Digital Banking
Bild: Steurer
Aufstieg der ”FinTechs“ Auf den richtigen Mix kommt es an Neuer Mehrwert für die Kunden
FREITAG, 17. JUNI 2016
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E-Banking
Digital Banking – der Aufstieg der „FinTechs“ Im Kern geht es immer noch um gute Beziehungen. Sie zu pflegen ist Aufgabe der Banken genauso wie die der Kunden. Prof. (FH) Dr. Markus Ilg leitet die betriebswirtschaftlichen Bachelor- und Masterstudiengänge an der FH Vorarlberg. Mit ihm führten die VN das folgende Gespräch. Die Digitalisierung stellt alle Branchen vor erhebliche Herausforderungen – im Finanzsektor wird die Wucht der Veränderungen besonders groß sein. In der Vertiefungsrichtung Digitale Transformation des neuen Bachelorstudiengangs Internationale Betriebswirtschaft lernen die Studierenden die Auswirkungen innovativer Geschäftsmodelle auf etablierte Branchen. Beim Begriff Digital Banking denkt man häufig an den Onlinezugang zum eigenen Bankkonto. Geht es nur um Onlinebanking oder müssen wir ein größeres Spektrum an Themen beachten? Digital Banking hat sich in den letzten Jahren geradezu dramatisch entwickelt – unsere Geschäftsbeziehungen zu Banken werden sich aber weiter grundlegend verändern. Erstens sehen wir eine Professionalisierung im e-Banking bei mehr oder weniger gleichbleibenden Leistungsumfang wie Kontozugriff oder Überweisungen. Zweitens entwickeln sich zunehmend spezialisierte Onlinebanken, die im Kern bekannte Produkte (z. B. Spar- oder Fondsprodukte, aber auch Finanzierungen) kostengünstig anbieten und so die zentralen Geschäftsfelder etablierter Banken angreifen. Drittens entwickeln sich völlig neue Geschäftsmodelle, die häufig von NichtBanken vorangetrieben werden. Ihre Wirkungen sind teilweise heute schwer abschätzbar, sie haben aber durchaus das Potenzial die ganze Bankenlandschaft umzukrempeln. Können Sie die Beispiele für mögliche neue Geschäftsmo-
delle in der Finanzbranche nennen? Was muss man sich genau darunter vorstellen? Aus Kundensicht ist Crowdfunding ein hervorragendes Beispiel. In den letzten Jahren haben sich weltweit Internetplattformen entwickelt, auf denen Unternehmen ihre Projekte oder Geschäftsideen vor-
Im Finanzsektor wird die Wucht der Veränderungen besonders groß sein. Digital-Banking hat sich dramatisch entwickelt. Prof. (FH) Markus Ilg Fachhochschule Vorarlberg
stellen, um bei Kleininvestoren um Kapital zu werben. Die Wirkung ist insgesamt gesehen noch überschaubar, viele Plattformen haben aber enorme Wachstumsraten. Gerade Start-ups, die oft Schwierigkeiten mit der klassischen Bankfinanzierung haben, erhalten so Zugang zu Risikokapital. Kleinanleger können als Kleininvestoren an Erfolg von Wachstumsunternehmen partizipieren, tragen aber auch die Risiken. Ebenso sind sogenannte Peer-to-Peer-Lending-Plattformen zu nennen, die letztlich durch Kleinanleger finanzierte Kredite vermitteln und klassische Banken dabei umgehen. Für Bankkunden weniger offensichtlich sind Unternehmen, die im Hintergrund durch neue Geschäftsideen das Angebot der Banken selbst erweitern. Beispielsweise gibt es Unternehmen, die sich darauf spezialisiert haben, Finanzdaten aus verschiedenen Quellen zu sammeln – die Bank kann dann dem Kunden einen Überblick über dessen gesamte finanzielle Situation bieten. Ich bin auch überzeugt, dass etwa in wenigen Jahren eine automatisierte Form der Anlageberatung für viele von uns normal sein wird. Gerade im Finanzbereich lassen sich viele Situationen relativ klar
analysieren und Anlageempfehlungen, natürlich unter Berücksichtigung der Risikoneigung, automatisiert erstellen (Robo Advice). Bargeldlose Bezahlung – und zwar auch unter Umgehung der klassischen Banken – wird ebenso zunehmen. Noch grundlegender und dennoch aus heutiger Sicht nicht völlig unrealistisch ist die Verbreitung digitaler Währungen (Kryptowährungen). Ihre Aktualität ist nicht zuletzt im derzeitigen Negativzinsumfeld begründet, da sie außerhalb der Kontrolle von Zentralbanken stehen. Derzeit gibt es mehrere konkurrierende Kryptowährungen und es kommen laufend neue hinzu. Sollten sich eine oder mehrere davon in nennenswertem Umfang durchsetzen, würde dies das Bankgeschäft massiv verändern. Was bedeuten diese Entwicklungen für die etablierten Banken? Werden diese von der Entwicklung profitieren oder stellt sie für die Banken eher eine Gefahr dar? Viele der neuen Entwicklungen werden durch kleine, junge und innovative Unternehmen vorangetrieben, die sowohl über technische Expertise und Finanz-Knowhow verfügen – sie werden als FinTechs bezeichnet. Nicht wenige davon werden wieder vom Markt verschwinden, aber im Kern lösen sie häufig Probleme, die von etablierten Banken nicht in ihrer Tragweite erkannt werden, beispielsweise der Bedarf nach Risikofinanzierungen oder besonders einfache und transparente Preismodelle. Zuallererst müssen Banken sich viel stärker in die Bedürfnisse ihrer Kunden hineinversetzen. Beispielsweise ist die Diskussion um Bankomatgebühren wahrscheinlich kontraproduktiv: sie löst kein Kundenproblem und verschafft – sollte sie tatsächlich kommen – nur eine kurzfristige Entschärfung des Ertragsproblems. Mittelfristig wird sich die Abwanderung von
