Skip to main content

2014_01_31_Bildung-und-Seminare

Page 1

Bildung und Seminare


FREITAG, 31. JÄNNER 2014

2

Bildung und Seminare

ZUM THEMA Dietmar Hofer

Lernen ist Bildung, Bildung ist Luxus

L

ebenslanges Lernen wird heutzutage als Selbstverständlichkeit angesehen. Weit weniger selbstverständlich ist es jedoch, dass dafür auch genügend Geld zur Verfügung steht. Hat man nicht das Glück, einen Arbeitgeber zu haben, der viel oder gar alles finanziert oder in eines der Förderprogramme zu fallen, heißt es, selbst in die Tasche zu greifen, um ausbildungsmäßig auf dem neuesten Stand zu bleiben. Ein Intensivseminar an einem Wochenende schlägt sich da schnell einmal mit ein paar Hundert Euro zu Buche oder eine sich über ein, zwei Semester erstreckende Ausbildung gar mit ein paar Tausendern. Stefan Fischnaller, Geschäftsführer der VHS Götzis, gibt im Interview auf der gegenüberliegenden Seite zu bedenken, dass es vermehrt Menschen gäbe, die sich gerne weiterbilden möchten, denen aber das Geld fehlt. Die derzeit alles vorherrschende Bildungsdebatte hört also nicht bei der Diskussion über die Gesamtschule auf. Eben so, wie Bildung nicht mit dem Ende des Schul- oder Lehrabschlusses endet. Ingrid Lisop, Erziehungswissenschafterin an der GoetheUniversität in Frankfurt, beschreibt das lebenslange Lernen gar als eine unumgängliche Lebens- und Überlebensfunktion. Doch was nützt dies, wenn folgender humorig gemeinter Aphorismus letztlich zur Wirklichkeit werden zu droht: „Lernen ist Bildung, Bildung ist Luxus, und Luxus kann ich mir nicht leisten.“

Ob Wissen aus alten Büchern, im E-Book-Format oder über Computer-Clouding. Weiterbildung in jeglicher Form bleibt immer zeitgemäß.

„Wie erreiche ich mein Ziel?“ Nicht nur die Arbeitswelt, sondern auch das Bildungsangebot hat sich in den letzten Jahren rasant verändert. Doch wohin geht die Reise? Seidenmalen, Tiffany oder ein klassischer Excel-Kurs? „Gibt es nicht mehr“, sagt VHS-Geschäftsführer Stefan Fischnaller und spricht damit die Veränderung an, die nicht nur an seinem Bildungsinstitut vonstatten gegangen ist. Viele Facetten sind dazugekommen, die es vor zwanzig Jahren noch nicht ansatzweise gegeben

hat. „Der ganze Bereich des Nachholens von Bildungsabschlüssen etwa oder die Deutsch-Integrationskurse“; nennt der 43-Jährige konkrete Beispiele. „Und der einstige Boom nach EDV-Kursen aller Art wandelte sich in konkrete Spezialangebote, in die Vermittlung von fachspeziellen, auch hardware-unabhängigen Programmen“, fügt Gerti Scheriau, Leiterin des AK Bildunscenter in Feldkirch hinzu. Fakt ist, dass die Zahl jener, die sich weiterbilden, laut der jüngsten Auswertungen der

Statistik Austria weiter zugenommen hat. Alle Sinne ansprechen Das bildungshungrige Publikum ist jedoch anspruchsvoller geworden. „Es geht nicht mehr so sehr um die Frage: „Was kann, will oder soll ich machen?“, sondern vielmehr um das „Wie erreiche ich mein Ziel?“, beschreibt Scheriau den Wandel. Dieser verlangt neue, mutige und innovative Angebote. „Diese müssen uns mit allen Sinnen ansprechen, inspirierend, zeit-

Das „soziale Netz“ im Internet kann die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht nicht ersetzen.

sparend und umsetzbar sein“, weiß die 52-Jährige. Wie letztlich der Wissensdurst in einer Wissensgesellschaft gestillt wird, sei jedem selbst überlassen, aber tagtäglich lernen wir dazu. „Jeder Tag bringt uns neue Erkenntnisse, neue Angebote und damit verbunden neue Chancen“, so Scheriau für die sich nicht nur neue Arbeitsmodelle, sondern auch neue Lernmodelle ergeben. Dass in allen entwickelten Ländern die Tendenz hin zu individuell maßgeschneiderten, zeitlich und inhaltlich flexiblen und räumlich unabhängigen Lernarrangements für Individuen und Gruppen geht, beschreibt auch die Universitätsprofessorin Elke Gruber in ihrem Referat „Schöne neue Bildungswelt“. Die österreische Erziehungswissenschafterin, die als gelernte Krankenschwester selbst im zweiten Bildungsweg die Matura nachgeholt hat, warnt allerdings davor, dass die Freiheit sich stets fortbilden zu können, auch zur Falle werden kann. „Das heißt, Menschen müssen lebenslang lernen, wollen sie am gesellschaftlichen Leben aktiv teilhaben und beruflich erfolgreich sein. Diese Endlosqualifizierung kann letztlich in Abhängigkeiten statt in die Freiheit führen.“ Dass situationsgerechtes Reagieren auf

aktuelle Qualifikationserfordernisse nicht außen vor gelassen werden können, ist Gruber bewusst. „Zweifellos müssen dafür Bildungsangebote differenziert, zeitlich auf neue Weise sequenziert sowie inhaltlich und didaktisch neu ausgerichtet werden“, schreibt sie. Keine Lern-Schnellstraße Doch mit den „Schnellstraßen des Lernens“ und dem Erlernen kleiner „Kompetenzhäppchen“ sei es auf Dauer nicht getan. „Sondern nur über eine längerfristige Identitätsbildung, dem ein Bildungskonzept zugrunde liegt, das Halt, Orientierung und Sinn verspricht“ so Gruber. Der ganzheitliche Aspekt rückt damit auch im Bildungssegment vermehrt in den Mittelpunkt. Kurse und Seminare haben nicht nur den Zweck, die Karrierechancen in der Berufswelt zu erhöhen, sondern dienen vielmehr auch dazu, die innere Balance zu finden. Gerade Bildungseinrichtungen können durch ein entsprechendes Kursangebot viel dazu beitragen. Und dass die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht sowie die gemeinsame Lernerfahrung auch in Zeiten des Internets nicht ersetzbar sind, sondern immer wichtiger werden, bestätigt auch Stefan Fischaller.

Impressum | Redaktion und Texte: Marion/Dietmar Hofer, Russmedia Bilder: Klaus Hartinger, Roland Paulitsch, Philipp Steurer, Dietmar Stiplovsek, Oliver Lerch, Shutterstock, Faigle, Alpla, AK Bildungscenter, ikp, Marcel Mayer Anzeigenberatung: Russmedia, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach

Inwiefern haben sich die Weiterbildungsangebote in den letzten zehn Jahren gewandelt?

