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2014_09_28_Gartenlust

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Garten

Nr. 17 / 09-2014 Nr 09 2014

Die Wohn- und Gartenfibel f체rs rs L채ndle

Erntezeit Neuer Trend: Fermentieren Gewinnspiel: Buchverlosung Karotten auf der Spur

Mit enm u l A-B erb FLOR rtenbew Ga und 2014 der von eiten A S a r t L x 16 E LORA-GA F


editorial

Bald geht’s ans Eingemachte Eine positive Regenbilanz für den Winter

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er Sommer hat uns ein g'höriges Schnippchen geschlagen. Feucht, regnerisch und kühl gestaltete sich die lang herbeigesehnte warme Jahreszeit und lässt die Hobbygärtner eine gemischte Bilanz ziehen. Den Tomaten, Zucchini oder Kürbissen machte der Regen nämlich ganz schön zu schaffen, Kartoffeln, Pflaumen oder Äpfel fühlen sich hingegen bei nassem Wetter pudelwohl. Deshalb heißt es auch in diesem Sommer wieder: an die Töpfe, fertig, los. Denn sind wir doch mal ehrlich zu uns selbst. Der Sommer schmeckt im Winter sowieso noch um vieles besser. Darum widmen wir diese Herbstausgabe der Gartenlust einmal mehr den kulinarischen Gartenthemen und wünschen Ihnen viel Spaß, wenn Sie nun die Früchte Ihrer Arbeit ins Glas packen.

Ihre Marion Hofer Impressum: Medieninhaber: NEUE Zeitungs GmbH ■ Herausgeber: Dipl.-Journ. Heidrun Joachim ■ Redaktion: Marion Hofer ■ Anschrift des Herausgebers, des Medieninhabers und der Redaktion: A-6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1 ■ Texte und Fotos: Marion Hofer, Dietmar Hofer, Oliver Huber, Dietmar Stiplovsek, Bernd Hofmeister, Philipp Steurer, Shutterstock, Harald Rammel, Roland Paulitsch, Freya Verlag/Halmos Monika, Niggbus ■ Layout: Nicol Metzler ■ Umsetzung: Anja Schutti ■ Anzeigenberatung: Russmedia GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach, Tel. 05572 501-0

Ab in den

H erbst... Einladung zur Herbstzeit bei Rosen Waibel Mäder, Bregenz, Götzis, Rankweil und Altstätten CH

Tauchen Sie ein in die Herbstzeit und in die Herbstfloristik bei Rosen Waibel. Genießen Sie das herbstliche Farbenspiel der regionalen Pflanzen und Schnittblumen aus dem Hause Waibel. Ein großes Herbstsortiment lädt zum verschönern Ihres Zuhause ein in Ihrer Gärtnerei und Blumenfachgeschäft in Ihrer Nähe! Mehr Infos auf: www.rosenwaibel.com/aktuelle-events.html Mäder, T 0 55 23 / 625 41 · Götzis, T 0 55 23 / 54 480 · Bregenz, T 0 55 74 / 860 42 · Rankweil, T 0 55 22 / 45 775 · Altstätten (CH), T 071 / 755 07 28

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Garten


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Inhalt

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Skurrile Entdeckungsreise 04

FLORA-Extra

Im verwunschenen Garten von Monica und Günter Katzenmeyer

Alle Sieger des Blumen- und Gartenwettbewerbes 2014

Gemeinsam ernten

Haltbar durch Bakterien

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Erntedank im Gemeinschaftsgarten in Feldkirch-Tosters

Karotten für Kinder Schulprojekt der VMS Wolfurt macht Appetit auf Gemüse

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Sanjay Bösch ist Profi in Sachen Fermentieren

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Krut und Rüba ihobla

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Gesunde Termine für die ganze Familie

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schauen & genießen

Skurrile Entdeckungsreise Ein Garten, der sich selbst gestaltet hat Monica Katzenmeyer (73) hat vor einem alten Rheintalhaus in Meiningen ein skurril anmutendes Eldorado geschaffen.

nicht nur das Ehepaar wohl, sondern auch Hund, Katzen, Pferde und die sich inzwischen zahlreich vermehrten Goldfische.

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Das liebevoll restaurierte, gut 500 Jahre alte Rheintalhaus haben die Katzenmeyers 1983 gekauft. „Damals war rundherum nur Kies und Schotter“, erinnert sich die 73-Jährige an den trostlosen Anblick. Und obwohl sie bis auf zwei Bäume alles selbst angepflanzt hat, ist sie überzeugt, dass sich der Garten selbst gestaltet hat. „Es lag mir fern, das grüne Wohnzimmer zu dekorieren“, versichert die Antiquitätenhändlerin und scheint zu bemerken, dass es einem Außenstehenden schwerfällt, ihr zu glauben.

ausche Schwiegermutter gegen Goldfisch. Die Freundin von Monica Katzenmeyers Sohn schien den Romantitel von Bestsellerautorin Sabine Zett nicht allzu wörtlich genommen zu haben. Jedenfalls pfiff sie auf das eine wie auch auf das andere und suchte vielmehr das Weite. Die hellroten Karpfenfische jedoch „vergaß“ die junge Frau. Ein Glücksfall für die schwimmenden Haustierchen, denn sie landeten dadurch inmitten eines einzigartigen Paradieses. Der Garten der ausgebildeten Kunstrestauratorin und ihres Ehemannes Günther erinnert ein bisschen an das grüne Eldorado von Beth Chatto. Die Engländerin, der es gelang, einen der meist bewunderten Gärten ihres Landes anzulegen, liebt das Unkonventionelle und beeindruckt dabei auf einzigartige Weise. Auch Monica Katzenmeyer schaffte es, die Magie eines historischen Ortes einzufangen und zu erhalten. So enstand in Meiningen ein außergewöhnlicher Garten Eden, der wahrlich verzaubert. Im Schatten der alten Bäume, auf der kleinen Insel mitten in der Teichlandschaft, fühlt sich

Liebevoll restauriert

Denn die vielen kleinen Schätze, wie etwa die kleine weiße Meißenfigur, die die Öffnung eines Baumstammes ziert, der aus Holz geschnitzte „Willkommenszaunkönig“ oder die aus Bierdosen hergestellte Ziege, die aus Mexiko stammt und den Latten-Zoo vervollständigt, haben alle ihren Platz gefunden. Sie laden ein, im wundersamen Garten weiter auf Entdeckungsreise zu gehen, um ein paar Schritte weiter erneut fündig zu werden. Im Holzstapel „lebt“ die „Feuerfrau mit ihrem kopflosen Kind“. Keine Schmuckstücke. Die beiden weißen Masken wurden von Moni-

Die gelernte Kunstrestauratorin ist eine große Tierfreundin.

ca Katzenmeyer mit einer ehrbaren Aufgabe betraut. Ihnen obliegt es, das Feuerholz zu beschützen. Die Gartenbesitzerin hat die Figuren in einer Schachtel voller Scherben entdeckt. Überhaupt sind es oft Gegenstände, die im herkömmlichen Sinn keinen materiellen Wert besitzen, doch sie tauchen den Garten von Monica und Günther Katzenmeyer in ein märchenhaftes Ambiente und in einen Ort, der – wenn man ganz fest daran glaubt –Wünsche erfüllt. Wann es soweit ist? Die Familie Katzenmeyer wird es uns wissen lassen.

In Monica Katzenmeyers Garten gibt es sehr viel und immer wieder etwas Neues zu entdecken.

Garten

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Des Gartens neue Kleider Der Herbst liebt ein mildes Farbenspiel Jahreszeitlich bedingt, wechselt der Garten sein Aussehen. Einem frischen Frühling folgt ein farbintensiver Sommer, der schließlich den dezenteren Herbsttagen Platz macht. Jede Gartenzeit bezaubert auf ihre Art!

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ir stehen jetzt auf der Schwelle zum Herbst. Langsam verlässt das Grün die Blätter und die Grundfarben treten hervor. Mit Sonne garniert, zählen die Herbstblätter zum Schönsten, was die Natur hervorbringt. Ernten werden dieser Tage eingefahren, Obst und Gemüse gelagert

Kontrastreiche Farbpalette. 6

Garten

und die Beete winterfit gemacht. Nun ist es Zeit für allfällige Umgestaltungen. Sei es im Beet vor dem Haus, am Balkon oder bei der Wildhecke hinten im Garten. Wechseln macht Sinn Jede Änderung sollte jedoch die Frage nach dem Nutzen vorangestellt werden. So wird Verlebtes und unschön Gewordenes durch Attraktives und Pflegeleichtes ersetzt. Vor allem an die belebtesten Bereiche des Gartens gilt es zu denken, denn schließlich sollen diese ganzjährig einladend wirken.

Abwechslung im Beet.

Keine Terrasse sollte im feinen Endsommerlicht pflanzenlos sein, ebenso kein Eingangsbereich. Waren es im Frühling Zwiebelpflanzen, die den Ton angaben, folgte im Sommer der reichblühende Flor der Wärmeliebhaber. Diese Pracht schwindet langsam. Lediglich herbstblühende Stauden und Dahlien halten jetzt noch tapfer die Stellung, gelegentlich assistiert von eleganten Gräsern. Somit

ist es Zeit, dem Garten etwas mehr Pep zu geben! Jetzt treten die Blattschmücker aufs Tapet. Buntblättrige Heuchera, Hosta, Efeu, Günsel, Salbei und Sedum-Arten eignen sich bestens für dauerhafte Pflanzengemeinschaften. Unschlagbar für Beet und Balkon sind aktuell Eriken, Callunen und Chrysanthemen. Diese altbekannten Spätblüher wirken durch kräftige Farben und sind fixer, robuster


pflanzen & pflegen

Bestandteil jeder Herbstbepflanzung. Gern auch kombiniert und adrett dekoriert. Auf Situation reagieren Veränderungen gibt es nicht nur jahreszeitlicher Art. Besitzer wie Gärten durchlaufen verschiedene Phasen ihres Daseins. Was der jungen Familie recht und teuer war, verliert mit den Jahren an Charme und Funktion. Jetzt gilt es, den Garten anzupassen. Zu groß gewordene Gehölze werden reduziert, andere neu gepflanzt, Beete umgestaltet, nicht mehr benötigte Spielplätze rückgebaut oder machen vielleicht einem lang ersehnten Feuchtbiotop Platz. Prüfen Sie Ihre Ansprüche an den Garten und haben Sie den Mut, den Freiraum danach umzugestalten. So haben Sie mehr Freude damit. Auf Wunsch helfen Ihre Gärtner gerne. Durch gute Pflanzenkenntnisse und viel praktische Erfahrung können durch sie auch schon länger aufgeschobene Projekte unkompliziert verwirklicht werden. So sparen Sie Kraft für die wesentlichen Dinge im Leben! Selbstversorger? Gehören Sie auch zu den Menschen, die gerne selbst Obst und Gemüse ernten wollen? Dann bietet sich jetzt die Gelegenheit zur Neupflan-

zung von Nasch- und Obstgehölzen. Mitte Herbst gesetzt, starten diese Pflanzen gut in die kommende Gartensaison und bringen vielfach schon im nächsten Sommer erste Ernten. Gemüse aus dem eigenen Garten steht ganz oben in der Gärtnersgunst. Warum nicht auch bequem im Hochbeet gärtnern? Da jetzt einiges an Schnittgut und Kompostmaterial anfällt, könnte dieses gleich hervorragend zum Befüllen eines neuen Hochbeetes genutzt werden! So beginnt die neue Gartensaison im Stehen und ganz nebenbei stellt das Hochbeet ein elegantes Gartenmöbel dar.

