Von der kleinen Marktgemeinde zur pulsierenden Stadt: Dornbirn feiert 125 Jahre Stadterhebung.
Drei Tage. Ein Fest.
Dornbirn zeigt von 19. bis 21. Juni beim Stadtfest seine vielen Gesichter und lädt alle dazu ein.
„Dornbirn lebt von den Menschen“
Dornbirn feiert 125 Jahre Stadterhebung und zeigt 2026 seine vielen Gesichter.
125 Jahre Stadterhebung. Das ist für mich vor allem eines: ein Gefühl. Stolz zu sein auf diese Stadt und auf die Menschen, die hier leben und Dornbirn jeden Tag mitgestalten. Ich mag auch das Motto unserer Feierlichkeiten: „Eine Stadt, viele Gesichter“. Diese Vielfalt ist keine Floskel. Sie ist Alltag. Sie ist überall sichtbar. Und sie ist eine der großen Stärken unserer Stadt. Wenn wir dieses Jubiläum feiern, geht es auch darum, genauer hinzuschauen. Auf das, was Dornbirn geworden ist und da-
„Höhepunkt des Jubiläums wird das Stadtfest sein“
Das Jubiläumsjahr bietet viele Veranstaltungen – und erlebt beim dreitägigen Stadtfest im Juni den Höhepunkt.
125JahreStadterhebungsindfürDornbirn ein besonderer Anlass, die Stadt in ihrer ganzen Vielfalt zu zeigen. Das Jubiläumsjahr macht sichtbar, was Dornbirn auszeichnet: eine hohe Lebens-
qualität, ein breites kulturelles Angebot und viele engagierte Menschen, die diese Stadt prägen. Der Auftakt mit dem Neujahrskonzert hat gleich zu Jahresbeginn einen stimmigen Rahmen gesetzt. Seither zieht sich das Jubiläum durch zahlreiche Veranstaltungen in der ganzen Stadt. Unterschiedliche Formate, verschiedene Orte, viele Beteiligte – genau diese Mischung macht das Programm aus und spricht unterschiedliche Zielgruppen an.
Ein besonderer Höhepunkt wird das große Stadtfest vom 19. bis 21. Juni sein. Unter dem Motto „Eine Stadt. Viele Gesichter“ wird Dornbirn in seiner ganzen Bandbreite erlebbar. Drei Tage lang steht die Stadt im Zeichen von Begegnung, Austausch und gemeinsamer Zeit. Das Fest bringt Menschen zusammen, macht Vielfalt sichtbar und zeigt, was Dornbirn als Lebensraum auszeichnet.
DenAbschlussbildetdieSitzungderStadtvertretung am 21. November – exakt 125 Jahre nach der Stadterhebung Dieses Da-
rauf, wie es dazu gekommen ist. Die Ausstellung „125 Erbstücke“ im Stadtmuseum ist für mich ein besonders starker Zugang dazu. Viele einzelne Dinge. Auf den ersten Blick unscheinbar. Aber hinter jedem Objekt steht eine Geschichte und diese Geschichten zeigen, wie sehr die vergangenen 125 Jahre – und auch die Zeit davor – unsere Stadt geprägt haben. Das wollen wir sichtbar machen.
Gleichzeitig ist dieses Jubiläum ganz klar im Heute verankert. Dornbirn ist lebendig. Und das spürt man im ganzen Jahr Bei den vielen Veranstaltungen. Im Alltag. In den Begegnungen. Besonders freue ich mich auf das große Stadtfest vom 19. bis 21. Juni. Es wird ein Moment sein, in dem die Stadt zusammenkommt. Vielfältig, bunt und offen; So, wie Dornbirn ist. Dieses Fest soll genau dieses Lebensgefühl zeigen. Für mich ist wichtig, dass sich möglichst viele Menschen in diesem Jubiläum wiederfinden. Dass sie sagen können: Das ist auch meine Stadt. Und ich bin ein Teil davon. Denn genau davon lebt Dornbirn –von den Menschen, die hier sind, die sich einbringenunddiedieseStadtgemeinsam weiterentwickeln.
Markus Fäßler, Bürgermeister Dornbirn
tum verbindet die historische Entwicklung mit der Gegenwart und steht zugleich für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Stadt.
Das Jubiläumsjahr bietet damit eine gute Gelegenheit, Dornbirn als modernen, of-
fenen und vielseitigen Standort zu präsentieren und die Qualitäten der Stadt nach innen und außen sichtbar zu machen.
Alexander Juen, Vizebürgermeister Dornbirn
Impressum | Herausgeber, Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstr. 1, 6858 Schwarzach; Redaktion: Kathrin Hausberger; Texte: Stadt Dornbirn; Umsetzung: Elif Selvi; Bilder: Stadtarchiv Dornbirn, Studio Fasching, Lisa Mathis, Matthias Rhomberg, Sarah Mistura, Dornbirner Seilbahn AG, Jürgen Kostelac, Stadt Dornbirn, Verkehrsverbund Vorarlberg, Markus Gmeiner, Eva Sutter, Dreamrite Pictures, Dornbirn Tourismus und Stadtmarketing; Kunden; Anzeigen: Russmedia Verlag GmbH, Aida Hrnjica, Niklas Schiller, Florian Runge, Christoph Peter, Ramona Knill, Roland Rohrer, Patrick Fleisch, Elisa Thurner, Claudia Polz, Thomas Strele, Felix Moosmann; Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach; Erscheinungsdatum: 18. 05. 2026
Meilensteine der Stadtgeschichte
In 125 Jahren hat Dornbirn eine beeindruckende Entwicklung durchlebt, geprägt von Wachstum, Vielfalt und Gemeinschaft.
Im Jahr 2026 feiert die Stadt Dornbirn ihr 125-jähriges Stadtjubiläum – die Stadterhebung erfolgte 1901. Das Jubiläumsjahr ist Anlass, die Entwicklung Dornbirns zu einer modernen, wirtschaftlich starken und kulturell vielfältigen Stadt zu feiern –und mit über 50.000 Einwohner:innen die größte in Vorarlberg. Von den Anfängen als kleine Marktgemeinde bis hin zur pulsierenden Stadt im Herzen Vorarlbergs hat Dornbirn eine beeindruckende Entwicklung durchlebt. Dieses Jubiläum ist mehr als nur eine Zahl: Es steht für 125 Jahre Gemeinschaft, Wachstum und Zusammenhalt. Wir blicken zurück auf Meilensteine, auf mutige Entscheidungen und auf Menschen, die Dornbirn geprägt haben.
1901 – Stadterhebung
Dornbirn wird offiziell zur Stadt erhoben und entwickelt sich zum bedeutenden Zentrum im Vorarlberger Rheintal.
1900er Jahre – Industrialisierung und Textilboom
Dornbirn wächst rasant durch die florierende Textilindustrie, die viele Arbeitsplätze schafft und die Stadt prägt.
1920er Jahre – Ausbau der Infrastruktur EröffnungvonSchulen,Bahnanbindungen und öffentlichen Einrichtungen – Dornbirn wird moderner und vernetzter.
1950er Jahre – Wirtschaftlicher Wiederaufbau
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebt Dornbirn einen wirtschaftlichen Aufschwung und stärkt seine industrielle Basis.
1970er Jahre – Kulturelle Entwicklung Die Gründung von Kulturzentren und Festivals erfolgt – Dornbirn etabliert sich als kultureller Hotspot in Vorarlberg.
