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Kultur und Freizeit rund um den See 2. Ausgabe 路 31. Juli 2015
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Puccinis Oper als Spiel auf dem See | S. 3
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70. Bregenzer Festspiele eröffnet
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Feierliche Eröffnung
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Es ist jedes Jahr eines der Highlights im Vorarlberger Veranstaltungskalender: Die Eröffnung der Bregenzer Festspiele. Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur präsentierte sich am 22. Juli einmal mehr auf dem roten Teppich und Bundespräsident Heinz Fischer eröffnete mit einem Rückblick auf die letzten 70 Jahre, aber auch mit mahnenden Worten, die Bregenzer Festspiele. Seither ist das umfangreiche Programm in vollem Gange. Als Spiel auf dem See überzeugt Turandot mit einem grandiosen Bühnenbild und unglaublicher Klangqualität die Be-
sucher, während als Oper im Festspielhaus mit Hoffmanns Erzählungen ein verrückter Theaterabend zu erwarten ist. Bühnenbildner und Regisseur Marco Arturo Marelli gibt in dieser Ausgabe im Interview einen Einblick in die Entstehung des Bühnenbildes und erzählt, was ihm an Turandot besonders wichtig ist. Außerdem gibt es auf den folgenden Seiten wieder jede Menge Tipps für kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen rund um den Bodensee. In diesem Sinne wünsche ich allen Leser(inne)n viel Freude mit dieser Ausgabe!
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Bundespräsident Heinz Fischer eröffnete zum 12. und letzten Mal die Bregenzer Festspiele.
Beate Rhomberg
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Bundespräsident Heinz Fischer eröffnete die 70. Bregenzer Festspiele
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Interview
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Opernstudio im Theater am Kornmarkt
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mit Bühnenbildner und Regisseur Marco Arturo Marelli
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der Zwillingsbrüder Joe und Pat Walker im Magazin4
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Emil Nolde Ausstellung im Stadtmuseum Lindau
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IMPRESSUM: Festspielzeitung. Herausgeber: Russmedia Verlag GmbH Redaktion und Layout: Beate Rhomberg (beate.rhomberg@russmedia.com) Fotos: Beate Rhomberg, Klaus Hartinger, Roland Paulitsch, Doris Spiekermann-Klaas, Curt Huber, Bregenzer Festspiele, Karl Forster, Bregenz Tourismus Anzeigenberatung: Manfred Schmid (manfred.schmid@russmedia.com), Boris Sinn (boris.sinn@russmedia.com) Die nächste Ausgabe erscheint am 7. August 2015.
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Die Blumenkinder waren auch dieses Jahr in traditioneller Tracht gekleidet, um die Besucher bei der Eröffnung zu begrüßen.
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Angelika Böhler und Werber Bruno Jutz. Vizekanzler Reinhold Mitterlehner mit Anna Maria. Bgm. Markus Linhart mit Tochter Sophia und Festspielpräsident Karlheinz Metzler (r.) und Antje. Die beiden Künstlerinnen Franziska und Mercedes Welte (Nonos). Künstlerpaar: Tone Fink und Chantal Dorn.
Bregenzer Festspiele wurden fe Bundespräsident Heinz Fischer eröffnete am 22. Juli die 70. Bregenzer Festspiele. 2000 Gäste wohnten der feierlichen Eröffnung der Bregenzer Festspiele durch Bundespräsident Heinz Fischer am Mittwoch, den 22. Juli, bei. In den Ansprachen von Fischer, Kulturminister Josef Ostermayer und Festspielpräsident Hans-Peter Metzler standen die Themen Frieden, Solidarität, Freiheit und Menschenwürde im Mittelpunkt. Fischer mahnte, ins Land gekommenen Flüchtlingen „ein Stück Menschenwürde zu gewähren“. Die Wiener Symphoniker sowie weitere Festspielkünstler gaben einen
musikalischen Ausblick auf die rund 80 Veranstaltungen umfassende Festivalsaison am Vorarlberger Bodensee unter Leitung der neuen Intendantin Elisabeth Sobotka. Gründungsanliegen beibehalten Der Bundespräsident betonte bei seiner zwölften und letzten Eröffnung der Bregenzer Festspiele die Gründungsanliegen des Festivals, das nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden ist. Im innersten Kern von Festspielen müsse „ein Prinzip oder ein moralisches Anliegen“ stehen. Und während 1920 in Salzburg das Land Österreich das Leitmotiv gebildet habe, seien es nach 1945 „die Idee der Freiheit und des Friedens und die
Wer hätte sich 1946 vorstellen können, dass die Bregenzer Festspiele im Jahr 2015 zum weltweit besten Festival gekürt werden? BUNDESPRÄSIDENT HEINZ FISCHER
Würde des Menschen“ gewesen. Diese Gründungsanliegen dürfe man nicht aus den Augen verlieren. „Wer hätte sich damals vorstellen können, dass die Bregenzer Festspiele im Jahr 2015 zum weltweit besten Festival gekürt werden?“, fragte Fischer, um gleich fortzusetzen: „Und doch ist es so.“ Auch
die „wunderbare Landschaft“ zählte Fischer als Bregenzer Erfolgskriterium auf, und: die künstlerische Leitung, die den Unterschied zwischen „gut“ und „exzellent“ zustande bringen müsse. Europäische Zusammenarbeit Kulturminister Josef Ostermayer startete seine Ansprache ebenfalls in den kriegerischen Zeiten des 19. und 20. Jahrhunderts. „Kunst und Kultur haben uns geholfen, aus dem Schatten des Nationalsozialismus, aus der Dumpfheit der Nationalismen des 19. und 20. Jahrhunderts in eine neue Phase europäischer Zusammenarbeit zu kommen“, spannte der Minister den Bogen bis in die heutige
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Das Festspielhaus war zur Eröffnung bis auf den letzten Platz gefüllt. B Y M C
Verschiedene Tanz- und Akrobatikszenen aus Turandot wurden gezeigt.
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Prominente Gäste Bei der Eröffnung konnten einmal mehr zahlreiche prominente Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur begrüßt werden. Darunter auch Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, Landeshauptmann Markus Wallner mit Sonja, der ehemalige Festspielpräsident Günter Rhomberg, Wirtschaftskammer-Präsident Manfred Rein, der ehemalige Festspiel-Intendant Alfred Wopmann, Präsident der Wiener Symphoniker Rudolf Streicher
oder die Intendantin der Oper Köln, Birgit Meyer, Direktor Andreas Rudigier (vorarlberg museum) sowie der Direktor des Jüdischen Museums in Hohenems, Hanno Loewy, Bischof Benno Elbs, VN-Chefredakteur Gerold Riedmann, die Künstler Tone Fink und Chantal Dorn oder ORF Generaldirektor Alexander Wrabetz und viele mehr. Ebenfalls bei den tollen Feierlichkeiten, die jedes Jahr zahlreiche Zaungäste vor das Festspielhaus locken, wurden Skilegende Karl Schranz, IV-Geschäftsführer Matthias Burtscher und Anette, Bügermeister Markus Linhart mit Tochter Sophia, PR-Expertin Angelika Böhler und Werber Bruno Jutz sowie Stadträtin Judith Reichart gesehen.
