Vorarlbergs größte Unternehmen
TOP 100 VN-Wirtschaftspreis 2014 Dr. Wolfgang Blum Die größten Arbeitgeber in Vorarlbergs Industrie 2013 1. Julius Blum GmbH 2. Zumtobel AG 3. Liebherr GmbH
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Top 100
Seite 3
Die drei größten Arbeitgeber in der Vorarlberger Industrie 2013: Blum, Liebherr, Zumtobel 1
Herbert Blum (links) und Gerhard E. Blum, Geschäftsführer Julius Blum GmbH
„Bei jeder Entwicklung eines neuen Produkts fragen wir uns: Möchte ich diese Beschlagslösung in meinem eigenen Möbel haben? Erst wenn wir diese Frage mit einem eindeutigen Ja beantworten können, setzen wir die nächsten Schritte in Richtung Umsetzung. Ausgehend vom optimalen Produkt für den Möbelnutzer möchten wir aber auch sicherstellen, dass die vorgelagerten Prozesse wie Möbelkonstruktion, -herstellung, Verkauf und Montage durch unsere Produkte, Verarbeitungshilfen und Dienstleistungen genauso gut unterstützt werden. Wir nennen das ,Globaler Kundennutzen‘. Dieser Grundsatz ist die Richtschnur für alle unsere Innovationen.“
2
Ulrich Schumacher, CEO der Zumtobel Group
„Als neuer CEO bin ich sehr begeistert von dem tollen Know-how und dem großen Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das ist ein enormes Potenzial. Wir werden dies noch steigern, indem wir über die gesamte Gruppe Zusammenarbeit, Unternehmertum und Innovationsgeist stärken. Für eine erfolgreiche Zukunft setzen wir zudem auf unsere starken Marken, große Kundennähe und eine schlanke, effiziente Organisation. Damit machen wir die Zumtobel Group zum Innovationsführer des LED-Zeitalters.“
3
Gerhard Frainer, Geschäftsführer Vertrieb bei Liebherr
„Trotz der schwächelnden konjunkturellen Entwicklung und einigen Projektverschiebungen ist es uns 2013 gelungen, das hohe Niveau aus dem Vorjahr annähernd zu halten. Wir blicken zudem positiv auf das laufende Geschäftsjahr und dürfen aus heutiger Sicht von einem Umsatzwachstum ausgehen. Dieser Optimismus liegt insbesondere in der gegenwärtig guten Auftragslage sowie einem hohen Auftragsbestand, den wir aus dem vergangenen Jahr mitgenommen haben, begründet.“
Mag. Karlheinz Rüdisser Landesstatthalter
Mag. Markus Wallner Landeshauptmann
Stabile Rahmenbedingungen. Für erfolgreiche Unternehmen und sichere Arbeitsplätze. Vorarlberg ist wirtschaftlich das erfolgreichste Bundesland. Die Wirtschaft wächst mit überdurchschnittlicher Dynamik. Unsere Arbeitslosenquote ist die niedrigste im Bundesländervergleich, der Wohlstand der Bevölkerung höher als anderswo. Damit Vorarlberg so erfolgreich bleibt, müssen die Rahmenbedingungen stabil bleiben. Dafür arbeiten wir.
VN-Wirtschaftspreis 2014
Seite 5
Wolfgang Blum ist seit 39 Jahren mit der Firma Haberkorn verbunden. Damals fing er als Trainee in Wien an, seit elf Jahren ist er Vorstandsvorsitzender.
Er sorgt täglich für Bewegung Wolfgang Blum (Firma Haberkorn) ist Träger des VN-Wirtschaftspreises 2014. Die Übernahme und Integration der Firma Ulmer war wohl die größte Herausforderung für Wolfgang Blum. Haberkorn hatte zwar bereits zuvor diverse Firmen übernommen, ist dadurch auch gewachsen, aber diesmal waren es zwei gleich große Unternehmen, die zusammengeführt wurden. Bezüglich Umsatz und Mitarbei-
Begründung der Jury Dr. Wolfgang Blum die Firma Haberkorn konsequent ausgebaut und früh auf Märkte gesetzt, die noch Potenzial haben. Durch Zukauf von Unternehmen wurde die Basis für die weitere Entwicklung geschaffen. ■ Die Firma Haberkorn hat ein vorbildliches Mitarbeitermodell geschaffen, das schon mehrfach mit Preisen bedacht wurde. Auch die Aktivitäten im Bereich Umweltschutz, Mobilität und Energieeffizienz sind außergewöhnlich und haben Leuchtturm-Charakter. ■
terzahl bedeutete das für die Haberkorn-Gruppe einen Quantensprung. „Das hat mich persönlich sehr gefordert“, resümiert der Vorstandsvorsitzende. Seine Verbindung zu Haberkorn, Österreichs größtem technischen Händler, hält seit nunmehr 39 Jahren. Nach seinem Wirtschaftsstudium begann Blum als Trainee bei Haberkorn in Wien, wechselte drei Jahre später nach Bregenz. Seit da an ging die Karriere steil nach oben. Produktgruppenmanager, Verkaufsleiter, Geschäftsführer diverser Tochtergesellschaften, Vorstand, seit elf Jahren Vorstandsvorsitzender. Den Wandel gemeistert Der Wandel vom inhabergeführten zum fremdgeführten Unternehmen war eine weitere Herausforderung auf seinem Erfolgsweg. Schließlich wurde der Betrieb zuvor von der Besitzerfamilie geführt. „Es ging darum, den Wandel gut zu meistern und trotz-
dem den Charakter eines Familienunternehmens zu bewahren“, betont Blum. Gut gemeistert habe man zum Glück auch die Krise im Jahr 2009. „Die Wirtschaft war in einer Schockstarre. Niemand wusste wie es weiter geht. Unser Umsatz ist eingebrochen“, blickt der Vorstandsvorsitzende zurück. Begleitet in all den Jahren - in den guten wie schlechten Zeiten - hat ihn das Sprichwort „Es gibt nichts gutes, außer man tut es.“ Man könne nicht nur Visionen und Pläne haben, man müsse sie auch umsetzen, ist Blum überzeugt. Also immer in Bewegung bleiben, geistig wie körperlich. Er selbst sei ein neugieriger und aufgeschlossener Typ, der offen auf Menschen zugehe. „Das ist eine wesentliche Voraussetzung. Die Menschen zu mögen, Kunden genauso wie Mitarbeiter.“ Mitarbeiter als Erfolgsfaktor Die Mitarbeiter sind es auch, die einen wichtigen Erfolgsfaktor von
Haberkorn symbolisieren. „Unsere Unternehmenskultur ist geprägt von Wertschätzung, Vertrauen und Offenheit. Das ist die Basis dafür, dass wir tolle Mitarbeiter haben und auch in Zukunft gute Mitarbeiter finden“, ist Blum überzeugt. Nicht umsonst wurde Haberkorn auch als Vorarlbergs bester Arbeitgeber ausgezeichnet.
Zur Person Dr. Wolfgang Blum ■ Geboren: 1952 ■ Ausbildung: Studium der
Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule für Welthandel in Wien, Doktorat ■ Beruflicher Werdegang:
1975 Eintritt als Trainee bei Haberkorn in Wien, 1978 Wechsel nach Bregenz (u.a Verkaufsleiter, GF div. Tochtergesellschaften), 2000: Vorstand der Haberkorn Holding AG, seit 2003 Vorstandsvorsitzender ■ Privat: wohnhaft in Höchst,
verheiratet, zwei Kinder
VN-Wirtschaftspreis 2014
Seite 6
Die Mitarbeiter fühlen sich bei Haberkorn wohl. Nicht umsonst wurde das Unternehmen dreimal als „Great Place to Work“ ausgezeichnet.
100.000 Lagerartikel - und laufend Haberkorn ist Österreichs größter technischer Händler und vereinfacht den Weg der Produkte Die Erfolgsgeschichte von Haberkorn reicht zurück auf das Jahr 1932, als Leopold und Frieda Haberkorn ihr Familienunternehmen gründeten. Seither war die Entwicklung von einer hohen Dynamik geprägt. Niederlassungen in ganz Österreich wurden gegründet, die Internationalisierung über die Grenzen vorangetrieben. Heute ist Haberkorn Österreichs größter technischer Händler und beschäftigt 1100 Mitarbeiter in Österreich, der Schweiz, in Bulgarien, Deutschland, Kroatien, Polen, Serbien, Slowenien, Slowakei, Tschechien und Ungarn. Mit einem mehr als 100.000 Lagerartikel
umfassenden Sortiment, das laufend um neue, innovative Produkte erweitert wird, ist das Unternehmen Ansprechpartner für Kunden aus Industrie, Bau und Handwerk. Dabei dachte Wolfgang Blum beim Bau des Logistik- und Managementzentrums in Wolfurt, das Lager sei vielleicht doch zu groß. Diese Befürchtung hat sich nicht bewahrheitet – im Gegenteil. Kräftiges Wachstum Denn es waren vor allem die letzten Jahre, in denen das Unternehmen stark wuchs. Von 70 auf 278 Millionen Euro Umsatz, von 400 auf 1100 Mitarbeiter – so die Ent-
Ein Viertel unseres Umsatzes erzielen wir mittlerweile auf den Auslandsmärkten. Wolfgang Blum, Vorstandsvorsitzender Haberkorn Holding AG
wicklung seit dem Jahr 2000. Ein Erfolgsfaktor dabei sind die Akquisitionen. Firmen wurden übernommen und gut und erfolgreich in die Haberkorn-Gruppe integriert. Die Ausrichtung wurde dabei immer internationaler. Heute erzielt Haberkorn ein Viertel seines Umsatzes auf den Auslandsmärkten. Dazu kommt eine solide, finanzielle Basis. Auch in Zukunft soll das Augenmerk auf Akquisitionen liegen. Konkret ist derzeit zwar keine Übernahme geplant, wenn es sich aber ergebe und eine Firma zu Haberkorn passe, werde man aktiv werden, erklärt Wolfgang Blum. Ebenfalls ausgebaut werden soll
die elektronische Marktbearbeitung. Bereits 17 Prozent des Umsatzes wird via Internet erzielt, „bis 2018 wollen wir 50 Prozent der gesamten Geschäfte auf diesem Weg abwickeln“, so Blum. Ein gutes Jahr Das vergangene Jahr war trotz Konjunkturflaute ein gutes Jahr für Haberkorn. Zeigte man doch, wie man trotz schwieriger Voraussetzungen das letztjährige Rekordergebnis noch einmal toppen kann. Zuwächse von 9,1 Prozent in den osteuropäischen Ländern ließen den Umsatz von 274 Millionen Euro auf 278 Millionen steigen.
Haberkorn Holding in Zahlen ■ Branche: technischer Handel ■ Eigentümer: Fam. Haberkorn ■ Beschäftigte in Vorarlberg: 330 ■ Beschäftigte an anderen Standorten: 770 ■ Lehrlinge: 45 ■ Umsatz gesamt 2013: 278 Millionen Euro
VN-Wirtschaftspreis 2014
Beratung wird im hauseigenen Abholmarkt großgeschrieben.
Seite 7
Das gesamte Lager umfasst über 100.000 Artikel.
kommen neue Produkte dazu dorthin, wo sie gebraucht werden. Die Mitarbeiter finden, es ist ein „Great Place to Work“. Ein neuer Standort in der Slowakei wurde eröffnet, in Tschechien das Lager bezogen, zwei Standorte in Slowenien eröffnet. Abgerundet wurde das gute Jahr durch verschiedene Auszeichnungen: So wurde Haberkorn
mit dem Trigos-Preis für ganzheitliches CSR-Engagement, als Ausgezeichneter Lehrbetrieb sowie als bester Arbeitgeber Vorarlbergs durch „Great Place to Work“ ausgezeichnet - und das bereits zum dritten Mal. Die Mitarbeiter
330 Mitarbeiter sind am Standort Wolfurt beschäftigt.
und Lehrlinge sind ein wichtiger Faktor in der Haberkorn-Erfolgsgeschichte. Denn der wertschätzende Umgang bildet gemeinsam mit der bewussten Gestaltung von Sortiment und Services sowie der ressourcenschonenden Prozesse die wesentlichen Säulen der Nachhaltigkeitsstrategie. Und auch die Jury von „Great Place to Work“ lobte vor allem die besonnene und umsichtige Führung des Unternehmens, das erlebte Miteinander, die Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit sowie die gelebte Fairness im Unternehmen. Ebenso die Trigos-Jury, die das verantwortungsvolle Wirtschaften sowie die zahlreichen Klimaschutz- und Gesundheitsförderungsaktivitäten hervorhob. Damit bietet Haberkorn auch ideale Voraussetzungen, um im Beruf richtig durchzustarten. Das haben auch die 45 Lehrlinge erkannt, die derzeit ihre Ausbildung in den Bereichen Großhandel, Lagerlogistik und IT bei Haberkorn absolvieren.
Meilensteine Fa. Haberkorn 1932 Gründung durch Leopold und Frieda Haberkorn in Bregenz bis 1980 Niederlassungen in ganz Österreich (1939 Wien, 1954 Villach, 1961 Graz, 1969 Pasching, 1980 Innsbruck) 1992 Beginn der Internationalisierung (1992 UNICO Haberkorn AG, Schweiz, 1993 Haberkorn Hungaria KFT, 1997 Haberkorn d.o.o., Slowenien, 1998 Haberkorn d.o.o., Kroatien) 2003 Übernahme Gebrüder Ulmer 2006 Verkauf Haberkorn Abdichtungssysteme GmbH an SIKA 2008 Übernahme Vertrieb Shell Schmierstoffe in Österreich 2009 Ökoprofit-Zertifizierung und 1. „Great Place to work“Auszeichnung 2010 Eröffnung der neuen Standorte in Leonding und Polen 2011 Übernahme der Glogar Gruppe (Linz); 2. „Great Place to Work“-Auszeichnung 2012 Übernahme der Firma Fairtool in Ungarn 2013 Ökoprofit-Rezertifizierung, 3. „Great Place to Work“Auszeichnung, Trigos-Preis
Top 100
Seite 8
4. Helmut Mennel, illwerke vkw
5. Michael Doppelmayr, Doppelmayr-Holding
6. Wolfgang Niessner, Gebrüder Weiss-Holding
7. Ronald Weber, Grass Beschläge
8. Günther Lehner, Alpla Werke
9. Thomas Melzer, Wolford
Produktions- und Dienstleistungsbetriebe Rang 2013 Unternehmen
Branche
Eigentümer/ Hauptaktionäre
Beschäftigte in Vlbg.
an and. Standorten
Umsatz gesamt VerInvestiLehr2013 änderung tionen linge (in Mill. €) (in %) (in Mill. €)
4.650
1.450
245
1
Blum Gruppe
Beschläge
Familie Blum, Blum Privatstiftung
2
Zumtobel AG
Elektroindustrie, Elektronik
Familie Zumtobel ca. 35,4 %; Delta Lloyd NV (NL) über 5 %; Lazard Freres Gestion (F) unter 4 %; Streubesitz
1.849
7.162
85
1.316
Export (in %)
4
81,0
97
1.243
-3
59,5
–
3
Liebherr-Werk Nenzing GmbH
Maschinen- und Stahlbauindustrie Liebherr-MCCtec GmbH
1.707
698
139
906
-5
14,3
99
4
illwerke vkw
Energiewirtschaft
Land Vorarlberg
1.313
21
110
673
0
80,6
44
5
Doppelmayr Holding AG
Anlagenbau, Seilbahnen
Familie Doppelmayr
1.200
1.180
85
795
27
17,0
80
6
Gebrüder Weiss GmbH
Transport, Logistik, IT
Familien Weiss & Jerie (100 % der Anteile)
952
6.000
46
1.200
5
50
–
7
Grass Bewegungssysteme
Metallindustrie
Würth Gruppe
872
879
48
300
–
21,0
90
8
Alpla Werke A. Lehner GmbH
Kunststoff
Familienunternehmen
870
14.430
70
3.100
2
275,0
75
9
Wolford AG
Textilindustrie
Sesam Privatstiftung 15 %, WMP Familienprivatstiftung 25 %, R. Bartel 25 %, Wolford AG 2 %; Streubesitz
800
810
23
156
2
6,0
89
10
Rauch Fruchtsäfte GmbH & Co KG Lebensmittelindustrie, Getränke
–
749
887
19
806
–
59,8
–
11
Getzner Textil AG
Textilindustrie
Getzner, Mutter Cie
741
178
58
148
21
24,5
90
Automobilzulieferindustrie
12
Hirschmann Automotive
13
Meusburger Georg GmbH & Co KG Metall verarbeitendes Gewerbe
F&R Invest GmbH
730
2.200
57
200
10
27,0
98
Guntram und Georg Meusburger
580
120
75
160
8
–
92
14
Collini Holding AG
15
Sodexo Service Solutions Austria
Metallveredelung
Familien Collini und Drexel
540
903
35
177
7
24,0
55
Dienstleistung
Sodexo Gruppe
534
3.400
6
116
-1
–
–
16
Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH
17
Jäger Gruppe
Backwaren, Brot- und Feinbackwaren Familie Ölz
510
368
6
200
2
11,3
43
Bau, Transport
Jäger Beteiligungs GmbH
502
39
30
188
35
4,0
47
501
69
43
301
57
10,5
45
18
i+R Gruppe GmbH
Baumaschinenhandel
Alge Holding, Schertler Holding
19
Russmedia Verlag GmbH
Zeitungsverlag und Druckerei
Russmedia Holding GmbH, Sophie Kempf-Russ Privatstiftung
488
20
5
90
1
3,8
–
20
Rhomberg Gruppe
Bau- und Bahntechnik
Rhomberg Holding GmbH
475
914
10
352
–
12,6
47
21
XXXLutz KG
Möbelhandel
–
450
–
75
–
–
–
–
22
Hilti AG
Metallindustrie, Befestigungstechnik
Hilti AG Schaan (FL)
390
–
73
–
–
6,0
95
23
OMICRON electronics GmbH
Energietechnik
OMICRON Holding GmbH
356
253
0
106
3
–
99
24
Hilti & Jehle GmbH
Bau
BM Helmut Hilti
354
224
23
70
-11
3,6
–
www.sparkasse.at/vorarlberg
Als Unternehmen brauchen Sie eine Bank, die Ihr Geschäft versteht.
