Vorsorgen und Versichern
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Eigenbestimmte Medizin Schutz vor Berufsunfähigkeit Finanzielle Freiheit im Alter
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Der Bau eines Hauses oder Wohnungseigentum ist für viele ein erstrebenswertes Ziel und derzeit die interessanteste Art das Geld anzulegen.
Sparen und Anlegen: Beliebtheit von Wohnungseigentum steigt Wohnungseigentum setzt seinen Höhenflug als beliebteste Anlageform der Österreicher fort. 42 Prozent halten den Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung derzeit für die interessanteste Art, ihr Geld zu sparen oder anzulegen.
geht. An zweiter Stelle der beliebtesten Anlageformen folgen Grundstückskauf und Bausparvertrag mit jeweils 34 Prozent Zustimmung, dicht gefolgt von Gold, das auf einen historischen Bestwert von 33 Prozent stieg.
Dieser positive Trend hält schon seit Jahresbeginn an. Am stärksten gestiegen ist im dritten Quartal das Interesse an Gold, wie aus einer aktuellen GfK-Umfrage hervor-
Hohes Interesse an Gold Das Interesse an Gold erfuhr im Quartalsabstand mit 4 Prozentpunkten auch den stärksten Zuwachs. Erst mit deutlichem Abstand dahinter folgt
Versicherer wollen Reform der Vorsorge Führende Vertreter der Versicherungswirtschaft wünschen eine Reform der Zukunftsvorsorge. Wichtig wären flexiblere Veranlagungsmöglichkeiten, so UNIQA-Österreich-Vorstand Peter Eichler. Es stelle sich auch die Frage der Kapitalgarantien. Wiener-Städtische-Generaldirektor Robert Lasshofer sprach sich für eine Einbindung von Wohnbauinvestitionen aus. Allianz-Österreich-Chef Wolfram Littich verwies im Hinblick auf die Veranlagungen von Lebens-
versicherern im Niedrigzinsumfeld auf Infrastrukturinvestitionen. Diese hätten lange Laufzeiten und stabile Verzinsungen. Um die Versprechungen an die Kunden angesichts der langen Vertragsdauer von Lebensversicherungen erfüllen zu können, seien lange Laufzeiten im Portefeuille wichtig. Lasshofer betonte, dass man mit Investitionen zur Wohnraumbeschaffung zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen könne: private Zusatzrenten und Finanzierung von Immobilieninvestitionen.
das Sparbuch, das sich noch bis 2014 gemeinsam mit dem Bausparvertrag jahrelang mit Zustimmungswerten von über 50 Prozent ein Wettrennen um die Spitzenposition der beliebtesten Anlageform geliefert hatte. Nunmehr kommt es nur noch auf eine Zustimmungsrate von 21 Prozent. Immerhin konnte sich das Sparbuch damit heuer aber erstmals von seinem Tief im zweiten Quartal von 18 Prozent erholen.
das Wissen über die Aktienmärkte, sodass sie vor einer Investition zurückschrecken“, so GfK-Finanzmarktforscher Sebastian Huchler. Lebensversicherung (16 Prozent) und Pensionsvorsorge mit staatlicher Förderung (15 Prozent) zeigen einen leichten Aufwärtstrend, liegen aber deutlich hinter den jeweils historischen Höchstwerten von 28 bzw. 22 Prozent. Die private Zusatzpension kann um drei Punkte zulegen.
Junge CDU für ein höheres Rentenalter
Die Mehrheit der Kinder, die heute in reichen Industrieländern zur Welt kommen, werden wahrscheinlich über 100 Jahre alt. Unsere Grafik zeigt, wie sich die Lebenserwartung für einzelne Jahrgänge entwickelt: Während die Nachkriegsgeneration im Durchschnitt 85 Jahre alt wird, haben aktuell 30-Jährige bereits eine prognostizierte Lebenserwartung von 97 Jahren. Wer bereits im neuen Jahrtausend geboren wurde, der darf ruhig damit rechnen, über 100 Jahre alt zu werden.
Vor der Spitzenrunde der großen Koalition über Reformen bei der Alterssicherung verlangten rund 80 junge CDU-Abgeordnete ein höheres Renteneintrittsalter ab 2030. „Dabei muss eine Koppelung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung für die Zeit nach 2030 Teil des Pakets sein“, heißt es in einem Positionspapier des Netzwerks „CDU 2017“. Die Abgeordneten fordern die große Koalition zu mehr Generationengerechtigkeit in der Rentenpolitik auf.
Vorsorge für Todesfall
a lect-
Online-Sparen interessant Bereits 13 Prozent halten diese Sparform für interessant. Viele Österreicher liebäugeln nach wie vor mit dem eigenen Sparschwein zu Hause (17 Prozent). Im Zeitverlauf ist auch hier ein Aufwärtstrend zu erkennen. Alles in allem haben sich die Werte der Sparformen heuer im dritten Quartal im Ver-
gleich zum zweiten Quartal – mit Ausnahme der Aktien – stabilisiert oder verbessert. Die Beliebtheit von Aktien ging von 14 auf 13 Prozent leicht zurück. Als eher komplexe und risikobehaftete Anlageformen haben es Aktien und Investmentfonds (11 Prozent) nach wie vor schwer, bei den Österreichern zu punkten, obwohl die sicheren Anlagen nur mehr niedrige Zinsen versprechen. „Vielen Menschen fehlt
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e sic Die Swiss Life Select-Berater aus dem Team Vorarlberg freuen sich, Sie kennenzulernen! Marktstraße 13, 6850 Dornbirn | vorarlberg@swisslife-select.at | Tel. +43 5572 205 886 www.swisslife-select.at | www.job-meines-lebens.at
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Mehr finanzielle Freiheit im Alter Was immer man später vorhat: Heute ist der Tag, um mit der Vorsorge zu starten. Denn wer seine Vorsorge frühzeitig selbst in die Hand nimmt, hat gute Aussichten auf finanzielle Freiheit im Alter. Obwohl das gesetzliche Pensionsalter schrittweise angehoben wird und man künftig länger arbeiten muss, kann heute niemand mit Sicherheit sagen, wie hoch die staatliche Pension sein wird. Auf den Lebensstandard, den man sich aufgebaut hat, möchte man später nicht verzichten. In jedem Alter sinnvoll „Was sich ändert, sind nur die Sparziele und die Prioritäten, z. B. weil man Wohneigentum erwerben will oder den Kindern mit einer guten Ausbildung einen optimalen Start ins Leben ermöglichen möchte, sich eine gute gesundheit-
liche Versorgung sichern oder auch, um den Enkelkindern das Studium oder den Führerschein zu finanzieren. Doch für alle gilt: Je früher man mit dem Ansparen beginnt, umso besser“, so Brigitte Cehtel, Beraterin Hypo-Bank Bludenz. Vorsorgen – aber wie? Die Auswahl an Produkten, die sich zur privaten Pensionsvorsorge eignen, ist beachtlich. Nicht nur spezielle Produkte mit der Option einer Rentenzahlung, sondern vielmehr jedes angesparte Kapital – egal ob Sparbuch, Ansparen mit Fonds oder Vermögensverwaltung mit Entnahmeplan – kann eine Pensionsvorsorge sein. Die Vorsorgespezialisten empfehlen, vor allem bei einem längeren Ansparhorizont von mindestens fünf Jahren, das Ansparen mit Fonds. Reine Anleihenfonds weisen ein geringeres Risiko auf und
Aktienfonds: Höhere Zuwächse, aber auch mehr Risiko. sind auf Kapitalerhalt und Stabilität ausgelegt. Aktienfonds versprechen höhere Wertzuwächse durch Dividenden und Kursgewinne, sind aber gleichzeitig mit einem höheren Risiko verbunden.
