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2017 02 07 bildung und seminare

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Bildung und Seminare

Bild: Petra Rainer

Mit Eigeninitiative erfolgreich Gefragter Sozialbereich Hochschulen zeigen Vielfalt


Dienstag, 7. Februar 2017

2   Bildung und Seminare

Weiterbildung mit Eigeninitiative Die Weiterbildung wird individueller und spezifischer. Personalverantwortliche schätzen Eigeninitiative. Lernen und Weiterbildung im betrieblichen Kontext erfährt einen Wandel. Seminare und Schulungen werden derzeit ergänzt mit neuen Lernformen wie eLearning, Blended Learning, Gamification, Workplace Learning, Social Learning und vielem mehr. Immer mit dem Ziel, Weiterbildung arbeitsplatznäher, individueller und spezifischer für die Mitarbeiter zu gestalten und damit die Effizienz der Lernprozesse zu steigern. Eigenes Engagement Doch all die neuen Formate und die dahinter steckenden Ziele erfordern eines: Die Mitarbeiter müssen deutlich mehr Verantwortung für ihr eigenes Lernen übernehmen als bisher. Das fängt bei der Motivation an, geht über das Management des Lernprozesses bis hin zur eigenen Erfolgsevaluation. In einer Stu-

die der Hochschule für angewandtes Management mit der Vodafone Stiftung wurden in 2016 über 10.000 Mitarbeiter zu ihren Einstellungen und Kompetenzen in Bezug auf selbstgesteuertes Lernen befragt. Erfreulich: 98 Prozent wissen, dass lebenslanges Lernen wichtig ist und über zwei Drittel der Mitarbeiter möchten mehr Verantwortung für das eigene Lernen übernehmen. Aus der TNS-InfratestStudie 2017 geht hervor, dass für viele Personalverantwortliche nicht nur zählt, ob ein Mitarbeiter generell berufliche Qualifizierung vorweisen kann. Für sie ist es oft ebenso wegweisend, ob sich Mitarbeiter für ihre eigene Weiterbildung engagieren. Für den Joberhalt befinden hier 94 Prozent der im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt 300 befragten Personalverantwortlichen das Eigenengagement für wichtig bis äußerst wichtig und jeweils 92 Prozent für die Eröffnung von Entwicklungsmöglichkeiten sowie die Einstellung neuer Mitarbeiter.

ist für Berufstätige eine ideale Form der Weiterbildung. Denn die Teilnehmer können ihr Lernpensum und -tempo so organisieren, dass es zum Berufsalltag passt. Egal ob man auf dem Arbeitsweg im Zug oder nach Feierabend zu Hause am Schreibtisch lernt oder ob man eine Weiterbildung zügig oder über einen längeren Zeitraum hinweg absolvieren möchte – ein Fernstudium bietet Flexibilität.

Mitarbeiter müssen sich in Zukunft mehr für ihre eigene Weiterbildung engagieren. Optimale Weiterbildungsform Die befragten HR-Manager sehen 2017 ein Fernstudium bzw. Blended Learning als eine ge-

eignete Weiterbildungsmaßnahme für Berufstätige. Über alle Unternehmensgrößen hinweg genießt der Fernunter-

richt 2017 mit 75 Prozent eine deutlich höhere Akzeptanz als bei der ersten Umfrage (2009: 68 Prozent). Ein Fernstudium

Weiterbildungsthemen 2017 Ein Blick auf die aktuellen Studienergebnisse verdeutlicht, dass Mitarbeiter, die sich 2017 in Eigeninitiative weiterbilden möchten, aus verschiedenen Weiterbildungsthemen auswählen können. Folgende Bereiche erhielten von den Befragten hohe Zustimmungswerte: Angeführt wird die Liste von Fachthemen (82 Prozent), gefolgt von Soft Skills (78 Prozent), Führungsthemen (75 Prozent), Aufstiegsfortbildungen (74 Prozent) und Sprachlehrgängen (71 Prozent).

Digitalisierung braucht lebenslanges Lernen Die Digitalisierung krempelt die Arbeitswelt um. Arbeitnehmer müssen sich auf den Umgang mit stetiger Veränderung und immer wieder neuem Lernen einstellen, um mit dem Wandel Schritt zu halten.

Künftig werden emotionale Intelligenz und Kreativität auf dem Arbeitsmarkt gefragt sein.

Durch die Digitalisierung entstehen neue Jobs und bestehende Arbeitsabläufe werden teilweise automatisiert. Arbeitgeber setzen vor allem auf interne Fortbildungen und gehen nicht davon aus, dass sich insgesamt die Beschäftigtenzahl durch die Robotisierung ändert. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Ressource Weiterbildung“ der ManpowerGroup Deutschland, für die weltweit

18.000 Arbeitgeber befragt wurden. Die Studie, die auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vorgestellt wurde, sendet positive Signale für den Arbeitsmarkt der Zukunft. Weltweit erwarten mehr Befragte einen Jobanstieg aufgrund der digitalen Revolution als einen Rückgang (19 Prozent zu 12 Prozent). Sie gehen auch davon aus, dass 65 Prozent der Jobs, die die zwischen 1995 und 2010 Geborenen der Generation Z künftig ausführen werden, noch gar nicht existieren. Kreativ und flexibel Zwar ist noch nicht klar absehbar, wie diese Tätigkeiten genau aussehen werden. Doch

die Arbeitgeber haben bereits eine Vorstellung davon, welche Qualifikationen, Abteilungen und Berufszweige in Zukunft stärker nachgefragt werden. 26 Prozent der befragten Arbeitgeber gehen von einem starken Anstieg an IT-Jobs aus, 20 Prozent glauben an eine steigende Bedeutung der Personalabteilung und für 15 Prozent sind Arbeitsplätze mit Kundenkontakt im digitalen Zeitalter von hoher Relevanz. Dabei sind weniger administrative und buchhalterische Tätigkeiten gemeint, sondern vielmehr Aufgaben, die Fertigkeiten wie emotionale Intelligenz, Kreativität und flexibles Denken erfordern.

Mehr Gehalt bei Weiterbildung

Wo liegt die politische Verantwortung für das Thema Bildung?

Weiterbildung wirkt sich nicht nur auf den beruflichen Aufstieg aus (Übernahme von mehr Verantwortung oder neue Aufgaben). Die meisten Personalverantwor tlichen sind bei Arbeitnehmern, die sich fortbilden, bereit, auch eine Gehaltssteigerung zu gewähren.

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ie politische Verantwortung für Bildung liegt bei der Politik. Das AMS als Einrichtung zur operativen Umsetzung arbeitsmarktpolitischer Vorgaben hat die Aufgabe, Arbeitsuchende höher- oder nachzuqualifizieren, wenn Bildungsdefizite die Integration in den Arbeitsmarkt erschweren oder verhindern. Außerdem verfolgt das Arbeitsmarktservice mit der Qualifizierung von Beschäftigten einen präventiven Ansatz, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Mag. Claudia Pröll Marketing AMS Vorarlberg

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erantwortung für das Thema Bildung möchte ich nicht an einer Gruppe festmachen. Bildung ist eine gemeinsame Verantwortung der Eltern, der Lehrpersonen, der Lehrerbildner, der Politik, der Medien. Eine positive Entwicklung unserer Gesellschaft hängt wesentlich davon ab, wie es uns gelingt, diese gemeinsame Verantwortung auszugestalten und Kindern Lebenschancen zu eröffnen.

ie Politik sollte Voraussetzungen schaffen, die es jedem Menschen ermöglichen, im Bereich seiner Fähigkeiten Fertigkeiten zu entwickeln und sich weiterzubilden. Ebenso müssen die Lehrenden möglichst perfekte Bedingungen vorfinden: Dazu gehört auch, dass diese in bestimmten Bereichen mehr Autonomie und Entscheidungsfreiheit erhalten und in politische Entscheidungsprozesse miteinbezogen werden.

