Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
KMU 2014
Pr채mierung in den Kategorien Handel Dienstleistung Tourismus Gewerbe/Handwerk KMU-Preistr채ger 2014 Manfred Ellensohn Toyota Ellensohn
Eine Initiative von
Partner
Inhalt 04
Die Partner bei „Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe – KMU 2014“
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Vorarlberg ist ein Land der KMU
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Minister Mitterlehner: Garanten für den Standort
08/09 KMU des Jahres 2014 12/13 15/17
Gewinner im Bereich Handel Ausgezeichnete im Bereich Handel
18/19 Gewinner im Bereich Dienstleistung 21/23 Ausgezeichnete im Bereich Dienstleistung 24/25 Gewinner im Bereich Tourismus 27/29 Ausgezeichnete im Bereich Tourismus 30/31 Gewinner im Bereich Gewerbe/Handwerk 33/35 Ausgezeichnete im Bereich Gewerbe/Handwerk
Impressum | Verleger (Medieninhaber) und Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Redaktion: Hanna Reiner, Tobias Hämmerle,
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Telefon 05572 501-0, Fax 05572 501-145. Erscheinungstag: 10. 10. 2014
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beratung: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach,
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Andreas Scalet. Fotos: Philipp Steurer, Klaus Hartinger, VMH-Archiv. Anzeigen-
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KMU 2014: Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
Neue Impulse für die Wirtschaft: Schnell, flexibel und innovativ Durch ihre Schnelligkeit, ihre Flexibilität und ihre Innovationen liefern unsere Vorarlberger Klein- und Mittelbetriebe ständig neue Impulse für unseren Wirtschaftsstandort Vorarlberg. Vorarlbergs KMU sind das Bindeglied innerhalb der Wirtschaft und zum Konsumenten. Mit ihren Produkten und Dienstleistungen sowie ihrem regionalen Engagement im Bereich der Ausbildung bilden sie einen wesentlichen Faktor für unsere Lebensqualität und unseren Wohlstand. Sie beweisen in Marktnischen ihre Stärken und sorgen für eine Verbesserung der lokalen wie regionalen Entwicklung. Und doch brauchen KMU eine starke Interessenvertretung. Die Wirtschaftskammer Vorarlberg ist sich der Wichtigkeit dieser Betriebe bewusst und legt in ihrer Arbeit einen Schwerpunkt in die Unterstützung dieser Unternehmen.
Vorarlberg zählt zu den wirtschaftlich stärksten Regionen in Österreich und auch in Europa. Neben den guten Rahmenbedingungen sind es aber vor allem Vorarlbergs Klein- und Mittelbetriebe (KMU), die für diese Spitzenposition verantwortlich sind. Sie bilden das Rückgrat unserer Wirtschaft. Sie haben sich besonders in diesen schwierigen Zeiten als verlässliche Arbeitsgeber und Wirtschaftsmotor ausgezeichnet. Warum unterstützt die VLV diese Aktion? Als eigenständiges Vorarlberger Versicherungsunternehmen unterstützt die Vorarlberger Landes-Versicherung diese Aktion sehr gerne. Damit kommen diese „Säulen der Wirtschaft“ verdientermaßen vor den Vorhang. Wir danken allen teilnehmenden Firmen und gratulieren den Gewinnern sehr herzlich.
Die Vorarlberger Unternehmenslandschaft ist geprägt von Klein-, Mittelund Familienbetrieben. Vor allem ihnen ist es zu verdanken, dass Vorarlberg sich zu einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Österreichs entwickelt hat. Durch ihren Ehrgeiz und ihr vorausschauendes Handeln können sie Herausforderungen mitunter leichter bewältigen als andere. Unsere Wirtschaft besinnt sich zudem auf regionale Bedürfnisse und schafft einen nachhaltigen Erfolgsfaktor. In Kombination mit innovativen Entwicklungen steigern so viele Vorarlberger KMU ihre Wettbewerbsfähigkeit. Die Hypo Landesbank steht mit vielen Unternehmen in jahrzehntelanger Geschäftsbeziehung und fühlt sich als Regionalbank den KMU stark verbunden. Als Plattform, welche die Leistungen der Unternehmen ins Licht rückt, unterstützen wir den KMU-Preis gerne.
Wir haben uns auch heuer wieder sehr gerne bei der Aktion ‚KMU 2014: Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe‘ beteiligt und gratulieren den Siegern und Ausgezeichneten, wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg. Die Firma Gerster gehört selbst dem Mittelstand an und hat daher viel Verständnis für die Wünsche der Kunden. Wir haben auch ein Team von Spezialisten für Firmen¬kunden. Es freut mich, dass die kleinen und mittleren Unternehmen auch heuer durch die VNInitiative eine große Bühne bekommen, schließlich sind sie das Rückgrat unserer Gesellschaft. Sie haben es verdient, im Rampenlicht zu stehen. Auf ihre großen unternehmerischen Leistungen dürfen wir alle stolz sein. Nochmals mein Dank an alle teilnehmenden Unternehmen. Den Gewinnern und Ausgezeichneten wünsche ich alles Gute für ihre Zukunft.
Um die Leistungen der klein- und mittelständischen Unternehmen und ihrer Mitarbeiter in Vorarlberg ins Rampenlicht zu rücken, haben die VN mit ihren Partnern heuer bereits zum vierten Mal einen großen KMUWettbewerb ausgeschrieben. Unter dem Titel „Vorarlbergs beste Kleinund Mittelbetriebe – KMU 2013“ wurden dabei die besten mittelständischen Unternehmen des Landes ermittelt und ausgezeichnet. Die KMU sind nicht nur ein ganz wichtiger Arbeitgeber, sie sind auch ein sehr wichtiger Faktor zur Sicherung der hohen Lebensqualität in unserem Land. Das spüren nicht nur die Vorarlberger, sondern auch die Gäste, die zu uns kommen. Wir haben uns über die vielen Unternehmerinnen und Unternehmer gefreut, die sich am KMU-Wettbewerb beteiligt haben. Sie alle verdienen eine Auszeichnung.
Manfred Rein, WKV
Robert Sturn, VLV
Michael Grahammer, Hypo
Christoph Gerster
Verena Daum-Kuzmanovic
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KMU 2014: Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
Vorarlberg ist ein Land der kleinen und mittleren Unternehmen 6. Wettbewerb für Vorarlberger Klein- und Mittelbetriebe – die VN und die Wirtschaftskammer Vorarlberg zeichnen die besten Klein- und Mittelbetriebe in unserem Bundesland aus.
Schwere Entscheidungen hatte die Jury bei den über 120 teilnehmenden Topbetrieben zu treffen. Eine Auszeichnung verdienen alle Teilnehmer.
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it ihrer Mittelstandsinitiative „Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe – KMU 2014“ wollen die VN die herausragende Bedeutung der Klein- und Mittelbetriebe (KMU) für die Vorarlberger Wirtschaft einer breiten Öffentlichkeit erneut bewusst machen. Deshalb haben die Vorarlberger Nachrichten heuer mit ihren Partnern bereits zum sechsten Mal den großen KMU-Wettbewerb ausgeschrieben. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, den bedeutenden Beitrag der KMU – neben den bekannten Großunternehmen und Weltmarktführern – zur Wirtschaftsleistung in Vorarlberg erneut ins Rampenlicht zu rücken. Gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen spielen in der Vorarlberger Wirtschaft eine dominieren-
de Rolle und prägen maßgeblich die Wirtschaftsstruktur des westlichsten österreichischen Bundeslandes. Ohne Übertreibung kann man feststellen, dass Vorarlberg ein Land der kleinen und mittleren Unternehmen und der Familienbetriebe ist.
Beitrag zur Qualifikation Die heimischen KMU leisten nach wie vor einen erheblichen Beitrag zur Mitarbeiter-Qualifikation, vor allem auch in den Vorarlberger Talschaften. Einschlägige Untersuchungen zeigen, dass der Mittelstand die dynamischste Kraft unserer Wirtschaft ist und vielfach bessere Leistungskennziffern als Großbetriebe aufweist. Da die mittelständischen Betriebe in der Regel geringere Läger und eine höhere
Elastizität bei den Kapazitäten haben, sind sie gegenüber den immer häufiger auftretenden und wachsenden Konjunkturschwankungen weniger empfindlich und haben so eine stabilisierende Wirkung. Durch ihre starke Anpassungsfähigkeit sind sie mehr und mehr Träger von neuen Geschäftsmodellen. Ihr Wachstum ist in den vergangenen Jahren zunehmend exportorientiert. Die überwiegende Mehrheit der österreichischen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind Klein- und Mittelunternehmen. Dazu zählen laut EU-Definition Kleinstbetriebe mit 1 bis 9 Beschäftigten, Kleinbetriebe mit 10 bis 49 Mitarbeitern und Mittelbetriebe mit 50 bis 249 Beschäftigten. 306.700 Klein- und Mittelbetriebe der marktorientierten Wirtschaft in Österreich
bieten laut KMU-Forschung Austria über zwei Millionen Mitarbeitern einen Arbeitsplatz. KMU sind Arbeitgeber für rund 68 Prozent der unselbstständig Beschäftigten. Kleine und mittlere Unternehmen sichern damit fast sieben von zehn Arbeitsplätzen in Österreich. DIE JURY ■ Manfred Rein, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg ■ Direktor Robert Sturn, Vorarlberger Landesversicherung ■ Michael Grahammer, Vorstandsvorsitzender der Hypo-Landesbank Vorarlberg ■ Christoph Gerster, Auto Gerster ■ Andreas Scalet, Leiter der VN-Wirtschaftsredaktion
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KMU 2014: Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
Gesamter Wirtschaftsstandort profitiert von den Leistungen des Mittelstandes Klein- und Mittelbetriebe sind der wichtigste Beschäftigungsmotor der Republik. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner will die Betriebe mit Forschungsförderung und Bürokratieabbau unterstützen.
Minister Mitterlehner: „Neben konkreten Vereinfachungen braucht es in der Verwaltung auch einen Kulturwandel – also mehr Kundenorientierung.“ Als kleine, offene Volkswirtschaft kann sich Österreich nicht von der internationalen Entwicklung abkoppeln. Geopolitische Krisen und die schwächelnde Weltkonjunktur belasten Nachfrage und Investitionsfreude. Umso wichtiger sind starke Klein- und Mittelbetriebe, die das Rückgrat der heimischen Wirtschaft bilden. Laut einer Studie der EU-Kommission ist unser KMU-Sektor auch während der Krise weitergewachsen. Allein im Vorjahr ist die Zahl der Betriebe um weitere 19.000 auf mehr als 307.000 gestiegen. Die neu gegründeten Firmen schufen zusammen mit den bestehenden Unternehmen 90.000 zusätzliche Arbeitsplätze. Insgesamt beschäftigt der Mittelstand mehr als zwei Millionen Menschen in Österreich, weiters sichern Klein- und Mittelbetriebe den Fachkräfte-Nachwuchs.
