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Hautsache

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SCHWARZER HAUTKREBS

EINE UNABHÄNGIGE KAMPAGNE VON

Lesen Sie mehr auf www.gesunder-koerper.info

COVERSTORY

“Ich wurde immer darin bestarkt, offen mit meiner Erkrankung umzugehen”

Influencerin Anna lebt schon seit über zwanzig Jahren mit Psoriasis – mit uns spricht sie darüber, wie sie gelernt hat, die Erkrankung zu akzeptieren und was sie anderen Betroffenen rät.

Eine Routinekontrolle beim Hautarzt ergab für Moderatorin Tina Kaiser die Diagnose Schwarzer Hautkrebs - wie sie damit umgegangen ist und wie es ihr heute geht, teilt sie im Interview. 07 ..

Haut SACHE

VERANTWORTLICH FÜR DEN INHALT

DIESER AUSGABE MAI 2026

IN DIESER AUSGABE

Hauterkrankungen sind mehr als das, was auf den ersten Blick sichtbar ist. Offenheit und Aufklärung helfen, Stigmatisierung zu reduzieren.

Hautprobleme verstehen, STATT SIE ZU ÜBERDECKEN

Text Emily Herbrich

WNEURODERMITIS

vielen auch schon ab 20. Eine einfache Maßnahme, die entscheidend sein kann und die viele noch nicht kennen oder nutzen.

HAUTPFLEGE

Teresa ist Triathletin, Bloggerin und Neurodermitis-Betroffene. Sie erzählt, wie die Erkrankung ihren Alltag als Sportlerin beeinflusst und wie sie mit Schüben umgeht.

Skincare-Experte und Digital Creator Neschro gibt Tipps für die richtige Hautpflege und warum eine gute Basispflegeroutine so wichtig ist.

Immacolata Cirillo (Project Manager), Natascha Wesiak (Business Devolopment Manager), Henriette Schröder (Managing Director), Philipp Colaço (Director Business Development), Lea Hartmann (Head of Design)

Cover: Anna © Alexei Bazdarev

ir reden viel über Skincare, aber erschreckend wenig über echte Hautgesundheit. Das sind aber zwei verschiedene Dinge. Produkte, Routinen und Inhaltsstoffe interessieren viele, aber Früherkennung, Krankheitsbilder und medizinische Abklärung eher weniger. Auf Social Media erhalten fundierte Informationen oft wenig Reichweite, während pseudowissenschaftliche Inhalte deutlich häufiger viral gehen.

Ich kläre seit 6 Jahren auf Instagram rund um Hautpflege und Kosmetik-Mythen auf. Eine Frage höre ich dabei immer wieder aus meiner Community: „Meine Haut hat sich verändert, muss ich damit zu einer Ärztin?“ Diese Unsicherheit wäre vermeidbar, wenn die richtigen Informationen zugänglicher wären. Genau hier setzt „Hautsache“ an.

Auch Erkrankungen wie Psoriasis, Neurodermitis, Rosacea oder Akne inversa werden oft spät erkannt, obwohl sie gut behandelbar sind. Hautprobleme sind dabei nicht nur medizinisch relevant, sondern können auch die Lebensqualität stark beeinflussen.

Emily Herbrich Produktentwicklerin & Podcasterin

Diese Ausgabe gibt euch einen fundierten Überblick: von Hautkrebs über chronische Erkrankungen bis hin zu evidenzbasierter Pflege. Viel Spaß beim Lesen, Eure Emily.

Was mir besonders wichtig ist, ist UV-Schutz. Nicht nur als Beauty-Schritt gegen vorzeitige Hautalterung, sondern als echte Prävention. Hautkrebs ist die häufigste Krebsart in Deutschland und eine der wenigen, bei der wir aktiv gegensteuern können. Täglicher Sonnenschutz reduziert das Risiko messbar, trotzdem denken viele erst im Strandurlaub daran. Die Hautkrebs-Früherkennung wird ab 35 alle zwei Jahre von der Krankenkasse übernommen, bei

krebs-Früherkennung wird ab 35 alle zwei

Unter dem Motto „Feel Ageless Beauty & Beyond“ zeigt das BEAUTY FORUM Festival, dass Schönheit kein Alter kennt, sondern ein Gefühl von Vitalität, Gesundheit und Selbstbewusstsein ist.

Im Fokus: Longevity und ganzheitliche Konzepte, die Beauty über die klassische Kosmetik hinausdenken. Beauty-Profi s können sich auf die neuesten Trends, spannende Marken und Produktneuheiten freuen. Lassen Sie sich dieses einzigartige Beauty-Erlebnis nicht entgehen!

Weitere Einblicke gibt es bei Instagram @scienskin Hören Sie doch mal in den Podcast bei Spotify “Schön und Schlau – Der ganz schön schlaue Podcast“

HAUPTSTADTKONGRESS

MEDIZIN UND GESUNDHEIT 2026

Reformen im Realitätscheck

Der Hauptstadtkongress 2026 ist Dialogforum, Standortbestimmung und Impulsgeber zugleich – für alle, die die Zukunft des Gesundheitswesens aktiv mitgestalten. Er bringt rund 5.000 Teilnehmer:innen aus Politik, Gesundheitswirtschaft, Medizin, Pfl ege, Wissenschaft zusammen und bietet eine wichtige Plattform, um Reformvorhaben der Bund-Länder-Arbeitsgruppe Pfl ege und der GKV-Finanzkommission praxisnah zu diskutieren.

Im Fokus stehen die Weiterentwicklung der Krankenhausreform, die nachhaltige Finanzierung und Krisenresilienz des Systems sowie Themen wie Digitalisierung, KI und neue Perspektiven für die Pfl ege.

