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Bildung und Seminare


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DIENSTAG, 31. JÄNNER 2012

Bildung und Seminare

„Wichtiger Schritt in der Karriere“ VN-Stipendium-Gewinner Markus Amann studiert berufsbegleitend am Management Center Innsbruck „General Management Executive“. Die unternehmerische Hochschule MCI nimmt im Ranking der Universitäten einen Spitzenplatz ein. (Nachwuchs-) Führungskräften aller Managementebenen und Branchen bietet das MCI graduale, non-graduale und post-graduale Aus- und Fortbildungsprogramme auf höchstem Niveau. Warum haben Sie sich vor einem Jahr entschlossen, an der Ausschreibung des VNStipendiums in der Höhe von 21.500 Euro zu beteiligen? Als ich das gelesen habe, sah ich das als gute Chance, berufsbegleitend zu studieren und habe mich gleich beworben.

Ich freute mich sehr, dass ich dann tatsächlich ausgewählt wurde. Das erleichtert die Sache finanziell doch um einiges. Im Oktober habe ich nun mit dem Studium begonnen. Wie ist das Studium aufgebaut und wo liegen die Schwerpunkte? Es handelt sich dabei um ein viersemestriges Masterstudium, das modular aufgebaut ist und aus vier inhaltlich abgestimmten Stufen besteht. Die Stufe 1 umfasst das General Management – Betriebswirtschaft für Nicht-Betriebswirte und in der Stufe 2 geht es um Spezialisierung im Management. Hier kann ein Management-Lehrgang des MCI ausgewählt werden. Die Stufe 3 umfasst „International Management Program“ in englischer Sprache und im letzten Teil steht die

Daten & Fakten Der in Dornbirn lebende Diplomingenieur Markus Amann (31) erhielt 2011 das von den VN vergebene Förderstipendium für ein berufsbegleitendes Studium am Management Center Innsbruck (MCI) in der Höhe von 21.500 Euro. Der Absolvent der interstaatlichen Hochschule für Technik in Buchs (NTB) ist bei ThyssenKrupp Presta AG als Quality Manager beschäftigt. Im Oktober 2011 hat Amann mit dem vier Semester dauernden Master-Studiengang „General Management Executive MBA“ begonnen.

wissenschaftlich betreute Master’s Thesis mit begleitenden Lehrveranstaltungen und kommissionelle Abschlussprüfung auf dem Programm. Das Studium bietet also breite

Das Studium passt gut zu meiner derzeitigen Tätigkeit und bietet mir die Qualifikation für den nächsten Karriereschritt. Markus Amann, Master-Student am MCI

Einblicke in alle Unternehmensbereiche – zum Beispiel in das Finanz- und Rechnungswesen oder Personal- und Projektmanagement. Sie sind mit 31 Jahren bei der ThyssenKruppPresta AG in Liechtenstein in einer Führungsposition. Welche weiteren beruflichen Ziele streben Sie durch das Studium, das mit einem Masterabschluss endet, an? Das Studium passt gut zu meiner derzeitigen Tätigkeit und bietet mir die Qualifikationen für den nächsten Karriereschritt. Die Ausbildung ist sehr umfangreich und intensiv. Durch den hohen Praxisbezug kann ich aber sehr viele Themen in die Firma mitein-

beziehen. Es eröffnet mir auch innerbetrieblich neue Perspektiven. Was mich mittelfristig reizen würde, wäre die Leitung eines KMU oder einer Geschäftseinheit mit 80 bis 100 Mitarbeitern. Der Standort soll aber auf jeden Fall in der Region sein.

nur Positives erzählt haben. Wie gesagt, das war für mich auch ein Anlass, mich für das Stipendium zu bewerben.

Wie läuft der Studienalltag ab? Während der ganzen vier Semester gibt es rund 100 Präsenztage – hauptsächlich am Freitag und Samstag. Das MCI steht auch für ein sehr offenes Konzept mit renommierten Dozenten.

Wissenswertes

Warum haben Sie sich für ein Studium am MCI entschieden – vom Stipendium einmal abgesehen? Die Universität hat einen sehr guten Ruf. Und das zurecht, wie ich nach vier Monaten Studienzeit beurteilen kann. Ich kenne auch einige Vorarlberger, die dort studiert und

Gegründet 1995/96 als „Offene Universität Innsbruck“ studieren am MCI derzeit 2500 Personen, die von 800 Dozenten unterrichtet werden. Auch 2011 studierten die zufriedensten Hörer Österreichs am MCI Management Center Innsbruck.

Dipl.-Ing. (FH) Markus Amann studiert berufsbegleitend am Management Center Innsbruck.

Veranstaltungsreihe „Wege nach der Matura 2012“ „Wege nach der Matura“ ist eine Info-Veranstaltung für Maturanten und Vormaturanten in der Zeit von 27. Februar bis 7. März. Infos und Antworten aus erster Hand sollen zur Erleichterung der Berufs- bzw. Studiumwahl beitragen. Bifo und AMS bieten Maturanten im Februar und März die Chance, an all jene Infos zu kommen, die in Broschüren, Infoblättern und auf Websites nicht stehen. Experten aus der Praxis nehmen sich Zeit, um Fragen zum jeweiligen beruflichen Fach-

gebiet zu beantworten. Die Jugendlichen haben direkten Kontakt mit Studenten und Vertretern unterschiedlichster Studienrichtungen, Institute und Hochschulen. Experten beantworten Fragen So sind beispielsweise im Fachbereich Wirtschaft und Jus ein Rechtsanwalt, im Bereich Pädagogik und Soziales eine Psychologin oder zum Thema Kunst eine Modedesignerin zu Gast. Außerdem stehen für alle allgemeinen Fragen zum Thema Aus- und Weiterbildung professionelle

Berufs- und Bildungsberater Rede und Antwort. Zudem gibt es schriftliches Infomaterial zu den diversen Themenbereichen. Insgesamt 582 junge Leute informierten sich im letzten Jahr über die vielfältigen Berufsund Studienmöglichkeiten nach der Matura. Der große Andrang zu den Informationsveranstaltungen bestätigt, dass wir mit dem angebotenen Wissen der Expertinnen und Experten das Interesse der Jugendlichen treffen. Auch heuer werden wieder zahlreiche Maturanten erwartet.

Termine der Frühjahrsreihe 2012 Matura plus Lehre Wann: 27. Februar Wo: Wifi Campus in Dornbirn, Bahnhofstraße 24

Wirtschaft und Jus Wann: 1. März Wo: Bifo Dornbirn, Bahnhofstraße 24

Kunst, künstlerische Gestaltung Wann: 28. Februar Wo: Bifo Dornbirn, Bahnhofstraße 24

Geisteswissenschaften Wann: 5. März Wo: BIZ Bregenz, Rheinstraße 33

Pädagogik und Soziales Wann: 29. Februar Wo: Bifo Dornbirn, Bahnhofstraße 24

Medizin Wann: 7. März Wo: BIZ Bregenz, Rheinstraße 33

Naturwissenschaften und Technik Wann: 6. März Wo: BIZ Bregenz, Rheinstraße 33

? Welche Schwerpunkte setzen Sie im Jahr 2012?

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ls Arbeitgeber für rund 3.500 Menschen ist Aus- und Fortbildung ein wichtiger Auftrag für uns, insbesondere auch im Hinblick auf die angespannte Personalsituation. Hochqualifizierte Mitarbeiter sind dabei der entscheidende Erfolgsfaktor. Deshalb bilden wir selbst in zahlreichen Berufsgruppen aus. Das Angebot reicht vom akademischen Lehrkrankenhaus in Feldkirch bis zu den Pflegeschulen und der Lehrlingsausbildung in vielen Berufen.“ Dr. Gerald Fleisch Geschäftsführer der KHBG mit Sitz in Feldkirch.

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iele Menschen beschäftigen sich nach dem Jahreswechsel damit, die Weichen für die persönliche Weiterentwicklung im Frühjahr zu stellen. Lernen im Frühjahr ist wunderbar, weil der Frühling auch stimmungsmäßig sehr inspirierend wirkt. Aber wie erfolgt die richtige Entscheidung für eine Ausbildung? Am besten durch eine persönliche Beratung unserer Experten oder den Besuch einschlägiger und kostenloser Informationsabende im WIFI. Dr. Thomas Wachter Institutsleiter WIFI Vorarlberg

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as AMS Vorarlberg will 2012 die Verfestigung von Arbeitslosigkeit verhindern, die Effektivität von Schulungsmaßnahmen sicherstellen und Frauen für Zukunftsbereiche qualifizieren. Das erreichen wir beispielsweise durch die Projekte „Frauen in Handwerk und Technik“ oder „Facharbeiterinnen-Intensivausbildung“. Auch das Projekt „Aufstieg“ bietet Arbeitsuchenden die Möglichkeit zur praxisnahen Ausund Weiterbildung. Mag. Claudia Pröll Marketing und Kommunikation AMS Vorarlberg

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ie Bernd-Blindow– Gruppe steht für hochwertige Vollzeitausbildungen und akademische Studiengänge. Besonderen Schwerpunkt werden wir in 2012 auf den Ausbau unserer kombinierten Ausbildungsund Studiengänge an den Standorten Friedrichshafen und Ravensburg setzen. Ein erlernter Beruf zusammen mit einem akademischen Bachelorabschluss eröffnen unseren Schülern und Studenten neue und schnelle Karrierewege in den verschiedensten Fachbereichen. Prof. Dr. Andreas Blindow Geschäftsführer Bernd-Blindow-Gruppe

chwerpunktmäßig möchte sich die FH Vorarlberg 2012 neben den bewährten Vollzeitstudiengängen sowohl auf die berufsbegleitenden Studiengänge als auch die Duale Hochschulausbildung konzentrieren, um dem akuten Bedarf an qualifizierten Fachkräften zeitnah gerecht zu werden. Grundlage soll dabei eine enge Verzahnung von Forschung und Lehre durch direkte Einbindung der Studierenden in Forschungsprojekte sein.

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Rektor (FH) Prof.-Dr.-Ing. Lars Frormann Rektor der FH Vorarlberg

Mag. Wolfgang Richter Geschäftsführer Fachhochschule Kufstein

ir freuen uns an der Fachhochschule Kufstein/Tirol über ein weiteres äußerst erfolgreiches Jahr. Die Fachhochschule baute im Bereich der Lehre und Forschung ihr Leistungsportfolio aus. Die Studieren denzahlen konnten wieder deutlich gesteigert werden, die Fachhochschule wächst damit stärker als der Durchschnitt der österreichischen Fachhochschulen.


DIENSTAG, 31. JÄNNER 2012

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Starke Volksschule – hinschauen, rückmelden und fördern Das Land Vorarlberg setzt sich intensiv für eine Stärkung der Volksschule ein. Das Land Vorarlberg setzt sich intensiv für eine Stärkung der Volksschule ein. Grundstein ist das erweiterte Volksschulkonzept, das mehrere Monate lang von Fachleuten erarbeitet wurde und sowohl kurzfristige als auch langfristige Zielsetzungen enthält. „Wir unterstützen eine Volksschule, die es verlässlich schafft, den Kindern eine gefestigte Kompetenz in Lesen, Schreiben, Rechnen und die so-

Die Ziele des Volksschulkonzeptes: Konzentration auf das Wesentliche – weniger ist mehr! Land Vorarlberg legt Basis für erfolgreiches Lernen.

ziale Reife mitzugeben. Wenn der Übergang vom Kindergarten in die Volksschule kindgerecht begleitet wird und die Volksschuljahre gut gelingen, dann ist das wichtigste Fundament für die weiteren Bildungswege gelegt“, ist Schullandesrat Siegi Stemer überzeugt. Die Bedeutung der frühen Lernjahre wird auch durch neurowissenschaftliche Studien untermauert. Das Lernpotenzial der Kinder muss früh erkannt und bestmöglich gefördert werden. Die Basisbildung – Lesen, Rechnen, Sprechen und Schreiben – ist das Fundament, auf dem alle anderen Bildungsschritte aufbauen. Grund-/Lebenskompetenzen Gerade in Zeiten, in denen vieles in die Schulen hineingetragen wird, ist es wichtig, dass der Fokus der Volksschule auf das Wesentliche gerichtet wird: Zeit für das Erlernen und Festigen der grundlegenden Kompetenzen. Die Bedeutung der Sprache im täglichen Schulalltag steht im Mittelpunkt. Das Erlernen und Üben des sinnerfassenden Lesens soll eine Kultur für lebenslanges Lesen schaffen. Die Schule bereitet auf das richtige Schreiben vor und fördert den Prozess der Schreibfreude. Der Mathematikunterricht muss den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, die praktische Nutzbarkeit zu erfahren und grundlegende mathema-

Das erweiterte Volksschulkonzept fördert die Kompetenzen der Kinder in grundlegenden Fächern wie Lesen, Schreiben und Rechnen. tische Techniken zu erwerben. Abgeschlossen werden soll eine erfolgreiche Volksschule mit möglichst vielen positiven Lern- und Lebenserfahrungen. Vielfalt in der Klasse Schule bietet Platz für jedes Kind. Vielfalt in der Klasse soll als Chance für eine ganzheitliche Bildung genutzt werden. Die Kinder werden in ihrer unterschiedlichen Entwicklung wahrgenommen, begleitet und gefördert. Beziehung und soziale Kompetenz sind wichtige Voraussetzungen für das Lernen und geben Sicherheit und Orientierung. Gesund aufwachsen Das gesunde Aufwachsen der Kinder und Jugendlichen wird in den Bereichen Bewegung, Ernährung, Psychosoziales, Mediennutzungsverhalten, Sucht- und Gewaltvorbeugung weiter ausgebaut. Die Bedeutsamkeit der Bewegung im Schulalltag wird bewusster gemacht, indem dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder

entsprochen und Lernen in Bewegung gefördert wird. Es sollen bewegungsförderliche Lernumgebungen geschaffen werden, damit Bewegung als Möglichkeit der Selbsterfahrung genutzt wird. Miteinander der Schulpartner Damit der Übergang vom Kindergarten in die Volksschule reibungslos funktioniert, braucht es gut vernetzte Kooperationsstrukturen in den Gemeinden. Dazu gehören Besuche der Volksschulleiter/-innen im Kindergarten, bei denen Sprache, mathematische Vorkenntnisse und Grafomotorik angeschaut werden. Daraus folgt einerseits die Planung der individuellen Fördermaßnahmen für das Kind, andererseits die Einstufung in der Volksschule. Ebenso wichtig ist die frühzeitige Kommunikation mit den Eltern. Vorbereiten und begleiten Übergänge stellen in der Bildungsbiografie von Kindern wichtige Weggabelungen dar.

Diese sind oft mit Unsicherheiten und Drucksituationen verbunden, die für Kinder, El-

Kein Abschluss ohne passenden Anschluss. Moderne Bildungspolitik muss Kinder umfassend begleiten. Markus Wallner Landeshauptmann

tern und Lehrpersonen belastend sein können. Durch rechtzeitig vorbereitete und gut begleitete Übergänge soll der schulische Entwicklungsweg nach den Bedürfnissen und Potenzialen des jeweiligen Kindes besser gestaltet werden. Um Kinder gut in ihrem Schulwechsel zu begleiten, braucht es eine frühzeitige und objektive Information der Eltern über Leistungs- und Belastungsgrad ihres Kindes. Strukturierte Schüler-Lehrer-Elterngespräche sind eine empfehlenswerte Form für eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule. Ziffernnote alleine nicht genug LR Stemer ist überzeugt: „Zusätzlich zu den Ziffernnoten muss es in Zukunft auch an den Volksschulen ergänzende Leistungsbeschreibungen geben, um die Potenziale der Kinder objektiver und ganzheitlicher zu erfassen.“ Dies kann ein Pensenbuch (Lernzielkatalog für die einzelnen Unterrichtsfächer), ein Portfolio

Fotos: VLK (Sammlung von „Werken“ der einzelnen Schülerinnen und Schülern selbst), eine direkte Leistungsvorlage (kommentierte, ausgewählte Arbeiten des Kindes) oder eine verbale Beurteilung (Beschreibung der Leistungen) sein. Bei allen Modellen ist als Basis für gezielte Förderung besonderes Augenmerk auf die Sozial- und Selbstkompetenz des Kindes zu legen, d. h. Aufnahmefähigkeit, Konzentration, Selbstständigkeit, Arbeitsgeschwindigkeit, Lesekompetenz u. a. Mehr Ganztagesangebote Für viele Kinder und Jugendliche ist die Schule heute ein Teil ihres zentralen Lebensraums. Die gute Schule hat klare Antworten auf gesellschaftliche und familiäre Gegebenheiten. Bedarfsgerecht, frühzeitig planbar, kindgemäß und in zumutbarer Entfernung heißt die Zielsetzung für die Ganztagesmodelle. Das Land ist bemüht, die Gemeinden und Schulerhalter bei der Einrichtung von neuen Ganztagesmodellen zu unterstützen.