1990er Jahre – Umwelt und Lebensqualität Initiativen für nachhaltige Stadtentwicklung und Verbesserung der Lebensqualität gewinnen an Bedeutung.
2000er Jahre – Bildung und Innovation Eröffnung der Fachhochschule Vorarlberg mit Standort in Dornbirn, Förderung von Forschung und neuen Technologien.
2010er Jahre – Moderne Stadtentwicklung
Erweiterung des Stadtzentrums, neue Wohngebiete und nachhaltige Stadtplanung prägen Dornbirns Wachstum.
2018 – Einführung des nachhaltigen Mobilitätskonzepts Dornbirnsetztverstärktaufumweltfreundliche Verkehrslösungen und Radwege.
2020 – Digitale Stadtentwicklung Start von Smart-City-Initiativen zur Digitalisierung von Verwaltung und öffentlichem Leben.
2026 – Dornbirn heute Eine Stadt. Viele Gesichter.
Drei Tage gemeinsam das Stadtfest feiern
Von 19. bis 21. Juni 2026 verwandelt das Stadtfest die Innenstadt zur großen Festzone.
Das Stadtfest zeigt Dornbirn in seiner ganzen Vielfalt: lebendig, offen und voller Gesichter. Und egal, wo man sich gerade befindet – eines ist sicher: Für Essen und TrinkenistimgesamtenFestgebietgesorgt Ein besonderer Auftakt gelingt bereits am Freitag: Die Geschäfte in der Innenstadt bleiben bis 21 Uhr geöffnet und laden zum Verweilen, Flanieren und Genießen ein.
Ankommen und eintauchen Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, wird am Bahnhof empfangen. Die Offene Jugendarbeit Dornbirn gestaltet hier ein lebendiges Willkommensprogramm mit Musik, Tanz und Spiel für alle Generationen. Von Freitag bis Sonntag entsteht so ein Ort der Begegnung. Entlang der Bahnhofstraße führt der Weg weiter ins Zentrum. Sechs große Fotowände mit Guckloch laden dazu ein, selbst Teil der Geschichte zu werden. Historische Gruppen- und Familienbilder aus den Jahren 1901 bis 2026 zeigen eindrucksvoll, wie sich Mode, Frisuren und Fotografie in den letzten 125 Jahren verändert haben –und machen gleichzeitig deutlich, wie sich Dornbirn gewandelt hat.
Das Herz des Festes Am Marktplatz schlägt das Herz des Stadtfestes. An mehreren Orten sorgen Straßenmusiker:innen für Stimmung,
während auf der großen Bühne ein vielfältiges Programm stattfindet. Am Samstag wird der Wochenmarkt zum Schauplatz. Zwischen Marktständen, Musik und Straßenkunst entsteht eine besondere Atmosphäre Auch die Pfarrkirche St. Martin ist Teil des Festes: Die Musikschule Dornbirn gestaltet am Samstag ein Programm mit Musikensembles, Chören und Orgelklängen und schafft damit einen ruhigen Gegenpol zum Festtrubel. In der Eisengasse präsentiert sich die Stadt selbst. Ein zwölf Meter langer E-Bus wird zum mobilen In-
fopoint: Auf mehreren Bildschirmen sind zentrale Themen und Projekte der Stadt zu sehen. Vor dem Bus entsteht Raum für Gespräche – mit dem Bürgermeister und Mitgliedern der Stadtvertretung. Gleichzeitig bringen internationale Vereine und Organisationen ihre Kultur in die Straße: mit Musik, Kunst und Kulinarik aus unterschiedlichstenLändern.DasStadtmuseum ergänzt das Programm mit der Ausstellung „125 Erbstücke“, die direkt an der Fassade und auf der Museumswiese zu sehen ist. Die Ausstellung lädt zum Innehalten, zum
Gespräch und zum Blick auf die Geschichte Dornbirns ein.
Bewegen und mitmachen
Die Europapassage wird zu einem offenen Begegnungsraum. Ein frei zugängliches Klavier lädt zum Spielen und Zuhören ein. Liegestühle, eine Chillout-Area ohne Konsumzwang sowie Angebote rund um Gesundheit und Wohlbefinden schaffen Raum zum Durchatmen. In der Marktstraße wird es aktiv: Informationsstände, Musik, Tanz und Bewegung prägen das Bild.
Ob Yoga, Aerobic, Basketball oder spontane Begegnungen – hier ist alles lebendig.
Regionaler Genuss
Rund um das Kloster treffen Musik, Kulinarik und regionale Themen aufeinander Über alle drei Tage hinweg gibt es ein Musikprogramm, das von Blas- und Volksmusik bis zu DJs reicht. Ergänzt wird das Angebot durch Einblicke in die Arbeit der Forstabteilung und durch regionale Spezialitäten. Von Krautspätzle aus der großen Pfanne bis zu Klassikern vom Grill, von Kaffee bis Aperol – hier wird gemeinsam gegessen, getrunken und gefeiert. Auch für Kinder gibt es Angebote wie Trettraktoren, Maltische oder Kinderschminken.
Vereine und Einsatzkräfte
Rund um die Inatura präsentieren über 30 Vereine, was Dornbirn bewegt. Ziel ist es, besonders junge Menschen für Sport und Bewegung zu begeistern. Mitmachen ist
12 5 Ja hr e Do rn bi rn –
Wi r ta nz en m it!
Seit 125 Jahren pulsiert das Leben in unserer Stadt. Als Tanzschule sind wir stolz darauf, seit Generationen für den richtigen Rhythmus und das Miteinander in Dornbirn zu sorgen.
Tradition trifft Leidenschaft Dornbirn ist eine Stadt, die niemals stillsteht. Genau diese Dynamik spiegelt sich in unserer Tanzschule wider. Seit unserer Gründung vor rund 50 Jahren verstehen wir uns nicht nur als Ort, an dem Schritte gelernt werden, sondern als Begegnungsstätte für Menschen jeden Alters. Wenn die Stadt Dornbirn auf 125 Jahre Stadterhebung zurückblickt, sehen wir unzählige Ballnächte, glückliche Paare, Singles und Jugendliche, die bei uns ihre ersten Tanzversuche wagten. Wir sind tief in der lokalen Kultur verwurzelt und feiern dieses Jubiläum mit großer Begeisterung.
Tanz ist Ausdruck von Lebensfreude – und genau die prägt Dornbirn seit jeher. Ob klassischer Walzer, feurigerSalsaodermodernerLineDance: Wir bringen die Dornbirnerinnen undDornbirnerundauchdasganze Ländle in Bewegung. In einer Zeit, dieimmerschnellerwird,bietenwir den Raum, kurz innezuhalten und sich auf das Wesentliche zu besinnen – den Moment und die sozialen Kontakte. Unsere Tanzschule ist ein Stück Stadtgeschichte, das täglich
ausdrücklich erwünscht. In der Jahngasse geben die Blaulichtorganisationen Einblick
in ihre Arbeit. Feuerwehr, Polizei, Rettung, Straßenmeisterei und ÖAMTC zeigen ihre Fahrzeuge und Aufgaben – spannend, anschaulich und zum Anfassen.
Ein Blick über die Stadt Ein besonderes Highlight erwartet die Besucher:innen direkt vor dem Rathaus: Ein 16 Meter hohes Riesenrad bietet beim Stadtfest einen einzigartigen Blick über das bunte Treiben und macht die Größe und Vielfalt der Stadt erlebbar.
