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2014_02_08_Extra_KlimaschutzPreis

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SETZEN SIE EIN ZEICHEN! VN-Klimaschutzpreis 2014 Alle Details im Extra Entlasten Sie unsere Umwelt mit gezielten Maßnahmen, haben Sie etwas unternommen, um den CO2 -Ausstoß zu minimieren? Dann teilen Sie uns Ihr Projekt mit – und sei es noch so klein, Ihr Engagement kann einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Klimas leisten. Denn eines ist gewiss: Besseres Klima, besseres Leben. Weitere Informationen finden Sie auf den folgenden Seiten.

AUF INITIATIVE

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PARTNER VN-KLIMASCHUTZPREIS 2014


Unser Klima gerät außer Kontrolle – jetzt handeln und mitmachen! Sie engagieren sich für ein Klimaschutz-Projekt oder haben Schritte unternommen, den CO 2 -Ausstoß zu verringern? Dann bewerben Sie sich für den VN-Klimaschutzpreis 2014 unter klima.vol.at. Alle Projekte sind willkommen und werden von unserer unabhängigen Fachjury in vier Kategorien bewertet. Nicht die Größe des Projektes ist entscheidend, sondern Kreativität und Umsetzung.

1. Private Haushalte Gewinnen Sie als ersten Preis 2000 Euro. Die Plätze zwei und drei erhalten jeweils 1500 sowie 1000 Euro.

2. Schule und Jugend Die Gewinner dürfen sich über eine Zugreise nach Wien inklusive zwei Übernachtungen und Besichtigung des Wiener Hauptbahnhofs im Wert von 3500 Euro freuen.

3. Gemeinden und Öffentlichkeit In dieser Kategorie wird den Gewinnern eine Auszeichnung für ihr Engagement in Sachen Klimaschutz verliehen.

4. Unternehmen und innovative Produkte/Dienstleistungen Der Preisträger darf sich über einen Klima-Tag im Montafon mit Besichtigung der Anlagen von illwerke vkw freuen.

Sonderpreis: Klimaschutz-Idee Sie haben eine bahnbrechende Vision oder kreative Idee, die noch nicht realisiert wurde? Dann bewerben Sie sich in dieser Kategorie – den Gewinnerhaushalt statten wir mit LED-Leuchten aus. Jede weitere, von der Jury als auszeichnungswürdig bewertete Einsendung erhält eine LED-Leuchte.

NEU: Ökopionier 2014 Im Rahmen des VN-Klimaschutzpreis 2014 wird heuer erstmals der Ökopionier Vorarlbergs gekürt. Hier sind Ihre Vorschläge gefragt.

Alle weiteren Teilnahmekriterien sowie Bewerbungsformular und -zeitraum zum VN-Klimaschutzpreis 2014 finden Sie im Internet unter klima.vol.at. Mitmachen lohnt sich, denn in den verschiedenen Kategorien warten attraktive Preise.


SAMSTAG/SONNTAG, 8./9. FEBRUAR 2014

Klimaschutzpreis 2014 3

VN-INTERVIEW. Dr. Adi Groß, Juryvorsitzender des VN-Klimaschutzpreises 2014

„Zukunftschancen für Generationen sichern“ Adi Groß über den Klimaschutzpreis und das Erfordernis, dass alle Menschen ihren Beitrag leisten.

benötigen. Das heißt auch Eigenständigkeit und stabile Energiepreise. Ohne Öl und Gas zu leben und zu wirtschaften, ist einfach etwas anderes.

Der VN-Klimaschutzpreis wird heuer zum vierten Mal vergeben. Welche Bedeutung hat dieser Preis in einem Land, das sich die Energieautonomie auf die Fahnen geheftet hat? GROSS: Energieautonomie ist eine sehr ambitionierte Form des Klimaschutzes und nur erreichbar, wenn wir das als gemeinsame Aufgabe verstehen. Es geht nur, wenn alle ihren Beitrag leisten und damit verbunden andere Haltungen und Zugänge entstehen. Da braucht es alle Menschen dazu. Darüber zu berichten, dass es Beispiele gibt, hilft natürlich, dass das Thema bei den Menschen präsent ist. Und man sieht, dass es schon viele Ideen gibt. Man muss nicht auf große Erfindungen warten.

ist erforderlich, Perspektiven aufzuzeigen. Jede Initiative in diese Richtung ist wichtig.

Der Klimawandel ist ein globales Phänomen, das wir auch global in den Griff bekommen müssen. Was bringt also das Handeln im Kleinen? GROSS: Wir tragen eine Verantwortung im doppelten Sinne. Zum einen sind wir große Ressourcenverbraucher. Die Menschen in den Industrieländern sind die größten Verbraucher, und letztlich folgt vieles auf der Welt diesem Konsummodell. Wenn wir nicht zeigen, dass es anders geht – mit allen Möglichkeiten, die wir haben: Ja bitte, wer dann? Zum anderen ist es einfach schlauer, weniger Ressourcen zu verbrauchen und die Abhängigkeit zu reduzieren. Es gibt doch gar keine Alternative. Deshalb ist es besser, das bewusst zu tun – und möglichst sozial gerecht.

Energieautonomie 2050: Was heißt das konkret? GROSS: Das ist zunächst eine Perspektive, die vermittelt, dass wir ein Leben führen können, das gut ist und alles, was uns wichtig ist, auch erfüllen kann – aber keinen Schaden anrichtet. Für mich ist die wichtigste Motivation, dass wir die Zukunftschancen für die kommenden Generationen sichern. Dahinter steckt natürlich auch eine technische Hilfestellung: Erzeugen wir doch so viel Energie aus erneuerbaren Energieträgern in Vorarlberg, wie wir tatsächlich

Immer mehr Menschen sind armutsgefährdet. Für Investitionen in eine Energiewende fehlt im Privaten oftmals das Geld. Wo kann man hier ansetzen? GROSS: Wachstum geht nicht mehr einher mit sozialer Gerechtigkeit. Da ist es dringend geboten, das Problem an den Wurzeln anzupacken. Weniger Energie- und Ressourcenverbrauch senkt die Lebenshaltungskosten. Man muss diesen Menschen einerseits über Investitionshürden helfen, andererseits für kostengünstige Grundleistungen, wie Mobilität, sorgen.