Rektor Gernot Brauchle, Pädagogische Hochschule Vorarlberg

Mario Wölbitsch, MSc, Direktor der PGKPS Rankweil

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as Recht auf Bildung für alle, unabhängig von der sozialen Herkunft, sehe ich als die wichtigste Verantwortung der Politik. Nachhaltigkeit im Bereich Bildung gewinnt an Bedeutung, wenn es darum geht, Lernen und soziales Engagement miteinander in Verbindung zu bringen. Studierende ermutigen und befähigen, persönliche und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, sehe ich als einen wesentlichen Bildungsauftrag der Schulen. Katharina Lang, Schulleiterin SOB Bregenz – Schule für Sozialbetreuungsberufe

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ildung ist ein hohes Gut – und der Zugang zu Bildung wird von der Politik mitgestaltet. Die so gesetzten Rahmenbedingungen sollten jedem Bürger die Möglichkeit geben, sich weiterzubilden. Hier gibt es sehr gute Ansätze, mit denen lebenslanges Lernen ermöglicht wird. Hier lohnt es sich, Informationen einzuholen. ,Es gibt nur eines, was auf Dauer teurer ist als Bildung, das ist keine Bildung.‘ (John F. Kennedy) Martin Marignoni, Vitalakademie Dornbirn

Nach einer Weiterbildung sind viele Unternehmen bereit, mehr Gehalt zu zahlen.


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Bildung und Seminare

Technik studieren an der FH Vorarlberg Technik ist der größte Studienbereich an der FH Vorarlberg. Und nicht nur das: Die technischen Studiengänge haben österreichweit und international die Nase vorn. Wer an der FH Vorarlberg Technik studiert, ist privilegiert. Zum einen stehen den Studierenden exzellent ausgestattete Labors zur Verfügung – 24 Stunden lang an sieben Tagen in der Woche. Zum anderen erhalten sie bei einem Betreuungsschlüssel von 1:12 eine intensive und persönliche Betreuung durch die DozentInnen. Darüber hinaus ist die Hochschule in allen Studiengängen sehr gut mit regionalen Unternehmen vernetzt. Das führt dazu, dass die Studierenden sehr praxisbezogen Anna Fink Studentin Informatik – Software and Information Engineering

Im Studium wird vieles aus der Theorie auch praktisch umgesetzt. Bei Fragen kann man sich immer an die Lehrenden wenden.

Die technischen Studiengänge sind gefragt – Vollzeit ebenso wie in berufsbegleitender Form. lernen und im Rahmen ihres Studiums an realen Aufgaben von Unternehmen arbeiten können.

Top-Platzierungen in Rankings Die konstant hohe Qualität der technischen Studiengänge der FH Vorarlberg wird in

Florian Hämmerle MSc, Absolvent Master Mechatronics

Daniel Frick Student Elektrotechnik Dual

Die Unterstützung durch die Dozentinnen und Dozenten ist an der FH Vorarlberg einfach super. Das schätze ich an meinem Studium sehr.

Das Mechatronikstudium hat mir Einblicke in viele verschiedene Bereiche geboten, von denen ich keinen einzigen missen möchte.

zahlreichen Rankings bestätigt. Auch beim CHE-Ranking, dem größten Hochschulranking des deutschsprachigen Raums, haben die TechnikStudiengänge der FH Vorarlberg immer Top-Platzierungen.

und Produkt Engineering und Energie. Studium und Forschung gehen an der FH Vorarlberg Hand in Hand. Die Studierenden können sich in diesem forschungsstarken Umfeld absolutes Top-Knowhow aneignen.

Auszeichnungen für Studierende Ebenso zeigen Auszeichnungen von Studierenden, AbsolventInnen und Projekten, wie erfolgreich FHStudierende im nationalen und internationalen Vergleich sind. 2016 räumten Mechatronik Studierende der FH Vorarlberg bei den Auszeichnungen der österreichischen Mechatronik-Plattform die Preise für die beste Bachelor- und Masterarbeit ab. 2015 erhielt die Präsentation einer studentischen Abschlussarbeit bei der Photonics West in San Francisco die Auszeichnung als bestes StudentsPoster. Das Vorarlberger Forschungsduo setzte sich dabei gegen StudentInnen renommierter Hochschulen aus Asien, Europa und den USA durch.

Studieren, wo die Jobs sind! Vorarlberg ist ein starker Wirtschaftsstandort mit vie-

Mit Forschung vernetzt Die Ausbildung in den technischen Studiengängen erfolgt in enger Verzahnung mit den Forschungszentren Mikrotechnik, Nutzerzentrierte Technologien, Prozess

len international bekannten Unternehmen, die attraktive Jobs und Karrierechancen bieten. Davon profitieren die Studierenden. Schon während ihres Studiums knüpfen sie über gemeinsame Projektarbeiten und über das Berufspraktikum Kontakte zu diesen Unternehmen. Das sichert ihnen ausgezeichnete Jobperspektiven.

Technische Studiengänge an der FH Vorarlberg BACHELOR Mechatronik (VZ und bb) Maschinenbau – Mechatronik Informatik – Software and Information Engineering Elektrotechnik Dual Wirtschaftsingenieurwesen (bb) MASTER Mechtronics Informatik Energietechnik und Energiewirtschaft (bb) (VZ = Vollzeit, bb = berufsbegleitend)

„Beste österreichische FH im Bereich Technik“ (Zeitschrift Format) • Studium mit hohem Praxisbezug • Modernste technische Labors • Innovative Lernmethoden • Kleingruppen mit intensiver Betreuung • Beste Vernetzung mit regionalen Unternehmen Information und Beratung FH OFFEN Tag der offenen Tür 10. März 2016, 15–20 Uhr www.fhv.at

Berufsinformation aus erster Hand Die BerufsInfoZentren (BIZ) des Arbeitsmarktservice Vorarlberg in Bludenz, Bregenz und Feldkirch bieten umfassende Informationen zu allen Fragen zu Aus- und Weiterbildung. Wer besser Bescheid weiß, hat bessere Chancen in der Arbeitswelt. Welche weiterführende Schule oder welcher Lehrberuf passt zu mir? Wie soll es nach der Matura weitergehen? Welche Alternativen gibt es für mich, wenn ich mich beruflich verändern will? Welche Kenntnisse und Fähigkeiten sind am Arbeitsmarkt gefragt und wie kann ich sie durch Weiterbildung erlangen? Was für Jobchancen habe ich nach der Lehre, der weiterführenden Schule oder der Hochschule? Treffpunkt BIZ Als erste Anlaufstellen in Sachen Berufsinformation und Bildungsberatung geben die BerufsInfoZentren Rat und Orientierung in allen Fragen zu Beruf, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie zum Arbeitsmarkt. Ob Sie sich beruflich orientieren und individuell beraten lassen wollen, eine Unterstützung in Ihrer Berufswahl suchen oder die richtigen Bewerbungsstrategien brauchen: im BIZ sind Sie richtig. Neben Kunden-PCs mit Internetzugang zu zahlreichen Online-Tools finden Sie hier Broschüren und Videos zur Berufsinformation, alle Weiterbildungsmöglichkeiten im Überblick, Infos zum Arbeiten in der EU und im Ausland sowie spezielle Frauenund Mädcheninfos. Die Jugendplattform

www.arbeitszimmer.cc gibt einen Einblick in die Arbeitswelt und kann mit wertvollen Tipps aufwarten. Berufs- und Bildungsberatung Individuelle Berufs- und Bildungsberatung ist der Schwerpunkt in den BerufsInfoZentren, auf Wunsch verbunden mit einem Berufswahltest. Es wird auch mit Berufstätigkeitsfotos oder mit sogenannten Skill-Cards (Fähigkeitskarten) gearbeitet, wenn die Kundinnen und Kunden keine genaueren Vorstellungen von den beruflichen Tätigkeiten haben. Informationsveranstaltungen für Schulklassen

