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Feuer & Flamme

2015

27. SEPTEMBER www.tagdesdenkmals.at BURGENLAND

1


ANORDNUNG

Die Programmpunkte und ihre Veranstaltungsdetails sind in dieser Programmbroschüre nach Bundesländern und innerhalb dieser alphabetisch geordnet. In Wien sind die Programmpunkte bezirksweise und innerhalb der Bezirke in alphabetischer Reihenfolge gereiht. Bei jedem Bundesland finden Sie zu Beginn eine Übersichtskarte, in welcher alle Programmpunkte eingezeichnet sind.

FREIER EINTRITT

Sofern nicht anders angegeben, sind alle Programmpunkte der Veranstaltung Tag des Denkmals kostenlos zu besuchen.

ÖFFNUNGSZEITEN

Die Öffnungs- und Führungszeiten sind den einzelnen Programmpunkten zu entnehmen und gelten nur am Tag des Denkmals 2015.

ANMELDUNG

Grundsätzlich ist keine Anmeldung notwendig. Erforderliche Anmeldungen zu Führungen etc. sind bei den jeweiligen Programmpunkten vermerkt. Sie finden uns auch auf www.facebook.com/TagDesDenkmalsInOsterreich www.youtube.com/user/Bundesdenkmalamt Wir danken allen DenkmaleigentümerInnen und ProgrammpartnerInnen für ihr Engagement und ihre Unterstützung! Änderungen vorbehalten. Aktuelle Informationen zum Programm des Tages des Denkmals 2015 finden Sie unter www.tagdesdenkmals.at

Feuer & Flamme Das ganze Jahr gültig:

Kinderprogramm

Längere Wartezeiten

Barrierefreiheit

Öffentliche Verkehrsanbindung

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Parkplätze

Barrierefreiheit

Öffentliche Verkehrsanbindung

P

Parkplätze

Nur am Tag des Denkmals gültig: Kinderprogramm

Längere Wartezeiten


© Lore Nitsche

© Johannes Zinner

Liebe Besucherinnen und Besucher,

Liebe Besucherinnen und Besucher,

der Tag des Denkmals ist der österreichische Beitrag zu den European Heritage Days, die heuer bereits zum 25. Mal unter der Patronanz des Europarats und der Europäischen Union in ganz Europa stattfinden. Diese weltweit einzigartige Kulturveranstaltung gibt uns die Möglichkeit, uns mit der Bedeutung unseres materiellen Kulturerbes auseinanderzusetzen und dessen unschätzbaren Wert hautnah zu erleben.

den diesjährigen Tag des Denkmals haben wir ganz dem Motto „Feuer & Flamme“ gewidmet. Als einzigartiges Fest vermag er Begeisterung für unser kulturelles Erbe zu entflammen, dokumentiert gleichzeitig aber auch das großartige Engagement und die Leidenschaft der Denkmaleigentümerinnen und Denkmaleigentümer wie auch aller am Gelingen der Veranstaltung Beteiligten, denen an dieser Stelle großer Dank gebührt!

Ich freue mich sehr, dass das Bundesdenkmalamt unter dem diesjährigen Motto „Feuer & Flamme“ wieder ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt hat. Entdecken Sie die imposanten Zeitzeugnisse unserer Kultur, lassen Sie den Funken der Begeisterung auf sich überspringen und genießen Sie den Tag des Denkmals!

Aber auch im wörtlichen Sinne haben Feuer und Flamme eine große Bedeutung für unsere Denkmale: Historische Brände an Denkmalen werden am Tag des Denkmals ebenso thematisiert wie Feuer als gestaltgebendes Element bei der Schmiedekunst, dem Feuervergolden oder Kalkbrennen. Nicht zuletzt hat Feuer im kunsthistorischen Kontext auch eine symbolische Bedeutung, die sich an vielen Denkmalen offenbart. Viel Vergnügen und einen abwechslungsreichen Tag voll Feuer und Flamme für unsere Denkmale wünscht Ihnen

Dr. Josef Ostermayer Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und öffentlichen Dienst

Dr.in Barbara Neubauer Präsidentin des Bundesdenkmalamtes


BUNDESDENKMALAMT Das Bundesdenkmalamt erforscht, schützt und pflegt das materielle Kulturerbe Österreichs und vermittelt die gesellschaftliche Bedeutung dieser Aufgabe. Denkmale vergegenwärtigen die Vergangenheit, sie prägen die Kulturlandschaft, sind Teil unserer Identität, ein wichtiges Element für das Image unseres Landes und auch ein bedeutender Faktor für Wirtschaft und Fremdenverkehr. Das Bundesdenkmalamt (BDA) ist die Fachinstanz, die im gesetzlichen Auftrag das Kulturerbe Österreichs behütet und die Verantwortung für die Erhaltung der Denkmale wahrnimmt. Es versteht sich nicht nur als Fachbehörde, sondern auch als Servicestelle, die das notwendige historische und technologische Wissen weitergibt und bemüht ist, Wünschen und Anregungen gegenüber offen zu sein. Das kulturelle Erbe als unersetzliches Kapital für die Zukunft authentisch und ungeschmälert zu bewahren ist vorrangiges Ziel.

© BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

Image und Ansehen Österreichs werden erheblich vom großen Reichtum seiner Denkmale geprägt. Denkmalschutz und Denkmalpflege sind auch eine Verpflichtung gegenüber der kulturellen Vielfalt Europas und der Welt. Bewahrung und Instandhaltung der Denkmale bilden einen wesentlichen Faktor für die österreichische Volkswirtschaft. Bei den Bemühun-

EUROPEAN HERITAGE DAYS gen um Erhaltung und Nutzung der Denkmale versucht das Bundesdenkmalamt stets einen Konsens mit den DenkmaleigentümerInnen herzustellen. Denn die Verantwortung für die Erhaltung der Denkmale lässt sich nur in Zusammenarbeit mit EigentümerInnen, Ländern, Gemeinden, Diözesen und den vielen hoch spezialisierten Fachleuten wahrnehmen. Das Bundesdenkmalamt öffnet am Tag des Denkmals seine Pforten Am Tag des Denkmals haben BesucherInnen die einmalige Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der BDA-Zentrale in der Hofburg zu werfen. Die Abteilungen für Wien, Konservierung und Restaurierung sowie Archäologie stellen ihre Tätigkeit vor, zudem gibt es Lesungen, Sonderführungen und eine Vielzahl weiterer interessanter Programmpunkte (S. 136). In Vorarlberg lädt die zuständige Abteilung in Bregenz ebenfalls zu einem Tag der offenen Tür ein (S. 112), während es in der Steiermark eine denkmalbezogene Ausstellung in Graz gibt (S. 92). Die Abteilung Baudenkmalpflege in der Kartause Mauerbach bietet ebenfalls ein vielfältiges Programm an (S. 46). Weitere Informationen zum Bundesdenkmalamt unter www.bda.at

Die European Heritage Days sind die größte Veranstaltung zur Feier des kulturellen Erbes in Europa. Ideengeber ist der frühere französische Kulturminister Jack Lang. Unter dem Motto „Dem kulturellen Erbe neues Leben einhauchen“ initiierte er 1984 erstmals die Tage der offenen Denkmale in Frankreich. Ab 1985 vom Europarat unterstützt, erfolgte 1991 die erste offizielle Eröffnung der European Heritage Days in der niederländischen Stadt Gouda. Österreich folgte im Jahr 1997 mit Oberösterreich und ab 1998 mit allen Bundesländern. Seit 1999 trägt die Europäische Union auf der Ebene der Europäischen Kommission die ab diesem Jahr auch offiziell so benannten European Heritage Days mit.

European Heritage Days Journee europeennes du patrimoine

Informationen zu den European Heritage Days: www.europeanheritagedays.com www.ec.europa.eu/programmes/creative-europe Informationen zum Europarat: www.ehd.coe.int

TAG DES DENKMALS 2015 Feuer & Flamme Der österreichische Beitrag zu den European Heritage Days ist der Tag des Denkmals. Dieser wird vom Bundesdenkmalamt organisiert und durchgeführt und findet alljährlich am letzten Sonntag im September bundesweit statt. Ziel ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren, dieses erlebbar zu machen und Interesse für die Belange des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege zu wecken. 2015 steht der Tag des Denkmals unter dem Motto „Feuer & Flamme“. So soll der Tag des Denkmals Feuer und Flamme für unsere Kulturdenkmale entfachen, gleichzeitig aber auch die Begeisterung, das Engagement und die Leidenschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesdenkmalamtes wie auch der Eigentümerinnen und Eigentümer für die Erhaltung unseres kulturellen Erbes aufzeigen. © BDA, Foto: Michaela Frick

Denkmale selbst können als Zeitzeugen die Begeisterung und Aufbruchsstimmung ihrer Zeit dokumentieren, aber auch Mahnmale für historische Ereignisse sein. Feuer als Bedrohung für Denkmale oder als Element für Schmiedekunst, Feuervergolden oder Kalkbrennen wird am Tag des Denkmals 2015 ebenso thematisiert wie die symbolische Bedeutung im kunsthistorischen Kontext. Darüber hinaus gibt es österreichweit einige Programmschwerpunkte, die in dieser Broschüre farblich extra ausgewiesen werden. Informationen zum Tag des Denkmals unter www.tagdesdenkmals.at 4

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SCHWERPUNKTE AM TAG DES DENKMALS 2015 ARCHÄOLOGIE

FEUERWEHR Feuer bedeutete für den Bestand von Städten die größte von innen ausgehende Gefahr bis in die Neuzeit. Nicht wenige Städte brannten im Verlauf der Zeit mehrmals ganz oder in weiten Bereichen ab. Die ersten Freiwilligen Feuerwehren wurden in Österreich in den 1860er Jahren gegründet. Heute ist die Feuerwehr aktiver Partner bei der Rettung von Denkmalen und somit auch beim Tag des Denkmals. © Foto: Michael Sack

© Michael Sack

Die Archäologie erforscht das verborgene kulturelle Erbe. ArchäologInnen erschließen die Quellen der ältesten Menschheitsgeschichte über Jahrtausende zurück. Archäologische Methoden machen auch das zugänglich, was nie aufgeschrieben wurde: den Alltag in einer römischen Villa oder in einem Konzentrationslager der NS-Zeit.

INDUSTRIAL HERITAGE

Die kurzen Videoclips (Dauer: maximal 90 Sek.) können von 1. September bis 5. Oktober 2015 auf Youtube hochgeladen werden und werden im Youtube-Channel des Bundesdenkmalamtes sowie auf Facebook geteilt. Zu gewinnen gibt es attraktive Preise rund ums Thema Denkmal. Alle am Tag des Denkmals 2015 teilnehmenden Denkmale sowie die Teilnahmebedingungen für den Videowettbewerb „Denkmalgeschichten 2015“ sind unter www.tagdesdenkmals.at abrufbar.

Seit rund fünf Jahren kooperiert das Bundesdenkmalamt erfolgreich mit der Internet-Enzyklopädie Wikipedia. Alljährlich veröffentlicht das Bundesdenkmalamt Listen der unter Schutz gestellten Denkmale. Diese werden von Wikipedia-AutorInnen für jede der rund 2.400 österreichischen Gemeinden in Wikipedia übertragen und bilden die Grundlage für die Fotowettbewerbe.

Am 1. Mai 1865 wurde die Wiener Ringstraße von Kaiser Franz Joseph I. feierlich eröffnet. 2015 feiert Wien ihren 150. Geburtstag mit zahlreichen Veranstaltungen und Ausstellungen. Der 5,3km lange Prachtboulevard mit seiner Fülle an Denkmalen wird am Tag des Denkmals entsprechend gewürdigt. © BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

© BDA, Foto: Petra Laubenstein

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Erstmals veranstaltet das Bundesdenkmalamt zum Tag des Denkmals einen Videowettbewerb. Alle Denkmalbegeisterten können mit einem selbst gefilmten Handy-Video mitmachen, in dem sie ein am Tag des Denkmals 2015 teilnehmendes Denkmal auf ihre ganz persönliche Weise filmisch vorstellen.

FOTOGRAFIEREN SIE ÖSTERREICHS DENKMALE!

150 JAHRE RINGSTRASSE

2015 ist das Europäische Jahr des industriellen und technischen Erbes, das von der E-FAITH (Europäische Föderation der Verbände des Industrie- und Technischen Kulturerbes) ausgerufen und vom Europarat unterstützt wird. Technische Denkmale sind somit auch ein Schwerpunkt des diesjährigen Tages des Denkmals.

VIDEOWETTBEWERB: „DENKMALGESCHICHTEN 2015“

FOTOWETTBEWERB IN ZWEI KATEGORIEN Internationaler Fotowettbewerb: Wiki Loves Monuments Über 37.000 denkmalgeschützte Objekte gibt es in Österreich, aber nicht von allen sind aktuelle Fotoaufnahmen vorhanden. Wiki Loves Monuments soll dazu beitragen, die Dokumentation unseres kulturellen Erbes zu vervollständigen. Einreichzeit: 1. September bis 30. September 2015 Fotowettbewerb Spezialpreis zum Tag des Denkmals Alle Bilder, die von den an diesem Tag präsentierten Bauten und Objekten zum Thema „Feuer & Flamme“ gemacht wurden, nehmen an diesem Sonderwettbewerb zum Tag des Denkmals am 27. September teil. Einreichzeit: 1. September bis 5. Oktober 2015 Mitmachen ist ganz einfach: Über die Webseite www.wikilovesmonuments.at sind Denkmallisten und Karten aller österreichischen Bundesländer zu finden. Die Fotos können dort direkt in das zentrale Medienarchiv „Wikimedia Commons“ hochgeladen werden. Alle eingereichten Fotos bleiben unter einer freien Lizenz der Allgemeinheit erhalten. Den GewinnerInnen winken attraktive Sachpreise und Gutscheine. Für weitere Informationen und bei Fragen wenden Sie sich bitte an: info@wikilovesmonuments.at 7


© BDA, Foto: Irene Dworak

Kinder und Jugendliche – die DenkmalpflegerInnen von morgen – sind Zielgruppe des BDAKulturvermittlungsprogrammes LERNORT DENKMAL, der Dachmarke für sämtliche Schulprojekte, die vom Bundesdenkmalamt veranstaltet werden oder in Kooperation stattfinden. SchülerInnen lernen im Rahmen dieser Projekte ihre eigene Geschichte, Kultur und Umwelt besser verstehen und entwickeln dadurch Verantwortungsbewusstsein für unser Kulturerbe.

können. Sie enthalten alle Informationen, die für die Bearbeitung des Themas bzw. zur Bewältigung der Aufgaben benötigt werden und sind unter www.lernortdenkmal.at/denkmalkoffer abrufbar. Die Denkmalreise endet im Juni mit einer Präsentation in der Schule oder in einem Denkmal im Ort – denn wer eine Reise macht, kann viel erzählen…

Die

didaktisch aufbereiteten Unterrichtsbehelfe zu Denkmalschutz, Denkmalforschung und Denkmalpflege sind für alle Schulformen der 3. bis 8. Schulstufe im „Denkmalkoffer“ zusammengefasst. Die darin enthaltenen Materialien unterstützen Kinder und Jugendliche dabei, Denkmale in ihrer unmittelbaren Umgebung zu erfassen, zu erleben und zu begreifen. Damit werden nachhaltige Vermittlung von Grundwissen und Sensibilisierung für unser kulturelles Erbe erreicht.

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Alle Denkmalreisen werden auf der Projektseite www.lernortdenkmal.at im Bereich „Denkmaltage für Schulen“ veröffentlicht. „ON TOUR! Denkmalreise“ startet im Schuljahr 2015/2016. Interessierte LehrerInnen, die mit ihren Schulklassen an der Reise teilnehmen möchten, erreichen uns unter der Telefonnummer 01/53415-220 und lernortdenkmal@bda.at Weitere Informationen unter www.lernortdenkmal.at © BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

Teil des Denkmalkoffers ist das Projektspiel „ON TOUR! Denkmalreise“, das sich über ein gesamtes Schuljahr erstrecken kann und auf einer stufenweisen und kreativen Herangehensweise an das Thema Denkmal basiert. Die Reiseleitung übernimmt der/die KlassenlehrerIn. Es werden Reisegruppen bis maximal fünf SchülerInnen gebildet, die als Team sechs Stationen mit bestimmten Aufgabenstellungen bearbeiten. Die Ergebnisse der einzelnen Stationen werden in Form der geforderten Arbeitsziele (Texte, Fotos etc.) auf den Spielplan geklebt und zeigen den Arbeitsfortschritt. Als Reiseführer gibt es Arbeitsblätter mit fachspezifischen Informationen, die als Arbeitsgrundlage für den Unterricht genutzt werden

PROGRAMMPUNKTE

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BURGENL AND

A6

LORETTO A3

GROSSHÖFLEIN 4

NEUSIEDL AM SEE 3

5 6 EISENSTADT

S4

S31

1

Tagestour Mittelburgenland und Westungarn

2 3 4 5 6

ROUTE NORD Neusiedl – Bürgerhaus Loretto – Wallfahrtskirche Maria Loretto Großhöflein – Pleiningerhaus Eisenstadt – Diözesanmuseum Eisenstadt - Österreichisches Jüdisches Museum

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MITTELBURGENLAND Stoob – Keramo-Graf

8 9 10 11 12

ROUTE SÜD (BEZIRK OBERWART) Goberling – Bergbaumuseum Aschau – Bauernhaus Aschau Nr. 49 Unterschützen – Kittinge Pinkafeld – Stadt- und Tuchmachermuseum Rotenturm an der Pinka – Schloss Rotenturm

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ROUTE SÜD (BEZIRK GÜSSING/JENNERSDORF) Mogersdorf – r.k. Pfarrkirche Mogersdorf – Schlachtfeld Neumarkt an der Raab – Kulturverein Künstlerdorf Neumarkt an der Raab St. Michael – Landtechnikmuseum Burgenland Gerersdorf – Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf

7

STOOB

ASCHAU PINKAFELD

9

11

10

8 GOBERLING

UNTERSCHÜTZEN 12

GERERSDORF

16

ROTENTURM AN DER PINKA

ST. MICHAEL

17

MOGERSDORF

NEUMARKT AN DER RAAB

13 14 15

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A4


BURGENLAND KÄRNTEN

08.00 Uhr: Abfahrt Wien, Busparkplatz Museum, Bellariastraße/ Seitenfahrbahn Burgring, 1010 Wien

Mag. Peter Adam Landeskonservator Abteilung für Burgenland

Bellariastraße/Seitenfahrbahn Burgring 1010 Wien

Auf Anfrage: i.meder@oegfa.at 12

BURGENLAND

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Oberwart: Haus Dellacher, Raimund Abraham 1964-69; Seelsorgezentrum, Günther Domenig/ Eilfried Huth 1966-69

SALZBURG

Szombathely: Sputnik-Observatorium, Elemér Zalotay 1968 Celldömölk: Kemenes Vulkanpark, László Földes, Balogh, Tatár-Gönczi 2013

STEIERMARK

Einkehr bei einem Buschenschank 21.00 Uhr: Ankunft in Eisenstadt 22.00 Uhr: Ankunft in Wien Treffpunkt: Busparkspur Bellariastraße/ Seitenfahrbahn Burgring, 1010 Wien Anmeldung erforderlich bis 20.09.2015 unter exkursion@oegfa.at oder 01/3197715 Unkostenbeitrag: € 40,00/Person (€ 30,00 für ÖGFA-Mitglieder) exkl. Bewirtungen und Eintrittsgelder. Änderungen im Programmablauf sind möglich. Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

P BURGENLAND

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TIROL

Die Route Süd (Bezirk Güssing/Jennersdorf) führt zum Schauplatz der Schlacht bei Mogersdorf, in das Landtechnik-Museum in St. Michael und das Freilichtmuseum in Gerersdorf bei Güssing sowie das Künstlerdorf Neumarkt an der Raab.

Die heurige Bustour zum Tag des Denkmals, die die ÖGFA gemeinsam mit der Abteilung des Bundesdenkmalamtes im Burgenland veranstaltet, führt in das Mittelburgenland und nach Westungarn. Wie im letzten Jahr stehen Bauten der Moderne auf dem Programm, beginnend mit der Schule Sieggraben der Wiener Architekten Franz Kaym und Alfons Hetmanek aus dem Jahr 1927. Mit Raimund Abrahams Haus Dellacher und dem Seelsorgezentrum von Günther Domenig und Eilfried Huth in Oberwart schließen sich zwei erstrangige Bauten dem Stil der 1960er Jahre an. Die Tour geht weiter zum spektakulären Sputnik-Observatorium in Szombathely aus dem Jahr 1968 und schließlich zum zwei Jahre alten Besucherzentrum des Kemenes Vulkanparks in Celldömölk. Den Abschluss bildet ein Imbiss in einem Buschenschank.

Sieggraben: Volksschule, Franz Kaym/ Alfons Hetmanek 1926-27

VORARLBERG

In der Route Süd (Bezirk Oberwart) spannt sich der Bogen vom Bergbaumuseum in Goberling, über das sehenswerte Turmuhrenmuseum in Aschau, liebevoll restaurierte Kittinge in Unterschützen, den spannenden Objekten des Stadtmuseums Pinkafeld bis zum romantischen Schloss Rotenturm, das seit einigen Jahren vom neuen Eigentümer in seinem alten Glanz wiederhergestellt wird.

1 TAGESTOUR MITTELBURGENLAND UND WESTUNGARN

WIEN

Wie bereits im vergangenen Jahr wird in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Architektur (ÖGFA) in einer ArchitekTour der vielseitigen Entwicklung der burgenländischen und westungarischen Architektur des 20. Jahrhunderts bis in die jüngere Zeit nachgespürt.

SALZBURG TIROL

© BDA

© BDA, Foto: Martina Oberer-Kerth

BURGENLAND KÄRNTEN

zum Motto „Feuer & Flamme“ haben wir für Denkmalinteressierte wieder spannende Routen zusammengestellt. Fachleute und EigentümerInnen präsentieren anhand ausgewählter Objekte die Vielfalt, die sich hinter dem Thema verbirgt.

STEIERMARK

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Liebe Besucherinnen und Besucher,

Im Mittelburgenland präsentiert ein Atelier in Stoob seine Arbeiten für die Martinkaserne in Eisenstadt und für Monumentalbauten der Wiener Ringstraße.

VORARLBERG

Busexkursion: Abfahrt: 08.00 Uhr Rückkehr: 22.00 Uhr

09.00 Uhr: Zusteigemöglichkeit in Eisenstadt, Europaplatz 1, 7000 Eisenstadt

Die Route Nord führt von aufwändig restaurierten Kapellen der Wallfahrtskirche Loretto, über das in Privatbesitz befindliche Pleiningerhaus in Großhöflein nach Eisenstadt in das Jüdische Museum und das Diözesanmuseum, wo heuer die Erhebung Eisenstadts zur Landeshauptstadt 1925 gefeiert wird.

WIEN

Programm am Tag des Denkmals


P 14

BURGENLAND

Öffnungszeiten: 10.00 bis 15.00 Uhr Führungen: 11.00 und 14.00 Uhr Treffpunkt: Hochaltar Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Öffnungszeiten: 09.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 10.00 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Eingang Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Hauptplatz 22 2443 Loretto

Hauptstraße 3 7051 Großhöflein

Postbus

P

Postbus

P

BURGENLAND In den barocken Gemäuern des Franziskanerklosters, einer Stiftung der Familie Esterházy, findet sich das Diözesanmuseum der Diözese Eisenstadt, wo im Gedenken an 90 Jahre Eisenstadt als Landeshauptstadt die Sonderausstellung „Eisenstadt – vom Barockjuwel zur Landeshauptstadt“ präsentiert wird. In dieser Schau wird auch das jüngst restaurierte Renaissancegestühl aus dem Eisenstädter Dom gezeigt. Öffnungszeiten: 10.00 bis 13.00 und 14.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 11.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: Museumskassa Anmeldung erforderlich unter museum@martinus.at

Joseph-Haydn-Gasse 31 7000 Eisenstadt

P

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Im Mittelalter wurde im Zusammenhang mit einer Schwefelquelle die Radegundiskapelle erbaut, die jedoch 1529 durch die Türken zerstört wurde. Graf Nikolaus Esterházy ließ 1639 die Kapelle wiederherstellen und ein Badehaus anbauen, das seit 1690 den Namen „Pleiningerhaus“ trägt. Im 18. Jahrhundert gab es Renovierungen in allen Gebäudetrakten, die Kapelle wurde in eine Marienkapelle umgewandelt. Auch die bedeutenden Wandmalereien sowie der kostbare Altar mit bekleideter Madonnenfigur – dem „Eisenstädter Gnadenbild“ – stammen aus dieser Zeit und wurden in den Restaurierwerkstätten des Bundesdenkmalamtes restauriert.

SALZBURG

Im Jahr 1644 unternahm Freiherr Hans Rudolf von Stotzingen eine Wallfahrt nach Loretto in Italien und brachte von dort eine Kopie des Gnadenbildes mit. Zunächst stellte er die Statue in seinem Schloss in Seibersdorf auf, um sie dann noch im selben Jahr auf ihren heutigen Ort zu übertragen. Nach mehrfachen Zerstörungen erfolgte zu Beginn des 18. Jahrhunderts unter der Herrschaft des Fürsten Paul Esterházy die barocke Umgestaltung der Kirche. In den vergangenen Jahren wurden die mehrfach übermalten Altäre restauriert. Dabei wurden in aufwändigen Arbeitsschritten die originalen Barockfassungen freigelegt und konserviert.

Eisenstadt – vom Barockjuwel zur Landeshauptstadt

STEIERMARK

Bürgerhaus und Marienkapelle

TIROL

Barocke Originalfassungen der Altäre

5 EISENSTADT – DIÖZESANMUSEUM

VORARLBERG

WEINWERK Altbau Obere Hauptstraße 31 7100 Neusiedl am See

4 GROSSHÖFLEIN – PLEININGERHAUS

Bus BURGENLAND

15

WIEN

Öffnungszeiten: 11.00 bis 19.00 Uhr

WIEN

TIROL

Täglich fahren tausende SchülerInnen in die Schulstadt Neusiedl am See. Das bedeutet fast immer: raus aus dem Bus, rein in die Schule und beim Nachhausefahren umgekehrt. Die vielen Denkmale, die die Stadt schon seit Jahrhunderten schmücken, kennt kaum jemand. Dies war Anlass für die aktuelle 3a der Klosterschule, die historischen Bauten in Neusiedl zu entdecken. Angeregt durch das Schulprojekt „Denkmaltouren“ fotografierten die SchülerInnen Denkmale der Stadt und laden nun zur Fotoausstellung. Zu den Fotos gibt es erläuternde Texte, auch ein Kalender wurde produziert. Ein Stadtplan zeigt von jedem Denkmal den genauen Standort.

3 LORETTO – WALLFAHRTSKIRCHE MARIA LORETTO

KÄRNTEN

© Sebastian Handler

© BDA

© Thomas Frankl

BURGENLAND

© Schülerin

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG

SchülerInnen fotografierten Denkmale in Neusiedl am See: Fotoausstellung und Präsentation des Denkmalkalenders 2016

VORARLBERG

STEIERMARK

2 NEUSIEDL – BÜRGERHAUS


Unterbergstraße 6 7000 Eisenstadt

P 16

BURGENLAND

Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr Führungen: 10.00 bis 18.00 Uhr (Dauer ca. 20 Min.) Treffpunkt: Eingang

Neugasse 24 7344 Stoob

P

BURGENLAND

Die Region um das Günser Gebirge ist eines der ältesten Siedlungsgebiete Europas und hatte in der Kelten- und Römerzeit sowie im Frühmittelalter als Zentrum der Bergbaukunst internationale Bedeutung. Das Bergbaumuseum von Goberling zeigt wichtige Exponate des Bergbaus in dieser Gegend. Im Anschluss an die Museumsführung und den Vortrag „Das Tauchental als Zentrum der Bronze-, Eisenund Glasgewinnung“ findet um 10.45 Uhr bei Schönwetter eine Fahrt zu den historisch bedeutsamen Objekten in der Umgebung statt.

Das Bauernhaus Aschau Nr. 49 ist eines der bedeutendsten burgenländischen Baudenkmale dörflicher Architektur des frühen 19. Jahrhunderts. Mit seiner Errichtung im Jahr 1820 beginnt eine Blütezeit des dörflichen Bauens im Bezirk Oberwart. Durch die Aufhebung der Ziegelpatente konnten massive Bauten mit Arkaden und Gewölbekonstruktion nun auch im dörflichen Bauen entstehen. Die Turmuhren und Bratenwender der Uhrenstube Aschau, die sich gleich neben dem Bauernhaus befindet, sind ein Teil der Uhrensammlung von Ing. Wolfgang Komzak, der 1963 mit dem Sammeln von antiken Uhren des 15. bis 19. Jahrhunderts, den Stilperioden der Gotik und Renaissance, des Barock und des frühen Industriezeitalters begann.

Öffnungszeiten: 09.00 bis 17.00 Uhr Führung: 09.30 Uhr (Dauer ca. 30 Min.) Vortrag: 10.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) En-plein-air-Führung: 10.45 Uhr (bei Schönwetter, Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Museumskassa

Goberling 118 7461 Goberling

Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr Führungen: 10.00 bis 12.00 und 14.00 bis 18.00 Uhr (Dauer ca. 30-45 Min.) Treffpunkt: Eingang Aschau 49, 7432 Oberschützen

P

P BURGENLAND

SALZBURG

Führungen durch die historischen Räume des Hauses und die Uhrenstube Aschau

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

KÄRNTEN

© W. Komzak

INDUSTRIAL HERITAGE

© Tourismus Stadtschlaining

Das Tauchental als Zentrum der Bronze-, Eisenund Glasgewinnung

STEIERMARK

Keramo-Graf besteht seit 1987 und ist auf die Produktion von Baukeramik spezialisiert. Ansässig ist der Betrieb im traditionsreichen Töpferdorf Stoob im Burgenland. Der Keramikermeister Christoph Graf ist Spezialist für die handwerkliche Fertigung von Altbaukeramik und schafft in präziser Kleinarbeit und mit geschultem Blick originalgetreue Replikationen. Keramo-Graf wirkte u.a. an der Martinkaserne in Eisenstadt mit und fertigte Greife für das Parlament in Wien, Schloss Hernstein, die Akademie am Schillerplatz und viele andere bedeutende Bauwerke.

9 ASCHAU – BAUERNHAUS ASCHAU NR. 49

TIROL

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 10.00 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Eingangsbereich des Museums

Werkstattführung und Arbeitsvorführung

8 GOBERLING – BERGBAUMUSEUM

VORARLBERG

Das Österreichische Jüdische Museum in Eisenstadt ist im ehemaligen berühmten jüdischen Viertel von Eisenstadt etabliert und kann seinen BesucherInnen eine der wenigen in der Pogromnacht 1938 nicht zerstörten privaten Synagogen präsentieren. In der Synagoge wie auch in der permanenten Ausstellung sind verschiedene Leuchter, Lampen und Lichtquellen zu sehen. Spezialführungen setzen sich näher auseinander mit der Bedeutung von sechsarmigen, siebenarmigen, acht- und neunarmigen Leuchtern, dem „ewigen Licht“, den Gedächtnis- bzw. Jahrzeitlichtern sowie den Schabbatkerzen und der Problematik von „Feuer & Flamme“ am Schabbat.

7 STOOB – KERAMO-GRAF

17

WIEN

Achte und gedenke!

150 JAHRE RINGSTRASSE

© BDA

BURGENLAND

© Jüdisches Museum Eisenstadt

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

6 EISENSTADT – ÖSTERREICHISCHES JÜDISCHES MUSEUM


P 18

BURGENLAND

Öffnungszeiten: 14.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 14.00 und 16.00 Uhr (Dauer ca. 20 Min.) Treffpunkt: im Stadtmuseum

Zielspritzen der Stadtfeuerwehr

Südburg, Postautobus

P

BURGENLAND Führung: 10.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: in der Kirche

Öffnungszeiten: 9.00 bis 18.00 Uhr Führungen: jede volle Stunde (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: Sala terrena Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Am Schloss 1 7501 Rotenturm an der Pinka

Rathausplatz 1 7423 Pinkafeld

Bus G1

P

Schulgasse

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Historische, weit über die Grenzen des Habsburgerreichs gehende Bedeutung erlangte der kleine, am Fuß des Schlößlbergs gelegene Ort Mogersdorf durch die große Türkenschlacht am 1. August 1664. 1857 wurde die Kirche in historisierender Weise mit Wandmalereien versehen, die – zum heurigen Tag des Denkmals passend – u.a. die Schlacht von Mogersdorf thematisieren.

TIROL

Das Feuerwehrmuseum, ein Teil des heutigen Stadtmuseums, zeigt anhand zahlreicher Dokumente, Fotos und Objekte wie Saug- und Druckspritzen, Dampfspritzen und Motorspritzen die Geschichte der ältesten Feuerwehr des Burgenlandes (gegründet 1871). In Filmen können Einsätze, Übungen, Umzüge und Festveranstaltungen der Feuerwehr betrachtet werden. Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld veranstaltet am Tag des Denkmals ein Zielspritzen für jung und alt im Garten des Stadtmuseums. Neben einer Schauübung sind Fahrzeuge und Geräte der Feuerwehr vor dem Museum zu besichtigen.

Schloss Rotenturm, 1862 bis 1865 unter Graf Erdödy im maurischen Stil erbaut, ist eines der schönsten historistischen Schlösser Österreichs. Ein Brand im Jahr 1924 markierte den Beginn des Verfalls zur Ruine, die seit 2008 in Privatbesitz von Prof. Heinz Schinner in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt aufwändig saniert wird. BesucherInnen haben die Gelegenheit, den Sanierungsfortschritt hautnah zu erleben und die restaurierten Räumlichkeiten des Erdgeschoßes, in dem sich auch die Kapelle befindet, zu besichtigen. Vom Turm aus kann der fantastische Ausblick genossen werden.

Führung: Wandmalereien zur Schlacht von Mogersdorf

SALZBURG

Führung im restaurierten Schloss

13 MOGERSDORF – R.K. PFARRKIRCHE

STEIERMARK

Führung im Feuerwehrmuseum – Schauübung, Geräteausstellung und Zielspritzen der Stadtfeuerwehr Pinkafeld

KÄRNTEN

© BDA, Foto: Martina Oberer-Kerth

© Heinz Schinner

12 ROTENTURM AN DER PINKA – SCHLOSS ROTENTURM

VORARLBERG

Unterschützen 51 7400 Unterschützen

11 PINKAFELD – STADT- UND TUCHMACHERMUSEUM

Mogersdorf 1 8382 Mogersdorf

P BURGENLAND

19

WIEN

Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.00 Uhr Führungen: während der Öffnungszeiten (Dauer ca. 20 Min.) Treffpunkt: Eingang

WIEN

TIROL

Die freistehenden bäuerlichen Speicherbauten stellen eine Sonderform dar, die einstmals in den mittleren und südlichen Landesteilen des Bundeslandes weit verbreitet war. Für die Kulturgeschichte des Burgenlandes sind sie von einzigartiger Bedeutung, stellten sie doch gleichsam einen „Tresor“ für bäuerliche Güter dar. In Unterschützen finden sich noch einige dieser so genannten Kittinge, die gegen Ende des 18. Jahrhunderts in Holzblockbauweise mit Lehmbewurf und einem Strohdach errichtet wurden. Der Eigentümer von zwei Kittingen erzählt über seine Erfahrungen in der Erhaltung eines derartigen Kleindenkmals.

FEUERWEHR

© Museumsverein Pinkafeld

BURGENLAND

© Herbert Fink

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG

Historische bäuerliche Speicherbauten

VORARLBERG

STEIERMARK

10 UNTERSCHÜTZEN – KITTINGE


Mogersdorf 1 8382 Mogersdorf

Steirische Ostbahn 20

BURGENLAND

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Öffnungszeiten: 09.00 bis 12.00 und 13.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 10.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 1,5 Std.) Treffpunkt: Eingangsbereich

Hauptstraße 45 8380 Neumarkt an der Raab

Schulstraße 12 7535 St. Michael

P

Thema Wald

BURGENLAND KÄRNTEN Das Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf ist das größte Freilichtmuseum des Südburgenlandes. Es zeigt über 30 Gebäude der letzten drei Jahrhunderte aus der Region – darunter Wohnhäuser, Kellerstöckl, Speicher, Stadel und Werkstätten aus Holz, Lehm und Stroh –, die mit bodenständigen Gebrauchsgegenständen und Gerätschaften ausgestattet sind. Neben Führungen stehen am Tag des Denkmals auch eine Kunstschmiedevorführung und eine Sonderausstellung alter geschmiedeter Objekte am Programm – von Werkzeugen über Stangenwaagen, Hochzeitsböller bis zur Turmuhr. Für das leibliche Wohl gibt es Kesselgulasch vom offenen Feuer. Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr Führungen: 11.00 und 16.00 Uhr (Dauer ca. 1-1,5 Std.) Treffpunkt: beim Taubenschlag im Museum Gerersdorf 66c 7542 Gerersdorf

LB Dr. Richard

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P BURGENLAND

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Das Wissen über Natur, Landtechnik und Tradition im bäuerlichen Alltag ist im Landtechnikmuseum Burgenland gesammelt und bei jeder Witterung zu besichtigen. Die Sammlung besteht seit 1995 und hat ihren Schwerpunkt auf historischen Landmaschinen. Ca. 2.000 ausgestellte Exponate dokumentieren auf 2.700m2 zwei Jahrhunderte technischer Entwicklung, von der Sichel bis zum langsamsten Porsche – einem Traktor. Neben der Porsche-Traktorsammlung ist der Modellschauraum, der die gelebte Gemeinschaft, Küche und Handwerk anschaulich darstellt, ein weiteres Highlight.

SALZBURG

Museumsführungen, Kunstschmiedevorführung und Sonderausstellung

Öffnungszeiten: 14.00 bis 18.00 Uhr Führung: 16.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Pavillon

Kinderspielplatz

© Gerhard Kisser

INDUSTRIAL HERITAGE Von der Sichel zum Mähdrescher

STEIERMARK

Der erste Künstlergast im Atelierhaus war 1968 der Maler Johannes Wanke, der von da an bis zu seinem Tod Neumarkt an der Raab zu seinem Lebensmittelpunkt erkor. In den 1980er Jahren bewohnte einer seiner Schüler, der Künstler Johannes Ramsauer, das Atelierhaus. Im Rahmen des Tages des Denkmals eröffnet der Kulturverein Künstlerdorf Neumarkt an der Raab eine Werkschau mit Arbeiten der beiden herausragenden Künstler in der Dorfgalerie.

17 GERERSDORF – FREILICHTMUSEUM ENSEMBLE GERERSDORF

TIROL

Ausstellung „Johannes Ramsauer & Johannes Wanke“ in der Dorfgalerie

16 ST. MICHAEL – LANDTECHNIKMUSEUM BURGENLAND

VORARLBERG

Öffnungszeiten: 10.00 bis 15.00 Uhr Führungen: 10.00 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Haltestelle Steirische Ostbahn, Parkplatz Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

15 NEUMARKT AN DER RAAB – KULTURVEREIN KÜNSTLERDORF NEUMARKT AN DER RAAB

21

WIEN

Die Schlacht bei Mogersdorf war das wichtigste Gefecht im Türkenkrieg 1663/64. Am 1. August 1664 gelang es der kaiserlichen Armee unter Führung des Grafen Montecuccoli, die osmanische Streitmacht bei ihrem Übergang über die Raab zu stoppen und zurückzuschlagen. Am Tag des Denkmals wird das Schlachtfeld besucht, das ab Herbst 2015 vom Bundesdenkmalamt im Rahmen einer mehrjährigen „Schlachtfeldarchäologie“ systematisch untersucht werden wird.

© BDA, Foto: Martina Oberer-Kerth

ARCHÄOLOGIE Die Schlacht von Mogersdorf

© BDA, Foto: Martina Oberer-Kerth

BURGENLAND

© Gemeinfrei

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

14 MOGERSDORF – SCHLACHTFELD


KÄRNTEN KOROŠKA 2

A1

FRIESACH BREŽE S3

A2

10

ST. GERTRAUD OBERDRAUBURG 8

1

Bad Eisenkappel und Koprein-Petzen – Ortsführung und Museum Peršman Železna Kapla in Pod Peco – vodenje po mestu in Muzej Peršman 2 Friesach – Stadtrundgang Breže – obhod mesta 3 Grafenstein – Ziegelei Falkinger Grabštajn – Opekarna Falkinger 4 Klagenfurt – Domkirche Celovec – stolna cerkev 5 Karfreit – Kulturfahrt und Ortsmuseum Kobarid – kulturno popotovanje in krajevni muzej 6 Magdalensberg – Archäologischer Park Štalenska gora – arheološki park 7 Nötsch im Gailtal – Museum des Nötscher Kreises Čajna – Muzej Čajnskega kroga 8 Oberdrauburg – Ortsführung Oberdrauburg – vodenje po kraju 9 Saag – Schifffahrt und Forstseekraftwerk Žaga – vožnja z ladjo in elektrarna ob jezeru Boršt 10 St. Gertraud – Hochofen „Hammer“ und Erzwanderweg St. Gertraud – plavž „Hammer“ in rudarska sprehajalna pot 11 Velden – Musikschule, ehemaliges „Spritzenhaus“ Vrba – Glasbena šola, bivša „gasilska hiša“

MAGDALENSBERG

A1

VELDEN VRBA

NÖTSCH ČAJNA

11

7

A2

9

KLAGENFURT CELOVEC 4 SAAG ŽAGA

6 ŠTALENSKA GORA A2

3

GRAFENSTEIN GRABŠTAJN

A1

1

KARFREIT 5 KOBARID CAPORETTO

BAD EISENKAPPEL ŽELEZNA KAPLA


Bei Ihnen das Feuer der Begeisterung für Kärntens kulturelles Erbe zu entfachen, wünscht sich Mag. Gorazd Živkovič Landeskonservator Abteilung für Kärnten

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KÄRNTEN

Z željo, da bi v vas zanetil ogenj navdušenja za kulturno dediščino avstrijske Koroške, vaš Mag. Gorazd Živkovič Deželni konservator za Koroško

BURGENLAND KÄRNTEN Pohod vodi skozi devet stoletij zgodovine mesta in trga z informacijami o kulturi in jeziku, geoloških posebnostih, zgodovini od prvih pisnih omemb kraja do danes. Časovno-zgodovinski muzej Peršman, prvotno gorska kmetija družine Sadovnik, namenja več kot 100m² razstavne površine tematiki „Zasledovanje Koroških Slovencev in njihov upor“ s posebnim upoštevanjem družine Peršman, njihovega umora pri masakru leta 1945 ter pravno zgodovino zločina.

