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2014_07_25_Festspielzeitung_Ausgabe-1

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Kultur und Freizeit rund um den See 1. Ausgabe • 25. Juli 2014

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Geschichten aus dem Wiener Wald

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HK Grubers Oper eröffnet die Bregenzer Festspiele | S. 4

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Interview mit David Pountney | S. 14

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Eröffnung durch BP Heinz Fischer | S. 12

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Die Zauberflöte Mozarts Oper auf dem See | S. 3

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SPIEL AUF DEM SEE

Festspiele 2014

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Königin der Nacht (Sopran): Laura Claycomb, Daniela Fally, Kathryn Lewek Pamina, ihre Tochter (Sopran): Anja-Nina Bahrmann, Bernarda Bobro, Gisela Stille Papageno (Bass-Bariton): Paul Armin Edelmann, Markus Brück, Daniel Schmutzhard

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Aufführungen: 24. Juli (Premiere) sowie 25., 26., 27., 29., 30. und 31. Juli, jeweils um 21.15 Uhr. Außerdem 1., 2., 3., 5., 6., 7., 8., 9., 10., 12., 13., 14., 15., 16., 17., 19., 20., 21., 22., 23., 24. und 25. August, jeweils um 21 Uhr.

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Papagena (Sopran): Dénise Beck, Susanne Großsteiner

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Wien zartbitter Das Motto der diesjährigen Bregenzer Festspiele lautet „Wien zartbitter“. „Wer die Idee zu diesem Motto hatte muss genial sein“, schwärmte HK Gruber, Komponist der Oper „Geschichten aus dem Wiener Wald“ schon im Vorfeld. Und David Pountney zum diesjährigen Motto: „In der Festspielsaison 2014, der letzten meiner wunderbaren Zeit in Bregenz, richten wir unseren Fokus auf

Zwei Gesichter Die Zauberflöte sei ein wunderbar süßes Wiener Relikt, das aber genauso überaus bittere Momente in sich trage, betonte Pountney immer wieder. „Das für seinen Charme und Humor berühmte Werk beinhaltet ebenso zwei Selbstmordversuche und eine versuchte Vergewaltigung“, so der Intendant. Auch Wien wird oft als Stadt mit zwei Gesichtern beschrieben. Das liegt vor allem in ihrer Gepflogenheit begründet, einerseits fröhlich zu lachen, während andererseits der tödliche Stich in den Rücken erfolgt. „Die Stadt“, so Pountney weiter „ist in der Tat janusköpfig, da Wien ein Höchstmaß an westeuropäischer Kultur verkörpert und gleichzeitig mehr als nur ein Hauch des Balkans in ihr weht.“

Tamino (Tenor): Norman Reinhardt, Nikolai Schukoff, Rainer Trost

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ger Papageno, drei rätselhaften Damen und drei wissenden Knaben sowie ausgestattet mit Zauberinstrumenten, die vor Gefahren schützen, wilde Bestien zähmen und schließlich die Liebenden vor dem Verbrennen und dem Ertrinken bewahren, macht sich Tamino auf den Weg ...

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DAVID POUNTNEY, INTENDANT

Sarastro (Bass): Albert Pesendorfer, Alfred Reiter

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Die Zauberflöte ist ein süßes Wiener Relikt, trägt aber durchaus auch bittere Momente in sich.

Puppenspiel: Mark Down, Nick Barnes

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Reichtum, Armut, Charme, Korruption, Heiterkeit und Neurosen, Kultiviertheit und Abartiges, Sensibilität und Sentimentalität, Freundlichkeit und Falschheit – kurz, auf die vielschichtigen Gegensätze von Österreichs legendärer Hauptstadt Wien. Bregenz scheint mir ein geeigneter Ort, um so eine Betrachtung anzustellen. Denn innerhalb Österreichs liegt die Vorarlberger Landeshauptstadt so weit wie möglich von Wien entfernt. Das bietet den Vorteil, mit dem langen Löffel aus dem – manchmal übersüßen – Honigtopf dieser Stadt naschen zu können.“

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werde er sie zur Frau bekommen. Als die Königin ihm ein Bild ihrer Tochter zeigt, verliebt sich Tamino augenblicklich in Pamina und erklärt sich bereit, den Auftrag zu übernehmen. Begleitet vom Vogelfän-

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Stunt- und Action-Choreografie: Ran Arthur Braun

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Kostüme und Puppendesign: Marie-Jeanne Lecca

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Bühne: Johan Engels

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Inszenierung: David Pountney

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Musikalische Leitung: Patrick Summers, Hartmut Keil

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„Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart

SEEBÜHNE.

Ein Stück über die Liebe Die Zauberflöte ist eine Liebesgeschichte, aber natürlich nicht ohne ihre Komplikationen und Herausforderungen. Prinz Tamino sieht sich plötzlich einer riesigen Schlange gegenüber. Anstatt das Untier zu bekämpfen, fällt der Prinz in Ohnmacht. Die Königin der Nacht lässt ihn durch ihre Damen retten – nur um ihm eine noch viel größere Aufgabe aufzuerlegen: Ihre Tochter Pamina sei vom Fürsten Sarastro entführt worden. Wenn Tamino sie befreie,

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Nach dem großartigen Erfolg im letzten Jahr zeigen die Bregenzer Festspiele 2014 zum zweiten Mal David Pountneys Inszenierung von Mozarts Zauberflöte auf der Seebühne. „Wenn es darum geht, überwältigendes Musiktheater in großartiger Natur zu präsentieren, dann übertrifft kein Ort der Welt die Seebühne der Bregenzer Festspiele“, hörte man im vergangenen Sommer die Kritiker schwärmen. Dieses Jahr wird es noch ein paar kleine Änderungen in der Inszenierung geben „im Großen und Ganzen bleibt die Aufführung aber natürlich gleich“, so Intendant David Pountney, der sich ja bekanntlich mit dem diesjährigen Programm von den Bregenzer Festspielen verabschiedet.

INFOS

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Pountneys Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Zauberflöte auf der Seebühne.

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Ein Klassiker auf der Seebühne

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OPER IM HAUS

Festspiele 2014

Satire auf das Wiener Milieu

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Ödön von Horváths „Geschichten aus dem Wiener Wald“ wird dieses Jahr als Hausoper aufgeführt. OPER. „Geschichten aus dem Wiener Wald“ heißt das bekannteste und mehrfach verfilmte Theaterstück des ungarischösterreichischen Schriftstellers Ödön von Horváth, das 1931 am Deutschen Theater Berlin erstaufgeführt wurde. Eine bittere Satire über die Verlogenheit und Brutalität des Kleinbürgertums, ironisch benannt nach dem im Walzer so idealisierten Mittelgebirge nahe der österreichischen Hauptstadt. Die Wiener Gemütlichkeit wird zur hohlen Floskel, die tragischbrutale Geschichte um das süße Mädel Marianne und den biederen Fleischhauer Oskar spiegelt die von der Weltwirtschaftskrise und Existenzängsten geprägten späten 1920er-Jahre wider. Taugt dieses Stück auch zur Oper? Horváth selbst dachte an den Komponisten Kurt Weill, der schon die Dreigroschenoper vertonte, doch dieses Projekt kam nicht zustande. Heute gibt es wohl keinen besseren als den Wiener Komponisten, Dirigenten, Chansonnier und Schauspieler HK (Heinz Karl) Gruber, der dem Stück eine musikalische Gestalt geben könnte. Er verwandelt im Auftrag der Bregenzer Festspiele und des Koproduzenten Theater an der Wien „Geschichten aus dem Wiener Wald“ zum Musiktheater. Die Idee dafür stammt vom Regisseur und Librettisten Michael Sturminger,

der das Stück, das am 23. Juli im Festspielhaus Premiere feierte, auch inszeniert. HK Gruber, den nicht nur Pountney, sondern auch die halbe Musikwelt „Nali“ nennt, wird sein Werk zudem selbst dirigieren. Ein zeitloses Stück Die Bekanntheit des Schauspiels schreckte den Komponisten zunächst ab. Doch die von Sturminger erstellte Collage aus Horváths Stück überzeugte ihn schließlich. „Für mich ist ,Geschichten aus dem Wiener Wald‘ mit seiner Schärfe, seiner Treffsicherheit, seiner beißenden Sozialkritik in der Tat ein sehr zeitloses Stück von wahr-

haft Brecht’schem Format“, so HK Gruber im Vorfeld. Brecht selbst bezeichnete das Theaterstück einmal als „Wiener Volksstück gegen das Wiener Volksstück“. HK Gruber will daher bei seiner Vertonung allzu plumpe Wiener Klischees meiden. Vielmehr geht es ihm um die Herausarbeitung der Charaktere und um musikalische Verfremdungen. Das Ende einer Ära Für David Pountney bedeutet die Aufführung gleichzeitig das Ende einer Ära mit einer Serie von Uraufführungen im Festspielhaus. „Geschichten aus dem Wienerwald ist eine messerscharfe Analyse der Anwohner aus dem raueren Teil Wiens und die gnadenlose Bloßstellung der Eitelkeit, Korruption und letztendlich Grausamkeit dieser Menschen. Das alles wird in einem Ton geschildert, der zart und bitter zugleich ist“, so Pountney zur Handlung des Stücks. Vergnügen oder Bloßstellung Nicht immer war das Theaterstück, das eine Gratwanderung zwischen Vergnügen und Bloß-

stellung ist, bei den Zuschauern beliebt. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurden die Werke des Dichters verboten, die Nachkriegs-Erstaufführung am Wiener Volkstheater 1948 wurde zum Skandal. Die Zuschauer waren erzürnt über die Bloßstellung ihres geliebten Wiener Milieus. „Diesen Gespensterreigen von Halbtrotteln und Verbrechern ein Volksstück zu nennen, ist Anmaßung“, wetterte damals ein Kritiker. Genau diese Gratwanderung begeistert heute umso mehr. „Das Stück ist davon geprägt, dass seine Menschlichkeit und sein Humor dem Zuhörer gerade genug Raum lassen, sich zu vergnügen – bevor das Messer sich mit subtiler und charmanter Genauigkeit ins Fleisch frisst“, bringt es Pountney auf den Punkt.

Termine Geschichten aus dem Wienerwald Oper im Festspielhaus Premiere: Mittwoch, 23. Juli, 19.30 Uhr Weitere Aufführungen: Sonntag, 27. Juli, 11 Uhr Sonntag, 3. August, 11 Uhr


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Leidenschaftlich. Gut. Beraten.

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Engagement für unsere Heimat. Hypo Landesbank Vorarlberg.

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Kultur bereichert, inspiriert, schafft neue Perspektiven. Als Landesbank unterstützen wir deshalb gerne Initiativen, die unsere Heimat abwechslungsreich und lebendig gestalten.

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Hypo Landesbank Vorarlberg – Hauptsponsor der Bregenzer Festspiele. Für Sie in Vorarlberg, Wien, Wels, Graz und St. Gallen. www.hypovbg.at

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Satirische Oper am Kornmarkt

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23. Juli bis 25. August 2014

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GLORIA VON JAXTBERG

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von HK Gruber

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die3.eu

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www.bregenzerfestspiele.com

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INTERVIEW

Festspiele 2014

Kreativität braucht seine Zeit Der sympathische Wiener Allroundmusiker und Komponist HK Gruber im Interview.

Komponist, Dirigent und Chansonnier HK Gruber bereichert dieses Jahr die Bregenzer Festspiele unter anderem mit seinem Auftragswerk ,Geschichten aus dem Wiener Wald‘. In Interview erzählt er, warum er das Stück selbst dirigiert, von der Verbindung zwischen Text und weshalb es so wichtig ist, kreativen Künstlern Zeit zu geben. Sind Sie zum ersten Mal bei den Bregenzer Festspielen? GRUBER: Ich habe vor zwei Jahren ein Konzert mit den Wiener Symphonikern dirigiert. David Pountney hatte die wunderbare Idee, seine Auftragskomponisten – er hat ja mit Judith Weir, David Glanert und mir drei lebenden Komponisten Auftragswerke erteilt – auch in die Orchesterkonzerte zu integrieren. Weir und Glanert haben kuratiert und ich habe, weil ich ja auch Dirigent und Chansonnier bin, vor zwei Jahren ein Konzert gegeben. Das war mein Bregenzer Debüt mit den Wiener Symphonikern. Für mich hat das den wirklich ganz großen Vorteil gehabt, dass ich hier im Haus gleich selbst die Akustik erleben konnte.

gert so wie es in der Oper üblich ist. Normalerweise werden die Worte fürs Singen ja gedehnt. In diesem Fall kommt das auch vor, aber es gibt sehr viele Passagen, wo die Dialoge genauso schnell sind wie im Theaterstück. Und diese Ping-Pong-Situation so zusammenzusetzen, dass sie funktioniert, das erfordert enorme Konzentration. Das ist wirklich für alle eine Herausforderung. Was üblicherweise bei Prosatexten gemacht wird, ist, dass man sie in einem ewigen Rezitativ präsentiert, aber das ist tödlich langweilig.