Qualifizierung hat Vorrang Ich geh mal ins BIZ bist du richttig, wenn es um deine Berufswahl rufswahl geht. geh Ob du mit der Schulklasse, mit Freundinnen und Freunden oder allein kommst – die Berater/innen der BerufsInfoZentren (BIZ) des AMS informieren und beraten dich gerne rund um deine Ausbildungs- und Berufswahl. Weitere Infos unter www.ams.at/biz

www.ams.at/biz

runden das Angebot ab, hier lernen Schüler und Schülerinnen, das umfangreiche BIZWissen optimal zu nutzen, ob es sich nun um Broschüren, Videos oder Internet-Tools handelt. Veranstaltungen in den BerufsInfoZentren Die BerufsInfoZentren organisieren Techniktage für

Mädchen, bei denen diese ihr Interesse für handwerkliche und technische Berufe anhand eines praktischen Werkstücks erkunden und ihr Berufswahlspektrum durch Spaß an technischen Herausforderungen erweitern können. Diese Termine sind bereits weit voraus ausgebucht, aber es gibt noch einige Herbsttermine für Schulen aus den Bezirken Bregenz, Dornbirn und Feldkirch, hier vereinzelt auch noch für das Frühjahr. Interessierte Lehr-

personen wenden sich bitte gleich direkt an das jeweilige BIZ. Das BIZ Bregenz veranstaltet im Herbst den BIZ-Talk der Profis³: Ausbildungsverantwortliche und Lehrlinge von Vorarlberger Unternehmen kommen mit Schülern und Schülerinnen ins Gespräch und stellen ihre Berufe vor. Interessierte Unternehmen können gerne mit dem BIZ Bregenz Kontakt aufnehmen: biz.bregenz@ams.at ANZEIGE

Ab 1. 1. 2017 gibt es die „Ausbildungsgarantie bis 25“. Beim AMS vorgemerkte junge Erwachsene von 19 bis 24 Jahre mit maximal Pflichtschulabschluss sollen für den Arbeitsmarkt qualifiziert werden. Gefördert werden alle Ausbildungen, die zu einem Lehrabschluss oder zum Abschluss einer schulischen Ausbildung führen. Im Rahmen der „Ausbildungsgarantie bis 25 Jahre“ werden beim AMS Vorarlberg die nachfolgenden Projekte forciert: • Förderung der Lehrausbildung von über 18-jährigen Frauen mit höherer Lehrlingsentschädigung • „Schaffa im Ländle“

(INTEGRA Vorarlberg) und „Chance“ (FAB Dornbirn). Ausbildungsmodelle, die den Abschluss einer Lehrausbildung zum Ziel haben. • Überbetriebliche Ausbildungszentren Hohenems und Rankweil bieten Lehrausbildungen in den Bereichen Metallbearbeitung, Tischlerei, Lagerlogistik, Elektrotechnik, Malerei und Einzelhandel. • Überbetriebliche Berufsausbildungen • Vorbereitungslehrgang Lehrabschlussprüfung wirtschaftliche Berufe • Frauenberufszentren – Orientierung Nähere Informationen unter www.ams.at/vbg

Kontakt Die BerufsInfoZentren befinden sich am jeweiligen Standort des AMS in Bludenz (Bahnhofstraße), Bregenz (Rheinstraße) und Feldkirch (Reichsstraße). Kommen Sie einfach vorbei, Mo., bis Do., 8–16 Uhr und Fr., 8–12 Uhr. Termine für Einzelberatungen oder Informationsveranstaltungen für Schulklassen können Sie vor Ort, telefonisch oder per E-Mail vereinbaren. Telefon: Bludenz, 05552 62371-0; Bregenz, 05574 691-0; Feldkirch, 05522 3473-85202 E-Mail: biz.bludenz@ams.at, biz.bregenz@ams.at, biz.feldkirch@ams.at Internet: www.ams.at

Impressum | Redaktion und Texte: Sabine Blechschmidt und Patrizia Gunz­ Bilder: FH Vorarlberg/Petra Rainer, KHBG, Alexandra Serra/Pädagogische Hochschule Vorarlberg, Schule für Sozialbetreuungsberufe, THIM, Universität Innsbruck, Universität Liechten­stein/Roland Korner, VHS, Vitalakademie, Wifi, Zentrum für Fern­studien, Shutterstock Anzeigen­beratung: Russmedia Verlag GmbH, Gutenberg­straße 1, 6858 Schwarzach


Dienstag, 7. Februar 2017

4   Bildung und Seminare

Kinder brauchen Helden, die an sie glauben und sie auch ermutigen Die Pädagogische Hochschule Vorarlberg bietet Lehramtsstudien für die Primarstufe und für die Sekundarstufe in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Sport, Geschichte und Politische Bildung sowie in Grundlagen der Bildungswissenschaft. Geplant ist ein Fach „Science“, das schwerpunktmäßig auf Biologie ausgerichtet ist und mit Physik und Chemie ergänzt wird. Ein Gespräch mit Rektor Univ. Doz. Dr. Gernot Brauchle über den Lehrberuf und das Studium. Was zeichnet einen guten Pädagogen­ aus? James Comer – einer der bekanntesten Bildungsforscher, der sich mit dem Thema Ler-

nen bei Kindern aus schwierigsten Verhältnissen befasst hat – sagte einmal: „Echtes Lernen findet nur dort statt, wo eine echte Beziehung besteht.“ Von Lehrern, die man nicht mag, lernt man nichts. Ein guter Pädagoge kann also Beziehungen aufbauen. Gute Pädagogen sind bemüht, allen Kindern zu vermitteln, dass sie wichtig sind. Kinder brauchen einen Helden, einen Erwachsenen, der nicht aufhört an sie zu glauben, der um die Kraft menschlicher Beziehungen weiß und sie immer wieder dazu ermutigt, das Beste aus sich herauszuholen. Was spricht für den Lehr­ beruf?