Top 100
10. Jürgen Rauch, Rauch Fruchtsäfte
Seite 9
11. Heribert Vonbrüll, Getzner Textil
12. Volker Buth, Hirschmann Automotive
13. Guntram Meusburger, Meusburger GmbH
14. Johannes Collini, Collini-Holding
15. Pierre Bellon, Sodexo Service Solution
Produktions- und Dienstleistungsbetriebe Rang 2013 Unternehmen
Branche
Eigentümer/ Hauptaktionäre
Beschäftigte in Vlbg.
an and. Standorten
Umsatz gesamt VerInvestiLehr2013 änderung tionen linge (in Mill. €) (in %) (in Mill. €)
Export (in %)
25
Offsetdruckerei Schwarzach GmbH Feinkartonagen, Etiketten
VBG Holding AG
336
191
20
86
2
5,0
63
26
Haberkorn Holding AG
technischer Handel
Familie Haberkorn
332
788
22
278
1
4,0
32
27
Huber Holding AG
Textilindustrie
100 % im Eigentum von Berger Brands
322
570
–
106
-1
–
55
28
Ganahl Aktiengesellschaft
Papier-, Papier verarbeitende Industrie Familien Ganahl und Erben
316
781
21
305
5
21,0
58
29
Schelling Anlagenbau GmbH
Anlagenbau
Privatbesitz
315
110
31
57
5
1,6
90
30
Head Sport GmbH
Sportartikel
Börse
302
–
5
205
4
–
95
31
Bäckerei Mangold GmbH
Bäckerei
Familie Haag
280
–
40
13
16
1,1
–
32
Versluis Restaurant GmbH
Gastronomie
Loek Versluis
277
–
7
17
2
1,4
–
33
Graf Firmengruppe
Elektro, Elektronik
275
2
37
38
10
1,9
10
34
Bachmann Holding GmbH
Elektro- und Elektronikindustrie
Gerhard Bachmann
272
112
21
48
8
0,3
97
35
Glas Marte GmbH
Sicherheits- + Isolierglaswerke
Familienbesitz
270
–
18
34
-3
0,6
76
36
Flatz Verpackungen Styropor GmbH Verpackungen, Styropor
Hans-Peter Flatz
265
–
29
60
8
15,5
53
37
JCL Logistics
Transport, Logistik
Stephan Jöstl
255
1.085
10
468
-1
–
–
38
Wilhelm+Mayer Bau GmbH
Baugewerbe
Familie Wilhelm
250
–
30
35
5
–
–
39
11er Nahrungsmittel GmbH
Nahrungsmittelindustrie
11er Verwaltungs GmbH
247
–
1
69
16
5,1
72
40
Bertsch Group
Kessel-, Energie- und Anlagentechnik
Ing. Hubert Bertsch
240
77
31
118
-10
1,3
89
41
Loacker Recycling GmbH
Recycling
Loacker Privatstiftung, Familie Loacker
230
425
–
660
4
9,4
83
42
Getzner Werkstoffe GmbH
Chemische Industrie
Getzner, Muther & Cie GmbH & Co KG
220
99
11
65
9
1,6
86
213
182
16
80
-0
1,8
80
43
Künz Gruppe
Maschinen- und Anlagenbau
Familienbesitz
44
Häusle GmbH
Entsorgungswirtschaft,
WHB GmbH, Cetek GmbH, Loacker Recycling GmbH, Böhler & Sohn GmbH
211
103
1
101
4
9,5
20
45
Schmidt‘s Gruppe
Eisenwarengroßhandel
Familienbesitz
210
188
18
122
3
2,5
8
46
Inhaus Handels GmbH
Sanitär- und Heizungsgroßhandel
Gebr. Ulmer Holding GmbH, Pircher Beteiligungs GmbH, 13
71
-1
3,3
32
HUWA Finanz- und Beteiligungs AG
203
38
47
Hermann Pfanner Getränke GmbH Lebensmittel, alkoholfreie Getränke
100 % Familienbesitz
200
610
6
255
2
11,0
80
48
Faigle Kunststoffe GmbH
Familie Faigle
196
194
18
61
15
3,8
69
Kunststoff-Verarbeiter
www.sparkasse.at/vorarlberg
Betriebliche Altersvorsorge bedeutet gelebte Verantwortung.
Top 100
Seite 10
16. Bernhard Ölz, Ölz Meisterbäcker
17. Guntram Jäger, Jäger Gruppe
18. Joachim Alge, i+R Gruppe
19. Markus Raith, Russmedia Verlag
20. Hubert Rhomberg, Rhomberg Gruppe
21. Thomas Saliger, XXXLutz KG
Produktions- und Dienstleistungsbetriebe Rang 2013 Unternehmen
Branche
Eigentümer/ Hauptaktionäre
Beschäftigte in Vlbg.
an and. Standorten
Umsatz gesamt VerInvestiLehr2013 änderung tionen linge (in Mill. €) (in %) (in Mill. €)
Export (in %)
49
Heron Gruppe
Metallgewerbe
Christian Beer
188
32
18
40
14
2,2
80
50
Alge Elastic GmbH
Textilindustrie
Familienbesitz
180
–
10
20
–
3,0
80
51
Zech GmbH
Türen, Fenster, Sonnenschutz
Roman Zech
171
27
35
20
15
0,5
55
52
Schoeller the spinning Group
Textilindustrie
K. Haselwander, G. Hübinger, M. Oberhofer
161
255
4
51
1
0,6
88
Textil- und Bekleidungsindustrie
53
Fussenegger Holding GmbH
Familienbesitz
160
33
4
33
4
4,4
35
54
Baur Prüf- und Messtechnik GmbH Elektronik
Familie Baur
159
40
17
24
14
–
98
55
z-werkzeugbau-gmbh
Maschinen- und Anlagenbau
Hermann Eberle, Johannes Steurer
150
–
22
23
18
–
84
56
Walser GmbH
Fahrzeugbau
Gerhard Rauch
149
–
29
20
3
0,1
38
57
ZIMA Holding AG
Projektentwicklung, Bauträger
Nußbaumer Beteiligungs GmbH
137
32
13
96
27
1,5
–
58
Etiketten Carini GmbH
Druckerei
Andrea Sohm, Siegfried Ehrne, Thomas Sohm 136
–
7
21
8
1,3
66
59
Mawera Holzfeuerungsanlagen
Anlagenbau
Prof. Dr. Martin Viessmann
134
–
10
22
-1
0,5
86
60
EHG Stahlzentrum GmbH
Stahl- und Metallhandel
Gebrüder Ulmer Holding GmbH, Josef Pircher Beteiligungs-GmbH, Schmidt GmbH
133
62
6
168
8
3,8
38
Kunststoff
Wolfgang Humml, Hannes Hämmerle
132
–
27
13
1
1,5
92
61
1zu1 Prototypen GmbH & Co KG
62
Müroll GmbH
Papier- und Kunststoffverarbeitung
Familien-Privatstiftung
131
128
–
50
2
1,0
82
63
Gantner Electronic GmbH
Elektronik, Gewerbe
Gantner Holding GmbH
122
50
13
28
17
1,0
80
64
Auto Gerster GmbH
Autohandel, Kfz-Teile u. -Reparatur
Familie Gerster
121
–
19
34
8
0,2
–
65
Gunz Warenhandels GmbH
Großhandel Lebensmittel
Familienbesitz
120
60
4
104
18
1,5
95
66
Vorarlberg Milch eGen
Nahrungs- und Genussmittelindustrie 567 Landwirte
119
–
7
49
9
0,8
29
67
Mohrenbrauerei August Huber KG Bierbrauerei
Familien Huber
118
–
2
23
6
0,6
–
68
DorfInstallateur
Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik
Mitarbeiterbeteiligung mit 14 Gesellschaftern 116
–
25
18
2
1,0
2
69
Otto Wohlgenannt GmbH
Fahrzeugbau
Otto Wohlgenannt
115
12
31
23
21
–
40
70
Scheyer Verpackungstechnik
Verpackung
Familien Wiesenegger
112
4
1
34
5
2,0
65
71
Fliesenpool GmbH
Gewerbe, Fliesen und Platten,
Bell + Beck Beteiligungs GmbH
111
12
20
14
7
0,3
15
72
Josef Mäser GmbH
Großhandel
Familien Mäser
110
60
6
39
-5
0,5
70
73
REWE Austria Fleischwaren,
Fleisch- und Wurstwarenproduktion
REWE International AG
107
45
3
27
10
1,2
–
www.sparkasse.at/vorarlberg
Leasing als Alternative zur klassischen Finanzierung.
Top 100
22. Peter Bühl, Hilti AG
Seite 11
23. Manfred Strauß, Omicron GmbH
24. Alexander Stroppa, Hilti & Jehle
25. Eduard Fischer, Offsetdruck Schwarzach
26. Wolfgang Blum, Haberkorn Holding AG
27. Micha Siebenhandl , Huber Holding AG
Produktions- und Dienstleistungsbetriebe Rang 2013 Unternehmen
Branche
Eigentümer/ Hauptaktionäre
74
Röfix AG
Baustoffe
Fixit Trockenmörtel Holding AG
75
Buchdruckerei Lustenau GmbH
Druck
–
76
Mersen Österreich Hittisau GmbH
Metallverarbeitung
Mersen Deutschland FFM AG
77
Brauerei Fohrenburg GmbH & Co KG Getränkeindustrie (Bier u. Limonaden) –
78
Sika Österreich GmbH
Chemische Industrie
79
Siemens AG Österreich
Elektroindustrie
80
Lingenhöle Technologie GmbH
Maschinenbau
Intemann GmbH Lercher Werkzeugbau GmbH
81
Umsatz gesamt VerInvestiLehr2013 änderung tionen linge (in Mill. €) (in %) (in Mill. €)
Beschäftigte in Vlbg.
an and. Standorten
102
755
1
200
-4
1,4
10
98
–
8
14
4
–
50
Export (in %)
96
–
7
11
-3
0,2
87
94
11
–
20
-3
2,9
7
Sika AG, Schweiz
89
62
–
82
-3
2,5
23
Siemens AG Deutschland
88
–
3
–
–
–
–
Familie Lingenhöle
86
–
17
10
-10
–
70
Heizung, Sanitär, Lüftung, Klima
DI Dieter Intemann
85
–
12
19
21
0,1
27
Formen- und Werkzeugbau
100 % Familie Lercher
85
–
18
–
–
4,0
Karl-Heinz und Daniela Milz
84
55
7
18
50
0,2
39
83
Vorarlberger Verlagsanstalt GmbH Druckindustrie
84
Zimm Maschinenelemente GmbH Maschinenbau
Gunther Zimmermann
83
–
13
17
-5
1,2
80
85
Scheffknecht Transporte GmbH
Spedition
Familie Scheffknecht
81
6
2
14
-4
0,5
–
86
RIMC Seehotel am Kaiserstrand
Hotel
AFV 1 Liegenschaftsbesitz GmbH & Co KG
80
–
12
6
12
–
–
87
KSW Elektroanlagenbau GmbH
Industrie- und Tankanlagenbau
Stefan Walser, Josef Schneider
79
170
–
28
-5
–
–
88
Kaufmann GmbH
Metallverarbeitung
Hubert Kaufmann
72
–
1
11
3
0,8
63
89
Fries Kunststofftechnik GmbH
Kunststoffverarbeitung
–
69
–
5
14
0
–
80
90
Autoland Fink GmbH
VW-Audi-Händler und Service
Ing. Christoph Fink
68
–
14
29
-16
0,3
–
91
Hämmerle Kaffee GmbH
Automaten-Produkte, Service
Familienunternehmen
62
–
–
21
13
2,4
76
92
Manfred Ellensohn GmbH
Toyota-Lexus-Landesvertretung
M. Ellensohn, Ernst Ellensohn, Edgar Ellensohn
60
37
13
30
12
0,5
–
93
Wagner GmbH
Haustechnik, Anlagenbau
DI Martin Wagner
51
–
10
9
19
0,8
9
94
VRZ Informatik GmbH
IT
Gregor Hilbrand, Roland Hilbrand
50
1
3
6
10
0,1
23
95
Autohaus Walter Malin GmbH
Kfz-Gewerbe und -Handel
Nadja Malin-Potzinger, Linda Malin, Walter Malin 45
–
8
13
-8
–
–
96
Beiser GmbH & Co KG
Oberflächentechnik
Familie Beiser, Erhart
–
1
12
8
1,0
–
97
Ender Klimatechnik GmbH
Klimatechnik
Bernd Morscher, Martin Dünser, Kurt Ender
40
5
5
10
9
–
20
98
Wolf Normalien GmbH
Metallverarbeitung
Daniel Wolf, Philipp Wolf, Maria-Luise Wolf
38
–
5
5
10
0,7
83
Rala Lampert GmbH
chemisches Gewerbe
Raimund und Ingo Lampert
30
3
3
5
6
0,2
6
High Life Reisen GmbH
Reiseveranstalter, Reisebüro
–
10
2
–
10
2
–
–
99 100
www.sparkasse.at/vorarlberg
Maßgeschneiderte Exportfinanzierungen für Ihr Auslandsgeschäft.
44
Top 100
Seite 12
28. Dieter Gruber, Ganahl AG
29. Stefan Gritsch, Schelling Anlagenbau
30. Klaus Hotter, Head Sport
31. Egon Haag, Bäckerei Mangold
32. Loek Versluis, Versluis Restaurants
33. Elmar Graf, Graf Firmengruppe
Gesundheits- und Sozialwesen Unternehmen
Eigentümer/ Hauptaktionäre
Branche
Beschäftigte in Vlbg.
Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft Gesundheitswesen
Land Vorarlberg
Vorarlberger Gebietskrankenkasse
Selbstverwaltung der Dienstnehmer und -geber
soziale Krankenversicherung
Umsatz 2013 (in Mill. €)
Lehrlinge
Umsatzveränderung (in %)
Investitionen (in Mill. €)
3.985
18
–
–
34,9
410
3
1.925
5,2
0,5
Handelsketten und Einkaufszentren in alphabetischer Reihenfolge Unternehmen
Branche
Eigentümer/ Hauptaktionäre
EKZ Messepark
Handel
–
SPAR AG Österreich
Lebensmittelhandel
österr. Gründerfamilie und selbstständige Kaufleute
Sutterlüty Gruppe
Lebensmitteleinzelhandel
Sutterlüty Holding GmbH
Lehrlinge
Umsatz 2013 (in Mill. €)
895
60
181
1,1
–
3.120
222
–
–
–
Beschäftigte in Vlbg.
UmsatzverInvestiänderung tionen (in %) (in Mill. €)
Sutterlüty gestaltet ihre Bilanz seit heuer nach neuen Parametern
Geld- und Kreditwesen in alphabetischer Reihenfolge Eigentümer/ Hauptaktionäre
Beschäftigte in Vlbg.
