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Top-Lehrlinge

Wer suchet, der findet ... Ausbildungsmodell ĂœAZ Lehrlinge tragen Verantwortung


DIENSTAG, 16. FEBRUAR 2016

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Top-Lehrlinge

Sozialpartner übernehmen Vorarlbergs Überbetriebliche Ausbildungszentren Mit 1. Jänner haben die Wirtschaftskammer Vorarlberg und die Arbeiterkammer Vorarlberg die Überbetriebliche Ausbildungszentren (ÜAZ) mit den Standorten Hohenems, Rankweil und Röthis von der Lebenshilfe Vorarlberg übernommen. Bestehende Synergien sollen noch stärker genutzt werden und auch die Forcierung der Ausbildungsstarthilfe steht im Fokus. Nach deren zehnjährigem Engagement haben die Wirtschaftskammer und die Arbeiterkammer die ÜAZ von der Lebenshilfe Vorarlberg übernommen. „Uns als Sozialpartner ist eine attraktive Lehrlingsausbildung ein großes Anliegen“, erklärt Dr. Christoph Jenny, stv. Direktor der Wirtschaftskammer Vorarlberg, diesen Prozess und betont: „Dieses Engagement ist Ausdruck unseres Bekenntnisses für eine qualitativ hochwertige duale Ausbildung für alle Jugendlichen im Land. Wir spüren schon jetzt die Auswirkungen einer immer älter werdenden Gesellschaft, deshalb ist es für uns wegweisend, die vorhandenen Potenziale optimal zu nutzen und allen Jugendli-

chen eine qualitätsvolle Lehrlingsausbildung zu ermöglichen. Für Jugendliche, die es nicht in eine betriebliche Ausbildung schaffen, kommen wir diesem Ziel mit der Übernahme der ÜAZ einen großen Schritt näher.“ ÜAZ als ganzheitliches Ausbildungsmodell Jugendliche mit Benachteiligungen, die trotz engagierter Suche keine Lehrstelle finden oder ihre Lehre abbrechen mussten, haben seit dem Jahr 2005 die Möglichkeit, in den ÜAZ in Hohenems, Rankweil und Röthis eine duale AusbilChristoph Jenny Stv.-Direktor der Wirtschaftskammer Vorarlberg

Mit unserem Engagement setzen wir ein Zeichen. Allen Jugendlichen im Land soll eine qualitativ hochwertige duale Ausbildung ermöglicht werden.

dung zu absolvieren. Neben einer betrieblichen, praxisorientierten Ausbildung findet die schulische Ausbildung an der zuständigen Landesberufsschule statt. Darüber hinaus erhalten die Lehrlinge in diesem ganzheitlichen Ausbildungsmodell eine zusätzliche sozialpädagogische Unterstützung. Aktuell werden 135 Lehrlinge in den ÜAZ ausgebildet. Beim Start der Initiative im Jahr 2005 wurden je 15 Jugendliche im Metallbereich und 15 im Holzbereich ausgebildet. Zwei Jahre später wurde die Zahl der Jugendlichen in diesen Bereichen auf je 45 erweitert. Im Jahr 2008 folgte dann die Aufstockung auf 90 Lehrplätze im Bereich Metall. Außerdem kamen zwei neue Berufe dazu: 20 Jugendliche machten eine Lehre als Maler und sechs als Lagerlogistiker. Zurzeit sind 90 Lehrlinge im Metallbereich, 15 als Tischler, 20 als Maler und zehn als Lagerlogistiker in den ÜAZ beschäftigt. Synergien stärker nutzen Für die Sozialpartner geht es mit der Übernahme der ÜAZ erst einmal darum, den erfolgreich eingeschlagenen Weg der Lebenshilfe Vorarlberg weiterzugehen. Bestehende Syner-

In den ÜAZ in Hohenems, Rankweil und Röthis können Jugendliche ihre Ausbildung absolvieren. gien zwischen ÜAZ, Lehrbetrieben und Berufsschulen sollen künftig noch stärker genutzt werden. Auch die Ausbildungsstarthilfe soll weiter forciert werden. „Hier gilt es, die Kooperationen mit ausbildenden Betrieben noch stärker auszubauen und dieses hilfreiche Instrument weiterzuentwickeln“, informiert Jenny. Ausbildungsstarthilfe als wichtiges Element Die Ausbildungsstarthilfe soll engagierten Betrieben

die Ausbildung leistungsschwächerer Jugendlicher erleichtern. Dazu werden Jugendliche mit Leistungsschwächen, die in einem Ausbildungsbetrieb die Zusage einer Lehrlingsausbildung erhalten, zunächst im Rahmen eines Lehrverhältnisses sechs Monate im ÜAZ in den Grundfertigkeiten fit gemacht. Gleichzeitig werden sie – soweit dies notwendig ist – auch (sozial)pädagogisch unterstützt. Nach der Zeit im ÜAZ setzen die

Jugendlichen ihre Lehrzeit im Ausbildungsbetrieb fort (die Zeit im ÜAZ wird auf das Lehrverhältnis im Betrieb angerechnet). „Das ist gerade für kleine und mittlere Ausbildungsbetriebe wichtig, denn für sie ist es eine große Herausforderung, Jugendlichen im Rahmen der Lehrlingsausbildung die Grundfertigkeiten für einen Beruf zu vermitteln“, erklärt Christoph Jenny. Diese Aufgabe übernimmt bei der Ausbildungsstarthilfe das ÜAZ.

Aktuell werden 135 Lehrlinge in den ÜAZ ausgebildet. Beim Tag der offenen Tür im ÜAZ in Rankweil konnten sich Jugendliche über die Möglichkeiten einer dualen Ausbildung informieren.

Was zeichnet Ihr Unternehmen als renommierten Lehrbetrieb aus?

nser breites Ausbildungsangebot mit acht Lehrberufen macht uns für technikinteressierte Jugendliche zu einem attraktiven Ausbildungsbetrieb mit sehr guten Perspektiven nach der Ausbildung. Mit verschiedenen Ausbildungsstandorten in Höchst, Fußach und Dornbirn sind wir für Jugendliche gut zu erreichen. Das schätzen die jungen Leute genauso wie ihre Eltern!

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ls erfolgreiches Generalunternehmen im Wohnbau können wir unseren Lehrlingen ein breites Tätigkeitsfeld bieten, die Aufgaben sind abwechslungsreich und spannend. Vor allem legen wir Wert auf individuelle Betreuung und gezielte Förderung. Besonders freut uns, wenn der Lehrling die Chance zur weiteren Ausbildung als Polier, Bautechniker oder Bauleiter nützt. Denn 80 Prozent unserer Führungskräfte am Bau sind ehemalige Hefel-Lehrlinge!