Für weitere Informationen QR-Code scannen, oder besuchen Sie uns online!

hauptstadtkongress.de

Teresa ist Triathletin, Bloggerin und

Akne im Fokus

WIE HAUTPROZESSE, HORMONE UND PFLEGE ZUSAMMENSPIELEN

Ob Jugend oder Erwachsenenalter, Akne kann viele Lebensphasen begleiten. Die gute Nachricht ist, dass sie heute mit gezielten Wirkstoffen effektiv behandelt werden kann. Geduld und die richtige Routine sind dabei entscheidend.

Akne vulgaris ist weit mehr als ein „Teenager-Problem“. Sie gehört zu den häufigsten chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen und kann auch im Erwachsenenalter bestehen oder neu auftreten.

AKNE GEHÖRT ZU DEN HÄUFIGSTEN CHRONISCHENTZÜNDLICHEN HAUTERKRANKUNGEN.

DIE GUTE NACHRICHT: AKNE IST HEUTE GUT BEHANDELBAR.

Vier alltagstaugliche Insider-Tipps:

Gerade bei erwachsenen Frauen sorgt Social Media oft für Verunsicherung: Akne wird schnell als „Hormonproblem“ dargestellt. Das greift zu kurz.

Akne ist hormonell beeinflusst –aber meist nicht im Sinne einer Hormonstörung. Viel häufiger reagieren die Talgdrüsen einfach empfindlicher auf ganz normale Sexualhormone. Die gute Nachricht: Akne ist heute gut behandelbar.

1. Starke Wirkstoffe einschleichen: Wenn ein Wirkstoff zu sehr reizt, mit geringerer Dosis oder reduzierter Frequenz neu starten.

2. Geduld: Sichtbare Effekte brauchen Wochen bis Monate.

3. Nicht ausdrücken: Greift lieber zu Pickel-Patches, um Entzündungen und Narben zu vermeiden.

4. Nicht aufgeben: Dranbleiben lohnt sich!

“Hautgeschichten: Der Podcast für Dermatologie“ Der Podcast für Hautgesundheit, Pfl ege und Schönheit mit den Dermatologinnen Dr. Ruo-Xi Yu und Dr. Johanna Meinhard. Wir geben euch praktische Tipps für eure Haut, ordnen neuste wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Dermatologie für euch ein und geben fundierte Einschätzungen zu aktuellen Haut- und Beautytrends ab.

Alle zwei Wochen überall dort, wo es Podcasts gibt.

Ursache ist ein Zusammenspiel aus erhöhter Talgproduktion, Verhornungsstörung, Veränderungen im Mikrobiom und Entzündung.

Basis topische Wirkstoffe: Retinoide normalisieren die Verhornung, Benzoylperoxid wirkt antibakteriell und entzündungshemmend, Azelainsäure wirkt antibakteriell, entzündungsmodulierend und gegen Pickelmale. Bei stärkeren Formen kommen Tabletten zum Einsatz.

weitere Informationen!

Weitere Einblicke & Informationen gibt es bei Instagram @dr.ruoxiyu und im Podcast @hautgeschichten_podcast

Dr. med Ruo-Xi Yu Dermatologin
Text Dr. med Ruo-Xi Yu

Außerdem: Die Muttermale, die man selbst auffällig findet, sind nicht unbedingt die gefährlichen. Gerade unauffällige Stellen können kritisch sein. Deshalb sind regelmäßige Kontrollen bei erfahrenen Dermatolog:innen so wichtig.

Fruherkennung rettet Leben:

Ein Routine-Check, ein auffälliges Muttermal – und plötzlich steht das Wort „Krebs“ im Raum. Moderatorin Tina Kaiser erzählt, wie die Diagnose sie getroffen hat und was sie sich von der Politik und Öffentlichkeit wünscht.

Wie hast du von deiner Diagnose erfahren und was ging dir in diesem Augenblick durch den Kopf?

Ich habe viele Muttermale und gehe deshalb regelmäßig zur Kontrolle. Bei einer Untersuchung wurde eine Stelle entdeckt, die entfernt und untersucht werden sollte – zunächst ohne große Sorge, weil bisher immer alles gut ausgegangen war. Die Diagnose kam dann völlig unerwartet auf einer Fernreise in Japan.

Ich sah mehrere Nachrichten meines Arztes: schwarzer Hautkrebs. In diesem Moment kippt alles – plötzlich ist man nicht mehr im Urlaub, sondern nur noch in diesem einen Gedanken: Wie schlimm ist es? Ich habe meinen Aufenthalt abgebrochen und bin direkt zurückgeflogen, um die OP durchführen zu lassen. Zum Glück war es Stadium 1 und hatte nicht gestreut. Trotzdem war die Zeit zwischen Diagnose und Entwarnung extrem belastend. Gleichzeitig hatte ich großes Glück mit meinem Umfeld und einem Arzt, der mir viel Sicherheit gegeben hat.

Wie lief die Behandlung bei dir ab und wie hast du diese Zeit erlebt?

Das Muttermal wurde schnell operativ entfernt, mit einem entsprechenden Sicherheitsabstand. Mir war vorher nicht bewusst, dass dabei eine relativ große Stelle betroffen ist. Nach der OP musste

ich auf den endgültigen Befund warten – ein Wochenende, das sich sehr lang angefühlt hat. Man versucht, sich abzulenken, aber die Unsicherheit bleibt. Krebs ist einfach ein Wort, das Angst macht. Umso größer war die Erleichterung, als klar war, dass alles vollständig entfernt werden konnte.