Unternehmen
Branche
Hypo Landesbank Vorarlberg
Bank
76,0308 % Vlbg. Landesbank-Holding, 23,9692 % Austria Beteiligungsgesellschaft mbH
Raiffeisen Bankengruppe Vorarlberg
Bank
83.181 Mitglieder
Bilanzsumme 2013 (in Mill. €)
Lehrlinge
Veränderung (in %)
Investitionen (in Mill. €)
600
9
14.144
-2
11,5
1.589
28
11.188
1
–
UniCredit Bank Austria AG
Bank
100 % UniCredit
124
5
5.513
-4
–
Volksbank Vorarlberg e. Gen.
Bank
Mitglieder sowie Partizipationsscheininhaber
398
13
1.985
-8
1,7
Vorarlberger Sparkassen
Kreditinstitut
Sparkasse
855
23
4.932
-3
2,5
Versicherungen in alphabetischer Reihenfolge Unternehmen
Branche
Eigentümer/ Hauptaktionäre
Donau-Versicherungs AG Vienna Insurance Group
Versicherung
VIG
Beschäftigte in Vlbg.
Lehrlinge
Prämien 2013 (in Mill. €)
Veränderung (in %)
Investitionen (in Mill. €)
Schadensleistung (in Mill. €)
96
4
54.858
1
–
–
Generali Versicherung AG
Versicherung
Generali Holding Vienna Group
162
3
130
2
–
78,9
Uniqa Insurance Group AG
Finanzdienstleistung
Raiffeisenzentralbank, Austria Versicherungsverein
136
–
167
3
–
–
Vlbg. Landes-Versicherung VaG
Versicherung
Versicherungsnehmer
181
4
82
1
2
46,4
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Top 100
Seite 13
Bundesland Vorarlberg in Zahlen Schwarz auf weiß: Der Standort Vorarlberg beeindruckt mit Zahlen. Über 150.000 Vorarlberger arbeiten derzeit unselbstständig, in über 18.000 Betrieben. Das ist Rekord. Noch nie waren so viele Menschen beschäftigt. Aber auch die Arbeitslosenzahlen sind derzeit höher als jemals zuvor: 9705 Arbeitslose sind derzeit beim Arbeitsmarktservice Vorarlberg gemeldet, dazu kommen noch die Teilnehmer verschiedener Schulungsmaßnahmen. Entspannung gibt es erst, wenn sich die Konjunktur erholt.
Darauf setzen alle Wirtschaftsforscher. Ein internationaler Trend lässt sich auch in unserem Bundesland beobachten. Struktur der Wirtschaft Die Ein-Personen-Unternehmen wachsen beständig. Über 10.000 Unternehmer arbeiten alleine, das sind 57 Prozent der Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Danach folgen die kleinen Betriebe mit bis zu neun Mitarbeitern: 6206 Unternehmen (33,5 Prozent). Die
größten Betriebe, nämlich jene mit über 250 Beschäftigten sind schnell gezählt: 51 waren es im vergangenen Jahr. Sie sind aber auch Auftraggeber für die vielen kleinen Firmen im Land. Insgesamt sorgt diese Unternehmensstruktur für stabile Verhältnisse in Vorarlberg, wie auch ein Blick zurück auf die schwierigen wirtschaftlichen Jahre zeigt: In Vorarlberg wurden weniger Arbeitsplätze als in vergleichbaren Regionen abgebaut, in den betroffenen Betrieben wur-
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Wir informieren Sie über die optimale Förderung für Ihre Investition.
den Modelle umgesetzt, die erlaubten, die Mitarbeiter zu halten. Ein Gebot der Stunde: denn die hochqualifizierten Kräfte werden dringend gebraucht. Nach wie vor herrscht ein Technikermangel, der nicht alleine durch eigene Ausbildung ausgeglichen werden kann. Deshalb wird nach wie vor auch im europäischen Ausland um Mitarbeiter geworben, denn für das Halten der guten Position darf Vorarlbergs Innovations- und Arbeitsqualitiät nicht nachlassen.
Größter Arbeitgeber in Vorarlbergs Industrie 2013
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Umfangreiche Tests werden am Produkt durchgeführt, ...
...damit Möbel mit innovativen Scharnieren zu komfortablen Wohnwelten werden.
Blum: Beschläge, die ein Möbelleb Diesem Versprechen hat sich das Höchster Familienunternehmen seit Anbeginn verschrie ben Bei sämtlichen Produktentwicklungen steht bei Blum der Möbelnutzer im Mittelpunkt. Seine Bedürfnisse und Wünsche an ein komfortables Möbel werden seit vielen Jahren erforscht. Doch ein Blum-Produkt soll nicht nur dem Nutzer ein Möbelleben lang Freude machen. „Egal, ob Hersteller, Händler, Monteur oder Küchennutzer – alle, die mit uns zu tun haben, sollen ihren persönlichen Nutzen daraus ziehen“, diesem Anspruch möchte der Beschlägespezialist bei all seinen Partnern gerecht werden. Deshalb ergänzt Blum sein Produktangebot um komfortable Dienstleistungen und
setzt auf langfristige Geschäftsbeziehungen. Bei Blum ist man überzeugt: ergeben Produkt, Dienstleistungen und Zusammenarbeit ein stimmiges Gesamtpaket, so stärkt dies dauerhaft die Beziehung zu Kunden, Lieferanten und Partnern. Von der Praxis abgeleitet Der Blum-Qualitätskreislauf beginnt mit Praxisbeobachtungen weltweit. Die Erkenntnisse daraus liefern Informationen und fließen in die Entwicklung neuer Produkte ein. Zur Absicherung der Qualität in der Entwicklung werden bereits in dieser Phase Computer-Simulationen und Tests mit Prototypen
eingesetzt. Auch in der Fertigung setzt man bei Blum auf Qualität. Genaue Maßvorgaben und kleinste Fertigungstoleranzen ermöglichen das effiziente Zusammenführen der vielen Bestandteile zu hochkomplexen Beschlagslösungen. Blum hat eigene Testund Prüfvorschriften entwickelt, die an Hand umfangreicher Bewegungs- und Belastungstests überprüft werden. Ergänzend arbeitet
man mit namhaften, externen Prüfinstitutionen und -organisationen zusammen, um auch deren Normen und Anforderungen in gleichem Maße zu erfüllen. Blum möchte seine Kunden auch bei der Beschaffung, Verarbeitung und Vermarktung seiner Produkte unterstützen. Mit unterschiedlichen Dienstleistungen soll der Arbeitsalltag erleichtert und Blum als zuverlässiger Part-
Egal, ob Hersteller, Händler, Monteur oder Küchennutzer – alle, die mit uns zu tun haben, sollen ihren Nutzen daraus ziehen. Herbert Blum, Blum-Beschläge
Bei Blum steht die Lehrlingsausbildung im Mittelpunkt.
Größter Arbeitgeber in Vorarlbergs Industrie 2013
Qualität wird durch konsequente Investitionen in F & E abgesichert.
Seite 15
Beschläge kann man live im Schauraum in Dornbirn erleben.
en lang Freude machen – und das in nahezu allen Bereichen. ner wahrgenommen werden. Ein offener und intensiver Dialog ist Blum dabei sehr wichtig. Das Resultat ist eine besondere Qualität der Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern. Blum setzt auf langjährige Partnerschaften mit Handschlagqualität. Damit auch Möbelkäufer Blum-Qualität möglichst direkt erleben können, hat der Beschlägespezialist für Planer, Tischler und deren Kunden in Dornbirn seinen ersten öffentlich zugänglichen Schauraum eingerichtet. Beschläge live erleben Die eigene neue Küche und die
darin verbauten Beschlagslösungen bereits in der Planungsphase live erleben. Blum macht’s möglich: Im Schauraum kann das gesamte Beschlägeprogramm – praxisnah in Küchen eingebaut – ausprobiert und begutachtet werden. Bei der kostenlosen „Küchenprobefahrt“ lassen sich die Pläne der neuen Küche im Maßstab 1:1 aufstellen – dank flexibler Korpusse auf Rollen. So kann bereits in dieser entscheidungsreichen Phase die künftige neue Küche live erlebt werden. Eine wertvolle Entscheidungshilfe, wenn die Küche und ihre Beschläge ein Möbelleben lang Freude machen sollen!
Ergeben Produkt, Dienstleistung und Zusammenarbeit ein Paket, stärkt dies die Beziehung zu Kunden und Partnern. Gerhard E. Blum, Blum-Beschläge
Ideen für neue Produkte: Blum beobachtet Küchennutzer auf der ganzen Welt, analysiert ihre Abläufe und fragt nach ihren Vorlieben und Ansprüchen.
Blum in Zahlen ■ Eigentümer: Familie Blum, Blum Privatstiftung ■ Beschäftigte in Vorarlberg: 4650 ■ Beschäftigte an anderen Standorten: 1450 ■ Lehrlinge: 257 ■ Konsolidierter Umsatz 2013: 1,317 Mrd. Euro (+ 4,4 % zum Vorjahr) ■ Investitionen: 78,25 Mill. Euro
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Zweitgrößter Arbeitgeber in Vorarlbergs Industrie 2013
Das Lichtforum am Firmensitz von Zumtobel in Dornbirn wird unter anderem zur Forschung verwendet.
Die Welt des Lichts im Überblick Zumtobel Group mit neuen Kapazitäten für LED-Wachstum – Mit Mehrmarkenstrategie zum Erfolg auf dem globalen Lichtmarkt.
Die Zumtobel Group beschäftigt weltweit über 7100 Mitarbeiter. Mit den Marken Thorn, Zumtobel und Tridonic agiert der Konzern als einer der wenigen Global Player der professionellen Lichtindustrie. Rund 1850 Beschäftigte sind am Stammsitz Dornbirn tätig, wo sowohl größte Leuchtenwerk als auch das größte Komponentenwerk des Konzerns ansässig sind. Neubau am Stammsitz Dornbirn Ein Bekenntnis zum Stammsitz in Vorarlberg ist die Erweiterung des
OLED-Technik von der ZumtobelTochter Tridonic.
Dornbirner Leuchtenwerks, in dem täglich rund 15.000 Leuchten produziert werden. Anfang des Jahres wurde eine neue Werkshalle mit 10.000 m2 Fläche in Betrieb genommen. Das Investitionsvolumen betrug insgesamt 20 Mill. Euro. Mit der neuen Halle schafft der Konzern am Standort Dornbirn weitere Kapazitäten für das Wachstum im Bereich LED. Bereits jetzt beträgt der LED-Anteil 31 Prozent, Ziel ist es, diesen auf 40 Prozent zu steigern. „Wir erhalten mit dem Neubau die notwendigen Flächen, um unser modernstes Leitwerk für innovative Büro- und Industrieleuchten weiter auszubauen. Damit setzen wir ein Zeichen für weiteres Wachstum im Bereich LED. Neben den modernen Produktionsstätten bauen wir am Standort Dornbirn auf unsere Mitarbeiter, die eine tolle Leistung
bringen“, sagt Ulrich Schumacher, CEO der Zumtobel Group. Globale Mehrmarkenstrategie Auf dem Lichtmarkt verfolgt der Konzern eine Mehrmarkenstrategie: Mit den Marken Thorn und Zumtobel ist die Gruppe im Bereich professionelle Leuchten und Lichtlösungen am Markt präsent. Im Komponentengeschäft beliefert die Gruppe mit der Tochtergesellschaft Tridonic Leuchtenhersteller mit Lampenbetriebsgeräten, Lichtmanage-
mentsystemen und LED-Modulen. Dabei sind die Unternehmensstrategie und das Kerngeschäft der Zumtobel-Gruppe eng mit dem Thema Nachhaltigkeit verknüpft. Schließlich spielt die künstliche Beleuchtung – mit einem Anteil von 19 Prozent am weltweit produzierten Strom – eine wesentliche Rolle beim Energieverbrauch. Zumtobel leistet mit energieeffizienten Produkten und intelligenter Lichttechnik einen Beitrag zur Verringerung des Energieverbrauchs.
Zumtobel Group in Zahlen ■ Branche: Elektroindustrie/Elektronik ■ Eigentümer: Familie Zumtobel: ca. 35,4%, Delta Lloyd NV (NL) über
5%, Lazard Freres Gestion (Frankreich) über 4%, Rest: Streubesitz ■ Beschäftigte in Vorarlberg: 1849 ■ Beschäftigte an anderen Standorten: 5313 ■ Umsatz gesamt 2013: 1,24 Mrd. Euro
Drittgrößter Arbeitgeber in Vorarlbergs Industrie 2013
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Am Liebherr-Standort in Nenzing sind nicht weniger als 230 technische Ingenieure mit Forschung und Entwicklung beschäftigt.
Hohe Innovationskraft bei Liebherr in Nenzing Innovationen und Know-how der Mitarbeiter sind Schlüsselfaktoren für den Erfolg. Mit der Entwicklung einiger neuer Produkte hat das Liebherr-Werk in Nenzing in den vergangenen Monaten einmal mehr einen Beweis für seine hohe Innovationskraft geliefert. Innovationen sind ein zentraler Grund für den fortdauernden wirtschaftlichen Erfolg des Vorarlberger Traditionsunternehmens. So wurde mit dem LB 44 ein neues Großdrehbohrgerät vorgestellt, welches mit einem Drehmoment von 510 Kilonewtonmetern zu den größten seiner Klasse zählt. Die ersten beiden LB 44 zeigen gegenwärtig auf einer Prestigebaustelle in Darmstadt, Deutschland, ihre Leistungsfähigkeit. Dort werden sie zu Bodenverdichtungsmaßnahmen für den Bau eines neuen Teilchenbeschleunigers eingesetzt. In den US-Markt wurde das LB 44 Anfang März dieses Jahres auf der Conexpo, der größten Bau-
maschinenmesse auf dem amerikanischen Kontinent, mit großem Erfolg eingeführt. Training mit Simulatoren Ein weiteres Zeugnis für ihr technologisches Know-how lieferte die Liebherr-Werk Nenzing GmbH mit der Präsentation der Kransimulatoren. Sie ermöglichen es, eine Reihe verschiedener Trainingsszenarios unter realistischen Umweltbedingungen zu simulieren. Mit dieser Lösung können zum einen Kosten gespart, zum anderen aber auch die Produktivität sowie die Sicherheit, sei es auf der Baustelle, im Hafen oder auf hoher See, erheblich gesteigert werden.
schung und Entwicklung, in der technischen Konstruktion sowie in allen Bereichen der Antriebstechnik tätig sind, vorangetrieben. Sie sichern die technologische Vorreiterrolle des Unternehmens in der Kran- und Spezialtiefbauindustrie. Von Nordamerika bis Fernost Liebherr zählt heute zu den größten Baumaschinenherstellern der Welt. In Vorarlberg beschäftigt Liebherr 1707 Mitarbeiter, weitere 698 sind es an anderen Standorten.
Die stärksten Absatzmärkte liegen derzeit in Nordamerika, Fernost, Russland, Aserbaidschan sowie Australien. Insgesamt zählt die Firmengruppe, die ihren Ursprung im Allgäu hat, inzwischen 38.000 Mitarbeiter und zählt mit 130 Gesellschaften nicht nur zu den größten Baumaschinenherstellern der Welt, sondern ist auch auf vielen anderen Gebieten als Anbieter technisch anspruchsvoller, nutzenorientierter Produkte und Dienstleistungen bekannt.