Wärmeliebende Kübelpflanzen sind jetzt auf ihre Reise ins Winterquartier vorzubereiten. Dabei ist der tägliche Blick auf den Wetterbericht ein Muss, denn viele Sommerfrischler fühlen sich schon bei tiefen Temperaturen unwohl. Geschweige denn beim ersten Frost. Es ist nun Zeit die Düngung einzustellen und das Wässern etwas zu reduzieren. Die Pflanzen sind auch gründlich auf Schädlinge zu kontrollieren.

Mach es dir leichter Wer will die Zeit im Garten nicht genießen? Daher gilt es zu prüfen, ob der Freibereich ums Haus nicht pflegeleichter gestaltet werden kann. Mähroboter reduzieren den Arbeitsaufwand auf Rasenflächen. Eine andere Erleichterung sind Wiesenflächen, die nur zweimal im Jahr gemäht werden. Sie bieten dabei auch vielen Gartenbewohnern und Bienen Lebensraum und reduzieren unseren Arbeitsaufwand. Bodendecker verdrängen Beikräuter und helfen so ebenfalls, unnötige Arbeitszeit einzusparen. Hier bekommen Sie beim Gartenprofi allerhand Tipps, wie Sie aus Ihrem Garten einen Ort der Freude machen. Es muss ja nicht gleich eine Totalrenovierung werden. Oft reichen schon kleinere Korrekturen hier und da. ANZEIGE

Fetthenne, ein später Bienenfreund.

Einwintern von Gartenpflanzen

Einen Hinweis auf Blattläuse, Schildläuse und Weiße Fliegen gibt ein schwarzbrauner Belag auf den Blättern. Gesprenkelte Blätter lassen auf winzige Spinnmilben schließen. Sie sind besser mit einer Lupe erkennbar. Befallene Pflanzen dürfen nicht ins Winterquartier. Mehrmalige gründliche Kaliseife-Behandlungen schaffen Abhilfe. Dabei sollten die Pflanzen aber nicht in der prallen Sonne stehen. Durch den Rückschnitt auf ein Drittel der Krone lässt sich bei Geranien-, Fuchsien-, Solanum- und Wandelröschen-Stämmchen Platz im Winterquartier sparen. Viele Winterstandorte sind nicht ideal. Als Faustregel gilt, je wärmer ein Standplatz, umso mehr Licht und Wasser benötigt die Pflanze. Optimal für die meisten Kübelpflanzen sind Temperaturen zwischen vier und sechs Grad Celsius. Ein möglichst später Einräumtermin und gutes Lüften im Winterquartier an milden Tagen tut den Pflanzen wohl.

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Eine Oase für die Seele Wohlgefühl im Gemeinschaftsgarten Gemeinsames Gärtnern ist im Trend. In Feldkirch wird dies mehrfach gelebt. Beim „Urban Gardening“ im Reichenfeld oder in Tosters, wo sich Anfang des Jahres eine Gruppe zusammengeschlossen und ein Projekt entwickelt hat.

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as gemeinsame Miteinander tut gut, sagt Marion Wachter (im Bild oben in der Mitte stehend), die gemeinsam mit ihrem Sohn Benedikt (im Bild mit seiner Tochter) zu Beginn dieses Jahres das Projekt an der Schnittstelle der Wolfgangund Schregenbergstraße in Tosters initiiert hatte. Die Üppigkeit, die innerhalb weniger Monate aus einem Stück Grün entstanden ist, überraschte aber selbst die Naturlieb-

haberin. „Wir hätten nie damit gerechnet, dass wir so viel ernten würden“, spricht die selbstständige Unternehmensberaterin für die gesamte Gruppe. Ob gelber Zucchini im XXL-Format, orange-leuchtende Kürbisse, knallig-rote Tomaten oder dezentfarbenes Kohlgewächs der weite Teile über 1000 Quadratmeter verwandelten sich in den vergangenen Wochen in eine riesengroße Gemüsekiste. Anderen eine Freude bereiten

Beim gemeinsamen Ernten wird das Wir-Gefühl in allen Facetten sichtbar. 8

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Doch der Ertrag ist nur die eine Komponente des Projektes. Die andere – wesentlich tiefergreifende – ist, die Entwicklung eines Gartens von der Ganzheitlichkeit her zu betrachten. „Deshalb war von Anfang klar, dass wir nicht einen bloßen Nutzacker errichten wollten, sondern eine grüne Landschaft, in der auch die Blumen voll zur Geltung kommen“, erklärt die 50-Jährige. Denn erst durch diese Gesamtheit wird der Garten auch zur Oase für die Seele, an der auch der bloße Betrachter teilhaben kann. „Wenn Menschen stehen bleiben, sich an den bunten Blüten erfreuen und sich die Freude in ihren Gesichtern widerspiegeln, gibt uns das viel Energie“, hat Marion Wachter diese Glücksmomente kennen und


schätzen gelernt. Das Ritual des gemeinsamen Erntens im Herbst ist für sie auch ein Symbol, um Vergangenes und Zukünftiges mteinander zu verbinden. Einerseits, weil in einem Garten immer irgendetwas wächst und geerntet werden kann und andererseits, weil das Zusammensitzen auch die Möglichkeit bietet, um über Erfahrungen zu diskutieren und in der ruhigeren Winterzeit die Entwicklung zu analysieren. „Erfahrungen zu machen 266823

ist die eine Seite, sie auch zu integrieren, die andere“, drückt es die Feldkircherin ein wenig philosophisch aus. Doch generell scheint sich die Gartenwelt zunehmend zu vernetzen. So spielt das Thema auch in der Bodensee-Akademie, bei der Marion Wachter Mitglied ist, eine zunehmende Rolle. Diese Plattform für freie Lern- und Arbeitsgemeinschaft hat sich der nachhaltigen Entwicklung verschrieben. Auch Gartenfreunde tauschen sich über die

Akademie aus. Ein spannender Bereich ist für die Unternehmensberaterin auch die Gruppendynamik, die durch ein gemeinsames Gartenprojekt automatisch entsteht. Das Wichtigste sei dabei, dass kein Gefühl des Müssens entsteht. „Niemand soll sich zu irgendwas gedrängt fühlen.“ Und wenn einmal niemand Zeit hat, übernimmt die Natur die Agenden im Garten. „Wir haben ja nicht den Anspruch der Perfektion“, bringt sie es auf den Punkt.

Herbstliche Grüße vom Blumentreff Karg

Der Herbst lädt mit einer Vielfalt an Gräsern, Purpurglöckchen, Sedum, Calluna, Silberkörbchen, Alpenveilchen uva zum Pflanzen ein. Vorbeischauen lohnt sich! Wolfurt, Grenzstraße 44, T 05574 7136930 | Egg, Kaufhaus der Wälder, T 05512 20589

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Spaß beim Möhrenschnipfeln „Karottenprojekt“ kam unheimlich gut an Gemüse-Muffel? Von wegen! Die Kinder der Mittelschule Wolfurt langten bei Smoothie, Apfel-Karotten-Rohkost und Möhrenchips g'hörig zu.

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arf i wirklich no ons näma?“ Das Staunen steht dem Elfjährigen ins Gesicht geschrieben. Dreimal hat der Schüler der Mittelschule Wolfurt schon zugelangt. Dass er sich tatsächlich auch noch ein viertes Glas der leckeren Smoothies nehmen darf, lässt ihn große Augen machen. Genüsslich nippt er zuerst, bevor der leckere

grüne Saft mit wenigen Schlucken in die Kehle gleitet. Die Bäckchen längst rot vom Feuereifer mit dem er beim „Karottenprojekt“ dabei ist. So wie auch seine Schulkameraden der 2d Klasse, die mit ihren Lehrern Silvana Opacic und Benjamin Ohr in den neuen OGV-Schopf in Wolfurt gekommen waren. Die Möhren-Wunderwelt Noch im vergangenen Schuljahr haben die Kinder die Karotten gesät. Vier verschiedene Sorten, um ihnen die Vielfalt deutlich zu

kurz gesagt „Die Kinder waren so begeistert, dass sie gleich fragten: Dürfen wir nächstes Jahr wiederkommen.“ Renate Moosbrugger, OGV Wolfurt

Schwerarbeit: das Karottenhobeln. 10

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machen. Die „Purple Haze“ beispielsweise ist eine besonders süße Rübe oder die Rolanka, die einen ebenso kräftigen und süß-aromatischen Geschmack hat. Und nicht zu vergessen die gelbfleischige Yellowstone-Möhre

Die grünen Smoothies kamen gut an.

oder die Maroschka. Dazwischen hat Renate Moosbrugger vom OGV Wolfurt die JungGärtner angewiesen, Zwiebeln zu setzen. „Das ist ein kleiner Trick, um die Karottenfliege zu vertreiben“, weiß die Expertin. Worin jedoch die ganz besondere Faszination bestand, war die Tatsache, dass aus einem millimeterkleinen Samenkorn einmal ein leckeres und doch recht stattliches Gemüse werden soll. Wahrlich eine Wunderwelt, der


ein besonderer Zauber innewohnt. Jetzt im September ist die Zeit der Ernte und der Verwertung gekommn. Die leckeren selbst gemachten Smoothies lehrten die Kinder, dass auch das Karottengrün essbar ist. Zusammen mit einer handvoll Babyspinat und Bananen entstand im Mixer ein leckerer gesunder Frischekick. Eine Mischung, die es ebenso in sich hatte, war die

Bis zu

Apfel-Karotten-Rohkost. Ganz hoch im Kurs standen jedoch die Karottenchips. Die gingen wahrlich weg wie die warmen Semmeln. Doch den Mittelschülern hat es nicht nur supergut geschmeckt, das ganze Karottenprojekt hat ihnen unheimlich gut gefallen. „Und mich freut es, wenn ich sehe, wie gut es den Kindern tut“, sagt Renate Moosbrugger, die sich mit anderen OGV-Mitgliedern ehrenamtlich in den Dienst der Sache gestellt hat.

