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2012_01_27_Fit+und+Gesund

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Fit & Gesund

VORARLBERGER NACHRICHTEN

GESUNDHEITSBEILAGE DER VORARLBERGER NACHRICHTEN

FREITAG, 27. JÄNNER 2012

AROMAPFLEGE

JUNGBRUNNEN ERNÄHRUNG

DUFT DER BERÜHRUNG

SCHÖNE AUSSICHTEN

Die Aromapflege findet immer mehr Anhänger. Im Seniorenheim Bartholomäberg wird sie regelmäßig angewendet und die Bewohner genießen sie.

Mit der richtigen Ernährung kann das Leben um bis zu zwanzig Jahre verlängert werden. Und es ist nie zu spät, damit anzufangen.


FREITAG, 27. JÄNNER 2012

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Kommentar

Marlies Mohr

Vom Einsteigen und Umsteigen Ganz ehrlich? Von mir aus könnte sich der Winter eingentlich schon wieder verabschieden. Wenn ich – und die Wetterfühligen unter Ihnen mögen es mir verzeihen – die ersten warmen Temperaturen spüre, machen sich bei mir unaufhaltsam Frühlingsgefühle breit, die nur noch schwer zu verscheuchen sind. Allerdings bemühe ich mich diesbezüglich auch nicht besonders. Wer sich ein bisschen umhört, wird außerdem feststellen, dass auch die Werbung für Diäten, mit denen unsereins scheinbar mühelos zur Traumfigur kommt, ebenfalls bereits Konjunktur hat. Wer zu gegebener Zeit in seinen Bikini passen will, muss sich also ranhalten. Nur: Von nichts kommt nichts. Am allerwenigsten die Traumfigur. Wie immer die sich definieren mag. Wer sich schon einmal mit Diäten geplagt hat, wird auch feststellen, dass eine Schwalbe noch keinen Sommer macht. Es läuft nämlich immer auf das Gleiche hinaus. Letztlich führt allein eine Ernährungsumstellung in Verbindung mit regelmäßiger Bewegung zum gewünschten Erfolg. Wobei speziell Bewegung noch einen anderen Vorteil hat. Sie ist auch ein probates Mittel gegen den Winterblues. Verschiedene Themen zu diesen Bereichen sollen Ihnen den Einstieg zum Umstieg erleichtern. Zeit ist ebenfalls etwas, von dem wir meinen, sie nicht zu haben. Da stellt sich oft die Frage: Wo ist die Zeit und was ist mir davon geblieben? Wie Sie eine positive Antwort darauf finden, das verrät Ihnen unsere Expertin. Viel Spaß beim Lesen und allen Wintersportfreunden noch viel Vergnügen im Schnee.

Von nichts kommt nichts, am allerwenigsten die Traumfigur.

marlies.mohr@vn.vol.at

Impressum Redaktion Marlies Mohr Tel. 0664 80588-385, E-Mail: marlies.mohr@vn.vol.at

Verkauf Carina Wiedl Tel. 05572 501-278, E-Mail: carina.wiedl@medienhaus.at

Beiträge, Fotos und Quellen: Marlies Mohr, Heidemarie Netzer, Roland Paulitsch, Bernd Hofmeister, Shutterstock Verleger (Eigentümer), Herausgeber, Medieninhaber und Hersteller: Eugen Russ Vorarlberger Zeitungsverlag und Druckerei Gesellschaft mbH, Herstellungs- und Verlagsort, alle 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1, Redaktion und Anzeigen: Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach

Depressiven Stimmungen einfach davonlaufen Bewegung als effektiver Weg aus der Stimmungs-Abwärtsspirale. WINTERBLUES. Ein Mindest-

maß an Bewegung kann dafür sorgen, dass Depressionen gar nicht erst auftreten. Studien belegen: Wer mehr als 3,4 Stunden in der Woche in der Freizeit aktiv ist, senkt sein Risiko, an einer Depression zu erkranken, bereits um 10 Prozent. Untersucht man umgekehrt den Effekt von Bewegungsmangel, so zeigt sich ebenfalls ein Zusammenhang: Frauen, die innerhalb von zwei Jahren ihre Freizeit von körperlich aktiv auf inaktiv umstellten, hatten ein um 50 Prozent höheres Depressionsrisiko als jene, die einen aktiven Lebensstil beibehielten. „Wer sich regelmäßig bewegt, hat nicht nur bessere Chancen, sein Körpergewicht in Balance zu halten, sondern auch die Stimmungslage. Allein flottes Marschieren für zwei Stunden in der Woche hat deutliche Effekte“, erklärt Mag. Marlies Gruber, wissenschaftliche Leiterin des forum. ernährung heute. Auch andere Studien bescheinigen Langzeitwirkungen: Jugendliche

mit inaktivem Lebensstil haben im Erwachsenenalter eine 35 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, depressiv zu werden. „Alle Ausdauersportarten wie Laufen, Radfahren oder Schwimmen sind Studien zufolge als Mittel gegen Depressionen gut geeignet, weil sie den Stoffwechsel von Serotonin, Noradrenalin und Dopamin anregen. Auch Tanzen wirkt gemütsaufhellend und regt den Kreislauf an“, führt Mag. Marlies Gruber weiter aus. Duette der Interaktion Die echte Depression fügt sich ins Bild anderer, ebenfalls im Wachstum begriffener Volkskrankheiten und zeigt mit diesen vielfältige Wechselwirkungen. So treten häufig Depressionen und Diabetes, Adipositas, chronische Darmentzündungen oder Herzinfarkt auf. Besonders im Fall von Depression und Adipositas zeigt sich ein Zusammenhang: Untersuchungen belegen, dass stark übergewichtige Menschen ein höheres Risiko tragen, an Depressionen zu erkranken – bei ihnen treten Depressionen drei bis vier Mal häufiger auf als bei Normalgewichtigen. Dies liegt häufig an sozialer Isolation und

Stigmatisierung, Diätmisserfolgen und geringem Selbstwertgefühl. Umgekehrt neigen Menschen mit Depression oftmals zu einem adipogenen („dickmachenden“) Verhalten: Sie bewegen sich wenig, schlafen viel und essen häufig einseitig und energiereich. Scharfe Wahrnehmung „Es ist wichtig, dass körperliche und seelische Dysfunktionen von Beginn an gemeinsam behandelt werden. Dazu bedarf es einer scharfen Wahrnehmung des Therapeuten für die jeweilig andere Erkrankung“, so Marlies Gruber. Denn auch Diabetes und Depression bedingen einander und zeigen einen hohen Interaktionsgrad: Sie sind ein Risikofaktor für die jeweils andere Krankheit. Jeder vierte Diabetiker leidet an einer leichten depressiven Störung. „Körperliche Aktivität ist ein Schlüsselelement bei der Prävention und Therapie von Zivilisationskrankheiten. Die Wirkungen von ausreichender Bewegung sollten für die seelische und körperliche Gesundheit nicht unterschätzt werden“, betont Mag. Marlies Gruber.


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Berühren, riechen und wahrnehmen Aromapflege überzeugt ganzheitlich und macht sich Wirkung von ätherischen Ölen zueigen. ALTERNATIVE. Lavendel, Bergamotte, Sandholz, Zeder, Melisse, Thymian, Orange: Die Bandbreite der Gewächse, die zu reinen ätherischen Ölen verarbeitet werden, ist mannigfach. Dabei verbreiten sie nicht nur ihre intensiven Düfte. Sie punkten vor allem mit ihrer ganz individuellen Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Diese Besonderheit nimmt in der Aromapflege die Hauptrolle ein. Einer alternativen Pflege, die sich mit der Mischung, Dosierung und Einreibung der öligen Essenzen und somit der wohlriechenden und –tuenden Pflege und Erhaltung der Gesundheit widmet. Anwendung findet diese unterstützende Behandlung nicht nur in der Intensiv-, Palliativund Akut-Medizin. Auch bei der Pflege von älteren Menschen wird die Wirkung der Einreibungen mit wohlriechenden Ölen – vorzugsweise im Arm-, Fuß-, Rücken- und Bauchbereich – zunehmend geschätzt.