Liebherr in Zahlen ■ Branche: Maschinen- und Stahlbauindustrie
230 Ingenieure Die Produktneuentwicklungen werden von mehr als 230 technischen Ingenieuren, welche am Standort Nenzing in der For-
■ Eigentümer: Liebherr MCCtec GmbH, Nenzing ■ Beschäftigte in Vorarlberg: 1707 ■ Beschäftigte an anderen Standorten: 698 ■ Lehrlinge: 139 in Vorarlberg ■ Umsatz gesamt 2013: 905,7 Millionen Euro
Top 100
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Führende Geldinstitute* *nach Bilanzsumme
1
Michael Grahammer, Vorstandsvorsitzender der Hypo Landesbank Vorarlberg
„Ein solides, bodenständiges Geschäftsmodell und langfristige Kundenbeziehungen sind die Basis für die seit Jahren erfolgreiche Entwicklung der Hypo Landesbank. Seit über 115 Jahren finanzieren wir die heimische Wirtschaft, den Wohnbau und sind Partner unserer Kunden bei der Lösung ihrer Veranlagungsthemen. Gerade in Zeiten zunehmender Technologisierung der Banken legen wir besonderen Wert auf Kundennähe, eine hohe Beratungsqualität und persönlichen Service. Als größte Bank Vorarlbergs haben wir uns neben unserem Heimmarkt auch in Wien, Graz, Wels und St. Gallen etabliert: immer mehr Kunden im Osten Österreichs und in der Ostschweiz schätzen das Vorarlberger Bank-Know-how. Die Hypo Landesbank Vorarlberg ist ein verlässlicher und berechenbarer Partner der Vorarlberger Wirtschaft und Bevölkerung. Mit über 700 engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind wir ein wichtiger und verlässlicher Arbeitgeber in Vorarlberg.“
2
Markus Winkler, Generali Regionaldirektor für Tirol und Vorarlberg
„Die Generali hat in den letzten Jahren ihre Hausaufgaben erstklassig erledigt! Wir sind finanziell stark und strukturell bestens aufgestellt. Unser Bestreben ist es, unsere Kundenfreundlichkeit und unsere regionale Präsenz noch weiter zu optimieren.“
3
Robert Sturn, Vorarlberger Landes-Versicherung (VLV)
„Die Nähe zum Kunden ist der Erfolgsfaktor der VLV. Mit einem flächendeckenden Netz an Beratern und Kundenbüros sind wir im Land für unsere Kunden schnell erreichbar. Unsere Betreuung wird sehr geschätzt, besonders im Schadensfall.“
Wilfried Hopfner, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Landesbank Vorarlberg
2
„2013 hat die Bedeutung einer lokal verwurzelten Regionalbank aufgezeigt. Wir sind Partner für die Einleger. Wir ermöglichen die für die Wirtschaft und Privatinvestitionen notwendigen Kredite. Wir übernehmen Verantwortung für unseren Lebens- und Wirtschaftsraum.“
3
Hans Winter, Bank Austria Landesdirektor Firmenkunden
„Wir sind der strategische Partner der Vorarlberger Wirtschaft. Der Erfolg basiert auf unserem breiten Geschäftsmodell: Wir sind eine europäische Universalbank mit hoher internationaler Expertise, die zugleich regional stark verwurzelt und damit nahe bei unseren Kunden ist.“
Spitze bei Versicherern* *nach Bilanzsumme
1
Markus Stadelmann, Landesdirektor Uniqa Vorarlberg
„Uniqa Vorarlberg hat 2013 die führende Marktposition weiter gefestigt. Mit einem Marktanteil von 24 Prozent rangieren wir erneut an der Spitze des Versicherungsmarkts in Vorarlberg. Es freut mich, dass es uns gelungen ist, das geplante Wachstum zu erreichen. Wir haben im vergangenen Jahr 20 neue Uniqa-Mitarbeiter im Vertrieb dazugewonnen und drei weitere Standorte eröffnet. Damit stellen wir sicher, dass unsere Kunden vor Ort optimal betreut werden und sie TopServicequalität erwartet. Im heurigen Jahr ist vor allem die private Vorsorge ein Thema, das wir verstärkt ansprechen wollen. Wir hoffen, dass dadurch die Lebensversicherung, bei der in der Vergangenheit fälschlicherweise oft nur die Rendite im Mittelpunkt gestanden ist, wieder in ihrer Gesamtheit wahrgenommen wird.“
DAMIT DIE PENSION IHRER MITARBEITER/INNEN NICHT GEKÜRZT WIRD. UNSERE BETRIEBLICHE GARANTIEPENSION, DIE BKV Garantierte Pensionshöhe durch: • garantierte Mindestverzinsung • unverfallbare, zugeteilte Gewinne • Rententafelgarantie
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Handelsriesen 2013 1
Gerhard Ritter, Direktor der SPAR Vorarlberg
„Als Marktführer im Ländle tragen wir große Verantwortung für die Vorarlberger Volkswirtschaft. Unsere Strategie, regionale Produkte zu forcieren, stärkt unsere Partnerbetriebe in der Vorarlberger Landwirtschaft und Industrie. Mehr als 3000 regionale und lokale Produkte von 620 Vorarlberger Produzenten finden sich in unserem umfangreichen Sortiment. Wertschöpfung und viele Arbeitsplätze bleiben dadurch in der Region erhalten.“
2
Manfred Brunner, Obmann Vorarlberger Gebietskrankenkasse
„Die VGKK versorgt als soziale Krankenversicherung rund 310.000 Menschen. Moderne Serviceeinrichtungen und ein flächendeckendes Angebot an hochqualifizierten Vertragspartnern garantieren umfassende Leistungen im ärztlichen und zahnärztlichen Bereich sowie bei der Spitalsbehandlung und der Versorgung mit Medikamenten. Der Erhalt der bestehenden hohen Standards ist und bleibt das oberste Ziel. Daran ist unser Erfolg zu messen.“
3
Anton Strini, Geschäftsführer des AMS Vorarlberg
„Auch Vorarlberg konnte sich von der ungünstigen Entwicklung in Europa nicht ganz abkoppeln. Trotz steigendem Arbeitskräfteangebot und steigender Beschäftigung ist die Arbeitslosigkeit um 5,5% angestiegen. 31.600 Personen waren 2013 zumindest einmal arbeitslos.“
2
Burkhard Dünser, Einkaufszentrum Messepark
„Vor 27 Jahren wurde der Messepark eröffnet – heute sind wir stolz, Kundenmagnet im Vierländereck zu sein. Täglich setzen wir alles daran, bestmöglichen Service und größte Vielfalt in einem optimalen Umfeld zu bieten, damit wir auch in Zukunft die Nummer eins für unsere Kunden sind.“
3
Thomas Saliger, XXXLutz-Gruppe
„Die XXXLutz-Gruppe hat auch heuer wieder eine ganze Reihe von Vorhaben in Vorarlberg, das bei uns als Standort einen sehr hohen Stellenwert genießt. Wir verbessern unser Angebot in allen Häusern der LutzGruppe für die Kunden weiter und bauen auch Standorte aus.“
Höchste Qualität 1
Gerald Fleisch, Vorarlberger Krankenhausbetriebsgesellschaft
„Höchste Qualität sowohl im medizinischen als auch im pflegerischen Bereich ist oberste Priorität. Dabei muss streng auf den maßvollen Einsatz von öffentlichen Mitteln geachtet werden. Zufriedene, motivierte Mitarbeiter sind das Herzstück eines jeden Unternehmens und unabdingbare Voraussetzung für reibungslose Abläufe. Um weiterhin erfolgreich zu sein, liegt der Schwerpunkt 2014 in der Ausarbeitung neuer Arbeitszeitmodelle, die es ermöglichen, auf die individuelle Arbeitszeitsituation der Ärzte einzugehen.“
Im Fokus: Betriebliche Altersvorsorge Zum Thema Ruhestand sollte man sich rechtzeitig Gedanken machen. Zusätzlich zur gesetzlichen Rente sorgt eine betriebliche Vorsorge für finanzielle Sicherheit. Aufgrund demografischer Entwicklungen und der größer werdenden Vorsorgelücke bei Pensionen sind ergänzende Vorsorgemaßnahmen zur gesetzlichen Rente unverzichtbar, um den Lebensstandard im Alter sichern zu können. Zusätzlich findet ein immer größerer Wettbewerb um Fachkräfte und qualifizierte Mitarbeiter(innen) statt. Im Rahmen der Mitarbeiterbindung werden daher Zusatzleistungen immer wichtiger – die betriebliche Altersvorsorge ist die wichtigste Zusatzleistung. Laut einer Umfrage der Wiener Städtischen Versicherung wünschen sich 73 Prozent der Befragten ein betriebliches Vorsorgemodell in ihrem Unternehmen.
Burkhard Berchtel Landesdirektor Vorarlberg Wiener Städtische Versicherung BILD: WIENER STÄDTISCHE
Für Unternehmen gibt es maßgeschneiderte Lösungen, um die Pensionsvorsorge für Mitarbeiter(innen) zu organisieren – gleichzeitig lassen sich damit Lohnnebenkosten sparen.
Mitarbeiter(innen) können sich so steuerfrei an ihrer Vorsorge beteiligen. Weiterführende Absicherung Den nächsten Schritt im Rahmen der Betrieblichen Vorsorge ermöglicht seit einigen Jahren die Betriebliche Kollektivversicherung. Hier ist eine deutlich umfangreichere Pensionsvorsorge als in der Zukunftssicherung möglich. Der Arbeitgeber kann für seine Mitarbeiter(innen) einen Prozentsatz vom Gehalt – dieser liegt gewöhnlich zwischen ein und zehn Prozent – investieren. Veranlagt wird der Bruttobetrag, die Versteuerung erfolgt erst in der Pensionsphase. Im Gegensatz zu einer Gehaltserhöhung fallen bei dieser Form der Entlohnung keine Lohnnebenkosten an. Gerade in Zeiten eines unsicheren Kapitalmarktes ist dieses Modell ein bewährtes, da es im Gegensatz zur Pensionskasse alle Sicherheitsmerkmale der klassischen Lebensversicherung aufweist. Jedem Arbeitgeber steht mit der Betrieblichen Kollektivversicherung ein sehr attraktives Instrument zur Verfügung, um für seine Mitarbeiter(innen) ein adäquates Versorgungssystem zu bilden. Da-
Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge Die Vorteile liegen auf der Hand • In der Betrieblichen Kollektivversicherung (BKV) wird eine garantierte Rente ausgewiesen, unter diesen Wert kann die Pension niemals fallen. • Die BKV weist im Unterschied zur Pensionskasse alle Sicherheitsmerkmale der klassischen Lebensversicherung auf. Damit ermöglicht sie den Kund(inn)en eine kalkulierbare und verlässliche Pension, die von Schwankungen des Kapitalmarkts und demografischen Entwicklungen kaum beeinflusst wird. • Die Wiener Städtische garantiert die gesetzliche Mindestverzinsung von 1,75 % – die Gesamtverzinsung beträgt aktuell 3,25 %.
• Die monatlichen Beiträge sind von Lohnnebenkosten befreit. Sie werden nur solange gezahlt, solange die betreffenden Mitarbeiter(innen) im Unternehmen beschäftigt sind. Option für Führungskräfte Mit der Pensionszusage können Geschäftsführer(innen) für sich selbst oder für wichtige Mitarbeiter(innen) bedarfsgerecht und individuell vorsorgen. Das Unternehmen spart Lohnnebenkosten, die Begünstigten Abzüge in der Aktivzeit. So wird langfristig dafür gesorgt, dass der Lebensstandard auch in der Pension erhalten bleibt.
durch werden Mitarbeiter(innen) motiviert und an das Unternehmen gebunden. Zusätzlich spart der Arbeitgeber sämtliche Lohnnebenkosten für Beiträge an die Betriebliche Kollektivversicherung. Die Beiträge können flexibel gestaltet werden. Vorsorge für Führungskräfte Das ideale Vorsorgeinstrument für Führungskräfte ist die „Pensionszusage“. Ob man sich selbst als Geschäftsführer(in) die Altersvorsorge sichert oder wichtige Mitarbeiter(innen) an die Firma binden möchte: Mit kalkulierbarem Aufwand für das Unternehmen entsteht eine sichere Pension. Je nach Wunsch wird die Alterspension mit einer Absicherung bei Berufsunfähigkeit oder einer Hinterbliebenenvorsorge kombiniert. Auch die Art der Auszahlung kennt mehrere Varianten: von der Pensionsauszahlung über das Unternehmen bis zur Verrentung via Betrieblicher Kollektivversicherung. Mit der Pensionszusage kann man bedarfsgerecht und individuell vorsorgen. Das Unternehmen spart Lohnnebenkosten, die Begünstigten Abzüge in der Aktivzeit. So wird langfristig dafür gesorgt, dass der Lebensstandard auch in der Pension erhalten bleibt.
Daten und Fakten Informationen zu maßgeschneiderten Versicherungs- und Vorsorgelösungen gibt es direkt bei Kurt Karnekar unter 050 350-47226 und online auf www.wienerstaedtische.at
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Die Basis Als Basis-Vorsorge für alle Mitarbeiter(innen) eines Unternehmens ist die §3-Zukunftssicherung ein klassisches Instrument der Mitarbeitermotivation und -bindung. Der größte Vorteil dieser Vorsorge liegt in der Möglichkeit, eine Sozialleistung bis zu 300 Euro pro Jahr lohnnebenkostenfrei zu erbringen. Die Zukunftssicherung ist das einzige Modell, das eine Umwandlung bestehender Gehaltsteile ermöglicht. Alle
BILD: SHUTTERSTOCK
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Vorarlberg investiert weiter in Kraftwerke: Die Erzeugung von Strom ist wichtig für die Vorarlberger Wirtschaft und die europäische Versorgung.
„Die Zukunft gezielt vorbereiten“ Bundeskanzler Faymann: „Land der Innovation und der Zukunft.“ LH Wallner: „Investieren in die schulische und berufliche Ausbildung.“ WERNER FAYMANN, BUNDESKANZLER: „Alle wichtigen Kenndaten, aber auch die langjährigen Erfahrungen zeigen, dass Vorarlberg ein erfolgreiches Bundesland ist. Vorarlberg ist zweifelsohne eine Region mit sehr starken Traditionen und Wurzeln. Aber es herrschen darüber hinaus auch der Konsens und der Anspruch, dass die Region stets konsequent weiterzuentwickeln ist. Vorarlberg ist ein Bundesland, in dem die Ausbildung nicht nur eine Überbrückung verschiedenster Lebensphasen darstellt oder als solche wahrgenommen wird: Sie bereitet stattdessen gezielt auf eine Zukunft vor, die anders als die Gegenwart ist. Das Bundesland Vorarlberg vermag dadurch selbst schwierige Phasen, in denen sich die Weltwirtschaft heute befindet, leichter zu überwinden, als es andere tun.
Bundeskanzler Werner Faymann und Landeshauptmann Markus Wallner: „Investieren in Bildung, Infrastruktur und auch in preiswerte Energie.“
Von hier gehen Initiativen und Anregungen aus, die vorbildlichen Charakter haben. Das Bundesland Vorarlberg überrascht all jene, die sich von Größe täuschen lassen. Es ist durch seine Betriebe und Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeiter tatsächlich ein Land der Innovation und der Zukunft.“
MARKUS WALLNER, LANDESHAUPTMANN: Vorarlbergs wirtschaftliche Stärke macht uns zu einer der wettbewerbsfähigsten Regionen Europas. Zahlreiche Weltmarktführer, eine beeindruckende Innovationskraft, eine hohe Exportquote und niedrige Arbeitslosigkeit zeugen von der wirtschaftlichen Leis-
tungsfähigkeit. Besonders zu betonen sind auch die Leistungen der motivierten und hochqualifizierten Mitarbeiter, die gemeinsam mit den umsichtig handelnden und an langfristigem Erfolg interessierten Unternehmern maßgeblich zu diesem Erfolg beitragen. Durch ihren Einsatz machen sie Vorarlberg zu einem dynamischen Wirtschaftsstandort, dessen Unternehmen sich mit innovativen und hochqualitativen Produkten und Dienstleistungen auf den Märkten weltweit behaupten können. Um diesen Vorsprung zu festigen, müssen wir besonderes Augenmerk darauf legen, mögliche Engpässe in der wirtschaftlichen Entwicklung zu vermeiden. Deshalb investieren wir stark in die schulische und berufliche Ausbildung unserer Kinder und Jugendlichen, in den Ausbau der Infrastruktur und auch in die Bereitstellung von preiswerter Energie.
BilduNg ist der Rohstoff, aus dem ZukuNft eNtsteht. Die Welt der Wirtschaft entwickelt sich rasant. Der wichtigste Rohstoff der Zukunft wird Wissen sein. Deshalb engagiert sich die Wirtschaftskammer schon heute f端r ein umfassendes Neudenken und Neugestalten unseres gesamten Bildungssystems.
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Vorarlbergs Wirtschaftskammer-Präsident Manfred Rein sieht den Erfolg des Wirtschaftsstandorts Vorarlberg auf mehreren Säulen stehen.