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Zeit der Europäischen Union. Er sei davon überzeugt, dass sie – Kunst und Kultur – in den nächsten Jahren nicht weniger wichtig sein werden als in der Vergangenheit.
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ierlich eröffnet
Für den Bundespräsidenten gab’s einen Terrakottakrieger.
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Viel Applaus auch für Intendantin Elisabeth Sobotka.
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Beste Kritik für das Spiel auf dem See Turandot schafft es, durch tolle Inszenierung und perfekten Sound das Publikum zu überzeugen.
gnani beeinträchtigen konnte. Regie und Bühnenbild für Turandot stammen von Marco Arturo Marelli.
Die Bregenzer Festspiele eröffneten am 22. Juli mit der Premiere von Turandot ihre erste Spielzeit unter Intendantin Elisabeth Sobotka. Nicht nur mit dem Wetter hatten die Premierengäste Glück, auch das Spiel auf dem See, das alle zwei Jahre mit Spannung erwartet wird, konnte Besucher und Presse überzeugen. „Die Inszenierung hat alle Ingredienzen, die eine Bregenzer Seebühneninszenierung braucht – Choreografien, Showelemente mit Artisten, Feuer und Wasser“, schrieb beispielsweise der Südkurier. Überzeugen konnte aber auch die Akustik, die Dank des ausgeklügelten Soundsystems der Bregenzer Festspiele mittlerweile nahezu perfekt ist, wie auch die taz in ihrer Kritik bemerkte: „Die Akustik war bei der Open-Air-Premiere derart perfekt, dass kein Windchen oder Lüftchen die Brillanz der aufgebotenen Chöre, Sänger und Sängerinnen, des Orchesters der Wiener Symphoniker unter Leitung von Paolo Cari-
Chinesische Prinzessin Turandot In seiner letzten Oper Turandot schrieb Giacomo Puccini eine der heute berühmtesten Arien für Tenor: „Nessun dorma“. Die chinesische Prinzessin Turandot hat „Nessun dorma“ als Befehl für eine Nacht ausgegeben: Keiner darf schlafen, denn bis zum Morgen muss sie den Namen des unbekannten Prinzen erfahren haben, dessen Liebe sie sonst erwidern muss. Die Männer hat sie sich bisher durch einen brutalen Schwur ferngehalten: Wer Turandot erobern möchte, muss drei Rätsel
lösen. Scheitert er, verliert er seinen Kopf. Der unbekannte Prinz lässt sich weder durch die zahlreichen Toten vor ihm noch durch die Warnungen ihres Vaters und ihrer Minister abhalten.
Der Wunsch nach wahrer Liebe Calaf löst als Erster alle drei Rätsel, doch er begehrt mehr als nur den Sieg über diese Frau, er wünscht sich ihre wahre Zuneigung und gibt ihr seinerseits das Rätsel seiner eigenen Identität auf. Findet sie bis zum nächsten Morgen heraus, wie er heißt, dann ist er bereit zu sterben. Eine andere Frau, Liù, kennt den Namen, doch nimmt das Geheimnis mit in ihren ergreifenden Tod – sie hat den Prinzen zu sehr geliebt.
Infos „Turandot“ von Giacomo Puccini Musikalische Leitung: Paolo Carignani Inszenierung und Bühne: Marco Arturo Marelli Kostüme: Constance Hoffman Licht: Davy Cunningham Chorleitung: Lukáš Vasilek Dramaturgie: Olaf A. Schmitt Turandot: Katrin Kapplusch, Mlada Khudoley, Erika Sunnegardh Altoum: Peter Jelosits, Manuel von Senden Timur: Dimitry Ivashchenko, Michael Ryssov Der unbekannte Prinz (Calaf): Riccardo Massi, Arnold Rawls, Rafael Rojas Liù: Yitian Luan, Marjukka Tepponen, Guanqun Yu Aufführungen: 1., 2., 4., 5., 7., 8., 9., 11., 12., 13., 14., 15., 16., 18., 19., 20., 21., 22., 23. August jeweils um 21 Uhr.
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INTERVIEW. Marco Arturo Marelli, Inszenierung und Bühnenbild Turandot
„Stück soll keinen Eventcharakter haben“ Der in Zürich geborene Bühnenbildner und Regisseur Marco Arturo Marelli im Interview. Dieses Jahr kommen Regie und Bühnenbild für das Spiel auf dem See ja aus einer Hand. War das eine große Herausforderung für Sie? MARCO ARTURO MARELLI: Bregenz ist immer eine große Herausforderung, aber der technische Apparat ist ganz wunderbar und eine große Hilfe. Diese große Bühne ist toll. Ich mache ja immer Bühnenbild und Inszenierung zusammen, aber ich bin begeistert von der Technik.
Was darf sich das Publikum dieses Jahr für Effekte auf der Bühne erwarten? MARCO ARTURO MARELLI: Es ist ein Spagat. Wir haben hier den Opernliebhaber, der ein Kenner ist, aber auch ein anderes Publikum, das nicht den großen Zugang zur Oper hat. Da muss man schon schauen, dass man für alle etwas macht. Es soll keinen Eventcharakter haben. Ich versuche, das schon sehr konzentriert zu machen. Im Zentrum des Stückes ist die Geschichte
voll von Frauen, die aus Liebe sterben. In Turandot sind es gleich zwei Frauen: Eine, die sich der Liebe hingibt und eine, die sich der Liebe verweigert. Turandot ist ein Werk, das Epoche macht, denn erstens ist es die letzte Repertoireoper die es gibt und dann ist es auch die letzte berühmte Tenorarie. Mich interessiert die psychologische Struktur der Partitur sehr. Das ist unglaublich spannend: Wie eine Frau, die sich den Männern verweigert, erlöst werden kann.
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Arbeiten Sie zum ersten Mal für die Bregenzer Festspiele? MARCO ARTURO MARELLI: Jawohl. Ich wurde von Elisabeth Sobotka gefragt. Wir kennen uns sehr sehr lange und haben schon oft zusammengearbeitet. Ich habe den Vorteil, dass ich mit dem Stück schon Erfahrungen habe. Ich habe Turandot schon inszeniert, aber natürlich ist die Konzeption für den See eine andere wie im Theater. Wo fängt man bei der Arbeit an so einem Bühnenbild an? Was hat Sie inspiriert? MARCO ARTURO MARELLI: Ich bin an einem regnerischen Novembertag hierhergekommen und saß mit dem Schirm im Zuschauerraum. Dann habe ich mich gefragt: Was ist China? Die Chinesische Mauer ist ein Sinnbild für China. Dann kam natürlich sehr schnell die Idee von den Massen an Menschen, die es in China gibt. Und um den historischen Teil dieser Geschichte abzudecken, habe ich mich dann entschlossen, diese Reihe von Terrakottafiguren aus dem See kommen zu lassen und wieder im See verschwinden zu lassen. Ich habe versucht, die Spielfläche eher begrenzt zu halten, damit die Figuren nicht zu weit auseinander sind. Der Zylinder wird bespielt, die Türme, ein Schiff und alles Mögliche.