Die Sänger haben erzählt, dass das Stück für Sie eine große Herausforderung ist. Woran liegt das? Was ist an dieser Oper so anders? GRUBER: Immer wenn man außerhalb der üblichen Konventionen etwas abliefert, kann es passieren, dass es nicht dem entspricht, was man im Apparat täglich tut. Mit Routine alleine geht es nicht. Es gibt eben Herausforderungen, die über das, was üblicherweise im Opernbetrieb von Sängern gefordert wird, hinausgehen. Es ist ein Stück, das bis auf zwei, drei gereimte Texte auf einem Prosatext basiert. Die Oper muss so gut funktionieren wie das Theaterstück. Die Texte werden größtenteils auch in Echtzeit transportiert. Das heißt, sie werden nicht verlän-

Sie haben gesagt, dass der Text in diesem Fall mindestens genauso wichtig ist wie die Musik. War das auch Ihr Ansatz beim Komponieren der Oper? GRUBER: Der Text ist in diesem Stück geradezu das Wichtigste und das sage ich als Komponist. Wir haben nichts davon, wenn wir einen Abend lang die besten Stimmen zum Klingen bringen und ein Spitzenorchester wunderschön spielt und es gibt dann so emotionelle Vermutungen wie: Warum sind die jetzt gerade so traurig? Warum sind sie so lustig? Wer ist der Böse und wer ist der Gute? Das ist im Allgemeinen ausreichend bei vielen Opern, aber in diesem Fall ist es einfach zu wenig (lacht). Wir müssen

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hier ein bisschen mehr erfahren und es ist eben eines der berühmtesten, wichtigsten und populärsten Theaterstücke im deutschsprachigen Theater. Wenn wir uns jetzt nicht um die Qualität der Worte kümmern, hat die Sache als Musiktheater ja überhaupt keine Funktion. Ich nenne dieses Stück auch nicht unbedingt Oper, auch wenn es so im Programmheft steht. Den Begriff Musiktheater müsste man eigentlich zusätzlich einfügen. Den Text nicht zu begreifen oder nicht zum Klingen zu bringen, hieße, beim Horváth Mundraub zu begehen, denn er ist mit seinem Stück eigentlich der Hauptdarsteller. Für mich ist der Klang eines Wortes die Nahtstelle zum Übergang zur Musik. So, dass man sagen könnte, die Musik beginnt eigentlich mit dem Sprechen. Also wenn man diese Texte rezitiert, erfindet man ja schon eine Sprachmelodie und die greife ich auf und fange dann damit an zu komponieren. Wie lange haben Sie gebraucht, um das Stück zu komponieren? GRUBER: Ich habe dreieinhalb Jahre daran gearbeitet. Ursprünglich hätte es ja schon voriges Jahr kommen sollen, aber im Februar 2012 musste ich David Pountney gestehen, dass ich es vermutlich bis April 2013

nicht schaffe, denn für mich gibt es zwei Möglichkeiten, ein Projekt abzuliefern. Man kann es mit kalter Routine machen, aber die bessere Möglichkeit ist, sich offenzulassen, Dinge zu entdecken, die Konsequenzen zu ziehen und Sorgfalt zu investieren. Das heißt, Zeit zu verlieren und den Dingen auf den Grund zu gehen. Nicht immer die erste Möglichkeit aufzugreifen, sondern zu überlegen, ob es nicht noch andere und raffiniertere gibt. Und das braucht eben Zeit. David Pountney hat wunderbar reagiert und sofort eine andere Oper gefunden – nämlich den ,Kaufmann von Venedig‘. Also, dass Tschaikowsky dann posthum endlich zu einer Uraufführung gekommen ist, bedanken wir dem Umstand, dass ich mich ,verspätet‘ habe. David hat der Öffentlichkeit erklärt, dass man Künstlern Zeit geben muss. Ein Dirigent hats leicht. Der bekommt eine Partitur mit 500 Seiten und muss nur umblättern und auf der nächsten Seite steht schon, was er dirigieren soll. Aber die, die das alles aufschreiben, von denen redet man ja fast nicht. Man redet dann davon, dass die Welt voller Haydns, voller Bruckners, Verdis und Mozarts ist, aber, dass das Leben ja weitergeht und, dass die Wagners Nachfolge gefunden haben,


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INTERVIEW

Festspiele 2014

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HK Gruber Österreichischer Komponist, Dirigent und Chansonnier Geboren: 3. Jänner 1943, Wien Ausbildung: Nach einer grundlegenden musikalischen Ausbildung bei den Wiener Sängerknaben, studierte Gruber von 1957 bis 1963 an der Wiener Musikhochschule die Fächer Horn, Kontrabass, Elektronische Musik, Filmmusik und Komposition

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Zur Person

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Sie sind ja aus Wien. Haben Sie selbst auch schon Bekanntschaft mit der zartbitteren Wiener Art gemacht? GRUBER: Eines meiner Lebensziele ist es, kein professioneller Wiener zu werden. Ich kenne die Wiener Mentalität sehr gut und auch diese Unart, das Wienerische zu kommerzialisieren. Daran war ich nie interessiert. Ich würde nie ein Ensemble gründen, das Wiener Symphonische Schrammeln heißt, nur damit ich in Japan viel Geld

Was passiert mit der Oper nach den Aufführungen in Bregenz? Wird sie noch an anderen Orten aufgeführt? GRUBER: Ja, wir haben Glück. Es ist eine Koproduktion mit dem Theater an der Wien. Wir haben dann in Wien nächstes Jahr im März fünf oder sechs Aufführungen mit demselben Team. Es gibt auch in Deutschland, in Gelsenkirchen eine Koproduktion. Das ist auch ein Verdienst von David Pountney, dass er dafür sorgt, dass die Stücke, die hier uraufgeführt werden, irgendwo weitergehen können. Sonst ist Oper nämlich für einen Komponisten gar kein rentables Unternehmen. Es klappt nur, weil Komponisten meistens dem Wahnsinn nahe sind und ständig Luftschlösser im Kopf haben und denken sie müssen diese Oper schreiben. Und im Allgemeinen ist es so, dass diese Opernintendanten sich mit Uraufführungen schmücken, aber schon bei der Erstaufführung nicht Ja sagen. Sie wollen keine Erstaufführungen, sie wollen Uraufführungen. Sie wollen sich selber wichtig machen und es ist auch ein Übel, dass die Intendanten eigentlich in erster Linie sich selbst wichtiger nehmen als das Fortkommen der Kultur. Und da muss ich sagen, hat David sich für Bregenz auch wieder ganz große Dienste erworben. Er hat hier zum Beispiel so schwierige Projekte gemacht wie ,Karl V‘ oder ,Maskerade‘. Er hat also total vergessene Opern ausgegraben, die zu Weills Zeiten, in den 20er- und 30er-Jahren erfolgreich waren, und präsentiert. Ein wacher Intendant entdeckt diese Dinge und erweckt sie wieder zum Leben.

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Ein gutes Team: HK Gruber (r.) und David Pountney.

Ist es generell ein schwieriges Stück für das Publikum? GRUBER: Es ist mit Sicherheit keine ,Trallala-Operette‘. Auch wenn der Titel ,Geschichten aus dem Wiener Wald‘ und der Untertitel ,Ein Volksstück‘ Leichtfüßigkeit suggerieren. Die Musik ist nicht leicht, aber da ich ja tonal komponiere, hat der Hörer Orientierung. Es braucht nur seine Aufmerksamkeit. Melodienreigen wird er nicht bekommen, Operettenseeligkeit gibt’s auch nicht, aber in Anspielung schon. Es gibt sogar Fragmente aus dem Donauwalzer zu hören und der Walzer ,Geschichten aus dem Wiener Wald‘ wird zitiert, wenngleich etwas verunstaltet, weil er so klingt, wie eine Realschülerin ihn übt. Man hört ihn nicht kulinarisch vorgespielt, sondern das ist eine Klavierspielerin, die im zweiten Stock sitzt, vermutlich bei offenem Fenster und sich sehr leidenschaftlich darum bemüht, diesen Walzer zu spielen. Sie macht Fehler, korrigiert sich, geht zurück, macht gewisse Passagen nochmals und es gibt zwei Stellen, wo sie einen Wutanfall kriegt und vor Wut in die Tasten klopft und zum Schluss den Klavierdeckel zuschmeißt und aufhört zu üben. Es gibt einige Arien, die sogar sehr melodiös sind und dazwischen eben diese sehr schwierigen Dialogszenen, wo Konversation betrieben wird.

machen kann. Das interessiert mich nicht und das finde ich auch durchwegs unappetitlich.

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Kann es während der Proben auch noch Veränderungen geben? GRUBER: Umkomponieren ist jetzt sicher nicht mehr drinnen, aber es gibt die Möglichkeit, an der Dynamik noch etwas zu ändern. Wir wollen die Texte verstehen und da gibt’s manchmal Situationen, wo das Orchester als ,störend‘ empfunden wird. Man fragt sich dann im Publikum, warum die dauernd spielen, man versteht ja nichts. Ja, warum spielen die? Das ist leicht erklärbar: Weil die Musik ein klangliches Ambiente schafft, auf dessen Basis das Stück präsentiert wird. So wie ein Bühnenbildner die Bühne ausstattet, hat das Orchester die Aufgabe ein klangliches Kostüm zu schaffen. Aber das Kostüm darf natürlich nicht Selbstzweck werden. Das heißt, wir müssen da sehr diszipliniert sein, was die Dynamik betrifft. Aber es gibt auch sehr viele Stellen, wo das Orchester richtig reinpfef-

fert. Darum geht’s ja auch in der Oper. Diese Abfolge von Text, der uns berührt, und gewisse musikalische Kommentare, die dann die Emotionen nachschieben. Das ist das Opernvergnügen, um das es uns geht. Das versuche ich natürlich alles zu berücksichtigen.

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Ist die Doppelrolle als Dirigent und Komponist eine Herausforderung für Sie? GRUBER: Das war anfangs natürlich schon eine gewisse Herausforderung, denn wenn man etwas komponiert hat und das dann fertig ist, ist es üblich, dass sich der Komponist einen Dirigenten sucht. Aber das ist nicht immer die beste Möglichkeit. Es ist viel einfacher, wenn man als Komponist die Möglichkeit hat, das selber zu machen. Für mich hat es den Vorteil, dass ich zu dem, was ich komponiert habe, Distanz finde, denn ich habe dann eine gedruckte Partitur vor mir und nicht mehr die handgeschriebene. Bei der handgeschriebenen würde ich den Kampf noch spüren. Bei der gedruckten ist es als wäre es nicht von mir. Ich muss nur

schauen, dass das, was da steht, korrekt und logisch über die Bühne kommt und beim Hörer ankommt. Das macht einerseits Spaß, ist aber auch eine Herausforderung. Mir schwebte in diesem Fall keine konventionelle Oper vor. Also kann ich jetzt während des Entstehens darauf schauen, dass wir uns nicht zu sehr von dem entfernen, was ich ursprünglich vorhatte. Es ist aber so im Leben, dass man ohnedies zum Scheitern verurteilt ist, also ist meine Hoffnung, dass wenn ich scheitere, dann auf einem hoffentlich höheren Niveau als üblicherweise gescheitert wird (lacht).

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das ist den wenigsten Leuten bewusst. Und dass die Wagners und Verdis von heute für das, was sie machen, Zeit brauchen und nicht Gewehr bei Fuß stehen und warten bis es einem Intendanten einfällt, einem einen Auftrag zu erteilen auch nicht. Man vergisst, dass die gesamte Kultur in erster Linie die Erbschaft von kreativen Künstlern ist und das wollte David damals ansprechen. Dafür würde ich ihm sämtliche Preise der Welt verleihen, denn er setzt damit auch ein Signal – so wie die Bregenzer ja an sich ein Signal damit setzen, dass sie die Bregenzer Festspiele mit der Uraufführung eines lebenden Komponisten eröffnen. Bregenz setzt ein Zeichen und sagt ,Wir leben in der Gegenwart‘.

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SATIRISCHE OPER

Die schönste Sau im Alpenland Die satirische Oper „Gloria von Jaxtberg“ wird im Vorarlberger Landestheater gespielt. HK Grubers „Gloria von Jaxtberg“ erzählt die Geschichte eines Schweins, genau genommen, der schönsten Sau des Alpenlandes, namens Gloria, die sich in einen Metzger verliebt. Nur das Wildschwein Rodrigo kann Gloria retten. „Wir erleben hier eine Kammeroper, die auf einem Kinderbuch von Rudolf Herfurtner beruht. In Wirklichkeit ist es aber eine total politische Geschichte, in der es um Rassismus und um Alltagsfaschismus geht“, so Komponist HK Gruber. Weil Gloria ein bisschen zu schön ist, beginnen die anderen Nobelschweine gegen sie zu protestieren und werfen sie kurzerhand aus dem Saustall. Gloria trifft auf so mancherlei skurrile Gestalten, die sie alle in dem Glauben ermutigen, sie werde eines Tages ihren Traumprinzen treffen. Als sie schließlich in einem Käfig sitzt und ihren Metzger für den Traumprinzen hält – „sie ist zwar wunderschön, aber leider nicht ganz bei Trost“, wie Gruber es ausdrückt – ist Wildschwein Rodrigo, der so gar nicht zu den Nobelschweinen passt, derjenige, der versucht, sie zu retten. „In dem Moment, wo der sogenannte Märchenprinz das Messer schleift, um Gloria abzustechen, stürzt das Wildschwein in den Käfig und befreit sie. So kommt es dann zu einem wunderbaren Happy End. Die beiden haben 40 Kinder – auch wenn Rodrigo die Vorstellung gar nicht gefällt, in die Falle einer Ehe samt Kinder zu tappen – und Gloria muss staubsaugen. Wie soll es anders sein“, so HK Gruber zur Geschichte der Oper.

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OPER.

Alpenjodler und ein Frosch-Chor Inmitten von Alpenjodlern, Hollywood-Würstchen, Bluessingenden Ochsen und einem Frösche-Chor ist die Strömung einer auf Rechtsaußen gerichteten Politik und einer kleinkarierten Gesellschaft spürbar,

FOTO: JOHAN PERSSON

die durch den Kabarettstil zur Zeit der Weimarer Republik persifliert wird. Ein jazziges Stück Die englische Operngruppe Mahogany ist derzeit weltweit mit dem Stück auf Tour und wird im Juli damit in Bregenz gastieren. Die Oper wird deshalb auf Englisch gesungen, aber immer wieder durch deutsche Texte unterbrochen. HK Gruber zum Ablauf und seiner Intention: „Es sind fünf Sänger, Gloria ist eine Sopranistin, die nur die Gloria spielt. Die restlichen vier haben jeder für sich drei bis vier Rollen zu spielen und müssen sich ständig verwandeln. Jeder dieser fünf Darsteller, außer Gloria, tritt immer wieder nach vorne und erzählt oder kommentiert die Handlung auf Deutsch, damit das Publikum auch versteht, worum es geht. Und dann geht’s musikalisch wieder weiter. Das ist wirklich sehr lustig. Hier bekommt David Pountney genau das, was er von mir eigentlich erwartet: Eine Buffo-Oper, durch und durch. Natürlich aber mit einer politischen Message, wenn auch in Witz verpackt. Wobei meiner Meinung nach ist Witz sowieso das Ernsteste auf der Welt.“ „Gloria von Jaxtberg“ wird von einem sehr jazzigen Orchester begleitet. Es gibt eine Violine und eine Harfe, die aber durch zwei Trompeten, zwei Saxofone, eine Posaune, eine Tuba

und ein Schlagzeug ergänzt werden. „Also insgesamt neun Instrumente, die ziemlich laut und jazzig sind“, zeigt sich Gruber begeistert. Sich selbst verleiten Das Bühnenbild im Theater am Kornmarkt stellt einen kuriosen Metzgerladen dar, in dem fünf menschliche Würstchen auftreten und in dem eine Big Band spielt, die verschiedene musikalische Stile miteinander verbindet – von Jazz und Blues über bayrische Blasmusik bis hin zu Mahler und Wagner. „Das Stück zeigt uns, dass Menschen fähig sind sich selbst zu verleiten und zu verführen ohne das Vorhandensein äußerer Einflüsse. Einfach ausgedrückt, sind wir letztlich in Haut verpacktes Fleisch. Aber das bedeutet nicht, dass wir nicht träumen können. Denn das Gegenteil von Wurst ist Liebe“, so Regisseur Frederic Wake-Walke zum Stück. Die englische Übersetzung kommt von Amanda Holden.

Festspiele 2014

Der Blick hinter die Kulissen Wer die Festspielbühne auch einmal von der anderen Seite sehen möchte, hat dazu bei den täglichen Führungen die Möglichkeit. 50 Minuten dauert die spannende Reise ins Innere des Theaterbetriebes, bei der man die größte Seebühne der Welt kennenlernen kann. „Wagen Sie einen Blick hinter die Kulissen und erfahren Sie dabei Erstaunliches über Geschichte und Entwicklung der Bregenzer Festspiele. Gleichzeitig erhalten Sie vor Ort einen Einblick in die aktuellen Produktionen“, heißt es bei den Bregenzer Festspielen. BACKSTAGE.

