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2016 11 26 extra uwuz winterzeit

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Unser Vorarlberg. Unsere Zukunft.

Das Wintererlebnis wartet vor der HaustĂźr


SAMSTAG/SONNTAG, 26./27. NOVEMBER 2016

2 Unser Vorarlberg. Unsere Zukunft.

Gelernt wird dort, wo Wissen entsteht Die GASCHT, die neue Gastgeber Schule für Tourismusberufe, stellt sich vor. Die „GASCHT“ ist die neue touristische Ausbildungsstätte, die Gastgeber Schule für Tourismusberufe auf Vorarlberger Art. Hier geht es um den Gast, oder wie man im Ländle zu sagen pflegt: den Gascht. Die neue Privatschule mit eigenem Statut steht allen kostenlos offen.

FELDKIRCH.

Was ist neu daran? Die GASCHT geht völlig auf die Bedürfnisse der Tourismusbranche wie ihrer Mitarbeiter ein und hat die Persönlichkeitsbildung und Entwicklung von sozialen Kompetenzen junger Menschen im Fokus. „Bedienung“ war gestern, heute ist man auf Augenhöhe mit dem Gast. Das völlig neue Konzept beginnt schon beim Orientierungsjahr. Bereits im neunten Schuljahr findet man Mithilfe von professionellen Bildungscoaches heraus, welche individuellen Bildungswege beschritten werden können. Eltern, Jugendliche und Coaches planen den insgesamt vierjährigen, persönlich zugeschnittenen dualen Ausbildungspfad. Die Praxis in den Betrieben wird mit der Theorie in den Schulen ideal kombiniert. Der praxisorientierte Pfad sieht zwei Drittel Praxis und ein Drittel Theorie vor. Beim

theorieorientierten Pfad ist das Verhältnis fifty-fifty. Wer sich auf trockene Materie gefasst macht, irrt. Der neue Unterricht wurde völlig entstaubt und ist interaktiv und spannend aufbereitet. Gelernt wird dort, wo Wissen entsteht. Man kommt in Sennereien, auf Bauernhöfe und Alpen, macht Praktika in Weingütern oder in Metzgereien. Man lernt Produkte und ihre Herkunft genau kennen. Teilweise kann man bestimmte Ausbildungsabschnitte auch in anderen Betrieben absolvieren. Interessen und Stärken In der GASCHT gibt es Wahlund Pflichtmodule. Jene Module, die den gewählten Berufszielen entsprechen, müssen absolviert werden. Gewählt werden kann zwischen den Schwerpunkten Küche & Kulinarik, Service & Gastgeberkompetenz sowie Rezeption & Hotelmanagement. Die Wahlmodule können den persönlichen Interessen gemäß ausgesucht werden. Internationale Star-Karrieren sind für Tourismusmitarbeiter in Vorarlberg keine Seltenheit. Die Basis legt die GASCHT mit ihrem Ausbildungskonzept. Nun muss man sich entscheiden zwischen: » Küche & Kulinarik. Spitzenköche werden gehandelt wie Gold und gute Köche werden immer gebraucht. Im Bregenzerwald, im Montafon,

den Weg bis hin zur späteren Hoteldirektion. Wo ist die GASCHT? Die GASCHT wird an drei Schulstandorten angeboten: in Bezau, Bludenz und Hohenems. Das Orientierungsjahr – also das erste Ausbildungsjahr – ist an allen drei Standorten ident. Danach holt man sich, je nachdem auf was man sich spezialisiert, Module an den anderen Standorten ab. Hohenems ist spezialisiert auf Küche & Kulinarik, Bezau bietet die Ausbildung Service & Gastgeberkompetenz an und in Bludenz sind Rezeption & Hotelmanagement daheim.

Die GASCHT verleiht ihren Absolventen das Gastgeberdiplom.

in New York oder Sydney. Beim Kochhandwerk werden Künstler der Genüsse ausgebildet. Neben dem Salz in der Suppe schmecken individuelle Ideen nach mehr. Kreativität und guter Geschmack begeistern Gäste und Freunde. Bei dieser Ausbildung kommt man nebenbei unter die (Koch)Haube – weil Liebe auch durch den Magen geht. Neben Kochen, Braten, Backen und Lebensmittelkunde finden sich auch Kalkulation und Controlling im Topf. » Service & Gastgeberkompetenz. Der perfekte Service und die Kunst der Gästebetreuung werden in diesem Modul er-

lernt und trainiert. Als guter Gastgeber ist man mitten im Geschehen und im täglichen Kontakt mit unterschiedlichsten Gästen und Kulturen. Als kompetenter Berater und Begleiter der Gäste werden alle Vorbereitungsarten von Speisen erlernt und die Kombination jeder Mahlzeit mit den passenden Getränken. Man tranchiert, filetiert, flambiert und arbeitet immer selbstständiger, erstellt komplexe Festmenüs, organisiert Bälle, Bankette und die Bar. Natürlich gehört noch viel mehr dazu. » Rezeption & Hotelmanagement. In der Rezeption als

FOTO: WKV

Herzstück eines jeden Hotelleriebetriebes sind Rhetorik, gutes Auftreten, mehrere Sprachen und soziale Kompetenzen gefragt. Check-in und Check-out, professionelles Empfangen, perfekte Gästebetreuung, Büroorganisation, Betriebsführung und Buchhaltung gehören zu dieser Ausbildung. Sprachliche und mathematische Begabung helfen bei der Kalkulation, Abrechnung und Preisgestaltung. Außerdem qualifiziert man sich für die selbstständige Organisation von Events, Werbung und Dienstplänen. Damit wird man fit für das Inund Ausland und ebnet sich

Der eigene Chef werden Je nachdem, welcher Ausbildungszweig gewählt wird, sind unterschiedliche Abschlüsse und Zertifikate erhältlich. Die GASCHT verleiht ihren Absolventen das Gastgeberdiplom. Dieses beinhaltet bei Absolvierung des praxisorientierten Pfades zudem den Lehrabschluss im absolvierten Schwerpunktbereich und bei Absolvierung des theorieorientierten Pfades neben dem Lehrabschluss im absolvierten Schwerpunktbereich auch noch den Hotelfachschulabschluss. Mit beiden Abschlüssen kann somit das eigene Lokal aufgesperrt werden. Wer dabei sein will, meldet sich schon bald an. Ab 2017 starten die neuen Karrierewege mit der GASCHT.


SAMSTAG/SONNTAG, 26./27. NOVEMBER 2016

3 VN-INTERVIEW. Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser (61)

Die Förderungen des Landes sollen laut Rüdisser auch in Zukunft ermöglichen, attraktive Angebote mit besonderer Erlebnisqualität für die Gäste zu schaffen.

FOTO: L. BERCHTOLD

„Es gibt aber nach wie vor Potenzial“ Landesstatthalter Rüdisser über das Wintersportland Vorarlberg und die Herausforderungen der Zukunft. BREGENZ. (VN-ger) Warum Vorarlberg am Ziel einer leistbaren, landesweiten Skikarte weiterhin festhalten sollte und die qualitative Verbesserung bestehender Skigebiete im Fokus des Tourismusleitbilds steht.

Seit zwei Jahren gibt es eine Saisonkarte für 30 Skigebiete in Vorarlberg. Haben sich die Erwartungen an die „Ländle Card“ erfüllt? Wo sehen Sie noch Potenzial? KARLHEINZ RÜDISSER: In Vorarlberg werden seitens der Seilbahnwirtschaft in verschiedenen Tourismusregionen, wie zum Beispiel im Montafon, Bregenzerwald und am Arlberg seit vielen Jahren regionale Saisonkarten und Skipässe angeboten, die durch ihre Ausdehnung und Vielfalt die Bedürfnisse vieler Besucher abdecken. Kooperationen werden auf regionaler Ebene umgesetzt, um bestmöglich auf die unterschiedlichen Kundenbedürfnisse reagieren zu können. In Ergänzung dazu gibt es die „Ländle Card“, die das Gesamtangebot in Vorarlberg abrundet und ein übergreifendes Angebot darstellt. Die Nachfrage nach solchen Tarifangeboten ist groß, weil verschiedene Skigebiete genutzt werden können. Es gibt aber nach wie vor Potenzial. Insbesondere sollten wir am Ziel einer leistbaren, landesweiten Skikarte festhalten, die nicht nur für die einheimische Bevölkerung attraktiv wäre, sondern auch für unsere potenziellen Gäste im Einzugsbereich unserer Skigebiete. Stichwort: Fachkräfte im Tourismus. Eine breite Koalition im Land forderte von Minister Stöger neue Voraussetzungen

für künftige Saisonkontingentverordnungen für Vorarlberg. Sind Sie mit der Entscheidung zufrieden? RÜDISSER: Die praxisfremden Einschränkungen im Rahmen der Genehmigungskontingente für die befristete Beschäftigung von Ausländern im Tourismus haben die Betriebe in der Praxis vor große Probleme gestellt. Erfreulicherweise ist es nach intensiven Gesprächen gelungen, für die bevorstehende Wintersaison eine wesentlich praxisfreundlichere Regelung zu finden. Vor dem Hintergrund der fehlenden Arbeitskräfte ist es aber wichtig, dass in Zukunft in Vorarlberg keine weiteren Kürzungen der Kontingentplätze mehr erfolgen. Vor vier Jahren wurde die Tourismusstrategie 2020 präsentiert. Lassen sich die Anstrengungen bereits in Zahlen messen?

RÜDISSER: Die Tourismus-

strategie 2020 wird in enger Abstimmung zwischen Land, Wirtschaftskammer, Vorarlberg Tourismus und Partnern aus Tourismus und anderen Branchen umgesetzt. Die Bestrebungen, in den Bereichen Gastfreundschaft, Regionalität und Nachhaltigkeit eine führende Position in Europa einzunehmen, sind ein Ziel, das wir mit großem Engagement verfolgen. Die Zusammenarbeit im touristischen Netzwerk und mit anderen Branchen wurde deutlich gestärkt. Wichtige Projekte, wie das neue Bildungssys-

Wir sind mit großen Herausforderungen konfrontiert, die Erreichbarkeit weiter zu verbessern. KARLHEINZ RÜDISSER

Karlheinz Rüdisser: „Die Entwicklungen bestätigen, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden.“ FOTO: VN/PAULITSCH

tem oder das Projekt „Gastgeben auf Vorarlberger Art“, werden ebenso mit großem Engagement umgesetzt wie Projekte in den verschiedenen Regionen. Die Entwicklung der Ankünfte und der Nächtigungszahlen bestätigt, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Erfreulich ist vor allem auch, dass die Ergebnisse der deutschen Reiseanalyse dem Tourismus in Vorarlberg genau in jenen Bereichen ein sehr gutes Zeugnis ausstellen, die zu den Kerninhalten der Tourismusstrategie gehören. 100 Millionen Euro wurden heuer allein in den Vorarlberger Skigebieten investiert, das sind 50 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Ein Umstand, der nicht von allen Seiten gutgeheißen wir . . . RÜDISSER: Vorarlberg ist ein Tourismusland mit hoher Wintersportkompetenz. Um Einheimischen und Gästen ein qualitativ hochwertiges Angebot bieten zu können, investiert die Seilbahnwirtschaft erfreulicherweise ganz massiv in die Modernisierung von Seilbahnen und die Verbesserung bzw. den Ausbau der Beschneiung. Diese Investitionen sind enorm wichtig, um als Wintersportdestination im dynamischen, internationalen Wettbewerb bestehen zu können und die touristische Wettbewerbsfähigkeit Vorarlbergs langfristig zu stärken. Diese Investitionen stehen aber auch im Einklang mit dem Tourismusleitbild des Landes Vorarlberg, das die qualitative Verbesserung bestehender Skigebiete im Fokus sieht und auf die Erschließung neuer Skigebiete verzichtet. Kleinere Skigebiete kämpfen zunehmend ums Überleben, dadurch gehen auch zwangsläufig die Übungshänge verloren. Inwieweit kann die geplante Förderung diesem Trend entgegenwirken?