Unsere Geschäftsbeziehungen zu Banken werden sich weiter grundlegend verändern. Kunden zu günstigeren Anbietern damit nur beschleunigen. Profitieren würden die Kunden hingegen von noch besserer Benutzerfreundlichkeit so mancher e-BankingSchnittstelle, der guten Verfügbarkeit und Integration
Prof. (FH) Dr. Markus Ilg.
der e-Banking-Services auf allen mobilen Plattformen und attraktiven Pauschalpreisen für die Kontoführung. Kurze Zeiten bei Überweisungen und ein größeres Onlineangebot (beispielsweise mit automatisierten Finanzierungsentscheidungen in bestimmten Bereichen) liegen auf der Hand. Manche der neuen Geschäftsmodelle wären sehr sinnvoll mit etablierten Geschäftsmodellen kombinierbar. Crowdfunding kann etwa die wirtschaftliche Eigenkapitalsituation eines Unternehmens deutlich verbessern und damit auch Start-ups zu interessanten Kunden für klassische Unternehmensfinanzierungen entwickeln. Was raten Sie den etablierten Banken und was empfehlen Sie den Bankkunden? In vielen Fällen würde eine stärkere Kooperation etablierter Banken mit innovativen FinTechs sehr viel Sinn machen. Die FinTechs sprudeln
vor Ideen und Tatkraft, etablierten Banken fehlt es in diesem Bereich manchmal an Know-how. Gleichzeitig verfügen sie über den Kundenstamm, den viele der innovativen Jungunternehmen benötigen, um mit ihrer Geschäftsidee erfolgreich zu sein. Den Bankkunden empfehle ich kritisch zu sein und gute Angebote von der Hausbank zu verlangen, nicht aber wegen ein paar Cent gleich zum nächstgünstigen Anbieter zu wechseln. Im Kern geht es immer noch um gute Beziehungen. Sie zu pflegen ist Aufgabe der Banken genauso wie die der Kunden.
Manche der neuen Geschäftsmodelle wären sehr sinnvoll mit etablierten Geschäftsmodellen kombinierbar. Prof. (FH) Markus Ilg Fachhochschule Vorarlberg
Sparen steht für mehr Freiheit Mit dem Grad der Finanzbildung steigen das Sparvolumen und die Freude an der Geldanlage. Die Österreicher lassen sich von niedrigen Zinsen das Sparen nicht vermiesen: über 70 Prozent der Menschen legen Geld zurück, mehr als jeder Zweite monatlich. Die Sparquote beträgt nach eigenen Angaben durchschnittlich 14,1 Prozent.
Die Österreicher lassen sich von niedrigen Zinsen das Sparen (Symbolfoto) nicht vermiesen.
Wesentliche Sparmotive „Sparen ist alles andere als ein Auslaufmodell. Die Österreicher sparen regelmäßig auf gleichbleibendem Niveau“, sagt Marc Harms, Landesdirektor der Union Investment Austria. Wesentliche Motive dabei: das Bedürfnis nach mehr Sicherheit und ein
größeres Maß finanzieller Freiheit. „Das Thema Sparen ist positiv besetzt. Es geht um das Gefühl, sich Handlungsfähigkeit für die Zukunft zu erhalten“, so Harms. Nur ein kleiner Anteil von 7,2 Prozent verzichtet ganz aufs Sparen. Unterschätzte Möglichkeiten Rund 55 Prozent von ihnen fehlt nach eigenen Angaben der finanzielle Spielraum. Dabei fällt auf, dass offensichtlich viele ihre Möglichkeiten unterschätzen. Beim Sparen generell ist die Finanzbildung ein entscheidender Faktor. Je höher Menschen ihr Wissen in der Geldanlage einschätzen, umso regelmäßiger und mit mehr Freude sparen sie. Das sind die wesentlichen Ergebnisse einer Umfrage des Hamburger
Marktforschungsinstituts Elbe 19 im Auftrag von Union Investment für Österreich. Sparen auf hohem Niveau In zinslosen Zeiten fehlt der Anreiz, Geld zurückzulegen, und die Konsumlaune steigt. Stimmt das? Diese und andere Fragen waren Ausgangspunkt einer Befragung von mehr als 2000 Bürgern. Das Ergebnis: Die Österreicher sparen trotz der niedrigen Zinsen weiter auf hohem Niveau. Neun von zehn Befragten halten es weder für altmodisch noch für spießig. Dabei zeigt sich, dass die Sparquote von 14,1 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens auch über verschiedene Altersgruppen hinweg konstant geblieben ist. Das Thema Sparen ist positiv besetzt.
