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Abenteuer Outdoor

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EINE UNABHÄNGIGE KAMPAGNE VON MEDIAPLANET Lesen Sie mehr auf www.reise-urlaub-abenteuer.de

AbenTeUeR

OuTDoOr COVERSTORY

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“ABENTEuer OUTDoOr BEDeUteT fÜR uNS MAxIMALE FreIHeIt.“

10 Wandern boomt Natur erleben und Stress abbauen

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Franzi und Marius von Roadtyping über das Leben auf Rädern und warum Van-Life für sie die perfekte Auszeit ist.


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@Mediaplanet_germany

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VERANTWORTLICH FÜR DEN INHALT DIESER AUSGABE SEPTEMBER 2026

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DrAUsSEN UNTErWEgS zU seiN BeDEuTET WeIt MEhR ALS BEweGuNG In DEr nATUr

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Text Roland Stierle

MARIAM CHAHROUR & YVONNE BAUER

Die Berge und Naturräume bieten dafür einzigartige Möglichkeiten. Sie sind Orte der Begegnung, der Inspiration und des aktiven Erlebens. Gleichzeitig erinnern sie uns daran, wie wertvoll und zugleich verletzlich unsere natürlichen Lebensgrundlagen sind. Für den Deutschen Alpenverein gehört deshalb beides untrennbar zusammen: die Freude am Berg- und Natursport und die Verantwortung, diese Landschaften zu schützen und für kommende Generationen zu bewahren.

Foto ©XCITEPRESS RICO LOEB

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Mariam Chahrour (Project Manager), Yvonne Bauer (Senior Project Manager, Antonia Dupke (Business Development Manager), Bob Roemké (Managing Director), Miriam Hähnel (Content and Production Manager), Lea Hartmann (Head of Design. Cover: Franzi & Marius ©Marius Schatz, Roadtyping Mediaplanet-Kontakt: de.redaktion@mediaplanet.com Alle Artikel, die mit “In Zusammenarbeit mit“ gekennzeichnet sind, sind keine neutrale Redaktion der Mediaplanet Verlag Deutschland GmbH. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Alle Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

aturerlebnisse fördern unsere Gesundheit, stärken das Wohlbefinden und schaffen Verbundenheit – mit der Landschaft, mit anderen Menschen und nicht zuletzt mit uns selbst. Gerade in einer Zeit, die von Tempo, Digitalisierung und ständiger Erreichbarkeit geprägt ist, gewinnen Erholung und Orientierung in der Natur zunehmend an Bedeutung.

en Besuch ! Sie uns

027 29.-31.01.2

Die große Reisemesse Dresden – mit Angeboten von den Alpen bis Afrika Auch 2027 trifft sich die Reisecommunity in Dresden: Zur Reisemesse vom 29. bis 31. Januar 2027 halten wieder 300 Aussteller und über 200 Reisevorträge für jeden den passenden Traumurlaub bereit. Zum Messethema „Aktivurlaub weltweit“ sind Fernreiseziele von Asien bis Afrika gefragt, aber auch europäische Destinationen von Skandinavien bis zum Balkan. Unter dem Motto „Faszination Alpen“ präsentieren wieder zahlreiche Aussteller die Vielfalt an Übernachtungsmöglichkeiten und punkten mit Angeboten für naturorientierte Aktivitäten wie Wandern, Radfahren und Ski fahren. Aktivurlaub ist gefragt bei den Sachsen und begründet die hohe Nachfrage zum Messespecial e-bike-Days mit Modellneuheiten und Testparcours. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Bereich "Camping+Caravan-Days", hier werden die Neuheiten bei Reisemobilen, Caravans sowie innovative Lösungen wie Zeltanhänger oder Autodachzelte vorgestellt. Alle Informationen zu Ausstellern, Bühnenprogramm und Urlaubskinos unter: www.reisemesse-dresden.de oder in der Reisemesse-App.

Wie vielfältig nachhaltige Natur- und Bergerlebnisse sein können, zeigt die große Bandbreite an Reise- und Freizeitmöglichkeiten, die sich uns in den Alpen und Europa bieten. Familien finden in den Bergen Raum für gemeinsame Abenteuer und wertvolle Zeit miteinander. Genusswandernde entdecken beeindruckende Landschaften auf abwechslungsreichen Wegen.

“VERANTWORTUNGSVOLL UNTERWEGS ZU SEIN BEDEUTET, NATUR NICHT NUR ALS KULISSE FÜR FREIZEITAKTIVITÄTEN ZU VERSTEHEN.“ Roland Stierle Präsident des Deutschen Alpenvereins (DAV) Gerade diese Vielfalt macht den Reiz der Bergwelt aus. Sie ermöglicht jedem Menschen, seinen eigenen Zugang zur Natur zu finden und dabei Erholung, Bewegung und Inspiration miteinander zu verbinden. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass wir die natürlichen Grenzen dieser Räume respektieren und unser Reiseverhalten bewusst gestalten. So können wir dazu beitragen, dass die Berge und Naturlandschaften auch in Zukunft Orte bleiben, an denen Mensch und Natur im Einklang miteinander bestehen. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen, viele inspirierende Entdeckungen und unvergessliche Erlebnisse in unseren Bergen und Naturräumen.

Mehr Informationen zum Deutschen Alpenverein finden Sie unter: wWW.ALPENvEReiN.De Anzeige

Fotos: Links ©RECCO, Anton Enerlöv, Mitte & rechts: Christianpfammatter

Ihre freundliche Messe!

Verantwortungsvoll unterwegs zu sein bedeutet, Natur nicht nur als Kulisse für Freizeitaktivitäten zu verstehen, sondern als Lebensraum von Pflanzen und Tieren sowie als schützenswertes Gut. Nachhaltiger Tourismus kann dazu beitragen, dass Menschen die Schönheit der Berge erleben, während ökologische Belastungen möglichst geringgehalten werden. Rücksicht auf sensible Naturbereiche, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder die bewusste Wahl regionaler Angebote sind dabei wichtige Bausteine.

Der Herbst begeistert mit klarer Luft, leuchtenden Farben und besonderen Ausblicken, während der Winter zu entschleunigten Naturerlebnissen auf Winterwanderwegen, Schneeschuhrouten oder beim Langlaufen einlädt. Auch abseits der bekannten Hotspots eröffnen zahlreiche Regionen authentische Einblicke in Kultur, Tradition und alpine Lebensweisen.

UNSICHTBARER SCHUTZENGEL Wie moderne Technik im Gebirge Leben retten kann Die Berge üben seit jeher eine besondere Anziehungskraft aus – doch mit der wachsenden Zahl an Outdoorbegeisterten steigt auch deren Verantwortung, Notfälle zu verhindern. „Viele Wanderer schätzen sowohl ihre eigene Kondition als auch die Dauer und die Herausforderungen der Tour falsch ein. Häufig werden sie von der Dunkelheit überrascht und können den Weg ohne fremde Hilfe nicht mehr fortsetzen. Deshalb ist es wichtig, vor einer Tour immer genug Zeitreserven einzuplanen“, erklärt Bernd Zehetleitner, Einsatzleiter der Bergwacht Sonthofen. Zudem rät er, Routenempfehlungen aus dem Internet nicht blind zu vertrauen. Sollte trotz kluger Routenplanung ein Notfall eintreten, ist der RECCO-Reflektor ein wichtiger Verbündeter der Rettungskräfte. Über 150 Hersteller verbauen den kleinen, batterielosen Transponder in ihren Outdoorprodukten. Das Prinzip ist so einfach wie wirkungsvoll: Der wartungsfreie Reflektor wird in Jacken, Hosen, Schuhe oder Rucksäcke integriert oder nachträglich am Helm angebracht. Treffen bei einem Rettungseinsatz die Radarsignale der Suchgeräte auf den Reflektor, werden sie zurückgeworfen und führen die Retter zielsicher zur gesuchten Person. Bei großflächigen Einsätzen kommt der RECCO SAR-Helikopter-Detektor zum Zug: Unter dem Helikopter montiert, tastet er einen 100 Meter breiten Korridor mit bis zu 100 km/h ab – ein Quadratkilometer kann bei Idealbedingungen binnen sechs Minuten durchsucht werden.

