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2016_02_19_Energiewirtschaft_Logistik_Recycling

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Logistik und Recycling

Energiewirtschaft

Bild: Shutterstock

Vorrang fßr effiziente Mobilität Akzente im Klimaschutz Energieversorgung im Wandel


FREITAG, 19. FEBRUAR 2016

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Produktneutral und praxisnah Seit 25 Jahren bietet das Energieinstitut Vorarlberg Rat in Energiefragen.

Infoabende und Weiterbildungen im Energieinstitut Vorarlberg Bauen mit der Wohnbauförderung Wollen Sie bauen oder eine neue Wohnung kaufen? Informieren Sie sich, wie Sie wofür wie viel Fördergeld bekommen und was Sie dafür tun müssen. Termin: Mo., 14. März 2016, 17.30–19 Uhr Kosten: keine Ort: Energieinstitut Vorarlberg, Campus V, Stadtstraße 33, Dornbirn Anmeldung bitte per E-Mail oder Internet (siehe unten). Einfach 100 Euro Stromkosten sparen! An diesem Informationsabend erfahren Sie, wie Sie Ihren Stromverbrauch ohne viel Aufwand reduzieren und so ganz einfach 100 Euro Stromkosten einsparen können. Von der Heizungspumpe bis zum Duschkopf werden einfache Ein- und Umstellungen aufgezeigt. Termin: Do., 17. März 2016, 18.30 bis 19.30 Uhr Kosten: keine Ort: Energieinstitut Vorarlberg, Campus V, Stadtstraße 33, Dornbirn Anmeldung bitte per E-Mail oder Internet (siehe unten). Sanieren mit der Wohnbauförderung An diesem Informationsabend erfahren Sie, worauf Sie bei einer Sanierung achten müssen, um die höchste Wohnbauförderung des Landes zu erhalten. Sie lernen, wie eine gute Sanierung abläuft und warum eine gute Planung das A und O beim Sanieren ist. Termin: Mo., 11. April 2016, 17.30 bis 19 Uhr Kosten: keine Ort: Energieinstitut Vorarlberg, Campus V, Stadtstraße 33, Dornbirn Anmeldung bitte per E-Mail oder Internet (siehe unten). Zertifizierte/-r Energieberater/-in (Fortgeschrittene) Unser berufsbegleitender Lehrgang zum Zertifizierten Energieberater befähigt Sie, selbstständig und fachkompetent Energie- und Sanierungsberatungen durchzuführen. Sie vertiefen Ihr bauphysikalisches und haustechnisches Wissen und erstellen im Rahmen einer Projektarbeit ein Sanierungskonzept und die entsprechenden Energieausweise. Termin: Mo., 25. April, bis Fr. 24. Juni 2016 Ort: Energieinstitut Vorarlberg, Campus V, Stadtstraße 33, Dornbirn rmationen De r Webr bei ia. .

Heute hat Energieberater Christoph Rettenbacher Dienst am Energietelefon. Gerade hat ihn eine junge Dame nach der richtigen Heizung für das Haus gefragt, das sie gemeinsam mit ihrem Mann sanieren möchte. Möglichst unabhängig möchten sie damit sein, und umweltfreundlich natürlich. Eine der am häufigsten gestellten Fragen an die Beraterinnen und Berater im Energieinstitut Vorarlberg – seit 25 Jahren. „Die beantworten wir immer individuell, denn es gibt viele gute Möglichkeiten und kein generelles Richtig oder Falsch“, so Rettenbacher. So wie für die wenigsten Fragen, mit denen sich die Ratsuchenden an die Profis wenden. Auch wenn viele Fragen ähnliche Themen zum Inhalt haben. Alle Optionen aufzeigen Die am häufigsten gestellten Fragen betreffen die Sanierung des Gebäudes oder einzelner Teile davon. Weil ein Gebäude

Christoph Rettenbacher Energieberater

Wir helfen den Ratsuchenden rasch und praxisnah in allen Energiefragen. ein zusammenhängendes System ist, kommt man während des Beratungsgesprächs dann oft von einem Punkt zum anderen. Ziel der Berater ist es, den Ratsuchenden ein möglichst vollständiges Bild ihrer Optionen aufzuzeigen – und dann gemeinsam die zielführendste festzulegen. Auch Fragen zur Gebäudetechnik oder zum Energieausweis werden

Wo die telefonische Beratung nicht ausreicht, hilft ein Beratungsgespräch vor Ort. Viele Gemeinden übernehmen die Kosten für eine Foto: Markus Gmeiner Beratungsstunde. mehrmals täglich an die Berater gerichtet. Dann gibt es anlassbezogene Schwerpunkte, wie derzeit die neue Wohnbauförderung. Oder im vergangenen Herbst Fragen rund um die Funktionalität von Solaranlagen. „Einige Ratsuchende waren über die Funktionalität ihrer Anlage besorgt und wollten sicherstellen, dass die Anlage tut, was sie soll“, erzählt Rettenbacher. „Das kann man mit ein paar Handgriffen und einem Blick leicht selbst überprüfen.“ Auf seiner Website hat das Energieinstitut Vorarlberg einen Überblick dazu zusammengestellt (siehe unten). Spezielle Bildungsangebote Mit der jungen Dame von eben ist Christoph Rettenbacher von der Heizung aufs Haus zu sprechen gekommen. Eine gute Dämmung sei selbstverständ-

lich, meint sie, schließlich müsse der Standard die nächsten 40 Jahre passen. Das kann der Energieberater nur unterstreichen, laut einer umfangreichen Studie vom Energieinstitut Vorarlberg können sich Investitionen in die Energieeffizienz innerhalb der Lebensdauer des Gebäudes in vielen Fällen amortisieren – als einzige Maßnahme übrigens. Mitunter ist die Planung besonders effizienter Gebäude nicht immer trivial, weshalb auch Profis immer wieder auf die Unterstützung durch das Energieinstitut Vorarlberg zurückgreifen. Dafür gibt es spezielle Beratungspakete und Bildungsangebote, von kleinen Wohngebäuden bis zu öffentlichen Bauprojekten. Über 50 kommunale Bauprojekte wurden in den letzten Jahren vom Energieinstitut Vorarlberg begleitet.

Kostenlose Beratungsgespräche vor Ort Die Gemeinden sind nicht nur Beratungskunden, sondern auch wichtige Partner der Energieberatung. Sie finanzieren seit vielen Jahren einen Teil des kostenlosen Angebots, das in Form der Sprechstunden in den Gemeinden in ganz Vorarlberg Verbreitung gefunden hat. In jüngster Zeit wird die Sprechstunde aber in immer mehr

Gemeinden durch kurze Beratungsgespräche vor Ort ersetzt. „Die sind für die Ratsuchenden immer noch kostenlos, bieten aber bessere Möglichkeiten, auf die vorhandenen Gegebenheiten einzugehen“, so Rettenbacher, ehe er wieder zum Telefon greift. Ob er eine Frage zur Wohnbauförderung beantworten könne. „Aber klar“, meint er nur und ist schon wieder in seinem Element.