Rektor Univ.-Doz. Dr. Gernot Brauchle, Pädagogische Hochschule Vorarlberg: „Gute PädagogInnen vermitteln allen Kindern, dass sie wichtig sind.“

Lehrer zu sein ist einer der Zukunftsberufe schlechthin. Man kann sich im Beruf weiterqualifizieren und später in eine leitende Position gehen. Es ist ein Beruf, der in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Sinn stiftet, der hohes Wissen und Engagement verlangt. Nicht zuletzt ist auch die Sicherheit des Arbeitsplatzes ein wichtiger Aspekt. Wir sehen den zukünftigen Bedarf an Lehrpersonen und wir freuen uns über viele Studierende. Das Lehramtsstudium ver­ bindet Wissenschaft und Praxis. Wie schaut das kon­ kret aus? Wir bieten im Studium ein gutes Fundament im Fach und den Bildungswissenschaften und ermöglichen Studierenden gleichzeitig in Praxisschulen in ganz Vorarlberg den schulischen Alltag zu erleben und sich in der neuen Rolle als Lehrer/in zu erproben. Die PH Vorarlberg als Teil des Verbunds LehrerInnenbildung West arbeitet eng mit der Universität Innsbruck und den Pädagogischen Hochschulen in Tirol zusammen. Oft wird bedauert, dass es zu wenige männlichen Bezugs­ personen in der Schule gibt. Wie sehen Sie das? Der Mangel an Männern ist vor allem in den Volksschulen

Die PH Vorarlberg liegt an der Liechtensteiner Straße in Feldkirch und bietet Lehramtsstudien für die Primar- und die Sekundarstufe an. deutlich sichtbar. Ich gehe aber davon aus, dass wir in den nächsten Jahren ohnehin mehr Bewerber – junge Männer und Frauen – im Volksschulbereich haben werden. Denn seit ein paar Jahren rückt die enorme Bedeutung der Primarstufe immer mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Schon in der Volksschule werden die Weichen für die weiteren Bildungswege und damit für Lebenschancen gestellt. Volksschullehrer zu sein, wird wieder ein Beruf mit hohem Ansehen werden. Wenn Sie an die Zukunft denken: Was sind Ihre wich­

tigsten Anliegen an die schu­ lische Bildung? Das wichtigste Ziel ist es, die Begabungen und Talente unserer Kinder zu fördern und die Benachteiligungen, die sie „mitbringen“ – wie beispielsweise den Bildungsstand oder die finanziellen Möglichkeiten der Familie – auszugleichen. Wenn wir ein besseres Bil-

dungssystem wollen, brauchen wir einen hohen Standard an Chancengerechtigkeit sowie eine gute Förderung bereits im Kindergarten. Wenn man dann noch mehr Ganztagsangebote und Qualitätsanreize an Schulen schafft, kann man effektiv die Benachteiligungen ausgleichen und die schulischen Leistungen steigern.

Pädagogische Hochschule Vorarlberg Lehramtsstudium Primarstufe Sekundarstufe Allgemeinbildung Sekundarstufe Berufsbildung Fort- und Weiterbildung für PädagogInnen

Mechatronik berufsbegleitend studieren Die FH Vorarlberg bietet Berufstätigen die Möglichkeit, Technik zu studieren. Technikerinnen und Techniker sind am Arbeitsmarkt sehr gefragt. Nicht verwunderlich also, dass viele HTL-Absolventinnen und Absolventen nach der Matura gleich in den Beruf einsteigen. Nach einigen Jahren Berufserfahrung entsteht jedoch oftmals der Wunsch, noch mehr zu lernen. Die FH Vorarlberg bietet nun erstmals die Möglichkeiten einer technischen Ausbildung auf Hochschulniveau in berufsbegleitender Form. Bachelor Mechatronik Ab Herbst 2017 ist es möglich, ein Bachelorstudium Mechatronik berufsbegleitend in Vorarlberg zu absolvieren. Me-

Prof. (FH) Dr. Reinhard Schneider, Projektleiter Studiengang Mechatronik bb

Technikerinnen und Techniker erschaffen spannende Produkte, gestalten Zukunft und sind damit ein wesentlicher Bestandteil einer funktionierenden Gesellschaft. Daher sind sie am Arbeitsmarkt sehr gefragt chatronik verbindet die Disziplinen der Mechanik, Elektronik und Informatik miteinan-

Berufsbegleitendes Studium Mechatronik Studienabschluss: Bachelor of Science in Engineering – BSc Studiendauer: 6 Semester Kontakt: Jeannette Bohnes, T 05572/792-5000 http://www.fhv.at/mebb Beratung und Information FH OFFEN – Tag der offenen Tür Freitag, 10. 3. 2017, 15–20 Uhr, FH Vorarlberg, Dornbirn Vorteile: • Kleingruppen: hoher Praxisbezug, intensive persönliche Betreuung, viel Austausch • Hoher Anteil an Dozentinnen und Dozenten aus TopUnternehmen der Branche • Berufstätigkeit 80 % bis 100 % möglich, Empfehlung ca. 70 % • Individuelle Fächerwahl im 5. u. 6. Semester • Klarer Zeitrahmen, klare Struktur • Möglichkeit für Auslandsreisen u. Auslandssemester • Modernste technische Labors

der und ist eine DER Zukunftsdisziplinen. Pro Jahr werden nur 17 Studienplätze vergeben. Dadurch ist eine äußerst intensive Betreuung durch die Dozentinnen und Dozenten gewährleistet. Prof. (FH) Dr. Reinhard Schneider, Projektleiter für den neuen Studiengang erklärt: „Wir bieten einen exklusiven Rahmen für die Ausbildung von Mechatronik-Spezialistinnen und Spezialisten. Das Studium ist sehr anspruchsvoll und eine technische Vorbildung ist daher von großem Vorteil. Bewerberinnen und Bewerber mit Matura benötigen mindestens zwei Jahre Berufserfahrung. Auch Interessierte mit Berufsreifeprüfung bzw. mit Studienberechtigungsprüfung können sich um einen Studienplatz bewerben. Sie benötigen jedoch eine facheinschlägige Vorbildung.“ Möglichkeit sich vorzubereiten Eine Möglichkeit, sich auf das Studium vorzubereiten, bietet Schloss Hofen mit dem Lehrgang zur Studienbefähigung. Dort können die Bewerberinnen und Bewerber ihr Vorwissen auffrischen bzw. neues Wissen erwerben. Der Lehrgang startet im Februar und dauert fünf Monate. Berufstätigkeit reduzieren Das Studium ist so angelegt, dass in den ersten beiden Semestern am Freitag und Samstag jeweils ganztägig Präsenzunterricht stattfindet. Ab dem 3. Semester finden die Unterrichtseinheiten ab Freitagmittag und am Samstag statt. Dazu kommen während des Semesters noch ein-

Ein Mechatronik Studium an der FH Vorarlberg jetzt auch berufsbegleitend möglich. Weitere Informationen bekommen Sie beim Tag der offenen Tür der FH Vorarlberg

zelne Tage und Abendtermine. „Wir empfehlen die Berufstätigkeit zu reduzieren, da neben den Lehrveranstaltungen noch viel Zeit in Form

von selbst organisiertem Lernen zu Hause sowie Gruppenund Projektarbeiten notwendig ist“, erklärt Reinhard Schneider. „Alle Interessierte

laden wir zum Tag der offenen Tür am 10. März, von 15 bis 20 Uhr an die FH Vorarlberg ein. Dort beraten wir Sie ANZEIGE gerne.“


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Bildung und Seminare

Vielfalt in der Weiterbildung Die Universität Innsbruck ist der Standort für Hochschulbildung im Westen Österreichs. Als Volluniversität bietet sie ein vielfältiges Studien- und Weiterbildungsangebot. Studierende können an den 16 Fakultäten aus einer Vielzahl an unterschiedlichen Studien wählen. Das Angebot umfasst über 125 verschiedene Studienmöglichkeiten sowie über 50 Zusatzqualifikationen im Rahmen der universitären Weiterbildung. Durch den Unterricht von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern fließen die neuesten Forschungsergebnisse direkt in die Lehre ein.