Im Gespräch: Bernd Zehetleitner, Bergwacht Sonthofen Wo liegen die praktischen Vorteile des RECCO-Systems gegenüber anderen Suchhilfen? Der wesentliche Punkt ist die unkomplizierte Handhabung. Man muss im Grunde an nichts denken, weil der Reflektor fest in der Ausrüstung verbaut ist. Es gibt keine Batterien, die leer werden können, und man muss nichts extra einschalten. Für uns bedeutet das eine zuverlässige, passive Gegenstelle, die wir schnell und genau orten können. Hilfreich ist es, seine Angehörigen zu informieren, dass man einen Reflektor bei sich trägt. In welchen konkreten Notfällen am Berg erweist sich diese Technologie als nützlich? Das System hilft immer dann weiter, wenn die Zeit der limitierende Faktor ist. Im Winter betrifft das vor allem Lawinenunfälle, im Sommer etwa Stürze im unwegsamen Gelände mit Orientierungsverlust. Wenn ein Verletzter keinen Notruf mehr absetzen kann oder der Handy-Akku versagt, bleibt dieser passive Schutz voll funktionsfähig. Wie läuft ein Sucheinsatz mit dem Helikopter-Detektor in der Praxis ab? Sobald ein Notruf eingeht und wir das Suchgebiet eingegrenzt haben, fordern wir den Helikopter mit Detektor an. Er ist für die Rettungsteams am Boden eine spürbare Entlastung, da sich dichte Wälder oder steile Felswände rasch überprüfen lassen. Empfängt der Detektor ein Signal, meldet er dies dem Operator – die Position wird ermittelt, und wir leiten die Bodenmannschaften gezielt zur Unfallstelle. Was sollten Freizeitsportler für eine sichere Tourenplanung beachten? Eine solide Vorbereitung ist die Basis jeder Tour – dazu gehören eine realistische Einschätzung des eigenen Könnens, das Studium des Wetterberichts und eine angepasste Ausrüstung. Das hilft im Ernstfall, wichtige Zeit zu sparen. Für die passive Sicherheit ist die Nutzung von RECCO-Reflektoren absolut sinnvoll. Man sollte beim Kauf neuer Outdoorausrüstung darauf achten, dass ein Reflektor integriert ist, oder selbst nachrüsten – ein unkomplizierter Zusatzschutz, der im Ernstfall die Suche erheblich verkürzen kann. WWW.RECCO.COM


©Christian Fischbacher

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Große Momente. BEST LEARN2SKI DESTINATION IN SKI AMADÉ

BEST FAMILY-FRIENDLY SKI RESORT IN ÖSTERREICH Die Ski- & Wintersportregion FILZMOOS liegt sanft eingebettet zwischen der imposanten Bischofsmütze und dem mächtigen Dachstein, im Herzen des SalzburgerLandes.

Ob Skifahren oder Snowboarden, ob Langlaufen, Biathlon oder Skitourengehen, Eislaufen oder Rodeln, ob Schneeschuhwandern, Winterwandern, eine Pferdeschlittenfahrt, oder gar eine Fahrt im Heißluftballon über die tiefverschneiten Salzburger Alpen.

Linkes Bild: Filzmoos, Best-learn-to-ski Destination, rechtes Bild Wintersport Romance im Skiresort Filzmoos ©Christian Fischbacher

Urlaubstraum & Traumurlaub In FILZMOOS werden Urlaubsträume wahr und Traumurlaube für Ski- & Wintersportler Wirklichkeit. Wer LUST auf echte Bergwinter Erlebnisse hat, der ist in FILZMOOS genau richtig, denn hier wartet ein winterliches Idyll, wie man es selbst in den Alpen nur noch selten findet. Winter-Liebhaber finden im Herzen von Ski amadé, Österreichs größtem Skivergnügen mit 760 km Pisten und 270 modernen Liftanlagen, beste Bedingungen, um sich mittendrin im Winter Wonderland in den Salzburger Alpen so richtig auszutoben.

Filzmoos ist der ALPINE HIDEAWAY für Wintersportler, Familien und Romantiker im SalzburgerLand und vor allem das perfekte Basiscamp für all jene, gleich ob klein oder groß, die mit dem Skisport beginnen, oder wieder einsteigen wollen, denn FILZMOOS ist: Best learn-2-ski Destination in Ski amadé & Best Family-friendly Ski Resort in Österreich Also nichts wie los, rauf auf den Berg und rein ins Ski- und Wintersportvergnügen in FILZMOOS im SalzburgerLand.

www.filzmoos.at/bergwinter

SAISONSTART in FILZMOOS 5. DEZEMBER 2026

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Foto: Shutterstock, 2613945701

04 | Lesen Sie mehr auf reise-urlaub-abenteuer.de

Wichtig ist auch, Kinder in die Natur hinauszubringen: Schnee spüren, Wind und Sonne erleben. Wintersport bietet dafür ideale Chancen, weil er Abenteuer, Spaß und Gemeinschaft verbindet. Solche Erlebnisse prägen mehr als jedes materielle Gut – Erinnerungen, die ein Leben lang bleiben.

“MIR IST WICHTIG, DASS SKIFAHREN KEIN LUXUS FÜR WENIGE WIRD. WINTERSPORT MUSS FÜR ALLE ZUGÄNGLICH BLEIBEN – FÜR FAMILIEN, KINDER UND MENSCHEN, DIE IN DEN BERGEN IHR GLÜCK FINDEN.“

Der Winter verändert sich, und mit ihm der Wintersport. Felix Neureuther erklärt uns im Interview, warum Skifahren auch in Zukunft bestehen wird, welche Rolle Nachhaltigkeit spielt und weshalb Kinder dringend mehr Bewegung brauchen. Text Christine Thaler

Foto: Shutterstock, 2734610405

Was bedeutet dir persönlich „Abenteuer Winter“? Der Winter ist für mich jedes Jahr ein Abenteuer. Wenn die ersten Schneeflocken fallen, liegt ein besonderer Zauber in der Luft. Man sieht das Strahlen in den Augen – egal ob bei Kindern oder Erwachsenen. Schnee verwandelt die Welt in etwas Spielerisches, fast Märchenhaftes. Plötzlich wird alles zu einem Baukasten: Skifahren, Rodeln, Schneeburgen bauen oder durch verschneite Wälder wandern. Genau das ist für mich das „Abenteuer Winter“: Bewegung, Erlebnis und diese einzigartige Stimmung, die nur die kalte Jahreszeit schafft.

stellt Tourismus und Sport vor große Aufgaben. Wichtig ist mir: Wintersport ist nicht Ursache des Klimawandels. Natürlich hinterlassen wir Spuren, aber die Freude und Faszination, die er Millionen Menschen schenkt, darf man nicht kleinreden. Vieles bewegt sich bereits – bei Energieversorgung, Schneeproduktion oder Mobilität. Die Aufgabe ist, zu zeigen: Auch wenn sich der Winter verändert, bleibt er erlebbar. März und April bieten oft großartige Bedingungen, nur müssen sich Gewohnheiten anpassen. Ich bin überzeugt: Wintersport wird auch in hundert Jahren noch existieren – angepasst, weniger abhängig von Gletschern, aber immer noch faszinierend. Du setzt dich für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen ein. Welche Projekte findest du sinnvoll? Der größte Hebel liegt bei der An- und Abreise: Rund 80 Prozent der Emissionen eines Skiurlaubs entstehen dort. Deshalb brauchen wir Bahnverbindungen in Wintersportorte, Kombitickets oder Shuttle-Lösungen. Das hilft Umwelt und Menschen in den Tälern, die heute massiv unter Staus leiden.

Moderne Carving-Ski erleichtern den Einstieg, ersetzen aber keine Technik. Schutzkleidung ist selbstverständlich: Helme sollten Pflicht sein, für Kinder auch Rückenprotektoren. Digitalisierung kann helfen, sich besser vorzubereiten – mit Infos zu Pisten, Wetter oder Lawinenlage. Am Ende aber entscheidet das Verhalten: Wer aufmerksam und rücksichtsvoll unterwegs ist, sorgt für Sicherheit – für sich und andere. Welche Orte würdest du jedem Winterfan empfehlen – und warum? Meine Heimat Garmisch-Partenkirchen ist für mich der perfekte Ort: Skifahren, Winterwandern, die höchsten Gipfel Deutschlands – hier gibt es alles. Wer Neues entdecken möchte, sollte Courchevel und Méribel in Frankreich besuchen, die Dolomiten in Südtirol oder den Arlberg, wo Variantenfahren und Après-Ski aufeinandertreffen. Und wer einmal über den Atlantik reisen will, sollte Vail in den USA erleben. Der dortige „Champagne Powder“ ist unvergleichlich. Jeder dieser Orte hat seinen eigenen Charakter – und genau das macht die Faszination des Wintersports aus: Er bietet unendlich viele Facetten, für Anfänger wie Experten. Fotos: Schöffel

SKISPORT IM KLIMAWANDEL

Welche Technologien können Wintersport sicherer machen, ohne das Freiheitsgefühl einzuschränken? Sicherheit beginnt bei jedem selbst. Man darf sich nicht überschätzen und sollte die Grundlagen beherrschen. Skischulen sind deshalb unverzichtbar – für Kinder wie Erwachsene.