Bühnenbildner und Regisseur von Turandot: Marco Arturo Marelli.
über Lou Ling, die einst in reiner Freude herrschte und dann von einem fremden Mann geschändet und getötet wurde. Der Schrei dieser gedemütigten Prinzessin durchdringt die Zeiten und Turandot erlebt ihn in sich. Auf einer normalen Bühne kann man das psychologisch spielen. Aber das ist so eine riesige Bühne, da versuche ich das ins Große zu übersetzen. Ich habe mir mit Aron Kitzig zusammen eine Art künstlerischen Videofilm ausgedacht, um diese ganzen Rätselgeschichten um die Prinzessin zu illustrieren. Die italienische Oper lebt eigentlich vom Schmerz über die Liebe. Wer für die Liebe gelebt hat, wird durch die Liebe sterben. Das sind die Grundthemen der Oper und dann ist sie
Was war Ihnen bei der Inszenierung von Turandot wichtig? MARCO ARTURO MARELLI: Calaf ist ja eigentlich eine sehr unsympathische Figur. Die meisten sagen sogar er ist ein unangenehmer Macho. Die Oper ist nicht fertig. Puccini hat uns die Antwort auf die Verwandlung zur lieben Frau oder Prinzessin geschuldet. Er hat ein Jahr vor seinem Tod aufgehört zu schreiben. Für ihn war die Weiterführung der Oper ein nahezu unlösbares Problem. Puccini hatte mit der Sterbeszene der Liù und der anschließenden Klage Timurs eine seiner berührendsten Szenen überhaupt geschrieben, die das ganze Finale, das Zueinandertreffen von Turandot und Calaf, unter einen unheimlichen Schatten zu stellen drohte. Eine
weitere emotionale Steigerung über die hier erreichte Ergriffenheit hinaus war nicht möglich. Dass Puccini auch ein sehr poetischer Mann ist, sieht man nach dieser endlosen Schreierei, also quasi dieser Auseinandersetzung zwischen Sopran und Tenor. Wer kann länger? Wer kann lauter? Da bringt er diese Liebesmelodie „Sag mir meine eigene Identität“. Denn im Grunde genommen ist dieses Stück im zweiten Akt vorbei. Sie hat die drei Rätsel gestellt, er hat gewonnen und es steht 1:0 für ihn, aber das ist keine gute Voraussetzung für ein Leben zusammen. Und so versucht er, ihr, die so in sich abgeschlossen ist, die Frage nach seiner eigenen Identität zu stellen. „Sag mir meinen Namen und der Name ist Liebe“. Nachdem Puccini privat bekanntermaßen eine ähnliche Geschichte erlebt hat und das Stück auch nicht fertigschreiben konnte, verbinden sich diese Schicksale. Er will nicht nur das Rätsel dieser Frau, sondern auch das Rätsel dieser Oper lösen, und so legt sich die Figur von dem Komponisten auf Calaf. Diese Doppelbödigkeit hat mich sehr interessiert. Haben Sie sich schon als Kind für klassische Musik interessiert? Aber sicher! Ich habe Geige gespielt. Musik ist mein Leben. Da ich aber nicht singen kann und auch nicht sehr gut Geige spiele, ist das jetzt mein Beruf geworden. Ich habe als Kind aber auch sehr viel gemalt und gebaut. Aber auch mit Puppen gespielt. Würden Sie sagen das Stück hat einen Bezug zur Gegenwart? Ist das Thema heute noch aktuell? Und wie! Das Stück spielt in der märchenhaften Vorzeit. Da kommt eine Dame auf die Bühne und sagt, dass vor Tausenden und Tausenden Jahren etwas passierte. Da sind wir schon bei Adam und Eva. Und dann sind wir bei Matriarchat. Das ist ein total aktuelles Stück. Ich glaube das Rätsel der Liebe zu lösen ist immer modern.
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Die Chinesische Mauer im Bodensee Das Bühnenbild zu Turandot ist auch dieses Jahr wieder imposant und bietet viele Überraschungen.
Für Regie und Bühnenbild zeichnet dieses Jahr beim Spiel auf dem See kein geringerer als der Schweizer Marco Arturo Marelli verantwortlich. Er stellt sich der Herausforderung Seebühne zum ersten Mal. „Man kann sich nicht vorstellen, wie komplex und kompliziert diese riesige Bühne ist“, so Marelli, der anfangs darüber staunte, was am See alles zu berücksichtigen ist: Gewicht, Wind, Wasser und Hochwasser. Er habe ein erstes Modell gebaut, ein zweites, ein drittes, erzählt Marelli. Was nun in Bregenz zu sehen ist, sei das Ergebnis der beispiellosen Zusammenarbeit mit dem Technikteam. 40 Technikfirmen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und aus Rumänien wirkten an der Entstehung Chinas am Bodensee mit. Für Giacomo Puccinis dramatisches Spiel um Liebe
und Tod geht die Festspielbühne in die Breite: Wie ein riesiger chinesischer Drache schlängelt sich der Eyecatcher, eine riesige Mauer, 72 Meter über die Bühne. Marco Arturo Marelli ließ sich nicht nur vom „exotisch-erotischen Wunschbild“, das man im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert im Fernen Osten hatte, inspirieren. Er spürt im Spiel um Liebe und Rache, um Mord und Selbsttötung auch Giacomo Puccinis Frauenbild und der Biografie des früh verstorbenen Meisters großer Gefühle nach. Das ambivalente Frauenbild spiegelt sich in der grausamen Turandot und der opferbereiten Liù wider. Die Figur der Liù, die sich aus Liebe erdolcht, hat Puccini neu konzipiert. Eine Mauer leuchtet am See Bei der Gestaltung des Bühnenbilds war Marelli sehr darauf bedacht, nicht in China-Romantik oder, wie er es bezeichnet, in „China-Restaurant-Kitsch“ zu verfallen. Dem Bühnenbild fehlt es dennoch nicht an orientali-
scher Opulenz. Orangerot wie die untergehende Sonne leuchtet die Mauer, zwei Türme, einer mit rotem Teepavillon, ragen in den Bregenzer Himmel. 650 Mauersteine haben Frank Schulze und Kascheur Arno Hagspiel, teils in Alberschwende, für das monumentale Bühnenobjekt konzipiert und geschaffen. Die Steinattrappen aus Holz, Putz und Farbe wirken täuschend
echt. In der Mauer versteckt sind 59 Lautsprecher für das bekannte Bregenzer Richtungshören. Stabil wird das Mauerwerk durch eine Konstruktion aus Stahl, Beton und Holz. Bis zu 80 km/h Wind möglich Ausgerichtet ist die Konstruktion auf Windgeschwindigkeiten bis 80 Stundenkilometer, bei höherer Windstärke muss die
Mithilfe der Unterwasserschienen fährt das Boot die Prinzessin um die Bühne.
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Bauzeit: Von der Planung über die Fertigstellung bis hin zur Montage benötigte die Herstellung circa zwölf Monate.