Wissenswertes Die Beraterinnen und Berater am Energietelefon sind als erste Anlaufstelle unter 05572 31202-112 werktags von 8.30 bis 12 Uhr erreichbar. Einen Überblick über das gesamte Angebot der Energieberatung finden Sie unter www.energieinstitut.at/ energieberatung. Eine Anleitung zum kurzen Selbstcheck Ihrer Solaranlage finden Sie unter www.energieinstitut.at.

Energiepreis als Entscheidungshilfe? Der Energiepreisspiegel vom Energieinstitut Vorarlberg vergleicht seit 1995 die Preise der wichtigsten Energieträger. Während wir über die Medien regelmäßig über den Ölpreis informiert werden, bleibt die Entwicklung anderer relevanter Energieträger im Hintergrund. Darum erfasst und veröffentlicht das Energieinstitut Vorarlberg einen Preisspiegel über die haushaltsrelevanten Energieträger von Öl über Holz bis zum Strom. Der Energiepreisspiegel zeigt die Preisentwicklung und -sta-

bilität der verschiedenen Energieträger im Verlauf mehrerer Jahre. Zur Sensibilisierung und als Entscheidungshilfe, wie Geschäftsführer Josef Burtscher erläutert. Doch „der Energiepreis allein soll nicht Entscheidungskriterium beispielsweise für eine Heizung sein“, meint Burtscher. Um weitere Kriterien wie Komfort, Unabhängigkeit, Flexibilität und nicht zuletzt die Umweltrelevanz in die Entscheidung mit einzubeziehen, gibt es auf der Website vom Energieinstitut Vorarlberg einen Brennstoffvergleich, bei dem die un-

Weitere Informationen

t

Energiepreise in Vorarlberg seit 1995.

Fotos: Energieinstitut Vorarlberg

Josef Burtscher GF Energieinstitut Vorarlberg

Energiepreise sollten zu keinem Zeitpunkt alleinige Entscheidungsgrundlage sein. terschiedlichen Faktoren gewichtet werden können. Und um neben Energie- auch Investitions- und Wartungskosten zu berücksichtigen, haben dessen Haustechnikexperten einen detaillierten Heizrechner entwickelt. Die Zukunft im Blick behalten Nicht nur in der Frage nach der Heizung spielen Energiepreise eine Rolle. Bei der Beratung von Gemeinden oder Bauträgern dienen sie als eine Grundlage zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit von Energieeffizienz-Maßnahmen. „Weil wir die Entwicklung der Energiepreise nicht vorhersehen können, legen wir die vor-

Der Heizrechner vergleicht neben den Energiepreisen auch die Investitions- und Wartungskosten. geschlagenen Annahmen offen und adaptieren sie im Bedarfsfall nach dem Wunsch der Beratungskunden.“ Dabei stelle er fest, dass den Auswirkungen von Maßnahmen auf die regionale Wertschöpfung und die Umwelt immer mehr Beachtung geschenkt und die volatilen Energiepreise dabei etwas an Bedeutung verlieren würden. Grundsätzlich empfehlenswert sei, bei Entscheidungen zukünftige Umstel-

lungen nicht zu verbauen. „Denn was heute Sinn macht, kann in 15 Jahren ganz anders ausschauen“, so Burtscher abschließend.

Daten & Fakten Energiepreise und Heizsysteme im Vergleich finden Sie online auf www.energieinstitut.at unter „Schnellzugriff“.


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Vorrang für die effiziente Mobilität Mit der Elektromobilitätsstrategie 2015 bis 2020 soll das Ziel der Energieautonomie vorangetrieben werden. Mit dem VLOTTE-Pilotprojekt wurde Vorarlberg im Jahre 2008 zur ersten Modellregion für Elektromobilität in Österreich erklärt – und nahm damit auch international eine beachtete Vorreiterrolle ein. Ein erfolgreicher Weg, der mit der Elektromobilitätsstrategie 2015 bis 2020 nun weiter forciert werden soll. Mit 32 konkreten Maßnahmen sollen die verkehrspolitischen Prioritäten – Verkehr vermeiden, verlagern und in weiterer Folge umweltfreundlich und sicher abwickeln – unterstützt werden. Die Elektromobilität kann diese Ziele in mehrfacher Hinsicht unterstützen, ist sich Christian Vögel, Programmleiter der Energieautonomie Vorarlberg, sicher: „Während Pedelecs das Umsteigen vom Auto auf das Fahrrad attraktiver machen und zur Verkehrsverlagerung beitragen, helfen Elektroautos dank ihrer klaren Umweltvorteile bei der CO2-Senkung im Pkw-Verkehr.“ Das Ganze im Blick Die E-Mobilitätsstrategie ist eng mit den bestehenden Verkehrsstrategien wie dem Verkehrskonzept 2006 und der Radverkehrsstrategie verknüpft. „Durch die enge Abstimmung mit Partnern wie der VKW, dem Verkehrsverbund und der Wirtschaft wollen wir innovative organisatorische Lösungen, bedarfsgerechte Angebote und eine intelligente Verknüpfung der E-Mobilität mit öffentlichen

zehn Prozent. Die Jahresfahrleistung der Radler(innen) beträgt laut Selbsteinschätzung bei herkömmlichen Fahrrädern im Schnitt 630 Kilometer und bei Elektrofahrrädern 880 Kilometer – deutlich mehr als im Österreichschnitt.

Vorarlberg nahm bei der Elektromobilität international eine Vorreiterrolle ein. Verkehrsmitteln erreichen“, erklärt Vögel. Die im Rahmen des VLOTTEProjekts gesammelten Erfahrungen sowie die deutliche Steigerung der Leistungsfähigkeit elektrisch betrieChristian Vögel Programmleiter Energieautonomie Vorarlberg

Durch die Abstimmung mit Partnern wollen wir durch innovative organisatorische Lösungen eine Verknüpfung mit Öffis erreichen.

bener Fahrzeuge würden optimale Rahmenbedingungen garantieren. Mit Stand September 2015 sind auf Vorarlbergs Straßen 530 Elektroautos unterwegs, die jährlich 5,2 Millionen Kilometer zurücklegen und dadurch rund 830 Tonnen CO2 einsparen. An Infrastruktur stehen fünf Schnellladestationen und mehr als 200 Lademöglichkeiten im öffentlichen Raum zur Verfügung. Der für Elektromobilität benötigte Strom wird aus einem Kleinwasserkraftwerk und drei PVAnlagen bereitgestellt. Eine positive Entwicklung, die Fortsetzung finden soll: Innerhalb der nächsten fünf Jahre erwägen bis zu zehn Prozent der Vorarlberger(innen) die Anschaffung eines ElektroPkws (befragt wurden Per-

sonen ab 14 Jahren). Vor allem für Unternehmen werden Elektroautos zusehends attraktiver. Seit 1. Jänner 2016 besteht die Möglichkeit, bei Elektroautos, die als Firmenfahrzeug genutzt werden, die Vorsteuer in Abzug zu bringen. Und auch für Private gilt: Elektroautos sind sowohl von der Normverbrauchsabgabe (NoVA) als auch von der motorbezogenen Versicherungssteuer befreit. Die positive Marktdynamik soll als Rückenwind für die Energieautonomie genutzt werden. Wie das möglich ist, beweist die positive Entwicklung bei Elektrofahrrädern bereits heute: Schon fünf Prozent der Vorarlberger(innen) besitzen ein Elektrofahrrad, bei den über 50-Jährigen beträgt dieser Anteil sogar fast