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Dieter Hämmerle, Ausbildungsleiter bei Blum

Christian Hefel, Geschäftsführung Hefel Wohnbau

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nser Lehrlingsausbildner ist Ende 20. Er hat einen guten Draht zu unseren 22 Lehrlingen, die schnell auf großen Hightech-Maschinen arbeiten dürfen. Monatelanges Herumfeilen gibt’s hier nicht. Alle Abteilungen werden durchlaufen, um den gesamten Fertigungsprozess zu begreifen. Seit 1979 ist unser Familienunternehmen in Klaus geschätzt. Bei Wettbewerben und Lehrabschlüssen sind Lercher-Lehrlinge stets vorne mit dabei. Ing. Dominik Lercher, B.Sc., Geschäftsleitung Lercher Werkzeugbau GmbH

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er im Handel erfolgreich ist, braucht qualifizierten Nachwuchs, der dafür sorgt, dass es so bleibt. METRO Cash & Carry bildet in Österreich derzeit an 12 Standorten rund 120 Lehrlinge im Beruf „Großhandelskaufleute“ sowie in der Verwaltung in Vösendorf bei Wien „Bürokaufleute“ aus. Mit Motivation und Engagement können persönliche Ziele erreicht werden, denn mit einer Lehre ist bei METRO Cash & Carry Österreich jeder Karriereweg möglich. Barbara PENZ MA, Lehrlingsbeauftragte bei METRO Cash & Carry Österreich

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ir bieten unseren Lehrlingen eine To p -Au s b i l d u n g in einem internationalen Unternehmen mit Zukunft. Sie profitieren von Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten genauso wie von zusätzlichen Sozialleistungen wie z. B. Werksverkehr und kostenloser Nachhilfe. Wir bieten jedem Lehrling, der seine Ausbildung erfolgreich abschließt, eine fixe Anstellung an. Viele unserer Führungskräfte starteten ihre Karriere mit einer Lehre bei Meusburger. Stefan Kohler, Leiter Metallausbildung, Meusburger GmbH & Co KG

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nsere Lehrlinge genießen eine Ausbildung in internationalem Umfeld. Aufgrund unserer Größe können sie sich je nach persönlichem Interesse in verschiedensten Bereichen vertiefen. Unsere Lehrlinge und wir als Unternehmen sind stolz darauf, dass die Ausbildung im laufenden Betrieb stattfindet. Das heißt vom ersten Tag an Verantwortung. Nichtsdestotrotz erhalten unsere Lehrlinge so viel Unterstützung wie nötig und so viel Eigenverantwortung wie möglich. Marko Walz, Lehrlingsbeauftragter bei Rauch Fruchtsäfte GmbH & Co OG


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Chancen nutzen mit Lehre bei Sutterlüty Während der Einzelhandelslehre bei Sutterlüty gibt es viele Wege, eine erstaunliche Karriere bis zur verantwortungsvollen Führungsposition zu machen. Und für besonders gute Leistungen gibt es insgesamt bis zu 6200 Euro Prämie. Lehrlinge bei Sutterlüty arbeiten von Anfang an überall mit: beim Obst und Gemüse, bei Brot und Backwaren, bei den Molkereiprodukten, an der Fleisch- und Wursttheke und bei den Getränken. Aber auch im Gusto Restaurant, an der Kassa, bei den Bestellungen, im Büro und überall dort, wo etwas zu tun ist. Verantwortung übernehmen sie ebenfalls relativ schnell – zum Beispiel beim Bestellen der Ware oder beim Kassieren. Wenn es Fragen gibt, hat jeder

Ländlemarkt einen eigenen Lehrlingsmentor, der den Auszubildenden, ebenso wie das komplette Team, jederzeit weiterhilft. Erst mal selbst checken Ein umfangreiches Ausbildungsprogramm und viel Zeit für Exkursionen, Schulungen und Workshops machen fit für die vielfältigen täglichen Aufgaben. So lernen SutterlütyLehrlinge zahlreiche regionale Partnerbetriebe kennen und erfahren aus erster Hand, wo die Spezialitäten herkommen und wie sie gemacht werden. Das macht sie mit der Zeit zu Genussbotschaftern und Lebensmittelexperten in einem. Ergänzend dazu wird eine Reihe an Seminaren und Events speziell für SutterlütyLehrlinge angeboten.

Auch interessante Exkursionen, wie hier zu Metzler Molke, gehören bei Sutterlüty zum Ausbildungsprogramm.

Besondere Leistungen werden belohnt. So durfte sich Christian T. (r.) über einen ordentlichen Zuschuss zum Führerschein freuen.

Bis zu 6200 Euro Prämien für besondere Leistungen Engagement und Einsatz werden bei Sutterlüty entsprechend belohnt. Wenn die Auszubildenden in der Berufsschule erfolgreich sind, warten großzügige Zeugnisprämien auf sie. Bei Lehrlingen, die über die gesamte Lehrzeit besondere Leistungen erbringen, bedankt sich Sutterlüty zum Beispiel mit dem GratisFührerschein. Insgesamt können sich fleißige Lehrlinge so

bis zu 6200 Euro an Prämien verdienen. Zudem übernimmt das Unternehmen die Lehrmittelkosten, Tickets für öffentliche Verkehrsmittel, die schulische Nachhilfe und vieles mehr. Für Weitsichtige: Die Lehre mit Matura Wer seine Top-Ausbildung noch umfassender machen möchte, hat natürlich auch die Chance auf die berufsbegleitende Matura. Dabei unter-

stützt Sutterlüty seine Lehrlinge zu 100 Prozent. Langfristige Zukunftsperspektiven Wer während der Lehrzeit ansprechende Leistungen erbringt und die Lehrabschlussprüfung erfolgreich absolviert, kann sich sicher sein, dass er bei Sutterlüty nach der Lehre eine fixe Anstellung bekommt. Und weil es immer etwas Neues zu entdecken gibt, haben die Mitarbeiter auch nach ihrer

Ausbildung immer die Möglichkeit, sich zum Beispiel in der Sutterlüty Akademie persönlich und beruflich weiterzuentwickeln – bis zu einer verantwortungsvollen Führungsposition in einem der Ländlemärkte oder der Zentrale. Alle Informationen zur Lehre gibt’s auf www.sutterluety.at. Bewerbungsunterlagen samt Lebenslauf und Zeugniskopien können jederzeit an bewerbung@sutterluety.at geschickt werden.

