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Investment Guide 2026

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EINE UNABHÄNGIGE KAMPAGNE VON MEDIAPLANET Lesen Sie mehr auf www.erfolgundbusiness.de

INVESTMENT GUIDE 2026 SICHER INVESTIEREN IM WANDEL DER MÄRKTE

03 Die richtige Anlagestrategie finden Sinnvoll investieren ohne sich im Dschungel der Prognosen zu verlieren

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15 An- und Verkauf von Edelmetallen Inflationsschutz durch glänzendes Depot als sicherer Hafen in unruhigen Zeiten


02 | Lesen Sie mehr auf erfolgundbusiness.de

VERANTWORTLICH FÜR DEN INHALT DIESER AUSGABE JANUAR 2026 MIRIAM ZAAKANE

Gerade in unsicheren Zeiten, in denen eine Krise die nächste ablöst, ist es wichtig, die eigenen Investments kritisch zu hinterfragen und auf Stabilität zu prüfen. Dazu soll dieser Investmentratgeber beitragen.

IN DIESER AUSGABE

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HEDGEFONDS Alternative Investmentsfonds zur Optimierung des RenditeRisiko-Profils

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VOLLAUTOMATISIERTES TRADING Ein Algorithmus kennt weder Zweifel noch Emotionen

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GRÜNE ASSETS Investments nachhaltig für eine grüne Energiezukunft arbeiten lassen

Miriam Zaakane (Senior Project Manager), Henriette Schröder (Managing Director), Philipp Colaço (Director Business Development), Lea Hartmann (Head of Design), Cover: Shutterstock, 2590037021 Mediaplanet-Kontakt: de.redaktion@mediaplanet.com Alle Artikel, die mit “In Zusammenarbeit mit“ gekennzeichnet sind, sind keine neutrale Redaktion der Mediaplanet Verlag Deutschland GmbH. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Alle Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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100% IN DREI JAHREN – WAS JETZT?

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Text Heiko Thieme eit dem vierten Quartal 2022 hat sich der Deutsche Aktien Index - DAX - innerhalb von drei Jahren verdoppelt - ein Jahresplus von rund 25 Prozent! Dies ist fast das Dreifache dessen, was der DAX in seiner 38-jährigen Geschichte im Jahresdurchschnitt mit knapp neun Prozent erzielt hat. Betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit bildlich gesprochen auf der Aktienautobahn rund 100 Stundenkilometer, so lag sie in den vergangenen drei Jahren bei fast 300 Stundenkilometern! So ein Tempo ist nicht durchhaltbar, zumal Deutschland in den vergangenen drei Jahren praktisch kein Wirtschaftswachstum aufwies! Das geopolitische Umfeld hat sich seit dem Amtsantritt von Donald Trump dramatisch verschlechtert. Die atlantische Brücke, von der nicht nur Europa und die USA seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges profitierten, ist zerstört und ein Wiederaufbau nicht in Sicht. Künstliche Intelligenz – KI – wird die kommenden 30 Jahre entscheidend prägen und verbessern. An den Börsen kam es in diesem Zusammenhang zu enormen Kursgewinnen, die teilweise deutliche Übertreibungen anzeigen. Yale Hirsch (1951-2021) - Herausgeber des jährlichen Stock Trader´s Almanac entwickelte den "Fünf-Tages-Indikator", den ich selbst seit über 40 Jahren mit beachtlichem Erfolg nutze, der aber von vielen ignoriert oder belächelt wird. Schließt der S&P 500 am fünften Börsentag des neuen Jahres über dem Endstand des Vorjahres, so endet das Jahr mit einer Wahrscheinlichkeit von über 80 Prozent (!) im Plus, ohne allerdings eine Aussage über die Höhe des Anstiegs zu machen. Auch im Corona-Jahr gab der Indikator ein positives Signal, obwohl das erste Quartal in einem massiven Einbruch endete. Wer diesen Rückgang konsequent zum Einstieg nutzte, konnte bis zum Jahresende – als neue Höchststände erreicht wurden – Gewinne von über 40 Prozent erzielen. Wer sich dagegen in die Defensive drängen ließ, ging als Verlierer aus dem Jahr hervor. Was ist für das kommende Jahr 2026 zu empfehlen? Schauen Sie auf den Fünf-Tages-Indikator, also auf den fünften Börsentag des neuen Jahres, und vergleichen ihn mit dem Endstand des Vorjahres beim S&P-500-Index und auch beim DAX. Kommt es zu einem Anstieg, egal wie gering er ausfällt, spricht dies mit einer Wahrscheinlichkeit von über 80 Prozent für ein positives Börsenjahr, allerdings ohne eine Aussage darüber, wie hoch dieses Plus letztlich sein wird. Kommt es im weiteren Jahresverlauf zu einem Rückgang unter den Endstand von 2025 , dann kann ein solcher Rücksetzer genutzt werden. Genau dies war auch in diesem Jahr möglich, als die Indizes Anfang April in den USA und Europa um 15 bis 20 Prozent unter den jeweiligen Vorjahresendstand fielen.

40 Prozent entspricht. Auch der DAX beeindruckte; von knapp 20.000 Punkten im April stieg er auf etwa 24.500 Punkte am Jahresende – ein Plus von über 22 Prozent - ein weit überdurchschnittliches Jahresergebnis. Deshalb lautet meine Empfehlung für jeden Anlageinteressierten: Achten Sie auf den Fünf-TagesIndikator. Er wird im Januar zusätzlich bestätigt, wenn auch der Monatsendstand über dem Schlussstand des Vorjahres liegt. Dann steigt die Wahrscheinlichkeit für ein positives Börsenjahr von gut 80 Prozent auf über 90 Prozent. Eine derart verlässliche Erfolgsquote kann kein Fondsmanager dauerhaft vorweisen – auch ich nicht.

“KÜNSTLICHE INTELLIGENZ – KI – WIRD DIE KOMMENDEN 30 JAHRE ENTSCHEIDEND PRÄGEN UND VERBESSERN. AN DEN BÖRSEN KAM ES IN DIESEM ZUSAMMENHANG ZU ENORMEN KURSGEWINNEN, DIE TEILWEISE DEUTLICHE ÜBERTREIBUNGEN ANZEIGEN.“ Aus diesem Grund nutze ich den Fünf-Tages-Indikator seit Jahrzehnten und wünsche allen Anlegern dabei viel Erfolg. Seit März 2023 veröffentliche ich täglich eine „Idee des Tages“ mit einem Beitrag von einer Minute auf Instagram unter heiko-thieme.club Zusätzlich bespreche ich seit 1986 eine tägliche Markteinschätzung mit Empfehlungen jetzt auf WhatsApp.

Heiko Thieme war über 10 Jahre Aktien-Chefstratege der Deutschen Bank in New York an der Wall Street. Als einer der erfolgreichsten Fondsmanager der USA sammelte er in über 30 Jahren an den Börsen in New York sein exklusives Wissen. Profitieren Sie von diesem Banken- und Wall-Street-Wissen.

Wer diese Phase nutzte, konnte nahezu garantiert mit einem Anstieg von mindestens 18 bis 20 Prozent rechnen. Tatsächlich fiel das Ergebnis sogar deutlich höher aus. Der S&P-500-Index stieg von rund 5.000 Punkten auf fast 7.000 Punkte, was ein Plus von

Buchtipp „Erfolgreich zeitlos investieren“ Langfristig denken, diszipliniert handeln, Krisen gelassen meistern: Heiko Thieme bündelt fünf Jahrzehnte BörsenerfahRung zu einem klaren Wegweiser für Vermögensaufbau mit Aktien & ETFs.

Weitere Informationen: www.heiko-thieme.club

Messetipp

INVEST 2026: IHR KOMPASS FÜR ERFOLGREICHE GELDANLAGEN IN HERAUSFORDERNDEN ZEITEN Text Yannik Elsäßer In einer Ära, geprägt von globalen Krisen und wirtschaftlicher Unsicherheit, stehen Anleger vor der Herausforderung, ihre Finanzstrategien anzupassen und zukunftssicher zu gestalten. Die Invest 2026, das größte Finanzevent im DACH-Raum, bietet Ihnen am 17. und 18. April 2026 in Stuttgart die ideale Plattform, um sich umfassend zu informieren und fundierte Entscheidungen für Ihre finanzielle Zukunft zu treffen.

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Creator Space: Treffen Sie Deutschlands führende Finanzcreatoren und profitieren Sie von deren Erfahrungen und Insights. Im interaktiven Creator Space haben Sie die Möglichkeit, sich auszutauschen und wertvolle Tipps zu erhalten.

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Female Finance Day: Ein spezielles Programm, das sich gezielt an Frauen richtet und Finanzthemen aus weiblicher Perspektive beleuchtet. Erfahren Sie mehr über maßgeschneiderte Anlagestrategien und vernetzen Sie sich mit Gleichgesinnten.

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Invest Masterclasses: Mit einem zusätzlichen Ticket besuchen Sie exklusive Masterclasses und tauchen tief in Anlagethemen ein.

Wissen, das Sie weiterbringt Auf der Invest 2026 erwartet Sie ein vielfältiges Programm, das sowohl für private als auch institutionelle Anleger konzipiert ist: •

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Umfassende Ausstellung: Über 150 ausstellende Unternehmen präsentieren die neuesten Finanzprodukte und -dienstleistungen. Nutzen Sie die Gelegenheit, direkt mit Banken, Online-Brokern, Vermögensverwaltern, Institutionen und weiteren Finanzdienstleistern in Kontakt zu treten. Hochkarätige Vorträge und Diskussionen: Auf sechs Bühnen finden rund 250 Programmpunkte statt – darunter Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen zu aktuellen Anlagethemen und Trends.

Warum Sie teilnehmen sollten Die Invest 2026 bietet Ihnen die einzigartige Möglichkeit, sich in komprimierter Form über alle relevanten Aspekte der Geldanlage zu informieren. Egal, ob Sie neu dabei oder ein erfahrener Investor sind – hier finden Sie maßgeschneiderte Informationen und können Ihr Netzwerk erweitern.

Sichern Sie sich Ihr Ticket Besuchen Sie die Invest 2026 am 17. und 18. April auf der Messe Stuttgart. Seien Sie dabei und gestalten Sie Ihre finanzielle Zukunft aktiv mit! Mit dem Code INVESTGUIDE26 erhalten Sie als Leserin und Leser das ExpoTagesticket in der aktuellen Preisstufe zu einem rabattierten Preis von nur 17,50 € statt 25 €. Tickets und weitere Informationen erhalten Sie unter www.invest-event.de


Lesen Sie mehr auf erfolgundbusiness.de | 03

EIN PORTFOLIO FÜR 2026: WIE ANLEGER JETZT DIE RICHTIGEN WEICHEN STELLEN Wer sein Geld im kommenden Jahr sinnvoll anlegen möchte, braucht weder hellseherische Fähigkeiten noch komplizierte Finanzkonstrukte. Entscheidend sind eine klare Struktur, konsequente Entscheidungen und die passenden Werkzeuge. Vor allem aber gilt: 2026 ist ein hervorragender Zeitpunkt, überhaupt mit dem Investieren zu beginnen, sofern Sie nicht ohnehin schon dabei sind.

Die Basis: globale Streuung Das Grundprinzip bleibt zeitlos: Breite Streuung ist der beste Schutz vor unangenehmen Überraschungen. Ein solides Basisportfolio besteht deshalb aus kostengünstigen, breit gestreuten ETFs, einer durchdachten Gewichtung und einem Sicherheitsanteil, der zu den eigenen Lebensumständen passt. Für viele Anleger bietet sich eine Aufteilung von 60 bis 80 Prozent in globale Aktien-ETFs an. Diese Produkte bilden das Rückgrat eines langfristig ausgerichteten Depots. Durch ihre weltweite Verteilung reduzieren sie branchenspezifische sowie politische und wirtschaftliche Risiken einzelner Länder erheblich. Die passenden ETFs finden Sie ganz unkompliziert über unsere ETF Suche.

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Das individuelle Risikoprofil zählt Welche Gewichtung die richtige ist, hängt jedoch stark vom persönlichen Risikoprofil ab. Wer Schwankungen scheut, kann den Aktienanteil niedriger halten oder defensive Anlageklassen wie Anleihen und Festgeld beimischen. Zwar werfen sichere Anlagen nicht die Renditen globaler Aktienmärkte ab, doch sie dämpfen Schwankungen und passen zu Anlegern, die lieber etwas ruhiger schlafen. tos Fo

Der erste Schritt führt über die Wahl des richtigen Brokers. Ein Depot, das zu den eigenen Bedürfnissen und zur persönlichen Anlagestrategie passt, ist das Fundament für langfristigen Erfolg. Sind die formalen Hürden erst einmal genommen, stellt sich schnell die entscheidende Frage: Welche Wertpapiere sollen eigentlich ins Depot?

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Text Thomas Kehl & Franziska von Haaren

Risikofreudigere Investoren wiederum können ihr globales Kernportfolio mit thematischen Satelliten ergänzen. Ob künstliche Intelligenz, Infrastruktur, Energiewende oder Indien – ThemenETFs ermöglichen es, an langfristigen Zukunftstrends teilzuhaben. Allerdings gilt hier mehr denn je: Wo Chancen steigen, erhöhen sich auch die Risiken. Es besteht zwar die Möglichkeit, die durchschnittlichen weltweiten Marktrenditen zu übertreffen, genauso möglich ist es aber auch, eine geringere Rendite zu erzielen. Und letzteres ist leider oftmals der Fall. Die meisten Anleger verlieren mit dieser Art von ETFs Geld, weshalb sie nur dosiert ins Depot gehören.

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Albrech & Cie. Vermögensverwaltung AG entstanden.

WIE KANN MAN 2026 SINNVOLL GELD ANLEGEN – OHNE SICH IM DSCHUNGEL DER PROGNOSEN ZU VERLIEREN? Diese und weitere Fragen klären wir mit David Bienbeck, Vorstand der Albrech & Cie. Vermögensverwaltung AG, im Interview. Text Charlie Schröder

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Wie hat sich die Allwetter-Strategie in der Vergangenheit geschlagen? Hat die defensive Steuerung Rendite gekostet? Im langjährigen Durchschnitt liegt die Rendite bisher bei 9 Prozent p.a., also erhalten Anleger Aktienrenditen, allerdings mit bisher deutlich weniger Schwankungen und vor allem ohne die genannten Klumpenrisiken.

Was heißt das konkret? Unser erster Vorschlag ist die sogenannte AllwetterStrategie, die sich an dem Vorgehen der US-Elite-Unis Yale und Harvard orientiert. Sie profitiert über ETFs von den Chancen des globalen Kapitalmarkts: Aktien der Industrie- und Schwellenländer, Anleihen guter Bonität, inflationsgeschützte Papiere und Gold. Das ist kosteneffizient, völlig transparent und wird systematisch, emotionsfrei gesteuert. Entscheidend ist die richtige Mischung, die unterschiedliche Wetterlagen – Rezession, Inflation, Boom oder Schock – aushält.

Und Ihr zweiter Vorschlag? Für Anleger, die bewusst mehr Abweichungen aushalten, sind Value-Strategien interessant.

Kritiker sagen: Globale Indizes sind heute sehr USlastig. Ist das ein Problem? Es kann eines werden. In vielen konventionellen Indizes liegt das US-Gewicht bei rund 60 bis 70 Prozent. Das erzeugt Klumpenrisiken: Wer nur den Standardindex kauft, hängt stark an wenigen US-Megakonzernen und am US-Dollar. In den letzten zehn Jahren war das prima, ob sich die Entwicklung aber wiederholen lässt, daran haben viele Strategen hinter vorgehaltener Hand starke Zweifel. In der Allwetter-Strategie kann man dieses Risiko gezielt entschärfen, etwa durch eine Begrenzung des US-Anteils, Ergänzungen in Europa, Japan, Singapur und ausgewählten Schwellenländern sowie Gold. Diversifikation ist kein Selbstzweck, sondern Risikomanagement.

“WER VALUE WÄHLT, BRAUCHT ZEIT, DISZIPLIN UND DIE FÄHIGKEIT, TEMPORÄRE UNTERPERFORMANCE AUSZUHALTEN. SCHON WARREN BUFFETT SAGTE, VALUE INVESTING SEI SIMPEL, ABER NICHT EINFACH.“ David Bienbeck Vorstand der Albrech & Cie. Vermögensverwaltung AG Man investiert in unterbewertete Unternehmen mit robustem Cash-Flow, soliden Bilanzen und vernünftigen Preisen. Der Markt kann solche Geschäftsmodelle zeitweise verschmähen – das ist genau die Quelle der Rendite.

Orientierung für die kommenden Jahre Mit einer solchen Struktur – einem zuverlässigen Broker, einem breit gestreuten Kernportfolio und einem guten Überblick über das eigene Vermögen – sind Anleger gut aufgestellt. Sie schaffen damit die Basis für eine Anlagestrategie, die nicht nur 2026 trägt, sondern auch in den Jahren danach Bestand hat.

“EIN DEPOT, DAS ZU DEN EIGENEN BEDÜRFNISSEN UND ZUR PERSÖNLICHEN ANLAGESTRATEGIE PASST, IST DAS FUNDAMENT FÜR LANGFRISTIGEN ERFOLG.“ Wer so vorgeht, braucht tatsächlich keine hellseherischen Fähigkeiten. Nur einen klaren Plan – und die Bereitschaft, Schritt für Schritt daran festzuhalten.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.finanzfluss.de

Welche Risiken gehen Anleger damit ein? Erstens höhere Volatilität: Value-Titel sind oft unbeliebt oder unbekannt, was kurzfristig höhere Schwankungen begünstigt. Zweitens: das Risiko der Abweichung gegenüber großen Indizes. Wenn beispielsweise Techwerte den Markt treiben, kann eine Value-Strategie lange hinterherhinken. Das ist psychologisch hart, obwohl das langfristige Chance-Risiko-Verhältnis historisch belegbar sehr attraktiv ist. Wer Value wählt, braucht Zeit, Disziplin und die Fähigkeit, temporäre Unterperformance auszuhalten. Schon Warren Buffett sagte, Value Investing sei simpel, aber nicht einfach. Für wen empfiehlt sich was? Für viele unserer Mandanten ist die Allwetter-Strategie das Fundament. Für die Mandanten mit entsprechendem Interesse und Rendite-Appetit ist (ergänzend) eine Value-Strategie naheliegend. Wichtig ist, im Vorfeld einen klaren Rahmen zu definieren: Strategiewahl, Anlagehorizont, persönliche Risikotoleranz, Zielquoten und Rebalancing. Dann wird 2026 nicht zur Mutprobe, sondern zu einem planbaren Investmentjahr. Foto: Albrech & C ie. V VA G

in wichtiger Schritt ist, sich von Punktprognosen zu lösen, die es für eine erfolgreiche Anlage auch nicht braucht. Niemand weiß sicher, welches Szenario in 2026 dominiert. Wir erwarten weiterhin ein anspruchsvolles Umfeld: moderates Wachstum, hartnäckige Inflation und geopolitische Störfeuer. Anleger sollten also sinnvoll streuen – und Risiken bewusst steuern.