Beim Thema Beschneiung wird oft vergessen: Das Wasser ist nicht verloren, sondern kehrt in den Kreislauf zurück. Technik ist energieintensiv, wird aber effizienter. Klar ist: Der Betrieb von Skigebieten wird teurer, damit wohl auch der Urlaub. Mir ist wichtig, dass Skifahren kein Luxus für wenige wird. Wintersport muss für alle zugänglich bleiben – für Familien, Kinder und Menschen, die in den Bergen ihr Glück finden.

Wintersport steht im Zeichen des Klimawandels vor großen Herausforderungen – wie blickst du als ehemaliger Profi darauf? Wir alle spüren die Veränderungen: Schnee fällt später und unregelmäßiger, der Winter verschiebt sich. Das

Wie können wir Kinder heute nachhaltig für Bewegung begeistern? Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang – den müssen wir fördern. Statt sie früh zum Stillsitzen anzuhalten, sollten wir Kreativität und Aktivität stärken. Ich plädiere für tägliche Sportstunden in Schulen, auch wenn das schwer umsetzbar ist. Bewegung ist eine Grundlage für ein gesundes Leben.

Weitere Informationen finden Sie bei Instagram @felix _ neureuther


GLÜCKSMOMENTE IN OBERSTAUFEN IM ALLGÄU

Wenn die Natur zur Malerin wird Wenn sich die Blätter langsam orange-rot färben und morgendliche Nebelschwaden die Täler umhüllen, während das warme Licht des Herbstes die Gipfelwelt weichzeichnet, bieten sich um Oberstaufen herrliche Möglichkeiten für Wanderungen, E-Bike-Touren oder Golfrunden. Mit einer landschaftlichen Anmut warten 360 Km Wanderwege, darunter vier Premiumwanderwege, darauf, entdeckt zu werden: Von leichten Wanderungen über abenteuerliche Familienwege bis hin zu anspruchsvollen Gipfeltouren mit grandioser Weitsicht ist für jeden Geschmack die passende Tour dabei. Hoch hinaus kommen Urlauber mit drei Bergbahnen am Hochgrat, Imberg und Hündle. Familien kommen gleichermaßen auf ihre Kosten – ob bei geführten Wanderungen, auf Erlebniswegen mit Detektiv-Abenteuer, im Klettergarten oder beim ausgelassenen Planschen im Erlebnisbad Aquaria. Auch kulinarische Gaumenfreuden und Genussmomente kommen bei schmackhaften, regionalen Schmankerln im Herbst und Winter nicht zu kurz! Die urigen Berghütten und traditionellen Restaurants laden nach erlebnisreichen Aktivitäten zur gemütlichen Einkehr ein. Kaiserschmarrn und Käsespätzle dürfen natürlich nicht fehlen.

Fotos: Moritz Sonntag, Alex Fuchs

Das Allgäu in seiner ursprünglichsten Form Am Fuße des Naturparks Nagelfluhkette liegt Oberstaufen. Zwischen Alpwiesen, aussichtsreichen Gipfelwanderungen und urigen Hütten bietet das Kleinod einen Rückzugsort, der sich gleichzeitig nach Abenteuer und Ankommen anfühlt. Dank kraftspendender Natur, gelebtem Brauchtum und authentischem Genuss verschmelzen Entschleunigung und aktives Naturerlebnis zu einem Wohlfühlort, an dem man einfach aufblühen kann.

Ankommen, Durchatmen und Auftanken Die malerische Landschaft, sternenklare Nächte und grenzenlose Weitblicke laden zum Abschalten und Energietanken ein – mal ruhig und gemütlich, mal sportlich-aktiv. Dank seiner geographischen Lage bietet Oberstaufen ganzjährig viel Licht und Sonne, ein Balsam für die Seele. Erstklassige Wellnesshotels, ebenso wie die großzügige Saunalandschaft des Aquaria Erlebnisbads, sind Oasen der Erholung und laden zum Aufguss in die Panoramasauna oder zum Treibenlassen in endlosen Pool-Landschaften ein. Wer sich etwas Gutes tun möchte, entscheidet sich alternativ für das jahrhundertealte Naturheilverfahren der Schrothkur und drückt körperlich wie mental auf den Reset-Knopf. Die Kur steht für eine ganzheitliche Regeneration, Entgiftung sowie die Aktivierung der Selbstheilungskräfte und wird bei ausgewählten Gastgebern angeboten. Winterspaß in allen Facetten Auch im Winter hat Oberstaufen viel zu bieten. Vier Skigebiete umfassen Pisten für jedes Niveau: von Familien-Liften hin zu anspruchsvollen Routen für Skitourengeher am Hochgrat. Abseits der Pisten erfreuen sich Wanderer an 90 Kilometern Winterwanderwegen mit traumhaften Ausblicken auf die verschneiten Berggipfel. Auch Langläufer kommen auf den Loipen in der glitzernden Schneelandschaft auf ihre Kosten. Wer die Natur noch intensiver erleben möchte, erkundet das verschneite Naturidyll auf Schneeschuhen. Mehrkosten? Lieber mehr erleben! Bei 260 Gastgebern erhalten Urlauber das Premiumprodukt Oberstaufen PLUS mit vielen Inklusivleistungen wie Bergbahnfahrten für Wanderer, die Leihe von E-Bikes, der Eintritt ins Erlebnisbad Aquaria und Skipässe für die Skigebiete der Gemeinde. Zusätzlich ermöglicht der MOBIL PASS ALLGÄU die kostenfreie Nutzung vieler Busse und Nahverkehrszüge. So lässt sich eine Auszeit entspannt genießen!

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HERBST & WINTER AN DER NORDSEE: CUXHAVEN ZWISCHEN

Weite, Wind & Wärme Wenn das Licht sanfter und der Wind kräftiger wird, kehrt an den Stränden des Nordsee- und Thalassoheilbades Cuxhaven eine besondere Ruhe ein. Herbst und Winter laden dazu ein, die ursprüngliche Nordseeküste intensiv zu erleben – fernab vom Trubel, ganz nah an der Natur und bei sich selbst.

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Aktiv in den Elementen: Durchatmen an der Küste Ob bei langen Strandspaziergängen, einer Radtour über die Deiche oder auf stillen Wegen durch Wälder und Küstenheiden: Bewegung an der frischen Luft macht den Kopf frei und schenkt neue Energie. Dabei zeigt sich die Landschaft immer wieder anders. Im Herbst leuchten Dünengräser, Heide und Wälder im goldenen Licht, im Winter bestimmen Wind, Wasser und Weite das eindrucksvolle Bild. Ein besonderes Erlebnis ist eine geführte Wattwanderung durch das UNESCOWeltnaturerbe Wattenmeer. Zwischen Ebbe und Flut lässt sich entdecken, wie eng das Leben an der Küste mit dem Meer verbunden ist. Gerade in den kalten Monaten entfaltet das Watt mit seiner beinahe grenzenlosen Weite und tiefen Stille eine einzigartige Atmosphäre.

Thalasso: Die Kraft der Nordsee spüren Thalasso beginnt in Cuxhaven bereits draußen. Das Zusammenspiel aus salzhaltiger Luft, stetigem Wind, kühlen Temperaturen und Bewegung wirkt belebend auf Körper und Geist. Jeder tiefe Atemzug, jeder Schritt am Meer und jeder Moment in der klaren Küstenluft hilft dabei, Abstand vom Alltag zu gewinnen. Im Thalassozentrum ahoi! in Duhnen setzt sich die wohltuende Wirkung der Nordsee fort. Meerwasser, Anwendungen, Bewegung und ein großzügiger Premium-Saunabereich vereinen sich zu einem ganzheitlichen Thalasso-Erlebnis und sorgen für Entspannung und neue Kraft. Ein besonderes Highlight ist die Strandkorbsauna im Außenbereich des Thalassozentrums: Während drinnen angenehme Wärme wartet, eröffnet sich draußen der Blick auf das winterliche Wattenmeer.

