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Kinder, Eltern und Best Ager

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EINE UNABHÄNGIGE KAMPAGNE VON MEDIAPLANET

Lesen Sie mehr auf www.kinder-jugend-familie.info, www.life-und-style.info und www.gesunder-koerper.info

KINDER, Eltern & BEST AGER

“Familie ist für mich der Raum für Verbindung, Wertschätzung und Liebe.“

Influencerin und Mutmacherin Simi spricht über ihre Patchwork-Familie und wie sie gemeinsam den Alltag meistern.

“Nicht warten, nicht schonen, ganzheitlich handeln.“

Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer – Arzt, Wissenschaftler und Bestseller-Autor – spricht darüber, was Menschen ab 50 konkret tun können, um beweglich, stark und schmerzfrei zu bleiben.

VERANTWORTLICH FÜR

NOEMI LORBACH

“Die Best Ager unserer Gesellschaft wissen oft am besten, dass Lebensfreude kein Alter kennt. Wir möchten weiter aufklären und inspirieren, ihre besten Jahre mit Freude und Neugier zu füllen.“

PHILIPP WIESELER

“Mit unserer Kampagne zeigen wir, wie vielfältig die Generation 50+ ist: aktiv, bewusst, selbstbestimmt – und für unsere Gesellschaft entscheidender denn je.“

ANJA LEE MING BECKER “Familie beginnt da, wo wir Verantwortung übernehmen. Auf den nächsten Seiten geht es darum, wie und wo wir aufeinander achten könnenpasst auf euch auf!“

MARIAM CHAHROUR “Diese Kampagne ist für mich eine Herzensangelegenheit. Wir zeigen, dass Erfahrung und Neugier sich perfekt ergänzen. Ein Leben voller Energie und Tatendrang!“

Mediaplanet-Kontakt: de.redaktion@mediaplanet.com

Alle Artikel, die mit “In Zusammenarbeit mit“ gekennzeichnet sind, sind keine neutrale Redaktion der Mediaplanet Verlag Deutschland GmbH. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Alle Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

FESTIVAL4FAMILY 31. MAI , in der Jahrhunderthalle in Frankfurt am Main

FAMFAIR, 31. MAI im Schloss Diedersdorf FAMFAIR, 14. JUNI in Neckarbischofsheim

HAUPTSTADTKONGRESS 2026, 23.– 25. JUNI im hub27, Messe Berlin

EUROBIKE FESTIVAL, 27. JUNI , in Frankfurt am Main

BRETTSPIELE CON, 10. – 12. JULI im Estrel Congress Center Berlin

LEBENSFREUDE MESSE in Travemünde, 07.08.bis 09.08. in Karlsruhe, 03.10. bis 04.10. | in Hamburg, 20.11. bis 22.11. LEBEN UND TOD MESSE, 16. – 17. OKTOBER , in Freiburg INFALINO, 10. – 18. OKTOBER , im Messezentrum Hannover

Zeit füreinander. VERANTWORTUNG ÜBER

GENERATIONEN HINWEG.

Familie entsteht dort, wo Menschen Zeit miteinander verbringen. Dabei prägen nicht nur große Ereignisse das Miteinander, sondern vor allem die kleinen Momente des Alltags: ein gemeinsames Essen, ein spontaner Ausflug, ein Gespräch am Abend oder ein kurzer Austausch zwischendurch. Gerade in diesen Augenblicken entsteht Vertrauen, wächst Nähe und entwickeln sich Erinnerun gen, die bleiben und dauerhaft ver binden.

Foto:DeutscherFamilienverband

In einer Welt, die von Tempo, Mobilität und stetig wachsenden Anforderungen geprägt ist, wird gemeinsame Familienzeit zu einem immer kostbareren Gut. Berufliche Verpflichtungen, schulische Anforde rungen und organisatorische Aufgaben nehmen viel Raum ein und strukturie ren den Alltag. Umso wichtiger ist es, sich bewusst Zeit füreinander zu nehmen und gemeinsamen Momenten einen festen Platz im Leben zu geben.

Wo das gelingt, entsteht echter Zusammenhalt. Kinder erfahren Verlässlichkeit, Erwachsene Orientierung und ältere Generationen bleiben nicht nur eingebunden, sondern gestalten aktiv mit. Gerade Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter – häufig als „Best Ager“ bezeichnet – sind heute wichtige Stützen, Ratgeber und Impulsgeber im Familienleben.

Zugleich bedeutet Familie Verantwortung, die über einzelne Momente hinausgeht. Wer füreinander einsteht, richtet den Blick auch auf die Zukunft: auf finanzielle Sicherheit, auf gesundheitliche Vorsorge und auf stabile Lebensverhältnisse. Dazu gehören Rücklagen ebenso wie der Schutz vor Risiken, ein bewusster Umgang mit der eigenen Gesundheit und das Wissen um vorhandene Unterstützungsangebote. Es gilt, Veränderungen im Lebensverlauf frühzeitig zu erkennen und aktiv zu gestalten – für Jüngere ebenso wie für Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter.

Steuerfrei Vermögen aufbauen

Wie das Raisin-Kinderdepot den finanziellen Grundstein für Ihr Kind legt

Ob Führerschein, Auslandssemester oder die erste eigene Wohnung: Die großen Meilensteine im Leben des Nachwuchses sind teuer. Wer rechtzeitig vorsorgt, kann seinem Kind später einen echten Vorsprung verschaffen. Das klassische Sparbuch stößt dabei längst an seine Grenzen: Die Zinsen reichen oft nicht aus, um die Inflation auszugleichen. Eine moderne Alternative ist das Kinderdepot der Raisin Bank AG.

Zeit, Zinseszins und Freibeträge clever kombinieren Der entscheidende Hebel beim langfristigen Vermögensaufbau für Kinder liegt in der Kombination aus langem Anlagehorizont und den persönlichen Steuerfreibeträgen des Kindes.

Grundfreibetrag und Sparer-Pauschbetrag zusammengenommen ermöglichen aktuell jährliche Kapitalerträge von rund 13.348 Euro, ohne dass Steuern fällig werden – ein Potenzial, das viele Familien bislang ungenutzt lassen.

Beispielrechnung: Wer monatlich 100 Euro über 18 Jahre einzahlt, kommt bei einer angenommenen Zielrendite von 7,6 Prozent p. a. auf rund 46.250 Euro Endvermögen – bei einer Gesamteinzahlung von 21.600 Euro. Anlagen in Wertpapieren unterliegen Wertschwankungen.

Was das Raisin-Kinderdepot bietet

• Nur 0,20 % Gebühren pro Jahr

Bis zu 7,6 % Zielrendite pro Jahr bei Schwankung von 13,4 %

• Bis zu 13.348 € Steuerfreier Ertrag pro Jahr

• Für Ihr Kind verwaltet in unserer mehrfach ausgezeichneten Vermögensverwaltung.

Worauf Eltern achten sollten Ein Kinderdepot wird auf den Namen des Kindes geführt. Eingezahltes Vermögen gilt rechtlich als Schenkung und steht spätestens mit der Volljährigkeit allein dem Kind zur freien Verfügung. Eine Beratung zur individuellen steuerlichen Situation kann sinnvoll sein.

Risikohinweis: Anlagen am Kapitalmarkt sind mit Wertschwankungen verbunden. Die steuerliche Behandlung hängt von den persönlichen Verhältnissen Ihres Kindes ab und kann sich künftig ändern.

Tipp für Sie

Raisin bietet Neukundinnen und Neukunden aktuell mit dem StartZins 3,50 % p. a. auf einem deutschen Tagesgeldkonto für 3 Monate sowie attraktive Folgeangebote über die Raisin-Plattform. Zinssatz zum Druckdatum 15.05.2026, Zinsänderungen vorbehalten.

Der Deutsche Familienverband e. V. setzt sich dafür ein, dass Familien dieser Verantwortung in allen Lebensphasen gerecht werden können. Dazu gehört Eigenverantwortung ebenso wie der Einsatz für verlässliche, familiengerechte Rahmenbedingungen. Familien brauchen Planungssicherheit, generationengerechte Perspektiven und die Anerkennung ihrer täglichen Leistungen in Erziehung, Fürsorge und im Miteinander der Generationen. Dazu zählt auch, die Rolle älterer Menschen als aktive Mitgestalter sichtbar zu machen und gezielt zu stärken.

“Vorsorge schafft nicht nur Sicherheit, sondern auch Zuversicht und neue Gestaltungsspielräume im Alltag.“

Petra Nicolaisen Präsidentin Deutscher Familienverband e. V.

Gemeinsame Zeit und vorausschauende Vorsorge gehören untrennbar zusammen. Sie zeigen, was Familie im Kern ausmacht: gelebte Nähe, gegenseitige Unterstützung und verlässliches Füreinander-Einstehen, das Zusammenhalt stärkt und langfristig trägt.

Weitere Informationen finden Sie unter: deutscher-familienverband.de

Kinderdepot und StartZins sichern unter raisin.com/meinefamilie

Anja Lee Ming Becker Noemi Lorbach Mariam Chahrour und Philipp Wieseler (Project Manager), Natascha Wesiak und Antonia Dupke (Business Development Manager), Henriette Schröder (Managing Director), Philipp Colaço (Director Business Development), Lea Hartmann (Head of Design), Cover Simi ©Andrea Brown, Moments Fotodesign und Grönemeyer © Kirsten Nijhof.
Text Petra Nicolaisen

WARUM der Vergleich mit anderen OFT DER BEGINN DER VERUNSICHERUNG IST

Kinderärztin Dr. Nikola Klün (@kinderleibundseele) über Ernährungsgewohnheiten, Bildschirmzeit und die Wichtigkeit von Austausch- und Entlastungsmöglichkeiten.

Was ist bei der Ernährung von Kindern besonders wichtig – und wie gelingt es, gesunde Essgewohnheiten früh zu fördern?

Im ersten Lebensjahr lassen sich Kinder meist sehr gut an eine große Vielfalt an Lebensmitteln heranführen. Diese Phase sollte genutzt werden, um unterschiedliche Geschmäcker kennenzulernen und die Konsistenzen schrittweise anzupassen. Besonders wichtig ist es, süße Lebensmittel möglichst spät einzuführen, da Kinder von Natur aus eine starke Vorliebe für Süßes haben. Im Kleinkindalter folgt dann häufig eine Phase, in der Kinder beim Essen wählerischer werden. Das ist völlig normal und Teil der Entwicklung. Entscheidend ist hier vor allem Geduld: Lebensmittel sollten immer wieder angeboten werden – oft braucht es viele Versuche, bis ein Kind etwas akzeptiert.

lohnen oder abzulenken, sondern eine entspannte Essatmosphäre zu schaffen. Langfristig entwickeln die meisten Kinder so ein ausgewogenes Essverhalten.

Welche Auswirkungen hat zunehmende Bildschirmnutzung auf Kinder und wie wichtig sind Alternativen wie Bücher und gemeinsames Lesen?

Die zunehmende Nutzung von Bildschirmen ist eines der großen Themen unserer Zeit. Gerade bei kleinen Kindern kann sie die Entwicklung beeinflussen – insbesondere die Sprachentwicklung. Denn Bildschirme ersetzen keine echte Interaktion.

Hilfreich ist auch der gemeinsame Familientisch. Kinder lernen durch Beobachtung und erleben, dass andere Familienmitglieder unterschiedliche Lebensmittel essen. Wichtig ist dabei, keinen Druck auszuüben, nicht zu be -

Zudem wirken digitale Medien stark belohnend und können schnell zur Gewohnheit werden. Kinder verlieren dadurch leichter die intrinsische Motivation, ihre Umwelt aktiv zu entdecken.

Dabei ist genau diese Neugier ein zentraler Motor ihrer Entwicklung. Empfohlen wird daher, Kinder unter drei Jahren möglichst ohne Bildschirmmedien aufwachsen zu lassen und auch danach die Nutzung stark zu begrenzen. Bücher, Vorlesen und gemeinsames Erleben sind deutlich wertvoller: Sie fördern Sprache, Konzentration und Fantasie – und stärken gleichzeitig die Bindung.

“Nur wenn Eltern selbst stabil bleiben, können sie ihre Kinder langfristig gut begleiten.“

Dr. Nikola Klün Fachärztin Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jungendpsychotherapeutin und Ernährungsmedizinerin

Was raten Sie Eltern, deren Kind eine chronische Erkrankung oder eine Entwicklungsstörung hat?

Eine solche Situation ist für Familien eine große Herausforderung. Wichtig ist, sich Unterstützung zu holen – sowohl medizinisch als auch im persönlichen Umfeld. Niemand muss das alleine bewältigen. Eltern entwickeln mit der Zeit oft ein enormes Wissen über die Erkrankung ihres Kindes und werden zu echten Expertinnen und Experten. Gleichzeitig ist es entscheidend, auch auf sich selbst zu achten und eigene Belastungsgrenzen ernst zu nehmen.

Nur, wenn Eltern selbst stabil bleiben, können sie ihre Kinder langfristig gut begleiten. Deshalb sind Austausch, Entlastung und professionelle Unterstützung zentrale Bausteine im Alltag.

Welchen abschließenden Rat möchten Sie Eltern mitgeben?

In einer Zeit, in der Informationen jederzeit verfügbar sind und soziale Medien oft ein perfektes Bild vermitteln, ist es besonders wichtig, bei sich selbst zu bleiben. Der ständige Vergleich kann verunsichern und den Blick auf das eigene Kind verstellen. Entscheidend ist, auf das eigene Gefühl zu vertrauen und sich nicht von unrealistischen Erwartungen leiten zu lassen. Kinder brauchen keine Perfektion, sondern Aufmerksamkeit und echte Nähe. Wer es schafft, im Alltag präsent zu sein und die gemeinsamen Momente bewusst zu erleben, legt die wichtigste Grundlage für eine gesunde Entwicklung.

Mit den Gesundheitsagenten

Mrs. Pieks & Mr. Pust

KINDER STARK MACHEN

Wir entwickeln mit unseren Marken spezifische Bücher, die aufklären, Mut machen, Ressourcen aktivieren und Achtsamkeit fördern.

Interaktive Mitmach-Bücher mit spielerischen Elementen zum Ausfüllen, Ausmalen, Mitmachen & Einkleben

Achtsamkeit fördern, Selbstwert stärken, Ressourcen aktivieren

Verständliche & kindgerechte Aufbereitung medizinischer Inhalte

Förderung Austauschs zwischen Patient:innen, Eltern, Ärzten und Pflegepersonal

Alle Infos zum Kinderherzbuch Verlag:

Text Clara Böhme
F o to :
Susanne
Krauss
„Frühe Vorsorge bedeutet, ENTWICKLUNGEN GANZHEITLICH zu betrachten.“

Vom ersten Lebensjahr bis ins Kleinkindalter: Eltern treffen täglich Entscheidungen rund um die Gesundheit ihrer Kinder. Dr. Nikola Klün (@kinderleibundseele) gibt Orientierung und praxisnahe Tipps für den Familienalltag.

