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2012_02_24_Fit+und+Gesund

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Fit & Gesund

VORARLBERGER NACHRICHTEN

GESUNDHEITSBEILAGE DER VORARLBERGER NACHRICHTEN

FREITAG, 24. FEBRUAR 2012

WOHLGEFÜHL

BESONDERE ALTERNATIVE

BAUCHTANZ ZUR MITTE

BAYERISCHES AYURVEDA

Der Bauchtanz gewinnt auch hierzulande immer mehr Anhängerinnen. Hildegard Winkler bietet diese traditionelle Kunstform als Therapie an.

Ingrid Priebe, Dozentin an den Paracelsus-Schulen, hat alpine Kräuter und heimische Lebensmittel für das indische Ayurveda entdeckt.


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Kommentar

Marlies Mohr

Weckruf für die Lebensgeister Ja, es hat schon was für sich, wenn die Tage länger und die Sonnenstrahlen wärmer werden. Da sieht ein Morgen selbst aus der dämmerigen Perspektive betrachtet gleich besser aus. Die Lebensgeister lassen sich außerdem viel leichter wecken. Das ist das Schöne an den Jahreszeiten. Man freut sich immer auf die nächste, weil jede Jahreszeit etwas anderes bringt. Am, derzeit erst nahenden Frühling schätzen viele die Aufbruchstimmung, die er vermittelt. Das Gefühl, neu geboren zu werden, verleitet vielfach auch dazu, sich persönlich etwas Gutes oder Besseres zu tun. Mehr Bewegung, bewusstere Ernährung: Was vielleicht als Neujahrsvorsatz während der kalten Tage auf der Strecke geblieben ist, wird jetzt in die Tat umgesetzt. Frei nach dem Motto: Lieber spät als gar nie. Und zu spät ist es im Leben für fast gar nichts. Daran sollten wir auch immer wieder einmal denken. Dieses Bewusstsein präsent zu halten, kann Schmieröl dafür sein, aus alten, verkrusteten Gewohnheiten auszubrechen. Sie werden in dieser Ausgabe höchst interessante Geschichten dazu finden. Wie wäre es zum Beispiel mit Bauchtanzen oder Almyurveda statt Ayurveda? Daneben enthält das Journal wertvolle Informationen, die Ihnen den Alltag bei verschiedenen gesundheitlichen Beschwerden erleichtern können. Das Restless-Legs-Syndrom ist so ein Thema, das viele Menschen betrifft. Wir reden aber auch über die Seele und was Kinder an Ernährung und Zuwendung brauchen, damit sie gut schlafen können. Gute Unterhaltung bei der Lektüre, wünsche ich Ihnen.

Zu spät ist es im Leben für fast gar nichts. Daran sollten wir immer denken.

marlies.mohr@vn.vol.at

Impressum Redaktion Marlies Mohr Tel. 0664 80588-385, E-Mail: marlies.mohr@vn.vol.at

Verkauf Carina Wiedl Tel. 05572 501-278, E-Mail: carina.wiedl@medienhaus.at

Beiträge, Fotos und Quellen: Marlies Mohr, Heidemarie Netzer, Roland Paulitsch, Bernd Hofmeister, forum.ernaehrungheute, Shutterstock Verleger (Eigentümer), Herausgeber, Medieninhaber und Hersteller: Eugen Russ Vorarlberger Zeitungsverlag und Druckerei Gesellschaft mbH, Herstellungs- und Verlagsort, alle 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1, Redaktion und Anzeigen: Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach

Licht in das Dunkel eines Tabuthemas zu bringen, ist das Ziel der aks-Vortragsreihe.

Von der Seele reden Psychische Erkrankungen als Thema einer Veranstaltungsreihe. EGG. Nach einmonatiger Winterpause melden sich die Sozialpsychiatrischen Dienste des aks, die Angehörigenorganisation HPE und die Betroffenenvertretung omnibus mit ihrer Veranstaltungsreihe „Von der Seele reden“ zurück. Im Impulszentrum in Egg verfolgten bisher rund 200 Interessierte den trialogischen Austausch über psychische Erkrankungen.

Wandel ist im Gange Den Anfang des zweiten Auftaktes machte Psychologin und omnibus-Vorsitzende Gaby Rudolf mit einem Vortrag über „Wunde-Wandel-Wiedererstarken“. „Mit einem derart großen Besucherandrang hatten wir nicht gerechnet“, so Erika Waldner, Stellenleiterin der Sozialpsychiatrischen Dienste in Egg über die bisherigen

Besucherzahlen. „Dieses rege Interesse zeigt, dass ein Wandel im Gange ist, was Vorurteile gegenüber psychischen Erkrankungen betrifft.“ Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, das Wissen über psychische Erkrankungen in der Bevölkerung zu fördern und Vorurteile sowie Stigmata abzubauen. Denn gerade Halbwissen und irrationale Ängste verhindern oft eine gleichberechtigte Teilhabe von betroffenen Menschen am gesellschaftlichen Leben. Austausch auf Augenhöhe Im Rahmen der Veranstaltungsreihe können sich Personen, die von einer seelischen Erkrankung betroffen sind, deren Angehörige und mit der Thematik befasste Fachleute auf Augenhöhe austauschen und ihr Wissen einbringen. Auch Experten profitieren von diesem Austausch, da die persönlichen Erfahrungen der Betroffenen dabei helfen,

die Therapie optimaler zu gestalten. Die weiteren Termine 13. MÄRZ: Arbeit und Arbeitsplatz mit Mag. (FH) Bernhard Felder, „Dafür“ Arbeitsassistenz, und Hans Geser, Dipl. Sozialarbeiter, Sozialpsychiatrische Dienste des aks 10. APRIL: Sozialpsychiatrie heute mit Thomas Struber, Bereichsleiter, Sozialpsychiatrische Dienste des aks 8. MAI: Stigma … Drehen wir uns im Kreis? Mit Sigrid Steffen, Vorsitzende der HPE Salzburg 12. JUNI: Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie mit Prof. Dr. Ullrich Meise, Universitätsklinik Innsbruck 10. JULI: Spiritualität in Psychiatrie und Psychotherapie – ein Widerspruch? mit Dr. Dipl.-Theol. Michael Tischinger, Chefarzt Adula-Klinik, Oberstdorf VERANSTALTUNGSORT: Impulszentrum Egg, Gerbe 1135, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt frei.


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EXPERTENTIPP. Prim. Univ.-Doz. Dr. Karl Lhotta, Landeskrankenhaus Feldkirch

Welt-Nierentag – Transplantationen retten Leben In Vorarlberg leben 228 Personen mit einer transplantierten Niere. „Ein Leben ohne funktionierende Nieren ist für die meisten Menschen kaum vorstellbar. In Vorarlberg müssen

LEBENSRETTEND.

44 Personen stehen derzeit auf der Warteliste. PRIM. DR. KARL LHOTTA, LKH FELDKIRCH

rund 420 Menschen mit diesem Schicksal leben und benötigen eine Nierenersatztherapie“, erklärt Prim. Univ.-Doz. Dr. Karl Lhotta, Leiter der Abteilung Nephrologie und

Dialyse am LKH Feldkirch anlässlich des Welt-Nierentages am 8. März. Diese Therapie erfolgt entweder in Form der Dialyse oder durch eine Nierentransplantation. Beste Behandlungsmethode „Die Nierentransplantation ist zweifelsohne die beste Behandlungsmethode für Patient(inn)en mit chronischem Nierenversagen. Deshalb versuchen wir, möglichst viele Patient(inn)en zur Transplantation anzumelden.“ Im vergangenen Jahr haben 17 Vorarlberger(innen) ein Nierentransplantat erhalten und gehören nun zu den knapp 230 Personen in Vorarlberg mit einer transplantierten Niere. Weitere 44 stehen derzeit auf der Warteliste. „Die Wartezeit beträgt zwischen zwei und drei Jahren“, weiß Lhotta.

Nach einer Transplantation kann in ein neues Leben gestartet werden.