Das Highlight für Mutige: Neujahrsanbaden Wer das neue Jahr mit einem besonderen Frischekick beginnen möchte, wagt sich beim traditionellen Neujahrsanbaden in die winterliche Nordsee – ein kurzer, mutiger Moment, der lange in Erinnerung bleibt. Gönn dir deine Auszeit am Meer – der Winter in Cuxhaven wartet auf dich! nordseeheilbad-cuxhaven.de

NORDSEE- UND THALASSOHEILBAD


Fotos: Marius Schatz, Roadtyping

06 | Lesen Sie mehr auf reise-urlaub-abenteuer.de unSere COvERstOrY

STerNSChNUPPEN, berge, BArFUsS iM reGeN Für Franzi und Marius von Roadtyping ist das Leben auf Rädern gelebte Freiheit. Im Interview erzählen sie, wie sie mit ihren Kindern die Natur entdecken, Abenteuer und Alltag in Einklang bringen und warum manchmal auch ein Monsun-Regen zur unvergesslichen Erinnerung wird. Text Miriam Hähnel

Was bedeutet Outdoor-Leben heute für euch als Familie? Franzi: Die Zeit unterwegs ist für uns immer eine intensive Familienzeit. Wir erleben unsere gemeinsamen Reisen als entschleunigend und entspannend, weil das ganze Drumherum des Alltags wegfällt. Das bedeutet für uns maximale Freiheit. Marius: Natürlich muss man sich auf Reisen auf den Rhythmus der Kinder einstellen. Wir planen z. B. die Etappen entsprechend und peilen Ziele an, die auch für die Kinder spannend sind. Dazu tauschen wir uns auch viel mit unseren Kindern aus. Welche gemeinsamen Erlebnisse unterwegs haben euch als Familie besonders geprägt? Franzi: Das Tolle ist, dass wir uns gemeinsame Erinnerungen schaffen. Wir sind gerade in England unterwegs, und gestern haben wir zum Beispiel gemeinsam nach Sternschnuppen Ausschau gehalten. Das sind Momente, die man nicht wieder vergisst und an die wir uns zusammen immer zurückerinnern können. Aber es gibt auch Erlebnisse, die uns aus unserer Komfortzone holen. Als wir in Sri Lanka waren, überraschte uns ein Monsun und wir mussten barfuß durch den Regen einen Berg herunterlaufen. Klar, in dem Moment war das echt eine Challenge, aber wir haben es gemeinsam geschafft! Auch solche Momente vergisst man nie (lacht). Was macht das Van-Life mit Kindern für euch besonders und wie schafft ihr unterwegs die Balance zwischen Abenteuer und Familienalltag? Franzi: Wir brauchen natürlich Struktur, ohne die wäre es auch irgendwie langweilig. Gewisse Dinge müssen eben gemacht werden: Einkaufen, Abspülen, Wasser auffüllen, Toilette ausleeren. Wir binden unsere Kinder dabei immer mit ein und erstellen z. B. gemeinsam den Speiseplan, gehen mit ihnen Einkaufen oder lassen sie den Müll trennen. Was macht eine Wanderung oder Radtour mit Kindern für euch entspannt? Franzi: Bei uns ist das wie bei allen anderen Familien: Auch unsere Kinder haben nicht immer Bock (lacht). Deswegen ist es für uns am wichtigsten, keinen Druck aufzubauen. Wir wählen die Touren ganz bewusst aus und achten darauf, dass auf der Route immer wieder Zwischenstationen sind, die die Kinder bei der Stange

halten. Das ist in unserer Erfahrung fast wichtiger als das eigentliche Ziel der Tour. Marius: Wir setzen lieber kleine, kurze Etappen und jagen nicht auf Teufel komm raus einem Ziel hinterher. Flexibilität ist also sehr wichtig für uns. Das bedeutet auch, dass wir früher umkehren als geplant, wenn wir merken, dass es genug für die Kinder ist. Aber mittlerweile haben wir ein gutes Gefühl dafür, was die Kinder packen und was nicht. Mittlerweile bieten auch viele Urlaubsregionen Themenwege an, die unsere Kinder toll finden und sie beschäftigt halten. Oder wir fahren mit der Bergbahn auf den Berg und wandern anschließend wieder runter, um es den Kindern zu erleichtern. Franzi: Was wir auch gern machen, ist, uns kleine Side Quests auszudenken. Die kann zum Beispiel lauten: Wer findet den nächsten Pilz? Das macht es auch noch einmal kurzweiliger. Auf welche Ausrüstung könnt ihr bei euren OutdoorAbenteuern nicht verzichten? Marius: Ganz wichtig sind Snacks: Obst, Nüsse, getrocknete Früchte, alles, was schmeckt und gleichzeitig Energie spendet. Bezüglich der Kleidung ist die Zwiebelmethode immer empfehlenswert, da man so für jegliches Wetter gewappnet ist. Franzi: Unser wichtigstes Learning in Bezug auf Kleidung ist, dass wir nur noch unempfindliche Sachen einpacken. Bunte Klamotten, die bei 40°C waschbar sind: Das macht das Leben on the Road sehr viel einfacher! Marius: Genau, denn die Klamotten sollen auch dreckig werden dürfen. Je dreckiger und matschiger die Klamotten der Kinder, umso glücklicher sind sie! Was sonstiges Equipment angeht, braucht man nicht viel. Was wir sehr schätzen, ist unsere Toilette. Ansonsten haben wir immer eine Picknickdecke dabei. Fernglas und Lupe dürfen auch nicht fehlen. Da wir die Fahrräder immer dabeihaben, brauchen wir Flickzeug, Helme, Pumpe, Abschleppseil. Franzi: Auch Kissen und Kuscheldecken für die Gemütlichkeit sind uns wichtig. Und Schaffelle sind immer im Van, für Orte, an denen es mal kühler ist. Für die Kinder haben wir Malsachen und eine Hörspielbox dabei, zudem Bälle und Bodyboards. Outdoor-Abenteuer kann man das ganze Jahr über erleben. Was macht das Reisen auch abseits vom Sommer für euch so besonders? Franzi: Wir sind keine Schönwetter-Camper. Wir brauchen keine 30 Grad, wir wollen laufen, radeln, wandern.

Daher schauen wir da schon, dass das Klima an unseren Reisezielen das auch ermöglicht. Herbst oder Frühling sind dafür super geeignet, und die Natur finde ich zu diesen Jahreszeiten wunderschön. Marius: Für mich ist der Herbst die tollste Reisezeit! Ich finde es so genial, wenn sich überall die Blätter verfärben. Die Lichtphasen sind richtig magisch. Ich finde es auch toll, wenn es mal neblig ist oder ein bisschen nieselt. Aber auch der Winter bietet viel. Ski- und Schlittenfahren, einfach im Schnee toben, das lieben wir! Auch wenn es im Winter herausfordernder ist, weil man mehr Zubehör und Kleidung dabeihaben muss und sich öfter im Van aufhält. Was möchtet ihr euren Kindern über die Natur mit auf den Weg geben? Marius: Wir versuchen, unsere Kinder so zu erziehen, dass sie ein Feingefühl für die Natur und unsere Umwelt entwickeln. Wir sprechen viel über die Tiere, denen wir unterwegs begegnen und mit denen wir uns die Umwelt teilen. Auf diese Art möchten wir ihnen zeigen, dass unsere Natur und Umwelt absolut schützenswert ist und wir mit ihr respektvoll umgehen müssen. Franzi: Das Van Life ist dafür wirklich perfekt geeignet. Das betrifft dann auch ganz alltägliche Dinge wie den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser. Hier in England, wo wir gerade unterwegs sind, ist es extrem trocken. Das sehen die Kinder natürlich, und auch das bietet wieder die Möglichkeit, über große Themen wie den Klimawandel zu sprechen und ihnen unsere Verantwortung in diesem Kreislauf bewusst zu machen. Lesen Sie das gesamte Interview online unter: reise-urlaub-abenteuer.de

BUChtIPP Hej Midsommar – Reiseführer Skandinavien Ein Sommer voller Freiheit und Natur. Drei Monate Skandinavien im Camper – ein Reiseführer voller Herz, Abenteuer und echter Familienmomente. Hier geht es zur Website von Franzi & Marius: roadtyping.de Weitere Einblicke finden Sie auf Instagram @roadtyping

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Lesen Sie mehr auf reise-urlaub-abenteuer.de | 07

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband für Urlaub am Bauernhof in Österreich entstanden.