Ich beweg was! Bei uns kannst du zeigen, was in dir steckt: In einem der acht High-Tech-Lehrberufe.

www.lehre-bei-blum.at

BERUFSPRAKTISCHE TAGE Noch bis zum 08.03.2016 LEHRLINGS-INFOABEND 26.02.2016, 16 –19 Uhr Lehrlingsausbildung Dornbirn

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Mit der Lehre das Hobby zum Beruf machen Interesse und Faszination für Beauty und Düfte, Teamspirit und Freude an der Kundenbetreuung: Wer diese Eigenschaften mitbringt, hat die besten Voraussetzungen für eine Lehre bei BIPA und kann bis zu 2240 Euro Bipa Bonus pro Lehrjahr zusätzlich erhalten. „Für die Lehre bei Bipa wollen wir Persönlichkeiten gewinnen, die sich für dekorative Kosmetik und Duft begeistern und ihr Hobby zum Beruf machen möchten“, verrät Tanja Malanik, Leiterin der Bipa-Personalentwicklung, welche Eigenschaften für den erfolgreichen Start in die Lehre zur/ zum Einzelhandelskauffrau/ -mann bei Bipa gefragt sind. Um die jungen Talente von Beginn an individuell fördern zu können, hat sich der Marktführer im Drogeriefachhandel hohe Qualitätsansprüche gesetzt: Die Ausbildung der Bipa-Lehrlinge übernehmen nur jene Shop ManagerInnen, die im Zuge eines anspruchsvollen Assessment Centers ausgezeichnete Fach- und Führungskompetenzen beweisen. Damit auf die Fähigkeiten des Einzelnen fokussiert werden kann, wird pro Shop ManagerIn und Filiale nur ein Lehrling ausgebildet. Durchstarten mit Lehre „Gerade für junge Menschen, die früh auf eigenen Beinen stehen möchten, ist die Lehre

ein hervorragendes Ausbildungsmodell“, zeigt Bipa-Geschäftsführer Dietmar Gruber die Vorteile einer Lehrausbildung auf. „Bei Bipa profitieren sie von einer überdurchschnittlichen Entlohnung und einem professionellen Ausbildungskonzept mit top geschulten AusbildnerInnen. Zudem bietet der Drogeriefachhandel hervorragende Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Neben der Möglichkeit, ihre Lehre mit der Matura zu kombinieren, bieten wir Nachwuchskräften, im Anschluss an die Lehrabschlussprüfung, ein zweijähriges Karriereprogramm.“ Wer eine Fach- oder Führungskarriere anstrebt, kann sich für die „Bipa YoungStars“ bewerben und als Beauty-BeraterIn, VisagistIn oder Shop-Mana-

gerIn die interne Karriereleiter hochklettern. Attraktive Zusatzbenefits Vielfältige Benefits werten den Ausbildungsplatz noch weiter auf: So gehören beispielsweise eine überdurchschnittliche Lehrlingsentschädigung, ein zusätzliches Monatsgehalt für eine ausgezeichnete Lehrabschlussprüfung sowie eine gemeinsame Lehrabschlussreise nach Frankreich zum Bipa-Lehrlingspaket. Darüber hinaus können sich die Nachwuchstalente mit hervorragenden Schulerfolgen weitere Prämien verdienen. Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich für eine Lehre bei Bipa zu bewerben, gibt es auf lehrling.bipa.at. Die Bewerbung ist noch bis 5. Juni 2016 möglich.

Bipa wurde bereits als Top-Lehrlingsbetrieb 2015 sowie mehrfach als „Great Place to Work“ ausgezeichnet.

Die Lehrlinge lernen im Laufe ihrer Ausbildung – unter Einhaltung des Berufsbildes – alle Bereiche des Merkur Marktes kennen.

Karriere starten – Schritt für Schritt 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – davon 352 Lehrlinge – zeichnen täglich in 130 Merkur Märkten in ganz Österreich für Qualität und Frische verantwortlich und sind damit ein wesentlicher Teil der Erfolgsgeschichte des Unternehmens. Die Lehrberufe Lehrlinge können sich bei Merkur für einen von sechs spannenden Lehrberufen entscheiden. Angeboten werden die Lehre zum/zur Einzelhandelskaufmann/ -frau mit Schwerpunkt Lebensmittel bzw. Feinkostfachverkauf, FleischverkäuferIn, KonditorIn oder Systemgastronomiefach mann/-frau im Merkur Restaurant sowie eine Doppel-

lehre als Einzelhandelskaufmann/-frau und Bürokaufmann/-frau. Die Ausbildungsphilosophie In erster Linie möchte Merkur seine Lehrlinge „ausbilden“ und nicht nur beschäftigen und setzt deshalb schon bei der Lehrlingsaufnahme auf Qualität. Gesucht werden Lehrlinge mit Potenzial, die auch nach ihrer Ausbildung in der Lage sind und die Motivation haben, eine Führungs- oder Fachkarriere bei Merkur einzuschlagen. In der Personalentwicklung beschäftigt Merkur deshalb auch zwei Spezialistinnen, die dem Nachwuchs sowie den AusbilderInnen im Markt zur Seite stehen. Mit gezielten Programmen und Semi-

naren werden die Lehrlinge unterstützt und ihnen so der Karriereweg im Unternehmen erleichtert. Die Weichen werden dabei bereits während der Lehrzeit gestellt. Wer seine Karriere bei Merkur als Lehrling beginnt, kann – nach Absolvierung entsprechender Schulungen – zwischen einer klassischen Führungs- oder Fachkarriere wählen. Fällt die Entscheidung für eine Führungskarriere, warten mit einer Tätigkeit als BereichsleiterIn, Markt- oder RegionalmanagerIn spannende berufliche Herausforderungen auf engagierte Nachwuchstalente. Weitere Informationen zur Karriere bei Merkur und Bewerbungsmöglichkeiten auf karriere.merkurmarkt.at

Lehre mit Zukunft: „Vom Lehrling bis zum Direktor im Außendienst“ Mit einer Lehre zur/zum Versicherungskauffrau/-mann bei der Wiener Städtischen wird der Grundstein für einen Beruf mit Verantwortung, guten Verdienstmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven gelegt. Metin Simsek, Lehrling der Wiener Städtischen Vorarlberg, und Christopher Geminiani, geprüfter Versicherungsberater und Mentor von Metin Simsek, im Interview.

dem ersten Tag eine Mentorin oder ein Mentor zur Seite gestellt. Unsere Aufgabe ist es, die Lehrlinge während der gesamten Ausbildung zu unterstützen und ihnen zusätzliches Fachwissen für den beruflichen Alltag zu vermitteln.