Kurstipp Flechtkurs im neuen OGV-Schopf in Wolfurt 31. Oktober, 14 Uhr, im Schopf (Flotzbachstraße 30, Wolfurt). Anmeldung bis 8. Oktober bei Sigrid Schertler, Tel. 0664 8464782 oder schertler.sigrid@utanet.at

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Firmenfläche als grüne Lunge Gelungener Beitrag zur Artenvielfalt Grün bepflanzte Betriebsflächen erfreuen nicht nur das Mitarbeiterauge. SIe tragen auch zur Reduktion von Emissionen bei.

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rüne Lungen auf Firmengeländen. Ein Trend, der in Vorarlberg auf dem Vormarsch ist. Das Rankweiler Unternehmen Nigg-Bus hat nun sogar für sein Engagement den Mitwelt- und Energiepreis vom Land Vorarlberg erhalten. Im Früh-

jahr wurde das 9000 Quadratmeter große Betriebs-Areal in eine Natur-Oase verwandelt. „Über 750 heimische Bäume, Sträucher, Stauden, Kräuter und Wildblumen sorgen für einen einmaligen Blickfang und dienen auch als Ruhepol für die Mitarbeiter“, erklärt Geschäftsführer Alfred Herburger. Eine Magerwiese entstanden Die naturnahe Neugestaltung des Firmengeländes erfolgte im Rahmen der Sanierung und Erweiterung des Betriebsgebäudes. „Unser Bestreben war es, zur Erhaltung der Arten-

Wir reinigen, sanieren und gestalten neu: Stiegen, Terrassen, Hauseingänge und Vorplätze

Ihr Meisterbetrieb

vielfalt beizutragen“, so Herburger. Die grüne Oase ist aber auch ein sichtbares Zeichen für umweltgerechtes und nachhaltiges Denken und Handeln. Auf den betrieblichen Reserveflächen entstand während des Sommers eine Magerwiese. Steinhaufen, ein Totholzplatz, Regenwasser- und Trockenbiotope sowie eine Trockensteinmauer bieten Lebensraum für viele Tierarten. Im Zentrum des Geländes befindet sich nun unter einer vierzig Jahre alten Rotbuche ein Pausenbereich für die Mitarbeiter. Sämtliche Parkflächen wurden als versickerbare Flächen mit Mergelbelag für Pkw oder Schotterrasen für Busse ausgeführt.

Pflanzen aus kontrolliert biologischem Anbau: Stauden, Gräser, Kräuter, Rosen, Beeren, Gehölze Staudengärtnerei Elke und Thomas Kopf Haltestelleweg 2, 6832 Sulz T 05522 / 44515 www.stauden-kopf.at

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Sieger-Gala des FLORA-Jahres Sie haben den Abend zum Fest gemacht Blumen sind die Sprache unserer Träume, Sehnsüchte und Wünsche. Hören Sie gut zu – ihre Blüten weisen Ihnen den Weg ist Paradies!

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ärten sind eine wunderbare Welt für sich. Sie sind viel mehr als nur eine Ansammlung von Blumen, Pflanzen, Sträuchern oder Bäumen – sie sind das Spiegelbild ihrer Besitzer. Zeig mir deinen Garten und ich sag dir wer du bist! Unsere Flora-Jury hatte sich auch in diesem Jahr wieder auf den Weg zu den schönsten grünen Oasen gemacht und mit der Kamera, die Vielfalt, die sich ihr bot, festgehalten. An dieser einzigartigen Entdeckungsreise haben wir Sie heute Abend teilhaben lassen. Wir

haben Sie mitgenommen in die wunderbaren Gärten der Landessieger, haben mit Ihnen einen Blick in liebevoll gestalteten Gastgärten geworfen und sind gemeinsam durch Vorarlbergs schönste Gemeinden gefahren. Jetzt wo sich mit der FLORA-Gala auch das Gartenjahr zu Ende neigt, wollen wir Ihnen noch eines mit auf den Nachhauseweg geben: Sie als Besitzer eines kleinen Paradieses haben dieses Fest zu etwas Einzigartigem werden lassen. Wir danken Ihnen dafür und freuen uns, Sie auch im nächsten Jahr wieder dabei zu haben.

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Vorwort

FLORA-Jury

Echter Höhepunkt

Unsere fachkundigen Experten

Die FLORA-Gala ist auch für die NEUERedaktion alljährlich ein Höhepunkt. Sie ist ein großes Stück Identifikation mit der Region und drückt die Verbundenheit mit dem Grün aus, das unser Ländle so lebenswert macht. Was mich besonders freut, ist, dass an diesem Abend jene Menschen im Vordergrund stehen, die das ganze Jahr über mit großem Einsatz dafür sorgen, dass unser Land in eine bunte Oase verwandelt wird. Sie haben es sich mehr als verdient, dass ihnen ein Fest gewidmet ist. Ich wünsche mir, dass Sie diesen Abend – so wie ich – in vollen Zügen genießen und freue mich schon auf viele Anmeldungen für die FLORA im nächsten Jahr. Dipl.-Journ. Heidrun Joachim Chefredakteurin

Ing. Harald Rammel: Juryleiter, Gartenbaureferent LWK Vorarlberg.

Primus Huber: Gärtnermeister, Garten- und Landschaftsgestalter.

Erika Nägele: mehrfahre Landessiegerin, langjähriges Jurymitglied.

Ing. Gebhard Bechter: Gärtnermeister, Gartenbaureferent i. R.

Mag. Sandra Feurstein: Koordiantorin FLORA Blumen u. Gartenbewerb.

Andreas Dür: Gärtnermeister, Zierpflanzenproduzent.

Nathalie Roithinger, MA: Marketing NEUE & NEUE am Sonntag.

Markus Karg: Gärtnermeister, Obmann der Vorarlberger Gärtner.

Den richtigen Rasenroboter für Ihre Bedürfnisse! Bei Josef Böhler finden Sie, dank kompetenter Beratung und einer großen Auswahl, das für Sie passende Gerät! Zum Beispiel den neuen iMow Robotermäher: Schnell, intelligent & effizient.

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Impressionen

Alle Teilnehmenden sind auf ihre Art Sieger Die Wunder der Natur faszinieren stets aufs Neue. So geht es auch den Jurymitgliedern der FLORA-Gala, die sich jedes Jahr im August auf den Weg machen, um die schönsten und außergewöhnlichsten Gärten für sich zu entdecken. Sie reisen dafür durch das Land, halten alles auf Fotos fest, um die Eindrücke bildlich vertiefen zu können. Manches entpuppt sich als Schnappschuss, anderes wiederum offenbart erst beim zweiten Hinschauen die volle Wirkung. Gemeinsam ist dem Jury-Team, dass es sorgfältig und gewissenhaft die Grünlandschaften aller Teilnehmer am FLORA-Wettbewerb genau unter die Lupe nimmt. Dass die Meinungen durchaus einmal unterschiedlich sein können, liegt in der Natur der Sache. Auch wenn es letztlich Gewinner in den einzelnen Kategorien gibt, sind doch alle auf ihre Art Sieger. Tragen doch alle Teilnehmenden dazu bei, dass sich die Pflanzenwelt im Ländle voll entfalten kann.

Spätsommerträume

gibt es wieder tolle Ludescher-Aktionen, die wöchentlich wechseln. Diese reichen von Preisaktionen bei Chrysanthemenbüschen, Cyclamen, Tulpenzwiebeln und Violen bis hin zu kleinen Geschenken. Besuchen Sie die Gärtnerei Ludescher – es wird sich lohnen!

Das heurige Gartenjahr ist noch lange nicht zu Ende. Der September ist der Beginn einer wunderschönen Zeit im Garten. Obwohl das Farbenspiel etwas gedämpfter ist, lässt die riesige Pflanzenpalette Raum für jeden Geschmack: für flammende Farbkombinationen aus Gelb, Orange und Rot genauso wie für klassisches Weiß, pastellfarbene Rosa-Töne, sattes Grün oder naturverbundene Erdfarben. Wunderschön sind auch die verspielten Gräser, die im Wind wiegen und jedem Arrangement einen Hauch von Leichtigkeit verleihen.

Riesiges Sortiment

Pflanzen-Oase Balkon

In der Gärtnerei Ludescher wird auch das Herbstsortiment mit viel Hingabe selbst produziert. Neben den klassischen Violen, Chrysanthemen und Callunen besticht das gesamte Herbstzauber-Programm. Hier ist für jeden etwas dabei. Bei den Heidepflanzen ist die neue Sorte „Twin-Girls“ mit zwei Blütenfarben in einem Topf ein echter Renner. Enormen Zuspruch findet auch die neue winterharte Erica arborea. Mit ihrem bizarren Wuchs sorgt sie für ein ganz besonderes gestalterisches Element – egal ob in Grün oder Gelb.

Gärteln auf dem Balkon ist nicht nur in Großstädten ein Mega-Trend, sondern gewinnt auch bei uns immer mehr Liebhaber. Kein Wunder – kann doch jeder Balkon in eine kleine grüne oder blühende Oase verwandelt werden. Ideal zum Ausspannen, Meditieren und Erholen! Dekorativ bepflanzte Gefäße sind immer ein hübscher Anblick. Gut angeordnet, verbrauchen sie fast keinen Platz.

Jede Woche eine JubiläumsAktion

KONTAKT & INFO  Gärtnerei Ludescher Riedle 10 6833 Klaus Tel. 05523 62525 www.gaertnerei-ludescher.at

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Herzlich willkommen St. Gallenkirch grüßt durch die Blume Blumen verschönern das Dorf St. Gallenkirch und erfreuen das Auge der Bewohner und der Gäste gleichermaßen. Die liebevoll gehegte und gepflegte Bepflanzung trägt damit auch wesentlich zum florierenden Tourismus bei.