Öffentliche Führungen Seit dem 23. Juli finden täglich um 10.30 Uhr, 11.30 Uhr, 12.30 Uhr, 13.30 Uhr, 14.30 Uhr und 15.30 Uhr Führungen statt (begrenzte Karten). Die Kosten betragen 7 Euro pro Person, Tickets können telefonisch unter der Nummer +43 (0)5574 407-6, online oder direkt an der Tageskasse erworben werden. Video-Serie Künstlereingang Auch von zu Hause aus kann man immer freitags kleine Szenen abseits der großen Bühnen beobachten. Für Neugierige öffnen die Bregenzer Festspiele in der gleichnamigen Serie per Video ihre Pforten. Von Probenstart bis Ende der Festspielzeit lässt jeweils freitags ein Kurzfilm auf die kleinen Szenen abseits der großen Bühnen blicken, die für die Öffentlichkeit normalerweise verborgen bleiben. Zu sehen sind die Videos auf www.bregenzerfestspiele.com.

Informationen Gloria von Jaxtberg Vorarlberger Landestheater Do, 31. Juli, 19.30 Uhr (Premiere) Sa, 2. August, 19.30 Uhr Preise: 1. Kategorie: 45 Euro 2. Kategorie: 26 Euro Einführungsvortrag: Jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im Vorarlberger Landestheater, Preis: 7 Euro.

Die Führungen durch den Backstagebereich sind jedes Jahr sehr beliebt.


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Wir waren verantwortlich für die Kuppel und bedanken uns herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen.

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zum gelungenen Bühnenbild

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Werkseinführung vor Spielbeginn VORTRÄGE. Um optimal auf das bevorstehende Programm vorbereitet zu sein, gibt es bei den Bregenzer Festspielen die Möglichkeit, vor Vorstellungsbeginn die Einführungsvorträge zu besuchen. Einführungen für das Spiel auf dem See finden jeweils am Tag der Aufführung um 19 Uhr und um 19.30 Uhr im Festspielhaus statt. Hier können Interessierte von den Profis alles über die Bühne und die Handlung der Zauberflöte erfahren.

Hausoper und Orchesterkonzerte Vor den Aufführungen der Oper im Haus „Geschichten aus dem Wiener Wald“ und vor den Orchesterkonzerten gibt es ebenfalls die Möglichkeit, eine Stunde vor Aufführungsbeginn eine spannende Werkseinführung zu bekommen. Die Kosten betragen jeweils sieben Euro. Tickets für die Einführungsvorträge können telefonisch unter der Nummer +43 (0)5574 407 6 oder online auf www.bregenzerfestspiele.com sowie direkt an der Tageskasse im Festspielhaus erworben werden.

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Festspielzeitung Auflage: 50.000 Redaktion und Layout: Beate Rhomberg (beate.rhomberg@russmedia.com), Bregenzer Festspiele (www.bregenzerfestspiele.com) Fotos: Beate Rhomberg (beate. rhomberg.cc), Philipp Steurer, Matthias Rhomberg, Bernd Hofmeister, Karl Forster, Anja Köhler Anzeigenberatung: Manfred Schmid (manfred.schmid@ russmedia.com)

PROGRAMM DER BREGENZER FESTSPIELE 2014 Mi Mi Do Fr Sa So So Mo Di Mi Do Do Fr Fr Sa Sa So So So So So So Mo Di Di Mi Do Fr Sa So So So Mo Di Mi Do Fr Fr Sa So So So So Mo Di Mi Do Do Fr Fr Sa Sa So So So Mo

23. Juli 23. Juli 24. Juli 25. Juli 26. Juli 27. Juli 27. Juli 28. Juli 29. Juli 30. Juli 31. Juli 31. Juli 1. August 1. August 2. August 2. August 3. August 3. August 3. August 3. August 3. August 3. August 4. August 5. August 5. August 6. August 7. August 8. August 9. August 10. August 10. August 10. August 11. August 12. August 13. August 14. August 15. August 15. August 16. August 17. August 17. August 17. August 17. August 18. August 19. August 20. August 21. August 21. August 22. August 22. August 23. August 23. August 24. August 24. August 24. August 25. August

10.30 Uhr 19.30 Uhr 21.15 Uhr 21.15 Uhr 21.15 Uhr 11.00 Uhr 21.15 Uhr 19.30 Uhr 21.15 Uhr 21.15 Uhr 19.30 Uhr 21.15 Uhr 20.00 Uhr 21.00 Uhr 19.30 Uhr 21.00 Uhr 10.00 Uhr 11.00 Uhr 14.00 Uhr 19.00 Uhr 20.00 Uhr 21.00 Uhr 19.30 Uhr 21.00 Uhr 21.00 Uhr 21.00 Uhr 21.00 Uhr 21.00 Uhr 21.00 Uhr 10.00 Uhr 19.30 Uhr 21.00 Uhr 19.30 Uhr 21.00 Uhr 21.00 Uhr 21.00 Uhr 20.00 Uhr 21.00 Uhr 21.00 Uhr 10.00 Uhr 11.00 Uhr 19.30 Uhr 21.00 Uhr 19.30 Uhr 21.00 Uhr 21.00 Uhr 18.30 Uhr 21.00 Uhr 19.30 Uhr 21.00 Uhr 18.30 Uhr 21.00 Uhr 10.00 Uhr 11.00 Uhr 21.00 Uhr 21.00 Uhr

Eröffnung der Bregenzer Festspiele Geschichten aus dem Wiener Wald Die Zauberflöte Die Zauberflöte Die Zauberflöte Geschichten aus dem Wiener Wald Die Zauberflöte Orchesterkonzert Die Zauberflöte Die Zauberflöte Gloria von Jaxtberg (Premiere) Die Zauberflöte Das Leben am Rande der Milchstraße Die Zauberflöte Gloria von Jaxtberg Die Zauberflöte Festspielfrühstück Geschichten aus dem Wiener Wald Tag der Wiener Symphoniker Musik und Poesie Das Leben am Rande der Milchstraße Die Zauberflöte Orchesterkonzert Die Zauberflöte KAZ-Konzert Die Zauberflöte Die Zauberflöte Die Zauberflöte Die Zauberflöte Festspielfrühstück Musik und Poesie Die Zauberflöte Orchesterkonzert Die Zauberflöte Die Zauberflöte Die Zauberflöte The Table Die Zauberflöte Die Zauberflöte Festspielfrühstück Le Rossignol / L‘Hirondelle inattendue Musik und Poesie Die Zauberflöte Le Rossignol / L‘Hirondelle inattendue Die Zauberflöte Die Zauberflöte Trans-Maghreb Die Zauberflöte KAZ-Konzert Die Zauberflöte Trans-Maghreb Die Zauberflöte Festspielfrühstück Orchesterkonzert Die Zauberflöte Die Zauberflöte

Festspielhaus Festspielhaus Seebühne / Festspielhaus Seebühne / Festspielhaus Seebühne / Festspielhaus Festspielhaus Seebühne / Festspielhaus Festspielhaus Seebühne / Festspielhaus Seebühne / Festspielhaus Theater am Kornmarkt Seebühne / Festspielhaus Werkstattbühne Seebühne / Festspielhaus Theater am Kornmarkt Seebühne / Festspielhaus Festspielhaus Festspielhaus Festspielgelände Seestudio Werkstattbühne Seebühne / Festspielhaus Festspielhaus Seebühne / Festspielhaus Kunsthaus Bregenz Seebühne / Festspielhaus Seebühne / Festspielhaus Seebühne / Festspielhaus Seebühne / Festspielhaus Festspielhaus Seestudio Seebühne / Festspielhaus Festspielhaus Seebühne / Festspielhaus Seebühne / Festspielhaus Seebühne / Festspielhaus Theater Kosmos Seebühne / Festspielhaus Seebühne / Festspielhaus Festspielhaus Festspielhaus Seestudio Seebühne / Festspielhaus Festspielhaus Seebühne / Festspielhaus Seebühne / Festspielhaus Werkstattbühne Seebühne / Festspielhaus Seestudio Seebühne / Festspielhaus Werkstattbühne Seebühne / Festspielhaus Festspielhaus Festspielhaus Seebühne / Festspielhaus Seebühne / Festspielhaus


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Die Blumenkinder waren auch dieses Jahr in traditioneller Tracht gekleidet, um die Besucher bei der Eröffnung zu begrüßen.

Künstler Tone Fink mit Anita Traxl. Landeshauptmann Markus Wallner mit Sonja. Bürgermeister Markus Linhart (l.) und Hans-Peter Metzler mit Gattin Antje und Tochter Anna. Baumeister Hubert Rhomberg mit Nadja. IV-Geschäftsführer Mathias Burtscher und Annette Geser (Russmedia).

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Bregenzer Festspiele feierlich Bundespräsident Heinz Fischer eröffnete am Mittwoch die 69. Bregenzer Festspiele.

ERÖFFNUNG. Die Eröffnung der 69. Bregenzer Festspiele stand ganz im Zeichen des scheidenden Intendanten David Pountney. Mit musikalischen Ausschnitten aus dem Programm der Festspiele und Reden von Bundespräsident Heinz Fischer, Festspielpräsident Hans-Peter Metzler und Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) wurden die Bregenzer Festspiele am 23. Juli feierlich eröffnet. Im Rahmen des Festaktes überreichte Bundespräsident Fischer David Pountney, der am Ende dieser Saison nach elf Jahren die Lei-

tung an die Grazer Opernchefin Elisabeth Sobotka weitergibt, das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse. Unverwechselbarer Stempel Pountney habe „den Bregenzer Festspielen einen besonderen, unverwechselbaren Stempel aufgedrückt“, so der Bundespräsident, der die abwechslungsreiche und engagierte Programmauswahl lobte: „Seit zehn Jahren sind meine Frau und ich regelmäßig hier. Und kein Jahr ist noch vergangen, in dem wir nicht auch über das Programm und einzelne Aufführungen der Festspiele diskutiert hätten.“ Der Festspielchef habe Team und Publikum

„

Ich habe in all den Jahren kein schlechtes Wort über David Pountney gehört.

HEINZ FISCHER, BUNDESPRÄSIDENT

mit Engagement, Leidenschaft und ansteckender Begeisterung motiviert und verzaubert. „Übrigens habe ich in all den Jahren über ihn kein schlechtes Wort gehört. Entweder ich war blind und taub oder er ist ein ,Ausnahmeexemplar‘.“ Festspielpräsident Hans-Peter Metzler dankte bei der Eröffnung dem abtretenden Intendanten David Pountney, lobte

dessen „Gespür und Vision“ und verwies auf die 24 Ur- und 21 Erstaufführungen, die es unter seiner Festspielleitung gegeben habe. Aktuelle Themen im Programm Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) verwies auf die Aktualität der programmierten Stücke, die sich auf heutige Arbeitswelt („Das Leben am Rande der Milchstraße“), den Arabischen Frühling („Trans-Maghreb“) oder auf Zeiten der politischen und wirtschaftlichen Krisen („Geschichten aus dem Wiener Wald“) bezögen. Kunst sei auch ein Bindeglied in einem Friedensprojekt wie der Europäischen Union, an deren Außengrenzen man heute wieder mit


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FESTSPIELERÖFFNUNG

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"Geschichten aus dem Wiener Wald"-Komponist HK Gruber.

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Bundespräsident Hein Fischer übergab dem scheidenden Intendanten David Pountney das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse.

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Auch das Publikum wurde ins Programm integriert.

Musikalische Auszüge aus der Zauberflöte bei der Eröffnung. M Y M C B Y M C B Y M C B Y

Uraufführung als Premiere Das von David Pountney gestaltete künstlerische Programm der Eröffnung bot einen Vorgeschmack auf die diesjährigen Festspiele, die unter dem Motto „Wien zartbitter“ stehen und bis 25. August weit über 200.000 Besucher erwarten. Mit dem Johann-StraußWalzer „Geschichten aus dem Wiener Wald“ und dem „Lied von der Wachau“ aus der Oper „Geschichten aus dem Wiener Wald“ war auch die abendliche Premiere des österreichischen Komponisten Heinz Karl Gruber nach dem bekannten Stück von Ödön von Horváth musikalisch

bei der Eröffnung vertreten. Wie immer fanden sich zahlreiche prominente Vertreter aus Kultur, Politik und Wirtschaft vor der Eröffnung auf dem Platz der Symphoniker ein. Darunter auch Bundeskanzler Werner Faymann, Zweiter Nationalratspräsident Karlheinz Kopf, Bürgermeister Markus Linhart, der ehemalige Festspielpräsident Günter Rhomberg, Intendant Roland Geyer (Theater an der Wien), der Intendant des Bregenzer Landestheaters Alexander Kubelka, Künstler Tone Fink sowie KUB-Direktor Yilmaz Dziewior, Bischof Benno Elbs, die zukünftige Intendantin Elisabeth Sobotka und der Direktor des vorarlberg museums, Andreas Rudigier.

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Nationalismus und Verhetzung konfrontiert sei.

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eröffnet

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INTERVIEW

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„Der Kreis schließt sich“ Festspiel-Intendant und Zauberflöten-Regisseur David Pountney im Interview.

Es ist sein letztes Jahr bei den Bregenzer Festspielen. Nach elf Jahren als Intendant zieht er den Hut und macht sich auf zu neuen Projekten und Herausforderungen. Im Interview erzählt er von den Highlights seiner Zeit in Bregenz und davon, wie er es immer wieder geschafft hat, den Bogen zu spannen und eine Verbindung zwischen den verschiedensten Aufführungen zu schaffen. Es ist Ihr letztes Jahr bei den Bregenzer Festspielen. Gibt’s zum Abschied noch eine große Feier? POUNTNEY: Bestimmt. Wir sind sehr gut im Feiern bei den Festspielen (lacht). Aber es gibt am Sonntag nach der letzten Aufführung der Zauberflöte ein Abschiedskonzert mit dem SOV-

Orchester. Die erste Hälfte ist Musik von Leonard Bernstein, weil ich mit der West Side Story bei den Bregenzer Festspielen angefangen habe und die zweite Hälfte ist ,Der Schauspieldirektor‘ von Mozart. Also schaffen wir wieder diesen Bogen von Bernstein, meinem Anfang bis zu Mozart, meinem Abschluss bei den Bregenzer Festspielen. Der ,Schauspieldirektor‘ wird dann zu einem humorvollen Stück umgearbeitet, das sich auf meine Zeit hier beziehen wird. Außerdem gibt es auch ein paar Einlagen von anderen Künstlern, die während meiner Zeit in Bregenz waren.