Fotos: Daniel Gollner

DAS ABENTEUER BEGINNT VOR DER HOFTÜR Raus aus dem Alltag, rein ins echte Landleben. Auf Österreichs Biobauernhöfen beginnt das Naturerlebnis direkt vor der Hoftür. Zwischen Bergen, Wiesen und Wäldern ist Platz für Bewegung und Abenteuer – aber genauso fürs Durchatmen, Runterkommen und einfach Dasein. Text Urlaub am Bauernhof

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aus aus der Hoftür und erst einmal tief durchatmen. Vielleicht lockt schon der nächste Gipfel. Vielleicht wartet das Fahrrad auf eine Tour durch die Region. Vielleicht wird der Plan aber auch verworfen, weil es auf dem Hof gerade viel Spannenderes zu entdecken gibt. Und vielleicht tut man einfach einmal gar nichts. In der Sonne sitzen. Den Tieren zuschauen. Den Blick über die Wiesen schweifen lassen. Und merken, wie gut es tut, wenn nicht jede Stunde verplant ist. Urlaub am Biobauernhof hat seinen eigenen Rhythmus. Einen, den Wetter, Jahreszeiten, Tiere und die tägliche Arbeit am Hof mitbestimmen. Für Gäste öffnet sich dabei eine Welt, die im Alltag oft hinter dem fertigen Produkt im Supermarkt verborgen bleibt. Wo Bio ein Gesicht bekommt Wie schaut biologische Landwirtschaft im Alltag aus? Woher kommen unsere Lebensmittel – und wie viel Arbeit steckt dahinter? Auf einem Biobauernhof kann

man genau das dort erleben, wo es passiert. Die Gastgeberinnen und Gastgeber erzählen von ihrem Hof, teilen ihr Wissen und geben Einblicke in ihre tägliche Arbeit. Je nach Betrieb lernen Gäste die Tiere kennen, kosten hofeigene Produkte oder sind bei der einen oder anderen Tätigkeit dabei. So wird aus „Bio“ mehr als ein Wort auf einer Verpackung. Bio bekommt ein Gesicht. Einen Hof. Menschen, die dahinterstehen. Und Lebensmittel, bei denen man weiß, wo sie herkommen. Kleine Wege, große Erlebnisse Und dann ist da noch das Draußen. Viele Bauernhöfe liegen mitten in Österreichs Natur- und Kulturlandschaft. Oft beginnt der Weg zum Wandern, Radfahren und Entdecken gleich vor der Hoftür. Für Kinder braucht es dabei nicht viel. Ein Bach. Eine Wiese. Tiere am Hof. Einen Waldweg, auf dem es etwas zu entdecken gibt. Oft sind es genau diese kleinen Erlebnisse, von denen am Abend am meisten erzählt wird. Wer nach einem Tag draußen auf den Hof zurückkommt, bringt vielleicht müde Beine mit. Dann etwas vom Hof genießen, mit den Gastgeberinnen und Gastgebern plaudern oder einfach den Blick in die Landschaft schweifen lassen.

Runterkommen gehört hier genauso zum Urlaub wie Rausgehen. Denn Urlaub am Biobauernhof muss nicht jeden Tag ein neues Abenteuer bieten. Es darf auch einmal nichts passieren. Kein Programm. Kein Müssen. Einfach Zeit haben und wieder näher an das kommen, was im Alltag oft zu kurz kommt. An die Natur. An die Landwirtschaft. An gutes Essen und seine Herkunft. Und an die Menschen, die all das miteinander verbinden.

“URLAUB AM BIOBAUERNHOF HAT SEINEN EIGENEN RHYTHMUS.“ Vielleicht bedeutet echtes Outdoor-Abenteuer deshalb gar nicht immer höher, schneller, weiter. Manchmal reicht es, die Hoftür aufzumachen und rauszugehen.

Biobauernhöfe und Urlaub am Bauernhof in Österreich entdecken: urlaubambauernhof.at/de/hofarten/biohof Anzeige


08 | Lesen Sie mehr auf reise-urlaub-abenteuer.de

MoBiler UrlAUb AlS reGiOnALMoTOr WARUM CARAVANING FÜR DESTINATIONEN IMMER WICHTIGER WIRD Steigende Übernachtungszahlen, touristische Rekordumsätze und neue Chancen für ländliche Regionen: Caravaning hat sich zu einem wichtigen Wachstumstreiber des Deutschlandtourismus entwickelt. Doch das Potenzial des mobilen Urlaubs reicht weit über die Caravaning-Branche hinaus. Daniel Onggowinarso, Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verbandes (CIVD), erläutert, warum Kommunen und Destinationen Caravaning stärker in ihre Strategien einbinden sollten. Text Jonathan Kuhn

Welche Regionen gewinnen besonders durch diese Entwicklung? Vor allem Destinationen außerhalb der klassischen Tourismuszentren profitieren von dieser Entwicklung. Caravaning verteilt touristische Nachfrage breiter als viele andere Reiseformen. Urlauber suchen gezielt naturnahe Erlebnisse und entdecken dabei auch kleinere Städte und Regionen abseits der bekannten Reiseziele. Dadurch entstehen zusätzliche wirtschaftliche Impulse dort, wo der Tourismus bislang eine geringere Rolle spielt. Gerade für ländliche Räume bietet Caravaning die Chance, neue Gästegruppen zu gewinnen und die touristische Entwicklung nachhaltig voranzutreiben. Warum ist Caravaning auch aus wirtschaftlicher Sicht so interessant? Weil die Wertschöpfung weit über den eigentlichen

Stell- oder Campingplatz hinausgeht. Caravaning-Urlauber nutzen Gastronomie, kaufen regional ein, besuchen Sehenswürdigkeiten und nehmen Freizeitangebote wahr. Erhebungen des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr (dwif ) zeigen, dass Ausgaben durch Caravaning-Urlauber inzwischen bei rund 21 Milliarden Euro pro Jahr liegen. Rund 7,2 Milliarden Euro fließen direkt in die Urlaubsregionen. Das verdeutlicht, welchen wirtschaftlichen Beitrag Caravaning inzwischen für Kommunen und touristische Betriebe leistet. Welche Rolle spielt dabei die Infrastruktur? Eine attraktive Stellplatzinfrastruktur ist der Schlüssel, um dieses Potenzial zu erschließen. Moderne, gut ausgestattete Stellplätze erhöhen die Attraktivität einer Destination und schaffen die Grundlage für zusätzliche Übernachtungen und regionale Wertschöpfung. Gleichzeitig sind die erforderlichen Investitionen im Vergleich zu vielen anderen touristischen Infrastrukturprojekten vergleichsweise gering und können langfristig erhebliche wirtschaftliche Effekte erzielen. Wo finden interessierte Kommunen und private Investoren Unterstützung? Der CIVD begleitet Kommunen und private Betreiber

Darüber hinaus setzen wir uns auf kommunaler, Landesund Bundesebene dafür ein, die wirtschaftliche Bedeutung des Caravanings stärker in Tourismus- und Standortstrategien zu verankern. Welche Entwicklungen beobachten Sie bei den Caravaning-Reisenden? Wir sehen, dass Caravaning immer stärker zum ganzjährigen Reisebegleiter wird. Viele Menschen nutzen ihr Freizeitfahrzeug nicht nur für den Sommerurlaub, sondern auch für Kurzreisen und Wochenendausflüge. Dadurch entstehen regelmäßige Besucherströme über das gesamte Jahr hinweg. Für Destinationen bedeutet das eine höhere Auslastung auch außerhalb der klassischen Ferienzeiten. Foto: CIVD

Immer mehr Menschen verreisen mit Reisemobil oder Caravan. Welche Bedeutung hat Caravaning heute für den Tourismusstandort Deutschland? Caravaning hat sich zu einer tragenden Säule des Inlandstourismus entwickelt und ist heute ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Die hohe Nachfrage stärkt nicht nur Camping- und Stellplatzbetriebe, sondern sorgt auch für zusätzliche Umsätze in Gastronomie, Handel und bei zahlreichen Dienstleistern in den Regionen. Damit leistet Caravaning einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität des Deutschlandtourismus.

bei der Planung und Weiterentwicklung von Reisemobilstellplätzen und bringt seine Erfahrung in konkrete Projekte ein. Gemeinsam mit den Nationalen Naturlandschaften entwickeln wir zudem Konzepte für Caravaning mit niedrigschwelliger Infrastruktur und nachhaltiger Besucherlenkung in sensiblen Naturregionen.