„Doch leider sind viele Nierenpatient(inn)en aufgrund von schweren Begleiterkrankungen für eine Transplantation nicht geeignet. Ihnen bleibt nur die Dialyse als Alternative.“ Belastung durch Dialyse Wenn möglich, wird die Dialyse nur als Überbrückung bis zur Transplan-

tation eingesetzt, denn diese Therapieform ist mit gravierenden Einschränkungen für die Patient(inn)en verbunden. Dazu kommt die nervliche Belastung. „Bei jedem Anruf hofft der Patient auf die erlösenden Worte ‚Wir haben eine Niere für Sie‘“, weiß Prim. Lhotta aus der Praxis. Transplantationen

sind für Patient(inn)en mit Organversagen im Endstadium lebensrettend. Voraussetzung hierfür ist die Organspende. Dabei ist die rechtliche Lage in Österreich einfacher als in vielen anderen Ländern, denn hier ist grundsätzlich jeder und jede Organspender, der nicht beim Österreichischen Bundesinstitut für Gesundheit Einspruch erhebt. Prim. Lhotta kann immer wieder beobachten, wie sehr eine Nierentransplantation das Leben seiner Patient(inn)en verändern kann. „Dialyse und Transplantation sind für die Patient(inn)en Grenzerfahrungen. Nach der Transplantation haben sie ein neues Leben vor sich. Diese Momente gehören für die Patient(inn)en wohl zu den bewegendsten ihres Lebens.“

Und was kommt nach dem Babybrei? Die ersten drei Lebensjahre sind prägend für die geistige und körperliche Entwicklung. EMPFEHLUNG. Deutsche Studien zeigen, dass Säuglinge besser mit Nährstoffen versorgt sind als Kleinkinder. Während die Zusammensetzung von Anfangs- und Folgenahrung sowie Beikost für Säuglinge mittels Verordnung gesetzlich verankert ist, gab es bislang kaum Richtlinien und Empfehlungen für die Ernährung von Kleinkindern. Nun erarbeitete ein Expertenteam ein Positionspapier mit konkreten Empfehlungen für die Ernährung der 1- bis 3-Jährigen.

So essen Kleinkinder Bereits Kleinkinder zeigen ähnliche Ernährungsmuster wie Erwachsene: Von

Gemüse, Reis, Teigwaren, Kartoffeln und Vollkornprodukten bekommen die Kleinen zu wenig ab. Besser schmecken den Leckermäulern Weißbrot, Backwaren und Süßigkeiten sowie Fleisch, Wurst und Käse. Im Durchschnitt nehmen Kleinkinder dadurch doppelt so viel Eiweiß als nötig auf. Die Zufuhr an essenziellen Fettsäuren (Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren) fällt zu gering aus und der Zuckerkonsum verdoppelt sich zwischen dem ersten und dritten Lebensjahr. Bei den Mikronährstoffen gibt es Lücken vor allem bei Eisen, Folsäure und Vitamin D. Fehler mit Spätfolgen Studien haben gezeigt, dass die Entwicklung von Übergewicht durch eine erhöhte Aufnahme von tierischem Eiweiß in den ersten Lebensjahren be-

In jedem Lebensalter kommt es auf die richtige Ernährung an.

günstigt wird. Auch im Hinblick auf Eisen zeigen sich die Experten besorgt.

Besonders in Phasen von sehr schnellem Wachstum bis zum Alter von

zwei Jahren ist eine ausreichende Versorgung mit Eisen wichtig. Eine Unterversorgung im Säuglingsund Kleinkindalter kann Folgen wie eingeschränkte Merkfähigkeit im Schulalter haben. Bei der für Wachstum und Zellteilung wichtigen Folsäure werden die Empfehlungen gar nur zur Hälfte erreicht. Müdigkeit und Störungen des Blutbildes können die Folge sein. Auch sind nur zwei von zehn Kindern ausreichend mit dem Knochenvitamin D versorgt.

10 Tipps zur Verbesserung der Nährstoffzufuhr 1. Leitungswasser ist das Getränk erster Wahl. 2. Wurst- und Fleischkonsum auf maximal drei Mahlzeiten pro Woche einschränken. 3. Ein- bis zweimal wöchentlich Fisch (fettarm zubereitet) und/oder Zuchtpilze. 4. Drei Milchportionen täglich, vorzugsweise kindgerecht eiweißreduzierte und eisenangereicherte Milch. 5. Täglich folsäurereiche Gemüsesorten (z. B. Erbsen, Brokkoli, Spinat) und Vollkornprodukte. 6. Geriebene Nüsse oder Samen und Weizenkeime, z. B. ins Müsli oder in die Suppe, schließen Nährstofflücken. 7. Mindestens einmal pro Woche Hülsenfrüchte als Basis einer warmen Hauptmahlzeit. 8. Mindestens ein bis zwei Eier pro Woche, bei vegetarisch ernährten Kindern sogar mehr. 9. Zum Kochen oder für Salate Raps-, Sonnenblumen- oder Maiskeimöl verwenden. 10. Salzreiche Lebensmittel selten bzw. in bewusst kleinen Mengen genießen.


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EXPERTENTIPP: Mag. Sabine Fleisch, Psychologische und Psychotherapeutische Praxis, Klaus

Gespenster, die Kindern den Schlaf rauben Von der Bedeutung und dem Umgang mit kindlichen Ängsten. ANGST. Eine besorgte Mutter sucht Rat in der Praxis: Jeden Abend wiederholt sich mit ihrem vierjährigen Sohn dasselbe Szenario: Niklas weigert sich ins Bett zu gehen, auch wenn er augenscheinlich noch so müde ist. Er habe Angst im Dunkeln und möchte auch gar nicht schlafen, weil er sich vor Albträumen fürchte. Etwa 30 bis 50 Prozent der Zwei- bis Fünfjährigen schrecken in den ersten Nachtstunden von Zeit zu Zeit schreiend auf. Dabei werden sie gar nicht so richtig wach und beruhigen sich schnell wieder, um dann weiterzuschlafen. Dieser sogenannte Angstschreck

ist meist harmlos, wächst sich in der Mehrzahl der Fälle aus und bedarf keinerlei Intervention. Etwas ältere Kinder (3 bis 8 Jahre) dagegen leiden häufig unter Angstträumen, die meist in der zweiten Nachthälfte auftreten. Aus diesen schrecken sie weinend hoch, werden dabei auch richtig wach und finden aufgrund ihrer Angst nur schwer wieder Schlaf. Die Eltern sollten das Kind trösten und ihm das Gefühl vermitteln, dass es nicht alleine ist. Über den Traum gesprochen werden sollte aber erst am nächsten Morgen. Viele der angstauslösenden Trauminhalte stammen aus einer Überflutung an Reizen während des Tages (Fernseher), die nicht verarbeitet werden und sich nachts

Psychologin Sabine Fleisch.

„entladen“. Deshalb ist es wichtig, bereits ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen „einen Gang“ zurückzuschalten. Abendrituale wie ein kurzer Tagesrückblick darüber, was Spaß gemacht hat und was schwierig war, sind eine bewährte Möglichkeit zur Ruhe zu kommen. Eine weitere Erklärung für das Zustandekommen von Albträumen ist der Stand der geistigen

Entwicklung. Im Kindergartenalter ist eine Stufe erreicht, wo das magische Denken seinen Höhepunkt erreicht. Geister, Hexen und Zauberer werden als Teil der realen Welt gesehen. Eine weitere Ursache kann auch innerhalb des Familiensystems begründet liegen. Unzufriedenheit der Eltern auf Beziehungsebene, Eifersuchtsszenen oder eine bevorstehende Trennung, aber auch existenzielle Probleme und psychische Erkrankung eines Elternteils können sich auf der kindlichen Verhaltensebene zeigen. In diesem Falle wird das Kind der sogenannte „Symptomträger“ für einen verborgenen familiären Konflikt. Durch den Widerstand beim Zubettgehen versucht das Kind die „Kon-

trolle über die Eltern und die Situation“ aufrecht zu halten, denn jegliche Veränderung ist angstbesetzt. Fragen Sie sich also auch ganz kritisch selbst, was an dem Verhalten des Kindes vielleicht mit Ihnen bzw. dem restlichen Familiensystem zu tun haben könnte. Nächtliche Ängstlichkeit kann aber auch ein Hinweis darauf sein, dass sich das Kind aufgrund eines Mangels an Urvertrauen, sich immer wieder die Bestätigung der elterlichen Zuwendung holen muss oder auch eine Reaktion auf Überforderung (z. B. in der Schule) sein. Versuchen Sie ausreichend gemeinsame Beziehungszeit einzuplanen bzw. ein offenes Ohr für die kindlichen Sorgen zu haben.

Mach mit und werde FigurFIT Die österreichweite Sportinitiative „FigurFIT“ stützt sich auf das eigens dafür entwickelte 3-SäulenSystem und begleitet über 12 Wochen Personen, die persönliche Sport-, Gewichts- und Wohlfühlziele haben und diese erreichen möchten. Die oberste Priorität der geschulten Coaches ist es, dass die Teilnehmer z. B. ihr Wohlfühlgewicht ohne Hungerkur erzielen und es auch nachhaltig halten können. Hierzu ist es wichtig, Muskeln aufzubauen und so den Energieverbrauch im Körper zu erhöhen. „Daher bieten wir wöchentliches Kräftigungs- und Herz-Kreislauf-Training (Laufen/ Walken) an und vermitteln den Teilnehmern bewusstes Essen. Wichtiger Motivator ist die Gruppendynamik“, so die Initiatorin Veronika Hehle. Betreuung in Kleingruppen Das FigurFIT-Package (s. Infobox) hat einen Wert von 600 Euro und wird um 99 Euro pro Monat (3 Monate) angeboten. Die Betreuung in Kleingruppen durch erfah-

Informationsabend Warum FigurFIT?