Welchen Beitrag kann jeder Einzelne leisten, um das oben erwähnte Ziel der Energieautonomie zu erreichen? GROSS: Die Politik kann respektive muss Rahmenbedingungen setzen – das ist ihre Aufgabe. Aber letztlich müssen wir handeln. Und das jenseits von klassischen Energiespartipps, wie eine Lampe auszutauschen – das soll man tun, keine Frage. Aber es ist wichtig, dass man versteht, dass die Bürger die Träger der Veränderung sind. Man darf es vor allem nicht unterschätzen: Wenn man sich verändert, verändert man alle Menschen in sei-

Kommentar

Verena DaumKuzmanovic

Wir alle sind die Wende Der globale Klimawandel geht uns alle an. Wir sind die Ursache – die Industrie, die Haushalte, der Straßenverkehr. Dürren, Hochwasser, Tsunamis, verheerende Stürme sind an der Tagesordnung – Hunderttausende verloren ihr Leben, Millionen Menschen ihre Existenz. Wir wissen, das Grundübel sind die fossilen Brennstoffe, die zur Energiegewinnung herangezogen werden. Die ehrliche Energiewende durch sichere und saubere erneuerbare Energie ist überfällig. Das Verhalten der Verbraucher – also von uns allen – kann diese Wende herbeiführen, wenn wir Energie sparen, Abfall vermeiden, auf Ressourceneffizienz, Recycling, auf Sonnenstrom, auf Wind- und Wasserkraft setzen. Bewusst den Lebensstil ändern und die Natur als unsere Lebensgrundlage schützen! 05572/501-337, verena.daumkuzmanovic@vorarlbergernachrichten.at

Adi Groß, Energiebeauftragter des Landes, sitzt auch heuer wieder der Jury vor. FOTO: VN/STEURER

Wenn wir nicht zeigen, dass es anders geht – mit allen Möglichkeiten: Ja bitte, wer dann? ADI GROSS

nem Umfeld. So funktioniert eine Gemeinschaft. Kann eine Auszeichnung wie der VN-Klimaschutzpreis die Motivation zum Handeln stärken? GROSS: Natürlich. Es ist wichtig, zu sehen, dass es Menschen gibt, die etwas tun. Das ist eine Ideengemeinschaft, die wächst. Es

SETZEN SIE EIN ZEICHEN! Sie engagieren sich für ein KlimaschutzProjekt oder haben Schritte unternommen, den CO2 -Ausstoß zu verringern? Wenn Ihr Projekt Vorbildwirkung besitzt und in Vorarlberg realisiert wurde, dann bewerben Sie sich in einer der 4 Kategorien für den VN-Klimaschutzpreis 2014: 1. Private Haushalte 2. Schule und Jugend 3. Gemeinden und Öffentlichkeit 4. Unternehmen und innovative Produkte/Dienstleistungen Online-Anmeldung und Teilnahmebedingungen finden Sie auf klima.vol.at Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen!

SONDERPREIS Klimaschutz-Idee Sie tüfteln an einer bahnbrechenden Idee – dann bewerben Sie S sich doch! Originalität und Ideenreichtum sind gefragt. Keine klassischen h Energiespartipps, n sondern etwas wirklich Neues! Die Durchführbarkeit Ihrer Idee N s stellt kein Bewertungskriterium dar. D Gewinnerhaushalt wird mit LEDDer Lampen von LEDON ausgestattet. L Jede Je e weitere, von der Jury als auszeichnungswürdig bewertete Einsenzei ic dun dung n erhält eine LED-Lampe.

ÖKOPIONIERE.

Bewusst für die Umwelt Klima- und Umweltschutz waren nicht immer so anerkannt wie heute – aber es gab Menschen mit Weitblick. Der Anfang war zäh, die Widerstände groß und wer nicht genug Ausdauer hatte, konnte schon entmutigt werden. Umweltschutz war noch zu Beginn der 1980er-Jahre ein Modell für „Spinner“ und ist es für manche bis heute geblieben. Noch immer trauen nicht alle Landwirte ihren alternativ wirtschaftenden Kollegen, noch immer verweigert sich ein Teil der Wirtschaft ökologischen Maßnahmen aus Prinzip. Der Stammtisch soll nicht ausgenommen sein.

SCHWARZACH.

Zeiten ändern sich Doch insgesamt haben sich die Zeiten geändert. Vorarlbergs große Industriebetriebe haben ohne viel Tamtam ihren Energieverbrauch stark reduziert, sie haben Mobilitätskonzepte umgesetzt und Hallen begrünt. Und auch die Produkte sind wiederver-

wertbar, hinterlassen weniger Abfall und sind langlebig. Leistungen, die in der neuen Serie „Ökopioniere“ der Vorarlberger Nachrichten regelmäßig vorgestellt werden. Ökopioniere gibt es in allen Bereichen. Das sind landwirtschaftliche Betriebe wie der Vetterhof, die gleichzeitig Möglichkeiten anbieten, sich mit ökologischem Landbau

Damaris vom Vetterhof ist stolz auf die Bio-Pfefferoni. FOTO: VN

zu beschäftigen, das sind die großen Handelsunternehmen, die ihr Bio-Sortiment ständig ausbauen und damit für viele Menschen die Möglichkeit geschaffen haben, sich umwelt- und klimabewusst zu ernähren, das ist der öffentliche Nahverkehr, der es jedem Vorarlberger immer leichter macht, aufs Auto zu verzichten. Das sind aber auch ganz normale Menschen, die schon vor vielen Jahren beschlossen haben, bewusster zu leben und die ihren Vorsätzen Taten folgen ließen. Senden Sie Vorschläge Regelmäßig werden ab März in den Vorarlberger Nachrichten die Vorarlberger „Ökopioniere“ vorgestellt, spannende Menschen mit spannenden Konzepten, die unsere Welt ein Stück besser gemacht haben und weiterhin machen. Wir freuen uns auch auf die Vorschläge unserer Leser, die Sie ab sofort an „markt@vorarlbergernachrichten.at“ senden können. Name des vorzustellenden Ökopioniers, Adresse und Stichworte zum Vorschlag genügen schon.

Klimaschutz-Idee

Name

Straße

PLZ / Ort

Telefon Senden Sie Ihre Idee an die VN-Redaktion, Kennwort: Klimaschutz-Idee, Gutenbergstr. 1, 6858 Schwarzach. Teilnahmeschluss: 21.9.2014 Online-Bewerbung: klima.vol.at. Mitmachen lohnt sich, denn es warten attraktive Preise auf Sie.