Warum ist frühe Gesundheitsvorsorge bei Kindern – etwa durch U-Untersuchungen und Impfungen – so entscheidend für ihre Entwicklung? Frühe Gesundheitsvorsorge ist essenziell für die kindliche Entwicklung. Deshalb gibt es in Deutschland die U-Untersuchungen, die Eltern dabei unterstützen, mögliche Auffälligkeiten rechtzeitig zu erkennen. Denn Eltern sind keine Mediziner und können nicht immer einschätzen, ob sich ihr Kind altersgerecht entwickelt. In diesen Untersuchungen betrachten wir alle Entwicklungsbereiche: motorische Fähigkeiten, Sprache, Verhalten, aber auch körperliche Aspekte wie Organe, Haut, Augen, Herz oder Lunge. Gleichzeitig überprüfen wir Wachstum, Gewicht und Ernährung.

Ziel ist es, ein möglichst umfassendes Bild zu bekommen und Kinder bestmöglich zu begleiten. Dabei ist wichtig zu wissen: Die Bandbreite der normalen Entwicklung ist sehr groß. Ein Kind kann mit zehn

Monaten laufen – oder erst mit 18 – beides ist völlig normal. Genau deshalb ist die professionelle Einschätzung so wichtig. Auch Impfungen sind ein zentraler Bestandteil dieser Vorsorge und eine wichtige Säule der Prävention.

Können gesundheitliche Probleme wie Seh- oder Hörstörungen dennoch erst später erkannt werden oder sich erst im Laufe der Zeit entwickeln? Ja, das ist durchaus möglich. Zwar beginnen wir schon im Babyalter mit ersten Untersuchungen, etwa bei den Augen, um grobe Auffälligkeiten wie Hornhautverkrümmungen oder angeborene Erkrankungen zu erkennen. Allerdings handelt es sich dabei zunächst um Screenings – sie erfassen nicht alle Probleme. Deshalb empfehlen wir ergänzend Untersuchungen beim Augenarzt, auch wenn zuvor alles unauffällig war, etwa im Alter von zwei und sechs Jahren. Dort können feinere Auffälligkeiten erkannt werden, die im Screening nicht sichtbar sind.

Sehen, spielen, sein – Brillen, die mitwachsen

Von den ersten Entdeckerjahren bis zur ersten eigenen Persönlichkeit: Zwei Marken, eine Philosophie.

Für Kinder von 0 bis 15 Jahren

Milo & Me – Brillen für kleine Abenteurer

Kinder bremsen nicht – und ihre Brille sollte es auch nicht tun. Milo & Me entwickelt Kinderbrillen, die den Alltag echter Kids aushalten: rennen, klettern, stürzen, aufstehen. Die Fassungen bestehen aus weichmacherfreiem TPE und TR-90 – ein Material-Duo, das außergewöhnliche Flexibilität mit echter Belastbarkeit verbindet. Dank individuell anpassbarer Bügelenden, einem mitgelieferten Kopfband und Anti-Rutsch-Bügelenden bleibt die Brille dort, wo sie hingehört – auch bei wilden Sprüngen. 0–2 Jahre | 2–5 Jahre | 6–12 Jahre | 12–15 Jahre | Sonnenbrillen bis 12 Jahre. Das Sortiment reicht vom Babyalter bis zu 15 Jahren –vier klare Altersgruppen, abgestimmt auf wachsende Köpfe und sich verändernde Bedürfnisse. Dazu eine farbenfrohe SonnenbrillenKollektion für die jüngsten Trägerinnen und Träger.

Neuheit 2026

Duo Styles – Milo & Me stellt für 2026 eine neue Kollektion vor: Drei der beliebtesten runden Modelle – Juno, Charly und Billie –erscheinen in je zwei Größen und vier neuen Havanna-Farben. Gefertigt mit einer Papiertransferdrucktechnik, die jedem Rahmen ein organisches, unverwechselbares Finish verleiht.

Das Besondere: Jede Fassung kommt mit einem passenden magnetischen Sonnen-Clip in identischer Farbe und Musterung –subtil befestigt über zwei Magnete und einen integrierten Haken. Ein eleganter Übergang vom Innenraum ins Freie, ohne Kompromisse beim Look.

Für Jugendliche

JustMILO – Brillen, die Persönlichkeit zeigen Jugendliche brauchen keine Brille, die mitläuft – sie brauchen eine, die mitdenkt. JustMILO wurde für genau diesen Moment entwickelt: wenn Stil zur Sprache wird und Identität sich täglich neu formt. Die ultraleichten, flexiblen Fassungen folgen Stimmungen und Trends, ohne dabei auf Komfort zu verzichten.

Selbstvertrauen beginnt mit der Freiheit, sich auszudrücken –JustMILO schafft dafür den Rahmen. Dabei setzt die Marke auf Nachhaltigkeit, denn Style und Verantwortung schließen sich nicht aus.

Ähnlich ist es beim Hören: Das Neugeborenen-Hörscreening funktioniert in Deutschland sehr gut und deckt viele angeborene Probleme früh auf. Dennoch gibt es Hörstörungen, die sich erst später entwickeln –etwa durch wiederkehrende Infekte und Flüssigkeit im Mittelohr. Kinder können dadurch über Monate schlechter hören, was sich wiederum auf die Sprachentwicklung auswirken kann. Solche Veränderungen entstehen im Alltag und müssen deshalb kontinuierlich beobachtet werden.

“Eltern sind keine Mediziner und können nicht immer einschätzen, ob sich ihr Kind altersgerecht entwickelt.“

Wie können Eltern im Alltag mögliche Warnsignale frühzeitig erkennen – gerade, wenn Kinder einen Großteil des Tages in der Kita verbringen? Viele Eltern haben ein gutes Gespür für ihr Kind – das sollte man nicht unterschätzen. Häufig entsteht dieses Gefühl auch im Vergleich mit anderen Kindern im Umfeld, etwa im Freundeskreis oder durch Geschwister. Auffälligkeiten zeigen sich oft im Alltag: beim Spielen, in der Sprache oder im Verhalten.

Gleichzeitig gibt es heute deutlich mehr Informationen als früher, die Eltern Orientierung geben. Das kann helfen, birgt aber auch die Gefahr der Verunsicherung. Umso wichtiger ist es, sich nicht ausschließlich darauf zu verlassen, sondern weiterhin auf Vorsorgeuntersuchungen und fachliche Einschätzung zu setzen.

Auch Kitas spielen eine wichtige Rolle, da Fachkräfte Entwicklungen im Gruppenvergleich gut einschätzen können. In den ersten Lebensmonaten unterstützen zudem Hebammen, indem sie frühzeitig mögliche Probleme aufzeigen und gegebenenfalls an Kinderärzte verweisen.

Mehr Einblicke gibt es auf Instagram! @kinderleibundseele

Foto : S us a n n e ssuarK

Auf einen Blick: Milo & Me Kinderbrillen für 0–15 Jahre. Weichmacherfrei, flexibel, sicher. Inklusive Kopfband und Anti-Rutsch-Bügelenden. Neu 2026: Duo Styles mit magnetischem Sonnen-Clip.

JustMILO Brillenmarke für Jugendliche. Ultraleicht, trendbewusst, nachhaltig. Für alle, die sich zwischen Komfort und Charakter nicht entscheiden wollen.

Inspirationen sowie die kompletten Kollektionen gibt es hier: www.milo-me.de und www.justmilo.com

Alle Produkte erhältlich beim Augenoptiker Ihres Vertrauens.

Milo&Me und JustMILO sind Marken der Breitfeld & Schliekert GmbH www.b-s.de

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Text Clara Böhme

Autorin: Friederike Neugebauer

Kinder entwickeln sich nicht immer geradlinig. Gerade bei chronischen Erkrankungen kann der Alltag für Kinder, Jugendliche und ihre Familien zur dauerhaften Herausforderung werden. Für Eltern ist das oft mit Unsicherheit verbunden: Reicht die bisherige Behandlung aus? Was hilft meinem Kind wirklich, langfristig stabiler zu werden?

Entscheidend ist dabei vor allem eines: rechtzeitig zu handeln. Denn je früher Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen gezielt unterstützt werden, desto besser lassen sich Entwicklung, Teilhabe und Lebensqualität positiv beeinflussen.

Hier setzt die Kinder- und Jugendrehabilitation an. Sie richtet sich gezielt an chronisch kranke Kinder und Jugendliche – und zwar unabhängig vom Alter: von Säuglingen über Kleinkinder und Schulkinder bis hin zu Jugendlichen. In der Regel ist eine Rehabilitation bis zum 18. Lebensjahr möglich, in besonderen Fällen auch darüber hinaus.

Ziel ist es, junge Menschen so zu stärken, dass sie trotz ihrer Erkrankung ihren Alltag in Familie, Schule und Freizeit möglichst selbstbestimmt bewältigen können.

Ein zentraler Unterschied zu vielen anderen Behandlungsformen: In der Rehabilitation werden Kinder und Jugendliche ganzheitlich betrachtet. Medizinische, therapeutische, psychologische und pädagogische Angebote greifen ineinander. So entsteht ein individuelles Behandlungskonzept, das nicht nur einzelne Symptome, sondern die gesamte Lebenssituation berücksichtigt.

Wie sieht das konkret aus? Eine Kinder- und Jugendrehabilitation dauert in der Regel mindestens vier Wochen, bei Bedarf auch länger. Zu Beginn werden im ärztlichen Aufnahmegespräch - gemeinsam mit dem Kind und der Begleitperson - individuelle Reha-Ziele festgelegt und ein persönlicher Therapieplan erstellt. Dieser umfasst je nach Bedarf medizinische, psychologische, pädagogische, physiotherapeutische oder auch schulisch bzw. berufsorientierte Leistungen.

Innovative Hörsysteme für ein lebendiges Miteinander – Von Oticon. Für alle Altersgruppen.

Auch wenn es den Anschein hat: Hörminderung ist nicht nur für Senior:innen ein Thema. Jüngere Erwachsene können ebenfalls betroffen sein, etwa durch Lärmeinwirkung. Und selbst Babys können mit einer Schwerhörigkeit auf die Welt kommen. Mit anderen Worten: Gutes Hören ist ein Thema für alle Generationen, entsprechend vielfältig sind die Ansprüche an moderne Hörsysteme.

Dieser Herausforderung stellt sich der Hörsystemhersteller Oticon, mit dem Ziel, allen Betroffenen ein weitgehend natürliches Klangerlebnis zu ermöglichen. Dieses Anliegen spiegelt sich in den Hörsystemen für alle Altersgruppen wider. Die Basis dafür ist die innovative BrainHearingTM-Technologie. Dahinter steht die Erkenntnis, dass Hören nicht am Innenohr aufhört, sondern vor allem im Gehirn stattfindet. Moderne Hörsysteme sollen daher nicht nur Geräusche verstärken, sondern Klanginformationen so aufbereiten, dass das Gehirn sie nutzen und möglichst leicht weiterverarbeiten kann. Ziel ist ein natürlicheres, 360°-Hörerlebnis sowie besseres Sprachverstehen, auch in geräuschvollen Umgebungen.

Für ältere Nutzer:innen mit einer ausgeprägten Hörminderung, welche hohe Ansprüche an eine Hör-Unterstützung stellt, ist Oticon IntentTM eine hervorragende Lösung. Das revolutionäre Hörsystem nutzt eine Kombination aus 4D-Sensortechnologie und künstlicher Intelligenz: Sensoren erfassen präzise Bewegungsinformationen der Nutzer:innen sowie die akustische Umgebung, während KI-basierte Algorithmen darauf basierend die Klangverarbeitung optimieren. Wie der Name des Hörsystems andeutet, wird die Hörintention erkannt und individuell unterstützt. Das System passt sich verschiedenen Alltags- und Kommunikationssituationen dynamisch an und unterstützt das Gehirn auf einzigartige Weise beim Verstehen von Sprache.

Für viele Erwachsene, vor allem jüngere und erfahrungsgemäß noch einmal verstärkt bei Frauen, spielen auch Diskretion und Design eine wichtige Rolle. Hörsysteme müssen mit dem Alltag harmonisieren, etwa mit einem aktiven Lifestyle und

Hörsysteme für jedes Bedürfnis und für jede

Im Verlauf der Rehabilitation lernen die Kinder und Jugendlichen, besser mit ihrer Erkrankung umzugehen, ihre eigenen Ressourcen zu erkennen und ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Gleichzeitig werden die vereinbarten Ziele regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

Ein wichtiger Bestandteil ist auch das soziale Miteinander: Der Austausch mit Gleichaltrigen, die ähnliche gesundheitliche Herausforderungen erleben, entlastet und stärkt. Viele Kinder und Jugendliche erfahren hier zum ersten Mal, dass sie mit ihren Problemen nicht allein sind. Gemeinsame Aktivitäten und das Zusammenleben in altersgerechten Gruppen fördern zusätzlich Selbstständigkeit und soziale Kompetenzen.

Auch Begleitpersonen werden aktiv einbezogen. Sie erhalten Beratung und Unterstützung im Umgang mit der Erkrankung, damit die Fortschritte der Rehabilitation im Alltag zu Hause weiter umgesetzt werden können. Am Ende der Rehabilitation stehen eine ärztliche Abschlussuntersuchung und ein ausführliches Gespräch. Dabei werden die erreichten Fortschritte gemeinsam bewertet und konkrete Empfehlungen für die Rückkehr in den Alltag festgelegt – bei Bedarf auch mit anschließender Nachsorge.

Für Familien bedeutet das vor allem eines: Frühzeitig handeln heißt, Entwicklungschancen zu sichern. Die Kinder- und Jugendrehabilitation bietet dafür gezielte Unterstützung – genau dann, wenn sie gebraucht wird.

Bundesweit stehen dafür spezialisierte Rehabilitationskliniken für Kinder und Jugendliche zur Verfügung.

beruflichen Kommunikations-Anforderungen. Hier setzt das kürzlich gelaunchte Oticon ZealTM einen neuen Maßstab. Das mithilfe einer einzigartigen Produktionsmethode gefertigte UNSEEN WONDER, wie das Hörsystem auch genannt wird, ist so kompakt gestaltet, dass es beinahe im Ohr verschwindet. Und obwohl so klein, konnte auch hier fortschrittlichste Technologie integriert werden. So bietet Oticon ZealTM ein vollkommenes und diskretes Hörerlebnis – und verbindet sich dank zukunftsweisender KI-Klangverarbeitung und Bluetooth LE Audio-Technologie wunderbar mit der akustischen und digitalen Welt von Nutzer:innen.

Eine ganz eigene Bedeutung hat gutes Hören bei Kindern und Jugendlichen. Denn in dieser Lebensphase geht es um die Hör- und Sprachentwicklung, schulische Entwicklung, soziale Teilhabe, den Zugang zu digitalen Medien und vieles mehr. Speziell für junge Nutzer:innen bringt Oticon ganz aktuell Oticon Play SITM auf den Markt. Das Hörsystem ist auf die Entwicklung kindlichen Hörens abgestimmt und unterstützt Kinder und Jugendliche unter anderem dabei, Sprache im Unterricht klarer wahrzunehmen, aktiv am Alltag teilzunehmen und mit den persönlichen Lieblingsmedien verbunden zu bleiben.