„Wichtig ist, eine individuelle Lösung und die richtige Balance zwischen Ertrag und Risiko zu finden. Die Bedürfnisse können sich im Laufe der Jahre verändern. Ich empfehle deshalb eine regelmäßige
Überprüfung der eigenen Anlagestrategie“, ergänzt Brigitte Cehtel. So ist es zum Beispiel sinnvoll, in den Jahren vor der Pensionierung den Aktienanteil nach und nach zu reduzieren, um die Anfälligkeit des angesparten Vermögens auf Wertschwankungen zu verkleinern und damit die Sicherheit zu erhöhen. Die persönliche Beratung und eine Aufklärung über die verschiedenen Risiken sind für eine individuelle Vorsorgelösung entscheidend. Trotz aller Vorteile der Digitalisierung wird sie die persönliche Beratung nie ersetzen können. Darum setzt die Hypo auf den Mix aus digitalem Service und Beratung in den Filialen oder bei den Kundinnen und Kunden zu Hause.
morgen gut zu leben. Das heißt für finanzielle Freiheit im Alter vorzusorgen, ohne sich im Erwerbsleben zu stark einzuschränken. Dieses Kunststück ist problemlos möglich, wenn man früh genug startet und auf die richtige Beratung setzt. Hierbei handelt es sich um eine Marketingmitteilung im Sinne des Wertpapieraufsichtsgesetzes.
Brigitte Cehtel.
Optimal vorsorgen Eine optimale private Vorsorge ermöglicht es, heute und
Leidenschaftlich. Gut. Beraten.
Fluggesellschaften suchen neue Einnahmen.
Lufthansa verkauft auch Versicherungen Frankfurt. Auf ihrer Suche nach zusätzlichen Einnahmequellen verkauft die Lufthansa jetzt auch Versicherungen. Der Luftverkehrskonzern bietet seinen Passagieren ab sofort Polizzen an, mit denen Schäden an Elektrogeräten während der Reise reguliert werden können. Die Verträge stammen vom Versicherungsunternehmen Ergo direkt und enden nach einem Jahr automatisch. Versichert seien sämtliche mitgeführten Elektrogeräte auf beliebig vielen Reisen im Jahr, wie Lufthansa mitteilte. Zu Umsatzerwartungen äußerte sich die Fluggesellschaft nicht. Wegen der sinkenden Ticketerlöse versuchen viele Fluggesellschaften ihren Kunden zusätzliche kostenpflichtige Dienstleistungen zu verkaufen.
Variabel verzinste Haushaltskredite sind für FMA ein Problem Banken und Versicherungen stöhnen unter den anhaltenden Niedrigzinsen. Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) sieht darin eine große Herausforderungen für die Banken. Provisionserträge würden damit immer wichtiger. Problematisch sieht FMAVorstand Helmut Ettl aktuell den hohen Anteil variabel verzinster Haushaltskredite, weil das Kreditrisiko bei steigenden Zinsen größer werde. In einem Hearing begrüßte Ettl deshalb die aktuelle Tendenz zum Abschluss fix verzinster Privatkredite. Auch die Versicherer kämpfen in diesem Umfeld: Dort müssen gut verzinste Rücklagen mehr und mehr durch niedrig verzinste Assets ersetzt werden. Stark zurückgefahren haben die Banken, wie FMA-Vorstand Klaus Kumpfmüller im Finanzausschuss berichtete, die Derivate. Die etablierten Banken erleben immer mehr Konkurrenz durch sogenannte FinTechs. Für Start-ups in der Finanzdienstleistungsbranche wurde in der FMA eine eigene Abteilung mit Beratung eingerichtet.
VORSORGE?
ICH HAB NOCH VIELES VOR. DESHALB HABE ICH MICH FÜR EINE VORSORGELÖSUNG ENTSCHIEDEN, DIE ICH MEINER LEBENSSITUATION ANPASSEN KANN. NADINE HÖRBURGER,
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Meine Vorsorge. Nicht warten. Jetzt starten. Hypo Landesbank Vorarlberg Zur Filiale in Ihrer Nähe: www.hypovbg.at Hierbei handelt es sich um eine Marketingmitteilung im Sinne des Wertpapieraufsichtsgesetzes. Diese dient lediglich Informationszwecken und stellt weder eine Anlageberatung, noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Diese Informationen ersetzen nicht die fachgerechte Beratung für die beschriebenen Finanzinstrumente und dienen insbesondere nicht als Ersatz für eine umfassende Risikoaufklärung. Zugehörige Prospekte samt allfälligen sich ändernden oder ergänzenden Angaben sind bei der Hypo Landesbank Vorarlberg während üblicher Geschäftszeiten sowie unter www.hypovbg.at – „Hypo Börsenplattform“ einsehbar.
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Vermögen aufbauen und absichern Finanzielle Vorsorge hat in Vorarlberg einen sehr hohen Stellenwert. Laut einer Studie schätzen 84 Prozent der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger die Sicherheit eines soliden Finanzpolsters. Im Vordergrund steht dabei für sie die Vorsorge für die Pension (65 Prozent), für die Familie (53 Prozent) sowie für den Fall eines Unfalls (52 Prozent). Mit einer ganzheitlichen Vermögensstrategie kann man auch im aktuellen Niedrigzinsniveau weit kommen. Zwischen den 1809 Euro, die in Vorarlberg als Wunschpension angegeben werden, und der realen Durchschnittspension von rund 1210 Euro bei Männern und 857 Euro bei Frauen klafft eine große Lücke. „Wer im Ruhestand seinen Lebensstandard halten möchte, sollte so früh wie möglich mit privater Altersvorsorge beginnen“, rät Vorsorge-Experte Michael Felder gegenüber den VN. Aber neben der Pensionsvorsorge geht es auch um den Aufbau eines Notgroschens. Gleichzeitig dürfen Unfall- und Pflegevorsorge, Familienabsicherung und Ausbildung der Kinder nicht zu kurz kommen. Und im Idealfall gelingt es, sich über die Jahre hinweg einen Kapitalsockel für die Erfüllung von Wünschen zu schaffen. Kurzfristige Vorsorge „Schaffen sollte man zuallererst eine kurzfristig verfüg-
bare Geldreserve in der Höhe von drei Netto-Monatseinkommen. Damit kann man größere Ausgaben auch ohne Kontoüberziehung und Kredit finanzieren“, empfiehlt Felder. Für den Fall des Falles Das Leben steckt voller Überraschungen, auf die man sich finanziell vorbereiten sollte. Eine geplatzte Wasserleitung, ein Sturmschaden oder ein Einbruch sind zwar unangenehm, aber vielleicht noch nicht das Schlimmste. Da die meisten ihren Lebensunterhalt durch tägliche Arbeit verdienen kommt noch vor jeder weiteren Vorsorge-Überlegung die Sicherung der laufenden Einkünfte. So sind Unfälle, die nicht auf dem Weg oder während der Arbeitszeit passieren, nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung gedeckt. Diese Lücke kann aber eine private Unfallvorsorge schließen.