PARTNER VN-KLIMASCHUTZPREIS 2014

AUF INITIATIVE

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SAMSTAG/SONNTAG, 8./9. FEBRUAR 2014

4 Klimaschutzpreis 2014 KLIMASCHUTZ-IDEE.

Ihre Ideen werden ins Rampenlicht gerückt Nicht die Umsetzung, sondern die Idee zählt: Wie schaffen wir die Wende? SCHWARZACH. Auch wenn der Klimawandel globales Handeln erfordert – mit vorbildlichen Maßnahmen können bereits im Kleinen Akzente gesetzt werden. Zum zweiten Mal bringen die Vorarlberger Nachrichten nicht nur die Umsetzung von Projekten vor den Vorhang. Beim Klimaschutzpreis 2014 wird auch Ihre Idee belohnt. Bereits im vergangenen Jahr folgten zahlreiche Leser unserem Aufruf nach der besten Klimaschutz-Idee. Darunter: » Josef Sutterlüti aus Hittisau: Zu niedriger Reifendruck vergrößert den Rollwiderstand und damit den Kraftstoffverbrauch. Höherer Kraftstoffverbrauch verursacht mehr Klimaschäden und schwächt die Handelsbilanz. Bei zunehmend mehr Tankstellen ist eine Kontrolle des Reifendrucks, wegen Sparmaßnahmen und Diebstahlgefahr von mobilen Druckbehältern nicht mehr möglich. Lösungen: Werbung durch

Firmen, wie zum Beispiel: „Sparen Sie Treibstoff, prüfen Sie hier Ihren Reifendruck gratis.“ Zwangsmaßnahme: Keine Betriebsgenehmigung für Tankstellen ohne Druckluftanschluss. Keine Ladestation für E-Autos ohne Druckluftanschluss. » Gerhard Walch aus Lochau: In Kalifornien werden bei allen Straßen mit Bus-Spuren diese nicht nur für Busse und Taxis freigegeben, sondern auch für „carpools“ wie sie das nennen: D.H., für alle Autos, in denen mindestens drei Personen mitfahren. Das för-

Partner-Statements Für die Österreichische Post ist es sehr wichtig, dass Impulse zum Thema Umwelt- und Klimaschutz gesetzt werden. Deshalb unterstützen wir auch den VN-Klimaschutzpreis. Um unsere Kunden dabei zu unterstützen, nachhaltig zu agieren und ihre Klimabilanz zu verbessern, gibt es bereits seit 2011 die Initiative „CO2-neutral zugestellt“. Das hebt uns deutlich von Mitbewerbern ab und macht uns zum Vorreiter am Logistikmarkt in Österreich. Georg Pölzl, Generaldirektor Österreichische Post AG

dert nicht nur Fahrgemeinschaften, sondern verhindert auch Staus und damit Abgase insbesondere im Stadtverkehr, wenn die großteils unbenutzten Bus-Spuren auch von Autos ab drei Personen mitbenutzt werden dürfen. » Herwig Baur von der poolbar Festival GmbH: Wenn das erklärte Ziel die Energieautonomie sein soll, darf die Frage nicht lauten, ob man Anlagen bauen soll, sondern wo und wieviele. Soll die Elektromobilität massentauglich (= erschwinglich) ausgebaut werden, was ja das Ziel sein muss, dann müssen selbstverständlich Kompromisse eingegangen werden. Wenn man die zahlreichen Anlagen in Deutschland betrachtet, so sind dort Standorte gewählt worden, wo die Lärmbelästigung für Anrainer vermieden wird. Und wegen der Optik: Geschmackssache, ich persönlich finde ein Windrad nicht per se hässlich, es kommt auf den Standort an. A pro-pos hässlich: Man muss auch darüber nachdenken, ob man nicht die vorhandenen Lawinenverbauungen, deren Notwendigkeit ja niemand in Frage stellen kann,

mit Photovoltaik-Modulen ausstattet. » Peter Bonetti aus Hard: Derzeit wird zu viel Unnützes und grundsätzlich Nützliches und Notwendiges von viel zu schlechter Qualität produziert. Es sollten nur Produkte (Maschinen und Geräte) in den Verkauf gelangen dürfen, die über einen längeren Zeitraum (mind. acht Jahre) unverändert angeboten werden können. Die Reparaturabwicklung müsste verpflichtend von jeder Verkaufsstelle bereitgestellt werden. So könnte ein Umdenken in unserer Wegwerfgesellschaft initiiert werden. Sie haben ebenfalls eine Idee, wie der Energieverbrauch verringert oder der Klimawandel nachhaltig bekämpft werden kann? Zögern Sie nicht und übermitteln Sie uns Ihre Gedanken und Vorschläge.

Preis Jede gute, eingesandte Idee für den Klimaschutz wird mit einer LEDLeuchte honoriert. Der Gewinner mit der besten Klimaschutzidee gewinnt eine komplette Ausstattung des Haushalts mit LED-Leuchten.

Willi Trahorsch (l.) aus Hörbranz konnte 2012 seinen Haushalt mit LEDLampen ausstatten. FOTO: VN/PAULITSCH

█unser unser ökologischer ökologischer█ █fussabdruck█ fussabdruck wird immer kleiner. █wird kleiner.█ Die Österreichische Post übernimmt Verantwortung für die Umwelt: Indem wir effizient mit unseren Ressourcen umgehen und verstärkt auf umweltfreundliche Technologien setzen, reduzieren wir konsequent unsere Emissionen. Emissionen, die wir nicht vermeiden können, werden durch die Förderung zahlreicher Klimaschutzprojekte kompensiert. Somit können wir Ihnen garantieren: Jede Sendung mit der Post wird CO2 neutral zugestellt. Wenn’s wirklich wichtig ist, dann lieber mit der Post.

www.post.at/co2neutral


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VORARLBERGER NACHRICHTEN

PRIVATE HAUSHALTE.