Öffnungszeiten: 10.00 - 12.30 u. 15.00 - 17.00 Uhr Marktwanderung: 10.00 Uhr (Dauer ca. 2 Std.) Museumsführung: 15.00 Uhr (Dauer ca. 2 Std.) Treffpunkt: Bildungszentrum Bad Eisenkappel bzw. Museum Peršman

Odpiralni čas: od 10. - 12.30 ure in od 15. - 17. ure Pohod po trgu: ob 10. uri (trajanje cca. 2 uri) Vodenje po muzeju: ob 15. uri (trajanje cca. 2 uri) Zbirališče: Izobraževalni center Železna Kapla oz. Muzej Peršman

Bad Eisenkappel 313 und Koprein-Petzen 3 9135 Bad Eisenkappel

Železna Kapla 313 in Pod Peco 3 9135 Železna Kapla

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P KÄRNTEN

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Die Wanderung führt durch neun Jahrhunderte Stadt- und Marktgeschichte mit Informationen über Kultur und Sprache, geologische Besonderheiten, Historie von der ersten urkundlichen Erwähnung bis in die Gegenwart. Das zeithistorische Museum Peršman, ursprünglich Bergbauernhof der Familie Sadovnik, widmet über 100m² Ausstellungsfläche dem Schwerpunktthema „Verfolgung und Widerstand der Kärntner SlowenInnen“ unter besonderer Berücksichtigung der Peršmanfamilie, ihrer Ermordung bei einem Massaker 1945 sowie der Justizgeschichte des Verbrechens.

SALZBURG

Pohod skozi čas in prostor v Železni Kapli in vodenje skozi časovno-zgodovinski Muzej Peršman z Zdravkom Haderlapom

STEIERMARK

Mit dem Feuer kam aber auch die Büchse der Pandora: Am Tag des Denkmals erzählen wir von den Stadtbränden Friesachs und Klagenfurts und den regionalen Auswirkungen der großen Flächenbrände von 1914-1918 und 1938-1945 auf Volksgruppen und Menschen.

Z ognjem pa je prišla tudi Pandorina skrinjica: Na Dan spomenika pripovedujemo o požarih mest Breže in Celovec ter regionalnih vplivih požarov velikih razsežnosti v letih 1914-18 in 1938-1945 na narodne skupnosti in ljudi.

Wanderung durch Zeit und Raum in Bad Eisenkappel sowie Führung durch das zeithistorische Museum Peršman mit Zdravko Haderlap

TIROL

V grški mitologiji Prometej kot prinašalec ognja ustvarja pogoje za kulturno ustvarjanja: skladno z letošnjo temo „Ogenj in plamen“ boste v opekarni v Grabšajnu, v restavratorski delavnici v Oberdrauburgu in v izpostavi Koroškega deželnega muzeja spoznali kulturne tehnike kot npr. žganje opeke. V krajih Vorderwölch in Železna Kapla pričata plavž in kovačnica o rudarstvu železa. V krajih Žaga in Vrba na Koroškem bomo odkrivali nove spomenike tehnike arhitekta z Vrbskega jezera, Franz-a Baumgartner-ja.

1 ŽELEZNA KAPLA IN POD PECO – VODENJE PO MESTU IN MUZEJ PERŠMAN

VORARLBERG

in der griechischen Mythologie schafft Prometheus als Feuerbringer die Voraussetzung für kulturelles Schaffen: Abgestimmt auf das diesjährige Thema „Feuer & Flamme“ lernen Sie in einer Ziegelei in Grafenstein, in einer Restaurierwerkstätte in Oberdrauburg und in einer Außenstelle des Landesmuseums Kärnten historische Kulturtechniken, wie etwa den Ziegelbrand, kennen. In Vorderwölch und in Bad Eisenkappel zeugen ein Hochofen und eine Schmiede vom Eisenbergbau. In Saag und Velden gilt es, neue Baudenkmale der Technik aus der Hand des „Wörthersee-Architekten“ Franz Baumgartner zu entdecken.

1 BAD EISENKAPPEL UND KOPREINPETZEN – ORTSFÜHRUNG UND MUSEUM PERŠMAN

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WIEN

Cenjene obiskovalke in obiskovalci!

© BDA, Foto: Petra Laubenstein

© BDA, Foto: Petra Laubenstein

© BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

BURGENLAND KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

Liebe Besucherinnen und Besucher,


Führungen: 11.00, 14.00 und 16.00 Uhr (Dauer ca. 1,5 Std.) Treffpunkt: Tourismusinformation, Hauptplatz 15 Kinderprogramm: 13.00 und 16.30 Uhr im Wachsstub’n-Museum im Fürstenhof; Begrenzte TeilnehmerInnenzahl, Anmeldung erforderlich unter 0676/4743411

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KÄRNTEN

ÖBB

Workshop Kerzen-Ziehen

P

ÖBB

Delavnica vlečenja sveč

Proizvodnja opeke ima v Grabštajnu dolgo tradicijo. Sarah Falkinger in Mario Schmid vodita Opekarno Falkinger, v kateri proizvajajo klasično „Grabštanjsko ploščo“ in manjše serije po meri. Surovina ilovica se za proizvodnjo opek na različne načine spravi v različne oblike in se žge z lesom. Na Dan spomenika ponuja par vpogled v zgodovinski način proizvodnje gradbenega materiala opeke: na ta dan lahko doživite delovne korake od peskanja, udarjanja, sušenja do žganja.

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: laufend Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

P

Odpiralni časi: od 10. do 17. ure Vodenja: redno Odprto samo na Dan spomenika!

BURGENLAND KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Ziegelproduktion hat in Grafenstein lange Tradition. Sarah Falkinger und Mario Schmid betreiben die Ziegelei Falkinger, in der die klassische „Grafensteiner Platte“ sowie kleine Serien nach Maß gefertigt werden. Der Rohstoff Lehm wird für die Ziegelproduktion auf unterschiedlichste Weise in verschiedene Formen gebracht und mit Holz gebrannt. Am Tag des Denkmals gewährt das Paar einen Einblick in die historische Produktionsweise des Baumaterials Ziegel: Die Arbeitsschritte von der Lehmaufbereitung über das Sandeln, Schlagen, Trocknen bis zum Brennen können an diesem Tag erlebt werden.

SALZBURG

INDUSTRIAL HERITAGE

© Ziegel Keramik Falkinger

Grabštanj-opekarska obrt

Zapfendorferstraße 7 / Hintaus 9131 Grafenstein

Glavni trg 15 9360 Breže

Hauptplatz 15 9360 Friesach

P

Vodenja: ob 11., 14. in 16. uri (trajanje cca. 1,5 ur) Zbirališče: Turistične informacije, Glavni trg 15 Otroški program: ob 13. in 16.30 uri v Muzeju Wachsstub’n v knežjem dvoru; omejeno število udeležencev, Potrebna je prijava na tel. št. 0676/4743 411

Grafenstein-Ziegelhandwerk

STEIERMARK

Seit 1215 wird Friesach in den Urkunden als „civitas“ bezeichnet und ist somit die älteste Stadt in Kärnten. Wie kaum in einem anderen Ort ist das Mittelalter in den erhaltenen Profan- und Sakralbauten Friesachs präsent. Einzigartig ist der heute noch durchgehend mit Wasser gefüllte Stadtgraben. Die Herolde von Friesach, Boten der Stadt, berichten bei einem Stadtrundgang über Besonderheiten aus der Geschichte mit dem Themenschwerpunkt der 22 Großbrände und ihren Folgen für die bauliche Entwicklung der Stadt.

Od leta 1215 se Breže v listinah pojavljajo kot „civitas“ in so tako najstarejše mesto na avstrijskem Koroškem. Srednji vek, ki se odraža v ohranjenih posvetnih in sakralnih stavbah mesta Breže, je v redko katerem kraju bolj prisoten kot tukaj. Mestni jarek, ki je še danes zmeraj napolnjen z vodo, je edinstven. Glasniki mesta Breže, seli mesta, med obhodom mesta poročajo o posebnostih iz zgodovine s težiščem na 22 velikih požarih in njenih posledicah za gradbeni razvoj mesta.

TIROL

Obhod z glasnikom, selom mesta Brež

3 GRABŠTAJN – OPEKARNA FALKINGER

VORARLBERG

Rundgang mit dem Herold, dem Stadtboten von Friesach

3 GRAFENSTEIN – ZIEGELEI FALKINGER

Zapfendorferstraße 7 / zadnja stran 9131 Grabšajn

P KÄRNTEN

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WIEN

2 BREŽE – OBHOD MESTA

INDUSTRIAL HERITAGE

© Ziegel Keramik Falkinger

© BDA, Foto: Petra Laubenstein

BURGENLAND

© Burgenstadt Friesach

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

2 FRIESACH – STADTRUNDGANG


19.00 Uhr: Dialog mit Dompfarrer Peter Allmaier und Landeskonservator Gorazd Živkovič zum Thema „Kirche und Denkmalschutz“ 20.00 Uhr: Begegnung am Domplatz: Gespräch am Feuer Treffpunkt: Haupteingang des Doms

BURGENLAND 19.00: Dialoška pridiga s stolnim župnikom Petrom Allmaier-jem in deželnim konservatorjem Gorazdom Živkovičem na temo „Postaviti spomenik – Cerkev in zaščita spomenikov“ 20.00: Srečanje na stolnem trgu: Pogovor ob ognju Zbirališče: Glavni vhod stolnice

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. TIROL

16.00: „Iskre naredijo ogenj“: spektaku¬larna vaja zaščite pred ognjem in nasveti za preventivno zaščito pred ognjem v glavni stražarnici v Celovcu

16.00 Uhr: „Funken machen Feuer“: spektakuläre Brandschutzübung und Tipps zum vorbeugenden Brandschutz und zur Brandbekämpfung der Hauptwache Klagenfurt Domplatz 9020 Klagenfurt am Wörthersee

P KÄRNTEN

18.30: Glasbeni ognjemet s Klaus-om Kuchling-om na stolnih orglah

Program na Dan spomenika:

Programm am Tag des Denkmals:

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Današnjo stolno cerkev so leta 1578 zgradili protestantski deželni stanovi, v 17. in 18. stoletju je prejela svoj razkošni baročni izgled. Vplivnih adaptacij je bil kompleks deležen po velikem požaru leta 1723 in po tem, ko ga je zadela bomba v drugi svetovni vojni. K vodilu „iskre naredijo ogenj“ je na Dan spomenika na voljo tematsko-specifični program, ki se prične s spektakularno vajo zaščite pred ognjem, nadaljuje z vodenjem po stolnici glede na tematiko in glasbenim ognjemetom na orglah ter dialoško pridigo s stolnim župnikom in deželnim konservatorjem na temo „Cerkev in ohranitev spomenikov“.

17.00: Tematsko vodenje po stolnici „Od svetnikov, ki so goreli za svojo vero, do materialov, ki simbolizirajo ogenj“, s stolnim župnikom Petrom Allmaier-jem

SALZBURG

18.30 Uhr: Ein musikalisches Feuerwerk mit Klaus Kuchling an der Domorgel

Iskre naredijo ogenj

STEIERMARK

17.00 Uhr: Themenbezogene Domführung „Von Heiligen, die Feuer und Flamme für ihren Glauben waren, bis zu Materialien, die Feuer symbolisieren“ mit Dompfarrer Peter Allmaier

Stadtwerke Klagenfurt

VORARLBERG

Die heutige Domkirche wurde 1578 von den protestantischen Landständen erbaut, im 17. und 18. Jahrhundert erhielt sie ihr prächtiges barockes Erscheinungsbild. Prägende Umgestaltungen erfuhr die Anlage nach einem Großbrand 1723 und nach einem Bombentreffer im Zweiten Weltkrieg. Zum Motto „Funken machen Feuer“ gibt es am Tag des Denkmals ein themenspezifisches Programm, beginnend mit einer spektakulären Brandschutzübung, einer themenbezogenen Domführung und einem musikalischen Feuerwerk an der Orgel. Auch findet ein Dialog mit dem Dompfarrer und dem Landeskonservator zum Thema „Kirche und Denkmalschutz“ statt.

4 CELOVEC – STOLNA CERKEV

9020 Celovec ob Vrbskem jezeru

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Stadtwerke Klagenfurt KÄRNTEN

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WIEN

Funken machen Feuer

KÄRNTEN

© BDA, Foto: Petra Laubenstein

BURGENLAND

© BDA, Foto: Petra Laubenstein

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

4 KLAGENFURT – DOMKIRCHE


Öffnungszeiten: 09.00 bis 18.00 Uhr Kulturfahrt: 08.30 Uhr Abfahrt in KlagenfurtMinimundus, Anmeldung erforderlich unter 0463/55630 Führung für selbständig Anreisende: 14.00 Uhr (Dauer ca. 1,5 Std.) Treffpunkt: im Museum Gregorčičeva 10 5222 Kobarid

P 30

KÄRNTEN

Odpiralni časi: od 9. do 18. ure Kulturno popotovanje: ob 8.30 uri odhod iz Celovca-Minimundus, Potrebna prijava na tel. št. 0463/55630 Vodenje za tiste, ki potujejo sami: ob 14. uri (trajanje cca. 1,5 ur) Zbirališče: v muzeju

Gregorčičeva 10 5222 Kobarid

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Vor 2.000 Jahren war die römische „Stadt auf dem Magdalensberg“ ein Wirtschafts- und Handelszentrum voller Leben und von Bedeutung weit über die heutigen Landesgrenzen hinaus. Heute zählt der Archäologische Park am Magdalensberg zu den größten Ausgrabungsstätten des Ostalpenraums und zeigt u.a. den „Jüngling vom Magdalensberg“. Eine Spezialführung mit dem Archäologen Franz Glaser thematisiert den Norischen Stahl, der schon zu Römerzeiten im gesamten Reich berühmt war, und seine Bedeutung für den Magdalensberg. Zudem können BesucherInnen einem Schmied der Keltengruppe ALAUNI beim Ausführen alter Handwerkstechnik über die Schulter schauen.

Pred 2.000 leti je bilo rimsko „mesto na Štalenski gori“ gospodarsko in trgovsko središče polno življenja in pomena, daleč preko današnjih deželnih meja. Danes šteje arheološki park na Štalenski gori k največjim izkopališčem vzhodnoalpskega prostora in med drugim prikazuje „mladeniča s Štalenske gore“. Posebno vodenje z arheologom Franz-em Glaser-jem tematizira noriško jeklo, ki je bilo že za časa Rimljanov znano v celotnem cesarstvu, in njegov pomen za Štalensko goro. Poleg tega lahko obiskovalci in obiskovalke opazujejo kovača keltske skupine ALAUNI pri uporabi stare rokodelske tehnike.

Öffnungszeiten: 09.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 10.00 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 1,5 Std.) Treffpunkt: Eingang Magdalensberg 15 9064 Magdalensberg

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Odpiralni časi: od 9. do 17. ure Vodenja: ob 10. in 14. uri (Trajanje cca. 1,5 ure) Zbirališče: vhod

KÄRNTEN

BURGENLAND Ferrum Noricum – „Noriško jeklo“ iz mesta na Štalenski gori

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

ARCHÄOLOGIE

© Landesmuseum Kärnten

Ferrum Noricum – „Norischer Stahl“ aus der Stadt am Magdalensberg

SALZBURG

Slovenski kraj Kobarid (nemško: Karfreit, italijansko: Caporetto), ki se nahaja na stičišču Furlanije in Koroške, ki ju povezujeta dolini Soče in Nadiže (italijansko: Isonzo in Natisone), je bil zaradi svoje lege prizorišče številnih bojev. Do danes je v okolici Kobarida mogoče najti številne sledi prve svetovne vojne. Tematsko težišče krajevnega muzeja so bitke, ki so bile glede na potek Fronte poimenovane po reki Soči. (italijansko: Isonzo). Muzej sicer ni mišljen kot vojni muzej, ki bi pričal o zmagi, slavi in nacionalnem ponosu: v središču sta človek in njegova stiska.

STEIERMARK

Der slowenische Ort Kobarid (deutsch: Karfreit, italienisch: Caporetto) im Schnittpunkt des Friaul und Kärnten verbindenden Soča- und Nadižatals (italienisch: Isonzo- und Natisonetals) war wegen seiner Lage Schauplatz zahlreicher Kämpfe. Bis heute gibt es rund um Kobarid zahlreiche Spuren des Ersten Weltkrieges. Thematischer Schwerpunkt des Ortsmuseums sind jene Schlachten, die in Hinblick auf den Frontverlauf nach dem Fluss Isonzo (slowenisch: Soča) benannt wurden. Das Museum versteht sich jedoch nicht als Kriegsmuseum, das von Sieg, Ruhm und Nationalstolz handelt: Im Mittelpunkt stehen der Mensch und seine Not.

TIROL

Kulturno popotovanje z vodenjem po muzeju

6 ŠTALENSKA GORA – ARHEOLOŠKI PARK

VORARLBERG

Kulturfahrt mit Museumsführung

6 MAGDALENSBERG – ARCHÄOLOGISCHER PARK

Štalenska gora 15 9064 Štalenska gora

P KÄRNTEN

31

WIEN

5 KOBARID – KRAJEVNI MUZEJ

ARCHÄOLOGIE

© Landesmuseum Kärnten

© Museum Kobarid

BURGENLAND

© Museum Kobarid

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

5 KARFREIT – ORTSMUSEUM


8 OBERDRAUBURG – VODENJE PO KRAJU

Sonderführung durch die Ausstellung „Wege zum Bild“

Posebno vodenje po razstavi „Poti k sliki“

Revitalisierung des historischen Zentrums 2004-2014

Poživitev zgodovinskega središča v letih 2004-2014

Begünstigt durch seine Lage am Schnittpunkt des Drautals mit dem Nord-Süd-Übergang über den Plöckenpass war Oberdrauburg über viele Jahrhunderte ein bedeutender Platz für Handel, Gewerbe sowie Maut- und Zollabgaben. Dieser Wohlstand ist in der Architektur des historischen Ortszentrums aus dem 15. und 16. Jahrhundert sichtbar. Dieses ist bis heute in bemerkenswerter Geschlossenheit erhalten und wurde von 2004 bis 2014 revitalisiert. Bestes Beispiel einer denkmalgerechten Instandsetzung und Restaurierung ist das „Lengauerhaus“, das künftig als Werkstätte eines Restaurators genützt und am Tag des Denkmals erstmals öffentlich vorgestellt wird.

Zaradi svoje ugodne lege na stičišču Dravske doline, s prehodom s severa na jug preko sedla Plöckenpass, je bil kraj Oberdrauburg več stoletij pomemben kraj za trgovanje, obrt in cestninske ter davčne dajatve. Ta blaginja se odraža v arhitekturi zgodovinskega mestnega središča iz 15. in 16. stoletja. Le-to je do danes ohranjeno v izredni enovitosti in je bilo poživljeno med leti 2004 in 2014. Najboljši primer popravila in renovacije, ki ustreza spomeniški ohranitvi, je objekt „Lengauerhaus“, ki bo v prihodnje služil kot delavnica restavratorja in bo na Dan spomenika prvič javno predstavljen.

Nötsch 39, Haus Wiegele 9611 Nötsch im Gailtal

P 32

KÄRNTEN

Bus, Bahn

Čajna 39, Hiša Wiegele 9611 Čajna

P

avtobus, vlak

Führung: 10.00 Uhr (Dauer ca. 2-2,5 Std.), Begrüßungstrunk mit Bgm. Stefan Brandstätter Treffpunkt: Rathaus, Marktplatz 1

Marktplatz 1 9781 Oberdrauburg

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Vodenje: ob 10. uri (trajanje cca. 2-2,5 ure), Pijača dobrodošlice z županom Stefanom Brandstätter-jem Zbirališče: Mestna hiša, Mestni trg 1

BURGENLAND KÄRNTEN TIROL

Odpiralni časi: od 14. do 18. ure Vodenje: ob 15. uri (trajanje cca. 50 min) Zbirališče: vhod

VORARLBERG

Öffnungszeiten: 14.00 bis 18.00 Uhr Führung: 15.00 Uhr (Dauer ca. 50 Min.) Treffpunkt: Eingang

Razstava „Poti k sliki“ v Muzeju Čajnskega kroga se ukvarja z deli Sebastiana Isepp-a, Antona Kolig-a, Franz-a Wiegele-ja in Antona Mahringer-ja. Z namenom nuditi vpogled v način dela umetnikov Čajne in na transparentni način prikazati postopek nastajanja slike, bodo javnosti predstavljena praktično nedostopna ključna dela. Delovni postopek Anotna Koliga in natančni razvoj prvih bežnih skic do končnega dela se lahko še posebej nazorno opazuje na njegovem projektu opremljanja glavne dvorane Dunajskega krematorija, projekt, ki mu je bil leta 1923 predan s strani dunajske mestne občine.

Mestni trg 1 9781 Oberdrauburg

P KÄRNTEN

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WIEN

Die Ausstellung „Wege zum Bild“ im Museum des Nötscher Kreises geht auf das Werk von Sebastian Isepp, Anton Kolig, Franz Wiegele und Anton Mahringer ein. Unter dem Aspekt, Einblicke in die Arbeitsweise der Nötscher Künstler zu geben und den Entstehungsprozess eines Gemäldes transparent zu machen, werden der Öffentlichkeit kaum zugängliche Schlüsselwerke präsentiert. Der Arbeitsprozess Anton Koligs und die genaue Entwicklung von ersten flüchtigen Skizzen bis hin zum Endprodukt lassen sich besonders anschaulich an seinem Ausstattungsprojekt für die Haupthalle im Wiener Krematorium nachvollziehen, welches ihm 1923 von der Wiener Stadtgemeinde übertragen wurde.

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

8 OBERDRAUBURG – ORTSFÜHRUNG

SALZBURG

7 ČAJNA – MUZEJ ČAJNSKEGA KROGA

STEIERMARK

INDUSTRIAL HERITAGE

© BDA, Foto: Petra Laubenstein

INDUSTRIAL HERITAGE

© Franz Bernhart

INDUSTRIAL HERITAGE

© Cornelius Kolig, Foto: fatzi.at

INDUSTRIAL HERITAGE

BURGENLAND

© Cornelius Kolig

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

7 NÖTSCH IM GAILTAL - MUSEUM DES NÖTSCHER KREISES


10 ST. GERTRAUD – PLAVŽ „HAMMER“ IN RUDARSKA SPREHAJALNA POT

Geführte Schifffahrt von Velden nach Saag und retour mit Wilhelm Deuer

Vodena pot z ladjo iz Vrbe na Koroškem do Žage in nazaj z Wilhelmom Beuer-jem

Kulturwanderung und Lesung

Kulturni pohod in branje

Das Forstseekraftwerk ging am 4. Jänner 1925 in Betrieb. Im Turbinenraum des im Geist der romantischen Industriearchitektur des 19. Jahrhunderts geplanten ersten PumpSpeicherkraftwerkes Kärntens gibt es noch die technische Ausstattung der 1930er Jahre. Die repräsentative Angleichung des heutigen Industriedenkmals an die Villenarchitektur des Umlandes erbrachte eine gewisse Vorbildwirkung für die Gestaltung weiterer Kleinkraftwerke in Kärnten. Angesteuert wird das Kraftwerk von Velden aus mit historischen Motorschiffen der 1920er Jahre. Am Schiff gibt es einen Überblick zur Wörtherseearchitektur.

Elektrarna ob jezeru Boršt je pričela obratovati 4. januarja 1925. V prostoru za turbine prve črpalne hidroelektrarne avstrijske Koroške, ki je bila načrtovana v duhu romantične industrijske arhitekture, se še vedno nahaja oprema iz 30. let dvajsetega stoletja. Reprezentativna prilagoditev današnjega industrijskega spomenika arhitekturi okoliških vil, je prinesla določen učinek vzora za nadaljnje majhne elektrarne na avstrijskem Koroškem. Elektrarno poživljajo iz Vrbe na Koroškem z zgodovinskimi motornimi ladjami 20. let 20. stoletja. Na ladji je mogoče videti očrt arhitekture Vrbskega jezera.

Der „Frantschachhammer“ auf dem Gelände der heutigen Zellstoff- und Papierfabrik ist seit 1525 nachweisbar. Der heute noch erhaltene Hochofen entstand 1848; als eines der interessantesten technischen Bauwerke des romantischen Historismus ist er das heutige Wahrzeichen von Frantschach-St. Gertraud. Denkmaleigentümer Sigurd Hochfellner öffnet das Aufzughaus für eine Lesung der Klagenfurter Psychotherapeutin und Literatin Andrea Nagele, die „111 Orte in Klagenfurt und am Wörthersee, die man gesehen haben muss“ präsentiert. Vorher gibt es eine geführte Familienwanderung am Erzwanderweg.

Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr Führungen: 13.30 und bei Bedarf 14.30 Uhr (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: Schiffsanlegestelle, Velden am Wörthersee Anmeldung erforderlich unter 0463/55630

Odpiralni čas: od 10. do 18. ure Vodenja: ob 13.30 uri in po potrebi ob 14.30 uri (trajanje cca. 30 min) Zbirališče: Pristan, Vrba na Koroškem Potrebna je prijava na tel. št. 0463/55630

Öffnungszeiten: 09.00 bis 17.00 Uhr Eröffnung/Besichtigung des Hochofens: 09.00 Uhr Familienwanderung: 10.00 Uhr (10km, Dauer ca. 5 Std. mit Einkehr) Lesung: 15.00 Uhr (Dauer ca. 2 Std.) Treffpunkt: Hochofen Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Plavž „Frantschachhammer“ na zemljišču današnje tovarne celuloze in papirja je dokazljivo obstajal že od leta 1525. Današnji ohranjeni plavž je nastal leta 1848 in je kot eden najzanimivejših tehničnih zgradb romantičnega historizma današnji simbol kraja Frantschach-St. Gertraud. Lastnik spomenika, Sigurd Hochfellner bo odprl plavž za branje celovške psihoterapevtke in književnice Andree Nagele, ki bo predstavila knjigo „111 Orte in Klagenfurt und am Wörthersee, die man gesehen haben muss“/“111 krajev v Celovcu in ob Vrbskem jezeru, ki jih morate videti“. Predtem se lahko udeležite vodenega družinskega pohoda po rudarski poti.

Saag 15 9220 Techelsberg am Wörther See

Žaga 15 9220 Teholica ob Vrbskem jezeru

Vorderwölch 43 9413 Frantschach-St. Gertraud

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KÄRNTEN

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Familienwanderung

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BURGENLAND KÄRNTEN TIROL

Družinski pohod KÄRNTEN

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VORARLBERG

Vorderwölch 43, 9413 Frantschach-St. Gertraud

WIEN

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Odpiralni časi: od 9. do 17. ure Otvoritev/ogled plavža: ob 9. uri Družinski pohod: ob 10. uri (10km, trajanje cca. 5 ur s kosilom) Branje: ob 15. uri (trajanje cca. 2 uri) Zbirališče: plavž Odprto samo na Dan spomenika!

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

10 ST. GERTRAUD – HOCHOFEN „HAMMER“ UND ERZWANDERWEG

SALZBURG

9 ŽAGA – VOŽNJA Z LADJO IN ELEKTRARNA OB JEZERU BORŠT

STEIERMARK

INDUSTRIAL HERITAGE

© BDA, Foto: Petra Laubenstein

INDUSTRIAL HERITAGE

© BDA, Foto: Petra Laubenstein

INDUSTRIAL HERITAGE

© BDA, Foto: Petra Laubenstein

INDUSTRIAL HERITAGE

BURGENLAND

© BDA, Foto: Petra Laubenstein

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

9 SAAG – SCHIFFFAHRT UND FORST SEEKRAFTWERK


FEUERWEHR

© ARCH + MORE ZT GmbH

FEUERWEHR

Die romanischen Portalreliefs aus dem Dom zu Gurk Die Reihe FOKUS DENKMAL präsentiert bedeutende Kunst und Geschichtsdenkmale nach ihrer Konservierung und Restaurierung und beleuchtet die Themen der Denkmalpflege.

11 VRBA – GLASBENA ŠOLA, BIVŠA “GASILSKA HIŠA”

Denkmalpräsentation und Ortsführung

Predstavitev spomenika in vodenje po kraju

Das ehemalige Spritzenhaus wurde 1925 von Architekt Franz Baumgartner geplant und 1926 von Baumeister Anton Bulfon errichtet. Das Gebäude weist Merkmale expressionistischer Architektur wie auch der Heimatschutzarchitektur auf. Nach einigen Jahren des Leerstands wurde das Architekturjuwel als Musikschule revitalisiert. Dazu wurden zwischenzeitliche bauliche Veränderungen rückgeführt, ein barrierefreier Zugang geschaffen und das Haus multifunktional nutzbar gemacht.

Bivšo gasilsko hišo je leta 1925 načrtoval arhitekt Franz Baumgartner, leta 1926 jo je dal zgraditi stavbenik Anton Bulfon. Stavba prikazuje tako značilnosti ekspresionistične kot tudi domovinske arhitekture. Po tem, ko je bila hiša nekaj let prazna, je arhitekturni dragulj oživel kot glasbena šola. V ta namen so gradbene spremembe, ki so bile med tem izvedene, spremenili nazaj v prvotno stanje, uredili dostop primeren za invalide ter omogočili večnamensko koriščenje hiše.

Öffnungszeiten: 12.00 bis 18.00 Uhr Eröffnung: 10.00 Uhr Führung: 11.00 Uhr (Dauer ca. 1 Std.) Treffpunkt: Haupteingang, Franz-Baumgartner-Platz

Odpiralni časi: od 12. do 18. ure Otvoritev: ob 10. uri Vodenje: ob 11. uri (Trajanje cca. 1 uro) Zbirališče: Glavni vhod, Franz-Baumgartner-Platz

Die filigranen, farbig gefassten Holzreliefs an den Türflügeln des Gurker Domes aus dem frühen 13. Jahrhundert sind Besonderheiten der romanischen Schnitzkunst in Österreich. In einem umfassenden Forschungs- und Konservierungsprojekt des Bundesdenkmalamtes wurden diese aufwändig restauriert. Modernste Dokumentationsmethoden erlauben Einblicke in den Entstehungsprozess, das Gefüge, die Materialität und den überlieferten Zustand der Reliefs und der Türflügel. Der Bogen vom ›making of‹ über alle Phasen der Nachgeschichte bis hin zum gegenwärtigen Altersbild entschlüsselt das Kunstwerk, das über die Zeiten zum Kunstdenkmal geworden ist. Die Ergebnisse des Projekts bilden den Gegenstand einer Ausstellung im Kunsthistorischen Museum in Wien.

ISBN 978-3-85028-666-4 Herausgeber: Bundesdenkmalamt (BDA), Hofburg, Säulenstiege, 1010 Wien ca. 180 Seiten mit 165 Abbildungen, 1. Auflage 2014, Verlag Berger

Preis: € 21,90 Bäckerteichstraße 1 9220 Velden am Wörther See

P 36 KÄRNTEN

ÖBB, Bundesbus

Bäckerteichstraße 1 9220 Vrba na Koroškem

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ÖBB, Zvezni vlak

VORARLBERG

11 VELDEN – MUSIKSCHULE VELDEN, EHEMALIGES „SPRITZENHAUS“

WIEN

BURGENLAND

© BDA, Foto: Petra Laubenstein

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

FOKUS DENKMAL 4:


NIEDERÖS TERREICH B2

B36 B119

ZWETTL 22

B36

23

HORN

8

B45

B38

1 ALTENBURG

B4

POYSDORF

B35

7 EGGENBURG B2 B303

B34

B6 S3

S5

Altenburg – Stift Altenburg Asparn – MAMUZ Schloss Asparn/Zaya Baden – Arnulf Rainer Museum Bruck an der Leitha – Stadtrundgang Carnuntum – Archäologischer Park Dobermannsdorf – Ehemalige Volksschule Eggenburg – Krahuletz-Museum Horn – Stadtrundgang Klosterneuburg – Stift Klosterneuburg Krumbach – Museumsdorf Lilienfeld – Stift Lilienfeld Mauerbach – Kartause Mauerbach Mautern – Schloss Mautern Nußdorf an der Traisen – Urzeitmuseum Orth an der Donau – Schloss Orth Poysdorf – WEIN+TRAUBEN Welt im Vino Versum Poysdorf Schallaburg – Renaissanceschloss Schallaburg Semmering – Südbahn und Südbahn-Museum St.Pölten – Stadtrundgang: Innenstadt und Stadtmuseum Strasshof – Eisenbahn-Museum Wr. Neustadt – Stadtspatziergang und Stadtmuseum Zwettl – Stadtführung Zwettl – Stift Zwettl

ST.PÖLTEN A1

S33

19

17

SCHALLABURG 121

B7

STRASSHOF

20 9 KLOSTERNEUBURG

B3

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23

6 DOBERMANNSDORF

2 ASPARN

A22

13

NUSSDORF/ MAUTERN 14 TRAISEN

16

B46

12 A1

MAUERBACH

WIEN

A4

A21

LILIENFELD

BADEN 3

11

A2

A3

21

WR. NEUSTADT SEMMERING 18

B3

A2

KRUMBACH 10

ORTH AN DER DONAU 5 15

B9

4 BRUCK/LEITHA

CARNUNTUM


HR Dr. Hermann Fuchsberger Landeskonservator Abteilung für Niederösterreich

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 10.00, 11.00, 13.00, 14.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Foyer

Abt-Placidus-Much-Straße 1 3591 Altenburg Bilderrätsel

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NIEDERÖSTERREICH

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Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 12.00 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Kassa

Rätselheft, div. Veranstaltungen

BURGENLAND KÄRNTEN Im Rahmen einer Serie von Kurzvorträgen mit anschließender Diskussion wird das Thema „Feuer und Baudenkmal“ an Hand von drei bedeutenden Bränden in Baden aufgearbeitet. So hatte der Stadtbrand 1812 Auswirkungen auf die Stadtentwicklung von Baden, die Brandkatastrophe Weilburg 1945 bedeutete den Verlust des bedeutendsten klassizistischen Schlosses Österreichs und stellt die Frage nach dem Umgang mit schwer beschädigten Baudenkmalen. Der Großbrand des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes Renngasse 7 im Jahr 2012 wird ebenfalls thematisiert. Es referieren ExpertInnen aus Geschichtswissenschaft, Architektur und Denkmalschutz. Öffnungszeiten: 18.00 bis 20.00 Uhr

Josefsplatz 5 2500 Baden

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www. schienen taxi.at

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Das MAMUZ Schloss Asparn/Zaya präsentiert europaweit einzigartig 40.000 Jahre der Menschheitsgeschichte: Die Kombination von originalen Funden in der Ausstellung und dem archäologischen Freigelände sowie Geschichte zum Erleben bei den historischen Festen ermöglicht den BesucherInnen einen sehr vielfältigen Einblick in die Vergangenheit der Menschheit. Sonderführungen am Tag des Denkmals geben eine Einführung in die Urgeschichte und zeigen, wie man mit Feuerstein, Funkeneisen und Zunder Feuer machen kann.

SALZBURG

Feuer und Baudenkmal – Kurzvorträge mit anschließender Diskussion

STEIERMARK

Feuer wie in alten Zeiten

Schlossgasse 1 2151 Asparn/Zaya

weitgehend

© Stadtarchiv Baden

3 BADEN – ARNULF RAINER MUSEUM

TIROL

Auch 300 Jahre nach seiner Wahl zum Abt von Altenburg gibt Bauherr Placidus Much noch immer unlösbare Rätsel auf. An der Schwelle in eine neue Zeit, die nicht mehr an die Religion als einzig gültige Wahrheit glauben konnte, gab der 1685 geborene Bauernsohn aus dem Weinviertel den Anstoß zu einem einzigartigen Kunstprojekt, das weit über den Horizont seiner barocken Zeitgenossen hinausging. Der Rundgang durch die Klosteranlage wird so zum faszinierenden Bilderrätsel. Die Lösungen der verschlüsselten Botschaften zeigen modernste Visionen und verleiten mitunter auch zum Schmunzeln.

ARCHÄOLOGIE

© BDA, Foto: Irene Dvorak

Dem barocken Bilderrätsel auf der Spur

2 ASPARN – MAMUZ SCHLOSS ASPARN/ZAYA

VORARLBERG

Die Themen sind vielfältig. Eines ist jedoch allen Programmpunkten gemein: Zusammen mit den DenkmaleigentümerInnen und unseren PartnerInnen sind wir auch heuer wieder mit Feuer und Flamme bereit, Ihnen unser kulturelles Erbe spannend und abwechslungsreich zu vermitteln!

1 ALTENBURG – STIFT ALTENBURG

P NIEDERÖSTERREICH

41

WIEN

Feuer und Flamme sind ein wichtiger Bestandteil der Menschwerdung und begleiten den Menschen somit seit Jahrtausenden. Wie facettenreich sich dieses Element in unseren Kulturdenkmalen widerspiegelt, stellt Ihnen das Team der Abteilung für Niederösterreich am heurigen Tag des Denkmals in den verschiedensten Aspekten vor: beginnend bei der Erzeugung von Feuer durch den Urmenschen, über das Thema der Bedrohung durch Feuer in Form von Stadtbränden, hin zur Beherrschung des Feuers durch seinen gezielten Einsatz beim Schmieden oder Herstellen von Emailbildern und zur nutzbringenden Verwendung des Wärmeerzeugens.

© BDA, Foto: Irene Dvorak

© BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

BURGENLAND KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

Liebe Besucherinnen und Besucher,


Zeitreise durch die Altstadt

Heiztechnik in der Antike

Vorführungen, Museumsführung

1239 als civitas erstmals urkundlich genannt erhielt Bruck an der Leitha nach einem Stadtbrand um die Mitte des 16. Jahrhunderts seine bis heute maßgebliche architektonische Prägung. Der damalige Stadtbrand war Auslöser und Initiator zugleich für Zusammenlegungen von mittelalterlichen Bauparzellen. Somit konnten breite renaissancezeitliche Bürgerhäuser errichtet, Schrägerker an bestehende Fassaden angebaut werden. Die heute noch markant im Stadtbild greifbaren künstlerischen und architektonischen Elemente gilt es im Zuge des geführten Stadtrundganges zu entdecken.

Im rekonstruierten römischen Stadtviertel Carnuntums gibt es eine Reihe von Öfen, die unterschiedlich genutzt waren und einzelne Lebensbereiche der antiken Bewohner widerspiegeln: zwei Brennöfen für Keramik und Ziegel, zwei Backöfen in den Küchen sowie drei Herde. Mehrere Präfurnia dienen dazu, die Gebäude mittels Fußbodenheizung zu erwärmen. Alle Öfen sind heute funktionstüchtig. Die Führungen geben Aufschluss darüber, wie in alten Römerzeiten geheizt wurde, welches und wie viel Holz verwendet wurde und welche Besonderheiten die römischen Öfen aufweisen.

„Achtung Baustelle“ – Sanierung der Biedermeierschule

Führung: 11.00 Uhr (Dauer ca. 2 Std.) Treffpunkt: Hauptplatz, vor Stadtpfarrkirche

Öffnungszeiten: 09.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 14.00 und 15.30 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Kassenhalle Freilichtmuseum Carnuntum

Hauptplatz 2460 Bruck an der Leitha

Hauptstraße 1A 2404 Petronell-Carnuntum

42 NIEDERÖSTERREICH

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S7

Hauptstraße 39 2181 Dobermannsdorf

P

TIROL

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 11.00 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Eingang

VORARLBERG

Öffnungszeiten: 09.00 bis 17.00 Uhr Führungen: nach Bedarf (Dauer ca. 1-2 Std.) Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Seit Homo erectus vor etwa 1,5 Mio. Jahren begleitet das Feuer den Menschen. Zubereitung von Nahrung, heizen und Licht spenden waren die ursprünglichen Verwendungen des Feuers, später kamen Keramikherstellung, Brotbacken sowie Metallschmelzen und Schmieden hinzu. ExpertInnen des Krahuletz-Museums spüren dem Phänomen Feuer und Flamme nach und nehmen die BesucherInnen mit auf eine Zeitreise, die mit der ersten Nutzung des Feuers in der Menschheitsgeschichte beginnt und bei Kachelöfen aus dem 19. Jahrhundert endet. Im Freiluftbereich des Museums werden Vorführungen zum Bronzeguss gezeigt.

