Transport & Logistik Nutzfahrzeuge
H채mmerle Spezialtransporte GmbH
Technologie-Offensive Spezialisierungstrend Kooperationsschub
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Technologieträger und Richtungsgeber Die vollautonome Straßenverkehrs-Mobilität von morgen steht bereits heute auf dem Realitäts-Prüfstand: im Lkw. Eines der zentralen Themen rund um die Mobilität der Zukunft ist derzeit das autonome Fahren. Das Verkehrsgeschehen soll weiter automatisiert und in naher Zukunft voll autopilotisiert werden. In der Luft und auf der Schiene ist das seit einiger Zeit bereits zum Teil Realität, zunehmend auch auf dem Wasser. Jetzt geht es gezielt an die Automatisierung des individuellen Bewegens von Fahrzeugen auf Straßen, sei es für private, sei es für gewerbliche Zwecke. In Bezug auf Zweiteres steht derzeit an vorderster Stelle der Gütertransport. Die großen Lkw-Hersteller arbeiten mit Nachdruck an entsprechenden Fahrzeugen. Das in Kooperation mit der Elektronikindustrie, die wiederum die erforderliche Infrastruktur bereitstellen soll. Weit fortgeschritten ist die Entwicklung im Daimler-Konzern. Wie berichtet präsentierte Mercedes 2013 in Deutschland im Rahmen des Projekts „Future Truck 2025“ die Studie eines Lkw, der vollautonom betrieben werden kann. Auf einem gesperrten Autobahnabschnitt wurde vorgeführt, wie der zwar nicht fahrerlose aber automatisch fahrende Prototyp eine Reihe von Standard-Manövern im Kontext mit „normalem“ (allerdings gestelltem) Verkehr durchführen kann. Der nächste Schritt erfolgte heuer im Mai, in den Vereinigten Staaten. Mit dem Freightliner „Inspiration Truck“ von Daimler Trucks North America präsentierte die US-Abteilung des deutschen Herstellers
den ersten vollautonomen Lkw mit Straßenzulassung. Als Hintergrund für den spektakulären Premieren-Event diente der Hoover Dam an der Grenze zwischen Arizona und Nevada, einer der mächtigsten Kraftwerksbauten zur Stromerzeugung in den USA. Während der Freightliner – autonom – über die Talsperre und damit über den Colorado River rollte, diente die riesige Staumauer als Projektionsfläche für Informationen und für die Untermalung der aufwendigen Präsentations-Show. Tests und Weiterentwicklung Was hat es nun für Europa zu bedeuten, wenn im fernen USBundesstaat Nevada derzeit zwei Daimler Freightliner als erste vollautonom fahrende Trucks mit Straßenzulassung unterwegs sind? Einerseits sieht Daimler damit einen weiteren Schritt zur Erlangung der Serienreife des „Highway Pilot“-Systems gesetzt. Andererseits eröffnet sich die Möglichkeit, dieses anhand des praktischen Betriebs auf öffentlichen Straßen weiter zu entwickeln. Das ist in den USA möglich. In Europa – noch – nicht, hier laufen erst die abschließenden Verhandlungen für offiziell ausgewiesene Teststrecken innerhalb des „normalen“, nicht autonomen Verkehrsgeschehens. Hier müssen auch erst die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Die rein technischen Parallelen sind dennoch gegeben. Wie der Mercedes „Future Truck 2025“ auf einem Serienmodell (dem Actros) basiert, so baut der Daimler Freightliner „Inspiration Truck“ auf einem eingeführten Modell, dem Cascadia. Diesem wur-
Der Daimler Freightliner „Inspiration Truck“ ist der erste vollautonom fahrende Transporter mit Straßenzulassung. de, analog zum europäischen Pendant jene Technologie implantiert, die autonomes Fahren ermöglicht, mit Adaptionen für den Einsatz im US-amerikanischen HighwayVerkehr. Das Autopilot-System umfasst hier wie dort Frontradar, Stereokamera und Assistenzsysteme wie unter anderem den Abstands-Regeltempomat aus den Serienmodellen Freightliner Cascadia und Mercedes Actros. Für die Zulassung auf öffentlichen Straßen in Nevada wurde die Technik weiterentwickelt und im Vorfeld das Zusammenspiel der Detail-Komponenten intensiv getestet. So absolvierte der Freightliner im Rahmen des sogenannten Marathon Run mehr als 16.000 Kilometer (rund 10.000 Meilen) auf einer Teststrecke in Papenburg in Deutschland.
Spektakuläre Inszenierung: Daimler ließ den Freightliner über den Hoover Dam rollen – selbstverständlich autonom.
Auf Highways und Autobahnen Die Anforderungen sind jen- und diesseits des Atlantiks im Prinzip dieselben. Die Funktionen ebenso: Sobald der Truck sich auf der Autobahn befindet, kann der Fahrer das „Highway Pilot“-System aktivieren. Dafür erhält er eine visuelle Aufforderung – und eine entsprechende Aktivierungsbestätigung – auf dem Kombi-Instrument. Das Fahrzeug schaltet daraufhin in den autonomen Modus und passt sich der Geschwindigkeit des Verkehrs an. Das Pilot-System nutzt dabei die Fahrzeug- und Umgebungsinfrastruktur, er regelt die Geschwindigkeit, bremst und lenkt, hält den Sicherheitsabstand ein und nutzt, etwa während der Rush Hour, die Stop-andgo-Funktion. Überholmanöver allerdings leitet der „Highway Pilot“ nicht ein, diese müssen durch den Fahrer selbst durchgeführt werden. Das Gleiche gilt für das Verlassen des Highways und Spurwechsel. Das Steuerungssystem kann deaktiviert und jederzeit übersteuert werden. Sollte das Fahrzeug entscheidende Aspekte der Umgebung nicht mehr erfassen können, etwa aufgrund von Straßenbaumaßnahmen oder Schlechtwetter, wird der Chauffeur aufgefordert, die Kontrolle wieder zu übernehmen. Ergänzend zu einer visuellen Aufforderung auf dem Kombiinstrument erfolgt auch eine akustische Benachrichtigung.
Vom Lkw in den Pkw Alle diese Aspekte haben jedoch nicht alleine auf die gewerbliche, sondern auch auf die private Mobilität der Zukunft Einfluss. Denn der Lkw ist gewissermaßen ein Technologieträger für den Pkw. Assistenzsysteme vom simplen Tempomaten bis zum aktuellen adaptiven Staufahr-Helfer haben ih-
re Premieren in Trucks vom Zuschnitt eines Actros und Cascadia geliefert und über ungezählte Transport-Kilometer auf beiden Kontinenten Erfahrungswerte sowie Erkenntnisse geliefert. Damit ist der Lkw ebenso ein Richtungsgeber für die demnächst zu erwartenden Entwicklungen auf dem Sektor des autonomen Fahrens.
Lkw-Cockpits im Wandel der Zeiten: Vom einst spartanischen Hochsitz zur künftig noch komfortableren Lounge.