Für knapp 80 Prozent bedeuten finanzielle Rücklagen, jetzt und künftig handlungsfähig zu sein, womit auch ein Zugewinn an persönlicher Freiheit verbunden ist. „Nicht zu sparen bereitet vielen ein ungutes Gefühl“, sagt Harms. „Wer spart, dessen Wohlfühlfaktor steigt, auch wenn es nur rein rational um das Halten oder Steigern des Lebensstandards geht.“ Moderne Sparer, die Wertpapiere und Fonds besitzen, kommen auf einen „Sparlaune-Index“ von 62 auf einer Skala von null bis 100. Traditionelle Sparer, die nur auf Tagesgeld und Sparbuch setzen, liegen mit 56 Punkten dahinter. Die Zahlen zeigen: Die Freude am Sparen steigt mit dem Besitz von chancenreicheren Anlageformen.
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„Neuer Mehrwert für die Kunden“ Die Überweisung, der Dauerauftrag, der Blick auf das eigene Konto – alles ist digital möglich. Denn Electronic Banking gehört zum Standard für die Kunden. Heute trumpfen Banken mit neuen Angeboten auf. Auch in Vorarlberg zeigen sich die Menschen davon begeistert. Die Digitalisierung verändert den Bankensektor nachhaltig. Zahlreiche Bankgeschäfte werden bereits online erledigt. Praktisch alle Banken bieten daher seit Langem ihr eigenes Onlinebanking an. Heute drängen sie mit völlig neuen Angeboten auf den Markt. Wolfgang Roth, für das Produktmanagement der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg verantwortlich: „Um sich von anderen abzuheben, braucht es innovative Ideen, die den Kunden einen Mehrwert bieten.“
Die Menschen wollen bequem und einfach ihr Bankgeschäft erledigen. Wo und wann sie wollen. Clevere Lösungen im Fokus „Verlangt werden clevere Lösungen für den Alltag. Banken müssen hier die passenden Werkzeuge parat haben“, weiß Wolfgang Roth. Mit der digitalen Bankomatkarte wird ein neues Angebot ausgerollt: Kunden müssen die Bankomatkarte nicht mehr als Plastikkarte mit sich herumtragen, sondern haben sie in digitaler Form direkt am Smartphone. An der Kassa braucht man lediglich das eigene Handy zu zücken und bezahlt seine Einkäufe kontaktlos. „Die digitale Bankomatkarte erleichtert das Bezahlen ungemein“, so der Experte. In der Tasche nach der eigenen Geldbörse und der Plastikkarte zu wühlen, muss
nicht sein. Smartphone an den Bezahlterminal halten, PIN eingeben, fertig. Ein weiterer Pluspunkt: Man hat die Bankomatkarte immer dabei. Denn gerade Jüngere verlassen ihr Zuhause nie ohne Handy. Die Geldtasche bleibt eher mal daheim liegen. Kein Wunder, dass die digitale
Wolfgang Roth Raiffeisen Landesbank Vorarlberg
An oberster Stelle für die Kunden steht heutzutage die Convenience. Mit der digitalen Bankomatkarte wird ein neues Angebot ausgerollt.
Bankomatkarte auf große Nachfrage stößt und immer mehr Vorarlberger das Angebot nützen wollen. Neue Angebote An Onlinebanking haben sich Bankkunden gewöhnt. Selbst die klassische Bank-App gehört zum gewöhnlichen Programm. Mehr denn je zählen echte Innovationen. Wolfang Roth: „,Hauptsache digital‘ ist vorbei. Die Menschen wollen einen konkreten Nutzen von ihrem Finanzdienstleister.“ Der digitale Mehrwert muss dabei ins Gesamtangebot einer Bank passen – die digitale Welt ersetzt die reale nicht, sondern ergänzt sie dort, wo es für den Kunden praktisch ist. So können manche Routinegeschäfte einfach und bequem digital erledigt werden. Geht es um komplexere Ziele, zeigt sich, dass sich die Vorarl-
berger auch heute bewusst für die persönliche Beratung entscheiden. Roth: „Das Gespräch mit dem Berater kann ein anonymer, digitaler Kanal nicht einfach ersetzen. Für die Banken geht es darum, ihr Angebot durch praktische Lösungen zu erweitern.“
Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt.