Im Kleinen beginnt das ganz Große Gerade die Vielzahl der umweltbewusst geführten privaten Haushalte macht es aus. BIZAU. Wie viel CO2 sparen Sie zu Hause ein? Können Sie auf Anstrengungen im Bereich der Energieeffizienz verweisen? Oder achten Sie einfach beim täglichen Einkauf darauf, regionale und damit klimaschonende Lebensmittel einzukaufen? Dann sollten Sie sich in der Kategorie Private Haushalte bewerben. Dem Sieger winken 2000 Euro. Dass viele Wege zum Ziel führen, bewiesen bei den VN-Klimaschutzpreisen 2008, 2010 und 2012 vor allem die privaten Haushalte. Die Jury vor zwei Jahren vollends überzeugt hat die Familie Moosbrugger aus Bizau. „Energie ist eine wertvolle

Partner-Statements Verantwortungsbewusstes Wirtschaften ist für die Hypo Landesbank eine Selbstverständlichkeit. Wir sehen es als Teil unseres Auftrags, uns für den Erhalt des regionalen Ökosystems zu engagieren. Durch sparsamen Ressourcenverbrauch schärfen wir das Bewusstsein unserer Mitarbeiter und wollen bis 2025 CO2-neutral werden. Als langjähriger Sponsor des VNKlimaschutzpreises unterstützen wir Umweltprojekte der Vorarlberger. Michel Haller, Vorstand Hypo Vorarlberg

Ressource“, betont Familienoberhaupt Gallus Moosbrugger und „wir können nicht alles der Politik überlassen, wir müssen die Dinge selber in die Hand nehmen.“ Und das tut die Bregenzerwälder Familie, wie die Zahlen eindrücklich vor Augen führen: Innerhalb eines Jahres konnte der Jahresstromverbrauch von ursprünglich 6758 kWh auf 2800 kWh gesenkt werden. Wie? Mit zahlreichen kleinen, aber sinnvollen Maßnahmen: Der Wäschetrockner ist einem Trockenraum gewichen, die Kühltruhe wurde aufgelöst, stattdessen wird die bestehende Kühl-GefrierKombi besser genutzt, die Anzahl der Wasch- und Spülgänge wurde deutlich verringert, die Steckdosen mit Standby-Abschaltautomatik ausgestattet, die Spül- und Waschmaschine wird nie halb voll in Betrieb genommen, das Licht ist nur dort eingeschaltet, wo es auch wirklich benötigt wird, zahlreiche Lampen wurden mit Bewegungsmeldern ausgestattet. Hinzu kommen neue, hocheffiziente Haushaltsgeräte beim Austausch defekter Geräte und weitere Maßnahmen, die aus einem innerfamiliären Ideenwettbewerb entsprungen sind. Alle helfen mit „Es beteiligen sich alle Familienmitglieder“, erklärt Gallus

Jana und Manuel sind bemüht, sparsam mit dem Strom umzugehen und wurden dafür mit dem VN-Klimaschutzpreis 2012 belohnt.

Moosbrugger mit Verweis auf die Kinder. So sei es etwa die Idee des 10-jährigen Manuel gewesen, den Fernseher mit einer Abschaltautomatik zu versehen. Die beeindruckende Konsequenz: Halbierung der CO2-Bilanz von 41 Tonnen auf 20 Tonnen pro Jahr. Kein Wunder also, dass die Jury befand: „Die Familie Moosbrugger zeigt ein sehr konsequentes Engagement für den Klimaschutz. Viele Bereiche im Haushalt wurden auch mit kleinen Mitteln

verbessert. In Summe wird so mit relativ wenig Aufwand viel Energie gespart. Der Vorbildcharakter ist bemerkenswert!“ Große Ersparnisse Für die Bregenzerwälder hat sich das Engagement doppelt gelohnt: Zum einen beziffert Gallus Moosbrugger die Strom- und Kraftstoffersparnis auf jährlich rund 3100 Euro. Zum anderen durften sie sich als Gewinner der Kategorie „Private Haushalte“

über ein Hypo-Sparbuch in Höhe von 2000 Euro freuen. Auch dieses Mal zahlt es sich für Vorarlbergs private Haushalte aus, wenn sie für den Klimaschutz Initiative zeigen. Die Hypo Landesbank Vorarlberg hat sich erneut bereit erklärt, Engagements rund um den Klimaschutz mit Hypo-Sparbüchern zu honorieren. Haben auch Sie etwas unternommen, um in Ihrem Haushalt Strom einzusparen und damit den CO2-Austoß

FOTO: DÜNSER

zu verringern, dann bewerben Sie sich beim VN-Klimaschutzpreis 2014. Bewerben Sie sich unter klima.vol.at für den VN-Klimaschutzpreis 2014

Preis Die besten eingereichten Projekte in der Kategorie „Private Haushalte“ werden beim VN-Klimaschutzpreis 2014 mit barem Geld vergütet. Für den ersten Platz erhält der Gewinner 2000 Euro. Der zweite Platz wird mit 1500 Euro versüßt und der Drittplatzierte erhält 1000 Euro.

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Das Klima verändert sich. Und Ihr Leben? Hypo-Klima-Kredit n Finanzierung von Energiesparmaßnahmen für Ihre Wohnhaussanierungen und Neubauten n Vergünstigte Konditionen für zwei Jahre n Günstige Anschlussfinanzierung n Keine Bearbeitungsgebühr Über Details informieren wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch. Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank Aktiengesellschaft Hypo-Passage 1, 6900 Bregenz T +43 (0)50 414-1000, F +43 (0)50 414-1050 www.hypovbg.at


SAMSTAG/SONNTAG, 8./9. FEBRUAR 2014

6 Klimaschutzpreis 2014 SCHULEN UND JUGEND.

Die Zukunft liegt in den Händen unserer Kinder Schüler zeigen sich ehrgeizig, wenn es um Klimaschutz geht. Die VN wollen einen weiteren Ansporn geben. Mit einer eigenen Kategorie für Schulklassen bieten die VN eine Bühne für die gemeinsamen Klimaschutz-Aktivitäten von Kindern, Jugendlichen und engagierten Pädagogen. Zahlreiche Vorarlberger Schulen engagieren sich bereits in wegweisenden Zukunftsprojekten für wichtige KlimaFragen. Denn schließlich sind es gerade die Schüler von heute, die die Konsequenzen des Klimawandels morgen tragen müssen. Dass dieses Denken bei den Schülern längst implementiert ist, bewiesen sie bereits beim VNKlimaschutzpreis 2008, 2010 und 2012 mit einer Vielzahl an eingereichten Projekten. Gerade in Schulen bieten sich viele Möglichkeiten, nachhaltig zu handeln und zu denken. Sei es mit einer hauseigenen Fotovoltaikanlage,

RAGGAL.

wie sie die Mittelschule in Schwarzach seit 2013 auf ihrem Dach in Betrieb hat, oder sei es mittels eines Projektes von Engagement für die Bewusstseinsbildung zu zeigen. Den Fantasien der Schüler und ihrer Lehrkräfte sind also keine Grenzen gesetzt. In den Wald horchen Keine Grenzen kannte das Engagement der Walserbibliothek, als sie den „Holzweg“ zum Thema machte. Bei diesem Projekt ging es