Individuell abgestimmt Anna Stecher streicht mit ihrer rechten Hand behutsam über den Unterarm der 82-jährigen Christl, umfasst und umschmeichelt jeden einzelnen Finger. Ihre linke Hand gibt Halt, hält den Körperkon-

takt. Die Bewohnerin des St.-Anna-Hilfe-Seniorenheimes in Bartholomäberg sitzt entspannt auf ihrem Bett, genießt die gefühlvollen Streichungen, atmet den Duft des Öles ein. „Er erinnert mich an Tannen“, sagt sie und beginnt aus vergangenen Tagen zu erzählen. Anna Stecher nickt und lächelt. Die Spezialmischung für Christl Stockhammer beinhaltet das beruhigende, „erdende“ Öl der Zeder. Die Pflegehelferin und ausgebildete Aromakologin weiß um die Wirkung ihrer Behandlung. „Wir geben neben dem eigentlichen Erlebnis der Einreibung vor

Mit ätherischen Ölen und deren Dosierung muss sorgsam umgegangen werden. ANNA STECHER

allem Zeit, Zuwendung, Entspannung, Ruhe und Linderung. Lassen Gefühle zu und glätten diese, holen den Menschen in seine Mitte und geben Halt“, bringt die Duft-Expertin die umfassende Philosophie der Aromapflege auf den Punkt. „Die auf jeden Patienten individuell abgestimmte Ölmischung ist die Grundlage.“ Nur Qualität überzeugt Eine Basis, die sich Anna

Christl Stockhammer genießt die regelmäßigen Einreibungen von Anna Stecher.

Stecher in ihrer Ausbildung zur Aromakologin vor zwei Jahren angeeignet hat. Seit damals widmet sich die Pflegehelferin intensiv der Wirkung und Harmonisierung verschiedener ätherischer Öle. „Mandelöl bildet den Grundstock“, erläutert Stecher. „Dieses wird dann mit den speziellen Ölen in genau bemessenen Dosen vermischt. Melisse, Bergamotte, Lavendel beispielsweise wirken beruhigend. Citrus gibt Frische. Teebaum hemmt Entzündungen“, führt sie aus. Bedacht ist die Aromakologin dabei vor allem auf die Qualität der Öle. „Wir beziehen unsere naturbelassenen Grundstoffe nur im Fachhandel.“ Noch eines setzt Anna Stecher für eine erfolgreiche Einreibung voraus: „Der Patient muss sich wohlfühlen, mit dem Duft

identifizieren, den Berührungen zustimmen“, sagt die erfahrene Pflegerin und nennt gleichzeitig die Vorab-Studien der Krankenakten, eine Reaktionsprobe und die Abklärung mit dem Hausarzt als Selbstverständlichkeit. Selbstverständlichkeit Selbstverständlich ist die Aromapflege mittlerweile im Bartholomäberger Seniorenheim in jeder Hinsicht geworden. In jedem Zimmer steht eine Spenderflasche mit reinem Mandelöl für die tägliche Pflege bereit. Auch die Verwendung eines speziell zusammengestellten Badeöls – es wirkt beruhigend und schmerzlindernd – gehört zum Alltag. Ab kommenden Monat wird sich die Aromakologin zudem zweimal wöchentlich ausschließlich der Spezialpflege der Bewohner widmen. Zustimmung erfährt sie dabei

nicht nur von Heimleiter Dieter Muther. Auch die Geschäftsführung der St.Anna-Hilfe mit Klaus Müller steht der Aromapflege offen gegenüber. „Der Beweis sind zufriedene Menschen, die die intensiven und intimen Behandlungen zulassen und genießen“, sagt Anna Stecher.

Jederzeit verfügbar: Ätherische Öle in Spendern.

Ätherische Öle

In der Aromapflege verwendete Öle ziehen rasch in die Haut ein.

Bei Bedarf verbreiten Duftsteine, beträufelt mit Öl, wohltuende Gerüche.

Ätherische Öle sind hochkonzentrierte Substanzen, die in den Pflanzenorganen gebildet werden. Sie verflüchtigen sich leicht, sind intensiv duftende Flüssigkeiten. Sie werden auf unterschiedliche Weisen wie Wasserdampfdestillation, Kaltpressung, Alkoholextraktion, Enfleurag, Absolue-Verfahren und Mazeration gewonnen. Wasserlöslich sind diese Öle nur mit einem Emulgator oder „fetten“ Ölen wie dem Mandelöl. Die ätherischen Öle gelangen beim Einatmen und den Einreibungen direkt in das Gehirn bzw. den Blutkreislauf – beeinflussen somit Gefühle, das vegetative Nervensystem, die Hormonproduktion und das Immunsystem. Der Umgang und die Dosierung dieser speziellen Öle erfordert daher besondere Beachtung. Zudem: Ätherische Öle sind Konzentrate – sollten daher nie unverdünnt angewendet werden.


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EXPERTENTIPP. Mag. Sabine Fleisch, Psychologische und Psychotherapeutische Praxis, Klaus

Heute ist mein bester Tag – Zeit und Vergänglichkeit Je stressiger die Zeit umso größer ist der Bedarf an Pausen und Entspannung. AUSZEITEN. Wie schnell doch das letzte Jahr vergangen ist! Und was davon ist nachhaltig in Erinnerung geblieben? Oftmals nichts Wesentliches – abgesehen von ein paar einschneidenden Lebensereignissen, die manche von uns geprägt haben. Schade eigentlich um die Zeit, die unwiederbringlich vergangen ist. Wie gelingt es aber nun im Alltag, für sich eine positive Wohlfühl-Bilanz ziehen zu können? Auf diese Frage bekomme ich meist keine Antworten, sondern lediglich Begründungen und Rechtfertigungen, weshalb das eigentlich nicht möglich sein soll. Die Aufzählungen reichen

von stressigen Arbeitsbedingungen über nervige Partner bis hin zu gesellschaftlichen Verpflichtungen, denen man anstandshalber nachzukommen hat. Kein Wunder, dass bei solch einem Lebensstil dann ausgerechnet in der Freizeit mit körperlichen Reaktionen oder schlechter Stimmungslage zu rechnen ist. Wie soll man denn nun auf Kommando auch „gut drauf“ und aktiv sein, wenn man bis dahin meist auf Reserve gelebt hat? Abstand halten Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen ist es wichtig, regelmäßige Aus-Zeiten in den Lebensalltag einzuplanen (im Kalender vermerken!) und bewusst zu erleben. Diese Atempausen dienen dazu, zwischendurch einmal inne

Psychologin Sabine Fleisch.