Ist das Buch ,Der fliegende Engländer‘ eine Art Abschiedsgeschenk für Sie? POUNTNEY: Das Buch ist natürlich hauptsächlich für die Bregenzer Festspiele. Manchmal muss man einfach einen Katalog machen, um zu sehen, was

man alles geschafft hat und ich bin selbst ziemlich erstaunt darüber. Ich schaue mir das Buch an und denke wow! – wir haben insgesamt 24 Uraufführungen in dieser Zeit gemacht. Das ist also der eigentliche Sinn dieses Buches. Nicht nur für meine eigene Eitelkeit, aber ich freue mich natürlich sehr darüber. Die Festspiele können stolz auf diese Sammlung sein.

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im Herbst zwei große RossiniInszenierungen.

Waren Sie zufrieden mit den Kritiken der Zauberflöte letztes Jahr? POUNTNEY: Ich habe die meisten nicht gelesen. Wenn man die positiven Kritiken glaubt, muss man auch die negativen glauben. Ich persönlich interessiere mich ehrlich gesagt nicht wirklich viel für die Kritiken.

Was war rückblickend auf die letzten elf Jahre Ihr persönliches Highlight bei den Bregenzer Festspielen? POUNTNEY: Ich glaube es war eindeutig diese ganze WeinbergGeschichte. Das war nicht nur hier in Bregenz toll, sondern Bregenz hat mit ,Die Passagierin‘ etwas in Gang gesetzt, das tatsächlich um die Welt gegangen ist. Die Festspiele können auch in der Musikgeschichte etwas bewegen.

Gibt es dieses Jahr noch Änderungen in der Inszenierung? POUNTNEY: Ja klar, es gibt ein paar wichtige Änderungen und neue Elemente. Es gibt ein paar neue Vögel, die Papageno begleiten werden.

Ihre Nachfolgerin Elisabeth Sobotka hat ja schon angekündigt, dass sie die Serie der Uraufführungen bei der Oper im Haus nicht fortsetzen wird. Das war in den letzten Jahren etwas sehr Besonderes in Bregenz. Finden Sie das schade? POUNTNEY: Nein, nein. Das ist ja der Grund warum die Intendanten gewechselt werden. Es soll in eine neue Richtung gehen. Das ist vernünftig und völlig in Ordnung.

Dieses Jahr gibt es ja generell wieder mehr Programm. Unter anderem am Kornmarkt. Ist das ein Ersatz für das Schauspiel, das es seit zwei Jahren bei den Festspielen nicht mehr gibt? POUNTNEY: Die Kornmarkt-Inszenierung gab es eigentlich meistens. Wir suchen immer etwas, das die Serie im Haus ergänzt. Das ist natürlich sehr wichtig. Gloria von Jaxtberg ist ein sehr humorvolles Stück.

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Was sind Ihre nächsten Projekte? Geht es direkt an die Welsh National Opera? POUNTNEY: Ja. Ich bin auch jetzt schon zeitweise dort und mache

Wie werden die Vögel aussehen? POUNTNEY: Die Vögel basieren auf dem Wiedehopf, denn das ist mein Lieblingsvogel. Und auch weil Papageno auf seinem Hut ebenfalls einen Kamm hat.

Die Familienoper ist neu. Worum geht es da und warum ist sie für Kinder interessant? POUNTNEY: Eine der Geschichten bei der Familienoper ist von Simon Laks ,Die unerwartete


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INTERVIEW

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Erleben wir wieder eine moderne Oper? POUNTNEY: Sie ist nicht so wahnsinnig experimentell, aber sie ist natürlich schon modern. Die Musik von Nali ist aber nicht schwer zu hören, weil es auch immer wieder Melodien gibt. Können Sie sonst noch etwas aus dem Programm empfehlen? POUNTNEY: Wie immer finde ich die Reihe von Musik & Poesie sehr attraktiv. Es gibt hier auch ein Stück, das Simon Laks gewidmet ist. Ich denke das ist eine super Gelegenheit, um mit einem tollen Streichquartett seine Musik kennenzulernen. Und dann sind auch die Symphoniekonzerte etwas sehr Besonderes. ,War Requiem‘ von den Wiener Symphonikern wird auf den Tag genau hundert Jahre nach dem Kriegsausbruch, am 28. Juli 1914, aufgeführt. Das ist ein schönes Gedenken finde ich.

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Wie kam es zur Zusammenarbeit mit HK Gruber für ,Geschichten aus dem Wiener Wald‘? POUNTNEY: Wie Sie wissen haben wir ja die Reihe von Auftragswerken und da dachte ich, ich sollte eigentlich zumindest einen Österreicher in dieser Reihe haben. Dann habe ich auch das Paradestück von Nali (Anm. Spitzname von HK Gruber) ,Frankenstein‘ erlebt und war begeistert. Ich dachte mir das ist

Also fiel zuerst die Wahl auf HK Gruber und erst dann wurde gemeinsam das Stück ausgewählt? POUNTNEY: Ja genau. Wir haben gemeinsam versucht, ein Thema zu finden und auch das ist wieder ein schöner Bogen, den wir gespannt haben. Horváth hat eigentlich in seinem Text geschrieben, dass die Musik von Kurt Weill stammen soll, dazu kam es aber nie. Nali ist aber ein großer Fan von Kurt Weill und hat bereits sehr viel von ihm gesungen, dirigiert und gespielt. Also gewissermaßen ist er sein idealer Erbe und genau der Richtige, um dieses Stück zu vertonen. Weill war zudem der erste Schwerpunkt meiner Intendanz bei den Bregenzer

Festspielen, denn seine Stücke beinhalten diese besondere Kombination, die Bregenz hat, zwischen der Popularität und dem Radikalen. So schließt sich auch hier der Kreis wieder.

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Ab wie vielen Jahren ist die Familienoper für Kinder empfehlenswert? POUNTNEY: Offiziell haben wir gesagt, die Oper ist für Kinder ab sechs Jahren, aber ich denke das hängt sicher vom jeweiligen Kind ab. Aber von acht Jahren an ist es bestimmt für alle Kinder sinnvoll.

ein Mensch mit fantastischem theatralischem Instinkt. Er hat wirklich die Fähigkeit mit dem Publikum zu kommunizieren und so habe ich ihn eingeladen, eine Oper zu schreiben. Nach einigen Diskussionen, auch mit dem Librettisten Michael Sturminger, hat es sich herauskristallisiert, dass Ödön von Horváths ,Geschichten aus dem Wiener Wald‘ das ideale Werk für Nali ist.

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für das Kind in uns allen! Es ist eine super Gelegenheit für Eltern oder auch für Großeltern, um ihre Kinder mit in die Oper zu nehmen und einen gemeinsamen Abend zu verbringen. Sie werden ein tolles Spektakel erleben und die Kinder bekommen eine tolle Einführung in die Oper.

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Schwalbe‘. Das ist ein reizendes, witziges und federleichtes Stück obwohl Laks eigentlich in gewissermaßen diese Reihe von polnischen und jüdischen Holocaust-Beeinflussten Entdeckungen, die wir in den letzten Jahren gemacht haben, schließt. Laks ist ziemlich erstaunlich. Er war der Dirigent des Männerorchesters in Auschwitz. Es ist schon beeindruckend, dass ein Mensch, der das überlebt hat, trotzdem in der Lage war, nur fünf Jahre später so ein leichtes, witziges und fantasievolles Stück zu schreiben. Es wurde eigentlich nie auf einer Bühne aufgeführt, so gesehen ist es eine BühnenErstaufführung, die wir wegen unserer Reihe der Erstaufführungen gerne machen wollten. Weil es eine Kurzoper ist, die nur 45 Minuten dauert, dachte ich, wir machen eine Aufführung zusammen mit einer anderen Oper ,Die Nachtigall‘ von Igor Strawinsky. Auch diese Oper ist eigentlich ein Märchen von Hans Christian Anderson. Ebenfalls sehr charmant, bunt und exotisch. Also fand ich das wäre ein idealer Abend für jüngere Menschen. Aber auch

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Veranstaltungen

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BREGENZ A/1 FESTSPIELHAUS MIT SEEBÜHNE

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K/4 THEATER AM KORNMARKT

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Ein Sommernachtstraum (Premiere am 27. September)

CASINO

Damentag Jollydays, Dinner & Roulette, Pokerturnier BEACHBAR BREGENZ BEIM MUSIKPAVILLON

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SEEANLAGEN

M/5 PFÄNDER

Greifvogel-Flugschau, AlphornFrühschoppen, Mariä-Himmelfahrts-Kapellenwanderung N

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Brunch mit Livemusik im Wirtshaus am See, BeachBar Bregenz und bewirteter Fischersteg F

KUB BILLBOARDS

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LEUTBÜHEL

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GALERIE ARTHOUSE

Ausstellung: Uta Peyrer – Ölgemälde (25. Juni bis 6. September)

BREGENZ TOURISMUS

Tickets für die Bregenzer Festspiele und diverse andere Veranstaltungen, Stadtpläne, Stadtführungen, Zimmeranfragen

MAGAZIN4 BREGENZER KUNSTVEREIN

Trüffelmarkt (11. bis 13. September), Wein und Markt (18. Oktober), Markt (mittwochs und samstags)

G/2 VORARLBERG MUSEUM

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Ausstellungen „six memos for the next…“

Fotomontagen Richard Prince (7. Juli bis 5. Oktober) Sonderausstellung: Ich, Felder. Dichter und Rebell

GALERIE LISI HÄMMERLE

Marina Koldobskaya „Blood & Roses“ (19. Juli bis 23. August)

Chillige Strandbar mit Urlaubsfeeling. Geöffnet bis 6. September

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HOHENTWIEL

Ausstellung: Richard Prince (7. Juli bis 5. Oktober)

Festspiel-Gourmetfahrten

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J/3 KUNSTHAUS BREGENZ

Bregenzer Festspiele „Die Zauberflöte“

Q/6 MARTINSTURM/OBERSTADT

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Ausstellung: Die Goldene Schale

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SONNENKÖNIGIN

Kaptainsbrunch (3. August), Konstanzer Seenacht (9. August)

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Restaurants Y

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MANGA RELAX

Seestraße 6, Bregenz, Mo.–Mi.: 11.30–14.30 Uhr u. 17.30–23.30 Uhr, Do.–So.: 11.30–23.30 Uhr, durchgehend warme Küche

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CHENS DINING BAR

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Mexikanisches Restaurant und Cocktailbar Seestraße 7, Bregenz Palmengarten, Küche täglich von 17 bis 3 Uhr morgens

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Seestraße 6, Bregenz, Mo., Mi., Do., Fr.: 11.30–14.30 und 17.30–23.30 Uhr

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Gefangenenhaus Ehreguta-Platz Deuringschlössle Seeanlagen Stadtpfarrkirche St. Gallus Herz-Jesu-Kirche Seekapelle Nepomukkapelle Martinskapelle Evangelische Kreuzkirche Casino-Stadion Strandbad

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Festspielhaus mit Seebühne vorarlberg museum Kunsthaus Bregenz Theater am Kornmarkt Pfänder Martinsturm/Oberstadt Rathaus Leutbühel Vorarlberger Landhaus Künstlerhaus Palais Thurn & Taxis Altes Rathaus

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Sehenswürdigkeiten

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Spektakuläres Bühnenbild Technische Meisterleistungen sorgen beim Spiel auf dem See für ein unvergessliches Erlebnis.

BÜHNE. Die Techniker der Bregen-

zer Festspiele schaffen magische Momente. Die Zauberflöte ist ein Märchen für Erwachsene mit sehr ernstem Hintergrund. Zuerst aber das Romantische: Prinz und Prinzessin finden sich, Tamino darf seine Pamina ehelichen. Auch der lustige Vogelfänger Papageno bekommt mit Papagena die Frau fürs Leben. Was nach netter Liebesgeschichte klingt, ist aber harte Arbeit. Vor dem Happy End in Mozarts märchenhafter Oper haben die Heldinnen und Helden noch zahlreiche Abenteuer zu bestehen. Die Königin der Nacht und ihr Gegenspieler, der Hohepriester Sarastro, verzaubern und konfrontieren die Suchenden mit allerlei magischen Gegenständen und unheimlichem Getier. Nun das Ernste: David Pountney inszeniert die Bregenzer Zauberflöte nicht als harmloses Märchenspiel, son-

dern als Aufklärungsstück, wie es Wolfgang Amadeus Mozart auch gedacht hatte. Die Entwicklung zum selbstbestimmten Menschen, der sich weder von weltlichen noch kirchlichen Mächten dominieren lässt, steht im Mittelpunkt. Am Ende der Oper finden die Menschen den Weg zum Licht und erkennen die Macht ihres Verstandes.

Tier und Mythos Mit Johan Engels als Bühnenbildner hat Pountney einen kongenialen Partner gefunden. Engels schöpft aus dem Fundus afrikanischer und asiatischer Mythologien, spielt mit Symbolen der alten Ägypter und archaischen Figuren seiner südafrikanischen Heimat gleichermaßen. Sein erster zeichnerischer Entwurf für „Die Zauberflöte“ war eine Landkarte, die auf der einen Seite zeigt, wie die Königin der Nacht regiert, und auf der anderen Seite, wie Sarastro die Welt der Menschen kontrolliert, erzählt Engels. Sarastro blickt von einem Schildkrötenpanzer, auf dem ein Baum wächst, auf

die Menschen. Aus der ersten Idee wurde eine Schildkröte, die beide Welten trägt.

Symbol für die Welt Die Schildkröte ist in vielen Mythologien ein zentrales Symbol. ln asiatischen Kulturen trägt die kosmische Schildkröte die Erde, Ureinwohner Nordamerikas sahen sie als Schöpferin ihrer Welt. „All diese antiken

Mythologien und Märchen sind Teil unserer Kindheitsfantasien, die letztlich bis in die Realität und Vorurteile unseres Erwachsenseins hineinwachsen“, so Bühnenbildner Johan Engels. Und so ragt nun ein Schildkrötenpanzer als grüne Kuppel aus dem Bodensee. Dieses zentrale Element der Seebühne ist drehbar und hat mehrere Öffnungen. Auf dem

Von ganz oben wird der Ton gesteuert. Je nach Windrichtung kann von hier aus eingegriffen werden.


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» Schildkrötenpanzer: Die drehbare Kuppel in der Mitte des Bühnenbildes stellt einen Schildkrötenpanzer dar und besteht aus einer Stahl-Holzkonstruktion. Sie bewegt sich mittels eines Seilantriebs (Winde) um die vertikale Achse. Für eine 180°-Drehung werden dabei 40 Sekunden benötigt. Der höchste Punkt der Kuppel liegt 7,5 Meter über dem Wasserspiegel.

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» Drachenhunde: Weisheit, Vernunft und Natur – die drei Drachenhunde bringen es insgesamt, ohne Fundamente, auf ein Gesamtgewicht von rund 60 Tonnen. Den höchsten Punkt der Bühne bilden die Hörner des mittleren Drachenhundes mit 27,3 Meter über dem Wasserspiegel. 300 Arbeitsstunden sind alleine für die Kaschur, das Obermaterial, eines Hundes aufgewendet worden.

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» Beteiligte: 37 Technikfirmen aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich und Großbritannien sind an den Aufbauarbeiten beteiligt. Gleichzeitig sind auch 30 Festspieltechniker mit dem Bühnenaufbau beschäftigt.