Kleine und mittlere Unternehmen stehen nicht nur für solide Wertarbeit, sondern entwickeln auch laufend Innovationen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Darüber hinaus arbeiten sie eng mit Leitbetrieben zusammen, für die wir das Umfeld im Rahmen der neuen Standortstrategie verbessern wollen. Aufgrund der eng vernetzten Wertschöpfungskette profitieren davon alle beteiligten Partner. Mit einer weiteren neuen Initiative wollen wir den bürokratischen Aufwand verringern, damit sich Unternehmer wieder mehr auf ihr eigentliches Geschäft konzentrieren können. Als erste Maßnahmen haben wir die Zahl der Beauftragten reduziert und Erleichterungen bei den Arbeitszeitaufzeichnungen auf den Weg gebracht, um nur einige Beispiele zu
Als ersten Schritt der BürokratieabbauInitiative haben wir die Zahl der Beauftragten reduziert und Erleichterungen bei den Arbeitsaufzeichnungen auf den Weg gebracht. Reinhold Mitterlehner, Bundesminister für Wirtschaft
nennen. Neben konkreten Vereinfachungen braucht es aber auch einen Kulturwandel, also mehr Servicequalität und Kundenorientierung in einer schlanken Verwaltung. Für die Finanzierung neuer Projekte sind bei der Förderbank aws zinsgünstige Kredite, Zuschüsse und Garantien mit einem Volumen von einer Milliarde Euro abrufbar. Weiters bietet die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) zum Beispiel Innova-
tionsschecks an, um den Einstieg in die Forschung zu erleichtern. Im Rahmen der Initiative „go international“ wird der Export gezielt gefördert. Wir unterstützen den ersten Schritt über die Grenze, die Eroberung von Fernmärkten und die Vermarktung von Innovationen. Der gesamte Wirtschaftsstandort profitiert davon, wenn die Leistungen des Mittelstandes nicht nur gefördert, sondern auch öffentlich gewürdigt werden. In diesem Sinne schaffen erfolgreiche Initiativen wie „Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe“ einen nachhaltigen Mehrwert. Ich wünsche allen Nominierten und Preisträgern auch in Zukunft viel Erfolg. Dr. Reinhold Mitterlehner, Bundesminister für Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung
www.wkv.at/bildung
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KMU 2014: Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
Manfred Ellensohn – mit Sportgeist, Als junger Mann hat Manfred Ellensohn auf den Rennstrecken gezeigt, dass er nach ganz vorne will,
Die bereits dritte Generation der Ellensohns im Geschäft mit Kraftfahrzeugen: Vater Manfred, Tochter Layla und die Söhne Ernst und Edgar.
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ie „mobile“ Erfolgsstory von Manfred Ellensohn begann eigentlich vor fast 80 Jahren. Im Jahr 1936 gründete nämlich Vater Franz Ellensohn – drei Jahre vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges – in Feldkirch-Altenstadt eine MotorradWerkstätte. Bald konnte er die Vertretung einer der führenden deutschen Motorradmarken, NSU-Audi übernehmen. Franz Ellensohn war seinem Sohn Manfred ein großes Vorbild. In der Werkstätte entbrannte nämlich auch bei Manfred die Leidenschaft für Motoren, Autos und schnelle Motorräder. Mehr noch – er begeisterte sich für den Motorrennsport, vor allem für Bergrennen, wo Manfred Ellensohn beachtliche Erfolge „nach Hause fuhr“. Für den richtigen Boliden sorgte er selbst. Er baute die NSU-Touren- und Rennsportwagen selbst. An über 50 in- und ausländischen
Rennen beteiligte sich der junge Ellensohn, und das erfolgreich. Gesamt-, Tages- und Klassensiege konnte er erzielen. Sportliche Höhepunkte waren die Goldmedaille bei der Semperit-Rallye 1964 sowie der dritte Rang im Europa-Tourenwagen-Pokalrennen im Jahre 1968.
Sportlich und mit Ehrgeiz Genauso sportlich und mit dem nötigen Ehrgeiz startete Manfred Ellensohn in die Selbstständigkeit. 1971 – nach seinem endgültigen Abschied vom Rennsport – gründete er sein Unternehmen zunächst mit vier Mitarbeitern. Und hatte von Anfang an einen Trumpf in der Hand. Doch der musste erst einmal ins Spiel gebracht werden. Manfred Ellensohn setzte, nachdem die Hausmarke „NSU“ vom Markt verschwand, auf eine neue Marke,
Wir haben immer darauf geachtet, dass wir unseren Kunden sehr gute Autos und dazu den besten Service liefern. So werden wir es in unserem Familienbetrieb auch weiterhin halten. Manfred Ellensohn, Preisträger 2014
die den Vorarlbergern so gar nicht geläufig war. Doch das sollte sich ändern, denn er vermittelte seine Begeisterung für Toyota überzeugend. Überzeugend waren auch die Leistungen des Händlers und des Automobilherstellers.
Überzeugendes Gesamtpaket „Damals dominierten deutsche Fahrzeuge den Markt, doch wir konnten robuste, preisgünstige Fahrzeuge mit Vollausstattung anbieten“, so Ellensohn. Da die Marke neu auf den Straßen war, musste das Gesamt-
paket überzeugen: Auch in der Kundenbetreuung und in der Werkstätte musste der „doppelte Neuling“ ganze Leistung zeigen. Was er bis heute tut. „Wir haben Kunden, die sind seit der NSU-Zeit bei uns“, freut sich Manfred Ellensohn über solch lange Kundentreue. DATEN UND FAKTEN ■ Firmensitz: Toyota Ellensohn, Appenzeller Straße 20, 6830 Rankweil, Vorarlberg ■ Inhaber/Geschäftsführer: Edgar Ellensohn (30 %) Ernst Ellensohn (30 %) Gertraud Ellensohn (1 %) Manfred Ellensohn (39 %) ■ Gründungsjahr: 1971 ■ Lehrlinge: 7 ■ Zahlreiche Auszeichnungen für Mitarbeiter und Firma
Begründung der Jury: Manfred Ellensohn hat zu Beginn seiner Selbstständigkeit neue Wege beschritten – bei seinen Kunden punktet er mit Innovationen, aber auch mit traditionellen Werten, nämlich Qualität, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit.
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KMU 2014: Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
Mut und Kalkül direkt an die Spitze als Autohändler hat er einen der größten Betriebe der Branche in Westösterreich geschaffen. Manfred Ellensohn erledigte diese Aufgabe so gut, dass er bereits vier Jahre später mit der Gesamtverantwortung für das Bundesland Vorarlberg betraut wurde. Seine Werkstätte in Feldkirch platzte aus allen Nähten, rundum wurden sämtliche Parkflächen belegt. Nach 18 Jahren entschloss sich Ellensohn zum Umzug nach Rankweil. Der neue Standort wurde mit Weitsicht großzügig gebaut – immerhin ist er bis heute Firmenzentrale eines verzweigten Betriebes, in dem er inzwischen mit seinen drei Kindern Layla, Ernst und Edgar Nachfolger hat, die seine Philosophie weiterverfolgen. Sie leiten die Betriebe mit großem Erfolg, Vater Manfred „kommt aber immer noch gerne jeden Tag in die Firma.“
Erfolgsgeheimnis Mitarbeiter Manfred Ellensohn hat nie „lugg lo“, wie man in Vorarlberg sagt. Der Zentrale folgten zwei weitere Betriebe in Vorarlberg. Im Dornbirner Auto-Center hat er den richtigen Rahmen für die Oberklasse des
Toyotakonzerns, die Marke Lexus, geschaffen. Der aufsehenerregende Bau im Dornbirner Schwefel beherbergt wie die Betriebe in Bürs sowie in Innsbruck Ost und Innsbruck West eine großzügige Werkstätte. Rund 100 Mitarbeiter arbeiten derzeit im Verkauf und in der Werkstätte, viele von ihnen haben ihre Ausbildung bei Toyota Ellensohn gemacht. „Gute Mitarbeiter sind das Geheimnis eines erfolgreichen Betriebes“, streut der Seniorchef „seinen Leuten“ Rosen. Toyota Ellensohn hat in den fast 45 Jahren des Bestehens etwa 45.000 Toyota-Neuwagen an die Kunden ausgeliefert. 15.000 Kunden werden seit Jahren in Vorarlberg und Tirol vom bewährten Toyota-Ellensohn-Team betreut. Toyota Ellensohn ist heute einer der größten und erfolgreichsten Autohändler Westösterreichs. Größter Toyotahändler Österreichs ist Ellensohn außerdem. Mit dem Importeur der ersten Stunde, Friedrich Frey, verbindet ihn eine langjährige Freundschaft, auch mit den Konzernherren in Japan ist Ellensohn gut vernetzt.
Der KMU-Preisträger 2014 , Komm.-Rat Manfred Ellensohn. Manfred Ellensohn hat neben seinem Betrieb aber auch immer Zeit für seine Branchenkollegen und das „Auto an sich“. Er ist Vorstandsmitglied des Vorarlberger Automobilund Touringclubs VATC und vertritt dort die Anliegen der Autofahrer. Als Fachgruppen-Obmann des Fahrzeughandels in Vorarlberg und Mitglied der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Vorarlberg hat
er unzählige Stunden für die geeigneten Rahmenbedingungen seiner Berufskollegen gekämpft und viel erreicht. Und er freut sich auch, wenn er in verschiedenen Vereinen sein großes Wissen und auch seine soziales Engagement einbringen kann. Zum Beispiel als er Kinder aus Fukushima nach Vorarlberg einlud, damit sie sich hier erholen können. ZUR PERSON
Komm.-Rat Manfred Ellensohn ■ Hauptgesellschafter der Manfred Ellensohn GmbH ■ geb. 1946 in Feldkirch ■ Ausbildung im elterlichen Betrieb, erfolgreiche Jahre als Rennfahrer ■ 1971 Gründung des Betriebes in Feldkirch – neu eröffnet in Rankweil 1988 ■ 2014: Fünf Betriebe in Rankweil, Bludenz-Bürs, Dornbirn und zwei in Innsbruck ■ Größter Toyota-Händler Österreichs, Toyota-Landesvertretung, Lexus-Vertretung in Vorarlberg und Tirol, sechs Vertragspartner-Betriebe in Vorarlberg
Bestens ausgebildete und motivierte Mitarbeiter sorgen im „Backoffice“ dafür, dass bei Toyota Ellensohn alles passt.