Lebenslanges Lernen Neben den regulären Studien nimmt die Weiterbildung einen wichtigen Stellenwert an der Uni ein. Die Weiterbildungsformate werden entlang der Bedürfnisse der Gesellschaft ausgerichtet. Berufsbegleitend werden Lehrgänge, Kurse und Seminare angeboten, mit dem Ziel, den Teilnehmenden fachspezifische Vertiefungen zu vermitteln. Dabei wird besonders Wert auf die praxisnahe Vermittlung von aktuellen Forschungen im jeweiligen Bereich gelegt. Interessierte können aus einem breiten Angebot an Weiterbildungen wählen. Beispielsweise können sich Menschen mit ande-

rer Muttersprache außer Deutsch zu Laiendolmetscherinnen und Laiendolmetschern ausbilden lassen. Die Absolventinnen und Absolventen dieses Universitätskurses werden Menschen, die sich noch nicht ausreichend auf Deutsch verständigen können, in den unterschiedlichsten Situationen etwa im Kindergarten, in der Schule, im Krankenhaus in der Kommunikation unterstützen. Die Professionalisierung für Laiendolmetscherinnen und -dolmetscher im sozialen, medizinischen, psychotherapeutischen und kommunalen Bereich steht dabei im Zentrum der Lehre. Ein weiterer Kurs startet im April 2017.

Mehr als 50 Zusatzqualifikationen werden im Rahmen der universitären Weiterbildung an der Uni Innsbruck angeboten.

Bereits zum vierten Mal fand im Wintersemester 2016/17 der Universitätskurs „Community Interpreting – Professionalisierung für Laiendolmetscherinnen und -dolmetscher im sozialen, medizinischen, psychotherapeutischen und kommunalen Bereich“ in Innsbruck statt.

Auch für Firmen werden passgenaue Angebote für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angeboten. Industrie 4.0, oder auch die vierte industrielle Revolution, ist als Schlagwort derzeit in aller Munde. Die Universität Innsbruck, die FH Vorarlberg, die FH Salzburg und 21 Firmen haben sich gemeinsam zu einem von der FFG geförderten Qualifizierungsnetz zusammengeschlossen. In dem Projekt werden von den wissenschaftlichen Partnern gezielt Schulungen für Firmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitar-

beiter angeboten. Weiters können sich auch Hafnerinnen und Hafner im Bereich Restaurierung historischer Kachelöfen weiterbilden. Thema Trauma Auch pädagogische Weiterbildungen werden an der Universität Innsbruck angeboten. Einblicke in die Traumapädagogik sollen Praktikerinnen und Praktikern helfen, lebensgeschichtlich belastete sowie traumatisierte Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Dabei sollen auch Fragestellungen über die

Integration von Kindern und Jugendlichen mit Fluchtgeschichten, die Thematisierung von Tod innerhalb einer Kindergruppe oder Schulklasse oder die Möglichkeiten der Erziehungswissenschaft in der Unterstützung von traumatisierten Betroffenen thematisiert werden. Der Universitätskurs „Traumapädagogik“ startet im Herbst diesen Jahres. Alle Informationen zum gesamten Angebot der universitären Weiterbildung sind hier zu finden: www.uibk.ac.at/ weiterbildung

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Dienstag, 7. Februar 2017

6   Bildung und Seminare

Mensch im Zentrum Die Schule für Sozialbetreuungsberufe Bregenz (SOB) bildet kompetente Fachkräfte im Bereich Alten- und Familienarbeit aus. Theorie und Praxis werden dabei eng miteinander verknüpft. Neben der wichtigen Fachund Sozialkompetenz fördert und fordert der Lehrplan der SOB Teamfähigkeit und vernetztes Denken. Die -

Katharina Lang Direktorin SOB

Wir vermitteln Fach- und Sozialkompetenz, fördern und fordern Teamfähigkeit auf Basis zeitgemäßer Erwachsenenbildung.

künftigen SozialbetreuerInnen viele Wege offen. „Wichtige Themen an unserer Schule sind Wertevermittlung sowie die wertschätzende Haltung bei der Arbeit. Der jeweilige Mensch entscheidet, diese Selbstbestimmung wird ernst genommen“, erklärt Direktorin Katharina Lang. Tag der offenen Tür am 3. März Welches Aufnahmeverfahren die künftigen Studierenden erwartet, welche Voraussetzungen man für die jeweiligen Berufe mitbringen sollte, Einblicke in den Schulalltag und welche Möglichkeiten der Ausbildung sich bieten – darüber können sich Interessierte beim Tag der of-

fenen Tür an der SOB informieren. Am 3. März warten von 14 bis 18 Uhr neben interessanten Einblicken, Rundgängen und Vorträgen auch Kinderbetreuung auf die BesucherInnen.

Daten und Fakten Tag der offenen Tür: Heldendankstraße 50, Bregenz, Freitag, 3. März 2017, 14–18 Uhr www.sozialberufe.net Anmeldungen für das Schuljahr 2017/2018 sind bis Ende März für Alten­ arbeit bzw. bis Ende April für die Kombi Familien-/ Behindertenarbeit möglich.

Studierenden werden auf diese Weise befähigt, Menschen in Ausnahmesituationen zu begleiten, zu unterstützen und zu pflegen. Wertschätzend Im Rahmen der Ausbildung im Bereich Familienarbeit bietet die SOB die KombiAusbildung Familienarbeit/ Behindertenarbeit an. Fixer Bestandteil an der SOB ist zudem die Ausbildung zum/ zur Fach- und Diplom-SozialbetreuerIn für Altenarbeit. Mit dieser Bandbreite stehen

Lust am Skandal Der nächste Gast der „Wifi Stars“ Reihe ist der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen. Er klärt seine Zuhörer über die Lust am Skandal und die Macht öffentlicher Empörung auf. Journalisten suchen ihn, Mächtige fürchten ihn, das Publikum liebt ihn: den Skandal! Welche Ereignisse sind skandalträchtig, welche nicht? Wem nutzt, wem schadet der Skandal? Bernhard Pörksen zeigt: Heute ist jeder Mensch zum Sender geworden. Blitzschnell sind Transparenz und Aufklärung möglich und in rasender Geschwindigkeit verbreiten sich Gerüchte und Falschmeldungen, bilden sich Protest- und Wutgemeinschaften, die mit Schicksalen auf einer weltweit sichtbaren Bühne spielen. Der Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen gibt in seinem Vortrag Einblicke in die Macht öffentlicher Empörung – mit vielen erhellenden, manchmal erschreckenden und auch erheiternden Bei-

Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen klärt in seinem Vortrag über die Lust am Skandal auf. spielen. In seinen Forschungsarbeiten analysiert er die Inszenierungsstile in Politik und Medien und kommentiert in

„Wifi-Stars“ bis Mai • 19. 4. 2017, 19 Uhr, Wifi Dornbirn: Bernhard Pörksen – „Die Lust am Skandal. Was uns die öffentliche Empörung lehrt“ • 29. 5. 2017, 19 Uhr, Wifi Dornbirn: Leo Martin – „Geheim- waffen der Kommunikation – 007 statt 08/15“

Neben Fach- und Sozialkompetenz vermittelt die Schule für Sozial­betreuungsberufe ihren Studierenden auch Teamfähigkeit.

• Beitrag: jeweils 55 Euro Die Wirtschaftskammer Vorarlberg unterstützt diese Veran- staltung im Rahmen ihrer Wissensoffensive mit 20 Euro pro Teilnehmer (55 Euro statt 75 Euro). • Anmeldungen an info@vlbg.wifi.at oder unter 05572 3894-425 • Weitere Informationen: www.vlbg.wifi.at

Zeitungskolumnen, in Radiound Fernsehbeiträgen regelmäßig aktuelle Debatten. „Wifi Star“ im Mai Abgeschlossen wird die heurige Vortragsreihe am 29. Mai von Ex-Agent Leo Martin. Unter dem Motto „Geheimwaffen der Kommunikation – 007 statt 08/15“ verrät er, wie man mit Geheimdienst-Psychologie in Job und Alltag seine Ziele erreicht. Er macht die Erfolgsfaktoren wirksamer Kommunikation sichtbar: unsere unterbewusst ablaufenden Denk- und Handlungsmuster.