Michael Felder Filialleiter und Vorsorgespezialist Sparkasse
Eine solide und regelmäßige Finanzplanung ist in jeder Lebenssituation wichtig. Verlassen Sie sich hier jedoch nicht auf Patentrezepte.
man mehr und bei höheren Kursen entsprechend weniger Fondsanteile. Einlagegarantien wie bei Sparbüchern gibt es allerdings nicht. Für Fondspläne spricht darüber hinaus auch ihre Flexibilität: Bei finanziellen Engpässen kann die Veranlagung reduziert oder ausgesetzt werden.
Auch wenn der Ruhestand noch in weiter Ferne ist, sollte diese Zeit vorbereitet werden. Auch wenn von Ruhestand noch lange keine Rede ist, sollte diese Zeit gründlich finanziell vorbereitet werden. Auf lange Sicht „Bauen solllte man möglichst auf drei Säulen: die gesetzliche, die betriebliche und die private Altersvorsorge“, weiß der Finanzfachmann. Die Basis für ein geregeltes Einkommen im Alter legen die gesetzlichen Pensionsansprüche aus einem Arbeitsverhältnis oder einer selbstständigen Tätigkeit. Auch bei der Job-Wahl sollte taktisch vorgegangen und jenen Arbeitgebern Vorzug gegeben werden, die mit Einzahlungen in eine betrieb-
liche Vorsorgekasse den Lebensabend für ihre Mitarbeiter zusätzlich absichern. Was die private Vorsorge anbelangt, möchten die meisten Vorarlberger möglichst wenig Risiko eingehen. Eine private Altersvorsorge bietet sich hier vor allem für Jüngere an. Wer rechtzeitig mit den Einzahlungen beginnt, sichert sich höhere Prämien. Richtiger Vorsorgemix „Man sollte sich allerdings bewusst sein, dass man auf lange Sicht nur mit einem Vorsorgemix aus Sparbuch, Wertpapieren und Versicherungen die besten Chancen auf Erträge einfahren kann“, rät Felder.
(Symbolbild)
Wer mehr Risiko eingehen kann und möchte, kann auch zu einer Lösung am Kapitalmarkt greifen. So könnte ein gemanagter Dachfonds mit abgestimmten Risikostufen auch Sicherheitsbetonten gerecht werden. Mit 30 bis 50 Euro lässt sich dieses Vorsorgeprodukt auch von Kleinstanlegern im Rahmen eines Fondssparplans besparen und ermöglicht Kapitalaufbau auf lange Sicht. Durch die monatlichen Einzahlungen glätten sich meist schon bei einer mittleren Behaltefrist die Wertschwankungen, denen alle Investmentfonds unterliegen. Denn bei niedrigen Kursen erwirbt
Wünsche erfüllen Möglichst früh sollte man auch den finanziellen Grundstein legen, um seine Träume verwirklichen zu können: Reisen, Wohneigentum oder eine besondere Ausbildung. Hier eignet sich beispielsweise ein Bausparvertrag, der nicht nur einen soliden Kapitalsockel schafft, sondern in weiterer Folge ein Darlehen für Wohneigentum oder Ausbildungsmaßnahmen ermöglicht. Mit mehr Bereitschaft zum Risiko könnte man auch zu Wertpapieren greifen. Dabei sollte man sich unbedingt an jene Anlageklassen halten, die man auch versteht. „Zu beachten ist aber, dass die Verständlichkeit einer Anlageklasse nicht zwangsläufig mit dem damit verbundenen Risiko im Einklang steht“, weiß Felder. So ist beispielsweise das Risiko bei Einzelaktien in der Regel deutlich höher als bei Investmentfonds. Da dieses Investment aber auch den Schwankungen des Kapitalmarktes unterworfen ist, sollte hier nur Geld angelegt werden, das erst in rund fünf Jahren wieder benötigt wird.
Geschickt vorsorgen Ingo Hämmerle, Landesdirektor der s Versicherung für Vorarlberg, erklärt, wie im aktuellen Zinsumfeld trotzdem ertragsorientiert vorgesorgt werden kann. Laut der aktuellen GFK-Umfrage im Auftrag der s Versicherung und der Sparkassen sind 65 % der Österreicher mit dem aktuellen Zinsniveau „sehr unzufrieden“, 21 % der 500 Befragten sind „eher unzufrieden“. Ingo Hämmerle: „Für jeden Menschen, der vorsorgt, ist das niedrige Zinsniveau eine echte Herausforderung. Nur wer heute bereit ist, bei Geldanlage und Vorsorge etwas mehr Risiko einzugehen, kann die Ertragschancen verbessern.“ Zwar ist für 50 % der Österreicher Sicherheit in der Geldanlage wichtig, aber 44 % der Befragten können auch mit einer ausgewogenen Rendite-Risiko-Verteilung leben.
Ingo Hämmerle, Landesdirektor der s Versicherung für VorFoto: Sparkasse arlberg. Geschickter Mix Ein revolutionäres Produkt auf dem Vorsorgemarkt ist die s Lebens-Versicherung. „Sie bietet maximale Flexibilität. Nicht nur die Höhe des Ablebensschutzes und sonstige Zusatzleistungen lassen sich an die persönlichen Bedürfnisse anpassen, auch das Ver-
hältnis zwischen Veranlagung im sicheren Deckungsstock mit 1 % garantierter Verzinsung und ertragsorientierter Aktienveranlagung kann frei gewählt werden“, so Ingo Hämmerle. Ein besonderes Extra der s Lebens-Versicherung ist der sogenannte „Ertrags-Retter“. Erträge aus der Aktienveranlagung werden in den Deckungsstock mit 1 % Garantiezins umgeschichtet und abgesichert. Dadurch gehen erzielte Erträge aus der Aktienveranlagung nicht mehr verloren und erhöhen die Garantieleistungen bis zum Ende des Vertrags. Hämmerle: „Das Produkt ist eine perfekte Kombination aus Ertragschance und Sicherheit. Entscheidend für die optimale Vorsorgestrategie ist die Beratung. Ihre Kundenbetreuer oder Ihre Kundenbetreuerin stehen Ihnen für persönliche Informationen gerne bereit.“ ANZEIGE
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„Unsere Veranlagung sichert das Kapital der Kunden nachhaltig“ Die private Pensionsvorsorge als optimale Ergänzung zur staatlichen Pension. Mittlerweile sind wir die Nachricht gewohnt, dass der Rechnungszins gesenkt wird. Auch im neuen Jahr (ab 1. Jänner 2017) wird der gesetzlich vorgegebene Höchstrechnungszins von einem Prozent auf 0,5 Prozent reduziert. Mit diesem Rechnungszinssatz werden die einbezahlten Sparbeiträge verzinst. Daraus ergeben sich die garantierten Leistungen. Eine Verminderung auf 0,5 Prozent bedeutet, dass bei gleicher Beitragszahlung eine geringere garantierte Leistung (Versicherungssumme bzw. garantierte Rente) aus dem Vertrag fällig wird.
Dir. Robert Sturn Vorarlberger Landesversicherung
Wir als regionale Versicherung sind bemüht, unseren Kunden auch künftig beste Konditionen zu garantieren.