Partner-Statements Als Österreichs größter Mobilitätsdienstleister ist sich der ÖBB-Konzern seiner Verantwortung für mehr klimafreundliche Mobilität bewusst. Kundenfreundliche Bahnhöfe mit barrierefreien Zugängen und Bahnstrom aus heimischen Wasserkraftwerken sind der Schlüssel für ein umweltfreundliches Mobilitätsangebot. Jede gute Idee zur Nachhaltigkeit gehört gefördert – deshalb unterstützen die ÖBB den VN-Klimaschutzpreis. Christian Kern, Vorstandsvorsitzender ÖBB-Holding

um die Beziehung von Wald und Mensch. „Wir wollten aufzeigen, wozu Holz als Ressource verwendet werden kann, und sind auf immer mehr und neue Erkenntnisse gestoßen“, erklärt Büchereileiterin Klaudia Büchel. In verschiedensten Exkursionen, Workshops und Informationsveranstaltungen zur Verbesserung der Beziehung zwischen Wald und Mensch und zur Vermittlung von ökologisch-ökonomischen Vernetzungen haben Jugendliche und Erwachsene ständig dazugelernt. Ein Ganzjahresprojekt „Eigentlich war das HolzwegProjekt als SommerlochFüller für unsere Walserbibliothek gedacht“, erinnert sich Büchel. Plötzlich habe dieser Holzweg eine Eigendynamik bekommen und sich zum Ganzjahresprojekt ausgeweitet. Ein Ganzjahresprojekt, bei dem am Ende als Höhepunkt der VN-Klimaschutzpreis und die damit verbundene Reise nach Wien standen. Die ÖBB luden das

G’SCHEIT SPAREN.

* 50 % Ermäßigung auf Standard-Einzeltickets bei Kauf am Fahrkartenautomat, über den ÖBB-Ticketshop und die ÖBB-Ticket App; 45 % Ermäßigung auf Standard-Einzeltickets bei Kauf an der Personenkasse; 25 % Ermäßigung auf grenzüberschreitende internationale Bahnreisen im Rahmen von RAILPLUS. Preise: VORTEILSCARD Jugend € 19,- / VORTEILSCARD Classic € 99,- / VORTEILSCARD Senior € 29,- / VORTEILSCARD Family € 19,-

Die Kinder in Raggal erfuhren, wie wichtig Holz als Ressource ist.

Jugendteam der Walserbibliothek zu einer Baustellenbesichtigung des neuen Wiener Südbahnhofs ein. Besonders stolz war auch Bürgermeister Hermann Manahl. „Nachhaltige Bewusstseinsbildung besitzt in unseren Umwelt- und Energiesparbemühungen Vorrang“, sagt Manahl. Ein toller Nebeneffekt aus dem Projekt, über den sich Bürgermeister Manahl freuen darf: Die Gemeinde ist um sieben ausgebildete, junge Klimabotschafter reicher.

Einmal mehr zeigte sich also, dass man in der Biosphärenpark-Kommune gar nicht auf dem Holzweg ist, wenn es um den Klimaschutz und nachhaltiges Handeln geht. Reise nach Wien Die Klimaschützer sprachen von einem tollen Erlebnis, nachdem sie aus Wien zurückgekommen waren. Auch dieses Mal dürfen sich die Sieger in der Kategorie „Schule und Jugend“ über eine Zugreise nach Wien inklusive zwei Übernachtungen und

FOTO: KLAUDIA BÜCHEL

die Möglichkeit zur Besichtigung des neuen Wiener Hauptbahnhofs im Wert von 3500 Euro freuen. Bewerben Sie sich unter klima.vol.at für den VN-Klimaschutzpreis 2014

Preis Die Schule mit dem besten Projekt rund um das Thema Klimaschutz darf sich auf einen besonderen Preis freuen. Zu gewinnen gibt es eine Zugreise nach Wien inkl. zwei Übernachtungen und Möglichkeit zur Besichtigung des neuen Wiener Hauptbahnhofs im Wert von 3500 Euro.

ÖBB FAHREN.

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VORARLBERGER NACHRICHTEN

GEMEINDEN UND ÖFFENTLICHKEIT.

Den Bürgern ein gutes Vorbild sein Vorarlbergs Gemeinden halten die Trümpfe für die Energieautonomie in der Hand. Nachhaltigkeit, Ökologie und heimische Wertschöpfung: Unter anderem die 96 Vorarlberger Gemeinden sind Träger des per einstimmigem Landtagsbeschluss festgelegten Ziels der Energieautonomie 2050. Dass zahlreiche Kommunen diesen Auftrag ernst nehmen, beweisen die Sieger des VNKlimaschutzpreises 2008, 2010 und 2012. So will zum Beispiel die Bodenseegemeinde Hard bis 2015 die Hälfte des öffentlichen Energiebedarfs durch erneuerbare Energieträger abdecken. Wie das gelingen soll? Unter anderem mit der

HARD.

Partner-Statements Die Erderwärmung ist zwar nicht mehr zu stoppen, sehr wohl aber abzumildern. Notwendig dafür sind ein geringerer Verbrauch fossiler Brennstoffe und die Reduktion von Treibhausgasen, die hauptsächlich durch industrielle und landwirtschaftliche Produktion, durch den privaten und öffentlichen Verkehr und in Privathaushalten freigesetzt werden. Somit ist jeder Einzelne gefordert. Weil Klimaschutz uns alle etwas angeht, ist auch die VLV Partner des VN-Klimaschutzpreises. Robert Sturn, Vorstandsdir. VLV

Inbetriebnahme einer der größten kommunalen Photovoltaikanlagen Österreichs. Die zukunftsorientierten Stromlieferanten wurden auf bisher ungenutzten Dächern der Gemeinde errichtet, konkret auf den Schulen Mittelweiherburg, dem Kindergarten Flakenweg, dem Clubheim des FC Hard sowie auf der Sporthalle am See und der Überdachung des benachbarten Eislaufplatzes. Insgesamt wurden so 3800 Quadratmeter Fläche für die Photovoltaikanlage zur Verfügung gestellt. Die beeindruckende Anlage soll jährlich rund 520 Megawattstunden (MWh) in das öffentliche Netz einspeisen. Aber nicht nur die Dimensionen, auch das einzigartige Bürgerbeteiligungsmodell überzeugte die Jury beim Klimaschutzpreis 2012. Bürgermeister Harald Köhlmeier freut sich über 520 Megawatt, die über die PV-Anlage eingespeist werden.