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» Bauzeit: Der Bühnenaufbau startete Ende Oktober 2012 und war nach rund 215 Tagen, Anfang Juni 2013, fertiggestellt.

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Effekte als Überraschung Die Zauberflötenbühne überrascht mit vielen Details und

Spiel und Wirklichkeit Engels schafft noch eine weitere Welt: Teile der Hinterbühne mit Bühnenarbeitenden und Geräten sind in verschiedenen Szenen sichtbar. Zur Welt der Königin und zur Welt des Klerus kommt damit noch die Wirklichkeit, die Welt der Arbeit. Bei jeder Seeaufführung sind auch Techniker und Technikerinnen auf der Seebühne:

» Holzpfähle: Die Seebühne ist auf rund 119 Pfählen aus Fichtenholz oder Stahl errichtet, die bis zu sechs Meter tief in den Seegrund gerammt sind.

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Fabelwesen, für die Johan Engels Anleihen bei südafrikanischen Schnitzern kultischer Holzfiguren genommen hat. Die bunten Hunde symbolisieren drei Tempel. „Drei Gehäuse des Geistes in einem Leben jenseits der Realität“, erklärt Ausstattungsleiter Florian Kradolfer. Die Drachenhunde bewachen den Eingang in die Traumwelt zwischen Nacht und Licht. Nicht dreiköpfig wie Cerberus, der Höllenhund, sondern dreigestaltig und gar nicht furchterregend.

Schwimmende Elemente Die Seebühne wäre ohne schwimmende Elemente undenkbar. Für die Zauberflöte lassen die Festpieltechniker alle Stücke spielen. So nimmt man die Kreisform der Bühne auf und installiert ein Wasserkarussell. „Wir führen die Requisiten verschiedener Szenenbilder sozusagen fließend an den Augen des Publikums vorbei“, so Alfons. Basis des Karussells ist eine Schienenfahrbahn unter Wasser. Die „Bregenzer U-Bahn“ ist aus Stahl gefertigt und 192 Meter lang. Auf der Fahrbahn bewegen sich je nach Szene vier unterschiedliche Objekte. Weil die Schienen nicht zu sehen sind, hat es den Anschein, als kämen Schildkröte, Ei, Wasserschlange und Barke dahergeschwommen. Für die

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JOHAN ENGELS, BÜHNENBILDNER

Beweglichkeit der Objekte sorgen zwei elektro-hydraulisch betriebene mit Akkumulatoren versorgte Fahrwagen. Das Publikum darf sich also auch dieses Jahr wieder auf jede Menge Action auf der Festspielbühne freuen.

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Da ich aus Afrika komme, spielen Tiere für mich eine große Rolle. Man kann die Zauberflöte natürlich in vielen anderen Manieren machen, aber das war unsere erste und wichtigste Idee.

sieben sind für die Beleuchtung, drei für den Ton, drei weitere für die Requisite, drei für die Steuerung und eine Person ist für die Effekte verantwortlich. Das Bühnenbild wird auch dieses Mal wieder zwei Saisonen lang verwendet. Technikdirektor Gerd Alfons zollt seinen Mitarbeitern Respekt: „Alle zwei Jahre bauen wir quasi ein komplettes Opernhaus in den Bodensee, das als Prototyp sozusagen sofort Serienreife erlangen muss und über zwei Sommer hinweg Abend für Abend rund 7000 Menschen verzaubern soll. Eine enorme Herausforderung und Topleistung aller Beteiligten – vom externen Ingenieurbüro bis zu den Werkstätten im Haus.“

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Effekten. So ist die Kuppel via Drehscheibe und Seilantrieb um 360 Grad im Spielbetrieb drehbar. Durch die Drehung werden die verschiedenen Welten von der Königin der Nacht und Sarastro sichtbar. Für Sarastro öffnet sich in der Kuppel die Goldtür einer goldenen Kugel. Erscheint die Königin, wird die Kugelöffnung mit einem 68 Quadratmeter großen Auge, das ein Ladekran von der Hinterbühne auf die Kuppel hievt, verschlossen. Aus der Iris steigt die Königin mit einem Lift, der 2,8 Meter ausfahrbar ist, in majestätische Höhen. Begrünt wird das Reich der Königin durch insgesamt 125 Gräser aus Ballonseide, die aus dem Kuppelinneren mit einem schallgedämpften Lüftungsgerät aufgeblasen werden. Der längste Grashalm ist 6,3 Meter lang. Scheinwerfer im Halm lassen das Gras magisch leuchten. Auf Sarastros Welt verweisen die Goldkugel, sein Thron in der Form einer Hand und acht aus der Kuppel ragende Hände, die bis zu drei Meter hoch sind. Die Hände formen in Gebärdensprache den Namen des Priesters.

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Rücken der Schildkröte spielt sich das Bühnengeschehen ab. Die Kuppel, eine Konstruktion aus Holz und Stahl, hat einen Durchmesser von 22 Metern. Begleitet wird die Schildkröte von drei Drachenhunden.

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Die Hand bewegt sich per Unterwasserkarussell auf dem See.

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In präziser Handarbeit wurden in Bregenz die Kostüme hergestellt. Designt wurden sie von Marie-Jeanne Lecca.

» Karussell-Schiene: 2,5 Meter unter der Wasseroberfläche verläuft kreisförmig um die Seebühne ein Schienen-Karussell mit 191 Metern Umfang und einem Durchmesser von 61 Metern.

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» Gräser: Am Schildkrötenpanzer werden rund 125 Stück Gräser befestigt, die nach Bedarf mithilfe eines Lüftungsgeräts (schallgedämpft) aufgeblasen werden. Der längste Grashalm erreicht dabei eine Länge von 6,3 Metern.

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KUNST AUS DER ZEIT

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Zwei Konzerte aus der Zeit Gleich zwei Konzerte aus der Zeit: Übergänge und das Abschlusskonzert der Sommerakademie.

Im KAZ-Programm findet man auch dieses Jahr wieder zwei sehr interessante Konzerte. Mit dem Konzert „Übergänge“ wird am 5. August wieder das Altenberg Trio Wien im KUB zu sehen sein. Mit dem Abschlusskonzert der 13. internationalen Sommerakademie Opus XXI endet das diesjährige KAZ-Programm am 22. August im Seestudio des Festspielhauses.

KONZERT.

Thema Übergänge Übergänge ziehen sich heuer durch das Programm des KUBKonzerts. Das genau vor 100 Jahren komponierte Werk von Ravel gilt als das erste moderne Werk seiner Gattung. Entstanden im Wechsel zwischen romantischem und modernem Lebensgefühl ist es richtungsweisend für viele spätere Komponisten. Die vier Jahreszeiten Piazzollas sind Übergänge zwischen Lebensabschnitten wie auch eine Brücke zwischen ernster Musik

FOTO: NANCY HORWITZ

und Unterhaltungsmusik. Darüber hinaus gibt es eine spannende Beziehung zwischen Piazzolla und den Jugendwerken unseres Zeitgenossen H. K. Gruber. Gespielt werden die Werke am 5. August vom Altenberg Trio Wien im Kunsthaus Bregenz. Abschlusskonzert Opus XXI Die Sommerakademie Opus XXI ist Mitglied des Europäischen Netzwerks Ulysses, ei-

nem Zusammenschluss von 17 freien Institutionen zur Förderung junger Komponisten und Interpreten in Europa. In einem gemeinsamen Konzert wird das Ensemble L’instant donné aus Paris zusammen mit den Stipendiaten der Akademie zwei Uraufführungen von Nachwuchskomponistinnen sowie die österreichische Erstaufführung von Mask spielen, einer Komposition des diesjährigen „composer in residence“

Michel van der Aa. Er gehört zu den erfolgreichsten Komponisten seiner Generation und erhielt im Jahr 2013 den mit 100.000 Euro dotieren Grawemeyer Award. Das Konzert beginnt am 22. August um 19.30 Uhr im Seestudio des Festspielhauses Bregenz.

neue Generation der Beamten verkörpert. Dieser hat im Vorfeld durch Recherchen herausgefunden, dass der Leiter des EBF, ein gewisser Jürgen Oder, sein biologischer Vater ist. Bloom malt sich bereits aus, wie er einerseits das Büro auf

Vordermann bringt, andererseits seinen Vater kennenlernt und somit die ewig verspürte Leere füllt.

Konzert Übergänge am 5. August, 19.30 Uhr im KUB, Abschlusskonzert der Sommerakademie Opus XXI am 22. August, 19.30 Uhr im Seestudio des Festspielhauses.

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Das Leben am Rande der Milchstraße KAZ präsentiert mit „Das Leben am Rande der Milchstraße“ eine Sidcom-Oper.

Leben am Rande der Milchstraße“ werden Bürokratie, Beamtentum, die Zukunft der Arbeit und die Zukunft der Zukunft beleuchtet.

KAZ. Die Arbeitswelt ist sich rasant verändernden Bedingungen unterworfen. Schlagworte wie Optimierung, Flexibilität, Rentabilität und Effizienzsteigerung gehören zum fixen Repertoire der modernen Bürowelt. Die Verbindung von Arbeits- und Lebenswelt zu einem einzigen Raum, einer Bühne, einer Kantine, ja, wenn man so will einem Sofa, ist paradigmatisch für die Zeit, in der wir leben und arbeiten. Auf dem Sofa der Sitcom-Oper „Das

Internationale Denkfabrik Das EBF, European Bureau of Future, mit seinem Sitz in Österreich (Milchstraße 142a) ist eine international vernetzte Denkfabrik. Im Rahmen der durch die Wirtschaftskrise verursachten Einsparungsmaßnahmen wird das Büro einer umfassenden Evaluierung unterzogen. Zur Überprüfung der Effizienz beauftragt Brüssel einen seiner besten Agenten, Leo Maria Bloom, der die

Aufführungen am Freitag, 1. August und am Sonntag, 3. August, jeweils um 20 Uhr in der Werkstattbühne. Kartenpreis: 26 Euro


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CROSSCULTURE

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„Rundumprogramm“ viel pädagogisches Feingefühl und unterrichtete die jungen Nachwuchsmusiker in den Bereichen Bühnenpräsenz, Gesang, Rhythmik, Gitarre, Drums, Keyboard und Bass.

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Die Jamsessions erfreuten sich größter Beliebtheit. Y

Bereits am Freitag wurden die erarbeiteten Songs bei einer Jamsession Familien und Freunden präsentiert, bevor am Samstag bei der Crossculture Night der große Auftritt auf dem Festspielgelände

folgte. Besonders gut kam die Partynummer „Love me again“ an. Krönender Abschluss der Crossculture Week war für die Jugendlichen natürlich wie immer die Aufführung der Zauberflöte auf der Seebühne.

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Sich emotional ausdrücken „Auch wenn am Anfang oft noch das Beherrschen der Instrumente und der Stimme im Vordergrund steht, wollten wir den Jugendlichen die Musik als eine Möglichkeit vermitteln, sich emotional auszudrücken“, so Simon Kräutler, der mit voller Begeisterung dabei ist. Gelernt wurde aber natürlich auch, wie man sich als Band gut in Szene setzt und – nicht ganz unwichtig – wie man den Sound richtig einstellt. Dazu konnte Tontechniker Markus Fend nütliche Tipps geben, die dankbar angenommen wurden.

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zum siebten Mal ging heuer die beliebte Crossculture Week über die Bühne. Besonders beliebt waren auch dieses Jahr wieder die Workshops. Achtzehn musikbegeisterte Jugendliche aus ganz Vorarlberg hatten fünf Tage lang die Möglichkeit, unter der künstlerischen Leitung von Simon Kräutler eigene Songs und Coverversionen für die Crossculture Night einzustudieren. Bei den Rock- und PopWorkshops im Theater Kosmos wurde der bekannte GesangsCoach von den Musikprofis Alexander Goidinger, Martin Zech, Andy Mayerl und Stefan Wolf unterstützt. Das gesamte Team zeigte beim

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JUGEND. Bereits

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Die Crossculture Week erfreute sich auch dieses Jahr größter Beliebtheit bei den Jugendlichen.

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Festspiele für die Jugendlichen

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Am See 1 I 6973 Höchst Telefon 05578 72590 E-mail: info@seerestaurant-glashaus.at Website: www.seerestaurant-glashaus.at

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Maurachgasse 11, A-6900 Bregenz, +43 5574 45029 office@maurachbund.at, www.maurachbund.at

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Der Maurachbund – ein Gasthaus „für alle Fälle“.

Öffnungszeiten: ganztägig geöffnet von 10–ca. 24 Uhr, Sonntag ab 9 Uhr

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Im Gasthaus kann man essen – oder das Leben feiern, anderen Menschen begegnen und sich eine Verschnaufpause vom Alltag gönnen. Die Maurachstube strahlt eine intime Gemütlichkeit aus. Dort, wo die gute alte Zeit zu Hause ist und wo man richtig fein essen kann, fühlt man sich wohl.

Genießen Sie den Sommer im Glashaus

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ORCHESTERKONZERTE

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Zauberhaftes für die Ohren Die Wiener Symphoniker geben dieses Jahr im Festspielhaus drei Orchesterkonzerte.

Operetten-Welterfolg „Die lustige Witwe“ Musikfreunden ein Begriff ist. Vernachlässigte Werke Was er jenseits seiner Bühnenwerke schrieb, ist kaum bekannt. Daher setzt der Generalmusikdirektor und Intendant der Leipziger Oper Ulf Schirmer den Fokus auf zwei vernachlässigte Werke. In der Tondichtung Fieber für Tenor und Orchester, 1915 mitten im Ersten Weltkrieg entstanden, blickt ein sterbender Soldat auf sein Leben zurück. Ein suggestives Drama en miniature. Elegantes Gegenstück zum aus jedem Neujahrskonzert bekannten Strauss-Walzer „An der schönen blauen Donau“ ist hingegen Lehárs Walzer „An der grauen Donau“ von 1921, ursprünglich unter dem Namen Donaulegenden publiziert.

Das Konzertprogramm in der Reihe „Orchesterkonzerte“ wird dem Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs eröffnet, der den Beginn gewaltiger Umwälzungen des 20. Jahrhunderts markiert. Feiern wäre hier nicht das richtige Wort. „Genau am Tag des Kriegsbeginns (28. Juli 1914) hundert Jahre später werden wir Benjamin Brittens episches Meisterwerk, das „War Requiem“, zur Aufführung bringen. In diesem Werk werden die Kriegsgedichte des britischen Offiziers, Wilfried Owen, der in den Schützengräben gekämpft hat, mit dem lateinischen Requiemtext kombiniert“, so Intendant David Pountney zum Programm. Wie bei der Weltpremiere in der Kathedrale von Coventry werden hier ein deutschen Bariton, ein englischer Tenor und eine russische Sopranistin unter dem Dirigierstab des Schweizers Philippe Jordan zusammengeführt, welcher mit diesem Konzert seinen Einstand als neuer Chefdirigent der Wiener Symphoniker feiert. GEDENKEN.