Welche Botschaft möchten Sie Tourismusverantwortlichen mit auf den Weg geben? Caravaning sollte nicht als Randthema betrachtet werden, sondern als fester Bestandteil einer zukunftsorientierten Tourismusstrategie. Wer heute in attraktive Stellplätze und passende Angebote investiert, legt den Grundstein für zusätzliche Wertschöpfung, stärkt regionale Wirtschaftsstrukturen und erhöht die Attraktivität seiner Destination. So eröffnet Caravaning vielen Regionen langfristige Entwicklungsperspektiven.

Weitere Informationen zur Planung und Entwicklung von CaravaningInfrastruktur in Deutschland finden Sie unter: www.civd.de

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Was braucht ein Camper Van wirklich? Der Bürstner Papillon beantwortet diese Frage mit einem klaren Konzept: Er bringt alles Wesentliche für das Vanlife bereits mit – und lässt dir gleichzeitig die Freiheit, zusätzlichen Komfort ganz nach deinen Bedürfnissen auszuwählen.

Schon in der Serienausstattung bietet der Papillon alles, was du zum Campen brauchst. Ein gemütlicher Schlafplatz, eine Sitzgruppe mit Tisch, Induktionskochfeld, Waschbecken, Dusche und Heizung gehören ebenso zur durchdachten Basis wie drehbare Fahrersitze und eine Lithiumbatterie. Hochwertige Materialien sowie eine ebenso hochwertige Dämmung und Isolierung runden die Basis ab. Damit ist der Papillon direkt bereit für deine ersten Reisen. Der entscheidende Vorteil: Du bezahlst nicht automatisch für Ausstattung, die du vielleicht gar nicht benötigst. Statt vorgegebener Ausstattungskombinationen wählst du viele Optionen gezielt einzeln aus. So ergänzt du genau das, was zu dir und deinem Reisestil passt – und lässt weg, was du nicht brauchst. Zur Auswahl stehen unter anderem eine Kühlbox oder ein fester Kühlschrank, verschiedene WC-Lösungen, ein Aufstelldach, eine Markise, zusätzliche Fenster, eine elektrische Trittstufe, weitere Sitzplätze und Heizungs-

Upgrades. Auch bei Antrieb und Design hast du die Wahl: 140 PS, Automatikgetriebe, unterschiedliche Felgen und Lackierungen sowie verschiedene Möglichkeiten zur Gestaltung des Interieurs machen aus der durchdachten Basis deinen persönlichen Papillon. Das Konzept richtet sich damit nicht nur an Camping-Einsteiger. Auch Minimalisten, preisbewusste Vanlife-Fans und erfahrene Camper, die bereits eigene Ausrüstung besitzen, finden im Papillon eine clevere Lösung. Und wer seinen Camper Van später weiter ergänzen möchte, hat dafür den nötigen Spielraum. So entsteht ein Fahrzeug, das sich auf das konzentriert, worauf es beim Campen ankommt: einsteigen, losfahren und unterwegs zu Hause sein. Mit einer durchdachten Basis und der Möglichkeit, genau dort mehr Komfort hinzuzufügen, wo du ihn haben möchtest.

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DeM uNBeKANNteN eNtgeGeN Tanja und Denis Katzer sind Abenteurer, Fotografen, Filmemacher und Autoren. Seit 1991 widmen sie sich ihrem Lebensprojekt „Die Große Reise": ca. 500.000 Kilometer durch Wüsten und Dschungel, von Sibirien bis zum Nordkap und alles ohne Flugzeug, dafür mit Elefanten, auf Kamelen, Pferden, E-Bikes und in ihrem Expeditionsmobil. Im Interview spricht Denis über Abenteuer, Freiheit und das Leben auf Rädern. Text Christine Thaler

Was treibt dich und deine Frau Tanja nach all den Jahren noch an? Wenn du unterwegs bist, ist immer etwas neu. Dafür muss man allerdings der Typ sein – Reisen und ein nomadisches Leben sind nicht für jeden etwas. Mich treibt vor allem das Unbekannte an: Jede Minute kann etwas Neues passieren, und wenn man neugierig ist, ist das unglaublich faszinierend. Auch nach zwölf Weltumrundungen und rund 500.000 Kilometern ohne Flugzeug reicht ein Leben niemals aus, um unseren Planeten und seine Kulturen wirklich kennenzulernen. Als Botschafter von Mutter Erde möchten Tanja und ich möglichst viel über die Welt, ihre Kulturen, Philosophie, Spiritualität und Politik erfahren. Und natürlich ist da dieses besondere Gefühl von Freiheit. Auf Reisen erleben wir die Zeit außerdem völlig anders: Ein einziger Tag kann so voller Eindrücke sein, dass er sich wie eine Woche oder sogar ein Monat anfühlt. In gewisser Weise ist Reisen also auch eine Zeitreise. Was ist deine liebste Art zu Reisen und warum? Und was genau macht das Radfahren auf einer Expedition so besonders? Jede Art des Reisens hat ihren eigenen Charakter. Die Wüste fasziniert durch ihre Stille und ihre unglaubliche Schönheit im Detail, während der Urwald mit seiner Geräuschkulisse und seiner Vielfalt an Leben eine völlig andere Welt eröffnet. Ebenso faszinieren uns die unterschiedlichen Kulturen und Lebenswelten. Unvergesslich bleiben unsere Expeditionen zu abgeschieden lebenden Urvölkern in Südamerika und Westneuguinea sowie

unsere Kamelexpeditionen: Rund 12.000 Kilometer legten wir mit Kamelen zurück, davon 7.000 zu Fuß bei unserer vierjährigen Durchquerung Australiens. Zum Radfahren kamen wir eher zufällig. Ursprünglich wollten wir das Fahrrad nur als ökologisches Transportmittel nutzen, doch daraus entwickelte sich eine eigene Form des Reisens. Sechs Jahre lang fuhren wir von Deutschland bis nach Thailand und legten dabei rund 50.000 Kilometer zurück. Dafür entwickelten wir gemeinsam mit einem Sponsor die ersten ExpeditionsE-Bikes, mit denen wir ab der Mongolei unterwegs waren. Das E-Biken wurde zu einem wichtigen Bestandteil unserer Expeditionen. Heute kombinieren wir E-Bike und Expeditionsmobil. Was ist der wichtigste Praxistipp für alle, die zum ersten Mal mit dem Wohnmobil oder E-Bike aufbrechen? Erst ausprobieren, dann kaufen. Wer über ein Wohnmobil nachdenkt, sollte zunächst eines mieten und herausfinden, ob diese Art des Reisens tatsächlich zu ihm passt. Dasselbe gilt für E-Bikes: erst ausleihen und mehrere Tage oder Wochen testen. Für längere Reisen sollte man außerdem grundlegende Reparaturen selbst durchführen können und die notwendige Ausrüstung kennen. Wer mit dem Rad unterwegs ist, muss beispielsweise wissen, wie man einen Schlauch oder Reifen wechselt, ausreichend Wasser mitführen und auf mögliche Pannen vorbereitet sein. Gerade unter extremen Bedingungen kann das entscheidend sein.

Foto: Tanja & Denis Katzer

Welches Reiseziel empfiehlst du für wen? Das ist eine Typfrage und hängt davon ab, was jemand sucht und wie er körperlich und mental aufgestellt ist. Manche Menschen möchten im Urlaub einfach entspannen, andere suchen das Abenteuer. Entscheidend ist, sich selbst und die eigenen Bedürfnisse realistisch einzuschätzen, bevor man größere Investitionen tätigt: Wie viel Komfort brauche ich? Wie komme ich damit zurecht, mit den Herausforderungen von Natur und Wetter umzugehen? Auch die Vorstellung von Freiheit wird oft überschätzt. Viele Menschen kaufen sich ein Wohnmobil, um frei zu sein. Aber Freiheit kann man nicht kaufen – sie ist eine Frage der inneren Haltung. Seine persönlichen Probleme nimmt man überallhin mit. Lesen Sie das gesamte Interview online unter: reise-urlaub-abenteuer.de

Weitere Informationen: wWW.DeNiS-KATZer.De Mehr Einblicke finden Sie bei Social Media! YouTube @deNiS KATZer Instagram @tANJAdENiSKAtZer Facebook @deNiSKATzER

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Qualitätsinitiative „Wanderbares Deutschland“

AuF gUteN weGeN iN dIE ZUKUnfT Wer heute wandert, sucht mehr als Bewegung. Gesucht werden Naturerlebnisse, Ruhe, Gesundheit und das gute Gefühl, den Alltag für einige Stunden hinter sich zu lassen. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach Orientierung und Qualität. Genau darin liegt die Stärke eines modernen Wandertourismus, der Menschen begeistert, Landschaften schützt und Regionen nachhaltig stärkt.