Eine Stadt. Viele Gesichter. Das Stadtfest ist ein gemeinsames Erlebnis, getragen von vielen: von Vereinen, Organisationen, Betrieben und engagierten Menschen aus der Stadt. Ein besonderer Dank gilt den Hauptsponsoren Dornbirner Sparkasse, Raiffeisenbank im Rheintal, Illwerke VKW und Mohrenbräu.
neu geschrieben wird. Wir gratulieren unserer Heimatstadt herzlich zum 125-Jahr-Jubiläum! Gemeinsam mit euch möchten wir auch in den nächsten Jahrzehnten dafür sorgen, dassDornbirnimTaktbleibt.Kommt vorbei und feiert mit uns die Lust an der Bewegung. Denn 125 Jahre Dornbirn bedeuten auch 125 Jahre voller Schwung, Gemeinschaft und gelebter Tradition. Wir freuen uns darauf, mit euch gemeinsam in die Zukunft zu tanzen und die nächsten Kapitel unserer Stadtgeschichte aktiv und rhythmisch mitzugestalten. Auf die nächsten 125 Jahre! ANZEIGE
Tanzschule Hieble Schwefel 91, Haus A 6850 Dornbirn www.hieble.at
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Dornbirn
Ein Jahr voller Höhepunkte erleben
Dornbirn feiert seine Stadtgeschichte im Jubiläumsjahr mit zahlreichen Veranstaltungen.
2026 präsentiert sich in Dornbirn vielfältig, lebendig und überraschend. Ausstellungen, Musik- und Kulturveranstaltungen, Mitmachaktionen und Events erstrecken sich über das ganze Jubiläumsjahr. Höhepunkt ist das dreitägige Stadtfest im Juni, das Blasmusik, Pop, Kultur, Spiele, Shoppingnacht und vieles mehr zu bieten hat.
16. Juni 2026: App-Präsentation „125 Jahre – 125 Bilder“ . Ein interaktives Jubiläumsjahr – direkt am Handy erlebbar.
19. bis 21. Juni 2026: Stadtfest „125 Jahre Dornbirn“. Wir feiern 125 Jahre Stadt Dornbirn. Erleben Sie die Geschichte und Gegenwart unserer Stadt. Drei Tage Strahlkraft – drei Tage Dornbirn.
8. August 2026: Busreise zum Blumencorso in Sélestat. Gemeinsame Busreise zum Blumencorso unserer Partnerstadt Sélestat im französischen Elsass.
10. Oktober 2026: Ball der Vorarlberger in Wien. Dornbirn verwandelt das Wiener Rathaus in einen Ländle-Ballsaal.
3. November 2026: Buchpräsentation „125 Jahre – 125 Bilder“. Passend zur App erscheint ein exklusives Werk mit prägenden Bildern der letzten 125 Jahre.
6. November 2026: Martinimarkt. Eduard, butz do Bart, z‘Dorobiro ischt oh 2026 Martinimart!
21. November 2026: Eröffnung der Ausstellung „Erbstücke einer Stadt“. Eine besondere Ausstellung mit historischem Bezug auf 125 Jahre Stadtgeschichte im Stadtmuseum.
21. November 2026: Festsitzung der Stadtvertretung. Im neu errichteten Saal Studa in der Haselstauden findet eine öffentliche Stadtvertretungssitzung statt.
31. Dezember 2026: Silvesterkonzert im Kulturhaus Dornbirn. Musikalischer Abschluss des Jubiläumsjahres 2026.
„125 Erbstücke“ unter freiem Himmel
Das Stadtmuseum Dornbirn zeigt in einer Freiluftausstellung 125 Porträts und persönliche Schätze der Dornbirner:innen.
Zum 125. Jubiläum der Stadterhebung Dornbirns zeigt das Stadtmuseum die Ausstellung„125Erbstücke“–eineFreiluftausstellung, die seit dem 9. Mai 2026 an der Fassade und rund um das Haus Marktplatz 11 zu sehen ist. Im Mittelpunkt stehen 125 Menschen aus Dornbirn, die jeweils ein persönliches Erbstück mitgebracht haben und in kurzen Interviews dessen Geschichte teilen. Die großformatigen Fotografien machen die Dornbirner Stadtgeschichte als lebendige Abfolge von Generationen, Erinnerungen und Erbschaften erfahrbar.
Jede(r) macht Stadtgeschichte Die Ausstellung versammelt sehr unterschiedliche Biografien und Perspektiven und macht damit sichtbar, dass Stadtgeschichte von allen Menschen geschrieben wird, die in Dornbirn leben. Die Biobäuerin Gertrud Baumgartner war unter den ersten Porträtierten. Sie kam mit einem Topf frischer Erde und meinte: „Alles, was ich aufbauen konnte, stammt aus dieser Erde.“ Marco Hamida brachte einen Teekrug mit frischer Minze mit – sein Vater war marokkanischer Besatzungssoldat Lena Schwärzler hält die Sammeltasse ihrer in hohem Alter verstorbenen Großmutter in Ehren, und Profifußballer Bekem Bicki ist stolz auf den Siegelring seines Großvaters, der das türkische Essen nach Dornbirn gebracht hat. Der Fotografin Sarah Mistura sind berührende Porträts von Menschen und ihren Schätzen gelungen. Die Journalistin Theresia Bilgeri bringt in kurzen Interviews die Geschichten hinter den Erbstücken zum Vorschein.
Museumsleiterin und Kuratorin Petra Zudrell formuliert das Ziel der Ausstellung:
„Wir wollen möglichst viele Menschen erreichen. Mit der Museumswiese und den Außenflächen schaffen wir neue Zugänge – barrierearm, offen und direkt im Alltag der Stadt verankert. Wenn Gesichter und Objekte auch von außen sichtbar werden, wird das Haus selbst stärker als Teil des urbanen Lebens wahrgenommen.“
Mit „125 Erbstücke“ betont das Stadtmuseum seinen Anspruch, ein Museum aller Dornbirner:innen zu sein. 125 Jahre Stadt sind nichts Abstraktes, sondern viele Ge-
nerationen von Menschen, die das Stadtleben prägen. Manche von ihnen sind gerade erst angekommen, bei anderen lebten bereits die Großeltern und Urgroßeltern in Dornbirn.
Offen für alle Die öffentliche Freiluftausstellung lädt dazu ein, die Geschichte Dornbirns aus ungewöhnlichen und sehr persönlichen Blickwinkeln zu entdecken. Die Fotografien im öffentlichen Raum verbinden in-
dividuelle Erinnerungen mit historischen Entwicklungen und zeigen, wie eng privates Erbe und gemeinsame Stadtgeschichte miteinander verwoben sind.
Ausstellung „125 Erbstücke“
bis 18. Oktober 2026
Stadtmuseum Dornbirn
Marktplatz 11
Weitere Infos: www.stadtmuseum.dornbirn.at
Dornbirn
Masterplan für die Innenstadt von morgen
Dornbirn gestaltet seine Innenstadt – mit einem Masterplan, der Ideen, Menschen und Projekte zusammenbringt.
Was braucht eine Stadt, damit ihr Herz weiter schlägt? Mit dem Masterplan Innenstadt hat Dornbirn eine klare Antwort formuliert und am 22. April 2026 vor rund hundert Gästen in der inatura präsentiert. Der Abend markierte einen wichtigen Meilenstein: Nach mehr als zwei Jahren breit angelegtem Beteiligungsprozess liegt nun eine langfristige Entwicklungsstrategie für die Dornbirner Stadtmitte vor Rund 1.000 Personen haben daran mitgewirkt – Bürger:innen, Eigentümer:innen, Wirtschaftstreibende, Expert:innen aus Planung, Politik und Zivilgesellschaft. Begleitet wurde der Prozess vom Hamburger Büro urbanista, das per Videobotschaft zugeschaltet war.