Der Blick über alle Altersgruppen hinweg zeigt: Hörversorgung ist so individuell wie die Menschen selbst. Moderne Hörsysteme von Oticon berücksichtigen genau diese Vielfalt an Bedürfnissen. Innovative Konzepte wie das BrainHearingTM haben dabei zum Ziel, das natürliche Zusammenspiel von Ohr und Gehirn so zu unterstützen, dass sich Hören in jeder Lebensphase und in jedem einzelnen Moment natürlich leicht anfühlt.

Gut hören heißt, dabei und verbunden zu sein – wann und wo immer Menschen zusammenkommen ©Oticon
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Liebe, Konflikte, Zusammenhalt:

EIN EHRLICHER BLICK IN DAS LEBEN EINER PATCHWORK-FAMILIE

Fünf Kinder, Patchwork-Alltag und ein Leben zwischen Organisation, Emotionen und ganz viel Liebe: Simi (@simi.mit.kindern) teilt auf Instagram ehrlich, was viele Eltern denken, aber selten aussprechen. Im Interview mit uns spricht sie darüber, wie sie mit Herausforderungen umgeht und warum Familie für sie vor allem eines ist: ein Ort zum Wachsen.

Du lebst in einer Patchwork-Familie mit fünf Kindern - was bedeutet Familie für dich persönlich?

Familie ist für mich der Raum für Verbindung, Wertschätzung und Liebe. Der Ort, an dem jeder Mensch er selbst sein kann und Wert darauf gelegt wird, dass keiner untergeht. Wo Bedürfnisse und Vorstellungen frei ausgesprochen und verhandelt werden. Und sobald Kinder im Spiel sind, ist Fa milie für mich ein soziales Übungsfeld. Hier wird gelernt, wie man sich selbst zurücknimmt und die Perspektive anderer sieht. Wie man Konflikte löst, wie man Teil einer Gemeinschaft ist, wie man zusammen mit anderen ein gemeinsames Ziel findet und seinen Beitrag dazu leistet - und wenn es nur heißt, dass sich alle darum bemühen, dass wir es beim Abendbrot miteinander schön haben. Für mich macht es da keinen Unterschied, ob die Kinder biologisch meine sind oder nicht. Wer zu meiner Familie gehört, hat den gleichen Stellenwert wie alle anderen. Unsere fünf Kinder hier sind auch sehr klein, das Älteste wird demnächst acht. Da sind die Herausforderungen auch nochmal ganz anders als bei einer Patchwork-Familie, in der zum Beispiel Kleinkinder und Teenys aufeinander treffen.

Uns war vor allem wichtig, den Kindern ein gutes Fundament zu geben, das ihnen Sicherheit gibt. Gerade kleine Kinder brauchen das ja auch nochmal verstärkter und uns

war immer wichtig, dass kein Kind in unserer Dynamik untergeht. Das gemeinsame Baby war dann ein Wagnis, das sich aber ausgezahlt hat, weil seine Geschwister es extrem lieben und sich ein Leben ohne das Baby nicht mehr vorstellen können.

“Was wirklich gesellschaftlich helfen würde, wäre eine neue Perspektive von außen. Dass Mutterschaft weniger romantisiert wird.“

Simi ist Mutter & Mutmacherin

Welche körperlichen oder mentalen Herausforderungen erlebst du im Mama-Alltag?

Das ist teils sehr unterschiedlich: Als Mama ist die Fremdbestimmung und das Leben um den Terminkalender der Kinder herum zehrend. Viel Zeit meines Alltags geht alleine für die Fahrten zu Schule, Kindergarten und Kurse drauf. Wäre ich nicht selbstständig, wäre das alles nicht machbar. Was das Patchwork-Ding angeht, belastet mich oft der Fakt, dass hier vier von fünf Kindern mit getrennten Eltern aufwachsen.

Ich weiß, dass es ihnen grundsätzlich gut geht, dass sie viel Positives aus der Situation ziehen, aber der Schmerz darüber sitzt trotzdem tief. Ich möchte, dass meine Kinder auf ihre Kindheit zurückblicken und sagen können: Mir ging es gut und ich war glücklich.

Auf Instagram nennst du dich „Mutmacherin“, wie lebt sich diese Haltung in deinem Familienalltag? Ich sehe mich eigentlich als Mutmacherin für Mütter, weil ich auf Instagram sehr ehrlich teile, was mich am Alltag als Mutter stresst und welche Situationen ich als überfordernd oder belastend empfinde und empfand.

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Tatsächlich passt die Parallele zur Familie aber auch, weil ich – quasi ganz klassisch nach dem Emotional Load-Modell – indirekt für die Familienstimmung zuständig bin. Ich fang viele Gefühle auf und versuche zu trösten, einzuordnen und zu helfen. Grad den Kindern muss man im Schul- und Kindergartenalltag ja immer wieder Mut machen und eine Stütze sein.

Dein Freund ist Kinderarzt, wie bereichert sein medizinisches Wissen Ihren Blick auf Gesundheit und Vorsorge in der Familie?

Lustigerweise weniger als man denkt, weil man bei den typischen Krankheiten wie Grippe und Co ja sowieso wenig machen kann. Es ist aber eine sehr große Erleichterung, dass er immer sofort weiß, was zu tun ist und mich beruhigen kann. Was uns daran vor allem so verbindet ist einfach die grundsätzliche Beschäftigung mit Kindern. Wir reden viel über die (mentale) Gesundheit von Kindern und was es braucht, damit Kinder glücklich groß werden. Uns liegt das einfach beiden sehr am Herzen.

Welchen kleinen, aber wirksamen Tipp hast du für Eltern, die sich im Alltag oft gestresst oder überfordert fühlen, um wieder Ruhe und Klarheit zu gewinnen?

Ich find es total schwer, einen Tipp zu geben, der für alle Familien funktionieren soll. Genau das ist ja oft in Debatten unser Problem: Nur weil ich hier fünf Kinder habe, hab ich ja keine Ahnung, wie andere Kinder sind und welche Dynamik sich zwischen Eltern und Kindern anderer Familien entwickelt haben. Wir haben da zu wenig Einblick, um Allgemeingültigkeiten abzuleiten.

Wie gelingt es dir, die Balance zwischen Fürsorge für die Kinder, Partner und eigenen Bedürfnisse zu halten?

Meine eigenen Bedürfnisse finden gerade nur im Sport und indirekt in meiner Arbeit auf Social Media Platz (was Arbeit bleibt, aber mir auch sehr viel gibt). Das ist für mich aber auch okay – ich hab einfach nur begrenzt Zeit und die geht gerade sehr viel in die Kinder, den Haushalt und unsere Partnerschaft. Wir haben beide eine gescheiterte Ehe hinter uns, wir priorisieren deswegen unsere gemeinsame Zeit sehr – auch wenn die, unter anderem durch das Baby, gerade auf den gemeinsamen Abend nach der Einschlafbegleitung begrenzt ist.

Ich glaube, was wirklich gesellschaftlich helfen würde, wäre eine neue Perspektive von außen. Dass Mutterschaft weniger romantisiert wird und man ehrlich anerkennt, was da in Familien heutzutage abgeht, weil sie alles gleichzeitig schultern müssen. Mehrere Jobs, ständige Betreuungsausfälle, ein größtenteils abwesendes familiäres Umfeld, das Rangeln um Erwerbs- und Carearbeit, und anhaltendes Unverständnis anderer darüber, dass sich die Maßstäbe für Erziehung halt nun mal verändert haben. Wenn das Benennen der Probleme und Missstände dann noch als "Rumgejammer junger Mütter" abgetan wird, ist keinem geholfen und Familien fühlen sich noch isolierter in ihren Sorgen.

Mir persönlich hat kurzfristig f ür stressige Zeiten die radikale Akzeptanz geholfen: Also der Gedanke, dass ich jetzt nicht ändern kann, dass es aktuell anstrengend und überfordernd ist. Ich könnte jetzt natürlich sagen, dass es leichter wird, wenn die Kinder älter werden (zumindest, was die extreme Verfügbarkeit des eigenen Körpers angeht, ist das meine subjektive Erfahrung), aber das bringt Eltern, die gerade in der Kleinkindphase stecken, oft wenig.

PAMPERS –

Unser Bestes. Für dein Baby. GEMEINSAM MIT ELTERN ENTWICKELT

DDie Geburt eines Babys ist ein Moment, der alles verändert. Der erste Atemzug, das erste Lächeln, der erste Schritt und viele andere wertvolle Augenblicke prägen den Alltag. Windeln erscheinen dabei selbstverständlich, dabei ist jede einzelne Windel ein echtes Meisterwerk.

In der Windel eines Babys steckt das Wissen von mittlerweile drei Generationen, und die unermüdliche Leidenschaft eines ganzen Teams: von Forschern, Wissenschaftlern, Ingenieuren und von vielen, vielen Eltern!

Jede Woche kommen ca. 800 Eltern und ihre Babys zu uns nach Schwalbach, um gemeinsam kontinuierlich die Windeln weiterzuentwickeln. Wir hören aufmerksam zu, wenn sie ihre Erfahrungen teilen und lernen aus ihren täglichen Momenten: wie zuverlässig schützt eine Windel über Nacht? Wie fühlt sie sich auf sensibler Babyhaut an? Welche Details machen im Alltag den Unterschied? Ihre wertvollen Rückmeldungen fließen direkt in die Entwicklung ein, denn eine Windel ist mehr als ein Gebrauchsgegenstand: sie ist Unterstützung im Alltag, in unruhigen Nächten, aktiven Tagen und in den vielen Momenten dazwischen.

Erfahrt mehr über das Patchwork-Leben der 3-fach Mama. Mit Baby auf dem Arm. Ohne Blatt vorm Mund!

Besuchen Sie das Instagramprofil @ simi.mit.kindern

Qualität die man spürt: super weiche und gleichzeitig extrem saugfähige Materialien, ein neuer, flexibler Auslaufschutz am Bauch sowie das bewährte Stop &- Schutztäschchen bieten maximale Sicherheit und Komfort mit den Pampers Premium Protection.

Wir geben jeden Tag unser Bestes, um die Welt von Babys zu verstehen und zu verbessern.

Hightech aus Deutschland: Im Forschungsund Entwicklungszentrum in Schwalbach arbeiten 200 Expert:innen täglich daran, die Windeln noch besser zu machen und diese gemeinsam mit Eltern zu weiterzuentwickeln.

Seit 50 Jahren vertrauen Eltern auf Pampers made in Germany.
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Warum Präsenz wichtiger ist als Perfektion

Jonas Kozi (@jonaskozi) startete nach seiner Ausbildung voller Enthusiasmus und Idealismus in den Erzieherberuf, musste jedoch schnell feststellen, wie stark Anspruch und Realität in Kitas auseinandergehen. Über die Station als Kita-Leiter führte ihn sein Weg schließlich in die Selbstständigkeit, wo er heute auf Instagram über Familie, Vaterschaft und Rollenbilder spricht. Geprägt von seiner eigenen Vaterschaft setzt er sich dafür ein, ein moderneres Verständnis von Männlichkeit zu etablieren und gesellschaftliche Denkmuster zu hinterfragen.

Lieber Jonas, was war deiner Meinung nach die größte Veränderung, die deine eigenen Kinder auf dein durch die Kita geprägtes Elternbild hatten?

Ich habe durch meine eigenen Kinder vor allem ein viel tieferes Verständnis für den Alltag von Eltern entwickelt. Man merkt erst dann wirklich, was es bedeutet, nicht nur für sich selbst verantwortlich zu sein, sondern für andere Menschen gleich mit. Was Eltern oft schon vor Arbeitsbeginn leisten, wird gesellschaftlich viel zu wenig gesehen. Gerade Themen wie Mental Load und Care-Arbeit bekommen dadurch eine ganz andere Bedeutung. Ich finde es schade, dass das oft noch unter schätzt wird, obwohl es so viel Einfluss auf den Alltag und das Wohlbefinden von Familien hat.

Welche Tipps hast du für Eltern, was die Aufteilung von Care-Arbeit zu Hause anbelangt?

Mir ist wichtig zu betonen, dass man sich zunächst überhaupt bewusst machen muss, was Mental Load bedeutet und wie viel davon jede Person trägt. Eine Übung, die ich gerne empfehle, ist, im Alltag sichtbar zu machen, woran man alles denkt und was man organisiert – zum Beispiel mit kleinen Notizen. Am Ende des Tages wird oft erst klar, wie viel im Hintergrund läuft. Der wichtigste Schlüssel ist für mich

Kommunikation. Gleichzeitig sehe ich in meiner Arbeit, dass viele Männer sich diesem Thema noch entziehen oder es unterschätzen. Da braucht es ein stärkeres Verantwortungsbewusstsein. Es reicht nicht, einzelne Aufgaben zu übernehmen – es geht darum, Verantwortung ganzheitlich zu tragen.

“Diversität sollte für Kinder von Anfang an selbstverständlich sein.“

Welche Erfahrungen hast du in der Rolle einer männlichen Bezugsperson in den Kitas für Kinder gemacht? Ich wünsche mir tatsächlich, dass jede Kita mindestens einen männlichen Erzieher hat. Für Kinder ist es unglaublich bereichernd, unterschiedliche Vorbilder zu erleben. Gerade in einer Zeit, in der viele Kinder nicht mit beiden Elternteilen aufwachsen, kann das eine wichtige Rolle spielen. Als Erzieher hat man eine große Vorbildfunktion. Wenn Kinder sehen, dass Männer trösten, kochen oder emotional präsent sind, erweitert das ihr Verständnis von Rollenbildern. Das hat nicht nur Auswirkungen auf ihre persönliche Entwicklung, sondern auch auf unsere Gesellschaft insgesamt. Diversität sollte für Kinder von Anfang an selbstverständlich sein.

Was bedeutet Vatersein für dich und was würdest du anderen Vätern ans Herz legen, die vielleicht eine tiefere Bindung zu ihren Kindern aufbauen wollen?

Für mich bedeutet Vatersein vor allem eines: präsent zu sein. Kinder profitieren am meisten davon, wenn wir wirklich da sind – nicht nur körperlich, sondern auch emotional. Es geht darum, aktiv Zeit miteinander zu verbringen und am Leben des Kindes teilzuhaben. Ich glaube, viele unterschätzen, wie wichtig diese Qualität der gemeinsamen Zeit ist. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Verlässlichkeit und echtes Interesse.

Was sollten frischgebackene Eltern deiner Meinung nach auch von ihren eigenen Erlebnissen als Kinder im Hinterkopf behalten, wenn es darum geht, ein Kind großzuziehen?

Eigene Kinder bringen einen oft dazu, sich mit der eigenen Kindheit auseinanderzusetzen. Das kann sehr schön sein, aber auch herausfordernd. Plötzlich kommen Erinnerungen oder Gefühle hoch, die man vielleicht lange verdrängt hat. Ich glaube, es ist wichtig, sich diesen Themen zu stellen und sie zu reflektieren. Kinder halten uns oft einen Spiegel vor. Gleichzeitig darf jede Familie ihren eigenen Weg gehen – es gibt kein allgemeingültiges Konzept. Der wichtigste Punkt für mich ist offene und ehrliche Kommunikation. Wenn man merkt, dass etwas nicht funktioniert, sollte man darüber sprechen und gemeinsam Lösungen finden. Jede Familie ist individuell – und genau das sollte auch so sein. Lesen Sie das gesamte Interview auf kinder-jugend-familie.info

Buchtipp! “Trennungsherz“ Eine warme, ehrliche Geschichte über Kita-Eingewöhnung, Vertrauen und die kleinen Rituale, die Kinder stark machen. Geschrieben von Jonas Kozi. www.jupitermond.com/produkt/trennungsherz

Gemeinsame Nothilfe, die von Herzen kommt. Dank Ihrer Solidarität!