S

Text Dr. Bernd Hartmann

pätestens seit der Corona-Pandemie erlebt Wandern einen anhaltenden Aufschwung. In zwischen zählt es zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten in Deutschland und spricht längst nicht mehr nur erfahrene Wandernde an. Besonders junge Menschen entdecken das Unterwegssein zu Fuß neu. Sie planen Touren spontan über digitale Angebote, lassen sich von sozialen Medien inspirieren und verbinden Bewegung mit Abenteuer, Genuss und gemeinschaftlichen Erlebnissen. Neben klassischen Tagestouren gewinnen Trekking, Weitwanderwege und sportlich anspruchsvolle Formate an Bedeutung. Gleichzeitig bleibt der Wunsch nach Entschleunigung das wichtigste Motiv. Natur erleben und Stress abbauen stehen für viele an erster Stelle.

Qualität ist dabei kein Zufall. Der Deutsche Wanderverband setzt gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen seit vielen Jahren bundesweit Maßstäbe. Qualitätswege, Qualitätsregionen und Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland stehen für verlässliche Wegemarkierungen, attraktive Landschaften, gute Infrastruktur

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Damit aus einer Wanderung ein gelungenes Erlebnis wird, braucht es jedoch mehr als schöne Landschaften. Eine sorgfältige Tourenplanung gehört ebenso dazu wie die passende Ausrüstung, ausreichend Wasser, wettergerechte Kleidung und eine realistische Selbsteinschätzung. Hilfreiche Informationen zu Wegen, Regionen, Gastgebern und praktischem Wanderwissen bietet die Plattform Wanderbares Deutschland. Sie erleichtert die Planung und unterstützt dabei, passende Angebote für jedes Alter und jedes Leistungsniveau zu finden.

Ebenso wichtig ist der respektvolle Umgang mit der Natur. Wer auf markierten Wegen bleibt, Schutzgebiete achtet, Abfälle wieder mitnimmt und Rücksicht auf Tiere sowie andere Erholungssuchende nimmt, trägt dazu bei, wertvolle Landschaften zu bewahren. Gerade angesichts des Klimawandels gewinnen gut gepflegte, klimaangepasste Wege und eine verantwortungsvolle Besucherlenkung weiter an Bedeutung. Hier leisten die Ehrenamtlichen der Wandervereine unter dem Dach des Deutschen Wanderverbandes täglich einen unverzichtbaren Beitrag. /DW

Dr. Bernd Hartmann Geschäftsführer des Deutschen Wanderverbandes

Wandern ist zugleich eine Investition in die eigene Gesundheit. Regelmäßige Bewegung stärkt Herz und Kreislauf, verbessert die Ausdauer und unterstützt das seelische Wohlbefinden. Schon eine einzelne Tour kann helfen, Abstand vom Alltag zu gewinnen und neue Kraft zu schöpfen. Entscheidend ist, dass die Belastung zum eigenen Leistungsvermögen passt.

Foto: J .Kuhr

“WANDERN VERBINDET BEWEGUNG MIT BEGEGNUNG, NATUR MIT KULTUR UND ERHOLUNG MIT VERANTWORTUNG.“

und hohe Servicequalität. Davon profitieren Wandernde ebenso wie Touristiker, Gastgeber und ländliche Regionen. Die Auszeichnungen schaffen Orientierung, stärken die Wettbewerbsfähigkeit der Destinationen und fördern einen Tourismus, der Natur schützt und regionale Wertschöpfung sichert. Mittlerweile umfasst die Qualitätsinitiative über 370 zertifizierte Wege sowie Qualitätsregionen.

Wandern verbindet Bewegung mit Begegnung, Natur mit Kultur und Erholung mit Verantwortung. Wer sich auf den Weg macht, entdeckt nicht nur neue Landschaften, sondern oft auch neue Perspektiven. Genau darin liegt die besondere Faszination des Wanderns und die Chance, Menschen jeden Alters dauerhaft für Natur, Gesundheit und nachhaltiges Reisen zu begeistern.

Weitere Infos gibt es auf: www.wanderbares-deutschland.de und unter: www.wanderverband.de

DARAuF iSt VErLAsS Wandern ist die mit Abstand beliebteste Outdooraktivität in Deutschland. Laut Studie der Ostfalia Hochschule wandern 69 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung, der Wandermarkt boomt. Angesichts einer Fülle von aus dem Boden schießenden Angeboten für Wanderer verlieren diese zunehmend den Überblick. Mit seiner Qualitätsinitiative Wanderbares Deutschland gibt der Deutsche Wanderverband (DWV) hier Orientierung. Die Initiative umfasst neben den Qualitätsregionen Wanderbares Deutschland die Qualitätswege Wanderbares Deutschland sowie die Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland. Das Zertifikat Qualitätsregion Wanderbares Deutschland hebt die ausgezeichneten Gebiete in die Königsklasse aller Wanderregionen, ein Rundum-Sorglos Paket für Wanderer. Service, ÖPNV, Unterkünfte oder Wege: Hier stimmt alles. Bislang gibt es acht Regionen in Deutschland, die den anspruchsvollen Anforderungen entsprechen. Wer auf den bundesweit 374 Qualitätswegen Wanderbares Deutschland mit einer Gesamtlänge von rund 15.000 Kilometern unterwegs ist, genießt abwechslungsreiche Landschaften, verlässliche Markierungen und naturbelassenen Untergrund. Neben den längeren, oftmals mehrere Tagesetappen umfassenden Wanderwegen, zertifiziert der DWV kurze, thematische Qualitätswege Wanderbares Deutschland. Die DWV-Prüfkriterien hierfür gehen über die für die längeren Qualitätswege noch hinaus, denn die Wege müssen bestimmte Themen vertiefen. Beispiel „familienspaß“: Die höchstens zehn Kilometer langen besonders familienfreundlichen Wege sind extrem abwechslungsreich, sie dürfen höchstens 300 Meter am Stück gerade verlaufen und müssen Kindern alle zwei Kilometer naturnahe Spielmöglichkeiten geben. Neben diesen familienfreundlichen Wegen zertifiziert der DWV kulinarisch wertvolle Strecken. Außerdem gibt es die „stadtwanderung“, das „kulturerlebnis“, das „naturvergnügen“ sowie „komfortwandern“. Dazu kommen das „winterglück“, die „traumtouren“ und die „entdeckertouren“. Ebenso wie auf den Wegen fühlen sich Wanderer bei den Qualitätsgastgebern Wanderbares Deutschland wohl, denn die knapp 1.250 Betriebe haben sich auf aktive Gäste eingestellt. Hier gibt es nicht nur kompetente Beratung, sondern auch einen Hol- und Bringservice sowie die Möglichkeit, durchnässte Klamotten unkompliziert zu trocknen. Alle Infos zur DWVQualitätsinitiative sowie alles andere zum Thema Wandern unter: wWW.WANDerBArES-DeutScHLAnD.De Anzeige