RÜDISSER: Vorarlberg ist ein

Wintersportland. Unser Ziel muss es daher sein, Kinder und Jugendliche möglichst früh als Kunden von morgen für den Wintersport zu begeistern. Dazu leisten die Liftanlagen in den kleinen Skigebieten einen ganz wichtigen Beitrag. Diese sind in der Regel mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht und rasch erreichbar und bieten die Möglichkeit, im Nahbereich des Wohnorts den Skisport auszuüben. Mit der neuen Förderung für Kleinstskigebiete, die zusammen mit der Fachgruppe der Seilbahnen angeboten wird, kann ein wichtiger Beitrag für den Erhalt solcher Strukturen, die eine Art Nahversorgung darstellen, geleistet werden. Die Menschen verreisen öfter, bleiben dafür weniger lange – mehr Verkehr ist da automatisch vorprogrammiert. Was bedeutet das für die Verkehrsplanung im Land? RÜDISSER: Diese Entwicklung kann dazu führen, dass sich die Verkehrsströme zeitlich entflechten, andererseits ist die Veränderung des Reiseverhaltens mit einer höheren Zahl von Gästen verbunden, die das Verkehrsvolumen insgesamt steigen lassen. Wir sind daher mit großen Herausforderungen konfrontiert und gefordert, die Erreichbarkeit der Tourismusregionen weiter zu verbessern, die Angebote für eine nachhaltige Mobilität zu attraktivieren sowie die Bemühungen zu verstärken, aus Tagesgästen Urlaubsgäste zu machen. Ab Herbst 2017 gibt es in Vorarlberg eine neue Privatschule, in der ein komplett neues Ausbildungskonzept umgesetzt wird. Jetzt fehlt nur noch der passende Schulneubau. Wann und wo wird dieser entstehen? RÜDISSER: Das Land Vorarlberg hat einen externen Auftrag vergeben, mit dem Ziel, ein Gebäudekonzept zu

entwickeln, das sowohl die Umsetzung der Vision eines neuen Ausbildungskonzeptes erlaubt, als auch den Bedürfnissen einer zeitgemäßen Bildungsstätte für die duale Ausbildung gerecht wird. Aufgabe ist es auch, die verschiedenen Standortvorschläge zu evaluieren und damit eine gute Grundlage für eine nachvollziehbare Standortentscheidung zu treffen. Diese Arbeiten laufen derzeit und sollen im ersten Halbjahr 2017 abgeschlossen werden. Danach können die Detailplanungen in Angriff genommen werden. Mit welchen Impulsen soll das Urlaubsland Vorarlberg künftig weiter gestärkt werden? RÜDISSER: Wir werden den Weg der Tourismusstrategie 2020 in den kommenden Jahren konsequent fortsetzen und bemüht sein, für die Tourismuswirtschaft in unserem Land optimale Rahmenbedingungen bieten zu können. Dazu gehören Maßnahmen im Bildungsbereich ebenso wie die Schaffung attraktiver Arbeitsplätze für Mitarbeiter. Die Förderungen des Landes sind darauf ausgerichtet, auch in Zukunft Impulse für Qualitätsverbesserungen in Betrieben und privaten Unterkünften zu geben und über die Tourismusdestinationen attraktive Angebote mit besonderer Erlebnisqualität für unsere Gäste zu schaffen.

Zur Person Karlheinz Rüdisser Landesstatthalter Geboren: 25. Februar 1955 Familie: verheiratet, eine Tochter, zwei Söhne Ausbildung: Matura an der Handelsakademie Bregenz, Studium der Handelswissenschaften an der WU Wien Laufbahn: Wirtschaftsabteilung des Landes (1980–1986), Leiter der Wirtschaftsabteilung (1986–2008), Vizebürgermeister Lauterach (1995– 2008), Landesrat (2008–2011), seit Dezember 2011 Landesstatthalter


SAMSTAG/SONNTAG, 26./27. NOVEMBER 2016

4 Unser Vorarlberg. Unsere Zukunft.

Seilbahnen als wichtiger Wertschöpfungsmotor Gemütlich präsentiert sich das Chaletdorf Aadla in Schröcken auch von innen. FOTOS: VORARLBERG TOURISMUS

Vorarlbergs Gastgeber setzen auf Qualität Nach der ersten Renovierungsphase im Sommer erhalten nun weitere Zimmer des Sporthotels Beck in Brand ein heimeliges Ambiente mit viel Holz sowie neue Bäder. Regionalität spielt auch im Naturhotel Chesa Valisa in Hirschegg eine große Rolle: Eines der drei Gebäude mit 35 Betten wurde neu gebaut und damit im Stil und Standard den zwei bestehenden angepasst. Neu in der Region Lech Zürs ist die Skihütte „Der Wolf“ zwischen den Bergstationen Petersboden und Weibermahd. Eine kulinarische Brücke von der Region zum internationalen Publikum schlägt das neue Schlegelkopf Restaurant. Nach der ersten Bauphase erstrahlen im Sporthotel Grandau in St. Gallenkirch einige Zimmer nach einer Komplettsanierung in neuem Glanz. Das Hotel Zamangspitze ließ alle Zimmer im Altbau erneuern – ebenfalls in Zusammenarbeit mit Betrieben aus der Region.

FELDKIRCH. (VN-reh) Mindestens 320 Millionen Euro werden die heimischen Seilbahnunternehmen in den kommenden fünf Jahren in Vorarlbergs Wirtschaft investieren. Genauer gesagt in 40 Lieferantenbranchen. Somit wird sich die Reinvestitionsquote von 34 Prozent des Gesamtumsatzes in den nächsten fünf Jahren auf bis zu 45 Prozent steigern. Zu diesen Ergebnissen kommt das Marktforschungsinstitut Dr. Auer in Lustenau, das im Auftrag der Fachgruppe der Seilbahnen die direkte Wertschöpfung der Seilbahnunternehmen erhoben hat. „Die zentrale Forschungsfrage lautete: ‚Was bringen uns die Seilbahnunternehmen?’ Die Antwort ist jetzt klar: Würde es die Seilbahnen in Vorarlberg nicht geben, hätten Vorarlbergs Bau-, Handwerks-, Beratungs-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen mindestens 320 Millionen Euro weniger. Und hier spreche ich rein von der direkten Wertschöpfung. Diese 320 Millionen Euro sind reelle Zahlen, das sind Investitionen, die die Unternehmen tätigen

Die Seilbahnen sorgen für einen hohen Wertschöpfungsanteil in Vorarlberg und natürlich auch für das entsprechende Skivergnügen. FOTO: MONTAFON

werden. Sie fördern und stärken nicht nur den Tourismus, sondern sind wesentlich dafür verantwortlich, dass es iattraktive Arbeitsplätze gibt. Aufträge generieren Zudem generieren die Seilbahnbetriebe Aufträge bei einheimischen Lieferanten, schaffen gezielte Angebote für einheimische Erholungssuchende und stellen modernste Beförderungs-, Hotel- und Freizeitinfrastrukturen bereit“, erklärt Markt-

forscher Dr. Wolfram Auer die Ergebnisse der repräsentativen Studie. Immer mehr Skigebiete bauen ihr Angebot am Berg weiter aus. „Das reine Befördern der Wintersportler und Wanderer wird in Zukunft zu wenig sein. Zeitgemäße Liftanlagen, attraktive Gastronomie und eine breite Produktvielfalt bieten dem Gast Mehrwert und einzigartige natürliche Erlebnisse“, erklärt Fachgruppenobmann Wolfgang Beck die Strategie

vieler Liftbetreiber und führt weiter aus: „Die Ticketpreise sind immer wieder Thema. Hier liegt es an uns, zu zeigen, was alles in einem Skiticket steckt: Bei einem Tagespreis von 40 Euro fallen im Österreich-Schnitt etwa ein Drittel auf die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter, ein Viertel auf Investitionen. Nach Abzug aller Aufwendungen bleiben bei diesem Beispiel lediglich 78 Cent an Überschuss für das Seilbahnunternehmen übrig.“

Entgeltliche Einschaltung des Landes Vorarlberg

DORNBIRN. (VN-reh) Vorarlbergs Gastgeber legen sehr viel Wert auf eine hochwertige Ausstattung und die Zusammenarbeit mit Partnern aus der Region. Einige haben heuer kräftig investiert: Etwa die Schtubat in Andelsbuch. Das CO2-neutrale Haus wurde von Handwerkern des Werkraum Bregenzerwald gefertigt. Nach den Plänen des Architekten Helmut Dietrich hat der Tannahof in Au sechs neue Zimmer und Suiten, eine Ferienwohnung sowie eine Sauna und Lounge geschaffen. In Schröcken eröffnen sieben exkusive Chalets mit zwei oder drei Schlafzimmern. Zusammen bilden sie das kleine Dorf „Aadla“. Einige Häuser verfügen über neue Ferienwohnungen: etwa das Ferienloft Waldblick in Schwarzenberg, das die Gastgeberin und Innenarchitektin Patrizia Czarnecki mit einer neuen Ferienwohnung und einem Gartenloft ausgestattet hat.

320 Millionen in fünf Jahren: Vorarlberger Seilbahnen halten Investitionstempo hoch.

Danke!

Für den Erhalt der Vielfalt unserer Tier- und Pflanzenwelt. www.vorarlberg.at/respektiere


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Arlberg 5 10 TIPPS AUS DER REGION

Wintersportklassiker

Klangfeuerwerk Zürs

Neben Ski- und Snowboardsport finden sich in Lech Zürs zahlreiche Alternativen – von Eislaufen und Eisstockschießen über Langlaufen und Schneeschuhwandern bis hin zu Kutschenfahrten durch den Schnee.