BEI MIR WURDE DER SCHWARZE HAUTKREBS DURCH EIN SCREENING ENTDECKT. ES WAR EINFACH EINE STELLE, DIE MEIN DERMATOLOGE AUFFÄLLIG FAND.

Hat sich dein Umgang mit deiner Gesundheit oder deinem Körper seitdem verändert?

Ich habe schon immer viel Wert auf meine Gesundheit gelegt, bin seit der Diagnose aber noch konsequenter geworden. Statt einmal im Jahr gehe ich jetzt alle drei bis sechs Monate zur Kontrolle. Aktuell warte ich sogar wieder auf Ergebnisse nach mehreren entfernten Muttermalen –diese Unsicherheit gehört seitdem ein Stück weit dazu.

Was würdest du anderen Menschen mitgeben, wenn es um Hautkrebs und Früherkennung geht?

Was hat dir in dieser Zeit besonders geholfen, mit der Situation umzugehen?

Vor allem mein enges Umfeld: mein Partner, meine Familie und meine Freunde. Dieses Gefühl, nicht allein zu sein, hat mir unglaublich geholfen. Auch kleine, normale Momente haben gutgetan und kurz aus der Angst herausgeholt.

Sind dir rund um das Thema Hautkrebs Missverständnisse oder falsche Annahmen begegnet?

Ja, einige. Viele setzen Hautkrebs automatisch mit weißem Hautkrebs gleich – schwarzer Hautkrebs ist aber deutlich aggressiver. Auch beim Thema Sonne gibt es Missverständnisse.

Ich gehe grundsätzlich sehr bewusst damit um und schütze mich entsprechend, viele Hautschäden entstehen jedoch über Jahre hinweg. In meiner Kindheit und Jugend zum Beispiel war das Bewusstsein dafür noch ein anderes.

Meine wichtigste Message geht tatsächlich auch an die Politik: Bitte spart nicht an der Hautkrebs-Früherkennung. Bei mir wurde der schwarze Hautkrebs durch ein Screening entdeckt. Ich hatte keine Schmerzen, kein dramatisches Symptom – es war einfach eine Stelle, die mein Dermatologe auffällig fand.

Allen Leser:innen würde ich empfehlen, regelmäßig zur Kontrolle zu gehen und eure Haut und die eurer Kinder zu schützen: durch Eincremen, Schatten und (UV-)Kleidung.

Text Hanna Sinnecker

KERSY SUN-GRÜNDERIN KERSTIN STRAUSS ÜBER HAUTGESUNDHEIT, BEAUTY UND FEMALE EMPOWERMENT

Für Kerstin Strauss ist Sonnenschutz weit mehr als nur ein Beauty-Produkt. Die Gründerin von KERSY SUN erzählt, warum moderne SPF-Produkte heute nicht nur schützen, sondern sich auch selbstverständlich in den Alltag integrieren sollten.

Was hat dich persönlich dazu bewegt, KERSY SUN zu gründen und wie hat deine eigene Erfahrung mit Hautgesundheit diesen Weg geprägt?

KERSY SUN ist für mich ein Herzensprojekt. Eine Hautkrebs-Erkrankung hat mich dazu gebracht, mich intensiv mit Sonnenschutz und Hautgesundheit auseinanderzusetzen. Dabei entstand die Idee, Sonnenpflege neu zu denken: hochwertig, angenehm im Alltag und mit modernen Texturen, die man gerne trägt. Unsere veganen Produkte mit SPF 30 und SPF 50+ verbinden UV-Schutz mit Pflege und einem natürlichen Finish. Inspiriert ist die Marke von meiner Liebe zum Meer, zur Sonne und zu einem bewussten Lebensgefühl draußen in der Natur. Was bedeutet es für dich als Gründerin, eine Beauty- und Hautpflegemarke eigenständig aufzubauen und welche Rolle spielt für dich Hautgesundheit im Alltag moderner Frauen – gerade im Hinblick auf Prävention und langfristiges Wohlbefinden?

Für mich war von Anfang an klar, Verantwortung für das Thema Hautgesundheit zu übernehmen. Sonnenschutz bedeutet dabei keinen Verzicht auf Sonne, sondern die Möglichkeit, das Leben draußen bewusst und geschützt zu genießen. Wichtig war mir, Produkte zu entwickeln, die sich unkompliziert in den Alltag integrieren lassen und gleichzeitig zuverlässig funktionieren. Neben täglichem UV-Schutz halte ich regelmäßige Hautscreenings und Aufmerksamkeit für Veränderungen der Haut für essenziell.

Was war dir bei der Entwicklung von KERSY SUN am wichtigsten, um Wirksamkeit, Verträglichkeit und ein zeitgemäßes Hautgefühl miteinander zu verbinden – und worin liegt für dich der größte Unterschied zu klassischen Sonnenpflegeprodukten im Markt? Im Mittelpunkt standen kompromisslose Qualität, Wirksamkeit und ein angenehmes Tragegefühl. Alle Produkte werden in Frankreich entwickelt und hergestellt. Der größte Unterschied zu klassischer Sonnenpflege liegt für mich im zusätzlichen Beauty-Effekt: Die Formulierungen schützen nicht nur vor UVStrahlen, sondern sorgen gleichzeitig für ein gepflegtes, strahlendes Hautbild – ohne das schwere Gefühl vieler herkömmlicher Sonnencremes.

„Golden Hour“, but smarter.

PROTECT. GLOW. REPEAT.

Welche Werte stehen hinter KERSY SUN und was bedeutet es für dich als Gründerin, eine solche Marke aufzubauen – insbesondere im Kontext von Female Empowerment und Selbstbild in Bezug auf Haut und Vertrauen in sich selbst?