Aktion-Deutschland-Hilft.de

Bündnis der Hilfsorganisationen Schnell.

Text Christine Thaler

FIT UND FRÖHLICH DURCH DEN SOMMER

Der Sommer ist eine ideale Zeit, um den natürlichen Bewegungsdrang von Kindern zu fördern, Stress abzubauen und das Immunsystem zu stärken. Wer diese Zeit bewusst nutzt, schafft nicht nur schöne Erinnerungen, sondern legt auch wichtige Grundlagen für ein gesundes Aufwachsen.

Die Ferienmonate bieten Familien eine besondere Gelegenheit, gemeinsam Zeit zu verbringen, Neues zu entdecken und die Gesundheit von Körper und Seele zu stärken.

Eine Reise ans Meer, Wanderungen im Grünen, Schwimmen im See oder Radtouren durch die Umge bung bringen den Kreislauf in Schwung und sorgen für Glücksmomente.

Ob im Urlaub oder zu Hause – Bewegung an der frischen Luft, gemeinsames Spielen und Erleben fördern nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch das seelische Wohlbefinden von Kindern und Eltern.

Aktivitäten sollten altersgerecht und abwechslungsreich sein – und vor allem Spaß machen. Zugleich ist es wichtig, gerade im Sommer auf den richtigen Schutz zu achten. Ausreichender Sonnenschutz, viel Trinken und regelmäßige Pausen im Schatten sind essenziell, um Überhitzung und Sonnenbrand zu vermeiden.

“Auch kleinere Ausflüge, z. B. auf den Spielplatz, in den Tierpark oder zum Picknick im Park, schaffen gemeinsame Erlebnisse und stärken das Familiengefühl.

Auch kleinere Ausflüge, z. B. auf den Spielplatz, in den Tierpark oder zum Picknick im Park, schaffen gemeinsame Erlebnisse und stärken das Familiengefühl nachhaltig.

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit dem Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V. entstanden.

Sonne genießen, KINDERHAUT SCHÜTZEN

Ob Spielplatz, Freibad, Gartenfest oder Fahrradtour: Für Kinder gehört draußen sein zum Familienalltag. Doch gerade dort wird Sonnenschutz schnell zur Nebensache – dabei ist Kinderhaut besonders empfindlich. Sie ist dünner als Erwachsenenhaut und kann sich noch nicht im gleichen Maß durch Pigmentbildung schützen. Zu viel UV-Strahlung im Kindesalter kann die Haut langfristig schädigen. Jeder Sonnenbrand ist daher einer zu viel.

Wie man die Haut vor UV-Strahlung schützt Die wichtigste Regel ist einfach: Babys gehören nicht in die direkte Sonne. Für größere Kinder gilt: Schatten suchen, besonders zur Mittagszeit. Zwischen 11 und 15 Uhr ist die UV-Strahlung am stärksten – Toben, Sport und Ausflüge sollten möglichst in die Morgen- oder späteren Nachmittagsstunden verlegt werden. Ab einem UV-Index von 3 ist Sonnenschutz erforderlich, ab 8 besonders konsequent.

“Sonnenschutz ist kein reines Strandthema, sondern gehört auch in den Alltag.“

Sonnenschutz beginnt aber nicht erst mit der Creme. Am besten wirkt ein Mix aus mehreren Maßnahmen: luftige, dicht gewebte Kleidung, ein Hut mit Schirm sowie Ohrenund Nackenschutz, Schuhe, die auch Fußrücken und Fersen bedecken, und eine kindgerechte Sonnenbrille. Unbedeckte Hautstellen sollten mit einem Sonnen -

schutzmittel eingecremt werden, das gegen UV-A- und UV-B-Strahlen schützt, wasserfest ist und mindestens Lichtschutzfaktor 30 hat. Bei längerem Aufenthalt draußen sowie nach Baden, Schwitzen oder Abtrocknen muss nachgecremt werden. Das verlängert die Schutzzeit nicht, erhält aber den Schutz.

Auch Wolken und Schatten sind keine Garantie. Leichte Bewölkung kann UV-Strahlung sogar verstärken, und auch im Schatten erreicht weiterhin ein Teil der Strahlung durch Reflexion die Kinderhaut. Sonnenschutz ist deshalb kein reines Strandthema, sondern gehört auch zum Kitaweg, zum Picknick und zum Nachmittag im Park.

Sonnenschutz vergessen? Sie sind nicht allein Wie groß die Lücke zwischen Wissen und Alltag sein kann, zeigt eine IKW-Umfrage* unter Eltern von Kindern bis zehn Jahren: 80 Prozent wissen, dass Sonnenschutz in jungen Jahren wichtig ist. Dennoch berichten fast 50 Prozent der Eltern von Sieben- bis Zehnjährigen, dass ihr Kind bereits einen Sonnenbrand hatte.

Selbst bei Babys und Kleinkindern bis drei Jahre geben 31 Prozent der Eltern an, dass dies schon vorgekommen ist. Knapp ein Fünftel aller Eltern der IKW-Umfrage geben zu, dass sie häufig vergessen, Sonnenschutz aufzutragen. Bei Babys und Kleinkindern sind es sogar 27 Prozent.

Ausreichender Sonnenschutz, viel Trinken und regelmäßige Pausen im Schatten sind essenziell.“

Leichte, luftige, im besten Fall auch UV-schützende Kleidung, Kopfbedeckungen und Kindersonnenbrillen sind eine wahrhaftige Rüstung für empfindliche Kinderhaut und helfen, Temperaturregulation und Wohlbefinden im Gleichgewicht zu halten.

Eltern mehrerer Kinder geben an, ihr Verhalten rund um das Thema Sonnenschutz mit dem zweiten, dritten oder vierten Kind verändert zu haben.

Empfehlungen anderer Eltern, von Ärzten und die eigenen Erfahrungen führen zu mehr Sorgfalt beim Thema Sonnenschutz: 51 Prozent der Eltern geben an, dass sie beim zweiten Kind häufiger Sonnenschutzmittel auftragen als beim ersten Kind.

Tipps: Sonnenschutz in den Alltag integrieren Doch wer an Sonnenschutz denkt, erntet meist augenrollende Kindergesichter. Sonnenschutz muss allerdings kein Zankapfel sein, wenn es in den Alltag als Routine integriert wird: Creme neben die Zahnbürste stellen, Sonnenhut in der Garderobe lagern, UV-Index in der Wetter-App prüfen (nicht nur im Sommer). So wird aus Vorsicht Routine und Sonnenschutz zu einer Selbstverständlichkeit. Und Kinder lernen früh, dass der Aufenthalt im Freien und Hautschutz zusammengehören.

* IKW-Umfrage, durchgeführt von Lönneker & Imdahl rheingold salon, 2025

Weitere Tipps auch für die Schule, den Verein oder den Alltag zum Thema Sonnenschutz finden Sie unter www.sonnenschutz-sonnenklar.info

Text Katharina Lassmann

LONGEVITY UND ERNÄHRUNG – das Geheimnis GESUNDEN ÄLTERWERDENS

Dr. Anne Fleck ist Internistin, Ernährungsmedizinerin und eine der bekanntesten Stimmen Deutschlands, wenn es darum geht, moderne Medizin mit dem Wissen um Ernährung und Prävention zu verbinden. Im Interview spricht sie darüber, warum Longevity weit mehr ist als ein langes Leben – und welche konkreten Hebel wirklich den Unterschied machen.

Was bedeutet Longevity für Sie – jenseits eines möglichst langen Lebens?

Longevity bedeutet für mich nicht, möglichst viele Jahre auf der Uhr zu haben, sondern erfüllte, gute und gesunde Jahre – das, was man in der Medizin Healthspan nennt: geistig scharf bleiben, körperlich unabhängig sein, den Alltag mit Freude stemmen, mit Kindern toben, Neues lernen, voller Lebensfreude und Neugier bis ins hohe Alter. Die Lücke zwischen Lifespan und Healthspan liegt bei neun bis zwölf Jahren – genau diese Lücke zu schließen, sollte das Ziel moderner Longevity-Forschung und -Praxis sein. Es kommt dabei auf wenige, aber entscheidende Kernelemente an: Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stressreduktion. Und das große Zauberwort ist Individualität – jeder Mensch ist anders und braucht etwas anderes.

Welche Rolle spielt Ernährung konkret für Vitalität und gesundes Altern?

Ernährung ist aus meiner Erfahrung einer der mächtigsten Hebel. Über eine anti-entzündlich darmgesunde Ernährung entscheidet sich Tag für Tag, ob sich die kleinste Einheit des Körpers – die Zelle – oder verändert. Entzündungskrankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Demenz und Krebs will man vorbeugen – auch Osteoporose gilt nach neuestem Stand als entzündliche Erkrankung. Das bedeutet konkret: hoher Anteil an Pflanzen, viel Gemüse, Beeren, Nüsse, Kerne, Samen, wenig stark Verarbeitetes und eine optimale Omega-3Versorgung. Die Zellmembran – das eigentliche Gehirn der Zelle – braucht hochwertige mehrfach ungesättigte Fettsäuren, um fluid zu bleiben. Langzeitstudien mit über 100.000 Teilnehmern zeigen: Wer ab Mitte 40 konsequent auf anti-entzündliche Ernährung setzt, hat bis zu 86 Prozent höhere Chancen auf gesundes Altern mit 75. Und es kommt nicht nur auf das Was an, sondern auch auf das Wann: Eine nächtliche Fastenzeit von 13 bis 16 Stunden begünstigt die Autophagie – die Selbstreinigung der Zelle – und schützt die Mitochondrien, unsere Zellkraftwerke.

Wie lässt sich der Stoffwechsel gezielt optimieren, um langfristig gesund zu bleiben?

Der Schlüssel liegt darin, über Ernährung stille Entzündungen zu lindern, das Mikrobiom zu stärken und die Lebergesundheit zu fördern – denn der Darm wirkt direkt

auf die Leber, und die Leber ist indirekt unser stärkstes Organ. Bitterstoffe können dabei wie ein Resetknopf wirken: präbiotisch auf den Darm und stärkend für die Leber. Individuell angepasste Ernährung verbessert zudem die Insulinempfindlichkeit und aktiviert den Stoffwechsel. Genauso wichtig: ausreichend Bewegung, qualitativ guter Schlaf und Stressausgleich. Bei lang anhaltendem Stress geht der Körper in einen Schutzmodus und schaltet einen Gang runter – das bremst alles, auch den Stoffwechsel.

“Die Lücke zwischen Lifespan und Healthspan liegt bei neun bis zwölf Jahren – genau diese Lücke zu schließen sollte das Ziel moderner Longevity-Forschung und -Praxis sein.“

Dr. Anne Fleck

Internistin, Ernährungsmedizinerin sowie Bestseller-Autorin und Longevity-Expertin

Wie wichtig sind Krafttraining und regelmäßige Vitamin-Checks für die Prävention?

Studien zeigen eindrücklich: Selbst wer mit 90 plus anfängt, gezielt Krafttraining zu machen, verzeichnet über 100 Prozent Zuwachs an Lebensqualität und Muskelmasse. Schon 30 bis 60 Minuten pro Woche senken das Sterberisiko um fast 30 Prozent – am besten kombiniert mit Ausdauer. Ebenso entscheidend ist der regelmäßige Blick auf den Mikronährstoffstatus: nicht nur Vitamin D und B-Vitamine in bioaktiver Form, sondern auch Spurenelemente wie Selen, Zink, Mangan und Coenzym Q10 – sie sind entscheidend für funktionierende Mitochondrien und Zellgesundheit. Mein Ansatz lautet: messen, machen, messen. Nur Blut-, Leber- und Nierenwerte zu kontrollieren reicht längst nicht aus – diese werden erst pathologisch, wenn schon viel Gesundheit verloren ist.

Jetzt ist die Zeit, gut für sich zu sorgen.

Wer mitten im Leben steht, weiß: Wahres Wohlbefinden ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis bewusster Entscheidungen, Tag für Tag.

Für Best Ager bedeutet das vor allem eines: sich selbst und dem eigenen Körper mit Wertschätzung und hochwertigen Produkten zu begegnen. Mit wachsender Lebenserfahrung rückt ein ganzheitlicher Lebensstil in den Mittelpunkt. Es geht nicht um kurzfristige Trends, sondern um nachhaltige Routinen, leicht in den Alltag zu integrieren und mit einem Beitrag für mehr Balance und Lebensfreude. Ernährung, Pflege und ein aktives Mindset bilden dabei eine starke Einheit. Was heute gut tut, wirkt morgen. Aloe Vera ist dabei seit Jahrhunderten ein geschätzter Begleiter. Die Pflanze steht für Natürlichkeit, Reinheit und Vielseitigkeit. Gerade für Menschen, die bewusst leben, kann Aloe Vera eine wertvolle Ergänzung im Alltag sein: ob als Teil der täglichen Ernährung oder in der persönlichen Pflegeroutine. Sie unterstützt das gute Gefühl, sich selbst jeden Tag etwas Gutes zu tun. Doch Aloe Vera ist nicht gleich Aloe Vera. Entscheidend ist die Qualität, von der Pflanze bis zum fertigen Produkt. Nur wenn das Gel aus dem Inneren des Aloe-Vera-Blattes schonend gewonnen und zeitnah verarbeitet wird, bleiben seine natürliche Reinheit und die wertvollen Inhaltsstoffe bestmöglich erhalten.

Seit fast 50 Jahren steht das familiengeführte Unternehmen Forever Living Products für höchste Qualitätsstandards und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. Als weltweit führender Hersteller von Aloe-Vera-Produkten begleitet Forever den gesamten Prozess selbst: vom Anbau bis zum fertigen Produkt. Auf den eigenen Aloe-Feldern wird ausschließlich Aloe Barbadensis Miller angebaut –jene Aloe-Vera-Sorte, die für ihren besonders hohen Gehalt an wertvollen Nährstoffen geschätzt wird.

Der weit verbreitete Mythos, wir bekämen alles aus der Ernährung, widerlegt sich täglich beim Blick auf die Laborwerte. Man muss nicht sehr viel machen, um weit zu segeln – aber man muss wissen, was das Richtige ist. Gesundheit so zu vermitteln, dass jeder etwas daraus machen kann: Das ist mein Ziel.

Lesen Sie das gesamte Interview auf gesunder-koerper.info

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Die Aloe-Felder werden nach hohen ökologischen Standards bewirtschaftet. Die Blätter werden von Hand geerntet, sorgfältig filetiert und innerhalb weniger Stunden weiterverarbeitet. Durch diese schonende Verarbeitung entstehen Produkte in ihrer ursprünglichsten Form – ohne Konservierungsstoffe und mit einem kompromisslosen Anspruch an Reinheit, Qualität und Natürlichkeit. Gerade für Best Ager entsteht daraus ein besonderer Mehrwert: Vertrauen. Der tägliche Genuss des hochqualitativen Forever Aloe Vera Gel™ kann eine solche bewusste Routine sein. Ein kleiner Moment am Tag, der daran erinnert, sich selbst Priorität zu geben, und das eigene Wohlbefinden aktiv zu gestalten. Gesundheit beginnt mit einer Entscheidung. Sie zeigt sich in den Dingen, die wir täglich für uns tun.