Perpetuum Mobile und Charivari Weiters werden die Wiener Symphoniker im Rahmen der Orchesterkonzerte am Montag, dem 4. August, zu hören sein. Zur Aufführung kommt hier das Perpetuum Mobile von Johann

Strauss (Sohn) in Kombination mit HK Grubers Charivari und seinem Busking – Konzert für Trompete, Akkordeon, Banjo und Streicher. Ebenfalls zu hören sein wird Franz Schmidts Symphonie Nr. 4 in C-Dur. „Die Symphoniker beginnen mit

dem Perpetuum Mobile und dann gibt es eine Stelle, die wir auch aus dem Neujahrskonzert kennen, wo der Dirigent so tut, als wäre man immer noch im Perpetuum Mobile. Aber nach acht bis 16 Takten verändert sich langsam etwas und das Publikum beginnt etwas ungemütlich zu sitzen. In dem Moment versucht die Musik mit rein musikalischen Mitteln, die Österreichische Geschichte zurückzublenden“, macht Komponist HK Gruber auf das Konzert neugierig. Zauberhafte Melodien Unter dem Motto „Zauberhafte Melodien“ steht der 11. August mit Dirigent Ulf Schirmer und Tenor Nikolai Schukoff. Gespielt werden neben Johann Strauss (Sohn) auch Stücke von Franz Lehár, der durch seinen

Die Seejungfrau In eine Märchenwelt entführt anschließend die Tondichtung von Alexander Zemlinsky „Die Seejungfrau“, die 1905 durch den Wiener Concertverein (Vorgänger der Wiener Symphoniker) unter dem Komponisten uraufgeführt wurde. Als dieser 1905 an ihr schrieb, herrschte in Wien der opulente Orchesterklang an der Schwelle zur Moderne. Grundlage der Fantasie bildet eine Erzählung des dänischen Dichters Hans Christian Andersen, die Zemlinsky mit seiner aufblühenden Musik gekonnt in Töne packt.

TERMINE Orchesterkonzerte Wiener Symphoniker 28. Juli, 19.30 Uhr: Festspielhaus „War Requiem“; Dauer: 1½ Stunden ohne Pause 4. August, 19.30 Uhr: Festspielhaus – Dirigent Klaus Peter Flor; Dauer: 2 Stunden inkl. Pause. 11. August, 19.30 Uhr: Festspielhaus – „Zauberhafte Melodien“; Dauer: 2 Stunden inkl. Pause


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SYMPHONIKER

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ter die Kulissen werfen kann, auf der Homepage der Festpiele unter www.bregenzerfestspiele. com zu finden.

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ten Folge des Künstlereingangs der Bregenzer Festspiele. Immer freitags sind diese Videos, in denen man einen Blick hin-

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Zuhören und Verweilen Am Tag der Wiener Symphoniker, dem 3. August, spielen Ensembles mit Mitgliedern der Wiener Symphoniker von 14 bis 17 Uhr im und rund um das Fest-

Workshops für Kinder Erstmalig werden dieses Jahr auch Musikworkshops mit den Wiener Symphonikern für Kinder angeboten. Für alle Musikfans im Alter von sechs bis zehn Jahren gibt es im Parkstudio des Festspielhauses die Möglichkeit, vier Musiker der Wiener Symphoniker persönlich kennenzulernen, die unterschiedlichsten Instrumente auszuprobieren und gemeinsam ein Musikstück zu erarbeiten. Der Workshop ist kostenlos, Anmeldung und Infos bis 26. Juli unter info@cross-culture.at oder auf www.bregenzerfestspiele.com

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spielhaus verschiedenste Werke der Musikgeschichte. Alle Interessierten sind bei freiem Eintritt zum Zuhören und Verweilen eingeladen.

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Zur Geschichte Die Wiener Symphoniker präsentierten sich erstmals im Oktober 1900 im Musikverein Wien der Öffentlichkeit. Heute so selbstverständlich im Re-

ert Philippe Jordan mit Brittens „War Requiem“ seinen inoffiziellen Einstand als neuer Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Die Wiener Symphoniker absolvieren pro Saison über 150 Konzert- und Opernauftritte, wovon die Mehrzahl in Wiens renommierten Konzerthäusern Musikverein und Konzerthaus stattfindet. Zusätzlich wirken die Wiener Symphoniker seit 2006 bei zahlreichen Opernproduktionen im Theater an der Wien mit und unterstreichen damit ihre herausragende Stellung im Musikleben Wiens.

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Bereits seit 1946 sind die Wiener Symphoniker jeden Sommer das „Orchestra in Residence“ der Bregenzer Festspiele. Dort treten sie nicht nur als Opernorchester beim Spiel auf dem See und bei der Oper im Festspielhaus in Erscheinung, sondern sind auch mit mehreren Orchesterkonzerten im Programm des Festivals vertreten.

SYMPHONIKER.

pertoire verankerte Werke wie Anton Bruckners „Neunte Symphonie“, Arnold Schönbergs „Gurre-Lieder“, Maurice Ravels „Konzert für die linke Hand“ und Franz Schmidts „Das Buch mit sieben Siegeln“ wurden von den Wiener Symphonikern uraufgeführt. Im Laufe seiner Geschichte prägten herausragende Dirigentenpersönlichkeiten wie Bruno Walter, Richard Strauss, Wilhelm Furtwängler, Oswald Kabasta, George Szell oder Hans Knappertsbusch den Klangkörper. In den letzten Jahrzehnten waren es insbesondere die Chefdirigenten Herbert von Karajan, Wolfgang Sawallisch, Carlo Maria Giulini, Georges Prêtre und Fabio Luisi, die das Klangbild des Orchesters formten. Bei den diesjährigen Bregenzer Festspielen fei-

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Rund um das Festspielhaus findet am 3. August der Tag der Wiener Symphoniker statt.

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Tag der Wiener Symphoniker

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KÜNSTLERSERIE. Ob während oder außerhalb der Festspielsaison, bei Operndirektorin Susanne Schmidt dreht sich alles um Sängerstimmen. Seit sieben Jahren ist sie mit großem Engagement vor allem für eine Aufgabe bei den Bregenzer Festspielen verantwortlich: Ohne sie gäbe es keine Sängerinnen und Sänger, die im Sommer

jeden Abend 7000 Zuschauer auf der Bregenzer Seebühne begeistern. Die aus Köln stammende Stimmenspezialistin besucht jährlich mehr als 50 Opernaufführungen weltweit, um die besten Sänger und Sängerinnen an den Bodensee zu holen. Darüber hinaus erledigt Susanne Schmidt nebenbei aber noch eine Menge Zusatzaufgaben. Welche das sind und was ihre Arbeit bei den Bregenzer Festspielen so besonders macht, erfahren Interessierte in der zwei-

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„Die Mutter der Kompanie“ lautet der Titel der zweiten Folge der beliebten Video-Serie.

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Videoserie: Durch den Künstlereingang

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Künstler zum Kennenlernen

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FRÜHSTÜCK. Man sieht sie abends

Am 10. August ist der junge Vorarlberger Pianist Aaron Pilsan im Seestudio zu hören.

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Musik und Poesie in Bregenz Beliebte Kammermusik und Literatur im Seestudio der Bregenzer Festspiele. Die beliebte Reihe Musik & Poesie beginnt dieses Jahr am Sonntag, dem 3. August, mit einem Glanzpunkt, für den der unbändige HK Gruber sowohl die Musik als auch die Poesie liefert: als Komponist, Chansonnier, Dirigent und Kabarettist wird Gruber an diesem Abend zum personifizierten Theatererlebnis. „Ich singe als Chansonnier einige Teile aus der Keintate von Friedrich Cerha, der das für mich komponiert hat“, so HK Gruber. Zu hören gibt es von Multitalent Gruber mit „Rauchlied“, „Der Kastengeist“ und „Bürgerlied“ zudem drei Songs aus Gomorra, Grubers 1976 komponierter Oper.

SEESTUDIO.

„Der Herr Nordwind“ Außerdem liest er im Rahmen des Musik & Poesie-Abends aus „Der Herr Nordwind“ nach dem Opernlibretto von H. C. Artmann. „Dieses Stück liegt mir

sehr nahe. Da kann ich quasi im Artmann’schen Jargon lesen, denn meine Versessenheit auf den Klang der Worte geht unter anderem auch auf H. C. Artmann zurück. Aber auch auf Traditionen aus der Berliner Gegend rund um Brecht“, so Gruber. Dazu spielt eine Gruppe der Wiener Symphoniker, das Phace Trio, kammermusikalisch ein Stück von Bernhard Gander, das sich „schlechte charakterstücke“ nennt. „Das passt wiederum irgendwie zu dem leicht verschrobenen Wienerischen und der etwas kritischen Beleuchtung von ebendiesem, denn die Festspiele stehen ja unter dem Motto ‚zartbitter‘. Charakterstücke gabs ja immer schon bei Musikstücken, die man früher im Wiener Kaffeehaus als Salonmusik verwendet hat. Und deshalb finde ich den Titel ‚schlechte charakterstücke‘ ganz lustig“, erklärt Gruber abschließend. Vorarlberger Aaron Pilsan Am 10. August ist der junge Vorarlberger Pianist Aaron Pilsan mit Werken von Haydn, Schön-

berg und Schubert im Seestudio zu hören. Sein Auftritt löste bereits 2013 große Begeisterung beim Publikum aus. Meccorre-Streichquartett Zum Abschluss am 17. August gibt es ebenfalls ein Wiedersehen mit dem MeccorreStreichquartett, dessen letztjähriges Konzert einen wahren Höhepunkt darstellte. In diesem Jahr präsentiert das Ensemble unter anderem die Musik von Simon Laks, dem Komponisten der bezaubernden komischen Familien-Oper „Die unerwartete Schwalbe“. Sprecher ist an diesem Abend Hans Platzgumer.

Das Meccorre-Streichquartett war letztes Jahr ein Höhepunkt.

auf der Bühne, liest über sie in den Medien, und hin und wieder trifft man sie auch in der Stadt beim Einkaufen, auf dem Markt oder im Freibad: Während des Sommers prägen die Festspielkünstler das Bild der Landeshauptstadt. Die Vorarlberger leben in dieser Zeit des Jahres hautnah neben Musikern, Sängern, Dirigenten und Schauspielern, kommen aber kaum mit ihnen ins Gespräch und lernen sie nicht wirklich kennen. Das Festspielfrühstück Ein solches Kennenlernen ermöglichen die Bregenzer Festspiele und der Verein der Freunde der Bregenzer Festspiele gemeinsam mit Radio Vorarlberg im Rahmen des Festspielfrühstücks. Im Interview berichten Mitwirkende der Produktionen über ihren Beruf und ihr Leben, erzählen, was sie an den Bodensee geführt hat, und was ihnen an Bregenz gefällt. Auch 2014 werden an vier Festspiel-Sonntagen verschiedenste Künstler ins Festspielhaus zum Gespräch gebeten. Der nächste Termin ist am Sonntag, dem 3. August, vor der Aufführung der Oper „Geschichten aus dem Wiener Wald“. Bereits ab 9.30 Uhr ist der Saal geöffnet, bei einem gemütlichen Frühstück kann man sich stärken, das Gespräch dauert von 10 bis 10.45 Uhr. Festspielfrühstück am Sonntag, 3. August, von 10 bis 10.45 Uhr mit HK Gruber auf der Parkterrasse oder im Parkstudio. Um 11 Uhr Beginn „Geschichten aus dem Wiener Wald“.


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MUSIK

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Anti Flag rocken beim Conrad Sohm Kultursommer Festival. Judith Holofernes gastiert beim Szene Openair. Am 9. August im Sohm: Shantel. Pete Doherty spielt am Samstag mit den „Babyshambles“ auf dem Szene Openair.

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1. Juni bis 30. August: Kultursommer Festival, Conrad Sohm, Dornbirn 4. Juli bis 17. August: Poolbar Festival, Altes Hallenbad Feldkirch 26./27. Juli: Open Hair Festival, Göfis 31. Juli bis 2. August: Szene Openair, Alter Rhein, Lustenau 7. August: Szene Openair Encore mit Anti Flag und Donots, Kultursommer Festival, Conrad Sohm, Dornbirn 8. August: Sommer Open Air mit Andreas Gabalier und „Die Seer“, Messegelände, Dornbirn. 17. September: Stermann und Grissemann, Kulturhaus Dornbirn 23. September: Peter Ratzenbeck, Altes Kino, Rankweil 3. Oktober: New Model Army + Surfaholics, Club Vaudeville, Lindau 3. Oktober: Rainer von Vielen, Carinisaal, Lustenau 31. Oktober: Milow, Conrad Sohm, Dornbirn

Szene Openair und Kultursommer Y M C B Y M C B Y M C B Y

Alle Infos zum Szene Openair auf www.szeneopenair.at. Infos zum Conrad Sohm Kultursommer und anderen Konzerten auf www.soundevent.at und www.conradsohm.com

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„Airbourne“ und „Claire“ Den Abschluss machen am Samstag Bands wie „Claire“ oder „Airbourne“. Letztere halten die australische Rock’ n’

Kultursommer Festival Zwar nicht unter freiem Himmel, dafür mindestens genauso hochkarätig wie das Szene Openair ist das Conrad Sohm Kultursommer Festival, das dieses Jahr bereits zum dritten Mal und noch bis Ende August im Dornbirner Conrad Sohm stattfindet. Den ganzen Sommer über bietet das Kultursommer Festival Gästen aus Vorarlberg und dem gesamten Bodenseeraum sowie zahlreichen Künstlern eine kulturelle Zuflucht. Am 7. August gibt es hier ein Szene Openair Encore mit „Anti-Flag“, den „Donots“ und „Rantanplan“. Weiter geht’s gleich einen

Tag später mit dem Aushängeschild der südafrikanischen Elektro-Szene „Haezer“, bevor am 9. August „Shantel“ mit seinem Bucovina Club Orkestar die Menge im Sohm zum Tanzen bringen wird. Absolutes Highlight und Headliner des diesjährigen Kultursommers sind die „Metal-Könige“ Machine Head, die am 11. August nach Dornbirn kommen. Das Konzert ist allerdings bereits ausverkauft. Der aus Mexiko stammende Sänger, Musiker und Schauspieler „Tito Larriva“ wird am 21. August ebenfalls im Sohm gastieren. 2014 nimmt er sich die Zeit, akustisch einige wenige und intime Shows seines „Songs & Stories“-Programms zu spielen. Mit dem begnadeten Sänger und Gitarristen Keziah Jones geht das Festival am 22. August langsam seinem Ende zu.

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Hochkarätiges Line-up Am Donnerstag wird der sympathische norddeutsche Musiker Thees Uhlmann, der früher

Roll-Flagge seit 2003 hoch und sorgen bei ihren Auftritten für großartige Stimmung. Die „Babyshambles“ rund um Skandalmusiker Pete Doherty sind an diesem Abend ein mehr als würdiger Headliner. Tickets sind auch für einzelne Festivaltage erhältlich und sollten rechtzeitig gesichert werden.