Herr Simsek, warum haben Sie sich für eine Lehre in der Wiener Städtischen entschieden? Simsek: Ich wollte schon immer in einem Unternehmen arbeiten, in dem Verantwortungsbewusstsein und selbstständiges Arbeiten gefragt sind, Ehrgeiz belohnt wird und individuelle Stärken gefördert werden. Mit der Wiener Städtischen habe ich definitiv ein Unternehmen gefunden, das mir all das bietet und mich dabei unterstützt, meine beruflichen Ziele zu erreichen. Vor allem die abwechslungsreiche Ausbildung gefällt mir sehr gut.

Wie sieht der Berufsalltag aus – welche Aufgaben haben Versicherungsberaterinnen und Versicherungsberater? Simsek: Für unsere Kundinnen und Kunden sind wir persönliche Sicherheitsberaterinnen und Sicherheitsberater sowie Vertrauenspersonen in jeder Lebenslage. Zu unseren Aufgaben zählen die persönliche Betreuung bei Anliegen oder im Schadensfall sowie kompetente Beratung. Dabei gehen wir selbstverständlich auf die individuellen Bedürfnisse und Lebenssituationen der Kundinnen und Kunden ein, um ihnen so optimale Versicherungslösungen anbieten zu können. Die Kundenzufriedenheit steht dabei stets im Mittelpunkt unserer Bemühungen.

Stichwort Ausbildung – Herr Geminiani, wie sieht die Ausbildung aus? Welche Rolle spielen Sie dabei? Geminiani: Im Unternehmen wird großer Wert darauf gelegt, den Lehrlingen eine fundierte praxisorientierte Ausbildung zu bieten. Hier kommen wir, erfahrene Versicherungsberaterinnen und Versicherungsberater, ins Spiel. Jedem Lehrling wird ab

Was wird von den Lehrlingen erwartet? Welche Eigenschaften sind unverzichtbar? Geminiani: Die Freude am Umgang mit Menschen ist unbedingt erforderlich. Wer außerdem zielstrebig, fleißig und kommunikativ ist, Engagement und Eigenverantwortung zeigt sowie über Ausdauer und Verkaufsgespür verfügt, ist in der Wiener Städtischen genau richtig!

Lehrling Metin Simsek (r.) mit seinem Mentor Christopher Geminiani. Wie sieht Ihre Zukunft in der Wiener Städtischen aus? Wie geht es nach der Lehre weiter? Simsek: Nach erfolgreichem Lehrabschluss besteht die Möglichkeit, in den Außendienst übernommen zu werden. Als Versicherungsberater kann ich selbstständig und flexibel mit eigenem Kundenstock arbeiten. Die Entwick-

lungsperspektiven im Unternehmen sind vielfältig und die Karrierechancen nach oben offen. Es werden laufend Ausund Weiterbildungen angeboten, beispielsweise die BÖVPrüfung bei der Bildungsakademie der österreichischen Versicherungswirtschaft. Als Lehrling gestartet, kann ich es sogar bis zum Direktor im Außendienst schaffen. ANZEIGE

Foto: Christian Schramm

Jetzt bewerben! Ihr Kontakt für Ihren Karrierestart: Gudrun Huber Lehrlingsbeauftragte Landesdirektion Vorarlberg Tel.: 050 350-47213 E-Mail: g.huber@staedtische.co.at Tipps zur Bewerbung auch auf: facebook.com/wienerstaedtische


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Genussbotschafterin

Ich check’s! Meine Lehre. Mein Ländle. Mein Markt.

Riccardo Posa bei der Arbeit.

CHANCE. Neue Lehre – neue Fachkraft Das Natur- und Kunststeinwerk Wehinger in Röthis hat seit September 2015 einen neuen Lehrling. Riccardo Posa absolviert seine Ausbildung zum Steinmetz über das AMSProjekt CHANCE. Nach einer nicht abgeschlossenen Kochlehre war der 23-jährige Riccardo Posa auf der Suche nach einer neuen beruflichen Perspektive. Gefunden hat er sie beim Naturund Kunststeinwerk Wehinger in Röthis. „Ich wollte im-

Michael Lang Geschäftsführer

Nach dem Probemonat war klar, dass wir es mit Riccardo versuchen wollen. Deshalb haben wir das AMS-Angebot CHANCE genutzt.

mer schon mit Naturmaterialien handwerklich arbeiten“, erzählt er. Zusammengekommen sind beide über das AMS. „Ich habe einen Facharbeiter gesucht“, berichtet Geschäftsführer Michael Lang, „und nachdem Riccardo bei uns einen Probemonat absol-

viert hat, war klar, dass ich es mit ihm versuchen will. So haben wir das Angebot CHANCE des AMS genutzt.“ Was Riccardo Posa an seiner Lehrstelle gefällt, ist der Umgang mit dem Material und das Arbeitsklima. Er schätzt auch die Vielseitigkeit seines Berufes. „Ich arbeite gern im Freien und bin viel im Außendienst – Platten verlegen, Ofenverkleidungen, Küchenund Badarbeitsflächen anbringen. Ich lerne alles von der Pike auf – erst auf dem Bau, dann in der Produktionshalle.“ Kaum Nachwuchs Trotz der vielseitigen Tätigkeiten und der guten Bezahlung ist das Interesse am Beruf des Steinmetzes gering. Das zeigen auch die rückläufigen Lehrlingszahlen. „Steinmetz ist leider ein aussterbender Lehrberuf, der Fachkräftenachwuchs fehlt“, weiß Michael Lang, „das ist eine Entwicklung der letzten zehn Jahre und es wird immer schwieriger, Lehrlinge zu finden.“ Gründe seien die for-

Lebensmittelexpertin

dernde Arbeit und die Konkurrenz in den Nachbarländern. „Es ist eine anstrengende Tätigkeit, man wird nass und schmutzig. Ein weiteres Problem ist, dass die ausgebildeten Fachkräfte schon mal von Betrieben in der Schweiz abgeworben werden.“ Aufstiegsperspektive Eine angemessene Aufklärung über das Berufsbild und eine gute Berufsorientierung in der Schule könnten helfen, das Image des Berufes zu verbessern, weiß Michael Lang. Für Riccardo Posa ist der neue Arbeitsplatz jedenfalls goldrichtig, er kann es sich gut vorstellen, nach Abschluss der Lehre bei Wehinger zu bleiben. „Der Job passt gut zu mir“, sagt er mit Überzeugung, „und mit einem starken Selbstbewusstsein und hoher Motivation ist auch die verkürzte Lehrzeit von zwei Jahren gut zu schaffen.“ Dazu kommt, dass ihm der Ausbildungsbetrieb auch eine klare Aufstiegsperspektive bietet.