H

eute muss alles schnell gehen, jeder will alles sofort. Neue, innovative Angebote sind gefragt, die inspirierend, praxisnah, umsetzund nutzbar sind. Konkrete Angebote, um Kompetenz und Leistung zu festigen oder die Karriere voranzutreiben und Chancen wahrzunehmen. Hier gilt es den Trends entsprechend Bildungsangebote anzubieten, um unser Potenzial und unsere Energie zu festigen, aber auch unsere Kompetenz und Leistung. Gerti Scheriau, Leiterin AK-Bildungscenter

M

enschen, die im Beruf stehen, müssen sich heute fortwährend an geänderte gesellschaftliche Voraussetzungen anpassen. Gefragt sind Flexibilität und vertikale und horizontale Durchlässigkeit der Bildungssysteme. Deshalb bieten wir am Diakonischen Institut umfangreiche Fort- und Weiterbildungen an und ermöglichen unseren Absolvent(inn)en lebenslange Möglichkeiten der Weiter- und Besserqualifizierung in Sozial- und Gesundheitsberufen. Ernst Melzer, Geschäftsführer Diakonisches Institut für Soziale Berufe, Dornstadt

D

a die Zukunftsbranche Technik immer bedeutender wird, setzen wir Akzente mit unseren Studiengängen Wirtschaftsingenieurwesen sowie Web Business & Technology. Die hohe Qualität der Ausbildung, begleitet durch intensive Projektarbeit, spielt eine entscheidende Rolle. Besonders die Förderung technikbegabter Frauen liegt uns am Herzen, da qualifizierte Technikerinnen am Arbeitsmarkt immer stärker nachgefragt werden. Prof. (FH) Dr. Thomas Madritsch, Geschäftsführer FH Kufstein Tirol

D

er Bildungscampus Marianum stellt sich den Herausforderungen der Zeit und bemüht sich um eine kontinuierliche Öffnung und Erweiterung des Bildungsangebotes für unterschiedlichste Interessen. Im Mittelpunkt steht immer der Mensch, in unserem Falle das Kleinkind in der Spielgruppe oder im Kindergarten bis zum jungen Studenten. Die Entfaltung der Persönlichkeit, die Begleitung und Unterstützung bleiben unsere große Aufgabe. Dir. Mag. Titus Spiegel, Bildungscampus Marianum

D

ie rasanten Entwicklungen in der Medizin und Technik sowie die demografische Entwicklung bedeuten wachsende Herausforderungen auch an die Pflege. Neue Bildungschancen eröffnen sich – von Spezialisierungen im Bereich Pflege, Management und Lehre bis hin zu einem Studium in der Pflegewissenschaft ist alles möglich. Dies mit der Nähe zum Menschen in Einklang zu bringen, ist spannender denn je. Mag. Simone Chukwuma-Lutz, Direktorin Schule für Gesundheits- und Krankenpflege

D

er Arbeitsmarkt wird schwieriger, dadurch sind verstärkt Nachfragen nach abschlussorientierten Veranstaltungen mit verwertbaren Zertifikaten zu verzeichnen. Wer nach einem Kurs den ECDL, ein Pflichtschul-, Matura- oder Lehrabschlusszeugnis in der Hand hat, findet leichter einen Arbeitsplatz. Gleichzeitig suchen die Menschen Ausgleich zum Berufsleben und finden diesen im breiten Angebot der Volkshochschulen im Bereich der Kreativität, Freizeit und Gesundheit. Mag. Stefan Fischnaller, Geschäftsführer der Volkshochschule Götzis


FREITAG, 31. JÄNNER 2014

Bildung und Seminare

3

„Bildungsnahversorger des Landes“ Stefan Fischnaller (43), Geschäftsführer des VHS Götzis, sieht die Volkshochschulen als Nahversorger in Sachen Bildung. Die VHS Götzis wurde 1991 gegründet. Der Bildungsanspruch hat sich seit damals geändert. Inwiefern wird heute anders gelernt als noch zu Beginn der VHS-Zeit? Stefan Fischnaller: Lernen hat in den 90er-Jahren noch mehr im System des Frontalunterrichts stattgefunden. Heute sind die Settings kommunikativer, interaktiver, unter Einbezug der Möglichkeiten der neuen Medien. Ein gutes Beispiel ist das Sprachencafé der VHS Götzis, das monatlich stattfindet. Menschen, Kulturen und Sprachen finden ungezwungen zueinander und kommunizieren zwei Stunden lang in einem entspannten Ambiente, unter

Zur Person Mag. Stefan Fischnaller lebt in Hörbranz und ist Geschäftsführer der VHS Götzis Ausbildung: Lehrerbildungsanstalt Brixen, Studium der Erziehungswissenschaft, Zeitgeschichte und Bildungsmanagement Universität Innsbruck, Weiterbildungsakademie Österreich; seit 2002 EFQM Assessor der Quality Austria Motto: „Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung, keine Bildung.“ (Max Planck)

Anleitung von Native Speakern. Am Tisch sitzt keine Lehrperson, die primär Fehler korrigiert, sondern eine Person, die moderiert, in ihrer Muttersprache spricht und zum Gespräch animiert. Polyglotte Menschen können von Tisch zu Tisch gehen, aus zehn verschiedenen Sprachen wählen und sich in der jeweiligen Sprache unterhalten. Wohin wird sich – speziell die Erwachsenenbildung – in den kommenden Jahren entwickeln? Stefan Fischnaller: Es besteht ein bisschen die Gefahr, dass eine Investition in Bildung bei Fördergebern, aber auch bei den Teilnehmern selbst zu einer „Ermessensausgabe“ wird. Das heißt, wenn Menschen sparen müssen, sparen sie zunächst bei der Weiterbildung, wenn Geld übrigbleibt, investieren Menschen in Bildung, aber eben erst, wenn eines übrigbleibt. Ich halte das für eine grundlegend falsche Entwicklung. Investitionen in Bildung sind heute nötiger denn je, um die sich verändernde Welt zu verstehen und am Arbeitsmarkt bestehen zu können. Inwiefern ist da auch die öffentliche Hand gefordert? Stefan Fischnaller: Investitionen in Erwachsenenbildung sind ein öffentlicher Auftrag, es kann nicht sein, dass wir zunehmend von Menschen hören, dass sie unsere Bildungsangebote in-

Für Stefan Fischnaller ist auch die öffentliche Hand gefordert, Bildung zu ermöglichen. teressieren würden, sie sich diese aber nicht mehr leisten können. Gerade der Bund hat sich hier in letzter Zeit stark aus dieser Verantwortung zurückgezogen. Mit der Reihe „Wege zum Weltwissen“ setzt die VHS Götzis einen Gegentrend zur „Google-Gesellschaft“. Was erwartet Interessierte an den Vortragsabenden? Stefan Fischnaller: In unserer Reihe „Wege zum Welt-

wissen“ finden die Interessierten eine Palette an Angeboten auf hohem Niveau – Kunst, Kultur, Geschichte, Literatur, Wirtschaft und vieles mehr. Die Themen werden von hervorragenden Experten vorgetragen und für eine breite Zielgruppe verständlich aufbereitet. Ein Angebot, mit dem die Vorarlberger Volkshochschulen an den Anfang der VHSGeschichte zurückkehren: verständliche Bildung für alle, auf

einem hohen Niveau und zu verträglichen Preisen.

Räumlichkeiten bereits ausgiebig nutzen.

Was sind weitere Highlights im aktuellen Kursprogramm? Stefan Fischnaller: Sehr gut angenommen werden in diesem Frühjahr die Kurse aus dem Bereich der Kulinarik und hier gerade eher exotische Angebote („Indisch kochen“, „Kochen wie in Sri Lanka“, „Sushi und Maki“, …) und Gesundheitskurse („Zumba“, „Piloxing®“, „Fatburner-Bauchkiller“, …). Ein Renner seit vielen Jahren ist auch die Vorarlberger Jägerschule, mit der sich jährlich mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Jagdprüfung vorbereiten.

