!“ Und auch

bei der Arbeit muss nicht lange gefragt werden, um Unterstützung zu bekommen. Mit viel Einsatz Lehrlingsausbildner Daniel Schäffler beobachtet, dass die weiblichen Lehrlinge am Anfang mehr Eifer an den Tag legen, um sich angesichts der männlichen Überzahl zu behaupten. Denn schüchtern sollten die angehenden Technikerinnen nicht sein. Aber auch das unterscheidet sie nicht von den männlichen Kollegen.

Lehre bei 1zu1 Prototypen • Lehrplätze als Kunststoffformgeber, Kunststofftechniker und Metalltechnik-Zerspanungstechniker • Schnuppertage nach Vereinbarung • Bewerbungen ab sofort möglich Info: http://lehre.1zu1.eu/


Dienstag, 7. Februar 2017

Anzeigen  11

Lehre bei Meusburger – geschnuppert und geblieben der LehrlingsausbilderInnen ihr erstes eigenes Werkstück. „Die Ausbilder beraten einen auch damit man den richtigen Lehrberuf für sich wählt“, erklärt Florian Bilgeri und ergänzt: „Allen, die sich für eine Lehre bei Meusburger interessieren, rate ich: Zeigt Interesse, gebt euer Bestes und bewerbt euch einfach.“ Die Schnuppertage für SchülerInnen, die im Herbst 2017 mit der Lehre starten wollen, finden noch bis März statt.

Florian Bilgeri macht seit drei Jahren seine Ausbildung zum Zerspanungstechniker bei Meusburger in Wolfurt. Den Familienbetrieb hat der 18-Jährige bei den Schnuppertagen kennengelernt und wusste sofort: „Hier möchte ich meine Ausbildung machen.“ Florian Bilgeri ist im dritten Lehrjahr der Ausbildung zum Zerspanungstechniker bei Meusburger in Wolfurt. Dass Meusburger der richtige Arbeitgeber für ihn ist, wusste der heute 18-Jährige schon, als er 2014 an den Schnuppertagen teilnahm: „Freunde von mir arbeiteten bereits bei Meusburger und machten mich auf die Schnuppertage aufmerksam. Schon nach kurzer Zeit wusste ich, dass ich hier meine Lehre machen möchte“, erzählt Florian Bilgeri und fügt hinzu: „Zuerst gab es einen Rundgang durch die ganze Firma, dann durften wir unser Talent im Fräsen, Drehen, Feilen und Löten gleich selbst beweisen. Als erstes Werkstück und als Erinnerung an die Schnuppertage haben wir ein eigenes Radio gebaut.“ Gleich nach den zwei Tagen bei Meusburger bewarb sich Florian Bilgeri für eine Lehrstelle als Zerspanungstechniker im metallverarbeitenden Familienbetrieb und ist bis heute glücklich über diese Entscheidung.

Weitere Infos: Meusburger Georg GmbH & Co KG Isabella von der Thannen Personalabteilung/ Ausbildung Tel. 05574 6706-1459 info@lehre-bei-meusburger.com www.lehre-bei-meusburger.com ANZEIGE

Factbox Für Schnupperplätze anmelden auf www. lehre-bei-meusburger.com

Freunde machten Florian Bilgeri auf die Meusburger-Schnuppertage aufmerksam. Den ganzen Betrieb kennenlernen Meusburger bildet Lehrlinge in den Bereichen Zerspanungstechnik, Maschinenbautechnik, Prozesstechnik, Metallbearbeitung, Elektrotechnik und InformationstechnologieTechnik aus. Am besten gefiel

Florian Bilgeri von Anfang an die Arbeit mit der CNCDrehmaschine: „Weil mir das Programmieren der CNC-Maschine viel Spaß macht, habe ich mich für die Ausbildung zum Zerspanungstechniker entschieden. Trotzdem lerne ich während meiner Lehre alle

Abteilungen bei Meusburger kennen: Es gibt ein Rotationsprogramm und die Lehrlinge arbeiten für jeweils ein paar Wochen in den verschiedenen Bereichen. So sehen wir, wie alle Abteilungen im Betrieb zusammenhängen und was alles passieren muss, damit ein fer-

Fotos: Meusburger

tiges Werkstück entsteht“, so der gebürtige Wolfurter. „Das Beste geben und einfach bewerben“ Bei den Schnuppertagen verbringen Interessierte zwei Tage im Familienunternehmen und erarbeiten mit Unterstützung

Lehrberufe: •Zerspanungstechnik • Maschinenbautechnik • Prozesstechnik • Metallbearbeitung • Elektrotechnik (Anlagenund Betriebstechnik) • InformationstechnologieTechnik (IT-Technik)

Lehre bei pro1o1ypen

Einzigartig, schnell, lebendig!