CHANCE Mit diesem Angebot gibt das AMS Vorarlberg Arbeit suchenden Menschen die Möglichkeit zu Aus- und Weiterbildungen, die konkreten betrieblichen Anforderungen entsprechen. Unternehmen können beim AMS vorgemerkte Personen auf ihre Bedürfnisse hin ausbilden und kommen so zu Fachkräften. Durchgeführt wird das Projekt von FAB – Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung.

Impressum | Redaktion und Texte: Sabine Blechschmidt und Patrizia Gunz Bilder: Bernd Hofmeister, Blum, Lebenshilfe Vorarlberg, REWE International AG, Schelling Anlagenbau Anzeigenberatung: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach

Bei Sutterlüty checkst du während einer spannenden Einzelhandelslehre was alles in dir steckt. Als erfolgreiches Vorarlberger Familienunternehmen bieten wir dir eine abwechslungsreiche Ausbildung auf höchstem Niveau und einen sicheren Arbeitsplatz mit hervorragenden Perspektiven für deine Zukunft. Bewirb dich jetzt auf www.sutterluety.at

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Ein Baukasten, der viel mehr ist ... Was aussieht wie eine spielerische Tüftelei an einem technischen Baukasten, ist viel mehr, nämlich das praktische Lernen elektrotechnischer Grundlagen. Dass das großen Spaß macht und Jugendliche dabei fast unbemerkt in seinen Bann zieht – das beweist die etwas andere Ausbildung im Bereich Elektrotechnik beim Beschlägehersteller Blum in Dornbirn und Höchst. Ausreichend Platz auf rund 1300 Quadratmetern, modern ausgestattete Ausbildungsplätze und Lehrlinge, die sich interessiert um einen Baukasten scharen – wir befinden uns in der Lehrwerkstatt von Blum in Dornbirn, direkt beim Werk 7 im Wallenmahd. Was hier – und natürlich auch am zweiten Ausbildungsstandort für Elektrotechniker in Höchst – stattfindet, ist ein Ausbildungstag der besonderen Art. Denn die Lehrlinge des 1. Lehrjahrs des Ausbildungsberufs Elektrotechnik dürfen spielen. Ja, richtig gelesen! Mit einem Baukasten lernen sie elektrotechnische Grundlagen. Nicht in der

grauen Theorie, sondern ganz praxisorientiert. „Spannung, Strom und Widerstand – darum geht es in der Elektrotechnik. Und um die wichtigsten elektrotechnischen Grundlagen anschaulich zu vermitteln, nutzen wir die Experimentierfreude der Jugendlichen. Mit unserem Bau-

Michael Knaflitsch BlumLehrlingsausbildner

Mit unserem Baukasten macht es den Lehrlingen richtig Spaß, technischen Zusammenhängen auf die Spur zu kommen. kasten macht es richtig Spaß, technischen Zusammenhängen auf die Spur zu kommen,“ erklärt Ausbildner Michael Knaflitsch diese ungewöhnliche Lehrmethode.

Einladung zum Lehrlings-Infoabend Interessierte Jugendliche und ihre Eltern können sich über die Ausbildung im Bereich Elektrotechnik sowie in weiteren Hightech-Berufen am Lehrlings-Infoabend am 26. Februar 2016 im Werk 7 in Dornbirn informieren. Von 16 bis 19 Uhr beantworten hier AusbildnerInnen und Lehrlinge alle Fragen rund um die Lehre bei Blum. Wer gerne genauer in einen der Lehrberufe „hineinschnuppern“ möchte, der kann sich auch gleich zu den Berufspraktischen Tagen anmelden.

Der Baukasten vermittelt den Blum-Lehrlingen erste elektrotechnische Grundlagen: Spannung, Strom und Widerstand. Spannende Lehre mit tollen Chancen Logisches Denken, ein Interesse an neuen technischen Lösungen und eine große Portion Neugier, das sind gute Voraussetzungen eines Jugendlichen für die 4-jährige Ausbildung im Bereich Elektrotechnik. Denn in diesem Lehrberuf – bei Blum mit dem Schwerpunkt „Automatisierung“ – erlernen junge Menschen die Programmierung

Fundierte Ausbildung – fundierte Zukunft Bei Metro erleben junge Menschen eine breit gefächerte Lehrlingsausbildung. Der Karriere stehen alle Türen offen. „Die Lehrlingsausbildung ist in unserem Unternehmen eine wichtige und unerlässliche Säule in der langfristigen Planung“, sagt Barbara Penz, Lehrlingsbeauftragte bei Metro. „Und was uns besonders wichtig ist: Unsere Lehrlinge sind vom ersten Tag an voll ins Team integriert“, beschreibt Penz die gelebte Unternehmenskultur im größten österreichischen Handelsunternehmen im „Cash & Carry“-Bereich. Ausbildung im Rotationssystem Zwei unterschiedliche Ausbildungen werden bei Metro österreichweit angeboten. Zum einen die Lehre zum/ zur Großhandelskaufmann/ -frau, zum anderen zum/zur Bürokaufmann/-frau. Beide Lehren dauern drei Jahre und laufen in einem Rotationssystem ab. Damit ist gewährleistet, dass die jungen MitarbeiterInnen alle Stationen im Unternehmen durchlaufen. Die Lehrlinge lernen sämtliche Abläufe des Großhandels kennen und werden an allen wichtigen Stationen eingesetzt. Das beginnt beim Kundenempfang und geht über die Regalbetreuung, die Warenpräsentation und das Bestellwesen bis hin zur Kassa. Zusätzlich wird bei Metro großer Wert auf Sortimentsund Produktwissen gelegt.

115 Lehrlinge absolvieren momentan ihre Ausbildung bei Metro. Unterstützung vom ersten Tag an Neben dem Job im Markt und der Berufsschule besuchen die Metro-Lehrlinge in jedem der drei Ausbildungsjahre sogenannte Lehrlingscolleges. Dort setzen sich die Jugendlichen ganz intensiv mit ihrer Persönlichkeit und mit unterschiedlichsten Arbeitssituationen auseinander. Zusätzlich erarbeiten die Metro-Ausbildner in regelmäßigen Lehrlingsmeetings spezielle Projekte oder Themenschwerpunkte. Die Lehrlingsmeetings dienen dazu, die Berufsanfänger stark organisatorisch einzubinden und bei ihrer Karriere bei Metro vom ersten Tag an zu unterstützen. „Wir haben viele Mitarbeiter mit sehr langen Firmenzuge-

hörigkeiten. Dieses enorme Fachwissen wollen wir erhalten und unsere Lehrlinge sollen davon profitieren. Wir legen großen Wert auf eine gute Mischung an intern entwickelten und extern ausgebildeten Führungskräften“, beschreibt Penz den Metro-Zugang. Bereits heute gibt es zahlreiche Kollegen in Führungspositionen, die ihre Karriere mit einer Lehre bei Metro begonnen haben. 45 neue Jobs im Herbst 2016 Derzeit beschäftigt Metro 115 Lehrlinge in beiden Ausbildungsschienen. Bereits im Jänner startete die Suche nach engagierten Kräften. Und schon jetzt steht fest, dass im Herbst 2016 wieder 45 neue Jobs an junge Menschen vergeben werden.