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Text Antonia Steinbrück

MIT LEBENSFREUDE ÄLTER WERDEN

Über Individualität, Pflege und das Beste, was noch kommt

Designer, Moderator, Stilikone - Guido Maria Kretschmer ist einer der bekanntesten Deutschen, wenn es um Mode, Ästhetik und Persönlichkeit geht. Im Interview spricht er darüber, warum Alter für ihn vor allem eine Frage der inneren Haltung ist, auf welche Pflegrituale er schwört und was echte Individualität heute bedeutet – ehrlich, warmherzig und mit dem ihm typischen Blick fürs Wesentliche.

Herr Kretschmer, letztes Jahr haben Sie die 60 e rreicht und starten weiterhin voller Energie und Lebensfreude in Ihr neues Jahrzehnt. Wie gelingt Ihnen das und welchen Tipp würden Sie unserer Leserschaft geben?

Ach, ich glaube, 60 ist nur eine Zahl. Für mich hat sich eigentlich gar nicht so viel verändert. Das Drumherum hat sich eher verändert, weil viele junge Menschen mich fragen: „Guido, wie alt bist du eigentlich?“ Wenn ich dann sage, ich bin 60, kommt oft: „Wie bitte, du bist schon 60?“. Das scheint also eine gewisse Hürde zu sein.

Ich wünsche mir einfach, oben wach und unten dicht zu bleiben –das ist mein Traum bis zum Ende, wenn es irgendwie geht. Ansonsten würde ich als Tipp sagen: Man sollte die Arme weit aufmachen und offen bleiben für alles, was kommt. Das Leben hat so viel parat – Gutes wie auch Schwieriges. Deshalb ist es unerlässlich, weiterhin die Dinge zu tun, die einem Freude bereiten, und vielleicht die klassische Vorstellung von Rente ein wenig beiseitezuschieben und mehr auf sich selbst zu hören.

Wahrnehmen des Jetzt, des Seins. Jemand wurde einmal gefragt, was er am Nachmittag mache, und er antwortete: „Ich werde mich besuchen und schauen, ob ich zu Hause bin.“ Das ist eigentlich die Antwort auf alles.

Es geht darum, in Kontakt mit den eigenen Werten, Momenten und auch mit anderen Menschen zu bleiben – und gleichzeitig offen zu sein für Neues. Sich überraschen zu lassen, auch von Dingen, die eigentlich schon festgelegt schienen.

Ich habe vor Kurzem in der Bahn eine Frau kennengelernt, die sagte: „Ich bin jetzt 68, man wollte mich immer schon verrenten, aber ich mache einfach weiter, solange es geht.“ Das fand ich einen schönen Gedanken. Offen zu bleiben und im Leben zu bleiben ist wichtig, denn Leben bedeutet auch Interaktion und sich selbst einzubringen. Wenn man nur noch sitzt, ist es, glaube ich, schnell vorbei.

Wie hat sich Ihr Blick auf Mode, Design und Stil im Laufe Ihrer Karriere verändert?

Er hat sich auf jeden Fall verändert – eine sehr gute Frage sogar. Ich glaube, die Zeit hat sich gedreht. Wir haben ein völlig anderes Schönheitsideal entwickelt, oft ohne zu merken, dass es gar nicht mehr wirklich mit dem übereinstimmt, was in uns angelegt ist.

Vielleicht ist das die Antwort: die Verbindung zu sich selbst. Diese kann man nur pflegen, wenn man weiß, wer man ist – auch wenn das im Alltag nicht immer leicht ist.

“Das Leben hat so viel parat –Gutes wie auch Schwieriges. Deshalb ist es unerlässlich, weiterhin die Dinge zu tun, die einem Freude bereiten.“

Guido Maria Kretschmer

Designer, Moderator und Stilikone

Haben Sie einen persönlichen Tipp für Hautpflege oder Wohlbefinden, der für Sie unverzichtbar ist?

Wenn ein Mann dieses Produkt verwendet – zwei Tropfen genügen –, wirkt die Haut sofort frischer und mattierter. Oft ist es ja einfach ein Glanzproblem. Plötzlich denkt man: „Der sieht aber gut aus – was ist passiert?“ Und niemand ahnt, dass es nur ein kleines Produkt ist. Man sieht einfach gepflegt aus.

Abseits von Mode – welche Leidenschaft oder welches Hobby gibt Ihnen Energie und Kreativität? Kunst. Ich begeistere mich sehr für das Talent anderer Menschen. Ich gehe gern in Ausstellungen und Galerien, lese viel darüber und liebe Kunst in all ihren Formen. Auch Theater gehört dazu.

Es gibt allerdings Dinge, die ich mir bewusst nicht mehr anschaue – wenn ich merke, dass sie mir nichts geben. Ich gehe nicht mehr in Konzerte oder höre Musik, die mir nicht gefällt. Aber grundsätzlich lasse ich mich gern begeistern und bin offen für viele Ausdrucksformen.

Wir neigen dazu, vieles zu kopieren: lange Wimpern, aufgespritzte Lippen – vieles wirkt sehr stereotyp. Selbst junge Menschen, die Mode ablehnen, haben oft ähnliche Frisuren. Ich sehe häufig blonde Mädchen mit halblangen Haaren, hinter die Ohren gesteckt, und denke: Wie gern würde ich euch helfen und sagen, probiert doch mal etwas Eigenes aus.

Diese Sehnsucht nach echter Individualität ist ein Stück weit verloren gegangen. Das merkt man auch in der Mode: Sie ist schneller und beliebiger geworden. Selbst nachhaltige Mode wirkt oft einheitlich. Es ist eine gewisse Uniformität entstanden, ohne dass es bewusst wahrgenommen wird.

Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die komplett aus diesem System ausbrechen – oft in Ballungszentren. Städte wie Berlin haben ganz eigene Looks, die sich deutlich von anderen Städten unterscheiden. Gleichzeitig gibt es aber auch diesen „Worldstyle“: Egal wo man ist, viele tragen ähnliche Schuhe und ähnliche Hosen. Das hat sicherlich auch mit der Digitalisierung zu tun.

Welche Rituale oder kleinen Gewohnheiten helfen Ihnen im Alltag, bei sich zu bleiben?

Ich glaube, Kontemplation ist das A und O – das bewusste

Routine und Rhythmus sind entscheidend – das würde ich jedem empfehlen. Ich bin da ein gutes Beispiel, denn ich sehe für mein Alter noch ganz okay aus. Natürlich spielen Gene eine Rolle, aber auch feste Pflegerituale. Ich sage immer: Einmal am Tag alles anfassen, was mir gehört. Das ist auch eine Form der Vorsorge, weil man merkt, wenn sich etwas verändert.

Ich habe feste Rituale: Zum Beispiel bürste ich mir etwa fünf Minuten lang die Haare mit einer Paddelbürste. Vielleicht ist das Unsinn, aber es tut meiner Kopfhaut gut, und ich hoffe, so meine Haare zu behalten. Mein Partner belächelt das immer und sagt: „Du bist ja ständig am Bürsten.“ Aber in diesen fünf Minuten denke ich über den Tag nach, reflektiere, lasse alles Revue passieren und überlege, was ich am nächsten Tag anders machen kann. Diese Momente der Reflexion und des Nachspürens sind auch eine Form von Pflege – genauso wie ein Bad, das Eincremen oder kleine Rituale wie Nagelpflege. Der Körper verlangt nach Routine: schlafen, essen, berührt werden. Wenn man ihm das gibt, dankt er es einem.

Und ein ganz konkreter Tipp aktuell?

Der Perfect Teint Optimizer aus meiner neuen Skincare- & Make-up Linie bei ROSSMANN ist für mich eine echte Geheimwaffe. Ich empfehle ihn besonders Männern. Frauen können schnell dekorativ arbeiten, aber Männer gehen meist „pur“ durchs Leben.

Sie und Ihr Ehemann leben mit drei Hunden zusammen. Was ist für Sie das Schönste daran? Hunde sind für mich mehr als nur Tiere. Sie sind Ausdruck von Lebendigkeit und Fürsorge. Ich gebe ihnen viel – aber sie geben noch viel mehr zurück.

Meine Windhunde sind sehr feine, sensible Wesen. Außerdem habe ich gerettete Hunde aus Tötungsstationen. Sie sind vorsichtig, dankbar und unglaublich liebevoll. Das berührt mich sehr. Ich frage mich oft, wie sie den Menschen so viel verzeihen können. Wenn ich das könnte, wäre das ein großes Geschenk.

Welche Erlebnisse oder Abenteuer möchten Sie in den nächsten Jahren noch erleben?

Ich wünsche mir vor allem Frieden. Dass Menschen lernen, Verantwortung an diejenigen zu geben, die Gutes im Sinn haben. Mehr Anstand, mehr Toleranz, mehr Dialog. Eine Gesellschaft, die Unterschiede zulässt und nicht sofort bewertet, wäre ein großer Fortschritt. Das würde vielen helfen – auch der Natur und den Tieren.

Ich würde mir auch wünschen, dass wir wieder mehr Realität spüren und weniger in der Digitalisierung leben. Mehr echte Begegnung, mehr Nachdenken, vielleicht auch ein bisschen mehr Glaube an etwas Größeres als uns selbst.

Zum Abschluss: Welchen Rat geben Sie unserer Leserschaft, um Lebensfreude zu bewahren und aktiv zu bleiben?

Sich ein bisschen auf sich selbst zu freuen – jeden Tag. Zu erkennen, dass vieles funktioniert, was nicht selbstverständlich ist.

Wenn man zum Beispiel merkt: Meine Beine tragen mich noch gut durch den Tag – dann kann man dafür dankbar sein. Solche Dinge erscheinen normal, sind aber ein großer Luxus.

Diese Dankbarkeit ist eine Form von Fürsorge, die oft unterschätzt wird. Sie hilft, auch in schwierigen Zeiten aktiv zu bleiben. Und sie ist vielleicht der erste Schritt zu einem besseren Leben – für sich selbst und für die Gesellschaft insgesamt.

Text Antonia Steinbrück
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AKTIV, NEUGIERIG, AUTHENTISCH - Martina Berg ÜBER DIE KUNST, MIT FREUDE ÄLTER ZU WERDEN

Martina Berg ist Fashion & Lifestyle Expertin für Frauen ab 50, Imageberaterin und Vorstandsmitglied der Deutschen Knigge Gesellschaft. In Bad Reichenhall – zwischen Alpen, Seen und Thermalbad – lebt sie selbst vor, was sie ihren Kundinnen mitgibt: Stil mit Haltung, Bewegung mit Genuss und ein Älterwerden, das man aktiv gestaltet statt passiv erlebt. Was das konkret bedeutet, erzählt sie im Interview.

Wa s bedeutet Älterwerden für Sie heute – und was genießen Sie daran besonders?

Für mich bedeutet Älterwerden vor allem Zufriedenheit mit meinem eigenen Lebensweg. Ich blicke bewusster darauf, was ich als Frau der Generation 50plus erreicht habe –beruflich wie persönlich. Diese Reflexion schenkt mir eine besondere Form von Gelassenheit und Stärke. Ich genieße es, dass ich heute klarer weiß, was mir wichtig ist und meinen Stil, meinen Lifestyle und meine Entscheidungen mit Überzeugung treffe. Das macht diese Lebensphase für mich besonders wertvoll.

Was macht für Sie Ausstrahlung und Präsenz ab 50 wirklich aus?

Ausstrahlung und Präsenz ab 50 entstehen für mich aus einer tiefen Bewusstheit über die eigene Persönlichkeit. Frauen, die wissen, wer sie sind und wofür sie stehen, wirken authentisch und souverän – ganz ohne den Versuch, jemandem nacheifern zu müssen. Ich bin überzeugt, dass wahre Präsenz nichts mit Jugendwahn oder unerreichbaren Vorbildern zu tun hat. Im Gegenteil: Sie entsteht, wenn wir unsere Lebenserfahrung annehmen, unsere Wirkung kennen und uns nicht von Trends treiben lassen.

Welche Routinen oder Gewohnheiten geben Ihnen im Alltag Energie und Ausgleich?

Im Alltag geben mir vor allem kleine, bewusste Rituale Energie. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung spielt für mich deshalb eine große Rolle. Genauso wichtig sind für mich Momente der Entspannung. Ein Besuch im Thermalbad oder eine wohltuende Wellnessmassage sind für mich

Fto o : M a r t i n a Berg

kleine Auszeiten, die für Balance sorgen. Und wann immer es möglich ist, bin ich in meiner neuen Heimat unterwegs, sei es bei einer Bergwanderung in den Berchtesgadener Alpen oder an einem der vielen Seen.

Für unsere Ladies 50+: Wie findet man einen Stil, der die eigene Persönlichkeit unterstreicht und wirklich zu einem passt?

Aus meiner langjährigen Erfahrung als Imageberaterin weiß ich, dass viele Frauen ihren persönlichen Stil nicht wirklich kennen. Wenn man sich umsieht, merkt man schnell: Die meisten greifen aus Gewohnheit zu Jeans und Shirt – einfach, weil es praktisch ist. Ein stimmiger Stil entsteht nicht durch Zufall. Eine ehrliche Reflexion ist dabei hilfreich: Wer bin ich? Wie möchte ich wahrgenommen werden? Welche Ausstrahlung möchte ich zeigen? Wenn Persönlichkeit, Kleidungsfarben, Figur-Proportionen und Stilvorlieben zusammenpassen, entsteht ein Auftreten, das die eigene Person sichtbar macht. In meinen digitalen Beratungen arbeite ich mit Damen 50plus auf Augenhöhe und zeige ihnen genau auf, wie sie diese Klarheit erreichen. Ohne dabei auf irgendwelche persönlichen Stilvorlieben verzichten zu müssen.

Was hält viele Menschen Ihrer Erfahrung nach davon ab, das Älterwerden positiv zu sehen?

Meiner Erfahrung nach fehlt vielen Menschen ein klarer Plan für die Zeit nach dem aktiven Berufsleben. Statt rechtzeitig neue Perspektiven zu entwickeln, rutschen sie in die Rolle, die andere für sie vorgesehen haben – oft als Babysitter für die Enkelkinder oder als ständiger Unterstützer der

Familie. Dabei geraten die eigenen Bedürfnisse schnell in den Hintergrund. Viele haben kaum noch Erlebnisse, die das Leben spannend machen. Hobbys beschränken sich häufig auf die Gartenarbeit oder die regelmäßigen Putzaktionen. Die Energie fehlt, weil Impulse fehlen. Um das Älterwerden positiv zu sehen, muss man selbst aktiv werden – und genau das fällt vielen schwer. Doch gerade diese Eigeninitiative ist der Schlüssel zu mehr Lebensfreude und einer positiven Einstellung zum Älterwerden.