LR Stemer: „Für die Schullaufbahn gerüstet“ Warum bedarf es dieser intensiven Anstrengungen in den Volksschulen? Jede Bildungslaufbahn baut auf den gefestigten Grundkompetenzen und der persönlichen Reife auf. Daher ist es unser Ziel, dass jedes Kind nach vier Jahren Volksschule so gut sprechen, lesen, schreiben und rechnen kann, dass es für die weitere Schullaufbahn gerüstet ist. Schwächen und Stärken müssen früh erkannt und gefördert werden. Auch die soziale Beziehungsfähigkeit ist wichtig für die Entwicklung jedes Kindes. Was ist das Projekt „8plus“? In Zusammenarbeit mit Landesstatthalter Rüdisser

dem BIFO wird das Projekt „8plus“ gestartet, das eine frühe Bildungsberatung und Laufbahnentscheidung ab der 7. Schulstufe mit persönlicher Beratung, standardisierter Leistungsüberprüfung und Rückmeldung beinhaltet. Denn alle Jugendlichen sollen auch nach der Pflichtschule gut vorbereitet ihren persönlichen Weg weitergehen können. Wie können schulische Übergänge gelingen? Vorschulische und schulische Übergänge bedeuten für Kinder und Jugendliche Umbruchphasen, die nicht immer einfach verlaufen. Daher sind gezielte Vorbereitung und gute Begleitung das Um

und Auf. Hier braucht es eine gute Kommunikation zwischen den abgebenden und aufnehmenden Lehrpersonen, aber auch zwischen Schule und Elternhaus, damit das

LR Stemer im Interview.

Kind auch in der neuen Schule mit all seinen Stärken und Schwächen gut aufgehoben ist. Wichtig ist mir auch die Berufsvorbereitung nach dem Pflichtschulabschluss. Das Projekt „8plus“ garantiert hier eine frühe Bildungsberatung, die alle 14- bis 16-Jährigen erfassen soll. Welche Rahmenbedingungen sollten verbessert werden? Es muss ein gemeinsames Verantwortungsgefühl für verlässliche Bildung nicht nur in Bildungseinrichtungen, sondern auch in der Gesellschaft gelebt werden. Auf allen Ebenen muss Verantwortung übernommen werden: Verantwortung der Eltern für die er-

zieherische Aufgabe, Verantwortung der Lehrpersonen für die pädagogische Arbeit, Verantwortung der Gesellschaft für die gleichen Chancen aller Kinder unabhängig ihrer Herkunft. Dabei spielt der gegenseitige Respekt vor den Fähigkeiten der einzelnen Verantwortungsträger – Eltern als Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer als pädagogisch ausgebildete Fachleute usw. – eine wichtige Rolle. Für all diese Vorhaben braucht es vor allem gut ausgebildete Lehrpersonen. Wie sieht es mit Nachwuchs aus? Die Studierendenzahlen steigen derzeit deutlich. Aktuell haben wir noch einen Eng-

pass, bemühen uns aber auf allen Ebenen. Der Generationenwechsel beim pädagogischen Personal ist Herausforderung und Chance zugleich. In den nächsten zehn Jahren wechseln etwa 50 Prozent der aktiven Lehrpersonen in die Pension und müssen ersetzt werden. Die Verhandlungen um ein neues Dienstrecht für neu eintretende Lehrerinnen und Lehrer bieten die Chance, endlich ein zeitgemäßes Gehaltssystem zu starten und den Lehrberuf auch für mehr junge Männer attraktiv zu machen. Ich hoffe, dass der Bund in diesem Jahr endlich Taten setzt. Wenn nicht jetzt, wann dann?


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Bildung und Seminare

Pflegekraft im Krankenhaus Wer sucht ihn nicht, den Beruf, der nicht nur attraktive Karrierechancen eröffnet, sondern auch persönliche Erfüllung bringt? Mit einer Ausbildung zur Pflegefachkraft ist der erste wichtige Schritt hin zum „Beruf mit Berufung“ getan. Die optimale Voraussetzung, um einen Pflegeberuf zu ergreifen, ist eine Ausbildung an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule (GKPS) Feldkirch oder aber – mit psychiatrischem Schwerpunkt – an der Psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflegeschule (PGKPS) in Rankweil. Die beruflichen Einsatzmöglichkeiten sind

ebenso vielfältig wie die Ausbildung selbst. Neben der klassischen Pflege am Patienten warten weitere viel versprechende Karrieremöglichkeiten auf die Diplomkrankenschwestern und -pfleger. Ob in einem Krankenhaus oder auch in Pflegeeinrichtungen, Hilfsorganisationen oder in der Gesundheitsindustrie – Pflegefachkräfte sind mehr denn je gefragt.

sundheitswissenschaften, medizinische Informatik und Technik) besteht die Möglichkeit, neben dem Diplom für Gesundheits- und Krankenpflege auch den Bachelor of Science in Nursing zu erreichen. Dieser akademische Abschluss ermöglicht die Zulassung zu einem Masterstudium und in weiterer Folge auch zu einem Doktoratsstudium.

Diplom und Studium Ab Herbst 2012 wird interessierten Maturanten die Möglichkeit eines geförderten Kombistudiums angeboten. In Zusammenarbeit mit der UMIT (Private Universität für Ge-

Spannendes Berufsfeld Der dreijährige Diplomlehrgang überzeugt durch hohes fachliches Niveau und umfassende Inhalte. Ein Absolvent der Vorarlberger Pflegeschulen, die sich über die Grenzen hinaus einen ausgezeichneten Ruf erworben haben, ist bestens gewappnet für die großen Herausforderungen, die der vielseitige Beruf mit sich bringt. Aber damit nicht genug: Auch bereits ausgebildetes Pflegepersonal kann sich durch vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten neue Ziele setzen – neuerdings auch im akademischen Bereich. „Wer gleich nach der Grundausbildung – oder auch Jahre später – weiterstudieren möchte, hat inzwischen mehrere nebenberufliche Möglichkeiten sich weiterzubilden, bis hin

Wissenswertes Schüler des Diplomlehrganges erhalten: – Taschengeld ab Beginn der Ausbildung (insgesamt ca. Euro 10.000,- netto in 3 Jahren) – vollen Versicherungsschutz – Pensionskassenzeiten – Möglichkeit zu Auslandsaufenthalt und Reisen – Möglichkeit auf günstige Unterkunft im Schülerwohnheim Bewerbungsfrist für den Diplomlehrgang ab Oktober 2012 GKPS Feldkirch: ab sofort bis 30. April 2012 (Mehr Infos unter: www.lkhf.at/schule, www.pflegewege.at und auf facebook) PGKPS Rankweil: ab sofort bis 31. Mai 2012 (Mehr Infos unter www.lkhr.at/schule)

Die Schüler sind gerade dabei, das Blutdruckmessen zu üben. zum Doktorat. Die Pflege ist damit ein spannendes Berufsfeld mit faszinierenden fachlichen und persönlichen Perspektiven“ erklärt Dir. Dr. Guntram Rederer, Leiter der Krankenpflegeschule Feldkirch. Ausbildung mit Tiefgang Vielen, die sich für einen Pflegeberuf entscheiden, geht es nicht nur um die optimalen Einstiegs- und Karrierechancen, sondern auch um die wertvolle Arbeit mit Menschen und die persönliche Verwirklichung in diesem anspruchsvollen Beruf. Daher geht es bei der Ausbildung neben der Vermittlung von Wissen auch darum, die

sozialen Kompetenzen weiter zuentwickeln, den Lernenden die Möglichkeit zu geben, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und sinnerfülltes Arbeiten zu erleben. Gerade im psychiatrischen Bereich sind besondere Fähigkeiten gefragt. „Den Patienten professionell begleiten, unterstützen und fördern, damit er die momentane Lebenssituation bewältigen und sich im Alltag wieder zurechtfinden kann – das ist das Ziel unserer Arbeit“, sagt Dir. Mario Wölbitsch, Leiter der Psychiatrischen Pflegeschule. Infos aus erster Hand Eine Pflegeausbildung ist eine Entscheidung fürs Leben. Um

diese möglichst informiert treffen zu können, bieten die Krankenpflegeschulen in Feldkirch und Rankweil Informationsveranstaltungen an. Die nächste „Info-Lounge“ in der GKPS Feldkirch findet am 24. Februar von 13 bis 19 Uhr statt und bietet in gemütlicher Lounge-Atmosphäre interessante Einblicke in die Schule und ihr vielseitiges Lehrangebot. Die PGKPS Rankweil lädt am 10. März alle Interessierten zu einem „Infotag“. Von 10 bis 17 Uhr informieren Lehrpersonen und Schüler direkt vor Ort über den Diplomlehrgang und die psychiatrischen, neurologischen und geriatrischen Fachschwerpunkte.

Auffrischungskurse für den Hauptschulstoff Vor Semesterbeginn bietet das AK-Bildungscenter Auffrischungskurse für den Hauptschulstoff in Deutsch, Englisch und Mathematik an.

Die Auffrischungskurse dienen zur Vorbereitung auf das 1. Semester der Berufsreifeprüfung.

In allen drei Fächern werden die wichtigsten Themen des Hauptschulstoffes (4. Klasse) wiederholt. Die Auffrischungskurse sind keine Voraussetzung für den Besuch der im September beginnenden Vorbereitungslehrgänge, erleichtern den Teilnehmern jedoch nachweislich den Einstieg.

Termine Deutsch: 20. 2.–21. 3. 2012, Kursnummer: 2012FKFK881001 Mathematik: 11. 4.–16. 5. 2012, Kursnummer: 2012FKFK883001 Englisch: 21. 5.–25. 6. 2012, Kursnummer: 2012FKFK882001 Kurstage: Montag und Mittwoch von 18.30–21.30 Uhr Feldkirch, AK-Bildungscenter Kosten: € 130,– pro Kurs (exkl. Kursunterlagen) Weitere Informationen: AK-Bildungscenter Helga Barta, Tel. 050 258-4014, helga.barta@ak-vorarlberg.at Gabriele Schmitzer, Tel. 050 258-4034, gabriele.schmitzer@ ak-vorarlberg.at

Uni-Lehrgang im IT-Bereich IT wird in Zukunft wesentlich mehr für den Unternehmenserfolg verantwortlich sein. Das Wifi startet daher einen neuen Uni-Lehrgang für Management und Business-Technologien.

die Führungskräfte in diesem Bereich neue Herausforderungen warten“, ergänzt er. Ein Lückenschluss durch ei-

Auf den IT-Bereich kommt in den nächsten Jahren eine immer größere Bedeutung zu. Er wird zum wichtigen Teil der Geschäftsprozesse und trägt damit nicht zuletzt entscheidend zum Erfolg eines Unternehmens bei. „Wurde früher von der Informationstechnik erwartet, dass sie möglichst effizient agiert, kommt jetzt ein neuer entscheidender Wettbewerbsfaktor hinzu“, unterstreicht Thomas Giselbrecht, der beim Wifi Vorarlberg den Bereich IT leitet.

Leiter des Bereich IT beim Wifi Vorarlberg

Neue Herausforderungen In der Praxis bedeutet dies, dass Geschäftsprozesse flexibler gestaltet werden, um Innovationen rascher umsetzen zu können. „Das bedeutet aber auch, dass auf

Thomas Giselbrecht

Eine Ausbildung dieser Art gibt es derzeit in Vorarlberg nicht. Das Wifi will deshalb mit dem neuen UniLehrgang diese Lücke schließen. nen neuen Universitätslehrgang soll dazu beitragen, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Denn laut Giselbrecht fehlte den Informatikern bisher das Bindeglied zwischen Lehrabschluss und Studium. „Da die Nachfrage nach einem solchen Meister-

grad also durchaus gegeben ist, haben wir uns entschlossen ein neues Segment anzubieten“, erklärt der Ausbildungsexperte. Abschluss mit Master Deshalb startet am Wifi in Dornbirn voraussichtlich ab März dieses Jahres der neue Universitätslehrgang „Management in Information and Business Technologies“, der mit dem Master abschließt. Der Lehrgang wurde in Kooperation mit der AlpenAdria-Universität Klagenfurt entwickelt. „Zentrales Ziel ist es dabei, den Führungskräften im Bereich der Informations- und Businesstechnologien die notwendigen Kompetenzen zu vermitteln“, erklärt der wissenschaftliche Leiter Gernot Mödrischer. Schlüsselfunktion im Betrieb Diese werden dadurch befähigt, einerseits ein Team zu führen und andererseits Unternehemsbereiche über Informations- und Business-

technologien fundiert zu beraten. Und dies wird zunehmend zur Schlüsselfunktion in Betrieben. Neuer Ausbildungsbereich In Vorarlberg gab es in dieser Hinsicht, so Thomas Giselbrecht, bisher keine vergleichbare Ausbildung. Der Lehrgang kann übrigens auch berufsbegleitend absolviert werden. Geplant ist, gibt sich der Wifi-Bereichsleiter optimistisch, eine Teilnehmerzahl von 12 bis 14 Personen.

Daten & Fakten Informationsabend Wann: 1. Februar, 19 Uhr Wo: Wifi in Dornbirn Der neue Uni-Lehrgang für Management und Business-Technologien startet voraussichtlich im März 2012 Weitere Infos bei DI (FH) Thomas Giselbrecht, Tel. 05572 3894-470 oder unter www.wifi.at

Der Uni-Lehrgang für Management und Business-Technologien ist berufsbegleitend.


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Neue Studiengänge an der FH Vorarlberg Im Herbst 2012 starten an der FH Vorarlberg (FHV) zwei neue Studienschwerpunkte. Mit Elektrotechnik/Elektronik und Maschinenbau erweitert die Hochschule ihr Angebot an Studienmöglichkeiten in der Technik. Gerade im Bereich der Elektronik und im Maschinenbau besteht sowohl in Vorarlberg als auch international ein Fachkräftemangel. Dem will die FHV durch einen entsprechenden Ausbau der Studienangebote im Bereich Technik ab Herbst 2012 entgegenwirken. Bachelor Elektrotechnik/ Elektronik Elektronik durchdringt unser modernes Leben. Ohne sie gäbe es weder Computer noch Handys. Kommunikationstechnik, Fahrzeugelektronik,

Computertomographen, Herzschrittmacher – alles Dinge,

wäre. Egal ob Seilbahnen, Krane, Werkzeuge oder einfach Technik fürs Wohnen – MaschinenbauingenieurInnen entwickeln diese Elemente und ermöglichen ihre effiziente Produktion und Automatisierung.

Dipl.-Ing. Dr. Johannes Steinschaden Studiengangsleiter

Direkter Berufseinstieg Die Bachelor-Studiengänge Elektrotechnik/Elektronik und Maschinenbau bereiten intensiv auf diese Aufgaben vor, vermitteln ingenieurwissenschaftliche Grundlagen auf akademischem Niveau und spezialisieren im jeweiligen Bereich. Die FHV ist mit rund 1.000 Studierenden eine eher kleine Hochschule. Das ermöglicht eine persönliche Betreuung und einen regen Austausch zwischen Studierenden ANZEIGE und DozentInnen.

Aufgrund der Ausrichtung der Bachelors Elektrotechnik/ Elektronik und Maschinenbau haben deren AbsolventInnen hervorragende Berufschancen in einer Vielzahl unterschiedlicher Branchen. die unser Leben nicht nur angenehmer, sondern sicherer

Facts Das Bachelor-Studium Elektotechnik/Elektronik befähigt zum direkten Berufseinstieg.

Fotos: FHV

oder überhaupt möglich machen. Damit all diese Geräte funktionieren, muss Elektronik entwickelt und programmiert werden. Hierfür bildet die FHV ab Herbst 2012 IngenieurInnen aus, die mit Hilfe geeigneter mathematischer Methoden und Verfahren das physikalische Geschehen im Vorhinein beschreiben und simulieren können.

MaschinenbauerInnen arbeiten in vielen Bereichen.

Bachelor Maschinenbau Maschinenbau schafft die mechanischen Strukturen für Geräte, Apparate und Anlagen, ohne die unser modernes Leben mittlerweile undenkbar

FHV-Vorteile im Überblick • Hoher Praxisbezug, hoher Anteil an DozentInnen aus den Top-Unternehmen der Branche • Klarer Zeitrahmen, klare Struktur • Innovative Didaktik und intensive Betreuung der Studierenden in Kleingruppen • Modernste Ausstattung und Infrastruktur • Berufspraktikum und Auslandsemester Kontakt: FH Vorarlberg, Dornbirn, Studiengangsleitung Dr. Johannes Steinschaden, johannes.steinschaden@fhv.at www.fhv.at

Ein Studium an der FHV verbindet Theorie und Praxis.

VHS – starker Partner Anmeldung Es empfielt sich eine rasche Anmeldung, da die Veranstaltungen bereits sehr gut gebucht sind.