■ 100 Mitarbeiter in allen Betrieben.
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KMU 2014: Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
Österreichs einflussreichster Ökonom Prof. Friedrich Schneider kämpft an der wissenschaftlichen Front gegen Schattenwirtschaft und für gerechte Wettbewerbsbedingungen.
Auch im EU-Vergleich sind unsere KMU ganz vorne mit dabei.
Österreichs KMU sind Europa-Spitze Österreichs KMU-Sektor ist im EU-Vergleich besonders wettbewerbsfähig. „Die aktuelle Leistungsüberprüfung der EU-Kommission stellt Österreichs KMU-Sektor ein sehr gutes Zeugnis aus.“, sagt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner anlässlich der Veröffentlichung des Small Business Act-Datenblatts 2014 im Zuge der Europäischen KMU-Versammlung 2014 in Neapel. Demnach ist der heimische KMUSektor auch während der Krise weitergewachsen. Nach einem leichten Rückgang im Krisenjahr 2009 stieg die Zahl der Betriebe in den vergangenen Jahren wieder kontinuierlich. Gleichzeitig nahm die Wertschöpfung um mehr als 17 Prozent zu. „Österreich weist im EU-Vergleich eines der wettbewerbsfähigsten SBA-Profile in der EU auf“, hält die EU-Kommission fest. Zahlreiche Indikatoren hätten sich über die vergangenen sechs Jahre verbessert. Im Untersuchungsjahr übertraf Österreich den EU-Durchschnitt bei
sechs Anzeigern für die Bereiche „Binnenmarkt“, „Zugang zu Finanzierungsmitteln“, „Kompetenzen und Innovation“, „Eine zweite Chance“ sowie „Umwelt“ und „Internationalisierung“. Herausforderungen sind der Bereich „Sensibilisierung der Behörden“, also zum Beispiel der bürokratische Aufwand, sowie die Sicherung des Fachkräftebedarfs. „Wir wollen unsere Stärken weiter verbessern, aber auch die Defizite schrittweise aufarbeiten. Daher setzen wir derzeit eine Entbürokratisierungs-Initiative um und entwickeln die duale Ausbildung weiter, um etwa die Drop-out-Quote zu senken und mehr Lehrabschlüsse zu ermöglichen“, betont Mitterlehner. Als „Best practice“-Beispiele sieht die EU-Kommission den Gründerfonds und den Business Angel Fonds der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws).
Prof. Friedrich Schneider, der Festredner des heurigen KMU-Preises, ist „Österreichs wichtigster Ökonom“. Das sagt nicht irgendwer, sondern eine renommierte Jury, die im Auftrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die besten Ökonomen in Deutschland, der Schweiz und Österreich namhaft machte. Der Volkswirtschaftsprofessor, der an der Universität Linz lehrt, ist für seine Forschungen zur Schwarzarbeit weit über die Wissenschaft hinaus bekannt. Besonders betroffen von der Schattenwirtschaft sind naturgemäß die kleinen und mittleren Betriebe. Prof. Schneiders Forschungsgebiete umfassen Ökonomische Theorie der Politik, Finanzwissenschaft, Wirtschafts-, Umwelt- und Agrarpolitik. Seine Forschungsarbeiten befassen sich mit wirtschaftspolitischen Fragen in entwickelten Industriestaaten westlicher Prägung sowie in eini-
gen Teilbereichen auch mit Entwicklungsländern. Im Vordergrund steht hierbei die Analyse staatlicher Aktivitäten und deren Konsequenzen auf das wirtschaftliche Geschehen. Der auf die Berechnung der Schwarzarbeit in Österreich spezialisierte Linzer Wirtschaftsprofessor Friedrich Schneider ist eine wichtige wirtschaftspolitische Stimme des Landes. Vor Kurzem forderte er von der Politik eine rasche Steuerreform ein. Die Regierungsparteien sollen nun endlich den Stillstand beenden und „regieren“ oder sonst den Mut für Neuwahlen aufbringen, sprach er Klartext. Seine Berechnung zum Handwerkerbonus: „Ein Handwerkerbonus von 5000 Euro reduziert die Schattenwirtschaft in Österreich um etwa 10 Prozent oder 1,9 Mrd. Euro. Der Staat Österreich wird also mehr Steuern lukrieren, als ihm dadurch entgehen.“
Prof. Friedrich Schneider: Experte für Schattenwirtschaft in Österreich.
31. Vorarlberger Wirtschaftsforum Internationale Tagung
Donnerstag, 6. November 2014 Festspielhaus Bregenz
Nichts bleibt, wie es war Impulse für die Vorarlberger Wirtschaft
Ab 8.00 Uhr – Frühstück 9.00 bis 9.10 Uhr Begrüßung Verena Daum-Kuzmanovic, Vorarlberger Nachrichten 9.10 bis 9.55 Uhr „Vom Abstiegskandidaten zum Spitzenreiter“ Strategien für eine Schule von morgen Andreas Salcher, Unternehmensberater, Bildungskritiker und Bestsellerautor
11.20 bis 12.05 Uhr „Kooperation versus Aggression“ Menschliche Grundmotivationen aus Sicht der Hirnforschung Joachim Bauer, Mediziner, Psychiater und Hirnforscher 12.05 bis 12.30 Uhr Verleihung „Ehrenpreis der Vorarlberger Wirtschaft für das Lebenswerk“
9.55 bis 10.40 Uhr „Wachstum mit Nachhaltigkeitsanspruch“ Das Konzernmanagement der Zukunft Ursula Simacek, CEO SIMACEK Facility Management Group GmbH
12.30 bis 13.50 Uhr – Mittagsbuffet
10.40 bis 11.15 Uhr – Kaffeepause
13.55 bis 14.40 Uhr „Kommunikationsgesellschaft morgen“ Die sogenannte „Vierte Gewalt“ im Zeitalter der sozialen Medien Veit Dengler, CEO NZZ-Mediengruppe
11.15 bis 11.20 Uhr Statement Helmut Steurer, Wirtschaftskammer Vorarlberg
EINE INITIATIVE VON
13.50 bis 13.55 Uhr Statement Mathias Burtscher, Industriellenvereinigung Vorarlberg
14.40 bis 15.25 Uhr „Chancen nutzen – Wandel aktiv gestalten“ Strategien für die europäische Industrie in Zeiten der Globalisierung Ulrich Schumacher, CEO Zumtobel Group AG 15.25 bis 16.00 Uhr – Kaffeepause 16.00 bis 16.45 Uhr „Mut, Leidenschaft und das Talent zum Glücklichsein“ Mit NENI Menschen begeistern Haya Molcho, NENI-Gründerin, Mulit-Kulti-Köchin und Unternehmerin ab 16.45 Uhr – Ausklang mit Weißwurst-Essen Moderation Angelika Böhler Preis: 260 Euro (zzgl. 20 % MwSt.) Tagungsteilnahme inkl. Bewirtung Firmenbonus: Bei einer gemeinsamen Anmeldung ab drei Personen pro Unternehmen erhält jeder dieser Mitarbeiter 20 Euro Firmenrabatt. Information: Convention Partner Vorarlberg, Bodensee-Vorarlberg Tourismus GmbH, Telefon +43 5574 43443-23, Fax +43 5574 43443-4
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KMU 2014: Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
myRobotcenter hat sich binnen k端rzester Zeit zum Ansprechpartner f端r Haushalts- und Unterhaltungsroboter in West旦sterreich entwickelt.
Begr端ndung der Jury: Mit ihrer Spezialisierung auf Serviceroboter war das Unternehmen seiner Zeit voraus. Und diesen Vorsprung hat die Firma weiter ausgebaut.
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KMU 2014: Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
GEWINNER
Kategorie Handel: SPE Good(s) Trading GmbH – myRobotcenter, Götzis
Zwei Studienabgänger waren von Anfang an auf Erfolg programmiert myRobotcenter ist die Anlaufstelle für Haushalts- und Serviceroboter. Die Idee von Daniel Ströhle und Christian Sommer mit Zukunftsprodukten am Markt zu punkten, ging von Anfang an auf.
D
urch eine zielgenaue Spezialisierung auf Haushalts- und Serviceroboter waren die beiden jungen Unternehmer Christian Sommer und Daniel Ströhle ihrer Zeit weit voraus, als sie 2008 ihr Unternehmen SPE Good(s) Trading GmbH – myRobotcenter gründeten. Zahlenkurven wie die des Umsatzes oder des Mitarbeiterbestandes kannten von Anfang an nur eine Richtung – nach oben. Die Erfolge der ersten Monate und Jahre investierten sie umgehend in die Zukunft und münzten diese in Expansion um.
Mehrere Vertriebskanäle Mittlerweile unterhält myRobotcenter nicht nur eine modern ausgestattete Filiale am Götzner Garn-
Christian Sommer und Daniel Ströhle sind auf Du und Du mit Robotern.
markt, sondern auch einen Standort in Innsbruck. Doch auf dem Weg zum Marktführer sollen das nur Etappenziele sein. Das Filialnetz soll sich eines Tages über ganz Österreich erststrecken. Doch die Shops von myRobotcenter sollen bei Wei-
Unsere Stärke ist, dass wir uns auf dieses eine Thema spezialisiert haben. Christian Sommer, Geschäftsführer
tem nicht die einzigen Vertriebskanäle sein. Neben dem Filialnetz hat myRobotcenter erfolgreich einen Online-Shop aufgebaut. 30 Prozent des Umsatzes mache das Unternehmen in diesem Bereich. Ausgelegt ist der Shop bisher auf Österreich und Deutschland sowie die Schweiz und Liechtenstein. Die Nachfrage nach Haushalts- und Servicerobotern steigt. myRobotcenter hat eine Marktlücke entdeckt. „Wir haben die Qualitätsführer im Angebot“, sagt Sommer. Das Sortiment reicht von Staubsauger-Robotern, Wisch-Robotern über Rasenmäher- und Pool-Roboter bis hin zu Spielrobotern. „Wir sind breit aufgestellt.“ Die Produkte gebe es zwar vereinzelt auch im Handel, myRobotcenter sei aber der Spezialist mit dem größten Angebot. „Was wir in unser Sortiment aufnehmen, wird vorher getestet“, so Sommer. Man könne auf einen Pool von rund 30 Hausfrauen zurückgreifen, die die Produkte gründlich prüfen, ehe sie in den Verkauf kommen. Eine weitere Stärke sei die Beratungs-, Service- und Reparatur-Kompetenz.