Den Überblick behalten – gerade über Jahre hinweg Mit wachsendem Vermögen steigt oft auch die Komplexität. Viele Anleger verteilen ihr Geld über mehrere Depots, Kryptobörsen und Konten, verlieren dabei jedoch schnell den Überblick. Genau hier setzen Multibanking Apps wie der Finanzfluss Copilot an: Sie helfen, die Zusammensetzung des Gesamtvermögens jederzeit transparent zu halten – ein klarer Vorteil, wenn man die eigene Anlagestrategie regelmäßig überprüfen möchte.

Ihr Schlussrat? Wählen Sie eine Strategie, die zu Ihnen und Ihrer Anlagementalität passt. Streuen Sie sinnvoll und wählen Sie nur Risiken, die Sie auch emotional tragen können. Das ist die eigentliche Renditequelle. Den Rest erledigt die Geduld. Und sollte Ihnen diese schwerfallen, suchen Sie sich einen professionellen Partner, der transparent und ohne Interessenkonflikte für Sie und Ihr Vermögen arbeitet.

Kontakt Telefon: 0221-92012500 E-Mail: info@albrech.com Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite unter: www.albrech.com


04 | Lesen Sie mehr auf erfolgundbusiness.de Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit FERI AG entstanden.

HEDGEFONDS 2026: DIFFERENZIERUNG UND SPEZIALISIERUNG – WARUM LONG/SHORT JETZT DEN UNTERSCHIED MACHT Text Dr. Thomas Maier & Dr. Iliya Kutsarov Fundamentaldaten zählen wieder: Die aktuelle Attraktivität von Long/Short-Strategien In den vergangenen Monaten gaben an den internationalen Aktienmärkten einige wenige Schwergewichte die Richtung vor: Einen großen Teil der Kursgewinne steuerten die US-Technologiegiganten bei, die vom aktuellen KI-Trend profitierten. Abseits dieser Unternehmen entwickelten sich die Kurse jedoch wesentlich heterogener – und die Renditestreuung dürfte weiterhin groß bleiben. Denn seit der geldpolitischen Normalisierung 2022 und den dadurch gestiegenen Finanzierungskosten sind die Fundamentaldaten wieder stärker in den Fokus gerückt: Langfristig profitable Geschäftsmodelle und robuste Cashflows werden honoriert, während schwächere Unternehmen unter Druck stehen.

um von fallenden Kursen zu profitieren und so positive Renditen zu erzielen. Das Ergebnis: Renditepotenzial auf beiden Seiten, während das Marktrisiko gezielt begrenzt wird. Schon 2025 konnten Hedgefonds ihre Stärken ausspielen: In allen Hauptanlagestilen zeigten sie eine überdurchschnittliche Performance und das verwaltete Vermögen der Branche stieg auf über 4,2 Billionen USDollar. Besonders stachen Equity-Hedge-Ansätze hervor: Diese profitieren davon, dass wieder Fundamentaldaten statt Marktbreite entscheiden – ein Umfeld, das Anleger weiterhin begleiten dürfte.

Dennoch gilt: Viele der weltweit besten Sektor- und Länderspezialisten im Hedgefonds-Bereich sind nur im weniger regulierten und zugänglichen Offshore-Markt unterwegs oder zeigen in UCITS-Strukturen eine schwächere Rendite.

“SCHON 2025 KONNTEN HEDGEFONDS IHRE STÄRKEN AUSSPIELEN: IN ALLEN HAUPTANLAGESTILEN ZEIGTEN SIE EINE ÜBERDURCHSCHNITTLICHE PERFORMANCE UND DAS VERWALTETE VERMÖGEN DER BRANCHE STIEG AUF ÜBER 4,2 BILLIONEN US-DOLLAR.“ Dr. Iliya Kutsarov Deputy Head of Hedge Funds bei FERI AG Equity Hedge ist dabei jedoch eine wichtige Ausnahme: Hier erzielen UCITS-Varianten vergleichbare Ergebnisse, weil Long/Short-Strategien gut in das UCITS-Regelwerk integrierbar sind.

Für Anleger bringt dies Herausforderungen mit sich – und zugleich Chancen. Denn Strategien, die gezielt zwischen Gewinnern und Verlierern unterscheiden und nicht auf immer nur steigende Marktwerte angewiesen sind, können profitieren: Sie weisen eine geringe Korrelation zu einem klassischen Aktien- und Rentenportfolio auf und können auch in Stressphasen eine stabile Performance erzielen. Zu diesen Strategien zählen Hedgefonds. Sie können Long- und Short-Positionen kombinieren, also sowohl auf steigende als auch fallende Kurse setzen, sowie Derivate nutzen.

Grafik 2: Verteilung der Equity-Hedge-Fonds weltweit.

Ausblick 2026: Warum Long/Short in den Sektoren Technologie, Gesundheit und Konsum besonders spannend ist Der gestiegene Stellenwert gezielter Fundamentalanalyse macht Long/Short-Mechanismen zu einem naheliegenden Werkzeug: Wer robuste Cashflows kauft und gleichzeitig die anfälligsten Geschäftsmodelle verkauft, kann Renditequellen erschließen, ohne Vollrisiko auf die breite Marktentwicklung einzugehen. Grafik 1: Die vier Hauptanlagestile im Hedgefonds-Bereich

Unterschiedliche Strategien im Hedgefonds-Segment Innerhalb des Hedgefonds-Universums existiert eine Vielzahl unterschiedlicher Ansätze. Dazu zählen EventDriven-Strategien, die gezielt auf unternehmensspezifische Ereignisse wie Übernahmen, Restrukturierungen oder regulatorische Veränderungen ausgerichtet sind. Die Ertragsquelle ist folglich nicht der Gesamtmarkt, sondern das spezifische Ereignis selbst. Einen anderen Ansatz verfolgen Relative-Value-Strategien, die auf Arbitrage setzen. Sie identifizieren Preisunterschiede zwischen vergleichbaren Wertpapieren – etwa auffällige Abweichungen zwischen Stamm- und Vorzugsaktien – und versuchen, diese Ineffizienzen auszunutzen. Auf diese Art und Weise streben sie weitgehend marktunabhängiger Wertzuwachs an, der aus Preisunterschieden statt aus Trends entsteht. Ein weiterer Bereich ist Tactical Trading. Trendfolge- (CTAs) und Global-Macro-Strategien greifen große, oft zins- oder währungsgetriebene Marktbewegungen auf. Beide Strategien gelten als regimeabhängig und können gerade in Phasen starker Trendbildung – etwa im Zinszyklus – substanzielle Renditebeiträge liefern. Nicht zuletzt als Klassiker unter den alternativen Aktienstrategien gelten Equity-Hedge-Ansätze, zu denen fundamentale Long/Short-Strategien gehören. Diese Hedgefonds konzentrieren sich auf Unternehmen mit robusten Bilanzen, stabilen Margen und positivem Cashflow. Sie nehmen diese Werte in ihr Portfolio auf, indem sie Long-Positionen eingehen, und profitieren von einem Anstieg der Aktienkurse. Gleichzeitig gehen die Manager mit strukturell schwächeren Unternehmen und fragilen Geschäftsmodellen Short-Positionen ein, indem sie diese leer verkaufen,

“HEDGEFONDS KÖNNEN LONG- UND SHORT-POSITIONEN KOMBINIEREN, ALSO SOWOHL AUF STEIGENDE ALS AUCH FALLENDE KURSE SETZEN, SOWIE DERIVATE NUTZEN.“ Dr. Thomas Maier Head of Hedge Funds bei FERI AG Besonders innerhalb der Branchen Technologie, Gesundheitswesen und Konsum zeigt sich eine hohe Streuung: Neben Qualitätsführern gibt es zyklische Nischenanbieter, Unternehmen mit unklarem Geschäftsmodell oder Titel, deren Margen durch die Normalisierung der Kapitalkosten erodieren. Für Long/Short- Strategien entsteht damit ein besonders attraktives Umfeld für die aktive Titelselektion. Die Trennung in Gewinner und Verlierer lässt sich an Preissetzungsmacht, Regulatorik und Bilanzqualität festmachen und mittels fundamentaler Analyse bestimmen. Die Vorteile von UCITS-Hedgefonds: reguliert, liquide und fungibel Eine komfortable Möglichkeit für ein Investment sind UCITS-Hedgefonds. Sie bieten Transparenz, sind aufsichtsrechtlich strikt reguliert, verfügen über klare Liquiditätsfenster – oft täglich oder wöchentlich – und sind breit diversifiziert aufgestellt. Das erhöht die Fungibilität und verschiebt die Wahrnehmung: UCITS-Produkte gelten als sicher und zugänglich.

Zwei UCITS-Bausteine aus dem Hause FERI Vor diesem Hintergrund empfiehlt sich eine kombinierte Long/Short-Allokation, die Offensiv- und Stabilitätsmerkmale zusammenführt. Investmentbeispiele sind der FERI Global Select Long Short-Fonds (WKN: A41ACY, ISIN: DE000A41ACY5). Dabei handelt es sich um eine Aktien-Long/Short-Strategie mit reduzierter Volatilität. Der UCITS-Fonds macht die besten Ideen etablierter fundamentaler Long/Short-Manager aus der Offshore-Welt im UCITS-Format systematisch zugänglich und ist für alle Investoren handelbar. Ziel ist, Gewinne mit Aktien aus verschiedenen Ländern und Sektoren zu erzielen und dabei die Abhängigkeit vom allgemeinen Aktienmarkt zu beschränken. Ebenfalls systematisch, aber mit strikt marktneutralem Charakter, ist der FERI Systematic Market Neutral Fonds (WKN: A41ACZ, ISIN: DE000A41ACZ2). Seine Methodik ist klar: Er kauft die Top10-Prozent und verkauft die schwächsten 10 Prozent der Aktien aus dem MSCI World Index mittels eines systematischen faktorbasierten Auswahlprozesses, der das Marktrisiko weitgehend neutralisiert und auf idiosynkratisches Alpha setzt. Es kommen nur jene Mikro- und Makrofaktoren zum Einsatz, die sich derzeit als besonders wirkungsvoll erweisen. Die FERI Long/Short-Strategie kombiniert die Renditechancen einer offensiveren Selektion mit der Stabilität einer marktneutralen Komponente – und schafft so ein ausgewogenes Rendite-Risiko-Profil. Wer Liquidität, Risikoreduktion und stabile Renditen in Stressphasen sucht, kommt an Hedgefonds nicht vorbei. Im Long/ Short-Bereich sind UCITS-Fonds aufgrund der Liquidität und Struktur besonders attraktiv.

Vermögen braucht Vertrauen – und Vertrauen beginnt mit einem persönlichen Gespräch. Sie erreichen uns telefonisch +49 (0) 6172 916-0 oder per Mail: hedgefonds-info@feri.de Weitere Informationen finden Sie unter: www.feri.de


Lesen Sie mehr auf erfolgundbusiness.de | 05

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Otto M. Schröder Bank AG entstanden.

MIT EUROPÄISCHEN NEBENWERTEN UND PLATIN IN EIN SPANNENDES 2026 Text Sy Schlüter, Chief Investment Officer & Leiter Portfoliomanagement der Otto M. Schröder Bank AG Rückblick auf 2025 Aus Kapitalmarktsicht war das Jahr 2025 geprägt von Vertrauensverlust in Staatsfinanzen. Die historisch höchsten Verschuldungsniveaus in Relation zur Wirtschaftskraft, zusammen mit einer Rekordausweitung der Geldmenge, führen zu einer stetigen Entwertung von Papieranlageklassen gegenüber realen Anlageklassen. Dieses Umfeld hat die Zentralbanken vor schwierige Entscheidungen gestellt. Sollen sie dem Wirtschaftswachstum durch niedrige Zinsen helfen oder die Inflation durch höhere Zinsen bekämpfen? Es ist ein Test ihrer Unabhängigkeit gegenüber der Politik geworden, den weder die Bank of Japan, noch die EZB und schließlich auch nicht die amerikanische Zentralbank FED bestanden haben. Auch wenn das Jahr 2025 wegen der militärischen Kriege aber auch Zollkriege einen negativen Eindruck hinterlässt, beenden die Aktienmärkte es wohl nahe ihrer Allzeithöchststände. Jede Menge Papiergeld, die Präferenz für reale Werte und ein Bewertungsextrem bei Aktien, die in künstliche Intelligenz investieren, machten es möglich. Die reine Aktienstrategie der Otto M. Schröder Bank konnte in diesem Umfeld gut 25 Prozent zulegen. Für Investoren in Staatsanleihen war das Jahr 2025 in EURO dagegen eher ein Verlustgeschäft, Das verwundert nicht, denn Bargeld und Staatsanleihen sind in Zeiten der Geldentwertung kaum in der Lage mit deren Verzinsung den Wertverfall auszugleichen. Anlagestars des Jahres waren - mithin auch nicht überraschend - die Edelmetalle. Auch Nischen wie der Veredelungsprozess von rohen Edelsteinen waren eine interessante Beimischung der realen Anlageklassen mit attraktiven Renditen. Die gemischten Strategien der Otto M. Schröder Bank konnten je nach Risikograd und Nachhaltigkeitspräferenz zwischen fünf Prozent und 15 Prozent an Wert gewinnen. Ausblick auf das Jahr 2026 Die regelbasierte Nachkriegsweltordnung mit freiem Welthandel und unabhängigen Notenbanken hat sich im

Jahr 2025 verabschiedet. Die neue Welt wird vom Agieren der Staaten, nicht nur zwischenstaatlich, sondern auch nach innen, dominiert. Es steht zu befürchten, dass diese sich in Zukunft noch mehr in alle Bereiche einmischen. Der Vertrauensverlust in die Politik wird eine wichtige Rahmengröße bleiben. Kurzfristig wird von Bedeutung werden, wie sich die neue Politik dies- und jenseits des Atlantiks, auf die reale Wirtschaft auswirken wird. Wie wird sich die Zollpolitik der USA auf Investitions- und Konsumverhalten niederschlagen? Und wie nachfragewirksam werden die schuldenfinanzierten Investitionsprogramme besonders die Deutschlands werden. Die Konsensschätzungen der Volkswirte für das BIP im Jahr 2026 gehen derzeit von einer Beschleunigung des Wachstums in Deutschland von 0,3 Prozent auf 1 Prozent, und einem Rückgang des BIP-Wachstum in den USA auf 1,8 Prozent aus. Für die Inflation werden durch die höheren Zölle tendenziell steigende Raten für die USA und eher unveränderte für Europa erwartet. Unterm Strich sieht es nach einem Jahr der Stagflation aus. Diese Stagflation, die stärkere Einmischung des Staates, die Zunahme von Kriegen und die zunehmende Polarisierung der Gesellschaften erinnern an die 1970er Jahre; doch wo sind die Reporter der Washington Post, die den Politikern heute auf die Finger schauen? Was bedeutet das für die Finanzmärkte im Jahr 2026? Anleihen Die Staatsverschuldung bleibt historisch hoch und wird absehbar weiter steigen. Die Lösung der Politik dafür wird – wie immer in der Wirtschaftsgeschichte – eine schleichende Entwertung des Geldes und damit der Schulden sein. Vor diesem Hintergrund sehen wir immer noch weitestgehend von Investitionen in Staatsanleihen ab. Wir fokussieren unsere Investments im festverzinslichen Bereich unverändert auf Anleihen von gut geführten Unternehmen mit solidem Geschäftsmodell.

Wir sehen zudem weiterhin gute Chancen in gut gemanagten Kredit-Fonds, Katastrophenanleihen und Pfandbriefen. Der Anlagefokus bleibt in Europa und die durchschnittliche Laufzeit richten wir weiterhin kurz- bis mittelfristig aus. Aktien Durch unseren von Bewertungskriterien gesteuerten Allokationsansatz bleiben wir den USA im Wesentlichen fern. Amerikanische Aktienindizes sind nach allen Bewertungskriterien auf ihrem historisch höchsten Stand. Ähnlich hoch bewertet waren amerikanische Aktien nur 1929, 1965 und 1999. Diesen Jahren folgten jeweils mehrjährige, kräftige Kursrückgänge. Für den breiten, USA lastigen MSCI World gilt unsere Skepsis gleichermaßen. Es gibt aber Alternativen. Zum Beispiel fallen in den attraktiver bewerteten, europäischen Aktienmärkten die kleinen bis mittelgroßen Unternehmen besonders auf. Sollte die deutsche Wirtschaft tatsächlich auf Wachstumspfad gehen und es zu einer Verhandlungslösung über die Ukraine kommen, wären dies noch zusätzliche positive Katalysatoren gerade für die europäischen Aktienmärkte. Edelmetalle Eine strategische Allokation in Edelmetallen ist weiter anzuraten. Bei der Otto M. Schröder Bank AG nehmen wir einige Gewinne mit, um die Positionsgröße wieder zu normalisieren und einer kurzfristigen Korrekturgefahr zuvorzukommen. Grundsätzlich präferieren wir derzeit Platin, weil es seltener ist und die Relation zu Gold auf einem 150-jährigen Tief ist und auch die Nachfrage aus der Automobilindustrie wieder steigen sollte. Zusammenfassend Insgesamt erwarten wir für 2026 eher das Spiegelbild von 2025 – politisch ruhiger aber an den Finanzmärkten spannender. Aktienmärkte sind auf der Zielgeraden, Staatsanleihen unverändert keine Alternative und reale Aktiva im Aufwind. Unsere Favoriten sind Aktien von mittelgroßen, europäischen Unternehmen und Platin.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.schroederbank.de

POLITISCHE BÖRSEN, LANGE SCHATTEN: ANLEGEN IN DER NEUEN WELTUNORDNUNG “Politische Börsen haben kurze Beine”, lautet eine alte Investment-Weisheit. Die wirkt freilich inzwischen aus der Zeit gefallen. Denn angefangen von Trumps Zöllen über die massiven Investitionen in die europäische Sicherheitsarchitektur bis hin zu den chinesischen Exportkontrollen für seltene Erden: Was die Finanzmärkte 2025 primär bewegt und getrieben hat, waren politische Disruptionen. Sogar der Hype um Künstliche Intelligenz steht in einem übergeordneten geostrategischen Kontext – als mit Unmengen an Geld geflutetes Spielfeld im epischen Ringen zwischen den USA und China um die Vormachtstellung in der Welt. Seit seinem Amtsantritt 2012 verfolgt Chinas Präsident Xi die Vision, sein Land zurück zu historischer Größe zu führen – quasi von der Werkbank der Welt zur Hightech-Nation mit globalem Machtanspruch. Der Westen hat diese Ambitionen lange Zeit eher belächelt. Erst nachdem im Zuge der Pandemie die Verwundbarkeit der Lieferketten und die Abhängigkeit von chinesischer Produktion offensichtlich geworden war, ergriffen die USA die Initiative: Der von der Biden-Administration auf den Weg gebrachte “Inflation Reduction Act” war der mit einem dreistelligen Milliardenbetrag subventionierte Einstieg in die Reindustrialisierung der USA. Mit seiner “America First”-Doktrin, die geopolitische Dominanz mit wirtschaftlichem Protektionismus verbindet, hat Donald Trump nun ein paar Gänge hochgeschaltet. Um im Wettstreit mit China nicht ins Hintertreffen zu geraten, ändern die USA die Spielregeln – und der Leuchtturm der freien Welt ist auf dem Weg in eine Art Staatsoligopol-Kapitalismus: Marktzugang gegen

Foto: Shutterstock 641887819

Text Christian W. Röhl Investitionen, enger Schulterschluss zwischen Regierung und den größten Konzernen (nicht nur im Tech-Sektor), staatliche Beteiligungen an strategisch wichtigen Firmen, kontinuierliche Attacken gegen die Unabhängigkeit der Notenbank. Eine Zeitenwende, die nicht nur Unternehmen, sondern auch Investoren vor immense Herausforderungen stellt – und zweifelsohne gewaltige Risiken birgt, etwa mit Blick auf die Preisentwicklung, die Stabilität des US-Dollars oder die ausufernde Staatsverschuldung.