komplexer Anlagen. Sie führen erste Testläufe durch und nehmen die Anlagen schließlich auch in Betrieb – und das alles im Team mit anderen Spezialisten. Das tägliche Werkzeug für die Arbeit an den programmierbaren Steuerungen: der Computer. Auf diese herausfordernde Tätigkeit werden die Jugendlichen schon in der Lehrlingswerkstatt optimal vorbereitet. Durch ihre günstige Lage in

Dornbirn und die gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz ist sie aus ganz Vorarlberg gut zu erreichen. Bereits in den Ausbildungsstätten wird den Lehrlingen die Theorie von ihren engagierten AusbildnerInnen vermittelt. Aber auch der Weg zum schulischen Teil der dualen Ausbildung ist nicht weit. Die Berufsschule für den Bereich Elektrotechnik befindet sich zentral gelegen in Feld-

kirch. „Die Lehre im Bereich Elektrotechnik ist die Grundlage für echte Spezialistinnen und Spezialisten. Nach Abschluss ihrer Ausbildung arbeiten sie bei uns an Erstellung, Aufbau, Programmierung, Inbetriebnahme und Optimierung der Fertigungsanlagen mit“, beschreibt Michael Knaflitsch die tollen Chancen, die dieser spannende Hightech-Lehrberuf bietet.

Wer suchet, der findet ... Wenn es um die Lehrstellensuche geht, gibt es einige Angebote, die Jugendliche nutzen können. Eine Möglichkeit für die Lehrstellensuche bieten Lehrstellenbörsen. So haben die Wirtschaftskammer (WKÖ) und das Arbeitsmarktservice (AMS) Lehrstellenbörsen, auf denen alle offenen Lehrstellen zu finden sind, die die Unternehmen melden. Einige Betriebe decken ihren Bedarf aber nicht über das Arbeitsmarktservice, das AMS vermittelt etwa 30 bis 40 Prozent der offenen Stellen. Daher sollte das nicht die einzige Quelle für die Suche nach einem Ausbildungsplatz bleiben. Allerdings: Klappt es mit der Lehrstellensuche nicht, sollten sich Jugendliche unbedingt beim AMS melden. Online Lehrstellenangebote Viele Lehrstellen und Jobbörsen sind im Internet zu finden. Manche davon sind auf einzelne Bundesländer oder bestimmte Branchen spezialisiert. Eine Übersicht diverser Lehrstellen- und Jobbörsen gibt es beispielsweise auf www.bic.at zu finden. „SMS-Börse“ Das Projekt der „SMS-Börse“ wird allen Lehrstellensuchenden und Ausbildungsbetrieben kostenlos angeboten. Bei der SMS-Börse schalten Vorarlberger Betriebe und Lehrstellenanbieter ihre aktuellen Lehrstellenangebote. Lehrstellensuchende können sich bei der „SMS-Börse“ registrieren und exakt definie-

ren, über welche Angebote sie informiert werden möchten. Registrieren können sich interessierte Jugendliche über das Internet (www.smsboerse.at). Direkt nachfragen Eine weitere Möglichkeit, eine Lehrstelle zu finden, ist direkt im Betrieb nachzufragen. Auch wenn keine Lehrstellen ausgeschrieben sind, schadet es nicht, anzurufen und nachzufragen. Damit zeigen künftige Lehrlinge Eigeninitiative und Selbstständigkeit. Ein Blick auf die Unternehmens-Homepage lohnt sich ebenfalls: Oftmals schreiben Betriebe die offenen Stellen auf ihren Homepages aus. Auf der Suche nach infrage kommenden Betrieben ist die Lehrbetriebsübersicht der WKÖ (lehrbetriebsuebersicht. wko.at) hilfreich. Auf dieser Liste sind alle Betriebe aufgelistet, die derzeit oder im letzten Jahr Lehrlinge ausgebildet haben. Außerdem bekommt man einen guten

Überblick, wie viele Ausbildungsplätze prinzipiell in den einzelnen Berufen vorhanden sind. Mundpropaganda Je mehr Menschen wissen, dass man auf der Suche nach einer Lehrstelle ist, desto besser. Oft ist es möglich, durch einen „Tipp“ oder Mundpropaganda zu einer Lehrstelle zu kommen. Zeitungsannoncen studieren In Tages- und Wochenzeitungen oder Gemeindeblättern finden sich ebenfalls oft Anzeigen zu freien Lehrstellen. Berufspraktische Tage Berufspraktische Tage eigenen sich optimal, um sich eine Lehrstelle zu sichern. Viele Unternehmen wählen ihre künftigen Lehrlinge mithilfe dieser „Schnupperlehre“ aus. Jugendliche lernen dabei mögliche Ausbildungsbetriebe kennen und können gleich zeigen, was in ihnen steckt.

Ob Lehrstellenbörsen oder die Homepages von Unternehmen: Ein regelmäßiger Blick ins Internet kann sich lohnen.


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3 Lehren auf 1 Streich: Zerspaner, Elektro- und Metallbearbeitungstechniker Zwei Lehrabschlüsse hat Michael Geuze bereits in der Tasche: Er ist Zerspanungs- und Metallbearbeitungstechniker bei Meusburger. Dem noch nicht genug, denn der technikbegeisterte Alberschwender macht gerade seine dritte Ausbildung, eine Lehre zum Elektrotechniker. Für eine Lehre bei Meusburger hat sich Michael Geuze entschieden, weil er sich bereits während der Schnuppertage sehr wohl im Betrieb fühlte. Auf den Beruf des Zerspanungstechnikers wurde der Hobby-Musiker während seiner Schnupperzeit aufmerksam. „Als Zerspanungstechniker erstelle ich Pläne und programmiere die CNC-Maschine, die dann Bauteile aus Metall dreht, fräst und schleift. Bei Meusburger lerne ich aber nicht nur, Maschinen zu bedienen, sondern auch die händische Metallbearbeitung“, erklärt Michael Geuze seine Berufe und ergänzt: „Ich weiß, wie ich mir selbst einen Bieröffner drehen und schleifen kann – aber auch, wie ich einen Computer programmiere, damit er das übernimmt. Mein Beruf ist gleichzeitig handwerklich und sehr zukunftsorientiert. Richtig Spaß macht es, wenn die Späne fliegen und man sieht, wie nach und nach ein fertiges Bauteil entsteht.“ Vielseitige Talente gefragt Vor sieben Jahren begann Michael Geuze eine Lehre als Zer-