Auf dem Edelweißplatz in Zürs wird am 1. Jänner das neue Jahr traditionell mit einem eindrucksvollen Klangfeuerwerk begrüßt. Das Rahmenprogramm mit DJ startet ab 21 Uhr, um 22 Uhr das Feuerwerk.

Vielfalt für Sportler und Genießer Mit neuer FlexenbahnVerbindung wird Ski Arlberg zum größten Skigebiet Österreichs. (VN-ral) Es sind mehr als eine Handvoll Magnetpunkte, mit denen Lech Zürs schon über viele Jahre hinweg an den Arlberg lockt: von einem vielfältigen Wintersportangebot über eine umfangreiche Infrastruktur und Gastronomie bis hin zu naturbelassenen Bedingungen, die Tradition und Moderne kombinieren. Alles Gründe dafür, dass die Ferienregion als Mitglied der Vereinigung „Best of the Alps“ fungiert, in der die zwölf berühmtesten Tourismusdestinationen der Alpen kooperieren.

LECH.

Snow & Safety

Flexenbahn-Verbindung

Die 5. Snow & Safety Conference in Zürs findet heuer vom 1. bis 3. Dezember statt und bietet ein umfangreiches Programm zum Thema „Sicherheit am Berg“. Die Vorträge und Diskussionen sind kostenfrei zu besuchen.

Die in diesem Jahr neu gebaute Verbindungsbahn auf der Vorarlberger Seite des Arlbergs zwischen Zürs und Stuben/Rauz macht Ski Arlberg zum größten Skigebiet Österreichs. Tag der offenen Tür: 15. Jänner.

Weihnachtsmarkt in Zug

Sport Park Lech

Der traditionelle Weihnachtsmarkt am Zuger Dorfplatz lockt am Wochenende des 3. und 4. Dezember die Gäste mit kulinarischen Schmankerln, heimischen Produkten und stimmungsvollem Musikprogramm.

Der „sport.park.lech“ bietet allerlei Möglichkeiten für Indoor-Aktivitäten: Zur Verfügung stehen zwei Multifunktionsplätze für Ballsport, ein großzügiger Fitness- und Vitalbereich, Kletterhalle und Bowlingbahnen.

„Arlberg Weinberg“

„Der weiße Ring“

Zu einem kulinarischen Gipfeltreffen finden sich vom 5. bis 10. Dezember bei der Genussmesse „Arlberg Weinberg“ in Lech Zürs internationale Winzer und Weinliebhaber ein.

Als Kultrennen und Highlight der Wintersaison gilt das jährlich stattfindende Skirennen, bei dem am 21. Jänner 22 Streckenkilometer und 5500 Höhenmeter zu bewältigen sind.

Größtes Skigebiet 87 Lifte und Bahnen, 305 Kilometer Skiabfahrten und 200 Kilometer hochalpine Tiefschneeabfahrten stehen zur Verfügung und garantieren grenzenloses Ski- und Snowboardvergnügen. Ob Anfänger, Fortgeschrittene oder Abenteurer: Die Kombination aus Tiefschneehängen, blauen, roten und schwarzen Pisten sowie Kinderland bietet für jede Leistungsstufe und jeden Geschmack das passende Programm. Heliskiing und der Snowpark Lech am Schlegelkopf komplettieren das Angebot. Besonderheit dieser Wintersaison ist sicherlich die neue Verbindungsbahn zwischen Zürs und Stuben/Rauz, die Ski Arlberg zum größten zusammenhängenden Skigebiet Österreichs macht.

Im Zuge der Skigebietsverbindung wurden auch die Trittkopfbahn in Zürs sowie die Albonabahn II in Stuben 2016 neu gebaut. Mit einem gesamten Investitionsvolumen von 45 Millionen Euro konnte der Kreis geschlossen werden, und Schneesportliebhaber können ab dieser Wintersaison alle Orte am Arlberg auf Skiern erreichen. Die Ski-Arlberg-Card ermöglicht es, sämtliche Lifte und Bergbahnen von Lech Zürs sowie die der Nachbarorte Warth-Schröcken, Stuben, St. Christoph und St. Anton „all inclusive“ zu nutzen. Kultstatus hat mittlerweile bereits der Weiße Ring – seit rund 50 Jahren steht er für eine gelungene Verbindung von Natur und Technik. Für Wintersportler gilt es dabei, 22 Abfahrtskilometer und 5500 Höhenmeter zu bewältigen. Auch heuer messen sich bei dem jährlich stattfindenden Skirennen „Der Weiße Ring“ wieder Profis und Amateure. Abwechslungsreich Während Freunde rasanter Sportarten sich an den Hängen auspowern, finden Liebhaber sanfter Bewegung genügend Alternativen: Ob beim Schneeschuhwandern, Winterwandern oder Langlaufen – auch hier stehen abwechslungsreiche Strecken verschiedener Niveaus zur Verfügung. „Langlaufen in Lech Zürs ist für viele wohl eher etwas Exotisches. Inmitten hochalpiner Naturkulisse befindet sich ein kleines aber feines Loipennetz, welches

Skikartenpreise 2016/17

Fantastic Gondolas

Tanzcafé Arlberg

Tageskarten » Erwachsene » Kinder » Jugendliche » Senioren » Schneemann » Senior-Aktiv

Am 10. Dezember verwandeln sich die Gondeln der Rüfikopf-Seilbahn für eine Nacht zur schwebenden Disco mit einem Mix aus Visual Art, Performances, DJs und Live-Acts.

Pünktlich zum Frühjahrsskilauf geht vom 2. bis 17. April das Musikfestival „Tanzcafé Arlberg“ auf den Sonnenterrassen und Bars der Lecher und Zürser Hotels vonstatten.

Sonnenabo Arlberg (7 Tage ohne Wintersportgerät) » Erwachsene 107,00 Euro » Kinder 64,00 Euro

52,00 Euro 31,00 Euro 47,50 Euro 47,50 Euro 10,00 Euro 24,00 Euro

Saisonkarten » Erwachsene » Kinder » Jugendliche » Senioren » Schneemann » Senior-Aktiv

805,00 Euro 459,00 Euro 681,00 Euro 681,00 Euro 10,00 Euro 120,00 Euro

Preise gültig vom 24. Dezember 2016 bis 31. März 2017. Für Wedel-/Sonnenskiwochen und Schneekristall gelten Spezial-Tarife.

Die Ferienregion Lech Zürs ist Mitglied der Vereinigung „Best of the Alps“ und bietet vielfältige Angebote. FOTO: LECH ZÜRS TOURISMUS

Hier kommt jeder auf seine Kosten, der sportlich ambitionierte Langläufer wie auch der Skiwanderer. MARKUS GANDLER

sich abseits von Verkehr und Trubel, ins wildromantische Zugertal schlängelt“, meint Markus Gandler, sportlicher Leiter ÖSV Langlauf/Biathlon und ergänzt: „Ich war begeistert bei meiner ersten Langlauftour. Hier kommt jeder auf seine Kosten, der sportlich ambitionierte Langläufer wie auch der Skiwanderer.“ Die bestens präparierten Langlauf- und Skatingloipen erstrecken sich über 27 Kilometer und können die gesamte Saison über gratis benutzt werden. Winterwanderer gelangen mit dem „Sonnenabo“Lift-Ticket direkt in luftige Höhen, wo sie die Bergwelt

über rund 40 Kilometer Höhenwanderwege erkunden können. Neben weiteren Wintersportklassikern, wie Eislaufen und Eisstockschießen, sorgen auch die Rodelbahn, Pferdeschlittenfahrten oder der „sport.park.lech“ mit Fitnessbereich, Kletterhalle und Bowlingbahn für Abwechslung. Natur- und Tierliebhaber haben gerade in der kälteren Jahreszeit bei geführten Wanderungen in der Dämmerung die Möglichkeit, Hirsche und Rehe bei der Fütterung zu beobachten. Gaumenfreuden Auch das kulinarische Angebot sowohl am Berg als auch im Tal ist vielfältig. Die Ferienregion verzeichnet die größte Dichte an Haubenlokalen im internationalen Vergleich. 2008 wurde es von Falstaff und Vöslauer zum „Weltgourmetdorf“ gekürt. Kreative Kochkünstler kombinieren dabei traditionelle regionale Küche mit Köstlichkeiten aus aller Welt.

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DIE ZEITUNG FÜR LECH UND ZÜRS Ausgabe 1 · 2016/17

frisches, modernes Layout DIE ZEITUNG FÜR LECH UND ZÜRS

Erscheinungstermine 2016: 9.12. | 23.12. 2017: 6.1. | 20.1. | 3.2. | 17.2. | 3.3. | 17.3. | 31.3. | 14.4. Auflage 15.000 Exemplare davon 10.000 in Lech, 5.000 in Zürs

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SAMSTAG/SONNTAG, 26./27. NOVEMBER 2016

6 Großes Walsertal 10 TIPPS AUS DER REGION

Rasante Rodelbahnen

Skifahren unterm Sternenhimmel und bei Musik gibt es nur beim wöchentlichen Nachtskilauf in Faschina, am Guggernüllilift. Ab 29. Dezember findet der Nachtskilauf immer donnerstags bis zum 2. März statt.

Rodelbahnen in Sonntag ergänzen das Angebot für Nichtskifahrer im Großen Walsertal. Die Rodelbahn führt von Unterpartnom auf dem Güterweg nach Stein zur Bergstation der Gondelbahn.

Winterwandern

Kulinarik am Berg

Auf zahlreichen Winterwanderwegen im Biosphärenpark Großes Walsertal kann die herrliche Landschaft zu Fuß oder auf Schneeschuhen erkundet werden. Die Auswahl erstreckt sich von den Tälern bis in alpine Höhen.

Ein spannender Tag auf der Piste oder einer Wanderung durch die Winterlandschaft geht zu Ende. Die Skihütten im Großen Walsertal bieten die Möglichkeit, diesen genussvoll ausklingen zu lassen.

Adventmärkte

Skitouren

Für vorweihnachtliche Stimmung im Biosphärenpark Großes Walsertal sorgen die Adventmärkte in Blons am 26. November, in Raggal am 27. November und am 4. Dezember der Advent-Treff in Sonntag.

Die Dörfer im Großen Walsertal sind Ausgangspunkt für traumhafte Skitouren für Anfänger und Profis. Ein außergewöhnliches Bergerlebnis sind die geführten Vollmond-Touren der Walser Guides.

Langlaufloipen

Propstei St. Gerold

Was liegt für die Nordic Walker näher, als im Winter auf die Langlaufski umzusteigen. Allein mit sich, unterwegs durch eine tiefverschneite Bilderbuchlandschaft – pure Entspannung.

Die 1000 Jahre alte Propstei St. Gerold ist das geistige und kulturelle Zentrum im Großen Walsertal. Infos zum Kultur- und Seminarangebot gibt es unter www.propstei-stgerold.at.