Vielfältige Stärken des Standorts Wirtschaftskammer-Präsident Manfred Rein über die wirtschaftlichen Erfolgsfaktoren. 2014 ist ein wichtiges Jahr für Vorarlberg. Nicht nur weil Landtagswahlen anstehen, sondern weil sich unsere Wirtschaft langsam auf einen konjunkturellen Aufschwung vorbereiten kann. Wir befinden uns auf einem guten Weg. Quer durch alle Sparten und Branchen wird ein Aufwärtstrend signalisiert, den es nun von allen Seiten zu stützen und schützen gilt. Dabei sind vor allem Vorarlbergs Leitbetriebe die Garanten zur Absicherung unseres Wirtschaftsstandortes. Über 40.000 Menschen geben die 100 größten Unternehmen des Landes eine berufliche Perspektive. Sie sind verantwortlich für das Entstehen regional geschlossener Wertschöpfungsketten und schaffen ein hochwertiges Arbeitsniveau durch Professionalisierung im Land. Daneben profitieren sie von einer hohen Qualität kleinerer Zuliefer- und Dienstleistungsbetriebe. Dieser hervorragende Mix an Weltmarktführern, „Hidden
Unsere Stärke ist der Mix an Weltmarktführern, „Hidden Champions“ und hochwertigen KMU sowie EPU. KommR Manfred Rein
Champions“, und hochwertigen KMU sowie EPU im Dienstleistungs- und Zulieferbereich macht die Stärke unseres Wirtschaftsstandortes aus. Der Kernmarkt unserer großen Flaggschiffe befindet sich jedoch zumeist außerhalb der Landesgrenzen. Der Export ist wesentlich für den Wohlstand in Vorarlberg. Dabei zeigt sich, wie wichtig die internationale Orientierung an anderen Märkten und Volkswirtschaften ist. Unser Land ist bekannt für seinen Unternehmergeist und die Leistungsstärke seiner Familienunternehmen. Sie demonstrieren
eine soziale Verbundenheit zur Region und den Menschen. Das ist eine weitere besondere Stärke, die es zu bewahren gilt. Unsere Betriebe sind sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Sehr erfreulich sind daher die aktuellen Energiekennzahlen. Sie zeigen eine weitere Steigerung der Energieeffizienz des Produktionssektors. Die Konjunktur tut ihres dazu, denn in guten wirtschaftlichen Phasen ist es einfacher Effizienzpotenziale zu heben als in schwierigen Zeiten. Eines zeigen die Kennziffern deutlich. Unsere Unternehmen arbeiten intensiv an Einsparungs- und
Effizienzmöglichkeiten. Sie tun dies aus ihrem Umweltbewusstsein heraus und aus betriebswirtschaftlichen Gründen. Die wirtschaftliche Dynamik stellt das Land vor beträchtliche arbeitsmarktpolitische Herausforderungen. Zwar hat die Zahl der unselbstständig Beschäftigten in den letzten Jahren laufend zugenommen und 2013 mit 151.400 einen Höchststand erreicht, trotzdem ist die Arbeitslosenquote auf 5,8 Prozent angestiegen. Ein wesentlicher Grund dafür: Die Verfügbarkeit von gut ausgebildeten Fachkräften wird mehr und mehr zu einem bestimmenden Wettbewerbsfaktor, während gering qualifizierte Arbeitskräfte immer weniger nachgefragt sind. Das Gebot der Stunde heißt Qualifizierung. Hier müssen wir alle gemeinsam Anstrengungen unternehmen, dass unseren Betrieben die qualifizierten Mitarbeiter nicht ausgehen. Mit unserem WIFI verfügen wir über den idealen Qualifizierungspartner für die Wirtschaft.
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„Brauchen verlässliche Partner“ Stefanie Walser, Vorsitzende der Jungen Wirtschaft Vorarlberg über politische Entscheidungen und zukünftige Arbeitsaufträge. Wie zufrieden sind Sie mit den zuletzt getroffenen politischen Entscheidungen für die jungen Unternehmer im Land? GmbH light ist das Schlagwort. Die Schaffung von Rahmenbedingungen für das Unternehmertum in Österreich war gerade in letzter Zeit sehr unverständlich, die GmbH Neu ist hier nur ein Beispiel dafür. In diesem speziellen Fall ist es absolut unerklärlich, dass nicht einmal ein dreiviertel Jahr nach der Wirksamkeit einer Reform, diese wieder rückgängig gemacht werden sollte. Aber es gibt auch weitere Beispiele wie z. B. den Gewinnfreibetrag. Niemand würde sich auch nur ansatzweise trauen, eine Diskussion über eine höhere Versteuerung des Weihnachts- und Urlaubsgeldes zu führen – was auch absolut nicht angebracht ist. Beim Unternehmer aber versucht man genau das. Oder auch das ewige Hin und Her beim Raucherschutzgesetz. Das sind alles Beispiele, die eines gemeinsam haben: Eine fehlende Planungssicherheit für die Unternehmen, die davon betroffen sind. Sie fordern daher …? Für jeden Unternehmer ist es absolut notwendig zu wissen, dass die Regierung zu ihrem Wort steht. Wir fordern daher unbedingt Verlässlichkeit! Entscheidungen, die getroffen und Rahmenbedingungen die gesetzt wurden, müssen Bestand haben! Der wirtschaftliche Alltag wird ohnehin immer volatiler und schnelllebiger. Die Unternehmen müssen in ihrem jeweiligen Geschäft in der Regel immer schneller reagieren und nehmen diese Herausforderung Tag für Tag an. Dazu braucht es aber verlässliche Partner, Struk-
turen und Rahmenbedingungen, auf die sich die Unternehmer verlassen können. Mit „verlässliche Partner“ meinen Sie die Politik? Der Staat und die Wirtschaft sollten wie eine gute Partnerschaft funktionieren. Der Staat sorgt für die Rahmenbedingungen, die Unternehmen und ihre Mitarbeiter für einen funktionierenden Wirtschaftsstandort, Wertschöpfung und Wohlstand in der Region! Das wäre die Partnerschaft, die ich mir vorstellen würde. Momentan ist mir nicht ganz klar, ob dieses Rollenverständnis auch so geteilt wird! Wenn ich z. B. höre, wie viele Arbeitsplätze von der Politik geschaffen werden sollen. Dann zeigt es mir, dass es hier ein verschobenes Rollenbild zu geben scheint! Es sind nämlich die Wirtschaft und die Unternehmen, die diese Arbeitsplätze schaffen – wenn man sie nur lässt und dabei unterstützt. Was wären die Konsequenzen fehlender Unterstützung? In den hier speziell angesprochenen Fällen hätte das zum einen sicherlich negative Auswirkung auf die Gründungsinitiativen im Land, zum anderen aber auch auf die Glaubwürdigkeit der Politik. Und dieser Schaden wäre noch viel größer und würde nicht „nur“ die Gründungen, sondern den gesamten Wirtschaftsstandort Österreich betreffen. Wenn eine Partnerschaft im privaten nicht funktioniert, so führt dies unweigerlich zur Scheidung. Die Scheidung der Unternehmen vom Staat ist in letzter Konsequenz die Abwanderung! Und das ist durchaus denkbar. Standorte spielen so gut wie keine Rolle mehr. Wenn man
dann 1 und 1 zusammen zählt, kann man sich ausmalen, was das hieße: verlorene Arbeitsplätze, verlorene Wertschöpfung! Ich möchte hier nicht den Teufel an die Wand malen, aber zumindest zum Nachdenken anregen.
Stefanie Walser ist Vorsitzende der Jungen Wirtschaft Vorarlberg.
Umso wichtiger ist nämlich, dass hier Anreize zur Unternehmensgründung und zum Unternehmensaufbau in Österreich geschaffen werden. Wie ist die Lust auf Selbstständigkeit in Vorarlberg? Die Stimmung ist grundsätzlich sehr gut – was natürlich sehr erfreulich ist. Der Optimismus der vergangenen Jahre hält weiter an. Die Ergebnisse der Umfrage, die wir zu Beginn des neuen Jahres durchführten, lassen einen
positiven Trend erkennen. Die gute Stimmung wird aber auch dadurch unterstrichen, dass die Unternehmen planen, weitere Mitarbeiter einzustellen und somit weiter wachsen wollen. Signale, die uns sehr positiv stimmen, aber auch die Junge Wirtschaft motiviert, sich für bessere Rahmenbedingungen einzusetzen. Denn natürlich haben die Befragten auch Wünsche. Vor allem erhoffen sie sich steuerliche Verbesserungen, Wachstumsunterstützung und ein zukunftsfähiges Pensionssystem.
Zur Person Stefanie Walser, Vorsitzende der Jungen Wirtschaft Vorarlberg Geboren: 4. Oktober 1981 Ausbildung: Matura, Akademie für Modemanagement in Nagold Beruflicher Werdegang: Einkaufsassistenz in einem Modeunternehmen in Zürich, seit 2011 Geschäftsführerin Walser Leder & Mode Hohenems Hobbys: Reisen, Mode, Sport Familie: verheiratet
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„Junge werden zu wenig gehört“ Andreas Karg, Vorsitzender der Jungen Industrie Vorarlberg, im Interview. Andreas Karg ist Vorsitzender der Jungen Industrie in Vorarlberg. Seinen Schwerpunkt setzt er daher naturgemäß auf die Interessen der Jungen Generation. Ein wichtiges Anliegen sind unter anderem gute und zeitlich flexible Betreuungseinrichtungen, damit Job und Familie in Einklang gebracht werden kann. Sie sind die Stimme der Jugend und der Nachwuchsführungskräfte im Land – wird die junge Generation genügend gehört? Nein, zu wenig. Und gleichzeitig ist es ein fataler Fehler, wenn Politiker und Interessenvertreter Alt gegen Jung ausspielen. Logisch sind die Interessen der jungen Generation immer zukunftsgerichtet: Wir wünschen uns mehr Investitionen in die Zukunft. Sei dies im Bildungsbereich – für unsere Kinder, im Bereich Forschung und Entwicklung, für unsere Arbeitsplätze oder bei Infrastrukturprojekten. Diese Interessen müssten meiner Meinung nach aber lautstark von allen Altersgruppen eingefordert werden. Es ist doch so: Die Jungen könnten ohne dem Wissen der Alten nicht erfolgreich sein und die Jungen werden irgendwann die Alten schultern. Welche konkreten Anliegen hat die junge Generation in Vorarlberg? Es gibt keine einheitliche Gruppe von DEN JUNGEN – auch nicht in Vorarlberg. Ich glaube aber, dass junge Menschen viele Interessen teilen. Ein wichtiges Anliegen sind zum Beispiel sehr gute und zeitlich flexible Betreuungseinrichtungen für unsere Kinder, damit wir Job und Familie in Einklang bringen. Ebenso ist die Qualität von Volksschulen und weiterführenden
Schulen ein aktuelles Thema, das uns alle bewegt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass motivierte junge Leute spüren müssen, dass Arbeit sich lohnt. Dass Leistung sich lohnt und ohne Arbeitsplätze unser System nicht funktioniert. Dafür dürfen wir nicht Neiddebatten schüren, sondern sollten belohnen, wenn Verantwortung übernommen und Leistung erbracht wird. Wie setzt sich die Junge Industrie für die Interessen der jungen Generation ein? Als Junge Industrie (JI) sprechen wir genau diese Themen an. Im letzten Jahr haben wir mit vol.at gemeinsam eine Landkarte aller Kindergärten und Betreuungseinrichtungen erstellt – und das sind (!) über 400. Eltern können sich unkompliziert über die frühpädagogischen Einrichtungen informieren. Zugleich stellen wir ein einfaches Tool zur Verfügung, das den beruflichen Wiedereinstieg erleichtert. Heuer organisieren wir als Schwerpunkt die JI-Bundestagung in Vorarlberg, zu der Mitglieder aus ganz Österreich eingeladen werden. Da stehen genau diese ‚jungen Themen‘ am Programm. Unter dem Motto HIDDEN CHAMPIONS stellen wir bei der JI-Bundestagung im September erfolgreiche Unternehmen aus Vorarlberg vor. Wir wollen Vorarlberg als jenes erfolgreiche Industrieland präsentieren, das es ist, und aufzeigen, was mit Leistung alles erreicht werden kann. Welche Vorzüge hat Vorarlberg als Standort – speziell für junge Menschen? Vorarlberg ist von der Lage, der Natur und der Lebensqualität her ein Juwel. Was aber für junge
JI-Vorsitzender Andreas Karg: „Vorarlberg bietet Zukunftschancen.“
Menschen mindestens genauso wichtig ist: Vorarlberg bietet Zukunftschancen! Wir haben im Ländle eine vergleichsweise niedrige Arbeitslosenquote und einen sehr erfolgreichen produzierenden Sektor. Engagierte Menschen – vom Lehrling bis zum Akademiker – finden z. B. in den heimischen Industriebetrieben top Jobchancen: sicher, gut bezahlt und inklusive Aufstiegschancen. Ich glaube es ist noch nicht in allen Köpfen angekommen, wie sehr wir als
Standort von den heimischen Unternehmen profitieren, da haben wir noch viel zu tun. Die Junge Industrie (JI) Vorarlberg ist ein aktives Netzwerk für Jungunternehmer, Nachwuchsführungskräfte, Studierende sowie interessierte Personen bis 45 Jahre – aus der Industrie oder dem industrienahen Bereich. Die JI bietet ein Netzwerk und setzt sich für Themen der jungen Generation ein. Kontakt: ji.vorarlberg@iv-net.at
Zur Person Mag. Andreas Karg MSc MAS Geboren: 5. Jänner 1976 Ausbildung: 1994–1999 Studium der BWL an der Universität Innsbruck Beruflicher Werdegang: Seit November 2010 bis August 2012 Geschäftsführer der Rhomberg Bau GmbH und Mitglied der Geschäftsleitung Sektor Bau in der Rhomberg Gruppe. Ab September 2012 bis dato Geschäftsführer der vplus GmbH in Dornbirn Sonstige Funktionen: stellv. Bundesvorsitzender der Jungen Industrie Österreich; Vorstandsvorsitzender der Jungen Industrie Vorarlberg Familie: verheiratet, 2 Kinder (5 und 7)
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Besonders die Metall- und Elektroindustrie darf im laufenden Jahr mit einer guten internationalen Konjunktur rechnen.
Konjunktur zieht 2014 an Die Erholung der Vorarlberger Wirtschaft setzt sich fort, wenn auch äußerst langsam. Nach der Belebung des Wachstums auf 0,3 Prozent zum Vorquartal weisen die vorliegenden Frühindi-
katoren vorerst jedoch noch auf keine weitere Beschleunigung hin. Der Konjunkturindikator hat im Jänner 0,8 Punkte erreicht. Insgesamt sind die Wirtschaftsforscher zuversichtlich. Die Vorarlberger
Wirtschaft wird vom Schwung aus dem Ausland in den kommenden Monaten profitieren. Die Auslandsorientierung mit einer Exportquote von rund 55 Prozent ist 2014 ein besonders großer Vorteil.
Umsatzriesen
Umsatzsteigerung
Umsatzgewinner
2013 in Millionen Euro 1 Alpla Werke GmbH & Co KG 3.100 2 Vorarlberger Gebietskrankenkasse 1.925 3 Blum Gruppe 1.316 4 Zumtobel AG 1.244 5 Gebrüder Weiss GmbH 1.200 6 Liebherr-Werk Nenzing GmbH 906 7 Rauch Fruchtsäfte GmbH & Co KG 806 8 Doppelmayr Holding AG 795 9 illwerke vkw 673 10 Loacker Recycling GmbH 660 11 JCL Logistics 468 12 Rhomberg Gruppe 352 13 Ganahl Aktiengesellschaft 305 14 i+R Gruppe GmbH 301 15 Grass Bewegungssysteme 300 16 Haberkorn Holding AG 278 17 Hermann Pfanner Getränke GmbH 255 18 Head Sport GmbH 205 19 Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH 200 Röfix AG 200 Hirschmann Automotive 200 22 Jäger Gruppe 188 23 Collini Holding AG 177 24 EHG Stahlzentrum GmbH & Co. OG 168 25 Meusburger Georg GmbH & Co KG 160
2013 in Millionen Euro 1 Doppelmayr Holding AG 2 i+R Gruppe GmbH 3 Vorarlberger Gebietskrankenkasse 4 Alpla Werke GmbH & Co KG 5 Blum Gruppe 6 Gebrüder Weiss GmbH 7 Jäger Gruppe 8 Getzner Textil AG 9 Loacker Recycling GmbH 10 ZIMA Holding AG 11 Hirschmann Automotive 12 Gunz Warenhandels GmbH 13 Ganahl Aktiengesellschaft 14 Meusburger Georg GmbH & Co KG EHG Stahlzentrum GmbH & Co. OG 16 Collini Holding AG 17 11er Nahrungsmittel GmbH 18 Head Sport GmbH 19 Faigle Kunststoffe GmbH 20 Vorarlberger Verlagsanstalt GmbH Getzner Werkstoffe GmbH 22 Heron Gruppe Flatz Verpackungen Styropor GmbH 24 Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH Gantner Electronic GmbH
Steigerung 2013 in Prozent 1 i+R Gruppe GmbH 2 Vorarlberger Verlagsanstalt GmbH 3 Jäger Gruppe 4 ZIMA Holding AG Doppelmayr Holding AG 6 Otto Wohlgenannt GmbH Getzner Textil AG Intemann GmbH 9 Wagner GmbH 10 z-werkzeugbau-gmbh Gunz Warenhandels GmbH 12 Gantner Electronic GmbH 13 Bäckerei Mangold GmbH 11er Nahrungsmittel GmbH 15 Faigle Kunststoffe GmbH Zech GmbH 17 Heron Gruppe Baur Prüf- und Messtechnik GmbH 19 Hämmerle Kaffee GmbH 20 Manfred Ellensohn GmbH RIMC Seehotel am Kaiserstrand 22 VRZ Informatik GmbH REWE Austria Fleischwaren GmbH Hirschmann Automotive Wolf Normalien GmbH
167 109 96 70 56 54 49 26 25 20 18 16 14 12 12 11 10 9 8 6 6 5 5 4 4
Statement 57 50 35 27 27 21 21 21 19 18 18 17 16 16 15 15 14 14 13 12 12 10 10 10 10
Die Präsentation der „Top 100“-Unternehmen zeigt, wofür die Vorarlberger Wirtschaft steht: fleißige und erfolgreiche Unternehmen mit ihren Mitarbeitern, die weltweit gefragte Produkte produzieren und verkaufen. Die Industrie steht für 40 Prozent der Wirtschaftsleistung Vorarlbergs, fast jede dritte Person in Vorarlberg arbeitet in der Industrie. Damit sie auch weiterhin ihre Rolle als Wirtschafts- und Wohlstandsmotor spielen kann, müssen wir aber die Rahmenbedingungen deutlich verbessern und an Wettbewerbsfähigkeit gewinnen. Hubert Bertsch, Präsident der Industriellenvereinigung
40.500 MITARBEITER UNTER DEM REWE-BOGEN
KRISTA WEINKNECHT Leiterin der Feinkost. Weiß ganz genau, wie viele Scheiben Käse der kleine Noah in seiner Jausensemmel haben will.