“GANZ GENERELL IST DIE BESTE ANTWORT AUF DISRUPTION: DIVERSIFIKATION.“ Christian W. Röhl Chief Economist der digitalen Investmentplattform Scalable Capital Aber gleichzeitig könnte das Duell der Machtblöcke das globale Innovationstempo ähnlich beschleunigen wie einst der Wettlauf um die erste Mondlandung. Und getreu der Devise “Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte” eröffnet die sich verschiebende Welt- und Wirtschaftsordnung auch neue Perspektiven für andere Länder und Regionen – nicht zuletzt für Europa.

Gerade bei Zukunftsthemen wie Automatisierung, Elektrifizierung, Energiemanagement oder HightechAnlagenbau verfügt die “Alte Welt” über eine starke industrielle Basis mit global diversifizierten Erlösströmen. Nur wird dieses Potenzial gehemmt durch Bürokratie, Überregulierung und unterentwickelte Kapitalmärkte – obwohl mit dem Draghi-Report seit geraumer Zeit ein präzises Programm für Europas Wettbewerbsfähigkeit auf dem Tisch liegt. Doch um nicht zwischen den USA und China zerrieben zu werden und sukzessive zum Museum zu verkommen, darf der Kontinent bei der Umsetzung nicht noch mehr Zeit verlieren. Darauf wetten sollte man freilich nicht. Und ganz generell ist die beste Antwort auf Disruption: Diversifikation. Insofern bleibt ein klassisches Aktien-Weltportfolio wie der MSCI All Country World ETF gerade in diesen Zeiten ein probates Basisinvestment. 2.500 Unternehmen aus 47 Ländern und allen möglichen Branchen, ein Abbild der globalen Börsenlandschaft. Die ist momentan eben analog zur Wertschöpfung US- und technologielastig. Aber wenn die Gewichte sich verschieben, wird der Index das sukzessive nachvollziehen. Und wer will, kann diesen globalen Vermögenskern ja individuell nachwürzen – durch punktuelle Beimischung von Investments mit geographischem oder thematischem Schwerpunkt oder alternativen Anlageklassen wie Gold oder Private Equity.

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06 | Lesen Sie mehr auf erfolgundbusiness.de Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit N26 entstanden.

Wir erwarten deshalb, dass sich der Trend 2026 fortsetzt – mit immer mehr Kund:innen, die eine langfristige und proaktive Strategie für Vermögensaufbau und Altersvorsorge verfolgen. Sie haben erwähnt, dass 2025 besonders viele Menschen erstmals investiert haben. Wie erleichtert N26 seinen Kund:innen konkret den Einstieg in die Geldanlage? Kund:innen können Aktien und ETFs gebührenfrei2 auf unserer Plattform handeln. Mit einem automatisierten Aktien- oder ETF-Sparplan von N26 können sie ab einem Euro pro Monat in ihre Zukunft investieren – ebenfalls ohne Handels- oder Depotkosten.2

“SELBST IN TURBULENTEN ZEITEN SEHEN ERSTANLEGER:INNEN VOLATILITÄT ZUNEHMEND ALS CHANCE – NICHT ALS GRUND, MIT DEM INVESTIEREN ZU WARTEN.“

„UNSER ZIEL IST ES, DEN EINSTIEG INS INVESTIEREN FÜR MÖGLICHST VIELE MENSCHEN SO EINFACH WIE MÖGLICH ZU MACHEN.“ Zum Jahresende 2025 hat N26, eine der führenden digitalen Banken Europas, eine umfangreiche Analyse1 zu den wichtigsten Trends rund um persönliche Finanzen und Investments durchgeführt – basierend auf Nutzungsdaten und Verhaltensmustern der N26-Kund:innen in Deutschland. Wir haben mit Timo Meyer, Chief Growth & Marketing Officer bei N26, darüber gesprochen, was das Jahr geprägt hat, welche Investmenttrends besonders auffielen und warum 2025 viele Kund:innen motiviert hat, erstmals auf N26 zu investieren.

Timo Meyer ist Chief Growth & Marketing Officer bei N26 und für das Marketing sowie die europäischen Märkte des Unternehmens verantwortlich.

Text N26

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err Meyer, N26 bietet seit Anfang 2025 als einzige Bank in Europa allen Kund:innen gebührenfreien Handel mit Aktien und ETFs an2 Welche Auswirkungen hatte das auf das Verhalten Ihrer Nutzer:innen? Die Abschaffung der Gebühren für den Aktien- und ETF-Handel bei N26 kam extrem gut an. Es hat Investieren noch zugänglicher gemacht – das zeigt sich auch deutlich in den Zahlen: Seit Januar 2025 hat sich die Zahl der Anleger:innen in Deutschland auf der N26-Plattform fast verdoppelt. Heute können unsere Kund:innen mehr als 5.500 Aktien, ETFs und professionell verwaltete Mischfonds, direkt in der N26-App handeln. Welche Entwicklungen haben Sie generell im Anlageverhalten Ihrer deutschen Nutzer:innen beobachtet? Unsere Kund:innen interessieren sich mehr und mehr für Investments. Das zeigt sich nicht nur an der wachsenden Anzahl aktiver Anleger:innen auf N26, sondern auch daran, dass drei von fünf N26-Kund:innen, die bei uns traden, ganz am Anfang ihrer Investmentreise stehen und ihre erste Investition bei uns tätigen. Zudem zeigt sich ein klarer Trend: Jüngere Anleger:innen prägen das Bild immer stärker – in Deutschland sind über 55 Prozent der N26-Kund:innen, die investieren, unter 35 Jahre alt.

Welche Aktien standen 2025 besonders hoch im Kurs? 2025 war ein durchaus volatiles Jahr an den Aktienmärkten. Dennoch stiegen viele Anleger:innen neu in den Markt ein. NVIDIA, Rheinmetall und Apple waren die Aktien, die am häufigsten von unseren Kund:innen in Deutschland gehandelt wurden. Das verdeutlicht: Selbst in turbulenten Zeiten sehen Erstanleger:innen Volatilität zunehmend als Chance – nicht als Grund, mit dem Investieren zu warten. Viele Menschen scheinen 2025 trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten begonnen zu haben, langfristig zu investieren. Was treibt diesen Trend an? Wirtschaftliche Unsicherheit, Inflation und steigende Lebenshaltungskosten haben viele N26-Kund:innen motiviert, mit dem Investieren zu beginnen – mit dem Gedanken, ihr Geld langfristig für sich arbeiten zu lassen.

Außerdem bieten wir Zugang zu über 400 Kryptowährungen sowie zu drei professionell verwalteten Mischfonds. Unser Ziel ist es, den Einstieg ins Investieren für möglichst viele Menschen so einfach wie möglich zu machen. Und das alles ganz bequem am Smartphone: Mit der N26-App zahlen, sparen, investieren und verwalten Kund:innen ihr Geld ganz einfach an einem Ort.

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Die Resultate der Analyse geben das vergangene Verhalten der N26-

Nutzer:innen in Deutschland wieder und stellen keine Empfehlung oder Anlageberatung dar. 2

Der Handel mit Aktien und ETFs ist bei N26 gebührenfrei. Es kön-

nen Produktkosten anfallen, zum Beispiel ETF-Verwaltungsgebühren und Zuwendungen.

Auch im Kryptobereich scheint viel Bewegung gewesen zu sein. Wie hat sich dieser Markt entwickelt? Die Kryptomärkte haben 2025 neue Höchststände erreicht, waren zugleich jedoch von teils deutlichen Schwankungen geprägt. Trotz des volatilen Marktumfelds zeigt sich ein wachsendes Interesse an Krypto-Investments bei unseren Kund:innen: Die Zahl der Krypto-Trader:innen auf der N26-Plattform stieg in Deutschland seit Januar 2025 um 40 Prozent. Viele Kund:innen sehen das Investieren in Kryptowährungen mittlerweile als langfristigen Bestandteil ihres Portfolios. Zu den meist gehandelten Kryptowährungen auf N26 zählten in diesem Jahr Bitcoin, XRP und Ethereum. Trotz des Krypto-Booms bleiben ETFs die beliebteste Anlageklasse. Woran liegt das? ETFs punkten durch ihre einfache Zugänglichkeit und vielseitige Einsatzmöglichkeit. Aktuell halten 63 Prozent unserer Kund:innen in Deutschland ETFs in ihrem Portfolio. Viele Erstanleger:innen entscheiden sich dafür, weil ETFs eine einfache Möglichkeit bieten, gleichzeitig in verschiedene Assets und Märkte zu investieren. Erfahrenere Investor:innen nutzen ETFs hingegen häufig, um ihre Portfolios strukturiert auszurichten und breiter aufzustellen. Die drei am häufigsten gehandelten ETFs auf der N26-Plattform in Deutschland sind der iShares Core MSCI World, der iShares S&P 500 Information Techno-logy Sector sowie der Vanguard S&P 500.

Gleichzeitig beobachten wir politischen Rückenwind in der aktuellen Rentendiskussion: Initiativen, wie das geplante Altersvorsorgedepot als Weiterentwicklung der Riester-Rente und die Frühstart-Rente für Kinder, setzen neue Impulse, weil sie kapitalgedeckte Vorsorge, private Vermögensbildung und finanzielle Bildung stärken können. Das erhöht auch die gesellschaftliche Aufmerksamkeit für langfristigen Vermögensaufbau.

Banking, Sparen und Investieren – alles in einer intuitiven App, der Millionen Menschen vertrauen. Weitere Informationen finden Sie unter: n26.com/de


Lesen Sie mehr auf erfolgundbusiness.de | 07

2026 WIRD EIN GUTES AKTIENJAHR Text Jessica Schwarzer

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Das Jahr 2026 wird ein gutes Jahr für Anlegerinnen und Anleger! Es wird ein gutes Aktienjahr! Das zumindest hoffe ich. Und ich glaube es auch. Natürlich gibt es jede Menge Risiken, aber die gibt es im Grunde immer. Wir werden viele Krisen und Kriege, geopolitische Verstimmungen und innerpolitische Probleme mit ins neue Jahr nehmen. Natürlich sind Aktien nicht mehr günstig. Viele Aktienindizes haben im abgelaufenen Jahr neue Allzeithochs markiert - das dritte Jahr in Folge. Die Märkte scheinen reif für eine Korrektur, doch in den vergangenen Monaten nutzten Investoren Kursrücksetzer immer schnell für beherzte Nachkäufe. Ich übrigens auch. Herrscht eine zu große Sorglosigkeit an den Märkten? Eher nicht. Trotzdem erscheinen die Höchststände an den Aktienbörse erstaunlich. Die geopolitische Lage hat sich verändert, auch und vor allem durch die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump. Die Weltwirtschaft wächst aber weiter. Es waren vor allem Innovationen und Investitionen rund um das Thema Künstliche Intelligenz (KI), die für steigende Aktienkurse sorgten. Mit den enormen Kursgewinnen der amerikanischen TechGiganten wuchs aber auch die Angst vor einem KI-Blase an den Märkten. Im November sah knapp die Hälfte der globalen Fondsmanager, die die Bank of America regelmäßig befragt, eine solche Blase als das größte Risiko an den Märkten – so viele wie nie zuvor. Schaut man auf die Jahresausblicke der deutschen Banken und Fondshäuser blicken die meisten Experten relativ entspannt auf das neue Jahr. Dass eine KI-Blase platzt, befürchten sie nicht. Ich teile diese Einschätzung. Auch ich sehe noch keine extremen Überbewertungen. Natürlich könnte man darüber nachdenken, ein paar

Gewinne bei den großen US-Techs einzustreichen und in konservativere Branchen zu investieren, vielleicht auf Megathemen Gesundheit oder Infrastruktur setzen. Mit Letzterem profitieren Anleger dann wieder indirekt vom KI-Boom, beispielsweise wenn es um den Bau von Rechenzentren geht, um die Energiewirtschaft allgemein, die Bauwirtschaft oder Chiphersteller. Und apropos hohe Bewertungen: Nur weil Aktien hoch bewertet sind, was ja vor allem in den USA der Fall ist, heißt das nicht, dass sie die Märkte automatisch abstürzen. Und wenn die Unternehmen weiter hohe Gewinne einfahren, wachsen sie ja auch in ihre Bewertungen hinein - wie es an der Börse immer so schön heißt.

“ICH INVESTIERE SEHR BREIT GESTREUT ÜBER BÖRSENGEHANDELTE INDEXFONDS.“ Das alles heißt aber nicht, dass es nicht zu stärkeren Kursschwankungen kommen kann. Korrekturen von zehn oder gar 20 Prozent sind immer möglich. Das ist dann aber noch kein Crash! Auch wenn manche Medien diesen bei Korrekturen reflexartig ausrufen. Wenn es mal wieder etwas hitziger an der Börse zugeht, dann heißt es für langfristige Anleger: Ruhe bewahren! Eine Vorgeschmack darauf, haben wir ja in den vergangenen Monaten gleich mehrfach bekommen. Anleger dürften sich im Jahr 2025 zeitweise wie auf einer Achterbahn gefühlt haben. Entsprechend nervös dürften sie auch weiterhin reagieren, wenn US-Präsident Donald Trump beispielsweise über Zölle spricht,Chinas Führung mit dem Produktionsstopp von Seltenen Erden droht oder mal wieder die Skepsis über die Entwicklung der KIBranche wächst.

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit LIT Algo Solutions GmbH entstanden.

REGELN STATT EMOTIONEN Vollautomatisiertes Trading verändert derzeit rasant den Privatanlegermarkt. Was früher überwiegend professionellen Marktteilnehmern vorbehalten war, ist heute auch für Privatanleger zugänglich. Im Gespräch erläutert Dr. Matthias Blankenberg-Teich, warum Emotionen häufig der größte Gegner privater Anleger sind, was robuste Handelssysteme auszeichnet und welchen Ansatz Lazy Index Trading verfolgt. Text Charlie Schröder

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deaktivieren oder das Risikoprofil individuell anpassen und behalten damit die vollständige Kontrolle über ihre Vermögensverwaltung. Wichtig ist: Auch bei algorithmischen Handelssystemen gibt es keine Rendite ohne Risiko.

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Bedeutung? Viele Privatanleger stellen fest, dass ihr größtes Hindernis nicht das fehlende Wissen ist, sondern die eigenen Emotionen. Man weiß häufig, was aus rationaler Sicht sinnvoll wäre – und entscheidet im entscheidenden Live-Moment trotzdem anders.

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err Blankenberg-Teich, vollautomatisiertes Trading wird immer populärer. Warum gewinnt dieser Ansatz mittlerweile auch im Privatanlegerbereich so sehr an bH

Genau hier setzt vollautomatisiertes Trading an: Die Strategien werden vorab definiert, die Regeln sind klar beschrieben, und es gibt keinen Interpretationsspielraum in der täglichen Umsetzung. Der Algorithmus setzt Vorgaben konsistent um und reagiert nicht auf Angst, Gier oder Stress. Das kann Anlegern helfen, strukturierter und disziplinierter zu investieren. Gleichwohl bleiben Markt- und Kursrisiken bestehen; auch ein Algorithmus kann Verluste nicht verhindern. Was unterscheidet einen Algorithmus vom menschlichen Trader? Ein Algorithmus kennt weder Zweifel noch Hoffnung. Er wird nicht müde, er wird nicht gierig und er lässt sich nicht zu „Rache-Trades“ hinreißen. Er handelt nach vordefinierten Regeln – konsistent, wiederholbar und ohne Stimmungsschwankungen. Unsere Software ermöglicht es den Anwendern, solche Regeln in ihrem eigenen Depot umzusetzen. Die Nutzer bleiben jederzeit Herr über ihr Konto, können Strategien aktivieren,

“EIN ALGORITHMUS KENNT WEDER ZWEIFEL NOCH HOFFNUNG.“ Dr. Matthias Blankenberg-Teich CEO und Founder der LIT Algo Solutions GmbH Manche Anleger glauben, je komplexer die Strategie ist, desto besser. Teilen Sie diese Ansicht? Ganz klar: nein. Unsere Erfahrung zeigt, dass einfache, elegante und klar nachvollziehbare Strategien oft zuverlässiger funktionieren, allgemein robuster sind und weniger anfällig für Überoptimierung. Wir arbeiten mit statistisch belegbaren Mustern wie Mean Reversion, saisonalen Effekten oder Volatilitätsausbrüchen.