Mit Spaß FigurFIT werden – diese und weitere Teilnehmer aus dem Frühling 2011 haben es geschafft. rene Trainer stützt sich auf das eigens entwickelte FigurFIT 3-Säulen-System und wird durch hochwertige Sportbekleidung und -ernährung ergänzt. Gemeinsam in Gruppen trainiert wird in Wolfurt, Bregenz, Dorn-

birn, Hohenems, Feldkirch und Egg. Am Montag, dem 19. März 2012, startet das Programm mit dem Motivationsvortrag „Mein Freund, der innere Schweinehund“. Überliste ihn und mach mit, werde ANZEIGE FigurFIT!

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Im Bann von kreisenden Bewegungen Bauchtanzen hat ganzheitliche positive Auswirkungen auf den weiblichen Körper. Er ist der Ausdruck eines Lebensgefühls. Eine Momentaufnahme des Befindens. Wild oder zaghaft. Streichend oder stampfend. Tiefgründig und berauschend. Der Bauchtanz zieht immer mehr Frauen in ihren Bann. Sie finden in den kreisenden Bewegungen von Becken, Po, Bauch und von Armen und Beinen ihr Lebensgefühl. Sie tanzen ihren Tanz, ihren Rhythmus, ihr Lebensgefühl – nach dem Motto „Tanza tuat guat“. Hildegard Winkler steht für „Tanza tuat guat“. Sie verbreitet diese Einstellung und begeistert derzeit mit ihrem gleichnamigen Bauchtanz-Kurs in Bludenz.

LEBENSGEFÜHL.

Traditionelle Kunstform Vier Frauen stehen im Kreis. „Findet euren sicheren Stand, haltet den Kontakt mit dem Boden, die Knie nicht durchstrecken“, weist die diplomierte Tanz- und Ausdruckstherapeutin zum hüftbreiten Stehen an. Orientalische Klänge erfüllen den Raum. Langsam beginnen die Kursteilnehmerinnen ihre Hüften, Pos und Becken zu kreisen. Die Hände liegen entspannt auf dem Bauch. „Das Becken ist das Zent-

rum“, erläutert Hildegard Winkler das Grundprinzip des orientalischen Tanzes. Jener Art von Tanzen, die im östlichen Kulturbereich ihren Ursprung hat. „Mit dem Klischee hüftschwingender, entblößter Damen im Glitzerkostüm hat der orientalische Tanz nichts an sich. Vielmehr stellt er eine anspruchsvolle Kunstform mit langer Tradition dar“, betont Winkler. Eine Kunstform, die aufgrund der ganzheitlichen positiven Auswirkungen auf den weiblichen Körper auch in den westlichen Breitengraden immer mehr Zuspruch findet. Gesteigertes Lebensgefühl Die Rhythmen der orientalischen Flöten und Trommeln werden schneller; die Tänze der vier

Ein geschützter Rahmen gewährt Respekt und gibt Vertrauen. HILDEGARD WINKLER

Frauen intensiver, der Klang der Münzen an den Bauchtanzgürteln wirkt erfüllender. Die Arme und Hände beginnen Kreise zu ziehen – abgehoben von den Bewegungen des Beckens. „Ein wesentliches Kennzeichen des orientalischen Tanzes sind die

Ein Schleier unterstreicht die fließenden Bewegungen.

Der Kreis steht im Mittelpunkt des orientalischen Tanzes.

isolierten Bewegungen der einzelnen Körperteile“, erläutert die Tanztherapeutin und spricht dabei vom positiven Einfluss auf das Kognitionsund Koordinationsvermögen im Alltag. Gestärkt wird zudem die Beweglichkeit von Körper und Geist. „Die Tänzerinnen lernen neue Qualitäten der Wahrnehmung. Im intensiven Tanz können sie ihre eingeschriebene Lebensgeschichte erleben und diese besser verstehen“, beschreibt Winkler die Zugewinne durch die harmonischen Bewegungen. „Auch und insbesondere“, betont die versierte Ausdruckstherapeutin, „wird das Gefühl für die eigenen Bedürfnisse und Wünsche gestärkt, wacher und klarer.“ Geschützter Rahmen Wichtig ist ein geschützter Rahmen. Denn im Tanz sollen die Kursteilnehmerinnen vor allem auch das „sich Öffnen“ lernen und verstehen. „Aus diesen individuellen Situationen und Bedürfnissen“, so Winkler, „entsteht bei jeder Frau ihr eigener Tanz. Bei manchen ein

FOTOS: HP

zaghafter, in sich gerichteter, bei anderen ein temperamentvoller, ausdrucksstarker.“ Gerade diese Art zu tanzen und zu improvisieren, fasziniert die Teilnehmerinnen. Roswitha Neyer beispielsweise entdeckte diesen durch ihre Rückenschmerzen. „Die weichen, fließenden und wiegenden Bewegungen taten und tun mir gut“, erzählt die 53-Jährige. „Ich horche in mich hinein und spüre, was ich will und ich mir zumuten kann.“ Seit 15 Jahren. Erst kürzlich fand hingegen Silvia Comploj zu den Vorzügen des orientalischen Tanzes. Vergangenen Herbst besuchte die 67-Jährige ihren

ersten Kurs und entdeckte dabei ihre Alternative, ihre Möglichkeit der Bewegung und der Meditation. „Der Bauchtanz bietet mir beides gleichzeitig. Mein Selbstbewusstsein als Frau ist heute ein anderes“, schwärmt die Bludenzerin.

Der Gürtel verleiht den Bewegungen auch Individualität.

Hildegard Winkler steht für Tanzen als Therapie.

Äußeres im Hintergrund Das gesteigerte Körpergefühl, das sich ohne akrobatische Übungen einstellt, schätzen die Tänzerinnen besonders. Äußerlichkeiten wie Figur und Alter treten in den Hintergrund. Sie tanzen ihren Tanz. Weitere Infos unter www.tanztherapie-vorarlberg.at


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Sagen Sie Zigaretten „Adieu“ In nur fünf Stunden zum Nichtraucher – wie soll das gehen? Ganz einfach! Jeder kennt doch jemanden, der von einer Minute auf die andere mit dem Rauchen aufgehört hat und nicht wieder angefangen hat. Der Punkt ist nur, dass kaum einer erklären kann, wie er das gemacht hat. Dazu brauchen wir die fünf Stunden. Das eigentliche „Aufhören“ dauert am Ende des Seminars keine fünf Minuten. Was genau passiert in diesen fünf Stunden? Die fünf Stunden sind eigentlich jeweils 50 Minuten Seminarvortrag mit anschließend 10 Minuten Rauchpause, wo man entspannt drinsitzt und jede Menge Informationen bekommt. Dabei geht es nicht darum, dass rauchen krank macht etc. Raucher wissen selbst, dass rauchen nicht gesund ist, viel kostet, lästig ist. Es geht im Seminar um andere Dinge: Warum rauchen wir? Wie entsteht das Gefühl,

In Ihren Seminaren wird geraucht? Ja. Vor allem, weil Raucher sich sonst

Wie hoch ist die Erfolgsquote des Nichtraucher-Seminars? Wir haben das von der Charité, der Uni-Klinik in Berlin, erheben lassen. In Deutschland lag die Erfolgsquote nach zwei Jahren bei rund 60 Prozent, ein sehr hoher Wert im internationalen Vergleich, angesichts von über 15.000 Seminarteilnehmern in Deutschland, der Schweiz und in Österreich. Dass jemand nach dem Seminar weiterraucht, habe ich noch nie erlebt. Aber es gibt schon einige, die später wieder anfangen. Oft sind es Ereignisse im Leben, wo man sich „Halt“ von der Zigarette verspricht.

Der Arzt und TV-Coach Dr. Stefan Frädrich mit Günter, dem inneren Schweinehund, den man in seinen Seminaren zu motivieren lernt.

Wenn’s so einfach geht, müsste es ja jede(r) schaffen? Genau! Es ist dabei auch völlig egal, wie lange Sie schon rauchen und wie viel Sie rauchen. Die Menschen kommen oft mit Befürchtungen oder zumindest einer gehörigen Portion Skepsis zu mir ins Nichtraucher-Seminar. Nach zehn Minuten merke ich dann, wie eine Last von den TeilnehANZEIGE mern abfällt.

ich brauche eine Zigarette? Was macht das Nikotin mit unseren Nerven? Und dann natürlich darum, wie höre ich auf – ohne dass ich Entzugserscheinungen spüre oder dick werde.

schwer tun, gedanklich beim Seminar zu bleiben, wenn sie ständig an die nächste Zigarette denken müssen. Das Aufhören findet dann zum Schluss statt.