Sennereierlebnis

Mystik und Brauchtum

Einmal selbst Käse herstellen – das können Interessierte im Haus Walserstolz in Sonntag als Senner versuchen. Nach der Reifezeit kann das Ergebnis verkostet werden.

Wenn Laternen den Weg erleuchten, lassen sich die Rauhnächte am besten erleben. Am 29. und 30. Dezember, sowie am 2., 3., 4. und 5. Jänner starten sagenhafte Wanderungen.

GRATIS-S kibus ins Schn eereich Faschina ab Blude nz und ab F eldkirch (Busplat z).

Bei ausgedehnten Schneeschuhwanderungen, wie etwa in Sonntag-Stein, bleibt der Alltag im Tal zurück.

FOTO: ALPENREGION BLUDENZ

Eine Auszeit in der Ruhe der Winterlandschaft Action auf und Erholung neben der Piste bietet der Biosphärenpark Großes Walsertal. (VN-doh) Neue Kraft aus der Natur und der Gastfreundschaft der Walser tanken und den stressigen Alltag hinter sich lassen: Nach wie vor präsentiert sich der Biosphärenpark Großes Walsertal als Naturjuwel abseits der großen Verkehrswege und des hektischen Massentourismus. Rund 3400 Einwohner verteilen sich auf die sechs Gemeinden Thüringerberg, St. Gerold, Blons, Sonntag-Buchboden, Fontanella-Faschina und RaggalMarul. Im Winter bietet das Große Walsertal mit dem benachbarten Damüls 34 Liftanlagen und rund 123 Pistenkilometer. Und auch in Sachen Après-Ski werden partyfreudige Skifahrer beim Einkehrschwung fündig. Zwei Skischulen bringen Anfänger und Fortgeschrittene im Großen Walsertal in Schwung. In Faschina gibt es aber auch eine Ganztagsbetreuung für Kinder von zwei bis vier Jahren. Eine Skilehrerin spielt und bastelt mit den Kindern, oder die Gruppe genießt den

SONNTAG.

Winter mit Schneemann, während die Eltern die abwechslungsreichen Pisten unterhalb des Glatthorns unsicher machen oder einfach nur entspannen. Abseits der Pisten beim Skitourengehen, Langlaufen und Rodeln kann die unberührte Winterlandschaft entdeckt werden. Als Biosphärenpark, der im Jahr 2000 von der Unesco ausgezeichnet wurde, verfolgt die Tourismusregion den Grundsatz: „Die Natur nutzen, ohne ihr zu schaden.“ Dieses Konzept spiegelt sich auch im Tourismusangebot wider. Auszeit vom Alltag Entschleunigung will man den Urlaubern und den Gästen bieten. „Winterwandern, die Stille und die Aussicht genießen – der ideale Ausgleich zum Weihnachtsstress“, betont Kerstin Biedermann, Geschäftsführerin der Alpenregion Bludenz. Neben den klassischen Aktivitäten wird im Biosphärenpark ein Erlebnisprogramm angeboten, das neue Einblicke in die Bergwelt sowie Flora und Fauna der Region ermöglicht. Die individuell buchbaren Bausteine der „Bsundrigen Zit“ sollen eine möglichst flexible Urlaubsgestaltung offerieren.

Im Großen Walsertal gibt es den richtigen Ausgleich zum Weihnachtsstress. KERSTIN BIEDERMANN

BERGaktiv organisiert beispielsweise Vollmondwanderungen in Sonntag-Stein. Mit der Seilbahn geht es am Abend hinauf auf 1295 Meter. Wanderführer Franz-Ferdinand Türtscher begleitet die Teilnehmer durch die Stille der verschneiten Winterlandschaft. Das Panorama im hellen Schein des Vollmonds zu erleben, ist ein ganz besonderes Erlebnis. Bei einer Einkehr in den geöffneten Berghütten kann man sich in

authentischer Atmosphäre wieder aufwärmen. Kultur und Kulinarik warten bei einem Besuch in St. Gerold. Die Propstei hat sich in den vergangenen Jahrzehnten als Kultur- und Sozialzentrum etabliert, in dem Weiterbildung, Kunst und Musik einen hohen Stellenwert genießen. Eröffnet werden konnten im Sommer in FontanellaFaschina neue Ferienappartments: Nach nur einjähriger Bauzeit wurde die Fertigstellung der „Alpen.Lodge“ gefeiert. Für sechs Millionen Euro sind hier 18 Ferienwohnungen entstanden. Die Zwei- bis Vierzimmerwohnungen haben eine klassische Zweitwohnsitzwidmung und fanden besonders bei Einheimischen großen Anklang.

Tageskartenpreise 2016/2017 Faschina » Erwachsene 37,50 Euro » Senioren 34,50 Euro » Kinder 24 Euro Wochenendbetrieb: 8. bis11. und 17./ 18. Dezember. Täglich: 23. Dezember bis 17. April Sonntag-Stein » Erwachsene » Senioren » Kinder

34,70 Euro 31,10 Euro 20,40 Euro

Wochenendbetrieb: 17./18. Dezember, 24. bis 26. März, 31. März bis 2. April, Täglich: 23. Dezember bis 19. März Raggal » Erwachsene 21,50 Euro » Senioren 18,50 Euro » Kinder 15 Euro Wochenendbetrieb: 8. und 10. bis 11. Dezember. 17./18. Dezember. Täglich:23. Dezember bis 12. März

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Nachtskilauf in Faschina


SAMSTAG/SONNTAG, 26./27. NOVEMBER 2016

Montafon 7 10 TIPPS AUS DER REGION

Weltcup Montafon

Ramskull Days

Sport trifft Musik beim Weltcup-Wochenende vom 15. bis 18. Dezember: Untertags jagt die Elite des Ski- bzw. Snowboard-Cross über die Rennstrecke. Am Abend des 17. Dezember sorgen SIDO und SDP für Festival-Flair.

Vom 25. bis 27. Jänner finden erstmals die Montafoner Ramskull Days statt. Beim Skitourenfestival in Gargellen messen sich ambitionierte Tourengeher auf unterschiedlichen Distanzen. Rahmenprogramm inklusive.

Andreas Gabalier Live

Winterzauber

Einen unvergesslichen Saisonausklang versprich das Open Air von Andreas Gabalier in der Silvretta Montafon am 8. April. Der Volks-Rock ’n’ Roller wird dem Publikum dabei ordentlich einheizen.

Konzerte, Lesungen, Märkte, Krippenausstellungen und vieles mehr – beim Montafoner Winterzauber vom 23. Dezember bis 2. Jänner kann die Weihnachtszeit einmal anders erlebt werden.

Lama-Trekking

Abenteuer Iglu Nacht

Ein ganz besonderes Erlebnis ist eine Lama-Wanderung im Schnee, die es im Winter 2016/17 jeden Dienstag gibt: Gemeinsam mit Llamero Horst wird die Herde auf verschneiten Pfaden auf den Kristberg geführt.

Erstmals kann man in diesem Winter im Montafon in kuschelige Schafffelle eingepackt in einem Iglu übernachten. Und das auf 2300 Metern Höhe. Fackelwanderung, Glühwein, Käsefondue und Frühstück inklusive.

Den Alltag hinter sich lassen Skitouren ermöglichen den Einstieg in eine faszinierende Welt voller Naturerlebnisse. MONTAFON. (VN-js) Mächtige Gletscher, zahlreiche 3000er und Schnee bis ins Frühjahr hinein machen das Montafon zur perfekten Kulisse für Skitouren. Das Glücksgefühl, einen Hang erstiegen zu haben und anschließend in unverspurtem Gelände seine Signatur in den Schnee zu fahren, beeindruckt immer mehr Sportbegeisterte.

Pulverschnee und mehr Es war nur eine Frage der Zeit, bis mehr Wintersportler das Skitourengehen für sich entdeckten. Die Kombination aus verschneiten Bergen, unberührtem Pulverschnee und sportlicher Herausforderung fasziniert Naturliebhaber und Sportbegeisterte gleichermaßen. Und wer sich einmal auf dieses Abenteuer eingelassen hat, wird es immer wieder tun. „Das Montafon wartet im Winter und

Das Montafon bietet perfekte Voraussetzungen für Skitouren. MANUEL BITSCHNAU

Silvretta Skisafari

Schneeschuh & Bergwerk

Los geht‘s mit einer Fahrt auf die Bielerhöhe. Nach einem tollen Skitag zieht ein Pistenbully die Teilnehmer zurück zur Talabfahrt Zeinisjoch, von wo es zurück nach Partenen geht.

Nach einer Schneeschuhwanderung durch die verschneite Kulturlandschaft in Bartholomäberg kann man jeden Donnerstag bei einer Führung in die Welt der Bergknappen eintauchen.

Flying-Fox im Dunkeln

Nachtrodeln

Bei der Abenteuernacht am Golm wird nicht nur gewandert, sondern auch mit dem Flyling-Fox über das Staubecken in Latschau geflogen. Ein KässpätzleEssen rundet das Abenteuer ab.

Auf der längsten beleuchteten Nachtrodelbahn in Vorarlberg geht es im Winter 2016/17 jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag von Garfrescha bis ins Tal.

im Frühjahr mit perfekten Voraussetzungen dafür auf“, erklärt Manuel Bitschnau, Geschäftsführer von Montafon Tourismus und ergänzt: „Da unsere sportlichen Gäste großes Interesse an Skitouren zeigen, ist es wichtig, ein entsprechendes Angebot an geführten Touren zu schaffen.“ Kurse für Einsteiger Die Bergwelt des Alpentals bietet nicht nur Könnern, sondern auch Anfängern optimale Bedingungen. „Einsteigern – egal ob Einheimische oder Gäste – empfehlen wir, sich beim ersten Ausflug mit Tourenskier ins Gelände von einem staatlich geprüften Berg- und Skiführer begleiten zu lassen“, so Bitschnau. Die Profis verraten bei Einsteigerkursen und leichten Touren ihre persönlichen Tipps und Tricks, informieren auch über die alpine Sicherheit und geben einen Einblick in die Lawinenkunde. Schritt für Schritt Mit dem nötigen Wissen im Gepäck und der entsprechenden Vorbereitung kann das Abenteuer auf eigene Faust oder in Begleitung professioneller Guides beginnen: Gestartet wird bereits in den frühen Morgenstunden. So hat man mehr Zeit und erlebt den bezaubernden Moment, wenn die ersten Sonnen-

Skikartenpreise 2016/17 Tageskarten Silvretta Montafon » Erwachsene » Senioren » Junioren » Kinder Skigebiet Golm » Erwachsene » Senioren » Junioren » Kinder Bergbahnen Gargellen » Erwachsene » Senioren » Junioren » Kinder Kristberg » Erwachsene » Senioren » Junioren

B U L C VOXX

mit

nkler ä B t h c s a ä &F

51,00 Euro 48,50 Euro 41,00 Euro 29,50 Euro 46,50 Euro 44,50 Euro 37,50 Euro 27,00 Euro 46,50 Euro 44,20 Euro 37,20 Euro 26,70 Euro 34,60 Euro 32,90 Euro 27,70 Euro

» Kinder Silvretta Bielerhöhe » Erwachsene » Senioren » Junioren » Kinder

19,90 Euro 37,50 Euro 35,70 Euro 30,00 Euro 21,60 Euro

Saisonkarten „Montafon-Brandnertal-Card“ 459 Euro » Erwachsene bis 8. Dez. danach 616 Euro » Senioren bis 8. Dez. 437 Euro danach 586 Euro » Junioren bis 8. Dez. 298 Euro danach 401 Euro » Kinder bis 8. Dez. 163 Euro danach 218 Euro Darüber hinaus gibt es noch Familiensaisonkarten in verschiedenen Kategorien.