Diese Risiken gibt es und sie lassen sich nicht wegdiskutieren. Zumindest was die Zölle betrifft, scheinen sich die Unternehmen darauf gut eingestellt zu haben. Ob wir noch eine echte KI-Blase und ihr Platzen erleben, wird sich zeigen. Für das kommende Jahr bin ich aber noch aus einem weiteren Grund optimistisch. Donald Trump wird alles tun, damit es an der Wall Street nicht knallt. Denn die USA feiern ihren 250. Unabhängigkeitstags und im November stehen auch noch die Zwischenwahlen an. Aber egal, was passiert, ich bleibe meiner Strategie auch 2026 treu. Meine Aktienquote bleibt bei 80 Prozent. Ich investiere sehr breit gestreut über börsengehandelte Indexfonds (Exchange Traded Funds, kurz: ETFs). Sieben ETFs für die Aktien, zwei für Anleihen, die die restlichen 20 Prozent ausmachen. Wenn es ruckelt oder sogar knall, werde ich beherzt zugreifen. Denn für mich als langfristige Investorin sind Kursrücksetzer immer auch eine Chance!

Jessica Schwarzer (51) ist leidenschaftliche Börsianerin. Die studierte Historikerin und Politologin schreibt seit mehr als 25 Jahren über Geldanlagen und Finanzen. Zehn Jahre lang arbeitete die gebürtige Düsseldorferin für das Handelsblatt, leitete das Ressort Finanzen bei Handelsblatt Online und war zuletzt Chefkorrespondentin. 2018 hat sie sich als Finanzjournalistin und Moderatorin selbstständig gemacht. Im Januar 2026 erscheint ihr achtes Buch „Über die Psychologie der Börse. 20 zeitlose Lektionen über Börsenpsychologie – so wirst du ein besserer (und entspannterer) Anleger“ im Deutschen Wirtschaftsbuchverlag. Die deutsche Aktienkultur ist ihr eine Herzensangelegenheit, für die sich sie auch mit Vorträgen und Seminaren stark macht.

Das Ziel ist nicht die maximale Rendite um jeden Preis, sondern ein aus unserer Sicht überzeugendes ChancenRisiko-Verhältnis. Anleger sollten sich bewusst sein, dass jede Strategie – ob einfach oder komplex – Phasen von Drawdowns durchläuft. Gibt es auch Risiken beim automatisierten Trading? Ja, selbstverständlich. Auch automatisierte Systeme erleben Drawdowns, ruhigere Phasen oder Situationen, in denen bewährte Muster vorübergehend nicht mehr funktionieren. Das gehört zu Kapitalmarktanlagen einfach dazu. Das ist auch der Grund, warum wir nicht auf einzelne Strategien setzen, sondern auf ein Strategie-Portfolio, in dem sich Strategien gegenseitig ergänzen. Wesentlich ist, dass Risikobegrenzungen von Beginn an fest eingebaut sind. Unsere Strategien arbeiten mit klar definierten Risiko- und Positionsgrößenregeln sowie Stop-Loss-Mechanismen. Zusätzlich berücksichtigen wir Szenarien wie hohe Volatilität oder sprunghafte Marktbewegungen. Für wen eignet sich vollautomatisiertes Trading? Vor allem für Menschen, die datenbasiert investieren möchten, aber im Alltag keine Zeit haben, sich täglich intensiv mit den Märkten zu beschäftigen. Viele unserer Nutzer sind Unternehmer oder Führungskräfte, die ihr Kapital strukturiert und regelbasiert anlegen wollen, ohne selbst jeden einzelnen Trade manuell auszuführen. Unsere Software richtet sich an Anleger, die ihr Depot eigenverantwortlich führen, sich aber beim Regelwerk und bei der Umsetzung auf klare, datenbasierte Prozesse stützen möchten. Dieser Ansatz kann auch für Anleger interessant sein, die sich bewusst einen Rahmen geben möchten, um emotionale Ad-hoc-Entscheidungen zu vermeiden. Automatisierte Strategien ermöglichen es, klar definierte Regeln konsequent umzusetzen – gleichzeitig bleiben Kapitalmarktanlagen mit erheblichen Risiken bis hin zum Totalverlust verbunden und sind nicht für jeden Anleger geeignet.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.lazyindextrading.com www.lazyindextrading.com/disclaimer


08 | Lesen Sie mehr auf erfolgundbusiness.de

LIQUIDITÄT TREIBT ALLES Text Dr. Daniel Stelter

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: Robert Recker/B Foto erli

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as 2026 bringen wird? Niemand kann das mit Bestimmtheit voraussagen. Und könnte man es, würde sicherlich keiner seine Prognosen in der Öffentlichkeit darlegen. Aber natürlich kann man spekulieren – basierend auf den Umfeldbedingungen, in denen man sich befindet. Als da wären: hohe und weiter stark wachsende Staatsverschuldung in den USA – sowie einigen Staaten Europas – und eine sich wandelnde Rolle der Notenbanken. Den Zentralbanken wird nämlich in den kommenden Jahren nichts anderes übrigbleiben, als die Sicherung der Staatsfinanzierung höher zu priorisieren als das Ziel der Geldwertstabilität. Egal, was offiziell verlautbart wird.

Damit wird es schon leichter vorherzusagen, was 2026 auf uns zukommt. Die USA haben ihre Staatsverschuldung binnen eines Jahres um 1,3 Billionen Dollar auf 38 Billionen Dollar erhöht. Das entspricht etwa 124 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, und die Prognosen zeigen weiter steil nach oben. Bis 2028 könnte die Schuldenquote auf 137 Prozent steigen, wobei die Zinskosten allein fast 4,5 Prozent der Wirtschaftsleistung verschlingen werden. Wir erleben eine US-Börse, die mit Blick auf die zunehmende Bedeutung von Kapitalgewinnen für das Steueraufkommen der USA nicht fallen darf, und ein Zinsumfeld, welches mit Blick auf die hohe Verschuldung eher tiefer als höher liegen muss, soll sich die Finanzlage des Staates nicht exponentiell verschlechtern. Damit bekommen wir beides: Die rund zwei Billionen Dollar

an Neuverschuldung wirken wie ein permanentes Konjunkturprogramm – etwa sieben Prozent des BIP. Gleichzeitig wird die US-Notenbank Fed die Zinsen drücken und anders als früher, wo in Krisen gelockert wurde, erfolgt die Lockerung diesmal “in eine Blase hinein“, so man denn von einer Blase bei KI sprechen möchte.

“ANLEGER SOLLTEN IM KOMMENDEN JAHR GENAU HINSCHAUEN: NICHT JEDE KURSSTEIGERUNG IST EIN REALER GEWINN.“ Dr. Daniel Stelter Makroökonom und Strategieberater, Gründer von beyond the obvious – Das Forum zur Wirtschaftsund Finanzlage, betreibt mit „bto – der Ökonomie-Podcast mit Dr. Daniel Stelter“ einen der erfolgreichsten deutschen Wirtschafts-Podcasts. think-bto.com Ökonomen verwenden in diesem Zusammenhang den Begriff der "fiskalischen Dominanz" – einem Zustand, in dem die Geldpolitik nicht mehr primär der Preisstabilität dient, sondern der Finanzierung des Staatshaushalts untergeordnet wird. In einem solchen Umfeld steigen die nominalen Preise von Aktien, Immobilien und anderen Vermögenswerten, während das Geld zunehmend an Kaufkraft verliert. Letzteres treibt die Nachfrage nach Sachwerten zusätzlich. Insofern wage ich die Prognose: es geht an den Börsen weiter nach oben. Zumindest in Dollar und Euro gerechnet.

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Bankhaus Bauer entstanden.

Foto: Ba nkha us

Trotz des immer stärkeren Einzugs der Künstlichen Intelligenz in unser aller Leben bleibt die Skepsis in der Bevölkerung und bei vielen Anlegern groß. Nach den immensen Kursgewinnen der Technologiegiganten, die größtenteils durch KI-getriebene Wachstumspotenziale motiviert sind, mehren sich die Stimmen, die vor einer „KI-Blase“ warnen. Wir hingegen sehen in den Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz die Geburtsstunde einer neuen, Zukunft prägenden, industriellen Basis.

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DIE KI-REVOLUTION: KEINE BLASE, SONDERN GEBURTSSTUNDE EINER NEUEN INDUSTRIELLEN BASIS

Text Christian Wieschnewski Fakten statt Fiktion: Solide Finanzierung des Wachstums Der entscheidende Unterschied zu früheren BörsenHypes liegt in der finanziellen Schlagkraft der wichtigsten Protagonisten und der Substanz der Investitionen. Microsoft, Amazon, Alphabet und Co. investieren massiv in Rechenzentren, Chips und spezialisierte Infrastruktur. Der Kampf um die Marktführerschaft treibt die Ausgaben in bis dato unvorstellbare Größendimensionen, und es ist klar, dass sich nicht jede einzelne davon auszahlen wird. Dennoch: Das Risiko, zu wenig oder zu spät in diese fundamentale Zukunftstechnologie zu investieren, ist für die Konzerne größer als das Risiko von Überinvestitionen. Die Investitionen sind zumeist durch den operativen Kapitalfluss gedeckt, die Konzerne finanzieren sie also aus dem laufenden Geschäft. Zudem sind die Investitionen nicht rein spekulativ, sondern dienen dem Aufbau der Cloud-Infrastruktur, welche für nahezu jede moderne digitale Anwendung benötigt wird. Die Unternehmen verzeichnen bereits jetzt stark steigende Einnahmen aus dem Cloud-Geschäft und untermauern damit ihre Investitionsfähigkeit. Wir sehen hier einen sich selbst verstärkenden, ökonomisch rationalen Zyklus, der unseres Erachtens noch eine ganze Weile andauern wird.

Bewertungen, Risiken und Amaras Gesetz Gewiss, die Bewertungen der Unternehmen sind teils ambitioniert und spiegeln positive Zukunftserwartungen wider. Mit Blick auf das bereits realisierte und das dahinterstehende gewaltige potenzielle Wachstum und die Profitabilität sehen wir diese jedoch in vielen Fällen als gerechtfertigt an. Die anhaltende Skepsis vieler Investoren ist sogar ein gutes Zeichen. So entsteht und platzt eine Blase in der Regel erst im Moment undifferenzierter Euphorie. Selbstverständlich wird die Entwicklung an den Kapitalmärkten nicht linear verlaufen. Rücksetzer und Korrekturen sind einzuplanen. Dies ist typisch für Technologiezyklen und wird gut durch Amaras Gesetz beschrieben: Wir neigen dazu, die Auswirkungen einer Technologie auf kurze Sicht zu überschätzen und auf lange Sicht zu unterschätzen. Im Bereich KI stehen wir immer noch am Anfang einer langfristigen Entwicklung. Mögliche Risiken, wie die Gefahr von Kreislaufgeschäften oder eine drohende Energieknappheit, blenden wir nicht aus – sie werden die technologische Revolution jedoch nicht aufhalten.

Anders sieht das aus, wenn man die Entwicklung in Gold misst. Gold ist keiner Zentralbank unterworfen, lässt sich nicht beliebig vermehren und dient seit Jahrtausenden als Wertaufbewahrungsmittel. In Zeiten hoher Liquidität und Geldentwertung reagiert Gold daher oft schneller und stärker als andere Vermögensklassen. 2025 legte der Goldpreis um rund 50 Prozent in Dollar zu. Damit hat sich Gold besser entwickelt als die US-Börse und sogar die Magnificient Seven geschlagen. Die Aussichten für die Kapitalmärkte im kommenden Jahr sind daher zwiespältig. Ja, die Börsen können weiter steigen – nominal. Ja, Immobilienpreise können neue Höchststände erreichen – nominal. Doch wer nur auf die Zahlen schaut, übersieht die Entwertung der Währung, die dahintersteht. Gold dagegen erzählt die ehrlichere Geschichte. Es spiegelt das Misstrauen gegenüber einer Geldpolitik wider, die zunehmend den Interessen des Staates dient statt jenen der Preisstabilität. Es profitiert von der fiskalischen Dominanz, die unweigerlich zu höherer Inflation führt. Und es bietet Schutz vor dem, was Ökonomen "finanzielle Repression" nennen – dem schleichenden Vermögenstransfer durch negative Realzinsen. Anleger sollten daher im kommenden Jahr genau hinschauen: Nicht jede Kurssteigerung ist ein realer Gewinn. Und wenn die nächste Inflationswelle tatsächlich kommt, könnte Gold nicht nur mithalten, es könnte die Aktienmärkte deutlich hinter sich lassen. Nicht weil Gold so stark wäre, sondern weil die Illusion des Reichtums in entwertetem Geld besonders durchsichtig wird.

QR-Code scannen um in den Podcast zu hören! Weitere Informationen finden Sie unter: www.think-beyondtheobvious.com

Ausblick 2026: Fortsetzung des Siegeszugs der Künstlichen Intelligenz Für das Börsenjahr 2026 erwarten wir eine Fortsetzung dieser Entwicklung. Die Infrastrukturanbieter und ihre direkten Profiteure werden voraussichtlich die primären Gewinner bleiben. Unternehmen werden von der reinen "KI-Erkundung" zur tatsächlichen "KI Implementierung" übergehen, was die Nachfrage nach Cloud-Services und spezialisierter Hardware weiter in die Höhe treibt. Als zusätzlichen Rückenwird erwarten wir, dass der erwartete Zinssenkungszyklus in den USA die Märkte stützen wird. Fallende Zinsen machen sowohl die Investitionen der Unternehmen attraktiver als auch die relative Bewertung von Aktien zu Anleihen.

„ES WIRD GEWINNER UND VERLIERER DER KI GEBEN, EINE MARKTBLASE SEHEN WIR ALLERDINGS NOCH NICHT.“ Christian Wieschnewski Leiter Vermögensverwaltung und Asset Management bei Bankhaus Bauer Der gesellschaftliche Wandel, den die Künstliche Intelligenz eingeleitet hat, ist mit dem Aufkommen des Internets vergleichbar. Heute sind die Treiber die Erbauer der KI-Infrastruktur. Dieser Weg ist nicht nur ein Hype, sondern der Beginn einer über Jahrzehnte andauernden Produktivitätswelle.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bankhausbauer.de


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Union Investment entstanden.

ALTERSVORSORGE WIRD ZUR SCHICKSALSFRAGE – WARUM DIE LÖSUNG BEI DEN TRADITIONELLEN BANKEN LIEGT Text Johannes Hoffmann

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UniGlobal hat per Mitte November aus 48.000 Euro Einzahlungen ein Vermögen von über 361.000 Euro nach Kosten erzielt – eine jährliche Rendite von rund 8,4 Prozent. Entscheidend ist jedoch auch die Entnahmephase im Alter: Wer ohne klare Struktur einfach monatlich auszahlt, läuft Gefahr, zu früh auf Null zu fallen. Moderne Konzepte glätten deshalb die Auszahlungen und passen sie alle paar Jahre an – so entsteht Planungssicherheit trotz schwankender Märkte.

Private Altersvorsorge wird künftig nicht nur ein Ergänzungsbaustein zur gesetzlichen Rente sein, sondern ein zentraler Pfeiler finanzieller Sicherheit. Dafür braucht es gute Vorsorgeprodukte und mehr als nur einen Depotzugang per App.

Johannes Hoffmann Leiter Vorsorge bei Union Investment

Foto: Union I

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ie Versorgungslücke rückt näher: Ab 2035 geraten Millionen Deutsche trotz jahrzehntelanger Erwerbstätigkeit in finanzielle Schwiergkeiten, wenn Politik und Gesellschaft nicht nachsteuern. Inflation, Kaufkraftverlust und sinkendes Rentenniveau verschärfen ein Problem, das längst die Mitte betrifft. Besonders alarmierend: Die Gen Z hat das Vertrauen in das System weitgehend verloren. Laut unserem Anlegerbarometer halten nur noch wenige junge Erwachsene die gesetzliche Rente für verlässlich – stattdessen setzen viele auf Selbstorganisation, digitale Finanzangebote oder kurzfristiges Sparen. Doch genau dort beginnt das Problem.

Erstens ein Produkt, das langfristig renditeorientiert investiert und die Balance zwischen Risiko und Sicherheit intelligent steuert. In der Ansparphase bedeutet das, möglichst früh zu beginnen und konsequent auf rentierliche Kapitalmarktanlagen zu setzen. Dazu ein Beispiel: Ein Sparplan von 100 Euro monatlich über die letzten 40 Jahre in den weltweit investierenden Aktienfonds

“ALTERSVORSORGE FUNKTIONIERT NUR, WENN KUNDINNEN UND KUNDEN SICHER SEIN KÖNNEN, DASS IHR ANBIETER AUCH IN 30 ODER 40 JAHREN NOCH EXISTIERT.“

Zweitens braucht es Flexibilität: Das Leben verläuft nicht linear. Jobwechsel, Familiengründung, Immobilienkauf, Scheidung oder Pflegefälle verändern den Bedarf. Ein gutes Vorsorgeprodukt erlaubt variable Einzahlungen, Pausen, Entnahmen oder Anpassungen der Rentenhöhe – auch im Ruhestand. Fondslösungen bieten diese Flexibilität. Drittens zählt die Qualität der Beratung und der Service. Vertrauen entsteht nicht nur durch Rendite, sondern durch Erreichbarkeit und kompetente Betreuung.

Altersvorsorge ist kein Selbstläufer. Menschen suchen Orientierung, insbesondere in Zeiten von Fehlanreizen, Hypes und Finanzmythen. Die genossenschaftlichen Banken bieten diese Unterstützung – digital, vor Ort und über Jahrzehnte hinweg. Denn während Neobroker mit niedrigen Einstiegshürden werben, bleibt eine Frage ungeklärt: Wer berät die Kundinnen und Kunden, wenn der Markt fällt oder sich die Lebenssituation plötzlich ändert? Während manche Neobroker bereits jetzt unter Serviceproblemen leiden, bleiben verlässliche Strukturen ein unterschätzter Erfolgsfaktor. Altersvorsorge funktioniert nur, wenn Kundinnen und Kunden sicher sein können, dass ihr Anbieter auch in 30 oder 40 Jahren noch existiert. Dieses langfristige Versprechen gehört zur DNA der genossenschaftlichen Finanzgruppe. Während der Fokus bei neueren Anbietern auf schnellen Transaktionen liegt, geht es bei der Altersvorsorge um Verantwortung. Deutschland braucht eine Reform, die Kapitalmärkte stärker einbindet, und mehr Flexibilität bei der Anlage und in der Rentenphase ermöglicht. Das geplante staatlich geförderte Altersvorsorgedepot ist ein guter Weg. Das optimale Produkt wird am Ende das sein, welches unterschiedliche Lebensphasen, Marktkompetenz und Sicherheit verbindet – nicht das mit der vermeintlich ansprechendsten App. Altersvorsorge ist kein simples Sparprodukt, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe. Sie gelingt dann, wenn Menschen befähigt werden, früh zu beginnen, dranzubleiben und kluge Entscheidungen zu treffen. Und sie gelingt am besten mit Partnern, die nicht nur Rendite oder geringe Kosten versprechen, sondern Verantwortung übernehmen. Genau deshalb werden genossenschaftliche Banken bei der nächsten Reform eine Schlüsselrolle spielen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.union-investment.de

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Marketingmitteilung

Die Rente ist sicher. (Wilhelm, †) Hat vor der Altersarmut noch den Absprung geschafft. Noch schnell Wachstumschancen sichern mit Emerging Markets ETFs von Franklin Templeton. Erfahren Sie mehr auf www.franklintempleton.de

Alle Anlagen sind mit Risiken verbunden. Der Wert einer Anlage kann steigen oder fallen. Anleger können ggf. nicht den investierten Betrag zurückerhalten. Herausgegeben von: Franklin Templeton International Services S.à r.l. Niederlassung Deutschland, Mainzer Landstr. 16, 60325 Frankfurt/Main, Deutschland. Tel. 0800 / 0 73 80 01, kontakt@franklintempleton.de. © 2025 Franklin Templeton. Alle Rechte vorbehalten. Stand: 20.10.2025.