Nichtraucher in 5 Stunden! Das Erfolgsseminar mit Dr. Stefan Frädrich am 31. März in Götzis Es klingt wie ein Märchen und wurde doch schon tausen tausende Male Realität: In fünf Stu Stunden zum Nichtraucher. Am 31. März 2012 ab 13 Uhr haben die Vorarlberger dieses Jahr wieder diese Chance, denn Dr. med. Stefan Frädrich gasttiert mit Erfolgssemiseinem Erfol nar in der Kulturbühne Am Ambach in Götzis. Na Nach fünf Seminart Seminarteilen à 50 Minuten Minu (mit je zehn Minuten M

Rauchpause) rauchen Sie Ihre letzte Zigarette.

So einfach geht‘s Warum sollte es schwer sein, mit dem Rauchen aufzuhören? Kennen Sie nicht auch Ex-Raucher, die von einem Tag auf den anderen mit dem Rauchen aufgehört haben? Auf die Seminarteilnehmer warten weder Schockbilder noch besserwisserische Belehrungen. Mit Frädrich hören Sie ganz selbstverständlich zu rauchen auf. Ohne Hilfsmittel, ohne Gewichtszunahme, ohne Depressionen. So können auch Sie es schaffen!

Infos: Tel. 0512/561740 Infos

Mit Dr. Stefan Frädrich werden auch Sie zum Nichtraucher!

Alle Informationen zum SeminarInhalt sowie zur Anmeldung erhalten Sie unter Telefon 0512/56 17 40 bzw. unter nichtraucher-in-5-stunden.at. VN-Abonnenten können um € 20,– günstiger teilnehmen. Geben Sie bei der Anmeldung einfach Ihre VNAbonummer an!

Fax 0512/561741 Ja, reservieren Sie mir ........ Plätze für 31. 03. 2012, 13 – 18 Uhr in der Kulturbühne Ambach in Götzis. Preis: € 229,–/209,–* inkl. MwSt. ab 2 Personen: € 209,–/189,–* p.Pers ab 4 Personen: € 189,–/169,–* p.Pers ab 6 Personen: € 169,–/149,–* p.Pers

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Wie wird man in fünf Stunden zum Nichtraucher? Arzt und TV-Coach Dr. Stefan Frädrich im Interview.

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Datum/Unterschrift

nichtraucher-in-5-stunden.at


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Fitness und Spaß für Mamis und Papis

Buchtipp Heilkraft aus der Natur:

„Das große Buch der 1000 Kräuter“ Naturapotheke. Ob heilkräftige Aloe oder aromatischer Zimt: In „Das große Buch der 1000 Kräuter“ werden alle wichtigen Heilkräuter und Gewürzpflanzen dieser Welt vorgestellt und genau charakterisiert. Mit dem Trend zu sanften und natürlichen Therapieformen erleben auch die pflanzlichen Heilmittel derzeit eine Renaissance. Heilpflanzen sollen primär die Selbstheilungskräfte aktivieren und den Körper bei der Bewältigung von Krankheiten unterstützen. Das 350 Seiten starke Nachschlagewerk mit detailgetreuen Farbillustrationen gibt Auskunft über Herkunft, Größe und gebräuchliche Namen jeder Pflanze. Zudem wird auf die charakteristischen Kennzeichen der einzelnen Kräuter eingegangen, um das Bestimmen zu erleichtern. Abgerundet wird das Handbuch durch genaue Informationen zu Wirkung und Anwendungsmöglichkeiten der unterschiedlichen Heilpflanzen. „Das große Buch der 1000 Kräuter“, Weltbild, 9,99 Euro

Verdauung: Ein träger Darm belastet auch die Blase Die Diagnose „Belastungsinkontinenz“ trifft vorwiegend Frauen. Sport macht in der Gruppe einfach mehr Spaß! Das fit + gesund in Hohenems, ist die Top - Adresse in Vorarlberg für Mütter und Väter die mehr wollen. Ob sie nach der Schwangerschaft wieder in Form kommen wollen oder einfach nur Fit + Gesund sein möchten, im fit + gesund in Hohenems sind sie richtig. Auf sie wartet ein großzügiger Kinderhort mit qualifizierter Betreuung, viel Spiel und Spaß für ihre Kinder.

Foto: Kutzer

Und für Mamis aber auch Papis wartet Spaß, Bewegung sowie spezielle Vergünstigungen wenn sie ihr Kind mit ins fit + gesund bringen. Kommen sie vorbei und bringen sie ihren Nachwuchs mit oder informieren sie sich unter: www. fitundgesund.cc Der Kinderhort steht ihnen von Montag bis Freitag von 8.45 Uhr bis 12 Uhr zur Verfügung. ANZEIGE

SCHWÄCHE. Nach

Geburten oder in den Wechseljahren wird ihr Beckenboden naturgemäß schwächer. Gezieltes, vor allem regelmäßiges Beckenbodentraining kann diese Schwäche in den meisten Fällen schnell und zuverlässig wieder beheben. Auch extremes Übergewicht, mit dem zunehmend jüngere Frauen nach der Geburt kämpfen, schwächt den Beckenboden über Gebühr. Wer es schafft, sein Gewicht auf Normalmaß zu reduzieren, behebt dabei oft auch gleich sein Kontinenzproblem. Nun ist abnehmen leichter gesagt als getan. Oft muss die Betroffene ihre Ernährungsgewohnheiten radikal umstellen – wobei die Aussicht, die Blase wieder zu

beherrschen, für viele eine ausreichend starke Motivation ist. Wichtig beim Abnehmen ist die geregelte Verdauung. Wer schlecht isst, sich vielleicht in der Kantine jeden Tag nur einseitig ernährt, bekommt fast immer auch Probleme mit der Verdauung. Meist neigen Frauen dann zu Verstopfung. Ein voller Darm drückt aber auf die Blase, was wiederum Blasenschwäche auslösen oder verstärken kann. In den Griff bekommt das nur, wer sich gesund ernährt und ausreichend bewegt. Dabei ist noch etwas wichtig: Bei jeder Art von Diät oder Ernährung unbedingt ausreichend trinken. Gerade wer an Blasenschwäche leidet, neigt dazu, das Trinken einzuschränken. Das ist falsch, denn wer zu wenig trinkt, spült auch die Blase nicht ausreichend. Die reagiert dann anfälliger auf Keime und Krankheiten.

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Nutzen Sie unser spezielles Mami + Papi Vorteilsangebot. Info‘s unter www.fitundgesund.cc oder 05576 42183. Genügend Flüssigkeit ist für den Organismus mit und ohne Beschwerden existenziell.


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Heilende Wüstenpflanze

Jubiläumsgeschenk

Elmar Moosbrugger (Mitte) aus Lustenau war der 1000ste Patient, der in der Bandscheiben-Klinik in Telfs behandelt wurde. Aus diesem Anlass erhielt er die Honorarnote in Form eines Gutscheins erlassen. Dr. Mair und sein Team freuten sich, dass wieder einem Patienten mit Rückenschmerzen erfolgreich geholfen werden konnte.

Gut für Rücken und Nacken Mehrere internationale Studien belegten die positive Wirkung der Pflanze bei Schmerzen und Entzündungen im Bewegungsapparat. Außerdem ist die Teufelskralle für ihre Verträglichkeit bekannt und kann daher über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Menschen mit chronischen Rückenschmerzen brauchen unter Umständen weniger künstliche Schmerzmittel, wenn sie zusätzlich die pflanzlichen Extrakte einnehmen. Das schont vor allem den Magen.

FOTO: APOMEDICA

In der Steppenregion der Wüste Kalahari in Südafrika wächst die Teufelskralle. Eine Heilpflanze, die seit Jahrhunderten bei den Naturvölkern aufgrund ihrer schmerzstillenden und entzündungshemmenden Wirkung bei Verspannungen, Rückenschmerzen und rheumatischen Beschwerden bekannt ist. Auf der Suche nach einem auf pflanzlicher Basis basierenden Schmerzmittel bei Muskel- und Gelenksbeschwerden stießen Wissenschaftler auf diese Heilpflanze. Für die Herstellung werden ausschließlich die Speicherwurzeln der Teufelskralle verwendet, die in rund anderthalb Meter Tiefe gedeihen. Über die holzähnlichen Früchte, die sich mit kleinen Widerhaken an vorbeistreifende Gegenstände oder Lebewesen krallen, verbreitet sich die Teufelskralle – deshalb auch der exotische Name.

WIRKUNG.

Die Teufelskralle ...