Dieser verminderte Rechnungszinssatz gilt für Verträge, die ab 1. Jänner 2017 abgeschlossen werden. Es macht daher Sinn, die private Pensionsvorsorge heuer noch abzuschließen. Hohe Gewinnbeteiligung Für Kunden der Vorarlberger Landes-Versicherung V.a.G. (VLV) beträgt die Gesamtverzinsung (Rechnungszinssatz plus Gewinnbeteiligung) derzeit 3,5 Prozent pro Jahr. Mit dieser Verzinsung erreicht diese Versicherung eine Spitzenposition in Österreich. Diese Verzinsung ist KEST-frei und eine gleichwertige Veranlagung mit dieser Sicherheit ist praktisch nicht zu finden. „Wir als regionale Versicherung sind bemüht, unseren Kunden auch zukünftig beste Konditionen für ihre persönliche Altersvorsorge zu garantieren“, bekennt sich Direktor Robert Sturn zur hohen Gewinnbeteiligung. Regionale Verantwortung Das Ziel einer hohen Gesamtverzinsung (3,5 Prozent p.a.) für Kunden der VLV unterstreicht die regionale Verantwortung, welche die Vorarlberger Landes-Versicherung V.a.G. trägt. Aufgrund der Unternehmensform als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, welche keine Dividenden-
zahlungen an Investoren erfüllen muss, kann die VLV ihren Kunden eine derart hohe Gewinnbeteiligung bieten. Die Veranlagungsstrategie wird so gestaltet, dass trotz hoher Sicherheit bei der Veranlagung eine sehr gute Rendite auf das veranlagte Kapital erwirtschaftet werden kann. Dir. Mag. Klaus Himmelreich Vorarlberger Landesversicherung
Wir haben eine ausgewogene Kapitalveranlagung im Sinne unserer Kunden. Diese stärkt auch unser Unternehmen im Ganzen. „Unsere Veranlagung sichert nachhaltig das Kapital unserer Kunden und stärkt unser Unternehmen im Gesamten“, betont Direktor Mag. Klaus Himmelreich die Notwendigkeit einer ausgewogenen Veranlagungsstrategie. Private Vorsorge mit Mehrwert Eine private Pensionsvorsorge (Rentenversicherung) ist das einzige Vorsorgeinstrument,
Trotz hoher Sicherheit wird eine große Rentabilität erwirtschaftet. welches dem Kunden eine lebenslange Rente garantieren kann. Dies ermöglicht die Schaffung eines persönlichen Mehrwerts durch eine private Pensionsvorsorge als optimale Ergänzung zur staatlichen Pension. Dabei kann die Höhe der Rente heute schon fixiert werden,
auch wenn die Rentenauszahlung erst zu einem späteren Zeitpunkt beginnt. Dadurch kann die bekannte „Pensionslücke“ individuell geschlossen oder zumindest verringert werden. Welches andere Produkt leistet eine lebenslange garantierte Rente, selbst wenn die
durchschnittliche Lebenserwartung weit überschritten wird? Die Antwort ist für die VLV-Direktoren eindeutig: „Es gibt kein anderes Produkt. Eine private Pensionsvorsorge ist daher gerade in der heutigen Zeit unverzichtbar für die finanzielle Absicherung im Alter.“
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Bausteine für individuellen Schutz Mit „Privat & Besitz“ hat die Generali laut Eigenaussage eine neue Produktwelt entwickelt, die über flexible Produktbausteine individuellen Schutz bietet. Haushalt/Eigenheim- und Haftpflicht-Bausteine können genauso inkludiert werden wie Reise, Unfall und Rechtsschutz. Mit IT-Assistance schuf die Versicherung einen einzigartigen Computerservice für Privatkund(inn)en. Der Schaden- und Unfallversicherer Generali fokussiert sich demnach weiterhin auf eine verbesserte Kundenerfahrung und startet mit einer neuen Produktwelt für Privatpersonen: „Privat & Besitz“ trägt mit seiner Modularität dem starken Bedürfnis nach Individualisierung und Flexibilisierung Rechnung. Zusätzlich stehen neue Deckungsbausteine und Serviceleistungen
wie die IT-Assistance zur Verfügung. Der Regionaldirektor für Tirol und Vorarlberg, Markus Winkler, meint dazu gegenüber den VN: „Im Zeitalter der Digitalisierung stellen wir unsere Kunden und deren geänderte Bedürfnisse mehr denn je in den Mittelpunkt. Teil dieser Kundenfokussierung ist die individuelle Gestaltung des Versicherungsschutzes – sprich die freie Auswahl von Produkten und Leistungsbausteinen passend zu den Bedürfnissen und Lebenssituationen. Auch unsere digitalen Informations- und Serviceangebote wie das Kundenportal oder die hilfreichen Erklärund Produktvideos werden mit zunehmender Selbstverständlichkeit genutzt.“ IT-Assistance Mit der „IT-Assistance“ bietet das Unternehmen gemein-
Software-Downloads. Neben einer Online-Datensicherung umfassen die Serviceleistungen der IT-Assistance auch Hilfe bei unterhaltungselektronischen Geräten und den Bereich Cyber-Security. Dort erhält der Kunde Unterstützung im Umgang mit CyberMobbing und Cyber-Crime, Rat bei der Beurteilung von Cyber-Risiken sowie rechtlichen Beistand.
Markus Winkler, Regionaldirektor für Tirol und Vorarlberg. sam mit dem Partner Europ Assistance eine völlige Neuheit am heimischen Versicherungsmarkt: Privatkunden können via Telefon, Chat oder Remote-Sitzung rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr umfassende Unterstützung im IT-
Bereich in Anspruch nehmen. Diese reicht von der Virenentfernung über Probleme bei der Installation und dem Umgang mit Hard- und Software bis hin zu Netzwerkproblemen sowie der Konfiguration von Betriebssystemen und
Produktbausteine „Privat & Besitz“ bietet mit einfach aufgebauten, flexiblen und modularen Produktbausteinen umfassende Möglichkeiten im Privatbereich. Während der Basisschutz eine obligatorische Grundversorgung für jeden bietet, ergänzen die Classic- und Premiumvarianten den Schutz je nach Bedarf und passen diesen an veränderte Lebenssituationen an. Neben den traditionellen
Standardsparten Haushalt, Eigenheim, Bauwesen und Allgemeine Haftpflicht können neu auch die Bereiche Reise, Wassersportkasko, Rechtsschutz und Unfall mitversichert werden. „Die Erfahrung zeigt, dass gerade Nischenprodukte wie eine Jahresreiseversicherung immer mehr an Bedeutung gewinnen“, erläutert Winkler. Ein schwerer Unfall im Rahmen eines Ausfluges in ein Nachbarland kann ohne Reiseversicherung existenzbedrohende Ausmaße annehmen. Neue und innovative Deckungen in den Sparten Haushalt und Eigenheim – wie zum Beispiel die Deckung bei unbenannten Gefahren (Schäden durch direkt, plötzlich und unvorhergesehen einwirkende Ereignisse) oder die Mitversicherbarkeit von grober Fahrlässigkeit – sind Highlights des neuen Produktbündels.
Die neue Wohnbauanleihe ist fix verzinst.
Neue Anleihe der Bank Austria
SORGENKIND. WUNDERKIND.