Wo sehen Sie die Zukunft der Volkshochschulen? Stefan Fischnaller: Die Volkshochschulen sind die Bildungsnahversorger des Landes: Mehr als 25.000 Personen besuchen pro Jahr ca. 2200 Veranstaltungen in den fünf VHSEinrichtungen. Wichtig ist uns das dezentrale Angebot: 120 Mitarbeiter organisieren landesweit, auch in den Talschaften, ein sehr breites Bildungs-

Die VHS Götzis ist im Vorjahr in den Garnmarkt übersiedelt. Was ist der Hauptunterschied zum vorigen Standort im Wirtschaftspark? Stefan Fischnaller: Am neuen Standort garantieren wir ein attraktives Angebot in einer erwachsenengerechten Lernumgebung. Jede Menge Parkplätze direkt im Haus sowie der Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr schaffen eine gute Erreichbarkeit. Zudem gibt es in der unmittelbaren Umgebung eine reiche Auswahl an gastronomischen Angeboten. Die ersten Monate zeigen: unsere Studierenden fühlen sich wohl. Zudem haben wir am neuen Standort Seminarräume in allen Größen und freuen uns, dass auch externe Veranstalter unsere

Wenn Menschen sparen müssen, sparen sie zunächst bei der Weiterbildung, wenn Geld übrigbleibt, investieren Menschen in Bildung. Mag. Stefan Fischnaller Geschäftsführer VHS Götzis

angebot aus den Bereichen Allgemeinbildung, Zweiter Bildungsweg, Natur und Umwelt, EDV, Sprachen, Kreativität sowie Gesundheit und Sport, das von ca. 800 Kursleitern durchgeführt wird. Von Basisbildung bis zu Maturaabschlüssen und von Schwimmkursen für Kinder bis zu „Sehtraining – weg von der Lesebrille“ ist für jeden etwas dabei. Qualitativ hochwertige Bildung – nachgewiesen durch anerkannte Zertifikate – nahe am Wohnort und zu sozial verträglichen Preisen ist uns ein Anliegen.

Arbeite mit Menschen und mache eine Ausbildung mit Zukunft ...

Dipl.-Krankenschwester Dipl.-Krankenpfleger Sie sind versichert, bekommen monatlich ein Taschengeld und haben nach drei Jahren die besten Chancen auf einen interessanten und sicheren Arbeitsplatz.

Tag der offenen Tür: r, Fr., 7. Februa ab 13 Uhr

Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Carl-Pedenz-Straße 1, A-6900 Bregenz Tel. 05574 43748, E-Mail: schulleitung@gukps-bregenz.at

www.gukps-bregenz.at


FREITAG, 31. JÄNNER 2014

4

Bildung und Seminare

„Lerne gerne immer etwas Neues“ Gerti Scheriau ist Leiterin des AK Bildungscenter. Die 52-jährige Feldkircherin erklärt im Interview; wohin sich die Bildung entwickeln wird und ob wir in Zukunft überhaupt noch persönlich Kurse besuchen werden. Wohin wird sich – speziell die Erwachsenbildung – in den kommenden Jahren entwickeln? Gerti Scheriau: Neue, innovative Angebote sind gefragt, die den Menschen in seiner Gesamtheit ansprechen. Qualifizierungen, Gesundheit, Ausgeglichenheit, Natur und Technik werden an Bedeutung gewinnen. In der heutigen Zeit werden wir immer mehr gefordert, uns zu beweisen und unseren Platz in der Gesellschaft und im Berufsleben einzunehmen. Wir fühlen uns oft ausgelaugt, das Verhältnis von Spannung und Entspan-

nung ist unausgewogen. Hier wird es wichtig werden, ein Gleichgewicht der Kräfte wiederherzustellen. Der Mensch sehnt sich danach, die Balance im Kräftespiel Arbeit/Beruf und Freizeit/Familie zu finden und zu festigen. Diesen Themen widmet sich das AK-Bildungscenter schon seit Jahren mit seinem Kursangebot. Macht dies auch die Besonderheit des AK-Bildungscenter als Bildungseinrichtung aus? Gerti Scheriau: In unserem Programm spielt neben der fachlichen Kompetenzvermittlung die Stärkung der Persönlichkeit eine bedeutende Rolle. Gerade in dieser schnelllebigen Zeit rückt die Festigung der Lebensenergie und das Finden des Gleichgewichts von Körper und Geist immer mehr in den Vordergrund. Mit unseren Kursen in den Be-

Der Austausch und das Lernen in Gruppen bleibt auch im Zeitalter von App und Internet up-to-date.

Gerti Scheriau Leiterin AK Bildungscenter

Wer Interesse an einer Weiterbildungsmaßnahme zeigt, der will sofort ein passendes, qualitativ hochwertiges Angebot. Wartezeiten werden immer weniger in Anspruch genommen. reichen Persönlichkeit sowie Energie und Lebenskraft widmen wir den Themen Entschleunigung, Entspannung, Gelassenheit und Stressbewältigung besondere Aufmerksamkeit. Mut zu mehr Lebendigkeit, der angemessene Umgang mit Stärken und Schwächen sowie das Fördern von Kreativität sind unter anderem die Botschaften in diesen Seminaren. Wo sehen Sie die Zukunft des AK-Bildungscenters im immer spezifischer werdenden Bildungsangebot? Gerti Scheriau: Es wird notwendig sein, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen, indem neue, innovative Angebote auf den Markt kommen. Die Kundenanforderungen werden immer ausgeprägter. Wer Interesse an einer Weiterbildungsmaßnahme

zeigt, der will sofort ein passendes, qualitativ hochwertiges Angebot. Wartezeiten werden immer weniger in Anspruch genommen. Es gilt, den Trends entsprechend Bildungsangebote anzubieten, um unser Potenzial und unsere Energie, aber auch unsere Kompetenz und Leistung zu festigen. Laut den jüngsten Auswertungen der Statistik Austria hat die Zahl derer, die sich weiterbilden zugenommen. Gibt es spezielle Personengruppen, die vermehrt auf das Thema Weiterbildung und lebenslanges Lernen angesprochen werden sollen? Gerti Scheriau: Für Jugendliche, junge Arbeitnehmer, Wiedereinsteiger sind Bildungsabschlüsse und Qualifizierungsnachweise von besonderer Bedeutung. Ein Bildungsabschluss eröffnet neue berufliche Möglichkeiten, ob dies nun weiterführende berufsbildende Schulen, Lehrberufe oder Studienlehrgänge sind. Facharbeiterausbildungen und berufliche Qualifizierungsmaßnahmen bieten Chancen, um am Arbeitsmarkt mitzuwirken, Kompetenz und Leistung zu festigen und die Karriere voranzutreiben. Werden Kurse zukünftig vorwiegend vor dem Computer stattfinden, in dem man via „Social Media“ mit den anderen kommuniziert? Gerti Scheriau: Die Teilnahme an der Kommunikation in

Netzwerken ist unumgänglich. Dies wird auch Auswirkungen auf die Arbeitswelt haben, denn mit dem CloudWorking eröffnen sich neue Arbeitsmodelle. Die Zeit des Netzes hat erst begonnen und der Einfluss der Netzgemeinschaft wird stärker werden, je erfahrener wir in der Nutzung