Ausbau erforderlich Die 32 Maßnahmen zur Forcierung der Elektromobilität in Vorarlberg haben Schwerpunkte im öffentlichen Verkehr genauso wie bei Zweirädern, der Ladeinfrastruktur oder spezifischer Pkw-Anwendungen zum Inhalt. Parallel zum Ausbau der Elektromobilität sollen erneuerbare Energien in Vorarlberg weiterausgebaut werden. Ausgehend von den übergeordneten Zielen formuliert die Elektromobilitätsstrategie zahlreiche sektorale Ziele, darunter die folgenden: • 20 Elektrobusse im Verkehrsverbund • Verdoppelung der Wegstrecke mit Elektrofahrrädern • 500 batterieelektrische Nutzfahrzeuge für den Gütertransport

• 10.000 Kfz mit elektrischem Antrieb • Ausbau der Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern, Wohnanlagen, Firmenparkplätzen und Parkierungsanlagen mit mehr als 20 Stellplätzen sowie Ausbau der öffentlichen Ladestruktur für Pkw und Zweiräder • Etablierung eines Gesamtkostenbewusstseins für motorisierte Mobilität • Deckung des Strombedarfs für E-Mobilität aus heimischen erneuerbaren Energien. Für Dienstfahrten Und das Land Vorarlberg geht mit gutem Beispiel voran: Derzeit sind 14 Elektrofahrzeuge verschiedener Hersteller sowie vier Elektrofahrräder im Fuhrpark des Landes im Einsatz. Mit den 14 Elektroautos wurden bis dato insgesamt 350.000 Kilometer an Dienstfahrten absolviert. Dabei wurde gegenüber vergleichbaren Pkw mit herkömmlichem Antrieb eine CO2-Einsparung von 42.000 Kilogramm erzielt.

Maßnahmenbeispiele Wesentliche Maßnahmenbeispiele der E-Mobilitätsstrategie 2015–2020:

• Bedarfsgerechter Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur • Batterieelektrische Busse im Verkehrsverbund • Mobilitätskarte Vorarlberg: Eine gemeinsame Chipkarte für Verkehrsverbund, Rad- und Autoverleih und Nutzung der Ladeinfrastruktur • Ausbau der multimodalen Schnittstellen an Bahnhöfen: Abstellanlagen, Fahrradverleih und Jobräder • Beratungsangebote für Fuhrparkbetreiber bei der Fahrzeugumstellung • Pilotprojekt für einen verbrennungsmotorfreien Tourismusort • Weiterer Ausbau der erneuerbaren Energiequellen

Ein Bündnis setzt Akzente im internationalen Klimaschutz Das Klimaneutralitätsbündnis 2025 ist eine Initiative mit Vorbildwirkung, mit der Unternehmen, Vereine und Organisationen aktiv einen Beitrag zur Lösung der weltweiten Klimaprobleme leisten.

Die Verwendung von Holz wird unterstützt.

(Symbolfoto)

Ein neuer Bonus für die Holzfassaden Holzfassaden und nachwachsende Dämmstofffe werden mit Bonuszahlungen honoriert. Neben der Erhöhung der Förderung für verdichtetes Bauen wurden zwei neue Ökoboni im Neubau eingeführt: Holzfassaden und nachwachsende Dämmstoffe werden ab heuer ebenfalls mit einer Bonuszahlung honoriert und sollen die Verwendung natürlicher Materialien in der Gebäudefassade unterstützen. Als Holzfassade gelten Fassaden, die (ohne Fensterflächen) zumindest zu 60 Prozent aus möglichst unbehandeltem Holz bestehen, wobei das Holz aus nachhaltiger Gewinnung stammen muss (die Kriterien dafür

sind in den Wohnbauförderrichtlinien geregelt). Wird das Holz behandelt, gelten ebenfalls in den Richtlinien festgelegte Kriterien. Auch Holzwerkstoffe gelten als Holz, wenn der Volumenanteil des Holzes zumindest 80 Prozent beträgt. Auch bei Dämmstoffen wird nachhaltiger Materialeinsatz belohnt. Zuschlag für Dämmungen Dämmung aus Hanf, Holz, Schafwolle, Stroh oder Zellulose (und weiteren nachwachsenden Rohstoffen) wird mit einem Zuschlag von 30 Euro pro Quadratmeter förderbarer Nutzfläche belohnt, wenn zumindest 90 Prozent der Fassade (ohne Fensterflächen) damit gedämmt werden.

ge wiederum von der Abwärme des Kraftwerks gespeist wird. Um den Strom zu erzeugen, wären rund 15 Millionen Liter Diesel nötig. Bündnis wächst rasant Mittlerweile ist das Klimaneutralitätsbündnis auf 40 Mitglieder angewachsen. Quer durch Österreich haben sich Unternehmen dazu entschlossen, diesen aussagekräftigen Schritt zu setzen. Das Bündnis steht allen Unternehmen offen, die Verantwortung übernehmen, ein Zeichen setzen und ihr nachhaltiges Image stärken wollen.

Das Klimaneutralitätsbündnis 2025 hat seinen Ursprung in Vorarlberg. Hier haben zehn renommierte Unternehmen beschlossen, nicht länger auf politische Vorgaben zu warten, sondern von sich aus tätig zu werden und sich aktiv dem Klimaschutz zu widmen. Die Mission: Freiwillige Maßnahmen zur Minderung des CO2-Ausstoßes sollen das 2° C-Ziel der Vereinten Nationen noch erreichbar machen. CO2-neutral werden Das Bündnis unterstützt seine Mitglieder aktiv auf ihrem Weg, CO2-neutral zu werden. Zuerst wird der individuelle Unternehmensfußabdruck berechnet, wodurch der Energieund Ressourcenverbrauch bereits grob analysiert werden kann. Als Know-how-Träger fungiert dabei die Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW). Die Experten beraten die Mitglieder individuell über Möglichkeiten, ihren CO2-Verbrauch nachhaltig zu senken. „Für weitergehende Analysen können wir unseren Kunden modernste Analyseund Monitoring-Instrumente

Zahlreiche Unternehmen sind bereits Bündnismitglieder. wie beispielsweise das VKW Energiecockpit anbieten“, so Produktmanagerin Dipl.-Ing. Anna Maierhofer. Nicht vermeidbare Emissionen werden durch die Unterstützung ausgewählter internationaler Klimaschutzprojekte kompensiert. Internationale Projekte Eines der Projekte ist eine Abfallbeseitigungsanlage in Kathmandu/Nepal. Im Rahmen des Projektes „Biocomp Nepal“ werden Grünabfälle fachgerecht eingesammelt

und kompostiert. So wurden über 30 Arbeitsplätze für die Bevölkerung geschaffen und die Bauern der Region profitieren von einem hervorragenden Dünger und einer ergiebigen Ernte. In einem weiteren Projekt wurde am Amazonas in Brasilien ein Holzschnitzelkraftwerk realisiert. Die Anlage erzeugt jährlich 56.000 Megawattstunden Energie und versorgt eine Stadt mit 80.000 Einwohnern. Die 100.000 Tonnen Holz stammen von einem Sägewerk, dessen Trocknungsanla-

Anna Maierhofer Produktmanagerin

Je mehr Unternehmen teilnehmen, desto kraftvoller wird die Initiative. Es ist egal, wie groß das Unternehmen ist.