Lebenssituationen sind vielfältig. Unsere Lösungen auch. Um zu verstehen, muss man zuhören. Sprechen Sie mit uns und wir finden die Lösung, die am besten zu Ihnen passt. www.generali.at
Die Bank Austria Wohnbaubank begibt für sicherheitsorientierte Anlegerinnen und Anleger eine neue mit 1,125 Prozent fix verzinste Wohnbauanleihe. Die Emission erfolgt treuhändig für die Bank Austria, die damit für die Zahlung der Zinsen und die Rückzahlung am Laufzeitende wirtschaftlich verantwortlich ist. Die neue „1,125 Prozent fix verzinste Wandelschuldverschreibung 2016–2027/3“ hat eine Laufzeit von elf Jahren. Die Zinsen werden erstmals im Oktober 2017 ausgezahlt. Die Wohnbauanleihen haben eine Stückelung von 100 Euro. Die Mindestveranlagung beträgt 1000 Euro. Die Rückzahlung des Kapitals erfolgt zu 100 Prozent des Nominalwertes am Ende der Laufzeit, sofern vom Anleiheinhaber keine Wandlung vorgenommen wurde. Steuerbegünstigte Veranlagung Die Veranlagung in Wohnbauanleihen ist steuerbegünstigt. Für österreichische Privatanlegerinnen und -anleger sind die Zinsen aus Wohnbauanleihen bis zum Ausmaß von 4,0 Prozent jährlich KESt-befreit. Durch diese Begünstigung ergibt sich ein höherer Nettoertrag gegenüber voll steuerpflichtigen Anleihen. Kursgewinne unterliegen bei Verkauf oder Tilgung der 27,5-prozentigen KESt. Zudem sind Wohnbauanleihen endbesteuert – das heißt, sie sind von der Einkommensteuer befreit. Die Wandelschuldverschreibungen können bei Bedarf zum jeweils gültigen Marktpreis verkauft werden, sollte das Geld vorzeitig benötigt werden. Zu beachten ist jedoch, dass die Wohnbauanleihen während der Laufzeit Kursschwankungen unterliegen. Wird die Kapitalanlage nicht bis zum Laufzeitende gehalten, besteht die Möglichkeit, dass der Anleger bzw. die Anlegerin weniger als den Nennwert zurückerhält.
Unter den Flügeln des Löwen. Impressum | Redaktion und Texte: Ernest F. Enzelsberger, Russmedia Bilder: Russmedia-Archiv, Agenturbilder, Shutterstock Umsetzung: Anja Schutti Anzeigenberatung: Russmedia, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach
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„Das vielfach unterschätzte Risiko“ Der Volksbank Vorarlberg Versicherungs-Makler empfiehlt eine private Berufsunfähigkeitsversicherung für alle Berufsgruppen. Der Verlust der Arbeitskraft gehört zu den größten Lebensrisiken für alle, die sich noch im Arbeitsleben befinden. Denn wer nicht auf alternative Einkunftsquellen oder ein stattliches Vermögen zurückgreifen kann, riskiert im Fall einer Berufsunfähigkeit unter Umständen das Familieneinkommen. Das hat zur Folge, dass vielleicht das Haus nicht mehr abbezahlt werden kann oder die privaten Rentenbeiträge gesenkt werden müssen. „Uns kommt die wichtige Aufgabe zu, aufzuklären und damit den Grundstein für eine sorgenfreie Zukunft im Falle der Berufsunfähigkeit zu legen“, sagt Dietmar Reicht, Leiter des
Volksbank Vorarlberg Versicherungs-Maklers. Verschärfung durch Reform „Durch die jüngste Sozialversicherungsreform wird die Problematik noch dringlicher“, so der Versicherungsexperte. Alle ab 1964 Geborenen erhalten nun keine befristete Berufsunfähigkeits- beziehungsweise Invaliditätspension mehr. Mitunter müssen sich Betroffene mit einem Rehabilitations- oder Umschulungsgeld und anschließender Mindestsicherung begnügen. Trotz umfassender Aufklärungsarbeit durch Versicherer, Vermittler, Verbraucherschützer und Regierung sorgt weiterhin nur eine Minderheit mit dem Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung vor. Drei Viertel haben Angst vor Berufsunfähigkeit – vorgesorgt haben nur wenige. Ängs-
te vor Berufsunfähigkeit sind zwar vorhanden, diese wirken sich auf das Vorsorgeverhalten jedoch wenig aus. Zwar geben 29 Prozent der Befragten an, sie hätten eine private Berufsunfähigkeitsversicherung, die tatsächliche Marktdurchdringung in Österreich fällt jedoch deutlich geringer aus. „Die Ursachen für BerufsunfäDietmar Reicht, Leiter Volksbank Vorarlberg VersicherungsMakler.
higkeit werden häufig falsch eingeschätzt“, wissen die Berater des Volksbank Vorarlberg Versicherungs-Maklers. Die berufstätige Bevölkerung sei nicht gut über die Ursachen für den Eintritt von Berufsunfähigkeit informiert. Tatsächlich sind psychische Erkrankungen und Ve r h a l t e n s störungen die häufigste Ursache, gefolgt von körperlichen Erkrankungen. Die Befragten sehen die größte Gefahr hingegen bei Unfällen,
die in der Realität nur in sehr seltenen Fällen zu einem Verlust der Arbeitskraft führen. Das fehlende oder falsche Wissen über die Ursachen für Berufsunfähigkeit führt zu einem geringen persönlichen Risikobewusstsein bei den Befragten: Nur 8 Prozent fühlen sich gefährdet, obwohl in Österreich jährlich mehr als 50.000 Anträge auf Zuerkennung einer Invaliditätspension gestellt werden. Die eigene Arbeitskraft ist das wertvollste Gut eines Menschen, der noch nicht im Ruhestand ist. Denn wer keinen Beruf mehr ausüben kann, verfügt auch über kein Gehalt – und damit wird eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Den Schutz früh sichern Private Vorsorge ist daher wichtig – doch wer kann sich
mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung abgesehen von den Berufstätigen noch schützen? Richtig ist, dass sowohl für Schüler als auch Studenten, Lehrlinge und Hausfrauen oder -männer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden kann. Dietmar Reicht empfiehlt besonders jungen Menschen, sich den Schutz früh zu sichern: Denn der Gesundheitszustand ist meist besser und die Rate niedriger.
Die berufstätige Bevölkerung ist nicht gut über die Ursachen des Eintritts von Berufsunfähigkeit informiert. Dietmar Reicht Volksbank Vorarlberg
Das EU-Parlament will mehr Transparenz.
EU-„Beipackzettel“ für Finanzprodukte kommt ein Jahr später Die von der EU geplanten „Beipackzettel“ für Finanzprodukte kommen erst Anfang 2018 und damit ein Jahr später als gedacht. Die EU-Kommission bestätigte die Verschiebung. Hintergrund ist Streit mit dem Europaparlament und den Mitgliedsländern, was genau in den Informationsblättern stehen soll. Es geht um die Pflicht von Banken und Versicherungen, Anlegern die teils komplexen Anlageprodukte und deren Risiken verständlich zu erklären. Eine Ende 2014 in Kraft gesetzte EU-Verordnung sieht standardisierte Faktenblätter vor, die für unterschiedliche Produkte nach denselben Regeln erstellt werden und die Angebote so vergleichbar machen sollen. Uneinigkeit über die Standards Eigentlich sollte dies bis 31. Dezember 2016 umgesetzt sein. Doch sind die EU-Institutionen uneins über die Standards für die Infoblätter. Der CSU-Europaparlamentarier Markus Ferber erklärte, das Parlament habe die „inakzeptablen Detailregelungen“ schon vor zwei Monaten zurückgewiesen. Die Verschiebung sei folgerichtig. Eine Kommissionssprecherin betonte, es sei keine leichte Entscheidung gewesen, zumal die Transparenz für Verbraucher erhöht werden solle. Die Fristverlängerung beziehe sich nur auf die technischen Vorgaben für die „Beipackzettel“. Die Regelungen würden nicht wieder aufgemacht.