Kostenlose Info-Abende im WIFI Universitätslehrgang MAS Management in Information and Business Technologie Mi, 1.2.2012; 19:00 Uhr; Kursnummer: 83105.06

Ausbildung zum/zur KLIPP & KLAR Lerntrainer/in Mi, 1.2.2012; 17:30 Uhr; Kursnummer: 13113.06

Ausbildung zum/zur Family Support Trainer/in für liebevolle Erziehung® Mi, 1.2.2012; 19:30 Uhr; Kursnummer: 13110.06

Österreichisches Sprachen Diplom (ÖSD)

hoch

Mo, 6.2.2012; 18:30 Uhr; Kursnummer: 18168.06

Ausbildung zum Coach Mi, 15.2.2012; 17:30 Uhr; Kursnummer: 13104.06

Ausbildung zum/zur Mediator/in

Die fünf Volkshochschulen-Leiter: Türtscher (Bregenz), Willinger (Rankweil), Schwald (Bludenz), Klocker (Hohenems), Fischnaller (Götzis)

Zertifizierung zum/zur Senior Prozess Manager/in

Information und Anmeldung:

Do, 23.2.2012; 18:00 Uhr; Kursnummer: 62160.06

VHS Bludenz 0 5552/65 2 05 info@vhs-bludenz.at www.vhs-bludenz.at

Karosserie-Reparatur-Manager/in

VHS Bregenz 0 55 74/52 5 240 direktion@vhs-bregenz.at www.vhs-bregenz.at VHS Götzis 0 55 23/55 1 50-0 info@vhs-goetzis.at www.vhs-goetzis.at VHS Hohenems 0 55 76/73 3 83 vhs@ems.vol.at www.vhs-hohenems.at VHS Rankweil 0 55 22/465 62 info@schlosserhus.at www.schlosserhus.at

Mi, 15.2.2012; 19:30 Uhr; Kursnummer: 13106.06

Mi, 22.2.2012; 18:00 Uhr; Kursnummer: 36139.06

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WIFI. Wissen Ist Für Immer Infos & Anmeldung: WIFI Info-Center E info@vlbg.wifi.at T 05572 3894-425

ende Info-Ab ungen

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128300

Einige Blitzlichter aus den Programmen der fünf VHS: • Wege zum Weltwissen: „Lateinamerikanische Literatur“, „Geologie Vorarlbergs“, „Moderne Kunst“ • Gund- und Basisbildung • Berufsreifeprüfung für Erwachsene bzw. Lehrlinge • Kurse für Keramik und Kreatives Schreiben

schüren, Musik digitalisieren • „Skype“ und „Cybermobbing“ • Große Auswahl an Bildungs- und Kreativkursen für Kinder.

schulen

Gesellschaft und Kultur, der zweite Bildungsweg, Naturwissenschaften, Technik und Umwelt, berufliche Bildung, Sprachen, Kreativität und Gestalten sowie Gesundheit und Bewegung sind die Palette des Angebots. Schwerpunkte der Volkshochschultätigkeit sind traditionell Kreativität und Gesundheit. Daneben stehen die Volkshochschulen des Landes aber auch für Basisbildungskurse, für den zweiten Bildungsweg und Kurse für Deutsch Integration. Die Volkshochschulen sind mit ihren Zweigstellen im ganzen Land präsent. Erfreulich ist, dass auch im vergangenen Jahr 2011 mehr als 25.000 Personen 2200 Veranstaltungen der Vorarlberger Volkshochschulen besuchten.

• Vorbereitungskurs auf die Aufnahmeprüfung Polizei Vorarlberg • Lehrgänge für Öffentlichkeitsarbeit • diverse Kochkurse • Weinverkostungen • Whiskey und mehr • Zumbakurse • Führung durch den Markus-Sittikus-Saal • Opernreise nach Zürich zu „Cosi fan tutte“ • EDV-Bereich: Gestalten von Aushängen und Bro-

volks vorarlberger

Als größter Bildungsträger des Landes Vorarlberg bieten die Volkshochschulen im Frühjahr 2012 wieder in mehr als 1000 Veranstaltungen ein überaus interessantes Programm.


DIENSTAG, 31. JÄNNER 2012

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Zulassungstest für das Medizinstudium Im Auftrag der Vorarlberger Landesregierung und in Kooperation mit dem regionalen Netzwerk Naturwissenschaften Vorarlberg, dem Landesschulrat und dem Regionalen Bildungsmanagement Gymnasium Vorarlberg organisiert Schloss Hofen im Frühjahr 2012 wieder Informationsund Übungsseminare zur Vorbereitung auf den Eignungstest für das Medizinstudium. Dieser Test wird an den Universitäten Innsbruck und Wien für die Studienrichtungen Human-

Dr. Rainer Gögele Landesrat

Seitens des Landes besteht großes Interesse, unsere Maturantinnen und Maturanten bestmöglich zu unterstützen.

und Zahnmedizin abgehalten und führt zur Vergabe der Studienplätze. Studieneignung Der EMS-Test (Eingangstest für das Medizinstudium) ist ein fachspezifischer Studierfähigkeitstest, ein „wettbewerbsorientiertes Reihungsverfahren“ nach der Studieneignung. In einem Eintages-Assessment werden studienrelevante Fähigkeiten in 10 Aufgabengruppen geprüft. Es ist kein Wissenstest, vielmehr wird die Fähigkeit,

sich neues Wissen anzueignen, überprüft. Da es hilfreich ist, sich im Vorfeld mit den Aufgabenstellungen des Tests vertraut zu machen, bietet die Vorarlberger Landesregierung interessierten Maturantinnen und Maturanten im Vorfeld der Aufnahmeprüfung Hilfestellungen an. Diese dienen dazu, die Instruktionen besser zu verstehen und die Aufgabentypen kennen zu lernen, damit während der Bearbeitung das optimale Leistungsniveau erreicht wird. Informations- und Trainingsseminare Die Vorbereitungsmöglichkeiten für den EMS-Aufnahmetest in Vorarlberg sind vielfältig. Den Auftakt bildet eine Informationsveranstaltung zu den Studienrichtungen Humanund Zahnmedizin sowie Molekulare Medizin durch Vertreter der Medizinischen Universität Innsbruck. Diese Veranstaltung findet am Donnerstag, 9. Februar 2012 im Bundesgymnasium in Feldkirch statt. Im Anschluss daran bieten Anfang März Medizinstudenten, die selbst den Test positiv durchlaufen haben, ein eintägiges Vorbereitungsseminar in Schloss Hofen an. Dieses konzentriert sich auf die Vorstellung der Untertests des EMS und möchte an Beispielen Bearbeitungstricks und –strategien deutlich machen. Ein Probetest am Donnerstag, 22. März 2012 soll dann der ersten Leistungsorientierung dienen. Daran anschließend können Vertiefungsseminare zum Textverständnis und zum mathematischen Verständnis besucht werden. Diese Vertie-

Vorbereitung auf den EMS-Test.

Fotos: FHV

fungsseminare umfassen jeweils zwei Nachmittage und bieten eine zusätzliche Hilfestellung in der Vorbereitung, um individuelle Defizite zu bearbeiten.

nisiert wird, können nochmals die prüfungsrelevanten Inhalte durchgearbeitet und mit einem erneuten Probetest die eigene Leistungsfähigkeit dokumentiert werden.

Crash-Kurs Neu im Programm ist ein einwöchiger Crashkurs, der unmittelbar vor dem Eignungstest angeboten wird. Während dieser Intensivwoche, die vom 25. bis 30. Juni 2012 im Wissenschafts- und Weiterbildungszentrum Schloss Hofen orga-

Anmeldung Die Anmeldung zu den einzelnen Modulen erfolgt über die Website des Landesschulrates unter www.lsr-vbg.gv.at. Durch die Initiative des Landes ist es möglich, an den einzelnen Modulen kostengünstig teilzunehmen. Weitere Informati-

onen zum EMS-Aufnahmetest können online auf der Website von Schloss Hofen abgerufen werden.

Factbox Infoveranstaltung: Donnerstag, 9. Februar Vorbereitungsseminare: 3.oder 4. März sowie 17. oder 18. März

Info & Kontakt Schloss Hofen Wissenschaft und Weiterbildung

Probetest: Donnerstag, 22. März

Hoferstraße 26 6911 Lochau T +43 (0)5574 4930 0 info@schlosshofen.at www.schlosshofen.at

Vertiefungsseminare: April/Mai Intensivseminar: 25. bis 30. Juni

„Das sind echte Berufsexoten“ Welche Berufe Zukunftspotenzial haben, warum sich ein Besuch des BIZ lohnt und wieso mehr Burschen in männeruntypischen Berufen arbeiten sollten – dazu BIZ-Expertin Petra Reicht, Leiterin der Infozone im AMS Bregenz, im Interview. Nach der Schule ist es für Jugendliche oft schwer, eine berufliche Richtung zu finden. Welche Tipps geben Sie jungen Menschen für ihre Berufswahl? Worauf sollte man achten? Petra Reicht (P.R.): Wichtig ist es, sich schon früh genug mit Berufen zu beschäftigen. Berufsinformationen kann man sich überall beschaffen. Personen im Umfeld fragen – was machst du genau in deinem Beruf, welche Ausbildung hast du gemacht … Im Berufsorientierungsunterricht in den Schulen werden die Schüler(innen) dann gezielt an dieses Thema herangeführt und sehr gut unterstützt. Für Eltern ist wichtig: Den Jugendlichen sollte die Chance gegeben werden, ihren EIGENEN Berufswunsch zu verwirklichen. Was sind für Sie Berufe mit Zukunftspotenzial? P. R.: Potenzial wird dort ent-

wickelt werden, wo jeder Einzelne Freude in seiner Arbeit sieht. Ob jemand in einem Beruf erfolgreich und glücklich werden kann, hängt von den persönlichen Neigungen und Eignungen ab. Wir hören oft von Erwachsenen: „Ich habe damals diese Ausbildung gemacht, weil sie angesagt war – aber eigentlich wollte ich etwas ganz anderes machen …“ Sie versuchen später umzusteigen. Die BerufsInfoZentren des AMS in Bregenz, Feldkirch, Bludenz sollen Schüler(innen) die Berufsfindung erleichtern. Wie sieht diese Unterstützung aus? P. R.: Auf Wunsch machen wir eine persönliche Berufsberatung. Ausgehend von den Interessen (dabei hilft uns oft ein Interessenstest) erarbeiten wir gemeinsam Wege. Die Jugendlichen können meist sehr gut beurteilen, ob sie in weiterführenden Schulen erfolgreich sein könnten oder lieber eine praktische Berufsausbildung, sprich Lehre, machen wollen. Bei diesen Berufsberatungen werden wir den Berufseinsteiger(inne)n jedoch die Entscheidung für einen Beruf oder eine Ausbildung nicht

Alle Interessierten können den kostenlosen Service des BIZ nutzen.

Petra Reicht vom BIZ Bregenz beim BoysDay, der Burschen weibliche Berufsfelder erschließen soll. Fotos: AMS abnehmen. Wir bestärken sie in den Beratungen, selbst eine Wahl zu treffen. Zu uns kommen sehr viele Lehrer(innen) mit ihren Klassen. In Workshops erfahren die Schüler(innen) Wissenswertes über Berufe, Ausbildungsmöglichkeiten usw. Sie lernen auch die Informationen des BIZ zu nützen. Auch hier ist es uns wichtig, genau auf die Bedürfnisse und Fragen der Schüler(innen) einzugehen. Wir halten KEINEN VORTRAG, sondern arbeiten mit ihnen intensiv an der eigenen Berufsfindung. Bei uns gibt es zahlreiche Broschüren, Berufslexika, Berufs-Filme und Informationen, in denen alle BIZBesucher(innen) jederzeit in Ruhe stöbern können. Natürlich unterstützen wir sehr gerne bei der Suche. Unsere Angebote sind alle kostenlos und können von allen Interessierten genutzt werden.

Was raten Sie: Nach der Matura arbeiten oder studieren? P. R.: Das hängt davon ab, was jemand von seinem Berufsleben erwartet. Wer die intellektuellen und finanziellen Voraussetzungen dafür hat und jetzt schon weiß, dass er/sie „etwas höher“ hinaus will, soll sich auf jeden Fall mit dem Thema Studium genauer beschäftigen. Unsere Fachhochschule hat einen sehr guten Ruf, das heißt man muss für manche Studienrichtungen nicht einmal mehr weg aus Vorarlberg. Manche haben nach der Matura „genug vom Lernen“, was natürlich in der Berufswelt ein sehr relativer Begriff ist: Lebenslanges Lernen ist angesagt! Wer die Matura in einem allgemeinbildenden Gymnasium gemacht hat, wird um eine weitere Berufsausbildung (Lehre oder Studium) nicht herumkommen. Maturant(inn)en aus be-

rufsbildenden höheren Schulen haben den Bonus einer Berufsausbildung und können sofort einsteigen. Für angehende Maturant(inn)en haben wir zu diesem Thema übrigens bald eine sehr interessante Veranstaltungsreihe: Wege nach der Matura, 27. 2. bis 7. 3. 2012, bei der an jedem Tag Berufsexpert(inn)en aus Technik, Naturwissenschaften, Medizin, Geisteswissenschaften für Gespräche zur Verfügung stehen. Tausende Schülerinnen entscheiden sich in Österreich jedes Jahr für einen typischen Frauenberuf. Wie könnte man Mädchen für technische Berufe interessieren? P. R.: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die technischen Berufe bei den jungen Mädchen sehr wohl angekommen sind. Niemand kichert mehr in einer Schulklasse, wenn wir

ein Bild einer CNC-Technikerin bei der Arbeit zeigen. Es gibt kaum eine Schulklasse, in der nicht zumindest ein Mädchen einen frauenuntypischen Beruf ergreifen möchte. Viele Unternehmen berichten von guten Erfahrungen mit Lehrmädchen und stellen auch weiterhin Mädchen an. In dieser Hinsicht sind wir schon wenigstens einen Schritt weiter. Das AMS motiviert durch das Projekt „FIT“ auch Frauen, die schon eine Erstausbildung haben, sich mit diesen Berufen auseinanderzusetzen und finanziert dann großzügig entsprechende Berufsausbildungen. Wir im BIZ arbeiten schon an einem anderen spannenden Thema: Burschen für männeruntypische Berufe zu motivieren! In den Berufen Volksschullehrer, Kranken- und Altenpfleger, Familienhelfer und Kindergartenpädagoge gibt es kaum bzw. gar keine Männer (mehr), und sie wären so wichtig! Im Kindergarten meiner Tochter ist manchmal ein Praktikant, der von den Kindern liebevoll „TANTE“ genannt wird. Das sind echte „Berufsexoten“ – hier stehen wir ganz ANZEIGE am Anfang …

Daten & Fakten BerufsInfoZentren des AMS AMS Bludenz, Bahnhofplatz 1b BIZ Feldkirch, Reichsstr. 151 BIZ Bregenz, Rheinstr. 33


DIENSTAG, 31. JÄNNER 2012

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Infotag 10. März 2012 von 10.00 - 17.00 Uhr Hol Dir Informationen zur Ausbildung! > 14.00 Uhr Podiumsdiskussion „Psychiatrisches Diplom – was dann?“ > Du suchst einen abwechslungsreichen, krisensicheren Job mit Zukunft? > Du willst den direkten Kontakt mit Menschen und dir zudem ein hohes Maß an Wissen und sozialer Kompetenz aneignen? > Dann bist du bei uns richtig! Der nächste dreijährige Diplomlehrgang an der psychiatrischen Pflegeschule Rankweil beginnt am 1. Oktober 2012. > Bewirb dich jetzt! Infos im Internet unter www.lkhr.at/schule oder PGuKPS Rankweil, Tel. 05522 403-5600

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Berufliches Gymnasium Technisches echnisches Gymnasium - Gestaltungs- u. Medientechnik - Angewandte Naturwissenschaften (Abitur inkl. Beruf CT CTA) A) - Sozialwissenschaftliches Gymnasium

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DIENSTAG, 31. JÄNNER 2012

Bildung und Seminare

Ein Versuchsfeld im Visier der 3D-Kameras. Raumpunkte können so genau vermessen werden.

Wissenswertes dratmeter Laborfläche mit Flowboxen (Lithografie, Laserablation, Galvanik, Sputteranlagen, Ätzen, Thermische Oxidation, Analytik, Probenpräparation

Technische Labors der FH Vorarlberg Automatisierungslabor: Angewandte Robotik, Automatisierungstechnik , Bildverarbeitung, Steuerungs- und Regelungstechnik Virtual-Reality-Labor: Herstellung von virtuellen Realitäten und Computeranimationen (Motion Tracking, 3-D-Display, Haptic Interface) Designlabor: Vermittlung und Anwendung von Konstruktionsmethoden (CAD/CAE/CFD), Benutzermonitoring im Raum (Raumsensoren, Raumaktoren, Bedienelemente, Controller) Usability-Labor: Messung von Medienwirkungen und Mediennutzung (Eye Tracking, Physiometrie (EKG, EDA, EEG, EMG, PPG) Video Mikrotechnik: Reinraum der ISO-Klasse 5, 150 Qua-

Elektroniklabor: Durchführung von industriellen und studentischen Projektarbeiten, Schaltungsentwurf, Simulation Aufbau und Test analog, digital, Mixed – Signal, Real Time Embedded Systems, Modellierung und Simulation Fertigungslabor: Durchführung von Werkstoffuntersuchungen, Vermessen komplizierter 3-DWerkstücke, Genauigkeitsuntersuchungen an Werkzeugmaschinen, Digitalisieren von Freiformflächen und Flächenrückführung, CAM-Fräsbahnerstellung sowie Komplettbearbeitung Drehen, 5-Achs-Simultan-Fräsen, Parallelkinematik, Trockenbearbeitung und High Speed Cutting

Ein Balance-Akt für die Studenten: Das Doppelpendel muss am Ende stehen können. Ein klassisches Beispiel aus der Regeltechnik, die zu den absoluten Grundlagen zählt.