halten zu können und Abstand zu den täglichen Anforderungen zu bekommen. Aus ein wenig Distanz betrachtet sehen manche Dinge gar nicht mehr so bedrohlich aus, bzw. erleichtert ein Perspektivenwechsel das Finden von Lösungen unter einem neuen Blickwinkel. Und bedenken Sie dabei: Je stressiger die Zeit, desto größer ist der Bedarf an Pausen zur Entspannung! Haben Sie nun den All-

tag etwas entschleunigt, ist es an der Zeit, dafür zu sorgen, sich selbst etwas Gutes zu tun. Kochen Sie sich ein Gericht, das Ihnen schmeckt und nehmen Sie sich die Zeit, es selbst zuzubereiten. Oder gönnen Sie sich einen Wohlfühlabend im Bad. Hauptsache es geht Ihnen gut dabei! Achten Sie auch auf Ihr körperliches Wohl. Dazu zählt ausreichend Schlaf, ausgewogene Ernährung und Bewegung. Sie energetisiert, setzt Glückshormone frei und dient der Stressbewältigung. Pflegen Sie Kontakte und Freundschaften, die Ihren Alltag bereichern. Hinterfragen Sie, wann Sie eher aus Pflichtgefühl handeln und wann das Gefühl, etwas gern zu tun, die Motivation für Ihre Aktivität ist. Mag ich das, was ich tu, bereichert es mein Leben,

spendet es mir Energie, selbst wenn die Handlung an sich anstrengend sein mag. Umgekehrt verhält es sich bei jenen Dingen, die ich mit Widerwillen „erledige“. Vermeiden Sie, möglichst viele Dinge unter einen Hut bringen zu wollen. Das funktioniert nicht, und wenn doch, dann jeweils auf Kosten von etwas anderem. Machen Sie für sich einen Tages- bzw. Wochenrückblick und fragen Sie sich, ob es so weitergehen kann und soll. Schreiben Sie Dinge auf, die Sie gefreut oder berührt haben, und halten Sie diese in der Erinnerung lebendig. Und schauen Sie bewusst auf jene Lebensbereiche, die es Ihnen schwer machen. Indem Sie die „Baustellen“ kennen, können Sie diese verändern.

Das Gehirn braucht Nahrung Studium, Beruf und Alltag fordern einen gesunden Körper, aber vor allem einen fitten Geist. Gerade in Stresssituationen wird unserem Gehirn besonders viel abverlangt. Konzentrationsschwäche und verminderte Merkfähigkeit kann man in diesen Situationen gar nicht brauchen. Eine verminderte Gedächtnisleistung tritt aber nicht nur bei erhöhter Belastung, sondern auch mit zunehmendem Alter vermehrt auf. Hauptursache ist das Absterben von Zellen und eine schlechtere Durchblutung. Auch durch die Abnahme von Neurotransmittern kommt es zu einer Verlangsamung der Reaktionen: Mentale Prozesse, wie das Verarbeiten von Informationen, werden mit zunehmendem Alter langsamer. Doch was tun, wenn die geistige Leistungsfähigkeit nachlässt? Wie auch unser Körper muss das Gehirn mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden. Ginkgo biloba und Sojalecithin sind hervorragende Energielieferanten für unser Gehirn.

des Blutes und den Energiestoffwechsel im Gehirn. Kann die Durchblutung im Kopf verbessert werden, kommt es zu einer optimalen Sauerstoff- und Energieversorgung der Gehirnzellen. Das bedeutet mehr geistige Leistungsfähigkeit. Zahlreiche Studien belegen, dass durch Ginkgopräparate das Fortschreiten der DemenzFür geistige Fitness – Ginkgo Lecithin plus. Erkrankung verzögert bzw. Nahrung fürs Gehirn die Gedächtnisleistung verbesGinkgo wirkt gefäßerweiternd, sert werden kann. Sojalecithin lieverbessert die Fließeigenschaften fert essentielle Fettsäuren, sowie

Ginl go Lecithin

Zutatenliste: Wasser, Ethanol, Sojalecithin, Fruchtzucker, Verdickungsmittel Polyethylenglykol 6000 (E468), Ginkgofluidextrakt, Farbstoff Zuckercouleur, Aromen, Konservierungsmittel Kaliumsorbat, Niacin, Vitamin E, Dexpanthenol, Vitamin B6, Vitamin B2, Vitamin B1, Biotin, Folsäure, Vitamin B12.

Vor Licht geschützt aufbewahren. Nicht über Raumtemperatur (bis 25°C) lagern. Es wird empfohlen die Packung nach erstmaligem Öffnen kühl zu lagern und innerhalb von 3 Monaten zu verbrauchen. Für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren geeignet. 1 Esslöffel (15 ml) entspricht ca. 27,6 kcal und 0,1 BE. Nur in Apotheken erhältlich. Nahrungsergänzungsmittel.

Hersteller:

Ident Nr.: 1431 1 08.08

die Naturstoffe Cholin und Inositol. Besonders für unser Gehirn ist eine ausreichende Menge von Cholin erforderlich, um Acetylcholin (= Neurotransmitter) bilden zu können. Dies ist verantwortlich für die Informationsweitergabe in unserem Nervensystem. Gedächtnis stärken So kann durch die Einnahme von GINKGO LECITHIN PLUS Dr. Fischer die Gehirntätigkeit gesteigert und die Konzentrations- und Gedächtnisleistung verbessert werden. Auch milde Formen der Altersvergesslichkeit, wie das Vergessen von neuen Namen und Telefonnummern, können vermieden bzw. deren Auftreten hinausgezögert werden. Zusätzlich werden die Nerven durch den Vitamin-B-Komplex gestärkt. Bleiben Sie geistig fit – mit GINKGO LECITHIN PLUS. Weitere Informationen und Wissenswertes zu GINKGO LECITHIN PLUS im Internet unter: ANZEIGE www.pharmonta.at


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Wir haben bei den Experten nachgefragt

Dem Schnupfen in der Sauna trotzen Wenn das Wetter umschlägt und die Temperaturen sinken, reagiert der Körper oft mit einer Erkältung. Die Sauna kann dieser Reaktion jedoch einen Strich durch die Rechnung machen. Wer regelmäßig sauniert, stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte und hält so den Schnupfen ab. Alfred Masal, Betriebsleiter des Dornbirner Stadtbades, kennt sich aus. „Durch

ABWEHRKRÄFTE.

die Wärme der Sauna werden die Blutgefäße erweitert. In Folge muss das Herz größere Blutmengen durch den Körper pumpen, wodurch die Pulsfrequenz steigt und der Körper ein künstliches Fieber erzeugt. Dieses tötet Krankheitserreger ab und führt zu hohen Abwehrkräften“, so der erfahrene Saunachef. „Wir haben viele Saunagäste, die regelmäßig kommen und auf die gesundheitsfördernde Wirkung der Sauna schwören“, bestätigt Masal.

Die Sauna im Stadtbad hat täglich geöffnet. Montags und donnerstags für Damen, freitags für Herren und an den restlichen Tagen für Damen und Herren.

Saunatipps Entspannung: Nehmen Sie sich für Ihren Saunabesuch ausgiebig Zeit. Kurz und heiß: Lange, warme Saunagänge belasten den Kreislauf viel mehr, als kurze, heiße. Ruhephase: Die Abkühlphase sollte doppelt so lang sein wie die Wärmephase

Gehirn reagiert rasch Kann ein Rechtshänder aufgrund einer Verletzung nur seine linke Hand benutzen, zeigen sich schon nach kürzester Zeit strukturelle Veränderungen im Gehirn. Das Gehirn hat eine rechte und eine linke Hälfte. Dabei wird die Motorik der rechten Körperhälfte in der linken Gehirnhälfte gesteuert und die der linken in der rechten Gehirnhälfte. Wird nun der rechte Arm

STEUERUNG.

ruhiggestellt und seine Funktion durch den linken kompensiert, zeigt sich das auch in der Anatomie des Gehirns. Das ist das Ergebnis einer Studie, für die Rechtshänder mit einem gebrochenen rechten Oberarm untersucht wurden. Demnach nehmen die graue und weiße Hirnsubstanz der sogenannten Motoareale der linken Gehirnhälfte ab. Die der rechten Gehirnhälfte wächst dagegen. Entsprechend der Veränderung der Hirnanatomie

entwickelt sich auch die Feinmotorik der jetzt aktiven linken Hand. Je größer die Hirnareale werden, umso geschickter wird die Hand. Bedeutend ist diese Erkenntnis für Behandlung von Schlaganfallpatienten. Denn Schlaganfallpatienten leiden häufig an einseitiger Körperlähmung. So besteht ein Therapieansatz darin, den gesunden Arm ruhig zu stellen, um den betroffenen Arm zu stärken und das entsprechende Hirnareal für neue Fähigkeiten zu stimulieren.