Die Deutsche Bank geht jetzt digital in die Offensive Die Deutsche Bank investiert zunehmend in die Modernisierung ihrer Angebote. In einer „Digitalfabrik“ in Frankfurt sollen ab Mitte dieses Jahres 400 Berater, Produktexperten und Softwareentwickler an neuen digitalen Angeboten arbeiten. Bis 2020 will die Bank rund 750 Millionen Euro in die Digitalisierung ihres Privat- und Firmenkundengeschäfts investieren. Es gehe bei neuen Technologien natürlich um Kostensenkungen, aber auch um Effizienz, sagte Privatkundenvorstand Christian Sewing. „Wir wollen Abläufe vollständig elektronisch abwickeln.“ Sewing schwebt etwa vor, in der Baufinanzierung den Zeitraum vom Kreditantrag bis zur Auszahlung von fünf bis sechs Tagen auf zwei bis drei Tage zu verkürzen. „Ergänzung und nicht Ersatz“ „Digitalisierung ist eine Ergänzung, sie ist nicht der Ersatz der klassischen Beratung“, betonte Sewing. „Wir brauchen die 500 Filialen und werden weiterhin in der Fläche präsent sein.“ Bis Ende 2017 will die Deutsche Bank knapp ein Drittel ihrer 723 Filialen in Deutschland schließen. Sewing kündigte weitere Innovationen für die nächsten zwölf bis 18 Monate an. Eine neue App soll Geldtransfers an Freunde ermöglichen als auch kontaktloses Bezahlen in Geschäften. Ab Ende 2016 will die Bank Kunden einen digitalen Tresor anbieten, in dem Rechnungen und Passwörter gesichert werden. In Vorbereitung ist eine „digitale Hausbank“, die Nutzern Vermögen und Kredite auch von Fremdbanken auf einen Blick zeigt. Bei solchen Projekten arbeitet die Deutsche Bank mit FinTechs zusammen. Impressum | Redaktion und Texte: Ernest F. Enzelsberger, Russmedia Bilder: Russmedia-Archiv, Shutterstock, Agenturen Anzeigenberatung: Russmedia, Gutenbergstr. 1, 6858 Schwarzach
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Zahlreiche Bankgeschäfte werden online erledigt.
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„Auf den richtigen Mix kommt es an“ Der Finanzsektor wird digital. Online und Mobile Banking, persönliches Finanzmanagement mittels App oder kontaktloses Bezahlen sind Beispiele dafür, wie sich die Services der Banken an den Bedürfnissen der Kunden orientieren.
Dr. Johannes Hefel.
Denn immer mehr Menschen wünschen sich einen direkten Zugang zu ihren Konten. Sie möchten einfache Dinge schnell, sicher und unkompliziert selbst erledigen: zum Beispiel Überweisungen tätigen, Daueraufträge einrichten, Kreditkartenrechnungen kontrollieren oder auch online sparen.
liche Beratung. Dies gilt vor allem für komplexe Bankgeschäfte wie Wohnbaufinanzierungen oder Veranlagungen.
Zeit und Kosten sparen „Zwei Drittel unserer Kundinnen und Kunden, quer durch alle Altersschichten, nutzen bereits Onlinebanking. Für sie ist es ganz selbstverständlich, Bankgeschäfte auch außerhalb der Filialöffnungszeiten online zu tätigen. Dabei spielt das Einsparen von Zeit und Kosten eine wesentliche Rolle. Der Hin- und Rückweg zur Bank entfällt und Onlinetransaktionen sind in der Regel günstiger als Einzahlungen am Schalter oder mit-
Bei komplexen Bankgeschäften ist Beratung weiterhin gefragt. tels Zahlungsanweisung“, erklärt Dr. Johannes Hefel, Mitglied des Vorstands der Hypo Landesbank Vorarlberg, gegenüber den Vorarlberger Nachrichten.
Während der Zahlungsverkehr bereits überwiegend digital abgewickelt wird, vertraut die Mehrheit der Bankkunden beim Abschluss von Produkten weiterhin auf persön-
Persönliche Beratung Die Digitalisierung verändert aber nicht nur die Beziehung zum Kunden, sie betrifft die gesamte IT und Organisation der Banken. Neue digitale Technologien ermöglichen Effizienzsteigerungen von Prozessen, beispielsweise im Zahlungsverkehr oder in der Verwaltung der Kundendaten, und sie schaffen die Basis für innovative Bankprodukte und Services. Nahezu die gesamte Branche investiert gegenwärtig in digitale Geschäftsmodelle, um schnellere und bessere Produkt- und Kommunikationslösungen für den Kunden zu entwickeln. Dies gilt für Großbanken gleichermaßen wie für Regionalbanken.