Ihr persönlicher Tipp: Wie gelingt es, aktiv, neugierig und mit Freude älter zu werden? Für mich gelingt das Älterwerden mit Freude, wenn man sich selbst immer wieder – und zwar rechtzeitig – neue Impulse schenkt. Aktiv zu bleiben bedeutet nicht, Höchstleistungen zu erbringen, sondern neugierig zu bleiben. Bewusste Erlebnisse schaffen und Dinge auszuprobieren, die man schon immer machen wollte. Wichtig ist, nicht stehen zu bleiben. Wer sich nur über Familie oder Verpflichtungen definiert, verliert schnell die eigene Energie. Ich bin überzeugt: Jede Frau und jeder Mann sollte sich erlauben, eigene Wünsche ernst zu nehmen und zu verwirklichen. Vor einiger Zeit habe ich einen tollen Satz gelesen, der beschreibt genau dieses Gefühl, die sich jeder regelmäßig vor Augen halten sollte: „Wann hast Du das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht?“ Diese Frage sollte sich jeder stellen, und zwar regelmäßig – ich tue es wöchentlich, und manchmal bin ich so aktiv, dass ich diesen Satz täglich mit Begeisterung beantworten kann.

Mein persönliches Fazit: Für mich bleibt das Leben spannend, solange wir selbst neugierig bleiben. Älterwerden heißt nicht Rückzug, sondern bewusster leben, klarer entscheiden und sich immer wieder neu entdecken. Wer sich eigene Wünsche erlaubt und regelmäßig neue Erlebnisse schafft, erlebt diese Lebensphase mit echter Freude. Und genau darin liegt für mich die Kunst des Älterwerdens.

Lesen Sie das gesamte Interview auf life-und-style.info

Weitere Informationen finden Sie unter: lady50plus.de

Text Antonia Steinbrück
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ZU WENIG, ZU SPÄT, ZU SICHER –DIE teuersten Fehler BEI DER ALTERSVORSORGE

Wie sichert man sich finanziell ab – besonders als Frau? Renate Fritz von frau & geld spricht im Interview über die häufigsten Fehler bei der Altersvorsorge, die Rentenlücke und warum es nie zu spät ist, die eigene finanzielle Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.

Was sind die häufigsten Fehler bei der Altersvorsorge?

Ganz kurz und knapp würde ich sagen: Zu wenig, zu spät, zu sicher. Zu wenig bedeutet, dass monatlich und regelmäßig nicht genug gespart oder investiert wird und z. B. bei einer Gehaltserhöhung die Spar-Beträge nicht dem gestiegenen Einkommen angepasst werden. Zu spät beschäftigen sich Menschen mit der finanziellen Altersvorsorge, weil andere Dinge priorisiert werden, weil man sich nicht beschränken möchte, der Ruhestand noch so weit weg ist oder man sich einfach (noch) nicht mit dem Thema beschäftigen will. Vermögen entsteht aber nun mal nicht aus nichts, sondern aus den Beträgen, die wir im Erwerbsleben nicht ausgeben. Mit zu sicher meine ich, dass in der Regel zu risikoscheu in konservative Anlageformen investiert wird, die kaum Renditechancen bieten. Zwischen kurz-, mittel- und langfristigen Geldanlagen wird selten unterschieden und eingeordnet. Gerade Frauen befinden sich hier oft jahrzehntelang im Blindflug und sortieren Ihr Finanzverhalten nicht nach Zielen – und sind dann enttäuscht, wenn es nicht passt.

Was kann man mit 50 oder 60 noch finanziell verbessern?

Finanziell verbessern kann man sich in jedem Alter. Am besten immer erst einen Überblick verschaffen, was finanziell bereits vorhanden ist, wie die Rentenprognose aussieht und sehen, wo noch was fehlt. Dann kann man gezielt tätig werden und einen realistischen Plan erstellen, wie man sich dem Ziel nähern kann.

Gerade in den 50ern oder 60ern werden Verträge fällig, die man vor Jahrzehnten abgeschlossen hat. Diese freigewordenen Gelder können zielgerichtet in die eigene Vorsorge investiert werden. Es ist immer eine Verbesserung möglich, davon bin ich überzeugt!

“Es ist immer eine Verbesserung möglich, davon bin ich überzeugt!“

Renate Fritz Finanzexpertin und Inhaberin von frau & geld

Welche Rentenmodelle halten Sie aktuell für besonders sinnvoll – und warum?

Ich rate immer dazu, möglichst lange berufstätig zu bleiben, um die Abschläge so gering wie möglich zu halten. Natürlich klingt ein früherer Renteneintritt verführerisch, aber man muss ja nicht gleich von 100 auf 0 reduzieren. Neben der Möglichkeit, die Arbeitszeit zu reduzieren und so weiter im Beruf zu bleiben, gibt es nun auch die Möglichkeit, abgabefrei hinzuzuverdienen, auch wenn man bereits Rente bezieht.

Wenn der Job also Spaß macht, würde ich immer dafür plädieren, ihn so lang wie möglich auszuüben. Gerade, wenn das Geld doch etwas knapper ist, kann man auf diesem Weg Rente gut machen, ohne weiterhin 40 Stunden in der Woche durchzupowern.

Ihr wichtigster Rat für ein finanziell selbstbestimmtes Leben im Alter?

Das Wichtigste ist, dass man eigenes Geld verdient. Finanzielle Unabhängigkeit lässt sich nur mit eigener, bezahlter Arbeit und Geld auf einem eigenen Konto erreichen. Davon profitiert dann auch das spätere Rentenmodell, für das man sich entscheidet. Zudem sollte man sich weder auf den Partner noch allein auf die gesetzliche Rente verlassen. Für finanzielle Freiheit im Alter kann man nur selbst sorgen.

Lesen Sie das gesamte Interview auf life-und-style.info

Weitere Informationen finden Sie unter: www.frau-und-geld.com

DIE ALLIANZ BESTAGER FINANZIERUNG
Träume erfüllen –wann, wenn nicht jetzt?

Einen Oldtimer kaufen und Ausfahrten genießen

Das Zuhause fürs Alter bequemer gestalten

Das Zuhause energetisch sanieren

Finanzielle Starthilfe beim Immobilienerwerb der Angehörigen leisten

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Text Hanna Sinnecker

Knochen, Gelenke, Schmerz: WAS MENSCHEN AB 50 WIRKLICH HILFT

Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer gilt als einer der bekanntesten Mediziner Deutschlands und hat sich ein Leben lang dem Thema Schmerz, Rücken und ganzheitliche Gesundheit verschrieben. Als Pionier der mikro-invasiven Therapie und Bestsellerautor verbindet er medizinisches Fachwissen mit einem klaren Appell zur Eigenverantwortung. Im Interview spricht er darüber, was hinter den häufigsten Beschwerden der zweiten Lebenshälfte steckt und was Menschen ab 50 konkret tun können, um beweglich, stark und schmerzfrei zu bleiben.

Osteoporose, Arthrose, Rheuma — viele Best Ager sind unsicher, was bei ihnen eigentlich vorliegt. Wie erkennt man den Unterschied?

Die Begriffe werden oft durcheinandergebracht, unterscheiden sich aber deutlich. Bei der Osteoporose werden die Knochen porös und im späteren Stadium brüchig, bei der Arthrose nutzt sich u. a. der Knorpel in den Gelenken ab und bei Rheuma (insbesondere bei rheumatoider Arthritis) entzünden sich die Gelenke und schwellen an. Bewegung hilft bei allen drei: Krafttraining stärkt bei Osteoporose die Knochen und kann deren Festigkeit erhöhen, sanftes Dehnen, Yoga oder Tai Chi halten bei Arthrose die Gelenke beweglich und bei Rheuma verhindern sie Versteifungen.

Warum dauert es oft Jahre, bis eine Diagnose gestellt wird und was können Betroffene selbst tun, um früher Klarheit zu bekommen?

Wichtig ist Vorsorge und bei ersten Beschwerden einen Arzt zu konsultieren. Früh hinschauen und nicht erst bei Schmerzen reagieren. Gerade mit einem ganzheitlichen Ansatz aus Ernährung, Bewegung und Stressabbau lässt sich in der Frühphase viel erreichen. Getreu meiner Devise: nicht warten, nicht schonen, ganzheitlich handeln.

Welche Behandlungswege empfehlen Sie heute Menschen ab 50 mit Gelenk- oder Rückenproblemen auch jenseits der klassischen Schmerztherapie?

Einen Masterplan oder „Geheim-Tipp“ habe ich nicht, denn keine Übung der Welt kann jeden fit für alle Fälle machen. Wichtig ist, dass man in Balance kommt zwischen den verschiedenen Muskelgruppen, zwischen Körper und Seele, zwischen Anspannung und Entspannung. Es beginnt schon am Morgen mit bewusstem Wachwerden. Nicht sofort mit dem Klingeln des Weckers aus dem Bett springen, sondern sich ein paar Minuten gönnen, um den Tag langsam zu begrüßen und sich des neuen Tages und seiner Chancen bewusst zu werden. Sanftes

Strecken gehört genauso dazu wie in seinen Körper hineinzuhorchen und festzustellen, wie es einem emotional geht. Prinzipiell also den Tag achtsam angehen und mit positiver Grundeinstellung. Denn eine positive Haltung wirkt sich auf den ganzen Tag aus, auch wenn es ein anstrengender werden könnte.

Übrigens: Auch Treppensteigen (nach oben) hilft enorm. Es stärkt den unteren Rücken – gut für eine bessere Haltung und Stabilität.

Chronische Schmerzen verändern das Leben, aber müssen sie es bestimmen? Was geben Sie Ihren Patientinnen und Patienten mit auf den Weg? Ganz wichtig: nicht zu lange warten. Wenn der Hausarzt nicht weiterhelfen kann, unbedingt einen Schmerztherapeuten aufsuchen. In Sachen Schmerztherapie hat die Medizin enorme Fortschritte gemacht. Inzwischen gibt es deutschlandweit viele gute Schmerztherapeuten und Schmerzschwerpunktpraxen, die u. a. auch bei chronischen Schmerzen Hilfe bieten. Niemand muss heute mehr leiden.

“Wichtig ist Vorsorge und bei ersten Beschwerden einen Arzt zu konsultieren. Früh hinschauen und nicht erst bei Schmerzen reagieren.“

Bewegung als Medizin. Was empfehlen Sie konkret für gesunde Knochen und Gelenke in der zweiten Lebensphase?

Sehr gut für Koordination, Flexibilität und Lösung von Blockaden sind Yoga, Pilates und Tai-Chi. Nicht zu vergessen das bereits erwähnte Krafttraining, gerade bei älteren Menschen sehr zu empfehlen. Nutzen Sie jede Gelegenheit, um auf einem Bein zu stehen – beim Telefonieren im Büro oder beim Zähneputzen. Das trainiert Ihre stabilisierende Mikro-Muskulatur, die auch für die Koordination zuständig ist – nicht nur im Rücken, sondern im ganzen Körper.

RAUF AUFS RAD:

Das beste Rezept für gesundes Altern

Fahrradfahren ist eine der besten Formen der Bewegung im Alter. Und mit den Enkelkindern wird daraus mehr als Sport: es wird Zeit, die bleibt.

Text Antonia Steinbrück

Wer rastet, der rostet – das klingt nach Volksweisheit, ist aber Medizin. Regelmäßige Bewegung ist eine der wirksamsten Maßnahmen, um im Alter gesund, beweglich und geistig fit zu bleiben. Und kaum eine Aktivität eignet sich dafür besser als das Fahrradfahren.

“Regelmäßiges Radfahren senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen,

Diabetes und Depressionen spürbar.“

Warum? Weil es die Gelenke schont, Herz und Kreislauf stärkt, die Beinmuskulatur kräftigt und dabei noch draußen stattfindet – mit all dem, was frische Luft, Licht

und Natur für Stimmung und Wohlbefinden tun. Studien zeigen: Regelmäßiges Radfahren senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Depressionen spürbar. Wer zwei- bis dreimal pro Woche in die Pedale tritt, tut mehr für seine Gesundheit als mit manchem Fitnessprogramm.

Und dann sind da noch die Enkelkinder. Eine gemeinsame Radtour ist kein sportliches Pflichtprogramm – sie ist Abenteuer, Gespräch und Verbindung zugleich. Kein Bildschirm, kein Stress, einfach nur der Weg vor einem und die Menschen, die einem wichtig sind. Solche Momente vergisst man nicht so schnell.

E-Bikes haben das Fahrradfahren für viele neu erfunden: Anstiege, die früher Überwindung kosteten, werden plötzlich zum Vergnügen. Das ist keine Schwäche – das ist kluge Vorsorge. Wer mit Unterstützung länger aktiv bleibt, gewinnt. Also: Rad prüfen, Helm aufsetzen, losfahren. Der beste Zeitpunkt war gestern. Der zweitbeste ist heute.

Buchtipp

„Meine Formel für einen gesunden Schlaf“ Verlag Südwest, 160 Seiten, 18,00 €

VITA Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer ist einer der bekanntesten Ärzte Deutschlands und emeritierter Lehrstuhlinhaber für Radiologie und Mikrotherapie der Universität Witten/Herdecke. Er lebt und arbeitet in Bochum/Wattenscheid.

Seit Jahrzehnten setzt er sich für Aufklärung und Vorsorge mit Blick auf ein langes und wohlbefindliches Leben ein.

Er ist leidenschaftlicher Verfechter der Weltmedizin, einer Integration von Natur- und Schulmedizin inklusive der psychosomatisch-sozialen, der Hightech- und Umweltmedizin. 1997 gründete er das Grönemeyer Institut für Mikrotherapie in Bochum, später auch in Berlin, Köln und weiteren Städten.

Grönemeyer ist nicht nur ein herausragender Arzt und Wissenschaftler, sondern auch Autor zahlreicher Bestseller. Seine Bücher wurden in rund 20 Sprachen übersetzt.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.dietrich-groenemeyer.com

EUROBIKE Festival

BIKES I SHOWS I TESTS I TRENDS

Das EUROBIKE Festival 2026 am 27. Juni 2026 macht die Messe Frankfurt zum Treffpunkt für alle Fahrradfans – besonders für Familien. Nach den Business Days öffnet die EUROBIKE ihre Tore für das Publikum und bietet einen actionreichen Erlebnistag für Groß und Klein. Neben neuesten Bikes, E-Bikes und Trends stehen vor allem Mitmachen und Ausprobieren im Mittelpunkt. In der großzügigen KIDS AREA warten Pumptracks, Laufradrennen, Mitmachaktionen und kindgerechte Abenteuer auf die „Biker von morgen“. Eltern entdecken parallel neue Familien-, Cargo- und Alltagsräder oder testen gemeinsam mit ihren Kindern aktuelle Modelle auf den Test Tracks. Ergänzt wird das Festivalprogramm durch spektakuläre Shows wie die Drop and Roll Show mit Danny MacAskill, die Skyline Air Show und zahlreiche Social Rides. Das EUROBIKE Festival verbindet Messe, Freizeitspaß und Familienausflug zu einem besonderen Sommerhighlight in Frankfurt.