Info: Kontakt Reinhard Moosmann illwerke vkw, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz, Tel.: +43 5574 601 73620, E-Mail: reinhard. moosmann@vkw.at www.vkw.at


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Energiewirtschaft

Die Energieversorgung im Wandel Mit den Zielen der Energieautonomie in Vorarlberg geht ein Umbau der Energieversorgung einher. Die Gesamtentwicklung im Bereich erneuerbarer Energieträger in Vorarlberg ist positiv. Wilhelm Schlader, im Energieinstitut zuständig für Haustechnik und erneuerbare Energieträger, trifft dazu folgende Einschätzung und entwickelt eine Reihe von Prognosen, Trends und Anforderungen. • Das Rheintal wird urbaner. Die Wärmeversorgung von Arealen wird zunehmen. Abwärmenutzung und unter anderem kalte Fernwärme und Netze bieten sich an. • Die Zukunft ist dezentral. Es ist für regionale Energieversorger mittelfristig billiger, den Strom aus Wasserkraft, Photovoltaik und Windkraft zu erzeugen, als ihn teuer bei Großkonzernen einzukaufen. Für Hausbesitzer wird es in ferner Zukunft billiWilhelm Schlader: „Wir liegen am Zielpfad.“

ger sein, den Strom lokal aus Photovoltaik und Kraftwärmekopplung zu erzeugen, oder aus einer Wind-Bürgerbeteiligungsanlage einzukaufen. Die Schere geht auf • Die Energiearmut trifft immer mehr Personen. Die Schere wird zunehmend größer. Wer sich eine PV-Anlage am Dach leisten kann, erwirtschaftet langfristig auch monetäre Gewinne. Andererseits kann sich ein wachsender Personenkreis nicht einmal einen effizienten Kühlschrank leisten und heizt mit Ölradiatoren oder Elektrodirektheizung und das Auto vor dem unsanierten Haus braucht zehn Liter. Gezielte Förderung von effizienten Elektrogeräten, die Umrüstung auf erneuerbare Wärmeerzeuger und die Wohnraumsanierung wären ein guter Mix dem entgegenzuwirken. • Neben der Reduktion des Energieverbrauchs muss es auch Wachstumsmöglichkeiten geben. Besonders für Personengruppen, die in der Vergangenheit auf niedrigem Niveau konsumiert haben. Nur eine wohlhabende Mittelschicht kann sich den Luxus von Nachhaltigkeit, erneuerbare Energieträger, kostspieligere Energiesysteme

Die Wärmeversorgung soll intelligenter und vernetzter werden. (wie Komfortlüftung, Photovoltaikanlage, Biogas oder ein Elektroauto) leisten. • Das Dilemma der Effizienz wird brennender. Effizienzgewinne werden regelmäßig durch gesteigerte Bedürfnisse überkompensiert. Der Reboundeffekt lauert überall: steigende Wohnfläche pro Bewohner (Single-Haushalte), größere Kühlschränke, steigende Ausstattung und Mehrfachausstattung mit Konsumelektronik, ein Zweitund Drittauto (auch als EMobil). Förderung und Effizienz • Energieförderungen sollten an die tatsächlich erreichte Effizienz der Anlage im Betrieb gekoppelt sein. Das stärkt die

„guten“ planenden und ausführenden Professionalisten und führt nachhaltig zu niedrigen Energiekosten. Der Schwerpunkt der Förderungen wird, ja muss in der Verbesserung des Gebäudebestandes und der Modernisierung von alten Heizanlagen liegen. • Die Effizienz und Qualität von bereits installierten und neuen Anlagen muss gesteigert, die Potenziale müssen gehoben werden. • Pelletskessel, Solaranlagen, Lüftungsgeräte und Wärmepumpen sind nicht per se effizient, ertragreich und ökologisch. Regelmäßige Kontrolle und Wartung von Heizanlagen würde enorme Effizienzpotenziale erschließen. Ertragsaufzeichnungen von

allen Wärmeerzeugern müssen zum Standard werden und gleich komfortabel und verständlich für den Bürger sein wie jetzt schon vorbildhaft bei Photovoltaikanlagen. • Hybridsysteme (Beispielsweise Gasbrennwert plus So-

lar, Wärmepumpe plus PV, Bio masse-Nahwärme plus Wärmepumpe plus Solar) bieten bereits jetzt maximale Systemeffizienz. Gelingt es künftig noch die Wirtschaftlichkeit zu verbessern, sind deutliche Zuwächse zu erwarten. • Der Anteil von Stromanwendungen im Wärmebereich wird zunehmen. Entscheidend ist, mit welchen Erzeugungsanlagen bzw. Energieträgern der Stromzuwachs erzeugt wird. Vor allem im Winter ist die Produktion von Strom aus Ökoenergieanlagen die „Achillesferse“. • Die Entwicklungen im Wärmebereich werden maßgeblich beeinflusst sein von den technologischen Entwicklungen der Stromspeicher. • Stromversorgung und Wärmeversorgung verschmelzen zu einem System. Die Wärmeversorgung wird intelligenter und vernetzter. Sowohl mit den Elektrogeräten im Haus als auch mit dem Elektroauto vor der Tür. Die Anlagen reagieren automatisch auf Preisentwicklungen und Schwankungen am Strommarkt.

Daten und Fakten • Rund 280.000 m² thermische Kollektoren sind in Vorarlberg installiert. Die jährlich produzierte Solarwärme entspricht dem Energieinhalt von zehn Mill. Liter Heizöl. • 350.000 m² Photovoltaikmodule liefern jährlich 50 GWh Ökostrom. Damit könnten rund 10.000 Haushalte versorgt werden. • Drei von vier neu gebauten Einfamilienhäusern werden mit einer Wärmepumpe beheizt. • Die Biomasse-Nahwärmeanlagen produzieren jährlich rund 270 Mill. kWh Wärme und verbrauchen 450.000 Schuttraummeter Holz.

Entsorger sind heute Dienstleister mit einer hohen Hightechkompetenz

Das AKW Temelin ist eine tickende Zeitbombe.

AKW-Schäden gehen bis in tausende Mrd. Der Einspruch der österreichischen Regierung gegen den Ausbau des ungarischen AKWs Paks II sowie die aktuellen Vorgänge rund um die Feststellung fehlerhafter Schweißnähte in den grenznahen Atomkraftwerken Temelin und Dukovany rufen das enorme Schadenspotenzial im Falle einer Atomkatastrophe in Erinnerung. Laut einer wissenschaftlichen Studie der Versicherungsforen Leipzig liegt die Schadenssumme einer europäischen Reaktorkatastrophe zwischen 150 und 6363 Milliarden Euro. In einer Analyse des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz wird die weltweite Eintrittswahrscheinlichkeit eines solchen Ereignisses mit zehn bis 20 Jahren berechnet.

In Vorarlberg hat die Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement 229 Mitglieder.

lungen Rechnung zu tragen und den Recycling-Gedanken weiter in den Mittelpunkt zu rücken.