Ein Kursbesuch ist immer auch eine Begegnung mit anderen Menschen. Es kommt zum Austausch von Erfahrungen. Gerti Scheriau Leiterin AK Bildungscenter

sind. Einzelne Kursthemen können in Zukunft sicher vor dem Computer stattfinden, Erfahrungen und Wissensaustausch wird auch heute schon mit anderen im Netzwerk geteilt. Eines ist für mich klar, gerade das Lernen in der Gruppe sowie die Begegnung und der Austausch mit anderen wird auch in Zukunft eine bedeutende Rolle spielen. Trotz Internet und App lernt spielt also die persönliche Anweisenheit weiterhin eine große Rolle? Gerti Scheriau: Ein Kursbesuch ist immer auch eine Begegnung mit anderen Menschen. Hier kommt es zu sozialen Kontakten und zum Austausch von Erfahrungen und neue Erkenntnissen. Es

findet die direkte, persönliche Kommunikation statt, wir stärken unsere sozialen und emotionalen Kompetenzen und nehmen sie auch wahr. Diese Kompetenzen sind ebenso wichtig wie der Erwerb fachlicher Qualifikationen. Kombinationspakete – persönlicher Kursbesuch und lernen via Internet – für verschiedene Themen sind sicher vorstellbar. Sind Sie selbst Kursteilnehmerin? Welche Themen sprechen Sie am meisten an? Gerti Scheriau: Natürlich habe ich schon einige Kurse besucht, wie zum Beispiel Kurse im Marketing-Bereich oder Cloud-Computing, Sicherheit im Internet und verschiedene Kurse zu Präsentations- und Grafikprogrammen und natürlich Sprachkurse. Die Themen sind breit gefächert, wenn mich Inhalte ansprechen und interessant auf mich wirken, dann lerne ich gerne immer wieder etwas Neues.

Zur Person Gerti Scheriau ist Leiterin des AK-Bildungscenters Ausbildung: BORG, UniLehrgang Systemisches Management (Leiten-Entwickeln-Managen in Sozialund Bildungseinrichtungen) Motto: „Du kannst dem Leben nicht mehr Tage geben – aber dem Tag mehr Leben.“ (Unbekannt)

„Eine Berieselung führt niemals zum Erfolg“ Peter Mayr ist der Wirtschaftstrainer in Sachen Verkaufstraining und Schulungen für Unternehmen, deren Mitarbeiter und Führungskräfte. Von A wie Akquise bis Z wie Zeitmanagement. Seine Seminare gestaltet der Verkaufsspezialist praktisch und gespickt mit persönlichen Erfahrungen. Im Interview spricht er über die Vorteile einer Firmenakademie, die Unterschiede zu ausgelagerten Weiterbildungsmöglichkeiten und sein erfolgreiches Trainings-Design. Was sind die Vorteile einer „Firmenakademie“? Der größte Vorteil einer Firmenakademie ist sicherlich, dass ich als Trainer das Schu-

lungsprogramm zu 100 Prozent auf das Unternehmen abstimmen kann. Das heißt in der Praxis: Alle individuellen Wünsche können berücksichtigt werden, die Beispiele während der Schulung betreffen das Unternehmen usw. Ein weiterer Vorteil ist sicher die Flexibilität: Termin und Ort sind frei wählbar. Warum leisten sich Unternehmen eine „Firmenakademie“? Die genannten Vorteile sind sicher ausschlaggebend. Darüber hinaus gibt es vor allem auf der Führungsebene oft unternehmensspezifische Führungsthemen, die nicht in einem offenen Seminar angesprochen werden können.

Aber auch die individuelle Gestaltung des Seminars, die Trainingsgeschwindigkeit oder die variable Gruppengröße spielen eine Rolle. Wo sehen Sie den Unterschied zwischen Firmenakademie und ausgelagerten We i te r b i l d u n g s m ö g l i c h keiten (bspw. WIFI, Volkshochschule etc.)? Beide Varianten sind absolut sinnvoll. Bei offenen Seminaren kommen die Teilnehmer mit anderen Branchen, Personen und Themen in Berührung und lernen so deren Herausforderungen, Arbeitsweisen und Lösungsansätze kennen. Firmenakademien lassen sich mit einem Maßanzug vergleichen – die Seminare passen wie angegossen

Der größte Vorteil einer Firmenakademie ist, dass der Trainer das Schulungsprogramm zu 100 Prozent auf das Unternehmen abstimmen kann.

und sind nicht von der Stange. Höchste Flexibilität und Effizienz sind hier die Schlagworte. Wie funktioniert eine Firmenakademie? Mit welchen Wünschen treten die firmeninternen Verantwortlichen an Sie als Trainer heran? Die Wünsche sind verschiedener Natur. Das fängt schon bei der gewünschten Gruppengröße an – ich biete hier Spezialcoachings für Einzelpersonen genau so an wie Gruppentrainings mit bis zu 15 Personen. Der Fokus liegt jedoch ganz klar auf dem Training, eine „Berieselung“ führt nicht zum Erfolg. Daher empfehle ich, dass die Gruppe nicht größer als 8 bis 10 Personen sein soll. Wie sieht Ihre Vorgehensweise aus? Wie designen Sie Ihr Training? Ich analysiere die Bedürfnisse der Firma genau und entwickle darauf aufbauend ein mehrstufiges Programm. Durch diese professionelle Form der Auftragsklärung kann ich sicherstellen, dass die wichtig erachteten Lerninhalte auch angemessen in den Schulungen berücksichtigt sind. Warum mehrstufig? Nach jeder Trainingseinheit vereinbare ich mit den Teilnehmern Ziele. Zu Beginn der nächsten Einheit besprechen wir diese, so können wir gleich mit dem „Feintuning“ beginnen. So ist sichergestellt, dass das Erlernte auch gleich in die Praxis umgesetzt wird.

Wirtschaftstrainer Peter Mayr sieht viele Vorteile bei betriebsinterner Weiterbildung.

Zur Person Peter Mayr Geschäftsführer pm Training & Partner Der Experte Peter Mayr bietet Schulungen im Bereich Unternehmensführung und Verkaufsverhalten an. pm Training & Partner 6858 Schwarzenberg, Beien 859, Tel. 05512 26480 oder 0699 12610929, peter.mayr@pm-training.at www.pm-training.at


FREITAG, 31. JÄNNER 2014

Anzeigen 5

Infoabend WORK & STUDY Studieren und Beruf? Ja, es geht! Ein Infoabend am 3. Februar an der FH Vorarlberg (FHV) gibt Einblicke in das berufsbegleitende Studieren und wie es erfolgreich gelingt. Lebenslanges Lernen ist in jedem Beruf ein Gebot der Stunde! Ein akademischer Abschluss im zweiten Bildungsweg eine attraktive Möglichkeit, um sich beruflich und persönlich weiter zu entwickeln. Doch nur wenige haben die Möglichkeit, dazu aus dem Beruf auszusteigen. Ein