10 | Lesen Sie mehr auf erfolgundbusiness.de Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Save the Children Deutschland e. V. entstanden.

EIN VERMÄCHTNIS FÜR KOMMENDE GENERATIONEN Testamentsspenden schaffen Perspektiven für Kinder in Not weltweit Text Annika Schmidt Alles ist miteinander verbunden – niemand weiß das besser als Alison, Mutter von sechs Kindern auf Malaita, einer der Salomon-Inseln. Ihr Land ist ein Spiegelbild der Klimakrise: Stürme und steigende Fluten zerstören Mangrovenwälder, die früher als natürlicher Schutz dienten, und überschwemmen Gärten, auf die viele Familien angewiesen sind. Vor einiger Zeit zerstörte ein starker Wind alle Häuser in der Gegend. „Unser eigenes Haus wurde ebenfalls umgeweht“, erinnert sich Alison. „Wir entkamen nur mit Kleidern, die wir am Leib trugen.“ Für Alison, ihre Kinder und die Zukunft ihrer Insel ist das eine existenzielle Bedrohung – eine, die kurzfristige Hilfen wie Essenslieferungen allein nicht lösen können. „Ich möchte nicht, dass meine Kinder das noch einmal erleben. Ich will sie davor schützen“, sagt sie.

sind“, sagt Rania von der Ropp, Ansprechpartnerin für Erben & Vererben bei Save the Children in Deutschland. Im Interview mit ihr und ihrer Kollegin Laura Mang erklären die beiden, wie das funktioniert. Denn die Menschen, die sich bei ihnen melden, schauen voraus. Sie wünschen sich auch nach ihrem eigenen Leben eine lebenswerte Zukunft für Kinder in Not. Frau von der Ropp, weshalb spielt gerade die Zeit zum Ende des Jahres bei vielen Menschen eine Rolle, wenn es ums Vererben geht? Die Weihnachtsfeiertage und die Zeit zwischen den Jahren rücken Familie, Zusammenhalt und Mitgefühl in den Mittelpunkt. Viele Menschen fragen sich dann: Was möchte ich weitergeben?

Diese sogenannte Testamentsspende macht es in unserem Fall möglich, dass für Kinder, die Unterstützung benötigen, auch in Zukunft jemand da sein wird. Dabei kommt jeder Cent bei uns an, da wir als gemeinnützige Organisation von der Erbschaftssteuer befreit sind. Als älteste und größte unabhängige Kinderrechtsorganisation der Welt haben wir ein Ziel: Eine Welt, die die Rechte aller Kinder achtet. Wir setzen uns mit aller Kraft dafür ein, dass Kinder sicher und gesund aufwachsen und lernen können – unabhängig davon, wo sie geboren werden. Frau Mang, welche Anliegen haben Menschen, die sich an Sie wenden? Oft geht es um ganz persönliche Fragen: Wie beginne ich überhaupt damit, ein Testament zu schreiben? Was muss ich regeln? Kann ich mein Testament noch einmal ändern? Manche möchten Angehörige bedenken und gleichzeitig etwas Gutes bewirken. Andere haben keine nahen Verwandten und wünschen sich, dass ihr Vermögen sinnvoll eingesetzt wird. Unser Ziel ist es, auf all diese Fragen ruhig, vertraulich und ohne Zeitdruck einzugehen. Wie unterstützt Save the Children Menschen, die ein gemeinnütziges Testament erstellen möchten? Wir bieten kostenlose und unverbindliche Beratung an – persönlich, telefonisch, per E-Mail oder auch per Brief. Außerdem gibt es unseren kostenlosen Testamentsratgeber mit hilfreichen Informationen zum Thema Erben & Vererben, Formulierungshilfen sowie Mustertestamenten, der bestellt werden kann. Worauf sollte man bei der Auswahl einer Organisation achten? Grundsätzlich gilt: Wer auf der Suche nach einer passenden Organisation für eine Testamentsspende ist, sollte sie anhand von drei Kriterien prüfen: Transparenz, Wirkung und Vertrauen. Dabei hilft das DZI-Spendensiegel, das einen nachprüfbaren Umgang mit Geldern bescheinigt. Bestenfalls sollte jede spendende Person schon zu Lebzeiten Kontakt zur Organisation suchen, sich informieren und im Gespräch die eigenen Wünsche äußern.

“WER AUF DER SUCHE NACH EINER PASSENDEN ORGANISATION FÜR EINE TESTAMENTSSPENDE IST, SOLLTE SIE ANHAND VON DREI KRITERIEN PRÜFEN: TRANSPARENZ, WIRKUNG UND VERTRAUEN. DABEI HILFT DAS DZI-SPENDENSIEGEL, DAS EINEN NACHPRÜFBAREN UMGANG MIT GELDERN BESCHEINIGT.“

Rania von der Ropp (links) und Laura Mang (rechts), Anspechpartnerinnen für Erben & Vererben bei Save the Children © Mauro Bedoni / Save the Children

Save the Children arbeitet gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen vor Ort, um Familien zu helfen, sich anzupassen und ihre Lebensgrundlagen zu sichern. Im Rahmen eines Projekts lernen Alison und andere Familien, Bienen zu züchten. Diese bestäuben die Mangroven, die wiederum Schutz vor Stürmen bieten und Ökosysteme wie Fisch- und Krebsbestände sichern. Gleichzeitig produzieren sie Honig, den Familien verkaufen können. Mit diesem Einkommen kann Alison Schulgebühren bezahlen und ihre Kinder gut versorgen. Solche langfristigen Projekte werden nicht nur durch Spenden zu Lebzeiten möglich, sondern auch durch Menschen, die Save the Children im Testament bedenken. Die sogenannten Testamentsspenden sind ein Weg, die eigenen Werte weiterzugeben und damit sowohl mit schneller und effektiver Nothilfe als auch über langfristige Projekte Kinder in Not zu unterstützen. So kann Mitgefühl zu etwas Dauerhaftem werden. „Viele Menschen wünschen sich, etwas Bleibendes zu hinterlassen als Ausdruck ihrer Werte, ihrer Fürsorge und ihrer Beziehung zu den Menschen, die ihnen wichtig

Mit einem Testament wird festgehalten, was genau mit dem Nachlass passieren soll und schafft damit Klarheit über die eigenen Wünsche. Das gibt auch nächsten Angehörigen Sicherheit und kann Streitigkeiten verhindern. Was passiert, wenn kein Testament vorhanden ist? Wird kein Testament hinterlassen, tritt in Deutschland die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Diese ist im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt und in sogenannte Ordnungen unterteilt. Erbberechtigt sind danach sowohl die Person, mit der Sie in einer Ehe oder eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, als auch Ihre Verwandten. Lebensgefährten, Stiefkinder oder Patenkinder werden demnach aber nicht bedacht. Gibt es keine Verwandten dieser Ordnungen oder sind diese nicht auffindbar, erbt der Staat das gesamte Vermögen. Welchen Unterschied kann eine Testamentsspende machen? Zusätzlich zur eigenen Familie ist es auch möglich, gemeinnützige Organisationen im Testament zu berücksichtigen – sei als Erbe, Miterbe oder mit einem Vermächtnis.

Save the Children wurde 1919 gegründet und ist heute die größte unabhängige Kinderrechtsorganisation der Welt. Im internationalen Verbund setzt die Organisation sich dafür ein, dass Kinder gesund aufwachsen, eine gute Grundbildung erhalten und vor Gewalt geschützt sind. Hand in Hand mit lokalen Mitarbeitenden und Partnerorganisationen kann durch die umgesetzten Projekte das Leben von Kindern in rund 120 Ländern nachweislich verbessert werden – ohne Wenn und Aber.

Ihr Vermächtnis für Kinder in Not. QR-Code scannen und mehr mehr über Nachlass Spenden erfahren! Ihr Testament für Kinder. KONTAKT Rania von der Ropp Ansprechpartnerin Erben & Vererben 030 - 27 59 59 79 - 820 | testamente@savethechildren.de Laura Mang Ansprechpartnerin Erben & Vererben 030 - 27 59 59 79 - 119 | testamente@savethechildren.de

Weitere Informationen unter: www.savethechildren.de/testamente


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Trade Republic Bank GmbH entstanden.

DAS KINDERDEPOT ALS GRUNDSTEIN FÜR DIE FINANZIELLE ZUKUNFT Text Sophie Dietrich Das strukturelle Problem der Generationenrente Die strukturellen Herausforderungen der alternden Gesellschaft stellen die jüngeren Generationen in Deutschland vor fundamentale Fragen der Altersvorsorge. Das deutsche Rentensystem, das zuletzt im Jahr 1957 reformiert wurde, stößt zunehmend an seine Grenzen. Das Prinzip des Generationenvertrags ist aufgrund tiefgreifender demografischer Verschiebungen nicht mehr tragfähig.Das Verhältnis zwischen Beitragszahlern und Rentnern kollabiert: Heute stehen weniger als zwei Erwerbstätige pro Rentner zur Verfügung. Diese Entwicklung ist die direkte Folge von zwei langfristigen Trends. Einerseits beziehen die Bürger heute durch gestiegene Lebenserwartungen im Durchschnitt 21 Jahre Rente, anstatt der rund 14 Jahre, die bei der Einführung des Systems üblich waren. Andererseits ist die Geburtenrate stark gesunken: von einst 2,4 auf nur noch 1,5 Kinder pro Frau. Die Konsequenz ist eine gravierende finanzielle Schieflage des Rentensystems - es funktioniert nur noch dank massiver öffentlicher Zuschüsse und dem Griff in die Staatskasse. Aktuell muss der Bund das Rentensystem jährlich mit über 100 Milliarden Euro aus Steuermitteln stabilisieren. Jeder dritte Euro, der für Pensionen ausgegeben wird, stammt nicht mehr aus Beiträgen der Arbeitnehmer, sondern aus Steuergeldern. Um das Rentenniveau zu halten, werden diese Zuflüsse weiter steigen müssen. Die finanzielle Belastung spiegelt sich unmittelbar in der Verunsicherung der Bürger wider: Ein Großteil der Bevölkerung muss befürchten, trotz jahrzehntelangem Einzahlen in die Rentenversicherung, den gewohnten Lebensstandard im Alter nicht mehr halten zu können. Dies betrifft besonders die junge Generation. Vor diesem Hintergrund gewinnt die private Altersvorsorge immens an Bedeutung. Wie der frühe Start Vermögen exponentiell wachsen lässt Der zentrale Vorteil des Vermögensaufbaus, der schon im Kindesalter beginnt, liegt in der Länge des Anlage-

horizonts. Ein Rechenbeispiel verdeutlicht das exponentielle Wachstum: Wer beispielsweise ab der Geburt 100 Euro monatlich anlegt und eine durchschnittliche Jahresrendite von 7 Prozent erzielt, kann zum 18. Geburtstag über mehr als 43.000 Euro verfügen.

Die neue Generation der Vorsorge Während die Politik die Debatte um die Frühstart-Rente und die Verwaltung in möglichen Staatsfonds führt, haben digitale Anbieter wie Trade Republic, Europas größte Sparplattform, längst eigene Lösungen für die private Vorsorge von Minderjährigen geschaffen. Das Kinderdepot bei Trade Republic bietet kostenlose Ausführungen von Sparplänen, die Verzinsung des nicht investierten Guthabens nach dem aktuellen EZB-Leitzins von aktuell 2 Prozent pro Jahr, sowie eine kostenfreie Depotführung. Die Kontoeröffnung erfolgt vollständig digital, wobei die Eltern das Depot treuhänderisch im Namen des Kindes führen, bis dieses 18 Jahre alt wird. Ein oft unterschätzter Aspekt bei dieser Form der Anlage ist die steuerliche Optimierung. Da das Depot im Namen des Kindes geführt wird, ermöglicht dies jährliche Steuervorteile (bis rund 13.000 Euro). Darüber hinaus geht Trade Republic mit dem „Trade Republic Kindergeld“ noch einen Schritt weiter: Die laufenden Fondskosten ausgewählter Vanguard ETFs werden monatlich direkt in das Kinderdepot reinvestiert, bis das Kind 18 ist. Auf diese Weise unterstützt jeder eingezahlte Euro zu 100 Prozent den Vermögensaufbau.

Zum Vergleich: Der MSCI World Index hat laut Daten des Deutschen Aktieninstituts (DAI) in den letzten 20 Jahren durchschnittlich 8,6 Prozent Rendite pro Jahr erwirtschaftet. Setzt man die monatlichen Einzahlungen ab dem 18. Geburtstag aus und lässt das angesparte Vermögen bis zum Rentenbeginn weiter am Markt investiert, wird man im Ruhestand über 1.000.000 Euro angesammelt haben. Denn frühes Sparen macht den Unterschied – ob für das Studium, den Start in die Selbstständigkeit oder die spätere Altersvorsorge.

Großeltern, Paten und Freunde, die ein Geschenk mit langanhaltendem Wert suchen, können über die SparpatenFunktion das Kind regelmäßig durch Einzahlungen unterstützen. So wird die finanzielle Vorsorge zur Gemeinschaftsaufgabe und aus einem Kinderdepot ein echtes Zukunfts-Geschenk.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.traderepublic.com

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Spiekermann & CO AG entstanden.

NIEßBRAUCHDEPOT: VERMÖGENSÜBERTRAGUNG MIT WEITSICHT Wer Vermögen zu Lebzeiten übergeben möchte, ohne auf finanzielle Unabhängigkeit zu verzichten, findet im Nießbrauchdepot der Spiekermann & CO AG eine besonders effiziente Lösung. Wir verbinden damit steuerliche Vorteile, generationenorientierte Planung und die Sicherheit, Erträge wie Dividenden oder Zinsen weiterhin selbst zu nutzen. So entsteht ein Modell, das Schenkenden wie Begünstigten gleichermaßen zugutekommt und Vermögen in der Familie bewahrt. Text Michael Löbbel Die Grundlage jeder erfolgreichen Vermögensübertragung ist eine realistische Einschätzung der eigenen Situation: Welche Vermögenswerte werden langfristig benötigt? Welche lassen sich guten Gewissens übertragen? Spiekermann unterstützt dabei, das gesamte Vermögen, von Wertpapierbeständen über Rentenansprüche bis hin zu Rücklagen, präzise zu analysieren und daraus eine durchdachte Strategie für den Vermögensübergang zu entwickeln. Ein Nießbrauchdepot entfaltet sein volles Potenzial, wenn Finanzplanung, Vermögensverwaltung und steuerliche Expertise ineinandergreifen. Wir begleiten unsere Mandanten eng durch den Prozess, stimmen uns bei Bedarf mit Steuerberatern, Rechtsanwälten und weiteren Experten ab und stellen sicher, dass Freibeträge und steuerliche Gestaltungsspielräume optimal genutzt werden. In der praktischen Umsetzung erfordert ein Nießbrauchdepot ein Depotmodell, das Eigentum und Ertragsfluss sauber voneinander trennt. Die Wertpapiere gehen vollständig auf die begünstigte Person über, die laufenden Erträge bleiben jedoch beim Schenkenden. Dieses Prinzip sorgt nicht nur für steuerliche Entlastung, sondern schafft gleichzeitig eine stabile, planbare Einnahmequelle, die insbesondere in der Ruhestandsplanung wertvoll ist. Ebenso wichtig ist die vertragliche Ausgestaltung. Regelungen zu Rückfallklauseln, Mitspracherechten oder möglichen Notfallsituationen müssen rechtlich einwandfrei formuliert werden ohne die steuerliche Anerkennung zu gefährden. Wir koordinieren hierfür auf Wunsch ein

erfahrenes Expertennetzwerk, das für eine rechtssichere und individuelle Lösung sorgt. Nach der Einrichtung des Depots muss die Schenkung innerhalb von drei Monaten beim Finanzamt angezeigt werden. Die steuerliche Bewertung orientiert sich dabei am kapitalisierten Wert des Nießbrauchs und dieser wiederum an der statistischen Lebenserwartung der schenkenden Person. Wer früh handelt, profitiert somit besonders stark von den möglichen Abschlägen.

“EIN NIESSBRAUCHDEPOT ENTFALTET SEIN VOLLES POTENZIAL, WENN FINANZPLANUNG, VERMÖGENSVERWALTUNG UND STEUERLICHE EXPERTISE INEINANDERGREIFEN.“ Jördis Klüsener und Michael Löbbel von der Spiekermann & CO AG Da ein Nießbrauchdepot ein langfristiges Instrument ist, empfiehlt sich eine regelmäßige Überprüfung. Sowohl Veränderungen im Marktumfeld als auch im persönlichen Leben können Anpassungen notwendig machen. Zugleich bietet das Modell die Chance, die nächste Generation frühzeitig an verantwortungsvolle Finanzentscheidungen heranzuführen – ein pädagogischer Mehrwert, der weit über steuerliche Aspekte hinausreicht.

Was ist ein Nießbrauchdepot? Ein Nießbrauchdepot trennt Eigentum von Ertragsrechten und schafft damit doppelte Vermögensfreude. So funktioniert es: • Begünstigte werden rechtliche Eigentümer der Wertpapiere. • Schenkende behalten lebenslang die Erträge wie Dividenden, Zinsen oder Ausschüttungen. • Steuervorteile entstehen, weil der steuerpflichtige Schenkungswert durch den kapitalisierten Nießbrauch deutlich reduziert wird. • Planbarkeit: Der Schenkende bleibt wirtschaftlich abgesichert und behält - je nach Gestaltung - weiterhin Mitspracherecht bei der Anlagestrategie. • Familienfrieden: Klare vertragliche Regelungen sorgen für Transparenz zwischen den Generationen.