KERSY SUN steht für Selbstbestimmung, Natürlichkeit und Selbstbewusstsein. Unsere Produkte sollen Frauen dabei unterstützen, sich in ihrer Haut wohlzufühlen – authentisch und frei. Empowerment bedeutet für mich nicht Perfektion, sondern den eigenen Weg mutig zu gehen. Deshalb unterstützen wir seit der Gründung besonders Frauen im Wassersport und möchten eine Community schaffen, die Frauen inspiriert, Neues auszuprobieren und sich selbst mehr zuzutrauen.

Wie siehst du die Zukunft von Sonnenschutz und Hautpflege im Zusammenspiel von Gesundheit, Beauty und Lifestyle?

Ich glaube, dass Sonnenschutz künftig noch stärker Teil der täglichen BeautyRoutine wird. Die Zukunft liegt in multifunktionalen Produkten, die UV-Schutz, Pflege und ein schönes Hautbild verbinden. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein dafür, dass Prävention ein essenzieller Bestandteil moderner Hautpflege ist. Entscheidend werden Produkte sein, die Wirksamkeit, Ästhetik und Alltagstauglichkeit harmonisch vereinen.

„Mir und meiner Haut geht es besser, seitdem ich offener damit umgehe“

Zwischen Pflegeberuf und Social Media teilt Ricardo seine persönliche Geschichte mit Rosacea. Dabei macht er Mut, sich nicht über das eigene Erscheinungsbild definieren zu lassen.

Lieber Ricardo, wie wirken sich die Rosacea-Schübe auf dein körperliches und emotionales Wohlbefinden im Alltag aus?

Rosacea ist für mich viel mehr als nur eine Rötung im Gesicht. Wenn ein Schub kommt, schwillt die Haut an, es entstehen pustelartige Entzündungen, die auch schmerzen. Die Haut wird dick, trocken, beginnt zu schuppen – manchmal fühlt es sich an, als wäre die oberste Hautschicht regelrecht abgetragen. Selbst einfache Dinge wie Duschen oder das Tragen einer Maske können dann unangenehm sein. Fast noch belastender ist aber die seelische Komponente. Es ist im Gesicht – man kann es nicht verstecken. Kommentare wie „Hast du zu viel getrunken?“ oder „Du bist ja knallrot“ haben dazu geführt, dass ich mich zeitweise zurückgezogen habe. Ich bin nicht mehr zum Sport gegangen, habe Menschenmengen gemieden und mich sogar auf Arbeit krankgemeldet. Das hat mein Selbstbewusstsein und mein Sozialleben stark beeinflusst.

zu verstecken, dann spontan ein Video auf Instagram gemacht und mich bewusst ohne Filter und ohne Make-up gezeigt. Die Reaktion war überwältigend: Millionen Menschen haben das gesehen, und plötzlich wurde mir klar, wie viele betroffen sind – in Deutschland sind es etwa zehn Millionen. Dieses Feedback hat mir geholfen, offener damit umzugehen. Ich habe gelernt, mich nicht mehr zu verstecken und meinen Fokus auf die positiven Reaktionen zu legen. Heute denke ich: Warum sollte ich mein Leben einschränken, nur weil andere etwas denken könnten? Ich lebe mein Leben für mich – nicht für andere.

Was hilft dir heute konkret dabei, deine Rosacea besser zu kontrollieren?

Auch deine Augen sind von der Rosacea betroffen – wie hat sich das bemerkbar gemacht?

Das hat sich durch Brennen, Juckreiz und Schwellungen gezeigt. Die Haut um die Augen war gerötet, trocken und hat sich teilweise geschält. Beim Augenarzt wurde dann festgestellt, dass auch das mit der Rosacea zusammenhängt. Das ist vielen gar nicht bewusst. Deshalb ist es wichtig, solche Symptome ernst zu nehmen und abklären zu lassen. Ich behandle das heute dauerhaft mit entsprechenden Präparaten.

ROSACEA IST MEHR ALS EINE SICHTBARE RÖTUNG.

Welchen Rat möchtest du Menschen geben, die mit Rosacea oder anderen sichtbaren Hauterkrankungen kämpfen?

BESONDERS

BELASTEND IST DIE EMOTIONALE

SEITE, DA DIE SYMPTOME IM GESICHT STATTFINDEN UND KAUM ZU VERBERGEN SIND.

Der wichtigste Punkt war für mich, meine Hautpflege komplett umzustellen. Früher habe ich einfach irgendein Duschgel für alles benutzt – heute weiß ich, dass Ro sacea-Haut sehr sensibel ist und spezielle Pflege braucht. Ich verwende gezielt Produkte für empfindliche Haut, verzichte auf reizende Inhaltsstoffe wie Alkohol und setze auf seifenfreie Reinigung.

Mein wichtigster Rat ist: Verliert nicht den Mut. Es gibt heute viele gute Behandlungsmöglichkeiten, und mit der richtigen Pflege lässt sich viel erreichen. Genauso wichtig ist aber der Umgang damit. Wenn man anfängt, sich zu verstecken, zieht man sich immer weiter zurück –und das macht auf Dauer unglücklich. Ich habe gemerkt, dass es mir und meiner Haut besser geht, seit ich offener damit umgehe und mein Leben nicht mehr einschränke. Man muss sich nicht rechtfertigen. Es ist völlig in Ordnung zu sagen: Das geht dich nichts an. Gleichzeitig kann Offenheit helfen, anderen die Unsicherheit zu nehmen. Am Ende geht es darum, seinen eigenen Weg zu finden – und Frieden mit sich selbst zu schließen.