„Die in der Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement vertretenen Unternehmen bilden eine hochqualifizierte Dienstleistungsbranche, die unter der Verwendung von moderner Technologie vernetzt denkt und innovativ arbeitet“, informiert Christian Böhler, Obmann der Fachgruppe in der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV). Weiter führt er aus: „Neben den klassischen Funktionen der Branche – Reinigung und Entsorgung – bilden die Themenbereiche Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft, Gesundheit, Sicherheit und Ökoeffizienz die Säulen einer sauberen, lebenswerten und sicheren Umwelt.“

Hohe Kompetenz „Während in der Vergangenheit das Thema sichere Entsorgung von Abfällen im Vordergrund stand, gewinnt das Thema Recycling immer mehr an Bedeutung“, betont Fachgruppenobmann Böhler. Und er fährt fort: „Wertvolle Ressourcen werden in Form von Sekundärrohstoffen für die Industrie gewonnen; das heißt Abfall als Rohstoffquelle zu nutzen, ist zur Selbstverständlichkeit geworden. Die Entsorger von heute sind folglich als spezialisierte Logistiker mit einer hohen Hightechkompetenz zu sehen.“

Neuer Fachverband Im Jahr 2000 wurden aufgrund der besonderen Bedeutung des Bereiches Entsorgungs- und Ressourcenmanagement aus ökologischer und ökonomischer Sicht einige Unternehmern in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) zu einer separaten Gruppe zusammengefasst. Eine eigene Geschäftsstelle in der WKÖ folgte dann 2013. Im Mai des vergangenen Jahres erfolgte dann die Namensänderung zum „Fachverband Entsorgungs- und Ressourcenmanagement“, um den vorangegangenen Entwick-

5568 Mitglieder 5568 Mitglieder hat der Fachverband Entsorgungs- und Ressourcenmanagement in

Christian Böhler Geschäftsführer WISTO

Die Entsorger von heute sind spezialisierte Logistiker. Abfälle als wichtige Rohstoffquelle zu nutzen, ist eine Selbstverständlichkeit.

Entrümpelung, Kanal- und Kläranlagenreinigung sowie die fachgerechte Entsorgung gefährlichen Abfalls in den Aufgabenbereich der im Fachverband „Entsorgungs- und Ressourcenmanagement“ vertretenen Unternehmen. Alle diese Unternehmen haben das Schonen von Ressourcen als ihr gemeinsames Ziel definiert.

Recycling von Aluminium bei Speedline Aluminium, Schlins. Österreich. Insgesamt sind in der Branche rund 14.300 Menschen beschäftigt. In Vorarlberg hat die Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement 229 Mitglieder. Mit 141 Betrieben sind die „Kehr-, Wasch- und Räumdienste sowie Winterdienste“ der größte Berufszweig in Vorarlberg. Gefolgt von 34 Betrieben, die Abfall sammeln und behandeln. 21 Firmen gibt es in Vorarlberg, die dem Berufszweig „Kanalräumer, Wartung von Abschiede- und Kläranlagen“ angehören. Die „Entrümpler“ sind mit 16 Firmen der viertgrößte Berufszweig in der Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement. Österreich ist ein Vorbild Im weltweiten Vergleich ist die europäische Abfallwirtschaft ein absoluter Vorreiter. Im

Vergleich mit anderen europäischen Staaten hat Österreich zusammen mit den Niederlanden den ersten Platz in einer Studie der EU, die einen Ländervergleich nach 18 Kriterien durchführte. In 16 dieser Kategorien erreichte Österreich die Höchstnote. Gemeinsames Ziel Die fast 6000 Mitgliedsbetriebe im Fachverband decken mit ihrer Arbeit verschiedenste Aspekte des Entsorgungs- und Ressourcenmanagements ab. Die Bandbreite der Aufgaben reicht von der Sammlung, Behandlung und (Wieder-) Verwertung flüssiger wie fester Abfälle und der Reinhaltung und Wartung von Verkehrsflächen bis zur Erfassung und Aufbereitung von Abwasser. Außerdem fallen die Schneeräumung, Müllsammlung,

Die Aufgaben • Recyceln statt entsorgen Ein zentrales Anliegen der heimischen Abfallwirtschaft ist die Weiterentwicklung der Entsorgungswirtschaft hin zu einer Kreislaufwirtschaft. Rasche Entscheidungsfindung, kurze Umsetzungsdauer und hohe Flexibilität bei der Weiterentwicklung sind wesentliche Beiträge der privaten Abfallwirtschaft zu den wachsenden Herausforderungen in diesem Bereich. • Optimal verwerten Abfallwirtschaft und Ressourcenmanagement bedeutet aber auch, Abfälle und Ressourcen den jeweils optimalen Entsorgungs- und Verwertungswegen zuzuführen. Der österreichische Abfallkatalog umfasst mehr als 770 Abfallarten, deren optimale Weiterverwertung eine große Anzahl an unterschiedlichen Anlagen benötigt. • An einem Strang ziehen Um Kreisläufe bestmöglich zu schließen, sind gute Kontakte zu den Abfallverursachern und zur Rohstoff verarbeitenden Industrie wichtig.


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Obervermuntwerk II – Der Ausbau schreitet zügig voran Mit dem Obervermuntwerk II realisiert der Vorarlberger Energiedienstleister illwerke vkw sein zweitgrößtes Pumpspeicherkraftwerk. Erneuerbare Energie.

27: Erneuerbare Energie Der Anteil erneuerbarer Energien soll bis 2030 auf mindestens 27 Prozent gesteigert werden.

Die Arbeiten haben im Mai 2014 begonnen – seither hat sich auf Vorarlbergs größter Hochgebirgsbaustelle schon viel getan. Das Pumpspeicherkraftwerk Obervermuntwerk II soll als Lieferant für Spitzen- und Regelenergie die Erfolgsgeschichte des Kopswerks II fortsetzen. Ziel des Vorhabens ist die Bereitstellung von zusätzlicher Regelenergie und entsprechenden Kapazitäten für die Aufnahme von Strom zur Zwischenspeicherung. Das Obervermuntwerk II ermöglicht eine Leistungserhöhung der Kraftwerksgruppe Obere Ill-Lünersee im Umfang von 360 Megawatt im Turbinen- sowie im Pumpbetrieb. Das Kraftwerk wird schnell und flexibel regulierbar sein. Die technische Konzeption der Anlage schafft die dringend benötigten Voraussetzungen für die Integration erneuerbarer Energien.

27: Energieeffizienz Die Energieeffizienz soll bis 2030 durch verschiedene Maßnahmen ebenfalls um mindestens 27 Prozent erhöht werden.

500.000 m³ Ausbruchsmaterial Es ist noch nicht einmal zwei Jahre her, seit der offizielle Auftakt für das Wasserkraftwerk Obervermuntwerk II zwischen dem Silvretta- und dem

20 – 27 – 27 Die neue EUKlimaformel Im Oktober 2014 haben sich die 28 EU-Staaten nach langen Verhandlungen bei einem Gipfeltreffen in Brüssel auf eine neues, umfassendes Klima- und Energiepaket geeinigt. Das EUKlimapaket 2030 sieht folgende Verpflichtungen vor: 40: CO2-Emissionen Der Kohlendioxidausstoß (CO2) soll bis 2030 EU-weit im Vergleich zu 1990 um mindestens 40 Prozent gesenkt werden.