Jetzt mehr erfahren Das Nießbrauchdepot bietet viele Vorteile und Gestaltungsmöglichkeiten. Wer sich tiefer informieren möchte, erhält mit dem ausführlichen Whitepaper der Spiekermann & CO AG eine verständliche, praxisnahe Einführung inklusive Fallbeispielen und Checklisten. Kostenloses Whitepaper herunterladen! Über den QR-Code oder direkt unter: vermoegensfreude.de/niessbrauchdepot


12 | Lesen Sie mehr auf erfolgundbusiness.de Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Dr. Peters Group entstanden.

WIE SICH MIT SACHWERTANLAGEN STEUERN SPAREN LASSEN Sachwertinvestments in Immobilien und Infrastruktur (zum Beispiel Erneuerbare-Energien-Anlagen) bieten nicht nur die Chance auf Ausschüttungsrenditen, die deutlich über der Verzinsung von risikoarmen Anlagen wie Bundesanleihen oder Tagesgeld liegen, sondern auch diverse Möglichkeiten, die Steuerlast zu senken. Vanessa Meinker von der Dr. Peters Group erklärt anhand konkreter Beispiele, mit welchen fünf Sachwertstrukturen Steuern optimiert oder gespart werden können. Text Vanessa Meinker

: Foto

Dr. Peters Group

Steuerfreie Veräußerungsgewinne bei geschlossenen Publikums-Immobilien-AIF Ganz gleich, ob Nahversorgungszentren, Hotelimmobilien, Pflegeheime oder Bürohäuser: Immobilien generieren durch die regelmäßigen und idealerweise indexierten Mieteinnahmen planbare und stabile Cashflows. Die sich hieraus ergebenden Mietrenditen sind wesentliche Grundlage für die jährlichen Auszahlungen, die bei vielen aktuellen Fonds in Höhe von etwa 4,0 bis 5,0 Prozent p.a. liegen. Hinzu kommt der mögliche Wertzuwachs der jeweiligen Immobilie. Diesen realisieren die Fondsanleger beim Veräußern des Objekts. Erfolgt der Verkauf nach Ablauf von zehn Jahren Haltedauer (Spekulationsfrist), vereinnahmen Anleger den Veräußerungsgewinn steuerfrei. Steuervorteile durch § 6b/§ 6c EStG: Immobilienfonds als Reinvestitionslösung Eine besondere Steuerkonstellation können Investoren (insbesondere Unternehmer und Landwirte) nutzen, die Erlöse aus dem Verkauf von Grund und Boden oder daraus gebildete Rücklagen nach § 6b bzw. § 6c Einkommensteuergesetz (EStG) auf eine gewerblich geprägte Immobilien-Fondsgesellschaft übertragen. Also auf einen sogenannten 6b-Fonds. Durch Nutzung eines Übertragungsfaktors kann ein steuerlicher Gewinn aus

einem Verkauf übertragen werden und die Steuerlast in die Zukunft verschoben werden. Sonderabschreibungen bei geschlossenen SpezialAIF, die in Windenergieanlegen investieren Mit Investments in Erneuerbare-Energien-Anlagen profitieren Anleger von stabilen und langfristigen Auszahlungen, die typischerweise oberhalb von 5,0 Prozent p.a. und somit über den durchschnittlichen Renditen von Immobilienfonds liegen.

“BEIM SCHENKEN ODER VERERBEN VON FONDSANTEILEN PROFITIEREN BEGÜNSTIGTE DAVON, DASS DER SOGENANNTE SCHENKUNG- ODER ERBSCHAFTSTEUERLICHE WERT DEUTLICH UNTER DEM NENNWERT DER BETEILIGUNG LIEGT.“

kosten genutzt werden, die im Ergebnis steuerfreie Auszahlungen über viele Jahre (zumeist rund 15 Jahre) mit sich bringen. Erbschaft- und schenkungsteuerliche Vorteile bei der Übertragung von Anteilen an geschlossenen Immobilienfonds Beim Schenken oder Vererben von Fondsanteilen profitieren Begünstigte davon, dass der sogenannte schenkung- oder erbschaftsteuerliche Wert deutlich unter dem Nennwert der Beteiligung liegt. Auf diese niedrigere Bewertung wird die Steuerlast aus einer Erbschaft oder Schenkung berechnet. Der Effekt: Die Steuerlast reduziert sich beträchtlich. Das ist ein großer Vorteil etwa gegenüber dem direkten Schenken oder Vererben von Immobilien zum Verkehrswert. Tipp: Die Steuerlast für die Begünstigten sinkt weiter, wenn sich der Schenkende ein Nießbrauchrecht an der Beteiligung sichert. Damit erlangt dieser, trotz Übertragung des Sachwerts auf den Begünstigten, weiterhin die regelmäßigen Auszahlungen und reduziert dabei den Schenkungswert in Höhe des Werts des Nießbrauchs. Steuerbegünstigte Übertragung von Windenergiefonds im Betriebsvermögen Für die Weitergabe von Windenergiefonds-Beteiligungen lassen sich Verschonungsregelungen nutzen, die das Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz in § 13a und § 13b vorsieht. Danach können solche Fondsanteile, die als Betriebsvermögen klassifiziert sind, im Zuge der sogenannten Optionsverschonung bis zu 100 Prozent erbschaft- und schenkungsteuerfrei transferiert werden. Die Übertragung erfolgt also komplett freibetragsschonend.

Vanessa Meinker Geschäftsführerin der Dr. Peters Kapitalverwaltungsgesellschaft

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Nicht nur das: Dank attraktiver Sonderabschreibungen gem. § 7g EStG können im Jahr der Inbetriebnahme und in den folgenden vier Jahren neben der linearen Abschreibung auch Sonderabschreibungen von insgesamt bis zu 40 Prozent der Anschaffungs- oder Herstellungs-

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Fotos: Catella Project Management

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Catella Project Management entstanden.

WOHNUNGSBAU GELINGT: BEZAHLBAR, NACHHALTIG UND RENTABEL Text Klaus Franken Bezahlbarer Wohnraum gehört zu den dringendsten Herausforderungen unserer Zeit. Wohnungsbau in ganz Deutschland ist ins Stocken geraten. Deshalb galt es, Lösungen zu finden, die im heutigen Umfeld und ohne staatliche Fördertöpfe funktionieren. Das Wohnungsbauprogramm Cooperative Innovative Living Germany (CILG) hat gezeigt, dass nachhaltiges, bezahlbares und rentables Bauen möglich ist – wenn man bereit ist, Prozesse neu zu denken. Der Markt hat sich spürbar verändert: Qualität, Verlässlichkeit, Kapital- und Innovationskraft bestimmen wieder den Takt. Genau hier setzt CILG an. Planungsstrukturen wurden verschlankt, modulare Bauprozesse etabliert und nachhaltige Standards als wirtschaftliche Grundlage verankert. So wurden Kosten reduziert, Bauzeiten verkürzt und gleichzeitig die Wohnqualität gesteigert. Wohnraum lohnt sich, sei es zur Eigennutzung, Vermietung oder als Anlageprodukt. Aber das Produkt muss stimmen und hier wurde in den letzten Jahrzehnten viel zu wenig Innovation betrieben. CILG fokussiert auf Nutzwert und Effektivität des Produktes, auf die langfristige Tragfähigkeit – also mit dem Fokus auf die Nachfrage, nicht auf „den schnellen Euro“ oder Spekulation. Ein zentraler Ansatzpunkt ist z.B. das altersunabhängige, barrierefreie Wohnen. Barrierefreiheit ist kein Luxus, sondern gelebte Nachhaltigkeit: Breitere Türen oder schwellenlose Zugänge kosten ein wenig mehr in der Herstellung, ermöglichen aber, dass Menschen auch im Alter noch lange in ihrer Wohnung bleiben können. Das ist gut für die Menschen – und Investoren können auf eine kaufkraftstarke Ziel-

gruppe abstellen. Dies ist nur ein Beispiel, wie praxisbezogene Ausrichtungen Wohnen besser und rentabel machen. Was ist „bezahlbares“ Wohnen? Üblicherweise werden dazu (meist fragliche) Werte in €/m² (kalt) angegeben. Leider ist das für Menschen völlig uninteressant. Die haben ein Budget von x €/Monat zur Verfügung und damit ist der Aufwand für Wohnraum wie Heizung gemeint. Mit diesem absoluten Betrag muss ein maximaler Nutzwert erzielt werden: großzügige Wohnräume, Bäder, Balkone, effektive Möblierungen und Abstellmöglichkeiten in der Wohnung. Gelingt es, dies in einem kompakten Grundriss abzubilden und andere Belastungen wie Mobilität und Energie zu reduzieren, reicht das Budget aus.

“BEZAHLBARER WOHNRAUM GEHÖRT ZU DEN DRINGENDSTEN HERAUSFORDERUNGEN UNSERER ZEIT. Klaus Franken CEO Catella Project Management Wie dieser Ansatz in der Praxis wirkt, wurde mit verschiedenen Projekten unter Beweis gestellt. Beispielgebend sind die beiden größten zertifizierten KlimaQuartiereNRW Seestadt und Düssel-Terrassen mit 2.000 bzw. 800 Wohnungen, jeweils einem eigenen, rein regenerativen Energiesystem und Kosteneinsparungen von ca. 2 €/m²/Monat. Klimaschutz rechnet sich – für Mieter wie für Eigentümer. In Berlin entsteht das Mixed-Use-Projekt SILBerlin in

einer Mischung aus geförderten, frei finanzierten Wohnungen und Einzelhandel im Rahmen eines Joint Ventures. Kooperation und Innovation beschleunigt den Wohnungsbau. Dass nachhaltige Quartiersentwicklung auch im Bestand gelingt, belegt das realisierte Projekt Living Circle in Düsseldorf mit der Umwandlung der früheren Thyssen-Zentrale in 340 Wohnungen. Natürlich sind „dicke Bretter zu bohren“, aber mit Engagement und Know-How lassen sich tragfähige Lösungen realisieren. Was zeigen diese Erfolgsbeispiele? Wohnungsbau gelingt mit echter Kooperation zwischen Stadt und Investor. Die Branche muss bereit sein, selbst Innovationskraft zu zeigen, bevor sie politische Impulse einfordert. Ein „Bau-Turbo“ kann helfen – entscheidend bleibt aber die Haltung, gemeinsam Lösungen zu finden und selbst anzupacken. Bis 2030 werden im Rahmen von CILG mindestens 10.000 neue Wohneinheiten geschaffen. Die Projekte belegen: Bezahlbarer, nachhaltiger und rentabler Wohnungsbau ist möglich – heute, nicht erst morgen. CILG wurde Ende 2024 aus der Taufe gehoben. Nach einem Jahr lassen sich die Erfolge messbar belegen und nunmehr gilt es, in 2026 dieses System bundesweit auszurollen, um Wohnungsbau in großer Stückzahl bezahlbar, nachhaltig und rentabel voranzutreiben – Partnerschaften sind dazu gerne gesehen, denn gemeinsam geht es besser, schneller und in größerem Maßstab voran.

Weitere Informationen zum Catella CILG-Programm finden Sie unter: www.cilg-invest.com

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit PLANET TOURIST INVEST GmbH & Co. KG entstanden.

FERIENIMMOBILIEN UND HOTELZIMMER ALS INVESTMENT: Planet Tourist Invest mit zweigleisigem Ostsee-Portfolio Ferienwohnungen und Hotelzimmer-Investments gewinnen als Sachwerte an Bedeutung. Planet Tourist Invest GmbH & Co. KG bietet dafür zwei klar abgegrenzte Anlageformen in einer Premiumlage an der Ostseeküste. Text PLANET Gruppe Zwei Anlageformen – ein regionaler Fokus Für private Anleger bleiben Ferienimmobilien eine der stabilsten Sachwertanlagen in Deutschland. Parallel hat sich ein Markt für hotelgebundene Modelle entwickelt, die auf planbare Erträge und professionelle Bewirtschaftung setzen. Planet Tourist Invest bündelt beide Ansätze in einem regional fokussierten Portfolio an der schleswigholsteinischen Ostseeküste.

Ferienimmobilien im Ostsee-Ferienpark Marina Wendtorf Im klassischen Segment vermittelt Planet Tourist Invest hochwertige Ferienimmobilien im Ostsee-Ferienpark Marina Wendtorf bei Kiel, darunter großzügige Ferienwohnungen in einer Wasservilla, die zu den markantesten Neubauten der Region zählt. Die Wasservilla mit ihren neun Ferienwohnungen erhebt sich unmittelbar vor der neuen Promenade und dem Deich direkt aus dem Wasser – mit einem unverbaubaren Panorama-Ostseeblick und freiem Blick in das angrenzende Naturschutzgebiet Bottsand. Dieser Standort zählt zu den wenigen Lagen, die gleichzeitig Wasserlage, Ruhe und touristische Infrastruktur verbinden.

Die Ferienwohnungen in Marina Wendtorf werden über einen international tätigen Vermittler vermarktet und vermietet, sodass der operative Aufwand für Anleger gering bleibt. Dennoch trägt der Eigentümer die Verantwortung für Reparaturen, Instandhaltung und laufende Betriebskosten und muss zudem saisonal schwankende Einnahmen einkalkulieren. Die Wasservilla folgt damit der klassischen Logik von Ferienimmobilien: volles Eigentum, mögliche Eigennutzung und langfristige Wertentwicklung, variable Erträge und eigentümerseitige Pflichten. Hotel Studio Apartments mit langfristiger Verpachtung Parallel wächst das Segment der hotelgebundenen Ferienimmobilien, das Planet Tourist Invest mit dem SlowDown Bottsand | Hotel & Spa abdeckt. Anleger erwerben hier ein einzelnes grundbuchgesichertes Hotel Studio Apartment und verpachten es für 30 Jahre an die SlowDown Hotels. Die Erträge basieren auf einer monatlichen Fest-Pacht, ergänzt durch eine jährliche partnerschaftliche Gewinnbeteiligung und einer erlebbaren emotionalen Rendite durch Vergünstigungen in allen SlowDown Hotels. Der Betreiber übernimmt sämtliche Bewirtschaftungs-, Reparatur- und Instandhaltungsaufgaben und deren Kosten, während der Investor unabhängig von der saisonalen Hotelauslastung feste, planbare Erträge erhält. Nachhaltigkeit und Auszeichnungen Das SlowDown Bottsand unterscheidet sich durch mehrere Faktoren vom Marktstandard. Die nachhaltige Holzbauweise, ergänzt durch Solaranlage und Wärmepumpe, führte zur DGNB-Gold-Vorzertifizierung. Das Hotel setzt auf modernste Technologien, um den Energieverbrauch zu optimieren. Mindestens 86 Prozent des Stroms werden aus regenerativen Energien gewonnen. Innovative Heiz- und

Kühlsysteme, intelligente Beleuchtungskonzepte und energieeffiziente Geräte tragen dazu bei, den Ressourcenverbrauch zu minimieren. Das Investmentmodell wurde zudem 2025 mit dem Deutschen Beteiligungspreis ausgezeichnet. Die Auszeichnung ehrt Investments mit großer Vertrauensbasis, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Mehrwert. Zusätzlich profitiert das Haus vom wachsenden Wellness- und Kurzreisemarkt, verstärkt durch den besonderen „20 Stories-Sauna & Spa“ Bereich. Zwei Anlegerprofile – ein Standort Planet Tourist Invest positioniert damit ein bewusst zweigleisiges Angebot: •

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Ferienwohnungen für Anleger, die klassische Immobilienpräferenzen, Eigennutzung und langfristige Wertsteigerung suchen. Hotelzimmer-Investments für Investoren, die passive planbare Einnahmen, Nachhaltigkeit und professionelle Betreiberstrukturen bevorzugen und Teil einer aufstrebenden Hotelmarke werden wollen.

Mit dieser Kombination bietet Planet Tourist Invest ein fokussiertes, regionales Portfolio, das zwei unterschiedliche Anlegertypen bedient und zugleich auf Stabilität, Standortqualität und nachhaltige Wertentwicklung setzt.

Weitere Informationen finden Sie unter: Planet Tourist Invest GmbH & Co. KG Am Kiel-Kanal 1, 24106 Kiel E-Mail: reitz@planet-gruppe.de www.planet-haus.de


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der reconcept GmbH entstanden.

ASSETKLASSE ENERGIEWENDE: SINNVOLL, SOLIDE UND ZUKUNFTSFÄHIG Weshalb Impact Investing nach wie vor Bestandteil jedes Portfortfolios sein sollte, erklärt Christiane Kaufhold-Mecke, Geschäftsführerin der reconcept Gruppe, im Interview. Text Charlie Schröder

Aktuell bieten Sie einen festverzinsten Green Bond an. Zu welchen Bedingungen? Der „reconcept Green Global Energy Bond II“ bietet Anlegern eine attraktive Verzinsung von 7,75 Prozent p.a., die halbjährlich ausgezahlt wird, bei einer Laufzeit von 6 Jahren. Eine Zeichnung ist ab 1.000 Euro möglich.

“DIE ANLEIHE EIGNET SICH FÜR INVESTOREN, DIE AUF REGELMÄßIGE ZINSZAHLUNGEN WERT LEGEN.“ Christiane Kaufholt-Mecke Geschäftsführerin Sie werben damit, dass ein Investment in Ihren Green Bond doppelt wirkt! Inwiefern? Wir verfolgen das Ziel einer doppelten Rendite: Als Sachwert-Investment bieten unsere Green Bonds eine attraktive Verzinsung, gleichzeitig wirken sie ganz konkret klimapositiv für den Ausbau Erneuerbarer Energien und dies nachweislich. Unsere Green Bonds entsprechen den Green Bond Principles der International Capital Market Association (ICMA) und wurden von einer unabhängigen Nachhaltigkeitsagentur geprüft (SPO). Wir achten auch auf sozialen Impact: Für jede 10.000-Euro-Geldanlage, die Anleger über uns in den reconcept Green Global Energy Bond II investieren, spenden wir 10 Euro an das Waisenhaus Courageous Kids in Malawi.