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erzlich willkommen – der Versuch, mit Blumen mehr zu sagen, als es die Sprache vermag, ist ungebrochen reizvoll. Und für Walter Kessler von der Gemeinde St. Gallenkirch jedes Jahr aufs Neue eine große Herausforderung. Umso größer ist die Freude über die Auszeichnung zur „Schönsten Gemeinde“. Gemeinsam mit Bürgermeister Ewald Tschanhenz konnte der Bauhof-Mitarbeiter mit dem grünen Daumen heute Abend die begehrte Sieger-Trophäe entgegennehmen. 1500 Pflanzen im Ort verteilt

kurz gesagt „Der Blumenschmuck in der Gemeinde wird von Walter Kessler mit besonderer Hingabe gepflegt.“ Bürgermeister Ewald Tschanhenz

„Die Flora Rose bedeutet für die Gemeinde St. Gallenkirch eine hohe Anerkennung für die jahrelangen Bemühungen in Sachen Blumenschmuck“, freut sich der Bürgermeister und vertritt die Überzeugung: „Gerade für eine Tourismusgemeinde hat die florale Präsentation einen besonderen Stellenwert, zumal wir bemüht sind, dass sich insbesondere auch der Gast wohlfühlt.“ Zirka 1500 Pflanzen verwandeln die flächenmäßig zweitgrößte Gemeinde des Landes in ein florales Schmuckstück. Dafür greift der mit 12.000 bis 15.000 Euro auch mal tiefer in die Gemeindekasse. Bürgermeister Ewald Tschanhenz, der als Hotelier selbst die

Flora Rose Schönste Gemeinden ■ ■ ■ ■

St. Gallenkirch Rankweil Bezau Riezlern

Wichtigkeit um die Schönheit des Dorfes und der damit verbundenen Wohlfühlatmophäre des Dorfes weiß, setzt alles dran, dass sich die Gemeinde am Fuße des Skigebietes Silvretta Nova um ständige Weiterentwicklungen und Verbesserungen bemüht. Besonderes Highlight Dass der eingeschlagene Kurs richtig ist, bestätigen die Nächtigungszahlen. Mit 600.000 Jahresnächtigungen nimmt der Montafoner Fremdenverkehrsort den dritten Platz ein. St. Gallenkirch liegt inmitten der drei Hochgebirge Silvretta, Rhätikon und Verwall, wo neben Wintersportlern auch Bergwanderer voll aur ihre Kosten kommen: Ein besonderes Highlight: die Kneippanlage in Gortipohl, deren Blumenschmuck bei der Jury besonders punktete.

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Kategorie I

Maria und Josef Schwendinger aus Dornbirn.

Cornelia und Günter Nikolussi aus Lauterach sind überzeugt: „Unser Garten macht

uns jeden Tag zu Siegern.“

Irene Stark aus Sonntag.

Blumenschmuck am Haus mit Vorgarten

bar, wie viel Liebe zum Detail hinter dem herrlichen Blumenschmuck steckt“, erklärt Harald Rammel, Vorsitzender der FLORAJury. Auch Herlinde und Gebhard Linder sind große Blumenfreunde. Pelargonien am Balkon, Fuchsienstämme im Zufahrtsbereich und auch bestens versorgte Pflanzen im Eingangsbereich zeugen vom Können der Emsrüttner. Als echter Hingucker punktet das Haus von Herma Lingg aus Alberschwende bei der Jury. Stil von Haus- und Blumenschmuck harmonieren perfekt.

Vorgärten sind das Aushängeschild eines jeden Hauses. Wer wagt nicht gerne einen Blick über den Gartenzaun, um die liebevoll gestalteten grünen Oasen oder die üppig blühende Blumenpracht am Fenster zu bestaunen. Wahrlich einen grünen Daumen beweist Christine Latzer aus Nenzing. Alle Fenster sind mit Geranien oder Pelargonien geschmückt, die mit den Fuchsien-

Herma Lingg aus Alberschwende.

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stöcken im Eingangsbereich und der blühenden Böschung, die vom Sitzplatz bis zum Garten reicht, sich als einziges Blumenmeer präsentieren. Zehn Landessieger wurden bei der FLORA-Gala 2014 gekürt. Sie alle leisten einen wertvollen Beitrag zum grünen Image des Landes. Überall, wo unsere Jury hinkam, blühte und duftete es. „Es ist unüberseh-

Landessieger Michael Pfeifer aus Gaschurn.


Gebhard Linder aus Hohenems.

Annelies Nesensohn, Zwischenwasser.

Durch die gekonnte Kombination von Fassade und Blumenbehang erzielt die Hobbygärtnerin einen ganz besonderen Effekt. Auch für Annelies und Josef Nesensohn aus Zwischenwasser gab es die volle Punkteanzahl. Und das nicht zum ersten Mal. Die Vorderländer Familie gehört zur absoluten Spitze der Vorarlberger Blumenfreunde.

„Das augenscheinlichste der Bewertungswoche war die Gestaltungsvielfalt der Grünräume.“

In Lauterach befindet sich der Garten von Cornelia und Günter Nikolussi. Der pompöse Blumenschmuck zieht sich ums ganze Haus. Ausschlaggebend für die Siegerbewertung war für die Jury aber auch der üppig blühende Naturrahmen um den Sitzplatz sowie der gute Pflegezustand der Pflanzen. Ob Josef Pürzl seiner Frau Elfriede in Sachen Blumenpflege das Wasser reichen kann, ist nicht sicher. Sicher ist aber, dass er ihre Blumen während ihres Spitalaufenthalts gewässert hat. Monika Rick aus Dornbirn ist ganz eindeutig in die Fußstap-

fen ihrer Mutter Marianne Hiller, selbst mehrfache Landessiegerin, getreten. Eine bestens gepflegte Mischung aus rosa, blauen und roten Surfinien begeistern und machen auch sie zur Landessiegerin. Maria und Josef Schwendinger hingegen warten mit einer klassischen Pflanzenauswahl, die hervorragend zum Stil des Hauses passt, auf. Und auch Irene und Anton Stark vom Türtschhof in Sonntag, deren bunt bepflanztes Haus an der Hauptstraße schon von Weitem auffällt, haben sich den Titel in diesem Jahr mehr als verdient.

Christine Latzer aus Nenzing.

Harald Rammel, Jury-Vorsitzender

Monika Rick aus Dornbirn.

Landessieger der Kategorie I Blumenschmuck am Haus mit Vorgarten ■ Annelies Nesensohn, Zwischenwasser ■ Irene Stark, Sonntag ■ Christine Latzer, Nenzing ■ Michael Pfeifer, Gaschurn ■ Maria und Josef Schwendinger, Dornbirn ■ Herma Lingg, Alberschwende ■ Gebhard Linder, Hohenems ■ Elfriede Pürzl, Wolfurt ■ Monika Rick, Dornbirn ■ Cornelia und Günter Nikolussi, Lauterach

132,0 Punkte 129,5 Punkte 128,5 Punkte 128,5 Punkte 128,5 Punkte 127,0 Punkte 127,0 Punkte 127,0 Punkte 126,0 Punkt 126,0 Punkte

Weitere Infos finden Sie auf der Homepage der NEUE Vorarlberger Tageszeitung: www.neue.at/kategorie/veranstaltungen-events/flora Elfriede Pürzl aus Wolfurt.

Garten

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Kategorie II

Loretta und Waltraud Doppelmaier aus Hard.

Ein Blick auf Gudrun Beneders Lieblingsplatz. Hier lässt es sich verweilen.

Garten als Wohn- und Erholungsraum

knapp 60 Prozent über wenigstens ein paar Quadratmeter Natur. Zwar klein, aber oho! Ein Beispiel ist Gudrun Beneder aus Hard.

Die Vorarlberger Gärten sind eines ganz bestimmt: eine starke Kraftquelle. Und die Bedeutung der grünen Oase vor der Haustüre wächst stetig. Nicht umsonst ist von einem „Haus- und Gartenland“ die Rede, wenn von Vorarlberg gesprochen wird. Zwar gibt es keine genauen Zahlen, aber schätzungsweise verfügen von etwa einhundert Haushalten

Der sehr attraktiv gestaltete Reihenhausgarten wird durch Betonsteinmauern strukturiert, die hervorragend mit der vielseitigen Bepflanzung harmoniert. Ebenfalls in Hard und nur für besondere Besucher, oder die Jury, einsichtig, ist das Dachgarten-Paradies von Loretta und Waltraud Doppelmaier. Weintrauben, Feigen, Ziergehölze als Blick-

Gertrude und Rudolf Höfle aus Götzis.

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Garten

Hannelore Graziadei aus Hohenems.

fang und mehrere Sitzplätze zum Verweilen bieten für zwei Generationen Erholung pur. Familie Graziadei hingegen bewohnt einen weitläufigen Grünraum in Hohenems. Vorgarten, Wassergarten, Blumenrabatte – viel Platz für Topfpflanzen ließen die Hobbygärtner besonders kreativ werden. Auch der Garten von Getrude und Rudolf Höfle in Götzis wird von einem großen Schwimmteich dominiert. Südlich des Hauses angelegt mit mehreren Sitzplätzen,

Anita und Thomas Katschnig aus Höchst.


Gerda und Vinzenz Konzett aus Klaus.

Brigitte Matt aus Götzis.

um sich niederzulassen, verleihen die verschiedenen Skulpturen der Grünzone das gewisse Etwas.

„Der feuchte, wechselhafte Sommer forderte ganze Arbeit von den Hobbygärtnern. Toll gemacht!“

Anita und Thomas Katschnig in Höchst sind Autodidakten im Garten. Um eine herrliche Gartenanlage zu gestalten, legten die beiden selbst Hand an. Ein kleiner Teich, die mit Pflanzen raffiniert eingerahmte Laube am Brunnen oder der erhöhte Sitzplatz am Haus strahlen eine einzigartige Gemütlichkeit aus. Verbunden werden die Elemente durch eine selbst erstellte Natursteintreppe. Respekt! In Klaus bewohnen Gerda und Vinzenz Konzett einen perfekt gepflegten Ziergarten. Brigitte Matt aus Götzis hingegen setzt auf Zweckmäßigkeit. Auf kleinsten Raum fügen sich hier Sitz- und Grillplatz, dekorative Zierpflanzen und sogar kleinkronige Obstgehölze zu einem harmonischen Zimmer im

Isolde und Rudi Oldenburg, Feldkirch.

Andreas Dür, Jury

Freien zusammen. Enorm weitläufig wirkt hingegen das Grundstück von Isolde und Rudi Oldenburg in Feldkirch. Der bestens gepflegte Ziergarten weist jede Mange attraktive Gartenelemente auf. Eine schöne Einheit zwischen Haus und Garten stellt bei Elfi Stückler aus Mäder der Wohngarten, der von der ganzen Familie intensiv genutzt wird, dar. Ebeso wie bei Erika und Otto Vetter. Das parkähnliche Gelände in Lustenau ist eine einzige Augenweide und zeugt vom erlesenen Geschmack.