Ein gemeinsamer Prozess
„Der Masterplan ist kein fertiges Endprodukt, sondern ein verlässlicher Rahmen, der uns Orientierung gibt. Entscheidend ist, dass wir die Innenstadt gemeinsam weiterdenken und Schritt für Schritt weiterentwickeln“, so Bürgermeister Markus FäßlerbeiderBegrüßung.Vizebürgermeister Dr. Alexander Juen, der die Steuerungsgruppe leitete, ergänzte: Der Plan sei aus einem offenen Prozess entstanden – diese gemeinsame Grundlage sei entscheidend für tragfähige Lösungen.
Mehr als ein Handelszentrum
Der Masterplan denkt die Innenstadt als Ganzes: als Begegnungsort, kreativen Ar-
beitsraum, Wohnort und kulturellen Mittelpunkt. Drei Perspektiven leiten die Entwicklung: Die Innenstadt als Lieblingsort für jeden Tag, als innovativer Handelsplatz und Ort des Schaffens und als Adresse für das urbane Lebensgefühl in Vorarlberg. Konkret heißt das: mehr Grünflächen, eine erweiterte Fußgängerzone, zeitgemäße Mobilität und neue Raumqualitäten. Bis 2040 soll der Grünanteil um mindestens 15 Prozent steigen, der Fuß- und Radverkehr um 10 Prozent zunehmen. Klimaneutrale
City-Logistik, geförderte Wohnformen und architektonische Vorzeigeprojekte ergänzen das Bild.
20 Projekte definiert
Was den Masterplan von bloßen Absichtserklärungen unterscheidet: Konkrete Projekte sind bereits angelaufen. Der Kapuzinergarten wird noch im Sommer als grünes Wohnzimmer für alle geöffnet. Die Moosmahdstraße entwickelt sich zur urbanen Stadtmeile. Das Bahnhofsumfeld
soll zum attraktiven Eingangstor der Innenstadt werden. Und ein vollständig klimaneutral arbeitender Paketzustelldienst geht in Kürze in Betrieb. 20 Projekte insgesamt–vonderBrunnenstadtüberPop-upZukunftsläden bis hin zum Innenstadtufer an der Ach – zeichnen das Bild einer Stadt, die ihre Mitte ernst nimmt. Nicht alles lässt sich gleichzeitig umsetzen, aber die Richtung ist klar.
Infos: www.innenstadt.dornbirn.at
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Klostergarten in Dornbirn öffnet für alle
Der Klostergarten an der Marktstraße wird im Frühling umgestaltet und für die Bevölkerung geöffnet – damit entsteht ein grüner Ruhepol mitten in der Innenstadt.
Mit dem Erwerb des ehemaligen Kapuzinerklosters im Herbst 2025 hat die Stadt Dornbirn ein Gebäude mit langer Geschichte übernommen. Ende des 19. Jahrhunderts vom Textilfabrikanten Adolf Rhomberggestiftet,wardieAnlagevonBeginnanengmitdersozialenundreligiösen EntwicklungderStadtverbunden.Bisheute prägt sie das Stadtbild – und ist für viele Dornbirnerinnen und Dornbirner ein vertrauter Ort. „Der Ankauf des Klosters war für die Stadt eine große Chance. Wir haben damit nicht nur ein Gebäude übernommen, sondern auch ein Stück Dornbirner Geschichte gesichert“, sagt Bürgermeister Markus Fäßler. „Jetzt geht es darum, diesen Ort wieder für die Bevölkerung zu öffnen und sinnvoll weiterzuentwickeln.“ Ein Teil des Klosters bleibt den Franziskanern vorbehalten, die hier leben, Gottesdienste feiern und sich in Pflegeheimen, im Krankenhaus und im sozialen Bereich engagieren. Ein Großteil der Anlage wird jedoch schrittweise für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Stadt arbeitet derzeit an einem Nutzungskonzept für die verschiedenen Bereiche.
Ein Garten im Stadtalltag
Den Auftakt macht der Klostergarten. Die bisher nur eingeschränkt zugängliche Grünfläche wird in den kommenden Wochenumgestaltetundfürallegeöffnet–ein Ort zum Sitzen, Ausruhen und Begegnen, ohne Konsumzwang, mitten in der Stadt
Das bestehende Tor wird entfernt, sodass ein direkter Zugang von der Marktstraße
entsteht. Auch zum angrenzenden Kindergarten hin werden Mauerelemente abgetragen, damit die Flächen miteinander verbunden werden können. Im Zentrum bleibt eine offene Wiesenfläche erhalten – robust angelegt und vielseitig nutzbar, ob im Alltag oder bei Veranstaltungen wie dem Stadtfest. In den Randbereichen entstehen ruhigere Zonen mit Sitzgelegenheiten und Bepflanzung.
„Mit der Öffnung des Klostergartens entsteht ein neuer Bereich in der Innenstadt, den alle nutzen können. Der Garten wird bewusst einfach gestaltet und soll im Alltag genauso funktionieren wie bei Veranstaltungen“, erklärt Stadtplanungsstadtrat Johannes Zangerl. Bei der Gestaltung wird auf das Vorhandene gesetzt: Der Pavillon bleibt als Aufenthaltsort erhalten, ebenso ein Bildstock und ein Kreuz. Versiegelte Flächen werden teilweise entfernt
unddurcheinfacheWegeundGrünflächen ersetzt.
Blumen, Kräuter und Bäume
Geplant sind heimische, pflegeleichte Pflanzen – darunter Kräuter und Duftpflanzen, wie sie in klassischen Klostergärten vorkommen. Ergänzt werden sie durch Obstbäume wie Zierapfel, Felsenbirne und Quitte sowie durch Wildblumenflächen und Stauden. Der Garten soll so nicht nur optisch aufgewertet werden, sondern auch zur Artenvielfalt beitragen. Zur Ausstattung gehören Sitzbänke sowie eine größere Sitzplattform im Schatten der bestehenden Lindenbäume. Die Möblierung ist flexibel gehalten, um den Garten bei Bedarf auch für Veranstaltungen nutzen zu können. Die ersten Arbeiten haben bereits begonnen. Nach dem Stadtfest im Juni folgen Bepflanzung und Möblierung.
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Hoch hinaus: 70 Jahre Karrenseilbahn
Vom Ausflugsziel zum Wahrzeichen: Wie der Karren Dornbirn seit 70 Jahren in seinen Bann zieht.
Seit 70 Jahren bringt die Karrenseilbahn DornbirnMenschenhinaufaufden976MeterhohenKarren–dengeliebtenHausberg derStadt.Was1956alskühneIdeebegann, ist heute weit mehr als ein Verkehrsmittel: ein Ort, an dem Stadtgeschichte spürbar wird und Generationen von Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern unvergeßliche Momente erlebt haben.
Von der Idee zum Wahrzeichen
Als die Karrenseilbahn am 1. September 1956 zum ersten Mal in Betrieb ging, war das ein Meilenstein für Dornbirn. Erstmals konnten Menschen bequem und rasch den grandiosen Blick über das Rheintal, den Bodensee und die Bergwelt genießen – ohne stundenlangen Aufstieg. Die Bahn entwickelte sich schnell zu einem beliebten Treffpunkt für Familien, Wanderinnen und Wanderer sowie Ausfluglerinnen und Ausflügler aus der ganzen Region. 70 Jahre später ist sie aus Dornbirn nicht mehr wegzudenken – und zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen Vorarlbergs.