Richtige Ernährung bei einer Erkältung: so hat der Schnupfen keine Chance.

Durch eine gesunde Ernährung vorbeugen.

ERKÄLTUNGSKILLER. Gerade im Winter ist es Zeit, gegen Erkältungen vorzusorgen. Dorothea Hammer-Kianek, Diätologin am LKH Bregenz gibt Tipps, wie Sie gesund durch die kalte Jahreszeit kommen. Der beste Erkältungskiller heißt: Obst und Gemüse, diese Lebensmittel liefern Glutathion, eine chemische Verbindung, die das Immunsystem anregt. Besonders viel davon ist in Äpfeln, rote Trauben, Orangen, Tomaten, Karfiol, Broccoli, Melonen, Erdbeeren, Spargel und Pfirsichen enthalten. Ist das Immunsystem aktiv, haben Viren und Grippewelle keine Chance. Hilfreich wäre auch Knoblauch, allerdings müsste man 1 Zehe/Tag konsumieren, um rasche Abhilfe zu schaffen.

DOROTHEA HAMMER-KIANEK, LKH BREGENZ

Beliebte Klassiker Die beliebtesten Klassiker allerdings sind noch immer: heißer Tee (besonders gute Wirkung hat Ingwertee) und heiße Suppen und hier vor allem Hühnersuppe, welche nicht nur von innen wärmt, sondern auch hilft die Infektion abzubauen. Auf dem Markt werden zahlreiche Vitaminpräparate gegen Erkältungskrankheiten angeboten, aber keines kann die in frischem Obst und Gemüse enthaltenen Polyphenole, die gegen Viren und

Bakterien wirken und die Immunabwehr stärken, ersetzen. Heiße Zitrone Das wohl bekannteste Hausmittel gegen eine Erkältung ist die „heiße Zitrone“. Zitronen liefern eine Extraportion Vitamin C, das das Immunsystem bei seinem Kampf gegen das Erkältungsvirus stärkt. Bei der Zubereitung ist darauf zu achten, dass der Saft frisch gepresst und nicht mit zu heißem Wasser übergossen wird. Mit etwas Honig kann dieses wohltuende Getränk versüßt werden. Vitamin-Creich sind auch noch Kiwi, roter Paprika und auch Tomaten. Ob man bei einer heftigen Erkältung zusätzlich Zink zu sich nehmen sollte, kann nur durch ein Gespräch mit dem Hausarzt geklärt werden, da manchmal „Zu viel des Guten“ auch das Gegenteil dessen bewirken kann, was man eigentlich angestrebt hat. Noch ein Tipp am Schluss: achtet man darauf, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und täglich, auch mit einer Erkältung, eine Runde an der frischen Luft zu drehen, wird der Infekt schon nach wenigen Tagen wieder das Weite suchen.


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Jungbrunnen gesucht Mit richtiger Ernährung kann das Leben um bis zu 20 Jahre verlängert werden. Nach dem aktuellen Stand der Altersforschung kann der Mensch im Idealfall 120 Jahre alt werden. Tatsächlich schaffen das aber nur sehr wenige. Weltweit sind Forscher deshalb auf der Suche nach dem Jungbrunnen. Doch was fördert ein langes Leben? Der Nachweis dafür ist schwer zu führen. Der lukrative Markt der Anti-Aging-Produkte boomt. Ob Hormone, Vitamine oder Spurenelemente – die Wirksamkeit ist nach strengen wissenschaftlichen Kriterien nicht sichergestellt. Trotzdem kann man selbst viel dafür tun, gesund alt zu werden. Der Schlüssel liegt zum Großteil in der Ernährung. „Wer sich richtig ernährt, darf auf einen Zuschlag von bis zu 20 Jahren hoffen“, sagt etwa der Jenaer Ernährungswissenschafter Michael Ristow.

FORSCHUNG.

Falsche Substanzen Durch schlechte Ernährung gehen dagegen knapp zehn Prozent unserer Lebensjahre verloren, hat ein schwedisches Gesundheitsinstitut herausgefunden. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sind ernährungsbedingte Krankheiten für zwei Drittel der Todesfälle verantwortlich. Viel Obst und Gemüse, viel Fisch und wenig Fleisch gehören nach Ansicht von Ristow auf den Speiseplan. Dabei ist rotes Fleisch besonders ungünstig. Ristow warnt davor, den Vitaminbedarf mit Tabletten auszugleichen. Keine noch so hoch dosierte Vitaminkapsel kann einen Apfel mit seinen hunderten von Einzelsubstanzen ersetzen. „Noch nie war das Angebot an qualitativ guten Lebensmitteln so reichhaltig wie jetzt“, sagt

auch DGE-Sprecherin Antje Gahl. In Nahrungsergänzungsstoffen seien zudem oft falsche Substanzen enthalten, die schädlich wirken könnten, warnen die Experten. Keine Zauberformel Dazu gehörten Antioxidantien, die laut Ristow fälschlicherweise als „Zauberformel gegen den Alterungsprozess“ gepriesen würden. Denn: „Zu viel dieser Antioxidantien lassen bestimmte Krebsformen wachsen.“ Die Antioxidantien, zu deren effektivsten Vertretern die Vitamine C und E sowie Beta-Karotin gehören, gelten bei manchen Forschern als beste Waffe gegen die sogenannten freien Radikalen. Diese entstehen permanent als Abfallprodukt des Stoffwechsels und gelten als potenziell zellschädigend

Selbst in höherem Alter kann man noch eine Menge erreichen. MICHAEL RISTOW, ERNÄHRUNGSWISSENSCHAFTER

und damit verantwortlich für vorzeitiges Altern. Auf Menschen bezogene Studien, die die positive Funktion der Antioxidantien belegen, gibt es jedoch nicht. Trotzdem ist der Markt mit dem „Allheilmittel“ groß. „Mindestens sechs Milliarden Euro werden weltweit damit umgesetzt“, sagt Ristow.

Kost wiederum wirkt sich positiv auf den Bluthochdruck aus. Ebenso kann ballaststoffreiche Ernährung eine Reihe von Krebsformen verhindern.

Es ist nie zu spät Für einen Ernährungswandel ist es nie zu spät. „Selbst in höherem Alter kann man noch eine Menge erreichen.“ Anders herum vergisst der Körper auch die gute Ernährung aus Kindheitstagen nicht. „Gesunde Kost in jungen Jahren

ist vermutlich bis ins Alter hinein wirksam, selbst dann, wenn man später nicht mehr ganz so gesund lebt“, sagt Ristow. Auch die gezielte Verminderung der Kalorienzufuhr könnte sich nach seinen Worten positiv auf das Alter auswirken. Bei

Tieren bis hin zu Menschenaffen sei nachgewiesen, dass die sogenannte Kalorienrestriktion die Lebenserwartung steigere. Noch ist nicht geklärt, ob das für den Menschen auch gilt. Eine Reihe von Studien in den USA sei aber „hoffnungsvoll“.