Forschen für die eigene Zukunft Die Forschungs-, Versuchs- und Entwicklungsmöglichkeiten in den Labors der FH Vorarlberg gehören zu den spannendsten Dingen der Studierenden.

Reinhard Schneider (Leiter Elektroniklabor) hat den Durchblick: Die akustische Kamera wurde von Studierenden konstruiert.

Probieren geht über Studieren. Ein Motto, das an der FH Vorarlberg sogar noch einen Schritt vertieft wird. Denn das Probieren gehört an der Fachhochschule zum Studieren dazu. Aus gutem Grund: In den modernst ausgestatteten Labors lernen die FH-Studenten von morgen für die Praxis. Selbst zusammengebaute Roboter, futuristisch anmutende Prototypen oder eine auf Metallrahmen fixierte akustische Kamera, deren Kabel an Radspeichen erinnern, sind Zeugen der Schaffenskraft der Studenten und Studentinnen. Doch es geht keinesfalls da-

Coaching PUR

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Erlernen Sie die praktische Anwendung von Kurzzeit-Coaching in Ihrem Arbeitsumfeld - mit erfrischend einfachen Werkzeugen, in erstaunlich kurzer Zeit und auf Basis international anerkannter Standards. Informationsabend: 28. Februar, 18:30 Uhr, Schloss Hofen, Lochau Details und Anmeldung: www.gerwinbaier.at / info@gerwinbaier.at Der nächste Lehrgang startet im Mai 2012.

rum, dass sich „Daniel Düsentriebs“ selbstverwirklichen können, sondern vielmehr darum, schon während der Studienzeit für die praktischen Aufgaben vorzubereiten. „Dazu gehört auch, dass Mechatroniker etwa die Grundlagen der Zerspanung beherrschen“, erklärt Dieter Schöch, der die Werkstatt des Fertigungslabors leitet. Die Studenten sollen auch ein Gefühl für das Material und für das Produkt bekommen. Das klassische Doppelpendel Wie Systeme unter Einbeziehung von Kinematik und Dynamik funktionieren, zeigt im Automatisierungslabor etwa Hochschullehrer und Automatisierungslaborleiter Robert Amann. Es geht auch darum, den Lernenden Funkti-

onsmechanismen von Geräten aufzuzeigen. Ein Bereich ist etwa den Industrierobotern gewidmet. Was dabei machbar ist, kann im gemeinsamen Versuch getestet werden. Ein klassisches Studentenprojekt in diesem Raum betrifft das

Julia Neussl, Masterstudium, Mechatronik

Wir arbeiten gemeinsam an einem Projekt. Nach der theoretischen Simulation wird geschaut, ob es auch in der Praxis funktioniert.

Schwerpunktthemen Aus- und Weiterbildung Erscheint am

Thema

Dienstag 21.02.2012 Dienstag 21.02.2012 Samstag 31.03.2012 Samstag 21.04.2012 Dienstag 25.09.2012 Dienstag 25.09.2012 Dienstag 16.10.2012 Dienstag 13.11.2012 Dienstag 13.11.2012

Bildung und Seminare Top-Lehrlinge FH-/Uni-Guide Trainees-Ausbildung Bildung und Seminare Top-Lehrlinge Top-Arbeitgeber Bildung und Seminare Top-Lehrlinge

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Kontakt und Infos: Nicole Heim, T +43 5572 501-306, nicole.heim@medienhaus.at

Gerwin Baier Trainings & Coaching ist Partner der SolutionSurfers® 15 Jahre Erfahrung und über 1.400 ausgebildete Coaches weltweit. Mit Coaching PUR schaffen Sie die Grundlage für eine Zertifizierung durch die International Coach Federation (ICF). Weitere Infos unter: www.solutionsurfers.at

invertierte Doppelpendel. Ein Klassiker der Regelungstechnik, die wiederum zu den wichtigsten Disziplinen der Ingenieurwissenschaft zählt. „Das Pendel muss am Schluss stehen können“, erklärt Mechatronik-Student Christian Voplakal. An der Umsetzung der Computersimulation tüftelt die beteiligte Studentengruppe eifrig. Stark im Kommen ist die 3-D-Bildverarbeitung. Im wahrsten Sinne eine spannende Sache ist das Elektroniklabor, das von Reinhard Schneider geleitet wird. Die Bandbreite reicht von grundlegenden Dingen wie Stromspannung oder dem Erlernen von Messtechniken bis hin zum Fertigen eigener Projekte. Die Studenten können sehr frei arbeiten und eigene Projektlösungen kreieren.

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Foto: VEM | Marcel Hagen

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Top-Lehrlinge

Nach ihrer Ausbildung zur Friseurin macht Nicole Rösler (links) nun eine Lehre als Einzelhandelskauffrau. Verena Zwickle (kleines Bild oben) hat vorher die Landwirtschaftsschule besucht.

„Nach oben gibt es keine Grenzen“ Eine Verbindung mit den Lehrlingen aufzubauen, ist für Doris Mohr entscheidend. Der 31jährigen Lehrlingsausbildnerin bei BayWa in Lauterach gelingt dies bestens. „Es ist ein schönes Gefühl, wenn man am Ende merkt, es hat funktioniert“, antwortet Doris Mohr auf die Frage, was denn bei der Ausbildung der Lehrlinge bewegende Momente sind. Der 31-jährigen Wolfurterin macht es sichtlich Spaß, mit den jungen Menschen zusammenzuarbeiten. „Sie müssen und sollen jederzeit spüren, dass eine Bindung da ist“, spricht es Mohr aus, worauf es ihr besonders ankommt. Den Nachwuchskräf-

ten hilft diese Vertrauenbasis, wissen sie doch, dass sie bei „ihrer Chefin“ stets ein offenes Ohr haben, sie auch ihre eigenen Ideen miteinbringen können und in Verkaufsgespräche miteingebunden sind. Und das praktisch ab dem ersten Lehrtag. Das bestätigt auch Verena Zwickle. Der 20-jährige

Wenn neue Ware eintrifft, ist das natürlich sehr spannend. Und mir gefällt auch der Umgang mit den Kunden. Verena Zwickle 2. Lehrjahr, BayWa Lauterach

Lehrling arbeitet in der Dekorationsabteilung des Bau- und Gartenmarktes. „Eine abwechslungsreiche Tätigkeit“, schwärmt die Wolfurterin, die eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau absolviert. „Will mich weiterbilden“ Die im zweiten Lehrjahr stehende ehemalige Landwirtschaftsschülerin freut sich am Anblick der neuen Kollektion, die schon Frühlingsgefühle und Lust nach Garten vermittelt. Grüntöne sind etwa stark angesagt. „Wenn neue Ware eintrifft, ist das natürlich ein ganz spannender Augenblick“, verrät Verena Zwickle, was ihr an ihrer Tätigkeit besonders gefällt „und dass ich viel mit

Menschen zu tun haben macht die Arbeit auch sehr abwechslungsreich.“ Bereits eine Lehre hinter sich hat Nicole Rösler. Die Lustenauerin lernte ursprünglich Friseurin, vertrug aber einige Produkte nicht. „Ich bekam eine Allergie“, erzählt sie, „dennoch habe ich die Lehre durchgezogen.“ Diesen Ehrgeiz legt die 21-Jährige auch bei ihrer zweiten Ausbildung an den Tag. Deshalb will sich die angehende Einzelhandelskauffrau auch nach dem Lehrabschluss weiterbilden. „Die Chancen dazu bestehen auf alle Fälle“, betont Lehrlingsausbildnerin Doris Mohr. „Nach oben hin gibt es praktisch keine Grenzen.“ Ehema-

Doris Mohr Lehrlingsausbildnerin, BayWa Lauterach

Die Lehrlinge geben sich untereinander viel Halt. Sie wissen, dass ich der erste Ansprechpartner für sie bin, der jederzeit ein offenes Ohr hat. lige Lehrlinge sind mittlerweile bei BayWa in leitender Position tätig und führen etwa eigene Abteilungen. Nicole

Rösler, die derzeit im zweiten Lehrjahr steht und in der Gartentechnik- und Tiernahrungsabteilung beschäftigt ist, glaubt, dass sie sich mit 21 Jahren auch etwas leichter tut. Besonders im schulischen Bereich. „Vieles kenne ich ja schon“, sind für sie Rechnungswesen oder administrative Aufgaben keine Neuheiten mehr. „Wenn ich in der Schule sitze, denke ich mir schon ab und zu, ob ich vor ein paar Jahren auch noch so war wie die jetzigen 15-, 16-Jährigen.“ Doch gerade die Lehrzeit hat ihr viel beim Erwachsenwerden geholfen. „Man wird eigenständig“, sagt sie und empfiehlt auch anderen, eine Lehrausbildung zu absolvieren.

„Viele Kunden nennen mich beim Namen“ Martin Rampler (19) und Selina Gimplinger (16) haben sich für eine Lehre im Lebensmittelbereich entschieden. Selina Gimplinger ist ein aufgewecktes Mädchen. Und da es ihr gefällt, täglich mit Menschen in Kontakt zu sein, ist sie für eine Lehre zur Einzelhandelskauffrau prädestiniert. Im Spar-Markt in der Altacher Achstraße hat die 16-Jährige

Martin Rampler (19) ist bei Spar im dritten Lehrjahr.

ihren Ausbildungsplatz gefunden. Die Götznerin ist im zweiten Lehrjahr und somit vorwiegend in der Wurst-, FleischKäse- und Brotabteilung tätig. „Es taugt mir hier“, sagt es die junge Dame mit einem Lachen. Viele Kunden kennt sie mittlerweile beim Namen. „Das macht das ganze natürlich noch persönlicher.“ Ausbildung in Spar-Akademie Nur noch wenige Monate von seiner Abschlussprüfung entfernt ist Martin Rampler. Der Hohenemser darf bereits an der Kassa sitzen. Etwas, was dem 19-Jährigen besonders viel Spaß macht. „Das gefällt mir am besten“, ist der angehende Einzelhandelskaufmann ehrlich. Rampler will auch nach dem Lehrabschluss bei Spar bleiben. „Zunächst muss ich aber noch das Bundesheer machen.“ Dann will er seine berufliche Karriere bei Österreichs Lehrlingsausbildner Nummer eins fortsetzen. Allein 100 neue Lehrlinge (für zehn verschie-

Zoran Simic Marktleiter bei Spar in Altach

Ich habe selbst bei Spar die Lehre gemacht und ein Wechsel war nie ein Thema. Das Unternehmen hat mir Aufstiegsmöglichkeiten geboten. Selina Gimplinger (16) gefällt die Lehre bei Spar. Die Götznerin will nach dem Abschluss im Einzelhandel noch eine Bürolehre draufsetzen. dene Lehrberufe) nimmt die Handelskette in diesem Jahr in ganz Vorarlberg neu auf. „Selbstverständlich wird darauf geschaut, dass sie möglichst in der Nähe von ihrem Wohnort einen Lehrlingsplatz erhalten“, ergänzt Zoran Simic, der den Spar-Markt in Altach leitet. Der 28-Jährige hat selbst seine Lehre bei Spar gemacht und danach die Aufstiegsmöglichkeiten genützt. Das will auch Selina Gimplinger tun.

„Wenn ich die Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau abgeschlossen habe, will ich eine Bürolehre machen.“ Freilich wird einem nichts in die Wiege gelegt. Das weiß auch die 16-Jährige. „Lehrjahre sind eben keine Herrenjahre“, sagt sie und unterstreicht damit, dass eine Ausbildung im Lebensmittelbereich durchaus Anspruch hat. Wer entsprechende Leistung bringt, dem

stehen jedoch sämtliche Karriereüren offen. Ob Meisterprüfung, Matura oder das Erlernen von Fremdsprachen. Und einmal pro Woche sind die Lehrlinge in der Spar-Akademie anzutreffen. Und dann gibt es natürlich auch noch finanzielle Zuckerln für die angehenden Fachkräfte. „Es gibt zusätzliche Leistungs- und Lehrlingsprämien“, betonen die beiden

Azubis. Und einmal pro Monat wird mit Marktleiter Zoran Simic besprochen, was die Lehrlinge gut (und vielleicht auch weniger gut) gemacht haben. Dadurch werden auch Potenziale geöffnet, die den Azubis auch in der persönlichen Weiterentwicklung helfen. „Wir bemühen uns wirklich sehr um unsere Lehrlinge“, bekräftigt dann auch Zoran Simic.

Impressum | Redaktion und Texte: Marion/Dietmar Hofer, Vorarlberger Medienhaus Bilder: Klaus Hartinger, Roland Paulitsch, Bernd Hofmeister, Gerster, Philipp Steurer, Wirtschaftskammer Vorarlberg/Markus Gmeiner, Marcel Hagen/Studio 22, dm/ Pötsch, Firma Künz, ÖBB, AK, Shutterstock, privat, Anzeigenberatung: Vorarlberger Medienhaus, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach


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Top-Lehrlinge

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„Verkaufen macht erfolgreich“ Mit rund 18.000 Mitarbeitern und über 1200 Lehrlingen zählt der Vorarlberger Handel mit zu den größten Arbeitgebern und Ausbildern im Land. Durch diese Größe kann der Vorarlberger Handel eine Vielzahl an Karrieremöglichkeiten anbieten. Deshalb startet die Sparte Handel der Wirtschaftskammer Vorarlberg im Februar eine Informationskampagne, um Karrierechancen und Ausbildungswege im Handel aufzuzeigen. Angesprochen werden einerseits Jugendliche,

Gebhard Sagmeister Spartenobmann Handel

Wer im Handel arbeitet, der kann was. Denn der Handel bietet unterschiedliche und vielversprechende Berufsfelder.

die noch vor der Entscheidung stehen, welchen Karriereweg sie einschlagen wollen. Andererseits spricht die Wirtschaftskammer mit der Kampagne Wieder- oder Quereinsteiger an. Spartenobmann Gebhard Sagmeister informiert dazu: „Die demogra-

fische Entwicklung geht auch am Vorarlberger Handel nicht vorbei. Deshalb starten wir eine Kampagne, die die vielfältigen Karrieremöglichkeiten unserer Sparte aufzeigt. Denn der Handel bietet unterschiedliche und vielversprechende Berufsfelder und wer im Handel arbeitet, der kann was.“ Verkaufen macht kompetent Anfang Februar startet die Informationskampagne der Sparte Handel, bei der es neben klassischen Inseraten in den regionalen Medien auch verschiedenste Aktionen geben wird. „Im Mittelpunkt stehen Menschen, die im Handel arbeiten. Wir zeigen einen Querschnitt von verschiedenen Berufsbildern und informieren über das Können der Handelsangestellten. Bewusst haben wir Leute ge-

Fotos: Markus Gmeiner

Die Sparte Handel der Wirtschaftskammer Vorarlberg stellt ab Februar die verschiedenen Berufsbilder in den Mittelpunkt, um Karrierechancen und Ausbildungswege aufzuzeigen. Der Handel macht sich für qualifizierte Fachkräfte stark.

Blick hinter die Kulissen: Sabine Alton wird gerade für die Kampagne fotografiert. wählt, die beispielsweise nach der Babypause in den Handel eingestiegen sind. Oder auch Personen, die mit einer Lehre im Handel ihren Berufsweg begonnen und Karriere gemacht haben“, erklärt Spartengeschäftsführer Michael Tagwerker. Verschiedenste Berufsbilder Die Herausforderung bei der Umsetzung besteht darin, für 16 unterschiedliche Fachgruppen – von Holz- über Fahrzeug- bis zum Lebensmittelhandel – die verschiedensten Berufe und deren Karrierechancen zu veranschaulichen. „Authentizität ist dabei das Wichtigste. Deshalb haben wir jede Person dort fotografiert und gefilmt, wo sie oder er arbeitet“, so Martin Dechant, Geschäftsführer der PR-Agen-

Silke Bechter bekommt letzte Anweisungen vor dem Videodreh.

Michael Tagwerker Spartengeschäftsführer Handel

Im Mittelpunkt der Kampagne stehen Menschen, die im Handel und somit auch im Verkauf arbeiten. tur ikp Vorarlberg, die das Kommunikationsprojekt leitet. Die Partner der Kampagne, bei der Bilder, Videos, und Sound eine große Rolle spielen, sind außerdem der Web-Spezialist Guntram Bechtold von stars-

media und der Grafiker Andreas Haselwanter. Hip-Hop für Handel Um die 14- bis 16-Jährigen anzusprechen, haben sich die Verantwortlichen etwas Spezielles einfallen lassen. „Ende Februar gibt es einen Jugendworkshop mit einer Vorarlberger Hip-Hop-Gruppe. Auch hier setzen wir auf Authentizität und suchen deshalb Handelslehrlinge, die den Textinhalt für einen Song liefern werden. Beim Handel-Jugendclubbing im März stellen die Vorarlberger Hip-Hoper dieses Lied und das dazugehörige Musikvideo dann vor“, informiert Martin Dechant. Der Jugendworkshop findet am 24. Februar, das Clubbing am 24. März im Wirtschaftszelt der Messe Dornbirn statt.