Axa mit Umsatzplus Der französische Versicherer Axa hat den Umsatz in den ersten neun Monaten des Jahres dank höherer Preise in der Sach- und Unfallversicherung leicht gesteigert. Bis September legte der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 0,4 Prozent von 75,7 Mrd. Euro zu, teilte das Unternehmen mit. Das liege im Rahmen der Pläne bis zum Jahr 2020, erklärte Europas zweitgrößter Versicherer.
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Vorsorgen und Versichern
Berufsunfähigkeit kann jeden treffen Berufsunfähigkeit ist ein existenzbedrohendes Risiko, wird aber in Österreich noch immer stark unterschätzt. Eine private Versicherung bietet Schutz vor Einkommenseinbußen. Vorsorge im Alter wird immer wichtiger – wo kann ich mich über meine zukünftige finanzielle Situation informieren? Burkhard Berchtel: Das Pensionskonto zeigt erstmals klar und deutlich die drohende Pensionslücke – die Differenz zwischen Letztbezug und staatlicher Pension – auf. Damit erhalten die Österreicherinnen und Österreicher relevante Informationen, um sich auf die finanzielle Situation in der Pension vorzubereiten und geeignete Maßnahmen für die persönliche Eigenvorsorge zu treffen. Dabei ein wichtiges Thema: die Berufsunfähigkeit. Wer ist konkret betroffen? Treffen kann es jeden: Psychische Erkrankungen, Krankheiten des Bewegungsapparates, Unfälle, Herzund Kreislauferkrankungen sind die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit – ein existenzbedrohendes Risiko, das in Österreich immer noch unterschätzt wird. Im schlimmsten Fall kann man in eine Situation kommen, in der es nicht mehr möglich ist, den eigenen Lebensstandard und den seiner Familie zu erhalten und abzusichern, da die staatlichen Siche-
rungssysteme dafür oft nicht ausreichen.
Wie lässt sich privat vorsorgen? Die Berufsunfähigkeitsversicherung der Wiener Städtischen, der „Work-Life-Airbag“, bietet Schutz vor finanziellen Einbußen, wenn Versicherte ihren Beruf krankheits- oder unfallbedingt nicht mehr ausüben können. Bereits ab einer 50-prozentigen Berufsunfähigkeit wird die versicherte Pension in voller Höhe für die vereinbarte Versicherungsdauer ausbezahlt. Darüber hinaus bieten wir mit „Multi Protect“ als leistbare Alternative zur umfassenden Berufsunfähigkeitsversicherung einen österreichweit einzigartigen Existenzschutz, der dabei unterstützt, kritische Lebenssituationen zu meistern und die finanzielle Existenz abzusichern. So können nicht nur ein drohender Einkommensverlust ausgeglichen und Fixkosten abgedeckt werden, sondern auch notwendige Behandlungen und bestmögliche Therapien bezahlt werden. ANZEIGE
Ist Berufsunfähigkeit in Österreich ein wichtiges Thema? Derzeit sind mehr als 200.000 Österreicherinnen und Österreicher auf eine staatliche BerufsunfähigkeitsPension (BU-Pension) angewiesen, das sind fast 10 Prozent aller Pensionen. Allerdings ist diese wesentlich geringer als das Erwerbseinkommen. Dadurch entstehen Versorgungslücken mit möglicherweise schwerwiegenden finanziellen Folgen. Burkhard Berchtel Landesdirektor Vlbg., Wiener Städtische Versicherung
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Kontakt Existenzschutz unterstützt dabei, kritische Lebenssituationen zu meistern und die finanzielle (ÝøÝĿ b»ýøø ìðøÝ Ì Existenz abzusichern. nen ähnlichen Beruf zu ergreifen, der ihnen aufgrund ihrer Qualifikationen noch zugemutet werden kann – Einkommensverluste müssen die Betroffenen dabei in Kauf nehmen. Selbstständige, Landwirte und Hilfsarbeiter sind noch schlechter gestellt, so
müssen sie im worst case jede Arbeit annehmen, die ihnen auszuüben möglich ist. Seit 2014 ist die Situation noch prekärer? Ja, nach einer Gesetzesänderung für unter 50-Jährige ist seit 1. Jänner 2014 keine befris-
tete Berufsunfähigkeitspension mehr möglich, eine Invaliditätspension gibt es nur mehr bei dauerhafter Invalidität. Stattdessen wird Rehabilitations- bzw. Umschulungsgeld ausbezahlt, das bei 50 bzw. 60 Prozent des letzten Bruttoverdienstes liegt.
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Winterreifen und der Versicherungsschutz Zwischen 1. November und dem 15. April gilt in Österreich die Winterreifenpflicht. Allerdings wird die nur schlagend, wenn Autofahrer bei winterlichen Fahrverhältnissen mit den falschen Reifen unterwegs sind.
Das Ganze betrachten Nach dem Spiel ist immer vor dem Spiel. Für Investoren gilt dasselbe für ihre Anlagen. Wolfgang Fritz aus Klaus weiß auch von seinem Hobbyfußball beim FC Klaus, wie erfolgreich ein bestens aufgestelltes Team sein kann. Bei Wolfgang Fritz besteht das Team für Investitionen aus seiner Familie und den Familien der Schwester und des Bruders. Mit dabei ist Home Realisation GmbH. „In der heutigen Zeit, in der Spekulationen die Wirtschaftsleistungen und zwischenstaatlichen Beziehungen beeinflussen, bin ich der Ansicht, dass es immer schwieriger wird, zur Vorsorge – auch für die Kinder – in eine nachhaltige, stabil strukturierte Geld- oder Sachanlage mit kalkulierbarer Rendite zu investieren“, beschreibt Wolfgang Fritz die Grundüberlegungen, nachdem das elterliche Achtparteien-Mietshaus in Klaus an die Kinder übergeben worden war. Es sollte weiterhin ein
„Familienwerk“ bleiben. Nach eingehender Beratung durch die Home Realisation GmbH als langjährigem Partner der ganzen Familie beschloss der Familienrat die Absicherung der vorhandenen Geldwerte bei gleichzeitiger Realisierung von attraktiven Renditen durch die Investition in ein Lebens-Abschnitts-Haus. Auf die Empfehlung von Home Realisation GmbH hin wurde mit der Gründung einer GesnbR der rechtliche Rahmen gelegt. Die neue Familienunternehmung fand in einem fertig konzipierten Projekt der Home Realisation GmbH in Frastanz die ideale Lösung: ein Lebens-Abschnitts-Haus zur Vermietung mit zwei separaten Einheiten, einmal 90m² und einmal 70m². „Das Haus wird sich vom ersten Tag der Vermietung an selbst tragen und eine Rendite abwerfen“, so Fritz. Die Berechnungen dazu inklusive des lukrativen Vorsteuerabzugs, die gesamte Planungs- sowie
Finanzierungsphase mitsamt den Abstimmungen mit der Bank übernahm Home Realisation GmbH. „Für uns ist das gesamte Projekt ein Sorglos-Paket. Wir haben nur einen Ansprechpartner bei Home Realisation GmbH, der sich wirklich um alles kümmert. Anders geht es auch nicht, weil der Beruf schon so viel Zeit und Konzentration in Anspruch nimmt. Sogar die Mietersuche und -betreuung müssen wir nicht selbst organisieren. Home Realisation GmbH ist sehr breit aufgestellt und betrachtet immer das Ganze“, freut sich Fritz. So bleibt ihm mehr Zeit für das Wesentliche im Leben, seine Familie. Kontakt: Home Realisation GmbH Grabenweg 6a, A-6850 Dornbirn T +43 5572 53990 office@homerealisation.com www.homerealisation.com