Inhaltsstoffe und Wirkungsweise von Wurzelgemüse Karotte: vor allem reich an Vitamin C, E und dem Beta-Carotin – das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird – Stärkung der Sehkraft, förderlich für die Blut- und Zahnbildung und Infektabwehr Pastinake (beige bis gelbliche, weißfleischige Rübe): hoher Anteil an ätherischen Ölen, Mineralstoffen und Vitaminen – wirkt appetitanregend, harntreibend, hilft bei Magenbeschwerden Rettich: reich an Kalium und Vitamin C, enthält Zucker – wirkt entwässernd, gallentreibend, schleimlösend und antibiotisch Schwarzwurzel: höchster Vitamin-E-Gehalt aller Gemüsearten, enthält zudem das für Diabetiker geeignete Kohlenhydrat Inulin Speiserübe oder Weiße Rübe: reich an Mineralstoffen, B-Vitaminen und ätherischen Ölen Süßkartoffel (Batate): reich an Mineralstoffen und Vitaminen, besonders dem Provitamin A

Krankheiten vermeiden Abwechslungsreiche Ernährung kann nicht nur Krankheiten vermeiden, sondern reduziert auch die Folgen von Erkrankungen. So könnten TypII-Diabetiker mit der richtigen Kost und körperlicher Bewegung wieder vollkommen gesund werden, sagt Ristow. Fleischarme und alkoholfreie

Topinambur (Indianerknolle): reich an Vitamin B3, Ballaststoffen, Kalium und Eisen – wirkt positiv auf Blutbild und Infektabwehr, durch Inulingehalt gut geeignet für Diabetiker Petersilie: hoher Gehalt an Vitaminen A, B und C sowie an ätherischen Ölen – wirkt stärkend auf Haut, Haare, Nägel und Nerven Knollensellerie: reich an Mineralstoffen und den Vitaminen B und E – wirken appetit- und verdauungsanregend – Sellerieöl fördert Blutdrucksenkung Kohlrabi: reich an Mineralstoffen, Folsäure und Vitamin C Kohl- oder Steckrübe: reich an Kohlenhydraten, Mineralstoffen, Vitamin B und C sowie Senfölen Radieschen: reich an Vitamin C und Mineralstoffen – wirkt antibakteriell, harn- und galletreibend – durch enthaltene Senföle auch krampf- und schleimlösend Rote Bete (Randig): reich an Mineralstoffen, Spurenelementen und rotem Farbstoff mit Antioxidanten, sogenannten Radikalfängern, die z. B. krebserregende Stoffe hemmen


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Beim Gemüse zurück zu den Wurzeln Im Winter bietet heimisches Wurzel- und Knollengemüse eine gesunde Alternative. Sie gedeihen meist im Verborgenen, sind Speicher wertvoller Inhaltsstoffe, großteils das ganze Jahr über verfügbar, verleihen dem Essen guten Geruch und Geschmack und bringen Farbe in den Speiseplan: das Wurzel- und Knollengemüse punktet in vielerlei Hinsicht. Auch und gerade weil Karotte, Sellerie und Co. auf heimischen Äckern und Gärten wachsen und somit die Geldbörse und vor allem die Umwelt schonen. Zwar hängt ihnen oft noch der Begriff „Armeleuteessen“ an – aber nicht aufgrund ihres „billigen“ Inhalts. Denn vielmehr überzeugen die Wurzelund Knollengemüsearten gerade wegen ihrer wertvollen Inhaltsstoffe.

VITAMINBOMBEN.

Klein mit großer Wirkung „Wurzeln und Knollen

sind die Speicherorgane der Pflanzen. Sie weisen daher einen besonders hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen auf“, erläutert aks-Ernährungswissenschafterin Mag. Angelika Stöckler die Vorteile. Und detailliert: „Schwarzwurzeln haben beispielsweise den höchsten Vitamin-E-Gehalt unter den Gemüsearten, Topinambur ist reich an Kalium, Eisen, Vitamin B3 und Ballaststoffen. Kohlrabi trumpft mit einem hohen Anteil an Folsäure und Vitamin C auf und der Knollensellerie enthält neben Vitamin B und E auch wichtige ätherische Öle.“ So vielfältig und wertvoll wie die Inhaltsstoffe so umfassend sind auch die Wirkungen der speziellen Wurzeln und Knollen: Sie können entwässernd, krampflösend, infektabwehrend, antibakteriell sowie appetit- und verdauungsanregend wirken.

Rote Bete enthält Nitrat. Um den Bildungsprozess von gefährlichem Nitrit zu verhindern, empfiehlt es sich, diese mit Vitamin-Creichen Sorten oder Zitronensaft zu kombinieren.

Karotte, Sellerie und Petersilie verleihen nicht nur Suppen einen wohlriechenden Geschmack.

Gleich ist nicht gleich Klarerweise ist Wurzelund Knollengemüse nicht gleich Wurzel- und Knollengemüse und jede Sorte hat ihre Besonderheit. Das oft verwendete „Suppengemüse“ etwa vereint mit Karotte, Sellerie und Petersilie wahre Vitaminbomben und Lieferanten wertvoller ätherischer Öle. „Die im Sellerieöl enthaltenen Phthalide erweitern die Gefäße und wirken Blutdruck senkend“, führt Stöckler weiter aus. Auch das kleine, ganzjährig angebotene Radieschen überzeugt mit großer Wirkung: so zeichnet die winzige runde Knolle Eigenschaften wie antibakteriell, harn- und galletreibend, aber auch krampf- und schleimlösend aus. „Der gesüßte Saft des Rettichs löst Schleim und lindert Husten“, nennt Stöckler ein weiteres Beispiel für die kleinen und großen Wirkungen der Wurzel- und Knollengemüsearten. Heimisch und frisch Beim Kauf sollte auf die Frische – kräftige Farbe, knackige Blätter – geachtet werden. Gelagert werden diese Gemüsearten am besten kühl – im Keller

oder in einem speziellen Fach im Kühlschrank. „Aber keinesfalls luftdicht“, betont Angelika Stöckler. Denn dadurch kann das Gemüse leicht verderben. Auch im gefrorenen Zustand bleiben die Inhaltsstoffe übrigens erhalten – Studien zeigen, dass noch nach einem Jahr bis zu 90 Prozent der Vitamine vorhanden sind Auch beim Verzehr trumpfen die Wurzeln und Knollen mit ihrer Vielseitigkeit auf: Ob als Beilage oder Geschmacksgeber von Suppen und Eintöpfen, ob im rohen, gekochten, gebratenen oder eingelegten Zustand – die Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe tun unbeeindruckt ihre Wirkung.

In den Wintermonaten bietet das Wurzelund Knollengemüse einen wertvollen Beitrag zu einer gesunden Ernährung. MAG. ANGELIKA STÖCKLER

„Gekocht behält das Gemüse ebenfalls seinen gesundheitlichen Wert. Vitamine können vom Körper so noch besser verarbeitet werden“, klärt die Ernährungswissenschafterin abschließend auf. Nitrat im Gemüse Zum nitratreichen Wurzel- und Knollengemüse zählt neben Kohlrabi, Radieschen, Rettich und Wurzelpetersilie auch die Rote Bete. Nitrat selbst ist kein gefährlicher Stoff, lediglich an das von Mikroorganismen aus Nitrat gebildete Nitrit richten sich gesundheitliche Bedenken – es kann die Sauerstoffversorgung der Organe beeinträchtigen. Eine gute landwirtschaftliche Praxis sowie saisongerechter Freilandanbau bewirken, dass Gemüse wenig Nitrat enthält. Auch das Blanchieren, Dämpfen, Kochen und Wässern des Gemüses trägt dazu bei. Zudem kann Vitamin C den Bildungsprozess von Nitrit verhindern. So empfiehlt die Ernährungswissenschaft, nitrathaltiges Gemüse mit Vitamin-C-reichen Sorten oder einem Schuss Zitronensaft zu kombinieren.