Erika und Otto Vetter, Lustenau

Landessieger der Kategorie II Garten als Wohn- und Erholungsraum ■ Erika und Otto Vetter, Lustenau ■ Loretta und Waltraud Doppelmaier, Hard ■ Hannelore Graziadei, Hohenems ■ Gerda und Vinzenz Konzett, Klaus ■ Isolde und Rudi Oldenburg, Feldkirch ■ Gertrude und Rudolf Höfle, Götzis ■ Gudrun Beneder, Hard ■ Brigitte Matt, Götzis ■ Elfi Stückler, Mäder ■ Anita und Thomas Katschnig, Höchst

132,0 Punkte 130,5 Punkte 129,5 Punkte 129,0 Punkte 128,5 Punkte 128,0 Punkte 128,0 Punkte 126,5 Punkte 126,0 Punkte 126,0 Punkte

Weitere Infos finden Sie auf der Homepage der NEUE Vorarlberger Tageszeitung: www.neue.at/kategorie/veranstaltungen-events/flora Elfi Stückler aus Mäder.

Garten

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Kategorie III

Maria Sperger aus Lustenau.

Carolin Kutzer aus Hard.

Anna Filler aus Hörbranz.

Der Wintervorrat ist gesichert.

Nutzgarten als Nahrungsquelle

„Der feuchte, wechselhafte Sommer forderte ganze Arbeit von den Hobbygärtnern. Toll gemacht!“

Tomatenstöcke entlang der Hauswand, Gemüse so weit das Auge reicht und – wie könnte es auch anders sein – ein üppiger Obstgarten, der die Vielfalt abrundet. Die 84-jährige Anna Filler aus Hörbranz versorgt mit ihrem Obst- und Gemüsegarten immerhin zwei Familien. Ihr Jungbrunnen? Welche Frage: Die „Sportart Gärtnern“ natürlich.

Friedrich Mayer aus Lauterach.

Auch für Carolin und Daniel Kutzer ist der Garten die Hauptnahrungsquelle. In der Harder Marktstraße, wo sich noch vor eineinhalb Jahren lediglich eine Ballspielwiese befand,

Landessieger der Kategorie III

125,0 Punkte 124,5 Punkte 121,5 Punkte 120,0 Punkte

Weitere Infos finden Sie auf der Homepage der NEUE Vorarlberger Tageszeitung: www.neue.at/kategorie/veranstaltungen-events/flora

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Garten

wachsen heute verschiedenste Tomatensorten neben Erbsen, Bohnen, Mais, Zucchini, Kohl, Salaten und vielen anderen Pflanzen. Das Ziel der beiden Harder ist die Selbstversorgung. Mit ihrem Engagement – die beiden arbeiten nur noch Teilzeit, um genügend Zeit in ihre grüne Vorratskammer investieren zu können – sind sie auf dem besten Weg. Und damit sich im Gemüseparadies nicht die Schnecken laben, gibt es die Laufenten-Polizei Laura und Laurin. Landessieg und reiche Ernte

Nutzgarten als Nahrungsquelle ■ Maria Sperger, Lustenau ■ Carolin und Daniel Kutzer, Hard ■ Friedrich Mayer, Lauterach ■ Anna Filler, Hörbranz

Andreas Dür, Jury

Gemüse ist auch die große Leidenschaft von Friedrich Mayer in Lauterach. Streng bewacht von einer originellen Vogelscheuche gedeiht übers ganze Jahr, was Mittags auf den Tisch kommt. Und auch bei Maria Sperger ist das ganze Grundstück ein einziger großer Nutzgarten. Neben dem Landessieg erwartet die Lustenauerin in diesem Herbst auch noch eine reiche Ernte.


Kategorie IV

Irmgard Bilgeri aus Hittisau.

Katja Moosbrugger und Mathias Erath aus Au.

Bauernhaus und Bauerngarten Bunte Sommerblumen zwischen Gemüseund Kräuterbeeten, dazu dicht mit Früchten behangene Beerensträucher – der Bauerngarten steht für Tradition, Schönheit und Harmonie und ist ein Stück Kulturgeschichte des ländlichen Lebens. Ein prachtvolles Beispiel ist das grüne Reich von Imgard Bilgeri aus Hittisau. Weithin sichtbar leuchtet einem eine knallige Blütenfülle aus blauen Petunien, roten Geranien und gelben Pantoffelblumen entgegen. Marianne Hiller aus Lingenau hat in diesem Jahr Rot zu ihrer Lieblingsfarbe erkoren. Als Meisterin ihres Faches erhielt auch sie die volle Punktezahl. Doch nicht nur auf dem Land, auch in der Stadt beherrschen es Hobbygärtner mit eindrucksvollen Bauerngärten für einen besonderen Hingucker zu sorgen. Sieglinde Holzner in Dornbirn begeisterte die Jury mit gesunden und kräftigen Pflanzen, was auch den Ausschlag für das gute Abschneiden beim FloraBewerb gab. Hoch über Hohenems thront das

Anwesen von Andreas Mathis. Man könnte fast sagen, die Schönheit des Bauerngartens ist eine Reise wert. Herrlich prallen in Rot- und Rosatönen blühende Blumenarrangements an den Fensterbänken. Sie sind eine Wonne zum Anschauen und bilden einen schönen Kontrast zur hellen Fassade des Bauernhauses.

Sieglinde Holzner aus Dornbirn.

Auch der Hof von Katja Moosbrugger und Mathias Erath ist ein Vorbild für die traditionelle Landeskultur in Vorarlberg und leistet einen wertvollen Beitrag für das Ortsbild von Au.

„Im Gegensatz zum Nutzgarten für Selbstversorger ist der Bauerngarten ein Ort der Erholung und eine Oase für die Sinne.“

Marianne Hiller aus Lingenau.

Erika Nägele, Jury-Mitglied

Landessieger der Kategorie IV Bauernhaus und Bauerngarten ■ Marianne Hiller, Lingenau ■ Irmgard Bilgeri, Hittisau ■ Sieglinde Holzner, Dornbirn ■ Katja Moosbrugger, Mathias Erath, Au ■ Andreas Mathis, Hohenems ■ Marianne Wohlgenannt, Dornbirn

132,0 Punkte 128,5 Punkte 127,0 Punkte 126,5 Punkte 126,0 Punkte 125,5 Punkte

Andreas Mathis aus Hohenems.

Weitere Infos finden Sie auf der Homepage der NEUE Vorarlberger Tageszeitung: www.neue.at/kategorie/veranstaltungen-events/flora Marianne Wohlgenannt aus Dornbirn.

Garten

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Kategorie V

Christine Angerer, Weiler.

Gerda u. Werner Hämmerle, Lustenau.

Judith Erne, Feldkirch.

Doris u. Fredi Brandstätter, Feldkirch.

Peter Joschika in Götzis.

Isabella Bär in Au.

Der etwas andere Garten

„Der viele Regen wird bei der Bewertung berücksichtigt. Dafür können die Teilnehmer ja nichts!“

Gartenstil ist Gedankenspiel, ist Lebensstil, ist Natürlichkeit in Form gebracht. Denn an keinem anderen Ort lässt sich Kreativität so individuell umsetzen. Ein bunter Mix unterschiedlicher Stile, ein zufälliges Sammelsurium verschiedenster Dinge, die Kombination von modernen Stücken und alten Schätzen macht den Charme eines „etwas anderen Gartens“ aus. Christine Angerer aus Weiler jedoch überbietet alles bisher Gesehene. Das alte Beiwagenmotorrad mit Zapfsäule jedoch haut einem vor Staunen regelrecht um. Ein-

Landessieger der Kategorie V Der etwas andere Garten ■ Gerda und Werner Hämmerle, Lustenau ■ Judith Erne, Feldkirch ■ Peter Joschika, Götzis ■ Doris und Fredi Brandstätter, Feldkirch ■ Isabella Bär, Au ■ Christine Angerer, Weiler

125,0 Punkte 126,5 Punkte 126,0 Punkte 124,5 Punkte 124,5 Punkte 124,5 Punkte

Weitere Infos finden Sie auf der Homepage der NEUE Vorarlberger Tageszeitung: www.neue.at/kategorie/veranstaltungen-events/flora

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Garten

Gebhard Bechter, Jury

fach cool. Bärig, wäre wohl das Kommentar von Hansi Hinterseer, wenn er Isabella Bärs Garten sähe. Der ist nämlich echt bärenstark, weil er nicht nur den Ansprüchen von drei Generationen gerecht wird, sondern in Kombination mit originellen Ideen, wie beispielsweise einen zum Tisch umfunktionierten Mühlstein oder der zum Gemüsebeet umfunktionierten Badewanne auch noch Vergangenheits-Charisma versprüht. Auch Doris und Fredi Brandstätter ließen sich viele ungewöhnliche Lösungen einfallen. Der mehrfach überbrückte Bachlauf beispielsweise beherbergt echte Raffinesse. Judith Erne aus Feldkirch begeistert durch ihr Engagement. Sie pflegt eindrucksvoll einen aus mehreren Vorgärten einer Reihenhaussiedlung zusammensetzten Gemeinschaftsgarten. Gerda und Werner Hämmerle punkten mit einer klaren Formensprache und Peter Joschikas Objekte passen wie die Faust aufs Auge. Naturlich alles selbst gemacht.


Kategorie VI

Hotel Zimba in Schruns.

Traube Braz, Außerbraz.

Hotel Löwen in Schruns.

Partennerhof in Partennen.

Gasthaus, Hotel und Gastgarten

Hotel Zimba. Die einladende Terrasse, der parkähnliche Gastgarten, der schön integrierte Kinderspielbereich sowie die blumengeschmückten Fassaden stachen der Jury ins Auge. Das Hotel Löwen in Schruns kann gut und gerne als Wahrzeichen bezeichnet wer-

den. Frisch renoviert setzt das Management auf Wohlfühlatmosphäre. Dazu gehört natürlich auch ein attraktiver Blumenschmuck. Der Partennerhof von Ingrid und Lothar Dona überzeugt mit Cortenstahl, Kiesgabionen und einer grünweißen Bepflanzung.