Mag. Helga Ginzinger MA, Projektleiterin Dornbirner Messe

berufsbegleitendes Studium ist deshalb eine gute Option. Wichtige Fragen klären Vor der Entscheidung für ein solches Studium stehen jedoch viele Fragen: Lassen sich Studium und die tägliche Arbeit überhaupt vereinbaren? Welchen Zeitaufwand muss ich einplanen? Wie sieht es während des Studiums mit der Familie, Freunden oder der Freizeit aus? Welche Tipps gibt es und was sagt mein Arbeitgeber dazu? Studierende erzählen Damit Sie die passenden Antworten auf solche und ähnliche Fragen bekommen, haben die FHV und Schloss Hofen den Infoabend „WORK & STUDY“ ins Leben gerufen. Dort berichten Studierende, AbsolventInnen, Arbeitgeber und MitarbeiterInnen der Hochschule in einer

Podiumsdiskussion von ihren Erfahrungen und geben wertvolle Tipps. Anschließend an diese Diskussion stehen die StudiengangsleiterInnen und MitarbeiterInnen aller berufsbegleitenden und dualen Studiengänge für die Fragen der BesucherInnen zur Verfügung. Ebenso sind Studierende an den Infoständen und berichten von ihrem Studienalltag und der Vereinbarkeit von Studium und Beruf. Infos zu dualem Studium Erstmals ist bei WORK & STUDY auch der neue Studiengang Elektrotechnik Dual vertreten. In diesem neuen Studienmodell, das im Herbst 2014* an der FHV startet, arbeiten die Hochschule und die am Programm beteiligten Unternehmen bei der Ausbildung eng zusammen. Die Studierenden verbringen

Mit Studierenden, AbsolventInnen und StudiengangsleiterInnen ins Gespräch kommen. nach einem einjährigen Grundlagenstudium jeweils drei Monate an der Hochschule und drei Monate bei einem Unternehmenspartner. Dort können sie das Gelernte im Rahmen der Praxisphasen anwenden und

vertiefen. Ab dann beziehen sie ein entsprechendes Gehalt von ihrem Unternehmen. Die BesucherInnen bei WORK & STUDY haben die Möglichkeit, mit den Projektleitern des neuen Studiengangs zu reden. Sie bekom-

Programm WORK & STUDY

Da ich selbst berufsbegleitend an der FHV studiert habe, weiß ich, dass vor Beginn des Studiums noch viele Fragen auftauchen. Deshalb ist es hilfreich, mit Studierenden oder AbsolventInnen zu reden. Der Infoabend WORK & STUDY ist dafür eine gute Gelegenheit. Ich stelle mich sehr gerne für diese Fragen zur Verfügung

19:00 Begrüßung Prof. (FH) Dr. Oskar Müller, Vizerektor der FH Vorarlberg 19:15 Podiumsdiskussion Moderatorin: Mag. Ines Hergovits-Gasser, ORF Vorarlberg Mag. Helga Ginzinger MA, Projektleiterin Dornbirner Messe Dipl. Betr. oec. Ing. Thomas Bischof, MBA, Director Operations Zumtobel Lighting Prof (FH) Dr. Tanja Eiselen, Hochschullehrerin FHV Prof. (FH) Dipl. Wirt. Ing. Gunter Olsowski, Studiengangsleiter Wirtschaftsingenieurwesen FHV 20.15 Information und Beratung FH Vorarlberg (FHV) und Schloss Hofen informieren über ihre berufsbegleitenden und dualen Studienmöglichkeiten

men alle Informationen zum genauen Ablauf und den Inhalten des Studiums Anmeldung zum Infoabend „WORK & STUDY“ nur noch heute 31.1.2014 unter Tel. 05572 792-0. ANZEIGE (*Vorbehaltlich der Akkreditierung durch die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria)

Infoabend: „WORK & STUDY“ 3. Februar 2014, 19 bis ca. 21 Uhr

FH Vorarlberg Hochschulstraße 1 6850 Dornbirn

„Wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein.“ Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) österr. Schriftstellerin

Herzlich Willkommen im Bildungscampus Marianum! Studentenheim für HTL, HAK, HASCH, AHS, NMS, Lehre

Attraktive Bildungsangebote im AK-Bildungscenter EDV

Beste Bedingungen für Wohnen und Lernen: Meistern von alltäglichen Herausforderungen in gemeinschaftlicher Atmosphäre: Das Schaffen einer familiären Atmosphäre ist für uns im Studieninternat Marianum wichtig. Basierend auf einer transparenten Hausordnung möchten wir dem Alltag in unserem Studieninternat auch eine klare Struktur geben. Wir pflegen die Gemeinschaft durch gegenseitige Wertschätzung und respektvollen Umgang miteinander. Durch diese Werte schaffen wir auch die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Schullaufbahn:

• Geregelte Studierzeiten und Hausaufgabenkontrolle mit fixen Bezugspersonen in speziell dafür vorgesehenen Studierräumen bzw. im eigenen Zimmer • Schüler helfen Schülern! Durch gegenseitige Hilfe lernen die Schüler nicht nur miteinander sondern auch voneinander • Förderung von wichtigen Kompetenzen und Grundhaltungen für das spätere Leben: Teamgeist, Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein, religiöse Werte…

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kommen Sie doch vorbei und besichtigen Sie unser Haus! Wir würden uns freuen, Sie und Ihren Sohn bald im Marianum begrüßen zu dürfen! Marianum Bregenz | Babenwohlweg 5 | 6900 Bregenz Tel.: 05574 423 16-0 | Fax: 05574 423 16-28 | Mobil: 0664 314 95 67 (Direktor Mag. Titus Spiegel) marianum@bregenznet.at | www.marianum-bregenz.at

Office fürs Büro Word, Excel, Outlook 17.2.-5.3.2014 2014FKFK127901

Persönlichkeitsentwicklung Rhetorik und Persönlichkeit I 7.3.-8.3.2014 2014FKFK312401

Ein wachsames Immunsystem durch Yoga 7.3.-16.5.2014 2014FKFK747601

Wirtschaft ECDL® Standard Lehrgang Windows 7 und Office 2010 kompakt 24.2.-14.5.2014 2014FKFK133201

Die hohe Kunst des kleinen Gesprächs 11.3.-12.3.2014 2014FKFK333701

Prezi – Visionen und Ideen dynamisch präsentieren 8.3.-15.3.2014 2014FKFK148301

Gesundheit und Soziales

Sprachen Cambridge English: First (FCE) Vorbereitungskurs 25.2.-3.6.2014 2014FKFK225201

Selbstwert als Lebensgefühl „Selbstachtung ist ein Geschenk, das nur du dir geben kannst“ 20.2.-13.6.2014 2014FKFK741901 In der Ruhe wurzelt die Kraft Mit Übungen aus dem Tai-Chi-Chuan und Qi Gong 27.2.-8.5.2014 2014FKFK738001

Coaching Culture – Im Führungsalltag systemisch denken und handeln 25.2.-20.6.2014 2014FKFK456501 Gestern Kollege – heute Vorgesetzter 8.3.2014 2014FKFK456101 Buchhaltung I – Grundlagen 10.3.-9.4.2014 2014FKFK451001

Nähere Auskünfte: AK-Bildungscenter, Telefon 050/258-4000, bc@ak-vorarlberg.at, www.bildungscenter.at

© Paulus Nugroho R - Fotolia.com

Information und Beratung für die richtige Studienentscheidung.