Doppelter Rückblick: Auch in den USA kommt der pilotierte Truck – noch – nicht ohne echten Außenspiegel aus.
DB Schenker: „young.stars academy“ Über 120 Lehrlinge setzen auf neues Ausbildungsprogramm von DB Schenker – davon zehn Lehrlinge in der DB SchenkerGeschäftsstelle in Röthis. Im September startete mit über 120 Lehrlingen aus allen Regionen Österreichs erstmals die DB Schenker-Lehrlingsinitiative „young.stars academy“ in Schladming. Die Nachwuchstalente wurden bei der erfolgreichen Auftaktveranstaltung von Kurt Leidinger, CEO von DB Schenker in Österreich und Südosteuropa, gemeinsam mit Landtagsabgeordneten Karl Lackner, Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr und
Martin Obermüller, Head of Human Resources von DB Schenker in Österreich, herzlich willkommen geheißen. Mit dabei auch zehn Vorarlberger Lehrlinge von der DB SchenkerGeschäftsstelle in Röthis. Know-how und Kompetenz „Als Leitbetrieb in der Logistikbranche mit knapp 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Österreich ist uns die Lehrlingsausbildung ein besonders wichtiges Anliegen. Denn in den Nachwuchstalenten liegt die Zukunft“, freute sich Kurt Leidinger, CEO von DB Schenker in Österreich und Südosteuropa, bei seiner Eröffnungsrede vor den jungen Teilneh-
mern. Aus diesem Grund initiierte DB Schenker in Österreich gemeinsam mit erfahrenen Experten die neue Lehrlingsinitiative „young.stars academy“. Der Fokus dieser neuen Ausbildung liegt neben der fachlichen Qualifikation vor allem in der Weiterentwicklung der sozialen und persönlichen Kompetenzen. „Damit erweitern unsere Lehrlinge neben der praxisorientierten Ausbildung auch ihr soziales Know-how und ihre persönlichen Kompetenzen, was sie zu zukünftigen TopExperten macht“, ergänzte Martin Obermüller, Head of Human Resources von DB Schenker in Österreich und Südosteuropa. ANZEIGE
120 Lehrlinge setzen auf das neue „young.stars academy“-Ausbildungsprogramm.
Foto: DB Schenker
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Akademie fürs Bremsen und Beladen Auch langjährig erfahrene Lkw-Chauffeure müssen per Gesetz zur theoretischen und praktischen Weiterbildung.
Fort- und Weiterbildung Laut Wirtschaftskammer Österreich sind die „Ausbildungseinheiten für die Weiterbildung von ermächtigten
Ausbildungsstätten (z. B. WIFI, Fahrschulen) durchzuführen. Die Ausbildungsstätten haben über die Weiterbildung eine eigene Bescheinigung auszustellen. Es besteht die Pflicht zur Unterrichtsteilnahme. In Österreich erfolgt keine Prüfung über die vorgetragenen Stoffgebiete. Die Weiterbildung kann grundsätzlich sowohl aus theoretischen als auch aus praktischen Teilen bestehen. Eine zwingende Vorschrift hinsichtlich der Aufteilung zwischen Theorie und Praxis ist nicht vorgeschrieben.“ Abgesehen von den seitens der Kammer genannten Möglichkeiten der C- und DSchein-Weiterbildung offeriert der Mobilitätsclub ÖAMTC seit mehr als 25 Jahren eine eigene Akademie. Deren Programm ist ebenso dicht wie
Auch im Fahrtechnikzentrum Röthis bietet der ÖAMTC LkwTrainings an.
Neben der Praxis werden brenzlige Situationen auch auf dem Computer simuliert.
Seit dem 19. Jänner 2013 gelten neue Gesetze für den Führerschein. In den Kategorien A und B ist die Fahrerlaubnisbescheinigung nur noch für fünfzehn Jahre gültig, doch im Normalfall wird die Lenkberechtigung unbefristet erteilt (ausgenommen es liegen medizinische Gründe vor) und es muss lediglich der Ausweis selbst erneuert werden. Die Cund D-Führerscheine jedoch unterliegen Befristungen, je nach Klasse und Unterklasse sowie Alter unterschiedlich gestaffelt, die es erforderlich machen, nicht nur das Dokument zu erneuern, sondern auch die Fahrtauglichkeit zu beweisen. Das muss in Form
eines ärztlichen Gutachtens erfolgen. Darüber hinaus muss nach der sogenannten Grundqualifizierung – die Ausbildung zum Führerschein und das erfolgreiche Ablegen der Prüfung in Form von 4,5 Stunden Theorie und 90 Minuten Praxis – von Berufskraftfahrern (Fahrzeuge über 3,5 Tonnen höchstzulässiges Gesamtgewicht), Buschauffeuren etc. alle fünf Jahre eine Weiterbildung absolviert werden. Das im Ausmaß von 35 Stunden (fünf Tage zu je sieben Stunden). Als Nachweis erfolgt jeweils ein Eintrag in den Führerschein.
umfassend und beinhaltet eine Reihe von Aspekten, die über das Vermitteln von Fahrtechnik hinausgehen. Training und Fitness Ein Auszug aus dem Schulungsangebot: „Brems- und Sicherheitstraining. Optimal steuern.“ Ziel ist es, Motorund Getriebefunktionen des Fahrzeuges effizient zu nutzen. Dazu werden auch Eigenschaften der kinematischen Kette gelehrt. Richtiges und effektives Bremsen mit verschiedenen Bremsanlagen ist ebenso Bestandteil wie der bestmögliche Einsatz der Sicherheitsausstattung. „Training Ladungssicherung. Sicher transportieren“: Wie die Ladung geschützt und zuverlässig befördert wird, steht auf dem Programm. Dabei werden die gesetzlichen Vorschriften ebenso vermittelt wie ihre richtige Umsetzung, um Schäden zu vermeiden. „Eco-Training. Umweltgerecht fahren“: Hier wird demonstriert, wie man wirtschaftlich fahren und den Kraftstoffverbrauch optimieren kann, in Form eines theoretischen und eines praktischen Trainings. „Training Recht. Anwendungen der Vorschriften“: Sowohl Bus- als auch Lkw-Lenkern werden die Inhalte von Vorschriften vermittelt. „Training Gesundheit/ Sicherheit. Fit für die Straße“: Dieses Thema wird vor allem in Gruppendiskussionen erarbeitet, für die jeweils Beispiele aus der Praxis vorberei-
Training geht über Routine und Fahrtechnik ist ein Teil der Weiterbildung. tet sind. Dazu kommen noch spezifische Trainingsangebote für den sicheren Umgang mit Tankfahrzeugen (Tankwagen Training), mit Kleintransportern (Transporter Training) und ebenso Einsatzfahrzeu-
gen der Polizei, der Rettung und der Feuerwehr (BlaulichtTraining). Die BerufsfahrerAkademie ist fixer Bestandteil aller ÖAMTC-Fahrtechnikzentren in Österreich. (Quellen: Fahrschule Fürböck, WKO, ÖAMTC)
Besonderes Augenmerk gilt dem sicheren Umgang mit Tankfahrzeugen.