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Zahlen und Fakten zur Festspielbühne
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Beteiligte: Rund vierzig Technikfirmen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Rumänien waren an den Aufbauarbeiten der Festspielbühne beteiligt. Gleichzeitig waren auch zehn Festspieltechniker inklusive Kranführer mit dem Bühnenaufbau beschäftigt.
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Drehzylinder als Herzstück Herzstück der Seebühne ist der drehbare Zylinder. Der Präsentierteller misst 16 Meter im Durchmesser, sein höchster Punkt liegt 5,4 Meter über dem
durchschnittlichen Wasserspiegel. Maximal dürfen sich auf dem Drehzylinder 54 Darstellende befinden. Bewegt wird der Zylinder mittels Seilwinde auf Rollen, die sich je nach Wasserstand zeitweise unter Wasser befinden. Für Gerd Alfons und sein Technikerteam ist das „ein erschwerender Umstand“. Die 50 Meter lange Schiene ist am Zylinder montiert und fährt über die fix stehenden Rollen. Die Nutzlast, mit 4300 Kilogramm limitiert, orientiert sich vorrangig an den Rollen. Bei längeren Stehzeiten zwischen den zwei Saisonen wird zusätzlich darauf geachtet, dass die Rollen nicht unrund werden. „Die Bühne macht maximal eine Umdrehung“, erklärt Gerd Alfons, „um Schleifringe und Ähnliches zu sparen, weil dann noch mit Kabeln und Hydraulikschläuchen zugeleitet werden kann.“
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Singen in luftiger Höhe Zwei Türme markieren die Grenzen der Kaiserstadt. Hoch über dem stadtseitigen Turm sitzt ein kleiner roter Teepavillon. Wer da oben singt, muss schwindelfrei sein und gute Kondition haben. Denn hinauf in luftige 27 Meter über dem See führt eine schmale Treppe mit 45 Grad Gefälle. „Steiler als die Streif“, sind sich Technikchef Gerd Alfons und Bühnenmeister Manfred Achberger einig. Zur Sicherheit werden die Darsteller bei ihrem Treppeneinsatz angeseilt. Geländer, für das Publikum unsichtbar, sichern zusätzlich. Das mit den Geländern sei so eine Sache, sagt Achberger. Denn bei jeder Inszenierung entstünden zwi-
schen Bühnenbildnern und Sicherheitsbeauftragten heftige Diskussionen. „Bühnenbildner und Geländer, das ist wie Feuer und Wasser“, sagt der Bühnenmeister. Am Ende setze sich der Bühnenmeister durch, der sei schließlich für die Sicherheit verantwortlich. Der Turm Richtung Lindau wird Schauplatz grausamer Ereignisse, Details dürfen noch nicht verraten werden. Nur so viel: Prinzessin Turandot wimmelt bekanntlich ihre Brautwerber auf ganz spezielle Weise ab: Sie stellt den Heiratskandidaten unlösbare Rätsel und lässt sie dann köpfen.
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Bühne verlassen werden, sie hält aber bis zu 125 Stundenkilometern stand.
Holzpfähle: Die Seebühne ist auf rund 119 Pfählen errichtet, die bis zu sechs Meter tief in den Seegrund gerammt sind. Sie bestehen teils aus Fichtenholz, teils aus Stahl.
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Karussellschiene: 2,15 Meter unter der Wasseroberfläche verläuft kreisförmig um die Seebühne ein Schienenkarussell mit 191 Meter Umfang und einem Durchmesser von 61 Metern.
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Krieger: Ein Terrakottakrieger misst rund zwei Meter. Insgesamt werden rund 205 der Terrakottaarmee nachempfundene Soldatenfiguren im Bühnenbild montiert. Davon 144 als sogenannte Luftkrieger auf dem Betonkern der Seebühne und 61 aus Beton gefertigte Krieger im Wasser vor der Seebühne.
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Stattliche Kerle Besondere Beschichtungstechniken, beispielsweise mit Sand, geben einem Teil der Bühnenkrieger eine opake Wirkung. Die Krieger sind übrigens stattliche Kerle, jeder misst rund zwei Meter.
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Als Symbol der kaiserlichen Macht lässt Bühnenbildner Marco Arturo Marelli auf der Seebühne eine Armee aus rund 205 Terrakottakriegern aufmarschieren. Nachempfunden sind sie dem sagenhaften Skulpturenheer, das Archäologen in den 1970er-Jahren in einer frühchinesischen kaiserlichen Grabanlage fanden. Aber wie die Mauer der Bühne nicht aus Stein ist, sind die Bregenzer Krieger natürlich auch nicht aus echtem Terrakotta. Die 144
Luftkrieger auf der Festspielbühne wurden aus dem leichten Kunststoff Polycarbonat hergestellt, die 61 Wasserkrieger sind hingegen aus Beton, um mit über 500 Kilogramm pro Krieger den Wellen und dem schwankenden Wasserspiegel des Bodensees standzuhalten.
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Eine beeindruckende Terrakottaarmee wacht auf der Seebühne.
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Stattliche Terrakottakrieger auf der Bühne
Zylinder: Der drehbare Zylinder in der Mitte des Bühnenbildes besteht aus einer Stahl-Holz-Konstruktion. Er bewegt sich mittels eines Seilantriebs (Winde) um die Vertikalachse. Für eine 180°-Drehung werden dabei vierzig Sekunden benötigt. Der höchste Punkt des Zylinders liegt 5,4 Meter über dem durchschnittlichen Wasserspiegel.
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Herzstück der Bühne sind der drehbare Zylinder und eine riesige Leinwand.
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Zwei Türme markieren die Kaiserstadt.
Mauer: Die Mauer erreicht an ihrer höchsten Stelle rund 27 Meter und ist 72 Meter breit. 59 Lautsprecher sind in den Mauersteinen versteckt. Insgesamt wiegt die Mauer ca. 335 Tonnen. 650 Mauersteine wurden verbaut. Die Mauer setzt sich aus circa 23.000 Stahlteilen und rund 6000 Holzteilen zusammen, gesamt also aus etwa 29.000 Einzelteilen.
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Veranstaltungen
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Q/6 MARTINSTURM/OBERSTADT
Stadtgeschichtliche Ausstellung
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Sehenswürdigkeiten Festspielhaus mit Seebühne vorarlberg museum Kunsthaus Bregenz Theater am Kornmarkt Pfänder (Talstation) Martinsturm/Oberstadt Rathaus Leutbühel Vorarlberger Landhaus Künstlerhaus Palais Thurn & Taxis
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Musik in HerzJesu-Kirche Das Ensemble der Bläsersolisten der Wiener Symphoniker gibt am Samstag, dem 1. August, um 18 Uhr ein Konzert in der Herz-Jesu Kirche in Bregenz. „… So eine Musik hatte ich noch nie vernommen. Voll tiefster Sehnsucht… dass ich erbebte und es mir schien, als hörte ich die Stimme Gottes.“ Mit diesen Worten charakterisiert Mozarts Widersacher Antonio Salieri im berühmten Filmdrama „Amadeus“ von Miloš Forman das Adagio der Serenade KV 361. Einer der schönsten Sätze Gran Partita ist die populäre Bezeichnung für die Serenade Nr. 10 in B-Dur für zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Bassetthörner, vier Waldhörner, zwei Fagotte und Kontrabass von W. A. Mozart. Auch mehr als 200 Jahre später hat die „Gran Partita“ nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Tatsächlich ist das Adagio einer der schönsten langsamen Sätze, die Mozart geschrieben hat. Mozarts 6 Notturni für zwei Soprane und Bass mit Begleitung dreier Bläser entstammen den Jahren 1783 und 1788 und waren zum häuslichen Musizieren bestimmt.