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Arznei-Wechselwirkungen werden oft unterschätzt

Wechseljahre sind auch für die Blase ein neuer Lebensabschnitt

Die Gefahr von Wechselwirkungen bei Arzneimitteln wird bei vielen Patienten offenbar unterschätzt: Laut einer Studie in Bayern ist jeder sechste Kunde davon betroffen. Bei jedem 200. könne die Wechselwirkung sogar lebensbedrohlich sein, teilte die Bayerische Landesapothekenkammer mit. Probleme gibt es demnach vor allem mit Mineralstoffpräparaten, Blutdruckmitteln, Schmerzmitteln und Antidepressiva. Kritisch ist Kammer-Vizepräsident Ulrich Koczian zufolge der sorglose Umgang mit frei verkäuflichen Präparaten zu sehen. „Viele meinen, das ist nicht verschreibungspflichtig, das ist harmlos“, sagte er. „Der Patient braucht dennoch die Information, dass er aufpassen muss.“

VERÄNDERUNGEN. Die Wechseljahre bringen für Frauen viele körperliche und seelische Veränderungen. Der Übergang in diese Lebensphase wird von vielen als belastend empfunden – besonders, wenn sich plötzlich auch noch eine Blasenschwäche bemerkbar macht. Grund dafür ist der sinkende Östrogenspiegel. Der weibliche Körper produziert in den Wechseljahren immer weniger von diesem Hormon, weil die Eierstöcke langsam ihre Arbeit einstellen. Das hat vielfältige Folgen: Der Körper reagiert stärker auf die reizenden Stoffe im Urin. Dadurch nimmt der Harndrang zu. Der pH-Wert in der Scheide steigt, und damit wird die natürliche Scheidenflora anfälliger für Krankheitserreger. Keime und Bakterien breiten sich außerdem leichter aus, weil die Schleimhäute durch den Hormonrückgang schlechter durchblutet werden. Bindegewebe und Beckenbodenmuskulatur werden schwächer, der Schließmuskel wird geschwächt. Außerdem kann ein schwacher Beckenboden zu

STUDIE.

Kundenbefragung Für die Studie hatten 96 bayerische Apotheken im Juli 2011 insgesamt 21.000 Kunden befragt. Sie wollten wissen, welche Präparate sie einnehmen. Für die jeweiligen Wirkstoffe wurde erfasst,

Information bringt Sicherheit.

welche möglichen Reaktionen mit anderen Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln oder Lebensmitteln es gab. 82 Prozent der Wechselwirkungen seien durch die Beratung in der Apotheke geklärt worden. Bei weiteren acht Prozent sei der behandelnde Arzt eingeschaltet worden. Die restlichen zehn Prozent seien an den Arzt zurückverwiesen worden. In Österreich ist erst Ende 2011 ein Pilotprojekt zur E-Medikation zu Ende gegangen. Die Informationen werden jetzt ausgewertet. An diesem System – keine Umfrage, sondern ein Online-Check – sollen im Endausbau niedergelassene Ärzte, Apotheker und Spitäler teilnehmen.

einer Senkung von Blase und Gebärmutter führen, was wiederum die Blasenschwäche begünstigt. Training oder lokale Therapie Betroffene Frauen müssen lernen, mit der neuen Situation umzugehen. Oftmals helfen Beckenbodentraining oder eine lokale Therapie mit Östrogenen. Der Frauenarzt kann entsprechende Salben, Zäpfchen und Tabletten verordnen. Sie sorgen dafür, dass die Blase besser durchblutet wird. Außerdem halten sie das Gewebe elastisch und helfen, ein schützendes Scheidenmilieu aufzubauen. Bis sich die schwache Blase gebessert hat, können Frauen sich mit speziellen Einlagen behelfen, die selbst unter modischer Kleidung nicht auffallen.

Buchtipp Gisele Schön, Marco Seltenreich: INKONTINENZ Ein mutmachender Ratgeber für Betroffene, Angehörige und Pflegende maudrich 2011, 216 Seiten, 19,90 Euro

„Fit für Österreich“-

Impulstage 2012 14. – 15. April 2012, Rankweil, Vorarlberg Unter dem Motto „Usse us´m Web – ine in d´Turnschua“ werden in einer zweitägigen Fortbildungsveranstaltung Bewegungsideen für Jugendliche vorgestellt. Teilnehmen kann jeder bzw. jede Interessierte! DIE BESORGER · Steyr

Aus 36 Arbeitskreisen (18 Themenkreise) können Sie Ihre 5 ganz persönlichen Favoriten wählen und so ihre maßgeschneiderte Fortbildung zusammenstellen. Slackline, Zumba, Slingtraining, Akrobatik und AirTrack für Alle, Hip-Hop und vieles mehr!

COOL Longline, Highline, Jumpline,

Slackline – nichts für schwache Nerven HOT Lateinamerikanische Rhythmen, das heißeste Workout ever HIP Breakdance, Locking, Popping, Boogaloo, New Style – HipHop in seiner steilsten Form GROOVY Capoeira, afro-brasilianische Kampftanzkunst die den ganzen Körper fordert ...

Impulstage-Kosten und Anmeldung Einzahlung bis 15. Februar 2012* (Gebühren von 16. 2. – 31. 3. 2012 in Klammer) • ÜbungsleiterInnen eines Qualitätssiegelangebotes € 50,–* (€ 60,–) • PädagogInnen und StudentInnen € 80,–* (€ 90,–) • Sonstige InteressentInnen € 100,–* (€ 110,–) Anmeldung unter www.fitfueroesterreich.at. Für weitere Infos: office@fitfueroesterreich.at oder 01 / 504 79 66 - 210. * Es gilt der Datumsstempel der Bank bzw. bei Telebanking der Tag der Überweisung.

„Fit für Österreich“ ist eine Initiative des Sportministeriums, der Österr. Bundes-Sportorganisation und der drei Sport-Dachverbände ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION.


FREITAG, 27. JÄNNER 2012

Fit & Gesund 9

VORARLBERGER NACHRICHTEN

Milbenallergie: Allergene meiden statt leiden Milben quälen viele Menschen und rauben ihnen Schlaf und Lebensqualität. Rund ein Viertel aller Hausstaubmilben-Allergiker sind asthmakrank. Der neue Ratgeber der Interessensgemeinschaft Allergenvermeidung (IGAV) informiert über die Milbenallergie und zeigt Möglichkeiten der Diagnose und Therapie sowie Tipps zur Allergensanierung auf. Milben sind nach den Pollen der zweithäufigste Auslöser einer allergischen Reaktion. Neben den Eiweißstoffen aus dem Panzer abgestorbener und zerfallener Milben hat vor allem der Kot eine hohe allergische Potenz.

INFORMATION.

Vom Niesen zum Asthma Da die Hausstaubmilben vorzugsweise das Bett bevölkern, werden im Schlaf besonders viele Al-

lergene eingeatmet und die Beschwerden sind in den Morgenstunden am stärksten. Die Allergie macht sich erst an Nase (verstopfte, rinnende Nase und Niesanfälle), Augen (rote und tränende Augen sowie Juckreiz) und der Haut (juckender Ausschlag, Nesselsucht) bemerkbar. Bleibt die allergische Entzündung unbehandelt, weitet sie sich in Richtung Bronchien und Lunge aus: Reizhusten, Druckgefühl in der Brust, pfeifende oder rasselnde Atemgeräusche

Mit diesen Tierchen teilen wir jede Nacht unser Bett ...

sind alarmierende Anzeichen einer Asthma-Erkrankung. Verwechslungsgefahr Da die Symptome sehr stark einem grippalen Infekt ähneln, wird eine Hausstaubmilbenallergie häufig mit einer in dieser Jahreszeit typischen Erkältung verwechselt. Dauert ein Schnupfen daher länger als vier Wochen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Ein allergologisch versierter Facharzt bzw. Ärzte der Allergie-Ambulanz in den Krankenhäusern können eine Allergie feststellen und eine geeignete Therapie einleiten. 3 Säulen der Therapie Die Behandlung erfolgt auf drei Ebenen: Allergenvermeidung und Sanierung des Wohnraums, Linderung der Beschwerden und Entzündungsbehandlung sowie Ursachenbekämpfung. „Eine