Vermuntspeicher erfolgte. Mittlerweile ist bereits der größte Teil der aufwendigen Ausbruchsarbeiten erledigt – der „Innenausbau“ ist bereits voll im Gange. 150.000 Meter Ankerlänge „Mit einer Stollenlänge von rund 10 Kilometern haben wir den größten Teil bewältigt. Dabei haben wir rund 500.000 Kubikmeter Material aus dem Berg geschafft. Die Kolleginnen und Kollegen haben bis zu diesem Zeitpunkt über 210.000 Arbeitsstunden für die Planung und Leitung geleistet“, berichtet Projektleiter Gerd Wegeler. Und noch ein paar Zahlen für die Statistik: Die ARGE BAU OVW II hat bereits jetzt über 90.000 Kubikmeter Beton verbaut und den Ausbrucharbeiten für die Maschinenkaverne. Gerd Wegeler Projektleiter des Obervermuntkraftwerks II

Das Kraftwerk wird schnell und flexibel regulierbar sein. Bis jetzt wurden 90.000 Kubikmeter hochwertigster Beton verbaut.

Fels mit einer Ankerlänge von insgesamt mehr als 150 Kilometern gesichert. Modernstes Kieswerk Auch wenn man nach Fertigstellung des Kraftwerks 2019 von außen nicht mehr viel von dem spektakulären Bauwerk sehen wird, ist aktuell für jedermann ersichtlich, was sich auf rund 2000 Meter Seehöhe tut: Der Grund dafür ist der hohe Aufwand, der rund um den Bau des zukunftsträchtigen Pumpspeicher-

kraftwerks betrieben wird. An der luftseitigen Mauer des Vermuntspeichers haben die Illwerke beispielsweise das modernste Kieswerk in Österreich errichtet, um Beton vor Ort herstellen zu können und damit Tausende von LkwFahrten zu vermeiden. Davor steht eine große Montagehalle für den Stahlwasserbau. Darin arbeiten die Fachkräfte unter Hochdruck und schweißen die sogenannten „Rohrschüsse“ zu fertigen Rohren, die im verzweigten Stollen-, Schacht-

eine Energiedienstleistung von

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VKW Mobilitätszentrale Testen Sie die neuesten Elektro- und Erdgasautos! Mit einem Elektro- oder Erdgasauto erleben Sie Fahrvergnügen mit einem guten Gewissen. Sie fahren energieeffizient und schonen unsere Umwelt. Testen Sie jetzt die neuesten Fahrzeuge und lernen Sie die Mobilität von morgen kennen – in der VKW Mobilitätszentrale. Öffnungszeiten: Mo/Mi 9-12 und 13-16.30 Uhr, Fr 9-13 Uhr in der Weidachstraße 6, 6900 Bregenz Alle Infos unter www.vlotte.at oder beim VKW Kundenservice Tel. 05574 9000.

Energiezukunft gestalten.

und Kavernensystem ihren Platz finden werden. Riesige Dimensionen Die gigantische Kraftwerkskaverne böte dem neuen Illwerke Zentrum Montafon in Vandans rund vier Mal Platz. Aktuell hat die Kaverne ihr maximales Volumen erreicht, bevor sie nun Schritt für Schritt mit dem hochtechnischen Equipment für eines der modernsten Pumpspeicherkraftwerke der Welt gefüllt wird.


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Logistik & Recycling

Die Vorarlberger Transportwirtschaft ist ein wichtiger Partner der exportorientierten heimischen Wirtschaft. Produkte aus Vorarlberg gehen in alle Teile der Welt.

Die Ökologisierung einer Branche Die heimische Verkehrswirtschaft setzt seit Jahren engagiert auf die Ökologisierung des Güterverkehrs. Und sie bietet gleichzeitig Fahrerinnen und Fahrern ausgezeichnete berufliche Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

gleich: 1970 „schluckte“ ein Schwerfahrzeug noch rund 50 Liter Diesel pro 100 gefahrene Kilometer. Seither sank der Verbrauch dank der technologischen Entwicklung auf unter 30 Liter pro 100 Kilometer – also beinahe um die Hälfte.

„In Vorarlberg sind derzeit rund 2250 gewerbliche Lkw über 3,5 Tonnen im Einsatz. Ein großer Teil davon entspricht bereits der Emissionsklasse Euro VI. Dabei handelt es sich um die modernsten, umweltfreundlichsten und abgasärmsten Lkw überhaupt. Denn seit dem 31. Dezember 2013 müssen alle neu zugelassenen Lkw der Emissionsklasse Euro VI entsprechen“, so Christoph Linder, Fachgruppenobmann Güterbeförderungsgewerbe in der WKV.

Moderner Fuhrpark Im Fernverkehr werden die Schwerfahrzeuge im Durchschnitt im Fünf-Jahres-Rhythmus getauscht, modernisiert

Hohe Schadstoffreduzierung Und Linder weiter: „Beim Schadstoffausstoß von Schwer fahrzeugen hat sich seit Beginn der 1990er-Jahre Bahnbrechendes getan. Die in den Abgasen enthaltenen umweltschädlichen Stoffe wurden – je nach Art des Schadstoffes – zwischen 95 und 99 Prozent reduziert.“ Auch der Blick auf den aktuellen Treibstoffverbrauch verdeutlicht, wie sparsam und daher umweltfreundlich die Schwerfahrzeuge inzwischen geworden sind. Zum Ver-

Christoph Linder Fachgruppenobmann Güterbeförderungsgewerbe in der WKV

Beim Schadstoffausstoß von Schwerfahrzeugen hat sich seit dem Beginn der 1990er-Jahre in der Reduzierung Bahnbrechendes getan. und auf den neuesten Stand der Technik gebracht, im Nahverkehr aufgrund der geringeren Kilometerleistung in einem etwas längeren Rhythmus. Somit sind in Vorarlberg in wenigen Jahren vermutlich nur noch Euro-VI-Lkw unterwegs. Die Ökologisierung des Schwerverkehrs sollte dann

einen weiteren Höhepunkt erreicht haben. Die Transportwirtschaft unterstreicht mit ihren ökologischen Maßnahmen, dass sie auf die Zukunft setzt. Gleichzeitig bietet sie auch Berufe mit Zukunft. Wer beispielsweise den Beruf des Lkw-Fahrers ergreift, dem öffnen sich viele spannende Möglichkeiten in einer wachsenden Branche, die sichere Jobs auf dem Arbeitsmarkt offeriert. Fahrertätigkeiten Rund 650 Vorarlberger Transportunternehmen, Industrie-, Handels- und Gewerbebetriebe bieten interessante Fahrertätigkeiten im Nah- und Baustellenverkehr sowie im nationalen und internationalen Fernverkehr. Voraussetzung für das berufliche Lenken von Lkw über 3,5 Tonnen ist der Besitz des entsprechenden Führerscheins und eine Grundqualifikationsprüfung. Diese berechtigt, bereits mit 18 Jahren „große“ Lkw (über 7,5 Tonnen) zu lenken. Keine männliche Domäne Der Beruf des Lkw-Fahrers stellte, übrigens längst keine männliche Domäne mehr dar. Im Lkw- und Busverkehr sind Frauen inzwischen als Fahrerinnen stark vertreten und geschätzt. Was die Busse betrifft, so hat Vorarlberg jetzt bereits