Operation bei Kreuzbandriss? Am vorderen Kreuzband verletzen sich in Österreich 30.000 bis 40.000 Menschen pro Jahr. Aber genau das Kreuzband ist für das Kniegelenk ein wichtiges stabilisierendes Band. Zu den meisten Verletzungen dieses wesentlichen Stabilisators kommt es durch ein Verdrehen des Knies beim Skifahren. Nach einer solchen Verletzung stellt sich die Frage, ob das gerissene Band operativ wiederhergestellt werden soll oder nicht. Meine ausführliche Beschäftigung mit diesem Thema im Zuge des

Angelika Kehrer MSc Physiotherapeutin

Mein Tipp: Bleiben Sie in Bewegung! Und wenn Sie es noch nicht sind: Ihr(e) Physiotherapeut(in) unterstützt Sie in Ihren Bemühungen!

Ob OP oder nicht – die Nachbehandlung erfolgt in der Physiotherapie. physiotherapeutischen Masterstudiums lässt darauf schließen, dass dies eine sehr individuelle Entscheidung ist. Während sportlich aktive Menschen häufiger mit einer Kreuzbandplastik versorgt werden, kann bei weniger aktiven Menschen ein konservatives Abwarten mit eventueller späterer Operation das Mittel der Wahl sein. Die Knieinstabilität, die bei der Verletzung des Kreuzbandes entsteht, muss mit einem zielgerichteten Muskeltraining oder durch eine operative Wiederherstellung beho-

ben werden. Nur so kann eine Arthrose im Kniegelenk verzögert werden, die sowohl in operierten als auch in nichtoperierten Kniegelenken fortschreitet. Studien zeigen jedoch, dass die Zahl der Meniskusschäden in operierten Kniegelenken geringer ist. Daher ist eine Operation zum Schutz und Erhalt des Meniskus durchaus sinnvoll. Individueller Behandlungsplan Nachdem ein Arzt den Patienten über die beste Lösung in seinem speziellen Fall ausführlich berät,

ist für die Nachbehandlung von operierten sowie nichtoperierten Kniegelenken der/die Physiotherapeut(in) zuständig. Nach der Befundaufnahme beschließt der/ die Physiotherapeut(in) einen individuellen Behandlungsplan, der aus Kraft-, Koordinations- und Ausdauertraining besteht. Ihr Therapeut trägt dafür Sorge, dass das Knie die Beweglichkeit wiedererlangt und die Muskulatur wieder intensitäts- und zeitgerichtet eingesetzt werden kann. Die Wiedererlangung der vollen Sportfunktion ist mit 9 bis 12 Monaten zu beziffern. Die Wichtigkeit der physiotherapeutischen Nachbehandlung ist umso höher, wenn Folgeschäden und damit einhergehende unnötige Kosten für die Versicherungen eingedämmt werden und der Patient in seinem individuellen Rahmen in Bewegung ANZEIGE bleiben kann.


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Wenn die Beine nicht zur Ruhe kommen Der krankhafte Drang nach Bewegung beeinträchtigt die Lebensqualität. Hilfe ist wichtig. Es kribbelt, sticht, kratzt, klopft, spannt und krampft sogar. Die Beine wollen keine Ruhe finden. Sie wollen bewegt, gedehnt, gekühlt und gerieben werden. Meist dann, wenn der restliche Körper bereits zur Ruhe gekommen ist und entspannen will – im Bett kurz vor dem Einschlafen oder wenn man schon geschlafen hat. Die Ursache hat einen Namen: Sie nennt sich Restless-Legs-Syndrom (kurz RLS). Ein Krankheitsbild, das unzählige Menschen in Beinen, Füßen – selten auch in Armen und Händen – plagt. Meist nehmen die Betroffenen ihre Missempfindungen als gegeben hin, kontaktieren einen Arzt erst dann, wenn die Unruhe zum Leiden wird. „Dabei handelt es sich um ein häufiges Problem“, weiß Dr. Gerhard Thurnher, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie mit Praxis in Dornbirn. Das Restless legs-Syndrom kann Jung und Alt gleichermaßen treffen. „Mit zunehmendem Alter“, ergänzt der Neurologe „kann das Restless-Legs-Syndrom vermehrt auftreten“.

RUHELOS.

Drang nach Bewegung Ein hektischer Tag ging

Kühlende Fußbäder oder Massagen helfen, das RLS kurzzeitig zu lindern.

Speziell im Bett, kurz vor dem Einschlafen, steigt die Unruhe in Füße und Beine.

dem Ende zu. Rund um die Uhr war Sabine Wittwer auf den Beinen. Keine Ruhepausen waren der 44-Jährigen vergönnt gewesen. Erst am Abend fand sie Entspannung – auf der Couch liegend, die Beine hochgelagert. Doch genau diese wollten wieder einmal keine Ruhe finden. Ständig hatten die Füße das Bedürfnis sich zu bewegen. Heiß fühlten sie sich an. Wieder aufstehen, die geplagten Füße mit kaltem Wasser abduschen – das brachte Sabine Wittwer Linderung. Nur kurzzeitig. Just vor dem Einschlafen verspürte sie abermals den Drang nach Bewegung, nach Etwas, das ihren unruhigen Füßen Einhalt gebieten könnte. Unterschiedliche Formen „Form, Häufigkeit und Intensität beim RestlessLegs-Syndrom können sehr variieren“, berichtet Dr. Gerhard Thurnher und ergänzt: „Manche plagt die Unruhe täglich, manche verspüren sie nur zeitund schubweise.“ Die Symptome beschreibt er mit dem unaufhörlichen Drang sich zu bewegen, mit Ziehen, Spannen, Kribbeln bis hin zu Krämpfen. „Diese Beschwerden treten speziell in Phasen der

Form, Häufigkeit und Intensität der Symptome können variieren. DR. GERHARD THURNHER

Ruhe und Entspannung auf“, erläutert der Neurologe jenes Missempfinden, das lästige Ein- und Durchschlafstörungen hervorrufen und bei andauernden Schmerzzuständen zu Erschöpfung, und sogar zu Depressionen führen kann.

Medikamentöse Therapie Bei den Ursachen werden zwei Formen unterschieden. So kann das Restless legs-Syndrom sekundär – als Begleiterscheinung bestehender Grundkrankheiten wie etwa Nierenleiden, Diabetes, aber auch bei Vitamin- oder Eisenmangel – auftreten. Werden diese erkannt und erfolgreich therapiert, können die Beschwerden verschwinden. „Bei der primären oder idiopathischen Form hingegen sind die Ursachen nicht klar, nicht fassbar“, so Thurn-

her. Gegenstrategien wie kühlende Bäder und Massagen, eisenhaltige und vitaminreiche Lebensmittel oder bestimmte Verhaltensformen, z. B. regelmäßige Bewegung, Vermeidung von Stress oder ein kontinuierlicher Schlafrhythmus können helfen. Oftmals jedoch kann nur die Einnahme bestimmter Medikamentengruppen die Beschwerden langfristig und effektiv lindern. „Wichtig ist, nicht zu zögern und den Hintergrund für die Unruhe durch den Arzt abklären zu lassen“, betont der Neurologe. Das hat sich jetzt auch Sabine Wittwer vorgenommen. Sie will endlich zur Ruhe kommen.

Stichwort

Eisen- bzw. Vitaminmangel kann mit ein Grund für das RLS sein – entsprechende Kost kann helfen. FOTOS: HP

Das Restless-Legs-Syndrom ist keine Erscheinung der heutigen Zeit. Es wurde bereits in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts vom britischen Arzt Thomas Willis beschrieben. Auch im 19. Jahrhundert ging man der neurologischen Erkrankung mit Gefühlsstörungen und Bewegungsdrang auf den Grund und der deutsche Arzt Theodor Wittmaack benannte das Symptom der unruhigen Beine als „Anexietas tibiarum“. Seinen heutigen Namen erhielt das Restless-Legs-Syndrom im Jahr 1945 vom schwedischen Neurologen Karl Ekbom.


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Das Heilende im Wasser Heilwasser soll Beschwerden und Krankheiten vorbeugen oder lindern und generell das Wohlbefinden steigern. NUTZEN. Wer dabei an esoterischen Hokuspokus denkt, liegt falsch. Denn als Heilwasser darf nur natürliches Wasser bezeichnet werden, das nachweislich therapeutischen Nutzen besitzt. Heilwasser – ein Functional Food mit langer Tradition. Heilwasser entspringt genauso wie Mineralwasser aus unterirdischen Wasserreservoirs. Durch Niederschlagswasser entstanden, wird es durch viele Gesteinsschichten gefiltert und gleichzeitig mit anorganischen Elementen – Mineralstoffen und Spurenelementen – angereichert. Die Inhaltsstoffe des Wassers und damit der individuelle Charakter hängen vom Umgebungsgestein ab. So führt das Sickern durch Kalkgestein zur Anreicherung mit Hydrogenkarbonat. Mineralisches Gestein lässt das Wasser dagegen mehr an Kalzium, Natrium und Magnesium aufnehmen.