Mobilität ohne Emissionen Klimafreundliche Mobilität hat man sich indes am Bahnhof Dornbirn auf die Fahnen geheftet. Neben Verbesserungen im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel war die fahrradfreundliche Gestaltung des Areals ein zentrales Element des Projekts „Mobilitätsdrehscheibe“. In Zusammenarbeit mit der Stadt, den ÖBB und dem Land wurde ein fahrradfreundliches Gelände realisiert. Für die Verknüpfung der öffentlichen Verkehrsmittel

mit dem Fahrrad war es notwendig, die Abstellplätze für die Zweiräder am Bahnhof attraktiver zu gestalten. Zum einen wurde die Zahl der Abstellmöglichkeiten deutlich erhöht, und zum anderen bleiben die Räder unter dem Dach des Fahrradparkhauses trocken. Auf zwei Ebenen ist Platz für insgesamt 450 Fahrräder. Die obere Ebene ist frei zugänglich. Um die abgestellten Räder vor Vandalenakten und Diebstählen zu schüt-

zen, wird das „Fahrradparkhaus“ darüber hinaus Tag und Nacht videoüberwacht. Die untere Ebene bietet einen höheren Sicherheitsstandard – kostet jedoch Geld. Die Boxen sind für ein Jahr oder monatsweise zu mieten. Nicht selbstverständlich Für Jury-Mitglied Christian Rankl ist der Weg der Verkehrskonzeption der Stadt Dornbirn, beginnend mit der Einrichtung des Stadtbussystems in den 1990er-

Jahren, richtungsweisend. Es sei naheliegend, aber nicht selbstverständlich, bei der Neugestaltung des Bahnhofs dem Fahrradverkehr und den Fußgängern besonderes Augenmerk zu schenken. Ihr Beitrag ist gefragt Mit dem e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden leisten Vorarlbergs Kommunen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Zukunftsstrategien werden erarbeitet, konkrete Aktivitäten geplant.

FOTO: STEURER

Wenn auch Sie mit Ihrer Gemeinde richtungsweisende Projekte zur Reduzierung von CO2-Emissionen bzw. zur Effizienzsteigerung unternommen haben: Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Bewerben Sie sich unter klima.vol.at für den VN-Klimaschutzpreis 2014

Preis Die Sieger-Gemeinde erhält für ihr Engagement in Sachen Klimaschutz eine Auszeichnung.

Wir stehen zu unserer Verantwortung! Unser aktiver Beitrag zur Schonung der Umwelt: þ Energiebonus für Passivbzw. Niedrigenergiehäuser þ Umweltbonus für Fahrzeuge mit Elektro-, Erdgas- oder Hybridantrieb

Im Ländle sicher besser. 6900 Bregenz Bahnhofstraße 35 T 05574 412-0 www.vlv.at

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8 Klimaschutzpreis 2014 UNTERNEHMEN UND INNOVATIVE PRODUKTE/DIENSTLEISTUNGEN.

Die Wirtschaft geht mit positiven Beispielen voran Weniger Emissionen, mehr Effizienz: Vorarlbergs Unternehmen leisten ihren Beitrag. SCHWARZACH. Ressourcenund Energieeffizienz finden auch in der heimischen Wirtschaft immer mehr Unterstützer. Dabei steht bei zahlreichen Unternehmen nicht nur der ökonomische Vorteil im Mittelpunkt. „Wir wollen einfach etwas tun. Schließlich ist das unsere Zukunft“, verdeutlicht etwa Jeannot Fink, Geschäftsführer von „Atrium – Raum für Ideen“ und Gewinner des ersten VNKlimaschutzpreises 2008 in der Kategorie Unternehmen. 2010 zeigte die Offsetdruckerei, dass auch Produktionsbetriebe ihren Teil zur Entlastung der Umwelt beitragen können. „Die großen Industriebetriebe müssen federführend vorangehen. Wir haben eine Verantwortung“, betont Eduard Fischer, Geschäftsführer des Unternehmens. Die Maßnahmen der Offsetdruckerei lassen sich dabei im wahrsten Sinne des

Wortes sehen. Das Hochregallager aus Holz ist mit seinen 30 Metern Höhe weltweit das größte seiner Art, der Baustoff – 880 Kubikmeter Fichtenholz – wurde ausschließlich aus der Region bezogen. Im Zuge der Bauarbeiten wurden gegenüber Beton und Stahl rund 880 Tonnen CO2-Emissionen eingespart. Für die Fassade des beeindruckenden Gebäudes, das 10.400 Palettenplätze zur Verfügung stellt, wur-

Partner-Statements Für uns als regionaler Sanitär- und Heizungsgroßhändler ist es wichtig, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Deshalb haben wir einen erlebbaren Energiepark mit nachhaltigen Heizungslösungen errichtet. Diese interaktive Ausstellung ist eine Service-Plattform, die es allen Kunden erlaubt, effektive Heizsysteme zu erleben und begreifen zu können. Dies und unsere eigenen Energiesparmaßnahmen sehen wir als Beitrag zur Verantwortung für unsere nächste Generation. Robert Küng, GF Inhaus

den 80 Kubikmeter Brettschichtholz eingesetzt, weitere 480 Kubikmeter Holz wurden für das Dach und die neue Werkshalle verwendet. Eine massive CO2-Reduktion erreichte die Offsetdruckerei darüber hinaus durch ein Energieverbundsystem mit Erdwärme, Wärmerückgewinnung und das intelligente „Free Cooling“ (direkte freie Kühlung). Die Kraft der kleinen Dinge Dass Umweltschutz im weitesten Sinne auch Gesundheitsförderung bedeutet, diesen Beweis trat beim letzten Klimaschutzpreis 2012 die Vorarlberger Gebietskrankenkasse (VGKK) an und sicherte sich den Sieg in der Kategorie „Unternehmen“. Und zwar mit vielen kleinen, aber ausgesprochen wirkungsvollen Maßnahmen. 2010 lancierte die VGKK das Projekt „Energieeinsparung“. Man bezog die Mitarbeiter gleich zu Beginn ein. So wurden Angestellte angehalten, bei Dienstende ihren PC und Drucker auszuschalten. Die

Eine Anzeigetafel im Eingangsbereich der Vorarlberger Gebietskrankenkasse hält die CO2-Einsparungen fest.

Einsparung allein aus dieser Maßnahme betrug 27.000 kWh pro Jahr. Weiters wurde die Heizleistung um ein Grad verringert, die Leistung der Umwälzpumpe gedrosselt und die Getränkeautomaten übers Wochenende abgeschaltet. Darüber hinaus zeigt eine Anzeigetafel im Foyer die Leistung der Photovoltaikanlage auf dem Dach und die damit verbundene CO2-Einsparung. Die Kostenersparnis aller Maßnahmen betrug beeindruckende 20.000 Euro im Jahr 2011.