individuelle Förderung unserer Lehrlinge.“ Schnuppern bei Meusburger Wer sich für eine Ausbildung bei Meusburger interessiert, kann sich für die Schnuppertage, die noch bis März stattfinden, anmelden. „Schülerinnen und Schüler können einen Blick in alle unsere Abteilungen werfen, die Arbeit selbst ausprobieren und Lehrlingen und Ausbilderin und Ausbildern Fragen stellen“, erklärt Roman Giesinger die Schnuppertage und fügt hinzu: „Die Anmeldung funktioniert ganz einfach per Email an info@lehre-bei-meusburger.at.“ Weitere Infos: Meusburger Georg GmbH & Co KG, Isabella von der Thannen, Personalabteilung/ Ausbildung Tel. +43 5574 / 6706 - 1459 info@lehre-bei-meusburger.com Macht bald seinen dritten Lehrabschluss bei Meusburger: Michael Geuze. spanungstechniker bei Meusburger. Dass er in der Metallbearbeitung tätig sein will, wusste der 24-Jährige schon immer: „Mir gefällt die Arbeit mit dem Werkstoff Metall sehr gut. Weil ich mich auch für Elektronik interessiere, habe ich die zusätzliche Ausbildung zum Elektrotechniker begonnen“, erzählt der Alberschwender und fügt hinzu: „Als Zerspanungstechniker drehe,

schleife und fräse ich Bauteile aus Metall und als Elektrotechniker kümmere ich mich um die Instandhaltung und das Zusammenbauen der Maschinen. Meine Tätigkeit bei Meusburger ist deshalb sehr abwechslungsreich.“ Die Zukunft in den Händen Meusburger ist Marktführer im Bereich hochpräziser Normalien und hat über 50 Jahre

Erfahrung in der Bearbeitung von Stahl. Lehrlingen bietet das Vorarlberger Familienunternehmen nicht nur zahlreiche Aktivitäten wie Betriebsausflüge und Feiern, die Aussicht auf eine Fixanstellung nach der Lehre oder Bonusprämien bei guten schulischen und betrieblichen Leistungen, sondern auch Unterstützung bei der Weiterbildung: „Ich schätze es sehr,

Foto: Meusburger

dass mein Betrieb mich bei meinen zusätzlichen Ausbildungen zu hundert Prozent unterstützt“, so Michael Geuze. Der Personalleiter, Roman Giesinger, ergänzt: „Gut ausgebildete und vor allem zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für uns als Unternehmen von unschätzbarem Wert. Deshalb kümmern sich derzeit elf Lehrlingsausbilder und eine Ausbilderin um die

Daten & Fakten Für Schnupperplätze anmelden unter info@lehre-beimeusburger.com Lehrberufe: – Zerspanungstechnik – Maschinenbautechnik – Prozesstechnik – Metallbearbeitung – Elektrotechnik (Anlagenund Betriebstechnik) – Informationstechnologie (IT-Technik)


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Top-Lehrlinge

Lehrlinge mit frischer Verantwortung Kommunikative Lehrlinge, die gleich in den Arbeitsprozess integriert werden wollen und gerne Verantwortung tragen, sind bei Rauch Fruchtsäfte gerne gesehen. „Ich war während meiner Schulzeit bei Rauch schnuppern und da es mir dort so gut gefallen hat, habe ich mich nach meinem HAK-Maturaabschluss beworben“, erzählt Sarah Stadelmann, die beim Fruchtsafthersteller in Rankweil eine Lehre zur Chemielabortechnikerin macht. Der 19-Jährigen haben die naturwissenschaftlichen Fächer in der Schule schon immer gefallen. Ihre Leidenschaft kann die Dornbirnerin derzeit in der Wareneingangskontrolle ausleben. „Ich überprüfe u. a. den Säure- und Zuckergehalt sowie die Farbwerte der angelieferten Ware. Ist diese in Ordnung, gebe ich das Okay, dass das Produkt in den Tank gepumpt werden kann“, schildert Sarah Stadelmann. Besonders gut gefällt ihr die tägliche Herausforderung,

Marko Walz Ausbildungsverantwortlicher Rauch Fruchtsäfte

Wir fördern unsere Lehrlinge bestmöglich. Ziel ist es, dass sie selbstständig arbeiten und Verantwortung übernehmen können. dass sie viel lernt, im ersten Lehrjahr im laufenden Betrieb tätig ist und gleich Verantwortung trägt. Dies sind auch einige der Gründe, warum Daniel Reichart nach seiner Matura eine Lehre als Lebensmitteltechniker beim Fruchtsafthersteller begonnen hat. „Ich rotiere während meiner Ausbildung durch alle Abteilungen – von Obst, über Abfüllung und Lager – und bin immer in den Arbeitsprozess integriert“, erklärt der Lochauer. Lehrlingsausbildner Marko Walz (Mitte) mit den Lehrlingen Sarah Stadelmann und Daniel Reichart.

Rauch Fruchtsäfte Insgesamt werden bei Rauch Fruchtsäfte derzeit 33 Lehrlinge in acht Lehrberufen ausgebildet. Für Herbst 2016 sucht der Fruchtsafthersteller noch 11 Lehrlinge in fünf Lehrberufen – davon sechs Lehrlinge im Bereich Lebensmitteltechnik. Interessierte können noch bis 10. März 2016 schnuppern. Kontakt: Marko Walz, 0664 80401690, marko.walz@rauch.cc Lehrberufe bei Rauch Fruchtsäfte: Lebensmittel-, Labor-, Prozess-, Metall-, Elektrotechniker/-in und Bürokauffrau/-mann www.rauch.cc

Fördern und unterstützen „Da wir ein Produktionsbetrieb sind und keine eigene Lehrwerkstätte haben, ist es das Ziel, dass unsere Lehrlinge möglichst selbstständig arbeiten können“, erklärt Marko Walz, Ausbildungsverantwortlicher bei Rauch und weiter: „Wir wissen, dass es eine große Herausforderung für den Nachwuchs ist, aber wir fördern und unterstützen sie

dank unserer jahrzehntelanger Erfahrung nach bestem Wissen.“ Der 20-Jährige ist über eine Weiterempfehlung zu seinem Arbeitgeber gekommen und mag an seinem Beruf die Abwechslung. „Ich habe täglich mit Technik und prozessorientierten Abläufen zu tun.“ Ziel: Fachkräfte halten Was die Zukunft betrifft, so ist es Ziel von Rauch, die zu

Fachkräften ausgebildeten Lehrlinge im eigenen Unternehmen zu halten. Dafür bietet der Familienbetrieb seinen Lehrlingen einiges – von Schul- oder Fahrtkosten, Verkehrsverbundkarte, Ausund Weiterbildung, diverse Outdooraktivitäten, GratisMittag-essen in der eigenen Kantine u. v. m. Möglichkeiten, die hausinterne Karriereleiter nach oben zu steigen oder in

einem Rauch-Werk im Ausland tätig zu sein, gibt es natürlich auch. Da sich seit einigen Jahren bei Rauch vermehrt Maturaabsolventen auf Lehrstellen bewerben, hat der Rankweiler Betrieb auf die höheren Anforderungen reagiert. Lehrlinge ab dem 18. Lebensjahr bekommen anstatt einer Lehrlingsentschädigung den höheren Hilfsarbeiterlohn.