Krahuletzplatz 1 3730 Eggenburg

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Franz-JosefsBahn, Lokale Busse NIEDERÖSTERREICH

43

WIEN

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Das im Jahre 1821 ursprünglich als zweiklassige Volksschule erbaute Haus wurde fast hundert Jahre als Bauernhaus genutzt, später als Woll- und Handarbeitsgeschäft und danach bis zum Brand am 31. Mai 2013 als Wohnhaus. Im Zuge der Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten zeigen sich im Bereich der Denkmalpflege immer wieder Besonderheiten, welche versucht werden zu erhalten bzw. detailgetreu rekonstruiert werden. Fachleute informieren am Tag des Denkmals über die bewegte Geschichte dieses einzigartigen Biedermeierschulgebäudes, überraschende Untersuchungsergebnisse und die einzelnen Sanierungsmaßnahmen.

KÄRNTEN

BURGENLAND 7 EGGENBURG – KRAHULETZMUSEUM

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

6 DOBERMANNSDORF – EHEMALIGE VOLKSSCHULE

SALZBURG

5 CARNUNTUM – ARCHÄOLOGISCHER PARK

STEIERMARK

ARCHÄOLOGIE

© BDA, Foto: Irene Dvorak

© BDA, Foto: Irene Dworak

ARCHÄOLOGIE

© BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

BURGENLAND

© BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

4 BRUCK AN DER LEITHA – STADTRUNDGANG


Wiener Straße 4 3580 Horn

P 44

NIEDERÖSTERREICH

ÖBB

BURGENLAND

Das Museumsdorf Krumbach besteht aus fünf Gebäuden. Das Kernstück ist das alte Bürgerspital, welches von 1571 bis 1910 als solches bestand. Heute sind die Räume als Heimatmuseum eingerichtet. Mit der Errichtung eines alten Stübels, einer Mühle, eines Schüttbodens und eines Stadels wurde es zum Museumsdorf erweitert. In der ehemaligen Rauchküche des Bürgerspitals rekonstruierte man eine historische Schmiede. Außerdem befindet sich im Museumsdorf eine Feldschmiede, die am Tag des Denkmals im Mittelpunkt stehen soll. Um 11.00 Uhr und um 13.30 Uhr findet ein Schauschmieden im Ambiente des Museumsdorfs statt.

Das Stift Lilienfeld gehört zu den überregional bedeutendsten und besterhaltenen Zisterzienserklöstern Österreichs. Im Kern der auch heute noch gut ablesbaren mittelalterlichen Klosteranlage steht einer der schönsten und größten romanisch-frühgotischen Kirchenbauten des frühen 13. Jahrhunderts in Niederösterreich. Der große Stiftsbrand des Jahres 1810, bei dem das Stift in seiner Bausubstanz stark geschädigt wurde (Kirchendächer abgebrannt, Teileinsturz des Turmes), hätte beinahe zur Auflösung des Klosters geführt. Die Restaurierungsmaßnahmen banden bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts sämtliche Ressourcen des Klosters.

Öffnungszeiten: 09.00 bis 18.00 Uhr Führungen: 14.00, 15.00, 16.00 und 17.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: Besucherempfang, Sala terrena

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: zu jeder vollen Stunde (Dauer ca. 60 Min.) Schauschmieden: 11.00 und 13.30 Uhr Treffpunkt: Haupteingang Museumsdorf

Öffnungszeiten: 13.30 bis 16.30 Uhr Führungen: 14.00 und 15.30 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Pforte

Stiftsplatz 1 3400 Klosterneuburg

Bürgerspital 2 2851 Krumbach

Klosterrotte 1 3180 Lilienfeld

Der Kaisertrakt des Stiftes Klosterneuburg verfügt über einen herausragenden Bestand an historischen Kachelöfen und Kaminen. Während in den Kaiserzimmern die originalen Öfen aus der Bauzeit (1730-1740) nahezu vollständig erhalten sind und auch einen wichtigen Teil der künstlerischen Ausstattung der Räume darstellen, befinden sich in den darüber gelegenen Museumsräumen Öfen aus verschiedenen Perioden und Stilen. Bei den Spezialführungen werden die Funktionalität der Öfen wie auch das reiche allegorische Programm erklärt, das sich auf den Öfen zeigt.

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Bus 238 und 239, S40

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SALZBURG

Führungen durch die Klosteranlage

STEIERMARK

Rund um die Schmiede

Präsentation im Zeichen der Behaglichkeit – Heizen in kaiserlichen Räumen

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

KÄRNTEN

© Stift Lilienfeld

INDUSTRIAL HERITAGE

11 LILIENFELD – STIFT LILIENFELD

TIROL

Führungen: 10.00, 14.00 und 17.00 Uhr (Dauer ca. 60-75 Min.) Treffpunkt: Museen der Stadt Horn, Museumshof

10 KRUMBACH – MUSEUMSDORF

VORARLBERG

„Gebt acht auf Feuer und aufs Licht, damit der Stadt kein Unglück g’schiecht!“ – so oder so ähnlich hallte es durch die dunklen Gassen, wenn der Nachtwächter mit jeder Stunde, die er ausrief, auch vor Gefahren des offenen Feuers zu warnen hatte. Die Stadtführung geht Unglücksberichten nach, erzählt von Brandherden und Schäden für Mensch und Tier, von der Heftigkeit, in der sich ein Brand in zusammengedrängten Bauwerken von Haus zu Haus fraß, weil Brandschutzmaßnahmen noch nicht so weit gediehen waren und auch die in den Häusern gelagerten Materialien wie Stroh und Holz in Ställen und auf Dachböden dies noch verstärkten.

9 KLOSTERNEUBURG – STIFT KLOSTERNEUBURG

Auf Anfrage: Pforte 02762/52420 NIEDERÖSTERREICH

45

WIEN

Feuer am Dach – Stadtführung mit dem Schwerpunkt Stadtbrände

© Rainer Holzbauer

© BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

BURGENLAND

© BDA, Foto: Irene Dworak

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

8 HORN – STADTRUNDGANG


Freskomalen, Tonarbeiten, Ziegelschlagen, Pigmentherstellung, Seile Herstellen, Steinmetzarbeiten

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NIEDERÖSTERREICH

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Schlossgasse 8, 3512 Mautern an der Donau Wachaulinie WL2, Bundesbus

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Öffnungszeiten: 09.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 11.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: Kassabereich

BURGENLAND Öffnungszeiten: 11.00 bis 18.00 Uhr Führungen: 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Turnierhof von Schloss Orth

Schlossplatz 1 2304 Orth an der Donau

Marktplatz 1 3134 Nußdorf an der Traisen Playmobil Steinzeit, Quiz, Erlebnisgrab

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Postbus

SALZBURG

Im Zuge der ersten Türkenbelagerung von Wien 1529 wurde Schloss Orth als „durchaus verbrunnen“ gemeldet und von Niklas Graf Salm II. im Renaissancestil wiederaufgebaut. In den sonst verschlossenen Dachbodenräumen des Orther Schlosses finden sich so manche Brandspuren aus verschiedenen Jahrhunderten. 1882 führte schließlich ein verheerender Brand von Markt und Schloss Orth zur Gründung der Orther Feuerwehr. Eine spezielle Führung widmet sich diesen Brandspuren aus der Vergangenheit und zeigt u.a. auch, wie das Schloss aktuell vor Bränden geschützt wird.

STEIERMARK

Das Urzeitmuseum Nußdorf zeigt Funde aus sämtlichen Epochen der Urzeit, beginnend 30.000 v. Chr. bis zum Beginn der österreichischen Römerzeit. Ein Schwerpunkt liegt auf Schätzen der Bronzezeit, zumal sich Nußdorf-Franzhausen als eine der bedeutendsten europäischen Fundstätten der (Früh-)Bronzezeit erwies. Am Tag des Denkmals werden kostbare Grabbeigaben und Trachtbestandteile aus Metall aus den großen Frühbronzezeitlichen Gräberfeldern Mitteleuropas in den Mittelpunkt gerückt, die mit Hilfe von Feuer und Flamme hergestellt wurden.

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

KÄRNTEN

© BDA, Foto: Irene Dworak

ARCHÄOLOGIE

© BDA, Foto: Christoph Blesl

Auf den Brandspuren der Vergangenheit

TIROL

Öffnungszeiten: 16.00 bis 19.30 Uhr Führungen: 16.00, 17.00 und 18.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: Schlossparkplatz (Eingang zur Römerhalle) Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Schätze der Bronzezeit

VORARLBERG

Kartäuserplatz 2 3001 Mauerbach

Direkt an der südlichen Auffahrt zur Donaubrücke Stein-Mautern liegt das ehemalige Schönborn’sche Schloss Mautern. Die vierflügelige Anlage umschließt einen malerischen Innenhof und umfasst bauhistorisch wertvolle Zeugnisse von der Römerzeit bis in die Gegenwart. Heute wird das Gebäude hauptsächlich zu Wohnzwecken genutzt. Am Tag des Denkmals werden drei fachkundige Führungen durch Teile der Anlage angeboten: durch den Südflügel mit der mittelalterlichen Andreas-Kapelle, durch die Kelleranlage sowie eine Spurensuche nach der Brandkatastrophe von 1907, die das heutige Aussehen der Trakte wesentlich geprägt hat.

15 ORTH AN DER DONAU – SCHLOSS ORTH

P NIEDERÖSTERREICH

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WIEN

Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr Führung: 15.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Shop/Kassa am Haupteingang

„Ein Schloss im Wandel der Zeit“ – Führungen zur Bauhistorie und zur Brandkatastrophe von 1907

14 NUSSDORF AN DER TRAISEN – URZEITMUSEUM

WIEN

Ein Kalkofen und glühendes Schmiede-Eisen erwarten die BesucherInnen bei den Demonstrationen alten Handwerks und der Herstellung historischer Baumaterialien. Beim Kalkbrennen, Ziegelschlagen, Schmieden sowie bei Steinmetzarbeiten, Pigmentherstellung und Schaurestaurierungen zeigen HandwerksmeisterInnen ihr Können und laden zur Teilnahme ein. Eine Sonderschau widmet sich dem Schwerpunktthema „Wiener Baukeramik um 1900 “, zudem präsentiert das Archäologiezentrum Mauerbach Römersteine aus Hernals und Grabungen in der Unterkirche der Kartause.

Postbus 249/250

ARCHÄOLOGIE 13 MAUTERN – SCHLOSS MAUTERN

Die Kartause in Feuer und Flamme – Brennende Workshops zur Baudenkmalpflege

Auf Anfrage: 0676/88325503

© Karl Reder

BUNDESDENKMALAMT 150 JAHRE RINGSTRASSE ARCHÄOLOGIE

© BDA

BURGENLAND KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

12 MAUERBACH – KARTAUSE MAUERBACH


BURGENLAND 19 ST. PÖLTEN – STADTRUNDGANG: INNENSTADT UND STADTMUSEUM

Die Fürsten von Poysdorf

Terrakotten auf der Schallaburg

„Feuer & Flamme“ in St. Pölten

In der Region rund um die Weinstadt Poysdorf im nördlichen Weinviertel wurzeln die Stammbäume einiger der bedeutendsten und einflussreichsten Fürstenfamilien Europas, die in weiterer Folge Königs- und Kaiserthrone in Portugal, Bulgarien und Brasilien bestiegen. Das Vino Versum Poysdorf widmet den Dynastien Sachsen-Coburg-Koháry, Trautson und Liechtenstein die Sonderausstellung „Die Fürsten von Poysdorf“ und zeichnet deren vielfältige Beziehungen zu Poysdorf nach. Dabei wird als kulturhistorische Sensation die einzig erhaltene Abbildung der Burg Falkenstein vor ihrer Zerstörung im 30-jährigen Krieg erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Das Renaissanceschloss Schallaburg mit seinem terrakottengeschmückten Innenhof ist ein einzigartiges Kulturjuwel. Der zweigeschoßige Arkadengang wurde in den 1570er Jahren aus über 1.600 Terrakottenteilen hergestellt. Vor zwei Jahren wurde ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen, in dem es darum geht, massive Terrakottaelemente nach historischem Vorbild herzustellen und zu brennen. Dazu wurde ein eigener Holzbrennofen errichtet. Am Tag des Denkmals werden bei einem Schaubrennen Einblicke in das Herstellen von Terrakotten gewährt sowie aktuelle Restaurierungsvorhaben auf der Schallaburg vorgestellt.

Die Semmeringbahn – Ihre Brücken und Viadukte, das Baumaterial und seine Konservierung

Öffnungszeiten: 10.00 bis 12.00 Uhr Führung: 11.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Kassa der WEIN+TRAUBEN Welt

Öffnungszeiten: 09.00 bis 18.00 Uhr Führung: 10.30, 13.30 und 15.30 Uhr (Dauer ca. 60-80 Min.) Treffpunkt: bei der Kassa

Brünner Straße 28 2170 Poysdorf

Schallaburg 1 3382 Schallaburg

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NIEDERÖSTERREICH

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Wachaulinie WL1

Heizhausgasse 2 8680 Mürzzuschlag Kinderstation zum Mitmachen

TIROL

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führung: 10.30 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Stadtmuseum St. Pölten

VORARLBERG

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Kurzvorträge: 14.00 bis 16.00 Uhr in verschiedenen Stationen Fahrplan und Fahrkarten: www.nostalgiezug.at

Ausgehend vom Stadtmuseum und wieder dorthin zurückkehrend führt ein Stadtrundgang zum Thema „Feuer & Flamme“ durch die St. Pöltener Innenstadt. Über Jahrtausende wussten geschickte Kunsthandwerker die Macht des Feuers zu nutzen; Töpfer, Hafner und Steingutfabrikanten handelten mit jenen Dingen, die im Feuer gebrannt worden waren. BesucherInnen der Stadtführung erfahren, wo sich ehemals ein römischer Keramikhändler oder ein großer barocker Hafnerbetrieb befand. Ausgewählte „gebrannte“ Fundstücke, die an den besuchten Orten ergraben wurden, sind im Stadtmuseum zu besichtigen.

Prandtauerstraße 2 3100 St. Pölten

ÖBB

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P NIEDERÖSTERREICH

49

WIEN

Bus 431

Bei diesem bundesländerübergreifenden Programm (zur Semmeringbahn) informieren verschiedene Kurzvorträge zwischen 14.00 und 16.00 Uhr über den Bau und die Architektur der Semmeringbahn, ihre vielen Brücken und Viadukte, das Baumaterial und seinen heutigen Zustand. Bei der Kinderstation zum Mitmachen können Kinder ausprobieren, wie hart ein Stein wirklich ist, und erfahren, was RestauratorInnen bei ihrer Arbeit alles machen. Der Nostalgiezug Semmering verbindet an diesem Tag mit zusätzlichen Zügen Mürzzuschlag mit Payerbach, wo am Fuße des Payerbach-Schwarza-Viaduktes RestauratorInnen bei einem Glas Wein ihre Arbeit zeigen und erklären.

SALZBURG

18 SEMMERING – SÜDBAHN UND SÜDBAHN-MUSEUM

STEIERMARK

17 SCHALLABURG – RENAISSANCE SCHLOSS SCHALLABURG

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

KÄRNTEN

© Stadtmuseum St. Pölten

INDUSTRIAL HERITAGE

© BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

© BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

BURGENLAND KÄRNTEN

© Vino Versum Poysdorf, Michael Loizenbauer

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

16 POYSDORF – WEIN+TRAUBEN WELT IM VINO VERSUM POYSDORF


Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führung: 11.00 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Halle Gleis 1 im Museum

Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.00 Uhr Führungen: 15.00 und 16.00 Uhr (Dauer ca. 90 Min.) Treffpunkt: Stadtmuseum

Siller-Straße 123 2231 Strasshof

P 50

Petersgasse 2a 2700 Wr. Neustadt

S1

NIEDERÖSTERREICH

Führerstandsmitfahrten, Gartenbahnfahren, Betty Bernstein Rätselrallye

ÖBB, städt. Verkehrsbetriebe

Führungen: 10.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Zwettl, Hauensteinerstraße 10

Hauensteinerstraße 10 3910 Zwettl

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BURGENLAND KÄRNTEN Neben den monumentalen Deckenfresken und großformatigen Altargemälden wird hier eine Nische der Barockmalerei, die Emailmalerei, präsentiert. Wer dabei an Großmutters Blechhäferl denkt, irrt sich gewaltig: Die oft winzigen Malereien, mit Glaskörnern bei über 700°C auf Kupfertafeln aufgebrannt, sind wahre Meisterwerke im Kleinen! Im Rahmen von zwei Führungen lädt Stift Zwettl seine Gäste am Tag des Denkmals ein, gemeinsam mit Kustos Mag. Andreas Gamerith die außergewöhnliche Technik der Emailmalerei und ihre edlen Produkte genauer unter die Lupe zu nehmen.

P

Öffnungszeiten: 09.30 bis 17.00 Uhr Führungen: 14.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Pforte

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Catharina Sch. buk zu Mittag des 24. März 1772 in ihrem Kleinhaus in der Syrnau Krapfen. Das Schmalz in ihrer Pfanne fing jedoch Feuer, die Flammen griffen durch den Schornstein auf das Strohdach über und bald brannte die gesamte Stadt. Am nächsten Morgen waren nahezu alle Häuser der Stadt Zwettl zerstört. Held des Tages war der Mesner Michael Fuchs, der die ganze Nacht über Brandherde im Dachgeschoß des Kirchturms bekämpft und „seine“ Kirche somit gerettet hatte. Die kurze Wanderung durch die Stadt Zwettl beginnt beim Ausgangspunkt der Brandkatastrophe in der Hauensteinerstraße und widmet sich jenem Unglück.

SALZBURG

Führung „email for you!“

STEIERMARK

Feuer kann freundlich sein, es spendet uns Wärme, Licht, und lädt ein, sich rundherum in geselliger Runde zu versammeln. Mit Feuer wurden jedoch auch Scheiterhaufen entzündet, durch Brandlegung wurden Siedlungen zerstört, Menschenleben vernichtet. Manche Stadtbrände, die über lange Zeit im kollektiven Gedächtnis blieben, veränderten das Gesicht der Stadt ganz entscheidend. Der Stadtspaziergang am Tag des Denkmals widmet sich diesem ambivalenten Erscheinungsbild von Feuer. Er beginnt im Stadtmuseum, führt auf die mittelalterliche Feuerwache, den Domturm und auf den Hauptplatz und endet im Neukloster mit einer kleinen Erfrischung.

Als das Feuer auskam in Zwettl, anno 1772

TIROL

Das Eisenbahnmuseum Strasshof zeigt, wie durch einen einzelnen Funken ein Feuer entfacht wird und mit Hilfe von Wasser tonnenschwere Lokomotiven majestätisch in Bewegung gesetzt werden. Am Tag des Denkmals haben BesucherInnen die Gelegenheit, durch die historische Halle und Werkstätte zu streifen und den Schmieden bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen.

23 ZWETTL – STIFT ZWETTL

VORARLBERG

Herdfeuer und Stadtbrand

© Stift Zwettl

© Stadtarchiv Zwettl

Dampfrösser bewegen die Welt

22 ZWETTL – STADTFÜHRUNG

Stift Zwettl 1 3910 Zwettl

P NIEDERÖSTERREICH

51

WIEN

VORARLBERG WIEN

© BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

INDUSTRIAL HERITAGE

BURGENLAND

© Eisenbahnmuseum Strasshof

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG

21 WR. NEUSTADT – STADTSPAZIERGANG UND STADTMUSEUM

TIROL

STEIERMARK

20 STRASSHOF – EISENBAHNMUSEUM


OBERÖST E R R E I C H 29

SCHLÄGL 1

4 ENGELHARTSZELL

SCHÄRDING

16

GALLNEUKIRCHEN

1

BRAUNAU AM INN 2

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18

Andorf – Innviertler Freilichtmuseum Brunnbauerhof Braunau am Inn – Stadtpfarrkirche St. Stephan Braunau am Inn – Pfarrkirche Ranshofen zum Hl. Pankratius Engelhartszell – Hufschmiedemuseum Enns – Basilika St. Laurenz Enns – Feuerwehrmuseum Enns – Museum Lauriacum Enns – Stadtführung Feldkirchen b. Mattighofen – Bauernhof „Kaspergut“ Freistadt – Historische Altstadt Gallneukirchen – Schloss Riedegg Garsten – Gruft der Stiftskirche Garsten Gmunden – Dampfschiff „Gisela“ Grein – Historisches Stadttheater & Stadtmuseum Grieskirchen – Kunstschmiede Prof. W. Pöttinger Kefermarkt – Pfarrkirche Kremsmünster – Benediktinerstift Kremsmünster – Schloss Kremsegg

19 Linz - Denkmal/Mahnmal/Friedensmal „Sterbende Ursula“ 20 Linz – NORDICO Stadtmuseum 21 Linz – OÖ Literaturmuseum im Stifterhaus 22 Linz – Pfarrkirche St. Magdalena 23 Marchtrenk – Feuerwehrhaus Kappern 24 Meggenhofen – Presshaus 25 Pregarten – Museum Pregarten 26 Riedau – Holz- und Werkzeugmuseum LIGNORAMA 27 Schärding – Stadtmuseum und Stadtführung 28 Scharnstein – Museum Geyerhammer 29 Schlägl – Ausstellung Stift Schlägl 30 St. Florian – Augustiner Chorherrenstift St. Florian 31 Steyr – Jüdischer Friedhof 32 Steyr – Stadtführung 33 Steyr – Fluchtstollen des Zweiten Weltkriegs 34 Steyr – Stollen der Erinnerung 35 Tragwein – Burg Reichenstein 36 Tumeltsham – Feuerwehrmuseum 37 Vöcklamarkt – Haus des Museums 38 Windhaag bei Freistadt – Hofwieshammer

3

RIEDAU 26

TUMELTSHAM

LINZ GRIESKIRCHEN

15

36

A8

24

37

VÖCKLAMARKT

A9

13

GMUNDEN

25

19-22

35

TRAGWEIN

ST. FLORIAN

5-8

30

17 18

12

3134

GARSTEN 28

KEFERMARKT

ENNS A1

MARCHTRENK

KREMSMÜNSTER A1

WINDHAAG BEI FREISTADT

PREGARTEN

11

23

MEGGENHOFEN

FELDKIRCHEN 9

FREISTADT 10

27

ANDORF

1

38

SCHARNSTEIN

A9

STEYR

14

GREIN


HRin Dr.in Ulrike Knall-Brskovsky Landeskonservatorin Abteilung für Oberösterreich

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OBERÖSTERREICH

Öffnungszeiten: 08.30 bis 20.00 Uhr Führungen: 14.00 und 15.30 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: Südportal der Pfarrkirche

Öffnungszeiten: 14.00 bis 17.00 Uhr Führungen: auf Anfrage (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: Innenhof Anmeldung erforderlich unter museum@brunnbauerhof.at Kirchenplatz 15 5280 Braunau am Inn

Großpichl 4 4770 Andorf

P

Alte Bauernspiele, Bauernhofquiz

Turmbesteigung ist nicht barrierefrei

BURGENLAND Öffnungszeiten: 09.00 bis 18.00 Uhr Führung: 14.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: Pfarrkirche

Wertheimerplatz 4 5282 Ranshofen

ÖBB

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OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Die heutige Pfarrkirche St. Pankratius war bis zur Auflösung des Klosters im Jahre 1811 Stiftskirche der Augustiner Chorherren. Auf spätromanischen Grundmauern wurde zu Beginn des 16. Jahrhundert die spätgotische Kirche errichtet. 1698 wurden die Kirche und das Kloster aus Anlass des 800-jährigen Bestehens der alten Pfalzkapelle barockisiert. Der Turm – ebenfalls aus dem 17. Jahrhunderts – wurde im 19. Jahrhundert nach einem Blitzschlag erneuert. Die Führung zum Tag des Denkmals gibt Einblick in die spannende Geschichte des bedeutenden Bauwerks.

SALZBURG

Geschichte der ehemaligen Stiftskirche

STEIERMARK

Die gotische Stadtpfarrkirche St. Stephan ist einer der bedeutendsten Kirchenbauten des Landes. Ihre ursprüngliche Bauform blieb vollständig erhalten, nur die Seitenkapellen wurden zum Teil barockisiert. Die Kirche hat mit ihrem 87m hohen Turm einen der höchsten Kirchtürme Österreichs. Neben den faszinierenden Führungen ist am Tag des Denkmals auch der Turm zu besichtigen – unter Aufsicht der Freiwilligen Feuerwehr Braunau.

KÄRNTEN

© BDA, Foto: Michael Oberer

© Herbert Fink

Die gleich rechts vom Haupteingang des denkmalgeschützten Wohnhauses gelegene Bauernstube war – vor allem im Winter – der zentrale Raum des Wohnhauses, da er neben der Küche der einzige war, der über einen Kamin beheizt werden konnte. In der Bauernstube wurden auch die Mahlzeiten eingenommen, wobei es eine strenge, vom Rang des Dienstboten abhängige Reihenfolge gab. Über dem Esstisch befindet sich in der Ecke der so genannte Herrgottswinkel. Im Winter war die Bauernstube Austragungsort zahlreicher, lustiger Bauernspiele. Die Frauen nutzten die ruhige Jahreszeit für Handarbeitstätigkeiten in der Stube.

Turmbegehung und Kirchenführungen

3 BRAUNAU AM INN – PFARRKIRCHE RANSHOFEN ZUM HL. PANKRATIUS

TIROL

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und wünschen einen spannenden Tag des Denkmals in Oberösterreich!

Treffpunkt Bauernstube

2 BRAUNAU AM INN – STADTPFARRKIRCHE ST. STEPHAN

VORARLBERG

Das Thema berührt die Bau- und Kunstdenkmale in vielfältiger Weise. Denken Sie nur an historische Handwerks- und Kulturtechniken, die aus Feuer und Flamme entstanden sind, an Brennöfen für Baumaterial, wie sie seit der Antike nachgewiesen sind, feuergeschmiedetes Werkzeug, feuervergoldete Kunstwerke oder technische Errungenschaften der jüngsten Zeit. Historisches und lebendiges Handwerk spielen hier eine wichtige Rolle. Auch die zerstörerische Kraft des Feuers hinterließ Spuren in der Kulturgeschichte, Brandereignisse haben oft auch den Lauf der Geschichte geprägt und das Bild unserer Altstädte gewandelt.

1 ANDORF – INNVIERTLER FREILICHTMUSEUM BRUNNBAUERHOF

P OBERÖSTERREICH

55

WIEN

der 21. Tag des Denkmals in Oberösterreich mit dem Thema „Feuer & Flamme“ wird vom Bundesdenkmalamt in Zusammenarbeit mit dem Land Oberösterreich, der Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege in Oberösterreich und der Diözese Linz veranstaltet.

© BDA, Foto: Michael Oberer

© BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

BURGENLAND KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

Liebe Besucherinnen und Besucher,


VORARLBERG WIEN

Bus 671 56

OBERÖSTERREICH

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Öffnungszeiten: 14.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 14.00 und 16.00 Uhr (Dauer ca. 75 Min.) Treffpunkt: vor der Basilika

Bus, Zug

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BURGENLAND KÄRNTEN Der heilige Florian ist der Schutzpatron der Feuerwehren und seit 2004 Landespatron von Oberösterreich. Als Märtyrer wurde er am 4. Mai 304 in Lauriacum/Enns hingerichtet, indem man ihn mit einem Stein um den Hals von der Brücke aus in den Ennsfluss stürzte. Über seinem vermutlichen Grab erhebt sich heute das Augustiner Chorherrenstift St. Florian. In einem Vortrag werden die auf die Spätantike zurück gehenden schriftlichen Quellen und Darstellungen aus dem 16. Jahrhundert zu diesem Heiligen vorgestellt. Ebenfalls präsentiert werden zwei Gemälde im Museum Lauriacum, die die Gefahr von Feuer für die Stadt Enns dokumentieren.

Öffnungszeiten: 10.00 bis 15.00 Uhr Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.00 Uhr Führungen: 10.00, 13.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Museum Lauriacum, Kassenraum

Lorcher Straße 1d 4470 Enns

Hauptplatz 19 4470 Enns

ÖBB, Bus

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OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Das Museum der Freiwilligen Feuerwehr Enns wurde im Jahr 2000 von Roman Hiebl gemeinsam mit Alfred Hirsböck, Klaus Leherbauer und Johann Straßer gegründet. Auf 300m2 zeigt es eine Vielzahl historischer Exponate, wie z.B. eine Kastenspritze aus 1820 und eine Hochdruckspritze aus 1853. Weitere Schaustücke sind Uniformen aus der Jahrhundertwende, Helme, Strahlrohre, Armaturen, Handwerkzeuge und Kleingeräte, Atemschutzmasken und schwere Atemschutzgeräte. Originale Schutz- und Tauchanzüge geben einen guten Überblick über das Einsatzspektrum der FF Enns. Als Besonderheit gelten die Dokumente über die Feuerwehrfrauen während des Krieges sowie eine Chronik ab 1865.

SALZBURG

Als Grabeskirche der Lorcher Märtyrer ist die Basilika St. Laurenz eng mit dem Schicksal des heiligen Florian verwoben. Er war Christ mit Feuer und Flamme, war regelrecht „entflammt“ für den christlichen Glauben. Im Jahr 304 wurde er dafür zum Tode verurteilt und in die Enns gestoßen. Die Führung durch die Basilika St. Laurenz stellt das Leben des heiligen Florian und der MärtyrerInnen von Lorch dar, geht aber auch der Ambivalenz von Feuer und Flamme nach.

Der heilige Florian und Enns sowie historische Großbrände auf Gemälden

STEIERMARK

150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Enns

TIROL

FEUERWEHR

Feuer und Flamme für Christus

Lauriacumstraße 4 4470 Enns

Nibelungenstraße 11 4090 Engelhartszell

© Museum Lauriacum, Bildarchiv

© Ernst Samide

7 ENNS – MUSEUM LAURIACUM

TIROL

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr

6 ENNS – FEUERWEHRMUSEUM

VORARLBERG

Das mehr als 400 Jahre alte Hufschmiedemuseum wurde von der Familie Maislinger mit viel Liebe und Sorgfalt eingerichtet. Bis 1951 war die Schmiede noch in Betrieb, hier wurden die bis zu 60 Pferde eines einzigen Donauschiffszuges beschlagen. Die Räume und die Ausstattung der Hufschmiede sind heute noch fast zur Gänze im Originalzustand erhalten. Die Außenfassade des denkmalgeschützten Gebäudes musste nach dem Hochwasser 2013 generalsaniert werden und erstrahlt in neuem Glanz.

5 ENNS – BASILIKA ST. LAURENZ

ÖBB Bus + Fußweg

P OBERÖSTERREICH 57

WIEN

Besuch im 400 Jahre alten Hufschmiedemuseum

© M.E. Holzinger

INDUSTRIAL HERITAGE

BURGENLAND

© BDA, Foto: Michael Oberer

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK

4 ENGELHARTSZELL – HUFSCHMIEDEMUSEUM


ÖBB Bus, Bahn + Fußweg OBERÖSTERREICH

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 11.00, 13.00 Uhr und nach Bedarf (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: Hauseingang – Straßenseite

P

„Heubodenkraxeln“, Hufeisen werfen

11.00 Uhr: Tanzperformance „femme rouge“, Salzgasse 3 13.30 – 15.00 Uhr: Rundgang „Freistadt brennt“, Brunnen Hauptplatz 14.00 Uhr: Stablichtshow „electron lighting“, Salzgasse 3 15.00 Uhr: Führung „Stadtbefestigungen“, Schlosshof 15.00 Uhr: Tanzperformance „femme rouge“, Salzgasse 3 Ab ca. 13.00 Uhr: Schauschmieden in der alten Schmiede , Heiligengeistgasse 22

10.00 – 17.00 Uhr: Rauminstallation „Raumbrand“, Jagsch-Keller, Hauptplatz 14 10.00 – 17.00 Uhr: Ausstellung Stadtbrände in Freistadt, Alte Schmiede, Heiligengeistgasse 22 10.00 – 17.00 Uhr: Flammen-Leuchten und Rauchbrandkeramik-Kugeln, Keller Stadtjuwelier, Samtgasse 2 10.00 – 17.00 Uhr: Einige Reihen sind geöffnet, Salzgasse 10.00 – 17.00 Uhr: Kirchturmbesteigung mit Besuch der Türmerstube, Eingang Hauptplatz 14.00 – 17.00 Uhr: Schlossmuseum: Eintritt und Turmbesteigung gratis, Innerer Schlosshof

4240 Freistadt

111

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P OBERÖSTERREICH

BURGENLAND KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

10.00 – 17.00 Uhr: Ausstellung „Dauerbrenner“, Keller Salzgasse 3

SALZBURG

10.00 Uhr: Eröffnung des Freistädter Denkmaltages in der alten Schmiede , Heiligengeistgasse 22

10.00 – 17.00 Uhr: Rauminstallation „entflammt“, Scheiblingturm, Heiligengeistgasse 22

STEIERMARK

INDUSTRIAL HERITAGE

© www.flip.co.at

© www.flip.co.at

Der um 1780 erbaute Dreiseithof „Kaspergut“ öffnet am Tag des Denkmals seine Tore und lädt alle Interessierten auf eine Zeitreise in die bäuerliche Vergangenheit ein. So kann die historische Arbeitswelt am Hof miterlebt und alte Maschinen und Traktoren bei einer Vorführung bewundert werden. Über die Restaurierung des Hauses gibt Frau Dipl.-Ing.in Elisabeth Seuschek vom Bundesdenkmalamt, gerne Auskunft. Ebenfalls zu sehen ist eine Ausstellung alter Schmiedekunst. Speziell die Kinder können sich beim „Heubodenkraxeln“ wie der Knecht vor hundert Jahren fühlen oder beim Hufeisen werfen ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen.

Gietzing 2 5143 Feldkirchen bei Mattighofen

Hauptplatz 1 4470 Enns

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Am Tag des Denkmals bietet Freistadt wieder ein vielfältiges Programm zum Thema „Feuer & Flamme“ für die ganze Familie.

Historische Arbeitswelt am Denkmalhof „Kaspergut“

TIROL

Führungen: Führungen: 11.00 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 100 Min.) Treffpunkt: Stadtturm, Hauptplatz 1 Anmeldung erforderlich für Gruppen ab 6 Personen: Tourismus-Büro der TSE-Enns (07223/82777 oder 0660/423 8411, info.enns@oberoesterreich.at)

10 FREISTADT – HISTORISCHE ALTSTADT

59

VORARLBERG

Die Feuerwehr der Stadt Enns feiert im Jahr 2015 ihr 150-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass haben die Stadtführer für alle, die sich für Brandbekämpfung und Feuerwehrwesen einst und jetzt interessieren, einen speziellen Rundgang zusammengestellt, der einen weiten Bogen spannt: vom Martyrium des Heiligen Florian über Nachtwächter, Türmer und mittelalterliche Feuerordnungen bis hin in unsere Gegenwart.

9 FELDKIRCHEN BEI MATTIGHOFEN – BAUERNHOF „KASPERGUT“

WIEN

Geführter Stadtrundgang „Vom Lederkübel zum Hochdruckstrahlrohr“ oder: Eine alte Stadt und die Angst vor dem Feuer

© Elisabeth Kramps

FEUERWEHR

BURGENLAND

© Ernst Samide

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

8 ENNS – STADTFÜHRUNG


BURGENLAND 14 GREIN – HISTORISCHES STADTTHEATER & STADTMUSEUM

Missionare von Mariannhill

Katakomben aus dem 17. Jahrhundert

Feuer am Dach

Schloss Riedegg liegt auf einem freistehenden, in das waldreiche Tal der Großen Gusen vorgeschobenen Bergkegel. Im Nordosten der Anlage befindet sich die Ruine der ehemaligen Hauptburg mit zwei kreuzrippengewölbten Kapellen. Das Schloss ist von mächtigen Bastionen umgeben und stammt in seinem Kern aus der Zeit des Umbaus zu Anfang des 17. Jahrhunderts. Die Schlosskapelle ist ein zweijochiger, durch zwei Geschoße gehender Saal. 1963 wurde ein Teil der Sakristei, des ehemaligen Gerichtssaals der Starhemberger, umgestaltet. Neben der Schlosskapelle befindet sich das kleine Afrikamuseum mit seiner ethnografischen Sammlung.

Der Eingang zur denkmalgeschützten Gruft der ehemaligen Stiftskirche Garsten befindet sich im Mittelgang des Kirchenraumes. 16 Stufen führen in eine katakombenhafte Atmosphäre, zu sehen ist der Grundstein aus dem Jahre 1677. Ebenfalls in den Mauernischen befinden sich die Särge der letzten Äbte sowie der Sarg des Stiftsmalers Johann Carl von Reslfeldt. An den Wänden befinden sich 12 Schattenbilder, die während des Kunstevents Triptychon II im Jahr 2008 entstanden.

Historischer Raddampfer „GISELA“ oder feurige Lady auf blauen Traunseewellen

Riedegg 1 4210 Gallneukirchen

P 60

OBERÖSTERREICH

Am Platzl 2 4451 Garsten

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Sparkassegasse 3, 4810 Gmunden

ÖBB

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TIROL

Öffnungszeiten: 14.00 bis 16.00 Uhr Führung: 15.00 Uhr (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: Altes Rathaus, Stadtplatz 7

VORARLBERG

Öffnungszeiten: 09.00 bis 17.00 Uhr Führung an Bord: 13.45 Uhr (Dauer ca. 30-40 Min.) Seerundfahrt: 14.30 Uhr (bei Schönwetter), Unkostenbeitrag: Erwachsene zum ermäßigten Preis, Kinder zum halben Preis Treffpunkt: direkt am Schiff

Öffnungszeiten: 14.00 bis 17.30 Uhr Führungen: 14.00 und 15.30 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Eingangshalle im Schloss

Feuer und Flamme bleiben in Erinnerung, als 1642 die damalige Kaiserin in Grein über Nacht blieb: Es wurde dermaßen viel gesotten und gebraten, dass sich der hölzerne Rauchfang des Gasthauses entzündete. Nachdem die Kaiserin abgereist war, brach ein Brand aus: Von 83 Bürgerhäusern blieben nur 10 unbeschädigt, wovon auch ein großes Gemälde im Stadtmuseum zeugt. Auch im 20. Jahrhundert gab es Brände, über die noch nach Jahrzehnten gesprochen wurde: Interessante Zeitzeugeninterviews, die heute im Stadtarchiv gesammelt sind, berichten u.a. von brennenden Schindeln, die bis über den Kirchturm flogen.

Stadtplatz 7 4360 Grein

P OBERÖSTERREICH

61

WIEN

Öffnungszeiten: 11.00 bis 15.00 Uhr Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Die „GISELA“ (benannt nach einer Tochter von Kaiser Franz Joseph I.) ist das letzte von insgesamt fünf Dampfschiffen, die den Traunsee befahren haben. Sie wurde in den Jahren 1870-1871 gebaut und wird durch eine oszillierende Zweizylinder-Verbunddampfmaschine angetrieben. Das Flaggschiff feierte 2011 seinen 140. Geburtstag. Aus Gründen des Umweltschutzes wurde die „GISELA“ im Jahr 1993 von der ursprünglich eingebauten Kohle- auf eine Heizölfeuerung umgerüstet. Als weitere „Kuriosität“ befindet sich seit 1987 das „erste schwimmende Postamt“ Österreichs auf dem Schiff.

SALZBURG

13 GMUNDEN – DAMPFSCHIFF „GISELA“

STEIERMARK

12 GARSTEN – GRUFT DER STIFTSKIRCHE GARSTEN

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

KÄRNTEN

© Stadtgemeinde Grein

INDUSTRIAL HERITAGE

© Traunseeschifffahrt GmbH, Karlheinz Eder

© BDA, Foto: Irene Doubrawa

BURGENLAND

© Linschinger

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

11 GALLNEUKIRCHEN – SCHLOSS RIEDEGG


VORARLBERG WIEN

Zauneggerstraße 9 4710 Grieskirchen

P 62

OBERÖSTERREICH

BURGENLAND

Die Pfarrkirche Kefermarkt beherbergt mit dem Kefermarkter Altar ein einzigartiges Meisterwerk spätgotischer Schnitzkunst. Seine Restaurierung Mitte des 19. Jahrhunderts unter Adalbert Stifter gilt als die Geburtsstunde der österreichischen Denkmalpflege. Die Spezialführungen am Tag des Denkmals zeigen den Heiligen Florian als Schreinwächter, die Figuren aus dem Kefermarkter Altar als Vorlage für Sondermarken sowie die barocke Schmiedekunst bei Umgitterungen und Türschlössern mit ihrer einzigartigen handwerklichen Technik. Umrahmt werden die Führungen mit Orgelmusik von Anton Bruckner.