Welcher Moment hat deine Haltung zur Erkrankung und den Umgang damit grundlegend verändert?

Ein abfälliger Kommentar auf der Arbeit war der Auslöser. Ich habe daraufhin gemerkt, dass ich es leid war, mich ständig zu erklären oder

Außerdem habe ich gelernt, meine persönlichen Trigger zu erkennen: Sonne, Temperaturwechsel und Stress spielen bei mir eine große Rolle. Seit ich konsequent Sonnenschutz nutze – auch im Winter – hat sich mein Hautbild deutlich verbessert.

Zusätzlich bin ich in dermatologischer Behandlung und passe die Therapie je nach Zustand an. Diese Kombination aus Pflege, Wissen und medizinischer Begleitung macht für mich den Unterschied.

Rosacea ist so indivuell wie deine Haut und kann bei jedem anders aussehen!

Shutterstock 2664467807

Weitere Einblicke & Informationen gibt es bei YouTube und Instagram @pfleger.ricardo

Text Christine Thaler

WIR SOLLTEN LERNEN, UNSEREM KÖRPER ZUZUHÖREN

Psoriasis begleitet Anna (@psoriasisworld) seit vielen Jahren – mit Höhen und Tiefen. Im Interview erzählt sie, wie sie gelernt hat, mit Rückschlägen umzugehen und warum Selbstakzeptanz dabei eine zentrale Rolle spielt.

Text Christine Thaler

Wie gehst du mit Phasen um, in denen sich deine Haut plötzlich wieder verschlechtert?

Da ich Psoriasis seit über 20 Jahren kenne, packt es mich emotional nicht mehr so wie früher – und dennoch tut es manchmal weh, wenn ein starker Schub kommt. Ich versuche dann bewusst, mir Dinge zu gönnen, die mir Leichtigkeit geben: Zeit mit Familie und Freunden, Bewegung, Musik oder einfach Natur. Parallel schaue ich, was mir akut helfen kann – ob durch Bäder, Mikronährstoffe oder systemische Therapieansätze. Ich glaube fest daran, Psoriasis von innen heraus zu begegnen, nicht nur von außen zu behandeln.

Klimazonenwechsel in kurzer Zeit. Auch nach Impfungen reagiert meine Haut manchmal sensibler.

Das Paradoxe daran: Manchmal läuft alles rund, und trotzdem bricht ein Schub aus. Das zeigt mir immer wieder, wie komplex und unberechenbar diese Erkrankung ist.

Was hat dir dabei geholfen, mehr Selbstvertrauen im Umgang mit deiner sichtbaren Hauterkrankung zu entwickeln?

Auch der Austausch mit anderen Betroffenen –persönlich und über Social Media – gibt mir bis heute unglaublich viel.

Ich stand immer dazu – nicht weil es leicht war, sondern weil ich es musste.

Welche Faktoren oder Trigger haben bei dir besonders großen Einfluss auf deine Haut?

Die meisten Trigger habe ich über die Jahre selbst herausgefunden: Stress, Infekte, Alkohol, Sauna – und überraschenderweise auch zu viele

Die Psoriasis war stets sichtbar, also blieb mir nichts anderes übrig, als sie zu akzeptieren. Meine Familie hat dabei eine tragende Rolle gespielt: Ich wurde nie dazu gebracht, mich zu verstecken, sondern immer bestärkt, offen damit umzugehen.

Welche Bedeutung hat es für dich, deine Erfahrungen öffentlich zu teilen und andere Betroffene zu unterstützen?

Es ist meine Mission: mehr Bewusstsein schaffen und zeigen, dass niemand damit allein ist.

ICH GLAUBE FEST DARAN, PSORIASIS VON INNEN HERAUS ZU BEGEGNEN, NICHT NUR VON AUSSEN ZU BEHANDELN.

Regelmäßig erreichen mich Nachrichten voller Dankbarkeit – und genau dafür mache ich das. Menschen mit frischer Diagnose möchte ich mitgeben: Versucht, die Erkrankung zu verstehen und herauszufinden, was eurem Körper guttut.

Es ist ein Weg des Ausprobierens – aber er lohnt sich. Denn Psoriasis ist auch eine Art, wie unser Körper mit uns spricht.

Wir sollten lernen, ihm zuzuhören.

Weitere Einblicke & Informationen gibt es bei Instagram @psoriasisworld

„Ich bin mehr als meine Haut“

Triathletin Teresa Walter-Leitzgen kennt die Herausforderungen von Neurodermitis nur zu gut –besonders im Sport. Im Interview spricht sie über Schübe, Vorurteile und Resilienz.

Text Hanna Sinnecker

Wie beeinflusst Neurodermitis deinen Alltag und Sport?

Meine große Leidenschaft ist der Triathlon. Schwitzen und Wasserkontakt gehören zum Trainingsalltag. Schweiß und Wasserkontakt können Ekzeme ggf. noch schlimmer machen oder die Haut zusätzlich austrocknen. Im (Trainings-)Alltag habe ich meine Pflegeprodukte immer parat und verzichte auch auf schwarze Kleidung, damit nicht jede Hautschuppe durchs Kratzen sofort sichtbar wird. Beim Triathlon habe ich z. B. in den Wechselzonen Pflegeprodukte platziert, um mich nach dem Schwimmen direkt an sensiblen Hautstellen (Arme und Gesicht) eincremen zu können.