Die Tätigkeit des Lkw-Lenkers umfasst wesentlich mehr als nur das Lenken eines Lkw. die höchste Quote an Lenkerinnen in ganz Österreich. Breites Aufgabenspektrum Die Tätigkeit eines Lkw-Lenkers beschränkt sich nicht bloß auf das Fahren allein. Ein Lkw-Lenker ist heutzutage außerdem Experte für Güterbeförderung sowie für Ladungssicherung und muss Computerkenntnisse genauso besitzen wie im Umgang mit Menschen geschult sein. Niemand, der die entsprechenden Qualifikationen mitbringt, braucht sich wirklich sorgen,

keinen geeigneten Arbeitsplatz zu finden: Lkw-Lenker sind gefragt, in Vorarlberg sind derzeit rund 400 Stellen unbesetzt. Die vielfältigen Qualifikationen eröffnen darüber hinaus Aufstiegschancen – z. B. zum Lkw-Disponenten oder zu anderen Berufen im Logistikbereich. Jedenfalls bietet der Beruf des Lkw-Fahrers nach wie vor Dinge, die man in keinem Bürojob findet: Touren durch wunderschöne Landschaften, ein Zusammentreffen mit den unterschiedlichsten Menschen, Erleben

(Symbolfoto)

unbekannter Kulturen und Sprachen. So öffnen sich gerade für junge Menschen Chancen, Erfahrungen zu sammeln, die vielen Altersgenossen verborgen bleiben. „Das alles wird noch garniert mit guter Bezahlung und einem sicheren Arbeitsplatz“, so Christoph Linder abschließend. Informationen zum Berufsbild „Lkw-Fahrer/-in“ gibt es bei der Fachgruppe für das Güterbeförderungsgewerbe in der Wirtschaftskammer Vorarlberg (T 05522 305-296; E transport@wkv.at)

„Die Logistikprozesse optimal abstimmen“

Intralogistiksystem beliefert einen Handarbeitsplatz.

Die Servus Intralogistics GmbH in Dornbirn stimmt Logistikprozesse optimal auf den „Organismus Fabrik“ ab.

Produktion, wenn die Logistikprozesse nicht ideal auf den Organismus Fabrik abgestimmt sind.

Jahrelang hat sich die Industrie getrieben von den führenden Automobilherstellern und der 2. Industriellen Revolution fast ausschließlich auf die wertschöpfenden Prozesse konzentriert. „Dabei sind die Intralogistikströme einer Fabrik, gleichbedeutend mit der Blutbahn des Menschen“, sagt Christian Beer, Geschäftsführer der Servus Intralogistics GmbH in Dornbirn, und führt aus: „Wenn es einen Engpass oder einen Infarkt gibt, sterben die Organe ab.“ Und eben genau so ist dies in der

Intralogistische Verknüpfung Ein Teil der 4. Industriellen Revolution ist die intralogistische Verknüpfung sämtlicher Bereiche in einem Unternehmen. Schafft man das schnittstellenlos mit einem einzigen System, so eröffnet das unzählige Möglichkeiten. Sorgt ein System von Wareneingang über Kommissionierung, AKL, Montage und Büro bis hin zum Warenausgang, wird das Feedback in Echtzeit von Produkt- und Produktionsdaten in jeder Phase der Wertschöpfung möglich. „Das

führt zu einem enormen Qualitätsanstieg in den Prozessen, denn Suchzeiten gehören der Vergangenheit an und ich erhalte eine schnellere Fehleridentifikation. Endkunden können stets über den aktuellen Stand ihrer Bestellung informiert werden“, sagt Beer. Christian Beer (Heron-Gruppe). Industrie 4.0 ist Realität Bei den Kunden von Servus Intralogistics ist die Industrie 4.0 bereits Realität. Für den weltmarktführenden Hörgerätehersteller Sonova verantwortet Servus die komplette Inhouse-Logistik von Warenein- bis Warenausgang. Erfolgt in den USA ein Verkauf, löst das gleichzeitig einen Produktionsauftrag in der

Schweiz aus. Der Dornbirner Intralogistik-Spezialist hat einen Systembaukasten im Einsatz, mit dem nahezu jedes Transportgut, egal ob Kartons, Boxen, Trays, Schüttgut oder Werkstücke bis 50 Kilogramm, in einem optimalen Fließprozess in jeden Bereich des Unternehmens befördert werden kann.


FREITAG, 19. FEBRUAR 2016

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Foto: Philipp Steurer

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Energie für unser Leben

Von Pionieren der E-Mobilität Seit 2009 läuft der Infrastrukturausbau für das Ziel von 10.000 E-Autos im Jahr 2020.

An den „Wallboxen“ einfach das E-Auto aufladen.

Essen gehen und das E-Auto laden Das neue Mobilitäts-Projekt „meet & charge“ von illwerke vkw knüpft ein engmaschiges Netz an halböffentlichen Ladestationen für Elektrofahrzeuge – besonders auch im ländlichen Raum. Restaurantoder Hotelgäste können seit geraumer Zeit von Lech über Röthis bis nach Schwarzenberg und Hörbranz ihr Elektrofahrzeug bei insgesamt 26 Hotels und Gastronomiebetrieben umweltfreundlich mit Strom aufladen. „Auch im Bereich des Tourismus möchten wir Fahrern von E-Fahrzeugen die Möglichkeit bieten, während ihres Aufenthalts das E-Auto oder E-Bike aufzuladen“, informiert Stefan Hartmann, illwerke vkw Mobilitätszentrale. Die Präsenz des Projektes „meet & charge“ und das Thema EMobilität sollen, so Hartmann, im Tourismus verstärkt werden. An den Ladestationen, den Wallboxen, des jeweiligen Tourismusbetriebes funktioniert das Laden und Bezahlen wie gewohnt an den öffentlichen Stationen mit der Karte von VKW VLOTTE Public oder via Smartphone. Impressum | Redaktion und Texte: Ernest F. Enzelsberger, Bettina MaierOrtner Bilder: Russmedia-Archiv, Oliver Lerch, illwerke vkw, Heron, Gebrüder Weiss, Shutterstock, Anzeigenberatung: Russmedia, Gutenbergstr. 1, 6858 Schwarzach

In Vorarlberg ist man seit 2008 zunehmend umweltfreundlich mit E-Fahrzeugen unterwegs. Bis zum Jahr 2020 sollen sogar 10.000 E-Autos auf den Straßen Vorarlbergs unterwegs sein. Als Pionierarbeit in Sachen Elektromobilität kann man das illwerke vkw VLOTTE-Projekt in Stefan Hartmann BA MAS MSc illwerke vkw Mobilitätszentrale

Ein Ziel war der Aufbau einer flächendeckenden öffentlichen Ladeinfrastruktur in Vorarlberg. den Jahren von 2008 bis 2011 bezeichnen. „Ein großes Ziel war der Aufbau einer flächendeckenden öffentlichen Ladeinfrastruktur in Vorarlberg“, erinnert sich Stefan Hartmann, Experte für Energieeffizienz und Elektromobilität bei illwerke vkw an die Anfangsjahre. Eine ausreichende Ladeinfrastruktur ist eine Grundvoraussetzung für den Umstieg auf E-Fahrzeuge. Derzeit sind in ganz Vorarlberg über 200 öffentliche Ladestationen eingerichtet und somit gibt es weit mehr Lade-