Von der Aushilfe zur Abteilungsleiterin Der Vorarlberger Handel bietet etwa 18.000 Menschen Beschäftigung und Ausbildungsmöglichkeiten. Damit verbunden sind unzählige Karrierechancen und viele flexible Arbeitszeitmodelle. Laut KMU Forschung Austria gab es 2009 im Vorarlberger Handel 3300 Arbeitgeberbetriebe. Die Ausbildungsmöglichkeiten sind daher sehr vielfältig. Auch das Angebot an Teilzeit- und geringfügigen Beschäftigung nimmt im Handel – und hier vor allem im Einzelhandel – immer mehr zu. Kaum eine andere Branche bietet ein so breites Spektrum an verschiedenen Berufen und Arbeitszeitmodellen. Vielseitige Aufgaben Ein Karrierebeispiel zeigt Silke Bechter. Sie arbeitet seit insgesamt zwölf Jahren im Lebensmittelhandel. Begonnen hat

Silke Bechter, Wiedereinsteigerin

Meine Arbeitszeiten sind so flexibel, dass ich meinen Job sehr gut mit meiner Familie vereinbaren kann.

Sabine Alton Einzelhandelskauffrau

Durch meine Position als Einkäuferin bin ich jeden Monat auf verschiedenen Modemessen in ganz Europa unterwegs.

sie mit einer geringfügigen Anstellung mit zehn Stunden in der Woche. Nach einer fünfjährigen Babypause ist die 35-Jährige wieder in den Handel eingestiegen. Heute ist die Mutter von zwei Kindern in der Ausbildung zur Marktleiter-Stellvertreterin. „Mittlerweile arbeite ich Vollzeit. Meine Arbeitszeiten sind so flexibel, sodass ich meinen Job sehr gut mit meiner Familie vereinbaren kann“, erklärt die Hörbranzerin und führt weiter aus: „Meine Aufgaben sind sehr vielseitig. Im Büro erledige ich Verwaltungsaufgaben und wenn es mich im Lager oder an der Kassa braucht, springe ich dort gerne ein.“ Ausgezeichnete Lehrlinge Gerade erst in das Berufsleben eingestiegen sind Daniel Schmid und Chiara Vogt. Die beiden Lehrlinge sind mit Leib und Seele begeisterte Sport-

artikelverkäufer. Ihre Leidenschaft zeichnet sie aus: Daniel gewann beim diesjährigen Bundeslehrlingswettbewerb des Sportartikelhandels die Herren-Wertung. Chiara belegte bei den Mädchen den zweiten Platz. Sie verpasste um nur einen Punkt den Sieg in der Damen-Wertung. In einem Verkaufsgespräch bewertet eine fachkundige Jury die Fachkenntnisse und verkäuferischen Fähigkeiten der Lehrlinge. „Für mich war der bundesweite Vergleich eine wertvolle Erfahrung. Der Bewerb zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin“, freut sich Daniel Schmid. Auch Chiara Vogt war überrascht über ihren Erfolg: „Dass ich gleich den zweiten Platz mache, hätte ich mir im Leben nicht gedacht. Freunde, Familie und natürlich mein Lehrlingsausbilder sind sehr stolz auf mich.“ Chiara hat mittlerweile ihre Lehre abgeschlossen und ist nun, auch aufgrund ihres Erfolges, Abteilungsleiterin. Vom Lehrling zur Führungskraft Die Lehrabschlussprüfung von Sabine Alton liegt schon länger zurück. Im Jahr 2000 schloss sie ihre Lehre zur Einzelhandelskauffrau ab und ist seither für Einkauf und Verkauf im elterlichen Freizeitmodegeschäft in Feldkirch verantwortlich. Aber nicht nur das: Die 26-Jährige organisiert außerdem Kundenevents, wie

Der Kontakt mit den Kunden macht den Handel zum abwechslungsreichen Beruf.

Monika Kramer,

Käsesommelière

Die Prüfung habe ich deshalb nachgemacht, damit ich unsere Lehrlinge besser unterstützen kann. die halbjährlich stattfindenden Modeschauen im Geschäft. „Am besten gefällt mir, dass ich selbstständig arbeiten kann. Durch meine Position als Einkäuferin bin ich jeden Monat auf verschiedenen

Modemessen in ganz Europa unterwegs. Mein Ziel ist, in den nächsten fünf Jahren eine führende Position zu erreichen“, so Sabine Alton. Die Käsekönigin Eine ganz andere Karriere machte Monika Kramer. Die 25-Jährige ist heute ausgebildete Käsesommelière in Vorarlberg und Feinkostabteilungsleiterin. Vor fünf Jahren startete sie als Samstagsaushilfe ins Berufsleben und weitete ihre Beschäftigung bis zu einer Vollzeitanstellung aus. Nebenbei absolvierte sie die Lehrabschlussprüfung. „Die Prüfung habe ich deshalb nachgemacht, damit ich unsere Lehrlinge besser unterstützen kann“, informiert die junge Dornbirnerin.

Freundlichkeit gehört zum Berufsbild im Verkauf.


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DIENSTAG, 31. JÄNNER 2012

Top-Lehrlinge

„Ich bekam die Chance“ Thomas Guggenberger ist Betriebsleiter bei Schelling in Schwarzach. Der erste Karriereschritt des 45-Jährigen war eine Lehre als Maschinenschlosser.

Die Lehrbetriebe, die den Lehrlingen „Lehre und Matura“ bieten, erhalten unter gewissen Voraussetzungen finanzielle Unterstützungen.

In fünf Jahren zur Matura Nach dem „Vorarlberger Lehrlingsmodell“ können Lehrlinge in 5 bis 6 Jahren sowohl die Lehre als auch die Berufsreifeprüfung abschließen. Gestartet wird parallel zur Lehre, abgeschlossen wird nach dem Lehrabschluss – Vorbereitungskurse und Prüfungen sind kostenlos. 1260 Stunden Vorbereitung Insgesamt beträgt die Vorbereitungszeit auf die Berufsreifeprüfung 1260 Stunden. In den ersten beiden Ausbildungsjahren wird den Lehrlingen das erforderliche Basiswissen in Deutsch, Englisch und Mathematik in insgesamt 360 Stunden vermittelt. Weitere 900 Stunden Vorbereitungskurse sorgen ab dem dritten Ausbildungsjahr in allen Fächern für das nötige Wissen und die intensive Vorbereitung auf die vier Teilprüfungen der Matura. Mit Ende der Lehrzeit legen die Lehrlinge die Lehrabschlussprüfung ab und bereits Teilprüfungen in Deutsch und Englisch. Nach weiteren zwei Jahren an der Abendschule kann die Matura mit der Teilprüfung Mathematik und der Fachbereichsprüfung abgeschlossen werden. 83 Teilnehmer im Land Das Projekt „Vorarlberger Lehrlingsmodell“ gibt es seit 2008. Derzeit gibt es im Land 83 Auszubildende, die sowohl ihre

Lehre, als auch die Matura absolvieren werden. Steigendes Interesse am Modell Österreichweit gesehen sind dies derzeit 9484 Lehrlinge. Damit kann eine echte Steigerung festgestellt werden. Nach dem Start wurden im Jahr 2009 nämlich nur 4277 gezählt. Ein Jahr später, 2010, waren es bereits 7298 Teilnehmer. Seit dem Beginn des Projektes im Jahr 2008 haben 251 Lehrlinge in ganz Österreich berufsbegleitend auch die Matura abgelegt. Für 2012 budgetiert man im Unterrichtsministerium 12,4 Millionen Euro für das Lehrlingsmodell.

Eigentlich sollte Thomas Guggenberger die HTL besuchen und war auch schon angemeldet. Doch der damals 15-Jährige hatte keinen Bock mehr auf Schule. Er schnappte sich sein Zeugnis, klemmte es auf den Gepäcksträger und radelte zur Firma Schelling. Das Ergebnis: Vier Löcher im Zeugnis und eine Lehrstelle als Maschinenschlosser.

lungen tätig. Unter anderem auch im Büro. Es kam dann auch so, dass ich nach meiner Lehre nicht viel als Maschinenschlosser gearbeitet habe. Ich bin aber bis heute vom Maschinenbau begeistert. Es ist ein spannender Bereich, weil ständig Verbesserungen angestrebt werden.

Was ich jetzt mache, daran dachte ich nicht einmal im Traum. Ich wollte nicht Betriebsleiter werden. Ich bin vielmehr an meinen Tätigkeiten gewachsen. Ich hatte Vorgesetzte, die mich gefordert und gefördert haben und bekam von ihnen auch einen großen Vertrauensvorschuss.

Welche beruflichen Ziele hatten Sie damals? War es immer schon die Chefetage?

Was waren Ihre Karriereschritte? Nach der Lehre war ich in der Arbeitsvorbereitung tätig und habe die Abteilung nach kurzer Zeit geleitet. Später übernahm ich die Produktionsleitung und 1996 war ich für die Einführung des neuen EDV-Systems verantwortlich. 2003 habe ich dann zusätzlich zur EDV die Betriebsleitung übernommen.

War das der Startschuss für Ihre Karriere? Gewissermaßen ja. Ich war während meiner Ausbildung innerhalb des Unternehmens in verschiedenen Abtei-

Wie haben Sie auf sich aufmerksam gemacht? Zwei Gründe sind dafür verantwortlich, dass ich so weit gekommen bin. Zum einen habe ich immer extrem viel gearbeitet und mehr geleistet als gefordert wurde. Zum anderen hat mir das Know-how, das ich aufgebaut habe, die nächsten Schritte ermöglicht. Zudem braucht man Förderer, die einem diese Chancen geben. Würden Sie sich wieder für

Info-Stelle Lehrlings- und Jugendabteilung in der AK Franz Valandro Tel. 050 258 4036 E-Mail: franz.valandro@ ak-vorarlberg.at Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer Bernd Herb Wifi Campus, Dornbirn Tel. 05572 3894-265 E-Mail: herb.bernd@wkv.at Lehre und Matura – Landesförderung Amt der Vorarlberger Landesregierung Mag. Astrid Keckeis Tel 05574 511-26115 E-Mail: astrid.keckeis@ vorarlberg.at

eine Lehre entscheiden? Ja, auf jeden Fall. Wie wichtig ist Weiterbildung? Weiterbildung ist unabdingbar. Egal, ob man eine Lehrausbildung abgeschlossen, die HTL besucht oder eine Uni absolviert hat. Die Berufe verändern sich ständig. Ich habe bereits meinen x-ten Job, obwohl ich seit 30 Jahren im selben Unternehmen bin. Ein Beispiel: Ich habe Maschinenschlosser gelernt, das heißt heute Maschinentechniker. Um am Ball zu bleiben, habe ich im WIFI den Organisationsprogrammierer gemacht oder bin im Arbeitskreis der Fachhochschule Vorarlberg dabei. Wir holen uns aber auch Referenten ins Haus. Zudem lege ich großen Wert auf den Austausch mit Kollegen auch aus anderen Unternehmen. Was sind Ihre weiteren beruflichen Ziele? Ich kenne meine Stärken und habe meine Berufung gefunden. Viel mehr ist jetzt das jeweilige Projekt mein Ziel. Zudem habe ich in meiner Position die Möglichkeit, den Erfolg von Schelling aktiv mitzugestalten. Ich bin für die Mitarbeiter verantwortlich. Darum ist es auch ein Ziel, erfolgreich zu wachsen. Schelling bildet Lehrlinge in den vier Berufen Elektrotechnik im Bereich Anlagen- und Betriebstechnik, Maschinenbautechnik, Zerspanungstechnik und Konstruktion aus. Infos unter www.lehrebeischelling.at

Thomas Guggenberger zum Thema Karriere mit Lehre War es früher einfacher mit Lehre Karriere zu machen oder stehen die Chancen heute besser?

Was zeichnet für Sie das duale Ausbildungssystem aus? Worin sehen Sie die Vorteile?

Welchen Tipp geben Sie jungen Leuten, die gerade ihre Lehrausbildung beginnen?

Wenn sich jemand interessiert, engagiert und weiterbildet, ist alles möglich. Daran erkennt man auch das Potenzial der jungen Menschen. Wer freiwillig mehr leistet als gefordert ist, tut den ersten Schritt. Bei uns im Unternehmen wird Karriere mit Lehre praktiziert. Ich bin nur ein Beispiel dafür.

Die duale Ausbildung bringt gute Techniker hervor. Zudem lernen die Lehrlinge in den dreieinhalb Jahren die gesamten Produkte kennen. Es ist ein Vorteil, wenn man später weiß, wie man es in der Praxis technisch umsetzt. Die Ausbildung in Vorarlberg ist die beste. Das zeichnet uns aus.

Ich rate ihnen, sich für einen Job mit Chancen zu entscheiden. Es ist wichtig, sich am Markt und an den Möglichkeiten zu orientieren. Ich empfehle auch sehr viel zu schnuppern, denselben Beruf in mehreren Unternehmen anzuschauen. Und dabei nicht zu vergessen, die Arbeit sollte Spaß machen.

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Bei Schelling sind auch Mädchen in der Technik willkommen.

? Was zeichnet Ihr Unternehmen als renommierten Lehrbetrieb aus?

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ie Fa. Nägelebau ist ständig bestrebt, Lehrlinge auszubilden. Die Lehrlinge sind die Fachkräfte von morgen. Wir sehen die Ausbildung der Lehrlinge als Zukunftsvorsorge zur Sicherung des angebotenen Leistungsspektrums. (auch die Lehre mit Matura wird angeboten). Zur Zeit werden erfolgreich Lehrlinge in den Berufen Maurer(in), Beton fertigungstechniker(in), Metallbearbeiter(in) und Elektroinstallations tech ni ker(in) ausgebildet. Harald Böhler Lehrlingsausbilder Nägelebau GmbH

n den drei bis vier Jahren Lehrzeit bilden unsere erfahrenen Ausbildner die Jugendlichen zu Spezialisten aus, die mit großem Überblicks- und Fachwissen und jeder Menge Praxiserfahrung den Anforderungen des Arbeitsmarktes von heute und morgen gewachsen sind. Die Ausbildung bei den ÖBB ist eine wertvolle Investition in die Zukunft.

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ei uns werden derzeit 40 Jugendliche im Lehrberuf Elektroinstallationstechniker ausgebildet. Die Lehrlingsausbildung genießt einen sehr hohen Stellenwert, weshalb wir auch einen hauptberuflichen Lehrlingscoach beschäftigen – für einen Elektroinstallationsbetrieb in Vorarlberg einzigartig. Lehrlinge von heute sind Fachkräfte von morgen und somit die Zukunft der Firma. Eine gute Ausbildung ist uns wichtig.

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Christian Kern Vorstandsvorsitzender ÖBB-Holding AG

Gerhard Fussenegger GF Elmar Graf GmbH und EGD Installationsges.m.b.H.

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Lehrlinge stehen derzeit bei uns in Ausbildung für die Berufe des Heizungs-, Sanitär-, Klimatechnikers und des Elektroinstallationstechnikers. Damit gelten wir österreichweit als größter Lehrlingsausbildungsbetrieb im Handwerk. Der Erfolg und unsere 50-jährige Ausbildungserfahrung geben uns Recht, denn der Großteil unserer Lehr-Absolventen ist nach wie vor bei uns tätig und zwar in allen Ebenen, vom Monteur bis zum Betriebsleiter. Eva Götsch Geschäftsführung Fa. Stolz

ervorragende Fachkräfte sind die Basis unseres Erfolgs als High-Tech-Unternehmen. Die Lehrlingsausbildung ist deshalb unsere wichtigste Zukunftsinvestition. Schon jetzt arbeiten 22 Lehrlinge bei uns, im Herbst wollen wir erstmals neun neue Lehrlinge einstellen. „Karriere mit Lehre“ ist dabei nicht nur ein Schlagwort: Einige unserer ehemaligen Lehrlinge bekleiden inzwischen wichtige Positionen, bis hin zum Abteilungsleiter.

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ie duale Ausbildung hat in Vorarlberg einen sehr hohen Stellenwert. In mehr als 2350 Lehrbetrieben werden rund 8000 Lehrlinge ausgebildet. Wir werden daher auch in Zukunft die hohen Standards unserer Berufsschulen sichern und optimale Rahmenbedingungen für die Lehrlinge und Ausbildungsbetriebe schaffen. Damit wollen wir beitragen, den Bedarf an dringend benötigten, qualifizierten Fachkräften für die heimische Wirtschaft zu sichern.