Bei myRobotcenter für jedes Bedürfnis den passenden Roboter. myRobotcenter-Kunden würden nach dem Kauf nicht im Stich gelassen. „Kundenbetreuung steht bei uns an oberster Stelle.“ Das scheint sich auszuzahlen. Anders ist der Erfolg kaum zu erklären.
verschiedensten Teamevents wie zum Beispiel Sommer-, Grillfeste oder Weihnachtsfeiern gefördert wird“, sagen die beiden Geschäftsführer unisono, wie nicht nur ihre Roboter, sondern auch das Team auf Erfolg programmiert ist.
Schmuck als Ergänzung Als Ergänzung hat die SPE Good(s) Trading GmbH „Zierstil“ ins Portfolio mit aufgenommen. Auf www. zierstil.at kann sich jederfrau ihre eigene Kollektion aus Lederarmbändern, Edelstahl- oder Silberschmuck zusammenstellen. Doch auch wenn die Dienstleistung bei diesem jungen Unternehmen einfach passt, ausschlaggebend für den Unternehmenserfolg ist das 17-köpfige Team, bei dem der Name Programm ist. „Wir haben eine super Teamgemeinschaft, die bei
DATEN UND FAKTEN ■ Firmensitz: Götzis, Am Garnmarkt, Hauptstraße 25, Tel. 05523 55655 ■ Inhaber/Geschäftsführer: Christian Sommer und Daniel Ströhle ■ Gründungsjahr: 2008 ■ Unternehmensgeneration: 1. ■ Mitarbeiter: 17 ■ Lehrlinge: 5
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KMU 2014: Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
AUSZEICHNUNG
Kategorie Handel: Behmann Gmbh, Egg
Ein ganzheitliches Einkaufsvergnügen versehen mit persönlichem Touch Das Egger Familienunternehmen setzt im Handel auf den direkten Austausch mit den Menschen – bleibt im Service der Tradition treu und bleibt aber mit neuen Ideen am Puls der Zeit.
Die Geschwister Michael und Julia Behmann (ganz rechts) führen den Familienbetrieb in zweiter Generation.
B
ei Überraschungseiern von Kinderschokolade sind Spiel, Spaß und Spannung drinnen. Bei Behman in Egg gibt es Papier, Spiel und Mode. Ein drei Abteilungen starker Familienbetrieb im Herzen von Egg. Seit 2012 leitet Michael Behmann das mittlerweile knapp 25-köpfige Unternehmen zusammen mit seiner Schwester Julia, die das Mode-Geschäft unter ihrer Verantwortung hat.
Beratung ist Trumpf In Zeiten des anonymen und servicelosen Online-Handels punktet
Behmann mit traditionellen Einkaufswerten ebenso wie mit innovativen Ideen. „Es sind immer genügend Mitarbeiter vor Ort, damit wir Wir sind stets bemüht, unseren Kunden ein Erlebnis zu bieten. Einerseits im Geschäft und andererseits mit Aktivitäten und Veranstaltungen. Michael Behmann, Geschäftsführer
den Kunden auch dann weiterhelfen können, wenn Hilfe gefragt ist. Wir setzen auf Beratung und Service“, sagen Behmanns. Betreffend des
Sortiments stellen sich die Egger der Herausforderung, die Grenzen zur Masse, sprich große Einkaufszentren oder das Internet, weit von sich zu schieben. Und dennoch „versuchen wir mit unserem Sortiment am Puls der Zeit zu bleiben“, sagt Michael Behmann. Laut eigenen Angaben zeichnet sich der Familienbetrieb dadurch aus, dass die Mitarbeiter früh Verantwortung übernehmen dürfen. So bestellen ehemalige Lehrlinge gleich nach Lehrabschluss schon selbstständig Modekollektionen oder führen eine Abteilung im Haus.
DATEN UND FAKTEN ■ Firmensitz: Egg ■ Firmengründer: Richard Behmann ■ Geschäftsführer: Michael Behmann ■ Gründungsjahr: 2012 ■ Unternehmensgeneration: 2. ■ Mitarbeiter: 28 ■ Standorte: 2 in Egg
Begründung der Jury: Behmann zeigt, dass in Zeiten des Onlinehandels auch stationäre Händler mit den Tugenden des Verkaufs – Beratung und persönliche Ansprache – erfolgreich sein können.
Die Träger der Wirtschaft Klein- und Mittelbetriebe in Vorarlberg wie Auto Gerster bilden das Rückgrat der Wirtschaft. KMU, die wirklichen Träger unserer Wirtschaft. Sie beschäftigen die meisten Mitarbeiter und zahlen schlussendlich die meisten Steuern im Land. Da es sich hier großteils um Familienbetriebe handelt, ist der Kontakt zu Mitarbeitern und Kunden sehr persönlich und es wird sehr frühzeitig auf gegenseitige Bedürfnisse reagiert. Ein wichtiger Punkt ist außerdem die soziale Verantwortung, die Familienbetriebe in besonderem Ausmaß auszeichnen. KMU beziehen ihren Konsum normalerweise in der Region. Somit profitieren alle davon. Planungssicherheit Bei Auto Gerster ist man sich dieser Verantwortung bewusst: „Wir als Vorarlberger Familienunternehmen kennen die Anliegen unserer Kunden und sorgen für die optimale Beratung. Wir wissen, dass bei Unternehmen im Bereich Betriebsmittel die Kosten, aber auch die Planungssicherheit und die Kontrollierbar-
keit im Vordergrund stehen. Außerdem müssen Qualität, Zuverlässigkeit und Pannensicherheit passen. Das alles garantieren wir unseren Kunden“, betont Geschäftsführer Christoph Gerster und führt weiter aus: „Wir sind selbst ein KMU, das als Familienbetrieb bereits in dritter Generation geführt wird.“ Erfolgreich am Markt Diesen Qualitätsanspruch spiegeln auch die Leistungen von Auto Gerster wider: „Wir sind das einzige Autohaus in Vorarlberg, das jeden Mittag und jeden Samstag den gesamten Betrieb in Dornbirn geöffnet hat. Die Kunden erhalten Teile, Service oder Reparaturen und natürlich alles im Bereich Autohandel“, so Christoph Gerster. Und auch die Entwicklung des Unternehmens unterstreicht diesen erfolgreichen Weg. Das Allrad-Center sowie Transportfahrzeuge wie Pritsche, Kasten oder Bus tragen einen beachtlichen Teil zum Erfolg bei. „Wir finden das richtige Transportfahrzeug für alle Zwecke. Wie? Der Fachberater kommt ins Haus und berät umfassend. Neuerdings auch für die starke MarANZEIGE ke Ford“, erklärt Gerster.
Daten & Fakten Vorteile auf einen Blick: • Planungssicherheit bei Kosten und Verfügbarkeit • Auto Gerster garantiert seinen Kunden Qualität und Zuverlässigkeit. • Kurze Stehzeiten durch verlängerte Werkstatt-Öffnungszeiten auch am Samstag und die ganze Woche über Mittag bis 18 Uhr. • Im Notfall werden Stehzeiten mit einem Wagen aus dem 70 Autos umfassenden Fuhrpark überbrückt. • Ford, Opel und Suzuki im Angebot. Betriebe in Dornbirn, Bludenz und Koblach. • Hausbesuche Kontakt: Auto Gerster, Schwefel 84, 6850 Dornbirn, Telefon 05572 3751, office@autogerster.at; www.autogerster.at
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AUSZEICHNUNG
Kategorie Handel: Kokon Lifestylehaus, Lochau
Die ganze große Welt des Wohnens und Lebens in einem „kleinen“ Haus Günter Knittel hat in Lochau ein Möbel- und „Lifestylehaus“ der ganz besonderen Art geschaffen. Die Kunden kommen aus ganz Europa, um hier „Wohlfühl-Accessoires“ für ihr Zuhause zu kaufen.
Günter Knittel hat sich seinen Traum erfüllt und erfüllt die Träume vieler Menschen mit der Welt von Kokon.
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er Kokon ist ein Gespinst, mit dem Insekten ihre Eier schützen“, sagt der Duden und als „Cocooning“ wird von Trendforschern die Tendenz bezeichnet, sich ins Privatleben zurückzuziehen. Und genau darauf hat sich „das Kokon“ in Lochau spezialisiert. Vor inzwischen 15 Jahren haben Barbara und Hubert Heinzle, Annette Lutz und Günter Knittel das Lifestylehaus gegründet. Und das aus zwei Gründen. Die Familie Heinzle suchte eine neue Verwendung für ihre Blusenschneiderei. Und sie besuchten in München ein Warenhaus, das so
ganz anders war, als das, was sie kannten: Das Kokon des Globetrotters Helmut Ronstedt. Sie waren begeistert von der Präsentation Bei uns im Kokon gibt es Dinge, die keiner braucht, aber jeder gerne hat. Günter Knittel, Kokon Lifestylehaus
asiatischer Möbel, Textilien, Pflanzen und Büchern. Mit Ronstedt waren sie sich bald handelseins, bei den Vorarlberger Banken stieß
das Konzept aber auf große Skepsis, denn die Möbelbranche befand sich im Umbruch. Die „Visionäre“ nahmen eigenes Geld in die Hand und eröffneten das Lifestylehaus, das eben mehr als Möbel bot. „Für uns ist wichtig, dass unser Angebot handverlesen und stimmig ist“, so Knittel. „Wir haben schon nach Südfrankreich und bis nach Amsterdam geliefert“, freut sich der LifestyleExperte. Zwölf Personen kümmern sich heute um die Kunden, und alle machen alles. „Bei uns gibt es keinen Chef“, sagt Knittel, jeder ist für alles zuständig.
DATEN UND FAKTEN ■ Firmensitz: Kokon Lifestylehaus, Lindauer Straße 64, 6911 Lochau, Tel. 05574 254820 ■ Geschäftsführer: Günter Knittel ■ Gründungsjahr: 1999 ■ Mitarbeiter: 12 ■ Lifestyle-Warenhaus der ersten Stunde. Möbel und Wohnaccessoires aus aller Welt, Bücher etc., Blumen und Floristik, Export in ganz Europa.
Begründung der Jury: Mit großem persönlichen Risiko hat Günter Knittel seinen Traum erfüllt und damit ein ganz neues Format im Einrichtungshandel geschaffen.
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KMU 2014: Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
Sommer Messtechnik ist ein Familienunternehmen. Flache Strukturen, flexible Arbeitszeiten, Work-Life-Balance werden als wichtig betrachtet.
Begr端ndung der Jury: Das Gesp端r f端r eine Chance, die rasche und innovative Umsetzung, zeigen, dass auch kleine Unternehmen international erfolgreich agieren k旦nnen.
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KMU 2014: Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
GEWINNER
Kategorie Dienstleistung: Sommer GmbH, Koblach
Das Hightech-Unternehmen hat die Natur und ihre Gefahren immer im Blick Sommer Messtechnik entwickelt Messsysteme für Wasser, Schnee und Eis und das auf der ganzen Welt – von Bangkok bis nach Grönland. Das Geschäftsfeld entstand dabei aber durch einen Zufall.