„Wir waren schon überrascht und auch beeindruckt, wie man auch mit kleinen Mitteln wirklich vieles bewegen kann“, sagt VGKK-Obmann Manfred Brunner. Maßnahmen vor den Vorhang Haben auch Sie mit Ihrem Unternehmen Akzente gesetzt bzw. Maßnahmen ergriffen, um den Energieverbrauch zu reduzieren? Gehen Sie in Ihrer Branche mit gutem Beispiel voran und haben die Zeichen der Zeit erkannt? Setzt Ihr Unternehmen Trends oder sticht

www.inhaus.eu

Fühlen, Spüren, Riechen und Begreifen. Im neuen Inhaus Energiepark.

In unserem neuen Inhaus Energiepark finden Sie eine multimediale Erlebniswelt für Energie und Wasser. Sie treffen auf einfache, verständliche Erklärungen für das „Warum“ und das „Wie“. Zusammen mit unseren Partnern, den regionalen Installateurbetrieben und Heizungstechnikern, bieten wir innovative Lösungen auf dem neuesten Stand der Technik an. Kommen Sie vorbei – gemeinsam finden wir die perfekte Heizungslösung für Sie. INHAUS Bäder- und Energiepark, Lustenauerstraße 117, 6845 Hohenemes, Tel.: +43 5576 77877-258, energiepark@inhaus.eu

mit Best-Practice-Beispielen hervor? Die VN freuen sich auf Ihre Bewerbung zum Klimaschutzpreis 2012. Bewerben Sie sich unter klima.vol.at für den VN-Klimaschutzpreis 2014

Preis Das Engagement der Unternehmen wird belohnt. Der Gewinner in dieser Kategorie darf sich über einen KlimaTag im Montafon mit Besichtigung von illwerke vkw Anlagen freuen. Die ersten drei Plätze erhalten eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme am VN-Klimaschutzpreis.


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VORARLBERGER NACHRICHTEN

ENERGIEAUTONOMIE 2050.

In energiepolitischer Vorreiterrolle Bei der Energieautonomie bis zum Jahr 2050 geht Vorarlberg voran. SCHWARZACH. Vorarlberg macht im Energiebereich vor, was es heißt, regionalen Gestaltungsspielraum im Sinne der Bürger und zum Vorteil der heimischen Wirtschaft positiv zu nutzen. Viele erfolgreiche Initiativen haben die Region in eine energiepolitische Vorreiterrolle gebracht. Von besonderer Tragweite und Bedeutung war in diesem Zusammenhang die Entscheidung, bis zum Jahr 2050 Energieautonomie erreichen zu wollen. Dann sollen sich jährlicher Energieverbrauch und die Erzeugung aus erneuerbaren Energieträgern die Waage halten. Der klare Kurs wird durch einen

Partner-Statements

Ein ehrgeiziges Ziel „Mit der Energieautonomie bis 2050 hat sich Vorarlberg ein ehrgeiziges energie- und klimaschutzpolitisches Ziel gesteckt, das nur mit beherztem Einsatz aller Kräfte erreichbar ist. Es ist eine Zukunftsstrategie, die weit über den Kernbereich der Energieversorgung hinausgeht und beispielsweise unsere Mobilität ebenso berührt wie den Wohnbau. Wenn wir das Ziel gemeinsam verfolgen, können wir es an die Spitze des Fortschritts schaffen“, unterstreicht Landesrat Erich Schwärzler, der auch für die Energie zuständig ist. Wird die Energieversorgung in Vorarlberg in der Jahresbilanz ausschließlich durch erneuerbare Energieträger bereitgestellt, ist eine CO2-freie Energieversorgung erreicht. Dieses Ziel umfasst

Um die Energieautonomie bis 2050 zu erreichen, müssen die Öffentlichen Verkehrsmittel noch mehr Akzeptanz finden.

alle Bereiche, von den privaten Haushalten über den Verkehr bis zur Industrie. Bis 2050 sollen die erneuerbaren Energieträger um rund 50 Prozent ausgebaut werden. Dabei setzt Vorarlberg auf die Steigerung der Energieeffizienz und auf einen breiten Energiemix aus Sonnenenergie, Biogas, Biomasse und vor allem auf die Wasserkraft. Eine besondere Herausforderung ist die wesentliche Reduktion des Energieverbrauchs, ohne die Energieau-

tonomie nicht möglich ist. Ziel ist es, den Verbrauch um 60 Prozent zu senken, ohne dabei auf wichtige Dienstleistungen verzichten zu müssen oder an Lebensqualität zu verlieren. Für den Standort „Die Energiefrage spielt deshalb eine so entscheidende Rolle, weil sie maßgeblich über die zukünftige Standortqualität Vorarlbergs bestimmt. Es geht darum, Arbeitsplätze und regiona-

le Wertschöpfung abzusichern“, sagt LH Markus Wallner. Im Rahmen eines Beteiligungsprozesses wurden in einem weiteren Schritt konkrete Ziele bis 2020 gesetzt. Der Weg dorthin wurde mit 101 enkeltauglichen Maßnahmen ausgekleidet. Bis 2020 soll – gegenüber dem Jahr 2005 – der gesamte Energieverbrauch um 15 Prozent gesenkt werden. Dazu soll beispielsweise bei den Gebäuden eine anhaltende

Sanierungsrate von drei Prozent und damit eine Reduzierung des Energieverbrauchs für Raumwärme des gesamten Gebäudebestandes um 18 Prozent erreicht werden. Die produzierende Industrie Vorarlbergs bekennt sich dazu, eine jährliche Effizienzsteigerung um ein Prozent zu erzielen. In Sachen Mobilität soll, als ein Beispiel, der Fahrradanteil von 15 auf 20 Prozent der kurzen und mittleren Wege (0 bis 10 km) gesteigert werden.

Entgeltliche Einschaltung des Landes Vorarlberg

Klimawandel und Klimaschutz gehen uns alle an. Neben dem globalen Denken und Handeln muss auch regional Verantwortung übernommen werden. Jeder Einzelne von uns kann im Sinne der „Energieautonomie Vorarlberg“ sowie der Landwirtschaftsstrategie 2020 „Ökoland Vorarlberg – regional und fair“ einen Beitrag dazu leisten. Der Klimaschutzpreis gibt den vorbildlichen Leistungen und Projekten für den Klimaschutz eine Bühne und verschafft ihnen öffentliche Anerkennung. LH Markus Wallner

einstimmigen Beschluss des Vorarlberger Landtags mitgetragen. „Ziele wie Energieautonomie, Klimaschutz oder nachhaltige Entwicklung realisieren sich nicht von selbst. Damit verbunden ist ein stetiger Veränderungsprozess, der viele wirtschaftliche und gesellschaftliche Bereiche betrifft. Wichtig ist, unser Verhalten, unsere Entscheidungen in diese Richtung zu lenken“, betont dazu Landeshauptmann Markus Wallner.