Infos W. A. Mozart - GRAN PARTITA, KV 361 Serenade Nr. 10 B-Dur für 12 Bläser und Kontrabass, Bläsersolisten der Wiener Symphoniker 6 Notturni – Kanzonetten für 2 Soprane, Bass und 3 Bläser mit dem Kammerensemble KornmarktChor Bregenz (Leitung: Wolfgang Schwendinger) Samstag, 1. August, 18 Uhr Herz-Jesu-Kirche, Bregenz Eintritt: 25,- /19,- (Mitglieder von Musik in Herz-Jesu) Karten an der Abendkassa oder Reservierung unter kornmarktchor@ gmail.com, www.musikinherzjesu.at
Opernstudio: Così fan tutte Im Theater am Kornmarkt wird Mozarts Oper „Così fan tutte“ aufgeführt. Im von Intendantin Elisabeth Sobotka neugegründeten Opernstudio treffen sechs junge Sänger, fünf davon aus dem Opernstudio der Staatsoper Berlin, zusammen und begeben sich gemeinsam mit dem Regisseur Jörg Lichtenstein und dem Dirigenten Hartmut Keil in „die Schule der Liebenden“. Jörg Lichtenstein interessiert sich als aktiver Schauspieler für den Grenzbereich zwischen Spiel und Realität. Als Professor für Schauspiel am Mozarteum Salzburg widmet er sich intensiv der Entdeckung neuer Welten. Spiel um Liebe und Treue Vier Sänger beginnen ein Spiel um Liebe und Treue, angeleitet vom überheblichen Alfonso, angestachelt von der schlauen Despina. Ob die eine den Verführungen des anderen nachgeben wird? Fremdgehen scheint keinem eine ernsthafte Option. Die vier wiegen sich in Sicherheit und lassen sich umso risikofreudiger auf die Wette ein. Die Musik macht sie mehr und
mehr zum Spielball ihrer Sehnsüchte. Die Spiellust führt zu Leichtsinn und Rücksichtslosigkeit. Misstrauen und Angst breiten sich aus. Zurück wollen sie nicht mehr, ein Entkommen scheint nicht abzusehen. Längst sind es nicht mehr sie selbst, die ihre Gefühle und Verhaltensweisen bestimmen. Die Schule der Liebenden Wolfgang Amadeus Mozarts letzte Oper „Così fan tutte“, die in der kongenialen Zusammenarbeit mit Lorenzo da Ponte entstand, heißt im Untertitel „Die Schule der Liebenden“ und stellt auch 225 Jahre nach ihrer Uraufführung die grundsätzliche Frage, wie wir lieben und lieben wollen. In Mozarts Musik erscheint der Mensch als geheimnisvolles und berührendes Wesen, oft erfüllt von widersprüchlichen Emotionen. Brigitte Fassbaender Als Dorabella in Wolfgang Amadeus Mozarts „Così fan tutte“ war Brigitte Fassbaender selbst auf der Bühne zu erleben, jahrzehntelang gehörte sie zu den weltweit gefragten Mezzosopranistinnen und sang unter
anderem an der Bayerischen Staatsoper, der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House Covent Garden, der Wiener Staatsoper und bei den Bayreuther Festspielen. Anfang Juli gab sie ihre Erfahrungen in der Meisterklasse an die jungen Sänger des neuen Opernstudios der Bregenzer Festspiele weiter, mit denen sie zwei Tage besonders für deren Rollen in „Così fan tutte“ arbeitete. Zum Abschluss der Bregenzer Meisterklasse wurden die Türen für das Publikum geöffnet: Die Arbeit an einzelnen Arien und die Gestaltung einer Rolle waren hautnah zu erleben.
Infos Musikalische Leitung: Hartmut Keil Inszenierung: Jörg Lichtenstein Bühne: Susanna Boehm Kostüme: Jutta Delorme Symphonieorchester Vorarlberg Besetzung: Kelebogile Pearl Besong (Fiordiligi), Annika Schlicht (Dorabella), Maximilian Krummen (Guglielmo), Stephen Chambers (Ferrando), Sónia Grané (Despina), Grigory Shkarupa (Don Alfonso) Aufführungen: 17.,18., 20. und 22. August, jeweils um 19.30 Uhr im Theater am Kornmarkt
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Neue Kirche, Lech am Arlberg Y M
Romantik Fr., 7. August Peter Iljitsch Tschaikowsky Richard Strauss, Carl Maria von Weber, Johannes Brahms
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Anmeldung: Tel: 05572 501-262 oder shop.vorarlbergernachrichten.at/erlebnisreisen
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Palma de Mallorca – Ajaccio – Civitavecchia – Livorno – Villefranche – La Seyne – Barcelona – Ibiza – Palma de Mallorca
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KONZERT-KREUZFAHRT DER WIENER PHILHARMONIKER IM WESTLICHEN MITTELMEER 5. -15. MAI 2016
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MEER & MUSIK
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Leistungen: Busfahrt, 1 Glas Sekt im Bus, Eintritt Konzert, Abendessen Beginn Konzerte: 17.00 Uhr Abendessen: ca. 19.00 Uhr 3-GangMenß im ****Hotel Sonnenburg, Oberlech Preis: ₏ 65,-/Person
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Abschlusskonzert Sa., 8. August Händel „Messias“ (Ausschnitte) Mozart – Requiem
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Mostly Mozart Do., 6. August Wolfgang Amadeus Mozart Felix Mendelssohn-Bartholdy Leopold Mozart, Adolphe Adam
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Weltstars als Solisten an Bord: ZUBIN MEHTA (Dirigent), BERNARDA FINK (Mezzosopran),
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MA XIAOHUI (Erhu-Spielerin), RAINER HONECK (Dirigent), THOMAS HAMPSON (Bariton), RAMÓN VARGAS (Tenor) Premium Alles Inklusive an Bord der Mein Schiff 3 von TUI Cruises Preise pro Person: Innenkabine ab ₏ 3.750,-
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UNSERE MUSIKALISCHEN HĂ–HEPUNKTE FĂœR SIE B Y M C B
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Mozart, Schubert, Haydn, Beethoven..., ! " #$ %' * + / 0 1 # 2 3 4 ' 0 5 6 4 ' 7 8 9 5 4 ; ' 9 < = 9 5 4 ' !