E
igentlich wollte Wolfram Sommer im Bereich der Industriesteuerungstechnik arbeiten. Dass die Sommer GmbH in Koblach heute als Hightech-Unternehmen in der Umweltmesstechnik Maßstäbe setzt, ist eher einem Zufall geschuldet. „Durch einen Zufall haben wir erkannt, dass die Hydrografie von Papier auf elektronische Aufzeichnung umsteigen will. Da gab es eine Ausschreibung, die wir gewonnen haben“, erklärt Sommer die Anfänge. Sein Entwicklungsgeist und Verbesserungswille taten das Übrige.
Bis nach Grönland Heute agiert das Unternehmen auf der ganzen Welt. Von Bangkok bis Grönland finden sich die Messsysteme von Sommer. Entwickelt
und produziert werden Informations- und Warnsysteme für die Bereiche Meteorologie, Hydrologie und Geotechnik. Also Radar-Sensoren zur Bestimmung der Abflussmenge von Flüssen, robuste Wetterstationen für hochalpine AnwenWenn man wie wir in einem Nischenmarkt tätig ist und mit den Kunden ständig in Kontakt ist, erfährt man, was für den Markt noch interessant ist. Wolfram Sommer, Geschäftsführer
dungen, Schneemesssysteme zur Analyse der Zusammensetzung der Schneedecke bis hin zu präzisen Schneewaagen zur Messung der Schneelast auf Flachdächern. Insgesamt ein Nischenmarkt, in dem sich Sommer erfolgreich etabliert hat.
Extreme Bedingungen
Wolfram Sommer, Eigentümer mit viel Entwicklungsgeist.
Dabei sind es oft extreme Bedingungen, die vor Ort vorherrschen. Oft werden die Messsysteme abseits jeglicher Infrastruktur unter extremen Bedingungen wie z. B. im alpinen und hochalpinen Raum realisiert. Und so liegt der Fokus auf genauestes Arbeiten. Aus diesem Grund gibt es in Koblach Klimaräume, die bis auf minus 45 Grad runtergekühlt oder auf plus 80 Grad erhitzt werden können, um sämtliche klimatischen Verhältnisse zu simulieren, denen die Geräte dann ausgesetzt sind. Hauptmarkt ist zur Zeit vor allem Asien. In den Ländern wird in Infrastruktur investiert, um auf den neuesten Stand zu kommen. Auch Indien wird immer mehr zum The-
Ausbildung wird bei Sommer in Koblach großgeschrieben. ma. In Österreich sind es vor allem Lawinenwarnsysteme, die zum Einsatz kommen. Eines der neuesten Projekte ist der „Snow Pack Analyser“, ein Messgerät, mit dem man die Schneedecke analysiert. Anhand der Daten sieht man, wie viel Wasser in der Schneedecke ist und wie die Schmelzvorgänge vonstatten gehen. Dadurch kann man den Run-off, sprich wann der Schnee zu Wasser wird, um beispielsweise Stauseen zu füllen, oder wann Hochwasser durch die Schneeschmelze droht, besser vorhersehen. Auch wird intensiv daran gearbeitet, die Produktpalette zu verbreitern. So zum Beispiel durch Vereisungssensoren, die bei Windkraftanlagen oder Hochspannungsleitungen eingesetzt werden. „Wenn es sich
so weiterentwickelt, wie sich das anbahnt, wollen wir in den nächsten fünf Jahren den Mitarbeiterstand verdoppeln“, gibt Sommer das Ziel vor. Aus diesem Grund wird auch gerade das Firmengebäude um das Doppelte erweitert.
DATEN UND FAKTEN ■ Firmensitz: Sommer GmbH, Straßenhäuser 27, 6842 Koblach, Tel. 05523 559 89 ■ Inhaber/Geschäftsführer: Wolfram Sommer, Anneliese Sommer ■ Gründungsjahr: 1987 ■ Unternehmensgeneration: 1. ■ Mitarbeiter: 38 ■ Lehrlinge: 2
Starker Wirtschaftspartner Hypo-Vorstandsvorsitzender und KMU-Jury-Mitglied Dr. Michael Grahammer im Interview.
im In- und Ausland von Bedeutung sind – speziell bei der Abwicklung von Förderungen, bei der Zins- und Währungsabsicherung und natürlich bei Finanzierungsund Veranlagungsfragen. Besonders die private Vermögensanlage und Vorsorge werden immer häufiger nachgefragt.
Herr Dr. Grahammer, welche Bedeutung haben KMU für die Wirtschaft? Vorarlberg zählt zu den führenden Wirtschafts- und Exportregionen Österreichs. Wir machen die Erfahrung, dass die Vorarlberger Wirtschaft trotz eines widrigen Umfelds gut aufgestellt ist und über eine gute Auftragslage verfügt. An der stabilen Verfassung der heimischen Realwirtschaft haben die Klein-, Mittelund Familienbetriebe einen maßgeblichen Anteil. Durch hohe Innovationskraft steigern die Unternehmen aus den verschiedensten Branchen ihre Wettbewerbsfähigkeit – auch an internationalen Märkten. Umso erfreulicher ist es, dass sie über den KMU-Preis eine Plattform erhalten und einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden.
Dr. Michael Grahammer.
Welches Leistungsspektrum finden Unternehmen bei der Hypo Landesbank? Wir möchten uns in der Bankenlandschaft bewusst abheben und haben unser
Geschäftsmodell auf eine ganzheitliche, persönliche Betreuung ausgerichtet. Unsere Experten beraten umfassend zu allen Bankthemen, die bei den geschäftlichen Aktivitäten eines Unternehmens
Stichwort Unternehmensfinanzierung: Welche Alternativen zum Kredit stehen speziell den KMU zur Verfügung? Bedingt durch neue Liquiditäts- und Refinanzierungsvorschriften wird der Kapitalmarkt als Finanzierungsquelle für Unternehmen immer wichtiger. Gemeinsam mit der Brüll Kallmus Bank aus Graz bieten wir kleinen und mittleren Unternehmen, aber auch Städten und Bundesländern eine Alternative an. Österreichweit und im süddeutschen Raum unterstützen wir sie bei der Platzierung und Abwicklung von Anleiheemissionen bzw. Schuldscheindarlehen. Käufer sind institutionelle Anleger wie Versicherungen, Pensionskassen oder Stiftungen. Diese Form der Finanzierung ist bereits bei einem Geldbedarf ab zehn Millionen ANZEIGE Euro sinnvoll.
Für die Mondmission der „PartTime-Scientist“ fertigt die Firma „1zu1 Prototypen“ die Entwicklungsmodelle von Landeeinheit und Erkundungsroboter. Ende 2013 wird dann der Roboter Bilder vom Mond zur Erde senden.
Leidenschaftlich. Gut. Beraten.
1zu1 Prototypen finanzieren mit Hypo-Beratungsqualität. In jährlich komplexer werdenden Märkten gehen Expansionspläne weit über Finanzierungsfragen hinaus. Wir begegnen der Zukunft mit vernetzten Leistungen, qualifizierten AnsprechpartnerInnen, Teamwork und Engagement. In Summe: Beratungsleistung für Firmenkunden von besonderer Qualität. 80 Prozent der „Top 100“-Unternehmen in Vorarlberg vertrauen auf das Know-how der Hypo Landesbank. Herzlich willkommen, persönlich oder auf www.hypovbg.at
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KMU 2014: Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
AUSZEICHNUNG
Kategorie Dienstleistung: Seidl Catering GmbH, Götzis
Mit Top-Organisation und dem Auge fürs Detail wird Begeisterung versprüht Ernst Seidl ist mit seiner Cateringfirma im Drei-Länder-Eck erfolgreich. Mit dem Österreichischen Olympischen Komitee (ÖOC) tischte er als erster Vorarlberger aber auch in Sotschi auf.
Egal welche Größe, egal welcher Anlass: Im Team von Ernst Seidl greift eine Hand in die andere. Gutes Catering funktioniert nur mit einem guten Team.
1
995 gründete Seidl das Kochstudio. 250 Veranstaltungen pro Jahr organisiert das Unternehmen. 1000 Leute können mit der hauseigenen Ausstattung verköstigt werden. Das Kochstudio Seidl organisiert seit 16 Jahren Veranstaltungen aller Art. Das Erfolgsrezept eines erfolgreichen Catering-Unternehmens? „Langjährige Erfahrung, eine perfekte Logistik und ein Team, das mit Begeisterung bei der Arbeit ist“, bringt es Kochstudio-Chef Ernst Seidl auf den Punkt. „Kochen können viele, aber um Catering professionell zu machen, dazu braucht es
viel mehr. Man muss auf viele kleine Details achten “, führt er aus.
Wir sind Artisten und Abenteurer, Traditionalisten und Trendsetter. Größe spielt bei uns keine Rolle, nur die Qualität zählt. Ernst Seidl, Firmenchef
Für Olympiahelden gekocht Ernst Seidl und sein Team erhielten dieses Jahr einen ganz besonderen Ritterschlag. Als erste Vorarlberger
Caterer bewirtete Seidl während der Olympischen Winterspiele in Sotschi das Österreicher-Haus. Der prestigeträchtige Auftrag war allerdings auch mit einer riesigen Herausforderung verbunden: 180 4-gängige Menüs mussten Seidl und seine zwanzig Mitarbeiter, mit denen er den ganzen Februar in Sotschi verweilte, täglich servieren. Wer hart arbeitet, muss auch mal die Seele baumeln lassen. Ernst Seidl ermöglicht seinen Mitarbeitern einen freien Eintritt in das Home of Balance, wo sie ab und an die Seele baumeln lassen können.
DATEN UND FAKTEN ■ Firmensitz: Seidl Catering GmbH, Hauptstraße 32, 6840 Götzis, Tel. 05523 52960 ■ Inhaber/Geschäftsführer: Ernst Seidl ■ Gründungsjahr: 1995 ■ Unternehmensgeneration: 1. ■ Mitarbeiter: 9 ■ Standorte: Liechtenstein, Schweiz ■ Besonderheiten: Catering für das Österreicher-Haus in Sotschi
Begründung der Jury: Perfektes Catering in allen Bereichen und vor allem für Großveranstaltungen anzubieten, ist nach wie vor eine Marktlücke, die Seidl Catering gekonnt bedient.