ERDING IM WINTER Genuss, Wärme und bayerische Lebensfreude

Wenn draußen die Tage kürzer werden, zeigt sich Erding von seiner besonders gemütlichen Seite. Vor den Toren Münchens verbindet die Stadt bayerische Lebensfreude mit Kultur, Genuss und vielfältigen Möglichkeiten für kleine Auszeiten. Ob beim Spaziergang durch die historischen Gassen, beim Bummeln durch die zahlreichen Geschäfte oder bei einem wärmenden Besuch in der Therme Erding – Erding ist zu jeder Jahreszeit eine Entdeckung wert. Die neue Tourist Information ist ein idealer Ausgangspunkt, um Erding zu entdecken. Hier gibt es Inspiration und Tipps für kulturelle Erlebnisse und Ausflugsziele in und rund um die Stadt. Denn Erding lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden und bietet dabei auch einiges zu entdecken: Das Museum Erding gibt spannende Einblicke in die Geschichte und Kultur der Stadt, während das neu eröffnete Künstlerhaus am Stahlmuseum mit wechselnden Ausstellungen und kreativen Impulsen begeistert. Ergänzt wird das kulturelle Angebot durch das Eventforum, in dem regelmäßig Veranstaltungen und Events stattfinden. Ein besonderer Höhepunkt in der Adventszeit ist der Christkindlmarkt Erding. Festlich geschmückte Stände, regionale Spezialitäten und weihnachtliche Atmosphäre laden ab Ende November bis kurz vor Weihnachten dazu ein, die Vorweihnachtszeit ganz entspannt zu genießen. Wer bayerische Genusskultur kennenlernen

möchte, sollte einen Besuch beim Erdinger Weißbräu einplanen. Bei einer Brauereibesichtigung erhalten Besucher spannende Einblicke in die Geschichte und Herstellung des weltbekannten Weißbiers – natürlich inklusive bayerischer Gastfreundschaft. Fündig wird auch, wer Ruhe in der Natur sucht, beispielsweise am Kronthaler Weiher oder im Stadtpark Erding. Der See und seine Umgebung laden zu entspannten Spaziergängen ein und bieten eine schöne Möglichkeit, den Stadtbesuch mit einer kleinen Auszeit im Grünen zu verbinden. Und wenn winterliche Temperaturen nach Wärme verlangen, wartet mit der Therme Erding ein ganz besonderes Erlebnis: Palmen, wohltuendes Thermalwasser und zahlreiche Möglichkeiten zum Entspannen sorgen für eine angenehme Auszeit – unabhängig vom Wetter. Ob Christkindlmarkt, Stadtspaziergang, Naturerlebnis, Weißbiergenuss oder Therme: Erding verbindet Kultur, Genuss und Erholung auf ganz besondere Weise. Wer bayerische Atmosphäre erleben und dabei eine abwechslungsreiche Auszeit genießen möchte, findet hier viele gute Gründe für einen Besuch – im Winter und darüber hinaus. Entdecke Erding auf Instagram @stadterding oder unter erding.de


Wandern im Natur- und Geopark TERRA.vita Erdgeschichte erleben auf den TERRA.tracks im Osnabrücker Land

Im Norden: Wiehengebirge, Heide und Flusslandschaften Auf dem TERRA.track „Megalosaurus" bei Bad Essen/Barkhausen hinterließen zwei Saurierarten vor über 150 Millionen Jahren ihre Abdrücke im Stein. Eine kurze Route (6 km) und eine lange Route (19 km) machen dieses Naturdenkmal auf unterschiedliche Weise erlebbar.

Das Osnabrücker Land – Stadt Osnabrück und Landkreis Osnabrück – liegt im Herzen Nordwestdeutschlands, zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge. Mittendrin: Natur- und UNESCO Geopark TERRA.vita. Auf rund 1.500 km² haben Millionen Jahre Erdgeschichte sichtbare Spuren hinterlassen – von urzeitlichen Meeressedimenten über tropische Sumpfwälder bis zu Dinosaurierfährten und Zeugnissen der Eiszeit. Wer hier wandert, bewegt sich durch ein lebendiges Geschichtsbuch. Über 80 markierte Rundwanderwege – die TERRA.tracks – erschließen die schönsten Natur- und Kulturlandschaften der Region. Die Routen sind drei bis 19 Kilometer lang, thematisch gestaltet und ideal für einen Tagesausflug oder Kurzurlaub. Sieben Wege – sieben Geschichten Stellvertretend für mehr als 80 TERRA.tracks führen diese Routen durch Millionen Jahre Erdgeschichte. Im Süden: Teutoburger Wald und Bergbaugeschichte Der TERRA.track „Ganz oben" in Georgsmarienhütte (4,9 km) führt über den Dörenberg – mit 331 Metern die höchste Erhebung im nördlichen Teutoburger Wald. Oben wartet der Hermannsturm mit einem weiten Blick bis ans Wiehengebirge.

Der TERRA.track „Erz-Steig" (14 km) erzählt von Bergbau, Legenden und bewegter Vergangenheit. Der Weg führt durch Laubwälder, vorbei an Steinbrüchen und dem Augustaschacht bei Hasbergen und Hagen a.T.W. – eine Zeitreise durch 1.000 Jahre Geschichte. In Bad Rothenfelde liegt Sole buchstäblich in der Luft: Der TERRA.track „Lüdenstein" (5 km) verbindet Natur, Technik und Heilkraft – vorbei an Solequellen und Gradierwerken. Osnabrück: Blick in die Erdgeschichte Der Rundwanderweg „Piesberg" (6,8 km) führt durch einen ehemaligen Steinbruch, der wie ein kleiner Canyon wirkt – das geologische Herzstück des Geoparks. Fossilienfunde, Industriegeschichte und weite Ausblicke warten auf Entdeckungsfreudige.

Duftende Heideflächen und stille Wälder prägen den TERRA.track „Wacholderhain" (8 km) in Merzen-Plaggenschale. Mit dem Heid-O-Meter von TERRA.vita lässt sich der Stand der Heideblüte verfolgen – für den richtigen Moment zum Aufbrechen. Entlang verschiedener Hasearme führt der TERRA.track „Haseaue" (5,4 km) als Lehrpfad vom historischen Stadtkern Quakenbrücks bis in das Flussdelta. An der Sohlgleite am Schützenhof lässt sich die Wanderung der Fische beobachten – Natur zum Staunen. ALLE ROUTEN & WEITERE INFORMATIONEN Tourismusgesellschaft Osnabrücker Land mbH Tel.: 0541/323 4567 E-Mail: reiseservice@osnabruecker-land.de www.osnabruecker-land.de www.terra-vita-geopark.de Anzeigen

Essen – Das unvergesslichste Wanderwochenende 2026 Wandern in Essen? Ja! Mitten in der Großstadt? Auf jeden Fall! Die Ruhrgebietsmetropole Essen verfügt mit ihren vier hochklassigen Wandersteigen über das professionellste urbane Wandernetz aller deutschen Großstädte. Mit einer Länge von 120 Kilometern und mehr als 2.000 Höhenmetern bieten Ihnen die Steige ein herrliches Auf und Ab und dabei tolle Aussichten. Was Essen aber so einzigartig macht, ist die Verbindung von Natur-, Kultur- und Großstadterlebnis innerhalb eines Wochenend-Trips. Nur 20 Minuten vom Zentrum entfernt liegen vier Wandersteige, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Unterwegs geht es durch Wälder, über Wiesen und Felder und zu so einigen spannenden Sehens-

touristinfo@essen.de

würdigkeiten, die direkt an den Steigen liegen – zum Beispiel die Villa Hügel, der ehemalige Wohnsitz der Industriellen-Familie Krupp, oder das imposante Areal des UNESCO-Welterbes Zollverein, übrigens das einzige im ganzen Ruhrgebiet. Dazu kommen historische Fachwerkhäuser und der große Baldeneysee. Sie sind mitten in der Natur und doch sind alle Annehmlichkeiten einer Metropolstadt nicht weit entfernt. Top-Hotels zu fairen Preisen, Kulinarik zwischen Currywurst und vier 1-Sterne-Restaurants sowie zahlreiche Kulturhighlights und Shoppingmöglichkeiten. Merken Sie sich schon einmal den Szenestadtteil Rüttenscheid, den Essener Domschatz mit der Goldenen Madonna und das Museum Folkwang, in dem Sie Werke von van Gogh, Monet oder Cézanne bestaunen können. Der Eintritt ist frei. Und gerade im Herbst beginnt Essen erst richtig zu strahlen, denn Licht hat in Essen eine große Traditi-

+49 201 88 72 333

on. So findet vom 2. bis zum 11. Oktober in der Innenstadt das Essen Light Festival statt, das mit rund 400.000 Besuchern pro Jahr zu den bedeutendsten Lichtkunstfesten in Europa zählt. Im November folgen die Essener Lichtwochen, bei denen die Innenstadt bereits seit mehr als 75 Jahren durch Licht in Szene gesetzt wird. Den Höhepunkt und Abschluss des Jahres bildet dann der Internationale Weihnachtsmarkt Essen. Dreimal hintereinander wurde er vom Onlineportal „European Best Destinations“ zur Nummer 1 in Deutschland gewählt und zu den Top-10-Weihnachtsmärkten in Europa. Einzigartig macht ihn seine Verbindung mit den Lichtwochen und sein hoher Warenanteil von Händlern aus der ganzen Welt. Kurzum: Einzigartiges Wandern mit eindrucksvollen Panoramen und sattgrüner Natur und das Ganze inmitten einer pulsierenden Großstadt mit Kultur, Kulinarik und Events – das gibt es nur in Essen.

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