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Lehramt Primarstufe | Lehramt Sekundarstufe Info-Veranstaltung am 22. Februar 2017, 17.00 Uhr Anmeldung zum Studium vom 1. März bis 15. Mai 2017 Pädagogische Hochschule Vorarlberg

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LEHRERiNNENBILDUNG WEST


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Bildung und Seminare

Physiotherapie studieren liegt im Trend Das Physiotherapiestudium ist dank guter Karrieremöglichkeiten und der Kombination von Theorie und Praxis zurzeit äußerst beliebt. Das spürt auch die Schweizer PhysiotherapieHochschule THIM. „Gegenüber dem Vorjahr hat­ ten wir 2016 rund 40 Prozent mehr Neuanmeldungen“, be­ richtet Thim van der Laan jr., Direktor von THIM, die inter­ nationale Hochschule für Physiotherapie, erfreut. Zur­ zeit führt das Bildungsinsti­ tut im schweizerischen Land­ quart sein Studienprogramm deshalb erstmals in drei Klas­ sen durch. „Ein wenig über­ rascht wurden wir schon vom Ansturm“, sagt van der Laan. „Als kleine, familiäre Hochschule können wir uns aber flexibel zeigen und mit zusätzlichen Klassen die ho­ he Unterrichtsqualität beibe­ halten.“

Traumberuf für aktive und sportliche Studierende Doch warum interessieren sich plötzlich so viele junge Leute für ein Physiotherapie­ studium? „Physiothera­ peuten sind derzeit eine ge­ suchte Berufsgattung“, erklärt der Direktor. „Den Studienab­ gängern unserer Hochschule eröffnen sich hervorragende Perspektiven für eine erfolg­ reiche Karriere.“ Abgänger von THIM sind erfolgreich in Spitälern, Praxen und Sport­ verbänden tätig oder machen sich als Physiotherapeuten selbstständig. Viele schätzen auch den Aus­ gleich zwischen Theorie und Praxis. „Unsere Studierenden sind überwiegend aktive und sportliche Typen“, sagt Thim. „Sie wollen das Berufsleben nicht nur hinter dem Schreib­ tisch verbringen, möchten aber trotzdem auch intellek­ tuell gefordert werden.“ In In der Physiotherapie ist die Kombination aus theoretischem medizinischem Wissen und praktischer Anwendung besonders aus­ geprägt. In ihrem Ausbildungsprogramm orientiert sich die Hochschule THIM an den Niederlanden. der Physiotherapie, wo die Kombination aus theore­ tischem medizinischen Wis­ sen und praktischer Anwen­ dung besonders ausgeprägt ist, finden viele ihren Traum­ beruf.

Studierende erhalten in Landquart einen international renommierten und anerkannten Studienabschluss.

Familiäre Atmosphäre und internationale Ausbildung Bei THIM legt man Wert auf unkomplizierte Kommunika­ tion und die Zugänglichkeit der Dozierenden und der Stu­ dienleitung. „Das wird von

den Studierenden sehr ge­ schätzt und ist ein Erfolgsge­ heimnis, das uns von den großen, eher unpersönlichen und oft auch weniger interna­ tional orientierten Hoch­ schulen abhebt“, sagt Thim. Die Hochschule orientiert sich in ihrem Ausbildungs­ programm an den Niederlan­ den, wo sich die Partnerschu­ le von THIM befindet. „Das niederländische Ausbildungs­ modell für Physiothera­ peuten ist im internationalen

Vergleich führend“, sagt Thim. Die Studierenden er­ halten so in Landquart einen

international renommierten und anerkannten Studien­ abschluss.

Daten & Fakten Bachelor of Science in Physiotherapy kann als Vollzeitoder Teilzeitstudium für Berufstätige und Spitzensportler absolviert werden. Info-Abende: www.physioschule.ch/infoanlaesse Anmeldeschluss: 30. April 2017 Weitere Informationen: www.physioschule.ch

Leben & Lernen – Bildung für den Beruf

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Dienstag, 7. Februar 2017

8   Bildung und Seminare

Pflegeberufe zum Greifen nah Info Lounge und Open House: Die Krankenpflegeschulen Feldkirch und Rankweil laden Interessierte dazu ein, die Welt der Pflegekräfte kennenzulernen. Die Gesundheitsstraße bietet die Möglichkeit, die eigene Fitness zu testen. Michael Ladurner hatte Mut zur Veränderung! Sein erster Berufsweg hat ihn nicht ganz erfüllt, eine Pflegeausbildung hat ihn schon immer gereizt. „Der Zivildienst bei der Rettung hat spannende Einblicke gegeben und den Stein einmal mehr ins Rollen gebracht“, so Michael. Mit 25 Jahren hat er den großen Entschluss gefasst und umgesattelt. Nun ist er im letzten Jahr der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch. Viele Wege, ein Ziel Sabrina Rüdisser hat vor gut drei Jahren ihren früheren

Daten und Fakten Info-Lounge (Gesundheitsund Krankenpflegeschule Feldkirch): 24. Februar 2017, 13–18 Uhr Open House (Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflegeschule Rankweil): 17. März 2017, 13–17 Uhr ACHTUNG! Bewerbungsfrist für den Diplomlehrgang ab Oktober 2017: • GKPS Feldkirch: bis 30. April 2017, www. krankenpflegeschulen.at, www.pflegewege.at und auf Facebook • PGKPS Rankweil: bis 16. Mai 2017, www. krankenpflegeschulen.at

Norin Jäger, Schülerin der PGKPS Rankweil: „Ich kann während der Ausbildung mein persönliches Potenzial voll ausleben. Die Arbeit mit Menschen gefällt mir sehr, ich will erfahren, was in ihnen vorgeht.“ Beruf – der Pflege wegen – an den Nagel gehängt. Nach sechs Monaten Neuseeland, Australien und Thailand wurde ihr klar, dass sie den Weg in die Pflege einschlagen möchte. „Du wärst eine richtig gute Krankenschwester“, motivierten sie bereits ihre Kollegen während der Schulzeit. Die Ausbildung zur diplomierten Krankenschwester an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch ist sehr viel-

Michael Ladurner, Schüler der GKPS Feldkirch: „Ich schätze an der theoretischen Ausbildung und in der praktischen Zusammenarbeit auf den Stationen das multiprofessionelle Umfeld sehr.“

seitig und abwechslungsreich. Zusätzlich studiert Sabrina an der UMIT in Hall in Tirol. Mit viel Schwung Nach dem Abschluss des Slawistikstudiums und drei Jahren als Projektmanagerin wusste Norin Jäger, dass sie sich beruflich umorientieren möchte. Sie gab ihrer psychologisch-sozialen Ader nach und begann im Herbst 2016 wieder die Schulbank in der

psychiatrischen Gesundheitsund Krankenpflegeschule Rankweil zu drücken. „Die Psyche des Menschen hat mich schon immer sehr fasziniert. Ich konnte mich schon immer gut in Menschen reinversetzen“, erklärt Norin die richtige Wahl ihres zweiten Bildungsweges. Coole Möglichkeiten Nach einer Ausbildung an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule (GKPS) in

Sabrina Rüdisser, Schülerin der GKPS Feldkirch: „Bereits in jüngeren Jahren, haben Freundinnen und Freunde gemeint, ich wäre eine gute Krankenschwester. Nach einigen Umwegen bin ich dem Ruf gefolgt.“

Feldkirch oder an der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflegeschule (PGKPS) in Rankweil sind die beruflichen Einsatzmöglichkeiten facettenreich: Neben der klassischen Pflege warten weitere vielversprechende Karrierechancen auf die Diplomkrankenschwestern und -pfleger. Ob in einem Krankenhaus, in LangzeitPflegeeinrichtungen, Hilfsorganisationen oder der Gesundheitsindustrie – Pflege-

fachkräfte sind heute gefragter denn je. Eine Pflegeausbildung ist eine Entscheidung fürs Leben. Um diese gut informiert treffen zu können, bieten die Krankenpflegeschulen Feldkirch und Rankweil Informationsveranstaltungen an: Die „Info Lounge“ in der GKPS Feldkirch findet am 24. Februar von 13 bis 18 Uhr statt. Die PGKPS Rankweil lädt am 17. März von 13 bis 17 Uhr zum „Open House“.