Steven - Lehrling bei Lercher:

„plötzlich ist ein

Wir sind groß genug, um uns weltweit zu behaupten, und noch klein genug, damit jeder Lehrling eine Top-Ausbildung bekommt. Wir bieten in Dornbirn eine i Lehrausbildung L h bild in i kl kleinen i Teams T mit i eigener i L Lehrwerkstatt, h k vielveri l sprechenden Zukunftschancen, einem tollen Arbeitsklima und Kollegen, die fordern und fördern.

tausendstel

millimeter

Technologie, Innovation und Präzision sind unsere Stärken. Aber im Mittelpunkt steht der Mensch, das unverwechselbare Original. Wir suchen Lehrlinge mit handwerklichem Geschick und Interesse an Kunstst Metall-Technik. Bist du bereit für die Zukunft?

verdammt

wichtig.“

Unsere offenen Lehrstellen für 2017:

Mit über 120 Mitarbeitern und 8.000 m2 Betriebsfläche ist Lercher in Klaus der führende Werkzeugbauer der Region. Vor allem, weil mit den erzeugten Formen aus Stahl auch gleich die entsprechenden Kunststoffprodukte produziert werden - eine Etage höher. In Millionenauflage: Gehäuse für medizinische Geräte, Stecker und Lenk-Komponenten für die Automobilindustrie, Beschlägeteile für Küchen, Rollen für Intralogistik und Maschinenhersteller. Dafür braucht es modernste CNC-Technologie, die im tausendstel Millimeter-Bereich arbeitet, hochgenaue Messtechnik und Spritzguss-Maschinen mit Roboterentnahme. Und Dich. Komm schnuppern in eine berufliche Hightech-Welt mit Zukunft. Wir bilden in den Berufen Werkzeugbautechnik und Kunststofftechnik die Profis von morgen aus.

_ Metalltechnik-Zerspanungstechniker (m/w) _ Kunststoffformgeber (m/w) _ Kunststofftechniker (m/w) Mach dich schlau und erfahre mehr über unsere Lehrstellen oder bewirb dich gleich online unter lehre.1zu1.eu

Lernen, leben, Geld verdienen Die Lehrlingsentschädigung beträgt je nach Lehrjahr und Lehrberuf zwischen brutto EUR 8.680,– und brutto EUR 19.320,–. Engagierte Lehrlinge können mit dem 1zu1 Prämiensystem 10 bis 20 % mehr verdienen. 1zu1 ist mehrfach als «Ausgezeichneter Vorarlberger Lehrbetrieb» prämiert worden.

HREE LEH N O ERE. LE

1zu1 Prototypen GmbH & Co KG Färbergasse 15, 6850 Dornbirn

werkzeugbau kunststoffspritzguss 553046

Das ist Roboy, ein Forschungsroboter, für den wir Teile bauen.


12

DIENSTAG, 7. FEBRUAR 2017

Zeitung für Lehrlinge

„Man lernt schließlich nie aus“, sagt die angehende Versicherungskauffrau Michelle Roth und weiß die „Zeitung für Lehrlinge“ zu schätzen. Die VN unterstützen mit dem Projekt zusammen mit zahlreichen (Foto: DONAU Versicherung AG) Vorarlberger Unternehmen, dem Land Vorarlberg und der AK Vorarlberg die positive Entwicklung der heranwachsenden Fachkräfte von morgen.

ZEITUNG FÜR

LEHRLINGE

So können Sie als Unternehmen profitieren: • tägliche Zustellung der Vorarlberger Nachrichten für Ihre Lehrlinge • verbessertes Allgemeinwissen und erhöhte Argumentationskompetenz Ihrer Lehrlinge • positives Firmenimage durch engagierte Nachwuchsförderung • Aufmerksamkeit für Ihr Unternehmen durch attraktive Berichterstattung in den VN Das Land Vorarlberg und die Arbeiterkammer Vorarlberg unterstützen das Projekt „Zeitung für Lehrlinge“, denn Erfolg und Nutzen dieser Kooperation liegen klar auf der Hand. Machen auch Sie mit und melden Sie sich jetzt für weitere Details bei:

Über Politik diskutieren, kann da schon passieren Immer mehr Unternehmen schließen sich dem ehrgeizigen Ziel der VN und seiner Partner an: mehr Bildung, mehr Chancen, mehr Zukunft. Neben dem Land Vorarlberg, der Arbeiterkammer und weiteren 16 Vorarlberger Unternehmen ist auch die DONAU Versicherung AG seit Dezember Partner des Projekts „Zeitung für Lehrlinge“. Brian Egartner ist Lehrlingsausbildner bei den angehenden Versicherern und weiß um die Wichtigkeit der Lesekompetenz: „Richtiges Lesen und damit einhergehend auch das Verständnis des Gelesenen ist eine der Grundvoraussetzungen für unsere Versicherungskauffrauen- und männer, um die verschiedenen Verträge und die zugrunde liegenden Bedingungen zu verstehen und an den Kunden weiterzugeben.“ Sabrina

Carina Wiedl Projektbetreuerin „Zeitung für Lehrlinge“ M +43 676 88005-416 carina.wiedl@vn.at

Brian Egartner Ausbildner DONAU Versicherung AG

Durch die ‚Zeitung für Lehrlinge‘ lässt sich eine erhöhte Diskussionsbereitschaft unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer erkennen. Dies führt zu einer besseren Kommunikation und stärkt die Zugehörigkeit zum Team. macht ihre Lehre bei der DONAU Versicherung AG und erkennt noch einen weiteren Vorteil: „Die VN zu lesen hat auch etwas Beruhigendes und man vergisst für ein paar Minuten den Alltagsstress um einen herum,“ so die 19-jäh-

rige. Ihre Arbeitskollegin Michelle hatte das Zeitunglesen längere Zeit noch unterschätzt und meint nun, dass sie das Gefühl habe, ein bisschen mehr darüber Bescheid zu wissen, was gerade in unserer Welt so passiere. Experten bestätigen den Erfolg Die VN-Aktion „Zeitung für Lehrlinge“ folgt auch wissenschaftlichen Grundlagen. Denn zusätzlich zum einjährigen Lehrlingsabo wird eine begleitende Wissensüberprüfung angeboten. Diese übernimmt Dr. Wolfram Auer vom Institut für Management und Marketing in Lustenau. So werden die Lehrlinge zu Beginn der Aktion einem etwa 40 Minuten dauernden Wissenstest unterzogen. Um die Fortschritte zu evaluieren, erfolgt nach einem Jahr eine Wiederholung des Tests. Die Ergebnisse werden den Unter-

nehmen zur Verfügung gestellt. Die Kosten für die begleitende Wissenserhebung werden zur Gänze von den VN getragen. „In allen Bereichen, vom Allgemeinwissen, was aktuelle Geschehnisse angeht, über Mathematik bis hin zu Rechtschreibung und Konzentration haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer signifikant gesteigert“, kann Mag. Birgit Hefel vom Institut berichten. Da muss man mitmachen! Die Aktion bringt also tatsächlich allen Beteiligten Vorteile. Junge Leute profitieren durch mehr Wissen, Firmen profilieren sich durch engagierte Nachwuchsförderung. Zudem präsentieren sich die Projektpartner regelmäßig in den VN und damit einer breiten Öffentlichkeit. Näheres finden Sie im Web auf www.vn.at/zeitung-fuer-lehrlinge ANZEIGE

Was haltet ihr vom VN-Projekt „Zeitung für Lehrlinge“?

Teilnehmende Unternehmen:

E

I

M

S

Sabrina Bosnjakovic, Lehrling DONAU Versicherung AG

Lukas Rüscher, Lehrling zumtobelgroup

Michelle Roth, Lehrling DONAU Versicherung AG

Marc Moritsch, Lehrling Gantner Seilbahnbau GmbH

gal ob zu Hause oder im Geschäft, wenn ich ein paar freie Minuten habe, schaue ich, was es so Neues gibt. Mein Leseverhalten hat sich dadurch natürlich geändert. Jetzt lese ich sogar morgens zum Frühstück die Zeitung der VN.

ch freue mich über die VN in unserer Lehrwerkstatt. Den Sportteil habe ich schon für mich reserviert. Alle News über das Skifahren und die Formel 1 interessieren mich besonders. Deshalb lese ich die Zeitung auch immer öfter in meiner Pause am Vormittag.

an unterhält sich oft über die Themen, die zu lesen sind. Das steigert sicher das Allgemeinwissen von uns Lehrlingen. Gerade deshalb finde ich es sehr wichtig, in unserem Alter die Zeitung zu lesen und sich auf Neues einzulassen.

eit es die Zeitung bei uns in der Firma gibt, lese ich sie auch am Wochenende zu Hause. Ich lese fast alles, aber besonders gerne den Sportteil, weil ich mich sehr fürs Eishockey interessiere.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
2017 02 07 top lehrlinge by Russmedia Digital GmbH - Issuu