Kulinarisch, aber auch was das Ambiente betrifft, setzt der Gasthof Traube in Braz neue Maßstäbe. Wirtin Marianne Tauber schafft den Spagat zwischen traditionellen Werten und einer modernen Interpretation. Familie Ladurner führt in Schruns erfolgreich das

„Ein gemütlicher Gastgarten lädt zum Verweilen ein. Ich bin beeindruckt, welche Mühe sich die Gastronomen machen.“

Landessieger der Kategorie VI Gasthaus, Hotel und Gastgarten ■ Löwen Hotel Montafon, Schruns ■ Traube Braz, Außerbraz ■ Hotel Zimba, Schruns ■ Partennerhof, Partenen

131,0 Punkte 127,0 Punkte 126,0 Punkte 126,0 Punkte

Weitere Infos finden Sie auf der Homepage der NEUE Vorarlberger Tageszeitung: www.neue.at/kategorie/veranstaltungen-events/flora

Nathalie Roithinger, Jury und NEUE

Kategorie VII

Grün-Oasen in Unternehmen Grün als Image- und Wohlfühlfaktor, Pflanzen als Stresskiller – durchgrünte Firmenareale wie bei Vorwerk in Hard haben nachweislich positive Auswirkungen auf Mitarbeiter und Kunden.

„Unternehmen richten Gärten ein, in denen sich die Mitarbeiter entspannen können. Das bringt Entschleunigung.“ Primus Huber, Jury

Landessieger der Kategorie VII Grün-Oasen in Unternehmen Sowohl am neu gestalteten Eingangsbereich im Innenhof aber auch im Pausenraum setzt der Staubsaugerspezialist auf eine gepflegte Grünanlage.

■ Vorwerk Austria, Hard

131,0 Punkte

Weitere Infos finden Sie auf der Homepage der NEUE Vorarlberger Tageszeitung: www.neue.at/kategorie/veranstaltungen-events/flora

Garten

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Kategorie VIII

Margarethe Mathis aus Schwarzach.

Harald Bischof aus Dornbirn.

Licht im Garten Ein geschickt ausgeleuchteter Garten zieht auch nachts die Blicke auf sich. Um im Garten stimmungsvolle Akzente zu setzen, sind bewegliche Strahler die richtige Wahl. Sie werden an einem Spieß in die Erde gesteckt und beispielsweise auf eine üppige Baumkrone oder eine hübsche Beetpflanze gerichtet. Nur einzelne Pflanzen hervorheben, damit ein schöner Kontrast zwischen hell und dunkel entsteht. Für den hinteren Teil des Gartens eignen sich Lichtkugeln oder Bodeneinbauleuchten. Sie erzeugen ein Gefühl von räum-

„Gärten prägen das Ortsbild und sind Teil unserer Identität. Hier treffen sich Menschen, man kann sich zurückziehen und Energie tanken!“ Guido Salzmann, VKW

licher Weite und bieten einen schönen Blick in die Ferne. Licht aus der Tiefe bringen spezielle Unterwasserleuchten, mit denen sich Gartenteiche eindrucksvoll präsentieren.

Eine Alternative dazu sind Schwimmleuchten, die auf dem Wasser treiben und den Teich in romantisches Licht tauchen. Allen drei Siegern der Flora Tulpe ist es gelungen traumhafte Lichtakzente gekonnt in Szene zu setzen. Veronika Wild lässt mit einer Lichtkugel am Teich nicht nur die Hortensien, sondern auch die Skulptur am Ufer zur Geltung kommen. Auch die Rosen auf der gegenüberliegenden Seite werden von unten geschickt ausgeleuchtet. Von einem wahren Lichtermeer kann man bei Margaretha Mathis sprechen. Ein schlichter doch wirkungsvoller Kronleuchter beim Sitzplatz erzeugt eine romatnische Wirkung.

Flora Tulpe Licht im Garten ■ Harald Bischof, Dornbirn ■ Margaretha Mathis, Schwarzach ■ Veronika Wild, Hard Weitere Infos finden Sie auf der Homepage der NEUE Vorarlberger Tageszeitung: www.neue.at/kategorie/ veranstaltungen-events/flora Veronika Wild aus Hard.

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Garten


K(l)eine Schätze unterm Rollrasen Die Stadtverschönerer bei der Arbeit Bis zu 70.000 Blumenzwiebeln werden im Frühling die Gartenstadt Dornbirn wieder in voller Pracht erblühen lassen.

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er immer den Grünflächen in der Stadt zuleibe rücken will, stößt auf wenig Gegenliebe. „Die Dornbirner lieben die blühenden Verkehrsinseln und Parkanlagen“, weiß das verköpfige Stadtgärtnerteam, das durch das viele Lob die Wertschätzung ihrer Arbeit direkt erfährt. „Das ist auch das schöne an unserem Beruf“, erklären sie unisono. Besonders in den nächsten Tagen, wenn Andreas Dür, Thomas Wohlgenannt, Erich Feurstein und Mario Zanon wieder alle Hände voll zu tun haben, ist ihnen der Respekt der Blumenstädter gewiss. K(l)eine Schätze unterm Rollrasen

Narzissenfeld an der Stadtstraße.

Bis zu 70.000 Zwiebeln werden in den nächsten vier Wochen auf gut 100 grüne Plätze vergraben. Damit im Frühling Narzissen, Tulpen, Krokusse, Muscari und Kaiserkronen die Herzen der Vorbeiziehenden erfreuen. Letzere erfüllt auch noch einen weiteren Zweck . „Sie hält die Wühlmäuse wegen ihres

Hinschauen Wenn Sie im Ländle unterwegs sind, halten Sie die Augen offen. Wer könnte im nächsten Jahr die „schönste Gemeinde“ sein. Entscheiden Sie mit!

erbärmlichen Gestankes davon ab, die ausgelegten Zwiebeln zu vertilgen.“ Allerdings sind nicht immer die Nager der Grund, warum die Beete blumenleer bleiben. „Einmal hat uns eine Gruppe Kinder bei der Arbeit beobachtet“, erinnert sich Dür, „nachmittags kam dann ein Anruf der Stadtpolizei, die uns informierten, dass einige Jungs und Mädchen den Rollrasen beim Kulturhaus zurückrollen würden. Die Kids waren neugierig geworden und wollten nachschauen, was wir dort verteilt hatten. Die Enttäuschung war groß, als sie nur Blumenzwiebeln fanden. Darüber müssen wir heute noch lachen.“

Garten

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gestalten & dekorieren

Prächtig und bunt Inspirationen zur Herbstzeit Zieht der Herbst ins Land, beeindruckt er jedes Jahr aufs Neue mit seinem Farbenspektakel. Das bunte Laub der Bäume steht im Kontrast mit der Fülle an Herbstblüten, die uns mit leuchtenden Farben erfreuen.

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gal, ob im Kranz gebunden oder im herbstlichen Strauß zeigen die vielen Herbstmaterialien ihre große Wirkung, sodass es schlussendlich zu wahren Farbexplosionen kommen kann. Mit selbstgefertigten Gefäßen und Dekorelementen, welche raffiniert mit vielen frischen pflanzlichen Werkstoffen und Blumen arrangiert werden, kommt Herbststimmung auf. „Das große Angebot an in heimischem Klima gewachsenen Herbstpflanzen, wie Viola, Calluna,

Kürbisse sind dekorative Blickfänge.

Chrysanthemen und vielen weiteren Herbstpflanzen, aber auch blühende Gartenrosen, Gräser und Stauden, sorgen für eine länger währende Freude“, erklärt Mathias Keel von Rosen Waibel die Vorteile der heimischen Produktion. Mit Farben Stimmungen gestalten Farben drücken Stimmungen aus und können somit gezielt eingesetzt werden. Farben sind das „Werkzeug“, um Gartenräume optisch wirken zu lassen, dunkle Ecken zum Leuchten zu bringen und uns selbst in die unterschiedlichsten Stimmungen zu versetzen. Von Ruhe bis Ausgeglichenheit, bis zu mobilisierenden Farbkombinationen lassen sich durch eine geschickte Pflanzung oder ein Arrangement im Haus und Garten viele wundervolle Stimmungen erzeugen. Ein herbstlicher Deko-Tipp von den RosenWaibel-Floristinnen: Für einen herrlichen Strauß einfach Astern, Dill, Dahlien und Hortensien locker zusammenfassen. Hagebuttenzweige dazwischenstecken und überhängen lassen. Übrigens: Wenn Sie die Stiele der Hortensien 20 Minuten in kochendes Wasser stellen, bevor sie in die Vase kommen, halten die Blumen länger.

Prachtvolles Farbenfeuerwerk Kombinieren Sie Farben nach Ihren Wünschen und erzielen Sie so Ihre eigene Gartenstimmung; Farben und Ihre Wirkung:

Grün verkörpert die Natur, am besten mit anderen Grüntönen kombiniert, wirkt beruhigend und harmonisch. Violett verkörpert im Garten mit dunklem Hintergrund Ruhe und Stille, mit hellem Hintergrund kann sie aber auch charmant und verführerisch wirken.

Rosa verkörpert Sanftmut – viele Pflanzen in der Farbe Rosa wirken verspielt und leicht auf ihre Umwelt.

Rot ist dominierend und herrschend. Leuchtende Rottöne machen die freudigen Akzente im Gartenbild aus.

Gelb ist belebend bis aufregend. Die Farbe wirkt in jedem Garten auffrischend und kommt bei neutralem, dunklem Hintergrund noch mehr zur Geltung. Orange wirkt im Garten vital, lustig, begeisternd, umgänglich und aufgeschlossen. Durch diese Signalfarbe wird jeder Garten zum Blickfang. Weiß wirkt sauber, rein, strahlend. Ausdruck einer nichtsinnlichen Heiterkeit und gegebenenfalls Vornehmheit. Jugendlich. In Kombination mit anderen Farben fast unentbehrlich zur Hervorhebung und Begrenzung ist die Farbe Weiß in den Gärten nicht wegzudenken.

Garten

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Hübsches Früchtchen Eine Rarität mit süßem Geschmack Die Litschi-Tomate erobert die heimischen Gärten, denn das exotische Früchtchen ist nicht nur ein ganz besonderer Blickfang, sondern schmeckt auch ganz schön lecker.

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er in den heimischen Gärten auf Entdeckungsreise geht, stößt immer öfter auf eine kleine, rote Frucht, die nicht nur schön anzuschauen ist, sondern auch durch ihren herrlich süßen Geschmack beeindruckt. Ihre Verwandtschaft zur Tomate und Kartoffel kann die Litschi-Tomate nicht verbergen, wenngleich ihre mit Stacheln bestückten Stängel zur Vorsicht mahnen. Die aus Mittelamerika stammende Pflanze wächst auf einer Höhe von etwa eineinhalb Metern an und sollte unbedingt mit einem Stab gestützt werden.