Traumhaftes Panorama und unberührte Natur: Skitouren erfreuen sich im Montafon immer größerer Beliebtheit. FOTOS: MT

strahlen die Schneekristalle glitzern lassen. Mit den Fellen an den Skiern geht es voran. Schritt für Schritt. Im Einklang mit der Natur und dem eigenen Atem. Den Skitourengehern eröffnet sich im Montafon eine beeindruckende Naturlandschaft mit verschneiten Wäldern, von Eis bedeckten Bächen und mächtigen Schneehängen. Abfahrten mit Suchtfaktor Wie heißt es so schön: Das Beste kommt zum Schluss – und genau so ist es auch bei einer Skitour. Nach dem fordernden Aufstieg ist eine Stärkung angesagt. Somit steht der Abfahrt nichts mehr im Weg. Spätestens wenn die Skispitzen in den Pulverschnee eintauchen, das Adrenalin steigt und man Spuren in den Schnee zieht, weiß man, dass sich jeder einzelne Schritt hinauf gelohnt hat, und man dieses Gefühl von Freiheit noch einmal erleben will.

Eine ganz besondere Skitour ist die geschichtsträchtige siebenstündige Umrundung der 2826 Meter hohen Madrisagruppe. Die technisch leichte MadrisaRundtour mit abwechslungsreichen Abfahrten führt auf Schmugglerpfaden von Österreich in die Schweiz und wieder zurück.

Zahlen und Fakten

457.444

Gäste entschieden sich 2015 für einen Urlaub im Montafon. 189.534 von ihnen reisten im Sommer und 267.910 im Winter an.

1.968.501

Nächtigungen konnten die Montafoner Beherbergungsbetriebe in der Saison 2015 verbuchen. Davon entfielen 1.288.531 auf den Winter 2014/15.

49,95

Prozent beträgt der Anteil der Ferienwohnungen an der gesamten Bettenkapazität, 27,29 Prozent Hotels, 12,78 Camping, 5,61 Privat und 4,36 Prozent sonstige Unterkünfte.


SAMSTAG/SONNTAG, 26./27. NOVEMBER 2016

8 Alpenregion Bludenz 10 TIPPS AUS DER REGION

Christkindlemarkt Der Christkindlemarkt in der Bludenzer Altstadt gehört zu den stimmungsvollsten im Land. Besonders erlebenswert ist er am Donnerstag. Zwischen 18 und 21 Uhr lautet das Motto „DJ, Punsch und Glühwein“.

Zum Muttjöchle Mit Schneeschuhen auf das Muttjöchle zu wandern, lohnt sich. Nicht nur die Bewegung in der verschneiten Landschaft, auch die grandiose Aussicht in den Walgau, das Klostertal und hin zum Rhätikon begeistern.

Palüd Exquisit

Köstlicher Sonnenkopf

Eine nächtliche Bergbahnfahrt, eine Fackelwanderung von Hütte zu Hütte und vor allem kulinarische Gaumenfreuden bietet „Palüd Exquisit“. Drei Mal wird dieses Highlight diesen Winter angeboten.

Der kulinarische Winter am Sonnenkopf bietet Genüsse für Feinschmecker. Sechs Mal zeigen die Bergrestaurants, was die Küchenchefs drauf haben. Höhepunkt ist die vierte Auflage von „Gourmet im Schnee“.

Nachtwächterführung

Muttersberg im Winter

Vom 5. Jänner bis 30. März präsentiert sich die Bludenzer Altstadt immer am Donnerstagabend auf besondere Art. Ein Nachtwächter führt Gäste und Einheimische durch versteckte Gassen der Stadt und erzählt über Bludenz.

Der Muttersberg ist der Sonnenbalkon von Bludenz. Gemütliche Winterwanderungen bieten sich hier ebenso an, wie das Entspannen auf der großen Sonnenterrasse. Die Muttersbergbahn fährt von Donnerstag bis Sonntag.

Bergerlebnisabend

Langlaufen auf der Rona

Dienstags lädt das „Frööd“ am Burtschasattel zum Bergerlebnisabend. Nicht nur Tourengeher, sondern auch Seilbahnnutzer genießen die Aussicht bei einem gemütlichen Hock.

Im Rahmen der Jugend-Olympiade wurden die Loipen am Hochplateau Tschengla neu angelegt. Neben der sportlichen Herausforderung locken auch die tollen Aussichten.

Nachtrodeln Bürserberg Die rasante Rodelbahn von der Tschengla hinunter nach Bürserberg bietet immer mittwochs und freitags rasante Nachtabfahrten auf der bestens ausgeleuchteten Strecke.

Rodeln am Sonnenkopf Von der Bergstation des Sonnenkopfs zur Mittelstation führt eine rasante, zwei Kilometer lange Rodelbahn. In der Bündthütte kann man sich dann wieder aufwärmen.

Ganz schön vielseitige Winterwelt Das Klostertal, die Alpenstadt Bludenz und das Brandnertal bieten viel schneereiche Abwechslung. BLUDENZ. (VN-gms) Ein Skigebiet, ganz ohne Schneekanone mit jeder Menge Naturschnee. Dass, das funktioniert, beweist der Sonnenkopf immer wieder eindrucksvoll. Immerhin ist das Skigebiet nicht nur bei Familien beliebt, sondern wird gerade auch von Freeridern sehr geschätzt. Denn Naturschnee pur, das ist etwas, was man sonst nur mehr selten erleben kann. Kein Wunder, dass viele schon ungeduldig auf den Saisonstart am 8. Dezember warten. Und der Sonnenkopf hat auch sonst einiges zu bieten: Rodeln, Skitouren, Schneeschuh- und Winterwandern. Alles geht. Das hat man mit den Kollegen aus dem Brandnertal gemeinsam. Die sind ebenfalls Teil der Tourismusregion Alpenregion Bludenz und können ebenfalls mit einem vielfältigen Angebot überzeugen. Bei den Gästen stehen besonders die Familien im Fokus, aber es gibt zahlreiche Angebote, die auch andere Gäste schätzen. So teilen sich am Dienstagabend, wenn die Bergbahn von Brand auch nachts hinauf auf den Burtschasattel fährt, sportliche Tourengeher das Bergrestaurant mit Urlauber-Familien, die bequem auf den Berg

gekommen sind. Momentan sind die Tourengeher aber unter der Woche noch einsam. Der Wochenendbetrieb läuft zwar schon, der Vollbetrieb startet aber erst am 16. Dezember, wenn die ersten Weihnachtsferiengäste eintreffen. Zwischen dem Brandnertal und dem Klostertal mit dem Sonnenkopf liegt Bludenz. In der Alpenstadt gibt es zwar kein eigenes Skigebiet, aber hoch hinauf geht es auch dort. Die Sonnenterrasse der Bludenzer, der Muttersberg, bietet Erholung und Entspannung abseits des Pistentrubels und ist trotzdem in wenigen Minuten mit der Seilbahn zu erreichen. Und wer dem Irrtum erliegt, dass in Bludenz wenig los ist, der wird sich wundern: im Dezember wird der Bludenzer Christkindlmarkt, als einer der schönsten Vorarlbergs, regelrecht gestürmt. Am Donnerstag bleiben die Marktstände dabei länger offen und zum Glühwein oder Punsch sorgt ein DJ für heiße Rhytmen in der kalten Dezembernacht. Vielfältig und aufstrebend Die Alpenregion Bludenz, als Tourismusorganisation, hat die Aufgabe ein vielschichtiges Gebiet zu vermarkten. Aber den Touristikern, an deren Spitze Geschäftsführerin Kerstin Biedermann steht, ist es gelungen eine schöne Klammer über die Angebote zu setzen. So werden Themen wie Kulinarik am Berg

Skikartenpreise 2016/17 Tageskarten Brandnertal » Erwachsene » Kinder » Junioren » Senioren Sonnenkopf » Erwachsene » Kinder » Junioren » Senioren

46 Euro 26,50 Euro 37 Euro 43,50 Euro 38,50 Euro 23,50 Euro 33,50 Euro 37 Euro

Saisonkarten für Vorarlberger Brandnertal (mit Montafon) » Erwachsene 616 Euro Vorverkauf bis 8. Dez. 459 Euro

» Kinder Vorverkauf bis 8. Dez. » Junioren Vorverkauf bis 8. Dez. » Senioren Vorverkauf bis 8. Dez. Sonnenkopf » Erwachsene » Kinder » Junioren » Senioren

218 Euro 163 Euro 401 Euro 298 Euro 586 Euro 437 Euro 339 Euro 127 Euro 220 Euro 273 Euro

Darüber hinaus gibt es in beiden Skigebieten attraktive Familiensaisonkarten in verschiedensten Kategorien.