Faszinierende Technik zum Beruf Die bekannte Möbelmarke aus Schweden setzt ebenso auf Schelling wie der weltgrößte Flugzeughersteller – oder auch der anspruchsvolle Tischlerbetrieb nebenan. Denn Schelling baut äußerst spezielle Sägen für Industrie und Gewerbe. Sie entstehen im Hauptwerk in Schwarzach, wo derzeit 42 Lehrlinge in fünf zukunftssicheren Berufen ausgebildet werden. Im Bereich der sogenannten Plattenaufteilsägen gilt Schelling weltweit als Technologieführer. Sie gelten als die besten Maschinen ihrer Branche. „Dahinter stecken extrem viel technisches Wissen und Können, das im Unternehmen selbst entstanden ist. Das will weitergegeben werden“, erläutert Geschäftsführer Wolfgang Rohner und der gleichrangige weitere Geschäftsführer Stefan Gritsch präzisiert: „Deshalb bildet Schelling eigenständig aus.“ Das sichert das bestehende Wissen und sorgt für eine junge Generation von Mitarbeitern, die morgen den Erfolg von Schelling fortsetzen sollen.

Ausbildung zum gefragten Profi Schelling bietet fünf verschiedene Lehrberufe an. Allen gemeinsam ist eine umfang reiche Ausbildung zum Allrounder innerhalb des gewählten Berufsbildes. Das wird beispielsweise dadurch gewährleistet, dass jede und jeder Auszubildende alle Stationen des Unternehmens durchläuft – vom Empfang bis zur Auslieferung. Bei Montageaufgaben sieht man sich mit kleineren Sägen mit um die zehn Quadratmeter Aufstellfläche ebenso konfrontiert wie mit automatisierten Großanlagen auf Hunderten von Quadratmetern. Konstruktionstechnik, Maschinenbautechnik, Anlagenbetriebstechnik, Zerspanungstechnik, Betriebslogistik nennen sich die Ausbildungen, die in drei, dreieinhalb und vier Jahren aus jungen Menschen mit Freude an Technik richtige Profis machen. Profis, die überall gefragt sein werden, von denen aber Schelling hofft, dass sie lange treu bleiben. Bei Schelling erwartet Lehrlinge eine fachlich hochstehende Ausbildung sowie ein gutes, kollegiales Arbeitsklima.

Lehrausbildung bei Schelling • Konstruktionstechnik: 4 Jahre Lehrzeit • Maschinenbautechnik: 3 ½ Jahre Lehrzeit • Anlagenbetriebstechnik: 3 ½ Jahre Lehrzeit • Zerspanungstechnik: 3 ½ Jahre Lehrzeit • Betriebslogistik: 3 Jahre Lehrzeit Bewerbungen an: Schelling Anlagenbau GmbH, Gebhard-Schwärzler-Straße 34, 6858 Schwarzach Leitung Lehrlingsausbildung: Markus Schwendinger, Telefon: 05572 396-0, lehre@schelling.at www.lehrebeischelling.at

Wie beispielsweise der heutige Geschäftsführer von Schelling in England, der in Schwarzach als Lehrling angefangen hatte. Gutes Arbeitsklima und modernste Ausbildung Vieles sorgt für eine gute Lehrzeit bei Schelling. Das beginnt beim kollegialen Klima, in dem alle von Anfang an per Du sind. Die Ausbildner stehen dafür, die Leiter

der Lehrlingsausbildung ebenso: „Eine fachlich hochstehende Ausbildung ist uns ebenso wichtig, wie gute Stimmung und ein ausgeglichenes Miteinander.“ So überzeugen Schellings Lehrlinge nicht nur der moderne Maschinenpark, der ihnen in der Ausbildung zur Verfügung steht, sondern auch die laufende Abwechslung, die den Alltag interessant bleiben lässt. Lehrlingsevents

bringen zudem immer wieder Freizeit-Highlights, wie beispielsweise gemeinsame Skioder Rodeltage, Ausflüge in Erlebnisparks oder sogar mal ein VIP-Ticket für ein Fußballspiel. Auslandserfahrung für Lehrlinge Beruflich zusätzlich attraktiv ist in der gerade noch internationaler gewordenen Unternehmensgruppe mit rund

1500 Mitarbeitern der Umstand, dass schon in der Lehre Einsätze im Ausland möglich sind. Das betrifft sowohl Montagen, die in jede Ecke der Welt führen können, als auch – bei guten Berufsschulnoten – die Möglichkeit von Auslandsaufenthalten bei den Tochterfirmen in England, Polen, Russland, Italien, China, Singapur, der Slowakei oder den USA.


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Fast jeden Monat finden im Rahmen der Lercher Teamdays sportliche und soziale Events statt. Im März steht z.B. unser Skitag auf dem Programm. Und da hoffen natürlich alle auf herrlichen Pulverschnee. Das freundschaftliche Miteinander in unserem flach organisierten Familienbetrieb ist uns trotz unserer Größe ein wichtiges Anliegen. Mit 105 Köpfen sind wir inzwischen der führende, unabhängige Werkzeugbauer der Region, der für seine Kunden auch den Kunststoffspritzguss übernimmt. Das verlangt von jedem Einzelnen

Engagement und Präzision. Zum Beispiel, wenn bis zu 12.000° heiße Funken spritzen, während die Elektrode des Erodier-Automaten wie von Geisterhand eine Vertiefung in den Stahl „frisst“. Da steckt reichlich Power dahinter. Nur eine der vielen High-Tech-Maschinen, mit denen wir tagtäglich unseren Job machen - für Kunden aus der Möbel-, Automobil- und Medizintechnikbranche. Unser dynamisches Wachstum braucht junge Leute, die im Team was erreichen wollen. Melde Dich noch heute zum „Schnuppern“ an.

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