DER NEUE VIVARO
MEHR WEITER BRINGEN. Nur 5,9 l / 100 km und Bester seiner Klasse in den Erhaltungskosten, berechnet für 4 Jahre. opel.at Verbrauch gesamt in l / 100 km: 5,9 – 6,5; CO2-Emission in g / km: 155 – 170
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KMU 2014: Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
AUSZEICHNUNG
Kategorie Dienstleistung: historizing – Agentur für Geschichte, Dornbirn
Eine Frau schreibt Geschichten, die man einfach erzählen muss historizing ist die erste Agentur für Geschichte in Vorarlberg. Friederike Hehle recherchiert Geschichten von Unternehmen, Institutionen oder Vereinen und arbeitet diese auf.
Friederike Hehle hatte eine einzigartige Geschäftsidee: Die erste Agentur für Geschichte in Vorarlberg.
F
riederike Hehle könnte man durchaus als Geschichtenerzählerin bezeichnen. Dabei sind es aber nicht ihre Geschichten, sondern die von Unternehmen, Institutionen oder Vereinen, die sie recherchiert und aufarbeitet. Und das in Form von Büchern, Broschüren und Jubiläumsschriften. Mit ihrer Agentur historizing trägt sie dazu bei, individuelle Geschichten auch für zukünftige Generationen zu erhalten. Die diplomierte Kunsthistorikerin und promovierte Betriebswirtin hat sich mit der Selbstständigkeit einen
Wunsch erfüllt. „Es ist ein spannendes Arbeitsfeld, ich lerne viele Branchen, Themen und interessante Menschen kennen.“ Aber nicht nur Das Spannende an der Arbeit ist, dass jede Historie einzigartig ist. Bei der Recherche lernt man immer wieder faszinierende Persönlichkeiten kennen. Friederike Hehle, historizing – Agentur für Geschichte
sie, sondern auch die Kunden sind begeistert. Denn ein „historizingFirmenporträt“ ist mehr als eine Werbebroschüre. „Der Rückblick in
die eigene Firmengeschichte führt den Unternehmern oft auch vor Augen, welche Merkmale und Qualitäten die Firma ausmachen, welche Rückschläge es gegeben hat und welche Entscheidungen letztlich die ganz wichtigen und richtigen waren. Im Stress des Tagesgeschäftes ist diese Gesamtschau oft nicht möglich“, erklärt die engagierte Unternehmerin. Arbeit sieht sie für ihr Unternehmen noch genug. Schließlich gebe es in Vorarlberg viele innovative, mutige und traditionsreiche Firmen, über die ein Buch zu schreiben sich lohnen würde.
DATEN UND FAKTEN ■ Firmensitz: historizing – Agentur für Geschichte e.U., AngelikaKauffmann-Straße 7, 6850 Dornbirn, Tel. 0664 4538495 ■ Inhaber/Geschäftsführer: Dr. Friederike Hehle ■ Gründungsjahr: 2013 ■ Unternehmensgeneration: 1. ■ Mitarbeiter: 1 ■ Geplante Exportmärkte: Deutschland und Schweiz
Begründung der Jury: Eine einzigartige Geschäftsidee, die in Vorarlberg bislang nicht angeboten wird. Das Interesse und der Bedarf dafür ist sicher vorhanden.
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KMU 2014: Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
Markus Stemer (Mitte) und sein Team haben aus einem angestaubten Beherbergungsbetrieb ein Sporthotel der Spitzenklasse geschaffen.
Begr체ndung der Jury: Markus Stemer hat aus einem Sanierungsfall ein Vorzeigehotel gemacht und 체berzeugt die G채ste mit tollen Events.
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KMU 2014: Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
GEWINNER
Kategorie Tourismus: Sporthotel Silvretta Montafon, Gaschurn
Immer neue Ideen für die Gäste: Jeden Sonntag ist „Küchenparty“ Seit dem Jahr 2009 weht ein frischer Wind durch das Sporthotel Montafon in Gaschurn. Markus Stemer und sein Team punkten mit Gastfreundschaft und vielen guten Ideen.
A
ls Markus Stemer 2009 das Sporthotel Silvretta Montafon übernimmt, gleicht das Haus einem wirtschaftlichen Scherbenhaufen. Der Schrunser, der eine Lehre als Koch gemacht hat und anschließend an der Rezeption Erfahrungen darüber sammelte, was die Gäste wollen, beginnt, das Sporthotel neu aufzustellen. Er rekrutiert ehemalige Arbeitskollegen, um den Betrieb wieder in Schwung zu bekommen. Mit großem Erfolg: Nach eineinhalb Jahren schreibt man schon wieder schwarze Zahlen.
Visitenkarte für das Montafon Nach der finanziellen Sanierung folgt der Umbau: Mehr als sieben Millio-
Markus Stemer ist mit großem Engagement bei der Arbeit.
nen Euro werden in das angestaubte Haus investiert. Alle Zimmer werden erneuert, der Wellnessbereich auf riesige 2000 Quadratmeter ausgebaut. Heute ist das Sporthotel mit 170 Betten das größte Viersterne-
Du brauchst immer Ideen, die die anderen nicht haben. Und ein starkes Team, das gerne für unsere Gäste da ist. Markus Stemer, Direktor des Hotels Silvretta Montafon
hotel im Montafon und macht rund vier Millionen Euro Umsatz. Für Stemer ist das nur eine Etappe, er will das Haus noch besser positionieren, heißt: er will die Gäste so nachhaltig begeistern, dass sie zu Stammgästen werden. „Du brauchst immer Ideen, die die anderen eben nicht haben“, sagt Stemer über die Ursache seines Erfolges. Davon hat der 34-Jährige wahrlich genug. Ob das die sonntägliche „Küchenparty“ ist, wo zu Livemusik die Vorspeise in der Küche serviert wird, oder das aufsehenerregende „Penthouse“Fotoshooting im letzten Herbst: Diese Aktion sorgte international für Aufsehen: Zwei Tage lang herrschte vergangenen Dezember Ausnahmezustand im Skigebiet Silvretta Montafon, dem auch das Hotel zuzuordnen ist, denn eine leicht bekleidete Dame sorgte für Aufsehen bei den Skifahrern. Es war bereits das zweite PenthouseShooting im Montafon. Verlagsleiter Danny Bellens war schon beim ersten Mal im Sporthotel SilvrettaMontafon von der Gegend und vor
In der Küche entstehen kulinarische Kunstwerke. Bei der Küchenparty können Gäste sehen, wie sie gemacht werden. Fotos: Rhomberg/Gmeiner allem von der Freundlichkeit der Menschen im Tal wie im Sporthotel begeistert: „Wenn man so viel auf der ganzen Welt unterwegs ist wie wir, dann erlebt man überall seine Überraschungen, die nicht immer angenehm sind. Aber hier sind wir sehr herzlich aufgenommen worden.“ Das Ergebnis des Shootings auf den Montafoner Skipisten awar wenig später im Penthouse-Magazin zu bewundern. Eine hervorragende Werbung für das Hotel.
Ein starkes Team Ideen für eine Weiterentwicklung des Hotels hat Stemer genug, kommunizieren will er sie aber noch nicht. Ein wesentlicher Teil des Erfolges ist
dem starken Team zuzuschreiben. Und dafür tut das Silvretta Montafon auch einiges: Schulungen und Fortbildungen, Gratis-Skisaisonkarte, gemeinsame Ausflüge ... DATEN UND FAKTEN ■ Firmensitz: Dorfstraße 11b, 6793 Gaschurn, Tel. 05558 8888 ■ Inhaber/Geschäftsführer: Silvretta Montafon, Markus Stemer ■ Gründungsjahr: 1966 ■ Mitarbeiter: 39 ■ Standort: Gaschurn
Menschen wollen sich wohlfühlen RUDUB-Draxler in Dornbirn ist ein junges Unternehmen, das PersonenbetreuerInnen für ältere Menschen und Hilfebedürftige vermittelt. Seit September 2012 gibt es RUDUBDraxler: Für Menschen, denen es aus beruflichen oder privaten Gründen nicht möglich ist, die Betreuung selbst zu übernehmen, bietet das Unternehmen die perfekte Lösung. Die Hilfebe-
dürftigen können dabei in ihrem gewohnten zu Hause und Umfeld bleiben. RUDUB-Draxler bietet eine Betreuungsvermittlung mit dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“. Die Bedarfsgerechtigkeit und die Qualität der Dienstleistungen orientieren sich an diesem Anspruch. Im Vordergrund der Betreuung stehen Menschlichkeit und Vertrauen. Genauso liegt RUDUB-Draxler aber auch die Leistbarkeit von einer 24-Stunden-Betreuung am Herzen. Dies wird durch die geringen Nebenkosten und dem 2-Monats- Zyklus (Reisekosten) erreicht. Die Tätigkeiten der Personenbetreuer sind: Unterstützung beim An- und Auskleiden, Körperpflege, Gestaltung des Tagesablaufes, Einkaufen, Arztbesuche, Haushaltsführung, Betreuung von Pflanzen und Haustieren und die Übernahme bestimmter pflegerischer Tätigkeiten.
Martin Draxler Gründer von RUDUB-Draxler e.U.
Die Idee zur Einrichtung einer Betreuungsvermittlung kam, als ich meine Oma anfing zu pflegen. Da wurde mir klar, dass ich alten Menschen helfen will.
Daten & Fakten RUDUB-Draxler e. U. Rund um die Uhr Betreuung Kapellengasse 5 6850 Dornbirn Telefon: 05572 401022 Mail: info@rudub.at www.rudub.at ANZEIGE
Messetermine 2014 & 2015 25. und 26. Oktober 2014
26. bis 29. März 2015
24. und 25. Oktober 2015
2. Gustav
2. SCHAU!
3. Gustav
15. und 16. November 2014
10. bis 12. Juli 2015
14. und 15. November 2015
5. Hochzeit & Event
15. Art Bodensee
6. Hochzeit & Event
20. bis 22. Februar 2015
09. bis 13. September 2015
14. und 15. November 2015
2. com:bau
67. Herbstmesse
3. Baby & Kind
www.messedornbirn.at
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KMU 2014: Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
AUSZEICHNUNG
Kategorie Tourismus: Gasthof „Post“, Dalaas
Ein Klostertaler Gasthof, bei dem alles seine Wurzeln in der Natur hat Die „Post“ in Dalaas baut auf Produkte heimischer Produzenten und verwöhnt den Gast mit dem Besten aus der Natur. Ein Zusatz-Zuckerl ist die größte, künstlich angelegte Salzgrotte Europas.
Im Gasthof „Post“ in Dalaas isst man nicht nur ausgezeichnet, das Team sorgt auch für das entsprechende Wohlfühl-Ambiente.
D
as Posthorn ist das Symbol des Gasthofs „Post“ in Dalaas. Schließlich hatte die Postkutsche früher hier ihre Haltestelle, die Postmeister schliefen über Jahrhunderte im Gebäude. Auch Kaiser Franz Josef nächtigte schon in der „Post“.