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Vernetzung von Straße und Schiene Logistikkonzepte der Zukunft setzen auf bedarfsgerechte Kombination aus Lkw- und Bahntransport.
Miteinander statt gegeneinander ist eine Strategie, die für alle Lebensbereiche eine Lösung bedeuten kann. Im Zwischenmenschlichen ebenso wie in dem, der Menschen bewegt und von Menschen bewegt wird: dem Güterverkehr. Dabei ist die Diskussion, ob alleine die Schiene oder nur die Straße die bessere Transportlösung darstellt eine müßige, wenn eine Reihe von Faktoren nicht in Betracht gezogen wird. Stichwort: Infrastruktur. Nicht in jedes Dorf führen Schienen. Aber Stra-
ßen. Nicht jede Stadt muss zwangsläufig auf der Straße angefahren werden. Aber, zumindest in Europa, in jede Metropole führen Schienen. Die sinnvolle Verknüpfung beider Möglichkeiten für Groß- und Schwertransporte unter Einbeziehung von Luft- und Wasserfracht hat für alle Beförderungsarten ein gemeinsames Potenzial, wenn die Logistik die jeweiligen Vorteile in die Abläufe mit einbezieht. Dabei geht es nicht alleine um die sogenannte „Rollende Landstraße“, den Lkw-Verkehr per Bahn, sondern auch, wie bereits angesprochen, um die Verknüpfung beider, vielmehr aller Verkehrssysteme. Denn was die Bahn etwa nicht auf
die Schiene(n), aber auf die Straße(n) bringen kann, das ist die finale Verteilung sowie Zulieferung von Waren und Gütern, sei es zu Verteilzentren, sei es direkt an die Lieferadressen. Logistik und Transporte Als Spezialist für die Verknüpfung von Güterverkehrssystemen mit Schwerpunkt Schiene etabliert hat die Rail Cargo Group, ein Mitglied des ÖBBKonzerns, das hundertprozentige Tochterunternehmen Rail Cargo Logistics - Austria. Hervorgegangen aus dem Bahnspediteur Express (siehe Kasten) offeriert die GmbH ein breites und komplettes Logistikspektrum für eine Reihe
ÖBB Rail Cargo: Die Warentransport-Organisation setzt auf die Kombination von Schiene und Straße. von Branchen, darunter Automotive, Baustoffe, Consumer Goods, Montan, Holz, Papier sowie Spezialtransporte. Mitarbeiter aus mehr als zwanzig Nationen entwickeln grenz-
Die Güterverkehrsabteilung der heimischen Bahn vernetzt die west- und die osteuropäischen Märkte.
überschreitende und maßgeschneiderte BahnlogistikLösungen. Basis dafür ist ein flächendeckendes Netzwerk mit mehr als fünfzig Standorten zwischen der Nordsee, dem Schwarzem Meer und dem Mittelmeer. Dadurch können in unterschiedlichen Dimensionen – Transporte in Einzelwagen, in Großcontainern oder in kompletten Zügen – Märkte und Wirtschaftszentren in Zentral- und Südosteuropa miteinander verknüpft werden. Logistik und Lager Um eine lückenlose und schnelle sowie direkte Versorgung mit Waren und Gütern zu sichern und den Anforderungen der für Just-in-TimeProduktionen, wie sie unter anderem in der Autoindustrie mittlerweile üblich sind, gerecht zu werden, ist eine
der Säulen des Rail-CargoLogistic-Geschäfts der Sektor Lagerlogistiksysteme. Dabei bildet die Infrastruktur der Österreichischen Bundesbahnen das Rückgrat: neben dem Schienennetzwerk, den Bahnhöfen usw. auch direkte Gleisanschlüsse und Dockingstellen. Von diesen aus ist eine direkte Anbindung an die dazugehörigen Lager- und Logistikflächen gewährleistet. Das Unternehmen bietet europaweit eine Kapazität von mehr als 400.000 Palettenstellplätzen. Derzeit unterhält das ÖBBKonzern-Mitglied Firmensitze, Filialen und Logistikstandorte in Österreich, Bosnien und Herzegowina, Deutschland, Griechenland, Italien, Kroatien, Polen, Rumänien, Russland, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Türkei sowie Ungarn.
Jahrzehntelange Erfahrung 1947: Unternehmensgründung. Einstieg unter dem Namen Express als Bahnspediteur. In weiterer Folge Ausweitung des Leistungsportfolios auf Luft- und Schiffsfrachten.
1996: Zertifizierung. Express-Interfracht unterzieht sich regelmäßigen Qualitätsaudits und ist nach den Normen der „International Organization for Standardization“ zertifiziert.
1958: Erweiterung um Logistik. Neben der Abwicklung europäischer Gütertransporte verschiffte Express-Interfracht auch Exportgüter nach China.
1999: Eingliederung und Expansion. Es erfolgt die Eingliederung in den Konzern der Rail Cargo Austria (ÖBB). Nachfolgend expandiert Express-Interfracht und baut ein dichtes Netz an Standorten in Europa sowie den GUS-Staaten auf, verfügt damit über Niederlassungen in zahlreichen Ländern Europas. Dazu zählen Tochterspeditionen in Griechenland, Italien, Kroatien, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Tschechien, in der Türkei und in Ungarn.
1968: 1. Lager in Österreich. In den darauffolgenden Jahrzehnten europaweiter Ausbau der Logistikplattformen. 1974: Containertransporte nach Asien. Früh wurden die Chancen kombinierter Verkehrstechniken erkannt. In der Folge entwickelte Express-Interfracht ein dichtes Shuttle-Netz für den Transport von Großcontainern zwischen West-/Zentraleuropa und Südosteuropa. 1987: Auszeichnung. In Anerkennung der Leistungen als Universalspedition wurde Express das österreichische Staatswappen verliehen.