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Foto: DataCenter ©Rosebud X AI

DIGITALISIERUNG UND ENERGIEWENDE: EUROPAS DOPPELTE HERAUSFORDERUNG Die digitale Transformation Europas schreitet rasant voran – mit enormem Energiehunger. Besonders Datacenter stehen sinnbildlich für diesen Trend: Ihre Kapazitäten sollen sich bis 2030 fast verdreifachen. Laut Internationaler Energieagentur (IEA) würde ihr Strombedarf rund 945 TWh jährlich betragen – dies entspricht dem jährlichen Energieverbrauch Japans. Text Stefan Wala

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Für Investor:innen verschiebt sich daher der Fokus zunehmend weg von klassischen Immobilienfinanzierungen hin zu Infrastrukturfinanzierungen, welche langfristige Cashflows, Nachhaltigkeitsziele und zuverlässige Ener-

“DIGITALISIERUNG UND ENERGIEWENDE MÜSSEN HAND IN HAND GEHEN, WENN EUROPAS WIRTSCHAFT LANGFRISTIG WETTBEWERBSFÄHIG BLEIBEN SOLL.“ Foto : Pe tra

Standortfaktor Energie als öffentliche Herausforderung Dennoch: Die Dringlichkeit wird durch regulatorische Engpässe verschärft. Ein Beispiel: 2024 verhängte der nationale irische Netzbetreiber de facto einen Baustopp für neue Datacenter im Raum Dublin. Grund dafür waren Kapazitätsengpässe und eine unzureichende Netzinfrastruktur. Solche Maßnahmen signalisieren Investor:innen europaweit, dass Energiefragen längst zu Standortfragen geworden sind – und diese entscheiden maßgeblich über die Zukunftsfähigkeit digitaler Wirtschaftsstandorte.

giekonzepte integrieren. Dabei nimmt ESG (Environment, Social, Governance) eine zentrale Rolle ein. So wird beispielsweise die Energieeffizienz eines Datacenters, gemessen über die „Power Usage Effectiveness“ (PUE), entscheidend für die Finanzierbarkeit neuer Projekte. Werte unter 1,2 gelten als richtungsweisend. Projekte, die diese Werte nicht erreichen, müssen mit höheren Kapitalkosten und geringerer Investitionsbereitschaft rechnen. Rechenzentren mit hohem Wirkungsgrad gelten als bankfähig und profitieren von grünen Finanzierungsmodellen. Angesichts geopolitischer Spannungen und vergangener Energiekrisen wird zudem die Frage der Energieunabhängigkeit Europas neu definiert.

ola

Diese Entwicklung ist kein technisches Randthema. Sie betrifft den Kern öffentlicher Daseinsvorsorge. Es stellt sich längst nicht mehr die Frage, ob wir in digitale Infrastruktur investieren müssen, sondern wie wir den enormen Energiebedarf, der insbesondere durch den rasanten Fortschritt bei Künstlicher Intelligenz und Cloud Computing entsteht, nachhaltig und zuverlässig decken können. Ein großer HyperscaleDatacenter-Campus verbraucht mittlerweile so viel Energie wie eine mittelgroße Stadt und erfordert Investments in Milliardenhöhe. Die Sicherung dieser Energieversorgung wird somit zur strategischen Herausforderung für Europas Wettbewerbsfähigkeit. Die Europäische Kommission hat jüngst die Erweiterung ihres Netzwerks an sogenannten KIFabriken angekündigt: Sechs neue Standorte in Litauen, den Niederlanden, Polen, Rumänien, Spanien und Tschechien kommen hinzu. Damit umfasst das EU-Netzwerk künftig 19 dieser Hochleistungszentrenin 16 Mitgliedstaaten.

Stefan Wala Head of Origination & Client Coverage bei der auf Infrastruktur spezialisierten Bank Kommunalkredit

Basierend auf unseren Finanzierungserfahrungen im Bereich digitaler Infrastruktur sehen wir bei der Kommunalkredit die Integration eigener Stromerzeugung („behind-the-meter“) auf Basis erneuerbarer Energien – etwa aus Solar- oder Windkraft – als zunehmend erfolgsversprechend. Sie ermöglicht eine höhere Versorgungssicherheit und unterstützt gleichzeitig ESG -Ziele, insbesondere im Hinblick auf Dekarbonisierung. Doch auch diese Lösungen bergen Herausforderungen: Hohe Anfangsinvestitionen, regulatorische Hürden sowie begrenzte Speicherkapazitäten aktueller Batteriesysteme verdeutlichen, dass Eigenproduktion allein nicht ausreicht.

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Für wen eignet sich diese grüne Geldanlage? Die Anleihe eignet sich für Investoren, die auf regelmäßige Zinszahlungen Wert legen, in Euro also ohne Währungsrisiko investieren wollen, und denen es zudem wichtig ist, dass ihr Geld nachhaltig für eine grüne Energiezukunft arbeitet. Grundsätzlich besteht – wie bei jeder Unternehmensanleihe – ein Verlustrisiko. Auch dieses sollten Anleger bereit sein zu tragen. Anleger mit geringer Kapitalmarkt-Erfahrung sollten unserer Meinung nach vor einer Investition einen Berater konsultieren.

eingehalten. Gemeinsam mit derzeit mehr als 19.000 Privatanlegern haben wir über unsere grünen Geldanlagen rund 240 Solar- und Windkraftanlagen im In- und Ausland realisiert.

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Frau Kaufholt-Mecke, bitte stellen Sie uns reconcept einmal kurz vor. Wir sind ein Projektentwickler von Erneuerbaren Energien. Wir planen Wind- und Solarparks sowie Batteriespeicherlösungen in Deutschland, Finnland und auch in Kanada bis zur Baureife. Über Green Bonds bieten wir Anlegern die Möglichkeit, in unsere Projekte zu investieren. Wir verbinden somit den Ausbau von Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz mit Investoren, und dies mit langjähriger inzwischen mehr als 25-jähriger Erfahrung.

Finanzierung als Schlüssel zur digitalen Versorgung Europas Infrastrukturpolitik steht daher an einer Weggabelung. Einerseits erleben wir kurzfristige politische Unsicherheiten und regulatorische Schwankungen. Andererseits bieten langfristige Megatrends wie Digitalisierung und Dekarbonisierung enorme Investitionschancen. Investitionen in erneuerbare Energien und intelligente Netze sind nicht nur klimapolitisch notwendig, sondern auch essenziell, um die Energieversorgung der digitalen Infrastruktur langfristig zu sichern. Hoch spezialisierte Finanzierungspartner wie die Kommunalkredit können hier einen wichtigen Beitrag leisten. Wir haben den Anspruch, mit unserem technischen Verständnis, unserer Branchenkenntnis und maßgeschneiderten Finanzierungsstrukturen Projekte zu ermöglichen, die sowohl wirtschaftlich tragfähig als auch nachhaltig sind. Dabei geht es nicht nur um Kapitalbereitstellung, sondern auch um Unterstützung von Projekten, die nachhaltig und langfristig rentabel sind. Digitalisierung und Energiewende müssen Hand in Hand gehen, wenn Europas Wirtschaft langfristig wettbewerbsfähig bleiben soll. Nachhaltige Finanzierung ist dabei kein Nice-to-have, sondern das Fundament einer resilienten, zukunftssicheren Infrastruktur.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.kommunalkredit.at


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Missionszentrale der Franziskaner GmbH entstanden.

INVESTIEREN MIT ETHIK UND MORAL: DIE PHILOSOPHIE DER TERRASSISI-FONDS Die Franziskaner setzen seit über 800 Jahren auf Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Heute übertragen sie diese Werte in die Finanzwelt. David Reusch erklärt, wie nachhaltige Geldanlagen ihre Wirkung entfalten können. Text Natascha Wesiak Herr Reusch, Franziskaner Helfen, Initiator der terrAssisi-Fonds, blickt auf eine über 800-jährige Ordensgeschichte zurück. Welche Werte stecken hinter der franziskanischen Idee? Die Grundwerte des Franziskanerordens sind Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung. Wenn man das in die Terminologie nachhaltiger Investitionen übersetzt, geht es um Sozialverträglichkeit, Umweltverträglichkeit und eine gute Unternehmensführung. Unsere Fonds zielen darauf ab, Unternehmen zu identifizieren, die diese Werte verkörpern. Das Hilfswerk Franziskaner Helfen existiert seit mehr als 50 Jahren und die nachhaltige Geldanlage mit den terrAssisiFonds betreiben wir seit 16 Jahren, was ein wichtiger Bestandteil unserer DNA und Motivation ist. Was ist das Besondere an den terrAssisi-Fonds, und wie spiegelt sich das franziskanische Werteund Ethikverständnis in den Anlageprodukten wider? Unser Ethikverständnis spiegelt sich darin wider, dass wir Unternehmen auswählen, die sich besonders in den Bereichen Soziales, Kultur und Umwelt engagieren. Gleichzeitig schließen wir Unternehmen aus, die in kontroversen Geschäftsfeldern tätig sind oder fragwürdige Geschäftspraktiken anwenden. Unsere Fonds sind Publikumsfonds, das bedeutet, dass jeder investieren kann, der von unserem Konzept überzeugt ist und sein Geld nachhaltig anlegen möchte. Ein besonderer Aspekt der Fonds ist, dass ein großer Teil unserer Einnahmen in weltweite franziskanische Hilfsprojekte fließt.

Wie stellen Sie sicher, dass Ihre ökonomischen, ökologischen und sozialen Leitlinien bei der Titelauswahl eingehalten werden? Wir arbeiten von Anfang an mit der renommierten Rating-Agentur ISS ESG zusammen, die uns mit relevanten Daten versorgt. Gemeinsam mit ihnen entwickeln wir unseren Kriterienkatalog, um Unternehmen zu identifizieren, die in diesen Bereichen besonders engagiert sind.

“EIN BESONDERER ASPEKT DER FONDS IST, DASS EIN GROSSER TEIL UNSERER EINNAHMEN IN WELTWEITE FRANZISKANISCHE HILFSPROJEKTE FLIEßT.“ David A. Reusch Dipl.-Kfm. | Geschäftsführer

Gleichzeitig haben wir ein zweistufiges Verfahren zur Ausschlussprüfung, um Unternehmen mit kontroversen Geschäftspraktiken nicht in unsere Fonds aufzunehmen. Nach dieser Vorselektion wählen wir die erfolgversprechendsten Unternehmen aus.

Derzeit gibt es drei terrAssisi-Fonds am Markt. Wo liegen die Unterschiede, und für wen sind sie gedacht? Wir bieten derzeit drei Fonds an. Einen geldmarktnahen Rentenfonds mit kurzen Laufzeiten, einen Mischfonds mit etwa 30 Prozent Aktien und 70 Prozent Anleihen und einen weltweit investierenden Aktienfonds, der sich ausschließlich auf nachhaltige Unternehmen konzentriert. Unser größter Fonds ist der Aktienfonds. Alle unserer Fonds sind in Deutschland, Österreich und auch in der Schweiz für den öffentlichen Vertrieb zugelassen. Sie sind bei jeder Bank oder jedem Vermittler erhältlich, sodass Interessierte problemlos investieren können. Aktuell arbeiten wir daran unser Fondsuniversum in 2026 um einen auf Europa fokussierten Aktienfonds zu erweitern. Gibt es eine Mindestanlagesumme oder eine Mindestlaufzeit? Es gibt keine generelle Mindestanlagesumme. Die konkrete Investitionsmöglichkeit hängt von der jeweiligen Bank oder dem Vertriebspartner ab. Viele Anleger investieren beispielsweise in Form von Sparplänen oder über Versicherungen. Eine Mindestlaufzeit gibt es grundsätzlich nicht, es sei denn, man investiert im Rahmen eines vermögenswirksamen Sparplans, wo vertragliche Regelungen greifen. Ein Teil der Einnahmen aus Ihren Fonds fließt in weltweite Hilfsprojekte. Können Sie einige Beispiele nennen? Unser Hilfswerk Franziskaner Helfen unterstützt jährlich über 800 Projekte in rund 80 Ländern. Neben den konkreten Hilfen, wie dem Bau von Brunnen für sauberes Wasser oder Kinderherzoperationen in El Salvador, können wir auch in vielen Notsituationen immer wieder schnelle Unterstützung leisten, so auch in diesem Jahr wieder in Myanmar oder Gaza.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.franziskaner-helfen.de und auf www.terrassisi.de Anzeige


16 | Lesen Sie mehr auf erfolgundbusiness.de Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Reisebank AG entstanden.

IST GOLD SEXY? WARUM EIN ALTMODISCHES METALL ZUM MODERNEN MULTITALENT WIRD Gold glänzt in Schaufenstern, verschwindet in Bankschließfächern und taucht in Krisenzeiten zuverlässig als Hauptdarsteller in den Wirtschaftsressorts auf. Wer in die jüngste Metastudie der Reisebank und CFIN zu „Gold im Portfoliokontext“ blickt, stellt schnell fest: Die Frage ist nicht mehr, ob Gold „altmodisch“ ist, sondern ob wir seine Rolle im modernen Vermögensaufbau nicht unterschätzt haben – rational wie emotional. Text Torsten Krieger Nettorendite hart erarbeitet werden muss, ist Steueroptimierung kein Nebenthema, sondern zentraler Bestandteil einer klugen Anlagestrategie. Gerade hier bietet physisches Gold in Deutschland Vorteile, die vielen Anleger*innen erstaunlicherweise nicht bekannt sind. Erstens: Gewinne aus physischem Gold (Münzen, Barren) unterliegen nicht der Abgeltungsteuer. Es handelt sich um private Veräußerungsgeschäfte. Wer sein Gold mindestens ein Jahr hält, kann Kursgewinne steuerfrei realisieren. Zusätzlich gibt es eine Freigrenze von 1.000 Euro pro Jahr für private Veräußerungsgeschäfte. Während Zinsen, Dividenden und Kursgewinne aus Fonds und Aktien mit 25 Prozent pauschal besteuert werden, hat physisches Gold damit einen strukturellen Vorteil.

In Deutschland besitzen rund 40 Prozent der Bevölkerung physisches Gold – Münzen, Barren, Schmuck. Und doch macht Gold im Durchschnitt nur etwa drei Prozent des Gesamtvermögens aus. Das ist bemerkenswert wenig, wenn man bedenkt, wie viele wissenschaftlich belegte Stärken dieses Edelmetall vereint: Diversifikation, Inflationsschutz, steuerliche Vorteile und eine psychologische Wirkung, die in keiner klassischen Portfolio-Theorie vorkommt, aber in der Praxis wirksam ist.

Reiseban Fotos: kA G

Gold im Portfolio: Unterschätzter Teamplayer statt Solo-Star In der Finanzwelt ist „sexy“ meist ein Synonym für hohe Rendite in kurzer Zeit. Genau das ist Gold nicht und das ist seine große Stärke. Gold bleibt dann ruhig, wenn alle anderen nervös werden. Die Metastudie bestätigt, was zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten seit Jahren zeigen: Gold ist als Beimischung im Portfolio ein wirksames Instrument zur Verbesserung des Rendite-Risiko-Profils. Der vielleicht wichtigste Befund: Gold korreliert nur sehr schwach mit den gängigen Anlageklassen. Für Anleger*innen bedeutet das: Wenn Aktienmärkte schwanken, folgt Gold nicht brav, sondern entwickelt sich oft eigenständig. Genau diese Eigenwilligkeit macht das Metall zum idealen Diversifikationsbaustein.

“GOLD BLEIBT DANN RUHIG, WENN ALLE ANDEREN NERVÖS WERDEN.“ Torsten Krieger CEO der Reisebank AG Zweitens: Gold ist als Anlagegut von der Mehrwertsteuer befreit. Wer physische Goldmünzen oder -barren mit entsprechendem Feingehalt erwirbt, zahlt keine 19 Prozent Mehrwertsteuer auf den Kaufpreis. Damit sind zwei starke Argumente auf dem Tisch, die im Alltag der Finanzberatung

Steuerlich attraktiv – und kaum jemand weiß es Noch spannender wird es, wenn man auf die steuerliche Dimension blickt. In einer Zeit, in der jeder Prozentpunkt

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Münze Österreich AG entstanden.

GOLD ALS INVESTMENT

Gold wird auch 2026 ein sinnvoller Baustein zur Diversifikation und Absicherung sein – besonders, wenn Inflation, geopolitische Unsicherheiten oder Währungsrisiken weiterhin eine Rolle spielen. Der Goldpreis ist 2025 um mehr als 50 Prozent gestiegen und befindet sich trotz aller Volatilität in einem anhaltenden Aufwärtskanal. Gold sollte in jedem Anlageportfolio mit 10 bis 15 Prozent vertreten sein. Text Eva-Maria Klement Was spricht für Gold als Investment? • Gold wird traditionell als Absicherung genutzt, wenn die Kaufkraft von Währungen sinkt. • Gold gilt als „Krisenmetall“ und gibt Sicherheit in unsicheren Zeiten. • Zentralbanken stocken ihre Goldbestände weiter auf, was stabilisierend auf die Nachfrage wirkt. • Gold ist physisch begrenzt - je knapper das Angebot desto höher ist der Preis. • Für Anleger im Euro-Raum kann Gold auch als Absicherung gegenüber Wechselkursbewegungen dienen, zum Beispiel wenn der Dollar schwächer wird.

In Gold erhältlich in fünf Stückelungen – 1/25, 1/10, 1/4, 1/2 und 1 Unze – ermöglicht der Wiener Philharmoniker Anlegern einen flexiblen Einstieg in den Goldmarkt. Seine Kombination aus künstlerischer Eleganz und höchster Materialreinheit macht ihn zum idealen Geschenk, zur

Schutz in stürmischen Zeiten: Gold zwischen Inflation, Krise und Emotionen Die Metastudie zeigt: Über längere Zeiträume kann Gold einen spürbaren Beitrag zum Kaufkrafterhalt leisten. Wer sich gegen schleichende Geldentwertung wappnen will, ist mit einem Goldanteil im Portfolio nicht schlecht beraten. Gold ist dabei zwar keine Garantie gegen Verluste, aber ein bewährter Stabilisator in turbulenten Zeiten. Gold ist sexy - wenn wir lernen, richtig hinzusehen Ist Gold sexy? Wer nur auf kurzfristige Kursfeuerwerke schaut, wird zögern. Wer jedoch auf Risikostreuung, reale Wertstabilität, steuerliche Effizienz und psychologische Wirkung achtet, kommt kaum an einem klaren Urteil vorbei: Gold ist eines der interessantesten, aber in deutschen Privatportfolios untergewichteten Assets unserer Zeit. Vielleicht liegt die eigentliche Attraktivität von Gold darin, dass es zwei Welten verbindet: die nüchterne Mathematik der Portfoliotheorie und das zutiefst menschliche Bedürfnis nach Sicherheit, Symbolik und etwas, das man im Zweifel wortwörtlich in der Hand halten kann. In einer Zeit, in der vieles virtuell, volatil und schwer greifbar geworden ist, ist das gar keine so schlechte Definition von „sexy“.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.reisebank.de

Gold bietet einen Werterhalt für Angespartes, erhält die Liquidität und ist zudem steuerfrei. Gold kann schnell zu Geld und Geld schnell zu Gold gemacht werden. Eine Anlagemünze wie der Wiener Philharmoniker, kann weltweit gehandelt und bei allen Händlern und Banken zum tagesaktuellen Marktpreis wiederverkauft werden. Die Münze Österreich AG bietet den Philharmoniker auch in Silber 1 Unze sowie in Platin 1 Unze und 1/25 Unze an. Es braucht also keine großen Geldbeträge, um in Edelmetalle zu investieren und durch regelmäßiges Ankaufen gleicht man eventuelle Kursschwankungen aus. Mit dem GoldSparplan, der GoldReserve und dem GoldDepot bietet die Münze Österreich AG ideale Wegbegleiter für jeden Goldanleger. Fazit Für 2026 deutet alles auf ein Edelmetalljahr mit Stabilität und Perspektive hin. Gold bleibt das Fundament des physischen Vermögensschutzes, Silber entwickelt sich zum Zukunftsmetall der Energiewende, und Platin bietet Diversifikationspotenzial. In einem Umfeld, in dem Zinsen und Inflation um die Vorherrschaft ringen, bleibt eines konstant: das Vertrauen in reale Werte. Mit ihrer jahrhundertealten Tradition, technischer Präzision und modernen Serviceprodukten bietet die Münze Österreich AG Anlegerinnen und Anlegern die Möglichkeit, Edelmetalle nicht nur zu besitzen – sondern sie bewusst als Teil einer nachhaltigen Vermögensstrategie zu leben.