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Vom 31. Juli bis 2. August wird Lustenau wieder zum Musik-Mekka für Festivalfreunde. Größen wie „Marteria“, die „Babyshambles“ oder „The Bloody Beetroots Live“ werden von Donnerstag bis Samstag beim Szene Openair das Gelände am Alten Rhein rocken und für Festivalstimmung sorgen. 1990 erstmals durchgeführt, hat sich das Szene Openair in den letzten 25 Jahren zum größten Jugendkultur-Festival Westösterreichs entwickelt. Neben internationalen Künstlern haben auch dieses Jahr wieder zahlreiche Vorarlberger Musiker die Möglichkeit, sich im NewcomerZelt zu präsentieren.

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als Frontman der Band „Tomte“ durch Europa tourte, sein aktuelles Album präsentieren, bevor „Schandmaul“ mit ihrem Mittelalter-Folk-Rock das Publikum zum Tanzen bringt. Auf der Newcomer-Bühne wird zudem der Vorarlberger „Prinz Grizzley“ die verschwommenen Grenzen zwischen Delta-Blues und Countrymusic durchbrechen. Weitere musikalische Leckerbissen gibt’s am Freitag mit der ehemaligen „Wir sind Helden“-Sängerin Judith Holofernes, die momentan auf Solopfaden unterwegs ist und nach wie vor mit ihren Texten zu verzaubern weiß. Elektronischer wird’s dann bei „Left Boy“ oder „Camo & Krooked presents Zeitgeist“, während bei „Marteria“, „Satellite Stories“ oder „Vertigo“ ordentlich gerockt wird.

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Internationale Künstler beim Szene Openair und beim Conrad Sohm Kultursommer Festival.

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Kleinkunstfestival in Hard PROGRAMM

FOEN-X Festival 2014 Musik 17./18. Juli, 21 Uhr CD-Präsentation „Ho Rugg“ – Ernst Molden, Willi Resetarits, Walther Soyka, Hannes Wirth 25. Juli, 21 Uhr Pullup Orchestra „HOI ZÄMÄ“ 29. Juli, 21 Uhr Soneros de Verdad (Kuba) 31. Juli, 21 Uhr Twana Rhodes 8. August, 21 Uhr FOWOKAN 14. August, 21 Uhr GMH Orkestar 16. August, 21 Uhr Wilfried & Die Neue Band „TRALALALA“ Kabarett

1./2. August, 21 Uhr Michael Krebs „Zusatzkonzert“ 10. August, 21 Uhr Lisa Fitz „Mut - Vom Hasen zum Löwen“ Tickets Karten sind an der Abendkassa sowie im Vorverkauf beim Musikladen (Tel. +43 (0)5522 41000, webmaster@musikladen.at) erhältlich. Ermäßigter Eintritt für Mitglieder, Schüler und Studenten. Reservierungen sind unter der Nummer +43 (0)5574 6970 oder +43 (0)5574 82731 oder per E-Mail an kammgarn@hard.at möglich. Die Theke und der Außenbereich laden an Veranstaltungstagen ab 19.30 Uhr zum Verweilen ein.

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27. Juli, 21 Uhr Philipp Weber „Durst – Warten auf Merlot“

Parkmöglichkeiten Bitte den Seeparkplatz nutzen bzw. mit dem Fahrrad oder Bus anreisen. Bushaltestelle Linie 17, Haltestelle Sägewerkstraße. www.foen-x.com

Soneros de Verdad sorgen am 29. Juli beim FOEN-X Festival für kubanische Klänge.

Das Harder Kleinkunstfestival FOEN-X wartet mit grandiosem Programm auf. Etwas früher als gewohnt, nämlich vom 17. Juli bis zum 16. August, findet in der Kammgarn in Hard wieder das FOEN-X Festival mit jeder Menge Programm und namhaften Künstlern aus Musik und Kabarett statt. Nach zehn Jahren im Zelt am See und einem Zwischenstopp im Thaler-Areal findet das Festival heuer bereits zum dritten Mal in den sommerlichen und luftigen Räumlichkeiten der Kulturwerkstatt Kammgarn statt, denn das spezielle Ambiente des kleinen Clubs kommt sowohl bei Künstlern als auch bei Besuchern bestens an.

KLEINKUNST.

Bunter Programm-Mix Auch dieses Jahr ist mit dem bunten Mix durch verschiedenste Genres, von Rock über Funk und Kubanische Klänge bis Reggae wieder für jeden Geschmack das Passende dabei. Den Anfang machten am 17. und 18. Juli zwei namhafte österreichische Musiker, die ihr gemeinsames Album „Ho Rugg“ präsentierten. Keine geringeren als Ernst Molden und Willi Resetarits zimmerten aus den Trümmern von Wienerlied und Blues grandiose Songs ohne Ablaufdatum und sorgten damit beim Publikum schon bei der

Eröffnung für begeisterten Applaus. Kubanische Rhythmen und Soul Am 25. Juli gastiert die Schweizer Hip-Hop-Brassband Pullup Orchestra in der Kammgarn und wird für viel Soul und „Feelgood“ sorgen. Spätestens am 27. Juli werden dann die Bauchmuskeln beansprucht und Tränen gelacht, wenn Philipp Weber sein Kabarett „Durst – Warten auf Merlot“ präsentiert. Kubanische Klänge gab es schon in den letzten Jahren beim FOEN-X und sie dürfen auch dieses Jahr nicht fehlen. Soneros de Verdad ist derzeit das Beste an Son-Cobana-Gruppen, was Kuba zu bieten hat. Sie bezeichnen sich selbst als „Die zweite Generation des Buena Vista Social Clubs“. Da bleibt wohl am 29. Juli kein Bein auf dem Boden! Weiter geht’s am 31. Juli mit Twana Rhodes. Sie schafft es mit ihrer Band, ihre Zuhörer von den ersten Tönen an in ihren Bann zu ziehen. Als Pop-Soul könnte man ihre Musik, die von tiefgründigen und emotionalen Texten begleitet wird, bezeichnen. Boshaft und charmant zugleich Gleich zweimal ist Michael Krebs mit seinem Programm „Zusatzkonzert“ in der Kammgarn vertreten. Am 1. und 2. August wird er sein Publikum wieder mit originell dahingerotzten Boshaftig-

keiten und seiner charmanten Art um den Finger wickeln, denn schließlich gehört er zur ersten Liga der Kabarett- und Comedyszene. Viel zu lachen gibt’s aber auch bei Lisa Fitz am 10. August, wenn sie ihr Stück „Mut – Vom Hasen zum Löwen“ präsentiert. Die renommierteste politische Kabarettistin Deutschlands bringt es auf den Punkt: Was den Menschen in Zeiten von Banken- und Staatspleiten fehlt, ist der Mut. Reggae und Austro Rock Mit ihrem neuen Album „Shadow of Rasta“ im Gepäck werden FOWKAN am 8. August das Festival mit ihrer sympathischen Mischung aus Pink Floyd „reggae style“, etwas ska und natürlich jeder Menge Bob Marley rocken. Am 14. August bringt das vierköpfige GMH Orkestar auf sehr hohem musikalischem Niveau humorvolle Stücke, vorwiegend aus Eigenkompositionen mit Einflüssen aus Pop, Folk-Rock, Ska und Jazz auf die FOEN-X-Bühne. Den Abschluss macht am 16. August Wilfried & Die Neue Band „TRALALALA“. Nach 15 Jahren veröffentlicht Austropop-Legende Wilfried wieder ein Soloalbum, das sich sehen lassen kann und wenn das verrockte Kufsteinlied angestimmt wird, gibt’s am letzten Abend noch einmal eine ordentliche Gesangseinlage mit dem Publikum.


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FREIZEIT UND KULTUR

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Herbert Albrecht: Zwei Köpfe, 2012.

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Mit freundlicher Unterstützung durch das Land Vorarlberg.

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Veranstalter: Amt der Landeshauptstadt Bregenz, Kulturamt Kontakt: Tel. +43 (0)5574 410 51511, kultur@bregenz.at, www.bregenz.at Dauer: 12. Juli bis 24. August Öffnungszeiten: Di.–Sa. von 14–18 Uhr, So. von 10–18 Uhr.

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Infos

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Teilnehmende Künstler/-innen: Roland Adlassnig, Herbert Albrecht, Gerry Ammann, Gott-

fried Bechtold, Tone Fink, Rafet Jonuzi, Walter Kölbl, Willi Kopf, Christoph Lissy, Hannes Ludescher, Herbert Meusburger, Anton Moosbrugger, Carmen Pfanner, Udo Rabensteiner, Caroline Ramersdorfer, Armin Rupprechter, Erich Smodics, WolfGeorg, Albrecht Zauner.

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Gottfried Bechtold: Ready Maid, 2006.

liche Situation. Mit wenigen Mitteln entfaltet sich die Imagination und schlussendlich das Universum des Einzelnen. Zeichnung impliziert Transzendenz: Sie bildet die Grundlage für ein Projekt, indem die unterschiedlichsten Disziplinen und Arbeitsweisen aufeinander treffen. Die Zeichnung ist reine Wahrheit oder – wenn wir Oscar Wilde folgen – reine Lüge. Aber sie täuscht uns nie, verstellt sich nicht. Die Zeichnungen der Bildhauer sind größtenteils nur im Atelier zu bewundern. Zeichnung ist wahrscheinlich jene Disziplin, die am deutlichsten das Denken des Künstlers während des kreativen Prozesses sichtbar macht. Üblicherweise zeichnet dieser für sich im Privaten. Intention dieser Ausstellung ist es, nicht nur den kreativen Prozess transparent zu machen, sondern dieses Medium in den Mittelpunkt einer Ausstellung zu rücken. Die Ausstellungsräume sollen eine Art Echokammern sein, die den Klang der vielen unterschiedlichen Ideen verstärken, die ursprünglich auf nur einem einzigen Blatt ausgedrückt werden. Neben den Zeichnungen werden aber auch Skulpturen der teilnehmenden Künstler/ -innen zu sehen sein.

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Die Zeichnung ist das fundamentale Medium in der zeitgenössischen Kunst. Zeichnung geht immer mit der Idee eines Projekts einher. Die

KUNST.

Zeichnung zeugt vom Bedürfnis, einen Vorschlag zu machen – für eine Transformation oder einen zukünftigen Wandel. Sie entwirft etwas in die Zeit und in den Raum hinein und transportiert die Vorstellungskraft des Künstlers, genauso wie seine Ideen über Kunst, die Welt und seine eigene gesellschaft-

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Sommerausstellung 2014 im Palais Thurn & Taxis in Bregenz zeigt Zeichnungen.

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Bildhauer und ihre Zeichnungen

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Ebenfalls bei der Ausstellung im Palais Thurn & Taxis vertreten ist Hannes Ludescher: Schwebendes Land 1 (Frödischtal), 2007, Aquarell.

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Giora Feidman und Ben Becker Giora Feidman (Klarinette) und Ben Becker (Poesie) gemeinsam im Dornbirner Kulturhaus.

Ein Duo, wie man es sich schöner nicht wünschen könnte, denn beide sind sie Meister ihres Faches: Giora Feidman, der Magier mit der Klarinette, und der unverwechselbare Schauspieler und Sänger Ben Becker. Nun treten sie gemeinsam auf. Ben Becker liest Gedichte von Paul Celan, Giora Feidman und sein starkes Ensemble treten mit dem Wort in einen musikalischen Dialog. Gourmet-Kost für Sinne, Geist und Seele. Schon lange tragen die zwei, die vom Alter her Vater und Sohn sein könnten, die Idee eines gemeinsamen Programms mit sich herum. Nun wird es Wirklichkeit. Am Mittwoch, dem 29. Oktober, kommen sie mit ihrem Programm „Zweistimmig – Hommage an Paul Celan“ ins Kulturhaus in Dornbirn.

gegen, weil Leid und Freude vielschichtig sind. Durch diese Zweistimmigkeit von Wort und Musik entsteht eine neue Einheit. Das macht diesen Abend einmalig für Sinne, Geist und Seele.

KULTUR.

Musik und Poesie Multitalent Ben Becker, der schon in zahlreichen Film- und Theaterrollen glänzte, liest Texte des bedeutenden Nachkriegslyrikers jüdischer Abstammung Paul Celan. Schon als Kind wirkte der 1964 in Bremen geborene Becker in Hörspielen mit und bekam erste kleine Filmrollen. Wer den Schauspieler kennt, weiß, wie er mit seiner unverkennbaren Stimme Verse zum Leben erweckt. Becker schickt die Worte aus der Tiefe seiner Seele in

Österreichpremiere: Ben Becker und Giora Feidman am 29. Oktober in Dornbirn.

den Saal. Schon das alleine ist ein Erlebnis. Doch der Abend gehört nicht nur den Versen des in Ungarn geborenen Dichters Paul Celan. Feidmans Klarinette und die Instrumente seiner kongenialen Begleiter – Reentko Dirks an der Gitarre und Guido Jäger am Kontrabass – holen Beckers Worte ein und geben ihnen eine zweite Dimension. Der 1936 in Argentinien geborene jüdische Klarinettist gehört zu den bekanntesten und renommiertesten Künstlern jenseits des Pop – und das bereits seit Jahrzehnten. Rund um den Globus nehmen ihn die Menschen als eine Bühnenper-

sönlichkeit mit glaubwürdiger Botschaft wahr und lassen sich von den Klängen seiner Klarinette verzaubern. Niemand spielt dieses Blasinstrument so hingebungsvoll wie dieser bescheidene jüdische Weltbürger. „Ich spiele Klarinette, um die Menschen an meinem Inneren teilhaben zu lassen“, sagt er. Wer ihn und sein Ensemble live erlebt, empfindet das auch genau so. Programm Zweistimmig Mal unterstreicht die Musik im Programm „Zweistimmig“ Celans Botschaft, mal setzt sie ihr effektvoll Kontraste ent-

Dichter Paul Celan Der Dichter Paul Celan wurde am 23. November 1920 als Paul Antschel, Sohn deutschsprachiger, jüdischer Eltern, im damals rumänischen Czernowitz geboren. 1942 wurden seine Eltern deportiert und später ermordet. Von 1942 bis 1944 musste Celan in verschiedenen rumänischen Arbeitslagern Zwangsarbeit leisten. Im Juli 1948 zog er nach Paris, wo er bis zu seinem Freitod am 20. April 1970 lebte. Berühmt wurde Paul Celan als Nachkriegslyriker durch seine unerhört eindrucksvollen Gedichte, in denen er das Entsetzen und Grauen der Konzentrationslager zur Sprache bringt. Aber sein Ruhm gründet ebenso auf Liebesgedichten voller Zärtlichkeit und Erotik, Sehnsucht und Verlangen.