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Die Winterreifenpflicht kann bei einem Unfall in direktem Zusammenhang mit der Kfz-Haftpflichtversicherung stehen. Wenn tatsächlich ein Unfall bei winterlichen Straßenverhältnissen passiert, prüfen Versicherungen, ob ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Unfall und den Reifen besteht. „Der Grund ist, dass man mit Winterreifen deutlich besser bremsen kann, mehr Grip in der Kurve hat und so oft in der Lage ist, Unfälle zu vermeiden“, so Andreas Kößl, Vorstand UNIQA Österreich. Haftpflicht und Kasko Grundsätzlich muss man zwischen Schäden, die aus der Kfz-Haftpflicht und der KfzKaskoversicherung gedeckt sind, unterscheiden. Wie der Name schon sagt, ist die KfzHaftpflichtversicherung eine Pflichtversicherung, die bei einem Verschulden für den Schaden an Dritten aufkommen muss. Was passiert aber, wenn der Fahrer auf winterlichen Straßen mit Sommerreifen einen Unfall verursacht hat? Auch in diesem Fall wird im ersten Schritt der Schaden an Dritten von der Versicherung übernommen. Allerdings können sich Versicherungen
am Versicherten regressieren, also Geld zurückfordern. Dies ist allerdings mit einer Summe von 11.000 Euro begrenzt – alles, was diese Summe übersteigt, ist vom Versicherer zu tragen. Schnee und Kasko Bei der Kfz-Kaskoversicherung kann der Versicherer eine Leistung verweigern und zwar dann, wenn das Verhalten, das zudem Unfall geführt hat, grob fahrlässig war. Ausschlaggebend für den Versicherer sind die Straßenverhältnisse zum Zeitpunkt des Unfalls und die Information, ob der Unfall mit den richtigen Reifen hätte verhindert werden können. Gibt es einen kausalen Zusammenhang, übernimmt die Versicherung einen Schaden in der Kfz-Kaskoversicherung in der Regel nicht. Stammkunden von UNIQA Österreich bekommen mit der Unwetterwarnung Wetterprognosen vor
Andreas Kößl Vorstand
Mit Winterreifen kann man wesentlich besser bremsen, hat mehr Grip in der Kurve und ist so in der Lage, Unfälle zu vermeiden. Unwetterereignissen etwa darüber, wenn starker Schneefall bevorsteht. „Wir arbeiten hier mit UBIMET zusammen. Die Unwetterwarnung ist sehr beliebt und hilft unseren Kunden dabei, sich besser auf die aktuelle Verkehrssituation vorzubereiten und gegebenenfalls auf ein anderes Verkehrsmittel umzusteigen“, so Kößl.
Bis 15. April besteht bei uns Winterreifenpflicht.
(Symbolbild)
FREITAG, 18. NOVEMBER 2016
Vorsorgen und Versichern
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„So klappt’s mit der Eigenvorsorge“ Staatliche, betriebliche und private Vorsorge – davon wird das österreichische Pensionssystem getragen. Wie viel die zentrale staatliche Säule in Zukunft zur eigenen Rente beitragen kann, ist fraglich. Deshalb lohnt es sich, heute schon für morgen vorzusorgen. Nicht ob, sondern wie, ist die Frage.
älter und geburtenstarke Jahrgänge drängen in die Pension. Im Verhältnis werden deshalb immer weniger Erwerbstätige die Bezüge von Pensionsbeziehern bezahlen müssen. Das österreichische Rentensystem steht damit vor großen Herausforderungen. Es gilt, selbst vorzusorgen.
„In der privaten Vorsorge gibt es eine einfache, aber erfolgreiche Taktik: regelmäßig sparen. Und damit am besten gleich beginnen“, motiviert Wilfried Hopfner, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg. „Auch bei kleinen Sparbeträgen können selbst niedrige Zinsen und Zinseszinsen damit länger für Sie arbeiten.“ Heute kommen hierzulande auf einen Pensionisten drei Erwerbstätige. Doch das Verhältnis verschiebt sich immer mehr: Die Menschen werden
Mehr von der Pension Auch bei uns im Ländle haben viele die Situation erkannt. Ihnen ist klar, nicht allein auf die staatliche oder betriebliche Rente setzen zu können. Sie sorgen lieber zusätzlich selbst vor. Entscheidend sei dabei nicht so sehr die Höhe der konstant gesparten Beträge. Ausschlaggebend ist es, regelmäßig und so früh wie möglich Geld auf die Seite zu legen. Möglichkeiten zum Vorsorgen werden viele geboten. In der Fülle verschiedener Vorsorgelösungen und gesetzlicher Re-
gelungen den Überblick zu behalten, ist darum nicht einfach. Viele greifen deshalb auf professionelle Beratung zurück, weiß Wilfried Hopfner: „Vorsorge bestimmt die eigene Zukunft. Die Vorarlberger wissen sehr gut, warum sie hier nicht irgendwelchen weit entfernten, unpersönlichen Stellen vertrauen. Bei seiner Bank sollte man keine bloße Nummer sein, sondern als Mensch zählen. Gerade bei komplexen Finanzlösungen wie der Vorsorge werden die Vorteile einer Regionalbank überdeutlich.“ Tipps fürs Beratungsgespräch Wichtig ist, mit echten Profis zu sprechen. Speziell, wenn es um die finanzielle Vorsorge geht, sollte man nur auf Menschen bauen, die sich durch Kompetenz und Verlässlichkeit das Vertrauen verdient haben. Hopfner betont: „Bei einem persönlichen Bera-
tungsgespräch merkt man rasch, ob die Chemie stimmt und Expertenwissen beim Gegenüber vorhanden ist.“ Im Zentrum jeder Beratung
Wilfried Hopfner, Raiffeisenlandesbank Vorarlberg.
sollten stets die eigenen Wünsche und Vorhaben stehen. „Nicht irgendwelche Produkte geben den Ausschlag, sondern die Ziele des Kunden. Ein guter Berater hält sich daran. Er passt Angebote deshalb stets an den Kunden an. Lösungen, die auf die Ziele und Möglichkeiten der Menschen maßgeschneidert werden, sind die bessere Alternative zur Vorsorge von der Stange.“ Und nicht zuletzt sollte jeder Kunde verstehen, was er unterschreibt. Eine gute Beratung nimmt sich die Zeit, die Vorsorgelösung transparent und verständlich zu erklären. Wer diese Tipps für sein Beratungsgespräch beherzigt, hat die besten Aussichten auf die eigene Pension. Geld für die eigene Zukunft Im Alltag zeigen sich manche abwartend, wenn es um die eigene Vorsorge geht. Kompli-
zierte Produkte und die finanzielle Belastung schrecken sie ab. Doch Wilfried Hopfner gibt Entwarnung: „Beim Vorsorgen legt man Geld für die eigene Zukunft auf die Seite. Sich nach einer gelungenen Beratung für eine Vorsorgelösung zu entscheiden und beruhigt in Richtung Ruhestand blicken zu können, ist ein gutes Gefühl. So kann sich jeder auf all die Dinge freuen, die man in der Pension realisieren wird.“
Gerade wir in Vorarlberg wünschen vernünftig Haus zu halten. Deshalb legen wir heute etwas für später zurück. Wilfried Hopfner Raiffeisenlandesbank
2015 gab es 263.000 Kollisionen mit Wild.