Das Stift Kremsmünster ist Forschungsstätte, Wirtschaftskörper, Museum und beliebtes Ausflugsziel in einem. Durch die Barockbauten des 17. und 18. Jahrhunderts zählt es zu den größten und bedeutendsten Klosteranlagen Österreichs, seine Kunstsammlungen bergen Werke von Weltruf. Das Ikonenkabinett des Stiftes präsentiert Ikonen als erfüllte Zeichen von Heil und Erlösung. Thematisiert wird auch die Erfüllung der ersten Christen durch den Heiligen Geist im Zeichen des Feuers: „Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder.“ (Apg. 2,3)

Sonderausstellung zum Schlossturmbrand mit musikalischer Umrahmung und Feuershow

Öffnungszeiten: 08.00 bis 19.00 Uhr Führungen: 11.30, 14.30 und 16.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Kinderführungen: 10.15 Uhr und bei Bedarf Treffpunkt: vor der Kirche

Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.30 Uhr Führungen: 11.00 und 14.30 Uhr (Dauer ca. 60 Minuten) Treffpunkt: Klosterladen/1. Stiftshof

Oberer Markt 1 4292 Kefermarkt

Stift 1 4550 Kremsmünster

ÖBB

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Kinderführung

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Pyhrnbahn

Die Geschichte des Schlosses Kremsegg reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, als die Familie Rot ihren „Ansitz“ dort errichtete. Nach mehreren Ausbauphasen erlangte das Schloss Anfang des 18. Jahrhunderts unter der Herrschaft des Benediktinerstifts Kremsmünster seine heutige Form. Ein Blitzeinschlag zerstörte 1807 den Schlossturm, der erst in den 1980er Jahren in kleinerer Form rekonstruiert wurde. Eine kleine Sonderausstellung in Kooperation mit den örtlichen Feuerwehren berichtet über den Schlossturmbrand sowie zu weiteren Bränden in Kremsmünster. Umrahmt wird der Event mit Musik und einer Feuershow. Öffnungszeiten: 10.00 bis 21.00 Uhr

Kremsegger Straße 59 4550 Kremsmünster

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SALZBURG

Ikonen, Bilder und Legenden

STEIERMARK

„Feuer & Flamme“ – Spezialführung zum Heiligen Florian und zur Schmiedekunst

TIROL

18 KREMSMÜNSTER – SCHLOSS KREMSEGG

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

KÄRNTEN

© Musica Kremsmünster

© BDA, Foto: Michael Oberer

17 KREMSMÜNSTER – BENEDIKTINERSTIFT

VORARLBERG

Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr Führungen: stündlich (Dauer ca. 15 Min.) Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

16 KEFERMARKT – PFARRKIRCHE

Bus 450, ÖBB OBERÖSTERREICH 63

WIEN

Die historische Kunstschmiede von Prof. Wolfgang Pöttinger wurde 1922 errichtet. In ihren Gemäuern wurden zahlreiche Kunstwerke aus Stahl geschmiedet, u.a. erlangten die wertvollen handgeschmiedeten Grabdenkmale besondere Bedeutung. Zum Thema „Feuer & Flamme“ wird die Künstlerin Maria Moser in Kooperation mit der Galerie Schloss Parz einige Werke zeigen.

© Alois Steinbichl

INDUSTRIAL HERITAGE

BURGENLAND

© BDA, Foto: Michael Oberer

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG

Kunstwerke aus Stahl

TIROL

STEIERMARK

15 GRIESKIRCHEN – KUNSTSCHMIEDE PROF. W. PÖTTINGER


Öffnungszeiten: 10.30 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr Führungen: 10.30, 11.30, 14.00, 15.00 und 15.30 Uhr (Dauer ca. 20 Min.) Treffpunkt: Schulhof beim Denkmal, Eingang Dürrnbergerstraße 1 Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr Führungen: 15.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: NORDICO Foyer

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führung: 14.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Vortrag: 15.00 Uhr Treffpunkt: im Museum (2. Stock)

Otto Glöckel-Schule NM 4040 Linz

Dametzstraße 23 4020 Linz

Adalbert-Stifter-Platz 1 4020 Linz

P 64 OBERÖSTERREICH

1, 2

P

1,2,3

P

BURGENLAND KÄRNTEN Öffnungszeiten: 10.30 bis 18.00 Uhr Führungen: 10.30 bis 18.00 Uhr (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: Hauptportal der Kirche

Magdalenastraße 60 4040 Linz

1,2,3

Kirchenentdeckung für Kinder und Eltern

P

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Die Pfarrkirche von St. Magdalena ist vielen durch ihre Lage am Stadtrand von Urfahr bekannt; sie wird gerne von Menschen besucht, die auf der Pferdebahnpromenade spazieren gehen. Mehrmals umgebaut und erweitert ist ihre Außenfassade barock, innen zeigt sie sich im ursprünglich gotischen Stil mit barocker Einrichtung. Vor 10 Jahren bekam die Kirche sechs neue Glocken mit Reliefs von Erwin Burgstaller. Anlässlich des Jubiläums besteht die Möglichkeit, die Glockenstube im Turm zu besuchen sowie an einer spirituellen Kirchenführung teil zu nehmen oder die Kirche selbständig zu entdecken.

SALZBURG

„Heavy Metal“ – Kirchen- und Turmführung zu den Glocken

STEIERMARK

Das oberösterreichische Literaturmuseum in der ehemaligen Wohnung des Dichters Adalbert Stifter (1805-1868) und seiner Frau Amalia gibt mit rund 30 präsentierten AutorInnen Einblicke nicht nur in zentrale archivalische Bestände des Adalbert-Stifter-Instituts, insbesondere den Nachlass des Namensgebers und Patrons des Hauses, sondern auch in das vielfältige literarische Leben des Landes vom frühen Mittelalter bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Nach einer Führung durch das Museum widmet sich Univ.-Prof. Dr. Herwig Gottwald in einem Vortrag anhand ausgewählter Texte dem Thema „Feuer & Flamme“ im Werk Adalbert Stifters.

TIROL

Das 1973 eröffnete Stadtmuseum Linz nimmt in der oberösterreichischen Museumslandschaft eine besondere Stellung ein: Es verfügt über eine reichhaltige Sammlung aus den Bereichen Kunst, Fotografie, Archäologie und Volkskunde. Das Museum wurde 1610 als Vorstadtpalais des Klosters Kremsmünster erbaut, der Name NORDICO stammt aus der Zeit, als die Jesuiten das Haus als Collegium Nordicum für SchülerInnen aus Skandinavien führten. Das Gemälde von Thomas Dialer aus der Sammlung des NORDICO zeigt das Brennen des Linzer Landhauses und der Schlosskaserne – diesem historischen Ereignis aus dem Jahre 1800 ist die Themenführung gewidmet.

22 LINZ – PFARRKIRCHE ST. MAGDALENA

VORARLBERG

Das Denkmal, Mahnmal und Friedensmal „Sterbende Ursula“ wurde 1951 von Josef Thorak geschaffen und 1955 von der Stadt Linz angekauft. Der Gedenkstein erinnert an den Tod von 31 Schülerinnen der Frauenberufsschule, einer Lehrerin sowie 9 Volkspflegerinnen beim Bombenangriff am 16. Oktober 1944. Am 16.10.2014 wurde eine Friedens- und Gedenkfeier „70 JAHRE danach“ mit überlebenden „Zeitzeugen und Bergungshelfern“ sowie SchülerInnen der heutigen Otto-Glöckel-VS12 eindrucksvoll gestaltet.

Der Brand, der Linz veränderte

21 LINZ – OÖ LITERATURMUSEUM IM STIFTERHAUS

Auf Anfrage OBERÖSTERREICH

65

WIEN

Führung und Erklärung zur Entstehung des Mahnmals zum Bombenangriff am 16. Oktober 1944 vom Künstler Josef Thorak

© Klaus Kusmitsch

© Otto Saxinger

© NORDICO Stadtmuseum Linz

BURGENLAND

© Elmar Weingartner

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

19 LINZ – DENKMAL/MAHNMAL/FRIE- 20 LINZ – NORDICO STADTMUSEUM DENSMAL „STERBENDE URSULA“


VORARLBERG WIEN

Paul-Hahn-Straße 23 4614 Marchtrenk

P 66

OBERÖSTERREICH

Öffnungszeiten: 9.00 bis 17.00 Uhr Führungen: während der Öffnungszeiten (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: im Presshaus Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

P

Presshaus OG ist nicht barrierefrei

Öffnungszeiten: 14.00 bis 18.00 Uhr Führungen: 15.00 und 16.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Museumseingang

P

Das Holz- und Werkzeugmuseum LIGNORAMA in Riedau (Bez. Schärding) lässt auf knapp 500m2 Holz in all seinen Facetten und mit allen Sinnen erleben. Ursprünglich war der mehrfach ausgezeichnete Holzbau als „Österreich Pavillon“ für die Olympischen Winterspiele 1998 in Nagano/Japan konzipiert, ehe er in Riedau als Holzmuseum seine jetzige Bestimmung fand. In aufwändigen Restaurierungsarbeiten wurde die benachbarte ehemalige Hofmühle mit dem alten Sägewerk als Nebengebäude des LIGNORAMA adaptiert, wo noch heute die hundert Jahre alte Venezianer Gattersäge zum Schausägen in Betrieb genommen wird. Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 13.00 und 15.00 Uhr Dauer ca. 1,5 Std.) Treffpunkt: Eingangsbereich (Kassa/Shop) Mühlgasse 92 4752 Riedau

ÖBB-Summerauerbahn und Bus

Bauen mit Kaplasteinen

P OBERÖSTERREICH

BURGENLAND KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Im Museum Pregarten werden über 3.000 Jahre Geschichte gezeigt: von Hügelgräberfunden/ Brandbestattungen aus der Spätbronzezeit 1300-1100 v. Chr. bis zur Steingutfabrikation in Pregarten vor 100 Jahren. Die heurige Sonderausstellung thematisiert in mehr als 60 Objekten „Schlösser – Burgen – Ansitze – Nahe der Aist“, zudem dokumentiert ein eigenes Buch die vielfältige Geschichte dieser Region. Das Museum ist im so genannten Lehnerhaus untergebracht, das im Zuge seiner mehr als 800-jährigen Geschichte oft durch Brände zerstört wurde.

SALZBURG

Rundgang und Führung durch das Holzmuseum LIGNORAMA

STEIERMARK

INDUSTRIAL HERITAGE

Von den Hügelgräbern bis zur Steingutproduktion sowie Sonderausstellung „Schlösser – Burgen – Ansitze – Nahe der Aist“

Stadtplatz 13 4230 Pregarten

Am Dorfplatz 2 4714 Meggenhofen Kerzenziehen

26 RIEDAU – HOLZ- UND WERKZEUGMUSEUM LIGNORAMA

TIROL

Das 2010 restaurierte Presshaus von 1842 wird heute für Feiern und kulturelle Veranstaltungen genützt. Im Obergeschoß befindet sich das historische Gemeindearchiv – noch im Aufbau. Neben der Besichtigung von Archiv und Gebäude ist im Erdgeschoß eine Ausstellung von historischen Feuerquellen wie Kienspan, Kerzen und Petroleumlampen zu sehen. BesucherInnen können sich im „Kerzenziehen“ üben und vor dem Presshaus dem Bau eines mobilen Brotbackofens mit Ziegeln nach historischer Art beiwohnen. Die Bewirtung im Presshaus erfolgt durch den Verein Lebens(t) raum.

© Rudi Aigner

© Museum Pregarten

Aufbau eines Brotbackofens, Kerzenziehen und historische Feuerquellen

25 PREGARTEN – MUSEUM PREGARTEN

VORARLBERG

Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.00 Uhr Führungen: nach Bedarf (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: FF-Haus Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

24 MEGGENHOFEN – PRESSHAUS

67

WIEN

Auf engstem Raum stehen in Marchtrenk drei Feuerwehrgebäude. Anhand dieser wird die Entwicklung von einem Löschzug in einem bäuerlichen Ortsteil im Jahr 1925 bis zu einer heute modernst ausgestatteten, selbständigen Feuerwehr dargestellt. Besonders interessant ist die Geschichte der weiblichen Feuerwehr während des Zweiten Weltkrieges, gezeigt werden auch alte Geräte und Uniformen.

© Maria Möslinger

FEUERWEHR

BURGENLAND

© FF Kappern

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG

Drei Gebäude – Eine Feuerwehr

TIROL

STEIERMARK

23 MARCHTRENK – FEUERWEHRHAUS KAPPERN


BURGENLAND 30 ST. FLORIAN – AUGUSTINER CHORHERRENSTIFT ST. FLORIAN

Brandkatastrophen in Schärding

Hammerschlag und Schmiedefeuer

Porträts ab 1801

Florian-Weg und historischer Brandschutz

Die Geschichte der Stadt Schärding ist von schweren Stadtbränden geprägt. Bereits in der mittelalterlichen Wehrstadt Schärding kam es durch die damals 14 Brauereien, Händler, Handwerkstätten mit angebauten Bürgerhäusern und engen Gassln durch Unachtsamkeit und Kriege oft zu großen Brandkatastrophen. Im 18. Jahrhundert zerstörten Brände das Schärdinger Hochschloss hoch über dem Inn. Die Stadtführung „Feuer & Flamme“ geht den Bränden vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert nach und thematisiert auch historische Maßnahmen wie den Bau einer modernen Wasserleitung im Jahr 1883, die zur Brandbekämpfung dienten.

Das Sensenmuseum Geyerhammer ist in einem historischen, original erhaltenen Sensenwerk untergebracht, in dem seit 1585 Sensen gefertigt wurden. Die riesigen Schwanzhämmer sind heute noch beim Schauschmieden in Betrieb. Ebenfalls zu sehen ist eine originale Rindenhütte, wie sie früher von Holzknechten während der Arbeitswoche bewohnt wurde. Am Tag des Denkmals werden hier bei offenem Feuer Märchen und Sagen erzählt. Im Ausstellungsraum des Museums lockt die Ausstellung „Köpfe“ des Künstlers Gerhard Reitinger mit überlebensgroßen Bildern.

Die Gemäldegalerie im Stift Schlägl zeigt Bilder aus der Zeit von ca. 1500 bis 1954 und eine umfangreiche Porträtsammlung ab 1801. Zwei Objekte thematisieren „Feuer & Flamme“ auf besondere Weise: die Katharinenlegende aus der Zeit um 1505 und die Statue des Heiligen Augustinus mit dem brennenden Herzen.

Das Stift gründet sich über dem Grab des Heiligen Florian. Dieser steht mit seinem Eintreten für den christlichen Glauben für „Feuer & Flamme“, ist er doch als Patron für die Feuerwehr auch mit dem Feuer verbunden und dem Engagement für die Mitmenschen. Um 15.00 Uhr lädt Dr. Ferdinand Reisinger zum Meditieren beim gemeinsamen Gehen des Florian-Wegs. Spezialführungen um 14.00 und 16.00 Uhr thematisieren Brandschutzmaßnahmen einst und jetzt – von der Barockzeit bis zur Gegenwart.

P 68

OBERÖSTERREICH

ÖBB Postbus

P

ÖBB Postbus

Stiftstraße 1 4490 St. Florian

Schlägl 1 4150 Schlägl

Kinderführungen

P

TIROL

Grubbachstraße 10 4644 Scharnstein

VORARLBERG

Schlossgasse 10 4780 Schärding/Inn

Öffnungszeiten: 09.00 bis 16.30 Uhr Führungen: 14.00 und 16.00 Uhr Florian-Weg: 15.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: großer Stiftshof

Mühlkreisbahn, Postbus

P OBERÖSTERREICH

69

WIEN

Öffnungszeiten: 10.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bist 17.00 Uhr Führungen: nach Bedarf (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Museumseingang

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: bei Bedarf Schauschmieden: 11.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 30-60 Min.) Kinderprogramm: Führungen bei Bedarf; Märchen und Sagen in der Rindenhütte (jede volle Stunde außer 11.00 und 15.00 Uhr) Treffpunkt: im Museum

Öffnungszeiten: 11.00 bis 14.00 Uhr Führungen: 11.00 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Stiftspforte

SALZBURG

29 SCHLÄGL – AUSSTELLUNG STIFT SCHLÄGL

STEIERMARK

28 SCHARNSTEIN – MUSEUM GEYERHAMMER

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

KÄRNTEN

© BDA, Foto: Michael Oberer

© Stefan Weber

INDUSTRIAL HERITAGE

© wblumauer@gmail.com

BURGENLAND

© BDA, Foto: Michael Oberer

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

27 SCHÄRDING – STADTMUSEUM UND STADTFÜHRUNG


Taborweg 4 4400 Steyr

P 70

OBERÖSTERREICH

Die Luftschutzstollenanlage unter dem Tabor wurde nicht in ihrer vollen projektierten Länge ausgeführt, ist aber nach der Anlage unter der Ennsleite die größte Luftschutzeinrichtung aus dem Zweiten Weltkrieg. Als Ergänzung zu dem nun museal genutzten „Stollen der Erinnerung“ unter dem Schloss Lamberg ist diese Anlage heute ungenützt und nur am Tag des Denkmals 2015 zu besichtigen.

Öffnungszeiten: 14.00 bis 16.00 Uhr Führung: 14.00 Uhr (Dauer ca. 2 Std.) Treffpunkt: Rathaus Steyr

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 10.00, 11.00, 14.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 30-45 Min.) Treffpunkt: Aufgang Taborstiege Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

BURGENLAND KÄRNTEN Ein 140m langer Luftschutzstollen unter dem Schloss Lamberg in Steyr, welcher von Häftlingen des KZ-Nebenlagers Steyr-Münichholz zum Schutz der Zivilbevölkerung vor Bombenangriffen gegraben wurde, ist Schauplatz der Ausstellung „Stollen der Erinnerung“. Das unmenschliche Schicksal der ZwangsarbeiterInnen und KZ-Häftlinge in Steyr wird mittels Fotos, Dokumenten, Zeichnungen und persönlichen Berichten anschaulich vermittelt, u.a. werden Aufzeichnungen von über 4.585 Häftlingen gezeigt, die im Krematorium Steyr verbrannt wurden. Den BesucherInnen wird geraten, warme Kleidung zu tragen (Temperatur im Stollen: 8°-12°C). Empfohlen wird der Besuch ab 14 Jahren. Öffnungszeiten: 14.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 14.15 und 15.15 Uhr (Dauer ca. 1,5 Std.) Treffpunkt: Eingang

Michaelerplatz 4400 Steyr

Stadtplatz 27 4400 Steyr

P

4, 7

P

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Der Stadtrundgang durch Steyr führt an Orte, die den Aufstieg von der Handwerks- zur Industriestadt unter Josef Werndl (1831-1889) dokumentieren. Grundlage dafür war eine bahnbrechende Erfindung, die BesucherInnen am Tag des Denkmals näher vorgestellt wird. Die weitere Entwicklung von der Waffenfabrik des 19. Jahrhunderts bis zur Industrie der Gegenwart in der Zeit der Globalisierung ist ebenfalls Thema der Führung.

KZ-Häftlinge in Steyr

SALZBURG

Führung durch die Fluchtstollenanlage

STEIERMARK

Führung „Der Pionier von Steyr“

34 STEYR – STOLLEN DER ERINNERUNG

TIROL

Öffnungszeiten: 14.00 bis 16.00 Uhr Führungen: 14.15 und 15.15 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: Friedhof Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

33 STEYR – FLUCHTSTOLLEN DES ZWEITEN WELTKRIEGES

VORARLBERG

141 Grabsteine erinnern an die jüdische Bevölkerung von Steyr. 1873/74 angelegt, sollte der jüdische Friedhof 1945 zerstört werden. Das Kriegsende vereitelte aber diesen Plan, 1992 fand das bislang letzte Begräbnis statt. Ein Mahnmal erinnert heute an die 100 Opfer des Todesmarsches ungarischer Juden 1945, ein anderes Denkmal an die 86 Opfer des Holocaust, von denen viele in Konzentrationslagern verbrannt wurden. Auf einem Steintisch können Steine des Gedenkens niedergelegt werden. Männliche Besucher werden nach jüdischem Brauch ersucht, eine Kopfbedeckung zu tragen.

32 STEYR – STADTFÜHRUNG: STADTGEBIET VON STEYR

Zwischenbrücken/Eingang 4400 Steyr

P OBERÖSTERREICH

71

WIEN

Friedhofsbesichtigung

© Andreas Buchberger

© Andreas Buchberger

© BDA, Foto: Michael Oberer

BURGENLAND

© Karl Ramsmayer

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

31 STEYR – JÜDISCHER FRIEDHOF


KinderKunst auf der Burg 72

OBERÖSTERREICH

Auf Anfrage: 07236/31400

Das Feuerwehrmuseum beherbergt eine umfangreiche Sammlung von alten Geräten der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes. Hand- und Motorspitzen, Uniformen, Geräte und Signalhörner geben Einblick in die Entwicklung und Arbeitsweise dieser für die Gemeinschaft so wichtigen Organisation.

Der Museumsverein Vöcklamarkt-PfaffingFornach führte von 2011 bis 2015 in Zusammenarbeit mit der Universität Wien eine Grabungskampagne durch, um eine römische Villa Rustica auf dem geschichtsträchtigen Haushamerfeld in der Gemeinde Pfaffing zu erforschen; das Ergebnis wird im örtlichen Museum präsentiert. Am Tag des Denkmals wird der ergrabene römische Ziegelbrennofen in den Mittelpunkt gerückt, zumal auf diesem Gutshof sämtliche zumindest für den Eigenbedarf benötigten Ziegelformen selbst hergestellt wurden. Ein Vortrag mit Bilddokumentation veranschaulicht die Erzeugung dieser hochwertigen Baustoffe.

Mit einer der letzten erhaltenen Kohlenschütten Österreichs bietet der Hofwieshammer in Windhaag bei Freistadt ein österreichweit einzigartiges Ensemble. Neben originalgetreu im Kohlemeiler erzeugter Holzkohle findet sich in der Kohleschütte heute ein historischer Abriss zur Metallbearbeitung. Während der „fête du feu“ wird an der Esse fachkundig geschmiedet: Kleine Reparaturen an Eisengegenständen, die BesucherInnen mitbringen, werden durchgeführt. Gezeigt wird außerdem, wie mit Feuerstein und Zunder Feuer gemacht werden kann und Eisenerz in einem aus Lehm errichteten Rennofen verhüttet wird.

Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.00 Uhr Führungen: 10.00, 11.00, 14.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Wanderung zum Grabungsareal und Würfelspieldenkmal: 14.00 Uhr (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: Haus des Museums

Zielspritzen mit Kübelpumpen

Markstraße 2 4870 Vöcklamarkt

P

P

Öffnungszeiten: 13.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 14.00 und 16.00 Uhr (Dauer ca. 25 Min.)

BURGENLAND KÄRNTEN TIROL

Öffnungszeiten: 10.30 bis 18.00 Uhr Führungen: laufend (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: Zelt

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Schmiedefest – fête du feu

SALZBURG

Ziegel brennen in der Römerzeit

STEIERMARK

INDUSTRIAL HERITAGE

© BDA, Foto: Michael Oberer

Tag der offenen Tür

Kirchenplatz 1 4911 Tumeltsham

P

ARCHÄOLOGIE

38 WINDHAAG BEI FREISTADT – HOFWIESHAMMER

Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr Führungen: 10.00, 13.00 und 17.00 Uhr (Dauer ca. 50 Min.) Kinderprogramm: 11.00 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 60 Minuten) Treffpunkt: Großer Burghof

Reichenstein 1 4230 Tragwein

© Walter Schöfbauer

FEUERWEHR

37 VÖCKLAMARKT – HAUS DES MUSEUMS

VORARLBERG

Die Burg Reichenstein wurde 1230 erstmals urkundlich erwähnt. Heute beherbergt sie das Oberösterreichische Burgenmuseum. Am Tag des Denkmals findet nachmittags im großen Burghof eine Schmiedevorführung der „Feuerkünstler“ aus Reichenstein, Hans Reisinger und Schmiedeweltmeister Peter Reisinger, unter dem Motto „Am Anfang war das Feuer“ statt. Ein vielfältiges Kinderprogramm lädt zur Entdeckungsreise durch die Areale der Burg, bietet ein spannendes Fotoquiz und lässt Kinder erfahren, wie BauforscherInnen alte Mauern „lesen“.

36 TUMELTSHAM – FEUERWEHRMUSEUM

Felberbachstraße 5 4263 Windhaag bei Freistadt

P OBERÖSTERREICH

73

WIEN

Am Anfang war das Feuer

© privat

INDUSTRIAL HERITAGE

BURGENLAND

© BDA, Foto: Michael Oberer

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

35 TRAGWEIN - BURG REICHENSTEIN


SALZBURG 1016

SALZBURG

7 8 LEOGANG

9 SAALFELDEN 5 FLACHAU 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16

Bad Gastein – Kraftwerk am Wasserfall Bad Gastein – Ullmannlehen Bad Gastein/Böckstein – Montanmuseum Altböckstein Bad Gastein/Böckstein – Pfarrhof Böckstein Flachau – Schloss Höch Kaprun – Burg Kaprun Leogang – Bergbau- und Gotikmuseum Leogang – Hüttschmiede Saalfelden – Museum Schloss Ritzen Salzburg – Amalie-Redlich-Turm Salzburg – Friedhof St. Sebastian Salzburg – Glockenspiel im Turm der Neuen Residenz Salzburg – Haerdtl Villa Salzburg – Pfarrhof und Kirche St. Andrä Salzburg – Rathausplatz 4 Salzburg – Schloss Hellbrunn

6

KAPRUN 1 BAD GASTEIN 2 3 BÖCKSTEIN 4


SALZBZURG

Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.00 Uhr Führungen: nach Bedarf (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: vor dem Haus Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Wasserfallstraße 7 5640 Bad Gastein

Böckstein 5645 Bad Gastein

Linie 550

P

Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.00 Uhr Führungen: stündlich (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Eingang

Karl-Imhof-Ring 12 5645 Böckstein

P

BURGENLAND KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.00 Uhr

Nach einem verheerenden Lawineneinsturz und der völligen Zerstörung der Aufbereitungsanlage in der Alten Pöck (Naßfeldertal) war es notwendig, an sicherer Stelle eine neue Erzaufbereitung zu erbauen. Ab 1741 wurde daher nach einem Gesamtentwurf eine der ältesten Bergwerkssiedlungen Europas entworfen und erbaut. Diese Gebäude sind weitgehend erhalten und stehen unter Denkmalschutz, vier davon beherbergen das Montanmuseum Altböckstein mit Exponaten aus dem historischen Bergbau, Maschinen, Funden aus der Römerzeit und Modellen der Berghäuser und Werkstätten.

SALZBURG

Bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts reicht die Geschichte des Ullmanngutes zurück, eines der letzten authentisch erhaltenen Bauernhäuser des Gasteinertals. Es wurde als typisches Pongauer Längsflurhaus in Blockbauweise mit Kopfschrot und gemauerter Küche errichtet, stellt heute aber nur mehr den Rest einer Bauernhofanlage dar, bei der sich an das Bauernhaus nach Nordosten weitere Gebäude anschlossen. Mehr als zwei Jahrzehnte steht das Haus inzwischen leer. Nach umfangreichen Bestandsaufnahmen und Sicherungsmaßnahmen im Inneren sind derzeit noch die Vorbereitungen für eine Restaurierung des Gebäudes im Gange.

Historische Bergwerkssiedlung von 1741

STEIERMARK

Die authentisch erhaltene Maschinenhalle aus dem ersten Viertel des 20. Jahrhunderts stellt das Kernstück des „Kraftwerks am Wasserfall“ dar, das 1914 nach Plänen des Otto Wagner-Schülers Leopold Führer errichtet wurde. Der Kraftwerksbetrieb selbst wurde zwar 1996 still gelegt, seit dem Rückkauf des Kraftwerks durch die Gemeinde Bad Gastein dient es aber als Museum zur Geschichte der frühen Elektrizitätsgewinnung und -verteilung. Die beiden ursprünglichen Francis-Turbinen aus dem Erbauungsjahr sind ebenso erhalten wie einzelne Schaltanlagen. Eine umfangreiche Außensanierung im Jahr 2012 hat die Putzsichtigkeit der Fassaden beibehalten.

3 BAD GASTEIN/BÖCKSTEIN MONTANMUSEUM ALTBÖCKSTEIN

TIROL

Vergangenheit und Zukunft des Ullmannlehens

INDUSTRIAL HERITAGE

© BDA, Foto: Johann Eder

© Kulturverein Ladislaus

INDUSTRIAL HERITAGE Geschichte der frühen Elektrizitätsgewinnung

P 76

2 BAD GASTEIN - ULLMANNLEHEN

VORARLBERG

Dipl.-Ing.in Eva Hody Landeskonservatorin Abteilung für Salzburg

1 BAD GASTEIN - KRAFTWERK AM WASSERFALL

teilweise SALZBZURG

77

WIEN

Am Tag des Denkmals kommen Menschen zusammen, die das gemeinsame baukulturelle Erbe wertschätzen und einmal anders erleben möchten. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und wünschen Ihnen spannende Einblicke in Baudenkmale und ihre Geschichten.

WIEN

TIROL

Einen Tag lang steht das kulturelle Erbe mit seiner Geschichte und gegenwärtigen Bedeutung im Fokus. Das Thema „Feuer & Flamme“ berührt die Denkmalpflege auf vielfältige Weise und erlaubt höchst unterschiedliche, interdisziplinäre Zugänge, über die Sie im Zuge von Führungen und Besichtigungen mehr erfahren können.

© BDA, Foto: Petra Laubenstein

© privat

BURGENLAND KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG

die Denkmale Salzburgs erzählen die unterschiedlichsten Geschichten zum diesjährigen Motto „Feuer & Flamme“. Mit einem spannenden Programm möchten wir Ihr Interesse für Denkmale wecken. Wir laden Sie im Namen der DenkmaleigentümerInnen herzlich ein, mit diesem Programm Ihre historische Umgebung neu zu entdecken.

VORARLBERG

STEIERMARK

Liebe Besucherinnen und Besucher,


Karl-Imhof-Ring 20 5645 Böckstein

P 78

SALZBZURG

Fa. Lackner Busunternehmen und Postbus

Öffnungszeiten: 11.00 bis 16.00 Uhr Führungen: 11.00 Uhr (Dauer ca. 1,5 Std.) Treffpunkt: Eingang Schloss Höch

Höch 1 5542 Flachau

P

Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.00 Uhr Führungen: laufend (Dauer ca. 40 Min.) Treffpunkt: Burg Kaprun, Burgschenke

Schlossstraße 55 5710 Kaprun

P

Historische Bergwerkssiedlung von 1741 Die Errichtung des in der ehemaligen Bergwerkssiedlung Hütten gelegenen Objekts steht im Zusammenhang mit dem 1585 angelegten Schmelzwerk für die Silbergewinnung. 1988 erfolgten die Restaurierung und Adaptierung, 1992 die Eröffnung als Bergbaumuseum Leogang. Von Beginn an wurde der Fokus des Museums auf den regionalen Bergbau gerichtet, der seine Blütezeit im 15. und 16. Jahrhundert erlebte. Bei sämtlichen Neuerwerbungen wurde besonderer Wert auf die kunsthistorische Bedeutung gelegt, sodass das Museum heute eine beachtliche Sammlung an mittelalterlicher Sakralkunst wie Holzskulpturen, Tafel- und Glasgemälde von hoher Qualität beherbergt. Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: während der Öffnungszeiten (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Eingang Hütten 10 5771 Leogang

P

Museum und Bergbahn (5 Min. Fußweg)

ÖBB, Postbus SALZBZURG

BURGENLAND KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Im 13./14. Jahrhundert erfolgte die Teilung der Höhenburg zwischen den Herren von Walchen und Velben als Lehensnehmer des Erzbischofs von Salzburg. Nach einer wechselvollen Geschichte erfolgte 1984 der Erwerb der dem Verfall preisgegebenen Burg durch den Burgverein Kaprun mit anschließender Restaurierung und Wiederherstellung. Im Zuge von Grabungsarbeiten im ostseitigen Untergeschoß der Burg wurde innenhofseitig das aus den Bauernkriegen urkundlich erwähnte Osttor entdeckt. Dieses wurde erst letztes Jahr freigelegt und fachgerecht restauriert.

SALZBURG

Der stattliche mittelalterliche Ansitz mit je zwei Aufsatztürmchen an den Ecken der Flügelbauten war über Jahrhunderte im Eigentum von vier Familien. Besonders augenfällig tritt die repräsentative Ausstattung des ersten Obergeschoßes mit gewölbter Vorhalle, prächtigen Holzportalen, Täfelungen mit Renaissance-Türen (1615), Kassettendecken und alten Öfen zutage. Nach Übernahme des desolaten Schlosses durch die Gemeinde Flachau wurde 2007 die Sanierung abgeschlossen. Die nach denkmalpflegerischen Richtlinien erfolgte gelungene Fassadenrestaurierung in Kalktechnik prägt das heutige Erscheinungsbild des Pongauer Schlosses.

STEIERMARK

Rundgänge in der Burg

INDUSTRIAL HERITAGE

© BDA, Foto: Petra Laubenstein

Die Kachelöfen auf Schloss Höch

7 LEOGANG – BERGBAU- UND GOTIKMUSEUM

TIROL

Öffnungszeiten: während der Führungszeiten Führungen: 11.00, 14.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Pfarrhof Böckstein Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

6 KAPRUN – BURG KAPRUN

VORARLBERG

Der Pfarrhof von Böckstein ist eng verbunden mit der Geschichte des Gasteiner Bergbaus. Das Gebäude wurde 1741 im Zuge der Errichtung der Montansiedlung zunächst als Verweserhaus erbaut, ein Schicht-Glockenturm, dessen historische Tragkonstruktion im Dachboden heute noch erhalten ist, erinnerte bis ins 20. Jahrhundert an diese ursprüngliche Funktion. Außerdem sehenswert sind qualitätsvolle Holzvertäfelungen und Holztramdecken. Nachdem der Pfarrhof zuletzt jahrelang leer stand, wurden im vergangenen Jahr bereits Dachstuhlkonstruktion, Dacheindeckung und Außenputz saniert, die Sanierung des Gebäudeinneren erfolgt heuer.

5 FLACHAU – SCHLOSS HÖCH

79

WIEN

Vertäfelungen und Holztramdecken aus Zeiten des Bergbaus

© BDA, Foto: Petra Laubenstein

© BDA, Foto: Petra Laubenstein

BURGENLAND

© BDA, Foto: Petra Laubenstein

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

4 BAD GASTEIN/BÖCKSTEIN – PFARRHOF BÖCKSTEIN


VORARLBERG WIEN

Hütten 17 (neben dem Bergbaumuseum) 5771 Leogang

P 80

SALZBZURG

Bahnbus SaalfeldenHochfilzen

BURGENLAND

Das heutige Ritzenschloss genannte Gebäude mit der Bezeichnung 1593 am Portal ist ein Nebentrakt – vermutlich die Meierei – des ehemaligen, mit vier Ecktürmen ausgestatteten Pinzgauer Ansitzes, von dem Reste noch heute vorhanden sind. Nach dem Erwerb des Schlosses durch die Marktgemeinde Saalfelden 1965 erfolgte die aufwändige Gesamtsanierung, ab 2011 wurde das Dachgeschoß für museale Zwecke adaptiert. Heute beherbergt das Gebäude das Saalfeldener Museum mit einer reichhaltigen Sammlung kirchlicher, bürgerlicher und bäuerlicher Kunst u.a. eine bedeutende Krippenschau, Votivtafeln und keltische Ausgrabungsfunde.

Der ehemalige Aussichtsturm am Mönchsberg aus dem Jahr 1892 trägt seit 2014 den Namen Amalie-Redlich-Turm in Gedenken an die von den Nationalsozialisten enteignete und ermordete Amalie Redlich. Für die unbürokratische Restitution von Gustav Klimts Gemälde „Litzlberg am Attersee“ im Jahr 2011 an ihren Enkel und Erben Georg Jorisch bedankte sich dieser mit einer großzügigen Spende, mit der das baufällige Gebäude adaptiert wurde. Es entstanden ein Atelier für das kreative Arbeiten mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und eine Artist-in-Residence Wohnung.

Führung durch den Friedhof und das WolfDietrich Mausoleum

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 10.00 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Kassa Geöffnet nur am Tag des Denkmals! Museumsplatz 1 5760 Saalfelden

P

Rätselrally durch das Museum

Der unter Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau nach dem Vorbild italienischer Campi Santi angelegte Friedhof St. Sebastian beherbergt einen bedeutenden Bestand von Grabdenkmalen von Anfang des 17. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Unter diesen sticht Wolf Dietrichs eigene Grablege, die so genannte Gabrielskapelle, hervor: Sie wurde von Elia Castello errichtet und im Inneren durch Hans Kapp mit bunten Wandfliesen ausgekleidet, was für das Salzburg dieser Zeit eine seltene Besonderheit ist.

Öffnungszeiten: 10.00 bis 15.00 Uhr Führungen: 10.00, 11.00 und 13.00 Uhr (Dauer ca. 40 Min.) Treffpunkt: Haupteingang des Amalie-Redlich-Turms Kinderprogramm: 10.00 bis 15.00 Uhr Turmrätsel, 11.00 bis 14.00 Offenes Atelier Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Öffnungszeiten: 09.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 10.00, 11.00, 14.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: Eingang des Friedhofes

Mönchsberg 32 5020 Salzburg

Linzer Gasse 42 5020 Salzburg

Turmrätsel, Offenes Atelier

SALZBURG

Führungen und offenes Atelier

STEIERMARK

Kunstsammlung im Ritzenschloss

TIROL

11 SALZBURG – FRIEDHOF ST. SEBASTIAN

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

KÄRNTEN

© BDA, Foto: Petra Laubenstein

© Museum der Moderne Salzburg

10 SALZBURG – AMALIE-REDLICHTURM

VORARLBERG

Öffnungszeiten: 09.00 bis 17.00 Uhr Führungen: während der Öffnungszeiten (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: direkt bei der Schmiede

9 SAALFELDEN – MUSEUM SCHLOSS RITZEN

Mönchsbergaufzug SALZBZURG

81

WIEN

In der historischen Schmiede in Leogang-Hütten, die bereits seit dem Mittelalter existiert und auch durchgehend bis 1990 in Betrieb war, werden die Entstehung und der Betrieb der Schmiede erklärt. Dabei wird auf einige Besonderheiten der Schmiede in den letzten 100 Jahren hingewiesen. Außerdem werden von fachkundigen Schmieden Schaustücke angefertigt, d.h. die BesucherInnen können die Bearbeitung des Eisens bis zum fertig geschmiedeten Stück direkt mitverfolgen.

© BDA, Foto: Petra Laubenstein

INDUSTRIAL HERITAGE

BURGENLAND

© BDA, Foto: Brigitte Kumpfmiller

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG

Schmiedearbeiten in der historischen Hüttschmiede

TIROL

STEIERMARK

8 LEOGANG – HÜTTSCHMIEDE


Öffnungszeiten: 12.00 bis 16.30 Uhr Führungen: 12.00, 12.30, 13.00, 13.30, 14.00, 14.30, 15.00, 15.30 und 16.00 Uhr (Dauer ca. 15-20 Min.) Treffpunkt: Eingang/Lobby des Hotels Schloss Mönchstein Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Mozartplatz 1 5020 Salzburg

Mönchsberg Park 26a 5020 Salzburg

P 82

SALZBZURG

Öffnungszeiten: 14.00 bis 16.00 Uhr Führungen: 14.00 bis 16.00 Uhr (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: Eingang

Mirabellplatz/Schrannengasse 5020 Salzburg

BURGENLAND KÄRNTEN Das 1382 erstmals erwähnte Haus am Rathausbogen wuchs im Laufe der Zeit mit seinen Nachbargebäuden an der Griesgasse zu einem umfangreichen Gebäudekomplex zusammen. Obwohl Um- und Ausbauten im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Veränderungen aber auch Verluste an historischer Bausubstanz verursacht haben, weisen die vier Gebäude mit Holztramdecken, historischen Holzbohlenwänden, Wandmalereien, barocken Stuckdecken und Füllungstüren noch viele Baudetails aus ihrer reichen Geschichte auf. Im Jahr 2015 starten erneute Umbau- und Sanierungsvorhaben an den vier Häusern: Die Führung zeigt noch während der Arbeiten die Spuren ihrer Vergangenheit! Öffnungszeiten: 11.00 bis 15.00 Uhr Führungen: stündlich von 11.00 bis 15.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Eingang Rathausplatz 4 Geöffnet nur am Tag des Denkmals! Rathausplatz 4 Griesgasse 1, 3 und 5 5020 Salzburg

P SALZBZURG

83

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Öffnungszeiten: 09.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 10.30, 14.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 50 Min.), begrenzte Teilnehmerzahl, Tickets an der Museumskassa erhältlich Treffpunkt: Kassa, Panorama Museum, Residenzplatz 9

Der Pfarrhof St. Andrä wurde 1900 nach den Plänen von Architekt Josef Wessicken von Stadtbaumeister Jakob Ceconi erbaut. Es ist geplant, die Fassaden des stattlichen viergeschoßigen Pfarrhofs wieder in der Originalfassung mit originalen Materialien herzustellen. Einige Musterflächen sind bereits angelegt, die die farbige Pracht der ursprünglichen Fassadenfassungen erahnen lassen. Die Kirche St. Andrä wurde im neugotischen Stil erbaut und 1898 eingeweiht. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie stark beschädigt und ab 1949 wieder in vereinfachter Form aufgebaut. 1970 erfolgten umfangreiche bauliche Veränderungen an der Frontfassade.

SALZBURG

Die denkmalgeschützte Villa Haerdtl befindet sich auf dem Gelände des Hotels Schloss Mönchstein am Mönchsberg und war viele Jahre Sitz der Familie von Mierka. Sie wurde 1956 vom renommierten Architekten, Designer und Architekturlehrer Oswald Haerdtl (1899- 1959) aus Wien geplant und von Johanna von Mierka bis zu ihrem Tod 2007 bewohnt. Seit dem Kauf durch das Hotel Schloss Mönchstein im Jahr 2005 ist Dr. Hans-Peter Wild Inhaber. Um das architektonische Kleinod vor dem Verfall zu schützen, ließ er im Zuge der Modernisierungs- und Erweiterungsarbeiten im Winter 2013/2014 auch die Villa revitalisieren.