Flächendeckend vorhandene Lademöglichkeiten sind Voraussetzung für den Umstieg auf ein Elektrofahrzeug. stationen als herkömmliche Tankstellen. „Auch vermittelt eine flächendeckende Infrastruktur den E-Fahrzeuglenkern ein Gefühl von Sicherheit, überall ihr E-Auto aufladen zu können.“ Heute kaum vorstellbar: Vor acht Jahren gab es keine Hersteller von Ladesäulen, so Hartmann und fügt hinzu, dass aus diesem Grund bei illwerke vkw eine Eigenkonstruktion mit dem rotem „CEE+“-Stecker für die VLOTTE-Säulen vorange-

Im öffentlichen Raum funktioniert auch das Schnellladen des Autos in circa einer halben Stunde.

trieben wurde. Diese Ladesäulen befinden sich heute noch in Ortszentren oder auf Supermarktparkplätzen im Einsatz. Auch gab es damals keine Normvorgaben für geeignete Ladestecker. Situation heute Nicht nur die Zahl der Hersteller von Elektrofahrzeugen ist seit den Anfängen stetig gestiegen, „heute gibt es auch Firmen, die Stromladesäulen herstellen und ebenso Vorgaben der EU für einheitliche Stecker“, weiß Hartmann. Durch die Festlegung des siebenpoligen Typ2-Steckers als EU-Standard bis 44 kW wurde eine Vereinfachung erreicht. Beim Schnellladen ab 50 kW verwenden europäische Hersteller das neuere CCS-System, was ebenso in der EU-Richtlinie vorgesehen ist. „Es gibt weiterhin CHAdeMO und Schukostecker, besonders bei japanischen Fahrzeugen, doch werden Typ2-Ladestecker und der Combo-Stecker von der EU empfohlen.“ Ein Adapterkabel löst bis 44 kW das Problem. „Auch 2016 sind wieder Erneu-

Zeig mir, wo die nächste Stromzapfsäule steht Beim Finden einer Stromtankstelle hilft die APP „LEMnet“. Das Bezahlen funktioniert bequem mit dem Smartphone. „Vorarlberg besitzt bereits heute mit über 200 Ladesäulen ein flächendeckendes öffentliches Stromstellennetz“, gibt Stefan Hartmann von der illwerke vkw Mobilitätszentrale Auskunft über die derzeitige Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge. Doch wie den nächsten Ladepunkt finden? Privat oder geschäftlich umweltfreundlich unterwegs sein und schnell die nächste öffentliche Stromtankstelle in der Nähe finden, ist für jeden Nutzer von Elektroautos kinderleicht geworden: Mit www.lemnet. org lässt sich vom Standort aus die nächstmögliche öffentliche Stromladestelle anzeigen oder es genügt einfach die APP „LEMnet“ auf dem Smartphone zu installieren. Man muss nur noch seinen jeweiligen Standort

eingeben oder die Standortsuche des Smartphones aktivieren. Die „LEMnet“-Funktion präsentiert dem Fahrer, der mit seinem E-Auto unterwegs ist, die nächsten Stromtankstationen im näheren Umkreis. Besonders interessant ist, dass in dieser „Open Street Map“ von „LEMnet“ die Stromtanksäulen außerdem europaweit ein-

QR-Code scannen und der Ladepunkt wird angezeigt.

gespeist und ständig auf den neuesten Stand gebracht werden. Mit dem Smartphone bezahlen Pionierarbeit hat illwerke vkw in Vorarlberg auch in Sachen bargeldlosen Bezahlens an öffentlichen Ladestationen via Smartphone geleistet: Mit dem Service VKW VLOTTE-Public direct können heute alle Nutzer der umweltfreundlichen Elektrofahrzeuge an allen VKW VLOTTE Stromstellen in ganz Vorarlberg bequem ihr E-Auto aufladen und bargeldlos bezahlen. „Die Stromtanksäulen sind mit dem Aufkleber ‚intercharge direct‘ beklebt. Der Kunde benötigt lediglich ein internetfähiges Smartphone sowie ein Konto beim Bezahldienstleister PayPal oder eine Kreditkarte“, informiert Hartmann. Ein Vorteil bei dieser Bezahlweise ist, dass der Smartphone-Nutzer für die Funktion keine weitere APP installieren muss.

Mit dem internetfähigen Smartphone scannt der Fahrzeughalter einfach den aufgedruckten QR-Code der jeweiligen Stromtanksäule oder gibt die individuelle Ladepunktnummer unter der Internetadresse „m.intercharge. eu“ ein. Der ausgewählte Stromladepunkt beispielsweise in Wolfurt wird nun automatisch auf dem Handydisplay angezeigt. Dann heißt es nur noch das gewünschte Ladeprodukt auswählen und es geht zum Bezahlvorgang am Smartphone. Nach der Zahlungsgenehmigung kann der Ladevorgang bequem an der Stromzapfstelle gestartet werden. Das Aufladen des E-Fahrzeuges endet automatisch nach der ausgewählten Zeitdauer, kann aber auch bequem am Smartphone oder dem Ladepunkt manuell beendet werden.

erungen im Stromstellennetz in Vorarlberg geplant. Ein Teil der bestehenden VLOTTEStromstellen wird durch neue Ladesäulen mit Typ2-Stecker ersetzt“, informiert er. Zudem werden, so der Experte, auch drei bestehende Schnellladestationen mit CHAdeMOStecker um den neueren CCSStecker erweitert. Drei Ladeoptionen: • Die Wallbox lädt mit einer Leistung von 3,7 bis 22 kW und ist für Hauswand, Garage oder Firmenparkplatz gedacht. • Die Ladesäule steht am Carport, bei Firmen- und öffentlichen Parkplätzen. Sie hat eine Leistung von 3,7 bis 22 kW. • Die Schnellladestation mit einer Leistung bis zu 100 kW

ist an Tankstellen und Raststationen installiert. Für den künftigen Ausbau der Infrastruktur wird es entscheidend sein, dass Elektroautofahrer ihr Fahrzeug bequem dort laden können, wo sie sich für längere Zeit aufhalten. „Das Auto wird meistens zu Hause, aber auch am Arbeitsplatz aufgeladen. Im öffentlichen Raum ist vor allem ein schnelles Aufladen – also über 22 kW Leistung – beispielsweise beim Einkaufen von Interesse“, weiß Hartmann aus Erhebungen. Entgeltliche Einschaltung. Die Serie „Energie für unser Leben“ ist eine redaktionell unabhängige Serie der Vorarlberger Nachrichten mit Unterstützung von illwerke vkw.

Daten und Fakten • Gute Ladeinfrastruktur ist Voraussetzung für den Umstieg auf ein E-Auto • Geladen wird das Auto meist daheim oder an der Arbeit • Sichtbarkeit der Ladestationen im öffentlichen Raum ist wichtig für Bewusstsein und höhere Akzeptanz • Zugang beim Laden muss im öffentlichen Raum einfach sein • Beschleunigtes Laden im öffentlichen Raum sinnvoll

Die Funktion „LEMnet“ zeigt unterwegs bequem die nächstmöglichen Ladestationen an.


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