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Wolfgang Humml Geschäftsführer 1zu1 Prototypen

Landeshauptmann Vorarlberg Mag. Markus Wallner


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Mittendrin – statt nur dabei Durchstarten als Lehrling oder Trainee bei der Vorarlberger Landes-Versicherung. Finanzielle Unabhängigkeit und jede Menge Abwechslung. Mit diesem Angebot richtet sich die VLV an junge, engagierte Menschen, die sich für eine Ausbildung in der Versicherungswirtschaft interessieren. Lehre bei der VLV von A–Z Im Wechsel von Schule, betrieblicher Praxis und Kursen zu Spezialthemen finden die Lehrlinge Gelegenheit, ihre Stärken weiterzuentwickeln. Während der Lehre arbeiten

die Jugendlichen in den verschiedenen Abteilungen der VLV mit und lernen so die Abläufe von A–Z genau kennen. Das VLV-Lehrlingsprogramm beginnt jährlich im August und dauert 2–3 Jahre – je nach Schulabschluss. Die Ausbildung findet in Bregenz und den umliegenden Regionen statt. Bis zu 16 Monatsgehälter Fleiß zahlt sich aus, denn Erfolge in der Lehre werden belohnt! Das VLV-Bonus-System bietet den Auszubildenden die Chance, bis zu 2 Monatsgehälter zusätzlich zu verdienen (siehe Infobox). Auch ausge-

Lehre mit Zukunft: Trainee Michael Schnetzer sowie Lehrlinge Stefanie Martin, Birgit Willam und Theresa Gröchenig absolvieFotos: VLV ren derzeit ihre Ausbildung bei der VLV. (v.l.n.r.) zeichnete Leistungen in der Berufsschule werden mit einer Prämie belohnt!

Nachwuchstalente gesucht! 2009 wurde das VLV-Traineeprogramm ins Leben gerufen,

um Vertriebstalente individuell zu fördern. Das 12-monatige Traineeprogramm ist auf den Schwerpunkt Außendienst ausgerichtet und beinhaltet eine „Job-Rotation“, sodass der Trainee alle Abteilungen der VLV kennenlernt und sich dadurch umfassendes VersicherungsKnow-how aneignen kann. Neben der internen Ausbildung erwartet die Trainees vor allem auch viel Praxis. Dazu gehört die Beratung von Kunden, die Schadenaufnahme und auch die Antragsannahme und -bearbeitung. Über das „Training on the Job“ hinaus gibt es für die Trainees auch ein breites

Was VLV-Lehrlinge und Trainees berichten?

Weiterbildungsangebot an sozial- und persönlichkeitsbildenden Seminaren. Das Traineeprogramm richtet sich vor allem an Maturanten, die sich eine Zukunft im Außendienst vorstellen können. Während der gesamten Ausbildung stehen den Lehrlingen und Trainees, je ein eigener Pate/Patin zur Seite. Starte durch und melde dich an Willst du einen genauen Blick hinter die „Versicherungskulissen“ werfen? Dann komm zu den VLV-Schnuppertagen am 15. oder 16. März 2012! Anmeldungen für die Schnuppertage bei: Ernst Koblbauer, 05574 412-1210, ernst.koblbauer@vlv.at oder Marina Abbrederis, 05574 412-1882, marina. abbrederis@vlv.at. Weitere Infos unter: www.vlv.at

VLV-Bonussystem VLV Bonus-Modell für Lehrlinge –2 Gehälter plus!

ei der VLV erhalten wir eine „Allround-Lehre“, da wir im Innen- sowie im Außendienst ausgebildet werden. Ich finde es vor allem toll, dass man während der Lehrzeit in jeder Abteilung mitarbeiten kann und dadurch ständig Neues lernt. Auch, dass man sich als Arbeitskollegen untereinander hilft, schätze ich sehr.

ch komme nun in mein 3. Lehrjahr. In den letzten Jahren habe ich viele neue Eindrücke bekommen, neue Menschen kennengelernt und viele positive Erfahrungen gemacht. Während der Lehrzeit erhalte ich in jede Abteilung einen Einblick, dadurch ist meine Lehre sehr abwechslungsreich.

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ch habe meine Lehre im August 2011 begonnen und mich gleich willkommen gefühlt. Innerhalb kurzer Zeit habe ich viele neue Sachen kennengelernt. Durch die Arbeit in den verschiedenen Abteilungen lerne ich die Mitarbeiter und Abläufe rasch kennen!

rainee bei der VLV zu sein, war eine tolle Erfahrung. Ich wurde in sämtlichen Abteilungen eingesetzt – überall wurde mir Einblick gewährt. Dadurch konnte ich sehen, welche Abläufe nötig sind, damit alles in die richtigen Bahnen geleitet wird. Dies hat mich überzeugt, dass ich diesen Beruf ausüben möchte.

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Melanie Meyer, 19 Jahre (3. Lehrjahr)

Benedikt Sohm, 18 Jahre (3. Lehrjahr)

Stefanie Martin, 18 Jahre (1. Lehrjahr)

Marcel Dolzer, 21 Jahre (Trainee 2009–2010)

Michael Schnetzer, 21 Jahre (Trainee 2011–2012)

eine Traineeausbildung startete mit einer umfassenden Grundausbildung, in der ich die Grundlagen des Versicherungswesens erlernte. Spezielle Schulungen für den Außendienst gehören ebenfalls zum Programm. Durch das „Training on the Job“ werde ich von erfahrenen Kollegen betreut.

Beurteilung findet 2x jährlich statt. Die drei Beurteilungskriterien sind: • persönliches Verhalten z. B. Pünktlichkeit, Freundlichkeit, Umgang mit anderen ... • Leistungsbeurteilung z. B. Schreiben, Rechnen, Umgang mit dem PC ... • Wissenstest – positiver Notendurchschnitt von 1–2,5 Zeugnisprämie: Notendurchschnitt 1: 250,– Euro Prämie Ausgezeichneter Erfolg: 200,– Euro Prämie Guter Erfolg: 150,– Euro Prämie


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Top-Lehrlinge

Auszubildende im Spezialeinsatz Für Herbst 2012 werden bei Künz junge engagierte Menschen für die Bereiche Konstruktion, Mechatronik sowie Metalltechnik (Stahlbautechnik und Zerspanungstechnik) gesucht. Auch die Jüngsten arbeiten an den größten Projekten mit. So

Sascha König 4. Lehrjahr, Konstrukteur

Als Konstrukteur von Containerkränen sehe ich bereits das Ergebnis, wie es letztlich dasteht. Mir macht es Spaß, Problemlösungen zu finden.

wurden zum Beispiel fünf Containerkrane nach North Baltimore, Ohio, geliefert. Sie sind jetzt auf einem 500 Hektar großen Terminal im Einsatz, wo pro Tag bis zu 30 doppelstöckige Züge mit einer Länge von 2,5 Kilometern be- und entladen werden. In der Produktion in Hard arbeiten die Mitarbeiter bereits an weiteren Containerkränen. Zwei davon kommen nach Florida. Besondere Herausforderung dabei ist: Sie müssen Hurrikan-Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Stundenkilometer standhalten. Mitarbeit in der Produktion Bei Künz in Hard gibt es viel zu tun, auch für die Lehrlinge wie Sascha König, Abdurrahman Türkyilmaz, Manuel Lerchenmüller oder Benjamin Hächler. „Nach der dreimonatigen Grundausbildung, bei der die Grundfertigkeiten, Bohren,

Abdurrahman Türkyilmaz 3. Lehrjahr, Maschinenbautechnik

Ich finde es toll, dass man als Lehrling bereits an den großen Maschinen arbeiten kann. Toll ist auch das Prämiensystem für gute Leistung. Schleifen, Drehen, Fräsen erlernt bzw. vertieft werden, arbeiten unsere Azubis in der Produktion mit“, erklärt Werner Kögl, Ausbilder im Bereich Mechanik. „Sie fertigen auch auf großen Maschinen Teile, was ein hohes Maß an Verlässlichkeit und Konzentration erfor-

Manuel Lerchenmüller liebt Tätigkeiten wie Schweißen und Flexen. Darum hat er sich für eine Lehre als Metalltechniker - Stahlbau entschieden. dert.“ Bei den jungen Leuten kommt das jedoch gut an. „Ich habe Verantwortung, das ist toll“, erklärt der zukünftige Maschinenbautechniker Abdurrahman Türkyilmaz. Ihm taugt vor allem die Abwechslung sehr gut. Beim Kranhersteller gibt es nämlich nur Einzelteil-

fertigung, keine Serienfertigung. Und die Produktpalette ist breit. Neben Containerkrane werden auch Spezialkränen oder Ausrüstungen für Wasserkraftwerke wie beispielsweise für Kops II hergestellt. Rotationssystem Ebenfalls etwas ganz besonderes bei Künz ist das Rotationssystem. Dabei lernen die Nachwuchsfachkräfte auch anManuel Lerchenmüller 1. Lehrjahr, Metalltechnik – Stahlbautechnik

Benjamin Hächler lernt den Beruf des Elektrotechnikers. Der Auszubildende im ersten Lehrjahr hat sich schon seit früher Kindheit für Strom interessiert.

Ich wollte etwas mit Metall machen und habe bei Künz geschnuppert. Hier herrscht ein super Betriebsklima, das hat mir sehr gut gefallen.

Werner Kögl Ausbilder im Bereich Mechanik bei Künz

Wir suchen engagierte Typen – die typischen Mopedflicker eben. Unsere zweitägigen Schnuppertermine vereinbaren wir individuell. dere Abteilungen kennen, um so einen guten Überblick über die Entwicklungschritte der Produkte zu bekommen. „Unser Ausbildungsziel ist es, nach der Lehre den jungen Gesellen spannende Karrierechancen im Unternehmen zu bieten“, so Kögl. „Das beste Beispiel ist unsere Teamleiterin im Kundendienst, die bei uns schon ihre Lehre gemacht hat.“ www.lehrebeikuenz.com

Wissenswertes – Beim Bundeslehrlingswettbewerb der Metalltechniker 2011 zeigte der Künz-Nachwuchs absolute Spitzenleistungen. Hans-Jörg Masser holte sich die Goldmedaille. – Seit November 2008 trägt die Firma Künz das Prädikat „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“. – Die Firma Künz veranstaltet für ihre Lehrlinge Persönlichkeitsseminare zu diversen Themen wie Teamarbeit und Kommunikation und organisiert Lehrlingstage und Ausflüge.

Maschinenbautechniker-Lehrling Abdurrahman Türkyilmaz (Fotos: Roland Paulitsch) während der Arbeit.

Was zeichnet Ihr Unternehmen als renommierten Lehrbetrieb aus?

nsere Lehrlingsausbildung wird mit internen, fachspezifischen Weiterbildungen + Meetings mit den Ausbildern gefördert. WIFI-Kurse, die speziell die Eignung der Mitarbeiter fördern, sowie Kurse der Raiffeisen Ware Österreich über soziales Verhalten in der heutigen Zeit sind fixe Schwerpunkte in unserer Ausbildung. Wir konnten bereits über 60 Lehrlinge ausbilden. Stolz sind wir, dass einige Führungskräfte herangewachsen sind.

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Herbert Leite Marktleiter BayWa Lauterach

Gustav Klammer Leiter Lehrlingsausbildung BERTSCH energy

eben einer fundierten Fachausbildung legen wir bei BERTSCH energy auch auf Persönlichkeitsbildung größten Wert. Das Vermitteln von Grundwerten, ist für mich in unserer schnelllebigen Zeit ein unbedingtes Muss, damit sich die Jugendlichen zu selbstständigen und mündigen Bürgern entwickeln. Als mehrfach „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ haben wir ein hohes Ausbildungsniveau und sprechen Jugendliche mit Technikinteresse, Ehrgeiz und Einsatzwillen an.

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ebrüder Weiss will auf hohem Niveau ausbilden und seine Mitarbeiter langfristig im Unternehmen halten. Deshalb fördern wir unsere Lehrlinge mit vielfältigen Seminarprogrammen. Neben dem Erwerb von Fachkompetenz legen wir besonderen Wert auf persönliche Entwicklung und soziale Kompetenz. Die Chancen im Unternehmen sind groß. Viele der heute leitenden Angestellten und Manager haben ihre Laufbahn hier mit der Lehre begonnen. Beatrix Pfanner Lehrlingsverantwortung Gebrüder Weiss Ges.m.b.H.

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ir Lehrlingsausbilder, die alle Absolventen der Ausbilderakademie sind, ermöglichen jungen Menschen eine Top-Ausbildung mit modernsten Maschinen in einer neu eingerichteten Lehrwerkstätte. Wir sorgen damit für den eigenen Facharbeiternachwuchs in den Berufen Metalltechnik, Konstruktion, Elektrotechnik sowie Lagerlogistik und Werkstofftechnik. Interessierte Mädchen und Burschen erhalten somit tolle Zukunftsperspektiven. Hermann Winkler Ausbilder 4. Lehrjahr Hilti Thüringen

ünz bietet eine vielseitige sowie technisch hochqualitative Ausbildung, welche durch unsere Ausbilder bestens begleitet wird. Wir legen großen Wert darauf, unsere Lehrlinge in der fachlichen sowie persönlichen Entwicklung zu fördern. Ein Rotationssystem gibt Einblick in andere Abteilungen, Seminare und Lehrlingsausflüge runden die Ausbildung ab. Für den Weg nach dem Lehrabschluss bieten wir spannende Karrierechancen.

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ie Lehrlingsausbildung hat bei RAUCH einen hohen Stellenwert. Als ausgezeichneter Lehrbetrieb schätzen wir unsere Lehrlinge. Sie werden vom ersten Tag an im Berufsalltag integriert und arbeiten im Verlauf der Ausbildung in den verschiedensten Unternehmensbereichen mit. Durch unsere abwechslungsreiche Ausbildung versuchen wir sie nicht nur fachlich zu qualifizieren, sondern auch ihre Persönlichkeit zu stärken.

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Caroline Berkmann Personalreferentin Hans Künz GmbH, Hard

Marko Walz Ausbilder Rauch Fruchtsäfte GmbH & Co KG


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DER XXXLUTZ LEHRLINGSTAUSENDER! DIE NR.1 IM MÖBELHANDEL SUCHT ÖSTERREICHWEIT 650 NEUE LEHRLINGE! Motivierte Mitarbeiter (m./w.), perfekte Schulungen, gute Aufstiegsmöglichkeiten und sichere sowie attraktive Arbeitsplätze zeichnen XXXLutz als Top-Arbeitgeber aus. Sichere dir eine der Lehrstellen in einem trendigen Umfeld als Einrichtungsberater/in, Einzelhandelskaufmann/frau, Bürokaufmann/frau, Lagerlogistiker/in, Bodenleger/in, Systemgastronom (m./w.), Gastronomiefachmann/frau, Koch/ Köchin oder Restaurantfachmann/frau in unserem jungen Team.

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Wer im Leben etwas bewegen möchte, braucht ZIELE.

Wir bei Künz haben uns seit 1932 hohe Ziele gesetzt und arbeiten mit vollem Einsatz an deren Umsetzung. Heute sind wir weltweit aktiv und Marktführer mit unseren innovativen Produkten wie Containerkrane und Ausrüstungen für Wasserkraftwerke. Für die Erreichung unserer neuen Ziele suchen wir am Standort Hard

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Lehrzeit: 4 Jahre

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Lehrlinge für Herbst 2012 als:

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Metalltechniker/in - Stahlbautechnik Lehrlingsentschädigung: 1. Lehrjahr EUR 536,24 brutto Monatsgehalt laut KV

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Top-Lehrlinge

Optiker: Karriere mit Zukunft Der Beruf des Optikers ist ausgesprochen vielseitig. Er erfordert technisch-handwerkliches Know-how ebenso wie kaufmännische und verkäuferische Fähigkeiten und ein umfangreiches Wissen über die Augengesundheit. Den Gang entlang, vorbei an den Messräumen und die Treppe hoch bis in den dritten Stock – da befindet sich der Arbeitsplatz von Darko Kulic. Der 20-Jährige absolviert derzeit seine Ausbildung zum Optiker bei Uhren, Juwelen, Optik Präg in

Dornbirn. Er ist gerade damit beschäftigt Brillengläser zu schleifen. Von Hand, wie es während der Ausbildung üblich ist. „Nur so können die zukünftigen Fachkräfte auch ein Gefühl für Glas und Form entwickeln“, erklärt Optikermeister Rudi Präg und weist darauf hin, dass es sich beim Optiker um einen sehr vielseitigen Beruf handelt. Viel Fachwissen aneignen Neben dem Prüfen des Sehvermögens der Kunden und dem Fertigen der entsprechenden Sehbehelfe, verfügt er auch

Rudi Präg Optikermeister und Geschäftsführer von Präg in Dornbirn

Der Beruf des Optikers ist sehr umfangreich. Die Lehrlinge müssen daher die Bereitschaft zum Lernen mitbringen. Engagement ist wichtig.

über technisch-handwerkliches Know-how und über verkäuferische Fähigkeiten. Und nicht zu vergessen die modischen Trends, die in Sachen Brille gerade angesagt sind. Wer sich für diesen umfangreichen Beruf entscheidet, muss wissen, dass Lernen das Um und Auf ist. „Es kommt viel auf die jungen Menschen zu“, bestätigt Präg.

Während der Ausbildung werden die Brillengläser von Hand geschliffen.

Lehre mit Matura Für Darko Kulic, der sich derzeit im zweiten Lehrjahr befindet, ist gerade das die Herausforderung. „Ich bin physikalisch interessiert und außerdem macht mir meine Arbeit großen Spaß“, erklärt der zielstrebige Azubi, für den jetzt schon klar ist, dass er mit der Lehrabschlussprüfung nicht ausgelernt hat. Beim Optikergesellen ist das, was er machen

Karriere mit Lehre ... Ausgezeichneter Lehrbetrieb ...