Der Sonnenkopf ist bei Freeridern ebenso beliebt wie bei Familienurlaubern, weil das Gelände besonders vielfältig ist. ALPENREGION BLUDENZ

Skifahren, Rodeln, Schneeschuhwandern und Stadtbummel: Willkommen in der Alpenregion Bludenz. KERSTIN BIEDERMANN

und im Tal allerorts innovativ und aufregend umgesetzt. Sei es „Gourmet im Schnee“ am Sonnenkopf oder „Palüd Exquisit“ im Brandnertal. Und auch die Gourmet-Presse wird auf die Region aufmerksam, zuletzt erhielt etwa die moderne Austro-Spanische Küche im DOS in Brand, die verdiente zweite Haube des Gault Millau. Und in Bludenz gibt es mit der Mizzitant ein weiteres Haubenrestaurant. Das man in Braz in der Traube und im Rössle gut essen kann ist ebenfalls weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Und auch die „Bsundrige Zit“ verbindet die einzelnen Orte. Denn überall hat man sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen,

was Gäste und Einheimische gleichermaßen begeistern sollte. Das Brandnertal im Winter am Segway erkunden. Mit einem Nachtwächter durch die dunkelsten Gassen von Bludenz wandeln oder in einer Salzgrotte im Klostertal entspannen. Es wird viel geboten, was über das „Gewöhnliche“ hinausgeht und für Begeisterung bei den Besuchern der Region sorgt. Natur als Erlebnis Aber diese Inszenierungen werden alle von Mutter Natur selber in den Schatten gestellt. Und die wirkt auf Gäste wie Einheimische einfach magisch. Das Panorama am Muttjöchle, eine Runde auf den landschaftlich beeindruckenden Loipen auf der Tschengla oder eine Winterwanderung im Tal – manche Dinge begeistern auch ohne zusätzliche Anreize oder aufwendige Bespielung. Und deshalb besucht man die Orte der Alpenregion Bludenz immer wieder aufs Neue gern. Es sind einfach Winterwelten die begeistern.

www.sonnenkopf.com Freuen Sie sich auf über 30 Pistenkilometer, eine tolle Rodelbahn, wunderschöne Winterwanderwege, eine hervorragende Gastronomie, gemütliche Sonnenterrassen sowie viel Spaß und Action! ß bei Viel Spa en staltung n a r e V hen f! zahlreic nenkop am Son

Saison bis 17. April 2017 | 08:45 bis 16:00 Uhr | Klostertaler Bergbahnen | Klösterle | T 05582 292-0 | info@sonnenkopf.com | www.sonnenkopf.com


SAMSTAG/SONNTAG, 26./27. NOVEMBER 2016

Bregenzerwald 9 10 TIPPS AUS DER REGION

Langlauferlebnis

Sicherheit im Fokus

Der Nordic Sport Park in Sulzberg bietet ein Loipennetz von rund 20 Kilometern. Teils sogar beleuchtet, so dass bis 20.30 Uhr gelaufen werden kann. Für Kinder steht eigens ein Skipool zur Verfügung.

Die Sicherheit von Freeridern und Variantenskifahrern ist ein großes Anliegen. Lawinenwissen und Risikostrategien werden bei den SAACseries Warth-Schröcken vermittelt. Anmeldungen auf www.saac.at.

Ski & Concert

Wandern im Schnee

Mit „Ski & Concert“ bieten die Skilifte Warth und das Sporthotel Steffisalp jeden Samstag vom 4. Februar bis 15. April 2017 eine beliebte Alternative zum klassischen Après-Ski mit Musik sämtlicher Stilrichtungen.

Es ist ein besonderer Genuss, zu Fuß in der weißen Winterwelt unterwegs zu sein. Die pinkfarben beschilderten und im Schnee gut sichtbaren Wege eignen sich für Wanderungen und Spaziergänge.

Rodelpisten im „Wald“

Ins Museum

Rasant ins Tal geht‘s auch ohne Ski. Beliebte Rodelpisten sind die Naturrodelbahn in Damüls, die beleuchtete Mellauer Rodelbahn „Dosegg“. Oder die 1,7 Kilometer lange Naturrodelbahn in Bezau.

Im Angelika-Kauffmann-Museum Schwarzenberg werden Ausstellungen über Schwarzenberg von 1914 bis 1918 gezeigt. Weitere Tipps sind das Frauenmuseum in Hittisau und das Franz Michael Felder Museum.

Ski und Tanz

Kultur im Bahnhof

Einen anderen Zugang zum Skifahren bietet das ski! Projekt mit einem vom Tanz inspirierten Unterrichtskonzept. In Au-Schoppernau finden Ski-Workshops statt. www.skiprojekt.at.

Ein vielfältiges Kulturangebot bietet der Bahnhof in Andelsbuch. Dabei wird vor allem regionale Kunst gefördert. Auch im Winter wartet ein abwechslungreiches Programm.

Ein Käseparadies

Streichelzoo in Bezau

Das kulinarische Aushängeschild ist der Bregenzerwälder Käse. Dieser wird in 17 Dorfsennereien hergestellt. Einen kulinarischen Überblick bietet www.kaesestrasse.at

Beim Besuch im Streichelzoo des Erlebnisgästehauses Kanisfluh in Bezau können kleine Gäste Tiere streicheln und beim Füttern helfen. Anmeldung: unter Tel. 05514 2295.

Skivergnügen bieten auch in dieser Saison wieder die schneereichen Gebiete im Bregenzerwald.

FOTO: L. BERCHTOLD

Eintauchen in das Wälder Wintererlebnis Bregenzerwälder Skigebiete bieten Abwechslung in eindrucksvollen Winterlandschaften. (VN-ij) Durchatmen, den Alltag hinter sich lassen und die beeindruckende Winterwelt des Bregenzerwaldes genießen: die malerischen Gemeinden der Talschaft entfalten mit ihren schneebedeckten Bergen eine ganz besondere Wohlfühlatmosphäre.

BREGENZERWALD.

Millionenmarke Wer einmal hier war, möchte wiederkommen. Das lässt sich auch statistisch belegen. Gerade in der vergangenen Wintersaison konnte zum ersten Mal die Millionenmarke bei den Nächtigungen geknackt werden. „Der Wintertourismus im Bregenzerwald entwickelt sich sehr positiv“, bestätigt Herlinde Moosbrugger, Geschäftsführerin Bregenzerwald Tourismus. „Die topografischen Gegebenheiten machen praktisch jede Art von Wintersport möglich. Aufgrund der umfangreichen Investitionen der vergangenen Jahre bei den Seilbahnen und im Beherbergungsbereich verfügt die Region über

Schnee

ein qualitativ hochwertiges Angebot.“ Umfangreiche Neuerungen machen die Region in der neuen Saison noch attraktiver. So verdreifacht das Kinderskigebiet Schetteregg sein Parkplatzangebot von 90 auf 280. Besser erreichbar wird künftig die Breitenalpe in Schoppernau. Hier wird der Skiweg „Kreuzle“ ausgebaut. Auch bei den Unterkünften hat sich in den vergangenen Monaten viel getan. Groß umgebaut hat das Hotel Tannahof in Au-Schoppernau. An Weihnachten öffnet in Schröcken das Chaletdorf Aadla. Bei den Damülser Hotels

Hier ist praktisch jede Art von Wintersport möglich. HERLINDE MOOSBRUGGER

„Walisgaden“ und „Damülser Hof“ entstehen jeweils 50 unterirdische Parkplätze, für „Walisgaden“ wird zudem eine wintersichere Zufahrt gebaut, einschließlich 45 Meter Tunnel zur Skipiste. Modernisiert haben außerdem das Haus Schtubat in Andelsbuch, das Hotel Krone

Skikartenpreise 2016/17 Alberschwende » Tageskarte Erwachsener 29,40 Euro » Saisonkarte (ohne VVK) 208 Euro » Tageskarte Familienpass 71,30 Euro Bödele » Tageskarte Erwachsener 32,10 Euro » Saisonkarte (ohne VVK) 276 Euro » Tageskarte Familienpass 91 Euro Warth-Schröcken » Tageskarte Erwachsener 48 Euro » Saisonkarte (ohne VVK) 450 Euro » Tageskarte Familienpass 135 Euro Damüls-Mellau » Tageskarte Erwachsener 49 Euro » Saisonkarte (ohne Ermäß.) 418 Euro » Tageskarte Familienp. 129,50 Euro

Diedamskopf » Tageskarte Erwachsener 42 Euro » Saisonkarte (ohne VVK) 413 Euro » Tageskarte Familienpass 117 Euro Andelsbuch/Bezau » Tageskarte Erwachsener 31,40 Euro » Saisonkarte (ohne VVK) 226 Euro » Tageskarte Familienpass 78 Euro Schetteregg » Tageskarte Erwachsener 31,80 Euro » Saisonkarte (ohne VVK) 270 Euro » Tageskarte Familienp. 84,50 Euro Hochlitten/Riefensberg » Tageskarte Erwachsener 27,50 Euro » Saisonkarte (ohne VVK) 253 Euro » Tageskarte Familienpass 77 Euro

in Langenegg und das Hotel Adler in Lingenau. In Schwarzenberg beherbergt das Ferienloft Waldblick zwei neue Ferienwohnungen, Platz für bis zu 20 Gäste bietet Evelyns Hütte. Für jeden etwas dabei Eindrucksvoll ist das vielfältige Angebot für erholungssuchende Wintersportler. Das weitläufige Skigebiet Mellau-Damüls beeindruckt durch sein Panorama und die Skihänge. „Top Skigebiet“ urteilt das weltweit größte Testportal www.skiresort.de. Der TV-Sender CNN platziert das schneesichere Skigebiet Warth-Schröcken unter den Top-Drei-Skigebieten Europas. Mit dem „Auenfeldjet“ gelangen Skifahrer zudem an den Arlberg. Bekannt für das prachtvolle Bergpanorama und die innovative Schneesportschule ist Au-Schoppernau. Eine Nummer kleiner, dafür gemütlich und bestens geeignet für Familien und Anfänger, sind die Skigebiete Alberschwende, Andelsbuch/ Bezau, Schwarzenberg-Bödele, Hittisau/Riefensberg, Hochhäderich oder EggSchetteregg.

garant warth-schroecken.at

Skivergnügen am Arlberg

T R A T S N O S SAI 6 1 0 2 . 2 1 . 8 0

Willkommen am Arlberg, in Österreichs größtem Skigebiet. Perfekte Pisten, grenzenlose Powderabfahrten und komfortable Bahnen garantieren ein fantastisches Wintersportvergnügen am Arlberg. Freuen Sie sich auf über 305 km Skiabfahrten im naturschneereichsten Skigebiet Europas.

10.12.2016 | Warth Steffisalp | Fäaschtbänkler 17.12.2016 | Salober S1 Ski Lounge | Pomm Fritz


SAMSTAG/SONNTAG, 26./27. NOVEMBER 2016

10 Kleinwalsertal 10 TIPPS AUS DER REGION

Vital Loipen

Crystal Ground Snowpark

Die knapp 50 Kilometer langen Loipen sind in die Impulse Regeneration, Balance und Aktivierung unterteilt. Mit dem Bewegungs- und Vitalprogramm können Lebensqualität, Gesundheit und Leistung gesteigert werden.

Mitten im Ort Riezlern, am Kesslerlift, können Skifahrer, Snowboarder und Freestyler jeden Mittwoch auch zur späten Stunde nochmal ihre Bretter anschnallen. Zuschauer können die Tricks und Kunststücke bestaunen.

Schneeschuhwanderung

Burmis Erlebniswelt

Auf der dreieinhalbstündigen Schneeschuhtour durch die Genussregion Kleinwalsertal steht statt der körperlichen Anstrengung das Erleben mit allen Sinnen im Vordergrund. Auch heimische Produkte werden verkostet.

Für Kinder gibt es am Hohen Ifen die Erlebniswelt des Kleinwalsertaler Maskottchens Burmi. Hier lernen selbst die Kleinsten spielerisch das Skifahren. Zudem gibt es sieben Skischulen für Klein und Groß.