Weitere Informationen & Tickets! eurobike.com/frankfurt/de

Text Noemi Kim
Messetipp

Medikamente regelmäßig und korrekt einzunehmen, ist für viele ältere Menschen eine tägliche Herausforderung. Vergessene Tabletten, falsche Dosierungen oder Unsicherheiten bei der Einnahme können ernste gesundheitliche Folgen haben. Gleichzeitig stehen Angehörige häufig unter Stress, weil sie nicht wissen, ob Medikamente tatsächlich genommen wurden. Genau hier setzt die ANABOX® smart an – ein intelligenter Medikamentenspender aus Deutschland, der moderne Technologie mit einfacher Bedienung verbindet.

Die ANABOX® smart wurde speziell entwickelt, um Menschen bei der sicheren Medikamenteneinnahme zu unterstützen und gleichzeitig Angehörigen mehr Sicherheit im Alltag zu geben. Äußerlich erinnert das System an einen klassischen Medikamentendosierer. Im Inneren steckt jedoch moderne Sensor- und Kommunikationstechnik.

Zum programmierten Einnahmezeitpunkt erinnert die ANABOX® smart mit Licht- und Tonsignalen an die Einnahme. Der entsprechende Becher blinkt deutlich sichtbar auf und erleichtert so die Orientierung – besonders für ältere Menschen oder Personen mit Einschränkungen. Sensoren erkennen zudem, ob die Becher tatsächlich entnommen wurden. Diese Information wird in Echtzeit an eine App (oder Browser) übertragen, sodass Angehörige oder Pflegekräfte jederzeit informiert sind.

Die Bedienung wurde bewusst einfach gehalten. Die Medikamentenbecher lassen sich einzeln entnehmen, reinigen und wiederverwenden. Auch Flüssigkeiten können sicher aufbewahrt werden. Die Komponenten sind spülmaschinengeeignet und damit besonders alltagstauglich. Zudem punktet die Lösung durch Nachhaltigkeit, da im Gegensatz zu vielen Einwegsystemen kein zusätzlicher Verpackungsmüll entsteht.

Über die zugehörige App können Einnahmezeiten eingerichtet, Medikamente verwaltet und mehrere Geräte gleichzeitig betreut werden. Angehörige erhalten auf Wunsch Push-Nachrichten oder E-Mails, wenn eine Einnahme vergessen wurde. Dadurch kann schnell reagiert werden, ohne ständig telefonisch nachfragen zu müssen. Für viele Familien bedeutet das eine enorme Entlastung im Pflegealltag.

Eine besonders wichtige Neuerung: Die ANABOX® smart wurde offiziell in den Pflegehilfsmittelkatalog aufgenommen und ist damit ab sofort bereits ab Pflegegrad 1 erstattungsfähig durch die Pflegekassen.

Weitere Informationen zur

finden Interessierte auf www.anabox-smart.de oder www.anmed.de/anabox-smart

ANABOX® smart:

Smarte Hilfe für mehr Sicherheit bei der Medikamenteneinnahme

Ein besonderer Vorteil:

Für die Nutzung ist kein WLAN vor Ort notwendig.

Die ANABOX® smart arbeitet mit integrierter Mobilfunktechnik (NB-IoT) und besitzt bereits eine eingebaute SIM-Karte. Dadurch funktioniert das System direkt nach dem Auspacken nahezu überall in Europa – ohne komplizierte Einrichtung oder zusätzliche Technik.

Betroffene und Angehörige können den Antrag direkt online über die Website stellen. Das Team der anmed GmbH übernimmt anschließend die Weiterleitung des Antrags inklusive Kostenvoranschlag an die jeweilige Pflegekasse und unterstützt so bei einer unkomplizierten Abwicklung.

Die ANABOX® smart richtet sich sowohl an Privatpersonen als auch an Pflegekräfte und betreuende Angehörige. Besonders Menschen mit komplexen Medikamentenplänen profitieren von der strukturierten Organisation. Das System verfügt über 7 x 4 Einnahmefächer und eignet sich damit für mehrere tägliche Einnahmezeiten über eine ganze Woche hinweg.

Entwickelt und hergestellt wird die ANABOX® smart in Deutschland. Hinter dem Produkt steht die anmed GmbH, die seit mehr als 25 Jahren Lösungen im Bereich Medikamentendosierung entwickelt. Das Unternehmen verbindet dabei klassische Pflegeprodukte mit digitalen Innovationen.

Auch im Hinblick auf die Digitalisierung des Gesundheitswesens bietet die Lösung Zukunftspotenzial. Durch die Verbindung von App, Sensorik und digitalem Medikationsmanagement könnte die ANABOX® smart künftig noch stärker in moderne Versorgungsprozesse eingebunden werden.

Für viele Familien ist die intelligente Medikamentenbox bereits heute eine praktische Unterstützung im Alltag. Sie hilft älteren Menschen dabei, ihre Selbstständigkeit länger zu erhalten, und schenkt Angehörigen ein Stück Sicherheit und Vertrauen zurück.

Jetzt ab Pflegegrad 1 erstattungsfähig!

QR-Code scannen und Antrag stellen.

AUGENGESUNDHEIT 50+: WARUM Vorsorge jetzt ENTSCHEIDEND IST

Gutes Sehen ist Lebensqualität – doch mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für Augenerkrankungen. Besonders häufig treten die altersabhängige Makula-Degeneration (AMD), das diabetische Makulaödem (DMÖ) und der Graue Star (Katarakt) auf. Meist entwickeln sich diese Augenerkrankungen schleichend und bleiben lange unbemerkt. Umso wichtiger ist es, Warnzeichen ernst zu nehmen und regelmäßig zur Vorsorge zu gehen.

AMD: Die unterschätzte Volkskrankheit

Die AMD betrifft die Makula – den Punkt des schärfsten Sehens auf unserer Netzhaut. Sie ist entscheidend für das Lesen, Autofahren oder das Erkennen von Gesichtern. In frühen Stadien zeigen sich oft nur Ablagerungen auf der Netzhaut. Erst später kommt es zu Einschränkungen im zentralen Sehfeld.

Therapeutisch unterscheidet man zwischen der trockenen AMD, die meist langsam voranschreitet, und der feuchten AMD, die innerhalb kurzer Zeit zu einem deutlichen Sehverlust führen kann. Für die trockene AMD stehen bislang verlaufsverzögernde Maßnahmen im Fokus, etwa die Kontrolle von Risikofaktoren und eine angepasste Ernährung. Die feuchte AMD kann heute mit der sogenannten Anti-VEGF-Therapie wirksam behandelt werden. Entscheidend ist ein frühzeitiger Therapiebeginn, um möglichst viel Sehkraft zu erhalten.

Diabetes im Blick: Risiko für die Augen Menschen mit Diabetes können ein diabetisches Makula-ödem entwickeln. Dabei lagert sich Flüssigkeit in der Netzhaut ein. Die Folge: verschwommenes Sehen und ein zunehmender Verlust an Sehschärfe. Neben einer guten Blutzuckereinstellung stehen moderne medikamentöse Therapien zur Verfügung, um die Netzhautschwellung zu reduzieren.

Katarakt: Gut behandelbar

Der Graue Star, medizinisch Katarakt, ist eine Trübung der Augenlinse, die fast jeden Menschen im höheren Alter betrifft. Farben wirken blasser, Kontraste schwächer, Licht blendet stärker. Die gute Nachricht: Der Katarakt lässt sich heute in der Regel sehr erfolgreich operieren – ein kurzer Eingriff kann die Sehqualität deutlich verbessern.

Früherkennung und Lebensstil Neben dem Alter spielt auch der Lebensstil eine wichtige Rolle. Rauchen, intensive UV-Belastung oder eine unausgewogene Ernährung können Augenerkrankungen begünstigen. Umgekehrt kann eine gesunde Lebensweise schützen. Obst und Gemüse etwa liefern wichtige Nährstoffe für die Netzhaut. Durch regelmäßige Untersuchungen beim Augenarzt können Erkrankungen frühzeitig erkannt werden. So können bei der feuchten AMD und dem DMÖ zeitig eingeleitete Therapien das Fortschreiten verlangsamen und die Sehkraft erhalten.

Dr. Sandra Jansen Fachreferentin Diagnose und Forschung, PRO RETINA Deutschland e. V.

Hilfsmittel: Selbstständig im Alltag bleiben Wenn die Sehkraft nachlässt, erlauben Hilfsmittel, den Alltag weiterhin eigenständig zu gestalten: Vergrößernde Sehhilfen wie Lupen, Bildschirmlesegeräte oder spezielle Apps erleichtern das Lesen. Sprechende Geräte – etwa Uhren, Küchenwaagen oder Smartphones mit Vorlesefunktion – unterstützen im Haushalt und unterwegs. Kontrastreiche Markierungen an Alltagsgegenständen und spezielle Beleuchtungssysteme helfen bei der Orientierung. Darüber hinaus gibt es digitale Hilfen wie TexterkennungsApps oder Navigationslösungen für sehbeeinträchtigte Menschen. Individuelle Beratung durch geschulte Beraterinnen und Berater, etwa durch die Patientenselbsthilfeorganisation PRO RETINA Deutschland e. V., hilft dabei, passende Hilfsmittel zu finden und optimal zu nutzen.

Über PRO RETINA Deutschland e. V.: Die Patientenorganisation unterstützt Menschen mit Netzhauterkrankungen nach dem Leitsatz „Forschung fördern, Krankheit bewältigen, Versorgung verbessern, selbstbestimmt leben“. Sie bietet fundierte Informationen und den Austausch mit anderen Betroffenen, fungiert als Bindeglied zwischen Patient und Arzt und unterstützt die Forschungsförderung, damit neue Therapien entwickelt werden. Ermöglicht wird diese Arbeit durch ehrenamtliches Engagement und durch Spenden. Für weitere Informationen QR-Code scannen oder besuchen Sie uns unter: www.pro-retina.de

Kleiner Eingriff, große Wirkung – Alternative zur klassischen Glaukomtherapie

Das Glaukom, viele kennen es eher als „Grüner Star“, ist eine der häufigsten Ursachen für Sehverlust. In Deutschland sind knapp eine Million Menschen betroffen. Ein kleiner Eingriff kann dazu beitragen, die Lebensqualität im Hinblick auf das Sehvermögen zu verbessern.1

Klassische Therapie

Ein Glaukom verläuft in den frühen Stadien meist symptomfrei, sodass es unentdeckt bleiben kann, während es im weiteren Krankheitsverlauf irreversible Schäden am Sehnerv verursacht.2 Zu Beginn der Behandlung werden in der Regel Tropfen eingesetzt, die sich die Betroffenen selbst verabreichen. Sie sollen den Augendruck senken und das Fortschreiten der Erkrankung bremsen.

Aber: Tropfen müssen regelmäßig angewendet werden, häufig sogar mehrmals täglich, manche haben außerdem Nebenwirkungen wie gerötete, brennende Augen. All dies sind Gründe, weshalb viele die Therapie abbrechen.3

Es gibt Alternativen Was viele nicht wissen: Es gibt heute sehr gute weitere Behandlungsoptionen. Etwa den iStent

inject® W oder den iStent infinite® , winzige „Kanäle“, die bei einer minimalinvasiven Operation ins Auge eingesetzt werden und den natürlichen Abfluss des Kammerwassers verbessern. Langzeitdaten zeigen, dass der Augeninnendruck über einen langen Zeitraum gesenkt werden kann, 5-Jahresdaten zufolge um etwa 40 Prozent.4 Viele Patienten benötigten zudem deutlich weniger Medikamente und fast die Hälfte war nach fünf Jahren noch medikamentenfrei.4 Weitere Vorteile: Der Eingriff gilt als sehr schonend und kann meist mit einer ohnehin geplanten „Grauer Star“-Operation kombiniert werden.

Aufklärung ist gefragt Trotz der positiven Ergebnisse erfahren viele Patienten erst spät oder gar nicht von dieser Therapie.5 „Es braucht weitere Aufklärung, um eine veränderte Herangehensweise zu etablieren, das heißt, auch minimalinvasive Verfahren früher zum Einsatz zu bringen“, sagt Dr.

Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2026

Reformen im Realitätscheck

Der Hauptstadtkongress bringt die zentralen Akteure des Gesundheitssystems zusammen und bietet eine wichtige Plattform, um Reformvorhaben der Bund-LänderArbeitsgruppe Pflege und der GKVFinanzkommission praxisnah zu diskutieren. Erwartet werden rund 5.000 Teilnehmer:innen aus Politik, Gesundheitswirtschaft, Medizin, Pflege, Wissenschaft sowie von Kostenträgern und Versicherungen. Im Fokus stehen die Weiterentwicklung der Krankenhausreform, die nachhaltige Finanzierung und Krisenresilienz des Systems sowie Themen wie Digitalisierung, KI und neue Perspektiven für die Pflege.

Der Hauptstadtkongress 2026 versteht sich dabei als Dialogforum, Standortbestimmung und Impulsgeber zugleich – für alle, die die Zukunft des Gesundheitswesens aktiv mitgestalten.

Datum: 23. bis 25. Juni 2026 Ort: hub27 der Messe Berlin

Weitere Informationen hier: hauptstadtkongress.de

Andreas Cordes, Facharzt für Augenheilkunde in der Augenärztlichen Praxis im Sehwerk, Bonn. Seine Erfahrung: „Die Patienten sind meist sehr zufrieden. Viele sind erleichtert, weniger oder gar nicht mehr tropfen zu müssen, und wenn das Auge nicht mehr brennt oder gerötet ist. Und natürlich entlastet es, wenn die Sorge vor einem Fortschreiten des Glaukoms nachlässt.“ Ob ein iStent inject® W oder iStent infinite® infrage kommt, hängt unter anderem vom Krankheitsverlauf ab. Doch es kann sich lohnen, den Arzt direkt danach zu fragen. Denn manchmal kann ein kleiner Eingriff einen großen Unterschied machen und die Lebensqualität deutlich verbessern.1

1Samuelson, Thomas W., et al. American Journal of Ophthalmology 229 (2021): 220-229. 2Harasymowycz, Paul, et al. Journal of ophthalmology 2016.1 (2016): 650980

3 Nordstrom, Beth L., et al. American journal of ophthalmology 140.4 (2005): 598-e1

4 Hengerer, Fritz H., Gerd U. Auffarth, and Ina Conrad-Hengerer. Advances in Therapy 39.3 (2022): 1417-1431.

5 Glaukos Germany GmbH - data on file 2019 ©2026. Glaukos®, iStent inject® W and iStent infinite® are registered trademarks of Glaukos Corporation. All rights reserved. PM-DE-0145

Für weitere Infos scannen Sie den QR-Code zu unserer „Glaukom“-Broschüre.

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BLASENGESUNDHEIT IM ALLTAG: Inkontinenz betrifft Millionen – UND IST

MEIST GUT BEHANDELBAR

Über kaum ein Leiden wird so wenig gesprochen wie über Inkontinenz – dabei betrifft ungewollter Urin oder Stuhlabgang in Deutschland rund zehn Millionen Menschen. Erste Anzeichen einer Harninkontinenz sind ein auffällig häufiges Wasserlassen am Tag, mehr als achtmal täglich, häufiges nächtliches Aufstehen zur Blasenentleerung, plötzlich einset zender starker Harndrang, bei dem die Toilette kaum rechtzeitig erreicht wird, oder unwillkürlicher Urinverlust bei alltäglichen Belastungen wie Husten, Niesen, Lachen, Heben oder körperlicher Aktivität.