„Felchen statt Fracking!“ Schritt für Schritt zur Energieautonomie.

Frische Felchen aus dem Bodensee sind seit Generationen eine willkommene Spezialität auf Vorarlbergs Tellern. So soll es auch bleiben. Die Gewinnung von Schiefergasen durch Fracking birgt die Gefahr von langfristigen Umwelt- und Trinkwasserbelastungen sowie der Zerstörung des Lebensraumes der heimischen Fische. Deshalb sagt Vorarlberg „Nein!“ zu Fracking und setzt weiterhin auf die erweiterte Nutzung von Solarenergie und Biomasse sowie den ökologisch verträglichen Ausbau von Wasserkraft.

www.vorarlberg.at/energieautonomie


SAMSTAG/SONNTAG, 8./9. FEBRUAR 2014

10 Klimaschutzpreis 2014 ENERGIE AUS VORARLBERG.

Saubere Energie: Geschichte und Zukunft im Land Die Vorarlberger Wasserkraft hat sowohl Tradition als auch Zukunft. BREGENZ. Schon in der Antike setzten Bäche und Flüsse Wasserräder in Bewegung. Jahrtausende später gilt dasselbe Prinzip, doch dank modernster Technik liefert die Wasserkraft heute weltweit den Löwenanteil an sauberem Strom. In Vorarlberg hat die erneuerbare Energiequelle eine lange Tradition – und nach wie vor eine große Zukunft. Die Energiegeschichte Vorarlbergs ist die Geschichte bahnbrechender Pionierleistungen: Vor mehr als hundert Jahren stand in Andelsbuch das größte Wasserkraftwerk der k. u. k. Monarchie. Ende der 50er-Jahre war das Lünerseewerk das leistungsstärkste Hochdruckpumpspeicherwerk der Welt. Und 50 Jahre später gilt das Kopswerk II als weltweit modernstes Pumpspeicherkraftwerk. Heute wird in Vorarlberg beinahe so viel Strom erzeugt wie verbraucht. Dem jähr-

lichen Verbrauch von rund 2500 Gigawattstunden (GWh) stehen etwa 2200 GWh elektrische Energie aus heimischer Wasserkraft und weiteren erneuerbaren Energieträgern gegenüber. Unterschiedliche Produktion Diese beinahe vollständige Abdeckung des Strombedarfs besteht allerdings nur auf dem Papier: Denn in den Wasserkraftwerken der Illwerke und der VKW wird je nach

Partner-Statements In Vorarlberg ist man sich schon lange dessen bewusst, dass nur eine vernünftige Energiepolitik und aktive Maßnahmen zum Klimaschutz unsere Zukunft nachhaltig sichern. Als größter Energiedienstleister des Landes leisten wir dazu einen wichtigen Beitrag. Der VN-Klimaschutzpreis sorgt dafür, dass große und kleine Initiativen einer breiten Öffentlichkeit bekannt werden und die Menschen zum Nachdenken anregen. So hat sich schon so manche erfolgreiche Idee entwickelt. Helmut Mennel, illwerke vkw

Jahreszeit unterschiedlich viel Strom produziert. Zudem erzeugen die Pumpspeicherkraftwerke der Illwerke keine Energie für die sogenannte Grundlast, sondern ausschließlich hochwertige Spitzen- und Regelenergie. Der Begriff Grundlast bezeichnet jene Mindestmenge an Strom, die Tag für Tag rund um die Uhr verbraucht wird. Denn der Energieverbrauch schwankt je nach Jahreszeit, Wochentag und Tageszeit. Gibt es nun Verbrauchsspitzen, werden diese durch Spitzenenergie abgedeckt. Regelenergie dient ausschließlich dazu, unvorhergesehene Verbrauchs- und Erzeugungsschwankungen oder auch Kraftwerksausfälle auszugleichen. Herkunft belegt Die Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW) belegt für die gesamte an Endkunden in Österreich gelieferte Strommenge mit österreichischen Herkunftsnachweisen, dass der Strom zu 100 Prozent aus Wasserkraft und anderen er-

Das Kopswerk II zählt zu den modernsten Pumpspeicherkraftwerken der Welt.

neuerbaren Energieträgern sowie aus Kohle und Erdgas erzeugt wurde. Bereits seit mehr als fünf Jahren beliefert die VKW-Ökostrom GmbH Kunden zu hundert Prozent mit Energie aus erneuerbaren Quellen. „Vorarlberger Ökostrom“ stammt zu 100 Prozent aus Kleinwasserkraftwerken, Fotovoltaik-, Wind- und Bioenergieanlagen in Vorarlberg. Die privaten und kommunalen „Vorarlberger Ökostrom“Erzeuger werden von den „Vorarlberger Ökostrom“-

ein Unternehmen von

Auch in Zukunft für Sie da: Saubere Energie aus Wasserkraft. 24 Stunden für Sie erreichbar. Der Kundenservice der VKW. 05574 9000 oder kundenservice@vkw.at. Weitere Infos unter www.vkw.at

Kunden gefördert. Für die Grundversorgung der Vorarlberger Bevölkerung wird Strom zugekauft. Noch. Denn das langfristige große Ziel ist eine echte Energieautonomie – Vorarlberg soll völlig unabhängig werden von Engpässen bei Öl und Gas. Den Weg zur Selbstversorgung bereitet das Landesprogramm „Energiezukunft Vorarlberg“. Dieser Weg führt über einen bewussteren Umgang mit Energie und eine klimaschonende Art der Mobilität zum Ziel.

FOTO: ILLWERKE

Darüber hinaus sind aber vor allem konsequente Investitionen in umweltverträgliche Energieträger notwendig. In der Ländle-Wasserkraft schlummern noch Reserven von insgesamt etwa 500 Gigawattstunden, die sich im Einklang mit der Natur wirtschaftlich sinnvoll nutzen ließen. Das entspricht dem Energiebedarf von etwa 100.000 Haushalten. Die Experten von illwerke vkw arbeiten deshalb daran, das heimische Ausbaupotenzial ganz genau zu untersuchen.


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