Ob abseits der Piste oder auf Skiern, das Kleinwalsertal hat im Winter einiges zu bieten.

FOTOS: KLEINWALSERTAL TOURISMUS

Spaß und Erholung im Schnee für Jedermann Weihnachtliche Klänge

Abseits der Piste

Mit dem Adventkonzert der Trachtenkapelle Riezlern wird in der Pfarrkirche der Walser Adventszauber angestimmt. Ein weiterer Ohrenschmaus ist das Vier-Chöre-Singen am 9. Dezember.

Freerider und Skitourengeher finden mit den erfahrenen Guides immer wieder unberührte Pulverschneehänge für traumhafte Abfahrten. Für Einsteiger gibt es auch einen Kurs zum Fahren im freien Gelände.

Winterwanderung

Funkenfeuer im März

Auf den rund 50 Kilometern gespurter Winterwanderwege können Urlauber auch ohne Bretter unter den Füßen den Schnee im Kleinwalsertal genießen.

Mit rund 30 Metern haben die Walser immer einen der höchsten Funkentürme im Umkreis gebaut. Das gesellige Dorffest findet auch in diesem Winter am 4. März 2017 statt.

Après-Ski mal anders

Adventzauber

Die Walser lassen einen Tag in den Bergen am liebsten mit einem gemütlichen Beisammensein ausklingen. Hütten und Cafés sind beliebte Treffpunkte für Gäste und Einheimische.

Der Weihnachtsmarkt am 10. Dezember, der Walser Weihnachtsweg mit lebensgroßen Strohfiguren und der Walser Adventkalender stimmen die Besucher auf die Weihnachtszeit ein.

Wintersportfans und Erholungssuchende finden im Kleinwalsertal das, was sie brauchen. (VN-jun) Umschlossen von den Allgäuer und Lechtaler Alpen liegt das Kleinwalsertal zwischen 1100 und 1250 Metern Höhe. Bereits im Frühwinter sorgt die sogenannte Nordweststaulage für ordentliche Schneemengen in den drei Orten Riezlern, Hirschegg und Mittelberg. Winterurlauber können sich deshalb auch schon Anfang Dezember auf reichlich Schnee und vorweihnachtliche Stimmung freuen. Neben dem Talskigebiet Heuberg Arena erwartet die Wintersportler drei weitere große Skigebiete: Die Skischaukel Fellhorn-Kanzelwand, welche die Zweiländer-Skiregion Kleinwalsertal-Oberstdorf verbindet, das Walmendingerhorn sowie der Hohe Ifen. Dieser geht runderneuert in die Wintersaison 2016/2017. Denn die Olympiabahn, ein neuer 6er-Sessellift, ersetzt ab sofort den Ifen-Schlepplift. „Die neue Bahn bringt Skifahrer und

HIRSCHEGG.

Snowboarder schnell und bequem vom Tal bis zur neuen Bergstation weit oberhalb der Ifen-Hütte“, erläutert Elmar Müller von Kleinwalsertal Tourismus. Mit Sitzheizung und Wetterschutzhaube sorgt die Bahn auch für den nötigen Komfort an kalten Wintertagen. Neu in dieser Saison ist zudem eine Beschneiungsanlage für die rund elf Pistenkilometer der Talabfahrt. „Im oberen Teil des Ifens fahren Skifahrer noch immer auf Naturschnee“, betont Müller. Wintererlebnisse Auf einen weißen Winter können sich aber nicht nur die Skifahrer auf den rund 128 Pistenkilometern freuen. Denn auch im Tal, abseits der Piste, haben Urlauber viele Möglichkeiten, im Schnee Spaß zu haben. 50 Kilometer Langlaufloipen und ebenso viele Winterwanderwege, Schneeschuhtrails und das Vitalprogramm Walser Omgang erwarten die Gäste. Zudem gibt es für Wintersport-Einsteiger wöchentlich Kurse. „Anfänger können bei uns Skitourengehen,

In Burmis Erlebniswelt lernen die Kleinen das Skifahren. ELMAR MÜLLER

Schneeschuhwandern und Tiefschneeskifahren ausprobieren“, erzählt Müller. „Wir bieten auch Schneeschuhtouren durch die Genussregion an.“ Wer Lust auf Neues hat, der besucht den GaudiBiathlon am Hörnlepass oder die Snowboard Freestyle@ Night. Auch für die kleinen Gäste ist einiges geboten. Es stehen insgesamt sieben Skischulen bereit. „Am Ifen gibt es Burmis Erlebniswelt, ein großes Kinderskiland, wo die Kleinen mit Spaß das Skifahren lernen“, sagt Müller. Advent im Kleinwalsertal Besinnlich wird es für alle Urlauber in der Vorweihnachtszeit. Am 27. November wird mit dem Adventskonzert der Trachtenkapelle Riezlern der Walser Adventzauber einge-

stimmt. „Glöggle chlenglet, Liachtle brennet“ heißt es dann überall. Im Ortskern von Mittelberg ist bis Weihnachten jeden Tag ein neues Fenster des Walser Adventkalenders zu entdecken. Auf dem Weihnachtsmarkt am 10. Dezember in Hirschegg präsentieren Händler aus dem Tal ihre Geschenks- und Dekoideen. Und wenn dann am 23. Dezember der Männerchor Kleinwalsertal die „Stille überm Dorf“ anstimmt, steht Weihnachten unmittelbar vor der Tür.

Preise 2016/17 Tageskarten » Erwachsene 46 Euro » Senioren (1956 und älter) 43,50 Euro » Jugend 35,50 Euro » Kind 17,50 Euro Saisonkarten » Erwachsene 438 Euro » Senioren (1956 und älter) 394 Euro » Jugendliche/Studenten 350 Euro » Kinder 176 Euro » Schneemann (2011 und jünger) 52 Euro Gültig an allen 47 Bahnen und Liften im Kleinwalsertal und Oberstdorf

Mit Warth-Schröcken in die Skisaison Die Skisaison wird in WarthSchröcken dieses Jahr doppelt eröffnet: vom 9. bis 11. und 16. bis 18. Dezember 2016 gleich an zwei Wochenenden mit ganz besonderen Open-Air-Konzerten. Ab dieser Skisaison wartet auf die Skisportler ein besonderes Zuckerl. Mit dem Auenfeldjet wurden die Skiregionen Warth-Schröcken und Lech Zürs in der Wintersaison 2013/14 zum größten Skigebiet Vorarlbergs zusammengeschlossen. Mit der Inbetriebnahme der neuen Flexenbahn als Verbindung zwischen Zürs und Stuben/Rauz setzt Ski Arlberg noch eins drauf. Jetzt können Wintersportler im größten zusammenhängenden Skigebiet Österreichs

Am 10. Dezember spielen die Fäaschtbänkler bei der Skihütte Foto: Fäaschtbänkler Steffisalp in Warth auf. jeden Ort am Arlberg einfach und bequem mit Ski erreichen.

Fulminanter Saisonauftakt Der Saisonauftakt wird im größtem Skigebiet Österreichs

doppelt gefeiert. Für Wintersportler bedeutet das vom 9. bis 11. und vom 16. bis 18. Dezember 2016 zwei Wochenenden Skifahren mit OpenAir-Konzert. Am 10. Dezember stehen die Fäaschtbänkler ab 14 Uhr auf der Open-Air-Bühne bei der Skihütte Steffisalp in Warth und begeistern ihr Publikum mit Volkspop. Eine Woche später am 17. Dezember rockt die oberschwäbische Kultband „Pomm Fritz“ ab 15 Uhr die Bühne am Salober in schwäbischer Mundart. Direkt an der Salober-Jet-Talstation erwartet Skifahrer vom 7. Jänner bis zum 22. April 2017 in der S1 Ski Lounge an ausgewählten Samstagen und jeden Donnerstag Après-Ski und Livemusik. Jeweils ab 14.30 laden verschiedene Live-Bands,

stimmungsvolle Duos und DJs mit Volksmusik, Soul, Pop, Raeggae, Swing oder Rock'n' Roll zum Einkehrschwung. Infos zur S1 Ski Lounge und den Après-Ski-Terminen gibt es unter: www.s1skilounge.at Eldorado für Freerider Mit zahlreichen Powder-Angeboten festigt Warth-Schröcken seinen Ruf als Eldorado für Freerider. So kommen beim 2. THULE Freeride Testival 2017, presented by BMW xDrive, vom 11. bis 12. März 2017 vom Beginner bis zum Freeride-Pro alle auf ihre Kosten. Auf dem Testival-Programm steht dabei aber nicht nur die brandneuen Ski auf Herz und Nieren zu testen: Bei kostenlosen, zweistündigen SAAC-Kursen erhalten Teilnehmer z. B. es-

senzielle Informationen zum Thema „Verschüttetensuche“. Konzertreihe „Ski & Concert“ Den stilvollen Ausklang eines Skitages bildet die dritte Auflage der erfolgreichen Konzertreihe „Ski & Concert“. Die Skilifte Warth und das Sporthotel Steffisalp bieten jeden Samstag vom 4. Februar bis 15. April 2017 mit elf Konzerten und unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen besten Sound. Mit dabei: die kultige Mundartrockband „Krauthobel“, die „o.i.&b. Zucchero“ Tribute Band, die österreichischen Chartstürmer „Powerkryner“ oder die österreichische Funk- und SoulBand Hot Pants Road Club. Infos zu den Konzerten: www. skiandconcert.at ANZEIGE


SAMSTAG/SONNTAG, 26./27. NOVEMBER 2016

Bodensee 11 10 TIPPS AUS DER REGION

Pfänder Bregenz

inatura Dornbirn

Der Bregenzer Hausberg ist auch im Winter ein beliebtes Ausflugsziel für Freizeitsportler aller Art. Der bequemere Aufstieg mit der Seilbahn ist täglich von 8 bis 19 Uhr möglich und bietet eine wunderbare Aussicht.

Die inatura ist ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Die aktuelle Sonderausstellung „Wirkungswechsel“ begibt sich noch bis 7. Jänner 2017 auf die Suche nach vielfältigen Wirkungswechseln in Wissenschaft und Alltag.

Eislaufen am Bodensee

Zu Gast bei den Tieren

Es gibt wohl kaum eine schönere Kulisse, um seine Runden auf dem Eis zu drehen, als am Harder Seeufer. Möglich ist dies jeden Nachmittag ab 14 Uhr sowie vormittags außer Mittwoch und Samstag ab 9.30 Uhr.

Durch den ganzjährig geöffneten Feldkircher Wildpark führen mehrere kinderwagentaugliche Waldwege mit Waldlehrpfad. Über 160 Tiere erlauben bei freiem Eintritt Einblick in die Lebensweise der 18 Wildtierarten.

Wandern im Winter

Weihnachtsmärkte

Der alte Pilgerweg bis zur Bildsteiner Wallfahrtskirche bietet auch im Winter einen wunderbaren Ausblick über Rheintal und Bodensee. Zudem gibt es vom Dorfplatz aus viele Möglichkeiten zum Winterwandern.