Schindler treibt das Ländle an
Als einer der führenden Anbieter von Aufzügen und Fahrtreppen und den damit verbundenen Serviceleistungen stellen die weltweit vertretenen Mobilitätsprofis von Schindler in der Vorarlberger Niederlassung den lokalen Unternehmen ihr umfassendes Know-how zur Verfügung. Regionale Kunden profitieren dabei von der technischen Kompetenz, dem Innovationsgeist und der gelebten Kundenorientierung von Schindler. Mit innovativen Transportlösungen und hoher Expertise helfen die Aufzugsspezialisten dabei, Platz und Ressourcen in Gebäuden zu sparen.
Der Schindler 5500: Die neue Aufzugsgeneration von Schindler besticht durch ihre bemerkenswerte Flexibilität und eignet sich sowohl für Geschäfts- als auch © Schindler Wohngebäude.
Funktionalität und Design für Vorarlberg Der neue Schindler 5500 etwa lässt sich so konfigurieren, dass er in jedes Gebäude maßgeschneidert integrierbar ist und den vorhandenen Raum optimal ausnützt – egal ob in Wohn- oder Bürogebäuden. In unterschiedlichen Design-Ausführungen
wird der Schindler 5500 vom reinen Transportmittel zum zentralen Element architektonischer Gestaltung. Der Kreativität sind beim Einrichten der Aufzugskabinen mit speziellen Ausstattungsfeatures keine Grenzen gesetzt. Außerdem benötigt Schindlers „Alleskönner“ bis zu 30 Prozent weniger Energie als vergleichbare Aufzüge und leitet selbst erzeugten, nicht verbrauchten Strom zurück in den Gebäudekreislauf. Generell legt Schindler besonderes Augenmerk auf die Effizienz seiner Transportlösungen. Seine intelligente PORT-Technologie (Personal Occupant Requirement Terminal) beispielsweise berechnet für jeden Punkt im Gebäude den effizientesten Verkehrsfluss.
Daten und Fakten 2012 wurde die 100%ige Tochtergesellschaft Doppelmayr Aufzüge AG in die Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH integriert. Schindler Österreich ist Teil eines globalen Netzwerkes – der Schindler Gruppe – mit mehr als 48.000 Beschäftigten in über 100 Ländern.
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Der tägliche Einkauf trieb die Teuerungsrate 2013 in die Höhe. Hauptpreistreiber waren die Lebensmittel.
Inflationsrate war im Jahr 2013 wieder leicht rückläufig Teuerung geht in Österreich zurück - auch die Baukosten steigen langsamer. Hauptpreistreiber waren Nahrungsmittel wie Milch, Käse und Eier. Die Inflationsrate für das Jahr 2013 betrug nach dem nationalen Verbraucherpreisindex 2 % und lag damit erneut niedriger als im Vorjahr (2,4 %). Signifikant war die Veränderung gegenüber der Teuerungsrate von 2011 (3,3 %). Die Inflationsrate ist mit 2 % Prozent aber genau ident mit dem Durch-
schnitt der Jahre 2001 bis 2010. Hauptpreistreiber im Jahresabstand war die Ausgabengruppe „Nahrungsmittel (durchschnittlich +2,7 %; Einfluss: +0,30 Prozentpunkte). Ausschlaggebend waren vor allem Milch, Käse und Eier +6,9 %, Brot und Getreideerzeugnisse +2,9 %, Fisch +7,4 % sowie Obst
+2,9 %. Die Preise für Fleisch stiegen im Zwölfmonatsabstand vergleichsweise moderat um +0,8%. Alkoholfreie Getränke verbilligten sich um durchschnittlich 0,4 % (Bohnenkaffee -2,6 %). Instandhaltung von Wohnungen Zur durchschnittlichen Teuerung von 1,6 % in der Ausgabengruppe „Wohnung, Wasser, Energie“ (+0,29 Prozentpunkte) trugen in erster Linie Preiserhöhungen für die Instandhaltung von Woh-
nungen bei (durchschnittlich +2,7 %). Wohnungsmieten stiegen durchschnittlich um 2,8 %, Betriebskosten für Mietwohnungen um 2,3 % und jene für Eigentumswohnungen um 2,8 %. Als Hauptpreisdämpfer im Jahresabstand erwies sich die Ausgabengruppe „Verkehr“ (durchschnittlich -0,4 %; Einfluss: -0,05 Prozentpunkte). Etwas stärker als zuletzt gingen die Treibstoffpreise zurück (Jänner 2014 -3,7 %; Dezember 2013 -3,2 %).
Steigende Baukosten Sparte Baukostenindex Wohnhaus- und Siedlungsbau Straßenbau Brückenbau Der Baukostenindex ist 2013 weniger stark gestiegen als noch 2012.
Veränderung in Prozent 2012/2013 +1,9 +0,3 +1,1
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Während sich die Wirtschaft insgesamt bei Investitionen eher verhalten zeigt, gehen die Jungen mit positivem Beispiel voran. Sie sind sehr gut gerüstet.
Die Sicherheit bei den jungen Unternehmern ist zurück Vorarlbergs Jungunternehmer lassen sich von politischem Tohuwabohu nicht beirren. Der Optimismus hält an. Das zeigt die Mitgliederumfrage der Jungen
Wirtschaft Vorarlberg (JWV). Das vergangene Jahr war bereits sehr positiv. Haben sich die Geschäfte doch für 60 Prozent der Betriebe verbessert. Dazu wurde kräftig am
Mitarbeiterstand gearbeitet. Auch für heuer rechnet mehr als die Hälfte der jungen Unternehmer mit einer verbesserten Ertragslage, wobei 40 Prozent davon neue
Märkte erschließen wollen. Zudem planen 45 Prozent ihre Investitionsaktivitäten zu steigern. Das sind 12 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor.
Beteiligungen Alpla Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG: 40 Werke weltweit (Europa, Asien, Nordamerika, Südamerika) Bachmann Holding GmbH: Deutschland, Dänemark, USA, China, Indien Bertsch Group: Schweiz, Polen, Deutschland, Ukraine Blum Gruppe: USA, Kanada, Mexiko, Brasilien, Schweden, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Portugal, Polen, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Russland, Ukraine, Türkei, Singapur, Australien, Neuseeland, VR China, Hongkong, Tunesien, Griechenland, VR Vietnam Brauerei Fohrenburg GmbH & Co KG: Italien Collini Holding AG: Schweiz, Deutschland, Italien, Rumänien EHG Stahlzentrum GmbH & Co. OG: Deutschland, Schweiz Ender Klimatechnik GmbH: Schweiz Faigle Kunststoffe GmbH: Schweiz, China Fussenegger Holding GmbH & Co KG: Tschechien, Ungarn Ganahl Aktiengesellschaft: Ungarn, Rumänien, Türkei Gantner Electronic GmbH: Australien, Großbritannien, Deutschland Gebrüder Weiss GmbH: Schweiz, Italien, Serbien, Bosnien, Kroatien, Montenegro, Slowenien, Mazedonien, Bulgarien, Deutschland, Ungarn, Georgien, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Ukraine, Kanada, China, Japan, Vereinigte Arabische Emirate, Taiwan, USA, Vietnam Getzner Werkstoffe GmbH: Deutschland, Japan, China, Indien
Grass Bewegungssysteme: Deutschland, Tschechien, USA, Schweden, Frankreich, Kanada, Südafrika, China, Großbritannien, Spanien, Italien, Australien Gunz Warenhandels GmbH: Deutschland, Schweiz, USA Haberkorn Holding AG: Bulgarien, Deutschland, Kroatien, Polen, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn Häusle GmbH: Schweiz, Deutschland Heron Gruppe : Italien, USA, Großbritannien, Deutschland, Australien Hilti & Jehle GmbH: Schweiz Hirschmann Automotive: Tschechische Republik, Rumänien, China i+R Gruppe GmbH: Schweiz, Liechtenstein, Italien, Slowakei, Rumänien Josef Mäser GmbH: Tschechien, Hongkong, Deutschland Künz Gruppe: Slowakei, USA Liebherr-Werk Nenzing GmbH: Großbritannien, Deutschland, Niederlande, Frankreich, China, Indien, Türkei, Aserbaidschan Loacker Recycling GmbH: Ungarn, Slowakei, Schweiz, Liechtenstein, Deutschland Müroll GmbH: Ungarn, Schweiz, Bulgarien Offsetdruckerei Schwarzach GmbH: Deutschland, Rumänien
OMICRON electronics GmbH: Großbritannien, Spanien, Frankreich, Deutschland, Hongkong, Südkorea, Indien, USA, Mexiko, Australien, China Rauch Fruchtsäfte GmbH & Co KG: Italien, Schweiz, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Deutschland Rhomberg Gruppe: Schweiz, Deutschland, Niederlande, Großbritannien, Australien, Kanada Röfix AG: Schweiz, Italien, Slowenien, Bulgarien, Kroatien, Bosnien, Serbien, Albanien, Kosovo, Montenegro, Russland, Ukraine Scheffknecht Transporte GmbH: Schweiz Schelling Anlagenbau GmbH: Großbritannien, USA, Singapur, Slowakei, China, Australien Schoeller the spinning Group : Tschechien Wagner GmbH: Schweiz Zech GmbH: China ZIMA Holding AG: Italien, Schweiz, Deutschland, Fürstentum Liechtenstein Zumtobel AG: Australien, Belgien, China, Kroatien, Tschechische Republik, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Ungarn, Indien, Irland, Italien, Malaysia, Mauritius, Neuseeland, Norwegen, Polen, Rumänien, Saudi-Arabien, Singapur, Slowenien, Südafrika, Spanien, Schweden, Schweiz, Türkei, Vereinigte Arabische Emirate, USA
60 Jahre Österreich
Eine Erfolgsgeschichte - auch im Ländle
Die Erfolgsgeschichte von SPAR Österreich begann im September 1954 in Kufstein. Der Großhändler Hans F. Reisch gründete gemeinsam mit rund 100 selbständigen Kaufleuten die erste SPAR-Organisation Österreichs. In Vorarlberg schlossen sich 1957 unter der Initiative der Kaufmannsfamilie Johann Drexel mit seinen Söhnen Luis, Hans und Herbert und dem Motto “Gemeinsam sind wir stark” 70 selbständige Kaufleute zur SPAR Vorarlberg zusammen. Heute sichert SPAR Vorarlberg mit 99 SPAR-, EUROSPAR- und INTERSPAR-Märkten eine qualitativ hochwertige Nahversorgung in allen Talschaften.
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Den Verantwortlichen geht es nun darum, das Image der Lehre weiter zu heben, um dem Trend sinkender Lehrlingszahlen rasch entgegenzuwirken.
Höchste Lehrlingsquote in ganz Österreich 7785 junge Menschen in dualer Ausbildung; leichter Rückgang. Mit Ende des Jahres 2013 standen 7785 junge Menschen in Vorarlberg in einem aufrechten Lehrverhältnis. Dazu kommen 122 Jugendliche, die eine sogenannte Teilqualifikation absolvieren.
Insgesamt entschieden sich im vergangenen Jahr rund 52 Prozent der 15-Jährigen für eine Lehrlingsausbildung. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Rückgang der Lehrlingszahl um 2,4 Pro-
zent. Vorarlberg hält trotz dieses Trends die höchste Lehrlingsquote in Österreich. Die Ursache für den Rückgang liegt in der Demografie: Es gibt weniger junge Menschen in Vorarlberg.
Lehrlingszahlen 1 2 3 4 5 7 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
Blum Gruppe SPAR AG Österreich Liebherr-Werk Nenzing GmbH illwerke vkw Doppelmayr Holding AG Zumtobel AG XXXLutz KG Meusburger Georg GmbH & Co KG Hilti AG Alpla Werke GmbH & Co KG EKZ Messepark Getzner Textil AG Hirschmann Automotive Grass Bewegungssysteme Gebrüder Weiss GmbH i+R Gruppe GmbH Bäckerei Mangold GmbH Graf Firmengruppe Collini Holding AG Zech GmbH
245 222 139 110 85 85 75 75 73 70 60 58 57 48 46 43 40 37 35 35
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34 36 38 40
Otto Wohlgenannt GmbH Schelling Anlagenbau GmbH Jäger Gruppe Wilhelm+Mayer Bau GmbH Walser GmbH Flatz Verpackungen Styropor GmbH Raiffeisen Bankengruppe 1zu1 Prototypen GmbH & Co KG DorfInstallateur Hilti & Jehle GmbH Wolford AG Vorarlberger Sparkassen z-werkzeugbau-gmbh Haberkorn Holding AG Bachmann Holding GmbH Ganahl Aktiengesellschaft Offsetdruckerei Schwarzach GmbH Fliesenpool GmbH Auto Gerster GmbH Rauch Fruchtsäfte GmbH & Co KG
31 31 30 30 29 29 28 27 25 23 23 23 22 22 21 21 20 20 19 19
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Schmidt‘s Gruppe Faigle Kunststoffe GmbH Heron Gruppe Vorarlberger Krankenhaus Lercher Werkzeugbau GmbH Lingenhöle Technologie GmbH Baur Prüf- und Messtechnik GmbH Künz Gruppe Autoland Fink GmbH ZIMA Holding AG Inhaus Handels GmbH Gantner Electronic GmbH Zimm Maschinenelemente GmbH Volksbank Vorarlberg Manfred Ellensohn GmbH RIMC Seehotel am Kaiserstrand Intemann GmbH Getzner Werkstoffe GmbH Alge Elastic GmbH Wagner GmbH
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Statement Vorarlbergs Unternehmen haben auch 2013 ihre starke Wirtschaftskraft unter Beweis gestellt. Wir freuen uns, auch heuer wieder Partner der Veranstaltung „Top 100“ zu sein und gratulieren den prämierten Unternehmen zu ihren großartigen Ergebnissen. Die Wiener Städtische beweist sich als innovativer und zuverlässiger Partner der Vorarlberger Wirtschaft. Als Garant für Sicherheit und Stabilität erarbeiten wir mit unseren Kunden die für ihre Bedürfnisse maßgeschneiderten Versicherungslösungen. Landesdirektor Burkhard Berchtel, Wiener Städtische Versicherung
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Über den weiteren Saisonverlauf entscheidet vor allem die Schneesituation in den Skigebieten.