Auch die Mode spielt in Sachen Sehhilfe eine große Rolle. Der Optiker sollte daher die neuesten Trends, was Brillen betrifft, kennen darf, nämlich limitiert. Der Meister hingegen darf auch die Augen vermessen, Dioptrienstärke und Brillengläser bestimmen, aber auch die Messungen wie den Augendruck oder die Hornhautkrümmung durchführen. Wer sich für den Weg „Lehre mit Matura“ entscheidet, hat dann sogar die Möglichkeit, ein Optometrie-Studium anzuhängen, das erst mit dem Bachelor und dann mit dem Master of Science abschließt. Bei Präg in Dornbirn lernen derzeit zwei Lehrlinge den Beruf des Optikers. Um sie bestmöglich auszubilden, hat der Nachwuchs je einen Mentor zur Seite. Bei Darko ist es Andreas, der ihn mit allen Kenntnissen des Be-

rufes vertraut macht. „Er fordert und fördert mich“, erklärt Darko und erzählt, dass er über seinen Traumjob eigentlich nur per Zufall gestolpert ist. Er besuchte nämlich zuerst die HTL für Maschinenbau und fand an dieser Fachrichtung keinen Gefallen. Beim AMS stieß er dann auf ein Inserat „Lehrlinge gesucht“.

manns inne hat, freut sich über das Engagement. „Gute Fachkräfte sind auch in unserer Branche rar“, sagt er, „deshalb liegt mir die Ausbildung junger Menschen auch ganz besonders am Herzen.“

Engagement das Um und Auf „Ich habe mich angesprochen gefühlt und konnte mir gut vorstellen, mich mit der Lehre des Lichtes intensiver auseinander zu setzen. Damit hat Kulic für sich im wahrsten Sinne des Wortes einen Volltreffer gelandet. Auch Rudi Präg, der die Funktion des Fachgruppenob-

Daten & Fakten Optiker Lehrzeit: 3,5 Jahre Berufsschule: 3 x 9,33 Wochen in Hall in Tirol 32 Optiker-Lehrlinge gibt es derzeit in Vorarlberg 2 Lehrlinge absolvieren ihre Ausbildung bei Uhren, Juwelen, Optik Präg in Dornbirn

Stolz(e) Lehrstellen

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ge rlin eh

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Top-Lehrlinge

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Wie Lehrstellensuche erfolgreich ist Bei der Suche nach einer Lehrstelle ist man gegenüber der Konkurrenz im Vorteil, wenn man weiß, auf was man achten muss. Marcus Mayer, Leiter der Jugend- und Lehrlingsabteilung der AK Vorarlberg, gibt wertvolle Tipps. Die Semesterferien rücken näher und damit auch die Zeit, in der man sich auf Lehrstellensuche machen sollte. Von der Bewerbung bis zum Vorstellungsgespräch warten allerdings einige Fallstricke auf angehende Facharbeiter. „Man sollte vorab so viele Infos wie möglich sammeln“, sagt Marcus Mayer. Das heißt Schnuppertage, Berufsinformationsveranstaltungen an der Schule nutzen oder sich beim Bifo beraten beziehungsweise eine Potenzialanalyse durchführen lassen. Wichtig sei auch, nicht gleich auf den ersten Zug aufzusprin-

Marcus Mayer Leiter der Jugend- und Lehrlingsabteilung der AK Vorarlberg

Nach der Entscheidung für einen Beruf gilt es Bewerbungsschreiben zu versenden. Sie sind der erste Eindruck beim zukünftigen Arbeitgeber.

gen, sondern sich selbst Gedanken zu machen und mit seinen Eltern und Verwandten über ihre Berufswahl zu sprechen und deren Erfahrungen für sich zu nutzen. „Es ist wichtig, so viel wie möglich über die persönlichen Talente und Neigungen herauszufinden. Tatsächlich gibt es aber auch Aus-

tig. Die Unterlagen sollten sauber und ohne Eselsohren bei der zuständigen Person landen, im Zweifelsfall ist vorher abzuklären wer der genaue Adressat der Unterlagen ist. Beim Bild ist darauf zu achten, dass man ein ordentliches Porträt auf dem Begleitschreiben platziert. Dabei sollte kein Partybild oder ein lustiger Schnappschuss verwendet werden. Drittens sollte man die Unterlagen auf Rechtschreib- und Grammatikfehler kontrollieren lassen“, weist Marcus Mayer auf die häufigsten Stolperfallen hin.

schlussgründe für einen Lehrberuf, so hat jemand mit einer Mehlstauballergie sicher schlechte Karten als Bäcker oder Konditor“, erklärt Mayer. Hat man dann die grundlegende Entscheidung für einen oder mehrere Berufe getroffen, gibt es die verschiedensten Möglichkeiten, sich über Ausbildungsbetriebe zu informieren. Moderne Medien wie das Internet sind dafür genau so gut geeignet wie die klassischen Stellenanzeigen oder Sonderbeilagen, die jedes Jahr im Frühjahr erscheinen. Persönliche Visitenkarte „Nach der Entscheidung für einen Beruf geht es in die zweite Runde, es gilt Bewerbungsschreiben zu versenden, und die sind das Erste, was der potenzielle Arbeitgeber vom Lehrling zu Gesicht bekommt. Man gibt also nicht nur einfach einen Brief ab, sondern eine per-

Die Bewerbungsmappe ist eine persönliche Visitenkarte. sönliche Visitenkarte, aus der Personalchefs sehr viel herauslesen können“, führt Mayer aus. Die Bewerbung sollte ein Begleitschreiben, einen tabellarischen Lebenslauf, ein gutes Porträtfoto, das letzte Jahreszeugnis und die aktuelle Schul-

nachricht (Halbjahreszeugnis) beinhalten. Im Begleitschreiben sollte kurz ausgeführt werden, warum man Interesse an der angebotenen Lehrstelle hat und weshalb man sich dafür geeignet fühlt. „Einige Dinge sind aus meiner Sicht besonders wich-

Daten & Fakten Lehrlings -und Jugendabteilung der AK Vorarlberg E-Mail: lehrlingsabteilung@ ak-vorarlberg.at Telefon: 050 258-2300 www.ak-vorarlberg.at

Erster Eindruck zählt Hat man einen Termin für ein Vorstellungsgespräch bekommen, geht es in die letzte Phase. Pünktlichkeit ist hier oberstes Gebot, man sollte sich fünf bis zehn Minuten vor dem vereinbarten Zeitpunkt beim Pförtner oder der Vermittlung anmelden und im Falle einer Verspätung so früh wie möglich telefonisch Kontakt aufnehmen und die Verspätung ankündigen. Es gibt keine zweite Chance Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Das äußere Erscheinungsbild sollte der Situation angemessen sein, schmutzige oder abgetragene Kleidung weist nicht unbedingt auf einen ausgeprägten Ordnungssinn hin. Es ist außerdem auch wichtig authentisch zu bleiben und sich nicht zu verstellen. Während des Vorstellungsgesprächs läutende Handys oder Kaugummis weisen genauso wenig auf einen respektvollen Umgang mit dem Gegenüber hin wie eine Begrüßung ohne Handschlag oder Blickkontakt. Außerdem sollte man sich vorher über die Firma und ihre Dienstleistungen oder Erzeugnisse erkundigen, um erklären zu können, warum man sich gerade hier beworben hat und weshalb man sich für die Position geeignet fühlt. Am besten spielt man das Gespräch vorher mit den Eltern durch, um auf eventuelle Fragen reagieren zu können.

Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck.

Der Lehrvertrag Der Lehrvertrag stellt die rechtliche Grundlage für das Lehrverhältnis dar. Er ist ein Arbeitsvertrag mit besonderen Vereinbarungen über die Ausbildung. Der Lehrvertrag muss schriftlich in vierfacher Ausfertigung abgeschlossen werden. Unterschreiben müssen der oder die Lehrberechtigte und der Lehrling. Für Lehrlinge unter 18 Jahren unterschreiben die gesetzlichen Vertreter, also etwa Vater oder Mutter, mit. Drei Monate Behaltefrist Der oder die Lehrberechtigte muss den Lehrling vor Beginn des Lehrverhältnisses bei der Sozialversicherung anmelden - und innerhalb von zwei Wochen bei der Berufsschule. Nach Anmeldung des Lehrvertrags bei der Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer innerhalb einer Frist von drei Wochen muss der Lehrling ein Exemplar des Lehrvertrags bekommen. Der Lehrberechtigte ist nach Abschluss der Lehre verpflichtet, den Lehrling drei Monate im erlernten Beruf weiterzubeschäftigen.

Bring deine Karriere auf Schiene – mach deine Lehre bei den ÖBB! Zur Auswahl stehen 22 spannende Lehrberufe. Von kaufmännischen Lehrberufen, wie Speditionskaufmann/-frau oder die Ausbildung im Bereich Mobilitätsservice, bis hin zu technischen Lehrberufen wie Gleisbautechnik, KFZ-Technik und Systemelektronik oder Metall- und Elektroberufen ist alles dabei. Auch die Lehre mit Matura ist möglich – und damit steht der Weg zu Universitäten und Fachhochschulen offen. Bewirb dich jetzt unter oebb.at/lehrberufe


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Top-Lehrlinge

„Schau’s dir an und hab’ den Mut“ Der Aktionstag „Frauen in technische Zukunftsberufe“ findet bereits zum zwölften Mal statt. Initiatorin ist Bernadette Mennel. Die Landtagspräsidentin freut sich über eine Verfünffachung der Lehrlingszahlen bei Technikerinnen seit dem Jahr 2000. Waren es damals 36 Mädchen, die sich für eine technische Ausbildung entschieden, sind es aktuell 196. Und auch an den Vorarlberger HTLs konnte der Schülerinnen-Anteil von 4,2 Prozent (2000/01) auf 20,6 Prozent gesteigert werden.

füllend, auch finanziell interessant und bieten gute Aufstiegschancen. Wie haben sich die Berufsbilder verändert? Der Mann in blauen Arbeiterlatzhosen und mit Öl verschmierten Händen gehört der Vergangenheit an. Diese alten Rollenbilder wollen wir aus den Köpfen verbannen. Heute sind gerade die Fähigkeiten von Frauen wie analytisches Denken, Teamfähigkeit, soziale Kompetenz sehr wichtig. Mädchen dürfen sich einen technischen Beruf ruhig zutrauen.

Wie kamen Sie dazu, sich mit dem Thema zu beschäftigen? Ich habe beim Landesschulrat gearbeitet und gesehen, dass sich Mädchen kaum an technische Berufe wagen. Mir war klar, da muss ich was

tun. Also habe ich Egon Blum um Unterstützung gebeten. Was mich sehr gefreut hat, war auch die Unterstützung der V.E.M., die wir von Anfang an hatten. G e b u r t e n schwache Jahrgänge werden den jetzt schon aktuellen Fachkräftemangel noch ver-

Frau Dr. Mennel – wie beurteilen Sie dieses Ergebnis? Die Maßnahmen, und damit meine ich nicht nur unseren Aktionstag, sondern beispielsweise auch den „Girls Day“ oder das Projekt „I kann‘s! I trau mer‘s zu!“, führten dazu, dass immer mehr Mädchen ihre Chancen erkennen. Technikerinnen sind am Arbeitsmarkt zukünftig sehr gefragt. Außerdem sind technische Berufe er-

schärfen. Die Frauen werden in der Wirtschaft also dringend gebraucht! Ja, und das ist die Chance. Unsere Unternehmen sind das Rückgrat unserer erfolgreichen Wirtschaft. Gut ausgebildete Technikerinnen tragen zur Sicherung unserer Standorte bei. Was ist beim Aktionstag am 9. Februar neu? Erstmals nehmen auch die Illwerke/VKW in Bregenz daran teil. Sie gehören mit insgesamt 112 Lehrlingen zu den größten Ausbildungsbetrieben in Vorarlberg. Wie läuft der Aktionstag ab? Die Mädchen der 8./9. Schulstufe können die HTLs Bregenz, Dornbirn und Rankweil oder die Landesberufsschulen Bregenz und Bludenz besuchen. In den Unternehmen Grass, illwerke vkw in Bregenz, Zumtobel, Hirschmann Automotive und Bachmann Electronic, Erne Fittings und Hilti bekommen sie einen Einblick in die Praxis, um sich selbst ein Bild über ei-

ne berufliche Zukunft abseits der „typischen Frauenberufe“ zu verschaffen. Die Schülerinnen der 11./12. Schulstufe besuchen die Fachhochschule und lernen die Studiengänge „Informatik – Software and Information Engineering“ und „Mechatronik“ kennen. Im Anschluss wird die Firma System Industrie Electronic GmbH besichtigt. Was raten Sie den Mädchen? Der Appell von mir lautet: „Schau’s dir an und hab’ den Mut.“

Daten & Fakten Aktionstag „Frauen in technische Zukunftsberufe“ findet am Donnerstag, 9. Februar 2012, statt. Die Website ist unter der neuen Adresse www.frauenin-technik.at erreichbar. Anmeldungen: Telefon 05572 31717-0 oder per E-Mail: bifoinfo@bifo.at

„Roberta“ macht Lust auf Technik „Roberta“ nutzt die Faszination von Robotern, um Schülerinnen Naturwissenschaften, Technik und Informatik spannend und praxisnah zu vermitteln. Der Workshop, der unter dem Titel „I kann‘s! I trau mer‘s zu!“ angeboten wird, gibt einen Vorgeschmack auf das, was die zukünftigen Lehrlinge erwartet. Langsam rollt der gelbe Roboter mit seinen großen „Reifenaugen“ über den Teppich. GeMadeleine Mathis 2. Lehrjahr Elektrotechnik bei Blum

Ich habe mich immer schon für Technik interessiert. Nach dem Schnuppern habe ich mich für Blum entschieden. Das Betriebsklima ist toll.

spannt blicken die drei Mädchen der Hauptschule Bezau ihrer „Roberta“ nach. Plötzlich jubelt das Trio, während sich das Lego-Gefährt nach links und rechts dreht und dabei vor sich hin tönt. „Wir haben‘s geschafft“, freuen sich die Schülerinnen. „ ,Roberta‘ hat doch tatsächlich das gemacht, was wir programmiert haben. Echt cool.“ Anfassen und ausprobieren „I kann‘s! I trau mer‘s zu!“ heißt das Projekt, an dem die Schülerinnen der achten Schulstufe teilgenommen haben. Mit dem Ziel, das Interesse für Technik, Naturwissenschaften und Informatik zu wecken. Im Vordergrund steht dabei der spielerische Zugang zur Technik durch Anfassen und Ausprobieren. Zudem lernen sie durch das Entwerfen, Konstruieren, Programmieren und Testen des Lego-Gefährts, wie technische Systeme entwickelt werden, und erwerben so Kenntnisse in Informatik, Elektrotechnik, Mechanik und Robotik. „Etwa wie

Simone Kalb 3. Lehrjahr Werzeugmechanik bei Grass

Ich mag es, mir Lösungen zu überlegen, aber auch das Drehen und Fräsen taugt mir. Toll finde ich, dass ich in verschiedene Abteilungen komme. man sie später in der Ausbildung beispielsweise zum Maschinenbautechniker oder Elektrotechniker zum Programmieren der Anlagen benötigt“, weiß Daniel Schützelhofer, Ausbilder bei Blum. Madeleine Mathis (Blum) und Simone Kalb (Grass), die die Mädchen bei der Umsetzung ihrer Aufgabe unterstützen, haben sich bereits für eine technische Ausbildung entschieden. Mathis absolviert die

Der Lego-Roboter „Roberta“ düst über den Teppich. Die drei Mädchen der Hauptschule Bezau freuen sich, dass sie das Gefährt richtig programmiert haben. Lehre zur Elektrotechnikerin, Kalb den Beruf der Werkzeugmechanikerin. Und dass sie dabei ebenso gut wie ihre männlichen Kollegen sind, beweisen die beiden täglich. „Es ist sogar so, dass Mädchen wesentlich geduldiger sind wie Burschen“, hat Schützelhofer die Erfahrung gemacht, „sie setzen sich mit einem Problem so lange auseinander bis sie die Lösung haben.“ Die „Roberta“-Workshops des Projektes „I kann‘s! I trau

mer‘s zu!“ stoßen auf großes Interesse. Statt der ursprünglich geplanten acht musste bereits auf elf Vormittage aufgestockt werden. Von Rollenbildern lösen Die Idee dazu entstand vor rund eineinhalb Jahren. Sie stammt von Michael Tinkhauser, dem damaligen Leiter der Lehrlingsabteilung der Arbeiterkammer, Amanda Ruf vom Mädchenzentrum Amazone und von

V.E.M.-Geschäftsführer Sebastian Manhart. Das Projekt beinhaltet neben „Roberta“ auch Theater-Workshops in Zusammenarbeit mit dem Vorarlberger Landestheater. Dort lernen die Mädchen ihre Erfahrungen und Wünsche in die Berufswahl einzubeziehen. Sie sollen ein neues Selbstbewusstsein entdecken, das es ihnen erlaubt, ihre Zukunft fern ab von festgefahrenen Rollenbildern selbst in die Hand zu nehmen.