Antiallergische Bettwäsche kann die Symptome lindern.

alleinige medikamentöse Behandlung ohne ernsthafte Hausstaubmilbensanierung des Wohnbereiches ist sinnlos. Und nur wenn diese Sanierungsmaßnahmen langfristig und umfassend betrieben werden, kann die Belastung deutlich spürbar eingedämmt werden“, so der Grazer Pulmologe Dr. Gert Wurzinger. Da die Allergenbelastung dadurch zwar gut eingedämmt, aber nicht vollständig vermieden werden kann, brauchen

Hausstaubmilbenallergiker meist zusätzlich eine medikamentöse Behandlung. Auch eine Spritzenkur verschafft Milbenallergikern Erleichterung ihrer Beschwerden. Infos, Tipps zur Allergenvermeidung sowie Bestellung der kostenlosen Ratgeber-Serie „Leben ohne Allergene“: Telefon-Hotline: 01/212 60 60, Internet: www.allergenvermeidung.org und www.forum. allergenvermeidung.org

Weitere Linktipps: www.milben-schutz.at www.allergiefragebogen.at

Rückenschmerzen Ade lingt nur schwer und oft ist diese Spirale im täglichen Leben gar nicht zu durchbrechen.

Der volkswirtschaftliche Schaden, welcher durch Rückenschmerzen verursacht wird, ist enorm. Die Gesellschaft ist diesem Phänomen scheinbar hilflos ausgeliefert. Die Zahlen steigen und immer mehr Menschen leiden unter sogenannten unspezifischen Rückenschmerzen. Schon über 50 Prozent aller Ursachen für Rückenbeschwerden sind heutzutage, als unspezifisch zu bezeichnen. In der Medizin werden Martin Steiner Vertreter der freiberuflichen Physiotherapeuten

Mein Tipp: Verändern Sie Ihren Alltag mit kleinen Bewegungsänderungen. Setzen Sie sich zum Beispiel öfter auf den Boden als auf den Stuhl – wann immer es geht.

Die Physiotherapie verfügt über viele Techniken, die Schmerzen zu bekämpfen. Foto: Shutterstock

diese Schmerzen unter Cervicalgie, Cervicobrachialgie oder Lumbalgie geführt. Menschen, die von ihrem Arzt eine solche Diagnose erhalten, haben oft einen langen Leidensweg vor sich. Monotoner Ablauf Obwohl es sich nicht um typische Krankheitsbilder wie einen Bandscheibenvorfall, eine Einengung im Nervenkanal oder zum Beispiel schmerzhafte Wirbelblockaden handelt, kann der Patient unter sehr starken Schmerzen im Rücken leiden. Der Grund für diese unspezifischen Rückenschmerzen ist sehr häufig unser Tun oder

eben unser Nicht-Tun im Alltag. Wir erleben zu meist einen sehr monotonen Tagesablauf. Den ganzen Tag über machen wir das Gleiche. Wir bewegen und belasten ständig die gleichen Strukturen des Körpers auf die immer gleiche Art und Weise. Zum Beispiel wird der Telefonhörer beim Telefonieren gerne auf der immer gleichen Seite gehalten. Und auch das ständig gleiche Sitzen am Bürotisch bringt keine Bewegung in den Berufsalltag. Solche Beispiele gibt es viele – zu viele. Bald dreht sich dann die Spirale – immer das Gleiche – immer die gleiche Struktur – immer der gleiche Schmerz. Es ge-

Heilung durch Physiotherapie Die Aufgabe des/der Physiotherapeuten/Physiotherapeutin ist es, den Patienten nach Zuweisung vom behandelnden Arzt aus dieser Spirale zu befreien. Die Physiotherapie verfügt über viele Techniken, um dies zu gewährleisten. Vor allem gelingt eine Heilung in den allermeisten Fällen gut, wenn Patient, Arzt und Physiotherapeut/-in in einem Team zusammenarbeiten. Im Anschluss an die Physiotherapie ist es die Aufgabe des Patienten nach Vielfältigkeit im Tagesablauf und nach Vielseitigkeit in der B e w e gung zu suchen und dies auch zu leben. ANZEIGE


FREITAG, 27. JÄNNER 2012

10 Fit & Gesund

VORARLBERGER NACHRICHTEN

Start in das Jahr mit dem „fit + gesund“- Figurtipp

Das „fit + gesund“-Team wurde mehrfach ausgezeichnet. Mit Maß und Ziel zur Sommerfigur. Jetzt beginnt das Wettrennen um die Sommerfigur 2012. Aus jedem Magazin kann Mann oder Frau sich jetzt die optimale Diät und das ultimative Trainingsprogramm aussuchen. Wer weiß da noch, was jetzt die optimale Ernährungsweise ist, ob Trennkost, LowCarb oder einfach nur FdH. Wer hat nicht schon dies oder das probiert und am Schluss wurde die Sommerfigur auf das nächste Jahr verschoben. Mit dem ultimativen Trainingsprogramm ist es das gleiche. Mit wenig Aufwand und Schweiß zum Ziel und das ganze natürlich bis Anfang Sommer, versprechen jetzt viele Anbieter. Aber wo ist die Sommerfigur fragen sich dann viele, wenn sie Anfang Juli vor dem Spiegel stehen. Die Lösung ist so simpel, dass sie sich schlecht verkaufen lässt. Regelmäßige Bewegung und Ernährung, eine bewusste Wahl der Nahrungsmittel und beides sollte an Ihren

Foto: Kutzer

Alltag angepasst sein. Neugierig geworden? Kommen Sie vorbei wir machen Sie fit + gesund. Liebe „fit & gesund“-Journal Leser, das Jahr 2011 war für Silvia + Martin Kutzer und das „fit + gesund“-Team aus Hohenems ein sehr ereignisreiches und erfolgreiches Jahr. Das ständige Bestreben von Gründer und Geschäftsführer Martin Kutzer, die Qualität der Dienstleistung in der Fitnessbranche zu erhöhen, wurde durch mehrfache Auszeichnungen bestätigt. TÜV Österreich und Qualitcert.ch Zertifizierung, den zwei wichtigsten Gütesiegel in Österreich und der Schweiz. Und zur großen Freude des ganzen „fit + gesund“Teams wurde das Unternehmen noch mit der „Goldenen Servicekrone 2012“ des Excelsior Business Club Österreich für exzellenten Service am Kunden, belohnt. Dafür möchten sich Silvia und Martin Kutzer bei allen Mitarbeitern und Kunden bedanken. ANZEIGE

Naturmoor erlebt eine Renaissance In Oberschwaben begann die Zeit des Moorbadens schon in den dreißiger Jahren. SCHATZ. Düstere Legenden werden mit der Moorlandschaft verbunden. Früher galt sie als die Heimat böser Geister, das Moor war als Opferstätte ein Ort von ritueller Bedeutung. Und es konservierte wahllos über Jahrtausende, was die Menschen ihm hinterlassen haben. Inzwischen arbeiten Kurorte wie Bad Buchau, Bad Waldsee oder Bad Wurzach mit den dort natürlich vorkommenden Schätzen: Moor und Thermalwasser.

Viele Erinnerungen Denn bald lernte der Mensch, das Moor zu beherrschen. Er baute Entwässerungskanäle, nutzte es für den Torfabbau. An den Abbau des „Schwarzen Goldes“ erinnern heute noch das Torfbähnle und der Torflehrpfad in Bad Wurzach. Mit den Torfstechern kamen aber auch die ersten archäologisch bedeutenden Funde wieder ans Tageslicht. Der Federsee bei Bad Buchau zählt heute zu den Schlüsselregionen siedlungsarchäologi-

Jetzt kann sich jeder einen Personal-Trainer leisten!