Allerdings ist das Früchtchen bei der Ernte etwas widerspenstig, denn sowohl die Blätter als auch die Fruchtkapseln sind mit zahlreichen Stacheln versehen – ganz so wie ihre Namensverwandte Litschi. Das Nachtschattengewächs wird am besten im April in eine mit Anzuchterde gefüllte Aussaatschale gesät und im warmen Gewächshaus oder auf der Fensterbank bei mindestens 20 Grad Celsius aufgestellt. Nachdem sich das weite Blattpaar entfaltet hat, kann die LitschiTomate in kleine Töpfe pikiert werden. Auch roh sehr schmackhaft

kurz gesagt „Die LitschiTomate bevorzugt unbedingt einen Standort mit Regenschutz.“ Oliver Huber, Ess.bar in Andelsbuch

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Garten

Der richtige Zeitpunkt, um die Pflanze an einen windgeschützten, sonnigen Platz zu setzen, ist gegen Ende Mai. Achtung: Alle vier Wochen etwas Hornspäne in das Erdreich einarbeiten. Wenn die stachelige Hülle Mitte September aufplatzt, sind die kirschroten, süß-sauren Früchte reif. Sie können roh verzehrt oder zu Saft oder Kompott verarbeitet werden. Die Litschi-Tomate ist einjährig.

Rezept Litschi-TomatenMarmelade Zutaten: 1 kg Litschi-Tomaten, 500 g Gelierzucker 2:1, ½ Vanilleschote Zubereitung: Litschi-Tomaten zerkleinern. Wer gerne Fruchtstücke in der Marmelade hat, sollte sie nur halbieren. Vanilleschote aufschneiden und mit Gelierzucker unter die Früchte mischen, ein wenig Wasser in den Topf geben, damit nichts anbrennt (Früchte sind relativ „trocken“), langsam erwärmen bis die Masse kocht, ca. 6–8 Min. sprudelnd kochen lassen, Vanilleschote entfernen und kochende Marmelade sofort in gereinigte Gläser füllen, fest verschließen und für 15 Min. auf den Kopf stellen.


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Haltbar durch Bakterien Fermentieren macht Gemüse winterfest Sanjay Bösch lehrt in Kursen, wie Gemüse mithilfe von lebendigen Bakterienkulturen haltbar gemacht wird.

kräfte stärken und so gerade in der Winterzeit vor Krankheiten wie Schnupfen und Co schützen. 20 Kühlschränke Vorrat

des OGV Langenegg zeigte er Schritt für Schritt wie Bohnen, Kohlrabi, Pastinaken, Rote Beete, Kraut, Karotten usw. zu hochwertigen Genussschmankerln verarbeitet werden können.

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Im Alltag erscheint jedoch Eingelegtes nur noch ganz selten auf dem Speiseplan. Sauerkraut taucht als einziges in einer bestimmten Regelmäßigkeit auf. Dabei ist die Herstellung von vergorenem Gemüse eigentlich ganz einfach. Sanjay Bösch vom Vetterhof Lustenau weiht interessierte Hobbygärtner regelmäßig in die Geheimnisse der Milchsäuregärung ein. In einem praktischen Kurs

Dafür greifen die Teilnehmer zuerst zum Hobel oder zum Messer, um das Gemüse zu zerkleinern, bevor es in die Gläser gepackt wird. „Einmachgläser eignen sich dafür sehr gut, weil sie luftdicht verschlossen werden können und sich dann keine Schadstoffbakterien einschleichen können“, erklärt der Fermentier-Fan, der 20 Kühlschränke benötigen würde, um seinen Eigenbedarf decken zu

ermentiertes Gemüse hat eine jahrhundertelange Tradition, weil es die Menschen in der gemüse- und salatarmen Jahreszeit mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt. Die Besonderheit an dieser Art der Haltbarmachung sind die lebendigen Bakterienkulturen, die für eine gesunde Darmflora sorgen, die Abwehr-

Daten & Fakten Was passiert bei der Fermentierung?

Fermentieren ist eines der ältesten Verfahren der Haltbarmachung. 32

Garten

■ Bei der Fermentation werden Stoffe umgewandelt. Dies geschieht durch die Aktivität von Bakterien, Pilzen und deren Enzymen. Ein bekannter Fermentationsprozess ist die Milchsäurevergärung. ■ Buchtipp: „The Art of Fermentation“ von Sandor Ellix Katz


können. Je nach Gemüsesorte bildet sich nach dem Hobeln ein Eigensaft. Ist dies nicht der Fall, wird stattdessen Wasser hinzugegeben. „Immer so viel, dass das Gemüse bedeckt ist“, rät der Kursleiter. Um den Fermentierprozess zu begünstigen, wird Salz hinzugegeben, um das Einnisten der Milchsäurebakterien zu fördern. „Salzen ist jedoch kein Muss“, weiß der Fachmann, „die Fermentation setzt sich auch ohne in Gange.“ Allerdings hat das Salzen (unbedingt rohes, unraffiniertes Salz und kein Kochsalz verwenden) einen

kurz gesagt „Die Gläser zuerst drei bis fünf Tage bei Raumtemperatur lagern, dann bei konstant kühler Temperatur.“ Sanjay Bösch, Vetterhof Lustenau

Vorteil. Es hemmt die Enzyme, das Pektin im Gemüse zu zersetzen. Oder einfach auf den Punkt gebracht: Das Gemüse bleibt knackig. Bei der Dosierung des Salzes zählt zwar in erster Linie der eigene Geschmack, dennoch gibt es auch Richtwerte. „Bei der Trockeneinlegung beispielsweise sollte ausgehend vom Gemüsegewicht in etwa ein bis zwei Prozent Salz beigemengt werden“, sagt der Experte, „ansonsten geht man vom Wassergewicht aus. Dieses Mal 0,05 genommen, ergibt die Salzmenge in Gramm.“ Und zum Schluss: Deckel drauf. Fertig! „Fermentieren ist – salopp formuliert – watscheneinfach“, verkündet Sanjay Bösch lachend. Allerdings sollte in den nächsten Tagen unbedingt darauf geschaut werden, dass täglich der sich durch die Gärung im Glas bildende Druck abgelassen wird. „Einfach den Deckel ein wenig öffnen“, erklärt der Vetterhof-Mitarbeiter, „man hört direkt wie der Druck entweicht.“ Nach einer Woche reicht es, wenn dieser Prozess alle drei Tage erfolgt.

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„Krut und Rüba ihobla“ Ein gesundes Kraut mit langer Tradition Sauerkraut schmeckt lecker. Ganz besonders, wenn es selbst gehobelt wurde. Einige Ortsvereine des OGV veranstalten traditionell „Ihobla“-Aktionen. Ein historischer Rückblick! „Eben geht mit einem Teller Witwe Bolte in den Keller, Dass sie von dem Sauerkohle Eine Portion sich hole, Wofür sie besonders schwärmt, Wenn er wieder aufgewärmt.“ (W. Busch, „Max und Moritz“, 1865)

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ur der ist klug und weise, der auf Gesundheit schaut. Denk an die gesunde Speise und iss täglich Sauerkraut“, dichtete einst Wilhelm Busch. Und Heinrich Heine rief nach seiner Rückkehr

nach Deutschland euphorisch aus: „Sei mir gegrüßt, mein Sauerkraut; holdselig sind deine Genüsse.“ Mit diesen Lobeshymnen wurde der Weißkohl, der früher eine Speise der Armen war, gesellschaftsfähig. Sauerkraut als Universalheilmittel Er kommt heute in allen Variationen auf den Tisch und ist mit raffinierten Kreationen wie Sauerkraut-Tarte mit Fenchel, Sauerkrautsalat mit Ananas und Cashewkernen, Apfel-Sauerkraut mit Wurst, Hähnchen-Sauerkraut-Topf

und Sauerkraut-Auflauf längst hauben- und gourmetfähig. Und äußerst gesund. Selbst die alten Griechen, Römer und nicht zu vergessen die Chinesen schwörten auf Kohl als Universalmittel zur inneren und äußeren Reinigung, als Umschläge und zur Wundbehandlung. Jedoch erst im Jahr 1730 schrieb Militärarzt Johann Georg Heinrich Kramer erstmals im „Medicina castrensis“ über dessen als Heilmittel gegen Skorbut. Der englische Arzt und naturheilkundige John Pringle schlug daraufhin vor, Sauerkraut auf Entdeckungsreisen mitzunehmen. Er stieß jedoch überall auf Entrüstung. Denn viele medizinische Autoritäten waren der Meinung, Sauerkraut sei schwer verdaulich, verursache Blähungen, enthalte Fäulnisstoffe und sei sogar giftig! Die eng-

In den kommenden Wochen haben Interessierte die Möglichkeit, Sauerkraut selbst einzulegen. 34

Garten


lischen Seelords waren jedoch, wohl wegen der jährlichen hohen Verluste durch Skorbut (Vitamin-C-Mangelkrankheit) einverstanden und befahlen, dass zukünftige Expeditionen Sauerkraut – später auch Zitronen, Malz, Karottenmarmelade und Brühpaste – mitnehmen mussten. In Deutschland hingegen rief der Streit der englischen Mediziner nur ein

Termine Krut ihoblata mit der ganzen Familie. Bringen Sie Ihren Gärtopf mit und nehmen Sie bodenständige Kost mit nach Hause: ■ 11. Oktober 2014, 9 Uhr, beim Vereinsschöpfle (Bofel 19) des OGV Altach ■ 11. Oktober 2014, 13.30 Uhr, bei Erna und Alfred Stoppel in der Antoniusstraße 8 in Lauterach. ■ 11. Oktober 2014 in der Dorfmitte von Koblach

mitleidiges Lächeln hervor. Hier wurde das Sauerkraut schon seit Jahrhunderten verzehrt, und keiner kam auf die Idee, das Kraut zu verteufeln. Das Sauerkraut wurde regelrecht zu einem deutschen Nationalgericht. Sebastian Kneipp verordnete sogar Auflagen von frischem Sauerkraut bei Wunden, Brandwunden und entzündeten Gliedern. In „Meine Wasserkur“ schrieb er: „Ein treffliches Hausmittel, das selbst dem Ärmsten nicht abgeht, ist das Krautwasser. Das Sauerkrautwasser heilt die ältesten Schäden (Magengeschwüre). Man vermischt zu diesem Zwecke einen Esslöffel Krautwasser mit sechs bis acht Löffeln Trinkwasser und nehme jede Stunde einen Esslöffel voll.“ Außerdem war Kraut für ihn der „Besen für Magen und Darm“ und gehört zu den allergesündesten Nahrungsmitteln. Krautesser würden am ältesten werden, hieß es.