Modernes Erlebnis in luftiger Höhe Heute präsentiert sich die Karrenseilbahn alszeitgemäße,komfortableBergbahnmit hohen Sicherheitsstandards. In nur fünf Minuten schwebt man hoch über die Dächer der Stadt. Oben angekommen, öffnet sich der Blick auf das gesamte Dreiländereck. Ein Highlight ist die Karren-Kante mit dem zwölf Meter langen Aussichtssteg und dem integrierten Selfie-Point – die perfekte Kulisse für Erinnerungsfotos vor dem atemberaubenden Rheintalpanorama. Am Aussichtspunkt unterhalb des Gastgartens warteteinkostenlosesErlebnisfernrohrauf neugierigeEntdeckerinnenundEntdecker
Der Karren ist der perfekte Ausgangspunkt fürWanderrouteninalleRichtungen–vom
gemütlichen Spaziergang bis zur Bergtour ins Vorarlberger Oberland. Mit Karrengold – der interaktiven Schatzsuche – kommt auch der Nachwuchs auf seine Kosten. Nach dem Wandertag wartet das Panoramarestaurant direkt an der Bergstation
Betriebszeiten: Mo bis Sa: 9-23 Uhr Sonntag: 9-21 Uhr Fahrten im 15-Minuten-Takt jeweils zur vollen Viertelstunde. Informationen: www.karren.at Karrenseilbahn
mit österreichischen Spezialitäten aus regionalen und saisonalen Produkten sowie einer Sonnenterrasse mit 200 Sitzplätzen. Das Team verwöhnt Gäste mit kreativer Küche, vom entspannten Mittagessen bis zur stimmungsvollen Abendveranstaltung.
Karren für alle
Das Angebot am Karren ist so vielfältig wie seine Gäste Kombikarten verbinden Seilbahnfahrt und Restaurant zu attraktiven Paketen. Familien freuen sich über Kinderspeisekarte, Spielsachen und einen Spielplatz auf der Sonnenterrasse. Für Unternehmen steht der lichtdurchflutete
Seminarraum „Rheintalstüble“ mit Platz fürbiszu30Personen,86-ZollSmartBoard und High-Speed-WLAN bereit. Zudem sendet die hochauflösende WeitwinkelFoto-Webcam das Panorama täglich live in die Welt.
Jubiläum am Hausberg
Die Karrenseilbahn Dornbirn blickt auf sieben Jahrzehnte voller besonderer Momente zurück. Mit dem Jubiläumsjahr 2026 setzt die Dornbirner Seilbahn AG ein klares Zeichennachvorne:DerKarrenbleibt,was er immer war – der liebste Berg der Dornbirnerinnen und Dornbirner.
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Dornbirn hatin 125Jahren vieleGeschichten erlebt –ichbegleiteMenschen durchihre ganz persönlichen.
AlssystemischeBeraterin, Paar-undSexualberaterin sowieeingetrageneMediatorinschaffeich Raum fürdas,wasschwerauszusprechenist: leise Krisen, lauteMissverständnisse undMomente desStillstandsoderdes Wunschesnach Veränderung. Es gibtZeiten, in denen klarwird:Sogehtesnicht weiter –oder:Ichmöchte
mehr.MehrNähe,KlarheitundLeichtigkeit. MenscheninÜbergängen,Krisenund Veränderungenzubegleiten, ist meineArbeit–obeinzeln, alsPaar,Familie oder in anderenKonstellationen.
Am 29. Mai verwandelt sich die Sparkasse Arena Birkenwiese in ein Lauffest – mit besonderem Fokus auf Kinder, Familien und den Auftakt zum Laufcup.
Bereits zum 24. Mal bringt der Dornbirner Stadtlauf Menschen aller Altersgruppen in Bewegung. Ein besonderer Schwerpunkt liegtheueraufdenJüngsten:Kinder,Schülerinnen und Schüler sowie Jugendliche können kostenlos teilnehmen und erhalten unabhängig von ihrer Platzierung eine Medaille und ein T-Shirt. Die Freude an der Bewegung soll im Vordergrund stehen.
Lauffest der Dornbirner:innen Ab 13:30 Uhr startet der ASVÖ-Familiensporttag, bei dem Kinder verschiedenste Sportarten ausprobieren können – mit Mitmachstationen, Vorführungen und einem Gewinnspiel. Ab 16:00 Uhr gehört die Bühne dann den Nachwuchsläuferinnen und -läufern: Beim Vorarlberg>>bewegt Kinder- und Jugendlauf treten alle Altersklassen von U6 bis U20 an. Die besondere Atmosphäre im Stadion macht den Lauf für viele Kinder zu einem unvergesslichen Erlebnis. Bürgermeister Markus Fäßler, der selbst erneut mitläuft: „Gerade für Kinder ist es wichtig, früh positive Erfahrungen mit Bewegung zu machen. Dass sie kostenlos teilnehmen können und alle eine Medaille und ein T-Shirt erhalten, ist ein starkes Zeichen.“
Bis zu 10 Kilometer Auch für Erwachsene bietet der Stadtlauf ein breites Spektrum – vom kurzen Genusslauf bis zum Hauptlauf über zehn Kilometer. Für Firmen gibt es eigene Teambewerbe, die den Wettkampfgeist mit dem Gemeinschaftsgefühl verbinden. Die städtische Mannschaft „stadt-fit“ ist mit
zahlreichen Teilnehmenden vertreten. Der gemeinsame Start für Haupt-, Firmen-, Genusslauf und Staffelbewerbe erfolgt um 18:20Uhr.DerStadtlaufbildetzugleichden Auftakt zum Dornbirner Laufcup 2026 –
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Öffnungszeiten:
Mo-F r. 9-12 &1 4-17Uhr
dreiVeranstaltungen,eineGesamtwertung: Wer beim Stadtlauf (29. Mai), beim Karrenlauf (4. September) und beim Staufenlauf (17. Oktober) antritt, wird in einer Jahreswertung geführt. Sportstadträtin Barbara
24. Dornbirner Sparkasse Stadtlauf
Freitag, 29. Mai 2026 | Sparkasse Arena Birkenwiese ASVÖ-Familiensporttag ab 13.30 Uhr
Anmeldung bis 28. Mai 2026: my.raceresult.com/378943/ Nachmeldungen vor Ort möglich (Aufpreis 5 Euro)
Zusatzantriebe,Brems undSchiebehilfen für Ro llstühle
Röser: „Mit dem abwechslungsreichen Programm bieten wir einen niederschwelligen Zugang für alle Leistungsklassen. Der Laufcup bietet zusätzliche Motivation, über das Jahr hinweg aktiv zu bleiben.“
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Neues Zentrum in Haselstauden eröffnet
Am 24. April war es so weit: Haselstauden hat sein neues Herz bekommen. Mit einem Fest eröffneten Dorfplatz, Kindergarten und der Veranstaltungssaal „Studa“.