2014: Umfirmierung zu Rail Cargo Logistics - Austria. Durch die enge Verknüpfung der Kompetenzen innerhalb der Rail Cargo Group kann damit noch effizienter auf Kundenbedürfnisse eingegangen werden. Umfassende Branchenkompetenz und jahrzehntelange Logistikerfahrung garantieren eine flächendeckende Logistikqualität in ganz Europa. (Quelle: RailCargoLogistics)
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Legende mit familiärer Erweiterung Fords Palette der leichten Nutzfahrzeuge besteht aus der Transit-Familie und dem Pickup-Modell Ranger. Auch schon ein halbes Jahrhundert alt ist die Kleintransporterlegende Ford Transit. Im August feierte er sein rundes, sein 50-Jahr-Jubiläum. Seit der Premiere 1965 wurde er acht Millionen Mal verkauft. Als Transit und als Transit Custom. In beiden Versionen bietet er – inklusive der Fahrgestell- und Pritschen- sowie Bus-Varianten – ein breites Spektrum an Varianten und Einsatzzwecken, vom gewerblichen und privaten Personentransport bis zum harten und fordernden Arbeitseinsatz. Ersterer ist, als Kastenwagen, in drei Längen und zwei Dachhöhen orderbar. Zweiterer ist, ebenfalls in der Kastenwagenversion, mit zwei Radständen zu haben. Die Bandbreite der möglichen Konfigurationen reicht vom Super-Van bis zum Campingmobil und ebenso
Georg Kirchberger Auto Gerster
„Der Ford Transit überzeugt mit beeindruckender Ladekapazität, einer Reihe fortschrittlicher Technologien und besonders niedrigen Betriebskosten.“ vom Warentransporter bis zum Baustellenkipper. Im Zuge seiner jüngsten Aktualisierung ist er zum Weltauto gereift. Mittlerweile ist er auf allen Kontinenten und damit auf knapp 120 Märkten zu haben. In seiner aktuellen Konfiguration hat er neben Pkw-gerechter Interieureinrichtung auch eine teils serienmäßige, teils optionale und erweiterte Ausstattung mit elektro-
Ford Ranger: Mit einer kleinen Ladeflächenverlängerung steuerkonform gemacht.
nischen Assistenzsystemen wie Stabilitätsprogramm, Seitenwindassistent, Spurhaltehelfer und adaptiven Tempomat zu bieten. Neu ist, dass Ford nun auch Allradantrieb für den Größten der Kölner Nutzfahrzeugpalette offeriert. Familienaufstellung Nun sind der Transit und der Transit Custom gewissermaßen die Oberhäupter einer mittlerweile kräftig angewachsenen Familie. Nicht nur die großen, auch die kleineren und kleinen Transporter laufen in der Ford-Nutzfahrzeugabteilung unter dem transitären Namen. Der Einstieg in diese Familie ist der Courier. Der Citytransporter kann auf kompakter Plattform bis zu 2,3 m³ Ladevolumen anbieten. In der Variante mit faltbarer Gittertrennwand und versenkbarem Beifahrersitz bringt er es auf eine Ladelänge von 2,59 Metern. Jüngster in der Nützlings-Familienaufstellung ist der Connect. Er ist ein
Ford Transit: Multitalent mit 50 Jahren Geschichte und wechselnden Gesichtern. kompakter Mittelklassetransporter mit Pkw-orientiertem Design und Komfort. Auch er wird als Kastenwagen in zwei Längen angeboten, entweder mit 4,418 Metern oder mit 4,818 Metern. Seine Ladevolumina (jeweils berechnet bis zur Trennwand): 2,87 m³ beziehungsweise 3,57 m³. Auch wenn die beiden kleinen Transit wesentlich jünger sind als der große, werden sie in die
Ford Transit Courier: Kleine Basis mit großer Leistungsfähigkeit vor allem in der City.
Geburtstagsfeiern miteinbezogen, in Form von Jubiläumsboni auf den Fahrzeugpreis und auf die Ausstattung. Ruf der Wildnis Ebenfalls der nützlichen Abteilung bei Ford zuzurechnen ist der Pick-up, der Ranger. Er wurde vor drei Jahren komplett erneuert. Seine Beliebtheit bei den Käufern spiegelte sich 2013 in der Verleihung des „Inter-
nationalen Pick-up-Award“ wider. Angeboten wird er in drei Aufbauvarianten: mit Einzel-, Super- und Doppelkabine. Um den österreichischen Bestimmungen zur Vorsteuerabzugsberechtigung zu entsprechen, hatte der Importeur zur Selbsthilfe gegriffen und die Ladefläche der letztgenannten Version um die entscheidenden fünf Zentimeter in die Länge gestreckt. Aktuell ist eine Aktualisierung des Ranger, wie vor Kurzem auf der IAA in Frankfurt, vorgestellt. Abgesehen von Leistungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen beinhaltet das Design- und Techniklift neue Ausstattungsdetails und eine Erweiterung des Angebots an elektronischen Assistenzsystemen, darunter – wie in allen Ford-Modellen zu haben – das hauseigene Infotainmentsystem. Damit ist er fit selbst für die entlegenste Wildnis. Das ist ihm quasi in die Wiege gelegt: Die RangerModelle für Europa werden in Südafrika hergestellt.
Ford Transit Custom: Spezialist für größere und gröbere Transportaufgaben.
Stillstand wäre ein Rückschritt Sondertransporte sind nur mit höchster Technologie möglich, weiß Reinhard Hämmerle. Der Harder Unternehmer setzt sowohl auf Hightech als auch auf Spezialisierung sowie auf Kooperationen mit Experten.
könnte eine solche Leistung niemals erbracht werden. Meter für Meter schlängelt sich der Schwertransporter vorwärts, oftmals braucht es dafür Stunden. Da geraten Mensch und Material an die Grenzen der Belastbarkeit.
Es sind immer wieder spektakuläre Fahrten, die Reinhard Hämmerle und sein Team bewältigen. Ganze Hoteleinheiten werden und wurden etwa mit Sonderfahrzeugen zu den unterschiedlichsten Zielorten befördert. Und aktuell sind es etwa Container-Unterkünfte für Flüchtlinge, die von Vorarlberg beispielsweise zu verschiedenen Destinationen gefahren werden. Eine besondere Herausforderung stellt auch der Transport einer 90 Tonnen schweren Zementmühle nach Frankreich dar. 17 Meter Länge, fünf Meter Breite und sechs Meter Höhe sind eine Dimension, die auf der Straße erst bewältigt werden muss. Für alle Beteiligten ein außergewöhnlicher Nervenkitzel. Denn ohne minutiöse Planung und eine genaue Kenntnis der Straßensituation
Viel Vertrauen aufgebaut Mit seinen 63 Jahren bringt Reinhard Hämmerle in seiReinhard Hämmerle Geschäftsführer Hämmerle Transporte
Man muss sich mit den neuen Technologien befassen. Betriebe, die das tun, haben sicher eine gute Zukunft.