Was würdest du dir von der Gesellschaft im Umgang mit sichtbaren Hauterkrankungen wünschen?

reizlindernde Formulierungen, die die Hautbarriere stärken. Bei sehr trockener Haut greife ich gerne auf parfümfreie Lotionen mit etwa 10 % Urea zurück. Im Gesicht setze ich auf leichte, feuchtigkeitsspendende Pflege – zum Beispiel mit Aloe Vera, Hyaluronsäure und Ceramiden – und kombiniere diese bei Bedarf mit einem Lichtschutzfaktor. Für besonders empfindliche oder gereizte Stellen verwende ich gerne Wund- und Heilsalben mit Dexpanthenol, die beruhigend wirken und die Regeneration unterstützen. Bei akuten Schüben helfen mir zudem gezielte, entzündungshemmende Pflegeprodukte für sensible Haut.

Ich wünsche mir, dass Betroffene schneller ernst genommen werden und die Komplexität hinter der „Hauterkrankung“ in all ihren Facetten erkannt wird.

WIR

BRAUCHEN

EINE UMFASSENDE AUFKLÄRUNG –AUCH GESCHLECHTSSPEZIFISCH – UND SCHNELLEN ZUGANG ZU FACHÄRZT:INNEN, DIE INNOVATIVE THERAPIEN MITDENKEN.

Wie gehst du mit akuten Schüben um?

Akute Schübe machen mich sehr schlapp und fordern einen klaren Kopf: nicht kratzen! Ich versuche dann, Stress zu reduzieren, Schlaf zu fokussieren, die Haut zu kühlen und mich vom Juckreiz abzulenken. Vor allem versuche ich mir in dieser Zeit aber auch ganz bewusst zu sagen: Du bist mehr als nur deine Haut!

Welche Pflegeprodukte oder Routinen sind für dich unverzichtbar?

Hast du im Alltag Stigmatisierung oder Unverständnis bezüglich deiner Neurodermitis erlebt?

Neurodermitis ist nämlich nicht nur eine Hauterkrankung, sondern kann auch andere Erkrankungen auf physischer und psychischer Ebene begünstigen. Wir brauchen eine umfassende Aufklärung – auch geschlechtsspezifisch – und schnellen Zugang zu Fachärzt:innen, die innovative Therapien mitdenken. Genau daher kommt mein Ansporn, über Neurodermitis aufzuklären und so viele Menschen wie möglich zu erreichen.

Weitere Einblicke & Informationen gibt es auf ihrem Blog theatritralisch.com und bei Instagram @theatritralisch

Ich habe eine große Auswahl an Pflegeprodukten, die ich gut vertrage und situativ an die aktuelle Neurodermitis-Situation anpassen kann. Als Basispflege für den Körper nutze ich rückfettende,

Leider ja. Mir wurde mal gesagt, dass ich ja „wie ein Clown“ aussehe. Da hatte ich stark gerötete und geschwollene Augen, Neurodermitis im Gesicht. Im ersten Moment habe ich mitgelacht. Später habe ich gemerkt, wie sehr mich die Situation verletzt hatte. Einmal hatte ich in der Bahn schlimmen Juckreiz und wollte meine Haut dann direkt mit einer Akutpflege behandeln. Die Person neben mir ist dann aufgestanden und hat sich von mir weggesetzt. Dabei ist Neurodermitis überhaupt nicht ansteckend.

Fotos: Privat

Viele Menschen mit Neurodermitis reagieren empfindlich auf verschiedene Allergene in ihrer Umgebung –ob Gräserpollen, Hausstaub oder Tierhaare. Aber warum ist das so? Ein Blick auf die wichtigsten Zusammenhänge, die Bedeutung gezielter Therapien und Tipps, die im Alltag wirklich helfen.

„Vor allem in den Jahreszeiten Frühling und Herbst spielt mein Körper aufgrund der unterschiedlichsten Blühphasen mit teils starkem Pollenflug verrückt. Da sich jedes Jahr die Stärke des Pollenflugs sowie das Wetter mit Wind oder Regen verändert, sind die Effekte auf meine Neurodermitis und Allergien entsprechend stärker oder schwächer“, berichtet Medine, die seit ihrer Kindheit von Neurodermitis, Asthma und Allergien betroffen ist. Mit ihren Erfahrungen ist Medine nicht allein: viele Menschen mit Neurodermitis bemerken einen Einfluss von Allergenen auf ihren Hautzustand. Doch nicht nur Gräserpollen, sondern auch Hausstaubmilben, Tierhaare, Schimmelsporen oder bestimmte Nahrungsmittel können zu einer zusätzlichen Belastung werden.

Den Blick ins Innere richten

eigentlich harmlose Stoffe wie Pollen oder Hausstaub statt. Dadurch entstehen Entzündungsreaktionen im Körper, die sich dann durch die verschiedenen Symptome auf der Haut zeigen. Auch allergisches Asthma und Heuschnupfen sind atopische Erkrankungen, bei denen eine Überreaktion des Immunsystems stattfindet.

VOR ALLEM IN DEN JAHRESZEITEN FRÜHLING UND HERBST

SPIELT MEIN KÖRPER AUFGRUND DER UNTERSCHIEDLICHSTEN BLÜHPHASEN MIT TEILS STARKEM POLLENFLUG VERRÜCKT.

Dein Merkzettel: 3 schnelle Tipps

1. Symptome im Blick behalten und Trigger identifizieren: Ein Selbsttest, NeurodermitisTagebuch und Allergietests können dabei unterstützen.

2. Alltagsroutinen entwickeln: z. B. morgens und abends lüften, abends duschen, um Allergene nicht mit ins Bett zu nehmen.