Tourismus will an den Rekord anschließen Gelungener Saisonstart für Vorarlbergs Tourismusbetriebe. Starkes Saisonergebnis in Sicht. Der Start in die Wintersaison ist in Vorarlberg gut gelückt. Hat doch der Dezember 2013 den Tourismusbetrieben im Vergleich zum gleichen Monat vor einem Jahr deutliche Zuwächse beschert. 201.400 Gäste (+8,0 Prozent) haben 779.200 Übernachtungen (+7,8 Prozent) gebucht. Profitiert haben die Winterregionen dabei
vor allem von der optimalen Feiertagskonstellation. Dadurch haben die meisten Gäste das Wochenende vor Weihnachten gleich mitgebucht. Der erfolgreiche Winterstart war größtenteils den Hauptherkunftsmärkten Deutschland und Niederlande zu verdanken; rund 90 Prozent der Buchungssteigerungen
Einheimische wie Gäste schätzen Vorarlbergs Wintersportgebiete.
kommen aus diesen Ländern. Zu leichten Einbußen kam es im Jänner. Die Schneesituation regte Wintergäste kaum dazu an, Kurzurlaube zu buchen. Gesamt haben 239.300 Gäste knapp 1,13 Millionen Übernachtungen gebucht. Das ist im Vergleich zum Jänner 2013 ein Rückgang um 2,9 Prozent bei den Ankünften und um 4,9 Prozent bei den Übernachtungen. Trotzdem sind sich die TourismusVerantwortlichen einig, dass weiter Aussicht auf ein sehr starkes Saisonergebnis für den Vorarlberger Tourismus besteht. Denn betrachtet man den Zeitraum November 2013 bis Jänner 2014 wurde gegenüber der letzten Saison ein Plus von 1,5 Prozent bei den Ankünften erzielt, bei den Nächtigungen wurde das letztjährige Rekordergebnis fast punktgenau eingestellt.
Statement Dem stark exportorientierten Vorarlberg gelang es in den letzten 17 Jahren, seine Exportquote auf nunmehr 60% zu verdreifachen. Auch 2014 könnte wieder ein Jahr des Außenhandels werden. Die starken Branchen Maschinenbau, Metallwarenerzeugung und Elektroindustrie dürften von der in Aussicht gestellten Belebung profitieren. Die Sparkassen sind überzeugt, dass unsere Wirtschaft einmal mehr die Leistungsbereitschaft unter Beweis stellen wird. Setzen kann sie dabei wieder auf unsere aktive Unterstützung. Werner Böhler, Sprecher der Vorarlberger Sparkassen
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Rund ein Viertel des gesamten Energieverbrauchs in Vorarlberg entfällt auf den Produktionssektor.
Die Vorarlberger Wirtschaft steigerte ihre Effizienz erneut Während der Produktionsindex um 4,25 Prozent stieg, nahm der energetische Endverbrauch im Produktionssektor lediglich um 1,2 Prozent zu. Die jüngsten Zahlen aus dem Energiebericht 2013, zugrunde liegt der Energieverbrauch von 2012, stellen dem Vorarlberger Produktionssektor ein gutes Zeugnis aus. Der Bericht verzeichnet eine weitere Steigerung der Energieeffizienz des heimischen Produktionssektors. Der Produktionsindex zeigt für Vorarlberg zudem eine Steigerung von 4,25 Prozent (österreichweit 1,71 Prozent) für das Jahr 2012 gegenüber dem Jahr 2011. „In Vorarlberg wurde wieder höchst effizient produziert!“, freut sich Wirtschaftskammerdirektor Helmut Steurer. Produktion gestiegen Der Produktionsindex zeigt für Vorarlberg zudem eine Steigerung von 4,25 % (österreichweit 1,71 %) für das Jahr 2012 gegenüber dem
Jahr 2011. Der Wert für die abgesetzte Produktion der heimischen Wirtschaft (Industrie und Gewerbe inkl. Bau) stieg von 9,67 Mrd. Euro im Jahr 2011 auf über 10 Mrd. Euro im Jahr 2012. Dies bedeutet eine Steigerung von 3,7 %. Im gleichen Zeitraum stieg der energetische Endverbrauch im Produktionssektor um 107 TJ (Terajoule) oder 1,2 % auf 8998 TJ. Unwesentliche Steigerung Oder anders ausgedrückt: Während in Vorarlberg 2010 pro Million abgesetzter Produktion noch exakt 1 TJ an Energie verbraucht wurde, brauchte der Produktionssektor 2012 für die gleich Menge nur mehr 0,897 TJ und kann den positiven Trend somit nach 2011 weiter fortsetzen. „Dies entspricht einer Steigerung der Effizienz von über
10%“, so Steurer, der aber gleichzeitig auch betont, dass überdurchschnittliche Steigerungen wie diese nicht fortlaufend zu wiederholen seien, man sich jedoch auf dem richtigen Weg befinde. „Der Einsatz von Energie ist bereits seit geraumer Zeit zu einem strategischen Wettbewerbsfaktor geworden und die Betriebe überlegen sich hier sehr genau, wie mit der kostbaren Ressource am effizientesten umzugehen ist. Das wirtschaftlich zu realisierende Potenzial werde dabei immer geringer“, betont Steurer. Freiwillige Maßnahmen Es zeige sich aber, dass eine Reihe an freiwillig gesetzten Maßnahmen offensichtlich greifen und letztendlich auch ausschlagge-
bend für die Steigerung der Energieeffizienz sind. „Das in Vorarlberg zur Verfügung stehende Angebot reicht dabei von Lehrgängen über Energie-Netzwerke bis hin zu Förderungen und wird von den Unternehmen entsprechend gut angenommen“, so Helmut Steurer. Auf den produzierenden Bereich entfielen 2012 dabei 25,8% des gesamten Energieverbrauchs Vorarlbergs. Aber auch bei der Gesamtbetrachtung für Vorarlberg zeigt sich ein positiver Trend. Während die Wirtschaftsleistung des Landes, das Bruttoregionalprodukt von 14,05 Mrd. Euro im Jahr 2011 auf 14,48 Mrd. Euro im Jahr 2012, um 3,1 % stieg, blieb der energetische Endverbrauch mit 34.849 TJ annähernd konstant (2011 35.048 TJ).
Ausblick Messetermine:
03. bis 06. April 2014
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03. bis 07. September 2014
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05. bis 07. September 2014
1. Artenreich
23. bis 25. Oktober 2014
15. GLORIA
25. und 26. Oktober 2014
2. Gustav
15. und 16. November 2014
5. Hochzeit & Event
20. bis 22. Februar 2015
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969 Personen wagten im vergangenen Jahr in Vorarlberg den Schritt in die Selbstständigkeit. Um 9,6 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor.
Die Gründungsfreude hält an Vorarlberg verzeichnete im vergangenen Jahr mit 9,6 Prozent ein deutliches Plus bei den Unternehmensgründungen. 969 Neugründer, ohne selbstständige Personenbetreuer, starteten 2013 in die Selbstständigkeit, das sind um 9,6 Prozent mehr als 2012. „Vorarlbergs Gründer(innen) setzen zum richtigen Zeitpunkt ein positives Signal für die Gesamtwirtschaft in unserem Land“, kommentiert Manfred Rein, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg die aktuellen Gründerzahlen. Österreichweit wurden 2013 28.565 Unternehmen gegründet. Das bedeutet eine Steigerung gegenüber 2012 um 6,1 Prozent. Weiterhin stark ist der Frauenanteil. In Vorarlberg beträgt er 47,3 Prozent, österreichweit 43,5 Prozent. Mit 38,3 Jahren liegt das Durchschnittsalter der Vorarlberger Neugründer knapp über dem Österreichwert (37,4 Jahre). Das Gründerservice der Wirtschaftskammer konnte im vergangenen Jahr sein Service- und Be-
ratungsangebot weiter ausbauen. Die Gründungberatungen sind von 589 (2012) um 15 Prozent auf 679 angestiegen. Insgesamt wurden 1054 Beratungen durchgeführt. Um 17 Prozent (von 1182 auf 1382) haben sich die elektronischen Gewerbeanmeldungen 2013 erhöht.
(Österreich: 60,7 Prozent). Laut Motivumfrage sind die Sozialversicherungsbeiträge, Steuern und Abgaben, die Finanzierung (Eigenkapital oder die Finanzierung über Kredite) sowie der Zugang zu Kunden die größten Hindernisse für den Schritt in die Selbstständigkeit.
Flexiblere Zeitgestaltung
Jeder zweite Betrieb bleibt
Nach den Gründungsmotiven befragt, gaben 57,8 Prozent der Vorarlberger Neugründer(innen) an, wegen einer flexibleren Zeit- und Lebensgestaltung den Weg in die Selbstständigkeit gewählt zu haben (österreichweit 64,7 Prozent). Für 50,6 Prozent bietet die Selbstständigkeit neue Berufsperspektiven, ebenso 50,6 Prozent wollen „lieber der eigene Chef sein, als einen Chef zu haben“. Die Verantwortung, die sie als Angestellter zu tragen haben, in das eigene Unternehmen einzubringen, präferieren in Vorarlberg 45,8 Prozent
55,9 Prozent (49,3 Prozent) der Gründer(innen) kommen aus einem Angestelltenverhältnis in
der Privatwirtschaft, 4,8 Prozent (1,2 Prozent) waren Beamte. 4,6 Prozent haben vor der Gründung ein Studium, eine Schule oder Ausbildung abgeschlossen. 94,3 Prozent der neu gegründeten Unternehmen haben nach einem Jahr noch Bestand, nach fünf Jahren sind es noch mehr als 67 Prozent. Jedes zweite Unternehmen im Land (49,5 Prozent) besteht auch noch zehn Jahre nach seiner Gründung.
Der Frauenanteil beträgt in Vorarlberg 47,3 Prozent, Tendenz steigend.
Gemeinsam üben, lernen, Zeit haben
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tausendfach, millionenfach. Blitzsaubere Hallen, Genauigkeit im tausendstel Millimeter-Bereich, ein Familienunternehmen mit jungem Führungsteam und Lehrlinge, die regelmäßig mit ausgezeichnetem Erfolg ihre Ausbildung abschließen - das ist Lercher. Und damit wir nicht nur wirtschaftlich ein gesundes Unternehmen bleiben, haben wir die Lercher Teamdays ins Leben gerufen. Jeden
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Mehr Platz und Maschinen für neue Märkte
Familienunternehmen Lercher Werkzeugbau investierte rund 4 Mio Euro in Erweiterung.
Der fertige Neubau. Alleine im Kunststoffspritzguss sollen 2014 sechs neue Maschinen angeschafft werden.
anzuschaffender CNC-Maschinen im Werkzeugbau. Das hochmoderne über 20m hohe Regallager und die überbaute und damit witterungsunabhängige LKW Zufahrt erleichtern künftig auch die Logistik. Im Endausbau werden mit dieser Betriebserweiterung rund 30 neue Arbeitsplätze geschaffen. 1979 wurde das High-Tech-
Unternehmen von Bernhard Lercher gegründet. Heute wird es von der 2. Generation - den Kindern des Gründers - Sandra und Dominik Lercher geführt. Und die schieben gerade eine weitere Wachstumsoffensive an: Für bestehende Kunden will der Werkzeugbauer und Kunststoffspritzer Lercher künftig vom Lieferanten einzelner Kompo-
nenten zu einem integrierten Lösungsanbieter werden, der z.B. einzelne Bauteile auch gleich zu größeren Baugruppen montiert. Auch für den Vorstoß in neue, vielversprechende Branchen wie die Medizin- und Automobiltechnik hat der Neubau nun die nötigen Kapazitäten geschaffen.
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Drei Jahre früher als geplant machte die dynamische Entwicklung des Klauser Familienunternehmens die Realisierung der dritten Ausbaustufe notwendig. Im Frühjahr werden die nun geschaffenen zusätzlichen 3000 Quadratmeter Produktionsfläche fertiggestellt sein. Rund 4 Millionen Euro investiert Lercher damit in seine betriebliche Zukunft. Denn die neuen Kapazitäten können vielseitig genutzt werden - vom Reinraum-Bereich für die Produktion sensibler Medizinalteile bis zum High-EndMessraum. Bereits fix geplant ist die Aufstellung weiterer Kunststoffspritzguss Maschinen, die Ausweitung der Montage sowie die Unterbringung neu
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Ehemalige Lodenfabrik in Schruns.
FOTO: FRIEDRICH BÖHRINGER
FOTO: FRIEDRICH BÖHRINGER FOTO: HISTORISCHES ARCHIV DER MARKTGEMEINDE WOLFURT
Bau- und Möbelfabrik Fridolin Nagel in Wolfurt-Rickenbach, 1895.
Ehemalige Stickerei Hofer, Bösch & Co., heutige Impulszentrum Fabrik Lustenau, 2013.
Vorarlberger Wirtschaftsgeschichte Das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg wurde im Jahr 1983 als Gemeinschaftsprojekt der Vorarlberger Wirtschaft gegründet. Organisiert als gVerein dokumentiert das Archiv die Geschichte der Wirtschaft des Landes. Die Dokumente, Fotos, Aufzeichnungen, Bücherbestände etc. im Wirtschaftsarchiv sind frei und kostenlos zugänglich. Fabrik und Wohnhäuser der Hämmerle Spinnerei Gisingen um 1930.
FOTO: PRIVATBESITZ
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Stickerei Gottfried Hofer um 1920.
FOTO: HISTORISCHES ARCHIV LUSTENAU.
„Orte – Fabriken – Geschichten“ Buchpräsentation: Historische Industriestätten neu erleben. 188 historische Industriegebäude aus der Region werden im Buch der Historikerin Barbara Motter und der Kunsthistorikerin Barbara Grabherr-Schneider vorgestellt. Initiator und Herausgeber ist das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg. Ob im Dorf, mitten in der Stadt oder an entlegener Stelle wie an Flüssen und Bächen – in Vorarlberg findet sich eine Vielzahl an Industriebauten aus der Zeit von 1800 bis 1945. Fast zwei Jahre lang haben Barbara Motter und Barbara Grabherr-Schneider im Auftrag des Wirtschaftsarchivs Vorarlberg recherchiert. In ihrem nun fertig gestellten Führer „Orte – Fabriken – Geschichten“ präsentieren sie 188 historische Industriestätten aus der Region. Das Buch lädt dazu ein, sich anhand zahlreicher Karten und Fotos selbstständig auf Spurensuche zu begeben. Vielerorts haben frühere Industriegebäude heute völlig
neue Funktionen, etwa als Gewerbeparks. Der ursprüngliche Zweck gerät hingegen mehr und mehr in Vergessenheit. Andere Bauwerke wiederum verfallen zusehends, sind teilweise nur mehr als Ruinen erhalten. Die beiden Autorinnen gewähren faszinierende Einblicke in die historische Industriearchitektur und vermitteln ebenso umfangreich wie spannend ein wichtiges Kapitel heimischer Wirtschafts- und Kulturgeschichte. Bei ihrer Spurensuche begaben sich die Autorinnen an industriegeschichtliche Orte vom Bodensee bis ins Montafon, vom Rheintal und Walgau bis in den Bregenzerwald. Die Entwicklung von Vorkloster zu einem Industriezentrum wird ebenso beschrieben, wie die ehemalige Schrunser Lodenfabrik oder die Lustenauer Stickereien. Neben zahlreichen historischen Abbildungen enthält das Buch auch aktuelle Aufnahmen des Fotografen Friedrich Böhringer,
die auf eindrückliche Weise den heutigen Zustand der steinernen Zeugen dokumentieren. Das Buch „Orte – Fabriken – Geschichten“ wird vom Wirtschaftsarchiv Vorarlberg herausgegeben und erscheint beim Haymon Verlag. Das Gesamtprojekt wurde von zahlreichen Sponsoren und Förderern aus der heimischen Wirtschaft, von Gemeinden, der Wirtschaftskammer Vorarlberg, dem Land Vorarlberg, der Industriellenvereinigung Vorarlberg und der Arbeiterkammer Vorarlberg unterstützt. Ab 21. März ist das Buch beim Wirtschaftsarchiv Vorarlberg und im Buchhandel zum Preis von 19,90 Euro erhältlich. Umfangreiches Veranstaltungsprogramm Begleitend zum Buch wird ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen und Besichtigungen vor Ort angeboten, welches sich über das ganze Jahr 2014 er-
Buchpräsentation mit Riebelverkostung Die Buchpräsentation findet am Freitag, 21. März 2014, um 19 Uhr in der Vorarlberger Museumswelt in Frastanz statt.
streckt. Details dazu sind auf der Internetseite des Wirtschaftsarchivs Vorarlberg www.wirtschaftsarchiv-v.at ab Mitte März abrufbar.
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Das AMS Vorarlberg betreut an seinen Standorten jedes Jahr über 30.000 Kunden.