nem Gewerbe viel Erfahrung mit. Er weiß, dass – im wahrsten Sinne des Wortes – ein Stillstand ein Rückschritt im Transportwesen wäre. Da gilt
es zum einen immer komplexere Dinge auf der Straße zu bewältigen und zum anderen auch sämtliche rechtliche Auflagen zu erfüllen. Je weniger es davon braucht, umso kostengünstiger kann gefahren werden. Beispielsweise kann dies durch längere Radstände erzielt werden. Rund 60 Prozent der Leistung sind bereits die Vorbereitung zum eigentlichen Transport. Schon ein winziger Fehler in der Behörden-Rallye könnte zu großen Verzögerungen
führen. Da erweist sich ein guter Draht als hilfreich. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren viel Vertrauen aufgebaut. Auch international weiß man, dass äußerst seriös gearbeitet wird. Nach vorne blicken Zur Philosophie des Firmeninhabers gehört es auch, stets nach vorne zu blicken. Drei Schlagworte kommen Hämmerle spontan in den Sinn: „Technologieoffensive, Spezialisierungstrend und Koopera-
tionsschub.“ Mehr als die Hälfte des Fuhrparks, der aus 17 Fahrzeugen besteht, hat Euro6-Standard. Das heißt sie erfüllen die modernsten Abgasnormen und benötigen weniger Diesel. Das Unternehmen hat sich auch für die Vorarlberger Industrie spezialisiert. „Wir wissen, was produziert und transportiert wird und passen unsere Fahrzeuge an.“ Bleibt noch der Kooperationsschub, der sich in der englischen Bezeichnung „Big Move“ offenbart. Dieser Plattform ge-
hören 13 Unternehmen an, die sich auf Sondertransporte spezialisiert haben. Der Austausch untereinander sorgt für mehr Effizienz und eine Qualitätsverbesserung. Beispielsweise wird darauf geachtet, dass etwa bei der Rückfahrt ein Transport abgewickelt wird und so Leerkilometer vermieden werden können. Oder es können Spezialmodelle gegenseitig geordert werden. Wie etwa ein 3D-Laser-Fahrzeug, das Streckenverläufe genau berechnen kann.
Daten und Fakten 15 Jahre Hämmerle Spezialtransporte Mitarbeiter: 28 Personen Spezialfahrzeuge: 18 Zugmaschinen 30 Spezialauflieger Umsatzvolumen: ca. 4–5 Mill. pro Jahr Fahrkilometer pro Jahr: ca. 1.8 Mill. km
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Generationswechsel zum Jubiläum In seinem 65. Jahr startete Nutzfahrzeug-Bestseller VWBus in seine 6. Generation. Der Caddy ist aktualisiert. Auf eine langjährige Karriere blickt Volkswagens ParadeNützling zurück. Der VWTransporter oder auch -Bus, ab seiner Premiere im Jahr 1950 werksintern Typ2, offiziell aber als T1 in die Geschichte eingegangen, feiert heuer seinen 65. Geburtstag. Gleichzeitig führte die in Hannover ansässige Nutzfahrzeugabteilung der Wolfsburger den T6 ein. Es ist auch nach seiner optisch weniger auffälligen, technisch und ausstattungsseitig jedoch tiefgreifenden Überarbeitung unverändert bei den Kategorien Multivan, Caravelle und Transporter geblieben. Letzterer ist nach wie vor in den Varianten Kastenwagen (in zwei Längen und drei Dachhöhen mit einem Laderaumvolumen von 5,8 bis zu 9,3 m3), Pritsche, Doppelkabine, Kombi und Fahrgestell zu haben.
Horst Giselbrecht Porsche Dornbirn
„Der neue VW-Bus T6 ist technisch auf dem neuesten Stand. Er lässt sich wie ein Pkw fahren und hat eine tolle Ladekapazität.“ Neben Design- und Ausstattungsdetails sind vor allem die Motoren neu konfiguriert. Mit sechs Leistungsstufen des optimierten Zweiliter-Diesels und zwei Versionen des ebenfalls überarbeiteten Zweiliter-Benziners wird eine Leistungsbandbreite zwischen 84 und 204 PS abgedeckt. Je nach Motorisierung sind die Aggregate mit einem manuellem 5oder 6-Gang- beziehungsweise
VW Amarok: Erst fünf Jahre jung und dennoch fast weltweit bereits eine fixe Pick-up-Größe.
einem 7-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe zusammengespannt. Allradantrieb ist in Kombination mit dem 140-, dem 150- und dem 180-PS-TDI orderbar. Kompakt mit 4x4-Antrieb Ebenfalls noch taufrisch ist die aktuelle Version des Caddy, von VW als vierte Generation tituliert. Der Produktionsstart des kompakten Transporters, der ebenso in den Pkw-Versionen höchst erfolgreich ist, erfolgte in Österreich im Mai dieses Jahres. Er wird in Polen gebaut, im VW-Nutzfahrzeugwerk in Posen. Das 1993 gegründete Werk ist eine 100-prozentige Volkswagen-Tochtergesellschaft, die neben dem Caddy auch einige Produktionslinien des nunmehrigen T6 sowie Komponenten für den Porsche Panamera herstellt. Im Zentrum der Neuinterpretation stand neben Design und Ausstattungen die Aktualisierung der Motorenpalette. Zwei Benziner mit 1,2 respektive
VW T6: Vielseitiger Lade-Profi, als 65-Jähriger in seiner sechsten Generation angelangt. 1,4 Litern und vier 2,0-LiterDiesel sowie ein 1,4-Liter-Erdgasaggregat mit einer Leistung von 84 bis 150 PS standen am Marktstart. Ein Einliter-Benziner mit 102 PS soll per Jahresende folgen. Mit Anfang 2016 terminisiert ist die Einführung einer Allradversion mit 150-PSTDI. Und der Nachfolger des bisherigen Cross Caddy wird, analog zu seinen Pkw-Brüdern, unter „Alltrack“ firmieren.
Auch das Interieur der Transporter-Versionen des T6 hat an Pkw-Haftigkeit zugelegt.
Anstehende Ablöse Noch fährt der Crafter, der Häuptling der leichten VWNützlingsfamilie als Technik-Zwilling des Mercedes Sprinter. Doch seine Modellablöse steht jetzt bevor. Die technische Allianz mit dem Daimler-Konzern läuft im kommenden Jahr aus, und Volkswagen stellt den Nachfolger seines Großtransporters auf eine eigenentwickelte Basis. Die dazugehörige Produktionsanlage wächst gerade in Polen – in Wrzesnia, nahe Posen und damit im Nahbereich des bereits bestehenden VW-Nutzfahrzeugwerks – seiner Fertigstellung entgegen. Dort soll per Ende 2016 die Herstellung des neuen Crafter beginnen. Bis es so weit ist, versieht das noch aktuelle Modell weiterhin seinen Dienst in der gewohnten VersionsVielfalt: als Kombi mit bis zu neun Sitzplätzen, als Kastensowie Pritschenwagen oder als
reines Fahrgestell mit Einzeloder Doppelkabine als Basis für Sonderaufbauten auf der Basis von drei Radstandslängen. Jung und erfolgreich Der Jüngste unter den nützlich orientierten Volkswagen ist das Pick-up-Modell Amarok. Er hat gerade seine ersten fünf Jahre hinter sich und dabei mehr als beachtliche Verkaufserfolge erzielt. Nach kontinuierlichen Aktualisierungen und einer Reihe von Sonderversionen – wie zum Beispiel dem im Vorjahr präsentierten „Atacama“ – steht für das Modelljahr 2016 gerade eine Überarbeitung an. Auch beim Ladeflächen-VW geht es einerseits um eine Design- und AusstattungsUpdate, andererseits und vor allem um eine Anpassung der Motorenpalette, um den EU 6-Abgasnormen zu entsprechen.