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Blühende Winter-Wärme Blütenküche der raffinierten Art Raffinierte Blüten-Rezepte, die im Winter für ein bisschen Sommergefühle sorgen.

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önnen Sie sich noch erinnern? Wie Sie als Kind die roten Blüten des Wiesenklees pflückten, um dann den winzigen Tropfen des süßen Nektars zu zuzeln. Und nicht zu vergessen die Veilchen. Das zartviolett blühende Blümchen ist nicht nur eine Augenweide, es verströmt auch einen einzigartig betörenden Duft. Schon Paracelsus soll gesagt haben: „Ein Tag ohne Veilchenduft ist ein verlorener Tag.“ Neben der Medizin – Blüten und Blätter enthalten viel Vitamin A und C und stärken das Immunsystem – haben auch Köche und Gourmets den Genuss des Pflänzchens entdeckt. Kandiert, als Limonade, Parfait, Gelee, Sirup und vieles mehr. Nicht weniger delikat präsentiert sich die Königin der Blumen, die Rose. Schon im antiken Rom schwörten die Genießer auf Kekse mit Rosenblättern und sogar Wein wurde daraus zubereitet. Ihre getrock-

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neten Blüten sind nicht nur das i-Tüpfelchen beim Anrichten, sondern auch die Würze für raffinierte Gerichte wie Ziegenkäse auf Rosen, Rosencremesuppe, Grüne Omelette mit Rosen-Quarkcreme oder Nudeln mit Rosenblättern, um nur einige kulinarische Ideen zu nennen. Gipfel des Genusses Wer der Babyboomer-Generation angehört, kann sich bestimmt auch noch an die Lavendel-Bonbons erinnern, die auf der Zunge zergingen, als kostbares Süß, das man sich mühevoll erbetteln musste. Die blumige Note ist es, die den schmalblättrigen Strauch aus dem Mittelmeerraum zum schmackhaften Gipfel des Genusses, zu Süßem, aber auch zu Deftigem macht. Besonders lecker und erfrischend schmeckt auch der dunkellila leuchtende Sirup mit kaltem Mineralwasser, in Sekt oder Prosecco. Eine etwas ausgefallene Kombination

ist grüner Salat mit etwas Sirup. Im Winter: heißer Tee mit einem Schuss Lavendel. Da der Sommer vorüber ist und eines oder mehrere der geschmackvollen Köstlichkeiten bereits in Ihrem Vorratsschrank lagern, empfehle ich Ihnen die Neuerscheinung von Monika Halmos „Veilchen, Rose & Lavendel“. Damit kann der Sommer auch noch den Winter ein wenig überdauern. Das Kochbuch ist mit über 100 Rezepten eine gelungene Zusammensetzung aus Hauptmahlzeiten, Salaten, Getränken und süßen Gerichten aus essbaren Blüten.

Gewinnspiel Veilchen, Rose & Lavendel – sinnliche Blütenrezepte für das ganze Jahr K Kochbuch von Monika Halmos. Verlag Freya, 19,90 Euro Senden Sie eine E-Mail an: gewinnspiel@neue.at und gewinnen Sie eines von drei Kochbüchern. Einsendeschluss: 3. Oktober 2014. Die Gewinner werden in der NEUE am Sonntag veröffentlicht.


kochen & genießen

Rezepte Rosen-Lebkuchen

(aus Veilchen, Rose & Lavendel)

Zutaten: 400 g Honig, 0,1 l Rotwein, 120 g brauner Zucker, 10 g Hirschhornsalz, 20 g gehackte Walnüsse, ½ TL gem. Ingwer, ½ TL gem. Kardamon, ½ TL gemahlene Gewürznelke, 1 EL Kakaopulver, abgeriebene Schale einer Zitrone, 2 EL Rosenwasser, 600g Mehl Für die Oberfläche: 0,05 l Rotwein, ca. 100 g Staubzucker, 2 handvoll duftende Rosenblätter

Zubereitung: Honig erwärmen, Wein und braunen Zucker dazugeben und glattrühren, Salz und Gewürze beimischen, dann Walnüsse und 400 g Mehl langsam einarbeiten, Teigmasse mit Folie bedecken und einen Tag bei Raumtemperatur stehen lassen. Masse am nächsten Tag mit restlichem Mehl verkneten. Den Teig zwischen zwei mit Mehl bestreuten Backpapieren (0,5 mm dick) ca. 300 bis 400 mm groß ausrollen. Das obere Backpapier abziehen, dann den Teig mit dem unteren Papier ins Backblech ziehen. Teig mit etwas Wasser bestreichen und bei 180 Grad ca. 25 bis 30 Minuten backen. Warmen Kuchen mit Zuckerguss überziehen, dazu Rotwein mit Staubzucker glattrühren, auf den Kuchen streichen und mit Rosenblättern bestreuen.

Blütenzucker Blütenzucker ist schnell hergestellt. Ein Glas mit Kristallzucker füllen, die gewünschten essbaren Blüten untermischen, nach mehreren Tagen Stehzeit hat der Zucker das Blütenaroma aufgenommen. Besonders aromatisch sind Duftblüten wie Rosen, Veilchen, Flieder oder Lavendel. Der aromatisierte Zucker eignet sich besonders zum Dekorieren von Süßspeisen. Mit einer farblich abgestimmten Schleife ist ein Glas Blütenzucker eine nette Geschenkidee.

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Zarte Peelings Schönheit aus dem Garten Gemüse ist nicht nur zum Essen gut. Mit einfachen Gesichtsmasken kann man damit auch etwas für seine Haut tun. Die reinigenden Peelings lassen sich ganz leicht herstellen.

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chönheitspflege muss nicht immer mit teuren Cremen oder aufwendigen Kuren verbunden sein. Auch der Garten hat Mittel bereit, um sich etwas Gutes zu tun. So eignen sich Gurken, Tomaten, Kartoffeln oder Karotten ausgezeichnet für Gesichtsmasken. Der Vorteil liegt nicht nur in der Einfachheit der Zubereitung, sondern auch in deren natürlichen Zutaten. Denn viel mehr als ein wenig Topfen, Sahne oder Honig braucht es nicht. Grundsätzlich gilt nur, dass die Masken mit frischem Obst oder Gemüse hergestellt und nicht länger als einen

Kartoffeln: 1 rohe Kartoffel; Anwen-

Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden sollten. Bevor die selbstgemachten Masken aufgetragen werden, sollte die Gesichtshaut gereinigt und von Make-up-Resten befreit werden. Denn sind die Poren noch mit Makeup verstopft, können die Pflegesubstanzen nicht in die Haut eindringen. Zuerst auf der Haut testen

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Gurke: ¼ Salatgurke, 1 EL Magertopfen; Anwendung: Gurke schälen, in kleine Stücke schneiden, pürieren und mit Magertopfen vermischen. Aufs Gesicht auftragen, 15 Min. einwirken lassen und mit warmen Wasser abspülen. Wirkung: Spendet viel Feuchtigkeit. Bei fettiger und problematischer Haut geeignet. Sauerkraut: 1 handvoll rohes Sauerkraut; Anwendung: Sauerkraut im Liegen auf Gesicht verteilen, nach 15 Min. abnehmen und das Gesicht erst lauwarm, dann kalt abwaschen, danach mit Gesichtscreme pflegen. Wirkung: Sehr gut gegen fettige Haut.

Kartoffeln stärken das Bindegewebe.

Gurken spenden viel Feuchtigkeit.

Gesichtsmasken aus Gemüse

Ratsam ist auch, die Mixtur zuerst auf einer Hautstelle auf ihre Verträglichkeit zu überprüfen und erst dann auf das Gesicht aufzutragen. Von der Wirkung her gilt der Grundsatz: je reichhaltiger das Produkt, desto reichhaltiger ist es auch für die Haut.

dung: Kartoffel raspeln oder in sehr dünne Scheiben hobeln, Masse bzw. Scheiben auf das gut gereinigte Gesicht auftragen und einwirken lassen. Wirkung: Die Maske wirkt antiseptisch und stärkt das Bindegewebe, belebt und kühlt die Haut. Die hauteigene Abwehr wird durch die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe gefördert.

Kürbis: 2 TL Kürbis, ½ TL Honig, ¼ TL Milch oder Sahne; Anwendung: Kürbis weich kochen, pürieren und mit Honig und Milch gut vermischen, Maske auf gereinigtes Gesicht auftragen, mind. zehn Minuten einwirken lassen und mit warmem Wasser abnehmen. Wirkung: Die Maske wirkt durch die Vitamine, Beta-Carotin, Antioxidantien sowie Fruchtsäuren reinigend und pflegend für jeden Hauttyp.


Herbstdeko Naturkünstler Im Einklang mit dem Herbst sind die Arrangements und farbenkräftigen Kreationen von Projekt Garten in Feldkirch gehalten.

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er um diese Jahreszeit innehält, der entdeckt wunderbare Kreationen. die die Natur zum Ende des Gartenjahres schafft. Die welk werdenden Blätter offenbaren noch einmal ihre ganze Schönheit und die Früchte entfalten ihre ganze farbliche Pracht. Beim Team von Projekt Garten in Feldkirch dient die Natur als bester Lehrmeister, um die bunte Vielfalt in entsprechende Kompositionen umzusetzen.

So steht die aktuelle Herbstdekoration auch unter dem Credo „Naturkünstler“. Meisterfloristin Petra Schwarz hat sich dabei bewusst von der Natur als Ideengeberin inspirieren lassen. „Passend zur Jahreszeit dominieren warme Farben, wobei in diesem Herbst besonders rostige Töne zur Geltung kommen“, erklärt die Pflanzenexpertin. Für die Dekorationen werden deshalb ausschließlich Naturmaterialien verwendet. Gekonnt wurden dabei die Gaben der Natur in florale Meisterwerke und üppige Arrangements verwandelt, die das Auge des Betrachters mehr als erfreuen. Kombiniert werden die wunderbaren Kompositionen mit Beeren und anderen Früchten oder auch mit speziellen Blumensortiments wie Artischocke oder Protea, die auch unter dem Namen Zuckerbüsche bekannt sind.

Naturkünstler im Herbst

Garten- und Landschaftsbau Danek Nadine Geschäftsführerin Leusbündtweg 42 . 6800 Altenstadt . T 05522 76129 . F 05522 77141 info@projekt-garten.at . www.projekt-garten.at MO - FR 9 - 12 und 13 - 18, SA 9 - 13

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Herzliche Gratulation allen Gartenfreunden zur Teilnahme am FLORA Blumen & Gartenbewerb 2014!


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