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Festpiele 2015
Abseits der großen Bühne Feuer, Wasser, große Oper. Das diesjährige Spiel auf dem See hält neben Sängern, Statisten und Tänzern auch Feuerjongleure bereit. Einer von ihnen ist Sebastian Berger von „fenfire“. Im Künstlereingang lässt er alle Interessierten an seiner Faszination für Feuer teilhaben und verrät, auf was man in diesem Beruf besonders achten muss. Zu sehen ist das Video auf der Homepage der Bregenzer Festspiele unter www.bregenzerfestspiele.com Immer freitags Für Neugierige und all jene, die schon immer mal durch den Künstlereingang ins Festspielhaus gelangen wollten, öffnen die Bregenzer Festspiele in der gleichnamigen Serie per Video ihre Pforten. Von Probenstart bis Ende der Festspielzeit lässt jeweils freitags ein Kurzfilm auf die kleinen Szenen abseits der großen Bühnen blicken, die für die Öffentlichkeit normalerweise verborgen bleiben. Mitarbeiter, Künstler und Partner des Festivals erzählen in rund drei Minuten ihre ganz persönlichen Erlebnisse innerhalb und außerhalb des Rampenlichts.
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Ein Abend in der Lounge Die Festspiellounge eröffnet Besuchern alle Möglichkeiten für einen exklusiven Abend bei den Bregenzer Festspielen. Als Loungegast parken Gäste auf einem reservierten Parkplatz in Gehdistanz zum Festspielhaus. Die Abendbetreuung empfängt sie mit einem Aperitif und vermittelt in einer Führung hinter die Kulissen allerlei Wissenswertes. Den kulinarischen Höhepunkt bildet das anschließende Festspieldinner, bevor die Besucher dann – ausgestattet mit einem Abendprogramm und auf Wunsch mit einem Leihfernglas – auf den überdachten, gepolsterten Sitzen der Festspiellounge zur Vorstellung Platz nehmen.
SPIELPLAN BIS 23. AUGUST 2015 Fr
31. Juli
21.15 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
Sa
1. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
So
2. August
11.00 Uhr
Orchesterkonzert
Festspielhaus
So
2. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
Mo
3. August
19.30 Uhr
Hoffmanns Erzählungen
Festspielhaus
Di
4. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
Mi
5. August
21.00 Uhr
Morton Feldmann und Joan Mitchell
Kunsthaus Bregenz
Mi
5. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
Do
6. August
19.30 Uhr
Hoffmanns Erzählungen
Festspielhaus
Fr
7. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
Sa
8. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
So
9. August
11.00 Uhr
Orchesterkonzert
Festspielhaus
So
9. August
19.30 Uhr
Musik und Poesie
Seestudio
So
9. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
Di
11. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
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12. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
Do 13. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
14. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
Sa 15. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
So 16. August
11.00 Uhr
Brass meets Banda
Festspielhaus
So 16. August
19.30 Uhr
Musik und Poesie
Seestudio
So 16. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
Mo 17. August
19.30 Uhr
Così fan tutte (Premiere)
Theater am Kornmarkt
Di
19.30 Uhr
Così fan tutte
Theater am Kornmarkt
Fr
18. August
Di
18. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
Mi
19. August
20.00 Uhr
Der goldene Drache (Premiere)
Werkstattbühne
Mi
19. August
21.00 Uhr
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Seebühne/Festspielhaus
Do 20. August
19.30 Uhr
Così fan tutte
Theater am Kornmarkt
Do 20. August
21.00 Uhr
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Seebühne/Festspielhaus
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21. August
20.00 Uhr
Der goldene Drache
Werkstattbühne
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21. August
21.00 Uhr
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Seebühne/Festspielhaus
Sa 22. August
19.30 Uhr
Così fan tutte
Theater am Kornmarkt
Sa 22. August
21.00 Uhr
Turandto
Seebühne/Festspielhaus
So 23. August
11.00 Uhr
Orchesterkonzert
Festspielhaus
So 23. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
Weitere Infos und Tickets erhalten Sie unter Tel. +43 5574 407-6 • www.bregenzerfestspiele.com
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Festpiele 2015
Verrückter Theaterabend im Haus „Ordinär, derb, großartig“ nannte die APA Herheims Inszenierung von Hoffmanns Erzählungen.
Als Oper im Festspielhaus gelangt dieses Jahr „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach zur Aufführung. Für die Inszenierung zeichnet Stefan Herheim verantwortlich, der nach der Premiere am 23. Juli von den Medien mit begeisterter Berichterstattung überhäuft wurde. „Riesenerfolg für Stefan Herheim“, hieß es etwa bei der APA und weiter: „Seine Inszenierung von Jacques Offenbachs Hoffmanns Erzählungen als zweite große Premiere der Bregenzer Festspiele hat sich am Abend als wahres (Musik-) Theaterereignis präsentiert. Die Bühne quillt vor den Ideen des Norwegers geradezu über.“ Die Geschichte um den unvernünftig liebenden Schriftsteller E. T. A. Hoffmann wird dieses Jahr an insgesamt fünf Terminen gespielt und ist noch am 3. und 6. August im Festspielhaus zu sehen. Sehnsüchte, Fantasien, Träume Wonach sehnen wir uns, wenn wir lieben? Kann ein anderer Mensch unsere Sehnsüchte überhaupt erkennen und erfüllen? Suchen wir uns selbst oder wollen wir im anderen aufgehen? Der Dichter, Komponist und Zeichner E. T. A. Hoffmann blickte wie kaum ein anderer in unsere Sehnsüchte, Fantasien, Träume und Abgründe. Zwei französische Dichter haben den Autor selbst zur Figur seiner
Hoffmanns Erzählungen gelangt am 3. und am 6. August noch einmal zur Aufführung im Festspielhaus.
eigenen Geschichten gemacht und ziehen ihm und uns den Boden unter den Füßen weg. Unvollendete Oper Wen möchte Hoffmann lieben? Die Puppe, die Sängerin, die Prostituierte? Oder doch nur sich selbst? Der in Deutschland geborene Komponist Jacques Offenbach, der als Cellovirtuose und Operettenkomponist in Paris reüssierte, schuf aus diesem faszinierenden Stoff ein Werk irgendwo zwischen Grand Opéra, Operettenseligkeit und romantischem Schauermärchen. Offenbachs Les Contes d’Hoffmann wurde von den
dunklen Schatten seiner Hauptfigur begleitet: Der Komponist starb während der Arbeit und konnte die Oper nicht vollenden. Nach seinem Tod brannten in Paris und Wien zwei Theater, wodurch zahlreiche Noten vernichtet wurden, die bis heute auf der ganzen Welt wieder auftauchen und das Rätsel dieser Oper eher vergrößern als aufklären.
nicht daran gewagt. Für die Bregenzer Festspiele begab er sich nun gemeinsam mit dem Dirigenten Johannes Debus und seinem Team auf die Suche nach einer Möglichkeit, diese Oper ohne Ende zu Ende zu erzählen und der wundersamen Mechanik des menschlichen Daseins eine Bühne zu geben.