Bei strahlendem Wetter strömten die Bürger:innen aus Haselstauden auf ihren neuen Dorfplatz. Der Tag der offenen Tür lud ein, die neuen Gebäude von innen zu erkunden – und viele nutzten die Gelegenheit. Das kleine Dorffest trugen die örtlichenVereinegemeinsam:DerFußballclub Emma & Eugen DSV, die Fasnatzunft Haselstauden und die Stadtkapelle sorgten zusammen mit der HLS für Programm und Verpflegung. Wer an diesem Nachmittag durch den neuen Dorfplatz spazierte, konnte sich gut vorstellen, wie dieser Ort künftig aussehen wird: belebt, laut, mittendrin. Genau das, was ein Stadtteilzentrum sein soll.
Neubau trifft auf Bestand Auch die Architektur zog Blicke auf sich Der mehrstöckige Kindergarten bietet mehreren Gruppen Platz und erweitert das Betreuungsangebot der Stadt spürbar. Im Gebäude entlang der Haselstauderstraße sind die Tiefgarage, der Turnsaal der angrenzenden Volksschule und ein Veranstaltungssaal für den Stadtteil untergebracht–imObergeschossdazudieLehrküchederHLW.DiebestehendeHLS,deren Gebäude bereits mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel hat, wurde umfassend saniert. Mit Respekt vor der vorhandenen Bausubstanz – und einem hohen baulichen Anspruch.HochbaustadtratChristophWaibel bringt es auf den Punkt: „Bei diesem Pro-
jekt kommen mehrere Teile zusammen: der neue Kindergarten, das Gebäude an der Haselstauderstraße mit Tiefgarage, Turnsaal und Veranstaltungssaal sowie die Sanierung der bestehenden HLS. Neubau und Bestand wurden so umgesetzt, dass
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sie funktional gut zusammenpassen.“ Ein Kapitel bleibt noch offen: der Umbau der durch den Bezirk verlaufenden Landesstraße. Konkrete Konzepte liegen vor und wurden vor rund einem Jahr der Bevölkerung vorgestellt. Eigentlich war der Baube-
ginn unmittelbar nach Fertigstellung des neuen Zentrums geplant – doch das Land hat kürzlich mitgeteilt, dass sich die Umsetzung verzögern wird. Für Bürgermeister Markus Fäßler ist das der nächste notwendige Schritt: „Mit dem neuen Zentrum ist in Haselstauden ein wichtiger Ort für den Stadtteil entstanden. Der Dorfplatz, der Kindergarten und der Veranstaltungssaal bringen Leben in die Mitte. Jetzt geht es darum, auch die Landesstraße entsprechend umzugestalten. Die geplante Verkehrsberuhigung mit Tempo 30 zwischen Kirche und Bildungszentrum ist ein entscheidender Schritt, um hier dauerhaft mehr Aufenthaltsqualität zu schaffen. Ich hoffe, dass das Land dieses Projekt rasch umsetzt.“
Erstes Leihradsystem startet
Mit dem VMOBIL Rad ist im Mai in Dornbirn das erste stationsbasierte Leihradsystem des Landes an den Start gegangen.
Rund 20 Standorte, bis zu 100 Fahrräder, Ausleihe per App: Das VMOBIL Rad macht Alltagsmobilität in Dornbirn seit Mai einfacher und flexibler. Der Verkehrsverbund Vorarlberg setzt das Projekt gemeinsam mit der Stadt um – zunächst als zweijähriger Pilotbetrieb im Stadtgebiet. Ob für den Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder für spontane Freizeitausflüge – das neue Angebot soll die Nutzung des Fahrrads im Alltag für möglichst viele Menschen erleichtern.
Ausleihen, fahren, abstellen Das System funktioniert stationsbasiert: Ein Fahrrad kann an einem Standort ausgeliehen und an einem anderen zurückgegeben werden. Damit eignet es sich besonders für kurze, spontane Wege. Die Ausleihe selbst ist unkompliziert: Per App wird das gewünschte Fahrrad entsperrt, die Rückgabe erfolgt an jeder beliebigen Station im Netz. Das VMOBIL Rad ergänzt Bus und Bahn, vor allem dort, wo der öffentliche Verkehr endet. Zwischen Bahnhof und Arbeitsplatz, Bildungseinrichtung oder Wohnort bietet das System eine praktische Ergänzung – schnell, flexibel und ohne eigenes Fahrrad. Gerade für Pendlerinnen und Pendler, die täglich dieselbe letzte Meile zurücklegen, kann das Angebot zur festen Gewohnheit werden.
Initiative der Pionierstadt Als erste Gemeinde Vorarlbergs, die ein stationsbasiertes Leihradsystem umsetzt, setztDornbirndamiteinenweiterenSchritt im Rahmen der Initiative Pionierstadt. Aus diesem Topf wird das Projekt auch finan-
ziert. Ziel der Pionierstadt ist es, konkrete Maßnahmen zur Mobilitätswende im Alltag umzusetzen – das Leihradsystem gilt dabei als eines der zentralen Vorhaben. Langfristig soll so der motorisierte Individualverkehr reduziert, die Luftqualität verbessert und mehr Platz für Menschen im Stadtraum geschaffen werden.
Erfahrungen der Pilotphase
Die zweijährige Pilotphase dient dazu, praktische Erfahrungen zu sammeln und das Angebot weiterzuentwickeln. Die Bevölkerung ist ausdrücklich eingeladen, das System zu nutzen und Rückmeldungen einzubringen – denn eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung soll auf echten Nutzungserfahrungen aufbauen. Getragen wird das Projekt von einer engen Zusammenarbeit zwischen Stadt und regionaler Wirtschaft. Zahlreiche Unternehmen beteiligen sich als Standortpartner und helfen so, ein flächendeckendes Netz aufzubauen. Für die Betriebe selbst ergibt sich ein direkter Nutzen: Stationen in der Nähe von Unternehmensstandorten erhöhen die Attraktivität für Mitarbeitende und Kundschaft gleichermaßen. Schrittweise sollen weitere Partner gewonnen und das Netz ausgebaut werden.
Die „Rote Flotte“ fährt elektrisch
Seit Ende März rollen 18 neue Elektrobusse durch Dornbirn. Der Stadtbus hat damit leise, aber spürbar eine neue Ära eingeläutet – und Dornbirn einen Platz unter den E-Bus-Vorreitern Österreichs gesichert.
Der Stadtbus Dornbirn gehört für viele Menschen zum Alltag. Auf zwölf Linien verbindet er das Zentrum mit den Stadtteilen, legt jedes Jahr rund 1,1 Millionen Kilometer zurück – und tut das seit Ende März zu 92 Prozent elektrisch. Damit zählt Dornbirn im österreichweiten Vergleich zu den Städten mit dem höchsten Anteil an E-Bussen. Der gesamte Strombedarf von rund 1,5 Gigawattstunden wird aus Vorarlberger Ökostrom gedeckt. Im laufenden Betrieb entstehen damit praktisch keine direkten Emissionen. Die Wertschöpfung bleibt in der Region – und die Energieversorgung ist deutlich unabhängiger von internationalen Märkten. Ein Vorteil, der gerade in Zeiten schwankender Energiepreise immer mehr ins Gewicht fällt. Für eine Stadt, die seit Jahren konsequent auf nachhaltige Mobilität setzt, ist das ein weiterer logischer Schritt.