FREITAG, 31. JÄNNER 2014

6

Bildung und Seminare

„Nah am Menschen sein dürfen“ Simone Chukwuma-Lutz (52) begann ihre Karriere als diplomierte Krankenpflegerin und ist nunmehr Direktorin der Schule für allgemeine Gesundheitsund Krankenpflege in Bregenz. Ihre Motivation in diesem Bereich tätig zu sein, erklärt die Gaißauerin im Interview. Sie sind selbst diplomierte Krankenpflegerin. Was hat Sie damals bewogen, eine Ausbildung im Pflegebereich zu absolvieren? Simone Chukwuma-Lutz: Menschen in schwierigen Lebenssituationen beistehen zu dürfen und ihnen mit meiner menschlichen Nähe und meinem Fachwissen helfen zu können, das war meine Hauptmotivation. Sie sind das beste Beispiel dafür, dass man in Ihrem Be-

Daten u. Fakten – Die Gesundheits- und Krankenpflegeschule in Bregenz ist eine private Bildungseinrichtung. Sie bietet eine Ausbildung zur/ zum diplomierten Gesundheits- und Krankenschwester/-pfleger. – Tag der offenen Tür, 7. Februar, 13 bis 17 Uhr www.gukps-bregenz.at

ruf eine tolle Karriere machen kann. Welche Perspektiven haben Absolventen, die sich für eine Ausbildung an der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege entscheiden? Simone Chukwuma-Lutz: Die Perspektiven heute sind äußerst reizvoll. Die Nachfrage nach Pflegefachkräften ist sehr hoch. Für die Wahl des Arbeitsfeldes stehen die verschiedensten Fachbereiche zur Verfügung – von der Intensivpflege bis hin zur Altenpflege. Es gibt vielfältige Ausund Weiterbildungsmöglichkeiten in den Bereichen Pflegeexpertise, Pflegemanagement und Pflegepädagogik – bis hin zu einem Studium in der Pflegewissenschaft. Welche Voraussetzungen müssen mitgebracht werden, um in die Schule aufgenommen zu werden? Simone Chukwuma-Lutz: Voraussetzung ist die Absolvierung von zehn positiven Schulstufen oder eine abgeschlossene Lehre, die gesundheitliche Eignung und die Vertrauenswürdigkeit. Wichtig ist, dass man den Umgang mit Menschen mag. Wie läuft die Ausbildung ab? Simone Chukwuma-Lutz: Wir haben ein duales Ausbildungssystem. Rund die Hälfte

der Ausbildung findet an der Schule statt – in Form von theoretischem und praktischem Unterricht. Neben den sechs festangestellten Lehrpersonen unterrichten ca. 40 externe Referentinnen und Referenten als Fachkräfte der verschiedensten Disziplinen. Von Medizinern, Psychologinnen, Englischlehrerinnen bis hin zum Pharmakologen ist alles dabei. Die andere Hälfte der Ausbildung findet in der Praxis statt – großteils auf den verschiedenen Abteilungen der Krankenhäuser des Landes – aber auch in der Hauskrankenpflege, in der Lebenshilfe und im Pflegeheim. Wie viele Schüler absolvieren derzeit die Ausbildung und wie viele werden neu aufgenommen? Simone Chukwuma-Lutz: Derzeit absolvieren 102 Lernende unsere Ausbildung. Am 10. März starten wir mit einem außertourlichen neuen Frühjahrskurs – erstmals mit 30 Personen. Dann werden es 118 Lernende sein. Regulär starten wir jeden 1. Oktober mit 30 Personen. Die Bewerbungsfrist endet jeweils am 30. April. Inwiefern hat sich der Pflegebereich in den letzten Jahren verändert? Wohin entwickelt er sich in Zukunft? Simone Chukwuma-Lutz:

Es hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan. Durch neue Erkenntnisse in der Pflegewissenschaft, durch den Fortschritt in Medizin und Technik sowie durch das Älterwerden des Menschen – än-

Hier haben sich hervorragende Pflegemodelle entwickelt und etabliert. In der Pflege und Betreuung von Sterbenden hat sich in den letzten zehn Jahren auch vieles sehr positiv entwickelt – in Richtung mehr Lebensqualität.

Es ist ein Geschenk, wenn ein Mensch mir in einer schwierigen Lebenssituation Vertrauen schenkt.

Welche Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten gibt es nach der Diplomausbildung? Simone Chukwuma-Lutz: Es gibt verkürzte Ausbildungen, um das Diplom in der psychiatrischen Pflege oder in der Kinder- und Jugendlichenpflege zusätzlich zum allgemeinen Diplom zu erwerben. Es besteht die Möglichkeit der Sonderausbildung in der Intensivpflege, Anästhesiepflege und der Pflege bei Nierenersatztherapie. Es gibt Lehrgänge, um sich spezifisches Expertenwissen anzueignen, beispielsweise in der Diabetesberatung, in der Palliativpflege, in der Altenpflege, als Wundmanager u. v. m. Außerdem gibt es Aufgaben im Management, in der Lehre und in der Pflegeforschung. Hier gibt es bereits viele Studienangebote – bis hin zum Doktorat der Pflegewissenschaft.

Mag. Simone Chukwuma-Lutz Dirketorin GUKPS Bregenz

dern sich die Schwerpunkte. Die Herausforderungen werden größer. Die Pflegepersonen sind vermehrt mit Menschen konfrontiert, die an mehreren Krankheiten leiden, die chronischen Krankheiten nehmen zu. Menschen werden heute vom Krankenhaus schneller nach Hause entlassen – die Überleitung nach Hause muss gut organisiert werden. Die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen wird intensiver. Im Krankenaus ist es durch die kürzere Verweildauer der Patienten hektischer geworden. Im Langzeitpflegebereich haben die Demenzerkrankungen enorm zugenommen.

Ist der Pflegeberuf nach wie vor weiblich oder entscheiden sich auch vermehrt Männer dafür? Simone Chukwuma-Lutz: 18 Prozent unserer Lernenden sind derzeit Männer. Die Tendenz könnte man als leicht steigend bezeichnen. Im kommenden Frühjahrskurs sind es 7 von 30 Lernenden. Trotzdem ist der Beruf damit noch deutlich von Frauen dominiert. Nach meiner Beobachtung tendieren die Männer im Berufsleben vermehrt in den Intensiv- und Anästhesiebereich oder ins Management. Gibt es auch spezielle Personengruppen, die Sie ansprechen wollen? Simone Chukwuma-Lutz: Wir haben derzeit immer noch viel mehr Bewerber, als wir aufnehmen können. Die

Mischung ist bunt und wir bedauern es, dass wir immer wieder geeignete Personen mangels Kapazität abweisen müssen. Prinzipiell sind wir offen für alle. Wichtig ist uns, dass die Bewerber Menschen mögen und eine Neigung für diesen Beruf haben. Ich wünsche mir bewusst auch Lernende, die neben Deutsch eine andere Sprache als Muttersprache beherrschen, zum Beispiel Türkisch. In einer zunehmend multikulturellen Gesellschaft brauchen wir Pflegepersonen, welche die Sprache der migrierten Patienten sprechen. Durch die finanzielle Förderung über das AMS bzw. die Implacementstiftung haben wir vermehrt Wieder- und Umsteiger an der Schule, die sich unsere Vollzeitausbildung nun leisten können. Der Altersradius unserer Schülerinnen und Schüler erstreckt sich somit von 17 bis 50 Jahren. Das ist sehr spannend. Außerdem haben wir an der Schule auch Pflegepersonen,

Es gibt viele Weiterbildungsmöglichkeiten und Studienangebote – bis hin zum Doktorat der Pflegewissenschaft. Mag. Simone Chukwuma-Lutz Dirketorin GUKPS Bregenz

die eine ausländische Pflegeausbildung haben und die bei uns ihren vorgeschriebenen Anerkennungslehrgang absolvieren. Alle diese Personen in einer Klasse zu haben, ist eine große Bereicherung. Was ist für Sie das Schönste an diesem Beruf? Simone Chukwuma-Lutz: Ich bin nach wie vor ein großer Fan von diesem Beruf. Das Schönste dabei ist für mich, ganz nah am Menschen sein zu dürfen. Es ist ein Geschenk, wenn ein Mensch mir in einer schwierigen Lebenssituation Vertrauen schenkt und ich das Gefühl habe, nützlich zu sein.