Stuhlinkontinenz zeigt sich etwa durch unkontrollierten Abgang von Winden, Stuhlschmieren oder den Ver lust der Kontrolle über den Stuhl gang. Treten solche Symptome auf, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden, auch bei kleinen Mengen oder einzelnen Tröpfchen.

sind keine Seltenheit. Hinzu kommen Folgeerkrankungen wie Hautreizungen, Infektionen oder ein erhöhtes Sturzrisiko. Dabei ist Inkontinenz kein unabwendbares Schicksal. Medizinisch besteht eine 80-90 prozentige Chance auf deutliche Besserung, häufig sogar auf Beschwerdefreiheit, wenn die Erkrankung behandelt wird.

Inkontinenz kann in jedem Lebensalter auftreten, nimmt jedoch ab dem 50. Lebensjahr deutlich zu. Rund jede zehnte Person zwischen 40 und 60 Jahren ist betroffen, bei den über 80 Jährigen liegt der Anteil sogar bei 30-40 %. Zudem zählt Inkontinenz zu den häufigsten Gründen für den Einzug in ein Pflegeheim. Trotzdem suchen viele Betroffene erst spät medizinische Hilfe.

Das Schweigen hat Gründe. Inkontinenz betrifft einen intimen Lebensbereich, Scham und Angst vor Stigmatisierung sind groß. Viele Betroffene ziehen sich zurück, planen ihren Alltag um verfügbare Toiletten oder verzichten auf Reisen, Kultur, Sport und soziale Kontakte. Inkontinenz raubt Lebensqualität und bleibt selten ein rein körperliches Problem: Selbstwertgefühl und psychische Gesundheit leiden, Einsamkeit und Depressionen

Es gibt nicht „die eine“ Inkontinenz. Verschiedene Formen haben unterschiedliche Ursachen, weshalb eine sorgfältige ärztliche Abklärung entscheidend ist. Häufig ist die Belastungsinkontinenz, bei der Urin beim Husten oder Heben abgeht, vor allem bei Frauen nach Schwangerschaften oder in den Wechseljahren.

“Inkontinenz raubt Lebensqualität und bleibt selten ein rein körperliches Problem.“

Prof. Dr. med. Andreas Wiedemann

Chefarzt, 1. Vorsitzender der Deutschen Kontinenz Gesellschaft, Professor für Urogeriatrie

Ebenso verbreitet ist die überaktive Blase mit plötzlich einsetzendem Harndrang oder die Dranginkontinenz, bei der Urin ungewollt abgeht. Daneben existieren Mischformen. Allen gemeinsam ist: Inkontinenz ist gut behandelbar.

Die Therapieformen sind vielfältig. Sie reichen von Verhaltensänderungen, Blasen und Beckenbodentraining, Ernährungsberatung und Medikamenten bis hin zu minimalinvasiven Verfahren. Operative Eingriffe werden erst erwogen, wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichen.

Ein wichtiger Teil der Therapie beginnt im Alltag. Ausreichend zu trinken ist entscheidend, da zu wenig Flüssigkeit die Blase reizt. Eine ausgewogene Ernährung unterstützt Blase und Darm. Besonders wirksam ist die Physiotherapie bei spezialisierten Physiotherapeuten mit gezielter Beckenbodengymnastik für Frauen und Männer, ergänzt durch Trainings-Apps oder Biofeedback-Geräte.

Der wichtigste Schritt zur Besserung ist es, ärztlichen Rat einzuholen und offen über Inkontinenz zu sprechen. Erste Ansprechpartner sind Hausärztinnen und Hausärzte, spezialisierte Hilfe bieten Urologen, Gynäkologen sowie bei Stuhlinkontinenz die Proktologen. Orientierung gibt die Expertensuche der Deutschen Kontinenz Gesellschaft unter www.kontinenz-gesellschaft.de mit spezialisierten Praxen sowie zertifizierten Kontinenz und Beckenbodenzentren.

Nicht die Inkontinenz ist das Problem, sondern das Schweigen darüber. Wer spricht, gewinnt seine Lebensqualität zurück.

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Text Prof. Dr. med. Andreas Wiedemann
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GUT VORBEREITET –für das Leben heute und das, was danach bleibt

Wer sein Zuhause klug anpasst und seinen Nachlass frühzeitig regelt, schenkt sich selbst Freiheit und seinen Liebsten Klarheit. Vorsorge ist kein Abschluss — sie ist ein Zeichen von Weitsicht.

Es gibt Entscheidungen im Leben, die man immer wieder aufschiebt. Nicht weil sie unwichtig wären — sondern weil sie einem das Gefühl geben, sich mit Dingen zu befassen, die noch weit weg sind. Das eigene Zuhause barrierefrei umbauen. Ein Testament aufsetzen. Eine Testamentsspende hinterlassen. All das klingt nach Lebensabend – dabei ist es schlicht kluge Lebensplanung.

Das Zuhause: früher denken, länger bleiben

Die meisten Menschen möchten so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen. In dem Haus, das Erinnerungen trägt. In der Wohnung, die vertraut ist. Und genau das ist möglich — wenn man rechtzeitig die richtigen Weichen stellt. Barrierefreiheit bedeutet nicht, das Zuhause in eine Pflegeeinrichtung zu verwandeln.

Es bedeutet, es so anzupassen, dass es auch in veränderten Lebensphasen komfortabel, sicher und selbstbestimmt bewohnbar bleibt. Ein bodenebener Duschbereich statt einer hohen Badewanne. Haltegriffe, die auch optisch überzeugen. Breitere Türen, die Bewegungsfreiheit geben — ob mit Rollator oder einfach mit vollen Einkaufstaschen. Und nicht zuletzt: ein Treppenlift, der von Unternehmen im Idealfall selbst hergestellt wird und der sich auf gerade und kurvige Treppen individuell anpassen lässt. Somit bleibt die eigene Wohnung auf mehreren Etagen weiterhin zugänglich, wenn das Treppensteigen schwer fällt.

Die gute Nachricht: Barrierefreies Wohnen ist heute längst kein Kompromiss mehr. Moderne Badlösungen sind elegant. Treppenlifte lassen sich diskret und platzsparend integrieren. Und wer früh plant, hat die Wahl — wer wartet, muss oft unter Druck entscheiden.

Wichtig zu wissen: Für altersgerechte Umbauten gibt es finanzielle Unterstützung. Bund, Länder und Kommunen halten verschiedene Förderprogramme bereit — von zinsgünstigen Darlehen bis hin zu direkten Zuschüssen. Auch die Pflegekassen übernehmen bei

anerkanntem Pflegebedarf Teile der Umbaukosten. Eine frühzeitige Beratung — etwa bei einer unabhängigen Wohnberatungsstelle oder direkt beim Sanitärfachhandel — hilft dabei, die passenden Angebote zu finden und keine Förderung zu verschenken.

Der Nachlass: Was man hinterlässt, sagt viel darüber, wer man war

Parallel zur Frage, wie man wohnen möchte, stellt sich früher oder später eine andere: Was soll nach dem eigenen Leben bleiben? Wer bekommt was — und wie? Ein Testament ist dafür das wichtigste Dokument.

“Ob barrierefreies Bad, Treppenlift, Nachlassvorsorge oder Testamentsspende — all diese Entscheidungen haben eines gemeinsam: Sie sorgen dafür, dass das eigene Leben so bleibt, wie man es sich vorstellt

— und dass das, was danach kommt, nicht dem Zufall überlassen wird.“

Es schafft Klarheit, verhindert Streit und stellt sicher, dass der eigene Wille respektiert wird. Denn ohne Testament greift die gesetzliche Erbfolge — und die entspricht nicht immer dem, was man sich wirklich gewünscht hätte.

Ein handschriftliches Testament ist in Deutschland grundsätzlich gültig, muss aber vollständig von Hand geschrieben und unterschrieben sein. Wer auf Nummer sicher gehen möchte — etwa bei Immobilien, PatchworkFamilien oder komplexen Vermögensverhältnissen — lässt es notariell beurkunden.

Wer Immobilienbesitz hat, sollte auch über das Instrument der Schenkung zu Lebzeiten nachdenken. Steuerliche Freibeträge — für Kinder aktuell 400.000 Euro — können alle zehn Jahre neu in Anspruch genommen werden. Wer also früh plant, kann über mehrere Übertragungszyklen erheblich Erbschaftsteuer sparen. Gleichzeitig lässt sich dabei ein Nießbrauchrecht vereinbaren, das dem Schenkenden erlaubt, das Objekt weiterhin zu bewohnen oder Mieteinnahmen zu beziehen.

Die Testamentspende: Werte weitergeben, die über die Familie hinausgehen Neben der Versorgung der eigenen Familie gibt es eine Form der Vorsorge, die viele Menschen erst spät für sich entdecken — und die dann oft als besonders sinnstiftend erlebt wird: die Testamentsspende. Dabei wird im Testament ein Teil des Nachlasses einer gemeinnützigen Organisation hinterlassen — als Vermächtnis oder als Erbeinsetzung.

Die Motive sind so unterschiedlich wie die Menschen dahinter. Manche möchten eine Sache unterstützen, die ihnen ein Leben lang am Herzen lag: Naturschutz, Bildung, soziale Gerechtigkeit, Forschung. Andere sehen in der Testamentspende eine Möglichkeit, Werte weiterzugeben, die sich nicht vererben lassen — Mitgefühl, Verantwortungsbewusstsein, Gemeinsinn. Und steuerlich ist sie attraktiv: Zuwendungen an anerkannte gemeinnützige Organisationen sind von der Erbschaftsteuer befreit.

Eine Testamentspende lässt sich unkompliziert in ein bestehendes Testament integrieren. Viele Organisationen bieten kostenlose Beratung an und helfen dabei, die rechtlich richtige Form zu finden — ohne Druck, ohne Verpflichtung.

Vorsorge ist Selbstfürsorge

Ob barrierefreies Bad, Treppenlift, Nachlassvorsorge oder Testamentsspende — all diese Entscheidungen haben eines gemeinsam: Sie geben die Kontrolle zurück. Sie sorgen dafür, dass das eigene Leben so bleibt, wie man es sich vorstellt — und dass das, was danach kommt, nicht dem Zufall überlassen wird.

Wer heute vorsorgt, muss morgen nicht mehr reagieren. Und wer weiß, dass alles geregelt ist, kann das Hier und Jetzt mit einem ganz anderen Gefühl genießen.

Gutes tun. Über das Leben hinaus

Es gehört zu den Themen, die wir gern vor uns herschieben. Über das eigene Testament nachzudenken, fühlt sich oft schwer an – zu endgültig, zu nah. Doch gerade diese Auseinandersetzung kann eine überraschende Kraft entfalten. Wer sich mit seinem Nachlass beschäftigt, entdeckt nicht selten die tröstliche Erkenntnis, dass das eigene Wirken nicht mit dem letzten Tag endet. Dass Werte, die ein Leben geprägt haben, weitergetragen werden können.

Gemeinnütziges Vererben eröffnet die Möglichkeit, Spuren zu hinterlassen, die bleiben. Es ist kein Ersatz für familiäre Bindungen und schon gar kein Instrument der Einflussnahme. Vielmehr ist es ein stiller Ausdruck von Verantwortung und Verbundenheit – ein Vermächtnis, das Zukunft schenkt.

Ein Beispiel dafür ist die Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder. Wer sie in seinem Testament bedenkt, unterstützt nicht nur kinderonkologische Forschung mit Perspektive auf effektivere und schonendere Therapien für krebskranke Kinder. Man schenkt jungen Patientinnen und Patienten etwas,

das unbezahlbar ist: Hoffnung auf ein gesundes Leben. Ein Vermächtnis zugunsten der Stiftung ist damit auch ein bleibender Ausdruck der Liebe zu Kindern und des Glaubens an ihre Zukunft.

Gemeinnütziges Vererben ist kein Abschied, sondern ein Weitergeben. Es ist die Chance, mit dem eigenen Leben eine Spur zu hinterlassen, die bleibt. Etwas, das bleibt. Etwas, das stärkt. Etwas, das Hoffnung schenkt.

Die Frage um das Vermächtnis ist eine sehr persönliche und auch oft mit vielen technischen Fragen verbunden. Die Stiftung bietet eine unverbindliche Nachlasssprechstunde an. Eva-Maria Hehlert ist betroffene Mutter und erfahrene Nachlassverwalterin rund um das Thema Testament und Nachlass.

Die gemeinnützige Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder engagiert sich seit 1994 für die wissenschaftliche Arbeit in der pädiatrischen Onkologie. Gegründet von Eltern betroffener Kinder, verfolgt sie ein Ziel: Forschung zu ermöglichen, die Leben rettet und Spätfolgen reduziert.

Montags und donnerstags, 8.00 – 12.00 Uhr ✉ e.hehlert@kinderkrebsstiftung-frankfurt.de ☎ 069 – 678 665 60

Im stiftungseigenen Dr. Petra Joh-Haus arbeiten bis zu 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an zentralen Fragen der Kinderonkologie – unabhängig, gemeinnützig und ausschließlich dem Wohl der Kinder verpflichtet.

Um mehr zu erfahren, QR-Code scannen, oder besuchen Sie uns online auf unserer Webseite!

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Text Antonia Steinbrück

Schwerst- und lebensverkürzend erkrankte Kinder brauchen unsere Unterstützung! Ihnen und ihren Familien helfen zu können, ist für mich ganz einfach Herzenssache. Deshalb habe ich die Kinder- und Jugendhospizarbeit der Björn Schulz Stiftung testamentarisch bedacht. So gebe ich meinen Nachlass in die richtigen Hände!

Mit einem Testament Zukunft stiften!

Wir unterstützen Sie bei der Regelung Ihres Nachlasses. Wir begleiten Sie bei der Testamentserstellung. Wir geben Ihnen die Sicherheit und das gute Gefühl, alles geregelt zu haben!

Silke Schander Philanthropie und Nachlässe

030 39 89 98-22 0162 102 37 35 s.schander@bjoern-schulz-stiftung.de www.bjoern-schulz-stiftung.de

ENTDECKEN. ERLEBEN.

Zwischen Rhein und Neckar erwartet Sie Mannheim –eine lebendige Metropole voller überraschender Erlebnisse. Ob imposantes Mannheimer Barockschloss oder der ikonische Wasserturm – hier wird Geschichte auf besondere Weise erlebbar. Grüne Rückzugsorte wie der idyllische Luisenpark laden zum Entspannen und Durchatmen ein, während die vielfältige Kunst- und Kulturszene der Stadt immer wieder begeistert.

Ein Kurzurlaub in der Quadratestadt ist ein Erlebnis für alle Sinne –abwechslungsreich, inspirierend und garantiert unvergesslich.

www.visit-mannheim.de

© VTM Mannheim GmbH, Michael Brand
© Stadtmarketing Mannheim GmbH, Fernando Fath
© VTM Mannheim GmbH, Michael Brand
© VTM Mannheim GmbH, Angela Schlemann
© VTM Mannheim GmbH, Michael Brand

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