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Packtalent, Mobilbüro, Lademeister Renault offeriert für seine Arbeitstiere ein flexibles Programm an branchengerechten Um- und Aufbauten. Auf einer sehr langen Tradition fußt Renaults Spezialistentum auf dem Sektor Nutzfahrzeuge. Die Anfänge gehen auf das Jahr 1900 zurück, und bereits 1906 folgte der erste Autobus-Vorläufer. Auf 1914 datiert die erste Großproduktion von Lastenträgern. Seither haben sich die Produktlinien vielfältig verzweigt. Die Bandbreite der französischen Transporter reicht vom mächtigen Truck bis zum vergleichweise schmächtigen CityTransporter. In diesem Fall geht es um den Kangoo, dessen Ahnvater der R4 ist, ein simpel aufgebautes und dabei unprätentiös gestyltes kastenförmiges Pkw-Modell. Das Bauprinzip mit steil stehendem Aufbau und viel Raum auf kleiner Grundfläche hat der heutige Kompakt-Nützling übernommen. Hinzugekommen ist, neben kräftigem Wachstum, im Laufe seiner jüngsten Modellgeschichte – zusätzlich zu Design- und Technikaktualisierungen und konventionellen Antrieben mit Verbrennungsmotoren – eine batteriebetriebene Elektro-
Johannes Zimmermann Autohaus Walter Malin
„Der neue Renault Trafic macht Ihren Arbeitsalltag einfacher und unterstützt den modernen Auftritt Ihres Unternehmens.“ version, identifizierbar an der Modellzusatzbezeichnung Z. E., was für Zero Emission steht. Abgesehen davon fließt Renault-Know-how im Rahmen von Technikkooperationen mit Nutzfahrzeugherstellern anderer Marken in eine Reihe von Modellen ein, die nicht unter dem Rhombus-Logo firmieren. Gereifte Mittelklasse Dazu gehört nicht alleine das kompakte Packtalent Kangoo. Auch, und in besonderem Maße, die Klasse im Gewichtssegment von 2,8 bis 3,5 Tonnen. In die erste gehört der Trafic. Er wurde im Vorjahr von Grund auf neu entwickelt. Äußerlich zeigt sich das am flotteren
Frontdesign, innerlich an einer an Pkw orientierten Ausstattung samt einstellbarem Fahrersitz und justierbarem Lenkrad. Zum Längenwachstum um 21 Zentimeter – und damit einem um 200 bis 300 Liter gesteigerten Ladevolumen – addierten die Entwickler eine Reihe von Praxisdetails. Mit der Möglichkeit, sich mittels klappbarer Mittelsitzlehne einen Schreibtisch einzurichten, ist der Trafic – auch – zum Mobilbüro gereift. Dazu kommen auch ausgeklügelte Transport-Features wie Ladeklappen im unteren Bereich der Trennwand, die es ermöglichen, Langgut bis in den Fußraum des rechten Beifahrersitzes zu schieben. Damit ergibt sich eine Ladelänge von mindestens 2,54, maximal 2,94 Metern, je nachdem, in welcher Länge (4,999 oder 5,399 Meter) das jeweilige Modell konfiguriert ist. Das Gesamtladevolumen reicht von 5,2 bis zu 8,6 Kubikmetern, das sind bis zu drei Europaletten. Upgedatete Raumklasse Zeitgleich mit der Erneuerung des Trafic hatte Renault dem Lademeister Master ein Update spendiert: Seither trägt er an der Front ein deutlich vergrößertes Rhombus-Logo. Se-
Renault Kangoo Express: Der Kompakte kann mit Benzin-, Diesel- oder Batterieantrieb geordert werden.
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Renault Alaskan Concept: Derzeit ist der Pick-up noch eine Studie, 2017 soll er in Serie gehen. rienmäßig ist neben ESP und ASR sowie Berganfahrhilfe und Traktionskontrolle auch eine Anhängerstabilisierung an Bord. Er ist in 350 Varianten konfigurierbar, anhand von drei Radständen, vier Längen, drei Höhen sowie Front- oder Heckantrieb. Allradantrieb kann ebenfalls geordert werden, im Rahmen einer Kooperation mit dem französischen 4x4-Spezialisten Dangel. Darüber hinaus arbeitet Renault Österreich mit einer Reihe zertifizierter Umbauunternehmen für die Realisierung branchenspezifischer Konfigurationen zusammen.
Renault Master: Der französische Lademeister bietet Front-, Heck- oder Allradantrieb.
Neueinstieg und Premiere In einer kleinen, dafür feinen Nutzfahrzeugnische war Renault bisher noch nicht direkt vertreten: im Pick-upSegment. Lediglich ein Modell der Tochtermarke Dacia, auf Basis des Logan, war in Österreich zu haben. Jetzt geht Renault aufs Ganze, in Kooperation mit Allianzpartner. Auf Basis des Navara-Nachfolgers NP300 wird gerade ein geländegängiges Modell mit offener Ladefläche entwickelt. Der Arbeitstitel: „Alaskan Concept“. Die derzeitige Studie soll 2017 Marktpremiere feiern.
Renault Trafic: Im Vorjahr wurde der Mittelklassler optisch verjüngt und technisch aktualisiert.
Die 4MOTION-Modelle von Volkswagen. Einfach mal die Abkürzung nehmen? Egal ob Schotterstraße, nasses Laub oder Schneefahrbahn: Der Allradantrieb sorgt bei jeder Straßenlage für souveränes Vorankommen. Zusätzlich sorgen ABS, EDS, ASR und das bei allen Modellen ebenfalls serienmäßige elektronische Stabilisierungsprogramm ESP für ein Höchstmaß an Sicherheit. Sicher und souverän unterwegs.
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FREITAG, 2. OKTOBER 2015
8 Nutzfahrzeuge
Offen für Grob-Transporte im Gelände Frisch gemacht oder aktualisiert haben die Pick-up-Hersteller ihre Modelle. Neue kommen demnächst hinzu. Eine eigene Nische in der Gruppe der leichten Nutfahrzeuge ist das Segment der Pick-ups. Unter dieser stark amerikanisch angehauchten Bezeichnung – „to pick up“ steht unter anderem für abholen, aufnehmen, mitnehmen – ist eine Art Pritschenwagen mit Allradantrieb zu verstehen. Im Gegensatz zum rein auf Zweckmäßigkeit und auf gewöhnlich groben Praxisbetrieb zugeschnittenen (Klein-) Laster mit offener Ladefläche haben sich Pick-ups mittlerweile stark an Personenkraftwagen, sprich an die Klasse der SUVs, angenähert. Eine Entwicklung, die spätestens zu dem Zeitpunkt begonnen hat, als diese Fahrzeuge, die eigentlich für den Einsatz auf schwierigem – steilem und engem, gewöhnlich auch noch unwegsamem – Terrain gedacht waren, sich auch zu Lifestyle-Vehikeln entwickelten. Damit gehört nicht mehr nur in entlegenen und dünn besiedelten Weltregionen mit (noch) hohem Wildnis-Anteil, sondern auch in Europa ein Pick-up zur Palette der leichten Nützlinge. Das Haupt-Einsatzrevier der kleinen Lader ist, angesichts hoch angesetzter Aufbauten, egal ob mit Einfach- oder Doppelkabine, verlängerten Federwegen und in der Regel ernsthaften Allradantriebssystemen (mit
Geländeuntersetzung) nicht asphaltiertes Terrain, besonders in gebirgigen Regionen. Hüttenwirte, Liftbetreiber und Serviceteams von Telefonnetzbetreibern und der Post, ebenso Waldarbeiter, Berg- sowie Weinbauern etc. etwa nützen für ihre Einsätze vor allem jene eher spartanisch ausgestatteten Modellversionen, die es mit grobem Gestein, knorrigem Geäst und schwierigem Untergrund aufnehmen können. Erneuerungen und Premieren Das kleine, aber wachsende Segment der Pick-ups ist in Österreich, was die Marken betrifft, stark asiatisch besetzt. Ein Dauerbrenner ist der Mitsubishi L200, eine Ikone ist der Toyota Hilux, eine fixe Größe ist der Nissan Navara, selten anzutreffen ist – noch – der Isuzu D-Max, hierzulande vorerst nicht zu haben ist der Mazda BT-50. Der Mitsubishi L200 wurde gerade komplett überarbeitet
Nissan NP300 Navara: Die vierte Generation des Pick-ups steht demnächst am Marktstart.