Starker regionaler Fokus Heute präsentiert sich der Gasthof als Ort für Erholungsuchende und Liebhaber der feinen Küche. Dabei hat alles, was dem Gast angeboten wird, seine Wurzeln in der Natur.
Als Hausgast genießt man beispielsweise selbst gezogene und getrocknete Teesorten. In der Küche kommt man völlig ohne GeschmacksverEine gelungene Küche baut auf das Produkt. Und so sind wir mit regionalen Anbietern in ständigem Dialog, um die Gäste zu verwöhnen. Tobias Schöpf, Küchenchef
stärker aus. Regionalität ist quasi Trumpf im Klostertal. „Dadurch werden auch andere Kleinbetriebe unterstützt“, erklären die Geschäfts-
führer Tobias Schöpf und Tanja Gohrke. Besonders fühlt sich der Gast auch im Postamtstüberl mit seinen Zirbenholzwänden. Denn hier wählt der Gast keine Gerichte aus, sondern begibt sich ganz in die Hände der Köche, um sich von einem mehrgängigen Menü überraschen zu lassen. Passend dazu kann man aus 250 verschiedenen Weinen wählen. Eine weitere Besonderheit: Der Gasthof „Post“ beherbergt die mit 44 Tonnen Himalaya-Salz größte, künstlich angelegte Salzgrotte Europas. Sie steht nicht nur Gästen, sondern auch Auswärtigen zur Verfügung.
DATEN UND FAKTEN ■ Firmensitz: Gasthof „Post“, Klostertaler Straße 66, 6752 Dalaas, Tel. 05585 7216 ■ Pächter: Karl-Heinz Beutel ■ Geschäftsführer: Tobias Schöpf, Tanja Gohrke ■ Mitarbeiter: 8 ■ Lehrlinge: 1 ■ Besonderheit: Fokus auf Regionalität, 250 verschiedene Weine, größte künstlich angelegte Salzgrotte in Europa
Begründung der Jury: Das junge Wirtepaar hat dem Gasthof neues Leben eingehaucht und ist Treffpunkt für die Klostertaler und für Genießer, die sehr weite Wege auf sich nehmen.
Erfolg durch Weiterentwicklung Die Fa. Intemann ist mit über 100 Jahren Erfahrung ein Spezialist für effiziente Energiekonzepte. Was mit klassischen Installationen im Bereich Heizung, Sanitär und Lüftung startete, wurde schon sehr früh um den industriellen Bereich erweitert. Bereits in den Vierzigerjahren bildete der industrielle Anlagenbau (Dampf, Heißwasser, Druckluft) einen Schwerpunkt. Heute ist Intemann im Rohrleitungs- und Anlagenbau von Energieerzeugungsanlagen- mittels fester Biomasse und Biogas sowie Industrie- und Gewerbeanlagenbau tätig. Namhafte Unternehmen setzen auf die Speziallösungen der Intemann-Techniker. Global Player setzen auf Intemann Internationale Industriebetriebe mit weltweiten Produktionsstandorten aus der Verpackungs-, Lebensmittel-, Textil- oder Schwerindustrie greifen auf das Know-how von Intemann zurück. Die Themen umfassen Energierückgewinnung, Effizienzsteigerung von Anlagen, Einsatz von erneuerbaren Energieträgern oder Optimierung
Die Geschäftsleitung mit Marco Kühne, Erwin Glatz, Mag. Roland Schuster, Gerfried Kreuzberger. von Steuerungs- und Regelungsanlagen. Ob für einen namhaften Verpackungshersteller drei Produktionswerke auf den Philippinen und ein Werk in Argentinien, eine Garnfärberei in Bangladesch oder eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage in Oregon: Intemann liefert nachhaltige Lösungen.
Glatz (kaufmännisch) hat mit Markus Intemann (gewerberechtlich) und Roland Schuster die Geschäftsführung inne. Hauptgesellschafter Dieter Intemann ist im Ruhestand weiterhin für das Unternehmen beratend tätig. Die Lauteracher Experten haben für Auslandseinsätze in Irland, Mexiko oder Französisch-Guyana exzellente Fachkräfte, die sowohl Englisch wie Spanisch sprechen. Auf eine entsprechende Lehrlingsausbildung wird höchster Wert gelegt: Regelmäßig erzielen Intemann-Lehrlinge Topplatzierungen bei Wettbewerben und zeigen in Theorie und Praxis ihr Können. Eine starke Expansion erfuhr der Bereich Energieressourcenmanagement bei dem Energieströme – ob Abwärme oder Kälte – in Industriebetrieben erfasst und weiterer Nutzung zugeführt werden.
Internationales Engagement Aktuell sind 83 Mitarbeiter, davon 11 Lehrlinge und durchschnittlich 20 Leasingfachkräfte im Unternehmen beschäftigt. Erwin
Intemann GmbH Achpark/ Dammstraße 4 6923 Lauterach T 05574 85444-0 www.intemann.com ANZEIGE
386438
Ihr Partner im Industrie- & Gewerbebau
Wolf Vision, Klaus
DMG Europe/DMG Austria, Klaus
Sternath, Hard
Forstner Maschinenbau, Feldkirch
Gassner Stahlbau, Bürs
Hymer Museum, Bad Waldsee
OGM Spanagel, Eriskirch
ESV Sportverein, Ravensburg
S+F Siebmaschinen, Grünkraut
Ecko Metallverarb., Meckenbeuren
Sonderegger, Bronschhofen
Heim, Altstätten
Sysbo, Widnau
Baumann, Berneck
Lobag Maschinenbau, Pfäffikon
kreativ, funktionell, energieeffizient zum „Fixpreis“ sowie „Fixtermin“
als Totalunternehmer (inkl. Planung und Projektentwicklung) und Generalunternehmer
i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH | Johann-Schertler-Str. 1 | 6923 Lauterach | T +43 (0) 5574 6888-2900 | ir-industrie-gewerbebau.at
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KMU 2014: Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
AUSZEICHNUNG
Kategorie Tourismus: Bierlokal, Dornbirn
Bodaständig, körig – einfach guat. Genau des isch’s Bierlokal Christine Gunz und ihr Team verwöhnen die Gäste mit moderner und traditioneller Küche, wobei höchster Wert auf regionalen Einkauf und Speisen ohne Geschmacksverstärker gelegt wird.
Mit 20 Mitarbeitern bietet das Bierlokal seinen Gästen sieben Tage die Woche warme Küche an. Auf einen Ruhetag wird verzichtet.
S
eit 18 Jahren gibt es das Bierlokal in der Innenstadt Dornbirns. So richtig ist das Wirtshaus aber erst angenommen worden, als Christine Gunz, damals 24 Jahre alt, vor neun Jahren das Zepter übernahm. Seither hat sich viel getan. Dabei ist das Gastkonzept der engagierten Wirtin ebenso einfach wie grandios: „Ein echtes Gasthaus, gutbürgerliche Küche, gastfreundlich und faire Preise.“
Regionaler Einkauf Um des Gastes Wohl zu entsprechen, scheut das Bierlokal keine
Mühen: Auf einen Ruhetag wird verzichtet. Durchgehend erwartet die Gäste warme Küche. Apropos Küche. Diese ist ebenso modern
Alle unsere Mitarbeiter sind gut geschult, um auf einzelne Besonderheiten eingehen zu können. Christine Gunz, Lokalinhaberin
wie traditionell, nur eine Konstante zieht sich durch alle Gerichte: Der Chefkoch Johannes Ratz, der einst zu Europas bestem Jungkoch gekürt
wurde, legt größten Wert auf regionalen Einkauf und Geschmacksverstärker sind ein absolutes Tabu. Zudem „wird unsere Getränkekarte durch unseren Bier- und Weinsommelier ständig erweitert und liegt somit im Trend“, sagt Gunz. Doch im Bierlokal sollen nicht nur Gäste auf ihre Kosten kommen, sondern auch die Mitarbeiter. Was in der Gastronomie nicht üblich ist, ist im Bierlokal gang und gäbe: Die Fünf-Tage-Woche für die Mitarbeiter. „Zudem wird bei uns der Wir-Gedanke großgeschrieben“, ergänzt die Chefin.
DATEN UND FAKTEN ■ Firmensitz: Gasthaus Bierlokal, Marktstraße 12, 6850 Dornbirn, Tel. 05572 53850 ■ Inhaber/Geschäftsführer: Christine Gunz ■ Gründungsjahr: 2005 ■ Unternehmensgeneration: 1. ■ Mitarbeiter: 20 ■ Lehrlinge: 4
Begründung der Jury: Das Bierlokal bietet den Gästen, was sie immer weniger finden: Ein echtes Gasthaus mit gutbürgerlicher Küche und herzlichem Service.
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KMU 2014: Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
Elmar Hartmann ist Geschäftsführer der Gantner Electronic – für ihn ist ständige Innovation und Ausbildung unabdingbar für den Unternehmenserfolg.
Begründung der Jury: Die Firma Gantner Electronic ist seit vielen Jahren in der Branche Technologieführer und ist auch für die Zukunft sehr gut aufgestellt.
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KMU 2014: Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
GEWINNER
Kategorie Gewerbe/Handwerk: Gantner Electronic GmbH
Keine Pause: Innovation und Forschung als Antrieb für internationalen Erfolg Gantner ist eine Vorarlberger Erfolgsgeschichte, die zeigt, das heimische Qualität, Vorarlberger Know-how und Innovation zu weltweitem Erfolg und zur Technologieführerschaft führt.
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antner wurde vor über 30 Jahren als Zwei-MannBetrieb gegründet und leistete Pionierarbeit im RFID-Bereich (radio-frequency identification). Das ist eine Technologie für Sender-Empfänger-Systeme zum automatischen und berührungslosen Identifizieren und Lokalisieren von Objekten (Produkte – Lebewesen) mit Radiowellen.