In Bregenz, Dornbirn und Feldkirch verzaubern die Weihnachtsmärkte auch 2016 wieder die Stadtzentren. Angeboten wird allerlei Kunsthandwerk, Praktisches und Genussvolles für die ganze Familie.

Ab auf die Langlaufloipe

Museum voller Radios

Im Gemeindegebiet von Übersaxen befinden sich zwei Langlaufloipen mit Panoramablick über fünf oder acht Kilometer. Zudem führt ein schöner Winterwanderweg zur Gulmalpe.

550 Objekte aus der Zeit von 1920 bis 1970 gibt es im Lustenauer Radiomuseum in der Roseggerstraße zu bewundern. Jeweils donnerstags von 15 bis 21 Uhr oder nach Vereinbarung.

Kletterhalle Dornbirn

Rodeln in Laterns

Die K1 Kletterhalle in Dornbirn bietet auf rund 2000 m² und einer Kletterwandfläche von 3000 m² täglich Klettervergnügen in allen Schwierigkeitsgraden.

Rodelfreunde kommen auf der Naturrodelbahn Laterns-Gapfohl voll auf ihre Kosten. Nach einem gut einstündigen Aufstieg kann die 25-minütige Abfahrt genossen werden.

Das Skigebiet Bödele oberhalb von Dornbirn eignet sich für Kinder und Jugendliche perfekt, um Skifahren oder Snowboarden zu lernen.

Wintervielfalt zwischen Bergen und Bodensee Die Region BodenseeVorarlberg bietet eine Mischung aus Stadt, See und Bergen.

Anfänger. Abseits der Piste gibt es dank zahlreicher Winterwanderwege ein tolles Alternativprogramm. Gemütlicher, aber dennoch sehenswert und teilweise mit wunderbarem Panorama präsentieren sich die Skigebiete auf dem Pfänder, im Ebnit, in Buch, Möggers, HohenemsSchuttannen, Gurtis-Bazora und Übersaxen.

BREGENZ. (VN-lös) Die Region Bodensee-Vorarlberg punktet im Winter vor allem durch eines: die Vielfalt. Den unzähligen Möglichkeiten, sich auch im Winter sportlich zu betätigen, steht städtisches Flair mit vielfältigen kulturellen Angeboten gegenüber.

Sportliche Alternativen Auch wer abseits der Skipiste nach sportlichen Angeboten sucht, ist hier genau richtig. Eislaufplätze, Rodelbahnen, Langlaufloipen oder Winterwanderwege sorgen dafür, dass für alle Sportler etwas dabei ist. „Die Region bietet auch im Winter viele schöne Naturerlebnisse. Mein persönliches Highlight sind immer Skitouren auf den Pfänder, das Bödele oder in Laterns“, so Katja Zündel, Marketingleiterin bei Bodensee-Vorarlberg Tourismus.

Ski-Eldorado für Familien Doch zuerst zum Wintersport: Die Skigebiete der Region punkten besonders durch ihre Familienfreundlichkeit. In Laterns bieten 27 Pistenkilometer jedem Skifahrer, egal ob Anfänger oder sportlicher Fahrer, ideale Möglichkeiten, dem Skisport nachzugehen. Während sich die Erwachsenen auf der Piste vergnügen, werden die Kinder kostenlos im Kinderland betreut. Besonders beliebt ist zudem die vier Kilometer lange Naturrodelbahn. Am schneesicheren Bödele oberhalb von Dornbirn stehen heuer erstmals zehn Lifte zur Wahl. Der neue Tellerlift Schanzenblick bietet eine weitere Alternative für

Kulturelle Vielfalt Für diejenigen, die sich lieber der Kultur widmen, bietet die Region Bodensee-Vorarlberg ebenfalls viele Möglichkeiten. Die inatura in Dornbirn,

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FOTO: LCF

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Die Region bietet auch im Winter schöne Naturerlebnisse. KATJA ZÜNDEL

das Kunsthaus und das Vorarlberg Museum in Bregenz sowie das Jüdische Museum in Hohenems sind dabei besondere Anziehungspunkte. Seit Kurzem bietet auch die Mohrenbrauerei Dornbirn in einem eigenen Museum Einblicke in die Biergeschichte. Spezialitäten aus der Region Neben den vielfältigen Sportund Kulturangeboten punktet die Region vor allem auch

durch die vielen regionalen Spezialitäten. „Diese entstehen oft in kleinen Manufakturen und sind direkt bei den Erzeugern erhältlich“ gibt Urs Treuthardt, Geschäftsführer bei Bodensee-Vorarlberg-Tourismus, noch einen Tipp für ein mögliches Weihnachtsgeschenk. Warten auf Weihnachten Um die Wartezeit auf das Christkind zu verkürzen, bietet sich ein Besuch der großen Adventmärkte in Bregenz, Dornbirn oder Feldkirch an, die bereits ab Ende November täglich geöffnet sind. Aber auch zahlreiche andere Gemeinden laden, meist an einzelnen Tagen, zum gemütlichen Adventbummel ein.

Tageskartenpreise 2016/2017 Pfänder » Erwachsene » Senioren » Jugendliche » Kinder Bödele » Erwachsene » Senioren (ab Jg. 1952) » Junioren (Jg. 1998–2000)

18,60 Euro 18,60 Euro 14,90 Euro 11,20 Euro

32,10 Euro 28,90 Euro 26,40 Euro

» Kinder (Jg. 2001–2010) » Schneemann (Jg. 2011 und jünger) Laterns » Erwachsene » Senioren (ab Jg. 1956) » Jugendliche (Jg. 1998–2000) » Kinder

17,60 Euro 4,70 Euro

35,00 Euro 30,50 Euro 30,50 Euro 18,00 Euro


SAMSTAG/SONNTAG, 26./27. NOVEMBER 2016

Unser Vorarlberg. Unsere Zukunft. 12

Sicher und funktional auf der Skipiste unterwegs Skifahren, Snowboarden, Langlaufen oder Tourengehen: Die Liste der Wintersportarten ist lang. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Für jede Sportart braucht man nicht nur ein funktionales, sondern auch sicheres Outfit. Wir zeigen, wie man nicht nur praktisch, sondern auch trendig ins Schneevergnügen starten kann. Angenehm: Sweatshirt mit weichem Innenfutter im NorwegerStil. Erhältlich bei C&A um 12,90€

Tragekomfort: Skischuh von Head mit Fit-Schale und Evo Perfect Fit Innenschuh. Gesehen bei Hervis um 279,99 Euro

Sicher: Skihelm von Alpina Jump mit integriertem Visier. Erhältlich bei Hervis um 59,60 €.

Skiverleihe sind im Trend

Auffallen: Bunte Strickmütze von Buff mit Bommel. Gibt‘s bei Hervis um 29,95 €.

Ohne Ski, Snowboard und Helm läuft im Winter natürlich nichts, dabei wird hierzulande rund die Hälfte der Winterausrüstung ausgeliehen. „Der Anteil ist etwa 50:50“, sagt Ernst Aichinger, Vorsitzender der Berufsgruppe Sportartikelhandel in der Wirtschaftskammer Österreich. In Österreich gibt es laut Aichinger insgesamt rund 1250 gewerbliche Skiverleiher. Viele würden ihren Winterurlaub schon inklusive Skiausrüstung buchen. FOTO: BERCHTOLD

Passende Ausrüstung ist das Um und Auf SCHWARZACH. Die richtige Skibrille und der passende Helm sollten beim Skifahren zur Pflichtausrüstung zählen. Sie schützen Augen und Kopf und sorgen für ein unfallfreies Skivergnügen. Insbesondere für alle Schüler bei den Schulskikursen ist die richtige Ausrüstung ein absolutes Muss. Durch Regen oder Schneekristalle, Fahrtwind oder Reflexionen der Sonne im Schnee ist die Sicht beim Skifahren oft nicht klar, und daher wird die Skibrille zum unbedingten Begleiter auf der Piste. Doch nicht jede Skibrille ist für jedes Wetter geeignet. Entscheidend ist die farbliche Tönung der Brille: „Bei Nebel sind vor allem gelbe oder orange Brillen ratsam, diese lassen die Umgebung kontrastreicher erscheinen, als sie tatsächlich ist“, erklärt Unfallverhütungsexperte Dr. Emmerich Kitz von der AUVA. Bei Sonnenschein ist hingegen von diesen Brillen abzuraten, da eine zusätzliche Aufhellung der Umgebung die Unfallgefahr steigert.

Kennzeichnung Sonnenschutz „Egal, welche Färbung die Brille hat – die Lichtfilter sagen nichts über den UVSchutz aus. Der Sonnenschutz ist an der Kennzeichnung, die sich üblicherweise am Brillenbügel befindet, zu überprüfen,“ erklärt Kitz. Optimalen Sonnenschutz bieten Brillen, die nach EN 174 Skihelm von Arrival. Gesehen bei Hervis um 51,55 €.

Funktional: Skihandschuhe aus winddichtem und wasserabweisendem Material, bei H&M um 12,99€.

in der Kategorie S2 oder S3 genormt sind. „Auch bei der Handelsbezeichnung „UV 400“ können Sie von einem guten Sonnenschutz ausgehen“, so der Unfallverhütungsexperte. Wichtig ist es auch, die Brille gemeinsam mit dem Helm anzuprobieren, um einen Spalt zwischen Helm- und Brillenrand zu vermeiden. So kann kein kalter Wind, Schnee oder Regen auf die Stirn gelangen und die Brille nicht drücken. Qualität der Helme Die richtige Passform ist beim Kauf eines Skihelms entscheidend; der Skihelm sollte genau der Kopfform entsprechen. „Um beim Kauf die richtige Größe zu ermitteln, beginnen Sie am besten mit einem relativ großen Helm und nähern sich dann der idealen Größe an“, rät Unfallverhütungsexperte Thomas Manek. Die Qualität der Helme am Markt ist sehr gut. „Nicht ratsam ist es, den Helm mit Stickern oder Etiketten zu bekleben, es sei denn, der Hersteller gestattet dies explizit. Die Lösungsmittel des Klebstoffes erweichen den Helm und die Schutzfunktion im Falle eines Unfalls wird massiv reduziert.“

Großer Tragekomfort: Weiche Baumwoll-Mix-Socken mit Norwegermuster. Gesehen bei Esprit um 7,95 €.

Nicole aus Feldkirch trägt ein Skioutfit von Hervis: Skijacke (199,99) und Skihose von Protest (99,99), Skipullover von Craft (39,99), Mütze von Protest (19,99), Skischuh (279,99), und Ski von Head (549,99). FOTOS: VN/PAULITSCH

Warme Beine: Leggings aus festem Jersey mit Nähten an den Beinen und elastischem Bund, bei H&M um 19,99 €.


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