„Die Geschwindigkeit in der sich die Branche wandelt, stellt uns vor große Herausforderungen. Um den Wünschen und Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden gerecht zu werden, dürfen wir die Menschen nicht aus den Augen verlieren – im wahrsten Sinn des Wortes. Denn trotz aller Vorteile der Digitalisierung: Persönliche Beratung wird sie nie ersetzen können. Darum setzen wir auf den richtigen Mix aus digitalem Service und Beratung in den Filialen oder bei den Kundinnen und Kunden zu Hause. So bleiben unsere Filialen auch in Zukunft Begegnungs-, Kommunikations- und Kompetenzcenter und somit das Herzstück der Bank. Auch aus diesem Grund halten wir am Bestehen des Filialnetzes der Hypo Vorarlberg fest“, berichtet Dr. Hefel abschließend.
Zunehmend bedient man sich mobiler (Symbolfoto) Geräte.
Studie zeigt großes Potenzial für digitale Finanzprodukte Tausende FinTechs wirbeln derzeit die traditionell sehr konservative Finanzwelt um. Bei den Verbrauchern sieht der deutsche Digitalverband Bitkom viel Potenzial für die Startups. Doch vielfach fehlt es an zwei Dingen: Vertrauen und Benutzerfreundlichkeit. Für digitale Finanzangebote sieht der IT-Verband Bitkom künftig große Möglichkeiten. Laut einer aktuellen Studie können sich rund 25 Prozent der Internetnutzer vorstellen, online einen Kredit aufzunehmen, sieben Prozent haben das schon getan. „Die digitale Wirtschaft verändert unseren Umgang mit Geld“, sagte Ulrich Dietz, Vizepräsident des Bitkom. Sogenannte FinTechs, Start-ups aus der Finanzbranche, seien dabei wichtige Treiber in dem hochregulierten Sektor, der traditionell als sehr konservativ gelte.
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Das Smartphone ist im Vormarsch 70 Prozent der Internetnutzer führen demnach Bankgeschäfte bereits heute online durch. Am meisten genutzt werden dabei von ihnen herkömmliche Anwendungen wie der Abruf des Kontostands (100 Prozent) und Überweisungen tätigen (96 Prozent). Neue Kreditkarten fordern dagegen nur noch 13 Prozent der Befragten online an, eine persönliche Finanzberatung haben nur noch sechs Prozent in Anspruch genommen. In vielen Fällen wird demnach schon das Smartphone für Bankgeschäfte genutzt. „Der Trend beim Onlinebanking geht weg vom Desktop-PC und hin zu mobilen Geräten“, sagt Dietz. „Dabei wird das Smartphone noch weiter an Bedeutung gewinnen, vor allem dank innovativer Apps, die Onlinebanking auf dem Mobilgerät immer intuitiver und unkomplizierter machen.“ Darüber hinaus entstünden derzeit viele Modelle wie die Peer-to-Peer-Finanzierung. Dabei treten auch private Personen als Kreditgeber auf. Zwei Prozent der Internetnutzer haben sich der Befragung zufolge über diesen Weg bereits Geld geliehen.
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Stärkung des Wirtschaftsstandortes Digitalisierung als Chance – eine Vielzahl der Bankgeschäfte wird heute nicht mehr am „Schalter“, sondern über Onlinebanking abgewickelt. Der physische Gang in die Bankfiliale und die Beanspruchung der Bankschalter für den einfachen Zahlungsverkehr nehmen deutlich ab. „Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran und dringt in alle Bereiche des Wirtschaftens und täglichen Lebens vor. Gleich vorweg: Das ist gut so. Eröffnet diese Entwicklung doch große Möglichkeiten und die Chance, wichtige Produktivitätsgewinne zu erzielen“, so Mag. Marco Tittler, Leiter Wirtschafts- und Technologiepolitik in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, zu den VN. Und Tittler weiter: „Die Digitalisierung hat bereits heute in
Marco Tittler, WKV-Leiter Wirtschafts-/Technologiepolitik.