Abgelegene Lage im Montafon Trotz der abgelegenen Lage im Montafon schaffte es Gantner dank fortlaufender Investitionen in Innovation und Forschung zum Technologieführer im Bereich „Leisure“, also der Freizeitwirtschaft, für Schrankschließ- und Zutrittssysteme zu werden. Das Unternehmen wächst
nun schon das fünfte Jahr in Folge zweistellig und die Mitarbeiterzahl steigt stetig. Gantner ist eine Vorarlberger Erfolgsgeschichte, die zeigt, dass man durch die Beschreitung neuer Wege und die Erschließung von Nischenmärkten weltweit erfolgreich sein kann. Da Gantner ein High-TechBetrieb ist, steht für uns die Ausbildung der Mitarbeiter ganz oben. Im vergangenen Jahr nahm fast jeder Mitarbeiter an einer Weiterbildung oder Schulung teil. Elmar Hartmann, Geschäftsführer Gantner Electronic
Gantner genießt in der weltweiten Freizeitbranche einen ausgezeichneten Ruf, und die zahlreichen Auszeichnungen (Innovationspreis der Initiative Mittelstand 2013 und 2014, Industriepreis 2014, GIT Sicherheitsaward 2013, Bester Arbeitgeber Vorarlbergs 2013, Ausgezeichneter familienfreundlicher Betrieb, Ausgezeichneter Lehrbetrieb, nominiert für den Staatspreis Innovation 2014 u. v. m.) sprechen für die herausragenden Leistungen des Unternehmens in einem hart umkämpften Technologiemarkt.
Neue Wege auch bei Mitarbeitern
Hightech bedeutet bei Gantner auch ständige Innovation.
Gantner geht nicht nur hinsichtlich des Produktportfolios neue, innovative Wege, sondern auch bei der Mitarbeiteraquisition, die im Fachkräftebereich derzeit sehr schwierig ist. Dank der von der Wirtschaftskammer organisierten RecruitingVeranstaltungen im Ausland hat Gantner nun neben den top ausgebildeten einheimischen Fachkräften
Hoch motivierte Mitarbeiter sorgen für Bestleistungen. auch Akademiker aus Spanien und der Slowakei, die das bestehende Team hervorragend bereichern. Trotz des permanenten Wachstums und des anhaltenden Erfolges hat das Unternehmen nach wie vor familiäre Strukturen. Von der Geschäftsführung bis zum Lehrling ist das gesamte Team auf Du und Du, zu den regelmäßigen Firmenfeiern werden die Familien der Mitarbeiter eingeladen, interne „Quartalshocks“ erfreuen sich großer Beliebtheit, die Geschäftsführung ist für jeden Mitarbeiter ohne Terminabsprache jederzeit zugänglich, der direkte Austausch zwischen den Abteilungen wird aktiv gelebt und dank kurzer Wege wird auch der persönliche Kontakt gelebt. Da Gantner ein Hightech-Unternehmen ist, ist Aus- und Weiterbildung
oberstes Gebot. Im vergangenen Jahr nahm fast jeder Mitarbeiter an einer Weiterbildung bzw. Schulung teil. Gantner ist auch Partner der FHV und unterstützt den neuen dualen Studiengang Elektrotechnik. Und auch die Lehrlingsausbildung hat für Gantner einen sehr hohen Stellenwert. DATEN UND FAKTEN ■ Firmensitz: Gantner Electronic, Montafoner Straße 8, 6780 Schruns ■ Geschäftsführer: Elmar Hartmann ■ Gründungsjahr: 1982 ■ Unternehmensgeneration: 3. ■ Mitarbeiter: 98 ■ Lehrlinge: 12
Von Hungerlöhnern, Networkern und Kapitalisten
Mo bis Do, 9 -19.30 Uhr Fr, 9 - 21 Uhr Sa, 8.30 -18 Uhr Messestraße 2 6850 Dornbirn T +43 5572 29570-0 online portofrei bestellen www.das-buch.at
Arianna Huffington Die Neuerfindung des Erfolgs Arianna Huffington zeigt: Zu lange haben wir Erfolg anhand der Kriterien Geld und Macht definiert. Sie stellt den „dritten Weg“ vor, dessen Erfolgsquotient auf Wohlbefinden, Weisheit, Staunen und Großzügigkeit beruht.
Gisela Schmalz Cliquenwirtschaft Was macht den gigantischen Erfolg von Cliquen wie Goldman Sachs, Kirche, Google oder der Mafia aus? Ein hochspannender Blick hinter die Kulissen der Macht.
Günter Wallraff Die Lastenträger Ein Viertel aller Beschäftigten in Deutschland, 10 Millionen Menschen, wird schamlos ausgebeutet. Günter Wallraff schildert in diesem Buch besonders eklatante Formen von Ausbeutung.
Joseph Stiglitz Der Preis der Ungleichheit Welche Risiken das dramatische Gleichheitsgefälle für unsere Gesellschaft birgt und wie wir ihm am besten begegnen, zeigt Nobelpreisträger Joseph Stiglitz eindrücklich in seinem neuen Beststeller.
Jeremy Rifkin Die Null-GrenzkostenGesellschaft Der Kapitalismus geht seinem Ende entgegen. Nicht von heute auf morgen, aber dennoch unaufhaltsam. Aus dem Kapitalismus von gestern entsteht eine globale, gemeinschaftlich orientierte Gesellschaft.
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KMU 2014: Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
AUSZEICHNUNG
Kategorie Gewerbe/Handwerk: DELL-EX, Koblach
Bei den Blech-Profis wird Hagel- und Parkschäden der Kampf angesagt Die Autospenglerei DELL-EX hat sich vor allem durch die Drücker-Methode einen Namen gemacht. Eine schnelle, effektive und vor allem kostensparende Methode.
Robert Brotzge ist stolz auf seine Mitarbeiter: „Fach- und soziale Kompetenz sind unsere Stärken. Wir sind ein Team – und das ist unser Kapital.“
I
nnovation Autospenglerei hat DELL-EX in Koblach im Firmennamen stehen. Und das zu Recht. Schließlich hat sich das Unternehmen in den vergangenen Jahren in Sachen Blechschäden einen Namen gemacht. So kommt bei Hagelschlag, Park- und Transportschäden die Drücker-Technik erfolgreich zum Einsatz. Vorausgesetzt der Lack ist nicht beschädigt, werden die Reparaturen quasi im Handumdrehen ausgeführt. Und das schnell, effektiv und vor allem kostensparend. Das ist Chef Robert Brotzge und seinem Team,
das mit sehr viel Ehrgeiz arbeitet, sehr wichtig. Neben der Drücker-Methode werden bei DELL-EX auch alle anderen Der Einsatz moderner Methoden in der Werkstatt und die Weiterentwicklung unseres Unternehmens sind unsere ehrgeizigen Ziele. Robert Brotzge, Inhaber
Spenglertätigkeiten so punktgenau und kleinflächig wie möglich erledigt. „Wir können im Gegensatz zu vielen anderen Spenglereien aus
vielen Methoden die geeignetste Methode auswählen“, ist Brotzge stolz. Egal ob durch MIG-Löten, Kunststoffschweißen oder SpotRepair am Lack: Bei DELL-EX wird eben Wert auf die optimale Reparaturvariante gelegt. So können dem Kunden oftmals teure Reparaturen erspart werden. Auch in Sachen Lehrlingsausbildung geht man bei DELL-EX neue Wege. Denn die Jugendlichen werden nach einem branchenübergreifenden Modell – im Ausbildungsverbund – ausgebildet und lernen auch die Arbeit in anderen Betrieben kennen.
DATEN UND FAKTEN ■ Firmensitz: DELL-EX e.U. Robert Brotzge InnovationAutospenglerei, Herrschaftswiesen 13, 6842 Koblach, Tel. 05523 693 70 ■ Inhaber/Geschäftsführer: Robert Brotzge ■ Gründungsjahr: 2000 ■ Unternehmensgeneration: 1. ■ Mitarbeiter: 9 ■ Lehrlinge: 2 ■ Exportmarkt: Liechtenstein ■ Branche: Karosseriebau
Begründung der Jury: Mit der Spezialisierung auf die Reparatur von Blechschäden hat Robert Brotzge die Bedürfnisse der Kunden punktgenau erkannt.
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KMU 2014: Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
AUSZEICHNUNG
Kategorie Gewerbe/Handwerk: LCS Cable Cranes & Gantner Seilbahnbau
Schwerlasten sicher transportieren: Mission für Ludescher und Gantner Die Firmen Ludescher Cablecrane Systems und Gantner Seilbahnbau haben es in einer interessanten Nische der Seilbahn geschafft, weltweit eine führende Position zu erlangen.
Zwei Unternehmen, ein Ziel: Für die Kunden in aller Welt individuelle Seilbahnlösungen für Schwerlasten zu entwickeln. LCS Cable Cranes und Gantner Seilbahnbau haben ein besonders Verwandschaftsverhältnis. „Verschwistert“ trifft es wohl am besten, denn die beiden Unternehmen arbeiten als eine Organisation am selben Firmensitz in Sulz. Und bedienen zwei verschiedene Geschäftsfelder im Seilbahn- bzw. Kranbau. Was sich kompliziert anhört, ist es nicht, denn sie ergänzen sich ganz hervorragend. LCS Ludescher Cablecrane Systems ist Anlagenbauer für Seilkrananlagen und Materialseilbahnen für Schwerlasten, während Gantner Seilwinden und Seilkrä-
ne sowie deren Steuerungen und andere Komponenten für Seilbahnanlagen entwickelt und produziert. In diesen Nischenbereichen sind Unseren Mitarbeitern wird jegliche Freiheit und Flexibilität gewährt, die sie benötigen, um ihre Arbeit mit Freude, Motivation und Erfolg erledigen zu können. Joachim Seyr, Geschäftsführer Gantner Seilbahnbau, Prokurist LCS
die Schwesterunternehmen ganz vorne am internationalen Markt, die Geräte und Anlagen sind dann auch weltweit von Australien über Süd-
amerika bis Asien im Einsatz. Und auch beim Bau des Obervermuntwerkes II vertrauen die Bauherrschaften auf die Technik aus Sulz. Mit einem vergleichsweise kleinen Team von 45 hochqualifizierten Mitarbeitern bei Gantner und neun ebenso qualifizierten Mitarbeitern bei LCS werden preisgekrönte technische Lösungen wie ein Komplettservice für den Pipelinebau angeboten und die Zusammenarbeit mit großen internationalen Konzernen durchgeführt. Ausgebildet wird in Sulz auch: Derzeit lernen sechs Lehrlinge bei LCS und Gantner.
DATEN UND FAKTEN ■ Firmensitz: LCS Ludescher Cablecrane Systems, Gantner Seilbahnbau, Industriestraße 8, Sulz-Röthis ■ Inhaber: LCS: Knünz GmbH (50 %), Christoph Ludescher (50 %) ■ Gründungsjahr: Gantner 1948, LCS Cable Cranes 1989 ■ Standorte: 2 (Sulz, Vancouver) ■ Mitarbeiter: 45 (Gantner), 9 (LCS) ■ Lehrlinge: 6 ■ Export: weltweit
Begründung der Jury: Die Unternehmen Gantner Seilbahnbau und Ludescher Cablecrane Systems sind in einer Nische sehr erfolgreich und zeigen, dass man auch als kleines Unternehmen am Weltmarkt reüssieren kann.