Regisseur Stefan Herheim Auf den Regisseur Stefan Herheim übt dieses geheimnisvolle Werk seit Jahrzehnten eine große Faszination aus. Auch deshalb hat er sich bisher noch
„Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach
Infos
Musikalische Leitung: Johannes Debus Inszenierung: Stefan Herheim Bühne: Christof Hetzer Kostüme: Esther Bialas Licht: Phoenix (Andreas Hofer) Chorleitung: Lukáš Vasilek Dramaturgie: Olaf A. Schmitt Olympia | Giulietta: Kerstin Avemo Antonia | Giulietta: Mandy Fredrich Muse | Niklausse | Die Stimme aus dem Grab: Rachel Frenkel Hoffmann: Daniel Johansson
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Wiener Symphoniker Prager Philharmonischer Chor Aufführungen: 3. August, 19.30 Uhr 6. August, 19.30 Uhr
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Festpiele 2015
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Eine LED-Installation von Joe und Pat Walker aus dem Jahr 2015.
FOTOS: WALKER & WALKER
Kunst, die ins Gegenteil verwandelt Joe und Pat Walker ist breitgefächert.
ren wie Stummheit oder das Missverstehen eines Textes wird ein drittes Element ins Spiel gebracht, das Positionen in einem Zustand des Werdens zusammenbringt, statt sie zu trennen.
Die Ausstellung „Return Inverse“ im Magazin4 präsentiert noch bis zum 23. August unterschiedliche Kunstformen, bei denen es im Wesentlichen um ein „Zunichtemachen“ von Zuständen geht. Aufwendige Installationen und Filme, komplex inszenierte Geschichten oder lapidare Statements, bei denen etwa eine einzelne Halogenglühbirne in der Galeriewand eingelassen ist – das Spektrum der künstlerischen Untersuchungen von
Zustände „zunichtemachen“ Bei der für das Magazin4 produzierten, in Form und Medium heterogenen Werkgruppe dreht sich alles um ein „Zunichtemachen“ von Zuständen. Diese Zustände werden einerseits als in sich beständig beziehungsweise als autonom wahrgenommen und präsentiert. Andererseits befinden sie sich in einem binären, oppositionellen Verhältnis zu anderen Zuständen. Durch die Verwendung von Dingen, die durch Sprache nicht definiert werden können, durch Fakto-
Das Werk „In between O and R“ aus Aluminium mit Emaillack. (2013)
„FUTHR/FUTHUR“ – eine Reproduktion zweier Kennzeichen des US-Bundesstaates Oregon aus den 1960er-Jahren.
Wo der Tag zur Nacht wird Nach Georges Bataille gibt es im menschlichen Verstehen einen blinden Fleck, der der Struktur des Auges entspricht: Dies erklärt, weshalb unser theoretisches Verstehen von sichtbaren Modellen abhängt. Durch eine Weiterentwicklung dieser Modelle können wir zu einem Punkt gelangen, wo sich die Dinge in ihr Gegenteil verwan-
deln, wo Klarheit eine Form von Blindheit ist und der Tag zur Nacht wird.
Informationen Ausstellung „Return Inverse – Walker & Walker“ Magazin 4 - Bregenzer Kunstverein Ausstellungsdauer: 4. Juni bis 23. August Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr Künstler: Joe und Pat Walker Kontakt & Information: Bergmannstraße 6, 6900 Bregenz Tel: +43 5574 43971 mail@magazin4.at
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Das Magazin4 zeigt Werke der Zwillingsbrüder Joe und Pat Walker.
Das Werk „Drawing (nature study)“ aus Harz und Farbe. (2003)
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Festpiele 2015
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Der Kornmarktplatz unterstreicht seit 2013 das urbane Bild der Stadt.
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Internationale Ausstellungen Das direkt am Platz gelegene vorarlberg museum und das Kunsthaus Bregenz profilieren
sich durch seine international anerkannten Ausstellungen. Die Bregenzer Festspiele bringen jedes Jahr aufs Neue spektakuläre musikalische Werke auf die größte Seebühne der Welt und in das einzigartige Festspielhaus.
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dernen Raum zwischen See und Berg.
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Hohe touristische Relevanz Das breite Angebot fördert auf der einen Seite den Wirtschaftsstandort Bregenz und sorgt andererseits für eine hohe touristische Relevanz: Die Substanz der historischen Oberstadt, außergewöhnliche zeitgemäße Architektur, das sommerliche Angebot rund um die Bregen-
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Bregenz ist eine Kleinstadt mit einem überproportional großen Kulturangebot. Das belegen die Bregenzer Festspiele, die vielen Galerien, das 2013 eröffnete vorarlberg museum sowie der für eine Kleinstadt ungewöhnliche Umstand, dass es mit dem Vorarlberger Landestheater und dem Theater Kosmos zwei Theaterhäuser gibt.
zer Festspiele und zahlreiche Veranstaltungen prägen die Landeshauptstadt. „Neben einer vielfältigen Eventszenerie stehen hier auch das bunte gastronomische Angebot sowie ein außergewöhnliches Angebot an Händlern im Fokus. Fachgeschäfte, Boutiquen und Concept Stores inmitten der weitläufigen und autofreien Innenstadt bilden einen innovativen Handel in der Vorarlberger Landeshauptstadt“, so Geschäftsführer Christoph Thoma. Das Zentrum einer lebendigen Stadtgesellschaft bildet der seit 2013 neu eröffnete Kornmarktplatz, der vor allem aufgrund seiner modernen Konzeption das urbane Bild unterstreicht und sich in die zeitgemäße Architekturlandschaft einfügt. Veranstaltungen wie das Bregenzer Jazzfestival, Wochen- und Themenmärkte oder auch ein Kinderkunstfestival bekommen hier einen mo-
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Bregenz steht auch abseits der Festspiele für Kultur, Emotionen und Erlebnisse.
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Bregenz: Kulturstadt am Bodensee
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Festpiele 2015
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Programm
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Kabarett: Hutzenlaub & Sträubli.
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FOEN-X Festival 2015
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17. Juli bis 22. August Musik 1. August, 21 Uhr The Les Clöchards 7. August, 21 Uhr Island Jazz feat. Monika Njava & Linley Marthe 15. August, 21 Uhr Brian Auger Band feat. Alex Ligertwood 22. August, 21 Uhr Ravenking Kabarett
6. August, 21 Uhr Torsten Sträter „Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben“ 13. August, 21 Uhr Hutzenlaub & Stäubli „Reif für den Oscar“ 20. August, 21 Uhr Rolf Miller „Alles andere ist primär“
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31. Juli, 21 Uhr Han‘s Klaffl „Restlaufzeit“
Karten sind an der Abendkassa sowie im Vorverkauf beim Musikladen (www. musikladen.at, info@musikladen.at oder unter +43 (0)5522 41000) erhältlich. Kartenreservierungen telefonisch unter +43 (0)05574 6970 oder +43 (0)5574 82731 sowie per Mail an kammgarn@ hard.at. Ermäßigter Eintritt für Mitglieder, Schüler und Studenten.
Das Harder Kleinkunstfestival FOEN-X wartet wieder mit einem grandiosen Programm auf.