450.000 Liter Diesel gespart
DieZahlensprechenfürsich:Rund450.000 Liter Diesel werden jährlich eingespart Das entspricht einer CO2-Reduktion von etwa 1200 Tonnen pro Jahr. Gleichzeitig entfallen Schadstoffe wie Stickoxide und Feinstaub – besonders im Stadtgebiet ein spürbarer Gewinn für alle, die täglich unterwegs sind. Geladen werden die Busse überNachtimDepot,dieBatterienreichen für einen ganzen Betriebstag. Das macht
den Betrieb einfach planbar und sorgt dafür, dass die Fahrzeuge tagsüber durchgehend auf den Linien unterwegs sein können. Stadtrat Johannes Zangerl bringt
es auf den Punkt: „Die Umstellung zeigt, dass klimafreundliche Mobilität im Alltag funktioniert. Die Busse sind zuverlässig im Einsatz, bieten mehr Komfort und passen
gut zu den Anforderungen in einer wachsenden Stadt.“
Leiser und angenehmer Auch wer täglich im Stadtbus mitfährt, merkt den Unterschied. Die neuen Busse sind deutlich leiser, beschleunigen gleichmäßiger und sorgen für ein ruhigeres Fahrgefühl. Weniger Lärm, weniger Vibrationen, modernere Ausstattung. Und neben dem Komfort bringt die Umstellung auch mehr Planungssicherheit: Während Dieselpreise stark schwanken können, ist der Betrieb mit Strom kalkulierbarer. Bürgermeister Markus Fäßler fasst zusammen: „Der Stadtbus ist für viele Dornbirner:innen ein wichtiger Teil des Alltags. Mit den neuen Elektrofahrzeugen verbessern wir das Angebot, senken Emissionen und machen uns unabhängiger von fossilen Energieträgern.“
Sa ub er eS ach e:
Gu te st un!
Am26.06.2026 ist es wi eder so we it: De rt ra ditionell eC ar Wa shDa yf ind et zugunste nd esRon aldMcDonald Ha use ss tatt!
Die be liebt eA kt io nw ir dj edes Ja hr dur chv ie le Hel fe ri nnenundHelfer ermöglicht .G egeneinefre iw illige Sp end ew er de nW indschutzscheib en und Au to sd erGä st eg ereinigt,um die we rt vo ll eA rbeit de sw ohltätigen Ve re inszuun te rstützen.Bereitsseit Ja hrzehn te nk önnen Fa milie ns ch wer krankerKinderdank de sR ona ld McDona ld Ha uses wä hrend de rB ehandlungszeitzusammenb le iben.Die Famil ie nzimmerin unmit te lbarer
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125 Jahre Dornbirn stehen für Entwicklung, Zusammenhalt und eine starke Gemeinschaft – Werte, die auch uns als Raiffeisenbank Im Rheintal seit jeher prägen.
Als regional verwurzelte Genossenschaftsbank sind wir eng mit der Stadt Dornbirn und den Menschen, die hier leben, verbunden. Viele unserer Mitglieder leben, arbeiten und engagieren sich direkt vor Ort und tragen damit aktiv zur Entwicklung und zum Zusammenhalt der Stadt bei.
Verantwortung für die Region
Diese gewachsene Verbundenheit sehen wir als Auftrag und Verantwortung zugleich. Wir begleiten die Region nicht nur finanziell, sondern auch gesellschaftlich. Ob in Vereinen, im kulturellen Bereich, im Bildungswesen oder im sozialen Engagement –wir unterstützen zahlreiche Initiativen, die Dornbirn lebendig, vielfältig und lebenswert machen. Denn eine starke Region entsteht dort, wo Menschen sich einbringen können und Unterstützung für ihre Ideen und Projekte finden.
Starke Partner seit Jahrzehnten
Viele unserer Partnerschaften bestehen bereits seit Jahren, oft sogar seit Jahrzehnten. Sie stehen für Vertrauen Kontinuität und eine tiefe regionale Verankerung.DieselangjährigenBeziehungen sind für uns ein wesentlicher Bestandteil unserer Identität als Genossenschaftsbank. Wir sind stolz darauf, eine große Zahl an Vereinen, Or-
ganisationen und Initiativen zu stärken und damit einen wichtigen Beitrag zum lebendigen Zusammenleben im gesamten Rheintal und insbesondere in Dornbirn zu leisten.
Regionalität als Zukunftsversprechen! Dornbirn ist seit vielen Jahren ein wichtiger Teil unserer Geschichte –und wird es auch in Zukunft bleiben. Regionalität bedeutet für uns, Verantwortung zu übernehmen, Beziehungen zu pflegen und die wirtschaftliche Stärke vor Ort zu fördern. Deshalb arbeiten wir eng mit lokalen
Betrieben zusammen und investieren gezielt in die Region. Gemeinsam in die Zukunft Zum 125 Jahr-Jubiläum der Stadt Dornbirn blicken wir mit großer Dankbarkeit und Stolz auf das bisher gemeinsam Erreichte zurück. Gleichzeitig richtetsichunserBlickklarnachvorne:Mit dem Ziel, die positive Entwicklung der Stadt auch in den kommenden Jahren aktiv mitzugestalten. Denn unsere Region ist nicht nur ein Standort – sie ist unser Zuhause, unsere Verantwortung und unsere gemeinsame Zukunft.
Daten & Fakten
Raiffeisenbank Im Rheintal, Bankstelle Rathausplatz Rathausplatz 8 6850 Dornbirn Kontakt
Tel.: +43 5572 3818-0
Mail: rheintal@raiba.at
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Staufensee:
Spülung
bei Hochwasser
Der Staufensee wird schrittweise entleert – die Stadt Dornbirn nutzt dafür gezielt die Kraft natürlicher Hochwasserereignisse.
Was sich über Jahre im Staufensee oberhalb der Rappenlochschlucht angesammelt hat, soll nun behutsam wieder ausgeschwemmt werden. Große Mengen Sand und Schlick hatten sich abgelagert, weil der Felssturz im Rappenloch den natürlichen Abtransport blockierte. Ab dem nächsten Hochwasserereignis beginnt die Stadt Dornbirn mit der schrittweisen Entleerung – das Ergebnis einer mehrjährigen Vorbereitung in enger Abstimmung mit Fachplanern und Behörden.
Kraft des Hochwassers nutzen Im Mittelpunkt stehen drei gleichwertige Ziele: Sicherheit, Hochwasserschutz und der Schutz des sensiblen Naturraums. „Was wir hier umsetzen, ist kein kurzfristiger Eingriff, sondern ein langfristig angelegter Prozess. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, den Staufensee Schritt für Schritt zu entleeren und dabei die natürlichen Abläufe zu nutzen. Am Ende steht nicht nur ein geräumter See, sondern ein weiterentwickelter Naturraum, der auch fürkommendeGenerationeneinewichtige Rolle spielt“, betont Bürgermeister Markus Fäßler. Der See wird nicht auf einmal entleert. Stattdessen nutzt die Stadt gezielt natürliche Hochwasserereignisse: Wenn
die Dornbirner Ach deutlich mehr Wasser führt, werden Sand und Schlick über den sanierten Abflussstollen ausgetragen. An mehrerenMessstellenwirdlaufenderfasst, wie stark das Wasser eingetrübt ist – bei Bedarf kann sofort eingegriffen werden. Zwei bis drei Jahre sind für die Entleerung vorgesehen, abhängig von Häufigkeit und Stärke der Hochwasserereignisse.