Student für einen Tag – an der Universität Liechtenstein Die Universität Liechtenstein lädt Schülerinnen und Schüler dazu ein, Campusluft zu schnuppern. In der Reihe „Student for a day“ lernen sie die Bachelorstudiengänge Betriebswirtschaftslehre und Architektur kennen. Ab März 2017 geht es los!

„Welche Uni ist für mich die richtige?“ Das findet man am besten im direkten Geschehen heraus. Einen Tag lang können Schülerinnen und Schüler an der Universität Liechtenstein echte Vorlesungen besuchen, den Campus erkunden und an Workshops teilnehmen.

BWL „Student for a day“ – erst informieren, dann studieren „Was macht einen guten Manager aus? Welche Türen öffnet mir ein Wirtschaftsstudium? Was erwartet mich während der Ausbildung?“ Auf diese Fragen erhalten Schülerinnen und Schüler direkt auf

dem Campus eine Antwort. Sie besuchen eine Management-Vorlesung und finden beim Bearbeiten einer aktuellen Fallstudie heraus, ob sie die Welt der Wirtschaft fesselt. Studierende erklären ihnen, was das Leben an der Uni ausmacht und die Studienleitung

steht Rede und Antwort. Der Tag endet mit einer Führung über den Campus. Architektur „Student for a day“ – am eigenen Projekt tüfteln „Wie entwerfen Architekten eigentlich Häuser oder Städte?“ Das gilt es in den Entwurfsateliers der Universität Liechtenstein herauszufinden. Anhand von Skizzen und Modellen zeigen Dozenten, wie Designprozesse ablaufen. Im

eigenen Kurzprojekt lernen die Schülerinnen und Schüler, welche Rolle Proportionen, der Maßstab oder die Geometrie spielen. Nach der Präsentation der eigenen Arbeit bleibt noch viel Zeit, um bei einem Rundgang Lehrende und Studierende auf dem Campus kennenzulernen und im persönlichen Gespräch mehr über berufliche Zukunftsperspektiven zu erfahren.

Weitere Infos „Student for a day“: Termine und Anmeldung BWL: 27. 3. 2017 und 17. 5. 2017 Architektur: 30. 3. 2017 und 18. 5. 2017

Learning by doing: Die „Studenten für einen Tag“ tüfteln im Entwurfsatelier an eigenen Modellen.

Anmeldung unter www.uni.li/4aday NEU: Infoabend am 9. 3. 2017 (Keine Anmeldung erforderlich!)


Dienstag, 7. Februar 2017

Anzeigen  9 Überblick Kurse • WIFI Office-Managerin Termin: 21. 3. - 27. 9 .2017 Trainingseinheiten: 125 Beitrag: 1.995 € • Überleben am Schreibtisch Termin: 23. 2. - 24. 2. 2017 Trainingseinheiten: 16 Beitrag: 420 € • Chefentlastung für die erfahrene Assistentin Termin: 10. 3. - 11. 03. 2017 Trainingseinheiten: 16 Beitrag: 420 € • Telefonseminar für Lehrlinge Termin: 14. 3. 2017 Trainingseinheiten: 8 Beitrag: 250 €

Assistentinnen benötigen heute umfassende Kompetenzen. Foto: Wifi

Office Management:

• Business English B1 Communication 2 Termin: 4. 4. - 4. 5. 2017 Trainingseinheiten: 32 Beitrag: 399 € + Bücher

vielseitiger Top-Beruf Qualifikationen wie Organisationstalent, Zeitmanagement und Kommunikationsstärke sind im Business- und Office-Bereich besonders gefragt. Das WIFI bietet im Frühjahr verschiedenste Weiterbildungen zu diesen Themen. Die Aufgabenbereiche von Assistentinnen werden immer umfangreicher, die Verantwortung nimmt stetig zu. Dementsprechend hoch ist die Nachfrage nach qualifiziertem Personal. Das moderne Tätigkeitsfeld von Sekretärinnen wird heute als Office Management bezeichnet. Office Managerinnen bearbeiten und erledigen den Schriftverkehr, nehmen Telefonate entgegen, organisieren und administrieren den Büroablauf. Sie unterstützen Führungskräfte bei deren Arbeit und bilden damit die Schnittstelle zwischen Mitarbeitern, Lieferanten, Kunden und der Führungsebene. Erweiterte Aufgaben, steigende Anforderungen Das erweiterte Tätigkeitsspek-

trum fordert von Sekretariatsund Assistenzfunktionen ein umfassendes Kompetenzprofil: Organisationstalent, Kommunikationsstärke, Zeitmanagement, Fähigkeit zur Prioritätensetzung und Stressresistenz sind von besonderer Bedeutung. Zentrale Kompetenzen wie Büroarbeit, Rechnungswesen, der professionelle Umgang mit MicrosoftOffice Anwendungen und mit dem Internet werden von Unternehmen in der Regel vorausgesetzt. Grundlagenkenntnisse zu wirtschaftlichen Unternehmensabläufen und des Geschäftsfeldes des jeweiligen Unternehmens bzw. Branchenerfahrung werden zusätzlich als notwendig erachtet. WIFI Office-Managerin Der Lehrgang WIFI Office Management hat all diese Themen im Programm: Neben Konfliktmanagement und Kommunikation werden unterschiedliche Präsentationstechniken gelehrt sowie effizientes Zeitmanagement im Office. Weitere Themenfelder sind Öffentlichkeits-

• Bewusste Sprache – positive und erfolgreiche Kommunikation Termin: 7. 4. - 8. 4. 2017 Trainingseinheiten: 16 Beitrag: 420 € • Perfekte Empfangsassistenz Termin: 20. 4. - 21. 4. 2017 Trainingseinheiten: 16 Beitrag: 420 € • Im Office kompetent und souverän Termin: 25. 4. - 26. 4. 2017 Trainingseinheiten: 16 Beitrag: 420 € Weitere Informationen: Brigitte Sohm T 05572/3894-489 E sohm.brigitte@vlbg.wifi.at

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arbeit und Social Media, Eventmanagement sowie Führung im Team. Der nächste Lehrgang startet am 21. März 2017 (nähere Informationen siehe Fact-Box).