Wachstum sorgt für leichte Entspannung 10.845 Personen sind in Vorarlberg derzeit ohne Job. 9705 Menschen waren Ende Februar in Vorarlberg ohne Arbeit. 2793 Personen sind in Schulung. 1653 der aktuell arbeitslos Vorgemerkten verfügen bereits über eine Einstellzusage. Somit ist die Zahl der Arbeitslosen zwar um 4,6 Prozent gestiegen. Allerdings ist die Zunahme nicht mehr so eklatant wie in den Monaten zuvor. Im Dezember stand noch ein Plus von 8,9 Prozent, im Jänner von 7,1 Prozent. Die Lage entspannt sich, betont AMS-Landesgeschäftsführer Anton Strini. Nicht zuletzt wegen des angekündigten Wirtschaftswachstums. Unter Bundesdurchschnitt Auch im Bundesländervergleich kann Vorarlberg wieder auf den schwächsten Anstieg der Arbeitslosigkeit verweisen. Ebenso liegt die Arbeitslosenquote mit 5,9 Pro-
zent deutlich unter jener im Bundesdurchschnitt mit 9,4 Prozent. Entspannt zeigt sich die Lage bei den unter 20-Jährigen: Hier ging die Zahl der Arbeitslosen um 17,3 Prozent zurück. Zunahmen gab es bei den 20- bis 25-Jährigen (+2,1 Prozent), bei den Personen im Haupterwerbsalter (+2,4 Prozent) sowie bei
Infos Arbeitslosenquoten in Prozent Bundesland
2011
2012
Burgenland Kärnten Niederösterreich Oberösterreich Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg Wien
7,5 8,9 6,8 4,2 4,5 6,4 5,9 5,6 9,2
7,8 9,1 7,1 4,5 4,7 6,8 5,9 5,6 9,5
Österreich
6.7
7,0
den über 50-Jährigen (+14,7 Prozent). Nichtsdestotrotz bleiben die Probleme die alten. Fast jeder vierte Arbeitslose hat mit gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen und tut sich schwer, wieder einen geeigneten Einstieg am Arbeitsmarkt zu finden. Und in Zeiten, in denen es weniger Jobs gibt und die Unternehmer aus einem größeren Kreis an Bewerbern auswählen können, tun sich Menschen mit Handicaps vermehrt schwer. Betrachtet man die Berufe, sieht man vor allem bei den Technikern, im Handel, in den Reinigungsberufen sowie im Büro eine überdurchschnittliche Zunahme der Arbeitslosen. Auch in den Lehr- und Kulturberufen ist ein Anstieg bemerkbar, zurückzuführen ist dieser auf eine Zunahme jobsuchender Erzieher und Trainer.
Exportrekordhalter in Prozent vom Umsatz 2013 1 Liebherr-Werk Nenzing GmbH OMICRON electronics GmbH 3 Baur Prüf- und Messtechnik GmbH Hirschmann Automotive 5 Blum Gruppe Bachmann Holding GmbH 7 Gunz Warenhandels GmbH Hilti AG Head Sport GmbH 10 1zu1 Prototypen GmbH & Co KG Meusburger Georg GmbH & Co KG 12 Getzner Textil AG Grass Bewegungssysteme Schelling Anlagenbau GmbH 15 Bertsch Group Wolford AG 17 Schoeller the spinning Group 18 Mersen Österreich Hittisau GmbH 19 Mawera Holzfeuerungsanlagen Getzner Werkstoffe GmbH 21 z-werkzeugbau-gmbh 22 Wolf Normalien GmbH Loacker Recycling GmbH 24 Müroll GmbH 25 Alge Elastic GmbH Fries Kunststofftechnik GmbH Künz Gruppe Heron Gruppe Gantner Electronic GmbH Doppelmayr Holding AG Zimm Maschinenelemente Hermann Pfanner Getränke GmbH 33 Glas Marte GmbH Hämmerle Kaffee GmbH 35 Alpla Werke GmbH & Co KG 36 11er Nahrungsmittel GmbH 37 Lingenhöle Technologie GmbH Josef Mäser GmbH 39 Faigle Kunststoffe GmbH 40 Etiketten Carini GmbH
99 99 98 98 97 97 95 95 95 92 92 90 90 90 89 89 88 87 86 86 84 83 83 82 80 80 80 80 80 80 80 80 76 76 75 72 70 70 69 66
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Megatrend Framework “Dynamics of change, exponential growth and the challenges ahead.” Impulsvortrag Bo Birk Pedersen, Birk Consulting Industrial Lifestyle „Die Inszenierung Ihrer Spitzenleistungen sichert nachhaltigen Erfolg.“ Impulsvortrag Marco Spitzar, spitzar strategy.communication Mittwoch 09. April, 18.00 Uhr spitzar strategy.communication Hintere Achmühlerstr. 1, CAMPUS Dornbirn Details und Anmeldung: www.spitzar.com/change
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Vorarlbergs Industrie sorgt vor: Seit Jahren sind der F & E-Aufwand und die Patente gestiegen. Im Bild: Arbeitsplatz bei 1zu1-Prototypen.
FOTO: TODOROVIC
Erfolgreiche Forschung ist Basis für Wettbewerbsfähigkeit Ohne innovative Produkte und Dienstleistungen verliert Österreich an Boden. Die Struktur der österreichischen Forschungslandschaft hat sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt und bildet die Basis für Wettbewerbsfähigkeit, Innovationsführerschaft und die Sicherung von Arbeitsplätzen“, sagte Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner vor dem Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFTE) in Wien. Internationalisierung Um Österreich langfristig in der Gruppe der „Innovation Leader“ zu platzieren, müsse es gelingen, die Internationalisierung der Forschung voranzutreiben und noch besser als bisher von europäischen Förderprogrammen wie etwa „Horizon 2020“ zu profitieren. Das ist offenbar dringend notwendig, denn wie ein vor Kurzem durchgeführtes Benchmarking der Innovationskraft europäischer
Länder offenbarte, verliert unser Land zunehmend an Boden. Architektur für den Erfolg Österreich liegt mit einer Rückflussquote von 125 Prozent bzw. rund einer Milliarde Euro trotzdem sehr gut, im aktuellen HorizonProgramm soll diese Quote, etwa durch stärkere Einbindung der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und ein neues Beratungsgremium, noch einmal um mindestens 50 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro gesteigert werden. „Die europäischen Programme sind die internationale Architektur für den Erfolg und orientieren sich entlang des Innovationszyklus. Auch die neue Ressortstruktur in Österreich soll dazu beitragen, das gesamte Potenzial der Spitzenforschung von der unersetzlichen Grundlagenforschung über die Innovationsförderung bis zur Einführung von Produkten auf dem Markt
abzurufen“, so Mitterlehner vor österreichischen Forschungs- und Entwicklungsfachleuten. Neben der Internationalisierung der Forschungslandschaft nannte Mitterlehner als weiteres Ziel auch die Stärkung der privaten Finanzierung als Ergänzung zu den öffentlichen Mitteln. Österreich hat mit 2,81 Prozent die fünfthöchste Forschungsquote der EU, im Vergleich zu anderen Ländern mit ähnlich hoher Forschungsquote, wird aber ein überproportionaler Anteil durch die öffentliche Hand finanziert (rund 40 Prozent). Private Finanzierung „Um die private Finanzierung anzuheben, brauchen wir neben den rechtlichen Möglichkeiten auch einen Kulturwandel in unserer Gesellschaft. Es soll der Bevölkerung klar sein: Wenn jemand etwas Gutes für die Allgemeinheit tun möchte, dann ist
er mit Spenden in die Forschung gut beraten“, so Mitterlehner, der sich beim RFTE für die Expertise bedankte: „Es muss uns allen gemeinsam gelingen, den sozialen und gesellschaftlichen Nutzen von Wissenschaft und Forschung hervorzustreichen. Neben breitenwirksamen Maßnahmen, wie etwa der Langen Nacht der Forschung, braucht es dazu auch renommierte Proponenten aus der Community“, betonte Mitterlehner. Zurück zur aktuellen Rangliste in Sachen Innovation: Österreichs Firmen haben nicht etwa weniger Geld für Forschung und Entwicklung ausgegeben, sie haben einfach schlechtere Bedingungen bei Arbeitskosten, Steuerleistungen etc. Die Unternehmen haben einfach schlechtere Standortbedingungen, so das Fazit des Vergleiches. Was man dagegen tun kann? Arbeitskosten runter, Steuerquote reduzieren.
Die Vielfalt am Kaiserstrand In einer exklusiven Lage, direkt am österreichischen Bodenseeufer liegt das Sentido Seehotel Am Kaiserstrand vor den Toren von Bregenz.
oase – mit finnischer Sauna, Bodenseesauna mit Seeblick, Dampfbad, Infrarotkabine und dem beheizten Innenpool können Gäste zu jeder Jahreszeit eine „Auszeit“ genießen. Topausgebildete Masseure und Kosmetikerinnen stehen für unzählige Behandlungen zur Verfügung. Ganz neu ab April ist die Microdermabrasion, diese fördert die Hauterneuerung
und -verjüngung. Angewendet wird sie bei Falten, unreiner Haut, schlecht durchbluteter Haut, Dehnungsstreifen und bei vielem mehr. Ein unaufdringliches Designkonzept, gemütlich, hell und in mediterranen Farben gehalten sorgt für ein Wohlgefühl und bietet zugleich alle Vorzüge eines modernen Geschäfts- und Urlaubshotels.
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Schlüsselkräfte sichern Vorarlberg spürt den Fachkräftemangel österreichweit am stärksten. Viele Stellen im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich können nicht oder nur schwer besetzt werden. Aber auch in Handwerk und Tourismus fehlt es an qualifiziertem Personal. Betriebliche Altersvorsorge bietet deshalb gerade im Bereich der Schlüsselkräfte ein ausgezeichnetes Motivationsinstrument, um sich am Arbeitsmarkt zu unterscheiden.
Firmenpension im Vormarsch
Die betriebliche Zusatzpension bildet neben der staatlichen Pension und der privaten Vorsorge für viele einen wesentlichen Baustein, um im Alter ausreichend versorgt zu sein. Positiv überzeugen dabei auch die Steuereffekte: So können Mitarbeiter jährlich bis zu 300 Euro steuerfrei für ihre Pension ansparen und nach Ablauf auf ein einkommensteuerfreies Pensionskapital zurückgreifen. Sollten sie dennoch den Arbeitgeber wechseln wollen, bleiben die eingezahlten Beträge erhalten.
das Pensionskapital abgesichert. Außerdem bietet die betriebliche Altersvorsorge eine steuerschonende Alternative zur Gehaltserhöhung oder Bonifikationszahlung, die Weitblick und soziales Engagement beweisen.
Vorsorgen für leitende Angestellte
Die Firmenkundenspezialisten der Sparkassen empfehlen Firmenpensionen vor allem für Führungskräfte, die von der steuerschonenden Alternative zum Barbezug am meisten profitieren. Wählen kann man hier übrigens zwischen zwei Arten der Pensionsvorsorge, nämlich der leistungs- oder der beitragsorientierten Pensionszusage. Bei der ersten Variante wird eine Alterspension fix vereinbart und kann auf Wunsch durch eine Absicherung des Berufsunfähigkeitsrisikos optimal ergänzt werden. Bei der beitragsorientierten Variante einigt man sich auf einen bestimmten Betrag, der in eine Lebensversicherung eingezahlt wird.
Ein gutes Gefühl der Sicherheit
Auch für Unternehmer spricht eine Menge für eine Firmenpension: So können sämtliche Prämien als Betriebsausgaben geltend gemacht werden. Im Insolvenzfall wäre
Mag. Bojan Mursec Bereichsleiter Kommerz Dornbirner Sparkasse Mail: bojan.mursec@ dornbirn.sparkasse.at Tel.: 05 0100 - 74086
Mag. (FH) Robert Zimmermann Kommerzleiter Sparkasse Bregenz Mail: robert.zimmermann@ bregenz.sparkasse.at Tel. 05 0100 - 75124
Dipl.BW.(FH) Hannes Fehr Bereichsleiter Kommerz, Freie Berufe Sparkasse Feldkirch Mail: hannes.fehr@ feldkirch.sparkasse.at Tel. 05 0100 - 43786
Christian Födinger Bereichsleiter Kommerz Sparkasse Bludenz Mail: foedingerc@ bludenz.sparkasse.at Tel. 05 0100 - 77872
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Donnerstag, 6. November 2014 Festspielhaus Bregenz
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Top 100
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Vorarlberg in aller Welt Export hat sich in 17 Jahren verdreifacht. Seit dem EU-Beitritt ist die Zahl der Vorarlberger Exporte stetig gestiegen – mit Ausnahme von 2009, als die Talsohle der Finanzkrise durchschritten wurde. 2012 führten Vorarlbergs Firmen Waren im Wert von 8,34 Milliarden Euro aus und erreichten damit eine Exportquote von 60 Prozent. Der Exportwert hat sich in 17 Jahren verdreifacht. Dabei beschränkt sich der Export nicht nur auf das Liefern von Produkten, die Vorarlberger Unternehmen sind auch aktiv in den Märkten mit eigenen Produktionsstandorten präsent. Für 2013 liegen bislang nur die Halbjahreszahlen vor. Diese weisen ein kleines Minus auf. „Da das zweite Halbjahr traditionell im Export stärker ist, gehen wir davon aus, dass Vorarlbergs Exporte auch 2013 mit einem kleinen Plus abgeschlossen wurden“,
sagt Christina Marent, Leiterin des Außenhandels in der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Die endgültige Bilanz gibt es dann Mitte dieses Jahres. Alles andere als einfach war das Umfeld 2012: Die Nachfrage aus den südeuropäischen Ländern brach ein, der Wachstumsmotor der EU lief nicht wie geschmiert. „Den Betrieben“, sagt Marent „ist es gelungen, mit ihren innovativen Produkten und Dienstleistungen die Exporteinbußen auf den traditionellen europäischen Kernmärkten durch ein verstärktes Engagement in zukunftsträchtigen Fernmärkten wieder wettzumachen.“ Da gelte es auch in Zukunft den Hebel anzusetzen. Um eine nachhaltige Entwicklung der heimischen Exportwirtschaft mittel- und langfristig sicherzustellen, ist es wichtig, diese breiter aufzustellen. Das
heißt es braucht eine Diversifizierung der Absatzmärkte. Der Abbau der Abhängigkeit (59%) von europäischen Märkten spielt da eine wesentliche Rolle. Amerika und der Ferne Osten Vielversprechende Wachstumsmärkte stellen unter anderem die Länder Südostasiens, Russland aber auch Nord- und Lateinamerika dar. Den Absatz am besten vorangetrieben haben Vorarlbergs Betriebe in Russland. So ist Russland zum drittwichtigsten Markt außerhalb Europas aufgestiegen und befindet sich mit einem satten Plus erstmals unter den Top 10 der Vorarlberger Exportpartner, begünstigt natürlich durch die Olympischen Spiele, die diesen Februar in Sotschi stattfanden. Doppelmayr errichtete sämtliche Liftanlagen im Kaukasus und ver-
Volumen in Vergleich Land Mill. Euro z. Vorjahr 1. Deutschland 2.489.451 −5,1 2. Schweiz 1.136.786 −2,3 3. Italien 510.550 −4,0 4. Frankreich 348.331 +6,8 5. USA 315.139 +22,9 6. Großbritannien 278.004 +5,3 7. Liechtenstein 272.481 −7,3 8. Russland 260.803 +93,2 9. Polen 199.080 −3,6 10. China 133.785 −2,5 11. Tschechien 133.212 +3,4 12. Niederlande 111.960 −8,3 13. Belgien 107.669 +18,4 14. Ungarn 107.609 −1,2 15. Australien 104.739 +19,5 16. Japan 104.557 +12,9 17. Schweden 101.012 −17,1 18. Spanien 93.577 −26,5 19. Türkei 83.683 −13,6 20. Slowakei 80.879 +59,1 21. Kanada 76.846 +13,7 22. Rumänien 71.956 +17,1 23. Dänemark 70.062 +17,8 24. Slowenien 58.163 −6,0 25. Singapur 50.314 +4,8 26. Norwegen 49.975 +25,2 27. Hongkong 48.550 −1,8 28. Nigeria 48.326 +10,7 29. Finnland 43.905 +3,5 30. Südkorea 43.448 +24,6
buchte damit Aufträge in dreistelliger Millionenhöhe. Hingegen um ein Drittel eingebrochen sind die Ausfuhren nach Spanien 2012. Ebenfalls rückläufig waren die Geschäftsbeziehungen mit Schweden und der Türkei.
Immer mehr Ware wird in den Fernen Osten geliefert.
Impressum | Verleger (Medieninhaber) und Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach | Redaktion und Technik: Andreas Scalet, Hanna Reiner, Tobias Hämmerle | Bilder: Klaus Hartinger, Bernd Hofmeister, Roland Paulitsch, Philipp Steurer, Russmedia-Archiv, Shutterstock, Fotolia, Werksfotos, Agenturen | Anzeigenberatung: Russmedia GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach | Erscheinungsdatum: Donnerstag, 13. 3. 2014.
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