Das fit+gesund Personaltraining Die Zeiten sind vorbei wo sich nur die Reichen und Schönen einen Personal–Trainer leisten konnten. Der 10er Block Personal Training um € 35,99 pro Einheit 50 min. Plus der Möglichkeit unser Fitnessgerätepark auch außerhalb der begleiteten Trainerstunden zu nutzen.*

Info´s unter 05576/ 42183 oder e-mail an info@fitundgesund.cc *10er Block Gültigkeit 3 Monate, das Wellness - Angebot und Gruppenfitness sind in das Angebot nicht integriert

Baden im Moor bekämpft Erschöpfung.

scher Forschung. Ein Museum erzählt dort vom frühsteinzeitlichen Leben – und noch immer werden bei Grabungen neue Erkenntnisse über die Vorzeit gewonnen. Attraktiv geworden Die große Zeit des Moorbadens begann in Oberschwaben in den 30-er Jahren des vorigen Jahrhunderts hinter Klostermauern. Heute, im Wellness-Zeitalter, hat das Moorbaden an Attraktivität gewonnen. Die Kurstädte Bad Buchau, Bad Waldsee und Bad Wurzach, die sich aufgrund der Gemeinsamkeiten als „thermen & moor“ zusammengeschlossen haben, bieten ein vielfältiges Kur-, Bade- und Wellnessprogramm mit heilsamen Anwendungen aus frisch gestochenem Naturmoor und quellfrischem, mineralreichen Thermalwasser an. Wohltuende Wirkung Der Naturheilkunde-Trend der vergangenen Jahre hat dem Naturmoor zur Renaissance verholfen. Seine heilende Wirkung auf den Bewegungsapparat ist nachgewiesen, auch bei allgemeinen Erschöpfungszuständen wirken Mooranwendungen beruhigend und stärkend. Das Moor alleine wird schon über seine langsam abgebende Wärme als wohltuend und schmerzlindernd empfunden. Über die Haut werden aber auch die im Moor enthaltenen organischen Stoffe aufgenommen. Weitere Infos: E-Mail: info@thermen-und-moor.de und www.thermen-und-moor.de


Jetzt schon vormerken! Erscheinungstermine 2012 Für mehr Lebensqualität und Vitalität – das VN-Journal zeigt unseren Lesern, wie sie fit und gesund bleiben und durch die richtige Kombination aus Ernährung, Bewegung und Prävention wirkungsvoll Krankheiten vorbeugen können. Die breitgefächerte Themenauswahl bietet Ihnen das ideale Umfeld für Ihre effiziente Werbung. Positionieren Sie Ihre Anzeige in diesem redaktionellen Umfeld und Sie erreichen Ihre Zielgruppe punktgenau!

>> Erscheinungstermine 2012

>> Anzeigenverkauf Carina Wiedl, 05572 501-278 carina.wiedl@medienhaus.at Beachten Sie auch unser VN-Gesund jeweils samstags und nutzen Sie die Möglichkeit, in beiden Medien präsent zu sein. Sie erreichen dadurch enorm hohe Aufmerksamkeitswerte.

Freitag, 24. Februar 2012 Freitag, 30. März 2012 Freitag, 27. April 2012 Freitag, 25. Mai 2012 Freitag, 29. Juni 2012 Freitag, 27. Juli 2012 Freitag, 31. August 2012 Freitag, 28. September 2012 Freitag, 19. Oktober 2012 Freitag, 23. November 2012 Freitag, 14. Dezember 2012

Erscheint 1 x monatlich am Freitag


FREITAG, 27. JÄNNER 2012

12 Anzeigen

VORARLBERGER NACHRICHTEN

Gesunder Lebensraum Schule

Tipp

Unsere Kinder verbringen den Großteil ihrer Zeit in der Schule. Deshalb ist es gerade dort wichtig, ein Umfeld zu schaffen, in dem die Kinder sich wohl fühlen und sich entfalten können. Der Schule als Lebensraum kommt eine besondere Bedeutung zu, da sie die SchülerInnen meist über einen längeren Zeitraum begleitet und so einen starken Einfluss auf die Entwicklung der Kinder hat. Die schulische Gesundheitsförderung kann einen wichtigen Beitrag zur ganzheitlichen Schulentwicklung und zur Schaffung einer gesundheitsfördernden Schule leisten. Ein Erfolgsfaktor bei der Umsetzung von schulischer Gesundheitsförderung ist die Einbeziehung aller Beteiligten - das sind DirektorInnen, LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern. Die Verbesserung der Kommunikation untereinander, die Förderung der Schulgemeinschaft und die Stärkung persönlicher Gesundheitskompetenzen sind nur ein paar Vorteile schulischer Gesundheitsförderung.

Manfred Brunner VGKK Obmann

Mit dem Projekt „Gesunder Lebensraum Schule“ verfolgen wir unter anderem das Ziel, Kindern und Jugendlichen den dauerhaften Wert einer gesunden Ernährung zu vermitteln. Ob wir damit Erfolg haben, liegt nicht allein an diesem einen Baustein. Vielmehr ist es so, dass schon während der Schwangerschaft, im Säuglings- und Kindesalter zu Hause die Grundlagen für die Ernährungsgewohnheiten gelegt werden.

Die schulische Gesundheitsförderung beschäftigt sich mit mehreren Themenfeldern. (Foto: pitopia/Val Thoerrner)

Mit der Service Stelle Schule wurde in der Vorarlberger Gebietskrankenkasse eine Anlaufstelle für Schulen geschaffen, die Schulen bei der Umsetzung von Gesundheitsförderung im schulischen Umfeld unterstützt. Neben der kostenlosen Projektbegleitung bietet die Service Stelle Schule diverse unterstützende Unterlagen an: Projekt-Pfad-Finder zur Umsetzung eines Gesundheitsförderungs-Projekts, Ernährungs-Fächer zur Umsetzung eines Ernährungs-Projekts sowie den zweimal jährlich erscheinenden Newsletter mit aktuellen Praxisbeispielen. Wenn auch Sie ein Gesundheitsförderungsprojekt in Ihrer Schule umsetzen möchten, melden Sie sich! Kontaktadresse: Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Carolin Amann, MSc, Tel.: 050 84 55-1112, e-mail: gesundheitsfoerderung@vgkk.at, www.vgkk.at/schule

Das heißt nichts anderes, als dass die erste Verantwortung bei den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten liegt. In den letzten Jahren hat sich in deren Bewusstsein durch das Engagement verschiedener Seiten – unter anderem der VGKK – einiges verändert. Trotzdem dürfen wir nicht nachlassen, da es um die Gesundheit unserer Kinder heute und in Zukunft geht. Die VGKK macht das nicht ganz uneigennützig, da eine gesunde, ausgewogene Ernährung dazu beiträgt wie gesund Menschen älter und alt werden. Das hat wieder unmittelbare Auswirkungen auf die finanzielle Belastung der sozialen Krankenversicherung. Wir möchten bei den Menschen die Lust auf gesunde, ausgewogene Ernährung wecken. Wenn es uns gelingt, dass das Interesse des/ der Einzelnen an der eigenen Gesundheit als trendig angesehen wird, haben wir unser Ziel erreicht. Zu diesem Zweck bietet die VGKK von Ernährungsberatung für Schwangere über die Unterstützung von LehrerInnen und SchülerInnen bei der Umsetzung von schulischen Gesundheitsförderungsprojekten, betriebliche Gesundheitsförderung für Kleinbetriebe bis hin zu Ernährungsvorträgen für Senioren ein breites Spektrum an Unterstützung an. Nehmen Sie uns beim Wort und nützen Sie diese Hilfe. Mehr Infos: www.vgkk.at

www.vgkk.at


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