Toyota Hilux: Auch er wird demnächst – in neuer, in 8. Interpretation – durchstarten.
und steht seit 26. September am Start in seine neue Generation, die fünfte seit seiner Premiere im Jahr 1978. Zehn Jahre vorher debütiert hatte der Toyota Hilux. Er hält mit seiner aktuellen Erneuerung bereits bei der achten Modellversion. Er feierte seine Publikumspremiere in Thailand, für die
wird. Ganz jung noch ist der Isuzu D-Max. Seine Premiere erfolgte im Jahr 2002. 2012 setzte es ein Face- und Techniklift. Zum Teil entstammen die genannten Modelle aus Kooperationen eines oder mehrerer Hersteller. Siehe Nissan NP300, der sich seine Plattform und Technik mit dem
Mitsubishi L200: Ebenso von Grund auf aktualisiert rollt er gerade zu den Händlern.
Rechtslenker-Märkte. Auf der heurigen IAA in Frankfurt war er nicht vertreten. Dennoch steht sein Europa-Marktstart für das kommende Jahr auf dem Programm. Ebenfalls frisch interpretiert und technisch aktualisiert ist der Nissan Navara, der demnächst unter der Modellbezeichnung NP300 durchstarten
Isuzu D-Max: In Österreich ein Exote in einem recht exotischen Fahrzeugsegment.
Allianzpartner Renault für das derzeitige Konzeptmodell „Alaskan“ (siehe auch Seite 7) teilt. Als dritter im Bunde wird gerade von Technikpartner Daimler ebenfalls ein Pick-up entwickelt, das erste Fahrzeug dieser Art, das unter dem Mercedes-Stern firmieren wird und als GLT voraussichtlich 2017 auf dem Markt starten soll. Traditionell vertreten im Pick-up-Segment ist Ford mit dem Ranger (siehe auch Seite 5). Vor Kurzem ist auch VW mit dem Amarok in diese Fahrzeugklasse eingestiegen (siehe auch Seite 6). USModelle der Marken Chevrolet und Dodge haben in Österreich hohen Exoten-Status und sind gewöhnlich eher in der lifestylig und sportlich orientierten Szene als im gewerblichen Arbeitseinsatz anzutreffen.
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FREITAG, 2. OKTOBER 2015
Nutzfahrzeuge
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Kleine Brüder, großes Potenzial Der Größte in der MercedesPalette der kleinen Nützlinge feiert Geburtstag: Der Sprinter ist 20 Jahre alt. 2015 ist das Jahr der Jubiläen für eine Reihe von – deutschen – Nutzfahrzeugmarken. Mercedes macht da insofern keine Ausnahme, als die Stuttgarter das 20-Jahr-Jubiläum des Größten ihrer leichten Transporter feiern. Das tun sie mit einer auf 2000 Exemplare limitierten Sonderedition sowohl für den Kastenwagen als auch den Kombi. Seit seinem Debüt im Jahr 1995 hat sich der große der kleinen Nützlingsbrüder der Nutzfahrzeugabteilung des Daimler-Konzerns fast drei Millionen Mal verkauft, und er ist zum Weltbürger gereift. Präsent ist er derzeit auf mehr als 130 Märkten weltweit. Gefertigt wird er wie gehabt in Düsseldorf. Am Standort Ludwigsfelde nahe Berlin werden die Fahrgestelle und Pritschenwagen
gebaut. Produktionswerke sind mittlerweile auch in Buenos Aires, Argentinien, und – vor vier Jahren – ebenso in Fuzhou, China, entstanden. Präsent ist man mittlerweile zusätzlich in Kanada und den USA. In den Vereinigten Staaten startete der Sprinter zunächst als lizenziertes Produkt der Marke Freightliner, mit dem MarkenLabel Dodge. Seit 2010 trägt er auch jenseits des Atlantiks seinen angestammten Modellnamen, und er wird als solcher in Charleston, South Carolina, gefertigt. Eine Spezialität entsteht seit 2013 in Nizhny Nowgorod, Russland. Dort wird vom Partnerunternehmen GAZ das Modell der ersten Generation als „Sprinter Classic“ hergestellt. Mit dem Auslaufen der Nutzfahrzeugtechnik-Kooperation mit dem VW-Konzern steht beim Stern-Transporter nächstes Jahr eine Modellablöse an. Die Richtlinien dafür wurden 2014 festgelegt.
Mercedes Unimog: Er ist als vielseitiger und geländegängiger Spezialist ein Sonderfall.
Heck- und Frontantrieb Den Erneuerungsschritt bereits hinter sich hat der Vito. Der nach seinem Produktionsort Vitoria im spanischen Baskenland benannte Nützling der Mittelklasse hat optisch weniger sichtbar eine Metamorphose durchlaufen als technisch. Der bislang grundsätzlich Heckgetriebene ist im Rahmen der Technikkooperation mit dem Renault-Nissan-Konzern (die demnächst auch ein Pick-upModell zeitigen wird) seit seinem Modellwechsel auch als Fronttriebler orderbar. Das in Zusammenhang mit einem 1,6-Liter-Turbodiesel (der von den Franzosen beigesteuert wurde) mit einer Leistung von 88 oder 114 PS. Die anderen, wie gehabt per Hinterachse angetriebenen Varianten liefern aus einem 2,15-Liter-Turboselbstzünder 136 oder 163 PS oder 190 PS, je nachdem mit einer manuellen Sechs-
Mercedes Sprinter: Der 20-Jahr-Jubilar wurde vor zwei Jahren frisch geliftet. gangschaltung oder einer Siebenstufen-Wandlerautomatik gekoppelt. Weiterhin im Antriebsportfolio verblieben ist eine 4x4-Variante.