Zur Person Mag. Simone Chukwuma-Lutz ist Direktorin der Gesundheitsund Krankenpflegeschule Bregenz Ausbildung: diplomierte Krankenschwester, Intensivpflege, Pflegepädagogik, Pflegewissenschaft Motto: „You can get it if you really want, but you must try…“ (Jimmy Cliff) Hobbys: Meine Familie, Reisen, Pilates

Simone Chukwuma-Lutz ist Direktorin der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege (GUKPS) in Bregenz.

„Mein praxisorientiertes Studium, erleichtert mir später den Berufseinstieg!“

8 BACHELORSTUDIENGÄNGE >> Europäische Energiewirtschaft (vz) >> Facility Management & Immobilienwirtschaft (vz,bb) >> Internationale Wirtschaft & Management (vz, bb) >> Marketing & Kommunikationsmanagement (vz, bb) >> Sport-, Kultur- & Veranstaltungsmanagement (vz, bb) >> Unternehmensführung (vz) >> Web Business & Technology (vz) >> Wirtschafsingenieurwesen (vz) vz=Vollzeit; bb= berufsbegleitend

www.fh-kufstein.ac.at

Open House Termin Samstag, 26.04.2014 10-13 Uhr


FREITAG, 31. JÄNNER 2014

Anzeigen 7

WIFI startet Info-Wochen im Februar Nutzen Sie die Chance und informieren Sie sich im Rahmen von insgesamt sieben InfoAbenden über Lehrgänge und Ausbildungen aus den Bereichen Persönlichkeit, Führung Marketing und Technik! Der Februar und der März stehen im WIFI Vorarlberg ganz im Zeichen der Information: Zwischen 6. Februar und 20. März gehen im WIFI in Dornbirn insgesamt sieben InfoAbende über die Bühne. „Ziel ist es, Interessenten Einblicke in den Ablauf und Inhalt umfangreicherer Lehrgänge und

Ausbildungen zu geben und so die Entscheidungsfindung für eine Anmeldung zu erleichtern. Zudem sind die Lehrgangsleiter vor Ort – so können offene Fragen leicht geklärt werden“, so Institutsleiter Dr. Thomas Wachter. Coaching oder Mediation Im Bereich Persönlichkeit und Führung finden im Februar gleich drei Info-Veranstaltungen statt. Bereits am 6. Februar können sich Interessierte über die Ausbildungen zum Coach und zum Mediator informieren.

Führungskompetenzen stärken Führungskräfte, die neue Impulse suchen, sollten am 20. Februar den Info-Abend zum Lehrgang S/E/L/F Akademie besuchen. „Ziel des Lehrgangs ist es, seine eigene Wirkung als Führungskraft zu hinterfragen und so gezielt Führungskompetenzen zu erweitern“, erklärt Thomas Wachter. Online-Marketing-Lehrgang Wer auf der Suche nach neuen Strategien im Online-Marketing ist, kann sich am 6. Februar im WIFI Dornbirn über den gleichnamigen Lehrgang

informieren. Im Rahmen der Ausbildung werden ausgewählte Marketing-Instrumente praxisnah vorgestellt und anhand von Übungen und Fallstudien vertieft.

Dr. Thomas Wachter,

Technische Top-Ausbildungen Gleich zwei Info-Abende aus dem Bereich Technik gehen am 20. Februar über die Bühne. Ab 18 Uhr können sich Interessierte über die Ausbildung zum Senior Process Manager sowie über die Zertifizierung zum Senior Risk Manager informieren. Die Teilnehmer beider Info-

Unsere Info-Abende bieten die Chance, Einblick in Ablauf und Inhalt der jeweiligen Ausbildung zu bekommen. Nutzen Sie die Chance!

Institutsleiter WIFI

Abende erhalten Informationen zum Ablauf sowie zur Bedeutung einer Personenzertifizierung gemäß EN ISO 17024, mit der beide Lehrgänge abschließen. Ziel der Ausbildung zum Senior Process Manager ist es, den Teilnehmern die notwendigen Grundlagen und Methoden für ein effizientes Prozessmanagement zu vermitteln. Der Lehrgang Senior Risk Manager richtet sich an Personen aus allen Branchen, deren Aufgabe es ist, in ihrem Unternehmen ein Risikomanagement-System aufzubauen.

Der Besuch eines Info-Abends hilft, offene Fragen zu klären.

Fotos: WIFI

Zertifizierung zum IFS-Manager Am 10. März findet dann der dritte Info-Abend aus dem technischen Bereich statt. Um 18 Uhr kann man sich im WIFI Dornbirn Details über den Zertifizierungs-Lehrgang zum „IFS-Manager International Food Standard“ holen. Zielgruppe sind Mitarbeiter aus dem Bereich Qualitätssicherung in Lebensmittelher-

stellungs- und Verarbeitungsbetrieben. Auch dieser Lehrgang schließt mit einer Personenzertifizierung gemäß EN/ISO/IEC 17024 ab. „Diese sieben Info-Abende bieten eine geballte Ladung an Informationen zu den jeweiligen Ausbildungen. Wir hoffen, dass möglichst viele Interessenten die Chance nutzen, um sich zu informieren“, so Thomas Wachter. ANZEIGE

Daten & Fakten Info-Abende im Februar/März Bereich Persönlichkeit: Coach Termin: 06.02.2014, 17:30 - 19:00 Mediation Termin: 06.02.2014, 18:00 - 19:30 S/E/L/F Akademie Termin: 20.02.2014, 18:00 - 19:30 Bereich Marketing: Online-Marketing-Lehrgang Termin: 06.02.2014, 18:00 - 20:00 Bereich Technik: Senior Process Manager Termin: 20.02.2014, 18:00 - 20:00 Zertifizierung Senior Risk Manager Termin: 20.02.2014, 18:00 - 20:00 Zertifizierung IFS-Manager International Food Standard Termin: 10.03.2014, 18:00 - 20:00 Anmeldung: WIFI Info-Center T +43 5572 3894-425

Anerkannte Kosmetik-Fachschule – Erstklassige Ausbildung zur Kosmetikerin – Tagesschule oder Abend-/ Samstagsschule – Eidg. Fähigkeitsausweis (EFZ) in 2 Jahren – Internationale CIDESCO Ausbildung in 1 Jahr