Altstadthäuser am Rathausbogen

STEIERMARK

Dreimal täglich – um 7, 11 und 18 Uhr – ist der Klang des Salzburger Glockenspiels im Turm der Neuen Residenz zu hören. Kaum jemand weiß jedoch, dass das aus 35 Glocken bestehende Glockenspiel bereits 1702 von einem Salzburger entworfen wurde und wenige Jahre später im dafür adaptierten Turm der Neuen Residenz montiert wurde. Nach nun mehr als 300-jährigem Bestehen wurden in den Jahren 2009 bis 2011 umfassende und dringend nötige Reparatur- und Restaurierungsmaßnahmen an dem besonderen Klangdenkmal vorgenommen, bei welchen noch original erhaltene Substanz größtmöglich gewahrt wurde.

Farbige Fassadenpracht

TIROL

Rundgang durch die Haerdtl Villa am Mönchsberg

15 SALZBURG – RATHAUSPLATZ 4

VORARLBERG

Führungen auf den Glockenspielturm

10 SALZBURG – PFARRHOF UND KIRCHE ST. ANDRÄ

WIEN

13 SALZBURG – HAERDTL VILLA

© BDA, Foto: Petra Laubenstein

© BDA, Foto: Brigitte Kumpfmiller

© Richard Lercher

BURGENLAND

© Salzburg Museum

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

12 SALZBURG – GLOCKENSPIEL IM TURM DER NEUEN RESIDENZ


Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege (ÖZKD)

50 JAHRE CHARTA VON VENEDIG

Geschichte, Rezeption, Perspektiven

Fundberichte Sonderheft 12:

Keramik in Österreich

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10.07.2015

13:15

Seite 1

P 84

SALZBZURG

STEIERMARK

für e Zeitschrift Österreichisch kmalpflege Kunst und Den

ISSN 1993-1271 Herausgeber: Bundesdenkmalamt (BDA) Hofburg, Säulenstiege, 1010 Wien 128 Seiten mit 500 meist farbigen Abbildungen 1. Auflage 2010, Verlag Berger

Preis: € 15,00

LXI X

•

2015

•

Hef t 1/2

Lehre Theorie und Arbeitskreis lpflege e. V. der Denkma Bundesdenkm

alamt

mburg, tschland, Luxe ICOMOS Deu Schweiz Österreich, im MAK 2. – 4. 10. 2014 st), Kun Tagung vom angewandte e3 (Museum für kirchnerstraß Wien 1, Weiß

VENEDIG ARTA VON rspektiven 50 JAHRE CH tion, Pe ichte, Rezep Gesch

ÖSTERREICHI

Öffnungszeiten: 09.00 bis 17.30 Uhr Führungen: 09.30, 11.00 und 12.30 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Schlosshof/Kapelle

Fürstenweg 37 5020 Salzburg

ÖZKD

• 1/2 LXIX • 2015

Das vorliegende Ensemble von Uhrwerk, Glocken und Zifferblättern mit Zeigern und Zeigertrieb entstand zwischen 1652 bis 1805 und ist oberhalb der Schlosskapelle im Schloss Hellbrunn angeordnet. Ursprünglich lagen zwei Glocken vor, welche händisch durch Schwingläuten über Seile betrieben wurden. Bis 1805 erfolgten ein Umbau des Glockenschlages auf automatisiertes Läuten durch das zugehörige Großuhrwerk und eine Erweiterung der Anlage. Das Uhrwerk ist heute noch in der Lage, sehr präzise und störungsfrei den gesamten Betrieb von Zeigertrieb und zugehörigen Läutwerken zu gewährleisten.

LPFLEGE

Historisches Uhrwerk und Läutanlage in Schloss Hellbrunn

Im Rahmen eines fünfjährigen Projektes wurde von zwölf Archäologinnen und Archäologen aus ganz Österreich eine umfassende Terminologie für die mittelalterliche und neuzeitliche Keramik in Österreich entwickelt. Der detailliert ausgearbeitete Terminologie-Entwurf umfasst alle archäologisch relevanten Aspekte der mittelalterlichen und neuzeitlichen Keramik: Von der Scherbenqualität und Herstellung über die Beschreibung der einzelnen Objekte bis hin zur Systematik mit einem umfangreichen Verzeichnis aller in Österreich bislang festgestellten Formen. Ein besonderer Pluspunkt dieser Publikation ist die überaus reichhaltige Illustrierung mit rund 500 Abbildungen, die erstmals ein umfassendes Bild der mittelalterlichen und neuzeitlichen Keramik in Österreich vermitteln.

UND DENKMA

16 SALZBURG – SCHLOSS HELLBRUNN

Im Jahre 1964 wurde die Charta von Venedig beschlossen. Ein halbes Jahrhundert nach der Entstehung dieser „Magna Charta der Denkmalpflege“ wurde in Wien ein internationales Symposium zum Thema „50 Jahre Charta von Venedig – Geschichte, Rezeption, Perspektiven“ veranstaltet. Das aktuelle Heft der Österreichischen Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege versammelt die Symposiums-Beiträge, die sich aus denkmalpflegerischer, kulturhistorischer und juristischer Perspektive diesem Thema widmen, sich mit der Aktualität des Textes auseinandersetzen und Fallbeispiele für seine Anwendung präsentieren.

ST RIFT FÜR KUN SCHE ZEITSCH

BURGENLAND WIEN

VORARLBERG

TIROL

STEIERMARK

SALZBURG

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

KÄRNTEN

© Georg Riemer

Handbuch zur Terminologie der mittelalterlichen und neuzeitlichen Keramik in Österreich

ISSN 0029-9626 Herausgeber: Bundesdenkmalamt (BDA) Hofburg, Säulenstiege, 1010 Wien 180 Seiten, 1. Auflage 2015 Verlag Berger

Preis: € 20,00


STEIERMA RK EISENERZ

1

ADMONT

5

20 21

VORDERNBERG

S6

BRUCK AN DER MUR

A9

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WAISENEGG-BIRKFELD

22

S35

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22

Admont – Benediktinerstift: Bibliothek und Museum Bärnbach – Glashütte Oberdorf Bruck an der Mur – Heiligen-Geist-Kapelle Burgau – Tabakhütte Eisenerz – Museum im Alten Rathaus Feldbach – Heimat.Museum im Tabor Fürstenfeld – Tabakmuseum Pfeilburg Graz – Archäologiemuseum Graz – Bundesdenkmalamt, Abteilung für Steiermark, Ausstellung im BDA Graz – Dampflokomotive 671 Graz – Schloss Eggenberg Groß St. Florian – Steirisches Feuerwehrmuseum Kunst & Kultur Ilz – Tabakhütte Ligist – Hammerschmiede Roob Retznei – Kalkofen und Rauchstubenhaus St. Georgen ob J. – Georgsmuseum der Georgsgemeinschaft zu Praitenfurt St. Georgen ob J. – Rauchstubenhaus vulgo Giefer St. Peter am Ottersbach – Ottersbachmühle Stubenberg am See – Dorfschmiede Stubenberg Vordernberg – Erzbergbahn Vordernberg – Lehrfrischhütte und Radwerk IV Waisenegg-Birkfeld – Schirnerhof

S36

A2

19

16-17

STUBENBERG AM SEE

ST. GEORGEN OB J.

BÄRNBACH 2

LIGIST A2

8-11

GRAZ

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BURGAU 13

6

FÜRSTENFELD

FELDBACH A9

12

RETZNEI

4

7

14

GROSS ST. FLORIAN

ILZ

18 15

ST. PETER AM OTTERSBACH


BURGENLAND KÄRNTEN

In Bärnbach-Oberdorf wird seit 1805 Glas geschmolzen und verarbeitet. Das Erzeugungsprogramm umfasste ab den 1930er Jahren sämtliche Arten von Hohl-, Wirtschafts-, Press-, Beleuchtungs- und Zierglas sowie Kristallglasstangen. In den 1960er Jahren gab es bereits bis zu 1.000 Beschäftigte. Die fabriksmäßige Glasproduktion wurde im Sommer 2011 eingestellt, das Glasmuseum Bärnbach führt aber mit einer kleinen Mundblashütte die jahrhundertealte Tradition der Glaserzeugung weiter fort. Der Rundgang führt durch das Glasmuseum und zeigt die Glasmacher direkt bei ihrer Arbeit am „feurigen“ Glasschmelzofen.

Seit 2011 läuft das von den Geschwistern Harnoncourt ins Leben gerufene Projekt zur Restaurierung der einzigartigen HeiligenGeist-Kapelle in Bruck an der Mur. Nach der Wiederherstellung der ursprünglichen Dachform im Herbst 2014 und der Fassadenrestaurierung im Frühling 2015 wird das Denkmal mit einem völlig neuen Erscheinungsbild überraschen. In den fachkundigen Führungen wird speziell auf die Restaurierungsarbeiten und die dabei gewonnenen neuesten bauhistorischen Erkenntnisse eingegangen.

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 10.30 und 14.00 Uhr Bibliothek (Dauer ca. 40 Min.), 11.00 und 15.00 Uhr Sonderausstellung (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: Bibliothek (1. Stock) und Säulenhalle (EG) Unkostenbeitrag: € 3,50 pro Person für Führungen

Öffnungszeiten: 10.00 bis 12.00 Uhr Führungen: 10.00 und 11.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Glasmuseum Bärnbach Hochtregisterstraße 1 8572 Bärnbach

ÖBB, Schienenersatzverkehr

P

P

Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.30 Uhr Führungen: 10.00 bis 16.00 Uhr (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: Eingang Heiligen-Geist-Kapelle Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Die Sonderausstellung 2015 „Feuer & Flamme. Vom Admonter Stiftsbrand 1865 bis heute“ ist der großen Brandkatastrophe gewidmet, die vor 150 Jahren große Teile des Ortes Admont und – ausgenommen die barocke Bibliothek – nahezu das gesamte Stift zerstörte. Ein Bereich der Ausstellung zum Thema „Aspekte des Feuers“ zeigt eine Auswahl der hauseigenen Sammlung Gegenwartkunst. Ein absoluter Blickfang ist die vom Brand verschonte Bibliothek, die größte Stiftsbibliothek der Welt.

SALZBURG

Ein neues Erscheinungsbild – Fortschritte der Restaurierungsarbeiten

STEIERMARK

Führung durch das Glasmuseum und Glasverarbeitung am Schmelzofen

Schatzkarte durch das Museum STEIERMARK

© Stadt Bruck an der Mur

Sonderausstellung: „Feuer & Flamme. Vom Admonter Stiftsbrand 1865 bis heute“

Hauptstraße 1 8911 Admont

88

INDUSTRIAL HERITAGE

© Zvonka Pozun

3 BRUCK AN DER MUR – HEILIGEN-GEIST-KAPELLE

TIROL

HR Mag. Dr. Christian Brugger Landeskonservator Abteilung für Steiermark

2 BÄRNBACH – GLASHÜTTE OBERDORF

VORARLBERG

Nach einem vorabendlichen Auftakt in Schloss Eggenberg mit „candle-light“-Atmosphäre laden Attraktionen rund um den Erzberg ebenso ein wie Beiträge zum historischen Tabakanbau in der südöstlichen Steiermark. Historische Zugfahrten reizen, Schmiedehämmer werden glühendes Eisen biegen und Rauchküchen vergangene bäuerliche Welten erlebbar machen. Aber es gibt noch viele weitere Orte, zu deren Besuch ich Sie einladen möchte. Schmökern Sie in den nachfolgenden Beschreibungen und wählen Sie das Richtige für Ihren Besuch.

1 ADMONT – BENEDIKTINERSTIFT: BIBLIOTHEK UND MUSEUM

Einödstraße 12 8600 Bruck an der Mur

P STEIERMARK

89

WIEN

nach Ihrer Begeisterung für die Illusionen des letzten Jahres haben wir mit Feuer und Flamme ein neues Programm für Sie zusammengestellt. In bewährter Kooperation mit vielen Freiwilligen bieten wir Ihnen an mehr als 20 Standorten ein unterhaltsames Angebot interessanter feuriger Themen.

© Stift Admont

© Fotostudio Furgler

BURGENLAND KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

Liebe Besucherinnen und Besucher,


Besichtigung der Tabaktrocknungshütte Burgau

Das Feuer – Fluch und Segen für Innerberg

Auf den Spuren des Tabaks

Die in den 1940er Jahren errichtete Tabaktrockenscheune wurde nach langen Diskussionen über einen möglichen Abbruch vom heutigen Eigentümer übernommen und wieder einer landwirtschaftlichen Nutzung zugeführt. Am Dach und der Tragkonstruktion wurden dringend notwendige Sanierungsarbeiten zur Erhaltung durchgeführt. Führungen informieren über die Baugeschichte und kulturhistorische Bedeutung des Denkmals sowie die Geschichte des regionalen Tabakanbaus, zudem erzählen Zeitzeugen von der Arbeitsweise der Tabaktrocknung. Es besteht die Möglichkeit, Produkte zu verkosten und zu erwerben.

Eine umfassende Sanierung und Restaurierung des alten Rathauses brachte verborgen liegende Schätze aus der Blütezeit des steirischen Eisenwesens zum Vorschein, wie etwa die eindrucksvolle Stuckdecke des Ratsherrensaales von 1583. Mit der Neugestaltung des Museums 2011 wird Eisenerzer Geschichte wieder lebendig. Am Tag des Denkmals kann man Zeuge eines inszenierten Amtstages werden, an dem Richter und Marktschreiber über amtliche Dinge befinden. Außerdem wird vermittelt, welch großen Segen aber auch welch große Gefahren einst die heimischen Schmelzfeuer für Innerberg/Eisenerz bedeuteten.

Feldbacher Hexenprozesse und Brandübung mit teils historischem Gerät

Öffnungszeiten: 12.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 13.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: vor Tabakhütte Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: nach Bedarf (Dauer ca. 60 Min.) Impro-Theater: 11.00, 14.00 und 15.30 Uhr Treffpunkt: Museum im alten Rathaus

Lobenweg 8291 Burgau

Bergmannplatz 1 8790 Eisenerz

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STEIERMARK

Suchrätsel „Der kleine Schiedlberger“

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S3

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Auf Anfrage: 0664/6588986

BURGENLAND KÄRNTEN TIROL

Klostergasse 18 8280 Fürstenfeld

Tabor Platz 1 8330 Feldbach

ÖBB-Busse

Öffnungszeiten: 13.00 bis 20.00 Uhr Führungen: 13.00, 15.00, 17.00 und 19.00 Uhr (Dauer ca. 1,5 Std.) Treffpunkt: Museum Pfeilburg

VORARLBERG

Öffnungszeiten: 11.00 bis 18.00 Uhr Führung: 14.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Brandübung: 15.00 Uhr (Dauer ca. 2 Std.) Treffpunkt: Tabor Feldbach

Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Fürstenfeld war über Jahrhunderte eng mit der Produktion von Tabakwaren verknüpft. Bereits Ende des 17. Jahrhunderts wurde in der Pfeilburg die erste Tabakfabrik Österreichs, eine der ältesten weltweit errichtet. Dem Thema der Tabakwarenerzeugung und der ausgeprägten Genusskultur widmet das Museum Pfeilburg in mehreren Ausstellungsräumen besondere Aufmerksamkeit. In fachkundigen Führungen durch das Museum, das ehemalige Fabriksgelände und durch die Stadt erfährt man mehr über dieses Genussmittel, das mehr als 300 Jahre das Bild der Stadt maßgeblich geprägt hat.

ÖBB

P STEIERMARK

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WIEN

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Im Rahmen von Kampfhandlungen kam es immer wieder zu Bränden, zuletzt wurde Feldbach im Frühjahr 1945 schwer zerstört. Der Tabor war aber auch Schauplatz der Feldbacher Hexenprozesse, die in manchen Fällen mit dem Verbrennen der „Hexen“ endeten. Eines der Tabor-Gebäude gehört außerdem der Feldbacher Feuerwehr und beherbergt eine Sammlung mit historischem Feuerwehr-Gerät. Nach einer Führung durch die Sammlung und die historischen Räume der Hexenverfolgung wird die Feldbacher Feuerwehr in Kooperation mit anderen Verbänden der Region historisches und aktuelles technisches Material bei einer Brandübung vorführen.

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

7 FÜRSTENFELD – TABAKMUSEUM PFEILBURG

SALZBURG

6 FELDBACH – HEIMAT.MUSEUM IM TABOR

STEIERMARK

INDUSTRIAL HERITAGE

© Museum Pfeilburg

FEUERWEHR

© Wolfram Dornik

© Sepp Koppler

INDUSTRIAL HERITAGE

© BDA

BURGENLAND KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

5 EISENERZ – MUSEUM IM ALTEN RATHAUS

4 BURGAU – TABAKHÜTTE


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STEIERMARK

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Straßenbahn 1

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Köflacher Gasse 35 8020 Graz

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12.30 Uhr: Abfahrt Roter Blitz vom Bahnhof Groß St. Florian nach Deutschlandsberg; Besichtigung des unter Denkmalschutz gestellten Stellwerks in Deutschlandsberg 13.30 Uhr: Rückfahrt Roter Blitz nach Groß St. Florian 13.30 Uhr: Abfahrt Dampfzug vom Bahnhof Groß St. Florian nach Deutschlandsberg; Besichtigung des unter Denkmalschutz gestellten Stellwerks in Deutschlandsberg

BURGENLAND KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

11.30 Uhr: Ankunft in Groß St. Florian

SALZBURG

FEUERWEHR INDUSTRIAL HERITAGE

© Gottfried Aldrian

FEUERWEHR INDUSTRIAL HERITAGE Abfahrt: 09.50 Uhr in Graz (Köflacher Bahnhof) Unkostenbeitrag: € 20,00 pro Person

09.50 Uhr: Abfahrt Dampfzug von Graz Köflacher Bahnhof nach Groß St. Florian

STEIERMARK

Im Rahmen des Ziviltechnikerinnen-Tages 2015 präsentiert diese Werkschau geplante und/oder gebaute Beispiele, wie Ziviltechnikerinnen österreichweit mit „Feuer und Flamme“ an historische Bausubstanz herangehen: Das Arbeiten mit Denkmalen bedeutet eine Gratwanderung zwischen Bedürfnissen wie Brandschutz, Barrierefreiheit und Wärmeschutz, die aktuell an ein Gebäude gestellt und durch die heute gültigen Gesetze, Richtlinien und Normen determiniert werden, und den Aspekten des Denkmalschutzes, die naturgemäß vorrangig den Erhalt des Bestehenden und Instandsetzungen in der Typologie des Denkmals unter Verwendung historischer Baumaterialien und Arbeitstechniken vorsehen.

Schubertstraße 73 8010 Graz

Straßenbahn 1, 7

© Gottfried Aldrian

BUNDESDENKMALAMT

Die Dampflokomotive 671 ist seit 1860 ununterbrochen in Betrieb und somit die dienstälteste Dampflokomotive der Welt. Sie wurde auf Initiative der „Steirischen Eisenbahnfreunde“ (StEF) 1975 vor dem Verschrotten gerettet und kommt noch heute als fahrendes Denkmal bei Sonderzügen zum Einsatz. Am Tag des Denkmals führt eine Sonderfahrt vom Graz Köflacher Bahnhof nach Groß St. Florian zur Besichtigung des Feuerwehrmuseums (s. Programmpunkt Nr. 12, S. 94). Von dort kann an einer weiteren kurzen Bahnexkursion zum denkmalgeschützten Stellwerk in Deutschlandsberg teilgenommen werden.

Öffnungszeiten: 10.00 bis 14.00 Uhr

Eggenberger Allee 90 8020 Graz Kinderworkshop

„Ziviltechnikerinnen rücken Denkmäler in neues Licht“

Mit der dienstältesten Dampflokomotive der Welt zum Feuerwehrmuseum

Fahrplan

14.45 Uhr: Rückfahrt Dampfzug nach Groß St. Florian 15.00 Uhr: Rückfahrt Dampfzug vom Bahnhof Groß St. Florian nach Graz Köflacher Bahnhof Aufenthalt der BesucherInnen im Museum von 11.30 bis 15.00 Uhr möglich. Begrüßung um 11.45 Uhr.

S7, S61 STEIERMARK

93

TIROL

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 11.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Workshop: 10.00 bis 17.00 Uhr Kinderworkshop: 10.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr Treffpunkt: Archäologiemuseum, Foyer

10 GRAZ – DAMPFLOKOMOTIVE 671

VORARLBERG

Die Nutzbarmachung von erzhaltigen Gesteinen und die Verarbeitung von Metallen mittels Feuer war für die Menschen ein gewaltiger technologischer Fortschritt und erforderte höchste Kenntnisse. In Führungen wird die Herstellung herausragender urgeschichtlicher und antiker Metallobjekte wie der Kultwagen von Strettweg oder der Silberbecher von Grünau erläutert, zudem können BesucherInnen in einem experimentalarchäologischen Workshop erfahren, wie Metallobjekte gegossen werden oder wie man Bleche mittels Punzieren, Ziselieren oder Tauschieren verzieren kann.

9 GRAZ – BUNDESDENKMALAMT, ABTEILUNG FÜR STEIERMARK, AUSSTELLUNG IM BDA

WIEN

Auf den Spuren antiker Metallhandwerker

© Ferdinand Neumüller

ARCHÄOLOGIE

© D. Modl

BURGENLAND KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

8 GRAZ – ARCHÄOLOGIEMUSEUM


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STEIERMARK

Marktstraße 1 8522 Groß St. Florian Straßenbahn 1 + Fußweg (600m)

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Familienrallye

S6, S61, Dampfzug (Nr. 10)

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Der Tabakbau in der Gemeinde Ilz war lange Zeit eine wichtige Nebeneinkommensquelle für Landwirte. So wurden Ende der 1930er Jahre zahlreiche Tabakhütten in Bauerngemeinschaften errichtet, die mit dem Ende des Tabakanbaus heute zum Großteil verschwunden oder umfunktioniert worden sind. Eine dieser Tabaktrockenanlagen konnte im Marktzentrum erhalten werden. Mit ihr wird die Geschichte des Tabakanbaus in Ilz und Umgebung für alle greifbar und augenscheinlich: Die Tabakhütte steht zur Besichtigung offen, historische Fotos sind ausgestellt und die Funktion wird von Zeitzeugen erklärt.

Seit spätestens 1615 bestanden in Ligist Nagel-, Hacken- und Pfannenschmieden. 1772 erfolgte die erste urkundliche Nennung des „Schmiedkarlhammers“. 1952 wurde das Hammerwerk von der Familie Roob angekauft und bis 1972 produzierte man hier handgeschmiedete Eisenwaren wie Schaufeln, Hauen, Hacken, Krampen u.a. 2011 wurde das Hammerwerk Roob als eine der wenigen erhaltenen Objekte dieser Gattung unter Denkmalschutz gestellt. Bemerkenswert ist die weitgehend vollständige und unverändert erhaltene Einrichtung. Der Tag des Denkmals 2015 gewährt Einblicke in die „feurige Arbeit“ der Hammerschmiede.

Öffnungszeiten: 09.00 bis 18.00 Uhr Führungen: nach Bedarf (Dauer ca. 50 Min.) Treffpunkt: Eingang Tabakhütte

Öffnungszeiten: 14.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 14.00 und 15.30 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: vor dem Hammerwerk Roob Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Feistritzstraße 8262 Ilz

Markt 36 8563 Ligist

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BURGENLAND KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Betriebsbesichtigung (geführt) mit Schmiedevorführung

SALZBURG

Die Tabakhütte als Zeitzeuge des Tabakanbaus in Ilz und Umgebung

STEIERMARK

INDUSTRIAL HERITAGE

© Markus Therisch

INDUSTRIAL HERITAGE

FEUERWEHR Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Begrüßung: 11.45 Uhr Führungen: stündlich (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Innenhof

Eggenberger Allee 90 8020 Graz Schattenspiele bei Kerzenlicht

Das Steirische Feuerwehrmuseum in Groß St. Florian befindet sich in einem barocken Viertrakter mit frühhistoristischer Fassade und wurde 1995 eröffnet. 1999 gelangte das Museum mit der Ausstellung „Rot in der russischen Kunst“ in die Liste der großen steirischen Ausstellungshäuser. 2003 erfolgte ein Ausbau, der nun endgültig Feuerwehr und Kunst gemeinsam Platz bietet. Passend zum Thema „Feuer & Flamme“ sowie zum Anlass des 20-JahrJubiläums des Steirischen Feuerwehrmuseums werden zahlreiche Programmpunkte zu Feuer und Kunst angeboten.

14 LIGIST – HAMMERWERK ROOB

TIROL

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 10.30 und 14.30 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Planetensaal

„…für’s Museum entflammt!“ – Sonderführungen durch die neue Schausammlung, die Ausstellung „Reminiszenzen an Rot“ und das Schaudepot

13 ILZ – TABAKHÜTTE

VORARLBERG

Über Jahrhunderte hinweg bedeutete Licht vor allem Luxus. Im Barock wurde Kerzenlicht – geschickt inszeniert mit kostbaren Kronleuchtern aus Glas, Silber oder Gold – zu einem wichtigen Bestandteil fürstlicher Repräsentation. So zählt der Planetensaal in Schloss Eggenberg bis heute 14 Luster und 28 Wandleuchter mit insgesamt 168 Kerzen! Das einfache Licht des Alltags hingegen war jahrhundertelang wenig überwältigend: Öllampen oder übelriechende Kerzen aus tierischem Fett spendeten nur wenig Licht. Eine Kulturgeschichte des Lichtes und der Beleuchtung stehen an diesem Tag des Denkmals in Schloss Eggenberg im Mittelpunkt.

12 GROSS ST. FLORIAN – STEIRISCHES FEUERWEHRMUSEUM „KUNST & KULTUR“

P STEIERMARK

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WIEN

„Luster, Arm Leuchter und ordinari Körzen…“ – zur Kulturgeschichte des Lichts im Barock

© Toni Ithaler

© Steirisches Feuerwehrmuseum

BURGENLAND

© P. Gradischnigg

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

11 GRAZ – SCHLOSS EGGENBERG


18 ST. PETER AM OTTERSBACH – OTTERSBACHMÜHLE

Kalkbrennen und historischer Mörtel

Vom Bergbau am Wetzelsberg zu den Wandmalereien in der Pfarrkirche

Revitalisierung eines über 400 Jahre alten Bauernhauses

Führung in der Mühle – Projekt „Vom Korn zum Brot“

Das Georgsarchiv zeigt jungsteinzeitliche Siedlungsbeweise aus St. Georgen ob Judenburg, wie z.B. ein um 1800 v. Chr. datiertes Vorratsgefäß. Ebenfalls ausgestellte Blei- und Silberfunde lassen auf eine rege Bergbautätigkeit schließen, die als ökonomische Grundlage für die aufwändigen Wandmalereien in der Pfarrkirche St. Georgen gesehen werden kann. Diese in Europa einmaligen romanischen Wandmalereien geben Zeugnis vom religiösen Leben und Denken des mittelalterlichen Menschen. Zahlreiche Funde eines römischen Gräberfeldes an der norischen Hauptstraße wurden im Zuge einer Lehrgrabung des BDA und der Uni Graz 2014 freigelegt. Am Tag des Denkmals kann man vor Ort auch einem Silberschmied bei seiner Arbeit über die Schulter schauen.

Rauchstuben hatten die Funktion frühzeitlicher „Wohnküchen“: In ihnen fand bis um 1960 das ganze bäuerliche Familienleben statt – bei offenem Feuer unter einem wabernden Rauchhimmel. Hoch über dem Murtal in St. Georgen ob Judenburg steht eines der letzten intakten Rauchstubenhäuser aus dem 17. Jahrhundert. Um eine zeitgemäße Wertnutzung zu sichern, wurde ein Zubau mit zeitgemäßer Infrastruktur hinzugefügt, ohne die historische Bausubstanz zu beeinträchtigen. Durch die Rauchstube führen Mag. Willi Gabalier (Kunsthistoriker) und Gerhard Staubmann (Eigentümer).

Die Ottersbachmühle besteht aus einem Mühlengebäude aus dem 19. Jahrhundert mit erhaltener, nahezu unveränderter Einrichtung und dem auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindlichen Wohnhaus. Der Ottersbach wurde für den Mühlenbetrieb künstlich verlegt. Bereits um 1750 ist eine gezimmerte Mühle überliefert, 1856-1857 wurde das bestehende Gebäude als Kunstmühle für verschiedene Mehlarten errichtet. Heute stellt die 1976 stillgelegte Ottersbachmühle als Schaumühle den Mahlprozess vom Korn zum Mehl „angreifbar“ und als interaktives Museum erlebbar dar.

Retznei 26 8461 Retznei

P 96

STEIERMARK

Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.00 Uhr Führungen: 10.00 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: vor dem Georgsarchiv Dorfplatz 6, 8756 St. Georgen ob Judenburg

P

Bahn, Bus

Pichlhofen 7 8756 St. Georgen

P

Streichelzoo

Öffnungszeiten: 10.00 bis 22.00 Uhr Führungen: 10.00 bis 18.00 Uhr (Dauer ca. 30-45 Min.) Treffpunkt: im Erdgeschoß der Mühle (Mühlengastraum) Wittmannsdorf 14 8093 St. Peter am Ottersbach

P

Basteln mit Heu, Verein EigenArt: Kunsthandwerk mit Kindern STEIERMARK

BURGENLAND KÄRNTEN TIROL

Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.30 Uhr Führungen: 11.30 und 15.30 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: vor dem Rauchstubenhaus (ca. 15 Min. Fußweg von der Parkmöglichkeit) Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

VORARLBERG

Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.00 Uhr Führungen: 10.00, 11.00, 13.00 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: Eingang Rauchstubenhaus

97

WIEN

Der Retzneier Kalkofen wurde im Jahr 2013 errichtet, um mit selbst gebranntem Kalk denkmalpflegerisch anspruchsvolle Objekte u.a. aus der Römerzeit restaurieren und sanieren zu können. Am Tag des Denkmals werden der Kalkofen präsentiert und die einzelnen Arbeitsschritte erläutert. So werden das Kalklöschen aber auch das Anfertigen von Grobputz und Feinputz gezeigt. Im unter Denkmalschutz stehenden Rauchstubenhaus Retznei 26, das zur Gänze in Kalkmörteltechnik verputzt wurde, werden die Vorteile dieser Technik besprochen sowie die Funde der römischen Wandmalerei gezeigt.

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

17 ST. GEORGEN O. J. – RAUCHSTUBENHAUS VULGO GIEFER

SALZBURG

16 ST. GEORGEN O. J. – GEORGSMUSEUM

STEIERMARK

INDUSTRIAL HERITAGE

© Ottersbachmühle

ARCHÄOLOGIE

© Peter Spitzer

© BDA

INDUSTRIAL HERITAGE ARCHÄOLOGIE

BURGENLAND

© Bernhard Schrettle, ASIST

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

15 RETZNEI – KALKOFEN UND RAUCHSTUBENHAUS


Buchberg 62 8223 Stubenberg am See

P 98

STEIERMARK

Fahrten: 10.00 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 1,5 Std.) Treffpunkt: Bahnhof Vordernberg Markt Unkostenbeitrag: € 12,00 Erwachsene (statt € 16,00), € 6,00 Kinder/Schüler bis 15 Jahre (statt € 8,50)

Bahnhofstraße 5 8794 Vordernberg

P

Bus 820

BURGENLAND

Das 1846 in klassizistischen Formen neu erbaute Radwerk IV gilt als weltweit letzter original erhaltener Holzkohle-Hochofen, ist seit 1959 als Hochofen- und Eisenmuseum zugänglich und verfügt auch über eine Zeugschmiede. Nahebei befindet sich die Lehrfrischhütte, die um 1840 errichtet und in Stilformen der Biedermeiergotik gestaltet wurde. Sie war als Vorgängerin der heutigen Montanuniversität dazu bestimmt, den Studierenden der Montanlehranstalt die Praxis des Stahlfrischens zu demonstrieren, und beinhaltet heute als Museum noch die originale Einrichtung. Am Tag des Denkmals wird der aus der Entstehungszeit erhaltene und mittlerweile wieder sanierte Schwanzhammer zum Schauschmieden in Bewegung gesetzt.

Das rund 300 Jahre alte Schirner Rauchstubenhaus diente in den Jahren 1982 und 1983 als Drehort für Peter Roseggers Geschichten „Als ich noch ein Waldbauernbub war“ und wurde damit weit über die Grenzen bekannt. Um in den Folgejahren das Haus vor dem gänzlichen Verfall zu retten, ließ das Laurenti-Komitee in den Jahren 1992/93 Restaurierungsarbeiten durchführen und erhielt dafür als Anerkennung für die vorbildhafte Revitalisierung vom Heimatschutz Steiermark das Geramb-Dankzeichen. Am Tag des Denkmals wird in der Rauchküche am offenen Feuer Sterz nach alter Tradition von der Grabenbauer-Oma gekocht.

Öffnungszeiten: 09.00 bis 18.00 Uhr Führungen: 10.00 bis 17.00 Uhr (Dauer ca. 1,5 Std.) Treffpunkt: Radwerk IV und Lehrfrischhütte Peter-Tunner-Straße 2, 8794 Vordernberg

P

teilweise (nur Radwerk IV)

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 11.00, 14.00 und 16.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: Rauchstubenhaus, Südseite

SALZBURG

Rauchstubenhaus aus Roseggers „Als ich noch ein Waldbauernbub war“

STEIERMARK

Schmiedevorführung und Besichtigung der Objekte

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

KÄRNTEN

© Karl Zodl

INDUSTRIAL HERITAGE

© Gigerl-RW IV

INDUSTRIAL HERITAGE Im September 1891 als Zahnradbahn eröffnet und als solche bis 1978 mit Dampflokomotiven betrieben, zählt die Erzbergbahn zweifellos zu den schönsten Bahnstrecken. Ursprünglich für den Erztransport vom Steirischen Erzberg zu den Hochöfen nach Vordernberg und Leoben-Donawitz verwendet, stellten die ÖBB die Strecke 1988 ein. Seit 1990 betreibt sie der Verein Erzbergbahn als Museumsbahn. So fahren auch heute noch die blauen Schienenbusse der Reihe 5081.500 auf der einzigartigen Strecke mit Steigungen bis zu 71 Promille über gemauerte Viadukte und durch Tunnels um und durch den Steirischen Erzberg.

22 WAISENEGG-BIRKFELD – SCHIRNERHOF

TIROL

Öffnungszeiten: 10.00 bis 19.00 Uhr Führungen: nach Bedarf

Sonderfahrt

21 VORDERNBERG – LEHRFRISCHHÜTTE UND RADWERK IV

VORARLBERG

Ein Mach-mit-Nachmittag in der Dorfschmiede Tilp zum Thema „Feuer & Flamme“ lädt ein zum Schmieden, Schweißen, Schlossern und Restaurieren an kleinen Arbeitsbeispielen. Die über 30 Jahre alte Dorfschmiede Tilp zeigt anhand von Dokumentationen und Werkstücken ihre reiche Erfahrung in der Denkmalpflege und Restaurierung. Ihr Arbeitsspektrum reicht von Rekonstruktionen und Ergänzungen in Originaltechnik historischer Schmiedeteile über zeitgemäße Schmiedearbeiten im historischen Kontext bis hin zu Schulungen.

20 VORDERNBERG – ERZBERGBAHN

Piregg 45 8190 Waisenegg-Birkfeld

P STEIERMARK

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WIEN

30 Jahre Restaurierung und Metallgestaltung – Mach-mit-Nachmittag für kleine und große Schmiede

© Verein Erzbergbahn

INDUSTRIAL HERITAGE

BURGENLAND

© Dorfschmiede

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

19 STUBENBERG AM SEE – DORFSCHMIEDE STUBENBERG


TIROL

KUFSTEIN A12

TELFS 14

IMST 3

ABSAM INNSBRUCK 2 5-8

4 10

KITZBÜHEL

BUCH

KOLSASS

A12

A13

13

NAUDERS

LIENZ 12 ABFALTERSBACH

11

1

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

Abfaltersbach – Hafnerhaus/Glasurmühle Absam – Filialkirche und Gasthaus St. Magdalena im Halltal Imst – Historische Stadtkerne (Ober- und Unterstadt) Buch in Tirol – Urgeschichtliche Bergbauspuren im Montanrevier „Raffl“ Innsbruck – Glockengießerei Grassmayr Innsbruck – Kapelle St. Bartlmä, Stift Wilten Innsbruck – Tiroler Glasmalerei und Mosaik-Anstalt Innsbruck – Tiroler Volkskunstmuseum Kartitsch – Pro Patria!? Kolsass – Schweigerfeld Lienz – Lokschuppen, Südbahnheizhaus Lienz – Rieplerschmiede Nauders – Altfinstermünz Telfs – Prähistorisches Heiligtum am Schlossbichl

9 KARTITSCH


HR Dipl.-Ing. Walter Hauser Landeskonservator Abteilung für Tirol

TIROL

BURGENLAND

© Stefan Handle

Abfaltersbach 19 9913 Abfaltersbach

Halltal 23 6067 Absam Salzsieden, Naturschätze im Alpenpark Karwendel

Führungen: 10.00 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 2 Std.) Treffpunkt: Haus der Fasnacht

Streleweg 6 6460 Imst

teilweise

teilweise Shuttleverkehr

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

KÄRNTEN Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: stündlich zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: vor der Filialkirche St. Magdalena Anreise: Shuttleverkehr vom Parkplatz am Eingang zum Halltal bzw. Fußweg (1-1,5 Std.)

Imst erlebte am 7. und 8. Mai 1822 eine der größten Brandkatastrophen in der Geschichte Tirols. Dieses Unglück – laut dem Imster Kreishauptmann Johann Ebner (1790-1876) blieben von 220 Häusern nur 14 unbeschädigt – und die anschließenden Abbruch- und Wiederaufbauarbeiten prägten das bauliche Erscheinungsbild der Oberinntaler Gemeinde nachhaltig. Anhand von fachkundigen Führungen zu ausgewählten Punkten der Stadt wird diesem Ereignis und dessen Folgen nachgespürt.

SALZBURG

In einem Versuch am Tag des Denkmals werden prähistorische Methoden der Salzgewinnung aus dem 7. bis 5. Jahrhundert v. Chr. wiederbelebt. Neben dem historischen Streifzug durch den Salzbergbau im Halltal stehen Spezialführungen zu den kunsthistorischen Schätzen und Besonderheiten der spätgotischen Filialkirche St. Magdalena am Programm, die in den vergangenen Jahren restauriert wurde. Auch naturkundliche Aspekte des Halltales gilt es unter Anleitung von MitarbeiterInnen des Alpenparks Karwendel zu entdecken.

Imst in Flammen – Auf den Spuren des Großen Brandes von 1822

STEIERMARK

Spannende Einblicke in die Geschichte des Halltals

Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.00 Uhr Führungen: nach Bedarf (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: vor dem Hafnerhaus Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

P 102

© BDA, Foto: Gabriele Neumann

INDUSTRIAL HERITAGE Die aus einem Hauptgebäude, zwei Schlämmbecken und einer Glasurmühle bestehende Hafnerei wurde nach dem Hochwasser des Jahres 1882 unter Einbeziehung älterer, bis zumindest ins erste Viertel des 17. Jahrhunderts zurückreichender Bauteile, südlich des Abfaltersbacher Ortskernes wiedererrichtet. Ihre Einzigartigkeit besteht vor allem darin, dass eine komplette Betriebseinrichtung des traditionellen Handwerks mit Werkstatt, Brennofen, Glasurmühle, Schlämmbecken u.a. erhalten blieb. Keramik und Ofenkacheln wurden vom 17. Jahrhundert bis in die 1960er Jahre erzeugt.

3 IMST – HISTORISCHE STADTKERNE (OBER- UND UNTERSTADT)

TIROL

Darüber hinaus werden Exponate zur Geschichte der Dampflokomotive und historische Feuerwehrgeräte gezeigt sowie ein prähistorisches Heiligtum präsentiert. Einige Programmpunkte zeugen aber auch von Zerstörungen und Leid durch Feuerbrunst und Krieg.

Tagesprogramm mit Führungen durch das Hafnerhaus und Nebengebäude

2 ABSAM – FILIALKIRCHE UND GASTHAUS ST. MAGDALENA IM HALLTAL

VORARLBERG

Im Mittelpunkt stehen die Ausstellung Feuer – Wärme – Licht mit speziellem Kinderprogramm im Tiroler Volkskunstmuseum, traditionelle Handwerkstechniken wie Glockengießen, Ofenbau, Glasmalen, Schmieden und Kalkbrennen und der historische Bergbau.

1 ABFALTERSBACH – HAFNERHAUS/ GLASURMÜHLE

P TIROL 103

WIEN

das heurige Motto „Feuer & Flamme“ beinhaltet sowohl die Begeisterung für ein Denkmal, als auch die zerstörerische oder von Wärme und Licht ausgehende positive Komponente dieses Grundelementes. In dieser Bandbreite bewegen sich auch die 14 Veranstaltungspunkte zum Tag des Denkmals in Tirol.

© Harald Stadler, Volders

© BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

BURGENLAND KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

Liebe Besucherinnen und Besucher,


Gutes Schuhwerk notwendig! Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Bergbaurevier Raffl oberhalb von Rotholz 6220 Buch in Tirol

P 104

TIROL

Rotholz

BURGENLAND KÄRNTEN

Glocken sind markante Kunstwerke und Musikinstrumente der europäischen Geschichte. Abhängig von der Konstruktionsart erklingen Glocken mit unterschiedlichen Teiltönen. Erstaunlich sind auch die teils skurrilen Verzierungen vergangener Zeitepochen. Speziell zum Tag des Denkmals werden die Glockengießer Grassmayr BesucherInnen durch die Glockengießerei führen und ihnen im Glockenmuseum historische Glocken mit ihren Besonderheiten zeigen.