Fischhotel als Rückzugsraum Parallel zur Spülung wurde der Bachlauf auf die neuen Bedingungen vorbereitet Mit gezielten Einbauten aus Flussbausteinen entstehen unterhalb der Furt neue Strukturen – das Wasser kann stärker mäandrieren, ruhigere und flachere Zonen entstehen. An der Einmündung des Zizelerbachs wurde zudem ein sogenanntes „Fischhotel“ eingerichtet: ein strukturreicher Abschnitt, der Fischen auch bei stärkerer Strömung geschützte Rückzugsbereiche bietet. „Mit Maßnahmen wie dem Fischhotel oder den neuen Strukturen in der Dornbirner Ach schaffen wir gezielt Rückzugsräume für die Tiere. Uns geht es darum, den bestehenden Lebensraum zu sichern und gleichzeitig neue Qualitäten entstehen zu lassen“, sagt Tiefbaustadträtin Judith Knabl.
Hinweis: Sobald die Spülungen beginnen, wird der Staufensee gesperrt. Die freigelegten Flächen sind nicht tragfähig – ein Betreten ist lebensgefährlich und strikt untersagt.
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Papet er ieundDeko-Welt: FürGeburt,Taufe,Hochzeit,Jubiläum FürZuhause.FürdenArbeitsplatz. Füralles,wasRäumelebendigmacht.
Auf der ehemaligen Eislauffläche in der Höchsterstraße wird die „Sandbox“ errichtet – ein offener Begegnungs- und Spielraum, der schrittweise entwickelt wird.
Bei bestem Wetter präsentierte die Stadt Dornbirn kürzlich das Projekt „Sandbox“ direkt vor Ort in der Höchsterstraße. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher – darunter viele Anrainerinnen und Anrainer – nutzten die Gelegenheit zum Austausch Vertreter der Stadt und Fachleute aus der Verwaltung waren vor Ort und nahmen Rückmeldungen direkt auf. Das Interesse war groß, die Ideen vielfältig.
Für Spiel und Begegnung
Auf der ehemaligen Eislauffläche entsteht ein offener Spiel- und Begegnungsraum für alle. Das Konzept ist bewusst einfach gehalten und lässt Raum für spätere Ergänzungen. Bürgermeister Markus Fäßler: „Mit wenig Aufwand ist durch Kreativität in der Verwaltung und durch Ideen aus der Bevölkerung ein gutes Projekt entstanden. Oft ist nicht der technische Aufwand entscheidend, sondern die Qualität der Ideen, die ein Projekt für die Menschen in unserer Stadt attraktiv machen.“
Sand aus dem Staufensee
In den kommenden Wochen starten die ersten Arbeiten durch den städtischen Bauhof. Als erster Schritt wird ein Teil der bestehenden Betonplatte geöffnet, damit anfallendes Regenwasser vor Ort versickern kann. Der Hohlraum unter der Bodenplatte wird als Versickerungskörper ausgebildet – ähnlich wie in der Moosmahdstraße. Das entlastet die städtische Kanalisation. Die umlaufende Bande des ehemaligen Eislaufplatzes bleibt erhalten und wird gestalterisch eingearbeitet Anschließend wird ein Schutzvlies ausgelegt und die Fläche mit Sand befüllt. Der Sand stammt aus dem Staufensee – nach Siebung und Klassifizierung direkt einsatzbereit. Was ursprünglich als Zukauf geplant war, wird damit zur kreislaufgerechten Nutzung regionaler Ressourcen. Transportkilometer werden reduziert, die Qualität bleibt gleich, und der Sand kann später bei weiteren Projekten wiederverwendet
werden. Die gewählte Körnung sorgt für Stabilität und Rieselfähigkeit – locker, nicht verdichtend, geeignet als Spiel- und Aufenthaltsfläche. Hochbaustadtrat Christoph Waibel: „Wir passen die bestehende Anlage mit einfachen Mitteln an. Ein Großteil der Arbeiten wird von den städtischen Abteilungen umgesetzt, vor allem durch die Straßenmeisterei und den Werkhof. Dadurch können wir das Projekt schnell und effizient realisieren.“
Pionierstadt als Wegweiser
Die Sandbox steht für den Ansatz der Pionierstadt Dornbirn: Neue Lösungen wer-
den im Stadtraum unter realen Bedingungen erprobt. Bestehende Flächen werden weitergenutzt, Materialien wiederverwendet, Maßnahmen so angelegt, dass sie rasch ausprobiert und angepasst werden können. Erfahrungen aus der Nutzung fließen direkt in die Weiterentwicklung ein – der Prozess ist bewusst offen gestaltet Stadtplanungsstadtrat Johannes Zangerl: „Als Pionierstadt probieren wir solche Ansätze bewusst aus. Wir arbeiten mit dem, was vorhanden ist, und entwickeln die Fläche Schritt für Schritt weiter. So entstehen Lösungen, die sich im Alltag bewähren müssen.“
Baustelle in der Moosmahdstraße liegt im Zeitplan
Die größte Tiefbaustelle Dornbirns schreitet gut voran – und alle Geschäfte entlang der Moosmahdstraße sind weiterhin geöffnet und erreichbar.
Die Bauarbeiten an der Moosmahdstraße laufenplanmäßig.TrockenesWetterinden vergangenen Wochen, eine reibungslose Baustellenabwicklung und die gute Zusammenarbeit mit den Anrainerinnen und Anrainern haben dazu beigetragen. „Die Arbeiten laufen planmäßig und mit hoher Intensität. Gleichzeitig achten wir darauf, dass Zugänge und Erreichbarkeit bestmöglich aufrechterhalten bleiben. Das ist bei dieser komplexen Baustelle eine große Herausforderung, die wir gemeinsam gut
bewältigen“, sagt Tiefbaustadträtin Judith Knabl.
Umfangreiche Arbeiten
In den kommenden zwei Wochen stehen Randsteinverlegungen, Straßenbauarbeiten, Hausanschlüsse und umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen an. Dazu kommen Kanalarbeiten, Leitungsverlegungen sowie die Umsetzung einer Gewässerschutzanlage in Richtung Bahnhofstraße. Parallel werden Straßenentwässerung, Schmutzwasserleitungen und Versickerungsanlagen im gesamten Bereich hergestellt – logistisch anspruchsvoll, da sich wichtige Infrastrukturknoten direkt im Umfeld von Geschäften und Tiefgaragen befinden. Die
Bauarbeiten konzentrieren sich weiterhin auf das bestehende Baufeld. Eine Ausweitung ist vorerst nicht geplant, wodurch Durchgänge, Zugänge sowie Zu- und Abfahrten zu den Tiefgaragen unverändert bleiben.
Betriebe bleiben geöffnet Alle Betriebe entlang der Moosmahdstraße bleiben während der gesamten Bauphase geöffnet und erreichbar – auch jene, die sich direkt im Baufeld befinden.
Darunter Le Figaro, MSE Personal Service, Willam Bestattung, EFZWELT Elektro, Autohaus Luger, Absolute Teamsport Kuster, Ces Fotostudio, Barberia Dornbirn, TTI Austria, Empleo, TIPwin, M&R Home De-
koration, Culture Cafe, King Market, Gönul Kahvesi Cafe und Cigköftem Imbiss. Der Zugang ist jederzeit möglich. In der näheren Umgebung stehen Parkmöglichkeiten zur Verfügung – mitunter sind es ein paar Schritte bis zu den Eingängen. Stadt und ausführende Firmen sind bemüht, Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.
Bürgermeister Markus Fäßler appelliert an die Bevölkerung: „Die Bauarbeiten bringen vorübergehend Einschränkungen mit sich, aber sie sind eine wichtige Investition in die Infrastruktur. Ich lade alle Dornbirnerinnen und Dornbirner ein, die Geschäfte in der Moosmahdstraße bewusst zu unterstützen.“