Frühjahr/Sommer 2014

DAS NEUE KURSPROGRAMM IST DA. JETZT ANFORDERN! IHR STARKER REGIONALER BILDUNGSPARTNER INFORMATION UND ANMELDUNG

ARCOS Akademie für Kosmetologie GmbH, St.Gallen Telelefon +41(0)71 274 28 10 www.arcosakademie.ch

BBS

Die Volkshochschul-Leiter: Willinger (Rankweil), Türtscher (Bregenz), Madlener (Hohenems), Fischnaller (Götzis), Grabher (Bregenz – ab Mai 2014) und Schwald (Bludenz)

VHS Bludenz 05552/65205, info@vhs-bludenz.at, www.vhs-bludenz.at VHS Bregenz 05574/52524-0, direktion@vhs-bregenz.at, www.vhs-bregenz.at VHS Götzis 05523/55150-0, info@vhs-goetzis.at, www.vhs-goetzis.at VHS Hohenems 05576/73383, vhs@ems.vol.at, www.vhs-hohenems.at VHS Rankweil 05522/46562, info@schlosserhus.at, www.schlosserhus.at

Private e SCHULGRUPPE SCHULGRUPP E BERND BERN D BLINDOW Ausbildung g

Abitur Abitur

Studium

Anmeldungen für März und September 2014

Bildung und Seminare

Physiotherapie Ergotherapie Logopädie Bachelorstudium Medizinalfachberufe (B.A.)

Unsere Schwerpunktthemen bieten Ihnen das ideale Umfeld für Ihre effiziente Werbung. Mit Ihrer Anzeige erreichen Sie Ihre Zielgruppe punktgenau!

Anmeldungen für das Schuljahr 2014/2015 Berufliche Gymnasien (neu: SG, TG u. NTG staatlich anerkannt) Berufskollegs: Modedesign, Grafikdesign, Biologie, Informatik, Pharmazie Kaufmännisches Berufskolleg Fremdsprachen Bachelorstudium Tourismuswirtschaft (B.A.)

Dienstag 18. Februar 2014 Dienstag 23. September 2014 Dienstag 11. November 2014

Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen Info-Tage siehe Homepage, Einzelberatungen und Probeunterricht sind nach vorheriger Terminabsprache auch an anderen Tagen gerne möglich.

338571

Allmannsweilerstraße 104 88046 D-Friedrichshafen - 0049 75 41 / 50 120 www.blindow.de - fn@blindow.de - www.diploma.de

Kontakt/Infos: Theresa Kalb, T +43 5572 501-306 E-Mail: theresa.kalb@russmedia.com

337575


FREITAG, 31. JÄNNER 2014

8 Anzeigen

Akademische Weiterbildungsprogramme fördern die Karriereentwicklung In den vergangenen 35 Jahren hat sich Schloss Hofen zu der Vorarlberger Institution für akademische Weiterbildung entwickelt. Schloss Hofen als das Weiterbildungszentrum des Landes Vorarlberg und der FH Vorarlberg steht für akademische Weiterbildungs- und Masterprogramme, die in Kooperation mit in- und ausländischen Universitäten durchgeführt werden. Ein breites Spektrum an medizinischen bzw. psychotherapeutischen Aus- und Weiterbildungen sowie sozialarbeiterischen Programmen wird im Bereich „Gesundheit und Soziales“ angeboten. Überdies werden Masterprogramme für Psychosoziale

Dr. Armin Paul, Geschäftsführer Schloss Hofen

Berufsbegleitende postgraduale Masterprogramme fördern maßgeblich die Karriereentwicklung von Führungskräften. Schloss Hofen unterstützt dies mit einem breiten und international ausgerichteten Programmangebot.

Beratung, Organisationsberatung, Supervision sowie Kinder- und Jugendhilfe durchgeführt. Im Bereich „Wirtschaft und Recht“ bietet Schloss Hofen akademische Weiterbildungsund Masterprogramme für Führungskräfte und High Potentials aus der Wirtschaft, die sich im Bereich des Managements bzw. der funktionalen Betriebswirtschaftslehre wie beispielsweise Marketing , Personalund Organisationsentwicklung oder Controlling spezialisieren möchten. Ebenfalls werden für zukunftsträchtige Handlungsfelder wie der Bereich des Standortmanagements bzw. der Innovation entsprechende Lehrgänge organisiert. Kooperation mit der Wirtschaft Auch greift Schloss Hofen immer wieder neue Themen für Weiterbildungsprogramme auf. Der Bereich „Technik und Gestaltung“ setzt neben den bewährten Programmen „Micro- and Nanotechnology“ und „EUREM“ durch neue Weiterbildungs- und Masterprogramme Akzente wie beispielsweise das im vergangenen Jahr erstmals gestartete Fachexperten- und Masterprogramm „Seilbahnen – Engineering & Management“ in Kooperation mit der Doppelmayr Gruppe und dem neuen Zertifikatslehrgang für Software-Ergonomie. Durch die Zusammenarbeit mit anerkannten Universitäten und

Foto: Arat S.

Schloss Hofen - Kaderschmiede für Führungskräfte. Hochschulen sowie mit Unternehmen aus Vorarlberg kann Schloss Hofen aufgrund der flexiblen Strukturen neue Programme konzipieren und somit dem Bedarf der Wirtschaft an entsprechenden Weiterbildungen gerecht werden. Berufsbegleitend studieren Der überwiegende Teil der berufsbegleitenden Lehrgänge dauert in der Regel einein-

halb bis zwei Jahre. Die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Weiterbildung erfordert somit ein sehr gutes Zeitmanagement sowie Selbstdisziplin. Zusätzlich entwickeln sich neben der Fachkomeptenz auch Netzwerke, die für die Karrierepfade stetig an Bedeutung gewinnen. Karrierefördernd Der Trend ist eindeutig – „Life long learning“ erkennen viele

Nachwuchsführungskräfte verstärkt als Potenzial, ihre Karrierechancen zu erhöhen. Die Absolvierung eines berufsbegleitenden, akademischen Masterprogramms ist bei Unternehmen hoch anerkannt. Die zusätzliche Belastung – neben Beruf und Familie - durch einen berufsbegleitenden Lehrgang zeigt eine hohe Motivationskraft und fördert das WeiterkomANZEIGE men im Beruf.

Informationen

Schloss Hofen Hoferstraße 26 6911 Lochau Tel. +43 (0)5574 4930 0 info@schlosshofen.at www.schlosshofen.at

DIE ZUKUNFT BRAUCHT SIE! WIR BILDEN SIE AUS! Bewerben Sie sich jetzt für die Ausbildungsgänge:

ERGOTHERAPIE (DVE-ZERTIFIZIERT) PHYSIOTHERAPIE LOGOPÄDIE

BACHELOR ( BSc )

Architektur Betriebswirtschaftslehre

MASTER ( MSc )

Architecture Banking and Financial Management Entrepreneurship IT and Business Process Management

DOC TORATE ( PhD )

Architecture and Planning Business Economics

Neu! Bachelor Logopädie in Weingarten ausbildungsund berufsbegleitend möglich. Informationen auch über Finanzierung und Förderung erhalten Sie bei:

Diakonisches Institut für Soziale Berufe gGmbH Hähnlehofstraße 5, D-88250 Weingarten Telefon +49 751 5696999-0 E-Mail: info-weingarten@diakonisches-institut.de www.diakonisches-institut.de

www.uni.li 331026


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
2014_01_31_Bildung-und-Seminare by Russmedia Digital GmbH - Issuu