Mercedes Vito: Mit seinem Modellerneuerung hat er an Flexibilität zugelegt.
Franko-Germane Auch beim Kleinsten Kandidaten der leichten Nutzfahrzeugflotte kommt die Zusammenarbeit zwischen Mercedes und Renault zum Tragen: Der Citan ist ein Technikzwilling des Kangoo. Der französische Deutsche ist in drei Außenlängen orderbar – mit zwei bis zu sieben Sitzplätzen – und er ist in den Karosserie- respektive Ausstattungsvarianten Worker, Kastenwagen, BusinessVan sowie Tourer zu haben. Angetrieben wird er wahlweise von einem 1,6-Liter-Turbodiesel (75, 90, 110 PS) oder einem 1,2-Liter-Turbobenziner (114 PS), kombiniert mit manuellem Fünf- oder Sechsganggetriebe.
Spezial- und Sonderfall Ein Sonderfall unter den kleine(re)n Nützlingen ist der Unimog. Er fällt in der Serienkonfiguration nicht mehr in die Kategorie leichte Nutzfahrzeuge, darf also nur mit C-Schein gefahren werden. Bemerkenswert an ihm ist seine vielseitige Einsetzbarkeit in so gut wie allen Geländen. Gemäß der Bedeutung seiner Modellbezeichnung – „UniversalMotor-Gerät“ ist dieser Kleinlaster mit fähigem Allradantrieb seltener im privaten, dafür im Behörden-, Kommunal- und Wirtschaftseinsatz unterwegs. Oder im Serviceeinsatz wie unter anderem aktuell auf dem Wiener Flughafen als Kehr- und Fräsgerät.
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10 Nutzfahrzeuge
Kooperation auf französischer Ebene Auf den aktuellsten technischen Stand gebracht hat Opel sein Angebot in der leichten Nutzfahrzeugklasse. Die Rüsselsheimer vermelden, dass ihre Strategien Früchte tragen. Die Erneuerung und Aktualisierung der gesamten Modellpalette inkludiert die Abteilung der leichten Nutzfahrzeuge. Hier setzt Opel auf Kooperationen mit anderen Herstellern auf europäischer Ebene. Einerseits – noch – mit Fiat beziehungsweise FCA (Fiat Chrysler Automobiles) in Gestalt des aktuellen Combo, andererseits mit dem Renault-Nissan-Konzern, in Form des Vivaro und des Movano. Zum Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres zog man eine positive Zwischenbilanz. Vor dem Hintergrund eines nicht nur in Österreich rückläufigen Pkw-Markts konnte Opel bei den Nutzfahrzeugzulas-
sungen in Europa um 25 Prozent zulegen. Laut Geschäftsleitung wurde das Plus bei Neufahrzeugen und Marktanteilen auf mehr als zwanzig Märkten erzielt. Kooperationswechsel Für den Kleinsten, den kompakten Combo, steht gerade ein Generationswechsel an. Und eine neue Verwandtschaft. Auch er bekommt einen französischen Hintergrund. Allerdings nicht im Zeichen des Renault-Rhombus, sondern im Zeichen des CitroënDoppelwinkels respektive des Peugeot-Löwen. Die neue Nutzfahrzeugkooperation wurde mit dem PSA-Konzern beschlossen. Damit ergibt sich eine nahe Verwandtschaft zu den Zwillingsmodellen Berlingo (von Citroën) und Partner (von Peugeot), die sich jedoch nicht in einer Designkonformität äußern soll. Der
Opel Combo: Der Kleinste der nützlichen Rüsselsheimer hat neue Dieselmotoren.
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„Entdecken Sie den Opel Vivaro. Mit seiner optimierten praxistauglichen Funktionalität, seinem repräsentativen Design, seinen innovativen Motoren und seiner exzellenten Wirtschaftlichkeit setzt er Standards – und Ihre Firma ins beste Licht.“ Marktstart der neuen, der fünften Combo-Generation ist für das kommende Jahr angekündigt. Dessen ungeachtet kam dem noch aktuellen Modell sowohl Aktualisierung als auch Update zugute. Im Sinne der Verbrauchsminimierung und der Emissionsreduzierung kommen ein neues Antriebsangebot zum Einsatz: zwei Leistungsversionen – 90 oder 105 PS – eines 1,6-LiterTurbodiesels. Neu interpretiert Im Vorjahr feierte der von Grund auf überarbeitete Mittelklasse-Nützling Vivaro seinen Einstand. Das tat er mit frischerem und schickerem Außendesign und einer neuen Inneneinrichtung, die näher am Pkw angesiedelt
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ist als zuvor. Das äußert sich am justierbaren Fahrersitz und dem in Reichweite und Neigung verstellbaren Lenkrad. Dazu kommen optionale Details wie die Tabletcomputerhalterung sowie ein Mittelsitz, der in einen Schreibtisch umgewandelt und als Laptopverstaufach dienen kann. Gewachsen ist er dabei um zehn Zentimeter. Damit kann er es jetzt auf seiner Basisladefläche mit drei StandardEuropaletten aufnehmen. Die Gesamtladekapazitäten, je nach Kastenwagen-Karosserievariante liegen damit zwischen 5,2 und 8,6 Kubikmeter. Neu geordnet wurde das Aggregate-Offert. Dazu kommt eine erweiterte Sicherheitsaustattung: serienmäßig sind ESP, Traktionskontrolle und Überrollvermeidung („Roll Over Mitigation“). Geordert werden können unter anderem ein Tempomat mit Begrenzer und ein Parkpilot sowie nebst Bluetooth-Freisprecheinrichtung ein Infotainment- und ein Navigationssystem. Frisch aktualisiert Angepasst haben die Rüsselsheimer auch ihren Großmeister in der Palette der leichten Nutzfahrzeuge. Der 2,3Liter-BiTurbo-Dieselan trieb leistet nunmehr wahlweise 145 oder – je nach Karosserievariante und Version (Kastenwagen, Kombi, Bus) – 163 oder 170 PS. Nach wie vor besteht die Wahl zwischen Vorder-, Hinter- oder Allradantrieb. Im
opel.at Verbrauch gesamt in l / 100 km: 5,9 – 6,5; CO2-Emission in g / km: 155 – 170 * exkl. MwSt.
Zuge der Aktualisierung erfuhr auch die serienmäßige Sicherheitsmitgift eine Erweiterung: An Bord sind nun außer dem Stabilitätsprogramm ESP ein Berganfahrassistent, ein AnhängerStabilisierungsprogramm (TSM) und eine optimierte
Traktionskontrolle. Die Basis für ein breites Spektrum an Variationen bilden unverändert die Grundversionen Kastenwagen, Kastenwagen mit Doppelkabine, Combi und Fahrgestell, ebenfalls entweder mit Einzel- oder mit Doppelkabine.
Opel Movano: Zur hohen Ladetauglichkeit kommt gesteigerte Verbrauchsgenügsamkeit.
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