allen Branchen Einzug gehalten, wenngleich der Grad der Digitalisierung selbstverständlich noch sehr unterschiedlich ausgeprägt ist. Viele erkennen diese Entwicklung jedoch mehr und mehr als Chance, die es zu nutzen gilt.“
Mit digitalen Innovationen können komplett neue Geschäftsfelder und Märkte erschlossen werden. Mag. Marco Tittler Wirtschaftskammer
Positive Veränderungen Gerade im Unternehmenskontext können digitale Innovationen zu einer Vielzahl an positiven Veränderungen führen. So ermöglicht die Integration digitaler Techniken beispielsweise die Flexibilisierung des gesamten Produktions- und Arbeitsprozesses. Aufgrund interner Effizienzgewinne, aber auch durch die Vernetzung der Wertschöpfungskette, können letztendlich die Bedürfnisse der Kunden schneller und gezielter bedient werden. Oder es können komplett neue Geschäftsfelder und Märkte erschlossen werden. „Auch im Dienstleistungssektor treibt die Digitalisierung den Innovationsprozess stetig voran. Zum einen entstehen gänzlich neue, innovative Services, zum anderen kommt es
aber auch zu einer laufenden Modernisierung bestehender Serviceangebote. So wird beispielsweise eine Vielzahl der Bankgeschäfte heute bereits nicht mehr am „Schalter“, sondern über Onlinebanking abgewickelt. Der physische Gang in die Bankfiliale und die Beanspruchung der Bankschalter für den einfachen Zahlungsverkehr nehmen deutlich ab. Zeit- und Effizienzgewinne sind die logische Folge“, erläutert Tittler. Neue Arbeitsplätze Aus makroökonomischer Sicht kann die erfolgreiche Anwendung der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien nicht nur zu einer Stärkung des heimischen Wirtschaftsstandortes und der Wettbewerbsfähigkeit beitragen, sondern gleichzeitig wichtige Impulse zur Steigerung des Produktionspotentials und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze liefern. Die Digitalisierung leistet einen wichtigen Beitrag, um in einer hoch entwickelten Volkswirtschaft noch wesentliche Produktivitätsgewinne erzielen zu können. „Um jedoch von der Digitalisierung in vollem Umfang profitieren zu können, ist es notwendig, die dafür wichtigen wirtschaftlichen, rechtlichen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen zu schaffen. Zudem gilt es die Akzeptanz in der Bevölkerung und der Wirtschaft gegenüber dieser Ent-
Die Digitalisierung leistet einen wichtigen Beitrag zur Erzielung von Produktivitätsgewinnen. wicklung zu steigern und die Bedeutung und Chancen der Digitalisierung bewusst zu machen“, betont der Experte klar. Auf den Wandel einstellen Tittler: „Im Zuge des Fortschritts – und somit auch der Digitalisierung – werden Arbeitsplätze geschaffen. Und zwar mehr, als alte zerstört werden. Aufgrund der Erfahrungen mit gesellschaftlichen Umbrüchen und technischen Fortschritten, kann festgehalten werden, dass in der Vergangenheit zwar immer auch Arbeitsplätze weggefallen sind, es dadurch aber keinen gesamtwirtschaftlichen Be-
schäftigungsrückgang gegeben hat. So sind heute in Vorarlberg mehr Menschen beschäftigt als jemals zuvor.“ Die Unternehmen müssen sich auf den Wandel einstellen und sollten das Thema der Digitalisierung mit all ihren Auswirkungen auf das eigene Geschäftsmodell zur Chefsache, zum Kernthema der strategischen Unternehmensführung machen. Digitale Strategie Die wesentlichsten Aufgaben werden sein, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen – von der (Aus-)Bildung über die Unterstützung von innovativen Start-ups
und der Schaffung eines geeigneten Rechtsrahmens bis zur Setzung von klugen Investitionsanreizen und der Bereitstellung der notwendigen digitalen Infrastruktur, einem flächendeckenden Hochleistungsinternet – und eine entsprechende Bewusstseinsund Meinungsbildung in der Gesellschaft zu betreiben. Ängste müssen genommen, Chancen aufgezeigt werden. „Um die Vorteile der Digitalisierung realisieren zu können, braucht es eine umfassende digitale Strategie, welche die verschiedensten betroffenen Bereiche abdeckt“, stellt Marco Tittler abschließend fest.
Die Digitalisierung des Regional-Banking Regionale Banken verbinden die alte und neue Welt miteinander – an die Stelle gewohnter Schalteröffnungszeiten rücken individuelle Termine mit dem Berater. „Die Entwicklungen der digitalen Welt beeinflussen immer mehr die reale Welt. Die Digitalisierung beschleunigt nicht nur Entwicklungen, sondern verändert wirtschaftliche Prozesse und das soziale Gefüge.