3. Sich über gezielte Therapieoptionen informieren und regelmäßig zum Dermatologen bzw. zur Dermatologin gehen.

Gezielt an der Entzündung ansetzen

Atopische Begleiterkrankungen betreffen drei von vier Erwachsenen und Jugendlichen mit mittelschwerer bis schwerer Neurodermitis –umso wichtiger ist es, die Erkrankung gezielt zu behandeln.1 Denn eine gute Therapie der Neurodermitis kann auch dazu beitragen, das Risiko, Allergien oder Asthma zu entwickeln, zu reduzieren. Wenn Neurodermitis-Betroffene also das Gefühl haben, dass ihre Erkrankung nicht gut unter Kontrolle ist, sollten sie mit einem Dermatologen oder einer Dermatologin sprechen und sich nach gezielten Behandlungen erkundigen, denn diese setzen direkt an der zugrunde liegenden Entzündung an und können die Erkrankung langfristig kontrollieren. Ein NeurodermitisTagebuch und ärztlich abgestimmte Allergietests können außerdem bei Verdacht auf Allergien helfen, individuelle Auslöser frühzeitig zu erkennen und gezielt gegenzusteuern.

Referenzen

1 Calzavara-Pinton P et al. Adv Ther 2023; 40:5366–5382.

Erfahren Sie mehr!

Um zu verstehen, warum Allergien die Neurodermitis-Symptome wie Juckreiz, Rötungen oder Ekzeme verstärken können, lohnt es sich, den Blick ins Innere zu richten. Denn die Antwort liegt im Immunsystem. Bei Neurodermitis, die zu den Erkrankungen des sogenannten atopischen Formenkreises gehört, findet eine Überreaktion des Immunsystems auf

Es ist daher nicht selten, dass NeurodermitisBetroffene weitere Erkrankungen des atopischen Formenkreises entwickeln: So sind mehr als die Hälfte der Erwachsenen und Jugendlichen mit mittelschwerer bis schwerer Neurodermitis zusätzlich von Heuschnupfen und knapp 34 % von Asthma betroffen.1

Weitere Informationen zum Thema Neurodermitis und Begleiterkrankungen sowie Erfahrungsberichte aus dem Alltag von Medine und anderen Betroffenen gibt es hier:

„Weniger ist bei Hautpflege oft mehr“

SKINCARE-EXPERTE & CONTENT CREATOR

NESCHRO VERRÄT SEINE PFLEGETIPPS.

Kaum ein Thema ist so relevant und gleichzeitig so unübersichtlich wie Skincare. Täglich werden online die „perfekten“ Skincare-Routinen für schöne Haut empfohlen.

Doch oft stiftet das mehr Verwirrung und vermittelt ein falsches Bild davon, was eine gute Hautpflegeroutine wirklich ausmacht.

Es ist nämlich mit großer Sicherheit nicht das

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Hyaluron Serum

blinde Nachkaufen von Produkten von Menschen aus dem Internet, die nicht dieselben Hautbedürfnisse und denselben Hauttyp haben wie man selbst und außerdem zur Optimierung vorteilhaftes Licht und starke Filter verwenden.

Für die „perfekte“ Skincare-Routine muss man die richtige, individuell passende Pflege für seine eigene Haut finden.

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Optische Faltenreduktion & Feuchtigkeit

Formulierung mit 4-fach Wirkkomplex

Die in den Produkten der Marke POJ® enthaltenen unterschiedlichen Hyaluronsäuren und Wirkweisen verschmelzen gleich vier verschiedene Strukturen und bieten so eine Formulierung mit einem 4-fach Wirkkomplex.

Die Unternehmerin Tanja Horstmann konzentriert sich mit ihren Hyaluron-Produkten der Marke POJ® darauf, der natürlichen Faltenbildung mit zunehmendem Alter gezielt und optisch entgegenzuwirken sowie die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Die in dem POJ® Hyaluron Serum, in der POJ® Hyaluron 24H Face Cream sowie in der POJ® Hyaluron Hand Cream enthaltenen unterschiedlichen Hyaluronsäuren und Wirkweisen verschmelzen gleich vier verschiedene Strukturen und bieten so eine Formulierung mit einem 4-fach Wirkkomplex. „Für das Gesicht tragen die meisten unserer Kundinnen und Kunden erst das POJ® Hyaluron Serum auf und im Anschluss dann die POJ® Hyaluron 24H Face Cream“, sagt Tanja Horstmann. „Da das Serum auch auf der Augenpartie auf-

getragen und einmassiert werden kann, verzichten viele auf ein zusätzliches Augenserum. Das sollte aber jeder so machen, wie er es will.“ Beide Produkte sind selbstverständlich auch unabhängig voneinander morgens und abends anwendbar. Für die Hände entwickelte Tanja Horstmann mit ihrem Team eine POJ® Hyaluron Hand Cream, die für eine fühlbare Hydration in der Tiefe und an der Oberfläche der Haut sorgt und eine optische Reduzierung und Aufhellung von Altersflecken ermöglicht. Alle drei POJ®-Produkte sind auch für die sensible Haut geeignet, in Deutschland hergestellt und enthalten keinerlei tierische Inhaltsstoffe. Die Produkte sind erhältlich und bestellbar in ausgewählten Kosmetikinstituten, Parfümerien und Apotheken sowie unter www.thorstmanncosmetics.de.

DIE BESTEN ERGEBNISSE FÜR DIE HAUT ERREICHT MAN LANGFRISTIG MIT VIEL GEDULD, DER GLEICHEN ROUTINE UND WENIG ÜBERLASTUNG DER HAUT!