Seit jeher geschätzt Ein kurzer Blick in die Vergangenheit: Schon in der Bronzezeit war die Wirkung von Heilwasser bekannt. Damals halfen

Tinkturen aus Heilwasser und Wickel, um Gicht und Hautentzündungen zu lindern. Zu Zeiten des Römischen Reiches verschrieben Ärzte ihren Patienten das heilende Wasser als Wannenbad zur Entspannung von Körper und Geist. Dass sich die Inhaltsstoffe des Heilwassers positiv auf Schmerzen des Bewegungsapparates, entzündliche Hautstellen und Verstimmungen innerer Organe auswirken können, wurde über Jahrhunderte hinweg schriftlich festgehalten. Heute sind Heilwässer vollständig untersucht und die ausgelobten Wirkungen wissenschaftlich belegt. Wasserdichter Nachweis Im Gegensatz zu Deutschland, wo Heilwässer als Arzneimittel gelten, werden sie in Österreich als Lebensmittel zugelassen und im Handel verkauft. Bis ein Wasser aus einer speziellen Quelle als Heilwasser anerkannt wird, ist es jedoch ein langer Weg: Die therapeutische Wirksamkeit muss wissenschaftlich anhand von Humanstudien nachgewiesen werden. Potenzial von Heilwasser Heilwasser mit einem hohen Hydrogenkarbonatgehalt (> 1300 mg pro Liter) • wirkt auf den Magen und Darm, indem es

Wo Heilwasser vorkommt, darf es auch privat abgefüllt werden.

Wasser gilt auch unter Experten immer noch als der beste und gesündeste Durstlöscher.

überschüssige Magensäure bindet und die Magenentleerung fördert. So kann es bei Sodbrennen und Reizmagen helfen • erhöht den pH-Wert des Harns und hemmt so die Bildung von Harnsäuresteinen und die Ablagerung von Harnsäurekristallen in den Gelenken. Der Entstehung von Gicht wird dadurch vorgebeugt. GEGENANZEIGEN: Bei schweren Magen-Darm-Erkrankungen, Neigung zu Infektsteinbildung und bei Harnwegsinfekten mit E. coli Bakterien sollte unbedingt auf den Konsum von hydrogenkarbonatreichen Heilwässern verzichtet werden. Das Heilwasser kann auch die Aufnahme und Ausscheidung von Medikamenten negativ beeinflussen. Kalziumreiches Heilwasser (> 250 mg pro Liter) • hilft dabei, ausreichend Kalzium aufzunehmen, • unterstützt die Behandlung bei bestehender Osteoporose. GEGENANZEIGE: Wer zur Bildung von kalzium-kohlesäurehaltigen Harnsteinen neigt, sollte auf kalziumreiches Heilwasser verzichten. TIPP: Mit einem Glas kalziumreichen Heilwasser, 250 ml Vollmilch, 200 g Spinat und einem 100 g Stück Camembert erreicht man beispielsweise den

Tagesbedarf von 1000 mg an Kalzium. Heilwasser mit einem hohen Magnesiumanteil (> 100 mg pro Liter) • eignet sich, in Kombination mit magnesiumreicher Ernährung, um die empfohlene Tagesmenge an Magnesium zu erreichen. • hilft den erhöhten Magnesiumbedarf während des Wachstums, in der Schwangerschaft und während der Stillperiode zu decken. • reguliert die Reizübertragung bei der Muskelkontraktion und beugt Muskelkrämpfen und Muskelkater vor. TIPPS: Ein Glas Heilwasser und jeweils eine Handvoll Linsen und Mandeln liefern genügend Magnesium, um die empfohlene Menge (300–350 mg/d) zu erreichen. Aufgrund des hohen Mineralstoffgehaltes eignen sich Heilwässer auch als Durstlöscher für Sportler, um dem Körper verlorengegangene Elektrolyte rückzuführen. Wasser mit hohem Fluoridgehalt (> 1 mg pro Liter) • unterstützt die tägliche Fluoridversorgung. • hemmt das Wachstum von milchsäureproduzierenden Bakterien und beugt damit der Bildung von Plaque und Zahnkaries vor. TIPPS: Zwei Gläser fluo-

ridreiches Heilwasser, zusätzlich 200 g Ölsardinen und ein Viertelliter Schwarztee decken z. B. den Tagesbedarf von 3 bis 3,8 mg an Fluorid. Reich an Fluorid sind außerdem noch Meerestiere und Innereien. Zudem ist es ratsam, fluoridreiche Zahncreme zu verwenden. GEGENANZEIGE: Eine andauernde Überdosierung von Fluorid kann zur Zahnfluorose (Flecken am Zahnschmelz) führen. Richtig trinken Da die Mineralstoffe im Wasser in gelöster Form vorliegen, können sie effizient vom Körper aufgenommen werden. Kalzium aus Wasser ist ebenso verfügbar wie aus Milch. Bei der Trinkmenge von Heilwässern kommt es auf die Art der Beschwerden und das Anwendungsgebiet an, also ob man es zur Verdauungsförderung, gegen Harnwegsinfekte oder Mineralstoffmangel trinkt. Möglich ist sowohl eine kurmäßige Anwendung über vier bis sechs Wochen jeweils einen Liter am Tag oder eine dauerhafte Zufuhr. Hinweise zur Trinkmenge sowie zur Verteilung über den Tag und eventuelle Gegenanzeigen sind auf dem Flaschenetikett zu finden. Da Heilwässer einen hohen Gesamtmineralstoffgehalt besitzen, sind sie nicht für die Zubereitung von Babynahrung geeignet.


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Meerrettich oder Senf vorkommt.

KRÄUTERTIPP: Smoothies mit Kraut & Co.

Wintergemüse aus dem Glas Auch jetzt hält die Natur wahre Vitaminbomben bereit. Wintergemüse wie Karotten, Kraut und Kohl strotzen nur so vor Vitalstoffen und sind zudem lange haltbar. Wer keine Zeit zum Kochen oder sich bisher noch nicht an rohes Kraut herangewagt hat, findet hier drei tolle SmoothieRezepte, die den Organismus mit einem Glas all die essenziellen Nährstoffe zuführt, die wir jetzt so dringend brauchen. Denn Kohl und Kraut kommen jetzt in den Mixer.

ALTERNATIVEN.

SauerkrautSmoothie

(Rezept für 2 bis 3 Personen)

tes Nussöl hinzufügen. Zuerst auf kleiner Stufe, dann auf der höchsten Stufe etwa 2 bis 3 Minuten mixen. Wasser zum Verdünnen nach eigenem Geschmack einrühren. Variationen: Einige Haselnüsse, Walnüsse oder Mandeln mitmixen · zum Apfel auch noch 1 Banane geben · hervorragend schmecken auch frische Weintrauben oder (gut gewaschene) frische Feigen. Gut für Sie: Vitamin C-Quelle vom Feinsten · enthält 2 Prozent Eiweiß · viel blutbildende Folsäure · Vitamin B12: ist normalerweise in Gemüse kaum enthalten · weitere B-Vitamine · viele sekundäre Pflanzenstoffe, die den Heilwert des Kohls ausmachen · viel Blutgerinnungsvitamin K · viel Eisen, Jod und Mangan. Tipp: Sauerkraut soll zart hellgelb bis beige aussehen.

KarottenSmoothie Das sauer vergorene Kraut regeneriert den Darm und ist das klassische Naturmittel zur Entgiftung und Reinigung der Verdauungswege. Die Milchsäure tötet schädliche Bakterien, Pfarrer Kneipp nannte es den „Besen“ für Magen, Nerven und Blut. Zutaten und Zubereitung: 250 g mildes Sauerkraut in den Mixer füllen. Nicht waschen, denn dabei gehen Mineralstoffe und Vitamine verloren. 2 Äpfel waschen, mitsamt dem Kerngehäuse in grobe Schnitze teilen und dazu geben. Einige Weintrauben und 1 TL kalt gepress-

(Rezept für 1 bis 2 Personen)

Karotten heißen in Amerika: Krebsbekämpfer. Tatsächlich sind die enthaltenen Karotinoide Schutzstoffe gegen Krebs, die effektiv arbeiten. Wenn eine menschliche

Auch aus Gemüse lassen sich vitaminreiche Säfte zubereiten.