Factbox Giora Feidman und Ben Becker Kulturhaus Dornbirn Mittwoch, 29. Oktober 2014 Beginn: 20 Uhr Kartenvorverkauf: www.v-ticket.at, www.musikladen.at, Dornbirn Tourismus, Herburger Reisen Messepark, Bregenz Tourismus, Schwarzenberg Tourismus, Kirchplatz Kiosk Felix in Lustenau, Musikladen Götzis, Marktgemeinde Nenzing, Schruns-Tschagguns Tourismus, Infotheke Lindaupark, Liechtensteinische Post AG.

Auszug aus unseren VN-Erlebnisreisen – Infos, weitere Reisen und Buchung: www.vorarlbergernachrichten.at/erlebnisreisen oder T 05572 501-262

Kinderreise: Sea Life, München, Mi., 13. August 2014

Zoo & Stadtbummel, München Do., 21. August 2014 Di., 2. September 2014

Inka-Ausstellung, Rosenheim Sa., 23. August 2014

Leistungen: Busfahrt, Z‘nüne, Eintritt, Einführunsinfo Preis: p. P. 55 Euro Veranstalter: Loacker Tours

Leistungen: Busfahrt, Z‘nüne, Eintritt Zoo

Leistungen: Busfahrt, Z‘nüne, Eintritt, Führung ca. 1 Stunde Preis: p. P. 69 Euro Veranstalter: Herburger Reisen

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Preis: p. P. 55 Euro Veranstalter: Loacker Tours


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Henri Matisse: Das Pferd, die Kunstreiterin und der Clown (V) 1947.

5. April bis 31. August im Stadtmuseum Lindau Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr

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Kontakt: Stadtmuseum Lindau Marktplatz 6 88131 Lindau T: +49 (0) 8382 944 073 E: museum@kultur-lindau.de www.kultur-lindau.de

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Gruppenführungen: Nach Vereinbarung, Tel.: +49 (0) 8382 260033 (Montag bis Freitag)

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Öffentliche Führungen: Montag bis Sonntag: 10.30 und 14 Uhr

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Eintritt: Kinder bis 6 Jahre frei Erwachsene 7,50 Euro Schüler, Studenten, ... 3.50 Euro Familienkarte 15 Euro

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Tägliche Führungen Leben und Werk von Matisse bieten zahlreiche Anknüpfungspunkte für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Konzerten, Vorträgen und vielem mehr. Dabei wollen die Organisatoren auch in diesem Jahr an ihrem bewährten Vermitt-

INFORMATION

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Kurator Roland Doschka Für die Zusammenstellung der Schau zeichnet mit Prof. Dr. Roland Doschka ein international anerkannter Kurator verantwortlich. Einmal mehr hat er für Lindau sein weit gespanntes Netzwerk genutzt und private Sammler aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz als Leihgeber gewonnen. So haben nunmehr über 35 Arbeiten von Matisse die Reise an den Bodensee angetreten. „Ich schätze mich überaus glücklich, den Kurator bereits zum vierten Male für die Konzeption der Ausstellung und Akquise der Leihgaben gewonnen zu haben“, zeigt sich Kulturamtsleiter Alexander Warmbrunn begeistert.

lungsprogramm festhalten. Vorgesehen sind tägliche öffentliche Führungen für interessierte Einzelbesucher und museumspädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche, Kindergärten und Schulklassen.

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Reizvoller Kontrast 74-jährig begann Matisse mit der Arbeit an „Jazz“ und schuf aus farbenfrohen rhythmischen Zeichen einen rauschhaften Hymnus auf das Leben – in der Bedeutung von Improvisation und Variation für den künstlerischen Gestaltungsprozess durchaus der namengebenden Musikform verwandt. Die filigranen, einfachen Linienzeichnungen, die in Lindau ergänzend gezeigt werden, stehen dabei in reizvollem Kontrast zu den farbexpressiven energiegeladenen Formelementen der Jazz-Suite. „Ich freue mich sehr, dass nach den gut besuchten Ausstellungen der Vorjahre nun Werke von Henri Ma-

tisse im Stadtmuseum Lindau zu sehen sind“, so der Lindauer Oberbürgermeister Dr. Ecker.

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trum der Lindauer Ausstellung steht mit den 20 Blättern der berühmten Mappe „Jazz“ jedoch sein nicht weniger bahnbrechendes Spätwerk. Ihnen sind einleitend ausgewählte Originale aus verschiedenen Werkphasen vorangestellt, die das zeichnerische Schaffen des Künstlers beleuchten. Sie führen die Ausstellungsbesucher hin zur herausragenden Arbeit des späten Matisse, in der sein Werk sich auf großartige Weise vollendete.

© SUCCESSION MATISSE, VG BILD-KUNST, BONN 2014

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© SUCCESSION MATISSE, VG BILD-KUNST

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Henri Matisse, Ikarus (VIII), 1947

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Hauptvertreter des Fauvismus Henri Matisse gehört als Wegbereiter und Hauptvertreter des Fauvismus, jener ersten Avantgarde-Bewegung des 20. Jahrhunderts, zu den prägenden Künstlerpersönlichkeiten der Klassischen Moderne. Im Zen-

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AUSSTELLUNG. Sie ist eines der schönsten und bedeutendsten Mappenwerke des 20. Jahrhunderts, unübertroffen in der Intensität der leuchtenden Farben und suggestiven Kraft der Formen: Die Suite „Jazz“ des französischen Malers, Grafikers und Bildhauers Henri Matisse (1869 –1954). Vom 5. April bis zum 31. August ist sie im Stadtmuseum in Lindau zu sehen, ergänzt um eine Auswahl von Originalzeichnungen. Lindau hat sich in den letzten Jahren als Ausstellungsort weit über die Bodenseeregion hinaus etabliert. Mit der Ausstellung „Matisse: Variation – Improvisation“ knüpfen die Ausstellungsmacher nun an eine Reihe monografisch ausgerichteter Präsentationen zur Kunst der Klassischen Moderne an, die 2011 mit „Pablo Picasso – Meisterzeichnungen“ ihren Ausgang nahm, gefolgt von Marc Chagall (2012) und Joan Miró (2013).

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Das Stadtmuseum Lindau zeigt die Bilder der Suite „Jazz“ und Zeichnungen von Henri Matisse.

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Variation und Improvisation

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Olivenbaum aus Kalabrien Das „vorarlberg museum“ zeigt derzeit eine Ausstellung von Mariella Scherling Elia.

KUNST. „Ein Olivenbaum aus Kalabrien“ lautet der schöne Titel der Ausstellung von Mariella Scherling Elia, die noch bis Oktober im „vorarlberg museum“ zu sehen ist. Für die in Italien geborene, seit über 60 Jahren in Hohenems lebende Künstlerin ist die Idee einen Olivenbaum aus ihrer Heimat nach Vorarlberg zu bringen ein sehr persönliches Projekt. In dieser Arbeit reflektiert sie das Wachsen in der Kindheit, die notwendigen Schnitte bei einer Trennung, die Persönlichkeitsfindung, das Abschiednehmen und Erinnern. Zusammen mit Manifesten, welche die Künstlerin von Hand auf Packpapier verfasst hat, ist der verpflanzte Olivenbaum bei freiem Eintritt im Atrium des Museums zu sehen.

es Mariella Scherling Elia der Liebe wegen nach Hohenems verschlagen. Damals als vorübergehende Zwischenstation gedacht, hat die Künstlerin mittlerweile den größten Teil ihres Lebens dort verbracht. Trotz dieser langen Zeit in Ös-

Richard Prince im KUB KUB.

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Für die Ausstellung hat die Künstlerin Mariella Scherling Elia Manifeste auf Backpapier verfasst.

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Der Liebe wegen nach Hohenems Nach dem Kunststudium hat

Im Foyer des vorarlberg museums steht dieser 70 Jahre alte Olivenbaum aus Kalabrien.

Im Kunsthaus Bregenz (KUB) ist noch bis 5. Oktober die Ausstellung von Richard Prince „It‘s a Free Concert“ zu sehen. Erstes Aufsehen erregte Prince Ende der 1970er-Jahre durch abfotografierte Werbeanzeigen und Bilder aus Verkaufskatalogen,

die weder Schrift noch Logos erkennen ließen. Schmuck und Accessoires gehobenen Lebensstils prägen die Atmosphäre dieser frühen Farbfotografien des Künstlers. Seine ein Jahrzehnt später auf der Grundlage von Marlboro-Zigaretten-Werbung

terreich beschäftigt Scherling Elia die Frage nach den eigenen Wurzeln immer noch sehr intensiv. 70 Jahre alter Baum Am Beginn ihres Projektes „Autoritratto“ stand die Suche nach einem geeigneten Olivenbaum, der aus Kalabrien kommen sollte, wo Scherling Elia aufgewachsen ist. Der auserwählte Baum ist etwa 70 Jahre alt und stammt aus Figline Vegliaturo unweit von Aprigliano, ihrem Geburtsort. Im November 2012 wurde der Olivenbaum dann nach Vorarlberg transportiert und in der Dornbirner QuadrART Galerie ausgestellt. Die Verhandlungen, die Reisen, der Transport, die filmische Dokumentation, die mitwirkenden Helfer und auch die Ausstellung selbst sind Puzzlestücke dieses Werks. Die Präsentation war für

Mariella Scherling Elia als eine Art Zwischenstation gedacht, bevor dieser, wie die Künstlerin selbst, seine Wurzeln in Hohenems in die Erde schlagen sollte. Bis jetzt war es jedoch nicht möglich, einen geeigneten Platz für den Baum zu finden. Nach Monaten im Zwischenlager einer Gärtnerei bekommt der Olivenbaum nun im Atrium des vorarlberg museums eine weitere temporäre Heimat. Dieser Ort – im Zwischenbereich von innen und außen – in einem Haus, das sich mit der Geschichte Vorarlbergs und der Frage „Woher kommen wir?“ auseinandersetzt, bietet einen neuen Kontext für die Arbeit von Mariella Scherling Elia. Der verpflanzte Olivenbaum wird zu einem Bild der Selbstbefragung, zur Metapher eines ganz persönlichen Kulturtransfers, und damit zu einer Art Selbstbildnis.

entstandenen Cowboys erlangten rasch Kultstatus und zählten in Bregenz 2011 zu den Highlights der Gruppenausstellung „So machen wir es“. Zu seinen populärsten Gemälden gehören die sogenannten Jokes und Cartoons, auf denen Witze in Form von Schriftbildern bzw. Zeichnungen mit Acryl im Siebdruckverfahren auf Leinwände über-

tragen werden. Speziell für das Kunsthaus Bregenz hat Prince eine Ausstellung konzipiert, in der ein Großteil seiner Arbeiten zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. Der Titel stellt eine Art Leitmotiv dar, das sich durch die gesamte Präsentation zieht, ohne dass die einzelnen Arbeiten hierauf zu reduzieren wären.


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Blick auf den Martinsturm. Romantische Sonnenuntergänge in Bregenz. Sunset-Stufen: Der schönste Platz am See. Das KUB von oben. 1064 Meter hoch: Der Bregenzer Hausberg Pfänder. Romantischer Fischersteg am Bodensee. Der Milchpilz am See. FOTOS: BREGENZ TOURISMUS

Kulturstadt am Bodensee

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EIN KLEINOD AUS VERGANGENER ZEIT ist auch die Villa Raczynski in der Schlossbergstraße: Als kleines, feines Tagungshaus bietet es Raum für exklusive und gehobene private Events.

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DAS KLOSTER MEHRERAU ist das bedeutendste Zisterzienserkloster am Bodensee: Die Jahrhunderte alte Bibliothek und die prächtigen Räume sind beeindruckend.

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Bunte Produktpalette Wo ließe sich das gute Gefühl entspannter Lebensart authentischer verspüren als in einer

Kulinarisches Angebot Die Stadt am See überzeugt durch das harmonische Zusammenspiel von Unternehmen und kulinarisch-kulturellem Angebot: Auf kleinstem Raum trifft hier der hochwertige Fachhandel auf namhafte Kulturinstitutionen wie das Kunsthaus, das vorarlberg museum oder das Magazin4 und kulinarische Leckerbissen.

FOTOMOTIV: Die schmalste Hausfassade Europas – mit nur 57 Zentimetern – finden Sie in der Kirchstraße 29.

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willkommene Abwechslung vom Alltag. Kultur in einem weiten, umfassenden Sinne beschreibt, wie wir Menschen leben. Vor allem gibt sie die Möglichkeit, über sich selbst und das Leben nachzudenken, Werte zu erkennen und eigene Grenzen zu überschreiten.

OBERSTADT MIT MARTINSTURM: Das Wahrzeichen von Bregenz – und zugleich die größte Turmzwiebel Europas.

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CHRISTOPH THOMA, GF BREGENZ TOURISMUS & STADTMARKETING

DIE ÄLTESTE BADEANSTALT am Bodensee strahlt ein besonderes und erlebenswertes Flair aus.

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Bregenz bietet eine kulinarische Vielfalt – von der urbanen Bar hin zum Haubenlokal.“

TOP-SONNENUNTERGÄNGE beispielsweise vom Fischersteg aus, am neuen Badesteg an der Pipeline oder auf einem der Schiffe.

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Kleinod Bregenz Vorarlbergs Hauptstadt lädt auch zum Flanieren über den neuen Kornmarktplatz ein. Seit einem Jahr ist das neue „vorarlberg museum“ eröffnet, der Leutbühel lädt zum Verweilen ein und die Ruhe des Kleinods am Ehreguta-Platz rund um den Martinsturm in der historischen Oberstadt ist ein Hochgenuss für alle, die ein bisschen Ruhe

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Stadt, die landschaftliche Attraktivität mit Angebotsvielfalt vereint? Bregenz bietet Einheimischen und Besuchern gleichermaßen ein genüssliches Erleben mit einer bunten Produktpalette, die ausgesuchte Produzenten und Handelsbetriebe bereit halten. „Die Freude am wahrhaftigen Genuss ist seit jeher ein wesentliches Merkmal unseres Menschseins. Und je schneller sich unsere Welt dreht, desto größer ist die Sehnsucht nach sinnlicher Entschleunigung“, so Bregenz Tourismus und Stadtmarketing Geschäftsführer Christoph Thoma. Bregenz bietet ein Einkaufserlebnis, das sich immer wieder neu erfindet.

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Die Kulturstadt Bregenz am Bodensee ist eine Stadt der Begegnung, in der Straßen mit wunderbaren Cafés und Restaurants zum Verweilen einladen. Die Bregenzer Bucht am Bodensee und der Hausberg, der Pfänder, sind markante Punkte, welche die Landschaft des Vierländerecks Österreich, Deutschland, Schweiz und Fürstentum Liechtenstein zum Leuchten bringen. Bregenz präsentiert sich auch in diesem Sommer als innovative Stadt, als ein Zentrum der Kultur.

BREGENZ.

suchen. Der beruhigende Blick vom Bregenzer Hafen auf die Wellen des Bodensees und der Moment der untergehenden Abendsonne von den SunsetStufen der Bregenzer Bucht ist auch für die Vorarlberger immer wieder ein Highlight und eine

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Bregenz steht auch abseits der Festspiele für Kultur, Emotionen und Erlebnisse.

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