AUCH FÜR SENSIBLE HAUT GEEIGNET KEINE TIERISCHEN INHALTSSTOFFE MADE IN GERMANY

THorstmann Cosmetics GmbH

Meyerbeerstraße 33 48163 Münster

Tel.: 0251 / 777 58 782

E-Mail: info@thorstmanncosmetics.de

Text Neschro Baydono
Tanja Horstmann

Dafür muss man sich mit seiner Haut auseinandersetzen und den eigenen Hauttyp bestimmen lassen.

Produkte werden nämlich nach Hauttyp ausgewählt und nicht nach Alter, nicht nach Geschlecht und auch nicht nach den „Versprechen“ von anderen Personen.

Der Fokus sollte vor allem am Anfang auf einer minimalistischen Pflegeroutine mit wenigen Produkten liegen. Denn weniger ist bei Hautpflege oft mehr, hier spricht man von der Basis-Routine.

Das sind (meist 3-4) Produkte, die essenziell für eine gute Routine sind und auf dieser aufgebaut werden kann. Zum einen ist das ganz simpel eine milde Reinigung, eine stärkende und hydrierende Feuchtigkeitspflege und vor allem der tägliche Sonnenschutz.

Über 80-90 % der vorzeitigen Hautalterung entsteht durch UV-Strahlung und der tägliche Einsatz von mindestens SPF 50 kann hier vorbeugend mehr bewirken als teure Seren und Cremes.

Zudem kann man abends auch noch eine Reinigung verwenden, die ggfs. Make-Up sanft entfernt. Das war’s auch schon!

Eine teure und aufwendige 10-Schritte-Routine ist am Anfang eher kontraproduktiv. Sitzt die Basis und möchte man spezifischere Ziele erreichen, kann man Produkte mit aktiven Wirkstoffen einbauen.

Dafür muss man sich jedoch intensiv mit den Wirkstoffen befassen. Denn sowohl die Konzentration des Wirkstoffs als auch die Formel des Produkts, die chemische Form und die richtige Anwendung sind entscheidend für die Wirkung und Verträglichkeit. Auch beim Einsatz von Stoffen gegen Unreinheiten oder Pigmentflecken sollte man sich vorab intensiv informieren.

Wichtig ist: die besten Ergebnisse für die Haut erreicht man langfristig mit viel Geduld, der gleichen Routine und wenig Überlastung der Haut!

Weitere Einblicke & Informationen gibt es bei Instagram!

@ skincarebyneshrow

Drei Fakten zur Haut!

UV ist Hauptursache der Hautalterung Über 80–90 % der vorzeitigen Hautalterung entstehen durch UV-Strahlung. Täglicher Sonnenschutz (mind. SPF 50) wirkt nachweislich effektiver gegen Falten als teure Anti-AgingProdukte.

Hautpflege richtet sich nach Hauttyp, nicht nach Alter Produkte werden nach Hauttyp ausgewählt, nicht nach Alter oder Geschlecht. Zwei Menschen im selben Alter können völlig unterschiedliche Hautbedürfnisse haben.

Minimalismus schützt die Hautbarriere Dermatologisch gilt: Eine Basisroutine mit 3–4 Produkten (Reinigung, Feuchtigkeit, Sonnenschutz) ist für den Start effektiver als komplexe 10-Schritte-Routinen – zu viele Produkte können die Haut überfordern.

lessmore® Regenerierende P egecreme mit Ceramiden und Peptiden

Wir sind der Überzeugung, dass weniger häufig mehr ist –deshalb verzichten wir bei der Herstellung auf sämtliche Inhaltsstoffe, die nicht notwendig sind. Unsere Pflegecreme stärkt die Hautbarriere und unterstützt die natürliche Regeneration – besonders nach Peelings, bei Ekzemen und Neurodermitis.

Anwendung & Tipps

Die Creme beruhigt gereizte und gerötete Haut dank Süßholzwurzel und Allantoin, sie glättet und festigt durch hautaktive Peptide und Hyaluronsäure und ist ideal bei Trockenheit und empfindlicher Haut. Trage die Creme täglich auf die betroffene Hautstelle oder als Basispflege auf. Bei stark gereizter oder trockener Haut kann die Anwendung auch mehrfach täglich wiederholt werden.

Höchste Qualität und Reinheit

Die Rezeptur verzichtet völlig auf unnötige Hilfsstoffe. Dazu entsteht jede Charge in Handarbeit in Alfter bei Bonn und wird sorgfältig geprüft – so garantieren wir gleichbleibend hohe Qualität sowie eine optimale Verträglichkeit.

Welche Vorteile bieten die Wirkstoffe?

• Ceramide: Sind Elementar, um Lücken in der Hautbarriere zu schließen und den Lipidfilm zu reparieren. Sie sorgen für mehr Feuchtigkeit und weniger Spannungsgefühle.

• Peptide: Peptide stimulieren die Produktion von Kollagen und fördern so die natürliche Glättung und Festigkeit der Haut. Kleine Fältchen werden reduziert.

• Süßholzwurzel & Allantoin: Diese Wirkstoffe beruhigen sensible, gereizte oder entzündete Haut effektiv –Rötungen und Irritationen klingen spürbar ab, und das ganz ohne Alkohol oder Duftstoffe.

• Hyaluronsäure & Glycerin: Intensive Durchfeuchtung und Geschmeidigkeit – Hyaluronsäure bindet große Mengen Wasser in der Haut, Glycerin verstärkt die Feuchtigkeitsversorgung und verleiht ein glattes, angenehmes Hautgefühl.

• Squalan & Phosphatidylcholin: Natürliche Lipide ergänzen den Wiederaufbau der Hautbarriere nach Stress, machen die Haut samtweich und verbessern die Regeneration.

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