Noch bis zum 22. August ist Hard am Bodensee das Mekka für Kleinkunst, denn derzeit findet in der Kulturwerkstatt Kammgarn das FOEN-X Festival mit jeder Menge Programm und namhaften Künstlern aus Musik und Kabarett statt. Einmal mehr bieten die sommerlichen und luftigen Räumlichkeiten der Kammgarn Künstlern und Besuchern ein spezielles Ambiente für die Veranstaltungen. Kubanische Rhythmen Nach einer großartigen ersten Woche geht es am heutigen Freitag, dem 31. Juli, mit Han’s Klaffl weiter, der jede Menge
wertvolle Tipps für LehrerKolleginnen und -Kollegen bereithält, die ihren Auftrag ernst nehmen. In seinem Programm „Restlaufzeit“ geht es um Erziehung als Versuch des geordneten Rückzugs unter möglichster Vermeidung von Verlusten an Menschen und Material. Musikalische Leckerbissen Musikalisch gibt es in Hard auch imAugustnocheinigeLeckerbissen. Am 1. August gastieren „The Les Clöchards“ beim FOEN-X Festival. Diese Band vereint Musikalität, Charme, Aberwitz und tollkühne Tanzeinlagen mit starken Comedy-Elementen. Zeitgenössischen Jazz gibt’s am 7. August von der Band Island Jazz rund um die großartige Sängerin Monika Njava und noch mehr Jazz bringt am 15.
Die Theke und der Außenbereich laden an Veranstaltungstagen ab 19.30 Uhr zum Verweilen ein. Für kleine kulinarische Leckerbissen ist gesorgt.
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Parkmöglichkeiten Bitte den Seeparkplatz nutzen bzw. mit dem Fahrrad oder Bus anreisen. Bushaltestelle Linie 17, Haltestelle Sägewerkstraße www.foen-x.com
Monika Njava und die Band Island Jazz.
FOEN-X Festival in Hard
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Tickets
Torsten Sträter kommt am 6. August zum FOEN-X Festival.
„The Les Clöchards“ gastieren am Samstag, 2. August, in Hard.
August die Brian Auger Band feat. Alex Ligerwood in die Kammgarn. Hier trifft einer der profiliertesten Jazz- und RockKeyboarder der Gegenwart mit dem ehemaligen Sänger von Carlos Santana zusammen. Die Blueslegende „Ravenking“ gastiert schließlich am Samstag, dem 22. August, in Hard und bringt großartigen, modernen, rockigen Blues mit, der seinen Wurzeln treu bleibt. Kabarett vom Feinsten Auch das Kabarettprogramm kann sich beim FOEN-X dieses Jahr wieder sehen lassen. „Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben“, heißt es am 6. August bei Torsten Sträter, am 13. August stehen Barbara Hutzenlaub und Lotti Stäubli wieder im Rampenlicht, jodeln, swingen und rappen ihre bissigwitzigen Texte – unterstützt durch ihre One-Man-Band. Den kabarettistischen Abschluss macht schließlich am Donnerstag, dem 20. August, Rolf Miller mit seinem Programm „Alles andere ist primär“. Der Träger des Deutschen Kabarettpreises kommt von unten. Oder um es mit Karl Kraus zu sagen: „Es genügt nicht, sich keine Gedanken zu machen, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.“
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BILDER: NOLDE STIFTUNG SEEBÜLL
Emil Nolde, Selbstbildnis o. D.
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Emil Nolde, Marschlandschaft mit Mühle, um 1920–25.
Emil Nolde im Stadtmuseum Lindau Das Stadtmuseum Lindau zeigt Arbeiten des bedeutenden Expressionisten Emil Nolde.
idyllische Bodensee, dort das raue Nordmeer.
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Gruppenführungen: nach Vereinbarung unter der Nummer +49 (0) 8382 – 260033 (Mo. bis Fr.)
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Öffentliche Führungen: Montag bis Sonntag jeweils um10.30 und um 14 Uhr Bei entsprechender Nachfrage werden wenn möglich kurzfristig zusätzliche Termine für öffentliche Führungen angesetzt.
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Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag: 10 bis18 Uhr
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Ausstellung „Emil Nolde“
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Infos
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Begegnung mit Emil Nolde Leben und Werk des großen Malers will die kleine konzentrierte Schau ihrem Publikum nahebringen. Audioguides, Führungen und museumspädagogische Angebote für Groß und Klein sollen den Besuchern eine intensive Begegnung mit Nolde und seiner Kunst ermöglichen.
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Emil Nolde, Dahlien und blaue Clematis, um 1950–1954.
Kontakt: Stadtmuseum Lindau, Marktplatz 6, 88131 Lindau museum@kultur-lindau.de T. +49 (0) 8382 – 944 073 www.kultur-lindau.de
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Kunst der Klassischen Moderne Mit Emil Nolde setzt das Stadtmuseum Lindau den mit insgesamt rund 250.000 Besuchern sehr erfolgreichen Ausstellungszyklus zur Kunst der Klassischen Moderne fort. Wie ihre Vorgänger wird auch diese Schau wieder von Prof. Roland Doschka kuratiert, der seit seinem Einstand in Lindau – „Pablo
Vom Nordmeer zum Bodensee Die Ausstellung nimmt exemplarisch Lebensthemen des Künstlers in den Blick: Unvergesslich sind seine Darstellungen nordischer Landschaften mit ihren weiten dramatischen Himmeln und der aufgewühlten See. Bestechend ist die Leucht- und Strahlkraft seiner Blumenstücke, bezwingend sind die Figurenbilder und Porträts. In ihnen
entfesselt Nolde das ekstatische Spiel der Farbe, aus deren sinnlicher Kraft seine Malerei lebt und wirkt. Mit der Schau schlägt das Stadtmuseum einen Bogen vom hohen Norden – Emil Nolde stammte aus dem deutsch-dänischen Grenzland, dem er in persönlicher und künstlerischer Hinsicht zeitlebens verpflichtet blieb – hin zum Bodensee: Das Frühlingserwachen der Natur während der ersten Ausstellungswochen und das einmalige See-Erlebnis finden ein grandioses Echo in Noldes Bildern. Hier die blühenden Gärten und Parks in Lindau, dort die Farbenpracht von Noldes Blumen, hier den
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Unbestritten gehören die Bildschöpfungen Emil Noldes zum Bedeutendsten, was die Kunst der Klassischen Moderne in Deutschland hervorgebracht hat. Ihnen ist die Sonderausstellung des Stadtmuseums Lindau gewidmet, die noch bis zum 30. August zu sehen ist. Emil Nolde (1867–1956) – zeitweise Mitglied der berühmten Künstlergruppe „Brücke“ – zählt zu den führenden Malern und Grafikern des Expressionismus. In ihrer prachtvollen Farbigkeit haben seine Gemälde und insbesondere Aquarelle die Entwicklung der modernen Malerei in Deutschland nachhaltig geprägt.
Picasso – Meisterzeichnungen“ 2011 – Jahr für Jahr große Namen der Epoche auf die Insel geholt hat. Nun ist erstmals das Werk eines ihrer deutschen Hauptvertreter innerhalb der Reihe zu sehen.
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Mohren Pilsner
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Lebe den Genuss!
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