Insbesondere von uns regional tätigen Banken sind jetzt Antworten auf die Veränderungen gefordert. Wilfried Hopfner Spartenobmann
bequem geworden. Immer häufiger greifen wir deshalb zu solchen Geräten. Damit geben wir der Digitalisierung Platz in unserem Alltag, lassen uns von ihr beeinflussen und nutzen zugleich selbst die Möglichkeiten einer globalisierten Welt. Hopfner: „Diese – ich möchte fast sagen dramatischen – Veränderungen wirken natürlich auch auf das Bankgeschäft. Insbesondere von uns regional tätigen Banken erfordern sie Antworten. Antworten, die da lauten: Sieben Tage, 24 Stunden Onlinezugriff auf Produktinformationen und die eigenen Kontendaten, aber auch ein deutliches Mehr an kundenrelevantem Wissen rund um das Bankgeschäft.“
Sie greift damit zutiefst in unser Leben und unser Unternehmertum ein“, so Spartenobmann Bank und Versicherung und Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg Komm.-Rat Wilfried Hopfner, gegenüber den VN. Und Hopfner fährt fort: „Die Digitalisierung beeinflusst unser Lehren und Lernen, unsere Art zu kommunizieren und auch unser Kaufverhalten.“
Ständige Verfügbarkeit Die Nähe zur Bank misst sich heute nicht mehr ausschließlich in der Distanz vom Wohnort zur nächsten Bankstelle. Entscheidend ist zum einen vielmehr die ständige digitale Verfügbarkeit und zum anderen die Möglichkeit der persönlichen Kontaktaufnahme des Kunden mit seiner Bank – und zwar genau dann, wann der Kunde es möchte. An die Stelle gewohnter Schalteröffnungszeiten rücken damit individuelle Termine mit dem Berater.
Platz im eigenen Alltag Nehmen wir unser eigenes, tagtägliches Verhalten. Der Einsatz von Tablets und Computern ist einfach und
Eine klare Strategie In Anbetracht der Entwicklungen ist die Strategie der regionalen Banken für den Spartenobmann klar: „Wir
investieren sehr viel Geld in die neue digitale Welt und sind gleichzeitig Ansprechpartner in der realen Welt, wann immer der Kunde Bedarf dafür hat. Wie andere Branchen müssen daher auch wir regionalen Banken Neuerungen, die sich durch marktseitige Veränderungen und im Besonderen durch das veränderte Kundenverhalten ergeben, in unsere Geschäftsmodelle einfließen lassen. Sie gilt es entsprechend zu aktualisieren und anzupassen. Im Gegensatz zu den immer forscher am Markt auftretenden reinen Direktbanken, die ihr Geschäftsmodell ausschließlich in der digitalen Welt abbilden, sind wir regionalen Banker auch persönlich erreichbar. Wir verbinden damit die alte und die neue Welt miteinander. Das ist spannend, aber auch herausfordernd“.
WIR GEBEN 8 AUF IHR GELD. UND AUF DIE WELT. Das erste nachhaltige Anlagekonzept Österreichs.
Immer mehr unserer Kunden achten bei Investments nicht nur auf wirtschaftliche, sondern auch auf ökologische und soziale Kriterien. Unser nachhaltiges Anlagekonzept (8) berücksichtigt diese Wünsche, investiert gezielt in nachhaltige Segmente und vermeidet Investments in unethische Branchen wie die Waffenund Tabakindustrie. Ergebnis: Gute Erträge mit gutem Gewissen.
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Wilfried Hopfner, Spartenobmann Bank und Versicherung.
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„Sicherheit ist ein großes Thema“ Die Kunden sollen wählen können, ob sie mit ihrer Bank persönlich oder online kommunizieren wollen – oder beides. Die Digitalisierungswelle erfasst eine Branche nach der anderen. Was Ende der Neunzigerjahre im Musikbusiness begann, revolutionierte auch die Filmindustrie, die Verlagshäuser, den Einzelhandel und nun auch die Bankenwelt: Bislang erfolgreiche Vertriebskanäle und -strategien werden plötzlich in Frage gestellt. Die VN sprachen darüber mit Werner Böhler, dem Sprecher der Vorarlberger Sparkassen. Der World Retail Banking Report 2016 sieht FinTech-Unternehmen eindeutig im Vormarsch. Das sind Onlinebanken ohne Filialen, die ihre Dienste über Apps oder das Internet anbieten. Ihr Service ist billig, einfach sowie überall und immer verfügbar. Was können dem die etablierten Banken technisch entgegenhalten? Die Digitalisierung im Bankensektor ist in vollem Gange. Längst wildern kreative Start-
Wir alle profitieren von den neuen Möglichkeiten der digitalen Welt: Schnell und umfassend Informationen finden. Werner Böhler Vorarlberger Sparkassen
ups aus den Technologielaboren der USA und Israels, aus Großbritannien und Skandinavien in unseren Revieren. Google verfügt seit 2007 über eine europäische Banklizenz. Im Moment decken die neuen Mitbewerber mit ihren Innovationen allerdings nur einen Bruchteil dessen ab, was Bankgeschäft eigentlich ausmacht. Das bedeutet für uns Banken, dass wir nun rasch unsere Vertriebsstrukturen an die neuen Kundenbedürfnisse anpassen. Unser bestehendes InternetBanking-Portal ist gut und zuverlässig, stammt aber aus den Neunzigerjahren. Für Erste Bank und Sparkassen war klar, dass es nicht ausreichen wird, einfach neue Apps auf dieses bestehende System aufzusetzen. Wir haben deshalb Anfang 2015 mit unserer neuen Online banking-Plattform George gestartet, mit der wir unsere Kunden wirklich in die digitale Zukunft mitnehmen können. Mittlerweile nutzen bereits über 650.000 registrierte User George, der laufend erweitert wird. Der Wettbewerb durch die FinTechs ist nicht zu unterschätzen. Um ihre Wendigkeit und Innovationskraft zu nutzen, hat die Erste Group im Mai nun erstmals eine Kooperation geschlossen, um gemeinsam neue Ideen für Kundenservices generieren zu können. Inwiefern haben sich die Kundenbedürfnisse durch
Gerade eben hat George wieder ein großes Update bekommen, in das wieder viele Ideen aus unseren systematischen Feedbackschleifen eingearbeitet wurden.