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FITNESS & SPORT MASSAGE ERNÄHRUNG & KRÄUTER

als Tageskurs, am Wochenende oder Video-Fernlehrgang

ENERGETIK PÄDAGOGIK & SOZIALES

Der beste Einstieg? > Infoabend: Termine im web > Persönliche Bildungsberatung > Schnuppern in einem Lehrgang

13.2. INFOABEND JETZT ANMELDEN » www.vitalakademie.at

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Schwerpunktthemen 2017

Aus- und Weiterbildung Samstag, 8. April: FH/UNI Guide Freitag, 7. Juli: Vorarlbergs Maturanten Dienstag, 19. September: Bildung und Seminare Dienstag, 7. November: Bildung und Seminare Unsere Schwerpunktthemen bieten Ihnen das ideale Umfeld für Ihre effiziente Werbung. Mit Ihrer Anzeige erreichen Sie Ihre Zielgruppe punktgenau! Kontakt Manuela Albinger, T +43 5572 501-333, manuela.albinger@russmedia.com

Komm rein. Schau dich um. Lern uns kennen.

Tag der offenen Tür 03.03.2017, 14 - 18 Uhr

Informationen und Programm unter sozialberufe.net


DIENSTAG, 7. FEBRUAR 2017

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Auf „du und du“ mit dem digitalen Zwilling Durch die Digitalisierung und Vernetzung von autonomen und automatisierten Maschinen, Robotern, Systemen und Ressourcen werden sich ungeahnte Möglichkeiten eröffnen. Die engere Verzahnung von physischen und digitalen Technologien und somit die Verschmelzung der realen Welt mit ihrem virtuellen Abbild - ihrem „digitalen Zwilling“ - beeinflusst das menschliche Denken, Lernen und Arbeiten positiv. Produkte und Systeme werden virtuell entwickelt, oft mit Hilfe der erweiterten Realität („Augmented Reality“). Absolventen und Absolventinnen des interdisziplinären Ingenieurstudiums System-

technik werden an der NTB Interstaatlichen Hochschule für Technik und ihrem Standort in St. Gallen durch Dozenten, Projektarbeiten und eine Bachelorarbeit optimal auf solche Aufgaben in der Welt des „digitalen Zwillings“ vorbereitet. So werden z. B. in den Instituten der NTB, in welchen auch die Dozenten des Ingenieurstudiums arbeiten, „Virtual und Augmented Reality“-Technologien bereits eingesetzt. Mit ihrem Abschluss „Bachelor of Science FHO in Systemtechnik“ sind die Ingenieure und Ingenieurinnen zudem optimal darauf vorbereitet, komplexe Systeme und Prozesse zu beherrschen. Auch wenn die Zukunft digitaler, „binärer“ wird: Bei der NTB stehen die Menschen im Mit-

telpunkt, sei es als Studierende oder als Mitarbeitende. Heute für die Welt von morgen studieren Maschinenbau, Photonik, Informatik, Mikrotechnik und Elektronik sind Technologiebereiche mit großem Zukunftspotenzial und besten Jobaussichten. Die NTB hat auf diesen Gebieten jahrzehntelange Praxiserfahrung, sowohl in der Hochschullehre wie auch in der angewandten Forschung und Entwicklung. Sie ist sehr gut vernetzt mit den Technologiebetrieben im Rheintal, beidseits des Rheins sowie in der gesamten Bodenseeregion. Optimal ausgestattete Labors und Reinräume für die Forschung und das Studium bieten beste Vorausset-

zungen für eine erfolgreiche Zukunft. Die NTB in Buchs bietet jungen Menschen mit Visionen die Möglichkeit, sich innerhalb des SystemtechnikStudiums unter anderem in den Zukunftstechnologien Mikrotechnik und Photonik zu spezialisieren. Solch optimale Studienvoraussetzungen sind auch weit über die Region hinaus einzigartig. Flexibel studieren Die NTB Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs bietet das Studium „Bachelor of Science FHO in Systemtechnik“ als Vollzeitstudium und als berufsbegleitenden Variante an. Die drei Standorte (Buchs, Chur und St. Gallen) und der modulare Aufbau erlauben dabei größtmögliche Flexibilität.

Beste Zukunftsaussichten dank Systemtechnik-Studium Studierende der Systemtechnik können nach dem Erwerben der Ingenieurgrundlagen aus sechs attraktiven Studienrichtungen wählen: Maschinenbau Die Integration mechanischer Komponenten mit Aktoren, Sensoren und Steuerungen bis hin zu autonomen Systemen durchdringt alle Bereiche der Technik. Die Studienrichtung Maschinenbau bietet weit gefächerte Möglichkeiten diesen Fortschritt mitzugestalten. Die Absolventinnen und Absolventen sind daher nicht nur für klassische Fragen des Maschinenbaus, sondern auch für interdisziplinäre Aufgabenstellungen hervorragend vorbereitet. Mikrotechnik Die Studienrichtung Mikrotechnik spricht Studierende an, die Interesse haben an der Entwicklung und Herstellung kleinster Systeme oder deren Komponenten wie z.B. Sensoren und Mikroaktoren. Die

Konsumelektronik, Fahrzeugtechnik, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, industrielle Produktion und viele Dinge des täglichen Lebens sind ohne Mikro- und Nanotechnologien nicht mehr denkbar. Elektronik und Regelungstechnik In der Studienrichtung Elektronik und Regelungstechnik befassen sich die Studierenden mit Leistungselektronik, analoger und digitaler Schaltungstechnik. Sie entwerfen intelligente Systeme mit Sensorik und Aktorik, programmieren Mikrocontroller und entwickeln komplexe Sensorsysteme. Die Studierenden setzen ihr Wissen zum Steuern, Regeln und Automatisieren ein. Die Kompetenzen der Absolventinnen und Absolventen sind deshalb überall gefragt. Photonik Licht und die Wechselwirkungen von Licht mit Materie nutzbar einsetzen: unter Pho-

tonik versteht man die Anwendung von optischen Verfahren und Technologien. Ob im Computer, im Smartphone, in der Medizintechnik, ob als Laser oder optischer Sensor – überall sind photonische Komponenten und Systeme im Einsatz. Mit der Studienrichtung Photonik erschließen sich Absolventinnen und Absolventen diese faszinierende Welt der Zukunft. Photonikspezialisten sind in allen Bereichen des Maschinenbaus, der Elektrotechnik und der Informationsund Kommunikationstechnik gefragt. Ingenieurinformatik Absolventinnen und Absolventen der SystemtechnikStudienrichtung Ingenieurinformatik arbeiten an der Verbindungsstelle zwischen Informatik und Ingenieurwissenschaften. Sie Verbinden die virtuelle Welt mit der Realität. Das Aufgabenspektrum spannt sich vom Entwurf und der Realisierung eingebette-

ter Systeme (Embedded Systems) mit parallelen Abläufen, harten Echtzeitanforderungen und spezifischer Hardwareentwicklung bis hin zu vernetzten und verteilten Software-Applikationen auf unterschiedlichsten Plattformen. Es gibt inzwischen keine modernen technischen Systeme ohne integrierte Intelligenz. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach qualifizierten Ingenieuren mit diesem Profil. Informations- und Kommunikationssysteme Praxisorientierte Softwareentwicklung mit Fokus auf Web- und mobile Applikationen sowie für die Kommunikationstechnik in Internet und IP-basierten Kommunikationsnetzen stehen für die Absolventinnen und Absolventen der SystemtechnikStudienrichtung Informations- und Kommunikationssysteme im Vordergrund. Hier werden Internet-Ingenieure und -Ingenieurinnen ausgebildet.

IUM D U T RS U E I N INGE G BUCHS A INFOT ÄRZ 2017 .M SA, 11 3.00 UHR –1 09.30 Bachelor of Science FHO in Systemtechnik Buchs – St. Gallen – Chur

www.ntb.ch


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