Zelle bereits geschädigt ist, helfen sie bei der Reparatur. 1 Karotte/Tag halbiert bei Rauchern das Risiko für Lungenkrebs. Zutaten und Zubereitung: 200 g frische Möhren waschen, in grobe Stücke schneiden und in den Mixer geben. Frisches Karottengrün von 1 Möhre waschen und ebenfalls in den Mixer geben. 1 Apfel mitsamt dem Kerngehäuse waschen, zerkleinern und dazu tun. 1 EL kalt gepresstes Pflanzenöl in den Mixer gießen. 1 TL Zucker oder Honig beimengen. 100 ml Wasser eingießen. Zuerst auf kleiner Stufe, dann auf der höchsten Stufe etwa 2 bis 3 Minuten mixen. Wasser zum Verdünnen nach eigenem Geschmack. Variationen 1 Bund frischen Kerbel beifügen, wenn das Karottengrün fehlt · auch Korianderblättchen, 1 Stängel Basilikum, 1 Hand voll Minze oder ½ Bund Petersilie schmecken gut. ½ Becher Sahne verfeinert zusätzlich und macht das Smoothie bekömmlicher. Wenn man Sahne verwendet, kann die Ölzugabe entfallen. Gut für Sie: Alpha- und Beta-Karotin für einen ganzen Tag · einige B-Vitamine · viel ätherisches Öl · Folsäure · Flavonoide · Vitamin E, D und K · viel Pektin. Tipp: Je kleiner zerteilt die Karotte ist, desto einfacher hat es unser Körper, daraus Beta-Karotine (Vorstufe zum Vitamin

A) aufzunehmen. Auch gekochte Karotten sind wertvolle Nährstoffspender, die heilenden Eigenschaften sind aber nur in der Rohkost vorhanden. Karotten sind durch den hohen Pektingehalt Schonkost für Magen und Darm. Diese Pektine senken auch den Cholesterinspiegel. Ohne Fett sind Karotten aber nur halb so gesund.

RotkrautSmoothie

(Rezept für 1 bis 2 Personen)

Regelmäßiger Verzehr von Kohl (Kraut) in allen Varianten führt zum „Anti-Ulcus-Faktor“. Das bedeutet, Magen- und Darmgeschwüre werden verhindert oder sogar geheilt. Das funktioniert aber nur dann, wenn das Kraut roh gegessen wird. Rotkraut harmoniert hervorragend mit Ananas und Walnüssen oder Mandeln. Ein besonders gesunder sekundärer Pflanzenstoff ist das Glucosinolat, das außer im Kohl nur noch in

Zutaten und Zubereitung: Rotkrautblätter (etwa 100 g) waschen und grob zerteilt in den Mixer geben. ½ Endiviensalat (etwa 100 g) waschen und grob zerkleinert beifügen. ½ geschälte Orange, in Stücke zerteilt, dazu geben. ½ Becher Sahne eingießen. Als Würze 1 TL Honig und 1 TL frischer Meerrettich. Zuerst auf kleiner Stufe, dann auf der höchsten Stufe etwa 2 bis 3 Minuten mixen. Wasser zum Verdünnen nach eigenem Geschmack. Variationen Statt Orange 1 Apfel verwenden, auch Erdbeeren oder Johannisbeeren schmecken gut · Endivien durch andere Salatsorten ersetzen · ½ Zitrone beifügen, dann mehr Honig verwenden · Meerrettich weglassen und Kapuzinerkresseblätter, Gartenkresse, Radieschen- oder Kressesprossen verwenden. Auch Petersilie ist möglich · statt Schlagsahne Joghurt oder Milch nehmen, dann aber einige Tropfen kalt gepresstes Öl einmengen. Hinweise Die äußeren Hüllblätter entsorgen, sie enthalten vielleicht Umweltschadstoffe und sind außerdem ziemlich hart. Die Farbstoffe des Rotkohls hinterlassen Spuren auf Händen und Schneidbrettern aus Holz, Zitronensaft kann dies verhindern. Gut für Sie: große Mengen Anthocyane (Farbstoffe), wie sie auch in blauen Beeren vorkommen · viel Vitamin C · Vitamine der B-Gruppe · Vorstufen zu Vitamin A, so viel, dass es für den ganzen Tag reicht · viel Eisen · Vitamine K und E.

Buchtipp Gemüse- & Kräuter-Smoothies von Siegrid Hirsch ISBN:

978-3-902540-92-8

Erschienen: November 2009 Format:

22 x 17 cm, 112 Seiten


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Wenn der Schuh drückt & schmerzt Kleine Schnitte – große Wirkung: Neue minimalinvasive Operation bringt beste Ergebnisse bei Zehenfehlstellungen (Hallux valgus). Durch die Fehlstellung der Großzehe nach außen kommt es zu einer Vorwölbung des Mittelfußköpfchens, das damit vollständig dem Schuhdruck ausgeliefert ist. Die Haut über dem Mittelfußköpfchen bekommt eine höhere Belastung („wenn der Schuh drückt“) und es kann zu Entzündungen der Haut sowie zu Rötungen, Schwellungen und Überwärmungen kommen. Dies ist dadurch bedingt, dass am Mittelfußköpfchen unter der Haut ein Schleimbeutel sitzt, der sich bei entsprechendem Schuhwerk sowie bei Reibung entzünden kann. Zusätzlich kommt es durch die Fehlstellung der Großzehe zu einer Verschiebung der übrigen Zehen nach außen, die dann langfristig ebenfalls in einer Fehlstellung verbleiben. Dadurch kommt es zu einer Störung des natürlichen Gangbildes und zu Schmerzen beim Gehen. Operative Möglichkeiten Durch die falsche Belastung und Fehlstellung im Bereich des Vor-

Normaler Halluxschuh – dieser musste bisher 6 Wochen nach der OP getragen werden. Durch modernste OP-Techniken kann sofort nach der OP der angenehme und kosmetisch schönere „Ballerina“ nur mehr für 3 Wochen getragen Fotos: Praxis Dr. Leidolf werden.

Die Operation wird über drei kleine Hautstiche durchgeführt. fußes kommt es vermehrt zu Hühneraugen sowie zu Schwielenbildung und in der Folge zumeist zu einer Arthrose des Großzehengrundgelenkes, die wie jede Arthrose zu Schmerzen, Entzündungen und Bewegungseinschränkungen führen kann. Die Abweichung der Zehe nach außen und damit die Verlagerung bzw. Krallenbildung der benachbarten Zehen sind auch kosmetisch unschön und stellen neben den Schmerzen einen Hauptgrund des Wunsches nach einer operativen Sanierung dar. Insbesondere im Sommer, beim Tragen von offenen Schuhen, wird die Verformung der Zehen auch zum kosmetischen Problem. Konservative Möglichkeiten Das Tragen eines Spezialschuhs, spezielle Einlagen und Schienen stellen lediglich eine Linderung dar. Die Fehlstellung der Großzehe wird dadurch nicht behoben.

(ohne große Hautschnitte, in den USA bereits seit 30 Jahren erfolgreich, durchgeführt) sowie die Verwendung von selbstauflösenden Schrauben. Daraus resultiert eine wesentlich kürzere Operation sowie die Möglichkeit, den Eingriff in Lokalnarkose sowie tagesklinisch durchführen zu lassen. Die Schrauben lösen sich nach 12–18 Monaten von selbst auf, sodass ein Zweiteingriff für die Metallentfernung (wie bei herkömmlichen Metallschrauben) nicht mehr notwendig ist. Minimalinvasiv können nicht nur Hallux valgus Fehlstellungen, sondern auch Hallux rigidus, Krallenund Hammerzehe, „Schneider Ballen“ der Kleinzehe, Fersensporn, Mittelfußschmerzen (Metatarsalgie) und Haglund Exostosen operiert werden. Der Vorteil der neuen Techniken liegt darin, dass eine schnellere Rückkehr zu Beruf und Sport meistens schon nach drei Wochen möglich ist.