Foto: Gerd Kressl

Der „Wiener Philharmoniker“ Der Wiener Philharmoniker ist ein Symbol österreichischer Kultur und zählt zu den international renommiertesten und meistverkauften Anlagemünzen. Seit der Erstausgabe im Jahr 1989 verbindet die Goldmünze höchste Prägekunst mit der kulturellen Strahlkraft des Orchesters – den Wiener Philharmonikern. Das Design der Münze ist eine Hommage an die österreichische Musiktradition. Gefertigt aus 999,9 reinem Gold im Herzen von Wien steht der „Philharmoniker“ für außergewöhnliche Qualität, Stabilität und Wertbeständigkeit. Sammler wie Investoren schätzen die Münze gleichermaßen: Sie ist weltweit anerkannt, leicht handelbar und gilt als eine der traditionsreichsten Bullionmünzen.

sicheren Anlage und zu einem kulturellen Botschafter Österreichs. Die Münze Österreich AG setzt damit seit über drei Jahrzehnten ein glänzendes Zeichen für Qualität „Made in Austria“.

trotzdem selten prominent auftauchen. Mit anderen Worten: Gold ist steuerlich attraktiv – aber die wenigsten wissen es.

Gold mit System - Serviceprodukte für langfristige Anleger Wer Gold nicht nur besitzen, sondern auch sicher verwalten möchte, findet bei der Münze Österreich AG maßgeschneiderte Lösungen. Mit dem GoldSparplan, der GoldReserve und dem GoldDepot bietet das Unternehmen Serviceprodukte, die physisches Edelmetall und digitale Bequemlichkeit verbinden. In wirtschaftlich und geopolitisch anhaltend unsicheren Zeiten stehen greifbare Sachwerte im Vordergrund. Gold ist eine ausgezeichnete Absicherung und erweist sich als ideale Ergänzung in einem breit gefächerten Portfolio.

Kontakt Münze Österreich AG Am Heumarkt 1 | 1030 Wien Österreich info@muenzeoesterreich.at Mo – Fr 7:00 – 20:00 Uhr +43 (0) 1 717 15 901

Für weitere Informationen scannen Sie den QR-Code oder besuchen Sie uns unter: www.muenzeoesterreich.at


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Boerse Stuttgart Group entstanden.

GOLD ERKLIMMT NEUE REKORDHOCHS – ANLEGER SETZEN VERSTÄRKT AUF DAS EDELMETALL

Auch hohe Aufgelder beim Kauf entfallen. Durch die börsentägliche Handelbarkeit und die Möglichkeit, in kleinen Stückelungen zu investieren, eignen sich GoldETCs für unterschiedlichste Anlagestrategien und sind sehr liquide. Bei Anlegern mit einem mittel- bis langfristigen Anlagehorizont steht der ETC EUWAX Gold II als Produkt ohne laufende Kosten an der Börse Stuttgart im Mittelpunkt des Interesses. Für jene, die Gold aktiv und börsentäglich handeln möchten oder bei langfristigen Anlagen trotzdem flexibel auf Marktveränderungen reagieren möchten, bietet sich der neu aufgelegte ETC EUWAX Gold Core an. Er überzeugt vor allem durch seinen äußerst niedrigen Spread – also die geringe Differenz zwischen An- und Verkaufspreis – bei jährlich laufenden Produktkosten von nur 0,25 Prozent.

Gold ist einer der strahlenden Gewinner im Börsenjahr 2025. Nach einem dynamischen Vorjahr setzte das Edelmetall seine Rally fort und kletterte im Herbst von einem Rekordhoch zum nächsten. Angesichts anhaltender Unsicherheiten, geldpolitischer Weichenstellungen und globaler Konflikte fragen sich viele Anleger, ob Gold auch 2026 weiterhin profitieren kann. Text Cornelia Frey

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Einige dieser ETCs bieten zudem die Möglichkeit der physischen Auslieferung – ein Aspekt, der für immer mehr Anleger an Bedeutung gewinnt und zudem relevant ist für die steuerliche Gleichstellung zu physischem Gold. Im Vergleich zu physischen Barren oder Münzen fallen bei ETCs keine Kosten für die Verwahrung des Goldes an oder sind in einer vergleichsweise günstigen Managementgebühr enthalten.

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Cornelia Frey Marktexpertin Boerse Stuttgart Group

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Wenn es nach einigen Marktbeobachtern geht, könnten Faktoren wie Zinsniveau, Währungsentwicklungen und geopolitische Risiken auch im kommenden Jahr das Marktgeschehen bestimmen. Insbesondere die Sorge, die amerikanische Notenbank Fed könnte mit einem neuen Notenbankchef ihre Unabhängigkeit verlieren, treibt Beobachter um.

“DER AKTUELLE AUSBLICK ZEIGT: DAS EDELMETALL BLEIBT – GERADE IN UNSICHEREN ZEITEN – EIN STABILITÄTSANKER UND IST HEUTE DANK MODERNER ANLAGELÖSUNGEN SO FLEXIBEL ZUGÄNGLICH WIE NIE ZUVOR.“

Nachhaltigkeit und Transparenz gewinnen bei Goldinvestments zunehmend an Bedeutung. Für Investoren, die die Herkunft des Goldes genau nachvollziehen möchten, bietet der ETC EUWAX Gold Traceable eine überzeugende Lösung. Neben der lückenlosen Rückverfolgbarkeit des verwendeten Goldes weist dieses Produkt auch den zertifizierten CO2-Fußabdruck transparent aus. Ein wesentlicher Vorteil aller drei EUWAX-Gold-Produkte ist ihre steuerliche Gleichstellung mit physischem Gold: Nach einer Haltedauer von zwölf Monaten sind Gewinne aus dem Verkauf in der Regel steuerfrei. Zudem bieten die Produkte die Sicherheit eines in Deutschland ansässigen Emittenten mit hoch versicherten Lagerstätten für das physische Gold.

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In diesem Umfeld setzte der Goldpreis seine dynamische Entwicklung fort. Bereits im Frühjahr überschritt die Feinunze deutlich die Marke von 3.000 US-Dollar, im Oktober folgte mit dem Sprung über 4.000 Dollar der nächste symbolträchtige Rekord. Im Allzeithoch stieg der Preis sogar auf knapp 4.400 US-Dollar an. Gewinnmitnahmen blieben nach diesem Lauf nicht aus, wurden von Beobachtern jedoch überwiegend als gesunde Marktreaktion interpretiert. Mit einem Jahresendstand von über 4.000 US-Dollar steht ein sattes Plus von mehr als 50 Prozent im Jahr 2025 zu Buche.

In diesem Umfeld ist der sichere Hafen des Goldes gefragt, wie das breite Interesse an Gold zeigt: Zentralbanken bauten ihre Reserven weiter aus, institutionelle Investoren und Privatanleger engagierten sich in großem Umfang. Besonders gut sichtbar wird diese Nachfrage bei börsengehandelten Goldprodukten, wie den sogenannten Exchange Traded Commodities (ETCs), die die Preisentwicklung direkt abbilden Fo und meist vollständig mit physischem Gold hinterlegt sind.

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n den vergangenen Monaten zeigte sich erneut: Die globale Geldpolitik war ein entscheidender Impulsgeber für den Goldmarkt. Sinkende Leitzinsen in den USA und Europa stärkten die Attraktivität des Edelmetalls – zusätzlich als Schutz gegen Inflation und Krisen. Gleichzeitig traten die Zentralbanken selbst erneut als bedeutende Käufer am Markt auf und unterstrichen mit dem Ausbau ihrer Goldreserven das langfristige Vertrauen in das Edelmetall als Stabilitätsanker. Zudem haben sowohl institutionelle Investoren als auch Privatanleger trotz des erhöhten Bewertungsniveaus ihre Positionen ausgebaut. Die niedrige Korrelation von Gold zu anderen Assetklassen war eines der wichtigen Kaufargumente.

Fazit Gold und die damit verbundenen börsengehandelten Produkte sind fest in privaten und institutionellen Portfolios verankert. Der aktuelle Ausblick zeigt: Das Edelmetall bleibt – gerade in unsicheren Zeiten – ein Stabilitätsanker und ist heute dank moderner Anlagelösungen so flexibel zugänglich wie nie zuvor.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.boerse-stuttgart.de/gold Anzeige


18 | Lesen Sie mehr auf erfolgundbusiness.de Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Development Company for Israel (Europe) GmbH entstanden.

Die führenden Ratingagenturen stufen Israel trotz geopolitischer Herausforderungen im Investment-GradeBereich ein. Ratings und Ausblicke wurden in den vergangenen Jahren unterschiedlich angepasst, vor allem im Zusammenhang mit politischen Spannungen und regionalen Konflikten. Dennoch bleibt die Bonität solide. Anleger sollten sich bewusst sein, dass geopolitische Entwicklungen, wirtschaftliche

„DER KAUF VON ISRAEL BONDS IST EINE WOHLVERDIENTE BESTÄTIGUNG FÜR EIN BEMERKENSWERTES LAND.“ Warren Buffet 2017

INVESTIEREN IN ISRAEL BONDS: MEHR ALS EINE GEWÖHNLICHE STAATSANLEIHE Israel Bonds zählen zu den bemerkenswertesten Staatsanleihen weltweit und haben eine besondere historische und wirtschaftliche Bedeutung. Es handelt sich um öffentliche Anleihen, die vom Staat Israel ausgegeben werden und über die internationale Plattform IsraelBondsIntl.com in vielen Ländern erworben werden können. Text Israel Bonds

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ür Anleger bedeutet das: Sie vergeben ein Darlehen unmittelbar an den Staat Israel, erhalten dafür eine feste Verzinsung und unterstützen gleichzeitig die wirtschaftliche Entwicklung.

palette reicht von einjährigen Bonds bis hin zu Laufzeiten von über zehn Jahren und bietet damit sowohl konservativen Anlegern als auch renditeorientierten Investoren passende Optionen.

Die Erlöse aus dem Verkauf von Israel Bonds haben seit Ihrer Einführung 1951 eine entscheidende Rolle bei Israels rascher Entwicklung zu einem der fortschrittlichsten Volkswirtschaften gespielt. Damals diente das Programm vor allem dazu, den jungen Staat finanziell zu stabilisieren. Heute ist es eine etablierte Anlagemöglichkeit, die sowohl von Privatanlegern als auch institutionellen Investoren genutzt wird.

Ein weiterer Vorteil ist die transparente Gebührenstruktur. Sowohl der Emittent selbst als auch die Development Company for Israel (Europe) GmbH als Anlagevermittler erheben keine Ausgabeaufschläge, Gebühren oder versteckten Kosten. Der Anleger zahlt den Nennbetrag, erhält den vereinbarten Zins und bekommt am Ende der Laufzeit den Nominalwert zurück. Mögliche Gebühren entstehen nur dann, wenn Intermediäre - beispielsweise Bankeneigene Überweisungs- oder Bearbeitungsgebühren erheben. Diese hängen von der jeweiligen Hausbank des Kunden ab und sollten vorab geprüft werden. Abseits davon handelt es sich um eine sehr klare und direkt strukturierte Anlageform, was besonders sicherheitsorientierten Anlegern entgegenkommt.

Die Verzinsung der Israel Bonds hängt von der jeweiligen Serie und Laufzeit ab. Angeboten werden unter anderem Kurzläufer, klassische festverzinsliche Anleihen und spezielle Produkte mit geringeren Einstiegssummen. Die Zinsen sind festgelegt, klar einsehbar und werden je nach Produkt entweder bei Fälligkeit oder halbjährlich ausgezahlt.

Für wen eignen sich Israel Bonds? Typischerweise für Anleger, die eine planbare, festverzinsliche Anlagemöglichkeit suchen, das Risiko eines einzelnen Staates einschätzen können und Wert auf Transparenz legen. Viele Käufer schätzen darüber hinaus den ideellen Aspekt. Wer sich mit Israel verbunden fühlt, findet in den Anleihen eine Möglichkeit, wirtschaftliche Unterstützung mit finanzieller Rendite zu kombinieren. Neben privaten Investoren nutzen auch Stiftungen, Gemeinden und Institutionen Israel Bonds als Baustein eines diversifizierten Portfolios. Durch die unterschiedlichen Mindestanlagesummen, je nach Serie zwischen sehr niedrigen Beträgen und mehreren Tausend € / $ / £, sind die Produkte sowohl für Einsteiger als auch für große Anlegergruppen zugänglich.

In Werte Investieren Investitionen in Israel Bonds bedeuten die Ideale und Werte des Staates Israel zu teilen – Demokratie, Pluralismus, Toleranz, der Einsatz der menschlichen Kreativität und des Einfallsreichtums, um die Welt zu einem saubereren, sichereren, gesünderen und besseren Ort zu machen. Eine Besonderheit Die Anleihen werden in regelmäßigen Abständen (zum 1. und 15. eines Monats) aufgelegt, sodass Anleger planbar zu festen Konditionen investieren können. Die Produkt-

Sehr beliebt ist zudem die Geschenkoption. Unter Namen wie „Mazel Tov Bonds“ können Anleihen mit kleinen Nennwerten erworben und als Geschenk zu besonderen Anlässen verschenkt werden, etwa zur Geburt, Hochzeit oder zu anderen familiären Feierlichkeiten. Sie verbinden einen symbolischen Wert mit einer realen finanziellen Anlage und eignen sich daher als langfristiges, sinnvolles Geschenk für jüngere Generationen. Gibt es Risiken? Natürlich gibt es wie bei jeder Staatsanleihe Unsicherheiten. Eines der Risiken ist das Kreditrisiko des Emittenten. Israel verfügt über eine robuste, technologiegetriebene Volkswirtschaft mit starker Innovationskraft, hoher Exportquote und einem dynamischen Start-up-Ökosystem.

Belastungen oder Währungsschwankungen Auswirkungen auf Risiko und Wahrnehmung haben können. Zudem haben Israel Bonds eine eingeschränkte Übertragbarkeit und keinen Sekundärmarkt und sollten daher bis zur Endfälligkeit gehalten werden. Wie resilient ist die israelische Volkswirtschaft? Die israelische Wirtschaft zeichnet sich durch außergewöhnliche Resilienz aus, getragen von Innovationskraft, einer starken Technologiebranche und einer dynamischen Start-up-Kultur. Selbst in Zeiten geopolitscher und wirtschaftlicher Herausforderungen zeigt Israel eine bemerkenswerte Fähigkeit zu schneller Anpassung und Erholung, die sich unter anderem auch an den Steuereinnahmen ablesen lässt.

Fazit: Insgesamt stellen Israel Bonds eine klare, planbare und historisch bewährte Staatsanleihe dar, die sowohl finanziellen Ertrag als auch einen ideellen Mehrwert bieten kann. Sie eignen sich für Anleger, die eine stabile Verzinsung suchen, langfristig orientiert sind und die Wirtschaftskraft des Staates Israel einschätzen können. Durch die Vielfalt der Produkte, die transparenten Konditionen und die besondere Geschichte hinter den Anleihen bleiben sie ein wertvoller Baustein in modernen Portfolios.

Dieser Artikelwurde von der Development Company for Israel (Europe) GmbH herausgegeben, die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassen und beaufsichtigt wird und in Deutschland unter der Handelsregisternummer. 114970 registriert ist. Sie ist eine Gesellschaft nach deutschem Recht mit Sitz in der Hebelstraße 6, 60318 Frankfurt am Main, infoDE@israelbondsintl.com. Dies ist kein Angebot, welches nur mittels Prospekt erfolgen könnte. Lesen Sie den Prospekt, um die mit den israelischen Staatsanleihen verbundenen Risiken bewerten zu können. Diese können auf unserer Homepage unter israelbondsintl.com/homede/ eingesehen und heruntergeladen werden. Israel Bonds sind als Langzeit-Investitionen vorgesehen. Da sie weder gelistet noch an der Börse gehandelt werden dürfen und es auch keinen Sekundärmarkt dafür gibt, sind Israel Bonds als Konsequenz nicht vor ihrer Fälligkeit realisierbar. DCI (Europe) GmbH ist nicht der Emittent der Anleihen. Sie werden vom Staat Israel emittiert. Sie riskieren Ihr Kapital.

KONTAKT infoDE@israelbondsintl.com | +49-69-490470 Weitere Informationen finden Sie unter: israelbondsintl.com


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Credits: Pedro Henrique Santos / Unsplash

Shaping Europe’s Future Sustainable. Resilient.

Die Welt befindet sich im Wandel. Und der Bedarf an nachhaltiger Infrastruktur war nie größer als heute. Als Kommunalkredit finanzieren wir kritische Infrastruktur, die Europas Energieversorgung sichert und wirtschaftliches Wachstum ermöglicht. Unsere Infra Banking Experts arbeiten mit Investoren und Projektentwicklern partnerschaftlich zusammen, um innovative Finanzierungslösungen mit Tempo, Präzision und Wirkung zu realisieren und dabei nachhaltig Mehrwert zu schaffen. Ob erneuerbare Energien, grüne Mobilität, soziale Infrastruktur oder moderne Datencenter: Wir engagieren uns dafür, eine bessere Zukunft zu gestalten – für Unternehmen, Gemeinden und kommende Generationen.

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