Werner Böhler, Sprecher Vorarlberger Sparkassen. die Digitalisierung in den letzten Jahren verändert? Wir alle profitieren von neuen Möglichkeiten der digitalen Welt: Schnell und umfassend Informationen finden, Angebote einfach vergleichen können und nur einen Knopfdruck von der Wunscherfüllung entfernt sein. Gerade aber jene Kundengeneration, die mit Informationstechnologie groß geworden ist, möchte auch ihre Bankgeschäfte von zu Hause aus oder unterwegs über leistungsfähige Onlineplattformen schnell, bequem, günstig und sicher erledigen. Und wie haben Sie entschieden, welches die wichtigsten Dienste für Kunden sind?
Um zu erkennen, was für Kundinnen und Kunden relevant ist, haben wir sie gefragt und schon sehr früh in den Produktentwicklungsprozess miteinbezogen. In den vergangenen drei Jahren haben wir alleine über 80 App-Ideen evaluiert und getestet, zwölf davon dann auch auf den Markt gebracht. Erste Bank und Sparkassen geht es aber gar nicht so sehr um Einzelapplikationen, sondern vielmehr um die Entwicklung eines völlig neuartigen digitalen Eco-Systems. Unsere Vision ist, dass Kunden mit George ihr komplettes finanzielles Leben managen können, so einfach, so persönlich und so intelligent wie möglich.
Wenn sich das Bankgeschäft nun mehr und mehr ins Internet verlagert, wie steht es da um die Sicherheit? Natürlich ist Sicherheit ein großes Thema, die Kriminalität im Netz nimmt laufend zu. Bankkunden erhalten Phishingmails oder haben Schadprogramme wie Trojaner auf ihre Geräte geladen, die den User bei seinen Onlineaktivitäten ausspähen. Deshalb steht Sicherheit bei uns ganz oben auf der Liste. Wir investieren laufend in die IT-Infrastruktur und haben bei George die modernsten Standards eingebaut. Hinzu kommt, dass George aber eine so individualisierte Plattform mit Fotos, unterschiedlichen Hintergrundbildern und Farben ist, dass wir es damit Hackern echt schwer machen. Wenn Sie da von einem Phishingmail auf eine gefälschte Seite gelockt werden, sehen Sie in einer Sekunde, dass das ganz sicher nicht ihr echtes Banking sein kann. Um heikle Kundeninformationen ausreichend zu schützen, haben wir einen gesicherten Kontaktkanal geöffnet. So können unsere Kundinnen und Kunden digital mit uns kommunizieren und auch Dateien austauschen, ohne dass Informationen von unbe-
fugten Dritten abgeschöpft werden können. Gerade im Sicherheitsbereich warten wir mit weiteren revolutionären Erweiterungen auf: Eine der neuen Funktionalitäten sichert in voller Höhe gegen finanzielle Schäden ab, die durch Onlinebetrüger oder durch fahrlässige Weitergabe von Zugangsdaten oder TAC/TAN-Codes im Onlinebanking entstehen.
Sicherheit steht bei uns ganz oben. Wir investieren laufend in die IT-Infrastruktur und modernste Standards. Werner Böhler Vorarlberger Sparkassen
Wie wird die Zukunft aussehen? Werden wir nun alle Bankgeschäfte online abwickeln? Kommen wir ohne Filialen und den persönlichen Kontakt zu einem Kundenbetreuer aus? Aus einer Bankenstudie geht hervor, dass zwei Drittel aller Kunden mit dem Service ihrer Banken zufrieden sind. Es wäre doch Unsinn, etwas aufzugeben, das zufrieden stellt. Gleichzeitig muss man auch andere Kontaktmöglichkeiten eröffnen. Die Kunden sollen selbst wählen können, ob sie mit ihrer Bank persönlich oder lieber online kommunizieren wollen – oder beides.
Was zählt, sind die Menschen.
„Jössas… das geht ja einfach.“ Willkommen beim modernsten Banking Österreichs.
eorge en! s e.at/ orge
www.sparkasse.at/vorarlberg