Neue operative Techniken – bessere Ergebnisse Die heutigen operativen Techniken sind darauf ausgerichtet, gelenks- und funktionserhaltend zu sein. Zusätzlich gibt es ein sehr differenziertes Vorgehen, sodass individuell (vorheriges genaues Ausmessen der Fehlstellung) sehr gute Ergebnisse erzielt werden können. Eine Innovation in der operativen Korrektur ist dabei die minimalinvasive Fußchirurgie

Eingriff durch zertifizierte Chirurgen Die minimalinvasive Fußchirurgie stellt keine Standardoperation dar. Da diese Operationstechnik sehr anspruchsvoll ist, sollte sie ausgebildeten und zertifizierten Ärzten für minimalinvasive Fußchirurgie vorbehalten sein. (Sämtliche zertifizierte Chirurgen finden Sie unter der Homepage der Gesellschaft für minimalinvasive Fußchirurgie www.grecmip.eu)

Dr. med. Hermann Leidolf, Facharzt für Unfallchirurgie

Daten & Fakten Dr. Hermann Leidolf Facharzt für Unfallchirurgie dr.leidolf@gmx.net www.unfallchirurgie.or.at Praxis in Goldach: Klinik St. Georg, Klosterstraße 19, CH-9403 Goldach/Schweiz; Tel. +41 718440 404 Praxis in Innsbruck: Salurner Straße 15, A-6020 Innsbruck; Tel. +43 512 90 83 83 30 LEISTUNGSSPEKTRUM – Behandlung von akuten und chronischen Muskel-, Sehnenund Gelenksverletzungen, inklusive operative Behandlung – Arthroskopische Behandlung von Schulter-, Knie-, Hand- und Sprunggelenken – Behandlung von Sportverletzungen – Fußchirurgie, spezialisiert auf Hallux-Operationen – Allgemein beeideter u. gerichtlich zertifizierter Gutachter – Spezialist für konservative und operative Arthrosetherapie (Knorpelzellverpflanzung) VORANKÜNDIGUNG: Vorträge St. Georg Klinik/Goldach – Bodensee, am 8. 3. 2012, um 18.30 Uhr; Thema: Kleine Schnitte – große Wirkung; Minimalinvasive Operationstechnik bringt beste Ergebnisse bei Hallux valgus Am 12. 4. 2012, um 18.30 Uhr; Thema: Neue Therapiemöglichkeiten bei Arthrose.

Operative Lösung – vor und drei Wochen nach minimalinvasiver Operation.

Die Teilnahme ist kostenlos, aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir um Voranmeldung unter Tel. +43 512 90 83 83 30 und +41 718440 404.


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Althergebrachtes neu umgesetzt Ayurveda auf Bayerisch mit Radi, Kartoffel, Kohl, Enzian und Löwenzahn. Rettichmassage an den Fußsohlen, Cellulite-Behandlung mit Kartoffeln, Krautwickel an den Gelenken, Apfel mit Sahne im Gesicht, Salzstempel auf dem Rücken: Neugierigen zaubert dies ein Schmunzeln ins Gesicht. Wellness- und Vitalfans indes schwören auf diese Anwendungsmethode und Ingrid Priebe ist fleißig mit der Weiterentwicklung ihrer vielfältigen Behandlungsideen beschäftigt. „Ayurveda auf Bayerisch“ oder „Almyurveda“ nennt sich ihr Konzept. Dahinter verbergen sich die klassischen ayurvedischen Behandlungsmethoden aus Indien, kombiniert mit heimischen Pflanzen sowie typischen Nahrungsmitteln.

IDEE.

Neu und traditionell Übersetzt heißt „Ayurveda“ das „Wissen vom gesunden Leben“. „Man muss aber nicht nach Indien reisen, um den AyurvedaEffekt zu erzielen“, meint Ingrid Priebe. Unter dem Schlagwort „authentisch präventiv“ hat sie ein neuartiges und gleichzeitig traditionelles Wellnesskonzept entwickelt: „Ayurveda auf Bayerisch“, das heißt, das theoretische Wissen der klassischen indischen Heilkunst, kombiniert mit der praktischen Anwendung heimischer Nahrungsmittel und Pflanzen. So ist es nicht selten, dass Ingrid Priebe in den süddeutschen Paracelsus-Schulen mit Radi, Radieschen, Enzian, Alpensalz, Milch oder Honig hantiert. Bei einer ayurvedischen Anwendung spielen neben dem bioenergetischen Typ sechs Ge-

schmacksrichtungen die entscheidende Rolle, um das physische und psychische Gleichgewicht zurückzuerlangen. Und genau an dieser Stelle kommen Radi und Co. wieder ins Spiel: die Süße von Milch und Honig, das Salz und die Sole, die Bitterkeit der Enzianpflanze oder eben die Schärfe von Radi. Diese Pflanzen, Mineralien und Nahrungsmittel sind neben Beinwell, Hagebutten, Wegerich, Löwenzahn, Arnika oder Pfefferminze für Priebe die heilenden Helfer beim bayerischen Ayurveda. Nicht nur Geschmacksrichtungen tragen zur indisch-bayerischen Heilkunst bei, auch Vitamine und Feuchtigkeit können über äußerliche Anwendungen aufgenommen werden. Beim Radi ist es die Schärfe, die den Stoffwechsel ankurbelt. Und gegen trockene Haut helfen immer noch die bekannten Salatgurkenscheiben im Gesicht. Andere Bedürfnisse Die Idee „Ayurveda auf Bayerisch“ umzusetzen, entstand vor rund sieben Jahren. Der Grund: Zu einer authentischen Behandlung gehören nach Ansicht von Ingrid Priebe weder indische Öle noch Pflanzen. Ein Europäer ist anders strukturiert und hat somit auch andere Bedürfnisse. Und so recherchierte sie auf eigene Faust und hatte letztendlich – in Anlehnung an die bitteren Elemente des indischen Ayurveda – die Idee, die bitterste Pflanze der Welt, den bayerischen Enzian statt den indischen Neem zu verwenden. Eine Teststudie mit 20 Personen überzeugte. Kompaktkurs am 10. und 11. März, Paracelsus Schule Lindau, weitere Infos unter www.paracelsus.de

Wohltuende Fußmassage: Bierrettich lässt sich auch anders einsetzen.

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Rund um den Krankenstand

Manfred Brunner VGKK Obmann

Tipp Zu einer zeitgemäßen zahnmedizinischen Versorgung gehören unter anderem vorbeugende Maßnahmen. Neben regelmäßigen Zahnarztbesuchen empfehlen wir auch die Inanspruchnahme der Mundhygieneberatung.

Bei einem Krankenstand ist einiges zu beachten. (Foto: pitopia/Robert Kneschke)

Rund um die Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit – vereinfacht ausgedrückt den Krankenstand – gibt es für Arbeitnehmer einige Dinge zu beachten. Bei einem Krankenstand ist: - der Dienstgeber umgehend zu informieren und - dem Dienstgeber auf dessen Verlangen vom Dienstnehmer eine ärztliche Bestätigung über die Arbeitsunfähigkeit vorzulegen. - Der Arzt stellt in diesen Fällen Beginn und Dauer der Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit fest und meldet das der VGKK. Die Anordnungen des Arztes, z.B. Bettruhe oder Ausgehzeiten, sind unbedingt einzuhalten. Ändert sich während des Krankenstandes der Aufenthaltsort, ist das der VGKK mitzuteilen. Liegt dieser außerhalb von Vorarlberg, muss zuvor die Zustimmung der Kasse eingeholt werden. Im Zusammenhang mit dem Krankenstand bekommen Patienten mitunter Besuch von der Krankenkasse. Diese Krankenbesucher haben die Aufgabe, zu überprüfen, ob die ärztlichen Anordnungen befolgt werden. Dadurch können unberechtigte Krankenstände besser vermieden werden. Überprüft wird im Übrigen auch die missbräuchliche Umgehung der Entgeltfortzahlungspflicht durch den Dienstgeber. Das wäre z.B. der Fall, wenn während einer langen Erkrankung eine einvernehmliche Lösung des Dienstverhältnisses mit anschließender Wiedereinstellungszusage erfolgen würde. Damit würde sich der Dienstgeber zu Lasten der Krankenkasse der Entgeltfortzahlung im Krankenstand entziehen.

Im Rahmen einer Individualprophylaxe wird dabei ein Mundhygienebefund erstellt und Basisinformationen über Aufbau, Funktion und Wert der Zähne gegeben. Weiters geben die entsprechend ausgebildeten MitarbeiterInnen in den Zahnarztpraxen Zahnpflegeinstruktionen über die richtige, individuelle Putztechnik im Mund, klären über Zahnbürste, Zahnseide und Zahnpasta auf, helfen bei der Planung der täglichen Zahnpflege und geben Basisinformationen über zahnfreundliche Ernährung und Fluoridierung. Die VGKK übernimmt für ihre Versicherten bzw. deren Angehörige bei bestimmten Vertragszahnärzten sowie für Stammpatienten der Zahnambulatorien ab dem vollendeten 12. Lebensjahr einmalig 50 Prozent der Kosten (auf Basis des Vertragsarzttarifs) einer mindestens 40-minütigen Grundschulung. Für den Versicherten heißt das, er zahlt dafür 30,40 Euro. In der Folge kann jährlich bis zu zwei Mal (frühestens zwei Wochen nach der ersten Sitzung) eine Wiederholung durchgeführt werden. Diese Vorsorgeuntersuchung kostet den Patienten 20,25 Euro, die restlichen 50 Prozent übernimmt ebenfalls die VGKK. Im Interesse der Zahngesundheit empfehlen wir die Inanspruchnahme dieses Angebots. Mehr Infos: www.vgkk.at

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