Das romanische Bartlmä-Kirchlein in Wilten wurde beim 12. Luftangriff auf Innsbruck am 15. Dezember 1944 durch einen Volltreffer gänzlich zerstört. Aus dem Bombenschutt konnten neben Bauteilen auch das Sandsteinrelief des Portals und zwei Wandbilder geborgen werden. Auf der Grundlage von alten Ansichten, Fotografien und Baubeschreibungen des Kirchleins wurde St. Bartlmä zwischen 1981 und 1982 wieder aufgebaut. Am Tag des Denkmals werden sowohl die Baugeschichte, als auch der Wiederaufbau dieses sakralen Kleinods präsentiert.

Öffnungszeiten: 09.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Eingang

St. Bartlmä 5 6020 Innsbruck

Leopoldstraße 53 6020 Innsbruck

P

Öffnungszeiten: 11.00 bis 14.00 Uhr Führungen: 11.00, 12.00, 13.00 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 30-45 Min.) Treffpunkt: vor der Kapelle Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Straßenbahn 1, div. Busse

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OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Zerstört und wiederaufgebaut: die Kapelle St. Bartlmä in Innsbruck

SALZBURG

Shuttledienst: Am Tag des Denkmals wird von der Gemeinde Buch ein Shuttledienst ab Parkplatz Rotholz (Versteigerungshalle) eingerichtet, der die TeilnehmerInnen zum Ausgangspunkt bringt. ACHTUNG: Der Shuttledienst kann nur nach vorheriger Voranmeldung bis 25.09.2015 in Anspruch genommen werden. Anmeldung erforderlich über die Gemeinde Buch (05244/62496 oder gemeinde@buch.tirol.gv.at)

Führung durch das Glockenmuseum mit den historischen Glocken und die Glockengießerei

STEIERMARK

Das begehrte „Fahlerzkupfer“ wurde bereits in der früheren Bronzezeit (2200-1800 v. Chr.) sowie in der späten Bronze- und frühen Eisenzeit (1200-700 v. Chr.) im Montanrevier SchwazBrixlegg gewonnen. Davon zeugen heute noch kuppelförmige Abbaue, die durch die Anwendung der für die damalige Zeit typischen Feuersetztechnik entstanden sind. Neben zahlreichen prähistorischen Abbauspuren sind zudem weitere Befunde (Erzaufbereitungsund Verhüttungsplätze) aus der Produktionskette vom Erz zum Metall zu beobachten. In diesem Sommer werden südwestlich vom Rafflhof archäologische Untersuchungen bei einem Kupferschmelzplatz durchgeführt. Die Forschungen finden im Rahmen eines Projektes der Universität Innsbruck zum urgeschichtlichen Bergbau statt. Neben den Überresten von Produktionsanlagen wie Öfen, Röstbetten und Waschrinnen werden bei den archäologischen Ausgrabungen auch Abfälle (Werkzeugfunde, Speisereste, Keramikfragmente und Schlacken) erwartet, die am Tag des Denkmals besichtigt werden können.

Öffnungszeiten: 13.00 bis 17.00 Uhr Führung: 13.00 Uhr (Dauer ca. 4 Std.) Treffpunkt: Wegkreuzung oberhalb/ südöstlich vom Rafflhof

6 INNSBRUCK – KAPPELLE ST. BARTLMÄ, STIFT WILTEN

TIROL

Rundgang im prähistorischen Bergbaurevier mit Abbauspuren und Kupferschmelzplatz

5 INNSBRUCK – GLOCKENGIESSEREI GRASSMAYR

VORARLBERG

4 BUCH IN TIROL – URGESCHICHTLICHE BERGBAUSPUREN IM MONTANREVIER „RAFFL“

Bus ST, M, Tram 1 TIROL

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WIEN

PRÄHIST. VERHÜLLUNGSPLATZ

© BDA, Foto: Michaela Frick

TREFFPUNKT WEGKREUZUNG

INDUSTRIAL HERITAGE

PRÄHIST. U. NEUZEITL. ABBAUSPUREN

ARCHÄOLOGIE

RAFFL

© BDA, Foto: Michaela Frick

© tirisMaps

ARCHÄOLOGIE

BURGENLAND

© Markus Staudt

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

ROTHOLZ


Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.00 Uhr Führungen: 10.00 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Eingang Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Universitätsstraße 2 6020 Innsbruck

Müllerstraße 10 6020 Innsbruck

P 106

TIROL

Öffnungszeiten: 09.00 bis 17.00 Uhr Führungen: stündlich (Dauer ca. 20 Min.) Treffpunkt: Foyer des Kassabereichs

Bus 1, Straßenbahn 3

P

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: auf Anfrage: 0664/2360961 oder gemeindeamt@kartitsch.at (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: Eingang Gemeindesaal

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Fiechterweg 2 6114 Kolsass

Postbus

KÄRNTEN

BURGENLAND Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.00 Uhr Führungen: nach Bedarf (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: Gemeindezentrum Kolsass

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

2009 auf dem Schweigerfeld entdeckte vorgeschichtliche, römische, mittelalterliche und neuzeitliche Funde und Architekturreste wurden bis zu Untersuchungen mit Geomagnetik und Georadar im Jahr 2014 einer Hofstelle zugeschrieben, die laut Bevölkerung 1809 gebrandschatzt worden sein soll. Schon eine Durchsicht der alten Katasterpläne ergab aber an dieser Stelle bis um 1805 kein Gebäude, sodass eine andere Deutung in Erwägung gezogen werden musste. Die Ausstellung und die Publikation bieten einen aufregenden Einblick in die Ergebnisse von Archäologie und Naturwissenschaft für eine neue Siedlungsgeschichte von Kolsass.

SALZBURG

Die Ausstellung „Pro Patria!?“ beschäftigt sich mit den dauerhaften Zäsuren, welche die Jahre 1914-1918 in der Osttiroler Grenzgemeinde Kartitsch hinterlassen haben. Im Fokus stehen das Leben der Bevölkerung, die Nähe zur Karnischen Front und die allumfassende Militarisierung eines kleinen Bergbauerndorfes. Anhand von Einzelschicksalen, zeitgenössischen Fotografien und Exponaten werden der Einfluss der Kriegsereignisse auf das tägliche Leben der DorfbewohnerInnen sowie die Nachwirkungen des Krieges bis in die Gegenwart gezeigt.

Kartitsch 80 9941 Kartitsch Kinder bauen Ofenkacheln

ARCHÄOLOGIE Von der Brandschatzung durch die Franzosenkriege zur römischen Villa – Neues zur Siedlungsgeschichte von Kolsass mit Buchpräsentation

STEIERMARK

Die Tiroler Glasmalerei Anstalt wurde 1861 gegründet, um die zur Ausstattung der Kirchen benötigten Kunstwerke im Land selbst herzustellen. Die Kunst, Glasfenster aus bemalten, zusammengesetzten und verbleiten Glasstücken herzustellen, beruht auf dem Einbrennen durchscheinender Farben auf farbloses und buntes Glas. Der Glasmacher erstellt zunächst einen Entwurf, nach dem die Glasstücke geschnitten und mittels Bleiruten, die zugleich auch die Hauptkonturen angeben, mosaikartig zusammengesetzt werden. Zuvor werden den Scheiben noch Detailzeichnungen mit Schwarzlot, aus dem die Binnenzeichnung herausgekratzt wird, aufgeschmolzen.

Die Ausstellung im Kreuzgang des Tiroler Volkskunstmuseums zum Thema „Feuer – Wärme – Licht“ bietet eine spannende Einführung in die Kulturgeschichte des Feuers im Alpenraum. Sowohl die wohltuende Wärme des Kachelofens und seine Produktionsgeschichte – vom einfachen Steinofen bis zum Prunkofen der Renaissance – als auch historische Gerätschaften zum Herstellen von Feuer werden anschaulich dargestellt. Ein Teil der Ausstellung ist der unheimlichen und zerstörerischen Wucht des Feuers gewidmet, durch die in früheren Zeiten durch Unachtsamkeit mit dem Element ganze Dörfer in Schutt und Asche gefallen sind.

Weltkriegsausstellung 1914-1918

TIROL

Ausstellung „Feuer – Wärme – Licht“

10 KOLSASS – SCHWEIGERFELD

VORARLBERG

Vom Glas zum Fenster – Die Tiroler Glasmalerei und Mosaik-Anstalt

9 KARTITSCH – PRO PATRIA!?

P TIROL

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WIEN

8 INNSBRUCK – TIROLER VOLKSKUNSTMUSEUM

© Posselt und Zickgraf, Marburg

© Fulvio Rizzo, Triest

© Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum

BURGENLAND

© Tiroler Heimatwerbung

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

7 INNSBRUCK – TIROLER GLASMALEREI UND MOSAIK-ANSTALT


P TIROL

Bahn, Bus

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: vor Ort

Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.00 Uhr Führungen: stündlich zwischen 10.00 und 16.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Klausenanlage Altfinstermünz Anreise: Fußweg (10-30 Min.) von Hochfinstermünz, Schalkl oder Vinadi Altfinstermünz 180 6543 Nauders

P

Bahn, Bus

Bahn, Bus

6410 Telfs

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Hochfinstermünz, Schalkl und Vinadi

P

Begrenzte Parkmöglichkeit! Am Wendelinus am westlichen Ende der Vinzenz-Gredler-Straße und im Bereich der Kreuzung Hanffeldweg/Moritzenstraße (10 Min. Fußweg). TIROL

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KÄRNTEN

BURGENLAND Öffnungszeiten: 13.00 bis 17.00 Uhr Führungen: laufend (Dauer ca. 30-45 Min.) Treffpunkt: im Wald westlich der Kirche St. Moritzen (Beschilderung vor Ort vorhanden) Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Um den Schlossbichl von Telfs ranken sich viele lokale Sagen, unter anderem von verborgenen Schätzen und dem abgegangenen Schloss Eben. Vor kurzem tauchten Funde aus Eisen auf, darunter Werkzeuge und Waffen, Schmuckgegenstände wie ein Bronzehalsreif und ein Zierbeschlag mit Reiterdarstellung. Diese legen nahe, dass sich am Schlossbichl in der späten Eisenzeit ein Heiligtum befand. Bei den kultischen Handlungen dürfte Feuer eine gewisse Rolle gespielt haben. Erste archäologische Grabungen im Frühsommer des heurigen Jahres lieferten weitere spannende Informationen.

SALZBURG

Der Talübergang Finstermünz stellt durch seine Lage an der seit der Römerzeit genutzten Straße zwischen Adria und Donau einen historisch bedeutenden Grenz- und Zollübergang dar. Die Befestigung Altfinstermünz wird 1263 erstmals urkundlich erwähnt und unter Herzog Sigmund sowie Kaiser Maximilian I. weiter ausgebaut. In den letzten Jahren fanden umfangreiche Restaurierungs- und Instandsetzungsarbeiten statt. Zum Tag des Denkmals finden Führungen durch die restaurierte Anlage statt. Beim Kalkbrennen in einem traditionellen Kalkofen wird die Bedeutung des Feuers für das Baumaterial Kalk anschaulich gemacht.

Führungen, Fundpräsentation und „SagenSpaziergang“ mit Lesungen

STEIERMARK

Die Geschichte der Schmiede beim Klösterle reicht bis in die Zeit um 1500 zurück. Das Gebäude wird seit Jahrzehnten in seinem ursprünglichen Zustand gepflegt, bemerkenswert ist die umfangreich erhaltene historische Ausstattung. Am Tag des Denkmals öffnet die Huf- und Nagelschmiede ihre Tore und erzählt von Feuer und Flamme bei der Schmiedkunst.

ARCHÄOLOGIE

© Stefan Dietrich

© Verein Altfinstermünz

INDUSTRIAL HERITAGE

Feuer und Flamme. Kalkbrennen in Altfinstermünz

Adolf Purtscher-Straße 2 9900 Lienz

Bahnhofsplatz 8 9900 Lienz

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Eine Huf- und Nagelschmiede mit 500 Jahren Geschichte

14 TELFS – PRÄHISTORISCHES HEILIGTUM AM SCHLOSSBICHL

TIROL

Öffnungszeiten: 09.00 bis 17.00 Uhr Führungen: stündlich ab 10.30 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: vor Ort

13 NAUDERS – ALTFINSTERMÜNZ

VORARLBERG

Das mächtige, 19 Meter überspannende Heizhaus der Südbahn in Lienz ist für alle TechnikliebhaberInnen ein Muss. Die 1871 erbaute Halle ist weitgehend in ihrer ursprünglichen Form erhalten und wurde in den letzten Jahren behutsam konserviert. Darin ausgestellt sind historische Dampflokomotiven, E-Loks, Wagons, Stellanlagen u.v.m. Am Tag des Denkmals öffnet der Lokschuppen seine Tore. Umrahmt wird das Programm mit einer Sonderschau zu historischen Feuerwehrgeräten aus dem reichen Fundus der Stadt Lienz.

12 LIENZ – RIEPLERSCHMIEDE

WIEN

Lokschuppen und Feuerwehr

© BDA, Foto: Walter Hauser

FEUERWEHR INDUSTRIAL HERITAGE

BURGENLAND

© Zita Oberwalder

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

11 LIENZ – LOKSCHUPPEN, SÜDBAHNHEIZHAUS


VORARLB ERG

1-14

BREGENZ

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36

Bregenz – Bundesdenkmalamt, Abteilung für Vorarlberg Bregenz – Burgruine Gebhardsberg Bregenz – Gasthaus Kornmesser Bregenz – Herz-Jesu-Kirche Bregenz – Kinderstadtführung Bregenz – Freskenzyklus und Wandmalereien von Martin Häusle, Kommandogebäude Oberst Bilgeri Bregenz – Martinsturm Bregenz – Mili - Ehemaliges Militärbad Bregenz Bregenz – Park des Palais Thurn und Taxis Bregenz – Stadtspaziergang: Bauten der Moderne und Nachkriegszeit Bregenz – Standwanderung: Auf den Spuren adeliger Herren in Bregenz Bregenz – Villa Wacker Bregenz – Vorarlberger Landesbibliothek Bregenz – vorarlberg museum Dornbirn – Franziskanerkloster Dornbirn Dornbirn – Stadtmuseum/Stadtarchiv Dornbirn – Stadtpfarrkirche St. Martin Feldkirch – Altstadtführung 1: Durchs Feuer geflossen – in die Form gegossen Feldkirch – Altstadtführung 2: Feuer und Flamme in der Geschichte Feldkirchs Feldkirch – Ehemaliges Gasthaus Ochsen Feldkirch – Institut St. Josef Feldkirch – Pfarrkirche St. Sebastian Gisingen Feldkirch – Tostnerburg Gargellen – Kulturhistorische Wanderung „Kalköfen“ Götzis – Alte Pfarrkirche St. Ulrich Hohenems – Jüdisches Museum Hohenems – Rundgang durch das Jüdische Viertel Ludesch – St. Martinskirche Lustenau – Hofammannhaus Partenen – Vermuntwerk Rankweil – St. Michaelskirche Rankweil – St. Peter-Kirche Schoppernau – Villa Maund Silbertal im Montafon – St. Agatha Bergknappenkapelle am Kristberg St. Gerold – Propstei St. Gerold Thüringerberg – Burgruine Blumenegg

29

LUSTENAU

15-17

26-27

A14

25

31-32

DORNBIRN

HOHENEMS SCHOPPENAU

GÖTZIS

33

RANKWEIL

18-23

36

FELDKIRCH 28

35

ST. GEROLD THÜRINGERBERG

LUDESCH A14

34

SILBERTAL

24

GARGELLEN

Kooperationsparter für den Tag des Denkmals 2015

30

PARTENEN


Dipl.-Ing.in Mag. Barbara Keiler Landeskonservatorin Abteilung für Vorarlberg

112

VORARLBERG

BURGENLAND Rundgänge im barocken Gasthaus

Das ehemalige Gefängnis ist nun seit mehreren Jahren der Sitz der Abteilung für Vorarlberg. Damit einher ging die Entwicklung eines lange Zeit negativ behafteten Orts hin zu einer öffentlichen Anlaufstelle zum Erhalt, der Sichtbar-Machung und der Vermittlung des kulturellen Erbes des Landes. Um 10.00 Uhr findet die Eröffnung des Tages des Denkmals 2015 in der heurigen Schwerpunktstadt Bregenz mit einem Denkmalfrühstück mit freundlicher Unterstützung von Bregenz Tourismus & Stadtmarketing statt. Ab 11.00 Uhr gibt es Führungen zur Geschichte des Hauses als ehemaliges Gefängnis und zur heutigen Nutzung.

Die Legende besagt, dass der Hl. Gebhard, der Landespatron von Vorarlberg, auf dem Gebhardsberg geboren worden sei. Mit ihrer Errichtung ab Ende des 11. Jahrhunderts zählt die Hohenbregenz zu den ältesten Burgplätzen Vorarlbergs. Ab 1949 wurden erste Sicherungsund Instandsetzungsmaßnahmen getätigt. Seit 1979 fanden im Jahresrhythmus Restaurierungsarbeiten an den Ringmauern statt, die in den letzten Jahren abgeschlossen werden konnten. Die Führungen am Tag des Denkmals gestalten Baumeister Stephan Schnetzer (10.00 Uhr), der sich mit der Restaurierung der Burgmauern beschäftigt, sowie Bauforscher Dipl.-Ing. Raimund Rhomberg (11.00 Uhr).

Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.00 Uhr Führungen: 11.00 bis 15.00 Uhr und nach Bedarf (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: Eingang

Amtsplatz 1 6900 Bregenz

P

Öffnungszeiten: 09.00 bis 24.00 Uhr

Führungen: 10.00 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: Eingang des Burgrestaurants

Kornmarktstraße 5 6900 Bregenz

Gebhardsberg 1 6900 Bregenz Denkmal gestalten, Feuervögel basteln

1720 kaufte der Bregenzerwälder Barockbaumeister Franz Anton Beer von der Stadt Bregenz einen Bauplatz an der Landstraße (Kornmarktstraße), auf dem früher der städtische Kalkofen stand. Beer baute für sich ein bürgerliches Wohnhaus, das noch im 18. Jahrhundert zu einem Gasthaus umfunktioniert wurde. In diesem verkehrten mit Vorliebe die Kornmesser, die als Behördenvertreter den Handel auf dem Kornmarkt kontrollierten. Von 2001 bis 2004 wurde das Haus aufwändig restauriert. Nachträglich eingebaute Elemente wurden entfernt und für den Weinkeller wurden Spezialziegel aus Holland besorgt.

P

Linie 12c

SALZBURG

Führungen zur Mauersanierung und zur Bauforschung

STEIERMARK

Eröffnung Tag des Denkmals 2015 – Führungen durch das Haus

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

KÄRNTEN

© Salzgeber Gastronomiebetriebs GmbH

© Raimund Rhomberg

BUNDESDENKMALAMT

3 BREGENZ – GASTHAUS KORNMESSER

TIROL

Lernen Sie Ihre Heimat auf neue Weise kennen und schätzen! Der Blick hinter die Kulissen mit zahlreichen Führungen, Wanderungen und begleitendem Familienprogramm garantiert einen interessanten Kultur-Sonntag. Wir freuen uns über Ihr Kommen und hoffen, dass Sie mit Feuer und Flamme beim Tag des Denkmals dabei sind.

2 BREGENZ – BURGRUINE GEBHARDSBERG

VORARLBERG

Wie jedes Jahr sind vom hinteren Montafon bis an den Bodensee, von Rheintal bis ins Walgau zahlreiche Programmpunkte übers Ländle verteilt. Nicht wenige der Denkmale haben schon Bekanntschaft mit den Flammen gemacht. Aber auch Baustoffe wie Kalk, Schmiedeeisen oder Glas benötigen in ihrem Entstehungsprozess die Kraft des Feuers.

1 BREGENZ – BUNDESDENKMALAMT, ABTEILUNG FÜR VORARLBERG

P VORARLBERG

113

WIEN

beim diesjährigen Tag des Denkmals unter dem Motto „Feuer & Flamme“ wollen wir Ihnen unsere Begeisterung für die Denkmale Vorarlbergs vermitteln. „Wir“ sind in diesem Fall das Bundesdenkmalamt, vor allem aber die EigentümerInnen der Objekte, die diese bewohnen, erhalten und in ihnen arbeiten.

© BDA, Foto: Michael Oberer

© BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

BURGENLAND KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

Liebe Besucherinnen und Besucher,


114

VORARLBERG

Treffpunkt: Haupteingang

Führungen: 11.00 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: Bundesdenkmalamt, Eingang

Amtsplatz 1 6900 Bregenz

Kolpingplatz 1 6900 Bregenz

P

Auf einem 45-minütigen Spaziergang durch das mittelalterliche Bregenz hören interessierte Kinder „feurig-flammende“ Geschichten über die Stadtverteidigung, Brandleger, den obersten Brandwärter im Martinsturm, den Türmer und die spätere Brandwache am Leutbühel, wo die Führung endet. Beim Ausgangspunkt, dem ehemaligen Gefängnis, dürfen natürlich Geschichten über die Strafen, welche die Unholde absitzen mussten, nicht fehlen.

Stadtbus Linie 1

Wasserzielspritzen (Feuerwehr)

P

BURGENLAND KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

11.00 Uhr: Festmesse zum 25-jährigen Priesterjubiläum von Landesfeuerwehrkurat Pater Dominikus Matt 12.00 Uhr: Fest auf dem Kirchplatz (bei Regen im Festzelt) 14.00 Uhr: Kirchenführung (Dauer ca. 45 Min.) 15.00 Uhr: Gedenkkreuzweg (Dauer ca. 30 Min.) 16.00 Uhr: Orgelführung (Dauer ca. 30 Min.)

Feuer und Flamme mit Pinsel und Farbe Anfang der 1980er Jahre wurden bei Malerarbeiten im Mannschaftsgebäude der Bilgeri-Kaserne in Bregenz Fresken mit vorwiegend mittelalterlichen Kriegsszenen entdeckt. Das Werk des bedeutenden Vorarlberger Malers Martin Häusle dürfte um 1942/43 im Rahmen seiner Dienstleistungen beim Zollgrenzschutz entstanden sein. Nach dem Einmarsch der Franzosen wurde es von diesen 1945 übermalt und geriet in Vergessenheit. Öffnungszeiten: 15.00 bis 18.00 Uhr Führungen: 15.00 und 16.30 Uhr (Dauer ca. 1,5 Std.) Treffpunkt: Kommandogebäude Oberst Bilgeri, Haupteingang Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Reichsstraße 20 6900 Bregenz

P

SALZBURG

Feurig-flammende Geschichten

STEIERMARK

Programm am Tag des Denkmals:

TIROL

Die Herz-Jesu-Kirche mit ihren zwei hochaufragenden spitzen Türmen wurde in den Jahren 1905 bis 1908 nach den Plänen des Stuttgarter Architekten Joseph Cades in neugotischem Stil errichtet. Unter dem bemalten Kreuzrippengewölbe wird der Blick auf den neugotischen Flügelaltar in der Apsis gelenkt, der so wie die vier Seitenaltäre von der Ravensburger Kunstanstalt Theodor Schnell gestaltet wurde. Bemerkenswert sind vor allem die Glasarbeiten. Während die hochaufragenden Fenster in der Apsis und die drei Rosetten aus der Entstehungszeit der Kirche stammen, wurden die Fenster in den Seitenschiffen mit dem alttestamentlichen und dem neutestamentlichen Bildprogramm 1958 zur 50-Jahr-Feier der Kirche und zur Erhebung zur Pfarrkirche vom Vorarlberger Künstler Martin Häusle geschaffen.

VORARLBERG

Öffnungszeiten: 08.00 bis 20.30 Uhr

6 BREGENZ – FRESKENZYKLUS UND WANDMALEREIEN VON MARTIN HÄUSLE, KOMMANDOGEBÄUDE OBERST BILGERI

gegenüber dem Kommandogebäude

Fragespiel VORARLBERG

115

WIEN

5 BREGENZ – KINDERSTADTFÜHRUNG

Feuer und Flamme für die Kirche – Kirchfest

Die Hauptorgel im Westwerk der Herz-Jesu-Kirche zählt zu den großen Werken des Schwarzacher Orgelbaumeisters Josef Behmann. Sie wurde im Jahr 1931 errichtet und gilt als „Hochrangiges Klangdenkmal“. Die 60 Register sind auf drei Manuale aufgeteilt, die Spieltraktur ist elektropneumatisch. Im Jahr 1994 wurde die Orgel restauriert.

© Andreas Praefcke

© BDA, Foto: Abteilung Vorarlberg

© Pfarre Herz Jesu

BURGENLAND

© Pfarre Herz Jesu

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

4 BREGENZ – HERZ-JESU-KIRCHE


Martinsgasse 3b 6900 Bregenz

P 116

VORARLBERG

Malerisch, an den Ausläufern des südlichen Pfänderportals gelegen, erstreckt sich auf insgesamt 16.000m2 der heutige in seiner botanischen Vielfalt in Vorarlberg einzigartige Stadtpark des Palais Thurn und Taxis. Seinen Ursprung erfuhr der Park durch den Bau des Palais Thurn und Taxis im frühen Jahre 1848. Seit 1929 steht der Park unter Denkmalschutz und bildet neben der Insel Mainau und den großen Parks von Friedrichshafen und Schachen die größte botanische und gärtnerische Sehenswürdigkeit an den Ufern des Bodensees.

Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.00 Uhr Führungen: 11.30 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Mili Eingang Reichsstraße 23 6900 Bregenz Bahn, Stadtbus Linie 1

Öffnungszeiten: 10.00 bis 15.00 Uhr Führungen: nach Bedarf (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: vor dem Palais

Gallusstraße 10 6900 Bregenz

BURGENLAND KÄRNTEN Der Milchpilz an der Bregenzer Seepromenade ist seit Jahrzehnten ein beliebter Treffpunkt – und ein Denkmal! Auch das ehemalige Finanzamt an der Bahnhofstraße oder das Magazin 4 stehen unter Denkmalschutz. Wer waren die Architekten dieser Bauwerke? Kommt Ihnen lokale Bedeutung zu oder bewegen sie sich auf internationalem Niveau der 1930er oder 1950er Jahre? Auf einem Stadtspaziergang erläutert die Landeskonservatorin, warum Denkmale nicht 100 Jahre alt sein müssen und mit welchen Herausforderungen bei Umbau und Sanierung der Bauten des 20. Jahrhunderts zu rechnen ist. Führung: 11.30 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Bundesdenkmalamt, Eingang

Amtsplatz 1, Oberstadt 6973 Bregenz

4, 5 und 1

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

In den Jahren um 1838/39 als Militärschwimmschule für die Garnison in Bregenz erbaut, steht die Mili heute noch als einzige der ursprünglich drei großen Schwimm- und Badeanstalten am Ufer vor der Klause in Bregenz. Der eingeschoßige Pfahlbau mit Verbindungsbrücke wurde Ende des 19. Jahrhunderts zu einer klassischen U-Form erweitert. Bei einem Brand 1975 erlitte der Holzbau mit Bieberschwanzziegeldeckung starken Schaden und wurde auch nach seinem Wiederaufbau – u.a. beim großen Hochwassser von 1999 – wiederholt in Mitleidenschaft gezogen. Die Führungen mit Mag. Christoph Jungblut (11.30 Uhr) und Oberst Prof. Dr. Erwin Fitz (14.00 Uhr) bieten Einblick in die Geschichte und die Geschichtle der Mili.

Führung zu den Bauten der Moderne und Nachkriegszeit in Bregenz

SALZBURG

Parkführung

STEIERMARK

Das Mili – Eine Bregenzer Badeinstitution

10 BREGENZ – STADTSPAZIERGANG

TIROL

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: Martinsplatz

9 BREGENZ – PARK DES PALAIS THURN UND TAXIS

VORARLBERG

Der Martinsturm, das Bregenzer Wahrzeichen, verdankt seine kolossale Wirkung der prachtvollen barocken Zwiebelkuppel. Ursprünglich stand an seinem Platz zur Zeit der Stadtgründung um 1250 ein Speicher, der von 1599 bis 1601 zu einem Turm erhöht wurde und fortan als Hochwacht von Bregenz diente. Über Jahrhunderte hindurch versah dort der Turmwächter seinen Dienst und warnte die Stadt vor Feuer. In der ehemaligen Türmerwohnung wurden die Einbauten des 20. Jahrhunderts entfernt. Nach mustergültiger Restaurierung sind nun die ursprünglichen baulichen Strukturen zu sehen.

8 BREGENZ – MILI, EHEMALIGES MILITÄRBAD

P VORARLBERG

117

WIEN

Bregenzer Wahrzeichen und barockes Unikum – Vom herrschaftlichen Speicher zur Hochwacht

© Bregenzer Kunstverein

© Andreas Praefcke

© Friedrich Böhringer

BURGENLAND

© Friedrich Böhringer

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

7 BREGENZ – MARTINSTURM


BURGENLAND

13 BREGENZ – VORARLBERGER LANDESBIBLIOTHEK

Auf den Spuren adeliger Herren in Bregenz – Zwischen Oberstadt und Gallusstift

Führungen und Erzählcafé

Aktuelles Wissen in alten Gemäuern

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr

Die Villa Wacker wurde 1883/84 von Baumeister Romedius Wacker erbaut und war das Eltern- und Wohnhaus des Malers Rudolf Wacker. Bemerkenswert sind etliche Ausstattungsdetails mit hohem Qualitätsanspruch, wie etwa die Lincrusta-Tapete im Stiegenhaus oder das bemalte Eingangsfoyer. In den Jahren 1997 bis 1999 wurde die Villa aufwändig restauriert. Am Tag des Denkmals stehen die Geschichte des Hauses sowie die seiner Bewohnerinnen und Bewohner im Mittelpunkt. Schwerpunkte bilden Film- und Audiodokumente und ein persönlicher Dialog mit Wacker-Experte Dr. Rudolf Sagmeister um 14.00 Uhr.

Die Vorarlberger Landesbibliothek (VLB) ist ein hochmodernes und universalwissenschaftliches Informationszentrum im historischen Ambiente aus zwei ganz unterschiedlichen Epochen. Der Tag des Denkmals bietet die Gelegenheit, beides – aktuelles Wissensangebot und geschichtlichen Hintergrund des Areals – kennen zu lernen.

Programm am Tag des Denkmals:

Amtsplatz 1 6900 Bregenz

Römerstraße 24 6900 Bregenz

P 118

VORARLBERG

P

Landbus 13 und 25, Stadtbus 4

STEIERMARK TIROL

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: laufend (Dauer ca. 20 Min.) Treffpunkt: im Haus

Treffpunkt: Infotheke

VORARLBERG

Führung: 13.00 Uhr (Dauer ca. 3 Std.) Treffpunkt: Bundesdenkmalamt, Eingang

Das St. Gallusstift am Fuße des Gebhardsbergs wurde 1981 vom Land Vorarlberg erworben und für die VLB adaptiert. Das Areal erhielt seinen Namen vom heiligen Gallus, der sich in Begleitung des heiligen Kolumban in den Jahren 610 bis 612 hier niederließ und am Ort gewissermaßen die Lesetradition begründete. Die Erbauung des Ansitzes Babenwohl (jetzt Verwaltung) fällt in die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts. 1906 erstand ein Schweizer Benediktinerorden das gesamte Areal und errichtete bis 1916 das Klostergebäude mit Bibliothek und Stiftskirche. Besonders beeindrucken der Kuppelsaal und die als Bibliotheks- und Veranstaltungsraum eingerichtete ehemalige Abteikirche.

10.30 Uhr: Hausführung 11.30 Uhr: Führung Stiftsbibliothek 13.30 Uhr: Wissen/e-Medien 14.30 Uhr: Wissen/Vorarlbergensien mit Mediathek 15.00 Uhr: Hausführung 16.00 Uhr: Führung Stiftsbibliothek (Dauer ca. 30-45 Min. je Programmpunkt)

Fluher Straße 4 6900 Bregenz Landbus 12c, 13, 25, 35, 37; Stadtbus 4, 5 VORARLBERG 119

WIEN

Ausgehend von der Oberstadt führt der Stadtrundgang zunächst auf den Mildenberg zu den montfortischen Edelsitzen und jenen anderer geadelter Familien. Diese Edelsitze sind wenig bekannt und vielfach auf den ersten Blick als solche nicht erkennbar. Im Rahmen der Führung werden die wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Hintergründe, sich hier anzusiedeln, im historischen Kontext beleuchtet. Der Stadtrundgang führt weiter zum Gebhardsberg, wo um 14.00 Uhr eine eigene Führung zur Bauforschung stattfindet. Abschließend geht es wieder zurück zur Landesbibliothek, wo optional eine weitere Führung angeboten wird.

SALZBURG

12 BREGENZ – VILLA WACKER

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

KÄRNTEN

© Gerhard Kresser, VLB

© Gerhard Kresser, VLB

© Friedrich Böhringer

BURGENLAND

© Friedrich Böhringer

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

11 BREGENZ – STADTWANDERUNG


BURGENLAND 17 DORNBIRN – STADTPFARRKIRCHE ST. MARTIN

Brandschutz im Museum

Führung zum Leben im Kloster und Vorstellung der Sanierungsarbeiten

KuratorInnenenführung durch die Sonderausstellung „Inszenierte Wirklichkeit – Private Fotochroniken einer Front“

Führung zur Restaurierung des Kriegerdenkmals

Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr Führungen: nach Bedarf (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: im Klosterhof Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Kornmarktplatz 1 6900 Bregenz

Marktstraße 49 6850 Dornbirn

P 120

VORARLBERG

Schmökerecke

P

22, 23, Stadtbus

Das Kriegerdenkmal des Feldkircher Künstlers Josef Huber an der Fassade der Stadtpfarrkirche St. Martin wurde 1924 eingeweiht und zeigt „Die vier letzten Dinge“. Schon bald nach der Einweihung zeigten sich erste Schäden am Bild, die immer wieder notdürftig ausgebessert wurden. 2009 begannen im Auftrag der Stadt Dornbirn erste Vorarbeiten zu einer umfangreichen Restaurierung, die 2010 abgeschlossen werden konnte. Im Gespräch mit einer der beteiligten Restauratorinnen, Frau Nicolé Mayer, werden die Geschichte des Bildes und der Verlauf sowie die Techniken der Restaurierung erläutert.

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 11.30 Uhr (Dauer ca. 50 Min.) Treffpunkt: Stadtmuseum Dornbirn

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 14.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 30-40 Min.) Treffpunkt: vor der Kirche

Marktplatz 11 6850 Dornbirn

Marktplatz 1 6850 Dornbirn

P

TIROL

Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr Führungen: 10.30, 13.30 und 15.30 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Foyer

Trotz strenger Auflagen fotografierten im Ersten Weltkrieg Tausende von Soldaten an der Front. Zwei der einflussreichsten Dornbirner Fotografen waren Dr. Franz Bertolini und Franz Beer, die auf sehr unterschiedliche Weise die visuelle Grundlage für die Deutung und Darstellung des Ersten Weltkrieges für Dornbirn geschaffen haben. Die von Stadtmuseum und Stadtarchiv gemeinsam erarbeitete Ausstellung zeigt eine Installation von Architekturstudierenden der Universität Liechtenstein im Park hinter dem Stadtmuseum und macht im Rahmen einer „Kabinettpräsentation“ viele der sensiblen Originale temporär zugänglich.

VORARLBERG

Adolf Rhomberg stiftete aufgrund eines Gelübtes bei Genesung seiner schwer erkrankten Frau in den Jahren 1893/94 ein dem Hl. Josef geweihtes Kapuzinerkloster, das 2004 den Franziskanern übergeben wurde. Die ursprünglich im Stil des Historismus ausgestattete Kirche wurde nach mehrfachen Umgestaltungen im Jahr 1995 erneut saniert und dabei wieder teils durch originale Ausstattungsgegenstände ausgestaltet. Eine große Renovierung des gesamten Klosters begann im vergangenen Jahr. Das Gebäude soll moderne Sanitäranlagen erhalten und vor allem thermisch verbessert werden.

P VORARLBERG

121

WIEN

Das vorarlberg museum mit seiner beinahe 160-jährigen Sammlungsgeschichte ist der zentrale Ort für Vorarlberger Kulturgut der Bereiche Archäologie, Geschichte, Volkskunde und Bildende Kunst. Im Zuge des Museumsneubaus spielten Sicherheitsfragen eine große Rolle; so auch der Brandschutz sowohl für Exponate wie auch BesucherInnen und MitarbeiterInnen. Die Führungen zeigen, welche Brandschutzmaßnahmen in einem modernen Museum greifen: von Rauchmeldersystemen über Löschposten und Leitsystem bis zum Brandschutzvorhang. Anschließend lädt das Kaminzimmer mit knisterndem „Kaminfeuer“ zum Entspannen ein.

SALZBURG

16 DORNBIRN – STADTMUSEUM/ STADTARCHIV

STEIERMARK

15 DORNBIRN – FRANZISKANERKLOSTER

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

KÄRNTEN

© Stadtarchiv Dornbirn

© Franz Beer - Stadtarchiv Dornbirn

© Friedrich Böhringer

BURGENLAND

© Markus Tretter

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

14 BREGENZ – VORARLBERG MUSEUM


Schmiedgasse 1-3 6800 Feldkirch

P 122

VORARLBERG

Auf Anfrage

Führung: 10.00 Uhr Treffpunkt: Palais Liechtenstein

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Auf Anfrage

Marktplatz 7 6800 Feldkirch Stadtbus 1, 2, 8; Landbus 73, 59, 60, 68; LIEmobil 11, 14

P

BURGENLAND Öffnungszeiten: 13.00 bis 17.00 Uhr Führungen: : laufend für Gruppen von 5-6 Personen (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: Hauptpforte Institut St. Josef Geöffnet nur am Tag des Denkmals! Ardetzenbergstraße 31 6800 Feldkirch

Stadtbus 1, 2, 8; Landbus 73, 59, 60, 68; LIEmobil 11, 14 VORARLBERG

SALZBURG

1910-11 errichteten die Barmherzigen Schwestern vom Hl. Kreuz, Ingenbohl (Schweiz), Provinz Tirol/Vorarlberg am Ardetzenberg das Institut St. Josef, welches von Stadtbaumeister Franz Herles im neobarocken Stil entworfen wurde. Den geschwungenen Dreiecksgiebel ziert ein Fresko des Hl. Joseph mit Kind, ein Bildfeld am linken Seitenflügel zeigt die Hl. Maria Immaculata. Die beiden Fresken wurden vom bekannten Vorarlberger Fassaden- und Dekorationsmaler Florus Scheel ausgeführt. Die dekorativen Rahmungen zeigen eine interessante Mischung neobarocker und jugendstilhafter Gestaltungselemente, die oft sehr unvermittelt nebeneinander gesetzt werden.

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

KÄRNTEN

© Kongregation der Kreuzschwestern, Hall (Institut St. Josef)

Öffnungszeiten: 11.00 bis 12.00 Uhr Führungen: 11.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Eingang zur Ochsenpassage, unter den Lauben Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Schlossergasse 8 6800 Feldkirch Stadtbus Linie 1, 2, 8; LIEmobil 11, 14; Landbus 73, 59, 60, 68

Während der Bauuntersuchung von 2009 wurden unter Gipskartonplatten zwei barocke Stuckausstattungen (datiert 1644) entdeckt, die in wochenlanger Arbeit sorgsam freigelegt, ergänzt und nach historischem Farbbefund gefasst wurden. Die nebenan liegende frühbarocke Steintreppe mit ihren Gewölben und ovalen Fenstern wurde ebenfalls restauriert, zudem konnte der Dachstuhl von 1581 in seiner Substanz erhalten werden. Das heutige Geschäfts- und Bürogebäude wurde unter Beibehaltung der historischen Substanz barrierefrei mit Lift ausgestattet, der Brandschutz und die Haustechnik auf den neuesten Stand gebracht.

STEIERMARK

In Feldkirch kam es immer wieder zu großen Brandkatastrophen: 1349 und 1460 etwa wüteten Feuersbrünste, 1697 wurde ein Großteil der Stadt zerstört. Noch im 20. Jahrhundert brannten die Stadthalle und der Saalbau ab. Doch Feuer und Flamme hatten auch andere Seiten: Es ließ sich damit kochen, sie dienten als Wärmespender, Beleuchtung oder als Informationsmittel; nicht zuletzt wurden Menschen auch in Feldkirch durch Verbrennung hingerichtet. Die Führung thematisiert historische Stadtbrände, behandelt aber auch die verschiedenen kulturhistorischen Aspekte von Feuer und Flamme.

Neobarocke Baukunst und Fresken aus der späten Monarchie

TIROL

TIROL

Die Tradition des „Wandergewerbes“ der Glockengießer wurde im 18. und 19. Jahrhundert durch stationäre Gussstätten mehr und mehr beendet. In Feldkirch war es die Familie Grassmayr aus dem Ötztal, die 1791 in der Marktgasse eine Glockengießerei einrichtete: Dort floss das glühende Erz aus dem Ofen über den Gussbecher in die Glockenformen. Unzählige solcher Klangkörper wurden bei Grassmayr gegossen und in nah- und ferngelegene Kirchen, Häuser und Türmen für die Bevölkerung aufgehängt. Viele Geschichten über die Entstehung und Bedeutung der Glocken begleiten die TeilnehmerInnen bei der Führung durch Feldkirch.