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Top-Lehrlinge

Im Kfz-Bereich ist der Lack nicht ab Autos üben vor allem auf männliche Jugendliche eine Faszination aus. Deshalb liegt die Ausbildung zum Kfz-Techniker an zweiter Stelle der meistgewählten Lehrberufe. Wenn Andre Schröjahr sich mit einem Fahrzeuggetriebe auseinandersetzt, ist er voll in seinem Element. Der 19-Jährige hat sich für eine Kfz-Technik-Lehre entschieden und macht derzeit bei Auto Gerster in Dornbirn seine Ausbildung. „Es fasziniert mich einfach, das Innenleben eines Autos kennenzulernen“, kommt der Deutsche ins Schwärmen. So

Alois Schwendinger Geschäftsführer Auto Gerster

Der Fahrzeugbereich besteht nicht nur aus Kfz-Technik. Auch der Karosseriebau und das Lackieren bieten anspruchsvolle Berufsfelder. wie ihm geht es in Vorarlberg wohl weiteren 343 Jugendlichen, die (mit Stichtag 31. Dezember 2011) sich ebenfalls für eine Kfz-Technik-Lehre entschieden haben. Der Laptop ist Standard Fast schon im Stile eines Chirurgen müssen sich die Jungen dabei nicht nur das handwerkliche Rüstzeug aneignen, sondern auch mit modernen Diagnosegeräten umgehen können. „Der Laptop gehört heute zur Standardaus rüstung“, bekräftigt Alois Schwendinger, Geschäftsführer bei Auto Gerster in Dornbirn, wo derzeit 18 Lehrlinge in den unterschiedlichsten Kfz-

Berufen ausgebildet werden. Wer Kfz-Techniker werden will, muss auf jeden Fall einen großen Weiterbildungswillen mitbringen. „Das erfordern allein schon die stetigen neuen technischen Errungenschaften.“ Deshalb beginnt nach der Lehrzeit auch die Spezialisierung. „Etwa für den Pkw- oder Nutzfahrzeugbereich oder auch in Richtung Mechanik und Elektronik“, nennt er Beispiele. Vorliebe für Blech und Plastik Da der Kfz-Technik-Bereich bei den Jugendlichen viel nachgefragt wird, ist es oft nicht einfach, eine Lehrstelle zu finden. Doch es gibt Alternativen, die da beispielsweise Karosseriebautechnik oder Lackierer heißen. Lehrling Ali Gürdap wollte ursprünglich Kfz-Techniker werden. „Beim Schnuppern habe ich aber gemerkt, dass mir das Spengeln besser gefällt.“ Der 17-Jährige baut bereits eigenständig Stoßstangen zusammen und hat auch schon gelernt, wie man richtig schweißt. Auch in diesem Beruf, in dem derzeit in Vorarlberg 60 Lehrlinge ihre Ausbildung absolvieren, hat mittlerweile die Hochtechnologie Einzug gehalten. Eine bunte Palette Wer sich gerne mit Farben auseinandersetzt und genaues Arbeiten liebt, findet als Lackierer (30 Lehrlinge in Vorarlberg) eine bunte Palette an Einsatzmöglichkeiten vor. Julian Waidacher (18) hat diesen Beruf erlernt und im Herbst die Abchlussprüfung gemacht. „Da individuelle Farbmischungen im Kfz-Bereich gefragt sind, beinhaltet der Job auch kreative Elemente“, kann der junge Dornbirner die Ausbildung nur empfehlen. So werden auf dem Computer Farben zusammengemischt, die dann mit höchster Präzision aufgetragen werden.

Julian Waidacher hat seine Lackiererlehre im Herbst abgeschlossen. Der 18-jährige Dornbirner lässt Autos in neuem Glanz erstrahlen.

Im modern eingerichteten Lack- und Karosseriezentrum von Auto Gerster finden die Mitarbeiter beste Arbeitsbedingungen vor.

Wissenswertes Karosseriebautechniker

Lackierer

Kfz-Techniker

Reparieren beschädigte Karosserien vorwiegend an Pkws, aber auch an Lieferund Lastwagen und Spezialfahrzeugen. Meist bearbeiten sie Unfallschäden und Beschädigungen durch Abnutzung, Witterung und Alterung. Sie fertigen und montieren außerdem Karosserien für Spezialfahrzeuge und führen Umbauarbeiten an seriengefertigten Fahrzeugen aus. Die Lehrzeit beträgt 3,5 Jahre.

Vor dem eigentlichen Lackieren wird die Oberfläche bearbeitet: Sie schleifen Rost ab, reinigen die Fläche, tragen Rostschutz und Haftgrundierung auf, gleichen Unebenheiten aus und schleifen die Stellen glatt. Partien, die nicht lackiert werden, decken sie ab. Sie erstellen Farbmuster und gleichen sie mit der des Autos ab. Erst dann wird das Fahrzeug in der Spritzkabine lackiert. Lehrzeit: 3 Jahre.

Die Tätigkeit hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Computergesteuerte Mess- und Diagnosegeräte, um Fehlfunktionen zu orten, sind Alltag. Kfz-Techniker führen aber auch Unterhaltsarbeiten am Fahrzeug aus, kontrollieren die Bremsanlage und messen die Abgasschadstoffe, um Fahrsicherheit und soweit möglich Umweltverträglichkeit zu gewährleisten. Die Lehrzeit beträgt 3,5 Jahre.

Andre Schröjahr beim Zusammenbau eines Getriebes. Für den 19-jährigen Lehrling eine spannende Sache.

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Negativsteuer nützen Lehrlinge können einen Teil der Sozialversicherungsbeiträge zurückfordern, wenn sie einen Antrag beim Finanzamt stellen. Bis zu einem Einkommen von etwa 1100 Euro brutto monatlich bezahlen Lehrlinge keine Lohnsteuer (dies betrifft auch viele Teilzeitbeschäftigte, Ferialpraktikanten oder Beschäftigte, die während des Jahres in Karenz gegangen sind). Es können jedoch bis zu zehn Prozent der Sozialversicherungsbeiträge zurückgefordert werden, im

günstigsten Fall bekommt der Antragsteller bis zu 110 Euro rückerstattet. Pendlerzuschlag Wenn zusätzlich der Weg zur Arbeit mindestens 20 Kilometer pro Strecke (einfache Wegstrecke) beträgt, besteht außerdem Anspruch auf einen Pendlerzuschlag (allerdings nur wenn tatsächlich Fahrtkosten anfallen). Antrag via Finanzonline Die Negativsteuer kann rückwirkend nach Ablauf eines Kalenderjahres bean-

tragt werden – spätestens nach fünf Jahren aber ist die Frist abgelaufen. Einfach Formular beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt anfordern oder Antrag via Finanzonline stellen (Registrierung unter www. ANZEIGE bmf.gv.at).

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Top-Lehrlinge

Nach der Lehre in die weite Welt Lea Metzler und Lukas Jagschitz haben am Austauschprogramm xChange teilgenommen und wertvolle Erfahrungen gesammelt. Die beiden Hilti-Lehrlinge stecken voller Pläne.

„Die Lehre bringt‘s!“. Davon sind die beiden 17-jährigen Jugendlichen felsenfest überzeugt. Die Ludescherin hat sich für eine Ausbildung als Maschinenmechanikerin entschieden und der junge Feldkircher für eine Lehre als Zerspanungstechniker. „Es ist genau das, was ich immer machen wollte“, sprudelt es aus Lea Metzler heraus. Und Lukas Jagschitz kam beim Schnuppern drauf, dass ihm das Bohren, Fräsen etc. gefällt.

Mit der Firma Hilti in Thüringen hat das Duo einen renommierten Betrieb gefunden, in dem momentan weitere 80 Lehrlinge ausgebildet werden. „Und wir suchen auch in diesem Jahr wieder 20 Neulinge und laden deshalb am 10. Februar zum Tag der offenen Lehrwerkstatt“, erklärt Ausbilder Edgar Konzett. Nach der Lehre an die HTL Lea und Lukas haben ihren Abschluss in gut einem Jahr in der Tasche und bereits jetzt genaue Vorstellungen, was sie nach der Lehre machen wollen. „Nach dem Zivildienst möchte ich den Aufbaulehrgang der HTL für Maschinenbautechnik in Bregenz besu-

Nach der Lehre kann ich überall dort hingehen, wo es eine Hilti-Niederlassung gibt. Ich möchte dies unbedingt nützen. Lea Metzler, Maschinenmechanikerin im 3. Lehrjahr

chen und die Matura machen“, steckt sich Lukas Jagschitz die Latte bewusst hoch. „Dann kann ich immer noch entscheiden, ob ich im Anschluss studiere oder einen Job annehmen werde.“ Auch was ein Auslandspraktikum betrifft, ist der junge Mann nicht abgeneigt. „Vielleicht in Mexiko

Maschinenmechanikerin Lea Metzler (17) träumt von einem Auslandsjahr in Australien oder Neuseeland.

oder in den USA“, hat er sich diesbezüglich noch nicht festgelegt. Seine Lehrlingskollegin ist sich da schon sicher. „Ich will möglichst weit weg. Am liebsten nach Australien oder gleich nach Neuseeland.“ Ihr Arbeitgeber räumt diese Option ein. Nach der Lehrabschlussprüfung können die Mitarbeiter für ein Jahr überall dort hingehen, wo es eine HiltiNiederlassung gibt. Inklusive Job und Wohnmöglichkeit. „Dieses Angebot muss man einfach nützen“, ist Lea Metzler, die dann ebenfalls die HTL besuchen will, überzeugt. Austausch war super Erste Erfahrungen mit dem Ausland haben die beiden 17-Jährigen bereits gemacht. Im Rahmen des Austauschprogramms xChange haben sie drei Wochen in anderen Firmen geschnuppert. Metzler war bei Agfa Healthcare in Bayern und dort hauptsächlich in der Blechbearbeitung tätig. „Ich war drei Wochen komplett auf mich alleine gestellt. Das hat mir sicher gut getan. Und ich habe auch gemerkt, wie gut wir es hier bei Hilti haben“, sagt sie ehrlich. Lukas Jagschitz hat sich für den Weltkonzern Nestlé entschieden, wo er bei Maggi in Singen (Deutschland) beschäftigt war. „Der Wechsel von der Zerspanungstechnik in den Lebensmittelbereich war schon eine spannende Sache. Ich war hauptsächlich für die Instandsetzung und Wartung der Maschinen eingeteilt. Interessant war, dass es ganz

LEHRE BEI BAYWA

Lukas Jagschitz (17) hat nach seiner Lehre die HTL Bregenz und die Matura im Visier. andere Vorschriften gab“, kann Jagschitz das Austauschprogramm nur weiterempfehlen. Warum er sich überhaupt für eine Lehre und nicht gleich für die HTL entschieden hat? „Ich habe so besser abschätzen

können, was ich überhaupt machen will. Es ist ja wichtig, dass einem der Beruf gefällt.“ Das tut er auf jeden Fall. „Und“, ergänzt er, „ich habe festgestellt, dass eine fundierte Ausbildung sehr wichtig ist.“

Wissenswertes – Mehr als tausend Lehrlinge haben bisher am Austauschprogramm xChance der ARGE Alp und der Internationalen Bodenseekonferenz teilgenommen. Der tausendste Teilnehmer war mit Tobias Metzler, der seine Lehre bei Spar König in Lustenau absolvierte, ein Vorarlberger. – Seit der Einführung im Jahre 2001 haben rund 120 Vorarlberger Lehrlinge die Möglichkeit genützt, über das von den beteiligten Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und der EU finanzierten Projekt wertvolle Erfahrungen zu sammeln. – Weitere Informationen und Anmeldungen unter www. xchange-info.net bzw. bei der Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer Franz Huber und Regine Nigsch, Tel. 05522 305-263

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Top-Lehrlinge

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Zukunft bei den ÖBB Mit einer Top-Ausbildung bei der Rail Cargo Austria AG, einem Unternehmen der ÖBB, erhalten die zukünftigen Speditionskaufleute das perfekte Rüstzeug für ihr späteres Berufsleben.

leiter Bruno Rainer (siehe FactBox). Der ÖBB-Konzern ist einer der größten Ausbildungsbetriebe Österreichs und ermöglicht damit vielen Jugendlichen einen fundierten Start ins Berufsleben - in kaufmännischen und technischen Lehrberufen. Neben der spannenden Ausbildung in der Sparte Speditionskaufmann bei der Rail Cargo Austria AG werden bei den ÖBB weitere 21 Lehrberufe angeboten. ANZEIGE

Genauso wie Menschen reisen auch Waren rund um den Globus. Speditionskaufleute wissen, wie das funktioniert. Sie sind das Reisebüro, das dafür sorgt, dass die Waren pünktlich und sicher von einem Ort zum anderen gelangen. Zentrale Ansprechpartner Speditionskaufleute wählen den richtigen Weg, das passende Transportmittel, kümmern sich um die Beförderungspapiere und eine korrekte Abrechnung. Der Umgang mit modernen Computerprogrammen und Kommunikationsmitteln gehört genauso zum Berufsbild wie aktive Kundenbe-

Daten & Fakten Im kommenden Lehrjahr werden österreichweit 25 Lehrstellen als Speditionskaufmann/-frau für junge Menschen angeboten. (Foto: ÖBB)

treuung. Das Ziel ist eine optimale Dienstleistung für die Kunden zu erbringen. Speditionskaufleute sind also der zentrale Ansprechpartner für die Kunden. Ein Job, bei dem einem ganz bestimmt nie langweilig

wird. Die Lehrzeit beträgt drei Jahre. Infos sowie die Bewerbungsunterlagen gibt es unter: www.railcargo.at in der Rubrik „Karriere“, beim Tag der offenen Tür in der ÖBB-Lehrwerkstätte Feldkirch oder bei Ausbildungs-

Tag der offenen Tür in der ÖBB-Lehrwerkstätte 3. Februar von 14 bis 19 Uhr Levner Weiher 4, Feldkirch Infos und Bewerbungsunterlagen Ausbildungsleiter Bruno Rainer, Tel. 0664 6174655 www.oebb.at/lehrberufe

„Lehrlingswebsite am Start“ Die Lustenauer Firmen bieten Jugendlichen attraktive Karrierechancen. Jugendliche können sich auf www. lustenau.at/lehre ab sofort umfassend über eine Ausbildung mit Lehre informieren. Hier präsentieren sich die Lustenauer Unternehmen als Lehrbetrieb mit allen Infos rund um die Ausbildung im Betrieb und gewähren einen Einblick in den Arbeitsalltag. Ansprechperson und Kontaktdaten sind auf der jeweiligen Unternehmensseite zu finden und eine Bewerbung ist somit ganz unkompliziert. Jugendliche haben den Vorteil, alle Ausbildungsplätze in Lustenau gesammelt präsentiert zu bekommen.

2012 werden wieder mehr als 300 neue Aus(Foto: dm/Pötsch) zubildende aufgenommen.

300 Lehrstellen bei dm Über 13 Prozent aller dm-Mitarbeiter in Österreich sind Lehrlinge. 2012 werden wieder über 300 Auszubildende für die Lehrberufe DrogistIn, FriseurIn/StylistIn sowie KosmetikerIn & FußpflegerIn aufgenommen. Bewerbungen sind jederzeit willkommen. Auch im Jahr 2012 bietet dm drogerie markt in seinen Filialen und Studios in ganz Österreich wieder mehr als 300 Lehrstellen für angehende DrogistInnen, FriseurInnen/StylistInnen sowie KosmetikerInnen & FußpflegerInnen an. Weil junge Talente nicht jeder kriegt, legt dm ganz besonderen Wert auf eine Top-Lehrlingsausbildung sowie ein vielfältiges Aus- und Weiterbildungsprogramm. dm-Geschäftsführerin Petra MathiKogelnik weiß: „Wer die besten Talente für sich begeistern möchte, muss ihnen auch etwas bieten können. Wir sehen unsere jungen Talente ganz klar als die Fach- und Führungskräfte von morgen.“ „Lehrlingen von Anfang an viel zugetraut“ Dass einem Lehrling bei dm drogerie markt alle Möglichkeiten offenstehen, weiß auch die Tirolerin Lisa P.: „Bei dm wird einem Lehrling von Anfang an viel zugetraut und man kommt schon ab dem ersten Tag mit den Kunden in Kontakt. So lernt man jeden Tag sehr viel dazu“, erzählt der Friseur-Lehrling aus seinem Arbeitsalltag. Was sie bei dm noch alles vorhat? „Nach der Lehrabschlussprüfung möchte ich auf jeden Fall bei dm bleiben und – wer weiß – vielleicht in ein paar Jahren ein dm-Friseurstudio leiten?“ ANZEIGE

Daten & Fakten „Lehre bei dm“ Interessierte machen es wie Lisa P. und bewerben sich auf der dm-Lehrlingswebsite unter www.kriegt-mich.at, per E-Mail an bewerbung@kriegt-mich.at oder per Post an dm drogerie markt GmbH, GünterBauer-Straße 1, 5073 Wals. JobLine Für Fragen rund um das Thema „Lehre bei dm“ ist die dm-JobLine unter 0800 365 86 33 (Mo.-Fr.: 7.30-17.30 Uhr) für Sie da.

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