Deutschland: Alle zwei Minuten ein Wildunfall Etwa alle zwei Minuten bauen Autofahrer in Deutschland rein rechnerisch einen Unfall mit einem Wildtier. Das geht aus der Schadensbilanz des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft hervor. Danach gab es 2015 rund 263. 000 Kollisionen mit Rehen, Wildschweinen und anderen Wildtieren. Das waren rund zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor. Im Durchschnitt zahlten die Versicherer pro Fall 2485 Euro. Insgesamt stieg der Schaden im Vergleich zu 2014 um mehr als 14 Prozent auf rund 653 Millionen Euro. Vorsicht bei Wildwechsel sei das ganze Jahr geboten, nicht nur im Frühling und Herbst, teilte der Verband weiter mit.
Zürich-Versicherung: Wechsel an der Spitze Ab 1. März 2017 wird Andrea Stürmer (45), MSc, MPA, vorbehaltlich aufsichtsrechtlicher Genehmigung, die neue Vorstandsvorsitzende von Zürich Österreich. Sie ist seit 2007 bei der Zürich Gruppe, wo sie als Head of Transaction Support im Corporate Center begann. Nach verschiedenen Funktionen innerhalb der Zürich Insurance Group wechselte sie 2014 zu Farmers Group, Inc., einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Zürich Gruppe, wo sie seitdem als Chief Operations Officer des Commercial Business tätig ist. Andrea Stürmer hat an der Universität in Heidelberg studiert und Master-Studien für Volkswir tschaft und Philosophie an der London School of Economics sowie weiters auch ein MasterStudium der öffentlichen Verwaltung an der Harvard Kennedy School abgeschlosAndrea Stürmer. sen.
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Vorsorgen und Versichern
„Für eine eigenbestimmte Medizin“ Zur Situation der privaten Krankenversicherung in Österreich führten die VN mit dem UNIQA-Landesdirektor für Vorarlberg, Markus Stadelmann, das folgende Gespräch. Für ihn ist die private Krankenversicherung eine sinnvolle Ergänzung. Wie erklären Sie sich das starke Prämienwachstum in der privaten Krankenversicherung? Private Krankenvorsorge ist immer mehr Menschen ein Anliegen. Wir haben in Österreich ein sehr gutes und faires Gesundheitssystem, dennnoch ist eine private Krankenversicherung eine sinnvolle Ergänzung, mit der sich Patienten eine eigenbestimmte Medizin sichern können. Zweitmeinung, freie Arztwahl, Einbettzimmer usw. Besonders in Ballungszentren ist es
Markus Stadelmann.
oft schwierig, Termine zu bekommen. Außerdem haben die Patienten die Absicherung, im Fall der Fälle die beste medizinische Betreuung in Anspruch nehmen zu können. Eine private Krankenversicherung hat auch viel mit einem allgemeinen Sicherheitsgefühl im Krankheitsfall und der besten Betreuung zu tun.
fügung haben, auch „kleinere“ Krankenversicherungstarife, die etwa nur nach Unfällen und bei schweren Krankheiten einen Aufenthalt in der ersten Klasse im Spital übernehmen. Zu bestimmten Zeitpunkten kann diese Versicherung dann ohne neuerliche Gesundheitsprüfung in einen großen Krankenversicherungstarif umgewandelt werden.
Können Sie die private Krankenversicherung erklären? Grundsätzlich ist eine private Krankenversicherung in Österreich aufgrund einer nahezu lückenlosen Pflichtversicherung eine ergänzende Versicherung. Die private Krankenversicherung besteht im Wesentlichen aus zwei verschiedenen Deckungskonzepten. Einmal gibt es den Sonderklassetarif, das ist jener Baustein, der die erste Klasse im Spital abdeckt. Außerdem gibt es auch den Privatarzttarif. Dieser Tarif inkludiert Arztbesuche bei niedergelassenen Wahlärzten. Um die Prämie der Sonderklasse günstiger zu machen, kann man sich zum Beispiel für einen Selbstbehalt entscheiden. Dieser ist nur bei geplanten Operationen zu bezahlen und bei uns maximal einmal pro Kalenderjahr fällig. Vor allem für junge Menschen kann diese Variante finanzielle Vorteile bieten. Außerdem gibt es für sehr junge Menschen, die noch nicht so viel Geld frei zur Ver-
Welche Tipps haben Sie für Menschen, die eine private Krankenversicherung abschließen wollen? Einen Tarifrechner nutzen. Dort gibt es eine übersichtliche Darstellung über die einzelnen Versicherungspakete und eine Indikation über die monatliche Prämie. Indikation deshalb, da natürlich bei einigen Produkten ein Gesundheitsfragebogen zu beantworten ist und die Prämie je nach dem Gesundheitszustand variieren kann. Warum werden immer mehr Wahlärzte konsultiert? Weil Termine schwierig zu bekommen sind, besonders in Ballungszentren. Es gibt in Österreich neben 7600 Kassenärzten 10.300 Wahlärzte, die das öffentliche System ergänzen. Wobei es zunehmend mehr Wahlärzte gibt. Die Patienten schätzen an den Wahlärzten üblicherweise eine rasche Terminvergabe und die Tatsache, dass sich diese mehr Zeit nehmen. Das hat natürlich seinen Preis.
Österreich hat laut Experten ein sehr gutes und faires Gesundheitssystem. Welche Tarife sind für welche Kunden geeignet? Die private Krankenversicherung bietet sehr unterschiedliche Bausteine an und kann sehr individuell zugeschnitten werden. Grundsätzlich besteht eine private Krankenversicherung in der Regel aus einem Sonderklassetarif – für Spitalaufenthalte – und einem Privatarzttarif, der die Kosten von Wahlärzten deckt. Es gibt aber auch Basispakete wie zum Beispiel Tarife, die nur die First-Class-Betreuung im Spital nach Unfällen absichern. Das sind relativ günstige Einsteigerpakete mit der Option zu einem späteren Zeitpunkt auf ein größeres Paket umzusteigen, ohne Gesundheitsprüfung.
Mit einem Selbstbehalt, der nur einmal pro Kalenderfall anfällt, wenn man geplant ins Spital muss, kann die Prämie von der privaten Krankenver-
sicherung günstiger gemacht werden. Als Faustregel gilt: Das zahlt sich jedes zweite Kalenderjahr, in dem man nicht im Spital war, aus.
Zahlen und Fakten Generelle Infos zur privaten Krankenversicherung: • durchschnittliches Wachstum pro Jahr beträgt drei Prozent • 3,1 Millionen Österreicher sorgen privat vor Krankenhausvollkosten Versicherte: • 1,1 Millionen österreichweit haben einen Sonderklassetarif der Krankenhausvollkosten übernimmt In Österreich (Stand Februar 2016) • 7568 waren Allgemeinmediziner plus Fachärzte, Vertragsärzte • 10.296 Wahlärzte In Österreich kommen auf 1000 Einwohner 4,9 Ärzte. Die Ärztedichte liegt damit deutlich über dem OECD-Schnitt von 3,2 Ärzten.
Denk ist
das noch GESUND?
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