Bauen in der Altstadt von Feldkirch

21 FELDKIRCH – INSTITUT ST. JOSEF

VORARLBERG

Feuer und Flamme in der Geschichte Feldkirchs

20 FELDKIRCH – EHEMALIGES GASTHAUS OCHSEN

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WIEN

Durch’s Feuer geflossen – in die Form gegossen

Führung: 14.30 Uhr Treffpunkt: Rathaus Feldkirch

WIEN

© Stadtmarketing & Tourismus Feldkirch GmbH

© Fotoclub ESV Feldkirch

BURGENLAND KÄRNTEN

© Tourismus Feldkirch GmbH, Nik Skorpic

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG

19 FELDKIRCH – ALTSTADTFÜHRUNG 2

VORARLBERG

STEIERMARK

18 FELDKIRCH – ALTSTADTFÜHRUNG 1


P 124

VORARLBERG

Öffnungszeiten: 16.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 16.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Tostnerburg, vor dem Bergfried Gutes Schuhwerk erforderlich! Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

bei Kirche St. Corneli, ca. 15 Min. Fußweg

Bis Busplatz Tostnerburg + Fußweg 30 Min.

BURGENLAND Die alte Götzner Pfarrkirche ist eines der bedeutendsten Baudenkmale der Kummenbergregion. Besonders eindrucksvoll zeigt das Fresko an der Chorwand eine Vorstellung des Jüngsten Gerichts aus dem 17. Jahrhundert. Anhand dieses Freskos, aber auch des übrigen Inventars der Kirche und des umgebenden Friedhofs soll der Kirchenraum im Fokus der „letzten Dinge“ neu erschlossen werden.

Führungen: 09.30 Uhr (Dauer ca. 1,5-2 Std.) Treffpunkt: Kirche Gargellen Anreise: mbs Bus Linie 87 ab Schruns Bahnhof (9.00 Uhr) oder St. Gallenkkirch Valisera Bahn (9.15 Uhr) Gutes Schuhwerk erforderlich! Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. Bitte öffentliche Parkplätze benützen! Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Öffnungszeiten: 10.30 bis 16.30 Uhr Führungen: 10.30, 11.30, 13.30, 14.30 und 15.30 Uhr (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: vor der Kirche

SALZBURG

Auf einem bei der Gargellner St. Magdalena-Kirche beginnenden Rundweg werden zahlreiche Orte erkundet, die auf die lange Tradition des Kalkbrennens im Gargellental verweisen. Mit ein wenig Forscher- und Entdeckergeist finden sich bis heute viele Ruinen der ehemaligen Kalköfen in der Kulturlandschaft. Spannende Geschichten aus der Montafoner Geschichte begleiten den Weg und bringen die Kalköfen mit der regionalen Historie in Zusammenhang.

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

KÄRNTEN

© BDA, Foto: Michael Oberer

INDUSTRIAL HERITAGE

© Montafoner Museen

Hölle und Fegefeuer – Eine Vorstellung vom Jüngsten Gericht

Kirche Gargellen 6787 Gargellen

6800 Feldkirch-Tosters

P

„Heißer Ofen – Weißer Stein“ – Kalköfen im Gargellental

STEIERMARK

Die Tostnerburg wurde um 1260 erbaut und war ursprünglich im Besitz der Grafen von Montfort. Ab 1362 gehörte sie deren von Fürstenberg. 1389 wurde sie von der Stadt Feldkirch erworben und kam als Pfand an die Grafen von Toggenburg, 1405 wurde die Burg in den Appenzeller Kriegen zerstört. Seit 1935 ist die Tostnerburg im Besitz des Heimatpflege- und Museumsvereins Feldkirch. Dessen Obmann, Manfred A. Getzner, lädt zu einer fachkundigen Führung zum Thema Brandschatzungen von Burgen am Beispiel der Tostnerburg (Appenzeller Kriege 1405) mit Besichtigung der Brandspuren vor Ort.

25 GÖTZIS – ALTE PFARRKIRCHE ST. ULRICH

TIROL

Führungen rund um die Außenanlage

24 GARGELLEN – KULTURHISTORISCHE WANDERUNG „KALKÖFEN“

VORARLBERG

Sebastianplatz 8 6800 Feldkirch Gisingen

23 FELDKIRCH – TOSTNERBURG

Dr. Alfons-Heinzle-Straße 36 6840 Götzis

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Maltisch

Ortsbus 1, Landbus 57 VORARLBERG

125

WIEN

Öffnungszeiten: 12.00 bis 18.00 Uhr Führungen: 16.30 Uhr (Dauer ca. 50 Min.) Treffpunkt: Eingang

WIEN

TIROL

Die Kirche zum Hl. Sebastian in Feldkirch-Gisingen wurde 1864/65 im neuromanischen Stil anstelle einer Pestkapelle errichtet. Die Pfarrerhebung selbst erfolgte 1896. Das heutige Erscheinungsbild prägte aber der Um- und Ausbau des bekannten Architekten Willibald Braun im Jahre 1922. Durch das große Engagement der Pfarrgemeinde erstrahlt die Pfarrkirche St. Sebastian nun wieder in neuem Glanz und kann als stimmiges Beispiel eines Kirchenraumes des frühen 20. Jahrhunderts gelten. Die Kirchen- und Orgelführung wird von Orgelmusik umrahmt.

ARCHÄOLOGIE

© Raimund Rhomberg

BURGENLAND

© Friedrich Böhringer

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG

Kirchen- und Orgelführung umrahmt von Orgelmusik

VORARLBERG

STEIERMARK

22 FELDKIRCH – PFARRKIRCHE ST. SEBASTIAN GISINGEN


Schweizer Straße 5 6845 Hohenems

P 126

VORARLBERG

Führungen: 10.30 und 15.30 Uhr (Dauer ca. 90 Min.) Treffpunkt: Foyer des Jüdischen Museums

Schweizer Straße 5 6845 Hohenems

P

BURGENLAND

Die Kirche St. Martin zählt ohne Zweifel zu den bedeutendsten und schönsten Sakralbauten Vorarlbergs. Sie wurde zwischen 1995 und 1998 einer umfassenden Restaurierung unterzogen. Die Lage, das äußere und innere Erscheinungsbild, das hohe Alter, die zahlreichen Legenden rund um die Kirche, die vorwiegend spätgotisch geprägte Ausstattung, die zum Teil hohe Qualität der erhaltenen Kunstwerke sowie manche interessante Details begründen die herausragende Stellung dieses Kirchleins innerhalb und auch außerhalb der Kunstgeschichte Vorarlbergs.

Das Hofammannhaus zählt – wie auch die Bauforschung zutage gebracht hat – zu den ältesten Gebäuden in Lustenau. Die Errichtung des Kellers, der ursprünglich für ein wesentlich kleineres Gebäude gebaut worden war, geht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Da das Haus im vergangenen Jahrhundert kaum Veränderungen und Sanierungen erfuhr, war der Erhaltungszustand zuletzt zunehmend schlecht. Gleichzeitig erhielten sich dadurch allerdings faszinierende Details der gewachsenen Bausubstanz. Bei einer Notsicherung im Herbst 2014 konnte das Haus statisch gesichert und das Dach wieder geschlossen werden.

Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.00 Uhr Führungen: 10.00 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Eingang der Kirche

St. Martinsweg 6713 Ludesch

P

Öffnungszeiten: 13.00 bis 16.00 Uhr Führungen: 13.30 Uhr Führung zur Notsicherung des Ammannhauses, 14.30 Uhr Führung zur Bauforschung und Dendrochronologie durch Dr. Klaus Pfeifer (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: Eingang Geöffnet nur am Tag des Denkmals! Hofsteigstraße 46 6890 Lustenau

52, 53 VORARLBERG

127

SALZBURG

Führung zu Forschung und Erhalt

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

KÄRNTEN

© Friedrich Böhringer

Kirchenführung

STEIERMARK

Das ehemalige Jüdische Viertel in Hohenems ist ein fast lückenlos erhaltenes Ensemble mit jüdischer Geschichte. Der heutige Baubestand geht auf das ausgehende 18. und das 19. Jahrhundert zurück und steht seit 1996 größtenteils unter Denkmalschutz. Erhalten sind – neben den Wohnhäusern jüdischer Familien – alle Gebäude, die den religiösen oder sozialen Gemeindefunktionen dienten: Synagoge, Mikwe (Ritualbad), Schulhaus und Armenhaus. Feuer stellte eine permanente Gefahr dar. Der Rundgang informiert über die Großbrände 1777/1916, über die Zerstörung einzelner Häuser und die Konsequenz für die Betroffenen.

29 LUSTENAU – HOFAMMANNHAUS

TIROL

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 13.30 Uhr (Dauer ca. 90 Min.) Treffpunkt: Foyer des Jüdischen Museums Hohenems

„Achtung: Feuer im Viertel!“

28 LUDESCH – ST. MARTINSKIRCHE

VORARLBERG

Wie keine andere Stadt kann Jerusalem begeistern – entfacht Feuer und Flamme bei TouristInnen und HistorikerInnen sondergleichen. Oft wurde sie mit dem Schwert verteidigt und sieht sich noch heute mit unzähligen Geltungsansprüchen konfrontiert. In ihr treffen unterschiedlichste Menschen aufeinander: israelische und palästinensische EinwohnerInnen, PilgerInnen und TouristInnen, Religiöse und Säkulare. In einer fachkundigen Führung reisen BesucherInnen am Tag des Denkmals durch diese umstrittene Stadt, die Juden, Christen und Muslimen gleichsam als heilig gilt.

27 HOHENEMS – RUNDGANG DURCH DAS JÜDISCHE VIERTEL

WIEN

Ausstellungsführung: „Endstation Sehnsucht. Eine Reise durch Yerushalayim-Jerusalem-Al Quds“

© Pfarre Ludesch

© Jüdisches Museum Hohenems

BURGENLAND

© Friedrich Böhringer

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

26 HOHENEMS – JÜDISCHES MUSEUM


BURGENLAND KÄRNTEN

Die Kirche St. Michael beherbergt eine der wenigen in Vorarlberg noch zur Gänze erhaltenen Ausstattungen im Stil der Nazarener-Malerei und hat geschichtlich weitreichende Wurzeln bis zurück ins 14. Jahrhundert. Sie ist ein besonderes Juwel im gesamten Esemble der Basilika Rankweil und harrt der Restaurierung und damit auch der Wiederöffnung. Derzeit ist sie nur zu besonderen Anlässen zugänglich.

St. Peter zählt zu den ältesten Kirchen des Vorarlberger Oberlandes. Sie steht an der Stelle einer 817 urkundlich fassbaren Peterskirche. Im Rahmen der soeben durchgeführten Restaurierung fanden archäologische Grabungen statt, die für diese Kirche völlig neue Erkenntnisse brachten: Es wurden die Reste dreier Gotteshäuser freigelegt, von denen das älteste beim derzeitigen Forschungsstand ins 8./9. Jahrhundert datieren dürfte. Durch die bewegte Geschichte dieser Kirche, an deren Platz sich bereits im 8. Jahrhundert v. Chr. eine Siedlung der frühen Eisenzeit befand., führen Sie Herbert Nussbaumer (11.00 und 17.00 Uhr) und ipl. Rest. Dina Dahlhaus (14.00 Uhr).

Am Tag des Denkmals werden der Film „Großkraft der Berge“ sowie die dazugehörige Ausstellung im Vermuntwerk präsentiert. Das Vermuntwerk wurde 1931 als erste Anlage der Vorarlberger Illwerke AG fertiggestellt. Im selben Jahr lief der Film des deutschen Regisseurs Dipl.-Ing. Anton Kutter in den Kinos. Der Regisseur dokumentiert in imposanten Bildern den mehrjährigen Bau des Kraftwerks samt Stausee. 2009 erfolgte eine nachträgliche Vertonung mit Zeitzeugenkommentaren von Adrian Kutter (Sohn des Filmemachers) und Dipl.-Ing. Ferdinand Boss (Sohn des ersten Betriebsleiters des Vermuntwerks).

Öffnungszeiten: 14.00 bis 16.00 Uhr Führungen: 14.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Eingang St. Michaelskirche Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Öffnungszeiten: 08.00 bis 18.00 Uhr Führungen: 11.00, 14.00 und 17.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: vor der Kirche

Vermuntbahnstraße 47 6794 Partenen

P 128

VORARLBERG

Liebfrauenberg 6830 Rankweil

P

St. Petergässele 4 6830 Rankweil Landbus 56, 59, 60, 65, 66

P

Die Villa wurde von 1890-1895 für den britischen Bankier Sir John Oakley Maund als Jagdvilla im südenglischen Landhausstil errichtet und sah von da an noble Jagdgesellschaften ein- und ausgehen. Sie ist weitgehend unverändert erhalten, lediglich Reparaturarbeiten sowie die Instandsetzung der Bäder wurden durchgeführt. Die Villa stellt in ihrer Heterogenität von rustikaler Außenerscheinung und urbanem, luxuriösem Inneren eines der besterhaltenen Beispiele dieses Villentyps in Österreich dar. Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 10.30 und 14.30 Uhr (Dauer ca. 1,5 Std.) Treffpunkt: Villa Maund Anfahrt: Villa nur zu Fuß vom Parkplatz Kieswerk Rüf/Hopfreben erreichbar (20 Min.). Shuttlebus nach Absprache mit Hotel Gasthof Adler: 05515/2106 (€ 2,00). Anmeldung erforderlich unter 0664/4281855 oder muxel@gasthof-adler.at Geöffnet nur am Tag des Denkmals! Hinterhopfreben 234, 6886 Schoppernau

60, 59

P

Kieswerk Rüf/ Hopfreben + Fußweg (20 Min.)

Bus 40 VORARLBERG

129

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Führung durch die Villa Maund

SALZBURG

Führung in der neu restaurierten St. PeterKirche

STEIERMARK

Führung durch die St. Michaelskirche mit ihrer Nazarener-Malerei

TIROL

„Großkraft der Berge“

VORARLBERG

33 SCHOPPERNAU – VILLA MAUND

WIEN

32 RANKWEIL – ST. PETER-KIRCHE

TIROL VORARLBERG

© Friedrich Böhringer

31 RANKWEIL – ST. MICHAELSKIRCHE

Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.00 Uhr Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

WIEN

ARCHÄOLOGIE

© Friedrich Böhringer

© Freundeskreis Basilika Rankweil

INDUSTRIAL HERITAGE

BURGENLAND

© Vorarlberger Illwerke AG

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK

30 PARTENEN – VERMUNTWERK


Kristberg 240 6782 Silbertal im Montafon

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VORARLBERG

L88

BURGENLAND KÄRNTEN

Öffnungszeiten: 08.00 bis 13.00 Uhr Führungen: 11.00 und 14.30 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Pforte Konzert: 17.00 Uhr, Platzreservierung: www.propstei-stgerold.at

Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.00 Uhr Führungen: laufend (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: zentral auf der Burg

Propstei, 6722 St. Gerold

6721 Thüringerberg

P

Kinderspielplätze

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Die Burgruine Blumenegg ist historisch eng mit der Geschichte des Walgaues und Lichtensteins verbunden. Von der Mitte des 13. Jahrhunderts bis 1613 waren beide Territorien in der gleichen Grafschaft vereint, die Burg war Mittelpunkt der Herrschaft und somit auch Gerichts- und Verwaltungssitz. Sie ist ein mächtiges Zeugnis hochmittelalterlicher gräflicher Festungsbaukunst in Vorarlberg. 2007 wurde der Verein „Burgfreunde Blumenegg“ gegründet, um den Zerfall der Burg zu stoppen. Im Herbst 2010 fand die erste und 2013 die zweite Bauetappe der Restaurierungsarbeiten statt, für 2016 ist die nächste geplant. Im Rahmen der nächsten Leader+ Periode soll ein Kulturpavillon auf der Ruine entstehen.

Montessori Kinderprogramm, MZO Ludesch inkl. Bewirtung

SALZBURG

Die Propstei St. Gerold mit umfassender Bausubstanz aus dem 12. und 17. Jahrhundert gehört zu den geschichtsträchtigsten Stätten in Vorarlberg. Heute ist die im Hochmittelalter gegründete Klosteranlage ein Bildungsund Seminarzentrum, Hotel- und Gästehaus, Sozialzentrum mit therapeutischem Reiten, ein Kulturzentrum sowie ein vielbesuchtes spirituelles Zentrum. In der Führung werden Einblicke gewährt in die Barockbibliothek, den historischen Weinkeller, die Ausgrabungen mit romanischem Kastengrab sowie in die neu restaurierten Gebäudeteile aus dem 17. Jahrhundert. Um 17.00 Uhr besteht die Möglichkeit, in der Propstei ein Konzert mit Volksmusik aus Bayern zu besuchen.

STEIERMARK

Burgführung und Kinderprogramm

TIROL

Führung mit Schwerpunkt auf die neu restaurierten Gebäudeteile aus dem 17. Jahrhundert

VORARLBERG

Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.00 Uhr Führungen: 10.00, 11.00, 13.00, 14.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: vor der Kapelle www.kristberg.at/kultururlaub-montafonagathakirche

36 THÜRINGERBERG – BURGRUINE BLUMENEGG

P

Bus VORARLBERG

131

WIEN

Das Bergwerk zählt zu den ältesten urkundlich erwähnten Bergbaugebieten im Alpenraum. Aufgrund des Bergbaus, der über Jahrhunderte in der Vorarlberger Region um Silbertal blühte, entstand unter anderem auch die St. Agatha Kapelle, die älteste Kirche im Montafon. Weitere Zeitzeugen sind die Gebietsnamen, wie z.B. „Schmelzhof“, wo das Erz unter Feuer und Flamme aus dem Gestein gewonnen wurde. Die Knappenführung lädt ein, in die geheimnisvolle Welt der Bergknappen am Kristberg einzutauchen.

Silberpfad und Silberspielwelt

© Burgfreunde Blumenegg

35 ST. GEROLD – PROPSTEI ST. GEROLD

Knappenführung

Auf Anfrage: 05556/72290

© Propstei St. Gerold

INDUSTRIAL HERITAGE

BURGENLAND KÄRNTEN

© Panoramagasthof Kristberg - Familie Zudrell

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

34 SILBERTAL IM MONTAFON – ST. AGATHA BERGKNAPPENKAPELLE AM KRISTBERG


WIEN

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Akademie der bildenden Künste Wien – Gemäldegalerie Akademie der bildenden Künste Wien – Universitätsbibliothek Alte Schmiede Feuerwehrmuseum Hofburg – Ahnensaal Hofburg – Betriebsfeuerwehr der Burg – hauptmannschaft Österreich (BHÖ) Hofburg – Die Wiener Hofburgkapelle Hofburg – Die Wiener Hofmusikkapelle: Schubertmesse Hofburg – Gipskeller Jüdisches Museum Wien – Museum Judenplatz Kunsthistorisches Museum Wien MAK – Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst Metro Kinokulturhaus/ Filmarchiv Austria Michaelerkirche – Die schmiedeeisernen Kapellengitter Michaelerplatz – Stadtarchäologie Wien ÖNB – Esperantomuseum ÖNB – Globenmuseum ÖNB – Institut für Restaurierung ÖNB – Literaturmuseum ÖNB – Papyrusmuseum ÖNB – Prunksaal Palais Erzherzog Wilhelm/ Deutschmeisterpalais, OFID Schatzkammer und Museum des Deutschen Ordens Secession Stephansdom Tschechisches Zentrum Wien

27 Wien Museum – Römermuseum 28 Wienbibliothek – Ausstellung „Vom Werden der Wiener Ringstraße“ 29 Wienbibliothek – Musiksammlung 30 Wiener Rathaus 31 Circus- und Clownmuseum Wien 32 Belvedere – 21er Haus 33 Unteres Belvedere – Klimt und die Ringstraße 34 Unteres Belvedere – Schatzhaus Mittelalter im Prunkstall 35 Heeresgeschichtliches Museum/ Militärhistorisches Institut 36 Sofiensäle 37 Französische Botschaft 38 ORF Funkhaus 39 Wien Museum Karlsplatz 40 Mechitaristenkloster – Kirche 41 Stadtspaziergang: Heimito von Doderer „Die Dämonen“ 42 Volkskundemuseum Gartenpalais Schönborn 43 Alt Wiener Schnapsmuseum 44 Brennpunkt° – Museum der Heizkultur Wien 45 Drach Küche 46 Technisches Museum Wien 47 Ziegelmuseum 48 Anton Brenner Wohnung 49 Das Rote Wien im Waschsalon Karl-Marx-Hof 50 Hauptfeuerwache Floridsdorf Anmeldung zu Führungen erforderlich! Details zu den Anmeldemöglichkeiten sind beim jeweiligen Programmpunkt angegeben.

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DÖBLING

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ALSERGRUND

HERNALS OTTAKRING

A22 FLORIDSDORF

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DONAUSTADT A23

FAVORITEN

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A23 SIMMERING

LIESING A2

WIEN

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HR Univ.-Doz. Dr. Friedrich Dahm Landeskonservator Abteilung für Wien

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WIEN

Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr Führungen: 10.30, 11.15, 14.30, 15.15 und 16.00 Uhr (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: Foyer der Gemäldegalerie

Schillerplatz 3/1. Stock 1010 Wien

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U1, U2, U4, 1, 2, 62, 71, D, 57A

Öffnungszeiten: 11.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 11.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: Bibliothek M7

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U1, U2, U4, 1, 2, 62, 71, D, 57A

Öffnungszeiten: 14.00 bis 16.00 Uhr Führungen: 14.15 und 15.15 Uhr (Dauer ca. 20 Min.) Treffpunkt: Eingang

Zugang über Makartgasse 2, 01/58816-1818

BURGENLAND KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG

INDUSTRIAL HERITAGE „Ein großer Schlüssel an der Mauer ist ein Wahrzeichen in Wien, gehen doch viele Besucher gern zum Meister Schmirler hin“, heißt es in einem Wiener Lied. Der schmiedeeiserne Schlüssel ist bis heute an der Fassade des Hauses Alte Schmiede zu sehen, von Otto Schmirler in der Werkstätte geschmiedet, die sein Vater 1880 in den Gewölben des Hauses Schönlaterngasse 9 einrichtete. Seit 1970 wird sie als Museum vom Kunstverein Wien betreut. BesucherInnen erfahren mehr über die Entstehung einiger Werkzeuge wie Hämmer, Zangen, Ambosse, einer Esse und einem Fußtritthammer, über die Schmiedekunst sowie über die Geschichte des Hauses.

Schönlaterngasse 9 1010 Wien

Schillerplatz 3/Mezzanin M7 1010 Wien Zugang über Makartgasse 2, 01/58816-1818

Der schmiedeeiserne Schlüssel – ein Wahrzeichen von Wien

STEIERMARK

Theophil Hansen brachte die Bibliothek im Mezzanin unter und gliederte diese in ein Zimmer für den Bibliothekar, ein Lesezimmer für die Professoren, den großen Lesesaal sowie den parallel dazu laufenden Korridor, in dem ebenfalls Leseplätze eingerichtet waren. Von dem anschließenden Vortragssaal mit ansteigenden Sitzreihen fertigte Hansen drei verschiedene Ansichten an. Der Vortragssaal wurde neben die Bibliothek platziert, damit die dort untergebrachten Kupferstiche für Vorlesungen verwendet werden konnten. Bei den Führungen werden die heutigen Schwerpunkte der Bibliothek ins Zentrum gerückt.

© Alte Schmiede

150 JAHRE RINGSTRASSE Führung durch die letzte noch erhaltene und von Theophil Hansen gestaltete Bibliothek

3 ALTE SCHMIEDE

TIROL

Der aus Krems stammende Maler Michael Wutky (1739-1822) beschäftige sich während seinen längeren Aufenthalten in Italien intensiv mit den in dieser Zeit gehäuften Vesuvausbrüchen und der mythischen Gegend der Phlegräischen Felder. So stehen seine teils großformatigen Bilder mit feuerspeienden Bergen, glühenden Lavaströmen oder rauchenden Kraterlandschaften rund um Neapel im Zentrum einer kleinen Ausstellung, die ab dem 27. September 2015 in der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien zu sehen ist.

© Andrea Sulzgruber

150 JAHRE RINGSTRASSE

„Feuersäulen – Dunkle Glut“: Der Vulkanmaler Michael Wutky

2 AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE WIEN – UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK

VORARLBERG

Am Tag des Denkmals wollen wir die Früchte unserer Arbeit einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Wir wählten daher aus einer großen Zahl von Objekten mit Bezug zum Thema „Feuer & Flamme“ besonders interessante Beispiele für Sie aus. 2015 steht zudem im Zeichen des Jubiläums 150 Jahre Ringstraße, und bietet uns somit Gelegenheit, mit ausgesuchten Programmpunkten einen weiteren, reizvollen Schwerpunkt an diesem besonderen Tag zu setzen. Dem großen Engagement unserer PartnerInnen ist es zu verdanken, Ihnen Spezialführungen und Sonderschauen anbieten zu können. Ich lade Sie persönlich ein, gemeinsam mit unseren ExpertInnen neue Facetten der Stadt Wien kennen und schätzen zu lernen.

1 AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE WIEN – GEMÄLDEGALERIE

U1, U2, U3, 1, 2 WIEN

135

WIEN

Wien steckt voller Geheimnisse! Neben Altbekanntem birgt die Stadt eine Fülle an unentdeckten Denkmalen, geheimnisvollen Orten und verschwiegenen Plätzen. Das Bundesdenkmalamt erforscht mit seinen MitarbeiterInnen dieses unser wertvolles Kulturgut, sichert es nachhaltig und trägt dazu bei, es auch für künftige Generationen zu bewahren.

© Gemäldegalerie d. Akad. der bildenden Künste Wien

© BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

BURGENLAND KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

Liebe Besucherinnen und Besucher,


136

WIEN

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: nach Bedarf Lesung: 14.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Vorraum Ahnensaal Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

U3

U1, U2, U3, U4, 1, 2, 71, D

Auf Anfrage

Führungen: 13.00, 14.00, 15.00, 16.00 Uhr (Dauer ca. 30 Min.) Kinderprogramm: 13.00 bis 16.00 Uhr Kinder-Spritzenhaus mit Lösch-Wettkampf, Eingang Amalienburg/Innerer Burghof Treffpunkt: Innerer Burghof

Hofburg, Innerer Burghof 1010 Wien

BURGENLAND Öffnungszeiten: 12.00 bis 16.00 Uhr Führungen: 13.00 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 50 Min.) Kinderprogramm: 12.00 Uhr „Geschichte zum Anfassen und Mitmachen“ Orgelkonzert: 15.00 Uhr Treffpunkt: Vorhalle der Hofburgkapelle Hofburg, Schweizerhof 1010 Wien U1, U2, U3, U4, 1, 2, 71, D WIEN

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OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Die Burgkapelle ist einer der ältesten Teile der Wiener Hofburg und seit über 500 Jahren Wirkungsstätte der Wiener Hofmusikkapelle. Am Tag des Denkmals gestalten die Wiener Sängerknaben unter dem Motto „Geschichte zum Anfassen und Mitmachen“ ein Programm für Kinder. Die beiden Führungen geben Einblicke in die Entstehung des Bauwerkes (13.00) und in die Geschichte der Institution (14.00). Außerdem werden Räume gezeigt, die sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Ein Orgelkonzert beschließt den Tag des Denkmals in der Hofburgkapelle.

SALZBURG

Entstehung des Bauwerkes und Geschichte der Hofmusikkapelle

STEIERMARK

Teile der Wiener Hofburg wurden in den vergangenen Jahrhunderten oft Opfer von bedrohlichen Großbränden. Kommandant Michael Sack führt innerhalb der Hofburg zu drei historischen Flammenherden und erzählt über deren geschichtliche und teilweise auch profane Ursachen. Der Rundgang führt durch den Leopoldinischen Trakt (Brand: 1668), den Augustiner-Trakt (Brand: 1848) und den Redoutensaal-Trakt (Brand: 1992).

KÄRNTEN

FEUERWEHR

© Lukas BEck

© Michael Sack

Brände in der Wiener Hofburg

7 HOFBURG – DIE WIENER HOFBURGKAPELLE

TIROL

Der Ahnensaal in der Wiener Hofburg wurde nach 1874 als Speisezimmer für Kronprinz Rudolf mit Porträts bedeutender Habsburger neu gestaltet. Dem jungen Thronfolger sollte mit den Ahnenbildern die Bedeutung seines Hauses vor Augen geführt werden, auf dass er eines Tages die Geschicke der Habsburger selbst erfolgreich leite. Ebenfalls am Tag des Denkmals geöffnet wird das Sterbezimmer Kaiser Franz II./I., das Kronprinz Rudolf als Studierzimmer diente. Unter den Blicken der Habsburger lesen Martin Haidinger und Günther Steinbach im Jubiläumsjahr aus ihrem Buch „Der Wiener Kongress – Jahrhundertspektakel zur Machtverteilung“.

Hofburg, Schweizerhof, Säulenstiege 2. Stock 1010 Wien

Am Hof 7 1010 Wien

P

Das Bundesdenkmalamt öffnet seine Pforten: Lesung, Sonderführungen u.v.m.

6 HOFBURG – BETRIEBSFEUERWEHR DER BURGHAUPTMANNSCHAFT ÖSTERREICH (BHÖ)

VORARLBERG

Öffnungszeiten: 09.00 bis 12.00 Uhr Führungen: 09.00 und 10.30 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Eingang

5 HOFBURG – AHNENSAAL, STERBEZIMMER KAISER FRANZ II./I.

WIEN

Das Wiener Feuerwehrmuseum wurde 1901 gegründet. Es ist Teil der Feuerwehr Wien, einer der ältesten Berufsfeuerwehren der Welt mit dem Gründungsjahr 1686, und ist im „Märkleinschen Haus“ Am Hof 7 untergebracht, das in den Jahren 1727 bis 1730 nach einem Entwurf von Lukas von Hildebrandt erbaut wurde. In acht Schauräumen dokumentieren historische Uniformen, Geräte, Fotos, Gemälde und Dokumente wie auch moderne Schutzausrüstungen und Hightech-Equipment die mehr als drei Jahrhunderte alte Geschichte der Berufsfeuerwehr der Stadt Wien. Ebenfalls beleuchtet werden historische Brände aus der Geschichte Wiens.

Bundesdenkmalamt

FEUERWEHR Feuer und Flamme im Wandel der Zeit – Führung durch das Feuerwehrmuseum

© BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

BURGENLAND

© Berufsfeuerwehr Wien

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

4 FEUERWEHRMUSEUM


Hofburg, Schweizerhof 1010 Wien U1, U2, U3, U4, 1, 2, 71, D 138

WIEN

Führungen: 13.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: Hofburg, Leopoldinischer Trakt (Zugang gekennzeichnet) Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Hofburg, Leopoldinischer Trakt 1010 Wien

Judenplatz 8 1010 Wien

Altdorfer, Rubens, Bruegel und Saraceni haben für sich den Reiz erkannt, etwas so unbeständiges und bewegtes wie Feuer oder Blitze malerisch festzuhalten. Helle und dunkle Farben übernehmen erzählerische Funktion und erzeugen Stimmungen. Aber abseits dieser künstlerischen Selbstverständlichkeiten in der Renaissance und im Barock wird es gerade dann spannend, wenn KünstlerInnen das Licht selbst zum Thema ihrer Malerei machen. Und da gibt es im Kunsthistorischen Museum viel Erhellendes zu entdecken. Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr Führungen: 10.30, 12.00, 13.30 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Eingangshalle Kostenloser Eintritt nur für die zu den Führungen angemeldeten Personen (max. 30 Personen); alle Ausstellungsräume zu regulären Tarifen und Öffnungszeiten zugänglich. Anmeldung erforderlich ab 14.09.2015 auf www.tagdesdenkmals.at Maria Theresien-Platz, 1010 Wien

U1, U3

U2, U3, D, 1, 2, 46, 49, 71, 48A, 57A WIEN

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BURGENLAND KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

In den Flammen eines Scheiterhaufens verbrannten im März 1421 auf der Gänseweide in Erdberg 200 Jüdinnen und Juden. Wie ein gotisches Relief, ein lateinischer Text und eine nicht vorhandene Übersetzung auf Wiener jüdische Geschichte verweisen und der Judenplatz als Ort der Spiritualität und der Erinnerung jüdische Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichzeitig spürbar machen, erleben BesucherInnen bei dieser facettenreichen Führung.

SALZBURG

Erhellendes entdecken

Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr Führung: 11.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Museumsfoyer Kostenloser Eintritt nur für die zu den Führungen angemeldeten Personen (max. 50 Personen); alle Ausstellungsräume zu regulären Tarifen und Öffnungszeiten zugänglich. Anmeldung erforderlich ab 14.09.2015 unter Tel. 01/535 04 31 oder events@jmw.at

U1, U2, U3, U4, 1, 2, 71, D

150 JAHRE RINGSTRASSE

© Kunsthistorisches Museum Wien

© Jüdisches Museum Wien, Sonja Bachmayer

Führung „So erhob sich die Flamme des Hasses …“

STEIERMARK

Im Leopoldinischen Trakt der Hofburg befand sich einst der riesige Weinkeller der Habsburger, der in seinen besten Zeiten zwei Millionen Liter Wein gefasst hat. Heute ist darin eine beeindruckende Sammlung an Gipsmodellen untergebracht, die als Entwürfe für Skulpturen, monumentale Denkmale und Prunkbauten an der Wiener Ringstraße von den bedeutendsten Künstlern des Historismus hergestellt wurden. Die Sammlung beherbergt neben mehreren Dekorversatzteilen, Konsolen und Attikafiguren von Ringstraßenbauten auch ein Modell des Maria-Theresien-Denkmals, das sich zwischen dem Kunst- und Naturhistorischen Museum befindet.

11 KUNSTHISTORISCHES MUSEUM WIEN

TIROL

Messe: 09.15 Uhr Freikarten: ab 14.09.2015 auf www.hofmusikkapelle.gv.at verfügbar (max. 2 Freikarten pro Person)

Gipsmodelle im kaiserlichen Weinkeller

10 JÜDISCHES MUSEUM WIEN – MUSEUM JUDENPLATZ

VORARLBERG

Chorgesang und Orchesterspiel haben die Wiener Hofmusikkapelle seit über 500 Jahren zu einem einzigartigen Monument in der Geschichte der europäischen Musik gemacht. Sie ist eine der weltweit ältesten Institutionen ihrer Art und zählte Antonio Salieri, Franz Schubert und Anton Bruckner zu ihren Mitgliedern. Heute setzt sie sich aus Künstlern der Wiener Philharmoniker, des Herrenchores der Wiener Staatsoper und den Wiener Sängerknaben zusammen. Zum Tag des Denkmals können auf www.hofmusikkapelle.gv.at insgesamt 60 Freikarten (max. 2 Stück pro Person) für die Messe reserviert werden: Sitze in der Kategorie € 10,00 auswählen und bei der Zahlung im Feld Aktionscode „denkmal2015“ eingeben.

9 HOFBURG – GIPSKELLER

WIEN

Schubert-Messe mit der Wiener Hofmusikkapelle

150 JAHRE RINGSTRASSE

© BDA, Foto: Sylvia Schönolt

BURGENLAND

© Lukas Beck

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

8 HOFBURG – DIE WIENER HOFMUSIKKAPELLE


Der erste Museumsbau an der Ringstraße

Führung durch das METRO Kinokulturhaus

Zwischen Hammer und Amboss

Dem Vorbild des heutigen Victoria and Albert Museums in London folgend, wurde das MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst 1864 – mehr als 20 Jahre vor Fertigstellung der Hofmuseen – eröffnet. Nach Plänen von Heinrich von Ferstel im Renaissancestil gestaltet, ist es der erste am Ring errichtete Museumsbau. Exklusive Spezialführungen ermöglichen den Zutritt zu Orten, die für die Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich sind, und zeigen Zeugnisse aus über 150 Jahren Museumsgeschichte.

Nach umfassenden Umbau- und Erweiterungsarbeiten eröffnete das Filmarchiv Austria am 10. Oktober 2014 das Metro Kinokulturhaus. Damit erhalten und restauriert wurde der denkmalgeschützte historische Kinosaal mit seinem typischen roten Ambiente. In den Originalzustand rückgebaut wurden das Eingangsfoyer und das Balkonfoyer. Erweitert wurde der Komplex um zwei Etagen über den ursprünglichen Räumlichkeiten des Metro Kinos – wodurch ein Kinokulturhaus mit über 1.800m2 Fläche entstanden ist. Neben Führungen durch das Haus gibt es am Tag des Denkmals kurzweilige Präsentationen aus der Frühzeit des Films.

Die acht Kapellengitter bilden eine einzigartige Objektgruppe, an der die Entwicklung der österreichischen Schmiedekunst vom 17. bis ins 19. Jahrhundert nachvollzogen werden kann. Im Fokus der Führungen stehen schmiedetechnologische Besonderheiten, Stil und Fassung der Objekte, die im baugeschichtlichen Kontext vorgestellt werden. Die vielfältige Schmiedekunst reicht dabei von manieristischen Grotesken mit eingehauenen Gravuren über verspielte bis wuchtige Beispiele des Laub- und Bandelwerks bis hin zum strengen Mäander des Klassizismus.

Am Anfang war das Feuer – Wissenswertes aus dem Römischen Wien

P 140

WIEN

U3, 2, 74A, U4, S1, S2, S3, S7, S15

Michaelerplatz 5 1010 Wien

Johannesgasse 4, 1010 Wien Filmprogramm, historische Kinomaschinen

P

U1, U2, U4

P

U3, U1, 1, 2, 71, D

TIROL

Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

VORARLBERG

Stubenring 5, 1010 Wien

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Begrüßung: 13.00 Uhr durch Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny und Landeskonservator Univ.-Doz. Dr. Friedrich Dahm. Führungen: 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 1,5 Std.) Treffpunkt: Foyer

Führungen: 14.00 und 16.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: vor der Kirche, Michaelerplatz Flohmarkt im barocken Sommerrefektorium: 26.09.2015: 10.00 bis 18.00 Uhr 27.09.2015: 11.30 bis 18.00 Uhr

Michaelerplatz 3 1010 Wien

P

U3, U1, 1, 2, 71, D WIEN 141

WIEN

Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr Führungen: 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: MAK-Säulenhalle Kostenloser Eintritt nur für die zu den Führungen angemeldeten Personen (max. 15 Personen); alle Ausstellungsräume zu regulären Tarifen und Öffnungszeiten zugänglich. Anmeldung erforderlich ab 14. 09. 2015 unter marketing@mak.at

Wie wichtig Feuer vor 2.000 Jahren in Vindobona war, kann auf dem Michaelerplatz – mitten in der ehemaligen römischen Lagervorstadt – erfahren werden. Feuer wurde nicht nur für Brandrodungen Essenszubereitung und zum Heizen und Beleuchten der Gebäude genutzt, sondern auch Handwerker wie Schmied, Bäcker, Töpfer und Ziegelbrenner verwendeten Öfen, die heute noch erhalten sind. Im Boden erkennt man Reste von Heizsystemen für Gebäude und der Therme. Beim Stand auf dem Michaelerplatz erzählen „RömerInnen“ vom Alltag. Infoscreens zeigen Filme und 3D-Animationen, zudem gibt es Kostproben von Wein und römischem Brot beim Tavernenwirt.

KÄRNTEN

BURGENLAND 15 MICHAELERPLATZ – STADTARCHÄOLOGIE WIEN

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

14 MICHAELERKIRCHE – DIE SCHMIEDEEISERNEN KAPELLENGITTER

SALZBURG

13 METRO KINOKULTURHAUS/FILMARCHIV AUSTRIA

STEIERMARK

ARCHÄOLOGIE

© Stadtarchäologie Wien

INDUSTRIAL HERITAGE

© Inst. f. Konservierung u. Restaurierung Univ. f. angew. Kunst Wien, Stefan Olah

© Filmarchiv Austria

150 JAHRE RINGSTRASSE

BURGENLAND

© Gerald Zugman/MAK

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

12 MAK – MUSEUM FÜR ANGEW. KUNST / GEGENWARTSKUNST


BURGENLAND

Das österreichweit einzigartige Esperantomuseum der Österreichischen Nationalbibliothek thematisiert die Entstehung, Verbreitung und Verwendung von bewusst geschaffenen Sprachen – von Plansprachen. Neben dem berühmten Klingonisch aus der TV-Serie „Star Trek“ erlangten im 20. Jahrhundert weitere Plansprachen wie Ido und Interlingua eine relativ weite Verbreitung. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg verwendeten verschiedene Gesellschaftsgruppen die erfolgreichste Plansprache der Welt: Esperanto. Spezialführungen widmen sich dessen Geschichte, zudem gibt es Crashkurse zum Erlernen einiger amüsanter Werbeslogans.

Das Globenmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek ist das einzige seiner Art weltweit. Zu sehen sind wertvolle Erd- und Himmelsgloben, Globen des Erdmondes und verschiedener Planeten, aber auch Instrumente, in denen Globen einen Bestandteil bilden, wie etwa Lunarien. Höhepunkt der Dauerausstellung ist der älteste, sich in Österreich befindende Globus aus dem Jahre 1536. Die Spezialführung „Das Feuer der Erde – Mythos und Realität“ ist Vulcanus gewidmet, dem römischen Gott des Feuers. BesucherInnen erfahren viel Wissenswertes über Plattentektonik, die Entstehung von Gebirgen, Erdbeben und Tsunamis.

Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr Führungen: 11.00, 13.00, 15.00 und 16.00 Uhr (Dauer ca. 30 Min.) Crashkurse: 12.00 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: Servicedesk, Palais Mollard

Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr Führungen: stündlich von 10.30 bis 16.30 Uhr bis auf 13.30 Uhr (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: Servicedesk, Palais Mollard

Führungen: 14.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: Servicedesk, Prunksaal Anmeldung erforderlich ab 14.09.2015 auf www.tagdesdenkmals.at (je max. 20 Personen) Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr Führungen: stündlich von 11.00 bis 16.00 Uhr (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: Servicedesk, Literaturmuseum

Österreichische Nationalbibliothek Palais Mollard, Herrengasse 9 1010 Wien

Österreichische Nationalbibliothek Palais Mollard, Herrengasse 9 1010 Wien

Österreichische Nationalbibliothek Josefsplatz 1 1010 Wien

Österreichische Nationalbibliothek Grillparzerhaus, Johannesgasse 6 1010 Wien

142

WIEN

U1, U2, U3, U4, 1, 2, 71, D

U1, U2, U3, U4, 1, 2, 71, D

Das neue Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek präsentiert die Vielfalt der österreichischen Literatur vom Ende des 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Zu sehen gibt es wertvolle Originalobjekte und moderne Medienstationen im denkmalgeschützten Ambiente des Grillparzerhauses. Der Brand des Justizpalastes am 15. Juli 1927 war ein prägendes Ereignis der Ersten Republik, das auch in der Literatur von Karl Kraus über Elias Canetti und Heimito von Doderer bis zu Ingeborg Bachmann unübersehbare Spuren hinterlassen hat. BesucherInnen erfahren in einer Spezialführung mehr über diesen auch literaturhistorisch bemerkenswerten Tag.

VORARLBERG

Der Van Swieten Saal der Österreichischen Nationalbibliothek öffnet exklusiv am Tag des Denkmals für zwei Präsentationen. In diesem einzigartigen Rahmen stellen ExpertInnen der ÖNB die Bildhandschrift des deutschen Kriegstechnikers Konrad Kyeser aus dem 15. Jahrhundert vor. Neben den Kampf- und Belagerungsmaschinen spielt darin das Legen von Feuer eine große Rolle. Darüber hinaus geht die Präsentation auch auf konservatorische Besonderheiten ein, etwa wie durch Kupferpigmente verursachte braune Verfärbung und Schädigung des Papiers aufgehalten werden kann.

Führung „In Flammen. Ein prägendes Ereignis“

U1, U2, U4, 1, 2, D, 62, 65, 59A WIEN

143

WIEN

U1, U2, U3, U4, 1, 2, 71, D

Originale Bildhandschrift des Kriegstechnikers Konrad Kyeser aus dem 15. Jahrhundert

SALZBURG

„Das Feuer der Erde – Mythos und Realität“

19 ÖNB – LITERATURMUSEUM

STEIERMARK

Esperanto, Klingonisch & Co

18 ÖNB – INSTITUT FÜR RESTAURIERUNG

TIROL

17 ÖNB – GLOBENMUSEUM

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

KÄRNTEN

© Österreichische Nationalbibliothek

© Österreichische Nationalbibliothek

© Intern. Coronelli-Ges. für Globenkunde

BURGENLAND KÄRNTEN

© Österreichische Nationalbibliothek

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

16 ÖNB – ESPERANTOMUSEUM


Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr Führungen: 10.30, 11.30, 12.30 und 13.30 Uhr „Verkohlte Papyri“, 14.00 und 16.00 Uhr Konservierungswerkstatt der Sammlung „In Würde altern“ (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: Eingang, Papyrusmuseum Anmeldung erforderlich ab 14.09.2015 unter www.tagdesdenkmals.at (je max. 20 Personen) Österreichische Nationalbibiothek Heldenplatz, Neue Burg, Eingang Mitteltor, 1010 Wien U1, U2, U3, U4, 1, 2, 71, D 144

WIEN

Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr

Österreichische Nationalbibliothek Josefsplatz 1 1015 Wien U1, U2, U3, U4 , 1, 2, 71, D

Führungen: 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Eingang Anmeldung erforderlich ab 14.09.2015 unter www.tagdesdenkmals.at (je max. 35 Personen) Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Parkring 8 1010 Wien

P

BURGENLAND KÄRNTEN Im Laufe der über achthundert Jahre währenden Deutschordensgeschichte erhielten die Ordensoberen vielfältige Geschenke und Repräsentationsgegenstände. Nun sind viele dieser Schätze in der Schatzkammer ausgestellt, wo man neben den Insignien des Ordens und liturgischen Gefäßen auch kostbare Goldschmiedekunstobjekte, Prunkwaffen, Uhren und Arbeiten aus Bergkristall bestaunen kann. Öffnungszeiten: 13.00 bis 16.00 Uhr Führungen: 13.00, 14.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 50 Min.) Treffpunkt: Innenhof

Singerstaße 7/Stiege 1/2. Stock 1010 Wien

U3, 2

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Schätze aus über acht Jahrhunderten

SALZBURG

150 JAHRE RINGSTRASSE Das 1864-1868 von Theophil von Hansen für den Hochmeister des Deutschen Ordens Erzherzog Wilhelm errichtete „Deutschmeisterpalais“ gehört zu den bedeutendsten Palaisbauten der Wiener Ringstraße und beherbergt seit 1981 den Sitz des OPEC Fonds für Internationale Entwicklung (OFID). Die wechselvolle Besitzabfolge spiegelt spannend die österreichische Geschichte der letzten 150 Jahre wider und wird bei den Führungen durch die Prunkräume der Beletage sowie durch die ehemaligen Stallungen erzählt.

STEIERMARK

Vor 150 Jahren wurde die Wiener Ringstraße feierlich eröffnet. Wie kein anderes städtebauliches Vorhaben markiert die Errichtung des Prachtboulevards den Wandel zur Moderne und den Übergang Wiens von einer biedermeierlichen Idylle zu einer europäischen Metropole. Die hervorragendsten Künstler der Monarchie ebenso wie begabte Amateure, Fotografen und Lokalschriftsteller waren Zeitzeugen dieses Umbruchs und zeichneten ihn auf vielfältige Weise auf. Die Österreichische Nationalbibliothek präsentiert in der Ausstellung „Wien wird Weltstadt“ im barocken Prunksaal eine Auswahl der beeindruckendsten Objekte.

TIROL

Mit ihren 180.000 Objekten zählt die Papyrussammlung der Österreichischen Nationalbibliothek zu einer der weltweit größten ihrer Art und wurde 2001 in das UNESCO-Weltdokumentenerbe aufgenommen. Highlight ist der älteste Papyrus der Sammlung, ein Totenbuch aus der Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr. Exklusiv für den Tag des Denkmals werden sonst nicht zugängliche verkohlte Papyri ausgestellt. BesucherInnen erfahren in Führungen, mit welchen Methoden sie wieder lesbar gemacht werden. In der Konservierungswerkstätte Kurzvorträge zum Thema Konservierung geboten.

VORARLBERG

Ausstellung „Wien wird Weltstadt“

23 SCHATZKAMMER UND MUSEUM DES DEUTSCHEN ORDENS

P

U1, U3

Teilweise (Schatzkammer barrierefrei, Kirche und Sala Terrena nicht barrierefrei) WIEN

145

WIEN

Verkohlte Papyri lesbar machen

22 PALAIS ERZHERZOG WILHELM/ DEUTSCHMEISTERPALAIS, OFID

© Schatzkammer und Museum des Deutschen Ordens

21 ÖNB – PRUNKSAAL

© Rupert Steiner

150 JAHRE RINGSTRASSE

© Österreichische Nationalbibliothek

BURGENLAND KÄRNTEN

© Österreichische Nationalbibliothek

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

20 ÖNB – PAPYRUSMUSEUM


Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr Führungen: 10.30, 13.30 und 14.30 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Foyer der Secession

Friedrichstraße 12 1010 Wien

U1, U2, U4 146

WIEN

Führungen: 13.30 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 1,5 Std.) Treffpunkt: Stephansplatz 3 Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Stephansplatz 1 1010 Wien

U1, U3

Die Geschichte der Wienerberger ZiegelarbeiterInnen – der so genannte „Ziegelböhm“ – reicht bis ins frühe 19. Jahrhundert zurück und ist unmittelbar verknüpft mit der Entstehung des modernen Wiens, dem sozialen Elend um die Jahrhundertwende sowie der aufstrebenden österreichischen Arbeiterbewegung. In einer Wanderausstellung gibt wohnpartner Einblick in die Lebensbedingungen und Erfahrungswelten der meist aus Böhmen und Mähren zugewanderten ZiegelarbeiterInnen. In einem Kurzfilm erzählen ZeitzeugInnen der letzten „Ziegelböhm“-Generation vom Leben in den Ziegelwerken am südlichen Rande Wiens und Nachwirken der Erfahrungen ihrer Vorfahren. Öffnungszeiten: 11.00 bis 17.00 Uhr Filmvorführungen: 11.30, 13.30 und 15.30 Uhr (Dauer ca. 20 Min.) Treffpunkt: Galerie, Tschechisches Zentrum Wien Herrengasse 17 1010 Wien

U2, U3

BURGENLAND Wie stand es zur Römerzeit um die Beleuchtung in einer Siedlung wie Vindobona? Waren die Straßen abends stockfinster? Womit vertrieben die Römerinnen und Römer die Dunkelheit im Haus? Wie viel Licht spendeten die römischen Beleuchtungsgeräte? Aus welchen Brennstoffen bezogen sie die nötige Energie? Legten die Bewohnerinnen und Bewohner Vindobonas Wert auf gutes Design? Die Ausstellung gibt Antworten auf all diese Fragen und zeigt außerdem eine repräsentative Auswahl römischer Lampen aus Vindobona. Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr Führungen: 11.00 und 13.00 Uhr (Dauer ca. 30 Minuten) Anmeldung erforderlich ab 14.09.2015 unter www.wienmuseum.at/de/veranstaltungen.html oder 01/5058747-85173 Treffpunkt: Kassa Hoher Markt 3 1010 Wien

P

U1, U3, U4

P WIEN

147

KÄRNTEN

ARCHÄOLOGIE Führung durch die Ausstellung „Licht für Vindobona“

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Die Zerstörung des Stephansdoms 1945 wurde als nationale Katastrophe, seine Rettung, die ohne die tatkräftige Unterstützung nahezu der gesamten Bevölkerung nicht möglich gewesen wäre, als richtungsweisendes und vorbildhaftes Beispiel für den Wiederaufbau des Landes empfunden. Bei der furchtbaren Brandkatastrophe brannte trotz aller Vorkehrungen der einzigartige Dachstuhl zur Gänze ab, Gewölbe im Chor stürzten in die Tiefe, die Orgel sowie alle verbliebenen neuzeitlichen Glasfenster wurden restlos vernichtet. Am Tag des Denkmals besteht die Möglichkeit, den in Stahlkonstruktion wiedererrichteten Dachstuhl und die Westempore zu besichtigen.

SALZBURG

Im November 1898 wurde die Secession nach vorangegangenen Querelen im Gemeinderat, Bauplatzwechsel und Neuplanung schließlich für das neugierige Publikum eröffnet. Die Künstlervereinigung mit ihrem ersten Präsidenten Gustav Klimt war Feuer und Flamme für neue Ideen in der Kunst, turbulente interne Stilkonflikte folgten. Nach schweren Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg spielen die wechselvolle Bau- und Rezeptionsgeschichte für das innere und äußere Erscheinungsbild des Hauses eine entscheidende Rolle. Im Rahmen der Führungen wird die aktuelle „Fassung“ mit historischen Schichten und unterschiedlichen Interpretationen von „Secession“ verglichen.

Wien und die „Ziegelböhm“. Zur Alltagsgeschichte der Wienerberger ZiegelarbeiterInnen. Ausstellung mit Filmvorführung

STEIERMARK

Führung Dachstuhl des Doms und Westempore

TIROL

Baubegeistert – Stilbewusst

27 WIEN MUSEUM – RÖMERMUSEUM

VORARLBERG

26 TSCHECHISCHES ZENTRUM WIEN

WIEN

25 STEPHANSDOM

© Hertha Hurnaus, Wien Museum

150 JAHRE RINGSTRASSE

© Bezirksmuseum Favoriten

© Waagner-Biro

BURGENLAND

© Archiv der Secession

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

24 SECESSION


Lichtenfelsgasse 2/Stiege 6/1. Stock 1010 Wien

P 148

WIEN

U2, 2

BURGENLAND

Architekt Ludwig Tischler ist ein Vertreter der frühen Ringstraßenära und des Historismus in Wien. Er errichtete u.a. 1881/82 das Mietpalais für Charles Jung im Stil der Neorenaissance. 45 Jahre später ließ der jüdische Industrielle Friedrich Boskovits die Wohnung im Mezzanin aufwändig umbauen und übersiedelte ein komplettes Speisezimmer nach einem Entwurf von Adolf Loos gemeinsam mit vielen Kunstund Einrichtungsgegenständen in die Bartensteingasse 9. Die seit 1991 in diesen Räumlichkeiten untergebrachte Musiksammlung der Wienbibliothek zeigt die Ausstellung „Der Makart der Musik. Carl Goldmark, Paradekomponist der Ringstraßenzeit“.

Für das Wiener Rathaus, der größte Ringstraßenbau, wurden mehr als 20 Arten unterschiedlicher Natursteine zu ca. 40.000m2 aufwändig bildhauerisch gestalteter Architekturoberfläche verarbeitet. Der Tag des Denkmals gibt Einblick in die derzeit laufende schrittweise Generalsanierung der Natursteinfassaden. In Führungen werden die Baugeschichte wie auch die konservatorischen und restauratorischen Arbeitsschritte der Sanierung erläutert. Zudem kann Steinmetzen und Bildhauern in einer „lebendigen Werkstatt“ über die Schulter geschaut werden. Wer Lust hat, kann es selbst versuchen.

André Heller nannte das Circus- & Clownmuseum Wien „Archiv der wirklichen Träume und geträumten Wirklichkeiten“; Rudolf Hausner, Arnulf Rainer oder Mario Bottari holten sich hier Inspirationen für ihre Bilder. Das Museum präsentiert die Bereiche Prater & Wiener Unterhaltungsstätten, Clowns, Circus, Artisten, Zauberkunst sowie Freaks & Sideshows. Bei einem Rundgang wird die Geschichte der Unterhaltung mit dem Schwerpunkt Wien von der Biedermeierzeit bis in die Gegenwart gezeigt. Zu sehen sind seltene Plakate, Fotos, Kostüme und Requisiten. Viele skurrile und einzigartige Memorabilien werden wissenschaftlich und unterhaltsam präsentiert.

Öffnungszeiten: 10.00 bis 13.00 Uhr Führungen: 10.30 und 12.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: vor der Wohnung

Bartensteingasse 9/5 1010 Wien

P

U2, 2

Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.00 Uhr Begrüßung: 11.00 Uhr durch Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig und Landeskonservator Univ.-Doz. Dr. Friedrich Dahm. Führungen: 10.30, 11.30, 14.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: Friedrich Schmidt Platz 1 Geöffnet nur am Tag des Denkmals! Friedrich Schmidt Platz 1, 1010 Wien

P

U2, 1, 2, 71, D

Öffnungszeiten: 10.00 bis 13.00 Uhr Führungen: 10.00, 11.00 und 12.00 Uhr (Dauer ca. 40 Min.) Treffpunkt: Eingang

Ilgplatz 7/1 1020 Wien

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SALZBURG

Museumsführungen und Zauberanimation für Kinder

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

KÄRNTEN

© www.momentegrafie.at

150 JAHRE RINGSTRASSE Natursteinrestaurierung an einem Jahrhundertbauwerk

TIROL

Öffnungszeiten: 10.00 bis 15.30 Uhr Führungen: 10.00, 12.00, 13.30 und 15.15 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Wienbibliothek im Rathaus, Foyer (Rathaus: Eingang Lichtenfelsgasse 2)

Palais der Ringstraßenära

VORARLBERG

Die Ausstellung in der Wienbibliothek im Rathaus richtet ihren Blick auf die wechselvolle Geschichte der Ringstraße. Architektur und Städtebau, gesellschaftliches und politisches Leben sowie kulturelles und wirtschaftliches Treiben werden durch die Linse der medialen Produktion betrachtet. So wird in der Ausstellung durch ausführliche Erläuterungen die Entwicklung der aufkommenden Massenmedien ablesbar sowie deren Rückwirkung auf das Berichten, Schreiben, Komponieren und Denken über die Ringstraße.

31 CIRCUS- & CLOWNMUSEUM

STEIERMARK

Führung durch die Ausstellung „Vom Werden der Wiener Ringstraße“

30 WIENER RATHAUS

U2

Auf Anfrage

Zauberanimation WIEN

149

WIEN

29 WIENBIBLIOTHEK – MUSIKSAMMLUNG

© Susanne Beseler

150 JAHRE RINGSTRASSE

© Hertha Hurnaus, Wien

150 JAHRE RINGSTRASSE

BURGENLAND

© Perndl & Co

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

28 WIENBIBLIOTHEK – AUSSTELLUNG IM RATHAUS


Arsenalstraße 1 1030 Wien

Unteres Belvedere, Rennweg 6 1030 Wien

150

WIEN

P

71, D, S-Bahn

Führungen: 13.00, 14.00 und 16.30 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Unteres Belvedere, Kassa Kostenloser Eintritt nur für die zu den Führungen angemeldeten Personen (max. 25 Personen); alle Ausstellungsräume zu regulären Tarifen und Öffnungszeiten zugänglich. Anmeldung erforderlich ab 14.09.2015 unter public@belvedere.at Unteres Belvedere, Rennweg 6 1030 Wien

P

71, D, S-Bahn

BURGENLAND KÄRNTEN Öffnungszeiten: 09.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 1,5 Std.) Treffpunkt: Kassenbereich Ghegastraße, Objekt 1 1030 Wien

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OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Militär- und Kriegsgeschichte, Technik und Naturwissenschaft, Kunst und Architektur verschmelzen im Heeresgeschichtlichen Museum zu einem einzigartigen Ganzen. Zwischen 1850 und 1856 wurde das Bauwerk als Kernstück des Arsenals nach Plänen von Ludwig Foerster und Theophil Hansen errichtet. Heutzutage werden in diesem ältesten Museumsbau der Stadt die Geschichte der Habsburgermonarchie vom Ende des 16. Jahrhunderts bis 1918 und das Schicksal Österreichs nach dem Zerfall der Monarchie bis 1945 gezeigt. Dabei stehen die Rolle des Heeres und die militärische Vergangenheit auf hoher See im Vordergrund.

SALZBURG

Führung „Feuer frei!“

STEIERMARK

Vor genau 150 Jahren eröffnet Kaiser Franz Joseph I. mit der Wiener Ringstraße einen der schönsten Boulevards dieser Welt. BesucherInnen tauchen in der Ausstellung in den Glanz der Ringstraßenära. Ausgehend vom Werk des Künstlerfürsten Hans Makart spannt sich der Bogen bis zum Triumph des jungen Gustav Klimt, dessen frühe Werke den Höhepunkt und gleichzeitigen Abschluss der Malerei der Ringstraßenzeit markieren.

Lodernde Glut, knisterndes Feuer und schwelender Rauch: Mittelalterliche Farbenküchen waren nichts für Ängstliche. Erde wurde totgebrannt, man kochte Leime, stellte durch Brennen Pigmente her und arbeitete mit hochgiftigem Bleioxid. Am Beispiel kostbarer Tafelbilder erläutert die Restauratorin Malmitteln und Farben, die allesamt aus dem Feuer geboren wurden. Im Unteren Belvedere erfahren BesucherInnen mehr über ihre Herstellung und gehen der Frage nach, welche Rolle gebrannter Kalk einst dabei spielte.

35 HEERESGESCHICHTLICHES MUSEUM/MILITÄRHISTORISCHES INSTITUT

TIROL

Wenn Kunst durch Flammen geht

Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr Führungen: 11.00 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Unteres Belvedere, Kassa Kostenloser Eintritt nur für die zu den Führungen angemeldeten Personen (max. 25 Personen); alle Ausstellungsräume zu regulären Tarifen und Öffnungszeiten zugänglich. Anmeldung erforderlich ab 14.09.2015 unter public@belvedere.at

U1, D, O, 18, 69A, S-Bahn

© Manfred Litscher

Von glühendem Verlangen nach Schönheit und Glanz

Öffnungszeiten: 11.00 bis 18.00 Uhr Führungen: 11.30, 14.00 und 16.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Foyer Kostenloser Eintritt nur für die zu den Führungen angemeldeten Personen (max. 25 Personen); alle Ausstellungsräume zu regulären Tarifen und Öffnungszeiten zugänglich. Anmeldung erforderlich ab 14. 09. 2015 unter public@belvedere.at

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© Belvedere

34 UNTERES BELVEDERE – SCHATZHAUS MITTELALTER IM PRUNKSTALL

VORARLBERG

Karl Schwanzer entwarf den Pavillon, eine scheinbar schwebende Stahl-Glas-Konstruktion, die mit dem Grand Prix d’Architecture ausgezeichnet wurde. 1962 in Wien wiedererrichtet etablierte sich das Haus binnen kurzer Zeit als wichtigster Ort für die moderne und zeitgenössische Kunst in Österreich. Bei Rundgängen durch das 21er Haus erfahren BesucherInnen mehr über die Geschichte, die Genese und die heutige Mission dieses Architekturdenkmals des 20. Jahrhunderts.

33 UNTERES BELVEDERE – KLIMT UND DIE RINGSTRASSE

18, D, O, 13A, 69A WIEN 151

WIEN

Architektur aus Leidenschaft – Vom EXPO-Pavillon zum Museum

150 JAHRE RINGSTRASSE

© Belvedere

BURGENLAND KÄRNTEN

© Gerald Zugmann/www.zugmann.com

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

32 BELVEDERE – 21er HAUS


Der Bau des zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Stil des französischen Art Nouveau errichteten hochmodernen Stadtpalais in Wien ist als Wertschätzung der III. Republik für das Kaiserreich Österreich-Ungarn zu verstehen. Die Schmiedekunst ist allgegenwärtig: ob in Form der geschwungenen Balkone entlang der Fassaden, der denkmalgeschützten Glasdachkonstruktion des Nebengebäudes oder des prunkvollen Geländers entlang der Ehrentreppe, dem Herzstück der Residenz.

Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.00 Uhr Führungen: 10.00, 11.00, 12.00, 13.00, 14.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: Eingang Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Technikerstraße 2 1040 Wien

Marxergasse 17 1030 Wien Interaktive DVD – virtuelles Navigieren durch den Saal vor der Restaurierung! 152

WIEN

Führungen: stündlich von 10.00 bis 17.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: großes Eingangsportal Anmeldung erforderlich ab 14.09.2015 unter www.tagdesdenkmals.at (je 2 Gruppen à max. 30 Personen) mit Name, Vorname und Staatsbürgerschaft. Keine Gruppenanmeldungen. Lichtbildausweis ist mitzubringen. Große Taschen und Rucksäcke nicht gestattet. Fotografieren erlaubt. Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

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U3, U4, 1, 4A, 74A, S-Bahn

P

D, 71, U1, U2, U4

Anlässlich des Tages des Denkmals und der öffentlich geführten Diskussion rund um das Funkhaus in der Argentinierstraße begibt sich das Architekturzentrum Wien in einer Sonderführung auf die Spuren der Geschichte des Hauses. Das ehemalige RAVAG Gebäude wurde von Clemens Holzmeister, Heinrich Schmid und Herbert Aichinger geplant und 1939 eröffnet. 1945 wurde das Gebäude durch Bombardements teilweise beschädigt und in den frühen 1980ern durch Gustav Peichl erweitert. Seit 1999 steht das Funkhaus unter Denkmalschutz. Aktuell wird über den Verkauf des Hauses und seine weitere Nutzung diskutiert. Führung: 14.00 Uhr (Dauer ca. 1,5 Std.) Treffpunkt: 13.50 Uhr vor dem Funkhaus Anmeldung erforderlich unter 01/5223115 oder office@azw.at (max. 30 Personen) Tickets: € 10,00 (erhältlich vor Ort)

Argentinierstraße 30a 1040 Wien Auf Anfrage: angelika.le-brun@ diplomatie.gouv.fr

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U1

Die Ausstellung zeigt Wien auf dem Weg zur modernen Großstadt, von der Planung bis zur Eröffnung am 1. Mai 1865. Noch nie gezeigte Pläne, Entwürfe, Modelle und Fotografien schildern das Nebeneinander von Alt- und Neu-Wien. Die Ringstraße wurde zur Bühne einer Gesellschaft im Umbruch. Zugleich wurden hier aber auch Interessenskonflikte zwischen Kaiserhof, Staat, Militärverwaltung, Kommune, Aristokratie und Bürgertum ausgetragen und mit architektonischen Mitteln symbolisch überhöht. Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr Führung: 15.00 und 16.00 Uhr (Dauer ca. 60 Minuten) Treffpunkt: Foyer Kostenloser Eintritt nur für die zu den Führungen angemeldeten Personen; alle Ausstellungsräume zu regulären Tarifen und Öffnungszeiten zugänglich. Anmeldung erforderlich ab 14.09.2015 unter www.wienmuseum.at/de/veranstaltungen.html oder 01/5058747-85173 Karlsplatz 8, 1040 Wien

Auf Anfrage

U1, U2, U4 WIEN 153

BURGENLAND KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

„Der Ring. Pionierjahre einer Prachtstraße“

Die Sofiensäle waren einst Veranstaltungsstätte der Walzer-Dynastie Strauss. Neben unzähligen Bällen, Festen und Konzerten fanden auch Besonderheiten wie Lesungen von Karl May, Boxkämpfe mit Max Schmeling und die Vorführung des ersten Tonfilms in Wien im Jahr 1913 statt. Mit dem verheerenden Brand am 16. August 2001 endete vorerst ihre langjährige Tradition. Wie sich die Sofiensäle vom russischen Dampfbad zu einer Schwimmhalle unter einer Eisenkonstruktion zum bekannten Veranstaltungsort entwickelten und wie aus den Ruinen die Pracht des Festsaales im Jahr 2013 wieder auferstand, wird in Führungen am Tag des Denkmals veranschaulicht.

Sonderführung Architekturzentrum Wien vor Ort: Denkmal Funkhaus?

SALZBURG

Führung durch die Prunkräume

STEIERMARK

Phönix aus der Asche

TIROL

39 WIEN MUSEUM KARLSPLATZ

VORARLBERG

38 ORF FUNKHAUS

WIEN

150 JAHRE RINGSTRASSE

© Wien Museum

© Ingo Petramer

© Ambassade de France en Autriche I Chariot

37 FRANZÖSISCHE BOTSCHAFT

WIEN

BURGENLAND

© BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

36 SOFIENSÄLE


Mechitaristengasse 4 1070 Wien

154

WIEN

U3, U4, 46

Stadtspaziergang: 10.00 Uhr (Dauer ca. 3 Std.) Treffpunkt: Wickenburggasse 18-22 Geöffnet nur am Tag des Denkmals! Wickenburggasse 18-22, 1080 Wien U2, 5, 43, 44

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: halbstündlich bis 14.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min., je max. 20 Personen) Treffpunkt: Vestibül des Gartenpalais Schönborn

Laudongasse 15-19 1080 Wien

P

Beleuchtungsgeräte der Vergangenheit erforschen, Motivkerzen gestalten

33, 5, 13A Auf Anfrage: Museumskassa

BURGENLAND Öffnungszeiten: 13.30 bis 14.30 Uhr Führungen: 13.30 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Eingang

Wilhelmstraße 19-21 1120 Wien U6, 59A, 62A

SALZBURG

Das Alt Wiener Schnapsmuseum – seit fünf Generationen im Besitz der Familie Fischer – bietet einen einzigartigen Einblick in die Tradition der Schnaps- und Likörerzeugung. In einem Rundgang – beginnend im Büro von 1904 bis hin zu den alten Brenngeräten des 19. Jahrhunderts – werden die BesucherInnen auf eine gedankliche Reise in die gute alte Zeit entführt und erfahren zudem alles Wissenswerte über Schnaps. Die Rezepte der Destillerie Friedrich Fischer gehen teilweise bis in das 19. Jahrhundert zurück und werden traditionell vom Vater an den Sohn weitergegeben.

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

KÄRNTEN

© Alt Wiener Schnapsmuseum

Johann Lukas von Hildebrandt errichtete zwischen 1706 und 1715 für den Reichsvizekanzler Friedrich Karl Graf von Schönborn ein Gartenpalais, in dem sich seit 1917 das Volkskundemuseum befindet. In der ständigen Schausammlung erfährt man Näheres über die vormoderne Lebensweise. Die Exponate lassen die Entwicklung von der offenen bodennahen Feuerstelle zum tischhohen Herd gut nachvollziehen. Der Rundgang am Tag des Denkmals führt vom Kräutergarten in den Wirtschaftstrakt des kleinen barocken Schlosses und weiter über die ehemalige Küche und den Herdraum in die Beletage.

STEIERMARK

Die Ereignisse rund um den Wiener Justizpalastbrand vom 15. Juli 1927 – ein blutig niedergeschlagener Protest – forderten 84 Todesopfer und bildeten den Anfang vom Untergang der Ersten Republik. Heimito von Doderer machte den verhängnisvollen Tag zum Handlungszentrum seines Hauptwerkes „Die Dämonen“ (1956). Doderers politisch harmonisierende und damit keineswegs unproblematische Geschichtsdarstellung ist Anlass, diesen Altmeister der österreichischen Nachkriegsliteratur im Rahmen eines Spazierganges zu zentralen biographischen und literarischen Schauplätzen seines Lebens und Werkes näher kennenzulernen.

Führung und Verkostung im Schnapsmuseum

Kunsthistorische Hausführung

TIROL

Führungen: 15.00, 16.00, 17.00 und 18.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: Haupteingang Kloster Anmeldung erforderlich ab 14.09.2015 unter www.tagdesdenkmals.at Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

„Der Feuerschein war gewaltig“ – Heimito von Doderer und der Justizpalastbrand

43 ALT WIENER SCHNAPSMUSEUM

VORARLBERG

Ein steinernes Wappen krönt das Portal des Mechitaristenklosters. Seit 200 Jahren dienen darin Patres der armenischen Tradition. Das Kloster wurde 1835 bis 1837 nach Plänen von Joseph Kornhäusel errichtet. Die stille schöpferische Arbeit zur Pflege der Religion und Kultur Armeniens hat das Haus zu einem Zentrum des armenischen Geistes werden lassen. Führungen am Tag des Denkmals gewähren Einblick in die 1874 nach Plänen von Camillo Sitte errichtete Kirche sowie das Refektorium mit dem großen Wandgemälde „Die Speisung der Fünftausend“, erschaffen 1839 von Ludwig Schnorr von Carolsfeld.

42 VOLKSKUNDEMUSEUM – GARTENPALAIS SCHÖNBORN

P WIEN

155

WIEN

Führungen in der Mechitaristenkirche und dem Refektorium

P

© Craig Dillon, ÖMV

© BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

41 STADTSPAZIERGANG: SCHAUPLÄTZE AUS DEM LEBEN HEIMITO VON DODERERS UND SEINES ROMANS „DIE DÄMONEN“

WIEN

BURGENLAND

© BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG STEIERMARK TIROL VORARLBERG WIEN

40 MECHITARISTENKLOSTER – KIRCHE


156

WIEN

U4, U6

Sonderführung „Feuer und Flamme für Eisenund Stahlerzeugung“

Schausammlung

P

60

Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr Führungen: 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 50 Min.) Treffpunkt: Eingangshalle des Museums Kostenloser Eintritt nur für die zu den Führungen angemeldeten Personen; alle Ausstellungsräume zu regulären Tarifen und Öffnungszeiten zugänglich. Anmeldung erforderlich ab 14.09.2015 auf www.technischesmuseum.at

Mariahilferstraße 212 1140 Wien

P

52, 58, 10A, U4, U3

Das Ziegelmuseum verfügt über eine Sammlung von 12.500 baukeramischen Objekten (Ziegel, Dachziegel, Fußbodenplatten, Terracotta-Bauornamente) und Ziegelofenmodellen sowie ein Foto- und Planarchiv und Fachbibliothek. Schwerpunkt ist die Dokumentation der Geschichte der österreichischen Ziegeleien, die Zuordnung der Sammelobjekte zu ihren Erzeugern und ihre Datierung. Öffnungszeiten: 13.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 14.00 und 16.00 Uhr (Dauer ca. 1,5 Std.) Treffpunkt: im Museum

BURGENLAND KÄRNTEN STEIERMARK

Öffnungszeiten: 10.00 bis 14.00 Uhr Führungen: nach Bedarf (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: vor dem Reihenhaus Geöffnet nur am Tag des Denkmals!

Seit Jahrtausenden versucht der Mensch, Metall aus der Erdkruste zu gewinnen und dieses zum eigenen Nutzen zu verarbeiten. Doch erst mit der Industriellen Revolution konnten Bergbau, Eisen- und Stahlindustrie im großen Stil und mit effektiven Techniken betrieben werden – die Schwerindustrie war geboren. Sonderführungen am Tag des Denkmals laden ein zu einer Reise zur Eisen- und Stahlerzeugung.

TIROL

In der 1930-1932 vom Architekten Siegfried C. Drach entworfenen ehemaligen Wohnhausanlage der Arbeiter-Unfallversicherungsanstalt hat sich eine zeitgenössische Einbauküche beinahe unverändert erhalten: Sie stellt eine Weiterentwicklung der 1925 von Architektin Schütte-Lihotzky für die Wohnhausanlage 1150 Wien, Heinickegasse 1, entwickelten „Wiener Küche“ dar und veblüfft mit integriertem Bügelbrett, Aluminiumschütten und einem ausgeklügelten Modulsystem.

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Besichtigung der Drach-Küche

SALZBURG

150 JAHRE RINGSTRASSE INDUSTRIAL HERITAGE

© BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

INDUSTRIAL HERITAGE

47 ZIEGELMUSEUM

Franz Schalk Platz 6 1130 Wien

WIEN

P

46 TECHNISCHES MUSEUM WIEN

VORARLBERG

Malfattigasse 4 1120 Wien

45 DRACH-KÜCHE

Penzinger Straße 59 1140 Wien U4, 10, 58, 60

P WIEN

157

WIEN

TIROL

Der Brennpunkt bietet als Museum der Heizkultur interessante und überraschende Einblicke in die Entwicklung des Heizens und den Lebensalltag der Menschen in der Großstadt. Die interaktive Spezialführung am Tag des Denkmals lädt zu einer Zeitreise unter dem Titel „Der Mensch und das Feuer“ ein und veranschaulicht das Thema mit spannenden Live-Experimenten. Öffnungszeiten: 10.00 bis 16.00 Uhr Führungen: 10.00, 11.30, 13.00 und 14.30 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Kassabereich des Museums Kostenloser Eintritt nur für die zu den Führungen angemeldeten Personen; alle Ausstellungsräume zu regulären Tarifen und Öffnungszeiten zugänglich.

WIEN

© Technisches Museum Wien

© BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

© MA34

BURGENLAND KÄRNTEN OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG

Spezialführung „Der Mensch und das Feuer“

VORARLBERG

STEIERMARK

44 BRENNPUNKT° – MUSEUM DER HEIZKULTUR WIEN


BURGENLAND

Die Prachtbauten der Ringstraße wurden auch mit Hilfe der so genannte „Ziegelböhm“ errichtet, die unter katastrophalen Bedingungen leben und arbeiten mussten. Um für die arbeitende Bevölkerung Wiens menschenwürdigen und leistbaren Wohnraum zu schaffen, errichtet das Rote Wien zwischen 1919 und 1933 insgesamt 380 kommunale Wohnbauten mit knapp 65.000 Wohnungen, von denen sich viele entlang des Margaretengürtels – auf der sogenannten „Ringstraße des Proletariats“, dem „politischen Gegenentwurf“ zur bürgerlichen Ringstraße – befinden. Die Ausstellung richtet den Blick auf Architektur und Innenleben dieser sozialen Wohnbauten.

Die Oldtimersammlung in der Hauptfeuerwache Floridsdorf gehört als Außenstelle zum Feuerwehrmuseum Am Hof. Das 1901 gegründete Museum ist Teil der Feuerwehr Wien, einer der ältesten Berufsfeuerwehren der Welt mit dem Gründungsjahr 1686. Am Tag des Denkmals 2015 können BesucherInnen die historischen Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr Wien im Rahmen einer Führung in der Hauptfeuerwache Floridsdorf besichtigen. Der Bestand reicht von Pferdewagen über das erste automobile Löschfahrzeug von 1903 bis zu Fahrzeugen der 1970er Jahre.

Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen: 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.) Treffpunkt: Eingang Sechshauser Straße 72 1150 Wien

U4, U6, 57A 158

WIEN

Waschsalon Nr.2, Karl-Marx-Hof Halteraugasse 7 1190 Wien U4, D, S-Bahn

Öffnungszeiten: 10.00 bis 11.00 Uhr Führungen: 10.00 Uhr (Dauer ca. 60 Min.) Treffpunkt: Eingang

TIROL

Öffnungszeiten: 11.00 bis 16.30 Uhr Führungen: 11.00, 12.00, 13.00, 14.00, 15.00, 16.00 Uhr (Dauer ca. 30 Min.) Treffpunkt: Hauseingang

VORARLBERG

Das Wohnhaus Rauchfangkehrergasse/Heinikengasse wurde von Architekt Anton Brenner (1896-1957) geplant, der eine Wohnung darin sein ganzes Leben lang bewohnte. Besonders sehenswert sind die wegweisenden Einbaumöbel, die noch im Original erhalten sind.

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR.

Feuer und Flamme im Wandel der Zeit – Historische Fahrzeuge

SALZBURG

Die Ringstraße des Proletariats. Ein Gegenentwurf.

STEIERMARK

Besichtigung Anton Brenner Wohnung

KÄRNTEN

FEUERWEHR

© Berufsfeuerwehr Wien

50 HAUPTFEUERWACHE FLORIDSDORF

Josef-Brazdovics-Straße 4 1210 Wien

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29A WIEN

159

WIEN

VORARLBERG WIEN

150 JAHRE RINGSTRASSE

© Waschsalon Karl-Marx-Hof

BURGENLAND KÄRNTEN

© BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

OBERÖSTERR. NIEDERÖSTERR. SALZBURG

49 DAS ROTE WIEN IM WASCHSALON KARL-MARX-HOF

TIROL

STEIERMARK

48 ANTON BRENNER WOHNUNG


IMPRESSUM Für den Inhalt verantwortlich: Bundesdenkmalamt (BDA) Hofburg, Säulenstiege, 1010 Wien www.bda.at Redaktion: Martschin & Partner GmbH Albertgasse 1a/11, 1080 Wien www.martschin.com Evelyn von Dellemann, MA / MMag. Jakob Lajta, MAS / Mag. Hannes Martschin / Mag.a Carina Plandor Grafische Gestaltung: Martschin & Partner GmbH Antonia Demmer-Martschin Tag des Denkmals-Logo: Mag.a Beatrix Bakondy Illustration Cover: Stefan Gandl, Neubau Übersetzung: Mag. Rudolf Vouk

ABC – Standards der Baudenkmalpflege Die „Standards der Baudenkmalpflege“ bieten erstmals in Österreich einen einheitlichen Orientierungsrahmen für die Bestandsaufnahme und Voruntersuchungen, den Erhalt denkmalgeschützter Gebäude und Altbauten sowie für deren bauliche Veränderungen. Sie bieten Entscheidungshilfen für den Planungsprozess, für den denkmalgerechten Umgang mit Materialien, Bauteilen, Ausbauelementen und künstlerisch-kunsthandwerklicher Ausstattung sowie für alle Arten baulicher Veränderungen von Substanz und Erscheinungsbild: vom Dachausbau über Energiesparmaßnahmen bis zum Einbau von Sende- und Empfangsanlagen. Das Nachschlagewerk, das von einer Arbeitsgruppe des Bundesdenkmalamtes mit rund 40 ExpertInnen aus allen für die Denkmalpflege wichtigen Fachgebieten ausgearbeitet wurde, richtet sich an DenkmaleigentümerInnen, ArchitektInnen, PlanerInnen und alle Ausführenden in den Baugewerken, im Handwerk, in der Bauforschung sowie der Restaurierung.

Druck: Samson Druck GmbH Konzept und Programmgestaltung: In Zusammenarbeit mit ihren Abteilungen: Mag.a Angelina Pötschner (Burgenland), Mag.a Astrid Huber (Informations- und Weiterbildungszentrum Baudenkmalpflege - Kartause Mauerbach), Mag.a Geraldine Klever (Kärnten), Ing.in Mag.a Petra Weiss (Niederösterreich), Mag. Klaus Kohout (Oberösterreich), DI in Eva Hody, DI in Brigitte Kumpfmiller (Salzburg), DI in Silvia Hudin (Steiermark), Dr.in Michaela Frick (Tirol), Mag.a Barbara Grabherr-Schneider (Vorarlberg), Mag.a Angelika Karner, DI in Sylvia Schönolt (Wien). Gesamtorganisation und Strategie der Veranstaltung Tag des Denkmals in Österreich: Mag.a Andrea Böhm, BA (Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit) Copyright: © 2015 Bundesdenkmalamt (mit Ausnahme anders gekennzeichneter Fotos), alle Rechte vorbehalten Stand: Juni 2015 / Änderungen vorbehalten Designed and printed in Austria gedruckt nach der Richtlinie »Druckerzeugnisse« des Österreichischen Umweltzeichens Samson Druck GmbH, Nr. 837

Herausgeber: Bundesdenkmalamt (BDA) Hofburg, Säulenstiege, 1010 Wien 416 Seiten, 1. Auflage 2014 Buchexemplare können beim Bundesdenkmalamt per Mail an mauerbach@bda.at bestellt werden. Eine Online-Version steht hier zur Verfügung: www.bda.at/publikationen


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Tag des Denkmals 2016 25. 09. 2016 Heritage Communities: Gemeinsam unterwegs


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